4 c o m p u t e r n

handwerke

4 c o m p u t e r n

CV Computern-Verlags GmbH

Postfach 150605 • München

h t t p : / / w w w. h a n d w e r k e . d e

10

2009

B 31417

ISSN 0931-4679

Oktober 2009 25. Jahrgang

c o m p u t e r n

i m H @ n d w e r k

All-In-One Netzwerk- und

Kommunikationsplattform

www.cisco.de/mittelstand

f a c h m a g a z i n f ü r d a s

b a u h a u p t - u n d b a u n e b e n g e w e r b e

handwerke.de

➔ h a n dwerke.de

z Kredit: Sich vor der Bank schützen …

z Fachkräfte: Finanzielle Förderungen …


i n t e r n e t

z Breitbandanschluss: Zu langsam …?

z Ausschreibungen: Aufträge online fischen!


s pecial

z Nutzfahrzeuge: Geländewagen & Pick-Ups

z Mobile Navis: 10 Geräte im Vergleich …


s o f t wa r e

z Instandhaltung: Neuer Standard

z IT am Bau: Sicheres Internet

4

s p e c i a l :

Nutzfahrzeuge

Nutzfahrzeuge

im im Internet

Internet


Ihrem Steuer-

berater können Sie

uneingeschränkt VERTRAUEN Sie ihm auch, wenn es

um die Zukunft Ihres Unter-

nehmens geht.

Ihr Steuerberater kennt Ihr Unternehmen

genau, mit allen Zahlen und Abläufen. Dank

seiner Expertise können Sie sich jederzeit

auf seinen Rat verlassen. Setzen Sie auf

seine Dienstleistungen: ob bei der Analyse

der Erfolgs- und Finanzlage, bei Investitionen

oder bei der Personalwirtschaft. Informieren

Sie sich – auch zur DATEV-Software für Unternehmen

– bei Ihrem Steuerberater oder

unter der Telefonnummer 0800 0119131.

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hausmitteilung 4 Gut zu wissen

Nachgeblättert

Kurt Tucholsky, 1930

veröffentlicht in „Die Weltbühne“:

Wenn die Börsenkurse fallen,

regt sich Kummer fast bei allen,

aber manche blühen auf:

Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben

Dinge, die sie gar nicht haben,

treten selbst den Absturz los,

den sie brauchen – echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten

tun sie sich mit Derivaten:

Wenn Papier den Wert frisiert,

wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,

haben Sparer nichts zu lachen,

und die Hypothek aufs Haus

heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft’s hingegen große Banken,

kommt die ganze Welt ins Wanken –

auch die Spekulantenbrut

zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?

Da muß eingeschritten werden:

Der Gewinn, der bleibt privat,

die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,

und das bringt erneut Profite,

hat man doch in jenem Land

die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen

hat der Kleine Mann zu blechen

und – das ist das Feine ja –

nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,

fängt von vorne an der Reigen –

ist halt Umverteilung pur,

stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen

das mal nimmer bieten lassen,

ist der Ausweg längst bedacht:

Dann wird bißchen Krieg gemacht.

5

10

20

28

Handwerke.de

Internet

Special

Software

Titelbild/Anzeige

Cisco Systems GmbH

Am Söldnermoos 17

85399 Hallbergmoos

Telefon: 0800 - 181 03 18

www.cisco.de/mittelstand

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I n h a l t

Internet: Schleichwerbung in Blogs

Spamversand über gehackte Mailkonten

Tip: Wichtige E-Mails ausdrucken

Online-Rechtschreibprüfung … 4

Existenzvernichtung durch Kreditkündigung:

Wie man sich schützen kann… 5

Fachkräfte: Förderungsmöglichkeiten

für junge und ältere Arbeitnehmer 6

Aktuelle Studie:

E-Mail-Management in KMUs 8

Breitband in ländlichen Regionen

(Teil 5): Wie schnell darf’s denn sein? 10

Ausschreibungen im Netz:

Aufträge online fischen 12

Computer schützen:

Virenschutz nützen 14

Web 2.0: Diskussionforen und soziale

Netzwerke bieten große Chancen … 16

Gestaltung von Fotobüchern:

Fotofachhändler als Partner 17

Homepage des Monats:

www.tischlerei-springhirsch.de 19

Nutzfahrzeuge im Internet, Teil 4:

Geländewagen und Pick-Ups 20

Mobile Navis im Vergleich:

Sicher und streßfrei zum Kunden 24

Elektronischer Geschäftsverkehr:

Standard für Instandhaltung 28

IT-Outsourcing im Bauwesen:

Sicheres Internet auf der Baustelle 29

Impressum 15

Die neue Smart Business Communications System 1.6. ist eine

kompakte All-In-One-Netzwerk- und Kommunikationsplattform

für 8 bis 64 Benutzer. Cisco liefert hierfür auch ein umfassendes

Angebot an komfortablen IP-Telefonen und bietet auf Wunsch

sogar eine O%-Finanzierung. (Siehe auch Seite 4/5)

Ein Teil unserer Auflage enthält eine Beilage von

WEKA MEDIA, Kissing (www.weka-bausoftware.de).

Wir bitten unsere Leser um gefällige Beachtung.


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G GHandwerke.de Handwerke.de

u t zz u u w i s s e n

Internet

Schleichwerbung in Blogs

künftig öffentlich rügen

Schleichwerbung in Blogs soll

ab dem Jahr 2010 auch in

Deutschland öffentlich angeprangert

werden. Ein Verband

der deutschen Public

Relations- und Kommunikationsberatungsunternehmen

entwickelt derzeit offenbar

einen Verhaltenskodex für die

Schreiber solcher Internet-

Tagebücher. Die sogenannte

Netiquette soll es erlauben, bei

Verfehlungen schwarze Schafe

aufzuspüren ...

Internet

Kriminelle versenden

jetzt Spam über gehackte

E-Mail-Konten

Online-Kriminelle haben

jüngst mehrere Tausend E-

Mail-Konten von Kunden der

Dienste Hotmail, Yahoo, AOL

und Google Mail gehackt.

Jetzt versenden sie Spam-E-

Mails über diese gehackten

Zugänge.

Darauf hat jetzt das IT-Sicherheitsunternehmen

Websense

hingewiesen. Empfänger dieser

unerwünschten Werbung

sind offenbar Menschen, deren

Kontakte in den von den

Kriminellen an sich gerissenen

Benutzerkonten zu finden sind.

In den E-Mails, die personalisiert

sind, befinden sich Links

zu gefälschten Shopping-Portalen.

Anscheinend wollen die

Betrüger versuchen, so weitere

Opfer in die Falle zu locken und

deren Online-Zugangsdaten

auszuspähen.

Bislang war man davon ausgegangen,

daß die Passwörter

der E-Mail-Konten durch sogenanntes

Phishing erbeutet

worden sind. Dabei werden

die Opfer auf gefälschte Internetseiten,

die zum Beispiel wie

Bank-Portale aussehen, gelockt

und sollen dort ihre Nutzerdaten

eingeben, die dann in die

Hände von Kriminellen fallen.

Bei Websense glaubt man inzwischen,

daß zusätzlich Keylogger

zum Einsatz gekommen sind.

Diese Programme installieren

sich heimlich auf ungeschützten

Computern und zeichnen Tastatureingaben

auf, so auch die

Eingabe von Passwörtern …

Messen

T e r m i n e

(Auswahl)

17.10. - 25.10.

Hannover, bauen

20.10. - 22.10.

München, discuss & discover

28.10. - 30.10.

Leipzig, efa Fachmesse

28.10. - 30.10.

Leipzig, SHKG

29.10. - 31.10.

Köln, aquanale

03.11. - 05.11.

Stuttgart, Vision

03.11. - 06.11.

Düsseldorf, A+A

Int. Fachmesse

10.11. - 11.11.

Köln, Branchentag Holz

10.11. - 13.11.

München, PRODUCTRONICA

12.11. - 15.11.

Stuttgart,

HOBBY+ELEKTRONIK

20.11. - 22.11.

St. Gallen(CH),

Nutzfahrzeug-Salon

24.11. - 26.11.

Nürnberg, SPS/IPC/DRIVES

(ohne Gewähr)

Internet

Tip: Wichtige E-Mails

ausdrucken

Der E-Mail-Schriftverkehr ist

schnell und praktisch. Doch

oft wird vergessen, ihn zu dokumentieren.

Deshalb sollten

wichtige E-Mails ausgedruckt

und abgeheftet werden. Dies

gilt sowohl für empfangene als

auch für gesendete Nachrichten.

In manchen E-Mails sind

Bilder, Grafiken oder virtuelles

Briefpapier enthalten.

Um dieses nicht mit ausdrukken

zu müssen, kann unter

Outlook 2007 ein Trick helfen:

Öffnen Sie die E-Mail, die Sie

ausdrucken möchten. Dann

klicken Sie in dem Fenster

dieser Nachricht links oben auf

die Office-Schaltfläche. Wählen

sie dann „Speichern unter“ und

dann als Dateityp „Nur-Text“.

Outlook erzeugt dann eine

unformatierte, schmucklose

Textdatei ohne Grafiken, die in

aller Regel erheblich „druckerfreundlicher“

ist...

Internet

Online-Rechtschreibprüfung

vom Dudenverlag ...

Texte können ab sofort kostenlos

im Internet mit der „Duden-

Rechtschreibprüfung online“

korrigiert werden. Sie erkennt

laut Betreiber Rechtschreib-,

Grammatik- und Stilfehler

unter www.duden.de/deutsche_

sprache/rechtschreibpruefung/

Eine effektive Kommunikation

ist auch für Handwerksbetriebe

von entscheidender Bedeutung,

wenn es darum geht,

der Konkurrenz einen Schritt

voraus zu bleiben. Um Kunden

besser zu bedienen, ist es daher

entscheidend, daß alle Formen

der Kommunikation in Form

von Sprache, Daten oder Video

mit Wireless Funktionen auf

einer sicheren Plattform verzahnt

sind und die vertrauten

Geschäftsanwendungen, wie

Kalender, Emails CRM (Customer

Relationship Management)

gleichermaßen integriert. Der

schnelle, sichere und für alle

Mitarbeiter transparente Zugriff

auf alle Kundeninformationen

von der Werkstatt, dem Büro,

unterwegs oder von zu Hause

aus ermöglicht einen wesentlich

besseren Kundenservice und

erhöht die Kundenzufriedenheit

und Kundenbindung ganz

erheblich.

Kompaktes

Desktop-System

Als Kernkomponente des Smart

Business Communications

Systems bietet Cisco z.B. die

kostengünstige Unified Communications

UC 540 an. Als

erstes Modell der Cisco Small

Business Pro Serie unterstützt

dieses kompakte All-In-One-

Desktop-System je nach Ausbaustufe

8 bis 32 Benutzer und

enthält auch ein VPN-Gateway

für die Anbindung externer

Mitarbeiter. An der UC 540 lassen

sich IP-Telefone, Compu-

Zum

Cisco Smart Business

Universelle


W

Titelbild irtschaftlich macht

Communications System 1.6.

Kommunikationsplattform

ter-Arbeitsplätze, Videotelefone

oder beispielsweise fernsteuerbare

IP-Kameras betreiben

– auch per WLAN. Ebenfalls

an Bord ist ein komfortables

Voicemail-System nebst automatisierbarer

Rufannahme und

Weitervermittlung. Optional

gibt es ein Analog-Gateway für

konventionelle Telefone oder

Faxgeräte.

Mit der SPA 500 Serie bietet

Cisco ein umfassendes Portfolio

an erschwinglichen, intuitiv

bedienbaren IP-Telefonen für

alle Unternehmensgrößen. Das

Spitzenmodell ist das drahtlose

Desktop-Telefon Cisco SPA

525G mit USB-Schnittstelle,

MP3-Player, Bluetooth-Schnittstelle

für drahtlose Headsets

und großem Farbdisplay, das

nicht nur die interaktive Bedienung

vereinfacht, sondern auch

die direkte Darstellung von

RSS-Feeds mit Nachrichten aus

dem Internet ermöglicht.

Null-Prozent-Finanzierung

Zur Anschaffung der Kommunikationslösungen

bietet

Cisco bereits ab einem Volumen

von 1.000 € ein attraktives,

zinsfreies EasyLease 0%-Finanzierungsprogramm

mit 36 Monaten

Maximallaufzeit. Neben

Cisco Hardware, Software und

Dienstleistungen können sogar

bis zu 30 % an Fremdleistungen

oder Produkte von Drittanbietern

finanziert werden.

Weitere Informationen:

www.cisco.de/mittelstand

eine Finanzierung oft

nur dann Sinn, wenn das

Geld rentabel investiert wird,

also die Kreditkosten geringer

sind als der Ertrag des Investments.

Doch selbst wenn

dies so geplant ist, werden

Kreditkunden immer wieder

in Finanzierungsfallen

gelockt. Dann stehen Kreditkündigung

und Existenzvernichtung

vor der Tür…

von Dr. Johannes Fiala und

Peter A. Schramm*

1. Falle: Fehlende

Fristenkongruenz

Wer zur Anschaffung von Geschäftsausstattung

einen Kredit

aufnimmt, bemerkt oft zu spät,

daß er noch immer seinen

Kredit abzahlt, obgleich sein

Investment bei einem spontanen

Verkauf nicht mehr das

erbringt, was zur Ablösung

der Restschuld nötig wäre. Bei

Anschaffung eines Ersatzinvestments

kommt es dann zur

Anhäufung von Schulden.

2. Falle: Anschlußfinanzierungsrisiko

Ähnlich geht es Immobilienbesitzern,

die ihre Kreditlaufzeit

auf beispielsweise 10 Jahre

festgeschrieben haben – das

Geld aus einem Tilgungsträger

(z.B. einer Lebensversicherung)

allerdings erst nach 12 Jahren,

also 2 Jahre später zur Verfügung

steht: Die zwei Jahre Zeitdifferenz

kann von der Bank

ausgenutzt werden, um nahezu

wucherische Zinsen durchzusetzen.

Dies gilt vor allem dann,

wenn das investierte Eigenkapital

und die Kredittilgung bisher

so gering waren, daß keine

andere Bank bereit ist, bei einer

Umschuldung mitzumachen.

Je geringer das Eigenkapital,

desto wichtiger sind rechtssichere

Vereinbarungen mit dem

Kreditinstitut, damit man die

Anschlußfinanzierung später

zu üblichen Marktkonditionen

auch bekommen wird.

3. Falle: Rückstände,

fehlende, fehlerhafte oder

manipulierte Unterlagen

zur Bonität

Die fristlose Kündigung wird

vom Kunden provoziert, wenn

fällige Zins- und Tilgungszahlungen

nicht erfolgen, wenn

Unterlagen zur Beurteilung der

Bonität nicht oder in manipulierter

Form vorgelegt werden,

oder sich die Kreditwürdigkeit

objektiv verschlechtert hat. Indizien

dafür können Vollstrekkungsmaßnahmen

sein, oder

die wiederholte Überschreitung

vereinbarter Limits.

4. Falle: Geduldete

Kontoüberziehung

Keine Bank ist verpflichtet,

ständige Überziehungen hinzunehmen,

wenn Sie dies wiederholt

abgemahnt hat. Anders

liegt der Fall, wenn die Überziehung

bisher ohne Beanstandung

wiederholt hingenommen

wurde. Dann kommt eine überraschende

Kreditkündigung

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Handwerke.de

Handwerke.de

„zur Unzeit“, und bringt die

Bank in eine Haftung wegen

vorsätzlicher sittenwidriger

Schädigung.

5. Falle: Untersicherung

und Übersicherung

Banken können die Kreditsicherheiten

jederzeit neu bewerten;

eine dann plötzlich

auftretende Untersicherung

bereitet die Kreditkündigung

vor. Dieses Recht steht auch

solchen Banken zu, die zuvor

betrügerisch mit Kapitalanlagevermittlern

oder Schrottimmobilienvertriebenzusammengearbeitet

haben. Insofern ist

der Kreditkunde gut beraten,

Existenzvernichtung durch Kreditkündigung?

Wie sich Bankkunden schützen können …

die Werthaltigkeit seiner Investments

bzw. Kapitalanlagen

vorher selbst auf eigene Rechnung

prüfen zu lassen – und die

Bewertungsmaßstäbe objektiv

im Kreditvertrag festzuschreiben.

Besitzt die Bank mehr

als 120% Vermögenswerte als

Sicherheiten, so ist sie zur Freigabe

verpflichtet: Allerdings ist

auch dies im Vertrag zu regeln,

denn anderenfalls kann es sich

die Bank aussuchen, auf welche

Sicherheit sie zunächst verzichten

möchte.

6. Falle: Festkredit mit

Lebensversicherung zur

Tilgung

Nicht erst seit der Finanzkrise

erpreßt mancher Banker den

Kunden damit, daß er einen

Kredit nur bekommt, wenn er

© PIA Stadt Frankfurt am Main,

Foto: Karola Neder


© PIA Stadt Frankfurt am Main,

Foto: Tanja Schäfer

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Handwerke.de

Handwerke.de

Existenzvernichtung …

Wie sich Bankkunden

schützen können …

auch eine Lebensversicherung

gleichzeitig abschließt. Dieses

Provisionsmaximierungsmodell

ist nicht nur steuerlich oft nachteilig.

Ein Sachverständigengutachten

wird jenen Finanzierungsschaden

belegen können,

für den das Kreditinstitut dann

unmittelbar haftet.

Annuitätendarlehen sind stets

preiswerter bzw. schneller abbezahlt.

Doch darüber wurde

der Kunde oft durch unrealistische

Beispielrechnungen

des Versicherers getäuscht: nur

auf dem Papier wäre der Kredit

durch die Ablaufleistung der

Lebensversicherung tatsächlich

getilgt worden. In der Realität

heute stellt der Kreditnehmer

aber fest, daß er nach Verrechnung

mit der Ablaufleistung

der Lebensversicherung auf

einer erheblichen Restschuld

sitzen bleibt.

7. Falle: Hausbank ohne

Alternativen

Nicht nur bei Kapitalanlagen

ist es eine gute Regel, das

Risiko zu streuen. Auch bei

Kreditfinanzierungen empfiehlt

es sich, noch mindestens mit

zwei weiteren Banken eine

Verbindung zu unterhalten

– bestenfalls sollten diese in

zwei unterschiedlichen Ländern

sitzen. Kommt es mit einem

Institut zum Streit, kann man

wenigstens die Zahlungsfä-

higkeit aufrechterhalten und

damit die oft sichere Insolvenz

vermeiden.

8. Falle: Eingriff der Bank

in die Geschäftsleitung

Oftmals drängen Banken den

gewerblichen Kreditkunden

„eigene“ Unternehmensberater

zur Unternehmenssteuerung

auf. Die Inhaber bzw. Geschäftsführer

mutieren dann

gleichsam zum „Strohmann

der Bank“. Was gut gemeint

daherkommt, entpuppt sich

bisweilen nur als Maßnahme,

um weitere Kreditsicherheiten

zu erlangen oder gegenüber

anderen Gläubigern als Bank

bevorzugt zu werden. Besser ist

es, als Unternehmer selbst eine

regelmäßige interne und externe

Kontrolle der Geschäftsbeziehungen

durchzuführen. Ein

qualifizierter eigener Steuerberater

bzw. Wirtschaftsprüfer

kann helfen, unwirtschaftliche

Geschäftsfelder zu erkennen

und zu sanieren.

9. Falle: „Haihappen“ für

Banken und nahestehende

Personen

Immer wieder ist zu beobachten,

daß Personen aus dem

Bankvorstand oder dem Aufsichtsrat

bereits wissen, wer

das bei einem Kreditkunden

vorhandene Vermögen übernehmen

könnte. „Gute Freunde“

werden bisweilen vorab

informiert und in Stellung

gebracht – noch bevor eine Kreditkündigung

ausgesprochen

wurde. Solche Indiskretionen

verstoßen gegen Bankgeheimnis

und Datenschutz. Solcherlei abgesprochener

„Beute-Teilung“

kann oft nur durch strategische

Kreditvertragsgestaltung entgegengetreten

werden.

10. Falle: Heuschrecken

und Inkassobüros

Großbanken und Sparkassen

haben sich bei größeren Gewerbetreibenden

ihren Ruf

demoliert, indem sie Kreditforderungen

an „Hedge-Fonds“

und „Moskau-Inkasso“ weitergaben.

