Weil Genuss Chefsache ist ...

glverlag

Weil Genuss Chefsache ist ...

06

November / Dezember 2011 · 2. Jahrgang · ISSN-2190-9202 · 4,50 E · www.glverlag.de

SU

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch & Stadt Bonn

ERlEBniSgaStRonom ChRiStoph KappES vERzauBERt DiE gäStE

Weil Genuss Chefsache ist ...

Sieg

Rhein

SiegBurg

Neue Interessen-

gemeinschaft fördert die

lokale Wirtschaft

NiederkaSSel

Hightec aus Lülsdorf

begegnet uns in Dingen

des Alltags

TroiSdorf

Mit Ökoprofit Energie-

kosten sparen und die

Umwelt schützen

HeNNef

Dank Telekom-Ausbau

haben nun 94 Prozent

der Hennefer DSL

loHmar

Bürgerstiftung schüttet

11.000 Euro an Vereinsleben

aus

Bad HoNNef

Erstes Industriegespräch

im nach Berliner Vorbild im

Physikzentrum

ST. auguSTiN

Neues Image soll die

Stadt für die Zukunft neu

platzieren

NeuNkircHeN SeelScHeid

Bergisch-hoch-vier stellt

erste Gästebroschüre der

Region vor

WiNdeck

Wirtschaftsförderung

gründet neue Online-Börse

für Immobilien

BoNN

Erste Mietverträge für das

Rheinwerk 3 im Bonner

Bogen


„Persönliche Betreuung.“

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Wir, das Private Banking Team der VR-Bank Rhein-Sieg,

bieten Privatkunden, Unternehmen und Stiftungen die

Kompetenz, ihr Vermögen dauerhaft zu sichern und zu

mehren. Und dies sogar TÜV geprüft.

Unser Antrieb ist mit Ihnen erfolgreich zu sein.

www.vrbankrheinsieg.de

Wir

mögen es

individuell,

Sie auch?

Wir machen den Weg frei.


SU •kontakt • Nr. 06 / 2011

iNHalT

PROFIL

SERIE - Die Erfolgreichen im Rhein-Sieg-Kreis 4

Erlebnisgastronomie Christoph Kappes

DAS GESPRäCH - Pflegedienste 6

Rhein-Sieg/Rhein-Berg gGmbh

REGIO

FHDW - Ministerin Schavan zu Besuch 7

Wieder Reise-Messe in Köln 8

Müllberg wird Bildungsstätte 10

Kinderbetreueung rund um die Uhr 12

Podiumsdiskussion der MIT Rhein-Sieg 13

Handwerk in der Region im Aufwind 14

LOKAL

SIEGBURG - Siegwerk feiert Jubiläum 16

NIEDERKASSEL - Shell macht

beim Pipelinebau Zugeständnisse

17

TROISDORF - Richtfest bei der DHL 18

HENNEF - CONET zieht gute Bilanz 20

LOHMAR - Europäischen Energy

Award für Klimaschutz erhalten

21

KÖNIGSWINTER - Prämien für viele

Weine aus dem Siebengebirge

22

BAD HONNEF - Industriegespräche 22

SANKT AUGUSTIN - Hans Meiser

unterstützt die Kinderklinik

23

MUCH - 590km Dienstweg per Rad 24

WINDECK - Erste Wertstofftonne ist da 25

BONN - Chancen der Wissenswolke 26

NACHBARSCHAFT - Wettbewerb

„Unser Dorf hat Zukunft“- Sieger stehen fest

27

SERVICE

ENERGIE - Marketing-Preis vergeben 28

MARKT - Der Buch-Markt wächst 30

AUTO - Neues von Mercedes 32

AUTO - Der Kraftprotz von BMW 33

GOLF - Die besten Putter der Welt 34

TOURISMUS - Kultur-Urlaub in Holland 36

GASTRONOMIE - Hotel des Jahres 38

GESUNDHEIT - Burn-out und nun? 40

StEuERN RECht FINANzEN

u. a. – Steuervereinfachung ab 41

– Bankenverantwortung

– Humor in der Krise

– Krisenmanagement

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 · 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 · www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media · Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Die Baumallee zu Schloss Strauweiler - einfach nur schön ...

So schön präsentierte sich der Herbst in den letzten Wochen. Oft sonnig wie hier die Baumallee, die

den Weg zum Schloss Strauweiler in Odenthal begleitet. Ein optisches Kleinod in einer Gemeinde, die

ihre Stärke inzwischen deutlich in den Bereichen Tourismus, Kultur und Natur gefunden hat und das

auch unter dem Aspekt der Wirtschaftsförderung.

ediTorial

Befreiungsschlag

Na also, geht doch! Das

Festspielhaus ist nicht

vergessen. Beethoven-

Freunde nicht nur in

Bonn reiben sich die Augen.

Am 24. November

wird der Stadtrat über

eine Vorlage abstimmen, die der OB, sein

Kulturdezernent und der Stadtbaurat soeben

vorgelegt haben. Danach soll das viel

diskutierte Schmuckstück bis 2020 höchst

attraktiv in der Rheinaue nahe dem Posttower

eine auffallende Heimstatt finden. Ein

Befreiungsschlag für den Oberbürgermeis-

ter und für die Stadt. Denn fast scheint es

so als bekäme er das mit dem WorldCC

auch noch hin. Und das Bemerkenswerte ist

des OB’s Überzeugung: „Beethoven schafft

Arbeitsplätze“. Jürgen Nimptsch sieht das

Konzerthaus als Impulsgeber für die Wirtschaft.

Nicht zuletzt soll sie es ja auch finanzieren.

Schon macht das Wort von einer

„neuen Großstadt Bonn“ die Runde.

Gemach, kann ich da nur sagen. Aber es

hört sich doch alles so wunderbar an ...

oder finden Sie nicht?

Frank Kuckelberg, Herausgeber

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Lokale Redaktion: Thomas Heinemann

Tel.: 0 22 41 - 8 66 29 89 · Mobil: 0163 - 8 46 65 69

E-Mail: th@thomas-heinemann.com

Layout: Christoph Dettmar Mediengestaltung

Druck: Köllen Druck, Bonn

SU·kontakt – 6x jährlich

im Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch und Bonn

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2012.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: Januar / Februar 2012

Anzeigenschluß: 20. Dezember 2011

SU•kontakt 06/11

3

IMPRESSUM


4

PROFIL DIE ERFOLGREIChEN

Nicht nur Liebhaber gepflegter

Esskultur geraten beim Anblick der

essbaren Kunst- und Meisterwerke

von Christoph Kappes ins Schwärmen.

In der Serie „Die Erfolgreichen“

verrät der Erlebnisgas-

tronom aus Lohmar, dass Genuss

durch und durch Chefsache ist.

SU•kontakt 06/11

Erlebnisgastronom Christoph Kappes

verzaubert menschen mit kulinarischen genüssen

Weil Genuss einfach

Chefsache ist

sollte ich Dirigent werden“

sagt Christoph Kappes, „das

„Eigentlich

war der Wunsch meines Vaters.“

Doch es kam ganz anders. Zum Glück,

mögen seine Fans sagen. Nach einer Ausbildung

zum Metzger in Hennef, einer

Ausbildung zum Koch im Intercontinental

Köln sowie diversen Zwischenstationen in

der gehobenen Kölner Hotel-Gastronomie

wagte der Lohmarer 1995 die Gründung

eines eigenen Catering-Unternehmens.

Heute dirigiert Christoph Kappes die

Kochlöffel, komponiert kulinarische Sinfonien

und begeistert damit jährlich tausende

Menschen. Und das derart erfolgreich, dass

die Liste an namhaften und begeisterten

Kunden aus Industrie, Wirtschaft und Politik

zu lang wäre, um sie hier aufzuzählen.

Doch mit seinem Erfolg zu prahlen, das

käme dem leidenschaftlichen Koch nie in

den Sinn. Er lässt lieber seine begeisterten

Kunden sprechen. Und nur beiläufig

erwähnt er in einem Nebensatz, dass sich

der damalige Bundespräsident Horst Köhler

bei ihm in einem persönlichen Brief für das

hervorragende Essen bedankt habe.

Christoph Kappes Blick geht nur selten

zurück, sondern stets nach vorne, immer

auf der Suche nach neuen kulinarischen

Raffinessen, nach einmaligen Genusserlebnissen:

„Ob rustikales Rittermal oder molekulare

Küche – Hauptsache, es ist eine

Herausforderung.“ Denn ein Essen von der

Stange, aus einem Katalog, das gibt in seinem

preisprämierten Ausbildungsbetrieb

„C.K. – Die Erlebnisgastronomie“ ebenso

wenig wie Langeweile: „Wir bieten kulinarische

Erlebnisse an, vom klassischen Catering

bis zu ganz außergewöhnlichen Events.

Ob Baustellenparty, eine mehrere Meter

lange Rittertafel in einem Schloss, ein Grillfest

mitten im Wald oder ein Heißluftballon-

Event, bei dem unsere Gäste am nicht planbaren

Landeort mit einem Buffet überrascht

werden, wir sind da grenzenlos kreativ und

flexibel.“

Gerade bei Firmen- und Familienfeiern

ist der Rundum-Service, den Christoph Kappes

mit seinem Team bietet, sehr begehrt.

„Mit uns erhält man auf Wunsch wirklich

alles aus einer Hand.

Von der passenden Location über das

komplette Equipment mit Besteck, Tellern,

Gläsern und dem geschulten Servicepersonal

bis zur hochwertigen Dekoration reicht

unsere Palette“ sagt Kappes und zeigt auf


PROFIL

seinen Fundus: Unzählige Regalmeter mit ausgefallener Dekoration,

dazu sechs Überseecontainer als zusätzliche Lagerfläche.

„Fragen sie mich nicht, wie viele Teile es sind, ich weiß es wirklich

nicht“ sagt Christoph Kappes, „ständig kommen neue Sachen

dazu.“ Dafür sorgen nicht etwa nur seine Frau Anja oder Mutter

Magdalena, die im Unternehmen mitarbeiten, sondern der Chefkoch

persönlich: „Genuss ist einfach Chefsache und das Auge

isst bekanntlich mit. Ich bin ein detailverliebter Perfektionist und

gehe immer mit offenen Augen durchs Leben, auf der Suche

nach neuen Highlights.“ Highlights, wie kleine Servierschalen, die

eigentlich für das segelförmige Luxushotel „Burj al Arab“ in Dubai

entworfen worden waren, oder ein Konzertflügel von 1906, dessen

großer Korpus nun, von innen beleuchtet, als Servierschale

für Nachtischgläser dient.

So außergewöhnlich Christoph Kappes Ideen auch sind, in Sachen

Unternehmensplanung setzt er auf ein solides Fundament.

Den elterlichen Hof in den Lohmarer Höhenlagen zugunsten

eines größeren Standortes zu verlassen, das käme ihm nie in den

Sinn: „Es war kein einfacher Weg bis hierhin, mit vielen Hürden

von allen Seiten. Aber die Lage ist gut, mit unseren Kühl- und Lieferfahrzeugen

sind wir auch schnell im Köln-Bonner Raum oder

auch im Bergischen Land.“

Fast noch wichtiger ist ihm das tägliche gemeinsame Mittagessen

mit Familie und Mitarbeitern. Da darf es auch mal gute

Hausmannskost geben, wie Christoph Kappes gerne zugibt:

„Man glaubt es kaum, aber so eine richtig saftige, knackige Bockwurst,

dazu eine Scheibe frisches Landbrot und etwas hausgemachten

Kartoffelsalat, das ist doch ein wahrer Genuss, oder?“

FLEISCHHAUER

Autohaus Fleischhauer

ER FAHREN SIE KOMPETENZ.

Ihre Partner für

starke Marken

Kompetente Betreuung rund

um Ihre Mobilität

Die komplette Modellpalette

von Volkswagen, Skoda, Audi, Seat und Porsche

fi nden Sie in den zehn Filialen der Fleischhauer

Unternehmensgruppe. Über 1.000 Neuwagen

stehen bei uns abholbereit. Darüber hinaus

bieten wir ständig mehr als 1.500 sofort lieferbare

gebrauchte Fahrzeuge, Werks-, Dienst-

oder Vorführwagen. Und alle Leistungen mit

der gewohnten Qualität und Sicherheit der

Fleischhauer Unternehmensgruppe. Probe-

Fahrspaß inklusive gibt es für Sie in einem

unserer über 300 Vorführwagen. Nahezu jedes

Ihrer Wunschmodelle können Sie nach Absprache

Probe fahren.

Über 1.500 erstklassige Gebrauchte

werden von uns täglich auf Herz und Nieren geprüft,

bevor sie in die Riesenauswahl von über

1.500 Fahrzeugen kommen. Sie fi nden bei uns

nicht nur erstklassige Gebrauchtwagen von

Volkswagen, Skoda, Audi, Seat und Porsche,

sondern auch viele Fremdfabrikate.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Nutzfahrzeuge

Volkswagen Zentrum Bonn

Autohaus Jacob Fleischhauer GmbH & Co. KG

Bornheimer Str. 206-220 · 53119 Bonn

Tel. (0228) 72 64-982 · Fax (0228) 72 64-150

Autohaus Jacob Fleischhauer

GmbH & Co. KG

Frankfurter Str. 665-675 · 51145 Köln

Tel. (02203) 37 07-0

Fax (02203) 37 07-6633

www.fl eischhauer.com

SU•kontakt 06/11

5


6

PROFIL DAS GESPRäCh

SU•kontakt 06/11

SU.kontakt: Und für die Pflegedienste

Rhein-Sieg/Rhein-Berg mit der Sozialstation

in Hennef ist es auch ein flächenmäßig

großer Markt. Sie decken im Prinzip den

ganzen Rhein-Sieg-Kreis ab. Und das sogar

rund um die Uhr …

Alexandra Braun: „Ja, das ist richtig.

Als einer der wenigen Pflegedienste überhaupt

bieten wir eine komplette Tages-

und Nachtpflege an – neben einer 24-Stunden

Rufbereitschaft für pflegerische Notfälle.

Denn gerade in der Nacht suchen

viele Menschen Betreuung, manche brauchen

auch Hilfe bei Toilettengängen oder

bei der Lagerung im Bett. Bei uns bekommt

wirklich jeder Mensch seine ganz indi-

viduelle Pflege, ungeachtet der Tages- oder

Uhrzeit.

pflegedienste Rhein-Sieg/Rhein-Berg ggmbh machen das altwerden in den eigenen vier Wänden möglich

Zu Hause ist es immer noch am schönsten

Ein würdevolles Altern in vertrautem

Umfeld, in den eigenen

vier Wänden, das wünschen sich

heute mehr Menschen denn je. Und

dank der Pflegedienste ist das heute

kaum noch ein Problem.

Doch der demographische Wandel

und der Fachkräftemangel stellen

die Pflegedienste vor neue Herausforderungen.

Gut, wenn man dann auf ein

solides Netzwerk an Fachkräften und Standorten

zurückgreifen kann, wie es die Pflegedienste

Rhein-Sieg/Rhein-Berg gGmbH des

Deutschen Roten Kreuz tun können. Im Gespräch

mit SU.kontakt-Redakteur Thomas

Heinemann verraten die Teamleiterinnen

Alexandra Braun und Petra Kramer von der

Sozialstation Hennef sowie die Qualitätsbeauftragte

Monika Merkel, warum diese

Strategie so wichtig ist:

SU.kontakt: Immer mehr Menschen wollen

ihren Lebensabend zuhause verbringen.

Und immer mehr Pflegedienste haben dies

als Geschäftsfeld erkannt. Gibt es auf dem

Markt überhaupt noch Entwicklungspotenziale?

Monika Merkel: Auf jeden Fall. Nach

jüngsten Hochrechnungen wird die Zahl

der ambulanten Pflegefälle bis 2015 auf

das Dreifache im Vergleich zu heute ansteigen.

SU.kontakt: Kann man sich auf ein solches

Wachstum überhaupt vorbereiten?

Monika Merkel: Natürlich. Dank der

Vernetzung unter unseren Standorten im

Rhein-Sieg-Kreis sowie dem benachbarten

Oberbergischen Kreis und dem Rheinisch-

Bergischen-Kreis können wir bereits heute

schon sehr kurzfristig auf erhöhten Bedarf

reagieren. Wir sind im ständigen Wachstum

und für die Zukunft hervorragend aufgestellt.

Sorge bereitet uns dagegen der Fachkräftemangel.

SU.kontakt: Der berühmte „Pflegenotstand“,

der in Zukunft auf uns zukommen

wird?

Monika Merkel: Der Pflegenotstand ist in

Deutschland längst angekommen. Qualifizierte

examinierte Altenpfleger sowie Gesundheits-

und Krankenpfleger sind schwer

zu finden. Daher bieten wir seit Jahren auch

qualifizierte Berufsausbildung an. Es ist auf

jeden Fall ein Markt mit großer Zukunft.

SU.kontakt: Und was ist mit den Bedürfnissen

fernab der Grundpflege?

Petra Kramer: Wir bieten die komplette

Palette an mobilen sozialen Diensten und

haushaltsnahen Dienstleistungen an, eine

Art Rundum-Sorglos-Dienst. Von der Betreuung,

etwa beim Spazierengehen, über

die Begleitung zu Arztbesuchen bis zum

Zeitungvorlesen oder zum Theaterbesuch.

Ein Mensch braucht mehr als nur medizinische

Pflege, das wird zuweilen vergessen.

Alexandra Braun: Hinzu kommen Dienstleistungen

wie Einkäufe oder die klassische

Haushaltshilfen. Eben alles, was zum Altwerden

in den eigenen vier Wänden gebraucht

wird. Wir pflegen ein ständig wachsendes

Netz an Kooperationspartnern, mit

Sanitätshäusern, Ärzten und anderen Einrichtungen.

SU.kontakt: Nun kann man sich ausrechnen,

dass solche Zusatzleistungen sicherlich

viel kosten, oder?

Monika Merkel: Bei dieser Frage lassen

wir Niemanden im Regen stehen und

stehen mit Fachberatung zur Seite. Ob

Grundpflege, Mobile Soziale Dienste, Behandlungspflege

oder Verhinderungspflege

– wir helfen bei der Antragstellung für

Pflege- und Betreuungsgeldbezüge und

haben bislang immer eine für alle Beteiligte

sehr zufriedenstellende Lösung gefunden.


Public Relation

FAChhOChSChuLE DER WIRtSChAFt

Ministerin Schavan zu Gast in der FHDW

Bundesbildungsministerin

Annette Schavan informierte

sich in Bergisch

Gladbach über erfolgreiche

Projekte.

Ein Stopp ihrer Rundreise: die

Fachhochschule der Wirtschaft.

FHDW-Leiter Prof.

Dr. Stefan Kayser erläuterte der

Ministerin die erfolgreiche Verzahnung

von Studium und Praxisphasen

in Unternehmen. Auf

ihrem Rundgang durch die FHDW

besuchte sie eine Wirtschaftsinformatiker-Gruppe

während der

Besondere Auszeichnung

für FHDW-Dozenten in Polen

Im Rahmen des internationalen

Kongresses

„Computational Linguistic

Applications“ ist eine

Präsentation der FHDW

Bergisch Gladbach mit dem

Titel „Hierarchical Text Clustering

based on ICA“ als

beste Präsentation ausgezeichnet

worden.

Dem Leiter der Arbeitsgruppe

„Optimierte Systeme“,

Dr. Markus Borschbach,

wurde der „Best

Presentation Award“ für seinen

einstündigen Vortrag

am 17. Oktober in Jachranka

bei Warschau im Rahmen

der Thematiken „Translation

and knowledge extraction“

verliehen. Zusätzlich wurde

Dr. Borschbach für 2012

in ein steering commitee

berufen, welches sich mit

den thematischen Leitlinien

dieses jährlich stattfindenen

Events beschäftigt.

Alexander Kharlamov,

Herausgeber des russischen

Journals „Speech Technology“,

kündigte an, dass der

Beitrag der FHDW demnächst

auch in russischer

Sprache in seinem Journal

erscheint.

REGIO

Klausurvorbereitung. Danach stand sie Studierenden,

Professoren und Unternehmensvertretern

für einen Gedankenaustausch

zur Verfügung. „Der große Schatz Europas,

das sind die Talente der jungen Leute, und

die Hochschule hier ist so ein Talentschuppen“,

zeigte sich die Ministerin beeindruckt.

Die Ministerin war mit ihren CDU-Kollegen

aus dem Bundestag, Wolfgang Bosbach,

Landrat Rolf Menzel und dem CDU-Landratskandidaten

Dr. Hermann-Josef Tebroke

in Bergisch Gladbach auf Rundreise.

Mit uns den ersten

Karriereschritt!

Die Fachhochschule der Wirtschaft ist eine der

ältesten privaten Hochschulen in Deutschland.

Mit ihren dualen und berufsbegleitenden Studiengängen

Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik

eröffnet sie ihren Studierenden beste

Berufs- und Karrierechancen.

Bachelor- und Master-Abschlüsse

Praxisphasen in Unternehmen

International ausgerichtet

Kleine Gruppen, intensive Betreuung

Schneller Berufseinstieg

Info-Termine:

17. Nov. und 15. Dez. 2011, 18 Uhr

Hauptstraße 2, 51465 Bergisch Gladbach

02202 9527-02, info-bg@fhdw.de, www.fhdw.de

global automotive Forum in

China mit FhDW-Beteiligung

FHDW-Dozent, Professor Dr.

Stefan Bratzel, einer der führendenAutomotive-Spezialisten

Deutschlands weilte

Mitte Oktober in Chengdu,

China. Auf dem dort stattfindendem

„Global Automotive Forum“ hielt Bratzel

einen Vortrag über seine Erkenntnisse

zur Einführung elektrischer Autos

unter dem Titel: „What radical changes

will the electric car bring into the automotive

sector?“. Die Veranstaltung war

geprägt durch die Teilnahme weltweit

anerkannter Automotive-Spezialisten.

Bratzel, selbst gefragter Interviewpartner,

wenn es in Deutschland um Automotive-Themen

geht, kehrte mit vielen

neuen Erkenntnissen im Gepäck, von

denen sicherlich auch seine Studenten

in seinen Vorlesungen partizipieren

werden, zurück nach Deutschland .

Nächster

Studienstart:

Januar

SU•kontakt 06/11

7


8

REGIO

PHYSIO FORUM der Hit der MEDICA

Vom 16. bis 19. November 2011 ist das MEDICA PHYSIO FORUM in Halle 4, das etablierte

Forum für Physiotherapeuten, wieder Bestandteil der mit mehr als gut 4.500

Ausstellern aus 65 Ländern weltgrößten Medizinmesse MEDICA in Düsseldorf.

Es bildet eine wichtige Plattform für den Berufsstand und dürfte auch dieses Jahr im besonderen

Fokus des Fachpublikums stehen. Von den 137.200 Fachbesuchern der MEDICA

2010 interessierte sich fast jeder fünfte Besucher für den Themenbereich Physiotherapie

und Orthopädietechnik.

An allen Veranstaltungstagen referieren Experten der Verbände in je 20- bis 25-minütigen

Kurzvorträgen über klassische und neue Therapiemethoden, theoretische Hintergründe

und wissenschaftliche Erkenntnisse sowie neue Arbeits- und Tätigkeitsfelder für Physiotherapeuten.

