Strukturierter Qualitätsbericht - Helfenstein-Klinik Geislingen

helfenstein.klinik.de

Strukturierter Qualitätsbericht - Helfenstein-Klinik Geislingen

Helfenstein Klinik Geislingen

Eybstraße 16 • 73312 Geislingen

Telefon: 07331 / 23 - 0 • Fax: 07331 / 23 - 488

E-Mail: info@helfenstein-klinik.de

Strukturierter Qualitätsbericht

gemäß § 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4

SGB V für das Berichtsjahr 2008


Qualitätsbericht 2008 Qualitätsbericht 2008

Inhalt Inhalt

2 3

Einleitung

A-1 Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses

A-2 Institutionskennzeichen des Krankenhauses

A-3 Standort(nummer)

A-4 Name und Art des Krankenhausträgers

A-5 Akademisches Lehrkrankenhaus

A-6 Organisationsstruktur des Krankenhauses

A-7 Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie

A-8 Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte des Krankenhauses

A-9 Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses

A-10 Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses

A-11 Forschung und Lehre des Krankenhauses

A-12 Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus nach § 108/109 SGB V

A-13 Fallzahlen des Krankenhauses

A-14 Personal des Krankenhauses

B-[1] Medizinische Klinik

B-[1].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[1].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[1].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[1].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[1].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[1].6 Diagnosen nach ICD

B-[1].7 Prozeduren nach OPS

B-[1].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

B-[1].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

B-[1].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

B-[1].11 Apparative Ausstattung

B-[1].12 Personelle Ausstattung

B-[2] Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

B-[2].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[2].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[2].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[2].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[2].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[2].6 Diagnosen nach ICD

B-[2].7 Prozeduren nach OPS

B-[2].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

B-[2].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

B-[2].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

B-[2].11 Apparative Ausstattung

B-[2].12 Personelle Ausstattung


Qualitätsbericht 2008

Inhalt

B-[3] Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie

B-[3].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[3].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[3].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[3].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[3].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[3].6 Diagnosen nach ICD

B-[3].7 Prozeduren nach OPS

B-[3].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

B-[3].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

B-[3].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

B-[3].11 Apparative Ausstattung

B-[3].12 Personelle Ausstattung

B-[4] Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin

B-[4].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[4].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[4].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[4].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[4].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[4].6 Diagnosen nach ICD

B-[4].7 Prozeduren nach OPS

B-[4].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

B-[4].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

B-[4].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

B-[4].11 Apparative Ausstattung

B-[4].12 Personelle Ausstattung

B-[5] Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

B-[5].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[5].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[5].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[5].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[5].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[5].6 Diagnosen nach ICD

B-[5].7 Prozeduren nach OPS

B-[5].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

B-[5].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

B-[5].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

B-[5].11 Apparative Ausstattung

B-[5].12 Personelle Ausstattung

Qualitätsbericht 2008

C-1 Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach § 137 SGB V (BQS-Verfahren)

C-2 Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht gemäß § 112 SGB V

C-3 Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen (DMP) nach § 137f SGB V

C-4 Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung

C-5 Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 SGB V

4 5

Inhalt

C-6 Umsetzung von Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Qualitätssicherung nach § 137 Abs. 1

Satz 1 Nr. 2 SGB V [neue Fassung] („Strukturqualitätsvereinbarung“)

D-1 Qualitätspolitik

D-2 Qualitätsziele

D-3 Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements

D-4 Instrumente des Qualitätsmanagements

D-5 Qualitätsmanagement-Projekte

D-6 Bewertung des Qualitätsmanagements


Qualitätsbericht 2008

Einleitung

Die Helfenstein Klinik hat den Auftrag als Krankenhaus der Versorgungsstufe 2 die wohnortnahe und bedarfsgerechte, am

medizinischen Fortschritt orientierte Versorgung der Bevölkerung unseres Einzugsgebietes zu gewährleisten. Wir verstehen

uns als Dienstleistungsunternehemen und sind uns unserer gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung bewusst. Zum

01.01.2007 wurden die Helfenstein Klinik Geislingen und die Klinik am Eichert Göppingen in eine gemeinsame gGmbH überführt.

Über diesen Qualitätsbericht wollen wir über unser Leistungsspektrum und die hohe Qualität unserer Patientenversorgung Nachweis

legen und die Leistungsstärke unserer Klinik doukmentieren.

Die Kliniken des Landkreises Göppingen gGmbH werden durch den Geschäftsführer Herrn Prof. Dr. Jörg Martin und den Kaufmännischen

Direktor Herrn Wolfgang Schmid vertreten.

Verantwortlich:

Name Abteilung Tel. Nr. Fax Nr. Email

Prof. Dr. Jörg Martin Geschäftsführer 07161/64-2411 07161/64-1829 joerg.martin@kae.de

Ansprechpartner:

Name Abteilung Tel. Nr. Fax Nr. Email

Jürgen Knoblauch Krankenhausdirektor 07331/23-488 07161/23-488 juergen.knoblauch@

helfenstein-klinik.de

Links:

www.helfenstein-klinik.de

Qualitätsbericht 2008

Name Abteilung Tel. Nr. Fax Nr. Email

Wolfgang Schmid Kaufmännischerdirektor 07161/64-2404 07161/64-1835 ws@kae.de

Einleitung

6 7


Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

A-[1] Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses

Hausanschrift:

Helfenstein Klinik Geislingen

Eybstr. 16

73312 Geislingen

Postanschrift:

Postfach 1352

73303 Geislingen

Telefon: 07331 / 23 - 0

Fax: 07331 / 23 - 488

E-Mail: info@helfenstein-klinik.de

A-[2] Institutionskennzeichen des Krankenhauses

Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

8 9

260810578

A-[3] Standort(nummer)

00

A-[4] Name und Art des Krankenhausträgers

Name: Landkreis Göppingen

Art: öffentlich

A-[5] Akademisches Lehrkrankenhaus

trifft nicht zu / entfällt


Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

A-[6] Organisationsstruktur des Krankenhauses

Organigramm: Die Organisationsstruktur der Helfensteinklinik Geislingen

ist aus dem unten abgebildeten Organigramm ersichtlich.

Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

1 0 1 1


Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

A-[7] Regionale Versorgungsverpflichtung dür die Psychiatrie

trifft nicht zu / entfällt

A-[8] Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte des Krankenhauses

Nr. FachabteilungsübergreifendeVersorgungsschwerpunkte:

Fachabteilungen, die an dem

Versorgungsschwerpunkt

beteiligt sind:

Kommentar / Erläuterung:

VS34 Palliativzentrum Alle Fachabteilungen Die Helfenstein Klinik betreibt in Zusammenarbeit mit

der Klinik am Eichert ein Zentrum für Palliativmedizin.

Unter Palliativmedizin versteht man die „Aktive, ganzheitliche

Betreuung von Patienten mit einer voranschreitenden,

weit fortgeschrittenen Erkrankung mit

einer begrenzten Lebenserwartung“. Die Behandlung

von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden

stehen im Vordergrund. Eine psychologische, soziale

und spirituelle Begleitung besitzt höchste Priorität.

Ein hochspezialisiertes, interdisziplinäres Team von

Ärzten und Pflegenden mit einer Zusatzausbildung

in Palliativcare/Palliativmedizin sowie Sozialarbeiterinnen,

eine Psychologin, Physiotherapeuten,

Seelsorger und Mal- und Kunsttherapeut widmen

sich der Versorgung der Patienten. Für Patienten und

Angehörigen stehen in einem angenehmen Ambiente

eine Küche, kleine Nischen mit Sitzgruppen, ein

Wohnzimmer mit Balkon sowie ein Raum der Stille

zur Verfügung.

Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

A-[9] Fachabteilungsübergreifende medizinische-pflegerische Leistungsangebote

des Krankenhauses

Nr. Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot: Kommentar / Erläuterung:

MP03 Angehörigenbetreuung/ -beratung/ -seminare Speziell geschultes Pflegepersonal berät Patienten

und Angehörige in allen Fragen der Pflege, wie

z.B. Basale Stimulation, Dekubitusprophylaxe, Stomapflege,

Diabetesberatung oder praktische Anleitung

zu diversen pflegerischen Handlungen.

MP00 Aromatherapie Wir bieten unseren Patienten eine Aromatherapie

bei bestimmten Krankheiten an.

MP04 Atemgymnastik/-therapie Unter Atemgymnastik versteht man verschiedene

Übungen zur Verbesserung der Lungenkapazität.

Hierzu werden u.a. die Brustmuskulatur gestärkt

und Techniken zur vermehrten Bauchatmung geübt.

MP06 Basale Stimulation Konzept zur Förderung menschlicher Wahrnehmung.

Basale Stimulation ist ein Versuch, Menschen

mit Wahrnehmungs- und Aktivitätsstörungen

zu fördern und zu begleiten. Förderung der Wahrnehmung,

Bewegung und Kommunikation bei Patienten

mit Morbus Alzheimer, Bewusstlosen, Desorientierten

und Sterben-den. Basale Stimulation

wird auf allen Stationen durchgeführt. Die Pflegefachkräfte,

die sich in diesem Bereich weitergebildet

haben, stehen dabei als Ansprechpartner für alle

Pflegenden, aber auch für interessierte Patienten

oder Angehörige zur Verfügung.

MP07 Beratung/Betreuung durch Sozialarbeiter und

Sozialarbeiterinnen

MP09 Besondere Formen/ Konzepte der Betreuung

von Sterbenden

Der Sozialdienst ist insbesondere bei der

Anschlussrehabilitation ein wichtiger Faktor für den

reibungslosen Übergang vom Krankenhaus zur

Rehabilitation, aber auch bei der nachstationären

häuslichen Versorgung oder bei der Unterbringung

in einem Pflegeheim. Die Beratung der Patienten

und Angehörigen über die Angebote nach dem Klinikaufenthalt

sowie die Begleitung bis zur Entlassung

aus der Klinik gehören zur Aufgabe des Sozialdienstes.

Eine Konzeption "Würdiger Umgang mit Sterbenden"

wurde von den verschiedenen Berufsgruppen

erarbeitet und regelt die Betreuung und den

Umgang mit Sterbenden und deren Angehörigen.

MP10 Bewegungsbad/Wassergymnastik Das Bewegungsbad ist eine Behandlungsmethode

der Hydrotherapie. Hierbei werden die Auftriebskraft,

der Reibungswiderstand und die Temperatur

durch den „Massage-Effekt“ genützt. In unserem

Bewegungsbad wird auf Anweisung der Ärzte die

Behandlung der Patienten in Form von Wassergymnastik

als Einzel- oder Gruppentherapie durchgeführt.

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Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

Nr. Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot: Kommentar / Erläuterung:

MP11 Bewegungstherapie In der Bewegungstherapie werden die Koordination

und Tiefensensibilität des Körpers durch die

ständige Wiederholung vorgegebener Übungselemente

trainiert.

MP12 Bobath-Therapie (für Erwachsene und / oder Kinder) Die „Methoden“ des Bobath-Konzeptes sind

Lernangebote, die dem Patienten nach einem individuellen

pflegerischen Befund von Problemen,

Ressourcen und Pflegezielen wiederholt und gezielt

entgegengebracht werden. Lernangebote der

Pflegetherapie sind insbesondere die Lagerung,

Vermeidung bzw. Hemmung der Spastik, das

Handling Bewegungsanbahnung und das Selbsthilfetraining

Anbahnung der Selbstpflegefähigkeit.

Ein schematisiertes Arbeiten mit stets gleichförmigen

„Übungen“ ist nicht im Sinne des Bobath-

Konzeptes.

MP14 Diät- und Ernährungsberatung Die Diät- und Ernährungsberatung erfolgt durch

speziell ausgebildete Mitarbeiterinnen und wird in

Einzel - sowie Gruppenberatung durchgeführt.

MP15 Entlassungsmanagement / Brückenpflege /

Überleitungspflege

Unter Entlassmanagement versteht man die frühestmöglich

geplante Überleitung des Patienten

aus der Klinik in „nachsorgende Einrichtungen“

oder nach Hause. Die lückenlose Weiterführung

der medizinischen und pflegerischen Behandlung

nach dem Klinikaufenthalt wird dabei angestrebt.

Eine enge Kooperation zwischen der Klinik und

„Nachbetreuenden“, wie z.B. ambulanten Pflegediensten,

Reha-Kliniken und Hausärzten ist hierbei

Voraussetzung. Patienten und deren Angehörige

sind in diesen Prozess integriert.

MP21 Kinästhetik Bei Kinästhetik handelt es sich um eine Bewegungslehre,

die sich mit der Empfindung und dem

Ablauf der natürlichen menschlichen Bewegung

beschäftigt.

MP24 Manuelle Lymphdrainage Die manuelle Lymphdrainage ist ein wesentlicher

Bestandteil der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie

mit dem Ziel der Entödematisierung

des Gewebes.

MP25 Massage Die Massage ist eine Therapieform der manuellen

Therapie, sie dient zur mechanischen Beeinflussung

von Haut, Bindegewebe und Muskulatur

durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz.

MP31 Physikalische Therapie / Bädertherapie Die physikalische Therapie fasst med. Behandlungsformen

zusammen,die auf eher passiven

physikalischen Methoden beruhen.

MP32 Physiotherapie / Krankengymnastik als Einzel und/

oder Gruppentherapie

Nr. Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot: Kommentar / Erläuterung:

MP34 Psychologisches / psychotherapeutisches

Leistungsangebot / Psychosozialdienst

Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

Die Psychoonkologische Beratung ist ein Angebot für Tumorpatienten

und ihre Angehörigen, persönliche Hilfe und

Unterstützung während stationärer Aufenthalte und ambulanter

Behandlung zu erhalten. Neben der medizinischen

Behandlung werden so auch die psychischen, sozialen,

spirituellen und lebensgeschichtlichen Belange von Patienten

berücksichtigt. Dies geschieht durch unterstützende

Einzelgespräche, Informationen zur Krankheit und Therapie,

stressreduzierende Entspannungs- und Visualisierungsübungen,

psychologische Hilfe in Krisensituationen,

sozialrechtliche Beratung und Informationen über weitere

unterstützende Möglichkeiten wie Selbsthilfegruppen o.ä..

MP35 Rückenschule / Haltungsschulung Behandlungsart zum Erlernen, wie bei alltäglichen Verrichtungen

wie Sitzen, Stehen, Bücken, Heben und Tragen

durch Korrektur der gewohnten Bewegungsmuster die

Wirbelsäule geschont werden kann.

Wird als Präventionsmaßnahme verstanden.

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Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

Nr. Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot: Kommentar / Erläuterung:

MP37 Schmerztherapie / -management Grundlage der medikamentösen Schmerztherapie zur

Behandlung von Tumor-, Akut- und chronischen Schmerzen

ist das WHO-Stufenschema. Im Bereich der postoperativen

Schmerzbehandlung wird die „Balancierte

Analgesie“ angewendet, d.h. verschiedene Methoden

(z.B. medikamentöse und nichtmedikamentöse Verfahren)

und Medikamente werden kombiniert. Bei großen

Eingriffen kommen der Periduralkatheter (PDK) und die

Patienten – Controllierte - Analgesie (PCA) zum Einsatz.

Hierbei erhält der Patient, seinem individuellen Bedarf

entsprechend, die angepasste Dosis an Schmerzmitteln.

Die Schmerzmessung erfolgt regelmäßig mittels einer

zehnstufigen numerischen oder analogen Skala.

MP63 Sozialdienst Der Sozialdienst im Krankenhaus ergänzt die ärztliche

und pflegerische Versorgung der Patienten jeden Alters

durch Beratung, Information und Vermittlung hinsichtlich:

- Psychosozialer Beratung, wie Krankheits- und Lebensbewältigung,

Probleme im Umfeld, Existenzielle Ängste; -Ambulanter

und stationärer Versorgung, wie Vermittlung häuslicher

und stationärer Pflege, Beschaffung von Hilfsmitteln;

- Medizinischer Rehabilitation, wie Anschlussheilbehandlungen,

geriatrische Rehabilitation und Frührehabilitation;

- Beratung zu sozialrechtlichen Fragen, wie Schwerbehindertenrecht,

Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung.

Der Sozialdienst begleitet Patienten und Angehörige

während des Klinikaufenthaltes und sorgt für eine adäquate

Überleitung in den nachstationären Bereich. Eine patientenorientierte

Überleitung ist die Voraussetzung eines optimalen

Entlassmanagements.

MP39 Spezielle Angebote zur Anleitung und

Beratung von Patienten und Angehörigen

Speziell geschultes Pflegepersonal berät Patienten und

Angehörige in allen Fragen der Pflege, wie z.B. Basale

Stimulation, Dekubitusprophylaxe, Stomapflege, Diabetesberatung,

praktische Anleitung zu diversen pflegerischen

Handlungen.

MP40 Spezielle Entspannungstherapie Entspannungstherapien werden speziell für Tumorpatienten

im Rahmen der mit der Diagnose einhergehenden Stressbewältigung

angeboten.

MP42 Spezielles pflegerisches Leistungsangebot Auf allen Stationen werden Pflegevisiten durchgeführt. Die

Übergabe zum Schichtwechsel des Pflegepersonals wird

am Bett des Patienten durchgeführt und somit der Patient

direkt einbezogen. Pflegeexperten beraten und unterstützen

alle Stationen bei Bedarf.

Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

Nr. Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot: Kommentar / Erläuterung:

MP45 Stomatherapie/-beratung Speziell geschultes Pflegepersonal berät und unterweist

Patienten, Angehörige in allen Fragen der Stomapflege.

MP47 Versorgung mit Hilfsmitteln/ Orthopädietechnik Die Versorgung der Patienten mit Hilfsmitteln und Orthopädietechnik

erfolgt durch die enge Kooperation mit Sanitätshäusern.

Nach der Ausstellung eines Rezeptes durch

unsere Ärzte erfolgt die Belieferung z.T. noch während des

stationären Aufenthaltes, damit die Handhabung oder Einstellung

durch geschultes Personal vorgenommen werden

kann.

MP48 Wärme- u. Kälteanwendungen Wärmetherapie ist eine unterstützende und vorbereitende

Maßnahme für die physiotherapeutische Behandlung.

Bei der Kälteanwendung wird Kälte in Form von Eiskompressen

oder tiefgekühlten Eis- / Gelbeuteln aufgebracht.

Heißluft ist eine trockene Oberflächenerwärmung

mit Wärmestrahlern zur Durchblutungsförderung, Muskeldetonisierung

und Schmerzdämpfung. Diese Behandlungsform

ist insbesondere als tonusmindernde Vorbehandlung

für eine nachfolgende Massageund/ oder

Krankengymnastiktherapie angezeigt. „Fango“ bedeutet

„heilkräftiger Schlamm“. Fangopackungen dienen ausschließlich

der örtlichen Tiefenerwärmung und sind überall

dort angezeigt, wo man feuchte Hitze über längere

Zeit auf den Organismus einwirken lassen will.

MP49 Wirbelsäulengymnastik Nähere Ausführungen dazu erhalten Sie unter Rückenschule.

MP51 Wundmanagement Wundmanagement ist ein sehr spezielles und komplexes

Aufgabengebiet. Hierzu wurden Pflegekräfte

speziell weitergebildet. Sie transferieren die aktuellsten

Wundbehandlungsmethoden in die Klinik. Im regelmäßig

stattfindenden Wundarbeitskreis werden Informationen

und Erfahrungen mit Kollegen ausgetauscht. Bei Bedarf

erhalten Patienten und Angehörige eine spezielle Beratung.

MP52 Zusammenarbeit mit/Kontakt zu

Selbsthilfegruppen

Überwiegend mit Selbsthilfegruppen für Krebserkrankte,

speziell Patienten mit Brutskrebs, sowie Selbsthilfegruppen

für Patienten die an Diabetes Typ I oder II erkrankt sind.

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Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

A-[10] Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses

Nr. Serviceangebot Kommentar / Erläuterung:

SA01 Aufenthaltsräume Auf jeder Station sind Aufenthaltsräume für Besucher und Patienten

vorhanden.

SA00 Babyarchiv Auf unserer Homepage unter der Rubrik „Storchenseite“ wird auf Wunsch

der Eltern ein Bild des neuen Erdenbürgers veröffentlicht.

SA12 Balkon/Terrasse Auf der Palliativstation steht unseren Patienten ein Balkon zur Verfügung.

SA22 Bibliothek Im Aufenthaltsraum im 3. Obergeschoss ist eine kleine Bibliothek

eingerichtet. Das Ausleihen ist einfach: Sie können mitnehmen was Ihnen

gefällt und bringen es wieder zurück, beides rund um die Uhr.

SA23 Cafeteria Hier werden unseren Patienten und Besuchern in freundlicher

Atmosphäre Getränke, Kuchen und kleinere Mahlzeiten angeboten.

SA41 Dolmetscherdienste Eine Dolmetscherliste für die verschiedensten Sprachen wird jährlich

aktualisiert und liegt auf allen Stationen bereit.

SA03 Ein-Bett-Zimmer mit eigener

Nasszelle

Auf allen Stationen stehen Ein-Bett-Zimmer mit einer eigenen Nasszelle

zur Verfügung. Daneben sind einige Ein-Bett-Zimmer zusätzlich mit einer

eigenen Dusche ausgestattet. Dieser Service ist Zuschlagspflichtig,

außerhalb medizinischer Indikation.

SA13 Elektrisch verstellbare Betten Die Intensivstation und die Palliativstation sind mit modernsten elektrisch

verstellbaren Betten ausgestattet.

SA24 Faxempfang für Patienten Ist unter der Faxnummer 07331/23 488 möglich.

SA14 Fernsehgerät am Bett/ im

Zimmer

SA20 Frei wählbare Essenszusammenstellung

(Komponentenwahl)

SA00 Homepage für Genesungswünsche

und Blumengrüße

SA15 Internetanschluss am Bett/im

Zimmer

In jedem Patientenzimmer steht unentgeltlich ein Fernsehgerät zur

Nutzung bereit.

Sofern unseren Patienten keine spezielle Diät verordnet wurde, haben sie

die Möglichkeit ihre Mahlzeiten frei auszuwählen und zusammen zu

stellen. Neben Komponenten der Vollkost stehen unter anderem auch

fleischfreie und schweinefleischfreie Kost zur Auswahl.

Über die Homepage der Helfenstein Klinik können Genesungswünsche

und Blumengrüße an unsere Patienten verschickt werden.

Ein Internetanschluss ist an jedem Bett möglich und wird zusammen mit

den Telefongebühren abgerechnet.

SA27 Internetzugang Surfen im „world wide web“ können Sie im Spitalcafe. Der Zugang hierfür

und die Bezahlung erfolgt mit der Telefonkarte unserer hauseigenen

Telefonanlage.

SA28 Kiosk/ Einkaufsmöglichkeiten Im Kiosk erhalten Sie frisches Obst, Getränke, Zeitschriften, Süßwaren

oder sonstige Kleinigkeiten die unseren Patienten den Aufenthalt

angenehmer machen.

SA29 Kirchlich-religiöse Einrichtungen

(Kapelle, Meditationsraum)

Im 1. Obergeschoss ist der Kirchenraum jederzeit frei zugänglich. An

Sonntagen so wie an einigen Feiertagen, um 09:00 Uhr, wird

abwechselnd evangelischer oder katholischer Gottesdienst gefeiert.

1 8 1 9


Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

Nr. Serviceangebot Kommentar / Erläuterung:

SA30 Klinikeigene Parkplätze für Besucher

und Patienten

Direkt vor dem Haupteingang befindet sich ein großer Parkplatz für

Patienten und Besucher.

SA00 Komfortzimmer Auf besonderen Wunsch stellen wir gegen eine Gebühr ein Komfortzimmer

zur Verfügung mit eigenem Kühlschrank, Internet, Bademantel, Obstkorb.

SA21 Kostenlose Getränkebereitstellung

(Mineralwasser)

Mineralwasser, Stilles Wasser und verschiedene Teesorten stehen für

unsere Patienten jeder Zeit bereit.

SA31 Kulturelle Angebote Wechselnde Ausstellungen regionaler Künstler, verschiedene Konzerte

und Theateraufführungen, sowie die alljährliche Weihnachtsfeier bilden

unseren kulturellen Rahmen.

SA32 Maniküre/ Pediküre Auf Wunsch unserer Patienten vermitteln unsere Mitarbeiter Termine für

Maniküre und Pediküre.

SA05 Mutter-Kind-Zimmer/Familienzimmer

Mutter-Kind-Zimmer stehen auf unserer Entbindungsabteilung zur

Verfügung.

SA33 Parkanlage Die Helfenstein Klinik befindet sich inmitten eines gepflegten Parks mit

altem Baumbestand, der an einer Seite von dem Flüsschen Eyb begrenzt

wird.

SA00 Patientenküche Auf jeder Station befindet sich für alle Patienten frei zugänglich in der

„Teeküche“ ein Kühlschrank.

SA34 Rauchfreies Krankenhaus Innerhalb der Klinik herrscht bereits seit mehreren Jahren absolutes

Rauchverbot. Auf dem Klinikgelände ist das Rauchen in ausgewiesenen

Bereichen gestattet.

SA06 Rollstuhlgerechte Nasszellen Alle Nasszellen sind mit dem Rollstuhl befahrbar.

SA07 Rooming-in Rooming-in ist jederzeit auf der Entbindungsstation möglich.

SA17 Rundfunkempfang am Bett An jedem Bett ist unentgeltlich der Empfang von Rundfunksendungen

möglich. Unseren Patienten steht außerdem der hauseigene

Krankenhausfunk mit Wunschprogramm zur Verfügung.

SA42 Seelsorge Die Klinikseelsorge bietet unseren Patienten Begleitung und Beistand an.

Wenn Sie die Klinikseelsorge in Anspruch nehmen wollen, insbesondere

wenn Sie die Krankensalbung, die Kommunion oder das Abendmahl

wünschen, können Sie den Kontakt über das Pflegepersonal unter

Angabe Ihrer Konfession herstellen.

SA08 Teeküche für Patienten Auf jeder Station befindet sich eine Teeküche für unsere Patienten.

SA09 Unterbringung Begleitperson Die Unterbringung einer Begleitperson ist nach vorheriger Absprache

möglich.

