mittendrin - Ernst von Bergmann

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mittendrin - Ernst von Bergmann

mittendrin

Das Mitarbeitermagazin des Klinikums Ernst von Bergmann

und der Tochtergesellschaften November 2009 I Ausgabe 02/09

Wir bilden aus

Alle Ausbildungsmöglichkeiten für Sie im Überblick


2 Vorwort

Logbuch!

Patientenbegleitdienst!

Neue Worte für viel Service. Mehr dazu

auf Seite 15.

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

das Titelthema „Ausbildung“ liegt mir persönlich

sehr am Herzen. Als Gesundheitspark

Ernst von Bergmann sind wir in

der Stadt Potsdam einer der größten Ausbildungsbetriebe.

Ich freue mich, dass in

dieser mittendrin die Bereiche der Schule

für Gesundheitsberufe, aber auch die

Ausbildung zu medizinischen Fachangestellten

in der Poliklinik und natürlich auch

die medizinische Ausbildung der Ärzte

einmal vorgestellt werden.

Eine gute Ausbildung sichert den guten

Nachwuchs in unserem Klinikum. Im Bereich

der Pflege haben wir im Oktober 45

neue examinierte Pflegekräfte eingestellt,

die schwerpunktmäßig die Bereiche

Neurozentrum, Kardiologie, Intensivstationen

und Zentrale Notaufnahme

verstärken. Damit haben wir auf den Bedarf

an gut ausgebildeten Pflegekräften

Kindertrubel

Die Kita ist eröffnet! Wenn Sie diese

Ausgabe in den Händen halten, sind

die Räume von den Kindern schon in

Besitz genommen. Lesen Sie mehr

dazu auf Seite 10.

reagiert. Wir haben uns bewusst die Zeit

genommen und die Pflegekräfte erst zum

Oktober 2009 eingestellt, da es uns sehr

wichtig war, die eigenen Auszubildenden

zu übernehmen. Die neuen Mitarbeiter

kennen durch ihre Ausbildung bereits das

Klinikum, die Abläufe und Prozesse auf

den Stationen, was z.B. die Einarbeitungszeit

vereinfacht.

Aus- und Weiterbildung sind für ein Unternehmen

wie unser Klinikum essentiell.

Durch ständige Verbesserungen und

Schritthalten im medizinischen Bereich,

den technologischen Entwicklungen aber

auch im wirtschaftlichen Bereich, können

wir als Gesundheitspark optimale Leistungen

für unsere Patientinnen und Patienten

anbieten und schaffen für Sie als

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine wertvolle

Arbeitsumgebung.

Die Personalabteilung hat das Fortbildungsprogramm

für das zweite Halbjahr

2009 herausgebracht. Ich möchte Sie

alle motivieren, das Angebot zu nutzen

und an den Trainings – insbesondere den

Kommunikationstrainings – teilzunehmen.

Gerne können Sie Ihre Vorschläge für

weitere Fortbildungskurse einreichen.

Steffen Grebner

Geschäftsführer

Scharfe Sichtweise

Vom Mitarbeiter zum Patienten im

Klinikum – Schwester Doris Meister

hat sich operieren lassen.

Ein Erfahrungsbericht zur Augen-

Lasik-OP auf Seite 8!


Exklusiv in der mittendrin:

Das neue Gesicht in der Klinikumsleitung

Wir freuen uns, Ihnen in dieser Ausgabe unseren neuen Pflegedirektor

Sebastian Dienst vorstellen zu dürfen. Herr Dienst wird

am 1.12. seine Arbeit hier bei uns aufnehmen. Lernen Sie unseren

Pflegedirektor schon etwas kennen und lesen Sie das Interview

auf Seite 7. Vorab ein herzliches Willkommen vom Redaktionsteam

der mittendrin und einen guten Start im Dezember.

Immer noch Aktuell: Die neue Grippe (Schweinegrippe). In den

Medien tauchen immer wieder neue und auch teils widersprüchliche

Aussagen zu diesem Thema auf. Wir haben daher Herrn

Dr. W. Güthoff, Oberarzt der Infektiologie, um ein Interview gebeten,

damit er uns ein paar drängende Fragen zu diesem Thema

beantwortet. Ein wichtiges Fazit vorab: Eigener Schutz und Impfungen

sind wichtig – besonders für uns hier im Klinikum. Dies gilt

gleichfalls für die saisonale Influenza und die Neue Grippe.

Wir hoffen, mit diesen beiden aktuellen und vorausschauenden

Themen die mittendrin für Sie als Leser interessant zu gestalten.

Um weiterhin aktuell zu berichten und neue Themen vorzustellen,

sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen.

Teilen Sie uns Ihre Wünsche für Themen mit – per Mail, Brief oder

ein Anruf tut’s auch. Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Anregungen.

Viel Spaß beim Lesen dieser Herbstausgabe wünscht stellvertretend

für das Redaktionsteam

Damaris Hunsmann

In Bewegung

Inhalt

Wir bilden aus!

Unser Engagement für qualifizierten Nachwuchs 4

Von Kapitänen und Steuermännern

Ein Interview mit Sebastian Dienst 7

Scharfe Sache!

Lasik-OP der Klinik für Augenheilkunde 8

Aufschlussreiche Einblicke ins Innere

Das Zentrum für Innere Medizin 9

Unsere Betriebskita startet 10

Die Dienstleister 11

Was ist eigentlich ...

…das HDZ? 12

Medizin & Pflege

Zertifikate für Brust- und Darmzentrum

A/H1N1 – Schweinegrippe – Novel flu –

13

Saisonale Grippe 14

Die Transformation des Transportdienstes 15

Kurz notiert

Einladung zum nächsten Fest:

Mitarbeiter-Weihnachtsfeier 16

Wieder Geld für die Clowns 17

Verteilung der mittendrin – wie geht's besser? 17

Die ersten prämierten Ideen 17

Unser „Neubau“ LL – Die Bettenmodule 17

Persönlich

Neuer Chefarzt der Kardiologie: Prof. Dr. Kleber 18

Fortbildungsprogramm 18

Unsere Jubilare

Verabschiedung von

18

Chefarzt Dr. med. Harm Ohlmeier 19

Verstärkung im Büro der Geschäftsführung 19

Laufen – Laufen – Laufen:

Klinikumsstaffel erfolgreich 19

3


4 In Bewegung

Wir bilden aus!

Unser Engagement für qualifizierten Nachwuchs

Das Klinikum Ernst von Bergmann

und seine Töchter sind nicht nur einer

der größten Arbeitgeber der Region,

sondern – was meist vergessen wird –

auch einer der größten Ausbilder.

Das neue Angebot der Ausbildung

zum OTA (Operationstechnischen Assistenten)

nehmen wir zum Anlass, um

Ihnen einen vollständigen Überblick

unseres Ausbildungsangebotes zu geben.

Schule für

Gesundheitsberufe

Auf dem Gelände des Klinikums befindet

sich im Gebäude X die Schule für Gesundheitsberufe.

X steht dabei nicht für einen x-beliebigen

Bereich, sondern für die Ausbildung des

Nachwuchses in folgenden wichtigen Gesundheitsberufen:

• Gesundheits- und Krankenpflege

• Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

• Gesundheits- und Krankenpflegehilfe

• Operationstechnische Assistenz

(in Kooperation mit dem BBW)

• Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz

• Medizinisch-technische Radiologieassistenz

Die Ausbildungskapazität unserer Schule

umfasst insgesamt 395 Ausbildungsplätze.

Hinter dieser Zahl verbergen sich auch

Ausbildungskooperationen mit folgenden

Krankenhäusern:

• Asklepios Klinik Birkenwerder

• Oberhavel Kliniken GmbH

(KH: Hennigsdorf / Oranienburg)

• Havelland Kliniken GmbH

(KH: Nauen / Rathenow)

• Oberlinklinik

• Evangelisches Krankenhaus

Ludwigsfelde-Teltow GmbH

• Klinikum Uckermark

Die theoretischen Grundlagen legen engagierte

Lehrer, Ärzte und andere Mitarbeiter

des Klinikums. Es werden berufliche

Kompetenzen und Wissensgrundlagen

vermittelt, die ständig der fortschreitenden

Entwicklung in der Pflege,

Medizin und Medizintechnik angepasst

werden, um den Anforderungen in der beruflichen

Praxis zu entsprechen. Die praktische

Begleitung und Anleitung der

Schüler übernehmen erfahrene Praxisanleiter,

Lehrbeauftragte, Mentoren und

Lehrer in den verschiedenen Bereichen

des Hauses. In unserer Schule stehen dafür

gut ausgestattete Unterrichtsräume,

Die theoretischen Grundlagen

werden in der Schule für

Gesundheitsberufe vermittelt –

eine essentielle Basis für eine

gute Ausbildung.

Pflegekabinette, 5 Laboratorien, 2 Röntgeneinrichtungen

und 1 nuklearmedizinisches

Kabinett zur Verfügung.

Um die Praxis auch realitätsnah und interessant

zu gestalten, wurden folgende

regelmäßige Projekte eingeführt:

• Projekttage im 3. Ausbildungsjahr

„Heute ist der Schüler Chef“

• Mentorenberatungen und Praxisanleiterberatungen,

die von den Kollegen

und Schülern mitgestaltet werden

• Unterstützung des Pflegedienstes bei

der innerbetrieblichen Fortbildung

• Austausch und Beratung mit den Pflegedienstleitungen

aller Ausbildungskrankenhäuser

Ein besonderer Höhepunkt in jedem

Schuljahr ist die Aufnahme der Auszubildenden

und die Verabschiedung unserer

Absolventen in das Berufsleben. So haben

wir in den letzten 5 Jahren 419 Schüler

in den Gesundheits- und Pflegeberufen

und 198 Schüler in den Medizinisch-technischen

Assistenzberufen ausgebildet.

Zum 1. Oktober übernehmen wir 30 Schüler

als Pflegekräfte in unser Klinikum. Alle

Kliniken des Hauses werden verstärkt,

besonders jedoch das Neurozentrum, die

Kardiologie, die Intensivstationen und die

Notaufnahme. Die Schüler kennen die


Abläufe und Prozesse der Kliniken sehr

gut, was die Einarbeitung auf den Stationen

erleichtert.

