April 2010 - SV Bayer Wuppertal

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April 2010 - SV Bayer Wuppertal

Das Sport-Magazin

des SV Bayer

Wuppertal April 2010

Tennis:

ypsilonSport

Das Sport-Magazin des SV Bayer Wuppertal

1. Ausgabe 2010 ∙ Jahrgang 15

Taekwondo:

DM-Titel

aus Leidenschaft

Seite 25

Kleinfeld-Olympiade

fordert den „Tennis- „Tennis-

Zwergen“ alles ab

Seite 19

OMV:

Positive Zahlen,

einstimmige Wahlen

und jede Menge Ehrungen

Seite 5


Gesundheitssport beim

SV Bayer Wuppertal

Jetzt starten beim SV Bayer wieder eine Vielzahl von Kursen in

den Bereichen Fitness, Orthopädie, Entspannung und Wellness

- es sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Das komplette Angebot fi nden

Sie im aktuellen Sportprogramm und im Internet unter

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19.03. - 09.07.2010 12 Termine

Freitag 10.15-11.45 Uhr Jan Römer 90 € (135 €)

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15.04. - 08.07.2010 11 Termine

Donnerstag 20.00-21.00 Uhr ZBG Melanie Hagemann 44 € (66 €)

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14.04. - 23.06.2010 11 Termine

Mittwoch 19.00-20.00 Uhr ZBG Michaela Hagemann 44 € (66 €)

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14.04. - 23.06.2010 11 Termine

Mittwoch 19.00-20.00 Uhr ZBG Michaela Hagemann 44 € (66 €)

Orthopädische Angebote

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15.04. - 15.07.2010 12 Termine

Donnerstag 18.00-19.00 Uhr ZBG Susanne Herrmann 60 € (90 €)

15.04. - 15.07.2010 12 Termine

Donnerstag 19.00-20.00 Uhr ZBG Katja Hofmann 60 € (90 €)

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14.04. - 23.06.2010 12 Termine

Mittwoch 20.00-21.00 Uhr ZBG Heiko Belzer 60 € (90 €)

Wellness- und Entspannungsangebote

- Pilates (Einsteiger)

13.04. - 06.07.2010 12 Termine

Dienstag 10.00-11.00 Uhr ZBG Elena Adeva 60 € (90 €)

- Tai Chi (Einsteiger)

13.04. - 06.07.2010 12 Termine

Dienstag 17.30 - 18.30 Uhr ZBG Maria Sieper 60 € (90 €)

- Yoga

15.04. - 15.07.2010 11 Termine

Donnerstag 17.30-19.00 Uhr ZBG Angelika Beer 82,50 € (123,75 €)

Kontakt:

Jan Römer

Tel. 0202/7492-248

Fax 0202/7492-249

E-Mail:

jan.roemer@sv-bayer.de

Internet:

www.sv-bayer.de



Inhalt

Vorwort 4

Topthema: Die Ordentliche Mitgliederversammlung

Positive Zahlen, einstimmige Wahlen und jede Menge Ehrungen 5

Jubilare und Co. 6

Auf die Vorbereitung kommt es an 7

Im Interview: Josef Schöneseiffen 8

Stadtmeisterehrung: Die SV Bayer-Sportler sind spitze! 10

Team der Stunde: 2. Herrenmannschaft der Volleyballer 12

Vorgestellt: Übungsleiter aus der Abteilung Rehasport & mehr 13

Porträt: Ehrenamt im Doppelpack - Fritz Boschen 14

Aus den Abteilungen


Weitere Themen:

Fußball: Herzlich willkommen in der Rutenbeck! 15

Fitness aktiv: Der Weg zum Abi führt über das aktiv 16

Neu im Team: Till Limbrock 17

Tennis: Aufschlagriese mit großem Titelhunger 18

Tennis: Kleinfeld-Olympiade fordert den „Zwergen“ alles ab 19

Sportschießen: Bezirksmeisterschaften zum Aufwärmen 20

Tischtennis: Die Bilanz stimmt 21

Schwimmen: Farshid Shami sieht Ehrungen als Ansporn 22

Schwimmen: Von der Erfolgswelle zum Ehrungsmarathon 23

Judo: Erfolgreiche Titelkämpfe / Hallenfußball: Pharma-Cup 24

Taekwondo: DM-Titel aus Leidenschaft 25

Rehasport & mehr: Ein besonderes Training 26

Kinder- und Jugendsport: Kindergärten schnuppern ... 27

Kurz und kompakt 28

... Termine, Meldungen, Ehrungen 29

... aus der Geschäftsstelle / Impressum 30

YpsilonSport 04/10

3


Vorwort

Liebe Mitglieder

und Freunde

des SV Bayer

Wuppertal,

2009 wurde oft als Superwahljahr

bezeichnet – die wichtigen

Wahlen beim SV Bayer

Wuppertal standen allerdings

erst im März dieses Jahres

an. Auf unserer Ordentlichen

Mitgliederversammlung haben

Sie dem Vorstand des SV Bayer

ihr Vertrauen ausgesprochen.

Und das ohne Gegenstimme.

Auch im Namen meiner beiden

Vorstandskollegen Hans

Baum und Wolfgang Kanhai

möchte ich mich hierfür herzlich

bedanken. Sie können

versichert sein, dass wir in

den kommenden zwei Jahren

weiterhin alles zum Wohle des

Vereins unternehmen werden.

Eine Herausforderung, auf die

wir uns freuen. Dabei sind wir

natürlich auch auf Ihre Beiträge

angewiesen. Teilen Sie

uns Ihre Meinung mit, loben

Sie uns, oder äußern Sie Ihre

Kritik. Ich freue mich auf Ihre

Mitarbeit.

Vereinsarbeit haben sich unsere

neun neuen Träger der

Silbernen Ehrennadel bereits

seit langer Zeit auf die Fahne

geschrieben. Ihr Engagement

und Einsatz verdienen höchste

Anerkennung. Ich hoffe, dass

4

YpsilonSport 04/10

diese kleine Auszeichnung

vielleicht ein bisschen mit

dazu beiträgt, dass sie weiterhin

im und für den SV Bayer

ehrenamtlich aktiv sind.

Motivation ist ein gutes

Stichwort. Motivieren zu lebenslangem

Sporttreiben, so

lautet das Ziel des SV Bayer

Wuppertal. Dass dies wirklich

funktioniert, zeigten einmal

mehr die Ehrungen im Rahmen

der Ordentlichen Mitgliederversammlung.

Die Herren

Ernst Grell, Klaus Schmalz,

Wolfgang Schülter, Dr. Reimer

Cölln und Werner Goertz

halten seit 50 Jahren unserem

Verein und vor allem dem

Sport die Treue. Wie ich fi nde,

eine herausragende Leistung.

Spitzenleistungen im Sport,

die bei Deutschen oder Internationalen

Meisterschaften

errungen werden, würdigt Jahr

für Jahr die Stadt Wuppertal

bei der Stadtmeisterehrung.

Traditionell ist der SV Bayer

Wuppertal dort zahlreich

vertreten. So natürlich auch

bei den Auszeichnungen für

2009, die im März verliehen

worden sind. Bemerkenswert,

abgesehen von den herausragenden

Erfolgen, ist dabei die

Sportartenvielfalt, mit der wir

mittlerweile präsent sind. Tennis,

Schwimmen, Taekwondo,

Sportschießen, Gewichtheben

und Volleyball – ein Drittel

unserer Abteilungen! Und die

unterschiedlichen Altersklassen

sind ebenfalls vertreten

– vom Nachwuchs bis hin zu

Josef Schöneseiffen.

den Masters. Garanten für

erfolgreichen Spitzensport sind

unsere hoch qualifi zierten und

engagierten Trainer.

Lassen Sie mich an dieser

Stelle eine Wahl im Rahmen

der Stadtmeisterehrung hervorheben.

Unser Schwimmtrainer

Farshid Shami wurde zum

Trainer des Jahres 2009 gekürt.

Herzlichen Glückwunsch.

Doch der SV Bayer Wuppertal

macht nicht nur im Bereich

Spitzenleistungen positiv von

sich reden. Beim Wettbewerb

„Der energie- und umweltbewusste

Sportverein“ des Landessportbundes

NRW landeten

wir auch auf dem Treppchen.

Unser auf Nachhaltigkeit

angelegtes Konzept, dessen

wesentlicher Schwerpunkt

die Berücksichtigung neuester

technologischer Standards

beim Bau und Betrieb unserer

Anlagen ist, überzeugte.

Darüber hinaus sammelten wir

für unsere offene und naturnahe

Außenanlage Pluspunkte.

Zurzeit arbeiten wir an zwei

Projekten intensiv. Wir planen

die Integration einer

solarthermischen Anlage zur

Warmwassergewinnung und

einer Photovoltaikanlage zur

Stormerzeugung.

Zum Abschluss möchte ich

noch mal auf die vielen Facetten

unseres Vereins eingehen.

Ich denke, den SV Bayer

Wuppertal sollte man nicht in

eine Kategorie einsortieren.

Vielmehr können wir sehr unterschiedlich

wahrgenommen

werden. Das eine Mitglied

schätzt den Leistungsgedanken,

den wir verfolgen, andere

vielleicht den Schwerpunkt,

den wir im Bereich Gesundheit

setzen. Sei es im Präventionsbereich,

im Rehasport

und auch im Kinder- und Jugendsport,

wo wir die gesunde

motorische Entwicklung des

Nachwuchses als Prämisse

ausgegeben haben. Wieder

andere sehen die Vorzüge des

SV Bayer im sozialen Miteinander,

im Vereinsleben.

Suchen Sie sich ihren Bereich

heraus. Hauptsache, Ihre

Wahl fällt auf den SV Bayer

Wuppertal und Sie halten uns

lange die Treue. Am Besten ein

Leben lang.

Ihr

Josef Schöneseiffen


OMV: Positive Zahlen, einstimmige

Wahlen und jede Menge Ehrungen

Laura Gallegos

heißt die neue

„Jugendsportlerin

des Jahres“

Anfang März fand die Ordentliche

Mitgliederversammlung

(OMV) des SV Bayer Wuppertal

statt. YpsilonSport fasst die

wichtigsten Tagespunkte noch

einmal zusammen.

Positive Zahlen

Nachdem die Mitgliederzahl

beim SV Bayer im Jahr 2008

etwas geschrumpft ist, konnte

dieser leichte Abwärtstrend

im vergangenen Jahr gestoppt

werden. Der größte Verein im

bergischen Raum wächst nun

wieder.

Geblieben ist die hohe Fluktuationsrate.

1500 Neuaufnahmen

pro Jahr stehen etwas weniger

Austritte gegenüber.

Auf die wirtschaftliche Seite

hatten die geringeren Mitgliederzahlen

keinen Einfl uss. Die

Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge

sind dank Mehreinnahmen

bei den Abteilungsbeiträgen

konstant geblieben.

Auch dank dieser Einnahmen

schafft es der SV Bayer, sich zu

zwei Dritteln eigenzufi nanzieren.

Die Hälfte des Vereins-Gesamtbudgets

fl ießt in den Sport,

weitere knapp 40 Prozent in

die Unterhaltung der eigenen

Sportanlagen. Das Gesamtergebnis

der vergangenen beiden

Jahre ist ausgeglichen.

Der Vorstand des SV Bayer mit Verstärkung aus dem Jugendrat: Amine Simoh (Jugendrat), Dr. Wolfgang Kanhai (Schatzmeister),

Joyce Gallagher (Jugendrat), Ralf Mertens (Beisitzer), Anouk Linnartz (Jugendrat), Hans Baum (2. Vorsitzender), Dr. Josef

Schöneseiffen (1. Vorsitzender), Karl Nöthen (Vorsitzender Ältestenrat), Dr. Fritz Boschen (Jugendwart) und Thomas Lettner

(Sportwart).

Einstimmige Wahlen

Der geschäftsführende Vorstand

des SV Bayer ist einstimmig

wiedergewählt worden. Dr.

Josef Schöneseiffen (1. Vorsitznder),

Hans Baum (2. Vorsitzender)

und Dr. Wolfgang Kanhai

leiten auch in den kommenden

zwei Jahren die Geschicke des

Vereins.

Ebenfalls im Amt bestätigt

wurden Beisitzer Ralf Mertens,

Jugendwart Dr. Fritz Boschen

Die Jugendsportlerin des Jahres 2009:

Laura Gallegos-Fernandez.

und der fünfköpfi ge Ältestenrat

mit seinem Vorsitzenden Karl

Nöthen. Zum ersten Mal seit

einigen Jahren gibt es beim

SV Bayer nun wieder einen

Sportwart. Dieses Amt bekleidet

Thomas Lettner. Auch die

beiden Kassenprüfer sind mit

Dirk Jaschinsky und Dr. Klaus

Ditgens alte Bekannte. Sie

übernehmen dieses Ehrenamt

bereits zum vierten Mal in

Folge.

Ehrungen

Ehrungen im Rahmen der

OMV sind fast ausschließlich

eine Angelegenheit für den

Ältestenrat. Einzige Ausnahme

bildet die Bekanntgabe des „Jugendsportler

des Jahres“. Hierfür

zeichnet sich der Jugendrat

verantwortlich.

Dieser verlieh zum dritten

Mal den begehrten Titel. Die

„Jugendsportlerin des Jahres

2009“ heißt Laura Gallegos-

Fernandez. Jugendwart Dr.

Fritz Boschen beschrieb in

seiner Laudatio die sportlichen

Erfolge (Deutsche Vizemeisterin)

der 16-Jährigen und ihr außergewöhnliches

Engagement

in der Taekwondo-Abteilung.

Die Kombination habe letztendlich

den Ausschlag zu

Gunsten der Taekwondo-Kämpferin

gegeben.

Ausgezeichnet für besondere

Verdienste im Verein wurden

neun Mitglieder. Der Ältestenrat

überreichte Renate Wiesen,

Ulrich Morsbach, Dr. Fritz

Boschen, Petra Laforme, Dr.

Hermann Rose, Walter Kroh,

Udo Lührmann, Reinhard Trzaska

und Horst Strohmeier die

Silberne Ehrennadel.

Und gleich 66 Jubiläumsnadeln

fanden neue Träger. Bilder und

Namen fi nden Sie auf der kommenden

Seite.

YpsilonSport 04/10

5


Jubilare und Co.

50 Jahre Vereinsmitglied: Abteilung

Dr. Reimer Cölln (Eintritt 1.10.1959) Erwachsenensport

Werner Goertz (Eintritt 1.6.1958) Schwimmen

Ernst Grell (11.1.1960) Fußball-Ausgleichssport

Klaus Schmalz (1.6.1958) Fußball-Ausgleichssport

Wolfgang Schülter (30.4.1959) Fußball-Ausgleichssport

Die Jubilare: (von links) Dr. Reimer Cölln, Klaus Schmalz, Ernst Grell,

Hans Theus (Ältestenrat) und Werner Goertz.

