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Gemeindebrief April/Mai 2011/275

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde

aktuell


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Fotos: C. Erstling


Auf ein Wort ...

Das Kreuz gerät immer wieder neu in die Diskussion. Neulich

fragte mich ein Mitbürger, ob es nicht an der Zeit sei, ein

leichteres und gefälligeres Symbol für den christlichen Glauben

zu suchen? Das Kreuz sei doch von seiner ursprünglichen

Bedeutung her zu negativ besetzt. Auch die Passionszeit mit

der Betrachtung des Leidens und Sterbens Jesu Christi lege ein

zu einseitiges und längst nicht mehr zeitgemäßes Gewicht auf

die Schattenseiten unseres Lebens.

Nur wenige Wochen nach diesem Gespräch ereignet sich in

Japan eine Katastrophe, die die ganze Welt erschüttert: Die

Bilder von einem Erdbeben ungeahnten Ausmaßes und der

zerstörerischen Kraft einer gewaltigen Flutwelle brennen sich

in unser Bewußtsein ein. Ganz zu schweigen von der todbringenden

Tragödie in Fukushima. Selbst in 9000 km Entfernung

halten Menschen angesichts dieser schrecklichen Ereignisse

den Atem an und fühlen mit den Menschen in Japan mit.

Für dieses Mitleiden gibt es kaum ein passenderes Symbol als

das Kreuz. Das Kreuz erinnert mich daran, dass Gott zutiefst

mitleidet mit der gequälten Kreatur. Am Kreuz begibt sich Gott

selbst in das Leid seiner Geschöpfe hinein. „Den leidenden

Jesus hat Gott an die Seite aller Leidenden gestellt.“ Das

Kreuz nimmt eindeutig Partei für alle Menschen, die auf die

Schattenseite des Lebens geraten sind. Es ist wichtig, dass wir

immer wieder neu daran erinnert werden, diesen Teil unserer

Wirklichkeit nicht aus den Augen zu verlieren.

Ein gesegnete Zeit

wünscht Ihnen Ihr Pfarrer

Inhalt

Editorial

Wort des Landesbischofs, S. 4

Thlokomela Gospelland, S. 5

Geburtstage, S. 6

Kleinanzeigen, S. 7

Termine u. Veranstalt. S. 8

Ist Jesus auferstanden?, S. 10

Spendenbericht, S.11

Lebensschritte, S. 12

Meditation, S. 13

Gemeindeausflug, S.14

Junge Gemeinde, S. 15

GemeindeAktiv, S. 16

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4

Wort des Landesbischofs

Die Risiken zu gering eingeschätzt

Liebe Schwestern und Brüder,

die Ereignisse der vergangenen Tage bedrücken

mich und lassen mich hilflos und zunächst

sprachlos zurück. Wie konnte das geschehen?

Und es stellt sich die Frage: Hat die von Menschen

gemachte Technik das Risiko offensichtlich

unterschätzt?

Ich war bisher kein ausgesprochener Atomkraftgegner.

Ich habe die Risiken gesehen,

besonders das Problem der Entsorgung auf

Jahrhunderte hinaus. Aber ich habe auch die

Probleme gesehen, die sich stellen, wenn wir

keine Atomkraft nutzen: die Ölvorräte gehen

zu Ende; die Verwendung von nachwachsenden

Rohstoffen zur Energieerzeugung birgt in sich

die Gefahr des Abbrennens von Regenwäldern;

Nahrungsmittel werden teurer; ein vermehrter

CO-2-Ausstoß wird kaum zu verhindern sein.

So habe ich - wie wohl viele - die Risiken zu

gering eingeschätzt. Jetzt wird es mir sehr

deutlich: Risiken dieser Art sind nicht akzeptabel.

Wir sind verantwortlich auch für die

Folgen, die nur eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit

haben. Es kann auch bei uns in

Deutschland mehr passieren als wir uns vorstellen

können.

Ich habe Vertrauen in die deutschen Ingenieure,

Techniker und politischen Verantwortlichen, die

über unsere Sicherheit wachen. Zugleich weiß

ich aber auch, dass es immer ein Restrisiko gibt.