In der Themenauswahl spiegeln sich die hohe Professionalität und Qualität

der physiotherapeutischen Leistungen, das sich wandelnde Berufsbild und die wachsende

Bedeutung der Physiotherapie im Gesundheitswesen wider.

Germanwings ab

März 2012 von

Köln/Bonn auch

direkt nach

Andalusien

SU•kontakt 06/11

Germanwings nimmt im kommenden Sommerflugplan

2012 mit einem wöchentlichen

Flug in das spanische Jerez de la Frontera

eine neue Verbindung ab Köln/Bonn auf.

Damit baut die Günstig-Airline ihr umfangreiches

Streckenangebot am größten

Standort um ein weiteres attraktives Ziel

aus. Die Flüge starten ab dem 25. März

2012 jeweils sonntags um 7.40 Uhr. Der

Germanwings Airbus A319 erreicht den

Flughafen in der südspanischen Region

planmäßig genau drei Stunden später. Der

Rückflug startet um 11.15 Uhr und erreicht

Reisemesse in Köln

Nach drei Jahren Pause gibt es wieder eine

Internationale Kölner Reisemesse (IKR). Sie

findet vom 25. bis 27. November 2011 in

der Koelnmesse statt und knüpft damit

an eine 20-jährige erfolgreiche Tradition

an. Mit neuem Konzept präsentieren sich

in Halle 9 mehr als 120 Aussteller auf einer

Fläche von fast 14.000 Quadratmetern.

Es werden 25.000 Besucher erwartet. Mit

dabei sind die Fremdenverkehrsämter der

Türkei und Marokko. Partnerland der Reisemesse

ist Japan.

1. Rheinische Klinikmesse

Kontakt- und

Personalbörse für

Mediziner in Bonn

Mehr als 30 Krankenhäuser und Kliniken der

Region, der Öffentliche Gesundheitsdienst

sowie weitere Institutionen der Gesundheitswirtschaft

präsentieren sich am 23. November

auf der 1. Rheinischen Klinikmesse in

Bonn. Auf der neuen Job- und Personalbörse

für Medizinerinnen und Mediziner in der

Lobby des ehemaligen Plenarsaals im Bonner

Bundeshaus präsentieren die Aussteller

von 9 bis 18 Uhr an individuellen Ständen

ihre vielfältigen Arbeits-, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Eingeladen sind Ärzte

und Medizinstudierende, die sich aus erster

Hand über die Beschäftigungsperspektiven

in den stationären Einrichtungen der Region

oder auch die berufliche Laufbahn als

Arzt im Öffentlichen Gesundheitsdienst informieren

möchten. Ein zentrales Job-Board

informiert über offene Stellen und aktuelle

Ausschreibungen. Der Eintritt ist frei.

Köln/Bonn wieder um 14.05 Uhr. Die Strecke

ist ab sofort auf www.germanwings.

com buchbar. Die gut 200.000 Einwohner

zählende Metropole Jerez de la Frontera

liegt in der spanischen Region Andalusien

an der berühmten Costa de la Luz. Die

Stadt wurde u. a. durch den Sherry bekannt,

der auf Spanisch (Vino) Jerez heißt. In Jerez

befindet sich auch die weltbekannte Königlich-Andalusische

Reitschule. Der Flughafen

von Jerez de la Frontera befindet sich nur

etwa 25 Autominuten vom Stadtzentrum

entfernt.


Außenminister spricht von

einem „Juwel für Bonn“

Erst traf er die

Chefs der Bonner

UNO-Einrichtungen,

dann kam Außenminister

Dr. Guido Westerwelle

ins Alte Rathaus

zum Gespräch mit

Oberbürgermeister

Jürgen Nimptsch und

den Vertretern der

Ratsfraktionen. Um

Dank zu sagen.

Er wolle sich bei den

Repräsentanten der

Stadt stellvertretend

für alle Bürgerinnen und Bürger bedanken,

dass es möglich sei, die Afghanistan-Konferenz

Anfang Dezember in Bonn durchzuführen,

sagte Westerwelle.

„Die Afghanistan-Konferenz bringt Bonn

erneut weltweit in alle Munde, sie ist eine

gute Werbung für die Stadt.“ Sie bringe allerdings

auch manche Einschränkungen mit

sich, warb er schon im Voraus um Verständnis.

Es werde sich um eine der größten

Bonn gibt wieder Fördermittel

für Solaranlagen

Der Rat der Stadt Bonn hat beschlossen,

das erfolgreiche Förderprogramm Solarthermie

fortzusetzen und das Fördervolumen

aufzustocken.

Für die verbleibenden Monate des Jahres

2011 und das Jahr 2012 stehen ab sofort

wieder städtische Fördermittel für die Installation

solarthermischer Anlagen auf

bestehenden Wohngebäuden in Bonn

zur Verfügung. Der Zuschuss beträgt 100

Euro pro Quadratmeter Bruttokollektorfläche.

Voraussetzung für die Förderung

ist, dass die solarthermische Anlage noch

nicht installiert und noch kein Auftrag

zum Bau erteilt wurde. Die Maßnahme

muss in einem Zeitraum von neun Monaten

nach Bewilligung abgeschlossen

sein. Infos im Internet unter www.bonn.

de. Die in Bonn installierte Kollektorenfläche

hat sich in den vergangenen drei

Jahren mehr als verdoppelt.

Konferenzen handeln, die

Bonn je gesehen habe, mit

dem größten Aufgebot an

Sicherheit seit Jahren.

Um Bonn als internationale

Stadt im Gespräch

zu halten, seien solche Tagungen

außerordentlich

nützlich. Zu der Konferenz

in den ersten Dezembertagen

werden mehr als hundert

Delegationen aus aller

Welt mit zum Teil mehre-

Der uN-tower in Bonn ren Hundert Mitgliedern

erwartet.

Westerwelle sagte der Stadt weitere

Unterstützung beim Ausbau des UNO-

Standortes zu. Er habe von den Chefs der

UNO-Einrichtungen viel Lob über Bonn, die

Gastfreundschaft und die guten Lebensbedingungen

gehört: „Die Vereinten Nationen

sind für Bonn ein Juwel und für Deutschland

eine Empfehlung“. Es sei wichtig, jetzt auch

die erforderliche Infrastruktur wie das Konferenzzentrum

zügig aus- und aufzubauen.

REGIO

Schneeräumen mit Blaulicht

Mit Blaulicht und mehr Salz will

der Landesbetrieb Straßenbau

Nordrhein-Westfalen dem kommenden

Winter zu Leibe rücken. In diesem

Jahr werden 135.000 Tonnen Streusalz eingelagert.

Weitere 40.000 Tonnen werden

als Reserve für die Landesstraßen und den

kommunalen Bedarf eingelagert.

35 Fahrzeuge der 29 Autobahnmeistereien

sollen zudem erstmals mit Blaulicht

ausgestattet werden. Damit wird ein wei-

Bonn erhöht die Parkgebühren

und hofft auf

Millionen-Gewinn

Die Parkgebühren in Bonn werden sich

ändern. Darüber soll der Rat am 24.

November entscheiden. Danach sollen

in allen Stadtbezirken auch samstags

Parkgebühren erhoben werden. In den

Stadtbezirken Bad Godesberg, Beuel

und Hardtberg wird die Gebührenpflicht

von Montag bis Freitag von 18 auf 19

Uhr angehoben. Die Parkzone eins im

Stadtbezirk Bonn soll auch sonntags gebührenpflichtig

werden. Außerdem soll

die Brötchentaste wegfallen. Für diese

Änderungen müssen 17 neue Parkscheinautomaten

im Wert von 55.000

Euro angeschafft und die bestehenden

Automaten umprogrammiert werden.

Die Kosten dafür betragen etwa 10.000

Euro. Im Haushaltsplan 2011/12 wurden

die Mehr-Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung

bereits ab 2012

mit einer Million Euro festgehalten. Die

Einnahmeerwartungen sind nur Schätzungen

und gehen von einer gleich

bleibenden Nutzung der Parkflächen

aus. Es ist nur schwer vorhersehbar, ob

die jeweiligen Veränderungen von den

Autofahrern angenommen werden.

terer Beschluss des Winterforums

von NRW-Verkehrsminister Harry

K. Voigts-berger zum Beginn

des Jahres umgesetzt. Mit Blaulicht

können die Fahrzeuge bei

Verkehrsstillstand notfalls auch

gegen die Fahrtrichtung räumen

und sind weisungsbefugt gegenüber

anderen Verkehrsteilnehmern.

„Mit unseren Maßnahmen

wie dem Blaulicht für unsere

Räumfahrzeuge sind wir in NRW besser gerüstet

denn je für den offiziellen Beginn der

Winterdienstsaison im Oktober“, sagte der

Minister.

Mit rund 2.000 Straßenwärtern und 700

Fahrzeugen geht der Landesbetrieb Straßenbau

NRW in den Kampf gegen Eis und

Schnee auf den 20.000 Kilometern Autobahnen,

Bundes- und Landesstraßen, für

die er zuständig ist. 50 Mio. Euro hat der

Winterdienst zuletzt gekostet.

SU•kontakt 06/11

9


10

REGIO

auf der zentraldeponie von lindlar

„metabolon“– Ein Müllberg

wird zur Bildungsstätte

Die oberbergische Gemeinde

Lindlar hat einen neuen Berg.

Fast 350 Meter hoch, weithin

sichtbar als ungewöhnlicher Kegel

und mitten auf der Zentraldeponie

Leppe. Ein neuerdings wissen-

schaftliches Zentrum, das Ende

September eröffnet wurde.

Sein Name: „metabolon“.

Das künstliche Gebilde aus Rostasche

bedeckt die früheren Müllberge, die

seit 1982 als Zentraldeponie für den

Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen

SU•kontakt 06/11

Kreis dienten. Die Regionale 2010 verpaßte

dem ehemaligen Entsorgungszentrum ein

völlig neues Gesicht. Unter dem Motto

„Stoffumwandlung“ (= Metabolismus) soll

Bestehendes auf dem Gelände neu in Wert

gesetzt und inszeniert werden.

Das Projekt verfolgt vier inhaltliche

Schwerpunkte. Neben einem Lern- und Erfahrungsort

für Schüler, einem nachhaltigen

Gewerbegebiet und einem Standort für

Freizeit und Erholungsaktivitäten, wird die

Zentraldeponie im Rahmen eines interdisziplinären

Forschungsvorhabens zu einem

Die Ex-Deponie bei Lindlar –

heute ein Ausflugsziel mit einem

umfangreichen Freizeitangebot

von diversen Trendsportarten

über eine Mountainbikestrecke

bis zu einer 100 m langen

Rutsche.

Kompetenzzentrum für Umwelttechnik und

regenerative Energien entwickelt. Betreiber

dieser Lernstation ist der Bergische Abfallwirtschaftverband.

Sein Programm richtet sich speziell an

Grundschüler.

Wo früher lediglich Abfall vergraben

wurde, sollen heute Abfall und Reststoffe in

wiederverwertbare Wertstoffe und Energie

umgewandelt werden – eng verbunden

mit neuen Arbeitsplätzen und Zukunftsperspektiven

für die Region. 10.000 Besucher

kamen zur Eröffnung.

Grünes Licht für „neues Opladen“

Der Rat der Stadt Leverkusen hat mit großer Mehrheit den Weg für die Gütergleisverlegung

auf dem Westteil der neuen bahnstadt opladen geebnet.

55 Ratsmitglieder stimmten zu, dass die Stadt mit der Bezirksregierung Köln

eine Öffentlich-Rechtliche Vereinbarung abschließt, mit der die Finanzierung

des städtischen Eigenanteils in Höhe von 6,2 Millionen Euro geregelt wird.

Das bedeutet: Auf die Dauer von sieben Jahren kürzt die Stadt ihre Zuwendung

an die Kulturstadt Leverkusen jeweils um eine Million Euro. Das so eingesparte

Geld wird als Rücklage zur Finanzierung der Gütergleisverlegung

verwendet. Der Startschuss zur Gleisverlegung soll 2014 fallen.

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn und die Vertreter der großen

Parteien im Rat sprachen von einer „historischen Entscheidung“ für das

„Jahrhundertprojekt neue bahnstadt opladen“. Erst durch die Verlegung der

Gütergleise wird eine rund 11,5 Hektar großes Brachfläche zugänglich. Es

soll für Wohnungen, Büro- und Dienstleistungsgebäude genutzt werden.

Zudem ist die Gleisverlegung Voraussetzung für eine Umgehungsstraße.


Experten von Banken, Industrie und

Wirtschaft standen beratend zur Seite

Aus einem

großen Erfahrungs-

und Wissenspool

schöpfen

die Vertreter von

Banken, Industrie

und Wirtschaft bei

der alpha-Expertenrunde.

Bei der jüngsten

Runde konnten

wieder drei

Gründer bei einer Vorstellung ihrer

Unternehmensidee profitieren. „PS

- Perfection Sells“ lautet das Unternehmen

von Petra Schmitz, die als

Vertriebstrainerin und -coach bereits

viele Jahre Berufserfahrung sammeln

konnte. „AS - Alfons Seyock Rentenberatung

Bonn“ lautet der Unternehmensname

von Alfons Seyock. Er

analysiert als einer der wenigen Ren-

Köln/Bonn

Ruhrgebiet

tenberater in ganz Deutschland, ob

alle Formalitäten für die Berechnung

einer korrekten Rente gegeben sind.

Als Franchise-Nehmerin von „Global

Office“ wagt Birgit Seiferth den Weg

in die Selbstständigkeit: Das virtuelle

Büro mit Telefon-Empfangsservice,

Termin- und Auftragsmanagement

und andere Bürodienstleistungen vertreibt

sie nun in der Region.

| Aufzüge fürs Leben

Ihr kompetenter Partner mit Erfahrung

>> Glas-/Designaufzüge

>> Lastenaufzüge

>> Personenaufzüge

>> Kleingüteraufzüge

>> Schachtgerüste

>> Umbau/Modernisierung

Dachsweg 21-23 · 53842 Troisdorf

Tel.: 02241-9500-0

www.eggert-aufzuege.de

Neu im Programm:

Gewerbesauger

REGIO

Claudia harich überzeugte beim alpha-treff

Kunden gewinnen durch

typgerechte Kommunikation

Wie spreche ich Kunden an? Wie überzeuge ich

sie von meinem Produkt? Diesen Fragen widmet

sich Claudia Harich, Diplom-Kauffrau und ehemalige

Projektmanagerin bei Procter & Gamble. Als Referentin

des Abends und zugleich alpha-Gründerin des

Monats stellte sie beim 5. alpha-Treff 2011 von „alpha

- Das Gründer-Forum!“ ihr neu gegründetes Unternehmen

„concept4sales“ vor. Die Erfahrung aus ihrer

langjährigen Tätigkeit bringt die Vertriebs- und Handelsmarketingexpertin

nun mit ihrem Unternehmen

neuen Kunden weiter. Wie das funktioniert, durften

die Besucher des alpha-Treffs von alpha-Markeninhaberin

Gabriele vom Feld am eigenen Leibe erfahren:

In kleinen Workshops wurde lebhaft über Analyseprozesse

und das eigene Verhalten im Umgang mit

Kunden unter die Lupe genommen. „DISG“ lautet das

Erfolgsrezept zur Analyse, verrät Claudia Harich: „Mit

DISG werden aus Akquisitionsgesprächen Erfolgsstories.“

Am Ende galt es selbst zu entscheiden, ob die eigene

Kommunikationsstrategie eher: D wie dominant,

I wie initiativ, S wie stetig oder G wie gewissenhaft ist.

SU•kontakt 06/11

11


12

REGIO

Kinderbetreuung rund um die

Uhr, an sieben Tagen die Woche

Internationale

Telekom Beethoven

Competition Bonn

steuert auf Finale zu

Da ist ein Hochgenuss für die Ohren

vorprogrammiert: 95 junge Pianisten,

Nachwuchstalente aus 15 Ländern,

hatten sich für die Teilnahme der diesjährigen

internationalen Telekom Beethoven

Competition Bonn beworben.

24 ausgewählte Talente haben es in

die am 2. Dezember beginnende Konzertreihe

geschafft. Nach drei öffentlichen

Konzerten wird es dann für drei

Finalisten spannend. Am 10. Dezember

wird es beim großen Finale spannend.

Denn den erstplatzierten Finalisten

winken 30.000 Preisgeld, 20.000 und

10.000 Euro winken den Plätzen zwei

und drei. Zudem winken ein vom Auditorium

vergebener und mit 3.000 Euro

dotierter Publikumspreis sowie wertvolle

Konzertengagements im In- und

Ausland. Informationen unter www.

telekom-beethoven-competition.de

SU•kontakt 06/11

Der erste Kindergarten für

Arbeiter im Nacht- und Schicht-

dienst ist bereits im Bau.

Am Ravensberger Weg rollen bereits

die Bagger. Hier entsteht derzeit

ein Novum, dass in der Kinderbetreuung

der Region seines Gleichen sucht:

Ein 24-Stunden-Kindergarten. Rund um die

Uhr und an sieben Tagen die Woche wird es

künftig die Möglichkeit geben, sein Kind in

der 1.125 Quadratmeter großen und rund

zwei Millionen Euro teuren Einrichtung unterzubringen.

Plätze soll es für 80 bis 90

Kinder geben, darunter auch U3-Plätze. Dafür

wird die Einrichtung an der Mühlheimer

Straße geschlossen.

Bereits im Februar 2012 soll die zweigeschossige

und für mit einem Aufzug des

Troisdorfer Unternehmens Eggert ausgestattete

Einrichtung eröffnet werden. Und das

Angebot, dass es bislang nur in ausgewählten

Betriebskindergärten gibt, wird bereits

jetzt sehnsüchtig erwartet. Beate Schlich,

Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses in

Troisdorf weiß, warum: „Das wird vor allem

für Alleinerziehende im Schichtdienst oder

im Pflegedienst eine erhebliche Erleichterung

sein, oder für Notfälle, wenn ein Elternteil

arbeitet und das andere krank wird.“

Mit dem Rad zur Arbeit?

Der Kreis macht es vor

33 Mitarbeiter der Kreisverwaltung haben

es vorgemacht: In neun Teams

waren sie drei Monate lang statt mit

dem Auto mit ihrem Fahrrad zur Arbeit gefahren.

Dabei haben sie insgesamt 16.500

Kilometer erstrampelt – so viel, wie die

Luftlinie vom Vorplatz der Kreisverwaltung

in Siegburg bis in die Australische Hauptstadt

Canberra (16.521 km).

Die Mitarbeiter taten dies im Rahmen

der bundesweiten Aktion „Mit dem Rad zur

Arbeit“, die auch in diesem Jahr vom ADFC

und den Allgemeinen Ortskrankenkassen

(AOK) ausgelobt worden war. Spitzenreiter

unter den Mitarbeitern der Kreisverwaltung

war Christian Koch. Der Mitarbeiter des

Kreisplanungsamtes fuhr in den drei Sommermonaten

stolze 1.324 Kilometer von

seinem Wohnort in Rheinland-Pfalz nach

Siegburg.

Neben dem sportlichen Aspekt, schonte

die Aktion auch die Umwelt: Etwas mehr

als 3,5 Tonnen des klimaschädlichen Treib-

hausgases CO 2 konnten durch das Stehen-

lassen der Autos eingespart werden. Mit

Gutscheinen über 300 Euro für Fahrradzubehör

unterstützte das Bonner Fachgeschäft

„Velo-City/Stahlroß“ die Teams.


MIT Rhein-Sieg:

Mangel an Fachkräften

bedroht

Fähigkeit zu

Innovationen

Innovationen „made in Germany“

könnten ohne gravierende Veränderungen

schon bald der Vergangenheit

angehören. Das war der Tenor der Gäste

der gemeinsamen Podiumsdiskussion

der MIT Rhein-Sieg und der Jungen

Union Rhein-Sieg.

Gemeinsam hatten die Mittelstands-

und Wirtschaftsvereinigung der

CDU und die Junge Union zu den

zweiten Rhein-Sieg-Gesprächen eingeladen.

Zum Thema „Fachkräftemangel: Das

Ende Made in Germany“ begrüßten der

MIT-Vorsitzende Norbert Nettekoven und

der Kreisvorsitzende der Jungen Union,

DRK Pflegedienste

Rhein-Sieg/Rhein-Berg gGmbH

Servicenummer: 0700-375 375 00

53797 Lohmar

Bachstraße 12

Telefon 02246 7888

53913 Swisttal

Bendenweg 2

Telefon 02255 953737

51688 Wipperfürth

Sonnenweg 4

Telefon 02267 659735

51491 Overath

Am Weidenbach 6

Telefon 02206 5668

Jonathan Grunwald, fachkundige Gäste für

das Podium: Emitec-Geschäftsführer Wolfgang

Maus, die Leiterin der Arbeitsagentur

Bonn / Rhein-Sieg Marita Schmickler-Herriger,

Siegfried Baumeister, Bereichsleiter

Personal und Organisation bei Voss Automotive,

und Severin Wagner, Dual-Student,

berichteten aus ihrer täglichen Arbeit von

den jetzt schon spürbaren Folgen des Fach-

REGIO

Der MIt-Kreisvorsitzende Norbert Nettekoven (von links) begrüßte mit Siegfried Baumeister von Voss Automotive,

Marita Schmickler-herriger von der Arbeitsagentur, Emitec-Geschäftsführer Wolfgang Maus und Student Severin

Wagner die Gäste des Abends, den Andreas Stolze (2. v. rechts) moderierte

kräftemangels. Ohne hochqualifizierte Fachkräfte

leide die Innovationsfähigkeit eines

Unternehmens, sagte Wolfgang Maus:

„Denn es waren einzigartige technische Produkte

aus deutschen Unternehmen, die uns

zum Exportweltmeister gemacht haben.“

Siegfried Baumeister befürchtete gar: Künftig

werde es neben Insolvenzanmeldungen

auch „Inkompetenzanmeldungen“ geben.

53773 Hennef

Josef-Dietzgen-Straße 20

Telefon 02242 8737600

53819 Neunkirchen-Seelscheid

Ohlenhohnstraße 17

Telefon 02247 4454

53859 Niederkassel

Gallierstraße 4

Telefon 02208 928220

Deutsches

Rotes

Kreuz

Mobile Soziale Dienste

53859 Niederkassel

Gallierstraße 4

Telefon 02208 928223

Verwaltung: Hauptstraße 261 · 51465 Bergisch Gladbach · Telefon 02202 936410 · www.pflegedienste-rsb.drk.de

SU•kontakt 06/11

13


14

REGIO

Alois Blum (Bild), Geschäftsführer

der Kreishandwerkerschaft,

bricht eine

Lanze für die Ausbildungsberufe:

Oft sehe

die Lebensplanung

nach dem Abitur unmittelbar

das Studium

vor. Doch gerade im Handwerk gebe es große

Karrierechancen und viel bessere Möglichkeiten,

junge Menschen in ihren Stärken zu

fördern, sagt Blum: „Das Handwerk verbaut

nicht den beruflichen Weg, es stärkt ihn!“

Hildegard Gall (Bild), wurde mit dem

Verdienstkreuz am

Bande des Verdienstordens

der Bundesrepublik

Deutschland

ausgezeichnet. Die

Geschäftsführerin des

Familienunternehmens

Betten-Gall in Bad Godesberg ist seit 1989

im Einzelhandelsverband Bonn Rhein-Sieg

Euskirchen aktiv und kämpft seither für die

Bewahrung und den Ausbau des innerstädtischen

Einzelhandels.

