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WEISheit kommt von Wissen.„Angstkultur“ statt „Konfliktlösungskultur“in österreichischen Unternehmen?Hohes Potenzial für die „junge“ KonfliktlösungsmethodeWirtschaftsmediationBarbara Wietasch - Mag. Ernestine Depner-Berger19. Jänner 2005


Ungelöste Konflikte führen zu Reibungsverlusten,schlechtem Arbeitsklima und „stillen“ Kosten, diein keiner Bilanz aufscheinen!Wird sich die „junge“ Konfliktlösungsmethode„Wirtschaftsmediation“ durchsetzen?-2-


Zielsetzung/Studiendesign• Zielsetzung: Konfliktlösungskultur in den österreichischen Unternehmen undEinstellung zum „jungen“ Thema Wirtschaftsmediation• Zielgruppe: Unternehmen mit 80 und mehr Mitarbeitern, disproportionale Stichprobezugunsten größerer Unternehmen (Hypothese: stärkere Verankerung und Potenzialbei größeren Unternehmen)• Datenbasis: Arbeitsstättenzählung der Statistik Austria, Random-Quota nachBetriebsgrößen und Regionen• Ansprechpartner: Zuständiger im Unternehmen für Personal/Personalentwicklung• Stichprobe: n=300 Interviews• Methodik: Telefoninterviews (CATI)• Erhebungszeitraum: November 2004• statistischer Schwankungsbereich in bezug auf das Gesamtergebnis: +/- 5,8%-3-


KonfliktlösungskulturEinschätzung der Konfliktlösungskultur in denösterreichischen und im eigenen UnternehmenBasis: n=300, in %sehr konfliktlösungsorientiert523eher konfliktlösungsorientiert3145eher konfliktscheu2850sehr konfliktscheu35in österr. Unternehmenim eigenen Unternehmenweiß nicht290 10 20 30 40 50 60Die Konfliktlösungsorientierung im eigenen Unternehmen sinkt mit steigenderBetriebsgröße: 32% der Betriebe mit 80-149 MA sind „sehr konfliktlösungsorientiert“,15% bei 500 und mehr Mitarbeitern-4-


Was müsste eintreten, dass für Sie einKonfliktpotenzial gegeben wäre?Basis: n=300, in %keine runde Zusammenarbeit55Prozesse laufen nicht rundverringerte MA-Zufriedenheit5049erhöhte Anzahl an Kündigungenerhöhte Mitarbeiterfluktuation3332Anstieg von Krankenständen25geringe Teilnahme-Veranstaltungensonstige Angaben14170 10 20 30 40 50 60-5-


Wo liegen aus Ihrer Sicht die hauptsächlichenUrsachen, dass man sich in Unternehmenscheut, Konflikte aktiv anzusprechen?Basis: n=300, in %Angst vor unangenehmer SituationAngst vor VerantwortungAngst vor Eskalierung484651Denken in Problemen/nicht Lösungenzu wenig Ausbildung Führungskräftekeine klar definierten Spielregeln393736nicht/zu wenig Teil der U-Kulturkein Kostenbewusstsein27300 10 20 30 40 50 60-6-


Wo sehen Sie mögliche Hemmnissebei den Mitarbeitern, um Konflikteanzusprechen?Basis: n=300, in %Angst um eigenen Arbeitsplatz64Scheu, unangenehmes anzusprechen56Angst davor, "Sündenbock" zu sein54Angst vor Benachteiligung40Angst vor Ausgrenzung36fehlende Zuständigkeiten180 10 20 30 40 50 60 70-7-


Gibt es in Ihrem Unternehmen klareRichtlinien für den Umgang mitKonflikten/Konfliktpotenzialen?Basis: n=30026%ja, aber nichtschriftlich16%ja, schriftlich dokumentiertund jedem Mitarbeiterbekannt58%nein-8-


Gibt es in Ihrem Unternehmenspeziell ausgebildete Mitarbeiterfür Konfliktlösung?Basis: n=300ja34%66%neinJa: 80-149 Mitarbeiter 25%, 150-299 Mitarbeiter 29%, 300-499 Mitarbeiter 46%,500 Mitarbeiter und mehr 40%-9-


Sofern Konflikte im Unternehmen auftreten:Wie werden diese bearbeitet,welche Anlaufstellen gibt es?Basis: n=300, in %direkte Konfrontation MA-Vorgesetzter82Anlaufstelle in Personalabteilung58eigene Hotline bei BetriebsratWorkshops zur KonfliktlösungCoaching der Mitarbeiter263230externer Mediator/Coach/Trainer9eigene Konfliktberatungsstelle4sonstige Angaben180 10 20 30 40 50 60 70 80 90-10-


Haben Sie von dem ThemaWirtschaftsmediation schonetwas gehört oder gelesen?Basis: n=300ja62%38%neinBekanntheit: 80-149 MA 49%, 150-299 MA 64%, 300-499 MA 55%, 500 MA und mehr 77%-11-


Ich lese Ihnen nun mögliche Vorteile der Mediation vor.Sagen Sie mir bitte, welche davonfür Sie besonders wichtig sindBasis: n=300, in %keine "verbrannte" Erdeschnellere KonfliktlösungKonsens und höhere AkzeptanzReduktion der Kosten an DritteVermeidung Gerichtsverfahrenmehr Nachhaltigkeit-Umsetzungverbessertes Betriebsklima-schnelle LösungReduktion firmeninterner Kosten72656460595757550 10 20 30 40 50 60 70 80 90-12-


Einsatz von Wirtschaftsmediationin UnternehmenBasis: n=300Kennen Sie Betriebe, wo eineWirtschaftsmediation eingesetztwurde?jaWurde in Ihrem Unternehmen bereitseinmal ein Wirtschaftsmediatoreingesetzt?ja13%6%87%94%neinneinWenn im Unternehmen eingesetzt (n=17): vorwiegend wegen Problemen zwischenden Mitarbeitern, unbefriedigende Zusammenarbeit, 12 von 17 Befragten warenmit der Lösung sehr zufrieden (71%)-13-


Wie würden Sie das Image vonWirtschaftsmediation/Mediatoreneinschätzen?Basis: n=300eher positiv30%8%sehr positiv39%21%teils/teils2%1%weiß nichteher negativSehr/eher positiv: 24% in Betrieben mit 80-149 Mitarbeitern,54% bei 500 und mehr Mitarbeitern-14-


Was glauben Sie:Wird sich die Wirtschaftsmediationin Österreich in den nächsten2-3 Jahren durchsetzen?Basis: n=300wahrscheinlich59%8%5%3%ganz sicherweiß nicht25%sicher nichteher nicht-15-


Perspektiven„Konfliktlösungskultur“ statt „Angstkultur“• Professioneller Umgang mit Konflikten• Ausbildung der Führungskräfte• Festlegung der Spielregeln• Etablierung von Messkriterien und Controlling• Stärkeres Kostenbewusstsein• Zielvereinbarungen mit den Führungskräften• Mediationsklausel in Arbeitsverträgen• Verstärkte Marketing- und Kommunikationsaktivitäten seitens derWirtschaftskammer und des Mediatorenverbandes• Bonussystem für Mediation bei Rechtschutzversicherungen-16-

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