Und gegenwärtig frage ich mich: Können wir

dieses Restrisiko tragen? Meines Wissens wird

die radioaktive Strahlung, die über das Wetter

auch Deutschland erreichen könnte, nicht unsere

Gesundheit betreffen. Aber die Angst vor

einem ähnlichen Gau in Deutschland ist jetzt

natürlich angesichts der zerstörerischen Bilder

in Japan auch bei uns da. Wer Angst hat, dem

hilft nur Vertrauen: Vertrauen in die Sorgfalt

und Verantwortlichkeit unserer Sicherheitsbehörden

und unserer Techniker, aber auch

Vertrauen in unsere Debattenkultur: Wenn wir

jetzt kritisch fragen, ob wir den Atomausstieg

nicht schneller auf den Weg bringen müssen,

dann ist dies im höchsten Maße vernünftig

und notwendig.

Vor allem aber dürfen wir Gottvertrauen haben,

Gott sei Dank. Das Leben ist ja voller Risiken:

noch heute kann ich bei einem Autounfall sterben

oder morgen kann eine Krebskrankheit bei

mir entdeckt werden. Ich kann dennoch ruhig

und vertrauensvoll leben, weil ich weiß, mein

Leben ist in Gottes Hand. „Du kannst nicht

tiefer fallen als nur in Gottes Hand“, wie es

Arno Pötzsch 1941 formuliert hat (EG 533, 1).

Darum kann ich trotz aller Risiken vertrauensvoll

in gewisser Weise auch ohne Sorgen und

fröhlich leben, weil ich weiß: „Ob ich schon

wanderte im finstern Tal, du Gott bist bei mir.“

(Psalm 23).

Diese Zuversicht lässt mich nun aber nicht

passiv bleiben - ganz im Gegenteil: Sie gibt mir

die Kraft, aktiv alles zu tun, um Risiken bei der

Energieversorgung zu minimieren, um Energie

zu sparen, um mich dafür einzusetzen, dass

die Ernährung der Weltbevölkerung gelingt,

um den von der Katastrophe Betroffenen zu

helfen. Am Anfang aller Hilfe steht das Gebet:

die Achtung und die Solidarität für Opfer und

Helfer. Das Gebet macht demütig und öffnet

so für Verantwortung.

So möchte ich Sie alle ermuntern, - trotz aller

Unglücksnachrichten auf Gott zu vertrauen,

die Not der Menschen in Japan im Gebet, im

Gottesdienst oder auch in eigenen Fürbittandachten

vor Gott zu bringen, zu spenden und

sich an der Diskussion in unserem Land über

unsere Energieversorgung zu beteiligen. Gott

segne all unser Tun und er behüte uns.

Herzlichst Ihr

Dr. Johannes Friedrich

Landesbischof


CULTURAL SINGERS & DANCERS AUS NAMIBIA

Die 14 Mitglieder von THLOKOMELA leben

in den Armutsvierteln der namibischen

Landeshauptstadt Windhoek. Aber sie lassen

sich nicht unterkriegen. Stattdessen richten sie

sich immer wieder auf mit ihrer Musik. Sie verbinden

die traditionellen, afrikanischen Werte

mit ihrem christlichen Glauben. Bei ihren Konzerten

geben die „cultural singers + dancers“ ei-

in concert

Ökumene

Gospelkonzert am 8. Mai 2011, 20.00 Uhr in der Kreuz-Christi-Kirche, Weißenhorn

nen Einblick in die Alltagsfreuden und -sorgen,

wie sie in einem „informal settlement“ Namibias

typisch sind. Lassen Sie sich mitreißen und von

ihrer Musik begeistern.

Der Eintritt ist frei; wir erbitten jedoch am Ausgang

Spenden zur Finanzierung der Unkosten

von Thlokomela.

Pfr. Andreas Erstling

Impressum: „Augustana Aktuell“, Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Weißenhorn; Herausgeber:

Evang.-Luth. Kirchengemeinde, Schubertstraße 18-20, 89264 Weißenhorn; Tel: 07309/3568 Fax: 07309/921724;

E-Mail: pfarramt.weissenhorn@elkb.de; Homepage: http// www.weissenhorn-evangelisch.de; Gestaltung: Andreas u. Elke

Erstling, Kerstin Kürth; Fotos: Thomas Baum u.a. , Auflage: 2200 Exemplare; Gemeindebriefdruckerei Oesingen; Titelbild:

Osternachtsfeier (gep); Bankverbindung: Raiffeisenbank Weißenhorn Nr. 7 112 009 (BLZ 730 611 91) und Sparkasse

Weißenhorn Nr. 430 538 900 (BLZ 730 500 00)

Foto: gep

Foto: gep

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Geburtstage

Y lichen

Glückwunsch!

