Oberthal aktuell 01/13

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Oberthal aktuell 01/13

InhaltBehörden und VerwaltungAus dem Gemeinderat.......................................................................................................................................... 5Baubewilligungen................................................................................................................................................... 5Rückblick auf die Gemeindeversammlung.................................................................................................... 5Sitzungsliste 2013................................................................................................................................................... 6Behördenverzeichnis 2013.................................................................................................................................. 6Preiserhöhung Tageskarten................................................................................................................................. 6Neues Hundegesetz............................................................................................................................................... 7Informationen Regionale Arbeitsvermittlung.............................................................................................. 7Neues Kindes- und Erwachsenenschutzrecht.............................................................................................. 8Brennholz für Gemeindeliegenschaften......................................................................................................... 9Gewichtsbeschränkungen auf Strassen.......................................................................................................... 9Steuerveranlagung 2012...................................................................................................................................... 9Entsorgungsdaten................................................................................................................................................10Auskünfte und Publikationen...........................................................................................................................10Geburtstagsgratulationen.................................................................................................................................10Einwohnerstatistik................................................................................................................................................10Trinkwasseruntersuchung..................................................................................................................................11Informationen der Ausgleichskasse...............................................................................................................12Inhalt | Februar 2013Schule und KindergartenInformationen der Schulkommission............................................................................................................13HARMOS...................................................................................................................................................................14Oberthal-OL............................................................................................................................................................15Alltag und Höhenflüge........................................................................................................................................16Oberthal unterwegs.............................................................................................................................................19VermischtesSeniorenausflug.....................................................................................................................................................21Oberthaler-Wetter 2012......................................................................................................................................22Lesung «Wenn ich an meine Jugend denke»..............................................................................................24Publireportage Möschberg...............................................................................................................................26Veranstaltungen....................................................................................................................................................28Notfallnummern....................................................................................................................................................29Busfahrplan.............................................................................................................................................................30Schlusspunkt...........................................................................................................................................................31ImpressumOffizielles Informationsorgan von Gemeinderat, Verwaltung und Schule/Kindergarten OberthalKontakt: Oberthal aktuell, Gemeindeverwaltung, 3531 Oberthal, 031 710 26 26, redaktion@oberthal.chRedaktion: Cornelia Wegmüller (Behörden/Verwaltung); Urs Schürch (Schule/Kindergarten);Monika Christener (Vermischtes)Layout: Erika Wyss, GrosshöchstettenErscheint jährlich mit 6 Ausgaben, nächste Ausgabe: Mitte April 2013 (Redaktionsschluss: 4. März 2013)Auflage: 450 ExemplareAbonnement für Auswärtige: Fr. 15.– pro JahrTitelbild oben: Schrattenfluh; unten: Häuslenbach und Berneralpen, von Bumersbuch aus(Bilder: Urs Schürch)3


Behörden und VerwaltungAus dem GemeinderatDer Gemeinderat hat an den letzten Sitzungen unter anderem folgende Geschäfte beratenoder Beschlüsse gefasst:• Tschechische Partnergemeinde Chynov:Beschluss über Besuch aus Chynov im Jahre2014.• Gemeindeverband Grosshöchstetten:Beratung der Geschäfte der Abgeordnetenversammlung.• Alarmierung der Bevölkerung: Kenntnisnahmedes Alarmdossiers und GenehmigungLeistungsauftrag an die FeuerwehrGrosshöchstetten.• Finanzplan: Genehmigung Finanzplan2012 - 2017.• Tageskarten Gemeinde: Beschluss überPreiserhöhung per 1. Januar 2013.• Schülertransportentschädigung: Beratungüber Entschädigungen.• Zäzibach: Bewilligung eines Verpflichtungskreditesvon brutto Fr. 50‘000.00 fürdie Ufersicherung im Bereich „Bätziboden“.Behörden und Verwaltung | Februar 2013• Regionalkonferenz Bern-Mittelland: Beratungder Geschäfte der Regionalversammlung.• Kantonaler Richtplan – Richtplananpassungen2012: Teilnahme an öffentlicher Mitwirkung.• Generelle Entwässerungsplanung GEP:Genehmigung Kreditabrechnung undBewilligung eines Nachkredites von Fr.36‘379.10 (Beschluss untersteht dem fakultativenReferendum).• Erneuerung Schulinformatik: KenntnisnahmeKreditabrechnung.BaubewilligungenDas Regierungsstatthalteramt oder derGemeinderat haben seit der letzten Ausgabefolgende Baubewilligungen erteilt:• Zürcher Ueli und Angela, Anbau Autounterstand,Häuslenmatt 55• Hofer AG, Neubau Lagerplatz für Baumaterial,Reutegraben• Zaugg Sonja und Daniel, Neubau Autounterstand,Scheuer 45d• Walther Patrik und Felizitas, Einbau Fensterin Nordwestfassade, Häuslenmatt 55aRückblick auf die Gemeindeversammlungvom 1. Dezember 2012An der Versammlung nahmen 52 Gemeindebürger (8.7% derStimmberechtigten) teil.Die Gemeindeversammlung genehmigte den Verpflichtungskreditvon brutto Fr. 260‘000.— als Kostenbeteiligung an die WAKI-Verbindungsleitung Möschberg – Alterswil.Ausserdem wurde das Budget 2013 mit einer neuen Steueranlagevon 2.15 Einheiten und einem Aufwandüberschuss von Fr.148‘200.— genehmigt.Unter dem Traktandum „Verschiedenes“ wurde aus der Versammlungder Antrag für die Inangriffnahme von Fusionsabklärungengestellt. Gemäss Anhang I, Artikel 3, der Gemeindeordnung darfdie Versammlung nur traktandierte Geschäfte endgültig beschliessen.Sie darf Anträge, die einen nicht angekündigten Gegenstandbetreffen, beraten und als „erheblich“ erklären lassen. Der Souveränhat den Antrag für die Inangriffnahme von Fusionsabklärungenals „erheblich“ erklärt. Somit unterbreitet der Gemeinderatdiesen Antrag der nächsten Gemeindeversammlung zum Entscheid.5


Behörden und Verwaltung | Februar 2013GemeindeversammlungenMontag,10. Juni 2013,20.00 UhrSamstag,7. Dezember 2013,13.30 UhrSitzungsliste 2013GemeinderatssitzungenFreitag, 11. Januar 2013Donnerstag, 7. Februar 2013Freitag, 8. März 2013Freitag, 5. April 2013Freitag, 3. Mai 2013Freitag, 7. Juni 2013Freitag, 5. Juli 2013Freitag, 16. August 2013Freitag, 20. September 2013Freitag, 18. Oktober 2013Freitag, 15. November 2013Mittwoch, 11. Dezember 2013(Klausurtagung)Freitag, 13. Dezember 2013Behördenverzeichnis 2013Das aktualisierte Verzeichnis aller Behördenund Funktionäre der Gemeinde kann auf derGemeindeverwaltung eingesehen oder bezogenwerden. Das Dokument kann zudem alsPDF-Datei von der Homepage der Gemeindegeladen werden unter Behörden – Politik.www.oberthal.chRessortverteilung und Zuständigkeiten Gemeinderat 2013SteinerAndreasStrahmHeleneRöthlisbergerMichaelZürcherHansWüthrichThereseRessort PräsidialesStellvertreter:RöthlisbergerMichaelRessort Bildung,SozialesStellvertreter:Zürcher HansRessort Baupolizei,StrassenwesenStellvertreterin:Wüthrich ThereseRessort Ver- undEntsorgung,WasserbauStellvertreterin:Strahm HeleneRessort Finanzen,öffentliche Sicherheit,InfrastrukturenHochbau,KulturellesStellvertreter:Steiner AndreasPreiserhöhungTageskarten Gemeinden ab 1. Januar 2013Die SBB hat den Preis der „Tageskarten Gemeinden“bereits wieder erhöht. Aus diesem Grundmuss der heutige Abgabepreis von Fr. 39.—angepasst werden. Ab dem 1. Januar 2013beträgt der Verkaufspreis pro „TageskarteGemeinde“ neu Fr. 42.—. Um nicht verkaufteKarten auch kurzfristig in Umlauf zu bringen,hat der Gemeinderat folgendes „Last-Minute-Angebot“ beschlossen: Verkauf der Karte amGültigkeitstag oder einen halben Tag vorherfür Fr. 30.— pro Tageskarte Gemeinde.Die Gemeinde Oberthal stellt der Bevölkerungmomentan pro Tag zwei „TageskartenGemeinden“ zur Verfügung. Die Karten könnenbei der Käserei Reutegraben reserviertund abgeholt werden.6


