SOS Service - New Mallorca

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SOS Service - New Mallorca

NEUERÖFFNUNGin SANTA PONSAam 09.08.2013Gran Via Puig de Castellet 1 Local 2AAusfahrt 2. Kreisverkehr links


4TitelIm freien Fall und keiner reicht die HandVor einigen Jahren habe ich mit einem Aufruf in einem Internetforum versucht,einer gestrandeten Familie zu helfen. Heute möchte ich Ihnen einen kleinenEinblick gewähren, wie hässlich die schönste Insel der Welt sein kann.Folgender Text wurde damals in ein stark frequentiertes deutsches Sozialnetzwerkeingestellt, um Solidarität, Zusammenhalt und Hilfeleistung für dieFamilie zu erwirken – das war zumindest der Gedanke. Was für eine Fehleinschätzung!Ich kenne eine Familie, die in eine echte Notlage geraten ist. Ich würde ganzgerne helfen, weiß aber nicht wie. Vielleicht habt ihr Vorschläge und Anregungen,wie man helfen kann. Familie X lebt seit acht Jahren auf der Insel.Sie hat drei Kinder. Diese sind sehr in das spanische Leben integriert und beherrschenauch die Sprache. Der Vater ist Handwerker, bekommt aber zurzeittrotz aller Bemühungen keine Arbeit. Da er vorher selbstständig gewesen ist,steht ihm auch keine Ayuda (Arbeitslosenhilfe) zu. Die Mutter arbeitet zwar,hat aber nur einen geringen Verdienst. Da sie in Beschäftigung ist, gibt eskeine Familienhilfe. Im Klartext bedeutet das: Das Geld reicht vorn und hintennicht. Die Situation eskaliert allmählich. Die Familie konnte bereits dreiMonatsmieten nicht bezahlen. Der Vermieter lässt auch nicht mehr mit sichreden. Eine Räumungsklage dürfte schon unterwegs sein. Natürlich ist einUmzug ohne finanzielle Mittel ebenfalls nicht möglich.Welchen Ausweg gibt es für diese Familie?Die Antwort „Zurück nach Deutschland“ liegt nahe. Auch darüber denkt dieFamilie nach. Die Kinder sind allerdings alle hier groß geworden und beherrschenKatalan und Spanisch fast besser als Deutsch. Deutschland wäre alsodie letzte Lösung.Ich habe der Familie vorgeschlagen, ihre Notsituation in diesem Forum zuthematisieren in der Hoffnung, einen Ausweg zu finden. Danke im Voraus analle, die Vorschläge und Anregungen haben.Innerhalb weniger Tage erhielt ich auf meinen Aufruf mehrere Tausend Klicks.Aber anders als erwartet, wurde kaum Hilfe angeboten. Das Gegenteil war derFall... Anfeindungen übelster Art waren plötzlich vorherrschend. Sätze wie:


5Titel- Die Familie ist doch selber schuld.- Was geht uns das an?- Wenn wir versuchen würden, jedem zu helfen, der auf der Insel kein Geldmehr hat, wären wir irgendwann selber arm dran.- Ob ich, die Initiatorin des Aufrufs, nichts Besseres zu tun hätte als MutterTeresa zu spielen?- Wenn man sich Mallorca nicht leisten könne, solle man doch gleich inDeutschland bleiben.usw. usw. usw. – 500 Seiten lang!Der Schock saß bei mir tief, und ich hatte keine Ahnung, wie ich damit umgehensollte, vor allem war ich selbst zur Zielscheibe geworden. Was war geschehen?Mir wurde bewusst, wie gespalten die Insel ist. Auf der einen Seitedie wohlhabende Elite der oberflächlichen, sorglosen Menschen, die nichtmit den Problemen ihrer Mitmenschen belästigt werden möchten. Auf deranderen Seite die ausgebeuteten Familien und Arbeitnehmer ohne sozialesNetz, denen kaum jemand eine Chance geben möchte.Schließlich konnte ich den einen oder anderen überzeugen, dass es bei meinemAufruf nicht nur um Geldspenden ging, sondern auch um Lebensmittelspendenund im besten Fall um einen Job für den Familienvater, der einhervorragender Handwerker war. Wenn schon keiner Mitleid mit den Erwachsenenhatte, so argumentierte ich, sollte man doch wenigstens an die Kinder– sechs, zehn und zwölf Jahre alt – denken.Die Hilfsbereitschaft hielt sich mehr als in Grenzen. Eher waren die Leute daraninteressiert, um welche Familie es sich handeln könnte. In hitzigen Diskussionen,mit wilden Spekulationen, mit Klatsch und Tratsch tippten sie sich dieFinger im Forum wund, bis alles im Sande verlief.Die wenigen wirklich Interessierten machten mich auf Telefonnummern vonHilfsorganisationen aufmerksam und halfen bei einer gemeinsamen Spendenaktionenfür Lebensmittel mit. Ich fuhr kreuz und quer über die Insel,lernte fantastische Menschen kennen, und brachte die Spendenausbeute zuder bedürftigen Familie. Die Kinder freuten sich wie an Weihnachten. Paralleldazu kontaktierte ich das Konsulat, die hiesige katholische Kirche und denevangelischen Verein. Alles war vergebliche Liebesmühe. Sowohl die evange-


6Titellische als auch die katholische Kirche ließen mich tagelang auf eine Antwortwarten, nur, um am Ende abzusagen. Durch einen glücklichen Umstand bekamich Kontakt zum LIONS CLUB INTERNATIONAL (LCI). Ob in Kinder- undJugendprojekten, bei der Unterstützung Sehbehinderter oder in Ländern derDritten Welt – der LIONS CLUB engagiert sich ehrenamtlich für Menschen, dieHilfe brauchen. Dabei kümmert man sich um die Mitmenschen in der Nachbarschaftgenauso wie um Notleidende in aller Welt.„We Serve“ (Wir dienen) ist das Motto. Mit fast 1,4 Millionen Mitgliedern weltweitist der LCI eine der größten Nichtregierungsorganisationen. Der LCI initiierteigene Projekte oder unterstützt nützliche Initiativen von Partnerorganisationen.Übergeordnetes Ziel ist dabei die Hilfe zur Selbsthilfe. Die Stiftungdes LIONS CLUB INTERNATIONAL (LCIF) gibt jährlich Zuschüsse in Millionenhöhe,um weltweit humanitäre Hilfe zu gewährleisten. Neben sozialen Zielenwerden auch kulturelle Projekte gefördert und der LCI setzt sich zudem fürVölkerverständigung, Toleranz, Humanität und Bildung ein (www.lions.de).


Nach wenigen Telefonaten mitdem LIONS CLUB besuchten michzwei Sozialarbeiterinnen. Wir führtenlange intensive Gespräche, umeine schnelle und bestmöglicheLösung für die Familie zu finden.Meine Rolle war die des Vermittlers,da es für viele Menschen inNotsituationen beschämend ist,Hilfe anzunehmen. Letztendlichkam man gemeinsam zu demEntschluss, dass es keinen Sinnmacht, nur die Miete und offeneRechnungen zu begleichen, dadie allgemeinen Arbeitsmöglichkeitenund Lebensumstände aufder Insel so schwierig sind, dasseine finanzielle Spritze die Familienur vorübergehend saniert hätte.Der LIONS CLUB hat die Familiefür zwei Tage in einem Hostaleinquartiert und eine Speditionwurde damit beauftragt, die Wohnungzu räumen und die wenigenHabseligkeiten nach Deutschlandzu transportieren. Fünf One-Way-Flugtickets brachten die Familiein ihre alte Heimat zurück. Alldas ging innerhalb weniger Tagevonstatten. DANKE, LIONS CLUB!Ohne die Unterstützung des LCIwäre die Familie auf der Straße gelandet,und kaum ein Landsmannhätte ihr geholfen. Ich denke, daswirft viele Fragen auf. Meinen Sienicht?Nelly Berens


8TitelSchöne AussichtKerstin-Daniela MorgensternNach wie vor bin ich der Meinung, dass wir Ausländer hier Gäste sind unddass wir diejenigen sein sollten, die sich an hiesige Gegebenheiten anpassenmüssen. Dennoch denke ich, dass wir, die wir hier unseren Lebensmittelpunkthaben, unsere Steuern bezahlen und Teil des spanischen Sozialsystems sind,das Recht haben, eine Meinung zu bestimmten Dingen zu haben.Ich liebe meine neue Heimat Mallorca und das Leben hier. Umso mehrschmerzt es, die derzeitige Entwicklung auf manchen Gebieten zu sehen.Das derzeit alles dominierende Thema ist natürlich die Politik, sei es auf nationaler,von Madrid aus gesteuerter, oder auf regionaler, also balearischer Ebene.Man könnte diese Problematik stundenlang erörtern. Wie kann es sein, dasseine Regierung nach Aufdeckung eines Riesen-Korruptionsskandals immernoch unbehelligt weiterregieren darf ohne größere Konsequenzen? Außereinem derzeit in Untersuchungshaft befindlichen „Delinquenten“ (Bárcenas)gab es bisher keinerlei Auswirkung auf die verdächtigen Regierungsmitglieder.Täglich kommen neue Details ans Tageslicht – werden wir es erleben, dasslangsam Bewegung in die Geschichte kommt und etwas passiert?Wir „Normalos“ müssen über jeden Cent Rechenschaft ablegen und ihn versteuern.Doch es gibt an der Macht Sitzende, die Millionenbeträge in sogenannteSteuerparadiese und an den Finanzbehörden vorbeischleusen. Wennalle diese hinterzogenen Beträge, die fast täglich an die Öffentlichkeit gelangen,dorthin geführt würden, wo sie hingehören, sähe es in den öffentlichenKassen Spaniens sicherlich etwas besser aus!Auch manche balearischen Politiker sind nicht „sauber“, so wie die ehemaligeVorsitzende des Inselrats Antonia Munar oder der ehemalige MinisterpräsidentMatas, beide in verschiedene Korruptionsfälle verwickelt und u. a. derUnterschlagung, des Wahlbetrugs, des Steuerbetrugs angeklagt. Bis jetzt hatMatas noch keinen einzigen Tag hinter Gittern verbracht, obwohl bereits einUrteil gesprochen wurde. Aber er legte Revision ein, immer wieder wurden


9TitelVorgänge verzögert, und irgendwann wird die Angelegenheit vielleicht verjährtsein. Das Gesetz ist für alle gleich, aber für manche offensichtlich etwasgleicher ...Hut ab vor denjenigen Richtern, die allen Schwierigkeiten zum Trotz versuchen,dort für etwas Gerechtigkeit zu sorgen, wo es ihnen möglich ist.Ich hasse es, zu sagen, „in Deutschland ist das aber so und so ...“, doch leiderkann auch ich manchmal nicht anders. Denn wenn man bedenkt, in welchkurzer Zeit der ehemalige deutsche Wirtschaftsminister von Guttenbergwegen einer abgeschriebenen Doktorarbeit oder der ehemalige deutscheBundespräsident Christian Wulff wegen Verquickungen von Amts- und Privatinteressenihre Hüte nahmen (oder nehmen mussten), kann man es einfachnicht nachvollziehen, was derzeit hier in Spanien abläuft. Wo bleibt dermassive Volksaufstand, wo der Begehr des Volkes nach einer vertrauenswürdigenRegierung? Alle Protestbewegungen auf der Straße oder im Internet,die vor allem am Anfang der Affäre zu erleben waren, machen sich kläglichaus im Verhältnis zur Einwohnerzahl Spaniens. Gibt es immer noch so vieleBürger, die die Machenschaften der Politiker in Wahrheit doch gar nicht soooschlimm finden, weil das ja vielleicht irgendwie zur südländischen Mentalitätgehört? Es mehren sich in letzter Zeit immer mehr Journalistenstimmen,denen zufolge die Ursache für die ganze Misere in der Vergangenheit liegt.Der Übergang von der Franco-Diktatur zur Demokratie ging damals in den1970er-Jahren sehr friedlich über die Bühne, ohne Bürgerkrieg, aber auchohne einen radikalen Schnitt. Die Franco-Anhänger in ihren mächtigen Positionenwurden nicht wirklich abgesetzt. Sie behielten ihre Machtstellungenim Vorder- oder Hintergrund, jedoch immer noch wirksam und einflussreich.Und auch heute gibt es sie noch oder ihre Nachfahren, die in diesem Umfeldgroß geworden sind und die Fäden ziehen. Es war also kein tatsächlicher Neuanfang.Und die Konsequenzen spüren wir ebenfalls noch, sie sind gegenwärtig,weil eben bestimmte Entscheidungen immer noch diktatorische Züge zuhaben scheinen.


