Bedienungsanleitung K 1200 R - BMW-K-Forum.de

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Bedienungsanleitung K 1200 R - BMW-K-Forum.de

BedienungsanleitungK 1200 RBMW MotorradFreude am Fahren


Fahrzeug-/HändlerdatenFahrzeugdatenHändlerdatenModellAnsprechpartner im ServiceFahrgestellnummerFrau/HerrFarbnummerTelefonnummerErstzulassungPolizeiliches KennzeichenHändleranschrift/Telefon (Firmenstempel)


Willkommen bei BMWWir freuen uns, dass Sie sich fürein Motorrad von BMW entschiedenhaben und begrüßen Sie imKreis der BMW Fahrerinnen undFahrer.Machen Sie sich vertraut mit Ihremneuen Motorrad, damit Siesich sicher im Straßenverkehr bewegen.Lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung,bevor Sie Ihreneue BMW starten. Sie findenhier wichtige Hinweise zur Fahrzeugbedienung,die es Ihnen erlauben,die technischen VorzügeIhrer BMW voll zu nutzen.Darüber hinaus erhalten Sie Informationenzur Wartung undPflege, die der Betriebs- undVerkehrssicherheit sowie einerbestmöglichen Werterhaltung IhresFahrzeugs dienen.Bei allen Fragen rund um Ihr Motorradsteht Ihnen Ihr BMW MotorradPartner jederzeit gerne mitRat und Tat zur Seite.Viel Freude mit Ihrer BMW sowieeine gute und sichere Fahrtwünscht IhnenBMW Motorrad.


InhaltsverzeichnisNutzen Sie auch das Stichwortverzeichnisam Ende dieser Bedienungsanleitung,um ein bestimmtesThema zu finden.1 Allgemeine Hinweise . . . . . 5Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6Abkürzungen und Symbole . . . 6Ausstattung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7Technische Daten . . . . . . . . . . . . . 7Aktualität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 Übersichten . . . . . . . . . . . . . . . 9Gesamtansicht links . . . . . . . . . . 11Gesamtansicht rechts . . . . . . . . 13Unter der Sitzbank . . . . . . . . . . . 15Lenkerarmatur links . . . . . . . . . . 16Lenkerarmatur rechts . . . . . . . . 17Instrumentenkombination . . . . 18Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . 193 Anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . 21Standardanzeigen . . . . . . . . . . . . 22Anzeigen mit BordcomputerSA ......................... 24Anzeigen mit Reifendruck-Control RDC SA ............... 24Standard-Warnanzeigen . . . . . . 24Warnanzeigen des BordcomputersSA ..................... 30ABS-Warnanzeigen SA ........ 32ASC-Warnanzeigen SA ........ 35RDC-Warnanzeigen SA ........ 38DWA-Warnanzeigen SA ....... 424 Bedienung . . . . . . . . . . . . . . . 45Zünd- und Lenkschloss . . . . . . 46Elektronische WegfahrsicherungEWS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47Uhr........................... 48Kilometerzähler . . . . . . . . . . . . . . . 49Bordcomputer SA ............. 52Reifendruck-ControlRDC SA ....................... 55Licht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56Blinker. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57Warnblinkanlage . . . . . . . . . . . . . . 58Not-Aus-Schalter . . . . . . . . . . . . . 59Griffheizung SA ................ 59Automatische Stabilitäts-ControlASC SA ................... 60Kupplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61Bremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61Spiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62Federvorspannung . . . . . . . . . . . 63Dämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63Elektronische FahrwerkseinstellungESA SA ............... 64Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . 67Sitzbank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68Helmhalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69Gepäckschlaufen . . . . . . . . . . . . . 705 Fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . 72Checkliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73Starten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74Einfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77Motorrad abstellen . . . . . . . . . . . 79


Tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 806 Technik im Detail . . . . . . . 83Bremsanlage mit BMW MotorradIntegral ABS SA ........ 84Motormanagement mit BMWMotorrad ASC SA ............. 86Reifendruck-ControlRDC SA ....................... 887 Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . 89Allgemeine Hinweise . . . . . . . . . 90Steckdose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90Gepäck....................... 91Koffer SZ ...................... 928 Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . 97Allgemeine Hinweise . . . . . . . . . 98Bordwerkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . 98Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99Bremsanlage allgemein . . . . . 101Bremsbeläge . . . . . . . . . . . . . . . 101Bremsflüssigkeit . . . . . . . . . . . . 103Kupplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106Felgen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106Räder ...................... 107Vorderradständer . . . . . . . . . . . 114Hinterradständer . . . . . . . . . . . 116Lampen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117Fremdstarthilfe . . . . . . . . . . . . . 124Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1259 Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129Pflegemittel . . . . . . . . . . . . . . . . 130Fahrzeugwäsche . . . . . . . . . . . 130Reinigung empfindlicherFahrzeugteile . . . . . . . . . . . . . . . 131Lackpflege . . . . . . . . . . . . . . . . . 132Konservierung . . . . . . . . . . . . . . 132Motorrad stilllegen . . . . . . . . . 132Motorrad in Betrieb nehmen........................13210 Technische Daten . . . . 133Störungstabelle . . . . . . . . . . . . 134Verschraubungen . . . . . . . . . . 135Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138Kupplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139Getriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139Hinterradantrieb . . . . . . . . . . . . 140Fahrwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141Räder und Reifen . . . . . . . . . . 141Elektrik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144Rahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146Maße....................... 146Gewichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147Fahrwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14711 Service . . . . . . . . . . . . . . . . 149BMW Motorrad Service . . . . 150BMW Motorrad ServiceQualität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150BMW Motorrad ServiceCard - Pannenhilfe vorOrt ......................... 150BMW Motorrad ServiceNetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151Wartungsarbeiten . . . . . . . . . . 151Wartungsbestätigungen . . . . 152Servicebestätigungen . . . . . . 157


z Allgemeine HinweiseAllgemeine HinweiseÜbersicht ............................. 6Abkürzungen und Symbole ........... 6Ausstattung . . . ........................ 7Technische Daten .................... 7Aktualität.............................. 715


16Allgemeine HinweisezÜbersichtIm Kapitel 2 dieser Bedienungsanleitungfinden Sie einen erstenÜberblick über Ihr Motorrad. InKapitel 11 werden alle durchgeführtenWartungs- und Reparaturarbeitendokumentiert. DerNachweis der durchgeführtenWartungsarbeiten ist Voraussetzungfür Kulanzleistungen.Sollten Sie Ihre BMW eines Tagesverkaufen wollen, denkenSie bitte daran, auch die Bedienungsanleitungzu übergeben;sie ist wichtiger Bestandteil IhresMotorrads.Abkürzungen undSymboleKennzeichnet Warnhinweise,die Sie unbedingt beachtensollten - aus GründenIhrer Sicherheit, der Sicherheitanderer und um Ihr Fahrzeug vorSchäden zu bewahren.Besondere Hinweise zurbesseren Handhabung beiBedien-, Kontroll- und Einstellvorgängensowie Pflegearbeiten.Kennzeichnet das Endeeines Hinweises.Tätigkeitsanweisung.Ergebnis einer Tätigkeit.Verweis auf eine Seitemit weiterführenden Informationen.Kennzeichnet das Endeeiner zubehör- bzwausstattungsabhängigenInformation.Anziehdrehmoment.Technisches Datum.SASZEWSSonderausstattungBMW Sonderausstattungenwerden bereits beider Produktion der Fahrzeugeberücksichtigt.SonderzubehörBMW Sonderzubehörkann über Ihren BMWMotorrad Partner bezogenund nachgerüstetwerden.Elektronische Wegfahrsicherung.DWA Diebstahlwarnanlage.ABSASCAntiblockiersystem.Automatische Stabilitäts-Control.


z Allgemeine HinweiseESARDCElectronic SuspensionAdjustmentElektronische Fahrwerkseinstellung.Reifendruck-Control.AusstattungBeim Kauf Ihres BMW Motorradshaben Sie sich für ein Modellmit einer individuellen Ausstattungentschieden. Diese Bedienungsanleitungbeschreibt vonBMW angebotene Sonderausstattungen(SA) und ausgewähltesSonderzubehör (SZ). HabenSie bitte Verständnis dafür, dassauch Ausstattungsvarianten beschriebensind, die Sie möglicherweisenicht gewählt haben.Ebenso sind länderspezifischeAbweichungen zum abgebildetenMotorrad möglich.Sollte Ihre BMW Ausstattungenenthalten, die nicht in dieser Bedienungsanleitungbeschriebensind, so sind diese Umfänge ineiner gesonderten Bedienungsanleitungbeschrieben.Technische DatenAlle Maß-, Gewichts- undLeistungsangaben in derBedienungsanleitung beziehensich auf das Deutsche Institut fürNormung e. V. (DIN) und haltendessen Toleranzvorschriftenein. Abweichungen sind beiAusführungen für einzelneLänder möglich.AktualitätDas hohe Sicherheits- und Qualitätsniveauvon BMW Motorrädernwird durch eine ständige Weiterentwicklungin der Konstruktion,der Ausstattung und desZubehörs gewährleistet. Darauskönnen sich eventuelle Abweichungenzwischen dieser Bedienungsanleitungund Ihrem Motorradergeben. Auch Irrtümerkann BMW Motorrad nicht ausschließen.Haben Sie deshalbVerständnis dafür, dass aus denAngaben, Abbildungen und Beschreibungenkeine Ansprüchehergeleitet werden können.17


18Allgemeine Hinweisez


z ÜbersichtenÜbersichtenGesamtansicht links ................. 11Gesamtansicht rechts ................ 13Unter der Sitzbank ................... 15Lenkerarmatur links .................. 16Lenkerarmatur rechts ................ 17Instrumentenkombination ............ 18Scheinwerfer. . ....................... 1929


210Übersichtenz


z ÜbersichtenGesamtansicht links1 Kupplungsflüssigkeitsbehälter( 105)2 Einstellung der Federvorspannunghinten ( 63)3 Sitzbankschloss (unterhalbRücklicht) ( 68)4 Einstellung der Dämpfunghinten ( 64)5 Steckdose ( 90)211


212Übersichtenz


z ÜbersichtenGesamtansicht rechts1 Motorölstandsanzeige( 99)2 Kraftstoffeinfüllöffnung( 80)3 Batteriefach ( 127)4 Bremsflüssigkeitsbehältervorn ( 101)5 Typenschild (am Querrohrhinten)6 Fahrgestellnummer (am Seitenteilrechts vorn)7 Bremsflüssigkeitsbehälterhinten ( 104)213


214Übersichtenz


z ÜbersichtenUnter der Sitzbank1 Motoröleinfüllöffnung( 100)2 Bordwerkzeug ( 98)3 Helmhalter ( 69)215


216ÜbersichtenzLenkerarmatur links1 Bedienung des Kilometerzählers( 49), Bedienungdes Bordcomputers SA( 52)2 Bedienung des ASC SA( 60)3 Bedienung des ESA SA( 64)4 Hupe5 Blinker links ( 57), Warnblinkanlage( 58)6 Fernlicht und Lichthupe( 56)


z ÜbersichtenLenkerarmatur rechts1 Not-Aus-Schalter ( 59)2 Startertaste ( 74)3 Griffheizung SA ( 59)4 Blinker rechts ( 57),Warnblinkanlage ( 58)5 Blinker aus ( 57), Warnblinkanlageaus ( 58)217


218ÜbersichtenzInstrumentenkombination1 Geschwindigkeitsmesser2 Drehzahlmesser3 Kontrollleuchten ( 22)4 Multifunktionsdisplay( 22)5 Kontrollleuchte DWA (SA)und Instrumentenbeleuchtungssensor6 Anzeige auswählen ( 49)Tageskilometerzähler zurücksetzen( 50)Uhr einstellen ( 48)Die Beleuchtung der Instrumentenkombinationist miteiner automatischen Tag- undNachtumschaltung ausgestattet.


z ÜbersichtenScheinwerfer1 Fernlicht2 Fahrlicht3 Standlicht219


220Übersichtenz


z AnzeigenAnzeigenStandardanzeigen.................... 22Anzeigen mit Bordcomputer SA ...... 24Anzeigen mit Reifendruck-ControlRDC SA .............................. 24Standard-Warnanzeigen . ............ 24Warnanzeigen des BordcomputersSA ............................... 30ABS-Warnanzeigen SA ............... 32ASC-Warnanzeigen SA ............... 35RDC-Warnanzeigen SA ............... 38DWA-Warnanzeigen SA ............... 42321


322StandardanzeigenMultifunktionsdisplayKontrollleuchtenGangDer eingelegte Gang bzw.N für Leerlauf wird angezeigt.Ist kein Gang eingelegt,leuchtet zusätzlich die Kontrollleuchtefür Leerlauf.Anzeigenz1 Uhr ( 48)2 Gang ( 22)3 Kühlmitteltemperatur( 22)4 Kilometerzähler ( 49)5 Kraftstoffmenge ( 22)1 Blinker links2 Fernlicht3 Leerlauf4 Blinker rechtsKraftstoffmengeDie Querbalken unter demTankstellensymbol zeigendie verbleibende Kraftstoffmengean.Nach dem Tanken wird noch fürkurze Zeit der vorhergehendeFüllstand angezeigt, bevor dieAnzeige aktualisiert wird.KühlmitteltemperaturDie Querbalken unter demTemperatursymbol zeigendie Höhe der Kühlmitteltemperaturan.


z AnzeigenServiceanzeigeLiegt die verbleibende Zeit biszum nächsten Service innerhalbeines Monats, wird das Servicedatumim Anschluss an den Pre-Ride-Check für kurze Zeit angezeigt.Monat und Jahr werdengetrennt durch einen Strich jeweilszweistellig dargestellt, indiesem Beispiel bedeutet die Anzeige"März 2007".Bei hohen Jahreskilometerleistungenkann es unter Umständenvorkommen, dass ein vorgezogenerService fällig wird. Liegtder Kilometerstand für den vorgezogenenService innerhalb von1000 km, werden die verbleibendenKilometer in 100-km-Schritten heruntergezählt undim Anschluss an den Pre-Ride-Check für kurze Zeit angezeigt.gelb. Der Service-Schriftzug wirddauerhaft angezeigt.Erscheint die Serviceanzeigebereits mehr als einenMonat vor dem Servicedatumoder bleibt der Serviceschriftzugnach Überschreitung desServicedatums nicht stehen, somuss das in der Instrumentenkombinationabgelegte Datumeingestellt werden. Diese Situationkann auftreten, wenn die Batteriefür längere Zeit abgeklemmtwurde.Wenden Sie sich zur Einstellungdes Datums an eine Fachwerkstatt,am besten an einen BMWMotorrad Partner.323Wurde der Servicezeitpunkt überschritten,leuchtet zusätzlich zurDatums- bzw. Kilometeranzeigedie allgemeine Warnleuchte in


324Anzeigen mitBordcomputer SAAnzeigen mitReifendruck-ControlRDC SAStandard-WarnanzeigenDarstellungAnzeigenz1 Anzeigenbereich des BordcomputersSA ( 52)1 Reifenfülldrücke im Wechselmit der Uhr, mit Bordcomputerals zusätzlicherWert des Bordcomputers. SA( 55)Warnungen werden durch dieallgemeine Warnleuchte 1 in Verbindungmit einem Warnhinweiswie z. B. 2 oder mit einem derWarnsymbole 3 dargestellt. Abhängigvon der Dringlichkeit derWarnung leuchtet die allgemeineWarnleuchte in rot oder in gelb.Liegen mehrere Warnungen vor,werden alle entsprechendenWarnleuchten und Warnsymboleangezeigt, Warnhinweise werdenabwechselnd dargestellt.


z AnzeigenEine Übersicht über die möglichenWarnungen finden Sie aufder folgenden Seite.325


326AnzeigenzWarnanzeigen-Übersichtleuchtet gelbleuchtet gelbleuchtet rotEWS ! wird angezeigtFUEL ! wird angezeigtTemperaturanzeigeblinktBedeutungEWS aktiv ( 27)Kraftstoffreserve erreicht ( 27)Kühlmitteltemperatur zu hoch ( 27)leuchtet gelb wird angezeigt Motor im Notbetrieb ( 27)blinkt rot wird angezeigt Motoröldruck ungenügend ( 28)leuchtet rot wird angezeigt Batterieladestrom ungenügend ( 28)leuchtet gelbleuchtet gelbLAMPR ! wirdangezeigtLAMPF ! wirdangezeigtLAMPS ! wirdangezeigtHecklampe defekt ( 29)Frontlampe defekt ( 29)Lampen defekt ( 29)


z AnzeigenEWS aktivAllgemeine Warnleuchteleuchtet gelb.EWS ! wird angezeigt.Der verwendete Schlüssel istnicht zum Starten berechtigt oderdie Kommunikation zwischenSchlüssel und Motorelektronikist gestört.Weitere, am Zündschlüssel befindlicheFahrzeugschlüsselentfernen.Ersatzschlüssel verwenden.Defekten Schlüssel am bestenvon einem BMW MotorradPartner ersetzen lassen.Kraftstoffreserve erreichtAllgemeine Warnleuchteleuchtet gelb.FUEL ! wird angezeigt.Kraftstoffmangel kann zuVerbrennungsaussetzernund zum unerwarteten Ausgehendes Motors führen. Verbrennungsaussetzerkönnen den Katalysatorschädigen, unerwartetesAusgehen des Motors kann zuUnfällen führen.Kraftstoffbehälter nichtleerfahren.Im Kraftstoffbehälter befindetsich maximal noch die Kraftstoffreserve.Kraftstoffreservemenge≥4 lTanken ( 80)Kühlmitteltemperatur zu hochAllgemeine Warnleuchteleuchtet rot.Die Temperaturanzeigeblinkt.Weiterfahren bei überhitztemMotor kann zu Motorschädenführen.Unbedingt unten aufgeführteMaßnahmen beachten.Die Kühlmitteltemperatur ist zuhoch.Wenn möglich, zur Abkühlungdes Motors im Teillastbereichfahren.Im Stau Motor ausschalten,jedoch Zündung eingeschaltetlassen, damit der Kühlerlüfter inBetrieb bleibt.Sollte die Kühlmitteltemperaturhäufiger zu hoch sein, denFehler möglichst schnell voneiner Fachwerkstatt behebenlassen, am besten von einemBMW Motorrad Partner.Motor im NotbetriebAllgemeine Warnleuchteleuchtet gelb.Motorsymbol wird angezeigt.327


328AnzeigenzDer Motor befindet sich imNotbetrieb. Möglicherweisesteht nur eine reduzierte Motorleistungzur Verfügung, was insbesonderebei Überholmanövernzu gefährlichen Fahrsituationenführen kann.Fahrweise an die möglicherweisereduzierte Motorleistunganpassen.Das Motorsteuergerät hat einenFehler diagnostiziert. In Ausnahmefällengeht der Motor aus undlässt sich nicht mehr starten. Ansonstenläuft der Motor im Notbetrieb.Weiterfahrt möglich, die Motorleistungsteht möglicherweisejedoch nicht wie gewohnt zurVerfügung.Fehler möglichst schnell voneiner Fachwerkstatt behebenlassen, am besten von einemBMW Motorrad Partner.Motoröldruck ungenügendAllgemeine Warnleuchteblinkt rot.Ölkannensymbol wird angezeigt.Der Öldruck im Schmierölkreislaufist zu niedrig. Bei Aufleuchtender Warnleuchte sofort anhaltenund Motor ausschalten.Die Warnung vor ungenügendemMotoröldruckerfüllt nicht die Funktion einerÖlstandskontrolle. Der korrekteMotorölstand kann nur ander Ölstandsanzeige überprüftwerden.Ursache für die Warnung vor ungenügendemMotoröldruck kannein zu niedriger Motorölstandsein.Motorölstand prüfen ( 99)Bei zu niedrigem Ölstand:Motoröl nachfüllen ( 100)Bei korrektem Motorölstand:Fahren bei ungenügendemMotoröldruck kann zu Motorschädenführen.Nicht weiterfahren.Fehler möglichst schnell voneiner Fachwerkstatt behebenlassen, am besten von einemBMW Motorrad Partner.BatterieladestromungenügendAllgemeine Warnleuchteleuchtet rot.Batteriesymbol wird angezeigt.Eine entladene Batteriekann zum unerwartetenAusgehen des Motors und damitzu gefährlichen Fahrsituationenführen.Fehler möglichst schnell behebenlassen.


