Jahresbericht 2012 - ELAN

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Jahresbericht 2012 - ELAN

SERVICE & BERATUNGBILDUNGArbeitsschwerpunkt Fairer HandelVoneinander LernenDie Arbeit der 69 Weltläden und zahlreicher Fair-Handels-Gruppen in Rheinland-Pfalz beruht auf drei Säulen: dem Verkauf fair gehandelter Produkte, Aktionen undKampagnen zu entwicklungspolitischen Themen sowie Bildungsarbeit für Kinder,Jugendliche und Erwachsene.Unter dem Motto „Bildungsarbeit erfolgreichgestalten” fand am 02.06.2012 das fünfte Landestreffenstatt. 34 Bildungsbeauftragte aus 22Weltläden trafen sich zum Austausch in Mainz.Das Anliegen der Landestreffen: ein Forum fürden landesweiten Austausch und praxisorientierteWeiterbildungsmöglichkeiten zu bieten.Migration und EntwicklungDas erste gemeinsame Projekt des FachkreisesMigration und Entwicklung ist die Ausstellung„schwarz-weiß“ des entwicklungspolitischenLandesnetzwerks Sachsen ENSA e.V., die am25. Mai 2013 im Rahmen des deutschen Entwicklungstagesin Mainz gezeigt werden soll.Der Fachkreis will Strategien entwickeln, die MigrantInnenim Alltag helfen, mit wahrgenommenemRassismus besser umzugehen. Um sich nochstärker zu vernetzen gründete der Arbeitskreiseine Online-Community:Die Mitglieder des Fachkreises Migration und Entwicklung beim 3. Fachgespräch.Foto: Almendra GarciaUnter dem Aspekt „Aus der Praxis – für die Praxis”stellten Weltläden aus verschiedenen rheinland-pfälzischenRegionen erfolgreiche eigeneBildungsarbeit vor.www.migrationentwicklung-elan.mixxt.deDort finden Interessierte Einladungen, Fotos undBerichte der Treffen.Rückkehrerprogramm8Wie ist der Reichtum in der Welt verteilt?” – das überlegen die TeilnehmerInnen desLandestreffens beim „Weltverteilungsspiel”. Foto: Hans WaxDie Mentorinnen der Weltlädenin Rheinland-Pfalz(v.l.n.r.)Angelika Stülb-VormbrockGesamtkoordination undMentorin der Region PfalzStefanie BartlettMentorin der RegionNördliches Rheinland-PfalzSabine MockMentorin der RegionMosel/Eifel/HunsrückGertrude WeißgerberMentorin der RegionMainz/RheinhessenDie ELAN-Fair-Handels-Beratung berät dieWeltläden bei diesen Aktivitäten und unterstütztsie durch entsprechende Fortbildungsangebote.Dazu gehören Vernetzungstreffen, diezweimal jährlich in jeder Region stattfinden,regionale Fachseminare und landesweite Veranstaltungen.Vier Mentorinnen betreuen Weltläden in vier verschiedenenRegionen in Rheinland-Pfalz und beratensie bei individuellen Fragen zu Neugründung,Umzug, Finanzen, Antragsstellung oder Organisation.Für Vernetzung und Koordination derELAN-Fair-Handels-Beratung ist Angelika Stülb-Vormbrock zuständig.Sendungen im SWRWeltläden sichern Lohn und Natur / „Im Grünen“, 14.7.2012, 7:17 minFaire Grabsteine / „Im Grünen“, 20.11.2012, 7:10 minDie Themen reichten über das gesamte Spektrumder Weltladen-Bildungsarbeit: Vom „LernortWeltladen” (Julia Dieckmann, Weltladen-Dachverband) über „Fairer Handel in der Schule”(Sabine Mock, ELAN) bis zur „Bildungsarbeit fürSeniorInnen” (Gertrude Weisgerber, ELAN). Ineinem weiteren Workshop machte Christina Katzer,Bildungsreferentin des Weltladen Frankfurt/Oder, Fallstricke und Türöffner bei der Bildungsarbeitdeutlich.Alle an diesem Tag vorgestellten Materialien undMethoden wurden in einer Materialsammlung zusammengefasst,um sie für die Weltläden nachhaltignutzbar zu machen. Die Materialsammlungwurde an die Weltlädenim Land verschickt undkann auch weiterhin alsPDF-Datei bei der ELAN-Fair-Handels-Beratungin der ELAN-Geschäftsstellebezogen werden.Die Filmbeiträge finden Sie über die Suchfunktion der Online-Mediathek des SWR (www.swrmediathek.de)Im ELAN-Rückkehrerprogramm vernetzen sichPersonen, die als Fachkräfte von Entwicklungsdiensten,als Freiwillige oder Missionare auf Zeitim Ausland gelebt haben und jetzt nach Rheinland-Pfalzzurückgekehrt sind. Mit ihren authentischenErfahrungen leisten sie einen Beitragfür eine weltoffene und tolerante Gesellschaft.Im Jahr 2012 vernetzte ELAN die Rückkehrer-Innen und vermittelte sie als ReferentInnen fürBildungseinsätze in Schulen. Zudem informiertedie Geschäftsstelle die RückkehrerInnen überWeiterbildungen, Veranstaltungen und Publikationenund diente ihnen als Ansprechpartner fürIdeen und Anregungen. Unterstützung erhieltELAN durch das Programm Bildung trifft Entwicklungder Engagement Global gGmbH.Fachgespräch Globales LernenAm 05. November 2012 fand in Mainz das dritteFachgespräch ‚Globales Lernen‘ statt. DieVeranstaltung richtete sich an VertreterInnenvon kirchlichen Organisationen und nichtstaatlichenBildungsanbietern in Rheinland-Pfalz, diesich im Globalen Lernen engagieren. 30 TeilnehmerInnentrafen sich in Mainz zum Austausch.Schnell wurde deutlich, dass die Palette der Bildungsangeboteim Globalen Lernen sehr breitgefächert ist. Künftig soll es eine Liste mit Anbieternentwicklungspolitischer Bildungsangebotegeben, die Schulen empfohlen werden.9


