Die Nr. 1 in Deutschland – ISOTEC

glkompakt

Die Nr. 1 in Deutschland – ISOTEC

04

Juli / August 2010 · 8. Jahrgang · ISSN-1612-6785 · 4,50 E · www.rbk-direkt.de · www.glverlag.de

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen

BERGISCH GLADBACH

In Bensberg bahnen sich

plötzlich größere Dinge an -

Das neue Kino soll kommen

BURSCHEID

Einzelhandel läßt sich von

Kaufhaus-Konkurrenz in Leverkusen

nicht klein kriegen

KÜRTEN

Mieter sprang in letzter Minute

ab - Ärztehaus kann nicht

wie geplant gebaut werden

LEICHLINGEN

Innenstadt soll nach Abriss

zweier Gebäudekomplexe

völlig neu gestaltet werden

ODENTHAL

Heftiger Widerstand gegen

vom Rat beschlossene notwendige

Sparmaßnahmen

OVERATH

Bürgerstiftung feiert ihr fünfjähriges

Bestehen und zieht

ein eindrucksvolles Fazit

RÖSRATH

Schloss Eulenbroich erhält

Bildungswerkstatt und wird

Kultur-Zentrum der Stadt

WERMELSKIRCHEN

Verkehrsbetrieb deckt sich

mit Solarzellen ein und setzt

ein Zeichen fürs Energiesparen

LEVERKUSEN

Lanxess baut sein Auslandsgeschäft

in Singapur

und Rußland aus

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Die Nr. 1 in Deutschland ISOTEC


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vergebenen Mittelstandskredite von 1,9 Mrd. Euro in 2008 auf 2,0 Mrd. Euro in 2009. Und auch in 2010 bleiben wir der verlässliche

Finanzpartner für die mittelständischen Unternehmen in der Region. Wenn’s um Geld geht s-Kreissparkasse Köln.


GL&Lev kontakt • Nr. 04 / 2010

INHALT

GL&Lev PROFIL

DAS GESPRÄcH - mit Stefan Wirtz, neuer 4

Leiter des Firmenkundencenters der

Kreissparkasse in Bergisch Gladbach

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen Land: 6

ISOTEc Franchise-Systeme GmbH in Kürten

TEcHNOLOGIEPARK UND -ZENTRUM 8

Das Firmenportrait: zülchconsulting GmbH

GL&Lev REGIO

Bonn erhöht Gewerbesteuer 10

Airport baut ein neues Parkhaus 11

Wirtschaft im Aufschwung 12

GL&Lev LOKaL

BERGIScH GLADBAcH - Bensberg 14

steht in den Startlöchern

RöSRATH - Eulenbroich wird Kultur-Zentrum 16

OVERATH - Bürgerstiftung feiert Jubiläum 17

ODENTHAL - Protest gegen Sparmaßnahmen 18

KüRTEN - In letzter Minute abgesprungen 18

BURScHEID - Der Handel rückt zusammen 20

LEIcHLINGEN - Die Innenstadt wird 21

nach einem Gebäudeabbruch umgekrempelt

WERMELSKIRcHEN - Die RVK nutzt 22

Sonnenenergie für ihr Busshalle

LEVERKUSEN - Lanxess baut Produktion aus 24

WFL - Der neue Geschäftsführer 25

Dr. Frank Obermaier stellt sich vor

LEVERKUSEN - Lanxess zieht erfolgreich Bilanz 30

NAcHBARScHAFT -

Wirbel um Rathaus in Siegburg 32

Netzwerk in Köln gegründet 34

GL&Lev SERVICE

MESSE - Online gibt den Ton an 35

TOURISMUS - Sylt ist der Renner 36

GASTRONOMIE - Spanien Olé 37

GOLF - Turnierergebnisse 38

AUTO - Der neue Phaeton von VW 40

VERSIcHERUNG - Thema Grillen 42

LIFESTyLE - Modische Todsünden 44

GL&Lev StEuERN RECht FINaNzEN

u. a. Nachfolgeregelung - Volksbanken -

Bewirtungskosten - Stiftungen ab 45

Brautleute, die unbedingt

am 10.10.10 heiraten wollen,

müssen das nicht unbedingt

in trockenen Amtsstuben tun.

Gegen einen finanziellen Aufschlag

kann das Ja-Wort auch

in der Lambertsmühle (Bild)

EDITORIAL

Das war neben dem hervorragenden

Auftreten

der deutschen Fußball-

Nationalmannschaft in

Südafrika und im Gegensatz

zu den finanziellen Horrormeldungen

allenthalben sicher die beste Nachricht für

unsere Region: Michael Ballack kommt

zurück nach Leverkusen. Was das für Konsequenzen

für die Werkself von Bayer 04

und das gesamte Rheinland hat, lässt sich

noch gar nicht abschätzen. Denn die Aus-

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

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in Burscheid oder in der Burg

Ophoven in Leverkusen gesprochen

werden. Im romantischen

Fachwerk-Ensembel

stehen auch eine Scheune

zum Feiern (40 Plätze) und

ein Klavier zur Verfügung.

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Die Lambertsmühle - hier sind Trauungen am 10.10.10 möglich

Willkommen

Ballack ...

In der Burg heiratet man im

45-Minuten-Takt. Und wer’s

ganz eilig hat: Am 24. Juli

kann auch zwischen 10 und

12.30 Uhr in der BayArena

geheiratet werden. Die Standesämter

geben Auskunft.

wirkungen scheinen nicht nur sportlicher

Natur. Die kann man getrost größer und

vor allem wirtschaftlicher sehen. Denn eins

ist gewiss: Der Fußball am Rhein und speziell

der von Bayer genießt in den nächsten

Monaten eine Beachtung ohne gleichen.

Das ist gut für den Fußball ganz allgemein

in Deutschland. Das ist gut für die örtlichen

Fans und besonders gut für die Stadt. Der

Publikumszuspruch in der BayArena wird

steigen. Mit ausverkauftem Stadion darf

für lange Zeit gerechnet werden. Freuen

wir uns auf die neue Saison.

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: redaktion@glkontakt.de

Layout:

MEDIABRIDGES ® GmbH

www.mediabridges.de

Druck:

Heggendruck, Leverkusen

GL&Lev kontakt 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2010.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: September/Oktober 2010

Anzeigenschluß: 27. August 2010

GL&Lev kontakt 04/10

3

IMPRESSUM


4

GL&Lev PROFIL DaS GESPRäCh

Der Nachwuchs drängt

GL&Lev kontakt 04/10

Die Kreissparkasse Köln

hat in Bergisch Gladbach ihr

Personal verjüngt. Neuer

Bereichsdirektor und Leiter

des FirmenkundenCenters

Rhein-Berg ist seit April

Stefan Wirtz (34).

Wir sprachen mit ihm.

Stefan Wirtz neu bei der

Kreissparkasse Köln in

Bergisch Gladbach

in die Chefetage

„Der persönliche Kunden-

kontakt ist besonders

wichtig. Vor Ort zu sein

und die Kompetenz und

Verlässlichkeit unseres

Hauses immer wieder

deutlich zu machen,

ist mir ein besonderes

Anliegen“

Stefan Wirtz (34),

Bereichsdirektor

Kreissparkasse Köln

FirmenkundenCenter Rheinberg

Bergisch Gladbach

Rolf Klotzsch, der lange Zeit als Bereichsdirektor

und Leiter des FirmenkundenCenters

Rhein-Berg fungierte,

wollte sich inhaltlich verändern und

suchte nach einer neuen Aufgabe, die ihn

noch einmal fordern sollte. Der hochqualifizierte

Fachmann fand diese Herausforderung

in der aktiven Begleitung von Sanierungskonzepten

der Firmenkunden der

Kreissparkasse Köln. Das war die Chance

von Stefan Wirtz.

Als Kreditsachbearbeiter hatte er vor

zehn Jahren nach Abschluss seiner Ausbildung

bei der Kreissparkasse Köln in der

Geschäftsstelle in Bergheim seinen beruflichen

Werdegang begonnen, betreute

unter anderem Firmenkunden in Kerpen

und wechselte anschließend in das zentrale

Firmenkundengeschäft der Kreisspar-

kasse Köln am Neumarkt. Der Diplom-

Sparkassenbetriebswirt übernahm nun in

Bergisch Gladbach die Leitung des FirmenkundenCenters,

eines von insgesamt elf

FirmenkundenCentern im Geschäftsgebiet

der Kreissparkasse Köln.

Hier ist Wirtz, der aus Frechen stammt,

dort aufgewachsen ist und noch immer

wohnt (Habbelrath), Ansprechpartner und

Betreuer von Firmenkunden in der Region.

Der junge Familienvater (Sohn Frederik

ist viereinhalb) pflegt natürlich das Kreditgeschäft,

aber auch in den Themenfeldern

Versicherungen (von Sach- bis Lebensversicherungen)

und Immobilien sowie

im Auslandsgeschäft verfügt er über fundiertes

Fachwissen.

Nicht zuletzt fällt das Leasinggeschäft

in seinen Aufgabenbereich, welches eine

interessante Finanzierungsalternative bei

Investitionen in den Bereichen Maschinen,

EDV-Artikel oder beispielsweise den Fuhrpark

darstellt.

Auch wenn für Stefan Wirtz manches

noch neu ist im Bergischen, und er sich erst

noch weiter bekannt machen muss, fühlt

er sich hier bereits nach kurzer Zeit sehr

wohl und von allen gut aufgenommen.


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GL&Lev PROFIL SERIE: DIE ERFOLGREIChEN

Horst Becker und sein Franchise-Unternehmen im Finale

Gewinnt Isotec den

Unternehmer-Preis?

Mitten im BWL-Studium

drängte es ihn nach Selbst-

ständigkeit. Er probierte es,

gründete sieben Jahren später

die Firma Isotec und kann

sich aktuell Hoffnungen auf

den Deutschen Unternehmer-

Preis machen, den die

Harvard Clubs of Germany

alle zwei Jahre verleihen:

Horst Becker. Heute

ansässig im Gewerbe-

park Kürten-Herweg.

GL&Lev kontakt 04/10

Von EBERHARD GRAVENSTEIN

Die Firma Isotec beschäftigt sich mit

der Sanierung von Feuchtigkeits- und

Schimmelschäden an Gebäuden. Mit

über 60.000 Sanierungen im deutschsprachigen

Raum ist Isotec einer der gefragtesten

Experten überhaupt. Und feierte just in Berlin

mit viel Wirtschafts-Prominenz sein 20jähriges

Bestehen. Zwanzig Jahre Isotec - das

ist eine Erfolgsgeschichte ohne Beispiel.

Vor 25 Jahren war Horst Becker, heute

48 Jahre alt, durch einen Vortrag von Prof.

Creusen auf das Thema Franchising aufmerksam

geworden. Creusen war damals

die rechte Hand von OBI-Erfinder Manfred

Maus (Wermelskirchen). Becker fühlte sich

inspiriert und sagte sich: Das mache ich!

Als Student schon hatte er den Pilotbetrieb

Horst Becker Isoliertechnik gegründet. Jetzt

erkannte er in Franchising den Sprung nach

vorne, frei nach dem Motto „1x gedacht -

100 x gemacht“. Horst und Bruder Norbert

mussten ihre Paraffintechnologie nur noch

an den Mann, besser an viele Männer bringen.

Und das gelang. Als die Beckers 1990

loslegten, hatten sie e i n e n Franchisenehmer.

Heute sind es 75 Partner mit über

Prominente Bauten in ganz Deutschland sind von Isotec

saniert worden. Einige Unesco-Denkmäler, darunter das

Jagdschloss Falkenlust in Brühl.

Auch ein „Aushängeschild“ für Isotec: Lars Bobach (Mitte)

aus Leichlingen, vor fünf Jahren ausgezeichnet mit dem

Franchise-Gründer-Preis. Da gratulierte auch Landrat Menzel.

350 Mitarbeitern. In der Zentrale in Kürten

wirbeln 15 Mitarbeiter. Und das Geschäft

brummt.

Als GL & LEV KONTAKT vor fünf Jahren

schon mal bei Becker vorsprach, verwies er

stolz auf einen Umsatz von 23 Millionen

Euro im Jahr. Damals war er gerade von

Bergisch Gladbach umgezogen. Becker:


GL&Lev PROFIL

„Seitdem hat sich der Umsatz fast verdoppelt.“ Die Isotec Franchise-Systeme

GmbH macht jetzt rund 40 Millionen Euro Umsatz!

Und eine Flaute ist nicht abzusehen.

Horst Becker sachlich: „Fast jedes zweite Haus ist ein Sanierungsfall.

Und die Wasserbelastung auf Häuser steigt...“ Isotec -

ein krisenfester Betrieb? Es sieht so aus. Becker mit leichtem

Stolz: „Wir haben ein durchschnittliches Wachstum von 15 Prozent

jährlich.“

Dazu muss man wissen: Technisches Geschick allein hat Isotec

nicht so weit nach vorn gebracht. Da ist einmal das glänzende

technische Know how. Und da ist zum anderen die brillant durchdachte

Unternehmer-Strategie. Horst Becker, geschäftsführender

Gesellschafter der Firma, verfolgt dabei ausgeprägte Ideale. Gerade

im Franchising zählen für ihn Werte wie Unterstützung und

Helfen und spielt Vertrauen eine vitale Rolle. Becker zutiefst überzeugt:

Diese Werte müssen gelebt werden.“ Für ihn ist wichtig,

eine Balance zu erzielen zwischen den Werten und der Leistung,

denn Top-Qualität soll schon erreicht werden.

Horst Becker sagt einfach: „Die Chemie muss stimmen. Wir

dürfen nie vergessen: Wir machen Geschäfte mit Menschen für

Menschen zum Nutzen von Menschen.“ Isotec bietet schließlich

jedermann die Chance, mit einer sicheren und erprobten

Geschäftsidee ein angesehenes Dienstleistungsunternehmen

aufzubauen. Mit rund 50 neuen Unternehmern und Vertriebsmitarbeitern

in nächster Zeit spekuliert man in Kürten.