40 Jahre Vereinsmitglied:

Silvia Manegold (13.5.1968) Erwachsenensport

Andreas Niebisch (5.6.1968) Fußball-Ausgleichssport

Jörg Moll (9.9.1968) Fußball-Ausgleichssport

Silke Moll (9.9.1968) Schwimmen

Karl Waesenberg (11.9.1968) Fußball

Norbert Haimerl (1.10.1968 Fußball-Ausgleichssport

Udo Johenneken (1.11.1968) Fußball-Ausgleichssport

Herbert Dreisinger (22.11.1968) Fußball-Ausgleichssport

Adolf Schmitz (26.11.1968) Sportschießen

Frank Schaumann (9.1.1969) Fußball-Ausgleichssport

Edgar Lömker (15.1.1969) Tennis

Dr. Ekkehard Niemers (27.1.1969) Tennis

Walter Borchert (31.1.1969) Sportschießen

Stefan Grafweg (28.2.1969) Fußball-Ausgleichssport

Fritz Mann (3.4.1969) Fußball-Ausgleichssport

Wolf-Rüdiger Kotysch (28.5.1969) Fußball-Ausgleichssport

Friedhelm Voswinkel (2.7.1969) Erwachsenensport

Paul Kulbe (5.7.1969) Fußball-Ausgleichssport

Siegfried Vietze (5.7.1969) Fußball-Ausgleichssport

Winfried Eierhoff (18.7.1969) Tischtennis

Karl-Heinz Sopp (20.8.1969 Gewichtheben

Friedhelm Lehmanski (29.8.1969) Fußball-Ausgleichssport

Manfred Schulte (24.9.1969) Tennis

Brigitte Komotzki (2.10.1969) Tennis

Klaus Fahsel (1.1.1970) Tennis

Renate Maurer (27.2.1970) Erwachsenensport

Renate Gehrke (23.3.1970) Erwachsenensport

Hiltrud Rohe (27.3.1970) Tennis

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YpsilonSport 04/10

25 Jahre Vereinsmitglied:

Dr. Berthold Bödeker (11.7.1983) Fußball-Ausgleichssport

Inge Firmenich (1.9.1983) Erwachsenensport

Dr. Rita-R. Hesslenberg (19.9.1983) Sportschießen

Sabine Stubbe (29.9.1983) Erwachsenensport

Thomas Stalph (5.10.1983) Fußball-Ausgleichssport

Karl-Heinz Krüger (12.10.1983) Fußball-Ausgleichssport

Petra Eidmann (1.11.1983) Erwachsenensport

Rosemarie Hinderer (1.11.1983) Sportschießen

Iris vom Lehn (7.12.1983) Erwachsenensport

Hans-Georg Burger (1.1.1984) Sporttauchen

Dietmar Thielitz (1.1.1984) Sporttauchen

Doris Blume (16.1.1984) Erwachsenensport

Peter Jansen (1.2.1984) Fußball

Achim Meyer (5.2.1984) Fußball

Michaela Bader (9.4.1984) Erwachsenensport

Michael Garbe (1.1.1985) Sporttauchen

Armin Lippenlauts (1.1.1985) Fußball-Ausgleichssport

Sabine Wälter (1.1.1985) Sporttauchen

Stefan Brantin (1.1.1985) Sporttauchen

Erika Sträter (6.3.1985) Erwachsenensport

Klaus Dieter Gold (1.5.1984) Fußball

Frank Schmidt (1.5.1984) Fußball-Ausgleichssport

Andre Lömker (7.5.1984) Fußball-Ausgleichssport

Rudolf Pittruff (1.7.1984) Sporttauchen

Elisabeth Müller (5.7.1984) Tennis

Paul Adrian (24.7.1984) Tischtennis

Ralf Jeske (26.7.1984) Fußball-Ausgleichssport

Rüdiger Neumann (2.8.1984) Sportschießen

Reinhard Wiesner (6.8.1984) Volleyball

Klaus Jeske (15.8.1984) Fußball-Ausgleichssport

Dr. Wolfgang Koebernick (1.9.1984) Fußball-Ausgleichssport

Friedrich Hille (3.9.1984) Erwachsenensport

Hildegard Thiemann (27.9.1984) Erwachsenensport

Achim Meyer (5.2.1984) Fußball

Michaela Bader (9.4.1984) Erwachsenensport

Silberne Ehrennadel

Klaus Nosbüsch

(4. von links)

und Hans Theus

(6. von links)

vom Ältestenrat

überreichten

die Silberne

Ehrennadel an:

(von links) Uli

Morsbach, Fritz

Boschen, Petra

Laforme, Reinhard Trzaska, Renate Wiesen, Walter Kroh und Udo Lührmann.


Auf die Vorbereitung kommt es an

Viele helfende

Hände sorgen für

reibungslosen

Ablauf

Keine 90 Minuten dauerte die

Ordentliche Mitgliederversammlung

(OMV) 2010 des

SV Bayer Wuppertal. Das steht

in keinem Verhältnis zur Vorbereitungszeit.

Das wichtigste

Vereinsgremium wirft bereits

Monate zuvor seine Schatten

voraus.

Die Planungen beginnen

mit der Terminfi ndung. Laut

Satzung hat die Mitgliederversammlung

in den ersten drei

Monaten des Jahres stattzufi nden.

„Da sich unser Vorstand

berufl ich oft außerhalb von

Wuppertal befi ndet, gilt es,

einen Termin zu fi nden, den

alle wahrnehmen können“,

beschreibt Geschäftsführerin

Claudia Hastrich. Ist der erst

einmal gefunden, tritt eine

Pause bei den Vorbereitungen

ein. Eine trügerische Ruhe,

denn spätestens zwei Monate

vor der Versammlung heißt es,

die Mitglieder über den Termin

zu informieren. Dies geschieht

durch eine Ankündigung in

der Vereinszeitung, im Internet

und ganz wichtig mittels einer

Anzeige in der Westdeutschen

Zeitung. „Der Super-GAU ist

eine nicht fristgerechte Einladung.

Denn dann wäre eine

Mitgliederversammlung ungültig“,

weiß die Geschäftsführerin.

Dies hat es beim SV Bayer

zum Glück noch nie gegeben.

Alles ist parat: die Ordentliche Mitgliderversammlung kann starten.

Mit der Einladung steht auch

die Tagesordnung. „Grundsätzlich

ist der Versammlungsablauf,

sprich die Tagesordnung,

vorgegeben. Allerdings können

Anträge bis zwei Wochen vorher

noch schriftlich eingereicht

werden“, erklärt die 47-Jährige.

Fristgerechte Einladung

Mit der fristgerechten Einladung

beginnt so langsam die

heiße Phase. Inhalte der einzelnen

Tagesordnungspunkte

werden im geschäftsführenden

Vorstand besprochen. Aus vielen

Folien und Diagrammen

gilt es, die interessantesten und

aussagekräftigsten zu fi ltern.

„Die Mitgliederentwicklung

gehört in jedem Fall genauso

hierzu wie wirtschaftliche

Details“, hat Claudia Hastrich

reichlich Erfahrung in Sachen

OMV. Es ist bereits ihre zehnte.

Waren bislang in erster Linie

Geschäftsführung und der

geschäftsführende Vorstand

in die Planungen involviert,

wird nun auch der Ältestenrat

aktiv. Es heißt, die Ehrungen

zu koordinieren. Die langjährigen

Mitglieder werden mit

Jubiläumsnadeln für ihre 25-,

40- oder 50-jährige Treue zum

Verein ausgezeichnet. Schwieriger

fällt die Auswahl bei den

Ehrennadeln. „Wir diskutieren

im Ältestenrat, wer für besondere

Verdienste geehrt werden

soll“, erklärt der Vorsitzende

des Ältestenrats, Karl Nöthen.

Doch das Team um den Bayer-

Rentner in der Besetzung Helga

Mennecken, Klaus Nosbüsch

und Hans Theus ist sich schnell

einig, dass neun Bayeraner

mit der Silbernen Ehrennadeln

gewürdigt werden.

Kassenprüfer gefordert

Ebenfalls vor der OMV werden

die Kassenprüfer aktiv.

Dirk Jaschinsky und Dr. Klaus

Ditgens nehmen sich Zeit, um

die wichtigsten Belege und

Unterlagen zu prüfen. Ohne

Beanstandung!

Zudem steht eine wichtige

Wahl im Vorfeld an: Jugendwart

und Jugendrat müssen

sich neu konstituieren.

Am großen Tag ist vor allem

Muskelkraft gefragt. Viele helfende

Händen bestuhlen die

Halle 2 im ZBG. Die Bühnenelemente,

auf denen später

der Vorstand sitzt, werden

aufgestellt, und die Technik

erhält ihren Platz. Dekoration

darf nicht fehlen. Nebenan in

Halle 1 fi ndet im Anschluss an

die Versammlung ein kleiner

Imbiss statt. Also werden Stehtische

aus der Bayerhalle ins

ZBG geschleppt. Eine schweißtreibende

Angelegenheit, doch

mehr als pünktlich um 17 Uhr,

also eine Stunde vor Beginn, ist

alles parat.

Zum Abschluss das Protokoll

Fast überfl üssig zu erwähnen,

dass die Hallen direkt mit

Beendigung der Veranstaltung

wieder in ihren Ursprungszustand

versetzt werden müssen,

denn am nächsten Morgen

warten die Sportkurse.

Fehlt noch eins: das Protokoll

der Versammlung. „Das ist

zum Schluss meine Aufgabe

bis zur Unterschrift ... Vorstand

und Ältestenrat“, kann Claudia

Hastrich nach ihrer zehnten

reibungslos verlaufenden OMV

durchschnaufen.

Jetzt ist wieder Ruhe – für fast

zwei Jahre.

YpsilonSport 04/10

7


Im Interview: Josef Schöneseiffen

„Unser Verein

verbreitet einfach

Lebenslust!“

Seit vier Jahren leitet Josef

Schöneseiffen als 1. Vorsitzender

des SV Bayer Wuppertal

gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen

die Geschicke

des größten Vereins im bergischen

Raum. YpsilonSport

sprach mit dem 56-Jährigen.

YpsilonSport: Seit vier Jahren

sind Sie mittlerweile 1. Vorsitzender

des SV Bayer Wuppertal.

Beschreiben Sie doch mal

Ihre Tätigkeit.

Josef Schöneseiffen: Im Prinzip

geht es darum, gemeinsam

mit meinen Kollegen, dem

erweiterten Vorstand und den

hauptamtlichen Mitarbeitern

die Richtung für die Weiterentwicklung

des Vereins zu erarbeiten

und dann umzusetzen.

Inhaltlich bedeutet dies zum

Beispiel Budgetplanung, Personalentscheidungen

im hauptamtlichen

Bereich, Aufbau

neuer Abteilungen und Ausweitung

des Sportangebots.

YpsilonSport: Zuvor waren

Sie ja bereits vier Jahre als

Schatzmeister im Vorstand des

SV Bayer tätig. Gibt es da Unterschiede

im jeweiligen Aufgabenbereich?

Josef Schöneseiffen: Eigentlich

sind das nur Nuancen. Jeder

hat ja immer zwei Hüte auf.

Der 1. und 2. Vorsitzende konzentrieren

sich auf die Dinge,

8

YpsilonSport 04/10

Preisverleihung beim Stern des Sports

in Berlin: Josef Schöneseiffen freut

sich über die Glückwünsche der

Bundeskanzlerin.

die den Verein weiterbringen,

und der Schatzmeister schaut

aufs Geld und bremst mitunter

die Ideen und Planungen.

Es ist ein gesundes Spannungsfeld,

das am Ende zu sinnvollen

Kompromissen führt.

YpsilonSport: An welches

Ereignis während Ihrer Vorstandstätigkeit

erinnern Sie sich

besonders gerne?

Josef Schöneseiffen: Das Beste

war für mich persönlich die

Teilnahme an der Endrunde

beim Wettbewerb „Sterne des

Sports“. Was mich auf eine

andere Art und Weise sehr beeindruckt

hat, war mein erster

Besuch bei den Deutschen

Kurzbahnmeisterschaften im

Schwimmen. Die Atmosphäre

in der Halle, die Leistungen

der Athleten, ihre unterschiedlichen

Stile im Wasser - das hat

mich fasziniert.

YpsilonSport: Was motiviert

Sie, sich ehrenamtlich zu engagieren?

Josef Schöneseiffen: Das sind

zwei Dinge. Ich verdanke der

Gesellschaft viel, also möchte

ich auch etwas davon zurückgeben.

Der andere Punkt sind

die Gestaltungsmöglichkeiten,

die man als Ehrenamtler besitzt.

Die sind ja gerade beim

SV Bayer enorm groß. Der

Zusammenhalt innerhalb eines

Vereins, das Vereinsleben, das

fi nde ich einfach interessant

und spannend.

YpsilonSport: Charakterisieren

Sie doch einmal den SV Bayer.

Was macht unseren Verein in

Ihren Augen aus?

Josef Schöneseiffen: Wir verfügen

über ein vielfältiges

Sportangebot, eine außergewöhnliche

Sportanlage, tolle

Übungsleiter und eine hervorragende

Geschäftsführung.

Uns ist es gelungen, näher an

Wuppertal und die Wuppertaler

heranzurücken.

YpsilonSport: Welche Attribute

treffen auf den SV Bayer besonders

gut zu?

Josef Schöneseiffen: Vielseitig.

Generationsübergreifend.

Wenn man morgens früh auf

die Anlage kommt und sieht,

wie überall in den Hallen geturnt

und getobt wird und dazu

das Kindergeschrei hört, dann

ist das eine besondere Stimmung.

Das verbreitet schlichtweg

eine Art von Lebenslust.

YpsilonSport: Jetzt haben wir

schon viel über den SV Bayer

und Ihre Tätigkeiten gehört,

aber wie sieht es denn mit Ihrem

eigenen Sporttreiben aus?

Welche Rolle spielt Sport und

Bewegung in Ihrem Leben?

Josef Schöneseiffen: Ich muss

mich bewegen, sonst fühle

ich mich unwohl. Körperlich

verausgaben. Das gelingt mir

durch Fahrradfahren. Seltener

beim Tennis, da ist dann eher

Bewegung die Vorgabe.

YpsilonSport: Gibt es denn neben

Tennis und Fahrradfahren

noch andere Sportarten, die Sie

betreiben?

Josef Schöneseiffen: Ja, ich

fahre gerne Kajak. Vor allem in

Berlin mit den vielen Gewässern.

Lange Zeit über Wasser

zu paddeln, eine richtig große

Tour zu machen, empfi nde ich

richtig entspannend.


YpsilonSport: Haben Sie ein

sportliches Vorbild?

Josef Schöneseiffen: Nein.

Früher habe ich mal Tischtennis

gespielt, und da hat mich Eberhard

Schöler beeindruckt. Mit

seiner Abwehrkunst ist er immerhin

Vizeweltmeister geworden.