Weder Gerichte noch

Gesetzgeber bieten hier einen

Schutz für Selbständige, vor

allem Gewerbebetriebe. Gelegentlich

bedauert dann der

Kundenberater, daß man einen

Millionenkredit ohne wirkliche

Not kündigen mußte, um ihn

an eine Heuschrecke weiterzuverkaufen.

Selten kommt

dann noch die Bemerkung „Ja

wir wissen, daß dies illegal war

– aber das Ende eines Prozesses

werden allenfalls Ihre Erben

erleben können“.

*Dr. Johannes Fiala, Rechtsanwalt

(München), MBA Finanzdienstleistungen

(Univ.), MM (Univ.), Geprüfter

Finanz- und Anlageberater (A.F.A.),

Lehrbeauftragter für Bürgerliches und

Versicherungsrecht (Univ.), Bankkaufmann

(www.fiala.de) und

Dipl.-Math. Peter A. Schramm,

Sachverständiger für Versicherungsmathematik

(Diethardt), Aktuar DAV,

öffentlich bestellt und vereidigt von

der IHK Frankfurt am Main für Versicherungsmathematik

in der privaten

Krankenversicherung (www.pkvgutachter.de)

1.

Berufseinsteiger

Qualifizierte Fachkräfte sichern

die Zukunft von Handwerksbetrieben.

Die Agenturen für Arbeit

können unter bestimmten

Voraussetzungen Ausbildungsbetriebe

unterstützen, wenn

sie förderungsbedürftige junge

Menschen betrieblich ausbilden.

Hier einige Beispiele:

Ausbildungsbonus

Arbeitgeber können einen Ausbildungsbonus

erhalten, wenn

sie vorrangig mit Jugendlichen,

die seit mindestens einem Jahr

einen Ausbildungsplatz suchen,

einen zusätzlichen Ausbildungsvertrag

abschließen. Die Höhe

des Zuschußes beläuft sich

grundsätzlich auf 4.000, 5.000

oder 6.000 Euro in Abhängigkeit

von der tariflichen oder

ortsüblichen Ausbildungsvergütung

(www.bibb.de/dav) im

ersten Lehrjahr. Der Ausbildungsbonus

wird in zwei Raten

ausgezahlt: 50 Prozent nach

Ablauf der Probezeit, weitere

50 Prozent nach der Anmeldung

des Auszubildenden/der

Auszubildenden zur Abschlußprüfung.

Bei Einstellung von Jugendlichen,

die ihren Ausbildungsplatz

wegen Insolvenz, Stilllegung

oder Schließung des

Ausbildungsbetriebes verloren

haben, kann ebenfalls ein Ausbildungsbonus

gewährt werden.


In diesen Fällen ist eine Förderung auch

dann möglich, wenn es sich nicht um einen

zusätzlichen Ausbildungsvertrag handelt.

Ausbildungszuschuß

Arbeitgeber können unter bestimmten

Voraussetzungen für die betriebliche Aus-

oder Weiterbildung von Menschen mit

Behinderungen in Ausbildungsberufen

durch Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung

gefördert werden. Der Zuschuß wird für die

gesamte Ausbildungszeit gezahlt.

Ausbildungsbegleitende Hilfen

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) haben

das Ziel, den Ausbildungserfolg bzw.

den Erfolg der Einstiegsqualifizierung zu

sichern. Sie können bei Bedarf zu Beginn

und jederzeit während der Ausbildung oder

Einstiegsqualifizierung gewährt werden.

Dabei entstehen dem Betrieb keinerlei

Kosten. Der Zeitaufwand für abH beträgt

3–8 Stunden pro Woche.

Ausbildungsmanagement

Arbeitgeber mit bis zu 500 Beschäftigten,

die einen lernbeeinträchtigten oder sozial

benachteiligten Jugendlichen betrieblich

ausbilden oder im Rahmen einer Berufsausbildungsvorbereitung

nach dem

Berufsbildungsgesetz bzw. einer Einstiegs-

qualifizierungqualifizieren wollen, können

Unterstützungsleistungen

erhalten.

Vorteile für den Betrieb:

Handwerker lernen

Jugendliche und

deren Leistungsfähigkeit

in der Praxis kennen und

sichern sich ihre zukünftigen Fachkräfte.

Dem Betrieb entstehen keine Kosten,

denn Ausbildungsmanagement sowie sozialpädagogische

Begleitung werden von der

Agentur für Arbeit (www.arbeitsagentur.

de) bzw. dem Träger der Grundsicherung

finanziert.

2.

Ältere Arbeitnehmer

A. Entgeltsicherung für ältere

Arbeitnehmer

Ältere Arbeitnehmer/-innen, die ihre

Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer geringer

entlohnten, versicherungspflichtigen

Beschäftigung beenden oder vermeiden,

erhalten zeitlich befristet einen Zuschuß

zum Arbeitsentgelt und einen zusätzlichen

Beitrag zur gesetzlichen Rentenversiche-

rung. Anspruchsberechtigt sind Arbeitnehmer,

die das 50. Lebensjahr vollendet

haben, arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit

bedroht sind, ihre Arbeitslosigkeit durch

Aufnahme einer geringer entlohnten versicherungspflichtigen

Beschäftigung beenden

oder vermeiden, noch für mindestens 120

Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld bei

Aufnahme der neuen Beschäftigung haben

oder geltendmachen können, in der neuen

Beschäftigung Anspruch auf tarifliche Entlohnung

haben. Sind Arbeitgeber und/oder

Arbeitnehmer nicht tarifgebunden, muß der

ortsübliche Lohn gezahlt werden und eine

monatliche Nettoentgeltdifferenz

zwischen

dem Entgelt, nach dem

das Arbeitslosengeld berechnet

worden ist, und

dem niedrigeren Entgelt

der neuen Beschäftigung

von mindestens

50 Euro haben.

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H a n d w e r k e . d e

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Die finanziellen Einbußen im Vergleich

zum Arbeitsentgelt aus der früheren Tätigkeit

werden durch eine zeitlich befristete

Aufstockung des Arbeitsentgelts teilweise

ausgeglichen. Der Zuschuß zum Arbeitsentgelt

beträgt im ersten Jahr nach Aufnahme

der Beschäftigung 50 Prozent und im

zweiten Jahr 30 Prozent der monatlichen

Nettoentgeltdifferenz. Daneben wird die

geringere Alterssicherung durch eine zusätzliche

Aufstockung der Beiträge zur gesetzlichen

Rentenversicherung abgemildert.

Die Dauer des Anspruchs auf Leistungen

der Entgeltsicherung beträgt zwei Jahre.

Die Antragstellung muß grundsätzlich

vor Aufnahme der neuen Beschäftigung

erfolgen.

Fachkräfte „heranziehen“ und beschäftigen:

Förderungsmöglichkeiten für junge und ältere Arbeitnehmer

Weitere Infos

Sofern eine Förderung aus seiner Sicht

in Betracht kommt, sollte sich ein Betrieb

an den Arbeitgeberservice wenden.

Rufnummer: 0 18 01 / 66 44 66 (Festnetzpreis

3,9 ct/min; Mobilfunkpreise

abweichend). Viele Infos kann man auch

unter www.arbeitsagentur.de finden.

Hier gibt es überdies Formulare im PDF-

Format zum Herunterladen.

H a n d w e r k e . d e

Vorteile für den Betrieb: Das Handwerksunternehmen

erhält erfahrene Mitarbeiter

und bleibt trotzdem im Wettbewerb konkurrenzfähig.

B. Altersteilzeitgesetz

1. Leistungen nach dem Altersteilzeitgesetz:

Das Dritte Gesetz für moderne

Dienstleistungen am Arbeitsmarkt hat

das Altersteilzeitgesetz mit Wirkung ab

1.7.2004 grundlegend geändert. Die neue

Rechtslage findet Anwendung, wenn mit

der Altersteilzeit nach dem 30.6.2004 begonnen

wurde.

2. Anspruchsvoraussetzungen: Die

Möglichkeit zur Altersteilzeit eröffnet sich

Arbeitnehmern/-innen, die das 55. Lebensjahr

vollendet haben und innerhalb der letzten

fünf Jahre vor Beginn der Altersteilzeit

mindestens 1.080 Kalendertage (entspricht

etwa drei Jahren) in einer versicherungs-


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Handwerke.de

Handwerke.de

Fachkräfte „heranziehen“ …

Förderungsmöglichkeiten für

junge und ältere Arbeitnehmer

pflichtigen Beschäftigung gestanden

haben.

3. Arten der Wiederbesetzung:

Leistungen werden von

der Agentur für Arbeit nur dann

gewährt, wenn der durch die

Altersteilzeit freigemachte oder

durch Umsetzung freigewordene

Arbeitsplatz wiederbesetzt

wird. Die Wiederbesetzungspflicht

kann erfüllt werden

durch die Einstellung eines

bei einer Agentur für Arbeit

arbeitslos gemeldeten Arbeit-

nehmers oder die Einstellung

beziehungsweise Übernahme

eines Arbeitnehmers nach Abschluß

der Ausbildung.

Für Kleinunternehmen mit bis

zu 50 Arbeitnehmern sieht das

Gesetz eine erleichterte Wiederbesetzung

vor. Darüber hinaus

ist bei Kleinunternehmen anstelle

der Wiederbesetzung auch

die Beschäftigung eines Auszubildendenförderungsbegründend.

Seit 01.01.2005 kann die

Wiederbesetzungspflicht auch

durch die Einstellung eines

Beziehers von Arbeitslosengeld

II erfüllt werden. Voraussetzung

hierfür ist, daß der zuständige

Träger der Leistung vor der

Einstellung eine entsprechende

Kostenzusage erteilt.

4. Aufstockung: Die Neure-

gelung des Altersteilzeitgesetzes

unterscheidet zwischen der

Aufstockung des Altersteilzeitentgelts

an den Arbeitnehmer

durch den Arbeitgeber und der

Ermittlung der Erstattungsbeträge

der Agentur für Arbeit an

den Arbeitgeber.

5. Erstattung: Die Erstattungsleistung

der Agentur für Arbeit

an den Arbeitgeber setzt die

Wiederbesetzung des Arbeitsplatzes

voraus und kann für

einen Zeitraum von bis sechs

Jahren gewährt werden.

6. Verfahren: Leistungen nach

dem Altersteilzeitgesetz werden

auf Antrag des Arbeitgebers von

Fotos: Bundesagentur für Arbeit

der zuständigen Agentur für

Arbeit erbracht.

3.

Allgemeine Hilfen

Neben den speziellen Hilfen

für ältere Arbeitnehmer können

natürlich auch die nicht

altersspezifischen Fördermöglichkeiten

in Frage kommen.

Handwerksbetriebe können zur

Eingliederung von förderungsbedürftigen

Arbeitnehmern

Zuschüsse zu den Arbeitsentgelten

zum Ausgleich von

Minderleistungen erhalten.

Die Förderhöhe und die Förderdauer

richten sich nach dem

Umfang einer Minderleistung

des Arbeitnehmers und nach

den jeweiligen Eingliederungserfordernissen.

L aut

einer Studie des

Netzwerks Elektronischer

Geschäftsverkehr in

Mittelstand und Handwerk

2008 verfügte die überwiegende

Mehrheit der teilnehmenden

Handwerksbetriebe

über einen Internetzugang.

Nur 1,2% der befragten Handwerksunternehmen

gaben

an, daß sie weder über einen

Internetanschluß verfügen,

noch planen, einen einzurichten.

Gute Voraussetzungen

also für Handwerksbetriebe,

um mit Kunden und

Neukunden auch per E-Mail

zu kommunizieren …

von Elke Neureuther

Nach Angaben der Studie nutzten

Handwerksbetriebe das

Internet am häufigsten für

Online-Banking. An zweiter

Stelle stand die Informationsbeschaffung,

gefolgt von der E-

Mail-Kommunikation, die nach

den Befragten zunehmen wird.

Durch die Nutzung von E-

Mails verringert sich nicht nur

der Aufwand zur Beantwortung

einer Nachricht, sondern auch

der Zeitraum, den ein Kunde

als angemessen empfindet, bis

er eine Antwort erhält.

E-Mail-Management

Ratgeber

Als Hilfestellung zur Bewältigung

dieser Thematik ist auf

der Internetseite des Netzwerks

Elektronischer Geschäftsverkehr

ein kompletter E-Mail-

Management-Ratgeber (www.

emr.zetis.de) zu finden. Nachdem

einige Fragen zum E-Mail-

Management im Betrieb gestellt

wurden, wird der Leitfaden

per E-Mail zugesendet. Bisher

haben mehr als 2000 Teilnehmer

im Projekt, gefördert vom

BMWi, die Fragen zum E-Mail-

Management beantwortet. Zu

jeder Frage werden verschiedene

Aktuelle Studie:

E-Mail-Management in KMUs

„Den Kunden nicht schmoren lassen …“

Quelle: Studie „Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk

2008“, Herausgeber: „Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr“. Nach Angaben der

befragten Handwerker nutzen diese das Internet am häufigsten für „Online-Banking“

und am wenigsten für „E-Learning“.

Antwortmöglichkeiten angeboten,

die durch einen Zusatztext

erläutert werden.

55,8% der Befragten gaben an,

daß es möglich ist, ohne Medienbruch

direkt online Kontakt

aufzunehmen und sogar mehrere

Möglichkeiten für eine Kontaktaufnahme

zur Verfügung

stehen, z.B. ein Kontaktformular,

eine Service-Email-Adresse

oder E-Mail-Adressen direkter

Ansprechpartner.

Fortsetzung S. 10


S owohl für den Homeoffice-Einsatz

als auch für professionelle Anwender

mit hohem Druckvolumen bietet

Lexmark acht neue leistungsfähige

All-In-One-Tintenstrahldrucker. Die

Range reicht von einem Einsteiger-3-in-

1-Drucker mit WLAN für nur 99 Euro bis

hin zum Profi-4-in-1-Gerät für 399 Euro

mit direktem Internet-Zugang, großem

innovativem Farb-LCD-Touchscreen und

extrem niedrigen Druckkosten von nur

einem Cent pro Schwarz-Weiß-Seite.

Mit einer völlig neuen Serie von Tintenstrahl-All-In-One-Druckern

adressiert

Lexmark mittelständische Unternehmen,

kleine und mittlere Arbeitsgruppen sowie

den Home Office-Bereich. Die acht Universaltalente

sollen sich als „Geschäftspartner“

etablieren und dabei helfen, Zeit und Geld

zu sparen. Die Produktserie besteht aus vier

Geräten der Home Office Serie mit auf drei

Jahre verlängerter Garantie und vier Geräten

der Professional

Serie, für die es sogar

fünf Jahre Garantie

gibt.

Alle Geräte basieren auf der neu entwickelten

und patentierten Tintenstrahl-Technologie

Vizix. Während

die Tintenpatronen bislang einen

Druckkopf enthielten, wurden

jetzt diese bei den Komponenten

getrennt. Zum Einsatz kommt ein

neuer wartungsfreier Hochleistungs-

Druckkopf mit einer Auflösung von

bis zu 4800x1200 dpi. Der Druckkopf

wird mit vier preiswerten Einzel-Tintenpatronen

(Schwarz, Cyan,

Magenta und Gelb) bestückt. Es

muss also immer nur die Farbpatrone

getauscht werden, die tatsächlich

leer ist. Die Patronen sind wahlweise auch

in ergiebigen XL-Varianten mit sehr hoher

Seitenleistung lieferbar.

WLAN und schneller Druck

Alle acht Drucker haben WLAN an Bord

und bieten die gleiche hohe Druckgeschwindigkeit

von bis zu 33 Seiten im

Entwurfsmodus bzw. 16 Seiten im Normalmodus.

Außerdem können die Nutzer

aus einer Vielzahl an zusätzlichen Funktionen

wählen, die exakt die Anforderungen

von kleinen Büros erfüllen. Dazu gehört

beispielsweise ein neuer Energiesparmodus,

bei dem sich Papier und Strom auf

Knopfdruck sparen lassen, sowie eine Visitenkarten-Lösung,

bei der die gescannten

Karten automatisch digitalisiert und mit

Kontaktmanagementanwendungen synchronisiert

werden. Für den Home Office-

Einsatz bringt Lexmark die 3-in-1-Geräte

Impact S305 (UVP 99 € inkl. MWSt.),

Intuition S505 (169 €) und Interact S605

(219 €) sowie das 4-in-1-Gerät Interpret

S405 (129 €) mit integriertem Fax. Der

Intuition S505 und der Interact S605

verfügen zusätzlich über eine integrierte

Duplex-Einheit für beidseitige Ausdrucke

und über ein Farb-Display.

Interaktive Bedienung

per Touchscreen

Das Display des Interact S605 hat ebenso

wie beim Prestige Pro805 und beim Platinum

Pro905 eine Diagonale von 11 cm und

Advertorial

Neue All-In-One-Tintenstrahldrucker

von Lexmark: Für höchste Ansprüche

Lexmark bietet per kostenlosem Internet-Download zahlreiche

Applikationen zur Individualisierung der Drucker.

ist als Touchscreen ausgeführt. Über dieses

interaktive Display eröffnet sich die Nutzung

der komfortablen „SmartSolutions“-

Plattform von Lexmark zur Individualisierung

der Bedienung und Optimierung des

Dokumenten-Workflows in Unternehmen.

Damit lassen sich zum Beispiel Scan-to-

Email-Vorlagen erstellen, RSS-Feeds mit aktuellen

Nachrichten aus dem Inter-/Intranet

abrufen oder Emails bequem vom Drucker

verschicken. Ebenso einfach können Scans

direkt in projektbezogenen Dateiordnern

abgelegt werden. Auch ein Zugriff auf

Termine im Google Kalender ist über

den Touchscreen möglich. Lexmark bietet

diese und weitere Applikationen kostenlos

über http://smartsolutions.lexmark.com

Nur 1 Cent

pro Seite

Alle vier Geräte der

Professional Serie können beidseitig

drucken, und bereits für die

4-in-1-Einsteigergeräte Prospect

Pro205 (179 €) sowie Prevail

Pro705 wird eine fünfjährige

Garantie gewährt. Die beiden

Spitzengeräte Prestige Pro805 (3in-1-Gerät,

319 €) und Platinum

Pro905 (4-in-1-Gerät, 399 €)

haben ein schnelles WLAN-Interface,

das auch den Standard

IEEE802.11n unterstützt. Außerdem

verfügen sie über den

11 cm großen Farb-Touchscreen

zur interaktiven Bedienung und

zur Nutzung der Lexmark SmartSolutions.

Beide Geräte sind prädestiniert für große

Druckvolumina, denn sie lassen sich mit

einer besonders sparsamen schwarzen Tintenpatrone

für 4,99 € bestücken, die eine

Seitenleistung von 510 Seiten (gemäß ISO/

IEC 24711) ermöglicht – die Druckkosten

für eine Schwarz-Weiß-Seite liegen dadurch

bei lediglich einem Cent.

Weitere Infos unter:

http://www.lexmark.de oder bei den autorisierten

Lexmark Fachhandelspartnern


10

c o m p u t e r n

10/09

i m H @ n d w e r k

Handwerke.de

Handwerke.de

Aktuelle Studie

E-Mail-Management

in KMUs

Hohe Erwartungen der

Kunden

Eine weitere Frage ist die Zeitspanne,

die ein Kunde warten

muß, bis er eine Antwort erhält.

Dazu gaben 74,2% an,

am selben oder nächsten Tag

zu antworten. Zwei bis drei

Tage lassen sich 21,7% der

Teilnehmer Zeit, 2,6% vier

bis fünf Tage. Mehr als fünf

Tage Zeit lassen sich nur 1,5%.

Die Erwartungshaltung eines

Kunden an eine zeitnahe Be-

antwortung seiner E-Mail ist

sehr hoch. Antworten, die erst

nach mehreren Tagen zugehen,

können sich negativ auf die

Kundenbindung und Akquise

von Neukunden auswirken.