Von den Auszubildenden kommt viel positives

Feedback zur Ausbildung und die

Bestätigung, auf den beruflichen Alltag

gut vorbereitet zu sein.

Schule f. Gesundheitsberufe

Leiterinnen:

S. Mallißa, B. Rose

Tel.: 0331.241-4702

BBW heißt:

Brandenburgisches Bildungswerk

für Medizin und

Soziales e.V.

Das BBW wurde am 30. Januar 1991 als

gemeinnütziger Verein gegründet und ist

eine Einrichtung zur Weiterbildung von

Angehörigen der Krankenpflegeberufe

sowie zur Heranbildung von Krankenpflegepersonal

für leitende Funktionen.

Das BBW ist keine Einrichtung des Klinikums,

sondern arbeitet seit Februar 2009

mit der Schule für Gesundheitsberufe des

Klinikums zusammen. Nicht nur die Räumlichkeiten

im Gebäude X werden geteilt,

sondern auch die Lehrkräfte sind gegenseitig

unterstützend tätig.

Ab dem 01.10.2009 gibt es einen neuen

Ausbildungsberuf, der durch diese Zusammenarbeit

im Klinikum erstmalig angeboten

werden kann – die OTA (siehe

unten). Die weiteren Ausbildungsmöglichkeiten

reichen vom Fachwirt im Gesundheits-

und Sozialwesen über Ausbildung

zum Rettungssanitäter bis zum Mitarbeiter

in der Sterilgutversorgung, ob in Teilzeit

oder Vollzeit. Viele Möglichkeiten sind

vorhanden und eine finanzielle Unterstützung

erhält man ggfs. durch das Weiterbildungs-Bafög.

BBW

Wer Interesse an einer Weiterbildung

im medizinischen und sozialen

Bereich hat, kann sich unter

www.bbwev.de informieren.

Zeppelinstraße 152

14471 Potsdam

Tel: 0331.9 67 22-0

Operationstechnische

Assistenten (OTA)

In Bewegung

Mit der Möglichkeit einer Ausbildung zum

OTA erweitert die Schule für Gesundheitsberufe

des Klinikums ihre Angebotspalette.

Bisher haben sich 22 Auszubildende

aus Brandenburger und Berliner

Krankenhäusern für diese Ausbildung beworben,

davon 6 Bewerber aus unserem

Klinikum. Der erste Ausbildungskurs begann

bereits am 05. Oktober 2009 und

wird in Zusammenarbeit mit dem BBW

durchgeführt.

Die Ausbildung zur “OP-Schwester” ist eine

fachliche Weiterbildung im Anschluss

an eine 3-jährige Ausbildung zum Gesundheits-

und Krankenpfleger. Nach weiteren

zwei Jahren Berufserfahrung, als

Krankenschwester für den Operationsdienst

– so die korrekte Bezeichnung –,

kann eine zweijährige Weiterbildung zur

OP-Fachpfleger aufgenommen werden.

Im Gegensatz dazu benötigt ein OTA keine

Krankenpflegeausbildung. Der OTA

wird direkt für den Einsatz im OP geschult

und die Ausbildung zum OTA dauert drei

Jahre. Während der Ausbildung werden

die OTA durch erfahrene Praxisanleiter

betreut.

Wer also gerne im Operationsdienst arbeitet,

hat mit der Wahl dieses Berufes die

Möglichkeit, direkt in einem OP, einer OP-

Ambulanz oder der Endoskopie zu arbeiten.

Der Weg einer Zusatzausbildung

bleibt einem erspart und der Einsatz beginnt

direkt im Wunschgebiet.

Fortsetzung Seite 6

5


6 In Bewegung

Anfänglich hatte die Ausbildung zum OTA

mit großen Widerständen zu kämpfen.

Kritiker bezeichneten die Ausbildung als

„Schmalspurausbildung“ und „Beruf ohne

Perspektive“. Heute sind die OTA kaum

noch aus deutschen OP-Sälen wegzudenken.

Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre

und umfasst 1600 Stunden theoretischen

und praktischen Unterricht, so u.a. in Berufsfachkunde,

Anatomie, Arzneimittellehre,

Physiologie, Gesetzeskunde und

Unfallverhütung, Hygiene, Mikrobiologie,

Physik, Chemie, Psychologie. Weiterhin

müssen 3000 praktische Stunden unter

fachlicher Anleitung absolviert werden.

Die praktischen Einsatzgebiete finden

u.a. in den Bereichen Chirurgie, Augen,

HNO, Thoraxchirurgie, Neurochirurgie,

Gynäkologie, Urologie statt. Am Ende der

Ausbildung steht eine theoretische, praktische

und mündliche Abschlussprüfung.

Schule & BBW

Bewerbungen gehen an das BBW

oder direkt an das Klinikum Ernst

von Bergmann.

Die Medizinischen Fachangestellten

Die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten,

früher einfach als Arzthelferin

bezeichnet, findet in der Poliklinik statt

und dauert 3 Jahre.

Während dieser Zeit sind die Auszubildenden

sowohl in der Poliklinik als auch

im Klinikum eingesetzt. Bleiben sie in der

Poliklinik jeweils 1 Jahr in einer Praxis,

wechseln sie im Klinikum nach 6 Monaten

den Einsatzort. Meist ist die Verteilung:

2 Jahre Poliklinik, 1 Jahr Klinikum.

Die Einsatzbereiche im Klinikum sind u.a.

die D-Arzt-Ambulanz, die onkologische

Tagesklinik oder auch die Kinderrettungsstelle.

Die schulische Ausbildung erfolgt an zwei

Tagen pro Woche im Potsdamer Oberstufenzentrum

„Johanna Just“. Die Schüler

werden im Klinikum vom Praxisanleiter

Sven Stahl und in der Poliklinik von Birgit

Freiberg (Hautabteilung) betreut. Sie koordinieren

und sind die Ansprechpartner

vor Ort. Frau Keßler (Kinderabteilung)

fungiert als ausbildende Ärztin.

Die Prüfungen erfolgen über die Landesärztekammer

bei einem niedergelassenen

Potsdamer Arzt und nicht in der Poliklinik.

Zurzeit lernen 8 Auszubildende und

2 Umschüler bei uns. Die nächsten freien

Ausbildungsplätze stehen Anfang 2010

zur Verfügung. Viele der Schüler werden

nach Abschluss ihrer Ausbildung übernommen.

Poliklinik Ernst v. Bergmann

Bewerbungen für die Medizinischen

Fachangestellten laufen über das

Personalwesen des Klinikums. Weitere

Informationen erhalten Sie dort.

Seniorenwohnheim bildet

erstmals aus

Am 1.10.2009 begann für einen Bewerber

die 3jährige Ausbildung zum staatlich

anerkannten Altenpfleger im Seniorenwohnheim

„Geschwister Scholl“. Die

theoretische Ausbildung erfolgt in Kooperation

mit der AWO Akademie in Potsdam.

Die Ausbildungszeit umfasst insgesamt

4600 Stunden, davon 2100 Stunden

Theorie mit den Ausbildungsschwerpunkten

Planung, Durchführung, Dokumentation

und Evaluierung der Pflege alter

Menschen, personen- und situations- bezogene

Pflege sowie die Durchführung

ärztlicher Verordnungen.

Des weiteren stehen Kommunikation und

Gesprächsführung, die Unterstützung bei

der Lebens-, Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung,

Tagesgestaltung, Ernährung

und rechtliche und institutionelle

Rahmenbedingungen auf dem Lehrplan.

Die praktische Ausbildung erfolgt mehrheitlich

im Seniorenwohnheim sowie in

einem ambulanten Pflegedienst und ei-

Seniorenwohnheim

Heimleitung: Frau H. Winkler

Tel.: 0331. 9514610

Geschwister-Scholl-Str. 60

14471 Potsdam

ner Einrichtung der Kurzzeitpflege. Die

Praxisanleitung übernimmt die stellvertretende

Pflegedienstleiterin Schwester

Christine Sablitzki.

Ausbildung der Ärzte

Im Klinikum werden selbstverständlich

auch Ärzte ausgebildet. Da das Klinikum

Lehrkrankenhaus der Charité Berlin ist,

können die dortigen Medizinstudenten ihr

Praktisches Jahr, kurz PJ, in allen unseren

Fachbereichen absolvieren. Das Klinikum

bietet hierfür tolle Voraussetzungen

– nur der Weg von Berlin nach

Potsdam wäre zu meistern.

Nach diesem Praktischen Jahr steht für

die angehenden Mediziner noch das

Staatsexamen auf dem Plan. Nach dem

Erhalt dieser Approbation können sie sich

dann als Assistenzarzt im Klinikum bewerben,

um ihre Facharztausbildung anzutreten.

Die Dauer dieser Qualifikation

ist in den einzelnen Bereichen unterschiedlich.

Die Bewerbungen für das praktische Jahr

wie auch für die Assistenzstellen laufen

über das Personalwesen. Initiativbewerbungen

in den einzelnen Fachgebieten

sind aber ebenfalls möglich.

Klinikum & Charité

Bewerbungen und weitere Infos:

Personalwesen | einzelne Kliniken

Gute Ausbildung ist die eine Seite, gute

Auszubildende zu finden, die andere.

Durch die nun kommenden zahlenmäßig

schwachen Absolventenjahrgänge werden

sich die Ausbildungsstätten vermehrt

um die Bewerber bemühen müssen. Das

Klinikum und die Schule für Gesundheitsberufe

haben dies schon vor geraumer

Zeit begonnen, indem sich u.a. die Schule

regelmäßig auf den regionalen Bildungsmessen

vorstellt.

Aber das beste Aushängeschild ist

das Klinikum selbst – gute Ausbildung,

gute Ausbilder und qualifizierte

Lehre. Das wird auch in Zukunft die Bewerber

davon überzeugen, bei uns an

der richtigen Adresse zu sein.

hg, td, sm, br, hw


Von Kapitänen und Steuermännern

Ein Interview mit unserem neuen Pflegedirektor Sebastian Dienst

Sebastian Dienst, 33, verheiratet

und zwei Kinder, wird am 1.12.2009 als

Pflegedirektor hier am Klinikum Ernst

von Bergmann beginnen. Für die mittendrin

stand er schon vor seinem

Dienstantritt Rede und Antwort. Wir

freuen uns, Ihnen Herrn Dienst kurz

vorstellen zu können.

