Bauseminar Teil 2 - Gestrata

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Bauseminar Teil 2 - Gestrata

SystematischesErhaltungsmanagement mitLebenszykluskostenInstitut für VerkehrswissenschaftenDI. Dr.techn Markus HoffmannThema: Systematisches Erhaltungsmanagement mit Lebenszykluskosten38. GESTRATA-DI. Dr. Markus Hoffmann (TU Wien – Institut für Verkehrswissenschaften)BAUSEMINAR 2012


1. Straßeninfrastruktur & Straßenerhaltung in ZahlenStraßennetzlängen in Österreich 2010Ausgabenanteile für Straßen zu Preisen 2010Straßennetze 2010 [km]80.00070.00060.00050.000Straßen [km]74.394 kmAnteile Straßenausgaben [%]100%90%80%70%60%0% 0% 3%14%33%50%24%40.00030.00023.673 km50%40%33%59%20.00010.000-2.175 km9.994 kmStraßen A+S Straßen B Straßen L Straßen G30%20%10%0%40%10%Gemeinden(2002-2008)33%Länder(2002-2008)**SonstigesBetriebErhaltungNeubauAsfinag (Bund)2002-2008Netzlänge pro Kopf in Österreichca. 2x EU – Schnitt auf allen EbenenØ 7.900€/Frst.km*aØ 20.600€/Frst.km*aØ 118.000€/Frst.km*aThema: Systematisches Erhaltungsmanagement mit Lebenszykluskosten38. GESTRATA-DI. Dr. Markus Hoffmann (TU Wien – Institut für Verkehrswissenschaften)BAUSEMINAR 2012


2. Lebenszykluskosten von StraßenanlagenKosten im Lebenszyklus von StraßenanlagenLebenszykluskosten Oberbau, Brücke, TunnelDichteverteilungKostenKosten Betreiber [€]Lebenszyklus AnlageNeubauInstandsetzungBetriebAbbruchPlanungDichteverteilungZyklusdauerKostensummeBarwertAnnuitätZeit [a]Typische Lebenszykluskosten Straßen B+L [€/m 2 ]7.0006.0005.0004.0003.0002.0001.00003804.230Gesamtkosten5.7403.7602.620220BarwertOberbauBrückenTunnels7 90 129AnnuitätThema: Systematisches Erhaltungsmanagement mit Lebenszykluskosten38. GESTRATA-DI. Dr. Markus Hoffmann (TU Wien – Institut für Verkehrswissenschaften)BAUSEMINAR 2012


3. Auswirkungen auf Nutzer/Dritte (Ausblick)Nutzerkosten im Lebenszyklus von StraßenAuswirkungen Dritte/Umwelt im LebenszyklusKosten Nutzer[€]Kosten Umwelt / Dritte [€]Lebenszyklus AnlageLebenszyklus AnlageZeitverluste, UmwegeStaukosten (Zeitverluste…)Umwege (Verfügbarkeit)Mittlere Reisekosten(Kfz, Treibstoff…)DichteverteilungKostenDichteverteilungKostenBauwirkungen (Emissionen,Flora, Fauna…)Stauwirkungen(Emissionen, Unfälle…)KostensummeBarwertAnnuitätAbbruchwirkungen(Recycling…)Verkehr (Lärm,Schadstoffe…)KostensummeBarwertAnnuitätDichteverteilungZyklusdauerZeit [a]DichteverteilungZyklusdauerZeit [a]Thema: Systematisches Erhaltungsmanagement mit Lebenszykluskosten38. GESTRATA-DI. Dr. Markus Hoffmann (TU Wien – Institut für Verkehrswissenschaften)BAUSEMINAR 2012


4. Bausteine Erhaltungsmanagementsystem (EMS)Festlegen der ZieleSchadenskatalogeZustandsfunktionenKontrolle und FeedbackZustandserfassungBewertung & PrognoseMaßnahmenkatalogeWirkung + LVMaßnahmenplanungPrioritäten & BudgetZustand [ - ]Zustand [ - ]I...sehrgutPeriode 1EntscheidungszeitpunkteØ ZustandII III IVMittlere LebensdauerPeriode 2NomeasuresV... sehrschlechtZeit [t]Periode 3 Periode 4Zeit [t]Programm & UmsetzungThema: Systematisches Erhaltungsmanagement mit Lebenszykluskosten38. GESTRATA-DI. Dr. Markus Hoffmann (TU Wien – Institut für Verkehrswissenschaften)BAUSEMINAR 2012


7. Zustandserfassung Oberbau – EMS ToolGPS – Erfassungvisuell & messenThema: Systematisches Erhaltungsmanagement mit Lebenszykluskosten38. GESTRATA-DI. Dr. Markus Hoffmann (TU Wien – Institut für Verkehrswissenschaften)BAUSEMINAR 2012


8. Zustandsbewertung & Karten – EMS ToolAuswertungAbschnitt & NetzThema: Systematisches Erhaltungsmanagement mit Lebenszykluskosten38. GESTRATA-DI. Dr. Markus Hoffmann (TU Wien – Institut für Verkehrswissenschaften)BAUSEMINAR 2012