BILDUNGBILDUNGFairness macht mobil 2012Blick hinter die KulissenDer 12-jährige Mike näht dieFußball-Waben zusammenMithilfe von original südafrikanischenRequisitennahmen die SchülerInnendes Theresianum Mainzdie Rollen von Themba undseinen KollegInnen ein.Foto: Annalena KollochDas älteste und viel gefragte ELAN-Projekt „Fairness macht mobil“ bietet Kindergärten,Schulen und Jugendgruppen Aktionstage zu den Themen Fußball, HIV/Aids,Millenniumsentwicklungsziele, Schokolade, Kaffee, Wasser und Welthandel an.Zu den Bildungsbausteinen gibt es jeweilseine Aktionskiste mit Materialien und Programmfür die Aktionstage. Bei Bedarf unterstützengeschulte MultiplikatorInnen den Veranstalterund motivieren Kinder und Jugendliche, sichfür weltweite Fairness und Solidarität einzusetzen.Im Januar 2012 übernahm Annalena Kollochdie Koordination des Projekts und ergänzte dievorhandenen Themen um sechs Module zumThema HIV/Aids. 2012 fanden 40 Projekteinsätzestatt. Mittels einer inhaltlichen Fortbildung überHIV/Aids, Fußball, Kaffee & Schokolade wurdendie im Projekt tätigen ELAN-MultiplikatorInnenauf ihre Einsätze vorbereitet.Multiplikatorin Theresa Schwarz vor dem Torfür Fairness. Fotos: Annalena KollochViele Bildungsträger schätzen die ELAN-Bildungsarbeit:So fanden bereits zum zweiten Malbeim Kinderferienprogramm der Stadt MainzAktionstage statt. Die Kinder erfuhren dort, wieKakao angebaut wird und Fußbälle produziertwerden. Sie setzten sich mit ungerechten undschlechten Arbeitsbedingungen auseinanderund lernten den Fairen Handel als eine Lösungsmöglichkeitkennen. Der Faire Handel bietet denProduzentInnen ein gerechtes Einkommen undbessere Arbeitsbedingungen.Schulung: Multiplikatoren erprobten die Methoden undInhalte der einzelnen Bausteine. Foto: Annalena Kollochanschließend selbst in die Rollen des infiziertenJungen Themba, seinen FußballkollegInnen undseiner Familie sowie ReporterInnen und Fans. Siespielen die Pressekonferenz nach, bei welcherThemba seine Infektion publik macht, und entwickelneigene Handlungsmöglichkeiten, um gegendie globale Pandemie HIV/Aids vorzugehen.Kooperationen mit der Landesregierung beimersten Millenniumcup Rheinland-PfalzELAN übernahm die Konzeption und Entwicklungeines Bildungsbausteines zum ersten MillenniumcupRheinland-Pfalz, der unter der Leitungdes Ministeriums des Innern, für Sport und InfrastrukturRheinland-Pfalz im Sommer 2012im Hunsrück-Kreis stattfand. Ziel des Projekts:Sport und Wissen mit entwicklungspolitischenFragen zu verbinden und eine größere Öffentlichkeitfür die Millenniumentwicklungsziele zugewinnen.Jugendliche engagieren sich für eine nachhaltige Beschaffung.2012 erhielten zahlreiche BürgermeisterInnen und BeschafferInnen in Rheinland-Pfalz Besuch von SchülerInnen, die die Einkaufspolitik ihrer Stadt hinterfragten.Sie alle nahmen am ELAN-Projekt „Der Blick hinter die Kulissen: Wie fair beschaffendie Akteure unserer Stadt?“ teil.Städte und Kommunen kaufen unter anderemNahrungsmittel, Textilien, Papier, Computerund Spielzeug. Sie interessieren sich aber kaumdafür, unter welchen Bedingungen diese Produktehergestellt werden. Dabei zahlen viele Unternehmenden ProduzentInnen Hungerlöhne und missachtensoziale und ökologische Standards. Waszählt, ist der Preis. Diese Einkaufspolitik zu ändernwar Ziel der TeilnehmerInnen des Bildungsprojektes.An 21 Projekttagen beschäftigten sie sicham Beispiel von Textilien, Natursteinen undKaffee mit der Herkunft und der Weiterverarbeitungder Rohstoffe sowie den Arbeitsbedingungender ProduzentInnen. Dieses Wissenbildete die Grundlage für eine Stadtrallye, inderen Rahmen die Jugendlichen mit VertreterInnender Stadtverwaltung und verschiedenerUnternehmen zusammentrafen. Dabei galt esherauszufinden, was öffentliche Haushalte einkaufenund welche Kriterien dabei zugrunde gelegtwerden. Die Jugendlichen recherchierten, obes in ihrer Stadt bereits Anstrengungen im Sinneeiner nachhaltigen Entwicklung gibt. Und schließlichstellten sie sich die Frage: Was können sieselbst tun, um nachhaltige Entwicklungen im privatenund öffentlichen Bereich anzustoßen.Seit Beginn des Projektes im Jahr 2008 hat sichimmer