April

Annemarie Przewodnik, Pfaffenhofen, 84

Manfred Schlierf, Weißenhorn, 73

Heinz Holder, Weißenhorn, 76

Irene Künitz, Witzighausen, 82

Ursula Kaluza, Weißenhorn, 75

Andrej Grasmik, Weißenhorn, 83

Viktor Wiedemann, Pfaffenhofen, 70

Lydia Abt, Weißenhorn, 88

Wolfgang Thieme, Weißenhorn, 74

Rudolf Fabis, Weißenhorn, 73

Rosemarie Fiedler, Pfaffenhofen, 71

Dietlind Kluge, Weißenhorn, 71

Helga Vogelgesang, Weißenhorn, 71

Horst Subatzus, Witzighausen, 89

Heidlinde Riedeberger, Weißenhorn, 70

Gebhard Staudenrausch, Weißenhorn, 82

Siegfried Usenbenz, Pfaffenhofen, 74

Elisabeth Kopecky, Weißenhorn, 87

Marianne Rosenkranz, Weißenhorn, 76

Klaus-Jürgen Sammet, Pfaffenhofen, 70

Friedrich Kircher, Roggenburg, 74

Gisela Schmidberger, Weißenhorn, 72

Brunhilde Köbel, Weißenhorn, 88

Gabriele Braunwald, Weißenhorn, 77

Helene Feuersenger, Weißenhorn, 94

Lieselotte Lippert, Hegelhofen, 86

Klara Walter, Pfaffenhofen, 74

Hans Günther Lehnert, Weißenhorn, 71

Geschützte Daten im Internet!

Brigitte Geißler, Weißenhorn, 70

Arno Jänchen, Pfaffenhofen, 71

Else Backeler, Weißenhorn, 89

Dietmar Franke, Weißenhorn, 71

Friedhelm Wagener, Pfaffenhofen, 71

Maria Rabek, Weißenhorn, 76

Emma Gfrereis, Weißenhorn, 85

Mathilde Seitzer, Pfaffenhofen, 86

Wir veröffentlichen die

Geburtstage ab dem 70. Lebensjahr.

Allen anderen Geburtstagskindern

wünschen wir ebenfalls Gottes Segen.

6

Mai

Dorothea Henke, Witzighausen, 71

Horst Megele, Weißenhorn, 71

Klaus Pschollkowski, Roggenburg, 73

Klaus Moorahrend, Weißenhorn, 73

Grete Sziklai, Pfaffenhofen, 73

Ingeburg Quarch, Weißenhorn, 82

Maria Luise Klaus, Weißenhorn, 79

Inge Kempf, Weißenhorn, 78

Hermann Schneider, Weißenhorn, 75

Karl Miehle, Weißenhorn, 73

Lothar Doster, Witzighausen, 80

Anna Lutsch, Weißenhorn, 91

Hedwig Megele, Weißenhorn, 77

Herbert Köbel, Weißenhorn, 82

Anja Kowalewski, Weißenhorn, 70

Barbara Müller, Roggenburg, 76

Gundula Panser, Weißenhorn, 70

Klaus Rischke, Weißenhorn, 72

Renate Rotter, Weißenhorn, 72

Frieda Kraft, Witzighausen, 71

Brigitte Trumm, Pfaffenhofen, 70

Frida Fischer, Weißenhorn, 87

Dietrich Bey, Weißenhorn, 72

Brunhilde Endres, Weißenhorn, 76

Hedwig Konnerth, Weißenhorn, 81

Elenora Braun, Weißenhorn, 78

Geschützte Daten im Internet!