Neues Hundegesetz ab 1. Januar 2013Der Regierungsrat hat beschlossen, das neue Hundegesetz per 1. Januar 2013 in Kraft zusetzen. Dieses verpflichtet die Hundehalterinnen und Hundehalter, ihre Hunde im öffentlichenRaum jederzeit wirksam unter Kontrolle zu halten und eine Haftpflichtversicherungabzuschliessen. An besonders sensiblen Orten gilt ein Leinenzwang. Das Hundegesetzschreibt zudem die Entfernung des Hundekots vor und verbietet grundsätzlich, mehr alsdrei Hunde gleichzeitig auszuführen. Die Regelung der Hundetaxe wird neu weitgehendden Gemeinden überlassen.Das neue kantonale Hundegesetz wurde vomGrossen Rat des Kantons Bern im Frühjahr2012 verabschiedet. Es deckt den Handlungsbedarfab, der nach dem Scheitern eines einheitlichenHundegesetzes auf Bundesebeneim Dezember 2010 in den Kantonen entstandenist. Das Gesetz soll die Sicherheit und dieGesellschaftsverträglichkeit der Hundehaltungmit pragmatischen Massnahmen verbessern.Das Hundegesetz und die entsprechendeVerordnung bringen für dieHundehalterinnen und –halter folgendewesentliche Neuerungen:Behörden und Verwaltung | Februar 2013• Hunde dürfen im öffentlichen Raum nichtunbeaufsichtigt laufen gelassen werdenund sind jederzeit wirksam unter Kontrollezu halten;• Hunde müssen an folgenden Orten an derLeine gehalten werden: auf Schulanlagenund öffentlichen Spiel- und Sportplätzen,in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Bahnhöfenund Haltestellen sowie beim Betretenvon Weiden, auf denen sich Nutztierebefinden;• Mehr als drei Hunde dürfen nicht gleichzeitigausgeführt werden. Ausgenommen vondiesem Verbot sind insbesondere anerkannteAusbildnerinnen und Ausbildnerim Bereich der Hundehaltung, Absolventinnenund Absolventen einer anerkanntenfachspezifischen und berufsunabhängigenAusbildung für die gewerblicheZucht und Haltung von Hunden oder Jägerinnenund Jäger, die auf Gehorsamgeprüfte Hunde ausführen.• Hundekot ist von sämtlichen Grundstückenim Dritteigentum zu entfernen;• Eine Haftpflichtversicherung für die Risikender Hundehaltung mit einer Mindestdeckungssummevon drei Millionen Frankenist obligatorisch.Stellensuchende -Anmeldung neu direkt bei der Regionalen ArbeitsvermittlungAb dem 1. Januar 2013 melden sich Stellensuchendenicht mehr bei der Wohnsitzgemeinde,sondern direkt bei der RegionalenArbeitsvermittlung (RAV) an. Die Anmeldungist neu bei jedem RAV im Kanton Bern möglich.Die RAV-Standorte können unter folgendemLink abgerufen werden: www.be.ch/rav.Für die weitere Betreuung der Stellensuchendenaus der Gemeinde Oberthal ist aber nachder Anmeldung folgendes RAV zuständig:RAV Gümligen | Worbstrasse 223 |3079 Gümligen | Tel. 031 950 51 11AnmeldungNach einer Kündigung sollte die Anmeldung möglichst rasch, spätestensaber am 1. Tag der Arbeitslosigkeit erfolgen. Die Stellensuchendenmüssen sich persönlich auf das RAV ihrer Wahl begebenund folgende Unterlagen mitbringen:• Personalausweis (Pass, Identitätskarte oder Führerausweis)• Ausländerausweis für Personen, die nicht im Besitz des SchweizerBürgerrechts sind• Aktuelle und vollständige BewerbungsunterlagenDie Anmeldung ist Montag bis Freitag von 08.00 – 12.00 Uhr und13.30 – 17.00 Uhr (Freitag bis 16.30 Uhr) möglich. Eine Terminvereinbarungist nicht nötig.7


Behörden und Verwaltung | Februar 2013Kindes- und ErwachsenenschutzrechtAm 1. Januar 2013 trat das Kindes- undErwachsenenschutzrecht in Kraft. Es regeltdie rechtliche Situation und den Schutz vonMenschen, die wegen eines Schwächezustandesihre Angelegenheiten nicht oder nurunvollständig selbst besorgen können. Dieneue Gesetzgebung löst das über 100-jährigeVormundschaftsrecht ab, das in weiten Teilenveraltet war und den gesellschaftlichen Entwicklungennicht mehr entsprochen hat.Seit anfangs 2013 nahmen im Kanton Berndie elf neuen kantonalen, aber regional organisiertenKindes- und Erwachsenenschutzbehörden(KESB) sowie die burgerliche KESBihre Arbeit auf. Sie lösen die bisherigen vormundschaftlichenBehörden ab.Das neue BundesrechtEin Hauptziel des neuen Bundesrechts ist dieStärkung des Selbstbestimmungsrechts, wassich in der Anerkennung von zwei neuenRechtsinstituten, Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung,niederschlägt. WeiteresKernstück der Revision bildet das neue Massnahmensystem.Anstelle der unflexiblenMassnahmen tritt eine Einheitsmassnahme(Beistandschaft), die massgeschneidert, d.h.auf den Einzelfall zugeschnitten sein muss.Damit soll dem Verhältnismässigkeitsprinzipbesser Rechnung getragen werden. Ein Eingriffin die Rechte der betroffenen Person sollnur dann und nur soweit erfolgen, als dieszwingend nötig ist. Die bisherige fürsorgerischeFreiheitsentziehung (FFE) wird in fürsorgerischeUnterbringung (FU) umbenannt,lehnt sich aber ansonsten eng an das bisherigeRecht an. Weiter verfolgt die Revision dieStärkung der Solidarität in der Familie durchgesetzliche Vertretungsrechte und den verbessertenSchutz von Personen in Wohn- undPflegeheimen. Erwähnt sei schliesslich, dassder Rechtsschutz der Betroffenen ausgebautwird und der Staat für jegliches, auch unverschuldetesFehlverhalten der Behörden haftet.Die Behördenorganisation im Kanton BernVon zentraler Bedeutung ist die bundesrechtlicheVorgabe, wonach die Kindes- undErwachsenenschutzbehörde eine interdisziplinärzusammengesetzte Fachbehörde seinmuss. Rechtswissenschaft, Sozialarbeit, Pädagogik,Psychologie und Medizin bilden dieKerndisziplinen. Den Kantonen steht frei, obsie die neuen Behörden auf kommunaler,regionaler oder kantonaler Ebene organisieren.Im Kanton Bern sind ab 1. Januar 2013eine burgerliche sowie elf kantonale, aber imRahmen der Verwaltungskreise regional organisierteKESB für Entscheide im Kindes- undErwachsenenschutz zuständig. Sie lösen diebisherigen vormundschaftlichen Behördenab, d.h. die kommunalen Vormundschaftsbehörden,die Regierungsstatthalterämter unddie burgerliche Oberwaisenkammer.Als dezentrale kantonale Verwaltungseinheitenstehen die KESB unter der Aufsicht desRegierungsrates bzw. der Justiz-, GemeindeundKirchendirektion. Gerichtliche Beschwerdeinstanzist das Kindes- und Erwachsenenschutzgericht,das der Zivilabteilung desObergerichts angehört.Die AufbauarbeitenNach der Verabschiedung des Gesetzes überden Kindes- und Erwachsenenschutzes am 1.Februar 2012 wurden die Aufbauarbeiten andie Hand genommen, damit die neuen KESBab 1. Januar 2013 funktionsfähig sind und reibungslosihre Arbeit aufnehmen können. ImVordergrund stand dabei die Besetzung der134 Vollzeitstellen der Behörde und der Behördensekretariate,die Bereitstellung der Lokalitätenund eines EDV-Fallführungssystems, dieÜberführung von rund 20'000 Vormundschaftsaktenan die neuen KESB sowie dieErarbeitung der Ausführungsverordnungensowie weiterer fachlicher Grundlagen. Dieserichten sich u.a. auch an die kommunalen undregionalen Sozial- und Abklärungsdienste,welche im Auftrag der KESB die Abklärungdurchführen und die professionelle Mandatsführungübernehmen. Die Mandatsführungdurch Privatpersonen soll weiterhin möglichsein und durch Unterstützungsmassnahmengefördert werden.Seit dem 1. Januar 2013 ist für die GemeindeOberthal folgende Kindes- und Erwachsenenschutzbehördezuständig:KESB Mittelland SüdTägermattstrasse 1Postfach 12243110 MünsingenTel. 031 635 21 008