Mit den modernen Schlägern

ist Tischtennis verdammt

schnell geworden. Heute gibt

es keine reinen Abwehrspieler

mehr. Eigentlich schade.

YpsilonSport: Als Sportinterssierter

gibt es vielleicht auch

Dinge oder Regeln, die Sie

stören. Sie haben nun die Möglichkeit,

irgendetwas in einer

beliebigen Sportart zu ändern.

Was würden sie tun?

Josef Schöneseiffen: Damit

würde ich allerdings dann eine

Sportart torpedieren. Nichtsdestotrotz

würde ich die Kopftreffer

beim Boxen abschaffen.

YpisilonSport: Mit welchem

Prominenten oder Star aus

Politik, Sport und Show würden

Sie gerne mal für einen Tag

tauschen?

Josef Schöneseiffen: Mich

würde es reizen, einmal zu

erleben, wie es ist, zu schauspielern,

in andere Charaktere

hineinzuschlüpfen. Als prominente

Person käme mir Bruno

Ganz in den Sinn. Ob ein Tag

da allerdings ausreichen würde,

weiß ich nicht. Aber wenn

das schauspielerische Können

mitkäme, wären 24 Stunden

okay.

YpsilonSport: Wir bleiben mal

bei Promis, die ja bekanntlich

gerne Bücher schreiben. Sie

schreiben jetzt auch ein Buch.

Wir lautet der Titel?

Josef Schöneseiffen: Hinhaltende

Kämpfe bei Budgetgesprächen

- Warum bricht die

Welt zusammen, wenn mein

Budget um fünf Prozent gekürzt

wird.

YpsilonSport: Ganz anderes

Thema. Familie. Gemeinsam

mit Ihrer Frau haben Sie drei

Töchter. Vervollständigen Sie

bitte diesen Satz: In einem

Haushalt mit vier Frauen zu

leben, ist...

Josef Schöneseiffen: ... sehr,

sehr schön.

Steckbrief:

Name: Josef Schöneseiffen

verheiratet, drei Töchter

Alter: 56

Geburtsort: Bonn

Beruf: Chemiker

Hobbys: Fahrradfahren, Tennis,

Reisen, Filme

YpsilonSport: Sie sind in Bonn

aufgewachsen, habe Ihre

Wurzeln also im Rheinland.

Fühlen Sie sich in Wuppertal

heimisch?

Josef Schöneseiffen: Defi nitiv.

YpsilonSport: Warum?

Josef Schöneseiffen: Das Bergische

Land ist einfach unverschämt

schön. Die Landschaft

mit Hügeln, Seen und Flüssen,

das gefällt mir unheimlich gut.

Was mich an Wuppertal selbst

beeindruckt, sind die zahlreichen

Initiativen, der große

Bürgersinn. Ob Wuppertaler

Tafel, der Feuerlöscherförderverein

der Alten Feuerwache

oder die Wuppertal Bewegung

- die Bürger engagieren sich

für ihre Stadt. Was den Sport

betrifft, rechne ich es der Stadt

Wuppertal sehr hoch an, dass

sie ihre Sportstätten den Vereinen

weiterhin unentgeltlich zur

Verfügung stellt.

YpsilonSport: Liebe geht ja

bekanntlich auch durch den

Magen. Was bevorzugen Sie:

Bergische Kaffeetafel oder

Rheinischen Sauerbraten?

Josef Schöneseiffen: Rheinischen

Sauerbraten, aber er

muss gut gemacht sein. Bei

meinem Premieren-Sauerbraten

musste ich noch meine Mutter

anrufen, um die letzten Details

zu klären.

YpsilonSport: Rhein oder Wupper?

Josef Schöneseiffen: Klares Votum

für den Rhein. Der Rhein

besitzt etwas Majestätisches.

Mein Schulweg führte mich 15

Kilometer am Rhein entlang.

Das prägt. Er hat einen ganz

charakteristischen Geruch.

Einen richtigen Flussgeruch.

YpsilonSport: Wagen Sie zum

Schluss noch einen Blick in

die Zukunft. Wo sehen Sie sich

ganz persönlich, aber auch den

SV Bayer Wuppertal in zehn

Jahren?

Josef Schöneseiffen: Da werde

ich eine Menge Zeit haben und

in der Gegend herumreisen,

mir gemeinsam mit meiner

Frau vieles anschauen, fremde

Länder entdecken. Dem SV

Bayer könnte ich dann noch

über den Ältestenrat, auf jeden

Fall aber als aktiver Sportler

verbunden sein.

Was den SV Bayer betrifft,

bin ich davon überzeugt, dass

unser Verein auch in zehn Jahren

der Breitensportanbieter

in Wuppertal sein wird. Ich

glaube zudem, dass wir die

derzeitige Angebotsvielfalt

beibehalten werden. Eine Herausforderung

besteht darin,

unser aktives Vereinsleben und

das Zusammengehörigkeitsgefühl

zwischen den Abteilungen

intensiv zu fördern, damit sich

die Mitglieder weiterhin beim

SV Bayer Wuppertal wohl fühlen.

YpsilonSport 04/10

9


Stadtmeisterehrung: Die SV Bayer-

Sportler sind spitze!

Unterschiedliche

Konzepte führen

zum Erfolg

Schwimmen, Tennis, Volleyball,

Gewichtheben, Sportschießen

und Taekwondo. Wenn die

Stadt Wuppertal ihre Sportmeister

und Jugendsportmeister

für das Jahr 2009 ehrt, ist

der SV Bayer Wuppertal gleich

mit einem halben Dutzend

Sportarten vertreten. Und

ein Blick in den Verein verrät:

das ist ein Drittel aller Abteilungen,

die es mit ihrem Nachwuchs,

Senioren und Masters

in die nationale und sogar

internationale Spitze gebracht

haben.

Sportliche Vielfalt ist ein Markenzeichen

des SV Bayer Wuppertal.

Doch diese Vielfalt zeigt

sich längst nicht mehr nur in

der Breite. Zweifelsfrei ist dies

keine zufällige Momentaufnahme

sondern eine Entwicklung.

Eine konsequente Nachwuchsförderung

mit einer breit angelegten

motorischen Grundlagenausbildung

trägt genauso

Früchte wie die Bindung von

ehemaligen Top-Sportlern an

den Verein. Hochmotivierte

und qualifi zierte Trainer bzw.

Übungsleiter, gepaart mit guten

Trainingsbedingungen, sorgen

für ein Übriges.

10

YpsilonSport 04/10

Oberbürgermeister Peter Jung (1. von links) gratuliert den erfolgreichen Nachwuchsschwimmern des SV Bayer Wuppertal: (von

rechts) Nicole Stäblein, Pia Hartwig, Lukas Nattmann, Christian vom Lehn, Jakub Smok und Daniel Trosin.

Schwimmen ist Spitzensport

Dabei verfolgen die Abteilungen

unterschiedliche Konzepte.

Spitzensport steht traditionell

im Fokus der Schwimmer.

Eine gezielte Förderung des

Nachwuchses mit einem klar

defi nierten Leistungsgedanken.

Ein Konzept, das seit Jahren

aufgeht. Die Schwimmer sind

sowohl bei der Jugend als auch

im Erwachsenenbereich Dauergäste

bei den Ehrungen der

Stadt Wuppertal.

Taekwondo: Vom Breitensport

in die Spitze

Anders stellt sich die Situation

bei den Kampfsportlern aus

der Taekwondo-Abteilung

dar. „Wir verstehen uns als

Breitensportabteilung“, betont

Abteilungsleiter Thomas

Lettner. Und das für die ganze

Familie. Parallel hierzu hat sich

im Nachwuchsbereich ein sehr

ambitioniertes Team entwickelt,

das sich beinahe leise, still und

heimlich in die nationale Spitze

vorgekämpft hat. Regelmäßig

bringen die jungen Schattenkämpfer

nun Medaillen von

Deutschen Meisterschaften mit.

Erfahrene Schützen glänzen

Genau dorthin würden die

Schützen mit ihrem Nachwuchs

gerne kommen. Die

Teilnahme an nationalen Titelkämpfen

ist für den einen

oder anderen Youngster sogar

möglich. „Um aber aufs Treppchen

zu kommen, müssten

sich die Bedingungen bei uns

ändern. Das betrifft sowohl den

rein sportlichen Bereich mit

erhöhter Trainingsintensität und

-qualität als auch das Umfeld

der jungen Schützen“, weiß

Jugendleiterin Uschi Kroh.

So bleibt es vorerst noch den

älteren, erfahrenen Schützen

vorbehalten, mit Medaillen und

Titeln zu glänzen. „Letztlich

betreiben wir einen ambitionierten

Breitensport“, fasst die

53-Jährige zusammen.

Volleyball-Nachwuchs im

Kommen

Das Aushängeschild Volleyball-Bundesliga

gibt es seit

zwei Jahren nicht mehr beim

SV Bayer. Dafür hat sich der

Nachwuchs immer besser in

Szene gesetzt. Die männlichen


Jugendmannschaften qualifi

zieren sich durch die Bank

weg für die Westdeutschen

Meisterschaften und landen

dort meistens auf einem der

vorderen Plätze. Der Sprung zu

den Deutschen Meisterschaften

wäre das I-Tüpfelchen. „Mit

unserem Konzept, fast ausschließlich

mit Spielern aus der

eigenen Jugend anzutreten, ist

die Qualifi kation für eine DM

ein schwieriges Unterfangen.

Aber wir arbeiten daran“, hofft

Volleyball-Koordinator Kai

Müller weiter auf den großen

Coup. Dass die Abteilung dennoch

bei der Stadtmeisterehrung

vertreten war, ist Marco

Sudy zu verdanken. Der gehörlose

Volleyballer, der für den

SV Bayer in der Regionalliga-

Mannschaft schmettert, belegte

mit der Nationalmannschaft

der Gehörlosen bei den Deaflympic

Games (Olympische

Sommerspiele der Gehörlosen)

in Taipeh den dritten Rang.

Erfolgreicher Einzelkämpfer

Einen erfolgreichen Einzelkämpfer

hat auch die Tennis-

Abteilung zu bieten. Mathias

Huning wurde an der Seite von

Tassilo Haun Weltmeister im

Doppel bei den Herren 35.

Hebt sich Jahr für Jahr zu den Stadtmeisterehrungen: Schachawan Khoschnau.

Die Ehrungen im Überblick:

Schwimmen: Sarah Poewe

(Weltmeisterschaft 8. Platz

100 m Brust und Bronze

mit der Lagenstaffel), Christian

vom Lehn (Deutsche

Meisterschaft 3. Platz 200 m

Brust),

Volleyball: Marko Sudy

(Bronze mit der Gehörlosen

Nationalmannschaft bei den

Deafl ympics)

Tennis: Mathias Huning

(Weltmeisterschaft Gold im

Doppel Herren 35)

Sportschießen: Waldemar

Flek (Deutsche Meisterschaft

Gold Fallscheibe Revolver)

Gewichtheben: Schachawan

Khoschnau (EM-Gold im

Zweikampf Masters)

Jugend:

Schwimmen: Lukas Nattmann

(Deutsche Jahrgangsmeisterschaft

Silber 50 m

Rücken und Bronze 200 m

Schmetterling), Jakub Smok

(Deutsche Jahrgangsmeisterschaft

Silber 800 und 1500

m Freistil), Nicole Stäblein

Starke Oldies

Traditionell sind auch die SV

Bayer-Gewichtheber ganz

schön stark. Für Medaillen

bei Deutschen, Europa- und

Weltmeisterschaften sorgen die

Masters. Allen voran Schachwan

Khoschnau, der, wo

immer er antritt, für gewöhnlich

auch auf dem Treppchen

landet. Erfolge mit Vorbildcharakter,

denn im vergangenen

Jahr traten zum ersten Mal seit

langem wieder zwei Jugendliche

des SV Bayer bei den

Deutschen Nachwuchs-Titelkämpfen

an.

Im März 2011 werden die

(Jugend)-Sportmeister für das

laufende Jahr gekürt. Nicht auszuschließen,

dass dann die ein

oder andere SV Bayer-Sportart

mehr dabei ist.

(Deutsche Jahrgangsmeisterschaft

Silber 200 m Rücken

und Bronze 400 m Lagen),

Daniel Trosin (Deutsche

Jahrgangsmeisterschaft Gold

400, 800 und 1500 m Freistil),

Pia Hartwig (Deutsche

Jahrgangsmeisterschaft Freiwasser

Bronze 5 km), Christian

vom Lehn (JEM-Gold

200 m Brust).

Taekwondo: Laura Gallegos-

Fernandez (Internationale

Deutsche Meisterschaften

Silber im Teamwettbewerb).

YpsilonSport 04/10

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Team der Stunde: 2. Herrenmannschaft

der Volleyballer

Aufstiege in Serie:

Von der

Bezirksklasse in

die Verbandsliga

YpsilonSport stellt in der

neuen Rubrik „Team bzw.

Sportler/in der Stunde“ Mannschaften

bzw. Sportler vor, die

etwas ganz Besonderes geleistet

haben.

Genau das trifft auf die 2. Volleyball-Herrenmannschaft

des

SV Bayer zu. Während der vergangenen

drei Jahren standen

sie 46 Mal auf dem Spielfeld

und verließen selbiges 41 Mal

als Sieger. Eine beeindruckende

Bilanz, die ganz nebenbei

zum Kunststück führte, drei

Mal in Folge aufzusteigen.

Die 2. Herrenmannschaft ist

eine eingeschworene Gemeinschaft.

Kein Wunder, mag man

denken, denn Erfolg schweißt

bekanntlich zusammen. Dass

die jungen Männer seit drei

Jahren von Sieg zu Sieg eilen,

spielt vermutlich auch eine

Rolle, viel wichtiger ist aber,

die meisten haben gemeinsam

in ganz jungen Jahren beim

SV Bayer das Volleyballspielen

gelernt. „Einer unserer Trümpfe

ist der gute Zusammenhalt im

Team“, betont Zuspieler Felix

Brauweiler.

Das Mannschaftsgefüge stimmt

Teamkollege Jonas Hessling

kann dem nur beipfl ichten:

„Bei uns stimmt einfach das

12

YpsilonSport 04/10

Mannschaftsgefüge.“

Lob haben die erfolgreichen

Volleyballer auch für ihren Trainer

parat. „Ich glaube, wir haben

den besten Trainer, den wir

bekommen konnten“, schätzt

Jonas die Zusammenarbeit mit

Coach Fabian Stuhlmann.

Der angehende Lehrer ist zwar

gerade einmal 26 Jahre alt,

betreut allerdings schon seit

einem Jahrzehnt diverse Teams.

Vor drei Jahren übernahm er

seine jetzigen Schützlinge.

