Biometrische Risiken 2011 - WMD Verlag GmbH

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Biometrische Risiken 2011 - WMD Verlag GmbH

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Editorial | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011EditorialLiebe Leserinnenund Leser,die Absicherung biometrischer Risiken rückt beideutschen Lebensversicherern verstärkt in denMittelpunkt des Interesses. So rechnen laut einerStudie des Rückversicherers RGA, über 90 Prozentder Versicherer mit einer deutlichen Absatzsteigerungund planen die Entwicklung und Einführungneuer biometrischer Produkte. Was macht dieseProduktsparte so interessant? Der Begriff selbst,stammt von dem griechischen Wort „bios“ abund bedeutet „Leben“. Unter biometrischenRisiken versteht man die das Leben und den Lebensunterhaltbetreffenden individuellen Risikenwie Erwerbsunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit,Langlebigkeit und vorzeitiger Tod. Viele Menschenunterschätzen diese Risiken nach wie vor, wie dieContinentale kürzlich in ihrer aktuellen Berufsunfähigkeitsstudiefeststellte. So ist beispielsweisenur jeder Fünfte im Falle einer Berufsunfähigkeitausreichend abgesichert. Dabei wird statistischgesehen bereits jeder vierte Bundesbürgerberufs- oder erwerbsunfähig! Da die staatlicheHilfe im Ernstfall zudem bei Weitem nicht ausreicht,ist eine private Absicherung von Krankheit,Pflegefall, Berufsunfähigkeit und Tod unabdingbar.Doch was kann man sich noch leisten und gibtes die optimale Absicherung biometrischer Risikenüberhaupt auf den jeweiligen Beratungsfall bezogen?Wo lauern eventuelle Fallstricke in den Versicherungsbedingungenund auf welche Leistungenkommt es besonders an? Wie sieht die gesetzlicheVersorgung im Krankheits- oder Pflegefallzukünftig aus und welche privaten Möglichkeitenhat man zur Abdeckung der Versorgungslücken?Die Antworten auf diese und weitere interessanteFragen zu den wichtigsten Absicherungsthemen,lesen Sie hier, in der aktuellen Print- Ausgabe deswmd-brokerchannel „Biometrische Risiken 2011“.Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre,gute Entscheidungen und viel Erfolg!Ihr Team vom wmd-brokerchannelFriedrich A. Wanschka, Astrid Klee,Matthias Heß, Maren Richter, Martin Wittund Tobias StrenkTäglich aktuelle Informationen, Fachartikel und Video-Interviewsunter www.wmd-brokerchannel.de3


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | InhaltsverzeichnisMarktinformationen8 Versicherer setzen verstärkt aufbiometrische Deckungen10 Gefahr erkannt, Gefahr gebanntProdukt- und Markt-Interviews12 Interview mit Heiko Reddmann,Vertriebsdirektor, Skandia Lebensversicherung AG12 Interview mit Benedikt Chiandetti,Vertriebsleiter, Vertrieb ONTOS13 Interview mit Holger Roth,CSO, PrismaLife16 Interview mit Dr. Peter Schmidt,Vorstandsvorsitzender,Vereinigten Post. Die Makler AG16 Interview mit Jörg Lübkemann,Abteilungsleiter Vertrieb, HEK18 Interview mit Rüdiger R. Burchardi,Vorstand für Vertrieb und Marketing,Dialog Lebensversicherungs-AG20 Interview mit Rene Wördemann,Leiter Verkaufsförderung Leben im Maklervertrieb,Gothaer29 Interview mit Heike Rotermund,Bereichsleiterin Vertrieb, Marketing und Kommunikation,Janitos30 Interview mit Rainer M. Jacobus,Vorstandsvorsitzender, IDEAL Versicherungsgruppe30 Interview mit Josef Kiener,Leiter Unternehmenskommunikation, Swiss Life31 Interview mit Rolf Schünemann,Vertriebsvorstand,Lebensversicherung von 1871 a. G. München32 Interview mit Michael Traub,Marketingleiter, SDK32 Interview mit Sandra Fäth,Produktmanagerin und Aktuar (DAV),Stuttgarter Lebensversicherung a.G.34 Interview mit Christian Schröder,Abteilungsleiter Produktmanagment Leben imMarketing, Volkswohl Bund34 Interview mit Alexandra Weier,Abteilungsleiterin Marketing/Makler Service Vorsorge,Württembergische Vertriebsservice GmbHBerufsunfähigkeitsversicherung44 Continentale-Studie zur Berufsunfähigkeit:Bevölkerung unterschätzt das eigene Risikound ist erschreckend schlecht informiert45 BU: Sehr gut - mit Preisunterschieden vonmehr als 1.000 Euro46 PremiumCircle zu Vergleichstest Finanztest07/201147 MORGEN & MORGEN legt neuesBU-Rating vor50 Die beste BBV-BU aller Zeiten52 BU-Schutz und Invaliditätsvorsorge54 WWK auch 2011 mit Bestnote ausgezeichnet55 Stuttgarter modernisiertBerufsunfähigkeitsschutz56 Beim Eigenheimkauf an die Arbeitskraftdenken57 Generali:Neue Erwerbsunfähigkeitsversicherung21 Interview mit Heinz-Gerhard Wilkens,Leitung Unternehmenskommunikation,HanseMerkur Versicherungsgruppe22 Interview mit Marlies Tiedemann,Leitung Produktmanagement, MONEYMAXX24 Interview mit Jürgen Hansemann,Direktor Produktförderung,NÜRNBERGER Versicherungsgruppe26 Interview mit Michael Mebesius,Vertriebsvorstand,Ageas Deutschland Lebensversichrung AG26 Interview mit Andrea Schölermann,Abteilungsleiterin Produktmanagement, CondorLebensversicherungs-AG27 Interview mit Philipp J.N. Vogel,Vorstand der DFV Deutsche Familienversicherung AG28 Interview mit Beate Heidrich,Produktmanagerin,Helvetia schweizerische Lebensversicherungs-AG35 Interview mit Prof. Hans-Wilhelm Zeidler,Vorstand für den Bereich Makler Leben,Zurich Gruppe Deutschland36 Interview mit Carsten Beck,Produktmanagement, Konzept und Marketing GmbH38 Interview mit Peter Schilinski,Organisationsdirektor Makler, INTER Versicherungsgruppe39 Interview mit Jürgen A.Junker,Vertriebsvorstand, VHV Versicherungen40 Interview mit Björn Schmeling,Leiter Vertriebspartner, Hannoverschen LebensversicherungRisikolebensversicherung41 Neue Risikoabsicherung von AXAhonoriert gesunde LebensweiseUnfallversicherung42 70 Prozent aller Unfälle sind nicht durch diegesetzliche Unfallversicherung abgesichert43 Für alle ab 50: VOLKSWOHL BUND bringtUnfall-Rente PLUS auf den MarktGrundfähigkeitsversicherung58 Canada Life: Noch mehr Schutz in SchwereKrankheiten Vorsorge und GrundfähigkeitsversicherungKrankentagegeldversicherung60 Biometrische Risiken: Seriöses Konzeptdeckt Einkommenssicherung lückenlos ab62 VOLZ bietet optimierten Existenzschutz fürSelbständigeKrankenzusatzversicherungen63 Krankenkassen: Wechselbereitschaft aufgrundattraktiverer Kooperationsangebote steigt an64 Umfrage:40 Prozent der Gesetzlich Krankenversichertensetzen auf ErgänzungsversicherungenPrivate Krankenversicherung65 Neues MORGEN & MORGEN Rating entlarvtmehr Beitragssünder in der PKV66 Privat krankenversichert für 100 Euro im Monat?4


Unsere neue Berufsunfähigkeits-Absicherung:66 PKV-Verband: Solides Wachstum in der privaten KrankenversicherungGesetzliche Krankenversicherung70 Zusatzbeiträge bei Krankenkassen:Fast jede 12. verlangt einen Aufschlag71 Krankenkassen aus Kundensicht: Im Service top, in der Leistung eher flopp72 Kassen bezahlen mehr als viele Versicherte wissenDie beste BBV-BU*aller Zeiten!*von einem der ersten BU-Anbieter73 Patienten wollen erst ab 19 Euro die Kasse wechselnPflegeversicherung74 Achtung Pflegefall:Sparbuch weg, Elternhaftung und zum Schluss Hartz IV!77 Große Qualitätsunterschiede bei Pflegerenten78 PKV steht zum Aufbau einer ergänzenden kapitalgedecktenPflegezusatzversicherung bereit78 Verdoppelung der Pflegebedürftigen bis 203080 Pflegefall: Jüngere sind sich der Wichtigkeit privater Vorsorgebesonders häufig bewusstTechnische Beratungsunterstützung81 SDK-App / Beschreibung und Symbol81 App / mit Bedarfsrechner für Berufsunfähigkeits- und Todesfallschutz82 IDEAL OnlineService jetzt auch für das iPhone Noch günstigere Beiträge durch verbesserteBerufsklasseneinteilung. BU-Leistung bereits ab EINEM von sechsPflege-Punkten. Zwei Courtagemodelle mit bis zu 1,5-facherBewertung. Dienstunfähigkeits-Klausel und besondereDienstunfähigkeits-Klausel für spezielleBeamtengruppen (nur bei Basis-BU). Umfassende Dienstunfähigkeits-Klausel fürBeamte (nur bei Super-BU). Seit vielen Jahren Top-Ratings. Vorsorge-ABS ohne Mehrbeitrag. In der Plus-Variante auch mit einer zusätzlichenSoforthilfe von 3 Monatsrenten bei Beginn einerunbefristet nachgewiesenen Berufsunfähigkeit.82 HanseMerkur bietet Leistungsregulierung 2.0Erste RechnungsApp optimiert Kundenservice in der PrivatenKrankenversicherungAdvertorial7 Risikoversicherungen für den Todesfall „Luft nach oben“14 Flexibel umschalten + Job absichern = FlexiJob19 HEK – Die Business-K(l)asseEin starker Partner im Bereich der GKV23 „Hohe Renten – niedrige Beiträge“25 Lebensentwürfe versichern!Impressum48 ImpressumBBV M-Dienstleistungs-Center (MDC)Service-Rufnummer: 089/6787-9232Service-Faxnummer: 089/6787-9666E-Mail: mdc@bbv.dewww.bbv-makler.de


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragMarktinformationenVersicherer setzen verstärkt auf biometrische DeckungenRGA-Marktbefragung gibt Aufschluss über neue Produktstrategien inder LebensversicherungDie Absicherung biometrischer Risiken rückt beideutschen Lebensversicherern verstärkt in den Mittelpunktdes Interesses: Ob Schutz gegen Berufsunfähigkeit,Todesfallabsicherung oder Pflegeversicherung– über 90 Prozent der Versicherer rechnen miteiner deutlichen Absatzsteigerung und planen dieEntwicklung und Einführung neuer biometrischerProdukte1. Dies ergab eine Befragung unter Erstversicherungsunternehmenund größeren Vertriebsgesellschaften,mit deren Durchführung derin Deutschland tätige Lebensrückversicherer RGAInternational Reinsurance Company Limited, Niederlassungfür Deutschland das BeratungsunternehmenTowers Watson beauftragt hat².Die größte Wachstumsdynamik innerhalb des Segmentsder biometrischen Produkte sehen die Versichererbei der Pflegeversicherung, der selbstständigenBerufsunfähigkeitsversicherung (BU) sowiebei Zielgruppenprodukten, etwa für bestimmteBerufsgruppen oder Kunden in bestimmten Lebensphasen.Dabei ist eine weitere Ausdifferenzierungdes Produktangebotes zu erwarten – sowohl hinsichtlichder Kundengruppen als auch der Vertriebswegeund der Produktkomplexität. „Die Resonanzder Befragten ergab eine Marktabdeckung nachPrämieneinnahmen von mehr als 45 Prozent“, erklärtDr. Klaus Mattar, Hauptbevollmächtigter derdeutschen RGA-Niederlassung. „Das bestätigt unsdie aktuell hohe Relevanz dieses Themas.“Neuartige biometrische Produkte in derEntwicklung„Die Produktschmieden vieler Versicherer sind zurzeitwieder sehr aktiv“, sagt Ulrich Wiesenewsky,bei Towers Watson für die Marktumfrage im Auftragvon RGA verantwortlich. „Einige Gesellschaftenplanen konkret die Einführung neuer Produkte inder Pflegeversicherung und der Grund-Erwerbsfähigkeitsversicherungsowie von Kombinationsproduktenaus biometrischer Deckung und fondsgebundenerVersicherung.“Ein Großteil der Unternehmen erwartet, dass auchneuartige biometrische Risikoprodukte eine steigendeBedeutung haben werden. Dazu gehörenunter anderem standardisierte Versicherungen, diesich gut über den Bankschalter, im Direktvertrieboder im Annexvertrieb verkaufen lassen. WichtigeProdukt-Features seien vor allem die Flexibilität derProdukte (Zusatzbausteine) sowie der Verzicht oderdie Einschränkung der Risikoprüfung. Wiesenewsky:„89 Prozent der befragten Versicherer gehen davonaus, dass die Geschwindigkeit der Produktzyklenstark steigen und der deutsche Markt damit Entwicklungennachvollziehen wird, die im angelsächsischenRaum bereits weiter fortgeschritten sind.“Zentrale Herausforderungen hinsichtlich der Produktinnovationsehen die Versicherer in der Geschwindigkeitder Produkteinführung („Time to market“)und in der Automatisierung der Prozesse. Die befragtenVertriebe sehen zudem hohe Chancen imBereich der Rentenauszahlungsphase (z. B. erhöhteRentenzahlungen bei schwerer Krankheit).Effizienzsteigerung ist langfristige strategischeHerausforderungDie Erweiterung des Produktportfolios durch Einführungvon Innovationen sind für Versicherer kurzfri-8


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011des Interessenten zur exakten Abbildung auch dessenreale Sozialversicherungsdaten berücksichtigen.Zusätzlich kann er die persönliche Lohnsteuerklasseeines sozialversicherungspflichtig-beschäftigtenArbeitnehmers erfassen. In einer Art Ampelsystemzeigt das Programm schließlich auf, gegen welchebiometrischen Risiken der Interessent eine Absicherungin Betracht ziehen sollte. Basis hierfür sinddie erfassten persönlichen Daten, das ermittelteLebenseinkommen sowie die hinterlegten Absicherungswünsche.Dabei unterscheidet der Rechnerzwischen folgenden Kategorien: hohem, mittleremund niedrigem/kein Absicherungsbedarf.Im nächsten Schritt weist der Rechner auf Basis derbereits erfassten persönlichen Situation die empfohleneHöhe der Absicherung für alle sieben biometrischenRisiken aus. Sollte hier eine Anpassungder Versicherungssumme nach oben oder untengewünscht werden, ist dies jederzeit möglich. Andieser Stelle können auch bereits bestehende Versorgungenberücksichtigt werden. Auf diese Weisesoll der Interessent darin bestärkt werden, dass ersich bereits vorab Gedanken um die Absicherungvon biometrischen Risiken gemacht hat. Gleichzeitigwird ihm aber verdeutlicht, dass die Höhe der Absicherungoftmals nicht ausreicht, wie dies häufig beiBerufsunfähigkeit der Fall ist: Zwar besitzen schonsehr viele Deutsche eine derartige Versicherung,allerdings würden die Deckungssummen in zahlreichenFällen nicht ausreichen, um im Leistungsfallden bisherigen Lebensstandard auch nur annäherndaufrechterhalten zu können.Im letzten Schritt des Biometrie-Rechners erhält derInteressent – unter Berücksichtigung bereits vorhandenerVersorgung sowie des ermittelten Absicherungsbedarfs– eine abschließende Empfehlung, fürwelche Risiken ein hoher, mittlerer oder niedriger/kein Absicherungsbedarf besteht. Auf dieser Basiskann er sich den monatlichen Vorsorgebeitrag ermittelnlassen, den er investieren sollte, um sich optimalabzusichern.Wofür überhaupt ein Biometrie-Rechner?Die optimale Beratung zeichnet sich dadurch aus,dass der Finanzexperte den Interessenten einer individuellenBedarfsanalyse unterzieht. Hierzu zähltauch die Berücksichtigung spezifischer Gefahrenpo-tenziale: Übt die Person ein gefährliches Hobby aus?Ist sie Alleinverdiener? Hat die Person dauerhaftefinanzielle Verpflichtungen, wie etwa die Tilgungeines Kredits? Gibt es unter den Familienangehörigenoder Verwandten schwere Erkrankungen? Etc.Antworten auf diese Fragen nehmen entscheidendEinfluss auf die persönliche Absicherung und Vorsorge.Hinzu kommt der Aspekt, dass die durchschnittlicheLebenserwartung innerhalb der Bevölkerung kontinuierlichsteigt. Was im ersten Moment durchauspositiv klingt, hat jedoch auch einen Pferdefuß: Parallelzum Anstieg des Lebensalters erhöht sich dieWahrscheinlichkeit, schwer zu erkranken. Dazu zählenetwa arthritische Erkrankungen, Krebs, MultipleSklerose, Parkinson sowie diverse Leber- und Lungenkrankheiten.Wer schwer erkrankt, muss häufigtief in die Tasche greifen – nicht alle Kosten fürBehandlungen und Spezialmaßnahmen sowie fürMedikamente werden von den Krankenkassen (vollständig)übernommen. Die Folge: der Betroffenemuss entweder mit seinen eigenen Ersparnissen einstehenoder – schlimmer noch – deutliche Abstrichebei der Behandlung machen.Mit der steigenden Lebenserwartung erhöht sichauch die Zahl der Pflegefälle. Das hier die gesetzlichenLeistungen bei weitem nicht ausreichen, isthinlängst bekannt. Schon jetzt gibt es in Deutschlandüber zwei Millionen Pflegebedürftige, Tendenzsteigend. Wer darauf finanziell nicht vorbereitet ist,läuft Gefahr, unzureichend betreut zu werden. Dahergilt: Je früher mögliche Risikopotenziale erkanntwerden, desto besser kann man sich dagegen absichern.Diese Aspekte mit in die Vorsorgeberatungzu integrieren, ermöglicht der neue Biometrie-Rechnervom Institut für Vorsorge und Finanzplanung.Mit dem neuen Biometrie-Rechner hat das Institutfür Vorsorge und Finanzplanung ein weiteres, wichtigesProgramm entwickelt, die es Finanzexpertenermöglicht, noch präziser und individualisierter zuberaten.11


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | InterviewProdukt- und Markt-InterviewsInterview mit Heiko Reddmann,Vertriebsdirektor der Skandia Lebensversicherung AGwmd: Welche Produktangebote BiometrischerRisiken sind bei Ihrem Unternehmen besondersnachgefragt?Heiko Redmann: Als Anbieter von VorsorgeundInvestmentlösungen sind bei uns in erster Liniefondsgebundene Rentenversicherungen gefragt.Daneben bieten wir allerdings auch die SkandiaDread Disease Police an, eine Versicherung zur finanziellenAbsicherung bei schweren Krankheiten.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte? Gibt es inIhrem aktuellen Angebot Produkte die eine besondereMarktstellung einnehmen?Heiko Redmann: Mit unserer Dread Disease Policesind wir aktuell einer der wenigen Anbieter aufdem deutschen Markt zur finanziellen Absicherungbei schweren Krankheiten. Die Dread Disease Versicherunghat aus unserer Sicht ein großes Marktpotenzial,das bislang nicht ausgeschöpft wurde, dennsie ist im Gegensatz zu einer Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherungin Deutschland noch wenigbekannt. Aber die Argumente sprechen für sich:Allein alle 3 Minuten erleidet in Deutschland einMensch einen Schlaganfall, oftmals ohne jedes Vorzeichen.Das sind pro Jahr mehr als 200.000 Fälle.Ebenfalls mehr als 200.000 Menschen jährlich trifftein Herzinfarkt und rund 430.000 erkranken anKrebs (Stand: 2009). Die finanziellen Risiken einersolchen Erkrankung – wie längere Einkommensausfälle,aufwändige Rehabilitationsmaßnahmen oderbehindertengerechte Umbauten im eigenen Zuhause– sind durch eine Kranken- oder Berufsunfähigkeitsversicherunghäufig nicht ausreichend abgedeckt.Hinzu kommt: Wir sind der einzige Anbieterin Deutschland, bei dem der Versicherungsschutzmit geringen Einschränkungen auch für eine zweiteschwere Erkrankung bestehen bleibt. Ein weiteresPlus bei der Skandia ist die automatische Mitversicherungvon Kindern, ohne dass dafür zusätzlicheBeiträge gezahlt werden müssen.Interview mit Benedikt Chiandetti,Vertriebsleiter, Vertrieb ONTOSwmd: Welche Produktangebote biometrischerRisiken sind bei Ihrem Unternehmen besondersnachgefragt?Benedikt Chiandetti: Als Direktversicherer derRheinLand Versicherungsgruppe Neuss hat sichONTOS innerhalb des Konzerns auf Lebensversicherungenspezialisiert und bietet neben der klassischenRisikoleben auch Zusatzversicherungen in12


Biometrische Risiken 2011 | AdvertorialFlexibel umschalten + Job absichern = FlexiJobDie innovative Produktneuheit der SIGNAL IDUNADas Einkommen ist der Ertrag der Arbeitskraft unddamit die Basis des derzeitigen Lebensstandards.Diese Basis gilt es zu schützen.Jeden kann es treffenViele Kunden fragen sich, wie sie ihren Lebensstandard aufrechterhaltenkönnen, wenn sie plötzlich berufs- oder erwerbsunfähigwerden.Denn:• Etwa jeder fünfte Arbeitnehmer scheidet wegen Erwerbsminderungvorzeitig aus dem Arbeitsleben aus.• Nicht Unfälle, wie häufig vermutet wird, sondern ganznormale Krankheiten sind die häufigsten Ursachen für eineBerufs- oder Erwerbsunfähigkeit (BU/EU).38 % Psychische Erkrankungen15 % Skelett, Muskeln und Bindegewebe14 % Krebs10 % Herz- und Kreislauferkrankungen2 % Unfälle21 % Sonstige UrsachenQuelle: Deutsche Rentenversicherung, 2009Innovativ und individuell: FlexiJobDie kombinierte Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherungzur individuellen Absicherungder ArbeitskraftMit FlexiJob kann jetzt ganz individuell die Absicherung derArbeitskraft gestaltet werden.Anfangs wird bei FlexiJob mit einer preisgünstigen Absicherunggestartet, da dann z. B. die Erwerbsunfähigkeitsabsicherung imVordergrund steht.Je nach Lebensphase bestimmt der Kunde, wann und in welcherHöhe die Erwerbsunfähigkeitsabsicherung ganz oder teilweise ineine finanzielle Absicherung bei Berufsunfähigkeit im Rahmen derAusbaugarantie umgewandelt werden soll. In jedem Fall erhält erbereits bei Berufsunfähigkeit immer die volle Beitragsbefreiungseines Vertrages.FlexiJob kurz zusammengefasst:• Gestaltung des Preis-/Leistungsniveaus der BU/EU-Absicherung je nach Lebensphase.• Bedarfsgerechte BU/EU-Rente individuell berechnet• Nahtloser Übergang des BU/EU-Schutzes sowie derBU/EU-Leistungen in die Altersrente durch Versicherungs-und Leistungsendalter 67 Jahre• Flexible und einfache Anpassungen des BU/EU-Schutzes innerhalb eines Vertrages durch die AusbaugarantieFlexiJob als passgenaue AbsicherungBesonders sinnvoll ist FlexiJob in folgenden Berufssituationen:Junge LeuteGerade in jungen Jahren lassen die finanziellen Verhältnisse oftnicht die Absicherung des vollen Berufsunfähigkeitsrisikos zu.Hier bietet FlexiJob mit der Startdynamik eine interessanteAlternative.Während der bis zu drei Jahren dauernden Startphase wird dasRisiko der Erwerbsunfähigkeit (EU) zu einem attraktiven Preisabgesichert.In den folgenden (wahlweise bis zu 10) Jahren wird der EU-Schutzes jedes Jahr gleichmäßig in Berufsunfähigkeitsschutzumgetauscht (siehe Grafik).Rentenhöhe100 %90 %80 %70 %60 %50 %40 %30 %20 %10 %1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15VersicherungsjahreBU-SchutzEU-SchutzDamit steigt der Beitrag nur in kleinen Stufen an und ist beizumeist steigendem Einkommen dann auch bezahlbar.Und durch die vielfältigen Möglichkeiten der Ausbaugarantiekann der Versicherungsschutz an sich ändernde Lebensumständeangepasst werden.Arbeitnehmer mit körperlich belastenden TätigkeitenInsbesondere viele handwerkliche Berufe sind mit hohen körperlichenBelastungen verbunden. Die Absicherung der Berufsunfähigkeitist in diesen Fällen oft recht kostspielig.FlexiJob bietet hier die Möglichkeit, den Beitrag mit einemangepassten Verhältnis zwischen Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsabsicherungbezahlbar zu machen.Arbeitnehmer mit qualifizierten BürotätigkeitenDie ein oder andere qualifizierte Bürofachkraft hat sicher auchschon mal gedacht: „Wenn ich meinen Beruf nicht mehr ausübenkann, dann kann ich auch keine andere Tätigkeit mehrausführen.“In diesem Fall gibt FlexiJob die Möglichkeit, mit einem höherenErwerbsunfähigkeitsanteil den Versicherungsschutz noch preiswerterzu gestalten.Fazit: FlexiJob bietet die bedarfsgerechte Lösung!14


