1 c o m p u t e r n

handwerke

1 c o m p u t e r n

CV Computern-Verlags GmbH

Postfach 150605 • München

h t t p : / / w w w. h a n d w e r k e . d e

11

2009

B 31417

ISSN 0931-4679

november 2009 25. Jahrgang

c o m p u t e r n

i m H @ n d w e r k

f a c h m a g a z i n f ü r d a s

b a u h a u p t - u n d b a u n e b e n g e w e r b e

handwerke.de

www.panasonic.de


i n t e r n e t

z Breitbandanschluss: Eigeninitiative gefragt

z Branchen-Homepages: Schnell erstellt …


h a r dwa r e

z Praxistests: Tintenstrahl-Drucker …

z IP-TK-System: Kompakte Lösung für KMUs …


s pecial

z Nutzfahrzeuge: … im Crashtest, Teil 1

z Fuhrpark-Management: Systeme im Vergleich


s o f t wa r e

z Buchführung: Für Kleinunternehmen

z News: Mobiler Kundendienst und

Bausoftware

1

s p e c i a l :

Nutzfahrzeuge

Nutzfahrzeuge

im Crashtest

Crashtest


Ihrem Steuer-

berater können Sie

uneingeschränkt VERTRAUEN Sie ihm auch, wenn es

um die Zukunft Ihres Unter-

nehmens geht.

Ihr Steuerberater kennt Ihr Unternehmen

genau, mit allen Zahlen und Abläufen. Dank

seiner Expertise können Sie sich jederzeit

auf seinen Rat verlassen. Setzen Sie auf

seine Dienstleistungen: ob bei der Analyse

der Erfolgs- und Finanzlage, bei Investitionen

oder bei der Personalwirtschaft. Informieren

Sie sich – auch zur DATEV-Software für Unternehmen

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hausmitteilung 4 Gut zu wissen

Wirtschaftspolitik

Bayerns Wirtschaftsminister Zeil

zum Wachstumsbeschleunigungsgesetz:

„Gute Nachrichten für Bürger und Mittelstand ...“

Martin Zeil begrüßt aktuell die am 9. Nov. vom Bundeskabinett

im Rahmen eines Wachstumsbeschleunigungsgesetzes

beschlossenen Steuersenkungen:

„Dieses steuerpolitische Sofortprogramm ist der

überfällige Einstieg in eine Politik, die Bürgern und

Unternehmen mehr Freiheit verschafft und positive

Leistungsanreize setzt. Hervorzuheben sind hier vor allem

die Korrekturen an der Unternehmenssteuerreform.

Der Gesetzesentwurf trägt dazu bei, Unternehmen und

Arbeitsplätze zu erhalten und unsere wirtschaftliche

Zukunft zu sichern.“

Zeil warnt zugleich davor, die im Koalitionsvertrag

zwischen CDU, CSU und FDP vereinbarten weiteren

Schritte, insbesondere die große Steuerstrukturreform,

bereits jetzt wieder zu zerreden.

Entlastungen für Bürger und Wirtschaft führten zu

mehr Beschäftigung und zu mehr Wachstum. Ohne

Wachstum sei weder das Ziel solider Haushalte, noch

ein hohes Niveau an sozialer Sicherung zu halten.

„Was im Koalitionsvertrag vereinbart ist, muß auch

umgesetzt werden. Der Einstieg in ein einfacheres,

gerechteres und niedrigeres Steuersystem mit einem

Stufentarif sowie eine mittelstandsfreundliche Erbschaftssteuerreform

darf nicht in endlose Beratungen

von Kommissionen verschoben werden. Er muß so zeitnah

wie möglich erfolgen“, erklärt Zeil abschließend.

******

Mal was in eigener Sache:

Unser Fachmagazin ist nunmehr 25 Jahre „jung“ und

wir danken allen, die in diesem Vierteljahrhundert uns

unterstützt, den Erfolg möglich gemacht haben und uns

die Treue gehalten haben ....

5

6

10

18

26

Handwerke.de

Internet

Hardware

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Panasonic Deutschland

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I n h a l t

ZDH & Microsoft:

Mehr IT-Qualifizierung im Handwerk

Telekommunikation:

Netzausbau von O2 … 4

Verkannte Experten neu entdeckt: ALG

II-Empfänger sind besser als ihr Ruf 5

Breitband in ländlichen Regionen

(Teil 6): Eigeninitiative ist gefragt … 6

Branchen-Homepages für

Handwerker: Schnell erstellt … 8

Praxistest Lexmark Platinum Pro905:

Attraktiver Business-Komfort … 10

Unified Communications System (Cisco):

Kompakte Kommunikationsplattform 12

Praxistest Kodak ESP 5250:

Kostengünstiger Tintenstrahldrucker 14

Nutzfahrzeug-Serie (5):

Crashtest, Teil 1 18

Fuhrpark-Management: GPS-basierende

Systeme im Vergleich 22

Lexware: Buchführungs-Software für

Klein(st)unternehmen 26

Mobiler Kundendienst: Handwerkerbüro

als zentrale Schaltstelle 30

Bausoftware:

Immer ein Ohr am Markt 30

Impressum 21

LED-TVs versprechen eine neue Bildschirm-Technologie. Ist das

wirklich so? Nein! Für Ihr Verständnis: Ein Plasma-TV hat ein

Plasma-Display. Ein LCD-TV hat ein LCD-Display. Demnach müsste

ein LED-TV ein LED-Display haben. Hat er aber nicht! Ein LED-TV

hat auch nur ein LCD-Display und nutzt lediglich LED-Lampen statt

Leuchstoffröhren und ist somit das Gleiche in Grün. Wussten Sie

das schon? Panasonic baut Plasma-TVs – und die funktionieren

vollkommen anders, denn bei ihnen leuchtet jedes Pixel selbst ...

(Siehe auch Seite 4)


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G GHandwerke.de Handwerke.de

u t zz u u w i s s e n

ZDH & Microsoft

Mehr IT-Qualifizierung

im Handwerk

Neue kostenfreie Online-Lernplattform

soll individuelle

Beschäftigungsfähigkeit und

wirtschaftliches Wachstum im

Mittelstand fördern...

Der Zentralverband des Deutschen

Handwerks (ZDH) und

Microsoft Deutschland stellten

bei Redaktionsschluß ein

spezielles Zukunftspaket vor:

Online-Lernplattform ergänzt

die Angebote der Qualifizierungsinitiative

IT-Fitness, die

Microsoft-Gründer Bill Gates

und ZDH-Generalsekretär

Hanns-Eberhard Schleyer mit

weiteren Partnern im November

2006 ins Leben gerufen

haben.

Das modulare Weiterbildungsangebot

legt die Grundlage

für eine weltweit anerkannte

Zertifizierung. Die Nutzung

der Lernplattform steht Anfängern

und fortgeschrittenen

Anwendern ohne Registrierung

kostenfrei unter http://www.

it-fitness.de/lernplattform zur

Verfügung.

Telekommunikation

Netzausbau von O2 ...

Schnell mit 28 MBit/s: Das

Mobilfunknetz von Telefonica

O2 Germany wird jetzt noch

schneller. Seit 3. November ermöglicht

ein großer Live-Test im

Westen von München auf rund

50 Quadratkilometern

sowie im Zentrum der

Millionenstadt (rund

um den Marienplatz)

rasante Download-Datenraten

von bis zu 28

MBit/s. Am Härtetest

der neuen Technologie,

mit dem Kürzel

HSPA+ können zahlreiche

Bestandskunden mit Hilfe

eines neuen USB-Datensticks

vom Systemlieferanten Huawei

zwei Monate lang gratis teilnehmen.

HSPA+ kann auch in

Gewerbegebieten mit fehlender

DSL-Versorgung zum Einsatz

kommen – der Spatenstich für

das erste Netz ist in Diedorf bei

Augsburg bereits erfolgt ...

Messen

T e r m i n e

(Auswahl)

20.11. - 22.11.

St. Gallen (CH),

Nutzfahrzeug-Salon

24.11. - 26.11.

Nürnberg, SPS/IPC/DRIVES

25.11. - 26.11.

Münster, business online

25.11. - 29.11.

Bern (CH), Hausbau + Energie

25.11. - 29.11.

München, Heim + Handwerk

01.12. - 04.12.

Stuttgart, BLECHexpo

Stuttgart, SCHWEISStec

02.12. - 04.12.

Frankfurt/M., turntec:

Drehteile+Frästechnik

(ohne Gewähr)

Zum Titelbild

Plasma-Technologie von Panasonic:

Jedes Pixel leuchtet selbst

Immer mehr FlatTV-Hersteller

vermarkten jetzt LED-Fernseher.

Allerdings haben diese

Geräte vom Grundprinzip her

keine neue Bilddarstellungs-

Technologie, sondern nutzen

wie bisher ein Flüssigkristall-

Panel (LCD), das von hinten

beleuchtet wird. Neu ist an

den „LED-Fernsehern“, dass

sie dafür anstelle von Kaltkathoden-Leuchten

(CCFL-Lampen)

jetzt Leuchtdioden (LEDs)

als Hintergrundbeleuchtung

verwenden. Je nach Hersteller

werden diese LEDs als Array

hinter dem Display angebracht

(Direct-LED-Backlight) oder

bei besonders flachen Geräten

in den Display-Rahmen integriert

(Edge-LED-Backlight).

Beide Prinzipien ändern aber

nichts daran, dass LCD-Fernseher

nach wie vor Schwachstellen

bei der Bilddarstellung, wie

z.B. deutliche Einschränkungen

beim Betrachtungswinkel mit

sich bringen, wenn man nicht

nur frontal aufs Display guckt.

Mehr als 6 Millionen

Leuchtelemente

Bei Plasma-Fernsehern

ist das vollkommen anders,

denn hier wird das

Licht direkt abgestrahlt

– von jedem Bildpunkt

einzeln und in individueller

Helligkeit – in

Summe mehr als 6 Millionen

(1920 horizontal

x 1080 vertikal x

3 Farbelemente). Bei

den aktuellen Plasma-

Fernsehern TX-P42V10E und

TX-P50V10E aus der neuesten

Plasma-Generation von Panasonic

kann jedes Pixel einzeln

mit einem natürlichen Kontrastverhältnis

von 40.000:1

angesteuert werden (dynamisches

Kontrastverhältnis mehr

als 2.000.000:1). Zudem lassen

sich mehr als 232 Milliarden

Farben darstellen.

Außerdem haben die Plasma-

Fernseher der V10-Serie eine

extrem schnelle Pixel-Reaktionszeit

von nur 0,001 ms. In

Kombination mit der 600 Hz

Intelligent Frame Creation

Pro-Technologie lassen sich

schnellste Bewegungsabläufe

und Bildschwenks gestochen

scharf und ruckfrei fließend

darstellen. Schließlich ist die

aktuelle Plasma-Technologie

auf bis zu 100.000 Betriebsstunden

ausgelegt (selbst bei 10

Stunden pro Tag sind das mehr

als 27 Jahre).

Und zu guter letzt sind beide

Geräte trotz attraktivem Preis

(UVP 1.699 € bzw. 2.099 €)

ausgesprochen komfortabel.

So verfügen sie nicht nur über

einen DVB-T- und Kabel-Tuner,

sondern haben auch einen

eingebauten HDTV-Sat-Receiver.

Zudem haben sie einen

SD-Karten-Slot zur direkten

Darstellung von Digitalfotos

und Videos, und per Ethernet-

Kabel können sie sowohl auf

ein DLNA-kompatibles Heimnetzwerk

zugreifen als auch auf

ausgewählte Internet-Inhalte.

Weitere Infos:

www.panasonic.de


D as

Fotos: Bundesagentur für Arbeit

Handwerk ist eine

der Branchen Deutschlands,

in der auch in der angespannten

Konjunkturlage

Arbeitsplätze entstehen.

Doch der Bedarf an Fachkräften

kann offensichtlich

nicht ohne weiteres gedeckt

werden (siehe CiH 9/2009).

Von Kurt Astel

Das ist verwunderlich. Denn es

gibt erhebliche Vermittlungspotentiale,

insbesondere im

Bereich von ALG II. Der vermeintliche

„Makel Hartz IV“

– und die damit verbundenen

Vorurteile gegenüber Arbeitsu-

chenden aus der Grundsicherung

– erschweren allerdings

den Vermittlungsprozeß.

„Wir haben in der Grundsicherung

viele motivierte und

engagierte Fachkräfte. Über

40 Prozent unserer Kunden

sind weniger als sechs Monate

arbeitslos, 60 Prozent haben

einen Berufsabschluß. 80.000

Menschen im SGB II kommen

aus Sozial- und Gesundheitsberufen

oder möchten in diesen

Berufen arbeiten, über 200.000

Arbeitslose haben eine handwerkliche

Berufsqualifikation.

Wir könnten den Unternehmen

sofort qualifizierte Vermittlungsangebote

unterbreiten,“

so Heinrich Alt, Vorstandsmitglied

der Bundesagentur für

Arbeit.

Hartz-IV-Empfänger

sind größtenteils gut

1. ausgebildet

Das Angebot könnte die Nach-


frage selbst dann noch decken,

wenn � sie doppelt so hoch läge

wie die Anzahl der gemeldeten

Stellen. Die Mehrheit der

291.000 Hartz-IV-Empfänger,

die in den Branchen Handwerk

und Gesundheit eine Anstellung

sucht, ist gut ausgebildet.

Von den 211.500 Menschen,

die einen handwerklichen Job

anstreben, verfügen 118.300

über einen Berufsabschluß

– 4.000 von ihnen sogar über

einen Fach- oder Hochschulabschluß.

Was steckt

2.

hinter

„Hartz IV“?

Der Begriff „Hartz IV“ gehört

seit einigen Jahren zum festen

Wortschatz der Deutschen. Gemeint

ist die „Grundsicherung

für Arbeitsuchende“ nach dem

SGB II (Zweites Buch Sozialgesetzbuch),

oder auch Arbeitslosengeld

II (ALG II) genannt.

Diese staatliche Leistung wurde

zum 1. Januar 2005 eingeführt

und ersetzt die ehemalige Arbeitslosen-

und Sozialhilfe.

Anspruch auf Leistungen nach

dem SGB II haben Personen,

die das 15. Lebensjahr vollendet

und das 65. Lebensjahr

noch nicht erreicht haben,

erwerbsfähig und hilfebedürftig

sind – und ihren gewöhnlichen

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Aufenthalt in der Bundesrepublik

Deutschland haben. Das

heißt: Nicht nur Arbeitslose

erhalten ALG II, sondern auch

jene, die ihren Lebensunterhalt

nicht aus eigenen Mitteln und

Kräften bestreiten können. Im

Jahr 2008 war rund die Hälfte

der „Hartz-IV-Empfänger“

erwerbstätig, 8% davon gingen

einer selbständigen Arbeit nach.

Die Bezieher von Leistungen

nach dem SGB II sind nicht

zwangsläufig Langzeitarbeitslose

wie oft fälschlicherweise angenommen

wird. Insbesondere

Verkannte Experten neu entdeckt:

Empfänger von ALG II sind besser als ihr Ruf …

junge Menschen können ALG

II erhalten, wenn sie aufgrund

ihrer kurzen Erwerbsbiografie

keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld

I erwerben konnten.

Die Grundsicherung für Arbeitsuchende

umfaßt nicht

nur Leistungen zur Sicherung

des Lebensunterhalts. Sie soll

vorrangig dazu beitragen, die

Hilfsbedürftigkeit zu beenden

oder zu verringern. Diese Aufgabe

wird durch die Agenturen

für Arbeit, Arbeitsgemeinschaften

(eine Kooperation aus

Arbeitsagentur und Kommune)

oder durch die Kommune

in Eigenregie umgesetzt. Im

Rahmen der Vermittlung können

Unternehmen eine Reihe

von Unterstützungsangeboten

und finanziellen Förderungen

erhalten, wenn sie einen

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Software











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Kunden, Lieferanten Mitarbeiter,

Artikel, Artikelsets, Rabattgruppen,

Warengruppen, Preislisten,

Angebote, Aufträge, Lieferscheine,

Rechnungen, Gutschriften,

Arbeitsberichte, Aufmserfassung,

Formeln, Bestellungen,

Kalender/Terminverwaltung,

Aufgabenverwaltung, Word-

Briefverwaltung (MS-Word

erforderlich), Rechnungsjournal,

diverse Auswertungen.

Schnittstellen: Word, Excel

(Aufmassblätter), Datanorm,

Eldanorm, ZVEH, Ugs (z.B.

Bildpreisliste Digis), UGL

(Bestellungen, Preisanfragen usw.),

Outlook 2000/2003/2008 (Adressen,

Termine, Aufgaben, alle

Druckdokumente als eMail-Anlage)

Verwaltung offener Posten,

Zahlungen, OP-Listen,

Zahlungserinnerung, Mahnungen,

direkter Zugriff auf Rechnungen,

Kontrollfunktionen, Mahngebühr,

Projektübersicht Titel- und

Gewerkeverwaltung, detaillierte

Vorkalkulation mit Material und

Lohn, Hinterlegung

Kundenspezifischer Stundensätze,

Nachkalkulation, Ermittlung des

Deckungsbeitrages,

Lieferantenrechnungen mit

Zahlungsüberwachung,

Stundenerfassung mit diversen

Auswertungen, GAEB-Schnittstelle

u.v.m., Projekt Ressourcenplanung,

Vertragsadressen, Objektadressen,

Anlagedaten, Fälligkeiten der

Wartungen, Fälligkeiten der

Rechnungen, automatisches

erstellen von Wartungsberichten

gemäß Vertragsdaten, automatisches

erstellen von Anschreiben, erstellen

der Rechnungen aus

Wartungsberichten, Übergabe von

Ausgangsrechnungen an

Finanzbuchhaltungsprogramme.

Wareneingang, Warenausgang, Soll-

/Ist- Bestand, Bestell-/Lagermengen,

Barcode-Druck, Einlesen von

Barcode– Etiketten, Integration von

EDV Kassensystemen, Zugriff auf

Zentraldaten, Auswertungen,

Barcodeerfassung Maschinen und

Werkzeuge, Maschinen und

Werkzeuge Ausgabe, Auswertungen

wer hat welches Gerät, Mobile

Kundendienstverwaltung ohne

Zettelwirtschaft auf modernen Tablet

Pc`s oder Notebooks, Anbindung an

die Wohnungswirtschaft, Integration

Mareon u.v.m.


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Verkannte Experten neu entdeckt

Empfänger von ALG II

sind besser als ihr Ruf

„Hartz-IV-Empfänger“ einstellen.

Unterstützung

3.

lohnt

sich doppelt

Es lohnt sich für Firmen, auch

Bewerber einzustellen, die

Leistungen nach dem SGB

II beziehen. Im Volksmund:

Hartz-IV-Empfänger. Denn

diese Menschen sind motiviert,

können zupacken, und

der Arbeitgeber erhält unter

bestimmten Voraussetzungen

einen Zuschuß zum Lohn, der

die geminderte Leistungsfähigkeit

ausgleichen soll.

Eingliederungszuschuß

Der Eingliederungszuschuß

kann bis zur Hälfte des Arbeitsentgelts

ausmachen. Für Bewerber,

die jünger als 25 Jahre und

bereits seit mindestens sechs

Monaten arbeitslos sind, kann

der Zuschuß bis zu 12 Monate

lang gezahlt werden. Es werden

zwischen 25 und 50% des

Arbeitsentgelts gezahlt. Dabei

kann maximal ein Lohn von

1000 € bezuschußt werden. Bei

Bewerbern, die das 50. Lebensjahr

bereits vollendet haben,

kann der Zuschuß zwischen 30

und 50% des Arbeitsentgelts

ausmachen und bis zu 36 Monate

lang gezahlt werden. Bei

behinderten Menschen kann

der Förderumfang sowohl in

der Höhe als auch in der Dauer

noch erweitert werden.

Beschäftigungszuschuß

Wenn ein Bewerber mehrere

besonders schwere Vermittlungshemmnisse

aufweist, kann

der Arbeitgeber einen Beschäftigungszuschuß

erhalten. Die

Höhe der Förderung ist wie bei

den Eingliederungszuschüssen

abhängig vom Leistungsvermögen

des Hartz-IV-Empfängers.