Und das Unternehmen gewinnt eine Anerkennung nach der

anderen. Ob Gründer-Preis (Franchise-Nehmer) oder Franchise-

Geber-Preis, ob Sieger in der Kunden-Zufriedenheitsbefragung

oder jetzt der Deutsche Unternehmer-Preis? Mit seiner praxisorientierten

20-Minuten-Präsentation hat Becker schon fast alle

Mitbewerber ausgestochen.

Im Oktober steht er in Frankfurt im Finale. Der mindestens

zweitbeste Unternehmer Deutschlands ist er schon! Er muss

„nur“ noch 40 prominente Juroren überzeugen, darunter Leute

wie Roland Berger, Faber-Castell und Lothar Späth. Der Preis wird

zum drittenmal vergeben, erstmalig auch für den Bereich Franchising.

Am 28. Oktober im neuen Frankfurter Opern-Turm.

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GL&Lev PROFIL tEChNOLOGIEPaRK uND -zENtRum

zülchconsulting GmbH aus dem TechnologiePark berät und coacht

die Kfz-Branche von Komponentenhersteller bis Werkstatt-Team

Die Branchenkenner

Effektiver arbeiten. Effizienter

wirtschaften. Unterm Strich: besser

werden. Dafür engagiert die

Kfz-Branche Michael Zülch und

sein Team. Der Betriebswirt und

geschäftsführende Gesellschafter

der zülchconsulting GmbH aus dem

TechnologiePark Bergisch Gladbach

ist ein gefragter Mann.

Als „Peter Zwegat der Kfz-Branche“

fühlte der 48-Jährige seinem Klientel

auch schon bei der Vox-Sendung

„Auto mobil“ als Werkstattcoach auf den

Zahn. Zuletzt hat der renommierte Vogel

Verlag Michael Zülchs erstes Werk als Buchautor

veröffentlicht: das „Management-

Handbuch für Kfz-Betriebe“.

zülchconsulting GmbH im Profil

Die zülchconsulting GmbH weist vier

Schwerpunktkompetenzen aus: die betriebswirtschaftliche

Beratung, das Segment

Seminare/Training, Marketing sowie

Forschung. Das Leistungsspektrum reicht

dabei von der strategischen Beratung bis

hin zur individuellen und praxisorientierten

Umsetzung der Lösung im Betrieb selbst.

Und das in ganz Europa. Mittlerweile verfügt

zülchconsulting über Forschungs- und

Beratungs-Know-how in über zwölf europäischen

Ländern. Das Portfolio stützt sich

auf das Engagement von zehn angestellten

Mitarbeitern und einem umfassenden

Partner-Netzwerk z. B. Werbeagenturen,

Steuerberater, Juristen, Software-Häuser

etc. Fundiertes theoretisches Know-how

und das Erfahrungswissen aus ungezählten

Projekten wissen u. a. Zülch-Kunden wie

Goodyear Dunlop, CARAT, Spies Hecker,

Hydro Aluminium oder Bosch zu schätzen.

Betriebswirtschaftliche Beratung

Beratungsschwerpunkte setzt zülchconsulting

bei der Umsatz-, Kosten- und Ertragsplanung,

bei der Finanz- und Liquiditätsplanung

sowie Investitionsplanung.

Weiterhin thematisieren Zülch und Kollegen

die Faktoren Kosten-Optimierung/Controlling,

Bilanz-Analysen und beraten auch zur

GL&Lev kontakt 04/10

Unternehmensnachfolge. Michael Zülch:

„Wir beraten und begleiten hier namhafte

Kooperationen und deren angeschlossene

Betriebe in Deutschland, Österreich und der

Schweiz in allen betriebswirtschaftlichen

Fragen wie z. B. im Reifenmarkt die GDHS

mit über 900 Partnern, im Karosserie- und

Lackierbereich Identica und CUI mit zusammen

über 250 Partnern, auch die Karosseriebauer

Innung Köln mit ca. 140 Mitgliedern.“

Enge Kooperationen pflegt das

Unternehmen mit namhaften Steuerberater-

und Rechtsanwalts-Kanzleien sowie

mit spezialisierten Consulting Firmen.

Seminare/Training

Der Anspruch ans eigene Seminarprogramm

liest sich ambitioniert: „Unsere Qualifizierungsmaßnahmen

sind praxisbezogen, unsere

Seminare sind immer lebendig. Großen

Wert legen wir auf operative Umsetzbarkeit

des Gelernten“,

heißt es bei zülchconsulting.

Zülch

erläutert: „Wir

begleiten Teilnehmer

auch in individuellen

Coachings

zu einer nachhaltigen

Umsetzung

im Alltag. Wir „leben“ die Seminare aus der

Praxis und vermitteln komplexe Sachverhalte

klar und auf den Punkt in den geschäftlichen

Alltag!“ Die Seminare behandeln im Regelfall

die Themenkomplexe Betriebswirtschaft,

Unternehmensführung, Mitarbeiterführung

sowie Marketing/Verkauf.

Marketing

Wie lassen sich Chancenpotenziale erkennen

und realisieren? Welche individuellen

Marketingtools helfen Kunden dabei? Das

weite Feld Marketing deckt zülchconsulting

für alle vertikalen Vertriebsstufen von der Industrie

bis zum Endverbraucher ab: „Unser

Ansatz“, so Zülch, „hört nicht mit der Konzepterstellung

auf, sondern umfasst ebenfalls

die erfolgreiche Umsetzung im Markt.

Ein besonderes Augenmerk legen wir da-

Michael Zülch: Geschäftsführer, Buchautor, coach

rauf, Marktveränderungen zu erkennen, zu

interpretieren und schnell und individuell

reagieren zu können.“ Schwerpunktmäßig

befasst sich das Zülch-Team mit Vertriebssteuerung,

Potenzialanalysen, Geomarketing

und Preisanalysen.

Forschung

„Valide Ergebnisse“ gibt zülchconsulting als

Zielsetzung der Marktforschungs-Aktivitäten

aus. Ein veritables Referenzprojekt ist die

Pricingstudie PAT, in der jährlich über eine

Million Preise aus dem Kfz-Markt erfasst

und analysiert werden. „Wir verfügen über

neue methodische Ansätze für handfeste,

also brauchbare Ergebnisse“, bekräftigt

Zülch. Klassische Marktforschung sei häufig

praxisfern und zu wenig lösungsorientiert.

Durch einen hohen Grad der Zielorientierung

ermögliche zülchconsulting seinen

Kunden dagegen eine effiziente und schnelle

Umsetzung der Ergebnisse in die eigenen

Geschäftsprozesse. „Neben telefonischen

Befragungen bauen wir ebenfalls auf internetbasierte

Panelstudien in ganz Europa.“

Kontakt:

zülchconsulting GmbH

Friedrich-Ebert-Straße

D-51429 Bergisch Gladbach

Tel: 0 22 04 / 20 17 200

info@zuelch-consulting.de

www.zuelch-consulting.de


„Sehreise“ im Technologie-

Park Bergisch Gladbach

Zwei hoch interessante Perspektiven

der bildenden Kunst stehen im

Mittelpunkt der Ausstellung „Sehreise“.

Gemälde von Jutta Schmidt-

Jäger und Holz-Skulpturen von Peter

Nettesheim setzen zwischen dem

21. Juni und 25. Oktober 2010 Akzente

im Foyer, dem Pressepavillon

und den Außenanlagen des TechnologieParks

Bergisch Gladbach. Als

Teil der Ausstellungsreihe „Kunst im

TechnologiePark“ gehen Konzept

und Koordination der Sommerausstellung

2010 erneut auf Karsten K.

Panzer zurück, künstlerischer Berater

des TechnologieParks und Initiator

des Atelierhauses A24. Besichtigt

werden können die Kunstwerke

werktags zwischen 8 und 18 Uhr.

Der Onlinekatalog zur Ausstellung

ist unter www.tbg.de einsehbar.

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GL&Lev PROFIL

Starthilfetag für existenzgründer

kostenlose Vortragsreihe am 11.09.2010,

9 bis 17.30 uhr

Rheinisch-Bergisches TechnologieZentrum

Friedrich-Ebert-Straße

51429 Bergisch Gladbach

Wie wird ein Businessplan erstellt? Welche

Finanzierungsformen gibt es? Wie sehen die

rechtlichen Aspekte einer Existenzgründung

aus? Was ist der richtige Marketing-Mix für

mein Produkt oder meine Dienstleistung?

Wie verläuft ein Verkaufsgespräch? Kenne

ich alle relevanten Steuern? Diese zentralen

Fragen stehen am Anfang einer Existenzgründung

und sind von enormer Wichtigkeit.

Die Veranstaltung federführend ist die

Kreissparkasse Köln informiert rund um das

Thema Existenzgründung durch Vorträge von

Experten. Die Teilnahme an der Veranstaltung

ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten

Teilnehmerzahl wird um Anmeldung

gebeten.

GL&Lev kontakt 04/10

9


10

GL&Lev REGIO

Rolf Menzel (55, Bild), Landrat des

Rheinisch-Bergischen

Kreises hat im Internet

seine Bezüge für

„Nebentätigkeiten“

(so nennt es der Gesetzgeber)

dargelegt.

Menzel gehört z. T.

von Amts wegen 35 Gremien an und wird

in 19 Fällen dafür auch entlohnt. Das waren

53.750 Euro in 2009. Davon flossen 22.150

Euro an den Kreishaushalt. Den Rest musste

er versteuern.

Dr. Frank Obermaier (42, Bild) ist seit

dem 1. Juli neuer chef

der Wirtschaftsför-

derung (WfL) von

Leverkusen. Oberbürgermeister

Reinhard

Buchhorn stellte ihn

soeben in seiner Eigenschaft

als Aufsichtsratsvorsitzender der

öffentlichkeit vor. Obermaier ist Bankkaufmann

und Diplom-Geograph, zuletzt Wirtschaftsförderer

bei der Stadt Köln.

Fritz Roth (61, Bild) , prominenter Bestatter

in Bergisch

Gladbach, bietet neuerdings

in Zusammenarbeit

mit Top-Veranstalter

TUI Reisen an,

die nach eigenen Aussagen

auf die Bedürfnisse

Trauernder abgestimmt sind. Ziele sind

u. a. Madeira, Kreta, Teneriffa und Mecklenburg.

Im Programm: Trauerarbeit, Kulturelles

und „Abende sinnenfroher Lebensfreude“.

Volker Suermann (39, Bild), stellvertretenderGeschäftsführer

der RBW, empfing

jüngst eine hochkarätige

Delegation von

Umweltpolitikern aus

chile und Mexiko, die

sich in Overath im EZE

Entwicklungszentrum für erneuerbare Energien

interessierten. Sie fragten vor allem nach

neuen Technologien für Windanlagen zur

umweltfreundlichen Stromerzeugung. Die

RBW selber bereitet sich schon wieder auf

die ExpoReal in München vor; 4.-6. Oktober.

Es gibt einen Stand mit Köln, Bonn und der

Region Rhein-Sieg-Ahrweiler.

GL&Lev kontakt 04/10

NAMEN

Sparkassen-chef

Manfred Herpolzheimer

fühlte sich sichtlich

wohl als Gastgeber des

traditionellen „capital (k)“

im Bayer-casino, und auch

Moderatorin Anne Gesthuysen

hatte ihren Spaß

mit energischen Fragen

an die Spitzenpolitiker.

Unterhaltsamer Polit-Talk der

Sparkasse im Bayer-Casino

Das erwartet große Echo fand auch

diesmal wieder der „Capital(k)“ der

Leverkusener Sparkasse im Bayer-

Casino. Hochkarätig besetzt mit dem SPD

Alt-Meister Rudolf Dreßler und dem FDP-

Jungmann Christian Lindner. Zwei Politiker,

die gewisse Sympathien zueinander nicht

leugnen wollten, sodass die Diskussion um

Hartz IV und die Steuerpolitik der Bundesregierung

vor fast 700 ausgewählten Besuchern

eher unterhaltsam verlief. Was dem

gelungenen Abend mit anschließendem

diskussionsintensiven Get-together guttat

und den Sparkassen-Chef Manfred Herpolsheimer

einmal mehr als charmanten

Gastgeber auswies.

Bonn erhöht Grund- und Gewerbesteuer

Die Stadt Bonn erhöht rückwirkend zum 1. Januar die Grund- und Gewerbesteuer. Dies

beschloss der Stadtrat in seiner gestrigen (27. Mai) Sitzung mit Mehrheit. Danach wird der

Hebesatz für die Grundsteuer B von 500 vom Hundert um 30 Prozentpunkte und die Gewerbesteuer

von 450 vom Hundert um 10 Prozentpunkte angehoben. Die Stadt sieht sich

aufgrund der schlechten haushaltswirtschaftlichen Lage zur Anhebung ihrer Haupteinnahmepositionen

gezwungen, um öffentliche Einrichtungen und die Vielzahl der ihr übertragenen

öffentlichen Aufgaben annähernd finanzieren zu können. Ausdrücklich weist Stadtkämmerer

Prof. Dr. Ludger Sander darauf hin, dass sich die Grundsteuer seit 2005 und die

Gewerbesteuer sogar seit 1995 in Bonn nicht verändert haben. Er rechnet für 2010 mit 68,9

Millionen Euro Grundsteuer- und rund 162,4 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen.


Unternehmerpreis

für Zusammenarbeit

mit Schulen

Rainer Deppe, Landtagsabgeordneter

des Rheinisch-Bergischen Kreises, ruft

Schulen und Unternehmen auf, sich am

Wettbewerb „Unternehmenspreis 2010“

der Landesregierung zu beteiligen. Gesucht

werden Unternehmen, die sich für

Schulen engagieren.

„Wenn ein Kreis gute Chancen hat, dann

ist es der Rheinisch-Bergische Kreis“, gibt

sich Rainer Deppe überzeugt. „Wir sind

hier Musterkreis, was den Übergang von

der Schule in den Beruf angeht.“ Hier

gibt es bereits 35 Lernpartnerschaften,

die über ein eigenes KURS-Basisbüro

beim Kreisschulamt koordiniert werden.