z AnzeigenWird die Batterie nichtmehr geladen, kannWeiterfahren zur Tiefentladungund damit zur Zerstörung derBatterie führen.Möglichst nicht weiterfahren.Die Batterie wird nicht geladen.Weiterfahrt möglich, bis dieBatterie entladen ist. Der Motorkann jedoch überraschendausgehen und die Batteriekann tiefentladen und damitzerstört werden.Fehler möglichst schnell voneiner Fachwerkstatt behebenlassen, am besten von einemBMW Motorrad Partner.Hecklampe defektAllgemeine Warnleuchteleuchtet gelb.LAMPR ! wird angezeigt.Ein Lampenausfall am Motorradist ein Sicherheitsrisiko,weil das Fahrzeug von anderenVerkehrsteilnehmern leichterübersehen wird.Defekte Lampen möglichstschnell ersetzen, am bestenimmer entsprechendeReservelampen mitnehmen.Rücklichtlampe oder Bremslichtlampedefekt.Brems- und Rücklichtlampeersetzen ( 121)Frontlampe defektLAMPF ! wird angezeigt.Ein Lampenausfall am Motorradist ein Sicherheitsrisiko,weil das Fahrzeug von anderenVerkehrsteilnehmern leichterübersehen wird.Defekte Lampen möglichstschnell ersetzen, am bestenimmer entsprechendeReservelampen mitnehmen.Fahrlicht-, Fernlicht-, Standlichtoder Blinkerlampe defekt.Fahr- und Fernlichtlampe ersetzen( 117)Standlichtlampe ersetzen( 119)Blinkerlampen vorn und hintenersetzen ( 122)Lampen defektAllgemeine Warnleuchteleuchtet gelb.LAMPS ! wird angezeigt.Ein Lampenausfall am Motorradist ein Sicherheitsrisiko,weil das Fahrzeug von anderenVerkehrsteilnehmern leichterübersehen wird.Defekte Lampen möglichstschnell ersetzen, am bestenimmer entsprechendeReservelampen mitnehmen.329


330AnzeigenzEine Kombination aus mehrerenLampendefekten liegt vor.Lesen Sie bitte die weiter vornaufgeführten Fehlerbeschreibungen.Warnanzeigen desBordcomputers SADarstellungWarnungen des Bordcomputerswerden im Bereich 1 angezeigt.Eine Übersicht über die möglichenWarnungen finden Sie aufder folgenden Seite.


z AnzeigenWarnanzeigen-ÜbersichtBedeutungwird angezeigt Motorölstand zu niedrig ( 32)331Check Oil wirdangezeigtwird angezeigt Eiswarnung ( 32)


332AnzeigenzMotorölstand zu niedrigÖlstandssymbol wird angezeigt.Check Oil wird angezeigt.Der elektronische Ölstandssensorhat einen zu niedrigen Motorölstandfestgestellt.Der genaue Motorölstand kannnur durch eine Prüfung an derÖlstandsanzeige festgestellt werden.Beim nächstem Tankstopp:Motorölstand prüfen ( 99)Bei zu niedrigem Ölstand:Motoröl nachfüllen ( 100)Sollte im Display die Anzeige"Ölstand prüfen" erscheinen,obwohl an der Ölstandsanzeigeein korrekter Ölstand gemessenwurde, ist möglicherweise derÖlstandssensor defekt.An eine Fachwerkstatt wenden,am besten an einen BMWMotorrad Partner.EiswarnungEiskristallsymbol wird angezeigt.Die am Fahrzeug gemesseneAußentemperatur beträgt wenigerals 3 °C.Die Eiswarnung schließtnicht aus, dass Glatteisauch schon bei gemessenenTemperaturen über 3 °C vorkommenkann.Bei niedrigen Außentemperaturenimmer besonders vorausschauendfahren, besondersauf Brücken und schattigenFahrbahnen.Vorausschauend fahren.ABS-Warnanzeigen SADarstellungABS-Warnungen werden durchdie ABS-Warnleuchte 1 angezeigt.In einigen Ländern ist eine alternativeDarstellung der ABS-Warnleuchte möglich.Mögliche Ländervariante.Weitergehende Informationenzum BMW Motorrad Integral ABSfinden Sie ab Seite ( 84), eineÜbersicht über die möglichen


z AnzeigenWarnungen finden Sie auf derfolgenden Seite. 333


334Warnanzeigen-ÜbersichtBedeutungblinktABS-Eigendiagnose nicht beendet( 35)leuchtet ABS-Fehler ( 35)Anzeigenz


z AnzeigenABS-Eigendiagnose nichtbeendetABS-Warnleuchte blinkt.Die ABS-Funktion ist nicht verfügbar,weil die Eigendiagnosenicht beendet wurde. Zur Überprüfungder Radsensoren mussdas Motorrad einige Meter fahren.Langsam losfahren. Es ist zubeachten, dass bis zum Abschlussder Eigendiagnose dieABS-Funktion nicht zur Verfügungsteht.rende Informationen zu Situationenbeachten, die zu einemABS-Fehler führen können( 85).Fehler möglichst schnell voneiner Fachwerkstatt behebenlassen, am besten von einemBMW Motorrad Partner.ASC-Warnanzeigen SADarstellungWeitergehende Informationenzum BMW Motorrad ASC findenSie ab Seite ( 86), eineÜbersicht über die möglichenWarnungen finden Sie auf derfolgenden Seite.335ABS-FehlerABS-Warnleuchte leuchtet.Das ABS-Steuergerät hat einenFehler erkannt. Die ABS-Funktionsteht nicht zur Verfügung.Weiterfahrt unter Berücksichtigungder ausgefallenen ABS-Funktion möglich. Weiterfüh-ASC-Warnungen werden durchdas ASC-Symbol 2 in Verbindungmit der allgemeinen Warnleuchte1 angezeigt.


336Warnanzeigen-ÜbersichtBedeutungblinkt schnell gelb wird angezeigt ASC-Eingriff ( 37)blinkt Eigendiagnose nicht beendet ( 37)Anzeigenzwird angezeigt ASC abgeschaltet ( 37)leuchtet gelb wird angezeigt ASC-Fehler ( 37)


z AnzeigenASC-EingriffAllgemeine Warnleuchteblinkt schnell gelb.ASC-Symbol wird angezeigt.Das ASC hat eine Instabilität amHinterrad erkannt und reduziertdas Drehmoment. Die Warnleuchteblinkt länger als der ASC-Eingriff dauert. Damit hat derFahrer auch nach der kritischenFahrsituation eine optische Rückmeldungzur erfolgten Regelung.Eigendiagnose nicht beendetASC-Symbol blinkt.Die Eigendiagnose wurde nichtbeendet, die ASC-Funktion stehtnicht zur Verfügung. Damit dieASC-Eigendiagnose abgeschlossenwerden kann, muss der Motorlaufen und das Motorrad mitmindestens 5 km/h bewegt werden.Langsam losfahren. Es ist zubeachten, dass bis zum Abschlussder Eigendiagnose dieASC-Funktion nicht zur Verfügungsteht.ASC abgeschaltetASC-Symbol wird angezeigt.Das ASC-System wurde durchden Fahrer abgeschaltet.mit SA automatische Stabilitäts-Control (ASC):ASC-Funktion einschalten( 60)ASC-FehlerAllgemeine Warnleuchteleuchtet gelb.ASC-Symbol wird angezeigt.Das ASC-Steuergerät hat einenFehler erkannt. Die ASC-Funktionsteht nicht zur Verfügung.Weiterfahrt möglich. Es ist zubeachten, dass die ASC-Funktionnicht zur Verfügung steht.Weiterführende Informationenüber Situationen beachten, diezu einem ASC-Fehler führenkönnen ( 87).Fehler möglichst schnell voneiner Fachwerkstatt behebenlassen, am besten von einemBMW Motorrad Partner.337


338RDC-Warnanzeigen SADarstellungWeitergehende Informationenzum BMW Motorrad RDC findenSie ab Seite ( 88), eineÜbersicht über die möglichenWarnungen finden Sie auf derfolgenden Seite.AnzeigenzDas Warnsymbol 2 signalisierteinen kritischen Reifenfülldruck,der entsprechende Fülldruck desVorderrads 3 oder des Hinterrads4 blinkt.Liegt der kritische Wert imGrenzbereich der zulässigenToleranz, leuchtet die allgemeineWarnleuchte 1 gelb. Liegtder ermittelte Reifenfülldruckaußerhalb der zulässigenToleranz, blinkt die allgemeineWarnleuchte rot.


z AnzeigenWarnanzeigen-Übersichtleuchtet gelbblinkt rotleuchtet gelbleuchtet gelbder kritische Reifenfülldruckblinktder kritische Reifenfülldruckblinkt"--" oder "----" wird angezeigt"--" oder "----" wird angezeigtRDC! wird angezeigtBedeutungReifenfülldruck im Grenzbereich der zulässigenToleranz ( 40)Reifenfülldruck außerhalb der zulässigenToleranz ( 40)Übertragungsstörung ( 40)Sensor defekt oder Systemfehler( 41)Batterie des Reifenluftdrucksensorsschwach ( 41)339


340AnzeigenzReifenfülldruck imGrenzbereich der zulässigenToleranzAllgemeine Warnleuchteleuchtet gelb.Reifensymbol wird angezeigt.Der kritische Reifenfülldruckblinkt.Der gemessene Reifenfülldruckliegt im Grenzbereich der zulässigenToleranz.Reifenfülldruck gemäß Angabenauf der Umschlagrückseiteder Bedienungsanleitung korrigieren.Die Druckangaben auf derUmschlagrückseite beziehensich auf eine Reifenlufttemperaturvon 20 °C. Um den Reifenfülldruckauch bei anderenReifentemperaturen anpassen zukönnen, gehen Sie wie folgt vor:Errechnen Sie die Differenz zwischendem Sollwert laut Bedienungsanleitungund dem vomRDC-System ermittelten Wert.Verändern Sie den Fülldruck imReifen um diese Differenz mitHilfe eines Luftdruckprüfgerätsan einer Tankstelle.Reifenfülldruck außerhalb derzulässigen ToleranzAllgemeine Warnleuchteblinkt rot.Reifensymbol wird angezeigt.Der kritische Reifenfülldruckblinkt.Der gemessene Reifenfülldruckliegt außerhalb der zulässigenToleranz.Reifen auf Schäden und aufFahrbarkeit prüfen.Ist der Reifen noch fahrbar:Unkorrekter Reifenfülldruckverschlechtert die Fahreigenschaftendes Motorrads.Fahrweise unbedingt an denunkorrekten Reifenfülldruckanpassen.Bei nächster Gelegenheit denReifenfülldruck korrigieren.Reifen von einer Fachwerkstattauf Schäden prüfen lassen, ambesten von einem BMW MotorradPartner.Bei Unsicherheit über die Fahrbarkeitdes Reifens:Nicht weiterfahren.Pannendienst informieren.Reifen von einer Fachwerkstattauf Schäden prüfen lassen, ambesten von einem BMW MotorradPartner.Übertragungsstörung"--" oder "-- --" wird angezeigt.Die Fahrzeuggeschwindigkeit hatdie Schwelle von ca. 30 km/hnicht überschritten. Die RDC-Sensoren senden ihr Signal erst


z Anzeigenab einer Geschwindigkeit oberhalbdieser Schwelle ( 88).RDC-Anzeige bei höherer Geschwindigkeitbeobachten. Erstwenn zusätzlich die allgemeineWarnleuchte aufleuchtet, handeltes sich um eine dauerhafteStörung. In diesem Fall:Fehler von einer Fachwerkstattbeheben lassen, am bestenvon einem BMW MotorradPartner.Die Funkverbindung zu denRDC-Sensoren ist gestört.Mögliche Ursache sindfunktechnische Anlagen in derUmgebung, die die Verbindungzwischen RDC-Steuergerät undden Sensoren stören.RDC-Anzeige in andererUmgebung beobachten. Erstwenn zusätzlich die allgemeineWarnleuchte aufleuchtet,handelt es sich um einedauerhafte Störung. In diesemFall:Fehler von einer Fachwerkstattbeheben lassen, am bestenvon einem BMW MotorradPartner.Sensor defekt oderSystemfehlerAllgemeine Warnleuchteleuchtet gelb.Reifensymbol wird angezeigt."--" oder "-- --" wird angezeigt.Es sind Räder ohne RDC-Sensorenverbaut.Radsatz mit RDC-Sensorennachrüsten.Ein oder zwei RDC-Sensorensind ausgefallen.Fehler von einer Fachwerkstattbeheben lassen, am bestenvon einem BMW MotorradPartner.Es liegt ein Systemfehler vor.Fehler von einer Fachwerkstattbeheben lassen, am bestenvon einem BMW MotorradPartner.Batteriedes ReifenluftdrucksensorsschwachAllgemeine Warnleuchteleuchtet gelb.RDC! wird angezeigt.Diese Fehlermeldung wirdfür kurze Zeit nur im Anschlussan den Pre-Ride-Checkangezeigt.Die Batterie des Reifenluftdrucksensorshat nicht mehr ihre volleKapazität. Die Funktion der Reifenluftdruckkontrolleist nur nochfür einen begrenzten Zeitraumgewährleistet.341


342An eine Fachwerkstatt wenden,am besten an einen BMWMotorrad Partner.DWA-Warnanzeigen SADarstellungAnzeigenzDWA-Warnungen werden alsWarnhinweise 2 in Verbindungmit der allgemeinen Warnleuchte1 im Anschluss an den Pre-Ride-Check angezeigt und beziehensich auf die Kapazität derDWA-internen Batterie.Eine Übersicht über die möglichenWarnungen finden Sie aufder folgenden Seite.


z AnzeigenWarnanzeigen-Übersichtleuchtet gelbDWALO ! wirdangezeigtDWA ! wird angezeigtBedeutungDWA-Batterie schwach ( 44)DWA-Batterie leer ( 44)343


344AnzeigenzDWA-Batterie schwachDWALO ! wird angezeigt.Diese Fehlermeldung wirdfür kurze Zeit nur im Anschlussan den Pre-Ride-Checkangezeigt.Die DWA-Batterie hat nicht mehrihre volle Kapazität. Die Funktionder DWA ist bei abgeklemmterFahrzeugbatterie nur noch füreinen begrenzten Zeitraum gewährleistet.An eine Fachwerkstatt wenden,am besten an einen BMWMotorrad Partner.DWA-Batterie leerAllgemeine Warnleuchteleuchtet gelb.DWA ! wird angezeigt.Diese Fehlermeldung wirdfür kurze Zeit nur im Anschlussan den Pre-Ride-Checkangezeigt.Die DWA-Batterie hat keine Kapazitätmehr. Die Funktion derDWA ist bei abgeklemmter Fahrzeugbatterienicht mehr gewährleistet.An eine Fachwerkstatt wenden,am besten an einen BMWMotorrad Partner.


z BedienungBedienungZünd- und Lenkschloss . . ............ 46Elektronische WegfahrsicherungEWS................................. 47Uhr .................................. 48Kilometerzähler ...................... 49Bordcomputer SA ..................... 52Reifendruck-Control RDC SA ......... 55Licht ................................. 56Blinker ............................... 57Warnblinkanlage ..................... 58Not-Aus-Schalter .................... 59Griffheizung SA ....................... 59Automatische Stabilitäts-ControlASC SA ............................... 60Kupplung ............................ 61Bremse . ............................. 61Spiegel . ............................. 62Federvorspannung . .................. 63Dämpfung ........................... 63Elektronische FahrwerkseinstellungESA SA ............................... 64Reifen . . ............................. 66Scheinwerfer......................... 67Sitzbank ............................. 68Helmhalter ........................... 69Gepäckschlaufen . . .................. 70445


446BedienungzZünd- und LenkschlossFahrzeugschlüsselSie erhalten einen Hauptschlüsselund einen Reserveschlüssel.Bei Schlüsselverlust beachtenSie bitte die Hinweise zur elektronischenWegfahrsicherungEWS ( 47).Zünd- und Lenkschloss, Tankverschlusssowie Sitzbankschlosswerden mit dem gleichen Schlüsselbetätigt.mit SZ Koffer:Auf Wunsch lassen sich auch dieKoffer mit dem gleichen Schlüsselbetätigen. Wenden Sie sichdafür an eine Fachwerkstatt, ambesten an einen BMW MotorradPartner.Zündung einschaltenSchlüssel in Position 1 drehen.Standlicht und alle Funktionskreiseeingeschaltet.Motor kann gestartet werden.Pre-Ride-Check wird durchgeführt.( 75)mit SA BMW Motorrad IntegralABS:Schlüssel in Position 1 drehen.Zusätzlich zu den oben genanntenPunkten wird die ABS-Eigendiagnose durchgeführt.( 76)mit SA automatische Stabilitäts-Control (ASC):Schlüssel in Position 1 drehen.Zusätzlich zu den obengenannten Punkten wirddie ASC-Eigendiagnosedurchgeführt. ( 76)Zündung ausschaltenSchlüssel in Position 2 drehen.Licht ausgeschaltet.Lenkschloss ungesichert.Schlüssel kann abgezogenwerden.Zeitlich begrenzter Betrieb vonZusatzgeräten möglich.


z BedienungBatterieladung über Bordsteckdosemöglich.Lenkschloss sichernSteht das Motorrad auf derSeitenstütze, ist es von derBeschaffenheit des Untergrundsabhängig, ob der Lenker nachlinks oder rechts eingeschlagenwird. Das Motorrad steht jedochauf ebenem Untergrund mit nachlinks eingeschlagenem Lenkerstabiler als mit nach rechts eingeschlagenemLenker.Auf ebenem Untergrund denLenker zum Verriegeln desLenkschlosses immer nach linkseinschlagen.Lenker nach links oder rechtseinschlagen.Schlüssel in Position 3 drehen,dabei den Lenker etwas bewegen.Zündung, Licht und alle Funktionskreiseausgeschaltet.Lenkschloss gesichert.Schlüssel kann abgezogenwerden.ElektronischeWegfahrsicherungEWSDiebstahlsicherheitDie elektronische Wegfahrsicherungerhöht die Diebstahlsicherheitfür Ihr BMW Motorrad,ohne dass dafür etwas eingestelltoder aktiviert werden muss.Sie bewirkt, dass der Motor nurmit den zum Fahrzeug gehörendenSchlüsseln gestartet werdenkann. Auch können Sie einzelneSchlüssel durch Ihren BMWMotorrad Partner sperren lassen,wenn Ihnen z. B Schlüsselabhanden gekommen sind. Miteinem gesperrten Schlüssel kannder Motor nicht mehr gestartetwerden.Elektronik im SchlüsselDie Elektronik im Motorradtauscht über eine Ringantenneim Zündschloss für jedesFahrzeug individuelle und ständigwechselnde Signale mit derElektronik im Schlüssel aus.Erst wenn der Schlüssel als„berechtigt“ erkannt wordenist, gibt das Motorelektronik-Steuergerät den Motorstart frei.Ist ein Reserveschlüssel andem zum Starten verwendetenZündschlüssel befestigt,kann die Elektronik „irritiert“ werdenund der Motorstart wird nichtfreigegeben. Im Multifunktions-447


448Bedienungzdisplay wird die Warnung EWSangezeigt.Bewahren Sie den Reserveschlüsselimmer getrennt vomZündschlüssel auf.Ersatz- undZusatzschlüsselErsatz- und Zusatzschlüssel sindnur über einen BMW MotorradPartner erhältlich. Dieser ist verpflichtet,Ihre Legitimation zu prüfen,da die Schlüssel Teil einesSicherheitssystems sind. WollenSie einen verlorenen Schlüsselsperren lassen, müssen Sie zurSperrung alle anderen zum Motorradgehörenden Schlüssel mitbringen.Ein gesperrter Schlüsselkann wieder freigeschaltet werden.UhrUhr einstellenDas Einstellen der Uhr währendder Fahrt kann zu Unfällenführen.Uhr nur bei stehendem Motorradeinstellen.Zündung einschalten.Taste 1 so oft betätigen, bisdie Gesamtkilometer angezeigtwerden.Alternativ Taste 2 so oft betätigen,bis die Gesamtkilometerangezeigt werden.


z Bedienungmit SA Bordcomputer oder mitSA Reifendruck-Control (RDC):KilometerzählerAnzeige auswählenZündung einschalten.449Taste 2 so oft betätigen, bisdie Uhr angezeigt wird.Die Taste in der Instrumentenkombinationdient in diesemFall nur der Bedienung derKilometerzähler.Taste betätigt halten.Die Stunden 3 blinken.Taste betätigen.Die Stunden werden mit jederBetätigung erhöht.Taste betätigt halten.Die Minuten 4 blinken.Taste betätigen.Die Minuten werden mit jederBetätigung erhöht.Taste betätigt halten oder nichtmehr betätigen.Einstellung beendet, die eingestellteZeit wird angezeigt.Taste 1 betätigen.