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | InterviewProdukt- und Markt-InterviewsInterview mit Dr. Peter Schmidt,Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Post. Die Makler AGwmd: Welche Produktangebote BiometrischerRisiken sind bei Ihrem Unternehmen besondersnachgefragt?Dr. Peter Schmidt: Gerade für die BU-Beratunggeben wir den Maklern und Vermittlern ein amMarkt einzigartiges Online-Risikoprüfungstool andie Hand. Eine Risikoprüfung direkt beim Kundenermöglicht eine fallabschließende BU-Entscheidung.Und falls die BU nicht geht, erhält er ein Alternativangebot.Hier handelt es sich um unsere erweiterteGrundfähigkeitsabsicherung VPV Vital. Mit unserem„Sofort-Check“ erhöht der Berater seine Abschlusschance.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Dr. Peter Schmidt: Dies ist ein sehr wichtigesThema. Daher hat die VPV letztes Jahr die erweiterteGrundfähigkeitsabsicherung VPV Vital eingeführt.Diese kombiniert die Leistungskomponenten:Unfall, Organschäden, schwere Krebserkrankung,Verlust der Grundfähigkeit und Pflegebedürftigkeitzu einem umfassenden Rundum-Schutz.Zum 01.10.2011 führen wir die VPV Vital auch fürKinder ab 6 Monaten mit weiteren Highlights, wiez.B. Familienschutz, ein.wmd: Gibt es in Ihrem aktuellen Angebot Produktedie eine besondere Markteinstellung einnehmen?Dr. Peter Schmidt: Dies ist die VPV Power+BUmit echter Chance auf Rückzahlung der vollen Beiträge,wenn der Kunde gesund bleibt. Zusätzlichist die VPV mit der VPV Power-Linie über alle dreiSchichten der Altersvorsorge gut aufgestellt. Beider Power-Linie handelt es sich um ein dynamisches3-Topf Hybridprodukt mit bis zu 110 % Beitragsgarantie.Die Beitragsgarantie ist gerade in bewegtenBörsenzeit ein wichtiges Verkaufsargument.Interview mit Jörg Lübkemann,Abteilungsleiter Vertrieb, HEKwmd: Wie steht es um die Beitragsstabilität undwelche Leistungen sprechen besonders für die HEK?Jörn Lübkemann: Die Finanzstärke der HEK wurdeim Juli erneut von der unabhängigen Rating-Agentur Assekurata mit „exzellent“ bewertet. Ausdruckder ausgezeichneten Finanzsituation: Die HEKerhebt auch in 2012 garantiert keinen Zusatzbeitrag.Die HEK bietet ihren Kunden einen exzellenten Ser-16


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | InterviewProdukt- und Markt-InterviewsInterview mit Rüdiger R. Burchardi,Vorstand für Vertrieb und Marketing der Dialog Lebensversicherungs-AGwmd: Welche Produktangebote biometrischerRisiken sind bei Ihrem Unternehmen besondersnachgefragt?Rüdiger R. Burchardi: Entsprechend unseremProduktportfolio werden bei uns Risikolebensversicherungenund Berufsunfähigkeitsversicherungenbesonders nachgefragt. Auf der Basis unserer hohenExpertise in der Risikobeurteilung bieten wir inunserer Risikoleben-Produktreihe RISK-vario® überzwanzig verschiedene Tarifvarianten an. Damit kannder Vermittler für jeden seiner Kunden eine Lösungentwickeln, die genau dessen individuellem Bedarfentspricht. Steigender Nachfrage erfreut sich unsereKeyman-Versicherung. Als einziges Unternehmenam Markt bieten wir eine verbundene Risikolebensversicherungfür bis zu neun Personen an.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema, und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Rüdiger R. Burchardi: Im Maklermarkt ist dieDialog mit einem Marktanteil von 22,9 Prozent derführende Risikolebensversicherer. Vor wenigen Wochengewannen wir zum zweiten Mal auf der Basiseiner repräsentativen Maklerbefragung mit großemAbstand den AssCompact-Award in der Todesfallabsicherung.Bei einer so hervorragenden Marktpositionist uns dieses Thema natürlich extrem wichtig.Wir werden daher in naher Zukunft mit weiterenTarifverbesserungen auf den Markt kommen. EinBereich, für den wir derzeit den Einstieg mit einerProduktentwicklung vorbereiten, ist die Pflegeversicherung.wmd: Gibt es in Ihrem aktuellen Angebot Produkte,die eine besondere Marktstellung einnehmen?Rüdiger R. Burchardi: Eine besondere Marktstellungnimmt unsere BerufsunfähigkeitsversicherungSBU-solution® ein. Dieser Tarif ist altersabhängigkalkuliert und somit immer risikoadäquat. JungeLeute kommen dadurch von Anfang an zu einemvollwertigen Berufsunfähigkeitsschutz gegen Beiträge,die der Markt sonst nicht zu bieten hat. Eshandelt sich hierbei nicht um ein Einsteigerprodukt,sondern um einen vollwertigen, mit Bestnoten bewertetenTarif, der Sicherheit für das ganze Berufslebengibt.18


Advertorial | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011HEK – Die Business-K(l)asseEin starker Partner im Bereich der GKVDie HEK – Hanseatische Krankenkasse hebt sich alszuverlässiger und attraktiver Partner deutlich vomGros der gesetzlichen Krankenversicherungen ab.„Profitieren auch Sie von einerKooperation mit der HEK undSteigern Sie Ihr Zusatzgeschäft.Werden Sie Business-Partner!“Vertriebsführungskräfte der HEK1826 wurde die Hanseatische Krankenkasse (HEK) vonHamburger Kaufleuten gegründet. Stärker denn je zeichnetsich die HEK als Business-K(l)asse durch Finanzstärkeund Exklusivität aus. Nutzen Sie diese und viele weitereVorteile für Ihr Vermittlergeschäft und bauen Sie Ihr Neukundengeschäftdurch eine Partnerschaft mit der HEKerfolgreich aus.Eine Zusammenarbeit mit der HEK lohnt sichSeitdem immer mehr Krankenkassen Zusatzbeiträge erhebenmüssen, legen die Kunden auch Wert auf die Finanzsituationeiner Krankenkasse. Daher lohnt sich eine Zusammenarbeit mitder Business-K(l)asse besonders, denn die HEK steht nicht nurfür exklusiven Service und umfassende Leistungen, sondernauch für ausgezeichnete Finanzstärke. Das bestätigt die unabhängigeRating-Agentur ASSEKURATA und zeichnet die HEKdieses Jahr wieder mit dem Qualitätsurteil „exzellent“ für ihreFinanzstärke aus. Dank ihrer ausgezeichneten Finanzsituationgarantiert die HEK auch für 2012 keinen Zusatzbeitrag zu erheben!Und in der Gesamtbewertung erhält die HEK von ASSEKURATAzum ersten Mal und als erste Krankenkasse Deutschlands sogardie Bestnote „exzellent“ (A++).Die HEK ist also gerade unter den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungenein attraktiver und zuverlässiger Partner inder Krankenversicherung – mit vielen Alleinstellungsmerkmalenfür den Verkauf.HEK fördert Ihr ZusatzgeschäftImmer mehr Menschen denken über den Abschluss einer Krankenzusatzversicherungnach. Viele würde für ein attraktivesAngebot bei einer anderen gesetzlichen Krankenkasse sogardie eigene Kasse verlassen. Die HEK geht auf diese Kundenwünscheein: HEK-Neukunden erhalten im Rahmen des Bonusprogramms300 Euro, die beispielsweise für den Abschlusseiner KV-Zusatzversicherung verwendet werden können.Dadurch können Sie Ihr Zusatzgeschäft bei Bestandskundensteigern. Und Sie profitieren von der Vermittlung einer HEK-Mitgliedschaft sogar doppelt, neben der Provision für die neuabgeschlossene Zusatzversicherung belohnt auch die HEK dieNeukundenvermittlung mit einer attraktiven Aufwandsentschädigung.Zusätzlich erleichtert dieser „Türöffner“ im Bereich derZusatzversicherung auch das Neukundengeschäft für Vermittler.Kundenbestand langfristig sichernDie HEK garantiert Ihnen einen Bestandsschutz Ihrer Kunden.Wenn also Ihre Kunden bei der HEK versichert sind, werdenkeine Zusatzversicherungen durch andere GKV/PKV-Kooperationenin Ihrem Kundenbestand verkauft (Cross-Selling). So könnenSie eine Kundenabwerbung durch einen Kassenwechselihrer Kunden zu der HEK aktiv verhindern.FazitDie HEK ist für alle unabhängigen Vermittler ein starker Partnerim Bereich der GKV. Über den „Paketverkauf“ (GKV/ErgänzungPKV) steigern Sie Ihr Zusatzgeschäft und sichern Ihren Bestand.Gern stellt Ihnen ein Außendienstmitarbeiter die HEK und dasVerkaufsprogramm in einem persönlichen Gespräch vor. WendenSie sich bitte an Frau Hoppe, sie nennt Ihnen gern Ihrenzuständigen HEK-Vertriebsleiter.KontaktHEK – Hanseatische Krankenkasse:Ansprechpartnerin: Beate Hoppe0211/906 07 48 oder beate.hoppe@hek.deInternet: www.hek.de19


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | InterviewProdukt- und Markt-InterviewsInterview mit Rene Wördemann,Leiter Verkaufsförderung Leben im Maklervertrieb der Gothaerwmd: Welche Produktangebote BiometrischerRisiken sind bei Ihrem Unternehmen besondersnachgefragt?Rene Wördemann: Besonders nachgefragt wirdGothaer Perikon – die finanzielle Absicherung beischweren Krankheiten, unsere klassische Risikoversicherung,die "gesund leben" belohnt und hierdurchbesonders bei höheren Versicherungssummen einhervorragendes Preis-Leistungsverhältnis bietet.Weiter stark nachgefragt sind unsere 5-Sterne-Berufsunfähigkeitszusatzversicherung Classic undFonds und zunehmend auch unsere fondsgebundenePflegerente Gothaer PflegeRent Invest.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Rene Wördemann: Eine der Kernaufgabeneines Versicherers ist es, bedarfsgerechten Versicherungsschutzfür die Wechselfälle des Lebens zubieten. Deshalb ist uns eine gute Positionierung imMarkt besonders wichtig. Die Bedeutung, die wirdem Thema biometrische Risiken zuweisen, spiegeltsich auch in den Verkaufsförderungsmaßnahmenwie der Biometrie-Roadshow, den BioDays mit ausgesuchtenMaklern unter der Leitung von Prof. Dr.Claus Kriebel sowie regionalen Workshops zu diesemThema wieder.Neben unseren konventionellen Produkten setzenwir aber auch verstärkt auf fondsgebundene Lösungen,die besonders im Hinblick auf die Absenkungdes Rechnungszinses ab 2011 ein sehr gutesPreis-Leistungsverhältnis aufweisen können. UnabhängigeRatingagenturen bzw. Fachzeitschriftenhaben unsere Produktlösungen für biometrischeRisiken bereits mehrfach ausgezeichnet. Wir entwickelnunsere erfolgreichen bestehenden Produkteständig weiter und passen diese an die sich änderndenAnforderungen des Marktes an.wmd: Gibt es in ihrem aktuellen Angebot Produktedie eine besondere Marktstellung einnehmen?Rene Wördemann: Hier ist vor allem Gothaer Perikonzu nennen. Bei der Absicherung von schwerenKrankheiten sind wir inzwischen Marktführer beimNeugeschäft und bieten ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Außerdem kann eine vollwertigeBU-Absicherung integriert werden. Auch fürdie Absicherung des Pflegefalles und die Berufsunfähigkeitbieten wir fondsgebundene Produkte anund positionieren uns somit als der Anbieter fondsgebundenerbiometrischer Lösungen.20


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | InterviewProdukt- und Markt-InterviewsInterview mit Marlies Tiedemann,Leitung Produktmanagement, MONEYMAXXwmd: Welche Produktangebote BiometrischerRisiken, bzw. privater Krankenversicherung sindbei Ihrem Unternehmen besonders nachgefragt?Marlies Tiedemann: MONEYMAXX hat sich auffondsgebundene Versicherungslösungen spezialisiert.Unsere leistungsstarken Produkte kombinierenhohe Renditechancen und bedarfsorientierte Flexibilität– für die Altersvorsorge, Einkommens- undFamilienabsicherung. Infolge der Schwankungen anden Kapitalmärkten in den letzten Jahren spüren wireine unverändert starke Nachfrage nach Produktenmit Garantiekomponenten.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Marlies Tiedemann: Da das Sicherheitsbedürfnisvon Kunde zu Kunde sehr unterschiedlich ist,haben wir unsere Produkte sowohl als reine Fondspolicen,als auch als dynamische Hybridprodukteausgestaltet. Das aktuelle Thema Garantien darfaber nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch eineVielzahl weiterer Punkte im Rahmen einer bedarfsgerechtenAltersvorsorge entscheidend sind. Umder Vielzahl von persönlichen Bedürfnisse gerechtzu werden, haben wir bei der Produktentwicklungeinen Schwerpunkt auf die Flexibilität, sowohl in derAnsparphase, aber auch in der Verrentungsphasegelegt und gehen mit unserer kostenlosen Pflege-Option sogar noch einen Schritt weiter.wmd: Gibt es in Ihrem aktuellen Angebot Produktedie eine besondere Marktstellung einnehmen?Marlies Tiedemann: Seit dem Frühjahr ist unserneues Kindervorsorgeprodukt „MONEYMAXX Family“am Markt.Das Produkt bietet dem Kunden individuelle Passgenauigkeit,nach dem Motto „Alles kann – nichtsmuss!“. MONEYMAXX Family kann auf der einenSeite mit einem Minimum an Absicherung ausgestaltetwerden und somit als Alternative zu einerInvestmentdirektanlage fungieren, kann aber auchum Absicherungsbausteine wie z.B. eine Versorgermitversicherunggegen Tod und/oder Berufsunfähigkeit,Garantiebausteine zum Ausbildungsbeginnund Rentenbeginn ergänzt werden.22


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | InterviewProdukt- und Markt-InterviewsInterview mit Jürgen Hansemann,Direktor Produktförderung der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe24wmd: Welche Produktangebote BiometrischerRisiken sind bei Ihrem Unternehmen besondersnachgefragt?Jürgen Hansemann: Besonders stark nachgefragtwerden aktuell Produkte zur Absicherungder Arbeitskraft. Bei der Absicherung des Langlebigkeitsrisikosüber Rentenversicherungen sindSteigerungen insbesondere bei den konventionellenund fondsgebundenen Tarifen mit Garantienzu beobachten. Beim biometrischen Risikoder Pflegebedürftigkeit verzeichnen wir – wennauch auf vergleichsweise niedriger Basis – im erstenHalbjahr 2011 dreistellige Zuwachsraten.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Jürgen Hansemann: Die Absicherung biometrischerRisiken ist die Geschäftsgrundlage derLebensversicherer. Die NÜRNBERGER bietet hierbedarfsgerechte, leistungsstarke und innovativeProduktlösungen. Im Jahr 2012 werden wir imRahmen der Rechnungszinsänderung auch Neuerungeneinführen. Details hierzu möchten wiraber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekanntgeben.wmd: Gibt es in ihrem aktuellen Angebot Produktedie eine besondere Marktstellung einnehmen?Jürgen Hansemann: Die NÜRNBERGER ist derzweitgrößte Berufsunfähigkeits-Versicherer inDeutschland. Mit Produkten zur Absicherung derArbeitskraft wie der NÜRNBERGER Investment Berufsunfähigkeitsversicherungwurden neue Wegeeingeschlagen. Aber auch im Bereich der Altersvorsorgenimmt die NÜRNBERGER eine besondereMarktstellung ein. So war sie es, die in Deutschlandals eine der ersten Gesellschaften die FondsgebundeneLebensversicherung auf den Marktbrachte. Die NÜRNBERGER zeichnet sich heutedurch eine breitgefächerte, innovativeProduktpalette in allen drei Schichten derAltersvorsorge aus.


Advertorial | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011Lebensentwürfe versichern!PrismaLife bietet individuellen Schutz beiBerufsunfähigkeit für jedes BudgetHolger Roth, Chief Sales Officer der PrismaLifePrismaLife bietet individuellen Schutz bei Berufsunfähigkeitfür jedes BudgetEine neues Auto, die Traumwohnung, Urlaub unter Palmenoder nur ein gutes Essen im noblen Restaurant.Große wie auch kleine Pläne brauchen ein festes finanziellesStandbein. Und im Normalfall ist das ein regelmäßigesberufliches Einkommen. Doch was passiert, wenndie Gesundheit nicht mehr mitspielt und die beruflicheKarriere plötzlich vor dem Aus steht?Dann gerät der gesamte Lebensentwurf sehr schnell insWanken. Die Absicherung der Arbeitskraft gehört daherzu den wichtigsten Vorsorgebausteinen. Mit PrismaBUschützen Sie Ihre Kunden klug vor den Folgen einer Berufsunfähigkeit.Die Produktvarianten Eco, Kompakt undExxellent bieten hochwertigen Schutz für jedes Budget.Die Exxellent-Variante sichert zudem die Folgen einerschweren Erkrankung (Dread Disease) mit einer Einmalzahlungab.Das Beste zweier WeltenHerkömmliche BU-Produkte beinhalten oft hohe Hürden.Viele Interessenten finden sie schlicht zu teuer undschrecken vor einem Abschluss zurück. Doch niemandsollte auf den wichtigen Schutz verzichten müssen.PrismaLife setzt in den Anfangsjahren daher auf risikogerechteBeiträge. Zum Vorteil von Berufseinsteigern undjungen Familien. Denn der frühzeitige Einstieg in eineumfassende Absicherung der Arbeitskraft ist mit PrismaBUfür sie deutlich günstiger zu haben.Auch auf lange Sicht bleibt die Absicherung der Arbeitskraftmit der PrismaBU günstig: Denn ab dem 40. Lebensjahrstellt PrismaLife auf konstante Prämien um. Sobleibt der ausgezeichnete Risikoschutz für alle Versichertendauerhaft bezahlbar. PrismaBU verbindet die Vorteilekonstanter und risikogerechter Beiträge und bietet dasBeste dieser zwei Welten.Höchste Zeit für ausgezeichneten Schutz!Rund ein Viertel der Berufstätigen wird heute vor demRuhestand berufsunfähig. Und die staatliche Hilfe istmit maximal 34 Prozent des letzten Bruttolohns zu gering.Damit ihre Pläne im Ernstfall gesichert sind, bedarfes einer zusätzlichen Absicherung. Den Weg dahin hatPrismaLife absolut vermittler- und kundenfreundlich gestaltet.Die Gesundheitsfragen beantworten Ihre Kunden wie branchenüblichdirekt auf dem Antrag oder ganz diskret per Telefonmit dem fachlich geschulten Personal der PrismaLife.Nach der Antragsprüfung bzw. nach dem Tele-Interviewkann PrismaLife sofort vorläufigen Versicherungsschutzgewähren. Ihre Kunden genießen ab dann bereits erstklassigenSchutz mit maximaler Flexibilität. Eine Nachversicherungsgarantieist anlassbezogen (Hochzeit, Geburtetc.) und alle fünf Jahre ereignisunabhängig möglich.Und finanzielle Engpässe lassen sich durch reduziertePrämien und Beitragspausen bequem überbrücken. Zwischen60 und 67 Jahren ist zudem das Endalter flexibelwählbar.Mit PrismaBU erhalten Ihre Kunden leistungsstarkenBU-Schutz - individuell, flexibel und günstig. Als „BesteBU-Rente“ besitzt das Produkt eine Top- Bewertungvon Focus-Money und ein „FFF hervorragend“ vonFranke & Bornberg. Mit der Absicherung ihrer Arbeitskraftgeben Sie Ihren Kunden die Gewissheit, dass Ihr Lebensentwurfauch morgen noch Bestand hat.PrismaBU – Top-Bewertungen von „Focus-Money“und „Franke & Bornberg“BesteBU-RenteInnovative KonzepteTest 20/2011Anschrift: PrismaLife AGIndustriestr. 56FL-9491 RuggellInternet: www.prismalife.comTelefon: +423 237 05 0025


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | InterviewProdukt- und Markt-InterviewsInterview mit Michael Mebesius,Vertriebsvorstand, Ageas Deutschland Lebensversichrung AGwmd: Welche Produktangebote biometrischerRisiken bzw. privater Krankenversicherung sindbei Ihrem Unternehmen besonders nachgefragt?Michael Mebesius: Besonders nachgefragt wirdunsere selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung.myLife Berufsunfähigkeit ist als Netto-Produktkonzipiert und vollständig frei von Provisionen undvertrieblichen Abschlusskosten. Unsere große Paletteu.a. an biometrischen Netto-Produkten wird vonHonorar-Finanzberatern nachgefragt.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Michael Mebesius: Biometrische Risiken sind füruns ein sehr wichtiges Thema. Als einer von wenigenLebensversicherern in Deutschland stammenmehr als 50 Prozent der Bruttobeitragseinnahmenvon biometrische Produkten, die wir ständig aktualisierenund erweitern. Zurzeit arbeiten wir an einerAbsicherung des Pflegefall-Risikos. Auch dieser Tarifwird speziell für Honorarberater entwickelt, d.h. eswird ein kostenoptimierter Netto-Tarif sein.wmd: Gibt es in Ihrem aktuellen Angebot Produkte,die eine besondere Marktstellung einnehmen?Michael Mebesius: Bei myLife Berufsunfähigkeitund myLife Risiko können statt konstanter Prämienoptional natürliche, jährlich kalkulierte Beiträge gewähltwerden. Dank flexibler Wechseloption kannbereits nach Ablauf des ersten Versicherungsjahresvon den sehr günstigen, aber jährlich steigenden natürlichenBeiträgen auf konstante Beiträge gewechseltwerden. Besonders junge Kunde profitieren sovon Beginn an von einem vollwertigen Schutz mitausgezeichneten Versicherungsbedingungen.Interview mit Andrea Schölermann,Abteilungsleiterin Produktmanagement, Condor Lebensversicherungs-AGwmd: Welche Produktangebote BiometrischerRisiken sind bei Ihrem Unternehmen besondersnachgefragt?Andrea Schölermann: Unser am stärkstennachgefragtes Produkt zur Absicherung biometrischerRisiken ist unsere Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ).wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?26


Interview | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011Andrea Schölermann: Die BUZ ist für Condorein äußerst wichtiges Produkt. Das sieht man alleinschon an den vielen Neuerungen, die wir laufendauf den Markt bringen. Hintergrund ist der wachsendeStellenwert des BU-Schutzes. Aufgrund dersteigenden Zahl an BU-Fällen hat die Absicherungder Arbeitskraft für viele Makler inzwischen oberstePriorität im Kundengespräch. Alternative Lösungenzur BU-Versicherung haben sich bislang nicht durchgesetzt,so dass wir weiterhin auf diese Form derExistenzabsicherung setzen. Die Resonanz unsererVermittler auf unsere Comfort-BUZ und die hohenWachstumsraten im BU-Geschäft bestärken uns inunserer Arbeit.wmd: Gibt es in ihrem aktuellen Angebot Produkte,die eine besondere Marktstellung einnehmen?Andrea Schölermann: Ja, die Condor Comfort-BUZ nimmt mit ihren herausragenden Bedingungensicherlich eine Sonderstellung im deutschen Marktein. Die Leistung bei Arbeitsunfähigkeit ist dabeidas Highlight und eine Besonderheit am deutschenMarkt: Danach erhalten Kunden nicht nurbei Nachweis des 50-prozentigen BU-Grads eineLeistung, sondern auch, wenn sie nachgewiesenlänger als sechs Monate durchgehend arbeitsunfähigsind. Übrigens kann die Comfort-BUZ jetzt auchmit Zahlung eines Einmalbeitrags abgeschlossenwerden. Der Vorteil: Sie ist deutlich günstiger undKunden erhalten hier in jedem Fall eine Auszahlung– entweder im Leistungsfall in Form einer BU-Renteoder nach Ablauf der Vertragslaufzeit in Form einerRückzahlung.Interview mit Philipp J.N. Vogel,Vorstand der DFV Deutsche Familienversicherung AGwmd: Welche Produktangebote BiometrischerRisiken, bzw. privater Krankenversicherung sindbei Ihrem Unternehmen besonders nachgefragt?Der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerungnimmt stetig zu, Die Vorsorge vor Pflege-Kosten hatsich zu einem absoluten Top-Thema im Kranken-Zusatzgeschäftentwickelt. Die DFV Deutsche FamilienversicherungAG ist mit der DFV-DeutschlandPflegehervorragend aufgestellt.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?In der finanziellen Absicherung von biometrischenRisiken sehen wir als Deutsche Familienversicherungeine unserer Kernkompetenzen. Ein gutes Beispielist die Absicherung von pflegebedürftigen Demenzpatientenin der Pflege-Zusatzversicherung. VieleMitbewerber blenden dieses wichtige Thema ausund zahlen bei Demenz nur geringe oder gar keineLeistungen. Wer sich mit biometrischen Risikenbeschäftigt, der muss dieses Thema ernst nehmen.Die DFV-DeutschlandPflege deckt neben dem Pflege-auch den Demenzfall ab. Geleistet wird bereitsab der Betreuungsleistung 1 – das ist einzigartig aufdem Assekuranzmarkt.wmd: Gibt es in ihrem aktuellen Angebot Produktedie eine besondere Marktstellung einnehmen.Mit unserer DFV-DeutschlandPflege nehmen wir inder Tat eine besondere Marktstellung ein. Der Versicherteerhält immer 100 % des vereinbarten Pflege-27