Rainer Deppe weiter: „Mir ist ganz wichtig,

dass Schüler erkennen, dass es für

sie nach der Schule sinnvoll weitergeht.

Betriebspraktika und der Kontakt von

Unternehmen in die Schulen sind inzwischen

an den allermeisten Schulen im

Kreis selbstverständlich.“ Genau in diese

Richtung zielt der Unternehmenspreis

2010 der Landesregierung. Vorschläge

können sowohl von Unternehmen als

auch von Schulen oder von Dritten eingereicht

werden.

Anmeldeschluss ist der 30. August 2010.

Bewerbungsunterlagen sind online abrufbar

unter www.wir-wollen.nrw.de.

GL&Lev REGIO

Flughafen-chef Michael Garvens

sprach in seiner Jahresbilanz zwar

von Krise, zeigte sich aber nicht

unzufrieden. Links: Hier entsteht im

Herbst eine Großbaustelle.

Die Krise bremste auch den Köln Bonner Airport - Aber:

Flughafen investiert in ein

neues Parkhaus am Terminal 1

Nachdem im vergangenen Jahr u. a.

die Shopping-Mall in Terminal 1 fertig

gestellt wurde und das Cologne Bonn

Cargo Center in Betrieb ging, investiert

der köln Bonner Flughafen auch im laufenden

Jahr in beachtlichem umfang.

Bedeutsam für den Publikumsverkehr:

Im Winter wird das Parkhaus 1 abgerissen

und durch einen deutlich größeren

Neubau an gleicher Stelle ersetzt. Die Zahl der

Parkplätze steigt von derzeit 1.200 auf 3.700

Parkplätze. Pünktlich zur Sommersaison im

Juli 2011 sollen die ersten 1.000 Plätzen genutzt

werden können. Komplett fertig ist das

Parkhaus im Oktober 2011. Die Baukosten

belaufen sich auf rund 29 Millionen Euro.

Zu Änderungen wird es auch in Terminal 1

kommen. Die Ein- und Ausgänge werden

großzügiger gestaltet, die Einzelhandels-

flächen vergrößert. Noch in diesem Jahr

beginnen die Bauarbeiten.

Und: Zwischen Terminal 1 und Terminal 2

werden die noch vorhandenen baulichen

Lücken geschlossen; für neue Sicherheitskontrollen

und zusätzliche Non-Aviation-Flächen

sowie für einen T-Walk, der die beiden Terminals

miteinander verbinden wird. Die Machbarkeitsstudie

für das zweistufige Projekt läuft.

Schon im Mai wurde das Fracht- und Sortierzentrum

an FedEx übergeben, das in der

zweiten Jahreshälfte in Betrieb geht. Die Investitionssumme

in Höhe von 140 Millionen

Euro teilen sich FedEx und der Airport.

„Das operative Geschäftsergebnis erfreut uns sehr“

Wie die gesamte Branche hat auch der Köln Bonner Airport unter der Weltwirtschaftskrise

zu leiden. Flughafen-Chef Michael Garvens machte auf der Bilanz-Pressekonferenz auch

keinen Hehl daraus. Trotzdem zeigte er sich nicht unzufrieden: „Es hat sich gezeigt, dass

unser breit gefächertes Geschäftsmodell überaus krisenfest ist und unser früh eingeleitetes

Sparprogramm sehr effizient war“.

Insgesamt zählte der Airport 9,7 Millionen Passagiere. Das entspricht einem Rückgang von

5,8 Prozent im Vergleich zu 2008. Beim Frachtumschlag liegt Köln/Bonn mit 562.000 Tonnen

um 5,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Konjunkturbedingt gingen die Umsatzerlöse

um 3,2 Prozent auf 254,6 Millionen Euro zurück. Der Jahresfehlbetrag lag bei 4,8

Millionen Euro. Das EBITDA, also das operative Geschäfts-Ergebnis, stieg um 13,1 Prozent

auf 53,2 Millionen Euro. Für das Geschäftsjahr 2010 strebt der Airport an, die Verlustzone

zu verlassen und eine schwarze Null zu schreiben.

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GL&Lev REGIO

Der Bergisch Gladbacher Moscheeverein stellte die Moschee samt Außengelände als Begegnungsstätte einen Tag lang für alle Bürger zur Verfügung.

Geschäftslageindex schnellte von minus 42 auf plus fünf

Die bergische Wirtschaft

sieht sich im Aufschwung

Die wirtschaftliche Lage der bergischen

unternehmen hat sich deutlich

verbessert. es scheint, als sei die

scharfe Rezession überwunden

und ein Aufschwung möglich.“

So fasste IHK-Präsident Friedhelm Sträter

in einer Pressekonferenz die Ergebnisse

der neusten Konjunkturumfrage der

bergischen IHK zusammen.

An der Umfrage hatten sich mehr als

320 Unternehmen mit fast 20.000 Beschäftigten

beteiligt. Davon sind 57 Prozent mit

ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden, 24

Prozent halten sie sogar für gut und nur

jedes fünfte Unternehmen zeigt sich noch

unzufrieden.

Der Geschäftslageindex ist deshalb seit

Jahresbeginn von minus 42 auf plus fünf

hochgeschnellt.

Im Städtevergleich führt die Solinger

Wirtschaft weiterhin vor den beiden anderen

bergischen Großstädten Remscheid

und Wuppertal, die aber zuletzt merklich

aufgeholt haben.

GL&Lev kontakt 04/10

Der Aufschwung ist in nahezu allen

Branchen spürbar. Mehr als ein Viertel aller

Industrieunternehmen berichte beispielsweise

von einer guten und die Hälfte von

einer befriedigenden Wirtschaftslage. Viele

Betriebe näherten sich derzeit wieder ihrer

Normalauslastung. Eine große Mehrheit sei

deshalb optimistisch und rechne mit einem

weiteren Umsatzwachstum und auch verbesserten

Erträgen.

Baunachweise bei der

Kreisverwaltung erhältlich

Wer in den Jahren 1997 bis 2005 eine Baugenehmigung

von der Kreisverwaltung für

ein Grundstück in Burscheid, Kürten oder

Odenthal erhalten hat, kann jetzt auf Nachfrage

seine Statik erwerben.

Der Nachweis gibt Auskunft darüber,

wie und mit welchen Materialien gebaut

wurde. Die Informationen sind für Erweiterungen,

Umbauten oder Sanierungen

hilfreich. Anträge telefonisch unter

0 22 02 / 13-26 76.

Golf-Hotel Juliana wird Gesundheitszentrum

Das Lindner Golf-Hotel Juliana in Wuppertal, in dem häufig internationale Sportprominenz

zu Hause war, gibt seinen Betrieb auf und wird zum Gesundheitszentrum umfunktioniert.

Wie die Geschäftsleitung bestätigte, ist das Haus zum 30. Juni an das Kölner Familienunternehmen

Dr. Beck, das Reha-Kliniken betreibt, verkauft worden. Nach einer Millionen-

Investition sollen künftig bis zu 120 Patienten mit vorwiegend psychosomatischen Erkrankungen

Unterkunft finden. 100 neue Arbeitsplätze sollen entstehen.

30 Vereine trafen

sich in der moschee

Einen Sonntag lang war die Moschee

in Bergisch Gladbach ungewöhnlicher

Gastgeber für einen „Tag der Vereine“.

Ob Eisenbahn-Freaks, Pfadfinder,

Fußballerinnen, DRK oder Turnerschaft

beim „Tag der Vereine in der Moschee“

kamen über 30 Initiativen, Verbände und

Organisationen zusammen, die sich

gemeinsam für das Thema „Integration“

einsetzen und Kontakte suchen.

Michael Hedderich

weiter Vorstandschef

in der Metallindustrie

Die im Arbeitgeberverband der Metall-

und Elektronindustrie Rhein-Wupper e.V.

organisierten Unternehmer haben in ihrer

jährlichen Mitgliederversammlung

Michael Hedderich

(Bild) als Vorstandsvorsitzenden

und Max

Taha als Vorstandsmitglied

bestätigt. Michael

Hedderich, zugleich

Geschäftsführer der Federal-Mogul

Burscheid GmbH, lobte dabei die gemeinsamen

Anstrengungen in der Krise

zum Erhalt von Arbeitsplätzen.

„Nur weil in den Betrieben erhebliche

gemeinsame Kraft gebündelt wurde, hat

die Krise bislang nicht zu dem befürchteten

dramatischen Abbau von Arbeitsplätzen

geführt. Instrumente wie die

Kurzarbeit waren und sind nur deshalb

erfolgreich, weil sie in unseren Betrieben

vor Ort vertrauensvoll gemeinsam

mit Belegschaften und Betriebsräten

umgesetzt werden konnten“, sagte der

Vorsitzende.

„Es ist erfreulich, dass nun einige Mitgliedsunternehmen

aufgrund verbesserter

Auftragslage auch wieder über

die Erweiterung des Personalbestandes

nachdenken können“, stellte Hedderich

fest. „Allerdings fahren die meisten Betriebe

ihre Kapazitäten immer noch auf

Sicht, es fehlen nach wie vor in der Wirtschaft

gefestigte und sichere Parameter

für einen nachhaltigen Aufschwung.“


Referierten zur Krise und

Zukunft des Euro:

die FHDW-Dozenten

Prof. Dr. Andreas Brandt

und Prof. Dr. Michael

Heuser (v.l.).

„Euro in der Krise?“ Vortrag an der FHDW in Bergisch Gladbach

„Fallen wird der Euro nicht“

Den Ausverkauf des Euro in den letzten

acht Monaten thematisierte der

Vortrag „Griechenland in der Krise

Euro in der Krise?“ im voll besetzten Forum

der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW)

in Bergisch Gladbach. Ende Juni bereiteten

die FHDW-Dozenten Prof. Dr. Andreas

Brandt und Prof. Dr. Michael Heuser das

hochaktuelle Thema anschaulich auf. Sie behandelten

das politische Fundament der EU

ebenso wie die Wirtschafts- und Währungsunion,

die aktuelle Lage in Griechenland

und die spekulativen Angriffen auf die Gemeinschaftswährung.

Eine lebhafte Diskussions-

und Fragerunde schloss sich an. Tenor:

Unsolide Haushaltspolitik und politische

FaChhOChSChuLE DER wIRtSChaFt

Bild: Kläsener

Blauäugigkeit hätten den Euro ins Wanken

gebracht, fallen werde er indes nicht. Vielmehr

sehen Prof. Brandt und Prof. Heuser

den derzeitigen Wechselkurs zum US-Dollar

trotz des 20-prozentigen Rückgangs als gerechtfertigt

an; zumal die deutsche Export-

industrie zumindest in Teilen davon profitiere.

Von einer ausufernden Inflation könne im

Übrigen keine Rede sein. Weiterhin vertraten

die FHDW-Dozenten die Auffassung, dass

z. B. die höchst zulässige Neuverschuldung

der Euro-Länder von der Gesamtverschuldung

abhängig sein müsse und die weltweiten

Finanzmärkte Stichwort Hedge-Fonds

und Leerverkäufe als Marktbereiniger

durchaus ihre Berechtigung hätten.

Mit uns den ersten

Karriereschritt!

Die Fachhochschule der Wirtschaft ist eine der ältesten

privaten Hochschulen in Deutschland. Mit ihren dualen

und berufsbegleitenden Studiengängen eröffnet sie

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können sowohl im Präsenz-

Studium als auch berufsbegleitend absolviert

werden. Neu ab Oktober 2010

sind die berufsbegleitenden Master-

Studiengänge (32 Monate) M.A. Business

Management, M.A. Automotive

Management und M.Sc. IT-Management

and Information Systems. Offizieller

Starttermin für die akademische Fortbil-

dung berufstä-tiger Studenten ist der 18.

Oktober 2010. Erworben werden kann

der Master in nur 32 Monaten. Das berufsbegleitende

Studienformat bietet

die Möglichkeit einer wissenschaftlichen

Weiterentwicklung, ohne den Arbeitsplatz

aufgeben zu müssen.

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Info-Termine

Mi., 21. Juli 2010, 18:30 Uhr

Mi., 18. August 2010, 18:30 Uhr

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GL&Lev LOKaL

BERGISCH GLADBACH Leverkusen

Die große Frage: Wann endlich setzt das

Löwen-center neue Impulse?

Die Kreissparkasse

Köln stiftete

132.000 Euro

für soziale Zwecke

Die Sozialstiftung der Kreissparkasse

Köln hat in diesem Jahr

Erträge von 132.500 Euro für

soziale Belange im Rheinisch-

Bergischen Kreis ausgeschüttet.

Alexander Wüerst, Vorsitzender

des Vorstands der Kreissparkasse

Köln und Vorsitzender des Kuratoriums

der Sozialstiftung, übergab

die Fördermittel im Beisein

von Landrat Rolf Menzel im Rahmen

einer kleinen Feierstunde im

Kreishaus Bergisch Gladbach.

Aus dem mit 12,8 Mio. Euro

dotierten Vermögen der Sozialstiftung

konnten damit seit der

Gründung im Jahr 1995 Erträge

von rund 7,5 Mio. Euro für soziale

Belange in den drei Landkreisen

bereitgestellt werden.

Das Geld dient u. a. zur Bereitstellung

von zusätzlichen Ausbildungsplätzen

für benachteiligte

Jugendliche, für Maßnahmen zur

Eingliederung in den Arbeitsprozess

und zur Gesundheitsförderung

(Aids-, Krebs- und Suchtberatung).

GL&Lev kontakt 04/10

Leichlingen

LuTZ uRBACH, Bürgermeister

Odenthal

Kürten

Rathaus Stadtmitte

Bergisch Gladbach

Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach

Overath

Tel. 02202 - 14-0

WiRTSCHAFTSFöRDeRuNG

Rösrath

Bernd Martmann, Rathaus Bensberg, Tel. 02202-141271

b.martmann@stadt-gl.de - Martin Westermann, Tel. 02202-141424

m.westermann@stadt-gl.de

Große Dinge werfen

in Bensberg ihre

Schatten voraus.

und wenn dann alles

auch mal realisiert

sein sollte, hätte

der Ortsteil wenigstens

einen Teil

seiner Attraktivität

wieder gewonnen.