450BedienungzAlternativ kann die Taste 2 verwendetwerden.GesamtkilometerTageskilometer 1 (Trip I)Tageskilometer 2 (Trip II)Restreichweite (nach Erreichender Reservemenge)mit SA Bordcomputer oder mitSA Reifendruck-Control (RDC):TageskilometerzählerzurücksetzenZündung einschalten.Gewünschten Tageskilometerzählerauswählen.Mit jeder Tastenbetätigung werdenausgehend vom aktuellenWert in folgender Reihenfolgeangezeigt:Taste 1 betätigen.Die Taste an der Lenkerarmaturdient in diesem Fallnur der Bedienung des Bordcomputersoder der RDC-Anzeige.Taste 1 betätigt halten.


z Bedienungmit SA Bordcomputer oder mitSA Reifendruck-Control (RDC):Restreichweite451Alternativ kann die Taste 2 verwendetwerden.Tageskilometerzähler wird zurückgesetzt.Taste 2 betätigt halten.Die Taste an der Lenkerarmaturdient in diesem Fallnur der Bedienung des Bordcomputersoder der RDC-Anzeige.Die Restreichweite wird zusammenmit dem Schriftzug RANGEangezeigt und gibt an, welcheStrecke mit dem verbleibendenKraftstoff noch gefahren werdenkann. Sie wird nur nach Erreichender Kraftstoffreserve angezeigt.Die Berechnung erfolgtanhand des Durchschnittsverbrauchsund des Kraftstofffüllstands.Das Auftanken wird erstregistriert, wenn die nachgefüllteMenge mehrere Liter beträgt.Wird nach Unterschreiten derReservemenge getankt, muss


452Bedienungzdie sich ergebende Gesamtfüllmengegrößer sein als die Reservemenge,damit der neue Füllstanderkannt wird. Ansonstenkönnen weder Füllstands- nochRestreichweitenanzeige aktualisiertwerden.Bei der ermittelten Restreichweitehandelt es sichum einen angenäherten Wert.BMW Motorrad empfiehlt daher,die angegebene Restreichweitenicht bis zum letzten Kilometerauszuschöpfen.Bordcomputer SAAnzeige auswählenZündung einschalten.Taste 1 betätigen.Mit jeder Tastenbetätigung werdenausgehend vom aktuellenWert in folgender Reihenfolgeangezeigt:UmgebungstemperaturDurchschnittsgeschwindigkeitDurchschnittsverbrauchReichweiteÖlstandshinweisReifenfülldrücke (SA)UmgebungstemperaturBei stehendem Fahrzeug kanndie Motorwärme die Messungder Umgebungstemperatur 1verfälschen. Wird der Einflussder Motorwärme zu groß, wirdvorübergehend -- im Displayangezeigt.


z BedienungSinkt die Umgebungstemperaturunter 3 °C, erscheinteine Warnung vor möglicherGlatteisbildung. Beim erstmaligenUnterschreiten dieserTemperatur wird unabhängig vonder Displayeinstellung automatischauf die Temperaturanzeigeumgeschaltet.den Fahrtunterbrechungen, beidenen der Motor abgestellt wurde.DurchschnittsgeschwindigkeitzurücksetzenZündung einschalten.Durchschnittsgeschwindigkeitauswählen.Durchschnittsverbrauch453DurchschnittsgeschwindigkeitBei der Berechnung des Durchschnittverbrauchs1 wird die seitdem letzten Zurücksetzen verbrauchteKraftstoffmenge mitden seitdem gefahrenen Kilometernverrechnet.Bei der Berechnung der Durchschnittsgeschwindigkeit1 wirddie seit dem letzten Zurücksetzenverstrichene Zeit zugrundegelegt. Nicht berücksichtigt wer-Taste 1 betätigt halten.Durchschnittsgeschwindigkeitwird zurückgesetzt.DurchschnittsverbrauchzurücksetzenZündung einschalten.Durchschnittsverbrauch auswählen.


454BedienungzTaste 1 betätigt halten.Durchschnittsverbrauch wirdzurückgesetzt.ReichweiteDie Funktionsbeschreibung derRestreichweite ( 51) gilt auchfür die Reichweite. Die Reichweite1 kann jedoch auch vor Erreichender Kraftstoffreserve abgerufenwerden. Zur Berechnungder Reichweite wird ein speziellerDurchschnittsverbrauch verwendet,der nicht immer mit deman der Anzeige abrufbaren Wertübereinstimmt.Steht das Fahrzeug auf der Seitenstütze,kann die Kraftstoffmengeaufgrund der Schräglagenicht korrekt ermittelt werden.Aus diesem Grund erfolgt dieBerechnung der Reichweite nurwährend der Fahrt.Wird nach Unterschreiten der Reservemengegetankt, muss diesich ergebende Gesamtfüllmengegrößer sein als die Reservemenge,damit der neue Füllstanderkannt wird. Ansonsten könnenweder Füllstands- noch Reichweitenanzeigeaktualisiert werden.Bei der ermitteltenReichweite handelt es sichum einen angenäherten Wert.BMW Motorrad empfiehlt daher,die angegebene Reichweitenicht bis zum letzten Kilometerauszuschöpfen.


z BedienungÖlstandshinweisDer Ölstandshinweis 1 gibt Auskunftüber den Ölstand im Motor.Er kann nur bei Fahrzeugstillstandaufgerufen werden.Für den Ölstandshinweis müssendie folgenden Bedingungenerfüllt sein:Motor auf Betriebstemperatur.Motor läuft mindestens 10 Sekundenim Leerlauf.Seitenstütze eingeklappt.Motorrad steht senkrecht.Die Anzeigen bedeuten:OK: Ölstand korrekt.CHECK: Beim nächsten TankstoppÖlstand prüfen.---: Keine Messung möglich(genannte Bedingungen nichterfüllt).Wird eine andere Informationdes Bordcomputersaufgerufen, wird dieses Symbolweiterhin angezeigt, bis der Ölstandwieder als korrekt erkanntwird.Nach dem nächsten Einschaltender Zündung wird der zuletzt gemesseneZustand 5 Sekunden.angezeigt.Sollte trotz korrekten Ölstandsan der Anzeige desMotorölbehälters im Display ständigdie Anzeige "Ölstand prüfen"erscheinen, ist möglicherweiseder Ölstandssensor defekt. WendenSie sich in diesem Fall anIhren BMW Motorrad Partner.Reifendruck-ControlRDC SAReifenfülldrücke anzeigenZündung einschalten.Taste 1 so oft betätigen, bisim Display die Reifenfülldrückeangezeigt werden.455


4sel mit der Uhr und den Wertendes Bordcomputers.Fernlicht56BedienungzDie Reifenfülldrücke werden mitdem Schriftzug RDC P angezeigt.Der linke Wert stellt denFülldruck des Vorderrads dar,der rechte Wert den Fülldruckdes Hinterrads. Unmittelbar nachEinschalten der Zündung wird-- -- angezeigt, da die Übertragungder Fülldruckwerte erstoberhalb einer Geschwindigkeitvon 30 km/h beginnt.Die Anzeige erfolgt im Wechselmit der Uhr.Bei Fahrzeugen mit Bordcomputererfolgt die Anzeige im Wech-LichtStandlichtDas Standlicht schaltet sich nachEinschalten der Zündung automatischein.Das Standlicht belastet dieBatterie. Schalten Sie dieZündung nur für einen begrenztenZeitraum ein.FahrlichtDas Fahrlicht schaltet sich nachdem Motorstart automatisch ein.Sie können bei ausgeschaltetemMotor Licht einschalten,indem Sie bei eingeschalteterZündung das Fernlichteinschalten oder die Lichthupebetätigen.Fernlichtschalter 1 oben betätigen.Fernlicht eingeschaltet.Fernlichtschalter 1 in Mittelstellungbringen.Fernlicht ausgeschaltet.Fernlichtschalter 1 unten betätigen.Fernlicht ist für die Dauerder Betätigung eingeschaltet(Lichthupe).Parklicht einschaltenZündung ausschalten.


z Bedienung200 m werden die Blinker automatischausgeschaltet.457Unmittelbar nach Ausschaltender Zündung Blinkertastelinks 1 betätigt halten.Parklicht schaltet sich ein.Parklicht ausschaltenZündung ein- und wieder ausschalten.Parklicht ausgeschaltet.BlinkerBlinker links einschaltenZündung einschalten.Nach ca. zehn SekundenFahrt oder nach einer zurückgelegtenStrecke von ca.Blinkertaste links 1 betätigen.Blinker links eingeschaltet.Kontrollleuchte für Blinker linksblinkt.Blinker rechts einschaltenZündung einschalten.Nach ca. zehn SekundenFahrt oder nach einer zurückgelegtenStrecke von ca.200 m werden die Blinker automatischausgeschaltet.Blinkertaste rechts 2 betätigen.Blinker rechts eingeschaltet.Kontrollleuchte für Blinkerrechts blinkt.Blinker ausschaltenTaste Blinker aus 3 betätigen.


4Blinker ausgeschaltet.Kontrollleuchten für Blinker aus.Warnblinkanlageausschalten58WarnblinkanlageBedienungzWarnblinkanlageeinschaltenZündung einschalten.Die Warnblinkanlage belastetdie Batterie. Warnblinkanlagenur für einen begrenztenZeitraum einschalten.Wird bei eingeschalteterZündung eine Blinkertastebetätigt, ersetzt die Blinkfunktionfür die Dauer der Betätigungdie Warnblinkfunktion. Wird dieBlinkertaste nicht mehr betätigt,ist die Warnblinkfunktion wiederaktiv.Blinkertasten links 1 undrechts 2 gleichzeitig betätigen.Warnblinkanlage eingeschaltet.Kontrollleuchten für Blinkerlinks und rechts blinken.Zündung ausschalten.Warnblinkanlage bleibt eingeschaltet.Kontrollleuchten Blinker linksund rechts aus.Taste Blinker aus 3 betätigen.Warnblinkanlage ausgeschaltet.


z BedienungNot-Aus-SchalterGriffheizung SA4591 Not-Aus-SchalterBetätigung des Not-Aus-Schalters während derFahrt kann zum Blockieren desHinterrads und damit zum Sturzführen.Not-Aus-Schalter nicht währendder Fahrt betätigen.Mit Hilfe des Not-Aus-Schalterskann der Motor auf einfache Weiseschnell ausgeschaltet werden.ABBetriebsstellungMotor ausgeschaltet.Der Motor lässt sich nur inBetriebsstellung starten.1 GriffheizungsschalterDie Lenkergriffe können in zweiStufen beheizt werden. Die Griffheizungist nur bei laufendemMotor aktiv.Der durch die Griffheizungerhöhte Stromverbrauchkann bei Fahrten im unterenDrehzahlbereich zur Entladungder Batterie führen. Bei ungenügendgeladener Batterie wird zurErhaltung der Startfähigkeit dieGriffheizung abgeschaltet.


4ASC-Funktion einschalten60Bedienungz2 Heizfunktion aus.3 50% Heizleistung (ein Punktsichtbar).4 100% Heizleistung (dreiPunkte sichtbar).AutomatischeStabilitäts-ControlASC SAASC-FunktionausschaltenZündung einschalten.Die ASC-Funktion kannauch während der Fahrtausgeschaltet werden.ASC-Taste 1 betätigt halten.ASC-Symbol wird konstantangezeigt.ASC-Taste innerhalb von dreiSekunden loslassen.ASC-Symbol wird weiterhinangezeigt.ASC-Funktion ausgeschaltet.ASC-Taste 1 betätigt halten.ASC-Symbol wird nichtmehr angezeigt, bei nichtabgeschlossener Eigendiagnosebeginnt die ASC-Warnleuchte zublinken.ASC-Taste innerhalb von dreiSekunden loslassen.ASC-Symbol bleibt ausbzw. blinkt weiter.ASC-Funktion eingeschaltet.Alternativ zur Betätigung derASC-Taste kann auch die Zün-


z Bedienungdung aus- und wieder eingeschaltetwerden.Leuchtet die ASC-Warnleuchtenach Aus- undEinschalten der Zündung undanschließendem Fahren über10 km/h weiter, liegt ein ASC-Fehler vor.KupplungKupplungshebel einstellenWird die Lage des Kupplungsflüssigkeitsbehältersverändert, kann Luft ins Kupplungssystemgelangen.Weder die Lenkerarmatur nochden Lenker verdrehen.Das Einstellen des Kupplungshebelswährend derFahrt kann zu Unfällen führen.Kupplungshebel nur bei stehendemMotorrad einstellen.Stellschraube 1 im Uhrzeigersinndrehen.Die Stellschraube verfügtüber eine Rastung und lässtsich leichter drehen, wenn Siedabei den Kupplungshebel nachvorn drücken.Abstand zwischen Lenkergriffund Kupplungshebel wird größer.Stellschraube 1 gegen denUhrzeigersinn drehen.Abstand zwischen Lenkergriffund Kupplungshebel wird kleiner.BremseHandbremshebeleinstellenWird die Lage des Bremsflüssigkeitsbehältersverändert,kann Luft ins Bremssystemgelangen.Weder die Lenkerarmatur nochden Lenker verdrehen.Das Einstellen des Bremshebelswährend der Fahrtkann zu Unfällen führen.Bremshebel nur bei stehendemMotorrad einstellen.461


462SpiegelSpiegel einstellenSpiegelarm einstellenBedienungzStellschraube 1 im Uhrzeigersinndrehen.Die Stellschraube verfügtüber eine Rastung und lässtsich leichter drehen, wenn Siedabei den Handbremshebel nachvorn drücken.Abstand zwischen Lenkergriffund Handbremshebel wird größer.Stellschraube 1 gegen denUhrzeigersinn drehen.Abstand zwischen Lenkergriffund Handbremshebel wird kleiner.Spiegel durch Verdrehen in diegewünschte Position bringen.Schutzkappe über der Verschraubungam Spiegelarmhochschieben.Mutter 1 lösen (Linksgewinde).Spiegelarm in gewünschte Positiondrehen.Mutter 1 mit Drehmoment anziehen,dabei Spiegelarm festhalten.Spiegel an Klemmstück22 NmSchutzkappe über die Verschraubungschieben.


z BedienungFedervorspannungEinstellungDie Federvorspannung am Hinterradmuss der Beladung desMotorrads angepasst werden.Eine Erhöhung der Zuladung erforderteine Erhöhung der Federvorspannung,weniger Gewichteine entsprechend geringere Federvorspannung.Federvorspannung amHinterrad einstellenMotorrad abstellen, dabei aufebenen und festen Untergrundachten.Nicht abgestimmte Einstellungenvon Federvorspannungund Dämpfung verschlechterndas Fahrverhalten Ihres Motorrads.Dämpfung der Federvorspannunganpassen.Das Verstellen der Federvorspannungwährend derFahrt kann zu Unfällen führen.Federvorspannung nur bei stehendemMotorrad einstellen.Zur Erhöhung der Federvorspannung,Handrad 1 in PfeilrichtungHIGH drehen.Zur Verringerung der Federvorspannung,Handrad 1 in PfeilrichtungLOW drehen.Grundeinstellung der FedervorspannunghintenHandrad bis zum Anschlagin Pfeilrichtung LOW, dannum 13 Klicks in PfeilrichtungHIGH drehen (vollgetankt,mit Fahrer 85 kg)DämpfungEinstellungDie Dämpfung muss der Federvorspannungangepasst werden.Eine Erhöhung der Federvorspannungerfordert eine härtereDämpfung, eine Verringerung derFedervorspannung eine weichereDämpfung.463


464BedienungzDämpfung am HinterradeinstellenMotorrad abstellen, dabei aufebenen und festen Untergrundachten.Hinterraddämpfer über die Einstellschraube1 mit Bordwerkzeugeinstellen.Zur Erhöhung der DämpfungEinstellschraube in PfeilrichtungH drehen.Zur Verringerung der DämpfungEinstellschraube in PfeilrichtungS drehen.Grundeinstellung der HinterraddämpfungEinstellschraube bis zumAnschlag in Pfeilrichtung H,dann um eineinhalb Umdrehungenin Pfeilrichtung Sdrehen (Solobetrieb mit einerPerson 85 kg)ElektronischeFahrwerkseinstellungESA SAEinstellungenMit Hilfe der elektronischen FahrwerkseinstellungESA können SieIhr Motorrad komfortabel an dieBeladung und den Untergrundanpassen.Die Dämpfungseinstellung wirdim Multifunktionsdisplay im Bereich1 angezeigt, die Federvorspannungim Bereich 2. Fürdie Dauer der ESA-Anzeige wirddie Anzeige des Kilometerzäh-


z Bedienunglers ausgeblendet. Es könnendrei Federvorspannungen mitjeweils drei Dämpfungseinstellungenkombiniert werden, um dasFahrzeug optimal einzustellen.Einstellung derFedervorspannungDas ESA-Steuergerät ist miteiner Überlastungssicherungausgestattet, die bei zu hoherStromaufnahme den Einstellvorgangfür die Federvorspannungunterbricht. Insbesondere beiniedrigen Temperaturen und hoherZuladung kann es kurzfristigzu einer erhöhten Stromaufnahmeund somit zu einer Unterbrechungdes Einstellvorgangskommen.BMW Motorrad empfiehlt, beiTemperaturen unter 0 °C einenSozius erst nach Abschluss desEinstellvorgangs auf Soziusbetriebaufsitzen zu lassen. Ebensoempfiehlt BMW Motorrad, beisehr langen Verstellwegen (Verstellungvon "Solobetrieb" auf"Betrieb mit Sozius und Gepäck")das Motorrad zu entlasten.Die ESA-Anzeige blinkt solange,bis der Einstellvorgang abgeschlossenist.Ein unterbrochener Einstellvorgangwird automatisch fortgesetzt,sobald sich die Stromaufnahmereduziert, z. B. durch dieoben beschriebenen Maßnahmen.Einstellung abrufenZündung einschalten.Taste 1 betätigen.Die aktuelle Einstellung wirdangezeigt.Die Anzeige erlischt nach einigenSekunden automatisch.Dämpfung einstellenZündung einschalten.Die Dämpfung kann währendder Fahrt eingestelltwerden.465


466BedienungzTaste 1 betätigen.Aktuelle Einstellung wird angezeigt.Taste 1 jeweils einmal betätigen.Ausgehend vom aktuellen Zustandwerden in folgender Reihenfolgeangezeigt:COMF: komfortable DämpfungNORM: normale DämpfungSPORT: sportliche DämpfungWerden keine Änderungenmehr vorgenommen, wird dieDämpfung wie angezeigt eingestellt.FedervorspannungeinstellenMotor starten.Die Federvorspannung kannnicht während der Fahrteingestellt werden.Taste 1 betätigen.Aktuelle Einstellung wird angezeigt.Taste 1 jeweils betätigt halten,bis sich die Anzeige ändert.Ausgehend vom aktuellen Zustandwerden in folgender Reihenfolgeangezeigt:SolobetriebSolobetrieb mit GepäckBetrieb mit Sozius (und Gepäck)Werden keine Änderungenmehr vorgenommen, werdendie Federvorspannung und ggf.die Dämpfung wie angezeigteingestellt. Die Anzeige blinkt,während die Federvorspannungeingestellt wird.Vor der Weiterfahrt den Einstellvorgang(Anzeige blinkt)abwarten.ReifenReifenfülldruck prüfenMotorrad abstellen, dabei aufebenen und festen Untergrundachten.


z BedienungUnkorrekter Reifenfülldruckverschlechtert die Fahreigenschaftendes Motorrads undreduziert die Lebensdauer derReifen.Korrekten Reifenfülldrucksicherstellen.Ventileinsätze neigen beihohen Geschwindigkeitendurch Zentrifugalkräfte zumselbsttätigen Öffnen.Um einen plötzlichen Verlust desReifenfülldrucks zu vermeiden,Metallventilkappen mit Gummidichtringverwenden und gutfestschrauben.Korrekten Reifenfülldruck anhandder nachfolgenden Datenprüfen.Reifenfülldruck vorn2,5 bar (Solobetrieb, bei kaltemReifen)Reifenfülldruck vorn2,5 bar (Betrieb mit Soziusund/oder Beladung, bei kaltemReifen)Reifenfülldruck hinten2,9 bar (Solobetrieb, bei kaltemReifen)2,9 bar (Betrieb mit Soziusund/oder Beladung, bei kaltemReifen)Bei ungenügendem Reifenfülldruck:Reifenfülldruck korrigieren.ScheinwerferScheinwerfereinstellungRechts-/LinksverkehrBei Fahrten in Ländern, in denenauf der anderen Straßenseite alsim Zulassungsland des Motorradsgefahren wird, blendet dasasymmetrische Abblendlicht denGegenverkehr.Lassen Sie den Scheinwerfer voneiner Fachwerkstatt an die jeweiligenGegebenheiten anpassen,am besten von einem BMW MotorradPartner.Handelsübliche Klebebänderbeschädigen die Kunststofflichtscheibe.Um Schäden an der Kunststofflichtscheibezu vermeiden, aneine Fachwerkstatt wenden, ambesten an einen BMW MotorradPartner.467


468Leuchtweite undFedervorspannungDie Leuchtweite bleibt durch dieAnpassung der Federvorspannungan den Beladungszustandkonstant.BedienungzHaben Sie Zweifel an derkorrekten Scheinwerfer-Grundeinstellung, wenden Siesich an eine Fachwerkstatt, ambesten an einen BMW MotorradPartner.SitzbankSitzbank ausbauenMotorrad abstellen, dabei aufebenen und festen Untergrundachten.Schlüssel im Sitzbankschlossgegen den Uhrzeigersinn drehen.Sitzbank hinten anheben.Wird die Sitzbank auf einerrauen Fläche abgelegt,können die Sitzbankkanten beschädigtwerden.Sitzbank auf der Bezugsseiteauf einer glatten und sauberenOberfläche ablegen, z.B. auf demTank.Schlüssel loslassen und Sitzbanknach hinten aus der Halterungziehen.Sitzbank dabei unterstützendnach unten drücken.


z BedienungSitzbank einbauen469Bei zu starkem Druck nachvorn besteht die Gefahr,dass das Motorrad vom Ständergeschoben wird.Darauf achten, dass das Motorradsicher steht.Sitzbank nach vorn in die Halterungen1 schieben.Sitzbank über der Verriegelungkräftig nach unten drücken.Sitzbank rastet hörbar ein.HelmhalterHelm am Motorrad sichernSitzbank ausbauen ( 68)Helm mit Hilfe des als Sonderzubehörerhältlichen Stahlseilsam Helmhalter 1 befestigen.Das Helmschloss kann dieVerkleidung verkratzen.