10. Standardisierte Leistungsverzeichnisse im EMSArbeitsschritte undLeistungsverzeichnissefür alle StraßenanlagenM4.1.1 Neubau ProfilkonstruktionenFotodokumentationPos. Nr. Neu Pos. Nr. Alt Leistungsbeschreibung Menge Einheit Ø Einheitspreis STABWA Gesamtbetrag [€] Arbeitsschritte im Detail1 Auffräsen oder Schneiden von RissenSanierung von Rissen und Fugen in Asphaltschichten durch Auffräsen oderSchneiden auf eine Breite/Tiefe von x/x mm, in Straßenlängsrichtung.M3.1.1 Neubau ElastomerlagerlfmFotodokumentationPos. Nr. Neu Pos. Nr. Alt Leistungsbeschreibung Menge Einheit Ø Einheitspreis STABWA Gesamtbetrag [€] Arbeitsschritte im Detail1 Auffräsen oder Schneiden von RissenSanierung von Rissen und Fugen in Asphaltschichten durch Auffräsen oderSchneiden auf eine Breite/Tiefe von x/x mm, in Straßenlängsrichtung.M01 - Instandhaltung: 1. Einzelrisse klein abdichten (< 3mm)*lfmFotodokumentationPos. Nr. Leistungsbeschreibung Menge Einheit Einheitspreis Gesamtbetrag [€] Arbeitsschritte im Detail1 Auffräsen oder Schneiden von Rissen BM 30000 2,65 79500Sanierung von Rissen und Fugen in Asphaltschichten durch Auffräsen oderFB 19450 2,27 44151,5Schneiden auf eine Breite/Tiefe von x/x mm, in Straßenlängsrichtung.GU 40000 lfm 2,65 106000M07 - Sanierung von Kanten und Eckschäden (Mörtel - normal)FotodokumentationHB 14490 2,52 36514,82 Reinigen und Vorspritzen JU 22100 2,27 50167Pos. Nr. Leistungsbeschreibung Beim Fugenremix ist der bestehende Menge Asphalt Einheit Heizstrahlern Einheitspreis auf eine Breite Gesamtbetrag von [€] Arbeitsschritte im Detail1 Baustelle einrichten und räumen 500 mm auf eine Oberflächentemperatur 1 Stk. von ca. 120 ºC aufzuheizen. LB 7500 2,33 17475Einsatz vor Ort, einschl. Baustelleneinrichtung, An- und Abfahrtzeiten, Ansonsten nur Reinigen und ausreichend Haftgrund sicherstellenFahrzeugkosten, Spesen, Übernachtung, Sauberhalten der Baustelle, zzgl. ZuschlägeLI 22758 lfm 2,29 52115,82für Folgetage, Nacht-/Samstags oder Sonntagsarbeit2 Abstemmen und S äubern 3 Verschließen mit bituminöser Heißvergussmasse m 3Abstemmen von Schadstellenrändern und von schadhaftem Beton an Kanten Verschließen und der nachgeschnittenen und gereinigten Risse und Fugen *Basiert mit weitgehend auf der LB - Verkehrsinfrastruktur und ist entsprechend anzupassenRissen inkl.Wegschaffen des sämtlichen Abtragsmaterials ohne Unterschied dauerelastischer, der bituminöser Heißvergussmasse.Größe,bis der gesunde Beton freiliegt.lfmMageba TENSA®MODULAR3 Nachbearbeiten HaftflächenAnschließendes Nachbearbeiten4DruckluftAbschlussarbeitenoder wenn*Basiert weitgehend m 2 auf der LB - Verkehrsinfrastruktur und ist entsprechend anzupassender Haftflächen mit ölfreiererforderlich Sandstrahlen und Aufbringen einer Haftbrücke aus lösemittelfreiem, Die Leistung leicht beinhaltet das Laden und Wegschaffen des überschüssigenThixotropiertem 2-komponentigen Epoxidharzmaterial.Fräsmaterials, das Entfernen und Wegschaffen vorhandener Fugenfüllungen,die Endverdichtung.4 Verfüllen der Schadstellen m 2lfmDanach Verfüllen der Schadstellen naß in naß mit der Haftbrücke mit einemschnellhärtendem Reaktionsharzmörtel( E-Modul


11. Zustandsprognose mit Maßnahmen - AnsatzZustandsprognose EinzelabschnittErgebnis Prognose EinzelabschnittZustand Abschnitt [-]Restlebensdauer Maßnahme 2015LetzteErfassung2010100%Ausfall20102011201220132014Lebensdauer [t]2015 Maßnahme 2015Zustandsfunktion & Lebensdauer NetzZustands-/Kostenprognose Netz(-teile)Zustand Treppelwege [-]MittelP = 50,0 %100%AusfallObere GrenzeP = 97,5%Untere GrenzeP = 2,5%Lebensdauer [t]100%50%0%Maßnahme 20152010 2011 2012 2013 2014 2015Thema: Systematisches Erhaltungsmanagement mit Lebenszykluskosten38. GESTRATA-DI. Dr. Markus Hoffmann (TU Wien – Institut für Verkehrswissenschaften)BAUSEMINAR 2012


12. Maßnahmenplanung & Optimierung - Ansatzz.B. Risse flicken z.B. Teilflächen flicken z.B. Generelle ErneuerungAnnuität Maßnahmenkosten [€/a]12.00010.0008.0006.0004.000Annuität Risse Flicken(1.000 € fix)Annuität Risse Flicken2.000(2.000 € fix)Annuität Risse Flicken(3.000 € fix)00 5.000 10.000 15.0001.750 lfmB = 3,4 mEinzelrisse [lfm]Annuität Maßnahmenkosten [€/a]12.00010.0008.0006.0004.000Annuität TeilflächenFlicken (2.000 € fix)Annuität Teilflächen2.000Flicken (3.000 € fix)Annuität TeilflächenFlicken (4.000 € fix)00 200 400 600 800 1.00090 m 2Teilflächen [m 2 ]7.450 lfm 410 m 2 B = 3,4 mAnnuität Maßnahmenkosten [€/a]12.00010.0008.0006.0004.0002.000Annuität GenerelleErneuerung (8.000 € fix)Annuität GenerelleErneuerung (12.000 € fix)Annuität GenerelleErneuerung (16.000 € fix)00 500 1.000 1.500 2.000200 mAbschnittslänge (b= Ø 3,4 m) [m]1.000 ml =200 mMaßnahmenoptimierung (l=200 m, 680 m 2 ):Generelle Erneuerung: 1.600 bis 2.100 €/aIst wirtschaftlich, wenn SchadensausmaßTeilflächen im Abschnitt > 90 m 2 oderEinzelrisse im Abschnitt > 1.750 lfml =1.000 mMaßnahmenoptimierung (l=1.000 m, 3.400 m 2 ):Generelle Erneuerung: 6.000 bis 6.500 €/aIst wirtschaftlich, wenn SchadensausmaßTeilflächen im Abschnitt > 410 m 2 oderEinzelrisse im Abschnitt > 4.750 lfmThema: Systematisches Erhaltungsmanagement mit Lebenszykluskosten38. GESTRATA-DI. Dr. Markus Hoffmann (TU Wien – Institut für Verkehrswissenschaften)BAUSEMINAR 2012


13. Maßnahmenplanung & Optimierung - EMS ToolMaßnahmenplanungmanuell & automatisiertThema: Systematisches Erhaltungsmanagement mit Lebenszykluskosten38. GESTRATA-DI. Dr. Markus Hoffmann (TU Wien – Institut für Verkehrswissenschaften)BAUSEMINAR 2012


14. Prioritäten & Budgetierung im EMSZustands- &BudgetszenarienThema: Systematisches Erhaltungsmanagement mit Lebenszykluskosten38. GESTRATA-DI. Dr. Markus Hoffmann (TU Wien – Institut für Verkehrswissenschaften)BAUSEMINAR 2012


15. Bauprogramm & Umsetzung im EMSBauprogramm in Listen& ÜbersichtsplänenThema: Systematisches Erhaltungsmanagement mit Lebenszykluskosten38. GESTRATA-DI. Dr. Markus Hoffmann (TU Wien – Institut für Verkehrswissenschaften)BAUSEMINAR 2012