So soll das ziemlich

abgewirtschaftete

Schloß-Center (40 %

Leerstand) „grundlegend

revitalisiert“ werden und

wieder „optisch etwas

Burscheid

Wermelskirchen

Große Pläne gibt es schon in Bensberg

Ein ganzer Stadtteil

wartet auf den Start

hermachen“, mit Glaskuppeln und

Lichtschächten, heißt es bei der Objektverwaltung.

Es soll auch abends

durch ansprechende Gastronomie

„Leben in die vordere Schloßstraße“

bringen. Als Mieter bleiben Kik und

Tedi erhalten. Netto kommt jetzt neu

hinzu. Freie Flächen gibt es noch. Im

November könnten die Umbauten

beendet sein.

Und: Das Kino, das Investor Helmut

Brunotte seit Jahren mit zwei

Kinosälen quer über die Steinstraße

Die Komturei ist

wieder geöffnet

Die Malteser-Komturei in Herrenstrunden

ist wieder neu bewirtschaftet und lockt als

attraktives Ausflugsziel. Gedacht für

Wanderer, junge Familien und Feiergäste.

Pächter Davide Leone (30) kommt aus

Schloß Bensberg („Enoteca“), Küchenchef

Ralph Balzer aus der „Dröppelminna“.

Bergische und mediterrane Küche sind

angesagt. Das Haus hat Gästezimmer.

bauen will, soll nun tatsächlich

kommen. Angeblich schon Ende des

Jahres.

Das Projekt (Zeichnung oben),

das Bensberg wieder mehr Anziehungskraft

verleihen soll, war 2005

auf Eis gelegt worden. Auch jetzt ist

allerdings die SPD noch dagegen:

„Welch Wahnsinnsfassade...“

Bleibt als Sorgenkind (noch) das

Löwencenter, in dem sich der örtliche

Einzelhandel inzwischen bequem eingerichtet

hat. Wo ist der Investor?

Das Schloß-center aktuell (unten)

und in Planung (oben).

Stadtbücherei

durch 10 Jahres-

Vertrag gesichert

Mit einem Zehn-Jahres-Vertrag ist

in Bensberg die Existenz der städtischen

Bücherei gesichert worden.

Kino-Betreiber Helmut Brunotte, in

dessen Haus die Bücherei untergebracht

ist, machte der Stadt ein

entsprechendes (deutlich reduziertes)

Miet-Angebot.

Ursprünglich sollte die Bücherei

den Sparmaßnahmen zum Opfer

fallen, was bei der Bevölkerung

große Proteste auslöste. Alle

Seiten versprechen sich Vorteile

von der neuen Verbindung.


GL&Lev LOKaL

Düsseldorf schickt Geld zur

Sanierung der Fußgängerzone

Die Umgestaltung der Fußgängerzone in der Bergisch Gladbacher Innenstadt

kann endlich in Angriff genommen werden. Die Maßnahme, die auch

Bestandteil der Regionale 2010-Planung ist, ist finanziell gesichert. Wie die

Landtagsabgeordneten Rainer Deppe und Holger Müller jetzt mitteilten,

hat das Landesbauministerium der Kreisstadt dafür (und für anderes) zwei

Millionen Euro zugesprochen. Auch die Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße soll

von dem Geld profitieren. Insgesamt erhält der Kreis im Rahmen des NRW-

Städteentwicklungsprogramm über sieben Millionen. Davon können acht

Projekte gefördert werden. Bergisch Gladbach winken weitere 10 Millionen

Euro über die Regionale. Das hat der RP Lindlar soeben bestätigt.

„Leuchtturm“ erhellt

den Eingang zur städtischen

Galerie

Dieses eigenwillige Bauwerk verwundert

seit einiger Zeit die Besucher der

Innenstadt von Bergisch Gladbach. Die 6m

hohe Holzstele wirkt wie ein Leuchtturm

im Park vor dem Eingang der Villa Zanders.

Dabei handelt es sich um eine Lichtskulptur

der Künstler molitor & kuzmin,

die in der städtischen Galerie gerade

eine eigene Ausstellung präsentierten.

Hunderte von Leuchtröhren erleuchten

jetzt abends den Eingang des Gebäudes,

für mindestens drei Monate von der Belkaw

gesponsert. Solange übernimmt der

Energieversorger die Stromkosten. Sehr

zur Freude des Leiters der Galerie,

Dr. Wolfgang Vomm, der für den

„Leuchtturm“ noch einen Namen sucht.

Jetzt anmelden für den Stadtlauf

Die Online-Anmeldung für den 15. Bergisch Gladbacher StadtLauf am Freitag,

den 10. September, ist freigegeben. Was bedeutet: Anmeldungen werden

ab sofort entgegen genommen, für den 10-Kilometer-Hauptlauf (Start:

19.30 Uhr) und für den 3-Kilometer-Erlebnislauf (Start: 18.30 Uhr) unter

www.bergischgladbach.de. Für den 10er empfiehlt es sich, die verbindliche

Zusage für eine Teilnahme nicht auf die lange Bank zu schieben. Denn der

StadtLauf ist längst ein Selbstläufer. Denn was 1996 als i-Tüpfelchen des

Kultur- und Stadtfestes angekündigt wurde, hat sich inzwischen zu einem

ausgewachsenen Highlight entwickelt.

So nützlich wäre ein autobahn-zubringer

Verkehrsexperten haben jetzt sozusagen amtlich festgestellt, wie nützlich

ein Autobahn-Zubringer über die viel diskutierte Bahndammtrasse für

Bergisch Gladbach wäre. über 100 Seiten stark ist ihre Ausarbeitung, die

soeben im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt wurde. Die Machbarkeitsstudie

sagt aus: Die Bensberger und Dolmanstraße als Hauptverkehrsstraßen

könnten um 20 bis 30 % entlastet und die Autobahn von der City

aus in 10 Minuten erreicht werden. Realisierbar vielleicht in 15 Jahren.

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GL&Lev LOKaL

RÖSRATH

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Leichlingen

Leverkusen

MARCuS MOMBAueR, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 229

51503 Rösrath-Hoffnungsthal

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de

WiRTSCHAFTSFöRDeRuNG

Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter

Tel. 02205 - 802-105

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Die Bildungswerkstatt feierte Richtfest auf Schloss Eulenbroich

Großer Auftrieb herrschte kürzlich

auf der Baustelle eulenbroicher

Schloss. Man feierte

Richtfest und schwelgte dabei

in Zukunftsbildern.

Die ganz erheblich renovierte, umund

ausgebaute Schlossanlage

soll Mittelpunkt eines ausgeprägten

Kulturlebens in Rösrath werden. Gerade

der Bürgermeister machte keinen

Hehl aus seiner Freude, wohl wissend,

wie schwierig so ein Unterfangen in

dieser Zeit ist.

„Ich darf Sie hier ganz herzlich

zum Richtfest der Bildungswerkstatt

in Schloss Eulenbroich begrüßen,“

sagte Marcus Mombauer. Und erläuterte:

„Im Rahmen der Regionale

2010, einem regionalen Strukturför-

Rösrath

Der alte Adelssitz wird

zum kulturellen Zentrum

derungsprogramm des Landes NRW,

haben die Städte Troisdorf, Lohmar,

Overath und Rösrath einen neuen

Weg in der Bereitstellung von Bildungs-Infrastruktur

beschritten.

Durch das Projekt KLU erhalten

7200 Schülerinnen und Schüler an

vier besonderen, außerschulischen

Lernorten Raum für neue Lernerlebnisse

in den Bereichen Natur, Umwelt,

Technik, Geschichte und in den Fächern

Kunst und Musik.“

In Rösrath wird im Rahmen dieses

Projektes Schloss Eulenbroich saniert

und durch den Neubau der regionalen

Bildungswerkstatt ergänzt. In

drei Werkstatträumen können Schulklassen

und Betreuungsgruppen in

den Bereichen Musik, Tanz und Theater

Bildungsunterricht erhalten, der

so in herkömmlichen Schulen nicht

möglich ist. Der Bürgermeister über-

Schloss-Manager Dirk Langenfeld zeigt

auf den Neubau der Bildungswerkstatt

und freut sich auf die Zukunft:

„Das wird Spitze hier...“

zeugt: „Mit der Fertigstellung beider

Gebäude rechnen wir im Februar /

März 2011“.

Hochzufrieden scheint der Bürgermeister

mit der Finanzierung: „Die

Gesamtbaukosten belaufen sich auf

ca. 4,6 Mio Euro. Anfang Juni 2010

wurde mir durch den Regierungspräsidenten

Lindlar persönlich der

Bescheid über Fördergelder der Regionale

von rund 2,1 Mio Euro überreicht.

1 Mio Fördergelder wurden

bereits ausgezahlt.“

Mombauer dankte speziell seinem

Ersten Beigeordneten Berthold

Kalsbach und den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern des Fachbereichs 6

und sagte: „Der alte Adelssitz Schloss

Eulenbroich, das Wahrzeichen und

die gute Stube Rösraths, wird dauerhaft

als kulturelles Zentrum in Rösrath

etabliert.“

Bürger-Protest

gegen neues

Gewerbegebiet

Das war Wasser auf die Mühlen

der Baugebiets-Gegner Lehmbach-Nord.

Als plötzlich im Bereich

des Gewerbegebietes Bagger

anrückten, alarmierten sie die

Stadtverwaltung. Die stoppte die

Erdarbeiten. Der Bauantrag für

diese Arbeiten lag nicht rechtzeitig

vor. Die Bürgerinitiative, die

sich gegen eine Erweiterung des

Gewerbegebiets gebildet hat,

fürchtet: „Hier will man Fakten

schaffen“.

Plötzlich Bedenken

bei Regionale-Projekt

Kommunalpolitiker haben neuerdings

Bedenken gegen den

Ausbau des Regionale-Projektes

Wahner Heide/Königsforst. Im

Gebäude des Turmhofs soll bekanntlich

ein Informations- und

Bildungszentrum zur Wahner

Heide entstehen. Der Ausbau erscheint

Politikern angesichts der

Finanzmisere inzwischen zu groß,

obwohl alle Kosten gedeckt sind.

Der Planungsausschuss wollte

sich damit in diesen Tagen in

einer Sondersitzung noch einmal

befassen.

Zum erstenmal

Rösrather Kulturtage

Erstmals gibt es in diesem Jahr

„Rösrather Kulturtage“. Sie finden

vom 27. August bis 12. September

an verschiedenen Orten statt und

bieten u. a. musikalische Events,

Lesungen, Brauchtum, Variete und

Talkrunden sowie eine Ausstellung

Rösrather Künstler.


OVERATH

ANDReAS HeiDeR, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath

Tel. 0 22 06 - 602-0

E-Mail: post@overath.de

WiRTSCHAFTSFöRDeRuNG

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter,

Tel. 02206 - 602-114

E-Mail: b.sassenhof@overath.de

Leverkusen

Supermarkt

in Heiligenhaus

umstritten

Das beschauliche Heiligenhaus

soll an der Ortsausfahrt Richtung

Overath einen Supermarkt (Penny)

auf abschüssigem Gelände erhalten.

Mit Back-Shop, Drogerie und

vielleicht einem Getränkemarkt.

Die Pläne wurden vor einiger

Zeit offiziell vorgestellt. Die Anwohner

jubelten (zum Teil). Jetzt

streiten sich die Politiker. Die Dimensionen

sind der SPD zu groß.

Das Einkaufszentrum soll direkt

neben Elektro Lutz mit 70 Parkplätzen

entstehen, im Bild oben

rechts. Als Fertigstellung wird

Herbst 2011 angegeben.

Die Bürgerstiftung Overath

hatte Geburtstag. Am 8. April

2005 war sie durch initiative

der Raiffeisenbank Overath-

Rösrath e.G. gegründet

worden. Jetzt zog der Vorsitzende

Heinz-Willi Schwamborn

eine beeindruckende

Fünf-Jahres-Bilanz.

Heinz-Willi Schwamborn, Bürgermeister

a. D. nicht ohne Stolz:

Die Bürgerstiftung hat eine stetige

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Diese schöne Telefonzelle

soll verschwinden

England-Besucher

erinnern sich, wenn

sie die rote Telefonzelle

an der Eingangsstraße

nach

Overath entdecken

und freuen sich.

Schließlich funktioniert

die Rarität

auch noch. Doch nun will die Telekom

im Zuge ihrer Abbaumaßnahmen auch

diese Telefonzelle ausrangieren. Sie

sei wie andere Zellen auch nicht mehr

wirtschaftlich. Nur 20 Euro Umsatz bei

bis zu 60 Euro monatlicher Kosten.

Die Telefonzelle ist ein Geschenk der

Partnerstadt colne Vallye und am Rathaus

ein hübscher Blickfang.

GL&Lev LOKaL

Supe-Dienes weiter

Vorsitzender des

Wirtschaftsgremiums

Die Bürgerstiftung feiert 5jähriges Bestehen

Aufwärtsentwicklung zu verzeichnen.

Das Stiftungskapital ist seit der Gründung

von 95.000 Euro auf inzwischen

rund 140.000 Euro angewachsen.

Wir konnten in den ersten fünf Jahren

bereits 25 Förderprojekte in allen

Stadtteilen Overaths finanziell unterstützen.

Dabei kamen über 20.000

Euro aus Zinserträgen und Spenden

zur Ausschüttung. Das ist mehr als

wir anfangs erhoffen durften“. Die

Bürgerstiftung Overath ist eine un-

Die Mitbegründer

der Bürgerstiftung

Heinz Willi Schwamborn, Vorsitzender

Bernd-Supe-Dienes, Stiftungs-Gründer

Helmut Amelung, Kuratoriums-Vorsitzender

Franz Hardy, Vorstandssprecher

abhängige rechtsfähige Stiftung

bürgerlichen Rechts. Sie will, dass die

Bürger und Wirtschaftsunternehmen

der Stadt mehr Mitverantwortung

übernehmen und durch gezielte Förderung

einzelner Projekte Akzente in

der Stadt setzen.

