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Hier erhalten Immobilien ihren Schliff

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05<br />

September / Oktober 2011 · 9. Jahrgang · ISSN-2190-8680 · 4,50 E · www.rbk-direkt.de · www.glverlag.de<br />

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen<br />

BERGISCH GLADBACH<br />

Fußgängerzone wird zur<br />

Baustelle - sie erhält endlich<br />

einen neuen Straßenbelag<br />

BURSCHEID<br />

Automobil-Zulieferer<br />

Johnson Controls<br />

verläßt die Stadt<br />

KÜRTEN<br />

Eine attraktive Wohngegend<br />

tut sich überraschend<br />

schwer mit der Vermarktung<br />

LEICHLINGEN<br />

Mit einer professionellen<br />

Pferdeklinik entsteht ein<br />

Zentrum für den Reitsport<br />

ODENTHAL<br />

Wie sich eine kleine Ortschaft<br />

zum Kultur-Zentrum<br />

im Bergischen entwickelt<br />

OVERATH<br />

Noch in diesem Jahr soll<br />

aus einer Straßenkreuzung<br />

ein Kreisverkehr werden<br />

RÖSRATH<br />

Historische Kult-Gaststätte<br />

wird zu einem Wohn-<br />

komplex umfunktioniert<br />

WERMELSKIRCHEN<br />

Mit dem Bau eines neuen<br />

Kaufhauses kann es<br />

allmählich Ernst werden<br />

LEVERKUSEN<br />

Kunstwerke in Schaufenstern<br />

der City sollen den<br />

Leerstand verdecken<br />

+++ Infos +++ Seite 31 +++<br />

RÖSRATH: Wenn die OSMAB Holding AG in das Geschehen eingreift ...<br />

<strong>Hier</strong> <strong>erhalten</strong> <strong>Immobilien</strong> <strong>ihren</strong> <strong>Schliff</strong>


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GL&Lev kontakt • Nr. 05 / 2011<br />

INHALT<br />

PROFIL<br />

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen Land 4<br />

Die OSMAB Holding AG<br />

DAS GESPRäCH - Hermann-Josef Tebroke 6<br />

will Landrat werden<br />

REGIO<br />

Das Deutschlandfest in Bonn 8<br />

Das Rheinland wird zur Marke 9<br />

Bautage in Bergisch Gladbach 10<br />

Jubiläum bei Hörgeräte-Spezialist 11<br />

Landratswahl am 20. November 12<br />

Gesundheits-Kampagne Herzinfarkt 13<br />

LOKAL<br />

BERGISCH GLADBACH - 14<br />

Fußgängerzone wird Baustelle<br />

NEUES AUS DEM TECHNOLOGIEZENTRUM 16<br />

RöSRATH - Das Möbelzentrum erweitert sich 18<br />

OVERATH - Baumaßnahmen in der City 19<br />

KüRTEN - Noch Platz im Neubaugebiet 20<br />

ODENTHAL - Das Spiegelzelt ist wieder da 20<br />

BURSCHEID - Johnson Controls 22<br />

gibt Standort auf<br />

LEICHLINGEN - Pferdeklinik 23<br />

vor der Fertigstellung<br />

WERMELSKIRCHEN - Innenstadt- 24<br />

Entwicklung geht voran<br />

LEVERKUSEN - Kunstwerke verdecken 26<br />

Leerstand der Geschäfte<br />

Tag der Offenen Tür im Chempark 28<br />

WFL - Wer wird Unternehmer des<br />

Jahres 2011? Kandidaten gesucht<br />

SERVICE<br />

31<br />

MARKT - Wertvolle Nationalspieler 38<br />

AUTO - Ford Transit als E-Modell 40<br />

TOURISMUS - Urlaub im Baumhaus 42<br />

ENERGIE - Elektro-Fahrrad im Test 44<br />

GOLF - Clubmeister in RheinBerg 46<br />

GASTRONOMIE - Hotels im Aufwind 48<br />

MESSE - Anuga sucht besten Koch 49<br />

LANDWIRTSCHAFT - Nur mäßige Ernte 50<br />

VERSICHERUNG - Unwetterschäden 51<br />

GESUNDHEIT - Ev. Kliniken Rheinland 52<br />

StEuERN RECht FINANzEN<br />

u. a. – Arbeitsrecht und Datenschutz ab 53<br />

– Kostenerstattung<br />

– Online-Banking<br />

– Controlling<br />

EDITORIAL<br />

Glückwunsch<br />

Wer sind die Schönsten<br />

im ganzen Land? So hieß<br />

es früher. Heute heißt es<br />

„Unser Dorf hat Zukunft“.<br />

Und dieser Wettbewerb<br />

steckt in seiner heißen<br />

Phase. Am 21. Oktober wird der Kreissieger<br />

gekürt. Mit Urkunden und Geldpreisen.<br />

Später geht es um die Landesmeisterschaft.<br />

Kreis und Kreissparkasse Köln haben sich<br />

sehr engagiert. Weil sie den Wert des Wettbewerbs<br />

zu schätzen wissen, was wiede-<br />

Herausgeber und Verlag:<br />

GL Verlags GmbH<br />

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach<br />

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0<br />

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de<br />

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage<br />

in Nordrhein-Westfalen e.V.)<br />

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg<br />

Anzeigen:<br />

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0<br />

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de<br />

knippen media • Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16<br />

E-Mail: knippen@knippen-media.de<br />

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL<br />

Wenn der Bestatter zur fröhlichen Unterhaltung einlädt ...<br />

Es ist immer wieder erstaunlich, welche Lebensfreude im direkten Umfeld eines Bestattungsunternehmens möglich ist. Unser<br />

Bild gibt eine Szene aus dem Sommerkonzert in den Gärten des Bestattungshauses Pütz-Roth in Bergisch Gladbach<br />

wider. Swing und Jazzmusik lockten 1.200 Besucher in die attraktive Anlage und ergaben ein Spendenaufkommen von<br />

3.000 Euro, die über die Bürgerstiftung Bergisch Gladbach sozialen und gesellschaftlichen Projekten zugute kommen. Am<br />

29. September steht im „Haus der menschlichen Begleitung“ eine Kölsch-Bergische-Herbstrevue unter dem Titel „Maat<br />

üch Freud su lang et jeit“ auf dem Programm.<br />

rum manch anderen nicht ganz klar ist. Dörfer<br />

sollen keinen Hochglanz präsentieren,<br />

sondern eher innere Werte, also soziales<br />

und kulturelles Engagement, Entwicklungsfähigkeit,<br />

Eigeninitiative. Wobei das stets<br />

vom Volk ausgehen muss, nicht über Konzepte<br />

aus dem Rathaus. Das ist das Besondere<br />

an diesem Wettbewerb, der deshalb<br />

auch mehr Beachtung verdient hat im Land<br />

und in den Medien. 14 Ortschaften machen<br />

immerhin mit im Kreis. Das ist bereits<br />

erfreulich. Glückwunsch allen Teilnehmern!<br />

Redaktionsleitung:<br />

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)<br />

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de<br />

Layout:<br />

Christoph Dettmar Mediengestaltung<br />

Druck:<br />

Druckerei Engelhardt, Neunkirchen<br />

GL&Lev kontakt – 6x jährlich<br />

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen<br />

Druckauflage: 18.000 Exemplare<br />

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte<br />

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt<br />

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte<br />

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden<br />

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt<br />

wurde. Anzeigenpreisliste 2011.<br />

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.<br />

Nächste Ausgabe: November / Dezember 2011<br />

Anzeigenschluß: 21. Oktober 2011<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

3<br />

IMPRESSUM


4<br />

PROFIL<br />

OSMAB – Aus Rösrath kommen die<br />

Impulse für Top-<strong>Immobilien</strong><br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

„Be local. Think<br />

global“ – fast streng<br />

nach diesem Wahlspruch<br />

und höchst<br />

erfolgreich ist die<br />

Betriebsphilosophie der<br />

OSMAB-Holding AG<br />

im Rösrather Ortsteil<br />

Hoffnungsthal aus-<br />

gerichtet. In Berlin-<br />

Großbeeren am künftigen<br />

Großflughafen<br />

ist ein gewaltiges<br />

Logistik-Projekt im Bau,<br />

in Köln ein weiterer<br />

stattlicher Bürohaus-<br />

Komplex geplant und<br />

in Hoffnungsthal wird<br />

der Leibnizpark völlig<br />

neu gestaltet.<br />

So sieht die Planung für die Bebauung vom<br />

Leibnizpark (oberhalb von OSMAB) und<br />

Gebrüder-Reusch-Straße (unterhalb Aldi) aus,<br />

rechts. Die neue Wohnsiedlung reicht bis an die<br />

Sülz und umfaßt etwa 20 Einfamilienhäuser.<br />

SERIE: DIE ERFOLGREIChEN<br />

In einem höchst attraktiven,<br />

lichtdurchfluteten und mit<br />

vielen Kunstwerken geschmückten<br />

Kreativ-Center in Rösrath zu<br />

Hause: Die OSMAB-Vorstände<br />

Anton Mertens (Vorsitzender),<br />

Ingo Süßmilch und Holger<br />

Kirchhof (v.l.).<br />

Von EBERHARD GRAVENSTEIN<br />

Unter dem Dach der OSMAB Holding<br />

AG sind mit den Themen <strong>Immobilien</strong>,<br />

Energie, Produktion und Dienstleistung<br />

zwar unterschiedliche Geschäftsbereiche<br />

vereint, als Verwaltungszentrale<br />

und Ideenschmiede aber bildet die Holding<br />

mit Sitz im Leibnizpark Hoffungtsthal in<br />

Rösrath eine äußerst erfolgreiche Einheit. Im<br />

Januar 2009 zog sie von Köln an die Sülz in<br />

das attraktive Ex-Bauwens-Gebäude.<br />

Im Kölner Hagen-Campus (Kalk) hat die Unternehmensgruppe<br />

seit 1998 als Investor,<br />

Projektentwickler und Vermieter bereits<br />

sechs hochwertige Büro- und Gewerbeimmobilien<br />

hochgezogen und vermarktet.<br />

Ärzte, Steuerberater und Architekten sowie<br />

Firmen aus den Bereichen Pharma, Informationstechnologie<br />

und Werbung ließen sich<br />

dort nieder. Und im Ortsteil Köln-Kalk investiert<br />

OSMAB auch weiterhin. Gegenwärtig<br />

ist ein attraktiver Büropark an der Dillenburger<br />

Straße in Vorbereitung.<br />

Dort sollen drei Baukörper mit jeweils fünf<br />

Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss<br />

entstehen. Mit einer hochwertigen Natur-


PROFIL<br />

steinfassade versehen werden die Bauten über eine Bruttogeschossfläche<br />

von jeweils ca. 5.000 Quadratmetern verfügen.<br />

Damit soll die im Rechtsrheinischen weiterhin vorhandene Nachfrage<br />

an Büroflächen bedient werden. Neben den großflächigen<br />

Büroteilen sollen auch kleine Einheiten (um die 155 qm) angeboten<br />

werden. Der Büropark erhält darüber hinaus eine eingeschossige<br />

Tiefgarage, dazu im UG-Bereich ausreichend Archivfläche.<br />

Für den Gesamtkomplex werden jetzt Mieter gesucht.<br />

Eine andere Top-Leistung hat die Holding mit ihrer Tochterfirma<br />

Alcaro (Sitz Rösrath) soeben in Berlin abgeliefert. Im Logistikpark<br />

Großbeeren nahe dem geplanten neuen Großflughafen von Berlin<br />

feierte man Richtfest für den letzten Bauabschnitt. 28.000 qm<br />

Grundfläche sind komplett vermietet. Und schon ist ein zweiter<br />

Logistikpark im Bau, bereits heute vollständig an einen deutschen<br />

Pharmakonzern vergeben. Auch hier nutzt die OSMAB Holding<br />

AG die Synergieeffekte ihrer Geschäftsbereiche: alle Logistikhallen<br />

sind mit zur Unternehmensgruppe gehörenden Photovoltaik-<br />

Anlagen ausgestattet, darunter die Hallen von docdata und Zalando.<br />

Somit sind bis Ende 2011 fast 4.000 kWp am deutschen<br />

Stromnetz.<br />

Tja, und dann („be local“) soll sich ja demnächst Größeres in<br />

Rösrath tun (siehe Lageplan linke Seite). Über die Pläne auf dem<br />

ehemaligen Reuschgelände (unterhalb Aldi) haben wir bereits<br />

berichtet. Neuer sind die Vorhaben oberhalb von OSMAB. <strong>Hier</strong><br />

werden bestehende Gebäude abgerissen und ein wunderschönes<br />

Wohngebiet mit ca. 18 Grundstücken in gehobenem Stil in<br />

Angriff genommen. Start: März 2012.<br />

Interessant am Rande: Die OSMAB Holding AG hat soeben ihre<br />

gewinnbringende Tochter „b.com Computer AG“ verkauft und<br />

sich damit vom Bereich Handel getrennt. Vorstand Holger Kirchhof:<br />

„Wir wollen uns mehr auf die Kompetenzfelder <strong>Immobilien</strong><br />

und Energie konzentrieren“. Die aktuellen Bauvorhaben zeigen es.<br />

Wie man auf einer<br />

alten Industriebrache<br />

einen architektonisch<br />

reizvollen Bürokomplex<br />

entstehen lässt, zeigt<br />

OSMAB am Standort<br />

Köln-Kalk.<br />

www.osmab.de<br />

Wenn die Familie wächst,<br />

braucht man schon mal<br />

ein neues Zuhause.<br />

Wir bauen für Sie um<br />

und erweitern unser<br />

Porsche Zentrum Köln.<br />

Damit Sie in Zukunft noch mehr<br />

Raum haben, die Faszination<br />

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können Sie sich auch in der Zeit<br />

des Umbaus auf höchste Qualität<br />

verlassen: bei Verkauf, Service und<br />

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Fax: 0221 57 74 133<br />

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GL&Lev kontakt 05/11<br />

5


6<br />

PROFIL DAS GESPRäCh<br />

Prof. Dr. rer. pol.<br />

Hermann-Josef Tebroke<br />

(47), noch Bürgermeister<br />

in Lindlar, gilt als Hoffnungsträger<br />

und neuer<br />

Landrat im Rheinisch-<br />

Bergischen Kreis.<br />

Wenn er – voraussichtlich<br />

am 20. November –<br />

die Wahl gewinnt und<br />

ins Kreishaus (Bild unten)<br />

einziehen kann.<br />

Hermann-Josef Tebroke –<br />

Wird er der neue Landrat ?<br />

Er ist Professor, Doktor der<br />

Staats- und Wirtschaftswissenschaften,<br />

Bürgermeister im Ober-<br />

bergischen und Bergwanderer.<br />

Und nun will er Landrat im<br />

Rheinisch-Bergischen Kreis werden:<br />

Hermann-Josef Tebroke.<br />

Ein Mann aus dem Münsterland.<br />

Wir sprachen mit ihm.<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

Von EBERHARD GRAVENSTEIN<br />

Der heutige Chef der Gemeindeverwaltung<br />

Lindlar soll Nachfolger von<br />

Landrat Rolf Menzel werden, der<br />

zum 1. Januar 2012 in die freie Wirtschaft<br />

(EVL Leverkusen) wechselt. Eine Findungskommission<br />

mit Rainer Deppe, Holger<br />

Müller und dem Bergisch Gladbacher Bürgermeister<br />

Lutz Urbach traf die Wahl. Die<br />

CDU-Kreistagsfraktion fand das gut. Die<br />

Mitgliederversammlung der CDU bestätigte<br />

die Entscheidung soeben.<br />

Damit setzt die CDU auf einen erfah-<br />

renen Verwaltungsfachmann und erfolgreichen<br />

Politiker, der als Bürgermeister gute<br />

Arbeit leistet, bei der politischen Konkurrenz<br />

und über die Gemeindegrenzen hinweg<br />

hohes Ansehen genießt.<br />

Der heute 47 Jahre alte promovierte<br />

Diplom-Kaufmann war bis zu seiner Wahl<br />

zum Bürgermeister im Jahr 2004 Professor<br />

für Betriebswirtschaftslehre mit dem<br />

Schwerpunkt Finanzwissenschaften an der<br />

Universität Bayreuth und diversen Lehraufträgen<br />

an verschiedenen Universitäten. Er<br />

bringt offensichtlich beste Voraussetzungen<br />

dafür mit, dass im Rheinisch-Bergischen<br />

Kreis eine solide Finanzpolitik betrieben<br />

wird. Der Kreis ist schuldenfrei. Das soll<br />

auch so bleiben.<br />

Hermann-Josef Tebroke ist verheiratet<br />

und Vater von 4 Kindern und weiß eigentlich<br />

gar nicht so richtig, wie ihm geschieht.<br />

„Schon als man mir seinerzeit anbot, Bürgermeister<br />

in Lindlar zu werden, war ich<br />

völlig platt. Ich war ja noch nicht mal in der<br />

Partei“, erzählte Tebroke bei einem Mineralwasser<br />

im Sülztaler Hof. Und jetzt kam das<br />

Angebot wieder völlig überraschend. Aber<br />

als ihm auch seine Frau zuriet, willigte er<br />

ein: „Ich will Verantwortung übernehmen.“<br />

Der gebürtige Westfale, der inzwischen<br />

auch schon mal gern das ihm gewohnte<br />

Pils gegen ein Kölsch austauscht, sieht zwei<br />

Werte, die es zu <strong>erhalten</strong> gilt: Die erfolgreiche<br />

interkommunale Zusammenarbeit<br />

von Kreis und Gemeinden und vor allem<br />

das menschliche Miteinander.<br />

Tebroke sieht sich da ganz uneitel als<br />

Teamplayer: „Nur gemeinsam kommen wir<br />

voran.“ Und er sieht sich als Rheinländer.<br />

Das Rheinland als Marke zu formen und zu<br />

präsentieren wie es sich in der Köln-Bonner<br />

Region bereits zu entwickeln beginnt, ist<br />

ihm ein Anliegen.<br />

Der Vater von vier Kindern will weiter in<br />

Lindlar wohnen. Und dort auch Bürgermeister<br />

bleiben, wenn es im Kreis nicht klappt.<br />

Doch seine Parteifreunde sind überzeugt:<br />

„Er macht’s! Einen besseren hätten wir nicht<br />

finden können.“<br />

Dr. Tebroke ist ein Finanz- und Verwaltungsfachmann<br />

und eben Professor, aber er<br />

wirkt nicht so. Eher als fröhlicher Westfale,<br />

der sich im Bergischen sauwohl fühlt. Und<br />

der von sich sagt: „Ein Politiker sollte kreativ<br />

sein und Visionen haben.“ Tebroke weiß<br />

um das schwindende Politiker-Ansehen:<br />

„Dagegen muss man was tun...“


KoNLuS baut seine Spezialisierung auf<br />

internationales Steuerrecht weiter aus<br />

Die 1994 in Bensberg gegründete<br />

Partnerschaftsgesellschaft profitiert<br />

dabei vom Zusammenschluss dreier<br />

großer internationaler Organisationen<br />

von Wirtschaftsprüfern<br />

und Steuerberatern.<br />

Drei große internationale Organisationen<br />

unabhängiger Wirtschaftsprüfer<br />

und Steuerberater (IGAF Worldwide,<br />

Polaris International und Fidunion<br />

International) haben sich Anfang Juni zu einer<br />

neuen Organisation unter dem Namen<br />

IGAF POLARIS zusammengeschlossen.<br />

KONLUS Partnerschaftsgesellschaft ist seit<br />

2009 Mitglied von IGAF Worldwide. Seit<br />

dem „Merger“ vereint IGAF POLARIS 843<br />

Mitgliedskanzleien in 90 Ländern rund um<br />

den Globus. Insgesamt sind in diesen Kanzleien<br />

2.400 Partner und 16.300 Mitarbeiter<br />

tätig. Sie verfolgen ein gemeinsames Ziel:<br />

ihre international tätigen Mandanten angesichts<br />

wachsender Anforderungen kompetent<br />

und länderübergreifend zu beraten.<br />

„Bereits kurz nach Gründung von KONLUS<br />

haben wir uns auf die internationale Beratung<br />

spezialisiert“, sagt Carl Erik Koehler,<br />

Gründungspartner von KONLUS. „In<br />

der Folgezeit haben wir uns aktiv auch<br />

im Führungsgremium einer europäischen<br />

Organisation von Wirtschaftsprüfern und<br />

Steuerberatern engagiert und konsequent<br />

die internationalen Fachkompetenzen der<br />

Partner und Mitarbeiter entwickelt.“<br />

Mit dem Wechsel zu IGAF Worldwide im<br />

Jahr 2009 ist es KONLUS möglich, für ihre<br />

mittelständischen Mandanten auch Ansprechpartner<br />

im mittleren Osten, Asien,<br />

Amerika und Australien zu nennen. Koehler<br />

freut sich nun über die zusätzlichen Gelegenheiten,<br />

die sich durch den damals nicht<br />

absehbaren Merger ergeben: „Die Zahl der<br />

kooperierenden ausländischen Kollegen hat<br />

sich mit einem Schlag mehr als verdoppelt.<br />

Als zentraler Ansprechpartner in der Wachstumsregion<br />

Rheinland haben wir dieses Jahr<br />

Dipl.-Kfm. Carl Erik Koehler<br />

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,<br />

Certified Valuation Analyst (CVA)<br />

mit unseren ausländischen Kollegen bereits<br />

deutlich mehr Mandanten bei Aktivitäten in<br />

der Region unterstützen können.“<br />

Um den wachsenden Herausforderungen<br />

gerecht zu werden, hat KONLUS die fachlichen<br />

Kompetenzen im Partnerkreis und bei<br />

den Mitarbeitern über Jahre hinweg entwickelt.<br />

Mit Inge Hofer (Steuerberaterin und<br />

examinierte Fachberaterin für internationales<br />

Steuerrecht) und Christoph Kneip (WP<br />

StB CPA (USA)) sind zwei weitere international<br />

erfahrene Partner an Bord, die neben<br />

der Beratung in Englisch die Beratung auch<br />

in Italienisch bzw. Französisch durchführen.<br />

In der internationalen Steuerberatung sind<br />

die großen Themen des deutschen Außensteuergesetzes<br />

weiterhin aktuell: die einzigartige<br />

deutsche Wegzugsbesteuerung, die<br />

Bewertung und Besteuerung von Funktionsverlagerungen<br />

sowie die Beratung im<br />

Bereich internationaler Verrechnungspreise<br />

und deren Dokumentation. Weitere Beratungsschwerpunkte<br />

sind umsatzsteuerliche<br />

Fallstricke bei grenzübergreifenden Unternehmensaktivitäten<br />

und die Verrechnung<br />

von im Ausland angefallenen Verlusten mit<br />

Koehler NeumaNN luxem heuel & PartNer<br />

Schlossstraße 20<br />

51429 Bergisch Gladbach<br />

Dipl.-Kfm. Christoph Kneip<br />

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,<br />

Certified Public Accountant (CPA-USA)<br />

Dipl.-Vw. Ingeborg Hofer<br />

Steuerberaterin<br />

inländischen Einkünften. Insbesondere Anfangsverluste,<br />

die mit einem Gang ins Ausland<br />

oder mit der Aufnahme internationaler<br />

Handelstätigkeiten verbunden sind.<br />

Unternehmen, die sich im Ausland engagieren,<br />

kommen kaum darum herum, eigene<br />

Mitarbeiter ins Ausland zu entsenden oder<br />

auch ausländische Mitarbeiter in Deutschland<br />

einzusetzen. Mit der befristeten Mitarbeiterentsendung<br />

oder sogar dauerhaften<br />

Wohnsitzverlagerung sind komplizierte<br />

steuer- und sozialversicherungsrechtliche<br />

Themen verbunden.<br />

Um die integrierte Beratung zu erweitern<br />

hat KONLUS mit weiteren Kollegen internationale<br />

Facharbeitsgruppen initiiert, in der<br />

die Themenbereiche internationales Sozialversicherungsrecht,<br />

Zölle und Verbrauchsteuern<br />

sowie Import- und Exportkontrolle<br />

regelmäßig vertieft und Erfahrungen ausgetauscht<br />

werden. „Grundsätzlich gilt, so früh<br />

wie möglich in die Beratung eingebunden<br />

zu werden. Es bringt wenig, im Nachhinein<br />

als Reparaturbetrieb zu fungieren“, betont<br />

Koehler. „KONLUS setzt auf eine proaktive<br />

Gestaltungsberatung.“<br />

telefon +49 (0) 22 04 - 95 08-100<br />

telefax +49 (0) 22 04 - 95 08-110<br />

e-mail: info@konlus.de<br />

Web: www.konlus.de<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

7


8<br />

REGIO<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

<strong>Hier</strong> feiert Bonn das Deutschlandfest<br />

Vom 1. bis 3. Oktober sind alle Bundesländer am Rhein zu Gast<br />

Zum Tag der Deutschen Einheit<br />

Um den föderalen Zusammenhalt Deutschlands zu<br />

stärken, ist es Tradition, in jedem Jahr das Einheitsfest<br />

in dem Bundesland zu feiern, das den Vorsitz des Bundesrates<br />

inne hat. Es wird in diesem Jahr gleichzeitig mit<br />

dem Nordrhein-Westfalen-Tag in der Gründungsstadt<br />

der Bundesrepublik Deutschland, vom 1. bis 3.Oktober<br />

in Bonn gefeiert.<br />

Von der Innenstadt zum Rhein<br />

(Roter Rundgang)<br />

Zahlreiche Bühnen in der City sorgen für ein buntes<br />

Programm. Direkt vor dem Hauptbahnhof steht die<br />

Chorbühne. Auf dem historischen Münsterplatz werden<br />

drei Tage lang Programmhighlights inklusive Auftakt und<br />

Abschlussveranstaltung präsentiert. Auch am Markt und<br />

am Sterntor wartet viel Unterhaltung. Auf dem Weg<br />

durch zum Rhein bietet die Theaterwelt rund um die<br />

Oper ein großes Programm. Am Rheinufer warten die<br />

Blaulichtmeile und das Laborschiff „Max Prüss“.<br />

die Bekanntmachung der<br />

Haushaltssatzung bestehen im<br />

„Gegen<br />

Ergebnis keine Bedenken.“ Mit<br />

diesen Worten genehmigt die Regierungspräsidentin<br />

der Bezirksregierung Köln mit<br />

Verfügung vom 15.08.2011 die Haushaltssatzung<br />

des Rhein-Sieg-Kreises für die<br />

Haushaltsjahre 2011/2012. Sehr zur Freude<br />

des Kreiskämmerers, Karl-Hans Ganseuer,<br />

wieder ohne Auflagen.<br />

Der Rhein-Sieg-Kreis kann somit die<br />

Kreisumlage in 2011 um 1,10 Prozentpunkte<br />

auf 36,69 % und im Jahr 2012 um<br />

Bezirksregierung Köln<br />

genehmigt Kreishaushalt<br />

an der Sieg<br />

0,21 Prozentpunkte auf 36,90 % erhöhen;<br />

dies dient der teilweisen Begleichung ungedeckter<br />

Aufwendungen. Zum weiteren<br />

Ausgleich seines Haushaltes bedient sich<br />

der Rhein-Sieg-Kreis aus Mitteln der Ausgleichsrücklage<br />

sowie – in 2012 – aus Mitteln<br />

der allgemeinen Rücklage.<br />

Um 3,85 % angehoben werden muss<br />

Das Herzstück des Bürgerfestes<br />

(Grüner Rundgang)<br />

Vom Stadtgarten entlang der Adenauerallee bis zum Museum König<br />

präsentieren sich die 16 Bundesländer informativ und kulinarisch.<br />

Die offenen Parks rund um die Villa Hammerschmidt und das Palais<br />

Schaumburg geben dem Besucher seltene Einblicke in historische<br />

Orte Bonner Geschichte. Auf der Hofgartenwiese präsentieren sich<br />

die Bundesorgane, die Landesmeile NRW sowie das Gastgeberland<br />

Nordrhein-Westfalen.<br />

Weltoffenes Bonn<br />

(Gelber Rundgang)<br />

Die UNO Stadt Bonn präsentiert sich auf der Heussallee im Rahmen<br />

der Internationalen Meile. Entlang der Kurt-Schumacher-Straße<br />

verläuft der Weg der Innovation von der Deutschen Welle bis zum<br />

Post Tower. In der Gronau, auf der großen Wiesenfläche, gibt es<br />

einen riesigen Spielplatz für Kinder und die Aktionsfläche „Deutschland<br />

bewegt sich“. Direkt am Rhein informiert die Bundeswehr über<br />

ihr breites Aufgabenspektrum. Deutsche Zeitgeschichte, Kunst und<br />

Naturkunde bieten die Häuser der Museumsmeile.<br />

auch die sogenannte Jugendamtsumlage,<br />

die die 8 Kommunen an den Rhein-Sieg-<br />

Kreis entrichten müssen, die nicht über ein<br />

eigenes Jugendamt verfügen.<br />

Positiv bemerkt die Regierungspräsidentin,<br />

dass schon für die Jahre ab 2013 strukturell<br />

ausgeglichene Haushalte erwartet<br />

werden, mit der Folge von geplanten sinkenden<br />

Umlagesätzen ab dem Jahr 2014.<br />

Ein „richtiger Weg“ sei deshalb die eingerichtete<br />

Sparkommission, die Einsparpotenziale<br />

in Höhe von 6,6 Mio Euro in den<br />

Jahren 2011 – 2013 aufspüren soll.