„Wir hatten damals das feste

Ziel, gemeinsam nach vorne

zu kommen. Das Potenzial sah

man sofort“, so der Trainer-B-

Lizenz-Inhaber. Und es wurde

gefördert. „Für den ein oder

anderen wird es noch höher

gehen.“

Blockarbeit: Paul Drecker (links) und

Jonas Hessling.

Die richtige Einstellung

Eine Entwicklung, die der Regionalliga-Spieler

auch der guten

Einstellung seiner Schützlinge

zuschreibt. „Sie haben Spaß

am Volleyball und sind alle bei

Das Aufsteiger-Team aus der Saison 2007/08: (oben von links) Paul Drecker, Martin

Morgenstern, Tim Röder, Mats Mücke (nicht mehr SV Bayer), Hendrik Wegerhoff

(mittlerweile Herren III), Dominik Sikorski (1. Bundesliga in Moers), Trainer Julian

Stuhlmann. (Unten von links) Felix Brauweiler, Julian Salz (mittlerweile Herren III),

Jonas Hessling, Konstantin Wichelhaus, Frederik Scheller.

der Stange geblieben, wollen

alle lernen und sind hoch motiviert.

Es macht einfach Spaß,

diese Mannschaft zu trainieren.“

Die Stärken des Serien-Aufsteigers

haben sich dabei in den

vergangenen Jahren verändert.

Waren sie in den ersten beiden

Jahren ihren Gegnern vor allem

technisch und athletisch überlegen,

kam in der vergangenen

Spielzeit eine Konstanz hinzu.

„Wir haben fast nie mehr zugelassen

als nötig.“

Was die Zukunft der Mannschaft

betrifft, gibt es noch

einige Fragezeichen, ob alle

Spieler bleiben oder eventuell

auf Grund von Studienplätzen

in eine andere Stadt umziehen

müssen. Klar ist aber, die

Lust zu siegen ist den jungen

Männern mit Trainer Fabian

Stuhlmann noch nicht vergangen.

Noch lange nicht, wie sie

betonen. Sie haben noch einiges

vor. Zum Beispiel weiter

aufzusteigen. Vielleicht sogar in

der neuen Saison – zuzutrauen

wäre es ihnen.

Der Kader: Jonas Hessling

(1990), Tim Röder (1991),

Konstantin Wichelhaus (1990),

Andreas Tins (1993), Christian

Hardt (1987), Florian Mönikes

(1993), Mirko Küpper (1985),

Frederik Scheller (1991), Paul

Drecker (1992), Felix Brauweiler

(1993), Stefan Knist (1989).


Vorgestellt: Übungsleiter

der Abteilung Rehasport & mehr

Uwe Kreis ist der

Hahn im Korb

Die jüngste Abteilung des SV

Bayer Wuppertal verfügt über

jede Menge Frauenpower.

Gleich neun Übungsleiterinnen

und eine Diplom-Sportwissenschaftlerin

leiten 30

Stunden „Rehasport & mehr“

pro Woche. Doch es gibt auch

einen Hahn im Korb. YpsilonSport

stellt das Team vor.

Christel Scheffer

Geburtstag: 20.12.1958

Lizenz: Diplom

Sportlehrerin,

Übungsleiterin B

„Innere Organe“

Hobbys: Garten, Sport,

Freunde

Motto: Heute ist der

beste Tag

Annette Weinfurtner

Geburtstag: 26.07.1960

Lizenz: Übungsleiterin

B „Innere Organe“

Hobbys: Singen, Klavier,

Wandern, Klettern,

Freunde treffen

Motto: Immer positiv

denken!

Anja Wuchsa

Geburtstag: 23.09.1965

Lizenz: Übungsleiterin B

„Innere Organe“

Hobbys: Skifahren,

Fahrradfahren, Freunde

treffen

Motto: Alles geht!

Heike Koch

Geburtstag: 17.06.1964

Lizenz: Übungsleiterin

„Sport in Herzgruppen“

Hobbys: Basketball,

Laufen

Motto: Alles wird gut

- mit Sport sowieso!

Maja Engler

Geburtstag: 16.03.1966

Lizenz: Übungsleiterin

C „Stütz- und

Bewegungsapparat“

Hobbys: Sport, Lesen,

Familie, Wise Guys, die

Sonne genießen

Motto: Das Glas ist

nicht halbleer, sondern

halbvoll!

Helena Ermert

Geburtstag: 13.11.1980

Lizenz: Diplom

Sportwissenschaftlerin

Hobbys: Sport

(Schwimmen, Wandern

Tanzen), Musik (Singen)

Motto: Et is wie et is!

Et kütt wie et kütt!

Et hät noch immer

jodjegange!

Dagmar Seeling

Geburtstag: 27.09.1966

Lizenz: Übungsleiterin

C „Innere Organe“

Hobbys: Lesen, Tanzen,

Garten, Sauna

Brigitte Steigerwald

Geburtstag: 18.11.1966

Lizenz: Übungsleiterin C

„Sport in Herzgruppen“

Hobbys: Sport, Reisen,

Lesen

Motto: Gesund und fi t

bleiben!

Antje Beckmann

Geburtstag: 1961

Lizenz: Übungsleiterin

B „Innere Organe“

Hobbys: Lesen,

Schwimmen

Motto: Der kürzeste

Weg zu einem

Menschen ist ein

Lächeln.

Uwe Kreis

Anke Spieker

Geburtstag: 19.04.1955

Lizenz: Übungsleiter B

„Innere Organe“

Hobbys: Bergsteigen,

Motorradfahren, Laufen,

Gitarre spielen

Geburtstag: 22.11.1958

Lizenz: Übungsleiterin

B „Innere Medizin“

Hobbys: Segeln, Reisen,

Musik

Motto: Jeden schönen

Moment genießen.

Das gibt Kraft für die

Herausforderungen.

YpsilonSport 04/10

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Porträt: Ehrenamt im Doppelpack

Starker Einsatz

Viele Ehrenamtler beim SV Bayer

sind nicht nur für unseren

Verein tätig, sondern üben

gleichzeitig ein Amt oder eine

Funktion in ihrem sportartspezifi

schen Verband aus. Teil drei

der Serie beschäftigt sich mit

einem starken Einsatz – und

das gleich im doppelten Sinn

der Bedeutung.

Wenn starke Männer gefragt

sind, hat der SV Bayer Wuppertal

einiges zu bieten, denn

die Gewichtheber sind schon

lange fester Bestandteil des

Vereinsleben. Seit 27 Jahren

wuchtet auch Fritz Boschen

die Hantelstangen in die Höhe.

Was während seines Studiums

als Ausgleich für fehlende körperliche

Arbeit geplant war, hat

sich längst ein wenig verselbstständigt.

Der 58-Jährige ist Abteilungsleiter,

Trainer, Präsident

des Landesverbandes der Gewichtheber

und Kampfrichter.

Fast überfl üssig zu erwähnen,

dass bei dieser „Ämterhäufung“

das eigene Sporttreiben

manchmal ein bisschen zu

kurz kommt.

„Einmal die Woche versuche

ich zu trainieren“, sagt der

gebürtige Kölner, der eher aus

der Not heraus zum Kraftsport

gekommen ist. „Ich bin ein absoluter

Analphabet, was Ballsportarten

anbetrifft“, gibt Fritz

Boschen unumwunden zu.

14

YpsilonSport 04/10

Das ABC des Gewichthebens

hat er längst intus, ohne dabei

die ganz großen Gewichte

gestemmt zu haben. „Für mich

zählt im Gewichtheben gerade

der gesundheitliche Aspekt“,

erklärt der promovierte Ingenieur,

„ein vernünftiges angeleitetes

Gewichthebertraining

fördert eine richtige Körperhaltung.

Außerdem lernt man,

Lasten im Alltag Rücken schonend

zu heben.“

Fritz Boschen stemmt neben Gewichten

auch so einige Ehrenämter.

Seit 1996 Abteilungsleiter

Mit diesem Wissen kämpft der

58-Jährige gegen das negative

Image des Gewichthebens.

„Unbestritten ist Hochleistungssport

natürlich auch im

Kraftsport nicht gesund. Aber

das gilt wohl für alle Sportarten.“

Klar ist auch, dass der SV Bayer

Wuppertal noch bis Anfang der

90er eine Gewichtheberhochburg

war.

Doch das hatte sich 1996, als

Fritz Boschen die Abteilungsleitung

übernahm, bereits

geändert. „Es gab kein Bundesliga-Team

mehr, und die Abteilung

kämpfte ums Überleben“,

erinnert er sich. Seine Entscheidung,

ehrenamtlich aktiv

zu werden, war nicht geplant.

„Mangels Alternativen im Kandidatenkreis

für den Posten

habe ich ja gesagt.“ Und sich

sofort dafür stark gemacht, dass

die Gewichtheber auch in der

1998 eingeweihten Bayerhalle

ein Zuhause fi nden.

Die Zukunft des Gewichthebens

beim SV Bayer war vorerst

gesichert, Fritz Boschens

Zukunft sollte sich Jahre später

noch mehr Richtung Funktionärswesen

entwickeln.

2006 übernahm er das Amt des

Verbandspräsidenten der Gewichtheber

in Nordrhein Westfalen.

„Auch in diese Position

habe ich mich nicht hinein-

gedrängt“, schmunzelt der

Hobbysegler. „Zuerst wollte

ich nicht, habe mich aber

dann überzeugen lassen.“

Das hindert ihn nicht daran,

die Arbeit seit vier Jahren mit

jeder Menge Elan anzugehen.

„Unsere Sportart hat Probleme.

Da gibt es viele Bereiche, wo

Handlungsbedarf besteht. Mir

persönlich liegt gerade die

Unterstützung der Jugendarbeit

am Herzen. Im Nachwuchs

liegt die Zukunft des Gewichthebens.“

Jugendarbeit? Da war doch

noch was. Richtig, Fritz Boschen

ist seit zwei Jahren und

auch für die nächsten zwei Jahre

Jugendwart beim SV Bayer.

Und das absolut freiwillig. „Bei

unserer letzten Versammlung

waren viele Jugendliche dabei,

die sich nun bei der Arbeit des

Jugendrates mit einbringen

wollen. Das war die Motivation

für mich, dieses Amt noch einmal

zu übernehmen“, freut er

sich über das Engagement des

Nachwuchses. „Ich bin davon

überzeugt, dass wir gemeinsam

für die gesamte SV Bayer-

Jugend jetzt etwas bewegen

können.“

Bleibt noch die Frage, wie

lange Fritz Boschen seine

„Ämterhäufung“ durchziehen

möchten. „Bis zur Rente!“,

lautet seine knappe Antwort.

Das dürften nicht nur die Gewichtheber

beim SV Bayer

mit Wohlwollen zur Kenntnis

nehmen.


Fußball

Herzlich

willkommen in

der Rutenbeck!

Endlich! Auf dem neuen Kunstrasenplatz

in der Rutenbeck

rollt das runde Leder. Doch

bevor der normale Trainingsbetrieb

Mitte März starten konnte,

musste nicht nur der letzte

Schnee abtauen. Der große

Abteilungs-Umzug von Aprath

nach Sonnborn stand an.

Bälle, Hütchen, Trikots, Leibchen

und und und. Da kam

ganz schön was zusammen,

was von Aprath hinunter in die

Rutenbeck transportiert werden

sollte.

Für zwei wesentliche Dinge

musste sogar ein 7,5 Tonnen

Tiefl ader der Stadt her. Nur

so konnten nämlich die 7,32

m großen Tore auf das neue

Spiel- und Trainingsgelände

gebracht werden. Zwei Tage

nahm die Aktion in Anspruch.

„Unsere Pokale stehen zwar

immer noch auf Aprath, aber

die Trainingsutensilien konnten

wir zum größten Teil bereits in

der Rutenbeck deponieren“,

weiß Jugendkoordinator Peter

Jansen. Zum größten Teil heißt,

dass nun in dem einen oder

anderen Keller oder Garage

zum Beispiel Reservetrikots

lagern.

Das Materiallager im Sportpark

befi ndet sich derzeit noch

provisorisch im Keller der Fetenfabrik.

„Das ist eine Übergangslösung.

Wir warten noch

auf die Garage direkt neben

Fußball-Lager auf Aprath (links), im Keller der Fetenfabrik sieht es nun so (rechts) aus.

dem Platz“, nimmt Peter Jansen

die Übergangsphase gelassen.

Zwar dauert es nun schon mal

ein paar Minuten länger, bis

Trainer und Betreuer die Utensilien

für eine Übungseinheit

zusammengesucht haben,

doch unter dem Strich sind alle

froh, den alten Tennenplatz

auf Aprath los zu sein. Dafür

nimmt man auch schon mal

kleinere Unannehmlichkeit in

Kauf.

„Der Umzug selbst hat gut

funktioniert. Auch dank der

tatkräftigen Unterstützung unserer

Hausmeister hier in der

Rutenbeck“, freut sich Jansen

über die gute Zusammenarbeit.

Die ersten Spieltage wurden

problemlos über die Bühne

gebracht.

„Die Fußballer nutzen, bis

die Umkleidekabinen in der

Fetenfabrik fertig gestellt sind,

zwei Umkleiden in der Bayerhalle“,

erklärt Geschäftführerin

Claudia Hastrich. Damit es in

dieser Zeit zu keinen Doppelbelegungen

kommt, werden

Belegungspläne erstellt und

verschickt.

Alles eine Frage der Organisation,

und die funktioniert hervorragend!

YpsilonSport 04/10

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Fitness aktiv: Der Weg zum Abi führt

über das aktiv

Gäste nutzen die

Mittagspause des

Fitness-Studios

Heute fällt die Mittagspause

im Fitness-Studio aus! Ungewöhnlich,

aber es hat seinen

guten Grund. Der Sportgrundkurs

der 13. Stufe des

Vohwinkeler Gymnasiums ist

zu Gast im aktiv. Für 20 junge

Erwachsene, die kurz vor

dem Abitur stehen, fi ndet der

Sportunterricht auf Cardio-

und Kraftgeräten, in der Dr.

Wolff-Rückenstraße und im

Kursraum statt.

Aktiv-Trainer Raphael Thomann

führt die Teenager in die Benutzung

der Geräte ein. „Bevor ihr

mit Gewichten trainiert, sucht

ihr euch jetzt bitte ein Cardiogerät

aus und macht euch

zehn Minuten warm“, lautet

die Anweisung des Fitness-Trainers.

Gemeinsam mit Lehrerin

Brigit Dollbaum überwacht er

das Aufwärmen.

Ein Trainer ist immer anwesend

Die 61-Jährige war bereits öfters

mit Schulklassen zu Gast

im aktiv und schätzt das besondere

Angebot: „Das ist die

optimale Möglichkeit für meine

Schüler, gerade im Kraftbereich

die Leistungsfähigkeit des eigenen

Körpers besser einzuschätzen.