Lieferung Brennholz für GemeindeliegenschaftenWer möchte Brennholz liefern? Für die Beheizung der Gemeindeliegenschaften (Schulhaus,Kindergarten, Turnhalle, Gemeindehaus und Mehrzweckanlage) benötigen wir Brennholz.Die Gemeinde Oberthal vergütet für die Lieferungvon Trockenholz folgende Brennholzpreise(inkl. Fuhrlohn):Weichholz (Tanne, Fichte)Hartholz (Buche, Esche)GemischtFr. 85.00 / SterFr. 115.00 / SterFr. 80.00 / SterBehörden und Verwaltung | Februar 2013Die Preise werden jährlich an die Ansätze derHolzverwertungsgenossenschaft Kiesentalangepasst.Interessierte können sich bei der Gemeindeverwaltung, Tel. 031 710 26 26, melden.Gewichtsbeschränkungen auf GemeindestrassenWie im Vorjahr gilt auch in diesem Frühling folgende Bestimmung:Höchstgewicht 3,5 t auf GemeindestrassenDer Gemeinderat erlässt gestützt auf Art. 30 des Strassen- und Wegreglements der Gemeinde Oberthal bei Tauwetterfolgende Verkehrsbeschränkung auf einzelnen Abschnitten des Gemeindestrassennetzes:Höchstgewicht 3,5 tDie betroffenen Strassenabschnitte sind mit der entsprechenden Signalisation beschildert. Diese Verkehrsbeschränkungtritt per sofort in Kraft und dauert voraussichtlich bis 15. April 2013.Zu beachten ist, dass Verkehrsbeschränkungen nur dann signalisiert werden, wenn einzelneStrassenabschnitte als Folge von Tauwetter nicht mit schweren Fahrzeugen (u.a. Holztransporte)befahren werden dürfen. Damit soll vermieden werden, dass diese Strassen beschädigtwerden und anschliessend durch die Gemeinde mit hohem finanziellen Aufwand wiedersaniert werden müssen. Ausserhalb dieser Zeiten sind die Wege wie bis anhin befahrbar. Spezialfälleoder Ausnahmen können nach Absprache mit dem Wegmeister Christian Bieri geregeltwerden.Steuerveranlagung 2012Die Steuererklärungsformulare werden imFebruar 2013 zugestellt. Jedes Formular istpersönlich bedruckt und enthält zur Identifizierungeinen Strichcode. Deshalb dürfenkeine kopierten Formulare von anderenSteuerpflichtigen verwendet werden. FallsFormulare fehlen oder verloren gegangensind, können diese bei der Gemeindeverwaltungoder bei der zuständigen Kreisverwaltungnachbestellt werden. Angaben ausserhalbder Formularfelder oder auf der Rückseiteder Formulare können nicht verarbeitet werden.Machen Sie deshalb keine Notizen aufdie Rückseite der Formulare!Die Formulare 1 – 5 müssen von allen steuerpflichtigenPersonen ausgefüllt und eingereichtwerden. Durch die Beantwortung derFragen auf Formular 1 können Sie feststellen,welche zusätzlichen Formulare auszufüllenund für welche Beiträge und LeistungenBescheinigungen beizulegen sind.Belege und Bestätigungen müssen nur eingereichtwerden, wenn sie ausdrücklichverlangt sind. Die Formulare 1 und 3 sindeigenhändig zu unterschreiben. Bei Ehepaarensind beide Unterschriften erforderlich.Zu deklarieren sind die Einkünfte des Jahres9


Behörden und Verwaltung | Februar 20132012. Abzüge, welche die Steuerverwaltungaufgrund Ihrer Angaben oder Registerdatenautomatisch berechnen kann, müssen in derSteuererklärung nicht aufgeführt werden.Diese werden bei der Veranlagung automatischberücksichtigt.Fristen zur Einreichung der Steuererklärung• 15.03.2013 für Unselbständigerwerbende,Personengesellschaften, Erbengemeinschaftenund Miteigentümergemeinschaften• 15.05.2013 für SelbständigerwerbendeSteuererklärungSie sind im AHV-Alter und wünschen Hilfebeim Ausfüllen Ihrer Steuererklärung.Termine nach Vereinbarung:Grobsperrgut-, Alteisen-, Papier- und Kartonsammlungen2013Grobsperrgut-, Papier- und KartonsammlungenDonnerstag, 2. Mai 2013 und Dienstag, 5.November 2013Alteisen-, Papier- und Kartonsammlungdurch die Schule OberthalDonnerstag, 2. Mai 2013Bitte beachten Sie das entsprechende Flugblattsowie das Merkblatt „Abfallentsorgung2013“, das auch auf der Homepage derGemeinde eingesehen werden kann.Publikation von Jubilarender Gemeinde OberthalAuch in diesem Jahr werden hohe Geburtstage(75-, 80-, 85-, 90-jährig und älter) automatischim Oberthal aktuell publiziert. DiejenigenJubilare, die nicht veröffentlicht werdenmöchten, melden dies bitte frühzeitig bei derGemeindeverwaltung Oberthal. Ohne IhreRückmeldung gehen wir davon aus, dass Siemit der Publikation Ihres Geburtstages imOberthal aktuell einverstanden sind.Herzliche Gratulationzum GeburtstagFolgender Bürger feiert im Februar 2013 seinenhohen Geburtstag85-jährig Steiner Friedrich 20. Februar 1928Listenauskünfte anVereineDie Gemeindeverwaltung erteilt auf Anfragean bestimmte Vereine Listenauskünfte. Wernicht will, dass seine Adresse z.B. an den Frauenverein,die Musikgesellschaft oder an einenanderen Verein herausgegeben wird, meldetdies bitte ebenfalls der Gemeindeverwaltung.EinwohnerstatistikSchweizerbürger 741Wochenaufenthalter 20Ausländische Staatsangehörige 23Total Einwohner per 31. Dezember 2012 784Total Einwohner per 31. Dezember 2011 80110


TrinkwasseruntersuchungBehörden und Verwaltung | Februar 201311


Behörden und Verwaltung | Februar 2013Informationen der AusgleichskasseDie wichtigsten Änderungen auf den 1. Januar2013 bei AHV/IV/EO, Ergänzungsleistungen zurAHV/IV und in der beruflichen Vorsorge:• Erhöhung der AHV/IV-Renten und desBetrags für den allgemeinen Lebensbedarfbei den Ergänzungsleistungen• Erhöhung des Lebensbedarfs bei denErgänzungsleistungen (EL)• Erhöhung des AHV/IV/EO-Mindestbeitragsfür Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige• Anpassung der sinkenden AHV/IV/EO-Beitragsskalafür Selbständigerwerbende undArbeitnehmer ohne beitragspflichtigenArbeitgeber• Anhebung der BVG-EintrittsschwelleErhöhung der AHV/IV-RentenDie monatliche Altersrente beträgt neu beivoller Beitragsdauer mindestens 1‘170 Franken(bisher 1‘160) und höchstens 2‘340 Franken(bisher 2‘320).Die monatliche Witwen- resp. Witwerrentebeträgt neu bei voller Beitragsdauer mindestens936 Franken (bisher 928) und höchstens1‘872 Franken (bisher 1‘856).Die monatliche Waisenrente beträgt neu beivoller Beitragsdauer mindestens 468 Franken(bisher 464) und höchstens 936 Franken (bisher928).Die ganze monatliche Invalidenrentebeträgt neu bei voller Beitragsdauer mindestens1‘170 Franken (bisher 1‘160) und höchstens2‘340 Franken (bisher 2‘320).Die monatliche Dreiviertels-Invalidenrentebeträgt neu bei voller Beitragsdauermindestens 878 Franken (bisher 870) undhöchstens 1‘755 Franken (bisher 1‘740).Die halbe monatliche Invalidenrentebeträgt neu mindestens 585 Franken (bisher580) und höchstens 1‘170 Franken (bisher1‘160).Die monatliche Viertels-Invalidenrentebeträgt neu mindestens 293 Franken (bisher290) und höchstens 585 Franken (bisher 580).Lebensbedarf und Beträge der Durchschnittsprämienbei den Ergänzungsleistungen(EL)Der Höchstbetrag für den allgemeinenLebensbedarf bei den EL: Für Alleinstehende19‘210 Franken (bisher 19‘050), fürEhepaare 28‘815 Franken (bisher 28‘575) undfür Waisen 10‘035 Franken (bisher 9‘945).Die jährlichen Beträge der Durchschnittsprämienfür Erwachsene und Kinderim Kanton Bern ab 1. Januar 2013 wurden fürunsere Prämienregion wie folgt festgesetzt:Prämienregion 2Erwachsene Fr. 4‘908Junge Erwachsene (Alter 18-25) Fr. 4‘356Kinder Fr. 1‘116Erhöhung des AHV/IV/EO-MindestbeitragsDer jährliche AHV/IV/EO-Mindestbeitrag fürSelbständigerwerbende und Nichterwerbstätigewird auf 480 Franken erhöht(bisher 475).Anpassung der sinkenden AHV/IV/EO-Beitragsskalafür Selbständigerwerbendeund Arbeitnehmer ohne beitragspflichtigenArbeitgeberDer Höchstbetrag der sinkenden Beitragsskalafür Selbständigerwerbende undArbeitnehmer ohne beitragspflichtigenArbeitgeber beträgt neu jährlich 56‘200Franken (bisher 55‘700). Die untere Einkommensgrenzebeträgt neu 9‘400 Franken (bisher9‘300). Erreicht das jährliche Erwerbseinkommennicht 9‘400 Franken pro Jahr, beträgtder Beitrag 480 Franken im Jahr (Mindestbeitrag).Höhere Eintrittsschwelle in der beruflichenVorsorge (BVG)Die Eintrittsschwelle wird auf den 1. Januar2013 von 20‘880 Franken auf 21‘060 Frankenpro Jahr erhöht. Arbeitgeber, die bisher keinerVorsorgeeinrichtung angeschlossenwaren, sich aber wegen der Erhöhung der Eintrittsschwelleeiner anerkannten Vorsorgeeinrichtunganschliessen müssen, haben diesbei einer Sammel- oder Gemeinschaftsstiftungeines Berufsverbands, einer Versicherungsgesellschaftoder einer Bank oder beider Auffangeinrichtung zu tun.Auskünfte dazu erteilt die für die deutschsprachigenAmtsbezirke des Kantons Bernzuständige Geschäftsstelle der Stiftung AuffangeinrichtungBVG, Postfach, 8022 Zürich.Weitere Informationen unter www.aeis.ch.Weitere Informationen und AuskünfteIm Internet unter www.akbern.ch oder www.ahv-iv.info oder bei der AHV-ZweigstelleOberthal.12