In Köln: Metropolen-Kongress zur Stärkung der Region<br />

Gemeinsam einfach unschlagbar<br />

Das Rheinland soll Marke werden<br />

stark – gemeinsam unschlagbar“<br />

– diesen Slogan hatten sich die<br />

„Einzeln<br />

rheinischen Industrie- und Handelskammern<br />

auf die Fahnen des Kongresses<br />

geschrieben, zu dem sie in Köln Vertreter<br />

aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Hochschulen<br />

und Verbänden zusammenriefen,<br />

um Möglichkeiten der Zusammenarbeit in<br />

der Region auszuloten.<br />

Mit dem Zusammenschluss zu einer „IHK-<br />

Initiative Rheinland“ hatten die sechs Kammern<br />

von Aachen über Bonn/Rhein-Sieg,<br />

Düsseldorf und Köln bis Mittlerer Niederrhein<br />

und Wuppertal-Solingen-Remscheid<br />

bereits das Startsignal für eine strategische<br />

Partnerschaft gegeben, für die sie nun weitere<br />

Mitstreiter suchen. Mehr als 400 Teilnehmer<br />

signalisierten nicht nur Interesse,<br />

sondern gaben in verschiedenen Workshops<br />

Kein Witz: OBI<br />

bietet Streusalz an<br />

Clever ist, wer voraus denkt. Auch wenn die<br />

Sonne gelegentlich brennt – der Baustoffhandel<br />

denkt an den Winter und bot schon im August<br />

Schneeschaufeln und Streusalz an.<br />

Die Nachfrage sei beachtlich, heißt es<br />

auch ihre Bereitschaft zu erkennen, aktiv an<br />

dem gemeinsamen Zukunftsprojekt mitwirken<br />

zu wollen. „Unser Ziel ist es, das Rheinland<br />

zu einem der attraktivsten Standorte<br />

in Europa auszubauen“, erklärte der Kölner<br />

IHK-Präsident Paul Bauwens-Adenauer für<br />

die sechs kooperierenden Kammern.<br />

Er erinnerte daran, dass das Rheinland<br />

gemessen an der Wirtschaftskraft (45 % von<br />

NRW), der Einwohnerzahl (7,3 Millionen)<br />

und der Unternehmensdichte (470.000 Betriebe)<br />

„der bedeutendste Wirtschaftsraum<br />

Deutschlands ist“. Damit dies so bleibe,<br />

müsse die Region ihre Kräfte bündeln, um<br />

auch künftig zu den attraktivsten Standorten<br />

im europäischen Wettbewerb zu gehören.<br />

Bauwens-Adenauer wörtlich: „Das Rheinland<br />

als Ganzes hat das Potenzial, eine herausragende<br />

Rolle zu spielen.“<br />

Bonn erscheint<br />

besonders<br />

wirtschaftsstark<br />

REGIO<br />

Bonn konnte erneut eine Platzierung unter<br />

den Top Ten der 60 wirtschaftsstärksten<br />

deutschen Städte erreichen. Im aktuellen<br />

Städteranking des Wirtschaftsmagazins<br />

Capital kam Bonn auf Rang neun.<br />

„Die Wirtschaftsleistung soll bis 2017 um<br />

16,1 Prozent steigen, die Zahl der Arbeitsplätze<br />

um 5,3 Prozent. Auch die Bevölkerung<br />

in der Stadt am Rhein soll bis dahin<br />

steigen - um 1,1 Prozent. Die Kaufkraft pro<br />

Kopf soll um zwölf Prozent zulegen“, so<br />

die Begründung für die Aufnahme unter<br />

die besten Zehn. Hamburg, München und<br />

Frankfurt sind die Spitzenreiter.<br />

Die erneute Aufnahme unter die zehn<br />

bundesdeutschen Großstädte mit den<br />

wirtschaftlich besten Perspektiven in den<br />

nächsten Jahren ist bemerkenswert. Denn<br />

Gewinner sind trotz der westdeutschen<br />

Dominanz auf den ersten drei Plätzen vor<br />

allen Dingen Städte in Ostdeutschland,<br />

während viele Metropolen im Westen zu<br />

den Verlierern zählen. Leipzig etwa verbesserte<br />

sich um 15 Ränge auf Platz vier.<br />

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9


10<br />

REGIO<br />

Bei den Bergischen Bautagen<br />

<strong>Hier</strong> geht’s um Geld, Beratung,<br />

Handwerk und Häusle kaufen<br />

Die Bergischen Bautage präsentieren<br />

sich auch 2011 wieder als<br />

echte Erlebnismesse. Am 8. und<br />

9. Oktober auf dem Konrad-<br />

Adenauer-Platz vor dem<br />

Rathaus in Bergisch Gladbach.<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

Streichungen<br />

und Abgaben<br />

belasteten<br />

das Sommerreisegeschäft<br />

Eine gemischte Bilanz<br />

zieht Michael Garvens,<br />

Vorsitzender der Geschäftsführung<br />

der Flughafen<br />

Köln/Bonn GmbH,<br />

aus dem Sommerreisegeschäft:<br />

Rund 1,5 Millionen<br />

Passagiere, 2,6 Prozent<br />

weniger als im Vorjahr,<br />

nutzten den Airport für<br />

einen Urlaubsflug. Der<br />

Rückgang sei unter an-<br />

derem den vielen Streckenstreichungen<br />

von<br />

Air Berlin im Sommer,<br />

aber auch der Luftverkehrssteuer<br />

geschuldet.<br />

Ob Schreiner, Dachdecker oder Gärtner<br />

– die Handwerker lassen sich<br />

bei zahlreichen Vorführungen über<br />

die Schulter schauen. Deko-Profis und Einrichter<br />

zeigen, was das eigene Heim schöner<br />

macht. Dabei reicht das Angebot vom<br />

Die zuletzt 2008 erreichte 10-Millionen-Marke<br />

bei den Passagierzahlen<br />

werde man in diesem Jahr mit<br />

9,5 Millionen erwarteten Fluggästen knapp<br />

verfehlen, sagt Garvens: „Die Auswirkungen<br />

der Luftverkehrssteuer werden zunehmend<br />

sichtbar. Während Flughäfen mit Drehkreuzfunktion<br />

deutliche Zuwachsraten verzeichnen<br />

konnten, gehen die Passagierzahlen an<br />

Flughäfen mit hohem Anteil an Low-Cost-<br />

Verkehr und innerdeutschen Flügen zurück.“<br />

Anders sehe es gleich hinter der Grenze aus,<br />

wo Eindhoven ein Plus von 29,7 Prozent,<br />

Hauskauf-Beratung auf den Bergischen Bautagen –<br />

hier eine Szene aus dem vergangenen Jahr.<br />

Teppichboden über Parkett bis hin zur kompletten<br />

Raumgestaltung.<br />

Brandaktuell und in diesem Jahr außerordentlich<br />

stark vertreten ist das Thema Energie.<br />

Von der Wärmepumpe über moderne<br />

Gas- und Ölbrennwertkessel bis zur Holzpelletheizung<br />

kann sich der Besucher zu<br />

nahezu allen Markenherstellern über alternative<br />

Energien und Heizkosteneinsparung<br />

informieren.<br />

Aussteller aus dem gesamten Rheinland<br />

mit hunderten <strong>Immobilien</strong> im Großraum<br />

Rheinberg, Oberberg, Leverkusen und Köln<br />

präsentieren sich auf dieser bergischen<br />

Messe, die nun schon zum 15. Mal stattfindet.<br />

Eintritt frei.<br />

Ob Grundstück, Eigentumswohnung<br />

oder Einfamilienhaus, Massivhaus, Passivhaus<br />

oder modernes Fertighaus: Bei den<br />

Bergischen Bautagen ist für jeden etwas<br />

dabei. Die Finanzierungsexperten vor Ort<br />

erläutern, wieviel Haus man sich leisten<br />

kann und zeigen individuell den Weg zu<br />

den eigenen vier Wänden.<br />

Maastricht sogar von 71,8 Prozent verbuchte.<br />

Große Sorge bereitet Garvens auch das Damoklesschwert<br />

„Nachflugverbot“: Man könne<br />

derzeit kein klares Bekenntnis der Airlines<br />

zum Standort Köln/Bonn erwarten, solange<br />

„von politischer Seite solche Steine in den<br />

Weg gelegt werden.“ Bei einem solchen<br />

Verbot rechnet Garvens mit einem Einbruch<br />

um 1,2 Millionen Passagiere – mit „fatalen<br />

Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation“:<br />

Käme das Nachtflugverbot tatsächlich,<br />

so drohe ein Wegfall von 1.700 direkten und<br />

indirekten Arbeitsplätze am Airport.


Hörgeräte-Spezialist Köttgen<br />

feiert 60jähriges Bestehen<br />

Das Gesundheitshandwerk der<br />

Hörgeräteakustiker ist im Aufwind.<br />

4.300 Fachgeschäfte mit 10.000<br />

Beschäftigten und 2.500 Auszubildenden<br />

versorgen immer mehr<br />

Menschen mit Hörgeräten.<br />

Auch in der Region Rheinland.<br />

Das Handwerk ist sogar ein bedeutender<br />

Eckpfeiler der Wirtschaftsregion<br />

Köln/-Bonn. So erwirtschafteten<br />

die fast 33.000 Betriebe im<br />

Kammerbezirk der Handwerkskammer zu<br />

Köln mit <strong>ihren</strong> ca. 187.000 Mitarbeitern einen<br />

Umsatz in Höhe von ca. 15 Mrd. Euro.<br />

Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführers<br />

der IHK Köln, nannte diese Zahlen, als<br />

er jüngst dem renommierten Unternehmen<br />

„Köttgen Hörakustik“ zum 60jährigen<br />

Firmen-Jubiläum gratulierte. Der Spezialist<br />

Köttgen gehört immerhin zu den ganz<br />

Köttgen Hörakustik – ein unauffälliger Branchenriese. Er hat<br />

23 Filialen allein in Köln.<br />

Großen dieser Branche. Das Unternehmen<br />

unterhält bereits 55 Filialen in NRW und in<br />

Rheinland Pfalz. So ist Köttgen auch in Bergisch<br />

Gladbach zweimal vertreten, einmal<br />

in Leichlingen und fünfmal in Bonn, außerdem<br />

in Siegburg und St. Augustin, in Troisdorf<br />

und 23 mal in Köln!<br />

Das Familienunternehmen Köttgen<br />

Hörakustik wurde 1951 in Köln gegründet.<br />

REGIO<br />

Heute arbeiten mehr als 150 Mitarbeiter<br />

in 55 Filialen im Raum Köln/Bonn/Leverkusen/Erftkreis/RheinSieg/Aachen/Hagen.<br />

Am Kölner Stammhaus auf dem Hohenzollernring<br />

unterhält das Unternehmen zudem<br />

ein eigenes Labor und eine Werkstatt, in der<br />

Hörgeräte repariert sowie Ohrpassstücke<br />

und Gehörschutz gefertigt werden.<br />

Neben der klassischen Beratungstätigkeit<br />

informiert der Ausbildungsbetrieb Köttgen<br />

Hörakustik auch zum Thema Gehörschutz<br />

und Pädakustik (Kinderversorgung)<br />

– und das im engen fachlichen Austausch<br />

mit den behandelnden HNO-Ärzten.<br />

Das Unternehmen zählt zu den Wegbereitern<br />

einer Gesundheitswirtschaft, die<br />

immer mehr zu einem Innovations- und<br />

Wachstumsmotor wird. Nur am Rande:<br />

Etwa 3 Millionen Bundesbürger leiden bereits<br />

unter einem chronischen Tinnitus, der<br />

bei etwa 1,5 Millionen zu einer erheblichen<br />

privaten und beruflichen Belastung führt.<br />

Tendenz steigend – vor allem bei Jugendlichen,<br />

die durch Freizeitlärm eine deutliche<br />

Zunahme an Tinnituserkrankungen verzeichnen.<br />

Woanders sind sie MusterMann.<br />

Bei uns sind sie Konig.<br />

Der Kunde ist König. Das behaupten alle – aber wir haben es schriftlich.<br />

Vom TÜV * bis eco überzeugt unser Top-Service nicht nur namhafte Institute,<br />

sondern vor allem unsere 12.000 Businesskunden. Unsere neueste<br />

Auszeichnung: NetCologne gewinnt den „eco Internet Award 2011“ in<br />

der Kategorie „Datacenter“. Und wann dürfen wir Sie von unseren<br />

Service-Vorteilen überzeugen? Ein kurzer Anruf genügt.<br />

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GL&Lev kontakt 05/11<br />

11<br />

* Kundenumfrage bei Privatkunden, TÜV Rheinland und TÜV Saarland.


12<br />

REGIO<br />

Horst Becker (49, Bild), Gründer und<br />

Inhaber von Isotec,<br />

dem größten Franchise-Unternehmen<br />

im Landkreis, ist in den<br />

Wissenschaftlichen<br />

Beirat des Internationalen<br />

Centrums für<br />

Franchising und Cooperation (F&C) an der<br />

Wilhelms-Universität in Münster berufen worden.<br />

Beckers Isotec mit Sitz in Kürten ist auf<br />

die Sanierung von <strong>Immobilien</strong> spezialisiert.<br />

Klaus Schäfer (49, Bild), seit 2006<br />

Vorsitzender der Geschäftsführung<br />

der<br />

Currenta GmbH und<br />

damit Chef der Chemparks<br />

Leverkusen, Dormagen<br />

und Uerdingen,<br />

hat seinen Wirkungsbereich<br />

zum 1. August nach China verlegt.<br />

Er ist dort „Landessprecher China“ bei Bayer<br />

Material Science in Shanghai. Er will mindestens<br />

drei Jahre bleiben. In seine Amtszeit<br />

in Leverkusen fällt u. a. die Namensfindung<br />

„Currenta“.<br />

Willibert Krüger (71, Bild), erfolgreicher<br />

Unternehmer in Bergisch<br />

Gladbach und<br />

Vize-Präsident der IHK<br />

Köln, ist auf Vorschlag<br />

von Ministerpräsidentin<br />

Hannelore Kraft mit<br />

dem Bundesverdienstkreuz<br />

1. Klasse „im Wege der Höherstufung“<br />

ausgezeichnet worden. Zugleich eröffnete die<br />

VR-Bank in Bergisch Gladbach eine Ausstellung<br />

„40 Jahre Krüger“. Darin wird die spannende<br />

Entwicklungsgeschichte des Unternehmens<br />

dargestellt.<br />

Herbert Reuel (59, Bild), Europaabgeordneter<br />

der CDU<br />

aus Leichlingen, zeigte<br />

Lokalpatriotismus. Per<br />

Brief engagierte er sich<br />

für den Erhalt des am<br />

Leichlinger Bahnhof<br />

beliebten Kiosk „An’na<br />

Bahn“, der einem Umbau zum Opfer fallen<br />

sollte. Bei Bahnchef Rüdiger Grube setzte er<br />

sich für ein Ausweichquartier ein und wurde<br />

prompt erhört. Die Bahn stellt Kiosk-Inhaber<br />

Mahl für eine übergangszeit einen Verkaufscontainer<br />

zur Verfügung. Allerdings hatte sich<br />

dazu auch schon ein „Runder Tisch“ mit Bürgermeister<br />

Ernst Müller für eine solche Lösung<br />

eingesetzt.<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

NAMEN<br />

Panorama-Radwege durch<br />

RheinBerg bis ins Sauerland<br />

Eine überregionale Marketing-Kooperation<br />

zum neuen Verbund „Panorama-<br />

Radwege“ wurde jüngst in Solingen<br />

besiegelt. Dieser umfasst Radwege auf<br />

ehemaligen Bahntrassen im Bergischen<br />

Land, im Neanderland/ Kreis Mettmann,<br />

im südlichen Ruhrgebiet, sowie im<br />

Sauerland.<br />

Durch die Verknüpfung von Einzelrouten<br />

wird in NRW ein über 300<br />

km langes Gesamtsystem von Rhein<br />

und Ruhr bis ins nördliche Rheinland-Pfalz<br />

geschaffen. 175 Kilometer verlaufen über<br />

ehemalige Bahntrassen, davon allein 130<br />

Kilometer auf dem Bergischen Panorama-<br />

Radweg. <strong>Hier</strong> müssen kaum Höhenunterschiede<br />

überwunden werden. Dies macht<br />

Zufrieden mit der<br />

Entwicklung (v.l.):<br />

Axel Biermann<br />

(Ruhr Tourismus),<br />

Mathias Derlin<br />

(Naturarena),<br />

Bodo Middeldorf<br />

(Bergische Entwick-<br />

lungsagentur),<br />

Eckhard Henseling<br />

(Sauerland Tourismus),<br />

Ulrike Haase<br />

(Kreis Mettmann).<br />

die Region auch für Genussradler interessant,<br />

für die andere Strecken im Bergischen<br />

Land bisher zu hügelig sind.<br />

Als eine der ersten Teilstrecken ist die<br />

Strecke von Hückeswagen bis Marienheide<br />

bereits befahrbar. „Der Bergische Panorama-Radweg<br />

wird unsere Region großräumig<br />

vernetzen und erstmals ein Rad-Wanderweg-Angebot<br />

der Oberklasse schaffen“,<br />

sagt Mathias Derlin, Geschäftsführer der<br />

Naturarena Bergisches Land GmbH. Noch<br />

in diesem Jahr wird es zahlreiche weitere<br />

Streckenfreigaben geben.<br />

Unter der Dachmarke der „Panorama-<br />

Radwege“ arbeiten alle Regionen zusammen<br />

und stimmen das Marketing für die<br />

einzelnen Routen untereinander ab.<br />

Neuer Landrat am 20. November<br />

Die Bezirksregierung Köln hat den Termin für die Landrats-Wahl im Rheinisch-Bergischen<br />

Kreis festgelegt. Demnach wird der Nachfolger von Amtsinhaber Rolf Menzel am 20. November<br />

durch die Bürger bestimmt. Eine eventuell nötige Stichwahl würde am 4. Dezember<br />

stattfinden.<br />

Damit folgt die Bezirksregierung auch einer Resolution aller Kreistagsfraktionen. Diese hatten<br />

sich für die nun festgelegten Termine ausgesprochen.<br />

Bis zum 3. Oktober 2011, 18 Uhr können Wahlvorschläge eingereicht werden. Über die Zulassung<br />

der Kandidaten entscheidet der Kreiswahlausschuss. Wenn die Partei oder Wählergruppe<br />

eines Kandidaten in der laufenden Wahlperiode weder im Kreistag noch im Landtag<br />

oder im Bundestag vertreten ist, muss der Wahlvorschlag von 350 Stimmberechtigten<br />

persönlich und handschriftlich unterzeichnet werden.


Kampagne „Rhein-Berg gegen Schlaganfall und Herzinfarkt“ erfolgreich gestartet<br />

Alarmzeichen erkennen<br />

Der Schlaganfall und der Herzinfarkt<br />

sind zwei schwere Erkrankungen, bei<br />

denen es besonders wichtig ist, schnell<br />

zu handeln. Viele Menschen können die<br />

Symptome eines akuten Schlaganfalls<br />

oder eines Herzinfarktes nicht richtig<br />

einordnen und wissen im Notfall nicht,<br />

was zu tun ist.<br />

Daher haben das Marien-Krankenhaus<br />

Bergisch Gladbach (MKH), das<br />

Evangelische Krankenhaus Bergisch<br />

Gladbach (EVK), sowie das forschende<br />

Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim<br />

zusammen mit weiteren Partnern eine Aufklärungsaktion<br />

mit dem Namen „Rhein-<br />

Berg gegen Schlaganfall und Herzinfarkt“<br />

ins Leben gerufen. Wichtigstes Ziel ist die<br />

Information der Bevölkerung über die Prävention,<br />

Erkennung und Behandlung des<br />

Schlaganfalls und Herzinfarkts.<br />

Im Rahmen dieser Gesundheitsinitiative,<br />

die unter der Schirmherrschaft von Wolfgang<br />

Bosbach, Mitglied des Deutschen Bundestages,<br />

und Landrat Rolf Menzel steht,<br />

werden im September und Oktober 2011<br />

die Themen Schlaganfall und Herzinfarkt<br />

durch viele Veranstaltungen im Rheinisch-<br />

Bergischen Kreis ins Rampenlicht gerückt.<br />

So wurde bereits von Bäckermeister Peter<br />

Lob zusammen mit den Chefärzten der beiden<br />

Kliniken ein neues, kerngesundes Pur-<br />

Pur-Brot aus der Taufe gehoben.<br />

Nach der Auftaktveranstaltung Anfang<br />

September 2011 im Bergischen Löwen in<br />

Bergisch Gladbach gibt es viele weitere tolle<br />

Aktionen im Kreisgebiet. Am 9. September<br />

etwa fand der 16. Bergisch Gladbacher<br />

Stadtlauf unter dem Motto „Bergisch Gladbacher<br />

Kliniken machen mobil gegen den<br />

Schlaganfall und Herzinfarkt“ statt. <strong>Hier</strong>zu<br />

hat die Bergisch Gladbacher Firma Krüger<br />

GmbH 700 T-Shirts mit den Tourdaten der<br />

REGIO<br />

Von links: Heiko Oppermann (Lehramtsanwärter),<br />

Klaus Erlinghäuser (Sonderpädagoge), Prof. Hans-Peter<br />

Hermann (Chefarzt der Kardiologie EVK), Prof. Thomas Els<br />

(Chefarzt der Klinik für Neurologie am MKH), Annika Grimberg<br />

und Daniel Martmann (beide Firma Krüger), Andrea<br />

Wielpütz (Sportlehrerin)<br />

Kampagne zur Verfügung gestellt.<br />

Zudem werden derzeit die Schüler von<br />

sechs Gymnasien über das Thema Schlaganfall<br />

und Herzinfarkt aufgeklärt. Die<br />

Schlaganfallstation (Stroke Unit) des MKH<br />

kann am 8. Oktober 2011 zwischen 10:00<br />

und 15:00 Uhr besichtigt werden. Die Kardiologie<br />

des EVK öffnet bereits am 17. September<br />

für die Bürger ihre Pforten.<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

13


14<br />

LOKALES<br />

BERGISCH GLADBACH Leverkusen<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

LutZ uRBAcH, Bürgermeister<br />

Rathaus Stadtmitte<br />

Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach<br />

Tel. 02202 - 14-0<br />

Leichlingen<br />

Burscheid<br />

Wermelskirchen<br />

WiRtScHAftSföRDERuNG<br />

Stadtentwicklungsbetrieb: Bernd Martmann, Rathaus Bensberg,<br />

Tel. 02202-141271 b.martmann@stadt-gl.de - Martin Westermann,<br />

Tel. 02202-141424 m.westermann@stadt-gl.de<br />

Odenthal<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Noch stehen in der Fußgängerzone Laternenmasten. Die aber sollen verschwinden<br />

und durch hängelampen ersetzt werden. hier an der RheinBerg-Galerie sieht man ein<br />

erstes Muster. Die neue Beleuchtung soll Platz, Geld und Energie sparen. Nahezu alle<br />

Betroffenen sind dafür.<br />

Neue Steine, Bäume<br />

und Lampen – die City<br />

rüstet endlich auf<br />

Der Landrat, der chef der<br />

Regionale 2010 und natürlich<br />

der Bürgermeister lassen es<br />

sich nehmen, wenn im September<br />

endlich jenes Straßenbauprojekt<br />

beginnt, das vorübergehend<br />

zur Posse auszuarten<br />

drohte, nun aber ein erstes<br />

Stück city in eine halbe Baugrube<br />

verwandeln wird.<br />

Ab dem 28. September werden<br />

in der Fußgängerzone vom Driescher<br />

Kreuz aus gesehen (neben der<br />

RheinBerg Galerie) bis zur Poststraße<br />

die ersten alten Pflastersteine ausgebuddelt<br />

und Vorabeiten für neue<br />

Platten geleistet. Politiker, Händler<br />

und Planer werden ein Gläschen he-<br />

Rösrath<br />

ben in der Hoffnung, dass nun alles<br />

gut geht. Speziell die Händler werden<br />

mit einigem Kummer leben müssen,<br />

auch wenn Projektmanager Jürgen<br />

Kurz ihnen versprach, kleine rote Teppiche<br />

vor die Tür und über die Baustelle<br />

zu legen.<br />

Mit diesem „1. Spatenstich“ beginnt<br />

ein Vorhaben der Regionale 2010,<br />

das auch eine neue Baumbepflanzung<br />

beinhaltet (60 neue Bäume)<br />

und eine neue Straßenbeleuchtung.<br />

Laternenmasten verschwinden, neue<br />

Lampen werden als Hängeobjekt<br />

quer über die Straße gespannt. Bis<br />

Mitte November dauert die Baustelle.<br />

Erst ab März 2012 geht es dann weiter<br />

in Richtung Adenauer-Platz.<br />

Wirtschafts-Gespräche<br />

in Wanderschuhen<br />

treffpunkt an der<br />

1. Milchtankstelle<br />

Am 26. September finden die<br />

nächsten Wirtschafts-Gespräche<br />

in RheinBerg statt, zu denen man<br />

am besten in Wanderschuhen<br />

erscheinen sollte. Die Bergische<br />

Krankenkasse (BKK) und der GL<br />

Verlag laden ein zu einer zweistündigen<br />

Wanderung im Raum<br />

Bergisch Gladbach. Michael Ortner,<br />

unser Mann für besondere<br />

Fälle, hat sich wieder ein paar<br />

hübsche Ideen einfallen lassen. Er<br />

begleitet die Gruppe und begrüßt<br />

sie zuerst an der „Ersten Milchtank-stelle“<br />

im Bergischen Land,<br />

in Oberlerbach 5, 51465 Bergisch<br />

Gladbach, nahe dem Schloss Lerbach.<br />

Später gibt es Wein (in der<br />

alten Dombach) von Klaus Rüsing.<br />

Finale ist bei der BKK.<br />

Sie scheinen endlich erlöst, was die<br />

Neupflasterung der Innenstadt betrifft (v.l.):<br />

Projektmanager Jürgen Kurz, Dorothea<br />

Corts, IG-Chef von Petersen, Bürgermeister<br />

Urbach und Baudezernent Schmickler<br />

(Bild oben). - Und das ist der Vorgang: Die<br />

Stolpersteine werden ausgetauscht gegen<br />

die glatten Platten<br />

Was wird<br />

eigentlich aus<br />

M-Real?<br />

Vor Monaten war das der große Aufreger:<br />

Zanders Papierwerke werden<br />

verkauft! Oder doch nicht? Nur zur<br />

Hälfte? 750 Arbeitsplätze sind seitdem<br />

in Gefahr. Weil der Standort von<br />

den Finnen nicht länger als gewinnbringend<br />

eingeschätzt wird. „Wir befinden<br />

uns in konkreten Gesprächen“<br />

, heißt es in der Chefetage. Mit einem<br />

Käufer. In einer Presseveröffentlichung<br />

hieß es zugleich: “Gewisse<br />

Aktivitäten könnten aber auch von<br />

Finnland nach Bergisch Gladbach verlagert<br />

werden“. Was für die Sicherheit<br />

der Arbeitsplätze sprechen würde.<br />

Das letzte Gespräch zwischen Zanders<br />

und dem Betriebsrat fand Ende<br />

August statt.


LOKALES<br />

und noch einmal der Autobahn-Anschluss<br />

Rainer Deppe und Holger Müller, die Landtagsabgeordneten für den Rheinisch-Bergischen<br />

Kreis, haben im Düsseldorfer Landtag noch einmal die<br />

Planung eines Autobahnanschlusses hinterfragt. Sie wollen von der Landesregierung<br />

verbindliche Antworten auf die Frage: „Wann wird die Ortsumgehung<br />

Bergisch Gladbach (Landstraße 286) Bahndammtrasse endlich<br />

gebaut?“ Anfang des Jahres hieß es: Die Planung sei „nicht abgebrochen“,<br />

vielmehr würden „derzeit Daten ermittelt, um die Planung der L 286 vor<br />

dem Hintergrund der Koalitionsvereinbarung zu bewerten“. Seitdem aber<br />

sei nichts mehr geschehen, bemängeln die beiden Abgeordneten.<br />

Ein testfeld auf der<br />

A 4 dient den<br />

Verkehrsmeldungen<br />

Wie viele fahrzeuge sind mit<br />

welcher Geschwindigkeit wo<br />

auf der Autobahn unterwegs?<br />

Diese Angaben sind die Grundlage<br />

für Verkehrsmeldungen.<br />

Um deren Weiterentwicklung zu<br />

fördern, hat die Bundesanstalt für<br />

Straßenwesen (BASt) auf der A 4 ein<br />

Testfeld eingerichtet. Es befindet sich<br />

vor der Ausfahrt Bensberg in Fahrtrichtung<br />

Köln und ist 500 Meter lang.<br />

Die Systeme erfassen verschiedene<br />

Daten. über Angaben zur Fahrzeugklasse<br />

- vom Pkw bis zum Sattelzug<br />

- und zur gefahrenen Geschwindigkeit<br />

sowie zur Fahrzeugmenge können<br />

Aussagen für die Verkehrsstatistik und<br />

den Verkehrsfluss getroffen werden.<br />

VR Bank in hebborn in<br />

neuen Geschäftsräumen<br />

Die Mitarbeiter der VR Bank<br />

haben ihre frisch renovierten<br />

Geschäftsräume in der Filiale<br />

Hebborn, Odenthalter Straße,<br />

bezogen. Vorstand Lother Uedelhoven<br />

und Geschäftsstellenlei-<br />

terin Ursula Höller hatten allgemein<br />

zum Umtrunk eingeladen.<br />

Indus holding besteht<br />

inzwischen 25 Jahre<br />

Die Indus Holding (Gründer: Winfried<br />

Kill) feiert ihr 25jähriges<br />

Bestehen. Die Beteiligungsgesellschaft<br />

investiert in mittelständische<br />

Unternehmen und führt<br />

als Holding bereits 40 Firmen mit<br />

6.000 Mitarbeitern. Die Bilanzsumme<br />

betrug zuletzt fast eine<br />

Milliarde Euro. In Bergisch Gladbach,<br />

Bensberger Straße, sind<br />

rund 40 Mitarbeiter beschäftigt.<br />

Anwaltskanzlei barrierefrei<br />

und ganz modern<br />

Die Kanzlei Winter, Jansen, Lamsfuß<br />

bietet <strong>ihren</strong> Mandanten ein<br />

neues Entrée und einen jetzt barrierefreien<br />

Zugang ohne Absätze<br />

oder Treppen und lädt für Fortbildung<br />

und Workshops in neue<br />

Seminarräume ein. Außerdem stehen<br />

den Kunden neue Parkplätze<br />

zur Verfügung.<br />

„Mensch in Bewegung“ in der Bensberger Bank<br />

Noch bis zum 8. Oktober zeigen die Künstler Peter und Max Stühlen ihre<br />

Werke in den Geschäftsräumen der Bensberger Bank an der Schloßstraße<br />

aus. Vater und Sohn beeindrucken mit Gemälden, Zeichnungen und Siebdrucken.<br />

Metallplastiken faszinieren durch ihre Bewegungen.<br />

Das alte Pastorat demnächst in neuem Glanz<br />

Das alte Pastorat am Eingang zur Grünen Ladenstraße an der Fußgängerzone,<br />

in dem sich in der Vergangenheit diverse Gastronomen versuchten,<br />

wird total entkernt und aufgefrischt. Mit einer großen Sonnenterrasse, angepasst<br />

an die neue Bepflasterung, will es der neue Besitzer demnächst<br />

wieder der öffentlichkeit anbieten.<br />

Ergonomie ist<br />

unsere Stärke<br />

Beratung durch Sportwissenschaftler<br />

und Rückenschullehrer<br />

Wir sitzen zu viel und zu lang.<br />

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GL&Lev kontakt 05/11<br />

15


16<br />

LOKALES tEChNOLOGIEzENtRuM<br />

Das Reiss Profile: Martin Westermann vom<br />

Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrum im Interview<br />

Der menschliche Faktor<br />

Der Mensch ist ein kompliziertes<br />

Ding. Kann man in der<br />

technik das Verhältnis von<br />

ursache und Wirkung oft mit<br />

einer Handvoll immer gleicher<br />

Regeln erklären, funktioniert<br />

der Mensch anders. Weil er<br />

einzigartig ist und sein Handeln<br />

von einer Vielzahl von<br />

Gründen bestimmt wird.<br />

Heißt auch: Kommt man den Motiven<br />

des individuellen Handelns<br />

auf die Schliche, können die Rahmenbedingungen<br />

für ein erfülltes, produktives<br />

Dasein im privaten oder beruflichen<br />

Bereich geschaffen werden.<br />

Martin Westermann, Geschäftsführer<br />

des Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrums,<br />

äußert sich im Interview<br />

zum so genannten Reiss Profile, einer<br />

Persönlichkeitsanalyse, die die Antriebskräfte<br />

des Menschen untersucht.<br />

Was ist das Reiss Profile?<br />

Martin Westermann: Ein Instrument,<br />

mit dem man die Persönlichkeit<br />

eines Menschen in ihrer Ausprägung<br />

und Tiefe erfassen kann. Durch die<br />

16 unterschiedlich ausgeprägten Le-<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

„ zunächst<br />

bensmotive wird eine überschaubare<br />

und nachvollziehbare Abbildung unserer<br />

Antriebskräfte erreicht.<br />

war ich<br />

skeptisch, dann<br />

aber erstaunt, wie<br />

genau mich diese<br />

statistische Auswertung<br />

beschreibt. Das<br />

Reiss Profile hilft dabei,<br />

persönliche und<br />

unternehmerische<br />

ziele in Einklang zu<br />

bringen.“<br />

Dr. Claudia Mika<br />

Geschäftsführerin<br />

tEMOS Gmbh –<br />

Sieger hiPo-Award<br />

Besitzt das Reiss Profile prognostische<br />

Kraft? Mit dem Blick in die Glaskugel<br />

hat sich die Menschheit immer schon<br />

schwer getan.<br />

Martin Westermann: Kein Persönlichkeitsmodell<br />

wird jemals in<br />

der Lage sein, den Menschen in<br />

seiner absoluten Gesamtheit zu erfassen.<br />

Aber: Das Reiss Profile ist<br />

16 LEBENSMoTIVE NACH REISS<br />

empirisch fundiert<br />

und hat damit<br />

etlichen V<strong>erhalten</strong>sanalysen,<br />

die<br />

individuelle Werte-<br />

vorstellungen und<br />

Wünsche nicht<br />

berücksichtigen,<br />

einiges voraus.<br />

Mit dem Reiss Profile<br />

ist man in der<br />

Lage, individuelle<br />

Motive und Werte<br />

zu messen und V<strong>erhalten</strong> in wichtigen<br />

Bereichen vorherzusagen.<br />

Zur beruflichen Perspektive: Dreht<br />

es sich beim Reiss Profile primär um<br />

Selbstmotivation, die Mitarbeitermotivation<br />

oder Personalauswahl?<br />

Martin Westermann: Es betrifft<br />

alle Bereiche, wobei wir uns als Startup-Förderer<br />

auf den Unternehmer<br />

selbst fokussieren. Ist er sich seiner<br />

inneren Werte bewusst, kann er<br />

entsprechend motivierende Rahmenbedingungen<br />

schaffen und sich viel<br />

besser auf das konzentrieren, was<br />

ihm wirklich wichtig ist.<br />

Macht, unabhängigkeit, Neugier, Anerkennung, Ordnung, Sparen / Sammeln, Ehre, Idealismus, Beziehungen,<br />

Familie, Status, Rache / Wettkampf, Schönheit, Essen, Körperliche Aktivität, Emotionale Ruhe.<br />

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und Gemeinschaftseinrichtungen<br />

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Seit 2010 setzen Sie das Reiss Profile<br />

bei der Beratung und Förderung innovativer<br />

Existenzgründer im Rheinisch-<br />

Bergischen TechnologieZentrum ein,<br />

haben u. a. anhand des Profiles so<br />

genannte High Potentials ausgewählt<br />

und zuletzt noch einen Workshop<br />

veranstaltet. Wie ist das Feedback?<br />

Martin Westermann: Sehr gut.<br />

Auch weil bei allen Beteiligten Konsens<br />

darüber herrscht, dass menschliches<br />

V<strong>erhalten</strong> aus dem Streben<br />

nach der Befriedigung der Lebensmotive<br />

resultiert. Damit ist die Akzeptanz<br />

des Reiss Profiles schon<br />

gegeben. Zumal sich inzwischen die<br />

Ansicht durchgesetzt hat, dass die<br />

Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern<br />

nicht nur durch das „Wissen“ und<br />

„Können“, sondern auch durch das<br />

„Wollen“ definiert.<br />

Rheinisch-Bergisches TechnologieZentrum GmbH<br />

Friedrich-Ebert-Straße · D-51429 Bergisch Gladbach<br />

Tel.: 0 22 04 - 84-24 70 · Fax: 0 22 04 - 84- 24 71<br />

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Neues Gewerbegebiet in Bergisch Gladbach – Erschließung steht bevor<br />