SA11 Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Alle Zwei-Bett-Zimmer verfügen über eine eigene Nasszelle. Die

Nasszelle

Palliativstation verfügt zusätzlich über Zwei-Bett-Zimmer mit eigener

Dusche.

A-[11] Forschung und Lehre des Krankenhauses

A-[11.1] Forschungsschwerpunkte

Medizinische Klinik:

Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

1. Neue Methoden in der Ultraschallbildgebung (Kontrastmitelultraschall, Endosonographie,Gewebecharakterisierung)

2. Ökonomische spekte der Bildgebung (Ultraschall, Kontrastmittelultraschall, Computertomograhie, Kernspintomographie)

3. Klinische Sonographie

4. Epidemiologische und Klinisch-Sonographische Studien (Arbeitsgruppen zusammen mit der Universität Ulm,

projektbezogen)

5. Betreuung von Doktoranden und Promotionsarbeiten (Universität Ulm)

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Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

A-[11.2] Akademische Lehre

Nr. Akademische Lehre und weitere ausgewählte

wissenschaftliche Tätigkeiten

FL01 Dozenturen/Lehrbeauftragungen an

Hochschulen und Universitäten

Kommentar / Erläuterung:

Herr Dr. Schuler , Chefarzt der Medizinischen Klinik, hat einen

Lehrauftrag an der Universität Ulm , Medizinische Fakultät. Thema:

Innere Medizin, Sonographie.

FL00 Gutachterliche Tätigkeit Chefarzt, Hr. Dr. Schuler: Wissenschaftlich-Gutachterliche Tätigkeit

in wissenschaftlichen Journals (European Journal of Ultrasound,

Ultraschall in der Medizin).

FL08 Herausgeberschaften wissenschaftlicher

Journale

FL07 Initiierung und Leitung von uni-/multizentrischen

klinisch-wissenschaftlichen

Studien

Chefarzt, Hr. Dr. A. Schuler, ist Mitherausgeber und Autor:

„Klinische Sonographie und Differenzialdiagnostik“. Autoren sind:

K.Seitz, A.Schuler, G. Rettenmaier. 2. Auflage. Thieme Verlag

Stuttgart, New York

Hr. Dr. Schuler, Chefarzt der Medizinische Klinik:

Initiierung und Leitung von uni-/multizentrischen klinischwissenschaftlichen

Studien. Leitung Primus-Studie für Deutschland

(primär Ultraschall als Bildgebung in der zentralen Patientenaufnahme)

Initiierung und Mitarbeit zahlreicher, teils von der DEGUM

(Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) geförderten

sonographischen Studien (Leberherdcharakterisierung, Metastasendetektion,

Pankreaskarzinom-Staging, vergleichende Bildgebung,

Kontrastmittelultraschall CT, Kernspintomographie)

Ökonomische Studien Pneumonie - und Ultraschallstudie.

FL00 Kongresse Veranstaltung von Symposien, Kursen, zahlreiche Vorträge auf

wissenschaftlichen Kongressen national und international.

Hr. Dr. Schuler ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat Ultraschall-Drei-Länder-Treffen

seit 2002, und hat den Vorsitz Sektion

Innere Medizin der DEGUM inne.

FL04 Projektbezogene Zusammenarbeit mit

Hochschulen und Universitäten

FL03 Studierendenausbildung

(Famulatur/Praktisches Jahr)

Zusammenarbeit der Medizinischen Klinik mit der medizinischen

Universitätsklinik Ulm, Arbeitsgruppe Prof. Dr. Adler, Prof. Dr.

Katzer. Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und

Umwelt Nürtingen,Geislingen (Studiengang Gesundheit- und Tourismusmanagement).

Ausbildung von Famulanten in der Frauenklinik und der Medizinischen

Klinik. Zahlreiche Ultraschallkurse für Ärzte und Studenten,

zertifizierte Ultraschallweiterbildung (DEGUM Stufe 3).

Nr. Akademische Lehre und weitere ausgewählte

wissenschaftliche Tätigkeiten

FL06 Teilnahme an multizentrischen

Phase-III / IV Studien

Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

Kommentar / Erläuterung:

Medizinische Klinik:

FOGT I-IV- Studien (Forschungsgr. Onkologie Gastrointestinaler

TU)

Rektumstudie CAO/ARO/AIO -04

Präoperative Radio- und adjuvante Chemotherapie mit 5-Fluorouracil

(FU) plus Oxaliplatin im Vergleich zu einer präop. Radiochemotherapie

und adjuvanten Chemotherapie mit 5-FU beim lokal

fortge. Rektum-CA im UICC-Stadium II und III.

Pankreas-Studie:

Neoadjuvante Radiochemotherapie bei Pankreaskopf-CA ohne

Fernmetastasen.

Pneumonie-Studie:

Rolle der Thoraxsono. bei der Diagnostik und Verlaufskontrolle von

Pneumonie. Prospektiver Vergleich zur Rö-Thoraxaufnahme in 2

Ebenen bzw. zur Low-dose“- CT

Primus-Studie:

Primäre Ultra-Schall als Bildgebung bei Patientenaufn. im Krankenhaus.

DEGUM-Studie:

Lebermetastasendetektion mit echosignalverstärktem Ultraschall

bei Patienten mit Kolon-CA ( DEGUM)

Frauenklinik:

Studien-TN: Success; Evaluate (Femara); ADEBAR; NECTA; ETC;

PACT;Ovar 5; Ovar7; GEPAR_DUO; ICE; Ovar 11 und ICON.

FL00 Vorträge Chefarzt, Hr. Dr. Schlittenhardt: Vorträge zum Thema

„Patientensicherheit“ und „Ethische Fragen in der Intensivmedizin“.

Chefarzt, Hr. Dr. Schuler: Vorträge auf wissenschaftlichen Kongressen

national und international.

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Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

A-[11.3] Ausbildung in anderen Heilberufen

Nr. Ausbildung in anderen Heilberufen Kommentar / Erläuterung:

HB01 Gesundheits- und Krankenpfleger und

Gesundheits- und Krankenpflegerin

Die Schule für Pflegeberufe der Helfenstein-Klinik orientiert ihre

Ausbildung am Lernfeldkonzept „Stuttgarter Modell“. Von den 62

staatlich genehmigten Ausbildungsplätzen waren im Jahr durchschnittlich

60 besetzt. Es haben in diesem Jahr (2008), 19 Schülerinnen

und 2 Schüler die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

A-[12] Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus nach § 108/109 SGB V

285 Betten

A-[13] Fallzahlen des Krankenhauses:

Vollstationäre Fallzahl:

8279

Ambulate Fallzahlen

Patientenzählweise:

17673

A-[14] Personal des Krankenhauses

A-[14].1 Ärzte und Ärztinnen

Ärzte und Ärztinnen insgesamt

(außer Belegärzte und Belegärztinnen)

davon Fachärzte und

Fachärztinnen

Belegärzte und Belegärztinnen

(nach § 121 SGB V)

Ärzte und Ärztinnen, die keiner

Fachabteilung zugeordnet sind

A-[14.2] Plegepersonal

Gesundheits- und

Krankenpfleger und

Gesundheits- und

Krankenpflegerinnen

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger

und Gesundheitsund

Kinderkrankenpflegerinnen

Altenpfleger und

Altenpflegerinnen

Pflegeassistenten und

Pflegeassistentinnen

Krankenpflegehelfer und

Krankenpflegehelferinnen

Pflegehelfer und

Pflegehelferinnen

Entbindungspfleger und

Hebammen

Operationstechnische

Assistenten und Operationstechnische

Assistentinnen

Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

Anzahl Kommentar / Erläuterung:

43,6 Vollkräfte

27,3 Vollkräfte

2 4 2 5

2 Personen

0 Vollkräfte

Anzahl Ausbildungsdauer Kommentar / Erläuterung:

150,3 Vollkräfte 3 Jahre Einsatzbereiche Allgemeiner

Pflegedienst und

Funktionsdienst

4,6 Vollkräfte 3 Jahre Einsatzbereich

Neugeborenenzimmer

0 Vollkräfte 3 Jahre

0 Vollkräfte 2 Jahre siehe KPH, PH

3,3 Vollkräfte 1 Jahr

4,0 Vollkräfte ab 200 Std. Basiskurs Einsatzbereiche Allgemeiner

Pflegedienst und Funktionsdienst

7,3 Personen 3 Jahre Einsatzbereiche Kreißsaal und

Wochenstation

0 Vollkräfte 3 Jahre Stellen sind mit examiniertem

Pflegepersonal mit Zusatzausbildung

besetzt

Arzthelferinnen 5,9 Vollkräfte 3 Jahre Einsatzbereich Ambulanzen


Teil A - Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

B-[1].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

Medizinische Klinik

Art der Abteilung:

Hauptabteilung

Fachabteilungsschlüssel:

0100

Hausanschrift:

Eybstraße 16

73312 Geislingen

Telefon: 07331 / 23 - 251

Fax: 07331 / 23 - 252

E-Mail: sekretariat-mk@helfenstein-klinik.de

Internet: http://www.helfenstein-klinik.de

Chefärztinnen/- ärzte:

Dr. med. Andreas Schuler

Telefon: 07331 / 23 - 250

E-Mail: andreas.schuler@helfenstein-klinik.de

Sekretariat:

Frau Melcher

Telefon: 07331 / 23 - 251

Belegarzt / KH-Arzt:

KH-Arzt

Dr. med. Andreas Schuler

Chefarzt

B-[1].2 Versorgungsschwerpunkte [Medizinische Klinik]

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich

Medezinische Klinik:

Kommentar / Erläuterung:

VI29 Behandlung von Blutvergiftung/Sepsis Wenn sich Bakterien aus einer örtlichen Infektion durch die Blutbahnen

im gesamten Körper ausbreiten, kann eine Blutvergiftung/

Sepsis entstehen. Sie stellt eine schwere Infektion dar und kann zu

einer lebensbedrohlichen Erkrankung führen, die häufig eine Behandlung

auf der Intensivstation erforderlich macht. Im Mittelpunkt

der Behandlung steht die Gabe von Antibiotika. Ziel ist es, die die

Blutvergiftung verursachenden Keime abzutöten. Wegen der besseren

Wirksamkeit werden die Antibiotika in der Regel als Infusion verabreicht.

Eine kontinuierliche Kreislauf- und Atmungsüberwachung

mit der Möglichkeit der künstlichen Beatmung ist erforderlich. Bei

schweren Verläufen können auch weitere therapeutische Maßnahmen

wie z.B. Blutwäsche mittels künstlicher Niere oder künstliche

Ernährung nötig sein. Wichtig ist es den Entzündungsherd ausfindig

zu machen und zu behandeln. Zu diesem Zweck können auch

Operationen wie z.B. die Entfernung einer infizierten Gallenblase

notwendig sein.

VI07 Diagnostik und Therapie der Hypertonie

(Hochdruckkrankheit)

VI02 Diagnostik und Therapie der pulmonalen

Herzkrankheit und von

Krankheiten des Lungenkreislaufes

Bei langjährig bestehendem Bluthochdruck kommt es zu entsprechenden

Veränderungen des Herzens mit Verdickung des Herzmuskels

und gegebenenfalls Erweiterung der Herzhöhlen mit sekundärer

Herzschwäche. In der Diagnostik der Hypertonie und der Hochdruckkrankheit

steht wiederum die Echokardiographie an erster Stelle.

Des weiteren erfolgen Langzeitblutdruckuntersuchungen sowie

Belastungsuntersuchungen. Die Diagnostik von sekundären Formen

der Hypertonie erfolgt mittels Farbdoppleruntersuchungen der Nieren,

der Nierenarterien und der Nebennieren sowie differenzierter

Labordiagnostik. Die medikamentöse Therapie des Bluthochdrucks

erfolgt gemäß den anerkannten nationalen und internationalen

Empfehlungen.

Hierbei handelt es sich um eine krankhafte Druckerhöhung im Lungenkreislauf,

überwiegend im Rahmen von Krankheiten des rechten

Herzens oder bei chronischen Lungenerkrankungen. Seltener

kommt der erhöhte Druck im Lungenkreislauf auch ohne vorliegende

Herz- oder Lungenerkrankung vor (primäre pulmonale Hypertonie).

Die Diagnose wird mit der Echokardiographie gestellt. Ergänzend

können Lungenfunktionsprüfungen durchgeführt werden. Sollten

weiterführende invasive Katheteruntersuchungen notwendig sein,

so werden diese in Kooperation mit der Klinik am Eichert in Göppingen

oder der Universitätsklinik Ulm durchgeführt. Die überwiegend

jungen Patienten mit der seltenen primären pulmonalen Hypertonie

werden in Kooperation mit der Spezialambulanz der Universitätsklinik

Ulm behandelt.

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Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich

Medezinische Klinik:

Kommentar / Erläuterung:

VI22 Diagnostik und Therapie von Allergien Allergische Erkrankungen sind Überempfindlichkeitsreaktionen

des Körpers auf Kontakt mit körperfremden Stoffen (z.B. tierische

Eiweiße, Nahrungsmittel, Medikamente, etc.). Je nach Art des Allergenkontaktes

und der Reaktionsbereitschaft des Körpers kommt

es dabei zu unterschiedlichsten Erkrankungen an verschiedenen

Organsystemen mit akutem oder verzögertem Beginn, teilweise

verbunden mit schweren Kreislaufstörungen (Schockzustand).

Die Identifikation des Allergens erfolgt durch Anamnese, klinische

Untersuchung, Laboruntersuchung (z.B. Rasttest), und in einzelnen

Fällen Allergenexposition (keine Hautteste). Die Behandlung

akuter Allergiezustände erfolgt durch Antiallergika in Kombination

mit kreislaufwirksamen Mitteln. Zur Allergenprophylaxe werden

Behandlungspläne erstellt, die folgende Gesichtspunkte berücksichtigen:

Allergiekontaktschutz, evtl. Dauermedikation und Patientennotfallset.

Desensibilisierungsbehandlungen werden, sofern

indiziert, vermittelt.

VI23 Diagnostik und Therapie von angeborenen

und erworbenen Immundefekterkrankungen

(einschließlich HIV und AIDS)

VI30 Diagnostik und Therapie von Autoimmunerkrankungen

Bei Immundefekterkrankungen fehlt die notwendige Immunabwehr

um Krankheitserreger abzuwehren. Daher kommt es zu häufigen

und auch oft schwer verlaufenden Infektionen. Die meisten Immundefekterkrankungen

sind angeboren, weswegen häufig Kinder

betroffen sind. Dem gegenüber stehen sekundäre Immundefekte,

bei denen die Abwehrschwäche eine Folge einer anderen Grunderkrankung

ist (z.B. die erworbene Immunschwächekrankheit

Aids). Diagnostisch stehen hierzu eine Vielzahl von möglichen

Laboruntersuchungen im Blut zur Verfügung, so dass in der Mehrzahl

der Fälle die exakte Diagnose eines Immundefektes gestellt

werden kann. Hochwirksame Medikamente werden gezielt zur Unterstützung

des Immunsystems eingesetzt. Die begleitende Therapie

bekämpft bzw. verhindert Infektionen. Neben der Akuttherapie

mit Antibiotika und antiviralen Medikamenten kann eine lebenslange

prophylaktische Behandlung erforderlich sein.

Hierbei handelt es sich um Erkrankungen, deren Ursache eine

überschießende Reaktion des Immunsystems gegen Körpereigenes

Gewebe ist. Das Immunsystem erkennt körpereigenes

Gewebe als Fremdkörper, das dann bekämpft wird. Dies verursacht

schwere Entzündungsreaktionen, die zu Schäden an den

betroffenen Organen führen können. Beispiele für Autoimmunerkrankungen

sind u.a. verschiedene Rheumaformen wie z.B. die

rheumatoide Arthritis, so genannte Kollagenosen oder der Systemische

Lupus erythematodes. Aber auch Schilddrüsenerkrankungen

wie die Hashimoto- Thyreoiditis zählen dazu. Die Diagnose

wird anhand der jeweiligen Symptomatik und des Nachweises

entsprechender Antikörper gestellt. Die Behandlung erfolgt symptomatisch.

Dabei wird versucht, die Aktivität des Immunsystems

durch Gabe von Immunsuppressiva wie z.B. Cortison zu dämpfen.

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich

Medezinische Klinik:

VI10 Diagnostik und Therapie von endokrinen

Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten

VI15 Diagnostik und Therapie von Erkrankungen

der Atemwege und der Lunge

VI14 Diagnostik und Therapie von Erkrankungen

der Leber, der Galle und des

Pankreas

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Kommentar / Erläuterung:

Zu den endokrinen Erkrankungen zählen Erkrankungen der Hormondrüsen

des Körpers wie die Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Bauchspreicheldrüse,

Hirnanhangdrüse, Hoden, Eierstöcke und Nebenniere. Um

Störungen zu diagnostizieren sind alle Blut- und Urinuntersuchungen

möglich. Neben der umfassenden Diagnostik mittels Laboruntersuchungen

und bildgebender Verfahren (Ultraschall, Röntgen, Computertomogrpahie,

Kernspintomographie) werden sämtliche Therapieverfahren

angewandt. Einen besonderen Schwerpunkt bildet hierbei

die Diabetesbehandlung, für die wir ein Schulungsteam von Ärzten,

Krankenschwestern, Diabetesberaterinnen, Ernährungsberaterinnen,

Physiotherapeuten für ambulante und stationäre Diabetesschulungen,

sowie Ernährungsberatungen zur Verfügung haben. Einen weiteren

Schwerpunkt stellt unsere Fußambulanz dar, wo Folgeerkankungen des

Diabetes (Durchblutungsstörungen der Beine mit chronischen Wunden)

durch ein Spezialteam behandelt werden.

Die Medizinische Klinik verfügt über sämtliche erforderliche Untersuchungsmöglichkeiten

zur Erkennung und Differenzierung akuter bzw.

chronischer Atemwegs- und Lungenerkrankungen, so auch Infektionsund

Tumorerkrankungen. Neben der Röntgendiagnostik werden weitere

bildgebende Verfahren eingesetzt (Thoraxsonographie, CT, MRT). Mit

der Bronchoskopie erfolgt die Beurteilung des Bronchialsystem mit der

Möglichkeit zur gezielten Probeentnahme zwecks bakteriologischer

und feingeweblicher Untersuchung, in besonderen Fällen (endo-) sonographisch

oder mit CT-gezielter Punktion. Laboruntersuchungen sowie

funktionelle Lungenuntersuchungen ergänzen das Diagnosespektrum.

Therapeutisch erfolgt die Behandlung sämtlicher Erkrankungen, auch

von Tumoren, nach vorgegebenen, allgemein anerkannten Therapierichtlinien.

Bei chronischen Lungenerkrankungen und Tumorerkrankungen

werden, in Zusammenarbeit mit den nachbehandelnden Kollegen,

Behandlungs- und Nachsorgepläne erstellt.

Die Diagnostik von Leber und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen erfolgt

zunächst durch Labortests, die zum Teil als Fremdlaborleistungen

alle von der Klinik aus angeboten werden können. Zum Anderen stellt

der Ultraschall von Außen, aber auch die Endosonographie (Ultraschall

von Innen) eine diagnostische Möglichkeit mit dem besten Auflösungsvermögen

dar. Zudem können Röntgen, Computertomographie und

Kernspintomographie eingesetzt werden. Mittels der ERCP (endoskopisch

retrograder Cholangiopankreaticographie) können gezielt die

Gallenwege und das Pankreas mittels Röntgenkontrastmittel dargestellt

und nach Diagnosestellung in der gleichen Untersuchung auch

behandelt werden. Die operat. ERCP Untersuchungen werden im

gastroenterologischen Schwerpunkt unserer Klinik mit hoher Expertise

durchgeführt. Gallensteinleiden werden in enger Zusammenarbeit mit

der chirurgischen Klinik diagnostiziert und behandelt. Für Patienten mit

Virusentzündungen der Leber steht unsere Spezialambulanz zur

Verfügung.

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Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich

Medezinische Klinik:

VI12 Diagnostik und Therapie von Erkrankungen

des Darmausgangs

VI11 Diagnostik und Therapie von Erkrankungen

des Magen-Darm-Traktes

VI24 Diagnostik und Therapie von geriatrischen

Erkrankungen

Kommentar / Erläuterung:

Der Darmausgang ist zum Einen für den Verschluss des Enddarms,

zum Anderen für die gezielte Stuhlentleerung zuständig. Hier können

viele Störungen auftreten. Zur Diagnostik der Erkrankungen des

Enddarms stehen neben der fachärztlichen Untersuchung die Spiegelung

des Enddarms (Proktoskopie mit einem Proktoskop oder

die erweiterte Untersuchung mit einem flexiblen Endoskop) zur Verfügung.

Zur genauen Diagnostik von Erkrankungen kann zudem eine

hochauflösende Endosonographie (Ultraschalluntersuchung) vom

Darm her durchgeführt werden. Um genauen Aufschluss über die

Schließmuskelfunktion zu bekommen, können Druckmessungen sowie

Reflexmessungen im Enddarm durchgeführt werden. Durch zusätzliche

Röntgenuntersuchungen können dann sowohl konservative

Behandlungen (Physiotherapie), sowie in enger Zusammenarbeit mit

unserer chirurgischen Abteilung auch operative Verfahren, durchgeführt

werden. Einen Schwerpunkt stellt die Hämorrhoidenbehandlung

mittels Gummiring oder Verödung dar.

Zum Magen-Darm-Trakt gehören die Speiseröhre, der Magen, der

Zwölffingerdarm, der Dünndarm sowie der Dickdarm und der Enddarm.

Die Diagnostik von Magen-Darm-Erkrankungen erfolgt in der

Helfenstein Klinik mittels modernsten endoskopischen Verfahren

(Magenspiegelung, Dünndarmspiegelung, Dickdarmspiegelung,

Gallengangsdarstellung (ERCP) und Spiegelung, Bewegungs- und

Säuremessungen in der Speiseröhre, dem Magen und dem Dünndarm).

Zudem finden neue endoskopische Ultraschallverfahren in

Geislingen routinemäßig Platz bei der Diagnostik von Magen-Darm-

Trakterkrankungen mittels Endosonographie und Minisondenultraschall,

sowie hochauflösende konventionelle Ultraschalluntersuchungen.

Die Behandllung erfolgt meistens medikamentös, aber

auch endoskopisch (von innen) durch Anwendung von entsprechenden

Verfahren wie Medikamenteninjektion, Polypabtragung,

Divertikelabtragung mittels APC zur Blutstillung mittels Clips und anderen

Elektroverfahren.

Ein großer Anteil unserer Patienten sind ältere Menschen mit entsprechenden

altersspezifischen Erkrankungen wie Gelenkerkrankungen,

Herz-, Kreislaufkrankheiten, Durchblutungsstörungen,

Demenzerkrankungen. Neben der schonenden Diagnostik und Therapie

ist gerade für den älteren Patienten die Erstellung eines Gesamtkonzeptes

hinsichtlich Betreuung und Weiterversorgung von

zentraler Bedeutung, Hierzu gehören unter anderem geriatrische

Rehabilitationsmaßnahmen ambulant oder stationär, z.B. in der Rehaklinik

im Christophsbad in Göppingen, oder in Bad Urach. Sehr

wichtig ist die Einbeziehung der weiterbetreuenden Angehörigen. Sie

werden über entsprechende pflegerische Maßnahmen durch

unsere Pflegekräfte eingewiesen (so z.B. in der Bedienung einer

Ernährungssonde). Ausserdem erfolgt eine umfassende Betreuung

durch unsere Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes im Hinblick auf

die Inanspruchnahme von ambulanten Diensten bzw. entsprechenden

Hilfsmitteln.

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

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Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich

Medezinische Klinik:

VI33 Diagnostik und Therapie von Erkrankungen

des Darmausgangs

VI11 Diagnostik und Therapie von Gerinnungsstörungen

VI09 Diagnostik und Therapie von hämatologischen

Erkrankungen

Kommentar / Erläuterung:

Der Darmausgang ist zum Einen für den Verschluss des Enddarms,

zum Anderen für die gezielte Stuhlentleerung zuständig. Hier können

viele Störungen auftreten. Zur Diagnostik der Erkrankungen des

Enddarms stehen neben der fachärztlichen Untersuchung die Spiegelung

des Enddarms (Proktoskopie mit einem Proktoskop oder

die erweiterte Untersuchung mit einem flexiblen Endoskop) zur Verfügung.

Zur genauen Diagnostik von Erkrankungen kann zudem eine

hochauflösende Endosonographie (Ultraschalluntersuchung) vom

Darm her durchgeführt werden. Um genauen Aufschluss über die

Schließmuskelfunktion zu bekommen, können Druckmessungen sowie

Reflexmessungen im Enddarm durchgeführt werden. Durch zusätzliche

Röntgenuntersuchungen können dann sowohl konservative

Behandlungen (Physiotherapie), sowie in enger Zusammenarbeit mit

unserer chirurgischen Abteilung auch operative Verfahren, durchgeführt

werden. Einen Schwerpunkt stellt die Hämorrhoidenbehandlung

mittels Gummiring oder Verödung dar.

Es werden alle allgemeininternistisch üblichen Gerinnungsstörungen

in unserem Labor fachärztlich validiert, diagnostiziert (z.B. Blutplättchenmangel)

und entsprechend therapiert. Auch schwerwiegendere

und komplexe Blutgerinnungsstörungen werden in enger Kooperation

den hämatologischen Fachkollegen der Klinik am Eichert in Göppingen

und der Uniklinik Ulm diagnostiziert und therapiert. Auch

die Therapie komplexer Gerinnungsstörungen wird in unserer Klinik

in die Wege geleitet. Schwerwiegende Erkrankungen sind oft mit

einer schweren Gerinnungs- oder Blutungsneigung vergesellschaftet,

die dann wiederum zu Thrombosen und Lungenembolien oder zu

massiven Blutungen führen können. Häufig werden diese Erkrankungen

auf der Intensivstation behandelt, wo ein engmaschiges

Gerinnungsmanagement durchgeführt werden kann.