Je weniger der Arbeitnehmer

leisten kann, desto mehr Förderung

erhält das Unternehmen

für seine Anstellung, maximal

jedoch 75% des Lohnes. Nach

zwei Jahren der Förderung

können die Zuschüsse unbefristet

verlängert werden – wenn

weiterhin nicht zu erwarten ist,

daß der ehemalige Hartz-IV-

Empfänger Chancen auf dem

allgemeinen Arbeitsmarkt hat.

Weitere Förderungsmöglichkeiten

Darüber hinaus hat die Grundsicherungsstelle

in bestimmten

Fällen auch die Möglichkeit,

die Aus- und Fortbildung von

Langzeitarbeitslosen im Betrieb

zu bezuschussen. Arbeitgeber

können sich unter

der bundesweiten

Servicerufnummer

01801/664466 oder

im Internet unter

www.arbeitsagentur.

de über konkrete

Förderungsmöglichkeiten

informieren.

4.

Noch einige

Fakten

z In den technischen

Handwerksberufen

ist die sozialversicherungspflichtige

Beschäftigung deutlich

angewachsen (z.B. Mechaniker

aller Fachrichtungen).

z Relativ konstante Beschäftigtenzahlen

in den dienstleistungsnahenHandwerksberufen

(Elektroinstallateure u.a.)

z Besonders lange dauert die

Suche nach geeigneten Feinmechanikern,

Elektronikern

und Elektroinstallateuren. Im

Schnitt dauert es über 90 Tage,

bis die Stelle besetzt werden

kann (Vakanzzeit).

z Über 200.000 Arbeitslose

kommen aus handwerklichen

Berufen. Jeder Zehnte ist jünger

als 25 Jahre.

z Die Kampagne „Hilfreiche

Hände“ der Bundesagentur für

Arbeit (www.arbeitsagentur.

Heinrich Alt, Vorstandsmitglied

der Bundesagentur

für Arbeit.

de) soll Arbeitgeber bewegen,

Bewerbungen von SGB II-

Kunden nicht sofort auf den

Stapel „Absagen“ zu legen. Die

Kampagne will erreichen, daß

Arbeitgeber genauer hinsehen

(zweiter Blick – erste Wahl).

5.

Vorurteile verhindern

Lösungsfindungen

Menschen, die nach verzweifelter

Suche eine Jobchance

erhielten, sind oft die besten

und treuesten Mitarbeiter.

Doch warum bekommen sie

so wenig Chancen? Das hat

meist mit Vorurteilen zu tun.

Jeder Mensch hat Vorurteile.

Sie begleiten unseren Alltag.

Zur Orientierung in unserer

Umwelt müssen wir

Kategorien bilden,

um die Informationen

zu filtern und

zu ordnen. Das ist

durchaus nützlich.

Ohne Vorurteile

kämen Menschen

vor lauter Nachdenken

und Prüfen

nicht zum Handeln.

Ständig herzensgut

und vorurteilsfrei

zu sein, kann sich

kein Handwerker

leisten. Spätestens beim Mahnwesen

würde er böse Überraschungen

erleben.

Doch bei konkreten Problemstellungen

kann sich das Nachdenken

und Prüfen durchaus

lohnen. Denn letztendlich ist

ein Vorurteil – betrachten wir

es einmal mathematisch – nur

ein Zwischenergebnis. Unterm

Strich zählt das Endergebnis.

Wissenschaftler haben herausgefunden,

daß Vorurteile

gegenüber Personen am besten

durch gemeinsame Tätigkeiten

überwunden werden. Und

genau dies wird im Handwerk

gemacht. Hier hat die Praxis

Vorrang – und sie ist für viele

Überraschungen gut. Versuch

macht klug.

Im kürzlich geschlossenen

Koalitionsvertrag zwischen

CDU, CSU und FDP

wurde unter dem Punkt

„Ländliche Räume“ festgehalten,

daß „die flächendeckende

Versorgung mit

Infrastruktur für ein schnelles

Internet ... massiv vorangetrieben“

wird …

von Elke Neureuther

Dies kann auch die Gemeinden

in Mecklenburg-Vorpommern

freuen, denn nach Angaben

des Ministeriums für Landwirtschaft,

Umwelt und Verbraucherschutz

Mecklenburg-

Vorpommern besteht „in mehr

als den in der Drucksache

des Deutschen Bundestags

vom 08.09.09 genannten 57

Gemeinden ein Versorgungsdefizit

mit Zugängen zu einer

Breitbandinfrastruktur mit

einer Datenrate von mind. 1

MBit/s“.

Die Breitbandinitiative Mecklenburg-Vorpommern

wurde

vor 2 Jahren gestartet. Allerdings

sind im gesamten Landesgebiet

noch „unterversorgte

Gebiete bekannt“. Deshalb

wurde im Oktober 2008 eine

Koordinierungsstelle Breitband

(ansässig beim Zweckverband

Elektronische Verwaltung in M-

V: www.ego-mv.de) geschaffen.

Zu den Aufgaben gehört die

Begleitung der „Gemeinden bei

der Erfüllung der Zuwendungsvoraussetzungen,

der Antragstellung

und Umsetzung von

Vorhaben. Sie informiert dabei

auch über geeignete Breitbandtechnologien,

deren Anbieter

und führt Bedarfserhebungen

im ländlichen Raum durch.“

Förderungen und Bewilligungsstellen

Gefördert werden Gemeinden

nach den Bestimmungen

der Gemeinschaftsaufgabe Regionale

Wirtschaftsförderung

(GRW) und der Verbesserung


der Agrarstruktur und des Küstenschutzes

(GAK). Nach den GAK-Förderungssätzen

werden 90% des Betrags zur Schließung der

Wirtschaftlichkeitslücke an die Gemeinden

gewährt, allerdings dürfen die „projektbezogenen

öffentlichen Ausgaben den Betrag

von 200.000 € nicht überschreiten“. Die

Bewilligungsstelle für die GAK Förderung

ist das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt

und Verbraucherschutz. Für die GRW

Förderung zuständig ist als Projektträger

des Ministeriums für Wirtschaft Arbeit und

Tourismus das „Landesförderinstitut M-V“,

ein „rechtlich unselbständiger Bereich der

NORD/LB Norddeutsche Landesbank

Girozentrale“.

Beratung

aber keine

Leerrohrförderung

Zusätzlich finanziert

das Land Stellen

bei der Koordinierungsstelle

Breitband, die die

Gemeinden beraten.

Deshalb

„werden darüber

hinausgehende

Beratungsleistungen

nur nachrangig

gefördert. Auf

eine Förderung

der Verlegung von

Leerrohren wird

wegen noch unge-

klärter beihilferechtlicher Voraussetzungen

bisher verzichtet.“ Nach Angaben des

Landwirtschaftsministeriums M-V hat

„seit April 2009 das Land für 44 Projekte

Zuwendungen in einer Gesamthöhe von

rd. 1,3 Mio. € auf der Grundlage der

GAK-Fördergrundsätze gewährt. Im November

2009 wird das erste Projekt, auf

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11/09

ii m H @ n d w e r k

H a n I Idn dn wt wt e e r r n k e e t . d e

11/09 c o m p u t e r n

Funktechnologie ibasierend, m H @ n dbetriebsbereit w e r k

übergeben.“ 11/09 Bei der cEntscheidung o m p u t eüber r n die

i m H @ n d w e r k

verwendete Technik soll nach Angaben des

Landwirtschaftsministeriums I n t tM-V e r n n„je e enach t

lokaler Besonderheit die zweckmäßigste

und zugleich wirtschaftlichste Technologie“

gewählt werden. „Um dies zu Erreichen ist

es weniger relevant, am Markt verfügbare

Technologien kurzfristig weiterzuentwikkeln.

Vielmehr kommt es darauf an, alternative

Technologien bekannterzumachen

und die Akzeptanz für diese Technologien

zu erhöhen. Vordergründig geht es dabei

um Funk- und Satellitenbreitbandtech-

H a n d w e r k e . d e

Breitband in ländlichen Regionen, Teil :

Eigeninitiative der Gemeinden ist gefragt

Angeklickt

Handwerksbetriebe

gesamt: 49.378

In ländlicher Region

ca. 24.689

Rheinland-Pfalz

Aus unserer Breitband-Serie:

Teil 1 – 0 /09 Bayern

Teil 2 – 0 /09 Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt

Teil 3 – -8/09 Baden-Württemberg, Bayern

Teil – 09/09 Niedersachsen, Thüringen

Teil – 10/09 Nordrhein-Westfalen, Sachsen

Mecklenburg-Vorpommern

Handwerksbetriebe

gesamt: 19.924

In ländlicher Region

ca. 15.768

Handwerksbetriebe in gesamt Deutschland: 978.698

(Stand 31.12.2008)

nologien.“ Allerdings „rücken alternative

Technologien insbesondere dann, wenn die

Deutsche Telekom AG nicht bereit ist zu

investieren oder gegenüber Drittanbietern

unwirtschaftlichere Angebote unterbreitet,

stärker in den Fokus der Gemeinden.“

Flächendeckend bis 2012

In Rheinland-Pfalz sind laut einer Drucksache

des Deutschen Bundestags vom

08.09.09 101 Gemeinden nicht mit Breitbandanschlüssen

über 1 Mbit/s versorgt.

Deshalb hat die Landesregierung

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11/09

i m H @ n d w e r k

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I n t e r n e t

Breitband in ländlichen Regionen

Eigeninitiative der

Gemeinden ist gefragt

Handwerksbetriebe

gesamt: 49.378

In ländlicher Region

ca. 24.689

Rheinland-Pfalz

Mecklenburg-Vorpommern

Handwerksbetriebe

gesamt: 19.924

In ländlicher Region

ca. 15.768

Handwerksbetriebe in gesamt Deutschland: 978.698

(Stand 31.12.2008)

Rheinland-Pfalz 2008 einen

8-Punktemaßnahmenplan beschlossen.

Dieser beinhaltet die

Einrichtung einer „Geschäftsstelle

der Breitband-Initiative

Rheinland-Pfalz im Ministerium

für Wirtschaft, Verkehr,

Landwirtschaft und Weinbau

mit einem Breitbandbeauftragten.“

Zu den Aufgaben

gehören u.a. die Initiierung,Koordination

und Umsetzung

aller Maßnahmen.

Außerdem wurden

die Erstellung eines

zentralen Internetauftritts

(www.breit

band-initiative-rlp.

de), die Fortsetzung

der Workshopreihe

„Breitbanddialog“

zur Unterstützung

regionaler Initiativen

und Förderung von

Netzwerken, sowie

die Erstellung eines

nationalen Datenkatasters

mit telekommunikationsrelevantenInformationen

beschlossen. Laut dem

Ministerium für Wirtschaft,

Verkehr, Landwirtschaft und

Weinbau Rheinland-Pfalz „besteht

das Ziel der Herstellung

flächendeckender Breitbandverfügbarkeit

bis 2012. Bislang

konnten rund 150 Gemeinden

für die Errichtung aktiver oder

passiver Infrastrukturen finanziell

unterstützt werden.

Bei etwa 230 Gemeinden war

eine Breitbanderschließung

ohne öffentlichen Mitteleinsatz

möglich.“

16 Millionen Euro

Förderungen

Gemeinden, die eine „Un- oder

Unterversorgungslage aufweisen“,

können grundsätzlich

Förderungen beantragen. Gefördert

wird im Rahmen der

„Gemeinschaftsaufgabe zur

Verbesserung der Agrarstrukturausbau

und Küstenschutz“

(GAK) mit insgesamt 10 Mio.

€. Pro Gemeinde können bis

zu 90% der Wirtschaftlichkeitslücke

gefördert werden.

Außerdem „wurde im Rahmen

des Konjunkturprogramms II

die Unterstützung des Ausbaus

Mindestanforderungen relevanter Internet­Anwendungen, © Ministerium

für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg­Vorpommern

mit passiven Breitband-Infrastrukturen

(Leerrohre) in unterversorgten

Regionen im ländlichen

Raum um bis zu 6 Mio. €

ausgeweitet. Je nach Finanzkraft

der Gemeinden können zwischen

60% und 90% der förderfähigen

Kosten gewährt werden.“

Anträge müssen von den

Kommunen bei der Aufsichts-

und Dienstleistungsdirektion

Breitband-News

Laut Bayerns Wirtschaftsminister Martin

Zeil hat „die Verbesserung des Programms

und die Verdoppelung der Förderbeträge

den Breitbandausbau in Bayern

stark beschleunigt. Über 7,2 Mio.

Euro Zuschüsse wurden für den Breitbandausbau

im Freistaat bereits bewilligt“,

so Zeil. Die Breitbandberater des

Wirtschaftsministeriums haben bereits

1 500 Beratungen bei 770 Gemeinden

und Landkreisen vor Ort durchgeführt,

zusätzlich wurden Planungsarbeiten in

über 650 Gemeinden gefördert.

(ADD) in Trier eingereicht

werden. Nachgewiesen werden

muß u.a. eine unzureichende

Breitbandversorgung (private

Anschlüsse: weniger als 1 Mbit/

s Downstream), der Bedarf aufgeschlüsselt

nach privaten und

gewerblichen Nutzern und das

Ergebnis eines nicht förmlichen

Interessensbekundungsverfahrens

bei in Frage kommenden

Breitbandanbietern. Bis zur

Bewilligung einer Förderung

„verbleibt das Finanzierungsrisiko

beim Antragsteller.“

Technologie:

auf den Mix

kommt es an

E i n e s c h n e l l e

flächendeckendeBreitbanderschließung,

so

die Meinung des

WirtschaftsministeriumsRheinland-Pfalz,

wird

nur durch einen

sinnvollen Technologiemixrealisierbar

sein. Schon

heute sind unterschiedliche

Technologien im Einsatz, die

eine breitbandige Versorgung

einer Vielzahl an Kommunen

gewährleisten. Die Entscheidung

für eine bestimmte Breitbandtechnologie

ist meist von

der Finanzkraft, der Topografie

und der gewünschten Bandbreite

bestimmt.

Großprojekt im

Landkreis

In den nächsten 24 Monaten

soll im Landkreis Kursel ein

Großprojekt realisiert werden:

„Insgesamt werden 76 Gemeinden

in 4 Teilprojekten mit

Breitband-Internetzugängen

erschlossen. Für die Umsetzung

erhalten die Gemeinden

eine Förderung in Höhe von

rund 600.00 Euro“.

M it

dem neuen Angebot

der 1&1 Internet

AG (www.1und1.de)

können kleine und mittlere

Handwerksbetriebe ohne

Vorkenntnisse in wenigen

Minuten einen professionellen

Internet-Auftritt erstellen.

Dazu stehen über

100 branchenspezifische Inhaltsvorlagen

zur Verfügung

– von A wie Apotheke bis Z

wie Zahnarzt …

von Kurt Astel

Handwerksbetriebe und andere

Firmen können das Angebot

30 Tage kostenlos testen und

ihre individualisierte Homepage

mit allen Funktionen

kostenlos online stellen. Es

gibt laut Anbieter keine Einrichtungsgebühr.

Eine Domain

und 10 E-Mail-Postfächer sind

inklusive. Wird innerhalb der

30 Tage nicht gekündigt, gilt

ab Tag 31 folgendes: 9,99 €

pro Monat, 12 Monate Mindestvertragslaufzeit,

4 Wochen

Kündigungsfrist. Die Vorgehensweise

beim Einrichten der

Homepage ist einfach: Der

Handwerker gibt online seine

Firmendaten ein. Diese werden

genutzt, um in wenigen Schritten

eine fertige Homepage zu

erstellen. Dabei sind für jede

Branche die jeweils typischen

Rubriken bereits eingerichtet

– passende Bilder sowie Basistexte

inklusive. Die Inhalte

der einzelnen Seiten können

direkt online im Browser (also

z. B. Windows Internet Explorer,

Mozilla Firefox) bearbeitet

werden. Spezielle Software oder

„Homepage-Baukästen“ sind

nicht mehr nötig.

„Der Entwicklung der 1&1

Branchen-Homepage sind umfangreiche

Marktstudien vorausgegangen“,

erläutert Robert

Hoffmann, Vorstandssprecher

der 1&1 Internet AG. „Dabei

hat sich herausgestellt, daß viele

‚klassische’ Webhosting-Tarife

an den Anforderungen und


Bedürfnissen von kleinen mittelständischen

Firmen vorbeigehen.“

1.

Der Wunsch …

Das Forschungsinstitut TNS Infratest befragte

für 1&1 rund 1000 IT-Entscheider

aus Firmen mit weniger als 50 Mitarbeitern,

von denen bereits 56 Prozent über eine eigene

Website verfügen. Fast 80 Prozent der

Kleinunternehmen, die noch nicht über einen

Internet-Auftritt verfügen, haben prinzipiell

Interesse an einer Firmen-Homepage.

Als größte Barrieren

für die eigene Website

nannten die Befragten

Zeitmangel

(43 Prozent), mangelnde

Kenntnisse

(12 Prozent) und

zu komplizierte und

nicht bedürfnisgerechte

Angebote (8

Prozent). 70 Prozent

aller befragten

Firmen ohne

Internet-Auftritt

wünschen sich vorrangig

Lösungen,

die auf Homepage-

Vorlagen basieren. Nur 17 Prozent würden

sich für eine vollständig offene Lösung

entscheiden.

2.

Die Lösung …

Bei der Entwicklung der 1&1 Branchen-

Homepage hat man die Ergebnisse der

Marktstudie in den Mittelpunkt gestellt.

So wurden von spezialisierten Design-Agenturen

individuelle Vorlagen für über 100

Branchen erstellt. Anwender

können die Inhalte ihrer Homepage

nach einer Anmeldung

so einfach wie ein Word-Dokument

direkt auf der jeweiligen

Seite bearbeiten. Der Umweg

über externe Homepage-Baukästen

oder Web-Editoren entfällt

völlig.Die Daten werden

in den Hochsicherheits-Rechenzentren von

1&1 gespeichert, so daß sich für den Unternehmer

aufwendige Datensicherungen

erübrigen. Eine einmal erstellte Homepage

läßt sich von jedem Internet-Rechner weltweit

bearbeiten – die Adresse der Homepage

und das zugehörige Paßwort genügen. Auch

mit den für Hosting-Angeboten bislang

üblichen komplexen Feature-Tabellen mache

die 1&1 Branchen-Homepage Schluß,

erläutert Robert Hoffmann. „Unsere

Marktforschung hat ergeben, daß diese oft

seitenlangen Listen viele Firmeninhaber

überfordern. Deshalb haben wir für die

1&1 Branchen-Homepage einen radikal

anderen Ansatz gewählt: Die Anzahl der

Branchen-Homepages für Handwerker:

Schnell erstellt …

erstellbaren Seiten, der Speicherplatz und

das Übertragungsvolumen sind unbegrenzt.

Ein kleines Unternehmen soll sich über

diese technischen Details keine Gedanken

mehr machen müssen.“

3.