Im Oktober rollen die Bagger<br />

Von langer Hand geplant – in<br />

absehbarer Zukunft fertig zur<br />

Nutzung. Das Gewerbegebiet<br />

Obereschbach in Bergisch<br />

Gladbach nimmt Kontur an.<br />

50.000 m 2 groß, wird das an<br />

der Overather Straße gelegene<br />

Gelände ab Oktober 2011 modelliert.<br />

Der Stadtentwicklungsbetrieb<br />

Bergisch Gladbach (SEB)<br />

bietet hier in unmittelbarer<br />

Nähe zur BAB A4-Anschlussstelle<br />

Moitzfeld terrassierte<br />

Gewerbeflächen zum Kauf an,<br />

die zwischen 3.000 m 2 und<br />

8.500 m 2 groß sind.<br />

SEB-Vorstand Bernd Martmann<br />

sieht in der Lage das große Plus<br />

des neuen Gewerbegebietes: „Direkt<br />

am A4-Anschluss Moitzfeld, man ist<br />

schnell in Köln, im Ruhrgebiet, am<br />

Flughafen und hat direkt vor Ort hohe<br />

Lebensqualität. Zumal das Gewerbegebiet<br />

Frankenforst fast vollständig<br />

belegt ist und autobahnnahe Gewerbegebiete<br />

in Bergisch Gladbach ohnehin<br />

rar sind.“ Bereits zum jetzigen<br />

Zeitpunkt, da die technische Ausführungsplanung<br />

läuft, befasst sich der<br />

SEB mit der Anfrage mehrerer potenzieller<br />

Interessenten.<br />

Vor dem Baubeginn ab Mitte/<br />

Ende 2012 stehen neben der Geländemodellierung<br />

der Straßen- und<br />

Kanalbau an – das gesamte Investitionsvolumen<br />

zur Erschließung des<br />

neuen Gewerbegebietes beziffert der<br />

SEB auf 3,5 Millionen Euro zuzüglich<br />

Kanalbaukosten. Die m 2 -Preise liegen<br />

bei 120 Euro. Die neue Straße im Gewerbegebiet<br />

heißt im übrigen Heinz-<br />

Fröling-Straße nach dem langjährigen<br />

Bürgermeister der Stadt Bergisch<br />

Gladbach (Amtszeit von 1963-1974).<br />

Als „Optimalfall“ für die künftigen<br />

Nutzer des neuen Gewerbegebietes<br />

erachtet Bernd Martmann „einen<br />

ortsansässigen Betrieb mit geringer<br />

Konjunkturabhängigkeit, der sich mit<br />

Zukunftstechnologien befasst und<br />

Stadtentwicklungsbetrieb Bergisch Gladbach startet neue Webseite<br />

Benötigen Sie weitere Informationen zum neuen Gewerbegebiet in Obereschbach? Möchten Sie sich über<br />

Bergisch Gladbach als Unternehmensstandort informieren? Suchen Sie ein Wohn- oder Gewerbegrundstück?<br />

Dann finden Sie die nötigen Informationen und noch viel mehr wohlsortiert<br />

auf der neuen Webseite des Stadtentwicklungsbetriebes<br />

Bergisch Gladbach – AöR (SEB). Die Adresse: www.seb-gl.de<br />

Auch von den Internet-Seiten der Stadt Bergisch Gladbach aus ist<br />

der SEB mit einem Klick zu erreichen: Einfach den Menüpunkt „Wirtschaft“<br />

anwählen. Die Webseite des SEB ist nämlich nach wie vor<br />

eingebunden in den gesamtstädtischen Internetauftritt.<br />

Mit dem Neustart wurden die Seiten dienstleistungsorientierter und<br />

übersichtlicher gestaltet. Auf jeder Seite finden Sie nun einen speziellen<br />

Ansprechpartner, zu dem Sie sofort Kontakt aufnehmen können.<br />

Neben wichtigen Standortinformationen und einem Überblick über<br />

die Serviceangebote wie den Wirtschafts-Ticker <strong>erhalten</strong> Sie dort<br />

auch Informationen zu den aktuellen Wohnbauprojekten und dem<br />

Verkauf von Wohnbaugrundstücken. Natürlich erfahren Sie dort auch<br />

die aktuellen Nachrichten aus der Bergisch Gladbacher Wirtschaft.<br />

Schauen Sie sich doch<br />

einfach einmal um.<br />

Sollten Sie Anregungen<br />

und Kritik haben,<br />

würde sich der Stadtentwicklungsbetrieb<br />

über eine Nachricht<br />

freuen.<br />

Kontakt Stadtentwicklungsbetrieb<br />

Bergisch Gladbach – AöR<br />

Bernd Martmann (Vorstand)<br />

Tel: 02202 / 14-1271 •<br />

E-Mail: b.martmann@seb-gl.de<br />

Martin Westermann (Leiter Wirtschaftsförderung)<br />

Tel: 02202 / 14-1424 • E-Mail: m.westermann@seb-gl.de<br />

Barbara Hauschild (Leiterin Grundstücksabteilung)<br />

Tel: 02202 / 14-1275 • E-Mail: b.hauschild@seb-gl.de<br />

LOKALES<br />

viele Arbeitsplätze pro Flächeneinheit<br />

schafft; pro 100 m 2 ein Arbeitsplatz,<br />

das wäre ein gutes Verhältnis. Grundsätzlich<br />

geht es uns um solide Betriebe,<br />

die sich hier langfristig ansiedeln<br />

wollen. Natürlich sind uns auch<br />

Betriebe von außerhalb willkommen.“<br />

Nähere Infos unter www.seb-gl.de<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

17


18<br />

LOKALES<br />

RÖSRATH<br />

Das Kunststoffwerk Paja<br />

– es ist von einer wie<br />

auch immer gearteten<br />

Ratsentscheidung nicht<br />

betroffen. Wenn die<br />

Investorengespräche<br />

weiter gut verlaufen,<br />

wird expandiert. Land<br />

dafür wurde bereits<br />

aufgeschüttet.<br />

Keine neuen<br />

Gewerbeflächen<br />

in Lehmbach ?<br />

Wird das Thema Lehmbach jetzt<br />

endgültig zu den Akten gelegt? In<br />

der Planungsausschuß-Sitzung am<br />

26. September wird es noch einmal<br />

behandelt, doch die Tendenz scheint<br />

eindeutig: Keine neuen Gewerbeflächen<br />

im überflutungsgebiet.<br />

Was vor Monaten eine Bürgerinitiative<br />

provozierte, scheint sich damit<br />

in Wohlgefallen aufzulösen. In der<br />

Verwaltung heißt es sinngemäß: Fehler<br />

der Vergangenheit sind keine Basis<br />

für Neuentwicklungen.<br />

Vor Jahren hatte man die Hochwassergefahr<br />

falsch eingeschätzt.<br />

Jetzt will man vorgesehene Pläne korrigieren.<br />

Für das Unternehmen Paja<br />

unerheblich. Es ist nicht betroffen.<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

Leichlingen<br />

Leverkusen<br />

MARcuS MOMBAuER, Bürgermeister<br />

Rathaus, Hauptstraße 229<br />

51503 Rösrath-Hoffnungsthal<br />

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de<br />

WiRtScHAftSföRDERuNG<br />

Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter<br />

Tel. 02205 - 802-105<br />

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de<br />

Burscheid<br />

Odenthal<br />

Wermelskirchen<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Rösrath<br />

Spatenstich für<br />

Seniorenwohnungen in<br />

einem Baudenkmal<br />

Zweieinhalb Jahre dauerten<br />

die Vorbereitungen – jetzt griff<br />

die lokale Politprominenz zur<br />

Schaufel und setzte den ersten<br />

Spatenstich für das Bauprojekt<br />

„forsbacher Hof“.<br />

Durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft<br />

Dormagen eG<br />

entstehen in dem historischen Gebäudekomplex<br />

18 barrierefreie Komfortwohnungen<br />

sowie eine Gruppenwohnung<br />

für acht pflegebedürftige<br />

Personen. Das denkmalgeschützte<br />

Erscheinungsbild der Kult-Gaststätte<br />

soll dabei <strong>erhalten</strong> bleiben.<br />

Die Investitionskosten von ca. 3,4<br />

Mio. Euro werden zu 80 % mit Fremdmitteln,<br />

zum Teil öffentlichen Fördermitteln<br />

finanziert. Den Rest gibt die<br />

Baugenossenschaft. Bürgermeister<br />

Mombauer erhofft sich durch das<br />

Projekt auch eine Kaufkraftbelebung.<br />

Bewohner fürs<br />

Schloss gesucht<br />

überdimensionale Plakatwände machen<br />

darauf aufmerksam: Schloss-<br />

Bewohner gesucht! Auch wenn von<br />

„fürstlicher Herberge“ noch nichts<br />

zu sehen ist. Aber im Oktober soll es<br />

losgehen. Für über 20 Wohnungen<br />

in hochwertiger Ausstattung soll der<br />

Bau beginnen. In immerhin fürstlicher<br />

Ausdehnung von 92 bis 180 Quadratmetern<br />

im dann umgebauten<br />

Schloss „persönlich“ oder im noch<br />

zu errichtenden Querriegel bei einem<br />

Quadratmeterpreis von bis zu 3.700<br />

Euro. Im Innenhof der Schlossanlage<br />

entsteht eine Tiefgarage mit maximal<br />

22 PKW-Stellplätzen. Im Außenbereich<br />

entstehen ebenfalls 22 Stellplätze.<br />

Anfang 2013 sollen angeblich die<br />

ersten Bewohner einziehen können.<br />

Acht Interessenten hätten sich schon<br />

gefunden.<br />

Das Rösrather Möbelzentrum erweitert sich<br />

Das Rösrather Möbelzentrum expandiert. Wie aus dem Rathaus zu erfahren<br />

war, wird der Stadtrat den Plänen des Unternehmens am 19. September<br />

voraussichtlich zustimmen. Dann kann aus dem ehemaligen Abhollager (im<br />

Bild links) ein Discountmarkt (5.000 qm Verkaufsfläche) werden. Im übrigen<br />

soll sich die gesamte Zufahrt ändern, mit eigenen Spuren für Lkw und Pkw<br />

sowie einer Neuordnung der Parkplätze. Einen Kreisverkehr allerdings soll es<br />

nicht geben.


OVERATH<br />

ANDREAS HEiDER, Bürgermeister<br />

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath<br />

Tel. 0 22 06 - 602-0<br />

E-Mail: post@overath.de<br />

WiRtScHAftSföRDERuNG<br />

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter,<br />

Tel. 02206 - 602-114<br />

E-Mail: b.sassenhof@overath.de<br />

Leverkusen<br />

Leichlingen<br />

Burscheid<br />

Odenthal<br />

Wermelskirchen<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Aus dieser Kreuzung<br />

soll ein Kreisel werden<br />

um einen besseren Verkehrsfluss zu erreichen<br />

Begonnen hat eigentlich alles<br />

mit dem Luftreinhalteplan.<br />

Die Luft soll besser werden<br />

in der city. Bisher konnte ein<br />

fortschritt allerdings nicht<br />

festgestellt werden. Ganz im<br />

Gegenteil. und jede Menge<br />

Lkw fahren trotz des Verbots<br />

durch die innenstadt.<br />

Jetzt soll der Durchgangsverkehr<br />

wenigstens flüssiger gemacht werden.<br />

Nicht durch neue Ampelanlagen,<br />

die der Landesbetrieb NRW vorgeschlagen<br />

hat und finanzieren will.<br />

Die Stadt hat sich für einen Kreisel<br />

entschieden und sucht nun Geldgeber.<br />

Denn statt der 65.000 Euro für<br />

die Ampel sind nun 410.000 Euro für<br />

den Kreisel notwendig. Doch die Stadt<br />

zeigt sich kreativ. Noch im Herbst soll<br />

mit dem Bau begonnen werden. Die<br />

Rösrath<br />

Zeit drängt. 65.000 Euro kommen<br />

vom Landesbetrieb. 65.000 übernehmen<br />

die Stadtwerke durch sowieso<br />

notwendige Erdarbeiten. 50.000 stiftet<br />

die VR Bank, weil sich ihr Vorplatz<br />

durch Optik und Kurzzeit-Parkplätze<br />

verbessert. Der Rest soll aus dem<br />

Haushalt kommen.<br />

Allerdings hofft Andreas Heider<br />

auf einen höheren Landeszuschuss.<br />

Der Bürgermeister hat korrespondiert<br />

und hofft auf ein Gespräch in kürze.<br />

Und er betont: „Wir wollen den<br />

Kreisel nicht aus verkehrstechnischen<br />

Gründen. <strong>Hier</strong> geht es maßgeblich um<br />

die Absenkung des Stickstoffdioxidwertes<br />

in der Stadt.“ Bis Ende dieses<br />

Jahres soll sich die Luft gebessert haben.<br />

Das erwartet die EU-Richtlinie.<br />

Klappt das nicht, kommt die Umweltzone.<br />

Neue Leiterin des Bauordnungsamtes<br />

Eine 39jährige Diplom-Geographin ist neue Amtsleiterin des Planungs- und<br />

Bauordnungsamtes: Kerstin Tillmann als Nachfolgerin von Jochen Knipp. Kerstin<br />

Tillmann hat in Bonn Geographie mit dem Schwerpunkt Städtebau studiert.<br />

Thema ihrer Diplomarbeit: „Overath als Einzelhandelsstandort“. Seit 2001 war<br />

sie bei der Gemeindeverwaltung Kürten als Stadtplanerin beschäftigt, von wo<br />

sie im Juli 2009 zur Stadt Overath wechselte.<br />

Baubeginn noch 2011?<br />

An dieser Kreuzung von Hauptstraße<br />

und Siegburger Straße will der Stadtrat<br />

einen Kreisverkehr. <strong>Hier</strong> bewegen sich<br />

in den Hauptverkehrszeiten rund 2.000<br />

Fahrzeuge in der Stunde. Mit 13 %<br />

mehr wird gerechnet. Folge: Lange<br />

Rückstaus und Luftverschmutzung.<br />

Soll im<br />

November<br />

fertig sein<br />

Fast 60 Jahre tat die alte Brücke<br />

über die Agger <strong>ihren</strong> Dienst. Jetzt<br />

steht der Rohbau für eine neue.<br />

Die alte war doch zu eng und bei<br />

Hochwasser gefährdet.<br />

Die neue Brücke ist breiter, weiter<br />

und trägt mehr Lasten, 20<br />

Tonnen statt acht. Im November<br />

soll sie dem Verkehr übergeben<br />

werden. Hinzu kommt ein Kreisverkehr<br />

in Richtung Schulzentrum<br />

Cyrax. Zeit- und Kostenplan wurden<br />

eingehalten. Der Neubau kostet<br />

rund 2,6 Millionen Euro. Und<br />

die Stadt ist happy: Die neue Brücke<br />

verbessert den Verkehrsfluss<br />

ganz entscheidend.<br />

LOKALES<br />

Kommt die<br />

Feuerwache<br />

demnächst aus<br />

privater hand?<br />

Die Stadt Overath sucht nicht nur die<br />

richtigen Standorte für ihre Feuerwehr.<br />

Sie sucht auch das Geld dafür.<br />

Für die Feuerwehr und für den Ausbau<br />

des Schulzentrums, wenn eines<br />

Tages die Hauptschule dort einziehen<br />

sollte. Kurz vor der Sommerpause<br />

gab es dazu eine Diskussion im Rat<br />

und eine nur auf den ersten Blick<br />

ungewöhnliche Idee: Können nicht<br />

Privatunternehmen die Finanzierung<br />

frei nach dem Muster der „Public Privat<br />

Partnership“ (PPP) übernehmen?<br />

Ein Vertreter von der Beratungsgesellschaft<br />

für Behörden (VBD) informierte<br />

darüber die Kommunalpolitiker.<br />

Danach übernehmen Privatunternehmer<br />

die Finanzierung und den<br />

Bau öffentlicher Gebäude bis hin zur<br />

späteren Gebäudeverwaltung. Und<br />

die Stadt least die Gebäude, in dem<br />

Fall vielleicht die Feuerwache oder<br />

den Schulerweiterungsbau. Bürgermeister<br />

Andreas Heider: „Die Landesregierung<br />

wirbt sehr stark für derartige<br />

Modelle“.<br />

Zumindest was die Feuerwachen<br />

betrifft, hat die Stadt Handlungsbedarf.<br />

Der Bürgermeister: „Es müssen<br />

zwar noch zwei Prüffälle für die<br />

Politik abgearbeitet werden, aber<br />

zugleich können wir Gespräche mit<br />

Investoren nicht außer Acht lassen“.<br />

Im Gespräch sind Wachen in Overath<br />

und Steinenbrück. Entsprechend dem<br />

Brandschutzbedarfsplan von 2008.<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

19


20<br />

LOKALES<br />

KÜRTEN<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

uLRicH MicHAEL iWANOW, Bürgermeister<br />

Rathaus, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1<br />

51515 Kürten, Tel. 0 22 68 - 939 -0<br />

E-Mail: gemeinde@kuerten.de<br />

WiRtScHAftSföRDERuNG<br />

Anita Waier-Breidenbach, Rathaus<br />

Tel. 0 22 68 - 939 -129<br />

E-Mail: a.waier-breidenbach@kuerten.de<br />

WOLfGANG ROESKE, Bürgermeister<br />

Rathaus<br />

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal<br />

Tel. 02202 - 710-0<br />

WiRtScHAftSföRDERuNG<br />

David Bosbach<br />

Tel. 02202-710-104<br />

E-Mail: d.bosbach@odenthal.de<br />

Leichlingen<br />

Burscheid<br />

Leverkusen<br />

Leverkusen<br />

Odenthal<br />

Leichlingen<br />

Burscheid<br />

Wermelskirchen<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Meiersberg soll noch mal<br />

richtig beworben werden<br />

Eigentlich ist es dort oben auf<br />

dem Meiersberg im Neubaugebiet<br />

der Gemeinde richtig schön.<br />

Die Grundstücke sind größtenteils<br />

nach Süden ausgerichtet,<br />

die Häuser zeigen individuelles<br />

format und bieten eine traumhafte<br />

fernsicht.<br />

Und doch geht es mit dem Verkauf<br />

nicht so richtig voran. Noch<br />

immer sind 37 von 72 Grundstücken<br />

nicht abgesetzt. Und niemand weiß<br />

so richtig, warum. Und nun droht<br />

ODENTHAL<br />

Das hat richtig<br />

Klasse in<br />

Altenberg<br />

Da hat sich die Gemeinde mal<br />

wieder etwas feines ausgedacht.<br />

Nach den Musikfesttagen<br />

in und um Altenberg nun<br />

die theaterwochen im Spiegelzelt,<br />

aufgestellt auf dem Parkplatz<br />

vor dem Hotel Wißkirchen<br />

wiederum in Altenberg.<br />

Kultur wird offensichtlich groß geschrieben<br />

in Odenthal. Und damit<br />

kann man punkten. Vor allem, wenn<br />

es auch noch Pfiff hat. Die Theaterwochen<br />

nämlich finden im Spiegelzelt<br />

mit Platz für 450 Gästen statt,<br />

Odenthal<br />

Rösrath<br />

auch noch eine Erhöhung der Grunderwerbssteuer<br />

in NRW. Zum 1. Oktober<br />

soll der Steuersatz von 3,5 auf 5 %<br />

steigen. Dem entkommt nur, wer bis<br />

zum 30. September beim Notar war.<br />

Ob die Erschließungs GmbH der Gemeinde<br />

davon noch profitiert?<br />

Gerade fand die 100. Sitzung des<br />

Aufsichtsrates statt und Meiersberg<br />

war Thema. Bei den Bergischen Bautagen<br />

in Bergisch Gladbach soll es im<br />

Oktober noch einmal richtig in die<br />

Offensive gehen.<br />

Wermelskirchen<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Rösrath<br />

das der neu gegründete Verein „Kulturspiegel<br />

Odenthal“ aus der Schweiz<br />

kommen lässt. Es stammt aus den<br />

1920er Jahren und ist im Art-deco-<br />

Stil restauriert; ein wahres Schmuckstück.<br />

über 30 Programmpunkte soll es<br />

in 17 Tagen geben, darunter Musik,<br />

Kabarett und Exotisches. Den Auftakt<br />

Werbung durch Köln-Ticket<br />

Die Theaterwochen machen`s möglich:<br />

Ab sofort kooperiert der Altenberger<br />

Dom-Laden mit dem Kartenvorverkaufsservice<br />

Köln-Ticket. Bei<br />

allen Partnern von Köln-Ticket sind<br />

jetzt Karten für Altenberg zu haben.<br />

Das ist überregionale Werbung.<br />

macht am 23. September das Bonner<br />

Improvisationstheater Springmaus.<br />

Es folgen u. a. Ferdinand Linzenich,<br />

Konrad Beikircher, Robert Kreis und<br />

die Beatles Revival Band. Adriaan<br />

Nijkamp hat wieder seine Hände im<br />

Spiel. Markus Wißkirchen zieht die<br />

gastronomischen Fäden, übernimmt<br />

das Catering.<br />

Rasenplatz und Laufbahn<br />

nehmen schon Formen an<br />

Der Bau macht Fortschritte. Nach Biesfeld<br />

und Olpe wird nun auch die DJK<br />

Montania einen Kunstrasenplatz <strong>erhalten</strong>.<br />

Dazu eine vor allem auch fürs<br />

Schulzentrum attraktive Leichtathletikanlage.<br />

Die Laufbahn ist schon zu erkennen.<br />

Vielleicht kann schon in wenigen<br />

Tagen das Grün ausgerollt werden.<br />

Mitte Oktober könnte der Platz fertig<br />

sein. Eine 10.000 Euro-Spende der<br />

VR-Bank hat dann dazu beigetragen.<br />

Odenthal vergibt<br />

Kunststipendium<br />

Zur Zeit wirkt hier noch eine Malerin<br />

aus Köln. Ab Januar 2012 aber stellt<br />

die Gemeinde Odenthal den Atelierraum<br />

in der Künstlerscheune an der<br />

Dorfstraße für maximal ein Jahr wieder<br />

einem anderen als Arbeitsraum<br />

zur Verfügung. Das Stipendium wird<br />

im Rahmen des ‚Förderpreises Bildende<br />

Kunst‘ vergeben. Es beinhaltet die<br />

kostenlose überlassung des Ateliers,<br />

sowie die Organisation und Durchführung<br />

von 1-2 Ausstellungen in der<br />

Kleinen Rathaus-Galerie. Bewerbungsschluss<br />

ist der 15. November. Ausschreibungsunterlagen<br />

unter www.<br />

odenthal.de in der Rubrik Aktuelles.


Public Relation<br />

Versorgung auf hohem Niveau<br />

Im Sommer 2006 startete die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus Bergisch<br />

Gladbach. Das Konzept der Hotel Klinik ist zukunftsweisend und auf die Bedürfnisse<br />

anspruchsvoller und selbstbewusster Patienten zugeschnitten. Medizinische<br />

Spitzenversorgung ist hier gepaart mit individueller Betreuung. Hinzu kommt ein<br />

angenehmes Ambiente mit wohnlichem Flair. Bei dem wundervollen Blick über die<br />

Stadt Bergisch Gladbach, das Bergische Land bis hin zur Kölner Bucht fühlen Sie<br />

sich aufgehoben und umsorgt wie in einem guten Hotel.<br />

Individuelle Behandlung und sensible Gastlichkeit<br />

In der Hotel Klinik stehen Sie mit Ihren persönlichen Wünschen und individuellen<br />

Bedürfnissen im Mittelpunkt. In einer Atmosphäre des Wohlbefindens können<br />

Sie sich ganz entspannt auf exklusiven Service, gehobenen Komfort und spezifisch<br />

abgestimmte Abläufe verlassen. Die Räumlichkeiten sind mit warmen und sanften<br />

Farben gestaltet, die Einrichtung ist von anspruchsvoller Unaufdringlichkeit.<br />

Die persönliche Zuwendung des behandelnden Arztes und die sensible Betreuung<br />

durch besonders geschultes Servicepersonal sind zwei wichtige Elemente, mit denen<br />

die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus alles für Ihr Wohlergehen und<br />

Ihre Genesung tut.<br />

Komfort im Überblick<br />

• Vollklimatisiertes Patientenzimmer in gehobener Hotelausstattung<br />

mit außen liegendem Sonnenschutz<br />

• Komfortables Bad mit Haartrockner, Bademantel und täglichem<br />

Handtuchwechsel<br />

• TV mit Flachbildschirm, DVD-/CD-Player und Radio<br />

• Schreibtisch mit Utensilien und Internetanschluss<br />

• Minibar mit individueller Bestückung<br />

• Mehrere Tageszeitungen zur Auswahl<br />

• Frühstück und Abendessen in Buffetform im Klinikbistro<br />

• Entspannung und Erholung in der Klinik Lounge<br />

Ärzte in der Hotel Klinik<br />

Allgemein- und Viszeralchirurgie<br />

Herr Dr. med. Andreas Hecker<br />

Kontakt: 0 22 02 / 1 22 - 2300<br />

Gefäßchirurgische Abteilung<br />

Herr Dr. med. Klaus Bieber<br />

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300<br />

Frauenklinik, Brustzentrum<br />

Herr Prof. Dr. med.<br />

Bernhard Liedtke<br />

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2400<br />

Medizinische Klinik und<br />

Gastroenterologie<br />

Herr Dr. med. Heinz Christian<br />

Rieband<br />

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2150<br />

Medizinische Klinik und<br />

Kardiologie<br />

Herr Prof. Dr. med.<br />

Hans-Peter Hermann<br />

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2100<br />

Psychiatrie, Psychosomatik und<br />

Psychotherapie<br />

Herr Prof. Dr. med. Ulrich<br />

Schultz-Venrath<br />

Herr Dr. med. Heinrich Knott<br />

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 3100<br />

Unfall- und Gelenkchirurgie<br />

Herr Prof. Dr. med. Michael<br />

Schnabel<br />

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300<br />

Die Klinik für Anästhesiologie,<br />

Schmerztherapie und Intensivmedizin<br />

Herr Dr. med. Manfred Molls<br />

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2500<br />

Das Institut für Diagnostische<br />

Radiologie und Nuklearmedizin<br />

Frau Dr. med. habil.<br />

Gudrun Lasek<br />

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2200


22<br />

LOKALES<br />

BURSCHEID<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

StEfAN cAPLAN, Bürgermeister<br />

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid<br />

Tel. 0 21 74 - 670-0<br />

E-Mail: buergermeister@burscheid.de<br />

WiRtScHAftSföRDERuNG<br />

Dr. Siegfried Kempf<br />

Tel. 0 21 74 - 670-102<br />

E-Mail: s.kempf@burscheid.de<br />

Leichlingen<br />

Burscheid<br />

Leverkusen<br />

Odenthal<br />

Wermelskirchen<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

JC und 1900 Arbeitsplätze<br />

ziehen um nach Haan<br />

Burscheid hatte kein Land und keine Chance<br />

Zwar war die Entscheidung<br />

befürchtet worden. Aber es traf<br />

die Burscheider dann doch wie<br />

ein Schock: Johnson controls<br />

gibt seinen Europastandort in<br />

Burscheid auf. 1.900 Mitarbeiter<br />

werden demnächst in Haan<br />

<strong>ihren</strong> Arbeitsplatz haben.<br />

Der amerikanische Automobil-<br />

Zulieferer benötigt mehr Platz<br />

und will sich neu sortieren. Die Fläche<br />

dafür aber konnte Burscheid nicht<br />

bieten. Nun ist es passiert, wenn<br />

auch nicht gleich, aber doch schon<br />

emotional. Bürgermeister Stefan<br />

Caplan: „Ich bin traurig.“ „In Haan<br />

haben wir mit dem Technologiepark<br />

in Gruiten eine Fläche gefunden, die<br />

unseren Anforderungen entspricht<br />

und unsere weiteren Expansionsplä-<br />

Rösrath<br />

Europapremiere<br />

auf der IAA: Das<br />

Konzeptfahrzeug<br />

ie3 mit innovativen<br />

Technologien von<br />

Johnson Controls.<br />

ne unterstützt,“ informierte das Werk.<br />

Immerhin bleibt die Europazentrale<br />

der Region <strong>erhalten</strong>. Im Gespräch<br />

waren auch Leverkusen und Solingen.<br />

Erste Umzüge sollen 2014 beginnen.<br />

Spätestens 2017 soll der Umzug<br />

abgeschlossen sein. Caplan: „Wir haben<br />

alles versucht. Johnson Controls<br />

hat sich korrekt v<strong>erhalten</strong>.“<br />

Kunst im Schaufenster<br />

Bereits zum 20. Mal findet diesmal die Aktion „Kunst im Schaufenster“ statt.<br />

Mehr als 30 Burscheider Künstler unterschiedlichster Stilrichtungen und Gattungen<br />

stellen ihre Arbeiten in den Schaufenstern der Geschäftswelt aus, was<br />

vier Wochen lang (noch bis zum 8. Oktober) für einen Einkaufsbummel in der<br />

Innenstadt ganz besonderer Art reizen soll. Seit dem ersten mal 1986 haben<br />

bereits über 80 Künstler an der Aktion teilgenommen.<br />

Wein-Wochenende<br />

statt Martinsmarkt<br />

öfter mal wa Neues. Jetzt lockt<br />

Burscheid am 8. und 9. Oktober<br />

auf dem Marktplatz mit einem<br />

„Kulinarischen Weinwochenende“.<br />

Vollmundige Weine, Champagner<br />

oder auch nur Cocktails,<br />

Kaffee und Kuchen – die Burscheider<br />

Gastronomie will an<br />

dem verkaufsoffenen Sonntag<br />

mit wenigen Ständen zeigen, was<br />

sie „auf dem Kasten“ hat. Klein,<br />

aber fein. Das Ganze ist eine Idee<br />

der Werbegemeinschaft „Wir für<br />

Burscheid“, als Ersatz für den<br />

Martinsmarkt, der zuletzt nicht<br />

mehr den gewünschten Zuspruch<br />

Gewerbepark<br />

für 1.000.000 €<br />

zu verkaufen<br />

Als Renditeobjekt angepriesen steht<br />

der Colonia Gewerbepark (Bild oben)<br />

im Luisental in Burscheid an der Straße<br />

nach Benninghausen zum Verkauf.<br />

Das Areal ist seitlich mit dem<br />

Muhrbach verbunden, ca. 10.000 qm<br />

groß und besteht aus 19 vermieteten<br />

Einheiten mit einer Gesamtfläche von<br />

etwa 3.600 qm. So jedenfalls preist<br />

es der Makler im Internet an. Das<br />

Objekt kann auch in einzelnen Teilen<br />

zwischen 200 und 1.000 qm Größe<br />

verkauft werden. Der Gesamt-Kaufpreis<br />

betrug zuletzt eine Million Euro.<br />

Als Mieteinnahmen wird mit 113.000<br />

Euro kalkuliert. Eine komplette Gebäude-Verwaltung<br />

wird angeboten.<br />

Der Eigentümer will den Gewerbepark<br />

aus Altersgründen aufgeben.<br />

Bauruine für nur<br />

1 € zu vergeben<br />

fand und 2011 ausfällt. Und noch ein Objekt ist im Luisental<br />

im Angebot: Das ehemalige Aussiedlerheim<br />

neben den schmucken Werkstätten<br />

und gegenüber dem Colonia<br />

Gewerbepark. Das Objekt gehört seit<br />

fast 20 Jahren der Stadt Leverkusen<br />

und die hat kein Geld, um es endlich<br />

nach jahrelangem Leerstand abzureißen.<br />

Das könnte bis zu 500.000<br />

Euro kosten. Das als gewerbliche<br />

Baufläche ausgewiesene Grundstück<br />

soll außerdem belastet sein. Für einen<br />

symbolischen Euro ist es zu haben.