Was mir hier beim SV

Bayer besonders gut gefällt, ist

16

YpsilonSport 04/10

die Anwesenheit eines Trainers,

der immer korrigiert und mit

Rat und Tat zur Seite steht.“

Genau das ist auch für die

beiden Studioleiter Jörg Pönnighaus

und Ralf Hartmann

wichtig.

„Auf der einen Seite möchten

wir den Jugendlichen mit auf

den Weg geben, wie man richtig

trainiert. Auf der anderen

Seite geht es auch um Gesundheitsförderung.

Die Jugendlichen

überhaupt wieder zum

Sport zu motivieren.“

Dabei ist klar, dass sie mit Abiturienten

eigentlich gar nicht

ihre Hauptzielgruppe ansprechen:

„Wir bieten Schulklassen

die Möglichkeit des Unterrichts

vor Ort an, weil wir denken,

dass das in Zeiten von Bewegungsmangel

vielleicht ein

Anreiz sein könnte, sich sportlich

zu betätigen. In welcher

Form auch immer. Dabei sind

wir uns im Klaren darüber, dass

kaum einer der Trainingsgäste

bei uns hängen bleibt.“

Für Alex (19 Jahre) wäre das

schon denkbar: „Vor drei Jahren

war ich schon mal in einem

Fitness-Studio, aber dann fehlte

mir die Zeit. Nach dem Abitur

nehme ich das vielleicht wieder

in Angriff“, war das Schultraining

genau die richtige

Motivation für den Handballer.

Meike (18 Jahre) ist da etwas

zurückhaltender: „Das Training

hier an den Geräten macht mir

Spaß, aber eigentlich fühle ich

mich fi t genug.“

Lehrerin Birgit

Dollbaum gibt

Tipps für das Aufwärmtraining.

Freihanteltraining als Highlight

Ein kleines Highlight hat Raphael

noch für eine kleine

Gruppe parat. Mit vier Jungs

geht er in die Freihantelecke.

„Die Freihanteln üben einen

großen Reiz aus. Das Training

ist allerdings wesentlich

anspruchsvoller als an den

Geräten“, weiß der 33-Jährige.

Dementsprechend intensiv

erklärt er den Schülern die

Bewegungsabläufe und weist

darauf hin, worauf sie achten

müssen.

Raphael Thomann (Mitte) zeigt den Schülern , was beim Freihanteltraining zu beachten

ist


Neu im Team

Till Limbrock

verstärkt die

Verwaltung

Der SV Bayer Wuppertal darf

ein neues Gesicht in seinen

Reihen begrüßen. Till Limbrock

verstärkt seit dem 1. März die

Verwaltung. Der 29-jährige

Diplom Sportökonom besetzt

die frei gewordene Stelle des

Sport- und Fitnesskaufmanns

beim SV Bayer. Erfahrung in

der Vereinsarbeit bringt der

gebürtige Münsterländer mit. Er

betreute bereits verschiedene

Projekte beim Freiburger Kreis

und im TV Jahn Rheine.

„Mir gefällt Vereinsarbeit. Es

war mein großer Wunsch, in

diesem Bereich zu arbeiten,

und der SV Bayer bietet mir

eine einmalige Chance, mich

weiter zu entwickeln“, freut

sich Till auf ein abwechslungsreiches

Tätigkeitsfeld in Wuppertal.

Dazu zählt unter anderem

die EDV-Betreuung in der

Geschäftsstelle. Das entsprechende

Know-how rund um

PCs und Netzwerke eignete

sich der Neu-Vohwinkeler

während einiger Semester Informatik-Studium

in Münster

an. Doch mehr als die Arbeit

mit und an Computern schätzt

Till Limbrock an seinem Arbeitsplatz in der SV Bayer-Geschäftsstelle.

der 29-Jährige den direkten

Kontakt zu Mitgliedern. Den

wird er in Zukunft als Ansprechpartner

an der Zentralen

Information im Zentrum für

Breiten- und Gesundheitssport

intensiv pfl egen können.

Vereinsleben steht im Übrigen

auch in seiner Freizeit ganz

oben. „Ich spiele derzeit noch

in einer Volleyballmannschaft

in Emsdetten, möchte zur neuen

Saison dann aber gerne hier

beim SV Bayer schmettern.“

Ein Anliegen, dessen sich die

Volleyball-Abteilung bestimmt

gerne annimmt.

YpsilonSport 04/10

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Tennis: Aufschlagriese

mit großem Titelhunger

Doppel-Titel bei

der DM in Essen

Wenn Mathias Huning (40) an

einem Turnier teilnimmt, dann

können die Veranstalter schon

einen Platz auf dem Treppchen

für den Zweimeter-Hünen vom

SV Bayer reservieren.

Nicht anders war es bei den

Deutschen Meisterschaften der

Senioren, die in der Helmutvon-Malotki-Halle

in Essen

stattfanden. Deutscher Meister

im Doppel der Herren 40 und

die Vizemeisterschaft im Einzel

in der gleichen Altersklasse waren

die Ergebnisse der Turnierwoche

in der Ruhr-Metropole.

Allerdings war es ein steiniger

Weg bis aufs Sieger-Podest,

denn in Essen gehen alljährlich

ausschließlich hochmotivierte

Athleten der reifen Jahrgänge

auf den Platz. Mathias, der

Erfolgreiche Winterrunde

Ein zufriedenes Fazit zieht

Bayer-Trainer Uwe Pfl äging

nach dem letzten Spieltag

der Winterrunde, in der es

einen Aufstieg der Herren 40

in die 1. Verbandsliga und

drei Mal den Klassenerhalt

zu verzeichnen gab. Dabei

schrammten die 1. Herren

in der 2. Verbandsliga nur

knapp am Aufstieg vorbei.

Sie gewannen auch ihr

letztes Spiel 4:2 gegen Rotweiß

Düsseldorf mit Einzelsiegen

von Fred Schalkers,

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YpsilonSport 04/10

im „Zivilberuf“ derzeit ein

Referendariat am Gymnasium

Vohwinkel in den Fächern Philosophie

und Sport absolviert,

nahm alle Hürden mit Bravour.

Rolf Strung (TC Porz), Sven

Hüttner (Idar-Oberstein),

Carsten Berend (Harburger

TC) und Hendrik Böttcher (TC

Hörstel) hießen die jeweils in

zwei Sätzen besiegten Gegner,

ehe es im Finale gegen seinen

Freund Frank Potthoff (TC Johannesberg)

ging. Beide hatten

zwar zusammen 2005 bei den

Herren 35 in Australien den

WM-Titel im Doppel geholt,

doch im Finale schenkte man

sich natürlich nichts. Knapp in

drei Sätzen 7:5, 3:6 und 6:4

Mathias Huning und Sportwart

Jörg Schüller.

Ausschließlich lobende

Worte hat Trainer Uwe Pfl äging

für die beiden Damen-

Teams, die beide – und das

ist schon eine Rarität – in

der 1. Verbandsliga spielen.

Zwar beendeten 1. und 2.

Mannschaft die Saison je mit

einer 2:4-Niederlage, doch

hatten die 1. Damen, deren

Verbleib in der 1. Verbandsliga

schon vorher fest stand,

den Ausfall der Nr. 1, Isabel

Seebeck, zu beklagen.

setzte sich der ein Jahr jüngere

Johannesberger durch.

Aber nach dem Motto „gemeinsam

sind wir unschlagbar“

dominierten beide die Doppelkonkurrenz.

Nach durchweg

glatten Siegen zogen sie ins

Finale ein und ließen sich auch

von dem an Nr. 1 gesetzten

Duo Held/Stremmel (TSV Feldkirchen/TG

Gürzenich) nur

kurzfristig in Schwierigkeiten

bringen. 7:6 im Tiebreak im

ersten und 6:2 im zweiten Satz

verdeutlichten, wer das beste

Doppel dieser Altersklasse war.

„Wir sind stolz auf dich!“, gratulierte

SV Bayer-Tennis-Sportwart

Jörg Schüller.

EM-Titel im Visier

Im vorigen Jahr durfte sich der

Aufschlagriese sogar über den

Weltmeister-Titel im Doppel

der Herren 35 (Mallorca) freu-

So wurde die Nachwuchsspielerin

Janina Hermeking

eingesetzt und sorgte im

Doppel zusammen mit Melanie

Muhsal für einen der

beiden Punkte.

„Dass die 2. Damen den

Klassenerhalt in der stärker

einzuschätzenden Parallelgruppe

gehalten haben, kann

man gar nicht hoch genug

bewerten“, so Pfl äging, der

erfreut feststellt: „Die Leistungs-Differenz

zwischen

beiden Teams ist so gering,

dass man den Übergang als

fl ießend bezeichnen kann.“

Mathias Huning.

en (der dritte WM-Triumph

nach Doppel- und Mannschaftserfolg

in Australien).

Da liegt es nahe, zu fragen,

ob der ehemalige Bundesligaspieler

diesen Titel verteidigen

möchte. „Nein, denn die WM

fi ndet in diesem Jahr in Mexiko

statt. Das ist einmal einer hoher

Kostenaufwand, der vom

DTB nicht mitgetragen wird,

und zum anderen sind Hitze

und Luftverschmutzung in Mexico

City nicht so mein Fall. Da

fahre ich lieber in einem Jahr

nach Neuseeland und kämpfe

da um die Weltmeisterschaft“,

stellt Mathias Huning klar.

Dass sein sportlicher Ehrgeiz

in diesem Jahr aber noch lange

nicht gestillt ist, beweist er

nicht nur bei den 1. Herren des

SV Bayer, sondern will auch

bei den Europameisterschaften

in Baden Baden und bei der

DM im Sommer in Bad Neuenahr

den einen oder (und)

anderen Pokal mit nach Hause

bringen.

Bleibt nur, dem Vielfach-Meister

und Vorbild für den Nachwuchs

eine verletzungsfreie

und erfolgreiche Saison zu

wünschen.


Kleinfeld-Olympiade fordert den

„Tennis-Zwergen“ alles ab

Pokale und

Medaillen beim

Nachwuchs heiß

begehrt

Mit einer zündenden Idee hat

Tennis-Jugendwartin Britta

Möcking es verstanden, gerade

die Kleinsten und die Neuen

unter den 160 Jugendlichen

der Abteilung zu begeistern:

Eine Kleinfeld-Olympiade für

die Jüngsten und ein Kennenlern-Turnier

in der Halle auf

Aprath für die Größeren.

Bereits bei den Anmeldungen

war klar - das wird ein Erfolg.

20 Kinder im Alter von 10 Jahren

und jünger hatten sich für

die „Olympiade“ angemeldet,

die in drei Feldern gestartet

wurde.

Zunächst mussten die

„Zwerge“ im Kleinfeld gegeneinander

antreten und hatten

Gelegenheit, Punkte für die

Plätze auf dem Treppchen zu

sammeln. Neben den Tennis-

Künsten waren auch andere

Fähigkeiten gefragt: Ausdauer,

Ballwerfen, Sprintschnelligkeit

und Ähnliches wurden nach

einem Punktesystem bewertet.

Nach getanem Werk waren alle

„stehend k.o.“, was den Eltern

einen erquickenden, ungestörten

Nachtschlaf sicherte.

Da war das anschließende

leckere Nudel-Büffet genau das

Richtige, um die verbrauchten

Energie-Reserven wieder auf-

Fair geht auch bei den Kleinsten vor: Shake hands am Netz.

zufüllen. Die Siegerehrung mit

Verteilung von Pokalen und

Medaillen stand ja schließlich

noch an.

Pokale leider nur aus Plastik

Bei den Kleinsten

der Jahrgänge 2002

und jünger gab

es mit Alexander

Grobel einen

souveränen

Sieger, der

allerdings bemängelte,

dass

der Pokal nicht

aus Gold, sondern

nur aus Plastik war.

Zweiter wurde Paul Braaksma,

ein echtes Laufwunder, und

der dritte Platz ging an Jan Iber,

dessen jüngerer Bruder Tim mit

seinen vier Jahren die Größeren

vor einige Probleme gestellt

hatte. Mit Tränen quittierte

Nick Völker seinen vierten

Ein starkes

Doppel: Mama

Christel (links)

und Tochter

Christiane

Preuß.

Platz, der ihm nicht den erhofften

Pokal, sondern lediglich

eine Medaille gebracht hatte.

„Wenn du so weiter machst,

dann wird der erste Pokal

nicht mehr

lange auf sich

warten lassen“,

war

sich Britta

Möcking

sicher.

Vielseitigkeit ist

Trumpf

Die zweite Konkurrenz

(Jahrgang 2001) gewann ein

Mädchen, nämlich Jasmin Landefeld,

die sich vornehmlich

bei der Olympiade durch ihre

Vielseitigkeit hervorgetan hatte.

Die lag einen Punkt vor Moritz

Rieder, der auf dem Kleinfeld

alle Spiele gewonnen hatte.

Dritter wurde Leon Boedicker

und nahm strahlend den ersten

Pokal seines Lebens in Empfang.

Die „Großen“ unter den

„Zwergen“ (bis Jahrgang 2000)

waren ebenfalls mit viel Ehrgeiz

bei der Sache, vergaßen

aber nie die nötige Fairness

und feuerten sich auch gegenseitig

bei den „olympischen

Disziplinen“ an. Erster wurde

Maik Völker, Zweiter Alexander

Wirth, und Bronze gab es für

Timo Mundt.

Ein Turnier, das keine Wünsche

offen ließ und vor allem für

die Beteiligten und Zuschauer

auch jede Menge Spaß bedeutete.

Weiter ging es mit dem Kennenlernturnier.

Leider gab es

unter den neun Teilnehmern

kein einziges Mädchen.

Es wurden zwei Kästchenrunden

gespielt mit Tiebreak bis

15. Den Sieg heimste Christian

Schulze-Lohoff ein, der allerdings

kein Finale bestreiten

musste, weil sein Gegner

Tobias Binöder wegen starker

Kreislaufprobleme leider aufgeben

musste. Platz drei ging an

Tom Neuhaus vor dem jüngsten

Teilnehmer Julian Hüser.

Ihr Match, in dem der Größte

gegen den Kleinsten des Teilnehmerfeldes

antrat, sorgte für

große Unterhaltung.

Keine Frage: dieses Turnier ruft

nach einer Wiederholung, spätestens

im Jahr 2011.

YpsilonSport 04/10

19


Sportschießen: Bezirksmeisterschaften

zum Aufwärmen

Winter sorgte

nicht nur für kalte

Finger und Füße

Der lange Winter beeinträchtigte

auch die Sportschützen

auf Aprath. Doch sie machten

aus der Not eine Tugend und

nutzten die Zeit, die sie nicht

auf den Schießständen trainieren

konnten, zu vielfältigen

Aktionen.

Eisige Temperaturen und die

weiße Schneepracht sind sicher

auf der einen Art und Weise

ein Vergnügen - nur bei den

Sportschützen am Aprather

Weg hält sich die Liebe zum

Winter in Grenzen.