16. Vorteile für Entscheidungsträger mit EMSERGEBNISSEUmfassendes Erhaltungsmanagement für alle Straßenanlagen(Oberbau, Brücken, Tunnels, Mauern etc.)ErgebnisseStrategieebeneNachvollziehbare Erfassung und Bewertung der UnternehmensstrategienEffiziente Mittelallokation auf Aufgabenbereiche und LeitprojekteOptimierung der betriebs- und volkswirtschaftlichen RenditeErgebnisseManagementebeneEinfache standardisierte Erfassung und Bewertung des AnlagenbestandesOptimierung der Maßnahmen- und ErhaltungsstrategienZuverlässige Bestimmung von Finanzbedarf und VerfügbarkeitErgebnisseUmsetzungsebeneEinheitliche Zustandserfassung vor OrtEinfache Maßnahmenprüfung vor Ort und Optimierung MaßnahmenwahlSelbstlernendes System durch Eingabe der erzielten ErgebnisseEMS – Tool Oberbau ab Mitte 2012, Kunstbauten ab Mitte 2013Thema: Systematisches Erhaltungsmanagement mit Lebenszykluskosten38. GESTRATA-DI. Dr. Markus Hoffmann (TU Wien – Institut für Verkehrswissenschaften)BAUSEMINAR 2012


GVO in der Praxis -Hochbelastete StraßenDI Dr. MichaelKostjakDI ThomasSchlemmerGVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Motivation– Forschungsvorhaben: Konzeption von Asphaltmischgüternfür hoch belastete Verkehrsflächenbi.– Funktionales Mischgutkonzept nach GVO Ansatz– Umsetzung der Mischgutrezeptur in zwei Mischanlagen– Herstellung eines Probefelds– Einbau an zwei Versuchsstrecken in Wien und NÖ– 5-jährige Beobachtung und ZustandserfassungGVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


AusschreibungGVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Was nun?1) Ableitung des Mischgutansatzes ausvorhandenen Rezepten2) Dimensionierung und Optimierung „außer Haus“bei beiden Baulosen erfolgte die Mischgutkonzeptiondurch das CD Labor, die Erstellung des Mischgutrezeptesund die Erstprüfung durch die Prüfstellen derausführenden Firmen.ACHTUNG ! Faktor Zeit beachten!bi.GVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Mischgutkonzeption durch das CD LaborTieftemperaturVerformungSteifigkeit undErmüdungσ(t)t4-Punkt-BiegebalkenAbkühlprüfungTriaxialeDruckschwellprüfungGVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Mischgutkonzeption durch das CD LaborT c [°C]0-5-10-15-20-25-30-35ÖNORM B 3590Starttemperatur = +10 °CAbkühlrate = 10 K/hKenngrößen = Bruchtemperatur T crack [°C]SMA 11 -LD-SchlackeAC 22 binder -LD-Schlacke&Serpentinit-404,0 4,44,5 M-% 5,3 M-%4,8 5,2 5,6 6,0Bindemittelgehalt [M-%]GVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Mischgutkonzeption durch das CD LaborRaumdichte ρ A [kg/ m³]395037003450320029502700SMA 11 - PmB45/ 80-65 - LD-SchlackeAC 22 binder - PmB25/ 55-65 - LDS&SerpentinitBinderschicht:empirischer Ansatz ≠ fundamentaler AnsatzDeckschicht:empirischer Ansatz = fundamentaler Ansatz0,000-0,050-0,100-0,150-0,2002450-0,25022004,5 M-% 4,9 M-%-0,3004,1 4,4 4,7 5,0 5,3 5,6Bindemittelgehalt [M.-%]Kriechrate f c[µm/ m/ Belastungszyklus]GVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Rezeptentwicklung und ProbemischungenProjekt Altmannsdorfer Str.TA SimmeringProjekt KV St. ChristophenTAM NussdorfGVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Rezeptentwicklung und Probemischungen• SMA 11 PmB 45/80-65, R1S1, G1Gestein: LD-Schlacke (Lisag)Bindemittel: PmB 45/80-65 inkl. 3% ZusatzZusatz: Viatop Premium• AC 22 binder, PmB 25/55-65, FV1, G4Gestein: LD-Schlacke (Lisag), Kersantit (Loja)Bindemittel: PmB 25/55-65 inkl. 3% Zusatz• AC 32 trag, 50/70, FE1, G4Gestein: dolomitischer Kalkstein (Hollitzer),Granulit (Wanko)Bindemittel: 50/70GVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


SMA 11 PmB 45/80-65, R1S1, G1GVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Das Versuchsfeld - MotivationAuswertung der Bohrkerne =Genaueste Methode zur BestimmungVon Hohlraumgehalt undVerdichtungsgrad(Abnahmesituation)Festlegung der WalzübergängeAber auchKennenlernen des MaterialsOberflächentextur (SMA)GVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Konzept des FeldesGVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Lage AltmannsdorferstraßeGVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Projektdaten AltmannsdorferstraßeProjektdaten:Stadteinwärts: Meischlgasse – GennarogasseBauzeit: Oktober/November 2008Stadtauswärts: Rossakgasse – MeischlgasseBauzeit: April 2009Deckschicht:SMA 11, PmB45/80-65, R1S1, G1, Zusatz~ 10.000 m²Binderschicht:AC 22 binder, PmB25/55-65, FV1, G4, Zusatz~ 7.500 m²GVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


BestandGVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


VorbereitungGVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Bauen in einer Großstadt!GVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Gerät FertigerGVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Gerät WalzenGVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Spezielle QualitätssicherungGVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Prüfungen unmittelbar nach dem Einbau„klassische“ empirische AbnahmeprüfungGemäß RVS 08.97.05, 11.03.21, 08.16.01Probenahme nach GESTRATA Merkblatt 2zusätzlichGVO Prüfungen am Mischgut(Verformungsverhalten –Hochtemperaturbereich)GVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Prüfungen unmittelbar nach dem EinbauVerformungsverhalten - Hochtemperaturbereich0,000SMA 11 PmB45/80-65, R1S1, G1Kriechrate f c [µm/ m/ n]-0,100-0,200-0,300-0,400-0,186-0,389-0,239fcmax0,4-0,500GVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Laufende UntersuchungenGriffigkeitsmessungen mit dem GripTestergem. RVS 08.16.01Meßtechnische Erfassung der Temperaturverteilungim bituminösen StraßenoberbauQuerebenheitsmessung mit dem PlanumGVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Laufende Untersuchungen - TemperaturGVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Laufende Untersuchungen - QuerebenheitGVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Conclusio – Keine Angst vor GVO, denn..GVO in der Praxis – Hochbelastete Straßen38. GESTRATA-DI Dr. Michael Kostjak und DI Thomas Schlemmer BAUSEMINAR 2012