470BedienungzBeim Einhängen auf die Positiondes Helmschlosses achten.An der rechten Fahrzeugseitekann der Helm durchdie Hitze des Endschalldämpfersbeschädigt werden.Helm nur an der linken Fahrzeugseitebefestigen.Dazu Stahlseil durch den Helmführen und Seilösen auf denHalter schieben.Sitzbank einbauen ( 69)GepäckschlaufenGepäckschlaufen unterder SitzbankAuf der Unterseite der Sitzbankbefinden sich Schlaufen 1 zumAnbringen von Gepäckgurten.Schlaufen 1 aus Halterungen 2ziehen.In die Schlaufen können Gepäckgurteeingehängt werden.Sitzbank einbauen ( 69)GepäckschlaufenverwendenSitzbank ausbauen ( 68)Sitzbank umdrehen.


z FahrenFahrenSicherheitshinweise.................. 72Checkliste ........................... 73Starten............................... 74Einfahren ............................ 77Bremsen ............................. 77Motorrad abstellen ................... 79Tanken .............................. 80571


572FahrenzSicherheitshinweiseFahrerausstattungKeine Fahrt ohne die richtige Bekleidung!Tragen Sie immerHelmAnzugHandschuheStiefelDies gilt auch für die Kurzstreckeund zu jeder Jahreszeit. IhrBMW Motorrad Partner berät Siegerne und hat für jeden Einsatzzweckdie richtige Bekleidung.GeschwindigkeitBei Fahrten mit hoher Geschwindigkeitkönnen verschiedeneRandbedingungen das Fahrverhaltendes Motorrads negativ beeinflussen:Einstellung des Feder- undDämpfersystemsungleich verteilte Ladunglockere Bekleidungzu geringer Reifenfülldruckschlechtes Reifenprofiletc.Richtig beladenÜberladung und ungleichmäßigeBeladung könnendie Fahrstabilität des Motorradsbeeinträchtigen.Zulässiges Gesamtgewicht nichtüberschreiten und Beladungshinweisebeachten.Alkohol und DrogenSchon kleine Mengen anAlkohol oder Drogen könnendas Wahrnehmungs-, UrteilsundEntscheidungsvermögen sowiedie Reflexe erheblich beeinträchtigen.Die Einnahme vonMedikamenten kann diese Beeinträchtigungennoch verstärken.Nach Einnahme von Alkohol,Drogen und/oder Medikamentennicht mehr fahren.VergiftungsgefahrAbgase enthalten das farb- undgeruchlose, aber giftige Kohlenmonoxid.Das Einatmen von Abgasenist gesundheitsschädlichund kann zu Bewusstlosigkeitoder Tod führen.Abgase nicht einatmen. Motornicht in geschlossenen Räumenlaufen lassen.HochspannungDas Berühren von spannungsführendenTeilen desZündsystems bei laufendem Motorkann zu Stromschlägen führen.Bei laufendem Motor keine Teiledes Zündsystems berühren.


z FahrenKatalysatorWird durch Zündaussetzer demKatalysator unverbrannter Kraftstoffzugeführt, besteht die Gefahrder Überhitzung und Beschädigung.Deshalb folgende Punkte beachten:Kraftstoffbehälter nicht leer fahrenMotor nicht mit abgezogenemZündkerzenstecker laufen lassenbei Motoraussetzern den Motorsofort abstellennur unverbleiten Kraftstoff tankenvorgesehene Wartungsintervalleunbedingt einhalten.Unverbrannter Kraftstoffzerstört den Katalysator.Die aufgeführten Punktezum Schutz des Katalysatorsbeachten.BrandgefahrAm Auspuff treten hohe Temperaturenauf.Berühren leicht entflammbareMaterialien (z.B. Heu,Laub, Gras, Bekleidung und Gepäckusw.) den heißen Auspuff,können diese in Brand geraten.Achten Sie darauf, dass keineleicht entflammbaren Materialienin Kontakt mit der heißen Auspuffanlagekommen.Läuft der Motor längereZeit im Stand, ist die Kühlungnicht ausreichend und eskann zur Überhitzung kommen.In Extremfällen ist Fahrzeugbrandmöglich.Motor nicht unnötig im Standlaufen lassen. Nach dem Startensofort losfahren.Manipulation desMotorelektronik-SteuergerätsManipulation des Motorsteuergerätskann zu Schädenam Fahrzeug und damit zuUnfällen führen.Das Motorsteuergerät nichtmanipulieren.Manipulation des Motorsteuergerätskann zu mechanischenBelastungen führen,auf die die Bauteile des Motorradsnicht ausgelegt sind. Fürdarauf zurückzuführende Schädenerlischt die Gewährleistung.Das Motorsteuergerät nichtmanipulieren.ChecklisteNutzen Sie die nachfolgendeCheckliste, um vor jeder Fahrtwichtige Funktionen, Einstellungenund Verschleißgrenzen zuprüfen.573


574FahrenzBremsfunktionBremsflüssigkeitsstände vornund hintenKupplungsfunktionKupplungsflüssigkeitsstandDämpfereinstellung und FedervorspannungProfiltiefe und Reifenfülldrucksicherer Halt der Koffer unddes GepäcksIn regelmäßigen Abständen:Motorölstand (bei jedem Tankstopp)Bremsbelagverschleiß (bei jedemdritten Tankstopp)Gang eingelegt, geht der Motoraus.SchaltgetriebeDas Motorrad kann im Leerlaufoder bei eingelegtem Gang mitgezogener Kupplung gestartetwerden. Betätigen Sie die Kupplungerst nach dem Einschaltender Zündung, sonst kann derMotor nicht gestartet werden.Im Leerlauf leuchtet die KontrollleuchteLeerlauf grün und dieGanganzeige im Multifunktionsdisplayzeigt N.Motor startenSchalter Not-Aus in BetriebsstellungA.Zündung einschalten.Pre-Ride-Check wird durchgeführt.( 75)StartenSeitenstützeBei ausgeklappter Seitenstützeund eingelegtem Gang lässt sichdas Motorrad nicht starten. Wurdedas Motorrad im Leerlauf gestartetund wird anschließend beiausgeklappter Seitenstütze einmit SA BMW Motorrad IntegralABS:Zündung einschalten.Pre-Ride-Check wird durchgeführt.( 75)ABS-Eigendiagnose wirddurchgeführt. ( 76)


z Fahrenmit SA automatische Stabilitäts-Control (ASC):Zündung einschalten.Pre-Ride-Check wird durchgeführt.( 75)ABS-Eigendiagnose wirddurchgeführt. ( 76)ASC-Eigendiagnose wirddurchgeführt. ( 76)Startertaste 1 betätigen.Bei sehr niedrigen Temperaturenkann es notwendigsein, den Gasdrehgriff beimStartvorgang zu betätigen. BeiUmgebungstemperaturen unter0 °C nach Einschalten der ZündungKupplung betätigen.Bei unzureichender Batteriespannungwird derStartvorgang automatisch abgebrochen.Vor weiteren Startversuchendie Batterie laden oderStarthilfe geben lassen.Motor springt an.Sollte der Motor nicht anspringen,kann die Störungstabelleweiterhelfen. ( 134)Pre-Ride-CheckNach dem Einschalten der Zündungführt die Instrumentenkombinationeinen Test der allgemeinenWarnleuchte durch, den"Pre-Ride-Check". Dabei wird dieWarnleuchte zunächst in rot undanschließend in gelb zur Überprüfungangezeigt. Der Test wirdabgebrochen, wenn vor seinemAblauf der Motor gestartet wird.Phase 1Allgemeine Warnleuchteleuchtet rot.CHECK! wird angezeigt.Phase 2Allgemeine Warnleuchteleuchtet gelb.CHECK! wird angezeigt.Sollte die allgemeine Warnleuchtenicht dargestellt werden:Kann die allgemeine Warnleuchtenicht dargestelltwerden, können einige Funktionsstörungennicht angezeigtwerden.Auf die Anzeige der allgemeinenWarnleuchte in rot und gelbachten.Fehler möglichst schnell voneiner Fachwerkstatt behebenlassen, am besten von einemBMW Motorrad Partner.575


576FahrenzABS-Eigendiagnose SADie Funktionsbereitschaft desBMW Motorrad ABS wird durchdie Eigendiagnose überprüft. DieEigendiagnose erfolgt automatischnach Einschalten der Zündung.Zur Überprüfung der Radsensorenmuss das Motorradschneller als 5 km/h fahren.Phase 1Überprüfung der diagnostizierbarenSystemkomponenten imStand.ABS-Warnleuchte blinkt.mögliche Ländervarianteder ABS-Warnleuchte.Phase 2Überprüfung der Radsensorenbeim Anfahren.ABS-Warnleuchte blinkt.mögliche Ländervarianteder ABS-Warnleuchte.ABS-EigendiagnoseabgeschlossenDie Warnleuchte ABS erlischt.Wird nach Abschluss der ABS-Eigendiagnose ein ABS-Fehlerangezeigt:Weiterfahrt möglich. Es ist zubeachten, dass weder ABSnochIntegralfunktion zur Verfügungstehen.Fehler möglichst schnell voneiner Fachwerkstatt behebenlassen, am besten von einemBMW Motorrad Partner.ASC-Eigendiagnose SADie Funktionsbereitschaft desBMW Motorrad ASC wird durchdie Eigendiagnose überprüft. DieEigendiagnose erfolgt automatischnach Einschalten der Zündung.Damit die ASC-Eigendiagnoseabgeschlossen werdenkann, muss der Motor laufen unddas Motorrad mindestens 5 km/hschnell fahren.Phase 1Überprüfung der diagnostizierbarenSystemkomponenten imStand.ASC-Symbol blinkt.Phase 2Überprüfung der diagnostizierbarenSystemkomponentenwährend der Fahrt.ASC-Symbol blinkt.ASC-EigendiagnoseabgeschlossenDie ASC-Warnleuchte erlischt.Wird nach Abschluss der ASC-Eigendiagnose ein ASC-Fehlerangezeigt:


z FahrenWeiterfahrt möglich. Es ist zubeachten, dass die ASC-Funktionnicht zur Verfügung steht.Fehler möglichst schnell voneiner Fachwerkstatt behebenlassen, am besten von einemBMW Motorrad Partner.EinfahrenDie ersten 1000 kmWährend der Einfahrzeit in häufigwechselnden Last- undDrehzahlbereichen fahren.Kurvenreiche und leicht hügeligeFahrstrecken wählen,jedoch möglichst keine Autobahnen.Das Überschreiten der Einfahrdrehzahlenerhöht denMotorverschleiß.An die vorgeschriebenen Einfahrdrehzahlenhalten.Einfahrdrehzahlen nicht überschreiten.Einfahrdrehzahl


578FahrenzRadlast, desto mehr Bremskraftkann übertragen werden.Um den kürzesten Bremsweg zuerreichen, muss die Vorderradbremsezügig und immer stärkerwerdend betätigt werden.Dadurch wird die dynamischeLasterhöhung am Vorderrad optimalausgenutzt. Gleichzeitigsollte auch die Kupplung betätigtwerden. Bei den oft trainierten"Gewaltbremsungen", bei denender Bremsdruck schnellstmöglichund mit aller Kraft erzeugt wird,kann die dynamische Lastverteilungdem Verzögerungsanstiegnicht folgen und die Bremskraftnicht vollständig auf die Fahrbahnübertragen werden. Damitdas Vorderrad nicht blockiert,muss das ABS eingreifen undden Bremsdruck reduzieren; derBremsweg wird länger.PassabfahrtenWird bei Passabfahrtenausschließlich mit der Hinterradbremsegebremst, bestehtdie Gefahr von Bremswirkungsverlust.Unter Extrembedingungenkann es zur Zerstörung derBremsen durch Überhitzungkommen.Vorder- und Hinterradbremseeinsetzen und Motorbremsenutzen.Nasse BremsenNach dem Waschen desMotorrads, nach Wasserdurchfahrtenoder bei Regenkann die Bremswirkung aufgrundfeuchter Bremsscheiben undBremsbeläge verzögert einsetzen.Frühzeitig bremsen, bis dieBremsen abgetrocknet bzw.trockengebremst sind.Salzschicht auf derBremseBei Fahrten auf salzgestreutenStraßen kann dievolle Bremswirkung verzögerteinsetzen, wenn längere Zeitnicht gebremst wird.Frühzeitig bremsen, bis die Salzschichtauf Bremsscheiben undBremsbelägen abgebremst wordenist.Öl oder Fett auf derBremseÖl- und Fettbeläge aufBremsscheiben und -belägenverringern die Bremswirkungerheblich.Besonders nach Reparatur- undWartungsarbeiten darauf achten,dass Bremsscheiben und Bremsbelägeöl- und fettfrei sind.


z FahrenVerschmutzte BremsenBei Fahrten auf unbefestigtenoder verschmutztenStraßen kann die Bremswirkungwegen verschmutzter Bremsscheibenund Bremsbeläge verzögerteinsetzen.Frühzeitig bremsen, bis dieBremsen saubergebremst sind.Motorrad abstellenAuf Seitenstütze stellenBei schlechten Bodenverhältnissenist ein sichererStand nicht gewährleistet.Im Ständerbereich auf ebenenund festen Untergrund achten.Motor ausschalten.Handbremse betätigen.Motorrad senkrecht stellen undausbalancieren.Seitenstütze mit linkem Fuß bisAnschlag zur Seite klappen.Die Seitenstütze ist nur fürdas Gewicht des Motorradsausgelegt.Bei ausgeklappter Seitenstützenicht auf dem Motorrad sitzen.Motorrad langsam auf Ständerneigen, dabei entlasten undnach links absteigen.Steht das Motorrad auf derSeitenstütze, ist es von derBeschaffenheit des Untergrundsabhängig, ob der Lenker nachlinks oder rechts eingeschlagenwird. Das Motorrad steht jedochauf ebenem Untergrund mit nachlinks eingeschlagenem Lenkerstabiler als mit nach rechts eingeschlagenemLenker.Auf ebenem Untergrund denLenker zum Verriegeln desLenkschlosses immer nach linkseinschlagen.Lenker bis Anschlag nach linksoder nach rechts einschlagen.Festen Stand des Motorradskontrollieren.Bei Straßengefälle das Motorradin Richtung „bergauf“stellen und 1. Gang einlegen.Lenkschloss verriegeln.Von Seitenstütze nehmenLenkschloss entriegeln.Von links Lenker mit beidenHänden ergreifen.Handbremse betätigen.Mit dem rechten Bein über denSitz schwingen, dabei Motorradaufrichten.Motorrad senkrecht stellen undausbalancieren.Eine ausgeklappte Seitenstützekann sich bei rollendemMotorrad im Untergrundverfangen und zum Sturz führen.Seitenstütze einklappen, bevordas Fahrzeug bewegt wird.579


580FahrenzHinsetzen und Seitenstütze mitlinkem Fuß zurückklappen.Auf Kippständer stellen SZBei schlechten Bodenverhältnissenist ein sichererStand nicht gewährleistet.Im Ständerbereich auf ebenenund festen Untergrund achten.Motor ausschalten.Absteigen, dabei linke Handam linken Lenkergriff.Mit der rechten Hand Sozius-Haltegriff oder den Heckrahmenergreifen.Rechten Fuß auf den Betätigungsdorndes Kippständersstellen und Kippständer so weitnach unten drücken, bis dieAbrollkufen auf dem Bodenaufliegen.Mit vollem Körpergewicht aufden Kippständer stellen undgleichzeitig das Motorrad nachhinten ziehen.Der Kippständer kann durchzu starke Bewegungen einklappenund dadurch das Fahrzeugumfallen.Bei ausgeklapptem Kippständernicht auf dem Motorrad sitzen.Festen Stand des Motorradskontrollieren.Lenkschloss verriegeln.Vom Kippständerschieben SZLenkschloss entriegeln.Linke Hand am linken Lenkergriff.Mit der rechten Hand denSozius-Haltegriff oder denHeckrahmen ergreifen.Motorrad nach vorn vom Kippständerschieben.Kontrollieren, ob der Kippständerganz eingeklappt ist.TankenKraftstoff ist leicht entzündlich.Feuer am Kraftstoffbehälterkann zu Brand und Explosionführen.Nicht rauchen und kein offenesFeuer bei allen Tätigkeiten amKraftstoffbehälter.Kraftstoff dehnt sich unterWärmeeinwirkung aus.Bei überfülltem Kraftstoffbehälterkann Kraftstoff austreten und andas Hinterrad gelangen. Dadurchbesteht Sturzgefahr.Maximal bis zur Unterkante desEinfüllstutzens tanken.Kraftstoff greift Kunststoffoberflächenan, diese werdenmatt oder unansehnlich.Bei Kontakt von Kunststoffteilenmit Kraftstoff diese sofortabwischen.


z FahrenKraftstoff kann das Materialdes Windschilds angreifen,dieses wird matt oder unansehnlich.Bei Kontakt von Windschildmit Kraftstoff diesen sofortabwischen.Bleihaltiger Kraftstoff zerstörtden Katalysator!Nur bleifreien Kraftstoff tanken.Verschluss des Kraftstoffbehältersmit Zündschlüssel durchDrehen gegen den Uhrzeigersinnöffnen.empfohlene Kraftstoffqualität95 ROZ/RON (Super bleifrei(Kraftstoffsorte verwendbarmit Einschränkungen beiLeistung und Verbrauch))nutzbare Kraftstofffüllmenge581Motorrad abstellen, dabei aufebenen und festen Untergrundachten.19 lKraftstoffreservemengeKraftstoff der unten aufgeführtenQualität bis maximal zurUnterkante des Einfüllstutzenstanken.empfohlene Kraftstoffqualität98 ROZ/RON (Superplusbleifrei)≥4 lVerschluss des Kraftstoffbehältersmit kräftigem Druck schließen.Schlüssel abziehen undSchutzklappe zuklappen.Schutzklappe aufklappen.