Denn die Schützen trainieren

in keiner Halle. Die 10 m-

Bahn, auf der die Jungschützen

zu Werke gehen, ist zwar ein

großer überdachter Raum, aber

geschossen wird ins Freie hinaus.

Und bei der rein statischen

Sportart sind dann bei diesen

20

YpsilonSport 04/10

Wetterbedingungen schnell

eiskalte Finger angesagt. Die

gesamte Feinmotorik, die absolut

wichtig ist für ein sauberes

Abziehen, friert schlichtweg

fest. Selbst die vorhandenen

Infrarotstrahler helfen nicht

wirklich, kalte Finger und Füße

zu vermeiden.

Theorie und mentales Training

„Auf Grund der wenig optimalen

Trainingsbedingungen

haben wir uns mehr mit „Trockentraining“,

Theorie und

mentalem Training beschäftigt.

Auch Wettkampfregeln und

Wettkampfablauf wurden besprochen“,

beschreibt Jugendtrainerin

Uschi Kroh.

Leider hatte sich

in der Dezember-Ausgabe

der

YpsilonSport

der Fehlerteufel

bei den Namen

dieser jungen

Herren eingeschlichen.

Christoph

Pumpluen,

Sebastian

Dierkes und

Ingo Radojewski

(von links) haben

nach ihrem

Kreismeistertitel

nun auch die

Bezirksmeisterschaft

im Team

mit der Luftpistole

gewonnen.

Der Schulungsraum der Schützen auf Aprath erstrahlt nach der Renovierung in

neuem Weiß.

Doch die limitierten Trainingsbedingungen

hinderten die

Jungschützen nicht daran,

durchweg gute Ergebnisse bei

den Bezirksmeisterschaften

abzuliefern. Insgeheim freuten

sie sich nämlich, endlich

auf dem geschlossenen und

wärmeren Schießstand des

Landesleistungsstützpunktes in

Leichlingen zu schießen. Die

Ausbeute in den Einzelwertungen

konnte sich sehen lassen:

ein Titel (Patrick Timmler),

drei Mal Platz zwei (Dennis

Heringslack, Christoph Plumpluen

und Stephan Dierkes) und

eine Bronzemedaille (Sebastian

Dierkes). Hinzu kam Rang eins

in der Mannschaftswertung der

Jugend. Der Weg zu den Landesverbandsmeisterschaften

ist

geebnet.

Konnte die winterliche Witterung

den sportlichen Leistungen

des Nachwuchses kaum

etwas anhaben, sorgte sie für

arge Probleme beim 10 m-

Schießstand selbst. So froren

die Rollen der Scheibenzugan-

lagen fest. Zudem waren die

Seile so schwer mit Eis und

Schnee beladen, dass die Zugspannung

nicht mehr hielt. Vier

von den zwölf Bahnen mussten

stillgelegt werden. Doch

mit den ersten wärmenden

Sonnenstrahlen werden die

Sportschützen ausrücken, um

die notwendigen Reparaturen

durchzuführen.

Die beiden Aufenthaltsräume

auf Aprath haben ihre Renovierung

bereits hinter sich.

In einer Wochenendaktion

erhielt der 60 qm große „Schulungsraum“

nach mehr als 15

Jahren einen neuen Decken-

und Wandanstrich. Für mehr

Licht sorgen seitdem sechs

neue Deckenleuchten. Der

etwas kleinere „Thresenraum“

erhielt einen neuen Wandanstrich,

und Fußleisten wurden

montiert. Der kleine Eingang

erhielt ebenfalls einen frischen

Anstrich. Walter Kroh, Helmut

Weber und vor allem Guido

Rieckhoff opferten ihre freie

Zeit für diese in Eigenleistung

erbrachte Arbeit.


Tischtennis: Die

Bilanz stimmt

Der Blick richtet

sich bereits

wieder nach

vorne

Eine Saison mit Licht und

Schatten liegt hinter den

Tischtennis-Aktiven des SV

Bayer Wuppertal. Doch unter

dem Strich stimmt die Bilanz

sowohl im Nachwuchsbereich

als auch bei den Erwachsenen.

Manchmal rückt die sportliche

Betätigung bei allem Ehrgeiz

und natürlich auch Spaß in

den Hintergrund. Am Anfang

der Saison 2009/10 wurde die

Jungenmannschaft, die in der

Bezirksklasse antritt, durch eine

schwere Erkrankung des talentierten

Spielers Marcel Fichtner

geschockt. Bis heute liegt Marcel

im Krankenhaus.

Sein Team entschied sich, die

Saison weiter zu spielen und

trotz der schwierigen Situation

fanden die jungen Tischtennis-

Asse in die Erfolgsspur. Der

Abstieg wurde vermieden.

Dazu trug auch Benni Schulz

seinen Teil bei, denn der 13-

Jährige rückte aus der 2. in die

1. Jungenmannschaft auf. Das

Quartett Alexander Schulz,

Jona Stein, Marcus Mehlwitz

und Benni Schulz bleibt für die

kommende Spielzeit nicht in

dieser Besetzung zusammen.

Alexander Schulz muss das

Team aus Altersgründen

verlassen. „Wir hoffen, dass

Alexander den Sprung in die

1. Herrenmannschaft schafft“,

traut Abteilungsleiter Winfried

Eierhoff dem Youngster viel zu.

Ein Ersatz für den 19-Jährigen

im Jungenteam steht bereits

parat. Sven Vierhaus trainiert

seit einigen Wochen mit dem

Bayer-Nachwuchs, so dass

einer weiteren erfolgreichen

Bezirksklassen-Saison nichts im

Wege steht.

Platz im Mittelfeld

Die 2. Jungenmannschaft

wurde natürlich durch den

vereinsinternen Wechsel von

Benni Schulz geschwächt.

Dennoch spielten die verbliebenen

Christoph Schlömer,

Simon Blei, Marvin Krause,

und Dorau Argov eine gute

Kreisliga-Saison, die mit einem

Tabellenplatz im Mittelfeld

belohnt wurde.

Verdienter Lohn für engagierte

Trainingsarbeit

Einen positiven Eindruck hinterließen

ebenfalls die jüngsten

Abteilungsmitglieder. Die 1.

und 2. Schülermannschaft treten

in der Kreisklasse an, und

Platz drei und fünf sprechen für

eine engagierte Trainingsarbeit.

1. Mannschaft: Yannick Geilenberg,

Niklas Bitter, Matthias,

Kurtz, Tom Weber.

2. Mannschaft: Marvin Kirch,

Niclas Post, Leon Staubach,

Nachwuchstrainer Thomas Wolf (hinten rechts) hat seine Schützlinge (von links)

Benni Schulz, Christoph Schlömer, Marcus Mehlwitz und Simon Blei immer im Auge.

Simon Einig, Mick Goldacker,

Tim Fürkötter, Tim Witeyg,

Yannick Heym.

Doppelter Aufstieg

Gute Nachwuchs- und fl eißige

Trainingsarbeit trägt auch im

Herrenbereich seine Blüten.

Die 3. Mannschaft bejubelt

nach einer hervorragend verlaufenden

Saison in der neuen

3. Kreisklasse den Aufstieg.

Auch die Erweiterung des Kaders

von vier auf dann sechs

Spieler (ab der 2. Kreisklasse

obligatorisch) sollte keine

Schwierigkeiten bereiten.

Aktuell spielen Paul Adrian,

Manfred Folger, David Blei,

Martin Heering, Timmy Geyer

und die Ergänzungsspieler Felix

Regentrop, Torsten Thieß, Horst

Diel und Thomas Wolf um die

Punkte.

Ebenfalls eine Klasse höher

darf in der nächsten Spielzeit

die 2. Mannschaft antreten. 1.

Kreisklasse, wir kommen! Das

erfolgreiche Sextett: Torsten

Mühlinghaus, Ulli Köppen,

Horst Geeven, Thorben Prause,

Alexander Reinartz, Marc Plümacher.

Verkorkste Saison

Das größte Sorgenkind der

Abteilung hieß 1. Herrenmannschaft.

Nachdem wochenlang

der Aufstieg in die Kreisliga A

gefeiert wurde, kehrte beim

Start in die neue Saison der

Alltag zurück. Es hagelte Niederlagen,

denn selten spielte

das Team in der vorgesehenen

Aufstellung. Kuraufenthalt,

Krankheiten, Urlaub und andere

wichtige private Termine

verhinderten, dass regelmäßig

die stärkste Mannschaft aufl ief.

Bei weniger als einem Drittel

der Partien stand die komplette

Mannschaft an der Platte. Fast

folgerichtig der Abstieg. „Wir

hoffen natürlich auf bessere

Zeiten“, sagt Winfried Eierhoff.

Aber der Blick richtet sich bereits

wieder nach vorne. Mit

Verstärkung aus der 1. Jugendmannschaft

(Alexander Schulz)

und dem Verbleib der Stammspieler

der Herrenmannschaft

lautet der sofortige Wiederaufstieg

das Ziel. Wiedergutmachung

ist angesagt.

YpsilonSport 04/10

21


Schwimmen: Farshid Shami sieht Ehrungen

als Ansporn

Auszeichnung für

den Erfolgstrainer

Farshid Shami ist Wuppertals

Trainer des Jahres 2009.

YpsilonSport sprach mit dem

38-Jährigen.

YpsilonSport: Was bedeuten

dir Ehrungen und ganz speziell

diese Ehrung?

Farhsid Shami: Ehrungen sind

Anerkennung und Belohnung

für herausragende sportliche

Leistungen. Gleichzeitig sind

sie auch Ansporn, wieder einen

Schritt weiter zu gehen. Ich

fühle mich sehr geehrt, nach so

kurzer Zeit bereits Wuppertals

Trainer des Jahres geworden zu

sein. Das zeigt auf der anderen

Seite auch den Stellenwert, den

der Schwimmsport in unserer

Stadt besitzt.

YpsilonSport: Um als Trainer

erfolgreich zu sein, brauchst du

erfolgreiche Sportler. Wie siehst

du diese Abhängigkeit?

Farshid Shami: Es ist ja eine

gegenseitige Abhängigkeit. Der

beste Trainer wird ohne die

entsprechenden Sportler oder

das entsprechende Team nichts

erreichen. Das entscheidende

ist: man ist im Team gemeinsam

erfolgreich – nicht als

Trainer oder Sportler alleine.

Wichtig ist, dass sich beide

Seiten auch über diese Abhängigkeit

bewusst sind.

22

YpsilonSport 04/10

YpsilonSport: Im Fokus der

Öffentlichkeit stehen meistens

die Sportler. Hast du das Ge-

Stefan Hugk trainiert nun die

2. Trainingsgruppe

Wie kommt man als Wirtschaftswissenschaftler

zu

einem Trainerjob im Schwimmen?

Ganz einfach: Aus Liebe

zum Schwimmsport. Stefan

Hugk hat es vorgemacht.

Der 34-jährige ist der neue

Mann am Beckenrand der 2.

Trainingsgruppe. Und er hat

seine Schützlinge gut im Griff.

Kein Wunder, seine imposante

Erscheinung dürfte gerade den

jüngeren Schwimmern Respekt

einfl ößen.Er selbst sieht sich

auf der einen Seite als guter

Freund genauso wie als Trainer.

„Spaß ist im Training natürlich

ein ganz wichtiger Faktor. Ich

bin für jeden Spaß zu haben,

Schwört seine

Schützlinge

vor einem

Wettkampf ein:

Trainer Farshid

Shami (Mitte).

fühl, dass die Arbeit als Trainer

mitunter ein bisschen vergessen

wird?

lege allerdings auch großen

Wert auf Disziplin.“

Der Wuppertaler kam mit

acht Jahren zum Schwimmen.

Eine Rückgradverkrümmung

sollte durch diese

Sportart behoben werden.

Schnell war Stefans Ehrgeiz

geweckt und so schaffte er

es bis zum Deutschen Vizemeisterschaft

mit der Mannschaft.

Eine Chlorallergie

setzte seiner aktiven Laufbahn

eine jähes Ende, aber

die Nähe zum Schwimmsport

verlor er nicht. Als

Übungsleiter brachte er

Kindern das Schwimmen bei

und arbeitet bereits seit 2000

für den SV Bayer. Im letzten

Jahr legte er seine B-Lizenz

ab. „Natürlich bin ich ambitioniert,

bald auch meine

Farshid Shami: Das sehe

ich schon so. Gerade als

Schwimmtrainer. Das ein oder

andere Mal habe ich auch

schon die Frage gehört: Und

was machen Sie hauptberuflich?

Da fehlt manchmal die

Anerkennung. Und es gibt

doch nichts Schöneres als

Lob und Anerkennung. Zum

Glück gibt es die ja auf ganz

unterschiedlichen Ebenen und

in unterschiedlichen Formen.

Klar, Ehrungen, ein Händedruck

von Eltern, eine SMS

von Schwimmern, Titel und

Bestzeiten.

Stefan Hugk.

A-Lizenz zu absolvieren.“

Der Wechsel aus der Wirtschaftswelt

in die Sportwelt

hat sich gelohnt. Da ist sich

der 34-Jährige jetzt schon

sicher. „Nirgendwo sonst

könnte ich derart viel Leidenschaft

in einen Beruf

hineinbringen. Insofern ist es

auch ein Traumjob.“


Von der Erfolgswelle

zum Ehrungsmarathon

Christian vom

Lehn bleibt

gelassen

2009 schwamm Christian vom

Lehn auf einer Erfolgswelle.

JEM-Gold, Deutsche Jahrgangsmeistertitel,Altersklassenrekorde.

2010 darf sich der

18-Jährige über eine wahre

Flut von Ehrungen freuen. Triangulum,

eine Auszeichnung

des Förderkreises Leistungssport,

NRW-Jugendschwimmer

des Jahres - wo immer es einen

Preis für 2009 abzuholen gab,

war der Wuppertaler nicht

weit.

Weder sein sportlicher Höhenfl

ug noch die unzähligen

Ehrungen lassen das Brust-Ass

abheben. Christian vom Lehn

bleibt sich selbst treu. „Ich

fi nde die Auszeichnungen

wichtig. Sie sind eine Form der

Anerkennung. Nichtsdestotrotz

steht der sportliche Erfolg bei

mir an ersten Stelle“, betont

der Youngster.

NRW-Jugendschwimmer des

Jahres 2009

„Nur“ das sportliche Abschneiden

fl oss in die Wertung für

den Titel „NRW-Jugendschwimmer

des Jahres“ mit ein. Die

Nachwuchs-Athleten sammelten

bei NRW- und Deutschen

Jahrgangsmeisterschaften sowie

bei der Jugend-Europameisterschaft

Punkte. Zusätzlich

Schwamm 2009 auf einer Erfolgswelle: Christian vom Lehn.

zählten Altersklassenrekorde

und DM-Medaillen in der offenen

Klasse. Unter dem Strich

erschwamm sich Christian 93

Punkte und verwies seinen Ex-

Teamkollegen Troy Arnicke auf

den zweiten Platz.