10TitelDoch nicht nur über das weite Madrid kann man den Kopf schütteln. Auchdirekt vor unserer Haustüre spielen sich Missstände ab, über die man sich nurdie Haare raufen kann. Es wird den verschuldeten Staaten eingetrichtert, dassder einzige Weg aus den Schulden Sparen heißt. Nachdem in der Vergangenheitalle (!) Staaten auf Pump gelebt und mehr ausgegeben haben, als sie eigentlichhatten, scheint das bis zu einem gewissen Grad vernünftig zu sein.Aber wenn es auf Kosten der Gesundheit und der Bildung eines Volkes geht,dann läuft meines Erachtens etwas falsch.Letzten Meldungen zufolge werden diesen Sommer den Patienten auf Mallorca260 Betten weniger zur Verfügung stehen. Dem stehen steigende Besucherzahlenvon 1,3 Prozent auf dem Flughafen Son Sant Joan und höhereBevölkerungszahlen während des Sommers durch die Saisonarbeiter gegenüber.Krankenhausärzte müssen teilweise Patienten von anderen Krankenhäusernmitbetreuen. Die durchschnittliche Wartezeit für Operationen istzwischen 2011 und 2012 um 26 Prozent gestiegen, für Arztbesuche um 70Prozent. Wie viele Krankheitsfälle mögen sich dadurch wohl „von selbst“ erledigen?An Materialien wird gespart, Ärzte und Pflegepersonal stehen durchdie enorme Belastung unter Dauerstress. Umso mehr muss man die Menschenbewundern und ihnen Dank zollen, die dennoch medizinische undpflegerische Berufe ergreifen.Auch auf dem Gebiet der Bildung und der Wissenschaft haben die Sparmaßnahmenhorrende Folgen. Im vergangenen Schuljahr unterrichteten an denöffentlichen nicht-universitären Schulen der Balearen sechs Prozent wenigerLehrer als im vorherigen Schuljahr, auf dem spanischen Festland um 4,1 Prozent– und das bei einer gestiegenen Schüleranzahl von 1,4 Prozent und imVorjahr von 2,18 Prozent. Das bedeutet größere Klassen, erhöhte Belastungder Lehrer und zwangsläufig eine Verschlechterung der Unterrichtsqualität.Selbst in der deutschen Presse wird ausführlich darüber berichtet, wie vielespanische Fachkräfte, Ingenieure, Wissenschaftler etc. auswandern, umim Ausland zu arbeiten, weil sie in ihrer Heimat keinen Job finden und keineZukunft sehen. Forschung und Wissenschaft wird nicht gefördert. EtlicheTausend Spanier haben bereits ihr Land verlassen und zwei Prozent der Gesamtbevölkerunghaben gezielte Pläne, dies zu tun. Deutschkurse am Goe-


11Titelthe-Institut boomen. Die Intelligenz wandert ab. Irgendwie kommt mir dasbekannt vor. Schon im 15. Jahrhundert zu Zeiten der katholischen Könige verließendie Gebildeten aus politischen Gründen Spanien – die Konsequenzenspürt Spanien noch heute in Form eines gewissen Bildungsrückstands.Mallorca ist absolut vom Tourismus abhängig. Frühere Industriezweige sindder Modernisierung und Globalisierung zum Opfer gefallen. So ist es nurverständlich, dass junge, gut ausgebildete Mallorquiner ihr Glück woanderssuchen und versuchen. Was zurückbleiben wird, sind die, die die Fäden in derHand halten und solche, die an den Fäden hängen. Keine schöne Aussicht ...


12TitelCrash-Kurs für Mallorca-AnfängerBehördenWer auf Mallorca leben und arbeiten will, braucht zuerst einige Papiere. DieResidencia dient der Registrierung der Ausländer auf Mallorca. Die NIE-Nummer (Número de Identidad de Estranjero) erhält man beim Ausländeramtin Palma oder der Steuerberater bzw. eine Gestoria kann sie für etwa 60 €beantragen. Wenn Sie mit etwas Glück wider Erwarten sofort eine Arbeitsstellegefunden haben sollten, kann auch der Arbeitgeber die NIE-Nummer für Siebeschaffen.Des Weiteren sollten Sie immer eine Fotokopie von Ihrem Reisepass, IhremPersonalausweis und allen wichtigen Papieren an einem sicheren Ort aufbewahren.Diebstähle auf offener Straße sind hier an der Tagesordnung. Auch diePolizei nimmt zwar eine Anzeige auf, aber derlei Delikte nicht wirklich ernst.Ein geklauter Pass kann Sie viel Zeit und Geld kosten.KrankenversorgungSobald Sie sozialversicherungspflichtig arbeiten, sind Sie krankenversichert.Allerdings können Sie nicht, wie es in Deutschland üblich ist, einen Arzt aussuchen.Es gibt auf Mallorca staatliche Ärztehäuser, sie heißen „Servei de Salut“.Die Ärzte sind sehr um eine Verständigung bemüht und viele sprechen zumindestEnglisch. Wenn ein Spezialist benötigt wird, erhält man eine Überweisungins Krankenhaus. Wer unbedingt eine Privatversicherung für nötig hält, hatnatürlich eine Vielzahl von Versicherungsgesellschaften, die nicht Nein zu IhremGeld sagen. Rezepte kosten auf Mallorca nur geringe Centbeträge. Selbstwenn man ohne Rezept Medikamente kauft, kosten diese nur einen Bruchteildessen, was man in Deutschland für Medikamente bezahlt.WohnungssucheDie meisten Mietangebote in deutscher Sprache sind über Makler in denbeiden deutschsprachigen Wochenzeitungen inseriert. Das bedeutet jedochdreimal bezahlen. In der Regel geht eine Monatsmiete Kaution an den Vermieterund eine Monatsmiete Provision an den Makler. Und die erste Miete istauch gleich fällig – erst dann haben Sie den Schlüssel für das neue Domizil inder Hand. Privatvermietungen sind eher rar. Allerdings gibt es einige spanischeAnzeigenzeitungen, in denen günstige Wohnungen von privat inseriert


14Titeltäuscht sich. Auch hier geht es ab November mit den Temperaturen abwärts.Regen und Sturm im Wechsel sind bis März an der Tagesordnung. Geradewenn man sich monatelang an schönes Wetter gewöhnt hat, empfindet manden Umschwung als umso kälter.WohngemeinschaftWohngemeinschaften sind auf der Insel sehr beliebt. Diese Art des Wohnensist für abenteuerlustige Mitmenschen sicher spannend – gerade hier aufMallorca. Denn kostengünstig wohnen und von Anfang an Leute kennenlernen,das hört sich natürlich zunächst gut an. Doch die Realität sieht andersaus. Ein Zimmer in einer WG auf Mallorca fängt meist bei 300 Euro an, undman muss sich oft mit auf Party- oder sogar Drogenlaune eingestimmtenLeuten und ständig wechselnden Mitbewohnern arrangieren. Ab etwa450 Euro bekommt man schon ein kleines Apartment für sich alleine.Arbeitgeber: PromotionjobsEin heikles Thema: Arbeitgebern sollte man auf der Insel besonders vorsichtigbegegnen. Stellenangebote für Saisonarbeit gibt es viele. Oft geht es umPromotionjobs, eine Unterkunft wird gestellt. Bei dieser handelt es sich inder Regel um ein Zimmer, das von mehreren Personen bewohnt wird. DerJob besteht aus dem Verteilen von Flyern und dem stundenlangen Anquatschenvon meist betrunkenen Touristen auf offener Straße an der Schinkenstraßeoder der Platja de Palma. Seit Sommer 2009 ist das Akquirieren vonTouristen anmeldepflichtig. Das bedeutet, der Arbeitgeber ist verpflichtet,die Promoter sozialzuversichern und sie entsprechend anzumelden. Dochkaum einer macht das. Der Promoter ist dann weder krankenversichert nochhat er Anspruch auf Arbeitslosengeld.


15TitelArbeitgeber: CallcenterCallcenter-Agent ist an sich ein renommierter Beruf. Ungezählte Großunternehmenhaben für ihren Kundenservice Callcenter beauftragt. Es ist also nichtsVerwerfliches daran. Trotzdem ist auf Mallorca größte Vorsicht geboten. Dennoft handelt es sich um eine sogenannte Kaltakquise: Die zur Verfügung gestelltenKundendaten sind veraltet oder direkt dem Telefonbuch entnommen. Hinzukommt: Viele Center bieten ein geringes Grundgehalt plus Erfolgsprovision.Der Erfolg lässt allerdings unter den vorgenannten Umständen auf sichwarten.Die unseriösen Kandidaten unter den Callcenter-Arbeitgebern kann maneigentlich schnell erkennen. Erwartet der Arbeitgeber eine unentgeltliche Probezeitvon mindestens einer Woche ohne einen Vorvertrag zu unterzeichnen,sollte man die Finger davon lassen. Denn das bedeutet in der Regel, dass derArbeitgeber über wenig Liquidität verfügt. Denn jeder Arbeitnehmer kostetGeld. Wer also die Anmeldung seiner Arbeitnehmer nicht finanzieren kannoder will, hat sicher auch Probleme mit laufenden Gehaltszahlungen.Ein gutes Callcenter sollte einen gewissen Standard aufweisen. Das zeigt sichin gut ausgestatteten Arbeitsplätzen. Vernünftige Rechner, ergonomischeBürostühle und angenehme Großraumbüros sprechen für sich. Die Probezeitdauert etwa drei Tage, das liegt im grünen Bereich. Danach sollte ein korrekterArbeitsvertrag mit allen Sozialleistungen folgen. Der Stundenlohn beträgtsieben bis acht Euro plus Provisionen. Ein Durchschnittsgehalt liegt bei ca.1.200 Euro.Einige Center bieten auch Unterkunftsmöglichkeiten an. Diese Unterkünftesind jedoch Firmenwohnungen, in denen ein einziges Zimmer (!) von mehrerenMitarbeitern (!!) belegt wird. Die Miete beträgt 300 Euro (!!!) und wird vomGehalt abgezogen (!!!!).Viele Abenteurer geraten dadurch in einen teuflischen Kreislauf. Wenn dannnoch Gehaltsvorschüsse genommen wurden und zurückbezahlt werden müssenund die Miete abgezogen ist, bleibt den meisten kaum noch etwas zumLeben übrig. Also beginnt der Teufelskreis von Neuem. Dahinter steckt natürlicheine gewisse Strategie der Arbeitgeber, denn auf diese Weise schaffen siees, Leute langfristig an die Firma zu binden. Also Vorsicht!