LEICHLINGEN<br />

Leichlingen<br />

Leverkusen<br />

ERNSt MüLLER, Bürgermeister<br />

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen<br />

Tel. 0 21 75 - 992-0<br />

E-Mail: info@leichlingen.de<br />

WiRtScHAftSföRDERuNG uND SEL<br />

Christian Scheffs, Am Schulbusch 16<br />

Tel. 0 21 75 - 992-265<br />

E-Mail: info@leichlingen.de<br />

LOKALES<br />

Burscheid<br />

Odenthal<br />

Wermelskirchen<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Leichlingen punktet mit<br />

einer ersten Pferdeklinik<br />

Es hätte auch ein Möbelhaus<br />

oder eine Spedition werden<br />

können am further Weg nahe<br />

der Autobahn in Leichlingen.<br />

Denn ein Bebauungsplan lag<br />

lange schon vor. Nun entsteht<br />

hier eine Pferdeklinik.<br />

Und die Stadt kann sich freuen:<br />

Zusammen mit dem nicht weit<br />

entfernten Reitsport-Großmarkt Krämer<br />

an der Reusrather Straße entsteht<br />

hier ein Reitsport-Zentrum, das<br />

Bürgermeister Ernst Müller schon jetzt<br />

als einen Glücksfall bezeichnete.<br />

Rösrath<br />

Am Further Weg wurde just Richtfest<br />

gefeiert. Im Oktober könnte der<br />

Betrieb bereits aufgenommen werden.<br />

Mit etwa sieben Tierärzten und<br />

vier Tierarzthelfern, Auszubildenden,<br />

Bürokräften, Stall- und Hausmeister.<br />

Rund eine Million Euro haben drei<br />

Namhafte Tierärzte privat investiert.<br />

Auf gut 2,5 Hektar Land. Da gibt es<br />

Stallungen zur stationären Betreuung,<br />

außerdem Behandlungsräume und<br />

zwei Quarantäne-Boxen. Schwerpunkt-Behandlung<br />

sind Orthopädie<br />

und Sportmedizin.<br />

Edeka auf der<br />

grünen Wiese?<br />

Leichlingen diskutiert nicht nur die<br />

Geschäftsansiedlung in seinem schönen<br />

Stadtpark und am Wupperufer.<br />

Seit einiger Zeit „brummt“ es auch<br />

an der Trompete. Dort will ein Investor<br />

einen Edeka-Markt mit 1.800 qm<br />

Verkaufsfläche ansiedeln (Bild links),<br />

was Stadt und Verwaltung auch gut<br />

finden. Doch der Flächennutzungsplan<br />

müßte dafür geändert werden.<br />

Und das bereitet Kopfschmerzen.<br />

Außerdem fürchten Kritiker eine zu<br />

starke Konkurrenz für den Handel in<br />

der Innenstadt.<br />

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Ihr Ansprechpartner: Holger Kirchhof<br />

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GL&Lev kontakt 05/11<br />

23


24<br />

LOKALES<br />

WERMELSKIRCHEN<br />

Die AOK hat<br />

eine neue Bleibe<br />

gefunden<br />

Weil sie räumlich aus allen Nähten zu<br />

platzen drohte, hat die AOK Rheinland/Hamburg<br />

in Wermelskirchen ein<br />

neues Domizil bezogen. Zusammen<br />

mit der Diakoniestation bezog die<br />

AOK ein neugebautes Geschäftshaus<br />

in der Telegrafenstraße 26-30 (Bild<br />

unten). Mit viel Platz für Kunden und<br />

Mitarbeiter.<br />

„Nach 25 Jahren neben dem Rathaus<br />

war eine optimale Kundenbetreuung<br />

dort einfach nicht mehr möglich“,<br />

sagte Annegret Fleck, Regionaldirektorin<br />

der AOK Rheinland/Hamburg.<br />

Die Diakoniestation ist ebenerdig<br />

untergebracht und leicht erreichbar,<br />

alle Räume sind barrierefrei angelegt.<br />

Womit sich die Station auf die<br />

Zukunft einstellt. Bis 2020 werden<br />

im Wermelskirchen 6.400 Personen<br />

erwartet, die dann über 70 Jahre alt<br />

sind (ein Plus von 25 %) und möglicherweise<br />

Pflegeberatung benötigen.<br />

Die neue Heimat sei nur mit Mitteln<br />

der „Glücksspirale“ und des Fördervereins<br />

möglich geworden.<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

ERic WEiK, Bürgermeister<br />

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33<br />

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0<br />

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de<br />

WiRtScHAftSföRDERuNG<br />

Florian Lesske<br />

E-Mail: f.lesske@wermelskirchen.de<br />

Leichlingen<br />

Leverkusen<br />

Burscheid<br />

Odenthal<br />

Wermelskirchen<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Rösrath<br />

Innenstadt-Entwicklung<br />

auf der Zielgeraden ?<br />

Der finale Ausbau der innenstadt<br />

nimmt allmählich<br />

Konturen an. Auch wenn es<br />

an einem Ende, an der Eich,<br />

noch etwas hakt. Die nächste<br />

Ratssitzung am 17. Oktober<br />

soll einige Maßnahmen endlich<br />

auf den Weg bringen.<br />

Dabei geht es um den Bebauungsplan<br />

für das neue Kaufhaus an<br />

der Telegrafenstraße. Nachbarschaftliche<br />

Bedenken scheinen ausgeräumt.<br />

Der Bauantrag kann endlich gestellt<br />

werden. Außerdem geht es um den<br />

Marktplatz, der schon ewig keiner<br />

mehr ist. Jetzt, da das Büdchen dort<br />

längst verschwunden ist, geht es um<br />

die Gestaltung. Treppen oder schiefe<br />

Ebene. Und was soll da eigentlich<br />

sonst so passieren? Es soll eine einfach<br />

geschwungene Straßenführung<br />

geben und wenn möglich eine attraktive<br />

Außengastronomie, aber ohne<br />

Brunnen. Vorschläge liegen seit Monaten<br />

in der Schublade.<br />

Schon am 10. Oktober allerdings<br />

geht es ersteinmal ums Geld. Da<br />

tagt der Haupt- und Finanzausschuss<br />

und muss sich mit der veränderten<br />

Haushaltssituation beschäftigen. Da<br />

liegt die neue „Giftliste“ auf dem<br />

Tisch mit diversen Kürzungen, über<br />

die die Politiker in der Sommerpause<br />

nachdenken konnten. Zur Zeit<br />

herrscht Haushaltssperre. U. a. stehen<br />

Schwimmbäder zur Disposition und<br />

die Einführung einer Zweitwohnungssteuer.<br />

Einst schmückte ein historisches Büdchen<br />

diesen Platz, der mit Marktplatz eigentlich<br />

nicht viel gemein hat. Jetzt ist es eher ein<br />

Schandfleck. Aber das soll sich endlich<br />

ändern. Der Stadt liegen verschiedene<br />

Vorschläge vor.<br />

Sparkasse registriert<br />

deutliche zuwächse<br />

im ersten halbjahr<br />

Die Sparkasse Wermelskirchen ist mit<br />

der Entwicklung der letzten Monate<br />

hoch zufrieden. Das ließ sie in einem<br />

Gespräch mit der Bergischen Morgenpost<br />

erkennen. Immerhin hätten die<br />

Anleger in den ersten Monaten des<br />

Jahres zusätzlich 11,7 Millionen Euro<br />

in die Sparkasse getragen.<br />

Vorstand Rainer Jahnke versicherte:<br />

„Wir überblicken unsere Risiken und<br />

haben als Sicherheit ein hohes, wirklich<br />

sehr hohes Eigenkapital. Deshalb<br />

ist das Geld der Kunden sicher angelegt.“<br />

Bei Gold, Edelsteinen oder Rohstoffen<br />

rät die Sparkasse indessen zur<br />

Vorsicht. In dem Zeitungsbericht heißt<br />

es, hier gäbe es keine Verzinsung,<br />

und zum anderen könnten die bereits<br />

hohen Preise schon überteuert sein...<br />

Auffallend sei indessen das Interesse<br />

an Wohnimmobilien. <strong>Hier</strong> sei mit<br />

einer Erhöhung der Abschlüsse von<br />

deutlich mehr als vier Millionen Euro<br />

gegenüber dem Vorjahr zu rechnen.<br />

Der Trend sei eindeutig hin zu Wohnraum<br />

in Innenstadtnähe.<br />

Netto und Aldi lassen<br />

die Eich im Stich<br />

Der Discounter Netto hat seinen<br />

Laden in der Telegrafenstraße geschlossen<br />

und Aldi (gegenüber) zieht<br />

um. Da kommen weite Wege auf die<br />

Anwohner an der Eich zu, wenn sie<br />

Lebensmittel einkaufen wollen. Aldi<br />

baut umfangreich (800 qm Verkaufsfläche)<br />

an der Umgehungsstraße<br />

gegenüber von Lidl (Bild links). Da<br />

ändert sich auch einiges für Fußgänger<br />

und Autofahrer. Aldi will Ende<br />

November eröffnen und dafür 90<br />

Parkplätze einrichten. Die Stadt bemüht<br />

sich, Ersatz für den alten Aldi-<br />

Standort zu finden. Wenn möglich<br />

einen Lebensmittelhändler.


TAG DER OFFENEN TÜR<br />

AM 24.09.2011<br />

Zum bundesweiten Tag der offenen Tür des Verbandes<br />

der Chemischen Industrie e.V. (VCI) heißen wir Sie von<br />

10 bis 17 Uhr herzlich willkommen. Es erwartet Sie Unterhaltung<br />

für die ganze Familie: Betriebsbesichtigungen*,<br />

Rundfahrten*, Informationen, Gewinnspiele, Kinderaktionen<br />

und vieles mehr. Rund um den CHEMPARK Leverkusen,<br />

Kaiser-Wilhelm-Allee. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.leverkusen.chempark.de oder 0214 / 30 31691<br />

* Für Rundfahrten und Besichtigungen benötigen Sie Ihren Ausweis.<br />

Wir stellen uns vor:


26<br />

LOKALES<br />

LEVERKUSEN<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

Leichlingen<br />

Leverkusen<br />

REiNHARD BucHHORN, Oberbürgerm.<br />

Stadtverwaltung, Friedrich-Ebert-Platz 1<br />

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0<br />

E-Mail: reinhard.buchhorn@stadt.leverkusen.de<br />

WiRtScHAftSföRDERuNG<br />

Dr. Frank Obermaier, Dönhoffstraße 39<br />

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 8331-10<br />

E-Mail: obermaier@wfl-leverkusen.de<br />

Burscheid<br />

Odenthal<br />

Wermelskirchen<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Von links: Projektleiter Bertelsmeier und die Künstler Petra Müllewitsch, Günter Klemusch und Dr. Viola Franke.<br />

Kunstwerke sollen den<br />

Leerstand verdecken<br />

Gähnende Leere in Wiesdorfer<br />

Schaufenstern? Damit soll<br />

jetzt Schluss sein! Leverkusen<br />

startete die Aktion „Kunst<br />

gegen Leerstand“ in der city.<br />

Die Werke von drei Künstlern<br />

bilden nun die Schaufensterauslage<br />

und verzieren die<br />

Ladenlokale.<br />

Seit über einem Jahr bemühten<br />

sich die WfL und die <strong>Immobilien</strong>-<br />

und Standortgemeinschaft der<br />

Werbegemeinschaft City Leverkusen,<br />

dieses Konzept, das ursprünglich in<br />

der Hauptstraße <strong>ihren</strong> Anfang finden<br />

sollte, umzusetzen. Durch die endgültige<br />

Verlagerung der Hussel-Filiale<br />

in die Rathaus-Galerie, die Aufgabe<br />

des Blumengeschäfts Reinicke und<br />

die Schließung des Schlüsselladens<br />

waren nun plötzlich gleich drei Läden<br />

ungenutzt, die einen eher tristen Eindruck<br />

auf die Besucher der westlichen<br />

City hinterließen. Das sollte geändert<br />

werden. Und es gelang. „<strong>Hier</strong> kommt<br />

nun endlich unser Projekt ‚Kunst ge-<br />

Rösrath<br />

gen Leerstand‘ zum Zuge“, freute sich<br />

Rainer Bertelsmeier, Projektleiter der<br />

Wirtschaftsförderung für Einzelhandel<br />

und Zentrenentwicklung.<br />

Das Konzept: Nach einigen Wochen<br />

sollen die Ausstellungen und<br />

die Künstler wechseln, so dass es am<br />

sogenannten „Nobelplatz“ immer etwas<br />

Neues zu entdecken gibt.<br />

Die Idee zu dem Projekt stammt<br />

von der Wiesdorferin Petra Müllewitsch.<br />

Sie rief 2006 die Künstlergruppe<br />

„Kultur-Kreis“ ins Leben und<br />

initiiert seit sechs Jahren ehrenamtlich<br />

Gemeinschaftsausstellungen. Sie hatte<br />

leere Läden auch schon 2009 in<br />

Opladen mit Kunst gefüllt.<br />

fußball-Skulpturen sind versteigert worden<br />

Im Forum Leverkusen sind die überlebensgroßen Fußball-Skulpturen der Künstlerin<br />

Lilli Schulz versteigert worden, die während der Frauen-Fußball-WM zu<br />

sehen waren. Der Erlös kommt Projekten in Leverkusener Kinder- und Jugendeinrichtungen<br />

zugute. Lilli Schulz hatte 2 x 11 Fußball-Skulpturen für einen<br />

Skulpturenspaziergang entlang der Dhünn bis hin zur BayArena zur Verfügung<br />

gestellt. 2.100 Euro war der Einstiegspreis für das „kleinste“ dieser zwei bis drei<br />

Meter hohen Kunstwerke. Unser Bild zeigt die Künstlerin.<br />

Ganz neu: Qualitätssiegel für haushaltshilfen<br />

Die Stadt Leverkusen hat jetzt eine freiwillige Qualitätssicherung für die Anbieter<br />

haushaltsnaher Dienstleistungen eingeführt. Zu diesen zählen Hilfen im<br />

Haushalt wie kochen, putzen, Wäschepflege, Einkaufs- oder Arztbegleitung,<br />

kleinere Handwerksleistungen, Hol- und Bringdienste. Mit dem Qualitätssiegel<br />

verpflichten sich die Anbieter zu Transparenz der Vertragsgestaltung, personelle<br />

Kontinuität und Verlässlichkeit. Detailliert sind diese Mindestanforderungen<br />

bei der Verbraucherzentrale NRW beschrieben.<br />

Der umwelttipp<br />

Bei Steinpilz,<br />

Pfifferling und Co.:<br />

Augen auf und die<br />

Regeln beachten!<br />

In den Wäldern rund um Leverkusen<br />

kann man erfolgreich Pilze sammeln–<br />

feuchtwarmes Wetter vorausgesetzt!<br />

Erlaubt sind in NRW maximal 2 kg essbare<br />

Pilze pro Person und Tag für den<br />

Eigenbedarf. Gewerbemäßiges Sammeln<br />

ist aus Gründen des Artenschutzes<br />

verboten. Pilze erfüllen wichtige<br />

Funktionen im ökosystem Wald. Daher<br />

sollten auch nur eindeutig genießbare<br />

Pilze geerntet werden. Die Belastung<br />

der Waldpilze durch Schwermetalle<br />

oder radioaktive Strahlung ist in<br />

unserer Gegend, anders als in Bayern<br />

zum Beispiel, kein Thema mehr.<br />

Die Weltgesundheitsorganisation<br />

bzw. die Deutsche Gesellschaft für<br />

Ernährung empfiehlt Kleinkindern,<br />

Schwangeren und Stillenden auf<br />

Waldpilze zu verzichten und den Verzehr<br />

für Erwachsene auf 250 Gramm<br />

pro Woche zu beschränken. Dies gilt<br />

insbesondere für gekaufte Pilze zweifelhafter<br />

Herkunft. Die größte Gefahr<br />

droht beim Verzehr giftiger Pilze. Der<br />

hochgiftige, tödliche Knollenblätterpilz<br />

kann zum Beispiel leicht mit dem<br />

Champignon verwechselt werden.<br />

Ansprechpartner bei der Stadt Leverkusen<br />

ist Rudolf Lattka (Tel. 0214-<br />

406 3245)


Das Audi Zentrum Bergisch Gladbach<br />

präsentiert den neuen Audi A6 Avant<br />

Vier Buchstaben stehen hinter<br />

einer einmaligen Erfolgsgeschichte<br />

im automobilen Premium-Segment:<br />

Audi. ist es das Design, die technik<br />

oder die Energieeffizienz?<br />

„unsere Autos atmen den Zeitgeist“,<br />

bringt Jörg Malak, Verkaufsleiter Audi<br />

der Stein-Gruppe, die ungebremste<br />

Lust auf Audi präzise auf den Punkt.<br />

Allein im Juli 2011 fragten 106.000<br />

Kunden weltweit Audi-Modelle<br />

nach – das beste Ergebnis der Firmengeschichte,<br />

das eng verknüpft ist mit<br />

den Services direkt vor Ort. „Ein herausragendes<br />

Produkt ist das eine. Ein starkes<br />

Angebot bei Beratung, Wartung, Reparatur<br />

und Sonderwünschen das andere. Beides<br />

gehört zusammen und identifiziert uns als<br />

erfahrenen Komplettanbieter“, so Malak.<br />

35 Mitarbeiter beschäftigt das Audi Zentrum<br />

Bergisch Gladbach an der Paffrather<br />

Straße – mehr als ein Dutzend neuer Audi-<br />

Modelle präsentiert das Unternehmen der<br />

Überlegen leicht gebaut.<br />

Der neue Audi A6 Avant*.<br />

Alle Angaben basieren auf den Merkmalen des deutschen Marktes.<br />

* Kraftstoffverbrauch l/100 km: kombiniert 8,2 – 5,0;<br />

CO 2-Emission g/km: kombiniert 190 – 132<br />

Bestellen Sie ihn jetzt bei uns!<br />

Stein-Gruppe im lichtdurchfluteten, großen<br />

Showroom. Ins Blickfeld der Öffentlichkeit<br />

rückt ab 16. September übrigens das neue<br />

Kombimodell Audi A6 Avant.<br />

Zur Wahl stehen zwei Benziner und vier<br />

Diesel mit einem Leistungsspektrum von<br />

177 bis 313 PS. Power, sportliche Eleganz<br />

und Funktionalität vereint auch der neue<br />

Audi Q3, den das zentrumsnah gelegene<br />

Audi-Zentrum im Spätherbst 2011 vorstellt.<br />

Carsten Wellpott, Verkaufsleiter vom<br />

Audi Zentrum Bergisch Gladbach zum<br />

neuen SUV aus Ingolstadt: „Wir verstehen<br />

den Audi Q3 als urbanen, ausdrucksstarken<br />

Offroader: Er ist kraftvoll, wendig, kompakt<br />

und voll innerer Größe.“<br />

Audi Zentrum<br />

Bergisch Gladbach<br />

Audi R8 Partner<br />

Paffrather Straße 91<br />

51465 Bergisch Gladbach<br />

Tel.: 0 22 02 / 29 00-0<br />

Fax: 0 22 02 / 29 00-20<br />

info@steingruppe.de, www.steingruppe.de<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

27


Mehr Service & Komfort<br />

für unsere Patienten<br />

Die Komfortstationen im Klinikum<br />

Klinikum Leverkusen gGmbH • Am Gesundheitspark 11 • 51375 Leverkusen


| Die neuen Komfortstationen im Klinikum<br />

Mit der Fertigstellung des großen An- und Umbaus im<br />

Mittelpunkt des Gesundheitsparks beginnt eine neue<br />

Komfort-Offensive im Klinikum. Mit den neuen<br />

C-Stationen entsprechen wir dem Wunsch vieler<br />

Patienten nach mehr Privatsphäre und einer warmen,<br />

geschmackvollen Umgebung.<br />

Unser Motto lautet: Soviel Service und individuelle<br />

Zuwendung wie möglich und so viel Medizin wie nötig.<br />

Neben der medizinischen Versorgung auf höchstem<br />

Niveau durch unsere kompetenten Ärzte bietet auch<br />

die hohe Qualifizierung unseres Pflegepersonals eine<br />

optimale Unterstützung für den Genesungsprozess.<br />

Darüber hinaus sorgt die angenehme Atmosphäre und<br />

hochwertige Ausstattung im Zusammenspiel mit geschulten<br />

Servicemitarbeitern für individuelles<br />

Wohlbefinden.<br />

Die Komfortstationen stehen allen Patienten offen, die<br />

sich privat für die Wahlleistung Ein- und Zwei-Bett-<br />

Zimmer (zusatz-)versichert haben oder diese selbst<br />

bezahlen möchten. Von der positiven Ausstrahlung<br />

profitieren neben unseren Patienten auch deren Angehörige.<br />

Darüber hinaus führt die größere Raum- und Bettenkapazität<br />

auch zu Umstrukturierungen auf anderen<br />

Stationen: In der Regel können wir zukünftig allen<br />

Patienten die Unterbringung in Zwei-Bett-, höchstens<br />

Drei-Bett-Zimmern zusagen. • • •<br />

Die Komfortstationen im Klinikum Leverkusen verbinden<br />

gezielte Diagnostik, hochwertige Medizin, individuelle<br />

Pflege und gehobenen Wohnkomfort:<br />

• Geräumige, hochwertig und ansprechend ausgestattete<br />

Ein- und Zwei-Bettzimmer mit elektrisch<br />

verstellbarem Komfortbett, Sitzecke, Schreibtisch,<br />

Safe, Kühlschrank und z.T. Zusatzbett für Angehörige<br />

und Balkon<br />

• Geräumige, ins Zimmer integrierte Badezimmer<br />

(ca. 5,5 m²) mit ebenerdiger Dusche und hochwertiger<br />

Ausstattung mit Föhn, Kosmetikset,<br />

Bademantel, Bade- und Handtüchern<br />

• Multimedia-Terminal an jedem Bett mit TV, Radio,<br />

Telefon und Internet<br />

• Täglicher Zeitungsservice<br />

• Erweitertes Getränke- und Speiseangebot bei allen<br />

Mahlzeiten, Heiß- und Kaltgetränke sowie frisches<br />

Obst im Aufenthaltsbereich, Getränke-Kühlschrank<br />

im Zimmer<br />

• Wäscheservice für die persönliche Wäsche,<br />

häufiger Handtuch- und Bettwäschewechsel<br />

• Persönlicher Service durch Serviceassistentin zur<br />

Erledigung der Aufnahmeformalitäten und kleiner<br />

persönlicher Wünsche • • •<br />

Telefon 0214 13-0 • Fax 0214 13-2118 • info@klinikum-lev.de • www.klinikum-lev.de


30<br />

LOKALES<br />

Tag der Offenen Tür im CHEMPARK<br />

Zu einem Blick hinter<br />

die Kulissen lädt der<br />

cHEMPARK Leverkusen<br />

ein. Am 24. September<br />

(Samstag) können Besucher<br />

bei Betriebsbesichtigungen,<br />

Werksrundfahrten<br />

sowie einem bunten unterhaltungsprogramm<br />

für<br />

Groß und Klein erfahren,<br />

woran die unternehmen im<br />

cHEMPARK arbeiten und<br />

forschen. Das Programm ist<br />

von 10 bis 17 uhr geplant.<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

AuS DER NAChBARSChAFt<br />

Rund um die Kaiser-Wilhelm-Allee<br />

präsentieren sich an diesem Tag<br />

Bayer, LANXESS sowie die weiteren<br />

teilnehmenden CHEMPARK-Partner<br />

CURRENTA, Tectrion, Chemion,<br />

Momentive Performance Materials,<br />

Bertschi, Kruse, pronovaBKK und die<br />

Fachhochschule Köln. Zu dem bundesweiten<br />

Aktionstag hat der Verband<br />

der Chemischen Industrie (VCI)<br />

aufgerufen.<br />

Bayer widmet sich in seiner Darstellung<br />

den „Megatrends“ Gesundheit,<br />

Ernährung sowie Klima- und Ressour-<br />

Ein spannender<br />

Blick hinter<br />

die Kulissen<br />

Immer wieder eindrucksvoll - und nicht nur<br />

für Kinder: Wenn die Werksfeuerwehr im<br />

Chempark ihre Leistungsfähigkeit vorführt.<br />

Wie soll man über 8 Milliarden Menschen in der Zukunft ernähren? Die interaktive Zukunftssimulation „Nutritopia“ im<br />

BayKomm-Themenraum Ernährung gibt einen Ausblick bis in das Jahr 2050.<br />

censchutz. Das Erfinderunternehmen<br />

zeigt dabei, welche Lösungen es für<br />

diese globalen Herausforderungen<br />

bietet. LANXESS präsentiert die Themenwelten<br />

Wasser, Kautschuke und<br />

Kunststoffe und macht seine Produkte<br />

dort interaktiv erlebbar.<br />

Und der CHEMPARK ganz allgemein<br />

hält auf seinen Aktionsflächen<br />

spannende Angebote für die ganze<br />

Familie bereit. Zum Beispiel: Ein Erlebniskraftwerk<br />

für Kinder, eine Recyclingwerkstatt,<br />

aber auch Geocoaching<br />

mit GPS-Geräten, Testfahrten<br />

mit einem Elektroauto und Löschvorführungen<br />

der Werksfeuerwehr.<br />

Viele Betriebe haben ihre Tore<br />

geöffnet und laden die Besucher zu<br />

einem Blick hinter die Kulissen ein.<br />

Darüber hinaus gibt es zahlreiche<br />

Rundfahrten mit dem Bus durch den<br />

CHEMPARK. Die Karten für die Rundfahrten<br />

und Betriebsbesichtigungen<br />

sind am Veranstaltungstag kostenfrei<br />

erhältlich.<br />

Höchst attraktiv sind aber auch<br />

Beobachtungen und Einblicke in die<br />

Lanxess-Produkte und deren Anwendungen<br />

auf der großen Aktionsfläche<br />

neben der Lanxess-Zentrale. Eine<br />

Vielzahl von Attraktionen lädt zum<br />

Mitmachen ein. Die teils sportlichen<br />

und teils kreativen Angebote sind jeweils<br />

maßgeschneidert für Erwachsene<br />

und Kinder. Dazu gehören u.a. ein<br />

Rennsimulator, eine Flummi-Bastelaktion<br />

und eine Golf-Putt-Anlage.<br />

Daneben kommen aber auch die<br />

Informationen nicht zu kurz. Filme und<br />

Grafiken erklären die Lanxess-Produkte<br />

und -Anwendungen. Lanxess-<br />

Experten beantworten (fast) jede<br />

Frage.<br />

Aufregend sind auch die Einblicke<br />

in die multimedialen Firmen-Präsentationen<br />

und Wissenschaftswerkstätten<br />

von Bayer. Ein Schwerpunkt<br />

ist das Kommunikationszentrum,<br />

kurz BayKomm genannt. In acht<br />

Ausstellungsräumen finden sich Antworten<br />

auf Fragen aller Art. Von der<br />

Entwicklung neuer Arzneimittel über<br />

die Sicherung der Welternährung bis<br />

zu modernen Werkstoffen für den<br />

Klimaschutz. <strong>Hier</strong> präsentieren sich<br />

eine Erlebniswelt, eine Begegnungsstätte<br />

und ein Diskussionsforum. <strong>Hier</strong><br />

wird nicht für Produkte geworben.<br />

<strong>Hier</strong> werden Naturwissenschaften<br />

begreifbar gemacht, und Zusammenhänge<br />

auf einem verständlichen<br />

Niveau erklärt.<br />

Im Themenraum Mobilität zum<br />

Beispiel gibt es auch Informationen<br />

über ein Flugzeug, das völlig ohne<br />

Kraftstoff, nur mit Sonnenenergie<br />

fliegt: Das „Solar Impulse“ – und dies<br />

sogar in der Nacht. Das ehrgeizige<br />

Entwicklungsprojekt zweier Schweizer<br />

wird von Bayer unterstützt.


Mit freundlicher unterstützung der<br />

Unternehmerpreis<br />

Wer wird Unternehmer des Jahres 2011?<br />

Die Wirtschaftsförderung Leverkusen<br />

ruft zur Beteiligung am Findungsprozess<br />

des diesjährigen Preisträgers<br />

auf. Bis zum 21. September<br />

können Vorschläge, die bestimmten<br />

Kriterien unterworfen sind, eingereicht<br />

werden. Mit dem Preis werden<br />

seit 2002 Leverkusener Unternehmer<br />

geehrt, die sich im besonderen Maße<br />

um den Wirtschaftsstandort Leverkusen<br />

verdient gemacht haben. Die<br />

Verleihung wird im Rahmen des Leverkusener<br />

Wirtschaftsempfangs vor<br />

rund 400 geladenen Gästen durch<br />

die Preisjury Kreishandwerkerschaft<br />

Bergisches Land, Sparkasse Leverkusen,<br />

Stadt Leverkusen und die WfL<br />

vorgenommen.<br />

„In diesem Jahr möchten wir die<br />

Leverkusener Wirtschaft nicht erst<br />

bei der Verleihung als Gast, sondern<br />

bereits bei den Vorschlägen für den<br />

diesjährigen Preisträger mit ins Boot<br />

holen“, sagt WfL-Geschäftsführer Dr.<br />

Frank Obermaier.<br />

Die Erfüllung der folgenden Kriterien<br />

sollte bei der Einreichung der Vorschläge<br />

berücksichtigt werden:<br />

Hohes Engagement am Standort<br />

(z.B. Gremien, Sponsoring, Investitionen,<br />

soziales Engagement)<br />

Arbeitsplatzeffekte (Arbeitsplätze<br />

konnten in schwierigen Zeiten gehalten<br />

oder durch Investitionen neu<br />

geschaffen werden)<br />

Nachhaltiges Wirtschaften (Unternehmen<br />

achtet auf Ressourceneffizienz)<br />

Innovationsorientierung (Unternehmen<br />

verbessert kontinuierlich seine<br />

Prozesse und Produkte)<br />

Unternehmertum (Kandidat ist Inhaber<br />

bzw. in der Geschäftsführung<br />

langjährig mit dem Unternehmen<br />

verbunden; zeichnet sich durch<br />

hohe unternehmerische Verantwortung<br />

aus)<br />

Und noch etwas ist in diesem Jahr<br />

neu: Der Preis als solcher. Die Themen<br />

Innovative Werkstoffe und Ausbil-<br />

Seit einiger Zeit stellen<br />

wir an dieser Stelle<br />

unsere „Flächen des<br />

Monats“ vor. Auch für<br />

die aktuelle Ausgabe<br />

haben wir drei Büro-,<br />

Laden- und Gewerbeflächen<br />

exemplarisch<br />

zusammengestellt.<br />

Weitere Flächen und<br />

<strong>Immobilien</strong> finden Sie<br />

online im Einzelhandelsflächen-<br />

oder Gewerbeflächenkataster<br />

auf<br />

unserer Homepage:<br />

www.wfl-leverkusen.de<br />

WIRtSChAFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN<br />

dung liegen der WfL besonders am<br />

Herzen und sollen sich nun auch im<br />

Unternehmerpreis wiederspiegeln.<br />

103m 2 Mietfläche in architektonisch<br />

gelungenem Objekt im Handwerkerzentrum<br />

in Leverkusen-Manfort. Neuwertiges und<br />

architektonisch sehr gelungenes freistehendes<br />

kleines Bürohaus mit zwei Etagen. Insgesamt<br />

nach neuestem Stand der Technik und sehr<br />

ökologisch errichtet. Zum Obergeschoss gehören<br />

2 Pkw-Stellplätze. WfL-Ansprechpartner:<br />

Achim Willke, Tel. (0214) 8331-40,<br />

willke@wfl-leverkusen.de<br />

Grundstück für Gewerbe in Randlage der<br />

City, 392 m 2 in der Schulstraße/Lichstraße.<br />

Die Bebauung erfolgt nach §34 BauGB. Das<br />

Eckgrundstück verfügt über eine fußläufige<br />

Verbindung zur Fußgängerzone der City<br />

Leverkusen. Die Anschlussstelle Leverkusen-<br />

www.wfl-leverkusen.de<br />

LOKALES<br />

InhaltsübersIcht<br />

• Unternehmerpreis<br />

• Flächen des Monats<br />

• Imagekampagne<br />

„Leverkusen –<br />

überraschend anders“<br />

• Taste One<br />

• Summer Bird<br />

• Tag der Ausbildung<br />

• Öko-Zertifikat<br />

• ExpoReal<br />

Durch Unterstützung der CURRENTA<br />

Ausbildung werden derzeit Preise<br />

bzw. Skulpturen aus innovativen<br />

Materialien entwickelt und gefertigt.<br />

Auch hier wird durch eine Jury<br />

Ende September der künftige Unternehmerpreis<br />

gekürt.<br />

Mehr Infos zum Unternehmerpreis<br />

und den Möglichkeiten, einen potentiellen<br />

Preisträger vorzuschlagen, gibt<br />

es im Internet unter www.wfl-leverkusen.de<br />

oder bei Melanie Schmitz,<br />

Marketing/PR, Tel. 0214/8331-55,<br />

schmitz@wfl-leverkusen.de .<br />

West (A1, A59) ist weniger als 1 Kilometer<br />

entfernt. WfL-Ansprechpartner: Achim Willke,<br />

Tel. (0214) 8331-40, willke@wfl-leverkusen.de<br />

Modernes Ladenlokal in der Opladener<br />

Innenstadt mit 100 m 2 , auch als Büro geeignet.<br />

Eine große Fensterfläche und die Raumtiefe<br />

lassen viele Gestaltungsmöglichkeiten für eine<br />

Facheinzelhandels-, Dienstleistungs- oder<br />

Büronutzung zu. Das Ladenlokal liegt gut<br />

einsehbar im Kreuzungsbereich zur Birkenbergstraße<br />

und dem Opladener Platz (Marktplatz),<br />

den wichtigsten Nebenlagen der Fußgängerzone<br />

Kölner Straße, die ca. 300 m entfernt ist.<br />

WfL-Ansprechpartner: Rainer Bertelsmeier,<br />

Tel. (0214) 8331-30,<br />

bertelsmeier@wfl-leverkusen.de.<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