Einfluss feinerGesteinskörnungen auf dieGriffigkeit von StraßenDr. Hannes KUGLEREinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Griffigkeit - Definition Regelwerke Ö– ÖNORM EN 13036-4– ÖNORM B 3591 Griffigkeit: Eigenschaft einer Oberfläche,welche die relative Bewegung zwischen Reifenund Oberfläche begrenztEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Griffigkeit - Definition Regelwerke BRD– TP Griff-StB, M BGriff Griffigkeit: Wirkung der Textur und der stoffl.Beschaffenheit der Fahrbahnoberfläche aufden Reibungswiderstand / Kraftschluss einesReifens (unter festgelegten Bedingungen)Einfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Griffigkeit - Einflüsse Geschwindigkeit Reifenmerkmale Temperatur Zwischenmedien Parameter Straßendecke– Textur– Gesteins- und MineralspezifikaEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Feine Gesteinskörnung (fGK) Definition– RVS 11.06.23: „fGK“– ÖN EN 13043 (Asphalt):• D ≤ 2 mm• d > 0,063 mm („überwiegend“) Teil der Straßentextur– Megatextur: 50 – 500 mm– Makrotextur: 0,5 – 50 mm– Mikrotextur: < 0,5 mmSandberg & Ejsmont 2002Einfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Eigenschaften von fGK Gestein / Mineral– Splitt: Gesteinskorn, besteht aus Mineralen– Sand: Sandkorn meist EinzelmineralEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Eigenschaften von fGK Gestein / Mineral– Splitt: Gesteinskorn, besteht aus Mineralen– Sand: Sandkorn meist Einzelmineral– Sandfraktion: Anreicherung bestimmter Minerale!Einfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Eigenschaften von fGK Gestein / Mineral Natursand / BrechsandEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Eigenschaften von fGK2 mmEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Eigenschaften von fGK Gestein / Mineral Natursand / Brechsand Mineralspezifika– Mineralhärte– SpaltbarkeitEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Eigenschaften von fGKKarbonat-KornSilikat-KornEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Reibungswiderstand von fGK Messung (RVS 11.06.23)– PWS (Wehner/Schulze): TU-Wien, TPA-WienEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Reibungswiderstand von fGKVerkehrssimulationGriffigkeitsmessungEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Reibungswiderstand von fGKEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Reibungswiderstand von fGKEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Reibungswiderstand von fGK Messung (RVS 11.06.23)– PWS (Wehner/Schulze): TU-Wien, TPA-Wien– PSVEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Reibungswiderstand von fGK Messung (RVS 11.06.23)– PWS (Wehner/Schulze): TU-Wien, TPA-Wien– PSV Anforderungen Asphalt– ÖN B 3580-1: PWS ≥ 0,50 für GS– gem. RVS alternativ PSV fGKEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Reibungswiderstand von fGK Messung (RVS 11.06.23)– PWS (Wehner/Schulze): TU-Wien, TPA-Wien– PSV Anforderungen Asphalt– ÖN B 3580-1: PWS ≥ 0,50 für GS– gem. RVS alternativ PSV fGK Anfangsgriffigkeit / EndpolierwertEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand Litzka et al. (2003) bzw. Pfeiler (2004):– Untersch. Sande (0/4) in AC 8 (Splitt PSV 51)– nur hoch polierresistente Sande erhöhen Griffigkeit– SMA: kein Einfluss < 4 mm0,80,70,60,730,70,660,55Sande0,80,70,6AsphalteReibbeiwert [-]PWF [-]0,50,40,30,470,38Reibbeiwert [-]PWF [-]0,50,40,30,470,45 0,440,28 0,270,300,20,20,10,10r1b r1a r2 r3 r4 n0,0r1b r1a r2 r3 r4 nEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand Litzka et al. (2003) bzw. Pfeiler (2004):– Untersch. Sande (0/4) in AC 8 (Splitt PSV 40)– bereits geringe Anteile polierresistenter Sandeerhöhen Griffigkeit– Kompensation von geringpolierresistentem Splitt– SMA: kein Einfluss < 4 mmReibbeiwert PWF [-] [-]0,80,70,60,50,40,30,20,47 0,45 0,440,28 0,270,300,360,320,260,190,10,0r1b r1a r2 r3 r4 n r2 r2/n n/r2 nEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand Kirchmaier et al. (2010, 2011)– AC 11 deck: Splitt PSV 50• Sand in Mischgut A:• Sand in Mischgut B:66% Kalk, 34% LD-Schlacke100% Kalk– B: gleiche Anfangs-, deutl. geringere Endgriffigkeit0,6Aufrauenµ PWS [-]0,50,40,30,2PolierenMischgut AMischgut BPolierenPolieren0,100 1 2 3 4BeanspruchungsstufeEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand Dames et al. (1988):– Teststrecke Rottweil ab 1984– 6 versch. Sande, je 3 Varianten (Bindemittel, Füller)Einfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand Ballmann (1999): BASt Köln (unveröff.)– Auswertung Teststrecke 1984 - 1997– Einfluss des Sandes deutlich erkennbar0,80,70,60,80,7R 2 = 0,9629µ PWS Sand [-]0,50,40,30,20,1µ SRM 60 km/h [-]0,60,50,400,3MuschelkalkBasaltHOSGranitNatursandMoräne (silikat.)0,20,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8µ PWS-Sand [-]Einfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand Patzak et al. (2009):– Untersch. Sande: Karbonat, Silikat und Mix 1:1– Griffigkeit dieser Sande in AC nach 50.000 ÜberrollungenPWS 50.000 [-]0,400,380,360,340,320,300,280,260,240,220,20GranodKiesKalkKalkDolQ1:1 Sand-MischungenQ+KalkQ+KalkQ+DolQ+KiesQ+GranodEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand Patzak et al. (2009):– Untersch. Sande: Karbonat, Silikat und Mix 1:1– Griffigkeit dieser Sande in AC nach 50.000 ÜberrollungenPWS 50.000 [-]0,400,380,360,340,320,300,280,260,240,220,20GranodKiesKalkKalkDolQ1:1 Sand-MischungenQ+KalkQ+KalkQ+DolQ+KiesQ+GranodEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand Patzak et al. (2009):– Korrelation PWS Sand / AC nach 50.000 Überrollungen:Sandeinfluss gegeben0,4PWS-Asphalt 50.000 [-]0,350,30,25R 2 = 0,650,20,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8PWS-Sand [-]Einfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand Patzak et al. (2009):– Griffigkeitsverlust nach 270.000 Überrollungen:100989694929088868482801:1 Sand-MischungenReduktion Griffigkeit 270.000 / 50.000 [%]GranodKiesKalkKalkDolQQ+KalkQ+KalkQ+DolQ+KiesQ+GranodEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand Patzak et al. (2009):– Griffigkeitsverlust nach 270.000 Überrollungen:Mischungen 1:1 mit Karbonat vgl.bar reines SilikatReduktion Griffigkeit 270.000 / 50.000 [%]10098969492908886848280GranodKiesKalkKalkDolQQ+KalkQ+Kalk1:1 Sand-MischungenQ+DolQ+KiesQ+GranodEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand „Sekundärtextur“– Abrieb Bindemittel und weiches Gestein– Stehenbleiben harter Mineralspitzen Selbstschärfungwww.rodentics.euEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand2 mmEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand2 mmEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand2 mmEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustanddeutlichere Mikrotextur!2 mmEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Griffigkeit von fGKEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand2 mmEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand2 mmEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand2 mmEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss fGK im eingebauten Zustand2 mmherausragende Spitzenund Mikrotextur!Einfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Einfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Resumee Einfluss fGK evident ̌– monomineralischer Sand: Mikrotextureffekt– polymineralischer Sand: regenerativer Mikrotextureffekt Intensität des Einflusses fGK abh. v.:– Bauweise– Mineralogie Performance-Prüfung im Labor !– konkrete Asphalte herstellen– Prüfung mit Wehner/Schulze– Abschätzung von Mindestgriffigkeit / EndgriffigkeitEinfluss feiner Gesteinskörnungen auf die Griffigkeit von Straßen38. GESTRATA-Dr. Hannes KUGLER – TPA GmbH BAUSEMINAR 2012