Herr Dienst, wir freuen uns, Sie bald

als Pflegedirektor im Klinikum willkommen

zu heißen. Was hat Sie motiviert,

von Hamburg nach Potsdam zu

kommen?

Nach Potsdam zu kommen ist für mich so

ein bisschen wie Heimkehr. Gebürtig bin

ich zwar Rheinländer, aber ich habe während

meiner Ausbildung bereits 3 Jahre in

Potsdam gewohnt. Hier habe ich auch

meine Frau kennen gelernt, unsere Familien

und viele gute Freunde leben in Potsdam.

Das sind gute Gründe, nun auch beruflich

nach Potsdam zu kommen.

Ich freue mich besonders auf die Herausforderung,

in einem Klinikum dieser Größe

und der Schwerpunktversorgung zu arbeiten.

Interessant fand ich das Klinikum

Ernst von Bergmann schon 1997. Denn

da habe ich mich für die Ausbildung zum

Gesundheits- und Krankenpfleger beworben

– leider waren alle Ausbildungsplätze

vergeben, so dass ich in Berlin-Spandau

meine Ausbildung absolvierte.

Nach Ihrer Ausbildung und ein paar

Jahren Berufserfahrung haben Sie

sich für das Studium Pflegemanagement

entschieden. Was waren Ihre Beweggründe?

Ich habe während meiner Berufstätigkeit

schnell gemerkt, dass sich in der deutschen

Krankenhauslandschaft durch die

Einführung der DRG´s und dem Wandel

im Gesundheitssystem vieles verändert

hat. Reorganisation, Umgestaltung der

Prozesse und Effizienzsteigerungen sowie

Zentrenbildungen rücken immer stärker

in den Vordergrund – auch in der Pflege.

Und weil ich mit einigen Dingen nicht

zufrieden war, wollte ich sie verändern.

Dafür ist es nötig, auch die ökonomischen

Hintergründe des Gesundheitswesens

und der Entscheidungsfindung des Klinikmanagements

zu verstehen. So habe ich

mich für das Studium entschieden und

den Fokus auf das kooperative Prozessmanagement

im Krankenhaus gelegt.

Mein Diplomarbeitsthema war „Die Center

Konzeption – Ursprung und Theorie

sowie erwartete Reformimpulse für das

Krankenhaus“.

Geprägt hat mich sicher auch meine

Kindheit, denn ich bin als Sohn von einer

Krankenschwester und einem Bankkaufmann

aufgewachsen – sozusagen zwischen

den typischen Gegensätzen sozialen

und ökonomischen Denkens. Dies hat

mich geprägt und eine der wichtigsten Erfahrungen

ist, dass es kein schwarz und

kein weiß gibt, sondern ökonomisches

und soziales Handeln vereinbar sind –

und sogar eine Lebenspartnerschaft aushalten

können.

Sie haben in Ihrem letzten Job als Organisatorisch-PflegerischeZentrumsleitung

in einem Herzzentrum gearbeitet –

was nehmen Sie mit in Ihren neuen

Job?

Eine wichtige Überzeugung, die sich in den

letzten Jahren verfestigt hat. Diese lautet:

An einer Entscheidung ist zunächst immer

richtig, dass sie überhaupt getroffen wird

und jemand die Verantwortung dafür übernimmt.

Später kann beurteilt werden, ob

sie das bewirkt hat, was gewollt war oder

nicht. Falsch ist in jedem Falle, nichts zu

entscheiden. Ich bin ein Mensch, der gerne

in Bewegung ist, Prozesse anstößt und

mitgestaltet. Daher freue ich mich sehr auf

die Arbeit im Klinikum Ernst von Bergmann,

da hier in den letzten Jahr viel auf

den Weg gebracht worden ist, Entscheidungen

getroffen wurden, aber ich sicher

noch eine Menge mitgestalten kann.

Eine wichtige Aufgabe in meiner Position

sehe ich in dem Aufbau und der Förderung

einer Kooperation zwischen Pflegenden

und Ärzten, wobei ich weniger vom „Prinzip

Augenhöhe“ halte. Besser trifft schon

das Bild von „Kapitän“ (Arzt) und „Steuermann“

(Pflege) als Kennzeichnung zweier

verschiedenartiger, aber für ein „Schiff“

(Klinikum) gleichermaßen notwendige

Funktionen, die auf einer abgestimmten

Handlungsgrundlage tätig werden.

Auch verspreche ich mir, durch eine gelebte

Zentrenbildung die Kompetenzen und

Entscheidungsbefugnisse näher an das

Bett zu bringen und damit die Problemlösungskompetenz

vor Ort zu nutzen. Hausweite

Pauschalanordnungen können nicht

die spezifische notwenige Antwort für die

In Bewegung

Probleme vor Ort geben. Damit ist die Aufgabe

der Klinikumsleitung, den Mitarbeitern

vor Ort dies zu ermöglichen und

gleichzeitig einen Ordnungsrahmen vorzugeben.

So kann die Patienten- und Prozessorientierung

gefördert, die Komplexität

im Krankenhaus reduziert und die

Transparenz gesteigert werden.

Herr Dienst, wir danken Ihnen für das

Gespräch.

Ab dem 1. Dezember 2009 übernimmt

Sebastian Dienst die Stelle als Pflegedirektor.

Zuvor war er seit 2006

als Organisatorisch-Pflegerische Zentrumsleitung

im Herzzentrum des Albertinen

Krankenhaus, Hamburg tätig.

Zu seinen Aufgaben zählten dort unter

anderem die Entwicklung eines

neuen Bettenbelegsystems, die Veränderung

der Arbeitsorganisation im

ärztlichen wie pflegerischen Bereich

durch die Einführung neuer Funktionen

und Dienstmodelle und auch die

Etablierung des Kooperativen Prozessmanagement

im Krankenhaus

als wissenschaftliche Forschungseinrichtung

der Hochschule für angewandte

Wissenschaften, Hamburg.

Die vorherigen Stationen des ausgebildeten

Gesundheits- und Krankenpflegers

waren das Israelitische Krankenhaus,

Hamburg und das Ev. Krankenhaus

Weende e.V., Göttingen. Neben

der Tätigkeit als Gesundheitsund

Krankenpfleger hat Herr Dienst

als Praxisanleiter gearbeitet und war

als Assistent des Ärztlichen Leiters der

Qualitätskommission stark in die Prozesse

der KTQ ® -Zertifizierung eingebunden.

7


8 In Bewegung

Endlich wieder scharf sehen!

Dieser Traum wurde Doris Meister

im Klinikum erfüllt.

Scharfe Sache!

Lasik-OP der Klinik für Augenheilkunde

Schwester Doris Meister, stellvertretende

Stationsschwester der Stralentherapie

und Nuklearmedizin, hatte

sich nach langen Überlegungen für eine

Augen-OP zur Korrektur ihrer Sehschwäche

entschlossen. Hier ihr Bericht

über ihre Erfahrungen in der

Klinik für Augenheilkunde:

Was wurde bei Ihnen gemacht?

Ich habe eine Linsen-OP mit Implantation

einer künstlichen Linse erhalten. Vorher

hatte ich eine Gleitsichtbrille mit einer

Kurzsichtigkeit von -3,5 auf beiden Seiten

und zusätzlicher Altersweitsichtigkeit.

Durch die beiden Fehlsichtigkeiten habe

ich 2 Linsen pro Auge bekommen. Das

nennt man dann Huckepack, oder Addon-Linse.

Die Augenklinik bietet den

Mitarbeitern des Klinikums

gesonderte Tarife für die

Lasik-OPs an.

Weitere Informationen hierzu

auf Nachfrage bei

Frau Friederici, Tel.: -5104.

Warum haben Sie das machen lassen?

Ich wollte einfach keine Brille mehr tragen.

Informiert hatte ich mich schon in

Berlin über Operationsmöglichkeiten, aber

entscheiden konnte ich mich dann doch

nicht. Letztlich gab ein Vortrag von Frau

Dr. Liekfeld Anfang 2009 den Ausschlag.

Sie hat mir meine letzte Angst vor der OP

genommen. So dachte ich dann: jetzt oder

nie. Und hier fühlte ich mich auch sicher

aufgehoben – ein Krankenhaus, dazu noch

„mein“ Krankenhaus, eine Chefärztin, ein

hoher Qualitätsstandard.

Wie lief es ab?

Meine Voruntersuchung hat Frau Friederici

vorgenommen. Zwei Stunden lang

saß ich auf der B3 vor diversen Geräten,

die Augen wurden geträufelt... Dann kam

das Gespräch mit Frau Dr. Liekfeld, in

dem sie mir zum einen bestätigte, dass

ich operiert werden kann, zum anderen

erklärte, wie alles genau abläuft. Ich durfte

mich dann noch entscheiden, ob die

Betäubung über eine Spritze neben das

Auge oder über ein Gel erfolgen soll. Die

Spritze hat den Vorteil, dass auch die

Muskelbewegungen des Auges lahm gelegt

sind, daher entschied ich mich dafür.

Am 23. Juli wurde dann mein rechtes Auge,

eine Woche später das linke Auge

operiert. Morgens halb acht: OP-Kleidung,

Vorbereitungsraum, Spritze und

dann ging es los. Die OP dauert ca. 15 Minuten,

man liegt, man sieht nichts und

fühlt auch nichts. Der Laser hat meine

Linse zertrümmert, dann wurde alles abgesaugt

und über zwei kleine Schnitte

von je 2 mm Länge wurden die neuen

Kunstlinsen eingesetzt. Dann noch Au-

gensalbe drauf, ein Verband aufs Auge

und: fertig. Nachmittags durfte ich das

Pflaster selber abnehmen und abends bin

ich dann zum Nachtdienst gegangen.

Meine Kollegen meinten zwar, ich hätte

noch ein wenig geschielt, aber gemerkt

habe ich davon nichts.

Keine Probleme?

Keine Nachkontrollen?

Doch, Nachkontrollen werden natürlich

gemacht. Aber Probleme? Nein, die habe

ich nicht. Ich kann es jedem nur empfehlen:

wer sich schon länger mit dem Gedanken

trägt, der sollte nicht weiter zögern!