31


32<br />

LOKALES WIRtSChAFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN<br />

Leverkusen ist überraschend<br />

anders<br />

Wer in Leverkusen wohnt, arbeitet,<br />

einkauft oder ausgeht,<br />

kennt sicherlich die gängigen Attribute,<br />

mit denen die Stadt belegt<br />

wird. Vizekusen, Pillendreher, der<br />

Rastplatz an der A3, Leverkusen ist<br />

ein Kaff, Plastikstadt, Aspirin-City, die<br />

haben ja nicht mal einen Hauptbahnhof,<br />

Chemiestadt, man sieht nur rauchende<br />

Schornsteine, da laufen nur<br />

Menschen mit Schutzbrillen in Laborkitteln<br />

rum, Leverkusen ist doch nur<br />

ein Autobahnkreuz, Leverkusen ist<br />

der Parkplatz von Köln – dies sind nur<br />

einige Beispiele für das, was in vielen<br />

Köpfen zu Leverkusen herumgeistert.<br />

Die Liste der Vorurteile über die Stadt<br />

ist lang.<br />

Jetzt wird damit aufgeräumt. Im<br />

Rahmen der Ernennung der ersten<br />

50 Standortbotschafter für Leverkusen<br />

wurde der Startschuss für<br />

eine dynamisch angelegte Image-<br />

Kampagne für den Wirtschafts- und<br />

Lebensstandort Leverkusen gegeben.<br />

„Leverkusen ist überraschend anders.<br />

Wir möchten künftig gemeinsam mit<br />

der Hilfe unserer Leverkusener Unternehmer<br />

auch Nicht-Leverkusener<br />

davon überzeugen, es durch viele<br />

Partner schaffen, dass wir Leverkusener<br />

uns lächelnd als ‚Vizekusener‘<br />

zu erkennen geben und nicht mehr<br />

sagen zu müssen, dass man aus der<br />

Nähe von Köln kommt“, erklärt WfL-<br />

Geschäftsführer Dr. Frank Obermaier<br />

die Idee zur neuen Imagekampagne,<br />

die auf charmante Art und Weise<br />

und mit einem Augenzwinkern alt<br />

bekannte Vorurteile wiederlegen soll.<br />

„Gute Gründe und Argumente, diese<br />

Vorurteile locker zu entkräften, gibt<br />

es zahlreich in unserer Stadt, um stolz<br />

sagen zu können: Ja, Leverkusen ist<br />

überraschend anders!“, so Oberbür-<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

germeister Reinhard Buchhorn, der<br />

die mutige, aber knackige und moderne<br />

Kampagne sehr begrüßt.<br />

Zum Start der Aktion wurde un-<br />

ter anderem eine Homepage erstellt.<br />

Unter www.ueberraschend-anders.<br />

info bekommt man einen ersten Eindruck.<br />

Darüber hinaus überzeugen<br />

bereits 15 Unternehmen auf den<br />

Postkarten zum Kampagnenstart mit<br />

<strong>ihren</strong> internationalen Bestleistungen.<br />

Leverkusener Fotografen unterstüt-<br />

zen die Aktion mit Fotos. Die frisch<br />

gebackenen Standortbotschafter<br />

verteilen die neuen Materialien auf<br />

Messen, verlinken ihre Homepage<br />

mit der Kampagnenseite, greifen bei<br />

der Erstellung einer entsprechenden<br />

Facebook-Präsenz unter die Arme,<br />

lassen die Kurzpräsentation auf Bildschirmen<br />

laufen, ergänzen ihre Postkartenständer<br />

mit unseren Motiven,<br />

verteilen die neue Broschüre, die als<br />

Poster mit reizvollen Motiven aus unserer<br />

Stadt aufgehängt werden kann,<br />

haben Aufkleber mit den Kampagnensprüchen<br />

auf <strong>ihren</strong> Fahrzeugen<br />

oder den Link zur Kampagnenseite<br />

in ihre E-Mailautosignatur integriert.<br />

Die Idee, Leverkusen mit all seinen<br />

Facetten in die Welt hinaus zu tragen<br />

und den Vorurteilen über Leverkusen<br />

entgegen zu wirken, funktioniert nur,<br />

wenn sich viele beteiligen und die<br />

Kampagne mit leben. Wir sind daher<br />

einmal mehr auf die Unterstützung<br />

unserer Leverkusener Unternehmer<br />

und Partner der WfL angewiesen.<br />

Egal, ob Sie zum Beispiel einer<br />

Ihrer Mailingaktionen die Karten bei-<br />

packen, einen Stempel mit dem Kampagnenslogan<br />

bei uns für Ihre Unternehmenspost<br />

bestellen, Material mit<br />

auf eine Messe nehmen oder Ihre<br />

Hostessen mit einem entsprechenden<br />

T-Shirt bekleiden, einen Aufkleber<br />

oder Banner an Ihrem Schaufenster<br />

anbringen, für Messen oder Ihr Ladenlokal<br />

Taschen und Tüten bei uns<br />

bestellen oder vielleicht die Kurzpräsentation<br />

in Ihrem Wartebereich<br />

laufen lassen. Wenn Sie sich an der<br />

Aktion für den Wirtschaftsstandort<br />

Leverkusen beteiligen möchten, oder<br />

eine tolle Idee zur Weiterentwicklung<br />

haben, melden Sie sich bitte bei:<br />

WfL Wirtschaftsförderung Leverkusen<br />

GmbH, Melanie Schmitz, Marketing/<br />

PR, Tel. (0214) 8331-55,<br />

schmitz@wfl-leverkusen.de


„Wettbewerbserfolg<br />

durch innovativeKommunikation“<br />

In der 2002 gegründeten Full-<br />

Service-Agentur TasteOne Communications<br />

wird täglich die richtige<br />

Mischung aus Konzeption, Kreation,<br />

Strategie und Pragmatismus gefordert.<br />

„Die langjährige Erfahrung in der<br />

Betreuung großer Marken bestätigt,<br />

dass auch Querdenken wichtig für<br />

den Erfolg ist. Die Kunden suchen immer<br />

mehr nach Full-Service-Leistungen.“,<br />

betont Dr. Carsten Herrmann.<br />

Das Leistungsprofil der Agentur umfasst<br />

neben klassicher Werbung und<br />

Full-Service auch Marketingberatung,<br />

Strategie sowie Promotions, Verkaufsförderung<br />

und Events. Internationale<br />

Kunden wie Ferrero und Bayer<br />

und regionale Unternehmen wie das<br />

DRK und die Sparkasse Leverkusen<br />

profitieren von der Vielfalt: Für die<br />

Firma Donghua Europe beispielsweise<br />

wurde neben der gesamten<br />

Corporate Identity und dem Internetauftritt<br />

auch der Messestand für die<br />

Hannover Messe entwickelt. Ebenso<br />

sind die Eröffnungskampagne sowie<br />

WIRtSChAFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN<br />

die Folgemotive für die Rathaus-<br />

Galerie Leverkusen aus dem Hause<br />

TasteOne Communications. Aber es<br />

müssen nicht immer die ganz großen<br />

Kampagnen sein: Die Kunstnacht<br />

Leverkusen wird jedes Jahr gestalterisch<br />

in der Agentur umgesetzt und<br />

die Imagekampagne für die Stadt Le-<br />

LOKALES<br />

verkusen „Wir stehen für Leverkusen“<br />

wurde in Zusammenarbeit mit Wupsi,<br />

EVL, neue bahnstadt opladen und der<br />

Sparkasse Leverkusen realisiert. Rund<br />

31 Mitarbeiter setzen die laufenden<br />

Projekte um. „Unsere Auszubildenden<br />

werden von Beginn an in die Arbeitsabläufe<br />

integriert, denn es liegt uns<br />

sehr am Herzen, dass sie früh lernen,<br />

eigenverantwortlich zu arbeiten. Ausbildungsbetrieb<br />

zu sein heißt auch,<br />

Verantwortung für die Nachwuchskräfte<br />

der Branche zu übernehmen<br />

und das machen wir sehr gerne.“, so<br />

Axel Kaechele. Die Kundenberater<br />

und Kreativen wissen, was der entscheidende<br />

Faktor ist: eine zielgruppengerechte<br />

Kommunikation, um die<br />

Endverbraucher zu erreichen und den<br />

Kunden zum Erfolg zu führen.<br />

Kontakt:<br />

tasteOne communications GmbH<br />

Marie-Curie-Straße 5<br />

D-51377 Leverkusen<br />

Tel.: +49 (0)214 / 8 68 42–0<br />

info@tasteone.de<br />

www.tasteone.de<br />

Geschäftsführung:<br />

Axel Kaechele<br />

Carsten Herrmann<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

33


34<br />

LOKALES WIRtSChAFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN<br />

BayArena mit Ökozertifikat<br />

ausgezeichnet<br />

Die deutschen WM-Stadien<br />

wurden kürzlich mit dem öko-<br />

Zertifikat ausgezeichnet – darunter<br />

auch die BayArena. Thomas<br />

Eirmbter, Betriebsleiter Stadion<br />

der TecArena + GmbH, nahm die<br />

Urkunde entgegen, nachdem er<br />

den Teilnehmern zuvor in einem<br />

kurzen Vortrag die Maßnahmen<br />

im Energiesparbereich vorgestellt<br />

hatte, die im Leverkusener Stadion<br />

umgesetzt wurden.<br />

Die Leitidee von „Green Goal<br />

2011“ beinhaltet die fünf Kernbereiche<br />

Wasser, Abfall, Catering,<br />

Energie und Mobilität. Um eine<br />

umwelt- und klimafreundliche<br />

WM zu organisieren, sollen in<br />

den Stadien regenerativ und umweltverträglich<br />

erzeugte Energie<br />

genutzt, die Abfallmengen deutlich<br />

reduziert und ein intelligentes<br />

und klimafreundliches Mobilitätskonzept<br />

realisiert werden.<br />

Bayer 04 hat konkrete Verbesserungen<br />

im Energiesparbereich<br />

vorgenommen. So sind im VIP-<br />

Bereich der BayArena knapp 800<br />

Halogenstrahler mit je 50 Watt<br />

Leistung durch LED-Leuchten<br />

ersetzt worden, die nur noch 3,9<br />

bzw. 10 Watt verbrauchen. Diese<br />

Maßnahme bringt eine Energieeinsparung<br />

von 75.000 Kilowatt-<br />

Stunden bzw. eine CO 2 -Reduzierung<br />

von 26,6 Tonnen pro Jahr.<br />

WfL auf der ExpoReal<br />

Anfang Oktober ist es wieder soweit.<br />

Der Wirtschaftsstandort Leverkusen<br />

präsentiert sich auf der<br />

ExpoReal. Die 14. Internationale<br />

Fachmesse für Gewerbeimmobilien<br />

und Investitionen findet vom<br />

4. bis 6. Oktober in München<br />

statt. Zusammen mit der Neuen<br />

Bahnstadt Opladen und der<br />

Bayer Real Estate wird auch die<br />

Wirtschaftsförderung Leverkusen<br />

mit einem Gemeinschaftsstand in<br />

Halle B2 (Stand 341) präsent sein<br />

und für den Standort werben.<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

„SummerBird“ im Klettergarten<br />

Das im Jahr 2010 erstmalig in der<br />

ansonsten veranstaltungsfreien<br />

Ferienzeit durchgeführte zwanglose<br />

Sommerfest des Vereins Gesundheitsregion<br />

KölnBonn e.V. (HRCB), der<br />

„SummerBird“, hatte in der Mitgliedschaft<br />

große Zustimmung gefunden.<br />

Die zweite Auflage des SummerBird<br />

Ende Juli fand im Klettergarten Birkenberg<br />

in Leverkusen-Opladen statt.<br />

Mehr als 50 Teilnehmer ließen sich<br />

durch einen heftigen Dauerregen die<br />

Laune nicht verderben: kurzerhand<br />

wurde das geplante sportliche Treffen<br />

zu einem kommunikativen Beisammensein<br />

in dem mit Biertischen<br />

und -bänken ausgestatteten Bistro<br />

umfunktioniert.<br />

Das Oberhaupt der Stadt Leverkusen,<br />

Oberbürgermeister Reinhard<br />

Buchhorn, eröffnete die Veranstaltung.<br />

In seiner Rede hob er die Bedeutung<br />

der Gesundheitswirtschaft<br />

für die Region und auch für die<br />

Sportstadt Leverkusen hervor. Allein<br />

in Leverkusen sind in mehr als 150<br />

Unternehmen und Einrichtungen<br />

rund 10.000 Arbeitnehmer in dieser<br />

Branche tätig – Tendenz steigend. 40<br />

Millionen Euro wurden allein in den<br />

Leverkusener Campus Gesundheitspark<br />

zum Aufbau der Kinderklinik, der<br />

Komfortstation sowie des Physiozentrums<br />

und den Laboranbau investiert.<br />

Der Vorsitzende der Gesundheitsregion<br />

KölnBonn e.V., Prof. Dr. Wolf-<br />

Tag der Ausbildung<br />

Unter dem Motto „Willkommen in<br />

der Zukunft“ lädt das CURRENTA<br />

Ausbildungszentrum an der Düsseldorfer<br />

Straße (B8) am Samstag, 1.<br />

Oktober 2011 von 9 bis 15 Uhr zum<br />

diesjährigen Tag der Ausbildung ein.<br />

Interessierte können sich dann aus<br />

erster Hand über die verschiedenen<br />

Ausbildungen im CHEMPARK Leverkusen<br />

informieren. Auszubildende und<br />

Ausbilder stellen über 20 Ausbildungsberufe<br />

vor und haben ein abwechslungsreiches<br />

Programm vorbereitet.<br />

„Wir möchten Schülern, Eltern<br />

und Lehrern an diesem Tag einen<br />

umfassenden überblick über die vielfältigen<br />

Ausbildungsmöglichkeiten<br />

und innovativen Lehrtechniken im<br />

CHEMPARK Leverkusen sowie nützliche<br />

Tipps zur Berufsfindung geben.<br />

Bei uns warten viele attraktive Berufe<br />

im naturwissenschaftlich-technischen<br />

sowie kaufmännischen Bereich auf<br />

engagierte und interessierte junge<br />

Menschen, die sich den spannenden<br />

Herausforderungen einer praxisorientierten<br />

Ausbildung stellen möchten“,<br />

betont Dr. Bernd Baasner, Leiter der<br />

iMPRESSuM<br />

Herausgeber:<br />

WfL Wirtschaftsförderung<br />

Leverkusen GmbH<br />

Dönhoffstraße 39<br />

D-51373 Leverkusen<br />

Tel. 0214 / 83 31-0<br />

Fax 0214 / 83 31-11<br />

www.WfL-Leverkusen.de<br />

gang Goetzke, dankte dem Oberbürgermeister<br />

und der Stadt Leverkusen<br />

für die enge Verbundenheit und die<br />

nachhaltige Unterstützung des Branchennetzwerkes,<br />

die schon mit der<br />

Beheimatung der Vereinsgründung<br />

am 1. Juli 2009 im Leverkusener<br />

Schloss Morsbroich begonnen hatte.<br />

Bei Grill- und Salatbuffet wurden<br />

neue Kontakte geknüpft, Meinungen<br />

ausgetauscht und Projekte besprochen.<br />

Da das geplante gemeinsame<br />

Klettertraining an diesem Tag nicht<br />

stattfinden konnte, wollen viele Teilnehmer<br />

hierzu einen erneuten Anlauf<br />

wagen. Interessenten können sich in<br />

der Geschäftsstelle des Gesundheitsregion<br />

KölnBonn e.V. melden.<br />

Bildung bei CURRENTA. Nach wie vor<br />

sei das Interesse an einer Ausbildung<br />

in der chemisch-pharmazeutischen<br />

Industrie hoch.<br />

Redaktion: M. Schmitz, B. Schulz<br />

Tel. 0214 / 83 31-55<br />

schmitz@wfl-leverkusen.de<br />

schulz@wfl-leverkusen.de


TIPPS und Trends für<br />

Herbst / Winter / Frühjahr<br />

von Mallorca bis Mauritius<br />

Das in Leverkusen-Schlebusch seit<br />

über 15 Jahren ansässige Unternehmen<br />

proGOLF gehört zu<br />

den führenden Golfreisenanbietern in<br />

Deutschland und bietet in einem gerade<br />

neu aufgelegten 76 Seiten<br />

Katalog Golfreisen<br />

rund um den Globus<br />

an. Neben Golfpaketen<br />

für 7 Nächte mit<br />

Hotel- und Golfrunden<br />

mit reservierten Startzeiten<br />

bietet proGOLF<br />

individuell ausgearbeitete<br />

Golfarrangements frei<br />

nach Kundenwunsch, aber<br />

auch Golf-Gruppenreisen,<br />

sowie ausgewählten Golf-<br />

Kreuzfahrten an. Darüber hinaus<br />

steht Ihnen das kompetente proGolf<br />

Team aber auch gerne als Ansprechpartner<br />

für Ihren Club-Urlaub im Club ALDIANA<br />

oder Club ROBINSON zur Verfügung.<br />

Für den kommenden Winter gibt der<br />

Firmen-Inhaber von proGOLF Alfred Geldmacher<br />

die nachfolgenden Tipps;<br />

1 Woche Palmaraie Palace in Marrakesch<br />

inklusive 5 x Greenfee und alle<br />

Transfers, sowie 2 x Dinner ab EUR 949,-.<br />

Ein weiteres TOP Angebot ist das Luxushotel<br />

Heritage Le Telfair auf Mauritius, wo<br />

7 Nächte inklusive Halbpension und täglichem<br />

Greenfee auf dem spektakulären<br />

Golf du Chateau bereits ab EUR 997,- angeboten<br />

werden. Auf Teneriffa empfiehlt<br />

Alfred Geldmacher das Sheraton La Caletta<br />

für 7 Nächte mit Frühstück und<br />

drei Golfrunden ab EUR 715,- sowie das<br />

Abama Golf & Spa Resort mit 4 Golfrunden<br />

auf Abama, 1 Dinner im El Mirador<br />

sowie 4 x Lunch im Clubhaus im Zeitraum<br />

01.11. – 18.12. ab EUR 1.298,-.<br />

Bereits legendär ist das Arabella Son<br />

Vida auf Mallorca, wo 7 Nächte inklusive<br />

täglich Greenfee bereits ab<br />

EUR 871,- offeriert werden. Stark<br />

im Trend sind im kommenden<br />

Winter Reisen nach Südafrika, wo<br />

proGOLF per Baustein die Kapregion,<br />

die Gardenroute und<br />

als besonderen Leckerbissen<br />

einen 3-tägigen Aufenthalt<br />

im Kariega Game Reserve<br />

mit 4 Pirschfahrten zu den<br />

Big 5 anbietet. Ob Südafrika<br />

oder Vietnam, hier gibt Alfred Geldmacher<br />

gerne auch persönliche Tipps.<br />

Schließlich organisiert und begleitet<br />

progolf Reisen auch in der kommenden<br />

Saison vier mal im Jahr Golf-Gruppenreisen<br />

u,a. nach Südspanien, Gran Canaria,<br />

Teneriffa und Sizilien.<br />

Aktuelle Angebote finden Sie auch auf<br />

www.proGolf-Reisen.de. Das Team von<br />

proGOLF Reisen freut sich auf Ihren Anruf.<br />

Bild: GEORGE FANCOuRt (Südafrika)<br />

Teneriffa - Abama Golf & Spa Resort<br />

Teneriffa – Abama *****<br />

7 Nächte DZ Deluxe/Frühstück/1 Gratis Dinner<br />

3 x Greenfee auf Abama inkl. Buggy<br />

01.11.11 - 25.12.11 ab € 1.052,00<br />

04.01.12 - 31.01.12 ab € 1.179,00<br />

01.02.12 - 29.03.12<br />

Aufschlag bei Buchung ab 01.10.11<br />

Teneriffa – Sheraton La Caleta *****<br />

7 Nächte DZ Deluxe/Frühstück<br />

3 x Greenfee auf 2 x Adeje 1 x Las Americas<br />

ab € 1.298,00<br />

01.11.11 - 30.11.11 ab € 798,00<br />

01.12.11 - 23.12.11<br />

Aufschlag bei Buchung ab 01.11.11<br />

Gran Canaria – Lopesan Villa del Conde *****<br />

7 Nächte DZ Standard/inklusive Halbpension<br />

3 x Greenfee auf 2 x Meloneras und 1 x Maspalomas<br />

ab € 650,00<br />

26.11.11 - 08.12.11 ab € 851,00<br />

08.01.12 - 03.02.12 ab € 929,00<br />

04.02.12 - 30.03.12<br />

* Preise gelten bei Buchung bis 60 Tage vor Anreise<br />

Marbella – Vincci Estrella del Mar *****<br />

7 Nächte/DZ/FR/4 x Greenfee<br />

ab € 1.024,00<br />

01.11.11 - 30.11.11 ab € 695,00<br />

01.02.12 - 30.04.12 ab € 755,00<br />

Sizilien – Donnafugata Golfresort & Spa *****<br />

7 Nächte/DZ Classic/FR/3 x Greenfee Links & Parkland<br />

01.09.11 - 31.10.11 ab € 781,00<br />

01.11.11 - 31.05.12<br />

Aufschlag Weinhnachts- u. Osterferien<br />

ab € 595,00<br />

Algarve – Dona Filipa & San Lorenzo Golfresort *****<br />

7 Nächte/DZ/FR/4 x Greenfee auf San Lorenzo<br />

01.11.11 - 18.11.11 ab € 699,00<br />

19.11.11 - 20.01.12 ab € 550,00<br />

21.01.11 - 24.02.12 ab € 606,00<br />

Marokko – Robinson Club Agadir<br />

7 Nächte DZ/all inclusive/Flug/3 x Greenfee<br />

01.11.11 - 20.12.11 / 04.01.12 - 27.02.12 ab € 1.155,00<br />

Unser TOP – Angebot: Mauritius - Heritage Le Telfair *****<br />

7 Nächte/DZ/Halbpension/täglich Greenfee<br />

01.11.11 - 30.11.11 ab € 997,00<br />

01.12.11 - 22.12.11 ab € 768,00<br />

04.01.12 - 14.04.12<br />

Preise gelten bei Buchung bis 30 Tage vor Abreise<br />

Mallorca – Sheraton Arabella Golf Hotel *****<br />

7 Nächte DZ/FR/täglich Greenfee<br />

ab € 997,00<br />

01.10.11 - 19.11.11 / 16.02.12 - 25.03.12 ab € 1.027,00<br />

20.11.11 - 15.02.12 (zzgl. Silvesterzuschlag) ab € 871,00<br />

Mallorca - Sheraton Arabella Golf Hotel<br />

Weitere TOP Angebote, Gruppen-/Turnierreisen<br />

unter: www.progolf-reisen.de<br />

Tel.: 0049-214-55085 – Fax: 0049-214-59131<br />

Email: mail@progolf-reisen.de


36<br />

LOKALES AuS DER NAChBARSChAFt<br />

Deutsche Post<br />

ist neuerdings<br />

Sponsor und<br />

Mit Bayer 04 Leverkusen<br />

setzt einer der top-clubs der<br />

fußball-Bundesliga in dieser<br />

Saison auf den E-Postbrief der<br />

Deutschen Post. Das unternehmen<br />

ist neuer Sponsor<br />

des Deutschen Vizemeisters.<br />

Eine offensichtliche Win-<br />

Win-Situation.<br />

Bayer o4 will das innovative Medium<br />

für die Kommunikation mit<br />

Fans und Partnern nutzen. Der Bundesligist<br />

sieht insbesondere in der<br />

Kommunikation mit den rund 26.000<br />

Mitgliedern des Bayer 04-Clubs beste<br />

Chancen, mit Hilfe des E-Postbriefs<br />

Abläufe zu vereinfachen und zu<br />

beschleunigen, ohne beim Informationsaustausch<br />

an Verbindlichkeit,<br />

Vertraulichkeit und Verlässlichkeit<br />

einzubüßen.<br />

Wolfgang Holzhäuser, Sprecher<br />

der Geschäftsführung der Bayer 04<br />

Leverkusen GmbH.: „Außerdem prüfen<br />

wir weitere Einsatzmöglichkeiten,<br />

etwa mit Blick auf verbindliche Ticketbestellungen.“<br />

Mit Hilfe des neuen, sicheren und<br />

bequemen digitalen Mediums ist<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

Partner<br />

zugleich bei<br />

der Werkself<br />

Bayer 04<br />

Leverkusen<br />

Ralph Wiegand, Mitglied des<br />

Bereichsvorstands Brief der<br />

Deutschen Post, und Bayer 04-<br />

Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser<br />

freuen sich über eine vielver-<br />

sprechende Partnerschaft.<br />

Wiegand erhofft sich davon<br />

nicht zuletzt eine markante<br />

Akzeptanz des e-Postbrief-Projekts<br />

in dieser Region.<br />

zudem geplant, Bestell- und Rechnungstransaktionen<br />

rund um den<br />

Fanartikel-Shop anzubieten. Abgerundet<br />

wird die Kooperation von einer<br />

umfangreichen Zusammenarbeit<br />

im Brief- und Paketgeschäft.<br />

„Wir freuen uns, dass sich mit<br />

Bayer 04 einer der Spitzenclubs des<br />

deutschen Fußballs für den E-Postbrief<br />

entschieden hat“, sagt Ralph<br />

Wiegand, Mitglied des Bereichsvorstands<br />

Brief der Deutschen Post. Er<br />

sieht eine äußerst stimmige Verbindung.<br />

„Das rasant steigende Sportinteresse<br />

unserer Gesellschaft, die mediale<br />

Präsenz der Fußball-Bundesliga<br />

und die Emotionen auf dem Rasen<br />

schaffen eine ideale Plattform für den<br />

E-Postbrief.“<br />

Mit dem E-Postbrief können Privatpersonen,<br />

Unternehmen und Behörden<br />

auch in der elektronischen<br />

Welt verbindlich, vertraulich und verlässlich<br />

miteinander kommunizieren.<br />

Alle Nutzer müssen sich eindeutig<br />

identifizieren. Absender und Empfänger<br />

wissen daher zweifelsfrei, mit<br />

wem sie kommunizieren.<br />

Der E-Postbrief senkt für Unternehmen<br />

und Verwaltungen den<br />

Aufwand für die Postbearbeitung<br />

deutlich. Um bis zu 60 Prozent lassen<br />

sich die Kosten für die Brieflogistik<br />

reduzieren.<br />

Die Deutsche Post ist Teil des Konzerns<br />

Deutsche Post DHL. Die Gruppe<br />

erzielte 2010 einen Umsatz von über<br />

51 Milliarden Euro. Eb


ES GIBT GUTE PLÄTZE UND<br />

SEHR GUTE PLÄTZE.<br />

Sichern Sie sich jetzt Ihre Business-Seats für die<br />

Bundesliga oder UEFA Champions League unter:<br />

www.vip.bayer04.de · Tel. 0214 / 86 60 – 388


38<br />

SERVICE MARKt<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

Stellen als „Marke“<br />

große Werte für die<br />

Werbewirtschaft dar:<br />

Bastian Schweinsteiger<br />

(unten) und Manuel<br />

Neuer (rechts).<br />

Fotos: DFB<br />

Bastian Schweinsteiger<br />

ist mit einem Markenwert<br />

von 25,2 Millionen Euro<br />

im zweiten Jahr in Folge<br />

die wertvollste Marke<br />

unter den deutschen<br />

Fußball-Nationalspielern.<br />

Er konnte seinen<br />

Markenwert um<br />

fast ein Viertel steigern.<br />

Das ist das Ergebnis der Studie „Markenbewertung<br />

von deutschen Fußball-Nationalspielern“<br />

des internationalen<br />

Beratungsunternehmens Batten &<br />

Company, Düsseldorf.<br />

Ranglisten-Zweiter ist Philip Lahm (24<br />

Mio. Euro), der seinen Markenwert nahezu<br />

verdoppelt hat. Den stärksten Zuwachs aller<br />

Spieler erzielt hingegen Manuel Neuer (22,1<br />

Mio. Euro). Er konnte seinen Wert mehr als<br />

verdreifachen und landet auf Platz drei.<br />

Grundlage des Rankings ist ein Markenbewertungsverfahren,<br />

das üblicherweise<br />

zur Ermittlung des Wertes von Industriemarken<br />

verwendet wird. Unternehmen<br />

<strong>erhalten</strong> damit eine faktenbasierte Entscheidungshilfe<br />

für die Auswahl geeigneter<br />

Spieler-Testimonials. Der Markenwert nennt<br />

den Betrag, der investiert werden müsste,<br />

um eine ähnlich starke Marke aufzubauen.<br />

Die Marke „Michael Ballack“ (3,5 Mio.<br />

Euro) hat weiter deutlich an Substanz verloren<br />

und landet im Ranking hinter jungen<br />

Spielern wie Mats Hummels und Mario<br />

Götze.<br />

„Die Generation der ‚jungen Wilden‘ aus<br />

dem WM Sommer 2010 hat sich zu etablierten<br />

Marken weiterentwickelt und gleichzeitig<br />

der neuen Generation aufstrebender<br />

Jung-Nationalspieler den Weg für einen<br />

nachhaltigen Markenaufbau geebnet“, sagt<br />

Björn Sander, Partner und Sportmarketing-<br />

Experte bei Batten & Company.<br />

Auf weiteren Spitzenplätzen rangieren<br />

Mesut Özil (21,4 Mio. Euro) und Thomas<br />

Müller (19,5 Mio. Euro), die neben hohen<br />

Sympathiewerten bereits über eine ausgeprägte<br />

Zielgruppenakzeptanz verfügen,<br />

was sich auf die Entwicklung ihres Markenwerts<br />

auswirken kann.<br />

Junge Talente, wie Mats Hummels (6,5<br />

Mio. Euro), Mario Götze (4,4 Mio. Euro) und<br />

Benedikt Höwedes (4,0 Mio. Euro) haben<br />

durch auffällige Leistungen auch schon eine<br />

hohe mediale Aufmerksamkeit in Deutschland<br />

erfahren. Eine Chance auch für die<br />

werbetreibende Industrie. „Unternehmen<br />

wissen um die Potenziale starker Spielermarken<br />

und versuchen diese zu nutzen.<br />

Oft allerdings werden Spieler noch völlig<br />

unpassend inszeniert“, so Sander. <strong>Hier</strong> läge<br />

noch erhebliches Potenzial für beide Seiten.<br />

Welchen Markenwert unsere Fußballspieler haben<br />

So wertvoll sind unsere Fußball-Stars<br />

als „Marke“ für die Werbung<br />

1. B. Schweinsteiger 25,2 Mio. Euro<br />

2. Philipp Lahm 24,0 Mio. Euro<br />

3. Manuel Neuer 22,1 Mio. Euro<br />

4. Mesut Özil 21,4 Mio. Euro<br />

5. Thomas Müller 19,5 Mio. Euro<br />

6. Jerome Boateng 15,1 Mio. Euro<br />

7. Mario Gomez 14,8 Mio. Euro<br />

8. Sami Khedira 8,5 Mio. Euro<br />

9. Toni Kroos 7,8 Mio. Euro<br />

10. Lukas Podolski 7,1 Mio. Euro<br />

11 Mats Hummels 6,5 Mio. Euro<br />

12. Per Mertesacker 4,9 Mio. Euro<br />

13. Holger Badstuber 4,8 Mio. Euro<br />

14. Mario Götze 4,4 Mio. Euro<br />

15. Benedikt Höwedes 4,0 Mio. Euro<br />

16. André Schürrle 3,8 Mio. Euro<br />

17. Rene Adler 3,8 Mio. Euro<br />

18. Miroslav Klose 3,6 Mio. Euro<br />

19. Michael Ballack 3,5 Mio. Euro<br />

20. Marco Reus 3,2 Mio. Euro


Public Relation<br />

Home-Service für Lkw<br />

Wo die<br />

„Brummis“<br />

besonders<br />

pfleglich<br />

behandelt<br />

werden<br />

Normale Verkehrsteilnehmer<br />

machen sich selten Gedanken<br />

darüber. Aber die Frage muss<br />

einmal erlaubt sein: Wo und<br />

wie finden die schweren<br />

Brummis eigentlich ihre Pflege?<br />

AutO<br />

Hand aufs Herz: Was weiß „Otto Normalverbraucher“<br />

schon von einem<br />

Lastkraftwagen oder von einem<br />

Reisebus, von jenen inzwischen teilweise<br />

fast überdimensionalen Gefährten mit der<br />

großer Power?<br />

Die Hebbel GmbH in Leverkusen kennt<br />

sich mit der Materie aus. Betreibt sie doch<br />

nicht nur eine erfolgreiche Reisebüro-Kette,<br />

eine Spedition und einen<br />

Busbetrieb, sondern auch eine Auto<br />

Service GmbH mit eigener Tankstelle,<br />

eigener Waschstraße und Werkstatt.<br />

Die Diesel-Tankstelle in Leverkusen-Fixheide<br />

ist speziell für die<br />

Anforderungen von Nutzfahrzeugen<br />

konzipiert. Drei Hochleistungs-Zapfsäulen<br />

füllen in einer Minute 130<br />

Liter in den Tank. Bus oder Lkw mit<br />

Tanks bis zu 500 Litern sind dadurch<br />

im Handumdrehen „abgefüllt“. Im<br />

vergangenen Jahr wurden hier allein<br />

mehr als 2,8 Millionen (!) Liter Diesel<br />

umgesetzt. Und das zu beson-<br />

SERVICE<br />

ders günstigen Preisen, wofür die<br />

Hebbel Auto Service GmbH von<br />

dem weltweit tätigen Unternehmen<br />

„Expense Reduction Analyst“<br />

(Gemeinkostenoptimierung) mit<br />

einem Zertifikat ausgezeichnet<br />

wurde. Hebbel, so hieß es, kaufe<br />

den Dieselkraftstoff „zu optimalen<br />

Konditionen“ ein, wovon der Kunde<br />

profitiere.<br />

Und dann verfügt die Tankstelle<br />

in Fixheide auch noch über die<br />

erste Zapfsäule im Großraum Leverkusen<br />

für „AdBlue“ (Bild unten<br />

links). In der Werkstatt werden Inspektions-<br />

und Wartungsarbeiten<br />

an Nutzfahrzeugen fast aller Hersteller<br />

durchgeführt, bis hin zu gesetzlichen<br />

Untersuchungen und Wartung<br />

von Klimaanlagen.<br />

Eindrucksvoll ist auch die Waschanlage<br />

für die Transporter, Busse oder Sattel- und<br />

Gliederzüge. Sie wäscht umweltfreundlich<br />

mit Regenwasser und verfügt dafür über<br />

Wasserrückgewinnungs- und Aufbereitungsanlagen.<br />

Blitzblank werden Nutzfahrzeuge<br />

bis zu 19 Metern Länge und 4 Meter<br />

Höhe. Und was nicht unwesentlich ist: Der<br />

Hebbel Auto Service betreibt auch das Auslesen,<br />

Verwalten und Archivieren von fahrer-<br />

und unternehmensbezogener digitaler<br />

Tachodaten. Kein Zweifel: In der Fixheide<br />

sind die „Brummis“ ganz bestimmt in guten<br />

Händen. www.hebbel.de<br />

Kontakt:<br />

HEBBEL Auto Service GmbH<br />

Maybachstraße 8<br />

51381 Leverkusen-Fixheide<br />

Telefon 0 21 71 - 70 68 90<br />

Telefax 0 21 71 - 70 68 94<br />

autoservice@hebbel.de<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

39


40<br />

SERVICE AutO<br />

Auf der IAA dreht sich<br />

alles um die zukunft<br />

Rund 900 Aussteller – darunter 75 internationale<br />

Automobilhersteller – präsentieren<br />

vom 15. bis 25. September<br />

ihre Weltneuheiten im Rahmen der 64.<br />

Internationalen Automobilausstellung<br />

(IAA) in Frankfurt. Die belegte Ausstellungsfläche<br />

beträgt ca. 210.000 qm und<br />

damit 15.000 qm mehr als 2009. Mehr<br />

als 200 brandneue Modelle stehen für<br />

Probefahrten der Besucher bereit.<br />

Im Blickpunkt steht aber auch die<br />

Themen-Halle „Elektromobilität“. Sie<br />

zeigt Hersteller von Elektrofahrzeugen,<br />

darunter Daimler, Opel, Chevrolet, German<br />

E-Cars, Renault, Citroen, Mitsubishi<br />

oder Peugeot. Verschiedene Zulieferer,<br />

darunter Bosch und Siemens, sind mit<br />

eigenen Ständen präsent. Die IAA-Besucher<br />

können Elektroautos auch auf<br />

dem IAA-Gelände Probe fahren. Wer<br />

die Messe nach 15 Uhr besucht, zahlt<br />

nur 8 Euro Eintritt.<br />

Der neue Land Rover<br />

Land Rover hat die Produktion des neuen Range Rover<br />

Evoque gestartet und registriert bereits eine enorme<br />

Resonanz. Nachdem das erste Kundenauto die Werkshalle<br />

in Halewood bei Liverpool verlassen hatte, kamen<br />

schnell über 18.000 Vorbestellungen von Kunden auf<br />

der ganzen Welt. Das neue Modell hat einen jährlichen<br />

Exportwert von zwei Milliarden Pfund. Der kleine SUV<br />

ist ab ca. 33.000 Euro zu haben, als 2-Liter-Benziner<br />

(240 PS) oder als Turbodiesel (190 PS) mit einem Normverbrauch<br />

von 5,7 Litern. Der Benziner braucht mehr.<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