Die Angaben der Befragten,

nach denen ca. drei Viertel der

Anfragen spätestens am nächsten

beantwortet werden, sind

recht erfreulich. Gerade kleine

und mittelständische Unternehmen

werden in dieser Studie

abgebildet, da 55% der Teilnehmer

aus Firmen mit weniger als

10 Mitarbeitern kamen. Weniger

als ein Viertel der Befragten

gab an, in einem Unternehmen

mit bis zu 50 Mitarbeitern tätig

zu sein, 12,4% kamen aus

Unternehmen mit bis zu 250

Mitarbeitern. Gut die Hälfte

(50,6%) gab an, in der Dienstleistungsbranche

tätig zu sein,

13,9% der Teilnehmer waren

aus dem Handwerk.

Anfragen beantworten

Nicht nur der Zeitraum, in der

eine Anfrage beantwortet wird,

spielt für den Kunden ein Rolle,

sondern auch der Inhalt und

die formale Gestalt. Hierbei

können interne Arbeitsanweisungen

für die Mitarbeiter eine

Hilfe sein. Aber: 51,2% der

Befragten gaben an, über keine

Arbeitsanweisung zu verfügen.

Eine Möglichkeit, gerade bei der

Beantwortungen von E-Mails

an eine allgemeine Service-E-

Mail-Adresse, ist der Einsatz

von Mitarbeitern mit einer

breitgefächerten Qualifikation,

um die inhaltliche Qualität

Wenn auch Sie sich an der 2009er Umfrage

beteiligen möchten: www.emr.zetis.de

der Anwort sicherzustellen. In

Schulungen können zusätzlich

Grundvoraussetzungen und

Wissen zur Aufgabenbearbeitung

vermittelt werden. Hierzu

gaben 57,7% der Befragten an,

daß die zuständigen Mitarbeiter

geschult sind (davon 3,1%

extern) oder über ausreichend

praktische Erfahrung verfügen.

Zu den internen Absprachen

sollte auch gehören, wer welche

E-Mails bearbeitet. Je qualifizierter

ein Mitarbeiter auf

einem bestimmten Gebiet ist,

desto schneller kann eine spezielle

Frage beantwortet werden.

Außerdem sollte abgesprochen

sein, wer die E-Mails im Falle

von Urlaub oder Krankheit

bearbeitet. Für die E-Mail-

Kommunikation sollten u.a.

auch bedacht werden: E-Mail-

Sicherheit, E-Mail-Signatur,

Archivierung der E-Mails …

Noch Fragen?

www.emr.zetis.de

D as

Sächsische Wirtschaftsministerium

geht nach eigenen Angaben

davon aus, daß „ca. 98%

aller sächsischen Haushalte

die Möglichkeit haben, einen

Breitbandanschluß (ohne

Satellit) zu bekommen.“ An

dieser Stelle wäre dann wohl

alles über Sachsen gesagt.

Oder doch nicht?

Von Elke Neureuther

Der Haken ist, daß 98% der

Anschlüsse zwar mehr als 128

kbit/s bieten, aber Gebiete

als unterversorgt gelten, in

denen Geschwindigkeiten bis

zu 2 Mbit/s (entspricht 2.048

kbit/s) erreicht werden. Daher

werden auch in Sachsen

Gemeinden gefördert, die den

Quelle: Bundesnetzagentur Jahresbericht

2008, Breitbandanschlüsse insgesamt

Millionen

Breitbandausbau aktiv in die

Hand nehmen.

Lücken besonders im

ländlichen Raum

Die Zahl der Gemeinden, die

Bedarf haben, ist laut dem

Sächsischen Wirtschaftsministerium

schwer spezifizierbar,

fest steht aber, daß eine „viel zu

hohe Anzahl an Gemeinden zögert,

diese Unterstützung anzunehmen“

und „dünn besiedelte

Gebiete prinzipiell im ganzen

Freistaat überdurchschnittlich

viele Versorgungslücken aufweisen.“

Um die Lücken zu

schließen, wird auch in Sachsen

der Breitbandausbau gefördert.

Vor der Antragstellung „sind

jedoch von den interessierten

Gemeinden Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalysendurchzuführen.

Diese und begleitende

Informationsveranstaltungen

7,0

für die Bürger werden mit 60%

gefördert.“ Kostenlose Beratung

bekommen Gemeinden außerdem

bei der Beratungsstelle

Breitbandförderung in Dresden

(www.kisa.it), sowie eine

Auflistung der Beraterfirmen,

die Verfügbarkeits- und Bedarfsanalysen

durchführen. Für

den Breitbandausbau gilt: „die

komplette Wirtschaftlichkeitslücke

wird staatlich finanziert

– in der Regel zu 90% vom

Freistaat und zu 10% von der

Kommune.“ Dies betrifft die

Förderungen aus GAK-Mitteln,

Förderungen aus EU-Mitteln

decken bis zu 74% des Betrages

ab. Die Förderung muß

0,2

4,5

3,3

0,1

1,9

0,08

0,03

1,9 3,2 4,4 6,8

10,5 14,4 18,5 20,9

2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008

DSL Kabelmodem, Satellit, Festverbindungen, Powerline

10,8

0,3

15,0

0,6

19,6

mindestens 5.000 € und darf

höchstens, einschließlich des

kommunalen Eigenanteils,

200.000 € betragen. Antrag-

und Bewilligungsstellen für die

Förderungen des ländlichen

Raums sind die „Landratsämter

oder kreisfreien Städte“,

allerdings muß die ILE- bzw.

LEADER-Koordinierungsstelle

die Förderung befürworten.

Die Qual der Wahl

Die Auswahl der Technologie

nimmt die Gemeinde selbst vor.

Das Sächsische Wirtschaftsministerium

erlebt allerdings

„sachlich nicht gerechtfertigte

Akzeptanzschwierigkeiten überdurchschnittlich

bei Funklösungen“.

Allerdings stehen bei

der Auswahl der Technologie

und des Anbieters Kriterien

wie „Anforderungsprofil, Preis,

Leistungsfähigkeit, Ausbaufä-

1,1

22,6

1,7


higkeit, Stabilität“, gerade zum Erhalt der

Förderungen, im Vordergrund. Deshalb

schmerzt es auch weniger, daß die Telekom

sich aktuell beim Breitbandausbau zurückhält.

Das Sächsische Wirtschaftsministerium

ist der Meinung, daß „alle Breitbandversorgungslücken

auch ohne Telekom zeitnah“

geschlossen werden können und „nach einer

spürbaren Verringerung ihres Marktanteils

die Telekom ihre aktuelle Position genauso

überdenken wird, wie sie das bei allen medienwirksamen

angekündigten Ausbaustops

in der Vergangenheit getan hat.“

Handwerksbetriebe

gesamt: 179.511

In ländlicher Region

ca. 111.591 Handwerksbetriebe

gesamt: 58.192

In ländlicher Region

ca. 36.898

Nordrhein-Westfalen

Sachsen

Handwerksbetriebe in gesamt Deutschland: 978.698

(Stand 31.12.2008)

c o m p u t e r n

10/09

ii m H @ n d w e r k

@

k

H a n I Idn dn wt wt e e r r n k e e t . d e

c o m p u t e r n

10/09

i m H @ n d w e r k

erfaßt.“ Ein 10/09 Bedarf c an o mBreitbandausbau p u t e r n

i m H n d w e r k

ist aber wohl unumstritten, @ da in Nordrhein-Westfalen

der IBreitbandausbau I n t e r n e t

seit 2008 über die Gemeinschaftsaufgabe

„Verbesserung der Agrarstruktur und des

Küstenschutzes“ gefördert wird. Jährlich

stehen nach Angaben des Nordrhein-Westfälischen

Umweltministeriums „insgesamt

Fördermittel in Höhe von 10 Mio. €“ zur

Verfügung. Momentan sind „etwa 20 Förderprojekte

beim Umweltministerium

NRW anhängig“.

Breitband in ländlichen Regionen, Teil :

Wie schnell darf es denn sein …?

Warten auf Bewilligung

Im Oktober 2008 wurde der erste Förderbescheid

für eine Breitbandverfügbarkeits-

Analyse an die Gemeinden Sornzig-Ablaß

übergeben. Seit dem in Kraft treten der

Richtlinie zur „Integrierten ländlichen

Entwicklung im Freistaat Sachsen“ 2007

(RL ILE/2007), die auch die Breitbandförderung

regelt, sind bis zum 29. Juli 2009

für Breitband, nach Angaben der Staatsministerium

für Umwelt und Landwirtschaft,

20 Anträge mit einer Gesamthöhe

von 110.365,98 € den antragstellenden

Gemeinden bewilligt worden. Zum selben

Zeitpunkt standen 20 Anträge mit einer

Gesamtförderhöhe von 626.299,66 Euro

noch zur Bewilligung aus.

Masse ohne Bandbreite

„Der Versorgungsgrad von Breitband auf

Gemeindeebene beträgt 95% in Nordrhein-Westfalen

… Die unversorgten oder

unzureichend versorgten Regionen … sind

für Nordrhein-Westfalen zentral nicht exakt

H a n d w e r k e . d e

Förderfähig: Gemeinden mit bis

zu 10.000 Einwohnern

Vor der Antragsstellung muß die fehlende

oder unzureichende Breitbandversorgung

„unter Berücksichtigung

der Ausbauabsichten der Netzbetreiber“

nachgewiesen werden. Nach der

Bedarfsanalyse muß die Gemeinde

technologieneutral und transparent

mindestens auf der ortseigenen Internetseite

und im offiziellen Amtsblatt

eine Ausschreibung veröffentlichen. Die

abgegebenen Angebote sollten eine „Wirtschaftlichkeitsberechnung

des ausgewählten

Netzanbieters“ und den nötigen Zuschußbetrag

aufweisen, da die Gemeinde bei einer

Antragsstellung diesen nachweisen muß.

Bei gleicher technischer Spezifikation ist

die Gemeinde verpflichtet, das wirtschaftlichste

Angebot auszuwählen. Über die

Auswahl der passenden Technologie gibt

es allerdings unterschiedliche Meinungen.

Nach Aussage des Nordrhein-Westfälischen

Umweltministeriums bevorzugen „die Gemeinden

und Wirtschaftsförderer in der

Regel Glasfasertechnologie, da diese nach

derzeitigem Kenntnisstand auch zukünftig

auf- und nachgerüstet werden kann. Fakt

aber ist, sobald eine Gemeinde Förderungen

für den Breitbandausbau benötigt und beantragen

möchte, muß technologieneutral

ausgeschrieben und ein Anbieter ausgewählt

werden.“ Gefördert werden kann sowohl die

Leerrohrverlegung, als auch die Schließung

der „Wirtschaftlichkeitslücke bei

11


c o m p u t e r n

10/09 10/09

i m H @ n d w e r k

12

H a aIn I n d t w e eer er rn rn k e ee te

t . d e

Breitband in ländlichen Regionen, Teil 5

Wie schnell darf es denn sein …?

Investitionen in leitungsgebundene oder

funkbasierte Breitbandinfrastrukturen“.

Die Höhe der Förderung beträgt 90%

des festgestellten Fehlbetrages, höchstens

jedoch 180.000 €. Mit bis zu 90%, höchsten

45.000 € werden die Planungskosten

gefördert. Nach Erhalt der Förderung muß

das Geld innerhalb von fünf Jahren dem

Zuwendungszweck zugeführt worden sein,

da es sonst wieder zurückgefordert werden

kann.

Engagement der Bürger

„bar“ gefördert

Infos für Gemeinden, die genauen Förderrichtlinien,

laufende Ausschreibungen und

ähnliches können unter www.media.nrw.de

eingesehen werden. Zusätzlich kann „Bürgerschaftliches

Engagement in der Form

freiwilliger, unentgeltlicher

Angeklickt

Aus unserer Breitband-Serie:

Teil 1 – 0 /09 Bayern

Teil 2 – 0 /09 Schleswig-Holstein und

Sachsen-Anhalt

Teil 3 – - /09 Baden-Württemberg und

Bayern

Teil – 09/09 Niedersachsen und

Thüringen

Arbeit als fiktive Ausgabe in die Bemessensgrundlage“

zu höchstens 20% in die

Förderung mit einfließen. Pauschal werden

dann pro Arbeitsstunde 10 € gegen einen

einfachen Stundennachweis „entlohnt“,

evtl. mehr bei besonderer Qualifikation

des Bürgers. Vor allem aber sollten die

Gemeinden den Breitbandausbau bei Infrastrukturplanungen

mit einbeziehen. „Die

Optionen für sogenannte Synergieeffekte“,

so geht aus der Antwort des Ministers

für Bundesangelegenheiten, Europa und

Medien auf die kleine Anfrage des NRW-

Landtagsabgeordneten Tüttenberg vom

13.02.2009 hervor, „bestehen grundsätzlich

überall dort, wo der Neubau bzw. der Ersatz,

die Modernisierung oder die Erweiterung

von Infrastrukturen wie Strom-, Gas- oder

Wasserleitungen sowie von Abwässerkanälen

Tiefbaumaßnahmen erfordern, bei

denen eine gleichzeitige Verlegung von

Breitbandleitungen möglich ist.“

Bis zum 1.1.2010 soll die schrittweise

Umstellung der öffentlichen

Vergabe von der Papierform in die

„Online-Vergabe“ für alle Branchen

abgeschlossen sein. Das liefert dem

Handwerker eine Zeitersparnis, die er

für andere Aufgaben nutzen kann …

von Kurt Astel

Beispielhaft stellen wir zwei relevante Plattformen

der Online-Vergabe vor.

1. www.dtad.de

(Deutscher Auftragsdienst)

Für europaweite Ausschreibungen wird

unter www.dtad.de in der linken Navigationsleiste

das European Tender Information

System (ETIS) www.europeantenders.

de angeboten. Hier werden nicht nur

öffentliche Ausschreibungen zugänglich

gemacht, die über den von der Europäischen

Union festgelegten

Grenzwerten liegen,

sondern auch

jene unterschwelligen,

die nur in

den einzelnen Ländern

veröffentlicht werden.

Für einen monatlichen

Beitrag von 39,50 €

erhält man Zugang zur

TED Datenbank, in

der alle öffentlichen

Ausschreibungen der

Europäischen Union

einzusehen sind. Dieselben

Ausschreibungen

sind auch auf der offiziellen

Seite der EU unter www.ted.europa.

eu einzusehen. Der Unterschied zwischen

dem kostenlosen Angebot der EU und dem

kostenpflichtigen ETIS besteht u.a. in der

Aufbereitung der Daten und der täglichen

Ausschreibungsauflistung, die man von

ETIS per E-Mail erhält. Ausschreibungen

und Projekte, die nur innerhalb der einzelnen

Länder veröffentlicht werden, können

auch eingesehen werden. Für jedes einzelne

der bei ETIS erfaßten Länder ist dabei ein

Monatsbeitrag zu entrichten.

www.dtad.de selbst ist ebenso ein Onlinedienst,

über den Ausschreibungen zusammengetragen

und gegen ein monatliches

Entgelt zur Verfügung stehen. Hier kann

man je nach Branche und Betriebsgröße

zwischen verschiedenen Zugangsarten

wählen. Nicht nur Suchen ist möglich,

sondern auch das Finden nach einem

Auftragnehmer. So können private und

gewerbliche Auftraggeber entgeltfrei über

diese Plattform selbst Ausschreibungen veröffentlichen.

Für Auftragnehmer, die nach

öffentlichen Ausschreibungen suchen, stehen

mehrere Zugänge zur Verfügung. Hier

kann der Handwerker für unterschiedliche

Monatsbeiträge (von 28,50 bis 67,50 €) auswählen

zwischen der Anzeige für öffentliche

Ausschreibungen in einem Bundesland, in

drei Bundesländern, deutschlandweit, europaweit

oder international. Zusätzlich oder

ausschließlich können bereits vergebene

Aufträge eingesehen werden, für die sich

ein Auftragnehmer als Subunternehmer

anbieten kann. Ausschreibungen der privaten

Auftraggeber können entweder für ein

Bundesland (14,50 € mtl.), drei Bundesländer

(24,50 € mtl.) oder ebenso Gesamt-

Ausschreibungen im Netz:

Aufträge online fischen

deutschland (34,50

€ mtl.) eingesehen

werden. Das besondere

Angebot

auf www.dtad.de

s i n d

Recherchierte

B a u -

projekte.

Hier

werden

geplante

Bauprojekte sämtlicher

Baubranchen aus

Deutschland in regelmäßigem

Kontakt mit

Architekten, Bauämtern

und Bauträgern recherchiert

und aufgelistet.

Aufgelistet werden Angaben zum Umfang

des Bauprojektes, die auszuführenden

Gewerke, Fristen, Ansprechpartner, etc.

Diese Infos kann der Suchende nutzen, um

sich auf ausstehende Gewerke zu bewerben

oder Kontakt zu Bauherren aufzunehmen.

Bedacht werden muß aber, daß dies keine

Ausschreibungen sind, sondern nur Bekanntmachungen.

Es wird auch hier ein

Monatsbeitrag für den Zugang fällig, der

eine Volumenbeschränkung beinhaltet. Wer


danach weitere Bauprojekte im

Detail ansehen möchte, muß

für jede weitere Ansicht 4,00 €

bezahlen. Abrechnungen, auf

den eigenen Bedarf angepaßt,

können unter einer kostenlosen

Hotline (0800 899 899 1)

angefordert werden. Die Anzahl

der Objekte auf der Trefferliste

unseres Testzugangs, bei

dem alle Angebote des Portals

ausgewählt waren, schwankte

zwischen 47 und 676 Anzeigen.

Wer die Vergabeunterlagen

nicht selbst

beschaffen möchte, kann gegen

ein Entgelt den Deutschen Auftragsdienst

beauftragen.

2. www.vergabe24.de

(gemeinsames Portal der offiziellen

Ausschreibungsdienste der

Bundesländer und des Deutschen

Ausschreibungsblatts)

www.vergabe24.de ist ein

zentraler Zugang zu mehr als

250.000 Vergaben pro Jahr

und vielenVergabeunterlagen

zum direkten Bestellen und

Herunterladen. Es handelt sich

um das gemeinsame Portal von

ausschreibungs-abc, Deutsches

Ausschreibungsblatt Online,

Staatsanzeiger Online Logistik

und Thüringer Staatsanzeiger

Online. Über ein zentrales

Login findet der Handwerker

Ausschreibungen und Vergabeunterlagen.

Er kann eine oder

mehrere Vergabeplattformen

abonnieren und sich kostenfrei

* zzgl. einmaliger Bereitstellungspreis 155 €, ** zzgl. einmaliger

Bereitstellungspreis 15 €, alle Preise zzgl. gesetzl. MwSt.

10/09

c o m p u t e r n

i m H @ n d w e r k

Handwerke.de

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bei www.vergabe24.de registrieren.

www.vergabe24.de bietet die

Vergabeplattform ausschreibungs-abc.

Die Vorteile:

z Bundesweite Plattform

z Recherche regional und bundesweit

z Suche nach Regionen, Branchen,

Volltext

z indiv. Suchprofile

z Zustellservice per Fax

oder E-Mail

z verschiedene Abos und

Einzelabruf

z viele Vergabeunterl.

z kostenfreie Trefferliste und

Vorschau auf Vergabeunterl.

z elektronische Angebotsabgabe

mit Bietersoftware (außer

Bayern).

Jahresabonnement nach Regionen

in €: Deutschland (alle

Regionen und Europa) 792,

Europa (EU-Ausschreibungen

aus Österreich, Schweiz und

Deutschland) 142, Baden-

Württemberg 258, Bayern

360*, Brandenburg, Berlin

und Mecklenburg-Vorpommern

228, Hessen 210, Niedersachsen,

Schleswig-Holstein,

Bremen, Hamburg 230, Nordrhein-Westfalen

280, Rheinland-Pfalz,

Saarland 140. Sachsen

110**, Sachsen-Anhalt 150,

Thüringen 175. 2 Regionen 2%

Nachlaß, 3 Regionen 4%, wer 4

bestellt, erhält Zugang zu allen

Regionen.

13

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10/09 10/09

i m H @ n d w e r k

1

H a aIn In n d t w e eer er rn rn k e e t . d e

Ausschreibungen im Netz

Aufträge online fischen

Die Bietersoftware abc-cockpit von www.

vergabe24.de ermöglicht die Teilnahme

an elektronischen Vergabeverfahren. Mit

abc-cockpit kann man medienbruchfrei

Vergabeunterlagen herunterladen, direkt

bearbeiten, Angebote erstellen, elektronisch

signieren und versenden. Natürlich kann

man alle Dokumente auch ausdrucken, um

z.B. das Angebot in Papierform abzugeben

oder zu archivieren. abc-cockpit kommuniziert

mit den Plattformen ausschreibungsabc

und Deutsches Ausschreibungsblatt

Online. Das jährliche Nutzungsentgelt der

Bietersoftware abc-cockpit zum Download

der Vergabeunterlagen, zur Angebotsbearbeitung

und elektronischen Angebotsabgabe

inkl. Updates beträgt 60 Euro +

MwSt. (außer Bayern, in der Region Baden-

Württemberg bereits im Jahresabonnement

enthalten).