Schule und KindergartenInfosNeue Schülerinin der 7. KlasseSeit Mitte Dezember besucht Laura Fahrni ausdem Hinterkäneltal neu die 7. Klasse imOberthal. Herzlich willkommen und gutesEinleben!Gesamtelternabend6. November 2012;Rückblick„Was sollen unsere Kinder in 11 JahrenSchule und Kindergarten lernen?“Viele interessierte Eltern, unsere Lehrpersonenund die Schulkommission nahmen amElternabend teil, an dem zusätzlich dreiexterne ReferentInnen zur Frage Stellungnahmen, ob unsere Kinder in ihrer langenSchulzeit wirklich das lernen, was sie für ihrLeben brauchen.Die Schulinspektorin, Eva Frischknecht,beleuchtete das Thema im Hinblick auf denLehrplan. Schon der jetzige und viel mehrnoch der künftige „Lehrplan 21“ setzen dasSchwergewicht vermehrt auf den Erwerb vonguten Lernvoraussetzungen: Schüler undSchülerinnen sollen das Lernen lernen. Notenund das Schulwissen sind nicht das Wichtigste.Entscheidend ist, dass die Jugendlichenweiter lernen wollen und wissen, wie sielernen können, dass sie das nötige Rüstzeugdafür erworben haben und weiterhin interessiertsind. Denn Lernen geht ein Leben langweiter.Zudem soll die 9. Klasse der Realstufe aufgewertetwerden, indem sie spezifischer auf denEinstieg ins Berufsleben vorbereitet. Die Schülerund Schülerinnen werden Unterrichtsschwerpunktesetzen können, die für ihre persönlichenBerufsziele wichtig sind.Käthi Stalder, die als Ausbildnerin für Pflegefachleuteviel Erfahrung sammelte, legt beieinem Anforderungsprofil den Schwerpunktvor allem auf grosse Sozialkompetenz wie dieFähigkeit auf andere Menschen zuzugehen,Verständnis, aber auch Pünktlichkeit undZuverlässigkeit.Ueli Lehmann, Schreinermeister in Zäziwilund Berufsschullehrer stellt fest, dass vorallem die Leistungsbereitschaft wichtig ist,das Interesse am Beruf, während schulischeDefizite zum Beispiel in Stützkursen eher aufgearbeitetwerden können.Laufbahnen unserer SchulabgängerInnenzeigen, dass nach Realabschluss alles möglichist. Einige OberthalerInnen absolvieren nachder Lehre die Berufsmaturitätsprüfung underlangen so den Zugang zu den Fachhochschulen.Andere hängen an die erste Berufslehrenoch eine zweite an, um sich weitereMöglichkeiten zu erschliessen oder wennnicht auf Anhieb eine Lehrstelle im Wunschberufgefunden werden konnte.Ankündigung:GesamtelternabendDienstag 12. März 2013; 20:00 UhrThema: «Zukunft der Schule Oberthal»TagesschuleWieder schicken wir herzlichen Dank zu SonjaZaugg und den vielen fleissigen Hühnern,von denen die Tagesschule mit 60 frischenEiern beliefert wurde!Weiter haben wir von Debora und RolandTschan 44 Hamburger erhalten. Vielen Dank!Hamburger sind nach wie vor ein äusserstbeliebtes Geburtstagsmenu und werden mitgrosser Begeisterung vertilgt.Käthi Aeschlimann hat uns Zwiebeln gespendet.Auch dafür vielen Dank!Durch Trudi Wüthrich's Glace-Spende wurdedas Weihnachtsessen von einem Dessertgekrönt. Das war wunderbar! Vielen Dank!Dann haben wir von Ruth Dänzer Salatgeschenkt erhalten, von Simon und MonikaBlaser Pouletflügeli, von Fritz Gottier viele,viele Liter Süssmost und von Denise Bachofneraus Bowil einen Sack Schoggikugeln.Von der Firma Müller, Nahrungsmittel AG inSteffisburg haben wir eine RiesenportionGewürze erhalten. Allen grossmächtigenherzlichen Dank!Die Köchinnen der Tagesschule sind überZuwendungen sehr froh. Bitte meldet unsimmer, wenn ihr von irgendetwas Überschüssegeerntet oder auch gekauft undnicht vollständig gebraucht habt. Dank derGefriertruhe kann so gut wie alles eine Zeitlang gelagert werden, falls es nicht geradesofort verwendet wird. Und falls es nicht eineSpende sein soll – kein Problem, wir einigenuns sicher auf einen fairen Preis.SchulkommissionSchule und Kindergarten | Februar 201313


Schule und Kindergarten | Februar 2013HARMOS – was ändert – was bleibtGemäss Harmos-Konkordat tritt am 1. August 2013 das zweijährige Kindergartenobligatoriumin Kraft.Grundsätzliches Ziel des KindergartensIm Kindergarten werden Kinder im Alter vonvier bis sechs Jahren gemeinsam unterrichtet.Der Kindergarten hat zum Ziel, die Kinder inihrer Entwicklung zu fördern, sie in eine erweiterteGemeinschaft einzuführen und ihnendamit den Übertritt in die Primarstufe zuerleichtern.Im Kindergarten werden spielerische Tätigkeitenund systematisches Lernen miteinanderverknüpft. Dabei werden unterschiedlicheLernvoraussetzungen und Fähigkeiten sowiedas Lerntempo berücksichtigt. Die Kinder lernenviel voneinander. Das gemeinsame Spielen,Forschen und Entdecken stehen im Zentrumund wecken die Freude und Motivationam Lernen.Rechtliche GrundlageMit der erfolgten Revision des Volksschulgesetzes(VSG) wird der zweijährige Kindergartenbesuchobligatorisch und Teil der elfJahre dauernden Volksschule. Er bleibt aberals eigenständige Stufe mit einer besonderenentwicklungsspezifischen Pädagogik bestehen.Ab 1. August 2013 haben alle Gemeinden imKanton Bern den zweijährigen Kindergartenanzubieten.Änderungen zum bisherigen Kindergarten• Der Stichtag für den Eintritt in den Kindergartenwird vom 1. Mai auf den 31. Juli verlegt.Alle Kinder, die vor dem 31. Juli einesKalenderjahres das vierte Lebensjahr vollendethaben, treten am 1. August desselbenKalenderjahres in den zweijährigenKindergarten ein.• Individuelle Gesuche um spätere Einschulungsind möglich und werden voraussichtlichvon der Schulleitung bewilligt.Genaue Richtlinien der Erziehungsdirektionsind auf Mai 2013 angekündigt.• In begründeten Fällen kann ein Kind eindrittes Kindergartenjahr besuchen.Das Einschreiben findet am 5. März 2013statt.• 14.30 Uhr, 1. Klasse Schule• 15.00 Uhr, KindergartenGenaue Angabenfolgen im AnzeigerKonolfingen.Urs Schürch14


Vorankündigung Oberthal – OLWir nehmen das Jahresthema „UnsereGemeinde“ zum Anlass, Sport mit frischerOberthalerluft und der wunderschönen Landschaftzu verbinden:Am Samstag, 25. Mai 2013 findet im Schönenwasen-Waldein Orientierungslauf für alleinteressierten Oberthalerinnen und Oberthalerstatt. Anschliessend kann bei einemgemütlichen „Brätlen“ auf dem Bauplatz dereigene Lauf analysiert und über die Postensuchegefachsimpelt werden. Für alle, derenletzter OL (im Militär oder in der eigenenSchulzeit) schon lange zurück liegt, hier einigeInfos:Schule und Kindergarten | Februar 2013Was ist Orientierungslauf, kurz OL?Eine Laufsportart, bei der mit Hilfe von Karteund Kompass mehrere Kontrollpunkte (Posten)in möglichst kurzer Zeit gefunden werdenmüssen. Die Kleidung richtet sich nachdem Lauftempo, von Wanderkleidung bisleichter Laufkleidung.Die Karte ist das wichtigste Hilfsmittel des OL-Läufers; sie ist sein Sportgerät. Die OL-Karteunterscheidet sich von anderen Karten darin,dass die für den OL unwichtigen Informationenwegfallen, dafür aber andere OL-spezifischeInformationen enthalten sind (z.B. Zäune,Dickichte, Futterkrippen oder Kahlschläge).Der Massstab für OL-Karten ist 1:15'000. Oftwerden auch vergrösserte Karten im Massstab1:10'000 verwendet. Die Aequidistanzbei OL-Karten beträgt 5 Meter.Beim OL werden spezielle OL-Kompasse verwendet.Sie unterscheiden sich von den herkömmlichenKompassen durch ihre durchsichtigeBodenplatte und durch ihreeinfachere Handhabung. Der Daumenkompasswird mit einer Schlaufe am Daumenbefestigt. Es gibt Ausführungen für RechtsundLinkshänder.Bis vor einigen Jahren mussten die gefundenenPosten auf einer Stempelkarte gestempelt/gelochtwerden. Wobei dies nicht immerunumstritten gewesen ist (alle, die einmal mitGüfeli „geschummelt“ haben, wissen dies...)Diese Diskussionen sind mit dem Einsatzeines elektronischen Kontrollsystems heuteVergangenheit. Der OL-Läufer stempelt diePosten mit einem Badge, welcher am Zeigfingergetragen wird. Im Ziel wird der Badge ausgelesenund der OL-Läufer erhält auf einemPapierstreifen seine Zwischenzeiten sowieseine Laufzeit.Einfachheitshalber habe ich nur vom OL-Läufergeschrieben, aber gerade die Schweiz hatmit Simone Niggli-Luder die beste OL- Läuferinaller Zeiten!Alle, die nun gerne einmal selber mit Karte,Kompass und Badge ausgerüstet an den Startgehen möchten, reserviert euch den 25. Mai!Weitere Details folgen...Selina Keller ZbindenAlltag und HöhenflügeAktivität mit Schulgotte/GöttiZum Jahresthema „Unsere Gemeinde“ durftendie Kindergartenkinder ihre Schulgotte/Götti nach Hause begleiten und wurden zumMittagessen eingeladen. Dort zeigten ihnenihre Gotten/Göttis wo und wie sie wohnen.Natürlich fehlte da ein feines, nach den Wünschender Kindergartenkinder zubereitetesMittagessen nicht. Hier ein paar Stimmenunserer Kindergartenkinder:„Es het mega gfägt.“ „Mir hei traktoret u iha d`Chüe törfe luege. Es het no grad esjungs Chäubli gä, es Chuechalb!“ „DerGötti het mit üs gspielt. Es het dert ganzchlini Hüendli gha u die si so härzig gsi“.„Mir hei törfe ds Zimmer vor Gotte luege udert Rösslimusig lose. Nachär hei mir noöppis zäme baschtlet.“ „Mir hei öppis megaluschtigs gmacht: e Trohn us Schnee“. „Der15