Service ohne „Baukasten“

Bei der Auswahl der integrierten Funktionen

konnte 1&1 auf die Ergebnisse

der Marktstudien zurückgreifen. „Inter-

Anwender können die Inhalte

ihrer Homepage nach

einer Anmeldung so einfach

wie ein Word-Dokument direkt

auf der jeweiligen Seite

bearbeiten …

Robert Hoffmann, Vorstandssprecher

der 1&1 Internet AG

c o m p u t e r n

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ii m H @ n d w e r k

H a n I Idn dn wt wt e e r r n k e e t . d e

c o m p u t e r n

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i m H @ n d w e r k

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i m H @ n d w e r k

essanterweise haben c o unsere m p uBefragungen t e r n

ergeben, daß Firmen branchenübergreifend

die gleichen Geschäftsprozesse für ihren

Internet-Auftritt wünschen. Deswegen

haben wir Formulare für Kontaktanfragen,

Terminwünsche, Angebotsanforderungen

oder Produktkataloge ebenso integriert wie

einen Lageplan – der automatisch über die

bei der Einrichtung eingegebene Adresse

erzeugt wird.“

H a n d w e r k e . d e

I n t e r n e t

Den Erfolg ihres Internet-Auftritts können

die Nutzer der 1&1 Branchen-Homepage

mit der 1&1 WebStatistik überprüfen. Auch

Module zur Suchmaschinenoptimierung

sind integriert. Daneben lassen sich RSS-

Feeds, Fotoalben, Videos oder Flash-Animationen

integrieren. Und Profis können auf

Wunsch auch eigenen HTML-Code in ihrer

Firmen-Homepage verwenden. „Die 1&1

Branchen-Homepage bedeutet einen Paradigmenwechsel

für das Hosting-Geschäft

von 1&1“, erklärt Vorstandssprecher Robert

Hoffmann. „Statt nackter Features wollen

wir unseren Kunden künftig verstärkt komplette

Lösungspakete mit hohem Nutzwert

und niedrigen Einstiegshürden anbieten. So

haben wir für 2009 zusätzliche Module zur

1&1 Branchen-Homepage ebenso geplant

wie weitere Lösungspakete, etwa im Bereich

E-Business.“ Die 1&1 Branchen-Homepage

ergänzt als eigenständige Produktlinie die

bisherigen 1&1 Webhosting-Tarife, die

weiterhin angeboten werden.

4.

Was haben andere schon

damit gemacht?

Hier einige der bisherigen Referenzen der

1&1-Branchen-Homepage aus dem Bauhaupt-

und Baunebengewerbe:

http://ahlemer-bau.de/

Wir helfen Ihnen dabei, Ihren Erfolg zu

planen! Überzeugen Sie sich selbst.

http://baehrle-abbruch.de/

Wir sind ein kleines aber leistungsstarkes

Unternehmen ...

http://krea-spezialbautechnik.com/ Der

starke Partner für Firmen aus dem Spezialtiefbau

und Landschaftsbau

http://lange-hg.de/

Entwurf, Planung und Realisierung von

individuellen Möbeln und Innenausbauten

in Massivholz und Holzwerkstoffen

http://atek-dienstleistungen.de/ Wir

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c o m p u t e r n

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ii m H @ n d w e r k

H I a n r t d e rw rw n a e r t e

Branchen-Homepages:

Schnell erstellt …

bieten ein breites Spektrum

an Angeboten und Leistungen

zum Thema Abbruch und

Abriß.

http://mmm-bau.de/

Unser Unternehmen wurde im

Jahr 1982 von Maurermeister

Gerhard Müller als Einzelunternehmen

im Privathandwerk

(Hochbau) gegründet.

http://mw-dachtechnik.de/

M&W Dachtechnik - Ihr kompetenter

Partner in NRW

http://holzbau-schnaitter.de

Wir sind ein traditioneller

Handwerksbetrieb, der seine

langjährige Erfahrung zum

Nutzen der Kunden einbringt.

http://hoffmannbedachungen.

de/ Sie planen einen Neu-

oder Umbau, eine Sanierung

Ihres Flachdaches oder hätten

gerne eine neue Dachrinne?

Dann sind Sie bei uns genau

richtig!

http://waske-elektrotechnik.

com/ Elektro und Fernsehtechnik

Meisterbetrieb. Unser

Aufgabenbereich ist vielfältig

und spannend.

http://elektrotechnischernotdienst.de/

Wir sind ein

moderner und zuverlässiger

Fachbetrieb für Elektroinstallationen.

http://elektrovogt.org/

Elektro Vogt - Ihr Elektroinstallateur

in Horgenzell

http://knechtgmbh.de/

Wir installieren alle Anlagen

im Bereich von Gas, Wasser,

Solartechnik, Elektrik und

Entsorgung.

http://menke-haustechnik.de/

Ihr Fachbetrieb für Sanitär,

Elektro, Lüftungs-, Heizungstechnik,

Erneuerbare Energien

und Klimatechnik aus

Voltlage

http://uwe-behnisch.de/

Installateur- und Klempnermeister

http://suetthoff.de/

Als Meisterbetrieb mit langjähriger

Erfahrung sind wir der

kompetente Partner rund um

Ihre Haustechnik. Unser Team

sorgt dafür, daß aus Ihren Räumen

eine Wohlfühloase wird.

http://nickels-bensheim.de/

Nickels Heizung Sanitär Solar

– Ihr Fachbetrieb für Sanitär,

Heizung und Klima

http://gralka.de/

Willkommen bei Klaus Gralka

Malerbetrieb & Gerüstbau

http://emering-stuckateurmei

ster.de/ Ihr Meisterbetrieb aus

Dudenhofen

http://kreativeraumgestal

tung.de/ Willkommen beim

Malerbetrieb Wolfgang Gräfer

http://schlosserei-wendt.de/

Ihr zuverlässiger Partner in

Braunschweig

http://schreiner-hofer.de

Unsere Schreinerei zeichnet sich

durch Tradition und ehrliches

Handwerk aus.

Weitere Referenzen sind auf

der Homepage www.1und1.de

unter „Branchen-Homepage“

einzusehen. Tip der Redaktion:

Nehmen Sie per E-Mail oder

Online-Formular Kontakt zu

einem Handwerker auf und

fragen Sie nach dessen Erfahrungen.

F ür gehobene Büro-Ansprüche

hat Lexmark den

neuen Tintenstrahl-Allrounder

Platinum Pro905 entwikkelt.

Der komfortable USB/

LAN/WLAN-Tischdrucker mit

Scanner, Fax und Kopierfunktion

kann sogar direkt und

ohne PC auf Internet-Inhalte

zugreifen. Zudem ist zumindest

die schwarze Tinte ungewöhnlich

preiswert ...

von Peter Pernsteiner

Bereits auf den ersten Blick

wird offensichtlich, daß der seit

kurzem für 399 € (UVP inkl.

MWSt.) lieferbare Platinum

Pro905 weit mehr bietet als so

manch anderes Tintenstrahl-4in-1-Gerät.

Mit zwei Kassetten

ausgestattet, kann man bequem

vom PC aus neben Normalpapier

auch Briefumschläge, Fotopapier

etc. bedrucken. Zudem

hat er eine Duplex-Einheit für

beidseitigen Druck. Das komfortable

Bedienpanel enthält

eine konventionelle Ein-Aus-

Taste, situationsabhängig bis

zu fünf riesige leuchtende Sensortasten

sowie einen brillanten

Farb-Touchscreen.

Interaktive Bedienung

Durch eine aktive Fläche von

95x54 mm (WQVGA-Auflösung

mit 240x400 Pixel)

eröffnet das Display eine simple

interaktive Bedienung per

Fingertip. So lassen sich verschiedensteKomfort-Funktionen

schnell und einfach

selektieren. Wählt man z.B.

die Grundfunktion „Kopieren“

aus, erscheinen zunächst

großflächige

Auswahlfenster für

die Kopien-Anzahl

und die Umschal-

tung zwischen Farbe

und Schwarzweiß

sowie ein Feld

für weitere Optionen. Tippt

man auf dieses, lassen sich 15

Kopieroptionen auswählen.

Entscheidet man sich z.B. für

„Größe ändern“, erscheinen

acht sehr gut visualisierte Auswahlfelder

für die gängigen

Vergrößerungs- und Verkleinerungsfaktoren.

Ebenfalls

sehr praktisch ist die Option

„Vorschau“.

Das interaktive Display bringt

noch viel mehr Komfort. Eine

der wichtigsten neuen Grundfunktionen

ist der Menüpunkt

„Smart Solutions“. Ab Werk

gibt es zwei abrufbare Komfortfunktionen

(Ausweis doppelseitig

auf ein Blatt kopieren und

Fotonachdruck für hochwertige

Kopien von Fotos) die individuell

oder kundenspezifisch

über das Internet (https://smart

solutions.lexmark.com/ssds)

erweitert werden können. Viele

der Download-Funktionen sind

kostenlos. Für diesen Testbericht

wurde z.B. der Internet-

Abruf von RSS-Feeds installiert

und auf „FOCUS Online“ konfiguriert.

Wird diese Funktion

per Fingertip aufgerufen, dann

holt sich der Drucker automatisch

aus dem Internet die

neuesten RSS-Schlagzeilen der

Focus-Redaktion plus Bilder

auf das Display. Bei Interesse

kann man per Touchscreen den

Browser im PC starten und dort

automatisch den dazugehörigen

Beitrag sehen.

Neuer Druckkopf und vier

separate Tintenpatronen

Im Platinum Pro905 setzt Lexmark

die neue patentierte Tintenstrahl-Technologie

„Vizix“

Die Bedienung des Platium Pro905 ist gut durchdacht.

Sie erfolgt interaktiv über einen großen Touchscreen und

situationsabhängig daneben erscheinende Sensorflächen.

ein. Anstelle von Tintenpatronen

mit Druckkopf wurden

beide Komponenten getrennt.


Der wartungsfreieHochleistungs-Druckkopf

wird mit

vier Wechsel-

Tintenpatronen

bestückt. Die

drei Farbpatronen (Cyan, Magenta und

Gelb) kosten in der XL-Variante je 16,99 €.

Die Schwarz-Druckpatrone, die den Ansprüchen

im Büroeinsatz voll gerecht wird,

kostet als XL-Variante (Gewicht voll 39 g)

lediglich 4,99 € – sie soll nach ISO/IEC

24711 für 510 Seiten reichen, also Tintenkosten

von weniger als einem Cent pro Seite

verursachen.

Praxistest

Eine der vielen faszinierenden Smart Solutions ist der

direkte Abruf von RSS-Nachrichten aus dem Internet.

Der Lexmark hat im Entwurfsmodus eine

Geschwindigkeit von bis zu 33 Seiten/Minute.

Die Anbindung zum PC erfolgt per

USB, Ethern

e t o d e r

WLAN. Zur

Installation

Hier sieht man beispielsweise die Kopier- der Druk-

Grundfunktionen ...

kersoftware

gibt’s eine CD-ROM für die Windows-

Betriebssysteme 2000 (ab SP4), XP (ab

SP3) und Vista

(ab SP1) sowie für

Macintosh-Rechner

(PowerPC

OS-X ab Version

10.3.9 oder Intel

OS-X ab Version

10.4.4). Unter support.lexmark.com sind

Druckertreiber für Windows 7 sowie für

Linux (Ubuntu, OpenSUSE und Fedora)

... und die komfortabel selektierbaren Vergrößerungs-

und Verkleinerungsoptionen.

zum Download verfügbar.

Für den Redaktionstest

wurde das Gerät über

Ethernet an einem Rechner

mit Windows 2000

Professional betrieben. Vor

der Treiber-Installation

muß der Kunde in einer Lizenzvereinbarung

zustimmen, daß er nur von Lexmark her-

gestellte Originalpatronen zur einmaligen

�����

Verwendung einsetzt. Die Druckertreiber

und die mitgelieferte ����������� Software benötigen ���

etwa 500 MB auf der Harddisk, können

aber leider nur auf der Laufwerk-Partition C

installiert werden. �����

Auf der CD-ROM �����������

gibt es eine aus- ��������

Attraktiver Business-Komfort von Lexmark:

4-in-1 Tintenstrahldrucker Platinum Pro905

Der 4-in-1-

Drucker von Lexmark

hat bereits

serienmäßig zwei

Papierzuführungen

für jeweils

150 Blatt und

wird über ein

großes Panel mit

Sensortasten und

Farb-Touchscreen

bedient.

führlichbebilderte und mit

Filmsequenzen

animierte

A n w e i s u n g

zur Drucker-

Inbetriebnahme.

Vom PC

aus lassen sich

komfortabel

Fotos und Dokumente scannen.

Fotos lassen sich als

BMP-, GIF-, JPG-, PDF- oder PNG-

Datei abspeichern. Dokumente können

per mitgelieferter OCR-Software Abbyy-

FineReader verarbeitet und

in Texte oder PDFs umgewandelt

werden.

Direkt-Scan auf ein

Speichermedium

Auch am Drucker selbst kann

man bequem scannen – das

Dokument kann an

den PC übertragen

werden, direkt vom

Drucker per E-Mail

verschickt werden

oder auf einem ins

Gerät geschobenen

Speichermedium abgelegt

werden. Für Speichermedien

gibt’s einen USB-Anschluß

Hersteller und

Modell

Preis (inkl. MwSt.)

c o m p u t e r n

11/09

i m H @ n d w e r k

H a r d w a r e

11/09 c o m p u t e r n

i m H @ n d w e r k

und einen kombinierten Slot für MMC-,

SD-, MS- und xD-Karten. H a aBei r d dder w wAbspei a r e

cherung kann man sogar ein mehrseitiges

PDF erzeugen – entweder einzeln auf der

Glasplatte oder direkt per Stapeleinzug.

Von Speichermedien kann man direkt

Fotos drucken – dabei ist das Display zur

Auswahl sehr praktisch. Die Druckqualität

auf Fotopapier ist sehr gut, aber auch der

Ausdruck von normalen Dokumenten

oder Kopien im Entwurfsmodus ist gut.

Schließlich muß noch erwähnt werden, daß

der Platinum Pro905 beim Stromverbrauch

sehr genügsam ist. Im Normaleinsatz mit

beleuchtetem Display benötigte das Gerät

10,5 Watt, im Standby-Schlafmodus trotz

Fax- und Netzwerk-Betriebsbereitschaft

sogar nur 5,5 Watt.

Der Platinum Pro905 ist zwar in der

Anschaffung teurer als einige andere Geräte,

bietet dafür aber

einen ungewöhnlich

hohen Komfort mit

faszinierenden Einsatzperspektiven

und

eröffnet dank großem

Touchscreen eine

vorbildlich einfache

Bedienung. Zudem

zeichnet er sich durch

Detailaufnahme Druckkopf

und Tinten

äußerst günstige Betriebskosten für den

Druck von Schwarzweiß-Seiten aus.

Lexmark Platinum Pro905

Drucker/Scanner/Kopierer/Faxgerät

Euro 399,–

Technische Daten: Internet: www.lexmark.de

Tintenpatronen Cyan, Gelb, Magenta (je 16,99 €), Schwarz (4,99 €)

Grundabmessungen (B x T x H) 465 x 392 x 307 mm

Platzbed./Drucker 465 x 660 x 560 mm

Gewicht ca. 12,5 kg

Druckgeschwindigk. bis zu 33 Seiten pro Minute (je nach Druckqualität)

Druck-Auflösung 2400x1200 dpi (S/W), 4800 x 1200 dpi (Farbe)

Scan-Auflösung 1200 x 4800 dpi

Kopier-Verkl./Vergr. 25 % bis 400 %

Papier-Schacht 2 x je 150 Blatt

Anschl./Sp.-medien USB und Kombislot für MMC/SD/MS/xD

Comp.-Schnittst. USB, Ethernet, WLAN (802.11b/g/n)

Betriebssysteme Microsoft ab Windows 2000, MAC ab OS X, Linux

Besonderheiten Duplex-Einrichtung für den doppelseitigen Druck,

Stapeleinzug (50 Blatt), 5 Jahre Garantie (nach

Regist.), WQVGA-Farb-LCD-Touchscr. (95x54 mm),

individualisierbare Funkt., dir. Internetzugriff

11


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H a r d w a r e

DerUmstiegvoneinerkonventionellenTelekommunikations-Infrastruktur

auf eine IP-basierte Plattform bringt

für kleine und mittlere Unternehmen

eine deutliche Steigerung der Produktivität.

In Zeiten der Wirtschaftskrise

scheuen sich aber viele Unternehmen

vor hohen Investitionen und haben zudem

das Problem, daß ihre Hausbank

bei der Finanzierung nicht mitspielt. Das

Beispiel einer neuen Unified Communications-Kompaktlösung

von Cisco zeigt,

daß es auch anders geht …

von Peter Pernsteiner

Immer mehr kleine Unternehmen haben

keine Lust mehr, IT-Geräte oder Software zu

kaufen, nur weil diese technische Neuheiten

sind. Und auch im Mittelstand beobachtet

Guido Sommer von Cisco nach einer längeren

Phase der IT-Euphorie einen deutlichen

Trend zu mehr Skepsis und Zurückhaltung

bei der Investition in neue IT-Infrastruktur.

Dies bringt aber auch den Vorteil, daß heute

die Chefs kleinerer Unternehmen direkt

fragen, was ihnen diese Investition bringt

und wann sie einen Nutzen spüren. Gleichzeitig

eröffnet sich IT-Herstellern wie Cisco

die Chance, die Mehrwerte ihrer Lösungen

darzustellen und zu demonstrieren, was

Technologien wie Unified Communications,

also die Integration unterschiedlicher

Kommunikationskanäle wie E-Mail, Fest-

und Mobiltelefon, Instant Messaging und

Video, wirklich bieten.

Außerdem ist für Mittelständler die

Datensicherheit ein zentrales Thema.

Gerade angesichts der Anbindung

mobiler Mitarbeiter und Kollegen aus dem

Home-Office ans Firmennetz haben viele

Security-Bedenken. Das ist eines der Ergebnisse

einer Befragung deutscher KMUs

durch das E-Commerce-Center (ECC)

Handel Köln. Darüber hinaus beklagen sich

Unternehmen zunehmend über das steigende

Kommunikationsvolumen, die erhöhten

Ansprüche der Kunden, die Anforderun-

gen an die Mitarbeiterproduktivität

und eine immer

komplexere Vernetzung mit

Partnern, Dienstleistern

und Kunden. Studien

belegen zudem, daß

die Kommunikationsstruktur zunehmend

organisatorische Probleme mit sich bringt.

So gibt es viele Mitarbeiter, die 100 oder

mehr E-Mails pro Tag erhalten und sich

dadurch nicht mehr ungestört auf eine

Aufgabe konzentrieren können. Außerdem

arbeitet jedes Unternehmen durchschnittlich

mit mehr als fünf Endgeräten und mehr

als vier Softwareanwendungen. Besonders

gravierend ist auch, daß man in 49 Prozent

aller Fälle mehrere Anläufe benötigt, um

einen Kollegen erfolgreich zu kontaktieren.

Zudem verzögern sich jede Woche

22 Prozent aller Projekte wegen schlechter

Erreichbarkeit.

Unified Communications System:

Kompakte Kommunikationsplattform für KMU‘s

Das All In One System UC 540 ist kompakt

gebaut und wird optional auch mit einem

integrierten WLAN-Accesspoint geliefert.

Komfortables Smart Business

Communications System

Genau an dieser Stelle setzt das Smart Business

Communications System 1.6 (SBCS)

von Cisco an. Das All In One System vereint

die unterschiedlichen Kommunikationsformen

wie Sprach-, Daten und Videokommunikation

auf einer sicheren Plattform

und macht sie von überall zugänglich.

Unternehmen suchen ja nach Wegen, um

über neue Kommunikationstechnologien

Prozesse und Workflows zu verbessern. Die

Erreichbarkeit unter einer einzigen Tele-

fonnummer, Find Me

Follow Me Funktion,

Präsenzinformationen

verfügbarer Personen,

Ad Hoc Konferenzen,

sowie die Einbindung

Das All-In-One System von Cisco vereint unterschiedlichste

Kommunikationsformen wie Sprach-, Daten und

Videokommunikation auf einer sicheren Plattform.

von Office Anwendungen sind hier nur

einige Anwendungsbeispiele. Die leistungsfähigeNetzwerk-Kommunikationsplattform

SBCS für Unified Communications

unterstützt je nach Systemvariante bis zu 64

Telefone. Das neue Modell der neuen Cisco

Unified Communications 500-Serie ist die

Desktop-Plattform UC 540. Trotz äußerst

kompakter Abmessungen (6,7x26,7x28,1

cm) hat dieses System bereits in der Grundausstattung

einen LAN-Switch mit

acht Power over Ethernet-Ports

und kann auch nachträglich auf

bis zu 32 Benutzer erweitert

werden. Serienmäßig

enthält es neben der

Telefon-Anrufverwaltung

a u c h

eine komfortable Voicemail-Lösung mit

automatisierter Rufannahme und Weitervermittlungsfunktion

sowie eine integrierte

Firewall gegen unberechtigten Datenzugriff

durch Dritte. Über ein VPN-Gateway können

externe Mitarbeiter virtuell ins System

eingebunden werden.