Während Bund, Länder und große Kommunen

sich intensiv der eVergabe annehmen,

kommt sie bei kleinen Kommunen

weiterhin kaum voran. Die Gründe hierfür

sind vielfältig: Kleine Kommunen haben

wenig Haushaltsmittel und aufgrund der

dünnen Personaldecke wenig Know-how

und Personalkapazitäten, um eGovernment-Projekte

umzusetzen. Auch erwarten

sie aufgrund der geringeren Zahl der Beschaffungsvorgänge

kaum Einsparungen

bei den Prozeßkosten. www.vergabe24.

de bietet kleinen Vergabestellen daher ein

Leistungspaket, das neben der eVergabe-

Software auch Beratung, die Übernahme

des Versands der Vergabeunterlagen,

Plattformbetrieb, Hotline-Service sowie

Anwenderschulungen umfaßt.

Mit einer Anlaufberatung vor Ort werden

die einzelnen Leistungskomponenten

erläutert. Die lizenzkostenfreie eVergabe-

Software abcconnect als Einzelplatz-Software

sichert ein schnelles Starten ohne

Anpassungsprojekt. Um den finanziellen

Bedürfnissen der kleinen Vergabestellen zu

entsprechen, sind nahezu alle Leistungen

für die Vergabestelle unentgeltlich. Die

Finanzierung erfolgt über Entgelte, welche

die Bieter für die Nutzung der Recherche-

und Vergabeplattform bezahlen.

Virenscanner sind heutzutage auf

dem PC unverzichtbar. Denn gerade

die berüchtigten Viren, Würmer

und Trojaner sind 24 Stunden pro Tag

unterwegs. Neben abgespeckten kostenfreien

Sicherheitslösungen haben

sich unter anderem drei Unternehmen

am Markt etabliert …

von Kurt Astel

Panda Security

www.pandasecurity.com

Das spanische Unternehmen Panda Security

gehört zu den weltweit führenden

Anbietern von IT-Sicherheitslösungen

mit aktuell 4 Mio. Kunden in über 200

Ländern. Digitale Kundendaten zuverläs-

sig und kostensparend vor

Cyber-Kriminalität zu schützen, ist

die Kernkompetenz.

Hackern dicht auf den Fersen

Panda Security setzt neben bewährten

Schutzmaßnahmen auf

ein modernes Sicherheitsmodell,

das speziell auf die Abwehr neuer

Angriffsstrategien abzielt. Die Technologie

„Collective Intelligence“ reagiert

auf den kriminellen Fortschritt.

Diese Lösung identifiziert nicht nur

weitaus mehr Malware, sondern schlägt

auch bei bisher unbekannten Bedrohungen

Alarm. Die nach Herstellerangaben weltgrößte

Signaturen-Datenbank mit aktuell

26 Mio. Viren-Definitionen macht es möglich:

Internet-Nutzer greifen bei minimaler

Systembelastung auf die externen Schutzmaßnahmen

zu, die sogenannte Cloud.

Immer up to date – Panda Labs

Garant für die Sicherheitsleistungen ist das

eigene Forschungslabor Panda Labs, das seit

1990 neue Schädlinge umgehend analysiert.

Spezialistenteams arbeiten rund um die Uhr

an der Erkennung von Malware wie Viren,

Trojanern, Würmern, Spyware, Phishing-

Tools und Spam. Dank der professionellen

Entwicklungsarbeit, deren Ergebnisse in aktuelle

Versionen einfließen, stellt das Cloud

Security-Unternehmen eine kontinuierliche

Optimierung der Produkte sicher.

Darüber hinaus pflegt Panda Security eine

vertrauensvolle, stabile Bindung zu seinen

Kunden. Regelmäßige Warnmeldungen,

Teilnahme an Kampagnen zur Internetsicherheit

oder Rund-um-die-Uhr-Kundenservice

gehören zum Service-Portfolio.

Avira

www.avira.de

Avira ist mit rund 70 Millionen

Kunden und rund 250 Mitarbeitern

ein weltweit führender Anbieter

selbstentwickelter Sicherheitslösungen

für den professionellen und

privaten Einsatz. Das Unternehmen

aus Tettnang am Bodensee gehört

Computer schützen –

Virenschutz nützen

mit mehr als zwanzigjähriger Erfahrung zu

den Pionieren in diesem Bereich.

Als Sicherheitsspezialist verfügt Avira über

fundierte Erfahrung im Entwickeln und

Unterstützen seiner Lösungen. Neben Programmen

direkt für den Einzelplatzbetrieb

bietet das Unternehmen hauptsächlich

professionelle Lösungen für systemübergreifenden

Schutz von Netzwerken auf

verschiedenen Ebenen an. Hierzu zählen

u.a. Produkte für Workstations, File-, Mail-

und Web-Server. Auch Gateway-Rechner


können wie Arbeitsplatzrechner

über eine zentrale Verwaltungskonsolebetriebssystemübergreifend

verwaltet werden. Zu

den Verwaltungsprodukten der

einzelnen Lösungen kommen

noch Sicherheitsprogramme

für PDAs, Smartphones und

Embedded Devices hinzu. Ein

signifikanter Sicherheitsbeitrag

ist Avira AntiVir Personal, das

millionenfach bei Privatanwendern

im Einsatz ist.

Avira unterhält mehrere Unternehmensstandorte

in Deutschland

und pflegt Partnerschaften

in Europa, Asien und Amerika.

Mehrere Dutzend Virus-Researcher

in verteilten Virenlabors

kümmern sich rund um die Uhr

um die lokalen und globalen

Bedrohungen der Virenfront.

Bestätigt wird diese Arbeit etwa

durch Testauszeichnungen oder

die wiederholte TÜV-Zertifizierung.

Als Technologieführer im

UNIX-Bereich entwickelt Avira

federführend Standards. Zu

weiteren Avira-Innovationen

gehören Virenschutzlösungen

unter Symbian oder der weltweit

erste SAP-zertifizierte

Virenschutz.

Auch Avira paßt sich immer

wieder den aktuellen Sicherheitsbedürfnissen

der Anwender

an. So war AntiVir weltweit

eines der ersten Produkte mit

Dialer-Erkennung überhaupt.

Dieser Dialer-Erkennung folgte

sehr bald das Erkennen und

Entfernen von Ad- und Spyware.

Aktuelle Entwicklungen in

diesem Bereich sind das Erkennen

bereits aktiver Rootkits.

Die InHouse-Entwicklung

gestattet auch das Entwickeln

diverser neuer Spezial-Suchtechnologien,

beispielsweise für

PDAs, Handhelds

und EmbeddedDevices.

Doch auch

auf dem Gebiet

des proaktiven

Systemschutzes

zur Härtung

von Windows

Systemen ist

Avira mit dem

E i n b a u v o n

RBCD-Technologien

tätig.

Kaspersky

www.kaspersky.com/de/

Das Moskauer Softwareunternehmen

Kaspersky Lab hat seit

2004 ein Tochterunternehmen

in Ingolstadt. Interessant ist

die patentierte heuristische

Analyse von Daten, um Viren

zu erkennen, die noch keine

Signatur haben, also noch nicht

bekannt sind. Damit lassen sich

zu einem hohen Prozentsatz

Viren blockieren, bevor sie

analysiert sind.

Mit Kaspersky Open Space Security

schützen Unternehmen

jede einzelne Komponente

innerhalb ihres Firmennetzes,

aber auch externe und mobile

User. Damit sind Freiheit sowie

Flexibilität in der Unternehmenskommunikation

und ein

zuverlässiger Schutz vor aktuellen

Bedrohungen miteinander

vereinbar. Über das kostenlos

erhältliche Kaspersky Administration

Kit ist eine zentrale

Steuerung aller installierten

Komponenten auch in heterogenen

Netzwerken möglich.

z Umfassender Schutz für Unternehmens-Netzwerke

z Absicherung aller Knoten und

Plattformen des Netzwerks,

inklusive mobiler Geräte

z Schutz vor Viren, Trojanern,

Hackern und Spam und anderen

Internet-Gefahren

z Schutz vor Identitätsdiebstahl

z Schutz vor Rootkits

z Proaktiver Schutz auch vor

bisher unbekannten Gefahren

z Höchste Reaktionsgeschwindigkeit

auf neue Bedrohungen

z Zurücksetzen der durch Malware

hervorgerufenen Änderungen

z Selbstverteidigungs-Mechanismen

Kaspersky Open Space Security

bietet flexible Administration

und gute Performance:

z zentrale Administration

z kompatibel mit Technologien

von Drittanbietern

z unterstützt Cisco NAC und

Intel proV

z effizienter Einsatz von Netzwerk-Ressourcen

Kein Virenscanner

ist perfekt

Wird professionell auf böse

Eindringlinge geprüft, macht

das den Computer natürlich

langsamer. Aktuelle Tests ergaben,

daß Kaspersky die Computer

am stärksten ausbremst,

gefolgt von Avira. Panda dagegen

minderte die PC-Leistung

nur minimal. Auch bei der

Viren-Erkennungsrate führte

Panda vor Avira und Kaspersky.

Leider ist das Online-Backup

von Panda nur in englischer

Sprache verfügbar. Alle drei

Produkte schützen aber unterm

Strich die Computer massiv vor

bösem Befall.

10/09 c o m p u t e r n

ii m H @ n d w e rr k

Handwerke.de

Handwerke.de

I n t e r n e t

i m p r e s s u m

Computern im H@ndwerk

gegründet 1984, dient als unabhängiges

Fachmagazin für moderne

Kommunikation den Betrieben der

Bauhaupt- und Nebengewerbe im

„portionierten“ Wissens- und

Technologie-Transfer.

Herausgeber: Horst Neureuther

© Copyright: CV München

CV Computern-Verlags GmbH

Beethovenplatz 2, 80336 München

Telefon 0 89/54 46 56-0

Telefax 0 89/53 13 27

Postfach 15 06 05, 80044 München

E-Mail: info@cv-verlag.de

redaktion@cv-verlag.de

www.handwerke.de

Geschäftsleitung:

Dipl.-Vw. H. Tschinkel-Neureuther

Redaktion und redaktionelle

Mitarbeiter in dieser Ausgabe:

Kurt Astel

Dipl.-Ing. (Arch.) Marian Behaneck

RA Dr. Johannes Fiala

Gerhard Kaiser

Sabine Koll

Elke Neureuther

Horst Neureuther (verantw.)

Dipl.-Ing. (Uni) Peter Pernsteiner

Dipl.-Math. Peter A. Schramm

Silke Th0le

Anzeigenleitung:

Dipl.-Vw. Heide Tschinkel-Neureuther

e-mail: anzeigen@cv-verlag.de

Anzeigenvertretung:

Medienmarketing Sanders

Kirchenweinbergstr. 77

71672 Marbach

Layout:

AD&D Rosenheim, Silvia Romann

Druck:

Mayr Miesbach GmbH, Miesbach

Druckauflage: 72.560

Tatsächliche Verbreitung:

72.321 (III/09)

Auflage und Verbreitung kontrolliert.

Erscheinungsweise: 10 x jährlich

Abo-Preis:

29,– € p.a. plus Porto inkl. MwSt.

Einzelpreis: 2,90 €

Ein Abonnement verlängert sich automatisch

um ein Jahr, wenn es nicht

spätestens 3 Monate vor Ablauf des

Bezugszeitraumes gekündigt wird.

ISSN 0931-4679

Mitglied der Informationsgemeinschaft

zur Feststellung der

Verbreitung von Werbeträgern e.V.

(IVW) Berlin

Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste

Nr. 26 vom 01.01.2009.

1


c o m p u t e r n

10/09

ii m H @ n d w e rr k

1

H a anI nI n d t w e eer er rn rn k e e t . d e

H andwerker sind keineswegs Online-Muffel.

Sie nutzen das Internet

intensiv als Kommunikations- und

Informationsplattform. Doch nur wenige

schöpfen die Potentiale einer eigenen

Webseite tatsächlich aus. Um moderne

Instrumente wie Diskussionsforen oder

Online-Nachschlagewerke macht das

Gros der Handwerker nach wie vor einen

großen Bogen. Das muß sich ändern,

denn am Web 2.0 führt kein Weg vorbei …

von Silke Thole

Eine Studie des Hamburger Marktforschungsunternehmens

Fittkau & Maaß

belegt: Handwerker nutzen das Internet,

um Infos auszutauschen oder Produkte zu

kaufen. Experten-Chats oder Foren rangieren

allerdings noch unter ferner liefen. Das

kann sich bald als fatal erweisen. Für heutige

Schüler, die in einigen Jahren Entscheidungen

über Hausbau und Sanierung fällen, ist

es normal, im Internet auch in Blogs oder

Foren zu recherchieren und sich in beruflichen

Netzwerken zu organisieren. Wenn

sich ein Handwerker

dort als kompetenter

Diskussionspartner

erweist, kann er Pluspunkte

sammeln.

Doch damit tun sich

Handwerker noch

schwer, weil sie Angst

haben, ihr Wissen

preiszugeben und sich

selbst überflüssig zu

machen, indem sie

ungewollt Heimwerker

fortbilden. Eine

unbegründete Angst, denn all diese Infos

gibt es im Netz längst: zahlreiche Heimwerker-

und Baumarktseiten sind voll mit Tips

für Selbermacher. Der Rat eines Handwerkers

im Fachforum dagegen macht deutlich,

daß es oft eben doch am besten ist, einen

Fachmann zu engagieren. Wer trotzdem

davor zurückschreckt sich zu beteiligen,

sollte die Foren zumindest besuchen und

mitlesen, rät Markus Schaffrin vom Verband

der deutschen Internetwirtschaft eco. „Da

sieht er, wonach die Leute besonders oft

fragen und kann vielleicht sogar ein entsprechendes

Angebot entwickeln.“

Experten-Chats und Diskussionsforen wie

das von EnBauSa unter http://forum.enbau

sa.de/ machen das Web 2.0 aus, das von

Experten auch als Mitmach-Web bezeichnet

wird. Weitere Elemente sind Weblogs und

Wikis. Jeder Handwerker muß für sich

entscheiden, wie er diese

Elemente für sich nutzt.

Ignorieren kann er sie

auf lange Sicht nicht.

Eine eigene Webseite

Web 2.0: Diskussionsforen und soziale

Netzwerke bieten große Chancen

Teleworking

Lesen von Newsreadern, RSS-Newsreadern

Teilnahme, Durchführung von Videokonferenzen

Teilnahme an Experten-Chats

Nutzung kostenpflichtiger Datenbanken/Archive

Teilnahme an Diskussionsforen

Nutzung von Online-Auktionen im B-to-B-Bereich

Andere Nutzung

Recherche nach Statistiken, Daten, Zahlenmaterial

Wettbewerber-Analyse

Nutzung kostenloser Datenbanken/Archive

Recherche über Produkte (Computer, Technik, Elektronik)

Lesen von Online-Fachzeitschriften

Verkauf, Vertrieb von Produkten

Daten-/Informationsaustausch, Kommunikation mit Kollegen

Lesen von E-Mail-Newslettern

Einkauf von Produkten für den geschäftlichen Bereich

Daten-/Informationsaustausch, Kommunikation mit Geschäftspartnern

Information über meinen Beruf, mein Geschäft bzw. mein Fachgebiet

Recherche über Produkte für den geschäftlichen Bereich

sollte heute auch für

Handwerksbetriebe

eine Selbstverständlichkeit

sein. Und sie

sollte überzeugen. Ist

das nicht der Fall, klicken potentielle

Kunden ganz schnell weiter zum nächsten

Angebot. Warum also nicht auf der eigenen

Webseite ein Wiki aufsetzen, in dem Begriffe

erklärt werden, nach denen Kunden

immer wieder fragen?

Umfrageergebnisse in Prozent nach Fittkau und Maaß 2009

Angestellte Arbeiter im Handwerk

Selbständige Handwerker

0 10 20 30 40 50 60 70

Sicher eignet sich nicht jedes Werkzeug für

jeden Handwerker. Aber sie sollten sich

auf dem Laufenden halten und kompetent

entscheiden, was sie nutzen und was

nicht. Doch wie findet ein Handwerker

die Anwendungen, die ihm wirklich nutzen?

Dazu gibt es zwei Wege: Er kann sich

im Netz umschauen, was die Konkurrenz

macht und er kann vor allem die eigenen

Kunden fragen. Ein sinnvolles Vehikel dazu

sind persönliche Gespräche vor Ort oder

virtuelle über die Internet-Seite. Experten

sind sich einig, daß es für Handwerker

zunehmend wichtig wird, sich im Internet

zu präsentieren sowie sich dort selbständig

und aktiv Informationen zu besorgen, zu

selektieren, zusammenzuführen, zu bewerten

und aktiv an der Kommunikation von

Experten-Gemeinschaften teilzuhaben.

Nicht zuletzt deshalb, weil die Entwicklungen

in der Baubranche das Handwerk vor

neue Herausforderungen stellen. So stellt

die Energieeinsparverordnung immer neue,

höhere Anforderungen an die energetische

Qualität von Gebäuden. Hier müssen die

Handwerker auf dem Laufenden bleiben,

um am boomenden Geschäft

mit der energetischen Sanierung

teilhaben zu können. Internet-

Plattformen wie www.enbausa.de

bieten die Chance dazu.

Auf einen weiteren Aspekt weist Sebastian

Müller hin, Marketing Manager bei

Quotatis, einem Portal, das sich auf die

Vermittlung von Handwerkeraufträgen

spezialisiert hat: das Internet und seine

Interaktionsmöglichkeiten führen zu einer

Beschleunigung der Prozesse. Darauf

müssen sich auch Handwerker einstellen.

So verspricht sein Portal den Kunden, daß

sich die Handwerker innerhalb von 3 Tagen

zurückmelden. „Unsere Befragungen

haben ergeben, daß schnell reagierende

Handwerksunternehmen mit unserem

Portal zufriedener sind als die, die mit

der Kontaktaufnahme 2 Tage warten“,

berichtet Müller. Und: „Es ist erstaunlich,

wie schnell sich Umsatzvolumina

ins Internet verschieben.“ Allein für

2009 schätzt er, daß ein Auftragsvolumen

von über 900 Mio. € über

Quotatis vermittelt wird. 2008 lag das

Auftragsvolumen noch bei zirka 350

Mio. €. Wachstumstreiber sei dabei

der Bereich Photovoltaik, der natürlich

hohe Volumina beisteuert.


Die Erstellung von Fotobüchern

ist inzwischen beispielsweise

dank einer komfortablen kostenlosen

Software von CeWe Color sehr schnell

und einfach möglich. Darüber hinaus

kann es sich aber durchaus lohnen,

wenn sich Handwerker gelegentlich bei

der Gestaltung ihrer Fotobücher von einem

Fotofachhändler oder Profi helfen

lassen...

von Peter Pernsteiner

Viele Handwerksbetriebe profitieren zwar

nach wie vor von der Mund-zu-Mund-Propaganda

zufriedener Kunden, zur Sicherung

ihrer Existenz reicht dies aber

längst nicht mehr. Kontinuierlich

sind deshalb die verschiedensten

Werbemaßnahmen erforderlich.

Das Spektrum reicht von klassischen

Anzeigen in Zeitungen und

Wochenblättern bis hin zu Broschüren

und Musterbüchern. Früher war die

Erstellung von Firmenbroschüren und

Referenzmappen für einen kleinen

Handwerksbetrieb meist ein erheblicher

Kraftakt. Und mühsam erstellte Musterbücher

mit Fotos von Arbeitsproben

waren im Alltag schnell unbrauchbar,

denn das Erscheinungsbild solcher

Bücher leidet in der Regel schon nach

kurzer Zeit. Dank FOTOBÜCHER

gehören diese Probleme jetzt der Vergangenheit

an, denn sie lassen sich

schnell und bequem am PC erstellen und

werden innerhalb weniger Tage zu einem

fairen Preis produziert und geliefert. Auch

die Aktualisierung mit neuen Fotos oder

Texten ist nach wenigen Mausklicks erledigt.