Anti – Aging Anforderungenan AsphaltRonald Blab &Bernhard HofkoAnti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


INHALT− Motivation− Stand der Forschung− Laborprüfung zur Ansprache desAlterungsverhaltens− Einfluss auf die Lebensdauer vonAsphaltkonstruktionen− ResümeeAnti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


MOTIVATION„Wenn wir nicht so altern würden, wie wir es zurZeit tun, würde der Mensch durchschnittlichetwa 800 Jahre leben“D. Pearson/S. ShawAnti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


MOTIVATIONauch der Baustoff Asphalt unterliegt einemAlterungsprozessUrsachen- Oxidationsprozesse Bitumen (Herstellung,Einbau,Liegedauer) Klimatische Beanspruchung- Ermüdung des gebundenen Oberbaus VerkehrsbeanspruchungAnti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


STAND DER FORSCHUNGOxidationsprozesse BitumenÖlige PhaseMaltene & Harze(viskos)HerstellungEinbau &Mischen10 JahreLiegedauerAsphalten Strings(elastisch)Bitumenunter demElektronenmikroskopQuelle: Stangl K., CD LaborAnti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


STAND DER FORSCHUNGMechanogene MikrorissbildungQuelle:Füssl J., CD LaborAnti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


LABORPRÜFUNGENSimulation BitumenalterungRTFOT-Verfahren zurSimulation der Kurzzeitalterung(ON EN 12607-1)Versuchsprinzip:- konstante Lufttemperatur von 163°C- langsame Rotation der Trommel dünner, ständigfließender Bitumenfilm in den horizontal liegendenFlaschen möglichst große Oxidationsoberfläche- Oxidation wird durch einen Luftstrahl (vorgewärmt)verstärkt.Anti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


LABORPRÜFUNGENBeurteilung BitumenalterungKriterium: verbleibende Penetration nach Alterung-21%-28%-44%-67%Anti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


LABORPRÜFUNGENBeurteilung BitumenalterungKriterium: Anstieg des Erweichungspunktes+1%+5%+6%+11%Anti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


LABORPRÜFUNGENSimulation VerkehrsbelastungVierpunkt-Biegeprüfung (4-PBB)(EN 12697-24)Anti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


LABORPRÜFUNGENBeurteilung ErmüdungGebrauchsverhaltensorientierte Anforderungε 6 = 253 µm/mGVO Anforderung: Kategorie E1ε 6 = 132 µm/mGVO Anforderung: Kategorie E4Anti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


EINFLUSS AUF DIE LEBENSDAUERBemessungsmethodik RVSOberbaukatalog- unterschiedliche Alterung und Ermüdungsbeständigkeitvon Asphalt nicht berücksichtigt(z.B.: Tragschichte mit und ohne PmB)- Ansatz von Steifigkeit und Ermüdungskurven für einenModellasphalt mit konservativen Annahmen- gegebenenfalls sehr unterschiedlich hoheBemessungsreservenSteifigkeit ModellasphaltErmüdungsbeständigkeitModellasphaltBemessungsberechnungenAnti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


EINFLUSS AUF DIE LEBENSDAUERVergleichsrechnungEingangsgrößeSteifigkeit – E-ModulGVO Kategorie E1EingangsgrößeErmüdungsfestigkeitModellasphaltModellasphaltAnti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


EINFLUSS AUF DIE LEBENSDAUERErgebnisse Vergleichsrechnung2625 cm24Dicke [cm]2220181622,5 cm16 cmModellasphaltGVO141215 cmLK IIILK S101.00E+05 1.00E+06 1.00E+07 1.00E+08BNLW [-]Anti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


EINFLUSS AUF DIE LEBENSDAUERErgebnisse VergleichsrechnungAufbau Lastklasse IIIDicke [cm]Bezeichnung4 AC 11 deck 70/100, R212 AC 32 trag pmB 45/80/65, E120 Obere ungebundene TS - U3BerechnungsansatzModellasphaltRVS 03.08.63GVO PrüfungKategorie E1ZulässigeLastwechselLebensdauer*)1,30 Mio. 20 Jahre+43%1,86 Mio. 28,5 Jahre30untere ungebundene TS - U6*)Zuwachsrate 1% (gem. RVS 08.03.21 für sonstige Straßen)UPAnti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


EINFLUSS AUF DIE LEBENSDAUERErgebnisse VergleichsrechnungAufbau Lastklasse SDicke [cm]Bezeichnung3,5 SMA 11 11 PmB pmB 45/80-65, R1 R19,5 AC 32 trag 50/70, 50/100, V1 V112 AC 32 32 trag PmB pmB 45/80-65, E120 Obere ungebundene TS TS –- U3 U3BerechnungsansatzModellasphaltRVS 03.08.63GVO PrüfungKategorie E1ZulässigeLastwechselLebensdauer*)25,0 Mio. 20 Jahre+120%56,1 Mio 43,9 Jahre*)Zuwachsrate 3% (gem. RVS 08.03.21 für A&S)30Untere untere ungebundene TS –- U6U6UPAnti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