582Fahrenz


z Technik im DetailTechnik im DetailBremsanlage mit BMW Motorrad IntegralABS SA ........................ 84Motormanagement mit BMW MotorradASC SA ........................... 86Reifendruck-Control RDC SA ......... 88683


684Technik im DetailzBremsanlage mit BMWMotorrad IntegralABS SATeilintegralbremseIhr Motorrad ist mit einer Teilintegralbremseausgestattet. Beidiesem Bremssystem werdenmit dem Handbremshebel dieVorder- und die Hinterradbremsegemeinsam aktiviert. Der Fußbremshebelwirkt nur auf die Hinterradbremse.Das BMW Motorrad Integral ABSpasst die Bremskraftverteilungzwischen Vorder- und Hinterradbremsewährend der Bremsungan die Beladung des Motorradsan.Das Durchdrehen des Hinterradsbei gezogener Vorderradbremse(Burn Out) wirddurch die Integralfunktion erheblicherschwert. Die Folge könnenSchäden an der Hinterradbremseund an der Kupplung sein.Keine Burn Outs durchführen.Wie funktioniert das ABS?Die maximal auf die Fahrbahnübertragbare Bremskraft ist unteranderem abhängig vom Reibwertder Fahrbahnoberfläche. Schotter,Eis und Schnee sowie nasseFahrbahnen bieten einen wesentlichschlechteren Reibwert alseine trockene und saubere Asphaltdecke.Je schlechter derReibwert der Fahrbahn, destolänger wird der Bremsweg.Wird bei einer Erhöhung desBremsdrucks durch den Fahrerdie maximal übertragbareBremskraft überschritten, beginnendie Räder zu blockieren unddie Fahrstabilität geht verloren; esdroht ein Sturz. Bevor diese Situationeintritt, greift das ABS einund passt den Bremsdruck andie maximal übertragbare Bremskraftan, so dass die Räder weiterdrehenund die Fahrstabilitätunabhängig von der Fahrbahnbeschaffenheiterhalten bleibt.Was passiert beiFahrbahnunebenheiten?Durch Bodenwellen oder Fahrbahnunebenheitenkann es kurzfristigzum Kontaktverlust zwischenReifen und Fahrbahnoberflächekommen und die übertragbareBremskraft bis auf Nullzurückgehen. Wird in dieser Situationgebremst, muss das ABSden Bremsdruck reduzieren, umdie Fahrstabilität bei Wiederherstellungdes Fahrbahnkontaktssicherzustellen. Zu diesemZeitpunkt muss das BMW MotorradIntegral ABS von extremniedrigen Reibwerten ausgehen(Schotter, Eis, Schnee), damit dieLaufräder sich in jedem denkbarenFall drehen und damit dieFahrstabilität sichergestellt ist.Nach Erkennen der tatsächlichen


z Technik im DetailUmstände regelt das System denoptimalen Bremsdruck ein.Wie macht sich das BMWMotorrad Integral ABS fürden Fahrer bemerkbar?Muss das ABS-System aufgrundder oben beschriebenen Umständedie Bremskraft reduzieren, sosind am Handbremshebel Vibrationenzu verspüren.Wird der Handbremshebel betätigt,so wird über die Integralfunktionauch am Hinterrad Bremsdruckaufgebaut. Wird der Fußbremshebelerst danach betätigt,ist der bereits aufgebauteBremsdruck früher als Gegendruckspürbar, als wenn der Fußbremshebelvor oder mit demHandbremshebel betätigt wird.Abheben des HinterradsBei hoher Haftung zwischen Reifenund Straße kommt es selbstbei starkem Bremsen erst sehrspät oder gar nicht zu einem Blockierendes Vorderrads. Entsprechendmuss auch die ABS-Regelungerst sehr spät oder gar nichteingreifen. In diesem Fall kannes zum Abheben des Hinterradskommen, was zu einem Überschlagendes Motorrads führenkann.Starkes Bremsen kann zumAbheben des Hinterradsführen.Beim Bremsen beachten, dassdie ABS-Regelung nicht in jedemFall vor dem Abheben desHinterrads schützen kann.Wie ist das BMWMotorrad Integral ABSausgelegt?Das BMW Motorrad Integral ABSstellt im Rahmen der Fahrphysikdie Fahrstabilität auf jedem Untergrundsicher. Für Spezialanforderungen,die sich unter extremenWettbewerbsbedingungenim Gelände oder auf der Rennstreckeergeben, ist das Systemnicht optimiert.Besondere SituationenZur Erkennung der Blockierneigungder Räder werden unteranderem die Drehzahlen vonVorder- und Hinterrad verglichen.Werden über einen längerenZeitraum unplausible Werteerkannt, wird aus Sicherheitsgründendie ABS-Funktion abgeschaltetund ein ABS-Fehlerangezeigt. Voraussetzung für eineFehlermeldung ist die abgeschlosseneEigendiagnose.685


686Technik im DetailzNeben Problemen am BMW MotorradIntegral ABS können auchungewöhnliche Fahrzustände zueiner Fehlermeldung führen.UngewöhnlicheFahrzustände:Warmlaufen auf Kipp- oderHilfsständer im Leerlauf odermit eingelegtem Gang.Über längeren Zeitraum durchMotorbremse blockierendesHinterrad, z. B. bei Abfahrtenim Gelände.Sollte es aufgrund eines obenbeschriebenen Fahrzustands zueiner Fehlermeldung kommen,kann die ABS-Funktion durchAus- und Einschalten der Zündungwieder aktiviert werden.Welche Rolle spieltregelmäßige Wartung?Jedes technische Systemist immer nur so gut wiesein Wartungszustand.Um sicherzustellen, dass sich dasBMW Motorrad ABS in einemoptimalen Wartungszustand befindet,müssen die vorgeschriebenenInspektionsintervalle unbedingteingehalten werden.Reserven für dieSicherheitDas BMW Motorrad Integral ABSdarf nicht im Vertrauen auf kürzereBremswege zu einer leichtfertigenFahrweise verleiten. Es istin erster Linie eine Sicherheitsreservefür Notsituationen.Vorsicht in Kurven! Das Bremsenin Kurven unterliegt besonderenfahrphysikalischen Gesetzen, dieauch das BMW Motorrad IntegralABS nicht aufheben kann.Motormanagement mitBMW Motorrad ASC SAWie funktioniert das ASC?Das BMW Motorrad ASC vergleichtdie Radgeschwindigkeitenvon Vorder- und Hinterrad. Ausder Geschwindigkeitsdifferenzwerden der Schlupf und damitdie Stabilitätsreserven am Hinterradermittelt. Beim Überschreiteneines Schlupflimits wird dasMotormoment durch die Motorsteuerungangepasst.Wie ist das BMWMotorrad ASC ausgelegt?Das BMW Motorrad ASC ist einAssistenzsystem für den Fahrerund für den Betrieb auf öffentlichenStraßen konzipiert. Speziellim Grenzbereich der Fahrphysiknimmt der Fahrer deutlich Einflussauf die Regelmöglichkeitendes ASC (Gewichtsverlagerungin Kurven, lose Ladung). Für


z Technik im DetailSpezialanforderungen, die sichunter extremen Wettbewerbsbedingungenim Gelände oder aufder Rennstrecke ergeben, ist dasSystem nicht optimiert. Für dieseFälle kann das BMW MotorradASC ausgeschaltet werden.Auch mit ASC können physikalischeGesetze nichtaußer Kraft gesetzt werden. Eineangepasste Fahrweise bleibtimmer in der Verantwortung desFahrers.Das zusätzliche Sicherheitsangebotnicht durch riskantes Fahrenwieder einschränken.Besondere SituationenMit zunehmender Schräglagewird das Beschleunigungsvermögengemäß der physikalischenGesetze immer stärker eingeschränkt.Aus sehr engen Kurvenheraus kann es dadurch zu einerverzögerten Beschleunigungkommen.Um ein durchdrehendes bzw.wegrutschendes Hinterrad zu erkennen,werden unter anderemdie Drehzahlen von Vorder- undHinterrad verglichen. Werdenüber einen längeren Zeitraumunplausible Werte erkannt, wirdaus Sicherheitsgründen die ASC-Funktion abgeschaltet und einASC-Fehler angezeigt. Voraussetzungfür eine Fehlermeldungist die abgeschlossene Eigendiagnose.Bei folgenden ungewöhnlichenFahrzuständen kann es zu einemautomatischen Abschalten desBMW Motorrad ASC kommen.UngewöhnlicheFahrzustände:Fahren auf dem Hinterrad(Wheely) bei deaktiviertem ASCüber einen längeren Zeitraum.Auf der Stelle drehendes Hinterradbei gezogener Vorderradbremse(Burn Out).Warmlaufen auf Kipp- oderHilfsständer im Leerlauf odermit eingelegtem Gang.Durch aus- und einschalten derZündung und anschließendemFahren über 10 km/h wird dasASC wieder aktiviert.Verliert das Vorderrad bei extremerBeschleunigung den Bodenkontakt,reduziert das ASC dasMotormoment, bis das Vorderradwieder den Boden berührt.BMW Motorrad empfiehlt in diesemFall, den Gasdrehgriff etwaszurückzudrehen, um schnellstmöglichwieder in einen stabilenFahrzustand zu kommen.Auf glattem Untergrund sollteder Gasdrehgriff niemals schlagartigvollständig zurückgedrehtwerden, ohne gleichzeitig dieKupplung zu ziehen. Das Motorbremsmomentkann zu einemblockierenden Hinterrad und da-687


688Technik im Detailzmit zu einem instabilen Fahrzustandführen. Dieser Fall kanndurch das BWM Motorrad ASCnicht kontrolliert werden.Reifendruck-ControlRDC SAFunktionIn den Reifen befindet sich jeweilsein Sensor, der die Lufttemperaturund den Fülldruck imReifeninneren misst und an dasSteuergerät sendet.Die Sensoren sind mit einemFliehkraftregler ausgestattet, derdie Übertragung der Messwerteerst ab einer Geschwindigkeitvon ca. 30 km/h freigibt. Vordem erstmaligen Empfang desReifenfülldrucks wird im Displayfür jeden Reifen -- angezeigt.Nach Fahrzeugstillstand übertragendie Sensoren noch fürca. 15 Minuten die gemessenenWerte.Das Steuergerät kann vier Sensorenverwalten, somit könnenzwei Radsätze mit RDC-Sensorengefahren werden. Ist einRDC-Steuergerät verbaut, habendie Räder jedoch keine Sensoren,so wird eine Fehlermeldungausgegeben.TemperaturkompensationDie Reifenfülldrücke werden imMultifunktionsdisplay temperaturkompensiertdargestellt, siebeziehen sich auf eine Reifenlufttemperaturvon 20 °C. Dadie Luftdruckprüfgeräte an denTankstellen einen temperaturabhängigenReifenfülldruck anzeigen,werden diese in den meistenFällen nicht mit denen imMultifunktionsdisplay angezeigtenWerten übereinstimmen.ReifenfülldruckbereicheDas RDC-Steuergerät unterscheidetdrei auf das Fahrzeugabgestimmte Reifenfülldruckbereiche:Fülldruck innerhalb der zulässigenToleranz.Fülldruck im Grenzbereich derzulässigen Toleranz.Fülldruck außerhalb der zulässigenToleranz.


z ZubehörZubehörAllgemeine Hinweise................. 90Steckdose ........................... 90Gepäck .............................. 91Koffer SZ ............................. 92789


790ZubehörzAllgemeine HinweiseBMW Motorrad empfiehlt, Teileund Zubehörprodukte für IhrMotorrad zu verwenden, die vonBMW für diesen Zweck freigegebensind.Ihr BMW Motorrad Partner istder richtige Ansprechpartner fürOriginal BMW Teile und Zubehör,sonstige von BMW freigegebeneProdukte sowie die dazugehörigequalifizierte Beratung.Diese Teile und Produkte wurdenvon BMW auf ihre Sicherheit,Funktion und Tauglichkeitgeprüft. BMW übernimmt für siedie Produktverantwortung.Andererseits kann BMW für nichtfreigegebene Teile oder Zubehörproduktejeglicher Art keineHaftung übernehmen.BMW Motorrad kann nichtfür jedes Fremdprodukt beurteilen,ob es bei BMW Motorrädernohne Sicherheitsrisiko eingesetztwerden kann. Diese Gewährist auch dann nicht gegeben,wenn eine länderspezifischebehördliche Genehmigung erteiltwurde. Solche Prüfungen könnennicht immer alle Einsatzbedingungenfür BMW Motorräder berücksichtigenund sind deswegenteilweise nicht ausreichend.Verwenden Sie nur Teile und Zubehörprodukte,die von BMW fürIhr Motorrad freigegeben sind.Beachten Sie bei allen Veränderungendie gesetzlichen Bestimmungen.Orientieren Sie sich ander Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO).SteckdoseBelastbarkeitBei zu niedriger Batteriespannungund bei Überschreitungder maximalen Belastbarkeit derSeriensteckdose 1 und der Zusatzsteckdose(SA) werden dieseautomatisch abgeschaltet.Betrieb von ZusatzgerätenZusatzgeräte können nur bei eingeschalteterZündung in Betriebgenommen werden. Wird danndie Zündung ausgeschaltet, bleibtdas Zusatzgerät weiter in Betrieb.Ca. 15 Minuten nach dem Aus-


z Zubehörschalten der Zündung und/oderwährend des Startvorgangs wirddie Bordsteckdose zur Entlastungdes Bordnetzes abgeschaltet.KabelverlegungDie Kabel von der Steckdosezum Zusatzgerät müssen so verlegtwerden, dass sieden Fahrer nicht behindernden Lenkeinschlag und dieFahreigenschaften nicht einschränkenoder behindernnicht eingeklemmt werden könnenUnsachgemäß verlegte Kabelkönnen zur Behinderungdes Fahrers führen.Kabel wie oben beschriebenverlegen.GepäckRichtig beladenÜberladung und ungleichmäßigeBeladung könnendie Fahrstabilität des Motorradsbeeinträchtigen.Zulässiges Gesamtgewicht nichtüberschreiten und Beladungshinweisebeachten.Einstellung von Federvorspannung,Dämpfung und Reifenfülldruckdem Gesamtgewichtanpassen.Federvorspannung am Hinterradeinstellen ( 63)Reifenfülldruck prüfen ( 66)Dämpfung am Hinterrad einstellen( 64)Auf gleichmäßiges Koffervolumenlinks und rechts achten.Auf gleichmäßige Gewichtsverteilunglinks und rechts achten.Schwere Gepäckstücke nachunten und innen packen.Maximale Zuladung der Kofferund entsprechende Höchstgeschwindigkeitbeachten.Zuladung der Koffermax 8 kgTempolimit für Fahrtenmit Koffermax 180 km/hMaximale Zuladung des Tankrucksacksbeachten.Zuladung des Tankrucksacksmax 5 kgMaximale Zuladung der Tanktaschebeachten.Zuladung der Tanktaschemax 5 kg791


792Maximale Zuladung der Gepäckbrückebeachten.Zuladung der GepäckbrückeKoffer öffnenGrauen Entriegelungshebel(OPEN) erneut nach oben ziehen.Kofferdeckel 2 aus der Verriegelungziehen.max 5 kgKoffer schließenZubehörzKoffer SZEntriegelungshebelLinks und rechts vom Kofferschlossbefindet sich jeweils einEntriegelungshebel.Der graue Hebel mit der AufschriftOPEN dient dem Öffnenund Schließen der Koffer.Der schwarze Hebel mit der AufschriftRELEASE dient dem Abnehmenund Anbringen der Koffer.Schließzylinder in RichtungOPEN drehen.Grauen Entriegelungshebel(OPEN) nach oben ziehen.Rastbänder 1 öffnen sich.Die Verschlüsse 1 des Kofferdeckelsin die Verriegelungen 2drücken.Die Verschlüsse rasten hörbarein.Die Verschlüsse 3 der Rastbänderin die Verriegelungen 2drücken.


z ZubehörDie Verschlüsse rasten hörbarein.Sicheren Verschluss prüfen.Koffervolumen verstellenKofferdeckel schließen.Koffer abnehmen793Rastbänder schließen.Rastbänder gegen den Kofferkörperdrücken.Das Koffervolumen wird an denInhalt angepasst.Schließzylinder in DrehrichtungRELEASE drehen.Schwarzen Entriegelungshebel(RELEASE) nach oben ziehen.Rastbandschnallen 1 der Rastbändernach außen drehen.Rastbänder nach oben herausziehen.Das maximale Volumen ist eingestellt.


794ZubehörzKoffer aus der oberen Aufnahmeziehen.Koffer aus der unteren Aufnahmeheben.Koffer anbauenSchließzylinder in Richtung RE-LEASE drehen.Schwarzen Entriegelungshebel(RELEASE) nach oben ziehen.Koffer in obere Aufnahme 3drücken.Schwarzen Entriegelungshebel(RELEASE) nach untendrücken.Koffer ist eingerastet.Kofferschloss verriegeln.Sichere Verriegelung prüfen.Sicherer HaltKoffer in untere Aufnahme 2einhängen.Sollte ein Koffer wackeln odernur schwer anzubringen sein,muss er an den Abstand zwischenoberer und unterer Aufnahmeangepasst werden. Die


z Zubehöruntere Halterung am Koffer kanndazu in der Höhe verändert werden.Koffer anpassenKoffer öffnen.795Schrauben 1 lösen.Höhe der Halterung einstellen.Schrauben 1 anziehen.


796Zubehörz


z WartungWartungAllgemeine Hinweise................. 98Bordwerkzeug ....................... 98Motoröl .............................. 99Bremsanlage allgemein . . .......... 101Bremsbeläge . ..................... 101Bremsflüssigkeit ................... 103Kupplung .......................... 105Reifen ............................. 106Felgen ............................. 106Räder.............................. 107Vorderradständer .................. 114Hinterradständer ................... 116Lampen............................ 117Fremdstarthilfe..................... 124Batterie ............................ 125897


898z WartungAllgemeine HinweiseIm Kapitel Wartung werden Arbeitenzum Prüfen und Ersetzenvon Verschleißteilen beschrieben,die mit geringem Aufwand durchzuführensind.Sind beim Einbau spezielle Anziehdrehmomentezu berücksichtigen,sind diese aufgeführt. EineÜbersicht aller benötigten Anziehdrehmomentefinden Sie imKapitel "Technische Daten".Informationen zu weitergehendenWartungs- und Reparaturarbeitenfinden Sie in der zu IhremFahrzeug passenden Reparaturanleitungauf DVD/CD-ROM(RepROM), die Sie bei IhremBMW Motorrad Partner erhalten.Zur Durchführung einiger der beschriebenenArbeiten sind spezielleWerkzeuge und ein fundiertesMotorradwissen notwendig.Im Zweifel wenden Sie sich aneine Fachwerkstatt, am bestenan Ihren BMW Motorrad Partner.BordwerkzeugSerien-Bordwerkzeug1 umsteckbarerSchraubendreherBlinkergläser aus- und einbauenBatteriepole lösen2 Torxschlüssel T25Verkleidungsteile aus- und einbauenBatteriehaltebügel aus- undeinbauen4 Maulschlüssel mit SW 14Spiegelarm einstellen3 kleiner SchraubendreherBlinkergläser aus- und einbauenBordwerkzeug-ServicesatzFür weitergehende Arbeiten bietetIhr BMW Motorrad Partnerden Bordwerkzeug-Servicesatzan.Informationen zur Durchführungdieser Arbeiten finden Sie in derReparaturanleitung auf DVD/CD-ROM, die Sie ebenfalls bei IhremBMW Motorrad Partner erhalten.


z Wartung1 ausziehbarerWerkzeughalterAufnahme aller Werkzeugeüber AdapterZündkerzen aus- und einbauen2 1/4"-Bits5x Torx, z. B. Hinterrad ausundeinbauen2x Kreuzschlitz1x Schlitz3 3/8"-Innensechskantschlüsselmit SW 22Vorderachse aus- und einbauen4 TaschenlampeLED-Technik5 Einsteckschlüssel3x Maulschlüssel, z. B. Batteriepoleaus- und einbauen6 AdapterAufnahme für 1/4"-Bits9x12 mm- und 3/8"-GelenkadapterMotorölMotorölstand prüfenZu wenig Motoröl kann zumBlockieren des Motors unddamit zu Unfällen führen.Auf korrekten Motorölstandachten.Nach längerer Standzeitdes Motorrads kann sichMotoröl im Ölsumpf sammeln,das vor dem Ablesen in den Öltankgepumpt werden muss. Dazumuss das Motoröl betriebswarmsein. Prüfen des Ölstandsbei kaltem Motor oder nach kurzerFahrt führt zu Fehlinterpretationenund damit zu falscherÖlfüllmenge.Um eine korrekte Anzeige desMotorölstands zu gewährleisten,Ölstand nur nach längerer Fahrtprüfen.Betriebswarmes Motorradsenkrecht halten, dabei aufebenen und festen Untergrundachten.mit SZ Kippständer:Betriebswarmes Motorrad aufKippständer stellen, dabei aufebenen und festen Untergrundachten.Motor eine Minute im Leerlauflaufen lassen.Zündung ausschalten.899


8100Zu wenig aber auch zu vielMotoröl kann zu Motorschädenführen.Auf korrekten Motorölstandachten.z WartungÖlstand an der Anzeige 1 ablesen.Motoröl-SollstandBereich der Einfüllöffnung reinigen.zwischen MIN- und MAX-MarkierungBei Ölstand unterhalb der MIN-Markierung:Motoröl nachfüllen ( 100)Bei Ölstand oberhalb der MAX-Markierung:Motoröl ablassen ( 101)Motoröl nachfüllenSitzbank ausbauen ( 68)Verschluss der Öleinfüllöffnung1 durch Drehen gegenden Uhrzeigersinn ausbauen.Motoröl bis zum Sollstandnachfüllen.Motorölstand prüfen ( 99)


z WartungVerschluss der Öleinfüllöffnung1 durch Drehen im Uhrzeigersinneinbauen.Sitzbank einbauen ( 69)Motoröl ablassenSitzbank ausbauen ( 68)Zu wenig aber auch zu vielMotoröl kann zu Motorschädenführen.Auf korrekten Motorölstandachten.Verriegelung des Klarsichtschlauchs2 links undrechts zusammendrücken undnach oben aus dem Öltankziehen.Klarsichtschlauch nach untenaus dem Rahmen ziehen undMotoröl bis zum Sollstand ineinen geeigneten Behälter ablassen.Klarsichtschlauch in Öltank einsetzenund verrasten.Überschüssiges Motoröl umweltgerechtlagern oder entsorgen.Sitzbank einbauen ( 69)Bremsanlage allgemeinBetriebssicherheitEine ordnungsgemäß funktionierendeBremsanlage ist Grundvoraussetzungfür die VerkehrssicherheitIhres Motorrads.Fahren Sie nicht, wenn Sie Zweifelan der Betriebssicherheit derBremsanlage haben.Lassen Sie in diesem Fall dieBremsanlage von einer Fachwerkstattprüfen, am besten voneinem BMW Motorrad Partner.Unsachgemäße Arbeitengefährden die Betriebssicherheitder Bremsanlage.Alle Arbeiten an der Bremsanlagevon einer Fachwerkstatt durchführenlassen, am besten voneinem BMW Motorrad Partner.Bremsfunktion prüfenHandbremshebel betätigen.Es muss ein eindeutiger Druckpunktspürbar sein.Fußbremshebel betätigen.Es muss ein eindeutiger Druckpunktspürbar sein.BremsbelägeBremsbelagstärke vornprüfenUnterschreiten der Belagmindeststärkeführt zu verminderterBremsleistung und un-8101