Alexander Pömpner (Bild), Geschäftsführer

beim

Chemiefachhandel

Azelis in Sankt Augustin,

zeigt, wie Unternehmenstädtebauliche

Probleme lösen

können: Weil Azelis

maßgeblich vom Bau einer neuen Zufahrt

profitierte, griff das Unternehmen selbst zum

Geldbeutel und unterstützte die Stadt mit

einem nicht näher bekannten Betrag beim

Kauf von Grundstücken und beim Bau einer

Ortskern-Umgehung zum Gewerbegebiet.

Bozica Mikulic (24, Bild), musste vom

Wettbewerb ihrer

Hochschule erst überzeugt

werden. Von

Freunden überredet

sendete sie einen

Schnappschuss ihrer

Geburtstagsfeier als

Bewerbungsfoto zum Fotowettbewerb des

Unternehmenstags. Und so kann es gehen:

Das Gesicht der angehenden Technikjournalistin

überzeugte die Jury derart, dass sich Mikulic

nun auf sämtlichen Plakaten und Flyern

zum Unternehmenstag wiederfindet.

SU•kontakt 06/11

NAMEN

Handwerk in der Region Köln-

Bonn sieht sich im Aufwind

sind mit der Situation außerordentlich

zufrieden“ bringt

„Wir

Kreishandwerksmeister Thomas

Radermacher die Stimmung im Handwerk

auf den Punkt. Gemeinsam mit der

Handwerkskammer Köln, die 33.000 Betriebe

mit insgesamt 185.000 Beschäftigten

zu ihrem Bezirk zählt, tat die Kreishandwerkerschaft

Bonn Rhein-Sieg ihre gute

Stimmung zur konjunkturellen Entwicklung

kund. Das Konjunkturpaket II, dessen Aufträge

für Betriebe nun soweit abgearbeitet

sind, und auch die Abwrackprämie hätten

gute Dienste erwiesen, betont Radermacher.

Besonders im Ausbau- und Baugewerbe,

bei der Metallverarbeitung sowie in

Bundeswehrreform

trifft die Region hart

Die Schließung des Materialdepots der Bundeswehr

in Königswinter, die Verlegung des

Wachbataillon von Siegburg nach Berlin, die

Auflösung des Material- und Logistikamtes

in Sankt Augustin sowie der geplante Umzug

dortigen der Medienzentrale treffen

die Region hart. Ob die neue Dienststelle

des Bundesamtes für Personalmanagement

in Sankt Augustin einen gleichwertigen

Ersatz bringen wird, bleibt abzuwarten.

Freuen dürfte sich die Stadt Rheinbach: Ihr

Standort bleibt nicht nur erhalten, er soll sogar

weiter ausgebaut werden.

der Kraft- und Nutzfahrzeugbranche sei die

Auftragslage im stetigen Aufwind.

Sorge, dass nach dem Konjunkturpaket

die Auftragslage einbrechen könnte,

hat Radermacher keine: Man spüre sogar,

dass nach dem öffentlichen Bereich nun

auch vermehrt Privatkunden das Thema

der energetischen Gebäudesanierung zur

Wertsteigerung von Immobilien und Einsparung

an Heizkosten erkannt hätten. Die

Sorgenkinder der Kreishandwerkerschaft,

die für 9.150 Betriebe mit 55.000 Beschäftigten

zuständig ist, sind die Betriebe in der

Lebensmittelbranche. „Hier herrscht großer

Fachkräftebedarf, der derzeit nicht gedeckt

werden kann“ betont Thomas Radermacher.

Erfolgreicher Tag

für Gründerinnen

„So viele waren es noch nie“ freute sich

Anita Halft von der Wirtschaftsförderung

des Rhein-Sieg-Kreises über den gemeinsam

mit der IHK Bonn, der Stadt Bonn und

dem Beraterinnennetzwerk Bonn/Rhein-

Sieg ausgerichteten „Gründerinnentag“. Die

hohe Teilnehmerzahl von hundert Frauen

habe gezeigt, wie groß der Bedarf an Informationen,

Tipps und Erfahrungsberichten

unter den Gründerinnen sei, sagte Halft.

Der nächste Gründerinnentag ist für das

erste Halbjahr 2012 geplant. Informationen

unter anita.halft@rhein-sieg-kreis.de


Herausgeber Frank Kuckelberg (links) und Journalist

Thomas Heinemann sind von der positiven

Resonanz der ersten sieben Ausgaben und der

produktiven Zusammenarbeit zufrieden.

Dr. Hermann Tengler,

Wirtschaftsförderer des

Rhein-Sieg-Kreises:

„SU.kontakt gibt einen

informativen Einblick in

die Vielfalt des Wirtschaftsgeschehens

in

der Region und zeigt,

dass es sich hier nicht

nur erfolgreich arbeiten,

sondern auch sehr gut

leben lässt.“

vor einem Jahr ging Su.kontakt an den Start

Wir bringen Sie, Unternehmen und

die Wirtschaft ins Gespräch

Im November 2010 startete das Wirtschafts-

und Unternehmermagazin SU.kontakt.

Innerhalb eines Jahres haben wir

Unternehmer, Entscheidungsträger aus

Industrie, Wirtschaft und Politik ins

Gespräch gebracht.

Es sind viele Fakten, die unser Wirtschaftsmagazin

außergewöhnlich in der Region

machen: Die Nähe zu den Kommunen,

ganz nah bei den Unternehmern vor Ort, spannende

Themen und wertvolle Kontakte in und

aus der Wirtschaft. Oft gibt es erfolgreiche Unternehmen,

die bundes- oder gar weltweit,

nicht aber in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft

Detlef Eggert,

Geschäftsführer der

Eggert Aufzüge GmbH:

Das erste Jahr ging

schnell vorüber und ich

freue mich, von Anfang

an einen guten Kontakt

zu SU.kontakt gehabt

zu haben. Mir gefällt

der Mix aus interessanten

lokalen Beiträgen

und praktischen

Tipps im Magazin.

Adalbert Fuchs,

Wirtschaftsförderer der

Stadt Bad Honnef:

„Mir gefällt, dass

SU.kontakt Unternehmer

ins Gespräch

bringt und den Wirtschaftsförderungen

eine interessante

Plattform zum Informationsaustausch

bietet.“

Gabriele vom Feld,

alpha - Das Gründer-

Forum! : Ihr unternehmerischer

Mut hat sich

gelohnt! Denn durch

Ihren Elan und Ihre

Fähigkeit, das Ohr am

Markt zu haben, hat

der Rhein-Sieg-Kreis

eine erfrischend andere

Informationsquelle über

Neues aus Wirtschaft,

regionaler Politik und

Gesellschaft gewonnen.

REGIO

bekannt sind. Das weckt unsere Neugierde, und

auch die unserer Leser (siehe unten). „Auf zahlreichen

Veranstaltungen in der Region stellen

wir fest, dass SU.kontakt nach dem ersten Jahr

im Rhein-Sieg-Kreis angekommen ist,“ sagt Herausgeber

Frank Kuckelberg: „Nach sieben erfolgreichen

Jahren mit dem Wirtschaftsmagazin

GL&Lev.kontakt im Rheinisch-Bergischen Kreis

und Leverkusen war es für mich der logische

Schritt, unser lokales Konzept in den Rhein-

Sieg-Kreis zu bringen. Damit sind wir auf der

rechten Rheinschiene – von Bad Honnef und

Bonn über Windeck, Bergisch Gladbach, Leverkusen

bis nach Leichlingen – präsent.“

Mario Loskill,

Bürgermeister der Gemeinde

Ruppichteroth:

Ich bin positiv überrascht

und erfreut,

dass SU.kontakt

bereits das einjährige

Bestehen feiern kann.

Das Magazin hat sich

zügig als informatives

Wirtschaftsmedium

in unserer Region

etabliert.

Sie haben spannende Wirtschaftsthemen für uns? Oder suchen interessante Geschäftspartner in der Region?

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

SU•kontakt 06/11

15


16

LOKALES

Interessensgemeinschaft

fördert die Wirtschaft

SU•kontakt 06/11

Siegburg

Erst im März diesen Jahres

wurde die „Interessengemeinschaft

Wirtschaftsförderung in

Siegburg“ aus der Taufe gehoben.

Nach einem gelungenen

Auftakttreffen im Juli folgte

nun das erste Unternehmerfrühstück

bei Dr. Starck.

Gemeinsam bringen die VR-Bank

Rhein-Sieg, die Kreissparkasse

Köln und der Verkehrsverein Siegburg

frischen Wind in das Segment

der Wirtschaftsförderung. Nach der

Gründung der Interessengemeinschaft

im März folgte nun ein erstes

Unternehmerfrühstück im Hause Dr.

Starck in Siegburg. Geschäftsführer Dr.

Martin Stark gab einen spannenden

Einblick in die Unternehmensgruppe,

die sich Deutschlandweit als Experte

für Wärme- und Kältetechnik, Rohrund

Leitungsbau sowie Gebäudeund

Umwelttechnik einen Namen

gemacht hat. Auf großes Interesse

stießen die anschließend angebote-

Rundes Jubiläum:

Siegburger Farben

findet man auf der

ganzen Welt!

Geschäftsführer

Dr. Martin Starck

begrüßte die

Gäste des ersten

Siegburger

Unternehmerfrühstücks.

nen Gruppenführungen durch den

Firmensitz an der Bernhardstraße. Für

Begeisterung sorgte auch das Buffet

von Eventcaterer Christoph Kappes,

der das Netzwerktreffen mit schmackhaften

Kostbarkeiten für einen gelungenen

Start in den Tag bereicherte.

Das nächste Frühstück findet am

24. Januar 2012 statt. Anmeldung und

Informationen bei der VR Bank Rhein-

Sieg per Email uk@vrbank-rs.de

oder beim Firmenkundencenter der

Kreissparkasse Köln 528-post@kskkoeln.de

Run auf stadtnahes

Wohnen

Rund vier Fünftel der zukünftigen

Wohnungen im noch nicht gebauten

Komplex gegenüber der

Feuerwache am Kleiberg sind bereits

verkauft. Bis Sommer 2012

sollen hier 25 stadtnahe Wohneinheiten

entstehen.

Ob goldene Haribo-Tüte mit dem

legendären Goldbären, Getränkeverpackungen

oder Illustrationen

und Zeitungen: Das Siegwerk

bringt weltweit Farbe ins Spiel.

Nun feierte das Stammwerk an

der Alfred-Keller-Straße seinen

100. Geburtstag. Neben zahlreichen

Gratulanten kamen auch

tausende Besucher zum Tag der

offenen Tür. Im Juni hatte das Unternehmen

bereits zum Fachkongress

„InkDay“ über 300 Fachbesucher

empfangen. Weltweit

arbeiten über 4.400 Mitarbeiter

in über 30 Tochtergesellschaften,

allein ein Viertel davon, rund

1.100 Beschäftigte, zählt das 15

Hektar große Stammwerk in Siegburg.

Der Hersteller von Druckfarben

„made in Siegburg“ hat sich

an die Weltspitze hervorgearbeitet,

ist Marktführer als Farblieferant

für Tabakverpackungen, auf

Platz zwei für Etiketten, flexible

Verpackungen und Getränkeverpackungen,

unter den Top5 im

Bogen- und Rollenoffset-Druck

sowie Europamarktführer für den

Illustrationstiefdruck.

tag der Steinmetze:

Junge Meisterin auf dem Erfolgsweg

Ihre Zukunft „in Steine“ zu investieren,

das war die richtige Entscheidung von

Kathrin Post. Zum Tag der Steinmetze

gab die einzige Steinmetzmeisterin

der Region einen interessanten Einblick

in ihre Arbeit. „Hand für Stein &

Sinn für das Werk“ lautet das Motto

ihres jungen Unternehmens, das sich

neben der klassischen Arbeiten wie

Denkmälern und Grabmalkunst auch

einen Namen mit Lifestyle-Kunst wie

auch mit kreativer und sicherlich einmaliger

Dekoration, auch für Events,

gemacht hat. Neu sind auch Bild-

hauerkurse als blockadelösendes

Teambuilding-Instrument.

Mehr unter www.kathrinpost.de


Niederkassel

Lülsdorfer

Hightec

begegnet uns

alltäglich

Spatenstich für Pipelinebau: Shell punktet mit zugeständnissen

Die Sorgen im Vorfeld waren groß,

doch nun nimmt das Projekt „Pipelinebau“

des Mineralölgiganten „Shell“ einen

für alle Seiten zufriedenstellenden

Weg. Wie berichtet, soll eine 250

Millionen Euro teure und rund vier Kilometer

lange Pipeline die Raffinerien in

Wesseling und Köln-Godorf verbinden.

Dazu unterquert die Leitung zwei mal

den Rhein und führt ein Stück durch

Einen Blick hinter die Kulissen des Lülsdorfer

Werks der Evonik durften tausende Besucher

beim Tag der offenen Tür werfen. Zum Tag der

Chemie öffnete das Unternehmen seine Pforten.

Wurden einst Kalilaugen und verwandte

chemische Produkte wie Chlor und Kunststoff-

Bestandteile produziert, sind es heute echte

Hightec-Chemie-Bausteine, die das Tagesgeschäft

ausmachen, sagt Produktions- und Technikleiter

Rüdiger Lebing. Bausteine, die in uns

alltäglichen Produkten vom Wasch- und Putzmittel

über Margarine bis zu Feuerlöschern und

Potenzmittel oder deren Produktion Verwendung

finden. Ein solches Produkt ist etwa ein spezieller Katalysator für die Biodieselproduktion.

Die Flüssigkeit aus dem Niederkasseler Werk kommt bei 60

Prozent der weltweiten Biodieselproduktion zum Einsatz, sagt Rüdiger Lebing.

Mit 500 Beschäftigten ist das Werk größter Arbeitgeber am Ort. Ein Drittel

der Belegschaft arbeitet unmittelbar in der Produktion, der überwiegende Rest

kümmere sich um Technik, Logistik, Sicherheit und die gesamte Infrastruktur.

Niederkasseler Boden. Nach Protesten

und Sorgen von Bürgern und Politik

hat der Mineralölkonzern eingelenkt,

Maßnahmen zum Lärmschutz berücksichtigt.

Auch die zunächst geplante

Wir investieren in Solarenergie.

LOKALES

offene Bauweise wurde verworfen:

Eine Tunnelbohrmaschine sowie im

Vortriebverfahren werden die Leitungen

zum Austausch von Zwischenprodukten

unter die Erde gebracht.

SU•kontakt 06/11

17

die-energiewende.de

Die Kraft der Sonne nutzen wir am liebsten direkt vor unserer Haustür. Denn so erzeugen wir sauberen Strom für die Region. Zum Beispiel mit den

Solarmodulen auf den Dächern des Flughafens Köln/Bonn, des Lentparks oder des WDR. Und weil man nicht früh genug mit dem Klimaschutz

anfangen kann, fördert die RheinEnergie schon heute mehr als 20 Photovoltaikanlagen an Schulen, Kindergärten und Bildungsstätten. Aber

wir tun noch mehr für eine sichere und umweltschonende Energieversorgung. Weitere Informationen fi nden Sie unter die-energiewende.de


18

LOKALES

SU•kontakt 06/11

Troisdorf

Ökoprofit startet in die nächste Runde

Expertentipps schützen die

Umwelt und den Geldbeutel

Viel Geld sparen und dabei

noch die Umwelt schützen,

das verspricht das Projekt

„Ökoprofit“. Ein Versprechen,

dass in der ersten Runde im

vergangenen Jahr unter

Beweis gestellt wurde.

Ökoprofit – das steht für „Ökologisches

Projekt für integrierte

Umwelttechnik. Ein sperriges Wortkonstrukt,

hinter dem eine so einfache

wie geniale Idee steht: Durch

Expertenberatungen lernen Unternehmen,

wo Einsparpotentiale im Energieverbrauch

schlummern und wie

man diese nutzt. Das Projekt startete

im vergangenen Jahr dank der Initiative

der Troisdorfer Wirtschaftsförderung-

und Stadtmarketinggesellschaft

TROWISTA mit einer ersten Runde.

Die Bilanz der ersten Runde, an der elf

Unternehmen beteiligt waren, spricht

für sich: Die Unternehmen sparen

nun 130.000 Euro – pro Jahr! Allein

im ersten Jahr konnten 900.000

DHL: InnovationCampus feiert Richtfest

Das InnovationCenter der Deutschen Post DHL am Junkersring wächst derzeit zum

InnovationCampus. Mitte Oktober feierte der Neubau, der das Center im Frühjahr

2012 zum Campus erweitern wird, sein Richtfest. Das Geschäftsfeld DHL Solutions

& Innovations will mit der Erweiterung auch externe Partner an den Junkersring

holen, die bei der Entwicklung von kreativen Ideen und innovativen Lösungen im

Logistikbereich kooperieren.

Kilowattstunden Energie, über 10

Millionen Liter Wasser und 23 Tonnen

Abfälle eingespart werden. Der Kostenersparnis

steht eine Einsparung

von über 600 Tonnen des Treibhausgases

CO 2 gegenüber. „Wir haben

mit der ersten Runde wirklich sehr

gute Erfahrungen gemacht“ sagte

TROWISTA-Geschäftsführer Jürgen

Sturm beim Auftakt der zweiten Runde.

Warum Ökoprofit so erfolgreich

ist, weiß Sturm genau: „Viele Unternehmen

beschäftigen sich bereits mit

diesem Thema, aber nicht systematisch

genug. Bei Ökoprofit stellen wir

professionelle, zentrale Berater, die

viel Erfahrung aus ihrer landesweiten

Arbeit sowie Lösungen aus bereits

praktizierten Beispielen von anderen

Standorten mitbringen.“

FormelD zieht

gute IAA-Bilanz

„Zukunft serienmäßig“ lautete das

Motto der Automobilmesse IAA. in

Frankfurt. Da durfte der Troisdorfer

Premiumdienstleister der Automobilindustrie,

FormelD, nicht fehlen. Das

Unternehmen bietet weltweit mit

2000 Mitarbeitern an 55 StandortenDienstleistungen,Entwicklungen

und Schulungen

rund ums

Auto an.

„Verschwiegenheit

kostet

Geld“

„Finanzkommunikation“

lautete das Thema der

letzten Troisdorfer Wirtschaftsgespräche,

zu denen

der Unternehmerclub pro

Troisdorf ins Restaurant

CampSpich eingeladen

hatte.

Als prominenten Gastredner

konnte die Präsidentin des Clubs,

Viola Metzner, den bekannten

Wirtschaftsjournalisten Ulrich Ueckerseifer

gewinnen. „Verschwiegenheit

kostet Geld“ brachte

Ueckerseifer das Thema Finanzkommunikation

auf den Punkt:

Wer regelmäßig mit seiner Bank

im Gespräch sei, sie über Erfolge,

Bilanzen, Kurswechsel und auch

geplante Investionen informiere,

dem werde im Bedarfsfalle ein

Kredit einfacherer und oftmals

auch günstiger vergeben. So sei

es sinnvoll, regelmäßig sein Rating,

seine Kreditwürdigkeit, zu

hinterfragen.

Riesiger Andrang zum Berufsinformationstag

Als echte „Win-Win-Situation“ darf der Berufsinformationstag der TROWISTA

und des städtischen Jugendbüros für Ausbildung und Beruf bezeichnet werden.

Über 1.600

Schüler nutzten

das Angebot,

sich über die vielfältigenAusbildungsberufe

am

florierenden Wirtschaftsstandort

Troisdorf zu informieren.

Von klassischen Ausbildungsberufen über das Handwerk bis zu Fachschulen,

Bundeswehr und Polizei reichte die Palette der 80 Aussteller.


Einmalige Wellness-

Landschaft in der Region

Neue Sauna-

Landschaft

im Aggua

ist eröffnet

Draußen weht der Wind

die Blätter von den Bäumen,

es ist grau, nass, dunkel.

Ideales Wetter also, um eine

Wohlfühl-Attraktion, das neue

Pfahlbau-Saunadorf im Aggua, der völlig überarbeiten Saunaland-

zu eröffnen.

schaft viel Holz, warme Farben und

Genau vor einem Jahr informierten angenehme Materialien finden. Und

wir an dieser Stelle in SU.kontakt vor allen Dingen eines: Viel Platz

Mittlerweile sind die letzten

Bauarbeiten (oben) an der neuen

Pfahlbau-Saunalandschaft abgeschlossen.

Die Animation rechts

zeigt die fertige Landschaft.

über den Spatenstich zum Bau des zum Zurückziehen, zum Genießen

rund 1,9 Millionen Euro teuren Sau- und Verweilen inmitten der Natur. Whirlpool ins Grüne und auf die Auen

nadorfes im Aggua in Troisdorf. Denn dank der Pfahlbauweise sind der Agger. Einmalig in der Region

Ende Oktober hat die in der Region die Gebäude des neuen Pfahlbau- dürften daher die Baumhaus- und die

wohl einmalige Landschaft eröffnet. dorfes zwischen den Kronen des Panoramasauna sein. Wer anschlie-

Wer einen Blick hinein wirft, wird in alten Baumbestandes, mit Blick vom ßend die Seele baumeln lassen will,

anzeige-SU-Kontakt.qxd:Layout 1 14.10.2011 10:06 Uhr Seite 1

5 EURO für einen guten Zweck, mit über 140 Preisen

im Gesamtwert von ca. 10.000 EURO

.

Der Adventskalender ist nicht nur eine Spende, sondern auch ein Los. Die Los-Nr. ist auf der Vorderseite des Kalenders (= Los)

aufgedruckt. Aus den verkauften Kalendern (= Losen) werden nach Abschluss des Verkaufs am 26. November 2011 unter Ausschluss

des Rechtsweges und unter notarieller

Aufsicht die Gewinne gezogen. Die Gewinnnummern

werden ab dem 1. Dezember 2011

täglich im Internet unter www.lions-troisdorf.de

sowie im Rundblick Troisdorf bekanntgegeben.

Verkaufsstart ist der 15. Oktober 2011

Verkaufsstellen:

• Alle Zweigstellen der Kreissparkasse

in Troisdorf und Niederkassel

• VR-Bank in Troisdorf, Spich, Sieglar

und Niederkassel

• Buchhandlung Kirschner in Troisdorf,

Hippolytusstr. 19

• Alfred-Nobel-Apotheke, Troisdorf,

Pfarrer-Kenntemich-Platz

• Optik am Schirmhof, Sieglar, Kerpstr. 11

• Cafe Bröhl, Sieglar, Kerpstraße

• Glocken-Apotheke, FWH,

Hermann-Ehlers-Str. 61

• Mako-Webung / Post, Kriegsdorf, Birklestr. 62

Adventskalender 2011:

Gewinnen und Helfen!

Lions Club Troisdorf

Eine Aktion des gemeinnützigen Lions Förderverein Troisdorf e.V.

LOKALES

kann sich ins Ruhehaus zurückziehen

oder einen gemütlichen Spaziergang

im ebenfalls vor neugierigen Blicken

geschützten Wandelgarten machen.

www.aggua.de

Ein schönes Geschenk für sich

selber, Familie, Freunde und

Geschäftspartner!