Frau Meister, wir danken Ihnen für das

Gespräch.

td

Wurden auch Sie von Ihren Kollegen

im Klinikum behandelt oder operiert

und sind voll des Lobes? Teilen Sie Ihre

Erfahrungen mit uns – einfach eine

E-Mail an tdecker@klinikumevb.de.


Aufschlussreiche Einblicke ins Innere

Das Zentrum für Innere Medizin

In dieser Ausgabe der mittendrin

stellen wir Ihnen das Zentrum für Innere

Medizin vor. Unter seinem Dach vereinen

sich die Fachrichtungen Gastroenterologie,

Infektiologie, Endokrinologie

und Nephrologie sowie die Zentrale

Endoskopie.

Internisten sind auf die Diagnose und

Therapie von Erkrankungen innerer Organe

spezialisiert. Die internistische Therapie

zeigt – anders als eine chirurgische

Operation – beim Patienten oft erst nach

längerer Zeit sichtbare Ergebnisse, die

Heilung vollzieht sich im Inneren des Organismus.

Vielleicht liegt hierin der Grund

dafür, dass einst ein Graben zwischen Internisten

und Chirurgen verlief?

Gräben zwischen den Fachrichtungen

sind in der modernen Medizin vollkommen

out – es gilt die fächerübergreifende

Arbeit. Das Ziel z.B. eines Darmzentrums

ist es, Patienten durch optimales Zusammenwirken

von Spezialisten mehrerer

Fachdisziplinen die beste Behandlung

zuteil werden zu lassen. So spricht

Dr. Frank Jopke z.B. von ‚therapeutischem

Splitting’ und ‚Rendezvous-Vorgehen’,

womit das sich wandelnde Verständnis in

der Visceralmedizin gemeint ist. Gastroenterologen

und Bauchchirurgen sind hier

gemeinsam tätig.

Das ‚therapeutische Splitting’ ist der gegenwärtige

Standard bei der Behandlung

einer häufigen Gallensteinerkrankung:

operative Entfernung der steintragenden

Gallenblase und endoskopische Sanierung

der Gallengänge. Der Erfolg derartiger

Behandlungen, so erzählte Dr. Jopke,

stellt sich relativ schnell ein. Die gelbe

Hautfarbe von Patienten, deren Gallengang

verengt war, verschwindet meist innerhalb

von 1 bis 3 Tagen.

Beim ‚Rendezvous-Vorgehen’ treffen sich

im Magen-Darm-Trakt endoskopierende

Gastroenterologen und die Bauchhöhle

spiegelnde (laparoskopierende) Chirurgen

am ‚Problem’, z. B. kleinere auf die

Magenwand begrenzte Tumoren. Das

‚Rendezvous’ gestattet dann die sichere

endoskopisch kontrollierte chirurgische

oder auch chirurgisch (laparoskopisch)

kontrollierte endoskopische Abtragung.

Ein alternatives und für Patienten komfortables

Endoskopieprinzip ist die ‚Kamerakapsel’.

Schon einige Jahre lang ermöglicht

ihr Einsatz die Spiegelung des Dünndarms

ohne das ‚Schlucken eines Schlauches’.

Vielmehr verschluckt der Patient

eine kleine, die Minikamera enthaltende

Kapsel, welche acht Stunden lang Fotos

aus dem Dünndarm sendet. Die Gesamtheit

der von einem Computer aufgezeichneten

Bilder ergibt dann einen Videofilm,

der eine Dünndarmdiagnostik, leider aber

keine therapeutischen Maßnahmen, erlaubt.

Seit einem Jahr steht der Abteilung ein

neuartiges ‚Ballonenteroskop’ zur Verfügung.

Dieses kann nicht nur diagnostisch,

sondern auch therapeutisch eingesetzt

werden und schließt damit die Lücke der

‚Kamerakapsel’.

In Bewegung

Die Gastroenterologie und Endoskopie

unseres Klinikums steht durch diese modernsten

Untersuchungs- und Behandlungsmethoden

an vorderer Stelle im

Land Brandenburg. „Etwas Stolz auf das

erreichte Spitzenniveau ist durchaus berechtigt“,

findet Herr Professor Dr. Thomas

Weinke, Ärztlicher Leiter des Zentrums.

Ganz anders sind die Themen geartet, mit

denen sich die Infektiologie beschäftigt.

Möglichst detaillierte Kenntnisse darüber,

wie Erreger in den menschlichen Organismus

eindringen, sich ausbreiten und

vermehren, sind Voraussetzung, um effektive

Möglichkeiten des Schutzes vor

Erregern zu finden oder sie unschädlich

zu machen. Die hochkomplexen Vorgänge,

die sich im menschlichen Organismus

vollziehen, sind längst nicht erschöpfend

erforscht. Die Grundlagenforschung kann

praktisch täglich zu neuen Erkenntnissen

führen.

„Hochinteressant sind Forschungen und

Entwicklungen zur besseren Therapie bei

HIV- und Hepatitis-Patienten. Ich bin gespannt

auf die Ergebnisse,“ sagt Dr. Wolfgang

Güthoff, Leiter der Infektiologie. An

Studien zur Entwicklung und Testung von

Medikamenten und Impfstoffen war und

ist seine Abteilung direkt beteiligt, z. B. als

vor einigen Jahren ein Impfstoff gegen die

sogenannte Vogelgrippe entwickelt wurde.

Aktuelle Informationen über die Neue

Grippe (Schweinegrippe) finden Sie im

Interview mit Dr. Güthoff auf den Seiten

11 und 12.

Aus den Fachbereichen Nephrologie und

Endokrinologie berichten wir in unserer

nächsten Ausgabe. eh

Für eine Impfstudie zur Prophylaxe

von Reisedurchfall werden noch Teilnehmer

gesucht, die vorhaben, ab

Oktober nach Mexiko oder Guatemala

zureisen; es gibt eine entsprechende

Aufwandsentschädigung.

Interessenten melden sich bitte in der

Infektionsambulanz: 241-8343.

9


10 In Bewegung

Unsere

Betriebskita

startet

Wir haben Sie bereits mehrmals

über das Projekt Betriebskita informiert.

Wenn Sie diese mittendrin in

den Händen halten, hat die Kita ihre

Pforten schon geöffnet – nämlich am

1. Oktober 2009.

In einem Bereich des Obergeschosses

werden zurzeit noch die Voraussetzungen

für eine Kapazitätserweiterung im

Jahr 2010 geschaffen; der Rohbau steht,

die Innenarbeiten werden noch fortgesetzt.

Somit stört kein Baulärm den normalen

Kitabetrieb.

Leiterin der Kita ist Annett Karstedt, die

sich Ihnen im untenstehenden Artikel kurz

vorstellt.

Wie viele Kinder können in unserer

Betriebskita betreut werden?

Seit dem 1. Oktober 2009 bietet die Kita

im Erdgeschoss Betreuungsmöglichkeiten

für bis zu 40 Krippenkinder an; hier hat

man sich kurzfristig dem Bedarf angepasst.

Im 1. OG werden bis zu 20 Kindergartenkinder

betreut.

Für die Krippenkinder, die in unserer Betriebskita

in den nächsten Jahren in den

Kindergartenbereich wechseln, werden

ab dem Jahr 2010 ca. 50 zusätzliche Betreuungsplätze

zur Verfügung stehen.

Die Betriebskita-Kommission und der Geschäftsführer

konnten allen Mitarbeitern,

die im Jahr 2009 einen Kita-Platz benötigten,

eine Zusage erteilen.

Die Öffnungs- und Schließzeiten

Die Öffnungszeiten unserer Betriebskita

sind auf die Bedürfnisse unserer Mitarbeiter

angepasst. Montags bis freitags findet

zwischen 5:45 Uhr und 18:30 Uhr die Tagesbetreuung

statt.

Das Klinikum und der Träger der Kita, die

Hoffbauer-Stiftung, haben sich übereinstimmend

ein halbes Jahr Zeit gegeben,

den etwaigen Bedarf an Übernacht- und

Wochenendbetreuung zu erfassen. Diese

Betreuungsformen müssen im Rahmen

des Betriebserlaubnisverfahrens

durch den Träger separat beantragt werden.

Kita-Gesetz und Finanzierungsrichtlinie

sehen für derartige Betreuungsangebote

keine Finanzierung vor.

Unsere Kita:

ganzheitlich, lebendig, transparent, familienfreundlich

Die Kitaleiterin Annett Karstedt

stellt sich Ihnen im Folgenden kurz

vor:

Als Hoffbauer-Mitarbeiter gehören wir

in der neuen Betriebs-Kita zu Ihnen

und sind mit unserem Standort nicht

nur sprichwörtlich ‚mittendrin und

nah dran’. Gern betreuen wir Ihr Kind,

damit Sie Ihrer Tätigkeit nachgehen

können.

Annett Karstedt

Mit meinem Mann und den gemeinsamen

Kindern (13 und 14 Jahre) lebe ich in einer

kleinen Gemeinde des Landkreises

Potsdam Mittelmark. In meiner Freizeit lese

und fotografiere ich gern.

Ziel von Kurz- und Urlaubsreisen sind oft

Regionen mit Steinen zum Klettern und

Bergen zum (alpinen) Wandern.

Nach einem Fachschulstudium zur Heimerzieherin

und der staatlichen Anerken-

nung zur Erzieherin nahm ich ein Studium

zur Dipl. Sozialpädagogin/Dipl. Sozialarbeiterin

auf. Als Studienschwerpunkte

wählte ich Bildung und Erziehung. In

deren Vertiefung richtete sich meine empirische

Forschung zur Diplomarbeit auf

das Thema: „Die Gestaltung des Übergangs

von der Kindertageseinrichtung

zur Grundschule“.

Mein bisheriger Tätigkeitsschwerpunkt

lag u.a. auch in den Feldern der stationären

Jugendhilfe. Hier übernahm ich in interdisziplinären

Kontexten und leitender

Tätigkeit Verantwortung im Bereich Erziehung-Betreuung-Beratung.

Als Trainerin

für Pädagogen nach dem PART Konzept

(Professional Assault Response Training)

macht es mir besondere Freude, Seminare

durchzuführen.

In unserer Arbeit steht das Kind – als eigenständige

individuelle Persönlichkeit –

Schließzeiten der Betriebkita, in vielen

Einrichtungen in den Sommermonaten

üblich, wird es nicht geben. Personelle

Engpässe in dieser Zeit werden durch

den Einsatz von Erzieherinnen anderer

Einrichtungen unseres Trägers überbrückt.