Bislang scheuen sich aber immer noch

viele Handwerker, eine Fotobuch-Software

auf ihrem PC zu installieren.

Kostenlos und

sehr komfortabel

Dabei ist der Einstieg

in die Fotobuch-Erstellung

recht einfach

und völlig kostenlos.

Einer der bekanntesten

Anbieter von Fotobüchern

ist CeWe

Color. Der Fotofinisher

aus Oldenburg

produziert allein in

Deutschland in fünf

Gestaltung von Fotobüchern:

Fotofachhändler als Partner

So schnell kommt man zur CEWE FOTOBUCH-

Software: Einfach unter www.cewe.de einen

Handelspartner oder Fachhändler suchen und den

Download auf die Harddisk durchführen ...

Großlaboren Fotobücher für die verschiedensten

Drogeriemärkte, Unterhaltungselektronik-Ladenketten,

Warenhäuser, Supermärkte,

Versand- und Fotofachhändler.

Die CEWE FOTOBUCH-Software gibt es

kostenlos als Download auf der Homepage

www.cewe-fotobuch.de oder als CD-ROM

im Handel. Die Software ist gut durchdacht

und bietet verschiedenste Hilfestellungen

– bis hin zur nahezu vollautomatischen

Bildvorauswahl und -positionierung.

Schrittweise wird man durch die CEWE

FOTOBUCH-Software geführt. Zunächst

entscheidet man sich für das gewünschte

Buchformat. Kleine Fotobücher gibt es in

den Formaten 14x13 cm bzw. 21x21 cm

bis zu einem Umfang von 50 Seiten bzw.

98 Seiten. Das große CEWE FOTOBUCH

mit bis zu 130 Seiten ist im A4 Quer- oder

Hochformat oder XL-Format mit 30x30

cm produzierbar. Das ebenfalls bis zu

130 Seiten starke XXL-Fotobuch gibt es

im Hochformat mit 28x36 cm oder im

A3 Querformat mit

42x30 cm. Nach der

Auswahl des Buchformats

erscheint im

Display der CEWE

FOTOBUCH-Assistent.

Wählt man

ihn an, dann erfolgt

die Buchgestaltung

in Form eines interaktiven

Dialogs. Als

erstes müssen die

gewünschten Bilder

per Drag-and-Drop

c o m p u t e r n

10/09

ii m H @ n d w e r k

H a n I Idn dn wt wt e e r r n k e e t . d e

c o m p u t e r n

10/09

i m H @ n d w e r k

10/09

i m H @ n d w e r k

in ein Auswahlfeld geschoben c o m p uwerden, t e r n und

das Programm errechnet eine Empfehlung

für die Zahl der Bilder pro Seite. In weiteren

Auswahlfenstern kann man die Art des Einbands

selektieren (Hard-, Soft-, Leinencover

oder Heft), den Seitenhintergrund auf Basis

einer automatischen Farbanalyse festlegen,

das Grundlayout vordefinieren (z.B. Bilder

überlappen lassen und/oder Panorama-Bilder

zulassen), die Bildgruppierung festlegen

(nach Dateinamen, chronologisch oder

nach Bildinhalt) und die Art der automatischen

Bildauswahl festlegen

(z.B. ähnliche Bilder und/oder

unscharfe Bilder weglassen).

H a n d w e r k e . d e

I n t e r n e t

Nun werden die Bilder von

der Software bewertet und die Seiten

automatisch gefüllt. Bei einem 26-seitigen

A4-Buch mit 50 vorselektierten

Bildern erscheint nach weniger als zwei

Minuten der erste recht ansprechende

Layout-Vorschlag. Entspricht der Aufbau

einer Seite und die Anordnung

eines oder mehrerer Bilder nicht den

Vorstellungen, sorgt ein einfacher

Mausklick für einen neuen Vorschlag.

Natürlich lassen sich auch alle Seiten

des CEWE FOTOBUCHs individuell

anpassen, der geübte Anwender kann

sein persönliches CEWE FOTOBUCH

auch vollkommen individuell aufbauen.

Jederzeit kann ein Entwurf auf der Harddisk

gesichert und später weiterbearbeitet

werden. Entspricht der Entwurf dann den

eigenen Vorstellungen,

braucht

man nur noch

das Buchprojekt

mit Hilfe

des unten rechts

befindlichen

Einkaufswagen-

Symbols finalisieren.

Hierzu

müssen die persönlichenDaten

eingegeben

... danach das Installationsprogramm

starten. Das komplette Programm belegt

auf der Harddisk rund 140 MB. ...

werden, und dann bereitet die Software auf

Wunsch den Versand der Daten per Internet

oder das Brennen einer CD-ROM vor, die

nur noch beim Fotohändler, Drogeriemarkt

oder einem anderen Händler abzugeben ist.

Das fertige Buch wird entweder direkt nach

1


cc oo m p u t e r n

10/09 10/09

i m H @ n d w e r k

1

H a aIn I n d t w e ee r re r n nr k e ee te

t . d e

Gestaltung von Fotobüchern

Fotofachhändler als

Partner

Hause geschickt oder läßt sich zur Einsparung

der Portokosten im Laden abholen.

Software-Download

aus dem Internet

Schnellentschlossene können sich die

CEWE FOTOBUCH-Software im Internet

unter www.cewe-fotobuch.de herunterladen.

Nach Aufruf des Download-Feldes

Für die Erstellung eines Fotobuchs muß man zunächst im

CEWE FOTOBUCH Assistenten die gewünschten Bilder per

Maus selektieren und die durchschnittliche Anzahl der Bilder

pro Seite sowie weitere Wunschparameter festlegen.

„Händler Ihres Vertrauens“ erscheint eine

Übersicht mit vier Rubriken zu allen Handelspartnern

von CeWe Color, z.B. Buchhandel,

Drogerieketten, Elektronikmärkte

aber auch Supermärkte und Warenhäuser.

Hat man den gewünschten Partner selektiert,

wird als nächstes ein kleines Setup-

Programm heruntergeladen, das auf der

gewünschten Harddisk-Partition abzulegen

ist. Dann startet man das Setup-Programm

von der Harddisk und wird durch die weitere

Installation geführt. Nun werden in

einem Setup-Ordner 5 Zip-Dateien und

ein Setup-Programm mit insgesamt 85 MB

geladen. Danach dauert die eigentliche Installation

der Software rund fünf Minuten,

das Programm belegt knapp 140 MB auf

der Festplatte.

Fotofachhändler als

kompetenter Partner

Das CEWE FOTOBUCH kann aber nicht

nur über Drogeriemärkte & Co. bezogen

werden, sondern auch über zahlreiche

Fotofachhändler in ganz Deutschland.

Im Gegensatz zu den Konzernen und

Supermärkten bieten sie oftmals zusätzlich

eine kompetente Fachberatung und

Hilfestellung bei der Fotobucherstellung.

Auf der Download-Seite für die CEWE

FOTOBUCH-Software findet man zahlreiche

Fotofachhändler unter der Rubrik

„Fachhandel“. In der Suchmaske kann man

den Namen des Händlers oder ganz einfach

die eigene Postleitzahl eintippen.

Unter der Postleitzahl 91301 stößt man beispielsweise

auf Foto Brinke. Das Traditionshaus

hat seit 60 Jahren seinen

Stammsitz in Forchheim und betreibt

seit mehr als 15 Jahren zwei Filialen

in Bamberg und in Ebermannstadt.

Nicht nur Juniorchef Frank Brinke

und Seniorchef Günter Brinke beschäf-

Bereits der erste automatisch erstellte Layoutvorschlag kann sich

durchaus sehen lassen – per Mausklick kann man aber auch jederzeit

für einzelne Seiten einen neuen automatischen Layoutvorschlag ausgeben

lassen.

tigen sich dort intensiv mit dem CEWE

FOTOBUCH, sondern auch die mehr als

20 Mitarbeiter: „Selbstverständlich kennen

sich alle unsere Mitarbeiter mit der Software

sehr gut aus, und sogar unsere Aushilfskräfte

haben schon erfolgreich mehrere CEWE

FOTOBÜCHER gestaltet,“ bekräftigt

Frank Brinke. Das Unternehmen legt bei

den Fotobüchern größten Wert auf ein gutes

Resultat – deshalb landen die CDs der

Kunden in der Regel nicht vorschnell in der

Auftragstasche fürs Labor: „Wenn es unsere

Kunden wünschen, dann kontrollieren wir

die CD vorher gemeinsam mit ihnen am

PC“, bestätigt Frank Brinke, „und stellen

auf diese Weise sicher, daß sich kein Fehler

eingeschlichen hat und daß danach auch ein

vernünftiges Fotobuch geliefert wird.“

Fotobuch-Seminare und individueller

Firmenkunden-Service

Der Familienbetrieb Foto Brinke bietet

seinen Kunden aber nicht nur eine Hilfestellung

bei der CEWE FOTOBUCH-Bestellung,

sondern auch schon im Vorfeld. So

veranstaltet das Unternehmen bereits seit

Jahren Halbtags-Seminare zu den Themen

Spiegelreflexkameras und Digitalfotografie.

Dieser Service ist zwar nicht kostenlos, aber

die Teilnehmergebühr von 39 Euro wird

beim späteren Kauf einer neuen Kamera

verrechnet. Seit etwa zwei Jahren gibt es

auch regelmäßig Fotobuch-Seminare, die

für den Teilnehmer sogar kostenlos sind.

„Inzwischen haben wir eine so hohe Resonanz,

daß wir im Monat durchschnittlich

vier bis fünf Fotobuch-Basisseminare, ein

Fotobuch-Seminar für Fortgeschrittene, ein

Spiegelreflex-Seminar, einen Digitalfotografie-Workshop

und ein Seminar zur

Bedienung der Photoshop-Software

von Adobe durchführen,“ freut

sich Günter Brinke.

Damit aber nicht genug, denn

für Foto Brinke ist das Fotobuch

inzwischen auch eine Brücke zu

fotografischen Dienstleistungen

geworden. Das beginnt bei der

klassischen Hochzeits-Fotografie

und reicht bis zur Werbefotografie

für Firmenkunden. „Wir haben

beispielsweise schon für einen

Installateur ein Referenz-Buch

gestaltet und für mehrere Gaststätten

Präsentationshefte“, berichtet

Frank Brinke. „Ein Fotobuch-

Projekt hat sich inzwischen sogar

zu einem echten Dauerläufer entwickelt,“

freut sich Brinke: Das ursprünglich mal

für Imagezwecke geplante CEWE FOTO-

BUCH für ein Forchheimer Autohaus wird

regelmäßig mit einem individualisierten

Titelbild produziert. Jedes Mal, wenn der

Autohändler einen Neuwagen an einen

Kunden übergibt, schießt ein Mitarbeiter

des Autohauses ein Foto von der Schlüsselübergabe.

Dieses Foto landet dann nebst

Name des Käufers und Daten zum erhaltenen

Fahrzeug per E-Mail bei Foto Brinke

und wird vertraulich in ein vorgefertigtes

CEWE FOTOBUCH eingearbeitet. Und

ein paar Tage später freut sich der Kunde,

wenn er aus dem Autohaus ein schönes

persönliches Erinnerungsbuch mit seinem

Foto erhält.


S eit 1991 ist der beschauliche Ort

Brinjahe die Heimat der Tischlereien

„Die Schreinerei Andreas Wetzel“ und

der „Tischlerei Daniel von Petersdorff“ …

von Kurt Astel

Rubrik „Über uns“: Unsere Tischlereien

befinden sich in einem historischen und

liebevoll restaurierten Bauernhaus direkt an

der B77 zwischen Rendsburg und Itzehoe.

Mit Begeisterung

und Freude

rund um den

Werkstoff Holz

arbeiten zur Zeit drei Tischlermeister, vier

Gesellen, fünf Auszubildende und zwei

Bürokräfte als einsatzfreudiges Team.

Möbel- und Bautischlerei: Unsere Produktionsfläche

von rund 1200 m² ist Dank der

Erweiterung durch einen Anbau im Jahre

2002 und der modernen und effektiven

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Details, wie lackierten oder natürlichen

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handwerklich pfiffigen Möbeln wird das

H a n d w e r k e . d e

19

19


10/09 c o m p u t e r n

i m H @ n d w e r k

20

S p e c i a l

Homepage des Monats

www.tischlereispringhirsch.de

Bad vom reinen Funktions-

zum Wohlfühlraum. Gerade

hier, wo Keramik, Glas, Acryl,

Spiegel und Edelstahl den

Raum beherrschen, kommen

edle Hölzer besonders gut zur

Geltung und strahlen Wärme

aus. Dachschrägenmöbel: Es

wird Platz sinnvoll genutzt, der

sonst nur gebückt zu begehen

ist. Formschön eingepaßte

Schubkästen

gestalten den

Raum und

geben ihm

durch Holzart,

Farbe oder Glas einen

neuen wohnlichen Charakter.

Garderobenmöbel: Die richtige

Kombination aus geschlossenem

Stauraum und schöner,

freier Fläche für den Gast

schaffen wir durch gemeinsame

Planung bei Ihnen vor Ort.

Treppen: Für eine gute Treppenplanung

besprechen wir

gemeinsam mit Ihnen die baulichen

Möglichkeiten für eine

bequeme, stabile und zum Haus

passende Treppe ...

Fenster, Türen: Haustüren:

Wir planen die Tür Ihres

Neu- oder Altbaus individuell

nach Ihren Vorgaben in

höchster Stabilität, Sicherheit

und Detailtreue passend zu

Ihrem Haus. Fenster aus Holz,

Kunststoff, Alu: Fenster bringen

Licht in unsere Häuser

und bestimmen durch Größe,

Form, Aufteilung und Farbe

zusammen mit den sonstigen

Baustoffen wie Ziegel und

Dachpfannen den Charakter

des Hauses. Innentüren: Aus

einer riesigen Vielfalt diverser

Hersteller können wir Ihre

Türen liefern und paßgenau

einbauen. Bietet das Fertigprogramm

Ihre Türen nicht,

können wir sie natürlich gerne

selber herstellen ...

Küchen: Hier ein paar Beispiele

von Küchen aus unserer

Planung und Werkstatt. Sie

sind von modern bis traditionell,

immer speziell nach Ihren

Wünschen und räumlichen

Möglichkeiten, optimal in

Funktion und Gestaltung verwirklicht.

Die Küche

ist das räumliche

Zentrum des

Hauses, in dem

gelebt wird ...

Fußböden und

Innenausbau:

Holzfußböden

teilen sich in viele

Varianten von massiven Dielen,

Schloßdielen etc., über Parkett

zu Laminatböden. Alle diese

Bereiche realisieren wir gerne

für Sie ...

Laden- und Praxiseinrichtungen:

Trotz hoher funktionaler

und qualitativer Ansprüche

ist eine anspruchsvolle

Gestaltung und Formgebung

Ihrer Geschäftseinrichtung

möglich. Die Kombination

von vielen Materialien wie

Edelstahl, Glas, Granit, Stein,

Kunststoffen, Holz, Licht etc.,

und eine gute Planung ermöglichen

es uns, Ihre Wünsche und

Ideen zu realisieren.

Solide Homepage mit anschaulichen

Beschreibungen

und vielen Bildern. Klare Navigation,

individuelle Hintergrundfarbe.

W er überlegen transportieren

will, für den

lohnt sich ein Online-Surf-

Wochenende zum Thema

Geländewagen und Pick-ups

allemal. Hier einige Tips und

Start-Adressen …

1.

Geländewagen

BMW (www.bmw.de)

Durch die konzentrierten Proportionen

wirkt der BMW X3

bereits im Stand temperamentvoll.

Im Innenraum gehören

neben Front- und Seitenairbags

auch seitliche Curtain-Kopfairbags

zur Serie. Unterhalb der

Gepäckraumabdeckung

gibt es ein Ladevolumen

von 480 Litern. Die große,

weit nach oben schwingende

Heckklappe und

eine niedrige Ladekante

erleichtern auch die Unterbringung

sperriger Transportgüter.

CITROËN (www.citroen.de)

Den Citroen Nemo gibt es nun

auch als Kombi. Mit 3,96 m

Länge, 1,72 m Breite, 1,74 m

Höhe (1,81 m mit Dachreling)

und einem Wendekreis von nur

9,95 m ist der Nemo Kombi

kompakt und wendig. Er bietet

fünf vollwertige Sitzplätze und

ist dank seiner cleveren Konstruktion

erstaunlich geräumig.

Sein Kofferraumvolumen läßt

sich von 356 Litern durch

Herunterklappen der zweigeteilten

Rücksitzbank spielend

erweitern. Ohne Rücksitzbank

hat der Nemo Kombi ein Laderaumvolumen

von ca. 2,5 m 3 .

Honda (www.honda.de)

Mit seinem wendigen Fahrverhalten

ist man im

neuen CR-

V weitaus

d y n a m i -

scher un-

terwegs als erwartet. Sollte man

auf schwierigen Untergrund

geraten, greift bei Bedarf automatisch

der serienmäßige

DPS-4WD (Dual-Pump-System

Allradantrieb) ein. Für

mehr Beinfreiheit läßt sich die

Rückbank mit wenigen Handgriffen

verschieben und zudem

für mehr Laderaum genauso

einfach umklappen. Neben

Front- und Seitenairbags hat

der CR-V auch Kopfairbags,

die bei einem Seitenaufprall die

ganze Fensterfront abdecken

und so alle Passagiere schützen.

Jeep (www.jeep.de)

Mit dem Jeep kann man jedes

Gelände meistern und auch

in der Stadt eine gute Figur

machen. Hochwertige und

gleichzeitig strapazierfähige

Materialien, zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten

und

bequeme Sitze bieten hohen

Fahrkomfort und machen den

Jeep Cherokee zu einem Fahrzeug,

das sich den individuellen

Herausforderungen des Alltags

anpaßt.

Kia (www.kia.de)

Bei der Entwicklung des neuen

Kia Sorento (Geplanter Start in

Deutschland: 11/2009) wurde

Raum für eine dritte Sitzreihe

geschaffen.

Höhenverstellbarer

Fa h rersitz


und Bordcomputer

gehören zum Standard.

Der Innenraum

läßt sich variabel

konfigurieren.

Die zweite Sitzreihe

ist im Verhältnis

60:40 geteilt, die

dritte im Verhältnis

50:50. Beide Sitzreihen

können so

eingeklappt werden, daß eine nahezu ebene

Ladefläche entsteht. Der Gepäckraum ist

gegenüber dem Vorgängermodell um ca.

20 % gewachsen).

Nutzfahrzeuge im Internet, Teil 4

Geländewagen und Pick-Ups

Lexus (www.lexus.de)

Neu angeboten wird beim RX 450h

ein Head-up-Display. Es

projiziert die wichtigsten

Fahrinformationen in weißer

Schrift auf den unteren

Bereich der Windschutzscheibe.

Auf Wunsch sorgt

eine elektronisch gesteuerte Luftfederung

mit automatischer Niveauregelung für ein

Maximum an Fahrstabilität.

Land Rover (www.landrover.de)

Interessant stellt sich der Freelander 2 dar.

Er ist laut Herstellerangabe mit zwei verfügbaren

Motorisierungen der erste SUV

mit spritsparendem Stop-Start-System

weltweit. Einzigartig ist das patentierte

Terrain Response ® -

System. Neben

einer eindrucksvollenLadekapazität

gibt es für den

Fall der Fälle eine

Reihe spezieller

Dachgepäckträger

für den Transport

unterschiedlicher

Gegenstände. Für

noch größere Lasten stehen separate Anhängerkupplungen

in verschiedenen Ausführungen

zur Auswahl.

Mazda (www.mazda.de)

Der Mazda CX-7 vereint als lupenreines

Crossover-Fahrzeug

einen Hochleistungs-

Motor, ein sportliches

Design sowie die

Funktionalität und den

Komfort eines SUV. Mit

Hilfe des einzigartigen Karakuri-Systems

lassen sich die Rücksitzlehnen mit nur einem

Handgriff im Verhältnis 60:40 geteilt

umklappen. Dann steht ein durchgehend

flacher Ladeboden mit (bei dachhoher Beladung)

1.348 Litern Inhalt zur Verfügung.

Mercedes (www.mercedes-benz.de)

Die G-Klasse bietet im Inneren viel Platz

und unterschiedliche Sitzkonfigurationen.

c o m p u t e r n

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S p e c i a l

Vom 2-Sitzer bis zum 7-Sitzer (Geländewagen

Langversion) ist in und mit einer

G-Klasse fast alles möglich. Die Auslegung

von Motor und Fahrwerk ermöglicht zudem

eine Anhängelast von bis zu 3,5 Tonnen.