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | InterviewProdukt- und Markt-Interviewsgeldes, egal ob die Pflege zu Hause oder stationärorganisiert wird – und das weltweit. Eine vollständigeBeitragsfreiheit wird bereits ab der BetreuungsleistungI und bei eintretender Arbeitslosigkeitund Arbeitsunfähigkeit gewährt. Eine finanzielleSoforthilfe im Pflegefall gibt es in jedem Tarif. DieDFV-DeutschlandPflege bietet ein umfassendes, einfachesund preiswertes Vorsorgekonzept mit demdie finanziellen Risiken einer Pflegebedürftigkeitentscheidend gemindert werden können.Interview mit Beate Heidrich,Produktmanagerin, Helvetia schweizerische Lebensversicherungs-AGwmd: Welche Produktangebote BiometrischerRisiken sind bei Ihrem Unternehmen besondersnachgefragt?Beate Heidrich: Besonders nachgefragt wird unsereBerufsunfähigkeits- und Todesfallabsicherungim Rahmen der Fondspolice CleVesto Allcase.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Beate Heidrich: Das Thema Berufsunfähigkeitsabsicherungist ein sehr wichtiges, welches wirinsbesondere in Hinblick auf Berufseinsteiger miteinem neuen Konzept vermarkten möchten.wmd: Gibt es in ihrem aktuellen Angebot Produkte,die eine besondere Marktstellung einnehmen?Beate Heidrich: Mit der Fondspolice CleVesto Allcaseinklusive Berufsunfähigkeitsabsicherung lässtsich ein hervorragendes Konzept für Berufseinsteigererstellen. Es wird eine anfängliche Versicherungsdauervon 20 Jahren angenommen, die zugünstigen Anfangsbeiträgen führt. Der Kundesichert sich somit nicht nur vor den finanziellenFolgen einer Berufsunfähigkeit ab, sondern tutgleichzeitig etwas für seine Altersvorsorge.Der Clou an dem Konzept ist: Sollte die Wertentwicklungstimmen, ist auch nach den 20 Anfangsjahrenkeine Beitragsanpassung nötig und derSchutz kann unter den bestehenden Bedingungenfortgeführt werden. Natürlich gibt es keine erneuteGesundheitsprüfung. Eine weitere Besonderheit ist,dass im Falle von bestimmten schweren Krankheitendie vereinbarte Berufsunfähigkeitsleistung erbrachtwird, ohne dass der Kunde berufsunfähig sein muss.Somit hat der Kunde die Freiheit und Flexibilität sichvoll auf seine Genesung zu konzentrieren.28


Interview | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011Interview mit Heike Rotermund,Bereichsleiterin Vertrieb, Marketing und Kommunikation, Janitoswmd: Welche Produktangebote BiometrischerRisiken, bzw. privater Krankenversicherung sindbei Ihrem Unternehmen besonders nachgefragt?Janitos: Unsere Unfallversicherung wurde im April2011 per Innovationsupdate für unsere Kundenverbessert, was zu einer deutlichen Nachfragesteigerunggeführt hat. Alle Verbesserungen geltenübrigens ohne Prämienerhöhungen auch für unsereBestandskunden. Auch großen Anteil an unseremErfolg hat unsere Janitos Multi-Rente, welche Personengegen die finanziellen Folgen von Unfall undKrankheit absichert. Der Schutz greift bei klar definiertenEinschränkungen körperlicher Leistungsfähigkeitin 4 Bereichen: Unfall-Invalidität, Organschädigungen,Verlust von Grundfähigkeiten undPflegebedürftigkeit.Und bei den Krankenzusatzversicherungen ist vorallem unser Tarif JA dental plus zu erwähnen, welchersehr gut vom Markt angenommen wurde.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Janitos: Den Bereich der Absicherung biometrischerRisiken, als eine unserer beiden strategischenSäulen, ist uns sehr wichtig. Wir möchtendiesen kontinuierlich stärken und weiter am Marktetablieren. Wir setzen hier auf unsere ganz klarenStärken: hohe Servicequalität, Fachkompetenz undFreundlichkeit unserer Mitarbeiter sowie unsereProzessorientierung. Für 2012 ist zudem ein neuerUnfalltarif mit individuellen Gestaltungsmöglichkeitengeplant.wmd: Gibt es in ihrem aktuellen Angebot Produktedie eine besondere Marktstellung einnehmen?Janitos: Unsere Janitos Multi-Rente hat am Marktder funktionellen Invaliditätsabsicherung derzeitnur drei Mitbewerber und kann dabei nach wie vordas beste Preis-Leistungsverhältnis aufweisen. Daunabhängig von einer Berufsunfähigkeit geleistetwird, ist sie eine sinnvolle Ergänzung bzw. Alternativezur BU.29


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | InterviewProdukt- und Markt-InterviewsInterview mit Rainer M. Jacobus,Vorstandsvorsitzender, IDEAL Versicherungsgruppewmd: Welche Produktangebote biometrischerRisiken sind bei Ihrem Unternehmen besondersnachgefragt?Rainer M. Jacobus: Die Nachfrage steigt im Momentbesonders bei unseren Pflegerenten deutlichan. Da nur weniger als zwei Prozent der Bevölkerungüber eine freiwillige private Pflegeversicherungverfügt, ist dies auch nicht überraschend, sonderndringend notwendig. Aber auch Sterbegeldversicherungenwerden weiter stark nachgefragt. Seit dasgesetzliche Sterbegeld 2004 abgeschafft wurde, hatdas Interesse an einer rechtzeitigen Absicherung dereigenen Bestattungskosten spürbar zugenommen.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Rainer M. Jacobus: Die IDEAL Versicherungsgruppehat sich als Seniorenversicherer ganz aufdie Absicherung biometrischer Risiken älterer Menschenspezialisiert. Hierzu zählen Pflegeversicherungen,Senioren-Unfallversicherungen, SterbegeldundRentenversicherungen. Neu entwickelt habenwir kürzlich das IDEAL PflegeKonto, eine Rentenversicherungper Einmalbeitrag mit einem hohen Maßan Flexibilität. Das Produkt eignet sich besonders fürKunden, die über einen größeren Geldbetrag verfügenoder frei werdende Gelder erwarten, etwa auseiner Abfindung oder einer Erbschaft. Wichtig istdabei eine Option auf den späteren Abschluss einerPflegerente ohne Gesundheitsfragen.wmd: Gibt es in Ihrem aktuellen Angebot Produkte,die eine besondere Marktstellung einnehmen?Rainer M. Jacobus: Mit der IDEAL PflegeRentesind wir seit Jahren Marktführer bei Pflegerenten.Das Produkt steht bei uns besonders im Mittelpunkt,da Pflegebedürftigkeit eines der größten Risiken vonSenioren ist. Die IDEAL PflegeRente erhält auch immerwieder Spitzenbewertungen, zuletzt u.a. vonder Stiftung Warentest und von Morgen & Morgen.Interview mit Josef Kiener,Leiter Unternehmenskommunikation der Swiss Lifewmd: Welche Produktangebote biometrischerRisiken sind bei Ihrem Unternehmen besondersnachgefragt?Josef Kiener: Der Schwerpunkt liegt bei Swiss Lifeeindeutig auf der Berufsunfähigkeitsversicherungsowohl als SBU, als auch als Zusatzversicherung.Hinzu kommen hier noch alle Varianten unsererRentenversicherung, also von klassisch über fondsgebundenbis hin zu Variable Annuities.30


Interview | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Josef Kiener: Weil die BU bei uns einen bedeutendenAnteil im Neugeschäft ausmacht ist es unswichtig, hier laufend neue Impulse zu setzen undunsere sehr gute Wettbewerbsposition zu halten. Sogab es Anfang August wieder einige Neuerungenbei unserer BU:http://www.swisslife.de/slde/de/home/presse___aktuelles/newsitem.DE01082011.htmlAber auch unsere Rentenversicherungen entwickelnwir weiter und passen sie den Bedürfnissen der Kundenan: Zuletzt haben wir im Januar dieses JahresunsereChampion-Produktfamilie um eine Riester-Variante ergänzt.http://www.swisslife.de/slde/de/home/presse___aktuelles/newsitem.de10012011.htmlwmd: Gibt es in Ihrem aktuellen Angebot Produktedie eine besondere Marktstellung einnehmen?Josef Kiener: Um beim Thema zu bleiben: Mit unserenBU-Produkten erreichen wir seit vielen JahrenTop-Ratings bei den verschiedenen Rating-Häusern.Wir sind einer der wenigen Versicherer, der hier vonAnfang an durchgehend Spitzenbewertungen aufweisenkann.Interview mit Rolf Schünemann,Vertriebsvorstand der Lebensversicherung von 1871 a. G. Münchenwmd: Welche Produktangebote biometrischerRisiken sind bei Ihrem Unternehmen besondersnachgefragt?Rolf Schünemann: Insbesondere die Absicherungder finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeitist derzeit gefragt. Als Spezialanbieter hat dieLV 1871 auf diesen Bedarf frühzeitig reagiert. EineStartoption macht zum Beispiel die Golden BU derLV 1871 auch für Berufseinsteiger, Studenten oderUnternehmensgründer möglich. Sie zahlen in denersten fünf Jahren einen im Schnitt um 20 Prozentgünstigeren Beitrag im Vergleich zum Normaltarif.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Rolf Schünemann: Wir setzen auch in Zukunftauf die bedarfsgerechte Absicherung biometrischerRisiken. Aktuell konzentrieren wir uns bei der Produktentwicklungauf die Kombination von VorsorgeundRisikoabsicherung wie BU oder Pflege.wmd: Gibt es in Ihrem aktuellen Angebot Produkte,die eine besondere Marktstellung einnehmen?Rolf Schünemann: Die Absicherung biometrischerRisiken anhand von Kriterien, die der Kundeselbst beeinflussen kann, liegt im Trend. Dazu gehörtzum Beispiel eine gesunde Lebensweise oderdie Ausbildung. Das ermöglicht die Delta Direkt,der Spezialist für Risikolebensversicherungen der LV1871. Der Vorteil für den Kunden: Beiträge und Versicherungssummerichten sich bei der Delta Direktganz nach seinem persönlichen Risiko.31


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | InterviewProdukt- und Markt-InterviewsInterview mit Michael Traub,Marketingleiter der SDKwmd: Welche Produktangebote BiometrischerRisiken sind bei Ihrem Unternehmen besondersnachgefragt?Michael Traub: Seit Jahren ist die Pflegezusatzversicherungbei unseren Kunden sehr gefragt. Seit2005 hat sich unser Bestand vervierfacht. Wir gehendavon aus, dass sich das Bedarfsfeld weiterhin rasantentwickelt. Immer mehr Menschen erkennen,dass es bei einem Pflegefall in der Familie schnell andas angesparte Vermögen geht. Bei der SüddeutschenLebensversicherung können wir mit unsererselbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungpunkten.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Michael Traub: Wir haben erst vor kurzem unsereneuen Pflegetarife auf den Markt gebracht. Damitwollen wir eine flexible und individuelle Absicherungermöglichen. In jeder Pflegestufe kann der Kunde einindividuelles Pflegegeld festlegen und damit selbstentscheiden, über wie viel Geld er bei ambulanteroder stationärer Pflege verfügen will. Neu ist auch,dass ab Pflegestufe 1 keine Beiträge mehr zu zahlensind. Das erweiterte Dynamisierungsrecht ohne erneuteGesundheitsprüfung kann auf Wunsch auchnach Eintritt der Pflegebedürftigkeit gelten. Dasheißt: Keine Beiträge bezahlen, aber trotzdem dieLeistungen erhöhen! Wer möchte, kann mit demneuen Angebot auch Demenz absichern.wmd: Gibt es in ihrem aktuellen Angebot Produktedie eine besondere Marktstellung einnehmen?Michael Traub: Die Pflegeversicherung nimmtmit einem Marktanteil von 4,6 Prozent unter denprivaten Krankenversicherern sicher eine besondereMarktstellung ein. Auch in diesem Jahr verkauft sichdie Pflegeversicherung sehr gut.Interview mit Sandra Fäth,Produktmanagerin und Aktuar (DAV), Stuttgarter Lebensversicherung a.G.wmd: Welche Produktangebote BiometrischerRisiken sind bei Ihrem Unternehmen besondersnachgefragt?Stuttgarter: Das Bewusstsein, sich gegen diegrößten biometrischen Risiken wie Tod, Berufsunfähigkeit,Invalidität, schwere Erkrankungen undPflegebedürftigkeit abzusichern, ist in den letztenJahren konsequent gestiegen. Die Stuttgarter bietetin allen Segmenten ein Produktportfolio mit ausgezeichnetemTarif- und Bedingungswerk an, mit demsich Versicherungsnehmer vor den Konsequenzen32


Interview | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011aus biometrischen Risiken absichern können. Hiervonam stärksten nachgefragt werden Risiko-Lebensversicherungen,Berufsunfähigkeitsversicherungenund Unfallversicherungen.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Stuttgarter: Aktuell hat die Stuttgarter im Juli2011 eine umfassend modernisierte Berufsunfähigkeitsversicherung(BU) vorgestellt. Damit hat dasUnternehmen seinen BU-Schutz konsequent dengestiegenen Anforderungen einer wachsenden Berufsvielfaltangepasst. Das Besondere an der neuenStuttgarter BU liegt darin, dass sie sich mit Top-Prämienspeziell für mittelständische Berufe positioniert:Die Beiträge zum Beispiel für selbstständigeHandwerker, leitende Angestellte, IT-Mitarbeiterund Landwirte liegen jetzt zum Teil mehr als 30 Prozentunter dem Marktdurchschnitt. Zudem bietetdie Stuttgarter mit der neuen BU eine Erweiterungder Berufsliste auf mehr als 6.000. Als einziger Versichererim Markt ist bei der Stuttgarter eine differenzierteEinstufung in insgesamt 10 Berufsgruppenohne Zusatzfragen möglich. Damit können sichBerufstätige noch individueller gegen den Verlustihrer Arbeitskraft absichern. Wichtiger Aspekt imreformierten BU-Universum ist außerdem, dass keineHöchstgrenze mehr für die versicherbare Rentebesteht. Zudem bietet die Stuttgarter eine Ereignisunabhängige Nachversicherungsgarantie ohneerneute Gesundheitsprüfung in den ersten fünfJahren nach Abschluss. Dadurch ist eine nach individuellenBedürfnissen und Ansprüchen definierteJahresrente planbar.Stuttgarter: Das Thema ist hochaktuell, zum einenweil das Risikobewusstsein der Gesellschaft inden letzten Jahren gestiegen ist, zum anderen aberauch, weil z. B. im Bereich der BU-Absicherung nachwie vor eine starke Unterversorgung herrscht. Heutzutagewird etwa jeder vierte Berufstätige vor demregulären Rentenbeginn berufsunfähig. Nicht zuletztvor dem Hintergrund der unlängst getroffenenRegierungsentscheidung, das Renteneintrittsaltermit Übergangsfrist bis 2029 auf 67 Jahre anzuheben,ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nachbezahlbaren Produkten zum persönlichen Berufsunfähigkeitsschutzauch weiterhin ansteigen wird. Wirentwickeln unser Produktportfolio kontinuierlichweiter. Zum Beispiel im Zuge der Rechnungszinsabsenkung2012 bereiten wir weitere Produktneuerungenvor.wmd: Gibt es in ihrem aktuellen Angebot Produkte,die eine besondere Marktstellung einnehmen?Bei den BU-Zusatzversicherungen (BUZ) hat dieStuttgarter die optionalen Dynamikmodelle angepasst.Bislang konnte der Versicherte mit einerBeitragsdynamik und einer garantierten RentensteigerungInflationsschutz erhalten. Jetzt hat erzusätzlich die Möglichkeit, unabhängig von einergewählten Beitragsdynamik, eine Dynamisierungder Hauptversicherung bei Berufsunfähigkeit bis zu10 Prozent p.a. zu vereinbaren. Damit ist ein vollerund flexibler Inflationsschutz gewährleistet.33


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | InterviewProdukt- und Markt-InterviewsInterview mit Christian Schröder,Abteilungsleiter Produktmanagment Leben im Marketing, Volkswohl Bundwmd: Welche Produktangebote BiometrischerRisiken, bzw. privater Krankenversicherung sindbei Ihrem Unternehmen besonders nachgefragt?Christian Schröder: Berufsunfähigkeitsversicherungensowie Renten-, Pflege- und Unfallversicherungen,aber immer mehr auch die Altersvorsorgemit Biometrie wie zum Beispiel unsere Riester-Rentemit BU-Beitragserstattung.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Christian Schröder: Als Versicherungsunternehmensind wir auf Biometrische Risiken spezialisiert,wir arbeiten deshalb laufend an unseren Produktangeboten.Produktinnovationen entwickeln wir aufallen Gebieten, denn wir möchten unseren Partnernimmer nur das Beste bieten. Erst vor wenigen Tagenist unsere neue Berufsunfähigkeitsversicherung aufden Markt gekommen, die mit mehr Berufsgruppenarbeitet und noch günstigere Prämien für Akademikerbietet. Sie können auch in den nächsten Monatenmit weiteren spannenden Neuerungen aus demBereich Biometrische Risiken von uns rechnen.wmd: Gibt es in Ihrem aktuellen Angebot Produkte,die eine besondere Marktstellung einnehmen?Christian Schröder: Aktuelles Thema bei denMaklern ist unsere Rente PLUS, die wir für alleSchichten der Altersvorsorge anbieten und die beiden Kunden außerordentlich gut ankommt. Beider Rente PLUS hat der Kunde außer der regulärenRente einen Anspruch auf eine erhöhte Leistung imPflegefall – ganz ohne Zusatzbeitrag und Gesundheitsprüfung.Den Anspruch behält er auch, wenner erst während des Rentenbezugs pflegebedürftigwird. Je nach Rentenart ist mittlerweile jeder dritteVertrag, der bei uns eingeht, eine Rente PLUS.Interview mit Alexandra Weier,Abteilungsleiterin Marketing/Makler Service Vorsorge, Württembergische Vertriebsservice GmbHwmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen dasThema Biometrie, und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Alexandra Weier: Die verstärkte Ausrichtungauf biometrische Risiken startete die Wüstenrot &Württembergische-Gruppe (W&W) bereits 2010.Im vergangenen Jahr überarbeitete die Württembergischeihre leistungsstarken Pflegetagegeldtarifeund verbesserte damit auch deren preisliche Positionierung.Eine Innovation brachte das Unternehmen34


Interview | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011mit dem noch immer einzigartigen KrankenzusatztarifAKG im Sommer 2010 auf den Markt. Im selbenJahr konzipierte die Württembergische einen Risikolebensversicherungstarif,der gesundheitsbewusstesVerhalten mit einem günstigen Beitrag belohnt.Zudem wurden die bereits mehrfach ausgezeichnetenBerufsunfähigkeitsversicherungen Anfang2011 preislich überarbeitet. Prämienreduzierungenvon bis zu 20 Prozent bringen die BU-Tarife auch imPreis-Ranking weiter nach vorne. Ergänzt wird dieBiometrie-Strategie der Württembergischen durchdie Komplettierung der Produktfamilie des FondsproduktsGenius um Tarife für die 2. Schicht.wmd: Gibt es in Ihrem aktuellen Angebot Produkte,die eine besondere Marktstellung einnehmen?Alexandra Weier: Im Rahmen der Absicherungvon biometrischen Risiken ist unter anderem derAKG zu nennen. Es handelt sich hierbei um einenKostenerstattungstarif, der den gesetzlich versichertenKunden im Falle einer schweren Erkrankungalle Vorteile gewährt, die Privatpatienten imambulanten Bereich besitzen. Und das nicht nur fürdie auslösende schwere Erkrankung, sondern fürsämtliche Krankheiten und Beschwerden. Auch unserFondsprodukt Genius nimmt mit seiner einzigartigenWertsicherungsstrategie eine Alleinstellungam Markt ein. Zum Juli 2011 wurde das Produktdurch eine Erweiterung der Fondspalette um Fondsunter anderem aus den Bereichen „Rohstoffe“ und„Schwellenländer“ noch attraktiver.Interview mit Prof. Hans-Wilhelm Zeidler,Vorstand für den Bereich Makler Leben bei der Zurich Gruppe Deutschlandwmd: Welche Produktangebote BiometrischerRisiken sind bei Ihrem Unternehmen besondersnachgefragt?Prof. Hans-Wilhelm Zeidler: Derzeit registrierenwir eine starke Nachfrage bei der Berufsunfähigkeitsversicherung.Die Berufsunfähigkeitsabsicherungschützt, wenn der oder die Versicherte zumBeispiel wegen einer Krankheit oder eines Unfallsberufsunfähig wird. Statistisch tritt dies bei jedemVierten im Verlauf seines Erwerbslebens ein. Unverzichtbarist die Berufsunfähigkeitsversicherunggerade für die nach dem 1. Januar 1961 Geborenen.Im Vergleich zu Älteren gilt für sie nur noch eineingeschränkter Schutz im Rahmen der gesetzlichenErwerbsunfähigkeitsabsicherung. Wir merken, dassdie Notwendigkeit solch einer essenziellen Absicherungimmer bewusster wird. Großen Zuwachs verzeichnenwir auch bei unserem Produkt Eagle Star.Diese Risikolebensversicherung mit garantierten Beiträgenbietet den Hinterbliebenen oder Geschäftspartnerndie finanzielle Absicherung im Todesfallder oder des Versicherten.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Prof. Hans-Wilhelm Zeidler: Die Absicherungbiometrischer Risiken ist zentral für unsere Produktpaletteals Versicherer. In neuen Kombinationsproduktenverknüpfen wir die Absicherung biometrischerRisiken - wie Langlebigkeit, Pflege im Alter,Berufsunfähigkeit, aber auch den Todesfall und diedamit verbundene Hinterbliebenenabsicherung -mit der Altersvorsorge.wmd: Gibt es in Ihrem aktuellen Angebot Produkte,die eine besondere Marktstellung einnehmen?35


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | InterviewProdukt- und Markt-InterviewsProf. Hans-Wilhelm Zeidler: Mit unserer selbständigenErwerbsunfähigkeitsversicherung mitbegrenzter Berufsunfähigsrente bieten wir als einerder wenigen Lebensversicherer insbesondereBerufseinsteigern und Studenten für den Fall desFalles eine monatliche Grundversorgung zu einemattraktiven Preis. Die angesprochenen Personen habenin der Regel keine gesetzliche Absicherung beiErwerbsunfähigkeit. Für sie ist die private Vorsorgeentscheidend. Der Vorteil unserer Alternative: obwohlauf Basis einer Erwerbsunfähigkeit kalkuliert,erhält der Kunde auch dann seine Rente wenn erberufsunfähig wird. Im Unterschied zur vollständigenBerunfsunfähigkeitsabsicherung ist die Renteallerdings auf eine Dauer von drei Jahren begrenzt.In der Regel ist der Kunde nach dieser Zeit wiederim Erwerbsleben. Denn die meisten Ursachen vonBerufsunfähigkeiten wie Bandscheibenvorfälle, Depressionenetc. führen bei jungen Menschen zwarzu langen Arbeitsausfällen aber in der Regel nichtzum endgültigen Ausfall der Arbeitskraft. Erst wennnach Ablauf der drei Jahre auch eine Erwerbsunfähigkeitbesteht, wird die Rente in gleicher Höhe weiterbezahlt.Zudem kann diese Versicherung vor demLeistungsfall jederzeit in eine vollständige Berufsunfähigkeitsversicherungumgewandelt werden.Interview mit Carsten Beck,Produktmanagement, Konzept und Marketing GmbHwmd: Welche Produktangebote BiometrischerRisiken sind bei Ihrem Unternehmen besondersnachgefragt?Carsten Beck: Die Konzept & Marketing GmbHsteht für die Entwicklung moderner Versicherungsprodukteim SUH-Bereich für Privatkunden. Aus diesemGrund stehen unsere drei UnfallversicherungstarifeU4 Konzept basic, advanced und complete beiunseren Vertriebspartnern besonders im Fokus.wmd: Wie wichtig ist Ihrem Unternehmen diesesThema und in welchen Bereichen biometrischerRisiken entwickeln Sie neue Produkte?Carsten Beck: Anhand unserer Historie und Kernkompetenzenlässt sich leicht erkennen, dass geradeder Bereich der Personenversicherung in unseremUnternehmen sehr hohen Stellenwert genießt.Nicht zuletzt deswegen sind unsere Unfallkonzepteadvanced und complete in der Spitze des Unfallversicherungsmarktesangesiedelt. Aber wir möchtenden Kunden auch eine weitere Variante anbietenund haben deshalb einen optimalen Unfallgrundschutzmit dem basic-Tarif abgebildet.Selbstverständlich beobachten wir die Entwicklungder Ansprüche und der Bedürfnisse unserer Kunden.Deshalb sind wir stets darauf bedacht unsere Tarifeweiterzuentwickeln. Jedoch liegt es sozusagen auchin der „Natur“ von K&M, dass wir völlig neueAnsätze finden und so Konzepte erarbeiten, die esam Markt noch nicht gibt.wmd: Gibt es in ihrem aktuellen Angebot Produktedie eine besondere Marktstellung einnehmen?Carsten Beck: Wie bereits erwähnt, befindensich unsere beiden Hochleistungstarife advancedund complete in der Spitze des Unfallversicherungsmarktes.Anfang Juli haben wir erst unseren Tarifadvanced erneut verbessert und „Unfälle“ durchEigenbewegungen eingeschlossen. In diesen beidenTarifen werden umfangreiche Unfallbegriffe miteiner hervorragenden Gliedertaxe sowie sehr gutenProgressionsverläufen für den Verbraucher zu einemtatsächlichen Mehrwert verbunden.36