Als Clients können IP-Telefone, Computer-

Arbeitsplätze, Videotelefone, Audio-Konferenz-Systeme

und sogar fernsteuerbare

IP-Kameras eingebunden werden. Wer alte

Telefone oder ein Faxgerät anschließen

will, kann das Analog-Gateway ATA 186

mit zwei Voice-Ports und unabhängiger

Rufnummernverwaltung erwerben. Eben-


falls verfügbar sind Leitungsinterfaces für

den Anschluß des Systems ans analoge

Telefonnetz oder ans ISDN – so läßt sich

mit wenig Aufwand unter anderem eine

Backup-Lösung für die Sprachkommunikation

oder eine Migrations-Vernetzung mit

einer größeren konventionellen TK-Anlage

realisieren. Optional ist in der UC 540 auch

ein WLAN-Accesspoint integrierbar – wahlweise

für 8 bzw. 16 drahtlose Benutzer.

Ideal für Vieltelefonierer

Wer viel telefoniert, möchte meist am

Schreibtisch ein „konventionelles“ Tischtelefon

nutzen. Daran angelehnt bietet Cisco

die verschiedensten IP-Telefone – darunter

seit kurzem die neue SPA 500-Serie. Für

den normalen Büroeinsatz gibt es fünf

Tischtelefone (SPA 501 bis SPA 509) mit

Monochrom-Grafikdisplay (128x64 Pixel),

Freisprecheinrichtung und Breitband-

Audio-Übertragung, die je nach Variante

einen Zugriff auf bis zu 12 Rufnummern

ermöglichen und bis zu 4 SIP-Registrierungen

unterstützen. Das

komfortabelste Tischtelefon

ist das SPA 525, das

zusätzlich zur Power over

Ethernet-Schnittstelle ein

integriertes WLAN-Interface

hat. Es verfügt es

über ein 8,1 cm großes

beleuchtetes QVGA-Display

mit 320x240 Pixeln

und ist über Softkeys interaktiv bedienbar.

Das Display zeigt auch Digitalfotos oder

hilft bei der Auswahl von MP3-Musik

aus einem USB-Stick. Darüber hinaus ist

sogar die Anzeige von RSS-Feeds aus dem

Internet möglich – so lassen sich aktuelle

Nachrichten von Focus-Online abrufen

und durchblättern. Außerdem erlaubt das

WLAN-Tischtelefon auch den gezielten

Zugriff auf bis zu fünf Telefonleitungen. Die

Breitband-Audio-Sprachkommunikation

kann nicht nur per Hörer oder über den

kräftigen Freisprechlautsprecher erfolgen,

sondern auch über ein anschließbares Stereo-Headset

oder drahtlos per Bluetooth-

Headset.

Cisco bietet mit der neuen SPA 500-Serie ein

umfassendes Angebot an Systemapparaten.

Eine praktische Ergänzung für die Telefonvermittlung

oder für Vieltelefonierer ist

das Telefon-Erweiterungsmodul SPA 500S,

das an alle Apparate der SPA 500-Familie

anschließbar ist. Die Beistell-Einheit hat

32 programmierbare Zielwahltasten mit

Beschriftungsfenster sowie 32 farbige LEDs,

die z.B. den aktuellen Belegt-Zustand anzeigen.

Darüber hinaus bietet Cisco auch noch

das Software-Telefon IP Communicator

– am Arbeitsplatz-PC oder am Laptop im

Home-Office wird es als exaktes Abbild

eines Komfort-IP-Tischtelefons von Cisco

visualisiert. Die Anbindung erfolgt per

Internet und Cisco VPN Client.

Zur einfachen Konfiguration, Implementierung

und Administration aller Komponenten

der Small Business Pro Familie und

aller Cisco Small Business Communication

Systeme gibt es den Cisco Configuration

Assistant. Die PC-basierte Anwendung mit

grafischer Benutzeroberfläche ist speziell

auf Netzwerke in kleinen und mittleren

Unternehmen mit bis zu 100 Benutzern

Guido Sommer von zugeschnitten. Nach der Im-

Cisco weiß, daß für plementierung des Netzwerks

Mittelständler bei lassen sich Netzwerkkonfigu-

der Anschaffung

einer neuen IT- rationseinstellungensynchro- Infrastruktur die nisieren, Tools zur Fehlerbe-

Weiternutzung behebung bereitstellen sowie

stehender Lösungen

sehr wichtig ist. der Status aller Cisco Geräte

im Unternehmensnetzwerk

in Echtzeit darstellen. Mit all diesen Funktionen

läßt sich die Zeit, die ein Systemadministrator

für die Implementierung und

Konfigurierung des Netzwerks aufbringen

muß, erheblich reduzieren.

Alternative für den Systemkauf

Die Desktop-Kommunikationsplattform

UC 540 ist eine komfortable Basis zur Optimierung

der Unternehmenskommunikation

in kleinen und mittleren Unternehmen.

Trotz attraktivem Preis-Leistungsverhältnis

dieser und zahlreicher weiterer Lösungen

von Cisco ist derzeit aber deren Finanzierung

für viele Unternehmen ein echtes

Problem. Insbesondere kleine und mittelständische

Unternehmen leiden unter ihren

knappen Budgets und unter den

Restriktionen ihrer Hausbanken.

Solche Beschränkungen

bedeuten zudem, daß Gelder

für Investitionen selbst dann

nicht zur Verfügung stehen, wenn

c o m p u t e r n

11/09

i m H @ n d w e r k

H a r d w a r e

diese dringend 11/09 gebraucht c o mwerden. p u tCisco e r n hat

i m H @ n d w e r k

hierfür eine sehr interessante Lösung parat

– die 0%-Finanzierung. H HMit a adem r d deinfachen w a r e

Finanzierungsprogramm EasyLease von

Cisco sind neue Netzwerk- und Kommunikationslösungen

für Mittelständler sofort

zugänglich und jederzeit erschwinglich.

Die zinslose Finanzierung Cisco Capital

Easy-Lease hat eine Laufzeit von 36 Monaten

und erlaubt

die Anschaffung

neuer Kommunikationslösungen

mit geringen monatlichen

Raten,

die sich in jedes

Budget einplanen

lassen. Die Kapitalrendite der Unternehmen

verbessert sich durch die zinslose

Finanzierung zusätzlich.

Das Cisco-Konzept garantiert außerdem

hohe Flexibilität, weil der EasyLease-Vertrag

jederzeit ergänzt werden kann. Das macht

Upgrades auf die jeweils neueste Cisco-

Kommunikationstechnologie ohne weitere

Kapitalinvestitionen möglich. Diese können

die Beschaffung zusätzlicher Hardware, ein

Software-Update oder auch schlicht weitere

Supportleistungen sein. Auch die Angebote

und Produkte anderer Hersteller als Cisco

lassen sich mit dem Easy-Lease-Programm

mitfinanzieren. Im Allgemeinen sind bis

zu 30 Prozent Fremdprodukte der mögliche

Standard. Bei bestimmten Projekten

kann der Anteil auch höher liegen. Das

Finanzierungsprogramm wird zunächst für

Vertragsabschlüsse bis zum 31. Juli 2010

angeboten und ist bereits ab einem Finanzierungsbedarf

von 1000 € verfügbar – die

Obergrenze liegt bei 250.000 €. Pro Monat

muß man mit einer Zahlung von ca. 2,8%

rechnen, also rund 28 € pro 1000 € Finanzierungsbedarf.

Und am Ende der Laufzeit

kann die gesamte Ausstattung ganz einfach

gegen eine Gebühr erworben werden.

Weitere Kontakte

Weitere Informationen zu dieser Finanzierung

gibt es bei den Cisco-Partnern sowie

auf www.cisco.com/go/capital_europe oder

unter www.cisco.de/mittelstand. Einen

geeigneten nahegelegenen Cisco-System-

Partner findet man unter http://tools.cisco.

com/WWChannels/LOCATR/openBasicSearch.

13


Zur Bedienung

hat der

ESP 5250 ein

Schwenkdisplay

mit einer aktiven

Fläche von

48x35,5 mm.

14

c o m p u t e r n

11/09

i m H @ n d w e r k

H a r d w a r e

Mit dem neuen ESP 5250 bietet

Kodak ein preiswertes 3-in-1-Einsteigergerät

für den Homeoffice-Einsatz,

mit niedrigen Betriebskosten und

zudem flexibel einsetzbar …

von Peter Pernsteiner

Wer im Homeoffice nur gelegentlich etwas

drucken, scannen oder kopieren muß, für

den lohnt sich kein Laserdrucker. Die meisten

Tintenstrahldrucker – insbesondere

im Einsteiger-Preissegment – haben aber

den Nachteil, daß sie mit relativ teuren

Tintenpatronen bestückt werden müssen.

Genau hier setzt Kodak mit dem 3in-1-Gerät

ESP 5250 an.

Obwohl das Kombigerät

nur einen UVP von 149 €

Praxistest

(inkl. MWSt.) hat, kann es wie

das Vorgängermodell ESP 5 mit

den sehr günstigen von Kodak

entwickelten Pigment-Tintenpatronen

bestückt werden.

In den wartungsfreien

Hochleistungsdruckkopf

passen eine

schwarze Patrone

und eine 5-Farb-

Patrone. Sie ist auf

den Einsatz mit

mikroporösem

Fotopapier optimiert,

bedruckt aber auch Normalpapier

sehr gut. Die 19,5 bis 24 mm breite schwarze

Patrone wiegt voll 32 g (leer 17 g) und

kostet 9,99 €. Laut Kodak reicht sie für

mehr als 440 Schwarzweiß-Seiten (2,25

Cent pro Seite). Die 64-

69 mm breite Fünffarb-

Patrone (109 g voll bzw.

ca. 76 g leer) kostet 14,99

€ und soll für knapp 200

A4-Farbseiten oder für

den Druck von 160 Fotos

im Format 10x15 cm

reichen.

Der 6,2 kg schwere Tischdrucker

kann wie schon das

Vorgängermodell bequem

per USB-Kabel an den

PC angeschlossen werden,

Hersteller und

Modell

Preis (inkl. MwSt.)

verfügt jetzt aber zusätzlich über ein

WLAN-Modul zur flexiblen drahtlosen

PC-Anbindung. Die Anmeldung

am WLAN kann auf Wunsch sogar

per Push-Button-Konfiguration

(WPS-Verbindung) erfolgen. Die Installation

der mitgelieferten Software

erwies sich im Praxistest auf einem PC mit

Windows XP als sehr schnell und problemlos

– das einfach bedienbare Programm

„Kodak AiO Home Center“ verfügt über die

vier Bearbeitungs-Optionen Bilder drucken,

Bilder bearbeiten, Bilder und Dokumente

scannen sowie erweitertes Kopieren. So

�����

����������� ���

�����

�����������

Die schwarze Tintenpatrone gibt’s

für 9,99 €, die 5-Farb-Patrone

kostet 14,99 €.

Günstiger �������� Einstieg von Kodak:

3-in-1 Tintenstrahldrucker ESP 5250

kann man eine

Vorlage scannen

und mit wenigen Mausklicks

in 90-Grad-Schritten

drehen, individuell schärfen,

in der Helligkeit anpassen und/oder einen

Ausschnitt auswählen. Dann läßt sich der

Scan drucken, per E-Mail versenden, mit

einem anderen PC-Programm öffnen oder

als Datei abspeichern (wahlweise im PDF-,

RTF-, JPG-, BMP-, TIF- oder PNG-Format).

Rechts an der Gerätefront ist ein Slot für

MMC-, SD- und MS-Speichermedien.

Wird eine Speicherkarte mit Digitalfotos

erkannt, kann man bequem per Display

Kodak ESP 5250

Drucker/Scanner/Kopierer

Euro 149,–

Technische Daten: Internet: www.kodak.de

Tintenpatronen 5-Farb-Patrone (14,99 €), Schwarz (9,99 €)

Grundabmessungen (B x T x H)423 x 300 x 180-243 mm

Platzbedarf 424 x 567 x 455 mm

Gewicht 6,2 kg

Druckgeschwindigkeit bis zu 30 Seiten pro Minute (je nach Druckqualität)

Druck-Auflösung 9600 dpi (opt. Option f. Farbfotos in hoher Aufl.)

Scan-Auflösung 1200 dpi bei 24 Bit

Kopier-Verkl./Vergr. 25 % bis 400 %

Papier-Schacht 100 Blatt Normalpapier oder 20 Blatt Fotopapier

Anschl. für Sp.-medien Kombislot für MMC/SD/MS

Comp.-Schnittstellen USB, WLAN (802.11b/g)

Betriebssysteme MS Windows (ab XP-Home), Mac (ab OS 10.4.8)

Besonderheiten Schwenkbares Farb-LC-Display (48x35,5 mm)

und Navigationswippe

zwischen den

Bilder blättern und

gewünschte Fotos

m a rkieren. Au f

Wunsch lassen sich

auch Ausschnitts-

vergrößerungen bis zum Zoomfaktor 5

(in 0,25er-Schritten) anfertigen. Dabei

kann man den Ausschnitt per Naviwippe

verschieben und im Gegensatz zum Vorgängermodell

lassen sich jetzt auch hochformatige

Bildausschnitte festlegen. Wie

bisher wird die Qualität des

verwendeten Kodak-Fotopapiers

im Drucker mit Hilfe

der Streifenkennungen

auf der Papierrückseite

automatisch

erkannt. Der

D r u c k e r

paßt dann

automatisch

die Tintendosierung

entsprechend an. Zum

Glück sind die von

Kodak empfohlenen

mikroporösen

Fotopapiere sofort nach der

Bedruckung wischfest und weitestgehend

wasserfest. Das Display ist zwar mit einer

aktiven Fläche von 48x35,5 mm deutlich

kleiner als beim Vorgängermodell, läßt sich

aber immer noch sehr gut ablesen und kann

auch individuell nach oben geschwenkt

werden. Wenn der Drucker eingeschaltet

wird, dauert es ca. 30 Sekunden bis zur Betriebsbereitschaft.

Die Standby-Leistungsaufnahme

beträgt bei aktiviertem WLAN

und laufendem Display 7 Watt – nach einer

in 30 Minuten-Schritten voreinstellbaren

Zeitspanne zwischen ein und vier Stunden

schaltet der Drucker in den Sparmodus

ohne Displaybeleuchtung; er benötigt

dann 6,6 Watt. Beim Betrieb ohne WLAN

reduziert sich die Leistungsaufnahme auf 6

bzw. 5,6 Watt.

Wer keine großen Mengen drucken muß,

aber auch mal auf die Schnelle ein paar

Fotos in sehr guter Qualität zu einem erfreulich

niedrigen Preis drucken möchte,

sollte den sparsamen ESP 5250 von Kodak

in die engere Wahl einbeziehen.


C eWe Color bietet die innovative

kostenlose CEWE FOTOBUCH-Software

jetzt auch in einer neuen Version

für PCs mit Windows 7.

Seit wenigen Wochen schlagen

Microsoft und CeWe Color gemeinsam

neue Wege ein. Mit dem

leistungsfähigen Fotoservice für das

neue Betriebssystem Windows 7

kommen bahnbrechende

Innovationen. Nachdem

bereits Windows Vista mit

einer Applikation von CeWe

Color versehen war, rückt

nun der mehrfach prämierte

branchenweite Bestseller CEWE FOTO-

BUCH noch stärker in den Fokus.

Intuitive Gestaltung per

Multi-Touch-Bildschirm

Der global größte Software-

Hersteller und Europas marktführender

Fotodienstleister

setzen mit der neuen Software

neue Standards für die Gestaltung

digitaler Fotoprodukte.

Neben einer Integration in die neue

Taskbar von Windows 7 bietet die

Applikation die Möglichkeit, über

einen Multi-Touch-Bildschirm Fotobücher

intuitiv und bequem per

Fingernavigation zu gestalten: So

können die Fotos mit ausgesuchten

Layouts, zahlreichen Rahmen und

Hintergrundvorlagen verschönert

werden. Aufnahmen können gekippt,

überlappt, einzeln verschoben

und mit Texten versehen werden.

Was immer die Gestaltungslust

verlangt, die Software hält Lösungen

bereit – und das intuitiv und ohne

Aufwand.

Millionenfach beliebt

Gerade die Innovationen des CEWE

FOTOBUCHs haben CeWe Color zum

Pionier und Themenführer für

personalisierte Fotoprodukte

gemacht. Laut Bundesverband

der Photogroßlaboratorien

(BGL) hat der deutschlandweite

Absatz zwischen 2006 und 2008 einen

Sprung von 1,3 Millionen auf über 4,4

Millionen Fotobücher gemacht. Treiben-

des Produkt war und ist dabei das CEWE

FOTOBUCH, dessen Absatz sich im selben

Zeitraum mehr als verfünffacht hat – von

500.000 in 2006 auf über 2,6 Millionen

in 2008. Ein Ende des positiven Trends

ist trotz Wirtschaftskrise nicht in

Sicht. So rechnet CeWe Color für

dieses Jahr mit einer Steigerung auf

3,5 Millionen CEWE FOTOBÜ-

CHER. Dieser Erfolg geht auf den

beispiellosen Technologiewandel

in der Fotobranche zurück

und ist vor allem getragen

durch den Siegeszug der Digitalkamera.

CeWe Color hat

sich diesem

Wandel wie kein anderes

Unternehmen

der Branche gestellt

und seine umfassendeUmstrukturierung

in

CEWE FOTOBUCH-Software:

Innovativ und preisgekrönt

diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen.

Schon 1997 hat das Unternehmen als

erster Fotofinisher weltweit eine digitale

Auftragsannahmestation in einem Ladengeschäft

aufgestellt sowie eine Internetseite zur

Auftragsannahme eingerichtet. Inzwischen

betreibt CeWe Color an seinen 13 Produktionsstandorten

in Europa fast

50 Digitaldruckmaschinen und

liefert seine Fotoprodukte in 24

europäische Länder. Insgesamt

hat CeWe Color seit Ende der

90er Jahre über 250 Millionen Euro in

die Transformation zum Digitalanbieter

investiert.

Anzeige

Liebling der Juroren

Beweis für die erfolgreiche Bewältigung der

digitalen Anforderungen sind die zahlreichen

Testsiege von CeWe Color. Allein in

diesem Jahr ging nach bedeutenden Auszeichnungen,

wie dem kürzlich verliehenen

Testsieg der Stiftung Warentest und dem

Finaleinzug beim Druck&Medien Award

2009, auch der international renommierte

EISA Award 2009/2010 an das CEWE

FOTOBUCH. Garant für die Auszeichnungen

sind immer wieder die Vorzüge der

Software sowie die hochwertige Qualität der

Verarbeitung.

Die Software hat

sich aber nicht

nur in der Windows-Weltetabliert,

sondern

auch bei den Apple-Nutzern.

Vor

wenigen Wochen

wurde das CEWE FOTOBUCH vom

unabhängigen Computermagazin Macwelt

zum Testsieger unter acht Fotobuch-Anbietern

gekürt. Wie bereits bei vorherigen Tests

der Windows-Version, lobt die Redaktion

auch hier die vielfältigen Features und praktischen

Gestaltungshilfen. Daneben überzeugte

auch das große Einzelhandelsnetz

von CeWe Color, der schnelle Lieferservice

und die Qualität des gedruckten CEWE

FOTOBUCHS.