Wunsch-Ehrung Triangulum

Andere Kriterien gilt es beim

„Triangulum“ zu erfüllen. Hier

entscheidet eine Jury. Voraussetzung

für eine Vergabe sind

bemerkenswerte sportliche

Leistungen von jugendlichen

Athleten, verbunden mit Vereinstreue

und Förderung durch

die Heimatstadt. Und mit

Christian vom Lehn, dem jungen

Schwimmer des SV Bayer

Wuppertal, fand die Jury relativ

schnell den idealen Kandidaten

für diese Auszeichnung.

„Das Triangulum ist für mich

persönlich die wertvollste

Auszeichnung gewesen. Das

erhält immer nur einer, und ich

habe mir gewünscht, auch mal

Preisträger zu werden“, freut

sich der 18-Jährige über das

fi ligrane Goldkettchen mit dem

symbolträchtigen Anhänger.

Sonderpreis des Förderkreises

Ebenfalls nur einen Sportler

ehrte der Wuppertaler Förderkreis

Leistungssport für seine

besonderen sportlichen Leistungen:

Christian vom Lehn.

Zusätzlichen Druck auf Grund

seiner zahltreichen Ehrungen

empfi ndet Christian nicht. „Ich

nehme das ganz gelassen.“

Durchaus gelassen, aber doch

äußerst intensiv arbeitet der

Wuppertaler Schüler gemeinsam

mit seinem Trainer Farshid

Shami an den Erfolgen für

2010. Die Ergebnisse in den

ersten Monaten des Jahres lassen

bereits einiges erwarten.

Die Höhepunkte stehen im

Frühsommer an. Nicht auszuschließen,

dass Christian vom

Lehn dann weiter für Furore

sorgt. Und dann beginnt der

Ehrungsmarathon 2011 von

Neuem.

YpsilonSport 04/10

23


Judo: Erfolgreiche Titelkämpfe auf

Kreisebene

Gürtelprüfungen

bestanden

Mit dem erklärten Ziel, den

Kampfsport Judo sicher und

korrekt ausüben zu lernen, bieten

die vier lizenzierten Judo-

Trainer Janus Karwoth, Darek

Broda und Mohamed Charrak

(beide aktive Judoka) sowie

Michael Schorradt ein abwechslungsreiches

Training für

alle Alterklassen der Abteilung

an. Fairness, Disziplin, gegenseitige

Achtung und Spaß am

„reglementierten Raufen“ zu

wecken und nicht zuletzt durch

die Teilnahme an Turnieren und

Gürtelprüfungen persönliche

Erfolge zu erzielen,gehen dabei

Hand in Hand.

Den ersten offi ziellen Auftritt

2010 hatten die Judoka der U

17-Männer bei den Kreiseinzelmeisterschaften.

Der SV

Bayer trat in Solingen mit sechs

Kämpfern in unterschiedlichen

Medaillengewinner bei den Kreismeisterschaften:

(von links) Philipp Römer,

Sven Pauls, Aleksei Tsvetkov.

24

YpsilonSport 04/10

Gewichtsklassen an und konnte

sich zum Abschluss über drei

Podiumsplätze freuen.

Hier sorgte Aleksei Tsvetkov

(bis 81 kg) für die größte Überraschung.

Direkt bei seiner

ersten Turnierteilnahme sicherte

er sich Platz zwei, gleichbedeutend

mit der Qualifi kation

für die Bezirkseinzelmeisterschaften.

In der Gewichtsklasse bis 73 kg

verpassten dagegen Felix Köller

und Fabian Reinke das Siegertreppchen

knapp.

Besser sah es da bei den Kämpfern

bis 66 kg aus. Hier schlug

sich zunächst Michael Köller in

seinem ersten U 17-Jahr wakker,

kam aber nicht über eine

mittlere Platzierung hinaus. Mit

Philipp Römer und Sven Pauls

standen sich im Endkampf zwei

Judoka des SV Bayer gegenüber.

Sven behielt die Oberhand

und wurde Kreismeister.

Für die Bezirksmeisterschaften

hatte sich der SV Bayer zwar

mit drei Kämpfern platziert,

aber wegen Krankheit konnte

nur Sven Pauls antreten.

In einem starken Teilnehmerfeld

landete er nach Sieg und

Niederlage in der Trostrunde.

Nach einem weiteren Sieg

durfte sich der Schüler Hoffnung

auf Platz drei machen,

die aber im vierten Kampf

durch eine denkbar knappe

Niederlage zunichte gemacht

wurde.

Legten erfolgreich ihre Gürtelprüfungen ab: (oben von links) Christian Peuster (3.

Kyu), Janus Karworth (Trainer), Dennis Meyer (3. Kyu), Sven Pauls (3. Kyu), Philipp

Siebeneicker (3. Kyu), Martin Höppfner (2. Kyu), Hendrik Löbberding (3. Kyu); (unten

von links) Michael Köller (4. Kyu), Fabian Reinke (3. Kyu), Felix Köller (3. Kyu),

Philipp Römer (3. Kyu).

Hallenfußball

Wenn Deutschlands Pharma-

Firmen ihre beste Fußball-

Mannschaft suchen, sind natürlich

auch die Hallen-Kicker

des SV Bayer Wuppertal nicht

weit. In Holzkirchen gab es für

das Team einen klaren Auftrag:

Turniersieg! Denn Torhüter Jürgen

Lenz wollte zum Abschluss

seiner aktiven Laufbahn den

begehrten Siegerbuddha unbedingt

noch mal nach Wuppertal

holen.

Marcus Beister (PH 4) Alen

Erkocevic, Daniel und Joachim

Stalph (alle PF Labor), Berthold

Bödecker, Michael Gerisch,

Thomas Fahrig, Jürgen Lenz,

Christoph Braun, Frank Süßmeier

sowie Raul Pires (alle

AIGL) nahmen das Projekt Turniersieg

in Angriff. Nach einer

starken Gruppenphase ohne



Niederlage zogen die Wuppertaler

souverän ins Halbfi -

nale ein. Trotz eines schnellen

Rückstands trumpfte das Team

mit Trainer Thilo Popp (AIGL)

in der Vorschlussrunde gegen

„Pharma Schwabe“ groß auf

und gewann mit 5:1.

Das Endspiel war eine reine

Bayer-Angelegenheit, denn

neben den Wuppertalern

hatten sich auch die Kollegen

aus Bitterfeld durchgesetzt.

Doch die Bergischen gaben

sich keine Blöße und siegten

hochverdient mit 3:0. Zur Titelverteidigung

geht es im nächsten

Jahr nach Berlin. Dann

allerdings ohne den starken

Torhüter Jürgen Lenz, der mit

vier Zu-Null-Spielen seinen Teil

dazu beitrug, den Buddha nach

Wuppertal zu holen.


Taekwondo: DM-Titel aus

Leidenschaft

Gold mit der

Mannschaft

Welcher Sportler träumt nicht

davon, einmal Deutscher Meister

zu werden? Jan-Christoph

Hebig hat es geschafft. Bei den

Internationalen Deutschen

Meisterschaften im Taekwondo

gewann der 21-Jährige Gold

mit der NRW-Auswahl-Mannschaft

in der Disziplin Formen.

Dabei war ein DM-Titel nie

sein großes Ziel sondern lediglich

das Nebenprodukt seiner

Taekwondo-Leidenschaft.

Bereits sein halbes Leben

lang steht der Wuppertaler

in der Turnhalle und lernt die

Feinheiten des koreanischen

Kampfsports. „Es ist die Vielseitigkeit,

die mich beim Taekwondo

fasziniert. Vor allem die

Beintechniken reizen mich“,

beschreibt Jan-Christoph

sein Hobby. Der Hang zum

Kampfsport generell dürfte der

Physikstudent von seinem Vater

geerbt haben, der selbst aktiv

Karate betreibt.

Jan-Christoph Hebig ist längst

nicht mehr nur Sportler sondern

auch Trainer. Mit einer

C-Lizenz ausgestattet leitet er

das Dan-Training. „Dabei lerne

ich enorm viel gerade auch für

Ein Deutscher Meister hebt ab: Jan-Christoph Hebig.

meine eigenen Bewegungen“,

sagt der 21-Jährige.

Den Sprung zum leistungsorientierten

Formensport schaffte

er Anfang dieses Jahres, als er

in den NRW-Kader berufen

wurde. Gleich bei seinen ersten

Deutschen Meisterschaften

landete der Wuppertaler ganz

oben auf dem Treppchen. Das

Quintett aus dem NRW-Kader

in der Besetzung Philippe

Woopen, Nico Dreßen, Triumf

Beha, Tobias Heimann und

eben Jan Christoph gewann

den Mannschafts-Titel. „Das

war doch sehr überraschend.

Eigentlich waren andere Teams

in der Favoritenrolle“, freut sich

der Bayeraner über den Coup.

Trotz dieses Erfolges sieht der

junge Mann den Leistungsbereich

weiterhin als Nebenprodukt.

„Ich betreibe nicht Taekwondo,

um irgendwelche Titel

zu gewinnen. Es macht mir

einfach Spaß. Im Augenblick

klappt halt auch der Leistungsaspekt

sehr gut.“

So gut, dass er dann doch

sportliche Ziele formuliert.

„Bei internationalen Turnieren

möchte ich gut abschneiden.“

Zuletzt belegte Jan-Christoph

bei den Paris Open einen elften

Platz. „Eine EM-Teilnahme

könnte ich mir auch sehr gut

vorstellen. Das wird aber noch

dauern.“

Vermutlich gar nicht so lange

und zweifelsfrei wieder als

Nebenprodukt seiner großen

Taekwondo-Leidenschaft.

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YpsilonSport 04/10

25


Rehasport & mehr: Ein besonderes

Training

Ein Kooperation,

die allen etwas

bringt

Seit Ende letzten Jahres kooperiert

die Abteilung „Rehasport

& mehr“ mit dem Fitness-Studio

aktiv. Einmal pro Woche

fi ndet ein orthopädischer Rehasportkurs

an den Geräten im

Studio statt. Und bereits jetzt

steht fest: von dieser Kooperation

profi tieren beide.

„Sport bei orthopädischen Erkrankungen“

heißt ein Angebot

in der Abteilung Rehasport

& mehr. Klingt nicht gerade

spannend, ist aber dennoch

eine Erfolgsgeschichte. Sieben

Gruppen fi nden derzeit beim

SV Bayer statt. Und die auf

ganz unterschiedlichem Terrain,

nämlich in der Halle, auf

Ergometern, im Wasser und

seit Ende des Jahres auch im

Fitness-Studio.

„Wir bieten die gesamte Palette

an, die ein Arzt auf einer

Verordnung ankreuzen kann“,

erklärt Abteilungsleiterin Helena

Ermert. Die Möglichkeit, im

Studio zu trainieren, kam als

Letzte hinzu. Ein besonderes

Angebot, das nicht häufi g zu

fi nden ist.

Beim SV Bayer fündig geworden

Das weiß auch Andrew Spreull.

Der gebürtige Schotte leidet

unter einer Wirbelverschiebung

im unteren Rückenbereich und

26

YpsilonSport 04/10

war lange auf der Suche nach

einem Anbieter, wo er seinen

Rehasport an Fitnessgeräten

absolvieren kann. Beim SV

Bayer ist er schließlich fündig

geworden. „Dank des gezielten

Trainings haben sich meine

Rückenprobleme ernorm verbessert“,

freut er sich.

„Das Training im Studio ist für

eine bestimmte Zielgruppe“,

erklärt die Abteilungsleiterin.

Dazu zählt auch Paul Schöneweiß.

Der 74-Jährige kann

nach zahlreichen OPs nur mit

Hilfe von Krücken gehen. Seine

Frau Marita ist immer an seiner

Seite, hilft beim Einstellen der

Geräte. „Wir sind sehr froh,

dass das hier geklappt hat. Es

macht mir Spaß und bringt

wirklich was“, so der Großvater,

der gerade auch für seine

Enkelkinder so fi t wie möglich

bleiben möchte. „Paul könnte

nie an einer Gruppengymnastik

teilnehmen. Das könnte ich als

Übungsleiter in der Turnhalle

nicht leisten“, sagt Maja Engel,

die die Gruppe im Studio betreut.

Individueller Trainingsplan

Sie hat für jeden einzelnen in

der Gruppe mittlerweile einen

individuellen Trainingsplan

erstellt. Dabei heißt Training

im Studio nicht 60 Minuten

Gewichte stemmen. „Wie bei

Maja Engel

nimmt sich

viel Zeit für die

Betreuung ihrer

Rehasportler.

Hier berät sie

Paul Schöneweiß.

jedem Training wärmen wir uns

erst auf. Danach geht es individuell

an die Geräte. Die letzte

Viertelstunde dient dann zum

Entspannen in der Gruppe“,

erklärt die Diplom Sportlehrerin

den Ablauf.

An den hat sich auch Kerstin

Leber gewöhnt. Seit Mitte

November ist sie in die Gruppe.

„Es gefällt mir sehr gut.

Meinem Rücken geht es immer

besser. Nach dem Ende meiner

Verordnung werde ich gemeinsam

mit meinem Mann hier im

Studio weitertrainieren“, verrät

die 37-Jährige.

Das hört Helena Ermert natürlich

gerne: „Die Verordnung

ist das eine, aber unser Ziel

besteht ja darin, die Mitglieder

auch dauerhaft zu bewegen.“

Und wenn die Rehasportler

sich dann im Studio anmelden,

profi tiert auch das aktiv davon.


Kinder- und Jugendsport: Kindergärten

schnuppern Turnhallenluft

Buntes Treiben im

BSZ

Knapp zwei Dutzend Kinder

im Vorschulalter klettern auf

Kästen, rollen Weichbodenmatten

hinunter, schaukeln mit

den Ringen und toben kreuz

und quer durch die Halle im

Breitensportzentrum (BSZ).

Auf den ersten Blick nichts

Ungewöhnliches, denn beim

Vorschulturnen geht’s mitunter

genauso bunt und lebendig

zu. Aber es ist kein Vorschulturnen.

Der Kinder- und Jugendsport

hat ein besonderes

Schnupperangebot für Kindergärten

ins Leben gerufen,

das nicht nur bei den Kindern

richtig gut ankommt.

Die fünfjährige Kenzy strahlt

über das ganze Gesicht. „Die

Matten hier runterzurollen ist

so toll“, frohlockt das kleine

Mädchen begeistert. „Wir

verfügen zwar auch bei uns in

der Bethesda Kindertagesstätte

über einen Turnraum, doch die

Möglichkeiten hier sind natürlich

erheblich vielfältiger“,

freut sich Erzieherin Belinda

Huhn. Gemeinsam mit ihrer

Kollegin Ulrike Korte hat sie

die Möglichkeit wahrgenommen,

mit 20 Kindern beim SV

Bayer zu schnuppern. „Die

Bethesda Kindertagesstätte war

die erste, die sich auf unser

Anschreiben gemeldet hat“,

weiß Natalie Zaplata, Leiterin

des Kinder- und Jugendsports.