Elsbeth Tomm, Witzighausen, 88

Helene Keller-Frasch, Weißenhorn, 80

Bodo Pschollkowski, Roggenburg, 72

Werner Heilig, Weißenhorn, 73

Bärbel Ritter, Weißenhorn, 70


Gemeindenachmittag

Seit 200 Jahren ist der schwarze Talar mit

dem weißen Beffchen die vorgeschriebene

Amtstracht und das eindeutige Erkennungszeichen

evangelischer Pfarrer. Beim Gemeindenachmittag

am 7. April, 15.00 Uhr, wird Pfr.

Andreas Erstling unter dem Titel

Evangelisch betucht“ über die

Entstehung und Entwicklung

der Amtskleidung in der

evangelischen Kirche berichten.

Wir laden Sie herzlich zu

unserem Gemeindenachmittag in

das Augustana-Zentrum ein.

Neben dem Vortrag gibt es auch

genügend Zeit für Begegnungen

und Gespräche sowie Kaffee und Kuchen. Das

„Gemeindenachmittagsteam“ freut sich über

Ihren Besuch.

Andacht zur Todesstunde

Am Karfreitag, dem 22. April 2011,

wird es in der evangelischen

Kirche in Pfaffenhofen erstmalig

um 15.00 Uhr eine

Andacht zur Todesstunde Jesu

Christi geben. Sie wird gestaltet

von Pfr. Thomas Pfundner und

ersetzt den bisherigen Vormittagsgottesdienst

an diesem Tag. Einen

Beicht- und Abendmahlsgottesdienst

am Karfreitagvormitag wird

es dafür nur in der Kreuz-Christi-

Kirche in Weißenhorn geben, so

dass Sie in Zukunft an diesem Tag zwischen

zwei verschiedenen Gottesdienstangeboten

wählen können.

Osternacht im Guten Hirten

Zur Feier der Osternacht laden wir ganz herzlich

am Ostermorgen um 6.00 Uhr in den Guten

Hirten nach Pfaffenhofen ein. Dabei wird

es diesmal in der Osternacht endlich wieder

einmal eine Taufe geben. Seit alter Zeit ist die

KLEINANZEIGEN

Gemeinde aktuell

Osternacht ein besonderer

Tauftermin, weil sie die Bedeutung

neuen Lebens anschaulich

zum Ausdruck

bringt. Im Anschluß an

den Gottesdienst laden

wir alle Gottesdienstbesucher

sehr herzlich zum

Osterfrühstück ein, und die Kinder dürfen

im Pfarrgarten rund um den Guten Hirten nach

gefüllten Osternestchen suchen.

Osterbrunch im Augustana

Haben Sie Lust auf einen gemütlichen

Brunch am Ostermontag? Wir

laden dazu herzlich in das Augustana-Zentrum

ein. Lassen Sie sich in

gepflegter Atmosphäre mit zahlreichen

Köstlichkeiten verwöhnen. Alle

Speisen (Frühstück und Mittagessen)

sowie alle Getränke (z.B. Kaffee, Tee,

Sekt) sind im Pauschalpreis von 12,-

Euro pro Person enthalten. Kinder

bis 12 Jahre zahlen die Hälfte. Bitte

melden Sie sich rechtzeitig im Pfarrbüro (Tel.

07309/3568) an!

Feuerwehrzufahrt

Hinter dem Augustana-Zentrum wurde aus

Sicherheitsgründen eine befestigte Zufahrt zu

unserem Kirchengrundstück und zum Innenhof

geschaffen. Sie nützt uns darüber hinaus

auch bei Materialfahrten für verschiedene

Veranstaltungen. Die Errichtung dieser Zufahrt

wurde von der VR-Bank Weißenhorn mit einer

großzügigen Spende unterstützt.

7


8

Termine

Evangelische Gottesdienste

April

Tag

Weißenhorn

Kreuz-Christi-Kirche

03.04. Lätare 10.00 Konfirmation (Kath. Stadtpfarrkirche) E

10.04. Judica

09.45

11.00

Gottesdienst

Taufgottesdienst

Pfaffe

Zum gut

KiGO E 08.30 Gottesdien

16.04. Samstag 15.30 Ökumenischer Kreuzweg E

17.04. Palmsonntag 09.45 Gottesdienst KiGo W 11.00 Gottesdien

21.04. Gründonnerstag 19.00 Tischabendmahl m. AM/S E

22.04. Karfreitag 09.45 Beichtgottesdienst m. AM E 15.00 Andacht zu

24.04. Ostersonntag 09.45 Festgottesdienst m. AM E 06.00 Osternacht

25.04. Ostermontag 09.30 Gottesdien

Mai

01.05. Quasimodogeniti 09.45 Gottesdienst W 19.00 Gottesdien

08.05. Miserikordias Domini 09.45 Familiengottesdienst T 08.30 Gottesdien

15.05. Jubilate 09.45 Gottesdienst KiGo B 11.00 Gottesdien

22.05. Kantate 09.45 Gottesdienst KiGo P 08.30 Gottesdien

29.05.