RESÜMEEBerücksichtigung der Alterung bei der Bemessung− Asphaltstraßen unterliegen einem Alterungsprozess fortschreitende Ermüdung des Aufbaus endliche technische Lebensdauer− Verantwortlich sind− Bitumenalterung (organischer Stoff)− Verkehrsbelastung− Alterungsmechanismen sind Thema aktueller Forschung und sind durchLaborprüfungen quantifizierbar Vergleich unterschiedliche Mischgüter in Bezug aufErmüdungsbeständigkeit (Recyclingasphalt)− Bemessung laut RVS berücksichtigt derzeit unterschiedlichesAlterungsverhalten von verschiedenen Asphaltmischgütern noch nicht− Effizientere Oberbauten sind möglich, wenn Ergebnisse ausGebrauchsverhaltensorientierten (GVO) Prüfungen bei der Bemessungberücksichtigt werdenAnti-Aging Anforderungen an Asphalt38. GESTRATA-Ronald Blab/Bernhard Hofko, TU Wien BAUSEMINAR 2012


Wege zum optimiertenMischguteinbauMichael KrögnerWirtgen ÖsterreichWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


AllgemeinGZWAAm Fertiger, bzw. der schwimmenden Einbaubohle wirken Kräfte, die vom Bediener beeinflusst werden können.Wege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


AllgemeinZ = ZugkraftEinbaugeschwindigkeitW = WiderstandMaterialvorlageG = GewichtEinbaubohleZA = AuftriebTragfähigkeit AsphaltEinbaugeschwindigkeit sollte der Materialversorgung vom Mischwerkund der Baumaßnahme angepasst sein - und konstant gehalten werden!Wege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


AllgemeinZ = ZugkraftEinbaugeschwindigkeitW = WiderstandMaterialvorlageG = GewichtEinbaubohleWA = AuftriebTragfähigkeit AsphaltDie Materialvorlage kann mit Hilfe von Sensoren eingestelltwerden und sollte konstant gehalten werden!Wege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


AllgemeinZ = ZugkraftEinbaugeschwindigkeitGW = WiderstandMaterialvorlageG = GewichtEinbaubohleA = AuftriebTragfähigkeit AsphaltDas Gewicht der Bohle kann bei Bedarf verändert werden -z.B. Bohlenentlastung bei schlecht tragendem Material!Wege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


AllgemeinZ = ZugkraftEinbaugeschwindigkeitW = WiderstandMaterialvorlageG = GewichtEinbaubohleA = AuftriebTragfähigkeit AsphaltADie Tragfähigkeit des Mischgutes kann sich während des Einbaus ändern.Folge daraus ist eine Veränderung des Schwimmverhaltens der Einbaubohle.Wege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


AllgemeinMögliche FehlerquellenAsphaltz.B.:• Entmischung• Zusammensetzung• TemperaturBedienerz.B.:• Fehlende Kenntnisse zumAsphalteinbau• Neue Technologien• Zeitdruck auf der Baustelle• Keine klaren AnweisungenFertigerz.B.:• Falsche Einstellungen• Fehlende Wartung• Verschleiß an Bohle und FertigerWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Vor dem EinbauRichtige Fertiger- und BohlengrößeWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Vor dem EinbauAbgestimmte LogistikWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Vor dem EinbauFehlende Wartung und ServiceWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Vor dem EinbauVerschleißWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Vor dem EinbauBohleneinstellungenWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Vor dem EinbauBohleneinstellungenWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Vor dem EinbauVorbereitung des UntergrundesWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Vor dem EinbauVorbereitung des UntergrundesWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Vor dem EinbauVorbereitung des UntergrundesWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Vor dem EinbauVorbereitung des UntergrundesWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Vor dem EinbauZuviel angesprühtWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Vor dem EinbauReferenzWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Vor dem EinbauReferenzWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Vor dem EinbauSensorwahlWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Während des EinbauesMaterialvorlageWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Während des EinbauesEinstellungen der SensorenWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Während des EinbauesÜberfahren von MischgutWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Während des EinbauesFehlbedienung der BohleWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Während des EinbauesEntmischung verursacht durch BedienerWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Während des EinbauesEntmischung verursacht durch BedienerWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Während des EinbauesErkaltetes MaterialWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Nach dem EinbauWalzen: Abstimmung und AnwendungWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Nach dem EinbauWalzenstopWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Nach dem EinbauFehlerquelle falsches EquipmentWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Nach dem EinbauZu schnelle Freigabe für den VerkehrWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Nach dem EinbauSchäden durch schlechten UnterbauWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Entwicklung Technik und AnwendungVerwendung von BeschickerfahrzeugenWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Entwicklung Technik und AnwendungEinbau ohne BeschickerfahrzeugenWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Entwicklung Technik und AnwendungVerwendung von BeschickerfahrzeugenWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Entwicklung Technik und AnwendungEinbau ohne BeschickerEinbau mit BeschickerWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Entwicklung Technik und AnwendungSUPER 1800-2 SJ (SprayJet)Entwicklung effektiverer MaschinenVerwendung von SprühfertigernWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Entwicklung Technik und Anwendung5Wege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Entwicklung Technik und AnwendungSUPER 1800-2 SJ (SprayJet)Entwicklung effektiverer MaschinenVerwendung von SprühfertigernWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


After Sales Service - SchulungEinbaufibelSchulungen mit neuester TechnikSchulungshallen für TheoriePraktischer EinbauExterne Schulungen weltweitZusatzunterlagen für BedienerWege zum optimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Vielen Dank für IhreAufmerksamkeit!Joseph Vögele AGTrainingJoseph-Vögele-Straße 167075 LudwigshafenDeutschlandTelefon: +49 (0) 621 / 8 10 5601Telefax: +49 (0) 621 / 8 10 54 66E-mail:Training@voegele.infoWege Web: zum http://www.voegele.infooptimierten Mischguteinbau38. GESTRATA-Wirtgen Österreich BAUSEMINAR 2012


Verkehrssicherung –eine deliktische Pflicht!Theo GundringerThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


• Monetäre Ebene• Quantifizierbare Ebene• Nicht quantifizierbare EbeneThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


• häufig gestellte Fragen beim GESTRATA Kurs F1• Sprachbarriere Juristen : Technikern• Gesetz - Vergehen - Strafe• Verkehrssicherungspflicht - Definition• Verantwortung und Haftung• die Rechtsprechung• Maßnahmen zum EigenschutzThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