Laut Satzung dient die Stiftung der

Förderung von Bildung und Erziehung,

Sozialem, Kunst und Kultur, Sport und

Völkerverständigung, Denkmal- und

Brauchtumspflege, Jugend- und Alten-

Das Wirtschaftsgremium Overath der

IHK Köln, in dem 25 Vertreter der Overather

Wirtschaft organisiert sind, hat

eine Reform der Kommunalfinanzierung

gefordert: „Es muss endlich der

Schritt von der heute stark schwankenden

Gewerbesteuer zu einem Anteil

an der stabileren Lohn- und Einkommensteuer

geschaffen werden“,

so Bernd Supe-Dienes, Dienes Werke

für Maschinenteile GmbH & co. KG,

Vorsitzender des Gremiums.

Trotz des bestehenden Reformdrucks

auf Bundesebene dürfe auch die Stadt

Overath bei ihren konkreten Konsolidierungsbemühungen

nicht nachlassen,

um das zunehmend ausufernde

Defizit von derzeit rund 10 Millionen

Euro zu begrenzen, sagte Supe-Dienes

weiter. Es wurde ein Arbeitskreis gegründet,

der dem Bürgermeister bis

zum Herbst konkrete Einsparvorschläge

unterbreiten will. „Die desaströse

Haushaltslage geht zu Lasten der

Standortattraktivität“, befürchtet Eva

Babatz, Leiterin der Zweigstelle Leverkusen/Rhein-Berg,

die das Gremium

geschäftsführend betreut.

Bernd Supe-Dienes wurde für weitere

fünf Jahre in seiner Funktion als Vorsitzender

bestätigt. Zu Stellvertretern

wurden Stefan Büscher (Gebr. Büscher

Brenn- und Baustoffe GmbH) und

Markus Scharrenbroich (Karl Scharrenbroich

GmbH & co. KG.) gewählt.

hilfe in der Stadt Overath zum Gemeinwohl

der hier lebenden Menschen.

Gründungsstifter sind neben der

Raiffeisenbank, vertreten durch ihren

Vorstandssprecher Franz Hardy, Adolf

Kaltenbach, Bernd Supe-Dienes,

Hans-Peter Gippert, Bogdan Hoffmann

und Helmut Amelung. Zustifter

sind Hildegard und Hans-Josef Metten,

Friedrich Wilhelm Selbach, Ursula

und Rudolf Preuß, Rainer Habers und

die Firma Soennecken.

GL&Lev kontakt 04/10

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GL&Lev LOKaL

ODENTHAL

KÜRTEN

GL&Lev kontakt 04/10

WOLFGANG ROeSke, Bürgermeister

Rathaus

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202 - 710-0

WiRTSCHAFTSFöRDeRuNG

Klaus Brodersen

Tel. 02202-710-124

E-Mail: post@odenthal.de

uLRiCH MiCHAeL iWANOW, Bürgermeister

Rathaus, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1

51515 Kürten, Tel. 0 22 68 - 939 -0

E-Mail: gemeinde@kuerten.de

WiRTSCHAFTSFöRDeRuNG

Anita Waier, Rathaus

Tel. 0 22 68 - 939 -129

E-Mail: anita.waier@kuerten.de

Leichlingen

Leverkusen

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Burscheid

Odenthal

Odenthal

Wermelskirchen

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Vereine setzten den Gemeinderat unter Druck

Beispielhaft: Bürgermeister

Roeske kürzt seinen Etat

Im Grunde passiert in Odenthal nichts

anderes als anderswo: Die Verantwortlichen

setzen den Rotstift an. Es

muss gespart werden. Rund 900.000E

sollen es sein. In Odenthal aber gab es

ungewöhnlich heftige Proteste. Das

ehrenamtliche Engagement, speziell

das Brauchtum sah sich in Gefahr. Vordergründig

ging es um rund 5.000E,

die man im Jahr durch die Streichung

von Zuschüssen sparen wollte. Vereine

drohten mit Boykott. Sportler, chöre

und Karnevalsiten waren sauer. „Hat

Bau des

Ärztehauses

geplatzt

D amit hatte man im nahen Rathaus

nun wirklich nicht mehr

gerechnet: Als nahezu alles schon

klar schien, machte der „Ankermieter“

kurz vor der Unterschrift einen

Rückzieher. Der Bau eines Ärztehaus

am Karl-Heinz Stockhausen-Platz findet

bis auf weiteres nicht statt. Der

Kaufvertrag kam aus wirtschaftlichen

Gründen nicht zustande. Nur: Die

Bäume hätten auch für jeden anderen

Bau gefällt werden müssen. Jetzt

sucht man einen Mieter.

Stelldichein historischer automobile

Rösrath

man vergessen, was die Vereine bisher

für die Allgemeinheit geleistet haben?“

hieß es in Protestschreiben. Der Widerstand

war groß. Die Forderung: Schafft

den 3. Bürgermeister (3.370E im Jahr)

ab. Und Bürgermeister Roeske reagierte.

Roeske allgemein: „Odenthal darf

kein Ort sozialer Kälte werden“. Die

Vereinszuwendungen werden vorerst

nicht berührt. Der Etat von Roeske

wird gekürzt, der 3. Bürgermeister

gestrichen. Ein Weihnachtsessen der

Ratsmitglieder entfällt.

Erste Nutznießer des Trinkwasserbrunnens vor

dem Rathaus waren bei der Hitze die Kinder.

Am 22. August ist in Kürten wieder großes Oldtimer-Meeting. Die Besitzer

klassischer Automobile treffen sich vor dem Rathaus zur traditionellen Rallye

„Roemryke Berge“, einer 75-Meilen-Ausfahrt rund um Kürten. Dazu werden

über 80 Fahrzeuge aus allen Teilen Deutschlands erwartet. Start ist am

Sonntag um 11 Uhr, bis dahin und nach Ende (ab 16 Uhr) können die teuren

Schmuckstücke vor Ort bewundert werden.

Sperrmüll und

Grünschnitt jetzt in

Burscheid abliefern

Seit dem 1. Juli müssen die Bürger der

Gemeinde Odenthal ihren Sperrmüll

sowie Reisig und Grünschnitte auf

dem Betriebshof des Abfuhrunternehmens

Remondis in Burscheid abliefern.

Eine Sperrmüll und Grünschnittpresse

wurde dafür eigens eingerichtet. Die

Annahme geschieht kostenfrei.

Hintergrund der Änderung: Remondis

kann angeblich die Preise der bisherigen

Serviceleistung nicht mehr

halten. Mehrfachbehälter für Gartenabfälle

werden seitdem im Gemeindegebiet

nicht mehr geleert.

Brunnen fürs Rathaus

Jetzt hat auch das Rathaus seinen

Brunnen. Und der spendet sogar

Trinkwasser. Der Künstler Walter Jansen

hat ihn entworfen. Und dabei mit

historisch informativen Ornamenten

versehen. Die Bürgermeister Roeske,

Tillmann und Maubach sowie Vertreter

der Kirchengemeinden weihten

ihn soeben ein.

„umweltmesse“ muss sich steigern

Der Bürgermeister hatte im Stillen auf ein kleines Verkehrschaos gehofft, weil

das Ausdruck von Interesse gewesen wäre. Aber dazu kam es bei den ersten

Umwelttagen rund um das Kürtener Rathaus (leider) nicht. Der Besucherandrang

hielt sich in Grenzen, obwohl sich die Aussteller so viel Mühe gegeben

und die kleine Messe so übersichtlich organisiert hatten. Nicht allein das Energiesparen,

sondern mehr noch das menschliche Wohlbefinden in einer umweltbewussten

Umgebung stand dabei im Mittelpunkt.

Fahnen wehen vor

dem Rathaus

Nur der Vollständigkeit halber

soll hier vermerkt werden: Das

Flaggen-Thema ist erledigt. Seit

ein paar Tagen wehen vor dem

Rathaus in Kürten dauerhaft (!)

die Fahnen von Deutschland,

NRW, der EU und der Gemeinde.

und noch mal sparen

Stattliche 700.000 € muss die

Gemeinde Kürten noch im Haushalt

2010 einsparen. Solange

bleibt der Haushalt, der mit einer

Schuldenlast von 7,9 Mio.€ behaftet

ist, ungenehmigt. Einige

Vorhaben müssen wohl auf 2011

verschoben werden.


Bei den Neuwahlen der Raiffeisenbank Kürten-Odenthal schied turnusmäßig Hermann-

Josef Laudenberg (links) aus dem Aufsichtsrat aus. Der Aufsichtsratsvorsitzende Wulf A.

Gewert dankte für 35-jährige Mitarbeit und begrüßte Jörg Brüwer als neues Mitglied.

Raiffeisenbank Kürten-Odenthal

mit überdurchschnittlich guten

Zahlen im Geschäftsjahr 2009

Das Jahr 2009 war für die Raiffeisenbank kürten-Odenthal

eG das erfolgreichste seit der Fusion im Jahr 2002. Die Bank

hat in allen Geschäftsbereichen kräftig zugelegt und sich

dabei im Jahr der Finanzmarkt- und Bankenkrise als verlässlicher

Partner ihrer Privat- und Firmenkunden gezeigt.

Die Bilanzsumme stieg im Jahr 2009 überdurchschnittlich um 9,0 % von

401 Mio. Euro auf 437 Mio. Euro. Das Kundenanlagevolumen erreichte

554 Mio. Euro (gegenüber 512 Mio. Euro in 2008). Die Raiffeisenbank

Kürten-Odenthal eG stellte der regionalen Wirtschaft Finanzierungsneuvolumen

von über 60,0 Mio. Euro zur Verfügung. Durch das starke Neugeschäft

erhöhte sich der Kreditbestand von 248 Mio. Euro auf 261 Mio. Euro.

„Ein tragfähiges Geschäftsmodell sowie Stabilität und Sicherheit als traditionelle

Tugenden, das sind die Stärken der Raiffeisenbank Kürten-Odenthal“,

so die beiden Vorstandsmitglieder Johannes Berens und Helmut Hülck.

Steigerung im immobilien-Vermittlungsgeschäft ... „Wo andere

Regionen über einen stagnierenden oder sogar rückläufigen Immobilienmarkt

klagen“, so Bankvorstand Johannes Berens, „steigerten wir den Umsatz

in der Immobilienvermittlung. So wurden im Geschäftsjahr 54 Immobilienobjekte

mit einem Gesamtvolumen von 11,4 Mio. Euro vermittelt - das

Vorjahresergebnis von 7,8 Mio. Euro konnte deutlich übertroffen werden.“

Steigende Anzahl der Mitglieder ... Von den rund 26.000 Kunden der

Bank haben mittlerweile knapp 9.500 Bankanteile erworben. Dies waren

440 mehr als im Jahr 2008. Aufgrund des exzellenten Ergebnisses will der

Bankvorstand wieder eine Dividendenzahlung von 7,0 % vorschlagen!

Stabile ertragsentwicklung ... Analog der gestiegenen Kundengeschäfte

erhöhte sich das Betriebsergebnis von 4,7 Mio. Euro (2008) auf

6,5 Mio. Euro. In Relation zur durchschnittlichen Bilanzsumme stieg damit

das Betriebsergebnis von 1,25 % auf 1,47 %. Zum Vergleich: Der genossenschaftliche

Branchendurchschnitt liegt hier bei 1,10 %.

und Steuern zahlte die Bank auch in 2009 ... Waren es in 2008 noch

1,495 Mio. Euro, so erhöhte sich der Betrag in 2009 auf 1,943 Mio. Euro.

Allein rund 950.000 Euro Gewerbesteuer gingen an die drei Kommunen

Kürten, Odenthal und Bergisch Gladbach.

GL&Lev LOKaL

Unternehmerinnen gestalten

in Odenthal eigene Messe

Erst die zweite Auflage der Unternehmerinnen-Messe

„NOBILISSIMA“ - un d

schon ein Renner. Die Veranstaltung

präsentiert sich am 29. August von

11.00 bis 18.00 Uhr in und vor dem

Bürgerhaus in Odenthal noch größer,

noch vielfältiger und spannender.

Der Zuspruch der Ausstellerinnen

ist so groß, dass die Initiatorinnen

Dagmar Gross (AOG-Allround Office

Gross) und Sandra Knie-Scherer

(Pierre Lang Schmuckberaterin)

noch Zelte dazu organisieren muss-

ten, um alle (30) Ausstellerinnen

aufnehmen zu können. Da nur noch

wenige Plätze frei sind, können sich

Interessentinnen kurzfristig bei den

Initiatorinnen unter Telefon 0 22 02 /

81 75 73 50 oder 0 22 02 / 74 40

oder per Mail unter info@aog-gl.de

und sandra.kniescherer@online.de

informieren und anmelden.

Die Initiatorinnen betonen, dass

diese Messe zwar eine Messe von

Frauen ist, sich aber jeder angesprochen

fühlen sollte. Die Tatsache, dass

die Messe zeitgleich und in Kooperation

mit der Veranstaltung von REWE

Tönnies (Bauernmarkt mit Grillmeisterschaft)

stattfindet, macht aus ihr

ein Großereignis für die ganze Familie.

Als besondere Geste werden die Besucher

der NOBILISSIMA mit einem Glas

Sekt begrüßt. Der Eintritt ist frei.

Endlich: Tourismus-Werbung aus einer Hand

Die Verbände Oberberg und

Rhein-Berg fusionieren

Was vor Wochen

bereits in Odenthal

diskutiert und beschlossen

wurde,

hat der Oberbergische

Kreis jetzt

n a c h v o l l z o g e n .

Einstimmig, bei

einer Enthaltung,

hat sich die Mitgliederversammlung

des Touristik-Verbandes

Oberbergisches

Land für eine Fusion

des Vereins mit

dem Rhein-Berg

Tourismus e.V.

ausgesprochen.