16TitelArbeitgeber: GastronomieOb Kellner, Thekenkraft, Koch, Küchenhelfer oder Spüler: Die Gastronomieist sehr vielschichtig. Rund um die Schinkenstraße und an der gesamtenPlatja de Palma gibt es sehr gute Chancen, eine Anstellung zu finden.Wichtig: der Lebenslauf (Curriculum vitae) mit Foto. Er sollte nicht längersein als eine DIN-A4-Seite. Welchen Schulabschluss Sie haben und welcheFortbildungen Sie gemacht haben, interessiert in der Gastronomie keinen.Vorangegangene Arbeitgeber, Sprachkenntnisse und ein kurz gehaltenesProfil sind ausreichend. Die Kellner verdienen am wenigsten, etwa 5 Eurodie Stunde. Die Arbeitgeber spekulieren auf die Trinkgelder der Kellner undauf unzählige Überstunden, womit der Arbeitnehmer auf ein vernünftigesGehalt kommen soll. Thekenkräfte verdienen ca. 6,50 Euro die Stunde,Küchenhelfer liegen bei ca. 6 Euro und die Köche bei 7,50 Euro. Wie manunschwer erkennen kann, liegt der Stundenlohn auf der Insel weit unterdem deutschen Durchschnitt.Trotzdem gibt es in der Gastronomie selten einen, der mit unter 1.800 Euronetto nach Hause geht, manche Kellner machen sogar täglich an die 80 bis100 Euro Trinkgeld. Vorausgesetzt, der Arbeitgeber kassiert das Trinkgeldnicht selbst, denn auch hier gibt es sogar in guten Restaurants nicht wenigeschwarze (Arbeitgeber-)Schafe.Die immensen Überstunden tragen letztlich zu einem verhältnismäßiganständigen Verdienst am Monatsende bei. Doch sind 250 bis 300 Arbeitsstundenmonatlich keine Seltenheit. In der Sommersaison gibt es so gutwie keine freien Tage – obwohl das Gesetz es anders regelt – und das WortWochenende kennt hier keiner. Wer hart im Nehmen ist, ist in der Gastronomiein der Regel gut aufgehoben und kann eventuell sogar ein wenigGeld für den Winter zurücklegen.Arbeitgeber: EinzelhandelWer es lieber etwas langsamer angehen möchte, hat die Möglichkeit, inden Supermercados oder Parfümerien entlang der Promenade an derPlatja de Palma sein Glück zu versuchen. Auch hier ist es notwendig, einenLebenslauf (am besten in spanischer Sprache) abzugeben. Das Durchschnittsgehaltliegt bei 1.200 Euro, ein freier Tag ist meist inbegriffen.


17TitelArbeitgeber: BaubrancheDurch die Finanzkrise 2009 ist die Baubranche heftig eingebrochen. GroßeBauunternehmen haben ihre Tore geschlossen. Die Arbeitslosigkeit istexplodiert. Ähnlich wie in Deutschland drücken Arbeiter aus dem Ostblock dieLöhne gewaltig. Wer 10 Euro die Stunde verdient, hat schon fast das große Losgezogen. Festanstellungen sind allerdings ohne Spanischkenntnisse nahezuundenkbar.Was übrig bleibt, ist die Schwarzarbeit. Doch Vorsicht: Oft passiert es, dasserfüllte Aufträge gar nicht oder nur zum Teil bezahlt werden. Daher ist esratsam, vor Arbeitsbeginn eine Vorleistung von 50 Prozent zu verlangen undMaterialkosten niemals vorzufinanzieren.Sehr beliebt bei Handwerkern ist die Selbstständigkeit, in Spanien Autónomogenannt. Das bedeutet, dass für Krankenkasse und Rentenanspruch rund280 Euro monatlich fällig werden. Mit einem eigenständigen Gewerbe mussman um Aufträge buhlen. Doch viele Fincabesitzer beschäftigen gerne Handlangerzu Niedrigstlöhnen oder Schwarzarbeiter. Oft sind nach kurzer Zeit diewenigsten Selbstständigen in der Lage, ihre Sozialabgaben abzuführen. BeiArbeitslosigkeit oder im Krankheitsfall stehen sie dann mittellos da.Akademische BerufeAuf akademische Berufe gehen wir an dieser Stelle nicht ein, da Akademikerwohl genügend Startkapital mitbringen oder gar nicht erst auf die Idee kommen,nach Mallorca auszuwandern.Wer unsere Liste weiter ergänzen möchte, kann gerne an:redaktion@newmallorca.de schreiben.


18Mallorca - Ferienhäuser im NotverkaufTitelDie Wirtschaftskrise in Spanien hat dem Häusermarkt auf Mallorca zugesetzt.Es gibt jetzt Wohnungen mit Meerblick unter 200.000 Euro – dochviele dürften noch billiger werden.Dass die Finanzkrise auch Mallorca durchschüttelt, davon kann sich überzeugen,wer an den Schaufenstern der Maklerbüros vorbeigeht. Selbst inLuxusgegenden wie Port Andratx überwiegen nach Jahren der Fantasiepreiseauf den Anzeigetafeln eindeutig Objekte zwischen 300.000 und800.000 Euro. Im vom Massentourismus heimgesuchten Osten der Inselsind sogar Objekte zwischen 80.000 und 200.000 Euro zu finden.Verglichen mit Urlaubszielen wie Bulgarien, Nordafrika, Kroatien oder derTürkei, ist Spanien teuer. Laut Tourismusministerium kamen in den erstendrei Monaten 2012 nur knapp 217.000 Urlauber nach Mallorca, elf Prozentweniger als 2011. Ein Krisensymptom: Die Insel ist unsicherer geworden.Die Balearen waren 2011 die spanische Region mit der zweithöchsten Kriminalitätsrate,laut Innenministerium gab es 67 Delikte pro 1000 Einwohner– 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Abstand zwischen den sozialenKlassen ist enorm groß geworden.Die Arbeitslosenrate liegt hier mit 28 Prozent sogar über dem Landesdurchschnittvon knapp 25 Prozent. „Auch wenn die Zahl wohl so nichtstimmt, weil hier viele schwarzarbeiten, hat sich die Lage für viele so verschärft,dass wir immer mehr Notverkäufe von Wohnungen und Häusernbeobachten“, sagt ein spanischer Makler.Nicht nur Immobilien verkaufen sich schlecht. Inzwischen werden auchdie Verkäufer in den Luxusläden in Puerto Portals schon fast aufdringlich,weil Touristen immer seltener das Portemonnaie zücken. Schlagzeilenüber Korruption, steigende Arbeitslosigkeit und die Immobilien- und Bankenkrisehätten auch viele Wohlhabende verschreckt.


19TitelDie Preise, das scheint angesichts der schwierigen Lage der spanischenBanken ziemlich sicher, werden weiter fallen. Die spanischen Banken sitzenauf 307 Milliarden Euro Immobilienkrediten, Darlehen von über 180Milliarden Euro gelten laut spanischer Notenbank als problembehaftetAllerorten werden zurzeit staatliche Leistungen gekürzt, die Einkommensteuerwurde erhöht, was auch die 30.000 deutschen Residenten auf derInsel betrifft, von denen viele auf Mallorca arbeiten.Viele Makler sind der Meinung das die goldenen Zeiten, in denen sich Reihenhäuserin der ersten Strandreihe für mehrere Millionen Euro verkaufthaben, nie wieder zurückkommen.http://www.gomopa.net


20ReportGabriele HefeleAuf der Insel auf Schatzsuche gehen„Geocaching“ heißt diese Art der Landschaftserkundungmit dem Handy in der HandKommt Besuch von Freunden oder Verwandten, geben wir Ansässigenmeist gute Tipps zu den regionalen Sehenswürdigkeiten, die oft in keinemReiseführer stehen. Neulich aber, beim Besuch „alter“ Klassenkameradenwie Irmi und Hannes, lernten auch wir etwas Neues kennen.Es war auf einem Ausflug ins Hinterland, den ich jedem Ankömmling ausDeutschland vorschlage, weil er das typische Mallorca zeigt – weit weg vonjeglichen Ballermannauswüchsen. Da mein Mann und ich uns auch schonlänger keine „Auszeit“ mehr genehmigt hatten, kamen wir mit auf diese Exkursion.Auf „Abwegen“ zu einem landschaftlichen KleinodWir staunten nicht schlecht, als Hannes sein Handy hervorzog,ins Internet auf eine bestimmte Seite ging undfrohlockte: „Prima, da können wir einen Cache finden!“Beim Wandern über Stock und Stein kontrollierte Hannesimmer wieder das Display seines Handys und zeigte mirdie GPS-Koordinaten, die darauf zu sehen waren und dieihn zu einem Abhang auf der Westseite der Insel steuerten.Wir stiefelten neugierig hinterher.So, nun war aber endlich eine Erklärung der beiden Lehreraus Bayern fällig, was es mit dieser Verstecksuche aufsich hatte! Weltweit haben Leute, so erklärten sie, kleine Gegenstände inwasserdichten Behältern – sogenannten Geocashes – an ungewöhnlichenOrten versteckt, zusammen mit einer kleinen Notizrolle oder mit einer ArtMini-Logbuch mit einer Erklärung zum Ort und wann der Ggenstand vonwem hineingelegt worden ist. Außerdem Platz genug, damit sich der Findereintragen kann. Man kann nun den Gegenstand, wie zum Beispiel eineMünze oder ein Figürchen, entnehmen, muss dafür aber einen anderenGegenstand hineinlegen für den nächsten Sucher. Den Gegenstand, denman gefunden hat, soll man in einem anderen Versteck, das durchaus in


einem ganz anderen Land seindarf, deponieren. Hannes: „MancheGegenstände reisen auf dieseWeise über Kontinente!“ Das alleskann man im Internet verfolgen,denn man trägt sich abends aufder Website als Finder ein, fügtKommentare und eventuell auchFotos hinzu. Aber eines der zehnGebote dieses Hobbys lautet: Manbildet nicht genau den Ort desVerstecks ab, sonst verdirbt manzukünftigen Geocachern, wie siesich nennen, den Suchspaß. Deshalbbeschreibe ich ihn hier auchnicht näher.Nur so viel: 938 (!) solcher Versteckegibt es allein auf Mallorca!Weltweit aber sind es weit überzwei Millionen Fundstellen, aufdie über fünf Millionen GeocacherJagd machen. Der AmerikanerDave Ulmer hat das Spiel im Jahr2000 ins Leben gerufen.Ansteckender SuchspaßHannes kam über einen Lehrerkollegendazu und war sofortFeuer und Flamme. Aus gemeinsamenUrlauben von früher wissenwir, dass er sowieso nicht derTyp des Strand-Faulenzers ist,sondern wissbegierig die Sehenswürdigkeitendes Urlaubslandeskennenlernen, auch so etwas wieAbenteuer erleben will. Er steckteauch seine Frau Irmi mit seinem


22ReportSuchfieber an, und uns teiltesich an dem Tag diese Begeisterungebenfalls mit! Wir wärennie diesen Abhang mit hinabgeklettert,ein ganz schönes Stücksozusagen in Haarnadelkurven,im wahrsten Sinne des Wortesüber Stock und Stein, Ziegenköttelinbegriffen. Und dann tat sicheine kleine Lichtung auf mit uraltenOlivenbäumen und davoreine dieser beeindruckendenSteinformationen. Die GPS-Koordinaten auf dem Smartphone waren erreicht,jetzt hieß es: Wo genau könnte sich der kleine Behälter befinden, für den vieleübrigens Filmdosen verwenden?Wir schauten uns um und sahen auch mehrerekleine Höhlen in den Felsen über uns.Überall konnte dort jemand etwas versteckthaben! Es war schließlich mein Mann, derstolz eine Filmdose in einem ausgehöhltenOlivenstamm entdeckte. Auf dem „Beipackzettel“erfuhren wir, dass ein Spanier 2008dieses Versteck eingerichtet hatte.Jedenfalls ist es ein tolles Erfolgserlebnis,das kann ich bestätigen, und es ist irgendwiebefriedigend, nicht nur zu wandern um des Wanderns willen und die Aussichtüber das halbe westliche Mittelmeerzu genießen, sondern einechtes Ziel zu haben und darübersich mit Gleichgesinnten im Netzauszutauschen.Erfolgreiche VerstecksucheUnsere Touristenfreunde fragtenwir bei der Abreise neugierig, wieoft sie denn erfolgreich gewesen