Den FORD Transit gibt es jetzt<br />

auch als Elektro-Modell<br />

Elektro-Mobile spielen auf der<br />

IAA in Frankfurt eine ganz große<br />

Rolle. Höchst aktiv auf diesem<br />

Sektor aber war der Kölner<br />

Autobauer FORD schon in den<br />

vergangenen Monaten.<br />

Rund 50.000 Kilometer legte eine<br />

Testflotte in den letzten 15 Monaten<br />

zurück und ließ die Macher jubeln:<br />

Der Einsatz innerhalb der City-Logistik von<br />

Köln war aus technischer Sicht wie auch in<br />

den Augen der Benutzer und Kunden ein<br />

großer Erfolg.<br />

Die 20 leichten Nutzfahrzeuge und kompakten<br />

Transporter vom Typ Transit BEV<br />

und Transit Connect Electric erfüllten die<br />

hohen Erwartungen in puncto Alltagstaug-<br />

lichkeit, Zuverlässigkeit und Bedienkomfort<br />

vollkommen.<br />

Die Elektrofahrzeuge versahen nicht<br />

nur bei den Projektpartnern (RheinEnergie<br />

AG, Stadt Köln sowie Universität Duisburg-<br />

Essen) sondern auch bei den Abfallwirtschaftsbetrieben<br />

(AWB) Köln, Chemion, der<br />

Deutschen Post sowie als Werkshuttle bei<br />

Ford selbst <strong>ihren</strong> Dienst.<br />

Pro Tag legten die Testwagen zwischen<br />

25 und 70 Kilometer zurück, was im Flottendurchschnitt<br />

gut 40 km pro Tag bedeutet.<br />

Bis zum Jahr 2013 wird Ford in Europa<br />

– und damit auch in Deutschland – fünf<br />

Elektro- und Hybrid-Modelle auf den Markt<br />

bringen. Der neue Transit Connect Electric<br />

(Bild oben) ist zu einem Nettopreis von<br />

43.950 Euro bereits jetzt bestellbar, die Produktion<br />

ist angelaufen.<br />

Den Anfang macht 2011 der Ford Transit<br />

Connect Electric mit einer Reichweite von<br />

circa 130 Kilometern.<br />

2012 folgt der Ford Focus Electric, basierend<br />

auf der jüngsten Ford Focus-Generation.<br />

2013 wird Ford, basierend auf dem neuen<br />

Ford C-MAX, eine Voll-Hybrid-Variante<br />

auf den Markt bringen.<br />

2013 kommt darüber hinaus ein weiteres<br />

Hybridfahrzeug auf den Markt.


Der Citroen DS5<br />

Dieser Franzose<br />

will zum Hit<br />

auf der IAA<br />

werden<br />

Auf der IAA in Frankfurt wird er<br />

sicher eines der großen Highlights<br />

sein: Der brandneue Citroen DS5,<br />

Nachfahre der „Alten Dame“. Denn<br />

der Name DS hat Wert und Tradition.<br />

Manch einer erinnert sich vielleicht<br />

noch gern an diese „Sänfte“ mit<br />

den großen Augen über einer<br />

relativ hoch aufgerichteten Schnauze, die<br />

so mächtig schaukelte, aber innovativ und<br />

etwas ganz Besonderes war. Citroen knüpft<br />

an die DS-Produktfamilie an und präsentiert<br />

ein Vehikel, das wieder als Wegweiser Furore<br />

machen wird.<br />

IMMER IN IHRER NÄHE.<br />

URBAN LINE, SPORT LINE<br />

ODER LIEBER INDIVIDUELL?<br />

Mit dem neuen BMW 1er 5-Türer erleben Sie eine neue Dimension von Dynamik<br />

und Lifestyle, denn der neue 1er ist der erste, der noch mehr Individualität bietet.<br />

Entscheiden Sie sich für die Sport Line, Urban Line oder folgen Sie konsequent<br />

Ihrem eigenen Stil. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.<br />

FREUDE IST DER NEUE BMW 1er 5-TÜRER.<br />

AB DEM 17.09.2011 BEI UNS ERHÄLTLICH.<br />

Leasingangebot BMW 116i 5Türer<br />

inkl. Comfort-Paket, Fahrkomfortpaket, Park Distance Control, Fußmatten u.v.m.<br />

Fahrzeugpreis 26.480,- EUR<br />

Leasingsonderzahlung 1.600,- EUR<br />

Laufzeit 36 Monate<br />

AutO<br />

Als erstes Fahrzeug seiner Marke erhält<br />

es den „Hybrid 4“, eine Diesel-Full-Hybrid-<br />

Technologie. Diesel und Elektromotor arbeiten<br />

zusammen. Mit einem Ausstoß<br />

von nur 99 Gramm CO 2 pro Kilometer und<br />

einem Verbrauch von – nach Werksangaben<br />

– 3,8 Liter Diesel auf 100 km. Bei 200<br />

PS. In der Stadt kann der 2-Liter-Hybrid-DS5<br />

rein elektrisch fahren.<br />

Der DS5 – der schon heute als Ausnahmemodell<br />

bezeichnet wird – hatte seinen<br />

ersten Auftritt auf der Auto-Show in Shang-<br />

Laufleistung p.a. 10.000 km<br />

Monatliche Leasingrate 295,-EUR<br />

Ein Angebot der BMW Leasing GmbH, Stand September 2011 zzgl. 890,- EUR für<br />

Transport, Zulassung und Überführung. Alle Preise inkl. MwSt.! Druckfehler vorbehalten.<br />

Abb. ähnlich.<br />

SERVICE<br />

hai. Nun erlebt er seine Premiere am Main.<br />

Noch im Herbst soll er zum Händler kommen.<br />

Der Preis war bislang nicht bekannt.<br />

Man erwartet ihn zwischen 20.000 und<br />

30.000 Euro.<br />

Die DS-Linie, die aus dem Citroën DS3,<br />

dem Citroën DS4 und nunmehr dem Citroën<br />

DS5 besteht, wird in Frankreich produziert<br />

und in Europa vermarktet. Als internationale<br />

Marke wird Citroën diese neue<br />

Linie ab 2012 auch weltweit, und hier insbesondere<br />

in China vertreiben.<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

41<br />

www.kaltenbach-gruppe.de<br />

Kaltenbach<br />

Gruppe Freude am Fahren<br />

Kraftstoffverbrauch innerorts: 7,1 l/100 km, außerorts: 4,6 l/100 km,<br />

kombiniert: 5,5 l/100 km, CO2-Emission kombiniert: 129 g/km


42<br />

SERVICE tOuRISMuS<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

Besser den<br />

ADAC als den<br />

Kellner fragen<br />

Urlaub im Ausland. Was tun bei<br />

Krankheit? Bei der Arztsuche besser<br />

den ADAC als den Kellner fragen.<br />

Sagt jedenfalls der ADAC.<br />

Kindheitstraum wird endlich wahr -<br />

Urlaub in einem richtigen Baumhaus<br />

In einem Baumhaus zu leben und darin<br />

zu schlafen, war und ist für viele Menschen<br />

ein Traum. Hoch oben in den<br />

Wipfeln der Bäume auf eine ganz eigene<br />

Freiheit zu treffen und mit der Natur in Einklang<br />

zu leben. In einem Baumhaus Urlaub<br />

zu machen – die Firma Wipfelglück in Griesheim<br />

macht’s möglich. Das Unternehmen<br />

bietet Baumhäuser seit April und Mai dieses<br />

Jahres „vom Feinsten“ an; auf der Schwäbischen<br />

Ostalp und im Luftkurort Mönchberg<br />

im Spessart. Die 4-Personen-Häuser<br />

verfügen über eine Essecke im Inneren des<br />

Hauses, über Tisch und Stühle auf der Sonnenterrasse<br />

und über ein kleines Bad, das<br />

mit Handwaschbecken, Spiegel und Toilette<br />

versehen ist. Stromanschluss, Elektro-Heizung<br />

und ausreichender Wärmedämmung<br />

erlauben ein ganzjähriges Bewohnen. Das<br />

Frühstück wird den Gästen am Morgen in<br />

einem Frühstückskorb zum Haus gebracht.<br />

Alteingesessene Bäcker versehen den Service.<br />

Knapp 80 Euro kostet p.P. die Übernachtung.<br />

Infos unter www.wipfelglueck.de.<br />

Wer Urlaub im Ausland macht,<br />

sollte sich möglichst schon<br />

vor Beginn der Reise über die<br />

medizinische Versorgung vor Ort informieren.<br />

Dies gilt laut ADAC vor allem<br />

für Familien mit Kindern, denn in vielen<br />

Urlaubsregionen mangelt es an geeigneten<br />

Kinderärzten, Kinderkliniken oder<br />

Fachmedizinern.<br />

Die Folge: Im Notfall dauert es nach<br />

Meinung des Clubs oft zu lange, bis der<br />

richtige Arzt oder das optimale Krankenhaus<br />

gefunden ist. Auch, weil die<br />

Tipps von Hotelangestellten oder Ferienhausvermietern<br />

in vielen Fällen keine<br />

gute Lösung sind.<br />

Der ADAC meint: Da sich mit ausländischen<br />

Patienten gutes Geld verdienen<br />

lässt, werden erkrankte Touristen in<br />

manchen Urlaubsregionen – unabhängig<br />

von Qualität und Standard – nur zu<br />

bestimmten Ärzten oder Kliniken gebracht.<br />

Der ADAC rät deshalb, sich bei der<br />

Suche nach einem Arzt oder einem<br />

Krankenhaus am Urlaubsort besser<br />

gleich direkt an den Club zu wenden.<br />

Der medizinische Reiseservice des<br />

ADAC Ambulanzdienst ist unter der<br />

Telefonnummer 0049/(0)89/7676 - 77<br />

erreichbar. Für Türkei-Urlauber gilt die<br />

0049/(0)89/7676 - 3188. Die Service-<br />

Telefone sind rund um die Uhr besetzt.<br />

Wichtig ist, dass Urlauber bereits<br />

vor der Reise einen Auslands-Krankenschutz<br />

abgeschlossen haben. Denn die<br />

gesetzliche Krankenversicherung bezahlt<br />

innerhalb von Europa oft nur einen<br />

Bruchteil der Behandlungskosten,<br />

außerhalb von Europa grundsätzlich<br />

überhaupt nichts. Nicht abgedeckt ist<br />

generell ein Krankenrücktransport in<br />

eine Klinik in Deutschland.<br />

Rechnungen und Belege sollten Patienten<br />

gut aufbewahren. Nur dann<br />

kann die Auslandskrankenversicherung<br />

schnell und unbürokratisch die Kosten<br />

der Behandlungen erstatten.<br />

Weltweit musste sich der ADAC<br />

Ambulanzdienst im vergangenen Jahr<br />

um mehr als 49.200 Reisende kümmern.<br />

Die meisten Patienten wurden<br />

in der Türkei betreut (6.200), vor Spanien<br />

(5.500) und Österreich (4.900).<br />

Rund 4.500 Urlauber mußten mit einem<br />

ADAC Ambulanz-Sonderflug oder mit<br />

Linienmaschinen nach Hause transportiert<br />

(plus neun Prozent) werden.


Genießen Sie in den kommenden Herbstagen:<br />

Das Tor zu neuen<br />

Wellness- & Urlaubswelten<br />

Die wohl abwechslungsreichste Wellness- und Thermalbadlandschaft in Europa<br />

trägt Sie fort in fremde Urlaubswelten.<br />

Dorthin, wo es ein Leichtes ist abzuschalten, zu revitalisieren und einfach nur zu sein.<br />

Egal, ob für ein paar Stunden oder einen ganzen Urlaubstag -<br />

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44<br />

SERVICE ENERGIE<br />

Dürfte seit dem 1. September<br />

nicht mehr in den Regalen<br />

liegen: Die 60-Watt-Glühbirne.<br />

Stattdessen drängen sich die<br />

Energiesparlampen auf.<br />

Vorbei ist es mit dem Opa-<br />

Image: Elektrofahrräder<br />

haben immer mehr Fans und<br />

finden zum Beispiel Berufspendler<br />

interessant, die<br />

dank der Motorunterstützung<br />

nicht völlig verschwitzt<br />

im Büro ankommen. Oder<br />

Freizeitradler, die so auch<br />

längere Touren bewältigen<br />

können. Und wer seine<br />

Kinder im Fahrradanhänger<br />

transportiert, freut sich über<br />

ein Pedelec als Zugfahrzeug.<br />

Aber diese E-Bikes haben<br />

auch (noch) ihre Macken.<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

Die 60 Watt-Birne ist „out“<br />

Die Stiftung Warentest prüfte und warnt:<br />

Nicht jedes Elektro-Fahrrad ist seinen Preis wert<br />

Erstmals führte die Stiftung Warentest<br />

jetzt einen umfangreichen Test von<br />

12 Elektro-Fahrrädern durch. Die ausgewählten<br />

Komfort- und Trekkingräder gehören<br />

zur Gruppe der Pedelecs. Das sind<br />

Fahrräder, bei denen ein Elektromotor den<br />

Radler unterstützt, solange der in die Pedale<br />

tritt. „Gas geben“ ohne zu treten, wie<br />

bei einem Mofa, ist nicht möglich. Beim<br />

Fahren schaltet sich der Motor ab, sobald<br />

25 km/h erreicht sind. Wer schneller fahren<br />

möchte, muss auf Muskelkraft „umschalten“.<br />

Die Kraft der leistungsstarken Akkus<br />

kann inzwischen für Touren bis rund 100<br />

Kilometer Länge ausreichen. Den Elektroantrieb<br />

gibt es für alle Fahrradtypen.<br />

Seit dem 1. September sind 60-Watt-Glühbirnen nicht<br />

mehr im Handel. Zwar gibt es für den Verbraucher<br />

umweltfreundliche Alternativen, die bei der Lichtausbeute<br />

deutlich besser sind als die Glühbirne. Sie sind allerdings<br />

in der Anschaffung teurer, leben dafür aber länger.<br />

Bei einem Test hat die Stiftung Warentest „sehr gute“<br />

bis „mangelhafte“ Ergebnisse ermittelt. Beim Vergleich<br />

von LED-, Halogenglüh- und Kompaktleuchtstofflampen<br />

gingen zwei LED-Lampen als Sieger hervor. Wegen der<br />

hohen Preise von 45 bzw. 40 Euro lohnt sich ihr Einsatz<br />

aber nur dort, wo sie oft und lange eingeschaltet sind<br />

und so die Stromkosten senken. Testsieger sind die beiden<br />

LED-Lampen von Osram und Philipps. Preisgünstige<br />

Alternativen sind vier „gute“ Kompaktleuchtstofflampen<br />

zu Preisen zwischen 2,29 Euro und 7 Euro. Sie bieten das<br />

günstigste Preis-Leistungsverhältnis. Eine dreiköpfige Familie<br />

kann durch den Einsatz von Energiesparlampen rund<br />

150 Euro im Jahr an Stromkosten sparen.<br />

Die Rahmen und Bremsen von Pedelecs<br />

müssen dem höheren Gewicht der Räder<br />

und der höheren Durchschnittsgeschwindigkeit<br />

aber auch standhalten. Aber gerade<br />

in dem Punkt offenbarten manche Räder<br />

ihre Schwächen. Schon nach knapp 10.000<br />

Kilometern brach bei einem Rad der Rahmen.<br />

Das ist mangelhaft.<br />

Das zweite Mangelhaft im Test kassierte<br />

ein Pedelec für seine viel zu schwachen<br />

Bremsen. Bei drei weiteren Modellen war<br />

die Bremswirkung nur ausreichend. Da<br />

kann man ins Grübeln kommen. Denn für<br />

ein gutes Elektrofahrrad müssen Radler<br />

immerhin zwischen 2.200 und 2.700 Euro<br />

ausgeben.


Public Relation<br />

Ist Ihnen das World Wide Web<br />

für Ihre Werbung auch<br />

eine Nummer zu groß?<br />

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MARKEtING<br />

Mit dem Werbemanager der Deutschen Post wird das Werben im Internet zum Kinderspiel<br />

Wenige Klicks zum Werbe-Erfolg<br />

Im Internet Werbung seriös und<br />

professionell schalten? Das scheint<br />

manchmal einfacher als gedacht.<br />

Zwar hat der Online-Werbemarkt<br />

seit Jahren ein zweistelliges Wachstum,<br />

doch oft fehlt es Unternehmen<br />

an Zeit und Know-how, um das<br />

Potenzial digitaler Werbekanäle<br />

auszuschöpfen.<br />

Wer dennoch schnell, einfach und<br />

sicher Werbung im World Wide<br />

Web platzieren möchte, findet<br />

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Partner an seiner Seite: Die Bonner Logistiker<br />

haben den Werbemanager entwickelt – ein<br />

Werkzeug, das effektives Marketing ohne<br />

finanzielles Risiko fast kinderleicht macht.<br />

Der Clou: Die Kampagnenmanager der<br />

Deutschen Post übernehmen die gesamte<br />

Einrichtung der Kampagne – von der Planung<br />

über die Erstellung bis zur Schaltung<br />

der professionellen und ganz individuellen<br />

Werbung. Für den Weg ins Internet sind nur<br />

wenige Schritte notwendig. Denn anhand<br />

von nur wenigen Rahmendaten werden, je<br />

nach Wunsch und Empfehlung, Anzeigen<br />

bei der Suchmaschine Google oder Banner<br />

auf vielbesuchten Internetseiten gezielt<br />

platziert. Ein ausführliches Reporting hilft<br />

dann, den Erfolg der Werbekampagne zu<br />

ermitteln und diese bei Bedarf kontinuierlich<br />

zu optimieren. Dabei geizt der Werbemanager<br />

nicht an komfortablen Vorzügen:<br />

So können Werbekampagnen ohne tiefergehende<br />

technische Kenntnisse des Werbenden<br />

auch für ganz spezielle Zielgruppen<br />

und auch lokale Regionen begrenzt und somit<br />

der Werbeetat effektiv genutzt werden.<br />

Ein Angebot, dass seit der Einführung aufgrund<br />

der hohen Erfolgsquote besonders<br />

bei kleinen wie mittelständigen Unternehmen<br />

auf großes Interesse gestoßen ist.<br />

Dann werben Sie regional. Im Internet –<br />

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Frank Hinckelmann,<br />

Vertriebsleiter Deutsche Post AG<br />

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SERVICE<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

45


46<br />

SERVICE GOLF<br />

Martin Kaymer startet<br />

beim Portugal Masters<br />

Martin Kaymer hat seinen Start beim Portugal<br />

Masters Mitte Oktober zugesagt. Damit<br />

tritt der Deutsche nach 2007 und 2008<br />

zum dritten Mal beim Turnier auf dem Oceanico<br />

Victoria Golf Course an. Der Rheinländer<br />

ist zur Zeit Dritter der Weltrangliste.<br />

An der Algarve trifft er unter anderem auf<br />

seinen Ryder Cup-Kollegen Lee Westwood.<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

ERGEBNISSE<br />

Konlus-Berg-Cup<br />

Golf-Club Kürten e.V.<br />

Brutto Damen<br />

1. Nicole Maich 23 Pkt.<br />

2. Irmgard Müller 15 Pkt.<br />

3. Birgit Philipps 12 Pkt.<br />

alle GC Kürten<br />

Brutto Herren<br />

1. Peter Laudenberg 28 Pkt.<br />

2. Christopher Kott 25 Pkt.<br />

3. n.n. 25 Pkt.<br />

alle GC Kürten<br />

Golf+Günstig Prostore-Cup<br />

Golf-Club Kürten e.V..<br />

Brutto Damen<br />

1. Nina Teitscheid 24 Pkt.<br />

2. Loni van der Hoek 23 Pkt.<br />

3. Lieselotte Braß 26 Pkt.<br />

alle GC Kürten<br />

Brutto Herren<br />

1. Holger Leonard 33 Pkt.<br />

2. Willi Jantschik 27 Pkt.<br />

3. Bernd Braß 26 Pkt.<br />

alle GC Kürten<br />

CLUB-MEISTER CLUB-MEISTER CLUB-MEISTER CLUB-MEISTER<br />

Gc am Lüderich<br />

Herren 2 Runden Zählspiel<br />

1. Michael Leifer 158<br />

2. Rolf Zartmann 172<br />

3. Lucian Leutgen 174<br />

Damen 2 Runden Brutto<br />

1. Carmen Krumbiegel 25 Pkt.<br />

2. Ursula Klötsch 24 Pkt.<br />

3. Angela Richter 17 Pkt.<br />

Sein Turnierplan für den Rest des Jahres 2011:<br />

oktober:<br />

Portugal Masters /<br />

2010: nicht<br />

teilgenommen<br />

Andalucia<br />

Valderama Masters,<br />

Spanien / 2010: 21.<br />

Gc Kürten e.V.<br />

Herren 3 Runden Zählspiel<br />

1. Christopher Kott 239<br />

2. Marc Koenen 247<br />

3. Dr. Ulrich Kortmann 253<br />

Damen 3 Runden Zählspiel<br />

1. Heidi Culmann 276<br />

2. Nicole Mnich 294<br />

3. Dagmar Rätzel 313<br />

November:<br />

HSBC Champions, China / 2010: 30.<br />

Mission Hills World Cup, China / 2009:<br />

7. mit Alex Cejka (Turnier wird im Zwei-<br />

Jahres-Takt ausgetragen)<br />

Dezember:<br />

Dubai World Championship, Vereinigte<br />

Arabische Emirate / 2010: 13.<br />

Schloss Georghausen<br />

Herren 3 Runden Zählspiel<br />

1. Stefan Neumann 229 nach Stechen<br />

2. Tobias Klein 229<br />

3. Ricardo Braemer 231<br />

Damen 3 Runden Zählspiel<br />

1. Yvonne Bock 254<br />

2. Kathrin Amel 256<br />

3. Meike Kraft 263


Neue Gastronomie<br />

Am Lüderich<br />

kocht jetzt<br />

Herr Schmitz<br />

Ein Mann mit internationaler<br />

Catering-Erfahrung<br />

Gastronomie in einem Clubhaus ist<br />

nie so ganz einfach. Nicht zuletzt<br />

wegen der besonderen Ansprüche.<br />

Jetzt glaubt man am Lüderich, den<br />

richtigen Griff getan zu haben. Seit<br />

dem 1. August ist Heinz-Werner<br />

Schmitz (54) Chef in der Küche.<br />

Schmitz ist ein Mann mit internationaler<br />

Erfahrung in anspruchsvollen gesellschaftlichen<br />

Kreisen. Noch vor wenigen<br />

Jahren bediente er bei Formel-I-Rennen<br />

in Monaco die Prominenz als Caterer,<br />

arbeitete in Hotels und auf Luxusyachten.<br />

Vor seiner bergischen Haustür kennt man<br />

Golfen geht auch günstig!<br />

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GOLF<br />

ihn in Rösrath und Bergisch Gladbach. Bürgermeister<br />

Mombauer schätzt seine Dienste<br />

ebenso wie große Fußball-Vereine oder<br />

der Lions Club in Bensberg.<br />

Auf seiner schwarzen Dienstkleidung<br />

trägt er gut sichtbar den Logo-Hinweis<br />

„Chef“. Tatsächlich aber hat er die Geschäfte<br />

seinem Sohn Fabian (21) übertragen, der in<br />

Rösrath an der Arnold-Schönberg-Straße<br />

gegenüber dem Gewerbegebiet Scharrenbroich<br />

das kleines Restaurant „Kochwerk“<br />

Öffnungszeiten Megastore:<br />

Mo.–Fr.: 09.00–18.00 Uhr<br />

Sa.: 10.00–16.00 Uhr<br />

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Neuer Gastronom<br />

in neuem Ambiente.<br />

Das „Schmitz-Bistro“<br />

steht auch für private<br />

Veranstaltungen aller<br />

Art zur Verfügung.<br />

SERVICE<br />

betreibt. Am Lüderich indessen soll im<br />

Auftrag seines Sohnes mediterrane Küche<br />

vorherrschen, bei einer nur kleinen Karte<br />

und wenigen ausgesucht guten Weinen.<br />

Schmitz schwört auf Elbling. Bei der Clubmeisterschaft<br />

vor einer Woche bestand sein<br />

Service soeben die Feuertaufe.<br />

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Genießen<br />

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GL&Lev kontakt 05/11<br />

47


48<br />

SERVICE GAStRONOMIE<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

Jeder Sonnenstrahl wurde zuletzt für die Außengastronomie genutzt.<br />

Die Krise im Gastgewerbe scheint<br />

überstanden, sagt die Statistik –<br />

Auch die Hotellerie kommt voran<br />

Die Krise im Gastgewerbe ist<br />

überstanden. Wie das Statistische<br />

Bundesamt mitteilte, setzten<br />

Hotels und Restaurants im ersten<br />

Halbjahr 2011 nominal 3,9 Prozent<br />

mehr um als im Vorjahreszeit-<br />

raum. Real schlug ein Plus von<br />

2,8 Prozent zu Buche.<br />

Das Gastgewerbe profitiert vom<br />

Konjunkturaufschwung und dem<br />

anhaltenden Aufwärtstrend im<br />

Deutschlandtourismus“, erklärt Ernst Fischer,<br />

Präsident des Deutschen Hotel- und<br />

Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband).<br />

Die Gastronomie verbuchte die<br />

höchsten prozentualen Umsatzzuwächse in<br />

einem Halbjahr seit der Wiedervereinigung.<br />

Laut der amtlichen Statistik erhöhte sich<br />

der Umsatz bei den Restaurants, Bistros und<br />

Kneipen von Januar bis Juni 2011 im Vergleich<br />

zum Vorjahreszeitraum um nominal<br />

4,0 Prozent (real 2,6 Prozent). „Die gestiegene<br />

Ausgehfreude und das schöne Frühlingswetter<br />

haben zu diesem erfreulichen<br />

Umsatzplus beigetragen“, sagte Fischer.<br />

Allerdings dürfte der regnerische Sommer<br />

die gute Stimmung bei vielen Unternehmern<br />

trüben. „Vor allem die Ausflugsgastronomie,<br />

die Eisdielen und Biergärten<br />

mussten immense Umsatzeinbußen hinnehmen“,<br />

sagt Fischer. Jetzt hoffen alle auf<br />

einen goldenen Herbst.<br />

Die Hotellerie befindet sich wie bereits<br />

2010 weiter auf Wachstumskurs. „Die Vielfalt<br />

des Reiselandes Deutschland begeistert<br />

inländische wie ausländische Gäste“,<br />

so Fischer. Von Januar bis Juni 2011 stieg<br />

die Zahl der Gästeübernachtungen im Beherbergungsgewerbe<br />

um fünf Prozent auf<br />

174,2 Millionen. „Besonders erfreulich ist<br />

der Anstieg bei den Gästen aus dem Ausland“,<br />

sagt der DEHOGA-Präsident. „<strong>Hier</strong><br />

gab es ein Plus von acht Prozent.“ Hotels,<br />

Gasthöfe und Pensionen registrierten im<br />

ersten Halbjahr ein nominales Umsatzplus<br />

von 4,8 Prozent (real 4,2 Prozent).<br />

Der DEHOGA Bundesverband geht davon<br />

aus, dass die Gesamtbranche ein nominales<br />

Umsatzplus von drei Prozent für das<br />

Jahr 2011 erreichen wird.<br />

5 fRAGEN AN DEN WEiN-ExPERtEN<br />

Klaus Rüsing<br />

Thema<br />

heute<br />

Grappa<br />

frage: Herr Rüsing, ich weiß, dass Sie einen<br />

guten Grappa zu schätzen wissen. Was ist eigentlich<br />

Grappa?<br />

Klaus Rüsing: Grappa ist ein feines Nebenprodukt<br />

bei der Bereitung von Wein. Es handelt<br />

sich um einen Tresterbrand, d. h. die Traubenhäute<br />

die beim Weißwein vor der Gärung,<br />

beim Rotwein nach der Gärung abgepresst<br />

werden, gelangen in die Brennerei.<br />

frage: Nebenprodukt! Das hört sich gut an.<br />

Ist das nicht einfach nur eine, Entschuldigung,<br />

Resteverwertung?<br />

Klaus Rüsing: Die Traubenschalen sollten<br />

sorgfältig und schonend abgepresst werden.<br />

Je weniger die Traubenhäute zerdrückt wurden,<br />

desto mehr Aromen der Rebsorte bleiben<br />

<strong>erhalten</strong>.<br />

frage: In Ordnung. Das verstehe ich. Es gibt<br />

bestimmt auch Unterschiede im Brennverfahren?<br />

Klaus Rüsing: Das ist eine hohe Kunst. Der<br />

Trester sollte langsam erhitzt werden. Nur ein<br />

bestimmter Teil des Destillates wird weiterverarbeitet.<br />

Der Großteil wird verworfen.<br />

frage: Was heißt weiterverarbeitet? Ist der<br />

Grappa nach dem Brand nicht fertig?<br />

Klaus Rüsing: Sie haben recht. Eigentlich ist<br />

der Grappa fertig hergestellt. Manche Brennereien<br />

brennen den Trester mehrmals. Dies<br />

macht den Grappa reintöniger.<br />

frage: Grappa ist doch im Normalfall klar.<br />

Was ist mit dem Grappa passiert, wenn dieser<br />

gelblich-braun aussieht?<br />

Klaus Rüsing: Viele legen den Grappa zum<br />

Nachreifen noch eine Zeit lang, zum Teil mehrere<br />

Jahre, in Holzfässer. Dieser Grappa ist sehr<br />

oft weicher, leider aber auch teurer.<br />

www.ruesing-weine.de


GAStRONOMIE<br />

SERVICE<br />

Die ANUGA ermittelt den „Koch des Jahres“<br />

Das Essen „Außer-Haus“ nimmt<br />

weltweit zu. Darauf stellt sich jetzt<br />

auch die weltweit renommierte<br />

Fachmesse Anuga (8.-12.Oktober)<br />

in Köln ein.<br />

Mit ihrer neuen Abteilung Anuga<br />

FoodService bietet die Anuga<br />

erstmals eine eigenständige international<br />

breit aufgestellte Plattform für<br />

die gesamte Gastro-Branche. Schwerpunkte<br />

sind: ein umfangreiches Ausstellungsspektrum<br />

von Technik zu Ausstattungen bis hin<br />

zu Food + Beverageangeboten.<br />

Diese neue Unterabteilung belegt mit rd.<br />

180 Unternehmen die komplette Halle 7 im<br />

Kölner Messegelände und damit rd. 17.000<br />

qm Bruttofläche.<br />

Auch in der Halle 7 findet sich der „Marktplatz<br />

Gastronomie“ als zentrale Kommunikations-<br />

und Wissensplattform deutscher<br />

Hotellerie und Gastronomie. <strong>Hier</strong> präsentieren<br />

sich der DEHOGA Bundesverband<br />

und die DEHOGA Nordrhein-Westfalen mit<br />

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INFO-ABEND<br />

„Stellschrauben 2011“<br />

Das Business Training für Unternehmer<br />

Mit Christian Jedinat und Michael Ortner, Rösrath<br />

Termine Info-Abende<br />

21. September, 10. Oktober,<br />

14.<br />

21.<br />

November<br />

März, Juni 2011, 12. April, 19.00-21.00 21. Juni Uhr 2011<br />

19.00–21.00 19.00-21.00 weitere Termine Uhr Uhrauf<br />

Anfrage<br />

Kupfersiefer Mühle, Rösrath<br />

• Getränke und kleine Snacks<br />

• Voranmeldung erbeten<br />

<strong>ihren</strong> Partnern,<br />

der Metro und<br />

der Koelnmesse.<br />

Auf gut 500<br />

Quadratmetern<br />

wird u. a. moderneGastronomieerlebbar.<br />

Kreative<br />

Snacks, trendigeWellnessund<br />

Saftbars<br />

sowie eine entspannte<br />

Atmosphäre schaffen den Rahmen<br />

für Hoteliers, Gastronomen, Freunde und<br />

Partner der Branche, um auf dem DEHOGA<br />

Marktplatz miteinander ins Gespräch zu<br />

kommen.<br />

Mit rd. 6.500 Anbietern ist die Anuga die<br />

weltweit größte und wichtigste Messe für<br />

Nahrungsmittel und Getränke. Etwa mehr<br />

als die Hälfte, nämlich rd. 3.500 der Aussteller,<br />

führen Produkte für gastronomische<br />

Wir begleiten Sie<br />

12 Monate lang<br />

professionell – Sie<br />

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persönlichen Stellschrauben<br />