Schule und Kindergarten | Februar 2013Götti het mit mir am Töggelichaschte gspielt“.Und wie wurden die Kinder kulinarisch verwöhnt:Pommes frites,Tschiken nuggets, Spaghetticarbonara, Kartoffelstock mit Chügeli,Schleckzeug...Insgesamt ein gelungener Anlass, bei dem dieUnterschiedlichkeit der Altersstufe zwischenKindergartenkindern und Oberstufenschülern/Schülerinnenkeine Rolle spielte. DieGrossen nahmen ihre soziale Verantwortungsehr ernst. Soziales Lernen, miteinander Lernen,voneinander Lernen wird zum selbstverständlichenLernen in unserer Schule.Ein grosses Dankeschön an alle Eltern, die dasMittagessen den Wünschen der Kindergartenkinderangepasst haben und dieses Eventwohlwollend unterstützten!Besuch im BernerPuppentheaterWie jedes Jahr durften die sechsjährigen Kinderkurz vor Weihnachten als Weihnachtsgeschenkder Schule ins Berner Puppentheater.Mit grossen Tischfiguren spielen MonikaDemenga und Hans Wirth die klassische Weihnachtsgeschichte.Es ist etwas vom Faszinierendsten,wie die einzelnen Figuren von Handzu Hand, von Spieler zu Spieler wandern, alshätten sie sich selbstständig gemacht.Mit grosser Einfachheit zeigen die Puppenspielerden Gang zur Krippe auf, lassen denjungen behinderten Hirten Nasib als erstendas Licht erkennen, verwandeln den RäuberHassan in einen Tänzer und schenken der aussätzigenalten Frau Hoffnung und mitmenschlicheWärme. Der kleine wirblige Engel, der somenschliche Züge aufweist, schlägt eine Brückevon den Kindern und Erwachsenen zuralten Geschichte von der Geburt Jesu undlässt das Publikum schmunzeln, lachen undsich freuen auf dem Weg zum Licht.Für die Kinder war es ein wunderschönerAnlass, der ihnen noch lange in guter Erinnerungbleiben wird.Mit Schulgotte / -göttiWeihnachtskartengestaltenAls Aktivitätmit Schulgotte/Göttiim2. Quartal,druckten dieKinder mitihren Füssenund HändenEngel – Weihnachtskarten.Hier „chutzelte“ es gehörig an den Füssen,dort kippte ein Wasserbecken um...aber alle hatten Spass und Freude!Anschliessend falteten und verzierten dieGotten/Göttis für ihr Kind einen Stern, der imKindergarten als Adventskalender aufgehängtwurde. In jeden Stern wurde der Nameeines Kindes hinein gelegt. Das Kind und dasjenige,dem der Stern gehört, durften miteinanderzum Spielen und Mittagessen abmachen.16


Schule und Kindergarten | Februar 2013Auch zum gemeinsamen Spielen nach dem Arbeiten reichte die Zeit und wurde auch vonbeiden Seiten genossen!Weihnachtsstimmung imOberthalIm Schulhaus wurde fleissig gebastelt. Anstattdie Bevölkerung zu einer Weihnachtsfeier einzuladen,wollte die Schule Oberthal alle Haushaltungender Gemeinde erreichen und ihnenmit einem Windlicht und einer Karte Weihnachtsfreudebringen.Über 360 Karten und ebenso viele Lichtleinwurden liebevoll und mit viel Elan dekoriertund gestaltet. Was zuerst viel Spass machte,verlangte gegen Schluss recht grosse Ausdauer,doch die Schüler und Schülerinnenhielten durch, da sie ja ein Ziel vor Augen hatten.Am 20. Dezember war es soweit. Nun konntendie Karten und Lichter verteilt werden. Dasgab viel zu organisieren, wer geht wohin undwas sagen wir beim Abgeben?Die Kindergartenkinder verteilten in der Nähedes Schulhauses, die Schulkinder übernahmendie Weiler Reutegraben, Alterswil undBlasen und die grossen Schülerinnen undSchüler konnten mit den Töffli die abgelegenenEinzelhöfe, wie Gfell und Möschbergerreichen.Nach der Anstrengung in der Kälte wärmtenuns herrliche Älplermakkaronen, die im festlichgeschmückten Saal serviert wurden.Mit Liedern und Gedichten der einzelnenKlassen klang unser Weihnachtsevent aus.17


Schule und Kindergarten | Februar 2013Wahlfach TanzJeden Dienstag von 12.30 bis 13.15 Uhr habenwir Wahlfach Tanz in der Turnhalle Oberthal.Meistens beginnen wir mit einem Aufwärmtraining.Wenn wir beim Aufwärmen Ausdauerüben, müssen wir ca. 8 Minuten ohneUnterbruch hüpfen. Aber manchmal machenwir auch Spannungs- oder Lockerungsübungenzum Aufwärmen.Wir machen nicht immer die gleiche Tanzart,sondern verschiedene: Zum Beispiel JumpStyle, afrikanische Tänze, Hip Hop und nochviele andere Tanzarten. Die Tänze organisiertunsere Tanzlehrerin Tabea Liebi. Natürlichtanzen wir zur passenden Musik.Im letzten Quartal haben wir nicht nur selbergetanzt, sondern wir durften auch anderenbeim Tanzen zuschauen, denn wir haben eineTanzveranstaltung besucht. An einem Samstagabendfuhren wir mit drei Autos nach Belpund konnten uns dort den Final im Akrobatik-Rock’n’Roll anschauen. Da gab es verschiedeneKategorien von Klein bis Gross. Je nachAlter haben die Paare akrobatische Figurengezeigt und in der höchsten Kategorie habendie Frauen sogar Doppelsaltos gemacht. AlsZwischenshow haben fünf oder sechs jungeMänner eine coole Hiphop-Show gezeigt –die hat uns so gefallen, dass wir in der Pauseein Autogramm von ihnen geholt haben.Wenn wir tanzen, braucht es sehr viel Konzentration:Es ist anstrengend für den Kopf, aberes ist auch anstrengend für den Körper. AmAnfang hatten wir am Tag nach dem WahlfachTanz sogar Muskelkater. Auch wenn wir einenneuen Tanzstyle beginnen, haben wir manchmalam nächsten Tag wieder Muskelkater.Doch trotz Muskelkater und Anstrengunggefällt uns das Wahlfach Tanz und wir sindfroh, dass wir so eine gute Tanzlehrerin haben.Im Namen der Tanztruppe, Anja OswaldWenn wir im Tanzunterricht sind, müssen wirbestimmte Regeln beachten:• Nicht arrogant sein• Nicht respektlos sein• Einander nicht auslachen• Einander nicht ausgrenzenWir helfen einander, denn wir sind ein Team!18