Im möglichen Umfang werden

dann Kinder aus diesen Einrichtungen in

unserer Betriebskita mitbetreut.

Einrichtung und Verpflegung

Für die Einrichtung und Ausstattung der

Räumlichkeiten haben wir als kompetenten

Partner die Firma Wehrfritz gewonnen. Alle

Gruppenräume der Kita sind nun mit einer

Einrichtung (überwiegend Holz) ausgestattet,

die auch pädagogische Nutzungen

ermöglicht. Unsere Cateringgesellschaft

hat die Essensversorgung übernommen

und bietet eine kindgerechte Vollverpflegung

mit Bioanteil an.

Namenssuche

Eltern, Erzieher und Kita-Kinder suchen

fieberhaft nach einem Namen für ihre

neue Kita. Wir wünschen von unserer

Seite viel Glück dabei.

dp

Für weitere Anregungen und Fragen

rund um die Kita steht Ihnen auch weiterhin

Jutta Schimm, Büro der Geschäftsführung,

zur Verfügung. Sie erreichen

Sie unter der: -4019 oder per

E-Mail.

Selbstverständlich können Sie sich

auch an die Kitaleiterin Annett Karstedt

(0151 / 12163907) wenden.

im Mittelpunkt. Das Kind erfährt, dass es

gewollt und bejaht ist. Die Beziehungen

sind von gegenseitiger Achtung geprägt.

Die Kinder erfahren einen liebevollen, anerkennenden,

partnerschaftlichen und gerechten

Umgang.

Als eine unserer Hauptaufgaben verstehen

wir die einfühlende Beobachtung der

Fortsetzung Seite 11


Kinder, um deren Entwicklungsstand zu

erschließen und gemeinsam mit ihnen eine

dementsprechend für all ihre Sinne

anregende und herausfordernde Umgebung

(Räume und Materialien) zu

schaffen. Wir werden als einfühlsame Interaktionspartner

präsent sein, um die

Kinder in ihren Entwicklungs- und Bildungsprozessen

bereichern und begleiten

zu können.

Für unsere Kleinsten bilden insbesondere

Bindung, Vertrauen und Sicherheit die

Grundlage, um auf die ihnen eigene intuitive

Weise ihre Entwicklung zu erleben

und grundlegende Kompetenzen zu erwerben.

Dafür schaffen wir überschaubare,

geschützte, räumliche und zeitliche

Bedingungen.

Handlungsleitend für unsere Tätigkeit

sind die in den Grundsätzen der elementaren

Bildung im Land Brandenburg formulierten

Lern- und Entwicklungsziele

und die vielfältigen Erfahrungen der pädagogischen

Mitarbeiterschaft und Einrichtungen

der Hoffbauer gGmbH.

Die Dienstleister

Dr. Mojtaba Ghods hat am 15. September

2008 seine Arbeit im Klinikum

als Chefarzt der Klinik für Plastische,

Ästhetische und Rekonstruktive Mikrochirurgie

/ Handchirurgie aufgenommen.

Die Entwicklung der Klinik ist eine

Erfolgsgeschichte, die wir Ihnen

nicht vorenthalten wollen. Dr. Ghods,

Sie haben das Wort:

„Das Jahr 2008 war nicht nur beruflich,

sondern auch privat für mich sehr erfolgreich.

Meine Frau und ich haben unsere

Tochter hier im Haus bekommen und sind

in der schönen Stadt Potsdam wirklich

angekommen. Gerade ich als Heimatloser

– ich war vorher an 10 verschiedenen

Häusern in Deutschland und im Ausland

tätig.

Wir haben in unserer Klinik mehr erreicht,

als wir gehofft hatten: 500 Operationen in

einem Jahr. Wir haben zu zweit begonnen.

Zurzeit besteht das Team neben mir

noch aus dem Oberarzt Robert Grabs,

den zwei Assistenzärzten Dr. med.

Christiane Kersten und Dr. med. Peter

Chatzopoulos sowie der Chefarztsekretärin

Beate Warnst. Bis zum Ende dieses

Jahres bekommen wir weiteres ärztliches

Personal. Damit gehören wir zu den

Schwerpunktbereiche werden sein:

• Körper, Bewegung und Gesundheit

• Sprache, Kommunikation und

Schriftkultur

• Musik

• Darstellen und Gestalten

• Mathematik und Naturwissenschaft

• Soziales Lernen

Als integralen Bestandteil unserer Arbeit

betrachten wir die intensive Zusammenarbeit

mit Ihnen, liebe Eltern. Es ist uns ein

Herzensanliegen, dem uns geschenkten

Vertrauen gerecht zu werden. Gleichzeitig

möchten wir von Ihren Erfahrungen

profitieren. Im Austausch über Gewohnheiten,

Vorlieben und (liebenswerte) Eigenarten

lernen wir Ihr Kind kennen und

können in unserer pädagogischen Arbeit

darauf zurückgreifen. Seien Sie versichert,

dass Ihr Kind bei uns in guten Händen

ist.

Auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen

und vor allem auf Ihre Kinder freut sich,

im Namen aller Mitarbeiter der Hoffbauer

gGmbH,

Ihre Annett Karstedt

größten Kliniken für Plastische Chirurgie

und Handchirurgie im gesamten Berlin-

Brandenburger Raum.“

Die Klinik erhält aufgrund der hohen

Nachfrage in Zukunft mehr OP-Zeiten. Die

gesamte Arbeit verteilt sich auf ca. 60%

Rekonstruktive Chirurgie, 20% Handchirurgie,

20% Ästhetische Chirurgie. Der

prozentuale Anteil der Handchirurgie soll

in der kommenden Zeit erhöht werden.

„Wir sind dabei, ein Handzentrum in der

Poliklinik aufzubauen: Krankengymnasten,

Ergotherapeuten und der Sanitätsfachhandel

arbeiten eng mit den Ärzten

zusammen. Unser Ziel: den Patienten

nach der OP in eine gemeinsame Nachbetreuung

zu entlassen, um eine lückenlose

und schnelle Behandlung zu ermöglichen.

In Bewegung

Ein weiterer Schwerpunkt der Klinik liegt

in der wiederherstellenden Brustchirurgie

– auch durch die sehr gute Zusammenarbeit

mit der Klinik für Gynäkologie und

Geburtshilfe im Haus. „Wir haben eine tolle

Mannschaft, die Zusammenarbeit mit

den anderen Abteilungen läuft super, unser

breites Spektrum wird angenommen

und auch gezielt nachgefragt. Patienten,

die früher in andere Häuser verlegt worden

wären, können durch uns im Haus

weiterbehandelt werden. Wir verstehen

uns darum auch als Dienstleister.

An dieser Stelle möchte ich auch das soziale

Engagement bezüglich notleidender

Kinder betonen, dass mir sehr am Herzen

liegt. Durch die Unterstützung von Herrn

Grebner war es uns möglich, einem Kind

aus dem Friedensdorf durch unsere Operation

zu helfen und ihm so ein qualitativ

besseres Leben zu ermöglichen. Ein weiteres

Kind wird im letzten Quartal 2009 zu

uns kommen.“

Seit Oktober verfügt die Klinik über 20 eigene

Betten und bietet einen 24h Replantationsdienst

an. Zwischenmenschlichkeit

soll in dieser Klinik auch weiterhin ganz

groß geschrieben werden, die Zusammenarbeit

mit den Hausärzten ebenfalls,

und Dr. Ghods wird auch weiterhin die Kritik

oder die Verbesserungsvorschläge

seiner Mitarbeiter gezielt einfordern.

Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!

11


12 Was ist eigentlich

Das freundliche Team des

Hämodialysezentrums.

Was ist eigentlich …

…das HDZ?

Das Hämodialysezentrum (HDZ)

gehört zur Klinik für Nephrologie und

Endokrinologie und befindet sich auf

der K1. Das HDZ ist eine Tagesklinik.

Unter Hämodialyse, auch Blutwäsche genannt,

versteht man eine Nierenersatztherapie.

Wenn die Nieren ihre Hauptfunktionen

– die Regulation des Wasserund

Elektrolythaushaltes, die Regulation

des Säure-Basen-Haushaltes und die

Ausscheidung harnpflichtiger Substanzen

– nicht oder nicht mehr ausreichend

durchführen können, gerät das Gleichgewicht

des Organismus durcheinander.

Bringt eine medikamentöse Therapie keinen

Erfolg, tritt oft die Dialysebehandlung

auf den Plan.

So funktioniert die Dialyse

Über einen großlumigen venösen Katheter

oder eine operativ geschaffene arterio-venöse

Gefäßverbindung unter der

Haut im Armbereich kann ein ausreichend

großer venöser Blutfluß zur Dialysebehandlung

geschaffen werden.

Das Blut fließt nun aus dem Arm und wird

mit Hilfe einer Blutpumpe in einem geschlossenen

System durch einen künstlichen

Filter, den sogenannten Dialysator,

gepumpt. Hier werden über eine halbdurchlässige

Membran die harnpflichtigen

mikromulekularen Substanzen und

das eingelagerte Wasser aus dem Blut

gefiltert. Die Membran wird dabei von einer

sterilen, physiologischen Spüllösung

– dem Dialysat – umflossen, die die harnpflichtigen

Substanzen aufnimmt. Mittels

eines individuell einzustellenden Unterdruckes

kann dem Patienten überschüssiges

Wasser exakt entzogen werden.

Um unerwünschte Gerinnungen im extrakorporalen

System zu vermeiden, werden

in Abhängigkeit von Körpergewicht

und individueller Verträglichkeit dem Patienten

Medikamente verabreicht.

Während einer Dialysebehandlung von

4-5h werden optimaler Weise ca. 60-80

Liter Blut „gewaschen“ – also ca. 10mal

das gesamte Blutvolumen des Patienten.

Diese Prozedur findet unter Anwendung

festgelegter Standards dreimal wöchentlich

statt. In Betten liegend mit Fernsehen,

Radio, Zeitungen oder auch schlafend

verbringen die Patienten die Behandlungszeit.

Außerhalb der Schichtdienste

besteht ein Rufbereitschaftsdienst.