Patienten mit Erkrankungen der blutbildenen Organe und der Lymphknoten

werden nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen

betreut und versorgt. Im Rahmen der Diagnostik werden alle

erforderlichen Untersuchungen (Labor, Sonographie, CT. MRT,

Knochenmarkpunktion) durchgeführt. Neben den gutartigen Erkrankungen

nehmen v.a. die bösartigen Lymphknotenerkrankungen

(Non-Hodgkin- Lymphome, chronische Leukämien, Plasmozytome)

einen großen Platz ein. Eine enge Zusammenarbeit liegt mit den

hämatologischen Abteilungen der Klinik am Eichert und der Universitätsklinik

Ulm vor, so dass eine heimatnahe Behandlung sämtlicher

Patienten gewährleistet ist. Bei diesen Erkrankungen sind oftmals die

Verabreichung von Blutkomponenten (z.B. Ersatz von roten Blutkörperchen)

erforderlich. Dies ist jederzeit möglich und wird in der Regel

ambulant durchgeführt. Schwerstkranke Patienten werden auf unserer

speziell ausgestatteten Palliativstation durch ein hoch qualifiziertes

interdisziplinäres Team betreut.

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich

Medezinische Klinik:

VI31 Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen

VI19 Diagnostik und Therapie von infektiösen

und parasitären Krankheiten

VI01 Diagnostik und Therapie von ischämischen

Herzkrankheiten

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Kommentar / Erläuterung:

Herzrhythmusstörungen sind Störungen des normalen Herzschlages.

Diese können sowohl zu einem zu schnellen als

auch zu einem zu langsamen Herzschlag führen. Die häufigste

Herzrhythmusstörung, die v.a. mit zunehmendem Alter gehäuft

auftritt, ist das Vorhofflimmern. Zur genaueren Untersuchung

der Herzrhythmusstörungen wird neben einem normalen EKG

überwiegend die 24-Stunden-Langzeit-EKGMessung eingesetzt.

Mit dieser Untersuchung kann die Häufigkeit und die Art der Herzrhythmusstörung

sehr gut festgestellt werden. Je nach Art der

Herzrhythmusstörung und auch je nach Beschwerden des Patienten

gibt es dann verschiedene medikamentöse Therapien zur

Behandlung der Herzrhythmusstörung. Gelegentlich ist auch das

Einsetzen eines Herzschrittmachers notwendig. In seltenen Fällen

folgt bei bestimmten Herzrhythmusstörungen auch die weitere

Abklärung in einem elektrophysiologischen Zentrum mittels spezieller

Herzkatheter.

Infektionen entstehen, wenn Krankheitserreger wie Bakterien,

Viren, Pilze, Einzeller (Protozoen, Parasiten oder Prionen) in den

Körper eindringen, anhaften, sich in ihm vermehren und eine Reaktion

der körpereigenen Abwehr (Immunsystem) auflösen. Je nach

Krankheitserreger werden die spezifischen Infektionskrankheiten im

menschlichen Körper ausgelöst. Zur Diagnostik von Infektionskrankheiten

stehen alle gängigen Laborverfahren zur Verfügung.

Die mikrobiologische Diagnostik erfolgt in Zusammenarbeit

mit der Klinik am Eichert, wo Bakterienkulturen angelegt und zugleich

auf ihre Antibiotikaempfindlichkeit getestet werden können.

Die weitere Diagnostik richtet sich nach dem vom Krankheitserreger

ausgelösten Krankheitsbild (z.B. Röntgen der Lunge bei

Lungenentzündung). Alle wichtigen Verfahren können in der Helfenstein

Klinik Geislingen durchgeführt werden, so dass eine schnelle

Diagnosestellung und Behandlung sicher gewährleistet ist.

Hierbei handelt es sich überwiegend um die koronare

Herzerkrankung mit aktuen oder chronischen Durchblutungsstörungen

des Herzens. Bei einem Akutereignis (v.a. akutes

Koronarsyndrom) erfolgt die Erstdiagnostik und Therapie auf der

Intensivstation. Nach Ausschluss eines Herzinfarktes wird dann

die weiterführende, nicht invasive Diagnostik wie z.B. Belastungs-

EKG oder Stressechokardiographie durchgeführt. Die invasive

Koronardiagnostik wird bei nachgewiesenem Herzinfarkt als

Notfalldiagnostik und -therapie (Ballondilatation und ggf. Stent)

in enger Kooperation mit den Herzkatheterzentren der Klinik am

Eichert in Göppingen oder der Universität Ulm durchgeführt. Auch

die geplante Koronarangiographie bei v.a. eine koronare Herzerkrankung

wird dort durchgeführt. Anschließend werden die Patienten

bei uns weiterbetreut.

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Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich

Medezinische Klinik:

VI04 Diagnostik und Therapie von Krankheiten

der Arterien, Arteriolen und Kapillaren

VI16 Diagnostik und Therapie von Krankheiten

der Pleura

VI05 Diagnostik und Therapie von Krankheiten

der Venen, der Lymphgefäße und der

Lymphknoten

Kommentar / Erläuterung:

Alle Patienten mit arteriellen Durchblutungsstörungen der Extremitäten

und innerer Organe werden in der Medizinischen Klinik unseres

Hauses diagnostiziert und behandelt. Die Diagnostik erfolgt durch

den komplexen Einsatz von bildgebenden Verfahren, insbesondere

Farbdopplersonographie sowie CT/MRT-Angio (im Haus) nebst

Röntgendiagnostik (konsiliarisch Radiologie Klinik am Eichert). Ziel

ist eine exakte Bestimmung von Art und Ausmaß der bestehenden

Durchblutungsstörung sowie Klärung der Frage einer notwendigen

interventionellen bzw. operativen Behandlungsindikation. In Kooperation

mit der Gefäßchirurgie unseres Hauses bzw. konsiliarischer

Mitbetreuung (Angioradiologie/Gefäßchirurgie Klinik am Eichert)

können alle notwendigen Gefäßoperationen bzw. katheterinterventionelle

Behandlungen durchgeführt werden. Die konservative Therapie

umfasst die Behandlung mit durchblutungsfördernden Medikamenten,

inklusive gerinnungshemmender Mittel, nebst Behandlung der

kardiovaskulären Risikofaktoren.

Pleuraerkrankungen sind häufig primäre Erkrankungen des Rippfells

(infektiös oder tumorös bedingt). Oft findet sich auch eine Mitbeteiligung

der Pleura bei anderen Erkrankungen (z.B. Leber-, Nieren-,

Herzerkrankungen) oder Verletzungen. Flüssigkeitsansammlungen

im Pleuraraum sind dabei ein gemeinsames Kennzeichen. Der Nachweis

eines Pleuraergusses erfolgt durch bildgebende Untersuchung

(Pleurasonographie, Röntgen, CT). Die diagnostische Untersuchung

des Pleurapunktates ist entscheidend für die nachfolgende Therapie.

Sonographisch kontrolliert sind Punktionen auch bei kleinen Ergussmengen

möglich. Große Ergüsse werden entlastend punktiert, evtl.

auch durch Einlage einer Thoraxdrainage. Eine medikamentöse Verklebung

der Pleurablätter (Pleurodese) wird durchgeführt bei großen,

schnell wiederkehrenden Ergussbildungen (z.B. Tumorpatienten).

Verlaufskontrollen erfolgen sonographisch. Der Therapieerfolg wird

bestimmt durch die Lokalbehandlung und Therapie der ursächlichen

Grunderkrankung.

Erfahrene Untersucher und moderne technische Untersuchungsverfahren

(Farbdopplerduplexsonographie) erlauben die schnelle, sichere

sowie schmerz- und nebenwirkungsfreie Diagnostik sämtlicher

venöser Erkrankungen auch als Notfalluntersuchung. Dies gewährleistet,

bei Nachweis von Thrombosen die schnellstmögliche Therapieeinleitung

zur Verhinderung thrombosebedingter Komplikationen,

insbesondere das Auftreten einer lebensbedrohlichen Lungenembolie.

Die Therapie richtet sich nach anerkannten Leitlinen und wird, je

nach Befund, entweder ambulant oder stationär durchgeführt. Die

Lymphknotenerkrankungen werden mittels bildgebender Verfahren

(Sonographie, Farbdopplersonographie, Sonokontrast, Endosonographie,

CT/MRT) diagnostiziert und durch klinische, laborchemische

sowie feingewebliche Untersuchungen entsprechenden Erkrankungsbildern

zugeordnet und therapiert. Zur Gewebegewinnung

werden verschiedene Punktionsverfahren unter Sicht (Sonographie-

CT-gesteuert) eingesetzt.

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

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Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich

Medezinische Klinik:

VI13 Diagnostik und Therapie von Krankheiten

des Peritoneums

VI08 Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen

VI18 Diagnostik und Therapie von onkologischen

Erkrankungen

Kommentar / Erläuterung:

Das Peritoneum ist das Bauchfell, das als seröse Haut den Bauchraum

ausgleitet. Es umgibt die meisten inneren Organe unterhalb

des Zwerchfells bis zum Eingang in das kleine Becken. Zur Diagnostik

von Krankheiten des Bauchfells stehen vor allem der Ultraschall

aber auch Computer- und Kernspintomographie sowie Röntgen zur

Verfügung. Häufig erbringt eine Bauchspiegelung mit Entnahme

einer Probe (Biospie des Bauchfells) die exakte Diagnose.

Hierbei handelt es sich überwiegend um Erkrankungen der ableitenden

Harnwege, primäre Nierenkrankheiten sowie chronisch entzündlich

bedingten Nierenfunktionsstörungen und im Rahmen anderer

Grunderkrankungen, z.B. Diabetes mellitus. Neben der Sonographie

der Nieren, der ableitenden Harnwege und der Blase, spielen die

Laboruntersuchungen des Urins, sowie des Bluts eine wesentliche

Rolle. Bei Bedarf werden zusätzliche bildgebende Verfahren wie

Röntgen, CT und Kernspin angewandt. Bei akutem Nierenversagen

mit der Notwendigkeit einer vorübergehenden Nierenersatztherapie

(Hämodialyse) wird diese in der Klinik am Eichert durchgeführt. Bei

chronischem Nierenversagen wird die Hämodialyse in Kooperation

mit den Dialysezentren Dres. Haas/Rebel und Dres. Müller, Genske,

Mayer-Wehrstein, Klein durchgeführt. Bei urologischer Fragestellung

steht die urologische Praxis Dr. Stolz sowie die urologische Belegabteilung

der Klinik am Eichert zur Verfügung.

Im Rahmen der Diagnostik von bösartigen Erkrankungen stehen uns

alle gängigen bildgebenden und endoskopischen Verfahren im Haus

(Ultraschall, Endosonographie, CT, MRT) zur Verfügung. Damit ist

eine schnellstmögliche Diagnosestellung gewährleistet. Häufig behandeln

wir bösartigeTumoren des Magen-Darm-Traktes (Magen-

, Dickdarm-, Leber-, Gallen-, Bauchspeicheldrüsenkrebs) und der

Lunge. Im Rahmen regelmäßiger Tumorkonferenzen wird ein

individueller Behandlungsplan für jeden einzelnen Patienten erstellt.

Therapeutisch kommt nahezu das gesamte Spektrum chemotherapeutischer

Behandlungen in Form von unterstützenden und

lebensverlängernden Therapiekonzepten bzw. kombinierten Strahlenchemotherapiebehandlungen

zur Anwendung. Hinzu kommen

lokale Therapiemaßnahmen wie z.B. Alkoholinstillation und Hochfrequenzthermoablation

bei bösartigen Tumoren der Leber. Eine psychoonkologische

Betreuung unserer mehrheitlich ambulant betreuten

Krebspatienten ist durch ein ausgebildetes Team gewährleistet.

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich

Medezinische Klinik:

VI17 Diagnostik und Therapie von rheumatologischen

Erkrankungen

VI32 Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen/Schlafmedizin

VI03 Diagnostik und Therapie von sonstigen

Formen der Herzkrankheit

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Kommentar / Erläuterung:

Rheumatologische Erkrankungen sind Erkrankungen des Bewegungs-

und Immunsystems. Sie werden in 3 große Gruppen eingeteilt.

Zu den entzündlichen rheumatischen Krankheiten zählen die

chronische Polyarthritis, die Bechterewsche Krankheit und das

rheumatische Fieber. Weit aus häufiger sind die nicht entzündlichen

degenerativen Erkrankungen wie Arthrose (Veränderungen an den

Gelenken) und Veränderungen der Zwischenwirbelscheiben der

Wirbelsäule. Neben der umfassenden Diagnostik dieser Erkrankungen,

mittels Laboruntersuchungen und bildgebender Verfahren,

werden sämtliche Therapieverfahren angewandt. Parallel zur

medikamentösen Behandlung sind hier vor allem physiotherapeutische

Maßnahmen erforderlich, um die Mobilität des Patienten zu

erhalten bzw. wiederherzustellen.

Schlafstörungen wie z.B. das Schlafapnoe-Syndrom erlangen in der

Medizin eine zunehmende Bedeutung. Das Schlafapnoe-Syndrom

als häufigste Schlafstörung führt durch einen Kollaps der oberen

Atemwege zu nächtlichen Atempausen, verbunden mit einem Abfall

des Sauerstoffgehaltes im Blut sowie Blutdruckanstiegen. Patienten

mit einem Schlafapnoe-Syndrom haben ein erhöhtes Risiko für

Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Daher ist es wichtig, bei entsprechenden

Hinweisen einen Patienten auf diese Erkrankung hin, zu untersuchen.

Dies erfolgt mit Geräten die den Blutdruck, die Herz- und

Atemfrequenz und den Sauerstoffgehalt des Blutes messen. Wird

ein Schlafapnoe-Syndrom nachgewiese, erfolgt die Überweisung des

Patienten in ein Schlaflabor, zur Einleitung und Einstellung der

Therapie mittels nächtlicher Überdruckbeatmung. Die Behandlung

erfolgt dann mit einem speziellen Heimbeatmungsgerät.

Hier sind vor allem die Erkrankungen der Herzklappen, des Herzmuskels

oder des Herzbeutels sowie Herzrhythmusstörungen zu

nennen. Die Echokardiographie spielt bei diesen Herzerkrankungen

eine zentrale Rolle. Bei den Herzklappenerkrankungen oder zum

Nachweis von Blutgerinnseln im Herzen, kommt die transösophageale

Echokardiographie häufig zur Anwendung. Bei notwendigen

Herzklappenoperationen bestehen Kooperationen mit der Herzchirurgie

in Ulm oder der Sana Herzchirurgie in Stuttgart. Bei besonderen

Formen von Herzrhythmusstörungen, wie dem Vorhofflimmern,

wird eine Elektrotherapie (Kardioversion) zum Wiederherstellen

eines normalen Herzrhythmus durchgeführt. Im Bedarfsfall wird eine

differenzierte Herzschrittmachertherapie mit sämtlichen modernen

Systemen angewandt. Anschließend werden regelmäßige ambulante

Kontrollen angeboten. Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Behandlung

der Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz) dar.

3 6 3 7


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich

Medezinische Klinik:

VI06 Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären

Krankheiten

Kommentar / Erläuterung:

Bei Patienten mit Erkrankungen des Gefäßsystems im Gehirn und

der Halsschlagadern stehen die Schlaganfallpatienten im Vordergrund.

Die vorhandene Infrastruktur mit Überwachungseinheit ermöglicht

eine rasche und bestmögliche Diagnostik und Behandlung.

Modernste Ultraschallgeräte stehen uns zur Verfügung, somit können

z.B. Einengungen der Halsgefäße und der Gehirnarterien sowie

ursächliche Herzkrankheiten rasch diagnostiziert werden. Eine

24-Stundenbereitschaft gewährleistet eine sofortige computertomographische

Untersuchung des Gehirns nach Eintreffen des Patienten,

um z.B. eine Hirnblutung nachzuweisen bzw. auszuschließen.

Ein speziell ausgebildetes Team aus Ärzten, Pflegekräften, Krankengymnasten,

Ergotherapeuten, Logopäden und Sozialarbeitern steht

uns zur Verfügung, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten.

Begleitend ist die Mitbehandlung von zugrundeliegenden internistischen

Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzschwäche oder

Zuckerkrankheit von zentraler Bedeutung.

VR04 Duplexsonographie Mittels dreier modernster Farbdoppler/Duplexsysteme werden

Blutströmungen in Blutgefäßen, Herz- und Lungenkreislauf sowie

Organen im Echtzeitverfahren sichtbar gemacht. Damit können qualitative

und quantitative Aussagen über die Blutströmungsverhältnisse

im Körper sowie etwaigen Engstellungen, Einschränkungen,

Gefäßerweiterungen oder sonstige Gefäßerkrankungen und die

Durchblutung von Geschwülsten sichtbar gemacht werden. Dieses

Verfahren eignet sich auch exzellent zur Vermeidung von Komplikationen

bei ultraschallgezielten Punktionen und sonstigen Eingriffen.

Die Messung von Blutströmungsgeschwindigkeiten dient auch zur

Therapiekontrolle nach Eingriffen an Blutgefäßen, so z.B. Aufdehnung

und Stenteinlagen.

VR03 Eindimensionale Dopplersonographie Mit diesem Verfahren werden bereits am Krankenbett die Blutgefäße

auf Durchgängigkeit und Offenheit sowie ggf. Engstellung überprüft.

Sie ergänzen die tastende Hand des Untersuchers und dienen zur

raschen Weichenstellung für weitere Diagnostik und Therapieeinleitung.

VI35 Endoskopie In unserer endoskopischen Abteilung werden mit Videoendoskopen

der neuesten Generation alle aktuellen, diagnostischen und therapeutischen

Eingriffe durchgeführt. Hierzu zählen v.a. die Spiegelungen

des oberen Verdauungstraktes, ggf. mit Darstellung der Gallengänge

und des Bauchspeicheldrüsenganges (ERCP) und des

Dickdarms (Stichwort: Vorsorgekoloskopie). Dabei kommen auch

Färbe- und Vergrößerungstechniken (Chromo-/Zoomendoskopie)

und die Kapselendoskopie (v.a. zur Abklärung möglicher Blutungsquellen

im Dünndarm) zum Einsatz. Die Entfernung von Polypen und

Tumoren, Blutstillung, die Einlage von Stents, Sonden und Drainagen

gehören hier ebenso dazu, wie die Steinentfernung oder -zertrümmerung

im Gallen- und Bauchspeicheldrüsengang oder die

Endosonographie.

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich

Medezinische Klinik:

Kommentar / Erläuterung:

VR06 Endosonographie Die endoskopische Ultraschalluntersuchung (Endosonographie)

verbindet Endoskopie und das Ultraschallverfahren, zur noch genaueren

Diagnostik von Strukturen und Läsionen im Bereich des

Magen-Darm-Traktes sowie umgebender Organe, inklusive des

Brustraumes. Der Medizinischen Klinik stehen alle derzeit gängigen

Verfahren der Endosonographie, inklusive Punktionsmöglichkeit zur

Diagnostik (feingewebliche Analyse, Labor, Mikrobiologie) und Therapie

(Drainageanlage, Flüssigkeitsabsaugung, Medikamenteneinbringung)

zur Verfügung. Diese Methode ist sehr wichtig für die

Planung endoskopischer Eingriffe wie Polyp- oder Tumorabtragung,

zur Diagnostik und Therapiesteuerung zahlreicher gutartiger und

bösartiger Erkrankungen und zur schonenden Gewebsentnahme

ohne Operation.

VI20 Intensivmedizin Auf der interdisziplinären Intensivstation werden alle intensivpflichtigen

internistischen Erkrankungen behandelt. Hierbei handelt es sich

überwiegend um akute Erkrankungen des Herzkreislaufsystems, der

Lunge, des Magen-Darm-Traktes, der Leber sowie lebensbedrohliche

Infektionserkrankungen und Vergiftungen. Aber auch neurologische

Krankheitsbilder wie Schlaganfälle und Hirnblutungen

werden hier überwacht und therapiert. Es kommen alle modernen

intensivmedizinischen Diagnostik- und Therapieverfahren inklusive

differenzierter Beatmungstherapie zum Einsatz. Bei der Notwendigkeit

eines Nierenersatzverfahrens bei akutem Nierenversagen erfolgt

die Verlegung auf die Intensivstation der Klinik am Eichert (siehe

Abschnitt VI08). Für notwendige neurochirurgische Eingriffe stehten

die Neurochirurgischen Abteilungen des Bezirksklinikums Günzburg

sowie des BWK Ulm zur Verfügung.

VR02 Native Sonographie Die sogenannte B-Bild Sonographie (B= brightness,

Helligkeitsmodus) ist die Grundlage aller bildgebenden Ultraschallverfahren.

Mittels Ultraschallverfahren können sämtliche Organe des

Bauchraumes, Anteile von Lunge und Rippfell, das Herz, Organe

und Strukturen im Gesichts- und Halsbereich sowie die Blutgefäße,

Lymphknoten und Muskulatur sowie Weichteile, beurteilt werden. Die

Klinik verfügt über 3 hochmoderne Ultraschallsysteme der mittleren

und Spitzenklasse. Pro Jahr werden über 8600 Ultraschalluntersuchungen

durchgeführt. Es wird eine Vielzahl von ultraschallgezielten

Eingriffen zur Diagnostik und Therapie vorgenommen. Der Chefarzt

besitzt die höchste Qualifikationsstufe (DEGUMStufe 3, Seminarleiter)

der wissenschaftlichen Fachgesellschaft (Deutsche Gesellschaft

für Ultraschall in der Medizin: DEGUM), ist Buchautor, zertifizierter

Ultraschallausbilder und wissenschaftlicher Gutachter.

3 8 3 9


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich

Medezinische Klinik:

Kommentar / Erläuterung:

VI37 Onkologische Tagesklinik In unserer Onkologischen Ambulanz werden täglich eine Vielzahl von

Patienten mit bösartigen Tumoren betreut. Hierzu stehen uns ansprechende

Räumlichkeiten zur Verfügung. In sehr bequemen

und individuell einstellbaren Behandlungsstühlen können 10 Patienten

auf mehrere Räume verteilt gleichzeitig behandelt werden. Ein

sehr engagiertes und hochkompetentes Behandlungsteam betreut

unsere Tumorpatienten während der gesamten Behandlung, die sich

oftmals über viele Monate erstreckt. Dieses Team umfasst nur wenige

Personen, somit ist eine enge Arzt/Patienten- bzw. Pflegekraft/

Patienten-Beziehung gewährleistet. Die individuellen Belange jedes

einzelnen Patienten werden berücksichtigt. Hierzu gehören auch

ethische Fragestellungen und die psychoonkologische Mitbetreuung.

Der Krankheitsverlauf der Patienten wird dadurch in hohem Maße

positiv beeinflusst.

VI40 Schmerztherapie Bei vielen Krankheitsbildern, insbesondere bei Tumorerkrankungen,

werden die Patienten von starken Schmerzen beeinträchtigt. Oftmals

sind deswegen stationäre Krankenhausaufenthalte erforderlich. Eine

entsprechende Schmerztherapie hilft dabei, Patienten so zu behandeln,

dass sie im Verlauf zumindest schmerzarm, wenn nicht sogar

schmerzfrei werden. Hierzu werden die Schmerzen regelmäßig

gemessen und ihre Ausprägung anhand einer Schmerzskala in der

Patientenkurve dokumentiert. Nach standardisierten Behandlungsschemata

in Anlehnung an das WHOStufenschema werden die

Schmerzen mit Medikamenten therapiert. Ziel ist es eine individuelle,

ganz auf den jeweiligen Patienten abgestimmte Schmerztherapie, zu

entwickeln, die ihm weitgehende Schmerzfreiheit garantiert und die

auch vom Hausarzt ambulant weitergeführt werden kann.

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich

Medezinische Klinik:

Kommentar / Erläuterung:

VR05 Sonographie mit Kontrastmittel Dieses Verfahren steht der Klinik bereits seit über 5 Jahren zur Verfügung.

In der Klinik wurden und werden wissenschaftliche Untersuchungen

mit diesem Verfahren durchgeführt, das differenzierte

Aussagen zum Durchblutungsverhalten von Organen und Geschwülsten

treffen kann. Damit werden eingreifende und für den Patienten

durch Röntgenstrahlen belastende Untersuchungen wie

Röntgen oder Computertomographie vermieden, bei gleichwertiger

oder besserer diagnostischer Aussagefähigkeit. Mit dieser Methode

konnte in einer großen Studie die Genauigkeit der MRT erreicht,

teilweise sogar übertroffen werden. Die Abteilung genießt diesbezüglich

einen überregionalen Ruf, belegt durch wissenschaftliche Fortbildungsveranstaltungen

und Hospitationen auswärtiger Ärzte. Für die

Diagnostik und Therapiesteuerung ist dieses Verfahren zwischenzeitlich

zum festen Bestandteil der täglichen klinischen Arbeit geworden.

VI27 Spezialsprechstunde In der medizinischen Klinik werden mehrere Spezialsprechstunden

angeboten. Hierzu zählen sämtliche Bereiche der Gastroenterologie

mit Hepatologie und Stoffwechsel (Erkankungen von Leber, Galle,

Bauchspeicheldrüse, Magen-Darm- Trakt, Diabetes mellitus Typ

1 und 2, diabetologische Fußambulanz, Schilddrüse und andere

hormonelle Organe). Darüber hinaus werden die Stress- Herzultraschalluntersuchung,

die transösophageale Echokardiographie, sowie

Herzschrittmacher- Kontrolluntersuchungen und -Umprogrammierungen

vorgenommen. Ein weiterer Schwerpunkt der ambulanten

spezialisierten Betreuung liegt in der Diagnostik und Therapie

bösartiger Tumorkrankheiten, inklusive einer onkologischen tagesklinischen

Betreuung. Patienten mit Erkrankungen der Gefäße und

des Herz-Kreislauf- Systems werden mittels modernster Ultraschallverfahren

in der Primärdiagnostik sowie in der Verlaufskontrolle untersucht.

Im Notfalldienst erfolgt eine 24-Std. Versorgung an 7 Tagen

in der Woche.

VI42 Transfusionsmedizin Bei bösartigen Tumorerkrankungen und bei Erkrankungen der blutbildenden

Organe ist nicht selten eine Therapie mit Blutprodukten erforderlich.