8102z Wartungter Umständen zu Schäden ander Bremse.Um die Betriebssicherheit derBremsanlage zu gewährleisten,die Belagmindeststärke nichtunterschreiten.Motorrad abstellen, dabei aufebenen und festen Untergrundachten.Bremsbelagsverschleißgrenzevornmin 1,0 mm (nur Reibbelagohne Trägerplatte)Die Verschleißmarkierungen(Nuten) müssen deutlichsichtbar sein.Bremsbelagstärke hintenprüfenUnterschreiten der Belagmindeststärkeführt zu verminderterBremsleistung und unterUmständen zu Schäden ander Bremse.Um die Betriebssicherheit derBremsanlage zu gewährleisten,die Belagmindeststärke nichtunterschreiten.Motorrad abstellen, dabei aufebenen und festen Untergrundachten.Bremsbelagstärke links undrechts durch Sichtkontrolle prüfen.Ist die Verschleißmarkierung nichtmehr deutlich sichtbar:Bremsbeläge durch eine Fachwerkstatterneuern lassen, ambesten durch einen BMW MotorradPartner.


z WartungBremsbelagstärke durch Sichtkontrollevon rechts prüfen.Bremsbelagsverschleißgrenzehintenmin 1,0 mm (nur Reibbelagohne Trägerplatte)Durch die Bohrung des innerenBremsklotzes darf dieBremsscheibe nicht sichtbarsein.Ist die Bremsscheibe sichtbar:Bremsbeläge durch eine Fachwerkstatterneuern lassen, ambesten durch einen BMW MotorradPartner.BremsflüssigkeitBremsflüssigkeitsstandvorn prüfenBei zu wenig Bremsflüssigkeitim Bremsflüssigkeitsbehälterkann Luft ins Bremssystemgelangen. Das führt zu erheblichreduzierter Bremsleistung.Bremsflüssigkeitsstand regelmäßigprüfen.Motorrad senkrecht halten, dabeiauf ebenen und festen Untergrundachten.mit SZ Kippständer:Motorrad auf Kippständer stellen,dabei auf ebenen und festenUntergrund achten.Lenker in Geradeausstellungbringen.Bremsflüssigkeitsstand amBremsflüssigkeitsbehältervorn 1 ablesen.Bei Bremsbelagverschleißsinkt derBremsflüssigkeitsstand imBremsflüssigkeitsbehälter.8103


8104z WartungBremsflüssigkeitsstandvornBremsflüssigkeit DOT4Der Bremsflüssigkeitsstanddarf die MIN-Markierungnicht unterschreiten.(Bremsflüssigkeitsbehälterwaagerecht)Bremsflüssigkeitsstandhinten prüfenBei zu wenig Bremsflüssigkeitim Bremsflüssigkeitsbehälterkann Luft ins Bremssystemgelangen. Das führt zu erheblichreduzierter Bremsleistung.Bremsflüssigkeitsstand regelmäßigprüfen.Motorrad senkrecht halten, dabeiauf ebenen und festen Untergrundachten.mit SZ Kippständer:Motorrad auf Kippständer stellen,dabei auf ebenen und festenUntergrund achten.Bremsflüssigkeitsstand amBremsflüssigkeitsbehälter 1ablesen.Bei Bremsbelagverschleißsinkt derBremsflüssigkeitsstand imBremsflüssigkeitsbehälter.Sinkt der Bremsflüssigkeitsstandunter das erlaubte Niveau:Defekt möglichst schnell voneiner Fachwerkstatt behebenlassen, am besten von einemBMW Motorrad Partner.


z WartungBremsflüssigkeitsstandhintenBremsflüssigkeit DOT4Der Bremsflüssigkeitsstanddarf die MIN-Markierungnicht unterschreiten.(Bremsflüssigkeitsbehälterwaagerecht)Sinkt der Bremsflüssigkeitsstandunter das erlaubte Niveau:Defekt möglichst schnell voneiner Fachwerkstatt behebenlassen, am besten von einemBMW Motorrad Partner.KupplungKupplungsfunktion prüfenKupplungshebel betätigen.Es muss ein eindeutiger Druckpunktspürbar sein.Ist kein eindeutiger Druckpunktspürbar:Kupplung von einer Fachwerkstattprüfen lassen, am bestenvon einem BMW MotorradPartner.KupplungsflüssigkeitsstandprüfenMotorrad senkrecht halten, dabeiauf ebenen und festen Untergrundachten.mit SZ Kippständer:Motorrad auf Kippständer stellen,dabei auf ebenen und festenUntergrund achten.Lenker in Geradeausstellungbringen.Kupplungsflüssigkeitsstand amKupplungsflüssigkeitsbehälter 1ablesen.Durch den Verschleiß derKupplung steigt der Flüssigkeitsstandim Kupplungsflüssigkeitsbehälteran.8105


8106z WartungKupplungsflüssigkeitsstandDer Kupplungsflüssigkeitsstanddarf nicht absinken.Sinkt der Flüssigkeitsstand:Ungeeignete Flüssigkeitenkönnen zu Schäden imKupplungssystem führen.Es dürfen keinerlei Flüssigkeiteneingefüllt werden.Defekt möglichst schnell voneiner Fachwerkstatt behebenlassen, am besten von einemBMW Motorrad Partner.Das Kupplungssystem istmit einer speziellen Hydraulikflüssigkeitbefüllt, die nicht gewechseltwerden muss.ReifenReifenprofiltiefe messenDas Fahrverhalten IhresMotorrads kann sich bereitsvor Erreichen der gesetzlich vorgeschriebenenMindestprofiltiefenegativ verändern.Reifen schon vor Erreichender Mindestprofiltiefe erneuernlassen.Motorrad abstellen, dabei aufebenen und festen Untergrundachten.Reifenprofiltiefe in den Hauptprofilrillenmit Verschleißmarkierungenmessen.Auf jedem Reifen findenSie Verschleißmarkierungen,die in die Hauptprofilrillenintegriert sind. Ist das Reifenprofilauf das Niveau der Markierungenheruntergefahren, ist der Reifenvollständig verschlissen. Die Positionender Markierungen sindam Reifenrand gekennzeichnet,z.B. durch die Buchstaben TI,TWI oder durch einen Pfeil.Ist die Mindestprofiltiefe erreicht:Betroffenen Reifen ersetzen.FelgenSichtkontrolleMotorrad abstellen, dabei aufebenen und festen Untergrundachten.Felgen durch Sichtkontrolle aufdefekte Stellen prüfen.Beschädigte Felgen von eineFachwerkstatt prüfen undggf. erneuern lassen, am bestenvon einem BMW MotorradPartner.


z WartungRäderEmpfohlene ReifenFür jede Reifengröße sindbestimmte Reifenfabrikate vonBMW Motorrad getestet undals verkehrssicher eingestuftworden. Für andere Reifen kannBMW Motorrad die Eignung nichtbeurteilen und daher für dieFahrsicherheit nicht einstehen.BMW Motorrad empfiehlt, nurReifen zu verwenden, die vonBMW Motorrad getestet wurden.Ausführliche Informationen erhaltenSie bei Ihrem BMW MotorradPartner oder im Internet unter„www.bmw-motorrad.com“.RDC-Aufkleber SADie RDC-Sensoren könnenbei unsachgemäßer Reifendemontagebeschädigt werden.Den BMW Motorrad Partner oderdie Fachwerkstatt darüber informieren,dass das Rad mit einemRDC-Sensor ausgestattet ist.ner oder die Fachwerkstatt aufden RDC-Sensor hinweisen.Vorderrad ausbauenMotorrad auf einen Hilfsständerstellen, BMW Motorrad empfiehltden BMW Motorrad Hinterradständer.Hinterradständer montieren( 116)mit SZ Kippständer:Motorrad auf Kippständer stellen,dabei auf ebenen und festenUntergrund achten.8107Bei Motorrädern, die mit RDCausgestattet sind, befindet sichan der Felge an der Position desRDC-Sensors ein entsprechenderAufkleber. Beim Reifenwechselist darauf zu achten, dass derRDC-Sensor nicht beschädigtwird. Den BMW Motorrad Part-Schrauben 1 links und rechtsausbauen.


8108z WartungBlenden 2 links und rechts abnehmen.Im ausgebauten Zustandkönnen die Bremsbelägeso weit zusammengedrückt werden,dass sie sich beim Einbaunicht mehr auf die Bremsscheibeaufstecken lassen.Handbremshebel bei ausgebautenBremssätteln nichtbetätigen.Befestigungsschrauben 3 derBremssättel links und rechtsausbauen.Bremsbeläge im Bremssattel 4durch Drehbewegungen A gegendie Bremsscheiben 5 etwasauseinander drücken.Felgenbereiche abkleben, diebeim Ausbau der Bremssättelzerkratzt werden könnten.Bremsättel nach hinten und außenvorsichtig von den Bremsscheibenziehen.mit SA BMW Motorrad IntegralABS:Beim Abziehen des linkenBremssattels darauf achten,dass das ABS-Sensorkabelnicht beschädigt wird.Motorrad vorn anheben, bissich das Vorderrad frei dreht.Zum Anheben des Motorradsempfiehlt BMW Motorrad denBMW Motorrad Vorderradständer.Vorderradständer montieren( 114)Rechte Achsklemmschraube 6lösen.


z Wartungmit SA BMW Motorrad IntegralABS:Die linke Achsklemmschraubefixiert dieGewindebuchse in derVorderradführung. Eine schlechtausgerichtete Gewindebuchseführt zu falschem Abstandzwischen ABS-Sensorring undABS-Sensor und damit zuABS-Fehlfunktionen oder zurZerstörung des ABS-Sensors.Um die korrekte Ausrichtung derGewindebuchse sicherzustellen,linke Achsklemmschraube nichtlösen oder ausbauen.Rechte Achsklemmschraube 6lösen.Steckachse 7 ausbauen, dabeidas Rad unterstützen.Vorderrad in der Vorderradführungauf den Boden stellen.Vorderrad nach vorn herausrollen.mit SA BMW Motorrad IntegralABS:Beim Herausrollen des Vorderradskann der ABS-Sensorbeschädigt werden.Beim Herausrollen desVorderrads auf den ABS-Sensorachten.Vorderrad nach vornherausrollen.Vorderrad einbauenABS-Funktionsstörungenaufgrund falschen Drehzahlsignals.Es gibt unterschiedlich segmentierteSensorräder, die nicht vertauschtwerden dürfen. Nur dasfür entsprechenden Baustandrichtige Sensorrad verbauen.Mit falschem Drehmomentangezogene Schraubverbindungenkönnen sich lösen oderzu Schäden an der Schraubverbindungführen.Anziehdrehmomente unbedingtdurch eine Fachwerkstatt überprüfenlassen, am besten durcheinen BMW Motorrad Partner.Das Vorderrad muss inLaufrichtung eingebautwerden.Auf die Laufrichtungspfeile aufdem Reifen oder auf der Felgeachten.Vorderrad in die Vorderradführungrollen.mit SA BMW Motorrad IntegralABS:Bei den folgenden Arbeitenkönnen Teile der Vorderradbremse,insbesondere desBMW Motorrad Integral ABS beschädigtwerden.Darauf achten, dass keine Teileder Bremsanlage beschädigtwerden, insbesondere der ABS-Sensor mit Kabel und der ABS-Sensorring.8109


8110Vorderrad in die Vorderradführungrollen.Vorderradständer entfernen.Bremssättel auf die Bremsscheibenaufsetzen.mit SA BMW Motorrad IntegralABS:z WartungVorderrad anheben, Steckachse7 mit Drehmoment einbauen.Steckachse in Gewindebuchse50 NmRechte Achsklemmschraube 6mit Drehmoment anziehen.Klemmschraube anSteckachse im Radträger19 NmDas Kabel des ABS-Sensorskann durchgescheuertwerden, wenn es die Bremsscheibeberührt.Auf korrekte Verlegung des ABS-Sensorkabels achten.ABS-Kabel sorgfältig verlegen.Dabei darauf achten, dass dasABS-Sensorkabel in den Halteschellen8 eingeclipst ist.Befestigungsschrauben 3 einbauen.Bremssattel vorn an Radträger30 NmAbklebungen an der Felge entfernen.Handbremshebel einige Malekräftig betätigen, bis Druckpunktspürbar ist.


z Wartungmit SZ Kippständer:Motorrad auf Kippständer stellen,dabei auf ebenen und festenUntergrund achten.8111Blenden 2 links und rechts ansetzen.Schrauben 1 links und rechtseinbauen.Ggf. Hinterradständer entfernen.Hinterrad ausbauenMotorrad auf einen Hilfsständerstellen, BMW Motorrad empfiehltden BMW Motorrad Hinterradständer.Hinterradständer montieren( 116)Schraube 1 der Schalldämpferabdeckung2 ausbauen.Abdeckung nach hinten ziehen.Klemmschelle 3 am Schalldämpferlösen.Dichtungsfett an der Klemmschellenicht entfernen.


8112z WartungSchraube 4 der Halterung desSchalldämpfers an der Soziusfußrasteausbauen.Schalldämpfer nach außen drehen.Ersten Gang einlegen.Befestigungsschrauben 5 desHinterrads ausbauen, dabei dasRad unterstützen.Bei Verwendung des BMWMotorrad Hinterradständers:Sicherungsscheibe entfernen.Hinterrad auf dem Boden abstellen.Hinterrad nach hinten herausrollen.Bei Verwendung des BMWMotorrad Hinterradständers:Sicherungsscheibe wieder aufstecken.Hinterrad einbauenMit falschem Drehmomentangezogene Schraubverbindungenkönnen sich lösen oderzu Schäden an der Schraubverbindungführen.Anziehdrehmomente unbedingtdurch eine Fachwerkstatt überprüfenlassen, am besten durcheinen BMW Motorrad Partner.Bei Verwendung des BMWMotorrad Hinterradständers:Sicherungsscheibe entfernen.Hinterrad an die Hinterradaufnahmerollen.Hinterrad auf die Hinterradaufnahmeaufsetzen.Bei Verwendung des BMWMotorrad Hinterradständers:Sicherungsscheibe wieder aufstecken.


z Wartung(Pfeil) an der Lambda-Sonde Bausrichten.Klemmschelle 3 mit Drehmomentam Schalldämpfer anziehen.8113Radschrauben 5 einbauen undüber Kreuz mit Drehmomentanziehen.Hinterrad an RadflanschSchraube 4 der Halterung desSchalldämpfers an der Soziusfußrasteeinbauen, jedoch nichtanziehen.Schalldämpfer an Krümmer35 NmAnziehreihenfolge: überKreuz anziehen60 NmSchalldämpfer in Ausgangslagedrehen.Klemmschelle 3 am Schalldämpfermit der Markierung ABei zu wenig Abstandzwischen Hinterrad undSchalldämpfer kann das Hinterradüberhitzen.Der Abstand zwischen Hinterrad


8114z Wartungund Schalldämpfer muss mindestens10 mm betragen.Schraube 4 der Halterung desSchalldämpfers an der Soziusfußrastemit Drehmomentanziehen.Schalldämpfer an Soziusfußraste22 NmSchalldämpferabdeckung 2mit den Führungen A in dieBügel B schieben.Schraube 1 der Schalldämpferabdeckung2 einbauen.Ggf. Hinterradständer entfernen.VorderradständerVerwendungZum einfachen und sicherenWechseln des Vorderradsbietet BMW Motorrad einenVorderradständer an. DiesenVorderradständer mit der BMWSpezialwerkzeug-Nummer36 3 971 erhalten Sie beiIhrem BMW Motorrad Partner.Zusätzlich benötigen Sie dieAdapterstücke mit der BMWSpezialwerkzeug-Nummer36 3 973.Der BMW Motorrad Vorderradständerist nicht dafürausgelegt, Motorräder ohneKipp- oder weitere Hilfsständerzu halten. Ein nur auf dem Vorderradständerund dem Hinterradstehendes Fahrzeug kann umfallen.Motorrad vor dem Anheben mitdem BMW Motorrad Vorderradständerauf den Kippständer odereinen Hilfsständer stellen.VorderradständermontierenMotorrad auf einen Hilfsständerstellen, BMW Motorrad empfiehltden BMW Motorrad Hinterradständer.


z Wartungmit SZ Kippständer:Motorrad auf Kippständer stellen,dabei auf ebenen und festenUntergrund achten.8115Justierschrauben 1 lösen.Die beiden Aufnahmebolzen 2soweit nach außen schieben,dass die Vorderradführung dazwischenpasst.Gewünschte Höhe des Vorderradständersmit Hilfe derFixierstifte 3 einstellen.Vorderradständer mittig zumVorderrad ausrichten und andie Vorderachse schieben.Die beiden Aufnahmebolzen 2durch die Dreiecke der Bremssattelbefestigungsoweit nachinnen schieben, dass das Vorderradnoch hindurchgerolltwerden kann.Bei BMW ABS kann derABS-Sensorring beschädigtwerden.Aufnahmebolzen nur so weitnach innen schieben, dass er denSensorring des BMW ABS nichtberührt.Justierschrauben 1 anziehen.Steht das Motorrad aufdem Kippständer: Wird dasMotorrad vorn zu weit angehoben,hebt der Kippständer vomBoden ab und das Motorrad kannzur Seite kippen.Beim Anheben darauf achten,dass der Kippständer auf demBoden bleibt.Vorderradständer gleichmäßignach unten drücken, um dasMotorrad anzuheben.


8116z WartungHinterradständerVerwendungUm auch an Motorrädern ohneKippständer sicher arbeitenzu können, bietet BMW Motorradeinen Hinterradständer an.Diesen Hinterradständer mit derBMW Spezialwerkzeug-Nummer36 3 980 erhalten Sie bei IhremBMW Motorrad Partner.HinterradständermontierenSicherungsscheibe 2 entfernen,dazu Entriegelungsknopf 3drücken.Hinterradständer von links indie Hinterachse schieben.Sicherungsscheibe von rechtsaufstecken, dazu Entriegelungsknopfdrücken.Linke Hand am linken Haltegriffdes Motorrads 4, rechte Handam Hebel des Hinterradständers5.Motorrad aufrichten, gleichzeitigden Hebel nach untendrücken, bis Motorrad senkrechtsteht.Gewünschte Höhe des Hinterradständersmit Hilfe derSchrauben 1 einstellen.Hebel auf den Boden drücken.


z WartungLampenAllgemeine HinweiseDer Ausfall einer Glühlampe wirdIhnen im Display durch das SymbolLampendefekt signalisiert.Bei Ausfall des Brems- oder desRücklichts leuchtet zusätzlich dieAllgemeine Warnleuchte gelb.Bei Ausfall des Rücklichts wirdersatzweise das Bremslicht verwendet,indem die Leuchtstärkedes zweiten Glühfadens aufRücklichtniveau reduziert wird.Der Ausfall des Rücklichts wirdtrotzdem im Display angezeigt.Ein Lampenausfall am Motorradist ein Sicherheitsrisiko,weil das Fahrzeug von anderenVerkehrsteilnehmern leichterübersehen wird.Defekte Lampen möglichstschnell ersetzen, am bestenimmer entsprechendeReservelampen mitnehmen.Die Glühlampe steht unterDruck, bei Beschädigungsind Verletzungen möglich.Beim Lampenwechsel AugenundHandschutz tragen.Eine Übersicht über die inIhrem Motorrad verbautenGlühlampentypen finden Sie imKapitel "Technische Daten".Das Glas von neuenGlühlampen nicht mit bloßenFingern berühren. Für denEinbau ein sauberes, trockenesTuch verwenden. Schmutzablagerungen,besonders Öleund Fette, beeinträchtigen dieWärmeabstrahlung. Überhitzungund somit geringe Lebensdauerder Glühlampen sind die Folge.Fahr- und FernlichtlampeersetzenBei den folgenden Arbeitenkann ein unsicher aufgestelltesMotorrad umfallen.Darauf achten, dass das Motorradsicher steht.Motorrad abstellen, dabei aufebenen und festen Untergrundachten.Zündung ausschalten.Um eine bessere Zugänglichkeitzu erreichen, Lenkernach links einschlagen.Abdeckung 1 (Fernlicht) bzw.Abdeckung 2 (Fahrlicht) durchDrehen gegen den Uhrzeigersinnausbauen.8117


8abhängig von der Abbildungabweichen.118z WartungStecker 3 abziehen.Glühlampe 5 ausbauen.Defekte Glühlampe ersetzen.Glühlampe 5 einbauen. BeimEinbau darauf achten, dass dieNase 6 nach oben weist.Leuchtmittel für FernlichtH7/12V/55WLeuchtmittel für FahrlichtFederbügel 4 aus den Arretierungenlösen und hochklappen.Die Ausrichtung des Federbügelskann lampen-H7/12V/55WFederbügel 4 in die Arretierungeneinsetzen.


z WartungStecker 3 schließen.Standlichtlampe ersetzenBei den folgenden Arbeitenkann ein unsicher aufgestelltesMotorrad umfallen.Darauf achten, dass das Motorradsicher steht.Motorrad abstellen, dabei aufebenen und festen Untergrundachten.Zündung ausschalten.Lampengehäuse nach vornherausziehen und leicht nachunten klappen.Lampenfassung 2 durch Drehengegen den Uhrzeigersinnaus dem Scheinwerfergehäuseausbauen.8119Abdeckung 1 (Fernlicht) bzw.Abdeckung 2 (Fahrlicht) durchDrehen im Uhrzeigersinn einbauen.Befestigungsschrauben 1 anbeiden Seiten des Lampengehäusesausbauen.