„Damit wird

nach über zwei Jahren mit vielen

Verhandlungs-Runden ein Traum

wahr“, sagte Landrat Hagen Jobi,

erster Vorsitzender des TVO. „Endlich

wird im Bergischen Land mit

einer Stimme gesprochen. Altes

Aus seinem Haus kommt

künftig zentralisiert die

Tourismus-Werbung für das

Bergische Land:

Mathias Derlin, Naturarena.

Kirchturmdenken

ist passé. Was gut

ist für den Tourismus

im Odenthal,

ist auch gut für

den Tourismus im

Oberbergischen

Land. So heißt

künftig die Devise.“

Zum 1. Januar

2011 wird der fusionierte

Verein an

den Start gehen.

Damit wird bereits

ein Vorteil der

Fusion deutlich:

Dem Kunden tritt

künftig immer nur

die Naturarena

Bergisches Land gegenüber, ob als

Verein oder als GmbH. Der Gast hat

nur noch einen Ansprechpartner. Die

Geschäfte des Vereins sollen mit der

Naturarena GmbH von Lindlar aus

gelenkt werden.

GL&Lev kontakt 04/10

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GL&Lev LOKaL

BURSCHEID

GL&Lev kontakt 04/10

STeFAN CAPLAN, Bürgermeister

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid

Tel. 0 21 74 - 670-0

WiRTSCHAFTSFöRDeRuNG

Stefan caplan

E-Mail: buergermeister@burscheid.de

Dr. Siegfried Kempf, Tel. 0 21 74 - 670-102

E-Mail: s.kempf@burscheid.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Burscheider Handel lässt sich

von der Leverkusener

Konkurrenz nicht klein kriegen

Wie vielerorts schien die

neue Rathaus-Galerie in

Leverkusen auch für die

Geschäftswelt von Burscheid

eine anfängliche Bedrohung.

Doch das hat sich geändert.

Wirtschaftsförderer Dr. Siegfried

Kempf weiß zu berichten: Leverkusen

hat provoziert. Aber der

Burscheider Handel hat eine Antwort

darauf. Kempf: „Er ist enger zusammengerückt

und hat sich formiert.“

Der Fachmann sieht die Kaufleute gut

vernetzt und bemüht, die Kundenbindung

auszubauen. Kempf: „Die Leute

IST DA DER

WURM DRIN?

Bei uns erfahren Sie,

wie es um die Bonität

Ihrer Kunden steht.

wo jetzt noch ein Fotogeschäft zu hause ist, soll dem-

nächst ein Café für Leben auf der hauptstraße sorgen.

Rösrath

müssen in die Stadt herein geholt

werden. Und dafür muss man was

tun.“ Entsprechend motiviert zeige

sich die Werbegemeinschaft „Wir in

Burscheid“.

So verweist der Wirtschaftsförderer

mit einiger Genugtuung auf den

steten Abbau von Leerständen: „Wir

konnten die Drogerie Mallach, die eigentlich

aufgeben wollte, in der Stadt

halten. Und der Fotoladen in der

Hauptstraße zieht eine Ecke weiter,

macht damit Platz für die Bäckerei

Oebel, die dort ein cafe einrichten

will. Es bewegt sich was.“

Creditreform

Solingen Kirschner KG

Kuller Straße 58

42651 Solingen

Tel. 0800 25 25 25 4

www.solingen.creditreform.de

Bürgerbus Burscheid

seit fünf Jahren

ein Volltreffer

Seit 2005 rollt durch Burscheid ein

Bürgerbus. Und Burscheids Bürger

schätzen diesen Service. Klein, aber

fein mit 114 Fahrten pro Woche, ausgeführt

durch zur Zeit 30 Fahrerinnen

und Fahrer. Diese Zahl ist ein Spitzenwert.

Dazu kommen 14.000 Fahrgäste

im Jahr, wodurch sich der Bus

gasangetrieben selbst finanziert, geschickt

gemanagt vom Bürgerbusverein

Burscheid e.V. Als Linienbus (mit

nur acht Sitzplätzen) wird er unter der

Nummer 249 beim Bus-Unternehmen

Wiedenhoff geführt. Jetzt muss ein

neuer Bus her. Das strapaziert die

Kasse. Aber die Burscheider wissen:

Mit diesem Service hält die Stadt einen

Spitzenplatz im Lande.

Kirchenkurven-Fest

Mit viel Musik, mit Bigband und Solisten

findet am 28. und 29. August

das „Kirchenkurven-Festival“ in Burscheid

statt (Bild). Es ist diesmal zeitgleich

verbunden mit dem beliebten

Ballonfest, bei dem sich speziell der

Handel engagiert.

Johnson Controls

für neue Batterie

von Volkswagen

ausgezeichnet

Als aktueller Marktführer im Bereich

Start-Stop-Technologie hat

Johnson controls zusammen mit

Volkswagen eine einzigartige

Batterie für Start-Stop-Fahrzeuge

entwickelt, die sowohl besonders

leistungsstark als auch hitzeunempfindlicher

ist. Der Volkswagen-Konzern

prämiierte diese

neue Batterie vor Kurzem mit

dem Volkswagen Group Award.

Bei der Start-Stop-Technologie

schaltet der Motor automatisch

ab, wenn das Auto an einer Ampel

steht, und wird wieder aktiviert,

wenn der Fahrer die Kupplung

oder das Gaspedal betätigt.

Dies stellt besonders hohe Anforderungen

an die Batterie, die

auf eine fortschrittliche Batterietechnologie

angewiesen ist. Die

AGM-Batterie ermöglicht einen

automatischen Start des Motors,

während sie gleichzeitig zu jeder

Zeit über ausreichend Energie für

Licht und Radio verfügt.

Künstler füllen

die Schaufenster

Zum 19. Mal beginnt am 4.

September die viel beachtete

Schaufenster-Aktion Burscheider

Künstler statt. In ca. 25 Geschäften

stellen Künstler Gemälde,

Grafiken und Skulpturen aus.


LEICHLINGEN

Leichlingen

Leverkusen

eRNST MüLLeR, Bürgermeister

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen

Tel. 0 21 75 - 992-0

E-Mail: info@leichlingen.de

WiRTSCHAFTSFöRDeRuNG uND SeL

Christian Scheffs, Am Schulbusch 16

Tel. 0 21 75 - 992-265

E-Mail: info@leichlingen.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Ein Jahrhunderprojekt steht vor der Verwirklichung

Tankstelle und Kaufpark sollen Platz

machen für ein neues Zentrum

es ist schon gewaltig, was

sich die Leichlinger da mit

der Neugestaltung ihrer innenstadt

vorgenommen haben:

Abriss und Neubau

bei einer investition von bis

zu 20 Millionen euro.

Konkret: Was soeben auf einer

Sondersitzung des Stadtrats diskutiert

wurde, bedeutet Abbruch von

Aral-Tankstelle und Kaufpark, siehe

unser Bild. Direkt an der Brücke soll

danach nicht nur ein neues Einkaufszentrum

im Park entstehen. Zugleich

soll das Gelände rund um das nahe

Rathaus total verändert werden.

Im Stile einer Flaniermeile soll ein

ZAHLEN,

BITTE.

Wir helfen Ihnen,

zu Ihrem Geld zu

kommen und Liquidität

zurückzugewinnen.

Rösrath

Durchstich zur Wupper stattfinden

mit großartiger Treppe zum Fluss und

Gastronomie- und Geschäftsbauten

am Ufer. Die Investoren wollen schon

im Frühjahr 2011 mit dem Bau beginnen.

Und schon spricht man von Meilenstein

und Jahrhundertbauwerk.

Während die kommerziellen

Bauvorhaben (z. B. ein Rewe-Supermarkt)

privat finanziert werden sollen,

springt bei der Wuppertreppe

die Regionale 2010 ein. Da allerdings

muss auch die Stadt mit rund

200.000 Euro mitwirken. Bürgermeister

Ernst Müller aber weiß: „Das ist

die einmalige chance für unseren

Einkaufstandort“.

Creditreform

Solingen Kirschner KG

Kuller Straße 58

42651 Solingen

Tel. 0800 25 25 25 4

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Vor 100 Jahre stürzte

das Luftschiff Erbslöh ab

Vor 100 Jahren stürzte das von

Oskar Erbslöh in einer Ballonhalle

im Ortsteil Balken gebaute Motorluftschiff

bei Neuenkamp ab und

explodierte. Bürgermeister Müller

und zahlreiche Luftsportfreunde

gedachten der Opfer vom 13.

Juli 1910 mit einer Kranzniederlegung.

Alles Wissenswerte über

Oskar Erbslöh und sein lenkbares

Motorluftschiff kann man jetzt

auch in einem druckfrisch vom

Stadtarchiv herausgegebenen

Buch nachlesen. Weitere Informationen

im Büro Bürgermeister/Archiv,

Telefon 0 21 75 / 992 229,

oder uwe.boelken@leichlingen.de.

GL&Lev LOKaL

Der Kaufpark (oben) soll verschwinden.

Das Bild links zeigt die Rückansicht von

Tankstelle und Kaufpark und wo was

passieren soll.

Supermarkt für

Reitsport-Freunde

geplant

Ein Reitsport-Fachmarkt will sich in

Leichlingen niederlassen. Geplant ist

eine umfangreiche Verkaufsfläche

(800 qm) im neuen Gewerbegebiet an

der Reusrather Straße neben der Autobahn.

Neben dem Reitsport-Supermarkt

soll auch ein Testgelände für die

Kunden entstehen, auf dem Kleidung

und Zubehör ausprobiert werden können.

Der Bauausschuss der Stadt hat

bereits sein erste Okay gegeben.

Straßen-Galerie kurz

vor dem Finale

Noch bis zum 18. Juli finden Interessierte

Kunst in den Schaufenstern von

24 ausgewählten Fachgeschäften

der Innenstadt. Diese inzwischen 23.

Leichlinger „Straßen-Galerie“ bietet

22 Malern und Bildhauern eine attraktive

Darstellungsmöglichkeit.

Sparkasse verteilte

230.000 € Fördergelder

Auf Schloss Eicherhof bedachte die

Leichlingen-Stiftung der Kreissparkasse

Köln rund 25 Leichlinger Vereine

und Institutionen mit insgesamt

stattlichen 229.540 Euro Fördergeldern.

Fast die Hälfte der Spenden

fiel sozialen Einrichtungen zu. 36

kulturelle Projekte wurden mit knapp

90.000 Euro gefördert. Der Sport

erhielt 12.600 Euro. Bürgermeister

Müller ist Kuratoriums-Vorsitzender

der Stiftung.

GL&Lev kontakt 04/10

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22

GL&Lev LOKaL

WERMELSKIRCHEN

GL&Lev kontakt 04/10

eRiC Weik, Bürgermeister

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de

WiRTSCHAFTSFöRDeRuNG

Heinz W. Schmitz

Tel. 0 21 96 - 710-230

E-Mail: heinz.schmitz@stadt.wermelskirchen.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Solarzellen auf dem Dach spenden

der RVK-Bushalle saubere Energie

Nach nur fünf Monaten Bauzeit

hat die Niederlassung der

Regionalverkehr köln GmbH

(RVk) in Wermelskirchen auf

ihrem Busgelände eine umfangreiche

Photovoltaikanlage

in Betrieb genommen.

Diese moderne Solarzellenanlage

auf dem Dach der Bushalle

besteht aus 227 Solarmodulen mit

einer Gesamtfläche von 388 m2 . Geschätzte

31,8 Tonnen cO werden

2

durch die neuen Solarzellen jährlich

eingespart und somit vermieden. Eingeweiht

wurde die neue Anlage von

IST DA DER

WURM DRIN?

Bei uns erfahren Sie,

wie es um die Bonität

Ihrer Kunden steht.

Rösrath

Kreiskämmerer Udo Wasserfuhr und

Eugen Puderbach, Geschäftsführer

der RVK. Udo Wasserfuhr sagte: „Der

Rheinisch-Bergische Kreis als Miteigentümer

der RVK begrüßt die neue

Solarzellenanlage ausdrücklich. Sie

passt wunderbar ins Zukunftskonzept

RBK 2020, in dessen Rahmen wir als

Energiesparkreis eine deutliche Reduzierung

der cO 2 -Bilanz anstreben.“

Eugen Puderbach nannte den praktizierten

Umweltschutz einen „festen

Teil der Unternehmensgrundsätze“.

Die RVK investierte rund 250.000

Euro.

Creditreform

Solingen Kirschner KG

Kuller Straße 58

42651 Solingen

Tel. 0800 25 25 25 4

www.solingen.creditreform.de

haushalt 2010 einstimmig gebilligt

Ohne eine einzige Gegenstimme ist im Stadtrat der Haushaltsplan für 2010

gebilligt worden. Der Etat sieht Einnahmen in Höhe von über 67 Mio. Euro und

Ausgaben in Höhe von über 78 Mio. Euro vor. Das Defizit war vor einem Jahr

nur halb so groß (5,4 Mio. Euro). Den Zuschuss für das Freibad Dhünn hätte man

sich heute auch sparen können und über eine Erhöhung des Gewerbesteuer-

Hebesatzes müsste man auch mal nachdenken, hieß es in der Debatte. Die SPD

will den Satz im nächsten Jahr erhöhen.

Da freut sich Kreiskämmerer

Udo Wasserfuhr (vorn). Das

RVK-Vorhaben passt genau

in das Zukunftskonzept des

Kreises.

Bernd Hibst wird

neuer Kämmerer

Die Stadt Wermelskirchenerhält

mit Bernd

Hibst (37) einen

neuen Kämmerer

und dabei einen

der jüngsten

weit und breit.

Darauf hatte sich schon früh der

Haupt- und Finanzausschuss geeinigt.