Bei einer Vollbremsung stellt der Bremsassistent

BAS den nötigen Bremsdruck

her. Gleichzeitig sorgt das für die G-Klasse

speziell entwickelte und modifizierte Anti-

Blockier-System ABS dafür, auch im Notfall

die Kontrolle über das Fahrzeug behalten

zu können.

Nissan (www.nissan.de)

Der Nissan Patrol hat sich in

über 50 Jahren als Baureihe den

Nimbus der Unverwüstlichkeit

erarbeitet. Das Patrol-Angebot

besteht aus Dreitürer mit fünf

Sitzplätzen und Fünftürer mit

sieben Sitzplätzen auf einem

verlängerten Radstand. Die

hinteren Sitzreihen sind sowohl

längs zu verschieben und

umzulegen (2. Reihe) als auch

einzeln zur Seite wegklappbar

(3. Reihe). Auf normaler Fahrbahn

bietet der mit ausreichend

langen Federwegen ausgestattete

Patrol einen Pkw-artigen

Fahrkomfort. Im Gelände, wo

maximale Achsverschränkung

gefordert ist, bleibt er dagegen

seinem Anspruch als „Fahrzeug, das überall

durchkommt“, treu.

Opel (www.opel.de)

Hohe Bodenfreiheit, großformatige Räder

und robuste Schutzelemente rundum sind

ebenso Kennzeichen des Antara wie die

bewußt kompakt gehaltenen Abmessungen

(Länge x Breite x Höhe: 4,57 x 1,85 x 1,70

Meter). Trotzdem bietet der Fünfsitzer in

jeder Modellvariante großzügige Innenraumverhältnisse.

Für den Opel Antara gibt

es vier Triebwerke, allesamt mit vier Ventilen

pro Zylinder. Das Topaggregat ist ein Sechszylinder.

Der Berg-Abfahr-Assistent erlaubt

es, schwierige Abwärtspassagen sicher und

komfortabel mit konstanter Geschwindigkeit

zu bewältigen.

21


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S p e c i a l

S p e c i a l

Nutzfahrzeuge im Internet, Teeil 4

10/09 c o m p u t e r n

Geländewagen

i m H @ n d w e r k

und Pick-Ups

22

Peugeot (www.peugeot.de)

Mit einer Länge von 4,64 Metern gehört

der Peugeot 4007 in die Klasse der kompakten

SUV. Der Allradantrieb ermöglicht

souveränes Vorankommen. In der aktuellen

Modellgeneration gibt es den 4007 in den

Ausstattungsstufen Sport und Platinum

ausschließlich als Siebensitzer. Die beiden

Einzelsitze in Reihe drei können komplett

im Fahrzeugboden versenkt werden. Mit

fünf Sitzen gibt es unter der Gepäckablage

441 Liter Stauraum (nach VDA-Norm).

Wird die zweite Sitzreihe umgeklappt,

vergrößert sich der bis zum Dach nutzbare

Stauraum auf maximal 1.686 Liter.

Porsche (www.porsche.de)

Der Cayenne Diesel ist

der erste Porsche

mit einem selbstzündenden

V6-

Motor modernster

Technologie.

Die Kombination

des sportlichen

und vielseitigen Porsche-Geländewagens

mit dem wirtschaftlichen und drehmomentstarken

Antrieb empfiehlt sich insbesondere

als Zugfahrzeug für maximal 3,5 Tonnen

Anhängelast. Dazu kommen die herausragenden

Eigenschaften in Fahrdynamik,

Sicherheit und Geländetauglichkeit. Beschleunigungszeit

von 0 auf 100 km/h in

8,3 Sekunden.

Renault (koleos.renault.de)

Viel Bodenfreiheit, knappe Überhänge und

lange Federwege machen den front- oder

allradgetriebenen Renault Koleos fit für

den Einsatz abseits asphaltierter Pfade. Mit

modernen Rückhaltesystemen bietet er ein

hohes Sicherheitsniveau. Auf den vorderen

Sitzen schützt das Gurtstraffersystem für

Becken- und Schultergurt Fahrer und

Beifahrer. Außerdem sind sämtliche Sitze

mit Gurtkraftbegrenzern versehen. Zum

bequemen Be- und Entladen hat der Koleos

eine horizontal geteilte Heckklappe – der

Kofferraum ist auch in engen Parklücken

gut zugänglich.

Skoda (www.skoda.de)

Der Yeti ist das jüngste Mitglied der Skoda-

Familie. Der 4,22 Meter lange Fünftürer

bietet ein überdurchschnittliches Raumangebot,

hohe Ladekapazitäten und nicht zuletzt

eine hohe Anhängelast. Die drei separaten

Rücksitze lassen sich einzeln umklappen

oder herausnehmen. Ohne Rücksitze faßt

sein Kofferraum bis zu 1760 Liter.

Toyota (www.toyota.de)

Nach wie vor setzt Toyota beim Land

Cruiser auf einen robusten Leiterrahmen

mit aufgesetzter, nicht selbsttragender Karosserie.

Beim Karosseriebau setzt Toyota

auf korrosionsresistente Spezialbleche,

zinklegierten Stahl mit doppelt

galvanischer Beschichtung

sowie besonders schlagresistente

Lacke um die Radläufe.

Den Land

Cruiser gibt es in

zwei Karosserievarianten

als kompakten

Dreitürer

und als geräumigen

Fünftürer.

Zu den Ausstattungsmerkmalen

zählen eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik,

ein hochwertiges RDS-Audiosystem, Optitron-Instrumente

sowie ein Tempomat,

Nebelscheinwerfer und eine Alarmanlage.

Volvo (www.volvo.de)

Der Volvo XC90 ist das erste SUV des

schwedischen Herstellers. Er bietet komfortable

Sitzplätze mit hoher Bewegungsfreiheit

und ermöglicht maximale Flexibilität

beim Transport. Der allradgetriebene

Fünftürer verfügt über eine äußerst stabile

Fahrgastzelle mit Verstärkungen aus besonders

widerstandsfähigem Bor-Stahl sowie

über exakt definierte Knautschzonen, die

bei Kollisionen aller Art die auftretenden

Kräfte wirkungsvoll

absorbieren.

VW (www.volkswagen.de)

Der Tiguan kam mit zwei Frontdesigns

auf den Markt. Stauraumlösungen

wie der umklappbare

Beifahrersitz sind praktisch. Die

längs verschiebbare und asymmetrisch

umklappbare Rücksitzbank läßt unterwegs

viel Raum für spontane Einfälle sowie den

Transport von bis zu 2,5 m langen Teilen.

Kombiniert mit dem herausnehmbaren

Ladeboden bedeutet das ein beachtliches

Ladevolumen von 1.510 Litern.

2. Pick-ups

Dacia (www.dacia.de)

Der Logan Pick-Up offeriert eine 1,8 Meter

lange und 1,37 Meter breite Ladefläche so-

wie einen zusätzlichen 300-Liter-Stauraum

in der Kabine. Die Ladefläche ist ab Werk

mit 14 Zurrösen ausgestattet. Zwei Schutzbügel

vor dem Kabinenfenster verhindern,

daß die Ladung bei einem Unfall in den Innenraum

dringt. Beim Ausstattungsniveau

Ambiance sorgen noch robuster gearbeitete

Schutzbügel mit zwei integrierten Zurrösen

für die Ladungssicherung.

Fiat (www.fiat-professional.de)

Der Fiat Strada wendet sich an gewerbliche

Nutzer, die einen vielseitig verwendbaren

Kleinlaster mit Pkw-ähnlichem Fahrkomfort

suchen oder bequem größeres Gerät

transportieren wollen. Die Fahrerkabine

mit zwei bequemen Einzelsitzen inklusive

großem Verstellbereich ist hell, freundlich

und ergonomisch. Die ebene Ladepritsche

ist 1,69 Meter lang sowie 1,22 Meter breit

und bietet eine Nutzfläche von 2,1 m 2 . Die


Zuladung beträgt maximal 630 Kilogramm.

Die niedrige Pritschenhöhe erleichtert

das Be- und Entladen, eine ausgeformte

Kunststoffwanne schützt die Ladefläche.

Verzurrösen gibt es an der Oberkante der

Seitenwände, außerdem Schutzgitter für die

Heckscheibe samt Leiterhalterung.

Ford (www.ford.de)

Der Ford Ranger wird im konventionellen

Einsatz über die Hinterräder angetrieben.

Mit einem zweiten Schaltknauf kann die

Antriebskraft jederzeit – auch während der

Fahrt – zusätzlich auf die Vorderachse für

Vierradantrieb

übertragen werden.

Bei einer

Fahrzeug-Gesamtlänge

von

5,17 Meter ist

die Ford Ranger-Pritschezwischen

2,29 Meter

(Einzelkabine)

und 1,53 Meter

(Doppelkabine)

lang. Unabhängig

von der Kabinenvariante

kann der Ford eine Anhängelast

von 3.000 Kilogramm (gebremst)

beziehungsweise von 750 Kilogramm

(ungebremst) an den Haken nehmen.

Isuzu (www.isuzu-sales.de)

Variables und robustes Arbeitsgerät für den

gewerblichen Einsatz: Der zweisitzige Einzelkabiner

ISUZU D-MAX SingleCab steht als

heckgetriebene 2,5-Liter-Ausführung sowie

2,5- oder 3,0-Liter-Allradversion zur Wahl.

In den zwei-plus-zwei-sitzigen SpaceCab-

bzw. fünfsitzigen DoubleCab-Modellen

gehört das zuschaltbare 4WD-System zur

Serienausstattung. Die D-Max Handwer-

kerausführung

(Custom: 3,0-

Liter-SpaceCab,

AWD, Schaltgetriebe)

bietet

ein ausgebautes

Hardtop mit Ablagesystemen,

ein

herausziehbares

Schiebeplateau

mit weiteren Fächern

und Ab-

Angeklickt

In den letzten drei Ausgaben von „Computern

im Handwerk“ wurden die Online-Angebote

etlicher Nutzfahrzeug-Hersteller unter

die Lupe genommen:

CiH 6/2009: Citroen, Fiat, Ford, Nissan,

Opel, Renault, VW

CiH 7-8/2009: Mercedes-Benz, Honda,

Iveco, Toyota

CiH 9/2009: Peugeot, Dacia, Isuzu, Kia,

Mitsubishi, Skoda

lagen, einen integrierten Schraubstock

und einen teilweise herausnehmbaren

Mittelboden.

Iveco (www.iveco.de)

Der Iveco Daily ist die ideale Lösung für

alle, die im professionellen Einsatz einen

zuverlässigen Partner suchen – einen Profi

für Profis. Die adaptive Ladungskontrolle

(LAC) kompensiert ungleiche Lastverteilung

unter Berücksichtigung des Gesamtgewichts.

Auch das Profil der neuen Lenksäule

und die neuen Lenkstockschalter wurden

im Interesse der Sicherheit optimiert.

Beim neuen Daily

ist ESP mit adaptiverLadungskontrolle

serienmäßig.

Auf Wunsch auch

kombiniert mit der

mechanischen Differentialsperre.

Mazda (www.

mazda.de)

Wie bisher ist der

Mazda BT-50 auf

dem deutschen Markt in der 4x4-Version

mit zuschaltbarem Vorderradantrieb ausschließlich

als L-Cab (Freestyle-Kabine)

und als XL-Cab (Doppelkabine) in je

zwei Ausstattungslinien erhältlich. In der

L-Cab-Version erlauben die gegenläufig

öffnenden Türen einen bequemen Zugang

zu den hinteren Sitzen. Verzurrhaken an

den Seitenwänden der Ladefläche, Ladungssicherungs-Stützen

an der Rückseite

der Fahrerkabine und Führungsschienen

für Trennelemente an den Seitenwänden

erhöhen die Vielseitigkeit bei Transportaufgaben

aller Art.

Mercedes

(www.mercedes-benz.de)

Beim Sprinter Pritschenwagen

gibt es das Sondermodell

WORKER. Mit

langen Wartungsintervallen

sowie dichtem Service-Netz

und Mobilitäts-Garantie.

Und auch der Komfort

kommt nicht zu kurz: Elektrische

Fensterheber vorn,

Wartungsrechner ASSYST,

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S p e c i a l

mehrfach verstellbarer Fahrersitz und Zentralverriegelung

mit Funkfernbedienung

sind beim Sprinter Serie. Die robuste,

rutschfeste Ladefläche des Sprinter bietet

jede Menge Platz für Material und Handwerkszeug.

Mitsubishi (www.mitsubishi-motors.de)

Als Einzelkabine eignet sich der L200 besonders

für die kommerzielle Nutzung in

Gewerbe und Handwerk. Der Leiterrahmen

wurde im Hinblick auf hohe Nutzlasten und

maximale passive Sicherheit vollständig neu

entwickelt, wobei die Biegesteifigkeit um

das 1,7-fache und die Torsionssteifigkeit

um den Faktor 1,5 zunahmen. Gleichzeitig

konnten Vibrationen deutlich gemindert

werden. Eine robuste Hinterachskonstruktion

mit mehrlagigen Blattfedern rundet die

ausgezeichneten Transportfähigkeiten ab.

Nissan (www.nissan.de)

Neu ist das Angebot eines Fahrgestells für

Sonderaufbauten. Dort, wo sonst die Ladefläche

ist, können Spezialaufbauten wie z.B.

ein Dreiseiten-Kipper, ein Abschleppaufbau

oder ein

Werkstatt-

Kofferaufbau eingesetzt werden. Gerade

im Bauhaupt- und Nebengewerbe sind

geländegängige Fahrzeuge, die zugleich

Mann und Material oder Werkzeug befördern

können, sehr gefragt. Das Fahrgestell

gibt es mit allen drei Kabinenvarianten. Der

Nissan Cabstar ist maßgeschneidert für den

harten Arbeitsalltag. Die drei verfügbaren

Radstände erlauben Aufbaulängen von rund

drei bis zu fünf Metern.

VW (www.volkswagen.de)

In der zweiten Jahreshälfte 2010 will Volkswagen

seinen ersten Pick-up überhaupt

auf den europäischen Markt bringen. Der

Name steht schon fest: AMAROK.

23


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S p e c i a l

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S p e c i a l

Mobile Navis zeigen, wo es langgeht.

Doch die Suche nach dem

geeigneten Modell kann schnell zur

„Irrfahrt“ werden – so groß ist mittlerweile

das Angebot. Deshalb hat CIH-

Fachautor Marian Behaneck handwerkertaugliche

Modelle der wichtigsten

Anbieter miteinander verglichen. Worauf

es ankommt, zeigt dieser Artikel…

Mehreren aktuellen Studien zufolge wird die

Anzahl der gefahrenen Kilometer, respektive

der Spritverbrauch um rund 15%, die Reisezeit

bei Fahrten zu unbekannten Zielorten

gar um knappe 20% reduziert. Das spart

wertvolle Zeit, senkt die Fahrtkosten und

den CO 2 -Ausstoß. Navis bieten neben

ökonomischen folglich auch ökologische

Vorteile. Auch im Büro- und Baustellenalltag

lernt man Navis schnell schätzen: Wird

für eine Besprechung kurzfristig ein neuer

Treffpunkt vereinbart, ist man froh, vorher

nicht auch noch umständlich einen Autoatlas

zu Rate ziehen zu müssen, sondern

einfach den Anweisungen des Navis folgen

zu können. Technische Basis der „elektronischen

Pfadfinder“ ist das Global Positioning

System (GPS), ein satellitengestütztes System

zur weltweiten Positionsbestimmung.

Aus der ständig sich ändernden Position von

vier Satelliten, der Signallaufzeit sowie der

exakten Uhrzeit berechnet der im Navigationsgerät

eingebaute GPS-Empfänger die

eigene Position und Geschwindigkeit. Die

aktuelle Position wird auf einer digitalen

Straßenkarte des Navigationsgerätes kontinuierlich

angezeigt.

Produktname

Anbieter

Display: Größe / Auflösung / Seitenverh.

Darstellung: 2D / 3D / Pfeil / Kompaß

Bedienung: Touchscreen / Sprachausgabe

Karten: D, A, CH / W-Eur. / O-Eur. / Länder

Standardfunktionen: Reiseroute /

Routenart / POI / Fahrspurassistent /

sonst.

Zusatzfunktionen: TMC / TMC pro /

Bluetooth / sonst.

Maße B x H x T mm / Gewicht g / Schutzkl.

Speicherkarten: SD-Karte / MMC / sonst.

Preis (UVP) (inkl. MwSt.)

24

4350max

Einschalten, Ziel wählen, losfahren

… so einfach sind viele Navigationsgeräte

heute – viele, aber längst nicht alle. Nicht

selten hapert es schon bei der Zieleingabe:

ist nämlich die Straße und Hausnummer

unbekannt, hängt es von der Sonderziel-

Datenbank des Navis ist, ob und wann das

Ziel gefunden wird. Hat man es endlich

gefunden, wird die schnellste oder kürzeste

Route mit oder ohne Zwischenstation mehr

oder weniger schnell berechnet – abhängig

davon, wie schnell das GPS-Signal empfangen

wird (wenige Sekunden bis mehrere Mi-

Navigon AG

www.navigon.com

4,3 Zoll / k.A. / 16:9

■ / ■ / ■ / ■

■ / ■

■ / ■ / ■ / 40

■ / ■ / ■ / ■ / Reality

View Pro, MyRoutes,

Clever Parking

■ / ■ / ■ / TMC-Sprachausgabe

+ Routing

120 x 76 x 21 / k.A./ k.A.

■ / ■ / ■

259,-

Mobile Navis im Vergleich:

Sicher und streßfrei zum Kunden

Wenn es zeitlich eng wird, leiten mobile Navigationsgeräte

den Fahrer streßfrei und sicher zum Kunden (Garmin)

CN-790

Camos Europe IMC GmbH

www.imc-multimedia.com

7 Zoll / 480 x 234 /16:9

■ / ■ / ■ / ■

■ / ■

■ / ■ / ■ / 43

■ / ■ / ■ / ■ / Zieleingabe

per Geokoordinaten,

Tunnelsimulation

■ / ■ / ■ / TMC opt.,

Rückfahrkamera-Anschl.,

AV-Eingang, RS-232, LKW-

Software opt.

180 x 120 x 34 / 550

■ / ■ / ■

599,-

nuten). Die eigene Position sowie der Weg

wird in einem zwei- oder dreidimensionalen

Kartenausschnitt angezeigt, inklusive weiterer

Angaben wie Ankunftszeit, restliche

Fahrzeit, Zieldistanz etc. Wichtige Details

wie Kreuzungen werden automatisch vergrößert

dargestellt, Assistenten und zusätzliche

akustische Anweisungen oder Hinweise

sorgen dafür, daß man sich in die richtige

Fahrspur einreiht, keine Ausfahrt verpaßt

oder die zulässige Höchstgeschwindkeit

nicht überschreitet. Will man wieder in

den Betrieb zurück, tippt man einfach auf

die „Home“-Taste und das Navi berechnet

den Rückweg

automatisch. Ist

es schon spät,

verhindert der

Nachtmodus,

daß der Fahrer

durch ein zu

helles Display

geblendet wird.

Auf Wunsch werden

sogenannte

POI´s (Points Of

Interest), in digitalen

Karten eingetragene

Punkte

von besonderem

Interesse wie

Ta n k s t e l l e n ,

Werkstätten, (kostenlose) Parkplätze,

Bankautomaten etc. angezeigt. Navigationssysteme

sind zudem in der Lage, Staus

zu erkennen und per

F12 3rd Edition

Falk

www.falk-navigation.de

10,92 cm /480x272/ k.A.

■ / ■ / ■ / ■

■ / ■

■ / ■ / ■ / 44

■ / ■ / ■ / ■ / tages-/

uhrzeitabh. Routing, Travel

Guide, Altern.routen

■ / ■ / ■ / Fahrspurassist.,

Sprachst., 3D-Ansicht,

klickbare POIs, Echt-

Sicht, Split-Screen Pro

118 x 83 x 17 / k.A.