wieder gezeigt, dass die SchülerInnen einbesonders großes Interesse daran haben, sichin ihrer Stadt oder Kommune zu engagieren. Unddas tun sie mit beachtlichem Erfolg. Städte undKommunen sind aufgrund des Einsatzes der Jugendlichenaktiv geworden: Sie haben Beschlüssegegen Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeitgefasst oder sich als Fairtrade-Town beworben.Besonders erfreulich im Jahr 2012 war das Ergebnisdes Projekts der Klasse 10c des Gymnasiumsan der Stadtmauer in Bad Kreuznach. Die SchülerInnensprachen im Rahmen der Stadtrallye mitOberbürgermeisterin Dr. Kaster-Meurer. Sie informiertensich über die momentane Einkaufspraxisder Stadt und warben für eine verstärkte Einhaltungvon Sozial- und Umweltstandards. Begeistertvon dem Engagement der jungen Menschen, luddie Oberbürgermeisterin sie in die nächste Stadtratssitzungein. Dort überzeugten die SchülerInnenauch den Stadtrat. Es erging einstimmig ein Beschlusszur Berücksichtigung sozialer und ökologischerStandards in der Beschaffung. Zusätzlichbeschloss der Stadtrat, dass Bad Kreuznach sichals Fairtrade-Town bewerben soll. Die Auszeichnungerfolgte im Frühjahr 2013!Die Klasse 10c) des Gymnasiumsan der Stadtmauerzu Besuch bei OberbürgermeisterinDr. Kaster-Meurer.Foto: Rehbein / StadtverwaltungBad KreuznachDie Allgemeine Zeitungberichtete über das Engagementder SchülerInnen.102012 wurde ein Bildungsbaustein neu entwickelt,der HIV/Aids, Fußball und Südafrika anhanddes preisgekrönten Films Themba (RegieStefanie Sycholt, Deutschland/Südarfika 2010)verbindet. In diesem Bildungsangebot testendie Jugendlichen ihre Kenntnisse zu HIV/Aids,sehen Ausschnitte aus dem Film und schlüpfenInnenminister Roger Lewentz (2.v.r.) überreicht demSieger-Team ihren Millenium-Pokal.Foto: Volker Braun11


FACHAUSTAUSCH UND KOMMUNIKATIONPOLITIKTagungen und KampagnenDialog mit der Landespolitik12Jugend motiviert und aktivViele Projekte, die im Globalen Lernen verwirklichtwerden, richten sich vor allen an die ZielgruppeSchülerInnen. Freie Angebote oder Projekteeiner Eine-Welt-Jugendarbeit gibt es wenige.Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung fand heraus,dass gerade diese Projekte für Jugendlichebesonders wichtig sind. Ein Großteil dieser würdesich gerne entwicklungspolitisch in seiner Freizeitengagieren, benötigt dazu aber Angeboteund Unterstützung. Das Landesnetzwerk bietetsich als Ansprechpartner für ein solches Engagementan, denn seine Mitglieder sind Experten inder Eine Welt-Arbeit vor Ort und setzen diese um.So drehte sich bei der Jahrestagung 2012 alles umdas Engagement von Kindern und Jugendlichen inder Entwicklungszusammenarbeit. Bei der Tagung„Jung. Motiviert. Aktiv!“ im Dezember 2012stellten sechs Organisationen ihre Erfolgsprojekteder Jugendarbeit vor. Es zeigte sich: Es gibtgute Ideen, die man vorstellen, kopieren oderausbauen kann!Sozial- und Umweltstandardsim Fokus der UnternehmenVertreterInnen aus Unternehmen, Wirtschaft,Politik, Verwaltung und Gesellschaft tauschtensich am 8. Februar 2012 bei der Fachtagung„Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen“im Mainzer Landtag aus. Eingeladen hatte ELANin Kooperation mit der Staatskanzlei und demMinisterium des Innern für Sport und Infrastruktursowie den kommunalen Spitzenverbändendes Landes. 100 Gäste wurden von StaatskanzleichefStadelmaier begrüßt.v.l.n.r.: Christoph Bartscher (Zentrales Vergabeamt, Stadt Bonn), Lothar Hartmann (memoAG), Dr. Detlef Matz (Werner & Mertz AG), Matthias Goost (Bierbaum-Proenen), Aiko Bode(TÜV Rheinland) und Dr. Sabine Gresch (Moderation, Stadt Mainz). Foto: Werner BühlerNachdem Dieter Klöckner, SPD-Landtagsfraktion,die gesetzlichen Grundlagen für nachhaltige Beschaffungdargelegt hatte, griff Randolf Stich,Innenministerium, insbesondere die Umsetzungnachhaltiger Beschaffung in der Landesregierungim IT-Bereich auf. Prof. Dr. Schwarting, StädtetagRLP, sprach aus Sicht der Kommunen. AikoBode, TÜV Rheinland, beleuchtete Entwicklungenbei Zertifizierungen von Produkten. Für Dr. Matzvon der Werner und Mertz AG in Mainz ist NachhaltigkeitChefsache, Lothar Hartmann vom BüromaterialherstellerMemo setzt auf Zertifizierungenund Siegel soweit möglich. Für MatthiasGoost vom Berufskleidungshersteller Bierbaum-Proenen beruht die gute Qualität von Produktenauf einer langfristigen Zusammenarbeit mit denZulieferunternehmen, die fair mit ProduzentInnenumgehen. Christoph Bartscher, Zentrales Vergabeamtder Stadt Bonn, wies darauf hin, dasseine Verfolgung der Herkunft der Produkte bis