Der Schnuppermonat setzt sich

aus drei Terminen mit Übungsleiterin

im Breitensportzentrum

plus einer Einheit Rückenschule

für Kinder zusammen.

Alternativ können auch vier

Einheiten im Sportpark und die

Rückenschule im Kindergarten

gewählt werden.

Zum Abschluss jeder Stunde kehrt dann doch mal Ruhe ein. In der Runde wird

gemeinsam gesungen.

Nur fl iegen

ist schöner!

Während des

Schnuppermonats

toben die

Kindergartenkinder

nach

Herzenslust

durch das BSZ.

„Intention dieser Idee ist, Vorschulkinder

auf unser Angebot

aufmerksam zu machen. Und

darüber hinaus den Erzieherinnen

auch neue Möglichkeiten,

was Bewegung und Sport anbetrifft,

aufzuzeigen“, erklärt die

Diplom Sportwissenschaftlerin.

Letzteres fi nden die beiden

Erzieherinnen wichtig. „In der

Ausbildung wird das Thema

Bewegung nicht so intensiv

behandelt. Die Zusammenarbeit

mit unserer Übunsgleiterin

Silvia Leeser ist klasse und

sorgt für neue Inspiration.“

„Ich versuche möglichst zu

zeigen, was in einer Halle

gerade auch mit Großgeräten

möglich ist“, sagt die erfahrene

Übungsleiterin.

Dass die Ausfl üge bleibenden

EIndruck bei den Kindern hinterlassen

haben, merken die

Erzieherinnen deutlich. „Die

Kinder, die mit beim SV Bayer

waren, erzählen immer ganz

stolz, was sie hier alles gemacht

haben.“

Zum Beispiel auch am Reck

hangeln und hängen. Genau

das fi ndet nämlich der vierjährige

Janik ganz toll. Keine

Präferenz hat hingegen Kindergartenkollege

Leonhard: „Mir

macht alles Spaß.“

Fünf Kindergärten haben den

Schnuppermonat bereits gebucht,

dennoch sind noch

Monate frei. Weitere Informationen

erteilt Natalie Zaplata

unter 0202/7492-122 oder per

E-Mail natalie.zaplata@sv-bayer.de.

Einfach nur mal abhängen...

YpsilonSport 04/10

27


Brieffreunde in Kenia

Kinder- und Jugendsport. Das Projekt „Brieffreundschaft“ mit

einer Schule in Kenia ist angelaufen. Die Idee stammt von SV

Bayer-Jahrespraktikantin Betül Güney. Die 22-Jährige schickte

ein Paket mit 15 Briefen von SV Bayer-Kids nach Afrika.

Gut zwei Wochen später kam per E-Mail die Nachricht, dass

alle Briefe angekommen seien. Schulleiter Robert Njogu

sucht nun nach Brieffreunden für die Wuppertaler Kinder.

Blutauffrischung im Jugendrat

SV Bayer Wuppertal. Bereits vor der Ordentlichen Mitgliederversammlung

hat sich der Jugendrat des SV Bayer neu gewählt.

Jugendwart bleibt für weitere zwei Jahre Fritz Boschen. Ihm zur

Seite steht Amine Simoh als Stellvertreter.

Unterstützt wird das Duo von vier Beisitzern (Marsha Linnartz,

Joyce Gallagher, Anouk Linnartz und Bert Justen) sowie den

Jugendvertretern Nick Herbertz und Thorben Radomski. „Wir

sind jetzt ein größeres Team, und zum ersten Mal wollen auch

Jugendliche Verantwortung übernehmen. Das fi nde ich toll.

Ich denke, der Jugendrat hat eine wichtige Blutauffrischung

erhalten“, freut sich Fritz Boschen über das Engagement. Gemeinsam

heißt es nun, Aktionen für den gesamten SV Bayer-

Nachwuchs auf die Beine zu stellen.

Harmonische Abteilungsversammlung

Tennis. Die Mitglieder der Tennis-Abteilung

haben ihren Vorstand wiedergewählt.

Abteilungsleiter bleibt Ulf

Steilen. Weiterhin für die Anlagen und

Technik verantwortlich wird Hans Peter

Knebel sein. Das Sportwartteam setzt

sich auch in Zukunft aus Jörg Schüller,

Melanie Muhsal und Marco Milos

Daniela Fasoli-Wörmann.

zusammen. Um den Nachwuchs kümmert

sich Britta Möcking als Jugendwartin.

Die einzige Veränderung gibt es im Bereich Marketing

und Kommunikation. Hier bekommt Axel Kurz mit Daniela

Fasoli-Wörmann eine Verstärkung.

28

YpsilonSport 04/10

Walter Kroh bleibt Abteilungsleiter

Sportschießen. Und noch mehr Wahlen. Auch die Sportschützen

haben ihre Abteilungsversammlung abgehalten. Im Amt

bestätigt wurden Walter Kroh (Abteilungsleitung) und sein

Stellvertreter Helmut Weber. Uschi Kroh wird sich weiterhin

um die Belange des Nachwuchses kümmern.

Umweltpreis an den SV Bayer

SV Bayer Wuppertal.

Der SV

Bayer Wuppertal

hat beim Wettbewerb

„Der

energie- und

umweltbewusste

Sportverein“ des

Landessportbundes

NRW

(c) LSB NRW | Foto: Andrea Bowinkelmann

den dritten Platz

belegt. Das auf Nachhaltigkeit angelegte Konzept, dessen

wesentlicher Schwerpunkt die Berücksichtigung neuester

technologischer Standards beim Bau und Betrieb der vereinseigenen

Anlagen ist, überzeugte die Jury. Wolfgang Kanhai

(Schatzmeister), Claudia Hastrich (Geschäftsführerin) und

Sport- und Fitnesskaufmann Marius Bielefeld nahmen den

Preis in Empfang.

Es wird wieder gepitcht

Baseball/Softball. Der lange Winter hat endlich auch bei den

Baseballern und Softballerinnen des SV Bayer Wuppertal ein

Ende. Nachdem letzte Arbeiten auf den Trainings- und Spielstätten

Oberbergische Straße sowie Sportplatz Grund vorgenommen

wurden, steht dem Saisonbeginn Ende April nichts

mehr im Wege. Die SV Bayer Stingrays schicken eine Herrenmannschaft

(Regionalliga) und ein Damenteam in der Landesliga

an den Start. Im Nachwuchsbereich wird bei Schülern,

Jugend und Junioren gepitcht und gecatcht. Genaue Trainingszeiten

und Ansprechpartner unter www.wuppertalstingrays.de


...Termine, Meldungen, Ehrungen

Kinder- und Jugendsport

Donnerstag, 29. April 9 bis 15 Uhr

Aktionstag Gesundheit bewegt Schulen

Donnerstag, 13. Mai bis Samstag, 15. Mai

Bauernhof-Wochenede

Freitag, 15. Juli bis Sonntag, 1. August

Sommerferienfreizeit

19. - 23. Juli, 16. - 20. August und 23. bis 27. August

Feriensport für Kinder

Tennis · Turnier Damen/Herren · Aprath

Dienstag, 10. August bis Sonntag, 15. August

Certoplast Open - Offenes Ranglistenturnier

Rehasport & mehr · ZBG Seminarraum

Donnerstag, 27. Mai 18 Uhr

Arztvortrag: Sport, aber immer!

Baseball/Softball · Regionalliga-Herren · Oberbergische Str.

Sonntag, 2. Mai 13 Uhr

SV Bayer Stingrays - Pulheim Gophers

Samstag, 15. Mai 13 Uhr

SV Bayer Stingrays - Solingen Alligators II

Sonntag, 6. Juni 13 Uhr

SV Bayer Stingrays - Dortmund Wanderers II

Sonntag, 4. Juli 13 Uhr

SV Bayer Stingrays - Ratingen Goose Necks

Samstag, 7. August 13 Uhr

SV Bayer Stingrays - Cologne Cardinals II

Fußball · Niederrheinliga-Mädchen U 17 · Rutenbeck

Sonntag, 18. April 11 Uhr

SV Bayer Wuppertal - BV Borussia Bocholt

Sonntag, 2. Mai 11 Uhr

SV Bayer Wuppertal - FC Olympia Bocholt

Sonntag, 9. Mai 11 Uhr

SV Bayer Wuppertal - SV Hilden Nord

Sonntag, 23. Mai 11 Uhr

SV Bayer Wuppertal - TB Heißen

Der SV Bayer Wuppertal im Internet

www.sv-bayer.de

Unseren herzlichen Dank für die Treue zum Verein,

und alles Gute für die Zukunft wünschen wir unseren

Vereinsmitgliedern:

50 Jahre Vereinsmitglied: Abteilung

Heinz Jordan (1.4.1960) Sportschießen

Herbert Seifarth (1.6.1960) Fußball Ausgleichssport

40 Jahre Vereinsmitglied:

Heinz Haase (1.5.1970) Erwachsenensport

Helmut Glimpf (1.7.1970) Volleyball

25 Jahre Vereinsmitglied:

Renate Eierhoff (2.4.1985) Erwachsenensport

Prof. Dr. J. Kuhlmann (16.4.1985) Tennis

Kurt Rickermann (7.5.1985) Tennis

Heinz Tönneßen (26.6.1985) Fußball Ausgleichssport

Gerda Kuhlmann (1.7.1985) Tennis

Maria Kositza (1.8.1985) Erwachsenensport

Letzte Meldung

YpsilonSport 04/10

Zwei Malermeister

in Diensten

des SV Bayer

bei der Arbeit:

Detlef Fischer

(vorne) und Fred

Mis verschönern

das Breitensportzentrum.

Seit dem 1. April verstärkt Detlef Fischer das Hausmeisterteam

im Bayer-Sportpark. Der gelernte Malermeister zeichnete sich

in den vergangenen 20 Jahren als Platzwart auf Aprath aus. Mit

dem Umzug der Fußballer in die Rutenbeck wechselt nun auch

das Aufgabengebiet des 56-Jährigen.

29


...aus der Geschäftsstelle

SV Bayer Wuppertal e.V. · Unten Vorm Steeg 5 · 42329 Wuppertal

Zentrale

Vereinsinformation Monika Kleineick Telefon: 0202 / 7492-100 · Fax: 0202 / 7492-249

E-Mail: info@sv-bayer.de

Mo. 13.00-19.00 Uhr

Di., Mi., Do. 09.00-16.00 Uhr

Fr. 08.00-13.00 Uhr

Geschäftsstelle

Mitgliederverwaltung: Cony Bruchmann Telefon: 0202 / 7492-240 · Fax: 0202 / 7492-109

E-Mail: geschaeftsstelle@sv-bayer.de

Mo. - Fr. 09.00-12.00 Uhr u. Mo. 14.00-16.00 Uhr

Öffentlichkeitsarbeit / Oliver Nitschke Telefon: 0202 / 7492-180, Mobil: 0177 / 9685362

Marketing E-Mail: presse@sv-bayer.de

Geschäftsführerin: Claudia Hastrich Telefon: 0202 / 7492-110

E-Mail: hastrich@sv-bayer.de

Kinder- und Jugendsport Natalie Zaplata Telefon: 0202 / 7492-122

E-Mail: natalie.zaplata@sv-bayer.de

Erwachsenensport Jan Römer Telefon: 0202 / 7492-248

Prävention E-Mail: jan.roemer@sv-bayer.de

Rehabilitation Helena Ermert Telefon: 0202 / 7492-246

E-Mail: helena.ermert@sv-bayer.de

Fitness aktiv: Ralf Hartmann Telefon: 0202 / 7492-222 oder -224

Jörg Pönnighaus E-Mail: aktiv@sv-bayer.de

Öffnungszeiten: Mo., Mi., Fr. 09.00 - 22.00 Uhr

Di., Do., 08.00 - 13.00 Uhr, 15.00 - 22.00 Uhr

Sa., 10.00 - 17.00 Uhr

So., 10.00 - 17.00 Uhr

Schwimmen: Simone Osygus Telefon: 0202 / 7492-130 · Fax: 0202 / 7492-139

E-Mail: schwimmen@sv-bayer.de

Geschäftszeiten: Mo. - Fr., 09.00 - 13.00 Uhr

Volleyball: Kai Müller Telefon: 0202 / 7492-152 · Fax: 0202 / 7492-159

E-Mail: kai.mueller@sv-bayer.de

Tennis: Cirsten Ewers-Eilts Telefon: 0202 / 72 38 66 · Fax: 0202 / 72 40 241

E-Mail: info@sv-bayer-tennis.de

Geschäftszeiten: Mo. und Do., 09.00 - 17.00 Uhr

Di., Mi., Fr. 09.00 - 13.00 Uhr

Fußball: Telefon: 0202 / 7492-170

Geschäftszeiten: Dienstag, 19.00 - 21.00 Uhr

Bayer-Sporthalle: Fryderyk Mis

Kahindi Ngundo

Detlef Fischer

E-Mail: fussball@sv-bayer.de

Telefon: 0202 / 7492-200

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen, Leserbriefe, Stellungnahmen,

Berichte, Bilder u.v.m.

Impressum

„YpsilonSport“

Vereinszeitung des SV Bayer Wuppertal e.V., erscheint drei Mal jährlich (Aufl age 3.000); für Mitglieder,

Freunde und Förderer; kostenlos

Herausgeber:

SV Bayer Wuppertal e.V., Unten Vorm Steeg 5, Telefon: 0202 / 7492-100, Fax: 0202 / 7492-109

Verantwortlich für den Inhalt:

Oliver Nitschke (Öffentlichkeitsarbeit/Marketing)

Redaktion:

Oliver Nitschke, Claudia Hastrich

Autoren für diese Ausgabe:

Friedemann Bräuer (Tennis), Uschi Kroh (Sportschießen), u.a.

Fotos für diese Ausgabe:

Oliver Nitschke u.a.

Druck:

Printcarrier

30

YpsilonSport 04/10

Der Weg zum Bayer-Sportpark

Schwebebahnstation Sonnborn / S-Bahnstation Sonnborn

Buslinien 600, 629, 639, NE 1 Sonnborner Ufer/Sonnborner Str.

Der Weg zu unseren Sportanlagen

am Aprather Weg

SV Bayer Wuppertal

1 - Tennisanlage

2 - Schießsportanlage

3 - Fußballplatz

2

1 3

Den Anreisehinweis zu unserer Luftsportanlage in der Eifel

fi nden Sie im Internet unter: www.sv-bayer.de

Bankverbindungen

Spendenkonto: Kto. 92 91 90 · Stadtsparkasse Wuppertal · BLZ 330 500 00

Stadtsparkasse Wuppertal · BLZ 330 500 00 · Kto. 943 910

Deutsche Bank AG, Wuppertal · BLZ 330 700 90 · Kto. 03 74 496 00

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