23Reportwaren. 27-Mal wurden sie in den 14 Tagen Urlaub hier fündig, oft drei oder viermalan und um denselben Ort herum. Aber sie waren auch enttäuscht, wennsie einen Geocache nicht fanden. Doch meist überwiegen die positiven Erlebnisse,denn wie beide unserer Abenteurerwanderer feststellten: „Man kommtdadurch an ungewöhnliche Orte neben den berühmten Sehenswürdigkeitenund an echte Geheimtipps auch in viel besuchten Städten, die man sonst nichtgefunden hätte.“Ein Hinweis zum Abschluss: Aus Sicherheitsgründen sind die Behälter, egalwie groß, von außen unverkennbar als Geocache zu kennzeichnen, damit klarist, dass es sich hier nicht um eine Bedrohung – wie beispielsweise um einenSprengsatz – handelt.www.geocaching.comwikipedia.org/wiki/Geocaching‎Kerstin-Daniela MorgensternDipl. Textil-Designerin (FH) – Mestre artesàKunst auf SeideAußergewöhnliche Gemälde, handbemalte Tücher, Schals, Krawattenjede Arbeit ein Unikat!Gerne fertige ich auch Auftragsarbeiten nach Ihren WünschenLassen Sie sich verzaubern von der einzigartigen Magieder Farben auf Seideund besuchen sie mich in meinem Atelier.Terminabsprache bitte per Telefon oder E-Mail.c/Castellet, 31 Local 2, 07590 Cala RajadaMóvil + 34 616 090 401 - Tel. +34 971 56 59 08Mail: i n f o @ k d m o r g e n s t e r n . e sw w w . k d m o r g e n s t e r n . e s


24Wir sind alle Opfer...Kerstin-Daniela MorgensternReportWir sind hilflos und können uns nicht wehren. Jedes Jahr im Sommer fallensie über uns her. Wir sind in der Minderzahl und ihnen hilflos ausgeliefert. Siehaben uns im Griff. Sie sind rücksichtslos und strapazieren unsere Nerven. Siesind den weiten Weg über das Meer zu uns gekommen, um uns unseres Seelenfriedensund unseres Verstandes zu berauben.Nein, die Rede ist nicht von den Millionen Mallorca-Touristen, sondern von –den Milliarden der Linepithema humile, der Argentinischen Ameise!Kennen Sie das auch? Ich komme morgens noch schlaftrunken in die Küche,um meinen morgendlichen Kaffee zu trinken und mich mittels Koffeingabelangsam wieder ins Leben zu kämpfen. Aber was sehe ich? Da hat vor mirschon jemand die Küche besetzt! Ich sehe schwarz – überall! Es krabbelt undwuselt über die Küchenschränke, über den Herd, den Kühlschrank, die Spüle,den Boden. Und das, obwohl ich, in weiser Voraussicht und um bloß keinenAnlass für eine Invasion dieser verhassten Biester zu geben, spätnachts nochjegliches Geschirr weggespült und die Küche peinlichst sauber hinterlassenhabe! Ich möchte am liebsten wieder rückwärts ins Bett springen, mir dieBettdecke über den Kopf ziehen, damit ich sie nicht mehr sehen muss! Aberich kann doch nicht den Rest des Sommers im Bett verbringen. Es kann dochnicht sein, dass diese Winzlinge meinen Aufenthaltsort bestimmen!Mein Kampfgeist erwacht. Aus mehrjähriger Erfahrung weiß ich: Die erstescharfe Waffe ist der Staubsauger! Mit lautem Getöse werden immer mehrdieser kleinen Widerlinge indas dunkle Rohr gesogen. Alsich alle – denke ich zumindest– erwischt habe, folgt ein kräftigerSprühstoß „Zoom“ in dieStaubsaugertüte, um ihneneinen schnellen Tod zu bereiten(und mir einen heftigenHustenanfall). Aber das ist nurdie Spitze des Eisbergs. Dennwo kommen sie her? Ich muss


25Reportdie Quelle finden. Ich verfolge die Ameisenstraße. Es gibt immer wieder Abzweigungen.Doch endlich finde ich den Ursprung allen Übels: Sie kommenaus einer Steckdose im Wohnzimmer! Was wollen die denn bloß hier? Es gibtdort nichts, keine Essensreste, keine toten Fliegen oder Falter, NICHTS!!! Obwohlich weiß, dass es nur für kurze Zeit hilft, sprühe ich auch hier kräftig mitdem oben genannten Ameisenspray – eigentlich sollte man die Firma verklagen,denn sie verspricht ein ganzes Jahr lang Ruhe vor den Plagegeistern!Pustekuchen! Das Spray wirkt höchstens eine Woche.Natürlich kommen noch immer einige aus irgendwelchen Löchern, Ritzenund Ecken. Die werden dann manuell entsorgt.Aber meine morgendliche Laune ist auf einem noch tieferen Tiefpunkt alssonst. Ich wollte in aller Ruhe meinen Kaffee genießen, stattdessen Aufregung(meine Nerven!), körperliche Anstrengung (bücken, aufstehen, saugen!), Lärm(Staubsauger!).Solche morgendlichen Abenteuer erwarten mich während des Sommers immerwieder. Vom Garten will ich gar nicht erst reden. Ich glaube, unser ganzerGarten ist von diesen Insekten komplett unterwandert. Sie leben in harmonischerSymbiose mit Blattläusen und killen gemeinsam meine schönenPflanzen und Blumen. Meine Familie und liebe Freunde versorgen mich regelmäßigmit gut gemeinten Tipps, wie man dieser Plagegeister Herr werdenkönnte. Ich habe alles versucht: Zimt, Backpulver, Zuckerwasser, Ameisenkö-


26Reportder usw. Wahrscheinlich lachen sich die Ameisen jedes Mal kaputt, wenn ichmit irgendetwas Neuem ankomme. Ich habe schon ernsthaft überlegt, ob ichmir einen Ameisenbär als Haustier anschaffen soll. Der könnte hier gut, wennnicht luxuriös überleben!Wissenschaftlich gesehen ist diese Spezies bestimmt bewundernswert. Siehat ihren Ursprung in Südamerika und wurde natürlich über den Menschenin andere Gebiete eingeschleppt. Vor allem im Mittelmeerraum fühlen sie sichsehr wohl, sind aber schon Richtung Norden bis nach Frankreich vorgedrungen.Sie sind sehr aggressiv, rotten einheimische Ameisengattungen aus (deshalbgibt es auf Mallorca kaum noch autochthone Ameisen) und töten auchgnadenlos andere Insekten, indem sie sich zu Hunderten auf ihre wehrlosenOpfer stürzen und zuerst deren Fühler zerstören. Mehrere Nester vereinigensich zu riesigen Superkolonien (die größte Kolonie erstreckte sich 2007 über6.000 km von Galicien bis nach Italien) mit mehreren Königinnen. Sie verfü-


27Reportgen durch Drüsensekretion über ein ausgeklügeltes Kommunikationssystem,dem wir trotz Glasfaser- und Satellitentechnologie und sonstigem Hightechnichts entgegenzusetzen haben. Ihr Sozialverhalten ist so stark ausgeprägt,dass jede einzelne Ameise ihr eigenes Leben zu opfern bereit ist, um demStamm zu dienen und seine Verbreitung zu fördern. Sie tragen dazu bei, ganzeÖkosysteme zu zerstören, indem sie zur Ausrottung bestimmter Lebewesenund zur Vermehrung anderer beitragen. Inzwischen ist die ArgentinischeAmeise in vielen Ländern der Erde anzutreffen. Alle Versuche, sie zu vernichtenbzw. ihre Ausbreitung zu verhindern, sind bisher gescheitert.Augenzwinkernd kann man ihnen aber vielleicht auch etwas Positives abgewinnen:Sie tragen zur Unterstützung der Wirtschaft bei (vor allem derchemischen Industrie) durch den Verkauf von Unmengen letztlich nutzloserchemischer Keulen und von Beruhigungsmitteln für die leidgeplagtenmenschlichen Opfer.Jedes Jahr im Sommer werden sie mehr, aber ich sage ihnen den Kampf an.Jedes Jahr im Sommer bin ich am Rande eines Nervenzusammenbruchs,doch ich gebe nicht auf ...


28AnlagenbetrugVom Reichtum hypnotisiertErich Rühe (58) galt bei Freunden und Verwandten als erfolgreicherInvestor. Während andere über fallende Aktienkurse und Niedrigzisen jammerten, erfreute er sich an 15,5 Prozent Rendite. Der Saaränder war Geldgeber der Business Capital Investors Corporation (BCI) mitder noblen Adresse 445 Park Avenue, New York.Hauptberuflich arbeitet Rühe, dessen Name hier wie bei anderen Geprelltenaus Gründen des Opferschutzes geändert ist, als Handwerksmeister. Sein Einstiegins internationale Finanzgeschäft begann im Herbst 2006 mit dem Anrufeines Finanzvertrieblers. Der bot Rühe ein Geschäft an, „wie es Banken sonstnur untereinander tätigen“, hochlukrativ und risikoarm. BCI sei Dienstleisterbei Unternehmenstransaktionen und stelle finanzielle Sicherheiten bereit.Weil der Handwerker ohnehin gerade Geld für seine Altersvorsorge anlegenwollte, überwies er 20.000 Euro auf ein sogenanntes Treuhandkonto in derSchweiz. Wenig später erhielt er einen Kontoauszug und den Hinweis, dasssein Guthaben nach Ende der vereinbarten Laufzeit von einem Jahr voraussichtlichmehr als 23.000 Euro betragen werde.Wie es zu der wundersamen Geldvermehrung kommen würde, blieb offen.Die Corporation aus Manhattan konnte keine Geschäftsberichte vorweisen,auch eine Internetseite fehlte. Doch das irritierte Rühe kaum. Zu schön wardas Gefühl, am internationalen Kapitalmarkt erfolgreich dabei zu sein, demGeheimtipp aus Manhattan sei Dank.Am 29. November 2011 wurde der Handwerker durch Presseberichte aus seinenTräumen von der großen Finanzwelt gerissen. BCI habe 4000 Anleger umrund 100 Millionen Euro geprellt, teilte die Düsseldorfer Staatsanwaltschaftmit. Mehr als 120 Ermittler rückten zur Razzia aus, sie durchsuchten Büros undWohnungen in Deutschland, der Schweiz, Kanada, Litauen und Spanien.Nicht besucht wurde die Park Avenue 445 in Manhattan: Es handeltesich lediglich um eine Briefkastenadresse („Virtual Office“),die ein Dienstleister dort für 279 Dollar pro Monat anbietet.Titel


29TitelBetrüger, die mit großem Auftritt und noch größeren Versprechungen Geldeinsammeln und beiseiteschaffen, haben in Krisenzeiten Hochkonjunktur.Mit schwindelerregender Beredsamkeit täuschen sie die Opfer. Oft zahlen siesogar zunächst die in Aussicht gestellten Zinsen - mit dem Geld anderer Anleger.Dadurch wächst das Betrugssystem wie eine Schneemasse auf dem Wegins Tal und reißt mehr und mehr Investoren mit.Derzeit bricht über Deutschland eine solche Lawine des Anlagebetrugs herein.Von Nürnberg bis Hamburg sind bei den Gerichten mehrere Großverfahrenanhängig, in einigen geht es um dreistellige Millionensummen. Expertenschätzen den jährlichen Schaden auf 20 bis 30 Milliarden Euro.Warum fallen immer wieder Menschen auf die Schwindler am Finanzmarktherein? Mit welchen Methoden gelingt es den Tätern, an dasGeld der Opfer zu gelangen? Und wie schaffen es die Hintermänneroft jahrelang, den Fahndern und Aufsichtsbehörden zu trotzen?