insDetail kaum möglich ist.Die Versammlung sprach sich einstimmig dafüraus, künftig Sozial- und Umweltstandards inihren Unternehmen, Behörden und Institutionenund Einrichtungen zu beachten.Umwelt undEntwicklungSpätestens seit dem Erdgipfel in Rio de Janeiroim Jahr 1992 sind die globalen strukturellenZusammenhänge von nachhaltiger Entwicklungund Umweltschutz deutlich geworden. Aktive inder Eine-Welt-Bewegung denken ebenso wie Umweltschützerden jeweils anderen Aspekt mit.Leider pflegen beide Seiten noch zu wenige Kontakteuntereinander. ELAN ergriff 2010 die Initiativeund veranstaltete gemeinsam mit dem NABURLP und BUND RLP die Tagung „Treffpunkt: Umweltund Entwicklungszusammenarbeit“. Der Austauschwurde fortgeführt und seit 2012 plantELAN gemeinsam mit dem NABU die Kampagne„Veggieday“. ELAN wird im Rahmen der landesweitenKampagne, die sich an die breite Öffentlichkeitwendet, die Bildungsarbeit übernehmenund die Nord-Süd Hintergründe zum maßvollenUmgang mit Fleisch vermitteln.Im Entschließungsantrag zum Landeshaushaltsgesetz2012/13* wird ELAN mehrfach positivhervorgehoben:• als Partner, der aufzeigt, dass eine nachhaLtigeglobale Solidarität nur unter Einbeziehungaller politischen und gesellschaftlichenEbenen zu verwirklichen ist;• als Kooperationspartner für MitarbeiterInnender Landesverwaltungen und der rheinlandpfälzischenBildungs- und Jugendeinrichtungen.• als Partner und Fachverband für die außerschulischeBildungsarbeit.Gute Grundlagen um die entwicklungspolitischeArbeit gemeinsam mit den Nichtregierungsorganisationenim Land auszubauen.Gespräche mit allen FraktionenUm neue Ansprechpartner im Parlament zu gewinnen,über den Stand der Entwicklungspolitikim Land zu informieren und um entwicklungspolitischenAnliegen Gehör zu verschaffen fandenganzjährig Politikgespräche statt. Diesebeschränkten sich nicht nur auf den Austauschmit VertreterInnen der Landesregierung und Ministerien.Kontakte wurden auch zu kommunalenVertreterInnen aufgebaut.Faire Woche 2012„Made in Hell“ lasen die Abgeordneten desrheinland-pfälzischen Landtags auf dem Riesen-T-Shirt, das am 27. September im Foyer ihresHauses stand. Mitglieder des Landesnetzwerkesmachten PolitikerInnen auf weltweit ungerechteArbeits- und Lebensbedingungen zahlreicherArbeiterInnen aufmerksam, die für denWeltmarkt produzieren. Das Anliegen der Aktion:zu werben, dass der Landtag kontrolliert, obbisherige gesetzliche Regelungen zu Sozial- undUmweltstandards umgesetzt werden. Zudemsetzten sich die Nichtregierungsorganisationenfür eine neue Gesetzesinitiative ein, welche dieAufnahme von Sozial- und Umweltstandards alsverbindliche Soll-Bestimmung beinhaltet. Nurso kann garantiert werden, dass weltweit Menschendie Möglichkeit erhalten, menschenwürdigerzu arbeiten und zu leben.Landtagspräsident Joachim Mertes und Werner Bühler. Foto: ELANPromotorInnenprogrammGemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl) e.V.hat ELAN ein bundesweites PromotorInnen-Programmaufgebaut. 80 Eine-Welt-PromotorInnensollen bundesweit flächendeckend zum Einsatzkommen. Sie sollen Akteure der entwicklungspolitischenInlandsarbeit vernetzen, Aktionenund Kampagnen entwickeln sowie für kontinuierlichePräsenz relevanter Eine-Welt-Themensorgen. Die Kosten des Programms sollen zu40% die Länder und zu 60% der Bund übernehmen.Rheinland-Pfalz wird sich am Programmbeteiligen und zwei Promotorenstellen einrichten.Dabei kooperiert ELAN mit dem Ministeriumfür Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur sowiedem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft,Ernährung, Weinbau und Forsten.Der bundesweite Dachverband aglAuf Bundesebene arbeiten die 16 Eine-Welt-Landesnetzwerke in der arbeitsgemeinschaftder eine welt landesnetzwerke in deutschland (agl) e.V. zusammen.Sie repräsentiert rund 8.200 Eine-Welt-Initiativen und Vereine inDeutschland. Die Netzwerke ermutigen und unterstützen zivilgesellschaftlicheAkteure dabei, sich engagiert und sachkundig an der Gestaltung einerzukunftsfähigen, ökologisch und sozial verträglichen globalen Entwicklungzu beteiligen.www.agl-einewelt.de13*Landtag RLP Drucksache 16/918 zu Drucksache 16/519, 17. 02. 2012