Häufig sind die roten Blutkörperchen durch die Erkrankung

oder durch eine Chemotherapie bzw. Bestrahlung erniedrigt, so dass

die Gabe von Blutkonserven erforderlich wird. Ein in unserem

Hause etabliertes Qualitätsmanagementsystem -speziell auf die Gabe

von Blutprodukten ausgerichtet - und regelmäßige Fortbildungen

der Mitarbeiter gewährleisten eine höchstmögliche Sicherheit im

Umgang mit Blutprodukten. Überwacht und kontrolliert wird die

Transfusionsmedizin vom Transfusionsverantwortlichen der Klinik,

von den Transfusionsbeauftragten der einzelnen Abteilungen und

dem Qualitätsbeauftragten für Hämotherapie, gemäß den Richtlinien

der Bundesärztekammer.

4 0 4 1


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

B-[1].2 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote [Medizinische Klinik]

Nr. Medizinisch-pflegerisches

Leistungsangebot:

Kommentar / Erläuterung:

MP00 Palliativcare Im Jahr 2007 wurde die Palliativstation eröffnet, speziell ausgebildete

Pflegefachkräfte versorgen hier die Patienten.

MP13 Spezielles Leistungsangebot für

Diabetiker und Diabetikerinnen

B-[1].4 Nicht-medizinische Serviceangebote [Medizinsche Klinik]

trifft nicht zu / entfällt

B-[1].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl:

3661

B-[1].6 Diagnosen nach ICD

B-[1].6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD-10-Ziffer*

(3-stellig):

Fallzahl:

Umgangssprachliche Bezeichnung:

Eine regelmäßige, strukturierte, stationäre Diabetikerschulung findet

in der Medizinischen Klinik statt. Diabetesberaterinnen und Diätassistentinnen

unterstützen das Diabetes Team aus Ärzten, Pflegekräften

und Physiotherapeuten.

1 150 257 Herzschwäche

2 I10 182 Bluthochdruck ohne bekannte Ursache

3 R55 139 Ohnmachtsanfall bzw. Kollaps

4 E11 132 Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin behandelt werden muss - Diabetes Typ-2

5 J18 125 Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt nicht näher bezeichnet

6 I48 102 Herzrhythmusstörung, ausgehend von den Vorhöfen des Herzens

7 I63 101 Schlaganfall durch Verschluss eines Blutgefäßes im Gehirn - Hirninfarkt

7 K29 101 Schleimhautentzündung des Magens bzw. des Zwölffingerdarms

9 120 72 Anfallsartige Enge und Schmerzen in der Brust - Angina pectoris

9 J44 72 Sonstige anhaltende (chronische) Lungenkrankheit mit Verengung der Atemwege -COPD

11 G45 68 Kurzzeitige Durchblutungsstörung des Gehirns (TIA) bzw. verwandte Störungen

12 C34 63 Bronchialkrebs bzw. Lungenkrebs

13 I21 62 Akuter Herzinfarkt

14 K57 59 Krankheit des Dickdarms mit vielen kleinen Ausstülpungen der Schleimhaut-Divertikulose

15 K80 56 Gallensteinleiden

16 A09 54 Durchfallkrankheit bzw. Magen-Darm-Grippe, wahrscheinlich ausgelöst durch Bakterien,

Viren oder andere Krankheitserreger

17 E86 53 Flüssigkeitsmangel

18 K52 49 Sonstige Schleimhautentzündung des Magens bzw. des Darms, nicht durch Bakterien

oder andere Krankheitserreger verursacht

19 F10 47 Psychische bzw. Verhaltensstörung durch Alkohol

20 C18 42 Dickdarmkrebs im Bereich des Grimmdarms (Kolon)

21 G40 39 Anfallsleiden - Epilepsie

B-[1].6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Rang ICD-10-Ziffer*

(3-stellig):

Fallzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

21 R07 39 Hals- bzw. Brustschmerzen

23 A08 38 Durchfallkrankheit, ausgelöst durch Viren oder sonstige Krankheitserreger

24 C22 36 Krebs der Leber bzw. der in der Leber verlaufenden Gallengänge

25 K25 35 Magengeschwür

25 N30 35 Entzündung der Harnblase

27 C25 30 Bauchspeicheldrüsenkrebs

28 J20 29 Akute Bronchitis

29 A04 28 Sonstige Durchfallkrankheit, ausgelöst durch Bakterien

29 N10 28 Akute Entzündung im Bindegewebe der Nieren und an den Nierenkanälchen

* Hauptdiagnose gemäß der jeweils geltenden Fassung der Deutschen Kodierrichtlinien

B-[1].6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

Rang ICD-10-Ziffer*

(3-5stellig):

Fallzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

21 K21 26 Krankheit der Speiseröhre durch Rückfluss von Magensaft

23 C78 23 Absiedlung (Metastase) einer Krebskrankheit in Atmungs- bzw. Verdauungsorganen

24 K85 23 Akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse

25 C20 22 Dickdarmkrebs im Bereich des Mastdarms - Rektumkrebs

25 K26 20 Zwölffingerdarmgeschwür

27 I26 16 Verschluss eines Blutgefäßes in der Lunge durch ein Blutgerinnsel - Lungenembolie

B-[1].7 Prozeduren nach OPS

B-[1].7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS-301 Ziffer

(4-stellig):

Anzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

1 3-200 1202 Computertomographie (CT) des Schädels ohne Kontrastmittel

2 1-632 1169 Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms durch eine

Spiegelung

3 1-440 1002 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem oberem Verdauungstrakt, den Gallengängen

bzw. der Bauchspeicheldrüse bei einer Spiegelung

4 3-207 679 Computertomographie (CT) des Bauches ohne Kontrastmittel

5 8-930 653 Intensivmedizinische Überwachung von Atmung, Herz und Kreislauf ohne Messung des

Drucks in der Lungenschlagader und im rechten Vorhof des Herzens

6 1-653 488 Untersuchung des Enddarms durch eine Spiegelung

7 1-650 479 Untersuchung des Dickdarms durch eine Spiegelung - Koloskopie

8 3-20x 437 Sonstige Computertomographie (CT) ohne Kontrastmittel

9 8-561 394 Funktionsorientierte körperliche Übungen und Anwendungen

10 3-206 372 Computertomographie (CT) des Beckens ohne Kontrastmittel

11 8-390 282 Behandlung durch spezielle Formen der Lagerung eines Patienten im Bett, z.B. Lagerung

im Schlingentisch oder im Spezialbett

12 5-513 253 Operation an den Gallengängen bei einer Magenspiegelung

4 2 4 3


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

B-[1].7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

Rang OPS-301 Ziffer

(4-stellig):

Anzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

13 3-220 247 Computertomographie (CT) des Schädels mit Kontrastmittel

14 3-225 226 Computertomographie (CT) des Bauches mit Kontrastmittel

15 1-444 222 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem unteren Verdauungstrakt bei einer

Spiegelung

16 5-452 204 Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe des Dickdarms

17 8-800 193 Übertragung (Transfusion) von Blut, roten Blutkörperchen bzw. Blutplättchen eines Spenders

auf einen Empfänger

18 3-222 190 Computertomographie (CT) des Brustkorbes mit Kontrastmittel

19 8-982 176 Fachübergreifende Sterbebegleitung

20 8-900 155 Narkose mit Gabe des Narkosemittels über die Vene

21 3-70c 144 Bildgebendes Verfahren über den ganzen Körper zur Darstellung krankhafter Prozesse

mittels radioaktiver Strahlung (Szintigraphie)

22 3-202 143 Computertomographie (CT) des Brustkorbes ohne Kontrastmittel

22 3-226 143 Computertomographie (CT) des Beckens mit Kontrastmittel

24 9-401 123 Behandlungsverfahren zur Erhaltung und Förderung alltagspraktischer und sozialer Fertigkeiten

- Psychosoziale Intervention

25 8-98b 114 Sonstige fachübergreifende neurologische Behandlung eines akuten Schlaganfalls

26 5-469 107 Sonstige Operation am Darm

26 9-500 107 Patientenschulung

28 3-502 97 Ultraschall des Herzens (Echokardiographie) von der Speiseröhre aus - TEE

29 3-203 77 Computertomographie (CT) der Wirbelsäule und des Rückenmarks ohne Kontrastmittel

30 8-152 63 Behandlung durch gezieltes Einstechen einer Nadel in den Brustkorb mit anschließender

Gabe oder Entnahme von Substanzen, z.B. Flüssigkeit

Rang ICD-10-Ziffer

(4-6-stellig):

Anzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

1 1-620 67 Untersuchung der Luftröhre und der Bronchien durch eine Spiegelung

2 3-053 49 Ultraschall des Magens mit Zugang über die Speiseröhre

3 8-542 36 Ein- oder mehrtägige Krebsbehandlung mit Chemotherapie in die Vene bzw.

unter die Haut

4 3-051 28 Ultraschall der Speiseröhre mit Zugang über den Mund

B-[1].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Nr. Art der Ambulanz: Bezeichnung der

Ambulanz:

AM14 Ambulanz im Rahmen

von DMP

Ambulanz der

Medizinischen Klinik

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Nr. / Leistung: Kommentar / Erläuterung

DMP Diabetes mellitus

4 4 4 5


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

B-[1].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Nr. Art der Ambulanz: Bezeichnung der

Ambulanz:

AM04 Ermächtigungsambulanz

nach § 116 SGB V

AM04 Ermächtigungsambulanz

nach § 116 SGB V

Ambulanz der

Medizinischen Klinik

Onkologische

Ambulanz

AM08 Notfallambulanz (24h) Internistische Notfall-

Ambulanz/Notaufnahme

AM07 Privatambulanz Ambulanz der Medizinischen

Klinik,

Privatsprechstunde

für sämtliche Erkrankungen

im Bereich

der Inneren Medizin

AM11 Vor- und nachstationäre

Leistungen nach §

155a SGB V

Ambulanz der Medizinischen

Klinik

Nr. / Leistung: Kommentar / Erläuterung

•Diagnostik und

Therapie von

onkologischen

Erkrankungen

(VI18)

Ultraschall der

Speiseröhre mit

Zugang über den

Mund

B-[1].9 Ambulante Operationen nach § 155b SGB V

trifft nicht zu / entfällt

Diabetes-Sprechstunde, Diabetes-Schulung,

Diabetische Fußambulanz, Endoskopie

(Vorsorgekoloskopie, Kapselendoskopie,

Gastroskopie, endoskopische Gallengangsdarstellungen),

Ultraschall-Labor (sämtliche

sonographische Untersuchungen einschließlich

Kontrastmittelsonographie), Spezialsprechstunde

für sämtliche Erkrankungen des

Verdauungstraktes. Schrittmacherambulanz,

Echokardiographie-Labor (Herzultraschall in

Ruhe und unter Belastung, Herzultraschall

von der Speiseröhre), Sprechstunde Montag-,

Dienstag- und Donnerstagnachmittag nach

Vereinbarung.

Ambulante Chemotherapie bei

Patienten mit Krebserkrankungen.

Notfall-Behandlung aller internistischer Notfälle

rund um die Uhr (24 Std., an 365 Tagen).

Sprechstunde Montag-, Dienstag- u.

Donnerstagnachmittag nach Vereinbarung.

Vorbereitung und Abklärung einer geplanten

stationären Behandlung (vorstationär), Sicherung

und Festigung eines unter stationären

Bedingungen erzielten Behandlungserfolges

(nachstationär).

B-[1].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

trifft nicht zu / entfällt

Nr. Vorhandere Geräte Umgangssprachliche

Bezeichnung:

AA60 24h-Blutdruck-Messung pH-Wertmessung des

Magens

AA03 Belastungs-EKG/

Ergometrie

Belastungstest mit

Herzstrommessung

AA05 Bodyplethysmograph Umfangreiches Lungenfunktionstestsystem

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

24h: Kommentar / Erläuterung

Die Langzeit-Säuremessung (24 Stunden pH-Metrie) ist

ein modernes Untersuchungsverfahren, um z.B. Krankheiten

wie Sodbrennen abzuklären. Der Rückfluss von

säurehaltigem Mageninhalt in die Speiseröhre kann mit

diesem Gerät gemessen werden. Im Magen angewandt

kann mit dieser Untersuchungsmethode die Säurebildung

im Magen erfasst werden.

Körperliche Belastung auf dem Fahrradergometer (halbsitzend)

unter kontinuierlicher EKG-Ableitung zur nicht

invasiven Diagnostik der koronaren Herzerkrankung und

Beurteilung der kardiovaskulären Belastbarkeit (24 h verfügbar).

Ganzkörperplethysmographie: Untersuchung zur Bestimmung

des Atemwegswiderstandes und von Gasvolumina

im Brustraum. Diese Untersuchungsmethode findet Anwendung

im Rahmen der Diagnostik und Therapie von

Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale oder chronische

Bronchitis. So lässt sich schnell und problemlos vor

allem bei chronische Lungenerkrankungen die Therapie

dem aktuellen Krankheitsbild anpassen (24 Std. verfügbar).

AA39 Bronchoskop Ja Mit diesem Gerät können im Rahmen einer Spiegelung

der Luftwege u.a. Tumoren nachgewiesen und aus diesen

Gewebsproben entnommen werden (Stichwort: Lungenkrebs).

Bei Lungenentzündungen kann Schleim abgesaugt

und dieser auf krankhafte Keime wie Bakterien oder Pilze

untersucht werden. Bei vermehrter Schleimbildung kann

durch die Absaugung die Atmung erheblich erleichtert

werden. Oft ist dies auch bei beatmeten Patienten auf der

Intensivstation notwendig.

AA40 Defibrillator Gerät zur Behandlung

von

lebensbedrohlichen

Herzrhythmusstörungen

AA46 Endoskopisch-retrograde-Cholangio-Pankreaticograph

(ERCP)

Spiegelgerät zur Darstellung

der Gallenund

Bauchspeicheldrüsengänge

mittels Röntgenkontrastmittel

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Ja Dieses Gerät kommt z.B. im Rahmen von Wiederbelebungsmaßnahmen

zum Einsatz. So genanntes Kammerflimmern,

das unweigerlich zum Tode führen würde, kann

mit einem Stromstoß unterbrochen und in einen regelmäßigen

Herzrhythmus übergeführt werden. Auch andere

Formen von Herzrhythmusstörungen können mit diesem

Gerät behandelt werden.

Im Rahmen dieser Untersuchung können die Gallengänge

und der Bauchspeicheldrüsengang dargestellt werden.

Steine (v.a. im Hauptgallengang) könnenschnell und problemlos

entfernt oder zertrümmert werden. Bei Tumoren,

die z.B. den Hauptgallengang einengen und den Abfluss

der Galle behindern, können sogenannte Stents eingelegt

werden. Damit wird der Gallengang offen gehalten, der

Gallefluss ist wieder gewährleistet und eine drohende

oder schon bestehende Gelbsucht kann effektiv behandelt

werden.

4 6 4 7


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

B-[1].11 Apparative Ausstattung

Nr. Vorhandere Geräte Umgangssprachliche

Bezeichnung:

AA45 Endosonographiegerät Ultraschalldiagnostik im

Körperinneren

AA12 Gastroenterologisches

Endoskop

AA13 Geräte der invasiven

Kardiologie

AA35 Gerät zur analen

Sphinktermanometrie

AA36 Gerät zur Argon-Plasma-

Koagulation

AA18 Hochfrequenzthermotherapiegerät

Gerät zur Magen-Darm-

Spiegelung

Behandlungen mittels

Herzkatheter

24h: Kommentar / Erläuterung

Die Endosonographie ist eine von innen durchgeführte Ultraschalluntersuchung.

Der Ultraschallkopf wird direkt mit

inneren Oberflächen (z.B. Schleimhaut der Speiseröhre, des

Magens oder des Enddarmes) in Kontakt gebracht. Dieses

Verfahren hat den großen Vorteil, dass das Zielorgan näher

am Ultraschallkopf liegt und dadurch schärfer und genauer

abgebildet bzw. seine Darstellung überhaupt erst möglich

wird. Dieses Verfahren kommt v.a. bei der Abklärung von

Tumoren zum Einsatz. Die Größe und Ausdehung von Tumoren

können damit sehr genau bestimmt werden. Vor entsprechenden

Operationen wie z.B. beim Enddarmkrebs ist

dies Untersuchungstechnik unverzichtbar.

Ja Einrichtung mit Endoskopiepersonal in 24-Stunden-Bereitschaft

für Gastroskopie, Koloskopie, Bronchoskopie, ERCP,

Proktoskopie, Sigmoidoskopie, Rektoskopie mit

2 Gerätetürmen (24h verfügbar).

Ja Elektrischer Defibrillator mit Kardiversionsfunktion zur Behandlung

tachykarder Herzrhythmusstörungen (z.B:

Vorhofflimmern). Im Herzschrittmacherlabor erfolgen die

Überprüfungen der implantierten Herzschrittmacher mittels

dem entsprechenden Herzschrittmachertestgerät sowie deren

telemetrischen Funktionsabfrage. (24 Std. verfügbar).

Afterdruckmessgerät Erforderlich zur Abklärung von Störungen der Schließmuskelfunktion

(z.B. bei Stuhlinkontinenz).

Blutstillung und Gewebeverödung

mittels

Argon-Plasma

Gerät zur Gewebezerstörung

mittels Hochtemperaturtechnik

AA50 Kapselendoskop Verschluckbares Spiegelgerät

zur Darmspiegelung

AA19 Kipptisch Gerät zur Messung des

Verhaltens der Kenngrößen

des Blutkreislaufs

bei Lageänderung

Ja Mit diesem Gerät können u.a. Blutungen, aber auch krankhafte

Schleimhautveränderungen (z.B. Gefäßmissbildungen)

im Magen-Darm- Trakt schnell und effektiv behandelt werden.

Mit der Hochfrequenzthermotherapie werden in der Medizinischen

und der Chirurgischen Klinik unseres Hauses

bösartige Tumoren der Leber (Leberkrebs, Lebermetastasen)

lokal behandelt. Diese Maßnahme lässt sich entweder

in lokaler Betäubung oder im Rahmen einer Narkose durchführen.

Neben der chirurgischen Therapie der Chemotherapie

und der Strahlentherapie handelt es sich hier um ein weiteres

Verfahren in der Behandlung von bösartigen Tumoren.

Mit der Kapselendoskopie können im gesamten Magen-

Darm-Trakt krankhafte Schleimhautveränderungen nachgewiesen

werden. So können v.a. im Dünndarmbereich, der

endoskopisch etwas erschwert zugänglich ist, z.B. Blutungsquellen

oderTumoren aufgespürt werden.

Aufrichtung des Patienten von der Horizontalen in die Vertikale

auf dem Kipptisch nach vorgegebenem Protokoll

zur Diagnosestellung des orthostatischen Syndroms oder

von vasovagalen Kreislaufreaktionen bei plötzlichem

Bewusstseinsverlust (Synkopen).

Nr. Vorhandere Geräte Umgangssprachliche

Bezeichnung:

AA52 Laboranalyseautamaten

für Hämatologie, klinische

Chemie, Gerinnung

und Mikrobiologie

AA27 Röntgengerät/Durchleuchtungsgerät

AA29 Sonographiegerät/

Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät

AA31 Spirometrie/Lungenfunktionsprüfung

Ultraschallgerät/mit

Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter

Ultraschall

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

24h: Kommentar / Erläuterung

Ja Alle relevanten Laborwerte können rund um die Uhr in kürzester

Zeit bestimmt werden, so dass der Patient jederzeit

einer effektiven Diagnostik und Therapie zugeführt werden

kann.

Ja Ein Röntgendurchleuchtungsgerät (z.B.C-Bogen) ist in der

Medizinischen Klinik in der Endoskopieabteilung erforderlich.

Im Rahmen einer endoskopischen Untersuchung der Gallengänge

oder des Bauchspeicheldrüsenganges wird in die

jeweiligen Gänge über einen Katheter Kontrastmittel eingespritzt.

Mittels des CBogens können die Gangsysteme

dargestellt und Röntgenaufnahmen von ihnen angefertigt

werden (24h verfügbar).

Ja 24-Stunden-Verfügbarkeit von 4 Farbdopplersonographiegeräten

in der Medizinischen Klinik und Durchführung aller

sonographischer Verfahren einschließlich Minisonden und

Farbdopplersonographie sowie TEE mit Multiplanersonde.

Überprüfung der Mechanik und des Gasaustausches der

Lunge, Größenbestimmung von bestimmten Lungenvolumina.

Diese Untersuchungsmethode ist wichtig für die

Behandlung von akuten und chronichen Lungenerkrankungen

und dient unter anderem zur Verlaufsbeurteilung.

Sie ist ohne großen Aufwand durchführbar und für den Patienten

nicht beeinträchtigend (24 Std. verfügbar).

4 8 4 9


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

B-[1].12 Personelle Ausstattung

B-[1].12.1 Ärzte und Ärztinnen:

Ärzte und Ärztinnen insgesamt

(außer Belegärzte und

Belegärztinnen)

davon Fachärzte und

Fachärztinnen

Belegärzte und Belegärztinnen

(nach § 121 SGB V)

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung

Nr. Zusatzweiterbildung (fakultativ) Kommentar / Erläuterung:

ZF00 Berater für Ethik im Gesundheitswesen Oberarzt

ZF00 Betriebswirtschaft im Krankenhaus Oberarzt

ZF07 Diabetologie Chefarzt

ZF28 Notfallmedizin Chefarzt und Oberarzt

ZF30 Palliativmedizin Chefarzt und Oberarzt

ZF00 Qualitätsbeauftragter Hämotherapie Oberarzt

ZF00 Qualitätsmanagementbeauftragter im Krankenhaus Oberarzt

B-[1].12.2 Pflegepersonal:

Anzahl Kommentar / Erläuterung:

16,1 Vollkräfte Vollkräfte im Jahresdurchschnitt

8 Vollkräfte Vollkräfte im Jahresdurchschnitt

0 Personen

Nr. Facharztbezeichnung Kommentar / Erläuterung:

AQ23 Innere Medizin 8 Ärzte mit Facharztbezeichnung „Innere Medizin“

AQ26 Innere Medizin und SP Gastroenterologie 2 Ärzte mit Schwerpunktbezeichnung Gastroenterologie

(Chefarzt und Oberarzt)

AQ28 Innere Medizin und SP Kardiologie 1 Arzt mit Schwerpunktbezeichnung Kardiologie (Oberarzt)

Anzahl Ausbildungsdauer Kommentar / Erläuterung:

Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesund- 49,9 Vollkräfte 3 Jahre Nur stationärer Bereich,

heits- und Krankenpflegerinnen

einschl. Palliativstation.

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und

Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen

0 Vollkräfte 3 Jahre

Altenpfleger und Altenpflegerinnen 0 Vollkräfte 3 Jahre

Pflegeassistenten und Pflegeassistentinnen 0 Vollkräfte 2 Jahre

Krankenpflegehelfer und Krankenpflegehelferinnen 3 Vollkräfte 1 Jahr

Pflegehelfer und Pflegehelferinnen 1 Vollkräfte ab 200 Std. Basiskurs

Entbindungspfleger und Hebammen 0 Personen 3 Jahre

Operationstechnische Assistenten und Operationstechnische

Assistentinnen

0 Vollkräfte 3 Jahre

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung:

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildung / zusätzlicher

akademischer Abschluss:

Kommentar / Erläuterung:

PQ03 Hygienefachkraft 0,75 Stellen, sind hausübergreifend tätig

PQ05 Leistung von Stationen oder Funktionseinheiten 7 Pflegekräfte mit Weiterbildung

Nr. Zusatzqualifikation: Kommentar / Erläuterung:

ZP01 Basale Stimulation 26 Pflegende haben eine Schulung zur Arompflege; Ausbildung

einer Mitarbeiterin zur Aromapraktikerin, Abschluss:2009.

ZP02 Bobath Bobath ist ein anerkanntes Konzept zur Betreuung unserer

Schlaganfallpatienten.

ZP03 Diabetes 2 Diabeteberaterinnen, Qualifikation der DDG; strukturierte Beratung

und Anleitung stationärer und ambulanter Patienten, Durchführung

von Schulungen mit Ärzten und Diätassistentinnen.

ZP04 Endoskopie/Funktionsdiagnostik 8 Mitarbeiter sind innerhalb von 4 ,5 Stellen in der Endoskopie

tätig, 1 Mitarbeiterin mit Fachweiterbildung.

ZP08 Kinästhetik 90% der Mitarbeiter haben einen Grundkurs.

ZP00 Palliativcare 8 Mitarbeiterinnen haben diese Zusatzqualifikation, ca. 70 % der

Mitarbeiterinnen.

ZP12 Praxisanleitung 8 Mitarbeiter haben hierzu eine Zusatzqualifikation.

ZP13 Qualitätsmanagement Ausbildung zur Qualitätsmanagerin im Sozial- und Gesundheitswesen.

B-[1].12.3 Spezielles therapeutisches Personal: Für die Organisationeinheiten / Fachabteilung

steht folgendes spezielles therapeutisches Personal Verfügung:

B-[1] Fachabteilung Medizinische Klinik

Nr. Spezielles therapeutisches Personal: Kommentar / Erläuterung:

SP35 Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/

Diabetesberater und Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und

Diabetesbeauftragte/Wundassistent und Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft

Wundmanagement

SP04 Diätassistent und Diätassistentin

SP05 Ergotherapeut und Ergotherapeutin/Arbeits- und Beschäftigungstherapeut

und Arbeits- und Beschäftigungstherapeutin

SP15 Masseur/Medizinischer Bademeister und Masseurin/Medizinische

Bademeisterin

SP43 Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische

Assistentin/Funktionspersonal

SP21 Physiotherapeut und Physiotherapeutin

SP23 Psychologe und Psychologin im Krankenhaus

SP25 Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin

5 0 5 1


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

B-[2].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Art der Abteilung:

Hauptabteilung

Fachabteilungsschlüssel:

1500

Hausanschrift:

Eybstraße 16

73312 Geislingen / Steige

Telefon: 07331 / 23 - 201

Fax: 07331 / 23 - 209

E-Mail: chirurgie@helfenstein-klinik.de

Internet: http://www.helfenstein-klinik.de

Chefärztinnen/- ärzte:

Dr. med. Matthias Hahn

Telefon: 07331 / 23 - 201

E-Mail: matthias.hahn@helfenstein-klinik.de

Sekretariat:

Frau Biegert

Belegarzt / KH-Arzt:

KH-Arzt

Dr. med. Matthias Hahn

Chefarzt

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

B-[2].2 Versorgungsschwerpunkte [Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Klinik für Allgemein-,

Viszeral-, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie:

Kommentar / Erläuterung:

VC29 Behandlung von Dekubitalgeschwüren Die chirurgische Sanierung von Dekubitalgeschwüren

wird durch Behandlung im Spezialbett

nach stadiengerechtem Wunddebridement und

unter Zuhilfenahme der Vakuumtherapie ggf. auch

mittels zusätzlicher plastischer Rekonstruktion

durchgeführt.