8120z WartungGlühlampe 3 aus der Lampenfassungziehen.Defekte Glühlampe ersetzen.Leuchtmittel für StandlichtW5W / 12 V / 5 WGlühlampe 3 in Lampenfassungeinsetzen.Lampenfassung durch Drehenim Uhrzeigersinn in dasScheinwerfergehäuse einbauen.Falsch verlegte Scheinwerferkabelkönnen sich in derLenkung verhaken.Elektrische Leitungen mit denentsprechenden Halteclips ander Scheinwerferrückwandbefestigen.Lampengehäuse in die Aufnahmen4 am Rahmen drücken.


z WartungSitzbank ausbauen ( 68)8121Befestigungsschrauben 1 anbeiden Seiten des Lampengehäuseseinbauen.Brems- undRücklichtlampe ersetzenBei den folgenden Arbeitenkann ein unsicher aufgestelltesMotorrad umfallen.Darauf achten, dass das Motorradsicher steht.Motorrad abstellen, dabei aufebenen und festen Untergrundachten.Zündung ausschalten.Schraube 1 ausbauen.Lampengehäuse nach hintenaus den Halterungen 2 ziehen.Lampenfassung 3 durch Drehengegen den Uhrzeigersinnaus dem Lampengehäuse ausbauen.Glühlampe 4 in die Fassung 5drücken und durch Drehen ge-


8122gen den Uhrzeigersinn ausbauen.Defekte Glühlampe ersetzen.Leuchtmittel für Heck-/Bremsleuchtez WartungP21W / 12 V / 21 WGlühlampe 4 in die Fassung 5drücken und durch Drehen imUhrzeigersinn einbauen.Lampenfassung 3 durch Drehenim Uhrzeigersinn in dasLampengehäuse einbauen.Lampengehäuse in die Halterungen2 einsetzen.Schraube 1 einbauen.Sitzbank einbauen ( 69)Blinkerlampen vorn undhinten ersetzenBei den folgenden Arbeitenkann ein unsicher aufgestelltesMotorrad umfallen.Darauf achten, dass das Motorradsicher steht.Motorrad abstellen, dabei aufebenen und festen Untergrundachten.Zündung ausschalten.


z WartungLeuchtmittel für Blinkleuchtenhintenmit SA Blinkleuchten weiß:RY10W / 12 V / 10 W8123Schraube 1 ausbauen.Lampengehäuse an der Verschraubungsseiteaus demBlinkergehäuse ziehen.Leuchtmittel 2 in dieFassung 3 drücken unddurch Drehen gegen denUhrzeigersinn ausbauen.Defekte Leuchtmittel ersetzen.Leuchtmittel für BlinkleuchtenvornR10W / 12 V / 10 Wmit SA Blinkleuchten weiß:RY10W / 12 V / 10 WLeuchtmittel für BlinkleuchtenhintenR10W / 12 V / 10 WLeuchtmittel 2 durch Drehenim Uhrzeigersinn in die Lampenfassung3 einbauen.


8124z WartungLampengehäuse auf das Blinkergehäusesetzen.Schraube 1 einbauen.FremdstarthilfeDie Belastbarkeit derelektrischen Leitungenzur Bordsteckdose ist nichtfür einen Fremdstart desMotorrads ausgelegt. Ein zuhoher Strom kann zu Kabelbrandoder zu Schäden in derFahrzeugelektronik führen.Zum Fremdstarten des Motorradsnicht die Bordsteckdoseverwenden.Das Berühren von spannungsführendenTeilen desZündsystems bei laufendem Motorkann zu Stromschlägen führen.Bei laufendem Motor keine Teiledes Zündsystems berühren.Durch versehentlichen Kontaktzwischen den Polzangender Starthilfekabel und demFahrzeug kann es zu Kurzschlüssenkommen.Nur Starthilfekabel mit vollisoliertenPolzangen verwenden.Das Fremdstarten mit einerSpannung größer als 12 Vkann zu Schäden an der Fahrzeugelektronikführen.Die Batterie des stromspendendenFahrzeugs muss eine Spannungvon 12 V aufweisen.Zum Fremdstarten Batterienicht vom Bordnetz trennen.Batteriefachdeckel ausbauen( 126)Motor des stromspendendenFahrzeugs während des Starthilfevorgangslaufen lassen.Mit dem roten Starthilfekabelzunächst den Pluspol der entleertenBatterie mit dem Pluspolder Spenderbatterie verbinden.Das schwarze Starthilfekabelam Minuspol der Spenderbatterieund dann am Minuspol


z Wartungder entleerten Batterie anklemmen.Motor des Fahrzeugs mit entleerterBatterie wie gewohntstarten, bei Misslingen Startversuchzum Schutz des Startersund der Spenderbatterie erstnach einigen Minuten wiederholen.Beide Motoren vor Abklemmeneinige Minuten laufen lassen.Starthilfekabel zuerst vomMinus- dann vom Pluspolabklemmen.Batteriefachdeckel einbauen( 127)BatterieWartungshinweiseSachgemäße Pflege, Ladung undLagerung erhöht die Lebensdauerder Batterie und ist Voraussetzungfür eventuelle Gewährleistungsansprüche.Um eine lange Lebensdauer derBatterie zu erreichen, sollten Siefolgende Punkte beachten:Batterieoberfläche sauber undtrocken haltenBatterie nicht öffnenkein Wasser nachfüllenzum Laden der Batterie die Ladehinweiseauf den folgendenSeiten beachtenBatterie nicht auf den KopfstellenBei angeklemmter Batterieentlädt die Bordelektronik(Uhr, usw.) die Batterie. Dieskann zu einer Tiefentladung derBatterie führen. In diesem Fallsind Gewährleistungsansprücheausgeschlossen.Bei Fahrpausen von mehr alsvier Wochen Batterie vom Fahrzeugtrennen oder ein Ladeerhaltungsgerätan die Batterieanschließen.BMW Motorrad hat einspeziell auf die ElektronikIhres Motorrads abgestimmtesLadeerhaltungsgerät entwickelt.Mit diesem Gerät können Siedie Ladung Ihrer Batterie auchbei längeren Fahrpausen im angeklemmtenZustand erhalten.Weitere Informationen erhaltenSie bei Ihrem BMW MotorradPartner.Angeklemmte BatterieladenDas Laden der angeklemmtenBatterie direkt an denBatteriepolen kann zu Schädenan der Fahrzeugelektronik führen.Zum Laden der Batterie überdie Batteriepole, Batterie vorherabklemmen.Das Laden der Batterieüber die Steckdose istnur mit geeigneten Ladegerätenmöglich. Ungeeignete Ladege-8125


8126z Wartungräte können zu Schäden an derFahrzeugelektronik führen.BMW Ladegeräte mit denSachnummern 71 60 7 688 864(220 V) bzw. 71 60 7 688 865(110 V) verwenden. Im Zweifelabgeklemmte Batterie direkt anden Polen laden.Bleiben bei eingeschalteterZündung die Kontrolllampenund das Multifunktionsdisplayaus, ist die Batterie vollständigentladen. Das Laden einervollständig entladenen Batterieüber die Steckdose kann zuSchäden an der Fahrzeugelektronikführen.Eine vollständig entladene Batterieimmer direkt an den Polen derabgeklemmten Batterie laden.Angeklemmte Batterie über dieSteckdose laden.Die Fahrzeugelektronik erkennt,wenn die Batterievollständig geladen ist. In diesemFall wird die Steckdoseabgeschaltet.Bedienungsanleitung des Ladegerätsbeachten.Sollten Sie die Batterienicht über die Steckdoseladen können, so ist das verwendeteLadegerät möglicherweisenicht auf die Elektronik Ihres Motorradsabgestimmt. In diesemFall laden Sie die Batterie bittedirekt an den Polen der abgeklemmtenBatterie.Abgeklemmte BatterieladenBatterie mit einem geeignetenLadegerät aufladen.Bedienungsanleitung des Ladegerätsbeachten.Nach Beendigung der LadungPolklemmen des Ladegerätsvon den Batteriepolen lösen.Bei längeren Fahrpausenmuss die Batterie regelmäßignachgeladen werden. BeachtenSie dazu die Behandlungsvorschriftzu Ihrer Batterie. VorInbetriebnahme muss die Batteriewieder voll aufgeladen werden.BatteriefachdeckelausbauenBei den folgenden Arbeitenkann ein unsicher aufgestelltesMotorrad umfallen.Darauf achten, dass das Motorradsicher steht.Motorrad abstellen, dabei aufebenen und festen Untergrundachten.


z WartungSchrauben 1 einbauen.Batterie ausbauenBatteriefachdeckel ausbauen( 126)8127Schrauben 1 ausbauen.Batteriefachdeckel 2 nach vornund oben herausnehmen.BatteriefachdeckeleinbauenBatteriefachdeckel 2 einsetzen.Falsche Trennreihenfolgeerhöht das Kurzschlussrisiko.Reihenfolge unbedingteinhalten.Zuerst Batterieminuskabel 1ausbauen.Danach Batteriepluskabel 2ausbauen.Schrauben 3 lösen und Haltebügelnach hinten ziehen.Batterie nach oben herausheben;bei Schwergängigkeit mitKippbewegungen unterstützen.Batterie einbauenZündung ausschalten.Batterie in das Batteriefachstellen, Pluspol in Fahrtrichtungrechts.


8128z WartungHaltebügel über die Batterieschieben, Schrauben 3 einbauen.Falsche Einbaureihenfolgeerhöht das Kurzschlussrisiko.Reihenfolge unbedingteinhalten.Zuerst Batteriepluskabel 2 einbauen.Danach Batterieminuskabel 1einbauen.Batteriefachdeckel einbauen( 127)Zündung einschalten.War das Fahrzeug für längereZeit von der Batteriegetrennt, muss das aktuelle Datumin die Instrumentenkombinationeingetragen werden, um dieordnungsgemäße Funktion derServiceanzeige zu gewährleisten.Wenden Sie sich zur Einstellungdes Datums an eine Fachwerkstatt,am besten an einen BMWMotorrad Partner.Gasdrehgriff ein- bis zweimalganz öffnen.Motorsteuergerät erfasst dieDrosselklappenstellung.Uhr einstellen ( 48)


z PflegePflegePflegemittel . . . ..................... 130Fahrzeugwäsche ................... 130Reinigung empfindlicher Fahrzeugteile. ............................... 131Lackpflege ......................... 132Konservierung ..................... 132Motorrad stilllegen ................. 132Motorrad in Betrieb nehmen ....... 1329129


9130PflegezPflegemittelBMW Motorrad empfiehlt,Reinigungs- und Pflegemittel zuverwenden, die Sie bei IhremBMW Motorrad Partner erhalten.BMW CareProducts sindwerkstoffgeprüft, laborgetestetund praxiserprobt und bietenoptimale Pflege und Schutzfür die in Ihrem Fahrzeugverwendeten Werkstoffe.Durch die Verwendung vonungeeigneten ReinigungsundPflegemitteln können Beschädigungenan Fahrzeugteilenentstehen.Zum Reinigen keine Lösungsmittelwie Nitroverdünner, Kaltreiniger,Kraftstoff u. Ä. sowiekeine alkoholhaltigen Reinigerverwenden.FahrzeugwäscheBMW Motorrad empfiehlt, Insektenund hartnäckige Verschmutzungenauf lackierten Teilen vorder Fahrzeugwäsche mit BMWInsekten-Entferner einzuweichenund abzuwaschen.Um Fleckenbildung zu verhindern,das Fahrzeug nicht unmittelbarnach starker Sonnenbestrahlungoder in der Sonne waschen.Besonders während der Wintermonatedarauf achten, dass dasFahrzeug häufiger gewaschenwird.Um Streusalze zu entfernen, Motorradnach Fahrtende sofort mitkaltem Wasser reinigen.Nach dem Waschen desMotorrads, nach Wasserdurchfahrtenoder bei Regenkann die Bremswirkung aufgrundfeuchter Bremsscheiben undBremsbeläge verzögert einsetzen.Frühzeitig bremsen, bis dieBremsen abgetrocknet bzw.trockengebremst sind.Warmes Wasser verstärktdie Salzeinwirkung.Zum Entfernen von Streusalzennur kaltes Wasser verwenden.Der hohe Wasserdruck vonDampfstrahlern kann zu Beschädigungenan Dichtungen, amhydraulischen Bremssystem, ander Elektrik und an der Sitzbankführen.Keine Dampf- oder Hochdruckstrahlgeräteverwenden.


z PflegeReinigungempfindlicherFahrzeugteileKunststoffeKunststoffteile mit Wasser undBMW Kunststoff-Pflegeemulsionsäubern. Insbesondere betroffensind:Windschilder und WindabweiserScheinwerfergläser aus KunststoffDeckglas der Instrumentenkombinationschwarze, unlackierte TeileWerden Kunststoffteile mitungeeigneten Reinigerngesäubert, kann es zur Beschädigungder Oberfläche kommen.Zum Reinigen von Kunststoffteilenkeine alkoholhaltigen, lösungsmittelhaltigenoder scheuerndenReiniger verwenden.Auch Fliegenschwämme oderSchwämme mit harter Oberflächekönnen zu Verkratzungenführen.Weichen Sie hartnäckigenSchmutz und Insektendurch Auflegen eines nassenTuchs ein.WindschildSchmutz und Insekten mit weichemSchwamm und viel Wasserentfernen.Kraftstoff und chemischeLösungsmittel greifen dasScheibenmaterial an; die Scheibewird undurchsichtig oder matt.Keine Reinigungsmittelverwenden.ChromChromteile besonders bei Streusalzeinwirkungmit reichlich Wasserund BMW Autoshampoosorgfältig reinigen. Für eine zusätzlicheBehandlung benutzenSie Chrompolitur.KühlerReinigen Sie den Kühler regelmäßig,um ein Überhitzen desMotors durch ungenügende Kühlungzu verhindern.Verwenden Sie z. B. einen Gartenschlauchmit wenig Wasserdruck.Kühlerlamellen könnenleicht verbogen werden.Beim Reinigen des Kühlers daraufachten, die Lamellen nicht zuverbiegen.GummiGummiteile mit Wasser oderBMW Gummipflegemittel behandeln.Die Verwendung von Silikonsprayszur Pflege vonGummidichtungen kann zu Beschädigungführen.9131


9132PflegezKeine Silikonsprays oder sonstigesilikonhaltige Pflegemittelverwenden.LackpflegeLangzeiteinwirkungen lackschädigenderStoffe beugt eine regelmäßigeFahrzeugwäsche vor,besonders wenn Ihr Fahrzeugin Gegenden mit hoher Luftverschmutzungoder natürlicher Verunreinigunggefahren wird, z. B.Baumharz oder Blütenstaub.Besonders aggressive Stoffe jedochsofort entfernen, sonst kannes zu Lackveränderungen oder -verfärbungen kommen. Dazu gehörenz. B. übergelaufener Kraftstoff,Öl, Fett, Bremsflüssigkeitsowie Vogelsekret. Hier empfehlensich BMW Autopolitur oderBMW Lackreiniger.Verunreinigungen der Lackoberflächesind nach einer Fahrzeugwäschebesonders gut zu erkennen.Solche Stellen mit Reinigungsbenzinoder Spiritus aufeinem sauberen Tuch oder Wattebauschumgehend entfernen.BMW Motorrad empfiehlt, Teerfleckenmit BMW Teerentfernerzu beseitigen. Anschließend denLack an diesen Stellen konservieren.KonservierungBMW Motorrad empfiehlt, zurLack-Konservierung BMW Autowachsoder Mittel zu verwenden,die Karnauba- oder synthetischeWachse enthalten.Ob die Lackierung konserviertwerden muss, erkennen Sie ambesten daran, dass Wasser nichtmehr abperlt.Motorrad stilllegenMotorrad reinigen.Batterie ausbauen.Brems- und Kupplungshebel,Haupt- und Seitenstützenlagerungmit geeignetem Schmiermitteleinsprühen.Blanke und verchromte Teilemit säurefreiem Fett (Vaseline)einreiben.Motorrad in trockenem Raumso abstellen, dass beidederentlastet sind.Vor dem Stilllegen des MotorradsMotoröl und Ölfilterdurch eine Fachwerkstatt wechselnlassen, am besten durcheinen BMW Motorrad Partner.Arbeiten für Stilllegung/Inbetriebnahmemit Pflegedienst oder Inspektionverbinden.Motorrad in BetriebnehmenAußenkonservierung entfernen.Motorrad reinigen.Betriebsbereite Batterie einbauen.Vor dem Starten: Checklistebeachten.


z Technische DatenTechnische DatenStörungstabelle .................... 134Verschraubungen .................. 135Motor .............................. 137Kraftstoff........................... 138Motoröl ............................ 138Kupplung .......................... 139Getriebe ........................... 139Hinterradantrieb.................... 140Fahrwerk .......................... 140Bremsen ........................... 141Räder und Reifen .................. 141Elektrik............................. 144Rahmen ........................... 146Maße .............................. 146Gewichte .......................... 147Fahrwerte .......................... 14710133


0134StörungstabelleMotor springt nicht oder nur zögerlich anUrsacheBehebungTechnische DatenzSchalter Not-Aus betätigt.Schalter Not-Aus in Betriebsstellung.Seitenstütze ausgestellt und Gang eingelegt. Seitenstütze einklappen ( 74).Gang eingelegt und Kupplung nicht betätigt Getriebe in Leerlauf schalten oder Kupplung betätigen( 74).Kupplung betätigt bei ausgeschalteter Zündung. Zuerst Zündung einschalten, dann Kupplung betätigen.Kraftstoffbehälter leer. Tanken ( 80)Batterie nicht ausreichend geladen. Angeklemmte Batterie laden ( 125)


z Technische DatenVerschraubungenVorderrad Wert GültigBremssattel vorn an RadträgerM8 x 32 - 10.930 NmKlemmschraube an Steckachseim RadträgerM8 x 3019 NmSteckachse in GewindebuchseM24 x 1,550 NmHinterrad Wert GültigHinterrad an RadflanschM10 x 1.25 x 40Schalldämpfer an SoziusfußrasteM8 x 30Schalldämpfer an KrümmerM8 x 60 - 10.9über Kreuz anziehen60 Nm22 Nm35 Nm10135


0136Spiegel Wert GültigSpiegel an KlemmstückM10 x 1,25 Linksgewinde22 NmKlemmstück an KlemmbockM1025 NmTechnische Datenz


z Technische DatenMotor10Motorbauartquer zur Fahrtrichtung angeordneter, um 55° nachvorn geneigter Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor 137mit vier Ventilen pro Zylinder, über zwei obenliegendeNockenwellen und Schlepphebel betätigt;Flüssigkeitskühlung, elektronische Kraftstoffeinspritzung,integriertes Sechsgang-Kassettengetriebe,TrockensumpfschmierungHubraum 1157 cm 3Zylinderbohrung79 mmKolbenhub59 mmVerdichtungsverhältnis 13:1Nennleistung 120 kW, bei: 10250 min -1mit SA Leistungsreduzierung 74 KW: 74 kW, bei: 7000 min -1mit SA Leistungsreduzierung 79 KW: 79 kW, bei: 8750 min -1Drehmoment 127 Nm, bei: 8250 min -1mit SA Leistungsreduzierung 74 KW: 110 Nm, bei: 5250 min -1mit SA Leistungsreduzierung 79 KW: 103 Nm, bei: 4500 min -1Höchstdrehzahl max 11000 min -1


0138Technische DatenzKraftstoffempfohlene Kraftstoffqualitätnutzbare KraftstofffüllmengeKraftstoffreservemengeMotoröl98 ROZ/RON, Superplus bleifrei95 ROZ/RON, Super bleifrei (Kraftstoffsorte verwendbarmit Einschränkungen bei Leistung undVerbrauch)19 l≥4 lMotoröl-Füllmenge3,5 l, mit Filterwechsel0,5 l, Differenz zwischen MIN / MAXSchmiermittelCastrol GPS 10W-40 (SAE 10W40; API SG;JASO MA)ÖlsortenMineralische Motoröle der API-Klassifikation SFbis SH. BMW Motorrad empfiehlt keine Ölzusätzezu verwenden, da diese die Funktion der Kupplungverschlechtern können. Fragen Sie IhrenBMW Motorrad Partner nach zu Ihrem Motorradpassenden Motorölen.zulässige ViskositätsklassenSAE 10 W-40≥-20 °C, Betrieb bei niedrigen TemperaturenSAE 15 W-40 ≥-10 °C


z Technische DatenKupplungKupplungsbauartGetriebeGetriebebauartGetriebeübersetzungenMehrscheiben-Ölbadkupplungklauengeschaltetes 6-Gang-Kassettengetriebe imMotorgehäuse integriert1,559 (92:59 Zähne), Primärübersetzung2,294 (39:17 Zähne), 1. Gang1,789 (34:19 Zähne), 2. Gang1,458 (35:24 Zähne), 3. Gang1,240 (31:25 Zähne), 4. Gang1,094 (35:32 Zähne), 5 Gang0,971 (33:34 Zähne), 6. Gang1,045 (23:22 Zähne), Winkeltrieb10139