PROJEKTFÖRDERUNGPROJEKTFÖRDERUNGLotto Rheinland-Pfalz stärktentwicklungspolitische InitiativenFür Projektanträge aus dem Jahr 2012 stellte Lotto Rheinland-Pfalz dem entwicklungspolitischenLandesnetzwerk Mittel in Höhe von EUR 44.332,20 zurVerfügung, die für entwicklungspolitische Projekte verwendet werden konnten.Die Vergabe erfolgte dabei in Absprache mit dem Ministerium des Innern, fürSport und Infrastruktur.Insgesamt wurden in diesem Jahr 28 Projektefinanziell gefördert. Neu bewilligt 2012 wurdendavon 13 Projekte mit einer Gesamtsumme inHöhe von EUR 17.708,69. Weitere Bewilligungenerfolgten Anfang des Jahres 2013 nach Auszahlungder Mittel durch die Lotto GmbH. Die Förderhöchstsummepro Projekt liegt bei EUR 5.000.Unter den geförderten Maßnahmen befinden sichsowohl Bildungsprojekte in Rheinland-Pfalz, alsauch Projekte im Ausland. Mit den Bildungsprojektensollen möglichst viele Menschen im Landmit entwicklungspolitischen Themen in Berührungkommen. Die Mittel für die Projekte im Auslandwerden über rheinland-pfälzische Nichtregierungsorganisationendirekt an deren Partner im Auslandweitergegeben. Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspektenspielt bei der Bewilligung derMittel eine große Rolle.Förderschwerpunkteder Neubewilligungen 2012rung von Auslandsprojekten in den Bereichen Gesundheitund Bildung flossen 45,18 % der bereitgestelltenMittel. Im Jahr 2012 lag der regionaleFörderschwerpunkt der Projekte im Ausland erneutin Afrika. Projekte in Mali, Togo und der DemokratischenRepublik Kongo wurden mit einerSumme von EUR 8000,- unterstützt.Bildungsprojekte in Rheinland-PfalzAktionswoche „Rohstoffe – Zeit zur Wende“in KoblenzFast 200 Menschen nahmen an den fünf Veranstaltungendes Ökumenischen Netzes Rhein-Mosel-Saar im Mai 2012 teil. Ob Theateraufführung,Podiumsdiskussion oder Straßentheater-Workshop: Das Ökumenische Netz nutzte verschiedensteMethoden, um ein breites Publikumfür das Thema Rohstoffe zu interessieren. ObUran für Atomkraftwerke, Soja für Biosprit, Bauxitfür Aluminium, Kohle für Kraftwerke – mitdem Rohstoffabbau sind viele Probleme verbunden,die dem Endverbraucher oft nicht bewusstsind. Ziel der Aktionswoche war es daher, aufdiese hinzuweisen, alltägliche Lebensgewohnheitenkritisch zu beleuchten und Alternativenaufzuzeigen.Aufklärung über Zwangsheiratund EhrenmordDer Verein SOLWODI setzt sich seit 1985 für ausländischeFrauen in Not ein. 2012 entwickelteder Verein Unterrichtseinheiten für SchülerInnenab der 9. Klasse, in denen über die Themen Menschenhandel,Zwangsheirat und Ehrenmord aufgeklärtwurde. Die SchülerInnen versuchten sichin die Situation der Betroffenen hineinzuversetzenund nachzuvollziehen, warum es den Frauenhäufig schwerfällt, ihre Familie zu verlassen.In der Koblenzer SOLWODI-Fachberatungsstellebaten 2012 insgesamt 21 junge Frauen, die vonZwangsheirat oder Ehrenmord bedroht waren,um Hilfe und Unterstützung. Durch Aufklärungsarbeitin den Schulen werden SchülerInnen undLehrerInnen über die Problematik und Unterstützungsmöglichkeiteninformiert.gestellt werden.Partnerschaftsarbeit zwischen deutschenund bolivianischen JugendlichenMit 100 Matratzen und 120 Bettdecken wurdenAusbildungszentren in einer ländlichen RegionBoliviens ausgestattet. Kinder und junge Menschenerhalten durch die Ausbildungszentrendie Chance eine Schule zu besuchen. Außerdemerwerben sie dort Kenntnisse, die ihnen dabeihelfen, ihre von Armut und Ausgrenzung geprägtenLebensbedingungen zu verbessern. DieStiftung „Solidarität und Freundschaft Chuquisaca– Trier“ verfolgt den Zweck, bessere Lebensbedingungenfür benachteiligte junge Menschenin Bolivien zu schaffen. Dies geschieht imRahmen der Bolivienpartnerschaft des Bundesder Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Trier.Durch die uneigennützige Zusammenarbeit derJugendlichen fördert das Projekt die Verbindungzwischen Deutschland und Bolivien und beidenKulturen.Die MitarbeiterInnen inChuquisaca nehmen dieneuen Matratzen entgegen.Foto: BDKJ TrierAuslandsprojekteEntwicklungspolitische InlandsarbeitBildung und AusbildungMit 71,77 % machten Mittel für Bildungsprojekte imJahr 2012 den Großteil der Projektförderung aus.Im Bereich Gesundheit wurden 28,23% der Mitteleingesetzt. Bei den geförderten Projekten handeltees sich mehrheitlich um entwicklungspolitischeBildungsarbeit in Rheinland-Pfalz, die mit 54,82%der Mittel bezuschusst wurden. In die Finanzie-8.000 €9.708,69 €12.708,69 €Projekte im AuslandKinderheim für GehörloseDer Verein Kids of Maseno e.V. setzt sich seit2010 für gehörlose und taubblinde Kinder in Keniaein. Gehörlosigkeit wird in Kenia leider nochimmer häufig als Stigma wahrgenommen unddie Betroffenen sind dabei nicht selten Diskriminierungenausgesetzt. Neben der Aufklärungder Bevölkerung vor Ort gehört der Bau einesKinderheimes zu den wichtigsten Projekten desVereins. Gerade für taubblinde Kinder ist ein sicheresZuhause und eine gewohnte Umgebungeine große Erleichterung im Alltag. Im Jahr 2012konnte der Bau des Kinderheims in Maseno fertigEin herzliches Dankeschön an Lotto Rheinland-Pfalz für die Bereitstellung der Mittel und an dasMinisterium des Innern, für Sport und Infrastrukturfür die Begleitung bei der Projektauswahl.14 15GesundheitswesenAufteilung Inlandsarbeit und Auslandsprojekte nach Fördermitteln 2012:45,18 %54,82 %Schwerpunkte der Projektförderung 2012:71,77 %28,23 % 5.000 €