■ / ■ / ■ (max. 2 GB)

449,95

■ Kriterium erfüllt ■ Kriterium nicht erfüllt k.A.: keine Angabe

Alle Angaben beruhen auf Herstellerinformationen, Stand: September 2009

GO 750 Live

TomTom

www.tomtom.com

4,3 Zoll / k.A. / 16:9

■ / ■ / ■ / ■

■ / ■

■ / ■ / ■ / 45

■ / ■ / ■ / ■ /

Sprachsteuerung, Text-to-

Speech, Hilfe-Menü

■ / ■ / ■ / Live-Services

inkl. HD Traffic, IQ Routes,

Map Share

127 x 85 x 25 / 218 / k.A.

■ / ■ / ■ MicroSD

(UVP noch nicht bekannt)


dynamischer Routenführung zu umfahren

sowie Gefahrenstellen oder fest installierte

Blitzgeräte auf der Fahrtroute anzuzeigen.

Vor- und Nachteile gegenüber

Festeinbau-Geräten

Gegenüber Navigationssystemen, die mehr

oder weniger elegant in das Armaturenbrett

eines Fahrzeugs integriert sind, kosten mobile

Geräte nur einen Bruchteil. Für 150 Euro

erhält man heute bereits ein gutes Mobilgerät

mit Europakarte, während man für eine

entsprechende Fahrzeug-Sonderausstattung

rund 1.000 Euro berappen muß. Bisher

wurde dieser Preisunterschied mit dem

technologischen Vorsprung der Festeinbau-

Geräte begründet. Radsensoren und ein

Kreiselkompaß sorgen tatsächlich für eine

hohe Präzision der Positionsberechnung.

Doch mobile Navis haben aufgrund technischer

Verbesserungen und intelligenter

Funktionen aufgeholt. Je nach Einsatzprofil

können die Vorteile überwiegen: So läßt

sich das mobile Navi (meist per Saugnapf

an der Frontscheibe) schnell befestigen und

wieder entfernen und damit in verschiedenen

Fahrzeugen, privat oder geschäftlich,

mit dem Motorrad/Fahrrad oder auch zu

Fuß nutzen. Doch es gibt auch Nachteile:

so ist das Kabel für die Stromversorgung

über den Zigarettenanzünder etwas lästig,

und je nach Größe behindert das an der

Frontscheibe befestigte Display die Sicht.

Wird zur Verbesserung des GPS-Empfangs

eine zusätzliche,

GoPal P4445

Medion

www.medion.de

4,7 Zoll / 480x272 / k.A.

■ / ■ / ■ / ■

■ / ■

■ / ■ / ■ / 43

■ / ■ / ■ / ■ / Clever-

Rout./realitätsn. Schilder

/ ASB-/Erste-Hilfe

■ / ■ / ■ / SiRFstarIII

GPS Empfänger m. SiRF

InstantFixII / FM-Transm.

/ Fingerprint-Sensor

133 x 90 x 16 / 175

■ / ■ / ■

ca. 230,-

Moov Spirit V735

Mio Technology

http://eu.mio.com/de_de

7 Zoll / 800 x 400 / k.A.

■ / ■ / ■ / ■

■ / ■

■ / ■ / ■ / 23

■ / ■ / ■ / ■ / DVBT-TV,

Video/Audio-Wiedergabe

■ / ■ / ■ (29,- einmalig)

195 x 105 x 16 /k.A. /k.A.

■ / ■ / ■

329,-

externe GPS-Zusatzantenne angebracht,

ist der „Kabelsalat“ perfekt. Da eine Verbindung

zur Fahrzeugelektronik fehlt, kann

es passieren, daß bei eingeschaltetem Radio

Abbiegehinweise überhört werden. Bei abgebrochenem

Satellitenkontakt kann es bei

älteren Systemen zudem eine Weile dauern,

bis sich das Navi (wieder) zurechtfindet.

Auch stellen praktische Aufgaben für einige

Systeme ein Problem dar: So

lassen sich etwa Fahrten, bei

denen im Rahmen einer Tour

mehrere Ziele angefahren

werden müssen, nicht automatisch

optimieren. Auch

die Abmessungen und das

Gewicht von Fahrzeugen

(Brücken, Unterführungen

etc.) bleiben bei der Routenberechnung

in der Regel

unberücksichtigt, so daß

konventionelle Navis für

die LKW-Navigation keine

Ideallösung sind.

Alternative „Steuerberater“:

Handy und PDA

Ohne Handy geht heute kaum jemand

mehr aus dem Betrieb – warum sollte man

es nicht auch für die Navigation nutzen? Auf

den ersten Blick macht das Sinn, denn insbesondere

die sogenannten „Smartphones“

können mehr als nur telefonieren. Doch

gerade diese Integration vieler Funktionen

ist es, die den Einsatz als Navigationsgerät

in Frage stellt: So ist

Nüvi 1490

Garmin

www.garmin.de

12 Zoll / 800x480 /k.A.

■ / ■ / ■ / ■

■ / ■

■ / ■ / ■ / 41

■ / ■ / ■ / ■ / Routenpl.

bis 500 Favoriten

u. 200 Zwischenziele

■ / ■ / ■ / Ansicht in

Google Earth, Fotonavigation

137 x 86 x 16 / 221

■ / ■ / ■

299,-

Plastischer als 2D: dreidimensionale

Kartendarstellung

(Harman-Becker)

c o m p u t e r n

10/09

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das Display kleiner und in der Regel hochformatig,

was für die Kartenanzeige auf

Distanz nicht unproblematisch ist. Ferner

müssen Zielorte und Bedienungsanweisungen

über die meist etwas umständliche, da

mehrfach belegte Handy-Tastatur eingege-

ben werden. Wer nicht schon

ein geeignetes Handy-Modell

besitzt, muß zudem tiefer in

die Tasche greifen, als beim

mobilen Navi. Zum Handy

kommen nämlich noch die

Software, das Kartenmaterial

und gegebenenfalls ein externes

GPS-Modul hinzu. Bei Systemen,

welche die Route samt

Karten bei Serviceprovidern

kostenpflichtig online abrufen,

werden zusätzliche, wenn auch

niedrige Verbindungskosten

fällig. Ähnliches gilt auch für

PDAs bzw. Pocket-PCs, wobei das Display

aufgrund seiner Größe für die Navigation

geeigneter ist. Für Geschäftsfahrzeuge ist

auch eine Einbaulösung attraktiv. Nachrüstgeräte

für den Festeinbau sind in der Regel

Radio/Navi-Kombinationen, die in den

Radioschacht montiert werden. Vorteile:

kein Kabelgewirr, guter Satellitenempfang,

automatische Radio-Leiseschaltung etc.

Nachteilig sind die fehlende Mobilität, die

für das Ablesen von Karten meist ungünstige

Einbauhöhe sowie ein kleines Display,

das nur die Anzeige

Traffic Assist Z100

Crocodile

TravelPilot 700

Harman/Becker

Blaupunkt

www.mybecker.com www.blaupunkt.com/de

4,3 Zoll / 480x272 / 16:9 4,3 Zoll / 480 x272 / 16:9

■ / ■ / ■ / ■

■ / ■ / ■ / ■ + Videonav.

■ / ■

■ / ■ + Spracheingabe

■ / ■ / ■ / 42

■ / ■ / ■ / 41

■ / ■ / ■ / ■ / Auswahl ■ / ■ / ■ / ■ / Multiple-

aus bis 4 Routen, 3D-An- Routenberechnung: Aussicht,

robustes Gehäuse wahl aus bis 3 Routen

■ / ■ / ■ / Media-Player, ■ / ■ / ■ / zzgl. DVB-T,

Text to speech, POIs entl. Digitalkamera, Video,

Route, Reiseassistent Audio, Browser, E-Mail,

137 x 90 x 20 /241 /spritz- VoIP…

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■ / ■ / ■ (int. 2GB Flash) ■ / ■ / ■

299,-

549,-

DNX5240BT

(Radio-Navi)

Kenwood Electronics

www.kenwood.de

6,1 Zoll / 480 x 234 /16:9

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■ / ■ / ■ / USB-Anschluß

/ iPod Direct Control via

opt. Kabel KCA-IP301V

182 x 112 x 158 / 1900

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1.199,-

25


c o m p u t e r n

10/09

i m H @ n d w e r k

S p e c i a l

Mobile Navis im Vergleich

10/09

Sicher i m H und @ nstreß d w e r k

frei zum Kunden

c o m p u t e r n

S p e c i a l

von Richtungspfeilen erlaubt. Navi-Radios

mit ausfahrbarem Display bieten teilweise

Abhilfe. Kosten: ab 300 Euro, zuzüglich

Montagekosten (ca. 100 Euro).

26

Worauf man achten sollte

Prozessor/Display/Speicher: Eine hohe

Taktgeschwindigkeit des Prozessors sorgt für

kurze Routen-Berechnungszeiten. Standard

sind derzeit 400 MHz-Prozessoren. Navigationsgeräte

besitzen in der Regel einen

Touchscreen mit 3,5 Zoll Bilddiagonale und

einer Auflösung

von 320 x

240 Bildpunkten.

Das reicht

gerade, um

Karten darzustellen

und die

Software mit dem Finger

auf dem berührungssensitiven

Display zu be-

Ob klein oder groß, rund

oder eckig - mobile

Navis gibt es

mittlerweile in

allen Formaten

und Formen

(Blaupunkt)

dienen. Ein zusätzlicher

Eingabestift ermöglicht

eine präzisere Bedienung

und vermeidet Fingerabdrücke.

Komfortable Geräte lassen sich

über eine am Lenkrad befestigte Fernbedienung

steuern. Die immer beliebteren, aber

für den mobilen Einsatz unhandlicheren

4,3-Zoll-Displays im 16:9-Breiformat lassen

sich etwas einfacher bedienen. Sie sind

dann sinnvoll, wenn Zusatzinforma-

tionen links und/oder rechts der Karte

angezeigt werden,

andernfalls

behindern sie

nur die Sicht.

Der interne

Speicher sollte

ausreichend

groß, respektive

ein SD-Karten-

steckplatzvorhanden sein,

um darauf gegebenenfalls

zusätzliches Kartenmaterial

speichern zu könnnen.

Teurer, dafür eleganter: Radio/Navi-

Kombinationen, die in den Radioschacht

eingebaut werden (Kenwood)

Gehäuse/Akku/Halterung: Das

Gehäuse sollte ein guter Kompromiss

zwischen Bedienung und Anzeige

sowie Portabilität sein.

Kompakt und leicht

sollte es sein, damit

man es in der Jackentasche

mitnehmen kann,

wenn das Fahrzeug geparkt

wird. Andernfalls

steigt die Einbruchsgefahr.

Für den rauhen

Alltagseinsatz sollte es

möglichst robust sein

(wie z.B. das Traffic As-

sist Z100 Crocodile von Harman/Becker).

Das wahlweise über Zigarettenanzünder

und USB-Kabel oder Akku betriebene Navi

sollte sich während des Kabelbetriebs automatisch

aufladen. Herstellerangaben zufolge

betragen die Akku-Betriebszeiten

zwischen 2 und 4 Stunden.

Je nach Gerät, Nutzungsprofil

(mit/ohne

Sprachausgabe etc.),

Umgebungstemperatur

und weiteren

Faktoren kann sich

diese Nutzungsdauer

jedoch erheblich verkürzen.

Die neig- und

drehbare Saugnapf-

Halterung sollte auch

auf unebener Straße stabil

sein, was längst nicht bei allen

Geräten der Fall ist. Tip: Wird das Fahrzeug

an einem abgelegenen Ort geparkt, sollte

man möglichst auch die Halterung entfernen,

da Langfinger das Gerät sonst noch im

Fahrzeug vermuten.

Weitere Infos und Anbieter

Ob per Saugnapf an der Windschutzscheibe oder

per Standfuß am Armaturenbrett: sicher sollte die

Befestigung sein und die Sicht möglichst wenig

behindern (Falk)

www.idealo.de Marktübersicht, Testberichte, Preise

www.navi-magazin.de Print-Magazin für die mobile Navigation

www.navifriends.com Forum für Navi-Nutzer

www.pocketnavigation.de Portal zum Thema „Mobile Navigation

z Anbieter Navigationsgeräte*: www.asus.de, www.bury.com,

www.clarion.com, www.falk.de, www.garmin.de, www.becker.de,

www.camos-multimedia.com, www.magellangps.com, www.medion.de,

http://eu.mio.com/de_de, www.naviflash.com, www.navi

gon.com, www.navman.com, www.blaupunkt.de, www.tomtom.com

z Anbieter Handy-Navigation*: www.alk.eu.com/de, www.dasoert

liche-marketing.de, www.hp.com/de, www.nav4all.com, www.navi

coretech.com, www.navigon.com, www.navteq.com, www.nokia.de,

www.66.com, www.sygic.com, www.teleatlas.com, www.t-mobile.

de, www.vodafone.com, www.wayfinder.com

z Radio-Navis*: www.alpine-europe.com, www.becker.de, www.

blaupunkt.de, www.jvc.de, www.kenwood.de, www.paragon-online.

de, www.pioneer.de, www.technisat.de

* Auswahl

Straßenkarten: Im

Navi sollten die Straßenkarten

aller Länder

vorinstalliert sein, die

man häufig bereist. Für

geschäftliche Zwecke

reicht zwar meist auch

die Minimalaustattung

(Österreich, Deutschland

und Schweiz). Will

man das Navi jedoch

auch privat nutzen und

beispielsweise im Urlaub mitnehmen, ist

man mit einer Europakarte flexibler. Osteuropa

ist bei einigen Geräten nur mit den

Fernstraßen enthalten und muß bei Bedarf

nachträglich hinzugekauft werden. Die elektronische

Straßenkarte sollte nicht älter als

ein Jahr alt sein (also Vorsicht bei „Auslaufmodellen“).

Das Kartenmaterial sollte per

Internet-Download aktualisiert/erweitert

werden können, jedoch ist aufgrund der

gesunkenen Gerätepreise ein Geräteneukauf

in vielen Fällen günstiger.

Welche Zusatzfunktionen

sind sinnvoll?

Stauwarner in Form einer eingebauten

TMC-Funktion („Traffic Message Channel“,

digitaler Radio-Datendienst zur

Übermittlung von Verkehrsstörungen) sind

sinnvoll, wenn man häufig überregional

unterwegs ist. Dabei empfängt das Navigationssystem

Verkehrsinformationen und

bezieht sie in die Routenberechnung ein.

Allerdings sind TMC-Daten nicht immer

hundertprozentig aktuell, so daß es

vorkommen kann, daß gemeldete

Staus nicht mehr existieren oder

kürzer bzw. länger sind als gemeldet.

Der TMC pro-Dienst ist zwar

zuverlässiger, aber kostenpflichtig.

Eine wichtige Zusatzfunktion

für den geschäftlichen Einsatz

ist die kabellose Verbindung zu

einem Bluetooth-fähigen Handy.

Damit läßt sich das Navigationsgerät

als Freisprecheinrichtung

nutzen. Nützlich kann auch eine

Foto-Funktion sein, wenn man

gerade die Digitalkamera oder

das Foto-Handy nicht parat hat.

Weitere Zusatzfunktionen wie ein

digitaler Reiseführer, ein MP3-

/Video-Player etc. erhöhen eher

den Spaßfaktor.


Navi oder Flottenmanagement-System?

Mobile Navis sind für Handwerker

eine sinnvolle Investition,

denn sie machen sich schnell

bezahlt (Sprit-/Zeiteinsparung,

Sicherheit, Komfortgewinn).

Doch sollen mehrere Fahrzeuge

koordiniert oder Routen flexibel

geplant werden, können Flot-

Neu ist die Video-Navigation, bei der in das aktuelle Videobild

Navigationshinweise eingeblendet werden (Blaupunkt)

tenmanagement-Systeme mit

integrierter Ortungs-, Kommunikations-

und teilweise auch

Navigationsfunktion die bessere

Lösung sein. Sie steuern und

koordinieren mehrere PKWs

oder LKWs von einer zentralen

Stelle aus,

m i t d e m

Ziel, den

Einsatz der

Fahrzeuge

abzustimm

e n u n d

mit Hilfe

berechneter

R o u t e n -

vorschläge

Die Navigation per

GPS-fähigem Handy ist und Visua-

mitunter etwas gewöhlisierungennungsbedürftig (Navicore)

Wege, Zeiten

und Kosten zu optimieren.

Aufträge oder Nachrichten

werden per mobiler Kommunikationstechnik

(GPS/GPRS) an

den Fahrer übermittelt.

Das Display nutzt der Fahrer

gleichzeitig für die Routenplanung

und Navigation sowie als

Freisprecheinrichtung. Umgekehrt

werden aktuelle Fahrzeug-

oder Maschinendaten an

10/09 c o m p u t e r n

i m H @ n d w e r k

S p e c i a l

die Zentrale weitergeleitet: die

aktuelle Position und Route,

Fahr-, Stand- und Ladezeiten,

Pausen etc., aber auch Staus

oder technische Probleme. So

weiß man in der Zentrale jederzeit

bescheid. Über Text- und

Datenmasken werden Nachrichten

und Aufträge zwischen

Fahrzeug und Zentrale

verschickt und

auf einem Display

im Fahrzeugcockpit

bzw. am PC-Monitor

im Büro angezeigt

und bestätigt.

Damit lassen sich

Übermittlungsfehler

minimieren.

Auswertungen er-

möglichen die au-

tomatischeErstellung von Fahrtenbüchern und

Reports, Tages-, Wochen- oder

Monatsberichten, was die Verwaltung

von Fahrzeugen effizienter

macht. Die nächste CIH-

Ausgabe geht auf diese Systeme

zur Ortung und Steuerung von

Fahrzeugen näher ein.

Gute mobile Navis gibt es

schon ab einem Zehntel des

Preises für Festeinbau-Geräte.

Trotz einiger Schwächen vor

allem älterer Geräte (Aktualität

des Kartenmaterials, Ziel-/

Sonderzieleingabe, Satellitenempfang,Routen-(Neu-)berechung,

Display-Helligkeit

etc.), bieten mobile Navigationsgeräte

im Geschäftsalltag

unbestrittene Vorteile. Sie sind

gegenüber fest eingebauten

Geräten zwar die weniger elegante

Lösung, dafür sind sie

erheblich preiswerter, flexibler

und funktionell mittlerweile

überlegen. Der tabellarische

Produktvergleich, die obige

Checkliste sowie die Linkhinweise

bieten Hilfen bei der

Auswahl.

27

Anzeige

Mit den neuen All-in-

One Inkjet-Druckern

ESP 3250 und ESP 5250 erweitert

Kodak jetzt die innovative

Produktlinie um zwei

attraktive Einsteiger-Geräte

mit einem empfohlenen Verkaufspreis

von 129,99 € bzw.

149,99 €.

Beide Drucker vereinen wie

schon die Vorgängermodelle

ESP 3, ESP 5, ESP 7 und ESP

9 die neueste Drucktechnologie

mit preiswerten, qualitativ

hochwertigen Pigment-Tintenpatronen,

die nicht nur

für brillante Geschäfts-Korrespondenz

und erstklassige

Bauzeichnungen sorgen,

sondern auch Objektfotos

in Laborqualität produzieren.

Auf entsprechenden

langlebigen mikroporösen

Fotopapieren von Kodak

sind die Fotos auch noch

wasser- und wischfest.

Dank einfacher Bedienung

eignen sich

die neuen Drucker

optimal für den Alltag

in kleinen Handwerksbetrieben

oder Büroteams – der

ESP 3250 verfügt hierzu über

ein Farbdisplay mit 1,5 Zoll

Diagonale, und der ESP 5250

hat ein schwenkbares Farbdisplay

mit 2,4 Zoll Diagonale.

Beide Geräte können zudem

Digitalfotos bequem ohne PC

mit Hilfe von gängigen Speicherkarten

(MMC/SD/SDHC

und Memory-Sticks) ausdrukken.

Über einen im Papiereinzug

integrierten Sensor passt

sich dabei die Druckqualität

automatisch an den entsprechenden

Papiertyp an. Für den

Ausdruck über den PC bieten

beide Geräte eine USB-Schnitt-

stelle. Der ESP 5250 verfügt zudem

über ein WiFi-Interface für

die drahtlose PC-Anbindung.