Unser Team

In der Früh- und Spätschicht stehen für unsere

Patienten je 18 Dialyseplätze zur Verfügung,

an denen sie von 22 Voll- und Teilzeitkräften

sowie 3 Ärzten betreut werden.

25% des Pflegepersonals haben einen Abschluss

als Fachschwester für Nephrologie

erworben. Umsicht, selbständige verantwortungsvolle

Arbeitsweise und eine

sehr gute Patientenbeobachtung kennzeichnen

die Zusammenarbeit des Plegeteams

mit den Ärzten der Station.

Das Equipment

Die Dialysemaschinen im Klinikum sind

modern, sehr gut in der Handhabung und

verfügen über eine große Einsatzbreite.

Auf den Intensivstationen des Klinikums

sind wir mit unterschiedlichen Behandlungsverfahren

aktiv. Hier macht der flexible,

nicht planbare Einsatz zusätzliche

Leihgeräte erforderlich.

Für die Zukunft wünschen wir uns weiterhin

zufriedene Patienten, ein gutes Arbeitsklima

und eine gute Zusammenarbeit

mit den anderen Bereichen.

sh


Geprüfte Qualität steht

weiterhin auf der Tagesordnung

Zertifikate bescheinigen hohe Qualität von

Darmzentrum und Brustzentrum

Nach der Visitation ist vor der Visitation

– diesem Credo folgend wird im

Klinikum weiter an hohen Qualitätsstandards

und interdisziplinärer Zusammenarbeit

für den Patienten gearbeitet.

Nach der KTQ ® Zertifizierung haben sich

nun auch die ersten beiden Organkrebszentren,

das Darmzentrum und das Brustzentrum,

im Juli erfolgreich der Zertifizierung

gestellt. Ihnen ist in einem umfangreichen

Verfahren durch die Deutsche

Krebsgesellschaft die geforderte hohe

Qualität bescheinigt worden. Einen herzlichen

Dank auch an dieser Stelle allen

Beteiligten für die Vorbereitungen und die

erfolgreiche Zusammenarbeit während

der Visitation. Wir wünschen weiterhin

eine gute Kooperation in den Zentren.

Die Erfüllung der Qualitätskriterien und

ein interdisziplinäres Zusammenwirken

der verschiedenen Krebsspezialisten sind

eine Voraussetzung dafür, dass die Patientinnen

und Patienten von den großen

medizinischen Fortschritten in den beiden

Organkrebszentren profitieren. In einem

umfassenden Konzept werden hier

>> Eine erfolgreiche Behandlung erfordert

heute mehr als die Kompetenz eines

einzelnen Arztes oder einer einzelnen

Klinik.


14 Medizin & Pflege

A/H1N1

Schweinegrippe

Novel flu

Saisonale Grippe

Aktuelle Informationen

aus der Infektiologie

Das Thema Schweinegrippe kursiert

seit dem Sommer in den Medien.

Gerade auch im Hinblick auf die kommende

Impfaktion haben wir uns mit

dem Leitenden Oberarzt der Infektiologie,

Herrn Dr. Wolfgang Güthoff, zum

Gespräch getroffen.

Was ist die Schweinegrippe?

Die neue Grippe, auch Novel flu oder

A/H1N1, ist eine Spielart der normalen

Grippe, wie wir sie als saisonale Grippe

kennen. Das neue Virus hat die besondere

Eigenschaft, sich schnell zu verbreiten.

Die WHO hat am 11. Juni das Virus offiziell

als Pandemie eingestuft, was bedeutet,

dass die weltweite Verbreitung nicht

mehr zu stoppen ist.

Ist sie gefährlich?

Glücklicherweise sind bisher besonders

in Westeuropa eher milde Verläufe bei Erkrankungen

zu verzeichnen. Die Vogelgrippe

ist da gefährlicher. Hier haben wir

eine viel höhere Letalität mit 50-60% tödlich

verlaufenen Erkrankungen.

Sind die ergriffenen Maßnahmen ausreichend?

Durch unser öffentliches Gesundheitssystem,

durch das Robert Koch Institut und

das Paul Ehrlich Institut sind wir für den

Pandemiefall gewappnet; es gibt fertige

Einsatzpläne.

Unsere Infektionsabteilung hat z.B. 24

Betten in 12 Zimmern mit Schleusen – die

im Notfall zur Isolation sofort verfügbar

wären. Im Ernstfall legen die brandenburgischen

Pandemiepläne dann ganz genau

fest, welche Krankenhäuser in welcher

Form „umgerüstet“ werden müssten.

Prof. Dr. Weinke und ich sind außerdem

Mitglieder der epidemiologischen Einsatzgruppe

des Landes Brandenburg. Allein

dadurch sind wir immer aktuell informiert.

Hausintern haben wir Krisengespräche

mit beiden Notaufnahmen des Klinikums

und unserer Krankenhaushygiene geführt,

um grundsätzliche Anweisungen

und Empfehlungen weiterzugeben. Also:

ja, die ergriffenen Maßnahmen sind ausreichend!

Wie steht es mit Tamiflu?

Tamiflu ist in ausreichender Menge vorhanden.

Bei schweren Krankheitsverläufen

können die Ärzte also sofort auf das

Medikament zurückgreifen. Die Einnahme

soll nur unter ärztlicher Kontrolle und

nach ärztlicher Indikationsstellung vorgenommen

werden. Bisher sind in Europa

noch keine Resistenzen gegen Tamiflu

bekannt – und durch die angesprochenen

Maßnahmen sollte das auch so bleiben.

Wer sind die Risikogruppen?

Erst einmal grundsätzlich: das Risiko, an

der neuen Grippe zu erkranken, ist für alle

gleich, da sie sehr schnell über Tröpfcheninfektion

erfolgt. Vermehrt gefährdet

sind jedoch die Gruppen, die viel mit potentiell

infizierten Menschen zu tun haben,

also Öffentlicher Dienst, Rettungskräfte,

Krankenhauspersonal...

Zu den Risikopatienten, also solche mit

voraussichtlich schwererem Verlauf bei

Erkrankung, gehören Menschen mit

Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen

/ HIV oder geschwächtem Immunsystem

/ Patienten in Chemotherapie

sowie Menschen mit Adipositas und

Schwangere.

Kann man sich schützen?

Zu Beginn des Ausbruchs war die Exposition

die entscheidende Angabe, also

kam der Patient z.B. aus Mexiko? Inzwischen,

also nach der weltweiten Ausbreitung

dieser Grippe, kann man sich inzwischen

überall anstecken. Für alle wichtig

sind die grundlegenden Maßnahmen: auf

Hygiene achten, Händewaschen, Tröpfcheninfektion

vermeiden etc. Eine weitere

Schutzmaßnahme ist die prophylaktische

Impfung

Was sind die typischen Symptome?

Zuerst einmal die typischen Grippesymptome:

• Fieber

• plötzlicher Krankheitsbeginn

• Schwäche

• Krankheitsgefühl

• Symptome des Atemtraktes wie Husten,

Bronchitis.

Hinzu kommen weitere Symptome wie

Durchfall oder allgemeine Bauchsymptomatik.

Bisher hatten wir aber überwie-

gend nur milde Verläufe mit wenigen

Symptomen in unseren Breitengraden.

Wie gehen die Mitarbeiter in Ihrer Infektionsabteilung

mit der neuen Grippe

um? Ängste? Sorgen?

Nein, keiner hier hat Ängste. Wir sind alle

geschult und haben ständig mit ganz

anderen Krankheiten zu tun gehabt, z.B.

mit offener Lungentuberkulose.

Gibt es einen Impfstoff?

In jedem Jahr gibt es eine aktuelle jährliche

saisonale Impfung, die nach den Erkenntnissen

der WHO bereits im Januar

eines Jahres entwickelt wird. Jeder Mitarbeiter

unseres Hauses sollte sich gegen

die saisonale Influenza impfen lassen.

Im April diesen Jahres trat ein neuer

H1N1-Virus auf, der leider noch nicht in

der bereits entwickelten Impfcharge berücksichtigt

werden konnte. Daraufhin

wurde in beschleunigten Verfahren ein

neuer Impfstoff hergestellt, der nur gegen

die "Neue Influenza/Schweinegrippe"

wirkt. Der Impfstoff wird seit dem 23.10.

in unserer Poliklinik verimpft.

Wie werden die Mitarbeiter informiert

über Impfaktionen und was ist mit der

aktuellen Diskussion?

Wir halten es hier mit den Empfehlungen

des RKI und des Paul Ehrlich Instituts.

Demnach machen die Daten deutlich,

dass die Anwendung der Impfstoffe für die

neue Grippe auf soliden Füßen steht.

Herr Dr. Güthoff, wir danken Ihnen für

das Gespräch.

al und td

Wir rufen alle Mitarbeiter dringend

zur Impfung gegen die saisonale

Grippe sowie zur Impfung gegen

die Neue Grippe auf.


Die Transformation des Transportdienstes

Mehr Service für Patienten und Mitarbeiter

Ein neues Programm mit Namen

LOGBUCH sowie der Patientenbegleitdienst

sind die ersten Bausteine auf

dem Weg vom Transportdienst zum

modernen Logistikdienstleister. LOG-

BUCH war mir bisher auf dem Desktop

meines PCs nicht aufgefallen; erst die

Recherche zu diesem Artikel und ein

Gespräch mit Hr. Golub brachten mir

hierzu nähere Einsichten.

Der Patientenbegleitdienst (PBD) wurde

am 3. Juni 2009 im ersten Schritt mit 6 Mitarbeitern

und 2 Disponenten gestartet.

Seit dem 15. Juli 2009 können flächendeckend

alle Stationen und Funktionsbereiche

auf die Transportsteuerungssoftware

LOGBUCH zugreifen und ihre Patiententransporte

anmelden.

Der Patientenbegleitdienst realisierte bereits

am ersten Tag der Einführung über

100 Patiententransporte – ohne Verspätung!

Diese Leistung ist umso beachtlicher,

da unsere Disponenten und Mitarbeiter

des PBD sich selber noch in der

Einarbeitung befanden. Dazu zählte nicht

nur der Umgang mit der Software und

den Kommunikationsgeräten (BlackBerry),

sondern hauptsächlich die Verinnerlichung

der Hausstruktur, die Einprägung der

Kurzbezeichnungen (Häuser, Stationsname

usw.), das Trainieren der optimalen

Laufwege, das Finden der Übergabepunkte

bis hin zur Realisierung der Übergabemodalitäten.