Hibst, der bislang als stellvertretender

Leiter bei der Wirtschaftsförderung

angesiedelt war,

soll seine Arbeit zum 1. August

aufnehmen. Er gilt als Fachmann

speziell für das Neue Kommunale

Finanzmanagement (NKF). Der

bisherige Kämmerer Klaus Stubenrauch

geht in die Altersteilzeit.

Ring-Kaufhaus

bleibt als

Leerstand bis

Januar 2011

Abgerissen wird noch nicht, aber

geschlossen. Denn das Haus ist

„marode“, sagt der neue Eigentümer

des ehemaligen Ring-Kaufhauses an

der Telegrafenstraße in Wermelskirchen.

Der letzte Mietvertrag ist am

30.Juni abgelaufen. Um das Gebäude

bis zum Abbruchtermin im Januar 2011

weiter in Betrieb bleiben zu lassen,

müssten allein für die Haustechnik über

zwei Millionen Euro aufgewendet werden,

heißt es. Wer soll das bezahlen?

Eigentümer Gerhard Uhle studiert

gegenwärtig das neue Innenstadtgutachten

und darf daraus mit Genugtuung

entnehmen: Sein geplantes

Einkaufszentrum stelle keine Gefahr

für den örtlichen Einzelhandel dar. Der

Gutachter sieht vielmehr eine positive

Entwicklung und rechnet mit Kaufkraftzuflüssen

von bis zu 85 Prozent.

Jetzt 60 min. Parkzeit

Neue Parkzeit-Regelung in der Innenstadt.

Der Stadtrat entschied nach

Protesten des Einzelhandels: Die

kostenfreie Parkzeit wird als Erprobungsphase

bis zum Frühjahr 2011

von 30 min. auf eine Stunde (mit

Parkscheibe) ausgedehnt.


„Qualität bedeutet für uns, dass der Kunde und nicht die Ware zurückkommt“

Mit dieser Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „GL & Lev kontakt“ halten

Sie bereits die 4. Ausgabe aus unserem Hause in Ihren Händen.

Von der Produktion bis zur Logistik bauen Frau und Herr Kuckelberg als

Verleger auf die dynamische Kompetenz unseres Traditions-Druck- und

Medienhauses.

Wir bieten Ihnen viel und dabei vor allem eins:

Das beruhigende Gefühl, dass Ihr Projekt bei uns in guten Händen ist.

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Michael Küll, Geschäftsführer

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24

GL&Lev LOKaL

LEVERKUSEN

Symbolischer

Spatenstich in

Singapur: handelsminister

Lim hng

Kiang, Lanxess-Chef

axel C. heitmann,

und der deutsche

Botschafter

Jörg Ranau.

GL&Lev kontakt 04/10

ReiNHARD BuCHHORN, Oberbürgerm.

Stadtverwaltung, Friedrich-Ebert-Platz 1

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0

E-Mail: postmaster@stadt.leverkusen.de

WiRTSCHAFTSFöRDeRuNG

Dipl. Ing. Wolfgang Mues, Dönhoffstraße 39

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-8851

E-Mail: wolfgang.mues@stadt.leverkusen.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Lanxess produziert demnächst

in Singapur und Nowgorod

Lanxess expandiert weiter.

Der weltweit größte Herstel-

ler von synthetischem

kautschuk hat soeben den

Grundstein für ein neues,

hochmodernes Butylkautschuk-Werk

in Singapur

gelegt und in der Region

Nischni Nowgorod mit dem

Bau einer ersten Produk-

tionsstätte für seine Tochter

Rhein Chemie in Rußland

begonnen. Der Produk-

tionsstandort indien

wird ausgebaut.

ZAHLEN,

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kommen und Liquidität

zurückzugewinnen.

Rösrath

Die Anlage auf der Halbinsel Jurong

Island in Singapur ist für eine Kapazität

von 100.000 Jahrestonnen

ausgelegt und kostet bis zu 400 Millionen

Euro. 10 bis 15 Prozent davon

fließen im modernsten Werk dieser Art

Asiens in Umweltschutzprojekte.

Lanxess-Vorstandsvorsitzender

Axel c. Heitmann: „Das ist die bisher

größte Investition in unserer fünfjährigen

Unternehmensgeschichte“. Das

neue Kautschukwerk entsteht auf

einem 200.000 Quadratmeter großen

Gelände, das von einer Vermitt-

Creditreform

Solingen Kirschner KG

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Tel. 0800 25 25 25 4

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City C darf nicht sterben

Eine gewisse ödnis lässt sich nicht

leugnen, wenn man einen Blick in die

halb verwaiste „city c“ in der Innenstadt

wirft (Bild oben). „Dieser Teil

macht mir Sorgen,“ sagte erst jüngst

wieder Oberbürgermeister Buchhorn.

Und der direkt betroffene Sparkassenchef

forderte: „city c muss unbedingt

wieder belebt werden.“ Klare

Sache für den OB: „Das wird eine der

ersten Aufgaben für den neuen WfLchef

werden...“

lungsgesellschaft des Ministeriums

für Handel und Industrie in Singapur

geleast wurde. Lanxess wird dort bis

zu 200 neue, hoch qualifizierte Arbeitsplätze

schaffen und will diese

Stellen überwiegend lokal besetzen.

Während der Bauphase werden in

der Spitze rund 1.500 Arbeiter auf

dem Gelände tätig sein.

In Dschersinsk/Region Nishni Nowgorod

werden zukünftig Kautschukchemikalien

für die Märkte in Russland

und der GUS produziert. Das neue

Werk soll Anfang 2011 fertiggestellt

sein. Mittelfristig schafft Rhein chemie

50 neue Arbeitsplätze am Standort.

Seit 2009 ist Lanxess mit einer

eigenen Gesellschaft in Russland

präsent. Das Vertriebsbüro wurde im

März 2009 im Federation Tower in

Moskau eröffnet. Dort sind derzeit

rund 30 Mitarbeiter beschäftigt.

NaturGut-Chef mit

Leverkusener Löwe

ausgezeichnet

Dr. Hans M. Kochanek

(53, Bild), Leiter des

städt. NaturGut Ophoven,

ist im Spiegelsaal

von Schloss Morsbroich vom

Verein „Leverkusen ein starkes

Stück Rheinland“ mit dem „Leverkusener

Löwen“ ausgezeichnet

worden.

Er habe Leverkusen mit seiner

Arbeit weit über die Grenzen der

Stadt hinaus bekannt gemacht,

so die Begründung des Vereins.

überreicht wurde ihm die Bronzefigur

von der Juryvorsitzenden

Eva Babbatz und vom Vereinsvorsitzenden

Manfred Wiethüchter.

Oberbürgermeister Reinhard

Buchhorn und NRW-Umweltminister

Eckhard Uhlenberg hielten

die Laudatio. OB Reinhard Buchhorn

lobte: „Er hat Leverkusen

ganz nebenbei eine neue Imagefacette

beschert - nämlich das

einer Industriestadt, in der auch

beim Naturschutz Professionalität

geleistet wird“.

Der Verein „Leverkusen ein

starkes Stück Rheinland“ ehrt

mit dem Löwen jährlich Persönlichkeiten,

die den Namen Leverkusen

in besonderer Weise weit

über die Stadtgrenzen hinaus

bekannt gemacht haben. Erster

Preisträger war 2006 Bayer

04-Sportdirektor Rudi Völler.


WfL mit neuem Geschäftsführer

Die Wirtschaftsförderung Leverkusen

hat einen neuen Geschäftsführer.

Dr. Frank Obermaier übernahm

am 1. Juli die Geschäfte von Wolfgang

Mues, der dreieinhalb Jahre die

Geschicke der GmbH leitete. Mit dem

Wechsel an der Spitze vollzieht sich

auch die Neuausrichtung der WfL in

Richtung 2020. Denn mit Dr. Frank

Obermaier hat die WfL nun wieder einen

hauptamtlichen Geschäftsführer.

Obermaier wurde am 7. Mai von der

Gesellschafterversammlung und mit

der Bestätigung des Rates der Stadt

Leverkusen vom 10. Mai 2010 einstimmig

zum neuen Geschäftsführer der

WfL bestellt. Der 42-Jährige hat durch

seinen bisherigen Werdegang und

seine fundierten Berufserfahrungen

überzeugt und sich schlussendlich gegen

die Mitbewerber durchgesetzt.

„Leverkusen bietet hervorragende

Potenziale, um im Standortwettbewerb

mit einem unverwechselbaren Profil anzutreten.

Das wollen wir aufbauen, und

Center TV für Leverkusen

Der Kölner Privatsender center TV

ging am 9. Juni zum ersten Mal

mit dem Magazin „Made in Leverkusen“

auf Sendung. Bislang hatten die

Metropolen Düsseldorf und Köln im

Fokus der Fernsehmacher gestanden.

Mit dem neuen Format, das immer

mittwochs um 18.40 Uhr ausgestrahlt

wird, will center TV auch die Großstadt

zwischen den Metropolen vorstellen.

Der Blick in die Region geht während

der Viertelstunde von Leverkusen aus

und soll Industrie, Dienstleistung und

gleichzeitig als kompetenter Partner

den Unternehmen in ihren standortbezogenen

Fragen zur Seite stehen“, sagt

der neue Geschäftsführer der WfL.

Nach dem Abitur absolvierte der

gebürtige Griesbacher zunächst eine

Ausbildung zum Bankkaufmann bei

der Sparkasse Berchtesgadener Land.

Das folgende Studium in Bayreuth

schloss er 1997 als Diplom-Geograph

ab, 2002 folgte die Promotion. Seine

Sport die Möglichkeit geben, die positiven

Aspekte des Standorts Leverkusen

vorzustellen. „Im Fokus der Berichter-

stattung werden die kleinen Leute

stehen“, erklärt center TV-Geschäftsführer

Jens Kemper.

„Wir wollen das Wir-Gefühl in Leverkusen

stärken.“ Das Fernseh-Fenster

wurde in Anlehnung an das regionale

wIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

berufliche Laufbahn begann Obermaier

bereits 1994 als Projektleiter

der RRV-Gesellschaft für Raumanalysen,

Regionalpolitik und Verwaltungspraxis

mbH Kulmbach/Bayreuth.

Zwischen 1997 und 1999 arbeitete er

außerdem als wissenschaftlicher Mitarbeiter

am Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie

und Regionalplanung der

Universität Bayreuth.

1999 folgte der Wechsel zur Stadt

Köln. Dort war Frank Obermaier in verschiedenen

Funktionen überwiegend

im Bereich Wirtschaftsförderung tätig,

zunächst bis 2001 in der Abteilung

Standortmarketing im Amt für Wirtschaftsförderung.

Bis 2009 war er Referent

des Kölner Oberbürgermeisters

für die Bereiche Wirtschaftsförderung,

Stadtplanung, Stadtentwicklung, Liegenschaften

und regionale Zusammenarbeit.

Zuletzt war er im Dezernat für

Wirtschaft und Liegenschaften tätig,

Frank Obermaier ist verheiratet

und hat zwei Söhne.

Freizeitmagazin „Made in Leverkusen“

konzipiert, das vom Leverkusener Medienhaus

Garcia produziert wird und

sechsmal jährlich in einer Auflage von

20.000 Exemplaren erscheint.

Möglich wurde die Platzierung der

TV-Sendung, weil Garcia als Vermarkter

für den bergischen Raum die Voraussetzungen

für Sendezeit geschaffen hat.

www.wfl-leverkusen.de

InhaltsübersIcht

• WfL mit neuem

Geschäftsführer

• 15 Minuten in der

Woche gehören voll

und ganz Leverkusen

• Steuerberatung

mit Blick für das

Wesentliche

• Vorfreude auf die WM

in doppelter Hinsicht

• Sicherheit auch

im Krankenbett

• Rathaus-Galerie sorgt

für Leben in der City

• Corporate Design

Der erste Eindruck

zählt auch beim

Unternehmen

GL&Lev LOKaL

Produziert werden die Beiträge für

„Made in Leverkusen“ in den Räumlichkeiten

des Senders im Medienzentrum

coloneum am Butzweiler Hof. Der Lokalsender

war im Oktober 2005 zum

ersten Mal auf Sendung gegangen und

bietet ein 24-Stunden-Vollprogramm.

Zu empfangen ist der Heimatsender

über Kabel und Internet. Wiederholungen

von „Made in Leverkusen“:

mittwochs gegen 21.35 Uhr, 01.35

Uhr und am Nachfolgetag um 09.35

Uhr und 12.35 Uhr.

GL&Lev kontakt 04/10

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26

GL&Lev LOKaL wIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Gut’ Ding braucht Weile, sagt

der Volksmund. Susanne Kommessien-Seibert

und Kristina Grosser

können davon ein Liedchen singen.

Fast anderthalb Jahre haben sie am

Internet-Auftritt ihrer Steuerberater-

Kanzlei gearbeitet. Das Ergebnis kann

sich sehen lassen und ist seit einigen

Wochen online. Unter www.kommessien.de

erfahren Mandanten und diejenigen,

die es werden wollen, was

die Kanzlei zu bieten hat.

Erst seit Januar 2008 arbeiten die

erfahrenen Steuerberaterinnen als

Sozietät zusammen. Kennengelernt

hatten sich die Frauen knapp zwei

Jahre zuvor über eine Stellenanzeige.

Susanne Kommessien-Seibert, die sich

bereits 1999 selbstständig machte,

suchte für ihre Kanzlei eine weitere

Vollzeit-Kraft. Weil Kristina Grosser zu

diesem Zeitpunkt noch einen anderen

Arbeitgeber hatte, sprang sie zunächst

als Aushilfe ein. „Wir haben schnell

gemerkt, dass wir beide auf einer Wellenlänge

liegen, was die Arbeitsweise

betrifft und welche Ansprüche wir

selbst an uns haben“, berichtet Susanne

Kommessien-Seibert (Foto links).