Zum Lieferumfang gehört auch

die komfortable Kodak Home

Center-Software – sie enthält

unter anderem eine optische

Texterkennung (OCR) für den

Scan von Dokumenten.

Geld sparen mit Kodak

Druckern

Mit seinen Inkjet-Druckern revolutioniert

Kodak den Inkjet-

Drucker-Markt, denn Kodak

Drucker senken durch ihre

niedrigen Folgekosten massiv

die Betriebskosten

Inkjet-Drucker ESP 3250 und

ESP 5250 von Kodak: Niedrigste

Tintenkosten auf dem Markt

im Unternehmen.

Bei einem durchschnittlichenJahresdruckvolumen

von

800 schwarzen Textseiten,

550 Farbgrafikseiten und

150 Fotos sparen die Kodak-

Drucker im Vergleich zu anderen

Druckern bis zu 98 € pro

Jahr. Die schwarze Tintenpatrone

ist im Handel für 9,99 €

erhältlich und die 5-Farb-Patrone

kostet 14,99 €. Außerdem

sind die beiden Drucker mit

dem Energy Star zertifiziert

– sie verbrauchen im Standby-

Modus weniger als ein Watt

Strom und bieten beispielsweise

Funktionen für den manuellen

beidseitigen Druck.

Weitere Informationen:

www.drucken-mit-gewinn.de


28

c o m p u t e r n

10/09

i m H @ n d w e r k

S o f t w a r e

F ür Handwerker ist die Abwicklung

von Montage-, Wartungs- und Instandhaltungsdienstleistungen

von der

Ausschreibung bis zur Rechnungsstellung

in der Regel mit hohem Aufwand

und vielen Medienbrüchen verbunden.

Abhilfe verspricht das vom Bundesministerium

für Wirtschaft und Technologie

(BMWi) geförderte Projekt eBusInstand:

Hier werden Voraussetzungen

und Lösungen für einen standardisierten

elektronischen Geschäftsverkehr im

Dienstleistungsumfeld geschaffen …

von Sabine Koll

„Wir rechnen mit Einsparpotentialen zwischen

100 und 200 Euro

pro Instandhaltungsauftrag.

Das kann sich auf

bis zu 1,3 Millionen Euro

im Jahr summieren“, freut

sich Wolfgang Zoth, technischer

Geschäftsführer der

Zoth GmbH & Co. KG, ein

mittelständischer Dienstleister im

Bereich Elektro, Metall und Technik,

der im eBusInstand-Projekt

gemeinsam mit seinem Kunden

Infraserv GmbH & Co. Höchst

KG die Dienstleistungsprozesse

elektronisch optimieren will. Dies

soll vorrangig über die Standardisierung

erfolgen – und zwar bei

Stammdaten, Dokumentation

sowie Systemen und Prozessen.

„Uns entstehen Mehrfachkosten

dadurch, daß wir die vielen Katalo-

ge und Lieferantenportale unserer Kunden

unterstützen, verfolgen und pflegen müssen.

Dies bestätigt Stefan Rauterkus, Leiter

Prozeßmanagement bei Infraserv: „Große

Unternehmen haben ihren Einkauf bislang

mit Lieferantenportalen optimiert, über die

Ausschreibungen, Auftragserteilung und

-abnahme sowie Rechnungsstellung laufen.

Für die Kleinen aber sind damit enorme

Belastungen verbunden, weil sie viele verschiedene,

nicht standardisierte Plattformen

bedienen müssen und sich diese oft nicht

mit ihren IT-Systemen verbinden lassen.“

Bei der elektronischen Beschaffung von

Material hat sich BMEcat als Standard

durchgesetzt. Ziel von eBusInstand ist

es nun, vergleichbare Standards für

Dienstleistungen im Bereich industrieller

Instandhaltung zu etablieren,

sodaß diese über Kataloge eingekauft

werden können. „Hier nimmt das Projekt

eine Eisbrecherfunktion wahr“,

sagt Dr. Rolf Hochreiter, Referatsleiter

im BMWi. Beteiligt am Projekt, das

unter der Federführung des FZI Forschungszentrum

Informatik Karlsruhe

läuft, sind insgesamt elf Unternehmen

und der Standardisierungspartner eCl@ss

e.V. Der weit verbreitete Klassifizierungsstandard

eCl@ss wird auch hier zur Beschreibung

und Klassifikation der Dienstleistungen

und Materialien eingesetzt.

In die Entwicklungen einbezogen sind

auch Materialaufmaß, -bestellung und Ver-

Elektronischer Geschäftsverkehr:

Standard für Instandhaltungsdienstleistungen

BMWi-Projekt forciert den elektronischen Geschäftsverkehr

zwischen Handwerkern und professionellen Auftraggebern

Foto: Hörmann

brauchserfaßung. „Das Stammdaten-Chaos

in den Unternehmen muß ein Ende haben“,

erklärt eCl@ss-Vorstand Jörg Schumacher.

„Die Stammdaten sind in aller Regel weder

strukturiert noch harmonisiert. Das erschwert

die Durchgängigkeit von Prozessen.

Deshalb arbeiten wir daran, die Stammdaten

zu vereinheitlichen, vor allem die Material-

und Objektdaten miteinzubeziehen,

damit die Instandhaltungsdienstleistungen

mit den dafür notwendigen Materialien verknüpft

sind.“ Sprich: Wenn ein Unternehmen

einen Reparaturauftrag beispielsweise

für eine Feuerschutztür erteilt, sollte bereits

klar sein, um welche Tür es sich handelt,

welche Ersatzteile es dafür gibt und wieviel

diese kosten. Über den eCl@ss-Schlüssel

läßt sich heute bereits in elektronischen Ka-

Kein durchgängiger Datenfluß: Von der Planung und dem Bau

von Anlagen gibt es viele Daten. Doch sie werden nicht für den

Betrieb und die Instandhaltung genutzt.

talogen nach Materialien suchen. Bald soll

dies auch für Dienstleistungen gelten, so die

Hoffnung der Projektverantwortlichen. Das

Anfang 2008 begonnene eBusInstand-Projekt

geht jetzt in die Anwendungsphase. Das

Design der Geschäftprozesse für eine Reihe

beispielhaft untersuchter Dienstleistungen

– angefangen bei der Wartung und Inspektion

einer Feu-

erschutztür über

die Fernwartung

von Photovoltaik-Anlagen

bis

hin zur Inspektion

von Heizungs-, Lüftungs-

und Klimatechnikanlagen

– ist

abgeschlossen. Dabei

lag der Fokus auf relativ

einfachen Abläufen mit

hohen Abwicklungsvolumina.

Nun werden bei den

Industriepartnern

Prozesse und Software

implementiert. Dazu

gehört auch die Gebr.

Peters Gebäudetechnik

GmbH, die im Projekt einen Piloten mit der

Audi AG bestreitet. „Viele unserer Prozesse

sind noch stark papierlastig, da kein Datenaustausch

zwischen Lieferantenportalen

und unserer EDV möglich ist, und wir über

Rahmenverträge hinausgehende Zusatzleistungen

auf herkömmlichem Wege in Rechnung

stellen müssen“, berichtet Marzellus

Strasser, Leiter Gebäudemanagement bei

Gebr. Peters. Zudem könne das Unternehmen

den Prozeß mit seinen Lieferanten, also

kleinen Handwerkern, oft nicht elektronisch

abwickeln, da diese nicht mit GAEBkonformen

Daten (Gemeinsamer Ausschuß

Elektronik im Bauwesen) arbeiten. Die

Folge: Eine Mitarbeiterin ist alleine mit diesen

Aufgaben rund eine Woche im Monat

beschäftigt, zudem gibt es viele Nachfragen


zu Ausschreibungen, da diese

nicht eindeutig sind und keine

standardisierten Informationen

enthalten. Und auch die

Fehlerquote auf Seiten von

Gebr. Peters sowie Kunden und

Lieferanten ist hoch. Strasser

taxiert sie auf 20 bis 30 Prozent.

„Den immensen Aufwand, der

mit diesen doppelten Verwaltungstätigkeiten

verbunden ist,

wollen wir durch eBusInstand

abstellen“, sagt er.

Softwareseitig wurden in der

ersten Projektphase das Webportal

DLA-Online und ein

elektronischer Katalog entwickelt,

die über eine Schnittstelle

miteinander verbunden

sind und nun bei den Industriepartnern

implementiert

werden. DLA-Online, von

BASF IT Services auf Basis der

SAP-Komponente Materialwirtschaft

(MM) entwickelt,

deckt den gesamten Prozeß

BusInstand schafft einen durchgängigen Datenfluß zw. Stammdaten

für Material und Dienstleistungen. Grafiken: FZI Karlsruhe

der Abwicklung von extern zu

erbringenden Dienstleistungen

ab. Die Internet-Plattform stellt

Funktionen zur Ausschreibung,

Beauftragung, Abwicklung und

Verrechnung der von Fremdfirmen

erbrachten Leistungen auf

Basis von Leistungsverzeichnissen

zur Verfügung. Handwerker

können die Software an ihre

ERP-Software anbinden oder

sich direkt in das Portal einwählen.

Geplant ist für kleinere und

mittlere Unternehmen zudem,

daß sie über gekapselte Webservices

Daten automatisiert

aus den Portalen ihrer Auftraggeber

abrufen So lassen sich

beispielsweise automatisch im

Hintergrund Anfragen starten

wie: Welche Aufträge liegen

für mich vor? Diese Informationen

fließen dann in eigene

Anwendungen ein. Dies kann

betriebswirtschaftliche Software,

aber auch eine Excel-Tabelle

sein. Dadurch ist sichergestellt,

daß ein Handwerker über eine

Schnittstelle mehrere Auftraggeber

bedienen kann.

Die über DLA-Online kontraktierten

Leistungsverzeichnisse

können in das Katalogsystem

des Softwarehauses POET AG

überführt werden. Hier sind

auch die Preise für die Dienstleistungen

hinterlegt, die für

die Rechnungsstellung an das

SAP-System übermittelt werden.

Auf bestimmte Software

und Datenaustauschformate

will sich eBusInstand allerdings

nicht festlegen. „Dies würde

einer Standardisierung nur im

Wege stehen“, betont Dr. Peter

Weiß, eBusInstand-Projektleiter

am FZI.

Im Sinne der

Standardisierung

ist ihm

a u c h d a r a n

gelegen, daß

künftig mögl

i c h s t v i e l e

Dienstleistungen

und Gewerke in eBus-

Instand konsolidiert werden.

„Es macht schließlich keinen

Sinn, für jedes Gewerk eine

eigene Plattform zu haben.“

Einsparpotentiale durch Automatisierung

identifiziert Weiß

darüber hinaus in allen Phasen

des Dienstleistungsbeschaffungsprozeßes:

Auswahl, Konfiguration

und Ausführung:

„Überall finden sich komplexe

zyklische Abläufe mit hohem

manuellem Aufwand. Die Automatisierung

birgt hier noch

hohe Einsparpotentiale. Davon

profitieren sowohl Auftraggeber

als auch -nehmer.“

Z u den Aufgaben eines

modernen Bauunternehmers

gehört heute auch

der Betrieb einer umfassenden

IT-Infrastruktur. Bei der

Unternehmensgruppe Klebl

ist IT-Outsourcing integraler

Bestandteil des effizienten

Zusammenspiels aus Anwendungen,

Prozessen und

Technologien. In Zusammenarbeit

mit dem IT-Dienstleister

noris network gelingt es,

Sicherheit und Kosteneffizienz

beim IT-Betrieb an den

Unternehmensstandorten

und bei der Anbindung neuer

Baustellen zu vereinen …

von Gerhard Kaiser

Viele Bauvorhaben beginnen

– im wahrsten Sinne des Wortes

– auf der grünen Wiese. Noch

bevor der erste Bagger anrollt,

muß das Bauunternehmen die

Infrastruktur schaffen, um die

Projektorganisation vor Ort zu

ermöglichen. Voraussetzung dafür

ist eine IT-Infrastruktur, die

auch auf der „grünen Wiese“

schnell leistungsfähige Verbindungen

zum Firmennetzwerk

und seinen Servern bereitstellt.

Die in den Bereichen Bau,

Fertigteilwerke und Handel

bundesweit tätige Unternehmensgruppe

Klebl mit sechs

Standorten setzt hier erfolgreich

auf die Hilfe eines IT-Dienstleisters.

Für die Baustellen

c o m p u t e r n

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i m H @ n d w e r k

S o f t w a r e

beispielsweise vertraut man auf

die Remote-Access-Lösung des

IT-Dienstleisters noris network.

Das „noris managed ssl-vpn“

erlaubt den gesicherten Zugriff

über einfache DSL-Leitungen

oder per Mobilfunk auf das

Firmennetzwerk von Klebl.

Eine Anmietung von Standleitungen

während der gesamten

Projektlaufzeit entfällt, und das

Bauunternehmen profitiert von

den oft erheblichen Kostenvorteilen.

Sicherheit durch

professionelles VPN

„Das System ist umfassend abgesichert

und dabei sehr komfortabel

in der Anwendung“,

resümiert Thomas Tröndle, der

IT-Outsourcing im Bauwesen:

Sicheres Internet auf der Baustelle …

Klebl Baustelle

als Leiter IT und Organisation

die Bereitstellung der zentralen

Dienstleistungen in der Unternehmensgruppe

Klebl verantwortet.

„Die Kollegen verfügen

jeweils über einen Token“, so

Tröndle weiter, „also einen

Passwortgenerator, mit dem

sie sich von jedem beliebigen

PC-Arbeitsplatz aus in ihren

Projektraum einloggen können.

Dort haben sie nach Benutzerrechten

gestaffelt Zugriff auf

alle relevanten Dokumente.“

Der Namenszusatz „noris ma-

29


30

c o m p u t e r n

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i m H @ n d w e r k

S o f t w a r e

IT-Qutsourcing im Bauwesen

Sicheres Internet auf

der Baustelle

naged“ verrät: Die ssl-vpn-Lösung wird

dabei vollständig vom Dienstleister noris

network AG betrieben und gepflegt. Eine

erhebliche Entlastung für das IT-Team um

Thomas Tröndle.

Technisch verbindet eine schnelle und

verschlüsselte VPN-Strecke (Virtual Private

Network) das Stammhaus von Klebl

in Neumarkt mit der Hochleistungs-Backbone-Infrastruktur

der noris network AG

in Nürnberg. Geschützt mit einer hochverfügbaren

Firewall-Infrastrukur wird hier

die Remote-Access-Lösung betrieben, über

die sich die Klebl-Mitarbeiter von überall

her per Internet einloggen können. Für

den Zugriff reichen dafür anwenderseitig

zwei Dinge: Zum einen ein einfacher Webbrowser,

der per SSL (Secure Socket Layer)

über das Internet die sicher verschlüsselte

Verbindung ins noris network-Rechenzentrum

aufbaut. Zum anderen der Token,

der zum zugehörigen Benutzerkonto das

jeweils nur für wenige Augenblicke gültige

Einwahl-Passwort generiert.

Schneller reagieren bei

technischen Ausfällen

Die zentralisierte Infrastruktur bei Klebl

samt Einbeziehung des technischen Dienstleisters

noris network bringt der Unternehmensgruppe

darüber hinaus weitere

Vorteile, erklärt IT- & Organisationsleiter

Tröndle: „An den einzelnen Unternehmensstandorten

reduzieren wir die IT-Infrastruktur

so weit wie möglich. Die Server und

Applikationen werden größtenteils zentral

im Neumarkter Stammhaus betrieben. Das

verringert Wartungsaufwand und Kosten.

Gleichzeitig ermöglicht es einen deutlich

schnelleren und direkteren Zugriff bei

technischen Problemen.“

Auch für die Wartung greift Klebl auf eine

Remote-Lösung der noris network zurück.

Per Remote-Monitoring überwachen sowohl

die nach Sicherheitsmanagementnorm

ISO 27001 trainierten noris network-Techniker,

als auch die automatischen Systeme

den Betrieb der Klebl-Server und -Systeme.

Treten Probleme auf, werden die zuständigen

Techniker bei Klebl automatisch per

SMS aus dem noris network-Rechenzentrum

informiert. Sie können sich dann

unabhängig von ihrem aktuellen Standort

ebenfalls über das noris managed ssl-vpn ins

entsprechende System einloggen und sofort,

etwa auch nachts oder am Wochenende, auf

den jeweiligen Fehler reagieren.

Vorteile durch

mittelständischen Outsourcing-

Dienstleister

Daß die noris network AG ein mittelständischer

Outsourcing-Dienstleister ist, birgt

für den IT- & Organisationsleiter und sein

Team große Vorteile: „Für noris network

Klebl IKEA-Baustelle

sind wir nicht lediglich eine Vertragsnummer,

für die nur starre Leistungen gemäß

der festgelegten Service Level Agreements

erbracht werden. Beide Unternehmen

arbeiten auf Augenhöhe miteinander. So

besteht auch der Vertrieb bei noris network

aus mehr als dem üblichen ‚Verkaufen‘

– unser Ansprechpartner läßt uns auch

einfach mal etwas testen, bevor wir die

nächsten Schritte entscheiden müssen.“

So bittet der Outsourcing-Dienstleister die

Verantwortlichen bei Klebl regelmäßig zum

Technologiegespräch, um Weiterentwicklungen

und Optimierungen zu diskutieren,

erzählt Tröndle weiter: „noris network pflegt

den regelmäßigen Kontakt mit uns, und das

macht den großen Unterschied.“

Auf diese Weise hat der Nürnberger IT-

Dienstleister bereits innovative Lösungen

umgesetzt, z.B. um die bestehende Sicherheitslösung

bei Klebl zu optimierten und

gleichzeitig den administrativen Aufwand

niedrigzuhalten. Dazu adaptierten die

Nürnberger ihre für kleine und mittelständische

Kunden gedachte Lösung „noris

managed office security“ auf die spezielle Situation

bei Klebl. Im Standard besteht diese

Lösung aus einer kleinen Blackbox, die an

die DSL-Leitung beim Kunden angeschlossen

wird. Der Internetverkehr nimmt dann

eine Umleitung über das noris network-

Rechenzentrum. Hier werden Spam-Angriffe,

Sicherheitsrisiken und unerwünschte

Zugriffe zurückgewiesen, nur der „saubere“

Datenverkehr darf passieren.

Diese Unified-Threat-Management

(UTM)-Sicherheitslösung kommt nun

deutlich erweitert für die Klebl-Server zum

Einsatz. An Klebl gerichtetete E-Mails sowie

von dort abgerufene Webseiten werden heute

nicht mehr direkt aus dem Internet zur

Firewall von Klebl gesendet. Sie landen in

erster Instanz im

zwischengeschaltetenHochleistungsrechenzentrum

von noris

network. Dort

werden Spam,

Viren und andere

unerwünschten

Inhalte identifiziert.

Dann

werden nur die

e r w ü n s c h t e n

Daten zur Internetanbindung

von Klebl übertragen. „Die

noris network-Techniker haben ihre UTM-

Lösung hervorragend adaptiert und transparent

integriert. Unsere bestehende Firewall

wird ohne Modifikationen oder Einschränkungen

weiterbetrieben, sodaß wir jetzt

über ein redundantes Sicherheitssystem mit

verbesserter Spam-Filterleistung plus zusätzlichem

Virenschutzschild verfügen. Zudem

bekommen wir durch die Vorfilterung jetzt

über die bestehende Internetanbindung

einfach mehr nutzbare Bandbreite fürs selbe

Geld“, schildert Tröndle.

Denn obwohl das an Klebl gerichtete Spam-

Aufkommen seither um den Faktor drei

gestiegen ist, wurde die technische Infrastruktur

von Klebl durch die vorgeschaltete

noris network-Lösung deutlich entlastet.

„Das zentralisierte Konzept der Unternehmensgruppe

Klebl, die Infrastruktur und

IT-Prozesse von zentraler Stelle effizient

bereitzustellen, geht mit der optimierten

mehrstufigen Sicherheitslösung und den

Einsatz von noris network perfekt auf“,

faßt IT- & Organisationsleiter Tröndle

zusammen.


AZ_Aqua09_185x250_CV_Verlag_D:Anz 13.10.09 16:46 Seite 1

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