• wer ist für eine Straßenbaustelle verantwortlich ?• wann ist die Mittagspause ?• wer haftet einem Geschädigten bei einem UNFALL ?• muss man für kurze Tätigkeiten auch absichern ?• bin ich für die Subunternehmer verantwortlich?• hafte ich mit meinem Privatvermögen?• können wir morgen etwas früher aufhören ?• wo steht wie abzusichern ist ?Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


König Hammurabi von Babylon(1728-1686 v. Chr.) liess in280 Paragraphen, auf einerSteinstelle festhalten.Sie zeigt den König inGebetshaltung vor dem GottSchamasch, dem Garantender Gesetze, zeigt.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


„ Wer die Gesetze nicht kennt, bringt sich umdas Vergnügen, gegen sie zu verstoßen.“„ Wenn man alle Gesetze studieren wollte, sohätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten.“Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Recht selbst kann nur durch Sprachezum Ausdruck gebracht werden.Wichtigstes Merkmal der juristischenFachspracheist die Eindeutigkeit (Konkordanz) derBegriffe.Ohne sie kann keine gemeinsameBasis der Verständigung gefundenwerden.Das Ziel der Schaffung oderWiederherstellungdes Rechtsfriedens wäre nichterreichbar.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


• und und oder bedeutet Logik• dann Tatbestand + Rechtsfolge• „wird mit A bestraft“, „hat B zu erfolgen“ Legalitätsprinzip hin,• kann weist auf das Opportunitätsprinzip hin• gilt meist die Fiktion• grundsätzlich bedeutet juristisch gesehen vomGrundsatz her in der Bedeutung von im Prinzip, inder Regel (Ausnahmen sind möglich),-umgangssprachlich eher in der Bedeutungimmer aus Prinzip (keine Ausnahmen) gibt.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Wie war die Sprachkommunikationdes Neanderthalers ?„Konnte einzelne Worte aneinanderreihen,aber sich mit der Umwelt nochnicht verständlich machen.“Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Ursprünglich gab es vor dersprachlichen Kontinentaldrift1 deutsche SpracheSatzbauplan – Hauptsatz:- Subjekt- finitives Prädikat- indirektes Objekt- direktes Objekt- Adverbien – PrädikatrestThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


dann entwickeltensich die Unterarten:BeamtendeutschKanzleistilNominalstilRechtslinguistikThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Die Sprachen entfernensich mehr und mehrvoneinanderEntstehung war im sprachlichen JuraSatzbauplan – Nebensätze- Subjekt – (indir. Objekt) – (dir. Objekt) –- Adverbien – Prädikatrest – finitives Prädikat… durch die JURISTENThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


mit Adamitische Sprachewird nach Walter Benjamin(deutscher Philosoph 1892-1940) die von Adam und Evagesprochene hypothetischeSprache des Paradiesesbezeichnet.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


das Verbrechen oder das Gesetz ?Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


das Verbrechen oder das Gesetz ?Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


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Beispiel: Adam und Eva:Diebstahl als KündigungsgrundThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


1. Buch Moses Kap 2Und Gott der HERRgebot dem Menschen undsprach:Du sollst essen von aller-lei Bäumen im Garten;aber von dem Baum derErkenntnis des Guten unddes Bösen sollst du nichtessen; denn welchesTages du davon isst, wirstdu des Todes sterben.nixdas Gebotdas Verbotdie RechtsfolgenThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


1. Buch Moses Kap 2Und Gott der HERRgebot dem Menschen undsprach:Du sollst essen von aller-lei Bäumen im Garten;aber von dem Baum derErkenntnis des Guten unddes Bösen sollst du nichtessen; denn welchesTages du davon isst, wirstdu des Todes sterben.das Gebotdas Verbotdie RechtsfolgenThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


1. Buch Moses Kap 3Und das Weib schaute an,daß von dem Baum gut zuessen wäre und daß erlieblich anzusehen und einlustiger Baum wäre, weiler klug machte; und sienahm von der Frucht undaß und gab ihrem Mannauch davon, und er aß.die Vorhandlungdas Deliktdie MittäterschaftThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Die Aneignung eines Apfels ….wurde erst dadurch zum Delikt, weil der Vermieter ineiner mündlichen Zusatzvereinbarung zum gültigenMietvertrag das unerlaubte Entwenden eines Apfelsstillschweigend als Kündigungsgrund festgelegt hatte.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


1. Buch Moses Kap 3Da wies ihn Gott der HERRaus dem Garten Eden, daß erdas Feld baute, davon ergenommen ist, und trieb Adamaus und lagerte vor den GartenEden die Cherubim mit dembloßen, hauenden Schwert, zubewahren den Weg zu demBaum des Lebens.Kündigung durch Nichteinhaltung der Hausordnung, weilVerletzung für den Vermieter bedeutsam.(oder doch durch Eigenbedarf des Vermieters ?)Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Nach § 1295 Abs. 1 ABGB ist jedermannberechtigt, vom Schädiger den Ersatz jenesSchadens zu verlangen, den ihm dieserrechtswidrig und schuldhaft zugefügt hat.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


„§ 109. (1) Bau- und Erhaltungsarbeiten auf Straßen mitFahrzeugverkehr dürfen nur durchgeführt werden, wenn diezum Schutz der Arbeitnehmer vor dem Fahrzeugverkehrerforderlichen Maßnahmen, insbesondereVerkehrssicherungsmaßnahmen wie die Anbringung vonVerkehrszeichen und Absperreinrichtungen, im Einklang mitden verkehrsrechtlichen Vorschriften getroffen sind.“Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


§ 1295 ABGB …..jemand, der auf einem ihmgehörenden oder seiner Verfügung unterstehendenGrund und Boden einen Verkehr für Menscheneröffnet oder unterhält, hat für die Verkehrs-sicherung zu sorgenThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


§ 1295 ABGB Verkehrssicherungspflicht wenn dieGefahr bei gebotener Sorgfalt erkennbar ist.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


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… eine deliktsrechtliche Verhaltenspflichtzur Sicherung von Gefahrenquellen, derenUnterlassen zu Schadensersatzansprüchennach den §§ ABGB § 1319 ffABGB führen kann.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


DefinitionDerjenige, der eine Gefahrenquelle schafft oderunterhält, hat die Pflicht, die notwendigen undzumutbaren Vorkehrungen zu treffen, um Schädenanderer zu verhindern.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