30TitelDie Suche nach Antworten beginnt vor der 14. Großen Strafkammer desDüsseldorfer Landgerichts. Dort sitzen an einem grauen Wintertag MitteDezember diejenigen, die laut Staatsanwaltschaft an betrügerischen Geschäftenvon BCI blendend verdient haben: Klaus S., Ingo K. und Hans L.Die drei haben sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert. Der HauptangeklagteKlaus S. trägt ein grünes Wolljackett, hält die Hände im Schoß undschaut ausdruckslos geradeaus, während der als Zeuge angereiste SchweizerStaatsanwalt Martin Stupf schwere Anschuldigungen gegen ihn vorbringt.„Die BCI hat nichts investiert“, sagt Stupf, der wegen Geldwäscheverdachtsermittelte. „Das ist meiner Meinung nach ein Schneeballsystem.“Mehr als zwölf Millionen Euro mit Bezug zu BCI hat Stupf aufgespürt und dieKonten einfrieren lassen. Die Jagd war filmreif: Bei Durchsuchungen von Bürosund Wohnungen auf Mallorca erfuhren die Fahnder, dass gerade „ein Boot vonHerrn S. im Hafen herumtuckerte“, so Stupf. Die Jacht kam sofort an die Kette.Den Schaltplan des Systems BCI entdeckten die Fahnder auf einem Großrechner,den eine Führungskraft namens Bernd R. bei einer IT-Firma in Bern gemietethatte. Darauf befand sich das Programm „Mind Periscope 5.0“, benanntnach jenen aus „Yps“-Illustrierten und U-Boot-Filmen bekannten Geräten, mitdenen echte Kerle bei gefährlichen Einsätzen um die Ecke gucken können.„Herr R. besaß eine virtuelle Plattform, die absolut geschützt war“, sagt Stupf.„Er war der Einzige, der bei jedem Berater reinschauen und Provisionen festlegenkonnte.“ BCI-Verkäufer gründeten in Spanien Firmen mit Fantasienamen,über die Zahlungen liefen. Später ging das Geld auch nach Lettland und Slowenienoder auf Konten bei der Credit Suisse in Singapur. Dank Mind Periscopekonnten Fahnder rekonstruieren, wie R. mit den deutschen BCI-VertriebsleutenL. und K. kommunizierte, die jetzt zusammen mit S. vor Gericht stehen.Die Herren von der BCI drehten im Verborgenen ein großes Rad. Insgesamtsammelten sie rund 100 Millionen Euro bei Anlegern ein. „4 Prozent des Anlagevolumenssind an Herrn S. privat geflossen“, sagt der Staatsanwalt. Werals Vertriebler Geld für BCI akquirierte, habe 8,3 Prozent Provision erhalten.Dazu seien weitere 16,6 Prozent an Vertriebsleiter wie Bernd R. und Ingo K.geflossen.


31TitelVom Reichtum hypnotisiertDer Fall BCI zeigt ein typisches Merkmal gängiger Betrugssysteme: Die Verantwortlichenagieren höchst konspirativ, um den verbesserten Möglichkeitender Fahnder zu entgehen. Vor zehn Jahren war es noch nicht einmal selbstverständlich,dass ein deutscher Staatsanwalt über einen Dienstcomputer verfügte.Heute haben die Ermittler aufgerüstet, doch die Schwindler ebenfalls.Die wichtigsten Techniken der Finanzschwindler stammen freilichaus der Psychologie. Die Manipulationstricks der Vertriebsleute greifenauch bei Menschen, die sich in Geldangelegenheiten gut auskennen,das zeigt eine Studie des US-Wertpapierhändlerverbands NASD.Das wichtigste Merkmal, das Betrogene von anderen Menschen unterscheidet,ist ihre Gesprächsbereitschaft. Wer offen dafür ist,mit Fremden über die private Geldanlage zu reden, ist anfällig.Für die US-Studie konnten Psychologen mehr als 600 Mitschnitte aus derTelefonüberwachung auswerten und so einen Einblick in die Beeinflussungstricksder Kriminellen gewinnen. Pro Gespräch benutzen die Vertrieblerim Durchschnitt acht verschiedene psychologische Techniken.Durch diese Überrumplungstaktik gelingt es häufig, die Opfer entscheidendzu verwirren. Ein verurteilter Anlagebetrüger sagte aus, seine Verkaufsansprachebetäube die Opfer wie eine Wolke aus Äther: „Mein Ziel ist es, ihnen raschso viel wie möglich zu verkaufen, bevor die Betäubung nachlässt.“ Wegendieser Manipulation geben Opfer später oft zu Protokoll, dass sie sich nichtmehr erklären können, wie sie damals auf den Betrug hereinfallen konnten.Der am häufigsten benutzte Psychotrick ist die Suggestion des Reichtums,der durch das Investment erreichbar sein soll. Der BCI-Verkäufer Hans L. behaupteteetwa, 30 bis 35 Prozent Rendite pro Jahr seien „heutzutage absolutPeanuts“.


32TitelBenachrichtigungen über vermeintliche NachlässeMillionenerbeSie locken mit dem Versprechen auf ein Millionenerbe: Betrüger verschickenBenachrichtigungen über vermeintliche Nachlässe, um Gutgläubige zuprellen.Sie finden in den Rubriken „Betrug“ und „Dubios“ genügend Beispielesolcher Versprechen per Mail - aus allen Ländern, von Rechtsanwälten undBankmitarbeitern, die mit Ihnen - den ausgesuchten Erben - das seit Jahrenliegende Geld teilen wollen, gegen Kostenbeteiligung versteht sich ..Hier einige Beispiele ..Mein Name ist Jamie Guion, ich bin Anwält bei Isemba Associates & Advocates.Tatsächlich bin ich auf Sie gestoßen, als ich nach jemandem mit demFamiliennamen meines verstorbenen Klienten suchte, einem Geschäftsmannnamens Dulactor Herting. Mein Klient lebte 13 Jahre in Spanien undverunglückte gemeinsam mit seiner Familie bei der Tsunami-Katastrophe imDezember 2004.So beginnt das Schreiben, das der Kölner Matthias Herting (Name geändert)kürzlich aus seinem Briefkasten zog. Ein seriös erscheinender Briefkopf miteinem golden umrandeten Firmenlogo, daneben die Kontaktdaten einerangeblichen Kanzlei in Madrid. Das dann folgende Angebot von „AnwältGuion“ klingt schlicht überragend, wenn auch irgendwie nicht ganz legal:Dulactor Herting habe kurz vor seinem Tod 9,2 Millionen Euro in einemSafe bei einer Sicherheitsfirma in Spanien hinterlassen. Die Kanzlei sei nunbeauftragt, Erben ausfindig zu machen. Doch es gebe keine Angehörigen,beteuert „Anwält Guion“ in dem Brief. Schade ums Geld, denn das würdenun bald konfisziert und fiele der Spanischen Schatzkammer zu – was immerdas sein soll. Wie gut, dass der Anwalt ein Hintertürchen kennt.In diesem Sinne mache ich Ihnen den Vorschlag, sich als Angehöriger desVerstorbenen auszugeben. In meiner Funktion werde ich Ihren Namen alsdessen nächsten Hinterbliebenen angeben. Sobald die Aushändigung an Sieermöglicht wurde, können wir den Betrag teilen, 50 Prozent für mich und 50Prozent als Ihr Gewinn. Seien Sie versichert, dass dieses Geschäft 100 Prozentrisikofrei ist.


33TitelMehrere Tausend Euro verlorenJosef Schmitz von der Kölner Polizei kennt tatsächlich Menschen, die sichauf solche und ähnliche Betrugsmaschen eingelassen und mehrere TausendEuro verloren haben. Denn früher oder später kommen die Täter auf denkleinen Haken zu sprechen, den das vermeintlich bombensichere Millionengeschäfthat: Das Opfer muss in Vorleistung treten und Gebühren überweisen,sonst könne die Summe nicht ausgezahlt werden.Nur, wer macht so etwas? Wer fällt darauf herein? Josef Schmitz, Leiter desBetrugskommissariats, seufzt. „Die Gier schaltet das Hirn aus“, sagt er. DieBetrogenen stammten aus jeder Gesellschaftsschicht. „Erst zuletzt hat esin Köln einen erfolgreichen und weltläufigen Geschäftsmann getroffen“,ergänzt Kriminaloberrat Arnd Rüenaufer.Dabei kann die Polizei den Opfern nur selten helfen. Die Täter agieren fastausnahmslos aus dem Ausland. Außerdem ist ein Brief wie der von „AnwältGabriele Hefele:Das Kuriose-Tage-Buch.Eine Auswahl originellerGedenk- und Aktionstageübers Jahr.72 Seiten . Paperback .ISBN 978--3848-224449 . 5,00 €Als E-Book: 2,99 Euro.Über Buchhandel, Amazon oderdirekt im Shop von www.bod.de.


34TitelGuion“ nicht verboten. Sein Angebot gilt juristisch nicht als Betrug, nicht malals versuchter Betrug, sondern als reine Vorbereitungshandlung. Und die iststraffrei.Der angebliche Advokat aus Spanien nennt in seinem Anschreiben eine Rufnummerder Kanzlei. Sie beginnt mit der Vorwahl von Mallorca – obwohl sichdas Büro laut Briefkopf in Madrid befindet. Egal. Nach dem fünften Klingelnmeldet sich ein Mann, er spricht gebrochen Deutsch.„Hello?“ –„Guten Tag, ich rufe aus Deutschland an, wegen Ihres Angebotsmit den 9 Millionen.“ –„Ja.“ –„Steht das noch?“ –„Natürlich, ich bin glücklich,dass du anrufst.“ –„Kein Problem, wie geht es denn jetzt weiter?“ –„Ich kanngerade nicht sprechen, ich habe drei Kunden in meinem Büro. Schick mireine E-Mail, dann sehen wir weiter.“ –„Was soll ich denn schreiben?“ –„Nameund Vorname. Das reicht. Ich antworte.“ –„Kostet mich unser Geschäftirgendetwas?“ –„Nein, warum? Was sollten das für Kosten sein? Ich weißkeinen Grund.“In wenigen Fällen hat die Polizei im Ausland Täter ausfindig gemacht und vorGericht gestellt. Kriminaloberrat Rüenaufer weiß: „Die Täter sind häufig gebildet,viele leben in England.“ Als Erfinder des sogenannten Vorschussbetrugs,bei dem die Opfer in der Erwartung hoher Gewinne eine bestimmte Summevorschießen, gilt die „Nigeria-Connection“ .Gegenbewegung gegründetInzwischen hat sich eine weltweite Gegenbewegung formiert, die sich„Scambaiter“ nennt, Betrügerköderer – Menschen also, die sich einen Spaßdaraus machen, die Betrüger zu betrügen. Zum Schein gehen sie auf dieabstrusen Angebote der Täter ein. Verstricken sie in wochenlange E-Mail-Schriftwechsel und stehlen ihnen die Zeit. Sie machen sich über die Täterlustig, vereinbaren zum Beispiel ein Treffen. Angeblich um zu wissen, nachwem sie Ausschau halten müssen, verlangen die „Scambaiter“ Fotos von denTätern, die sie dann im Internet veröffentlichen. Dabei agieren sie äußerstvorsichtig und streng anonym – sie wissen, dass sie sich mit Kriminellenanlegen. Einigen Betrügerköderern soll es sogar schon gelungen sein, dieVerbrecher selbst zur Überweisung einer angeblichen Gebühr zu bewegen.Auch „Anwält Guion“ schickt noch einmal eine E-Mail hinterher. Schließlichwolle er „herzlich erweitern Sie für den Austausch mit mir die Notwendigkeit,


35Titelin dieser schwierigen Zeit der Wirtschaftskrise in der Welt zu erweitern“. Under beruhigt noch einmal: „Haben Sie Angst überhaupt nicht. Ich kann etwasnie tun, dass Sie in Gefahr stellen wird.“ Herr Guion glaubt sogar, „dass diesder Beginn einer dauerhaften Beziehung zwischen Ihnen und meiner Familiezu sein kann ist“.Das geht dann vielleicht doch ein bisschen weit. Fragt man BetrugsermittlerSchmitz, wie man mit E-Mails und Briefen der kriminellen Märchenerzählerumgehen soll, kommt die Antwort schnell und präzise: „Wegwerfen, ambesten sofort wegwerfen. Und bloß nichts überweisenhttp://www.gomopa.net