Weitere Infos: www.cewecolor.de

Kostenlose Download-Software:

www.cewe-fotobuch.de


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c o m p u t e r n

11/09

i m H @ n d w e r k

S p e c i a l

c o m p u t e r n

11/09

Hi m H @ n d w e r k

S p e c i a l

andwerker müssen oft schnell zu

ihren Kunden. Die meisten halten

ihr Fahrzeug für sicher und sich selbst

für sichere Fahrer, zumal wenn sie sich

an die vorgegebenen Geschwindigkeitsbeschränkungen

halten. Dabei unterschätzen

sie die fulminanten Kräfte, die

bei einem Tritt aufs Gas- oder Bremspedal

freigesetzt werden. Die Ergebnisse

können verheerend sein. Umso wichtiger

ist ein sicheres Fahrzeug …

von Kurt Astel

Doch da sieht es mau aus. Die GTÜ (www.

gtue.de), Deutschlands größte amtlich

anerkannte Kfz-Überwachungsorganisation

freiberuflicher Kfz-Sachverständiger,

schreibt auf ihrer Homepage: „Transporter

und leichte Nutzfahrzeuge schneiden

in der aktuellen GTÜ-Mängelstatistik

durchweg schlechter ab als ihre schweren

Brummi-Kollegen. Vor allem überdurchschnittlich

viele Mängel

an Bremsanlagen, Elektrik

und Beleuchtung mußten

die Prüfingenieure bei der

Untersuchung dieser Fahrzeuge

feststellen.“ Dabei

muß man berücksichtigen,

daß beispielsweise ein drei Jahre altes Nutzfahrzeug

im Vergleich zum Pkw in der Regel

mehr als doppelt so viele Kilometer zurückgelegt

hat. Auch der ADAC (www.adac.de)

weist darauf hin, daß es mit der aktiven und

passiven Sicherheit von Kleintransportern

nicht zum Besten steht. Unfallgeschehen

und ADAC-Unfallforschung beweisen das.

Dies wurde u.a. anhand von Crashtests

festgestellt.

18

Quelle: ADAC

Wie funktionieren Crashtests?

Ein Crashtest findet in einer speziellen Versuchsanlage

statt. Das Fahrzeug wird durch

ein Schleppseil auf die jeweilige Versuchsgeschwindigkeit

beschleunigt und trifft am

Ende der Strecke auf das Hindernis. Am

häufigsten sind die „Schlittenversuche“.

Hier wird nur die Rohkarosserie mit den

zu prüfenden Komponenten auf einen

Schlitten montiert und am Ende der Strecke

durch eine entsprechende Vorrichtung „definiert

verzögert“. Schlitten und Karosserie

werden bei dem Anprall nicht zerstört.

Crashtests mit

dem Gesamtfahrzeugwerden

schon in der

Prototypenphase

durchgeführt.

Sie dienen der

Strukturabsicherung

des Fahrzeugs.

Bei seitlichen Anprallversuchen

kann ein stehendes Hindernis auf einem

rollfähigen Wagen befestigt werden und

gegen das stehende Fahrzeug beschleunigt

werden. Mit Hilfe von Spurführungssystemen

können Crashtests auch außerhalb von

festen Versuchsanlagen an jedem beliebigen

Ort durchgeführt werden. Dabei werden die

Fahrzeuge aus eigener Motorkraft angetrieben.

Mögliche Testarten sind Blockanprall,

Anprall gegen Hindernis, Schutzplanken-

Anprall, Fahrzeug-Fahrzeug-Crash. Je nach

Versuchsaufbau können die verschiedensten

Crashsituationen erzielt werden. Zur

Simulation von Fahrzeuginsassen werden

sogenannte „Dummys“ eingesetzt. „Dum-

my“ stammt aus dem Englischen und heißt

„Attrappe“. Mit lebensgroßen Puppen

simuliert man die Auswirkungen von Verkehrsunfällen

auf den menschlichen Körper.

Dazu sind die Dummys mit zahlreichen

Sensoren ausgerüstet, die die Belastungen

während eines Crashtests messen. Es gibt

Dummys, die männliche oder weibliche

Körper simulieren, außerdem Ausführungen

für verschiedene Körpergrößen bzw.

Altersstufen.

Risiko Schleudergefahr

Untersuchungen der ADAC-Unfallforschung

haben gezeigt: Transporter-Unfälle

beginnen vielfach mit Schleuder-Situationen.

Diese enden oft mit einem Überschlag,

einem Anprall gegen einen Baum oder auch

einer Kollision mit dem Gegenverkehr.

Hauptursachen für die Schleudergefahr der

Kleintransporter sind der hohe Schwerpunkt

und die oft hohe Zuladung. Wenn der Verkehr

rasches Ausweichen erfordert, kann es

schnell zu kritischen Situationen kommen.

Nicht unerheblich

ist hier der Einfluß

der Ladung. Sind

die Güter im Gepäckraum

schlecht

oder gar nicht gesichert,

können sie

frei über die Ladeflä-

Quelle: ADAC

che rutschen. Dabei

verändert sich ständig der Schwerpunkt

des Fahrzeuges: Das kann den Kleintransporter

unbeherrschbar machen und selbst

das Anti-Schleuder-System ESP an seine

Grenzen bringen. Daß dieses Fahrerassistenzsystem

dringend notwendig ist, haben

Fahrversuche deutlich gezeigt. Ohne ESP

konnte der Ausweichparcours maximal mit

Tempo 54 sicher durchfahren werden. Bei

höheren Geschwindigkeiten stieg die Kippund

Schleudergefahr erheblich. Ganz anders

die Versuche mit ESP. Durch den schnellen

und rigorosen Eingriff des Programms wurde

der Kleintransporter sofort stabilisiert

und stark verzögert.

Risiko Crash

Wie sicher Insassen im Fahrerhaus eines

Transporters aufgehoben sind, hat der

ADAC in einem Crashtest gegen eine

deformierbare Barriere mit 64 km/h und

40 Prozent Überdeckung untersucht. Die

Strukturen des Kleintransporters wurden

dabei hoch belastet. Positiv wirkt besonders

der Airbag, der den Kopf abfängt und die

Belastungen in Grenzen hält. Fuß- und

Beinregion sowie die Brust weisen allerdings

ein höheres Verletzungsrisiko auf. Deformationen

in den Bereichen Armaturenbrett,

Fußraum und Pedale führten zu einer sehr

hohen Einklemmgefahr. Dieses Crashergebnis

deckt sich mit der Auswertung von

realen Unfällen durch die ADAC-Unfallforschung.

Zusätzlich sorgt das massive Eindringen

der Lenksäule in den Innenraum

für eine potentielle Verletzungsgefahr in

der Brustregion des Fahrers. Zudem können

die weit in den Fußraum eindringenden

und sich verhärtenden Pedale schwere Verletzungen

an Füßen und Unterschenkeln

hervorrufen.Während des Aufpralls wurde

der Tank undicht. Weil ein Flansch des

Einfüllstutzens herausgerissen wurde, floß

fast der gesamte Kraftstoff aus. Da sich der

Diesel genau über das heiße Auspuffrohr ergoß,

bestand so ein erhebliches Brandrisiko.

Dies ließe sich durch einfache Maßnahmen


wie etwa einen flexiblen Tankeinfüllstutzen

oder Sollbruchstellen im oberen Bereich

leicht verbessern.

Risiko Auffahrunfall

Ein weiterer Problembereich sind Auffahrunfälle

mit Transportern. Diese sind

häufig an Stau-Enden auf Autobahnen zu

beobachten. Hier sind neben dem Fahrer

des Kleintransporters die Insassen von PKW

am Stauende stark gefährdet. Der ADAC

hat diese Situation mittels eines Heck-Aufprallversuchs

mit Tempo 60 nachgestellt.

Die Ergebnisse waren katastrophal. Während

sich der Transporter lediglich etwas

Nutzfahrzeuge im Crashtest, Teil 1

im Motorraum verformte, rissen beim

Pkw die Schweißnähte an Schweller und

Dach auf. Der Fahrersitz verformte und

verdrehte sich massiv. Die Kopfstützenhalterung

wurde durch den sich rückwärts

bewegenden Fahrer deformiert und der

komplette Sitzrahmen stark beschädigt. Das

Verletzungsrisiko für mögliche Insassen,

insbesondere im Bereich der Wirbelsäule,

wäre extrem hoch.

Doch auch die Nacken-Belastungen der

Dummys (Versuchspuppen) auf der Rückbank

lassen erhebliche Verletzungen befürchten.

Für Beine und Brust der Testfahrer

bestand ebenso höchste Verletzungsgefahr.

Solche Unfälle können durch einen Bremsassistenten

vermieden werden. Fast alle

Hersteller bieten ihre aktuellen Transporter-

Modelle mit dieser Technik an. Bei einer

Ausgangs-Geschwindigkeit von 100 km/h

kann so in Notsituationen der Bremsweg

um bis zu zwölf Meter verkürzt werden.

Wenn ein Transport mit Bremsassistent

bereits zum Stehen gekommen ist, rauscht

ein Modell ohne dieses Sicherheitsextra

noch mit einer Rest-Geschwindigkeit von

Tempo 60 in ein Hindernis.

Eine weitere Verbesserung bietet die automatische

Notbremse, die bei Unterschreiten

des Mindest-Abstandes zum Vordermann

nach einem Warnton automatisch eine

Notbremsung einleitet. Selbst wenn sich

dadurch Kollisionen nicht immer vermeiden

lassen (insbesondere bei rutschiger

Straße), so verringern sich doch die Aufprallgeschwindigkeiten

drastisch – das

Verletzungsrisiko sinkt.

ADAC fordert Verbesserungen

Die Zulassungszahlen von Kleintransportern

bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht

nehmen seit Jahren stetig zu. Das

bleibt nicht ohne Folgen: Allein 2005

haben sich in Deutschland 14.569

Verkehrsunfälle mit Verletzungsfolgen

ereignet, an denen diese Fahrzeuge beteiligt

waren. So kamen 300 Menschen

zu Tode, 3.000 wurden schwer verletzt.

Diese Zahlen lassen sich aus Sicht des

ADAC durch technische Maßnahmen

verringern. Fahrerassistenzsysteme sind

die effektivste Lösung des Problems.

Daher fordert der ADAC: ❚ serienmä-

c o m p u t e r n

11/09

i m H @ n d w e r k

S p e c i a l

ßige Ausrüstung aller Transporter mit dem

Anti-Schleuder-System ESP ❚ serienmäßige

Ausrüstung mit Bremsassistenten ❚ Einführung

der automatischen Notbremse ❚

Einführung des Spurhalteassistenten.

Beim Insassenschutz der Transporter

deckte der ADAC-Crashtest Schwächen

auf. Die Stabilität des Fußraumes muß

erhöht werden, damit sich dieser während

eines Unfalls nicht zu stark verformt oder

sogar aufreißt. Es muß vermieden werden,

daß sich die Insassen an gefährlichen und

scharfkantigen Öffnungen im Bodenblech

einklemmen oder verletzen.

Der ADAC fordert

daher ergänzend: eine

weitere Verbesserung der

passiven Sicherheit – vor

allem im Bereich von Lenksäule,

Fußraum und Pedalerie.

DEKRA forscht ebenso

Auch die DEKRA (www.dekra.

de) hat in Sachen Crashtests

reichhaltige Erfahrungen. Im

Crash Test Center Neumünster

(www.crashtestcenter.de) läßt

man LKW, PKW, Busse, Transporter

u.a. wahlweise auf starre,

deformierbare oder bewegliche

Hindernisse prallen. Auftraggeber

sind vorwiegend Fahrzeugher-

Der Kia Sorento hält sich im Vergleich recht gut

steller und Systemlieferanten.

Versuche werden auch im Rahmen von

fremd- und eigenfinanzierten Forschungsprojekten

durchgeführt. In elektronischen

Systemen wie Notbremsassistent, Abstandsregelung

und Spurassistent sieht auch die

DEKRA das größte Sicherheitspotential für

die Zukunft. Durch die flächendeckende

Ausrüstung von Nutzfahrzeugen mit dem

elektronischen Stabilitätsprogramm ESP

Quelle: DEKRA

19


c o m p u t e r n

11/09

i m H @ n d w e r k

S p e c i a l

S p e c i a l

Nutzfahrzeuge im Crashtest, Teil 1

11/09 c o m p u t e r n

i m H @ n d w e r k

könnten bis zu acht Prozent der schweren

Unfälle mit Personenschaden vermieden

oder zumindest die Unfallfolgen gemildert

werden.

Kein Platz mehr für die Beine des Fahrers nach dem Aufprall

Quelle: ADAC

gibt verschiedene Crashtest-Programme:

in den USA den „US NCAP“, in Japan

den „J-NCAP“ – in Europa ist der „Euro

NCAP“ relevant. Seit über 10 Jahren sind

die Anforderungen von Euro NCAP quasi

faktisch verbindliche Vorgabe für die Automobilindustrie

in Europa.

20

Crashtests in Europa

Ohne Crashtest wird kein Fahrzeug für

den Straßenverkehr freigegeben. Hochgeschwindigkeitskameras

filmen in speziellen

Versuchsanlagen Extremsituationen, die

der Handwerker im Idealfall nie erlebt. Es

Euro NCAP: neues Bewertungssystem

Seit Januar 2009 gilt beim Euro NCAP

ein neues Bewertungssystem. Es ist in vier

Bereiche gegliedert, die unterschiedlich

gewichtet werden: Insassenschutz Erwachsene

(50%), Insassenschutz Kinder (20%),

Fußgängerschutz (20%) und Sicherheitssysteme

(10%). Die Gesamtergebnisse von

älteren und aktuellen Tests sind daher nur

bedingt vergleichbar. Allerdings sind viele

Nutzfahrzeugmodelle das letzte Mal vor

einigen Jahren getestet worden.

Beispiel Kia Sorento (www.kia.de)

Der Sorento (geplanter Marktstart: November

2009) ist bereits das dritte neue

Kia-Modell, das die Höchstwertung im

„Euro NCAP“ erhielt: 5 Sterne. Der völ-

lig neu konzipierte

SUV erhielt hohe

Wertungen für

den Insassenschutz

(Erwachsene: 87%;

Kinder: 84%) und

die Sicherheitssysteme

(71%). Damit

zählt er zu den

sichersten Fahrzeugen

seiner Klasse. Auch Knautschzonen sind relativ

Das Crossover-Modell Kia Soul absolvierte

den Crashtest im Mai 2009 ebenso mit der

Höchstwertung wie 2007 der Kompaktwagen

Kia cee’d. Benny Oeyen, Marketing

Director von Kia Motors Europe: „Unsere

Ingenieure im koreanischen Namyang – wo

Kia eines der weltweit modernsten Forschungs-

und Entwicklungszentren betreibt

– haben den modernen SUV so konzipiert,

daß er in realistischen Unfallszenarien ein

Höchstmaß an Insassenschutz bietet.“

Der neue Sorento verfügt in Deutschland

serienmäßig über ein elektronisches Stabilitätsprogramm

(ESC), das mit einer

Traktionskontrolle (TCS) und

einem Bremsassistenten (BAS)

kombiniert ist. Ebenfalls Standard

sind eine Berganfahrhilfe

(HAC) und eine Bergabfahrhilfe

(DBC). Die Basis für die hohe

passive Sicherheit bildet die

selbsttragende Karosserie. Sie

ist in zentralen Bereichen aus

hochfestem Stahl und bietet

den Insassen bei einem Frontal-,

Seiten- oder Heckaufprall sowie

bei einem Überschlag optimalen

Schutz. Hinzu kommen effektive Rückhaltesysteme:

Serienmäßig verfügt der neue

Sorento über Front- und Seitenairbags

vorn sowie Kopfairbags vorn und hinten.

An den Vordersitzen befinden sich neben

Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern

standardmäßig aktive Kopfstützen. Und

zur sicheren Kindersitz-Beförderung sind

die äußeren Plätze der zweiten Sitzreihe mit

ISOFIX-Halterungen ausgerüstet.

Der neue Kia Sorento – Die Euro-NCAP-

Wertungen im Einzelnen: ❚ Insassenschutz

Erwachsene 87% (31,184 von 36 Punkten)

❚ Insassenschutz Kinder 84% (41,0 von 49

Punkten) ❚ Fußgängerschutz 44% (15,9 von

36 Punkten) ❚ Sicherheitssysteme 71% (5,0

von 7 Punkten) ❚ Gesamtergebnis 5 Sterne

(Höchstwertung).

Quelle: ADAC

Höchstwertung: 5 Sterne im „Euro NCAP“

Interessantes aus

Österreich

Der Österreichische

Automobil-, Motorrad-

und Touring

Club ÖAMTC (www.

oeamtc.at) hat 2008

einen Vergleichstest

von Kleinbussen

durchgeführt, „weil

immer wieder Mitglieder nach der Sicherheit

von diesen Fahrzeugen, wie z. B. dem

T5 von VW, fragten“. Als Kontrahent des T5

wurde der Renault Trafic ausgesucht. Dieser

ist baugleich mit dem Opel Vivaro und dem

Nissan Primastar. Die durchgeführten Tests

stellen einen harten Frontalaufprall dar,

bei dem es zu einer Kollision mit einem

gleich schweren Fahrzeug kommt. Beide

Hersteller haben die Testsanforderungen

laut ÖAMTC erfolgreich absolviert: „Es gab

in beiden Fahrzeugen keine hohe Gesamtverletzungsschwere

für die Frontinsassen.

Das Verletzungsniveau der Insassen hinten

ist, bis auf die hohen Kniebelastungen,

Quelle: Kia

niedrig. Die Knieverletzungen treten bei

beiden Fahrzeugen deshalb auf, weil sich

der Insasse auf der letzten Sitzreihe an den

Metallverstrebungen der Vordersitzbank

schwer verletzt.“

Während VW laut ÖAMTC noch Verbesserungspotential

an der Stabilität der

Fahrgastzelle hat, sollte Renault einen serienmäßigen

Beifahrerairbag anbieten, um

die Brustbelastungen zu reduzieren. Beide

Hersteller sollten die Knieaufprallzonen

für Frontinsassen entschärfen und Gurthöheneinstellung

auf den hinteren Sitzplätzen

ermöglichen. Wenn auch Insassen auf der

zweiten Sitzreihe sehr sicher sind, bewertete

der ÖAMTC die dritte Sitzreihe in beiden

Fahrzeugen eher kritisch, da sich die Insassen

an der vorderen Sitzbank schwere


Beinverletzungen zuziehen

können. Die Baugleichheit von

Renault Trafic, Opel Vivaro

und Nissan Primastar wurde

unserer Redaktion von Nissan

bestätigt, die Baugleichheit von

Renault Trafic und Opel Vivaro

bestätigte auch Opel.

Selbst nach Crashtest-

Ergebnissen surfen

Auf der Homepage von Euro

NCAP (www.euroncap.com)

gibt es eine Datenbank in

englischer Sprache, die sämtliche

Crashtest-Ergebnisse

transparent auflistet. Auch der

ADAC hat unter http://www1.

adac.de/Tests/Crash_Tests/default.asp

eine beeindruckende

Crashtest-Datenbank eingestellt

– in deutscher Sprache.

Unsere ersten Vergleiche der

beiden Datenbanken förderten

deckungsgleiche Ergebnisse

zutage.

Daher eine kleine Nachfrage

beim ADAC-Sicherheitsexperten

Hubert Paulus. Sie ergab,

daß der ADAC nur Euro-

NCAP-Crashtestergebnisse

veröffentlicht, die mit Linkslenkerfahrzeugen

durchgeführt

wurden. In der Euro-NCAP-

Datenbank finden sich auch

Ergebnisse von Rechtslenkern.

Nach den Erfahrungen des

ADAC können die Ergebnisse

nicht immer 1:1 übertragen

werden, da die Motoraggregate

immer gleich eingebaut sind

und nur die Lenkanlage versetzt

wird. Dadurch kann

es insbesondere bei quer

eingebautem Motor beim

Frontcrash unterschiedliche

Ergebnisse geben.

Beispiel Toyota RAV4

(www.toyota.de, Modell

ab 2006)

In der ADAC-Datenbank

sind wir auf ein Fahrzeug

gestoßen, das wir in unserer

Nutzfahrzeug-Serie bislang

noch nicht behandelt hatten.

Daher hier das Ergebnis: 32 von

maximal 37 Punkten. Fazit des

ADAC: „Der Mittelklasse-Geländewagen

Toyota RAV4 bietet

dank guter Sicherheitsausstattung,

wie Front-, Seiten- und

Vorhangairbags sowie Knieairbag

für Fahrer und Gurtstraffer

inkl. Kraftbegrenzer vorne, einen

noch guten Insassenschutz.