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51503 Rösrath<br />

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bis zu Bioprodukten, Getränken, Fleisch<br />

und Wurstwaren bis hin zu Gewürzen und<br />

Grundnahrungsmitteln, Chilled Food und<br />

Milchprodukten. Die übersichtliche Aufgliederung<br />

der Anuga in zehn Fachmessen<br />

ermöglicht es, das gewünschte Angebotssegment<br />

gezielt aufzusuchen.<br />

Besonderes Highlight der Messe ist<br />

die Veranstaltung „Koch des Jahres“. Ein<br />

Wettbewerb für aufstrebende Köche aus<br />

Deutschland, Österreich und der Schweiz.<br />

In vier Vorentscheidungen in den Kochmetropolen<br />

Deutschlands wurden die Finalisten<br />

gekürt, die beim großen Finale auf<br />

der Anuga gegeneinander antreten. Acht<br />

junge, motivierte Köche richten vor den Augen<br />

des Anuga-Publikums ein dreigängiges<br />

Menü an. Juryvorsitzender Dieter Müller<br />

(Bild) wird den Sieger küren. Neben dem Titel,<br />

der beruflichen Anerkennung und dem<br />

Prestigegewinn winken den Gewinnern<br />

Preise im Gesamtwert von 26.000 Euro.<br />

TOUCH’n’GO ist die Revolution der E-Trolley-Steuerung!<br />

Der Trolley passt sich intuitiv an die Laufgeschwindigkeit des Golfers an und reagiert automatisch<br />

auf jede Änderung.<br />

Nach spätestens 3 Loch merken Sie nicht mehr, dass Sie einen E-Trolley fahren!<br />

Es gibt keine Potentiometer oder Tasten mehr. Stattdessen reagiert das gesamte Griffteil berührungssensitiv<br />

und gleitet vor- und zurück um das Tempo stufenlos zu kontrollieren.<br />

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49


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Mit einer Getreideernte<br />

von rund 39 Millionen<br />

Tonnen und einer Rapsernte<br />

von 3,7 Millionen<br />

Tonnen liegt die dies-<br />

jährige Ernte in Deutschland<br />

deutlich unter dem<br />

Vorjahresergebnis.<br />

Die Getreide- und Rapsernte<br />

des Jahres 2011<br />

fällt äußerst mager aus.<br />

Landwirte enttäuscht:<br />

Getreide-Ernte deutlich<br />

unter Vorjahresergebnis<br />

Die Erntemenge<br />

bei Getreide entspricht<br />

einem<br />

Rückgang von nahezu<br />

12 Prozent gegenüber<br />

dem Vorjahr. Das teilte<br />

der Deutsche Bauernverbandes<br />

(DBV) in seiner<br />

Erntebilanz mit. Beim Raps<br />

sind es sogar 34 Prozent.<br />

Auch im langfristigen Vergleich fällt die<br />

Ernte klein aus. „Die extrem ungünstige<br />

Witterung während der gesamten Vegetationsphase<br />

hat unsere diesjährige Ernte auf<br />

das Niveau des extrem trockenen und heißen<br />

des Jahres 2003 fallen lassen“ berichtete<br />

Dr. Klaus Kliem, Vorsitzender des DBV-<br />

Fachausschusses für Getreide und Präsident<br />

des Thüringer Bauernverbandes, auf der<br />

Ernte-Pressekonferenz des DBV in Berlin.<br />

Im Einzelnen erklärte Kliem: „Die Aussaat<br />

in 2010 war nässebedingt äußerst unbefriedigend.<br />

Der Winter brachte vor allem Rapsbeständen<br />

Frostschäden. Das Frühjahr wurde<br />

durch Hitze und Trockenheit von März<br />

bis Mai zum Sommer und die Erntezeit ab<br />

Ende Juni fiel buchstäblich ins Wasser, vor<br />

allem im Nordosten Deutschlands.“<br />

Für etwas Entspannung bei den Ackerbauern<br />

sorgen die aktuellen Erzeugerpreise.<br />

Mit derzeit 190 Euro pro Tonne Brotweizen<br />

bewegen sie sich auf dem Niveau des Vorjahres.<br />

Die Rapspreise liegen mit 423 Euro<br />

pro Tonne sogar knapp 70 Euro pro Tonne<br />

oberhalb des Preises von vor einem Jahr.<br />

„Das hört sich zunächst besser an, als es<br />

für viele Betriebe ist“ kommentierte Kliem<br />

die wirtschaftliche Situation. Oft erreiche<br />

Brotgetreide vielfach nur noch die Qualität<br />

von Futtergetreide. Auch haben die<br />

schlechten Erntebedingungen die Kosten,<br />

vor allem durch zusätzliche Trocknung, erheblich<br />

steigen lassen. Drastisch gestiegen<br />

sind z.B. infolge der Frühjahrstrockenheit<br />

die Preise für Heu und Stroh. Der Preis für<br />

Heu liegt um 40 bis 50 % über dem Vorjahr,<br />

gutes Stroh ist zurzeit fast so teuer wie die<br />

Körner. Das macht den Tierbetrieben (auch<br />

Pferdehöfen) zu schaffen.<br />

In einem guten Entwicklungsstand befinden<br />

sich derzeit die Zuckerrüben. Gute<br />

Aussaatbedingungen im Frühjahr und eine<br />

ausreichende Wasserversorgung in den<br />

letzten Wochen lassen eine gute Zuckerrübenernte<br />

erwarten. Von der feucht-warmen<br />

Witterung besonders profitiert haben die<br />

Maisbestände, was zu einer Entspannung<br />

der Situation der Futterbaubetriebe führte.<br />

Die Obsternte fällt in diesem Jahr erneut<br />

durchschnittlich aus.


Bis zu 6.500 Blitze pro Stunde<br />

wurden jüngst beim Unwetter<br />

über NRW gezählt. Gewitterböen,<br />

Starkregen und Blitzeinschläge<br />

waren die Folge. Und wieder<br />

fragten sich viele, welche Ver-<br />

sicherung für die Schäden aufkommt.<br />

Das sagt der Fachmann.<br />

Bei Autos, die durch umgestürzte<br />

Bäume, Hagel, herabgefallene Dachziegel<br />

oder durch Überflutung von<br />

Straßen beschädigt wurden, ist das relativ<br />

unproblematisch sagt Martin Hardenacke,<br />

Sprecher des Bezirks Köln-Bonn im Bundesverband<br />

Deutscher Versicherungskaufleute<br />

(BVK): „Solche Fälle sind Teilkasko-Sturmschäden.<br />

Die Teilkaskoversicherung zahlt,<br />

zwar abzüglich vereinbarter Selbstbehalte,<br />

aber ohne Rabattrückstufung. Wichtig ist,<br />

dass der Schaden den betreuenden Versicherungsvermittlern<br />

zügig gemeldet wird.<br />

VERSIChERuNG<br />

Welche Versicherung zahlt bei Unwetterschäden?<br />

Dann können die Schadenskosten zeitnah<br />

ersetzt werden.“<br />

Gewitterböen erreichen häufig Windstärke<br />

8 und mehr, was Sturm bedeutet. Dann<br />

sind für Häuserschäden die Gebäude-, und<br />

bei Wohnungen die Hausratversicherungen<br />

für den Schadenersatz zuständig. Brandschäden<br />

sind in der Gebäudeversicherung<br />

oder bei Mietern in der Hausratversicherung<br />

abgesichert. Überspannungsschäden<br />

durch Blitzeinschlag ersetzt in der Regel die<br />

eigene Hausratversicherung. Ein genauer<br />

Blick in die Vertragsunterlagen gibt konkrete<br />

Auskunft, ob auch zusätzlich noch<br />

zertrümmerte Fenster- und Glasscheiben<br />

erneuert werden.<br />

Für Hochwasserschäden, beispielsweise<br />

verursacht durch einen Rückstau aus der<br />

überforderten Kanalisation, kommt nur eine<br />

Elementarschadenversicherung auf, die<br />

in die bereits bestehende Gebäude- oder<br />

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Hausratversicherung eingeschlossen werden<br />

kann. „Die Elementarschadenversicherung<br />

deckt auch Schäden von Erdrutschen,<br />

Erdsenkungen und sogar von Erdbeben<br />

ab“, sagt der Experte. Wer beim Umfang<br />

seines Versicherungsschutzes unsicher ist,<br />

sollte sich von einem Versicherungsvermittler<br />

weiterhelfen lassen.<br />

Hauseigentümer, die dem ersten Anschein<br />

nach glimpflich davongekommen<br />

sind, sollten jetzt ihr Hausdach mustern.<br />

Denn auch verschobene oder gerissene<br />

Dachziegel sind Gewitterschäden, die vom<br />

Dachdecker – und auf Kosten der Gebäudeversicherung<br />

– gerichtet werden sollten.<br />

Wenn Nachbars Baum oder einer der<br />

Gemeinde sowie abreißende große Äste<br />

Schäden an Autos oder Häusern anrichteten,<br />

hilft immer nur die eigene Versicherung,<br />

also die Teilkasko bei Autos und die<br />

Gebäudeversicherung.<br />

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GL&Lev kontakt 05/11<br />

51


52<br />

SERVICE GESuNDhEIt<br />

DETLEF KOENIG jetzt Chef im Klinik-Verbund<br />

Auch Krankenhäuser müssen<br />

sich heute dem Wettbewerb<br />

stellen, wenn sie selbst bestehen<br />

und dem Patienten eine<br />

Hilfe sein wollen. Dazu sind<br />

immer häufiger Manager gefragt,<br />

die mit der Zeit gehen<br />

und auch mal quer denken.<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

Das Profil stärken<br />

Die Zukunft gestalten<br />

Von EBERHARD GRAVENSTEIN<br />

Nicht nur in der Wirtschaft sind Querdenker<br />

häufig eine gern gesehene<br />

Größe. Auch im Gesundheitswesen<br />

wird Kreativität immer wichtiger. Da sind<br />

Impulse von außen erwünscht. In Rhein-<br />

Berg passiert so etwas gerade. <strong>Hier</strong> verzah-<br />

nen sich Krankenhaus-Partner aus Bergisch<br />

Gladbach und Köln nahezu visionär.<br />

Im gemeinschaftlichen Rennen befinden<br />

sich das Evangelische Krankenhaus<br />

(EvK) und das Evangelische Krankenhaus<br />

Köln-Weyertal. Sie bilden seit Januar 2010<br />

die Evangelische Kliniken Rheinland GmbH<br />

mit Sitz in Bergisch Gladbach und haben -<br />

brandneu - seit 1.September dieses Jahres<br />

einen übergreifenden Chef: Den bisher ehrenamtlichen<br />

Vorsitzenden Detlef Koenig<br />

(53) als hauptamtlichen Geschäftsführer. Im<br />

alten Pfarrhaus am Quirlsberg hat er sein<br />

Domizil.<br />

Koenig ist kein Mediziner, sondern Verlagskaufmann,<br />

aber seit fast 25 Jahren ehrenamtlich<br />

im Aufsichtsrat der Kliniken tätig,<br />

seit fast vier Jahren Vorsitzender des Aufsichtsrates<br />

der Holding und damit intimer<br />

Kenner der Materie.<br />

Zum weiteren Verständnis: Der Dachgesellschaft<br />

der beiden Krankenhäuser<br />

unterstehen weitere zwölf Tochtergesell-<br />

schaften mit insgesamt fast 1.500 Mitarbeitern.<br />

Und das kann sich demnächst<br />

ausdehnen. Denn der neue Mann ist angetreten<br />

mit dem Vorsatz: Das Profil stärken,<br />

die Zukunft gestalten! Koenig: “Wir müssen<br />

uns langfristig weiter entwickeln und strategisch<br />

denken.“<br />

Für den gebürtigen Gladbacher, der<br />

in Leichlingen lebt, ist das fast wie täglich<br />

Brot. Der Verlagsleiter (Verlag der Deutschen<br />

Wirtschaft, Bonn) vertrat die Interessen<br />

der deutschen Zeitschriftenverleger<br />

als Präsident in NRW und als Vize bundesweit.<br />

In der Szene genießt er großes Ansehen.<br />

Beide Posten hat er jetzt allerdings<br />

aufgegeben:“Meine ganze Kraft gilt dem<br />

Klinikverbund.“<br />

<strong>Hier</strong> registriert er als großes Thema „Die<br />

Mobilität der Patienten“. Will sagen: Der<br />

Patient bleibt nicht mehr vor Ort, sondern<br />

sucht aus. Und da möchte Koenig seine<br />

Häuser überregional in Position bringen. Er<br />

denkt an weitere Kooperationen mit anderen<br />

Häusern, und er sieht im Internet eine<br />

ganz wesentliche Basis der Selbstdarstellung.<br />

Als Medienmann weiß er: Dort werden<br />

inzwischen Entscheidungen getroffen.<br />

„Wir müssen offen sein, uns anbieten und<br />

dafür das Fachpersonal akquirieren.“ Auch<br />

weitere Baumaßnahmen sind nicht ausgeschlossen.<br />

PS: Geschäftsführer im EvK ist unverändert<br />

Dr. Harald Januschewski.


Im Blickpunkt<br />

RECht: Arbeitsrechtliche Probleme<br />

mit sozialen Netzwerken � S. 54<br />

StEuERN: Monatliche Freigrenze<br />

bei Geschenkgutscheinen � S. 56<br />

�<br />

GL&Lev kontakt<br />

CONtROLLING: Vorsicht walten lassen<br />

bei Liquiditätsengpässen � S. 62<br />

FINANZEN<br />

Mehr<br />

Sicherheit beim<br />

online-Banking<br />

� Seite 58<br />

DER StEuER-tIPP: Vorauszahlungen auf Krankenversicherungsbeiträge leisten und erheblich Steuern sparen � Seite 60<br />

GL&Lev special kontakt 03/09 05/11<br />

53<br />

© shutterstock


54<br />

Facebook, Xing, Twitter & Co.:<br />

Arbeitsrecht und Datenschutz<br />

Im Blickpunkt Recht<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

Von SÖREN RIEBENSTAHL<br />

Ungefähr die Hälfte aller<br />

Deutschen zwischen 12 und 40<br />

Jahren sind Mitglied in mindestens<br />

einer dieser populären Online-Communitys.<br />

Soziale Netzwerke sind<br />

„in“ und nehmen auch im Arbeitsverhältnis<br />

an Bedeutung zu.<br />

Sei es als mächtiges Marketinginstrument<br />

(z. B. BMW bei Facebook mit<br />

über 6 Mio. Anhängern) mit Mitarbeitern<br />

als Markenbotschaftern oder als<br />

Freunde-Suchmaschine. Sie können jedoch<br />

auch zum arbeitsrechtlichen Problem werden,<br />

wenn – vermeintlich privat und nicht<br />

öffentlich – Negativnachrichten von Mitarbeitern<br />

verbreitet werden oder Betriebsgeheimnisse<br />

ausgetauscht werden. Die<br />

rechtlichen Fragestellungen sind vielzählig,<br />

weshalb hier nur auf ein paar Wesentliche<br />

kurz eingegangen werden soll.<br />

Direktionsrecht und<br />

Pflichtmitgliedschaft?<br />

Kann ein Arbeitgeber den Arbeitnehmer<br />

anweisen, sich in einem solchen Netzwerk<br />

anzumelden oder einen vorhandenen Account<br />

betrieblich zu nutzen?<br />

Die Anweisung, einen neuen Account für<br />

die betriebliche Nutzung anzulegen oder<br />

einen vom Arbeitgeber unt<strong>erhalten</strong>en Blog<br />

mit Beiträgen zu pflegen, kann zum Bestandteil<br />

der Leistungs- oder Nebenpflicht<br />

gemacht werden und dementsprechend<br />

als arbeitsvertragliche Vereinbarung gelten.<br />

Da Gerichtsentscheidungen hierzu noch<br />

fehlen, wird in der juristischen Literatur zur<br />

Zeit eifrig und gegensätzlich diskutiert und<br />

zwischen privat genutzten Netzwerken<br />

(z.B. MeinVZ) und berufsorientierten Netzwerken<br />

(z.B. XING) unterschieden. Die Anordnung,<br />

aus dienstlichen Gründen einem<br />

beruflich genutzten Netzwerk beizutreten,<br />

ist ebenso anzuerkennen, wie eine arbeitsvertragliche<br />

Vereinbarung zur Nutzung.<br />

Ebenso kann der Arbeitgeber die Nutzung<br />

Sören Riebenstahl<br />

Fachanwalt für Arbeitsrecht<br />

bei der Kanzlei Winter,<br />

Jansen, Lamsfuß<br />

eines seinerseits zur Verfügung gestellten<br />

Accounts anordnen.<br />

Schwieriger ist die Rechtslage allerdings<br />

bei privaten Netzwerken, da der private und<br />

außerdienstliche Bereich nicht reglementiert<br />

werden kann. Umstritten ist deshalb, ob der<br />

Arbeitgeber anordnen darf, einen vorhandenen<br />

– privaten – Account betrieblich zu<br />

nutzen, indem z.B. bei Facebook positive<br />

Unternehmensdarstellung betrieben wird.<br />

Dies würde die Interessen des Arbeitnehmers,<br />

über seine personenbezogenen Daten<br />

selbstbestimmt zu verfügen, beeinträchtigen.<br />

Bei einem Arbeitgeberwechsel sind viele<br />

Aspekte zu beachten. Angesichts der zum<br />

Teil nicht geklärten Rechtslage empfiehlt es<br />

sich, hierzu anwaltlichen Rat einzuholen.<br />

V<strong>erhalten</strong>sregeln<br />

1. Außerdienstliche Nutzung<br />

Erhält der Arbeitgeber zufällig Kenntnis<br />

davon, dass sich der Arbeitnehmer in nicht<br />

akzeptabler Weise selbst darstellt, kann er<br />

mit arbeitsrechtlichen Sanktionen reagieren,<br />

wie auch sonst bei Extremfällen im privaten<br />

V<strong>erhalten</strong>. Dies ist immer dann möglich,<br />

wenn das außerdienstliche V<strong>erhalten</strong> das<br />

Arbeitsverhältnis konkret beeinträchtigt.<br />

Ebenso kann er unternehmensschädliche<br />

Äußerungen sanktionieren und deren Unterlassen<br />

verlangen (z.B. Bekanntgabe von<br />

Interna).<br />

2. Dienstliche Nutzung<br />

Für die wirksam angeordnete oder vereinbarte<br />

freiwillige, dienstliche Nutzung kann<br />

der Arbeitgeber V<strong>erhalten</strong>srichtlinien aufstellen.<br />

Es geht hier z.B. um die einheitliche<br />

und korrekte Darstellung von Unterneh-<br />

mensname und –gegenstand, Sprachkodizies<br />

oder Betriebsgeheimnisse. Verstöße<br />

können gegebenenfalls mit einer Kündigung<br />

sanktioniert werden. Die Unternehmen,<br />

die sich in den genannten Netzwerken<br />

präsentieren, sollten daher regelmäßig<br />

nach Äußerungen über ihr Unternehmen<br />

recherchieren.<br />

Die Privatnutzung während der Arbeitszeit<br />

orientiert sich nach der hierzu ergangenen<br />

umfangreichen Rechtsprechung. Die<br />

Privatnutzung kann untersagt werden. Ist<br />

dies nicht der Fall oder die „normale“ Privatnutzung<br />

erlaubt, muss jedoch die exzessive<br />

Nutzung (über 1 Stunde täglich) nicht<br />

toleriert werden. Der Arbeitnehmer verletzt<br />

nämlich dadurch seine Arbeitspflicht.<br />

Datenschutz - Bewerberinformationen<br />

aus dem Internet<br />

Die Recherche und Nutzung von Arbeitnehmerdaten<br />

richtet sich nach dem Bundesdatenschutzgesetz.<br />

<strong>Hier</strong>nach dürfen<br />

Daten erhoben werden, soweit dies zur<br />

Begründung, Durchführung und Beendigung<br />

des Arbeitsverhältnisses erforderlich<br />

ist. Nicht geregelt ist allerdings die Datenrecherche<br />

über Suchmaschinen oder in sozialen<br />

Netzwerken. <strong>Hier</strong> muss eine Relevanz<br />

für das Arbeitsverhältnis vorhanden sein<br />

(Fähigkeiten, Kenntnisse, Erfahrungen) und<br />

das Arbeitnehmerinteresse darf nicht offensichtlich<br />

überwiegen, was bei rein privaten<br />

Netzwerken der Fall ist.<br />

Die demnächst folgende Änderung des<br />

BDSG enthält Regelungen, die eine Recherche<br />

in sozialen Netzwerken (ohne Einwilligung)<br />

untersagt, wenn es sich nicht um<br />

Netzwerke handelt, die zur Darstellung der<br />

beruflichen Qualifikation bestimmt sind. Allerdings<br />

ist der Arbeitnehmer – z.B. in der<br />

Stellenanzeige – auf die mögliche Datenerhebung<br />

hinzuweisen.<br />

Fazit<br />

Das Web 2.0 und dessen unterschiedlichste<br />

Nutzungsweisen verlangen nach klaren Regelungen<br />

in Form von arbeitsvertraglichen<br />

Klauseln und „Web Policies“ oder „Social<br />

Media Guidelines“ (bzw. vergleichbaren<br />

Werken mit deutschem Namen). Angesichts<br />

der zum Teil nicht geklärten Rechtslage<br />

empfiehlt es sich, hierzu anwaltlichen<br />

Rat einzuholen.


Finanzen<br />

Bankkundenkarten im Ausland – wenn der<br />

Automat plötzlich kein Geld mehr herausgibt<br />

In diesem Sommer standen und<br />

stehen Reisende in Tokio, New<br />

York, Moskau oder Buenos Aires<br />

unverhofft ohne Bargeld da, wenn<br />

sie mit ihrer Bankkundenkarte am<br />

Automaten Geld abheben wollen.<br />

Auch beim Bezahlen in Läden,<br />

Restaurants oder Tankstellen kann<br />

die Karte streiken. Was ist passiert?<br />

Die Institute haben das Geldabheben<br />

aus Sicherheitsgründen eingeschränkt<br />

oder die Karten ausgetauscht.<br />

Betrügereien an ausländischen<br />

Geldautomaten lassen sie zu diesen Vorkehrungen<br />

greifen.<br />

test.de hat bei den großen Geldhäusern<br />

nachgefragt, mit welchen Einschränkungen<br />

Kunden im Ausland rechnen müssen. Dabei<br />

wählen Banken-Gruppen drei verschiedene<br />

Wege.<br />

Dieses Zeichen steht für bargeld-<br />

loses Bezahlen mit der Kreditkarte<br />

in mehr als 7 Millionen Geschäften<br />

in ganz Europa. Alle Transaktionen<br />

werden mit der persönlichen<br />

Geheimzahl abgesichert. Betrüger<br />

haben keine Chance mehr.<br />

Die Postbank, viele Volks- und Raiffeisenbanken<br />

sowie weniger als zehn Sparkassen<br />

haben das weitverbreitete Maestro-<br />

Logo auf der Bankkundenkarte gegen das<br />

„V Pay“-Zeichen eingetauscht. V Pay gehört<br />

zum Kreditkarten-Riesen Visa und ist das<br />

Gegenstück zu Maestro des Konkurrenten<br />

Mastercard.<br />

Die Karten bieten mehr Sicherheit, weil<br />

die Transaktionen statt über den Magnetstreifen<br />

über einen neuen Chip abgewickelt<br />

werden. Mit diesem Chip sollen die Kartendaten<br />

vor dem Kopieren und Verfälschen<br />

geschützt sein. Das Problem ist ihre geringe<br />

Herbstbilanz ziehen –<br />

neue Ziele definieren<br />

Wir kümmern uns!<br />

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Dr. Dedy + Heister<br />

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Reichweite. Die Karte ist in der EU und einigen<br />

Nachbarländern einsetzbar sowie in<br />

Israel und Türkei. Aber Achtung: In Nordeuropa<br />

und Österreich sind viele Händler-<br />

Kassen noch nicht auf das neue System<br />

umgestellt. Außerhalb Europas ist V Pay nur<br />

in wenigen Touristenregionen akzeptiert,<br />

sonst hat sich die Chiptechnologie bislang<br />

nicht durchgesetzt.<br />

Der Tipp: Wenn Sie Reisen außerhalb<br />

Europas planen, sollten Sie eine Kreditkarte<br />

und eine Bankkundenkarte mit Maestro-<br />

Zeichen mitnehmen oder zwei verschiedene<br />

Kreditkarten einstecken. Mit einer<br />

V Pay-Karte können Sie dort weder zahlen<br />

noch Geld holen.<br />

Das gleiche gilt für die Balkan-Länder<br />

sowie Moldawien, Russland, die Ukraine<br />

oder Weißrussland. Dort sind Sie mit V Pay<br />

aufgeschmissen.<br />

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55<br />

Im Blickpunkt


56<br />

Im Blickpunkt<br />

Steuern<br />

Bar- oder Sachlohn bei Gutscheinen<br />

Wenn es zu einer nachträglichen<br />

Kostenerstattung durch<br />

den Arbeitgeber kommt ...<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

Von LOtHAR HEiStER<br />

Der Bundesfinanzhof hat entschieden,<br />

dass bei der Zuwendung<br />

von Tankkarten, Tankgutscheinen<br />

und Geschenkgutscheinen die<br />

monatliche Freigrenze von 44 Euro<br />

für Sachbezüge auch dann anzuwenden<br />

ist, wenn neben der<br />

Bezeichnung der abzugebenden<br />

Ware oder Dienstleistung auch ein<br />

anzurechnender Geld- oder<br />

Höchstbetrag angegeben ist.<br />

Insoweit ist es unerheblich, ob der Arbeitgeber<br />

im Gutschein eine konkrete<br />

Sache oder einen Betrag zum Erwerb<br />

von Dienstleistungen und Waren ausgewiesen<br />

hat. Somit liegt kein Bar-, sondern<br />

Sachlohn vor.<br />

Zu beachten ist allerdings, dass die<br />

Regelung in den Richtlinien, wonach der<br />

geldwerte Vorteil bei einem Sachbezug mit<br />

96% des Endpreises anzusetzen ist, keine<br />

Anwendung findet, wenn für diese Vereinfachungsregelung<br />

kein Bewertungserfordernis<br />

besteht. Das ist der Fall, wenn<br />

es aufgrund des ausgegebenen Gutscheins<br />

zu einer nachträglichen Kostenerstattung<br />

durch den Arbeitgeber kommt,<br />

es sich um einen betragsmäßig begrenzten<br />

Gutschein handelt oder<br />

eine zweckgebundene Geldzuwendung<br />

vorliegt.<br />

Praxishinweis: Die Rechtsprechung kann<br />

auch für die Ausnutzung des Freibetrags<br />

von 40 Euro für Aufmerksamkeiten verwendet<br />

werden, etwa einen Gutschein für<br />

Blumen oder einen Präsentkorb zum Geburtstag.<br />

Gemeinschaftsverpflegung<br />

auf Dienstreisen<br />

Nimmt ein Arbeitnehmer während der<br />

Dienstreise kostenlos an der angebotenen<br />

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Gemeinschaftsverpflegung teil und erstattet<br />

der Arbeitgeber nur ein geringes Trennungsreisegeld<br />

und behält die Differenz<br />

zum Verpflegungshöchstbetrag von 24 Euro<br />

pro Tag ein, kann der Differenzbetrag als<br />

Werbungskosten geltend gemacht werden.<br />

Nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofs<br />

stehen steuerfreie Erstattungen<br />

für Reisekostenvergütungen oder<br />

Trennungsgelder dem Abzug von Verpflegungsmehraufwand<br />

als Werbungskosten<br />

nur insoweit entgegen, als sie dem Arbeitnehmer<br />

tatsächlich ausgezahlt wurden.<br />

Für den Abzug der Verpflegungspauschale<br />

kommt es also auf die konkrete Verpflegungssituation<br />

ebenso wenig an, wie<br />

darauf, ob überhaupt ein Mehraufwand<br />

entstanden ist.<br />

Auch eine gewährte Gemeinschaftsverpflegung<br />

steht dem Werbungskostenabzug<br />

nicht entgegen. Solche unentgeltlichen<br />

Mahlzeiten z.B. in der Kaserne für Soldaten<br />

während einer Dienstreise sind keine steuerfreien,<br />

sondern regelmäßig mangels einer<br />

Steuerbefreiungsnorm steuerbare und<br />

steuerpflichtige Einnahmen. Diese erhöhen<br />

den Bruttoarbeitslohn um die amtlichen<br />

Werte der Sachbezugsverordnung.<br />

Diese Kosten sind – anders als die Preise<br />

für Hotel- oder Gaststättenbesuche – mit<br />

denen der amtlichen Sachbezugswerte als<br />

Kosten für Nahrungs- und Genussmittel<br />

vergleichbar.<br />

Richtsätze für die Berücksichtigung<br />

von Kindern in der Berufsausbildung<br />

Der Bundesfinanzhof hat Richtsätze aufgelistet,<br />

inwieweit ein Kind im Zeitraum<br />

zwischen seiner Exmatrikulation und der<br />

letzten Prüfung oder der Bekanntgabe des<br />

Prüfungsergebnisses noch für einen Beruf<br />

ausgebildet wird:<br />

Schließt die Ausbildung mit einer Prüfung<br />

ab, ist das Berufsziel erst mit dem<br />

Bestehen, spätestens mit der Bekanntgabe<br />

des Ergebnisses erreicht. Ein Universitätsstudium<br />

endet daher regelmäßig mit<br />

der Bekanntgabe und frühestens mit der<br />

letzten Prüfungshandlung, es sei denn, es<br />

wird vorher abgebrochen oder nicht mehr<br />

ernsthaft weiter betrieben.<br />

Eine Vollzeiterwerbstätigkeit schließt die<br />

Berücksichtigung als Kind in der Berufsausbildung<br />

oder in einer Warte- oder<br />

Übergangszeit nicht aus.<br />

Eine Ausbildung erfordert keine organisatorische<br />

Eingliederung in eine Ausbildungssituation.<br />

Die Exmatrikulation eines<br />

Studenten kann daher nicht zwingend als<br />

Beendigung der Ausbildung angesehen<br />

werden.<br />

Bereitet sich ein Kind ohne regelmäßigen<br />

Besuch einer Ausbildungsstätte auf Prüfungen<br />

vor, sind an die Ernsthaftigkeit<br />

strenge Ansprüche zu stellen. Bei bestandener<br />

Prüfung kann aber in der Regel<br />

unterstellt werden, dass es sich ernsthaft<br />

und nachhaltig vorbereitet hat.<br />

Einkünfte und Bezüge des Kindes bleiben<br />

außer Ansatz, soweit sie auf Monate<br />

entfallen, in denen die Voraussetzungen<br />

einer Berücksichtigung an keinem Tag<br />

vorgelegen haben. Insoweit ermäßigt sich<br />

der Jahresgrenzbetrag.<br />

Darüber hinaus bleiben Einkünfte und Bezüge<br />

außer Ansatz, soweit sie auf den Teil<br />

eines Kalendermonats entfallen, in dem das<br />

Kind noch nicht oder nicht mehr zu berücksichtigen<br />

ist.<br />

Befindet sich ein Kind nach seiner Exmatrikulation<br />

weiter in der Berufsausbildung,<br />

sind daher auch die in diesem Zeitraum erzielten<br />

Einkünfte anzusetzen.<br />

Eine Berücksichtigung als Kind entfällt,<br />

wenn Einkünfte und Bezüge den Jahresgrenzbetrag<br />

überschreiten.