36Groteske ZeitenTitelGiordano F.Alle Mallorca-Veteranen haben ihre interessanten Geschichten, jeder,ohne Ausnahme. Ich kenne keinen, der in solch einer Erzählrunde großeerstaunte Augen bekäme.Bei mir fing es, wie bei vielen Einwanderern, mit dem Hauptmann-von-Köpenick-Syndrom an. Im Jahr 1997 brauchte man noch eine Residencia,die Aufenthaltserlaubnis, für einen Arbeitsplatz; die Residencia bekamman allerdings nur mit einem gültigen Arbeitsvertrag in der Tasche.Wer jedoch einen Nicht-Spanier ohne Residencia einstellte, machte sichstrafbar. So die groteske Gesetzeslage.Ohne Arbeitsplatz in Spanien leben zu wollen war nur mit einem Kontostandvon umgerechnet 10.000 Mark möglich; die hatte ich nicht. DieExtranjería, die Ausländerbehörde der Nationalpolizei, war früher nebender Hauptpost untergebracht, tage- und nächtelang schlängelte sich dieReihe der Wartenden, Hoffnungsfrohen und Hoffnungslosen, Gaunerund Geschäftemacher. Eines Tages sprach mich ein solcher an. Ob icheine Residencia bräuchte? Ja, natürlich, denn ich hatte immer noch keineLösung für mein Problem gefunden und war ganz einfach für jeden Ratdankbar. Der Mann wollte mir die Summe von 10.000 Mark für eine Wochezur Verfügung stellen; ich könnte die Residencia beantragen, meinenKontostand vorweisen, und die ganze Aktion würde mich nur schlappe3.000 Mark kosten. Die aber hatte ich auch nicht mehr. Denn dasUmzugsunternehmen hatte den Transport meines Mobiliars anstatt fürdie veranschlagten 2.000 plötzlich mit 6.000 Mark berechnet. Mein Gott,für 6.000 Mark hätte ich mir alles neu kaufen können, sogar auf Mallorca!Mein Eigentum sollte beschlagnahmt bleiben, bis ich die Rechnungbeglichen hätte. Zähneknirschend bezahlte ich an die Firma –„MudanzasMediterráneo“, wen es interessiert –, und nun war das Ersparte weg.Es war auch nichts mehr übrig, um auf diesem Weg die Residencia zubekommen, obwohl ich bis heute nicht weiß, ob ich mich auf diesen Dealeingelassen hätte.


Calle Marbella 2207610 Playa de Palma


38TitelViele andere taten es, damit sie endlich dieser Spirale „Ohne Residenciakeine Arbeit und ohne Arbeit keine Residencia“ entkommen konnten.Wer 10.000 Mark übrig hatte und das Geld an die Verzweifelten verleihenkonnte, damit diese an ihre Residencia kommen, konnte ganz gut davonleben. Denn innerhalb eines Monats hatte er die 10.000 Mark lockerverdoppelt. Diese Grauzonen hielten sich nie lange, aber die spanischeJustiz hatte für die Schaffung solch unsinniger Lebenssituationen schonimmer ein Faible und denkt sich immer wieder neue aus.Die Rettung kam durch Berlitz, die Sprachschule. Dort wurden dringendSprachlehrer gebraucht und ich brauchte dringend Arbeit. Der Leiterder Schule wollte mich einstellen, aber ohne Residencia? Schwierig! Ichmöge doch bitte draußen vor seiner Tür kurz warten. Ich war den Tränennah, nie würde ich je hier arbeiten, nie würde ich überhaupt je arbeitenund alles war nur noch furchtbar! Der Schulleiter erschien wieder: Ichsolle am Montagmorgen den Vertrag unterschreiben und dann könnteich am Abend schon ein paar Stunden übernehmen. Wie bitte??? „Fragmich bitte nicht!“, wies er mich an, und ich habe auch nicht mehr gefragt.Es war mir eigentlich egal.Ich hatte meinen Vertrag! Endlich! Ein Ping-Pong-Ball hätte neben mirwie ein Sandsack gewirkt … Ich hüpfte und sprang durch Palma! Alleswar schön, die Menschen, die Häuser, die Sonne …. einfach alles. Ich


hatte tatsächlich alle Papierezusammen, die NIE und denArbeitsvertrag! Ich schwebtein der Extranjería ein, nichtskonnte mich mehr aufhalten.Der Beamte murmelte, dassich in vierzig Tagen meine Residenciahätte. Aus den vierzigTagen wurden dann doch nochzehn Monate, aber auf Mallorcamuss man geduldig sein. JedeWoche einmal erschien ich zurFragestunde in der Extranjería.Als ich das Dokument endlichin Händen hielt, war es schonwieder Zeit, die Verlängerung zubeantragen. Der Lohn all dieserMühen gipfelte ein paar Jahrespäter in einer scheckkartengroßenAusgabe der Residencia.Leider hat sich dann die deutscheRegierung eingemischt,denn „diese Residencia siehtaus wie ein Personalausweisund einen solchen stellen nurdeutsche Behörden aus“. Aus!Genau. Schade eigentlich.Gutschein1 Caipirinha4.- €


40CD tIPPSAlex Hepburn – together aloneEines steht fest: Künstlerinnen wie Alex Hepburn trifft man selten. Sehrselten sogar. Und genauso selten hört man so unglaubliche, großartigeStimmen, wie die der Londoner Newcomerin. Alex Hepburn istein ausgesprochener Glücksfall, und das in wirklich jeder Beziehung.Alex Hepburn versteht sich als Blues-Sängerin mit der Sensibilität unddem Gespür einer Pop-Songwriterin. Die besten Qualitäten aus beidenWelten, wie auch Songwriter und Producer wie Linda Perry, GaryClark, Paul Barry, Jimmy Hogarth oder Dee Adams erkannt haben.Alex Hepburn ist pure Leidenschaft, pure Emotion. Ungeschminkte,ungekünstelte Gefühle, die einfach nur so aus ihr hinaus fließen.Walter Trout - Luther‘s BluesDie Geschichte des amerikanischen Bluesrock-Gitarristen WalterTrout liest sich wie ein fesselndes Buch, das man gar nicht mehrzur Seite legen möchte. In den fast 50 Jahren seiner Karriere reihensich Thriller, Märchen, Spannung und Horror abwechselndaneinander. Überragende musikalische Erfolge und höchste Anerkennungdurch seine Kritiker treffen auf jahrelangen Alkoholmissbrauchund dem damit fast verbundenen Ende seiner Karriere.Heute kann er auf beeindruckende 25 Jahre als gefeierter Solokünstlerzurückblicken. Der Blues-Veteran hat in seinem Lebenalles gesehen und getan, außer ein Album mit Coversongs aufzunehmen.Bis jetzt.LA Brass Banda – EuropaEine Tuba, ein E-Bass, eine Posaune, ein Schlagzeug und eineTrompete - die Besetzung von LaBrassBanda entspricht der einerklassischen Bläsercombo und ist musikalisch doch meilenweitdavon entfernt. Denn Stefan Dettl, Andreas Hofmeir, Oliver Wrage,Manuel Winbeck und Manuel da Coll heizen dem Publikummit Klängen von Techno über Reggae, Funk und Ska kräftig ein.Wenn bayerische Manpower auf Reggae und Ska trifft, dann istdas Ergebnis: LaBrassBanda.LaBrassBanda sind eine bayerische Band, vielleicht die bayerischstedieser Zeit; aber zuvor waren sie schon ein europäisches Phänomen:Die BBC war der erste Sender, der ihre Musik spielte; dort gaben sie auch ihr erstes Radiokonzertfür Hörer einer World-Sound-Show, die sich für moderne Musik aus Oberbayern interessierten.Und der anfangs noch größere Anteil am damals heiß begehrten Balkan-Gebläse öffnete ihnenTüren zu Clubs in London und anderen europäischen Kulturstädten. Seitdem ziehen LaBrassBandatriumphal über den Kontinent - die gesammelten Erfahrungen und Inspirationen ihres Reisenshaben sie nun auf „Europa“ vertont.


41Do 01.08.Farahs MallorcaBLACK VIBESVeranstaltungenskalenderEXAMPLE Y DJWIRE 6Beginn: 20 UhrEintritt: 40 €Ort: Mallorca RocksHotel / MagalufResto Buddha Bar MallorcaREVITALIZE YOUR-MIND LAHOXBeginn: 21 UhrEintritt: freiOrt: Buda de PuertoPollensa.Temple Fielding n 8Barracuda MallorcaBORN IN THE 80 SOrt: Avenida Bienvenidos 44 cala d‘orTemplo MallorcaALEX CLAVEROBeginn: 23:30 Uhr Eintritt:UnbekanntOrt: Paseo Maritimo 44Copa del Rey,PalmaBeginn: 12 UhrOrt: MaritimoMarkt in IncaBeginn: 8 UhrKlavier Konzert mit David GomezBeginn: 23:30 UhrEintritt: Nicht bekanntOrt: carretera de es port 118, local 7,07157 Puerto De AndraitxBeginn: 10 UhrOrt: Soller Tain Station Bunyola


42VeranstaltungenskalenderFr 02.08. Sa 03.08.La Patrona Festival, PollencaWochenmarkt in LlosetaBCM Mallorca SUPERMARTXÉBarracuda MallorcaEXTRAVAGANZABeginn: 23:30 UhrOrt: carretera de esport 118, local 7,07157 Puerto DeAndraitxBCM MallorcaAFROJACKBeginn: 23:30 UhrEintritt: 40 €Ort: AvenidaS‘Olivera, S/N,07181 CalviaFarahs Mallorca 3-13Eintritt: 6 €Ort: Avenida Bienvenidos 44 cala d‘orBeginn: 23:30 Uhr Eintritt: 35 €Ort: Avenida S‘Olivera, S/N, 07181 CalviaHed Kandi at Es ParadisBeginn: 22 UhrOrt: Club Hedkandi / Palma CityNikki Beach MallorcaMIAMI VIBES PARTYBeginn: 13 UhrEintritt: UnbekanntOrt: Avenida NotarioAlemany 1 Palma deMallorca


43Sansibar Wine - PortAdriano MallorcaHAMBURG PARTYLEGEND GOESMALLORCABeginn: 13 UhrEintritt: UnbekanntOrt: Sansibar Wine -Port AdrianoFarahs MallorcaMarkt in Santa MariaMarkt in AlcudiaFarahs MallorcaPLANET IBIZABeginn: 00:00UhrEintritt:UnbekanntOrt: AvenidaBienvenidos 44cala d‘orNikki Beach MallorcaBIZA MEETSBeginn: 13 UhrEintritt: UnbekanntOrt: Avenida NotarioAlemany 1 Palma deMallorcaFIESTATEMÁTICASEintritt: 6 €Ort: AvenidaBienvenidos 44cala d‘orSo 04.08.Barracuda MallorcaBUSINESS CLASSBeginn: 23:30 UhrEintritt: UnbekanntOrt: carretera de esport 118, local 7,07157 Puerto DeAndraitxVeranstaltungenskalenderMo 05.08.Barracuda MallorcaMESSY MONDAYSBeginn: 23:30 UhrEintritt: UnbekanntOrt: carretera de esport 118, local 7, 07157 Puerto DeAndraitxFarahs MallorcaBACK TO OLDSCHOOLUhr Eintritt: UnbekanntOrt: Avenida Bienvenidos 44 cala d‘orDi 06.08.Markt in AlcudiaTapas Route PalmaVon Placa Cort bis Placa MajorFarahs MallorcaTWITTER NIGHTOrt: Avenida Bienvenidos 44 cala d‘ormallorca