HansRöthlisbergerSchule und Kindergarten | Februar 2013Wo sind Sie aufgewachsen?Ich bin in Buch aufgewachsen, das liegt in derNähe von Häuslenbach.In welchem Jahrgang sind Sie hier zur Schulegegangen?Ich wurde 1950 geboren und sieben Jahrespäter also 1957 wurde ich eingeschult.Woran können Sie sich noch gut erinnern ausIhrer Schulzeit?Am besten kann ich mich an meinen Schulwegerinnern, er führte durch den Schwändigrabenauch bekannt als Schüelerwägli. ImWinter war mein Schulweg sehr brutal, geradein diesen Jahren, wo es noch mehr schneiteals heute. Am Morgen waren die Wägli meistensgefüllt mit Schnee. Es war glitschig undkalt. Manchmal war es ein richtiger Kampf indie Schule zu gelangen. In der Schule warenwir müde.Was haben Sie für einen Bezug zum Oberthal?Die Vereinstätigkeit, ich bin nach wie vor imSchützenverein. So wie der Bezug zu meinemElternhaus und meinen Kollegen.Was wollten Sie früher mal werden?Ich hatte verschiedene Interessen. Alles, wasmit Strom zu tun hat, faszinierte mich immer.Was haben Sie für einen Beruf gelernt?Ich habe Landwirt gelernt, da meine Familieeinen Bauernhof betrieb. Später hatte icheinen Unfall und eine Rückenoperation. Dawar klar für Landwirt war ich nun ungeeignet.So musste ich Kaufmann erlernen.Wie kam es zu der Gründung der Kablan?Ich habe in verschiedenen Betrieben gearbeitetund habe mich entschlossen, mich selbständigzu machen.Gingen Sie in die Sekundarschule?Nein. In die Sekundarschule bin ich nichtgegangen. Weil der Weg von Buch nachGrosshöchstetten oder Signau wäre viel zuweit gewesen, alles zu Fuss.Was waren Ihre Lieblingsfächer?Vorwiegend Mathematik. Mathe ist meineWelt, Sprachen eher weniger.Haben Sie eine Familie?Ja, ich bin verheiratet und habe zwei Kinder,ein Mädchen und einen Jungen. Ich habeschon vier Grosskinder.Was gefällt Ihnen am besten im Oberthal?Was mir sehr gefällt ist der ländliche Charakter.Ein Stück Natur gegenüber der Stadt. Es istmeine Heimat.Haben Sie die Firma selbst gegründet?Ich habe die Firma mit einem Kollegen gegründet.19


Schule und Kindergarten | Februar 2013Warum heisst die Firma KablanKab = Kabel war meine Hälfte der Firma.Lan = LAN, EDV, Vernetzung war die Firmenhälftemeines Kollegen.Wie viele Mitarbeiter haben Sie in der FirmaKablan?Anfangs 1991 waren wir zu zweit. Heute sindes bereits 120 Angestellte.Was gefällt Ihnen an der Firma am besten? Wasam wenigsten?+ Dass es gelungen ist, eine Firma 21 Jahre zuführen.+ Für 120 Leute Arbeit zu generieren.- Wenig Zeit für die Familie. Die Familie kommtzu kurz.Wenn man alle Kabel, die Sie haben, zusammenknüpfenwürde, wie weit würde dies reichen?Sicher fast um die halbe Welt.Vielen Dank für Ihren Besuch im Schulhaus unddas Interview.Anna Räz und Karin SchüttelWie gross ist Ihre Firma ungefähr?Sie ist ein mittlerer Betrieb, kein Gross- aberauch kein Kleinbetrieb. Es sind drei Gebäudein Ostermundigen und eine Filiale in Chur.Was war der Grund für eine Filiale in Chur?In Chur hat die Kablan AG eine interessanteVertretung für die Südost-Schweiz erhalten.Das hat am Anfang viele Gespräche abverlangt.Auch für den Neubau waren viele Termineerforderlich. Das hat sich heute aufwenige Besuche reduziert.Was wird in der Firma produziert?Wir kaufen Kabel auf grossen Trommeln einund schneiden sie in diesen Längen zu, wie sieder Abnehmer wünscht.20


VermischtesAusflug Senioren 65+ vom 19.10.2012Wie immer in den letzten Jahren organisierte die Kommission für Altersfragen einen Ausflugfür die Senioren 65+ und die Frühpensionierten. Dieses Mal reisten wir nach Bern,auf den Gurten und ins Staatsarchiv.Vermischtes | Februar 2013Mit 20 Teilnehmern fuhren wir mit der Bahnnach Bern. Vom Bahnhof ging es per Tram inRichtung Wabern bis zur Haltestelle Gurtenbahn.Nach einem kurzen Marsch kamen wirin der Talstation an, wo wir in die Gurtenbahneinsteigen konnten. Ohne Anstrengunggelangten wir so auf den Berner Hausberg.Bei strahlendem Wetter und guter Fernsichtkonnten wir das herrliche Panorama geniessen.Die meisten Teilnehmer liessen es sichnicht nehmen, den Aussichtsturm zu besteigen.Nach einigem Studieren entdeckten wirsogar einen Teil von Oberthal.Interessant waren für uns Oberthaler natürlichalte Dokumente aus unserer Gemeindeund besonders eine uralte Landkarte einesTeils von Oberthal.Nach 1 ¾ Stunden traten wir dieHeimreise an, nicht ohne vorhernoch die Aussicht von der Terrasseder grossen Schanze aus zu geniessen.Mit einem Umtrunk in der Eintrachtbeendeten wir unseren Ausflug.Otto LuginbühlVizenzBartlomeHIstoriker im StaatsarchivNach einem feinen Essen im Selbstbedienungsrestaurantund etwas Zeit zum Plaudernmachten wir uns auf den Weg für dieRückfahrt nach Bern. Nach der Talfahrt fuhrenwir mit dem Tram bis zur Station Hirschengraben.Nach einem etwa 15-minütigen Spazierganggelangten wir zu unserem Ziel, demStaatsarchiv des Kantons Bern. Hier erwarteteuns Vinzenz Bartlome, der Mann unserer ehemaligenPfarrerin. Er arbeitet als Historiker imStaatsarchiv.Nach einer interessanten, umfassenden Einführungkonnten wir einen Teil des Archivsbesichtigen. Das Archiv weist eine Tablarlängevon eindrücklichen 25 km auf. HerrBartlome zeigte uns unter Anderem die Abteilung,wo beschädigte Dokumente restauriertwerden.21


Vermischtes | Februar 201319.2.2012, Blasen29.6.2012, Käneltal,Cumulus congestusOberthaler Wetter 2012:Ein Jahr der Extreme: insgesamt mild, sonnig und eher nass.von Silas Walther, OberthalJahrzusammenfassungAlles in allem war das Jahr 2012 mit einer Mitteltemperaturvon 8,5 °C gegenüber demNormwert aus Bern rund 0.6 Kelvin (K)* zumild, mit 1295 mm Niederschlag erstmals seitfünf Jahren wieder überdurchschnittlich nass(3 % über der Norm) und mit 1842 Stundenleistete die Sonne 200 Überstunden. Die extremkalte erste Februarhälfte, der März, derwärmer ausfiel als der April, der Maifrost und-schnee, die Augusthitzewelle und der warmeAltweibersommer, unmittelbar gefolgt vomabrupten Wintereinbruch Ende Oktoberwaren die prägendsten Wetterereignisse diesesJahres. Diese deuten bereits auf Extremahin: Die Tiefsttemperatur der vergangenenacht Jahre wurde am 7. Februar mit -18.4 °Cund die Höchsttemperatur mit 33.9 °C am 19.August gemessen. Diese Beobachtungendecken sich weitgehend mit dem Klimabulletinvon MeteoSchweiz.Nachfolgend ein etwas detailliertererÜberblick über die einzelnenMonate:Januar: Der Januar gestaltete sich sehr mildmit nur vier Eistagen und einer Tiefsttemperaturvon -7.3 °C. Bereits am 5. Januar wurdeeine Kaltfront von teils heftigen Gewitternbegleitet.Februar: Zweifelsohne DER Ausreisser im2012. Ein arktischer Wintereinbruch brachtebis zur Monatsmitte Dauerfrost. Zwölf Tage inFolge sank das Thermometer täglich unter -10°C, ja an deren sieben blieb es dies sogar ganztags!Tagesminimum -18.2 °C am 5. Februar,-18.4 °C am 7. Februar. Tagelang herrschtenMaximaltemperaturen von teils nur -12.4 °C(4. und 7. Februar), Werte, die in den letztenJahren meist nicht einmal als Minimumerreicht wurden! Die bis anhin niedrigsteMaximaltemperatur von -8.2 °C, datiert mitdem 30.12.2005, wurde gleich zehnfachunterboten. Bei beeindruckenden 155 Sonnenstundenfiel nur ¼ des üblichen Monatsniederschlags.Trotz der eisigen ersten Februarhälftewar der Winter insgesamt deutlich zumild.März: Der März machte den kalten Februarmehr als wett, er war extrem warm (im Mittel12 K wärmer als der Februar (üblich: 4 K)), vonzwei langen Trockenphasen geprägt mit nurvier Niederschlagstagen entsprechend trockenund mit 247 Stunden Sonne der zweitsonnigsteMonat im 2012!April: Dieser Monat zeigte sich relativ durchschnittlich.Mit entsprechenden Schwankungen:Nur sechs Tage nach dem Schnee vom22. April wurde mit 25.7 °C der erste Sommertagverzeichnet, dem hier nur selten vorstossendenFöhn sei dank. Schweizweit purzeltenteils mehr als hundertjährige Rekorde.Mai: Der Mai blieb 1/3 zu trocken, leicht zusonnig und mit einer Maximaltemperatur von26 °C etwas zu warm, trotz grossem Aufschreiin den Medien nach leichtem Luftfrost am 17.Mai mit -0,7 °C. Entgegen Predigten vom spätestenFrost erinnere ich gerne an die -0.5 °C,welche am 31. Mai 2006 zu verzeichnen waren.Juni: Am 29. Juni wurde mit 30.4 °C der bislangfrüheste Hitzetag registriert. Temperatur-und niederschlagsmässig im Durchschnittwar er gegenüber dem Normwert vonBern mit +1.5 K erneut deutlich zu warm.22