LOGBUCH ist die Software, über die seit

dem 3. Juni rechnergestützt die Transporte

des Patientenbegleitdienstes, die

Botengänge (Cito) und die so genannten

Regeltouren geplant werden. Im Rahmen

dieser Regeltouren erfolgt zweimal täglich

die Zustellung von Post, Patientenakten

und Waren der Zentralen Warenannahme.

Zukünftig sollen alle Transporte des Holund

Bringedienstes (Ver- und Entsorgungsprozesse)

und der Fahrbereitschaft

rechnergestützt zentral gesteuert werden.

Dazu findet sich im Haus P, Raum

102 die neu eingerichtete Logistik-Leitstelle.

Von dort werden durch die Disponenten

Claudia Peschel und Jens Siering

alle Transportprozesse koordiniert, zentral

gesteuert und überwacht.

Die Software LOGBUCH unterstützt die

Optimierung aller logistischen Prozesse

in unserem Haus unter Berücksichtigung

bereichs- und stationsbezogener Besonderheiten.

Die elektronischen Formulare

im LOGBUCH sind gut strukturiert aufgebaut

und den Bedürfnissen unseres Hauses

angepasst. Die Stationen und Funktionsbereiche

tragen ihre Einzel- oder

Mehrfachanforderungen patientenbezogen

auf der entsprechenden Maske ein

und können den „Status“ ihres Patienten

jederzeit im System verfolgen. Es beauftragt

jeweils der Bereich, aus dem der Patient

abgeholt werden soll.

Von Montag bis Freitag sind von 6.15 Uhr

bis 15.30 Uhr zeitversetzt 12 Mitarbeiter

des PBD im Einsatz, die täglich über 400

Patiententransporte im Bett, im Rollstuhl

oder in Begleitung realisieren. Der Patientenbegleitdienst

entlastet das Pflegepersonal

von zeitraubenden Transporten

durch das gesamte Haus. Dieser Zeitgewinn

steht somit der Versorgung unserer

Patienten voll zur Verfügung.

„Durch die Optimierung der Logistikprozesse

im Klinikum erreichen wir nicht nur

eine Entlastung des Pflegepersonals von

artfremden logistischen Tätigkeiten sondern

dadurch auch eine neue Qualität der

Patientenbetreuung“, so Herr Golub, der

Projektleiter. „Patienten werden nicht nur

zu den Untersuchungsbereichen begleitet

und persönlich angemeldet, sondern

das Ziel besteht in der Realisierung von

Just-in-Time-Transporten [Lieferung zum

Zeitpunkt des Bedarfs, Anm.d.Red.]. Damit

verändert sich das Bestellverhalten

der Funktionsbereiche, volle Warteräume

und unnötige Wartezeiten für die Patienten

gehören somit bald der Vergangenheit

an.“

Wie der neue Service bei den Pflegekräften

ankommt, wollte ich stellvertretend

von Schw. Angela (D2), Schw. Marion (K2)

und vom Pflegepersonal der Stationen H1

und E2 wissen. Die Befragten waren übereinstimmend

voll des Lobes. An erster

Stelle stehen die bereits genannte Zeitersparnis

durch den Wegfall stationseigener

Patiententransporte, die kurzen Reaktionszeiten

nach Auftragserteilung und

insbesondere der höfliche und persönliche

Umgangston gegenüber den Patienten

und Mitarbeitern. Ein freundliches „Guten

Tag“ auf dem Flur oder die Frage „Wie

kann ich Ihnen helfen?“ wirkt bei Patienten

und Besuchern länger nach, als man denkt.

Der Patientenbegleitdienst ist schon nach

kurzer Zeit ein erfolgreicher, sehr guter

und wichtiger Servicestandard geworden,

der aus unserem Haus nicht mehr

wegzudenken ist. hw

Medizin & Pflege

15

Das 12-köpfige Team vom Patientenbegleitdienst,

unsere beiden Disponenten

Claudia Peschel und Jens Siering

und Projektleiter Herr Golub.


16 Kurz notiert

Als kleine Erinnerung an die

letzten Feiern hier ein paar

gelungene Impressionen unserer

beiden Sommerfeste

in der Psychiatrie und im

Geschwister-Scholl Wohnheim

sowie von der Einweihung

der Tagesklinik in der

Charlottenstraße.

Ein herzliches Dankeschön

an unsere Fotografen

Jens Kuchinke und

Heidrun Winkler.

Einladung zum nächsten Fest:

Mitarbeiter-Weihnachtsfeier

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen, darum gibt’s die nächste

Feier am 3. Advent. Alle Mitarbeiter von Klinikum und Töchtern

sind am 13. Dezember herzlich eingeladen, ab 15 Uhr auf den

neuen Vorplatz der Poliklinik (Hebbelstraße) zu kommen. Es gibt

Kuchen, Würstchen und – selbstverständlich – Glühwein , und nebenbei

die umgebaute Poliklinik zu entdecken.


Wieder Geld

für die Clowns

Schon zum zweiten Mal haben die

Friseurinnen von “Eine Haar-Philosophie”

in der Gutenbergstraße für die

Clowns im Klinikum gesammelt.

Wir freuen uns besonders über dieses

Engagement eines kleineren Unternehmens;

zeigt es doch, dass die Arbeit der

Clowns in der Bevölkerung angekommen

ist und angenommen wird.

Eine kurze Notiz in eigener Sache:

Wir sind ständig bemüht, nicht nur die mittendrin

besser zu machen. Sondern wir

wollen auch, dass Sie, liebe Mitarbeiter,

die Zeitung schnell in den Händen halten.

Haben Sie Tipps, wie die Verteilung

effektiver erfolgen kann?

Dann her damit! Einfach ein kurzer Anruf

vormittags an Theresa Decker unter

der: -4005 oder per E-Mail ebenfalls

an sie. Herzlichen Dank!

Kurz notiert

Verteilung der mittendrin – wie geht's besser? Auf dem Innenhof zwischen den Gebäu-

Die ersten prämierten Ideen

Das Ideenmanagement hat Ende

August die ersten eingereichten Ideen

gesichtet, bewertet und... mit jeweils

50€ prämiert.

Folgende Verbesserungen werden umgesetzt:

• Dokumentation in der Neurologischen

Komplexbehandlung

• Einführung eines zentralisierten

Kassen- und MDK-Managements

• Entlastung der Aufzüge am Haupteingang

• Wickelräume im Klinikum

• Energiekostensenkung

• Abschlagszahlungen Institutsambulanzen

• Fortbildungen Gesundheitsökonomie.

Insgesamt ist der Ausschuss des Ideenmanagements

sehr erfreut über die Ideen

und Vorschläge, die von den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern eingereicht

wurden und dankt allen Teilnehmern.

Gehen Sie auch weiterhin mit offenen

Augen durch Ihr Klinikum und geben

Sie Ihre Vorschläge weiter!

Ihr Team vom Ideenmanagement

Sie erreichen uns unter:

Tel.: -4083

E-Mail: abode@klinikumevb.de

17

Unser „Neubau“ LL –

Die Bettenmodule

den K, L und M ist in Rekordzeit ein neues

Bettenhaus entstanden.

Am 24. August wurde der Kran aufgestellt, der die

Container an ihren Bestimmungsort gehoben hat.

Die Fundamentvorarbeiten waren abgeschlossen,

es konnte also losgehen. Hier ein paar Impressionen

für alle, die das Schauspiel nicht live verfolgen

konnten.

Seit Mitte Oktober finden Sie in der Ebene 1 die

Gastroenterologie, auf der Ebene 2 die Augenheilkunde

und auf der dritten Ebene die Angiologie.


25

18 Persönlich

Herzliche Glückwünsche

an unsere Jubilare!

25-jähriges Arbeitsjubiläum im

Mai 2009

Jürgen Pasemann

Technik und Einkauf

Adelheid Lenz

Klinik für Neurochirurgie

Dr. Eva-Susanne Behl

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Juli 2009

Martina Werder

Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Olaf Behnke

Technik und Einkauf

Thomas Schuder

Technik und Einkauf

August 2009

Christel Drünkler

Wäscheversorgung

September 2009

Ramona Brust

Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie

Jeanette Drefenstedt

Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde

Verona Fürschke

Klinik für Radioonkologie und

Strahlentherapie, Brachytherapie

Ines Hage

Klinik für Urologie

Sabine Handke

Klinik für Nephrologie und Endokrinologie

Susanne Klein

Apotheke

Ingrid Kunick

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Silke Möller

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Petra Pischke

Zentrale OP-Abteilung

Kerstin Stahlberg

Klinik für Kardiologie, Angiologie und

Konservative Intensivmedizin

Andreas Stemmler

Catering

Antje Wiedemann

Zentrale Notaufnahme

Karla Buscher

Klinik für Radioonkologie und

Strahlentherapie, Brachytherapie

Ina Brau

Personalwesen

Corinna Köthur

Klinik für Kardiologie, Angiologie und

Konservative Intensivmedizin

Elisabeth Lange

Klinik für Hämatologie und Onkologie

Kathrin Täschner

Klinik für Nephrologie und Endokrinologie

Neuer Chefarzt in der Kardiologie:

Prof. Dr. Franz Xaver Kleber

Seit dem 1. September 2009 leitet

Herr Prof. Dr. med. Franz Xaver Kleber

als neuer Chefarzt die Klinik für Kardiologie,

Angiologie und Konservative

Intensivmedizin. Außerdem ist er in

seiner Funktion Ärztlicher Leiter des

Herz-Thorax-Gefäßzentrums. Prof. Dr.

Kleber war zuletzt als Direktor der Klinik

für Innere Medizin am Unfallkrankenhaus

Berlin tätig.