16Jahresabschluss 2012BundLand RLP (inkl. Lotto RLP)EEDEv. KircheKath. InstitutionenSonstigeBetriebliche ErträgeFair-Handels-BeratungÖffentlichkeitsarbeit, Beratung,Qualifizierung, VernetzungBildungsarbeitSonstige VeranstaltungenSonstigesMittelherkunftDie Erlöse, Erträge und Zinsen betragen laut derGewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2012insgesamt EUR 284.227,03. Im Einzelnen sinddies die Erlöse im ideellen Bereich durch Zuschüsse,Mitgliedsbeiträge und Spenden voninsgesamt EUR 270.106,43. Hinzu kommen Erlöseaus TeilnehmerInnenbeiträge und Kostenbeteiligungenbei Bildungseinsätzen von insgesamtEUR 7.935,58. Die Zinsen belaufen sich aufEUR 89,26 und die betrieblichen Erträge auf EUR6.095,76. Letztere beinhalten die Erträge aus demVerbrauch und der Auflösung von Rückstellungenund Rücklagen.5 %7 %4 %6 %2 %Mittelherkunft 2012ELAN wurde mit einer Summe in Höhe von EUR94.088 aus Mitteln des Bundes gefördert. DasLand Rheinland-Pfalz förderte ELAN-Projekte mitEUR 119.145,43. Hierin sind die Mittel der LottoRheinland-Pfalz GmbH inbegriffen. Des Weiterenerhielt ELAN Projektzuschüsse des EvangelischenEntwicklungsdienstes (EED) in Höhevon EUR 15.250 und der Evangelischen Kirchenin Höhe von EUR 21.300. Von den katholischenKirchen und dem Katholischen Fonds sowie Misereorerhielt ELAN Zuschüsse in Höhe von EUR11.916. Unter die Position „Sonstige“ fallen Mitgliedsbeiträge,TeilnehmerInnenbeiträge, Spenden,Kostenbeteiligungen sowie Zinsen in Höhevon EUR 16.431,84. Die betrieblichen Erträge umfassenEUR 6.095,76.MittelverwendungDie Mittel wurden 2012 für folgende Projekte verwendet:Fair-Handels-Beratung, sowie Öffentlichkeitsarbeit,Beratung, Qualifizierung und Vernetzungin Rheinland-Pfalz. Maßnahmen in derentwicklungspolitischen Bildungsarbeit wurdenin den Projekten „Fairness macht mobil“ und„Der Blick hinter die Kulissen: Wie fair beschaffendie Akteure unserer Stadt?“ umgesetzt. DesWeiteren wurden Mittel für sonstige Veranstaltungen,zum Beispiel Jahrestagung und Mitgliederversammlungsowie für Sonstiges (Beiträge,Verwaltungskosten etc.) verwendet.33 %43 %Bilanz zum 31. Dezember 2012 (in €)Aktivseite0 10 20 A. Anlagevermögen 30 40 50I. Immaterielle Vermögensgegenstände 296,69II. Sachanlagen 2.431,012 %2 %12 %33 %Mittelverwendung 201251 %B. UmlaufvermögenI. Forderungen undsonstige Vermögensgegenstände 21.672,03II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinst. 62.141,09C. RechnungsabgrenzungspostenAktive Rechnungsabgrenzungsposten 200,29––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––Summe Aktiva 86.741,11PassivseiteA. EigenkapitalI. Gezeichn. Kapital/ Vereinsvermögen 20.404,22II. GewinnrücklagenFreie Rücklage 1.545,17Projektrücklage 4.720,46Betriebsmittelrücklage 15.170,75B. RückstellungenI. Rückstellungen 2.529,08C. VerbindlichkeitenSonstige Verbindlichkeiten 5.908,49D. RechnungsabgrenzungspostenPassive Rechnungsabgrenzung 36.462,94––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––Summe Passiva 86.741,11MITGLIEDER (ZUM 30.6.2013)AA Mulemba e.V.AG Dritte Welt e.V.Aktion 3 Prozent e.V.Aktion Eine-Welt Andernach e.V.Aktion Eine Welt e.V.Aktionsgruppe 3. Welt Bingen e.V.Arbeitsgemeinschaft Eine Welt Bad Ems e.V.Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitikin der Ev. Kirche der PfalzArbeitskreis Eine Welt e.V. WittlichArbeitskreis für entwicklungspolitischeBildung e.V.BBildungswerk der Diözese MainzBischöfliches Ordinariat Mainz,Referat WeltmissionBolivien Hilfe e.V. YanapacunaBund der katholischen Jugend,Diözesanverband TrierBürgerstiftung PfalzDEDiözesanstelle Weltkirche im Bistum TrierDiözesanstelle Weltkirchliche Aufgabenim Bistum SpeyerDumela e.V.!ebasa e.V.Eine-Welt-Gruppe e.V. AltenkirchenEIRENE – Internationaler ChristlicherFriedensdienst e.V.FGHFAFA First Aid For Africa e.V.Förderverein Kolokani e.V.Freundeskreis Kunan MinkaFridtjof-Nansen-Akademiefür politische BildungGemeindedienst für Mission und ÖkumeneGerechte Welt e.V.Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-PfalzHuman Help Network e.V.IKLMNInitiative Eine Welt e.V. MutterstadtInitiative Eine Welt SpeyerKids of Maseno – Förderverein Kenia e.V.Kulturen Afrikas e.V.Lisungi – Gesundheitsförderverein Kongo e.V.Mali-Hilfe e.V.Missionarisch-Ökumenischer Dienstder Ev. Kirche der PfalzNetzwerk am Turm e.V.OÖkumenische Initiative Eine Welt Hassloch e.V.Ökumenischer Arbeitskreis Eine-Welt-LadenRemagen-SinzigÖkumenisches Netz Rhein Mosel Saar e.V.Oikocredit Förderkreis Hessen-Pfalz e.V.PPartnerschaft 3. Welt e.V. ZweibrückenPartnerschaft Eine Welt e.V. RodalbenPax Christi Bistumsstelle MainzPax Christi Bistumsstelle Speyerpeace brigades international –Regionalgruppe Rhein-MainPfälzer Weltläden e.V.PHOENIX e.V.Pro Mispa Freundeskreis Philippinen e.V.RSUVRediscovering Rwanda e.V.Rückenwind e.V.SoFiA – Soziale Lerndiensteim Bistum Trier e.V.Solidarität Westafrika e.V.SOLWODI e.V.Über den Tellerrand hinaus –Initiative für Eine Welt e.V.Unternehmen Buschmänner e.V.Verein der Togofreunde Jockgrim e.V.WWeltladen AlzeyWeltladen Bad KreuznachWeltladen des CVJM Traben-TrabachWeltladen Eisenberg(Mitglied über Pfälzer Weltläden e.V.)Weltladen FrankenthalWeltladen Friesenheim(Mitglied über Pfälzer Weltläden e.V.)Weltladen Grünstadt(Mitglied über Pfälzer Weltläden e.V.)Weltladen KaiserslauternWeltladen in der KHG MainzWeltladen Landau(Mitglied über Pfälzer Weltläden e.V.)Weltladen Trier in der AG Frieden e.V.Weltladen Unterwegs, MainzWeltladen WormsZZentrum Ökumene derEvangelischen Kirche in Hessen und NassauZigira Gesundheitshilfe Kenia e.V.Einzelfördermitgliedschaften sind seit 2009möglich. Einzelmitglieder sind hier nichtgesondert aufgeführt.170 10 20 30 40 50 600 10 20 30 40 50 60


PartnerInnen und FördererImpressum18Ein besonderer Dank gebührt den ELAN-Mitgliedsorganisationen, die die Geschäftsstelle mit ihrer Expertiseund/oder finanziell unterstützt haben. Nur mit diesem Engagement wird die Arbeit des Netzwerkes überhaupterst möglich. Zudem möchten wir zahlreichen Privatpersonen, Institutionen und Unternehmen danken,die das Netzwerk fachlich und durch ihre Spenden oder Zuwendungen unterstützen. Dazu zählen u.a.:A • (AG der LandFrauenverbände Rheinland-Pfalz) • Aidshilfe Mainz e.V. • Aktion Dritte Welt Bad Kreuznach • Aktion Friedensband e.V.• Aktionsbündnis gegen Aids • Alfred-Delp-Schule Hargesheim • Amt für Jugend und Familie der Stadt Mainz • Amt für Jugendarbeitder Ev. Kirche im Rheinland • Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl) • Arbeitsgemeinschaft fürEntwicklungshilfe AGEH e.V. • Arbeitskreis Asyl Nierstein • Arbeitskreis Millenniumziele Rheinland-Pfalz • AStA der Johannes Gutenberg-UniversitätMainz • B • Banafair e.V. • Berufsbildende Schule Ludwigshafen • Bierbaum Proenen GmbH & Co. KG • Bildung trifftEntwicklung • Bischöfliches Cusanus Gymnasium Koblenz • Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V. • Bischöfliches Ordinariat Mainz •Bischöfliches Ordinariat Speyer • Bischöfliches Ordinariat Trier • Bliss, Prof. Dr. Frank • Brot für die Welt • Bund der deutschen katholischenJugend des Bistums Mainz • Bund der deutschen katholischen Jugend der Diözese Trier • Bundesministerium für wirtschaftlicheZusammenarbeit und Entwicklung • Burgard, Dieter; Bürgerbeauftragter RLP • C • Christliche Initiative Romero CIR e.V. • CorANetzwerk für Unternehmensverantwortung • D • Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. • Diözesanstelle Weltkirche imBistum Trier • Diözesanstelle Weltkirchliche Aufgaben im Bistum Speyer • Dwp eG Fairhandelsgenossenschaft • E • El Puente GmbH• Engagement Global gGmbH • Erich-Kästner-Realschule plus Wörrstadt • Evangelische Kirche der Pfalz • Evangelische Kirche imRheinland • Evangelische Kirche in Hessen und Nassau • Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck • Evangelische Kirchenkreiseim Rheinland • Evangelische Probstei Rheinhessen • Evangelischer Entwicklungsdienst EED • F • Fair-Handelszentrum Südwest e.G.,Saarbrücken • Fairtrade Deutschland e.V. • FEMNET e.V. • Forum Fairer Handel e.V. • G • Geis, Manfred; MdL • Geissler, Viktoria •Gemeinde Gommersheim • Gemeinde- und Städtebund RLP • Genoveva-Schule Mayen FSP • GEPA-The Fair Trade Company • Gesellschaftfür Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) • Gesundheitsamt Mainz-Bingen • GoAhead! Bildung schafft Zukunft • Granold,Ute, MdB • grenzenlo s e.V. • Grund- und Hauptschule St. Veit, Mayen • Gymnasium am Römerkastell Bad Kreuznach • Gymnasiuman der Stadtmauer Bad Kreuznach • Gymnasium im Alfred-Grosser-Schulzentrum