Juli: Dank täglichem Sonnenschein wurden220 Sonnenstunden registriert. Obwohl sichder Juli eher von seiner wechselhaften Seitezeigte, fielen mit 104 mm nur ¾ des üblichenMonatsniederschlags. Mit 31.2 °C wurde am27. erneut ein Hitzetag registriert.August: Der August ist nebst Februar undApril bereits der dritte Monat der Temperaturextrema:Bei rekordverdächtigen 279 Sonnenstundengab es ganze vier Hitzetage mitHöhepunkt am 19. August mit 33.9 °C – einemneuen Allzeitrekord.September: Im durchschnittlich warmenSeptember mit immerhin zwei Sommertagenwurden durch zahlreiche Hochnebeltage nur120 Sonnenstunden registriert. Dazu fielenmit 132 mm gut 40 mm mehr als im langjährigenMittel, womit das angestaute Niederschlagsdefizitlangsam abzubauen begonnenwurde.Oktober: Bei insgesamt leicht überdurchschnittlichenTemperaturen fielen im Oktobermit 124 mm wiederum gut 40 mm mehr als imMittel, davon knapp 70 mm am 9. und 10.Oktober, womit die Hänge mehr als genugdurchnässt waren.Mit rekordverdächtigen 23.2 °C am 21. Oktoberbrachte sich der Altweibersommer alleEhre ein, ehe am 28. Oktober eine zweite,aktive Kaltfront mit grönländischen Luftmassenim Gepäck jegliche Rekorde purzeln liess:Bislang frühester Eistag, Minimaltemperatur-3.9 °C, 39 cm Neuschnee in 48h und 32 cmGesamtschnee. Das Emmental schnitt gut ab,lag doch vielerorts mehr Schnee als selbst auf2000 m Höhe.November: In November gab es auf relativhohem Niveau nur geringe Temperatursprünge.Mit einem Temperaturüberschussvon 1.7 K gegenüber dem Normwert von Bernblieb er deutlich zu mild. Erst am 30. Novemberwurde wieder ein Eistag registriert undfast ebenso lange liess auch der Schnee aufsich warten. Trotz einer zweiwöchigen Trockenphaseüber die Monatsmitte fiel mit 131mm 50 % mehr Niederschlag als üblich.Dezember: Nach einem halben Monat tiefenWinters mit zeitweilig knapp 50 cm Schneeund einer Neuschneesumme von stattlichen74 cm binnen der ersten zehn Tage flossenpünktlich auf Heiligabend die letzten Zentimeterden Zäzibach hinunter. Am 24. Dezemberwurden 13.3 °C verzeichnet; föhnig unterstütztwaren es in Adelboden gar 16.9 °C undselbst auf dem Jungfraujoch reichte es nurknapp für einen Eistag!Leicht zu mild und mit nur 30 Sonnenstundenglich der Dezember mit 152 mm Niederschlagdas Defizit der ersten Jahreshälfte endgültig aus.Weitere Grafiken und Bilder finden sich aufder Homepage der Wetterstation Oberthal:www.emmewetter.ch/silas.Bei Interesse, die monatlichen Auswertungenzugeschickt zu bekommen, können Sie sichgerne per Mail an w.silas@sunrise.ch melden.*Kelvin (K) wird für Temperaturabweichungen benutzt. +1 K istgleichbedeutend mit +1 °C8.12.2012, HäuslenmattVermischtes | Februar 201323


Vermischtes | Februar 2013Frau Binde-Schwarz liestam 30.11.2012 in OberthalLesung: Wenn ich an meine Jugend denkeAuf Einladung des Oberthaler-Ortsvereins las am 30. November 2012 Ruth Binde-Schwarz, Tochter des 1958 verstorbenen Autors, Verlegers und Politikers Fritz Schwarz,aus dem Buch „Wenn ich an meine Jugend denke“. Die politischen Thesen des Querdenkersund Visionärs, der in Oberthal aufgewachsen ist, sind auch heute noch aktuell.Lebhaft und äusserst kurzweilig trug dieinzwischen selber über 80-jährige Ruth Bindeeinem interessierten Publikum Jugenderinnerungenihres Vaters vor. Dass sie bei uns einHeimspiel hatte, bemerkte die Vortragendebald. Die Reaktionen der Zuhörer fielen vielspontaner und herzhafter aus als gewöhnlich.Die Lesung fand im Predigtsaal des Schulhausesstatt, im gleichen Raum, in dem vor über100 Jahren ihr Vater als Konfirmand unterrichtetwurde.Die Jugendjahre von Fritz Schwarz in Oberthalwaren geprägt von grosser Armut. Einmalkonnte Fritz zehn Wochen lang nicht zurSchule gehen, weil ihn Frostbeulen an denFüssen plagten. Ganz schlimm für den wissensdurstigenKnaben, der die grosse Familienbibelsogar heimlich zum Kühehüten mitschmuggelte,damit er etwas zum Lesen hatte.Diese und viele weitere Episoden aus denJugendjahren ihres Vaters gab Ruth Bindezum Besten.Im Anschluss an die Lesung meinte RuthBinde zufrieden, sie hätte heute ihre vergessengeglaubten Emmentaler-Wurzeln wiedergespürt. Begleitet an Vorlesungen wird RuthBinde, die als gelernte Buchhändlerin massgeblicham Aufbau des Diogenes-Verlagesbeteiligt war, jeweils von ihrem Bruder HansSchwarz.Ruth Binde-Schwarz im InterviewOberthal Aktuell: Was für ein Mensch war IhrVater?Ruth Binde: Er war eine starke Persönlichkeit,ein Idealist, der an das Gute im Menschenglaubte und zeitlebens für Gerechtigkeitkämpfte. Humorvoll und gütig, und für seineKinder ein wunderbarer Vater. Die Erziehungmeiner Eltern basierte auf Vertrauen. Wennman das Glück hat, so "frei" erzogen zu werden,gibt das Kraft fürs ganze Leben. BeimMittagessen wurde bei uns immer politisiert.Auch mein Bruder und ich durften an diesenGesprächen teilnehmen. Ein Redeverbot gabes nie.Wie hat die bäuerliche Herkunft, das Emmental,Ihren Vater geprägt?1984:Fritz Schwarz vor demStöckli auf dem Krautbergin OberthalMan muss nur den Beginn von "Wenn ich anmeine Jugend denke" meines Vaters lesen,um zu erkennen, wie sehr er das Emmentalliebte und sich ihm verbunden fühlte. Er schildertdarin die Aussicht vom Oberen Krautbergauf die Berglandschaft mit all ihren Facettenso genau, als hätte er sie vor Augen; aber entstandenist dieser Text in seinen letztenLebensjahren in der Stadt Bern, seinem Tätigkeitsfeld.24


Welches sind Ihre schönsten Jugenderinnerungen?Wir verbrachten alle Wochenenden und alleFerien auf dem Krautberg im „Stöckli“ nebendem Elternhaus meines Vaters. Meine schönstenKindheitserinnerungen hängen mit demStöckli zusammen. Alles was ich über Pflanzenund Pilze weiss, habe ich in Oberthal von meinemVater gelernt. Als Teenager verdiente ichmein erstes Geld durchs Korrekturlesen derWochenzeitung "Freies Volk", deren Chefredaktormein Vater war. Pro Druckfehler erhieltich fünf Rappen. Er hatte sein Büro in unserergrossen Wohnung, wo auch die BuchhandlungPestalozzi-Fellenberg-Haus war, diemeine Mutter führte. Mein Vater sah es gernewenn wir um ihn herum spielten, wir wurdennie weggewiesen, wenn er an seiner Arbeitsass. Schon früh erhielt ich eine Fotokamera,eine fünffränkige Agfa-Box. Das Fotografierenist bis heute eines meiner Hobbys geblieben.1877: Eltern und Geschwistervon Fritz SchwarzVermischtes | Februar 2013Text:Monika ChristenerBilder: Urs Schürch und Synergia-VerlagFritz Schwarzim Alter von 55 JahrenFritz Schwarz wurde 1887 auf dem Krautbergin Oberthal als fünfzehntes Kind geboren.Anstatt den elterlichen Hof zu übernehmen,wie es für den Jüngsten einer Bauernfamilieim Emmental üblich gewesen wäre, wurde erLehrer. Später engagierte er sich für die freiwirtschaftlicheBewegung, deren Ziel einestabile Marktwirtschaft war. Die von seinerPartei 1949/50 initiierte „Kaufkraftinitiative“erlitt zwar Schiffbruch. Deren Hauptanliegen,die Nationalbank habe die Kaufkraft desSchweizer Frankens zu regeln, damit dieLebenskosten stabil blieben, gilt heute alsanerkannt und ist aktueller denn je. Als BernerGrossrat und Stadtrat setzte sich FritzSchwarz für das Frauenstimmrecht und einegerechte Bodenreform ein. Zudem war er alsRedaktor und Verleger tätig und veröffentlichteselber verschiedene Bücher zu Wirtschaftsthemen.Fritz Schwarz starb 1958 inBern.1897: Klassenfoto mitdem 10jährigen FritzSchwarz im Vordergrundin der MitteBuchcover«Wenn ich an meineJugend denke»25