SU•kontakt 06/11

19


20

LOKALES

SU•kontakt 06/11

Hennef

Märchenhafte Eröffnung

nach Umbau in Rekordzeit

Die letzten Wochen waren

ein Endspurt im Eiltempo,

die Erwartungen der Hennefer

an die Wiederbelebung der

alten Messehallen groß. Nun

hat das Möbelhaus Müllerland

eröffnet. Und die Kunden sind

begeistert.

Wie in der vergangenen Ausgabe

berichtet, investierte das Familienunternehmen

aus Görgeshausen

im Westerwald einen zweistelligen

Millionenbetrag in die leerstehenden

Messehallen mit einer Nutzfläche von

rund 50.000 Quadratmetern. 220

neue Arbeitsplätze wurden geschaffen.

Nicht ganz zwei Jahre waren

seit dem Beginn der Verhandlungen

bis zur Eröffnung vergangen – „eine

Rekordzeit für ein Möbelhaus dieser

Größe“, sagt Christoph Müller, der mit

seinem Bruder Stephan die operativen

Geschäfte des Müllerlandes in vierter

CONET: Zufriedene Bilanz 2010

Eine Zufriedene Geschäftsbilanz zieht die IT-Unternehmensgruppe CONET aus

dem Geschäftsjahr 2010: Eine Umsatzsteigerung um 31 Prozent auf 44,6 Millionen

Euro, ein Gewinn von 2,1 Millionen Euro vor Steuern und ein Jahresüberschuss

von 1,3 Millionen Euro zeugen vom Erfolg. Für 2011 rechnet das

Unternehmen dank erstarkender Konjunktur und wachsender Investitionsbereitschaft

mit einem weiteren deutlichen Wachstum.

Die Brüder Stephan und Christoph Müller

eröffneten Mitte Oktober das neue

Möbelhaus Müllerland in hennef

Generation leitet: „Dies ist nicht nur

für die Region ein idealer Standort,

sondern auch für uns.“ Nur dank des

großen Engagements der Bauunternehmen

vor Ort und der sehr guten

Zusammenarbeit mit der Stadt sei

die Eröffnung nach nur so kurzer Zeit

möglich gewesen. Nun hat das Möbelhaus

seit gut einem Monat eröffnet.

Der Ansturm zum Eröffnungstag

mit tausenden Besuchern war riesig

– und er ist es immer noch. Neben

der Aufwertung des Standorts an der

Josef-Dietzgen-Straße könnten somit

noch weitere Arbeitsplätze entstehen.

DRK stiftet

Sportgerät für

Parkbesucher

Generationenübergreifende

Sportgeräte sollen im Hennefer

Kurpark Menschen

zur Bewegung animieren.

Das DRK in Hennef machte

den Startschuss und spendete

ein erstes Gerät.

Das rund

2000 Euro

teure Gerät

wurde vom

DRK Ortsverein

Hennef

gespendet,

die Aufbaukosten von 400 Euro

trug die Stadt. Auf dem „Pendel“

genannten Gerät können Hüft-,

Bein- und Bauchmuskeln sowie

der Gleichgewichtssinn trainiert

werden.

Gerd Welter (von links) und Gregor theißen von der telekom sowie Bürgermeister

Klaus Pipke und städtischer It-Leiter Wolfgang Rossenbach gaben den Startschuss

für das schnelle Internet.

94 Prozent von Hennef haben nun DSL

Mal eben Fotos oder einen Katalog per Email versenden, das war lange Jahre

in vielen Ortsteilen von Hennef nur im Schneckentempo möglich. Denn vielerorts

gab es keine DSL-Leitungen. Neben dem Neubaugebiet „Im Siegbogen“

sowie zahlreichen kleinen Ortschaften wurde auch das Gewerbegebiet Hossenberg

digital erschlossen. In zweieinhalb Jahren wurde das Leitungsnetz in

Hennef mehr als verdoppelt, rund 94 Prozent der Haushalte – deutlich mehr

als im ländlichen Raum üblich – surfen nun mit Bandbreiten mit bis zu 16.000

Kilobit pro Sekunde. Gerd Welter von der Telekom, Gregor Theißen, zuständig

für Vertrieb und Service in den Kommunen sowie Bürgermeister Klaus Pipke

und der IT-Leiter der Stadtverwaltung, Wolfang Rossenbach, gaben offiziell

grünes Licht für die Datenautobahn.


lohmar

Internet-Ausbau: Frist wurde verlängert

Die Frist für das Ausschreibungsverfahren zum Breitband-Internetausbau für

die Ortschaften Algert, Agger, Feienberg, Grimberg, Honrath, Hoverhof, Meigermühle

und Neuhonrath ist bis zum 30. November verlängert worden. Ein

Bieter hatte für ein belastbares Angebot um Verlängerung gebeten. Die Stadt

stimmte zu, weil man sich dadurch wesentlich bessere Chancen für einen Ausbau

erhofft.

Bürgerstiftung spendet 11.000 Euro

für Vereine und Kultur in Lohmar

Anlässlich ihres fünfjährigen

Bestehens hatte die Bürgerstiftung

Lohmar im Mai zu

ihrer „SinnSation“-Benefizgala

eingeladen.

Der Erlös stellte alle Erfolge in den

Schatten, freute sich Gabriele

Willscheid, Geschäftsführerin der Bürgerstiftung:

„Die Unterstützung durch

die Unternehmen, die Künstler und

den Caterer war überwältigend, sodass

eine stolze Fördersumme zusammengekommen

ist.“ 11.000 Euro, so

viel wie noch nie, konnte die Bürgerstiftung

daher in diesem Jahr für Vereine

und Einrichtungen ausschütten.

So kann der TV 08 Lohmar e.V.

nun seine Cheerleader (Gruppe Heaven

Deluxe) zur Deutschen Meisterschaft

2012 nach Berlin entsenden.

Der Förderverein des Kindergartens

Rathausflöhe e.V. wird ein Klettergerüst

für die Außenanlage erhalten.

Eine Veranstaltung „Eltern Kompetenz

Training“ führt das Ev. Zentrum Loh-

mar für Kinder und Familien durch; die

Seniorengruppe Lohmar „Senioren auf

Tour mit Gisela Houck“ wird weiterhin

seine Ausflüge anbieten können.

Geld für die Nachwuchsförderung erhielt

der Jazz & Modern Dance Club

Lohmar. Der Hilfe und Schutz für den

Hund e.V. des Tierschutzvereins Lohmar

erhält einen Quarantäneraum für

erkrankte Hunde.

Für die Waldspielgruppe Wanderraupen

e.V. Lohmar werden nun

witterungsbeständige Multifunktionsboxen

besorgt, der Ernte-Verein

Donrath 1925 e.V. kann seinen Vereinswagen

generalüberholen und von

einer neuen Technikanlage profitiert

der Kinder- und Jugendchor Lohmar.

Endlich kann der Dorfmarketingverein

Honrath sein Kunst-Projekt umsetzen,

die „Birker Wönk“ bekommen einen

Zuschuss zum neuen Bühnenbild und

der Bergische Heimatverein „Gemütlichkeit“

Oberschönrath kauft nun

eine neue Ruhebank.

LOKALES

Wirtschaftsförderung

warnt vor

Informationsdienst

für Unternehmer

An ihre bereits im August ausgesprochene

Warnung vor einem Informations-

und Marketingdienstleister, der

Daten für Gewerbetreibende in ein

Informationsregister eintragen lassen

will, erinnert die Wirtschaftsförderung

Lohmar. Es werde der Eindruck erweckt,

dass bereits vorhandene Daten

lediglich aktualisiert würden, teilt

die Wirtschaftsförderung mit. Wer

das unterzeichnete Schreiben jedoch

zurücksende, schließe damit für rund

40 Euro monatlich einen Marketing-

Vertrag ab.

Lohmar trägt Gold

Beim Wettbewerb „Unser Dorf hat

Zukunft“ wurden Ingersauel und Deesem

mit „Gold“ geadelt. .Mit „Silber“

wurde Honrath als großer, städtisch

geprägte Ort prämiert.

Energiewende schon eingeleitet:

Lohmar erhält European Energy Award

In Wuppertal ist die Stadt Lohmar

von Klimaschutzminister Johannes

Remmel mit 13 weiteren Städten

und Gemeinden für ihre Klimapolitik

mit dem European Energy

Award ausgezeichnet worden. Der

Preis würdigt herausragende Energiesparerfolge,

Anstrengungen für

den Klimaschutz und vorbildliche

Projekte. Die Jury adelte die Stadt

unter anderem für ihr attraktives

Radwege- und Wanderwegenetz,

die überregional bekannte Naturschule

im Aggerbogen als außerschulischen

Lehrort und auch das

Bonusmodell für energiesparende

Neubauten. Dirk Brügge (links im

Bild) nahm die Auszeichnung in

Wuppertal persönlich entgegen. „Die Städte und Gemeinden in NRW sind

auf dem Weg der beschleunigten Energiewende. Damit sind sie Vorbilder

für Kommunen in ganz Deutschland“ lobte der Klimaschutzminister die

diesjährigen Teilnehmer.

SU•kontakt 06/11

21


22

LOKALES

königswinter

Bad Honnef

IUBH: Junge Fachkräfte

feiern mit Talar und Kappen

Erstmals verabschiedete die

Internationale Hochschule Bad

Honnef (IUBH) ihre Graduierten

mit traditionellen „Caps and

Gowns“ ins Berufsleben.

Die Hochschule hat das Wort „International“

nicht ohne Grund

im Namen: Als Talentschmiede mit

internationalem Renommee richtet

sich ihr Studienangebot am internationalen

Markt aus. Davon dürften

auch die 187 Graduierten profitieren,

die nun ihren Abschluss an der IUHB

mit einem Festakt feierten.

Denn dank der praxisorientierten Studiengänge

in den Bereichen Hotel-,

Tourismus-, Event- und Luftverkehrsmanagement

sowie Internationales

Management und Wirtschaft und

Steuern fällt den Studierenden der

Start ins Berufsleben meist leicht.

Besonders gefragt waren in diesem

Abschlussjahrgang der Reisemarkt:

Mehr als die Hälfte der Absolventen

kam aus den Fachbereichen Hotelund

Tourismusmanagement. Neben

SU•kontakt 06/11

einem Festvortrag von Dr. Philipp

Goedeking, Geschäftsführer der airconomy

aviation intelligence GmbH

& Co. KG, und der Verleihung der

Urkunden überreichte die IUBH auch

in diesem Jahr einen Sonderpreis für

besondere Leistungen. Erstmals wurden

in diesem Jahr gleich drei mal der

„IUBH Best Thesis Award“ verliehen:

An Sabine Allhoff, an Nicolas Granow

und Benjamin Stollreiter, die mit ihren

Arbeiten auf besondere Anerkennung

stießen.

Erstes Industriegespräch

brachte spannende Dialoge

Mit dem Physikzentrum Bad Honnef, dem Stammsitz

der Deutschen Physikalischen Gesellschaft DPG,

hätte es keinen besseren Ort für ein erstes Industriegespräch

geben können. Für Physiker, die in der Industrie

tätig sind, gibt es nun eine Plattform zum Gedankenaustausch,

zum Know-How-Transfer und zum

Networking. Ein Angebot, dass in der industriestarken

Region Köln/Bonn auf großes Interesse stoßen dürfte.

Nachhaltigkeitsportal

im Netz

Unter www.bne-bad-honnef.de

ist das neue Portal „Bildung

für nachhaltige Entwicklung“

erreichbar.

Kreissparkasse Köln:

18.000 Euro für

Vereine und Schulen

Die jährlichen Erträge des PS-Prämiensparens

hat die Kreissparkasse Köln

nun in Königswinter ausgeschüttet.

Insgesamt 18.000 Euro überreichte

Bezirksdirektorin Gudrun Börter in

Oberpleis an Vertreter von 13 Schulen.

Noch bis zum 20. Februar 2012

können sich Vereine aus der Jugend-,

Wohlfahrts- und Kulturpflege sowie

aus Brauchtum und Sport bei den

Stiftungen der Kreissparkasse Köln für

die nächste Ausschüttung aus dem

PS-Zweckertrag bewerben.

Prämien für Wein

aus dem Siebengebirge

Für die Weine des Jahrgangs

2010 hat die

Landwirtschaftskammer

Nordrhein-Westfalen gute

Zeugnisse ausgestellt.

Anfang September waren

19 Weine zur Prüfung angemeldet

worden. Und alle Weine

erhielten die amtliche Prüfnummer.

Zwei Weine prämierte die

Kammer mit Gold, drei Weine mit

Silber und sieben mit Bronze. Auf

dem Siegertreppchen steht unter

anderem das Weingut Pieper

aus Königswinter: eine goldene,

zwei silberne und zwei bronzene

Prämien erreichte das Weingut

bei der Prüfung. Auch das

Oberdollendorfer Weingut Blöser

holte sich einmal Gold, dazu eine

silberne und fünf bronzene Prämien.

Nun schauen Prüfer und Winzer

gespannt auf den aktuellen Jahrgang,

dessen Lese fast beendet

ist. Als „gut bis sehr gut“ schätzt

die Landwirtschaftskammer die

Qualität der Trauben. Die sonnigen

Herbsttage und nicht zu

warme Nächte wirken sich positiv

auf die Qualität der Spätlesen

und Auslesen aus: So könne

mit jedem Sonnentag das

Mostgewicht um bis zu einem

Grad Oechsle ansteigen.


Sankt augustin

Umzugs- und

Schließungspläne

bereiten Sorgen

Gleich zwei Hiobsbotschaften ereilten

die Bürger der Stadt in den vergangenen

Wochen: Nach Medienberichten

plant die Konrad-Adenauer-Stiftung,

ihren Standort im Herzen von Sankt

Augustin zugunsten des Sitzes in

Berlin aufzugeben. Gleiches Schicksal

könnte die Informations- und Medienzentrale

der Bundeswehr in Niederpleis

ereilen. Auch hier steht ein

Umzug in der zweiten Jahreshälfte

2012 im Raume.

TV-Urgestein Hans

Meiser unterstützt

die Kinderklinik

Wenn einem Menschen buchstäblich

das Herz stehen bleibt, ist schnelle

Hilfe überlebenswichtig. Das wissen

nicht nur Geschäftsführer Detlef

Czieszo (rechts) von der Asklepios

Kinderklinik und Kliniksprecherin

Stefanie Klotz, sondern auch Hans

Meiser nur zu gut. Die Talkshow-Legende

und der langjährige „Notruf“-

Moderator unterstützt die Asklepios

Kinderklinik bei einem in der Region

wohl einmaligen Projekt: Bereits

jüngste Schüler erhalten aufblasbare

Puppen, an denen sie unter fachkundiger

Anleitung die Reanimation

eines Menschen üben können.

Stadtmarketing: Neues Image für die Stadt

Mit der Wirtschaftsbühne im Mai gab die Stadt den Startschuss für ihren neuen

Stadtmarketingprozess. In Befragungen und Umfragen wurden Bürger und

Entscheidungsträger befragt. Nun wurden in einem ersten Stadtforum die Ergebnisse

vorgestellt. Als integraler Bestandteil der Stadtentwicklung soll aus

dem Stadtmarketingprozess ein neues Image zur Außendarstellung entstehen.

Auch ein neues Logo sowie ein Motto sind geplant.

hochschulpräsident

harmut Ihne und

Bozica Mikulic,

die dem unternehmenstag

2011 ihr

Gesicht leiht.

unternehmenstag an der hochschule

Betriebe sichern sich heute

die Fachkräfte von morgen

Zum nunmehr zehnten Mal

bringt die Hochschule Bonn

Rhein-Sieg rund hundert

Unternehmen und ihre Studierenden,

die Fachkräfte von

morgen, ins Gespräch.

Um es vorweg zu nehmen: Hätte

die Hochschule mehr Platz,

wären es noch deutlich mehr Unternehmen,

sagt Hochschulpräsident

Hartmut Ihne. Das war nicht immer

so, erinnert sich Dr. Udo Scheuer, der

sich mit der Organisation des Unternehmenstages

befasst: „In den Anfangsjahren

des Unternehmenstages

war der Fachkräftemangel noch weit

weg. Heute sieht die Situation bekanntlich

anders aus.“ Jetzt meldeten

sich auch Weltunternehmen, die auch

über den Unternehmenstag hinaus

mit Events in der Hochschule präsent

sein wollen. Die Gründe dafür liegen

auf der Hand: Vom überregionalen,

hervorragenden Ruf angelockt suchen

Unternehmen heute früher denn

je ihre Fachkräfte von morgen. Viele

Studenten kommen daher bereits mit

der Bewerbungsmappe in der Hand

zum Unternehmenstag. „Oft folgt

das Bewerbungsgespräch dann kurz

hinterher“ sagt Scheuer. Von der Platform

profitieren vor allen Dingen die

Mittelständler der Region. Hochschulpräsident

Hartmut Ihne geht noch

einen Schritt weiter: „Der Unternehmenstag

ist zunehmend europäisiert

worden. Denn heute werden gute

Absolventen europaweit gesucht.“

LOKALES

Praktikumsplätze

jetzt kostenlos

registrieren

Die Jugendberufshilfe

der Stadt Sankt Augustin

hilft Jugendlichen bei der

Suche nach dem richtigen

Praktikums- oder Ausbildungsplatz.

Wichtiger Baustein hierfür

ist das Praktikumsheft,

das alle Betriebe auflistet, die

Praktikumsstellen anbieten. Anhand

dieser Broschüre können

sich Jugendliche über mögliche

Tätigkeitsbereiche informieren

sowie Kontaktdaten und Informationen

zu Ausbildungsplätzen

abrufen. Derzeit aktualisiert die

Jugendberufshilfe das Heft und

hat dazu bereits 1.400 Betriebe

und Institutionen in Sankt Augustin

kontaktiert.

Unternehmen, die bisher keine

Anfrage erhalten haben, sind

eingeladen, den Kontakt zur Jugendberufshilfe

zu suchen und

ihre Praktikumsplätze für das

Praktikumsheft bis zum 18. November

zu melden. Meldungen,

die nach diesem Datum eingehen,

gehen keineswegs verloren,

sondern werden in der Jugendberufshilfe

verwendet. Kontakt:

02241 / 243 - 474 und Jugendberufshilfe@sankt-augustin.de

MIT Sankt Augustin feierte großes Sommerfest

Über 102 der 138 Mitglieder und geladene Gäste begrüßte Herbert Montexier,

Vorsitzender der MIT Sankt Augustin, beim diesjährigen Sommerfest. Auch Lisa

Winkelmeier-Becker (MdB) und Andrea Milz (MdL) waren dabei.

SU•kontakt 06/11

23


24

LOKALES

Neunkirchen

Seelscheid

SU•kontakt 06/11

much

ruppichteroth

2.500 Euro Startkapital für

das Psychologie-Studium

In Zeiten, in denen der Staat

längst nicht allen caritativen

und sozialen Herausforderungen

mehr gewachsen ist,

sieht sich die 2006 gegründete

Bürgerstiftung Seelscheid in

der Pflicht.

Seit der Gründung ist es der Stiftung

gelungen, mit Kapitalerträgen unterschiedliche

Projekte bürgerschaftlichen

Engagements zu unterstützen.

Zuletzt hatte die Stiftung mit

einem Benefiz-Autowaschtag an

der Seelscheider Mundorftankstelle

auf sich aufmerksam gemacht, und

Geld für Förderprojekte gesammelt.

Eine solche Förderung sind das

Meister-Stipendium und das Abitur-

Stipendium, dass die Stiftung an

besonders begabte und talentierte

Menschen vergibt, die nach Schule,

Ausbildung oder der Gesellenprüfung

sich mit einem Studium oder einer

Meister-Ausbildung weiterqualifizieren

möchten.

In diesem Jahr fiel die Wahl

unter den Bewerbern des Abitur-

Stipendiums auf Franziska Laue. Ne-

Neue Gästebroschüre für‘s „Bergische“

Das Zusammenspiel der vier Kommunen im bergischen Rhein-Sieg-Kreis, Lohmar,

Much, Neunkirchen-Seelscheid und Ruppichteroth als „Bergisch hoch

vier“, hat weitere Früchte getragen. Neben ausgearbeiteten Wander- und

E-Bike-Routen (wir berichteten), folgte nun die erste Gästebroschüre für die

bergische Region. Neben genauen Tourenbeschreibungen ist ein Gastronomie-

und Übernachtungsverzeichnis enthalten. Auch Hinweise zu regionalen Besonderheiten

wie die bergische Kaffeetafel oder Fachwerkbauten fehlen nicht.

ben den formalen Richtlinien für die

Vergabe habe Franziska Laue die

Ausschussmitglieder der Stiftung,

Katrien Schmitz, Peter Currie und Dr.

Georg Nies, durch ihr hervorragendes

Abitur und ihr Engagement beeindruckt.

Nun erhält sie für die ersten

fünf Semester ein Stipendium in Höhe

von 2.500 Euro. Im Rahmen einer

Vorstandssitzung gratulierte der Stiftungsvorsitzende

Benedikt Schneider

der sichtlich erfreuten Abiturientin.

Mucher Musiknacht sorgte für volle Gastronomiebetriebe

Ein verblüffend einfaches Rezept mit

großem Erfolg: Sieben Mucher Gastronomiebetriebe

haben mit sieben

Musikern und Bands die erste Mucher

Musiknacht erfolgreich gemeistert.

Musik und Gastronomie für jeden Geschmack,

vom Italo-Schlager in der

Eisdiele bis zum handfesten Rock im

FIT-Hotel, reichte die Bandbreite, die

auch Besucher aus den Nachbarkommunen

nach Much lockte. Der Clou:

Im originalen Schweizer Postbus gab

es einen kostenlosen Pendelverkehr

zwischen den sieben Locations.

Beigeordneter macht

es vor: 590 km Fahrrad

statt Dienstwagen

Drei Wochen ließ der Beigeordnete

Norbert Büscher für die Aktion

„Much radelt“ des Projekts „Stadtradeln“

sein Auto und seinen Dienstwagen

stehen. Stattdessen legte der

Hobby-Rennradfahrer 590 Kilometer

auf dem Sattel seines Rennrades und

eines E-Bikes zurück. Dank dem elektrischen

Rückenwind waren der Weg

zur Arbeit und seine Dienstfahrten,

trotz etlicher Höhenmeter, mit Spaß

und positivem Trainingseffekt verbunden.

Das bekam Büscher bei einer 84

Kilometer langen Fahrt an den Rhein

zu spüren: „Ich war überrascht, welche

Beinkraft mir das tägliche Radeln

gebracht hat“

Entscheidung

für neues

Gemeindelogo

im Dezember

In der Sitzung am 7. Dezember

will der Gemeinderat Ruppichteroth

die Entwürfe für das neue

Gemeindelogo in einer Entscheidung

unter die Lupe nehmen.

Acht Künstler und Grafiker hatten

ihre Entwürfe eingereicht, die bis

zu einer geplanten Präsentation

Mitte November nur den Fraktionsvorsitzenden

der Gemeinde

sowie dem Ausschuss für Wirtschaftsförderung

einsehbar sind..