VC45 Chirurgie der degenerativen und traumatischen Schäden der

Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule

Schäden im Bereich der LWS können bei

osteoporotischen Sinterungsfrakturen und anderen

Frakturen (z.B. Metastasen) in Zusammenarbeit

mit der Unfallchirurgie der Klinik am Eichert

operativ versorgt werden.

VC06 Defibrillatoreingriffe In Zusammenarbeit mit der Medizinischen Klinik

werden 1- und 2-Kammer-Schrittmacher implantiert.

VU02 Diagnostik und Therapie der Niereninsuffizienz Auf Zuweisung von niedergelassenen Nephrologen

werden alle Formen der Dialyse-Shunt-Chirurgie,

insbesondere Neuanlage, Rekonstruktion,

Revision an den oberen und unteren Extremitäten

angelegt. Zusätzlich Implantation von Dialyse-

Dauerkathetern und temporären Dialysekathetern.

VU05 Diagnostik und Therapie sonstiger Krankheiten des Harnsystems Anlage von temporären und endgültigen transuretralen

sowie suprapubischen Blasenkathetern.

VO01 Diagnostik und Therapie von Arthropathien Besonders das prothetische Ersatzverfahren,

insbesondere bei Knie-, Hüft- und Schultergelenkserkrankungen

werden z.T. minimalinvasiv und

z.T. navigiert angeboten. Speziell im Bereich des

Kniegelenks werden Oberflächenersatzprothesen

in navigierter, computergestützter Technik implantiert,

sowie achsgeführte Spezialprothesen implantiert.

Im Bereich der Hüfte kommen sowohl

zementfreie als auch zementierte Prothesensysteme

mit unterschiedlichen Anwendungsindikationen

zur Anwendung. Auch Wechseloperationen

in großer Zahl gehören zum Repertoire der Klinik

für Chirurgie. Neu ins Portfolio aufgenommen

wurde die Implantation der Oberflächenersatzprothese

am Hüftgelenk. Im Bereich der Schulterchirurgie

werden hauptsächlich bei Totalzerstörung

des Gelenks Prothesen implantiert.

VD03 Diagnostik und Therapie von Hauttumoren Hauttumoren werden stadiengerecht excidiert und

der Defekt mittels plastischer Rekonstruk-tion wieder

hergestellt.

VD04 Diagnostik und Therapie von Infektionen der Haut und der

Unterhaut

Infektionen der Haut und Unterhaut werden meist

konservativ gelegentlich auch durch

Entlastung operativ behandelt.

5 2 5 3


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Klinik für Allgemein-,

Viszeral-, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie:

Kommentar / Erläuterung:

VC31 Diagnostik und Therapie von Knochenentzündungen Knochenentzündungen werden in Verbindung mit

der Radiologischen Abteilung im CT und auch

mittels der Szintigraphie, ggf. auch mittels Kernspintomographie

(im Haus durch eine Praxis

vertreten) diagnostiziert.

VD09 Diagnostik und Therapie von Krankheiten der

Hautanhangsgebilde

Hier speziell die Behandlung des Pilonidalsinus

durch Excision, ggf. werden auch plastische

Rekonstruktion durchgeführt.

VU06 Defibrillatoreingriffe Diagnostik und Akuttherapie bei Hodentorsion.

Phimosenoperationen mittels subtotaler bzw. totaler

Circumcision.

VO07 Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Synovialis und der

Sehnen

VO05 Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der

Wirbelsäule und des Rückens

Vor allem im Bereich des Kniegelenkes werden,

vor allem körpereigne Knorpel-Knochentransplantationen

(Mosaik-Plastik) durchgeführt.

Bei osteoporotischen und anderweitigen Frakturen

der LWS und BWS werden in Zusammenarbeit mit

der Unfallchirurgie der Klinik am Eichert in GP mittels

Kyphoplastie (minimal-invasive Ballonaufrichtung)

gute Erfolge bei frakturbedingten oder

sinterungsbedingten Beschwerden erzielt.

VC42 Diagnostik und Therapie von sonstigen Verletzungen Alle Verletzungen an den Weichteilen, am Stamm

und an den Extremitäten können stadiengerecht

versorgt werden.

VC19 Diagnostik und Therapie von venösen Erkrankungen

(z.B.Thrombosen, Krampfadern) und Folgeerkrankungen

(z.B. Ulcus cruris/ offenes Bein)

VC39 Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Hüfte und des

Oberschenkels

VC41 Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Knöchelregion

und des Fußes

VC35 Diagnostik und Therapie von Verletzungen der

Lumbosakralgegend, der Lendenwirbelsäule und des Beckens

In Zusammenarbeit mit der Medizinischen Klinik

werden Ulcera cruris mit modernen Wundmanagementmethoden,

z.T. operativ, z.T. konservativ

therapiert.

Nach radiologischer Diagnostik mittels Nativ-

Röntgen, CT und Sonographie sowie ggf. MRT

werden alle gängigen Verfahren intra- und extramedullärer

Natur, DHS, PFNa, Schraubenosteosynthese,

Hemiprothese bei medialen Schenkelhalsfrakturen

des alten Menschen, Traktusversetzungen

und sämtliche Weichteileingriffe

angeboten.

Nach üblicher radiologischer Diagnostik erfolgt

hier die Osteosynthese mit modernen winkelstabilen

Platten-, Schraubenosteosynthesen, Zuggurtungen

und Drahtcerclagen.

Durch hochspezilisierte Diagnostik mittels nativer

Röntgendiagnostik, CT und MRT sowie Szintigraphie

können Bandscheibenvorfälle, Frakturen im

Bereich der Lumbosakralgegend und der LWS

degenerative Veränderungen und Tumoren diagnostiziert

werden. In Zusammenarbeit mit der

Unfallchirurgie der Klinik am Eichert werden die

Patienten dann entsprech-end operativ versorgt.

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Klinik für Allgemein-,

Viszeral-, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie:

VC36 Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Schulter und des

Oberarmes

VC37 Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Ellenbogens und

des Unterarmes

Kommentar / Erläuterung:

Radiologische Diagnostik mittels Nativ-Röntgen,

CT und Sonographie. Therapie mittels intramedullärer,

winkelstabiler oder plattenosteosynthetischer

Versorgung, ggf. minimalinvasiv oder arthroskopisch.

Bei entsprechender Indikation Versorgung

mittels Oberarmkopfprothese.

Standardisierte radiologische Diagnostik mit Nativ-

Röntgen und CT. Therapeutisch durch Osteosynthese

mittels allen gängigen rekonstruktiven Verfahren

im Bereich des Ellenbogens und Unterarms

mit Platten-, Schraubenosteosynthese, intramedullärer

Schienung bei Kindern und transcutaner

Fixation mittels K-Draht- Osteosynthesen. Zusätzliche

Versorgung mittels Fixateur extern.

VC33 Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Halses Diagnostik der HWS und der BWS werden

computertomographisch bzw. kernspintomographisch

durchgeführt und dann entsprechend in

Verbindung mit der Klinik für Unfallchirurgie der

Klinik am Eichert versorgt.

VC38 Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Handgelenkes

und der Hand

VC40 Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Knies und des

Unterschenkels

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

Anwendung aller gängigen diagnostischen Verfahren,

radiologisch und sonographisch. Rekonstruktive

Chirurgie bei Verletzungen des Handgelenks,

der Handwurzel sowie der Fingerknochen mittels

Miniplattenosteosynthese, speziellen Schraubverfahren

oder winkelstabilen Verfahren (z.B. volare

Platte).

Neben der Halb- und Volloberflächenersatzprothese

(Bicondylärer Oberflächenersatz) sowie

achsgeführten Spezialprothesen werden am

Kniegelenk auch arthroskopische Operationen an

Menisken und Knorpel durchgeführt. Am Unterschenkel

kommen alle gängigen Osteosyntheseverfahren

(Plattenosteosynthese, Schraubenosteosynthese,

intramedulläre Schienung, winkelstabile

Plattenosteosynthese, auch minimalinvasiv

und Fixateur extern) zur Anwendung.

VC32 Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Kopfes Alle Schädel-Hirntraumatas der Region werden

primär in der Helfenstein Klinik mittels Notfall-CT

diagnostiziert. In Verbindung mit der Neurochirurgischen

Abteilung des Krankenhauses Günzburg

werden dann entsprechende Therapien eingeleitet.

VC34 nostik und Therapie von Verletzungen des Thorax Thoraxverletzungen werden radiologisch mittels

konventionellem Röntgen, CT bzw. sonographisch

erfasst und soweit möglich konservativ bzw. operativ

mittels Einlage von Drainagen therapiert.

5 4 5 5


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Klinik für Allgemein-,

Viszeral-, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie:

Kommentar / Erläuterung:

VC21 Endokrine Chirurgie Durchführung aller Operationen bei benignen und

malignen Erkrankungen der Schilddrüse, insbesondere

Thyroidektomie unter Neuromonitoring

bei Schilddrüsenkarzinomen mit und ohne Neck-

Dissection. Chirurgie der Nebenschilddrüse, hier

insbes. die Therapie des primären Hyperparathyreoidismus

durch Exstirpation der Nebenschilddrüsenadenome

unter intraoperativem Parathormonmonitoring.

Chirurgie der Nebennierenadenome

offen und laparoskopisch.

VC28 Gelenksersatzverfahren/ Endo-Prothetik Der Gelenkprothetische Ersatz am Hüft-, Knie,

und Schultergelenk wird regelmäßig in großer Zahl

durchgeführt. Am Kniegelenk wird vorwiegend der

bicondyläre Oberflächenersatz in navigierter

Technik durchgeführt, aber auch Schlittenprothesen

und achsgeführte Spezialprothesen werden

implantiert. Bei der Implantation der Hüftendoprothese

kommen sowohl zementfreie, als auch

zementierte Prothesensysteme zur Anwendung.

Wechseloperationen mit Hilfe von Spongiosatransplantationen

und Spezialprothesen gehören zum

Repertoire. Bei besonderer Indikation kann eine

Hüftkopfkappenprothese (DUROM) eingesetzt

werden . Der Einsatz der Schulterendoprothese

kommt vorwiegend bei der Oberarmkopffraktur

des älteren Patienten zur Anwendung.

VK19 Kindertraumatologie Alle kindlichen Frakturen im Bereich der Extremitäten

können nach den Richtlinien der Fachgesellschaften

versorgt werden.

VU08 Kinderurologie Circumcision bei kindlichen Phimosen

VC18 Konservative Behandlung von arteriellen Gefäßerkrankungen Ist die gefäßchirurgische Rekonstruktion nicht

mehr möglich, so werden zur Verbesserung der

Mikrozirkulation Prostavasin-Infusionstherapien

angeboten.

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

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Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Klinik für Allgemein-,

Viszeral-, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie:

Kommentar / Erläuterung:

VC23 Leber-, Gallen-, Pankreaschirurgie Die Entfernung der Gallenblase bei Cholecystolithiasis

oder Cholecystitis wird standardmäßig

lap. durchgeführt. In der offenen Gallenchirurgie

werden biliodigestive Anastomosen, vor allem bei

palliativen Operationen gemacht. In der Leberchirurgie

werden atypische und segmenttypische

Leberresektionen bis 2 Segmente durchgeführt.

In Verbindung mit der Klinik am Eichert werden

größere Leberresektionen angeboten. Laparoskopische

Leberzystenentdeckelung sowie lap.

Probeentnahmen werden ebenfalls durchgeführt.

Pankreaschirurgie: Hier werden vorzugsweise

Pankreasschwanzresektion auch im Zuge multiviszeraler

Resektionen durchgeführt. Drainageoperationen

bei Pankreatitis oder Pankreasverletzungen

können ebenfalls durchgeführt werden. In

Zusammenarbeit mit der Klinik am Eichert werden

die Pankreaskopftumoren chirurgisch versorgt.

VC11 Lungenchirurgie Hier können atypisch Wedge-Resektionen

thorakoskopisch durchgeführt werden. Die

minimalinvasive Punktionstracheotomie sowie die

offene Tracheotomie werden ebenfalls regelhaft

angewendet.

VC22 Magen-Darm-Chirurgie Angeboten werden alle Verfahren der Magenchirurgie

offen und z.T. laparoskopisch, insbesonders

lap. Fundoplikatio bei Refluxkrankheit. Alle

Verfahren der Dünn- und Dickdarmchirurgie bei

onkologischen, gutartigen und auch chronisch

entzündlichen Erkrankungen, z.T. minimalinvasiv

bzw. laparosk. (z.B. lap. Sigmaresektion). Bei onkologischen

Erkrankungen ausgedehnte stadiengerechte

Resektion mit Lymphadenektomie, ggf.

mit multiviszeraler Resektion, sowie die komplette

Enddarmchirurgie, ggf. lap. und bei onkologischen

Erkrankungen unter Durchführung der TME (Totale

Mesorektale Excision nach Heald). Durchführung

aller proktologischen Operationen, hier

insbes. bei Hämorrhoidalleiden, bei Fissuren und

analen Fisteln (rekonstruktive anale Chirurgie mit

Sphinkterplastik). Durchführung der STARR-OP

nach Longo, bei ODSSyndrom (Obstructed Defecation

Syndrom) oder Altemaier-Resektion bei

großem Rektumprolaps nach entsprechender Diagnostik

(Defäkographie + Manometerie).

VC26 Metall-/ Fremdkörperentfernungen Im Bereich der Extremitäten werden alle Metallund

Fremdköperentfernungen durchgeführt.

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Klinik für Allgemein-,

Viszeral-, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie:

Kommentar / Erläuterung:

VC56 Minimal-invasive endoskopische Operationen Die transanale endoskopisch Mukosektomie

(TEM) bzw. transanale Tumorabtragung bei

Adenomen oder kleinen Karzinomen werden stadiengerecht,

nach entsprechender endosonographischer

Diagnostik durchgeführt.

VC55 Minimal-invasive laparoskopische Operationen Alle in der Viszeralchirurgie etablierten OP-Verfahren,

vor allem Cholecystektomie, Appendektomie,

Herniotomie (TAPP-Technik und IPOM-Technik),

Fundoplikatio, Resektionen bei benignen- und

malignen Dünn- und Dickdarmerkrankungen (z.B.

Sigmadivertikulitis) werden laparoskopisch

durchgeführt. Auch bei bestimmten Erkrankungen

des Rektums werden lap. Rektumresektionen

bzw. lap.-ass. Rektumamputationen angeboten.

Die laparoskopische OP-Technik hat sich mittlerweile

zur Standardtechnik in der Viszeralchirurgie

entwickelt.

VC17 Offen chirurgische und endovaskuläre Behandlung von

Gefäßerkrankungen

Alle gängigen arteriellen Rekonstruktionen der

Extremitäten mit autologem und alloplastischem

Ersatz werden durchgeführt. In Zusammenarbeit

mit der Klinik am Eichert werden endovaskuläre

Therapien angeboten. In der Dialyse-/Shuntchirurgie

werden Neuanlagen, Revisionen sowie die

Anlage von Dialysekathetern durchgeführt. Die

Krampfaderleiden werden stadiengerecht in der

Regel operativ therapiert.

VC57 Plastisch rekonstruktive Eingriffe Alle Formen der Narbenhernienkorrektur am

Abdomen werden mittels modernen Netz- Implantationsverfahren,

offen in Inlay- und/oder

Sublay-Technik ggf. auch in Kombination mit spez.

rekonstruktiven Verfahren der Fascie oder laparoskopisch

in IPOM-Technik durchgeführt. Kleinere

Schwenklappenplastiken, Oberflächenrekonstruktion

mittels Mesh-Kraft und Insellappenplastiken

sowie OP von Fettschürzen werden ebenfalls

angeboten.

VC30 Septische Knochenchirurgie Sequesterotomien, Debridementoperationen,

Spongiosaanlagen und Resektionsverfahren mit

Palacostzement sowie Interpositionen werden

durchgeführt.

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Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Klinik für Allgemein-,

Viszeral-, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie:

Kommentar / Erläuterung:

VC58 Spezialsprechstunde Wir bieten im Zuge der Allgemein- und Viszeralchirurgischen

Sprechstunde Dienstags und Donnerstags

Spezialsprechstunden für die Coloproktologie,

für die Endokrinologie (alle Formen der Schilddrüsen

und Nebenschilddrüsenerkrankungen) und

für die Shuntchirurgie zur Anlage und Korrektur

von Dialyseshunts an. Im Zuge der Unfall- und

wiederherstellungschirurgischen Sprechstunde

Montags und Mittwochs, werden Spezialsprechstunden

für die Revisionsprothesenoperationen

an Knie- und Hüftgelenk, für spezielle Fragestellungen

bei Gelenkerkrankungen sowie die Fußund

handchirurgische Sprechstunde angeboten.

VC15 Thorakoskopische Eingriffe Thorakoskopische Pleurodesen können durchgeführt

werden.

VC24 Tumorchirurgie Angeboten werden alle resezierenden und rekonstruktiven

Verfahren, insbes. der Magen-,

Darm-, Leber- und Gallenwegschirurgie. Auf

funktions- und organerhaltende sowie fremdblutsparende

Operationstechniken mit standardisierter

Lymphdissektion wird besonderen Wert gelegt. Mit

Ausnahme der Pankreaskopftumore und der Oesophaguskarzinome

werden alle malignen Tumore

des Gastrointestinaltrakts hier operativ versorgt.

Ebenso werden maligne Tumore im Bereich der

Extremitäten, sofern sie eine bestimmte Größe

nicht überschreiten, operativ versogt. Systematische

Lymphadenektomien, z.B. beim Melanom

können ebenfalls durchgeführt werden. Alle onkologischen

Patienten werden in der interdisziplinären

Tumorkonferenz unter Leitung des onkologischen

Zentrums der Klinik am Eichert vorgestellt

unter Einbeziehung adjuvanter und neoadjuvanter

Therapieverfahren.

B-[2].3 medizinisch-pflegerische Leistungsangebote [Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfallund

Wiederherstellungschirurgie]

trifft nicht zu / entfällt

B-[2].4 Nicht medizinische Serviceangebote [Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

trifft nicht zu / entfällt

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

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Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

B-[2].5 Fallzahlen der Organisationseinheiten / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl:

2478

B-[2].6 Diagnosen nach ICD

B-[2].6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD-10-Ziffer*

(3-stellig):

Fallzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

1 M17 183 Gelenkverschleiß (Arthrose) des Kniegelenkes

2 K40 136 Leistenbruch (Hernie)

3 K80 131 Gallensteinleiden

4 S82 126 Knochenbruch des Unterschenkels, einschließlich des oberen Sprunggelenkes

5 S52 116 Knochenbruch des Unterarmes

6 S72 113 Knochenbruch des Oberschenkels

7 S06 110 Verletzung des Schädelinneren

8 K35 92 Akute Blinddarmentzündung

8 M16 92 Gelenkverschleiß (Arthrose) des Hüftgelenkes

10 S42 82 Knochenbruch im Bereich der Schulter bzw. des Oberarms

11 E11 55 Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin behandelt werden muss - Diabetes Typ-2

11 S32 55 Knochenbruch der Lendenwirbelsäule bzw. des Beckens

13 M23 51 Schädigung von Bändern bzw. Knorpeln des Kniegelenkes

14 K52 48 Sonstige Schleimhautentzündung des Magens bzw. des Darms, nicht durch Bakterien

oder andere Krankheitserreger verursacht

15 K43 47 Bauchwandbruch (Hernie)

16 K57 46 Krankheit des Dickdarms mit vielen kleinen Ausstülpungen der Schleimhaut - Divertikulose

16 T84 46 Komplikationen durch künstliche Gelenke, Metallteile oder durch Verpflanzung von Gewebe

in Knochen, Sehnen, Muskeln bzw. Gelenken

18 C18 39 Dickdarmkrebs im Bereich des Grimmdarms (Kolon)

19 S22 35 Knochenbruch der Rippe(n), des Brustbeins bzw. der Brustwirbelsäule

20 E04 31 Sonstige Form einer Schilddrüsenvergrößerung ohne Überfunktion der Schilddrüse

20 L05 31 Eitrige Entzündung in der Gesäßfalte durch eingewachsene Haare - Pilonidalsinus

22 L02 29 Abgekapselter eitriger Entzündungsherd (Abszess) in der Haut bzw. an einem oder

mehreren Haaransätzen

23 C20 26 Dickdarmkrebs im Bereich des Mastdarms - Rektumkrebs

23 I84 26 Krampfaderartige Erweiterung der Venen im Bereich des Enddarms - Hämorrhoiden

23 K56 26 Darmverschluss (Ileus) ohne Eingeweidebruch

23 K61 26 Abgekapselter eitriger Entzündungsherd (Abszess) im Bereich des Mastdarms bzw. Afters

27 K42 22 Nabelbruch (Hernie)

28 T81 20 Komplikationen bei ärztlichen Eingriffen

29 A46 19 Wundrose - Erysipel

29 I70 19 Verkalkung der Schlagadern - Arteriosklerose

* Hauptdiagnose gemäß der jeweils geltenden Fassung der Deutschen Kodierrichtlinien

B-[2].6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

Rang ICD-10-Ziffer

(3-5-stellig):

Anzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

1 K40.9 136 Leistenhernie

2 K80.2 105 *Gallenblasenstein ohne Cholezystitis

3 K57.3 32 *Divertikulose des Dickdarmes ohne Perforation oder Abszess

4 C73 10 Schilddrüsenkrebs

B-[2].7 Prozeduren nach OPS

B-[2].7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

Rang OPS-301-Ziffer*

(4-stellig):

Fallzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

1 8-561 547 Funktionsorientierte körperliche Übungen und Anwendungen

2 3-207 223 Computertomographie (CT) des Bauches ohne Kontrastmittel

3 3-20x 217 Sonstige Computertomographie (CT) ohne Kontrastmittel

4 3-206 173 Computertomographie (CT) des Beckens ohne Kontrastmittel

5 5-530 156 Operativer Verschluss eines Leistenbruchs (Hernie)

6 5-812 153 Operation am Gelenkknorpel bzw. an den knorpeligen Zwischenscheiben (Menisken)

durch eine Spiegelung

7 5-794 148 Operatives Einrichten (Reposition) eines mehrfachen Bruchs im Gelenkbereich eines

langen Röhrenknochens und Befestigung der Knochenteile mit Hilfsmitteln wie Schrauben

oder Platten

8 5-822 145 Operatives Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks

9 5-820 134 Operatives Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks

10 8-191 132 Verband bei großflächigen bzw. schwerwiegenden Hautkrankheiten

11 5-511 129 Operative Entfernung der Gallenblase

12 5-787 127 Entfernung von Hilfsmitteln, die zur Befestigung von Knochenteilen z.B. bei Brüchen verwendet

wurden

13 5-790 117 Einrichten (Reposition) eines Knochenbruchs oder einer Ablösung der Wachstumsfuge

und Befestigung der Knochenteile mit Hilfsmitteln wie Schrauben oder Platten von außen

14 5-793 108 Operatives Einrichten (Reposition) eines einfachen Bruchs im Gelenkbereich eines langen

Röhrenknochens

15 3-200 106 Computertomographie (CT) des Schädels ohne Kontrastmittel

16 5-470 95 Operative Entfernung des Blinddarms

17 8-800 90 Übertragung (Transfusion) von Blut, roten Blutkörperchen bzw. Blutplättchen eines Spenders

auf einen Empfänger

18 5-893 89 Operative Entfernung von abgestorbenem Gewebe im Bereich einer Wunde bzw. von erkranktem

Gewebe an Haut oder Unterhaut

19 5-988 87 Operation unter Anwendung eines Navigationssystems, das während der Operation aktuelle

3DBilder des Operationsgebietes anzeigt

20 8-390 80 Behandlung durch spezielle Formen der Lagerung eines Patienten im Bett, z.B. Lagerung

im Schlingentisch oder im Spezialbett

21 5-916 79 Vorübergehende Abdeckung von Weichteilverletzungen durch Haut bzw. Hautersatz

6 2 6 3


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

Rang OPS-301-Ziffer*

(4-stellig):

Fallzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

22 5-931 78 Verwendung von bestimmtem Knochenersatz- und Knochenverbindungsmaterial, die frei

von allergieauslösenden Wirkstoffen sind

23 5-469 76 Sonstige Operation am Darm

24 3-225 75 Computertomographie (CT) des Bauches mit Kontrastmittel

25 8-020 70 Behandlung durch Einspritzen von Medikamenten in Organe bzw. Gewebe oder Entfernung

von Ergüssen z.B. aus Gelenken

26 9-401 58 Behandlungsverfahren zur Erhaltung und Förderung alltagspraktischer und sozialer Fertigkeiten

-Psychosoziale Intervention

27 3-226 54 Computertomographie (CT) des Beckens mit Kontrastmittel

27 5-811 54 Operation an der Gelenkinnenhaut durch eine Spiegelung

29 5-829 53 Sonstige Operation zur Sicherung oder Wiederherstellung der Gelenkfunktion

30 1-697 51 Untersuchung eines Gelenks durch eine Spiegelung

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

B-[2].7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

Rang OPS-Ziffer

(4-6-stellig):

Anzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

1 5-063 47 Operative Entfernung der Schilddrüse

2 5-484.05 31 Laparoskopische (Rekto-)Sigmaresektion

B-[2].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Nr. Art der Ambulanz: Bezeichnung der

Ambulanz:

AM09 D-Arzt- / Berufsgenossenschaftliche

Ambulanz

AM04 Ermächtigungsambulanz

nach § 116 SGB V

AM04 Ermächtigungsambulanz

nach § 116 SGB V

Berufsgenossenschaftliche

Sprechstunde

KV-Ambulanz für Unfall

und Wiederherstellungschirurgie

(LA T. Meißen)

KV-Ambulanz für Allgemein-

und Viszeralchirurgie

(CA Dr. M. Hahn)

AM08 Notfallambulanz (24h) Chirurgische Notfallambulanz

/ Notaufnahme

AM07 Privatambulanz Privatsprechstunde für

allgemein-, gefäß- und

viszeralchirurgische sowie

proktologische

Fragestellungen

AM07 Privatambulanz Privatsprechstunde für

unfallchirurgische und

orthopädische Fragestellungen

B-[2].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Nr. / Leistung: Kommentar / Erläuterung

Zugelassen zum Verletzungsartenverfahren.

täglich zw. 7:30 - 18:00 Uhr

Montag- und Mittwochnachmittag: für

alle unfallchirurgischen / orthopädischen

Fragestellungen.