Bayer ist mit dem<br />

Verlauf zufrieden<br />

Der Bayer-Konzern hat seine erfolgreiche<br />

Entwicklung im 2. Quartal 2011<br />

fortgesetzt. „Wir sind mit dem Geschäftsverlauf<br />

zufrieden“, erklärte Vorstandsvorsitzender<br />

Dr. Marijn Dekkers<br />

bei der Veröffentlichung des Zwischenberichts.<br />

„Darüber hinaus haben wir mit<br />

unserer Forschungs- und Entwicklungspipeline<br />

große Fortschritte erzielt.“ Für<br />

das laufende Geschäftsjahr bestätigte er<br />

die angehobenen Prognosen für 2011.<br />

Der Konzernumsatz stieg im 2. Quartal<br />

um 0,8 Prozent auf 9,252 (Vorjahr:<br />

9,179) Milliarden Euro. Währungs- und<br />

portfoliobereinigt (wpb.) entspricht<br />

das einem Plus von 5,4 Prozent. Dazu<br />

trug die Geschäftsentwicklung in den<br />

Wachstumsländern überproportional<br />

bei. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte<br />

sich um 25,9 Prozent auf 1,273<br />

(1,011) Milliarden Euro.<br />

Die Sondereinflüsse beliefen sich auf insgesamt<br />

minus 144 (minus 255) Millionen<br />

Euro. Davon entfielen Aufwendungen in<br />

Höhe von 179 Millionen Euro auf Restrukturierungen<br />

insbesondere bei Crop-<br />

Science und HealthCare. Das EBIT vor<br />

Sondereinflüssen stieg um 11,9 Prozent<br />

auf 1,417 (1,266) Milliarden Euro. Das<br />

Konzernergebnis legte um 40,9 Prozent<br />

auf 747 (530) Millionen Euro zu.<br />

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Finanzen<br />

Lanxess erwartet weiterhin<br />

steigendes Wachstum<br />

Lanxess hat seine Ergebnisprognose<br />

für das<br />

Gesamtjahr 2011 nach<br />

einem Rekord-Ergebnis<br />

im zweiten Quartal<br />

angehoben. Der Spezialchemie-Konzernerwartet<br />

jetzt einen Anstieg<br />

des EBITDA vor Sondereinflüssen<br />

um rund 20<br />

Prozent. Zuvor war ein<br />

Wachstum von zehn bis 15 Prozent<br />

als Prognose genannt worden.<br />

Im zweiten Quartal stieg das EBITDA vor<br />

Sondereinflüssen im Vergleich zum Vorjahresquartal<br />

um 26 Prozent auf 339 Millionen<br />

Euro.<br />

„Dank unserer klaren Ausrichtung auf<br />

innovative Premium-Produkte und aufstrebenden<br />

Volkswirtschaften, verbunden mit<br />

unserer bewährten Preis-vor-Menge-Strategie,<br />

haben wir erneut hervorragende Ergebnisse<br />

erzielt“, sagte Lanxess-Vorstandsvorsitzender<br />

Axel C. Heitmann (Bild). „Dabei<br />

haben insbesondere unsere Geschäfte mit<br />

Synthesekautschuken und Hightech-Kunststoffen<br />

vom Megatrend Mobilität profitiert.“<br />

Der Umsatz wuchs gegenüber dem Vor-<br />

Recht schaffend beraten.<br />

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jahreszeitraum um 23 Prozent<br />

auf 2,2 Milliarden Euro. In allen<br />

Segmenten wurden die<br />

gestiegenen Rohstoffkosten<br />

vollständig in den Markt weitergegeben.<br />

Hinzu kamen ein<br />

Mengenwachstum und positive<br />

Portfolio-Effekte aus den<br />

jüngsten Akquisitionen, vor<br />

allem des DSM-Elastomergeschäfts.<br />

Gegenläufig wirkten Währungseffekte<br />

von minus 7 %, hauptsächlich infolge<br />

des schwachen US-Dollars.<br />

Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen<br />

betrug im zweiten Quartal 15,1 Prozent<br />

nach 14,7 Prozent im Vorjahr. Der Konzerngewinn<br />

stieg im Jahresvergleich um 38 Prozent<br />

auf 181 Millionen Euro.<br />

Die Nettoverschuldung erhöhte sich im<br />

Berichtsquartal gegenüber Ende 2010 um<br />

49 Prozent auf rund 1,4 Milliarden Euro.<br />

„Die Nachfrage nach unseren Produkten ist<br />

weiterhin stark und unsere Produktionsanlagen<br />

sind sehr gut ausgelastet“, sagte Heitmann.<br />

Erwartet wird jetzt eine Steigerung<br />

des EBITDA vor Sondereinflüssen um rund<br />

20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert<br />

von 918 Millionen Euro.<br />

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GL&Lev kontakt 05/11<br />

57<br />

Im Blickpunkt


58<br />

Im Blickpunkt<br />

Finanzen<br />

Zunehmend mehr Bankkunden<br />

wickeln ihre Geldgeschäfte über<br />

das Internet ab. Sie führen online<br />

Überweisungen durch, prüfen<br />

Kontostände, ändern Dauerauf-<br />

träge und vieles mehr. Sparkassen<br />

und Banken wollen das Online-<br />

Banking mit neuen Standards für<br />

ihre Kunden sicherer machen.<br />

Auch die Sparkasse Leverkusen<br />

stellt ihre Sicherheitssysteme um.<br />

Unternehmenssprecher Ingo<br />

Schneider erläutert im Gespräch<br />

mit GL&Lev kontakt die Vorteile<br />

des neuen Chip-TAN-Verfahrens.<br />

Was sind aus Ihrer Sicht die<br />

Vorteile des neuen Chip-TAN-<br />

Verfahrens?<br />

Das Chip-TAN-Verfahren bietet noch mehr<br />

Schutz vor Datendieben und bringt dem<br />

Kunden ähnliche Vorteile wie ein Programm-Update<br />

auf dem Rechner: Es erhöht<br />

die Sicherheit und bietet zusätzlichen Komfort.<br />

Die Zettelwirtschaft hat ein Ende, denn<br />

Sie benötigen keine TAN-Listen mehr. Der<br />

TAN-Generator ist klein, handlich, kabellos<br />

und passt in jede Tasche. Und Ihre TAN <strong>erhalten</strong><br />

Sie immer und überall – einfach per<br />

Knopfdruck. Das neue Chip-TAN-Verfahren<br />

ist also sicher, praktisch, mobil und bequem.<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

Vor allem bietet das<br />

neue Chip-TAN-Verfahren<br />

mehr Schutz vor<br />

Pishing-Angriffen. Denn<br />

dieses Verfahren ist<br />

doppelt sicher, da zwei<br />

Kommunikationsmedien<br />

(Computer<br />

und TAN-Generator)<br />

eingesetzt werden.<br />

Darüber hinaus<br />

werden Ihnen im<br />

Display des TAN-<br />

Generators nochmals<br />

die wichtigsten Auftragsdaten<br />

zur Kontrolle angezeigt – inklusive<br />

einer TAN, die extra nur für diesen Auftrag<br />

Mehr Sicherheit beim<br />

Online-Banking<br />

Wir sprachen mit Ingo Schneider<br />

von der Sparkasse Leverkusen<br />

errechnet wurde und nicht anderweitig einsetzbar<br />

ist.<br />

Wann wird Chip-TAN bei der Sparkasse<br />

Leverkusen eingeführt?<br />

Die Sparkasse Leverkusen bietet das Chip-<br />

TAN-Verfahren bereits seit Einführung im<br />

Jahr 2009 an. In diesem Jahr haben wir mit<br />

der sukzessiven Umstellung unserer restlichen<br />

iTAN-Kunden begonnen und werden<br />

bis Mitte 2012 alle Kunden auf ein neues<br />

TAN-Verfahren umgestellt haben. Unsere<br />

Kunden werden per Brief und im Online-<br />

Banking persönlich über die Umstellung<br />

informiert.<br />

Sind ohne den TAN-Generator künftig<br />

noch Überweisungen möglich?<br />

Es sind künftig auch Überweisungen ohne<br />

einen TAN-Generator möglich – mit dem<br />

smsTAN Verfahren. Beide Verfahren können<br />

vom Kunden parallel genutzt werden.<br />

Kann man als Kunde im Vorfeld erkennen,<br />

wenn bei der eigenen Online-<br />

Überweisung etwas schief läuft?<br />

Betrüger, die mit Phishing-Methoden versuchen,<br />

Geld vom Kundenkonto umzuleiten,<br />

können nur erfolgreich sein, wenn<br />

die Sicherheitskette zwischen dem PC des<br />

Kunden und dem Online-Banking-Tool der<br />

Sparkasse unterbrochen ist. Dies kann mit<br />

drei einfachen V<strong>erhalten</strong>sregeln beim Kunden<br />

verhindert werden. Erstens: Persönliche<br />

Daten vor fremden Augen schützen. Man<br />

sollte niemals seine persönlichen Kontodaten<br />

aus der Hand geben oder gar die<br />

Zugangsdaten und Passwörter auf dem PC<br />

speichern. Zweitens: Den heimischen Rechner<br />

absichern. Virenschutzprogramm und<br />

Firewall sind auf jedem Rechner absolut<br />

notwendig und müssen stets aktuell gehalten<br />

werden. <strong>Hier</strong> gibt es auch sehr gute<br />

kostenlose Angebote.<br />

Außerdem: Online-Banking sollte man<br />

stets nur vom eigenen Rechner aus machen,<br />

auf keinen Fall von einem fremden<br />

PC, wie z. B. in Internet-Cafés. Drittens: Beim<br />

Online-Banking vorsichtig sein. Um sicher<br />

zu gehen, sollte Online-Banking ausschließlich<br />

auf den von der Sparkasse benannten<br />

Internet-Seiten bzw. mit Online-Banking-<br />

Programmen durchgeführt werden. Ganz<br />

wichtig: Immer die Auftragsdaten im Display<br />

des TAN-Generators sorgfältig mit dem im<br />

Online-Banking eingegebenen Auftrag vergleichen.<br />

Nur wenn die Daten übereinstimmen,<br />

darf der Auftrag freigegeben werden.<br />

Und sollte dem Nutzer irgendetwas seltsam<br />

vorkommen, weil es zum Beispiel vom gewohnten<br />

Ablauf abweicht – dazu zählen<br />

auch Sicherheitsupdates, die die Eingabe<br />

vertraulicher Daten erfordern – sollte er den<br />

Vorgang vorsichtshalber abbrechen und<br />

seine Sparkasse informieren. Berücksichtigt<br />

der Kunde diese Sicherheitstipps, haben Betrüger<br />

praktisch keine Chance.<br />

Was passiert, wenn ein Sparkassen-<br />

Kunde durch Phishing-Betrüger Geld<br />

verliert? Ist er für den Schaden selbst<br />

verantwortlich?<br />

Wenn der Kunde nicht fahrlässig handelt,<br />

erstatten wir in der Regel den entstandenen<br />

Schaden.


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GL&Lev kontakt 05/11<br />

59


60<br />

Im Blickpunkt Steuern<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

Vorauszahlungen auf Krankenversicherungsbeiträge leisten<br />

und erheblich Steuern sparen<br />

Steuertipp des Jahres!<br />

Von KRiStiNA GROSSER<br />

und SuSANNE KOMMESSiEN-SEiBERt<br />

Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung<br />

sind seit 2010, soweit<br />

sie die Grundversorgung betreffen,<br />

in voller Höhe als Sonderausgaben<br />

absetzbar. Allerdings verdrängen<br />

diese Beiträge die Beiträge zu anderen<br />

Sonderausgaben, wie private<br />

Haftpflicht-, Lebens- oder Unfallversicherungen.<br />

Selbständige können diese Versicherungen<br />

im Kalenderjahr in Höhe von<br />

höchstens 2.800 Euro, Eheleute in<br />

Höhe von 5.600 Euro als Sonderausgaben<br />

absetzen. Dies jedoch nur, wenn diese<br />

Höchstgrenzen nicht durch Beiträge zur<br />

Kranken- und Pflegeversicherung bereits<br />

verbraucht wurden. Niedrigere Höchstbeträge<br />

gelten für Angestellte bzw. Beamte.<br />

Beispiel 1 verdeutlicht den Normalfall ohne<br />

Vorauszahlungen auf Krankenversicherungsbeiträge.<br />

Wie funktioniert der Steuertrick?<br />

Steuerlich vorteilhaft kann es sein, die Beiträge<br />

zur Kranken- und Pflegeversicherung<br />

für mehrere Jahre zusammengeballt in<br />

einem Kalenderjahr zu zahlen. Im Jahr der<br />

Zahlung können die Beiträge dann in Höhe<br />

der Grundversorgung in vollem Umfang als<br />

Sonderausgabe abgesetzt werden. In den<br />

Beispiel 1 – ohne Vorauszahlungen –<br />

Der mit F verheiratete und mit ihr zusammenveranlagte<br />

unternehmer u zahlt jährlich 7.000<br />

Euro an Beiträgen zur privaten Krankenversicherung<br />

für beide Eheleute. Davon fließen<br />

6.200 Euro in die Grundversorgung, die in voller<br />

Höhe als Sonderausgaben absetzbar sind.<br />

Die Beiträge zu den übrigen Versicherungen<br />

betragen jährlich 5.600 Euro (u. a. Haftpflichtversicherung,<br />

unfallversicherungen und Lebensversicherungen<br />

nach Altregelung). Diese<br />

Beiträge gehen steuerlich verloren, weil durch<br />

die Abziehbarkeit der Beiträge zur Grundversorgung<br />

bereits der Höchstbetrag von 5.600<br />

Euro verbraucht wurde.<br />

anderen Kalenderjahren können die übrigen<br />

Versicherungsbeiträge bis zur Höchstgrenze<br />

steuerlich geltend gemacht werden.<br />

Achtung! Der Gesetzgeber hat den Steuertrick<br />

erkannt und erlaubt einen Abzug<br />

von vorläufigen Beitragszahlungen nur für<br />

2,5 Jahre im Voraus. Aber bereits das lohnt<br />

sich, wie Beispiel 2 zeigt.<br />

Und der Haken an der Sache?<br />

Durch diese steuerliche Gestaltung können<br />

ganz legal erhebliche Steuerbeträge endgültig<br />

eingespart werden. Voraussetzung ist jedoch,<br />

dass genügend Liquidität vorhanden<br />

ist, um die Vorauszahlungen stemmen zu<br />

können. Auch muss mit der jeweiligen Krankenversicherung<br />

- ob privat oder gesetzlich<br />

versichert - geklärt werden, in welchem Umfang<br />

Beitragsvorauszahlungen überhaupt<br />

angenommen werden. Vielfach akzeptieren<br />

private Krankenversicherungen Vorauszahlungen<br />

von Beiträgen bis zu einem Kalenderjahr.<br />

Manche Krankenversicherungen<br />

gewähren dann sogar noch Skonto. Höhere<br />

Beitragsvorauszahlungen lassen sich möglicherweise<br />

durch individuelle Verhandlungen<br />

vereinbaren; hier sollte das Gespräch mit der<br />

Versicherung gesucht werden.<br />

Achtung! Der Krankenversicherer sollte<br />

nicht insolvenzgefährdet sein, damit die<br />

Beiträge nicht verloren gehen.<br />

Kristina Grosser<br />

Steuerberaterin<br />

Gesellschafterin<br />

der Steuerkanzlei<br />

Kommessien-Seibert<br />

und Grosser<br />

Susanne<br />

Kommessien-Seibert<br />

Dipl.-Kauffrau/Steuerberaterin<br />

Gesellschafterin der Steuerkanzlei<br />

Kommessien-Seibert<br />

und Grosser<br />

Tipp: Bei zusammenveranlagten Eheleuten<br />

ist darauf zu achten, dass die Beitragsvorauszahlungen<br />

für beide Ehegatten im selben<br />

Kalenderjahr erfolgen.<br />

Für wen ist der Steuertipp besonders<br />

interessant?<br />

Vorteilhaft ist der Steuertrick vor allem für<br />

Unternehmer, die hohe Beiträge zu den sog.<br />

beschränkt abziehbaren Versicherungen<br />

leisten, etwa zu einer privaten Haftpflicht-,<br />

Unfallversicherung und Lebensversicherung.<br />

Wer nur in geringem Umfang private Versicherungsbeiträge<br />

zu leisten hat, erzielt auch<br />

nur in geringem Umfang eine Steuerersparnis.<br />

Haftpflichtversicherungen für Geschäftsfahrzeuge<br />

sind nicht dazuzurechnen, weil<br />

diese Beiträge als Betriebsausgaben ohnehin<br />

in voller Höhe steuerlich absetzbar sind. Ob<br />

und ggf. in welchem Umfang sich eine solche<br />

Steuergestaltung für den einzelnen lohnt,<br />

sollte mit dem Steuerberater besprochen<br />

werden. Mit ihm kann auch geklärt werden,<br />

in welchem Jahr die Vorauszahlungen ge-<br />

Kalen- Basiskranken- übrige Steuerlich Steuerersparnis<br />

derjahr versicherung Versicherungen absetzbar bei Steuersatz<br />

40 %<br />

2011 6.200,00 Euro 5.600,00 Euro 6.200,00 Euro 2.480,00 Euro<br />

2012 6.200,00 Euro 5.600,00 Euro 6.200,00 Euro 2.480,00 Euro<br />

2013 6.200,00 Euro 5.600,00 Euro 6.200,00 Euro 2.480,00 Euro<br />

2014 6.200,00 Euro 5.600,00 Euro 6.200,00 Euro 2.480,00 Euro<br />

Summe Steuerersparnis 2011-2014 9.920,00 Euro


zahlt werden sollten, um den höchstmöglichen<br />

Progressionsvorteil mitzunehmen.<br />

Achtung! Manche Krankenversicherungen<br />

sehen Beitragsrückzahlungen vor, wenn<br />

die Krankenversicherung nicht in Anspruch<br />

genommen wurde. Werden im Jahr der<br />

Beispiel 2 – mit Vorauszahlungen –<br />

u zahlt im Jahr 2011 die Beiträge zur Krankenund<br />

Pflegeversicherung für 2011 sowie die<br />

nächsten 2,5 Jahre im Voraus, also insgesamt<br />

24.500 Euro für 3,5 Jahre. Davon sind als Grundversorgung<br />

21.700 Euro (3,5 x 6.200 Euro) im<br />

Jahr der Zahlung als Sonderausgaben steuerlich<br />

absetzbar, da es sich dabei um die Basisversorgung<br />

zur Kranken- und Pflegeversicherung handelt.<br />

In den Jahren 2012, 2013 können die Eheleute<br />

ihre übrigen Versicherungsbeiträge bis zu<br />

5.600 Euro absetzen, im Jahr 2014 wird ein Teil<br />

durch die Zahlung der Krankenversicherung für<br />

6 Monate in Höhe von 3.100 Euro verbraucht.<br />

Immerhin können im Jahr 2014 Beiträge zu<br />

den übrigen Versicherungen noch in Höhe von<br />

2.500 Euro abgesetzt werden, die ohne diese<br />

Gestaltung steuerlich verloren wären.<br />

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Juli / August 2011 · 9. Jahrgang · ISSN-2190-8680 · 4,50 E · www.rbk-direkt.de · www.glverlag.de<br />

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen<br />

SU<br />

04<br />

BERGISCH GLADBACH<br />

Beitragsrückerstattung keine Beiträge zur<br />

Krankenversicherung geleistet, werden die<br />

Rückerstattungen mit den Beitragszahlungen<br />

verrechnet, für die die Erstattung<br />

erfolgte. Wird also im Jahr 2012 ein Krankenversicherungsbeitrag<br />

in Höhe von 500 Euro<br />

für das Jahr 2011 erstattet, und werden 2012<br />

Juli / August 2011 · 2. Jahrgang · ISSN-2190-9202 · 4,50 E · www.glverlag.de<br />

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch & Stadt Bonn<br />

Steuern<br />

keine Krankenversicherungsbeiträge gezahlt,<br />

wird die Erstattung mit der Beitragszahlung<br />

2011 verrechnet. Das kann dazu führen,<br />

dass es (ggf. nachträglich) zu einer Steuernachzahlung<br />

für 2011 kommt. Auch diese<br />

Zusammenhänge sollten Sie sich bei Bedarf<br />

von Ihrem Steuerberater erläutern lassen.<br />

Kalen- Basiskranken- übrige Steuerlich Steuerersparnis<br />

derjahr versicherung Versicherungen absetzbar bei Steuersatz<br />

40 %<br />

2011 21.700,00 Euro 5.600,00 Euro 21.700,00 Euro 8.680,00 Euro<br />

2012 0,00 Euro 5.600,00 Euro 5.600,00 Euro 2.240,00 Euro<br />

2013 0,00 Euro 5.600,00 Euro 5.600,00 Euro 2.240,00 Euro<br />

2014 3.100,00 Euro 5.600,00 Euro 5.600,00 Euro 2.240,00 Euro<br />

24.800,00 Euro<br />

Summe Steuerersparnis 2011-2014 15.400,00 Euro<br />

Vorteil bei Vorauszahlung der Krankenversicherung für 2,5 Jahre 5.480,00 Euro<br />

Sieg<br />

Rhein<br />

SiegBurg<br />

Neuer REWE-XL Markt<br />

eröffnet und ergänzt die<br />

Nahversorgung<br />

NiederkaSSel<br />

Projekt „Grünes C“ bietet<br />

Chancen für Gastronomie<br />

und Freizeit<br />

Stadtwerke investieren in<br />

Windenergie-Park in Norddeutschland<br />

TroiSdorf<br />

HeNNef<br />

Stadt prüft LKW-Maut für<br />

den Durchgangsverkehr in<br />

Uckerath<br />

Unternehmen bewiesen:<br />

Erfolg in Familie und Beruf<br />

ist möglich<br />

Erster „Friedwald“ in der<br />

Region ermöglicht Bestattung<br />

im Grünen<br />

RAL im Dialog: Thomas<br />

Baschab zeigte, wie man<br />

seinen Kopf nutzt<br />

„Bergisch Hoch4“ belebt<br />

Freizeit-Tourismus mit<br />

E-Bike-Projekt<br />

köNigSwiNTer<br />

loHmar<br />

ST. auguSTiN<br />

muCH<br />

eiTorf<br />

Aktivkreis sucht Unter-<br />

stützer für Handel und<br />

Gewerbe<br />

wiNdeCk<br />

HUMA-EinKAUfSpARK: ER tRägt „DiE HAnDScHRift DER BüRgER“<br />

Mit Facebook, Twitter<br />

und Co den Tourismus im<br />

Siegtal ankurbeln<br />

GLKOMPAKT<br />

Bürgerbeteiligung schafft Akzeptanz<br />

Ein Architektenbüro macht<br />

sich Gedanken über die Umgestaltung<br />

von Bensberg<br />

Autozulieferer erwirbt neue<br />

Firmen und steigert damit<br />

seine intern. Kompetenz<br />

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Das FINANZEN-Special<br />

Der Stadtrat billigte die<br />

umstrittene Baumaßnahme<br />

im Stadtpark<br />

Raiffeisenbank erhielt viel<br />

Beifall für erfolgreiche<br />

Arbeit im vergangenen Jahr<br />

Campingplatz Hasenberg<br />

soll modernisiert und ein<br />

Vorzeigeobjekt werden<br />

Stadt feiert ihre zehnjährigen<br />

Stadtrechte mit der Ernennung<br />

drei neuer Ehrenbürger<br />

Die schwere Geburt eines<br />

Shopping-Centers, das zum<br />

City-Magnet werden soll<br />

Der Kaufhof hat Mietvertrag<br />

um zehn Jahre<br />

verlängert und bleibt<br />

ODENTHAL<br />

OVERATH<br />

RÖSRATH<br />

WERMELSKIRCHEN<br />

LEVERKUSEN<br />

Der Anspruch des Leverkusener Klinik-Chefs H. P. Zimmermann<br />

+++ Infos +++ Seite 29 +++<br />

Im Klinikum – Wohlfühlen und Genießen<br />

Banken in unserer Region<br />

Ab Seite 28<br />

Gewinnspiel<br />

Autoshow<br />

Lebendige Tage<br />

„Wir sind Bergisch Gladbach“<br />

Die roten Teufel<br />

Frauen Fußball<br />

Rechtstipp<br />

Steuertipp<br />

Nr. 07 – September 2011 – 12. Jahrgang – ISSN 1615-4223<br />

Wanted: Moderne Frauen<br />

Gesundheit<br />

EDITOrIAL | seite 3 HOrOsKOP | seite 27<br />

TErMINE | seite 38 und 39<br />

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Weltkindertag<br />

Verstärkung gesucht!<br />

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Gemeinsame Kampagne gegen<br />

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Samstag, 3. September 2011, 10 bis 16 Uhr,<br />

Bergischer Löwe, Konrad-Adenauer-Platz, Bergisch Gladbach<br />

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Schlaganfall Herzinfarkt<br />

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage<br />

in Nordrhein-Westfalen e.V.)<br />

Jede Minute zählt 112<br />

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30. September 2011 zwischen 13 und 19 Uhr<br />

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GL&Lev kontakt 05/11<br />

61<br />

Im Blickpunkt


62<br />

Im Blickpunkt Controlling<br />

GL&Lev kontakt 05/11<br />

Von GEORG BERSTER<br />

Liquidität (von lateinisch<br />

liquidus, „flüssig“) ist das Lebenselixier<br />

eines Unternehmens.<br />

Die Fähigkeit, fällige Verbindlichkeiten<br />

jederzeit fristgerecht<br />

und uneingeschränkt begleichen<br />

zu können, hält Menschen,<br />

Produkte, Verfahren, Kunden<br />

und Partner am Laufen.<br />

Dennoch zählen gerade Liquiditätsprobleme<br />

zu den größten Problemen<br />

– und wichtigsten Pleiteursachen<br />

von nicht nur jungen Unternehmen.<br />

Liquidität ist Chefsache<br />

Kürzlich gab mir ein im Ruhestand befindlicher<br />

Unternehmer – nach dem Geheimnis<br />

seines jahrelangen Erfolgs gefragt – zur<br />

Antwort: „Ich habe sehr genau darauf geachtet,<br />

immer etwas weniger Geld in einem<br />

Jahr auszugeben, als ich eingenommen<br />

habe.“ Was auf den ersten Blick banal klingt,<br />

umreißt in Wahrheit eine immens wichtige<br />

Erkenntnis: nämlich dass man in seinem<br />

Unternehmen beide Augen auf die Zahlungsströme<br />

haben und den Umständen<br />

entsprechend vernünftig haushalten muss.<br />

Die Liquidität eines Unternehmens genießt<br />

allerhöchste Priorität, sie muss systematisch<br />

geplant sein und permanent überwacht<br />

werden.<br />

Gute Planung ist alles<br />

Wer sich mit der Liquidität eines Unternehmens<br />

auseinandersetzt, bekommt es<br />

mit Zahlungsein- und -ausgängen zu tun.<br />

Einnahmen und Ausgaben verändern den<br />

Stand der verfügbaren Zahlungsmittel, also<br />

Kassenbestand und Bankguthaben. Im Rahmen<br />

einer modernen Liquiditätsplanung gilt<br />

es, sämtliche Zahlungsein- und -ausgänge<br />

für einen vorab definierten Planungshorizont,<br />

in der Regel 4 bis 8 Wochen, zu bestimmen.<br />

Die Basis dazu bildet der aktuelle<br />

Debitoren- und Kreditorenstand bzw. die<br />

im Planungshorizont erwarteten Umsätze<br />

und Aufwendungen. Ebenso wichtig: die<br />

Kenntnis der eigenen Zahlungsgewohn-<br />

Vorsicht bei Liquiditätsengpässen<br />

Ohne Moos nix los<br />

Georg Berster<br />

Finance- und Working<br />

Capital Manager,<br />

Geschäftsführer der<br />

Beratungsgesellschaft<br />

MOVE 2 PROFIT<br />

GmbH & Co. KG<br />

heiten an Lieferanten und die Zahlungseingänge<br />

der Kunden, die die Liquidität<br />

ebenfalls sehr beeinflussen. Tipp: Möglichst<br />

gleiche und überschaubare Zahlungsziele<br />

mit Kunden verabreden und von Anfang an<br />

darauf bestehen, dass sie sich daran halten.<br />

Nur so werden Zahlungseingänge zeitnah<br />

und planbar.<br />

Maßnahmen bei Engpässen:<br />

Einnahmesituation verbessern<br />

Auf der Einnahmeseite bieten sich bei Liquiditätsengpässen<br />

verschiedene Maßnahmen<br />

an wie z. B.: sofort nach der Leistung<br />

die Rechnung stellen. Zügig mahnen. Keine<br />

großzügigen Zahlungsziele einräumen. Bieten<br />

Sie Ihren Kunden Skonto bei schneller<br />

Bezahlung an. Verabreden Sie mit Ihren<br />

Kunden Anzahlungen und / oder Teilzahlungen.<br />

Stellen Sie bei langen Projekten<br />

Zwischenrechnungen. Bleiben Sie hart und<br />

ziehen im Notfall die Abtretung bestimmter<br />

Forderungen an Ihr Kredit- bzw. Finanzierungsinstitut<br />

oder auch den Verkauf von z.<br />

B. regelmäßigen Forderungen an ein Factoring-Unternehmen<br />

in Betracht.<br />

Maßnahmen bei Engpässen:<br />

Eigenkapital vorhalten<br />

Generell stellt eine Mindestausstattung<br />

an Eigenkapital sicher, dass nicht schon<br />

geringe Verluste zur Zahlungsunfähigkeit<br />

oder Überschuldung und damit zum Konkurs<br />

führen. Je höher das Eigenkapital,<br />

umso besser der Verhandlungsspielraum<br />

mit Kreditgebern, gerade auch bei finanziellen<br />

Engpässen. Vorausschauende Unternehmer<br />

sollten daher immer bestrebt<br />

sein, bestimmte Liquiditätsreserven für das<br />

Unternehmen zu sichern und evtl. durch<br />

die Zuführung neuer liquider Mittel in den<br />

„guten Zeiten“ diese sogar noch zu erhöhen.<br />

Denn Liquiditätsengpässe und ihre<br />

existenzbedrohenden Auswirkungen können<br />

durch den Aufbau einer kleinen aber<br />

ausreichenden Liquiditätsreserve vermieden<br />

werden.<br />

Maßnahmen bei Engpässen:<br />

Ausgaben reduzieren<br />

Ebenso sollten Sie versuchen, Ihre Ausgaben<br />

in der Krise zu vermindern oder wenigstens<br />

hinauszuzögern, um auch an dieser<br />

Front für etwas Entspannung zu sorgen.<br />

Folgende Möglichkeiten könnten Sie erwägen:<br />

Ausgaben / Zahlungen nach Absprache<br />

mit den Lieferanten verschieben.<br />

Unternehmenseigene Objekte verkaufen<br />

und dann leasen (sale and lease back). Mit<br />

der Bank oder Sparkasse über einen höheren<br />

Kontokorrentkredit verhandeln. Den<br />

Kontokorrentkredit in ein langfristiges Darlehen<br />

umwandeln. Bestände im möglichen<br />

Rahmen herunterfahren. Nur noch die nötigsten<br />

Einkäufe tätigen.<br />

Grundsätzlich sollten Sie bei Eingangsrechnungen<br />

immer darauf achten, wie viele<br />

Tage oder Wochen Ihnen bleiben, um die<br />

anstehenden Verbindlichkeiten zu begleichen?<br />

Bedeutet: Wie lange können Sie über<br />

Ihre Zahlungsmittel (anderweitig) verfügen?<br />

Nicht ist individueller als Liquidität<br />

Die Liquidität eines Unternehmens wird<br />

durch eine Vielzahl unterschiedlicher Komponenten<br />

bestimmt. Letztlich sollte es das<br />

Ziel jedes Unternehmers und / oder Controllers<br />

im Unternehmen sein, seinen Zahlungsverpflichtungen<br />

jederzeit nachkommen<br />

zu können. Oftmals wird es nötig sein,<br />

Zahlungsbedingungen auf der Einnahme-<br />

und der Ausgabeseite zu prüfen und im<br />

normalen Rahmen anzupassen und zu optimieren.<br />

Natürlich kommt es schon einmal<br />

zu Engpässen. Aber gerade hier gilt: offen<br />

und positiv mit der Situation umgehen. Die<br />

direkte Ansprache mit Kunden oder Lieferanten<br />

suchen. Ein ehrliches Wort und eine<br />

klare Absprache sind allemal besser als<br />

wochenlange Ausflüchte und Entschuldigungen.<br />

Denn: Nichts ist individueller und<br />

wichtiger als eine gute unternehmerische<br />

Vertrauensbasis.


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