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | InterviewProdukt- und Markt-InterviewsInterview mit Björn Schmeling,Leiter Vertriebspartner bei der Hannoverschen Lebensversicherungwmd: Welche Produktangebote im Bereich BiometrischerRisiken sind bei Ihrem Unternehmen besonders nachgefragt?Björn Schmeling: Was auf den ersten Blick beieinem Direktversicherer erstaunt, ist, dass bei Vermittlernunsere RLV sehr hoch im Kurs steht. Aberdiese ist für sie ein prima Türöffner. So kann der Vermittlerseine Kompetenz unter Beweis stellen, hochwertigeProduktlösungen zu kleinen Preisen bieten.Das schafft Vertrauen und damit die Basis für eineweitergehende Beratung.wmd: In welchen Bereichen biometrischer Risikenentwickeln Sie neue Produkte?Björn Schmeling: Wir haben Anfang des Jahresunser RLV-Angebot mit der Risikoversicherung Plusum eine attraktive Premiumvariante erweitert. Mitder Bündelung neuer und erweiterter Leistungenbietet der Tarif im Vergleich zur klassischen RLV demKunden einen deutlich verbesserten und flexiblerenSchutz. Vermittler haben mit der RisikoversicherungPlus ein Produkt im Portfolio, das sich hervorragendals Vertriebsinstrument eignet und zusätzliche Beratungsanlässeschafft.wmd: Gibt es in ihrem aktuellen Angebot Produkte,die eine besondere Marktstellung einnehmen?Björn Schmeling: Aus Vermittlersicht betrifftdas unsere RLV als „Liebling der Makler“ (procontra-Vermittlerstudie8/9-2011, 1. Platz Sparte RLV).Hier überzeugen wir auch bei der Vertriebsunterstützung.Die Abläufe bei der Policierung und dasSchnittstellenangebot sind auf einem sehr hohenNiveau. Unsere Partner profitieren somit nicht nurvon einem preisgünstigen Produkt, sondern auchvon den schlanken Prozessen eines Direktversicherers.40


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011RisikolebensversicherungNeue Risikoabsicherung von AXA honoriert gesundeLebensweiseLangjährige Nichtraucher profitieren von besonders günstigenBeiträgenIm neuen Jahr gehen die drei Lebensversicherer desAXA Konzerns - die AXA Lebensversicherung AG,die DBV Deutsche Beamtenversicherung LebensversicherungAG und die Deutsche ÄrzteversicherungAG - mit einer deutlich verbesserten Risikolebensversicherungan den Start. Neben den bisher üblichenKriterien „Alter“ und „Geschlecht“ der versichertenPerson bestimmt bei der neuen Risikoabsicherungvon AXA maßgeblich eine gesunde Lebensweise dieHöhe der zu zahlenden Beiträge. Hierzu zählen dersogenannte Body-Mass-Index (BMI), der Beruf sowieinsbesondere das Rauchverhalten der Kunden, dasNichtrauchern deutlich günstigere Beiträge ermöglicht.Lebensweise und Beruf bestimmen denPreisNichtraucher-Kunden, die seit mindestens einemJahr, aber weniger als 10 Jahren nicht rauchen, profitierenbereits von günstigen Beiträgen.Als erster Anbieter am Markt belohnt AXA mit dem„Nichtrauchertarif Premium“ darüber hinaus gezielteine dauerhaft gesundheitsbewusste Lebensweise.Kunden, die seit mindestens 10 Jahren Nichtrauchersind, ein günstiges Berufsrisiko und einen BMIzwischen 18,5 und 30 haben, bietet AXA umfangreichenRisikoschutz zu besonders niedrigen Beiträgen.Diese liegen teilweise deutlich unter den fürNichtraucher üblichen Prämien.Gleichbleibende Versicherungssummeoder Anpassung möglichÜber dynamische Erhöhungsoptionen kann der Kundeden Hinterbliebenenschutz an steigende Lebenshaltungskostenoder geänderte Lebensumstände,etwa bei Heirat, Geburt eines Kindes oder Immobilienerwerb,ohne erneute Gesundheitsprüfung anpassen.Ist der Risikoschutz für die Sicherung einesKredites vorgesehen, kann die Versicherungssumme– angepasst an die Tilgung – zudem auch sinken.Zusätzlicher Schutz bei BerufsunfähigkeitZur Absicherung der finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeitkann auch die neue Risikolebensversicherungmit einer Berufsunfähigkeitsvorsorgekombiniert werden. Dieser Schutz von AXA wurdeerst vor wenigen Monaten von den Analysehäusern„Franke und Bornberg“ wie auch „Morgen & Morgen“als „hervorragend“ und „ausgezeichnet“ prämiert.Die wichtigsten Vorteile im Überblick:• Besonders günstige Tarife für Langzeit-Nichtraucher• Konstante oder sinkende Todesfallsumme möglich• Umfangreiche Erhöhungsoptionen ohne erneuteGesundheitsprüfung• Kombinierbar mit dem ausgezeichnetenBerufsunfähigkeitsschutz von AXA41


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragUnfallversicherung70 Prozent aller Unfälle sind nicht durch die gesetzlicheUnfallversicherung abgesichertInter bietet spezielle Tarife und Boni für Heilberufe und HandwerkerAlle sechs Sekunden geschieht nach Angaben desBundesamtes für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin(BAuA) in Deutschland ein Unfall, 70 Prozent davonwährend der Freizeit – beispielsweise beim Sportoder im Haushalt. Das heißt, die gesetzliche Unfallversicherungleistet in dieser Zeit nicht. Wie groß dieNotwendigkeit einer privaten Unfallversicherung ist,stellen viele Betroffene oft erst fest, wenn es teuerwird. Dann ergeben sich aufgrund langwierigerHeilungsverläufe oder notwendiger Umbauarbeitenin ihrem Lebensumfeld außerordentliche finanzielleBelastungen – die nicht selten existenzbedrohendeGrößenordnungen erreichen. In diesen Fällen hilftnur eine private Unfallversicherung.Die INTER Versicherungsgruppe bietet den privatenSchutz für die Zeiten abseits der Arbeit in drei Variantenan. „Je nach gewünschtem Leistungsumfangkönnen Kunden in unseren gestaffelten Tarifen vergleichsweisehohe Invaliditätsgrade vereinbaren undihren ganz persönlichen Bedarf decken“, sagt PeterThomas, Vorstandsvorsitzender der INTER Versicherungsgruppe.Unfall ist nicht gleich UnfallIn welchen Unglücksfällen ein Versicherer eintrittund in welchem Umfang variiert von Unternehmenzu Unternehmen: So deckt die INTER beispielsweisein der PREMIUM-Variante auch Vergiftungendurch Einnahme schädlicher Stoffe durch die Speiseröhreab – ohne Altersgrenze. Andere Versichererbeschränken sich hier meist auf das Kindesalter.Oftmals ist nach einem schweren Unfall eine psychologischeBetreuung notwendig, diese unterstütztdie INTER mit bis zu 5.000 Euro sowie Kur- undReha-Maßnahmen mit bis zu 10.000 Euro.Zeckenbisse oder unfallbedingte Flugrückholkostenmitversichert. Für Eltern ist gut zu wissen, dass ihrNeugeborenes zunächst beitragsfrei mitversichertist und dass die INTER im Falle des Todes eines Versicherungsnehmersdie dazugehörige Kinderunfallversicherungbeitragsfrei weiterführt. Darüberhinaus werden die Kosten für ein Kindermädchenoder eine Haushaltshilfe übernommen.Besonderheiten für Heilberufe und HandwerkerIn Heilberufen Tätige können eine höhere Gliedertaxewählen, um ihre finanziellen Einbußen in Folgeeines Unfalls abzufangen. Bei Verlust oder Funktionsuntüchtigkeiteiner Hand oder eines Armes zumBeispiel gilt für sie ein Invaliditätsgrad von 100 Prozent.Darüber hinaus übernimmt die INTER für dieseBerufsgruppe neben der Absicherung von Röntgenunfällenauch Behandlungskosten von 5.000Euro aufgrund einer HIV- oder Hepatitis-B-Infektion.Handwerker mit Mitgliedschaft in einem Versorgungswerkerhalten bei Verlust oder völligerFunktionsuntüchtigkeit der Hand oder eines Armeszusätzlich fünf Prozent Invaliditätsleistung zu ihrervereinbarten Grundabsicherung.Neben der individuell vereinbarten Absicherung bietetdie INTER ihren Versicherten eine Vielzahl beitragsfreierLeistungen in allen drei Tarifvarianten:Mitversichert sind unter anderem Infektionen durch42


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011Für alle ab 50:VOLKSWOHL BUND bringt Unfall-Rente PLUS auf den MarktDoppelte Rente bei PflegebedürftigkeitMit der neuen Unfall-Rente PLUS bietet die VOLKS-WOHL BUND Sachversicherung AG jetzt eine Unfallversicherung,die es in sich hat: Eine lebenslangeRente, doppeltes Geld im Pflegefall, dazu wertvolleHilfe für den Haushalt und viele Vorteile mehr. Absofort und für alle ab 50.Die Unfall-Rente PLUS leistet ab 50 Prozent Invaliditätnach einem Unfall, und das ein Leben lang. Wirdder Kunde durch den Unfall oder auch später zumPflegefall, erhält er die doppelte Rente. Dabei spieltes keine Rolle, ob die Pflegebedürftigkeit eine Folgedes Unfalls ist oder nicht.Doch auch bei Invaliditätsgraden unter 50 Prozentsteht der Kunde nicht mit leeren Händen da. Bereitsab einer Invalidität von 20 Prozent gibt es eine einmaligeKapitalleistung in Höhe von zehn Monatsrenten.Die gibt es als Sofortleistung auch bei einemOberschenkelhalsbruch oder Armbruch. Ganz egal,ob die Ursache für den Bruch ein Unfall war odernicht.Dazu kommt eine zehnjährige Rentengarantiezeit:Stirbt der Kunde innerhalb von zehn Jahren ab Beginnseiner Unfall-Rente, zahlt der VOLKSWOHLBUND diese Rente für den Rest der Garantiezeit anseine Hinterbliebenen aus.Außerdem hat der Kunde nach einem Unfall Anspruchauf die umfangreichen Assistance-Leistungendurch das Fachpersonal der Malteser – auch ohneInvalidität. Die Hilfen reichen vom Menüservice überdie Wohnungsreinigung bis hin zu Fahrdiensten.Bei der Unfall-Rente PLUS zahlen Männer undFrauen das Gleiche. Einmal abgeschlossen, gibt eskeine altersbedingten Beitragsanpassungen im Bestand.Ein Beispiel: 500 Euro Unfall-Rente, 500 EuroUnfall-Pflegerente, 5000 Euro einmalige Kapitalleistung,5000 Euro Sofortleistung und dazu die Hilfedurch die Malteser gibt es schon ab 34,76 Eurobrutto pro Monat.Übrigens: Die Rentenzahlung ist kein Muss. Wermöchte, kann statt der Unfall-Rente eine Einmalleistungwählen. Dann zahlt der VOLKSWOHL BUNDeine Summe von bis zu 120 Monatsrenten aus.Die neue Unfall-Rente PLUS finden VOLKSWOHLBUND-Vertriebspartner ab sofort im aktuellen PC-Angebotsprogramm.43


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragBerufsunfähigkeitsversicherungContinentale-Studie zur Berufsunfähigkeit:Bevölkerung unterschätzt das eigene Risiko und ist erschreckendschlecht informiertNur 13 Prozent der Berufstätigen in Deutschlandsehen für sich persönlich das Risiko, berufsunfähigzu werden. Eine erschreckend geringe Zahl, dienichts mit der Realität zu tun hat, denn: Jederfünfte Arbeitnehmer scheidet heute vorzeitig ausdem Arbeitsleben aus, weil er aus gesundheitlichenGründen den Anforderungen nicht mehr gewachsenist. Dazu kommt, dass nur 27 Prozent wissen, dasspsychische Erkrankungen mittlerweile die Hauptursachefür Berufsunfähigkeit sind. Und dies sind nichtdie einzigen Wissenslücken rund um das existenzielleRisiko, wie die aktuelle repräsentative Bevölkerungsbefragung„Continentale-Studie zurBerufsunfähigkeit“ zeigt.75 Prozent der Deutschen sorgen nur unzureichendgegen Berufsunfähigkeit vor - aus zwei Gründen:Sie unterschätzen das Risiko, persönlich betroffenzu werden, und sie sind über die einzig sinnvolleVorsorgemöglichkeit, die Berufsunfähigkeitsversicherung,falsch informiert.Wer die Ursachen nicht kennt, macht sichkeine Sorge:Dies sind nur zwei Kernergebnisse der „Continentale-Studie zur Berufsunfähigkeit“, zu der die ContinentaleLebensversicherung AG in Zusammenarbeit mit TNSInfratest 936 Berufstätige befragt hat. Ein Grund fürdie eklatante Fehleinschätzung des persönlichenRisikos liegt darin, dass die Ursachen für Berufsunfähigkeitnicht bekannt sind: So nennen 43 Prozentder Befragten Rückenleiden und 37 Prozent Unfälleals Hauptauslöser. Tatsächlich scheiden aber nur 17Prozent wegen Rückenleiden aus dem Berufslebenaus, aufgrund von Unfällen nur 5 Prozent. Dass dieHauptursache psychische Erkrankungen mit 33 Prozentaller Fälle sind, wissen nur 27 Prozent.Völlig falsches Bild von Berufsunfähigkeit:„Es herrscht offenbar das falsche Bild vor, dass Berufsunfähigkeitdurch physische Belastungen oderUnfälle verursacht wird. Dies führt dazu, dass daspersönliche Risiko unterschätzt wird: Wer nicht körperlicharbeitet, sondern am Schreibtisch sitzt, dermacht sich keine Sorgen“, so Dr. Dr. Michael Fauser,zuständiges Vorstandsmitglied im VersicherungsverbundDie Continentale. Für diese Einschätzungspricht auch, dass als größte Angst „der Verlustvon Lebensqualität“ genannt wird (38 Prozent). Vordauerhafter Arbeitslosigkeit – in der Regel eine Folgevon Berufsunfähigkeit – fürchten sich dagegennur 31 Prozent. Angst vor einem sozialen Abstieg,der ohne den Schutz durch eine Berufsunfähigkeitsversicherungoft eine bedauerliche Folge ist, habenlediglich 30 Prozent der Befragten. „Die Tragweitevon Berufsunfähigkeit ist also vielen nicht klar“, erläutertDr. Dr. Michael Fauser, „wahrscheinlich einweiterer Grund dafür, dass nur ein Viertel der Deutschensinnvoll gegen dieses Risiko vorgesorgt hat.“Ebenso realitätsfern ist auch die Einschätzung geeigneterVorsorgemaßnahmen. Zwar sagen 65 Prozent,eine Berufsunfähigkeitsversicherung sei als Schutzgeeignet. Eben so viele meinen dies aber auch vonder Unfallversicherung. Mit 68 Prozent halten diemeisten Befragten „Sparen“ für eine geeignete Vorsorgeform,64 Prozent den Erwerb von Immobilien,54 Prozent den Abschluss einer Lebensversicherungund 45 Prozent den Abschluss einer Krankenzusatzversicherung.44


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011Gekauft wird ein Fallschirm, der vor demErtrinken retten soll:„Dies ist ein alarmierendes Ergebnis, denn fast dieHälfte der Befragten sagt ebenfalls, sie hätten bereitsauf andere Weise als mit einer Berufsunfähigkeitsversicherungvorgesorgt. Offenbar glaubenviele, dass allgemeine Vorsorgemaßnahmen wieeine irgendwie geartete Versicherung, Immobilienbesitzoder der Sparstrumpf gegen alle möglichenRisiken absichern. Im übertragenen Sinn kaufen sichdie Menschen also einen Fallschirm und sind danndavon überzeugt, dass er auch gegen Ertrinkenhilft“, so Dr. Dr. Michael Fauser.In anderen wesentlichen Punkten ist die Bevölkerungebenso schlecht informiert – weiß es abernicht. So hat die Continentale Berufstätige ohneVersicherungsschutz gefragt, warum sie sich nichtabgesichert haben. Nur 27 Prozent geben Informationsmangelals Grund an. Und nur 19 Prozent sagen,sie hätten noch keine ausreichende Beratunggefunden. Dies ist erstaunlich, denn: 41 Prozent derBerufstätigen sind der Ansicht, eine Berufsunfähigkeitsversicherungzahle nicht bei selbstverschuldetenUnfällen. 35 Prozent sagen, private und gesetzlicheLeistungen würden miteinander verrechnet. BeideAussagen sind aber falsch.Ein weiterer Grund, der aus Sicht von mehr als derHälfte der Nicht-Versicherten gegen den Abschlusseiner Berufsunfähigkeitsversicherung spricht, ist derPreis. Relativiert wird diese Einschätzung allerdingsdurch die konkrete Abfrage der Ausgabebereitschaft:So sagen immerhin 35 Prozent, dass sie 25Euro oder mehr pro Monat für eine Berufsunfähigkeitsversicherungauszugeben bereit wären.„Das hohe Maß an Fehlinformationen zu den ThemenBerufsunfähigkeit und Berufsunfähigkeitsversicherungist besorgniserregend. Es zeigt aber auch,dass Versicherer und Vermittler die wichtige Aufgabehaben, die Bevölkerung zum Thema Berufsunfähigkeitnoch intensiver zu beraten und sie für dieProblematik stärker zu sensibilisieren“, so das Fazit,dass Dr. Dr. Michael Fauser aus den Ergebnissenzieht.Info: Die gesamte Studie sowie Grafiken finden Sieals Download unter www.continentale.de/studien.BU: Sehr gut - mit Preisunterschieden von mehr als 1.000 EuroFinanztest prüft BerufsunfähigkeitsversicherungenEine private Berufsunfähigkeitsversicherung kannden finanziellen Absturz bei Invalidität verhindern.Jeder, der nicht von einem Vermögen leben kann,braucht sie. Die 52 besten und günstigsten Tarifehat die Zeitschrift Finanztest der Stiftung Warentestin ihrem Test ermittelt. Bei sehr ähnlicher Qualitätsind die Preisunterschiede riesig.Eine Diplomkauffrau zahlt für einen Vertrag mit2000 Euro Monatsrente bis zum Alter von 67 Jahrenzwischen 870 Euro netto und 2282 Euro pro Jahr.Einen Altenpfleger kostet eine Rente von 1000 Eurobei einer Laufzeit bis zum 65. Lebensjahr in den getestetenTarifen zwischen 645 und 1742 Euro jährlich.Längere Vertragslaufzeiten werden Berufsgruppenmit höherem Risiko häufig nicht angeboten.Das beste Angebot für die Modellkunden hatte dieAachenMünchener. Eine Reihe weiterer Verträgewaren ebenfalls „sehr gut“ – besonders preisgünstigdarunter die Tarife von Huk24 und Huk-Coburg.Doch längst nicht jeder, der sich versichern will,erhält den gewünschten Vertrag. Wer Vorerkrankungenhat oder einem Beruf mit erhöhtem oderhohem Risiko nachgeht, etwa Kfz-Mechaniker oderKrankengymnastin, zahlt mehr für den Versicherungsschutzoder wird gar nicht erst versichert. Fi-45


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragBerufsunfähigkeitsversicherungnanztest rät, gleichzeitig bei mehreren Anbieternanzufragen. Schon mit einer Ablehnung bekommtman woanders viel schwerer einen guten Vertrag.Zum Gesundheitszustand müssen viele Fragen beantwortetwerden. Werden hier Fehler gemacht,verweigern Versicherer oft die Rente. Das zeigt eineOnlineumfrage, die Finanztest zusätzlich durchgeführthat.Wie man trotz aller Widrigkeiten einen günstigenVertrag finden kann und Schritt für Schritt zumAbschluss kommt, zeigt der ausführliche Test inder Juli-Ausgabe von Finanztest – oder online unterwww.test.de/berufsunfaehigkeit.Vergleichstest Berufsunfähigkeit der Zeitschrift Finanztest,Ausgabe 7/2011PremiumCircle Deutschland warnt vor verzerrten ErgebnissenIn regelmäßigen Abständen – wie aktuell in derFinanztest, Ausgabe 7/2011 – bewerten und rankenZeitschriften Versicherungen zur Absicherunggegen die Folgen einer Berufsunfähigkeit. SolcheVersicherungstests suggerieren eine verlässlicheEntscheidungshilfe für Verbraucher bei der Auswahlihrer Versicherung und motivieren auch Versicherungsvermittlerohne eigene Überprüfung der Testkriterienzur einfachen Vermittlung durch bloßenVerweis auf Testsieger.Unzulängliche Bewertungsgrundlagen oder fehlinterpretierteBedingungsaussagen führen oftmalszu einem verzerrten Ergebnis, das für den Leser beider Auswahl seines Versicherungsschutzes defizitäreFolgen haben kann. Allerdings: Kein Tester haftetfür die Folgen dieser Einschätzungen gegenüberdem Verbraucher wie ein Versicherungsvermittler/-berater bei einer Falschberatung.Die PremiumCircle Deutschland GmbH hat es sichzur Aufgabe gemacht, die Bewertungen von Versicherungenan objektiven Maßstäben auszurichten.Sie analysiert seit 2005 die Allgemeinen Versicherungsbedingungen(AVB) der Privaten Kranken- undBerufsunfähigkeitstarife auf klar erkennbare vertraglichgarantierte Aussagekraft, Schlüssigkeit undKonsistenz. Das Produkt dieser Arbeit bildet sie ineiner Analysesoftware ab, die die Unterschiede derBedingungen im Detail wiedergibt.Derzeit gibt es aus unserer Sicht im Bereich der Berufsunfähigkeitsabsicherung19 „Mindestkriterien“,die zwingend kumuliert erfüllt sein müssen, umein Tarifwerk bei der Abschlussauswahl überhaupteinem Versicherungsinteressenten weiterempfeh-46


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011len zu können, sofern dieser nach umfassendemVersicherungsschutz verlangt. Diese „Mindestkriterien“werden aktuell nur von 3 Tarifen erfüllt. Derschlechteste aller Tarife erfüllt gerade einmal 10dieser Mindestkriterien. Hinzu kommen in der Folgeweitere Leistungskriterien sowie Optionen, die additivzu derzeit insgesamt 54 relevanten Leistungskriterienführen. Der beste Tarif erreicht dabei 47,der schlechteste gerade einmal 20 erfüllte Kriterien(Quelle: PremiumSoftware, AVB-Analyse). Von einerausreichenden Anzahl von guten Angeboten kannunter diesen Gesichtspunkten derzeit keine Rede sein.Im vorliegenden Test von Finanztest wurden etwaim Bewertungskomplex „Bedingungen“ Unterscheidungsmerkmalevon Tarifen zu folgenden Thematikennicht berücksichtigt, obgleich die Art undWeise der Erfüllung dieser Merkmale für den Versicherungsnehmermitunter existentielle Bedeutunghaben kann:1. Versicherte Ereignisse2. Arztanordnungsklausel3. Umorganisationsklausel4. Konkrete Verweisung5. NachprüfungIm Übrigen sind eine Vielzahl von Versicherern ausunterschiedlichen Gründen bei diesem Test nichtvertreten.Der Preis einer Versicherung sowie vergangenes Leistungsverhaltenkönnen nach unserer Einschätzungim Rahmen der Entscheidung für einen Versicherungstarifzudem dann keine Rolle spielen, wenndie inhaltlichen Leistungsbeschreibungen rechtlichunverbindlich sind. Die Beratung eines Versicherungsinteressentensowie die Auswahl eines Anbieterssollte weder auf Werbeaussagen noch aufguten Erfahrungen begründet sein, sondern auf derBasis der Versicherungsbedingungen.MORGEN & MORGEN legt neues BU-Rating vorKompetenz und Preis sind heute entscheidendDie Spezialisten von MORGEN & MORGEN stellenfest: Der BU-Markt hat sich entscheidend verändert:Der Bedingungswettbewerb im BU-Geschäftist ausgereizt. Heute profitieren Kunden beim BU-Abschluss durch Top-Bedingungen. Die neuen Herausforderungensind Preis und Kundenservice. Aufgrunddieser Veränderungen am Markt hat M&Mfür das aktuelle Rating „Berufsunfähigkeit“ neueBenchmarks gesetzt. M&M hat die Anforderungenan die Kompetenz der BU-Versicherer erhöht, mitder Folge, dass jetzt die Höchstwertung von 5 Sternenseltener als im Vorjahr vergeben wurde. Insbesonderedas Teilrating BU-Kompetenz hat M&Mkomplett überarbeitet, um die Professionalität in derLeistungsregulierung, Antragsprüfung sowie Prozesseund Abläufe bei der Policierung detaillierterzu erfassen. Die Top-Tarife sind auch in der neuenM&M-App „TopBU“ enthalten, die gratis im App-Store zum Download zur Verfügung steht.47