Die Kniebelastungen beim

Fahrer sind aber trotz Knieairbag

erhöht. Mit insgesamt

32 Punkten (Frontalcrash:

12; Seitencrash/Pfahlaufprall:

18; Gurtwarner

für Fahrer

und Beifahrer:

2) erzielt er

bei der Insassensicherheit

4 Sterne. Das

Ergebnis gilt

für Fahrzeuge

ab Produktion

Mai 2006 (ab

FgNr.: JTMBA31V005012623

oder ...V306022220), da Toyota

ab diesem Zeitpunkt eine

Modifizierung am Frontairbagsystem

vorgenommen hat. Das

serienmäßige ESP inkl. Bremsassistent

erhöht die Fahrsicherheit.

Der Fußgängerschutz

erzielt akzeptable 3 von 4 Sternen.

Die Kindersicherheit ist

mit 4 von 5 Sternen gut.“

Crashtests der Zukunft

Entwickler werden sich bald

auf noch komplexere Vorga-

Angeklickt

In den letzten vier Ausgaben von „Computern

im Handwerk“ wurden die Online-Angebote

etlicher Nutzfahrzeug-Hersteller unter

die Lupe genommen:

CiH 6/2009: Citroen, Fiat, Ford, Nissan,

Opel, Renault, VW

CiH 7-8/2009: Mercedes-Benz, Honda,

Iveco, Toyota

CiH 9/2009: Peugeot, Dacia, Isuzu, Kia,

Mitsubishi, Skoda

CiH 10/2009: Geländewagen und Pick-Up‘s

ben einstellen müssen, um im

Crashtest gute Noten zu erlangen.

Noch haben Fahrzeughersteller

bis 2012 Zeit, sich auf

ein neues Euro NCAP Rating

System einzustellen. Nach dieser

Übergangsfrist müssen sie

ihre Produkte so entwickeln,

daß sie Prüfkriterien einhalten,

die sich von Jahr zu Jahr ändern

können. Das seit Anfang 2009

gültige neue Euro-NCAP-

Rating vergibt nicht mehr für

jeweils drei Prüfdisziplinen

Bewertungssterne, sondern

bewertet die Erfüllung in vier

Bereichen. Das Prüfverfahren

Quelle: ADAC

wurde auf eine neue Basis

gestellt. So gibt es künftig in

den Kategorien Insassenschutz,

Kindersicherheit und Fußgängerschutz

nicht mehr getrennte

Sterne-Bewertungen, sondern

für alle Kriterien eine Gesamtbeurteilung,

die Sicherheits-

und auch Assistenzsysteme

einschließt. Damit soll der

Käufer ein leicht verständliches

Testergebnis erhalten.

Da sich die Testkriterien immer

wieder ändern werden und die

Anforderungen steigen, bekommen

die Ergebnisse einen

Jahresstempel, der für mehr

Transparenz sorgen soll. Ein

Fünf-Sterne-Ergebnis von

2009 ist dann nicht mehr

mit dem von 2010 gleichzusetzen.

In Teil 2 unserer Crashtest-

Serie lesen Sie Ergebnisse anderer

Nutzfahrzeugmodelle

sowie weitere Hintergrundinformationen.

11/09 c o m p u t e r n

i m H @ n d w e r k

S p e c i a l

i m p r e s s u m

Computern im H@ndwerk

gegründet 1984, dient als unabhängiges

Fachmagazin für moderne

Kommunikation den Betrieben der

Bauhaupt- und Nebengewerbe im

„portionierten“ Wissens- und

Technologie-Transfer.

Herausgeber: Horst Neureuther

© Copyright: CV München

CV Computern-Verlags GmbH

Beethovenplatz 2, 80336 München

Telefon 0 89/54 46 56-0

Telefax 0 89/53 13 27

Postfach 15 06 05, 80044 München

E-Mail: info@cv-verlag.de

redaktion@cv-verlag.de

www.handwerke.de

Geschäftsleitung:

Dipl.-Vw. H. Tschinkel-Neureuther

Redaktion und redaktionelle

Mitarbeiter in dieser Ausgabe:

Kurt Astel

Dipl.-Ing. (Arch.) Marian Behaneck

Elke Neureuther

Horst Neureuther (verantw.)

Dipl.-Ing. (Uni) Peter Pernsteiner

Ernst W. Speidel

Elke H. Zobel

Anzeigenleitung:

Dipl.-Vw. Heide Tschinkel-Neureuther

e-mail: anzeigen@cv-verlag.de

Anzeigenvertretung:

Medienmarketing Sanders

Kirchenweinbergstr. 77

71672 Marbach

Layout:

AD&D Rosenheim, Silvia Romann

Druck:

Mayr Miesbach GmbH, Miesbach

Druckauflage: 72.560

Tatsächliche Verbreitung:

72.321 (III/09)

Auflage und Verbreitung kontrolliert.

Erscheinungsweise: 10 x jährlich

Abo-Preis:

29,– € p.a. plus Porto inkl. MwSt.

Einzelpreis:

2,90 €

Ein Abonnement verlängert sich automatisch

um ein Jahr, wenn es nicht

spätestens 3 Monate vor Ablauf des

Bezugszeitraumes gekündigt wird.

ISSN 0931-4679

Mitglied der Informationsgemeinschaft

zur Feststellung der

Verbreitung von Werbeträgern e.V.

(IVW) Berlin

Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste

Nr. 26 vom 01.01.2009.

21


c o m p u t e r n

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S p e c i a l

c o m p u t e r n

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i m H @ n d w e r k

S p e c i a l

NachdeminderletztenCIH-Ausgabe

mobile Navigationssysteme vorgestellt

wurden, geht dieser Artikel von

CiH-Fachautor Marian Behaneck auf

eine interessante Ergänzung, respektive

Alternative ein: GPS-basierende

Flottenmanagement-Systeme koordinieren

Mitarbeiter und Fahrzeuge,

optimieren Wege, Zeiten und Kosten ...

Handwerksunternehmen mit mehreren

Kundendienstfahrzeugen kennen das:

Wenn es „brennt“ und eilig ist, weiß man

auf Anhieb nicht, wo sich Mitarbeiter und

Fahrzeuge gerade befinden. Um beweglich

zu bleiben und in dringenden Fällen schneller

reagieren zu können, bieten Management-Systeme

für Fahrzeugflotten einen

besseren Überblick über den Einsatz ihrer

Fahrzeuge. Fragen wie „Wo befinden sich

die Mitarbeiter gerade?“ oder „Wer ist wann

GPS-basierende Flottenmanagement-Systeme koordinieren

Mitarbeiter und Fahrzeuge, optimieren Wege,

Zeiten und Kosten (MobilZeit)

Produktname

Anbieter

Funktionen: Ortung / Kommunikation /

Navigation / Fahrtenbuch / Sonst.

Weitere Funktionen: Diebstahlschutz /

Fernüberwach. / Fahrzeugdaten / Sonst.

Echtzeit-Anzeige: Position / Route / Fahr- /

Standzeit / Auftragstatus / Sonst.

Software: Zeiterfass. / Routenpl. / Berichte

/ Rechnungsw. / Controlling / Sonst.

Schnittstellen: zu Branchensoftw. / Sonst.

Hardware: LCD- / Touch-Screen / Freisprecheinrichtung

/ Sprachsteuerung

Smartph. / PDA / spez. Hardw. / Maße B x

H x T / Gewicht / ggf. Schutzklasse

Navig.: Inkl. / Option. / Anz. Länder

Service: Einbau / Telefon- / Online-Support

Preis System: (inkl. MwSt.)

für 5 Fahrzeuge / Leasing möglich

22

für den nächsten Auftrag frei?“ lassen sich

in Echtzeit beantworten. Das schafft mehr

Transparenz, spart Zeit, reduziert Betriebskosten

und verbessert den Kundenservice.

Von der Tabellenkalkulation

zur GPS-Lösung

Für den Begriff „Flottenmanagement“

gibt es keine feste Definition und so gibt

es sowohl bei den Herstellern, Anbietern

und Dienstleistern

als auch bei

den Anwendern

unterschiedliche

Lösungsansätze:

Noch immer verwenden

viele Unternehmen

für die

Verwaltung ihres

Fuhrparks als MinimallösungStandardsoftware

wie

Datenbank- oder

Tabellenkalkulationsprogramme.

Ein effizientes

Fuhrparkmanagement

ist damit

jedoch kaum realisierbar

– schon gar nicht der koordinierte

Einsatz von Mitarbeitern und Fahrzeugen.

Auf die Verwaltung von Fahrzeugflotten

spezialisierte Softwarelösungen beinhalten

Carlo Fuhrparkmanager

Soloplan GmbH

www.soloplan.de

■ / ■ / ■ / ■ /

Lenkzeitverwaltung

■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ / ■ / ■ /

■ /

■ / ■ / ■ / ■

■ / ■ / ■ / k.A. / k.A. /

(HTC Touch pro)

■ / ■ / k.A.

■ / ■ / ■

Telematikdienst 5,- je

Fahrzeug u. Monat / ■

zumindest die Fuhrparkverwaltung und das

Controlling. Damit lassen sich Reparaturen,

Wartungstermine, Verträge, Verbrauchsdaten,

Betriebskosten etc. verwalten und

auswerten sowie Soll/Ist-Vergleiche durchführen.

Ob Reifenkosten, Spritverbrauch,

Abweichungen bei Werkstattabrechnungen

– für den Fuhrparkmanager zählt jeder

Kostenfaktor. Flottenmanagement-Systeme

decken Kostenfresser auf und optimieren

den Fuhrparkbetrieb. Teilweise offerieren

Fuhrpark-Management:

GPS-basierende Systeme im Vergleich

C-Track

DigiCore Deutschl. GmbH

www.digicoredeutschland.de

■ / ■ / ■ / ■ / Emissionen,

Auftragsmanagem.

■ / ■ / ■ / Dienst-/Privat-

Schalter, Fahrer-ID

■ / ■ / ■ / ■ / ■ / Fahrverh.,

Beginn/-ende …

■ / ■ / ■ / ■ / ■ / Bearb.

in Back-Office-Progr.

■ offene Datenbank

■ / ■ / ■ / ■

■ / ■ / ■ / 160 x 60 x 30

mm / 233 g

■ / ■ / (Europa)

■ / ■ / ■

k. A. / ■ (Vollamortisation)

■ Kriterium erfüllt ■ Kriterium nicht erfüllt k.A.: keine Angabe a.A.: auf Anfrage

Alle Angaben beruhen auf Herstellerinformationen, Stand: November 2009

„Ja wo sind sie denn?“… (Virtic)

auch Leasinggeber für geleaste Fahrzeuge

webbasierte Software-Werkzeuge, die ebenfalls

Verwaltungs- und Kontrollfunktionen

enthalten (Beispiele: www.deutsche-lea

Datcom

Datcom Telematik GmbH

www.datcom.de

■ / ■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ / ■ / ■ /

■ diverse Schnittstellen

■ / ■ / ■ / ■

■ / ■ / ■ / DATCOM ab

135 x 39 x 36 mm

■ / ■ / 33, opt.: Truck

■ / ■ / ■

ab ca. 600,- (System modular

erweiterbar) / ■

EcoFleet

R.O.N.A. Systems

www.rona.at

■ / ■ / ■ / ■ / Tourenführ.

Sammel/Verteilerverkehr

■ / ■ / ■ / (RFID-Geräte/

Behälterreg., Standort-Vis.

■ / ■ / ■ / ■ / ■ / Fahrtrichtung

+ Stehzeit-Dauer

■ / ■ / ■ / ■ / ■ / Sichere

Lohnzeit-Auswertung

XML, SQL; Telematikintegr.

■ / ■ / ■ / ■ GPS-Datalogger,

-Blackbox

Alle Geräte werden im

Fahrzeug fix eingebaut

■ / ■ / (Mitteleuropa)

■ / ■ / ■ Fuhrparkanalyse

1 bis 3,- pro Tag/Fahrzeug


sing.com: FIT, www.arval.de:

FleetCom online, www.xfleet.

de: xFleet, www.sixt-leasing.

de: FleetControl). Eine weitere

Kategorie bilden GPS-basierende

Lösungen, die zusätzlichen

Nutzen bieten: Mit Hilfe des

satellitengestützten Navigationssystems

zur weltweiten

Positionsbestimmung können

für die Verwaltung und den

Einsatz des Firmenfuhrparks

zuständige Mitarbeiter zu jedem

Zeitpunkt feststellen, wo

sich die einzelnen Fahrzeuge

zum aktuellen Zeitpunkt befinden

und welches Fahrzeug dem

neuen Einsatzort am nächsten

liegt. Dazu wird das Fahrzeug

mit der handlichen Hardware

(GPS-Logger) ausgerüstet, welche

über das Fahrzeug mit

Strom versorgt wird. Diese mit

einem GPS- und Mobilfunkmodul

ausgestattete Systemkomponente

braucht keine

externe Antenne und läßt sich

so problemlos ins Fahrzeug

integrieren. Über die integrierte

GPS-Fahrzeugortung werden

im bestimmten Zeitintervall

die geographischen Positions-

und andere Fahrzeugdaten

protokolliert und in Echtzeit

per Mobilfunk an die Firmenzentrale

übermittelt, wo sie mit

Hilfe der Disponierungs-Software

grafisch angezeigt werden.

Econdat

Ing. J. Hainzl GmbH

www.mobildat.at

■ / ■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ / ■ / ■ /

■ (baudat, SAP, Navison )

■ / ■ / ■ / ■

■ / ■ / ■ / k.A. / k.A. /

k.A. (Blackboxen)

■ / ■ / k.A.

■ / ■ / ■

a.A. / ■

Fahrzeugortung und

Navigation

Syka-Soft GmbH&Co.KG

www.sykasoft.de

■ / ■ / ■ / ■ / Abrechnung

■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ / ■ / ■ /

■ k.A. / zu TomTom Work

■ / ■ / ■ / ■ (TomTom

Go 7000 oder 9000)

■ / ■ / ■ / 127 x 85 x 25

mm / 218 g / k.A.

■ / ■ / (Europa)

■ / ■ / ■

2374,- / ■

Eine integrierte oder optionale

Wegstreckenplanung optimiert

Wege und Routen, womit

Fahrzeiten und -kosten gesenkt

werden können. Zwar werden

Flottenmanagement-Systeme

hauptsächlich in Firmen mit einem

größeren Fahrzeugbestand

(10 und mehr), also bei Speditionen,

Taxidiensten, Autovermietungen

etc. eingesetzt. Aber

auch kleine und mittlere Handwerksbetriebe,

die selten über

mehr als 5 oder 10 Fahrzeuge

verfügen, können insbesondere

von Internet-basierenden Lösungen

profitieren…

Fahrzeuge und Mitarbeiter

effizient koordinieren

Müssen mehrere Fahrzeuge

koordiniert oder Routen flexibel

geplant werden, sind

Flottenmanagement-Systeme

mit integrierter Ortungs-,

Kommunikations- und Navigationsfunktion

gegenüber Standardprogrammen,

respektive

mobilen Navigationsgeräten

die bessere Lösung. Sie steuern

und koordinieren mehrere

PKWs oder LKWs von einer

zentralen Stelle aus, mit dem

Ziel, den Einsatz der Fahrzeuge

abzustimmen und mit Hilfe

berechneter Routenvorschläge

und Visualisierungen Wege,

GPSauge

GPSoverIP GmbH

www.GPSauge.de

■ / ■ / ■ / ■ / Auftr.versand,

Barcode …

■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ / ■ / ■ / km,

Geschw., Nachrichten …

■ / ■ / ■ / ■ / ■ / Fahrtenbuch,

Arbeitszeit …

■ k.A. / Valid. Schnittst.

■ / ■ / ■ / ■ Versiegelung,

sicherer Strom

■ / ■ / ■ / 74 x 41 x 22

mm / 350g / k.A.

■ / ■ / D-A-CH Westeur.

■ / ■ / ■

3995,- / ■

Zeiten und Kosten zu optimieren.

Aufträge oder Nachrichten

werden per mobiler Kommunikationstechnik

(GSM, GPRS,

UMTS etc.) an den Fahrer

übermittelt. Das Display des

Eingabegerätes nutzt der Fahrer

gleichzeitig für die Routenplanung

und Navigation. Per

Freisprecheinrichtung kann er

bequem mit der Zentrale kom-

Labelwin

Label-Software GmbH

www.label-software.de

■ / ■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ / ■ / ■ /

■ Label-Software /

■ / ■ / ■ / ■

■ / ■ / k.A. / k.A. / k.A.

■ / ■ / k.A.

■ / ■ / ■

a.A. / ■

Unterwegs

umdisponieren

ist

M!Trace

Sycada Deutschland GmbH

www.sycada.com

■ / ■ / ■ / ■ / Arbeitszeiterfassung

■ / ■ / ■ / Betriebszeitenerf.,

Wartungsmanagement

■ / ■ / ■ / ■ / ■ / Sensorenwerte

graphisch/Tabelle

■ / ■ / ■ / ■ / ■ / Disposition,

Auftragsmanagement

■ XML, flexibler Webservice

■ / ■ / ■ / ■

■ / ■ / ■ / 64x24x64 o.

106 x27x55 / ca. 180 g / k.A.

■ / ■ / 41 Länder Europas

■ / ■ / ■

ab 500,- / ■

11/09 c o m p u t e r n

i m H @ n d w e r k

S p e c i a l

immer kompliziert

gewesen. Jetzt ist es

ein Kinderspiel.

„Durch das internetbasierte

WEBFLEET können nun von

der Zentrale aus die Fahrzeuge

schnell lokalisiert werden,

wodurch Spontaneinsätze

effektiver ausführbar sind.

[ ... ] WEBFLEET ist klasse! Es ist einfach und selbsterklärend. Die

Geräte waren wirklich einfach zu installieren und lassen sich auch

leicht ergänzen. Die zeitgenaue Abrechnung und Kostenkontrolle

der einzelnen Tagesstationen im Vergleich zu den Arbeitszetteln der

Mitarbeiter spiegeln sich in der Weiterberechnung an den Kunden

wider.“

Silke Sperling, Junior Chefin, Heinz Sperling GmbH, Reparatur-

und Wartung Sanitär/Heizung, Essen

munizieren. Umgekehrt werden

aktuelle Fahrzeug- oder Maschinendaten

meist in Echtzeit an

die Zentrale weitergeleitet: die

aktuelle Position und Route,

Fahr-, Stand- und Pausenzeiten,

Auftragsstatus etc. Durch

Staus oder technische Probleme

bedingte Verzögerungen bekommt

der Disponent sofort

mit, so daß er rechtzeitig rea-

MobileFleetManager

MobileObjects AG

www.mobileObjects.de

■ / ■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ / ■ / ■ /

■ (SAGE HWP )

■ / ■ / ■ / ■

■ / ■ / ■ / Hardw. mit

Windows mobile

■ / ■ / (D-A-CH & EU)

■ / ■ / ■

ab 27,- / Monat / Fahrzeug

ohne Hardware / ■

23


c o m p u t e r n

11/09

i m H @ n d w e r k

S p e c i a l

Fuhrpark-Management

11/09

GPS-basierende i m H @ n d w Systeme e r k

im Vergleich

c o m p u t e r n

S p e c i a l

gieren kann. Die meisten der für Disponent

und Fahrer lästigen Rückfragen entfallen,

da alle Informationen ständig aktuell am

Bildschirm zu sehen sind. Über Text- und

Datenmasken werden Nachrichten und

Aufträge zwischen Fahrzeug und Zentrale

verschickt und auf einem Display im Fahrzeugcockpit

bzw. am PC-Monitor im Büro

angezeigt und bestätigt. Damit lassen sich

Übermittlungsfehler minimieren. Auswertungen

ermöglichen die automatische Erstellung

von Fahrtenbüchern und Reports,

Tages-, Wochen- oder Monatsberichten,

was die Verwaltung und Kontrolle von Fahrzeugflotten

effizienter macht. Detaillierte

Protokolle ermöglichen eine exakte Ko-

Zur Hardware im Fahrzeug gehören das GPS-Modul und

ein Eingabe- bzw. Navigationsgerät (TomTom Work)

stenstellenzuteilung, auf deren Grundlage

präziser kalkuliert werden kann. Das elektronische

Fahrtenbuch erübrigt das lästige,

zeitintensive Übertragen handgeschriebener

Fahrtenbücher oder Arbeitsberichte. Da

die Position eines Fahrzeugs bis auf wenige

Meter genau jederzeit online festgestellt

Mobilzeit T2

MobilZeit GmbH

www.mobilzeit.de

■ / ■ / ■ / ■ / Zeiterfassung,

GPS/GPRS

■ / ■ / ■ / Laserscan,

RFID-Transponderleser

■ / ■ / ■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ / ■ / ■ / Zeiterfass.,

Fuhrparkmanagem.