Publireportage | Februar 2013Das seminar kultur hotel Möschberg stehtunter neuer Führung. Madeleine undRoland Ducommun haben den Betrieb vonAntoinette und Marcel Schneiter übernommen.Und doch bleibt das Wesentlichebestehen: Der „Möschi“ ist ein schöner Ortfür Feste, Seminare oder eine lang verdienteAuszeit.„Mit jedem Schritt ist es mir im Möschbergwohler geworden“, hat ein Gast seinen erstenEindruck des Hotels auf den Punkt gebracht.Wie viele andere hat er sich auf dem Möschbergeine persönliche Auszeit gegönnt, umfür seine herausfordernde Tätigkeit wiederKraft zu finden. Und der Besucher war nachseinem Aufenthalt begeistert: „Endlich einOrt, an dem die Gäste mit ihren individuellenWünschen wirklich ernst genommen werden.“Die wertschätzende Grundhaltung ist einMarkenzeichen des Möschberg. Ob es jetztTeilnehmende eines Festes oder einer Bildungsveranstaltungsind: Die Gäste könnensich im Haus und im wunderschönen Gartenfrei bewegen, beim Essen ist „à discrétion“eine Selbstverständlichkeit, bei den Getränkenkann sich jeder Gast selbst bedienen, die26Ein schöner Ort für Feste und SeminareAus der ehemaligenBäuerinnenschuleund dem späterenZentrumfür biologischenLandbau istein Hotel entstanden,das in vielerlei Hinsicht anders ist.Geblieben ist die konsequente Ausrichtungauf die baubiologische Einrichtung des Hausesund auf die biologische und regionaleKüche. Heute sind es aber nicht mehr in ersterLinie Bäuerinnen und Bauern, die sich imMöschberg aufhalten. Die Gäste feiern hiermit ihren Freunden, Bekannten und VerwandtenGeburtstage, Klassentreffen, Hochzeitenoder andere fröhliche Feste, viele Unternehmenschulen hier ihre Mitarbeitenden, Fachhochschulen,Berufsverbände, Vereine bietenhier ein- und mehrtägige Seminare nacherwachsenenbildnerischen Grundsätzen.Gutes geniessen «à discrétion»Abrechnung ist reine Vertrauenssache. Undauch bei Schulungen und Weiterbildungensteht den Teilnehmenden alles zur Verfügung,was sie für ein erfolgreiches und lustvollesLernen benötigen.Mit der Übernahme des Möschberg setzendie neuen Pächter alles um, was sie als ErwachsenenbildnerHF selbst schätzen. Und mitdem langjährigen Personal in Küche, Serviceund Reinigung übernehmen Madeleine undRoland Ducommun eine Crew, die das Herzdieses einmaligen Betriebes bildet. Ihnen istes zu verdanken, dass der Aufenthalt im seminarkultur hotel Möschberg zum Erlebnis wird– einfach schön.seminar kultur hotel MöschbergMadeleine und Roland Ducommun-Capponi3506 GrosshöchstettenTel. 031 710 22 22E-Mail: info@moeschberg.chWeb: www.moeschberg.ch


Annemarie und PeterHerrmann-TannerWirtschaft Eintracht3531 OberthalTelefon 031 711 01 85Fax 031 711 55 54info@eintracht-oberthal.chwww.eintracht-oberthal.chWIRTSCHAFTOBERTHALRuhetage:Dienstag und MittwochWir empfehlen unsfür Hochzeiten, Familienfesteund Vereinsanlässe aller ArtDiverse Säli, 15 – 40 PersonenSaal für grosse GesellschaftenAnzeigen | Februar 2013klein und feinklein und feinklein und feinOrtsagentur OberthalOrtsagentur Hans Jaun OberthalHans GfellJaunOrtsagentur OberthalGfell 3508 ArniHans Jaun3508 Tel. Arni 031 701 21 89GfellTel. www.emmental-versicherung.ch031 701 21 893508 Arniwww.emmental-versicherung.chTel. 031 701 21 89www.emmental-versicherung.ch27


Vermischtes | Februar 2013Prominenter Besuch im OberthalBundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf waram 12. November 2012 fürs Wildessen in derWirtschaft zur Eintracht, zusammen mitVeranstaltungshinweise Frauenverein OberthalFrauennachmittag:6. März 2013, 13.30 Uhr im Schulhaus OberthalFrauenprojekt MadagaskarElisabeth Schmidererzählt aus ihrer Arbeit im abgelegenen Hochlandin Kianja, Madagaskar:Wie kommt es dazu, dass eine Emmentalerinin der Ferne Frauen fördert? Was wollen dieFrauen lernen, damit ihre Alltagssituation verbessertwird? Haben die Frauen aus Kianja unddie Emmentalerinnen Gemeinsamkeiten?Regierungsratspräsidentin Beatrice Simonund Grossrat Walter Neuenschwander.Foto von Peter HerrmannHauptversammlung:Freitag 15. März 2013, 20.00 Uhr in der Wirtschaftzur Eintracht Oberthal.Der Jahresbeitrag kann schon ab 19.30 Uhrbezahlt werden.Zu diesen Anlässen laden herzlich einFrauenverein OberthalDienstag, 26. Februar 2013, 20.00 Uhrim Kirchensäli GrosshöchstettenEin ermutigender Bericht über Mission undAusbildung, Berufung und Indonesien mitRolf und Maaria Rupp.Indonesischlernen - leben - glaubenRolf ist inOberthal aufgewachsen.28


VeranstaltungskalenderOberthal(rollender Terminplan, erstes Halbjahr 2013)16./17. / 22./23.02.Konzert und Theater Gesangsvereine22.02. HV Jodler25.02. – 1.03.Skilager der 7. – 9. Klasse28.02. Seniorenessen, 11.30 h Eintracht06.03. Frauennachmittag,ab 13.30 h Schulhaus11.03. HV Schützen12.03. Gesamtelternabend«Zukunft Schule Oberthal», 20.00 h15.03. HV Frauenverein, 20.00 h Eintracht30.03. Eiertütschen (Schützen)04.04. Seniorenessen (Frauenverein)13./19./21./27.04.Konzert Jodler02.05. Altstoffsammlung05.05. Konfirmation Oberthal und Bowil,Kirche Bowil13.-19.05.Schüler-Reise nach Chynov15.05. Gemeinde-OL31.05.-2.06.Feldschiessen07.06. Werkausstellung Schulhaus10.06. Gemeindeversammlung10.-15.06.Besuch von Schülern aus Chynov imOberthalDie Details zu Veranstaltungen der Kirchgemeindefinden Sie in der Zeitschrift „reformiert“oder unter www.kirchgemeinde-grosshoechstetten.chAufruf: Bitte melden Sie uns laufend IhreVereinstermineÜber Einsendung von Event-Berichten, Kurzgeschichtenmit Bezug zum Oberthal, Rezeptideenetc. freuen wir uns sehr.redaktion@oberthal.ch oder 031 711 52 49(Monika Christener, Häuslenbach 118,Oberthal)Ausgeh-Tipp für das nächste Wochenende:Gesangsvereine OberthalKonzert: "Jahreszeiten-Lieder"Theater: "Mit Schnouz hout's"(eine heitere Komödie in drei Akten)Freitag, 22. Febr. 2013, 20.00 UhrSamstag, 23. Febr. 2013, 20.00 UhrIn der Wirtschaft Eintracht, OberthalReservation:K. Gfeller 031 711 01 88 (18.00 - 19.30Sängerinnen, Sänger und die Theaterspieler freuen undbedanken sich für einen zahlreichen Besuch!Nächste AusgabeOberthal aktuell:Mitte April 2013Redaktionsschluss:4. März 2013Vermischtes | Februar 2013Notfallnummern Gemeinde OberthalSanität Notruf 144Polizei Notruf 117Polizeiposten Konolfingen 031 368 73 01Feuerwehr Notruf 118Vergiftungsnotfälle 145REGA 1414Arzt Dr. Müller 031 711 04 48Hausärztlicher Notfalldienst 0900 57 67 47Apotheke Apotheke Schneider 031 711 02 88Tierärzte Dres Wittwer + Sutter 031 711 36 70Dr. Nesvadba 031 711 03 39Weitere wichtige TelefonnummernGemeindeverwaltung 031 710 26 26Schule 031 710 26 20Regionaler Sozialdienst Konolfingen 031 790 45 35Jugendfachstelle Konolfingen 031 790 45 10Spitexdienste 031 770 22 00Krankenmobilmagazin Zäziwil 031 711 37 4229


Fahrplan | Februar 201330


Schlusspunkt | Februar 2013Aquarell von Werner Mohler, Alterswil31


Schlusspunkt | Februar 2013ImpressionenKerzenziehen2012Auch in dieserAdventszeit habenviele Schulen, Kinder,Jugendlicheund Familien dasAngebot des OrtsvereinsOberthalgenutzt undschöne Kunstwerkeaus Wachsgeschaffen.Fotos: Urs Schürch32

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