Gemeindewerke

Ruppichteroth

wollen Solarstrom

Medienberichten zufolge plant

die Gemeinde Ruppichteroth,

Dachflächen geeigneter Gebäude

an die Gemeindewerke zu

verpachten. Diese will auf den

Dächern, etwa des Hallenbades,

der beiden Feuerwehrhäuser

oder einiger Schulen, Ökostrom

erzeugen. Mit dem auf 20 Jahre

berechneten Überschuss von rund

290.000 Euro als Gewinn könnten

anschließend gemeinnützige Zwecke

unterstützt werden.


Windeck

eitorf

LOKALES

Recycling der Zukunft:

Die Wertstofftonne ist da

Warum durfte der Joghurtbecher

in den Gelben Sack, der

Plastikkochlöffel aber nicht? Beides

sind Kunststoffe, beides könnte

man doch Wiederverwerten? Ja,

kann man, und deswegen ist die

Wertstofftonne, die ab 01.01.2012

im Rhein-Sieg-Kreis den Gelben

Sack des Dualen Systems ablöst,

ein Schritt zu einem verständlichen

Recycling der Zukunft. Nachdem

die Bedenken des Bundeskartellamtes

ausgeräumt wurden, gab

es nun offiziellen Startschuss der

Wertstofftonne: In Windeck übergab

die Geschäftsführerin der

Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft

(RSAG), Ludgera Decking,

die ersten der insgesamt 180.000

neuen Behälter, persönlich an Windecks

Bürgermeister Jürgen Funke.

Bis zum Jahresende ersetzen die

Tonnen den Gelben Sack, danach

Neue Immobilienbörse

Eine neue Immobilienbörse für

Gewerbegrundstücke und gewerbliche

Immobilien hat die

Wirtschaftsförderung der Gemeinde

Windeck ins Leben gerufen.

Aktuelle Angebote sind unter

www.wifowindeck.de abrufbar.

sind es echte Wertstofftonnen, in

denen nicht nur, wie bislang erlaubt,

sämtliche Verpackungen aus Kunststoff

und Metall, Konservendosen,

Getränkekartons, Kunststoffflaschen

und Styroporverpackungen

aus dem Haushalt entsorgt werden

können; ab 2012 dürfen auch

Kunststoff- und Metallabfälle aus

dem Haushalt, wie Schüsseln, Eimer,

Spielzeug, Klarsichtfolien, Töpfe,

Pfannen und Besteck, ja sogar Wasserhähne

und kleiner Blechreste,

entsorgt und dank Recycling später

als Roh- und Wertstoff wiederverwertet

werden.

In Windeck und Ruppichteroth

sind die Tonnen bereits ausgeliefert

worden, Mitte November folgen die

Städte Königswinter und Bad Honnef.

Informationen zum Austausch

der Behälter und den erlaubten Inhalten

unter www.voll-was-wert.de

DUB

DEUTSCHE

UNTERNEHMERBÖRSE

NACHFOLGE

IN GEFAHR?

WWW.DUB.DE

33%

RABATT

Mit einem Inserat auf DUB.de

erreichen Sie bis zu 1,2 Millionen

potenzielle Nachfolger – einfach,

sicher und schnell.

Service für „SU.kontakt“-Leser

DUB ZUM SONDERPREIS: Schalten Sie einfach

Ihr Drei-Monats-Verkaufsangebot auf DUB.de zum

Preis von zwei Monaten. Sie sparen 59 Euro. Es

fallen keine weiteren Kosten an.

UND SO GEHT’S: Schreiben Sie eine E-Mail mit

dem Betreff „SU.kontakt“ an kai.mueller@dub.de

oder rufen Sie an unter 040/46 88 32-661. Sie erhalten

dann umgehend Ihre Zugangsdaten. So

können Sie DUB.de ausprobieren und sparen.

SU•kontakt 06/11

25


26

LOKALES

Bonn

Der „Bonner Bogen“ hat sich

bestens entwickelt. Mit dem

Kameha Grand Hotel und den

beiden Bürokomplexen Rheinwerk

1 und 2 hat BonnVisio

das Areal zu einem attraktiven

Standort entwickelt, der schon

bald erneut wachsen wird.

Im März 2012 soll der Bau des Büro

Campus „Rheinwerk 3“ beginnen.

Und wie Gisela Tindler-Nowak von

der Unternehmenskommunikation

von BonnVisio bestätigte, wurde bereits

jetzt der erste Mietvertrag über

eine Gesamtbürofläche von 5.511

Quadratmetern unterzeichnet. Der

weltweit agierende Softwarekonzern

SER aus Neustadt/Wied mit derzeit

370 Mitarbeitern wird im Juli 2013

in die dann fertiggestellten Büroräume

im „Rheinwerk 3“ einziehen und

damit Möglichkeiten für ein weiteres

Wachstum schaffen. Der „Bonner

Bogen“ gilt dank hervorragender Verkehrsanbindung

und Top-Unternehmen

in unmittelbarer Nachbarschaft

als moderner und zukunftsweisender

Standort, ist neben BonnVisio auch

SU•kontakt 06/11

Die Chancen der „Wissenswolke“

„Cloud-Computing“ ist in aller Munde: Software und Daten auf fremden

Computern statt auf dem eigenen PC-laufen zu lassen, bringt viele Vorteile,

Chancen und Risiken mit sich. Wie es funktioniert und wem es nützt, ist

Thema des „3. Bonner Netzwerkabends“ am Donnerstag, 15. Dezember.

Informationen und Anmeldung bei thomas.poggenpohl@bonn.de oder

unter 0228 / 77 57 88.

Softwareschmiede SER ist der erste Mieter im Rheinwerk 3

20.000 Quadratmeter in bester Lage

Einen traumhaften

Ausblick werden die

Büros im Rheinwerk 3

haben (oben). Auf dem

23.000 Quadratmeter

großen Areal werden

drei langgezogene und

zum Rhein angeschrägte

Baukörper entstehen.

SER-Geschäftsführer Kurt-Werner Sikora

überzeugt: „Die zentrale Lage

am Bonner Bogen und unmittelbar

am Rhein ist sowohl für Kunden als

auch für unsere Mitarbeiter ein attraktiver

Standort.“ Bis zum Spatenstich

im März rechnet „Rheinwerk

3“ Geschäftsführer Ludwig Frede

mit weiteren Interessenten: „Wir gehen

aufgrund der Nachfrage davon

aus, dass die Vermietungsquote zum

Baubeginn bei ca. 50 Prozent liegen

wird.“ Das klingt kaum abwegig angesichts

des Rheinpanoramas, das

vom Siebengebirge über das Regierungsviertel

und die Rheinaue bis

zum südlichen Ende der Kölner Bucht

reicht.

Mehr Gründungen,

mehr Beschäftigte,

mehr Einwohner

Der Bonner Jahreswirtschaftsbericht

2011 zeichnet in annähernd

allen Bereichen einen positiven

Trend ab, sagte Oberbürgermeister

Jürgen Nimptsch „Die

Wachstumstrends der Vorjahre

sind weiterhin intakt und Bonn

konnte neue Höchststände bei

Einwohnern und Arbeitsplätzen

verzeichnen.“ So stieg die Beschäftigungsquote

um 2.500

Arbeitsplätze um 1,6 Prozent.

Trotz Wirtschaftskrise stieg die

Zahl der Beschäftigten im fünften

Jahr in Folge auf nunmehr

153.805. Auch die Zahl der Einwohner

stieg um 1,6 Prozent auf

324.899 (Ende 2010). Das produzierende

Gewerbe verbuchte

ein Plus von 1,9 Prozent. Der

Stand von Bonn unter den Top5

der deutschen „DAX-Städte“ sei

weiterhin stabil, freute sich Nimptsch.

Eine positive Resonanz zog

auch Wirtschaftsfördererin Victoria

Appelbe: Dienstleistungen

wie das „Service Center Wirtschaft“

als zentrale Anlaufstelle

seien im vergangenen Jahr so

gefragt gewesen wie noch nie.

Deutsche Post gibt Know-how

für Katastropheneinsätze weiter

Erdbeben, Überschwemmungen,

Wirbelstürme – wenn

Menschen und Regionen in

Katastrophen versinken, ist

schnelle Hilfe aus dem Ausland

gefragt. Beim 7. Europäischen

Bevölkerungs- und

Katastrophenschutzkongress

in Bonn zeigte die Post-Tochter

DHL, wie weltweit agierende Unternehmen helfen können: Mit Know-how:

Hinter dem Projekt „GoHelp“ verbergen sich Programme wie „GARD“: DHL-

Fracht- und Logistikexperten unterstützen Flughäfen und deren Personal im

Umgang mit Hilfslieferungen. Geschulte „DHL Disaster Reponse Teams“ fliegen

bereits seit Jahren direkt als Logistik-Helfer in Katastrophengebiete.


Die Würfel sind gefallen,

der Sieger des Wettbewerbs

„Unser Dorf hat

Zukunft“ steht fest. Sieger ist

die Ortschaft Oberodenthal,

bestehend aus sechs Weilern,

darunter Neschen und

Scheuren. Der Gewinner

vertritt im nächsten Jahr den

Rheinisch-Bergischen Kreis

beim Landeswettbewerb.

Insgesamt traten bei der diesjährigen

Auflage 14 Ortschaften an. Landrat

Rolf Menzel sagte bei der Preisverleihung

in Bergisch Gladbach: „Sie

alle dürfen sich als Sieger fühlen.“

Sie hätten durch ihr Engagement die

Entwicklung in ihren Dörfern kräftig

vorangetrieben. Deshalb wurde auch

jede Ortschaft ausgezeichnet: Einmal

Gold, einmal Silber (an die Dorfgemeinschaft

Leysiefen im Bereich

Leichlingen) sowie zwölfmal Bronze.

Die Preise übergaben der Landrat

und Marianne Brochhaus, Regionaldirektorin

der Kreissparkasse Köln, die

den Wettbewerb mit rd. 8.500 Euro

finanziell unterstützte. Außerdem gab

es kleine Sonderpreise, darunter eine

Anerkennung von der Naturarena für

das Touristik-Konzept von Altenberg.

Eine eindrucksvolle Beteiligung

registrierte der Oberbergische Kreis.

Hier gab es 59 Teilnehmer! Da gab es

gleich sechsmal Gold. Wegen hoher

Punktzahl qualifizierten sich gleich

AuS DER NAChBARSChAFt

Die Kirche St. Michael,

sichtbares Zentrum

von Oberodenthal

(in Neschen)

und die jubelnden

Sieger der Ortschaft.

Oberodenthal soll als

RheinBerg-Sieger nun

auch in NRW punkten

drei Ortschaften für den Landeswettbewerb:

Aus Nümbrecht, Wipperfürth

und Waldbröl. 14 Dörfer erhielten eine

Silbermedaille. Auch im Rhein-Sieg-

Kreis gab es über 20 Teilnehmer. Gold

ging u. a. an die Gemeinden Lohmar,

Much, Hennef, Wachtberg und Rheinberg.

Der Ort Deesem (Lohmar) ist der

Gesamtsieger und wird für den Landeswettbewerb

gemeldet.

Kürten GmbH

Notstromtechnik

LOKALES

Laut Statistik ist

Köln weiterhin

die größte Stadt

in NRW

Die Einwohnerzahl Nordrhein-

Westfalens ist auch im ersten

Halbjahr zurückgegangen. Wie

das Statistische Landesamt mitteilt,

hatte das bevölkerungsreichste

Bundesland Ende Juni

17.836.512 Einwohner, 8.642 weniger

als zuvor. In den Regionen

war die Entwicklung unterschiedlich:

So stieg die Einwohnerzahl in

den Regierungsbezirken Münster

(+2.629) und Köln (+3.276) um

0,1 %. Im Regierungsbezirk Düsseldorf

ging sie zurück.

Größte Stadt ist mit 1.010.269

Einwohnern (+3.150) weiterhin

Köln, gefolgt von Düsseldorf mit

589.682, Dortmund mit 580.335

und Essen 573.372 Einwohner.

RheinSieg 599.418 Einwohner

Troisdorf 75.504 Einwohner

Sankt Augustin 55.663 Einwohner

Bornheim 48.535 Einwohner

Hennef 46.206 Einwohner

Königswinter 40.713 Einwohner

Siegburg 39.778 Einwohner

Niederkassel 37.669 Einwohner

Lohmar 31.127 Einwohner

RheinBerg 276.555 Einwohner

Berg.Gladbach 105.719 Einwohner

Wermelskirchen 35.256 Einwohner

Oberberg 280.326 Einwohner

Gummersbach 51.165 Einwohner

Wiehl 25.641 Einwohner

Leverkusen 160.901 Einwohner

Schaltanlagen · Notstromsteuerungen

USV-Anlagen · Leihaggregate

Wartungen · Kundendienst

Hochstraße 28a • 51789 Lindlar (Schmitzhöhe)

Telefon: 0 22 07 - 20 88 • Telefax: 0 22 07 - 40 56

www.kuerten-lindlar.de

SU•kontakt 06/11

27


28

SERVICE ENERGIE

SU•kontakt 06/11

Deutscher Marketing-Preis an

SCHÜCO für „grüne Technologie“

Der Deutsche Marketing-Verband

hat das

Bielefelder Technologie-

Unternehmen Schüco

für den Deutschen

Marketing-Preis 2011

ausgewählt. Der Preis

wird am 1. Dezember

bei einer festlichen Gala

im Museum für Kommunikation

in Berlin

verliehen.

Mit dieser höchstenAuszeichnung

für

herausragende Marketingleistungen

prämiert

der Verband den weltweit

erfolgreichen Premium-Anbieter

von grüner

Technologie rund um die

Gebäudehülle für seine

konsequent umgesetzte

Marketingstrategie unter

dem Leitbild Energy 3 –

Energie sparen, gewinnen und vernetzen.

Schüco schreibt die Liste der Marketing-

Champions fort, die seit 1973 ausgezeichnet

wurden. Darunter finden sich so renommierte

Unternehmen wie Porsche, Tchibo,

Lufthansa, Schwarzkopf und zuletzt die

Deutsche Telekom.

Der Juryvorsitzender Karl Georg Musiol,

Präsident des Deutschen Marketing-

Verbandes, sagte: „Wir sind zutiefst beeindruckt,

wie Schüco als technikgetriebenes

Die SchücoArena in

Bielefeld. Der aktuelle

Marketing-Preisträger

baute die Haupttribüne

bereits zur Bundesligaspielzeit

2008/2009 und

versorgt seitdem das

Stadion mit erneuerbarer

Energie. 798 in das

gläserne Dach montierte

Solarmodule von Schüco

mit einer Gesamtfläche

von 1.420 Quadratmetern

fangen pro Jahr rund

80.000 Kilowattstunden

Strom von der Sonne ein.

Unternehmen sämtliche

Prozesse konsequent auf

seinen Markt, die Partner

und Kunden ausgerichtet

hat.“ Schüco, 1951 als

Metallbauunternehmen

nahe Bielefeld gegründet,

ist heute ein führendes

Unternehmen für

innovative Fenster- und

Fassadensysteme und

führender Entwickler von

effizienten Produkten für

Solarstrom und Solarwärme. Das mittelständische

Unternehmen in Familienhand

konnte im Jahr 2010 mit 5.250 Mitarbeitern

weltweit und 12.000 Partnerbetrieben in 78

Ländern einen Umsatz von 2,38 Mrd. Euro

erwirtschaften.

Tanja Brinks, Direktorin Marketing und

Mitglied der Schüco Geschäftsführung,

freut sich über den deutschen Marketing-

Preis „als absolute Krönung für die Schüco

Markenführung und -strategie.“

Dirk U. Hindrichs, der geschäftsführende und persönlich haftende Gesellschafter der

Schüco International KG, der sich ansonsten auch intensiv im Golfsport engagiert, zum

Thema: „Energieeffiziente Gebäude können den weltweiten CO 2 -Ausstoß um 40 % verringern.

In diesem Sinne haben wir uns vom Spezialisten für Fenster zum grünen Technologieunternehmen

entwickelt. Heute bieten wir komplette Systemlösungen von der solaren

Energieerzeugung bis hin zur effizienten Klimafassade.“


Wärmepumpen in NRW weiter auf dem Vormarsch!

In Nordrhein-Westfalen sind mehr

als 80.000 Wärmepumpen in Betrieb.

Mittlerweile werden hier Zwanzig

Prozent der Neubauten mit einer

Wärmepumpe beheizt.

Rund 10.000 neue Wärmepumpen-

Heizungsanlagen sind 2010 in Nordrhein-Westfalen

installiert worden.

Laut einer Studie des Bundesverbandes

Wärmepumpe e.V. wird die Anzahl der

installierten Wärmepumpen in NRW auf

400.000 bis zum Jahr 2030 ansteigen.

Gerade die Wärmepumpe bietet in Neubauten,

aber auch in energetisch sanierten

Altbauten, ein großes Sparpotential, weil

sie zu einem großen Teil regenerative

Umweltwärme wie Luft, Wasser oder Erdwärme

nutzt. Auf über 70 % der Fläche

Nordrhein-Westfalens steht Erdwärme in

ausreichendem Maß zur Verfügung, wie

eine Studie des Geologischen Dienstes

NRW festgestellt hat.

Die ausgereifte Technik, die im Prinzip

schon seit knapp 150 Jahren bekannt

ist und in jedem Kühlschrank zum Einsatz

kommt, kann die Betriebs- und Energiekosten

im Vergleich zu Öl- und Gasheizungen

um mehr als die Hälfte senken. Die Kosten

für eine Wärmepumpen-Heizung für ein

Einfamilienhaus liegen bei ca. 12.000 bis

18.000 Euro. Niedrigere Kosten für den laufenden

Betrieb sorgen jedoch dafür, dass

sich eine Wärmepumpen-Heizung innerhalb

von acht bis zehn Jahren amortisiert.

Zusätzlich locken bei bestehenden Gebäuden

Fördermittel und zinsgünstige Kredite.

Die technische Entwicklung geht bei der

Wärmepumpentechnik rasant weiter. Mit

neuen Entwicklungen bei den Kompres-

Cluster Nordrhein-Westfalen

soren, bei den Kältemitteln und in der Regelung

lassen die Effizienz der Wärmepumpe

weiter steigen. Auch in der Sondentechnik

zur Erschließung der Erdwärme lassen neue

Technologien wie Heat Pipes, die mit CO 2

betrieben werden, die Gesamteffizienz

von Wärmepumpensystemen auf gemessene

Jahresarbeitszahlen von 5 und besser

steigern. Das bedeutet mit nur einem Teil

Antriebsenergie können 5 Teile Wärme erzeugt

werden. Weitere Technologien wie

die Gas-Wärmepumpe und die Einbindung

solarthermischer Anlagen in sogenannte

Hybridwärmepumpen erweitern den Anwendungsbereich

der Wärmepumpe.

Um die Menschen in Nordrhein-Westfalen

von dieser innovativen Energienutzung

zu überzeugen, wurde im Jahre 2000 in

partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der

Wirtschaft der Wärmepumpen-Marktplatz

NRW der EnergieAgentur.NRW gegründet.

Derzeit engagieren sich 100 Marktplatz-

Teilnehmer aus den Bereichen Hersteller,

Fachunternehmen, Bohrunternehmen,

Architekten und Ingenieure, Institutionen

und Verbände. Den aktuellen „Marktführer

Wärmepumpen“, Broschüren, Planungsleitfäden

und Informationen über die aktuellen

Förderungen gibt es beim Wärmepumpen-

Marktplatz NRW unter:

www.waermepumpen-marktplatz-nrw.de

oder unter 01803/19 00 00

(9 Ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunknetze)

SU•kontakt 06/11

29


30

SERVICE MARKt

SU•kontakt 06/11

Buchmarkt: Print wächst

verhalten, der Umsatz mit

E-Books legt deutlich zu

Der deutsche Buchmarkt

bleibt im Jahr

2011 stabil. Mit Erlösen

von gut 9,78 Milliarden

Euro wird der

Vorjahresumsatz um

voraussichtlich knapp

50 Millionen Euro oder

rund 0,5 Prozent übertroffen

werden.

Die europäische

Bekleidungsindustrie

ist im Aufwind. Dies

zeigt das aktuelle

Umsatzranking der

TextilWirtschaft

(Deutscher Fachverlag,

Frankfurt am

Main), in dem die

129 größten europäischenBekleidungsanbieter

gelistet sind.

Zu diesem Ergebnis kommt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

PwC in

ihrer Prognose zur Entwicklung des

Buchmarktes in Deutschland. Dabei legt der

Bereich Belletristik überdurchschnittlich um

1,8 Prozent auf rund 4,9 Milliarden Euro zu.

Ausschlaggebend für das Plus ist der Umsatz

mit E-Books, der sich von 21 Mio. Euro

im Jahr 2010 auf voraussichtlich 67 Mio.

Euro 2011 mehr als verdreifachen wird.

Das E-Book-Segment sei

in Deutschland zwar noch

klein. Neue preisgünstige

Lesegeräte und eine größere

Titelauswahl ließen das

Interesse an elektronischen

Büchern aber stetig steigen,

heißt es. Mittelfristig werden

etwa 6 bis 7 % der Belletristik-Umsätze

auf E-Books

entfallen.

Konkret dürfte der E-

Book-Umsatz bis 2015 um

jährlich fast 52 % auf 355

Millionen Euro steigen, während

die Erlöse mit gedruckten

Büchern voraussichtlich

nur um 0,6 % auf 4,92 Milliarden

Euro zulegen werden.

Bekleidungsindustrie

mächtig im Aufwind

Zusammen haben sie im Jahr 2010

rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit

Bekleidung, Wäsche und textilen Accessoires

erzielt. Das sind etwa 4 Milliarden

Euro mehr als 2009. Wie auch im Vorjahr

wird die Rangliste von der Adidas-Gruppe

angeführt, die mit Bekleidung rund 5,4 Milliarden

Euro umsetzte. Platz zwei belegt Esprit

mit rund 3 Milliarden Euro. Rang drei geht

2010 an die Bestseller-Gruppe mit mehr

als 1,9 Milliarden Euro. Mussten 2009 noch

79 Firmen Umsatzrückgänge verzeichnen,

REWE startet

eigene Girocardzahlung

Als erster Lebensmittelhändler in

Deutschland baut die REWE Group einen

eigenen Netzbetrieb zur Abwicklung

von Girocardzahlungen auf. Erste Tests

sind im ersten Halbjahr 2012 vorgesehen.

Binnen eines Jahres sollen dann

die über 6.000 Filialen (REWE, PENNY,

toom, toom Baumarkt, ProMarkt) umgestellt

werden. Obwohl immer noch rund

70 Prozent aller Zahlungen mit Bargeld

erfolgen, gewinnen Zahlungen mit der

Girocard an Bedeutung.

„Mit einem Aufkommen von heute

250 Millionen Kartentransaktionen pro

Jahr haben wir ein Volumen erreicht,

bei dem ein eigener Netzbetrieb kaufmännisch

sinnvoll ist“, so Frank Wiemer,

Vorstand der REWE Group. Die Investitionen

im siebenstelligen Bereich rechneten

sich nach spätestens vier Jahren.

„Wir werden mit diesem Schritt unabhängiger

und flexibler. Vor Allem richten

wir uns schon heute auf den Bedarf von

Morgen aus“, so Wiemer. Dies bedeute

jedoch keine komplette Trennung vom

bisherigen, langjährigen Netzbetriebspartner

easycash, mit dem auch in Zukunft

in Teilbereichen weiter zusammen

gearbeitet werde.