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragImpressumPreis und Kompetenz trennen die Spreu vom WeizenDer heutige Wettbewerb in der BU findet über Preis und Service statt.Dabei ist die BU-Kompetenz zum Wettbewerbsfaktor geworden, dennbei Weitem nicht alle Versicherer sind so kompetent im BU-Bereich, wiesie es dem Kunden glauben machen. Interessanterweise bedeutet diesnicht, dass ein 5-Sterne-Tarif unbedingt teurer ist als ein 3-Sterne-Tarif.Vermittler, die einen bedarfsgerechten 4- oder 5-Sterne-Tarif vermitteln,sind auf der sicheren Seite. Wer hingegen schlechter bewerteteTarife vermittelt, sollte dies im Beratungsprotokoll gut begründen, damiter haftungssicher die richtige Wahl für den Kunden getroffen hat.Die Highlights des BU-Ratings von M&M• 34 Versicherer sind „5-Sterne-Versicherer“: (Vorjahr: 44), also Versicherermit mindestens einem 5-Sterne-Tarif• 12 Absteiger und 2 Aufsteiger • Von insgesamt 365 untersuchtenBU-Tarifen erzielten im M&M Gesamtrating 109 Tarife die Höchstbewertungvon fünf Sternen • Rund 10 Prozent der BU-Versichererzeigten sich trotz der neuen Anforderungen äußerst kompetentund erzielten die Bestbewertung im M&M Teilrating BU-KompetenzDie Ergebnisse des aktuellen BU-Ratings• Der Bedingungswettbewerb ist ausgefochten. Thematiken wie altersentsprechenderoder nicht altersentsprechender Kräfteverfall,Infektionsklausel oder ABC-Klauseln sind „Nebelgranaten“, diekeinen wirklichen Mehrwert an Bedingungsqualität darstellen.• Bei den Teilratings „Bedingungen“ und „Antragsfragen“ gibt eskeine Änderungen am Bewertungsverfahren.• Beim Teilrating „Solidität“ wurden die Zahlen des aktuellen Bilanzjahrgangsberücksichtigt, am Bewertungsverfahren gab es keinegrundlegenden Veränderungen.• Die Ratinganforderungen hinsichtlich Kompetenz sind deutlich gestiegen,deshalb gibt es weniger 5-Sterne-Bewertungen.Verlag und Herausgeber:wmd Verlag GmbHWiesseer Straße 12683707 Bad WiesseeTel: +49 (0)8022 – 187110Fax: +49 (0)8022 – 1871129info@wmd-verlag.dewww.wmd-brokerchannel.deGeschäftsführung:Friedrich A. WanschkaChefredaktion:Friedrich A. WanschkaLayout:Astrid KleeFoto: fotolia, adpicHandelsregister: HRB 165643Amtsgericht MünchenSteuer-Nummer: 139/142/50247Ust.- IdNr. DE 812638572Bankverbindung:Sparkasse Rosenheim - BadAiblingBLZ 711 500 00, Kto. 24364Verkaufspreis: 10 EuroVertriebsleitung:Matthias Heßwmd Verlag GmbHKattunbleiche 31a22041 HamburgTel: +49 (0)40 2841083-21m.hess@wmd-verlag.deTechnische Umsetzung / Produktion:wmd Verlag GmbHAstrid KleeWiesseer Straße 12683707 Bad WiesseeTel: +49 (0)8022 – 187110Fax: +49 (0)8022 – 1871129info@wmd-verlag.deDer Verleger übernimmt keine Haftung für unverlangteingereichte Manuskripte und Fotos.Mit der Annahme zur Veröffentlichung überträgtder Autor dem Verleger das ausschließliche Verlagsrechtfür die Zeit bis zum Ablauf des Urheberrechts.Dieses Recht bezieht sich insbesondereauch auf das Recht, das Werk zu gewerblichenZwecken per Kopie zu vervielfältigen und/oderin elektronische oder andere Datenbanken aufzunehmen.Alle veröffentlichten Beiträge sindurheberrechtlich geschützt. Ohne schriftlicheGenehmigung des Verlegers ist eine Verwertungaußerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzesunzulässig. Aufsätze und Berichte gebendie Meinung des Verfassers wieder. Für den Inhaltist der Verlag nicht verantwortlich.48


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BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragBerufsunfähigkeitsversicherungDie beste BBV-BU aller ZeitenBeitrag von Georg Mehltretter,Vertriebsdirektor Makler, Bayerischen Beamten VersicherungenDie BBV als einer der Erfinder der Berufsunfähigkeits-Absicherungbietet traditionell hervorragendeLösungen zur Existenzabsicherung ihrer Kundenund gleichzeitig erstklassige Vertriebskonditionenfür ihre Partner - das beweisen nicht zuletzt Top-Ratings und Ihr positives Feedback. Die neue, weiterentwickelteBBV-BU liefert noch mehr überzeugendeArgumente für die Kundenansprache undmehr Beratungssicherheit.Herz der Verbesserungen ist die in den vergangenenMonaten vorgenommene intensive Überarbeitungder Berufsklassen. Damit wollen wir den aktuellenEntwicklungen bei den einzelnen Berufsbildernnoch besser gerecht werden. Denn auch Grafikererledigen heute den größten Teil ihrer Arbeit am PC,ebenso setzen die Berufsbilder von Elektrikern undMechanikern heute nicht mehr jene überwiegendkörperliche Arbeit voraus. Nicht zuletzt durch dasweitgehende Rauchverbot in Restaurants und Kneipenunterliegt das dort tätige Service-Personal nichtmehr den gesundheitlichen Risiken wie noch vorwenigen Jahren. Nur einige Beispiel von vielen. DasService-Personal wurde von Berufsklasse 5 um zweiKlassen nach 3 „befördert“, und die Einstufung vonGrafikern wurde sogar von der alten Berufsklasse 6in die neue Berufsklasse 2 gesetzt, wodurch diesenun nicht mehr nur eine EU-Versicherung, sondernendlich auch eine BU abschließen können.Über 1.000 Berufe günstigerSo wurden fast 1.000 Berufe in eine bessere unddamit günstigere Klasse eingestuft. Allein in der Berufsklasse4 wurden insgesamt 550 Berufe günstigereingestuft, das entspricht fast 30 % aller Berufe dieserBerufsgruppe. Und auch in der Berufsklasse 3sind noch einmal 22 % oder 177 Berufe verbessertworden. Das beschert Ihren Kunden einen sattenBeitragsvorteil und verschafft Ihnen ein noch größeresVerkaufspotenzial bei diesen Berufsgruppen.BU-Leistungen jetzt schon ab einem PflegepunktPflegebedürftigkeit ist ein Thema, das nicht ausschließlichältere Menschen betrifft. Auch Jüngerekönnen z.B. durch einen Unfall oder schwere Krankheitenzum Pflegefall werden. Die Folgen könnenneben der Berufsunfähigkeit hohe Kosten wie beispielsweisedie Unterbringung im Pflegeheim sein.Deshalb erhalten Kunden der BBV Neue Lebennun schon ab nur einem von sechs PflegepunktenLeistungen in voller Höhe. Das heißt, dass es jetztausreicht, wenn EINE als Hilfsbedarf näher definierteVerrichtung vom Pflegebedürftigen nicht mehr erbrachtwerden kann. Die BBV ist damit eine der wenigenGesellschaften im Wettbewerbsvergleich, dieso früh in vollem Umfang leistet – die meisten Unternehmenleisten in der Regel erst ab drei von sechsbzw. ab einem von vier Pflegepunkten. Ein weiteresPlus mit dem Sie punkten können.Verbesserung bei der Definition der„Berufsunfähigkeit“Und noch eine Verbesserung: Bei der Definitiondes Begriffs der Berufsunfähigkeit entfällt beieinem Kräfteverfall“ die Einschränkung „mehr alsaltersentsprechend“. Ab sofort liegt vollständige50


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragBerufsunfähigkeitsversicherungBU-Schutz und InvaliditätsvorsorgeBeitrag von Dr. h. c. Josef Beutelmann,Vorstandsvorsitzender der Barmenia VersicherungenVersicherungslösungen der Barmenia zurAbsicherung des InvaliditätsrisikosVerbraucherschützer und Versicherer sind sich einig:Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine der wichtigstenVersicherungen. Das Statistische Bundesamthat ermittelt, dass 43 Prozent der heute 20-jährigenMänner bis zu ihrem 65. Lebensjahr berufsunfähigwerden. Der gesetzliche Schutz der Rentenversicherungist oftmals nicht ausreichend, um dengewohnten Lebensstandard zu erhalten. Dennochhat lediglich nur jeder fünfte Arbeitnehmer privateVorsorge getroffen. Diese geringe Quote bei einemvergleichbar hohen Risiko ist darin begründet, dassdie Menschen sich in jungen Jahren nur unfreiwilligmit Themen wie Krankheit oder Tod beschäftigenmöchten. Da aber der Berufsunfähigkeitsschutz injungen Jahren günstiger ist, sollte dieser frühzeitigvereinbart werden. Ein weiteres Argument ist dassteigende Krankheitsrisiko mit fortschreitendem Alter.Das Durchschnittsalter bei BU-Fällen unter Barmenia-Versichertenliegt bereits bei 40,53 Jahre. BeiBeantragung einer Berufsunfähigkeitsversicherungwerden Gesundheitsfragen gestellt. Ist das Risiko zuhoch, erfolgt eine Annahme mit Beitragszuschlagoder es kommt sogar zu einer Ablehnung. Falls einBU-Schutz nicht mehr vereinbar ist, sollte zumindestdas Invaliditätsrisiko abgesichert werden.Optimaler Versicherungsschutz– BU-VersicherungDie SoloBU und die StarBUZ der Barmenia schützenden Kunden vor den finanziellen Folgen, wennder Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Nachaktuellem Stand sind die häufigsten medizinischenUrsachen der Berufsunfähigkeit bei der BarmeniaBeeinträchtigungen des Bewegungsapparates (Knochen)mit 25 Prozent, gefolgt von geistigen bzw.psychischen Störungen mit 22 Prozent, Tumoren mit18 Prozent und Herz- und Kreislauferkrankungenmit 5 Prozent. Bereits ab einer 50-prozentigen Berufsunfähigkeit- unabhängig vom Krankheitsbild- wird die vereinbarte Leistung gezahlt und zwarsofort oder ggf. rückwirkend, d. h. ab Beginn derBerufsunfähigkeit. Auch bei einer Pflegebedürftigkeiterhält der Kunde die vollständigen Leistungen.Neben der monatlichen BU-Rente bietet die Barmeniaeinen echten Mehrwert mit der Zahlung einerÜbergangshilfe von sechs Monatsrenten an. DiesesGeld wird oftmals benötigt, um durch die Krankheitnotwendig gewordene Umbauten in der Wohnungoder im Haus schnellstmöglich vornehmen zu können.Die Barmenia-Berufsunfähigkeitsversicherungen verzichtenauf die abstrakte Verweisung. Die Nachversicherungsgarantieberücksichtigt die lange Laufzeiteiner BU-Versicherung. Ändern sich die Lebensumstände,was bei einer jahrzehntelangen Vertragsdauerdurchaus realistisch ist, kann der Versicherungsschutzunter bestimmten Voraussetzungen52


Der Euro-Rettungsschirm fürIhre KUNDEN.ohne Gesundheitsprüfung erhöht werden.Die Barmenia-BerufsunfähigkeitsversicherungenSoloBU und StarBUZ wurden von Franke undBornberg, Morgen & Morgen sowie Stiftung Warentestmit den Höchstnoten und sehr guten Test-Ergebnissen ausgezeichnet.Opti5Rente - der erweiterte Invaliditätsschutz.Für den Personenkreis, der ausschließlich das Invaliditätsrisikoabsichern möchte, bietet die Barmeniaihren erweiterten Invaliditätsschutz – dieOpti5Rente - an. Die Opti5Rente ist preislich attraktivund mit notwendigen Leistungsbausteinenausgestattet. Die Leistungszahlung der vereinbartenRente erfolgt ausschließlich ab einer 50-prozentigenInvalidität durch einen Unfall, bei einerschweren Schädigung eines wichtigen Organs,bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit (ab Pflegestufe1) und bei Verlust von Grundfähigkeiten wiebeispielsweise Sehen, Hören oder Sprechen. Zusätzlichwird bei Eintritt einer Krebserkrankungeine Rente von bis zu 60 Monaten gezahlt. DieLeistungsdauer hängt von der Schwere der Erkrankungab. Die medizinischen Kriterien fürden Leistungsfall sind eindeutig. Die Zahlung dervereinbarten Rente erfolgt, sobald einer der fünfLeistungsbausteine greift. Für die Rentenzahlungist es egal, welcher der Bausteine zutrifft. Siewird immer in voller Höhe gezahlt. Treffen jedochmehrere Leistungsbausteine gleichzeitig zu, wirddie Rentenzahlung nur einmal fällig. Ohne Gesundheitsprüfungwird die Nachversicherungsgarantieangeboten.Sie suchen erstklassige Anlagen?Dann suchen wir Sie.Jetzt kennenlernen: robustus privileg – die dynamischeImmobilienpolice mit fürstlichen Privilegien. WerdenSie unabhängiger Vertriebspartner und sichern Sie sichund Ihren Kunden beste Erfolgsaussichten.Die Opti5Rente wurde vom Versicherungsmagazinim Oktober 2010 als Produkt des Monats ausgezeichnet.Fazit: Der Kunde sollte über das hohe Risiko einerBerufsunfähigkeit informiert werden. DieVersicherungslösung kann eine SoloBU oder dieStarBUZ der Barmenia sein. Sprechen finanzielleGründe dagegen, nur den BU-Schutz zu vereinbaren,kann eine Kombination von BU-Vorsorgeund der Opti5Rente gewählt werden. Generellist die Opti5Rente ein sehr guter Versicherungsschutz,um das Invaliditätsrisiko abzusichern.Die privilegierte Immobilienpolicefür Anleger mit weitblick.ROBUSTUS GmbHBreitenbachstraße 23D-13509 BerlinTelefon + 49 (0) 30.41749868550info@robustus-gmbh.comwww.robustus-gmbh.com


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragBerufsunfähigkeitsversicherungWWK auch 2011 mit Bestnote ausgezeichnet5 Sterne beim Morgen & Morgen BU RatingDie von der WWK Lebensversicherung a. G. angebotene„WWK BerufsunfähigkeitsversicherungKomfort“ (SBU Komfort/ BUZ-Komfort) erzieltebeim Morgen & Morgen BU-Rating 2011 erneutdie Bestbewertung „ausgezeichnet (5-Sterne)“.Rainer Gebhart, Vertriebsvorstand der WWK Versicherungsgruppe,zeigte sich zufrieden: „In unserenKernbereichen Fondspolicen und Biometrie sind wirsehr gut aufgestellt. Das beweist einmal mehr dieAuszeichnung durch Morgen & Morgen.“Mit der modular aufgebauten Produktlinie WWKBioRisk bietet die WWK seit dem Jahr 2007 eineneue Qualität an Versicherungsschutz. Je nach Vorsorgementalitätund vorhandenem Budget kannaus den vier Vorsorgevarianten BerufsunfähigkeitsversicherungKomfort, BerufsunfähigkeitsversicherungBasis, Erwerbsunfähigkeitsversicherung undGrundfähigkeitsversicherung gewählt werden. MitAusnahme der Basis- BU besteht bei den selbstständigenTarifen die Möglichkeit, durch die ProduktvarianteComplete den Versicherungsschutz auch mitder Option auf eine lebenslange Altersrente abzuschließen.Der Versicherungsschutz greift auch beiPflegebedürftigkeit.Bei der Prämiengestaltung für die Berufsunfähigkeitsversicherungbei der Berufsgruppe „Akademikermit überwiegender Bürotätigkeit“ hat sich dieWWK bereits seit längerer Zeit an der Spitze der Serviceversichereram deutschen Versicherungsmarktpositioniert. So muss beispielsweise eine 25-jährigeFrau mit einem akademischen Abschluss, wie Bachelor,Master oder Diplom in Wirtschaftswissenschaftenmit überwiegender Bürotätigkeit für einemonatliche Rente von 1.000 € beim ÜberschusssystemSofortverrechnung in der BerufsunfähigkeitsversicherungKomfort lediglich einen Monatsbeitragvon 28,68 € aufwenden (Endalter 65 Jahre, Versicherungsbeginn01.04.2011).Der Schutz vor dem Verlust der Arbeitskraft wirdnach Einschätzung der WWK immer wichtiger. Jedervierte Bundesbürger scheidet mittlerweile aus gesundheitlichenGründen vorzeitig aus dem Erwerbslebenaus. Die gesetzlichen Rentenkassen bietenin solch einem Fall nur unzureichenden Schutz, dasich der Staat aus der Absicherung der Arbeitskraftweitgehend zurückgezogen hat. Jeder Berufstätige,der auf sein Gehalt angewiesen ist, sollte sich daherzusätzlich privat absichern.54


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011Stuttgarter modernisiert BerufsunfähigkeitsschutzTop-Beiträge für mittelständische BerufeSeit dem 1. Juli 2011 ist die umfassend modernisierteBerufsunfähigkeitsversicherung (BU) der Stuttgarterauf dem Markt. Das Unternehmen passt damitseinen BU-Schutz den gestiegenen Anforderungeneiner wachsenden Berufsvielfalt an. Die Stuttgarterpositioniert ihre neue BU mit Top-Prämien speziellfür mittelständische Berufe: Die Beiträge zum Beispielfür selbstständige Handwerker, leitende Angestellte,IT-Mitarbeiter und Landwirte liegen jetzt zumTeil mehr als 30 Prozent unter dem Marktdurchschnitt.Das Unternehmen bietet mit der neuen BU eine Erweiterungder Berufsliste auf mehr als 6.000. Alseinziger Versicherer im Markt ist bei der Stuttgartereine differenzierte Einstufung in insgesamt 10Berufsgruppen ohne Zusatzfragen möglich. Damitkönnen sich Berufstätige noch individueller gegenden Verlust ihrer Arbeitskraft absichern. WichtigerAspekt im reformierten BU-Universum ist außerdem,dass keine Höchstgrenze mehr für die versicherbareRente besteht. Zudem bietet die Stuttgarter eineereignisunabhängige Nachversicherungsgarantieohne erneute Gesundheitsprüfung in den erstenfünf Jahren nach Abschluss. Dadurch ist eine nachindividuellen Bedürfnissen und Ansprüchen definierteJahresrente planbar.Bei den BU-Zusatzversicherungen (BUZ) hat dieStuttgarter die optionalen Dynamikmodelle angepasst.Bislang konnte der Versicherte mit einer Beitragsdynamikund einer garantierten RentensteigerungInflationsschutz erhalten. Jetzt hat er zusätzlichdie Möglichkeit, unabhängig von einer gewähltenBeitragsdynamik, eine Dynamisierung der Hauptversicherungbei Berufsunfähigkeit bis zu 10 Prozentp.a. zu vereinbaren. Damit ist der volle Inflationsschutzgewährleistet. Die Umwandlung einer BU-Zusatzversicherung ist jetzt in eine selbstständigeBU, zum Beispiel bei Zahlungsschwierigkeiten, ohneGesundheitsprüfung möglich.Ralf Berndt, Vorstand Vertrieb und Marketing, zuden Produktneuerungen: „Das Risiko der Berufsunfähigkeitbetrifft alle Erwerbstätigen. Gerade imMittelstand können die Folgen daraus verheerendsein. Die neue Stuttgarter BU ist unsere aktive Antwortauf die Bedürfnisse des Marktes. Als mittelständischesUnternehmen mit über 100-jährigerTradition positionieren wir uns mit der neuen StuttgarterBU überzeugend als der BU-Versicherer fürden Mittelstand.“Bereits heute wird etwa jeder vierte Berufstätige vordem regulären Rentenbeginn berufsunfähig. Nichtzuletzt vor dem Hintergrund der aktuell getroffenenRegierungsentscheidung, das Renteneintrittsaltermit Übergangsfrist bis 2029 auf 67 Jahre anzuheben,ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nachbezahlbaren Produkten zum persönlichen Berufsunfähigkeitsschutzauch weiterhin ansteigen wird.55


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragBerufsunfähigkeitsversicherungBeim Eigenheimkauf an die Arbeitskraft denkenBerufsunfähigkeit und Todesfall absichernSo mancher Verbraucher überlegt derzeit aufgrunddes niedrigen Zinsniveaus, sich den Traum vom Eigenheimzu erfüllen. Bei dem „Lebensprojekt“ istdie Absicherung des Einkommens mindestens genauso wichtig, wie die Wahl der Immobilie, des Kaufvertragesoder Finanzierungsplanes. Die uniVersaVersicherungen aus Nürnberg raten, vor allem dasNettoeinkommen bei Arbeits- und Berufsunfähigkeitsowie die Restschuld im Todesfall abzusichern.Krankentagegeld bei ArbeitsunfähigkeitBei Arbeitsunfähigkeit zahlt der Arbeitgeber währendder ersten sechs Wochen das Nettogehalt weiter.Danach erhalten gesetzlich Krankenversicherte70 Prozent ihres Bruttoverdienstes, maximal jedoch90 Prozent vom Nettogehalt, als Krankengeld. Beifreiwillig Versicherten ist es auf 2.598,75 Euro imMonat begrenzt. Abgezogen werden noch Sozialversicherungsbeiträgevon 12,425 Prozent sowiebei Kinderlosen zusätzlich 0,25 Prozent. Unter demStrich fehlen also bei einer längeren Arbeitsunfähigkeitmonatlich bis zu 21,41 Prozent im Geldbeutel.Die Lücke sollte mit einer Krankentagegeldversicherungmöglichst vollständig geschlossen werden, dagerade am Anfang der Immobilienfinanzierung dieAbhängigkeit vom Nettogehalt in der Regel sehrhoch ist.Berufsunfähigkeit und Todesfall absichernKann der Beruf krankheitsbedingt auf Dauer nichtmehr ausgeübt werden, steht das gesamte Einkommenund damit der Traum vom Eigenheim auf demSpiel. Von der gesetzlichen Rentenversicherung gibtes nur eine niedrige Erwerbsminderungsrente vondurchschnittlich 692 Euro. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherunglässt sich die Einkommenslückeindividuell schließen. Für privat Krankenvollversichertebietet die uniVersa über das Einkommenssicherungskonzept„unisafe“ einen nahtlosen Übergangvom Krankentagegeld zur Berufsunfähigkeitan. Dort kann es sonst durch unterschiedliche Regelungenin den Versicherungsbedingungen zu einerunerwarteten Versorgungslücke kommen. Mit einerRisikolebensversicherung sollte das Todesfallrisikound damit die Hinterbliebenen abgesichert werden.Für die Immobilienfinanzierung empfiehlt es sich, einenVertrag zu wählen, der sich mit einer fallendenVersicherungssumme an der Restschuld orientiert.Das schont den Geldbeutel und sichert Hinterbliebenegleichzeitig bedarfsgerecht ab.56


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011ErwerbsunfähigkeitsversicherungGenerali: Neue ErwerbsunfähigkeitsversicherungVersicherungsschutz für nahezu alleZum Jahresbeginn 2011 haben die Generali Versicherungeneine eigenständige Erwerbsunfähigkeitsversicherungauf den Markt gebracht: Nun kann sichjeder bis zum Alter von 67 Jahren gegen Erwerbsunfähigkeitabsichern. Generali-VertriebsvorstandDr. Karsten Eichmann: "Die wenigsten Wettbewerberbieten ein vergleichbares Produkt überhaupt an,schon gar nicht ohne konkrete Gesundheitsfragen."Die neue Erwerbsunfähigkeitsversicherung richtetsich an alle, die sich eine Berufsunfähigkeitsversicherungnicht leisten können oder sich aufgrund ihresberuflichen Risikos bisher nicht versichern konnten.Das sind beispielsweise Menschen mit einem unfallgefährdetenBeruf oder niedrigem Einkommen sowieKünstler und Kreative.Der Gesetzgeber selbst schützt Arbeitnehmer nurunzureichend, wenn sie zum Beispiel dauerhaftkrank und damit erwerbsunfähig werden: Durchschnittlichgewährte die gesetzliche Rentenversicherungim Jahr 2009 eine Erwerbsminderungsrentevon 643 Euro (West). Selbstständige genießen garkeinen gesetzlichen Schutz.Die neue Erwerbsunfähigkeitsversicherung derGenerali wird wie die Berufsunfähigkeitsversicherungin den Varianten "klassik" und "smart" angeboten.Die "smart"-Variante richtet sich vor alleman Berufsanfänger. Sie bezahlen für einen Vertragmit Endalter zwischen 60 bis 64 Jahren in den erstenfünf Versicherungsjahren nur einen Startbeitragvon 50 Prozent. In den nächsten fünf Jahren werden75% und erst ab dem elften Versicherungsjahr100% des "smart"-Beitrags erhoben.Ein Beispiel: Eine Bankkauffrau zahlt in der Variante "klassik"monatlich rund 25 Euro, in der Variante "smart" sindes etwa 15 Euro Startbeitrag. Beim Gerüstbauer sind esmonatlich 29 bzw. 18 Euro (Berechnungsgrundlage:28 Jahre Eintritts- und 60 Jahre Endalter, Nichtraucher,Beitragssofortabzug, Tarifstufe N). Dafür erhalten sie imFall der Fälle 1.000 Euro monatliche Rente.Die neue Erwerbsunfähigkeitsversicherung verzichtetauf eine ausführliche Gesundheitsprüfung. DerKunde muss lediglich zwei Risikofragen beantworten.Außerdem greift der Schutz bei unfallbedingterErwerbsunfähigkeit sofort und ohne Wartezeit, unddie Versicherung leistet auch bei Pflegebedürftigkeitund Demenz. Und: Die Police schließt zum Vertragsablaufeine Garantieoption für den Abschluss eineraufgeschobenen Pflegerentenversicherung ohneGesundheitsprüfung ein.Es ist davon auszugehen, dass von den heute20-Jährigen nur jeder Zweite bis zum Rentenbeginngesundheitlich uneingeschränkt arbeiten könnenwird. Dabei ist jede dritte Erwerbs- oder Berufsunfähigkeitpsychisch bedingt, betrifft also auch BürooderKreativberufe. Sich gegen Berufsunfähigkeitund - wo das nicht möglich ist - wenigstens gegenErwerbsunfähigkeit abzusichern, wird deshalb immerwichtiger.57