Dienstag- und Donnerstagnachmittag: für

alle allgemeinchirurgischen, gefäßchirurgischen,

viszeralchirurgischen (onkologischen)

und proktologischen Fragestellungen

Notfallbehandlung aller chirurgischen Notfälle

(24 Std., 365 d/Jahr).

Dienstag- und Donnerstagnachmittag

nach Vereinbarung.

Montag- und Mitwochnachmittag nach

Vereinbarung.

Rang OPS-Ziffer

(4-stellig):

Anzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

1 5-812 76 Operation am Gelenkknorpel bzw. an den knorpeligen Zwischenscheiben (Menisken)

durch eine Spiegelung

B-[2].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden:

6 4 6 5

Ja

stationäre BG-Zulassung:

Ja


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

B-[2].11 Apparative Ausstattung

Nr. Vorhandere Geräte: Umgangssprachliche

Bezeichnung:

24h: Kommentar / Erläuterung:

AA37 Arthroskop Gelenksspiegelung Ja Durchführung aller arthroskopischen Operationen an Knieund

Schultergelenk.

AA11 Elektromyographie

(EMG)/ Gerät zur Bestimmung

der Nervenleitgeschwindigkeit

AA36 Gerät zur Argon-Plasma-

Koagulation

AA18 Hochfrequenzthermotherapiegerät

Messung feinster elektrischer

Ströme im

Muskel

Blutstillung und Gewebeverödung

mittels

Argon-Plasma

Gerät zur Gewebezerstörung

mittels

Hochtemperaturtechnik

AA53 Laparoskop Bauchhöhlenspiegelungsgerät

Ja

Wird im Rahmen einer Schilddrüsenoperation zum Neuromonitoring

durchgeführt. So kann während einer Operation

der Nervus laryngeus inferior eindeutig identifiziert und eine

Verletzung dieses Nerves vermieden werden (eine Schädigung

dieses Nerves würde zur sogenannten „Rekurrensparese“

mit Stimmlippenlähmung führen).

Transcutane Ablation (Zerstörung) von

Lebermetastasen (CT-gesteuert) in OPBereitschaft.

Ja Durchführung aller gängigen laparoskopischen Operationen

am gesamten Gastrointestinaltrakt (Galle, Leber, Hernie,

Appendix, Dickdarm, Dünndarm, Magen, Nebenniere, Verwachsungen).

AA24 OP-Navigationsgerät Ja Das OP-Navigationsgerät dient zur computerunterstützten

präzisen Implantation von Kniegelenksprothesen.

AA57 Radiofrequenzablation

(RFA) und/oder andere

Thermoablationsverfahren

AA27 Röntgengerät/

Durchleuchtungsgerät

(z.B. CBogen)

AA29 Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät

Gerät zur Gewebezerstörung

mittels Hochtemperaturtechnik

Ultraschallgerät/mit Nutzung

des Dopplereffekts/

farbkodierter Ultraschall

Nein Transcutane Ablation Lebermetastasen

(CT-gesteuert) in OP-Bereitschaft.

Ja Der C-Bogen wird während einer Operation häufig zur

Durchleuchtung bei unfallchirurgischen, orthopädischen und

gefäßchirurgischen Eingriffen, jedoch auch bei Baucheingriffen

eingesetzt.

Ja Basisdiagnostik in der Chirurgie

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

B-[2].12 Personelle Ausstattung

B-[2].12.1 Ärzte und Ärztinnen:

Ärzte und Ärztinnen insgesamt

(außer Belegärzte und Belegärztinnen)

davon Fachärzte und

Fachärztinnen

Belegärzte und Belegärztinnen

(nach § 121 SGB V)

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung:

Anzahl Kommentar / Erläuterung:

12 Vollkräfte 1 Chefarzt

1 Leitender Arzt

2 Oberarzt, 1 Funktionsoberarzt

7 Assistenzärztinnen/Ärzte

8 Vollkräfte 8 x Facharzt für Chirurgie (CA, LA, 3xOA, 3x

Ass.-Ärztin/Arzt)

3 x Teilgebietsbezeichnung Unfallchirurgie

(CA, LA, OA)

1 x Schwerpunktbezeichnung

Visceralchirurgie (CA)

1 x Schwerpunktbezeichnung

Orthopädie/Unfallchirurgie (OA)

1 x Zusatzbezeichnung Chirotherapie (OA)

1 x Zusatzbezeichnung Proktologie (CA)

0 Personen

Nr. Facharztbezeichnung Kommentar / Erläuterung:

AQ06 Allgemeine Chirurgie 8 x Facharzt für Chirurgie (CA, LA, 3xOA, 3x Ass.-Ärztin/Arzt)

AQ10 Orthopädie und Unfallchirurgie 1 x Schwerpunktbezeichnung Orthopädie/Unfallchirurgie (OA)

AQ00 Proktologie und Chirotherapie 1 x Zusatzbezeichnung Proktologie (CA); 1 x Zusatzbezeichnung

Chirotherapie (OA)

AQ62 Unfallchirurgie 3 x Teilgebietsbezeichnung Unfallchirurgie (CA, LA, OA)

AQ13 Viszeralchirurgie 1 x Schwerpunktbezeichnung Visceralchirurgie (CA)

Nr. Zusatzweiterbildung (fakultativ) Kommentar / Erläuterung:

ZF24 Manuelle Medizin/Chirotherapie

ZF34 Proktologie

ZF43 Spezielle Unfallchirurgie

B-[2].12.2 Pflegepersonal:

Anzahl Ausbildungsdauer Kommentar / Erläuterung:

Gesundheits- und Krankenpfleger und

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

37,2 Vollkräfte 3 Jahre nur stationärer Bereich

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger

und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen

0 Vollkräfte 3 Jahre

Altenpfleger und Altenpflegerinnen 0 Vollkräfte 3 Jahre

Pflegeassistenten und Pflegeassistentinnen 0 Vollkräfte 2 Jahre

Krankenpflegehelfer und Krankenpflegehelferinnen 0 Vollkräfte 1 Jahr

6 6 6 7


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

Anzahl Ausbildungsdauer Kommentar / Erläuterung:

Pflegehelfer und Pflegehelferinnen 1 Vollkräfte ab 200 Std. Basiskurs

Entbindungspfleger und Hebammen 0 Personen 3 Jahre

Operationstechnische Assistenten und Operationstechnische

Assistentinnen

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung:

0 Vollkräfte 3 Jahre

Nr. Anerkannte Fachweiterbildung / zusätzlicher

akademischer Abschluss:

Kommentar / Erläuterung:

PQ01 Bachelor Eine Mitarbeiterin im Studium der Steinbeis-Stiftung: Buisness-Administration.

PQ05 Leistung von Stationen oder Funktionseinheiten 7 Pflegekräfte mit Weiterbildung

PQ08 Operationsdienst Alle 13 Mitarbeiter im OP haben diese Fachweiterbildung.

PQ00 Sterilisationsfachkunde Fachkundelehrgang der Stufe 1 haben 4 von 6 Mitarbeiter der

Zentralen Sterilisationsabteilung und 8 Mitarbeiter des Zentral-

OP. Fachkundelehrgang der Stufe 2 und 3 haben je eine Mitarbeiterin

der Zentralen Sterilisationsabteilung.

Nr. Zusatzqualifikation: Kommentar / Erläuterung:

ZP01 Basale Stimulation Ausbildung zum Arompflegeexperten, Abschluss 2009:

1 Mitarbeiterin.

ZP08 Kinästhetik Grund- und Aufbaulehrgang: 9 Mitarbeiterinnen ;

Grundlehrgang: 34 Mitarbeiter

ZP09 Kontinenzberatung Eine Mitarbeiterin und eine Mitarbeiterin ist in Ausbildung.

ZP12 Praxisanleitung Ausbildung zum Praxisanleiter haben insgesamt 12 Mitarbeiter.

Damit stehen der Chirurgischen Abteilung in jedem Bereich

qualifizierte Praxisanleiter zur Verfügung.

ZP14 Schmerzmanagement Ausbildung zur Pain Nurse: eine Mitarbeiterin

ZP15 Stomapflege Eine Mitarbeiterin und eine Mitarbeiterin ist in Ausbildung.

ZP16 Wundmanagement Eine Mitarbeiterin mit Zusatzqualifikation: Wundmanager, eine

Mitarbeiterin ist in Ausbildung.

B-[2].12.3 Spezielles therapeutisches Personal: Für die Organisationeinheiten / Fachabteilung

steht folgendes spezielles therapeutisches Personal Verfügung:

Nr. Spezielles therapeutisches Personal: Kommentar / Erläuterung:

SP11 Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte

SP21 Physiotherapeut und Physiotherapeutin

SP27 Stomatherapeut und Stomatherapeutin

SP28 Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin /

Wundexperte und Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[2] Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

6 8 6 9


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[3] Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie B-[3] Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie

B-[2].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie

Art der Abteilung:

Hauptabteilung

Fachabteilungsschlüssel:

2400

Hausanschrift:

Eybstraße 16

73312 Geislingen

Telefon: 07331 / 23 - 301

Fax: 07331 / 23 - 322

E-Mail: gyn@helfenstein-klinik.de

Internet: http://www.helfenstein-klinik.de

Chefärztinnen/- ärzte:

Dr. med. Theodor Dinkelacker

Telefon: 07331 / 23 - 300

E-Mail: theodor.dinkelacker@helfenstein-klinik.de

Sekretariat:

Telefon: 07331 / 23 - 301

Belegarzt / KH-Arzt:

KH-Arzt

Dr. med. Theodor Dinkelacker

Chefarzt

B-[3].2 Versorgungsschwerpunkte [Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie]

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Frauenklinik

Geburtshilfe und Gynäkologie:

Kommentar / Erläuterung:

VG10 Betreuung von Risikoschwangerschaften Darunter wird die interdisziplinäre Betreuung von

Frauen mit schwangerschaftsinduziertem Diabetes

mellitus, die Überwachung bei fetaler Retardierung

bzw. großen Kindern, die Überwachung

bei Lageanomalien inklusive die äußere Wendung

bei einer Beckenendlage, sowie die Betreuung von

Schwangeren verstanden , die auf Grund anderer

Einflüsse zu einer Risikogruppe zählen. Die

Betreuung von Mehrlingsschwangerschaften rundet

dieses Aufgabenfeld ab.

VG08 Diagnostik und Therapie gynäkologischer Tumoren (Zervix-,

Corpus-, Ovarial-, Vulva-, Vaginalkarzinom)

VG01 Diagnostik und Therapie von bösartigen Tumoren der Brustdrüse

VG13 Diagnostik und Therapie von entzündlichen Krankheiten der

weiblichen Beckenorgane

VG02 Diagnostik und Therapie von gutartigen Tumoren der Brustdrüse

Hierunter versteht man sämtliche Operationen des

Cervix-, Corpus- und Ovarial- sowie Vulvakarzinoms.

Dabei werden onkologisch operative Therapien im

Retroperitonealraum (Lymphknotenentfernung) durchgeführt.

Teilnahme an einer Studie zur

Diagnostik und Therapie gynäkologischer Tumore.

Zur Diagnostik werden durchgeführt, Mammasonographien,

sowie ultraschallgeleitete ambulante

Mammastanzbiopsien, d.h. Gewebeproben werden in

örtlicher Betäubung zur Abklärung von Brustdrüsenveränderungen

entnommen. Folgende therapeutische

Maßnahmen kommen zum Einsatz: präoperative

Chemotherapien, chirurgische Behandlungen von

Brustkrebs (Mammakarzinom) überwiegend durch

brusterhaltende Operationen, Entfernung der Lymphknoten

vorwiegend in Sentineltechnik (Wächterlymphknoten)

sowie postoperative adjuvante Chemotherapien

und Hormontherapien. Außerdem wird an

einer Studie zur Erforschung des Mammakarzinoms

teilgenommen.

Der Frauenklinik stehen sämtliche Laboruntersuchungen

zur Verfügung sowie ggf. die Möglichkeit

einer Laparoskopie, wenn erforderlich kann ebenfalls

eine Laparotomie durchgeführt werden. Ambulante

Therapien von entzündlichen

Krankheiten werden angestrebt.

7 0 7 1


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Frauenklinik

Geburtshilfe und Gynäkologie:

VG11 Diagnostik und Therapie von Krankheiten während der

Schwangerschaft, der Geburt und des Wochenbettes

VG14 Diagnostik und Therapie von nichtentzündlichen Krankheiten

des

weiblichen Genitaltraktes

Kommentar / Erläuterung:

Für Frauen denen eine Fehlgeburt bzw. Frühgeburt

droht stehen folgende diagnostische Maßnahmen

zur Verfügung: Ultraschalldiagnostik, Fehlbildungsdiagnostik

und Doppler-Sonographie. Für die so

diagnostizierten Krankheiten stehen eine Vielzahl von

Therapiemöglichkeiten bereit. Einige davon können

jedoch nicht nur im Krankheitsfall, sondern auch zur

allgemeinen Information oder zu Verbesserung des

persönlichen Wohlbefindens genutzt werden. Dazu

gehören: geburtsvorbereitende Akupunktur, Akupunktur

im Wochenbett sowie Akupunktur zur Linderung

von Schwangerschaftsbeschwerden, Elterninformationsabende

und Kreißsaalführungen, Stillberatung

mit Stillhotline, Säuglingspflegekurs, Rooming In mit

Anleitung , Babymassage, Aromatherapie, Homöopathie,

Entbindungsbadewanne, Rückenmarknahe

Schmerzausschaltung (Periduralanästhesie durch die

Klinik für Anästhesie).

Zur Diagnostik stehen zusätzlich zu den Ultraschallsystemen

ein CT und ein MRT zur Verfügung. Bevorzugt

werden endoskopische Operationen am weiblichen

Genitale. Vaginale und abdominale Hysterektomien

werden genau so durchgeführt wie Operationen zur

Beseitigung von Senkungen des Genitale. Bei kleinen

und mittleren Eingriffen besteht die Möglichkeit einer

ambulanten Operation.

VG03 Diagnostik und Therapie von sonstigen Erkrankungen der

Brustdrüse

VG05 Endoskopische Operationen (Laparoskopie, Hysteroskopie) Bei Blutungsstörungen wird eine Hysteroskopie mit

dem Ziel durchgeführt, Karzinome auszuschließen.

Endoskopische Operationen werden ebenfalls bei

der Entfernung von Myomen sowie bei der Abtragung

der Gebärmutterschleimhaut bei Blutungsstörungen

durchgeführt. Eine Laparoskopie wird bei Myomen

bzw. vergrößerten Eierstöcken notwendig. Endoskopisch

operative Eingriffe dienen auch zur Prüfung der

Eileiterdurchgängigkeit und der Myomentfernung.

Weitere Einsatzgebiete sind das Lösen von Verwachsungen,

die Behandlung der Bauchhöhlenschwangerschaft,

die Behandlung der Endometriose und die

Sterilisation.

VG12 Geburtshilfliche Operationen In manchen Fällen ist es notwendig einen sanften

Kaiserschnitt durchzuführen - überwiegend in Spinalanästhesie.

Kaiserschnitte finden direkt in einem eigenen

Operationssaal im Bereich des Kreißsaales statt.

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[3] Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie B-[3] Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Frauenklinik

Geburtshilfe und Gynäkologie:

Kommentar / Erläuterung:

VG06 Gynäkologische Abdominalchirurgie Bei Vorhandensein großer Tumore an den Eierstöcken

bzw. stark vergrößerter Gebärmutter und

bei ausgedehnten Senkungszuständen kommt

die gynäkologische Abdominalchirurgie zum Einsatz.

VG07 Inkontinenzchirurgie Unter Inkontinenzchirurgie versteht man sämtliche

Methoden zur Behebung der Harninkontinenz,

vaginal oder abdominal. Dazu gehören

ebenfalls Schlingenoperationen zu Behebung der

Harninkontinenz, z.B. TVT, sowie Netzeinlagen

bei sehr ausgedehnten Senkungszuständen des

Genitale.

VG04 Kosmetische/ plastische Mammachirurgie Hierbei handelt es sich um die Reduktion oder

den Aufbau des Brustdrüsenkörpers. Der Wiederaufbau

der Brust erfolgt mit körperfremden, in

Form einer Prothese, oder körpereigenen Implantaten

. Zusätzlich ist eine Mamillen- / Brustwarzenrekonstruktion

möglich.

VG09 Pränataldiagnostik und Therapie Unter Pränataldiagnostik werden alle vorgeburtlichen

Untersuchungen des ungeborenen Kindes

verstanden. Durch spezielle Ultraschalluntersuchungen,

Fruchtwasserpunktion innerhalb der 15

– 16. SSW zur direkten Bestimmung von Chromosomenabweichungen,

Ultraschalluntersuchung

zum Ausschluss von Fehlbildungen, Kontrolle der

Durchblutung der mütterlichen Gebärmutter, der

kindlichen Organe und des Mutterkuchens, sollen

eventuelle Schädigungen, Missbildungen sowie

jede andere im Vorfeld erkennbare Art von Beeinträchtigungen

des Fötus diagnostiziert und wenn

möglich noch im Mutterleib therapiert werden.

VG15 Spezialsprechstunde Innerhalb von Spezialsprechstunden werden Risikoschwangerschaften

betreut, Untersuchungen

und Therapien bei unerfülltem Kinderwunsch und

Fruchtbarkeitsstörungen, bei allgemeinen Zyklusstörungen,

Hormonbehandlung bei vermehrter

Behaarung und Akne, sowie Hormonbehandlung

bei Beschwerden in den Wechseljahren durchgeführt.

Eine Kindergynäkologische Sprechstunde

ist eingerichtet.

7 2 7 3


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[3].3 medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

[Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie]

B-[3].4 Nicht-medizinische Serviceangebote [Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[3] Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie B-[3] Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie

Nr. Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot: Kommentar / Erläuterung:

MP19 Geburtsvorbereitungskurse Geburtsvorbereitungskurse werden durch unsere kompetenten

Hebammen durchgeführt.

MP00 Harmonische Babymassage Die harmonísche Babymassage ist eine Möglichkeit, optimale

physische und psychische Entwicklungsvoraussetzungen

für Babys zu schaffen. Geschultes Personal leitet

Sie gerne dazu an. Zärtliche Zuwendung vermittelt Ihrem

Kind ein angenehmes Körpergefühl. Auch die intensive Nähe

der Mutter und des Vaters vermittelt Sicherheit und das

Gefühl, angenommen zu sein.

MP22 Kontinenztraining/ Inkontinenzberatung Kontinenztraining wird z.B. in Form der Beckenbodengymnastik

durch speziell geschultes Personal in Form von

Kursen angeboten.

MP36 Säuglingspflegekurse Schulung im Umgang mit Neugeborenen und Säuglingen.

Der Kurs beinhaltet Themen der Grundpflege wie füttern

und wickeln.

MP41 Spezielles Leistungsangebot von Hebammen Im Kreißsaal steht eine Geburtsbadewanne für Unterwassergeburten

zur Verfügung. Die Hebammen bieten auch die

Behandlung mit Aromatherapie und Bachblüten an. Hilfe bei

Schwangerschaftsbeschwerden, Geburtsvorbereitung, Akupunktur,

Homöopathie, Säuglingspflege, Stillberatung, Ernährungsberatung.

Hilfe bei Fehl- und Totgeburten.

MP43 Stillberatung Im Kreißsaal steht eine Geburtsbadewanne für Unterwassergeburten

zur Verfügung. Die Hebammen bieten auch die Behandlung

mit Aromatherapie und Bachblüten an. Hilfe bei

Schwangerschaftsbeschwerden, Geburtsvorbereitung, Akupunktur,

Homöopathie, Säuglingspflege, Stillberatung, Ernährungsberatung.

Hilfe bei Fehl- und Totgeburten.

MP50 Wochenbettgymnastik Als Wochenbettgymnastik werden Übungen zur Wahrnehmung

und Stärkung der Beckenboden- und Bauchmuskulatur, sowie

Übungen zur Vorbeugung von Thrombosen nach der Geburt

bezeichnet.

Nr. Serviceangebot: Kommentar / Erläuterung:

SA00 Familienzimmer Zur Förderung des Bonding steht ein spezielles Zimmer für

Mutter, Neugeborenes und Vater zur Verfügung ( Kostenpflichtig

).

SA00 Speisezimmer Unseren Wöchnerinnen steht zum gemeinsamen Essen und

zur Kommunikation ein freundlich eingerichteter Raum zur

Verfügung.

7 4 7 5


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[3] Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie B-[3] Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie

B-[3].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl:

1872

B-[3].6 Diagnosen nach ICD

B-[3].6.1 Hauptdiagnosen nach ICD B-[3].6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

Rang ICD-10-Ziffer*

(3-stellig):

Fallzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

1 Z38 457 Neugeborene

2 O70 144 Dammriss während der Geburt

3 D25 71 Gutartiger Tumor der Gebärmuttermuskulatur

4 C50 63 Brustkrebs

5 O80 52 Normale Geburt eines Kindes

6 N83 48 Nichtentzündliche Krankheit des Eierstocks, des Eileiters bzw. der Gebärmutterbänder

7 N81 46 Vorfall der Scheide bzw. der Gebärmutter

8 O60 43 Vorzeitige Wehen und Entbindung

9 O99 41 Sonstige Krankheit der Mutter, die an anderen Stellen der internationalen Klassifikation

der Krankheiten (ICD-10) eingeordnet werden kann, die jedoch Schwangerschaft,

Geburt und Wochenbett verkompliziert

10 O68 40 Komplikationen bei Wehen bzw. Entbindung durch Gefahrenzustand des Kindes

11 O20 34 Blutung in der Frühschwangerschaft

11 O47 34 Wehen, die nicht zur Eröffnung des Muttermundes beitragen - Unnütze Wehen

13 O34 31 Betreuung der Mutter bei festgestellten oder vermuteten Fehlbildungen oder Veränderungen

der Beckenorgane

14 O64 30 Geburtshindernis durch falsche Lage bzw. Haltung des ungeborenen Kindes kurz vor

der Geburt

15 O21 28 Übermäßiges Erbrechen während der Schwangerschaft

16 O72 26 Blutung nach der Geburt

17 N80 25 Gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter

17 O42 25 Vorzeitiger Blasensprung

17 O71 25 Sonstige Verletzung während der Geburt

20 K66 24 Sonstige Krankheit des Bauchfells (Peritoneum)

20 O69 24 Komplikationen bei Wehen bzw. Entbindung durch Komplikationen mit der Nabelschnur

22 O82 22 Geburt eines Kindes durch Kaiserschnitt

23 D24 21 Gutartiger Brustdrüsentumor

24 O36 20 Betreuung der Mutter wegen sonstiger festgestellter oder vermuteter Komplikationen

beim ungeborenen Kind

24 P59 20 Gelbsucht des Neugeborenen durch sonstige bzw. vom Arzt nicht näher bezeichnete

Ursachen

26 O65 19 Geburtshindernis durch Normabweichung des mütterlichen Beckens

27 N70 18 Eileiterentzündung bzw. Eierstockentzündung

28 C54 17 Gebärmutterkrebs

Rang ICD-10-Ziffer*

(3-stellig):

Fallzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

28 O33 17 Betreuung der Mutter bei festgestelltem oder vermutetem Missverhältnis zwischen ungeborenem

Kind und Becken

30 N84 16 Gutartige Schleimhautwucherung (Polyp) im Bereich der weiblichen Geschlechtsorgane

* Hauptdiagnose gemäß der jeweils geltenden Fassung der Deutschen Kodierrichtlinien

7 6 7 7

keine Angabe

B-[3].7 Prozeduren nach OPS

B-[3].6.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS-301-Ziffer

(4-stellig):

Fallzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

1 3-05d 558 Ultraschall der weiblichen Geschlechtsorgane mit Zugang über die Scheide

2 9-262 518 Versorgung eines Neugeborenen nach der Geburt

3 1-208 449 Messung von Gehirnströmen, die durch gezielte Reize ausgelöst werden (evozierte Potentiale)

4 5-758 279 Wiederherstellende Operation an den weiblichen Geschlechtsorganen nach Dammriss

während der Geburt

5 5-749 156 Sonstiger Kaiserschnitt

6 5-683 126 Vollständige operative Entfernung der Gebärmutter

7 5-730 109 Künstliche Fruchtblasensprengung

8 5-704 96 Operative Raffung der Scheidenwand bzw. Straffung des Beckenbodens mit Zugang

durch die Scheide

9 5-738 89 Erweiterung des Scheideneingangs durch Dammschnitt während der Geburt mit anschließender

Naht

10 3-207 85 Computertomographie (CT) des Bauches ohne Kontrastmittel

11 5-651 84 Operative Entfernung oder Zerstörung von Gewebe des Eierstocks

12 8-910 82 Regionale Schmerzbehandlung durch Einbringen eines Betäubungsmittels in einen Spaltraum

im Wirbelkanal (Epiduralraum)

13 5-469 81 Sonstige Operation am Darm

13 5-657 81 Operatives Lösen von Verwachsungen an Eierstock und Eileitern ohne Zuhilfenahme von

Geräten zur optischen Vergrößerung

15 5-690 77 Operative Zerstörung des oberen Anteils der Gebärmutterschleimhaut - Ausschabung

16 9-260 68 Überwachung und Betreuung einer normalen Geburt

17 9-261 64 Überwachung und Betreuung einer Geburt mit erhöhter Gefährdung für Mutter oder Kind

18 3-206 59 Computertomographie (CT) des Beckens ohne Kontrastmittel

19 8-121 51 Darmspülung

20 5-870 47 Operative brusterhaltende Entfernung von Brustdrüsengewebe ohne Entfernung von

Achsellymphknoten

21 1-672 43 Untersuchung der Gebärmutter durch eine Spiegelung


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

Rang OPS-301-Ziffer

(4-stellig):

Fallzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

22 3-20x 40 Sonstige Computertomographie (CT) ohne Kontrastmittel

23 3-225 39 Computertomographie (CT) des Bauches mit Kontrastmittel

23 3-70c 39 Bildgebendes Verfahren über den ganzen Körper zur Darstellung krankhafter Prozesse

mittels radioaktiver Strahlung (Szintigraphie)

25 5-653 38 Operative Entfernung des Eierstocks und der Eileiter

26 8-133 36 Wechsel bzw. Entfernung eines Harnblasenschlauchs (Katheter) über die Bauchdecke

27 5-572 35 Operatives Anlegen einer Verbindung zwischen Harnblase und Bauchhaut zur künstlichen

Harnableitung

27 5-702 35 Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe der Scheide bzw. des

Raumes zwischen Gebärmutter und Dickdarm (Douglasraum) mit Zugang durch die

Scheide

29 5-740 34 Klassischer Kaiserschnitt

30 8-560 30 Anwendung von natürlichem oder künstlichem Licht zu Heilzwecken - Lichttherapie

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[3] Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie B-[3] Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie

B-[3].7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

7 8 7 9

keine Angabe

B-[3].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Nr. Art der Ambulanz: Bezeichnung der

Ambulanz:

AM04 Ermächtigungsambulanz

nach § 116 SGB V

Onkologische Ambulanz,

Gynäkologische

Ambulanz

Nr. / Leistung: Kommentar / Erläuterung

Diagnostik und Versorgung von Patientinnen

mit onkologischen Erkrankungen, Harninkontinenzsprechstunde

AM00 Gynäkologische Ambulanz Sprechzeiten: Mo + Do 10 - 12 Uhr;

Mo + Do 15 - 17 Uhr ; Di 15 - 17 Uhr

AM07 Privatambulanz

B-[3].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS-Ziffer

(3-stellig):

Anzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

28 O33 17 Betreuung der Mutter bei festgestelltem oder vermutetem Missverhältnis zwischen ungeborenem

Kind und Becken

B-[3].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

trifft nicht zu / entfällt

B-[3].11 Apparative Ausstattung

Nr. Vorhandere Geräte: Umgangssprachliche

Bezeichnung:

AA62 3-D/4-D-Ultraschallgerätv

AA38 Beatmungsgeräte/

CPAP-Geräte

AA36 Gerät zur Argon-Plasma-

Koagulation

AA51 Gerät zur Kardiotokographie

AA47 Inkubatoren Neonatologie

Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft postivem

Beatmungsdruck

Blutstillung und Gewebeverödung mittels Argon-

Plasma

Gerät zur gleichzeitigen Messung der Herztöne

und der Wehentätigkeit (Wehenschreiber)

Geräte für Früh- und Neugeborene

(Brutkasten)

AA53 Laparoskop Bauchhöhlenspiegelungsgerät Ja

AA55 MIC-Einheit (Minimalin- Minimal in den Körper eindringende, also gewebe- Ja

vasive Chirurgie) schonende Chirurgie

AA29 Sonographiegerät/Dopp- Ultraschallgerät/mit Nutzung des

Ja

lersonographiegerät/Duplexsonographiegerät

Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall

AA33 Uroflow/ Blasendruckmessung

24h: Kommentar / Erläuterung:

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Untersuchung und Messung der

funktionellen Abläufe im Harntrakt.