Alle datenschutzrechtlichen Anforderungen

werden mit dem Landesbeauftragten

für Datenschutz des Landes

NRW abgestimmt.

Die REWE Group ist mit einem Umsatz

von über 53 Milliarden Euro (2010) und

derzeit mehr als 310.000 Beschäftigten

führend in Europa.

waren es 2010 nur noch 23. Im Aufwind

befanden sich vor allem Luxus-Marken wie

z.B. Burberry (plus 32 Prozent), Prada (plus

33 Prozent), Hermès (plus 26 Prozent) und

Cucinelli (plus 27 Prozent). Am stärksten hat

das spanische Mode-Label Desigual zugelegt:

um 47 Prozent auf 440 Millionen Euro.

Deutsche Marken steigerten sich um 16

bis 22 Prozent. Tom Tailor ist 2010 an die

Börse gegangen und S.Oliver hat erstmals

den Sprung über die Milliarden-Euro-Grenze

geschafft.


Public Relation

AutO

SERVICE

autohaus hillenberg und nutzfahrzeugspezialist Stefan Schneider unter einem Dach

Neues Kompetenzzentrum für Nutzfahrzeuge

Wer einen Blick auf unsere Straßen

wirft, stellt schnell fest: Kaum ein

Lastwagen gleicht einem anderen.

Vom 40-Tonnen-Sattelaufliegergespann

über kommunale Nutzfahrzeuge

wie Müllwagen oder Kehrmaschinen

bis zum Spezialfahrzeug für

das Baugewerbe, wie Baukräne oder

Betonpumpen, reicht die Vielfalt.

Klar, dass man mit solchen Fahrzeugen

nicht in eine übliche Autowerkstatt

fahren kann.

Stefan Schneider, Kraftfahrzeugmechaniker-Meister,

und sein fünfköpfiges Team

von „Schneider Fahrzeug-Service“ haben

sich im schweren Nutzfahrzeuggewerbe

einen überregional bekannten Namen gemacht.

„Es gibt nichts, was wir nicht machen“

fasst Schneider sein Leistungsspektrum

zusammen. Rahmenverlängerungen,

Spezialumbauten, Bau und Reparatur von

Aufbauten oder Aufliegern und Lösungen

für ganz besonders knifflige Probleme, das

zählt Stefan Schneider zu seinem Tagesgeschäft:

„Unser Schwerpunkt sind Spezialarbeiten,

an die sich nicht unbedingt jede

Werkstatt heranwagt. Wir lieben eben die

Herausforderung.“

Der gute Ruf in der Nutzfahrzeugbranche

machte auch die Geschäftsführung im

Mercedes Benz Autohaus Hillenberg neugierig.

Weil Stefan Schneiders ursprünglicher

Standort im Kürtener Ortsteil Spitze zu klein

wurde, kam man ins Gespräch über eine

mögliche Kooperation am Standort des Autohauses

Hillenberg im Gudrunweg. Dort

gibt es nicht nur

ein erfahrenes

Nutzfahrzeugteam,

sondern

unter anderem

auch vier Lkw-

Gruben mit einer

Länge von über 25 Metern und große

Hallen, in denen noch Raumkapazitäten zur

Verfügung standen. Von der Idee, gemeinsam

ein völlig neues Kompetenzzentrum für

Nutzfahrzeuge aufzubauen, waren beide

Seiten schnell begeistert.

Gesagt, getan: Nun ziehen beide Betriebe

an einem Strang und machen als weiterhin

eigenständige Betriebe den Standort mit

seiner hervorragenden Verkehrsanbindung

und großer Ausstattung zu einem überregional

wohl einmaligen Kompetenzzentrum

für alle Nutz- und Lieferfahrzeuge. „Es ist das

erklärte Ziel beider Seiten, das Thema Lkw

und Nutzfahrzeuge in Bergisch Gladbach

voranzubringen. Mit uns als langjährigen

Mercedes-Spezialisten und Stefan Schneider

als erfahrenes Allroundtalent in Sachen

Nutzfahrzeugtechnik, Aufbauen und Auflieger

bieten wir eine wohl einmalige Kombination,

von denen alle Kunden profitieren.

Somit können wir dem Kunden einen erstklassigen,

breitgefächerten Service an einem

gemeinsamen Standort anbieten“ freut sich

Harald Heitz. „Wir schaffen Kompetenz statt

Konkurrenz, und das funktioniert hervorragend“

ist auch Stefan Schneider begeistert.

Wer einen Blick in die Werkstatthalle wirft,

wo Nutfahrzeugexperten von Mercedes

Hillenberg und seinem Unternehmen aufeinander

treffen, erkennt schnell die Früchte

der erfolgreichen Kooperation: Gemeinsam

wird nach Ursachen für komplizierte Probleme

gesucht, gemeinsam werden Lösungsstrategien

erarbeitet und gemeinsam

umgesetzt. Ein Mehrwehrt für den Kunden,

der seines Gleichen sucht.

Autohaus Hillenberg GmbH

Gudrunweg 2

51469 Bergisch Gladbach

Tel. 0 22 02 / 93 48-0

Fax 0 22 02 / 93 48-222

www.hillenberg.de

Schneider Fahrzeug-Service

Gudrunweg 2

51469 Bergisch Gladbach

Tel. 0 22 02 / 9 89 10 85

Fax 0 22 02 / 9 89 10 87

Schneider-LKW@t-online.de

SU•kontakt 06/11

31


32

SERVICE AutO

Gewohnt komfortabel und geräumig,

aber wesentlich effizienter als

bisher – das ist die neue B-Klasse

von Mercedes-Benz, die sich gerade

beim Händler einfindet.

Seinen dynamischen Anspruch signalisiert

der kompakte Sports Tourer

bereits optisch durch die niedrigere

Fahrzeughöhe und die aufrechtere Sitzposition.

Völlig neu ist das komplette Antriebsprogramm:

Vierzylinder-Otto- und

Dieselmotoren mit Direkteinspritzung und

Turboaufladung, Doppelkupplungsgetriebe

und Schaltgetriebe. Neue Assistenzsysteme

unterstützen den Fahrer.

SU•kontakt 06/11

Ganz aktuell beim Händler

Die neue M-Klasse von Mercedes

Mit der neuen

M-Klasse von

Mercedes-Benz geht

die mittlerweile

dritte Generation

des Begründers des

SUV-Segments an

den Start. Sie wird

gegenwärtig an

Kunden ausgeliefert.

Die Preise beginnen

bei 46.200,-

Euro (54.978,- Euro

inkl. 19% MwSt.).

Und der neue Kleine hat viel Neues zum alten Preis

So verfügt der Neue als Weltpremiere

im Kompaktsegment z.B. serienmäßig über

eine radargestützte Kollisionswarnung mit

Und das hat die neue M-Klasse zu

bieten: Ein Sicherheitspaket mit bis

zu neun Airbags, die Müdigkeitserkennung

ATTENTION ASSIST, das vorausschauende

Sicherheitssystem PRE-SAFE ® ,

die Reifendruckverlust-Warnung sowie

das Adaptive Bremslicht und den Brems-

Assistenten BAS. Noch besseren Schutz für

andere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger

oder Zweiradfahrer ermöglicht die aktive

Motorhaube. Und Dank der AdBlue-Abgasreinigung

unterbieten die beiden Dieselversionen

der neuen M-Klasse die ab 2014

geplante EU6-Abgasnorm. Der Verbrauch

sinkt um ein Viertel.

adaptivem Bremsassistenten, was die Gefahr

eines Auffahrunfalls verringert. Ebenfalls

neu und serienmäßig sind u.a. der Müdigkeitswarner,

ein Knieairbag

für den Fahrer, vier

elektrische Fensterheber,

LED-Tagfahrlicht und ein

Sechsganggetriebe. Der

B 180 BlueEFFICIENCY

mit 90 kW (122 PS) leis-

tet fünf kW mehr, verbraucht

aber deutlich

weniger Kraftstoff. Die

Preise beginnen bei

26.001,50 Euro.


Der M 5 - das

neue Kraftpaket

von BMW

Im exklusiven Segment hochdynamischer

Business-Limousinen

mit rennsportorientierter Antriebs-

und Fahrwerkstechnik steht ein

Führungswechsel bevor. Der neue

BMW M5 rollt an den Start.

Mit dem stärksten jemals in einem

Serienmodell der BMW M GmbH

eingesetzten Motor (560 PS).

Dieser Kraftzprotz hat es denn auch

wirklich in sich. Der lange Radstand,

die zurückversetzte Fahrgastzelle

und die in Schwarz hochglänzend gehaltenen

Seitenfenstereinfassungen bringen

die gestreckte Silhouette des neuen BMW

M5 deutlich zum Ausdruck. Der bündige Abschluss

der Räder und die Fahrzeugtieferle-

gung unterstützen die sportliche Anmutung

Florian Fritsch

European Tour Player

AutO

ebenso wie die 19 Zoll großen M Leichtmetallfelgen

im Doppelspeichendesign.

Antrieb, Fahrwerk und Design wurde im

Rahmen von ausgiebigen Testfahrten auf

der Nordschleife des Nürburgrings detailliert

verfeinert und garantieren Bestwerte

bei der Längs- und Querbeschleunigung,

im Handling und bei den Verzögerungsleistungen.

Der Durchschnittsverbrauch des

V8-Motors (Siebengang) mit Twin Power

Turbo und 560 PS im EU-Testzyklus be-

KRAMSKI

PUTTING ACADEMY

PERFEKTES PUTTEN FÜR AMATEURE

JETZT ANMELDEN ZUM TAGESSEMINAR!

„Ich habe bei Ihnen an einem Tag mehr gelernt,

als in den letzten 40 Jahren zusammen.“

N. E.-H. - ehemalige deutsche Meisterin

» wöchentlich in Pforzheim (Birkenfeld)

» max. 6 Teilnehmer

» 350,- EUR p.P. (inkl. MwSt.)

weitere Infos und Anmeldung unter:

www.kramski-putter.com

Tel. 07231-4245-430

SERVICE

trägt 9,9 Liter je 100 Kilometer (CO 2 -Emission:

232 g/km). Im Dezember findet die

Markteinführung statt.

www.kramski-putter.com

SU•kontakt 06/11

33


34

SERVICE GOLF

SU•kontakt 06/11

Wiestaw

Kramski hat,

was Golfer

brauchen:

Die besten

Putter

der Welt

Auf der Rheingolfmesse in Köln fand

der Aussteller Kramski mit seinem

Golf-Equipment viel Beachtung,

Anerkennung und Kaufintertesse.

Speziell seine Putter waren ein

Anziehungspunkt. Kramski-Putter

nämlich sind nach Expertenmeinung

die besten der Welt. Der Unternehmer

aus Pforzheim wird auch im

März wieder Messe-Gast bei der

Rheingolf sein.

Wiestaw Kramski selbst bereicherte

die Messe durch Vorträge und

verstand es dabei mit den Themen

„Schwerpunkt Griff“, „Impactposition“

und „Die häufigsten Fehler beim Putten“ zu

überzeugen. Zum Teil lieferte er die richtige

Anwendungsmethodik für „erfolgreiches

Putten“ gleich höchstpersönlich dazu. Denn

auch Wiestaw Kramski weiß: Ein erstklassiges

Sportgerät alleine ist noch lange kein

Garant für den Erfolg.

Dabei ist der 63jährige kein Profisportler

oder gar Golf-Lehrer. Kramski ist von Hause

aus Werkzeugmacher und heute Chef

eines weltweit agierenden Unternehmens

für Stanz- und Spritzgießtechnologie. 500

Mitarbeiter wirken an Stützpunkten in Eu-

ropa, Asien (Sri Lanka)

und Amerika. Der

Unternehmensumsatz

betrug zuletzt

50 Millionen Euro. In

einer Unternehmensmeldung

heißt es: „Wir produzieren im Jahr

ca. zwei Milliarden Stanzteile, Metall-Kunststoffverbundteile

sowie Baugruppen und

sind Lieferant für die Automobil-, Elektronik-,

Medizin-, Telekommunikations- und

IT-Industrie.“

Aber nun kommt’s: Als der leidenschaftliche

Golfspieler Kramski vor acht Jahren

wieder einmal mit seinem Putter nicht zufrieden

war, er einen neuen kaufte und

wieder kein Glück hatte, schwor er sich:

„Jetzt baue ich mir einen Putter selber. Und

zwar den besten Putter der Welt“. Technisches

Knowhow fand er ja in seinem Unternehmen.

Allerdings dauert es knapp drei

Jahre, bis der Konstrukteur den ersten High

Precision Putter (HPP) entwickelt hatte und

die Erfolgsgeschichte in Bewegung kam.

In nur fünf Jahren gelang es Kramski, den

HPP als absoluten Premium-Putter in der

Golfszene zu etablieren. Auszeichnungen,

Erfolge auf dem Grün und eine wachsende

Anhängerschaft bezeugen eindrucksvoll,

dass der ursprüngliche Anspruch erfüllt

werden konnte! Das Besondere und Erfolgversprechende:

Das patentierte Kramski-

Liniensystem ermöglicht das Anvisieren des


Zielpunktes über Kimme und Korn. Aber das Streben

nach Perfektion ließ ihn nicht locker. Die permanente

Fehleranalyse der Spieler führte ihn im Jahr 2010 zu

weiteren bahnbrechenden Neuerungen. So hat Kramski

mit dem fehlerverzeihenden High Precision Grip (HGP)

einen revolutionären Griff auf den Markt gebracht und

zwar in komplett eigener Entwicklung und Produktion -

ein absolutes Novum in der Branche. Außerdem wurde

der Putter um ein ganzheitliches Fittingkonzept

und eine wegweisende Putt-Methodik

erweitert, damit nicht nur der Putter, sondern

das gesamte Spiel perfektioniert wird. So gibt

es inzwischen auch eine Kramski-Putting-

Academy mit eintägigen Gruppenseminaren,

mit Workshops und Lehrgängen für Clubfitter

sowie private Analyseschulungen. Dabei ist der Meister

sogar persönlich buchbar. Weil es ihm Spaß macht.

Immerhin haben das einige Promis aus der Münchner

Szene bereits ausgenutzt; von Beckenbauer bis Wepper.

Und Martin Kaymer hat den Kramski-Putter auch schon

bei einer Rekordrunde eingesetzt.

Doch man muss wissen: Kramski-Putter sind keine

Kaufhausware. Die Preise reichen von etwa 500 Euro

bis zum gold- und rubinverzierten Edelmetallputter für

schlappe 7.000 Euro. Nur: So ein Kramski-Putter scheint

eben die halbe Turnier-Sieg-Miete zu sein eg

Golfen geht auch günstig!

Die So langsam Golf und neigt Günstig- sich die

Garantie:

Golfsaison dem Ende.

Viele Artikel sind jetzt zu

> Günstiger Preis

stark reduzierten Preisen

> im Kompetente Megastore oder Beratung im

> Internet Umfangreiche erhältlich. Auswahl

> Außerdem Modernstes nutzen Sie den

Winter Testequipment

doch, um ihr Schlägerset

von uns überprüfen

> Offi zieller Händler

zu aller lassen. Marken

Insbesondere ihre Griffe

> Schneller Versand -

sollten

service

fast

für

jedes

nur

Jahr

4,95 €

erneuert werden.

365 Tage im Jahr Messepreise im Megastore!

Golf und Günstig OHG

Linde 2

51399 Burscheid

Hotline: 01803–333 888*

Fax: 01803–333 889*

Öffnungszeiten Megastore:

Mo.–Fr.: 09.00–18.00 Uhr

Sa.: 10.00–16.00 Uhr

*9ct./Min. aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichende Mobilfunkpreise

www.golfundguenstig.de

GOLF

Weil die Zeit fehlt:

Vorgabenwirksame

9-Löcher-Wettspiele

SERVICE

Mehrere Studien zum Golfsport belegen,

dass „fehlende Zeit“ zu den mit

Abstand größten Barrieren gehört, die

verhindern, dass ein Interessent den

Golfsport erstmals aufnimmt oder ihn

dauerhaft aktiv weiter betreibt.

Vorgabenwirksame Neun-Löcher-Wettspiele

sind auf deutschen Golfanlagen

daher kaum mehr wegzudenken. Eine

aktuelle Auswertung aus dem DGV-Intranet

ergibt, dass mehr als 90 Prozent

der Golfanlagen diese Form des Wettspielgolfs

anbieten! Trend: steigend.

Da der Faktor Zeit auch in den unteren

Vorgabenklassen eine Rolle bei der Entscheidung

spielt, überhaupt weiterhin

regelmäßig aktiv und vorgabenwirksam

Golf zu spielen, hat der DGV mit

der EGA vereinbart, als „Pilotverband“

Neun-Löcher-Wettspiele für die kommenden

vier Jahre auch für die DGV-

Vorgabenklasse 2 anbieten zu dürfen.

Jahreszeit

auch in der kalten

Bälle schlagen

Golfclub am lüderich

WINTergolF Am lÜderIch

20 überdachte und beheizte Abschlagplätze

Flutlicht - Übungsgelände voll ausgeleuchtet

Indoorhalle – Trainieren unter Palmen in

der Indoorhalle mit 600 qm Naturrasen

www.gc-luederich.de oder Tel. 02204 97600

SU•kontakt 06/11

35


36

SERVICE tOuRISMuS

Romantik Hotels & Restaurants setzt

seine europäische Expansion fort

und ist nun auch in Spanien angekommen.

Die auf der Baleareninsel Mallorca

gelegenen Hotels „passen in Bezug auf

Historie, persönliche Leitung, Standard und

die Ansprüche an Küche und Keller hervorragend

zu den mehr als 200 Mitgliedern

der Kooperation“, heißt es.

Gemeint ist u. a. das Romantik Hotel

Cases de Son Barbassa (Bild) im Nordosten

Mallorcas auf einer großen Finca mit

Mandel-, Oliven- und Johannisbrotbäumen.

SU•kontakt 06/11

Romantik-Hotels gibt es

jetzt auch auf Mallorca

Eine ehemalige Verteidigungsanlage aus

dem 16. Jahrhundert. Durch die Hanglage

haben die Gäste einen großartigen Panoramablick

auf die Bucht von Cala Mesquida.

Im Herzen der Sierra de Tramontana

liegt das andere Romantik Hotel S‘Olivaret

auf einem 75 Hektar großen Landgut.

„Wir sind zuversichtlich, dass weitere Häuser

folgen werden“, sagt Inge Struckmeier,

Vorstand der Kooperation. „Unser Ziel ist

es, 15 Häuser in den nächsten zwei bis drei

Jahren zu haben. Ein erster Schritt in den

neuen Markt ist gemacht“.

Im Herbst Kraft

tanken an der

Küste Hollands

Auf der niederländischen Watteninsel

Ameland sorgt der Herbst oft für besondere

Lichtverhältnisse, die eine Inspirationsquelle

für Künstler und eine

entspannende Anregung für Feriengäste

sind.

Holland-Urlaubern präsentieren sich

jetzt Kunst, Kultur und Küste auf eine

höchst intensive Weise. Speziell auf

Ameland ist der November der Kunstmonat

schlechthin. Noch bis Monatsende

zeigen 60 Künstler aus vier nordischen

Ländern ihre Werke in Kirchen,

Hotels, Galerien und sogar auf Campingplätzen.

Und in Den Haag gibt es in der Königlichen

Gemäldegalerie Mauritshuis (Bild

oben) bis 11. Dezember die letzte Ausstellung

vor einer zweijährigen Umbaupause:

„Dali trifft Vermeer“; mit Werken

von u.a.Van Gogh, Monet und Dali sowie

Gemälden aus dem 17. Jahrhundert.


Public Relation

astronomie-motive der Sonderpostwertzeichen „FÜR DiE JugEnD“ 2011

Gutes tun – Mit Briefmarken helfen

Innovation für die Jugend. Bauen für die

Jugend. Forschen für die Jugend: Das ist

die Trias, der sich die Stiftung Deutsche

Jugendmarke e.V. verpflichtet weiß.

Käufer von Briefmarken machen es

möglich: Unter dem Motto „Gutes

tun – Mit Briefmarken helfen“ konnte

im vergangenen Jahr durch den Erwerb der

vom Bundesminister der Finanzen herausgegebenen

Briefmarkenserie „Für die Jugend“

ein Zuschlagerlös von fast 1,4 Mio. Euro erzielt

werden, der Kindern und Jugendlichen

zugute kommt. Dank engagierter Käufer,

die ganz bewusst „Jugend-Marken“ in den

Postfilialen oder in den Philatelie-Shops der

Deutschen Post verlangen, können wegweisende

Projekte und Vorhaben im Bereich der

Kinder- und Jugendhilfe gefördert werden.

Beispiel Forschen: In Deutschland leben

mehr als 22.000 Kinder mit einer zum Tod

führenden Erkrankung. Jährlich sterben 1.500

Anzeige A5quer_Stiftung Jugendmarke 2011:Layout 1 28.07.11 09:49 Seite 1

von ihnen. Eine von der Stiftung Deutsche

Jugendmarke geförderte Studie zur Hospizarbeit

erfasst untersucht erstmalig bundesweit

die Qualität der verschiedenen Aufgabenbereiche

stationärer Kinderhospize und

zeigt Hilfestellungen für die tägliche Arbeit

auf. Sie trägt so zur fachlichen Begründung

und Weiterentwicklung der Kinderhospizarbeit

bei. Und damit zum Wohl der erkrankten

Kinder, ihrer Eltern und Geschwister.

Beispiel Bauen: Die Stiftung Deutsche

Jugendmarke konnte mit 120.000 Euro

zur Renovierung und zum Ausbau der alten

Schmiede in Schloss Trebnitz zu einem

deutsch-polnischen Bildungs- und Begegnungszentrum

beitragen.

Beispiel Innovation: Wer im Internet

www.Kinderfilmwelt.de ansteuert, findet

eine sichere, kostenlose und werbefreie

multimediale Informations- und Lernplatt-

Jugendmarken 2011

Seit 1965 fördert die Stiftung Deutsche Jugendmarke

e. V. mit den Zuschlägen aus dem Verkauf der

Sonderpostwertzeichen »Für die Jugend« Projekte aus

dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Mit den

Mitteln können insbesondere die freien Träger

der Kinder- und Jugendhilfe viele notwendige

Vorhaben durchführen. Damit wird unseren Kindern

und Jugendlichen geholfen und ihnen bessere

Entwicklungs- und Lebenschancen gegeben.

Die Sonderpostwertzeichen mit den Zuschlägen »Für

die Jugend« ermöglichen bedarfsorientierte und praxis-

Die Jugendmarken 2011 sind vom 11. August bis

zum 30. November 2011 an allen Postschaltern

und bis auf Weiteres bei der Deutschen Post AG,

Niederlassung Philatelie in 92628 Weiden erhältlich.

Nähere Informationen und philatelistische

Angebote unter www.jugendmarke.de.

nahe Hilfen bei aktuellen Problemen der Jugendhilfe.

Ihre Wirkung wird durch sichtbare Erfolge deutlich –

fordern Sie den aktuellen Jahresbericht 2010 bei der

Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V.

Rochusstraße 8-10, 53123 Bonn

www.jugendmarke.de

an und informieren Sie sich über die Projekte, die mit

den Zuschlägen aus dem Verkauf der Jugendmarken im

vergangenen Jahr ermöglicht werden konnten.