Juni

Rogate 09.45 Gottesdienst KiGo E 08.30 Gottesdien

05.06. Exaudi 09.45 Gottesdienst KiGo E 19.00 Gottesdien

Und wohin gehen Sie?

1. Konfirmandenelternabend

20.00 Uhr Donnerstag 12.05./AGZ

Gemeindenachmittag

15.00 Uhr Donnerstag 07.04./05.05./AGZ

Gitarrenspielkreis

19.30 Uhr 14.04.+05./19.05./AGZ

B = Prädikant Baum / E = Pfr. Erstling / P = Pfr. Pfundner / T = Team / W=

AM = Heiliges Abendmahl mit Wein / AM/S = Heiliges Abendmah

KiGo = Kindergottesdienst in der Kreuz-Christi-Kirche - parallel zum Ha

Von-Anfang-an-Gottesdienst

18.00 Uhr Samstag 16.04./28.05./AGZ

Aktive Senioren

15.00 Uhr Donnerstag 28.04./19.05./ZGH

Pfaffenhofen-Kreative

19.30 Uhr Dienstag 05.04./03.05./ZGH

Alpha-Kreis

20.00 Uhr Do. 07./14.04.+05./12./26.05.


nhofen

en Hirten

st E

st W

r Todesstunde P

sfeier E

st P

Witzighausen

Gottesdienstraum

2011

st B 08.30 Gottesdienst W

st P

st B

st P

st E

st E 08.30 Gottesdienst P

Lektorin Winter

l mit Saft

uptgottesdienst

KV-Sitzung

19.00 Uhr Dienstag 12.04./AGZ

Kirchenchor

20.00 Uhr jeden Dienstag, AGZ

Kreuzbund

19.30 Uhr jeden Donnerstag, AGZ

Ökumenischer Kreuzweg

15.30 Uhr Samstag 16.04 Treffp.: Claretinerkolleg

Gospelchor Joyful Voice

19.00 Uhr jeden Mittwoch, AGZ

Posaunenchor

20.15 Uhr jeden Mittwoch, AGZ

Mutter-Kind-Gruppen

9.30 Uhr Di., Mi. + Fr., AGZ

Jugendlounge

17.30 Uhr jeden Freitag, AGZ

Termine

Öffnungszeiten Pfarrbüro:

Pfarramtssekretärin Kerstin Kürth

Di.-Fr. jeweils von 08.00 - 12.00 Uhr

Do. zusätzl. von 16.00 - 18.00 Uhr

Kontakt:

Weißenhorn, Schubertstr. 18-20, Tel. 07309/3568

eMail: pfarramt.weissenhorn@elkb.de

Foto: gep

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Ostern

Ist Jesus von den Toten auferstanden?

Karfreitag um das Jahr 30 ist Jesus am

Ende: Der Mann, der Kranke durch Zuwendung

heilte und seine Feinde liebte, ist tot. Die Sache

Jesu steckt in der Sackgasse. Was dann

geschieht, kann man sich bis heute nicht erklären.

Die Jünger sagen, Jesus lebe. Sie werden

von Optimismus erfasst und verbreiten die

Osterbotschaft und Jesu Botschaft der Liebe

in aller Welt.

In der Folge wird der Auferstehungsglaube für

viele Generationen von Christen zur Bastion

gegen die Angst. Jesu Auferstehung gilt als

Beweis, dass das Leben nach dem Tod weitergeht.

Die Auferstehungshoffnung hilft ihnen

über großes Leid hinweg: über Kindstod, Hunger

und Pest.

Man kann nicht an Christus glauben, ohne zugleich

an seine Auferstehung von den Toten zu

glauben, sagt schon der Apostel Paulus. „Ist

Christus nicht von den Toten auferweckt, so

ist euer Glaube vergeblich“, schreibt er im 1.