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragGrundfähigkeitsversicherungCanada Life:Noch mehr Schutz in Schwere KrankheitenVorsorge und GrundfähigkeitsversicherungBeitrag von Bernhard Rapp,Direktor Marketing und Produktmanagement bei Canada LifeÜber 900.000 Menschen erleiden in Deutschlandjährlich einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall odereine Krebserkrankung 1 . Ein Schicksalsschlag, derdie Betroffenen oft auch finanziell an ihre Grenzenbringt. Denn spezielle Behandlungs- oder Rehabilitationsmaßnahmen,Pflegebetreuung oder ein Umbauvon Haus, Wohnung oder Auto sind teuer.Dennoch denken laut einer aktuellen Studie von tnsInfratest 2 rund zwei Drittel der Deutschen, dass eineUnfall- oder Lebensversicherung sie ausreichend gegenden Verlust ihrer Arbeitskraft absichert. Auchdie staatliche Absicherung erscheint Vielen noch alsausreichend. Für die meisten Vermittler ist dies wohlkeine Überraschung. Aber zumindest in puncto Produktegibt es Neues: Canada Life, Marktführer beider Absicherung von schweren Krankheiten undGrundfähigkeiten, hat ihre Risikoprodukte weiterverbessert. Ein paar Argumente mehr, um Kundendie Absicherung ihrer Arbeitskraft ans Herz zu legen.Schwere Krankheiten Vorsorge jetzt mit43 versicherten ErkrankungenDie Schwere Krankheiten Vorsorge von Canada Lifebietet Versicherten bei bestimmten gravierendenErkrankungen im Leistungsfall finanzielle Soforthilfeper Einmalzahlung. Die Police gehört zu den ausdem angelsächsischen Raum stammenden DreadDisease-Versicherungen. Herzinfarkt, Schlaganfallund Krebsleiden gehören zu den typischen abgesichertenErkrankungen. Zusätzlich hat Canada Lifeden Leistungskatalog der Schwere KrankheitenVorsorge um das Intrakranielle Aneurysma und dieProgressive Supranukleäre Blickparese ergänzt. Kundenkönnen sich nun gegen die finanziellen Folgenvon insgesamt 43 schwerwiegenden Krankheitenabsichern. Das Intrakranielle Aneurysma gehört zuden schweren Gefäß-Erkrankungen. Meist handeltes sich um eine Gefäßerweiterung im Schädel, diebeispielsweise zu Lähmungserscheinungen, SprachundSprachverständnisstörungen führen kann.Die Progressive Supranukleäre Blickparese ist eineschwere Nervenerkrankung, die der Parkinson’schenKrankheit ähnelt.Zudem wurde der Leistungsrahmen der SchwerenKrankheiten Vorsorge für mehrere Erkrankungenverbessert. Zum Beispiel ist neben einer schwerenVerbrennung künftig auch eine schwere Erfrierungoder Verätzung im Versicherungsschutz eingeschlossen.Bei Taubheit oder Blindheit muss für einenLeistungsfall künftig nicht mehr der endgültigeund vollständige Verlust der Hör- oder Sehfähigkeitgegeben sein. Auch bei Schlaganfall, Herzinfarktoder einer Bypass-Operation wurde der Leistungsrahmenerweitert.58


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011Vereinfachte Leistungsbedingungen in derGrundfähigkeitsversicherungDie Grundfähigkeitsversicherung von Canada Lifesieht eine Rente für Kunden vor, die durch Krankheit,Kräfteverfall oder einen Unfall bestimmtetäglich benötigte Fähigkeiten verloren haben. DerKunde erhält diese Rente dann bis zum gewähltenEndalter. Nun haben es Versicherte leichter, in einigenFällen schon bei geringerer körperlicher Beeinträchtigungdie vertraglich festgelegte Rente zu erhalten.Zum Beispiel bei der Grundfähigkeit „Knienoder Bücken“: So liegt jetzt schon ein Verlust derGrundfähigkeit vor, wenn ein Betroffener nichtfähig ist, niederzuknien und den Boden zu berühren.Die Grundfähigkeit „Auto fahren“ wurde zuGunsten der Kunden großzügiger definiert.Zeitgemäß: Risikoschutz einfach und passgenauaufstockenSowohl für die Schwere Krankheiten Vorsorge alsauch für die Grundfähigkeitsversicherung von CanadaLife gelten über die ab dem 22. August 2011zur Verfügung stehenden neuen Produkttarife erweiterteMöglichkeiten, den Versicherungsschutz zuerhöhen. Kunden können ihn nun unter bestimmtenVoraussetzungen nicht nur bei einem Ereignis wieeiner Heirat oder der Geburt eines Kindes, sondernauch zum 5. und zum 10. Jahrestag des Vertragsohne erneute Gesundheitsprüfung individuell aufstocken.Diese Option erleichtert es Kunden, ihrenRisikoschutz an ihre individuellen Bedürfnisseanpassen. Canada Life ist der erste Versicherer inDeutschland, der Kunden diese Möglichkeit bietet.„Die Absicherung der Arbeitskraft ist wichtiger denn je. Viele Menschen halten die staatliche Vorsorgeimmer noch für ausreichend – das ist fatal. Schon deshalb sollten Vermittler ihren Kunden immer dieMöglichkeiten von Dread Disease- und Grundfähigkeitsversicherungen aufzeigen. Unsere attraktivenProdukt-Neuerungen liefern hier einen zugkräftigen Aufhänger: Erweiterter Schutz zum gleichen Preis,dazu können Kunden die Versicherungssumme nun passgenau aufstocken – das ist ein zeitgemäßesZugeständnis an ihre individuellen Bedürfnisse.“Für wen eignen sich Schwere Krankheiten Vorsorge und Grundfähigkeitsversicherung?Da sich der Staat mehr und mehr aus der Vorsorge für den Verlust der Arbeitskraft zurückzieht, ist dieSchwere Krankheiten Vorsorge grundsätzlich für alle Berufstätigen und für Menschen interessant,die ihre Familien absichern wollen. Im Leistungsfall erhalten Kunden die individuell vereinbarteKapitalauszahlung – im Gegensatz zu Berufsunfähigkeitsversicherungen unabhängig davon, ob sienoch arbeiten können oder nicht. Da Erwerbstätigkeit keine Zugangsvoraussetzung darstellt, könnensich auch Nichtberufstätige mit der Schweren Krankheiten Vorsorge versichern. Damit eignet sich derSchutz für auch Hausfrauen und ältere Menschen, die ihren Lebensstandard im Pflegefall halten möchten.Als Keyperson-Absicherung kann die Police von Unternehmen speziell für Mitarbeiter abgeschlossenwerden, die als Leistungsträger in Schlüsselpositionen tätig sind.Auch die Grundfähigkeitsversicherung ist eine erwerbsunabhängige Vorsorgeform. Nichtberufstätigewie Hausfrauen, Kinder oder Jugendliche erhalten ebenso Versicherungsschutz wie Berufstätige.Zudem leistet die Police unabhängig davon, ob die Versicherten künftig noch einen Beruf ausübenoder ausüben können. Das macht die Grundfähigkeitsversicherung zu einem für breiteBevölkerungsschichten zugänglichen und unkomplizierten Risikoschutz. Das gilt auch für Menschenmit physisch anspruchsvollen Berufen – sie haben es in der Regel schwer, eine Berufsunfähigkeitsversicherungabzuschließen. Die Grundfähigkeitsversicherung ermöglicht ihnen jedoch die Absicherungganz bestimmter Fähigkeiten zu einem attraktiven Preis, wovon zum Beispiel für Handwerker oderKünstler profitieren.1Quellen: Robert Koch-Institut, 2010; Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, 2004; Augsburger Herzinfarktregister, 20012Continentale-Studie zur Berufsunfähigkeit von tns Infratest, Juli 201159


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011Doch der Markt hält Lösungen bereit, die einennahtlosen Übergang der Einkommenssicherung fürden Kunden bieten. In der Praxis hat der Berateraber häufig das Problem, dass bei einem jüngerenKunden, zum Beispiel im Alter zwischen 20 und 30Jahren, die Einsicht fehlt, sich bereits frühzeitig gegenein solches Risiko abzusichern. Auch fehlendesEinkommen kann ein Grund sein, auf diesen Schutzanfänglich verzichten zu wollen. Im fortschreitendenAlter ist häufig genügend Geld vorhanden, den BU-Schutz abzusichern. Dafür liegen oft erste gesundheitlicheEinschränkungen vor, die dies erschweren.Weitere Möglichkeit:Absicherung über den BetriebWer zu lange mit der eigenen BU-Vorsorge gewartethat und aufgrund erster gesundheitlicher BeeinträchtigungenVersicherungsschutz nur noch eingeschränktoder zu einer höheren Prämie bekommt,hat später eventuell noch über seinen Arbeitgeberdie Möglichkeit, biometrische Risiken abzusichern.Voraussetzung hierfür ist, dass der Arbeitgeber denSolidaritätsgedanken in der Belegschaft fördernmöchte und möglichst alle Arbeitnehmer in eine betrieblicheVersorgungsordnung einbezieht. Nur dasermöglicht eine vereinfachte Gesundheitsprüfung,für die häufig eine Dienstobliegenheitserklärungdes Arbeitgebers ausreicht. Es ist allerdings riskant,auf diese Ausnahmeregelung zu vertrauen. Besserist es, den Grundstein zur Einkommenssicherung injungen, gesunden Jahren selbst zu legen.Erhöhte Pflegekosten werden nicht in der Versorgungslückeim BU-Fall berücksichtigt und bedürfeneiner separaten Absicherung. Ein vollständigerSchutz der Einkommenssicherung schließt die Pflegevorsorgeein. Bundesgesundheitsminister Röslerhat 2011 zum „Pflegejahr“ ausgerufen, an einerReform der Pflegepflichtversicherung wird gearbeitet.Dies ist ein guter Anlass, die Kunden auf dieWichtigkeit anzusprechen, das Arbeitseinkommenumfassend abzusichern.Das Pflegerisiko absichernBei der privaten Vorsorge für den Pflegefall sindvor allem die Pflegerenten- und die Pflegetagegeldversicherungzu nennen. Die Plansecurempfiehlt die Pflegerentenversicherung, weilsie die Rente im Leistungsfall dynamisch auszahltund am Markt die höchsten Leistungenbei Demenz bietet. Die Leistung ist frei verwendbarund die Beiträge sind über die gesamteVertragszeit hinweg stabil. Zudem bleibtder Versicherungsschutz bei Zahlungsschwierigkeitenteilweise erhalten und wenn der Pflegefalleintritt, greift meist eine Beitragsbefreiung.Diese Vorteile bedeuten allerdings einehöhere Prämie. Deshalb werden in der Praxishäufig Pflegetagegeldversicherungen vermittelt.Bei beiden Produkten ist darauf zu achten,dass sie bereits in der Pflegestufe 1 eine möglichsthohe Leistung erbringen.Fazit: Mit einer gründlichen Bestandsanalyse, diedie Ziele, Wünsche und Möglichkeiten des Kundenberücksichtigt, ist der erste wichtige Schritt getan.Nur wenn die Bausteine „Krankentagegeld, BU undPflege“ sorgfältig aufeinander abgestimmt werden,sind Verbraucher für den Fall der Fälle finanziell optimalversorgt.61


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragKrankentagegeldversicherungVOLZ bietet optimierten Existenzschutzfür SelbständigeWährend übliche Angebote von Krankentagegeldernden Einkommensausgleich übernehmen, gehtEKS über diesen Ansatz hinaus und bietet zudemeinen finanziellen Ausgleich für die laufenden BetriebsausgabenNicht jeder Freiberufler oder Selbständige verfügtüber genügend finanzielle Rücklagen, um im Falleeiner längeren Krankheit ausreichend abgesichertzu sein. Für diesen Fall empfiehlt sich der Abschlusseiner Krankentagegeldversicherung, die krankheitsbedingteEinkommensverluste ausgleicht. Da beidiesem Personenkreis der benötigte Umsatz zumeistebenfalls von dessen Arbeitsleistung abhängig ist,entfallen im Krankheitsfall schnell einmal Einnahmenfür das Unternehmen, ohne dass die betriebsbedingtenKosten zurückgehen. Ausgaben wie Miete,Personalkosten, Abschreibungen, Schuldzinsenund andere laufen auch während der Krankheit weiterund führen so schnell zu einem Liquiditätsengpassfür den Erkrankten.Hier greift das Konzept „EKS Einkommenssicherung“,das die Volz Unternehmensgruppe bereitsvor zehn Jahren gemeinsam mit der Generali Österreichentwickelt hat und das eine sinnvolle Ergänzungdes Krankentagegeldes ist. Während üblicheAngebote von Krankentagegeldern den Einkommensausgleichübernehmen, geht EKS über diesenAnsatz hinaus und bietet zudem einen finanziellenAusgleich für die laufenden Betriebsausgaben. EKSist somit eine sinnvolle Ergänzung, um die gesamtewirtschaftliche Situation speziell von Freiberuflernund Selbständigen zu schützen. „Schon ausHaftungsgründen sollten Makler ihren Kunden indieser Zielgruppe EKS anbieten, denn die meistenkleineren Firmen halten Krankheitsphasen des Entscheidersnur kurze Zeit durch und dieses Risiko lässtsich eben durch EKS ausschließen“, meint Volz-VorstandChristian Wetzel.Die bereits 1952 gegründete Volz-Unternehmensgruppehat sich darauf spezialisiert, als modernesSystemhaus für Versicherungen und FinanzdienstleistungsunternehmenVertriebs-, Steuerungs- undVerwaltungsmaßnahmen zu optimieren. Zudem bietetVolz im Rahmen seiner Softwareanwendungenauch Spezialangebote an, so beispielweise EKS inZusammenarbeit mit Generali Österreich.Der Anspruch auf die EKS Einkommenssicherungläuft dabei im Krankheitsfall bis zu 24 Monate undbietet als Besonderheit, dass nicht nur Krankheitsfälleabgedeckt werden. „Der Kunde erhält denversicherten Tagessatz nicht nur bei Krankheit oderUnfall, sondern auch bei Sachschäden, beispielsweisein Folge von Brand, Explosion, Austritt von Leitungswasser,Sturm, Hagel, Schneedruck oder Einbruchdiebstahlinklusive Vandalismus. Hinzu kommtder Schutz vor Ausfällen beim Tod des Ehepartners,der Eltern oder Kinder, bei Flugverspätungen oderFlugausfall sowie bei Unruhen im Ausland“, erklärtAndreas Glaser, Versicherungsexperte bei Volz. Alsweiterer Vorteil ist der Kündigungsverzicht währendder vereinbarten Laufzeit zu nennen. Ist beispielsweiseeine Vertragsdauer von zehn Jahren vereinbart,so verpflichtet sich Generali zur Einhaltungdes Vertrages – auch bei Häufung von Schäden.Dabei besteht selbst bei vereinbarter zehnjährigerVertragsdauer die Möglichkeit der jährlichen Kündigung.Der Kunde muss für diesen Fall lediglich denVorteil der günstigeren Prämie im Vergleich zumjährlichen Vertragsabschluss erstatten.Zum 1. April hat Volz die Bedingungswerke für dieTarife noch einmal überarbeitet und angepasst.Heraus kam eine Prämiensenkung von 15 Prozentim Grundtarif. Für Millionen von Freiberuflern undSelbständigen bietet sich mit EKS Einkommenssicherungdamit ein wichtiger Baustein einer zielgerichtetenVersorgung im Krankheitsfall oder beiBetriebsausfall.62


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011KrankenzusatzversicherungenKrankenkassen:Wechselbereitschaft aufgrund attraktiverer Kooperationsangebotesteigt anAktuelle Finanzmarktstudie Abschlusspotenzial fürKrankenzusatzversicherungen 2011Gesetzliche Krankenkassen sind immer häufigerAnsprechpartner und Informationsquelle in Sachenprivate Krankenzusatzversicherung. Und auch dieBereitschaft, wegen attraktiverer Kooperationsangebotemit privaten Krankenversicherern die Kassezu wechseln, stieg in den vergangenen Jahren an.Lediglich bei der Kenntnis um die konkreten Kooperationspartnerund -angebote der Krankenkassenbesteht weiterhin großer Nachholbedarf: nur jederFünfte weiß um das Angebot seiner Kasse.Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Abschlusspotenzialfür Krankenzusatzversicherungen2011" des Marktforschungs- und BeratungsinstitutsYouGovPsychonomics AG. Im Rahmen der Studiewurden im Frühjahr 2011 1032 Abschlussbereitebefragt.Den Ergebnissen zufolge stieg der Anteil der generellabschlussbereiten Befragten, die es vorziehenwürden, eine private Krankenzusatzversicherungüber die eigene Krankenkasse abzuschließen, inden vergangenen zwei Jahren deutlich an. Ihr Anteilkletterte von 55 auf inzwischen 70 Prozent. Maklergerieten bezüglich der Vertriebswegeakzeptanzdagegen etwas ins Hintertreffen, Versicherungsvermittlerkonnten ihre Positionierung halten. „DenKrankenkassen gelingt es immer besser, sich alsganzheitliche Gesundheitsberater zu positionieren:Gesetzlich Krankenversicherte sehen Ihre Krankenkasseals Beratungspunkt nicht nur zu Gesundheitsfragen,sondern auch zu Fragen der zusätzlichenprivaten Absicherung"; interpretiert StudienleiterinMelanie Harz. Besonders häufig informierten sichInteressierte zuletzt bei den Kassen AOK und TK.Ebenfalls häufig genutzt wurden BKK, BARMERGEK und DAK.Wissen um die Kooperationsangebote derKassen eher geringDie Daten belegen darüber hinaus, dass die Bereitschaftansteigt, der derzeitigen Kasse aufgrund attraktivererKooperationsangebote anderer Kassenden Rücken zu kehren. Inzwischen benennt jederdritte Abschlussbereite dies als möglichen Wechselimpuls.Unter denjenigen, die einen Abschluss innerhalbder nächsten drei Monate planen, sind essogar mehr als die Hälfte.Die tatsächliche Kenntnis über die Kooperationspartnerder jeweiligen Kasse fällt allerdings mageraus – wie bereits 2009. Lediglich 21 Prozent dergenerell abschlussbereiten Befragten wissen, mitwelchem privaten Versicherer die eigene Kasse kooperiert.„Ein Co-Branding mit einer etabliertenMarke für private Zusatzabsicherung ist wirksamer,als die Platzierung einer unbekannten Eigenmarke",erläutert Studienleiterin Harz. Vergleichsweise häufiginformiert über die privaten Zusatzangebote sinddie Mitglieder der BARMER GEK, DAK und IKK (inalphabetischer Reihenfolge). Als wichtigste Mehrwerteeiner solchen Kooperation benennen die BefragtenPreisvorteile und das Service-Angebot auseiner Hand.Weitere Informationen zur Studie unter:www.psychonomics.de/article/articleview/1982/1/4/63


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragKrankenzusatzversicherungenUmfrage: 40 Prozent der Gesetzlich Krankenversichertensetzen auf ErgänzungsversicherungenZahnzusatz ist am beliebtesten40 Prozent der gesetzlich krankenversicherten Bundesbürgersichern sich über private Ergänzungsversicherungenbessere Gesundheitsleistungen. Dasergab eine im Juli 2011 durchgeführte Befragungdurch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK)im Auftrag der Gothaer Versicherung unter 1.000repräsentativ ausgewählten Bundesbürgern. LautUmfrage sind aktuell elf Prozent der Deutschen übereine Private Krankheitskostenvollversicherung abgesichert.86 Prozent der Bundesbürger wiederumsind – je nach eigener zusätzlicher privater Absicherung– mehr oder weniger stark von den drastischenEinschnitten des Gesetzgebers in die Leistungen derGesetzlichen Krankenversicherung betroffen.Die beliebteste Ergänzungsversicherung ist mit 24 Prozentaller abgeschlossenen Tarife eine Zahnergänzungsversicherung.Es folgen Krankentagegeldtarifemit 18 Prozent, Tarife für stationäre Leistungen mit15 Prozent, Private Pflegeergänzungsversicherungenmit 11 Prozent und Tarife für ambulante Ergänzungsleistungenmit 8 Prozent.Private Ergänzungsversicherungen schließen dieLücken, die in der gesetzlichen Krankenversicherungbestehen. Sylvia Gimmler, Krankenversicherungsexpertinder Gothaer, erläutert: „Die gesetzlicheKrankenversicherung zahlt für Zahnersatz nureinen Festzuschuss, einen Teil der Kosten müssendie Versicherten selbst tragen. Je höherwertiger dieVersorgungsform für Zahnersatz ist, desto höherist der Eigenanteil des Versicherten. Durch privateZahnergänzungsversicherungen, wie zum BeispielGothaer MediDent, können gesetzlich Versicherteihren Eigenanteil deutlich reduzieren – auch Implantateund Inlays sind dann bezahlbar“.Eine Lücke besteht zum Beispiel auch beim Krankengeld.Grundsätzlich gilt: Wer als Arbeitnehmerkrank und dadurch arbeitsunfähig wird, hat in derRegel zunächst für sechs Wochen Anspruch aufLohnfortzahlung durch seinen Arbeitgeber. Anschließendgibt es für gesetzlich Versicherte Krankengeldvon der gesetzlichen Krankenkasse. DasKrankengeld beträgt 70 Prozent des Bruttogehaltsbis zur Beitragsbemessungsgrenze, jedoch maximal90 Prozent des letzten Nettogehalts. Vom geringerendieser beiden Beträge werden dann noch dieanteiligen Beiträge zur Sozialversicherung abgezogen– lediglich der Rest wird als Krankengeld ausgezahlt.Dabei ist die finanzielle Lücke in der Regelumso größer, je höher das Bruttoeinkommen ist.Gimmler: „Hier schafft der Gothaer Krankentagegeldtarif‚TG’ Abhilfe.“Auch im stationären Bereich können gesetzlich Versichertean den Vorzügen privater Ergänzungstarifeteilhaben. „‚Gothaer MediClinic’, unser stationärerErgänzungsschutz, ermöglicht die Chefarztbehandlung,das Zweibettzimmer – bei Unfall auch das Einbettzimmer– und ambulante Operationen“, erläutertGimmler.Zusätzliche detaillierte Zahlen, die auch nach Geschlecht,Alter, Haushaltsgröße, Beruf, Einkommen,Bundesland oder Bildung unterscheiden, könnenüber die Abteilung „Presse und Kommunikation“der Gothaer Versicherung bezogen werden.64


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011Private KrankenversicherungNeues MORGEN & MORGEN Rating entlarvt mehrBeitragssünder in der PKV3500 PKV-Tarife wurden auf ihre Beitragsentwicklungüber fünf und zehn Jahre hinweg geprüftWenngleich das Niveau der Beitragsanpassungenin der Privaten Krankenversicherung von 2010auf 2011 stabil geblieben ist, verstärken sich dochmerklich die Extreme. Die Zahl der instabilen Tarifemit nur einem Stern im Rating hat sich mehr als verdoppelt.Gleichzeitig nahm die Zahl der Top-Bewertungenum 40 Prozent zu.Die Schere der Beitragssteigerungen in der PKV gehtmerklich weiter auf. Für den Neuabschluss, aberauch für den Wechsel innerhalb der PKV, stellendeshalb die tarifindividuellen Ergebnisse des neuenM&M Rating Beitragsstabilität eine elementare Entscheidungshilfedar. Denn bei Beitragserhöhungengeht es für den Versicherten im Zweifel um viel Geld.Vermeintlich gleiches NiveauAktuell haben die KV-Experten von MORGEN &MORGEN über 3500 PKV-Tarife auf ihre Beitragsentwicklungüber fünf und zehn Jahre hinweg geprüft.Das durchschnittliche Anpassungsniveau von 4,9 Prozententspricht zwar dem Ergebnis des letzten Jahres.Doch was auf den ersten Blick beruhigend erscheint,stellt sich auf den zweiten Blick wesentlichdifferenzierter dar.Neue VerteilungDie Verteilung der Tarifbewertung hat sich in Richtungder Extreme verschoben. Das Lager der „Beitragssünder“mit nur einem Stern im Rating hat um60 Prozent zugenommen. „Hier sprechen wir vondurchschnittlich 7,63 Prozent Anpassung pro Jahr.Im extremen Einzelfall aber durchaus von 12,7 Prozentpro Jahr, die insgesamt über zehn Jahre mit3428 Euro zu Buche schlagen“, warnt Dr. Zsohar,Aktuar und Geschäftsführer von MORGEN & MORGEN.Das Mittelfeld hingegen ist um zehn Prozent geschrumpft.Während die Top Performer mit fünfSternen um 40 Prozent gewachsen sind unddurchschnittlich ihre Beiträge um nur 2,76 Prozentpro Jahr erhöhten. Die Wahrscheinlichkeit, einenbesonders schlechten oder einen besonders gutenTarif zu treffen, ist damit gestiegen. „Die Wahl einesPKV-Tarifs ohne die Betrachtung der tarifindividuellenM&M Ratingbewertung gleicht damit zunehmendeinem Russisch Roulette“, zieht Dr. Zsoharden Vergleich.65