Verlangen Sie am Postschalter ausdrücklich

Jugendmarken

form vor. Kinderfilmwelt.de gibt Kindern

Anreize zur reflektierten Programmauswahl

von DVDs und Kinofilmen. Darüber hinaus

bietet das Portal Erwachsenen Fachinformationen

zu medienpädagogischen Fragen des

Erziehungsalltags und der Kinderfilmszene.

Diese und viele andere Förderbeispiele sind

auf der Homepage www.jugendmarke.de

ebenso ersichtlich wie die jüngsten Jahresberichte

der Stiftung Deutsche Jugendmarke.

Mit Briefmarken in

den Himmel schauen

Mit den diesjährigen von dem Grafiker

Werner Hans Schmidt gestalteten Postwertzeichen

zum Thema „Astronomie“ kann

man ins Weltall blicken. Die Astronomiemarken

sind echte Schmuckstücke. Sie zieren

die geschäftliche Post von Vertragsunterlagen

bis hin zu Weihnachtsgrüßen und

helfen, junge Menschen in Ihren Entwicklungs-

und Lebenschancen zu unterstützen.

B E S T E L L U N G

Die Bestellung erfolgt ausschließlich per Vorkasse auf folgendes Konto:

Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V. • Konto-Nr. 190 111 7083 •

Sparkasse KölnBonn BLZ 370 501 98

PRODUKT

ERSTTAGSBRIEFE 2011

ANZAHL PREIS

Ersttagstempel: Bonn € 7,00

Ersttagsstempel: Berlin

ERINNERUNGSKARTEN 2011

€ 7,00

Ersttagsstempel: Bonn € 7,00

Ersttagsstempel: Berlin € 7,00

MARKENSATZ 2011

ZEHNERBÖGEN 2011

€ 4,25

„Pferdekopfnebel“ € 6,50

„Sonnensystem“ (Zusammendruck)

€ 8,00

„Plejaden“ € 20,00

Lieferanschrift

Name

Anschrift

Telefon

E-Mail

SERVICE

VERSANDKOSTEN:

Deutschland: Brief bei einem Warenwert bis € 24,99: € 1,45;

Einschreiben-Einwurf, obligatorisch ab € 25,00 Warenwert: € 3,05

Europa: Brief: € 3,40; Einschreiben, obligatorisch ab € 25,00 Warenwert:

€ 5,45;

Versandkosten außerhalb Europas bitte anfragen.

SU•kontakt 06/11

37


38

SERVICE GAStRONOMIE

Direkt am Rhein liegt das Kameha Grand Bonn, ein noch ziemlich neues Hotel der Luxusklasse.

Nach dem Kameha in Bonn –

Der neue Primus steht auf Sylt

Einzigartige Architektur, spektakuläres

Design, ökologische Nachhaltigkeit,

herzlicher Service und

zukunftsweisende Technologie

– das waren die Argumente, mit

denen das KAMEHA GRAND BONN

von den Fachleuten zum Hotel des

Jahres 2011 erkoren wurde.

Und schon gibt es das „Hotel des

Jahres 2012“. Die Redaktion des

Schlummer Atlas (Busche Verlag,

Dortmund) ließ sich vom mondänen Baustil

klassischer Nord- und Ostseebäder inspirieren

und setzte das Grand SPA Resort

A-ROSA Sylt auf den 1. Platz.

SU•kontakt 06/11

Die westfälischen Tester und Feinschmecker

wählten aber in einem großen Rundumschlag

auch gleich viele weitere Spitzenleistungen

aus, mit denen sie ihren Lesern

eine Hilfestellung geben wollen.

„Beste Köche des Jahres“ sind u.a. Christian

Bau von Victor‘s Gourmet-Restaurant

Schloss Berg in Perl und Jean Claude Bourgueil,

Rest. Im Schiffchen, Düsseldorf sowie

Nils Henkel, Schlosshotel Lerbach, Bergisch

Gladbach. „Köchin des Jahres“ ist Caroline

Baum, Amesa, Mannheim. „Bar des Jahres“

ist die „BANK“ in Hamburg und zum Genießer

des Jahres wählten die Dortmunder

den Schauspieler Armin Mueller-Stahl.

Meisterköche zeigen ihr gutes Herz

In Altenberg war es

noch so etwas wie

eine Generalprobe, in

Berlin werden sie im

Januar vor großem Publikum

bestehen müssen:

Die Meisterköche

des Köche-Netzwerkes

„Chef Heads“, Guido Fritz (Bild) ist ihr Gründer

und Präsident.

Fritz hat vor Jahren schon in Odenthal

gearbeitet, nach diversen Zwischenstationen

viele Jahre auch im Evangelischen

Krankenhaus in Bergisch Gladbach, bis er

vor einem Jahr den Zusammenschluss von

Spitzenköchen ins Leben rief. In Altenberg

demonstrierte er jüngst die hohe Kunst

der Küche mit neun

Kochteams der Extraklasse.

Darunter auch

Christoph Wilbrandt

(Bild), Sterne-Koch aus

dem Hotel zur Post in

Odenthal und Frank

Deterling, Küchenchef

im Hotel-Restaurant Wißkirchen. Schirmherr

war der Kollege Dieter Müller. „Sternschnuppen“

nannten sie ihr Angebot.

Nun zeigen zehn „Head Chefs“ ihr Können

am 23. Januar im Hotel Esplanade in

Berlin bei einem Charity-Gourmet-Dinner

zu Gunsten der Stiftung Kinderherz. Darunter

auch wieder der Odenthaler Spezi Christoph

Wilbrandt.

5 FRAGEN AN DEN WEIN-ExPERTEN

Klaus Rüsing

Thema

heute

Mosel

Weine

Frage: Herr Rüsing, dass Weinanbaugebiet

der Mosel spaltet die Weintrinker. Viele lehnen

Moselweine ab. Warum?

Klaus Rüsing: Ja, das höre ich auch immer

wieder. Meistens von Personen, die säureempfindlich

reagieren. Dieses Problem kann

aber gelöst werden.

Frage: Was sollen diese Personen denn unternehmen?

Klaus Rüsing: Die Gesamtsäure im Wein

bleibt immer konstant. Aber mit dem Alter

wird die Säure „weicher“. Also trinken Sie

ältere Jahrgänge. Getreu dem Motto: „Der

Wein soll alt und jung das Mädel sein“.

Frage: Ok. Gibt es Jahrgänge die Sie besonders

empfehlen können?

Klaus Rüsing: Sie meinen beim Wein?

(lacht). Ok. Die Jahrgänge 2009 und 2007

sind jetzt perfekt zu trinken. Tipp: Achten

Sie auf den 2006er. Dieser Jahrgang hat sich

überraschend gut entwickelt.

Frage: Die Moselweine haben eine große

Tradition. Auch in Zukunft?

Klaus Rüsing: Die Weine von der Mosel

brauchen sich nicht zu verstecken. Nirgendwo

auf der Welt werden so fruchtige, leichte und

alkoholarme (!) Weine hergestellt. Um einen

Riesling Kabinett mit 9 vol.%. Alkohol beneidet

uns die ganze Welt.

Frage: Ist das das Geheimnis der Moselweine?

Klaus Rüsing: Es ist das Gebietstypische.

Riesling und auch Weisser Burgunder finden

an der Mosel beste Vorrausetzungen. Rotweine

sollte man meiden.

WEIN-TIPP-KOMPAKT

Bei Säureempfindlichkeit sollte man

ältere Jahrgänge bevorzugen.

trinken Sie Riesling. Meiden Sie die

Rotweine.

www.ruesing-weine.de


neues ambulantes institut auf gut landscheidt

Fließende Übergänge

für den Weg zwischen

Alltag und Behandlung

Stress, Leistungsdruck und Erschöpfung

sind die neuen gesundheitlichen

Herausforderungen im harten

Berufs- und Geschäftsalltag. Auf die

Vorbeugung und die Behandlung

der Folgen hat sich die Klinik Wersbach

in Leichlingen spezialisiert.

Nun erweitert sie ihr fachärztliches

Angebot auf das Gut Landscheidt in

Burscheid.

Wenn Kraft und Antrieb fehlen,

einem Leistungsdruck und Stress

über den Kopf wachsen, leiden

Geist und Körper gemeinsam. „Beides kann

man nicht voneinander trennen, beides bedarf

im Falle eines Leidens eines ganzheitlichen,

integrativen Behandlungskonzeptes“

erklärt Dr. Christoph Florange, Ärztlicher Direktor

und Geschäftsführer der Klinik Wersbach

GmbH. Sein Haus hat sich auf die Behandlung

von seelischen Erkrankungen wie

affektiven Störungen, Burnout-Syndromen,

Belastungsstörungen und Erschöpfungszuständen

spezialisiert. Spezialisten aus der

Allgemeinmedizin, Neurologie, Psychiatrie,

Chirurgie und Dermatologie arbeiten für

einen umfassenden Blick auf das Leiden

eines Patienten Hand in Hand.

Doch längst nicht jede Therapie einer

seelischen Erkrankung setzt eine stationäre

Therapie in einer Klinik voraus, betont Dr.

Florange: „Gerade im frühen Stadium und

burn out

Kräfte sammeln

Unser hochqualifiziertes Ärzte- und Therapieteam

entwickelt mit Ihnen ihr persönliches Therapiekonzept.

Sprechen Sie mit uns – wir helfen Ihnen.

Helpline: 02174 398-0

Dr. med Christoph Florange,

M. Sc., erklärt das besondere

Konzept von Gut Landscheidt

(Bild oben): Experten und

Fachärzte der Klinik Wersbach

nutzen mit dem ambulanten

Institut die Räume des

Guts für alltagsbegleitende

Behandlungen.

GESuNDhEIt

bei bestimmten Patienten bieten sich hervorragend

auch Therapien im ambulanten

oder teilstationären Umfeld an.“

Ein solches Angebot hat die Klinik Wersbach

nun in Burscheid geschaffen. „Im

neuen Ambulanten Institut der Klinik Wersbach

profitieren jetzt die Patienten in den

Räumlichkeiten des Gut Landscheidt gleich

mehrfach vom besonderen Umfeld,“ erklärt

der Experte. „Der Vorteil eines ambulanten

Instituts ist, dass Patienten für ihre Therapien

nicht aus dem Alltag herausgerissen

werden. Das, was Patienten tagsüber in der

Therapie von unseren Fachärzten gelernt

RZ_ANZ_wersbach_4C 23.04.2007 22:54 Uhr Seite 3

haben, können sie zuhause umsetzen.

SERVICE

Im offenen und zugleich diskreten Umfeld

von Gut Landscheidt bieten sich Möglichkeiten

für sanfte Übergänge zwischen

dem Alltag eines Patienten und einer ambulanten,

teilstationären oder stationären

Behandlung“, erklärt Dr. Christoph Florange.

„Üblicherweise erfolgt mit dem Gang vom

Alltag in eine oder aus einer Klinik ein harter

Schnitt. Das ist heutzutage aber nicht

mehr notwendig. Wir wissen, wie groß diese

Hemmschwelle für Jeden von uns sein

kann und ermöglichen daher unseren Patienten

einen milden Absprung auf ihrem

Weg zwischen Alltag und Therapie, und

zwar in beide Richtungen.“ TH

Klinik Wersbach

Fachklinik für Psychosomatische Medizin

und Psychotherapie

Spezialabteilungen:

Psychosomatische Dermatologie und Allergologie

Traditionelle Chinesiche Medizin (TCM)

Wersbach 20 . 42799 Leichlingen

Telefon: 02174 398-0 . Telefax: 02174 398-398

www.klinik-wersbach.de

SU•kontakt 06/11

39


40

SERVICE GESuNDhEIt

Burn-out – Nicht immer

brennt es nur im Job

SU•kontakt 06/11

Burn-out ist in diesen

Tagen auch medial ein

Dauerbrenner. In den

Talkshows geben sich

prominente Patienten die

Klinke in die Hand und

berichten, wie sie durch

überzogene Ansprüche

von innen und außen

krank geworden sind.

Krankenkassen melden,

dass immer mehr Beschäftigte

aufgrund psychischer

Störungen, allen

voran die Depression

arbeitsunfähig sind.

Verbreitet sich der Burn-out tatsächlich

wie ein Flächenbrand oder ist

es nur ein mediales Strohfeuer?

Und ist die Arbeitswelt hierzulande wirklich

anstrengender geworden, so dass immer

mehr Arbeitnehmer nicht mehr mithalten

können?

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im

Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK)

sind fast 40 Prozent der Erwachsenen in

Deutschland der Meinung, dass ihr Leben

nicht stressiger ist als früher, sondern dass

nur mehr darüber gesprochen wird.

Aber knapp 60 Prozent der Befragten

finden, dass das Leben anstrengender ist

als früher. Von denen sehen die meisten die

Ursache in ihrem Job (59 Prozent) bzw. auf

dem Weg dorthin (26 Prozent). Einen großen

Teil, 43 Prozent der Umfrageteilnehmer,

belasten aber vor allem finanzielle Sorgen,

drei von zehn Befragten leiden darunter,

ständig erreichbar sein zu müssen. Weitere

Stressfaktoren sind neue Medien und soziale

Netzwerke (19 Prozent) und die Familie

(23 Prozent).

Heiko Schulz, Psychologe

bei der TK: „Die

Arbeitswelt, aber auch

unser gesellschaftliches

Zusammenleben haben

sich in den letzten Jahren

deutlich verändert.

Der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft,

zeigt

sich auch darin, dass die

Beschäftigten weniger

Schmerzen durch schwere

körperliche Arbeit haben,

Stress und psychische Belastungen

nehmen dafür

zu. Wir leben heute in einer

Pop-up-Gesellschaft,

in der auf Handy-Displays

und Bildschirmen ständig

Fenster aufpoppen, die

zum Multitasking zwingen

und Arbeitsabläufe

und Privatleben oft mehr

beeinflussen als uns bewusst

und lieb sein kann.“

Wer über einen längeren Zeitraum feststellt,

dass Freizeit und Urlaub nicht mehr

zur Erholung ausreichen und unter Schlafstörungen

und körperlichen Beschwerden

leidet, sollte medizinische Hilfe suchen. „Besonders

gefährdet sind oft überengagierte

Menschen, die einen hohen Anspruch an

sich selbst stellen. Die Betroffenen nehmen

keine Erfolge mehr wahr, Dinge, die früher

Spaß machten, bereiten keine Freude mehr.

Sie entwickeln einen Tunnelblick, entfernen

sich von ihrer Umwelt, fühlen eine innere

Leere und werden zynisch,“ erklärt der Psychologe

die typischen Anzeichen.

Die Ursache muss dabei nicht immer

im Job liegen. Wichtig ist, dass man nicht

dauerhaft auf Hochtouren läuft und in der

Freizeit für ausreichend Ausgleich sorgt.

„Ein Burn-out entsteht erst, wenn es nicht

gelingt, den Körper in eine vernünftige Balance

aus Anspannung und Entspannung

zu bringen, wenn Familie und Freundeskreis

nicht als positive Ressource empfunden

werden, sondern die familiäre Situation

zusätzlich belastet. Das betrifft häufig die

Generation der 30- bis 50-Jährigen, die im

Job stehen und sich um die Kinder und ihre

Eltern kümmern. Wenn zudem keine Zeit

für Sport und Entspannung bleibt, gerät

man schnell an seine Grenzen“, erläutert

der Experte.


Im Blickpunkt

StEuERN: Wichtige Neuerungen durch das

Steuervereinfachungsgesetz � S. 42

FINANzEN: Wie man geschickt die Chancen der

Krise erkennt und nutzt � S. 43


SU •kontakt

CONtROLLING: Krisenmanagement - nicht

unvorbereitet durch die Krise � S. 46

FinanzEn

Private

Banking der

VR-Bank Rhein-Sieg

erfolgreich

TÜV-zertifiziert

� Seite 44

GL&Lev special 03/09

© shutterstock


42

Doppelte mietzahlungen bei beruflich bedingtem umzug

sowie zivilprozesskosten absetzbar

Neuerungen durch das

Steuervereinfachungsgesetz

Im Blickpunkt Steuern

SU•kontakt 06/11

Von UWE HAPP

In einem kürzlich ergangenen

Urteil hat der Bundesfinanzhof

entschieden, dass bei einer beruflich

veranlassten Verlegung des Familienwohnsitzes

doppelte Mietzahlungen

in voller Höhe als Werbungskosten

absetzbar sind.

abziehbar sind nach diesem Urteil

die zeitanteiligen Mieten für die

neue Familienwohnung bis zum

Umzugstag und für die bisherige Familienwohnung

ab dem Umzugstag. Zeitlich

begrenzt wird der Werbungskostenabzug

auf den Zeitraum bis zum Ablauf der ordentlichen

Kündigungsfrist des bisherigen

Mietverhältnisses.

Damit kann nun die zwangsläufige

Überschneidung zwischen zwei Mietverhältnissen

bei einem Umzug auch steuerlich

berücksichtigt werden.

Das Urteil ist ebenfalls anzuwenden,

wenn durch den Nachzug der Familie an

den Beschäftigungsort eine bis dahin bestehende

doppelte Haushaltsführung beendet

wird. Die Regelungen der doppelten

Haushaltsführung werden in diesem Fall

verdrängt (z. B. keine Anwendung der 60

qm Regelung für die Zweitwohnung).

Zivilprozesskosten als

außergewöhnliche Belastung

Unter Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung

hat der Bundesfinanzhof in

einem weiteren aktuellen Urteil entschieden,

dass Kosten für Zivilprozesse zwangsläufig

entstehen können und deshalb unabhängig

vom Gegenstand des Prozesses

als außergewöhnliche Belastung absetz-

bar sind.

Zwangsläufig entstehen diese Aufwendungen

jedoch nur, wenn die beabsichtigte

Rechtsverfolgung (Aktivprozess) oder

uwe happ

Dipl.-Kfm., Steuerberater

und Partner in der

Schmitz+Partner

Steuerberatungs-

gesellschaft

2011

Rechtsverteidigung (Passivprozess) eine

hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet.

Der Prozess darf demnach nicht mutwillig

geführt werden. Ein erfolgreicher Prozessausgang

muss mindestens ebenso wahrscheinlich

sein wie ein Misserfolg.

Abzugsfähig sind die Kosten weiterhin

nur insoweit, als sie notwendig sind und

einen angemessenen Betrag nicht überschreiten.

Etwaige Erstattungen der Rechtschutzversicherung

sind auf die angefallenen

Kosten anzurechnen.

Der Abzug als außergewöhnliche Belastung

wirkt sich in der Einkommensteuerveranlagung

jedoch nur steuermindernd aus,

soweit die vom Gesetzgeber vorgegebene

Grenze der „zumutbaren Eigenbelastung“

überschritten wird. Die Höhe der „zumutbare

Eigenbelastung“ ist abhängig vom

erzielten Einkommen sowie vom Familienstand.

Steuervereinfachungsgesetz 2011 –

Kindergeld und Kinderfreibetrag

Ab 2012 – also erstmals für Anträge auf

Kindergeld und Kinderfreibeträge in der

Einkommensteuererklärung für das Jahr

2012 – entfällt die aufwändige Einkommensüberprüfung

bei volljährigen Kindern

unter 25 Jahren.

Die Gewährung des Kindergeld und der

Kinderfreibeträge ist nicht mehr abhängig

von der Höhe der eigenen Einkünfte und

Bezüge des Kindes. Eltern erhalten somit

auch dann weiter volles Kindergeld, wenn

das Kind während der ersten Berufsausbildung

oder während des ersten Studiums

hinzuverdient.

Nach Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung

und eines Erststudiums wird

ein Kind allerdings nur weiter berücksichtigt,

wenn es keiner Erwerbstätigkeit nachgeht.

Unschädlich sollen Tätigkeiten bis zu

20 Stunden wöchentlich, weitere Ausbildungsverhältnisse

und Minijobs sein.

Bislang erhielten Eltern nur dann Kindergeld,

wenn das volljährige Kind im Jahr insgesamt

Einkünfte und Bezüge bis maximal

8.004 EUR erzielte. Ein Überschreiten dieser

Grenze führte zur rückwirkenden Versagung

des Kindergeldes für das gesamte

Kalenderjahr.

Steuervereinfachungsgesetz 2011 –

Verbilligte Vermietung von Wohnungen

Eine weitere Vereinfachung enthält das Gesetz

im Bereich der verbilligten Vermietung

von Wohnungen insbesondere an Angehörige.

Die bisher anzuwendende Regelung

sieht vor, dass bei einer Warm-Miete von

mindestens 75% der ortsüblichen Warm-

Miete ein ungekürzter Werbungskostenabzug

vorgenommen werden kann.

Bei einer Warm-Miete zwischen 56%

und 75% wird eine komplizierte Berechnung

einer Überschussprognose gefordert,

in welcher die erzielbaren Mieteinnahmen

den anfallenden Kosten bis zum errechneten

Untergang des Mietobjekts gegenübergestellt

werden. Fällt die Überschussprognose

positiv aus, wird der ungekürzte

Werbungskostenabzug gewährt. Bei negativem

Ausfall werden die Werbungskosten

anteilig gekürzt.

Beträgt die Warm-Miete hingegen weniger

als 56% der ortsüblichen Warm-Miete,

so wird der Werbungskostenabzug grundsätzlich

nur anteilig gewährt.

Die neue gesetzliche Regelung ab 2012

regelt vereinfachend, dass bei einer Warm-

Miete bis 66 % der Werbungskostenabzug

anteilig und bei einer Warm-Miete ab 66%

der Werbungskostenabzug ohne weitere

Prüfung ungekürzt gewährt wird. Auf die

bisherige Erstellung einer Überschussprognose

wird zukünftig verzichtet.


Kreissparkasse Köln rät:

Die Chancen der

Eurokrise nutzen!

Wie sicher ist der Euro, wie groß ist

die Gefahr einer erneuten Bankenkrise

und wo ist mein Geld am sichersten?

Wichtige Fragen, zu denen die Kreissparkasse

Köln ihren Geschäftskunden

aus der Region in Siegburg Rede und

Antwort stand.

Die Bereichsdirektoren Franz-Dieter Wirtz (2.v.li.)

und Volker Altwicker (rechts) begrüßten mit Rolf Saßen (li.)

und Ferdinand Linzenich (3.v.li) zwei ausgewiesene Experten

in Siegburg.

Ihr Controller2profit

Professionell transparente Objektivität für Ihr Unternehmen.

Unser Experte ist für Sie da, nimmt Sie bei der Hand und schaut mit

neutralem Blick auf Zahlen und Controlling.

Ihr erfolg ist unser Ziel

Mit Rolf Saßen, Finanzexperte

aus der Abteilung Research der

Kreissparkasse Köln, begrüßte

Bereichsdirektor Franz-Dieter Wirtz einen

echten Fachmann. „Prognosen für den Zeitraum

einer Woche sind derzeit schwer zu

formulieren, denn täglich überschlagen sich

die Ereignisse“ resümierte Saßen, der eine

verständliche Zusammenfassung des Geschehens

gab.

Den „Kopf nicht in den Sand stecken“

lautet dagegen die Strategie von Ferdinand

Front Desk Services

„All-Inclusive-Empfang“

Durbuscher Straße 2

D - 51491 Overath

Finanzen

Linzenich. Als Hightlight des Abends gab

der Unternehmensberater und Kommunikationsexperte

Tipps, wie man als Gewinner

persönliche und unternehmerische

Krisen meistert. Wer es schaffe, vom „Problembetrachter

zum Chancenentwickler“

zu werden, wird seine Schwächen als Stärken

einsetzen können.