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[3].12 Personelle Ausstattung

B-[3].12.1 Ärzte und Ärztinnen:

Ärzte und Ärztinnen insgesamt

(außer Belegärzte und Belegärztinnen)

davon Fachärzte und

Fachärztinnen

Belegärzte und Belegärztinnen

(nach § 121 SGB V)

B-[3].12.2 Pflegepersonal:

Anzahl Kommentar / Erläuterung:

7 Vollkräfte

3 Vollkräfte

0 Personen

Anzahl Ausbildungsdauer Kommentar / Erläuterung:

Gesundheits- und Krankenpfleger und

9,1 Vollkräfte 3 Jahre Allgemeiner Pflegedienst

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

(Station).

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger

und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen

3,9 Vollkräfte 3 Jahre

Altenpfleger und Altenpflegerinnen 0 Vollkräfte 3 Jahre

Pflegeassistenten und Pflegeassistentinnen 0 Vollkräfte 2 Jahre

Krankenpflegehelfer und Krankenpflegehelferinnen 2,3 Vollkräfte 1 Jahr

Pflegehelfer und Pflegehelferinnen 0 Vollkräfte ab 200 Std. Basiskurs

Entbindungspfleger und Hebammen 7,5 Personen 3 Jahre Einsatzbereiche:

Neugeborenenzimmer auf der

Station und im Kreißsaal

Operationstechnische Assistenten und

Operationstechnische Assistentinnen

0 Vollkräfte 3 Jahre

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung:

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[3] Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie B-[3] Frauenklinik Geburtshilfe und Gynäkologie

Nr. Anerkannte Fachweiterbildung/ zusätzlicher

akademischer Abschluss:

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

Kommentar / Erläuterung:

Nr. Zusatzqualifikation: Kommentar / Erläuterung:

ZP01 Basale Stimulation 1 Mitarbeiterin mit Ausbildung zur Aromapflegeexpertin.

ZP08 Kinästhetik Kinästhetik-Grundkurs: 8 Mitarbeiterinnen.

ZP12 Praxisanleitung Z.Zt. in Qualifikation: 2 Mitarbeiterinnen.

B-[3].12.3 Spezielles therapeutisches Personal:

keine Angaben

8 0 8 1


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[4] Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin B-[4] Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin

B-[2].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin

Art der Abteilung:

Hauptabteilung

Fachabteilungsschlüssel:

3600

Hausanschrift:

Eybstraße 16

73312 Geislingen

Telefon: 07331 / 23 - 151

Fax: 07331 / 23 - 322

Internet: http://www.helfenstein-klinik.de

Chefärztinnen/- ärzte:

Dr. Walter Schlittenhardt

Telefon: 07331 / 23 - 350

Sekretariat:

Frau Tilger

Telefon: 07331 / 23 - 151

Dr. Walter Schlittenhardt

Chefarzt

B-[4].2 Versorgungsschwerpunkte [Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin]

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Abteilung für Anästhesie

und Intensivmedizin:

Kommentar / Erläuterung:

VI20 Intensivmedizin Auf der interdisziplinären Intensivstation werden alle

intensivpflichtigen Erkrankungen behandelt. Hierbei

handelt es sich um akute Erkrankungen des Herzkreislaufsystems,

der Lunge, des Magen-Darm-

Traktes, sowie lebensbedrohliche Infektionserkrankungen

und Vergiftungen. Einen großen Anteil hat die

perioperative Versorgung bei großen Operationen und

die Versorgung von polytraumatisierten Patienten.

Auch neurologische Krankheitsbilder wie Schlaganfälle

werden hier überwacht und therapiert. Es kommen

alle modernen intensivmedizinischen Diagnostik-und

Therapieverfahren inklusive differenzierter Beatmungstherapie

zum Einsatz. Bei der Notwendigkeit

eines Nierenersatzverfahrens bei akutem Nierenversagen

erfolgt bisher die Verlegung auf die Intensivstation

der Klinik am Eichert, ab Juli 2009 steht auch in

der Helfenstein Klinik eine veno-venöse Hämofiltration

(CVVH) zur Verfügung.

B-[4].3 medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

[Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin]

trifft nicht zu / entfällt

B-[4].4 Nicht medizinische Serviceangebote [Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin]

trifft nicht zu / entfällt

B-[4].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl:

217

8 2 8 3


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[4] Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin B-[4] Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin

B-[4].6 Diagnosen nach ICD

B-[4].6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD-10-Ziffer*

(3-stellig):

Fallzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

1 F10 49 Psychische bzw. Verhaltensstörung durch Alkohol

2 I21 23 Akuter Herzinfarkt

3 I61 8 Schlaganfall durch Blutung innerhalb des Gehirns

4 I47 7 Anfallsweise auftretendes Herzrasen

5 J18 6 Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt nicht näher bezeichnet

6 A41


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[4] Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin B-[4] Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin

Rang OPS-301-Ziffer

(4-stellig):

Anzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

27 3-220 15 Computertomographie (CT) des Schädels mit Kontrastmittel

28 5-513 14 Operation an den Gallengängen bei einer Magenspiegelung

29 8-700 13 Offenhalten der Atemwege durch einen Schlauch über Mund oder Nase

30 1-653 12 Untersuchung des Enddarms durch eine Spiegelung

B-[4].7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

keine Angaben

B-[4].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

trifft nicht zu / entfällt

B-[4].9 Ambulante Operation nach § 115b SGB V

trifft nicht zu / entfällt

B-[4].9 Apparative Ausstattung

Nr. Vorhandere Geräte: Umgangssprachliche

Bezeichnung:

24h: Kommentar / Erläuterung:

AA58 24h-Blutdruck-Messung Ja

AA59 24h-EKG-Messung Ja

AA38 Beatmungsgeräte/

CPAP-Geräte

Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft

postivem Beatmungsdruck

AA39 Bronchoskop Ja Bronchoskop zur therapeutischen

Lungenspiegelung bei langzeitbeatmeten

Intensivpatienten und

zur fiberoptischen Sicherung der

Atemwege bei schwer intubierbaren

Patienten.

AA07 Cell Saver Eigenblutaufbereitungsgerät Ja Gerät, mit dem während einer

Operation verloren gegangenes

Blut aufgefangen und so wiederaufbereitet

wird, dass man es dem

Patienten zurücktransfundieren

kann.

AA40 Defibrillator Gerät zur Behandlung von lebensbedrohlichen

Herzrhythmusstörungen

Ja

Ja

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

8 6 8 7


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[4] Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin B-[4] Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin

B-[3].12 Personelle Ausstattung

B-[3].12.1 Ärzte und Ärztinnen:

Ärzte und Ärztinnen insgesamt

(außer Belegärzte und Belegärztinnen)

davon Fachärzte und

Fachärztinnen

Belegärzte und Belegärztinnen

(nach § 121 SGB V)

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung:

Anzahl Kommentar / Erläuterung:

9 Vollkräfte

7 Vollkräfte

0 Personen

Nr. Facharztbezeichnung Kommentar / Erläuterung:

AQ01 Anästhesiologie

Nr. Zusatzweiterbildung (fakultativ) Kommentar / Erläuterung:

ZF15 Intensivmedizin

ZF28 Notfallmedizin

Nr. Zusatzqualifikation: Kommentar / Erläuterung:

ZP08 Kinästhetik Grundkurs: 12 Mitarbeiter

Grund- und Aufbaukurs: 1 Mitarbeiterin.

ZP12 Praxisanleitung Ausbildung zum Praxisanleiter: 3 Mitarbeiter.

B-[4].12.3 Spezielles therapeutisches Personal:

keine Angaben

B-[4].12.2 Pflegepersonal:

Anzahl Ausbildungsdauer Kommentar / Erläuterung:

Gesundheits- und Krankenpfleger und

24,6 Vollkräfte 3 Jahre Anästhesie und Intensivpflege

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

Auf der Intensivstation sind:

18,1 Mitarbeiter tätig.

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger

und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen

0 Vollkräfte 3 Jahre

Altenpfleger und Altenpflegerinnen 0 Vollkräfte 3 Jahre

Pflegeassistenten und Pflegeassistentinnen 0 Vollkräfte 2 Jahre

Krankenpflegehelfer und Krankenpflegehelferinnen 0 Vollkräfte 1 Jahr

Pflegehelfer und Pflegehelferinnen 0 Vollkräfte ab 200 Std. Basiskurs

Entbindungspfleger und Hebammen 0 Personen 3 Jahre

Operationstechnische Assistenten und

Operationstechnische Assistentinnen

0 Vollkräfte 3 Jahre

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung:

Nr. Anerkannte Fachweiterbildung/ zusätzlicher

akademischer Abschluss:

Kommentar / Erläuterung:

PQ01 Bachelor Eine Mitarbeiterin im Studium der Steinbeis-Akademie:

Buisness- Administration.

PQ04 Intensivpflege und Anästhesie 12 von 21 Mitarbeitern mit Fachqualifikation auf der Intensivstation

+ 2 Mitarbeiter in Ausbildung / 5 von 7 Mitarbeiter mit

Fachqualifikation in der Anästhesieabteilung.

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten 4 Mitarbeiter in beiden Bereichen.

8 8 8 9


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[5] Fachabteilung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde B-[5] Fachabteilung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

B-[5].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Art der Abteilung:

Belegabteilung

Fachabteilungsschlüssel:

2600

B-[5].2 Versorgungsschwerpunkte [Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin]

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Hals-Nasen-Ohrenheilkunde:

VH14 Diagnostik und Therapie der Krankheiten der Mundhöhle

VH10 Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Nasennebenhöhlen

VH08 Diagnostik und Therapie von Infektionen der oberen Atemwege

Kommentar / Erläuterung:

Die Nasen- und Nasennebenhöhlenchirurgie ist ein

Schwerpunkt der Abteilung. Einige Erkrankungen sind

auf Funktionsstörungen dieses Bereiches zurückzuführen.

Dabei kann es sich um die Verbiegeung der

Nasenscheidewand handeln, aber auch um Fehlfunktionen,

bei denen chronische Nebenhöhlenentzündungen

entstehen können.

B-[5].3 medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

[Hals-Nasen-Ohrenheilkunde]

trifft nicht zu / entfällt

B-[5].4 Nicht medizinische Serviceangebote [Hals-Nasen-Ohrenheilkunde]

trifft nicht zu / entfällt

B-[5].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl:

79

B-[5].6 Diagnosen nach ICD

B-[5].6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD-10-Ziffer*

(3-stellig):

Fallzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

1 J35 54 Anhaltende (chronische) Krankheit der Gaumen- bzw. Rachenmandeln

2 J34 12 Sonstige Krankheit der Nase bzw. der Nasennebenhöhlen

3 H71 7 Eitrige Entzündung des Mittelohrs mit Zerstörung von Knochen und fortschreitender

Schwerhörigkeit - Cholesteatom

4 H61


Teil B - Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten/Fachabteilungen

B-[5] Fachabteilung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde B-[5] Fachabteilung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Rang OPS-301-Ziffer

(4-stellig):

Anzahl: Umgangssprachliche Bezeichnung:

6 5-205 10 Sonstige operative Entfernung an Mittel- bzw. Innenohr

7 3-200


Teil C - Qualitätssicherung Teil C - Qualitätssicherung

C-[1] Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach § 137 SGB V (BQS-

Verfahren)

C-[1].1.1 Erbrachte Leistungsbereiche / Dokumentationsrate für : keine Angabe

Anzahl Ausbildungsdauer Kommentar / Erläuterung:

Ambulant erworbene Pneumonie 183 100,0

Cholezystektomie 138 100,0

Dekubitusprophylaxe 590 100,0

Geburtshilfe 529 100,0

Gynäkologische Operationen 277 100,0

Herzschrittmacher-Aggregatwechsel 100,0

Herzschrittmacher-Implantation 14 100,0

Herzschrittmacher-Revision/-Systemwechsel/-

Explantation

100,0

Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation 100 100,0

Hüft-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel

7 100,0

Hüftgelenknahe Femurfraktur 75 100,0

Knie-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel

100,0

Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation 132 100,0

Mammachirurgie 77 100,0

C-[1].2.1 Ergebnisse für ausgewählte Qualitätsindikatoren aus dem BQS-Verfahren für:

keine Angabe

Tabelle A: Vom Gemeinsamen Bundesausschuss als uneingeschränkt zur Veröffentlichung geeignet bewertete

Qualitätsindikatoren

(1) Leistungsbereich

(LB) und

Qualitätsindikator

(QI):

Herzschrittmachereinsatz:Komplikationen

während oder

nach der Operation

Herzschrittmachereinsatz:Komplikationen

während oder

nach der Operation

(2) Kennzahlbezeichnung:

Perioperative Komplikationen:

chirurgische

Komplikationen

Perioperative Komplikationen:Sondendislokation

im Vorhof

(3) Bew.

durch

Strukt.

Dialog:

(4) Vertrauensbereich

(5) Ergebnis

(Einheit)

(6) Zähler/

Nenner:

8 0,0 - 21,9

0,0 %

0 / 15

8 0,0 - 84,2

0,0 %

entfällt

(7) Referenzbereich(bundesweit):

= 95,0

>= 95,0

(8) Kommentar/Erläuterung

der

BQS/LQS:

(9) Kommentar/

Erläuterung

des Krankenhauses:


Teil C - Qualitätssicherung Teil C - Qualitätssicherung

(1) Leistungsbereich

(LB) und

Qualitätsindikator

(QI):

Geburtshilfe:

Anwesenheit eines

Kinderarztes bei

Frühgeborenen

(2) Kennzahlbezeichnung:

Anwesenheit eines

Pädiaters

bei Frühgeborenen

(3) Bew.

durch

Strukt.

Dialog:

(4) Vertrauensbereich

(5) Ergebnis

(Einheit)

(6) Zähler/

Nenner:

2 0,8 - 90,6

33,3 %

entfällt

(7) Referenzbereich(bundesweit):

(8) Kommentar/Erläuterung

der

BQS/LQS:

>= 90,0 Obwohl bei der

Analyse der

geringen rechnerischenAbweichung

ein

Versäumnis

hinsichtlich der

korrekten Dokumentation

/

Datenlieferung

als Ursache der

Auffälligkeit

eingeräumt

wurde, kann

grundsätzlich

von einer angemessenen

Qualität in der

Patientenversorgung

ausgegangen

werden.

(9) Kommentar/

Erläuterung

des Krankenhauses:

(1) Leistungsbereich

(LB) und

Qualitätsindikator

(QI):

Geburtshilfe: Zeitspanne

zwischen

dem Entschluss zum

Notfallkaiserschnitt

und der Entbindung

des Kindes

Hüftgelenkersatz:

Ausrenkung des

künstlichen Hüftgelenkes

nach der

Operation

Hüftgelenkersatz:

Ungeplante

Folgeoperation(en)

wegen

Komplikation(en)

Hüftgelenkersatz:

Entzündung des

Operationsbereichs

nach der Operation

Kniegelenkersatz:

Ungeplante

Folgeoperation(en)

wegen

Komplikation(en)

(2) Kennzahlbezeichnung:

E-E-Zeit bei Notfallkaiserschnitt

Endoprothesenluxation

Reoperationen wegen

Komplikation

Postoperative Wundinfektion

Reoperationen wegen

Komplikation

9 6 9 7

(3) Bew.

durch

Strukt.

Dialog:

(4) Vertrauensbereich

(5) Ergebnis

(Einheit)

(6) Zähler/

Nenner:

2 entfällt 12,5

% entfällt

8 0,0 - 3,6

0,0 %

0 / 101

8 0,6 - 8,5

3,0 %

entfällt

8 0,0 - 3,6 0,0

% 0 / 101

8 0,0 - 2,7

0,0 %

0 / 133

(7) Referenzbereich(bundesweit):

Sentinel

Event

nicht festgelegt

nicht festgelegt

nicht festgelegt


Teil C - Qualitätssicherung Teil C - Qualitätssicherung

(1) Leistungsbereich

(LB) und

Qualitätsindikator

(QI):

Kniegelenkersatz:

Entzündung des

Operationsbereichs

nach der Operation

Brusttumoren: Bestimmung

der Hormonempfindlichkeit

der Krebszellen

Brusttumoren:

Sicsherheitsabstand

zum gesunden Gewebe

Brusttumoren: Röntgenuntersuchung

des entfernten Gewebes

während der

Operation

(2) Kennzahlbezeichnung:

Postoperative Wundinfektion

Hormonrezeptoranalyse

Angabe Sicherheitsabstand:

bei brusterhaltender

Therapie

Intraoperatives Präparatröntgen

(3) Bew.

durch

Strukt.

Dialog:

(4) Vertrauensbereich

(5) Ergebnis

(Einheit)

(6) Zähler/

Nenner:

8 0,1 - 5,4

1,5 %

entfällt

8 90,8 - 100,0

100,0 %

38 / 38

8 82,3 - 100,0

100,0 %

19 / 19

8 76,8 - 100,0

100,0 %

14 / 14

(7) Referenzbereich(bundesweit):

= 95,0

>= 95,0

>= 95,0

(8) Kommentar/Erläuterung

der

BQS/LQS:

(9) Kommentar/

Erläuterung

des Krankenhauses:

(1) Leistungsbereich

(LB) und

Qualitätsindikator

(QI):

Lungenentzündung:

Rasche Durchführung

von

Untersuchungen zur

Feststellung des

Sauerstoffgehaltes

im Blut

(2) Kennzahlbezeichnung:

Erste Blutgasanalyse

oder

Pulsoxymetrie: Alle

Patienten

9 8 9 9

(3) Bew.

durch

Strukt.

Dialog:

(4) Vertrauensbereich

(5) Ergebnis

(Einheit)

(6) Zähler/

Nenner:

13 88,9 - 96,6

93,5 %

172 / 184

(7) Referenzbereich(bundesweit):

(8) Kommentar/Erläuterung

der

BQS/LQS:

(9) Kommentar/

Erläuterung

des Krankenhauses:

>= 95,0 Hinweis: Der

Qualitätsindikator

„Erste Blutgasanalyse

innerhalb von

8 Stunden nach

Aufnahme“ wurde

in 93,5% der Fälle

erzielt, im Landesdurchschnitt

von

Bad.-Württemberg

lediglich in 89,4%

der Fälle, Zielbereich

>=95%. Damit

liegt unsere Klinik

nur knapp unterhalb

des empfohlenen

Referenzbereiches,

jedoch oberhalb

des Landesdurchschnitts.

Die Differenz

von 1,5%

(93,5% zu 95%)

erklärt sich durch

eine rein formale

Fehlkodierung in 3

Fällen, in denen die

Pneumonie

als Hauptdiagnose

falsch codiert wurde.

Völlig unberührt

hiervon ist die

Behandlungsqualität

in unserer Klinik.

In keinem weiteren

Qualitätsmerkmal

war unsere Klinik im

Verfahrensjahr 2008

auffällig.


Teil C - Qualitätssicherung Teil C - Qualitätssicherung

(1) Leistungsbereich

(LB) und

Qualitätsindikator

(QI):

Gallenblasenentfernung:Feingewebliche

Untersuchung

der entfernten Gallenblase

Brusttumoren:

Sicherheitsabstand

zum gesunden

Gewebe

(1) Leistungsbereich

(LB) und

Qualitätsindikator

(QI):

Geburtshilfe:

Übersäuerung des

kindlichen Blutes

nach

der Geburt

Pflege: Vorbeugung

von Druckgeschwüren:

Neu

entstandene Druckgeschwüre

während

des Krankenhausaufenthaltes

(2) Kennzahlbezeichnung:

Erhebung eines histologischen

Befundes

Angabe Sicherheitsabstand:

bei

Mastektomie

(2) Kennzahlbezeichnung:

Azidose bei reifen

Einlingen mit

Nabelarterien-pH-

Bestimmung

Veränderung des

Dekubitusstatus

während des stationären

Aufenthalts bei

Patienten, die ohne

Dekubitus aufgenommen

wurden: Risikoadjustierte

Rate der

Patienten mit Dekubitus

Grad 2 bis 4 bei

Entlassung

(3) Bew.

durch

Strukt.

Dialog:

(4) Vertrauensbereich

(5) Ergebnis

(Einheit)

(6) Zähler/

Nenner:

8 94,8 - 99,9

98,6 %

136 / 138

8 78,1 - 100,0

100,0 %

15 / 15

(3) Bew.

durch

Strukt.

Dialog:

8 0

(4) Vertrauensbereich

(5) Ergebnis

(Einheit)

(6) Zähler/

Nenner:

8 entfällt

0,2 %

entfällt

(7) Referenzbereich(bundesweit):

>= 95,0

>= 95,0

(7) Referenzbereich(bundesweit):


Teil C - Qualitätssicherung Teil C - Qualitätssicherung

C-[4] Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung

Helfenstein Klinik:

- Teilnahme an einem Benchmarking (3M-Benchmarking) nach Qualitätsindikatoren des Helioskonzernes

- Teilnahme an einem Benchmarkingprojekt basierend auf 3M-Benchmardaten in Zusammenarbeit mit der AOK

Medizinische Klinik:

Teilnahme am „Deutschen Papillotomieregister“, initiiert von der „Arbeitsgemeinschaft Leitender Gastroenterologischer

Krankenhausärzte e.V.“ in Zusammenarbeit mit der „Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten“

zur Sicherung der Ergebnisqualität bei der endoskopischen Papilltomie (Durchtrennung des Schließmuskel der Vater-Papille)

Teilnahme am Qualitätsbenchmark zur DPV - Diabetes Patientenversorgung - in Zusammenarbeit mit der Universität Ulm.

Dieses Qualitätssicherungsprogramm steht unter der Federführung von Herrn Prof. Holl und bezieht sich auf ambulante und

stationäre Patienten.

Es erfolgt eine jährliche Auswertung erfasster Daten zur Qualitätssicherung bei Diabetes.

Frauenklinik:

Teilnahme am Projekt BRENDA: „Quality of breast cancer care under evidence based guidelines“- Versorgungsforschung:

Implementierung und Umsetzung der S3-Leitlinie-Mamma mit dem Ziel einer optimalen Therapie für Patientinnen mit

Mammakarzinom. Ein Modellprojekt in Baden-Württemberg.

Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin:

Teilnahme an der Notarzt-Qualitätssicherung der Ärztekammer „Nadok“. Die Qualität der Notarzteinsätze wird anhand von

standardisierten Datensätzen mit dem Gesamtergebnis aller Notarztdienste Baden-Württembergs verglichen und bewertet.