Im Herz-Thorax-Gefäßzentrum liegen

ideale strukturelle Bedingungen für eine

Weiterentwicklung der Herz- und Gefäßmedizin

sowie der Pneumologie und Thoraxchirurgie

vor. In enger Zusammenarbeit

der Fachgebiete wird Prof. Kleber

insbesondere die Bereiche komplexe Interventionskardiologie

(schwierige Coronar-

und Klappeninterventionen, percutane

Klappenimplantationen, Verschluß von

angeborenen defekten des Vorhof- und

Ventrikel-Setums, Septumablation bei hypertropher

Kardiomyopathie u.a.), Elektrophysiologie

(Cryoablation bei Vorhofflimmern,

Ablation von AVNRTs und AVRTs,

Isthmusablation bei Vorhofflattern und

ventrikulären Exzitationssyndromen u.a.),

Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie

jeglicher Genese), Stenting von Aortenaneurysmata

und -dissektionen, extracorporale

Vefahren in der Intensiv- und

Notfallmedizin (percutane Herz-Lungen-

Maschine und interventionelle Lungen-

Assist-Systeme bei akutem Herz- resp.

Lungenversagen) stärken und erweitern.

Hierbei ist es sein besonderes Anliegen,

fachliche und technische Hochleistungsmedizin

auf universitärem Niveau mit individueller

patientengerechter und persönlicher

Beratung und Zuwendung zu

verbinden, die dem einzelnen Schicksal

und seinen sozialen Kontexten in besonderer

Weise entspricht.

Prof. Dr. med. Franz X. Kleber legte 1979

an der Ludwig Maximilians Universität

München seine Promotion zum Dr. med.

ab und arbeitete nach Beendigung der

Facharztausbildung für Innere Medizin

und Kardiologie als Oberarzt der Abteilung

für Kardiologie, Pulmologie und internistische

Intensivmedizin am Krankenhaus

München Schwabing. Nach der

Habilitation nahm er 1992 die Tätigkeit als

Oberarzt und Leiter des Herzkatheterbereichs

der Klinik für Innere Medizin am

Universitätsklinikum Charité der Humboldt

Universitätsmedizin Berlin auf. Im

Januar 1995 wurde er zum Universitätsprofessor

für Innere Medizin auf Lebenszeit

an der Charité berufen. Seit 1997 ist

Prof. Dr. Kleber als Direktor der Klinik für

Innere Medizin am Unfallkrankenhaus

Berlin tätig gewesen. Neben diversen

Gastprofessuren, unter anderem auch in

China, ist er als Gutachter für Fachzeitschriften

wie „Journal of the American

College of Cardiology“, „European Heart

Journal“ und „Zeitschrift für Kardiologie“

tätig. Außerdem ist er im Vorstand bzw.

Mitglied verschiedener nationaler und internationaler

Fachgesellschaften sowie

Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen.

Prof. Kleber wohnt in Babelsberg, ist verheiratet

und hat 3 Kinder.

Fortbildungsprogramm

Es ist da – das innerbetriebliche

Fortbildungsprogramm des Klinikums;

und das Neue ist bereits in Vorbereitung.

Von A wie Arbeitssicherheit bis Z

wie Zeitmanagment – eine breite Palette

an Kursen steht für Sie als Mitarbeiter

zur Verfügung.

Ansprechpartnerin und verantwortlich für

die Zusammenstellung des Programmes

ist Christin Mattner. Das Heft wird über die

einzelnen Sekretariate verteilt. Sollten

Sie noch keins erhalten haben, können

Sie es auch im Intranet (Fortbildungen)

herunterladen oder es direkt bei Frau

Mattner anfordern. Sie erreichen sie unter

der -4326.


Verabschiedung von

Chefarzt Dr. med.

Harm Ohlmeier

Am 8. Juli 2009 verabschiedete

sich Dr. Ohlmeier offiziell in den Ruhestand.

Im Rahmen eines Symposiums

„15 Jahre invasive und interventionelle

Kardiologie und Angiologie in Potsdam“

kamen viele Kollegen, niedergelassene

Ärzte und Mitarbeiter aus

Potsdam und Umgebung zusammen.

1994 kam Dr. Ohlmeier als Chefarzt an

das Klinikum Ernst von Bergmann und leitete

die Klinik für Kardiologie, Angiologie

und Konservative Intensivmedizin. Unter

seiner Leitung wurde u.a. das erste Herzkatheterlabor

im Land Brandenburg eingerichtet

und auch das Gefäßzentrum

7. Ausgabe,

veröffentlicht im November 2009

Herausgeber

Steffen Grebner, Geschäftsführer

Klinikum Ernst von Bergmann

gemeinnützige GmbH

Charlottenstr. 72, 14467 Potsdam

Telefon: 0331/241-0

Telefax: 0331/241-4010

Chefredaktion & Projektleitung

Damaris Hunsmann,

Pressereferentin (-4009)

dhunsmann@klinikumevb.de

zertifiziert. Außerdem begleitete Dr. Ohlmeier

aktiv die Weiterentwicklung seiner

Klinik hin zum Herz-Thorax-Gefäßzentrum,

dem er als Ärztlicher Leiter vorstand.

Wir wünschen Dr. Ohlmeier für die Zukunft

alles Gute.

Verstärkung im Büro der Geschäftsführung

Seit 01. Juli 2009 verstärkt Thomas

Pfeiffer das Büro der Geschäftsführung

als Leiter der strategischen Unternehmensentwicklung

sowie als

kaufmännischer Leiter des Zentrums

für Chirurgie. Er war zuletzt Leiter des

Bereiches Krankenhausverhandlungen

und Krankenhausplanung bei der AOK

Brandenburg. Nun führt er auch alle

Verhandlungen mit den Krankenkassen

für das Klinikum.

Herr Thomas Pfeiffer hat in den 18 Jahren

seiner AOK-Tätigkeit vielfältige Erfahrungen

im Gesundheitssektor gesammelt.

„Dies kommt mir jetzt bei der strategischen

Weiterentwicklung unseres

Klinikums sehr zugute, eröffnet mir aber

auch einen größeren Blickwinkel bei der

Lösung der vielfältigen Herausforderungen.“

schätzt Herr Pfeiffer ein. Das AOK-

Betriebswirtschaftsstudium gibt ihm die

nötige Kompetenz, den medizinischen

Bereich des Chirurgischen Zentrums um

betriebswirtschaftliche und marktorientierte

Aspekte zu ergänzen. Dies ist als Pilotprojekt

zu betrachten, um den monetä-

ren Erfolg des Klinikums weiter zu stärken

und das Ansehen sowie die Bedeutung

unseres Hauses auf dem Markt zu festigen.

Wenn Sie in Ihrem Tätigkeitsbereich

Ideen in Bezug auf das Marketing und

den Markt haben oder Unterstützung bei

der Ansprache von Krankenkassen benötigen,

können Sie sich gern an Herrn

Pfeiffer wenden.

Herr Thomas Pfeiffer ist 41 Jahre, verheiratet

und hat zwei Kinder.

Mitarbeiterzeitung der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH

Redaktionsteam

Theresa Decker (td)

Sandra Fischer (sf)

Andrea Grothe (ag)

Holger Guse (hg)

Sabine Handke (sh)

Elke Hinz (eh)

Daniela Pokorny ´ (dp)

Heidrun Winkler (hw)

Fotos

Frank Jopke

Heidrun Winkler

Jens Kuchinke

Klinikum Ernst von Bergmann

Autoren

Sabine Mallißa (sm)

Beate Rose (br)

Anett Lehmann (al)

Persönlich

19

Laufen – Laufen – Laufen:

Klinikumsstaffel erfolgreich

Gleich zwei Staffeln traten bei der

Barmer City-Night – dem 6. Sanssouci-Pokal-Nachtlauf

– an und liefen auf

den 3. und 4. Platz. Es mussten insgesamt

5x5km zurückgelegt werden. Die

Läufer der Staffel „Klinikum I“ schafften

dies in einer Zeit von 1:54:06 Std.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen

Leistung.

Einen herzlichen Dank auch an alle Läufer

des Klinikums, die in diesem Jahr wieder

für einen guten Zweck gelaufen sind.

Über 30 Teilnehmer waren es z.B. bei

dem Mukoviszidose-Selbsthilfelauf im

Lustgarten und auch im Rahmen des

Lauffests zugunsten der Stiftung Altenhilfe

Potsdam im Luftschiffhafen.

Gestaltung und Layout

stilblüte kommunikation, Berlin

Druck

Druckerei Eppler & Buntdruck,

Berlin

Auflage

2.500 Stück

IMPRESSUM

Alle Rechte vorbehalten.

Die Redaktion behält sich

vor, eingereichte Texte

stilistisch zu überarbeiten

und zu kürzen.


Freunde und Förderer unseres Klinikums

Werden Sie Mitglied!

Es ist geschafft – nach vielen interessanten

Gesprächen, aufschlussreichen Sitzungen

und notwendigen juristischen Ratschlägen

freuen wir uns, Ihnen den neu gegründeten

Freundes- und Förderkreis Klinikum

Ernst von Bergmann e.V. vorstellen zu

dürfen.

Die Idee zur Gründung eines Freundeskreises

entstand bereits vor einiger Zeit mit dem

Ziel, das Klinikum Ernst von Bergmann und

der mit ihm verbundenen Einrichtungen

durch das Engagement der Mitglieder sowie

über Mitgliedsbeiträge und Spenden ideell

und finanziell zu unterstützen, um so einen

Mehrwert für die Patientinnen und Patienten,

die Besucher sowie die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter zu schaffen. Ein erstes Projekt ist

bereits auf den Weg gebracht. Es gab Ende

Oktober ein Spenden-Dinner zu Gunsten der

neuen Betriebskita.

Je mehr Mitglieder sich dem Freundes- und

Förderkreise anschließen, umso erfolgreicher

kann er wirken. Ganz herzlich möchten wir

Sie einladen, selbst Mitglied zu werden und

darüber hinaus die Arbeit des Freundeskreises

zu unterstützen. Erzählen Sie anderen

Mitarbeitern, Patienten, Besuchern oder

Freunden und Verwandten von der Existenz

des neuen Freundeskreises und helfen Sie

so mit, diesen bekannt zu machen.

Weitere Informationen, die Satzung sowie

eine Beitrittserklärung erhalten sie im

Internet auf den Seiten des Klinikums

oder auch am Informationstresen am

Haupteingang.

Der Vorstand:

Prof. Dr. Hubertus J.C. Wenisch

Vorsitzender

Ronald Schleif

Stv. Vorsitzender

René Kohl

Schatzmeister

Kontaktdaten:

info@evb-freunde.de,

freundeskreis@klinikumevb.de

Tel: 0331. 27 998 35

Fax: 0331. 27 998 45

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