44Barracuda MallorcaNICOLINO NIGHT-CUBEBeginn: 23:30 UhrOrt: carretera de esport 118, local 7, 07157 Puerto DeAndraitxMi 07.08.Farahs MallorcaLADIES NIGHTOrt: AvenidaBienvenidos 44 cala d‘orBCM Mallorca CREAM MALLORCAMallorca RocksHotel MallorcaRINSE FM CONKATY BBeginn: 20 UhrEintritt: 35 €Ort: Mallorca RocksHotelMarkt in IncaVeranstaltungenskalenderDo 08.08.Templo MallorcaSR. CORRALESBeginn: 23:30 UhrOrt: Paseo Martimo, 44Beginn: 23:30 Uhr Eintritt: 40 €Ort: Avenida S‘Olivera, S/N, 07181 CalviaBarracuda Mallorca21 CLUBResto Buddha BarMallorcaREVITALIZE YOUR-MIND LAHOXBeginn: 21 UhrOrt: Buda de PuertoPollensa. TempleFielding n 8Barracuda MallorcaBORN IN THE 80 SBeginn: 23:30 UhrBeginn: 23:30 UhrOrt: carretera de es port 118, local 7,07157 Puerto De AndraitxOrt: carretera de es port 118, local 7,07157 Puerto De Andraitx


45Fr 09.08.LUIS EDUARDOAUTEOrt: Plaça de la Vila,17 07260 – PorreresAuditorium Palma MallorcaEL LAGO DE LOSCISNESBeginn: 21 UhrEintritt: 38 €Ort: Paseo Maritimo,18 Palma deMallorcaSa 10.08.Wochenmarkt in LlosetaBrazil Party Im Nikki BeachNikki Beach MallorcaWELCOME TO STTROPEZBeginn: 13 UhrOrt: Avenida NotarioAlemany 1 Palma deMallorca,Markt in ConsellMarkt in Santa MariaMarkt in AlcudiaMallorca RocksHotel MallorcaEXAMPLEBeginn: 19 UhrEintritt: 45 €Ort: Mallorca RocksHotelMarkt in AlcudiaVeranstaltungenskalenderSo 11.08.Di 13.08.Beginn: 1 Uhr nachtsBCM MallorcaSUPERMARTXÉBeginn: 23:30 UhrEintritt: 35 €Ort: AvenidaS‘Olivera, S/N, 07181CalviaOrt: CalviaMi 14.08.BCM MallorcaCREAM MALLORCABeginn: 23:30 Uhr Eintritt: 40 €Ort: Avenida S‘Olivera, S/N, 07181 CalviaCONCERT DE MANEL YANTONIA FONTOrt: Camino de Marina,s/n 07260– Porreres


46Do 15.08.Markt in IncaVeranstaltungenskalenderMi 21.08.Festival Sant Bartomeu, MontuiriMallorcaBeginn: 12 UhrFr 16.08.NIT ELECTRONICAFESTIVAL FELANITXEintritt: 16 €Ort: FELANITXSansibar Wine - Port AdrianoMallorcaCARRIBBEAN BEACH PARTYBeginn: 13 UhrOrt: Sansibar Wine - Port AdrianoMarkt in LlosetaSo 18.08.Markt in AlcudiaDo 22.08.Mallorca RocksHotel MallorcaEXAMPLE Y DJWIRE 7Beginn: 20 UhrEintritt: 40 €Ort: Mallorca RocksHotelAlegria, Cirque du Soleil,Palma deMallorcaBeginn:12 UhrOrt: PalmaFr 23.08.CIRCO DEL SOLDi 20.08.Mallorca Rocks HotelMallorcaELLIE GOULDINGBeginn: 19 UhrEintritt: 40 €Beginn: 22 Uhr Eintritt: 30 € - 74 €Ort: Palma Arena


47Sa 24.08.Balearia MallorcaCULTURA CLUB ONBOARD AGOSTOBeginn: 7 UhrEintritt: 35 €Informationen: http://www.balearia.comPABLO ALBORANPLAZA TOROSOrt: PLAZA TOROSMallorcaEintritt: 29.50 €Mo 26.08.BCM MallorcaSTEVE ANGELLOBeginn: 23.30 UhrOrt: AvenidaS‘Olivera, S/N,07181 CalviaDi 27.08.St Agusti Fiesta,FelanitxBeginn: 12 UhrMallorca Rocks HotelMallorcaDIZZEE RASCALBeginn: 19 UhrEintritt: 45 €VeranstaltungenskalenderMi 28.08.Djsession mallorcaSANT AGUSTIN OPENAIROrt: FelanitxDo 29.08.BCM MallorcaSKY BLU OF LMFAOBeginn: 23 UhrEintritt: 40 €Avenida S‘Olivera, S/N,07181 CalviaFr 30.08.Auditorium PalmaMallorcaMONCHO BORRAJOBeginn: 22 UhrEintritt: 30 €Ort: Paseo Maritimo, 18Palma de MallorcaSa 31.08.Ses tres Germanes MallorcaESOFIESTA VERANOBeginn: 19 UhrEintritt: 12 €Ort: Ctra. Palma-Inca,KM 8,300 07141Marratxi


48eBIKE POINTMehr als nur ein FahrradverleihPR ArtikelCarlo Weber ist der Inhaber des E-BikePoint in Can Pastilla. Sein Konzept hebtsich von anderen Fahrradverleihern ab.Sicherheit und hochwertige (Elektro-)Fahrräder sind das A und O. Nur wenigeKonkurrenten können den Qualitätsansprüchenvon E-Bike Point gerechtwerden. Wer einmal bei Carlo gemietethat wird sicher immer wieder kommen.Es passiert oft, dass Räder, die woandersangemietet wurden, von den Nutzernbei E-Bike Point abgestellt werden, um ein vernünftiges Rad anzumieten. DerGrund dafür liegt auf der Hand. Alle Fahrzeuge sind neuwertig sind und werdennach dem Gebrauch in einen tadellosen Zustand gebracht.Carlo Weber ist überzeugt, dass die Leute wiederkommen, wenn nur vernünftigeWare angeboten wird. Auch preislich kann E-Bike Point mit anderen Verleihernmithalten. Highclass-Marken wie Giant, Winora und AVE sind für CarlosWeber selbstverständlich. Die MTB`svon Haibike haben eine 29” zoll Bereifung,auch “twenty niner” genannt.Die Giant MTB`s sind “Fully`s” also vorneund hinten gefedert, sind sehr gutausgestattet und gehören bei einemPreis von knapp 2.000.-€ schonin die gehobeneKategorie.Ganz aktuell sind derzeit Die e-Scooter der neuesten Generationmit 48 Volt sind sie stärker, größer, stabiler und habenbessere Bremsen.


50CharityBIKE-ROCK-MALLORCARIDING FOR THE DOGSDer Charity Run für die Rettung von HundenDas Bike-Rock-Weekend findetam 21. September2013in diesem Jahrzum ersten Malin dieser Formstatt. Die Veranstaltungfür Tierfreundesprichtnicht nur Bikerder unterschiedlichstenMarkenund deren Fansund Freunde an,sondern auchAutofahrer sindherzlich willkommen.DerAmerican Car Club wird da sein und mit Sicherheit am Dogs Run teilnehmen.Es wird eine gemischte Tour aus Bikes & Cars geben.Die Idee zum Dogs Run hatte Henning Rielinger schon vor Jahren. Damalsversuchte er nach dem New Yorker Vorbild der „Rescue Inc.“ Mit hundefreundlichenBikern auf der Insel eine Art Crew aufzustellen: Chaos Crew Mallorcawar geboren, um Hunden und auch anderen Tieren in Not zu helfen, um aufTiermärkte zu fahren und Besitzer auf diverse Haltungsmissstände aufmerksamzu machen und unter anderem auch als Flugpate nach Deutschland vermittelteHunde zu begleiten.


PROGRAMM21. September 201310 – 12 h BIKERFRÜHSTÜCK11 – 12 h Anmeldung zur Bikeshow12.30 – 16 h Charity Run Dog RaceDie Ausfahrt dauert ca. 2 1/2 Stunden und beinhaltet das Mittagessen imPerla Negra in Llombards mit Sparerips und Softdrinks. Teilnehmer erhaltenein Run-T-Shirt.16.30 h Wet-T-Shirt-Contest18.30 h JAY KAYE BAND20 h Bikeshow – Siegerehrung20.30 h Chai & The Shadows of Motown –Live Music22 h Erotikshow und Tombola-Gewinnverlosung23 h RockAloca – Live Music00.30 Striptease1 h The Black Beards – Live Music


52CharityZur Chaos Crew gehörten selbstverständlich auch mallorquinische Biker, dieHunde hatten und sich der verschiedensten Missstände bewusst waren. ZumBeispiel halfen sie bei Übersetzungen, doch nicht immer gingen die Einstellungenin dieselbe Richtung; besonders bei Protestaktionen gegen den Stierkampflagen die Meinungen weit auseinander. Daher konnte damals die ChaosCrew ihr eigentliches Vorhaben nicht wie gewollt umsetzen, und es bliebnur bei verschiedenen kleinen Aktionen.Das Bike-Rock-Mallorca soll erneut einen Ansatz bringen, um Leute auf die Situationvon Hunden in Not aufmerksam zu machen, wobei die Teilnehmer zuAkteuren werden. Es ist keine Protestaktion, sondern eine gemeinsame fröhlicheAusfahrt von Hundefreunden, die als geschlossene Gruppe mit Bikes &Cars sicher viel Aufmerksamkeit auf der Insel erregen werden.Der Erlös des Charity Runs wird dem Tierschutz gespendet.Jeder Teilnehmer entrichtet eine Startgebühr von 24 €. Dafür bekommt er einspeziell für diesen Run entworfenes T-Shirt und Sparerips mit Softdrink imPerla Negra in Llombards. Nach Abzug der Kosten werden 5 € pro Teilnehmergespendet.Der Event auf der privaten Harley-Finca Mallorca in der Nähe von Porreres istideal für solch eine gigantische Party. Ein großes Rahmenprogramm mit vierSuperbands werden für jede Menge Unterhaltung sorgen. Es gibt keinen Eintrittspreisund das Campen ist ebenfalls umsonst. Für Essen und Trinken wirdzu moderaten Preisen gesorgt.Wir dürfen uns also auf eine ganz im Stil des OLD SCHOOL BIKERS gehalteneParty freuen.Übrigens: Wer ohne Bike kommt und trotzdem dabei sein will, kann sich einMotorrad vor Ort mieten.Anmeldung & Info für Run-T-Shirt & Bikeanmietung: henning@biker.deWeitere Informationen: www.bike-rock.harley-finca-mallorca.de