C-[5] Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 SGB V

Leistungsbereich: Mindestmenge: Erbrachte

Menge:

Knie-TEP 50 133

C-[6] Umsetzung von Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Qualitätssicherung

nach § 137 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB V [neue Fassung] („Strukturqualitätsvereinbarung“)

trifft nicht zu / entfällt

Ausnahmetatbestand:

Kommentar / Erläuterung

1 0 2 1 0 3


Teil D - Qualitätsmanagement Teil D - Qualitätsmanagement

D-[1] Qualitätspolitik

Leitbild, Vision, Mission:

Das Leitbild wurde 2002 erstellt, um die Ziele unserer Klinik zu veröffentlichen. Neben der Bereitschaft Bewährtes

auszubauen sollen Visionen kreativ und innovativ umgesetzt werden. Die darin enthaltene Philosophie dient den Mitarbeitern

in unserem Haus als Orientierung für die Bewältigung der täglichen Arbeit und als Grundlage der Zusammenarbeit. Die

Inhalte des Leitbildes sind verbindlich, jeder kann sich auf sie berufen. Das Leitbild dient auch als Maßstab, an dem wir uns

messen lassen wollen.

Unseren Qualitätsanspruch erreichen wir nach dem Grundsatz: Mit den richtigen Mitteln das Beste tun um das Mögliche zu

erreichen. Dabei steht bei uns der Patient mit seinen Bedürfnissen stets im Vordergrund.

Patientenorientierung:

Die Würde und Persönlichkeit des Patienten stehen für uns im Vordergrund, unabhängig von Geschlecht,

Volkszugehörigkeit, gesellschaftlichem Ansehen und religiöser oder politischer Anschauung. Um eine den Bedürfnissen

unserer Patienten angepasste Versorgung zu gewährleisten, legen wir großen Wert auf die Fachkompetenz aller Mitarbeiter.

Bei Neueinstellungen wählen wir deshalb unsere Mitarbeiter sorgfältig aus und unterstützen eine kontinuierliche Aus-, Fort-,

und Weiterbildung. Der partnerschaftliche Umgang mit unseren Patienten beinhaltet eine umfassende und verständliche

Aufklärung über Diagnose, Therapie und Pflege.

Verantwortung und Führung:

Ein vertrauensvoller, partnerschaftlicher und kooperativer Führungsstil ist für unsere Führungskräfte selbstverständlich.

Sie zeigen Loyalität gegenüber der Klinik, ihrer Aufgabe und ihren Mitarbeitern.

Mitarbeiterorientierung und -beteiligung:

Motivierte und zufriedene Mitarbeiter sind uns wichtig! Wir fördern berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit. Geprägt ist

sie durch die Anerkennung der Leistung jedes Einzelnen. Jeder Mitarbeiter fühlt sich über seinen Aufgabenbereich hinaus

verantwortlich. Besonderen Wert legen wir auf eine Atmosphäre der Offenheit und des gegenseitigen Vertrauens.

Wirtschaftlichkeit:

Die Materialbeschaffung unserer Klinik erfolgt im Verbund einer Einkaufskooperation von Krankenhäusern Baden-

Württembergs mit nahezu 11 000 Betten. Die Wirtschaftlicheit unseres Handelns innerhalb der Klinik wird kontinuierlich

durch unser fest installiertes Controlling überprüft. Die Ergebnisse werden monatlich in Besprechungen den verantwortlichen

Mitarbeitern der jeweiligen Bereiche mitgeteilt. Diese wiederum sind angehalten unwirtschaftlich erscheinende Auffälligkeiten

zu überprüfen und ggf. entsprechende Korrekturmaßnahmen vorzunehmen. Alle Mitarbeiter sind zu wirtschaftlichem

Handeln verpflichtet.

Prozessorientierung:

Um die Qualität und Effizienz von Prozessen zu steigern, werden Ablaufstandards und klinische Behandlungspfade in

unserer Klinik ständig ergänzt und weiterentwickelt. Hierbei werden alle am Prozess Beteiligten mit einbezogen. Dies

garantiert medizinische Diagnostik und Therapie auf hohem Niveau nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Im

Sinne der kontinuierlichen Verbesserung wurden Prozesskennzahlen festgelegt, anhand derer die Prozesse regelmäßig

beurteilt und ggf. angepasst werden. Im Bereich der Pflege wird mit Hilfe des Pflegeprozesses und Pflegestandards

eine gleichbleibende Qualität sichergestellt.

Zielorientierung und Flexibilität:

Die strategischen Ziele entwickelt die Klinikleitung mit den Verantwortlichen der Bereiche und orientiert sich an den künftigen

Anforderungen einer modernen Gesundheitsversorgung. Die Ziele werden den Mitarbeitern der einzelnen Abteilungen

vorgestellt und auf die einzelnen Bereiche heruntergebrochen. Die Zielplanung dient dem einzelnen Mitarbeiter als

Orientierung bei seiner täglichen Arbeit. In regelmäßigen Abständen wird durch interne Audits eine Überprüfung der

Zielerreichung vorgenommen ggf. wird korrigierend eingegriffen.

Fehlervermeidung und Umgang mit Fehlern:

Fehler werden bei uns als Chance zur Verbesserung gesehen. Diese Kultur spiegelt sich in dem auf Kooperation und

Beteiligung ausgerichteten Führungsstil unserer Führungskräfte wieder. Prozesse und Abläufe werden sorgfältig geplant und

in Pilotprojekten eingeführt um Fehler möglichst zu vermeiden bzw. gering zu halten. Künftig ist die Einführung eines

Patienten-Sicherheits-Informations-Systems (PaSIS) geplant. Hiermit werden Fehler, kritische Ereignisse und Beinaheunfälle

bundesweit anonym erfasst und über das Internet einem zentral betriebenen PaSiS-System zugesant. Die Patientensicherheit

wird durch eine offene Diskussion aufgetretener Probleme systematisch erhöht.

Kontinuierlicher Verbesserungsprozeß:

Unsere Klinik strebt eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung an. Maßstab unserer Arbeit ist die Zufriedenheit unserer

Patienten, Kunden und Mitarbeiter. Als Instrumente dienen regelmäßige Befragungen von Patienten, Mitarbeitern und

niedergelassenen Ärzten. Deshalb sind Verbesserungsvorschläge wichtig. Wir sehen diese nicht als Kritik sondern als

Chance für eine kontinuierliche Weiterentwicklung um uns im Wettbewerb mit umliegenden Kliniken positionieren zu können.

Information an Patienten:

Über das Leistungsangebot und über die Struktur der Klinik werden unsere Patienten und ihre Angehörigen mittels einer Patientenbroschüre

ausführlich informiert. Einen Überblick über den Tagesablauf und aktuellen Informationen können

Informationstafeln und Aushängen entnommen werden. Besonderen Wert legen wir auf einen partnerschaftlichen Umgang

mit den Patienten, der eine umfassende und verständliche Aufklärung über Diagnose, Therapie und Pflege beinhaltet. Mit

ihren persönlichen Belangen können sich die Patienten jederzeit vertrauensvoll an unsere Mitarbeiter wenden.

Information an Mitarbeiter:

Ein vorrangiges Ziel ist die umfassende und zeitnahe Information unserer Mitarbeiter. Hierzu dienen verschiedene

Einrichtungen zur Veröffentlichung und Weiterleitung der Informationen. Mit dem Intranet steht jedem Mitarbeiter ein Medium

zur Verfügung dem er alle für seine tägliche Arbeit wichtigen und aktuellen Informationen entnehmen kann. Parallel hierzu

werden bei Bedarf Rundschreiben veröffentlicht. Außerdem finden regelmäßig abteilungsinterne und

berufsgruppenübergreifende Besprechungen statt. Daneben ist mit unserer Mitarbeiterzeitung ein weiteres Forum für die

Darstellung und Diskussion aktueller Themen gegeben.

Information an niedergelassene Ärzte:

Um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten ist uns ein enger Kontakt mit den niedergelassenen Ärzten wichtig.

Neben telefonischen Rücksprachen dienen hierzu eine Kurzinformation zum Entlassungszeitpunkt, ein ausführlicher

Entlassbericht wird zeitnah dem weiterbehandelnden Arzt nachgereicht. Informationsveranstaltungen dienen dazu das

Leistungsangebot und strukturelle Änderungen des Hauses darzustellen. Über regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen

erhalten niedergelassene Ärzte die Möglichkeit, sich über aktuelle fachspezifische medizinische Themen zu informieren und

weiterzubilden.

Information an Fachöffentlichkeit:

Um die Weiterversorgung unserer Patienten nach Entlassung zu optimieren finden regelmäßige Treffen mit ambulanten

Diensten und stationären Einrichtungen (Alten-, Pflegeheime und Rehabilitationseinrichtungen) statt. Hiermit ist ein

gegenseitiger Informationsaustausch gewährleistet, der für eine reibungslose Patientenüberleitung sorgt. Außerdem bieten

wir interessiertem Fachpersonal die Möglichkeit zur Teilnahme an innerbetrieblichen Fortbildungsveranstaltungen.

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Teil D - Qualitätsmanagement Teil D - Qualitätsmanagement

D-[2] Qualitätsziele

Strategische/operative Ziele:

Die Sicherung des Standortes ist ein vorrangiges strategisches Ziel, das einerseits aus dem Leitbild ableitbar ist,

andererseits als politischer Wille vom Kreistag formuliert wurde. Um diese beiden Standorte auch in Zukunft beibehalten zu

können wird die Klinik am Eichert und die Helfenstein Klinik Geislingen seit 01.01.2007 in der Rechtsform der Kliniken des

Landkreises Göppingen gGmbH geführt. Mit strukturellen Veränderungen in beiden Kliniken sowie klinikenübergreifender

Zentrenbildungen wurden bereits wichtige strategische Maßnahmen durchgeführt.

Messung und Evaluation der Zielerreichung:

Die Messung der Ziele erfolgt z. B. durch die Belegungszahlen, die in regelmäßig stattfindenden Controllingsitzungen

besprochen werden. Die Erreichung von Qualitätszielen wird durch externe Qualitätssicherung und durch externe

Benchmarking - Vergleiche kontrolliert. Dem Aufsichtsrat werden Quartalberichte über den aktuellen Stand der Ergebnisse

vorgelegt, um frühzeitig Maßnahmen treffen zu können, die eine Sicherstellung der Ziele gewährleisten. Das Jahresergebnis

ist für die Erreichung wirtschaftlicher Ziele eine eindeutige Messgröße.

Kommunikation der Ziele und der Zielerreichung:

Die Controllinggespräche, die mit allen Abteilungen und Berufsgruppen geführt werden, dienen zur Kommunikation der Ziele.

Hier werden die vorgegebenen Ziele formuliert und mit den aktuellen Zahlen verglichen, um auf operativer Ebene frühzeitig

Maßnahmen ergreifen zu können, damit diese Ziele verwirklicht werden.

D-[3] Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements

Struktur des Qualitätsmanagements

Das Qualitätsmanagement ist seit 2008 klinikenübergreifend organisiert. Die klinikenübergreife, koordinierende Stabsstelle

Qualitäts-/Projektmanagement (QM/PM) ist der Geschäftsführung direkt unterstellt.

Die Qualitätsmanagementteams der beiden Kliniken kooperieren eng miteinander und bearbeiten klinikenübergreifende, als

auch klinikeninterne Projekte.

Projekte werden durch Bildung von Projektteams geplant, koordiniert, umgesetzt und kommuniziert.

Zusammensetzung des Qualitätsteams der Helfenstein Klinik

Besteht aus einem Vertreter des ärztlichen Dienstes, des pflegerischen Dienstes und einer Mitarbeiterin der übergeordneten

Stabsstelle QM/PM. Alle Mitglieder haben eine Weiterqualifikation.

Aufgaben

- QM-Projekte initiieren und durchführen

- Erstellung von Konzepten zur Qualitätssicherung

- Erstellung des Qualitätsentwicklungsplanes

- Vorbereitung von Zertifizierungen

- Erstellung des Qualitätsberichtes

- Durchführung von Audits,

- Erhebung von Kennzahlen

D-[4] Instrumente des Qualitätsmanagements

Interne Auditinstrumente zur Überprüfung der Umsetzungsqualität nationaler Expertenstandards (z. B. Dekubitusprophylaxe,

Entlassungsmanagement, Schmerzmanagement, Sturzprophylaxe, Förderung der Harnkontinenz):

Entlassmanagement:

Die Patientenüberleitung wird in den Fachabteilungen, bereits bei der stationären Patientenaufnahme mit der pflegerischen und

ärztlichen Anamnese in die Wege geleitet. Unsere Zielsetzung ist, die notwendige Patientenversorgung nach dem

klinischen Aufenthalt in Kooperation mit den weiterbetreuenden Einrichtungen sicherzustellen. Dies geschieht in enger

Zusammenarbeit der Berufsgruppen, wie Ärzten, Pflegenden, Sozialarbeitern innerhalb und außerhalb der Klinik. Bezogen

der Qualität der Überleitung in ein nachstationäres Versorgungssystem wird regelmäßig eine strukturierte Evaluation

durchgeführt und ausgewertet. Die Ergebnisse werden in den regelmäßig stattfindenden Besprechungen zwischen der

Helfenstein Klinik und den nachsorgenden Einrichtungen besprochen.

Sturzprophylaxe:

Patientenstürze, deren Ursachen und die daraus resultierenden Verletzung werden erfasst und ausgewertet. Bei der

Aufnahme in die Station wird in der pflegerischen Anamnese das Sturzrisiko der Patienten ermittelt und dokumentiert. Bei

erhöhtem Sturzrisiko erfolgt ein Informationsgespräch mit dem Patienten. Inhaltlich wird der Patient über

sturzprophylaktische Maßnahmen und Verhaltensregeln informiert. Zur Information aller auf der Station tätigen Pflegekräfte

wird die Sturzgefährdung an der pflegerischen Plantafel gekennzeichnet. Die Pflegekräfte werden regelmäßig über die

Möglichkeiten der Sturzprävention informiert und geschult.

Dekubitusprophylaxe:

Die Dekubitusprophylaxe wird nach Expertenstandard durchgeführt. Die Auswertung der Dokumentation wird innerhalb der

Stationsleitungsbesprechungen dargestellt und soweit nötig Maßnahmen zur Verbesserung eingeleitet.

Externe Qualitätssicherung nach § 137 SGB V , Generalindikator Dekubitusprophylaxe.

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Teil D - Qualitätsmanagement Teil D - Qualitätsmanagement

Beschwerdemanagement:

Da wir jede Beschwerde von Patienten ernst nehmen und an seiner Zufriedenheit interessiert sind, sehen wir jede

Beschwerde als Chance zur ständigen Verbesserung unseres Dienstleistungsangebotes an. Jeder Patient erhält bei der

Aufnahme einen Patientenfragebogen in dem er aufgefordert wird, Anmerkungen, Kritik und Wünsche anonym zu äußern.

Zum Umgang mit eingegangenen Beschwerden gibt es festgelegte Grundsätze sowie ein Ablaufdiagramm. Besonderen

Wert legen wir auf die zeitnahe, kompetente Bearbeitung aller eingereichten Beschwerden. Eingegangene Beschwerden

werden in einem speziellen EDV-Programm erfasst und regelmäßig ausgewertet. Angefallene Beschwerden besprechen die

Führungskräfte regelmäßig mit den Mitarbeitern, um gemeinsam Lösungen zu finden. Am Ende des Jahres wird eine

Statistik der eingegangenen Beschwerden erstellt und den Mitarbeitern vorgestellt.

Fehler- und Risikomanagement (z.B. Critical Incident Reporting System (CIRS), Maßnahmen und Projekte zur Erhöhung

der Patientensicherheit):

Fehler werden bei uns als Chance zur Verbesserung gesehen. Diese Kultur spiegelt sich in dem auf Kooperation und

Beteiligung ausgerichteten Führungsstil unserer Führungskräfte wider. Prozesse und Abläufe werden sorgfältig geplant und

in Pilotprojekten eingeführt um Fehler möglichst zu vermeiden bzw. gering zu halten. Im 1. Quartal 2009 erfolgte die

Einführung eines Patienten-Sicherheits-Informations-Systems (PaSIS). Hiermit werden Fehler, kritische Ereignisse und

„Beinaheunfälle“ klinikbezogen anonym erfaßt und über das Internet einem zentral betriebenen PaSiS-System zugesandt.

Durch eine möglichst zahlreiche und offene Darstellung abgelaufener Probleme bzw. kritischer Situationen kann die

Patientensicherheit systematisch erhöht werden. Aufgetretene Risiken werden kategorisiert und in einem sog.

Risikohandbuch dokumentiert. Die Kenntnis der Risiken versetzt uns in die Lage adäquate Maßnahmen zur Risikovermeidung

zu ergreifen und somit die Patientensicherheit zu steigern.

Patienten-Befragungen:

Patientenwünsche sind ein wichtiger Gradmesser unserer Qualität in der Patientenversorgung. Deshalb geben wir jedem

Patienten die Möglichkeit, sich im Rahmen eines standardisierten Fragebogens zu äußern. Jede Anregung wird zeitnah

bearbeitet. Die zuständigen leitenden Mitarbeiter werden über die Ergebnisse aller vorliegenden Anregungen informiert. Liegt

eine Anregung vor, werden die Führungskräfte aufgefordert Stellung zu nehmen, um gemeinsam entsprechende

Verbesserungen einzuleiten. Quartalsweise wird eine Statistik erstellt und allen Mitarbeitern der Klinik vorgestellt, um

gemeinsam Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten.

Einweiser-Befragungen:

Regelmäßig durchgeführte Befragungen niedergelassener Ärzte werden als Instrument zur Qualitätsbeurteilung genutzt. Ziel

ist es die Qualität sämtlicher Leistungen zu überprüfen und Verbesserungspotentiale abzuleiten. Die Befragungsergebnisse

werden im externen Vergleich evaluiert und allen unseren Mitarbeitern vorgestellt. Als Verbesserung aus der letzten Befragung

wurde eine Änderung bei den Kurzentlassbriefen durchgeführt. Die nächste Befragung ist für das kommende Jahr

geplant.

Maßnahmen zur Patienten-Information und -Aufklärung:

Die Patienten und ihre Angehörigen werden sowohl über das Leistungsangebot als auch über die Struktur der Klinik durch

eine Patientenbroschüre, die jeder Patient bei der Aufnahme erhält, informiert. Aktuelle Informationen werden auf den einzelnen

Stationen bzw. Abteilungen an den sog. „Schwarzen Brettern“ veröffentlicht. Des weiteren geben Aushänge in den Patientenzimmern

Überblick über den Stationsablauf. Alle zwei Jahre findet ein Tag der offenen Tür statt, an dem potentielle Patienten

sich über die Klinik als auch über medizinische bzw. pflegerische Themen in Form von Fachvorträgen informieren können.

Wartezeitenmanagement:

Durch Verbesserung der Einbestellpraxis in der Chirurgischen Anbulanz konnten die Wartezeiten deutlich verringert werden.

Ein Indikator dieses positiven Ergebnisses ist eine weit geringere Anzahl wartender Patienten bei steigender Patientenanzahl.

Hygienemanagement:

Die Hygienekommission legt die Grundsätze der Hygienemaßnahmen fest. Die Umsetzung wird durch einen hygienebeauftragten

Arzt und eine Hygienefachkraft vor Ort überwacht. Hygieneschulungen in allen Bereichen, regelmäßige Routineuntersuchungen

über externe Labore und die strikte Einhaltung gesetzlicher Vorschriften garantieren einen hohen Qualitätsstandard in

der Hygiene.

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Teil D - Qualitätsmanagement Teil D - Qualitätsmanagement

D-[5] Qualitätsmanagementprojekte

Patientenüberwachung nach endoskopischen Eingriffen

Aufgrund stetig steigender Patientenzahlen mit endoskopischen Untersuchungen und Behandlungen waren die vorhanden

Räumlichkeiten für eine adäquaten Patientenüberwachung nicht mehr ausreichend. Zielsetzung war, entsrechende Räume,

in unmittelbarer Nähe der Eingriffsräume, für die Einrichtung eines größeren Überwachungsbereiches zu aquirieren. Um

dies erreichen zu können, mussten Räumlichkeiten der Physiotherapieabteilung ins Bettenhaus ausgegliedert werden. Mit

dieser Maßnahmen stehen uns nun 5, statt bisher 2, Patientenüberwachungsplätze mit pflegerischer Präsenz und Monitoring

zur Verfügung.

Einheitliche Befundmappe

Für die Helfenstein Klinik wurde das Abheften von Patientenbefunden in der Patientenakte vereinheitlicht. Zielsetzung war,

eine übersichtliche und strukturierte Befundmappe mittels eines einheitlichen Registersystems einzuführen.

Transfusionsmanagement

Für die Hämotherapie wurde ein hausinternes Qualitätsmanagementsystem etabliert. Hierzu wurde ein

Qualitätsmanagement-Handbuch zur Anwendung von Blutprodukten gemäß den Richtlinien der Bundesärztekammer erstellt.

Somit ist eine höchstmögliche Sicherheit im Umgang mit Blutprodukten gewährleistet. Im Rahmen regelmäßiger Audits wird

das Transfusionsmanagement vom Transfusionsverantwortlichen der Klinik, von den Transfusionsbeauftragten der einzelnen

Abteilungen und vom Qualitätsbeauftragten für Hämotherapie überprüft.

Konzepterstellung“ Reorganisationsmaßnahmen“

Seit Einführung der „Diagnosebezogenen Patientenabrechung“ - DRG, hat sich bei steigender Patientenanzahl ( Fallzahl)

die Patientenverweildauer in der Klinik deutlich reduziert. Eine hohe Anzahl von zuvor stationären Leistungen müssen

ambulant erbracht werden. Auf der Basis dieser Entwicklungen müssen die klinikinternen Infrastrukturen überprüft und neu

definiert werden. Hierzu wurde ein Konzept erarbeitet.

Erstellung eines gemeinsamen QM Statutes für die Kreiskliniken des Landkreises Göppingen

Mit der Einführung eines umfassenden Qualitätsmanagements haben sich die Kliniken des Landkreises Göppingen die

systematische und kontinuierliche Verbesserung und Optimierung aller Leistungsparameter zum Ziel gesetzt, unter

Anwendung wissenschaftlicher Prinzipien und Beteiligung aller Mitarbeiter. Maßstab aller qualitätsrelevanten Maßnahmen

sind die Leitlinien der beiden Kliniken. Die in den Leitlinien formulierten Werte und Ziele sind Maßstab des Handelns der Geschäftsleitung,

der Leitungsebenen und aller Mitarbeiter.

Seit 2007 firmieren die Klinik am Eichert und die Helfenstein Klinik unter dem Dach als Kliniken des Landkreises Göppingen

gGmbH. Dabei haben sich die Kliniken zum Ziel gesetzt eine gemeinsame Unternehmens- und Qualitätskultur zu entwickeln

(Corporate Identity). Die bestehenden Organisationsstrukturen des Qualitätsmanagements der beiden Kliniken wurden in einem

gemeinsamen Statut - „Qualitäts- und Projektmanagement“ zusammengeführt.

ECO-Fit

Unter Federführung des Umweltministeriums Baden Württemberg wurden in einem Gemeinschaftsprojekt zusammen mit

acht Projektpartnern (4 Firmen aus dem produzierenden Gewerbe und 4 Dienstleister) zahlreiche Ideen des betrieblichen

Umweltschutzes erarbeitet und realisiert. Projektziel war, Synergien zwischen Ökologie und Ökonomie systematisch aufzuspüren,

daraus umwelt- und ressourcenschonende Maßnahmen abzuleiten und diese, angepasst an die unterschiedlichen

Unternehmens-strukturen, betriebsspezifisch umzusetzen. Durch die Realisierung dieser Maßnahmen konnten allein in der

Helfensteinklinik die Kosten für den Wasser- und Energieverbrauch sowie die Abfallentsorgung um mehr als 6.200.-€ pro Jahr

gesenkt werden. Als ökologischer Kuppeleffekt ergibt sich zusätzlich eine nachhaltige Reduzierung des klimaschädigenden

Treibhausgases CO2 von 9.850 kg/a bezogen auf die Energieeinsparungen, eine Verringerung des Trinkwasserverbrauchs um

620 m³/a und eine Reduzierung des Abfallaufkommens um 3,4 t/a. Im Rahmen eines Netzwerkes der beteiligten Partnerunternehmen

wird das Projekt als gemeinsamer Qualitätszirkel fortgeführt. Durch regelmäßige Arbeitstreffen sollen weitere Ideen und

Maßnahmen ausgetauscht und erarbeitet werden, um dadurch den Umweltschutz in den beteiligten Betrieben zu befördern und

kontinuierlich weiter zu entwickeln.

D-[6] Bewertung des Qualitätsmanagements

Allgemeine Zertifizierungsverfahren:

Im Rahmen der KTQ- Zertifizierung wurde die erste Selbstbewertung in Form einer Ist-Analyse durchgeführt.Die sich aus

dieser Analyse ergebenden Verbesserungsmöglichkeiten sind zum Teil bearbeitet und in die Praxis umgesetzt worden.

Auswertungen der Patientenbefragungen:

Die Patientenbefragung ist ein fester und wichtiger Bestandteil im Patientenmanagement um die Zufriedenheit der Patienten

sicherzustellen und zu verbessern. Hierbei bekommt jeder Patient einen Fragebogen, den er vor der Entlassung ausfüllen

kann. Sollte ein Patient aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sein den Fragebogen alleine auszufüllen und sind

keine Angehörigen vor Ort die behilflich sein könnten, besteht die Möglichkeit, dass ein Mitarbeiter der Klinik beim Ausfüllen

behilflich ist. Einmal im Jahr findet eine persönliche Patientenbefragung statt. Die Fragebögen werden in regelmäßigen

Abständen von der Qualitätsmanagementsteuerungsgruppe ausgewertet und erörtert. Danach werden die Patientenfragebögen

an die einzelnen Bereiche, die direkt betroffen sind, überwiegend an die Pflegestationen, weitergeleitet. Die dortigen Bereichsleiter

entwickeln, wenn nötig, Strategien zur Verbesserung der Patientenzufriedenheit und integrieren diese in die tägliche

Praxis. Durch die regelmäßige Patientenbefragung und deren Auswertung ist es möglich, einen kontinuierlichen Prozess zur

Verbesserung der Patientenzufriedenheit zu verfolgen.

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