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragPrivate KrankenversicherungPrivat krankenversichert für 100 Euro im Monat?Stiftung Warentest: Manche Lockangebote haben massiveLeistungsmängel„Nicht krank werden“ empfiehlt die April-Ausgabeder Zeitschrift Finanztest angesichts der Leistungslücken,die manche private Krankenversicherung inbesonders preiswerten Tarifen aufweist. Arzthonorarewerden beispielsweise nur bis zu einem niedrigenGebührensatz erstattet. Berechnet der Arztmehr, zahlt der Patient drauf. Für die Zähne gibt esniedrige jährliche Obergrenzen, eine Psychotherapieist oft nicht drin, oder Heilmittel wie Krankengymnastikwerden nicht übernommen.Privat krankenversichert für 100 Euro im Monat? Daskann man haben, hat aber zum Teil gefährliche Abstrichebei den Leistungen. Sich einzureden, man seija gesund und brauche keine umfassenden Versicherungsleistungenwie zum Beispiel Krankentagegeldist menschlich, aber falsch, schreibt Finanztest. Wernur auf den Beitrag achtet, läuft Gefahr, im Fall derFälle kräftig draufzuzahlen. Denn alle Leistungen,die die Versicherung nicht übernimmt, muss derPatient aus eigener Tasche bezahlen. Leistungen imKrankheitsfall nachzuversichern ist nicht möglich.Auch einen hohen Selbstbehalt können Versichertespäter in der Regel nicht mehr senken, wenn sieerkrankt sind.Und auch der günstigste Tarif bleibt auf Dauer nichtso günstig wie beim Vertragsschluss. Da sich die Beiträgeim Laufe der Zeit vervielfachen werden, rät Finanztest,nur in die Private zu wechseln, wenn manregelmäßig so viel Geld sparen kann, dass man diehohen Beiträge auch im Alter aufbringen kann. Umgefährliche Leistungslücken zu vermeiden, sollteauch ein günstiger Tarif mindestens die Leistungenim Umfang der gesetzlichen Krankenkassen enthalten.PKV-Verband:Solides Wachstum in der privaten KrankenversicherungDas Neugeschäft der privaten Krankenversicherung(PKV) hat sich 2010 auf gutem Niveau stabilisiert.„Die PKV ist für immer mehr Menschen in diesemLand das Versicherungssystem der Wahl. Das galtauch 2010 – trotz der Bremsspuren der Gesundheitsreformvon Ulla Schmidt. Deren Regelungenwie die Drei-Jahres-Wartefrist für Arbeitnehmer, diein die PKV wechseln wollten, waren noch bis Jahresendein Kraft“, erklärte der Vorsitzende des Verbandesder privaten Krankenversicherung, ReinholdSchulte, bei der Vorstellung der vorläufigen Branchenzahlenfür das Geschäftsjahr 2010 in Berlin.Gute Aussichten für das NeugeschäftInsgesamt waren in der PKV zum Jahresende 8,9 MillionenMenschen vollversichert, ein Plus von 1,0 Prozentgegenüber dem Vorjahr. Der Netto- Neuzugang betrugmit 84.700 Personen zwar nur knapp die Hälftedes Zugangs im Vorjahr. Der verhältnismäßig hohe66


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011zeigt sich ein weiteres Jahr in Folge, dass unsernachhaltiges Prinzip der Kapitaldeckung auch in denNachwehen der Bankenkrise gut und stabil funktioniert“,erklärt Schulte.Zuwachs auch in der ZusatzversicherungNeuzugang im Jahr 2009 beruhte aber vor allem aufeinem Sondereffekt: Zum Jahresanfang trat eine allgemeinePflicht zur Versicherung in Kraft und führtedazu, dass Tausende vormals Unversicherte eineprivate Krankenversicherung abgeschlossen haben.Ohne diesen Sondereffekt ist der Neuzugang für2010 durchaus mit dem von 2009 vergleichbar. „Imlaufenden Jahr 2011 dürfte das Neugeschäft nochbesser ausfallen“, so Schulte. „Denn im Zuge derjüngsten Gesundheitsreform ist die Drei- Jahres-Wartefrist wieder abgeschafft worden.“155 Milliarden Euro Vorsorge für GenerationengerechtigkeitDie Alterungsrückstellungen in der PKV erhöhtensich bis Jahresende auf insgesamt rund 155 MilliardenEuro (plus 6,7 Prozent). Sie verteilten sich mit133,5 Milliarden Euro auf die Krankenversicherung(plus 6,9 Prozent) und mit 21,5 Milliarden Euro aufdie Pflegeversicherung (plus 5,4 Prozent). „DamitSolides Wachstum gab es auch bei der Zusatzversicherung:2010 wurden 427.800 neue Verträge abgeschlossen,sodass zum Jahresende 21,9 MillionenZusatzversicherungen bestanden (plus 2,0 Prozent).Vor allem die Pflegezusatzversicherung verzeichneteeinen großen Zuwachs um 201.700 Personen (plus13,4 Prozent). Die Notwendigkeit einer zusätzlichenAbsicherung für den Pflegefall rückt auch angesichtsder aktuellen politischen Debatte über dieZukunft der Pflege zunehmend ins Bewusstsein derMenschen. Mit 1,7 Millionen Verträgen gibt es bezogenauf die Gesamtbevölkerung aber nach wievor großen Nachholbedarf zur besseren Absicherungder Pflege.Kostenentwicklung deutlich über allgemeinerPreissteigerungDie Beitragseinnahmen in der Kranken- und Pflegeversicherungstiegen 2010 auf 33,3 Milliarden Euro(plus 5,8 Prozent). Die ausgezahlten Versicherungsleistungenerhöhten sich in der Krankenversicherungauf 21,20 Milliarden Euro (plus 3,7 Prozent).Damit hat sich die Kostenentwicklung im Vergleichzum Vorjahr leicht abgeschwächt 2009: plus4,6 Prozent). Sie liegt aber noch immer deutlichüber der allgemeinen Preissteigerung. In der privatenPflegeversicherung stiegen die Leistungenauf 0,72 Milliarden Euro (plus 7,8 Prozent).67


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Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011Unterschiedliches LeistungsspektrumIn einigen Punkten bieten die gesetzlichen Kassenweiterhin unterschiedliche Leistungen an. Wer ineine andere Kasse wechseln möchte, sollte deshalbnicht nur Kosten und Prämien zum Maßstab machen,sondern unbedingt auch auf das Leistungsspektrumachten. Beispiele wie Kostenübernahmenvon Impfungen, Angebote von alternativen Heilmethodenund Unterschiede beim Kundenservice – wieetwa eine Geschäftsstelle vor Ort oder eine gut erreichbareHotline – können für viele Patienten entscheidendeFaktoren sein, die eine Kassenwahl mitbestimmen sollten.Krankenkassen aus Kundensicht:Im Service top, in der Leistung eher floppStudie: Nur wenige Krankenkassen überzeugen ihre Versichertenganz und garKrankenkassen verstehen sich zunehmend als moderneDienstleistungs-Gesellschaften. Sie erweiternihr Leistungsangebot, stärken ihren Kundenserviceund fördern die Gesundheitsprävention. Dochwie bewerten die Versicherten das Ergebnis dieserBemühungen? ServiceValue hat 25 der größtendeutschen Krankenkassen auf den Prüfstand gestelltund hinsichtlich acht Leistungs-Dimensionenmiteinander verglichen. Schaffen es die meistenKrankenkassen, im Kundenservice zu überzeugen,so besteht aus Sicht der Versicherten insbesonderebei Bonusprogrammen, Wahltarifen und Erweiterunggesetzlicher Mindestleistungen noch Verbesserungsbedarf.Dies zeigt die aktuelle Krankenkassen-Studie derunabhängigen ServiceValue GmbH, für die 2.305Kundenurteile zu über 30 Service- und Leistungsmerkmaleneingeholt wurden.BKK Vor Ort, Bahn-BKK, KKH-Allianz undIKK Südwest meist vorneIm „Kundenservice“ (Beratungsqualität, Anliegenbearbeitung,Hilfsbereitschaft der Kundenbetreueretc.) führt das Ranking die BKK Vor Ort an. Auf denPlätzen folgen BKK Mobil Oil, Bahn-BKK, TechnikerKrankenkasse, BarmerGEK, Siemens Betriebskrankenkasseund AOK NordWest, bei denen ebenfallsmehr als 60 Prozent der Kunden von der Beratungund Betreuung begeistert sind. Schlusslichter dagegensind die Deutsche BKK und AOK Sachsen-Anhalt.In der „Erreichbarkeit“ (telefonisch, örtlich, digitaletc.) liegen AOK Sachsen-Anhalt und AOK Baden-Württemberg sowie IKK Südwest auf den erstendrei Plätzen. Das Spitzentrio beim „Preis-Leistungs-Verhältnis“ wird ebenfalls von der IKK Südwest angeführt,es folgen BKK Mobil Oil und die SiemensBetriebskrankenkasse (SBK).Beim „Bonusprogramm“ (Schutzimpfungen, Präventionskurse,Zahnreinigung etc.) wie auch bei den„Wahltarifen“ (Selbstbehaltsprogramm, Hausarzt-71


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragGesetzliche Krankenversicherungtarif, Kostenübernahme oder Kostenerstattung etc.)und bei der „Erweiterung gesetzlicher Mindestleistungen“(zusätzliche häusliche Pflege, Vorsorgeuntersuchungenetc.) steht die BKK Vor Ort im Rankingganz vorn. Beim Bonusprogramm folgen die Bahn-BKK, KKH-Allianz und auch Vereinigte IKK; bei denWahltarifen wiederum die KKH-Allianz wie auch dieIKK Südwest und die AOK Nordost; und bei der Erweiterungvon Mindestleistungen die Bahn-BKK wieauch die mhplus BKK.Bei der „Individuellen Gesundheitsförderung“(Ernährungskurse, Suchtpräventionsmaßnahmen,Autogenes Training etc.) kann die KKH-Allianz ihreVersicherten am besten überzeugen. Auf den Plätzenfolgen die SBK und die BKK Vor Ort. Und beiden „Service-Zusatzleistungen“ (Versorgungsmanagement,Vermittlung von Arztterminen, Vorsorgeerinnerungsserviceetc.) führt die Bahn-BKK vorBKK Vor Ort und KKH-Allianz. Die letzten Plätze imRanking werden hier von der pronova BKK und derDAK eingenommen.Die differenzierte Betrachtung der Service- und Leistungsmerkmalezeigt bei vielen Krankenkasse teilweisedeutliche Unterschiede, bei einigen aber auchgleichbleibende Qualitäten: So liegen beispielsweiseBKK Vor Ort, Bahn-BKK, KKH-Allianz und IKK Südwestauf allen acht Dimensionen im überdurchschnittlichenBereich. Dennoch können insgesamtdie Angebote der Krankenkassen im Leistungsbereichdie Versicherten mehrheitlich noch nicht begeistern.„Die Krankenkassen stehen unter einem starkenWettbewerbsdruck“, kommentiert Stefan Heinisch,Studienleiter bei der ServiceValue GmbH, „umsomehr gilt es, die Erwartungshaltung der Kundennicht zu enttäuschen und sich am Markt über Serviceund Leistung zu differenzieren.“Der über 250-seitige „ServiceAtlas Krankenkassen- Wettbewerbsanalyse zu Servicequalität und Servicewert“basiert auf einer im März 2011 durchgeführtenrepräsentativen Online-Befragung undumfasst Benchmarks mit Einzelprofilen von 25 gesetzlichenKrankenversicherungen. Die Studie kannüber die ServiceValue GmbH bezogen werden.Kassen bezahlen mehr als viele Versicherte wissenFinanztest prüft gesetzliche KrankenkassenKassen bieten Abnehmkurse oder Rückentrainingsan, übernehmen homöopathische Behandlungenbeim Arzt und zahlen Zuschüsse für Reiseimpfungenoder professionelle Zahnreinigung. Nur diewenigsten gesetzlich Versicherten wissen davon. DieStiftung Warentest hat das Angebot von 93 gesetzlichenKrankenkassen getestet. Der Test erschien inder Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.Rund 600 Euro pro Kopf haben die Deutschen imvergangenen Jahr für ihre Gesundheit zusätzlichzu ihren Krankenkassenbeiträgen ausgegeben. Daswaren Ausgaben beispielsweise für Vorsorgeuntersuchungen,Zahnersatz oder alternative Behandlungen.Manche dieser Kosten würde aber die Kasseübernehmen. Die Versicherten müssten nur davonwissen und die Extras einfordern.Die aktuelle Finanztest-Untersuchung zeigt, dasssich diese Mühe lohnt, denn Versicherte können beimanchen Kassen mehrere 100 Euro im Jahr sparen.Drei von vier Kassen im Test bezahlen beispielsweiseauch homöopathische Behandlungen oder unterstützenVorsorgeuntersuchungen. Auch an derZahnpflege beteiligen sich rund 40 Kassen im Test.Sie bieten ein- bis zweimal jährlich eine professionelleZahnreinigung an oder übernehmen teilweisedie Kosten dafür. Fazit der Finanztest-Experten: Besserversorgt werden am ehesten die Menschen, diesich selbst informieren und nachfragen.Der ausführliche Test gesetzliche Krankenkassen istin der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest undonline unter www.test.de veröffentlicht.72


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011Patienten wollen erst ab 19 Euro die Kasse wechselnUmfrage: Kaum Wettbewerb durch ZusatzbeiträgeZusatzbeiträge haben bisher kaum zu Wettbewerbzwischen den gesetzlichen Krankenkassen geführt.Nur wenige gesetzlich Versicherte Arbeitnehmerverlassen ihre Kasse, wenn diese Zusatzbeiträge fordert.Das ergibt eine repräsentative Arbeitnehmerbefragungder IW-Consult, einer Tochtergesellschaftdes Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln imAuftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft(INSM) und der WirtschaftsWoche.Nur rund jeder siebte gesetzlich versicherte Arbeitnehmergab in der Umfrage an, bereits einmal dieKasse gewechselt zu haben, um Zusatzbeiträge zusparen. Seit Einführung des Gesundheitsfonds 2009dürfen die gesetzlichen Krankenkassen zusätzlich zuden regulären lohnabhängigen Beitragszahlungenauch lohnunabhängige Beiträge erheben, um ihreAusgaben zu decken. Die Höhe dieses monatlichenZusatzbeitrage war bis Ende 2010 maximal 1 Prozentdes beitragspflichtigen Einkommens begrenzt;seit Anfang diesen Jahres können die gesetzlichenKrankenkassen diese Zusatzbeiträge frei und ohneObergrenze festsetzen. Mit den Zusatzbeiträgenwar auch die Erwartung verbunden, dass die Versichertenzum jeweils günstigsten Anbieter wechselnund damit der Preis-Leistungs-Wettbewerb zwischenden Kassen steigt.Aus der Umfrage geht hervor, dass die meisten Versichertenerst ab einem Zusatzbeitrag von durchschnittlich19 Euro die Kasse wechseln würden"Die Zusatzbeiträge sind zu gering, um für mehrWettbewerb zu sorgen. Mit den Überschüssen ausdem Gesundheitsfonds sollten die lohnabhängigenBeiträge so weit wie möglich gesenkt werden. Reichendie Einnahmen in Zukunft nicht aus, muss jedeKrankenkasse die Finanzierungslücke durch Zusatzbeiträgeselbst schließen. So entsteht Wettbewerb",kommentiert Hubertus Pellengahr, Geschäftsführerder INSM die Umfrage. Lohnunabhängige Prämienseien gerechter und transparenter. "Wettbewerbverbessert Leistung und Effizienz und senkt die Kosten- das gilt auch für die bürokratielastigen gesetzlichenKrankenkassen", so Pellengahr.Auch in Zukunft versprechen Zusatzbeiträge kaumeine Verschärfung des Wettbewerbs. Nur etwa jederfünfte gesetzlich Versicherte, der schon heuteZusatzbeiträge entrichtet, zieht aktuell einen Kassenwechselin Erwägung. "Das Gesundheitssystemmuss von Grund auf reformiert werden", fordert Pellengahr.Die steigenden Kosten des medizinischenFortschritts und der Alterung der Bevölkerung dürftennicht wie bisher auf die Lohnkosten umgelegtwerden. "Wenn wir Arbeit verteuern, verlieren wirJobs. Arbeitsplätze auf die Deutschland nicht verzichtensollte. Es sei denn, man gibt das Vollbeschäftigungszielauf."Im Rahmen des IW-Arbeitnehmervotums wurden1.000 Arbeitnehmer zwischen dem 17. und 24.Mai online befragt. Die Stichprobe der Arbeitnehmerzwischen 16 und 65 Jahren ist repräsentativfür Deutschland und nach Schulbildung, Geschlechtund Altersgruppen geschichtet. Arbeitnehmer ohneSchulbildung sind nicht berücksichtigt. Die Umfrageist Teil des Deutschland-Checks, einer Dauerstudieim Auftrag der INSM und der WirtschaftsWoche.Mehr Informationen im Internet unter:www.deutschland-check.de73


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragPflegeversicherungAchtung Pflegefall:Sparbuch weg, Elternhaftung und zum SchlussHartz IV!Beitrag von Gerd Güssler,Geschäftsführer der KVpro.de GmbHDer Staat sorgt doch vor! Mir passiert das nicht!Und wenn – Ich bin doch pflegeversichert! So oderso ähnlich wird oft gedacht und argumentiert. Dochder Staat, das sind wir alle! Geburtsfehler oder geistigeBehinderung bei Kindern, Krankheiten wieSchlaganfall, Hirninfarkt, bösartige Tumore in denAtemwegen, Brust, Dickdarm oder Prostata, Herzschwäche,Krankheiten des Bewegungsapparatesund psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen,Demenz, Alzheimer oder Parkinson können jedenErwachsenen treffen. Die Folgen solcher Krankheitsbildermachen oft eine Pflege notwendig.„Dafür gibt es doch die Pflegeversicherung“werden jetzt innerlich die meisten erwidern.Was in diesem Zusammenhang bei nüchterner Betrachtungjedoch oft vergessen wird: Das ThemaGesundheit im Allgemeinen und das Thema Pflegeim Besonderen ist ein Milliardenmarkt für Leistungserbringer,Finanzierer und Produktgeber. Es geht indiesem Geschäft immer um Euros, um sehr viele Euros.Pflegefall-Was nun?Eine Pflege kann je nach Fall das Vermögen einerLebensleistung verbrauchen. Kinder werden nacheinem BGH-Urteil aus dem Jahr 2010 im Rahmender Elternhaftung für eine Pflegefinanzierung derEltern mit herangezogen. Erst wenn alle privatenMittel wie Einkommen, Rente und Vermögennach § 2 SGB XII verbraucht sind (einzusetzen istdabei das gesamte verwertbare Vermögen), hilft derStaat – also jeder einzelne, steuerzahlende Bürger.Die wirtschaftlichen Folgen eines solchen möglichenPflegefallrisikos kann jeder schlicht und einfach mitGeld mildern. Dazu braucht es jedoch einen privatenFinanzplan, so wie ihn jedes gute Unternehmenauch aufstellt. Doch die meisten Betroffenenhaben keinen!Betreuung kostet!Pflege im Alter (wissenschaftlich beginnt Alter perDefinition mit 55+) ist statistisch wahrscheinlicherals in jungen Jahren. Laut statistischem Bundesamtnimmt die stationäre Langzeitpflege jedoch zugunstender häuslichen Pflege deutlich ab. Die Heimbewohnerkommen immer später und die Verweildauerwird immer kürzer. Daraus lässt sich jedoch nichtpauschal ein geringeres Pflege- und Kostenrisikoableiten. Zu unterschiedlich sind die finanziellenLebensläufe und der erforderliche Kapitalbedarf.Die heutigen Gesamtkosten einer stationären Vollzeitpflegevon z.B. 3.400 Euro monatlich unterteilensich in Pflegekosten, Hotelkosten und Instandhaltungskosten.Die Pflegeversicherung übernimmt diePflegekosten bis maximal 1.510 Euro. Die verbleibenden1.890 Euro Hotel- und Instandhaltungskostenträgt der Pflegebedürftige zu 100 Prozent74


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011selbst. Er finanziert dies aus Rente, Vermögen undElternhaftung.Zieht man hiervon die durchschnittlichen Rentenansprücheab (bei Männer 1.050 Euro und Frauen530 Euro), so ergibt sich bei diesem Musterfall einemonatliche Versorgungslücke von 840 Euro beiMännern und 1.360 Euro bei Frauen. Der privateKapitalbedarf bei einer Verweildauer in der Pflegevon vier Jahren liegt in diesem Musterbeispiel zwischen41.000 und 66.000 Euro. Dabei sollte manwissen, dass Demenz Pflegestufe 0 als betreuungsbedürftigund nicht als pflegebedürftig eingestuftwird, jedoch von den Kosten her mit Pflegestufe 3vergleichbar ist.Eines ist klar: Jeder Fall liegt anders. Eine Beitragsbefreiungim Leistungsfall, Dynamik der Leistung, Leistungbei Demenz verbunden mit einer individuellenEuroleistung je Pflegestufe 0,1,2,3 oder Demenz.Gerade letzteres ist extrem aufwändig und kostenintensiv.Ein an Demenz Erkrankter ist nicht zwingendgleichzeitig Pflegefall, benötigt aber die Zuwendungund Kosten wie bei einer vollstationären Pflege.Trend zur ambulanten PflegeAuch in der ambulanten häuslichen Pflege setzt sichder Trend zur professionellen Pflege durch Dritteweiter fort. Die familiäre häusliche Pflege, die bishervorwiegend durch die weiblichen Angehörigenerbracht wird, geht zurück. Bei der Pflege durch Angehörigelässt sich heutzutage Erwerbstätigkeit undPflegetätigkeit oft nur schwer vereinbaren, zumaldie pflegende Person eigene Einbußen bei Einkommenund Rente hinnehmen muss. Die Abfederungdurch die staatliche Anerkennung der Pflegetätigkeitbei Einkommen und Rente ist zwar gegeben,reicht aber bei weitem nicht aus.Die Aufwände für einen ambulanten Pflegedienstwerden nach einem Punktesystem abgegolten. DieKosten für Teilwaschung, duschen, betten, einkaufen,Wäsche waschen, Wohnung reinigen etc. addierensich leicht auf 50 Euro je Pflegetag. Pro Monatkommt also durchaus eine Summe von 1.500 Euro zusammen.Nur 440 Euro davon übernimmt die Pflegeversicherung.Es ergibt sich entsprechend eineVersorgungslücke von 1.060 Euro im Monat oder35 Euro am Tag - leicht nachzurechnen mit einemPflegerechner z.B. unter http://www.sozialstationhochzoll.de/sites/pflegerechner.htm.Eigenvorsorge und Eigenverantwortungsind ein Muss – auch in jungem AlterEs kann jeden treffen, unabhängig vom Alter! Verantwortungsich und anderen gegenüber durcheinen gesunden Lebensstil, ausreichend Schlaf, bewussteErnährung ohne Übergewicht sowieBewegung für Geist und Körper sind die beste Eigenvorsorge.Finanzielle Lücken lassen sich durchkluge Entscheidungen mildern.Wer über eine gute Altersvorsorge verfügt, brauchtentsprechend weniger als ein junger Mensch, dernoch kaum Rücklagen oder Anwartschaften hat. Sosind nach dem Pflegereport 2009 des statistischenBundesamts immerhin 66.674 Personen unter15 Jahren (5,2 % mehr als 2007) und insgesamt256.336 Personen (1,7 % mehr zu 2007) pflegebedürftig.Die betroffenen Familienmitglieder erleidenselbst teils große finanzielle Einbußen und unterliegenstarken psychischen Belastungen.Auch Neugeborene können durch Geburtsfehleroder angeborene Anomalien Pflegefälle sein. Pech,wenn dann die PKV-versicherten Eltern selbst keinePflegezusatzversicherung haben. Schließlich kannein Kind im Rahmen der Kindernachversicherungnur innerhalb von zwei Monaten ohne Gesundheitsprüfungi. d. R. in gleichwertige, aber nicht höherwertigeTarife der Eltern versichert werden.Was bedeutet das in der Praxis? Haben die Elternkeine Pflegeversicherung, ist ein Abschluss für dasneugeborene Kind kaum möglich. Die Kosten füreinen auskömmlichen Pflegeschutz liegen nach Untersuchungenvon KVpro.de zwischen vier und zehnEuro im Monat. Eine Pflegezusatzversicherung vonder Oma / des Opas oder der Patin / des Paten als75