Korintherbrief 15,17.

Dieser Satz ist eine Zumutung. An kaum einem

anderen Bibelvers beißen sich aufgeklärte

Christen die Zähne so sehr aus wie an

10

diesem. Denn die Auferstehung widerspricht

wissenschaftlicher Vernunft. Und dann noch

die Geschichten, die die Evangelisten erzählen!

Der gerade aus dem Grab auferstandene Jesus

habe vor den Augen der Jünger gebratenen

Fisch gegessen, berichtet das Lukasevangelium

(24, 36-49), ganz wie ein Wesen aus Fleisch

und Blut. Müssen Christen so etwas wirklich

glauben?

Erklärungen können die Auferstehungshoffnung

in Teilen nahebringen. Doch letztlich

wirkt der Glaube an Jesu Auferstehung nur,

wenn dies dazugehört: dass Jesus leibhaftig

auferstand und nicht im Grab verweste. Alle

anderen Ostergeschichten kann man für ausschmückende

Legenden halten, dem Auferstehungsglauben

schadet das nicht.

Wer nur an Beweise glaubt, für den ist der

Glaube an Jesu Auferstehung eine Torheit.

Vielleicht können wir aber mit zwei Wahrheiten

leben: mit einer, die sich beweisen lässt,

und mit einer, die Mut zum Leben macht.

Burkhard Weitz

Aus „chrismon“, das evangelische Monatsmagazin

der Evangelischen Kirche. www.chrismon.de

Foto: DEKT


Ein herzliches Dankeschön für die treue

Unterstützung unserer Gemeindearbeit durch

Ihre Spenden und Kirchgeldzahlungen! Ohne

sie wären viele Aufgaben in unserem Gemeindeleben

nicht zu verwirklichen.

Für jede einzelne Gabe möchte ich mich

auf diese Weise noch einmal ganz herzlich

bedanken. Sie helfen dadurch mit, Notlagen

zu lindern und wichtige Aufgaben in der

Kirchengemeinde zu schultern.

Spendenbericht

Danke für Ihre Unterstützung!

Immer wieder stehen wir in der Gemeindearbeit

vor neuen ungeahnten Herausforderungen.

Die Not vieler Menschen wird nicht

weniger. Und die steigenden Lebenshaltungskosten

machen auch vor den Kirchentüren

nicht halt.

Deshalb erbitte ich auch weiterhin Ihre Unterstützung.

Dass wir transparent und nachprüfbar

mit den anvertrauten Geldern umgehen,

soll die Zusammenstellung aller Gaben zeigen.