§ 2. StGB 1974: Bedroht das Gesetz dieHerbeiführung eines Erfolges mit Strafe, so istauch strafbar, wer es unterlässt, ihn (den Erfolg)abzuwenden, obwohl er zufolge einer ihn imbesonderen treffenden Verpflichtung durch dieRechtsordnung dazu verhalten ist und dieUnterlassung der Erfolgsabwendung einerVerwirklichung des gesetzlichen Tatbildes durchein Tun gleichzuhalten ist.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Was man zu Vermeidung von Gefahren „TUN“soll, wird bei Unterlassung bestraft.Führt man durch ein gefährliches „TUN“ eineGefahr herbei, wird dies ebenfalls bestraft.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


DefinitionEs sind nur Sicherungsmaßnahmen zu treffen, dieder Verkehr erwarten kann.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


DefinitionEs sind nur Sicherungsmaßnahmen zu treffen, dieder Verkehr erwarten kann.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


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DefinitionEs muss daher nicht jede theoretisch möglicheGefährdung vermieden werden, sondern nur naheliegende Gefahren.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


DefinitionAußerdem muss dasGefährdungspotential für denSichernden erkennbar sein.Gehweg gesperrtkein Gehweg gegenüberBushaltestelle – SchulkinderGefahr durch unaufmerksameVerkehrsteilnehmer!Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Außerdem muss das Gefährdungspotential für denSichernden erkennbar sein.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Außerdem muss das Gefährdungspotential für denSichernden erkennbar sein.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


DefinitionGrundsätzlich : je höher das Gefahrenpotential,desto hochwertiger müssen dieSicherungsmaßnahmen sein.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Kann es von der Gefahrenquelle ausgehendzu einer Gefährdung von Kindern kommen,so sind deren besondere Neugier und ihrgeringes Gefahrerkennungsvermögen zuberücksichtigen.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


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DefinitionEin zusätzliches HandelnDritter, auch des Geschädigtenselbst ist grundsätzlichkein Ausschließungsgrundfür eine Haftung aus§1319 ABGB.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


DefinitionDer Unterlassende muss möglicherweiseeinschlägige Rechtfertigungsgründe von sich ausbeweisen.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


da Italienerda Xandida Fritzda Ferdlda Hansda Franzda Hiasda SeppTechn.LeitungThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


da Seppvon vorneThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


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3 Arbeiter6 „Betreuer“2 externe BeraterThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


ArbeitsvorbereitungJausenholerTechn. LeitungArbeitsmedizinerBaukordinatorNetzaufsichtWerkzeug Testerda Sepp1 Arbeiter10 „Betreuer“Si - VPThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012CE-Konformitäts-überwacherQS Manager


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e-Mail:regress@sgkk.sozvers.atThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Unabhängig von der innerbetrieblichen Positionist man für alle übernommenen Aufgabenverantwortlich und somit haftbar.BossBössinThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012Vize-BösserVize vomVizeErsatzVizeda Franz


PFLICHT Anlegen eines SicherheitsgurtesPFLICHT Tragen eines SturzhelmsPFLICHTKennzeichnung von Arbeitsstellen auföffentlichen Straßen.Verhaltens - PFLICHT- en dienen der Abwendungvorhersehbarer Gefahren z.B. WARNENThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Sicherungs- PFLICHT-en dienen der Abwendungvorhersehbarer Gefahren.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Verkehrssicherungs- PFLICHT - dient ebenfalls derAbwendung vorhersehbarer Gefahren.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


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102Aufstellung in LängsrichtungSeitenabstand zum FB Rand1456Verbleibender LichtraumKundmachung Aktenverm.Piktogramme lt. StVZVO.8Höhe über der FahrbahnAnzahl der VerkehrszeichenOptischer Zustand, ReflexionZusatztafel refl. + SchriftSturmsichere Aufstellung739 ________________________________________Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


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es unterscheidet drei Stufen von Verschulden- die so genannten "Verschuldensgrade".Geregelt sind sie im ABGB § 1294.Welcher Grad des Verschuldens vorliegt, hängtvon „besonderen Fähigkeiten“ ab undentscheidet erst das Gericht.leicht fahrlässiggrob fahrlässig(bedingt)vorsätzlichThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Vom Verschuldensgrad hängt die Höhe derSchadenersatzpflicht von Arbeitnehmern ab.Darüber hinaus hat das Gericht bei derEntscheidung über die Höhe der Schadenersatzpflichtfolgende Umstände zu berücksichtigen:„kann passieren“ „war vorhersehbar“ Kenntnis gehabtLeicht fahrlässig grob fahrlässig vorsätzlich99% FreispruchStrafmilderungmöglichkeineStrafmilderungThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


ob der Arbeitnehmer eine große Verantwortung trägt,Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


ob bei der Bemessung des Entgelts ein mit derausgeübten Tätigkeit verbundenes Wagnisberücksichtigt wurde (Risiko = bezahlt)Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


und ob der Grad der Ausbildung des Arbeitnehmersder Tätigkeit entspricht.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Außerdem müssen die Bedingungen, unter denendie Leistung zu erbringen war, beachtet werden.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Einschlägige Straftatbestände sind z.B. die fahrlässigeKörperverletzung oder die fahrlässigeTötung. Die Strafe kann eine Geld- oder eineFreiheitsstrafe sein.Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


Entscheidende Bedeutung kommt der Frage zu,wer die Verantwortung für die richtigeAbsicherung einer Straßenbaustelle trägt.der wars!nein, derwars!..aber der hatg´sagt…..geht minix an…Thema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


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Mord 10 - 20 JahreTotschlag 5 - 10 JahreTötung auf Verlangen 6 Monate – 5 JahreFahrlässige Tötung bis zu 1 JahrFahrlässige Tötung unter besondersgefährlichen Verhältnissen bis zu 3 JahreAussetzung 6 Monate – 5 JahreKörperverletzung < 1 Jahr oder < 360 TagsätzeSchwere Körperverletzung bis zu 3 JahreKörperverletzung mit schweren Dauerfolgen 6 Monate – 5 JahreKörperverletzung mit tödlichem Ausgang 1- 10 JahreAbsichtliche schwere Körperverletzung 1- 5 JahreFahrlässige Körperverletzung 3 Monate –


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•Art der Straße•Verkehrsaufkommen•Geschwindigkeit•gemäß Unterweisung•nach eigenem Wissen•zumutbarem WissenThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


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3 Kübel REAKTIV7 Gesetze und Verordnungen4 Normen OEEN8 Richtlinien RVSThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


OK und Ausführende desBauseminarsFreunde und Auftraggeberin ganz ÖsterreichWerner Kocwara für seinelustigen Betrachtungen zumThema RechtThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012


….. das war´s, kommt´s gutund sicher heim!undringerThema: Verkehrssicherung- eine deliktische Pflicht38. GESTRATA-Theo Gundringer – Wieser Verkehrssicherheit GmbH BAUSEMINAR 2012

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