0140Technische DatenzHinterradantriebBauart des HinterradantriebsWellenantrieb mit WinkelgetriebeBauart der HinterradführungBMW EVO-Paralever, Einarm-Leichtmetallgussschwingemit zwei Gelenken und MomentenabstützungÜbersetzungsverhältnis des Hinterradantriebs 2,91:1FahrwerkBauart der VorderradführungFederweg vornBauart der Hinterradfederungmit SA Electronic Suspension Adjustment(ESA):Federweg hintenDoppellängslenker125 mm, am Radüber Hebelsystem angelenktes Zentralfederbeinmit Schraubendruckfeder und Einrohrgasdruckdämpfer.Federvorspannung hydraulisch stufenlosverstellbar; Zugstufendämpfung stufenlos verstellbarüber Hebelsystem angelenktes Zentralfederbeinmit Schraubendruckfeder und Einrohrgasdruckdämpfer.Federbasis 3-Fach, Zug- und Druckstufejeweils 3-fach verstellbar135 mm, am Rad


z Technische DatenBremsenBauart der Vorderradbremsehydraulisch betätigte Doppelscheibenbremse mit4-Kolben-Festsätteln und schwimmend gelagertenBremsscheibenBremsbelagsmaterial vornSintermetallBauart der Hinterradbremse hydraulisch betätigte Scheibenbremse mit 2-Kolben-Schwimmsattel und fester BremsscheibeBremsbelagsmaterial hintenorganischRäder und ReifenZum Redaktionsschluss empfohlene Reifenpaarungen(Stand: 24.04.2007)vorn: Bridgestone, BT 020 F L Radial , 120/70 ZR17 M/C (58W)hinten: Bridgestone, BT 020 R CC Radial, 180/55 ZR17 M/C (73W)mit SA Sportrad: vorn: Bridgestone, BT 014 F Radial F, 120/70 ZR17 M/C (58W)hinten: Bridgestone, BT 014 R Radial F, 190/50 ZR17 M/C (73W)mit SA Sportrad: vorn: Continental, Conti Sport Attack, 120/70 ZR17 M/C (58W)hinten: Continental, Conti Sport Attack C, 190/50 ZR17 M/C (73W)10141


0142Technische Datenzmit SA Sportrad:mit SA Sportrad:mit SA Sportrad:vorn: Dunlop, D220F ST, 120/70 ZR17 M/C(58W)hinten: Dunlop, D220 ST P, 180/55 ZR17 M/C(73W)vorn, Metzeler, Sportec M-1 B, 120/70 ZR17 M/C(58W)hinten, Metzeler, Sportec M-1 B, 190/50 ZR17 M/C (73W)vorn, Metzeler, Sportec M3 C, 120/70 ZR17 M/C(58W)hinten, Metzeler, Sportec M3 C, 180/55 ZR17 M/C (73W)vorn, Metzeler, Roadtec Z6 K, 120/70 ZR17 M/C(58W)hinten, Metzeler, Roadtec Z6 C, 180/55 ZR17 M/C (73W)vorn, Michelin, Pilot Power B, 120/70 ZR17 M/C(58W)hinten, Michelin, Pilot Power W, 190/50 ZR17 M/C (73W)vorn, Michelin, Pilot Road TL, 120/70 ZR17 M/C(58W)hinten, Michelin, Pilot Road R TL, 190/50 ZR17M/C (73W)


z Technische Datenvorn, Michelin, Pilot Road N, 120/70 ZR17 M/C(58W)hinten, Michelin, Pilot Road K, 180/55 ZR17 M/C(73W)mit SA Sportrad:vorn, Pirelli, Diabolo E TL, 120/70 ZR17 M/C(58W)hinten, Pirelli, Diabolo E TL, 190/50 ZR17 M/C(73W)VorderradVorderradbauartAluminium-Guss, MT H2Vorderradfelgengröße 3,50" x 17"Reifenbezeichnung vorn120/70 ZR17HinterradHinterradbauartAl-Guss, MT H2Hinterradfelgengröße 5,50" x 17"mit SA Sportrad: 6,00" x 17"Reifenbezeichnung hinten180/55 ZR17mit SA Sportrad:190/50 ZR1710143


0144Technische DatenzReifenfülldruckReifenfülldruck vornReifenfülldruck hintenElektrikElektrische Belastbarkeit der SteckdoseSicherungenBatterieBatterie-Hersteller und -BezeichnungBatteriebauartBatterienennspannungBatterienennkapazität2,5 bar, Solobetrieb, bei kaltem Reifen2,5 bar, Betrieb mit Sozius und/oder Beladung, beikaltem Reifen2,9 bar, Solobetrieb, bei kaltem Reifen2,9 bar, Betrieb mit Sozius und/oder Beladung, beikaltem Reifenmax 5 AAlle Stromkreise sind elektronisch abgesichert undbenötigen daher keine Stecksicherungen mehr.Wurde ein Stromkreis durch die elektronische Sicherungabgeschaltet und wurde der auslösendeFehler behoben, so ist der Stromkreis nach Einschaltender Zündung wieder aktiv.Yuasa YTX 14 BSAGM-Batterie (Absorptive Glass Matt)12 V14 Ah


z Technische DatenTechnische DatenZündkerzen-Hersteller und -BezeichnungElektrodenabstand der ZündkerzeLeuchtmittelLeuchtmittel für FernlichtLeuchtmittel für FahrlichtLeuchtmittel für StandlichtLeuchtmittel für Heck-/BremsleuchteLeuchtmittel für Blinkleuchten vornmit SA Blinkleuchten weiß:Leuchtmittel für Blinkleuchten hintenmit SA Blinkleuchten weiß:NGK KR9CI0,8 mm, NeuzustandH7 / 12 V / 55 WH7 / 12 V / 55 WW5W / 12 V / 5 WP21W / 12 V / 21 WR10W / 12 V / 10 WRY10W / 12 V / 10 WR10W / 12 V / 10 WRY10W / 12 V / 10 W10145


0146RahmenRahmenbauartTypenschildsitzFahrgestellnummernsitzLeichtmetallguss-Schweißkonstruktion mit angeschraubtemStahlrohr-HeckrahmenRahmenquerrohr hintenRahmenseitenteil vorn rechtsTechnische DatenzMaßeFahrzeuglängeFahrzeughöheFahrzeugbreiteFahrersitzhöhemit SA Doppelsitzbank niedrig:2288 mm1230 mm, bei DIN-Leergewicht856 mm, über Spiegel820 mm, ohne Fahrer790 mm, ohne Fahrer


z Technische DatenGewichteLeergewichtzulässiges Gesamtgewichtmaximale ZuladungFahrwerteHöchstgeschwindigkeit237 kg, DIN Leergewicht, fahrfertig 90 % betankt,ohne SA450 kgmax 213 kg>200 km/h10147


0148Technische Datenz


z ServiceServiceBMW Motorrad Service . . .......... 150BMW Motorrad Service Qualität . . . 150BMW Motorrad Service Card - Pannenhilfevor Ort .................... 150BMW Motorrad Service Netz ...... 151Wartungsarbeiten .................. 151Wartungsbestätigungen. . .......... 152Servicebestätigungen .............. 15711149


1150ServicezBMW Motorrad ServiceFortschrittliche Technik erfordertspeziell angepasste WartungsundReparaturmethoden.Bei unsachgemäß ausgeführtenWartungs- und Reparaturarbeitenbesteht die Gefahrvon Folgeschäden und damitverbundenen Sicherheitsrisiken.BMW Motorrad empfiehlt, entsprechendeArbeiten an IhremMotorrad von einer Fachwerkstattdurchführen zu lassen, am bestenvon einem BMW MotorradPartner.Über die Inhalte der BMW Serviceskönnen Sie sich bei IhremBMW Motorrad Partner informieren.Lassen Sie sich alle durchgeführtenWartungs- und Reparaturarbeitenim Kapitel "Service" indieser Anleitung bestätigen.Ihr BMW Motorrad Partner erhältalle aktuellen technischen Informationenund verfügt über dasnötige technische Know-how.BMW Motorrad empfiehlt, dassSie sich in allen Fragen rund umIhr Motorrad an Ihren BMW MotorradPartner wenden.BMW Motorrad ServiceQualitätBMW Motorrad steht nicht nurfür gute Verarbeitung und hoheZuverlässigkeit, sondern auch füreine ausgezeichnete Servicequalität.Um sicherzustellen, dass sich IhreBMW immer in einem optimalenZustand befindet, empfiehltBMW Motorrad Ihnen die Einhaltungder für Ihr Motorrad vorgesehenenWartungsarbeiten, ambesten bei Ihrem BMW MotorradPartner. Für Kulanzleistungennach Ablauf der Gewährleistungist ein Nachweis der regelmäßigenWartung die unabdingbareVoraussetzung.Außerdem kündigen sich Verschleißerscheinungenoft langsam,kaum merklich an. In derWerkstatt der BMW MotorradPartner kennt man Ihre Maschinegenau und kann eingreifen, bevoraus Kleinigkeiten großer Ärgerwird. So sparen Sie im EndeffektZeit und Geld für aufwändigeReparaturen.BMW Motorrad ServiceCard - Pannenhilfe vorOrtBei allen neuen BMW Motorrädernsind Sie mit der BMW MotorradService Card im Pannenfalldurch zahlreiche Leistungen wiePannenhilfe, Fahrzeugtransportusw. abgesichert (abweichendeRegelungen in einzelnen Ländernmöglich). Im Pannenfall kontaktierenSie den Mobilen Servicevon BMW Motorrad. Hier stehen


z ServiceIhnen unsere Spezialisten mit Ratund Tat zur Seite.Wichtige länderspezifische Kontaktadressenund deren ServiceRufnummern sowie Informationenüber den Mobilen Service unddas Händlernetz finden Sie inden Service Kontakt Broschüren.BMW Motorrad ServiceNetzÜber sein flächendeckendes ServiceNetz betreut BMW MotorradSie und Ihr Motorrad in über100 Ländern der Welt. Allein inDeutschland sind Sie bei rund200 BMW Motorrad Partnernbestens aufgehoben.Alle Informationen zum internationalenHändlernetz finden Sie inder Broschüre "Service KontaktEuropa" bzw. "Service ContactAfrica, America, Asia, Australia,Oceania".WartungsarbeitenBMW ÜbergabedurchsichtDie BMW Übergabedurchsichtwird von Ihrem BMW MotorradPartner durchgeführt, bevor erdas Fahrzeug an Sie übergibt.BMW EinfahrkontrolleDie BMW Einfahrkontrolle istdurchzuführen zwischen 500 kmund 1200 km.BMW ServiceDer BMW Service wird einmalpro Jahr durchgeführt, der Umfangder Services kann abhängigvom Fahrzeugalter und den gefahrenenKilometern variieren. IhrBMW Motorrad Partner bestätigtIhnen den durchgeführtenService und trägt den Termin fürden nächsten Service ein.Für Fahrer mit hoher Jahreskilometerleistungkann es unter Umständennotwendig sein, bereitsvor dem eingetragenen Terminzum Service zu kommen. Fürdiese Fälle wird in die Servicebestätigungzusätzlich ein entsprechendermaximaler Kilometerstandeingetragen. Wird dieserKilometerstand vor dem nächstenServicetermin erreicht, muss einService vorgezogen werden.Die Serviceanzeige im Multifunktionsdisplayerinnert Sie ca.einen Monat bzw. 1000 km vorden eingetragenen Werten anden nahenden Servicetermin.11151


1152ServicezWartungsbestätigungenBMWÜbergabedurchsichtdurchgeführtamBMW Einfahrkontrolledurchgeführtambei kmNächster Servicespätestensamoder, wenn früher erreicht,bei kmStempel, UnterschriftStempel, Unterschrift


z ServiceBMW ServicedurchgeführtamBMW ServicedurchgeführtamBMW Servicedurchgeführtam11153bei kmbei kmbei kmNächster Servicespätestensamoder, wenn früher erreicht,Nächster Servicespätestensamoder, wenn früher erreicht,Nächster Servicespätestensamoder, wenn früher erreicht,bei kmbei kmbei kmStempel, UnterschriftStempel, UnterschriftStempel, Unterschrift


1154BMW ServicedurchgeführtamBMW ServicedurchgeführtamBMW Servicedurchgeführtambei kmbei kmbei kmServicezNächster Servicespätestensamoder, wenn früher erreicht,Nächster Servicespätestensamoder, wenn früher erreicht,Nächster Servicespätestensamoder, wenn früher erreicht,bei kmbei kmbei kmStempel, UnterschriftStempel, UnterschriftStempel, Unterschrift


z ServiceBMW ServicedurchgeführtamBMW ServicedurchgeführtamBMW Servicedurchgeführtam11155bei kmbei kmbei kmNächster Servicespätestensamoder, wenn früher erreicht,Nächster Servicespätestensamoder, wenn früher erreicht,Nächster Servicespätestensamoder, wenn früher erreicht,bei kmbei kmbei kmStempel, UnterschriftStempel, UnterschriftStempel, Unterschrift


1156BMW ServicedurchgeführtamBMW ServicedurchgeführtamBMW Servicedurchgeführtambei kmbei kmbei kmServicezNächster Servicespätestensamoder, wenn früher erreicht,Nächster Servicespätestensamoder, wenn früher erreicht,Nächster Servicespätestensamoder, wenn früher erreicht,bei kmbei kmbei kmStempel, UnterschriftStempel, UnterschriftStempel, Unterschrift


z ServiceServicebestätigungenDie Tabelle dient dem Nachweis von Wartungs-, Garantie-, und Reparaturarbeiten sowie von eingebautemSonderzubehör und von durchgeführten Sonderaktionen.durchgeführte Arbeit bei km Datum11157


1158durchgeführte Arbeit bei km DatumServicez


z StichwortverzeichnisAAbkürzungen und Symbole, 6ABSEigendiagnose, 76Warnanzeige, 32Aktualität, 7ASCausschalten, 60Eigendiagnose, 76einschalten, 60Warnanzeige, 37Ausstattung, 7BBatterieabgeklemmte Batterieladen, 126angeklemmte Batterieladen, 125ausbauen, 127Batteriefach, 13, 126einbauen, 127Technische Daten, 144Warnanzeige fürBatterieladestrom, 28Blinkerausschalten, 17, 57links, 16, 57rechts, 17, 57BordcomputerAnzeige auswählen, 52Durchschnittsgeschwindigkeit,53Durchschnittsverbrauch, 53Ölstandshinweis, 55Reichweite, 54Umgebungstemperatur, 52Warnanzeige, 30Bordwerkzeug, 15Seriensatz, 98Servicesatz, 98Bremsbelägeeinfahren, 77hinten prüfen, 102vorn prüfen, 101BremsenFunktion prüfen, 101Handbremshebel einstellen, 61Technische Daten, 141BremsflüssigkeitNiveau hinten prüfen, 13, 104Niveau vorn prüfen, 13, 103CCheckliste, 73DDämpfungeinstellen, 11, 63Diebstahlwarnanlage, 18Warnanzeige, 44Drehmomente, 135Drehzahlmesser, 18EEinfahren, 77ElektrikTechnische Daten, 144ESA, 16, 64EWS, 47Warnanzeige, 27FFahrgestellnummer, 13FahrwerkTechnische Daten, 14012159


2160StichwortverzeichniszFedervorspannungeinstellen, 11, 63Felgenprüfen, 106Fernlicht, 16Fremdstarthilfe, 124GGanganzeige, 22Gepäckrichtig beladen, 91Gepäckschlaufen, 70Geschwindigkeitsmesser, 18Getriebebeim Starten, 74Technische Daten, 139Griffheizung, 17, 59HHelmhalter, 15, 69HinterradantriebTechnische Daten, 140Hinterradständer, 116Hupe, 16IInbetriebnahme, 132InstrumentenkombinationSensor für Beleuchtung derInstrumentenkombination, 18Übersicht, 18KKilometerzählerAnzeige auswählen, 49zurücksetzen, 50Kofferabnehmen, 93anbauen, 94anpassen, 95einstellen, 93öffnen, 92schließen, 92Kontrollleuchten, 18KraftstoffMengenanzeige, 22tanken, 13, 80Technische Daten, 138Warnanzeige fürReservemenge, 27KühlmittelTemperaturanzeige, 22Warnanzeige, 27KupplungFunktion prüfen, 105Kupplungshebel einstellen, 61Niveau prüfen, 11, 105Technische Daten, 139LLampenallgemeine Hinweise, 117Blinkerlampen hintenersetzen, 122Blinkerlampen vornersetzen, 122Bremslichtlampe ersetzen, 121Fahrlichtlampe ersetzen, 117Fernlichtlampe ersetzen, 117Rücklichtlampe ersetzen, 121Standlichtlampe ersetzen, 119Technische Daten, 145Warnanzeige fürLampendefekt, 29


z StichwortverzeichnisLenkerarmaturenÜbersicht links, 16Übersicht rechts, 17Lenkschlosssichern, 47LichtFahrlicht, 56Fernlicht, 56Lichthupe, 16, 56Parklicht, 56, 57Standlicht, 56MMotorTechnische Daten, 137Warnanzeige fürMotorelektronik, 27Motorölablassen, 101nachfüllen, 15, 100Niveau prüfen, 13, 99Warnanzeige fürMotoröldruck, 28Warnanzeige fürMotorölstand, 32Motorradin Betrieb nehmen, 132stilllegen, 132Übersicht linke Seite, 11Übersicht rechte Seite, 13Multifunktionsdisplay, 18Übersicht, 22NNot-Aus-Schalter, 17, 59PPre-Ride-Check, 75RRäderHinterrad ausbauen, 111Hinterrad einbauen, 112Technische Daten, 141Vorderrad ausbauen, 107Vorderrad einbauen, 109RahmenTechnische Daten, 146Reifeneinfahren, 77empfohlene Reifen, 107Fülldruck prüfen, 66Profiltiefe messen, 106Technische Daten, 141Reifendruck-Control RDCanzeigen, 55Aufkleber auf Felge, 107Bedienung, 55Warnanzeige, 38ReserveWarnanzeige, 27Restreichweite, 51SScheinwerferEinstellung Rechts-/Linksverkehr, 67Fahrlicht, 19Fernlicht, 19Leuchtweite, 68Standlicht, 19Schlüssel, 46Seitenstützebeim Starten, 7412161


2162StichwortverzeichniszService, 150Anzeige im Display, 23Service Card, 150Sicherungen, 144Sitzbankausbauen, 68einbauen, 69Schloss, 11Spiegeleinstellen, 62Starter, 17Steckdose, 11Stilllegen, 132Störungstabelle, 134TTanken, 80Technische DatenBatterie, 144Bremsen, 141Elektrik, 144Fahrwerk, 140Getriebe, 139Glühlampen, 145Hinterradantrieb, 140Kraftstoff, 138Kupplung, 139Motor, 137Normen, 7Räder und Reifen, 141Rahmen, 146Zündkerzen, 145UUhreinstellen, 48VVorderradständer, 114WWarnanzeigenDarstellung, 24Warnanzeigen-Übersicht, 26, 31,34, 36, 39, 43Warnblinkanlage, 16, 17ausschalten, 58einschalten, 58Warnleuchten, 18Wartungallgemeine Hinweise, 98Wartungsbestätigungen, 152Wegfahrsicherung, 47Warnanzeige, 27ZZündkerzen, 145Zündungausschalten, 46einschalten, 46


In Abhängigkeit vomAusstattungs- bzw. ZubehörumfangIhres Motorrades, aber auchbei Länderausführungen könnenAbweichungen zu Bild- undTextaussagen auftreten. EtwaigeAnsprüche können daraus nichtabgeleitet werden.Maß-, Gewichts-, VerbrauchsundLeistungsangaben verstehensich mit entsprechenden Toleranzen.Änderungen in Konstruktion,Ausstattung und Zubehör bleibenvorbehalten.Irrtum vorbehalten.©2007 BMW MotorradNachdruck, auch auszugsweise,nur mit schriftlicher Genehmigungder BMW Motorrad, AfterSales.Printed in Germany.


Die wichtigsten Daten für einen Tankstellenstopp finden Sie in der folgenden Tabelle.Kraftstoffempfohlene Kraftstoffqualitätnutzbare KraftstofffüllmengeKraftstoffreservemengeReifenfülldruckReifenfülldruck vornReifenfülldruck hinten98 ROZ/RON, Superplus bleifrei95 ROZ/RON, Super bleifrei(Kraftstoffsorte verwendbar mitEinschränkungen bei Leistung undVerbrauch)19 l4 l2,5 bar, Solobetrieb, bei kaltemReifen2,5 bar, Betrieb mit Sozius und/oder Beladung, bei kaltem Reifen2,9 bar, Solobetrieb, bei kaltemReifen2,9 bar, Betrieb mit Sozius und/oder Beladung, bei kaltem ReifenBMW recommendsBestell-Nr.: 01 40 7 712 100*01407712100*07.2007, 4. Auflage

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