■ (unterschiedlichste)

■ / ■ / ■ / ■ /Laserscanner/RFID

■ / ■ / ■ / 145 x 15 x 70

mm / 150g / IP 65

■ / ■ /

■ / ■ / ■

ab 7.040,- inkl. Einbau,

Softw. + Schulung / ■

24

Praxis O-28

Praxis EDV

www.praxis-edv.de

■ / ■ / ■ / ■ /

Telematik (FMS)

■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ / ■ / ■ /

■ / ■ / ■ / ■ / ■ /

Dispo, Schwerlastransp.

■ k.A. / XML zur ERP

■ / ■ / ■ / ■

■ / ■ / ■ / 170x130x25

mm / 750 g / IP 65

■ / ■ / (24 Länder)

■ / ■ / ■

ab 350,-/Gerät, Miete ab

29,- je Fahrz. monatl.

werden kann, eignen

sich GSP-basierende

Lösungen auch als

Diebstahlsicherung,

weshalb einige Versicherungen

ermäßigte

Tarife für Fahrzeuge

mit Ortungssystem

offerieren. Darüber

hinaus können Flottenmanagement-Sy-

steme das Fahrverhalten im Hinblick auf

Höchstgeschwindigkeiten, Bremsverhalten

und Leerlaufzeiten dokumentieren, was

Treibstoffkosten und den CO 2 -Ausstoß

reduzieren hilft. Immerhin fallen rund ein

Viertel der Gesamtkosten eines Fuhrparks

auf Kraftstoffkosten. Im Flottenmanagement-System

enthaltene Routenplaner

und Navigationsgeräte können Strecken

optimieren und den Fahrer ohne Umwege

zum Ziel führen. Alles in allem können

GPS-basierende Flottenmanagement-Systeme

Schätzungen zufolge Fahrzeugkosten

und den Arbeitsaufwand um 5-10 Prozent

verringern.

Welche Funktionen sind wichtig?

Im Folgenden werden einige Flottenmanagement-Systeme,

die über eine GPS-Ortungs-

und Navigationsfunktion verfügen,

tabellarisch verglichen. Auf diese Merkmale

und Funktionen sollte man bei der Auswahl

besonders achten: Verfügt das Programm

über eine Echtzeit-Ortungs-, Kommunikations-,

Navigations- und Fahrtenbuch-

Funktion? Nur wenn der Disponent alle

TomTom Work Active

TomTom Work

www.tomtomwork.com

■ / ■ / ■ / ■ / Arbeitszeit,

Status, Aufträge...

■ / ■ / ■ / ■ / indiv. Anford.

ü. Schnittstellen

■ / ■ / ■ / ■ / ■ Status,

Aufträge, Arbeitszeit …

■ / ■ / ■ / ■ / ■ /

auf allen Betriebssyst.

■ (z.B. Labelwin, Sage,

kwp-bnWin.net)

■ / ■ / ■ / ■ (GO 7000)

■ / ■ / ■ / TomTom LINK

300: 85x67x24/95/IP 20

■ / ■ / (Länder: 42)

■ / ■ / ■

4.300,- / ■ (Compact-

Lösung ca. 2.100,- inkl.

MwSt für 5 Fahrzeuge)

GPS-gestütze Echtzeit-Systeme bieten kontinuierliche,

bis auf wenige Meter genaue Fahrzeugortung (DigiCore)

Fahrzeuge kontinuierlich

orten,

mit den Fahrern

unkompliziert

kommunizieren

kann und der

Fahrer vom Navigationssystem

ohne Umwege

zum Kunden

geführt wird, ist

eine schnelle und

flexible Reaktion

auf Anfragen und

Änderungen der

ursprünglichen

Routenplanung

möglich. Weitere

sinnvolle Funktionen

können

ein integriertes Auftrags-

oder Wartungsmanagement

oder eine Personalzeiterfassung

sein. Zu

den aus (bau-)spezifischer

Sicht sinnvollen

Funktionen, insbesondere

bei teuren

Baustellen- und Spezialfahrzeugen,

zählen

der Diebstahlschutz, die Fernüberwachung

oder die zentrale Abfrage von Fahrzeug- und

Maschinendaten. Will man schnell auf Kundenanfragen

reagieren und den Einsatz von

Mitarbeitern und Fahrzeugen optimieren,

ist eine Echtzeit-Anzeige der Position, Route,

von Fahr- und Standzeiten sowie dem

aktuellen Auftragsstatus wichtig. Die zum

System gehörende Auswertungssoftware

sollte folgende Anforderungen erfüllen: die

Erfassung von Mitarbeiterzeiten, die Planung

von Routen sowie die Erstellung von

Berichten (Fahrtkosten, Kilometer/Mitarbeiter,

Fahrverhalten etc.) und die Übergabe

von Daten an das Rechnungswesen. Wichtig

ist eine Controlling-Funktion, die Soll/Ist-

Vergleiche anstellt und dem Fuhrpark-Verantwortlichen

mit Grafiken, Schaubildern

und Tabellen mit einem Blick anzeigt,

ob alle Daten noch im „grünen Bereich“

liegen. Einige Lösungen verfügen über

direkte Schnittstellen zu Branchenlösungen

aus dem Bauhandwerkbereich. Die in die

In der Zentrale angezeigt werden Fahrtrichtung, Geschwindigkeit,

Entfernung – Einsatzort, Standzeiten etc. (Sykasoft)

Fahrzeuge einzubauende Hardware sollte

über ein LC-Display (evtl. als Touchscreen),

eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie

möglichst auch über eine die Fahrsicherheit

unterstützende Sprachsteuerung verfügen.

Welche Hardware (Smartphone, PDA oder

spezielle Hardware) verwendet wird, ist von

System zu System unterschiedlich. Achten

sollte man auf Abmessungen, Gewicht und


Weiterführende Informationen

❚ Weitere Infos:*

www.autoflotte.de, Flottenmanagement- Magazin; www.flotte.de, Flottenmanagement-Magazin;

www.fuhrpark.de, Flottenmanagement-Magazin

❚ Weitere Anbieter:*

www.baumaschinenortung.de, www.bury.com, www.connect2mobile.

de, www.datafox.de, www.digi-zeiterfassung.de, www.disoft-solutions.

de, www.ezzm.de, www.falk.de, www.fleetboard.info, www.fleetexpert.de,

www.fleettec.de, www.fwd-online.de, www.hiepler.com, www.ortung-kfz.de,

www.logifleet.ch, www.mcortung.de, www.mobiworx.de, www.time-aftertime.de,

www.yellowfox.de, www.zmi.de, www.zuercher-hs.de

* Auswahl

eventuelle Schutzklassen (Stoß-

und Feuchtigkeitsschutz). Für

die integrierte oder optionale

Navigationsfunktion sind die

Aktualität des Kartenmaterials

und die Anzahl der Länder

wichtig. Auch der Service-Aspekt

spielt eine Rolle: Ist der

Einbau und die Verkabelung

inklusive und kann sich der Anwender

bei Problemen auf einen

funktionierenden Telefon- und

Online-Support verlassen?

Beim Preis für das System

(für 5 Fahrzeuge) sollte

man unbedingt schriftlich

festhalten, welche Komponenten

und Leistungen

im Paket enthalten und

welche gegebenenfalls zusätzlich

erworben werden

müssen. Auch auf die Betriebskosten

des Systems sollte

man achten: Außer den Kosten

für die Mobilfunkverbindung

sollten keine laufenden Kosten,

keine Internetportalgebühren

etc. anfallen. Ganz wichtig ist

auch, ob das System an den

Fuhrpark angepaßt, sprich:

problemlos nachträglich erweitert

und angepaßt werden

kann. Beim Leasing stellt sich

die Frage, ob das System nach

Ablauf des Leasingvertrages

vollständig in den Besitz des

Kunden übergeht und ob dabei

zusätzliche Kosten entstehen.

Darauf sollte man

zusätzlich achten

Welche Lösung sich für wen

eignet, hängt auch vom Fuhrpark-Konzept

und der Finanzierungsform

ab (Kauf, Leasing,

gemischt). Für Leasingfahrzeuge

offerieren Leasinggeber

teilweise webbasierte Software-Werkzeuge

(siehe oben),

die in der Regel jedoch nur

Verwaltungs- und Controllingfunktionen,

aber beispielsweise

keine Echtzeitortung bieten.

Bei gekauften Fahrzeugen oder

Spezialfahrzeugen sind von

Software-Herstellern angebotene,

unabhängige Flottenmanagement-Systeme

die einzige

Alternative. Mittlerweile bietet

LC- Tastatur, Display und teilweise auch eine

Freisprech-Funktion erlauben eine problemlose

Kommunikation mit der Zentrale (MobilZeit)

der Markt eine Vielzahl von

Systemen (siehe auch Tabelle

und „Weitere Anbieter“). Insbesondere

von Zeitmanagement-Anbietern

offerierte Lösungen,

bei denen Fahr- und

Betriebsdaten nicht in Echtzeit

per Mobilfunk an die Zentrale

übermittelt, sondern lediglich

per Datenlogger aufgezeichnet

und später an den Bürorechner

angeschlossen und ausgewertet

werden, sind übrigens für das

Controlling, aber nicht für

die Steuerung und das Disponieren

des Fahrzeugfuhrparks

konzipiert. Moderne GPS- und

Mobilkommunikationstechnik

ermöglicht es insbesondere

Bau- und Handwerksunternehmen

mit Spezialfahrzeugen,

ihren wertvollen Fuhrpark vor

Diebstahl, Unterschlagung oder

Mißbrauch zu schützen. Zwar

ermöglicht die GPS-Positionsbestimmung

ein jederzeitiges

Auffinden des Fahrzeugs. Ein

Diebstahlsicherungs-System

ist jedoch nur dann sinnvoll,

wenn der Eigentümer sofort

automatisch per Anruf, SMS

oder E-Mail informiert wird,

sobald das Fahrzeug eine definierte

Zone („Geo-Fence“)

verläßt. Wird die Fahrzeugbatterie

abgeklemmt, sollte das

möglichst an einer versteckten

Stelle angebrachte Modul mit

Hilfe einer eingebauten Pufferbatterie

weitersenden. Wichtig

im Hinblick auf einen durchgängigen

„Workflow“ innerhalb

des Unternehmens sind ferner

Schnittstellen, respektive eine

Verknüpfung mit vorhandener

Branchensoftware. So sollten

beispielsweise Adreßdaten aus

der Kundendatenverwaltung

für die Navigation oder Routenplanung

übernommen werden,

andernfalls ist eine erneute

Erfassung nötig. Ist bereits ein

mobiles Zeiterfassungs-System

für die Erfassung der Mitar-

11/09 c o m p u t e r n

i m H @ n d w e r k

sind immer dann

am höchsten,

wenn Ihre Fahrzeuge

S p e c i a l

beiterzeiten vorhanden, sollten

auch hier ein problemloser

Datenabgleich bzw. eine Übernahme

möglich sein. Welche

Softwarelösung man für seinen

Fuhrpark wählt, sollte man sich

vorher gut überlegen. Bei Basis-

Wichtiger Bestandteil ist eine integrierte Kommunikationsfunktion

(Netzwerk Software)

preisen, die sich im vierstelligen

Bereich bewegen, kann eine

Fehlentscheidung schnell teuer

werden – erst recht, wenn sich

das System nicht ohne Weiteres

parallel zur Entwicklung des

Die

Benzinpreise

stehen.

„Wir nutzen die Lösung von

TomTom WORK für eine

bessere Fahrzeugkontrolle

und eine schnelle Auftragsübermittlung an die Fahrer. TomTom

WORK verschafft uns leicht einen Überblick über die Einhaltung

vereinbarter Anlieferzeiten in den Filialen und die Standzeiten

der Fahrzeuge an den jeweiligen Standorten. Außerdem erhalten

wir Informationen über eventuelle Störungen der Transporte. Wir

gehen davon aus, dass bei einzelnen Fahrzeugen mehrere Tausend

Kilometer im Jahr eingespart werden können.“

Hans-Georg von dem Bussche, Logistikleiter Budnikowsky GmbH

& Co KG, Führendes Drogeriemarktunternehmen mit 110 Standorten

in der Region Hamburg

25


26

c o m p u t e r n

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i m H @ n d w e r k

S o f t w a r e

Fuhrpark-Management

GPS-basierende Systeme

im Vergleich

Fuhrparks anpassen oder erweitern

läßt und die Hardware aus

den Fahrzeugen wieder entfernt

werden muß. Deshalb sollte

man sich bei der Auswahl Zeit

lassen und vorher elementare

Fragen klären: Was erwarte ich?

Was muß die Lösung sofort

Eine tabellarische Übersicht über Mitarbeiter

und Fahrzeuge erleichtert die Disposition

(Sykasoft)

leisten, was kann später ergänzt

werden? Sind Schnittstellen zu

vorhandener Branchensoftware

erforderlich etc.? Ein Pflichtenheft

leistet da gute Dienste:

Erfüllt eine Lösung einen oder

mehrere dieser Punkte nicht, ist

sie aus dem Rennen.

So läßt sich die Vielzahl

der Lösungen auf

relativ einfache Weise

eingrenzen. Bleiben

danach 2 oder 3 Produkte

übrig, fällt es

leichter, „die Richtige“

zu finden.

Damit die Flottensteuerung

zu einer

Win­Win­Situation

auf beiden Seiten führt

– für Unternehmer und Mitarbeiter

– ist eine vorbereitende

Aufklärung enorm wichtig.

Andernfalls besteht die Gefahr,

daß Mitarbeiter das System

ausschließlich als Kontrolle

empfinden und nicht erkennen,

daß es auch für sie auch einfacher

und transparenter wird. Da

mit GPS­Geräten ausgestattete

Firmenfahrzeuge auch für die

Überwachung des Verhaltens

oder der Leistungen von Ar­

beitnehmern genutzt werden

können, hat bei der Entscheidung

darüber der Betriebsrat

ein Mitbestimmungsrecht, das

er vor Gericht einklagen kann.

Auch wenn kein Betriebsrat

vorhanden ist, sollten Mitarbeiter

über die Vorteile von

GPS­basierenden Systemen

für das Unternehmen informiert,

die Einführung mit den

Mitarbeitern abgestimmt und

gegebenenfalls der Arbeitsvertrag

um einen entsprechenden

Passus ergänzt werden.

Auch für Handwerksbetriebe,

die einen prompten Kundenservice

bieten möchten, deren

Fuhrpark aber weniger als 5

oder 10 Fahrzeuge umfaßt, sind

GPS­basierende Systeme interessant.

Welche Lösung für welchen

Betrieb und Fuhrpark die

richtige Wahl ist, läßt sich nur

individuell beantworten. Zu

den Abhängigkeiten zählen das

Flottenkonzept, die gewünschten

Funktionen, aber auch

die im Unternehmen bereits

Die in die Fahrzeuge einzubauenden GPS-Module

haben z.T. nur die Größe einer Zigarettenschachtel

(Sycada)

vorhandene Branchen­ bzw.

ERP­Software (Schnittstellen).

Da auch die Installation, der

Einbau und die Verkabelung

der Hardware in die einzelnen

Fahrzeuge Aufwand bedeutet,

sollte man vorher intensiv

prüfen, welche Lösung „die

Richtige“ ist. Der tabellarische

Produktvergleich, die obige

Checkliste sowie die Linkhinweise

bieten Hilfen bei der

Auswahl.

V iele Unternehmen müssen

ihren Kunden zusätzlich

zum Rechnungsbetrag

auch Umsatzsteuer in Rechnung

stellen und anschließend

an das Finanzamt abführen.

Mit dieser Aussage

holt die Buchführungssoftware

Büro Easy von Lexware

ihre Anwender bei der Einrichtung

des Systems ab …

von Elke H. Zobel

und Ernst W. Speidel

Lexware: Buchführungs-Software

in Klein(st)unternehmen

Nicht umsonst lautet der Untertitel

des Handbuchs „Die Jederkanns­Version“:

Mit ihr sollen

auch computer­ und bürounerfahrene

Neuunternehmer ohne

eine persönliche Einweisung

durch ein Branchen­Softwarehaus

ihren Geschäftsbetrieb aufnehmen

und aufrechterhalten

können. Für die Anschaffung

reicht das Restgeld des letzten

Meister­Bafögs oder das Innenleben

eines normal angefütterten

Sparschweins. Denn die

Die Software läßt sich

videogestützt einrichten.

Software gibt es für unter 100

Euro beim Software­Discounter

um die Ecke.

Das Programm ist keine spezielle

Handwerkerlösung, sondern

wendet sich an Unternehmen

und Selbstständige der unterschiedlichsten

Branchen. Es ist

mandantenfähig, aber nur als

Einzelplatzlösung zu haben.

Man kann also zum Beispiel

die Tischlerwerkstatt des Vaters,

den mobilen Pflegedienst der

Mutter, den PC­Reparaturservice

der Tochter und das

Schreib­ und Kopierbüro ihres

Freundes damit gleichzeitig

verwalten, aber nicht auf mehreren

vernetzten Rechnern. Zudem

fehlen logischerweise die

meisten branchenspezifischen

Funktionen. Projektbezogenes

Arbeiten, GAEB­Anbindung,

Architekten­ und Baustellenadressen

und ähnliche Besonderheiten

sucht man also

vergeblich.

Auch eine Mitarbeiterverwaltung

ist in der von uns getesteten

Standard­Variante nicht

vorgesehen, aber in

der Plus­Version laut

Ein Aktivierungsassistent hilft beim

Aktivieren der Software.


Anbieter mit enthalten. Vor

allem Ich­AGs dürften daher

von diesem Programm profitieren;

tatsächlich arbeiten damit

nach Auskunft der Pressestelle

des Softwarehauses Betriebe mit

zwei bis fünf, in der Plus­Ver­

Maske für das Anlegen eines neuen Artikels.

sion zehn bis 15 Beschäftigten.

Gesellschaftsformen bis hin

zur Aktiengesellschaft werden

jedoch trotzdem zur Auswahl

angeboten.

Systemvoraussetzungen

und

Testkonfiguration

1

Für die Software braucht man

laut Anbieter einen IBMkompatiblen

Computer mit

(mindestens) einem Pentium

Prozessor ab 600 MHz oder

ein vergleichbares System. Der

Arbeitsspeicher sollte mindestens

512 MB betragen, das

Betriebssystem Windows XP ab

SP 2, Vista SP1 Home, Business

oder Ultimate 32/64 sein. Der

Aus einer Liste ausgewählte Artikelpreise

kann man gemeinsam ändern.

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S o f t w a r e

Microsoft­Internet Explorer ab

Version 6.0 ist auf der DVD enthalten.

Benötigt wird dafür ein

zusätzlicher Festplattenspeicher

von 35 MB. Die

Software ist laut Anbieter

kompatibel zum Internet­Browser

Mozilla.

Vorhanden sein sollte

außerdem ein Internet­

Zugang. Eine windowskompatible

Soundkarte

wird empfohlen. Wir

testeten auf zwei Systemen:

Eines davon war unsere stationäre

Testmaschine – IBM­kompatibel,

Intel­Pentium 4­CPU

mit 2,4 GHz / 1,25 GB RAM,

Microsoft Windows XP Home

Edition –, das andere unser

Notebook­Testgerät, ebenfalls

IBM­kompatibel, ausgestattet

mit einem AMD Adlon 64

X2­Dualcore­Prozessor mit 1,7

GHz Taktung, 2 GB Arbeitsspeicher

und dem Betriebssystem

Microsoft Windows Vista

Home Premium.

