Selbsthilfegruppen - Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim - SeKoRo

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Gelenken schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Gerade bei Kindern hat sich die Kältetherapie bewährt.

Bewegung

Regelmäßige Bewegung ist wichtig, um die Beweglichkeit

der Gelenke solange wie möglich zu erhalten. Wassergymnastik,

Rückenschwimmen, Nordic Walking, Skilanglauf

aber auch Spaziergänge, Tai Chi und Yoga sind günstige

Bewegungsarten, die die Gelenke nicht belasten. Zusätzlich

unverzichtbar sind Krankengymnastik und Ergotherapie.

Ernährung

Durch falsches Essen wird Rheuma nicht ausgelöst.

Rheuma kann auch nicht durch eine Umstellung der Ernährung

geheilt werden. Ernährung kann aber den Gesundheitszustand

positiv wie negativ beeinflussen. Als gesunde

Kost sollten Getreideprodukte aus Vollkorn (Brot, Nudeln

und Reis), Kartoffeln, viel frisches Obst und Gemüse sowie

Fisch und fettreduzierte Milch und Milchprodukte (Magermilch,

Molke und Käse) auf dem täglichen Speiseplan stehen.

Auf Lebensmitteln mit tierischen Fetten sollte verzichtet

werden.

Die meisten rheumatischen Erkrankungen verlaufen chronisch,

d. h. die Erkrankung kann wirksam behandelt aber

nicht völlig geheilt werden. Umso mehr ist es wichtig, dass

die Erkrankten frühzeitig professionelle Therapien erfahren,

aber auch Information, Rat und Hilfe bekommen, um ein

möglichst normales Alltagsleben führen zu können.

Nähere Informationen unter: www.rheuma-liga.de,

www.rheuma-online.de oder www.rheumafrei.de.

Lesetipp:

Lena Schuster, SeKoRo

Rheuma. Ursache und Heilbehandlung:

Arthritis, Arthrose, Ischias,

Bandscheibenschäden, entzündliche

und degenerative Erkrankungen

des Bewegungsapparates

von Dr. Max Otto Bruker

Auf 184 Seiten beschreibt Dr. Max

Otto Bruker detailliert die Erkrankungen

des Bewegungsapparates

(Rheuma, Ischias, Arthritis, Arthrose,

Wirbelsäulen- und Bandscheibenschäden). Dies bedeutet für

den Kranken: ständige Beschwerden, starke Schmerzen und

hohe Kosten für Kuren und Medikamente. Die wirklichen

Ursachen und die wirksame Heilbehandlung beschreibt dieses

Buch und ermöglicht, sogar im späten Stadium das

Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen oder sogar

zum Stillstand zu bringen. Aus dem Inhalt: Rheumatische

Erkrankungen sind keine Verschleißerscheinungen – Erkrankungen

der Wirbelsäule – Gelenkerkrankungen – Arthrose –

Arthritis – primär chronische Polyarthritis – Osteoporose –

Ischias – Hexenschuss – Gicht – Erkrankungen der Füße –

Bewährte Behandlungsmethoden.

Verlag: Emu; Auflage: 24., Aufl. (2011)

ISBN 13: 978-3891890103, Preis 14,80 €

Selbsthilfegruppe

Osteoporose

feiert 20-jähriges

Jubiläum

Im Rahmen eines Gesundheitstages feierte die

Osteoporose-Selbsthilfegruppe Aschau-Frasdorf

Ende Oktober ihr Jubiläum in der Festhalle in

Aschau. Unter dem Motto „Gesundheit – Vitalität –

Lebensfreude 30 plus“ organisierte die Gruppenleiterin

Dr. Christine Pfaller ein abwechslungsreiches Programm

mit einer gelungenen Mischung aus Fachvorträgen

und Mitmachmöglichkeiten.

Zu Beginn spielte die „Innleiten Geigenmusi“, eine

Musikgruppe, die schon den Hl. Vater in Rom mit zwei

Stücken aufwartete. Die ca. 500 Gäste des Gesundheitstages

durften dieselben Stücke genießen. Neben den

Ehrengästen, unter ihnen der Bürgermeister und Schirmherr

des Tages Herr Werner Weyerer, galt Frau Dr. Pfallers

besonderer Dank den vielen Akteuren des Gesundheitstages

und den Mitgliedern der Selbsthilfegruppe. Die Gruppe

präsentierte sich mit einem Informationsstand und dankte

ihrer Gruppenleiterin mit einem Blumenstrauß für die zwanzigjährige

Unterstützung. Frau Dr. Pfaller betonte in ihrer

Begrüßung, dass Osteoporose keine altersbedingte Krankheit

sei und die Betroffenen selber viel dafür tun können, um

die Beschwerden zu lindern. Gerade in der Vorsorge gibt es

eine Reihe an Möglichkeiten, die in den Fachvorträgen

näher erläutert wurden.

Der Internist Herr Dr. Stephan Scharla startete die

Vortragsreihe mit dem Thema „Knochengesundheit - neueste

Erkenntnisse zur Prophylaxe und Therapie der

Osteoporose“. Die Knochenmasse reduziere sich bereits ab

dem 40. Lebensjahr. Aufgrund der veränderten Masse und

Struktur nehmen die Knochenbrüche meist ab dem 60.

Lebensjahr zu. Häufig seien Frauen nach der Menopause

betroffen. Es sei nicht nur für den Einzelnen wichtig, dass die

älteren Menschen aktiv und gesund bleiben, sondern in

Anbetracht der demographischen Entwicklung ist es auch für

die Gemeinschaft von Belang.

Besonders fatal sind Oberschenkelhalsbrüche, die statistisch

ab einem Alter von 75 Jahren auffallend häufiger auftreten

und oft zur Pflegebedürftigkeit der Patienten führen.

Von Osteoporose Betroffene haben viel Einfluss auf ihr

Frakturrisiko: Bewegung, Ernährung, Lebensstil und evtl.

Medikamente können den Krankheitsverlauf beeinflussen.

Bewegungen und Übungen, die die Muskeln aufbauen,

bauen auch den Knochen auf, so Scharla. Langlauf und

Radfahren sei zwar gut für Herz und Kreislauf, bringe aber

für den Knochen- aufbau eher weniger. Gesunde Ernährung

mit Calcium und ausreichend Sonnenlicht, um den Körper

mit dem Hormon Vitamin D zu versorgen, sind ebenfalls ent-

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