Wie man sicher um den „Hochmut der

Erfahrung“ und die „Wolllust am Untergang“

einen Bogen macht, nahm das Publikum

mit Begeisterung entgegen.

Telefon +49 (0) 2206 . 91 22 24

Telefax +49 (0) 2206 . 91 03 18

info@move2profit.de

www.move2profit.de

Die Evolution vom Personallieferant zum

Komplettdienstleister.

SECURITAS Sicherheitsdienste GmbH & Co. KG

Emil-Hoffmann-Straße 17 / 50996 Köln

Tel.: 02236 – 9 66 55 -0 / Fax: 02236 – 9 66 55 -10

www.securitas.de / ssd.koeln@securitas.de

SU•kontakt 06/11

43

Im Blickpunkt


44

vR Bank Rhein-Sieg macht es vor: verantwortung für den Kunden, die mitglieder und die Region

Nie mit im Haifischbecken geschwommen

Das Vertrauen in die Bankenwelt gilt

nach den jüngsten Krisen gemeinhin

als erschüttert. Dabei sind es nur

wenige Groß- und Landesbanken,

die eine ganze Branche in Verruf

gebracht haben.

Dazu gehören die Genossenschaftsbanken,

zu denen auch die VR

Bank Rhein-Sieg zählt, allerdings

keineswegs. Hier sind der verantwortungsvolle

Umgang bei Privatkunden über vermögende

Kunden im Private Banking bis zu

Firmenkunden im Mittelstand seit jeher im

Bankenmodell verankert. Im Gespräch mit

Thomas Heinemann, Lokalredakteur von

SU.kontakt, erklären Andrea Schrahe, Leiterin

Marketing und Unternehmenskommunikation,

und Marc Weinrebe, Abteilungsleiter

Private Banking, die Besonderheiten und

die Verantwortung einer Genossenschaftsbank:

Im Blickpunkt Finanzen

SU.kontakt: Die Genossenschaftsbanken,

allen voran die Volksbanken- und Raiffeisenbanken,

sind in der Krise nicht in Seenot

geraten. Woran liegt das?

Marc Weinrebe: Tatsächlich sind die Genossenschaftsbanken

der sichere Hafen,

früher und heute nach wie vor. Als regionale

Genossenschaftsbank stehen wir für eine

besonders nachhaltige, verantwortungsbewußte

Unternehmenspolitik. Sie ist auf Vertrauen

und Partnerschaft ausgerichtet. Für

uns stehen die Menschen im Mittelpunkt

unseres Handelns. Wir sind eine Bank, in

der man nicht nur Kunde ist, sondern auch

Mitglied werden kann.

Andrea Schrahe: Hinzu kommt, dass wir

nicht nur in der, sondern auch für die Region

arbeiten, in der wir leben. Wir kennen

unsere Kunden oft persönlich, pflegen eine

ganz besonders intensive Kundennähe.

Großbanken können dies in dieser Form

gar nicht leisten. Dazu kommt: Das, was wir

als Bank verdienen, kommt der Region auch

wieder zugute.

SU.kontakt: Was bedeutet das konkret?

Andrea Schrahe: Zum einen beschäftigen

wir 350 Menschen in der Region. Diese

zahlen Steuern und bestreiten ihren Le-

SU•kontakt 06/11

bensunterhalt hier. Zum anderen haben wir

allein im Jahr 2010 über 240.000 Euro an

Spendengelder in die sechs Kommunen zurückgegeben,

in denen wir vertreten sind.

Dass dies der richtige Weg ist, merken wir

an der positiven Resonanz aus den Reihen

unserer Mitglieder.

Marc Weinrebe: Und dieses Engagement

ist uns besonders wichtig. Wir wollen unsere

Kunden nicht nur als Hausbank kompetent

betreuen, sondern auch zeigen, dass

wir ein aktiver Partner des gesellschaftlichen

Lebens sind. Sei es bei Sport- und Kulturaktivitäten,

interessanten Kundenveranstaltungen

und im sozialen Bereich. Viele Menschen

haben den Wert von Vertrauen und

Verantwortung wiedererkannt.

SU.kontakt: Und gerade wenn es um größere

Vermögenswerte geht, ist Vertrauen

die Grundvoraussetzung, oder?

Marc Weinrebe: Das gilt nicht nur für das

Private Banking, aber hier ist der Anspruch

und die Erwartungshaltung besonders

hoch. Wir verstehen uns als Partner in jeder

einzelnen Lebensphase des Kunden. Unser

Antrieb ist mit unseren Kunden erfolgreich

zu sein.

Andrea Schrahe: Und genau dieser verantwortungsvolle

Umgang ist ein wesentlicher

Grund, warum viele Kunden wieder

den Weg zu uns zurück finden. Wir gehören

eben nicht in dieses Haifischbecken, da haben

wir nie mitgeschwommen, da werden

wir uns nie hinbewegen.

SU.kontakt: Und

doch muss man als

Bank doch Geld verdienen,

Produkte verkaufen


Marc Weinrebe:

Natürlich muß auch

die VR-Bank Rhein-

Sieg Geld verdienen,

um dauerhaft am

Markt zu bestehen.

Allerdings gibt es

zum Beispiel in der

Abteilung Private

Banking keine Aktionswochen

oder isolierte

Produktverkäufe. Wir verfolgen in der

gesamten Bank einen ganzheitlichen Beratungsansatz,

der sich an den Wünschen

und Zielen unserer Kunden orientiert. Im

Private Banking erarbeiten wir gemeinsam

mit unseren Kunden ein Konzept, dass sich

je nach Lebenszielen und persönlicher Situation

den wechselnden Bedürfnissen anpasst

und sie ein leben lang begleitet. Die

laufende Überprüfung und Weiterentwicklung

der gewählten Strategie hat für uns

oberste Priorität.

Andrea Schrahe: Und diesen Qualitätsanspruch

noch einmal zu untermauern, hat

sich das Geschäftsfeld Private Banking freiwillig

einer aufwendigen Zertifizierung des

unabhängigen TÜVs Saarland unterzogen.

SU.kontakt: Überzeugt man damit in

Zeiten sich überschlagender Kontoführungs-,

Zins- und Anlagenagebote der

Konkurrenz die Kunden?

Marc Weinrebe: Die Zertifizierung ist sicher

eine Bestätigung für uns und unsere

Beratungsqualität. Unser Ziel ist ständig

besser zu werden, um unsere Kunden mit

der größtmöglichen Qualität betreuen zu

können. Das gelingt uns durchaus auch in

schwierigen Zeiten wir die jetzige. Unsere

Kunden, mit denen wir schon seit vielen

Jahren zusammenarbeiten, bestätigen uns

ihre Zufriedenheit, indem sie uns weiterempfehlen.

Viele Neukunden kommen

dank persönlicher Empfehlungen – das ist

ein gutes Zeichen.


Flughafen Köln/Bonn mit Gewinnsprung

Fracht macht

ein Plus von

19 Prozent

Der Flughafen Köln/Bonn hat seine

Gewinnerwartung für das laufende

Geschäftsjahr deutlich nach oben

korrigiert. Nach Steuern und

Abschreibungen wird das Unternehmen

am Jahresende einen

Überschuss von 10 Millionen Euro

ausweisen. Ursprünglich war mit

einem Plus von knapp 6 Millionen

Euro gerechnet worden.

grund für das gute Abschneiden ist

vor allem das anhaltende Wachstum

bei der Luftfracht. Hier wird in

diesem Jahr die Marke von 750.000 Tonnen

übertroffen. Dies entspricht einem Anstieg

des Volumens um 14 Prozent im Vergleich

zu 2010 und bedeutet einen neuen Frachtrekord

für Köln/Bonn. Die Passagierzahlen

sind leicht rückläufig, wenn auch weniger

stark als ursprünglich erwartet. Der Airport

wird dieses Jahr bei 9,6 Millionen Fluggästen

landen – ein Minus von 3 Prozent.

„Der Jahresgewinn von 10 Millionen Euro

ist das beste Ergebnis in den letzten zehn

Jahren“, freut sich Michael Garvens, Vorsitzender

der Geschäftsführung der Flughafen

Köln/Bonn GmbH, „und das trotz des verhaltenen

Passagieraufkommens“.

Umso eindrucksvoller bestätige der bisherige

Jahresverlauf, wie wichtig die Luftfracht

ist. „Sie ist unser zweites starkes

Standbein. Das Wachstum im Cargo-Segment

hat die Rückgänge in der Passage

aufgefangen.“

Wie bereits im abgelaufenen Jahr wird

die Frachtmenge in Köln/Bonn erneut um

mehr als 100.000 Tonnen zulegen. „Wachstumstreiber

sind die Express-Carrier UPS

und FedEx – aber auch die Tagesfracht“,

sagt Garvens. Seit der Eröffnung des neu-

AZ_Schmitz+Partner_SU-Kontakt 190x65:Layout 1 04.07.11 15:32 Seite 1

Erfolg verbindet.

Wir sind eine expandierende Kanzlei und bieten mittelständischen Unternehmen

aller Rechtsformen sowie Privatpersonen eine ganzheitliche Beratung.

n Steuerberatung

- Umfassende Beratung für Gewerbetreibende, Freiberufler und Privatpersonen

- Unternehmensnachfolge, Umwandlungen

- Beratung von Ärzten und Heilberufen

n Unternehmensberatung

n Wirtschaftprüfung und Rechtsberatung in Kooperation

n HERKENRATH n BENSBERG n WINDECK

Johanniterstraße 14 Kölner Straße 5 Zur Pulvermühle 4b

51429 Bergisch Gladbach 51429 Bergisch Gladbach 51570 Windeck

T 0 22 04 98 90 - 0 T 0 22 04 98 90 - 50 T 0 22 92 91 17 49

Finanzen

en Cologne Bonn Cargo Centers im März

2009 habe sich das Tagesfracht-Volumen

nahezu verdreifacht.

Mit einem Plus von durchschnittlich 19

Prozent steht Köln/Bonn bei der Luftfracht

an der Spitze der europäischen Airports.

Am Jahresende wird ein Aufkommen von

über 750.000 Tonnen erreicht werden – so

viel wie noch nie in der Firmengeschichte.

„Die Investitionen, zum Beispiel in das neue

FedEx-Hub, tragen Früchte“, so Garvens.

Auch UPS hat kürzlich angekündigt, seine

Sortierkapazität von 110.000 auf 190.000

Sendungen pro Stunde zu erhöhen und

200 Millionen US-Dollar in seinen Hub zu

investieren.

Alle wesentlichen Unternehmenskennzahlen

liegen zum Ende des dritten Quartals

über den Erwartungen. Das Ergebnis

nach 9 Monaten ist mit 9,5 Millionen Euro

fast dreimal so hoch wie letztes Jahr zur selben

Zeit. Auch das Ergebnis der operativen

Geschäftstätigkeit, EBITDA, liegt mit 53,6

Millionen Euro zum Ende des dritten Quartals

9,2% über Plan, ebenso die Umsatzerlöse

(+2,1%) und die Erträge aus dem Non-

Aviation-Geschäft, die am Jahresende trotz

des Passagierrückgangs mit 81,5 Millionen

Euro leicht über Vorjahresniveau liegen werden

(+1,2%).

Gleichzeitig wird investiert: Im Frühjahr

2012 ist u. a. Baustart für das neue Parkhaus

1 mit 3.400 Parkplätzen, das im Sommer

2013 fertig gestellt sein soll.

Klaus Schmitz

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Klaus Martin Schmitz

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. Norbert Schmitz

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. Uwe Happ

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Alexander Panten

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Bernhard Clemens

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

kanzlei@schmitzpartner.de

www.schmitzpartner.de

Großauflagen günstig drucken

Kataloge • Zeitschriften • Prospekte • Zeitungsbeilagen

Brühl bei Köln - Tel. 02232-945030 - info@henkedruck.de

SU•kontakt 06/11

AZ 190x30.indd 1 13.05.11 17:51

45

Im Blickpunkt


46

Im Blickpunkt

Controlling

Richtige maßnahmen können schützen

Gut vorbereitet in die Krise

SU•kontakt 06/11

Von BERND BOSBACH

Wirtschaftskrise – Bankenkrise

– Absatzkrise – Branchenkrise

– Unternehmenskrise.

Die Zahl möglicher Negativ-

Szenarien ist groß. Und nicht

nur deshalb können Sie

davon ausgehen: Der nächste

Einbruch, auch in Ihrem

Unternehmen, wird kommen.

Früher oder später.

Sehr viel spricht dafür, sich schon in

den guten Zeiten vorzubereiten, damit

es in der Krise nicht zu katastrophalen

Fehlentscheidungen kommt.

Begleiterscheinungen einer Krise

Kennen Sie sie auch, die Wochen und Monate,

die geprägt sind von Auftragsrückgängen,

Umsatzeinbrüchen, Liquiditätsproblemen,

Kurzarbeit etc.? Krisenzeiten wird es

immer geben im wirtschaftlichen Auf und

Ab. Und damit einhergehend: Der Druck auf

die Mitarbeiter wächst, in vielen Unternehmen

entsteht eine enorme Hektik, die wiederum

kontraproduktiv ist für die Bewältigung

der Krise. Kommen Ihnen vielleicht die

folgenden Symptome bekannt vor?

Der Krankenstand im Unternehmen

nimmt deutlich ab.

Die betriebliche Leistung sinkt, obwohl

mehr gearbeitet wird (Überstunden).

Die Zahl der Meetings steigt.

Bernd Bosbach

Diplom-Betriebswirt,

Bilanzbuchhalter und

Geschäftsführer der

Beratungsgesellschaft

MOVE 2 PROFIT

GmbH & Co. KG

Die Hektik nimmt zu.

Zusätzliche Arbeiten werden generiert,

Rechtfertigungsarbeiten weiten sich aus.

Der Trend, Fehler anderen zuzuschreiben,

wächst.

Sichere Anzeichen dafür, dass sich Ihr Unternehmen

mitten in einer nachhaltigen Krise

befindet. Genau in diesen Zeiten, wenn

der Druck besonders groß ist, sind falsche

Entscheidungen nicht nur kein Einzelfall,

sondern fast schon an der Tagesordnung.

Warum also nicht vorab, in guten Zeiten,

darüber nachdenken: Was wäre wenn?

Und: Welche Maßnahmen wären hilfreich?

Krisenmanagement mit

cross-funktionalen Teams

Bewährt hat sich die Bildung eines crossfunktionalen

Teams, das in wirtschaftlich

guten Zeiten, in denen von einer Krise

nichts zu spüren ist, systematisch über

mögliche Maßnahmen in schlechten Zeiten

nachdenkt. Und diese schließlich so vorbereitet,

so dass sie im Ernstfall „nur“ aus

der Schublade geholt und umgesetzt werden

können. Klarer Vorteil: Die in Ruhe und

ohne Stress getroffenen Entscheidungen

sind überlegt, diskutiert und ohne persönliche

Emotionalität getroffen – und allein

deshalb krisengeeigneter.

Das Team entscheidet

Die Mitglieder dieses Teams – idealerweise

etwa 15 bis 20 Mitarbeiter – werden aus allen

Abteilungen und allen Hierarchieebenen

zusammengefügt, cross-funktional eben.

Ein externer Moderator ist hilfreich, um die

Regeln zu erläutern, die einzelnen Mitarbeiter

zu motivieren bzw. Ihnen eine mögliche

Angst vor ihrer Meinungsäußerung in der

Gruppe zu nehmen. An mehreren Nachmittagen

trifft sich das Team und diskutiert

über eine eventuelle, nächste Krise.

Mögliche Maßnahmen zur Bewältigung

werden in kleinen Gruppen gesammelt und

aufgeschrieben. Danach in großer Runde

diskutiert und in Cluster eingeteilt. Auf diese

Weise entstehen drei verschiedene Maßnahmenkataloge:

die, die sofort umsetzbar

sind; die mit drei Monaten Vorlauf und die

mit zwölf Monaten Vorlauf. Abschließend

werden alle mit Prioritäten von 1 bis X versehen.

Abschlussbewertung durch

Controllingabteilung

Ob und wie die einzelnen Maßnahmen

umgesetzt werden, hängt abschließend

von der Prüfung durch die Controllingabteilung

ab. Diese hat die Aufgabe, jede

einzelne Maßnahme dieses Kataloges monetär

zu bewerten. Resultat: Es entsteht

eine vollständige Sicht auf alle kurz- und

mittelfristigen Maßnahmen, die eindeutig

Auskunft geben: Was kostet Maßnahme 1,

2, 3… Was bringt Maßnahme 1, 2, 3…an

Einsparungen.

In einer abschließenden Teambesprechung

werden alle Ergebnisse noch einmal

vorgestellt und die Prioritäten der Maßnahmen

diskutiert und eventuell neu festgesetzt.

Als Ergebnis kann man festhalten:

Auf der Grundlage dieser Gruppenarbeit

lassen sich in kritischen Zeiten konkrete, abgesicherte

Entscheidungen treffen, die das

Unternehmen in sicherem Fahrwasser halten

und nicht durch hektischen Aktivismus

zusätzlich belasten.


public Relation

trend im handel: laufende lohnabrechnung auslagern

Kurze Wege – schnelle Reaktionszeiten

Outsourcing der laufenden Lohnabrechnung

– bis dato für viele Unternehmen

und Unternehmer ein Buch

mit sieben Siegeln. Stellt sich die

Frage: Warum eigentlich?

Denn die Liste der Pro-Argumente

liest sich schlüssig: kalkulierbare

Kosten bzw. leistungsorientierte

Entlohnung, Zeitersparnis für das eigene

Personal, keine Ausfälle durch z. B. Krankheit

und verstärkte Kompetenz im Hause durch

fundiertes Fachwissen der externen „Mitarbeiter“,

die intern für Ordnung sorgen.

Beispiel Breidohr

Die Löhne ihrer Mitarbeiter lässt die Johann

Breidohr GmbH, Betreiberin von vier

Lebensmittelmärkten in Bergisch Gladbach,

Hilden, Kürten und Rösrath, von

MOVE 2 profit berechnen. MOVE 2 profit, das

Unternehmen mit Stammsitz Overath, begleitet

die laufende Entgeltabrechnung als

zuverlässiger Partner – Daniel Haase, der

bei MOVE 2 profit als versierter „Jongleur der

Zahlen“ geführt wird, ist gut beschäftigt: „Es

geht hier nicht allein um das fristgerechte

Verbuchen der laufenden Lohnabrechnung.

Wir erledigen für die Fa. Johann Breidohr

GmbH die unterschiedlichsten Tätigkeiten,

die mit Personal zu tun haben. Von A wie

Anwesenheit bis Z wie Zeugnis.“

250 Mitarbeiter im Blick

Der umfassende Blick auf Controlling, Personal

und Zahlungsverkehr fängt bei den

Anstellungsverträgen an, die für alle Auszubildenden

und Angestellte je nach Vorgaben

individuell gestaltet sein müssen: Aushilfe,

Teilzeit, Vollzeit, Tarif, Außer Tarif. Die

Firma Johann Breidohr GmbH („Breidohr´s

Frische-Center – Leben mit Genuss“) beschäftigt

immerhin über 250 Mitarbeiter.

Regelmäßige Meldungen an Sozialversicherungen,

Behörden und Krankenkassen

gehören ebenso zum Arbeitsfeld von

MOVE 2 profit wie das Vorbereiten der

Zahlungsdateien für Bank, Krankenkassen

und Finanzamt. Immer im Fokus von Daniel

Haase: die aktuellsten gesetzlichen und

versicherungstechnischen Bestimmungen,

die es strikt einzuhalten gilt.

Rainer Schwarz (Breidohr´s), Eva König (MOVE 2 profit), Daniel Haase (MOVE 2 profit), Renate Tietze (Breidohr´s).

„Die optimale Lösung“

Mindestens einen Tag in der Woche befasst

sich Daniel Haase ausschließlich und direkt

mit der Breidohr GmbH – auch um zu informieren

und die Geschäftsleitung für neue

Themen zu sensibilisieren. Die Tätigkeit vor

Ort schätzt Breidohr-Geschäftsführer Rainer

Schwarz sehr: „Wir arbeiten jetzt seit Januar

2006 mit MOVE 2 profit zusammen und sind

mit Ablauf und Ergebnissen rundum zufrieden.

Das ist für uns die optimale Lösung:

Herr Haase und seine Kollegen machen

einen hervorragenden Job.“ Zumal hohe

Durchsätze bei Breidohr auf der Tagesordnung

stehen, „da sind schnelle Reaktionszeiten

unseres Partners für Controlling, Personal

und Zahlungsverkehr unabdingbar.“

Rainer Schwarz weiter: „Von Anfang an

passte alles perfekt. Wir arbeiten auf ganz

kurzem Wege miteinander und haben ein

besonderes Vertrauensverhältnis aufgebaut

– ohne das geht es aber wohl auch nicht.“

Bei Prüfung Knopfdruck

Zum „hervorragenden Job“ zählen auch die

Verfolgung der Zahlungseingänge inklusive

dem kaufmännischen Mahnwesen und

Vorbereitung der regelmäßig anfallenden

Prüfungen durch Krankenkassen, Berufsgenossenschaften

und Finanzamt. Kein großer

Aufwand für das Team von MOVE 2 profit,

das bei nahezu allen relevanten Bereichen

Finanzen

monatliche und jährliche Auswertungen

und Statistiken mitliefert. Demnach können

die erforderlichen Daten im Fall anstehender

Prüfungen einfach per Knopfdruck abgerufen

werden.

Die Johann Breidohr GmbH

Im Jahr 1913 beginnt die Geschichte des

Familienunternehmens Breidohr mit der

Gründung eines Lebensmittel- und Milchgeschäftes

in Bergisch Gladbach durch das

Ehepaar Johann und Maria Breidohr. Mittlerweile

hat die dritte Generation (Werner,

Peter und Herbert Breidohr) die Unternehmensführung

übernommen. Durch den

Wechsel zur Edeka-Gruppe im Jahre 2006

war der Weg frei, um Breidohr´s Frischekonzept

zu realisieren. An vier Standorten –

Bergisch Gladbach, Hilden, Kürten, Rösrath

– kümmern sich insgesamt 250 Mitarbeiter

um Lebensmittel und Kunden. Wobei die

Qualität immer im Mittelpunkt steht: Das

gilt sowohl für die Produkte als auch für

den Service.

SU•kontakt 06/11

47

Im Blickpunkt


S Leasing: Aktuelle

Angebote unter

www.ksk-koeln.de

Wenn es das gäbe,

könnten Sie es bei uns leasen.

www.ksk-koeln.de

Autos, Maschinen und Computer zu leasen, ist heute ganz normal. Wenn Ihr Leasingwunsch etwas ungewöhnlicher ausfällt:

Wir lassen Ihre Investitionsideen lebendig werden. Lernen Sie unser Angebot in einem persönlichen Gespräch mit unseren

Leasing-Fachberatern kennen. Weitere Informationen und Leasingangebote erhalten Sie in Ihrer Geschäftsstelle oder im

Internet unter www.ksk-koeln.de. Wir beraten Sie gerne. Wenn’s um Geld geht – s Kreissparkasse Köln.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine