Hier erhalten Immobilien ihren Schliff

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Hier erhalten Immobilien ihren Schliff

05

September / Oktober 2011 · 9. Jahrgang · ISSN-2190-8680 · 4,50 E · www.rbk-direkt.de · www.glverlag.de

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen

BERGISCH GLADBACH

Fußgängerzone wird zur

Baustelle - sie erhält endlich

einen neuen Straßenbelag

BURSCHEID

Automobil-Zulieferer

Johnson Controls

verläßt die Stadt

KÜRTEN

Eine attraktive Wohngegend

tut sich überraschend

schwer mit der Vermarktung

LEICHLINGEN

Mit einer professionellen

Pferdeklinik entsteht ein

Zentrum für den Reitsport

ODENTHAL

Wie sich eine kleine Ortschaft

zum Kultur-Zentrum

im Bergischen entwickelt

OVERATH

Noch in diesem Jahr soll

aus einer Straßenkreuzung

ein Kreisverkehr werden

RÖSRATH

Historische Kult-Gaststätte

wird zu einem Wohn-

komplex umfunktioniert

WERMELSKIRCHEN

Mit dem Bau eines neuen

Kaufhauses kann es

allmählich Ernst werden

LEVERKUSEN

Kunstwerke in Schaufenstern

der City sollen den

Leerstand verdecken

+++ Infos +++ Seite 31 +++

RÖSRATH: Wenn die OSMAB Holding AG in das Geschehen eingreift ...

Hier erhalten Immobilien ihren Schliff


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GL&Lev kontakt • Nr. 05 / 2011

INHALT

PROFIL

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen Land 4

Die OSMAB Holding AG

DAS GESPRäCH - Hermann-Josef Tebroke 6

will Landrat werden

REGIO

Das Deutschlandfest in Bonn 8

Das Rheinland wird zur Marke 9

Bautage in Bergisch Gladbach 10

Jubiläum bei Hörgeräte-Spezialist 11

Landratswahl am 20. November 12

Gesundheits-Kampagne Herzinfarkt 13

LOKAL

BERGISCH GLADBACH - 14

Fußgängerzone wird Baustelle

NEUES AUS DEM TECHNOLOGIEZENTRUM 16

RöSRATH - Das Möbelzentrum erweitert sich 18

OVERATH - Baumaßnahmen in der City 19

KüRTEN - Noch Platz im Neubaugebiet 20

ODENTHAL - Das Spiegelzelt ist wieder da 20

BURSCHEID - Johnson Controls 22

gibt Standort auf

LEICHLINGEN - Pferdeklinik 23

vor der Fertigstellung

WERMELSKIRCHEN - Innenstadt- 24

Entwicklung geht voran

LEVERKUSEN - Kunstwerke verdecken 26

Leerstand der Geschäfte

Tag der Offenen Tür im Chempark 28

WFL - Wer wird Unternehmer des

Jahres 2011? Kandidaten gesucht

SERVICE

31

MARKT - Wertvolle Nationalspieler 38

AUTO - Ford Transit als E-Modell 40

TOURISMUS - Urlaub im Baumhaus 42

ENERGIE - Elektro-Fahrrad im Test 44

GOLF - Clubmeister in RheinBerg 46

GASTRONOMIE - Hotels im Aufwind 48

MESSE - Anuga sucht besten Koch 49

LANDWIRTSCHAFT - Nur mäßige Ernte 50

VERSICHERUNG - Unwetterschäden 51

GESUNDHEIT - Ev. Kliniken Rheinland 52

StEuERN RECht FINANzEN

u. a. – Arbeitsrecht und Datenschutz ab 53

– Kostenerstattung

– Online-Banking

– Controlling

EDITORIAL

Glückwunsch

Wer sind die Schönsten

im ganzen Land? So hieß

es früher. Heute heißt es

„Unser Dorf hat Zukunft“.

Und dieser Wettbewerb

steckt in seiner heißen

Phase. Am 21. Oktober wird der Kreissieger

gekürt. Mit Urkunden und Geldpreisen.

Später geht es um die Landesmeisterschaft.

Kreis und Kreissparkasse Köln haben sich

sehr engagiert. Weil sie den Wert des Wettbewerbs

zu schätzen wissen, was wiede-

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media • Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Wenn der Bestatter zur fröhlichen Unterhaltung einlädt ...

Es ist immer wieder erstaunlich, welche Lebensfreude im direkten Umfeld eines Bestattungsunternehmens möglich ist. Unser

Bild gibt eine Szene aus dem Sommerkonzert in den Gärten des Bestattungshauses Pütz-Roth in Bergisch Gladbach

wider. Swing und Jazzmusik lockten 1.200 Besucher in die attraktive Anlage und ergaben ein Spendenaufkommen von

3.000 Euro, die über die Bürgerstiftung Bergisch Gladbach sozialen und gesellschaftlichen Projekten zugute kommen. Am

29. September steht im „Haus der menschlichen Begleitung“ eine Kölsch-Bergische-Herbstrevue unter dem Titel „Maat

üch Freud su lang et jeit“ auf dem Programm.

rum manch anderen nicht ganz klar ist. Dörfer

sollen keinen Hochglanz präsentieren,

sondern eher innere Werte, also soziales

und kulturelles Engagement, Entwicklungsfähigkeit,

Eigeninitiative. Wobei das stets

vom Volk ausgehen muss, nicht über Konzepte

aus dem Rathaus. Das ist das Besondere

an diesem Wettbewerb, der deshalb

auch mehr Beachtung verdient hat im Land

und in den Medien. 14 Ortschaften machen

immerhin mit im Kreis. Das ist bereits

erfreulich. Glückwunsch allen Teilnehmern!

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Layout:

Christoph Dettmar Mediengestaltung

Druck:

Druckerei Engelhardt, Neunkirchen

GL&Lev kontakt – 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2011.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: November / Dezember 2011

Anzeigenschluß: 21. Oktober 2011

GL&Lev kontakt 05/11

3

IMPRESSUM


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PROFIL

OSMAB – Aus Rösrath kommen die

Impulse für Top-Immobilien

GL&Lev kontakt 05/11

„Be local. Think

global“ – fast streng

nach diesem Wahlspruch

und höchst

erfolgreich ist die

Betriebsphilosophie der

OSMAB-Holding AG

im Rösrather Ortsteil

Hoffnungsthal aus-

gerichtet. In Berlin-

Großbeeren am künftigen

Großflughafen

ist ein gewaltiges

Logistik-Projekt im Bau,

in Köln ein weiterer

stattlicher Bürohaus-

Komplex geplant und

in Hoffnungsthal wird

der Leibnizpark völlig

neu gestaltet.

So sieht die Planung für die Bebauung vom

Leibnizpark (oberhalb von OSMAB) und

Gebrüder-Reusch-Straße (unterhalb Aldi) aus,

rechts. Die neue Wohnsiedlung reicht bis an die

Sülz und umfaßt etwa 20 Einfamilienhäuser.

SERIE: DIE ERFOLGREIChEN

In einem höchst attraktiven,

lichtdurchfluteten und mit

vielen Kunstwerken geschmückten

Kreativ-Center in Rösrath zu

Hause: Die OSMAB-Vorstände

Anton Mertens (Vorsitzender),

Ingo Süßmilch und Holger

Kirchhof (v.l.).

Von EBERHARD GRAVENSTEIN

Unter dem Dach der OSMAB Holding

AG sind mit den Themen Immobilien,

Energie, Produktion und Dienstleistung

zwar unterschiedliche Geschäftsbereiche

vereint, als Verwaltungszentrale

und Ideenschmiede aber bildet die Holding

mit Sitz im Leibnizpark Hoffungtsthal in

Rösrath eine äußerst erfolgreiche Einheit. Im

Januar 2009 zog sie von Köln an die Sülz in

das attraktive Ex-Bauwens-Gebäude.

Im Kölner Hagen-Campus (Kalk) hat die Unternehmensgruppe

seit 1998 als Investor,

Projektentwickler und Vermieter bereits

sechs hochwertige Büro- und Gewerbeimmobilien

hochgezogen und vermarktet.

Ärzte, Steuerberater und Architekten sowie

Firmen aus den Bereichen Pharma, Informationstechnologie

und Werbung ließen sich

dort nieder. Und im Ortsteil Köln-Kalk investiert

OSMAB auch weiterhin. Gegenwärtig

ist ein attraktiver Büropark an der Dillenburger

Straße in Vorbereitung.

Dort sollen drei Baukörper mit jeweils fünf

Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss

entstehen. Mit einer hochwertigen Natur-


PROFIL

steinfassade versehen werden die Bauten über eine Bruttogeschossfläche

von jeweils ca. 5.000 Quadratmetern verfügen.

Damit soll die im Rechtsrheinischen weiterhin vorhandene Nachfrage

an Büroflächen bedient werden. Neben den großflächigen

Büroteilen sollen auch kleine Einheiten (um die 155 qm) angeboten

werden. Der Büropark erhält darüber hinaus eine eingeschossige

Tiefgarage, dazu im UG-Bereich ausreichend Archivfläche.

Für den Gesamtkomplex werden jetzt Mieter gesucht.

Eine andere Top-Leistung hat die Holding mit ihrer Tochterfirma

Alcaro (Sitz Rösrath) soeben in Berlin abgeliefert. Im Logistikpark

Großbeeren nahe dem geplanten neuen Großflughafen von Berlin

feierte man Richtfest für den letzten Bauabschnitt. 28.000 qm

Grundfläche sind komplett vermietet. Und schon ist ein zweiter

Logistikpark im Bau, bereits heute vollständig an einen deutschen

Pharmakonzern vergeben. Auch hier nutzt die OSMAB Holding

AG die Synergieeffekte ihrer Geschäftsbereiche: alle Logistikhallen

sind mit zur Unternehmensgruppe gehörenden Photovoltaik-

Anlagen ausgestattet, darunter die Hallen von docdata und Zalando.

Somit sind bis Ende 2011 fast 4.000 kWp am deutschen

Stromnetz.

Tja, und dann („be local“) soll sich ja demnächst Größeres in

Rösrath tun (siehe Lageplan linke Seite). Über die Pläne auf dem

ehemaligen Reuschgelände (unterhalb Aldi) haben wir bereits

berichtet. Neuer sind die Vorhaben oberhalb von OSMAB. Hier

werden bestehende Gebäude abgerissen und ein wunderschönes

Wohngebiet mit ca. 18 Grundstücken in gehobenem Stil in

Angriff genommen. Start: März 2012.

Interessant am Rande: Die OSMAB Holding AG hat soeben ihre

gewinnbringende Tochter „b.com Computer AG“ verkauft und

sich damit vom Bereich Handel getrennt. Vorstand Holger Kirchhof:

„Wir wollen uns mehr auf die Kompetenzfelder Immobilien

und Energie konzentrieren“. Die aktuellen Bauvorhaben zeigen es.

Wie man auf einer

alten Industriebrache

einen architektonisch

reizvollen Bürokomplex

entstehen lässt, zeigt

OSMAB am Standort

Köln-Kalk.

www.osmab.de

Wenn die Familie wächst,

braucht man schon mal

ein neues Zuhause.

Wir bauen für Sie um

und erweitern unser

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Damit Sie in Zukunft noch mehr

Raum haben, die Faszination

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GL&Lev kontakt 05/11

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6

PROFIL DAS GESPRäCh

Prof. Dr. rer. pol.

Hermann-Josef Tebroke

(47), noch Bürgermeister

in Lindlar, gilt als Hoffnungsträger

und neuer

Landrat im Rheinisch-

Bergischen Kreis.

Wenn er – voraussichtlich

am 20. November –

die Wahl gewinnt und

ins Kreishaus (Bild unten)

einziehen kann.

Hermann-Josef Tebroke –

Wird er der neue Landrat ?

Er ist Professor, Doktor der

Staats- und Wirtschaftswissenschaften,

Bürgermeister im Ober-

bergischen und Bergwanderer.

Und nun will er Landrat im

Rheinisch-Bergischen Kreis werden:

Hermann-Josef Tebroke.

Ein Mann aus dem Münsterland.

Wir sprachen mit ihm.

GL&Lev kontakt 05/11

Von EBERHARD GRAVENSTEIN

Der heutige Chef der Gemeindeverwaltung

Lindlar soll Nachfolger von

Landrat Rolf Menzel werden, der

zum 1. Januar 2012 in die freie Wirtschaft

(EVL Leverkusen) wechselt. Eine Findungskommission

mit Rainer Deppe, Holger

Müller und dem Bergisch Gladbacher Bürgermeister

Lutz Urbach traf die Wahl. Die

CDU-Kreistagsfraktion fand das gut. Die

Mitgliederversammlung der CDU bestätigte

die Entscheidung soeben.

Damit setzt die CDU auf einen erfah-

renen Verwaltungsfachmann und erfolgreichen

Politiker, der als Bürgermeister gute

Arbeit leistet, bei der politischen Konkurrenz

und über die Gemeindegrenzen hinweg

hohes Ansehen genießt.

Der heute 47 Jahre alte promovierte

Diplom-Kaufmann war bis zu seiner Wahl

zum Bürgermeister im Jahr 2004 Professor

für Betriebswirtschaftslehre mit dem

Schwerpunkt Finanzwissenschaften an der

Universität Bayreuth und diversen Lehraufträgen

an verschiedenen Universitäten. Er

bringt offensichtlich beste Voraussetzungen

dafür mit, dass im Rheinisch-Bergischen

Kreis eine solide Finanzpolitik betrieben

wird. Der Kreis ist schuldenfrei. Das soll

auch so bleiben.

Hermann-Josef Tebroke ist verheiratet

und Vater von 4 Kindern und weiß eigentlich

gar nicht so richtig, wie ihm geschieht.

„Schon als man mir seinerzeit anbot, Bürgermeister

in Lindlar zu werden, war ich

völlig platt. Ich war ja noch nicht mal in der

Partei“, erzählte Tebroke bei einem Mineralwasser

im Sülztaler Hof. Und jetzt kam das

Angebot wieder völlig überraschend. Aber

als ihm auch seine Frau zuriet, willigte er

ein: „Ich will Verantwortung übernehmen.“

Der gebürtige Westfale, der inzwischen

auch schon mal gern das ihm gewohnte

Pils gegen ein Kölsch austauscht, sieht zwei

Werte, die es zu erhalten gilt: Die erfolgreiche

interkommunale Zusammenarbeit

von Kreis und Gemeinden und vor allem

das menschliche Miteinander.

Tebroke sieht sich da ganz uneitel als

Teamplayer: „Nur gemeinsam kommen wir

voran.“ Und er sieht sich als Rheinländer.

Das Rheinland als Marke zu formen und zu

präsentieren wie es sich in der Köln-Bonner

Region bereits zu entwickeln beginnt, ist

ihm ein Anliegen.

Der Vater von vier Kindern will weiter in

Lindlar wohnen. Und dort auch Bürgermeister

bleiben, wenn es im Kreis nicht klappt.

Doch seine Parteifreunde sind überzeugt:

„Er macht’s! Einen besseren hätten wir nicht

finden können.“

Dr. Tebroke ist ein Finanz- und Verwaltungsfachmann

und eben Professor, aber er

wirkt nicht so. Eher als fröhlicher Westfale,

der sich im Bergischen sauwohl fühlt. Und

der von sich sagt: „Ein Politiker sollte kreativ

sein und Visionen haben.“ Tebroke weiß

um das schwindende Politiker-Ansehen:

„Dagegen muss man was tun...“


KoNLuS baut seine Spezialisierung auf

internationales Steuerrecht weiter aus

Die 1994 in Bensberg gegründete

Partnerschaftsgesellschaft profitiert

dabei vom Zusammenschluss dreier

großer internationaler Organisationen

von Wirtschaftsprüfern

und Steuerberatern.

Drei große internationale Organisationen

unabhängiger Wirtschaftsprüfer

und Steuerberater (IGAF Worldwide,

Polaris International und Fidunion

International) haben sich Anfang Juni zu einer

neuen Organisation unter dem Namen

IGAF POLARIS zusammengeschlossen.

KONLUS Partnerschaftsgesellschaft ist seit

2009 Mitglied von IGAF Worldwide. Seit

dem „Merger“ vereint IGAF POLARIS 843

Mitgliedskanzleien in 90 Ländern rund um

den Globus. Insgesamt sind in diesen Kanzleien

2.400 Partner und 16.300 Mitarbeiter

tätig. Sie verfolgen ein gemeinsames Ziel:

ihre international tätigen Mandanten angesichts

wachsender Anforderungen kompetent

und länderübergreifend zu beraten.

„Bereits kurz nach Gründung von KONLUS

haben wir uns auf die internationale Beratung

spezialisiert“, sagt Carl Erik Koehler,

Gründungspartner von KONLUS. „In

der Folgezeit haben wir uns aktiv auch

im Führungsgremium einer europäischen

Organisation von Wirtschaftsprüfern und

Steuerberatern engagiert und konsequent

die internationalen Fachkompetenzen der

Partner und Mitarbeiter entwickelt.“

Mit dem Wechsel zu IGAF Worldwide im

Jahr 2009 ist es KONLUS möglich, für ihre

mittelständischen Mandanten auch Ansprechpartner

im mittleren Osten, Asien,

Amerika und Australien zu nennen. Koehler

freut sich nun über die zusätzlichen Gelegenheiten,

die sich durch den damals nicht

absehbaren Merger ergeben: „Die Zahl der

kooperierenden ausländischen Kollegen hat

sich mit einem Schlag mehr als verdoppelt.

Als zentraler Ansprechpartner in der Wachstumsregion

Rheinland haben wir dieses Jahr

Dipl.-Kfm. Carl Erik Koehler

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,

Certified Valuation Analyst (CVA)

mit unseren ausländischen Kollegen bereits

deutlich mehr Mandanten bei Aktivitäten in

der Region unterstützen können.“

Um den wachsenden Herausforderungen

gerecht zu werden, hat KONLUS die fachlichen

Kompetenzen im Partnerkreis und bei

den Mitarbeitern über Jahre hinweg entwickelt.

Mit Inge Hofer (Steuerberaterin und

examinierte Fachberaterin für internationales

Steuerrecht) und Christoph Kneip (WP

StB CPA (USA)) sind zwei weitere international

erfahrene Partner an Bord, die neben

der Beratung in Englisch die Beratung auch

in Italienisch bzw. Französisch durchführen.

In der internationalen Steuerberatung sind

die großen Themen des deutschen Außensteuergesetzes

weiterhin aktuell: die einzigartige

deutsche Wegzugsbesteuerung, die

Bewertung und Besteuerung von Funktionsverlagerungen

sowie die Beratung im

Bereich internationaler Verrechnungspreise

und deren Dokumentation. Weitere Beratungsschwerpunkte

sind umsatzsteuerliche

Fallstricke bei grenzübergreifenden Unternehmensaktivitäten

und die Verrechnung

von im Ausland angefallenen Verlusten mit

Koehler NeumaNN luxem heuel & PartNer

Schlossstraße 20

51429 Bergisch Gladbach

Dipl.-Kfm. Christoph Kneip

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,

Certified Public Accountant (CPA-USA)

Dipl.-Vw. Ingeborg Hofer

Steuerberaterin

inländischen Einkünften. Insbesondere Anfangsverluste,

die mit einem Gang ins Ausland

oder mit der Aufnahme internationaler

Handelstätigkeiten verbunden sind.

Unternehmen, die sich im Ausland engagieren,

kommen kaum darum herum, eigene

Mitarbeiter ins Ausland zu entsenden oder

auch ausländische Mitarbeiter in Deutschland

einzusetzen. Mit der befristeten Mitarbeiterentsendung

oder sogar dauerhaften

Wohnsitzverlagerung sind komplizierte

steuer- und sozialversicherungsrechtliche

Themen verbunden.

Um die integrierte Beratung zu erweitern

hat KONLUS mit weiteren Kollegen internationale

Facharbeitsgruppen initiiert, in der

die Themenbereiche internationales Sozialversicherungsrecht,

Zölle und Verbrauchsteuern

sowie Import- und Exportkontrolle

regelmäßig vertieft und Erfahrungen ausgetauscht

werden. „Grundsätzlich gilt, so früh

wie möglich in die Beratung eingebunden

zu werden. Es bringt wenig, im Nachhinein

als Reparaturbetrieb zu fungieren“, betont

Koehler. „KONLUS setzt auf eine proaktive

Gestaltungsberatung.“

telefon +49 (0) 22 04 - 95 08-100

telefax +49 (0) 22 04 - 95 08-110

e-mail: info@konlus.de

Web: www.konlus.de

GL&Lev kontakt 05/11

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REGIO

GL&Lev kontakt 05/11

Hier feiert Bonn das Deutschlandfest

Vom 1. bis 3. Oktober sind alle Bundesländer am Rhein zu Gast

Zum Tag der Deutschen Einheit

Um den föderalen Zusammenhalt Deutschlands zu

stärken, ist es Tradition, in jedem Jahr das Einheitsfest

in dem Bundesland zu feiern, das den Vorsitz des Bundesrates

inne hat. Es wird in diesem Jahr gleichzeitig mit

dem Nordrhein-Westfalen-Tag in der Gründungsstadt

der Bundesrepublik Deutschland, vom 1. bis 3.Oktober

in Bonn gefeiert.

Von der Innenstadt zum Rhein

(Roter Rundgang)

Zahlreiche Bühnen in der City sorgen für ein buntes

Programm. Direkt vor dem Hauptbahnhof steht die

Chorbühne. Auf dem historischen Münsterplatz werden

drei Tage lang Programmhighlights inklusive Auftakt und

Abschlussveranstaltung präsentiert. Auch am Markt und

am Sterntor wartet viel Unterhaltung. Auf dem Weg

durch zum Rhein bietet die Theaterwelt rund um die

Oper ein großes Programm. Am Rheinufer warten die

Blaulichtmeile und das Laborschiff „Max Prüss“.

die Bekanntmachung der

Haushaltssatzung bestehen im

„Gegen

Ergebnis keine Bedenken.“ Mit

diesen Worten genehmigt die Regierungspräsidentin

der Bezirksregierung Köln mit

Verfügung vom 15.08.2011 die Haushaltssatzung

des Rhein-Sieg-Kreises für die

Haushaltsjahre 2011/2012. Sehr zur Freude

des Kreiskämmerers, Karl-Hans Ganseuer,

wieder ohne Auflagen.

Der Rhein-Sieg-Kreis kann somit die

Kreisumlage in 2011 um 1,10 Prozentpunkte

auf 36,69 % und im Jahr 2012 um

Bezirksregierung Köln

genehmigt Kreishaushalt

an der Sieg

0,21 Prozentpunkte auf 36,90 % erhöhen;

dies dient der teilweisen Begleichung ungedeckter

Aufwendungen. Zum weiteren

Ausgleich seines Haushaltes bedient sich

der Rhein-Sieg-Kreis aus Mitteln der Ausgleichsrücklage

sowie – in 2012 – aus Mitteln

der allgemeinen Rücklage.

Um 3,85 % angehoben werden muss

Das Herzstück des Bürgerfestes

(Grüner Rundgang)

Vom Stadtgarten entlang der Adenauerallee bis zum Museum König

präsentieren sich die 16 Bundesländer informativ und kulinarisch.

Die offenen Parks rund um die Villa Hammerschmidt und das Palais

Schaumburg geben dem Besucher seltene Einblicke in historische

Orte Bonner Geschichte. Auf der Hofgartenwiese präsentieren sich

die Bundesorgane, die Landesmeile NRW sowie das Gastgeberland

Nordrhein-Westfalen.

Weltoffenes Bonn

(Gelber Rundgang)

Die UNO Stadt Bonn präsentiert sich auf der Heussallee im Rahmen

der Internationalen Meile. Entlang der Kurt-Schumacher-Straße

verläuft der Weg der Innovation von der Deutschen Welle bis zum

Post Tower. In der Gronau, auf der großen Wiesenfläche, gibt es

einen riesigen Spielplatz für Kinder und die Aktionsfläche „Deutschland

bewegt sich“. Direkt am Rhein informiert die Bundeswehr über

ihr breites Aufgabenspektrum. Deutsche Zeitgeschichte, Kunst und

Naturkunde bieten die Häuser der Museumsmeile.

auch die sogenannte Jugendamtsumlage,

die die 8 Kommunen an den Rhein-Sieg-

Kreis entrichten müssen, die nicht über ein

eigenes Jugendamt verfügen.

Positiv bemerkt die Regierungspräsidentin,

dass schon für die Jahre ab 2013 strukturell

ausgeglichene Haushalte erwartet

werden, mit der Folge von geplanten sinkenden

Umlagesätzen ab dem Jahr 2014.

Ein „richtiger Weg“ sei deshalb die eingerichtete

Sparkommission, die Einsparpotenziale

in Höhe von 6,6 Mio Euro in den

Jahren 2011 – 2013 aufspüren soll.


In Köln: Metropolen-Kongress zur Stärkung der Region

Gemeinsam einfach unschlagbar

Das Rheinland soll Marke werden

stark – gemeinsam unschlagbar“

– diesen Slogan hatten sich die

„Einzeln

rheinischen Industrie- und Handelskammern

auf die Fahnen des Kongresses

geschrieben, zu dem sie in Köln Vertreter

aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Hochschulen

und Verbänden zusammenriefen,

um Möglichkeiten der Zusammenarbeit in

der Region auszuloten.

Mit dem Zusammenschluss zu einer „IHK-

Initiative Rheinland“ hatten die sechs Kammern

von Aachen über Bonn/Rhein-Sieg,

Düsseldorf und Köln bis Mittlerer Niederrhein

und Wuppertal-Solingen-Remscheid

bereits das Startsignal für eine strategische

Partnerschaft gegeben, für die sie nun weitere

Mitstreiter suchen. Mehr als 400 Teilnehmer

signalisierten nicht nur Interesse,

sondern gaben in verschiedenen Workshops

Kein Witz: OBI

bietet Streusalz an

Clever ist, wer voraus denkt. Auch wenn die

Sonne gelegentlich brennt – der Baustoffhandel

denkt an den Winter und bot schon im August

Schneeschaufeln und Streusalz an.

Die Nachfrage sei beachtlich, heißt es

auch ihre Bereitschaft zu erkennen, aktiv an

dem gemeinsamen Zukunftsprojekt mitwirken

zu wollen. „Unser Ziel ist es, das Rheinland

zu einem der attraktivsten Standorte

in Europa auszubauen“, erklärte der Kölner

IHK-Präsident Paul Bauwens-Adenauer für

die sechs kooperierenden Kammern.

Er erinnerte daran, dass das Rheinland

gemessen an der Wirtschaftskraft (45 % von

NRW), der Einwohnerzahl (7,3 Millionen)

und der Unternehmensdichte (470.000 Betriebe)

„der bedeutendste Wirtschaftsraum

Deutschlands ist“. Damit dies so bleibe,

müsse die Region ihre Kräfte bündeln, um

auch künftig zu den attraktivsten Standorten

im europäischen Wettbewerb zu gehören.

Bauwens-Adenauer wörtlich: „Das Rheinland

als Ganzes hat das Potenzial, eine herausragende

Rolle zu spielen.“

Bonn erscheint

besonders

wirtschaftsstark

REGIO

Bonn konnte erneut eine Platzierung unter

den Top Ten der 60 wirtschaftsstärksten

deutschen Städte erreichen. Im aktuellen

Städteranking des Wirtschaftsmagazins

Capital kam Bonn auf Rang neun.

„Die Wirtschaftsleistung soll bis 2017 um

16,1 Prozent steigen, die Zahl der Arbeitsplätze

um 5,3 Prozent. Auch die Bevölkerung

in der Stadt am Rhein soll bis dahin

steigen - um 1,1 Prozent. Die Kaufkraft pro

Kopf soll um zwölf Prozent zulegen“, so

die Begründung für die Aufnahme unter

die besten Zehn. Hamburg, München und

Frankfurt sind die Spitzenreiter.

Die erneute Aufnahme unter die zehn

bundesdeutschen Großstädte mit den

wirtschaftlich besten Perspektiven in den

nächsten Jahren ist bemerkenswert. Denn

Gewinner sind trotz der westdeutschen

Dominanz auf den ersten drei Plätzen vor

allen Dingen Städte in Ostdeutschland,

während viele Metropolen im Westen zu

den Verlierern zählen. Leipzig etwa verbesserte

sich um 15 Ränge auf Platz vier.

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REGIO

Bei den Bergischen Bautagen

Hier geht’s um Geld, Beratung,

Handwerk und Häusle kaufen

Die Bergischen Bautage präsentieren

sich auch 2011 wieder als

echte Erlebnismesse. Am 8. und

9. Oktober auf dem Konrad-

Adenauer-Platz vor dem

Rathaus in Bergisch Gladbach.

GL&Lev kontakt 05/11

Streichungen

und Abgaben

belasteten

das Sommerreisegeschäft

Eine gemischte Bilanz

zieht Michael Garvens,

Vorsitzender der Geschäftsführung

der Flughafen

Köln/Bonn GmbH,

aus dem Sommerreisegeschäft:

Rund 1,5 Millionen

Passagiere, 2,6 Prozent

weniger als im Vorjahr,

nutzten den Airport für

einen Urlaubsflug. Der

Rückgang sei unter an-

derem den vielen Streckenstreichungen

von

Air Berlin im Sommer,

aber auch der Luftverkehrssteuer

geschuldet.

Ob Schreiner, Dachdecker oder Gärtner

– die Handwerker lassen sich

bei zahlreichen Vorführungen über

die Schulter schauen. Deko-Profis und Einrichter

zeigen, was das eigene Heim schöner

macht. Dabei reicht das Angebot vom

Die zuletzt 2008 erreichte 10-Millionen-Marke

bei den Passagierzahlen

werde man in diesem Jahr mit

9,5 Millionen erwarteten Fluggästen knapp

verfehlen, sagt Garvens: „Die Auswirkungen

der Luftverkehrssteuer werden zunehmend

sichtbar. Während Flughäfen mit Drehkreuzfunktion

deutliche Zuwachsraten verzeichnen

konnten, gehen die Passagierzahlen an

Flughäfen mit hohem Anteil an Low-Cost-

Verkehr und innerdeutschen Flügen zurück.“

Anders sehe es gleich hinter der Grenze aus,

wo Eindhoven ein Plus von 29,7 Prozent,

Hauskauf-Beratung auf den Bergischen Bautagen –

hier eine Szene aus dem vergangenen Jahr.

Teppichboden über Parkett bis hin zur kompletten

Raumgestaltung.

Brandaktuell und in diesem Jahr außerordentlich

stark vertreten ist das Thema Energie.

Von der Wärmepumpe über moderne

Gas- und Ölbrennwertkessel bis zur Holzpelletheizung

kann sich der Besucher zu

nahezu allen Markenherstellern über alternative

Energien und Heizkosteneinsparung

informieren.

Aussteller aus dem gesamten Rheinland

mit hunderten Immobilien im Großraum

Rheinberg, Oberberg, Leverkusen und Köln

präsentieren sich auf dieser bergischen

Messe, die nun schon zum 15. Mal stattfindet.

Eintritt frei.

Ob Grundstück, Eigentumswohnung

oder Einfamilienhaus, Massivhaus, Passivhaus

oder modernes Fertighaus: Bei den

Bergischen Bautagen ist für jeden etwas

dabei. Die Finanzierungsexperten vor Ort

erläutern, wieviel Haus man sich leisten

kann und zeigen individuell den Weg zu

den eigenen vier Wänden.

Maastricht sogar von 71,8 Prozent verbuchte.

Große Sorge bereitet Garvens auch das Damoklesschwert

„Nachflugverbot“: Man könne

derzeit kein klares Bekenntnis der Airlines

zum Standort Köln/Bonn erwarten, solange

„von politischer Seite solche Steine in den

Weg gelegt werden.“ Bei einem solchen

Verbot rechnet Garvens mit einem Einbruch

um 1,2 Millionen Passagiere – mit „fatalen

Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation“:

Käme das Nachtflugverbot tatsächlich,

so drohe ein Wegfall von 1.700 direkten und

indirekten Arbeitsplätze am Airport.


Hörgeräte-Spezialist Köttgen

feiert 60jähriges Bestehen

Das Gesundheitshandwerk der

Hörgeräteakustiker ist im Aufwind.

4.300 Fachgeschäfte mit 10.000

Beschäftigten und 2.500 Auszubildenden

versorgen immer mehr

Menschen mit Hörgeräten.

Auch in der Region Rheinland.

Das Handwerk ist sogar ein bedeutender

Eckpfeiler der Wirtschaftsregion

Köln/-Bonn. So erwirtschafteten

die fast 33.000 Betriebe im

Kammerbezirk der Handwerkskammer zu

Köln mit ihren ca. 187.000 Mitarbeitern einen

Umsatz in Höhe von ca. 15 Mrd. Euro.

Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführers

der IHK Köln, nannte diese Zahlen, als

er jüngst dem renommierten Unternehmen

„Köttgen Hörakustik“ zum 60jährigen

Firmen-Jubiläum gratulierte. Der Spezialist

Köttgen gehört immerhin zu den ganz

Köttgen Hörakustik – ein unauffälliger Branchenriese. Er hat

23 Filialen allein in Köln.

Großen dieser Branche. Das Unternehmen

unterhält bereits 55 Filialen in NRW und in

Rheinland Pfalz. So ist Köttgen auch in Bergisch

Gladbach zweimal vertreten, einmal

in Leichlingen und fünfmal in Bonn, außerdem

in Siegburg und St. Augustin, in Troisdorf

und 23 mal in Köln!

Das Familienunternehmen Köttgen

Hörakustik wurde 1951 in Köln gegründet.

REGIO

Heute arbeiten mehr als 150 Mitarbeiter

in 55 Filialen im Raum Köln/Bonn/Leverkusen/Erftkreis/RheinSieg/Aachen/Hagen.

Am Kölner Stammhaus auf dem Hohenzollernring

unterhält das Unternehmen zudem

ein eigenes Labor und eine Werkstatt, in der

Hörgeräte repariert sowie Ohrpassstücke

und Gehörschutz gefertigt werden.

Neben der klassischen Beratungstätigkeit

informiert der Ausbildungsbetrieb Köttgen

Hörakustik auch zum Thema Gehörschutz

und Pädakustik (Kinderversorgung)

– und das im engen fachlichen Austausch

mit den behandelnden HNO-Ärzten.

Das Unternehmen zählt zu den Wegbereitern

einer Gesundheitswirtschaft, die

immer mehr zu einem Innovations- und

Wachstumsmotor wird. Nur am Rande:

Etwa 3 Millionen Bundesbürger leiden bereits

unter einem chronischen Tinnitus, der

bei etwa 1,5 Millionen zu einer erheblichen

privaten und beruflichen Belastung führt.

Tendenz steigend – vor allem bei Jugendlichen,

die durch Freizeitlärm eine deutliche

Zunahme an Tinnituserkrankungen verzeichnen.

Woanders sind sie MusterMann.

Bei uns sind sie Konig.

Der Kunde ist König. Das behaupten alle – aber wir haben es schriftlich.

Vom TÜV * bis eco überzeugt unser Top-Service nicht nur namhafte Institute,

sondern vor allem unsere 12.000 Businesskunden. Unsere neueste

Auszeichnung: NetCologne gewinnt den „eco Internet Award 2011“ in

der Kategorie „Datacenter“. Und wann dürfen wir Sie von unseren

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GL&Lev kontakt 05/11

11

* Kundenumfrage bei Privatkunden, TÜV Rheinland und TÜV Saarland.


12

REGIO

Horst Becker (49, Bild), Gründer und

Inhaber von Isotec,

dem größten Franchise-Unternehmen

im Landkreis, ist in den

Wissenschaftlichen

Beirat des Internationalen

Centrums für

Franchising und Cooperation (F&C) an der

Wilhelms-Universität in Münster berufen worden.

Beckers Isotec mit Sitz in Kürten ist auf

die Sanierung von Immobilien spezialisiert.

Klaus Schäfer (49, Bild), seit 2006

Vorsitzender der Geschäftsführung

der

Currenta GmbH und

damit Chef der Chemparks

Leverkusen, Dormagen

und Uerdingen,

hat seinen Wirkungsbereich

zum 1. August nach China verlegt.

Er ist dort „Landessprecher China“ bei Bayer

Material Science in Shanghai. Er will mindestens

drei Jahre bleiben. In seine Amtszeit

in Leverkusen fällt u. a. die Namensfindung

„Currenta“.

Willibert Krüger (71, Bild), erfolgreicher

Unternehmer in Bergisch

Gladbach und

Vize-Präsident der IHK

Köln, ist auf Vorschlag

von Ministerpräsidentin

Hannelore Kraft mit

dem Bundesverdienstkreuz

1. Klasse „im Wege der Höherstufung“

ausgezeichnet worden. Zugleich eröffnete die

VR-Bank in Bergisch Gladbach eine Ausstellung

„40 Jahre Krüger“. Darin wird die spannende

Entwicklungsgeschichte des Unternehmens

dargestellt.

Herbert Reuel (59, Bild), Europaabgeordneter

der CDU

aus Leichlingen, zeigte

Lokalpatriotismus. Per

Brief engagierte er sich

für den Erhalt des am

Leichlinger Bahnhof

beliebten Kiosk „An’na

Bahn“, der einem Umbau zum Opfer fallen

sollte. Bei Bahnchef Rüdiger Grube setzte er

sich für ein Ausweichquartier ein und wurde

prompt erhört. Die Bahn stellt Kiosk-Inhaber

Mahl für eine übergangszeit einen Verkaufscontainer

zur Verfügung. Allerdings hatte sich

dazu auch schon ein „Runder Tisch“ mit Bürgermeister

Ernst Müller für eine solche Lösung

eingesetzt.

GL&Lev kontakt 05/11

NAMEN

Panorama-Radwege durch

RheinBerg bis ins Sauerland

Eine überregionale Marketing-Kooperation

zum neuen Verbund „Panorama-

Radwege“ wurde jüngst in Solingen

besiegelt. Dieser umfasst Radwege auf

ehemaligen Bahntrassen im Bergischen

Land, im Neanderland/ Kreis Mettmann,

im südlichen Ruhrgebiet, sowie im

Sauerland.

Durch die Verknüpfung von Einzelrouten

wird in NRW ein über 300

km langes Gesamtsystem von Rhein

und Ruhr bis ins nördliche Rheinland-Pfalz

geschaffen. 175 Kilometer verlaufen über

ehemalige Bahntrassen, davon allein 130

Kilometer auf dem Bergischen Panorama-

Radweg. Hier müssen kaum Höhenunterschiede

überwunden werden. Dies macht

Zufrieden mit der

Entwicklung (v.l.):

Axel Biermann

(Ruhr Tourismus),

Mathias Derlin

(Naturarena),

Bodo Middeldorf

(Bergische Entwick-

lungsagentur),

Eckhard Henseling

(Sauerland Tourismus),

Ulrike Haase

(Kreis Mettmann).

die Region auch für Genussradler interessant,

für die andere Strecken im Bergischen

Land bisher zu hügelig sind.

Als eine der ersten Teilstrecken ist die

Strecke von Hückeswagen bis Marienheide

bereits befahrbar. „Der Bergische Panorama-Radweg

wird unsere Region großräumig

vernetzen und erstmals ein Rad-Wanderweg-Angebot

der Oberklasse schaffen“,

sagt Mathias Derlin, Geschäftsführer der

Naturarena Bergisches Land GmbH. Noch

in diesem Jahr wird es zahlreiche weitere

Streckenfreigaben geben.

Unter der Dachmarke der „Panorama-

Radwege“ arbeiten alle Regionen zusammen

und stimmen das Marketing für die

einzelnen Routen untereinander ab.

Neuer Landrat am 20. November

Die Bezirksregierung Köln hat den Termin für die Landrats-Wahl im Rheinisch-Bergischen

Kreis festgelegt. Demnach wird der Nachfolger von Amtsinhaber Rolf Menzel am 20. November

durch die Bürger bestimmt. Eine eventuell nötige Stichwahl würde am 4. Dezember

stattfinden.

Damit folgt die Bezirksregierung auch einer Resolution aller Kreistagsfraktionen. Diese hatten

sich für die nun festgelegten Termine ausgesprochen.

Bis zum 3. Oktober 2011, 18 Uhr können Wahlvorschläge eingereicht werden. Über die Zulassung

der Kandidaten entscheidet der Kreiswahlausschuss. Wenn die Partei oder Wählergruppe

eines Kandidaten in der laufenden Wahlperiode weder im Kreistag noch im Landtag

oder im Bundestag vertreten ist, muss der Wahlvorschlag von 350 Stimmberechtigten

persönlich und handschriftlich unterzeichnet werden.


Kampagne „Rhein-Berg gegen Schlaganfall und Herzinfarkt“ erfolgreich gestartet

Alarmzeichen erkennen

Der Schlaganfall und der Herzinfarkt

sind zwei schwere Erkrankungen, bei

denen es besonders wichtig ist, schnell

zu handeln. Viele Menschen können die

Symptome eines akuten Schlaganfalls

oder eines Herzinfarktes nicht richtig

einordnen und wissen im Notfall nicht,

was zu tun ist.

Daher haben das Marien-Krankenhaus

Bergisch Gladbach (MKH), das

Evangelische Krankenhaus Bergisch

Gladbach (EVK), sowie das forschende

Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim

zusammen mit weiteren Partnern eine Aufklärungsaktion

mit dem Namen „Rhein-

Berg gegen Schlaganfall und Herzinfarkt“

ins Leben gerufen. Wichtigstes Ziel ist die

Information der Bevölkerung über die Prävention,

Erkennung und Behandlung des

Schlaganfalls und Herzinfarkts.

Im Rahmen dieser Gesundheitsinitiative,

die unter der Schirmherrschaft von Wolfgang

Bosbach, Mitglied des Deutschen Bundestages,

und Landrat Rolf Menzel steht,

werden im September und Oktober 2011

die Themen Schlaganfall und Herzinfarkt

durch viele Veranstaltungen im Rheinisch-

Bergischen Kreis ins Rampenlicht gerückt.

So wurde bereits von Bäckermeister Peter

Lob zusammen mit den Chefärzten der beiden

Kliniken ein neues, kerngesundes Pur-

Pur-Brot aus der Taufe gehoben.

Nach der Auftaktveranstaltung Anfang

September 2011 im Bergischen Löwen in

Bergisch Gladbach gibt es viele weitere tolle

Aktionen im Kreisgebiet. Am 9. September

etwa fand der 16. Bergisch Gladbacher

Stadtlauf unter dem Motto „Bergisch Gladbacher

Kliniken machen mobil gegen den

Schlaganfall und Herzinfarkt“ statt. Hierzu

hat die Bergisch Gladbacher Firma Krüger

GmbH 700 T-Shirts mit den Tourdaten der

REGIO

Von links: Heiko Oppermann (Lehramtsanwärter),

Klaus Erlinghäuser (Sonderpädagoge), Prof. Hans-Peter

Hermann (Chefarzt der Kardiologie EVK), Prof. Thomas Els

(Chefarzt der Klinik für Neurologie am MKH), Annika Grimberg

und Daniel Martmann (beide Firma Krüger), Andrea

Wielpütz (Sportlehrerin)

Kampagne zur Verfügung gestellt.

Zudem werden derzeit die Schüler von

sechs Gymnasien über das Thema Schlaganfall

und Herzinfarkt aufgeklärt. Die

Schlaganfallstation (Stroke Unit) des MKH

kann am 8. Oktober 2011 zwischen 10:00

und 15:00 Uhr besichtigt werden. Die Kardiologie

des EVK öffnet bereits am 17. September

für die Bürger ihre Pforten.

GL&Lev kontakt 05/11

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14

LOKALES

BERGISCH GLADBACH Leverkusen

GL&Lev kontakt 05/11

LutZ uRBAcH, Bürgermeister

Rathaus Stadtmitte

Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach

Tel. 02202 - 14-0

Leichlingen

Burscheid

Wermelskirchen

WiRtScHAftSföRDERuNG

Stadtentwicklungsbetrieb: Bernd Martmann, Rathaus Bensberg,

Tel. 02202-141271 b.martmann@stadt-gl.de - Martin Westermann,

Tel. 02202-141424 m.westermann@stadt-gl.de

Odenthal

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Noch stehen in der Fußgängerzone Laternenmasten. Die aber sollen verschwinden

und durch hängelampen ersetzt werden. hier an der RheinBerg-Galerie sieht man ein

erstes Muster. Die neue Beleuchtung soll Platz, Geld und Energie sparen. Nahezu alle

Betroffenen sind dafür.

Neue Steine, Bäume

und Lampen – die City

rüstet endlich auf

Der Landrat, der chef der

Regionale 2010 und natürlich

der Bürgermeister lassen es

sich nehmen, wenn im September

endlich jenes Straßenbauprojekt

beginnt, das vorübergehend

zur Posse auszuarten

drohte, nun aber ein erstes

Stück city in eine halbe Baugrube

verwandeln wird.

Ab dem 28. September werden

in der Fußgängerzone vom Driescher

Kreuz aus gesehen (neben der

RheinBerg Galerie) bis zur Poststraße

die ersten alten Pflastersteine ausgebuddelt

und Vorabeiten für neue

Platten geleistet. Politiker, Händler

und Planer werden ein Gläschen he-

Rösrath

ben in der Hoffnung, dass nun alles

gut geht. Speziell die Händler werden

mit einigem Kummer leben müssen,

auch wenn Projektmanager Jürgen

Kurz ihnen versprach, kleine rote Teppiche

vor die Tür und über die Baustelle

zu legen.

Mit diesem „1. Spatenstich“ beginnt

ein Vorhaben der Regionale 2010,

das auch eine neue Baumbepflanzung

beinhaltet (60 neue Bäume)

und eine neue Straßenbeleuchtung.

Laternenmasten verschwinden, neue

Lampen werden als Hängeobjekt

quer über die Straße gespannt. Bis

Mitte November dauert die Baustelle.

Erst ab März 2012 geht es dann weiter

in Richtung Adenauer-Platz.

Wirtschafts-Gespräche

in Wanderschuhen

treffpunkt an der

1. Milchtankstelle

Am 26. September finden die

nächsten Wirtschafts-Gespräche

in RheinBerg statt, zu denen man

am besten in Wanderschuhen

erscheinen sollte. Die Bergische

Krankenkasse (BKK) und der GL

Verlag laden ein zu einer zweistündigen

Wanderung im Raum

Bergisch Gladbach. Michael Ortner,

unser Mann für besondere

Fälle, hat sich wieder ein paar

hübsche Ideen einfallen lassen. Er

begleitet die Gruppe und begrüßt

sie zuerst an der „Ersten Milchtank-stelle“

im Bergischen Land,

in Oberlerbach 5, 51465 Bergisch

Gladbach, nahe dem Schloss Lerbach.

Später gibt es Wein (in der

alten Dombach) von Klaus Rüsing.

Finale ist bei der BKK.

Sie scheinen endlich erlöst, was die

Neupflasterung der Innenstadt betrifft (v.l.):

Projektmanager Jürgen Kurz, Dorothea

Corts, IG-Chef von Petersen, Bürgermeister

Urbach und Baudezernent Schmickler

(Bild oben). - Und das ist der Vorgang: Die

Stolpersteine werden ausgetauscht gegen

die glatten Platten

Was wird

eigentlich aus

M-Real?

Vor Monaten war das der große Aufreger:

Zanders Papierwerke werden

verkauft! Oder doch nicht? Nur zur

Hälfte? 750 Arbeitsplätze sind seitdem

in Gefahr. Weil der Standort von

den Finnen nicht länger als gewinnbringend

eingeschätzt wird. „Wir befinden

uns in konkreten Gesprächen“

, heißt es in der Chefetage. Mit einem

Käufer. In einer Presseveröffentlichung

hieß es zugleich: “Gewisse

Aktivitäten könnten aber auch von

Finnland nach Bergisch Gladbach verlagert

werden“. Was für die Sicherheit

der Arbeitsplätze sprechen würde.

Das letzte Gespräch zwischen Zanders

und dem Betriebsrat fand Ende

August statt.


LOKALES

und noch einmal der Autobahn-Anschluss

Rainer Deppe und Holger Müller, die Landtagsabgeordneten für den Rheinisch-Bergischen

Kreis, haben im Düsseldorfer Landtag noch einmal die

Planung eines Autobahnanschlusses hinterfragt. Sie wollen von der Landesregierung

verbindliche Antworten auf die Frage: „Wann wird die Ortsumgehung

Bergisch Gladbach (Landstraße 286) Bahndammtrasse endlich

gebaut?“ Anfang des Jahres hieß es: Die Planung sei „nicht abgebrochen“,

vielmehr würden „derzeit Daten ermittelt, um die Planung der L 286 vor

dem Hintergrund der Koalitionsvereinbarung zu bewerten“. Seitdem aber

sei nichts mehr geschehen, bemängeln die beiden Abgeordneten.

Ein testfeld auf der

A 4 dient den

Verkehrsmeldungen

Wie viele fahrzeuge sind mit

welcher Geschwindigkeit wo

auf der Autobahn unterwegs?

Diese Angaben sind die Grundlage

für Verkehrsmeldungen.

Um deren Weiterentwicklung zu

fördern, hat die Bundesanstalt für

Straßenwesen (BASt) auf der A 4 ein

Testfeld eingerichtet. Es befindet sich

vor der Ausfahrt Bensberg in Fahrtrichtung

Köln und ist 500 Meter lang.

Die Systeme erfassen verschiedene

Daten. über Angaben zur Fahrzeugklasse

- vom Pkw bis zum Sattelzug

- und zur gefahrenen Geschwindigkeit

sowie zur Fahrzeugmenge können

Aussagen für die Verkehrsstatistik und

den Verkehrsfluss getroffen werden.

VR Bank in hebborn in

neuen Geschäftsräumen

Die Mitarbeiter der VR Bank

haben ihre frisch renovierten

Geschäftsräume in der Filiale

Hebborn, Odenthalter Straße,

bezogen. Vorstand Lother Uedelhoven

und Geschäftsstellenlei-

terin Ursula Höller hatten allgemein

zum Umtrunk eingeladen.

Indus holding besteht

inzwischen 25 Jahre

Die Indus Holding (Gründer: Winfried

Kill) feiert ihr 25jähriges

Bestehen. Die Beteiligungsgesellschaft

investiert in mittelständische

Unternehmen und führt

als Holding bereits 40 Firmen mit

6.000 Mitarbeitern. Die Bilanzsumme

betrug zuletzt fast eine

Milliarde Euro. In Bergisch Gladbach,

Bensberger Straße, sind

rund 40 Mitarbeiter beschäftigt.

Anwaltskanzlei barrierefrei

und ganz modern

Die Kanzlei Winter, Jansen, Lamsfuß

bietet ihren Mandanten ein

neues Entrée und einen jetzt barrierefreien

Zugang ohne Absätze

oder Treppen und lädt für Fortbildung

und Workshops in neue

Seminarräume ein. Außerdem stehen

den Kunden neue Parkplätze

zur Verfügung.

„Mensch in Bewegung“ in der Bensberger Bank

Noch bis zum 8. Oktober zeigen die Künstler Peter und Max Stühlen ihre

Werke in den Geschäftsräumen der Bensberger Bank an der Schloßstraße

aus. Vater und Sohn beeindrucken mit Gemälden, Zeichnungen und Siebdrucken.

Metallplastiken faszinieren durch ihre Bewegungen.

Das alte Pastorat demnächst in neuem Glanz

Das alte Pastorat am Eingang zur Grünen Ladenstraße an der Fußgängerzone,

in dem sich in der Vergangenheit diverse Gastronomen versuchten,

wird total entkernt und aufgefrischt. Mit einer großen Sonnenterrasse, angepasst

an die neue Bepflasterung, will es der neue Besitzer demnächst

wieder der öffentlichkeit anbieten.

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16

LOKALES tEChNOLOGIEzENtRuM

Das Reiss Profile: Martin Westermann vom

Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrum im Interview

Der menschliche Faktor

Der Mensch ist ein kompliziertes

Ding. Kann man in der

technik das Verhältnis von

ursache und Wirkung oft mit

einer Handvoll immer gleicher

Regeln erklären, funktioniert

der Mensch anders. Weil er

einzigartig ist und sein Handeln

von einer Vielzahl von

Gründen bestimmt wird.

Heißt auch: Kommt man den Motiven

des individuellen Handelns

auf die Schliche, können die Rahmenbedingungen

für ein erfülltes, produktives

Dasein im privaten oder beruflichen

Bereich geschaffen werden.

Martin Westermann, Geschäftsführer

des Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrums,

äußert sich im Interview

zum so genannten Reiss Profile, einer

Persönlichkeitsanalyse, die die Antriebskräfte

des Menschen untersucht.

Was ist das Reiss Profile?

Martin Westermann: Ein Instrument,

mit dem man die Persönlichkeit

eines Menschen in ihrer Ausprägung

und Tiefe erfassen kann. Durch die

16 unterschiedlich ausgeprägten Le-

GL&Lev kontakt 05/11

„ zunächst

bensmotive wird eine überschaubare

und nachvollziehbare Abbildung unserer

Antriebskräfte erreicht.

war ich

skeptisch, dann

aber erstaunt, wie

genau mich diese

statistische Auswertung

beschreibt. Das

Reiss Profile hilft dabei,

persönliche und

unternehmerische

ziele in Einklang zu

bringen.“

Dr. Claudia Mika

Geschäftsführerin

tEMOS Gmbh –

Sieger hiPo-Award

Besitzt das Reiss Profile prognostische

Kraft? Mit dem Blick in die Glaskugel

hat sich die Menschheit immer schon

schwer getan.

Martin Westermann: Kein Persönlichkeitsmodell

wird jemals in

der Lage sein, den Menschen in

seiner absoluten Gesamtheit zu erfassen.

Aber: Das Reiss Profile ist

16 LEBENSMoTIVE NACH REISS

empirisch fundiert

und hat damit

etlichen Verhaltensanalysen,

die

individuelle Werte-

vorstellungen und

Wünsche nicht

berücksichtigen,

einiges voraus.

Mit dem Reiss Profile

ist man in der

Lage, individuelle

Motive und Werte

zu messen und Verhalten in wichtigen

Bereichen vorherzusagen.

Zur beruflichen Perspektive: Dreht

es sich beim Reiss Profile primär um

Selbstmotivation, die Mitarbeitermotivation

oder Personalauswahl?

Martin Westermann: Es betrifft

alle Bereiche, wobei wir uns als Startup-Förderer

auf den Unternehmer

selbst fokussieren. Ist er sich seiner

inneren Werte bewusst, kann er

entsprechend motivierende Rahmenbedingungen

schaffen und sich viel

besser auf das konzentrieren, was

ihm wirklich wichtig ist.

Macht, unabhängigkeit, Neugier, Anerkennung, Ordnung, Sparen / Sammeln, Ehre, Idealismus, Beziehungen,

Familie, Status, Rache / Wettkampf, Schönheit, Essen, Körperliche Aktivität, Emotionale Ruhe.

TechnologieZentrum: Startup-Beratung von A - Z

• Kostenlose Beratung vor, während und nach der Betriebsgründung

• Wettbewerbsvorteile durch preiswerte Nutzung zentraler Infrastruktur

und Gemeinschaftseinrichtungen

• Veranstaltungen zur Fortbildung von jungen Unternehmern

• Kooperationen mit Wirtschaft und Wissenschaft

• Günstige Mietflächen ab 25 m 2 mit der Option auf Erweiterung

Seit 2010 setzen Sie das Reiss Profile

bei der Beratung und Förderung innovativer

Existenzgründer im Rheinisch-

Bergischen TechnologieZentrum ein,

haben u. a. anhand des Profiles so

genannte High Potentials ausgewählt

und zuletzt noch einen Workshop

veranstaltet. Wie ist das Feedback?

Martin Westermann: Sehr gut.

Auch weil bei allen Beteiligten Konsens

darüber herrscht, dass menschliches

Verhalten aus dem Streben

nach der Befriedigung der Lebensmotive

resultiert. Damit ist die Akzeptanz

des Reiss Profiles schon

gegeben. Zumal sich inzwischen die

Ansicht durchgesetzt hat, dass die

Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern

nicht nur durch das „Wissen“ und

„Können“, sondern auch durch das

„Wollen“ definiert.

Rheinisch-Bergisches TechnologieZentrum GmbH

Friedrich-Ebert-Straße · D-51429 Bergisch Gladbach

Tel.: 0 22 04 - 84-24 70 · Fax: 0 22 04 - 84- 24 71

info@tz-bg.de · www.tz-bg.de


Neues Gewerbegebiet in Bergisch Gladbach – Erschließung steht bevor

Im Oktober rollen die Bagger

Von langer Hand geplant – in

absehbarer Zukunft fertig zur

Nutzung. Das Gewerbegebiet

Obereschbach in Bergisch

Gladbach nimmt Kontur an.

50.000 m 2 groß, wird das an

der Overather Straße gelegene

Gelände ab Oktober 2011 modelliert.

Der Stadtentwicklungsbetrieb

Bergisch Gladbach (SEB)

bietet hier in unmittelbarer

Nähe zur BAB A4-Anschlussstelle

Moitzfeld terrassierte

Gewerbeflächen zum Kauf an,

die zwischen 3.000 m 2 und

8.500 m 2 groß sind.

SEB-Vorstand Bernd Martmann

sieht in der Lage das große Plus

des neuen Gewerbegebietes: „Direkt

am A4-Anschluss Moitzfeld, man ist

schnell in Köln, im Ruhrgebiet, am

Flughafen und hat direkt vor Ort hohe

Lebensqualität. Zumal das Gewerbegebiet

Frankenforst fast vollständig

belegt ist und autobahnnahe Gewerbegebiete

in Bergisch Gladbach ohnehin

rar sind.“ Bereits zum jetzigen

Zeitpunkt, da die technische Ausführungsplanung

läuft, befasst sich der

SEB mit der Anfrage mehrerer potenzieller

Interessenten.

Vor dem Baubeginn ab Mitte/

Ende 2012 stehen neben der Geländemodellierung

der Straßen- und

Kanalbau an – das gesamte Investitionsvolumen

zur Erschließung des

neuen Gewerbegebietes beziffert der

SEB auf 3,5 Millionen Euro zuzüglich

Kanalbaukosten. Die m 2 -Preise liegen

bei 120 Euro. Die neue Straße im Gewerbegebiet

heißt im übrigen Heinz-

Fröling-Straße nach dem langjährigen

Bürgermeister der Stadt Bergisch

Gladbach (Amtszeit von 1963-1974).

Als „Optimalfall“ für die künftigen

Nutzer des neuen Gewerbegebietes

erachtet Bernd Martmann „einen

ortsansässigen Betrieb mit geringer

Konjunkturabhängigkeit, der sich mit

Zukunftstechnologien befasst und

Stadtentwicklungsbetrieb Bergisch Gladbach startet neue Webseite

Benötigen Sie weitere Informationen zum neuen Gewerbegebiet in Obereschbach? Möchten Sie sich über

Bergisch Gladbach als Unternehmensstandort informieren? Suchen Sie ein Wohn- oder Gewerbegrundstück?

Dann finden Sie die nötigen Informationen und noch viel mehr wohlsortiert

auf der neuen Webseite des Stadtentwicklungsbetriebes

Bergisch Gladbach – AöR (SEB). Die Adresse: www.seb-gl.de

Auch von den Internet-Seiten der Stadt Bergisch Gladbach aus ist

der SEB mit einem Klick zu erreichen: Einfach den Menüpunkt „Wirtschaft“

anwählen. Die Webseite des SEB ist nämlich nach wie vor

eingebunden in den gesamtstädtischen Internetauftritt.

Mit dem Neustart wurden die Seiten dienstleistungsorientierter und

übersichtlicher gestaltet. Auf jeder Seite finden Sie nun einen speziellen

Ansprechpartner, zu dem Sie sofort Kontakt aufnehmen können.

Neben wichtigen Standortinformationen und einem Überblick über

die Serviceangebote wie den Wirtschafts-Ticker erhalten Sie dort

auch Informationen zu den aktuellen Wohnbauprojekten und dem

Verkauf von Wohnbaugrundstücken. Natürlich erfahren Sie dort auch

die aktuellen Nachrichten aus der Bergisch Gladbacher Wirtschaft.

Schauen Sie sich doch

einfach einmal um.

Sollten Sie Anregungen

und Kritik haben,

würde sich der Stadtentwicklungsbetrieb

über eine Nachricht

freuen.

Kontakt Stadtentwicklungsbetrieb

Bergisch Gladbach – AöR

Bernd Martmann (Vorstand)

Tel: 02202 / 14-1271 •

E-Mail: b.martmann@seb-gl.de

Martin Westermann (Leiter Wirtschaftsförderung)

Tel: 02202 / 14-1424 • E-Mail: m.westermann@seb-gl.de

Barbara Hauschild (Leiterin Grundstücksabteilung)

Tel: 02202 / 14-1275 • E-Mail: b.hauschild@seb-gl.de

LOKALES

viele Arbeitsplätze pro Flächeneinheit

schafft; pro 100 m 2 ein Arbeitsplatz,

das wäre ein gutes Verhältnis. Grundsätzlich

geht es uns um solide Betriebe,

die sich hier langfristig ansiedeln

wollen. Natürlich sind uns auch

Betriebe von außerhalb willkommen.“

Nähere Infos unter www.seb-gl.de

GL&Lev kontakt 05/11

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18

LOKALES

RÖSRATH

Das Kunststoffwerk Paja

– es ist von einer wie

auch immer gearteten

Ratsentscheidung nicht

betroffen. Wenn die

Investorengespräche

weiter gut verlaufen,

wird expandiert. Land

dafür wurde bereits

aufgeschüttet.

Keine neuen

Gewerbeflächen

in Lehmbach ?

Wird das Thema Lehmbach jetzt

endgültig zu den Akten gelegt? In

der Planungsausschuß-Sitzung am

26. September wird es noch einmal

behandelt, doch die Tendenz scheint

eindeutig: Keine neuen Gewerbeflächen

im überflutungsgebiet.

Was vor Monaten eine Bürgerinitiative

provozierte, scheint sich damit

in Wohlgefallen aufzulösen. In der

Verwaltung heißt es sinngemäß: Fehler

der Vergangenheit sind keine Basis

für Neuentwicklungen.

Vor Jahren hatte man die Hochwassergefahr

falsch eingeschätzt.

Jetzt will man vorgesehene Pläne korrigieren.

Für das Unternehmen Paja

unerheblich. Es ist nicht betroffen.

GL&Lev kontakt 05/11

Leichlingen

Leverkusen

MARcuS MOMBAuER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 229

51503 Rösrath-Hoffnungsthal

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de

WiRtScHAftSföRDERuNG

Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter

Tel. 02205 - 802-105

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Spatenstich für

Seniorenwohnungen in

einem Baudenkmal

Zweieinhalb Jahre dauerten

die Vorbereitungen – jetzt griff

die lokale Politprominenz zur

Schaufel und setzte den ersten

Spatenstich für das Bauprojekt

„forsbacher Hof“.

Durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft

Dormagen eG

entstehen in dem historischen Gebäudekomplex

18 barrierefreie Komfortwohnungen

sowie eine Gruppenwohnung

für acht pflegebedürftige

Personen. Das denkmalgeschützte

Erscheinungsbild der Kult-Gaststätte

soll dabei erhalten bleiben.

Die Investitionskosten von ca. 3,4

Mio. Euro werden zu 80 % mit Fremdmitteln,

zum Teil öffentlichen Fördermitteln

finanziert. Den Rest gibt die

Baugenossenschaft. Bürgermeister

Mombauer erhofft sich durch das

Projekt auch eine Kaufkraftbelebung.

Bewohner fürs

Schloss gesucht

überdimensionale Plakatwände machen

darauf aufmerksam: Schloss-

Bewohner gesucht! Auch wenn von

„fürstlicher Herberge“ noch nichts

zu sehen ist. Aber im Oktober soll es

losgehen. Für über 20 Wohnungen

in hochwertiger Ausstattung soll der

Bau beginnen. In immerhin fürstlicher

Ausdehnung von 92 bis 180 Quadratmetern

im dann umgebauten

Schloss „persönlich“ oder im noch

zu errichtenden Querriegel bei einem

Quadratmeterpreis von bis zu 3.700

Euro. Im Innenhof der Schlossanlage

entsteht eine Tiefgarage mit maximal

22 PKW-Stellplätzen. Im Außenbereich

entstehen ebenfalls 22 Stellplätze.

Anfang 2013 sollen angeblich die

ersten Bewohner einziehen können.

Acht Interessenten hätten sich schon

gefunden.

Das Rösrather Möbelzentrum erweitert sich

Das Rösrather Möbelzentrum expandiert. Wie aus dem Rathaus zu erfahren

war, wird der Stadtrat den Plänen des Unternehmens am 19. September

voraussichtlich zustimmen. Dann kann aus dem ehemaligen Abhollager (im

Bild links) ein Discountmarkt (5.000 qm Verkaufsfläche) werden. Im übrigen

soll sich die gesamte Zufahrt ändern, mit eigenen Spuren für Lkw und Pkw

sowie einer Neuordnung der Parkplätze. Einen Kreisverkehr allerdings soll es

nicht geben.


OVERATH

ANDREAS HEiDER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath

Tel. 0 22 06 - 602-0

E-Mail: post@overath.de

WiRtScHAftSföRDERuNG

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter,

Tel. 02206 - 602-114

E-Mail: b.sassenhof@overath.de

Leverkusen

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Aus dieser Kreuzung

soll ein Kreisel werden

um einen besseren Verkehrsfluss zu erreichen

Begonnen hat eigentlich alles

mit dem Luftreinhalteplan.

Die Luft soll besser werden

in der city. Bisher konnte ein

fortschritt allerdings nicht

festgestellt werden. Ganz im

Gegenteil. und jede Menge

Lkw fahren trotz des Verbots

durch die innenstadt.

Jetzt soll der Durchgangsverkehr

wenigstens flüssiger gemacht werden.

Nicht durch neue Ampelanlagen,

die der Landesbetrieb NRW vorgeschlagen

hat und finanzieren will.

Die Stadt hat sich für einen Kreisel

entschieden und sucht nun Geldgeber.

Denn statt der 65.000 Euro für

die Ampel sind nun 410.000 Euro für

den Kreisel notwendig. Doch die Stadt

zeigt sich kreativ. Noch im Herbst soll

mit dem Bau begonnen werden. Die

Rösrath

Zeit drängt. 65.000 Euro kommen

vom Landesbetrieb. 65.000 übernehmen

die Stadtwerke durch sowieso

notwendige Erdarbeiten. 50.000 stiftet

die VR Bank, weil sich ihr Vorplatz

durch Optik und Kurzzeit-Parkplätze

verbessert. Der Rest soll aus dem

Haushalt kommen.

Allerdings hofft Andreas Heider

auf einen höheren Landeszuschuss.

Der Bürgermeister hat korrespondiert

und hofft auf ein Gespräch in kürze.

Und er betont: „Wir wollen den

Kreisel nicht aus verkehrstechnischen

Gründen. Hier geht es maßgeblich um

die Absenkung des Stickstoffdioxidwertes

in der Stadt.“ Bis Ende dieses

Jahres soll sich die Luft gebessert haben.

Das erwartet die EU-Richtlinie.

Klappt das nicht, kommt die Umweltzone.

Neue Leiterin des Bauordnungsamtes

Eine 39jährige Diplom-Geographin ist neue Amtsleiterin des Planungs- und

Bauordnungsamtes: Kerstin Tillmann als Nachfolgerin von Jochen Knipp. Kerstin

Tillmann hat in Bonn Geographie mit dem Schwerpunkt Städtebau studiert.

Thema ihrer Diplomarbeit: „Overath als Einzelhandelsstandort“. Seit 2001 war

sie bei der Gemeindeverwaltung Kürten als Stadtplanerin beschäftigt, von wo

sie im Juli 2009 zur Stadt Overath wechselte.

Baubeginn noch 2011?

An dieser Kreuzung von Hauptstraße

und Siegburger Straße will der Stadtrat

einen Kreisverkehr. Hier bewegen sich

in den Hauptverkehrszeiten rund 2.000

Fahrzeuge in der Stunde. Mit 13 %

mehr wird gerechnet. Folge: Lange

Rückstaus und Luftverschmutzung.

Soll im

November

fertig sein

Fast 60 Jahre tat die alte Brücke

über die Agger ihren Dienst. Jetzt

steht der Rohbau für eine neue.

Die alte war doch zu eng und bei

Hochwasser gefährdet.

Die neue Brücke ist breiter, weiter

und trägt mehr Lasten, 20

Tonnen statt acht. Im November

soll sie dem Verkehr übergeben

werden. Hinzu kommt ein Kreisverkehr

in Richtung Schulzentrum

Cyrax. Zeit- und Kostenplan wurden

eingehalten. Der Neubau kostet

rund 2,6 Millionen Euro. Und

die Stadt ist happy: Die neue Brücke

verbessert den Verkehrsfluss

ganz entscheidend.

LOKALES

Kommt die

Feuerwache

demnächst aus

privater hand?

Die Stadt Overath sucht nicht nur die

richtigen Standorte für ihre Feuerwehr.

Sie sucht auch das Geld dafür.

Für die Feuerwehr und für den Ausbau

des Schulzentrums, wenn eines

Tages die Hauptschule dort einziehen

sollte. Kurz vor der Sommerpause

gab es dazu eine Diskussion im Rat

und eine nur auf den ersten Blick

ungewöhnliche Idee: Können nicht

Privatunternehmen die Finanzierung

frei nach dem Muster der „Public Privat

Partnership“ (PPP) übernehmen?

Ein Vertreter von der Beratungsgesellschaft

für Behörden (VBD) informierte

darüber die Kommunalpolitiker.

Danach übernehmen Privatunternehmer

die Finanzierung und den

Bau öffentlicher Gebäude bis hin zur

späteren Gebäudeverwaltung. Und

die Stadt least die Gebäude, in dem

Fall vielleicht die Feuerwache oder

den Schulerweiterungsbau. Bürgermeister

Andreas Heider: „Die Landesregierung

wirbt sehr stark für derartige

Modelle“.

Zumindest was die Feuerwachen

betrifft, hat die Stadt Handlungsbedarf.

Der Bürgermeister: „Es müssen

zwar noch zwei Prüffälle für die

Politik abgearbeitet werden, aber

zugleich können wir Gespräche mit

Investoren nicht außer Acht lassen“.

Im Gespräch sind Wachen in Overath

und Steinenbrück. Entsprechend dem

Brandschutzbedarfsplan von 2008.

GL&Lev kontakt 05/11

19


20

LOKALES

KÜRTEN

GL&Lev kontakt 05/11

uLRicH MicHAEL iWANOW, Bürgermeister

Rathaus, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1

51515 Kürten, Tel. 0 22 68 - 939 -0

E-Mail: gemeinde@kuerten.de

WiRtScHAftSföRDERuNG

Anita Waier-Breidenbach, Rathaus

Tel. 0 22 68 - 939 -129

E-Mail: a.waier-breidenbach@kuerten.de

WOLfGANG ROESKE, Bürgermeister

Rathaus

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202 - 710-0

WiRtScHAftSföRDERuNG

David Bosbach

Tel. 02202-710-104

E-Mail: d.bosbach@odenthal.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Leverkusen

Odenthal

Leichlingen

Burscheid

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Meiersberg soll noch mal

richtig beworben werden

Eigentlich ist es dort oben auf

dem Meiersberg im Neubaugebiet

der Gemeinde richtig schön.

Die Grundstücke sind größtenteils

nach Süden ausgerichtet,

die Häuser zeigen individuelles

format und bieten eine traumhafte

fernsicht.

Und doch geht es mit dem Verkauf

nicht so richtig voran. Noch

immer sind 37 von 72 Grundstücken

nicht abgesetzt. Und niemand weiß

so richtig, warum. Und nun droht

ODENTHAL

Das hat richtig

Klasse in

Altenberg

Da hat sich die Gemeinde mal

wieder etwas feines ausgedacht.

Nach den Musikfesttagen

in und um Altenberg nun

die theaterwochen im Spiegelzelt,

aufgestellt auf dem Parkplatz

vor dem Hotel Wißkirchen

wiederum in Altenberg.

Kultur wird offensichtlich groß geschrieben

in Odenthal. Und damit

kann man punkten. Vor allem, wenn

es auch noch Pfiff hat. Die Theaterwochen

nämlich finden im Spiegelzelt

mit Platz für 450 Gästen statt,

Odenthal

Rösrath

auch noch eine Erhöhung der Grunderwerbssteuer

in NRW. Zum 1. Oktober

soll der Steuersatz von 3,5 auf 5 %

steigen. Dem entkommt nur, wer bis

zum 30. September beim Notar war.

Ob die Erschließungs GmbH der Gemeinde

davon noch profitiert?

Gerade fand die 100. Sitzung des

Aufsichtsrates statt und Meiersberg

war Thema. Bei den Bergischen Bautagen

in Bergisch Gladbach soll es im

Oktober noch einmal richtig in die

Offensive gehen.

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

das der neu gegründete Verein „Kulturspiegel

Odenthal“ aus der Schweiz

kommen lässt. Es stammt aus den

1920er Jahren und ist im Art-deco-

Stil restauriert; ein wahres Schmuckstück.

über 30 Programmpunkte soll es

in 17 Tagen geben, darunter Musik,

Kabarett und Exotisches. Den Auftakt

Werbung durch Köln-Ticket

Die Theaterwochen machen`s möglich:

Ab sofort kooperiert der Altenberger

Dom-Laden mit dem Kartenvorverkaufsservice

Köln-Ticket. Bei

allen Partnern von Köln-Ticket sind

jetzt Karten für Altenberg zu haben.

Das ist überregionale Werbung.

macht am 23. September das Bonner

Improvisationstheater Springmaus.

Es folgen u. a. Ferdinand Linzenich,

Konrad Beikircher, Robert Kreis und

die Beatles Revival Band. Adriaan

Nijkamp hat wieder seine Hände im

Spiel. Markus Wißkirchen zieht die

gastronomischen Fäden, übernimmt

das Catering.

Rasenplatz und Laufbahn

nehmen schon Formen an

Der Bau macht Fortschritte. Nach Biesfeld

und Olpe wird nun auch die DJK

Montania einen Kunstrasenplatz erhalten.

Dazu eine vor allem auch fürs

Schulzentrum attraktive Leichtathletikanlage.

Die Laufbahn ist schon zu erkennen.

Vielleicht kann schon in wenigen

Tagen das Grün ausgerollt werden.

Mitte Oktober könnte der Platz fertig

sein. Eine 10.000 Euro-Spende der

VR-Bank hat dann dazu beigetragen.

Odenthal vergibt

Kunststipendium

Zur Zeit wirkt hier noch eine Malerin

aus Köln. Ab Januar 2012 aber stellt

die Gemeinde Odenthal den Atelierraum

in der Künstlerscheune an der

Dorfstraße für maximal ein Jahr wieder

einem anderen als Arbeitsraum

zur Verfügung. Das Stipendium wird

im Rahmen des ‚Förderpreises Bildende

Kunst‘ vergeben. Es beinhaltet die

kostenlose überlassung des Ateliers,

sowie die Organisation und Durchführung

von 1-2 Ausstellungen in der

Kleinen Rathaus-Galerie. Bewerbungsschluss

ist der 15. November. Ausschreibungsunterlagen

unter www.

odenthal.de in der Rubrik Aktuelles.


Public Relation

Versorgung auf hohem Niveau

Im Sommer 2006 startete die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus Bergisch

Gladbach. Das Konzept der Hotel Klinik ist zukunftsweisend und auf die Bedürfnisse

anspruchsvoller und selbstbewusster Patienten zugeschnitten. Medizinische

Spitzenversorgung ist hier gepaart mit individueller Betreuung. Hinzu kommt ein

angenehmes Ambiente mit wohnlichem Flair. Bei dem wundervollen Blick über die

Stadt Bergisch Gladbach, das Bergische Land bis hin zur Kölner Bucht fühlen Sie

sich aufgehoben und umsorgt wie in einem guten Hotel.

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Bedürfnissen im Mittelpunkt. In einer Atmosphäre des Wohlbefindens können

Sie sich ganz entspannt auf exklusiven Service, gehobenen Komfort und spezifisch

abgestimmte Abläufe verlassen. Die Räumlichkeiten sind mit warmen und sanften

Farben gestaltet, die Einrichtung ist von anspruchsvoller Unaufdringlichkeit.

Die persönliche Zuwendung des behandelnden Arztes und die sensible Betreuung

durch besonders geschultes Servicepersonal sind zwei wichtige Elemente, mit denen

die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus alles für Ihr Wohlergehen und

Ihre Genesung tut.

Komfort im Überblick

• Vollklimatisiertes Patientenzimmer in gehobener Hotelausstattung

mit außen liegendem Sonnenschutz

• Komfortables Bad mit Haartrockner, Bademantel und täglichem

Handtuchwechsel

• TV mit Flachbildschirm, DVD-/CD-Player und Radio

• Schreibtisch mit Utensilien und Internetanschluss

• Minibar mit individueller Bestückung

• Mehrere Tageszeitungen zur Auswahl

• Frühstück und Abendessen in Buffetform im Klinikbistro

• Entspannung und Erholung in der Klinik Lounge

Ärzte in der Hotel Klinik

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Herr Dr. med. Andreas Hecker

Kontakt: 0 22 02 / 1 22 - 2300

Gefäßchirurgische Abteilung

Herr Dr. med. Klaus Bieber

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300

Frauenklinik, Brustzentrum

Herr Prof. Dr. med.

Bernhard Liedtke

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2400

Medizinische Klinik und

Gastroenterologie

Herr Dr. med. Heinz Christian

Rieband

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2150

Medizinische Klinik und

Kardiologie

Herr Prof. Dr. med.

Hans-Peter Hermann

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2100

Psychiatrie, Psychosomatik und

Psychotherapie

Herr Prof. Dr. med. Ulrich

Schultz-Venrath

Herr Dr. med. Heinrich Knott

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 3100

Unfall- und Gelenkchirurgie

Herr Prof. Dr. med. Michael

Schnabel

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300

Die Klinik für Anästhesiologie,

Schmerztherapie und Intensivmedizin

Herr Dr. med. Manfred Molls

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2500

Das Institut für Diagnostische

Radiologie und Nuklearmedizin

Frau Dr. med. habil.

Gudrun Lasek

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2200


22

LOKALES

BURSCHEID

GL&Lev kontakt 05/11

StEfAN cAPLAN, Bürgermeister

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid

Tel. 0 21 74 - 670-0

E-Mail: buergermeister@burscheid.de

WiRtScHAftSföRDERuNG

Dr. Siegfried Kempf

Tel. 0 21 74 - 670-102

E-Mail: s.kempf@burscheid.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

JC und 1900 Arbeitsplätze

ziehen um nach Haan

Burscheid hatte kein Land und keine Chance

Zwar war die Entscheidung

befürchtet worden. Aber es traf

die Burscheider dann doch wie

ein Schock: Johnson controls

gibt seinen Europastandort in

Burscheid auf. 1.900 Mitarbeiter

werden demnächst in Haan

ihren Arbeitsplatz haben.

Der amerikanische Automobil-

Zulieferer benötigt mehr Platz

und will sich neu sortieren. Die Fläche

dafür aber konnte Burscheid nicht

bieten. Nun ist es passiert, wenn

auch nicht gleich, aber doch schon

emotional. Bürgermeister Stefan

Caplan: „Ich bin traurig.“ „In Haan

haben wir mit dem Technologiepark

in Gruiten eine Fläche gefunden, die

unseren Anforderungen entspricht

und unsere weiteren Expansionsplä-

Rösrath

Europapremiere

auf der IAA: Das

Konzeptfahrzeug

ie3 mit innovativen

Technologien von

Johnson Controls.

ne unterstützt,“ informierte das Werk.

Immerhin bleibt die Europazentrale

der Region erhalten. Im Gespräch

waren auch Leverkusen und Solingen.

Erste Umzüge sollen 2014 beginnen.

Spätestens 2017 soll der Umzug

abgeschlossen sein. Caplan: „Wir haben

alles versucht. Johnson Controls

hat sich korrekt verhalten.“

Kunst im Schaufenster

Bereits zum 20. Mal findet diesmal die Aktion „Kunst im Schaufenster“ statt.

Mehr als 30 Burscheider Künstler unterschiedlichster Stilrichtungen und Gattungen

stellen ihre Arbeiten in den Schaufenstern der Geschäftswelt aus, was

vier Wochen lang (noch bis zum 8. Oktober) für einen Einkaufsbummel in der

Innenstadt ganz besonderer Art reizen soll. Seit dem ersten mal 1986 haben

bereits über 80 Künstler an der Aktion teilgenommen.

Wein-Wochenende

statt Martinsmarkt

öfter mal wa Neues. Jetzt lockt

Burscheid am 8. und 9. Oktober

auf dem Marktplatz mit einem

„Kulinarischen Weinwochenende“.

Vollmundige Weine, Champagner

oder auch nur Cocktails,

Kaffee und Kuchen – die Burscheider

Gastronomie will an

dem verkaufsoffenen Sonntag

mit wenigen Ständen zeigen, was

sie „auf dem Kasten“ hat. Klein,

aber fein. Das Ganze ist eine Idee

der Werbegemeinschaft „Wir für

Burscheid“, als Ersatz für den

Martinsmarkt, der zuletzt nicht

mehr den gewünschten Zuspruch

Gewerbepark

für 1.000.000 €

zu verkaufen

Als Renditeobjekt angepriesen steht

der Colonia Gewerbepark (Bild oben)

im Luisental in Burscheid an der Straße

nach Benninghausen zum Verkauf.

Das Areal ist seitlich mit dem

Muhrbach verbunden, ca. 10.000 qm

groß und besteht aus 19 vermieteten

Einheiten mit einer Gesamtfläche von

etwa 3.600 qm. So jedenfalls preist

es der Makler im Internet an. Das

Objekt kann auch in einzelnen Teilen

zwischen 200 und 1.000 qm Größe

verkauft werden. Der Gesamt-Kaufpreis

betrug zuletzt eine Million Euro.

Als Mieteinnahmen wird mit 113.000

Euro kalkuliert. Eine komplette Gebäude-Verwaltung

wird angeboten.

Der Eigentümer will den Gewerbepark

aus Altersgründen aufgeben.

Bauruine für nur

1 € zu vergeben

fand und 2011 ausfällt. Und noch ein Objekt ist im Luisental

im Angebot: Das ehemalige Aussiedlerheim

neben den schmucken Werkstätten

und gegenüber dem Colonia

Gewerbepark. Das Objekt gehört seit

fast 20 Jahren der Stadt Leverkusen

und die hat kein Geld, um es endlich

nach jahrelangem Leerstand abzureißen.

Das könnte bis zu 500.000

Euro kosten. Das als gewerbliche

Baufläche ausgewiesene Grundstück

soll außerdem belastet sein. Für einen

symbolischen Euro ist es zu haben.


LEICHLINGEN

Leichlingen

Leverkusen

ERNSt MüLLER, Bürgermeister

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen

Tel. 0 21 75 - 992-0

E-Mail: info@leichlingen.de

WiRtScHAftSföRDERuNG uND SEL

Christian Scheffs, Am Schulbusch 16

Tel. 0 21 75 - 992-265

E-Mail: info@leichlingen.de

LOKALES

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Leichlingen punktet mit

einer ersten Pferdeklinik

Es hätte auch ein Möbelhaus

oder eine Spedition werden

können am further Weg nahe

der Autobahn in Leichlingen.

Denn ein Bebauungsplan lag

lange schon vor. Nun entsteht

hier eine Pferdeklinik.

Und die Stadt kann sich freuen:

Zusammen mit dem nicht weit

entfernten Reitsport-Großmarkt Krämer

an der Reusrather Straße entsteht

hier ein Reitsport-Zentrum, das

Bürgermeister Ernst Müller schon jetzt

als einen Glücksfall bezeichnete.

Rösrath

Am Further Weg wurde just Richtfest

gefeiert. Im Oktober könnte der

Betrieb bereits aufgenommen werden.

Mit etwa sieben Tierärzten und

vier Tierarzthelfern, Auszubildenden,

Bürokräften, Stall- und Hausmeister.

Rund eine Million Euro haben drei

Namhafte Tierärzte privat investiert.

Auf gut 2,5 Hektar Land. Da gibt es

Stallungen zur stationären Betreuung,

außerdem Behandlungsräume und

zwei Quarantäne-Boxen. Schwerpunkt-Behandlung

sind Orthopädie

und Sportmedizin.

Edeka auf der

grünen Wiese?

Leichlingen diskutiert nicht nur die

Geschäftsansiedlung in seinem schönen

Stadtpark und am Wupperufer.

Seit einiger Zeit „brummt“ es auch

an der Trompete. Dort will ein Investor

einen Edeka-Markt mit 1.800 qm

Verkaufsfläche ansiedeln (Bild links),

was Stadt und Verwaltung auch gut

finden. Doch der Flächennutzungsplan

müßte dafür geändert werden.

Und das bereitet Kopfschmerzen.

Außerdem fürchten Kritiker eine zu

starke Konkurrenz für den Handel in

der Innenstadt.

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GL&Lev kontakt 05/11

23


24

LOKALES

WERMELSKIRCHEN

Die AOK hat

eine neue Bleibe

gefunden

Weil sie räumlich aus allen Nähten zu

platzen drohte, hat die AOK Rheinland/Hamburg

in Wermelskirchen ein

neues Domizil bezogen. Zusammen

mit der Diakoniestation bezog die

AOK ein neugebautes Geschäftshaus

in der Telegrafenstraße 26-30 (Bild

unten). Mit viel Platz für Kunden und

Mitarbeiter.

„Nach 25 Jahren neben dem Rathaus

war eine optimale Kundenbetreuung

dort einfach nicht mehr möglich“,

sagte Annegret Fleck, Regionaldirektorin

der AOK Rheinland/Hamburg.

Die Diakoniestation ist ebenerdig

untergebracht und leicht erreichbar,

alle Räume sind barrierefrei angelegt.

Womit sich die Station auf die

Zukunft einstellt. Bis 2020 werden

im Wermelskirchen 6.400 Personen

erwartet, die dann über 70 Jahre alt

sind (ein Plus von 25 %) und möglicherweise

Pflegeberatung benötigen.

Die neue Heimat sei nur mit Mitteln

der „Glücksspirale“ und des Fördervereins

möglich geworden.

GL&Lev kontakt 05/11

ERic WEiK, Bürgermeister

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de

WiRtScHAftSföRDERuNG

Florian Lesske

E-Mail: f.lesske@wermelskirchen.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Innenstadt-Entwicklung

auf der Zielgeraden ?

Der finale Ausbau der innenstadt

nimmt allmählich

Konturen an. Auch wenn es

an einem Ende, an der Eich,

noch etwas hakt. Die nächste

Ratssitzung am 17. Oktober

soll einige Maßnahmen endlich

auf den Weg bringen.

Dabei geht es um den Bebauungsplan

für das neue Kaufhaus an

der Telegrafenstraße. Nachbarschaftliche

Bedenken scheinen ausgeräumt.

Der Bauantrag kann endlich gestellt

werden. Außerdem geht es um den

Marktplatz, der schon ewig keiner

mehr ist. Jetzt, da das Büdchen dort

längst verschwunden ist, geht es um

die Gestaltung. Treppen oder schiefe

Ebene. Und was soll da eigentlich

sonst so passieren? Es soll eine einfach

geschwungene Straßenführung

geben und wenn möglich eine attraktive

Außengastronomie, aber ohne

Brunnen. Vorschläge liegen seit Monaten

in der Schublade.

Schon am 10. Oktober allerdings

geht es ersteinmal ums Geld. Da

tagt der Haupt- und Finanzausschuss

und muss sich mit der veränderten

Haushaltssituation beschäftigen. Da

liegt die neue „Giftliste“ auf dem

Tisch mit diversen Kürzungen, über

die die Politiker in der Sommerpause

nachdenken konnten. Zur Zeit

herrscht Haushaltssperre. U. a. stehen

Schwimmbäder zur Disposition und

die Einführung einer Zweitwohnungssteuer.

Einst schmückte ein historisches Büdchen

diesen Platz, der mit Marktplatz eigentlich

nicht viel gemein hat. Jetzt ist es eher ein

Schandfleck. Aber das soll sich endlich

ändern. Der Stadt liegen verschiedene

Vorschläge vor.

Sparkasse registriert

deutliche zuwächse

im ersten halbjahr

Die Sparkasse Wermelskirchen ist mit

der Entwicklung der letzten Monate

hoch zufrieden. Das ließ sie in einem

Gespräch mit der Bergischen Morgenpost

erkennen. Immerhin hätten die

Anleger in den ersten Monaten des

Jahres zusätzlich 11,7 Millionen Euro

in die Sparkasse getragen.

Vorstand Rainer Jahnke versicherte:

„Wir überblicken unsere Risiken und

haben als Sicherheit ein hohes, wirklich

sehr hohes Eigenkapital. Deshalb

ist das Geld der Kunden sicher angelegt.“

Bei Gold, Edelsteinen oder Rohstoffen

rät die Sparkasse indessen zur

Vorsicht. In dem Zeitungsbericht heißt

es, hier gäbe es keine Verzinsung,

und zum anderen könnten die bereits

hohen Preise schon überteuert sein...

Auffallend sei indessen das Interesse

an Wohnimmobilien. Hier sei mit

einer Erhöhung der Abschlüsse von

deutlich mehr als vier Millionen Euro

gegenüber dem Vorjahr zu rechnen.

Der Trend sei eindeutig hin zu Wohnraum

in Innenstadtnähe.

Netto und Aldi lassen

die Eich im Stich

Der Discounter Netto hat seinen

Laden in der Telegrafenstraße geschlossen

und Aldi (gegenüber) zieht

um. Da kommen weite Wege auf die

Anwohner an der Eich zu, wenn sie

Lebensmittel einkaufen wollen. Aldi

baut umfangreich (800 qm Verkaufsfläche)

an der Umgehungsstraße

gegenüber von Lidl (Bild links). Da

ändert sich auch einiges für Fußgänger

und Autofahrer. Aldi will Ende

November eröffnen und dafür 90

Parkplätze einrichten. Die Stadt bemüht

sich, Ersatz für den alten Aldi-

Standort zu finden. Wenn möglich

einen Lebensmittelhändler.


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Wir stellen uns vor:


26

LOKALES

LEVERKUSEN

GL&Lev kontakt 05/11

Leichlingen

Leverkusen

REiNHARD BucHHORN, Oberbürgerm.

Stadtverwaltung, Friedrich-Ebert-Platz 1

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0

E-Mail: reinhard.buchhorn@stadt.leverkusen.de

WiRtScHAftSföRDERuNG

Dr. Frank Obermaier, Dönhoffstraße 39

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 8331-10

E-Mail: obermaier@wfl-leverkusen.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Von links: Projektleiter Bertelsmeier und die Künstler Petra Müllewitsch, Günter Klemusch und Dr. Viola Franke.

Kunstwerke sollen den

Leerstand verdecken

Gähnende Leere in Wiesdorfer

Schaufenstern? Damit soll

jetzt Schluss sein! Leverkusen

startete die Aktion „Kunst

gegen Leerstand“ in der city.

Die Werke von drei Künstlern

bilden nun die Schaufensterauslage

und verzieren die

Ladenlokale.

Seit über einem Jahr bemühten

sich die WfL und die Immobilien-

und Standortgemeinschaft der

Werbegemeinschaft City Leverkusen,

dieses Konzept, das ursprünglich in

der Hauptstraße ihren Anfang finden

sollte, umzusetzen. Durch die endgültige

Verlagerung der Hussel-Filiale

in die Rathaus-Galerie, die Aufgabe

des Blumengeschäfts Reinicke und

die Schließung des Schlüsselladens

waren nun plötzlich gleich drei Läden

ungenutzt, die einen eher tristen Eindruck

auf die Besucher der westlichen

City hinterließen. Das sollte geändert

werden. Und es gelang. „Hier kommt

nun endlich unser Projekt ‚Kunst ge-

Rösrath

gen Leerstand‘ zum Zuge“, freute sich

Rainer Bertelsmeier, Projektleiter der

Wirtschaftsförderung für Einzelhandel

und Zentrenentwicklung.

Das Konzept: Nach einigen Wochen

sollen die Ausstellungen und

die Künstler wechseln, so dass es am

sogenannten „Nobelplatz“ immer etwas

Neues zu entdecken gibt.

Die Idee zu dem Projekt stammt

von der Wiesdorferin Petra Müllewitsch.

Sie rief 2006 die Künstlergruppe

„Kultur-Kreis“ ins Leben und

initiiert seit sechs Jahren ehrenamtlich

Gemeinschaftsausstellungen. Sie hatte

leere Läden auch schon 2009 in

Opladen mit Kunst gefüllt.

fußball-Skulpturen sind versteigert worden

Im Forum Leverkusen sind die überlebensgroßen Fußball-Skulpturen der Künstlerin

Lilli Schulz versteigert worden, die während der Frauen-Fußball-WM zu

sehen waren. Der Erlös kommt Projekten in Leverkusener Kinder- und Jugendeinrichtungen

zugute. Lilli Schulz hatte 2 x 11 Fußball-Skulpturen für einen

Skulpturenspaziergang entlang der Dhünn bis hin zur BayArena zur Verfügung

gestellt. 2.100 Euro war der Einstiegspreis für das „kleinste“ dieser zwei bis drei

Meter hohen Kunstwerke. Unser Bild zeigt die Künstlerin.

Ganz neu: Qualitätssiegel für haushaltshilfen

Die Stadt Leverkusen hat jetzt eine freiwillige Qualitätssicherung für die Anbieter

haushaltsnaher Dienstleistungen eingeführt. Zu diesen zählen Hilfen im

Haushalt wie kochen, putzen, Wäschepflege, Einkaufs- oder Arztbegleitung,

kleinere Handwerksleistungen, Hol- und Bringdienste. Mit dem Qualitätssiegel

verpflichten sich die Anbieter zu Transparenz der Vertragsgestaltung, personelle

Kontinuität und Verlässlichkeit. Detailliert sind diese Mindestanforderungen

bei der Verbraucherzentrale NRW beschrieben.

Der umwelttipp

Bei Steinpilz,

Pfifferling und Co.:

Augen auf und die

Regeln beachten!

In den Wäldern rund um Leverkusen

kann man erfolgreich Pilze sammeln–

feuchtwarmes Wetter vorausgesetzt!

Erlaubt sind in NRW maximal 2 kg essbare

Pilze pro Person und Tag für den

Eigenbedarf. Gewerbemäßiges Sammeln

ist aus Gründen des Artenschutzes

verboten. Pilze erfüllen wichtige

Funktionen im ökosystem Wald. Daher

sollten auch nur eindeutig genießbare

Pilze geerntet werden. Die Belastung

der Waldpilze durch Schwermetalle

oder radioaktive Strahlung ist in

unserer Gegend, anders als in Bayern

zum Beispiel, kein Thema mehr.

Die Weltgesundheitsorganisation

bzw. die Deutsche Gesellschaft für

Ernährung empfiehlt Kleinkindern,

Schwangeren und Stillenden auf

Waldpilze zu verzichten und den Verzehr

für Erwachsene auf 250 Gramm

pro Woche zu beschränken. Dies gilt

insbesondere für gekaufte Pilze zweifelhafter

Herkunft. Die größte Gefahr

droht beim Verzehr giftiger Pilze. Der

hochgiftige, tödliche Knollenblätterpilz

kann zum Beispiel leicht mit dem

Champignon verwechselt werden.

Ansprechpartner bei der Stadt Leverkusen

ist Rudolf Lattka (Tel. 0214-

406 3245)


Das Audi Zentrum Bergisch Gladbach

präsentiert den neuen Audi A6 Avant

Vier Buchstaben stehen hinter

einer einmaligen Erfolgsgeschichte

im automobilen Premium-Segment:

Audi. ist es das Design, die technik

oder die Energieeffizienz?

„unsere Autos atmen den Zeitgeist“,

bringt Jörg Malak, Verkaufsleiter Audi

der Stein-Gruppe, die ungebremste

Lust auf Audi präzise auf den Punkt.

Allein im Juli 2011 fragten 106.000

Kunden weltweit Audi-Modelle

nach – das beste Ergebnis der Firmengeschichte,

das eng verknüpft ist mit

den Services direkt vor Ort. „Ein herausragendes

Produkt ist das eine. Ein starkes

Angebot bei Beratung, Wartung, Reparatur

und Sonderwünschen das andere. Beides

gehört zusammen und identifiziert uns als

erfahrenen Komplettanbieter“, so Malak.

35 Mitarbeiter beschäftigt das Audi Zentrum

Bergisch Gladbach an der Paffrather

Straße – mehr als ein Dutzend neuer Audi-

Modelle präsentiert das Unternehmen der

Überlegen leicht gebaut.

Der neue Audi A6 Avant*.

Alle Angaben basieren auf den Merkmalen des deutschen Marktes.

* Kraftstoffverbrauch l/100 km: kombiniert 8,2 – 5,0;

CO 2-Emission g/km: kombiniert 190 – 132

Bestellen Sie ihn jetzt bei uns!

Stein-Gruppe im lichtdurchfluteten, großen

Showroom. Ins Blickfeld der Öffentlichkeit

rückt ab 16. September übrigens das neue

Kombimodell Audi A6 Avant.

Zur Wahl stehen zwei Benziner und vier

Diesel mit einem Leistungsspektrum von

177 bis 313 PS. Power, sportliche Eleganz

und Funktionalität vereint auch der neue

Audi Q3, den das zentrumsnah gelegene

Audi-Zentrum im Spätherbst 2011 vorstellt.

Carsten Wellpott, Verkaufsleiter vom

Audi Zentrum Bergisch Gladbach zum

neuen SUV aus Ingolstadt: „Wir verstehen

den Audi Q3 als urbanen, ausdrucksstarken

Offroader: Er ist kraftvoll, wendig, kompakt

und voll innerer Größe.“

Audi Zentrum

Bergisch Gladbach

Audi R8 Partner

Paffrather Straße 91

51465 Bergisch Gladbach

Tel.: 0 22 02 / 29 00-0

Fax: 0 22 02 / 29 00-20

info@steingruppe.de, www.steingruppe.de

GL&Lev kontakt 05/11

27


Mehr Service & Komfort

für unsere Patienten

Die Komfortstationen im Klinikum

Klinikum Leverkusen gGmbH • Am Gesundheitspark 11 • 51375 Leverkusen


| Die neuen Komfortstationen im Klinikum

Mit der Fertigstellung des großen An- und Umbaus im

Mittelpunkt des Gesundheitsparks beginnt eine neue

Komfort-Offensive im Klinikum. Mit den neuen

C-Stationen entsprechen wir dem Wunsch vieler

Patienten nach mehr Privatsphäre und einer warmen,

geschmackvollen Umgebung.

Unser Motto lautet: Soviel Service und individuelle

Zuwendung wie möglich und so viel Medizin wie nötig.

Neben der medizinischen Versorgung auf höchstem

Niveau durch unsere kompetenten Ärzte bietet auch

die hohe Qualifizierung unseres Pflegepersonals eine

optimale Unterstützung für den Genesungsprozess.

Darüber hinaus sorgt die angenehme Atmosphäre und

hochwertige Ausstattung im Zusammenspiel mit geschulten

Servicemitarbeitern für individuelles

Wohlbefinden.

Die Komfortstationen stehen allen Patienten offen, die

sich privat für die Wahlleistung Ein- und Zwei-Bett-

Zimmer (zusatz-)versichert haben oder diese selbst

bezahlen möchten. Von der positiven Ausstrahlung

profitieren neben unseren Patienten auch deren Angehörige.

Darüber hinaus führt die größere Raum- und Bettenkapazität

auch zu Umstrukturierungen auf anderen

Stationen: In der Regel können wir zukünftig allen

Patienten die Unterbringung in Zwei-Bett-, höchstens

Drei-Bett-Zimmern zusagen. • • •

Die Komfortstationen im Klinikum Leverkusen verbinden

gezielte Diagnostik, hochwertige Medizin, individuelle

Pflege und gehobenen Wohnkomfort:

• Geräumige, hochwertig und ansprechend ausgestattete

Ein- und Zwei-Bettzimmer mit elektrisch

verstellbarem Komfortbett, Sitzecke, Schreibtisch,

Safe, Kühlschrank und z.T. Zusatzbett für Angehörige

und Balkon

• Geräumige, ins Zimmer integrierte Badezimmer

(ca. 5,5 m²) mit ebenerdiger Dusche und hochwertiger

Ausstattung mit Föhn, Kosmetikset,

Bademantel, Bade- und Handtüchern

• Multimedia-Terminal an jedem Bett mit TV, Radio,

Telefon und Internet

• Täglicher Zeitungsservice

• Erweitertes Getränke- und Speiseangebot bei allen

Mahlzeiten, Heiß- und Kaltgetränke sowie frisches

Obst im Aufenthaltsbereich, Getränke-Kühlschrank

im Zimmer

• Wäscheservice für die persönliche Wäsche,

häufiger Handtuch- und Bettwäschewechsel

• Persönlicher Service durch Serviceassistentin zur

Erledigung der Aufnahmeformalitäten und kleiner

persönlicher Wünsche • • •

Telefon 0214 13-0 • Fax 0214 13-2118 • info@klinikum-lev.de • www.klinikum-lev.de


30

LOKALES

Tag der Offenen Tür im CHEMPARK

Zu einem Blick hinter

die Kulissen lädt der

cHEMPARK Leverkusen

ein. Am 24. September

(Samstag) können Besucher

bei Betriebsbesichtigungen,

Werksrundfahrten

sowie einem bunten unterhaltungsprogramm

für

Groß und Klein erfahren,

woran die unternehmen im

cHEMPARK arbeiten und

forschen. Das Programm ist

von 10 bis 17 uhr geplant.

GL&Lev kontakt 05/11

AuS DER NAChBARSChAFt

Rund um die Kaiser-Wilhelm-Allee

präsentieren sich an diesem Tag

Bayer, LANXESS sowie die weiteren

teilnehmenden CHEMPARK-Partner

CURRENTA, Tectrion, Chemion,

Momentive Performance Materials,

Bertschi, Kruse, pronovaBKK und die

Fachhochschule Köln. Zu dem bundesweiten

Aktionstag hat der Verband

der Chemischen Industrie (VCI)

aufgerufen.

Bayer widmet sich in seiner Darstellung

den „Megatrends“ Gesundheit,

Ernährung sowie Klima- und Ressour-

Ein spannender

Blick hinter

die Kulissen

Immer wieder eindrucksvoll - und nicht nur

für Kinder: Wenn die Werksfeuerwehr im

Chempark ihre Leistungsfähigkeit vorführt.

Wie soll man über 8 Milliarden Menschen in der Zukunft ernähren? Die interaktive Zukunftssimulation „Nutritopia“ im

BayKomm-Themenraum Ernährung gibt einen Ausblick bis in das Jahr 2050.

censchutz. Das Erfinderunternehmen

zeigt dabei, welche Lösungen es für

diese globalen Herausforderungen

bietet. LANXESS präsentiert die Themenwelten

Wasser, Kautschuke und

Kunststoffe und macht seine Produkte

dort interaktiv erlebbar.

Und der CHEMPARK ganz allgemein

hält auf seinen Aktionsflächen

spannende Angebote für die ganze

Familie bereit. Zum Beispiel: Ein Erlebniskraftwerk

für Kinder, eine Recyclingwerkstatt,

aber auch Geocoaching

mit GPS-Geräten, Testfahrten

mit einem Elektroauto und Löschvorführungen

der Werksfeuerwehr.

Viele Betriebe haben ihre Tore

geöffnet und laden die Besucher zu

einem Blick hinter die Kulissen ein.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche

Rundfahrten mit dem Bus durch den

CHEMPARK. Die Karten für die Rundfahrten

und Betriebsbesichtigungen

sind am Veranstaltungstag kostenfrei

erhältlich.

Höchst attraktiv sind aber auch

Beobachtungen und Einblicke in die

Lanxess-Produkte und deren Anwendungen

auf der großen Aktionsfläche

neben der Lanxess-Zentrale. Eine

Vielzahl von Attraktionen lädt zum

Mitmachen ein. Die teils sportlichen

und teils kreativen Angebote sind jeweils

maßgeschneidert für Erwachsene

und Kinder. Dazu gehören u.a. ein

Rennsimulator, eine Flummi-Bastelaktion

und eine Golf-Putt-Anlage.

Daneben kommen aber auch die

Informationen nicht zu kurz. Filme und

Grafiken erklären die Lanxess-Produkte

und -Anwendungen. Lanxess-

Experten beantworten (fast) jede

Frage.

Aufregend sind auch die Einblicke

in die multimedialen Firmen-Präsentationen

und Wissenschaftswerkstätten

von Bayer. Ein Schwerpunkt

ist das Kommunikationszentrum,

kurz BayKomm genannt. In acht

Ausstellungsräumen finden sich Antworten

auf Fragen aller Art. Von der

Entwicklung neuer Arzneimittel über

die Sicherung der Welternährung bis

zu modernen Werkstoffen für den

Klimaschutz. Hier präsentieren sich

eine Erlebniswelt, eine Begegnungsstätte

und ein Diskussionsforum. Hier

wird nicht für Produkte geworben.

Hier werden Naturwissenschaften

begreifbar gemacht, und Zusammenhänge

auf einem verständlichen

Niveau erklärt.

Im Themenraum Mobilität zum

Beispiel gibt es auch Informationen

über ein Flugzeug, das völlig ohne

Kraftstoff, nur mit Sonnenenergie

fliegt: Das „Solar Impulse“ – und dies

sogar in der Nacht. Das ehrgeizige

Entwicklungsprojekt zweier Schweizer

wird von Bayer unterstützt.


Mit freundlicher unterstützung der

Unternehmerpreis

Wer wird Unternehmer des Jahres 2011?

Die Wirtschaftsförderung Leverkusen

ruft zur Beteiligung am Findungsprozess

des diesjährigen Preisträgers

auf. Bis zum 21. September

können Vorschläge, die bestimmten

Kriterien unterworfen sind, eingereicht

werden. Mit dem Preis werden

seit 2002 Leverkusener Unternehmer

geehrt, die sich im besonderen Maße

um den Wirtschaftsstandort Leverkusen

verdient gemacht haben. Die

Verleihung wird im Rahmen des Leverkusener

Wirtschaftsempfangs vor

rund 400 geladenen Gästen durch

die Preisjury Kreishandwerkerschaft

Bergisches Land, Sparkasse Leverkusen,

Stadt Leverkusen und die WfL

vorgenommen.

„In diesem Jahr möchten wir die

Leverkusener Wirtschaft nicht erst

bei der Verleihung als Gast, sondern

bereits bei den Vorschlägen für den

diesjährigen Preisträger mit ins Boot

holen“, sagt WfL-Geschäftsführer Dr.

Frank Obermaier.

Die Erfüllung der folgenden Kriterien

sollte bei der Einreichung der Vorschläge

berücksichtigt werden:

Hohes Engagement am Standort

(z.B. Gremien, Sponsoring, Investitionen,

soziales Engagement)

Arbeitsplatzeffekte (Arbeitsplätze

konnten in schwierigen Zeiten gehalten

oder durch Investitionen neu

geschaffen werden)

Nachhaltiges Wirtschaften (Unternehmen

achtet auf Ressourceneffizienz)

Innovationsorientierung (Unternehmen

verbessert kontinuierlich seine

Prozesse und Produkte)

Unternehmertum (Kandidat ist Inhaber

bzw. in der Geschäftsführung

langjährig mit dem Unternehmen

verbunden; zeichnet sich durch

hohe unternehmerische Verantwortung

aus)

Und noch etwas ist in diesem Jahr

neu: Der Preis als solcher. Die Themen

Innovative Werkstoffe und Ausbil-

Seit einiger Zeit stellen

wir an dieser Stelle

unsere „Flächen des

Monats“ vor. Auch für

die aktuelle Ausgabe

haben wir drei Büro-,

Laden- und Gewerbeflächen

exemplarisch

zusammengestellt.

Weitere Flächen und

Immobilien finden Sie

online im Einzelhandelsflächen-

oder Gewerbeflächenkataster

auf

unserer Homepage:

www.wfl-leverkusen.de

WIRtSChAFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

dung liegen der WfL besonders am

Herzen und sollen sich nun auch im

Unternehmerpreis wiederspiegeln.

103m 2 Mietfläche in architektonisch

gelungenem Objekt im Handwerkerzentrum

in Leverkusen-Manfort. Neuwertiges und

architektonisch sehr gelungenes freistehendes

kleines Bürohaus mit zwei Etagen. Insgesamt

nach neuestem Stand der Technik und sehr

ökologisch errichtet. Zum Obergeschoss gehören

2 Pkw-Stellplätze. WfL-Ansprechpartner:

Achim Willke, Tel. (0214) 8331-40,

willke@wfl-leverkusen.de

Grundstück für Gewerbe in Randlage der

City, 392 m 2 in der Schulstraße/Lichstraße.

Die Bebauung erfolgt nach §34 BauGB. Das

Eckgrundstück verfügt über eine fußläufige

Verbindung zur Fußgängerzone der City

Leverkusen. Die Anschlussstelle Leverkusen-

www.wfl-leverkusen.de

LOKALES

InhaltsübersIcht

• Unternehmerpreis

• Flächen des Monats

• Imagekampagne

„Leverkusen –

überraschend anders“

• Taste One

• Summer Bird

• Tag der Ausbildung

• Öko-Zertifikat

• ExpoReal

Durch Unterstützung der CURRENTA

Ausbildung werden derzeit Preise

bzw. Skulpturen aus innovativen

Materialien entwickelt und gefertigt.

Auch hier wird durch eine Jury

Ende September der künftige Unternehmerpreis

gekürt.

Mehr Infos zum Unternehmerpreis

und den Möglichkeiten, einen potentiellen

Preisträger vorzuschlagen, gibt

es im Internet unter www.wfl-leverkusen.de

oder bei Melanie Schmitz,

Marketing/PR, Tel. 0214/8331-55,

schmitz@wfl-leverkusen.de .

West (A1, A59) ist weniger als 1 Kilometer

entfernt. WfL-Ansprechpartner: Achim Willke,

Tel. (0214) 8331-40, willke@wfl-leverkusen.de

Modernes Ladenlokal in der Opladener

Innenstadt mit 100 m 2 , auch als Büro geeignet.

Eine große Fensterfläche und die Raumtiefe

lassen viele Gestaltungsmöglichkeiten für eine

Facheinzelhandels-, Dienstleistungs- oder

Büronutzung zu. Das Ladenlokal liegt gut

einsehbar im Kreuzungsbereich zur Birkenbergstraße

und dem Opladener Platz (Marktplatz),

den wichtigsten Nebenlagen der Fußgängerzone

Kölner Straße, die ca. 300 m entfernt ist.

WfL-Ansprechpartner: Rainer Bertelsmeier,

Tel. (0214) 8331-30,

bertelsmeier@wfl-leverkusen.de.

GL&Lev kontakt 05/11

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32

LOKALES WIRtSChAFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Leverkusen ist überraschend

anders

Wer in Leverkusen wohnt, arbeitet,

einkauft oder ausgeht,

kennt sicherlich die gängigen Attribute,

mit denen die Stadt belegt

wird. Vizekusen, Pillendreher, der

Rastplatz an der A3, Leverkusen ist

ein Kaff, Plastikstadt, Aspirin-City, die

haben ja nicht mal einen Hauptbahnhof,

Chemiestadt, man sieht nur rauchende

Schornsteine, da laufen nur

Menschen mit Schutzbrillen in Laborkitteln

rum, Leverkusen ist doch nur

ein Autobahnkreuz, Leverkusen ist

der Parkplatz von Köln – dies sind nur

einige Beispiele für das, was in vielen

Köpfen zu Leverkusen herumgeistert.

Die Liste der Vorurteile über die Stadt

ist lang.

Jetzt wird damit aufgeräumt. Im

Rahmen der Ernennung der ersten

50 Standortbotschafter für Leverkusen

wurde der Startschuss für

eine dynamisch angelegte Image-

Kampagne für den Wirtschafts- und

Lebensstandort Leverkusen gegeben.

„Leverkusen ist überraschend anders.

Wir möchten künftig gemeinsam mit

der Hilfe unserer Leverkusener Unternehmer

auch Nicht-Leverkusener

davon überzeugen, es durch viele

Partner schaffen, dass wir Leverkusener

uns lächelnd als ‚Vizekusener‘

zu erkennen geben und nicht mehr

sagen zu müssen, dass man aus der

Nähe von Köln kommt“, erklärt WfL-

Geschäftsführer Dr. Frank Obermaier

die Idee zur neuen Imagekampagne,

die auf charmante Art und Weise

und mit einem Augenzwinkern alt

bekannte Vorurteile wiederlegen soll.

„Gute Gründe und Argumente, diese

Vorurteile locker zu entkräften, gibt

es zahlreich in unserer Stadt, um stolz

sagen zu können: Ja, Leverkusen ist

überraschend anders!“, so Oberbür-

GL&Lev kontakt 05/11

germeister Reinhard Buchhorn, der

die mutige, aber knackige und moderne

Kampagne sehr begrüßt.

Zum Start der Aktion wurde un-

ter anderem eine Homepage erstellt.

Unter www.ueberraschend-anders.

info bekommt man einen ersten Eindruck.

Darüber hinaus überzeugen

bereits 15 Unternehmen auf den

Postkarten zum Kampagnenstart mit

ihren internationalen Bestleistungen.

Leverkusener Fotografen unterstüt-

zen die Aktion mit Fotos. Die frisch

gebackenen Standortbotschafter

verteilen die neuen Materialien auf

Messen, verlinken ihre Homepage

mit der Kampagnenseite, greifen bei

der Erstellung einer entsprechenden

Facebook-Präsenz unter die Arme,

lassen die Kurzpräsentation auf Bildschirmen

laufen, ergänzen ihre Postkartenständer

mit unseren Motiven,

verteilen die neue Broschüre, die als

Poster mit reizvollen Motiven aus unserer

Stadt aufgehängt werden kann,

haben Aufkleber mit den Kampagnensprüchen

auf ihren Fahrzeugen

oder den Link zur Kampagnenseite

in ihre E-Mailautosignatur integriert.

Die Idee, Leverkusen mit all seinen

Facetten in die Welt hinaus zu tragen

und den Vorurteilen über Leverkusen

entgegen zu wirken, funktioniert nur,

wenn sich viele beteiligen und die

Kampagne mit leben. Wir sind daher

einmal mehr auf die Unterstützung

unserer Leverkusener Unternehmer

und Partner der WfL angewiesen.

Egal, ob Sie zum Beispiel einer

Ihrer Mailingaktionen die Karten bei-

packen, einen Stempel mit dem Kampagnenslogan

bei uns für Ihre Unternehmenspost

bestellen, Material mit

auf eine Messe nehmen oder Ihre

Hostessen mit einem entsprechenden

T-Shirt bekleiden, einen Aufkleber

oder Banner an Ihrem Schaufenster

anbringen, für Messen oder Ihr Ladenlokal

Taschen und Tüten bei uns

bestellen oder vielleicht die Kurzpräsentation

in Ihrem Wartebereich

laufen lassen. Wenn Sie sich an der

Aktion für den Wirtschaftsstandort

Leverkusen beteiligen möchten, oder

eine tolle Idee zur Weiterentwicklung

haben, melden Sie sich bitte bei:

WfL Wirtschaftsförderung Leverkusen

GmbH, Melanie Schmitz, Marketing/

PR, Tel. (0214) 8331-55,

schmitz@wfl-leverkusen.de


„Wettbewerbserfolg

durch innovativeKommunikation“

In der 2002 gegründeten Full-

Service-Agentur TasteOne Communications

wird täglich die richtige

Mischung aus Konzeption, Kreation,

Strategie und Pragmatismus gefordert.

„Die langjährige Erfahrung in der

Betreuung großer Marken bestätigt,

dass auch Querdenken wichtig für

den Erfolg ist. Die Kunden suchen immer

mehr nach Full-Service-Leistungen.“,

betont Dr. Carsten Herrmann.

Das Leistungsprofil der Agentur umfasst

neben klassicher Werbung und

Full-Service auch Marketingberatung,

Strategie sowie Promotions, Verkaufsförderung

und Events. Internationale

Kunden wie Ferrero und Bayer

und regionale Unternehmen wie das

DRK und die Sparkasse Leverkusen

profitieren von der Vielfalt: Für die

Firma Donghua Europe beispielsweise

wurde neben der gesamten

Corporate Identity und dem Internetauftritt

auch der Messestand für die

Hannover Messe entwickelt. Ebenso

sind die Eröffnungskampagne sowie

WIRtSChAFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

die Folgemotive für die Rathaus-

Galerie Leverkusen aus dem Hause

TasteOne Communications. Aber es

müssen nicht immer die ganz großen

Kampagnen sein: Die Kunstnacht

Leverkusen wird jedes Jahr gestalterisch

in der Agentur umgesetzt und

die Imagekampagne für die Stadt Le-

LOKALES

verkusen „Wir stehen für Leverkusen“

wurde in Zusammenarbeit mit Wupsi,

EVL, neue bahnstadt opladen und der

Sparkasse Leverkusen realisiert. Rund

31 Mitarbeiter setzen die laufenden

Projekte um. „Unsere Auszubildenden

werden von Beginn an in die Arbeitsabläufe

integriert, denn es liegt uns

sehr am Herzen, dass sie früh lernen,

eigenverantwortlich zu arbeiten. Ausbildungsbetrieb

zu sein heißt auch,

Verantwortung für die Nachwuchskräfte

der Branche zu übernehmen

und das machen wir sehr gerne.“, so

Axel Kaechele. Die Kundenberater

und Kreativen wissen, was der entscheidende

Faktor ist: eine zielgruppengerechte

Kommunikation, um die

Endverbraucher zu erreichen und den

Kunden zum Erfolg zu führen.

Kontakt:

tasteOne communications GmbH

Marie-Curie-Straße 5

D-51377 Leverkusen

Tel.: +49 (0)214 / 8 68 42–0

info@tasteone.de

www.tasteone.de

Geschäftsführung:

Axel Kaechele

Carsten Herrmann

GL&Lev kontakt 05/11

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LOKALES WIRtSChAFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

BayArena mit Ökozertifikat

ausgezeichnet

Die deutschen WM-Stadien

wurden kürzlich mit dem öko-

Zertifikat ausgezeichnet – darunter

auch die BayArena. Thomas

Eirmbter, Betriebsleiter Stadion

der TecArena + GmbH, nahm die

Urkunde entgegen, nachdem er

den Teilnehmern zuvor in einem

kurzen Vortrag die Maßnahmen

im Energiesparbereich vorgestellt

hatte, die im Leverkusener Stadion

umgesetzt wurden.

Die Leitidee von „Green Goal

2011“ beinhaltet die fünf Kernbereiche

Wasser, Abfall, Catering,

Energie und Mobilität. Um eine

umwelt- und klimafreundliche

WM zu organisieren, sollen in

den Stadien regenerativ und umweltverträglich

erzeugte Energie

genutzt, die Abfallmengen deutlich

reduziert und ein intelligentes

und klimafreundliches Mobilitätskonzept

realisiert werden.

Bayer 04 hat konkrete Verbesserungen

im Energiesparbereich

vorgenommen. So sind im VIP-

Bereich der BayArena knapp 800

Halogenstrahler mit je 50 Watt

Leistung durch LED-Leuchten

ersetzt worden, die nur noch 3,9

bzw. 10 Watt verbrauchen. Diese

Maßnahme bringt eine Energieeinsparung

von 75.000 Kilowatt-

Stunden bzw. eine CO 2 -Reduzierung

von 26,6 Tonnen pro Jahr.

WfL auf der ExpoReal

Anfang Oktober ist es wieder soweit.

Der Wirtschaftsstandort Leverkusen

präsentiert sich auf der

ExpoReal. Die 14. Internationale

Fachmesse für Gewerbeimmobilien

und Investitionen findet vom

4. bis 6. Oktober in München

statt. Zusammen mit der Neuen

Bahnstadt Opladen und der

Bayer Real Estate wird auch die

Wirtschaftsförderung Leverkusen

mit einem Gemeinschaftsstand in

Halle B2 (Stand 341) präsent sein

und für den Standort werben.

GL&Lev kontakt 05/11

„SummerBird“ im Klettergarten

Das im Jahr 2010 erstmalig in der

ansonsten veranstaltungsfreien

Ferienzeit durchgeführte zwanglose

Sommerfest des Vereins Gesundheitsregion

KölnBonn e.V. (HRCB), der

„SummerBird“, hatte in der Mitgliedschaft

große Zustimmung gefunden.

Die zweite Auflage des SummerBird

Ende Juli fand im Klettergarten Birkenberg

in Leverkusen-Opladen statt.

Mehr als 50 Teilnehmer ließen sich

durch einen heftigen Dauerregen die

Laune nicht verderben: kurzerhand

wurde das geplante sportliche Treffen

zu einem kommunikativen Beisammensein

in dem mit Biertischen

und -bänken ausgestatteten Bistro

umfunktioniert.

Das Oberhaupt der Stadt Leverkusen,

Oberbürgermeister Reinhard

Buchhorn, eröffnete die Veranstaltung.

In seiner Rede hob er die Bedeutung

der Gesundheitswirtschaft

für die Region und auch für die

Sportstadt Leverkusen hervor. Allein

in Leverkusen sind in mehr als 150

Unternehmen und Einrichtungen

rund 10.000 Arbeitnehmer in dieser

Branche tätig – Tendenz steigend. 40

Millionen Euro wurden allein in den

Leverkusener Campus Gesundheitspark

zum Aufbau der Kinderklinik, der

Komfortstation sowie des Physiozentrums

und den Laboranbau investiert.

Der Vorsitzende der Gesundheitsregion

KölnBonn e.V., Prof. Dr. Wolf-

Tag der Ausbildung

Unter dem Motto „Willkommen in

der Zukunft“ lädt das CURRENTA

Ausbildungszentrum an der Düsseldorfer

Straße (B8) am Samstag, 1.

Oktober 2011 von 9 bis 15 Uhr zum

diesjährigen Tag der Ausbildung ein.

Interessierte können sich dann aus

erster Hand über die verschiedenen

Ausbildungen im CHEMPARK Leverkusen

informieren. Auszubildende und

Ausbilder stellen über 20 Ausbildungsberufe

vor und haben ein abwechslungsreiches

Programm vorbereitet.

„Wir möchten Schülern, Eltern

und Lehrern an diesem Tag einen

umfassenden überblick über die vielfältigen

Ausbildungsmöglichkeiten

und innovativen Lehrtechniken im

CHEMPARK Leverkusen sowie nützliche

Tipps zur Berufsfindung geben.

Bei uns warten viele attraktive Berufe

im naturwissenschaftlich-technischen

sowie kaufmännischen Bereich auf

engagierte und interessierte junge

Menschen, die sich den spannenden

Herausforderungen einer praxisorientierten

Ausbildung stellen möchten“,

betont Dr. Bernd Baasner, Leiter der

iMPRESSuM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhoffstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel. 0214 / 83 31-0

Fax 0214 / 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

gang Goetzke, dankte dem Oberbürgermeister

und der Stadt Leverkusen

für die enge Verbundenheit und die

nachhaltige Unterstützung des Branchennetzwerkes,

die schon mit der

Beheimatung der Vereinsgründung

am 1. Juli 2009 im Leverkusener

Schloss Morsbroich begonnen hatte.

Bei Grill- und Salatbuffet wurden

neue Kontakte geknüpft, Meinungen

ausgetauscht und Projekte besprochen.

Da das geplante gemeinsame

Klettertraining an diesem Tag nicht

stattfinden konnte, wollen viele Teilnehmer

hierzu einen erneuten Anlauf

wagen. Interessenten können sich in

der Geschäftsstelle des Gesundheitsregion

KölnBonn e.V. melden.

Bildung bei CURRENTA. Nach wie vor

sei das Interesse an einer Ausbildung

in der chemisch-pharmazeutischen

Industrie hoch.

Redaktion: M. Schmitz, B. Schulz

Tel. 0214 / 83 31-55

schmitz@wfl-leverkusen.de

schulz@wfl-leverkusen.de


TIPPS und Trends für

Herbst / Winter / Frühjahr

von Mallorca bis Mauritius

Das in Leverkusen-Schlebusch seit

über 15 Jahren ansässige Unternehmen

proGOLF gehört zu

den führenden Golfreisenanbietern in

Deutschland und bietet in einem gerade

neu aufgelegten 76 Seiten

Katalog Golfreisen

rund um den Globus

an. Neben Golfpaketen

für 7 Nächte mit

Hotel- und Golfrunden

mit reservierten Startzeiten

bietet proGOLF

individuell ausgearbeitete

Golfarrangements frei

nach Kundenwunsch, aber

auch Golf-Gruppenreisen,

sowie ausgewählten Golf-

Kreuzfahrten an. Darüber hinaus

steht Ihnen das kompetente proGolf

Team aber auch gerne als Ansprechpartner

für Ihren Club-Urlaub im Club ALDIANA

oder Club ROBINSON zur Verfügung.

Für den kommenden Winter gibt der

Firmen-Inhaber von proGOLF Alfred Geldmacher

die nachfolgenden Tipps;

1 Woche Palmaraie Palace in Marrakesch

inklusive 5 x Greenfee und alle

Transfers, sowie 2 x Dinner ab EUR 949,-.

Ein weiteres TOP Angebot ist das Luxushotel

Heritage Le Telfair auf Mauritius, wo

7 Nächte inklusive Halbpension und täglichem

Greenfee auf dem spektakulären

Golf du Chateau bereits ab EUR 997,- angeboten

werden. Auf Teneriffa empfiehlt

Alfred Geldmacher das Sheraton La Caletta

für 7 Nächte mit Frühstück und

drei Golfrunden ab EUR 715,- sowie das

Abama Golf & Spa Resort mit 4 Golfrunden

auf Abama, 1 Dinner im El Mirador

sowie 4 x Lunch im Clubhaus im Zeitraum

01.11. – 18.12. ab EUR 1.298,-.

Bereits legendär ist das Arabella Son

Vida auf Mallorca, wo 7 Nächte inklusive

täglich Greenfee bereits ab

EUR 871,- offeriert werden. Stark

im Trend sind im kommenden

Winter Reisen nach Südafrika, wo

proGOLF per Baustein die Kapregion,

die Gardenroute und

als besonderen Leckerbissen

einen 3-tägigen Aufenthalt

im Kariega Game Reserve

mit 4 Pirschfahrten zu den

Big 5 anbietet. Ob Südafrika

oder Vietnam, hier gibt Alfred Geldmacher

gerne auch persönliche Tipps.

Schließlich organisiert und begleitet

progolf Reisen auch in der kommenden

Saison vier mal im Jahr Golf-Gruppenreisen

u,a. nach Südspanien, Gran Canaria,

Teneriffa und Sizilien.

Aktuelle Angebote finden Sie auch auf

www.proGolf-Reisen.de. Das Team von

proGOLF Reisen freut sich auf Ihren Anruf.

Bild: GEORGE FANCOuRt (Südafrika)

Teneriffa - Abama Golf & Spa Resort

Teneriffa – Abama *****

7 Nächte DZ Deluxe/Frühstück/1 Gratis Dinner

3 x Greenfee auf Abama inkl. Buggy

01.11.11 - 25.12.11 ab € 1.052,00

04.01.12 - 31.01.12 ab € 1.179,00

01.02.12 - 29.03.12

Aufschlag bei Buchung ab 01.10.11

Teneriffa – Sheraton La Caleta *****

7 Nächte DZ Deluxe/Frühstück

3 x Greenfee auf 2 x Adeje 1 x Las Americas

ab € 1.298,00

01.11.11 - 30.11.11 ab € 798,00

01.12.11 - 23.12.11

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Gran Canaria – Lopesan Villa del Conde *****

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ab € 650,00

26.11.11 - 08.12.11 ab € 851,00

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Marbella – Vincci Estrella del Mar *****

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Sizilien – Donnafugata Golfresort & Spa *****

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Algarve – Dona Filipa & San Lorenzo Golfresort *****

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Marokko – Robinson Club Agadir

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01.11.11 - 20.12.11 / 04.01.12 - 27.02.12 ab € 1.155,00

Unser TOP – Angebot: Mauritius - Heritage Le Telfair *****

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Preise gelten bei Buchung bis 30 Tage vor Abreise

Mallorca – Sheraton Arabella Golf Hotel *****

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36

LOKALES AuS DER NAChBARSChAFt

Deutsche Post

ist neuerdings

Sponsor und

Mit Bayer 04 Leverkusen

setzt einer der top-clubs der

fußball-Bundesliga in dieser

Saison auf den E-Postbrief der

Deutschen Post. Das unternehmen

ist neuer Sponsor

des Deutschen Vizemeisters.

Eine offensichtliche Win-

Win-Situation.

Bayer o4 will das innovative Medium

für die Kommunikation mit

Fans und Partnern nutzen. Der Bundesligist

sieht insbesondere in der

Kommunikation mit den rund 26.000

Mitgliedern des Bayer 04-Clubs beste

Chancen, mit Hilfe des E-Postbriefs

Abläufe zu vereinfachen und zu

beschleunigen, ohne beim Informationsaustausch

an Verbindlichkeit,

Vertraulichkeit und Verlässlichkeit

einzubüßen.

Wolfgang Holzhäuser, Sprecher

der Geschäftsführung der Bayer 04

Leverkusen GmbH.: „Außerdem prüfen

wir weitere Einsatzmöglichkeiten,

etwa mit Blick auf verbindliche Ticketbestellungen.“

Mit Hilfe des neuen, sicheren und

bequemen digitalen Mediums ist

GL&Lev kontakt 05/11

Partner

zugleich bei

der Werkself

Bayer 04

Leverkusen

Ralph Wiegand, Mitglied des

Bereichsvorstands Brief der

Deutschen Post, und Bayer 04-

Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser

freuen sich über eine vielver-

sprechende Partnerschaft.

Wiegand erhofft sich davon

nicht zuletzt eine markante

Akzeptanz des e-Postbrief-Projekts

in dieser Region.

zudem geplant, Bestell- und Rechnungstransaktionen

rund um den

Fanartikel-Shop anzubieten. Abgerundet

wird die Kooperation von einer

umfangreichen Zusammenarbeit

im Brief- und Paketgeschäft.

„Wir freuen uns, dass sich mit

Bayer 04 einer der Spitzenclubs des

deutschen Fußballs für den E-Postbrief

entschieden hat“, sagt Ralph

Wiegand, Mitglied des Bereichsvorstands

Brief der Deutschen Post. Er

sieht eine äußerst stimmige Verbindung.

„Das rasant steigende Sportinteresse

unserer Gesellschaft, die mediale

Präsenz der Fußball-Bundesliga

und die Emotionen auf dem Rasen

schaffen eine ideale Plattform für den

E-Postbrief.“

Mit dem E-Postbrief können Privatpersonen,

Unternehmen und Behörden

auch in der elektronischen

Welt verbindlich, vertraulich und verlässlich

miteinander kommunizieren.

Alle Nutzer müssen sich eindeutig

identifizieren. Absender und Empfänger

wissen daher zweifelsfrei, mit

wem sie kommunizieren.

Der E-Postbrief senkt für Unternehmen

und Verwaltungen den

Aufwand für die Postbearbeitung

deutlich. Um bis zu 60 Prozent lassen

sich die Kosten für die Brieflogistik

reduzieren.

Die Deutsche Post ist Teil des Konzerns

Deutsche Post DHL. Die Gruppe

erzielte 2010 einen Umsatz von über

51 Milliarden Euro. Eb


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38

SERVICE MARKt

GL&Lev kontakt 05/11

Stellen als „Marke“

große Werte für die

Werbewirtschaft dar:

Bastian Schweinsteiger

(unten) und Manuel

Neuer (rechts).

Fotos: DFB

Bastian Schweinsteiger

ist mit einem Markenwert

von 25,2 Millionen Euro

im zweiten Jahr in Folge

die wertvollste Marke

unter den deutschen

Fußball-Nationalspielern.

Er konnte seinen

Markenwert um

fast ein Viertel steigern.

Das ist das Ergebnis der Studie „Markenbewertung

von deutschen Fußball-Nationalspielern“

des internationalen

Beratungsunternehmens Batten &

Company, Düsseldorf.

Ranglisten-Zweiter ist Philip Lahm (24

Mio. Euro), der seinen Markenwert nahezu

verdoppelt hat. Den stärksten Zuwachs aller

Spieler erzielt hingegen Manuel Neuer (22,1

Mio. Euro). Er konnte seinen Wert mehr als

verdreifachen und landet auf Platz drei.

Grundlage des Rankings ist ein Markenbewertungsverfahren,

das üblicherweise

zur Ermittlung des Wertes von Industriemarken

verwendet wird. Unternehmen

erhalten damit eine faktenbasierte Entscheidungshilfe

für die Auswahl geeigneter

Spieler-Testimonials. Der Markenwert nennt

den Betrag, der investiert werden müsste,

um eine ähnlich starke Marke aufzubauen.

Die Marke „Michael Ballack“ (3,5 Mio.

Euro) hat weiter deutlich an Substanz verloren

und landet im Ranking hinter jungen

Spielern wie Mats Hummels und Mario

Götze.

„Die Generation der ‚jungen Wilden‘ aus

dem WM Sommer 2010 hat sich zu etablierten

Marken weiterentwickelt und gleichzeitig

der neuen Generation aufstrebender

Jung-Nationalspieler den Weg für einen

nachhaltigen Markenaufbau geebnet“, sagt

Björn Sander, Partner und Sportmarketing-

Experte bei Batten & Company.

Auf weiteren Spitzenplätzen rangieren

Mesut Özil (21,4 Mio. Euro) und Thomas

Müller (19,5 Mio. Euro), die neben hohen

Sympathiewerten bereits über eine ausgeprägte

Zielgruppenakzeptanz verfügen,

was sich auf die Entwicklung ihres Markenwerts

auswirken kann.

Junge Talente, wie Mats Hummels (6,5

Mio. Euro), Mario Götze (4,4 Mio. Euro) und

Benedikt Höwedes (4,0 Mio. Euro) haben

durch auffällige Leistungen auch schon eine

hohe mediale Aufmerksamkeit in Deutschland

erfahren. Eine Chance auch für die

werbetreibende Industrie. „Unternehmen

wissen um die Potenziale starker Spielermarken

und versuchen diese zu nutzen.

Oft allerdings werden Spieler noch völlig

unpassend inszeniert“, so Sander. Hier läge

noch erhebliches Potenzial für beide Seiten.

Welchen Markenwert unsere Fußballspieler haben

So wertvoll sind unsere Fußball-Stars

als „Marke“ für die Werbung

1. B. Schweinsteiger 25,2 Mio. Euro

2. Philipp Lahm 24,0 Mio. Euro

3. Manuel Neuer 22,1 Mio. Euro

4. Mesut Özil 21,4 Mio. Euro

5. Thomas Müller 19,5 Mio. Euro

6. Jerome Boateng 15,1 Mio. Euro

7. Mario Gomez 14,8 Mio. Euro

8. Sami Khedira 8,5 Mio. Euro

9. Toni Kroos 7,8 Mio. Euro

10. Lukas Podolski 7,1 Mio. Euro

11 Mats Hummels 6,5 Mio. Euro

12. Per Mertesacker 4,9 Mio. Euro

13. Holger Badstuber 4,8 Mio. Euro

14. Mario Götze 4,4 Mio. Euro

15. Benedikt Höwedes 4,0 Mio. Euro

16. André Schürrle 3,8 Mio. Euro

17. Rene Adler 3,8 Mio. Euro

18. Miroslav Klose 3,6 Mio. Euro

19. Michael Ballack 3,5 Mio. Euro

20. Marco Reus 3,2 Mio. Euro


Public Relation

Home-Service für Lkw

Wo die

„Brummis“

besonders

pfleglich

behandelt

werden

Normale Verkehrsteilnehmer

machen sich selten Gedanken

darüber. Aber die Frage muss

einmal erlaubt sein: Wo und

wie finden die schweren

Brummis eigentlich ihre Pflege?

AutO

Hand aufs Herz: Was weiß „Otto Normalverbraucher“

schon von einem

Lastkraftwagen oder von einem

Reisebus, von jenen inzwischen teilweise

fast überdimensionalen Gefährten mit der

großer Power?

Die Hebbel GmbH in Leverkusen kennt

sich mit der Materie aus. Betreibt sie doch

nicht nur eine erfolgreiche Reisebüro-Kette,

eine Spedition und einen

Busbetrieb, sondern auch eine Auto

Service GmbH mit eigener Tankstelle,

eigener Waschstraße und Werkstatt.

Die Diesel-Tankstelle in Leverkusen-Fixheide

ist speziell für die

Anforderungen von Nutzfahrzeugen

konzipiert. Drei Hochleistungs-Zapfsäulen

füllen in einer Minute 130

Liter in den Tank. Bus oder Lkw mit

Tanks bis zu 500 Litern sind dadurch

im Handumdrehen „abgefüllt“. Im

vergangenen Jahr wurden hier allein

mehr als 2,8 Millionen (!) Liter Diesel

umgesetzt. Und das zu beson-

SERVICE

ders günstigen Preisen, wofür die

Hebbel Auto Service GmbH von

dem weltweit tätigen Unternehmen

„Expense Reduction Analyst“

(Gemeinkostenoptimierung) mit

einem Zertifikat ausgezeichnet

wurde. Hebbel, so hieß es, kaufe

den Dieselkraftstoff „zu optimalen

Konditionen“ ein, wovon der Kunde

profitiere.

Und dann verfügt die Tankstelle

in Fixheide auch noch über die

erste Zapfsäule im Großraum Leverkusen

für „AdBlue“ (Bild unten

links). In der Werkstatt werden Inspektions-

und Wartungsarbeiten

an Nutzfahrzeugen fast aller Hersteller

durchgeführt, bis hin zu gesetzlichen

Untersuchungen und Wartung

von Klimaanlagen.

Eindrucksvoll ist auch die Waschanlage

für die Transporter, Busse oder Sattel- und

Gliederzüge. Sie wäscht umweltfreundlich

mit Regenwasser und verfügt dafür über

Wasserrückgewinnungs- und Aufbereitungsanlagen.

Blitzblank werden Nutzfahrzeuge

bis zu 19 Metern Länge und 4 Meter

Höhe. Und was nicht unwesentlich ist: Der

Hebbel Auto Service betreibt auch das Auslesen,

Verwalten und Archivieren von fahrer-

und unternehmensbezogener digitaler

Tachodaten. Kein Zweifel: In der Fixheide

sind die „Brummis“ ganz bestimmt in guten

Händen. www.hebbel.de

Kontakt:

HEBBEL Auto Service GmbH

Maybachstraße 8

51381 Leverkusen-Fixheide

Telefon 0 21 71 - 70 68 90

Telefax 0 21 71 - 70 68 94

autoservice@hebbel.de

GL&Lev kontakt 05/11

39


40

SERVICE AutO

Auf der IAA dreht sich

alles um die zukunft

Rund 900 Aussteller – darunter 75 internationale

Automobilhersteller – präsentieren

vom 15. bis 25. September

ihre Weltneuheiten im Rahmen der 64.

Internationalen Automobilausstellung

(IAA) in Frankfurt. Die belegte Ausstellungsfläche

beträgt ca. 210.000 qm und

damit 15.000 qm mehr als 2009. Mehr

als 200 brandneue Modelle stehen für

Probefahrten der Besucher bereit.

Im Blickpunkt steht aber auch die

Themen-Halle „Elektromobilität“. Sie

zeigt Hersteller von Elektrofahrzeugen,

darunter Daimler, Opel, Chevrolet, German

E-Cars, Renault, Citroen, Mitsubishi

oder Peugeot. Verschiedene Zulieferer,

darunter Bosch und Siemens, sind mit

eigenen Ständen präsent. Die IAA-Besucher

können Elektroautos auch auf

dem IAA-Gelände Probe fahren. Wer

die Messe nach 15 Uhr besucht, zahlt

nur 8 Euro Eintritt.

Der neue Land Rover

Land Rover hat die Produktion des neuen Range Rover

Evoque gestartet und registriert bereits eine enorme

Resonanz. Nachdem das erste Kundenauto die Werkshalle

in Halewood bei Liverpool verlassen hatte, kamen

schnell über 18.000 Vorbestellungen von Kunden auf

der ganzen Welt. Das neue Modell hat einen jährlichen

Exportwert von zwei Milliarden Pfund. Der kleine SUV

ist ab ca. 33.000 Euro zu haben, als 2-Liter-Benziner

(240 PS) oder als Turbodiesel (190 PS) mit einem Normverbrauch

von 5,7 Litern. Der Benziner braucht mehr.

GL&Lev kontakt 05/11

Den FORD Transit gibt es jetzt

auch als Elektro-Modell

Elektro-Mobile spielen auf der

IAA in Frankfurt eine ganz große

Rolle. Höchst aktiv auf diesem

Sektor aber war der Kölner

Autobauer FORD schon in den

vergangenen Monaten.

Rund 50.000 Kilometer legte eine

Testflotte in den letzten 15 Monaten

zurück und ließ die Macher jubeln:

Der Einsatz innerhalb der City-Logistik von

Köln war aus technischer Sicht wie auch in

den Augen der Benutzer und Kunden ein

großer Erfolg.

Die 20 leichten Nutzfahrzeuge und kompakten

Transporter vom Typ Transit BEV

und Transit Connect Electric erfüllten die

hohen Erwartungen in puncto Alltagstaug-

lichkeit, Zuverlässigkeit und Bedienkomfort

vollkommen.

Die Elektrofahrzeuge versahen nicht

nur bei den Projektpartnern (RheinEnergie

AG, Stadt Köln sowie Universität Duisburg-

Essen) sondern auch bei den Abfallwirtschaftsbetrieben

(AWB) Köln, Chemion, der

Deutschen Post sowie als Werkshuttle bei

Ford selbst ihren Dienst.

Pro Tag legten die Testwagen zwischen

25 und 70 Kilometer zurück, was im Flottendurchschnitt

gut 40 km pro Tag bedeutet.

Bis zum Jahr 2013 wird Ford in Europa

– und damit auch in Deutschland – fünf

Elektro- und Hybrid-Modelle auf den Markt

bringen. Der neue Transit Connect Electric

(Bild oben) ist zu einem Nettopreis von

43.950 Euro bereits jetzt bestellbar, die Produktion

ist angelaufen.

Den Anfang macht 2011 der Ford Transit

Connect Electric mit einer Reichweite von

circa 130 Kilometern.

2012 folgt der Ford Focus Electric, basierend

auf der jüngsten Ford Focus-Generation.

2013 wird Ford, basierend auf dem neuen

Ford C-MAX, eine Voll-Hybrid-Variante

auf den Markt bringen.

2013 kommt darüber hinaus ein weiteres

Hybridfahrzeug auf den Markt.


Der Citroen DS5

Dieser Franzose

will zum Hit

auf der IAA

werden

Auf der IAA in Frankfurt wird er

sicher eines der großen Highlights

sein: Der brandneue Citroen DS5,

Nachfahre der „Alten Dame“. Denn

der Name DS hat Wert und Tradition.

Manch einer erinnert sich vielleicht

noch gern an diese „Sänfte“ mit

den großen Augen über einer

relativ hoch aufgerichteten Schnauze, die

so mächtig schaukelte, aber innovativ und

etwas ganz Besonderes war. Citroen knüpft

an die DS-Produktfamilie an und präsentiert

ein Vehikel, das wieder als Wegweiser Furore

machen wird.

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Als erstes Fahrzeug seiner Marke erhält

es den „Hybrid 4“, eine Diesel-Full-Hybrid-

Technologie. Diesel und Elektromotor arbeiten

zusammen. Mit einem Ausstoß

von nur 99 Gramm CO 2 pro Kilometer und

einem Verbrauch von – nach Werksangaben

– 3,8 Liter Diesel auf 100 km. Bei 200

PS. In der Stadt kann der 2-Liter-Hybrid-DS5

rein elektrisch fahren.

Der DS5 – der schon heute als Ausnahmemodell

bezeichnet wird – hatte seinen

ersten Auftritt auf der Auto-Show in Shang-

Laufleistung p.a. 10.000 km

Monatliche Leasingrate 295,-EUR

Ein Angebot der BMW Leasing GmbH, Stand September 2011 zzgl. 890,- EUR für

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Abb. ähnlich.

SERVICE

hai. Nun erlebt er seine Premiere am Main.

Noch im Herbst soll er zum Händler kommen.

Der Preis war bislang nicht bekannt.

Man erwartet ihn zwischen 20.000 und

30.000 Euro.

Die DS-Linie, die aus dem Citroën DS3,

dem Citroën DS4 und nunmehr dem Citroën

DS5 besteht, wird in Frankreich produziert

und in Europa vermarktet. Als internationale

Marke wird Citroën diese neue

Linie ab 2012 auch weltweit, und hier insbesondere

in China vertreiben.

GL&Lev kontakt 05/11

41

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Kaltenbach

Gruppe Freude am Fahren

Kraftstoffverbrauch innerorts: 7,1 l/100 km, außerorts: 4,6 l/100 km,

kombiniert: 5,5 l/100 km, CO2-Emission kombiniert: 129 g/km


42

SERVICE tOuRISMuS

GL&Lev kontakt 05/11

Besser den

ADAC als den

Kellner fragen

Urlaub im Ausland. Was tun bei

Krankheit? Bei der Arztsuche besser

den ADAC als den Kellner fragen.

Sagt jedenfalls der ADAC.

Kindheitstraum wird endlich wahr -

Urlaub in einem richtigen Baumhaus

In einem Baumhaus zu leben und darin

zu schlafen, war und ist für viele Menschen

ein Traum. Hoch oben in den

Wipfeln der Bäume auf eine ganz eigene

Freiheit zu treffen und mit der Natur in Einklang

zu leben. In einem Baumhaus Urlaub

zu machen – die Firma Wipfelglück in Griesheim

macht’s möglich. Das Unternehmen

bietet Baumhäuser seit April und Mai dieses

Jahres „vom Feinsten“ an; auf der Schwäbischen

Ostalp und im Luftkurort Mönchberg

im Spessart. Die 4-Personen-Häuser

verfügen über eine Essecke im Inneren des

Hauses, über Tisch und Stühle auf der Sonnenterrasse

und über ein kleines Bad, das

mit Handwaschbecken, Spiegel und Toilette

versehen ist. Stromanschluss, Elektro-Heizung

und ausreichender Wärmedämmung

erlauben ein ganzjähriges Bewohnen. Das

Frühstück wird den Gästen am Morgen in

einem Frühstückskorb zum Haus gebracht.

Alteingesessene Bäcker versehen den Service.

Knapp 80 Euro kostet p.P. die Übernachtung.

Infos unter www.wipfelglueck.de.

Wer Urlaub im Ausland macht,

sollte sich möglichst schon

vor Beginn der Reise über die

medizinische Versorgung vor Ort informieren.

Dies gilt laut ADAC vor allem

für Familien mit Kindern, denn in vielen

Urlaubsregionen mangelt es an geeigneten

Kinderärzten, Kinderkliniken oder

Fachmedizinern.

Die Folge: Im Notfall dauert es nach

Meinung des Clubs oft zu lange, bis der

richtige Arzt oder das optimale Krankenhaus

gefunden ist. Auch, weil die

Tipps von Hotelangestellten oder Ferienhausvermietern

in vielen Fällen keine

gute Lösung sind.

Der ADAC meint: Da sich mit ausländischen

Patienten gutes Geld verdienen

lässt, werden erkrankte Touristen in

manchen Urlaubsregionen – unabhängig

von Qualität und Standard – nur zu

bestimmten Ärzten oder Kliniken gebracht.

Der ADAC rät deshalb, sich bei der

Suche nach einem Arzt oder einem

Krankenhaus am Urlaubsort besser

gleich direkt an den Club zu wenden.

Der medizinische Reiseservice des

ADAC Ambulanzdienst ist unter der

Telefonnummer 0049/(0)89/7676 - 77

erreichbar. Für Türkei-Urlauber gilt die

0049/(0)89/7676 - 3188. Die Service-

Telefone sind rund um die Uhr besetzt.

Wichtig ist, dass Urlauber bereits

vor der Reise einen Auslands-Krankenschutz

abgeschlossen haben. Denn die

gesetzliche Krankenversicherung bezahlt

innerhalb von Europa oft nur einen

Bruchteil der Behandlungskosten,

außerhalb von Europa grundsätzlich

überhaupt nichts. Nicht abgedeckt ist

generell ein Krankenrücktransport in

eine Klinik in Deutschland.

Rechnungen und Belege sollten Patienten

gut aufbewahren. Nur dann

kann die Auslandskrankenversicherung

schnell und unbürokratisch die Kosten

der Behandlungen erstatten.

Weltweit musste sich der ADAC

Ambulanzdienst im vergangenen Jahr

um mehr als 49.200 Reisende kümmern.

Die meisten Patienten wurden

in der Türkei betreut (6.200), vor Spanien

(5.500) und Österreich (4.900).

Rund 4.500 Urlauber mußten mit einem

ADAC Ambulanz-Sonderflug oder mit

Linienmaschinen nach Hause transportiert

(plus neun Prozent) werden.


Genießen Sie in den kommenden Herbstagen:

Das Tor zu neuen

Wellness- & Urlaubswelten

Die wohl abwechslungsreichste Wellness- und Thermalbadlandschaft in Europa

trägt Sie fort in fremde Urlaubswelten.

Dorthin, wo es ein Leichtes ist abzuschalten, zu revitalisieren und einfach nur zu sein.

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44

SERVICE ENERGIE

Dürfte seit dem 1. September

nicht mehr in den Regalen

liegen: Die 60-Watt-Glühbirne.

Stattdessen drängen sich die

Energiesparlampen auf.

Vorbei ist es mit dem Opa-

Image: Elektrofahrräder

haben immer mehr Fans und

finden zum Beispiel Berufspendler

interessant, die

dank der Motorunterstützung

nicht völlig verschwitzt

im Büro ankommen. Oder

Freizeitradler, die so auch

längere Touren bewältigen

können. Und wer seine

Kinder im Fahrradanhänger

transportiert, freut sich über

ein Pedelec als Zugfahrzeug.

Aber diese E-Bikes haben

auch (noch) ihre Macken.

GL&Lev kontakt 05/11

Die 60 Watt-Birne ist „out“

Die Stiftung Warentest prüfte und warnt:

Nicht jedes Elektro-Fahrrad ist seinen Preis wert

Erstmals führte die Stiftung Warentest

jetzt einen umfangreichen Test von

12 Elektro-Fahrrädern durch. Die ausgewählten

Komfort- und Trekkingräder gehören

zur Gruppe der Pedelecs. Das sind

Fahrräder, bei denen ein Elektromotor den

Radler unterstützt, solange der in die Pedale

tritt. „Gas geben“ ohne zu treten, wie

bei einem Mofa, ist nicht möglich. Beim

Fahren schaltet sich der Motor ab, sobald

25 km/h erreicht sind. Wer schneller fahren

möchte, muss auf Muskelkraft „umschalten“.

Die Kraft der leistungsstarken Akkus

kann inzwischen für Touren bis rund 100

Kilometer Länge ausreichen. Den Elektroantrieb

gibt es für alle Fahrradtypen.

Seit dem 1. September sind 60-Watt-Glühbirnen nicht

mehr im Handel. Zwar gibt es für den Verbraucher

umweltfreundliche Alternativen, die bei der Lichtausbeute

deutlich besser sind als die Glühbirne. Sie sind allerdings

in der Anschaffung teurer, leben dafür aber länger.

Bei einem Test hat die Stiftung Warentest „sehr gute“

bis „mangelhafte“ Ergebnisse ermittelt. Beim Vergleich

von LED-, Halogenglüh- und Kompaktleuchtstofflampen

gingen zwei LED-Lampen als Sieger hervor. Wegen der

hohen Preise von 45 bzw. 40 Euro lohnt sich ihr Einsatz

aber nur dort, wo sie oft und lange eingeschaltet sind

und so die Stromkosten senken. Testsieger sind die beiden

LED-Lampen von Osram und Philipps. Preisgünstige

Alternativen sind vier „gute“ Kompaktleuchtstofflampen

zu Preisen zwischen 2,29 Euro und 7 Euro. Sie bieten das

günstigste Preis-Leistungsverhältnis. Eine dreiköpfige Familie

kann durch den Einsatz von Energiesparlampen rund

150 Euro im Jahr an Stromkosten sparen.

Die Rahmen und Bremsen von Pedelecs

müssen dem höheren Gewicht der Räder

und der höheren Durchschnittsgeschwindigkeit

aber auch standhalten. Aber gerade

in dem Punkt offenbarten manche Räder

ihre Schwächen. Schon nach knapp 10.000

Kilometern brach bei einem Rad der Rahmen.

Das ist mangelhaft.

Das zweite Mangelhaft im Test kassierte

ein Pedelec für seine viel zu schwachen

Bremsen. Bei drei weiteren Modellen war

die Bremswirkung nur ausreichend. Da

kann man ins Grübeln kommen. Denn für

ein gutes Elektrofahrrad müssen Radler

immerhin zwischen 2.200 und 2.700 Euro

ausgeben.


Public Relation

Ist Ihnen das World Wide Web

für Ihre Werbung auch

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Mit dem Werbemanager der Deutschen Post wird das Werben im Internet zum Kinderspiel

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Im Internet Werbung seriös und

professionell schalten? Das scheint

manchmal einfacher als gedacht.

Zwar hat der Online-Werbemarkt

seit Jahren ein zweistelliges Wachstum,

doch oft fehlt es Unternehmen

an Zeit und Know-how, um das

Potenzial digitaler Werbekanäle

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Wer dennoch schnell, einfach und

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Einrichtung der Kampagne – von der Planung

über die Erstellung bis zur Schaltung

der professionellen und ganz individuellen

Werbung. Für den Weg ins Internet sind nur

wenige Schritte notwendig. Denn anhand

von nur wenigen Rahmendaten werden, je

nach Wunsch und Empfehlung, Anzeigen

bei der Suchmaschine Google oder Banner

auf vielbesuchten Internetseiten gezielt

platziert. Ein ausführliches Reporting hilft

dann, den Erfolg der Werbekampagne zu

ermitteln und diese bei Bedarf kontinuierlich

zu optimieren. Dabei geizt der Werbemanager

nicht an komfortablen Vorzügen:

So können Werbekampagnen ohne tiefergehende

technische Kenntnisse des Werbenden

auch für ganz spezielle Zielgruppen

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GL&Lev kontakt 05/11

45


46

SERVICE GOLF

Martin Kaymer startet

beim Portugal Masters

Martin Kaymer hat seinen Start beim Portugal

Masters Mitte Oktober zugesagt. Damit

tritt der Deutsche nach 2007 und 2008

zum dritten Mal beim Turnier auf dem Oceanico

Victoria Golf Course an. Der Rheinländer

ist zur Zeit Dritter der Weltrangliste.

An der Algarve trifft er unter anderem auf

seinen Ryder Cup-Kollegen Lee Westwood.

GL&Lev kontakt 05/11

ERGEBNISSE

Konlus-Berg-Cup

Golf-Club Kürten e.V.

Brutto Damen

1. Nicole Maich 23 Pkt.

2. Irmgard Müller 15 Pkt.

3. Birgit Philipps 12 Pkt.

alle GC Kürten

Brutto Herren

1. Peter Laudenberg 28 Pkt.

2. Christopher Kott 25 Pkt.

3. n.n. 25 Pkt.

alle GC Kürten

Golf+Günstig Prostore-Cup

Golf-Club Kürten e.V..

Brutto Damen

1. Nina Teitscheid 24 Pkt.

2. Loni van der Hoek 23 Pkt.

3. Lieselotte Braß 26 Pkt.

alle GC Kürten

Brutto Herren

1. Holger Leonard 33 Pkt.

2. Willi Jantschik 27 Pkt.

3. Bernd Braß 26 Pkt.

alle GC Kürten

CLUB-MEISTER CLUB-MEISTER CLUB-MEISTER CLUB-MEISTER

Gc am Lüderich

Herren 2 Runden Zählspiel

1. Michael Leifer 158

2. Rolf Zartmann 172

3. Lucian Leutgen 174

Damen 2 Runden Brutto

1. Carmen Krumbiegel 25 Pkt.

2. Ursula Klötsch 24 Pkt.

3. Angela Richter 17 Pkt.

Sein Turnierplan für den Rest des Jahres 2011:

oktober:

Portugal Masters /

2010: nicht

teilgenommen

Andalucia

Valderama Masters,

Spanien / 2010: 21.

Gc Kürten e.V.

Herren 3 Runden Zählspiel

1. Christopher Kott 239

2. Marc Koenen 247

3. Dr. Ulrich Kortmann 253

Damen 3 Runden Zählspiel

1. Heidi Culmann 276

2. Nicole Mnich 294

3. Dagmar Rätzel 313

November:

HSBC Champions, China / 2010: 30.

Mission Hills World Cup, China / 2009:

7. mit Alex Cejka (Turnier wird im Zwei-

Jahres-Takt ausgetragen)

Dezember:

Dubai World Championship, Vereinigte

Arabische Emirate / 2010: 13.

Schloss Georghausen

Herren 3 Runden Zählspiel

1. Stefan Neumann 229 nach Stechen

2. Tobias Klein 229

3. Ricardo Braemer 231

Damen 3 Runden Zählspiel

1. Yvonne Bock 254

2. Kathrin Amel 256

3. Meike Kraft 263


Neue Gastronomie

Am Lüderich

kocht jetzt

Herr Schmitz

Ein Mann mit internationaler

Catering-Erfahrung

Gastronomie in einem Clubhaus ist

nie so ganz einfach. Nicht zuletzt

wegen der besonderen Ansprüche.

Jetzt glaubt man am Lüderich, den

richtigen Griff getan zu haben. Seit

dem 1. August ist Heinz-Werner

Schmitz (54) Chef in der Küche.

Schmitz ist ein Mann mit internationaler

Erfahrung in anspruchsvollen gesellschaftlichen

Kreisen. Noch vor wenigen

Jahren bediente er bei Formel-I-Rennen

in Monaco die Prominenz als Caterer,

arbeitete in Hotels und auf Luxusyachten.

Vor seiner bergischen Haustür kennt man

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ihn in Rösrath und Bergisch Gladbach. Bürgermeister

Mombauer schätzt seine Dienste

ebenso wie große Fußball-Vereine oder

der Lions Club in Bensberg.

Auf seiner schwarzen Dienstkleidung

trägt er gut sichtbar den Logo-Hinweis

„Chef“. Tatsächlich aber hat er die Geschäfte

seinem Sohn Fabian (21) übertragen, der in

Rösrath an der Arnold-Schönberg-Straße

gegenüber dem Gewerbegebiet Scharrenbroich

das kleines Restaurant „Kochwerk“

Öffnungszeiten Megastore:

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in neuem Ambiente.

Das „Schmitz-Bistro“

steht auch für private

Veranstaltungen aller

Art zur Verfügung.

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betreibt. Am Lüderich indessen soll im

Auftrag seines Sohnes mediterrane Küche

vorherrschen, bei einer nur kleinen Karte

und wenigen ausgesucht guten Weinen.

Schmitz schwört auf Elbling. Bei der Clubmeisterschaft

vor einer Woche bestand sein

Service soeben die Feuertaufe.

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GL&Lev kontakt 05/11

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SERVICE GAStRONOMIE

GL&Lev kontakt 05/11

Jeder Sonnenstrahl wurde zuletzt für die Außengastronomie genutzt.

Die Krise im Gastgewerbe scheint

überstanden, sagt die Statistik –

Auch die Hotellerie kommt voran

Die Krise im Gastgewerbe ist

überstanden. Wie das Statistische

Bundesamt mitteilte, setzten

Hotels und Restaurants im ersten

Halbjahr 2011 nominal 3,9 Prozent

mehr um als im Vorjahreszeit-

raum. Real schlug ein Plus von

2,8 Prozent zu Buche.

Das Gastgewerbe profitiert vom

Konjunkturaufschwung und dem

anhaltenden Aufwärtstrend im

Deutschlandtourismus“, erklärt Ernst Fischer,

Präsident des Deutschen Hotel- und

Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband).

Die Gastronomie verbuchte die

höchsten prozentualen Umsatzzuwächse in

einem Halbjahr seit der Wiedervereinigung.

Laut der amtlichen Statistik erhöhte sich

der Umsatz bei den Restaurants, Bistros und

Kneipen von Januar bis Juni 2011 im Vergleich

zum Vorjahreszeitraum um nominal

4,0 Prozent (real 2,6 Prozent). „Die gestiegene

Ausgehfreude und das schöne Frühlingswetter

haben zu diesem erfreulichen

Umsatzplus beigetragen“, sagte Fischer.

Allerdings dürfte der regnerische Sommer

die gute Stimmung bei vielen Unternehmern

trüben. „Vor allem die Ausflugsgastronomie,

die Eisdielen und Biergärten

mussten immense Umsatzeinbußen hinnehmen“,

sagt Fischer. Jetzt hoffen alle auf

einen goldenen Herbst.

Die Hotellerie befindet sich wie bereits

2010 weiter auf Wachstumskurs. „Die Vielfalt

des Reiselandes Deutschland begeistert

inländische wie ausländische Gäste“,

so Fischer. Von Januar bis Juni 2011 stieg

die Zahl der Gästeübernachtungen im Beherbergungsgewerbe

um fünf Prozent auf

174,2 Millionen. „Besonders erfreulich ist

der Anstieg bei den Gästen aus dem Ausland“,

sagt der DEHOGA-Präsident. „Hier

gab es ein Plus von acht Prozent.“ Hotels,

Gasthöfe und Pensionen registrierten im

ersten Halbjahr ein nominales Umsatzplus

von 4,8 Prozent (real 4,2 Prozent).

Der DEHOGA Bundesverband geht davon

aus, dass die Gesamtbranche ein nominales

Umsatzplus von drei Prozent für das

Jahr 2011 erreichen wird.

5 fRAGEN AN DEN WEiN-ExPERtEN

Klaus Rüsing

Thema

heute

Grappa

frage: Herr Rüsing, ich weiß, dass Sie einen

guten Grappa zu schätzen wissen. Was ist eigentlich

Grappa?

Klaus Rüsing: Grappa ist ein feines Nebenprodukt

bei der Bereitung von Wein. Es handelt

sich um einen Tresterbrand, d. h. die Traubenhäute

die beim Weißwein vor der Gärung,

beim Rotwein nach der Gärung abgepresst

werden, gelangen in die Brennerei.

frage: Nebenprodukt! Das hört sich gut an.

Ist das nicht einfach nur eine, Entschuldigung,

Resteverwertung?

Klaus Rüsing: Die Traubenschalen sollten

sorgfältig und schonend abgepresst werden.

Je weniger die Traubenhäute zerdrückt wurden,

desto mehr Aromen der Rebsorte bleiben

erhalten.

frage: In Ordnung. Das verstehe ich. Es gibt

bestimmt auch Unterschiede im Brennverfahren?

Klaus Rüsing: Das ist eine hohe Kunst. Der

Trester sollte langsam erhitzt werden. Nur ein

bestimmter Teil des Destillates wird weiterverarbeitet.

Der Großteil wird verworfen.

frage: Was heißt weiterverarbeitet? Ist der

Grappa nach dem Brand nicht fertig?

Klaus Rüsing: Sie haben recht. Eigentlich ist

der Grappa fertig hergestellt. Manche Brennereien

brennen den Trester mehrmals. Dies

macht den Grappa reintöniger.

frage: Grappa ist doch im Normalfall klar.

Was ist mit dem Grappa passiert, wenn dieser

gelblich-braun aussieht?

Klaus Rüsing: Viele legen den Grappa zum

Nachreifen noch eine Zeit lang, zum Teil mehrere

Jahre, in Holzfässer. Dieser Grappa ist sehr

oft weicher, leider aber auch teurer.

www.ruesing-weine.de


GAStRONOMIE

SERVICE

Die ANUGA ermittelt den „Koch des Jahres“

Das Essen „Außer-Haus“ nimmt

weltweit zu. Darauf stellt sich jetzt

auch die weltweit renommierte

Fachmesse Anuga (8.-12.Oktober)

in Köln ein.

Mit ihrer neuen Abteilung Anuga

FoodService bietet die Anuga

erstmals eine eigenständige international

breit aufgestellte Plattform für

die gesamte Gastro-Branche. Schwerpunkte

sind: ein umfangreiches Ausstellungsspektrum

von Technik zu Ausstattungen bis hin

zu Food + Beverageangeboten.

Diese neue Unterabteilung belegt mit rd.

180 Unternehmen die komplette Halle 7 im

Kölner Messegelände und damit rd. 17.000

qm Bruttofläche.

Auch in der Halle 7 findet sich der „Marktplatz

Gastronomie“ als zentrale Kommunikations-

und Wissensplattform deutscher

Hotellerie und Gastronomie. Hier präsentieren

sich der DEHOGA Bundesverband

und die DEHOGA Nordrhein-Westfalen mit

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sowie eine entspannte

Atmosphäre schaffen den Rahmen

für Hoteliers, Gastronomen, Freunde und

Partner der Branche, um auf dem DEHOGA

Marktplatz miteinander ins Gespräch zu

kommen.

Mit rd. 6.500 Anbietern ist die Anuga die

weltweit größte und wichtigste Messe für

Nahrungsmittel und Getränke. Etwa mehr

als die Hälfte, nämlich rd. 3.500 der Aussteller,

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der Anuga in zehn Fachmessen

ermöglicht es, das gewünschte Angebotssegment

gezielt aufzusuchen.

Besonderes Highlight der Messe ist

die Veranstaltung „Koch des Jahres“. Ein

Wettbewerb für aufstrebende Köche aus

Deutschland, Österreich und der Schweiz.

In vier Vorentscheidungen in den Kochmetropolen

Deutschlands wurden die Finalisten

gekürt, die beim großen Finale auf

der Anuga gegeneinander antreten. Acht

junge, motivierte Köche richten vor den Augen

des Anuga-Publikums ein dreigängiges

Menü an. Juryvorsitzender Dieter Müller

(Bild) wird den Sieger küren. Neben dem Titel,

der beruflichen Anerkennung und dem

Prestigegewinn winken den Gewinnern

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Mit einer Getreideernte

von rund 39 Millionen

Tonnen und einer Rapsernte

von 3,7 Millionen

Tonnen liegt die dies-

jährige Ernte in Deutschland

deutlich unter dem

Vorjahresergebnis.

Die Getreide- und Rapsernte

des Jahres 2011

fällt äußerst mager aus.

Landwirte enttäuscht:

Getreide-Ernte deutlich

unter Vorjahresergebnis

Die Erntemenge

bei Getreide entspricht

einem

Rückgang von nahezu

12 Prozent gegenüber

dem Vorjahr. Das teilte

der Deutsche Bauernverbandes

(DBV) in seiner

Erntebilanz mit. Beim Raps

sind es sogar 34 Prozent.

Auch im langfristigen Vergleich fällt die

Ernte klein aus. „Die extrem ungünstige

Witterung während der gesamten Vegetationsphase

hat unsere diesjährige Ernte auf

das Niveau des extrem trockenen und heißen

des Jahres 2003 fallen lassen“ berichtete

Dr. Klaus Kliem, Vorsitzender des DBV-

Fachausschusses für Getreide und Präsident

des Thüringer Bauernverbandes, auf der

Ernte-Pressekonferenz des DBV in Berlin.

Im Einzelnen erklärte Kliem: „Die Aussaat

in 2010 war nässebedingt äußerst unbefriedigend.

Der Winter brachte vor allem Rapsbeständen

Frostschäden. Das Frühjahr wurde

durch Hitze und Trockenheit von März

bis Mai zum Sommer und die Erntezeit ab

Ende Juni fiel buchstäblich ins Wasser, vor

allem im Nordosten Deutschlands.“

Für etwas Entspannung bei den Ackerbauern

sorgen die aktuellen Erzeugerpreise.

Mit derzeit 190 Euro pro Tonne Brotweizen

bewegen sie sich auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Rapspreise liegen mit 423 Euro

pro Tonne sogar knapp 70 Euro pro Tonne

oberhalb des Preises von vor einem Jahr.

„Das hört sich zunächst besser an, als es

für viele Betriebe ist“ kommentierte Kliem

die wirtschaftliche Situation. Oft erreiche

Brotgetreide vielfach nur noch die Qualität

von Futtergetreide. Auch haben die

schlechten Erntebedingungen die Kosten,

vor allem durch zusätzliche Trocknung, erheblich

steigen lassen. Drastisch gestiegen

sind z.B. infolge der Frühjahrstrockenheit

die Preise für Heu und Stroh. Der Preis für

Heu liegt um 40 bis 50 % über dem Vorjahr,

gutes Stroh ist zurzeit fast so teuer wie die

Körner. Das macht den Tierbetrieben (auch

Pferdehöfen) zu schaffen.

In einem guten Entwicklungsstand befinden

sich derzeit die Zuckerrüben. Gute

Aussaatbedingungen im Frühjahr und eine

ausreichende Wasserversorgung in den

letzten Wochen lassen eine gute Zuckerrübenernte

erwarten. Von der feucht-warmen

Witterung besonders profitiert haben die

Maisbestände, was zu einer Entspannung

der Situation der Futterbaubetriebe führte.

Die Obsternte fällt in diesem Jahr erneut

durchschnittlich aus.


Bis zu 6.500 Blitze pro Stunde

wurden jüngst beim Unwetter

über NRW gezählt. Gewitterböen,

Starkregen und Blitzeinschläge

waren die Folge. Und wieder

fragten sich viele, welche Ver-

sicherung für die Schäden aufkommt.

Das sagt der Fachmann.

Bei Autos, die durch umgestürzte

Bäume, Hagel, herabgefallene Dachziegel

oder durch Überflutung von

Straßen beschädigt wurden, ist das relativ

unproblematisch sagt Martin Hardenacke,

Sprecher des Bezirks Köln-Bonn im Bundesverband

Deutscher Versicherungskaufleute

(BVK): „Solche Fälle sind Teilkasko-Sturmschäden.

Die Teilkaskoversicherung zahlt,

zwar abzüglich vereinbarter Selbstbehalte,

aber ohne Rabattrückstufung. Wichtig ist,

dass der Schaden den betreuenden Versicherungsvermittlern

zügig gemeldet wird.

VERSIChERuNG

Welche Versicherung zahlt bei Unwetterschäden?

Dann können die Schadenskosten zeitnah

ersetzt werden.“

Gewitterböen erreichen häufig Windstärke

8 und mehr, was Sturm bedeutet. Dann

sind für Häuserschäden die Gebäude-, und

bei Wohnungen die Hausratversicherungen

für den Schadenersatz zuständig. Brandschäden

sind in der Gebäudeversicherung

oder bei Mietern in der Hausratversicherung

abgesichert. Überspannungsschäden

durch Blitzeinschlag ersetzt in der Regel die

eigene Hausratversicherung. Ein genauer

Blick in die Vertragsunterlagen gibt konkrete

Auskunft, ob auch zusätzlich noch

zertrümmerte Fenster- und Glasscheiben

erneuert werden.

Für Hochwasserschäden, beispielsweise

verursacht durch einen Rückstau aus der

überforderten Kanalisation, kommt nur eine

Elementarschadenversicherung auf, die

in die bereits bestehende Gebäude- oder

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dann Lüderich.

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Hausratversicherung eingeschlossen werden

kann. „Die Elementarschadenversicherung

deckt auch Schäden von Erdrutschen,

Erdsenkungen und sogar von Erdbeben

ab“, sagt der Experte. Wer beim Umfang

seines Versicherungsschutzes unsicher ist,

sollte sich von einem Versicherungsvermittler

weiterhelfen lassen.

Hauseigentümer, die dem ersten Anschein

nach glimpflich davongekommen

sind, sollten jetzt ihr Hausdach mustern.

Denn auch verschobene oder gerissene

Dachziegel sind Gewitterschäden, die vom

Dachdecker – und auf Kosten der Gebäudeversicherung

– gerichtet werden sollten.

Wenn Nachbars Baum oder einer der

Gemeinde sowie abreißende große Äste

Schäden an Autos oder Häusern anrichteten,

hilft immer nur die eigene Versicherung,

also die Teilkasko bei Autos und die

Gebäudeversicherung.

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SERVICE GESuNDhEIt

DETLEF KOENIG jetzt Chef im Klinik-Verbund

Auch Krankenhäuser müssen

sich heute dem Wettbewerb

stellen, wenn sie selbst bestehen

und dem Patienten eine

Hilfe sein wollen. Dazu sind

immer häufiger Manager gefragt,

die mit der Zeit gehen

und auch mal quer denken.

GL&Lev kontakt 05/11

Das Profil stärken

Die Zukunft gestalten

Von EBERHARD GRAVENSTEIN

Nicht nur in der Wirtschaft sind Querdenker

häufig eine gern gesehene

Größe. Auch im Gesundheitswesen

wird Kreativität immer wichtiger. Da sind

Impulse von außen erwünscht. In Rhein-

Berg passiert so etwas gerade. Hier verzah-

nen sich Krankenhaus-Partner aus Bergisch

Gladbach und Köln nahezu visionär.

Im gemeinschaftlichen Rennen befinden

sich das Evangelische Krankenhaus

(EvK) und das Evangelische Krankenhaus

Köln-Weyertal. Sie bilden seit Januar 2010

die Evangelische Kliniken Rheinland GmbH

mit Sitz in Bergisch Gladbach und haben -

brandneu - seit 1.September dieses Jahres

einen übergreifenden Chef: Den bisher ehrenamtlichen

Vorsitzenden Detlef Koenig

(53) als hauptamtlichen Geschäftsführer. Im

alten Pfarrhaus am Quirlsberg hat er sein

Domizil.

Koenig ist kein Mediziner, sondern Verlagskaufmann,

aber seit fast 25 Jahren ehrenamtlich

im Aufsichtsrat der Kliniken tätig,

seit fast vier Jahren Vorsitzender des Aufsichtsrates

der Holding und damit intimer

Kenner der Materie.

Zum weiteren Verständnis: Der Dachgesellschaft

der beiden Krankenhäuser

unterstehen weitere zwölf Tochtergesell-

schaften mit insgesamt fast 1.500 Mitarbeitern.

Und das kann sich demnächst

ausdehnen. Denn der neue Mann ist angetreten

mit dem Vorsatz: Das Profil stärken,

die Zukunft gestalten! Koenig: “Wir müssen

uns langfristig weiter entwickeln und strategisch

denken.“

Für den gebürtigen Gladbacher, der

in Leichlingen lebt, ist das fast wie täglich

Brot. Der Verlagsleiter (Verlag der Deutschen

Wirtschaft, Bonn) vertrat die Interessen

der deutschen Zeitschriftenverleger

als Präsident in NRW und als Vize bundesweit.

In der Szene genießt er großes Ansehen.

Beide Posten hat er jetzt allerdings

aufgegeben:“Meine ganze Kraft gilt dem

Klinikverbund.“

Hier registriert er als großes Thema „Die

Mobilität der Patienten“. Will sagen: Der

Patient bleibt nicht mehr vor Ort, sondern

sucht aus. Und da möchte Koenig seine

Häuser überregional in Position bringen. Er

denkt an weitere Kooperationen mit anderen

Häusern, und er sieht im Internet eine

ganz wesentliche Basis der Selbstdarstellung.

Als Medienmann weiß er: Dort werden

inzwischen Entscheidungen getroffen.

„Wir müssen offen sein, uns anbieten und

dafür das Fachpersonal akquirieren.“ Auch

weitere Baumaßnahmen sind nicht ausgeschlossen.

PS: Geschäftsführer im EvK ist unverändert

Dr. Harald Januschewski.


Im Blickpunkt

RECht: Arbeitsrechtliche Probleme

mit sozialen Netzwerken � S. 54

StEuERN: Monatliche Freigrenze

bei Geschenkgutscheinen � S. 56


GL&Lev kontakt

CONtROLLING: Vorsicht walten lassen

bei Liquiditätsengpässen � S. 62

FINANZEN

Mehr

Sicherheit beim

online-Banking

� Seite 58

DER StEuER-tIPP: Vorauszahlungen auf Krankenversicherungsbeiträge leisten und erheblich Steuern sparen � Seite 60

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54

Facebook, Xing, Twitter & Co.:

Arbeitsrecht und Datenschutz

Im Blickpunkt Recht

GL&Lev kontakt 05/11

Von SÖREN RIEBENSTAHL

Ungefähr die Hälfte aller

Deutschen zwischen 12 und 40

Jahren sind Mitglied in mindestens

einer dieser populären Online-Communitys.

Soziale Netzwerke sind

„in“ und nehmen auch im Arbeitsverhältnis

an Bedeutung zu.

Sei es als mächtiges Marketinginstrument

(z. B. BMW bei Facebook mit

über 6 Mio. Anhängern) mit Mitarbeitern

als Markenbotschaftern oder als

Freunde-Suchmaschine. Sie können jedoch

auch zum arbeitsrechtlichen Problem werden,

wenn – vermeintlich privat und nicht

öffentlich – Negativnachrichten von Mitarbeitern

verbreitet werden oder Betriebsgeheimnisse

ausgetauscht werden. Die

rechtlichen Fragestellungen sind vielzählig,

weshalb hier nur auf ein paar Wesentliche

kurz eingegangen werden soll.

Direktionsrecht und

Pflichtmitgliedschaft?

Kann ein Arbeitgeber den Arbeitnehmer

anweisen, sich in einem solchen Netzwerk

anzumelden oder einen vorhandenen Account

betrieblich zu nutzen?

Die Anweisung, einen neuen Account für

die betriebliche Nutzung anzulegen oder

einen vom Arbeitgeber unterhaltenen Blog

mit Beiträgen zu pflegen, kann zum Bestandteil

der Leistungs- oder Nebenpflicht

gemacht werden und dementsprechend

als arbeitsvertragliche Vereinbarung gelten.

Da Gerichtsentscheidungen hierzu noch

fehlen, wird in der juristischen Literatur zur

Zeit eifrig und gegensätzlich diskutiert und

zwischen privat genutzten Netzwerken

(z.B. MeinVZ) und berufsorientierten Netzwerken

(z.B. XING) unterschieden. Die Anordnung,

aus dienstlichen Gründen einem

beruflich genutzten Netzwerk beizutreten,

ist ebenso anzuerkennen, wie eine arbeitsvertragliche

Vereinbarung zur Nutzung.

Ebenso kann der Arbeitgeber die Nutzung

Sören Riebenstahl

Fachanwalt für Arbeitsrecht

bei der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß

eines seinerseits zur Verfügung gestellten

Accounts anordnen.

Schwieriger ist die Rechtslage allerdings

bei privaten Netzwerken, da der private und

außerdienstliche Bereich nicht reglementiert

werden kann. Umstritten ist deshalb, ob der

Arbeitgeber anordnen darf, einen vorhandenen

– privaten – Account betrieblich zu

nutzen, indem z.B. bei Facebook positive

Unternehmensdarstellung betrieben wird.

Dies würde die Interessen des Arbeitnehmers,

über seine personenbezogenen Daten

selbstbestimmt zu verfügen, beeinträchtigen.

Bei einem Arbeitgeberwechsel sind viele

Aspekte zu beachten. Angesichts der zum

Teil nicht geklärten Rechtslage empfiehlt es

sich, hierzu anwaltlichen Rat einzuholen.

Verhaltensregeln

1. Außerdienstliche Nutzung

Erhält der Arbeitgeber zufällig Kenntnis

davon, dass sich der Arbeitnehmer in nicht

akzeptabler Weise selbst darstellt, kann er

mit arbeitsrechtlichen Sanktionen reagieren,

wie auch sonst bei Extremfällen im privaten

Verhalten. Dies ist immer dann möglich,

wenn das außerdienstliche Verhalten das

Arbeitsverhältnis konkret beeinträchtigt.

Ebenso kann er unternehmensschädliche

Äußerungen sanktionieren und deren Unterlassen

verlangen (z.B. Bekanntgabe von

Interna).

2. Dienstliche Nutzung

Für die wirksam angeordnete oder vereinbarte

freiwillige, dienstliche Nutzung kann

der Arbeitgeber Verhaltensrichtlinien aufstellen.

Es geht hier z.B. um die einheitliche

und korrekte Darstellung von Unterneh-

mensname und –gegenstand, Sprachkodizies

oder Betriebsgeheimnisse. Verstöße

können gegebenenfalls mit einer Kündigung

sanktioniert werden. Die Unternehmen,

die sich in den genannten Netzwerken

präsentieren, sollten daher regelmäßig

nach Äußerungen über ihr Unternehmen

recherchieren.

Die Privatnutzung während der Arbeitszeit

orientiert sich nach der hierzu ergangenen

umfangreichen Rechtsprechung. Die

Privatnutzung kann untersagt werden. Ist

dies nicht der Fall oder die „normale“ Privatnutzung

erlaubt, muss jedoch die exzessive

Nutzung (über 1 Stunde täglich) nicht

toleriert werden. Der Arbeitnehmer verletzt

nämlich dadurch seine Arbeitspflicht.

Datenschutz - Bewerberinformationen

aus dem Internet

Die Recherche und Nutzung von Arbeitnehmerdaten

richtet sich nach dem Bundesdatenschutzgesetz.

Hiernach dürfen

Daten erhoben werden, soweit dies zur

Begründung, Durchführung und Beendigung

des Arbeitsverhältnisses erforderlich

ist. Nicht geregelt ist allerdings die Datenrecherche

über Suchmaschinen oder in sozialen

Netzwerken. Hier muss eine Relevanz

für das Arbeitsverhältnis vorhanden sein

(Fähigkeiten, Kenntnisse, Erfahrungen) und

das Arbeitnehmerinteresse darf nicht offensichtlich

überwiegen, was bei rein privaten

Netzwerken der Fall ist.

Die demnächst folgende Änderung des

BDSG enthält Regelungen, die eine Recherche

in sozialen Netzwerken (ohne Einwilligung)

untersagt, wenn es sich nicht um

Netzwerke handelt, die zur Darstellung der

beruflichen Qualifikation bestimmt sind. Allerdings

ist der Arbeitnehmer – z.B. in der

Stellenanzeige – auf die mögliche Datenerhebung

hinzuweisen.

Fazit

Das Web 2.0 und dessen unterschiedlichste

Nutzungsweisen verlangen nach klaren Regelungen

in Form von arbeitsvertraglichen

Klauseln und „Web Policies“ oder „Social

Media Guidelines“ (bzw. vergleichbaren

Werken mit deutschem Namen). Angesichts

der zum Teil nicht geklärten Rechtslage

empfiehlt es sich, hierzu anwaltlichen

Rat einzuholen.


Finanzen

Bankkundenkarten im Ausland – wenn der

Automat plötzlich kein Geld mehr herausgibt

In diesem Sommer standen und

stehen Reisende in Tokio, New

York, Moskau oder Buenos Aires

unverhofft ohne Bargeld da, wenn

sie mit ihrer Bankkundenkarte am

Automaten Geld abheben wollen.

Auch beim Bezahlen in Läden,

Restaurants oder Tankstellen kann

die Karte streiken. Was ist passiert?

Die Institute haben das Geldabheben

aus Sicherheitsgründen eingeschränkt

oder die Karten ausgetauscht.

Betrügereien an ausländischen

Geldautomaten lassen sie zu diesen Vorkehrungen

greifen.

test.de hat bei den großen Geldhäusern

nachgefragt, mit welchen Einschränkungen

Kunden im Ausland rechnen müssen. Dabei

wählen Banken-Gruppen drei verschiedene

Wege.

Dieses Zeichen steht für bargeld-

loses Bezahlen mit der Kreditkarte

in mehr als 7 Millionen Geschäften

in ganz Europa. Alle Transaktionen

werden mit der persönlichen

Geheimzahl abgesichert. Betrüger

haben keine Chance mehr.

Die Postbank, viele Volks- und Raiffeisenbanken

sowie weniger als zehn Sparkassen

haben das weitverbreitete Maestro-

Logo auf der Bankkundenkarte gegen das

„V Pay“-Zeichen eingetauscht. V Pay gehört

zum Kreditkarten-Riesen Visa und ist das

Gegenstück zu Maestro des Konkurrenten

Mastercard.

Die Karten bieten mehr Sicherheit, weil

die Transaktionen statt über den Magnetstreifen

über einen neuen Chip abgewickelt

werden. Mit diesem Chip sollen die Kartendaten

vor dem Kopieren und Verfälschen

geschützt sein. Das Problem ist ihre geringe

Herbstbilanz ziehen –

neue Ziele definieren

Wir kümmern uns!

Beraterhaus

D + H

Dr. Dedy + Heister

Steuerberatungsgesellschaft mbH

Reichweite. Die Karte ist in der EU und einigen

Nachbarländern einsetzbar sowie in

Israel und Türkei. Aber Achtung: In Nordeuropa

und Österreich sind viele Händler-

Kassen noch nicht auf das neue System

umgestellt. Außerhalb Europas ist V Pay nur

in wenigen Touristenregionen akzeptiert,

sonst hat sich die Chiptechnologie bislang

nicht durchgesetzt.

Der Tipp: Wenn Sie Reisen außerhalb

Europas planen, sollten Sie eine Kreditkarte

und eine Bankkundenkarte mit Maestro-

Zeichen mitnehmen oder zwei verschiedene

Kreditkarten einstecken. Mit einer

V Pay-Karte können Sie dort weder zahlen

noch Geld holen.

Das gleiche gilt für die Balkan-Länder

sowie Moldawien, Russland, die Ukraine

oder Weißrussland. Dort sind Sie mit V Pay

aufgeschmissen.

Steuerberatung

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Rechtsberatung (in Koop.)

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55

Im Blickpunkt


56

Im Blickpunkt

Steuern

Bar- oder Sachlohn bei Gutscheinen

Wenn es zu einer nachträglichen

Kostenerstattung durch

den Arbeitgeber kommt ...

GL&Lev kontakt 05/11

Von LOtHAR HEiStER

Der Bundesfinanzhof hat entschieden,

dass bei der Zuwendung

von Tankkarten, Tankgutscheinen

und Geschenkgutscheinen die

monatliche Freigrenze von 44 Euro

für Sachbezüge auch dann anzuwenden

ist, wenn neben der

Bezeichnung der abzugebenden

Ware oder Dienstleistung auch ein

anzurechnender Geld- oder

Höchstbetrag angegeben ist.

Insoweit ist es unerheblich, ob der Arbeitgeber

im Gutschein eine konkrete

Sache oder einen Betrag zum Erwerb

von Dienstleistungen und Waren ausgewiesen

hat. Somit liegt kein Bar-, sondern

Sachlohn vor.

Zu beachten ist allerdings, dass die

Regelung in den Richtlinien, wonach der

geldwerte Vorteil bei einem Sachbezug mit

96% des Endpreises anzusetzen ist, keine

Anwendung findet, wenn für diese Vereinfachungsregelung

kein Bewertungserfordernis

besteht. Das ist der Fall, wenn

es aufgrund des ausgegebenen Gutscheins

zu einer nachträglichen Kostenerstattung

durch den Arbeitgeber kommt,

es sich um einen betragsmäßig begrenzten

Gutschein handelt oder

eine zweckgebundene Geldzuwendung

vorliegt.

Praxishinweis: Die Rechtsprechung kann

auch für die Ausnutzung des Freibetrags

von 40 Euro für Aufmerksamkeiten verwendet

werden, etwa einen Gutschein für

Blumen oder einen Präsentkorb zum Geburtstag.

Gemeinschaftsverpflegung

auf Dienstreisen

Nimmt ein Arbeitnehmer während der

Dienstreise kostenlos an der angebotenen

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

im D+H Beraterhaus

Gemeinschaftsverpflegung teil und erstattet

der Arbeitgeber nur ein geringes Trennungsreisegeld

und behält die Differenz

zum Verpflegungshöchstbetrag von 24 Euro

pro Tag ein, kann der Differenzbetrag als

Werbungskosten geltend gemacht werden.

Nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofs

stehen steuerfreie Erstattungen

für Reisekostenvergütungen oder

Trennungsgelder dem Abzug von Verpflegungsmehraufwand

als Werbungskosten

nur insoweit entgegen, als sie dem Arbeitnehmer

tatsächlich ausgezahlt wurden.

Für den Abzug der Verpflegungspauschale

kommt es also auf die konkrete Verpflegungssituation

ebenso wenig an, wie

darauf, ob überhaupt ein Mehraufwand

entstanden ist.

Auch eine gewährte Gemeinschaftsverpflegung

steht dem Werbungskostenabzug

nicht entgegen. Solche unentgeltlichen

Mahlzeiten z.B. in der Kaserne für Soldaten

während einer Dienstreise sind keine steuerfreien,

sondern regelmäßig mangels einer

Steuerbefreiungsnorm steuerbare und

steuerpflichtige Einnahmen. Diese erhöhen

den Bruttoarbeitslohn um die amtlichen

Werte der Sachbezugsverordnung.

Diese Kosten sind – anders als die Preise

für Hotel- oder Gaststättenbesuche – mit

denen der amtlichen Sachbezugswerte als

Kosten für Nahrungs- und Genussmittel

vergleichbar.

Richtsätze für die Berücksichtigung

von Kindern in der Berufsausbildung

Der Bundesfinanzhof hat Richtsätze aufgelistet,

inwieweit ein Kind im Zeitraum

zwischen seiner Exmatrikulation und der

letzten Prüfung oder der Bekanntgabe des

Prüfungsergebnisses noch für einen Beruf

ausgebildet wird:

Schließt die Ausbildung mit einer Prüfung

ab, ist das Berufsziel erst mit dem

Bestehen, spätestens mit der Bekanntgabe

des Ergebnisses erreicht. Ein Universitätsstudium

endet daher regelmäßig mit

der Bekanntgabe und frühestens mit der

letzten Prüfungshandlung, es sei denn, es

wird vorher abgebrochen oder nicht mehr

ernsthaft weiter betrieben.

Eine Vollzeiterwerbstätigkeit schließt die

Berücksichtigung als Kind in der Berufsausbildung

oder in einer Warte- oder

Übergangszeit nicht aus.

Eine Ausbildung erfordert keine organisatorische

Eingliederung in eine Ausbildungssituation.

Die Exmatrikulation eines

Studenten kann daher nicht zwingend als

Beendigung der Ausbildung angesehen

werden.

Bereitet sich ein Kind ohne regelmäßigen

Besuch einer Ausbildungsstätte auf Prüfungen

vor, sind an die Ernsthaftigkeit

strenge Ansprüche zu stellen. Bei bestandener

Prüfung kann aber in der Regel

unterstellt werden, dass es sich ernsthaft

und nachhaltig vorbereitet hat.

Einkünfte und Bezüge des Kindes bleiben

außer Ansatz, soweit sie auf Monate

entfallen, in denen die Voraussetzungen

einer Berücksichtigung an keinem Tag

vorgelegen haben. Insoweit ermäßigt sich

der Jahresgrenzbetrag.

Darüber hinaus bleiben Einkünfte und Bezüge

außer Ansatz, soweit sie auf den Teil

eines Kalendermonats entfallen, in dem das

Kind noch nicht oder nicht mehr zu berücksichtigen

ist.

Befindet sich ein Kind nach seiner Exmatrikulation

weiter in der Berufsausbildung,

sind daher auch die in diesem Zeitraum erzielten

Einkünfte anzusetzen.

Eine Berücksichtigung als Kind entfällt,

wenn Einkünfte und Bezüge den Jahresgrenzbetrag

überschreiten.


Bayer ist mit dem

Verlauf zufrieden

Der Bayer-Konzern hat seine erfolgreiche

Entwicklung im 2. Quartal 2011

fortgesetzt. „Wir sind mit dem Geschäftsverlauf

zufrieden“, erklärte Vorstandsvorsitzender

Dr. Marijn Dekkers

bei der Veröffentlichung des Zwischenberichts.

„Darüber hinaus haben wir mit

unserer Forschungs- und Entwicklungspipeline

große Fortschritte erzielt.“ Für

das laufende Geschäftsjahr bestätigte er

die angehobenen Prognosen für 2011.

Der Konzernumsatz stieg im 2. Quartal

um 0,8 Prozent auf 9,252 (Vorjahr:

9,179) Milliarden Euro. Währungs- und

portfoliobereinigt (wpb.) entspricht

das einem Plus von 5,4 Prozent. Dazu

trug die Geschäftsentwicklung in den

Wachstumsländern überproportional

bei. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte

sich um 25,9 Prozent auf 1,273

(1,011) Milliarden Euro.

Die Sondereinflüsse beliefen sich auf insgesamt

minus 144 (minus 255) Millionen

Euro. Davon entfielen Aufwendungen in

Höhe von 179 Millionen Euro auf Restrukturierungen

insbesondere bei Crop-

Science und HealthCare. Das EBIT vor

Sondereinflüssen stieg um 11,9 Prozent

auf 1,417 (1,266) Milliarden Euro. Das

Konzernergebnis legte um 40,9 Prozent

auf 747 (530) Millionen Euro zu.

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Finanzen

Lanxess erwartet weiterhin

steigendes Wachstum

Lanxess hat seine Ergebnisprognose

für das

Gesamtjahr 2011 nach

einem Rekord-Ergebnis

im zweiten Quartal

angehoben. Der Spezialchemie-Konzernerwartet

jetzt einen Anstieg

des EBITDA vor Sondereinflüssen

um rund 20

Prozent. Zuvor war ein

Wachstum von zehn bis 15 Prozent

als Prognose genannt worden.

Im zweiten Quartal stieg das EBITDA vor

Sondereinflüssen im Vergleich zum Vorjahresquartal

um 26 Prozent auf 339 Millionen

Euro.

„Dank unserer klaren Ausrichtung auf

innovative Premium-Produkte und aufstrebenden

Volkswirtschaften, verbunden mit

unserer bewährten Preis-vor-Menge-Strategie,

haben wir erneut hervorragende Ergebnisse

erzielt“, sagte Lanxess-Vorstandsvorsitzender

Axel C. Heitmann (Bild). „Dabei

haben insbesondere unsere Geschäfte mit

Synthesekautschuken und Hightech-Kunststoffen

vom Megatrend Mobilität profitiert.“

Der Umsatz wuchs gegenüber dem Vor-

Recht schaffend beraten.

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jahreszeitraum um 23 Prozent

auf 2,2 Milliarden Euro. In allen

Segmenten wurden die

gestiegenen Rohstoffkosten

vollständig in den Markt weitergegeben.

Hinzu kamen ein

Mengenwachstum und positive

Portfolio-Effekte aus den

jüngsten Akquisitionen, vor

allem des DSM-Elastomergeschäfts.

Gegenläufig wirkten Währungseffekte

von minus 7 %, hauptsächlich infolge

des schwachen US-Dollars.

Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen

betrug im zweiten Quartal 15,1 Prozent

nach 14,7 Prozent im Vorjahr. Der Konzerngewinn

stieg im Jahresvergleich um 38 Prozent

auf 181 Millionen Euro.

Die Nettoverschuldung erhöhte sich im

Berichtsquartal gegenüber Ende 2010 um

49 Prozent auf rund 1,4 Milliarden Euro.

„Die Nachfrage nach unseren Produkten ist

weiterhin stark und unsere Produktionsanlagen

sind sehr gut ausgelastet“, sagte Heitmann.

Erwartet wird jetzt eine Steigerung

des EBITDA vor Sondereinflüssen um rund

20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert

von 918 Millionen Euro.

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GL&Lev kontakt 05/11

57

Im Blickpunkt


58

Im Blickpunkt

Finanzen

Zunehmend mehr Bankkunden

wickeln ihre Geldgeschäfte über

das Internet ab. Sie führen online

Überweisungen durch, prüfen

Kontostände, ändern Dauerauf-

träge und vieles mehr. Sparkassen

und Banken wollen das Online-

Banking mit neuen Standards für

ihre Kunden sicherer machen.

Auch die Sparkasse Leverkusen

stellt ihre Sicherheitssysteme um.

Unternehmenssprecher Ingo

Schneider erläutert im Gespräch

mit GL&Lev kontakt die Vorteile

des neuen Chip-TAN-Verfahrens.

Was sind aus Ihrer Sicht die

Vorteile des neuen Chip-TAN-

Verfahrens?

Das Chip-TAN-Verfahren bietet noch mehr

Schutz vor Datendieben und bringt dem

Kunden ähnliche Vorteile wie ein Programm-Update

auf dem Rechner: Es erhöht

die Sicherheit und bietet zusätzlichen Komfort.

Die Zettelwirtschaft hat ein Ende, denn

Sie benötigen keine TAN-Listen mehr. Der

TAN-Generator ist klein, handlich, kabellos

und passt in jede Tasche. Und Ihre TAN erhalten

Sie immer und überall – einfach per

Knopfdruck. Das neue Chip-TAN-Verfahren

ist also sicher, praktisch, mobil und bequem.

GL&Lev kontakt 05/11

Vor allem bietet das

neue Chip-TAN-Verfahren

mehr Schutz vor

Pishing-Angriffen. Denn

dieses Verfahren ist

doppelt sicher, da zwei

Kommunikationsmedien

(Computer

und TAN-Generator)

eingesetzt werden.

Darüber hinaus

werden Ihnen im

Display des TAN-

Generators nochmals

die wichtigsten Auftragsdaten

zur Kontrolle angezeigt – inklusive

einer TAN, die extra nur für diesen Auftrag

Mehr Sicherheit beim

Online-Banking

Wir sprachen mit Ingo Schneider

von der Sparkasse Leverkusen

errechnet wurde und nicht anderweitig einsetzbar

ist.

Wann wird Chip-TAN bei der Sparkasse

Leverkusen eingeführt?

Die Sparkasse Leverkusen bietet das Chip-

TAN-Verfahren bereits seit Einführung im

Jahr 2009 an. In diesem Jahr haben wir mit

der sukzessiven Umstellung unserer restlichen

iTAN-Kunden begonnen und werden

bis Mitte 2012 alle Kunden auf ein neues

TAN-Verfahren umgestellt haben. Unsere

Kunden werden per Brief und im Online-

Banking persönlich über die Umstellung

informiert.

Sind ohne den TAN-Generator künftig

noch Überweisungen möglich?

Es sind künftig auch Überweisungen ohne

einen TAN-Generator möglich – mit dem

smsTAN Verfahren. Beide Verfahren können

vom Kunden parallel genutzt werden.

Kann man als Kunde im Vorfeld erkennen,

wenn bei der eigenen Online-

Überweisung etwas schief läuft?

Betrüger, die mit Phishing-Methoden versuchen,

Geld vom Kundenkonto umzuleiten,

können nur erfolgreich sein, wenn

die Sicherheitskette zwischen dem PC des

Kunden und dem Online-Banking-Tool der

Sparkasse unterbrochen ist. Dies kann mit

drei einfachen Verhaltensregeln beim Kunden

verhindert werden. Erstens: Persönliche

Daten vor fremden Augen schützen. Man

sollte niemals seine persönlichen Kontodaten

aus der Hand geben oder gar die

Zugangsdaten und Passwörter auf dem PC

speichern. Zweitens: Den heimischen Rechner

absichern. Virenschutzprogramm und

Firewall sind auf jedem Rechner absolut

notwendig und müssen stets aktuell gehalten

werden. Hier gibt es auch sehr gute

kostenlose Angebote.

Außerdem: Online-Banking sollte man

stets nur vom eigenen Rechner aus machen,

auf keinen Fall von einem fremden

PC, wie z. B. in Internet-Cafés. Drittens: Beim

Online-Banking vorsichtig sein. Um sicher

zu gehen, sollte Online-Banking ausschließlich

auf den von der Sparkasse benannten

Internet-Seiten bzw. mit Online-Banking-

Programmen durchgeführt werden. Ganz

wichtig: Immer die Auftragsdaten im Display

des TAN-Generators sorgfältig mit dem im

Online-Banking eingegebenen Auftrag vergleichen.

Nur wenn die Daten übereinstimmen,

darf der Auftrag freigegeben werden.

Und sollte dem Nutzer irgendetwas seltsam

vorkommen, weil es zum Beispiel vom gewohnten

Ablauf abweicht – dazu zählen

auch Sicherheitsupdates, die die Eingabe

vertraulicher Daten erfordern – sollte er den

Vorgang vorsichtshalber abbrechen und

seine Sparkasse informieren. Berücksichtigt

der Kunde diese Sicherheitstipps, haben Betrüger

praktisch keine Chance.

Was passiert, wenn ein Sparkassen-

Kunde durch Phishing-Betrüger Geld

verliert? Ist er für den Schaden selbst

verantwortlich?

Wenn der Kunde nicht fahrlässig handelt,

erstatten wir in der Regel den entstandenen

Schaden.


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GL&Lev kontakt 05/11

59


60

Im Blickpunkt Steuern

GL&Lev kontakt 05/11

Vorauszahlungen auf Krankenversicherungsbeiträge leisten

und erheblich Steuern sparen

Steuertipp des Jahres!

Von KRiStiNA GROSSER

und SuSANNE KOMMESSiEN-SEiBERt

Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung

sind seit 2010, soweit

sie die Grundversorgung betreffen,

in voller Höhe als Sonderausgaben

absetzbar. Allerdings verdrängen

diese Beiträge die Beiträge zu anderen

Sonderausgaben, wie private

Haftpflicht-, Lebens- oder Unfallversicherungen.

Selbständige können diese Versicherungen

im Kalenderjahr in Höhe von

höchstens 2.800 Euro, Eheleute in

Höhe von 5.600 Euro als Sonderausgaben

absetzen. Dies jedoch nur, wenn diese

Höchstgrenzen nicht durch Beiträge zur

Kranken- und Pflegeversicherung bereits

verbraucht wurden. Niedrigere Höchstbeträge

gelten für Angestellte bzw. Beamte.

Beispiel 1 verdeutlicht den Normalfall ohne

Vorauszahlungen auf Krankenversicherungsbeiträge.

Wie funktioniert der Steuertrick?

Steuerlich vorteilhaft kann es sein, die Beiträge

zur Kranken- und Pflegeversicherung

für mehrere Jahre zusammengeballt in

einem Kalenderjahr zu zahlen. Im Jahr der

Zahlung können die Beiträge dann in Höhe

der Grundversorgung in vollem Umfang als

Sonderausgabe abgesetzt werden. In den

Beispiel 1 – ohne Vorauszahlungen –

Der mit F verheiratete und mit ihr zusammenveranlagte

unternehmer u zahlt jährlich 7.000

Euro an Beiträgen zur privaten Krankenversicherung

für beide Eheleute. Davon fließen

6.200 Euro in die Grundversorgung, die in voller

Höhe als Sonderausgaben absetzbar sind.

Die Beiträge zu den übrigen Versicherungen

betragen jährlich 5.600 Euro (u. a. Haftpflichtversicherung,

unfallversicherungen und Lebensversicherungen

nach Altregelung). Diese

Beiträge gehen steuerlich verloren, weil durch

die Abziehbarkeit der Beiträge zur Grundversorgung

bereits der Höchstbetrag von 5.600

Euro verbraucht wurde.

anderen Kalenderjahren können die übrigen

Versicherungsbeiträge bis zur Höchstgrenze

steuerlich geltend gemacht werden.

Achtung! Der Gesetzgeber hat den Steuertrick

erkannt und erlaubt einen Abzug

von vorläufigen Beitragszahlungen nur für

2,5 Jahre im Voraus. Aber bereits das lohnt

sich, wie Beispiel 2 zeigt.

Und der Haken an der Sache?

Durch diese steuerliche Gestaltung können

ganz legal erhebliche Steuerbeträge endgültig

eingespart werden. Voraussetzung ist jedoch,

dass genügend Liquidität vorhanden

ist, um die Vorauszahlungen stemmen zu

können. Auch muss mit der jeweiligen Krankenversicherung

- ob privat oder gesetzlich

versichert - geklärt werden, in welchem Umfang

Beitragsvorauszahlungen überhaupt

angenommen werden. Vielfach akzeptieren

private Krankenversicherungen Vorauszahlungen

von Beiträgen bis zu einem Kalenderjahr.

Manche Krankenversicherungen

gewähren dann sogar noch Skonto. Höhere

Beitragsvorauszahlungen lassen sich möglicherweise

durch individuelle Verhandlungen

vereinbaren; hier sollte das Gespräch mit der

Versicherung gesucht werden.

Achtung! Der Krankenversicherer sollte

nicht insolvenzgefährdet sein, damit die

Beiträge nicht verloren gehen.

Kristina Grosser

Steuerberaterin

Gesellschafterin

der Steuerkanzlei

Kommessien-Seibert

und Grosser

Susanne

Kommessien-Seibert

Dipl.-Kauffrau/Steuerberaterin

Gesellschafterin der Steuerkanzlei

Kommessien-Seibert

und Grosser

Tipp: Bei zusammenveranlagten Eheleuten

ist darauf zu achten, dass die Beitragsvorauszahlungen

für beide Ehegatten im selben

Kalenderjahr erfolgen.

Für wen ist der Steuertipp besonders

interessant?

Vorteilhaft ist der Steuertrick vor allem für

Unternehmer, die hohe Beiträge zu den sog.

beschränkt abziehbaren Versicherungen

leisten, etwa zu einer privaten Haftpflicht-,

Unfallversicherung und Lebensversicherung.

Wer nur in geringem Umfang private Versicherungsbeiträge

zu leisten hat, erzielt auch

nur in geringem Umfang eine Steuerersparnis.

Haftpflichtversicherungen für Geschäftsfahrzeuge

sind nicht dazuzurechnen, weil

diese Beiträge als Betriebsausgaben ohnehin

in voller Höhe steuerlich absetzbar sind. Ob

und ggf. in welchem Umfang sich eine solche

Steuergestaltung für den einzelnen lohnt,

sollte mit dem Steuerberater besprochen

werden. Mit ihm kann auch geklärt werden,

in welchem Jahr die Vorauszahlungen ge-

Kalen- Basiskranken- übrige Steuerlich Steuerersparnis

derjahr versicherung Versicherungen absetzbar bei Steuersatz

40 %

2011 6.200,00 Euro 5.600,00 Euro 6.200,00 Euro 2.480,00 Euro

2012 6.200,00 Euro 5.600,00 Euro 6.200,00 Euro 2.480,00 Euro

2013 6.200,00 Euro 5.600,00 Euro 6.200,00 Euro 2.480,00 Euro

2014 6.200,00 Euro 5.600,00 Euro 6.200,00 Euro 2.480,00 Euro

Summe Steuerersparnis 2011-2014 9.920,00 Euro


zahlt werden sollten, um den höchstmöglichen

Progressionsvorteil mitzunehmen.

Achtung! Manche Krankenversicherungen

sehen Beitragsrückzahlungen vor, wenn

die Krankenversicherung nicht in Anspruch

genommen wurde. Werden im Jahr der

Beispiel 2 – mit Vorauszahlungen –

u zahlt im Jahr 2011 die Beiträge zur Krankenund

Pflegeversicherung für 2011 sowie die

nächsten 2,5 Jahre im Voraus, also insgesamt

24.500 Euro für 3,5 Jahre. Davon sind als Grundversorgung

21.700 Euro (3,5 x 6.200 Euro) im

Jahr der Zahlung als Sonderausgaben steuerlich

absetzbar, da es sich dabei um die Basisversorgung

zur Kranken- und Pflegeversicherung handelt.

In den Jahren 2012, 2013 können die Eheleute

ihre übrigen Versicherungsbeiträge bis zu

5.600 Euro absetzen, im Jahr 2014 wird ein Teil

durch die Zahlung der Krankenversicherung für

6 Monate in Höhe von 3.100 Euro verbraucht.

Immerhin können im Jahr 2014 Beiträge zu

den übrigen Versicherungen noch in Höhe von

2.500 Euro abgesetzt werden, die ohne diese

Gestaltung steuerlich verloren wären.

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Beitragsrückerstattung keine Beiträge zur

Krankenversicherung geleistet, werden die

Rückerstattungen mit den Beitragszahlungen

verrechnet, für die die Erstattung

erfolgte. Wird also im Jahr 2012 ein Krankenversicherungsbeitrag

in Höhe von 500 Euro

für das Jahr 2011 erstattet, und werden 2012

Juli / August 2011 · 2. Jahrgang · ISSN-2190-9202 · 4,50 E · www.glverlag.de

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Steuern

keine Krankenversicherungsbeiträge gezahlt,

wird die Erstattung mit der Beitragszahlung

2011 verrechnet. Das kann dazu führen,

dass es (ggf. nachträglich) zu einer Steuernachzahlung

für 2011 kommt. Auch diese

Zusammenhänge sollten Sie sich bei Bedarf

von Ihrem Steuerberater erläutern lassen.

Kalen- Basiskranken- übrige Steuerlich Steuerersparnis

derjahr versicherung Versicherungen absetzbar bei Steuersatz

40 %

2011 21.700,00 Euro 5.600,00 Euro 21.700,00 Euro 8.680,00 Euro

2012 0,00 Euro 5.600,00 Euro 5.600,00 Euro 2.240,00 Euro

2013 0,00 Euro 5.600,00 Euro 5.600,00 Euro 2.240,00 Euro

2014 3.100,00 Euro 5.600,00 Euro 5.600,00 Euro 2.240,00 Euro

24.800,00 Euro

Summe Steuerersparnis 2011-2014 15.400,00 Euro

Vorteil bei Vorauszahlung der Krankenversicherung für 2,5 Jahre 5.480,00 Euro

Sieg

Rhein

SiegBurg

Neuer REWE-XL Markt

eröffnet und ergänzt die

Nahversorgung

NiederkaSSel

Projekt „Grünes C“ bietet

Chancen für Gastronomie

und Freizeit

Stadtwerke investieren in

Windenergie-Park in Norddeutschland

TroiSdorf

HeNNef

Stadt prüft LKW-Maut für

den Durchgangsverkehr in

Uckerath

Unternehmen bewiesen:

Erfolg in Familie und Beruf

ist möglich

Erster „Friedwald“ in der

Region ermöglicht Bestattung

im Grünen

RAL im Dialog: Thomas

Baschab zeigte, wie man

seinen Kopf nutzt

„Bergisch Hoch4“ belebt

Freizeit-Tourismus mit

E-Bike-Projekt

köNigSwiNTer

loHmar

ST. auguSTiN

muCH

eiTorf

Aktivkreis sucht Unter-

stützer für Handel und

Gewerbe

wiNdeCk

HUMA-EinKAUfSpARK: ER tRägt „DiE HAnDScHRift DER BüRgER“

Mit Facebook, Twitter

und Co den Tourismus im

Siegtal ankurbeln

GLKOMPAKT

Bürgerbeteiligung schafft Akzeptanz

Ein Architektenbüro macht

sich Gedanken über die Umgestaltung

von Bensberg

Autozulieferer erwirbt neue

Firmen und steigert damit

seine intern. Kompetenz

BURSCHEID

KÜRTEN

Die Freiwilligenbörse erhielt

eine Auszeichnung des

Versicherungsverbandes

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3D-Erlebnis

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Azubis gesucht!

Spendenaufruf

Das FINANZEN-Special

Der Stadtrat billigte die

umstrittene Baumaßnahme

im Stadtpark

Raiffeisenbank erhielt viel

Beifall für erfolgreiche

Arbeit im vergangenen Jahr

Campingplatz Hasenberg

soll modernisiert und ein

Vorzeigeobjekt werden

Stadt feiert ihre zehnjährigen

Stadtrechte mit der Ernennung

drei neuer Ehrenbürger

Die schwere Geburt eines

Shopping-Centers, das zum

City-Magnet werden soll

Der Kaufhof hat Mietvertrag

um zehn Jahre

verlängert und bleibt

ODENTHAL

OVERATH

RÖSRATH

WERMELSKIRCHEN

LEVERKUSEN

Der Anspruch des Leverkusener Klinik-Chefs H. P. Zimmermann

+++ Infos +++ Seite 29 +++

Im Klinikum – Wohlfühlen und Genießen

Banken in unserer Region

Ab Seite 28

Gewinnspiel

Autoshow

Lebendige Tage

„Wir sind Bergisch Gladbach“

Die roten Teufel

Frauen Fußball

Rechtstipp

Steuertipp

Nr. 07 – September 2011 – 12. Jahrgang – ISSN 1615-4223

Wanted: Moderne Frauen

Gesundheit

EDITOrIAL | seite 3 HOrOsKOP | seite 27

TErMINE | seite 38 und 39

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Weltkindertag

Verstärkung gesucht!

P r o G r A m m

Gemeinsame Kampagne gegen

und

Auftaktveranstaltung

Samstag, 3. September 2011, 10 bis 16 Uhr,

Bergischer Löwe, Konrad-Adenauer-Platz, Bergisch Gladbach

Eine Initiative von:

Schlaganfall Herzinfarkt

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Jede Minute zählt 112

1

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After-Work-Coaching

Welche Themen bewegen mich? Wo will ich hin?

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61

Im Blickpunkt


62

Im Blickpunkt Controlling

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Von GEORG BERSTER

Liquidität (von lateinisch

liquidus, „flüssig“) ist das Lebenselixier

eines Unternehmens.

Die Fähigkeit, fällige Verbindlichkeiten

jederzeit fristgerecht

und uneingeschränkt begleichen

zu können, hält Menschen,

Produkte, Verfahren, Kunden

und Partner am Laufen.

Dennoch zählen gerade Liquiditätsprobleme

zu den größten Problemen

– und wichtigsten Pleiteursachen

von nicht nur jungen Unternehmen.

Liquidität ist Chefsache

Kürzlich gab mir ein im Ruhestand befindlicher

Unternehmer – nach dem Geheimnis

seines jahrelangen Erfolgs gefragt – zur

Antwort: „Ich habe sehr genau darauf geachtet,

immer etwas weniger Geld in einem

Jahr auszugeben, als ich eingenommen

habe.“ Was auf den ersten Blick banal klingt,

umreißt in Wahrheit eine immens wichtige

Erkenntnis: nämlich dass man in seinem

Unternehmen beide Augen auf die Zahlungsströme

haben und den Umständen

entsprechend vernünftig haushalten muss.

Die Liquidität eines Unternehmens genießt

allerhöchste Priorität, sie muss systematisch

geplant sein und permanent überwacht

werden.

Gute Planung ist alles

Wer sich mit der Liquidität eines Unternehmens

auseinandersetzt, bekommt es

mit Zahlungsein- und -ausgängen zu tun.

Einnahmen und Ausgaben verändern den

Stand der verfügbaren Zahlungsmittel, also

Kassenbestand und Bankguthaben. Im Rahmen

einer modernen Liquiditätsplanung gilt

es, sämtliche Zahlungsein- und -ausgänge

für einen vorab definierten Planungshorizont,

in der Regel 4 bis 8 Wochen, zu bestimmen.

Die Basis dazu bildet der aktuelle

Debitoren- und Kreditorenstand bzw. die

im Planungshorizont erwarteten Umsätze

und Aufwendungen. Ebenso wichtig: die

Kenntnis der eigenen Zahlungsgewohn-

Vorsicht bei Liquiditätsengpässen

Ohne Moos nix los

Georg Berster

Finance- und Working

Capital Manager,

Geschäftsführer der

Beratungsgesellschaft

MOVE 2 PROFIT

GmbH & Co. KG

heiten an Lieferanten und die Zahlungseingänge

der Kunden, die die Liquidität

ebenfalls sehr beeinflussen. Tipp: Möglichst

gleiche und überschaubare Zahlungsziele

mit Kunden verabreden und von Anfang an

darauf bestehen, dass sie sich daran halten.

Nur so werden Zahlungseingänge zeitnah

und planbar.

Maßnahmen bei Engpässen:

Einnahmesituation verbessern

Auf der Einnahmeseite bieten sich bei Liquiditätsengpässen

verschiedene Maßnahmen

an wie z. B.: sofort nach der Leistung

die Rechnung stellen. Zügig mahnen. Keine

großzügigen Zahlungsziele einräumen. Bieten

Sie Ihren Kunden Skonto bei schneller

Bezahlung an. Verabreden Sie mit Ihren

Kunden Anzahlungen und / oder Teilzahlungen.

Stellen Sie bei langen Projekten

Zwischenrechnungen. Bleiben Sie hart und

ziehen im Notfall die Abtretung bestimmter

Forderungen an Ihr Kredit- bzw. Finanzierungsinstitut

oder auch den Verkauf von z.

B. regelmäßigen Forderungen an ein Factoring-Unternehmen

in Betracht.

Maßnahmen bei Engpässen:

Eigenkapital vorhalten

Generell stellt eine Mindestausstattung

an Eigenkapital sicher, dass nicht schon

geringe Verluste zur Zahlungsunfähigkeit

oder Überschuldung und damit zum Konkurs

führen. Je höher das Eigenkapital,

umso besser der Verhandlungsspielraum

mit Kreditgebern, gerade auch bei finanziellen

Engpässen. Vorausschauende Unternehmer

sollten daher immer bestrebt

sein, bestimmte Liquiditätsreserven für das

Unternehmen zu sichern und evtl. durch

die Zuführung neuer liquider Mittel in den

„guten Zeiten“ diese sogar noch zu erhöhen.

Denn Liquiditätsengpässe und ihre

existenzbedrohenden Auswirkungen können

durch den Aufbau einer kleinen aber

ausreichenden Liquiditätsreserve vermieden

werden.

Maßnahmen bei Engpässen:

Ausgaben reduzieren

Ebenso sollten Sie versuchen, Ihre Ausgaben

in der Krise zu vermindern oder wenigstens

hinauszuzögern, um auch an dieser

Front für etwas Entspannung zu sorgen.

Folgende Möglichkeiten könnten Sie erwägen:

Ausgaben / Zahlungen nach Absprache

mit den Lieferanten verschieben.

Unternehmenseigene Objekte verkaufen

und dann leasen (sale and lease back). Mit

der Bank oder Sparkasse über einen höheren

Kontokorrentkredit verhandeln. Den

Kontokorrentkredit in ein langfristiges Darlehen

umwandeln. Bestände im möglichen

Rahmen herunterfahren. Nur noch die nötigsten

Einkäufe tätigen.

Grundsätzlich sollten Sie bei Eingangsrechnungen

immer darauf achten, wie viele

Tage oder Wochen Ihnen bleiben, um die

anstehenden Verbindlichkeiten zu begleichen?

Bedeutet: Wie lange können Sie über

Ihre Zahlungsmittel (anderweitig) verfügen?

Nicht ist individueller als Liquidität

Die Liquidität eines Unternehmens wird

durch eine Vielzahl unterschiedlicher Komponenten

bestimmt. Letztlich sollte es das

Ziel jedes Unternehmers und / oder Controllers

im Unternehmen sein, seinen Zahlungsverpflichtungen

jederzeit nachkommen

zu können. Oftmals wird es nötig sein,

Zahlungsbedingungen auf der Einnahme-

und der Ausgabeseite zu prüfen und im

normalen Rahmen anzupassen und zu optimieren.

Natürlich kommt es schon einmal

zu Engpässen. Aber gerade hier gilt: offen

und positiv mit der Situation umgehen. Die

direkte Ansprache mit Kunden oder Lieferanten

suchen. Ein ehrliches Wort und eine

klare Absprache sind allemal besser als

wochenlange Ausflüchte und Entschuldigungen.

Denn: Nichts ist individueller und

wichtiger als eine gute unternehmerische

Vertrauensbasis.


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