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragPflegeversicherungGeschenk für das Neugeborene könnten im Falldes Falles vieles lindern. Schließlich weiß vorherniemand, ob nicht schon in jungen Jahren der Pflegefalleintritt - wie uns erst vor Kurzem der Unfalldes jungen Mannes bei „Wetten dass“ drastischvor Augen führte.Kluges und zeitiges Vorsorgen gefragt!Wie auch in der privaten Altersvorsorge gilt im Falleiner Pflegeversicherung die Prämisse: Je früher,desto preiswerter! Es ist schon ein deutlicher Unterschiedob ein 30-jähriger Mann insgesamt 21.384Euro investiert, oder ob er erst mit 60 Jahren einePflegeversicherung kauft und 38.797 Euro an Beitragfür die gleiche Versicherungsleistung aufbringenmuss. Eine Beitragsdifferenz von 17.413 Euro!Der kluge 30-jährige Langzeitplaner hat so seineeigene Pflegeabsicherung, kann bei der Kindernachversicherungdie Pflege ggf. mit Oma oderPatentante einrichten und den ersparten Beitraganderweitig investieren.Rechenbeispiel aus dem KVpro.de-Pflegeseminar:Behutsamer Umgang ist notwendigGenerell sollte der Verkaufsansatz beim ThemaPflege sehr behutsam erfolgen, denn der Themenbereichist hoch emotional besetzt. Insoweit sindfolgende Fragen unbedingt in die Beratung mit einzubeziehen:• Gibt es bereits Pflegefälle in der Familie / Verwandtschaft/ Bekannten?• Kennen Sie solche Fälle, falls ja wie verlaufendiese?• Wie haben Sie das Thema Pflege in der Familiebesprochen?• Wie möchte die Mutter / der Vater gepflegt werden/ und wo?• Wie wird das organisiert, wer pflegt?• Wer hört auf zu arbeiten, wer reduziert sein Einkommen?• Wie werden die finanziellen Einbußen ausgeglichen?• Sind Verfügungsvollmachten eingerichtet?• Wird die Wohnung umgebaut oder soll / mussumgezogen werden?• Wie weit reicht die Rente / das Ersparte aus, bevorUnterhaltszahlungen anstehen?Bei jüngeren Menschen lässt sich anhand der demographischenEntwicklung und des familiären Umfelds,mit konkreten Beispielen, Erfahrungen undErlebnissen, ein Zugang zum Thema finden.Pflegeversicherung ist nicht gleich Pflegeversicherung!Übrigens: Wer freiwillig in der GKV bleibt, kannnach SGB XI § 22 innerhalb von drei Monatenentscheiden, ob er die SPV (soziale Pflegepflichtversicherung)oder die PPV (private Pflegepflichtversicherung)kauft. Die Ersparnis liegt bei 50 Euroausgehend vom Höchstsatz von 72,39 Euro dersozialen Pflegepflichtversicherung. Unser 30-, 40-oder 45-Jähriger könnte so zum Nulltarif einen Pflegezusatzfinanzieren. Die Kranken-Tagegeld-Lückedie der GKV-Versicherte nach 6 Wochen hat, darfman dabei vergessen.Augen auf beim Policenkauf, denn es drohen Leistungsfallen.Auf Lockvogelangebote fällt nur derjenigenicht herein, der weiß, dass Demenz nichtpflegebedürftig, sondern betreuungsbedürftig bedeutet,dass Demenz i. d. R. vor einer Pflegestufeeintritt und wenn, dann vor Pflegestufe 1 und derweiß, dass Pflegestufe 1 i. d. R. länger andauert, alsPflegestufe 3. Versicherungsprodukte, die zwar beiDemenz 100 Prozent leisten, allerdings erst dann,wenn der Betreffende auch Pflegestufe 3 hat, gehenam Bedarf vorbei - sind dafür jedoch sehr billig. DieFolge: In Vergleichsprogrammen mit „drin“ oder„nicht drin“ Ja/Nein Filter erscheinen solche preisgünstigenTarife dann auf Platz 1. Den tatsächlichenBedarf des Pflegebedürftigen decken diese Tarifenicht ab!76


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011Qualifizierte Beratung dringend empfohlen!Welche Strategie und welche Produktentscheidung -Pflegerente, Pflegetagegeld oder Pflegekosten - dieRichtige ist, – muss jeweils individuell betrachtet werden.Zu unterschiedlich sind die finanziellen Möglichkeiten,die zu erwartenden Renten, Vermögenund die möglichen Versorgungslücken.Fakt ist: Die soziale Pflegepflichtversicherung derGKV oder die private Pflegepflichtver-sicherung derPKV sind nur ein winziger Teilkaskoschutz im Vergleichzu den tatsächlichen Kosten. Eine Entscheidungsollte in jedem Fall zusammen mit einemExperten getroffen werden. Eine qualifizierte, strategischausgerichtete Beratung schließt in der Krankenversicherung- neben der Wahl der passendenPKV oder GKV + Zusatz - auch die Absicherung derArbeitskraft durch Verdienstausfall (KTG – BU – DD)sowie Pflege und Rente mit ein.Über den Autor:Gerd Güssler ist Geschäftsführer der KVpro.de-GmbHin Freiburg.Das Unternehmen ist einer der renommiertestenInformationsdienstleister rund um den deutschenKrankenversicherungsmarkt. Als neutrales Analysehaussammelt und analysiert KVpro.de seit 2001die Tarif- und Versicherungsbedingungen privaterund gesetzlicher Krankenversicherer und stellt dieseInformationen verschiedenen Anwendern zurVerfügung. Hauptzielgruppe sind Makler und Vertriebsgesellschaften,die das softwarebasierte Informationssystemfür Tarif- und Leistungsvergleichein der Kundenberatung und im Vertrieb einsetzen.Darüber hinaus nutzen private Versicherungsunternehmenden Datenpool für interne Auswertungen,etwa Wettbewerbsvergleiche und Produktanalysen.Ein weiteres „Kundensegment“ bilden Verbraucherund Medien, die an den Ergebnissen der Leistungsvergleicheinteressiert sind bzw. darüber berichten.Große Qualitätsunterschiede bei PflegerentenMORGEN & MORGEN untersucht GesamtmarktEine aktuelle Analyse der Bedingungen der Pflegerentenversicherungstarifebringt große Qualitätsunterschiedeans Licht. „Die Unterschiede sindgewaltig“, so Geschäftsführer Dr. Martin Zsohar:„So bieten beispielsweise lediglich 49% der Tarifeeine Leistung ab Pflegestufe I und nur 71% leistenab Pflegestufe II“. Eine Garantie auf einen Pflegeplatzbinnen 24 Stunden im Rahmen der Assistance-Leistungen bieten immerhin 22% der Tarife.Überraschend: Lediglich ein einziger Versicherersieht bei einer diagnostizierten Demenz die Einstufungund Leistung der Pflegestufe III vor.Untersucht wurde der komplette Markt der Pflegeversicherungstarife,die von Lebensversicherungsgesellschaftenangeboten werden, diese sind derzeit43 Tarife von 15 Anbietern. Die vollständige Analysewird im Zuge der Veröffentlichung des neuen M&MPflegerenten-Ratings Ende März zur Verfügungstehen.77


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragPflegeversicherungPKV steht zum Aufbau einer ergänzendenkapitalgedeckten Pflegezusatzversicherung bereitAnlässlich der PKV-Jahrestagung 2011 erklärt derVorsitzende des Verbandes der privaten Krankenversicherung,Reinhold Schulte:„Die PKV hat das Thema Pflege zum Schwerpunktihrer Jahrestagung 2011 gemacht. Wir wollen damitauf den großen politischen Handlungsdruck hinweisen:Angesichts der Alterung unserer Bevölkerungist zusätzliche Vorsorge unabweisbar nötig. Nochist es früh genug, um in die ergänzende Kapitaldeckungeinzusteigen – so, wie im Koalitionsvertragvon Union und FDP vorgesehen.Der Höhepunkt des demografischen Problems beider Pflege wird etwa in den Jahren 2050 bis 2060erreicht. Bis dahin kann Kapitaldeckung zu durchausüberschaubaren Beiträgen aufgebaut werden.Jedes weitere Zögern der Politik aber macht es amEnde für alle teurer. Wenn das neue Element derKapitaldeckung eine gute Wirkung entfalten soll,muss der Kapitalstock jedoch unbedingt außerhalbdes staatlichen Einflussbereiches, also auch außerhalbder gesetzlichen Krankenkassen, angelegt werden.Nur so würde die Politik vor der Versuchungbewahrt, die Geldreserven für aktuelle Ziele in anderenBereichen aufzubrauchen, anstatt damit nachhaltigfür die Pflege vorzusorgen. Beispiele für solche‚Zweckentfremdungen‘ gibt es viele. Die privateKrankenversicherung ist mit 25 Jahren Erfahrungin der Kalkulation von Pflegezusatzversicherungenbestens dafür geeignet, die Verantwortung für denAufbau eines kapitalgedeckten Zusatzelementes zuübernehmen.Kontinuierlich baut die PKV zudem ihre Kompetenzin der Pflegeberatung und -qualität aus. Die Pflegewird eine immer wichtigere Säule unseres Sozialsystems.Zur Sicherung der Lebensqualität eineralternden Bevölkerung müssen wir stärker auf denDreiklang aus Finanzierungssicherung, Qualitätssicherungund Qualitätsentwicklung setzen. Die PKVsteht der Politik in allen diesen Bereichen als starkerPartner zur Verfügung.“Verdoppelung der Pflegebedürftigen bis 2030Zusatzversicherung deckt Pflegerisiko abBis zu 50 Prozent mehr Pflegebedürftige in dennächsten 20 Jahren sagt eine aktuelle Modellrechnungdes Statistischen Bundesamtes voraus. Ursachefür die Zunahme ist die steigende Zahl ältererMenschen. „Vier von zehn Bundesbürgern habenjetzt schon Erfahrung mit Pflegefällen aus ihremprivaten Umfeld“, weiß Sylvia Knittel, Pressesprecherinder SV SparkassenVersicherung (SV). Umsoerstaunlicher ist es, dass gerade einmal sieben Prozenteine private Zusatzversicherung gegen diesesRisiko haben. Das belegt eine Studie von TNS Infratestfür die SV zum Thema Pflegeversicherung.Als Hauptgründe zum Abschluss einer Zusatzpolicewerden mangelnde gesetzliche Absicherung undder Wunsch nach einer finanziellen Vorsorge fürden Pflegefall genannt. Als wichtigste Leistungenerwarten die Befragten einen ambulanten Pflegedienstund die Bereitstellung einer Haushaltshilfe.78


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011Man möchte also – so lange es geht – in den eigenenvier Wänden die Pflegeleistungen erhalten.Nach Schätzungen von Finanztest (Heft 02/2011)sind über die Leistungen der gesetzlichen Kassehinaus monatlich rund 1.200 Euro nötig, wennjemand in Pflegestufe II zuhause von einem professionellenPflegedienst gut versorgt werden möchte.„Man sollte sich in jedem Fall im ersten Drittel desBerufslebens gedanklich mit einer Pflegezusatzversicherungauseinandersetzen“, sagt Knittel. Denndie Höhe der Beiträge ist abhängig vom Alter desVersicherten. „Für Personen ohne Kinder ist dieZusatzversicherung besonders wichtig. Sie sind imPflegefall oft auf sich allein gestellt und werdendurch drohende Finanzierungslücken im schlimmstenFall zu Sozialfällen“, so Knittel weiter. Gibt esFamilienangehörige, werden diese vom Sozialamt indie Pflicht genommen.Pflegetagegeld empfehlenswertEs gibt drei Grundmodelle der Pflegezusatzversicherung.Die Pflegerentenversicherung zahlt jenach Hilfsbedarf (Pflegestufe) eine monatlicheRente, sobald man pflegebedürftig wird. Bei derPflegekostenversicherung werden die gesetzlichenLeistungen um einen vertraglich festgelegten Prozentsatzaufgestockt. Bei der Pflegetagegeldversicherungwiederum gibt es je nach Pflegestufe einenindividuell vereinbarten Tagessatz – unabhängig vonden tatsächlich entstandenen Kosten. Dieses Modellempfiehlt auch die SV. Sie bietet ihr Produkt zusammenmit der Union Krankenversicherung (UKV) unterdem Namen PflegeVorsorge an. Die Beiträge fürdas Pflegetagegeld werden über eine sofort beginnendeRente gegen Einmalbeitrag finanziert. Damiteignet sich die PflegeVorsorge auch für diejenigen,die in jungen Jahren noch nicht vorgesorgt habenoder eine sofortige Absicherung gegen Pflegebedürftigkeitohne Ansparzeiten wünschen. Tritt derPflegefall dann ein, gibt es neben dem Pflegetagegeldauch noch die vereinbarte Rente.Der Staat bietet nur eine GrundabsicherungSeit dem 1. Januar 1995 besteht die Pflegeversicherungin Deutschland als Grundabsicherung fürPflegefälle. Jedes Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasseist automatisch Mitglied einer Pflegeversicherung.Für privat Versicherte gilt die Pflicht einePflegezusatzversicherung abzuschließen. Die staatlicheLeistung stellt – je nach Pflegestufe – eineGrundversorgung von maximal 1.510 Euro (1.918bei Härtefällen) sicher. Da aber ein Platz im Pflegeheimheute über 3.000 Euro im Monat kosten kann,entsteht oft eine Finanzierungslücke, die in vielenFällen die Familienangehörigen schließen müssen.Die gesetzliche Pflegeversicherung kann also nureine Grundversorgung bieten. Zudem ist nicht vorherzusagen,wie sich die gesetzliche Pflegeversicherungin den kommenden Jahren entwickelt.Derzeit hat die Versicherung zwar noch einen Überschuss,dieser wird nach aktuellen Berechnungenaber spätestens 2014 aufgebraucht sein. Daherplant das Bundesministerium für Gesundheit eineReform der staatlichen Absicherung. Wie auch immerdie Reform ausfallen wird: Pflegebedürftigewerden auch in Zukunft einen Teil der Pflegekostenmit ihrer Rente oder Vermögen bezahlen müssen –oder mit dem Geld aus einer privaten Pflegerentenzusatzversicherung.79


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragPflegeversicherungPflegefall:Jüngere sind sich der Wichtigkeit privater Vorsorge besondershäufig bewusstAktuelle Finanzmarktstudie Pflegespiegel 2011Die Absicherung durch eine private Zusatzversicherungfür den Pflegefall halten besonders die 30-bis 39-Jährigen für wichtig. Doch die vermeintlichhohen Kosten bremsen ihre Abschlussbereitschaftoftmals aus. Grundlage hierfür ist häufig bloße Unkenntnis.Denn viele kennen die auf Jüngere zugeschnittenenAngebote überhaupt nicht und wissendementsprechend auch nicht, dass diese oftmalsinnerhalb einer von ihnen als akzeptabel geltendenPreisspanne lägen. Zu diesem Ergebnis kommt dieaktuelle Marktstudie „Pflegespiegel 2011" desMarktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov-Psychonomics AG. Diese untersucht die Such- undEntscheidungsprozesse sowie spezifische Produktpräferenzen.Im Rahmen der Studie wurden über1000 Bundesbürger ab 20 Jahren bevölkerungsrepräsentativbefragt.Demnach fällt das generelle Kundenpotenzial größeraus, als die aktuelle Marktabdeckung möglicherweisevermuten lässt: Von den 92 Prozent allerBefragten, die aktuell noch keine private Pflegezusatzversicherungabgeschlossen haben, gibt dieüberwiegende Mehrheit an, auch in den kommendenzwölf Monaten keine abschließen zu wollen.Fast die Hälfte dieser Personen hält eine private Pflegezusatzversicherungaber für wichtig und kann daherals zukünftige Potentialgruppe verstanden werden.Und was das Potential weiter stärken dürfte:Befragte, die eine pflegebedürftige Person kennen,schätzen die Pflegequalität bei privat Zusatzversichertenschon jetzt deutlich positiver ein als beiallein gesetzlich Versicherten.20 bis 39-Jährige interessiert, aber schlechtinformiertGerade die 20 bis 39-Jährigen schätzen die Wichtigkeiteiner privaten Pflegezusatzversicherungüberdurchschnittlich hoch ein. Sie zeigen sich dabeiaber auch verhältnismäßig schlecht informiert,schätzen gesetzliche Bestimmungen oftmals falschein und neigen zudem dazu, die Absicherung durchdie gesetzliche Pflegeversicherung zu überschätzen.Überschätzt werden auch die Kosten für eine privateAbsicherung. Denn viele marktübliche Preisefür Abschlussbereite aus dieser Altersgruppe lägende facto sogar am eher unteren Rand der Preistoleranzspanneund wären damit akzeptabel.Dementsprechend gehören die 20 bis 29-Jährigenzu den potentialstärksten Gruppen. Denn schonjetzt erwägt fast jeder Sechste langfristig den Abschlusseiner privaten Pflegezusatzversicherung.Eine klarere Sicht auf Anbieter, Preise, Konditionenund Absicherungsmöglichkeiten dürfte diese Offenheitsogar noch weiter heben. Bei der selbständigenSuche nach Informationen werden dabei überdurchschnittlichhäufig die Internetseiten von Krankenkassenund auch von privaten Anbietern alsfavorisierte Informationskanäle genannt.20 bis 29-Jährige:Abweichungen im Relevant SetInteressant ist auch die abweichende Werbewahrnehmungder 20 bis 29-Jährigen. Sie nehmen Werbungfür Pflegeversicherungsprodukte insgesamtetwas seltener wahr als die 50 bis 69-Jährigen. Undsie ziehen andere Anbieter in Betracht: So werdenim Relevant Set der 20 bis 29-Jährigen die VersichererAachenMünchener, Allianz, AXA, Debeka,DEVK, ERGO, ERGO Direkt, HUK-Coburg und SignalIduna (in alphabetischer Reihenfolge) besondershäufig genannt.Weitere Informationen zur Studie finden Sie unterwww.psychonomics.de/trade/productview/27280


Fachbeitrag | BIOMETRISCHE RISIKEN 2011Technische BeratungsunterstützungSDK-AppBeschreibung und SymbolDie kostenlose App “Gesund & fit” der SDK undOnmeda, einem der führenden GesundheitsportaleDeutschlands, bietet leicht verständliche Informationenund Services zu den Themen Gesundheit,Wohlbefinden und Medizin. SDK-Interessierte undVersicherte finden vielfältige Inhalte und Hilfestellungenrund um das Thema Krankenversicherung.Nutzer können überall und jederzeit eine Auslandskrankenversicherungabschließen und mobil ihreAdresse und Bankverbindung ändern.Die App liefert Nutzern zahlreiche nützliche Tippsund Tools. Sie helfen dabei, fit zu bleiben und dieGesundheitsvorsorge zu organisieren. InteraktiveKörperfiguren helfen dem medizinischen Laien, Beschwerdenzu lokalisieren. Ein Pillenalarm erinnertan die Einnahme von Tabletten und der interaktiveBMI-Rechner erlaub, die indivduelle Body-Mass-IndexKurve zu speichern. So unterstützt die App beimdauerhaften Abnehmen.Weitere Gesundheits-und Selbsttestssind der Waist-to-Hip-Rechner, der Kalorienverbrauchschek,Tests zum biologischen Alter undzur geistigen Fitness. Individuelle Notfalldaten kannder Nutzer hinterlegen, wie Blutgruppen, Unverträglichkeitenund Allergien gegen gewissen Stoffeoder Medikamente. Zudem enthält die AnwendungChecklisten für die Haus- und Reiseapotheke, praxisnaheAnleitung für Sportarten, Vorbeugeübungensowie Informationen zu über 500 Symptomen,Krankheiten und Behandlungen.Link zum iTunes Store:iPhonehttp://itunes.apple.com/de/app/gesund-fit/id435944286?mt=8iPadhttp://itunes.apple.com/de/app/gesund-fit-furs-ipad/id437206023?mt=8Appmit Bedarfsrechner für Berufsunfähigkeits- und TodesfallschutzDie Dialog Lebensversicherungs-AG bietet ihrenVertriebspartnern in Deutschland seit 2010 einenmobilen Internetauftritt an. Jetzt hat der Spezialversichererfür biometrische Risiken sein Angebot erweitertund stellt eine neue „Bedarfsrechner-App“zur Verfügung.Dieses Tool soll eine wertvolle Unterstützung für denVertriebspartner in seiner Vorsorgeberatung darstellen.Die neue App umfasse einen Bedarfsrechner fürdie Berufsunfähigkeitsversicherung („BU-Bedarfsrechner“)und einen Bedarfsrechner für die Risikolebensversicherung(„RLV-Bedarfsrechner“). Damitder Lebensstandard auch langfristig erhalten bleibtMit dem BU-Bedarfsrechner lasse sich mit wenigenEingaben die Lücke berechnen, die sich im Falle derBerufsunfähigkeit ergäbe, wenn der bisherige Lebensstandardaufrechterhalten werden solle. Damitwerde der Kapitalbedarf ermittelt, der mit einer Berufsunfähigkeitsversicherungder Dialog abgesichertwerden könne.Ähnlich verhalte es sich mit dem RLV-Bedarfsrechner,der mit ebenfalls nur wenigen Eingaben für den Todesfalldie Ermittlung der finanziellen Lücke bei denHinterbliebenen ermögliche. Daraus ergäbe sich dieVersicherungssumme, die erforderlich sei, um miteiner Risikolebensversicherung des Unternehmensdie Versorgungslücke zu schließen.Mit dem Ergebnis des so ermittelten individuellenVersicherungsbedarfs könne über den verlinktenOnline-Tarifrechner sofort ein passendes Angebotberechnet werden.81


BIOMETRISCHE RISIKEN 2011 | FachbeitragTechnische BeratungsunterstützungIDEAL OnlineService jetzt auch für das iPhoneAb sofort bietet die IDEAL Versicherungsgruppe ihrenVertriebspartnern einen mobilen Zugang zumIDEAL OnlineService. Hierfür wurde eine iPhonegerechteWebsite entwickelt, mit der Symbole fürjeden Tarifrechner auf dem iPhone, dem iPod oderdem iPad angelegt werden können.Unter der Adresse www.ideal-versicherung.de/iPhonemüssen nur der Benutzername und das Passwortdes IDEAL Vertriebssystems IPOS eingegeben werden.Anschließend wird Schritt für Schritt und anschaulicherklärt, wie die einzelnen IDEAL OnlineServiceseingesetzt werden können. Alle Produkte derIDEAL sowie die Pflegeanalyse können so auf demHome-Bildschirm abgelegt werden. Zu den Serviceszählen Bedarfs- und Tarifrechner der verschiedenenSeniorenprodukte.HanseMerkur bietet Leistungsregulierung 2.0Erste RechnungsApp optimiert Kundenservice in der PrivatenKrankenversicherungIm ersten Schritt lädt der Nutzer die Applikation ausdem App Store herunter und registriert sich. VonSeiten der HanseMerkur erfolgt die Verifizierungdes Vertragsverhältnisses mit anschließender Freischaltungfür das Verfahren. Dabei ist die Nutzungder RechnungsApp für den Kunden ganz unkompliziert.Mit Hilfe seines Smartphones kann er den 2-D-Barcode, der sich auf ambulanten und stationärenArztrechnungen befindet, abfotografieren und soschnell und bequem an die HanseMerkur übermitteln.Der Sicherheitsschlüssel der App garantierteine Codierung der dabei übertragenen Daten imgesamten Prozess.Zudem können sich Abonnenten der App über dieFunktion Rechnungsübersicht jederzeit und überalleinen Überblick über den Bearbeitungsstand ihrerRechnungen verschaffen. Unter Rechnungsdetailserhalten sie zudem Informationen zur erfolgreichendigitalen Übermittlung und zum Eingang der Rechnung.„Wir sind der erste Versicherer, der seinen Kundendiesen Service anbietet“, freut sich Folke Tedsen, Leiterder Leistungsabteilung der HanseMerkur. „Auf dieseWeise wird der Weg der Leistungsabrechnung vereinfachtund der Kunde bekommt so schneller seineAuslagen erstattet“. Entwickelt hat die App dasTechnologieunternehmen IBM. „Die RechnungsAppbietet dem Versicherten der HanseMerkur einengut durchdachten, papierlosen Service zur Belegeinreichung“,erklärt Ronald Fritz, Executive Architectbei IBM Global Business Services, und fügt hinzu:„Die Rechnungsinhalte werden in einem zertifiziertenund in hohem Maß zuverlässigen Verfahrenunter Nutzung des IBM Insurance Service Hubs (ISH)übertragen“. Für die grafische Umsetzung war dieBerliner Agentur Novamondo verantwortlich.Der neue Service der HanseMerkur gilt für ambulanteund stationäre Arztrechnungen, die über PrivatärztlicheVerrechnungsstellen (PVS) ausgestellt werden.Aktuell nehmen knapp 38.000 niedergelassene Ärzteund Zahnärzte sowie leitende Krankenhausärzte andem Verfahren teil, und es werden kontinuierlich weiterePartner für die Teilnahme gewonnen.Die kostenlose App mit kurzer Unternehmensdarstellungund Newsletter-Bestellfunktion ist unterfolgender URL im App Store erhältlich:http://itunes.apple.com/de/app/hansemerkurrechnungsapp/id453734866?mt=8Unter www.hansemerkur.de/presse stehen Screenshotsder RechnungsApp zum Download bereit.82


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