53TitelVon erhitzten Gemütern und glücklichenHundenvon Sabine Luft, www.astro-adviser.comJedes Jahr dasselbe Spiel.Sobald es heiß wird auf der Insel, erhitzen sich auch die Gemüter, wenn esum das ewige und leidige Thema Hund am Strand geht. Ich verstehe durchaus,dass Hunde nichts an gesäuberten bewachten Stränden verloren haben.Zumal man gerade bei Rüden nur schwer gewährleisten kann, dass diese dasBein nicht heben. Aber es gibt ja auch eine Menge unbewachter Strände,die nicht gesäubert und – im Gegenteil – von Campern und sonstigen Besuchernzugemüllt zurückgelassen werden. Einen dieser Strände haben wirbeispielsweise hier in Portocolom. Im Winter buddeln meine Hunde dort imSand oder spielen Nachlaufen. Es ist immer toll zu sehen, wie viel Spaß diebeiden dort haben. Pünktlich mit den ersten Strandtemperaturen tauchenauf dem gegenüber liegenden Parkplatz, der eigentlich kein Parkplatz undauf dem explizit das Campen verboten ist, die Wohnmobile und umgebautenKleinbusse auf. Das Verbotsschild für die Camper wurde letztes Jahrimmer recht schnell aus dem Boden gerissen und in den Wald geschleppt.Die Absicht dahinter war klar, und anscheinend hat hat alles gut geklappt,denn dieses Jahr hat die Gemeinde es wohl aufgegeben und kein neuesSchild mehr aufgestellt. Das Hundeverbotsschild scheint zu meinem Ärgernisvon längerer Haltbarkeit zu sein, und ich gebe zu, dass es mich schon desÖfteren in den Fingern juckte …Da ich Ver- und Gebote eigentlich akzeptiere, mich aber nicht von jederidiotischen Anweisung maßregeln lasse, gehe ich also nicht über den Sand,sondern seitlich über die Felsen mit den Hunden ins Wasser. Man glaubtes nicht, was man zu hören und zu sehen bekommt, wenn die Hunde imWasser, ca. 30 Meter und mehr vom Badestrand entfernt, fröhlich schwimmen.Man sieht angewiderte Gesichter, wild gestikulierende Schwimmer, beidenen man nicht sicher ist, ob es sich um Ertrinkende oder um ein Wasserballetthandelt, oder man darf sich unverschämte Kommentare wie „HolenSie Ihren dreckigen Köter aus dem Wasser!“ und anderes anhören. Ich frage


54mich, ob die Herrschaften wissen, dass da Fische und andere Tiere im Meerleben. Und – pst! – unter uns: Die haben unter Wasser kein Dixi-Klo! Wenn ichmir zudem das ein oder andere nörgelnde Menschen-Exemplar betrachte,dann weiß ich manchmal wirklich nicht, wer hier als Letzter mit Wasser undSeife die Bekanntschaft gemacht hat. Man muss sich sehr zusammenreißen,um nicht die Kontenance zu verlieren, wenn man gerade zuvor seineFlipflops von der hoffentlich sauberen Seite des im Busch hinterlassenenKlopapiers befreien musste …Wut und Ekel packt mich auch jedes Jahr, wenn ich sehe, dass Menschen,die sich in der Landschaft erleichtern und Berge von Müll hinterlassen, sichdarüber aufregen, dass meine Hunde sich für eine kurze Zeit im Meer erfrischen.Es wäre schön, wenn es wenigstens ein paar Strände gäbe, an denenman ruhigen Gewissens und entspannt ein paar schöne Stunden mit seinemHund verbringen könnte. Ich bin mir sicher, die Hundehalter würden allesdafür tun, diese Strände sauberzuhalten.


56Christinas Treffpunkt goes TapasPR ArtikelWas sich die zierliche Inhaberin nicht alles einfallen lässt, um ihre Gäste glücklichzu machen. Sie berichtet uns, dass die Nachfragenach spanischen Tapas sehr gross ist, alleine ausdem Grund stellte sich kurzerhand zwei Mallorquinerein, die nun die leckersten Tapas weit und breitzubereiten. Nicht nur die deutschen Gäste dankenes ihr sondern auch die Skandinavier und sogarspanische Gäste. Neben den Tapas Variadas, eineKombination mit sechs verschiedenen Tapasspezialitätenwird noch Tortillas, Pimiente Patron, frittierteoriginal mallorquinische Kroketten mit verschiedenerFüllung, kleine Fleischklösschen, Kartoffelsalatmit Thunfisch, Calamares, Champignons mit Knoblauchund pica pica angeboten. Das pica pica ist eineZusammenstellung der Gerichte also von jedem etwaszum Picken. Gerade für Gäste, die bisher nochkeine Tapas gegessen haben, sagt Christina, ist dieTapas Variadas ein guter Einstieg in die spanischeKüche weil sie dann von allem etwas auf den Tellerbekommen. Christina kann sich sogar vorstellen die spanische Küche im Winterzu erweitern. Gerade dann sagt sie, habe sie fast ausschliesslich spanischeGäste, die sich darüber sehr freuen würden. Einer ihrer Köche beherrscht fünf


57Sprachen und wird im Winter sogar Russisch lernen, berichtet uns Christina.Die clevere Geschäftsfrau scheint uns, hat noch grosse Pläne für die Zukunft.Für alle die unseren letzten Bericht über Christinas Treffpunkt nichtgelesen haben:Der Renner in Christina‘ s Treff ist die Currywurst. Wie es dazu gekommen ist,konnte sie sich anfangs selber nicht erklären. Erst als die ersten Gäste nachder Currywurst aus der Bildzeitung verlangen, ging ihr ein Licht auf. Der Bildinspektorhatte ohne ihr Wissen, ein Testessen in ihrem Lokal vorgenommen.Von der Currywurst war er so begeistert, dass er sie kurzerhand als Empfehlungin der BILD ausgesprochen hat. Seit dem kommen bis heute, obwohl derBericht einige Jahre zurück liegt, immer noch Gäste, die nach der BILD Currywurstverlangen.Balneario 15 in Can Pastilla Tel. 971 490 137


58Restaurante Brisas del MediterraneoSpiel & Spass bei gutem EssenPR ArtikelDirekt gegenüber vom Aquariuman der Playa de Palma befindet sichdas sportlich, kinderfreundlicheRestaurante Brisas del Mediterraneo.Ein großer Lokaleigener Kinderspielplatzmit Rutsche, Trampolin undsogar einem eigenen Karussell bietetEltern die perfekte Umgebung zuentspannen, während die Kleinensich ohne Verbote und zum Stillsitzenangehalten zu sein, sich nach Herzenslust austoben können. Besondersbeliebt ist das Brisas auch von Sportlern, denen gleich drei Fußballplätze undzwei Padelplätze zur Verfügung stehen.Aber auch die Ruhesuchenden kommen auf ihre Kosten. Restaurante Brisasdel Mediterraneo bietet mehr als 2000 qm Fläche mit eigenen Partplatzum jedem Gast gerecht zu werden. Die Sonnenterrasse mit wundervollemMeerblick verspricht romantische Stunden bei original spanischer Kücheund herrlichen Cocktails. Zu den Spezialitäten des Haus gehören an denWochenenden Spanferkel und mallorquinische Lammkeule. Neu im Angebotsind süsse Crepes, die nicht nur bei den Kindern beliebt sind. Natürlich wirddie hausgemachte Paelladirekt am Tisch serviert,während der Gast sichwie ein König fühlen darf.Auch Tapas selbstgebackenesBrot sowie frischerFisch sind im Brisas einGenuss. Nicht umsonst istdas ganzjährig geöffneteLokal eine der Top-Adressenfür Einheimische. DasPreisleistungsverhältnis


59PR Artikelstimmt und die Spanier wissen genau,wo es sich zu Hingehen lohnt. Ayhan undAugustin führen den Familienbetrieb seitJahren und Stammgäste sind schon langezu Freunden geworden. Daher feiert manim Brisas auch gerne große Feste mit bis zu120 Leuten, wie Kommunionen, Hochzeitenund auch Betriebsfeiern.Jeden Mittwoch, Freitag, Samstag undSonntag begeistert das Brisas seine Gästeab 19.30 Uhr mit internationaler live Musikzu den Klängen der 80‘ er und 90‘ er JahreHits. Durchgehend warme Küche mit kaltenGetränken versprechen den NonstopSpaß im Restaurante Brisasdel Mediterraneo.C/ Bartomeu Riuton 101Playa de Palmawww.brisasdelmediterraneo.es


60PR ArtikelRESTAURANTE ATENASMit Sirtaki und Zaziki – Im Land der griechischen GötterZu den Top-Lokalen an der Playa dePalma gehört das Restaurante Atenas.Abseits gelegen von anderen Lokalen,die der Lautstärke des tobenden Partyvolkesausgesetzt sind, herrscht imAtenas himmlische Ruhe. Den griechischenGöttern sei Dank, dass sich derGast hier nicht nur vom Trubel erholen,sondern auch göttlich speisen darf. Diebeiden Chefs Stavros und Nikos kochenpersönlich für ihre Gäste und sind inder Rolle des Grillmeisters kaum zu übertreffen. Im Atenas wird nichts auf dieTeller geklatscht, um den schnellen Euro zu machen und sich am Massentourismuszu bereichern. Es wird enorm viel Wertauf hervorragende frische Küche gelegt. JederGast wird respektvoll und perfekt bewirtet. Täglichfindet zur abendlichen Stunde griechischeLive-Musik statt. Die zarten Klänge des InstrumentesSaz, einer Art Langhalslaute, versüßenden Abend, und wenn der Sirtaki gespielt wird,ist manch einer kaum noch zu halten.Mehrmals die Woche finden Barbecue-Abendestatt, an denen für nur 15 € All you can eat angebotenwird: Es gibt leckere Spieße, Bifteki,Lammkottelets, Gyros oder andere Köstlichkeiten– und zwar so viel, wie man essen kann.Zu den weiteren Spezialitäten des Hausen gehören Suflaki, Milchzicklein ausdem Backofen mit frischen Kräutern, Lammschulter gefüllt mit Schafskäseund trockenen Tomaten und natürlich darf auch der Moussaka nicht fehlen.Nach einem üppigem Essen lockt anschließend die Cocktailbar mit allen erdenklichenSpirituosen.Besuchen Sie das Restaurante Atenas, Sie werden nicht enttäuscht sein.


61PR ArtikelHier einige Gästebewertungen:Hier einige Gästebewertungen:“Es geht kaum besser - jederzeit wieder”Eine super gemütliche Atmosphäre, sehr freundlicheBedienung und ausgezeichnetes Essen. Wir habennoch nie besseres Gyros gegessen. Und werden beieinem nächsten Aufenthalt an der Playa de Palma diesesRestaurant mit Sicherheit wieder aufsuchen. Auchdie Preise sind human und angemessen. (Bernd & UteMichelsen)“Absolut ein Besuch Wert!!!”Super Service, nette Bedienung , schnelle Zubereitungund vor allem echt leckeres Essen. Meine Freundin und ich haben beideGyros gegessen, besser als es die meisten Griechen in Deutschland zubereiten.Echt empfehlenswert! Das Restaurant liegt auch nicht so wie die meisten Restaurantsdirekt am Ballermann, sondern zwei Straßen davon entfernt. Man kann alsoin tollem Ambiente und schöner Atmosphäre essen. (Boris Scholz)“Top Grieche”Das Restaurant Atenas findet man unweit von Hotel Taurus und Hotel Palma Playaund bietet hervorragende griechische Küche. Es ist schön eingerichtet undbietet auch Platz für größere Gruppen. Der Service ist sehr gut. Besonders zuempfehlen sind Gyros sowie Suflaki vom Holzofengrill. Die Salate sowie das Zazikisind einfach köstlich. Man bekommt frisch gezapftes deutsches, aber auchspanisches Bier. (Martina Rosenheim & Liane Gauder)“Sehr gutes Essen im freundlichen Ambiente”Entgegen dem üblichen „Abfüttern“ und „Über-den-Tisch-Ziehen“ der günstigenLokalitäten an der Playa de Palma wird hier viel Wert auf Service und gutes Essengelegt. Und das zu einem fast unschlagbaren Preis. Empfehlenswert auchdas „All you can eat“, bei dem das umfangreiche Angebot auf Zuruf permanentfrisch zubereitet wird. Tipp: Früh eintreffen, denn das Angebot gilt nur so lange,wie auch entsprechende Frischfleischvorräte vorhanden sind. (Familie Brunner)Unbedingt empfehlenswert ist ein Platz auf der Terrasse. Dort hat man die Möglichkeit,von einer kaum wahrnehmbaren Anhöhe hinunter bis zum Strand undauf das Meer zu blicken.C./ Avinguda America s/n Telefon: 0034 971 491 75807600 El Arenal info(@atenas-mallorca.comBalenario 4 – 5www.atenas-mallorca.com


Paradas44 StopsPlaya de PalmaBalnearios del 1 al 15Cala EstanciaTren TurísticoTel. y Fax: +34 +34 +34 647 493 822

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