Pfr. Andreas Erstling

Evang.-Luth. Kirchengemeinde Weißenhorn

Jahr 2008 2009 2010

Kasualien

Taufen 31 25 31

Konfirmanden 28 47 36

Trauungen 6 5 12

Beerdigungen 29 23 32

Kircheneintritte 8 11 13

Gaben

Diakonie-Frühjahrssammlung 622,00 Euro 617,50 Euro 888,50 Euro

Diakonie-Herbstsammlung 853,20 Euro 906,80 Euro 925,70 Euro

Brot für die Welt 7.982,23 Euro 7.012,02 Euro 6.424,86 Euro

Spenden für unsere Kirchengemeinde 14.501,64 Euro 12.274,33 Euro 10.910,83 Euro

Spenden für diakonische Aufgaben 6.427,56 Euro 2.613,52 Euro 3.738,77 Euro

Spenden für den Gemeindebrief 4280,20 Euro 4.351,00 Euro 4.322,00 Euro

Kirchgeld 6.990,00 Euro 7.488,00 Euro 7.383,00 Euro

Kollekten und Klingelbeutel 11.475,47 Euro 11.430,51 Euro 11.921,71 Euro

11


12

Kasualien

TAUFE

Konfirmation

Beerdigung

LebensSchritte

Rabea Schraml, Weißenhorn

Maximilian Marka, Dietenheim

Liliana Bitterolf, Witzighausen

Lisa Nadine Lehnert, Roggenburg

Kim Anderssohn, Jan Bauhofer, Lucas Biberacher,

Alicia Claus, Philipp Dietze, Kevin Engelhardt,

Dominik Fett, Heiko Geiger, Tobias

Geiger, Christopher Gropp, Charlotte Grün,

Juliane Hardegger, Eva-Maria Hennrich, Lina

Heuberger,Julian Hoffmann, Lukas Jäger,

Johanna Krätschmer, Nadine Luik, Julia

Mackert, Bettina Manghard, Daniel Mayer,

Kirstin Meiners, Lena, Messerschmied,

Naomi Miller, Svenja Mödinger, Alexander

Müller, Catharina Pantermehl, Jessica Paukner,

Paula Rehm, Stefan Riedmiller, Jessica

Roeder, Sammy Schenk, Robin Schreiber,

Dennis Strikinac, Max Suchant, Marc Tiburg,

Maximilian Trost, Daniela Viererbl, Megan

Wood, Vincent Zimmer

Dieter Alois Gfrereis, Weißenhorn

Reinhard Walter Gustav Lipke, Weißenhorn

Ernst Gotthold Holder, Pfaffenhofen

Karl Siegfried Maier, Pfaffenhofen

Gertrud Gisela Eggstein, Pfaffenhofen

Günter Misterrek, Illertissen-Tiefenbach

Karl Heinrich Meyer, Weißenhorn


Meditation

„Wer nur an Beweise glaubt, für den ist der Glaube an Jesu Auferstehung eine Torheit.

Vielleicht können wir aber mit zwei Wahrheiten leben: mit einer,

die sich beweisen lässt, und mit einer, die Mut zum Leben macht.“

Burkhard Weitz

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Gemeindefahrt

Auf Philipp Melanchthons Spuren

Gemeindeausflug nach Maulbronn und Bretten

Ein gemeinsamer Ausflug der beiden Kirchengemeinden

Weißenhorn und Holzschwang

führt uns in diesem Jahr in das Kloster Maulbronn,

eine ehemalige Zisterzienserabtei in

Baden-Württemberg. Sie gilt heute als die

am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage

nördlich der Alpen. Alle Stilrichtungen

und Entwicklungsstufen von der Romantik bis

zur Spätgotik sind hier vertreten. Das Kloster

Maulbronn gehört seit 1993 zum Weltkulturerbe

der UNESCO und beherbergt heute ein

evangelisches Gymnasium.

Nach der Klosterführung kehren wir im „Weingut

Kelterhof“, einer echt schwäbischen Besenwirtschaft,

ein und lassen uns mit hausgemachten

Köstlichkeiten verwöhnen. Am

Nachmittag besuchen wir die Melanchthonstadt

Bretten und entdecken im Rahmen einer

Altstadtführung das „Brettener Hundle“ sowie

14

Klosteranlage Maulbronn

Zeugnisse einer mehr als 1200-jährigen Stadtgeschichte.

Anschließend haben Sie mit dem Melanchthonhaus

Gelegenheit, das zweitgrößte reformationsgeschichtliche

Museum in Deutschland

zu besuchen, oder sich im nahegelegenen

Melanchthoncafé verwöhnen zu lassen. Nach

einer Andacht in der evangelischen Kreuzkirche

treten wir am späten Nachmittag wieder

die Heimreise an.

Pfr. Thomas Pfundner,

Pfr. Andreas Erstling

Termin: Donnerstag, 19. Mai 2011

8.00 Uhr Abfahrt Weißenhorn

8.15 Uhr Abfahrt Holzschwang

Fahrtkosten: 25,00 Euro

(incl. Kloster- und Altstadtführung)

Anmeldung im Evang.-Luth. Pfarramt

Foto: Erstling


Junge Gemeinde

15


GemeindeAktiv

Mitarbeiterin im Kirchengemeindeamt

Brigitte Opitz arbeitet als

Verwaltungsangestellte

im Kirchengemeindeamt.

Sie bucht die Ausgaben

und Einnahmen unserer

Gemeinde und hält enge

Verbindung zum Dekanat.

Außerdem ist sie mit dem

Evangelischen Bildungswerk

befasst und singt im

Gospelchor Joyful Voice.

Jugendlounge

come in and find friends

Jeden Freitag von 17.30 - 19.30 Uhr im Augustana-Zentrum, Weißenhorn

www.weissenhorn-evangelisch.de

Foto: Baum

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