Installation,

Erststart, Aktivierung

und Einrichtung

2

Vor der Installation überprüft

die Software die Systemvoraussetzungen

und meldet gegebenenfalls

unzureichende

oder falsche Einstellungen.

Das war bei uns nicht der Fall,

aber auf unserem XP­System

wurden wir von der Installationssoftware

aufgefordert,

je eine Installations­CD (1

beziehungsweise 2) einzulegen.

Vorhanden ist allerdings nur

eine Installations­DVD, die

wir aus dem Laufwerk nehmen

und wieder einlegen mußten,

um die Installation fortsetzen

zu können. Der Installationsvorgang

auf dem Laptop verlief

ohne Besonderheiten.

Fortsetzung auf S. 28

27

D er BERTL-Best Award

der Business Research

& Test Laboratories

für leistungsstarke A4

Netzwerk-Farb-MFPs geht

dieses Jahr an die Sharp

Multifunktions-Systeme

MX-C381 und MX-C311 …

Die Auszeichnung basiert auf

umfangreichen Leistungschecks

bezüglich Druckqualität, Bedienbarkeit,

Produktivität,

Netzwerk­ und Sicherheitseigenschaften.

Die unabhängigen

Analysten waren

auch von der

Langlebigkeit der

Geräte­Komponenten

und deren positivem

Betriebskosten­Effekt

überzeugt. Zudem sicherten

sich die Systeme den Award

für das beste Preis­Leistungs­

Verhältnis.

In der Kategorie „Best Workgroup

Mono A4 MFP“ gewinnt

das Monochrom­System MX­B

381. Bereits das sechste Jahr

in Folge wurde Sharp für das

sicherste MFP­Line­up geehrt.

Auch die innovativen Lösungsangebote

für die Systemintegration

und das Geräte­Management

wurden von der

Jury preisgekrönt

– sie hebt die weiterentwikkelte

offene Systemarchitektur

ebenso hervor, wie die Management­Software

„Printer Administration

Utility“ PAU 5.0 zur

Fern­Überwachung und ­Konfiguration.

Das PAU 5.0 erhielt

heuer auch bei den Awards der

Buyers Laboratory Inc. eine

Auszeichnung – und zwar in

der Kategorie „Outstanding

Network Device Management

Solution“. Der „Pick of the

Year“ der BLI für leistungsstarke

MFPs ging an die A3­Serien

Anzeige

MX­4101N und MX­5001N,

deren große Touchscreens und

einschiebbare Tastaturen auch

bei Bedienbarkeit und Konnektivität

überzeugten. Unter

den MFPs für mittelgroße Arbeitsgruppen

wurden der MX­

2600N und der MX­3100N die

besten ihrer Klasse. Eine weitere

Auszeichnung ging an das kompakte

Komfort­A4­Farb­System

MX­C311.

Keiichi Katsuta, Präsident des

Geschäftsbereichs Sharp Information

Systems Europe, fühlt

sich durch das herausragendeAbschneiden

in den wichtigsten

Branchen­Awards nicht

nur geehrt, sondern in

Netzwerk-Multifunktionsprinter

von Sharp: Die besten ihrer Klasse

die Pflicht genommen:

„Unser Ziel ist es, heute und

in Zukunft maßgeschneiderte

Problemlösungen zu entwikkeln,

die sich leicht in bestehende

Strukturen integrieren

lassen und über die unsere

Kunden ihre Produktivität und

Wirtschaftlichkeit deutlich

steigern können.“ Darüber

hinaus ist für Sharp auch der

Umweltschutz ein zentrales

Thema. So tragen die neuen

A3­Weiß­Multifunktionssysteme

MX­M363N und MX­

M503N (siehe Bild) ab sofort

das Umweltzeichen „Der Blaue

Engel“.

Weitere Infos: www.sharp.de


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S o f t w a r e

Lexware:

Buchführungs-Software

in Klein(st)unternehmen

Da die Software sich vor allem an Nutzer

richtet, die kein kaufmännisches Hintergrundwissen

mitbringen, andererseits aber

keine professionelle Einweisung vorgesehen

ist, werden beim ersten Start die Einstellungsdaten

in einem so genannten „Interview“

abgefragt. Das ist eine auf Wunsch

videogestützt ablaufende Nutzerführung,

bei der ein Sprecher Schritt für Schritt er­

Neue Artikel lassen sich auch erstellen, indem man

schon vorhandene kopiert und entsprechend ändert.

klärt, was zu tun ist und

warum es gegebenenfalls

getan werden sollte.

Das Programm nimmt

aufgrund der gewählten

Häkchen im Hintergrund

entsprechende

Einstellungen vor. Für

Leute, die lieber lesen

oder keine Lautsprecher

installiert haben, gibt es die Einführung

auch als Textversion.

Einzelnen Artikeln kann man

Unterartikel zuordnen.

Wenn man eine bestimmte Branche

wählt, werden automatisch die Vorlagen

für diese Branche eingeschaltet. Sollen

alle Funktionen zur Verfügung stehen,

wählt man nach der Empfehlung

des Anbieters

die Branche „Dienstleistungsgewerbe,Gastronomiegewerbe,

Sonstige

Freiberufler“ oder „Sonstige

Gewerbebetriebe“.

Auch Handwerksunternehmen

lassen sich ausdrücklich

einrichten.

Die Software stellt drei

verschiedene Kontenrahmen zur Wahl:

Der softwareeigene Kontenrahmen nach

DATEV­Norm bietet, auf die Bedürfnisse

von Kleinunternehmern zugeschnitten, eine

Liste der gebräuchlichsten Konten aus dem

Einige abrufbare Firmeneinstellungen.

Standardkontorahmen SKR 03. Die Standardkontenrahmen

SKR 03 und SKR 04

enthalten umfangreichere Kontenlisten, die

allerdings die Kontenstruktur komplizierter

machen. Hat man sich für einen Kontenrahmen

entschieden, kann man seine

Wahl zwar nicht mehr ändern, jedoch

Konten hinzufügen, bearbeiten,

ausblenden oder löschen.

Programmeinrichtung

und Funktionalität

3

Schon während des Einrichtungs­

Interviews lassen sich Stammdaten

anlegen und die zugehörigen Einstellungen

treffen. Einige Einstellungen

sind allerdings zusätzlich sinnvoll:

Man sollte die Nummernkreise

definieren und die Kontenrahmen

prüfen. Wer darüber hinaus Klassen

verwenden will, um Buchungen zu

kategorisieren, schafft sich

damit die Möglichkeit, Ausgaben

und Einnahmen nach

Abteilungen, Zweigstellen oder

Standorten zu klassifizieren,

private Vermögensgegenstände

auszusondern oder ähnliches

mehr.

Bauunternehmen zum Beispiel

können ihre Aufwendungen

und Erlöse in Klassen für Gewerbe­ und

Wohnbauten kategorisieren, bäuerliche

Betriebe Klassen für jedes einzelne Erzeugnis

anlegen, Pflegedienste die Pflegeklassen

klassifizieren. Am Ende jeder Buchungsperiode

kann das Bauunternehmen dann

gesonderte Berichte für Gewerbe­ und

Wohnbauten erstellen,

der Bauernhof

für die einzelnen

landwirtschaftlichen

Erzeugnisse und der

Pflegedienst für die

Pflegeklasse.

Anpassen lassen sich

außerdem die Zahlungsbedingungen.

Man kann definieren,

wann eine Kunden­ oder Lieferantenrechnung

zur Zahlung fällig ist, bis zu welchem

Zeitpunkt nach Rechnungsstellung ein

Skonto vereinbart wurde und ab wann die

Rechnung überfällig ist und damit ange­

mahnt werden kann. Zahlungsbedingungen

können sowohl den Ausgangsrechnungen

an die Kunden als auch den Eingangsrechnungen

der Lieferanten zugeordnet

werden.

Das Startbild nach der Einrichtung des Programms.

Eine Besonderheit der neuen Version ist

die Kontosuche, bei der einem ein passendes

Konto vorgeschlagen wird, wenn man

ein entsprechendes Schlagwort eingibt. So

führt zum Beispiel die Eingabe des Schlagwortes

„Druckerpatrone“ zum Konto 4930

(Bürobedarf). Fehlt ein passendes Konto,

kann man es neu anlegen und/oder den

Anbieter direkt aus dem Programm heraus

informieren, daß nichts Passendes gefunden

wurde, sodaß die Kontosuche entsprechend

erweitert werden kann.

Wichtig für die Zielgruppe dürfte die

Chefübersicht sein, die den Anwendern

maßgebliche Unternehmenszahlen im

Überblick zeigt. Weitere Funktionen sind

das Mahncenter, eine Funktion, die auch

in Kleinunternehmen automatisch darauf

hinweist, welchen Kunden eine Mahnung

geschickt werden muß und in welcher

Mahnstufe sich dieser Kunde jeweils befindet.

Ein Newsletter­Generator hilft dabei,

Stammkunden über neue Angebote zu

informieren.

Handbuch und Schnittstellen

4

Das Erfassen von Angeboten oder Bestellanfragen

wird Neuanwendern mit einer

Schritt­für­Schritt­Erklärung im Handbuch

erleichtert: Anhand einer Beispielfirma

werden typische Szenarien rund um Verkauf

und Einkauf geschildert. Einige dieser

Szenarien haben wir mit der Rezensions­


software nachvollzogen.

Dabei stellten wir fest,

daß an manchen Stellen

das Handbuch nicht

ganz zur Software zu

passen scheint – einige

dort abgebildete Bildschirmmasken

sahen in

unserer Version anders

aus, was buchführungsungewohnte

Bediener

verunsichern dürfte.

Nicht ganz zum Zielgruppenkonzept passend

erschien es uns, daß beim Versuch,

einen Beleg zu buchen, zwar ein Aufwandskonto

vorgegeben wurde, das Erlöskonto

aber zunächst ohne Erklärung ausgewählt

werden mußte. Zwar meldet sich das

Programm bei allzu groben Schnitzern

bei der Kontozuordnung, aber eben erst

nach dieser Zuordnung. Wer jedoch nicht

weiß, was Debitoren und Kreditoren sind,

dürfte mit Begriff und Auswahl von

Erlöskonten ohne Hilfe ebenfalls

überfordert sein.

Die Software bietet die Anbindung

an unterschiedliche Office­Programme,

und zwar lobenswerterweise nicht nur an

die Produkte von Microsoft, sondern auch

an diejenigen von Open Office. Bestellungen,

Auftragsbestätigungen, Lieferscheine,

Gutschriften, Angebote und Rechnungen,

aber auch Mahnschreiben lassen sich in den

Anzeige

Die Chefübersicht wird nach Aussage des

Softwarehauses „besonders gern und oft von

den typischen Anwendern genutzt“.

unterstützten Fremdprogrammen

öffnen,

bearbeiten und ausdrucken.

Dokumente

kann man aus der Software

heraus auch per

E­Mail versenden.

Die Software kann

Adreßdaten aus Outlook

synchronisieren.

Zumindest gelang uns

das mit dem Notebook,

auf dem MS­Outlook 2007 installiert

war. Ein Import der Adreßdaten aus

Outlook 2002 auf unserem XP­Rechner

glückte uns dagegen nur über den Umweg

eines Exportes in eine Textdatei, die dann

von Büro Easy eingelesen werden konnte

– Outlook 2002 wurde vom Programm

nicht gefunden, ist auch nicht auf der Liste

der unterstützten Programme aufgeführt.

Wenn die Kontosuche für ein Schlagwort nicht das

passende Konto findet, bietet sie automatisch die

Möglichkeit, dieses Schlagwort aus der Software

heraus an Lexware zu schicken, damit es künftig

berücksichtigt werden kann.

Eher versteckt und wenig bis gar nicht

dokumentiert sind die sogenannten „Steuerberaterfunktionen“.

In diesem Programmbereich

lassen sich zum Beispiel korrigierende

Journalbuchungen durchführen. Die fehlende

Dokumentation ist nach Auskunft der

Pressestelle Absicht: Die Unternehmen der

Gas, Wasser, Surfen!

Mehr Zeit fürs Wesentliche.

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S o f t w a r e

Zielgruppe arbeiteten in der Regel mit Steu­

erberatern zusammen und würden durch

Hinweise auf die Korrekturmöglichkeiten

bei Journalbuchungen eher verwirrt als

unterstützt. Die Zusammenarbeit mit dem

Steuerberater wird durch die Möglichkeit

von DATEV­Exporten erleichtert; durch

Exporte von iif­Dateien ist unter anderem

auch eine Zusammenarbeit mit dem Lexware­Programm

Lohn + Gehalt möglich.

Eine direkte Schnittstelle dazu existiert aber

nicht. Dafür kann die Software außer mit

dem Steuerberater auch mit dem Finanzamt

und den Banken direkt kommunizieren:

Der Zahlungsverkehr läßt sich online abwickeln,

und aus den erfaßten Einnahmen

und Ausgaben werden alle steuerlich relevanten

Daten genutzt, um automatisch die

Umsatzsteuer zu berechnen. Umsatzsteuer­

Voranmeldungen lassen sich per ELSTER

online ans Finanzamt schicken (was wir

allerdings nicht getestet haben).

Die Software wird als 42­Tage­Version

ausgeliefert und muß in diesem Zeitraum

per Internet oder Telefon aktiviert

werden, da sie sich sonst nicht mehr starten

läßt. Ein Aktivierungsassistent hilft bei

dieser Aktion.

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MoBiler KundendienSt

Das Handwerkerbüro

als zentrale Schaltstelle

News

Die Software PN Handwerk ist eine Branchensoftware

mit Schwerpunkt Haus­ und

Elektrotechnik. Sie umfaßt die Bereiche

Projektwesen, Kundendienst, Wartungsservice,

Lagerwirtschaft und Warenwirtschaft.

Durch die modulare Bauweise läßt sich

die Software leicht an die Anforderungen

eines Betriebes anpassen. Eingesetzt werden

kann sie als Einzelplatz­, Client Server oder

Terminal Server Lösung. Der Anwender

kann bei der Datenbanktechnik zwischen

MS­Access oder MYSQL wählen. Auf

Wunsch ist auch die direkte Anbindung

örtlich getrennter Betriebsstätten möglich.

Nach dem Start der Software findet der

Anwender bis zu 8 Zentralbuttons, über die

die wesentlichen Programmbereiche direkt

Der Terminkalender zeigt an, welcher Mitarbeiter

wann einen Auftrag erledigen kann.

angesprochen werden. Außerdem wird man

auf offen Aufgaben, Lieferantenrechnungen

oder Termine hingewiesen. Neben der einfachen

Erstellung von Angeboten bis Rechnungen

ist ein Schwerpunkt die Erfassung

und Verwaltung von Kundendienst, Service

und Wartungsaufträgen. Darüber hinaus

stehen Module im Bereich Lagerwirtschaft,

Warenwirtschaft, Maschinenverwaltung

und Debitoren/Kreditoren­Management

zur Verfügung.

Mobilität im Service: Eine schnelle Aufnahme

von Störungsmeldungen innerhalb

der Software und damit gleichzeitige Auftragserfassung

ist Standard. Dabei kann

sofort über den netzwerkfähigen Kalender

geprüft werden, welcher Mitarbeiter für

die Bearbeitung qualifiziert ist und wann

er disponiert werden kann. Je nach Version

kann dem Mitarbeiter ein Arbeitsbericht

erstellt und auf sein mobiles Endgerät übertragen

werden. Die Mobilvariante von PN

Handwerk bietet eine zentrale Übersicht

der offenen Aufträge mit Terminvorgabe

und hinterlegten Arbeitshinweisen. Der gewünschte

Auftrag wird durch den Monteur

eröffnet, der Arbeitsbeginn gebucht und

dann die erbrachten Leistungen ausgewählt.

Durch Unterschrift des Kunden und des

Monteurs auf dem Mobilgerät wird der Auftrag

abgeschlossen und steht zur weiteren

Bearbeitung zur Verfügung. Unter „Wartung“

kann nun im Büro eine Rechnung

erstellt, die Kalkulation eingesehen und die

Kunden mit oder ohne Wartungsvertrag

verwaltet werden.

Projekte und Daten: Angebote, Fotos etc.,

lassen sich projektbezogen speichern und

stehen so jeder Zeit nach dem Aufrufen des

Projekts zur Verfügung. Manuelle Angebote

sind genauso möglich, wie Daten eines

Leistungsverzeichnisses über die GAEB

Schnittstelle einzulesen. Weitere Schnittstellen

stehen zur Verfügung z.B. Datanorm,

Datanorm Online, UGS, UGL, GC Easy

Online, MS Excel, MS Outlook, MS Word,

XML, Open Office, PHW intern, MARE­

ON, Datev ...

Noch Fragen? www.pn-software.de

BauSoftware

Immer ein Ohr am Markt

Wer als Branchensoftwarespezialist bestehen

will, muß seine Programme stets top­aktuell

halten. Denn nicht nur die Baubranche

unterliegt permanent einem strukturellen

Wandel, sondern auch die Informationstechnologie

bringt stetig Veränderungen. So

nahm die Nemetschek Bausoftware GmbH

im vergangenen Jahr für die Produktfamilie

Bau für Windows das Thema „Die öffentliche

Hand als Auftraggeber“ als einen

ihrer Entwicklungsschwerpunkte. Unter

dem Eindruck der damals beschlossenen

Konjunkturpakete wurde überdacht, wie

den Anwendern die Auftragsgewinnung

und ­abwicklung möglichst effizient gestaltet

werden kann, und dies mit der

Version 2009 umgesetzt. Vor kurzem ist

nun die Bau für Windows Version 2010

erschienen. Auf die permanente Weiterentwicklung

der Benutzerfreundlichkeit

wurde bei Nemetschek Bausoftware schon

immer großen Wert gelegt. So wurden auch

diesmal Elemente der Bedienoberfläche

weiter verbessert und modernisiert, neue

Summierungs­ und Gruppierungsmöglichkeiten

in die Tabellen eingebaut und einige

Bildschirmmasken neu geordnet. Darüber

hinaus bringt Version 2010 auch umfangreiche

Erweiterungen in den einzelnen

Sachgebieten. Adressenstamm, integrierte

Textverarbeitung, Projektverwaltung und

Dokumentenablage wurden so überarbeitet

und erweitert, daß die Bereiche „Kundenbeziehungsmanagement“

(CRM) und

„Subunternehmerverwaltung“ nun optimal

abgedeckt werden – gerade eine von den

Bau für Windows-Buchungsmaske

Bauhandwerks­Kunden häufig gewünschte

Programmerweiterung.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Ausbau

des Bausteins „Lager“. Hier wurde vor allem

die Integration zur Kalkulation und zum

Einkauf optimiert. Automatisch überprüfen,

welche kalkulierten Materialien eines

Projekts auf Lager liegen, diese für den

Auftrag reservieren, alle anderen Materialien

automatisiert bestellen und jederzeit auf

Knopfdruck prüfen, ob alle für das Projekt

erforderlichen Artikel mittlerweile bereitstehen

– das ist nur eine der neuen Funktionen,

die die Baustellenlogistik deutlich

voranbringen. Nicht nur Betriebsstätten,

Arbeitskräfte, Geräte, etc. müssen mobil

sein, auch die Software soll unabhängig

vom Büro einsetzbar sein. Das in Version

2010 neu verfügbare Modul „Bautagebuch“

kommt dieser Anforderung nach.

Im baukaufmännischen Bereich lagen

die Entwicklungsschwerpunkte auf der

Optimierung der Buchungsmaske, dem

einheitlichen Euro­Zahlungsverkehr SEPA

und und dem neuen Modul „digitaler

Kontoauszug“. Weitere Informationen über

Bau für Windows gibt es unter http://www.

bausoftware.de/de/produkte/bauen.nsf/

baufuerwindows/uebersicht.html


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