Bad-Bergzabern • H • Hauptschule Kirn • Heilig-Rock-Tage-Büro Trier • Hess Natur-Textilien GmbH • Hl. Kreuz Gemeinde Bad Kreuznach • Hollstein, Wolfgang • I • IGS Bretzenheim• IGS Ingelheim • IGS Montabaur • IGS Mutterstadt • Inkota-Netzwerk e.V. • J • Jäger,Hans • Johannes Gutenberg-Universität Mainz,Fachschaft Ethnologie • Jones, Steffi • Jost, Birgit • Jugendkreis ev. Kirchengemeinde Kastellaun • Jugendtreff ev. KirchengemeindeKirn • K • Kampagne Bergwerk Peru • Kampagne für saubere Kleidung • Katholische Pfarrei Hl. Kreuz Bad Kreuznach • KatholischePfarrgemeinde Bingen-Sponsheim • Katholischer Deutscher Frauenbund, Trier • Katholischer Fonds • Kinder-, Jugend- und KulturzentrumMainz-Ebersheim • Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum Mainz-Hechtsheim • Kirchengemeinde Edigheim • KirchengemeindeLampertheim • Kirchengemeinde Pfingstweide • Kirchengemeinde Sprendlingen • Klimabündnis e.V. • Klöckner, Dieter; MdL • KonferenzFair-Handels-Beratung • L • Landesjugendring Rheinland-Pfalz e.V. • Landesnetzwerke in BRD • LandesschülerInnenvertretungRLP • Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. • Landeszentrale für politische Bildung RLP • Landeszentralefür Umweltaufklärung RLP • Landkreis Mainz Bingen • Landkreistag RLP • Landtag RLP • Lang, Doris und Anton; Ürsfeld • LeitstelleEhrenamt und Bürgerbeteiligung, Staatskanzlei RLP • Lina-Hilger-Gymnasium Bad Kreuznach • Lobby für Kinder e.V. • Lokale AgendaTrier e.V. • Lotto Rheinland-Pfalz GmbH • M • Mädchenarbeitskreis Mainz, Stadt Mainz • Main-Taunus Gymnasium Hofheim • MasifundeBildungsförderung e.V. • Megina Gymnasium Mayen • Memo AG • Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur RLP •Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur RLP • Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und DemografieRLP • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten RLP • Missio Internationales Katholisches Missionswerke.V. • N • NABU Rheinland-Pfalz • Neusel, Wilfried, OK a.D. • OPQ • Panal e.V. • Pädagogisches Landesinstitut RLP • Pensel,Thomas • Peter-Wust-Gymnasium Wittlich • R • Realschule plus Bingen • Referat Weltkirche im Bistum Mainz • Rhein-Hunsrück-Kreis• Rheinland-pfälzische Kirchenkreise der ev. Kirche im Rheinland • S • Schloss-Ardeck-Grundschule Gau Algesheim • Schneider,Präses i.R. Dr. h.c. Nikolaus; EKIR • Schwar, Annegret • Sportkreis Rhein-Hunsrück • Staatskanzlei Rheinland-Pfalz • Stadt Bad Kreuznach• Stadt Bingen • Stadt Bonn Zentrales Vergabeamt • Stadt Gau-Algesheim • Stadt Mainz, Amt für Jugend und Familie • StadtMainz Lokale Agenda 21 • Stadt Mainz, Verdingungsstelle • Stadt Speyer • Stadtverwaltung Mayen • Stadt Worms • Städtetag RLP• Steubing, Dr. Hans Jürgen • Steuerbüro Jutta Freber, Nieder-Olm • Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg •Stiftung Natur und Umwelt RLP • Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen • SÜDWIND e.V., Institut für Ökonomie undÖkumene • T • Theresianum Mainz • TransFair e.V. • TÜV Rheinland • U • Umweltamt der Stadt Mainz • Universität Landau, Institutfür Bildung im Kindes- und Jugendalter • Universität Trier, Prof. Dr. Hans-Joachim Bucher • V • VENRO e.V. • Verband mittelständischerUnternehmen • Verbandsgemeinde Mainz-Bingen • Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim • Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz• W • Walbrach, Wolfgang • Weber, Manfred • WEED e.V. • Weltladen Dachverband e.V. • Weltläden in Hessen e.V. • Weltläden inRheinland-Pfalz • Weltladen-Dachverband e.V. • Werner & Mertz GmbH • Wiechmann, Nils; MdL • X • Xertifix e.V. • YZ • ZentralstelleFreiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) Rheinland-Pfalz, Forstliches Bildungszentrum Hachenburg • Zentrum Ökumene der EKHN •Herausgeber:Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V.Frauenlobstraße 15– 1955118 MainzTel.: 06131 97208 67Fax: 06131 97208 69E-Mail: info@elan-rlp.dewww.elan-rlp.deSpendenkonto:Bank für SozialwirtschaftBLZ 550 205 00Konto 86 104 00Redaktion und Text:Barbara Mittler, v.i.S.d.P.Julia ValentinGestaltung:Jörg Pelka, allergutendinge.deDruck:Druckerei Lokay e.K.Auflage:1.500 StückTitelbild:Christian Bauer, Das GestaltungsbüroMainz, im Juni 2013Gedruckt auf 100% Recyclingpapier (Blauer Engel).19


Entwicklungspolitisches LandesnetzwerkRheinland-PfalzELAN e.V.Frauenlobstr. 15–1955118 MainzTel.: 06131 9720867Fax: 06131 9720869info@elan-rlp.dewww.elan-rlp.de20

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