Die Initiative in Sachen Sozietät sei

von Kristina Grosser ausgegangen. Für

diese „Lebensentscheidung“, wie sie es

GL&Lev kontakt 04/10

Steuerberatung mit Blick

für das Wesentliche

selbst bezeichnen, haben die Steuerberaterinnen

ein Unternehmerkonzept

auf die Beine gestellt. Darin wurden

unter anderem Arbeitsweisen und

Zielgruppen, aber auch der Auftritt der

Kanzlei nach außen in Form eines corporate

Designs festgelegt, kurzum eine

Philosophie entwickelt. „Das ist wichtig

und gibt dem Mandanten eine gewisse

Sicherheit“, weiß Kristina Grosser.

Mit dem Zusammenschluss zu

einer Sozietät stand auch fest, dass

sich die Kanzlei vergrößern sollte.

Aus zuvor zwei Mitarbeitern wurden

fünf. In Sachen Büroräumen wurden

die Unternehmerinnen quasi um die

Ecke fündig. Gleich neben ihrem alten

Büro stand eine ehemalige Arztpraxis

leer. Bis auf vier Stützen wurden alle

Wände entfernt und neue Büro- und

Besprechungsräume nach den eigenen

Vorstellungen eingezogen. Diese

Individualität spiegelt sich nicht nur in

den Räumlichkeiten an der Mülheimer

Straße 43a wider, sondern auch in der

Art und Weise der Mandantenbetreuung

von Kommessien-Seibert & Grosser.

Als Steuerberaterinnen richten sie

den Blick auf das Wesentliche, wie ihr

Slogan schon andeutet. „Wir möchten

mit unserer Arbeit unseren Mandanten

den Rücken freihalten, damit sie sich

auf ihre eigentliche Tätigkeit konzentrieren

können und keine Steuersorgen

aufkommen“, sagt Susanne Kommessien-Seibert.

Die individuelle Betreuung

der Kundschaft, die sich größtenteils

aus Unternehmen, aber auch aus Privatpersonen

zusammensetzt, äußert

sich beispielsweise in so genannten

„Herbst-Gesprächen“. Kurz vor Ende

des Jahres werden erste Steuerprognosen

der Unternehmen erstellt, die beispielsweise

Aufschluss darüber geben,

welche Investitionen in den restlichen

Wochen des Jahres noch Sinn machen

oder an welchen Stellen noch Steuern

gespart werden können. Aber auch

Hausbesuche bei privaten Mandanten

gehören zum Leistungsspektrum. „Bei

uns läuft alles unter dem Vier-Augen-

Prinzip“, erklärt Kristina Grosser ein

weiteres Merkmal der Qualitätskanzlei.

„Meine Kollegin und ich wissen über

den jeweils anderen Mandantenstamm

Bescheid und können daher schnell auf

Anfragen und Anrufe reagieren.“ Besonders

fortschrittlich ist die Kanzlei

hinsichtlich der Technik. Die betreuten

Unternehmen haben dank digitaler

Buchführung jederzeit online Zugriff

auf die kompletten Buchführungs-,

Lohn- und Kostenrechnungsdaten.

Kontakt:

kommessien-Seibert & Grosser

Steuerberaterinnen

Mülheimer Straße 43a

51375 Leverkusen

Tel. 0214 / 311 475-70

www.kommessien.de

Vorfreude auf die WM

in doppelter Hinsicht

Keine 24 Stunden vor Anpfiff der

Fußball-Weltmeisterschaft in

Südafrika schnupperten rund 50 Unternehmerinnen

aus Leverkusen und

Umgebung schon mal ein bisschen

WM-Luft. Denn im kommenden Jahr

findet die Fußball-WM der Frauen in

Deutschland statt und Leverkusen ist

einer von neun Spielorten. Dass in der

BayArena Samstag für Samstag 22

Fortsetzung auf der nächsten Seite


Männer in kurzen Hosen einem Ball

hinterher jagen, war den Frauen sehr

wohl bewusst. Doch wie gigantisch

das Stadion von Bundesligist Bayer 04

Leverkusen ist, wurde den meisten erst

beim Rundgang klar. Zum 31. Mal hatten

das Frauenbüro und die WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

am 10. Juni zum Unternehmerinnentreff

eingeladen und dabei erstmals

Station im Stadion gemacht. Die Teilnehmerinnen

sollten einen Blick hinter

die Kulissen des Fußball-Geschäfts

bekommen, das weit mehr ist als nur

der Kampf um Tore und Punkte.

Bei der Führung, die mit knapp 90

Minuten so lang dauerte wie ein Fußballspiel,

kamen die Unternehmerinnen

aus dem Staunen nicht heraus. „Gigantisch“,

„toll“ und „faszinierend“ waren

Umschreibungen, die während der

Stadionführung immer wieder fielen.

Viele der 50 Frauen waren zum ersten

Mal überhaupt in der BayArena, und

einige von ihnen bestimmt nicht das

letzte Mal. Umso neugieriger erkundeten

sie die Katakomben des vor einem

Jahr renovierten Stadions.

wIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Sicherheit auch im Krankenbett

Um das Thema Sicherheit in Kliniken

ging es unter anderem

bei der Tagung der Fachvereinigung

Krankenhaustechnik e.V. (FKT), die

Mitte Juni in der VIP-Loge der Bay-

Arena stattfand. Zusammen mit dem

Leverkusener Unternehmen Miditec,

das auch Mitglied im Gesundheitsnetzwerk

ist und kürzlich mit einer

neuen Internetseite (www.miditeclev.de)

online ging, hatte die FKT-

Regionalgruppe NRW-Süd ein buntes

Programm mit Vorträgen organisiert

und einige Aussteller zum Thema

(darunter das Leverkusener Unternehmen

Orben Wassertechnik) für die

Tagung gewinnen können. Von der

Bremer Miditec-Hauptniederlassung

war Marc Hoffmeister angereist, der

zum Thema „Sicherheitsmanagement

im Krankenhaus“ referierte. Rund 70

Teilnehmer aus ganz NRW waren

der Einladung ins Stadion gefolgt.

Für die fachliche Begleitung

sorgten mit Martin Kowatzki und Nikolaus

Woschei zwei Mitarbeiter von

Bayer 04, die so manches Kabinengeheimnis

lüfteten. Denn zunächst ging

es in die heiligen Hallen, auch Umkleidekabine

genannt. Doch bei Bayer 04

sind die Kabinen nicht nur größer als

beim Sportverein um die Ecke, sondern

auch viel luxuriöser. Das war vor

dem Umbau noch anders, berichtete

Martin Kowatzki. Bei einem Gastspiel

der Spitzenmannschaft Real Madrid

Bundesweit sind 1300 Mitglieder der

Vereinigung angeschlossen.

Diebstähle und Patientenübergriffe

nehmen in Krankenhäusern

immer mehr zu“, berichtete Wolfgang

E. Siewert (Foto rechts) vom

FKT-Bundesvorstand. „Oftmals sind

die Patienten im Krankenhaus ge-

wollten die spanischen Stars angesichts

der spartanisch eingerichteten

Kabine gar nicht antreten. Natürlich

durften die Unternehmerinnen auch

einen Blick in die weiß-rot geflieste

Dusche erhaschen. Einen echten Fußballer

bekamen sie bei dieser Gelegenheit

jedoch nicht zu sehen. Denn die

Profis haben derzeit Sommerpause

sofern sie nicht in Südafrika antreten.

Anschließend ging es durch den

Spielertunnel ins Stadioninnere. Genau

dort, wo 2011 vielleicht auch

schwächt und ihnen fällt erst ein paar

Tage später auf, dass sie bestohlen

wurden. Unser Ziel ist es, sie zu schützen

und zu erreichen, dass sie sich

sicher fühlen.“ Die Miditec Vertriebs-

und Servicegesellschaft mbH, die

seit zehn Jahren eine eigenständige

Niederlassung an der Bonner Straße

GL&Lev LOKaL

die deutschen Weltmeisterinnen zur

Höchstform auflaufen. Ein Probesitzen

auf der Trainerbank war genauso

inklusive wie die Erläuterungen

zur Stadiontechnik. Mehr als 300

Flutlichter sorgen für Helligkeit, 30

Kilometer Rasenheizung für warme

Fußballer-Füße. Das im Durchmesser

217 Meter große Stadiondach hat

eine Gesamtfläche von 28.000 Quadratmetern.

Nach dem Blick auf DFB- und Uefa-

Pokal und einem Besuch im Presseraum

ging es in die noble VIP-Loge

im Westbaukörper. Dort wartete „die

wahrscheinlich längste Theke Leverkusens“,

so Martin Kowatzki. Hier

treffen sich an den Spieltagen die Promis

und Unternehmer, um bei einem

tollen Fußballspiel auch Kontakte zu

knüpfen und Netzwerke auszubauen.

In der VIP-Loge Ost konnten die Teilnehmerinnen

damit gleich beginnen.

Nach der Führung stand nämlich bei

einem Glas Sekt und einem Häppchen

der rege Austausch über die

gerade gewonnenen Eindrücke auf

dem Programm.

4 in Opladen betreibt, setzt mit ihren

Innovationen genau dort an, wie Firmensprecher

Andreas Naujoks (Foto

links) erklärte. Heutzutage sei es in

den Krankenhäusern oft nicht klar, wer

wann ins Haus kommt und wer wieder

hinaus geht. „Wir bieten Systeme

an, um dieses Vorhaben umzusetzen.

Dabei möchten wir es barrierefrei und

einfach gestalten, aber auch so sicher

wie möglich.“ Auch in anderen Firmen

sei das Sicherheitsbedürfnis stetig

gewachsen. Daher betreut Miditec

ganz unterschiedliche Kunden vom

Kleinunternehmen bis zur Bundesbehörde.

Bei Miditec findet Hardware-

und Softwareentwicklung etwa für

Videoüberwachung, Schließanlangen,

Uhren und Ausweisdrucker unter

einem Dach statt.

www.miditec-lev.de

www.fkt.de

GL&Lev kontakt 04/10

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28

GL&Lev LOKaL wIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Rathaus-Galerie sorgt für Leben in der City

Nach den ersten 100 Tagen wird

zum ersten Mal abgerechnet.

Das gilt nicht nur für Amt- und Würdenträger,

sondern in gewisser Weise

auch für Bauwerke. 100 Tage nach

der Eröffnung der Rathaus-Galerie

zog center-Managerin Katrin Becker

kürzlich eine positive Bilanz.

Auch nach dem Eröffnungs-Ansturm

am 24. Februar, bei dem mehr

als 120.000 neugierige Besucher gezählt

wurden, ist die Rathaus-Galerie

ein Anziehungspunkt. 35.000 Menschen

strömen im Durchschnitt täglich

in die Leverkusener Rathaus-Galerie.

„Damit gehört Leverkusen zu den

besten zehn Einkaufszentren der EcE-

Gruppe“, erklärte Katrin Becker. Be-

GL&Lev kontakt 04/10

sonders freitags und samstags sei der

Andrang bei den 110 Fachgeschäften,

die sich auf drei Etagen und 22.600

Quadratmetern Verkaufsfläche verteilen,

groß. Rund 100 Tage nach der

Eröffnung wurden auch die letzten

Bauarbeiten auf dem Friedrich-Ebert-

Platz beendet. Pünktlich zum Sommer

sprudeln jetzt die Springbrunnen.

Entgegen den zuvor geäußerten

Befürchtungen profitiert bislang auch

der alteingesessene Einzelhandel in

der city vom neuen Anziehungspunkt

Rathaus-Galerie. „Unsere Mitglieder

in den ‚Luminaden‘ freuen sich über

eine spürbar höhere Kundenfrequenz

und steigende Umsätze“, so Ruth

Deus vom Rheinischen Einzelhandels-

Corporate Design

Der erste Eindruck zählt auch beim Unternehmen

Gunna Holz weiß, warum ein Produkt

oder eine Dienstleistung

beim Kunden ankommt. „Der erste

Eindruck zählt“, erklärt der Geschäftsführer

vom Leverkusener „designbüro3“.

Dieser ist entscheidend dafür,

ob das Produkt als ,wäre es mir wert’

eingestuft wird. überschreitet man diese

Schwelle erst gar nicht, hat selbst

das beste Produkt bei der Zielgruppe

nur eine geringe chance.“

Damit der erste Eindruck ähnlich

wie beim Vorstellungsgespräch

positiv ausfällt, muss ein professioneller

Gestaltungsauftritt her,

neudeutsch „corporate Design“. Die

Kreativagentur von Gunna Holz und

Geschäftspartnerin Nicole Heimroth

hat sich auf die Entwicklung solcher

schlüssigen Unternehmensdarstellungen

spezialisiert. In diesem Jahr

feiert das „designbüro3“ zehnjähriges

Bestehen und hat in dieser Zeit

so manches Firmenlogo zu Papier

gebracht. Ein corporate Design muss

kontinuierlich gepflegt, überprüft und

gegebenenfalls angepasst oder sogar

erneuert werden. „Ein solches Re-Design

steht auch bei uns kurz vor der

Vollendung“, heißt es aus der Kreativagentur

und macht schon neugierig

auf das Ergebnis.

Der Kundenstamm erweitert sich

stetig angefangen von Existenzgründern

und kleinen Unternehmen

unterschiedlichster Branchen bis hin

zu Großkonzernen setzen bereits

viele Firmen auf ihre Leistungen. Holz:

„Uns interessiert in erster Linie die

optimale Lösung einer Aufgabe. Und

die sehen wir darin, nicht nur etwas

Ansprechendes zu schaffen, sondern

den stärksten Kundennutzen und

die größtmögliche Nachhaltigkeit zu

erarbeiten.“ Dazu gehört maßgeblich

die individuelle Beratung vor der

gestalterischen Umsetzung. „Wir sind

erst zufrieden, wenn unsere Arbeit

Kunde und Konsument beeindruckt

und dennoch ins Budget des Auftraggebers

passt“, sagt Holz.

Auch und gerade für Existenzgründer

ist ein professioneller Auftritt

wichtig. Das „designbüro3“ hat eigens

für Gründer eine „corporate Design

Start-Up-Förderung“ entwickelt,

die auch für den schmalen Geldbeutel

einen professionellen Geschäfts-

verband. In der

Fußgängerzone

kam es in den ersten

vier Monaten

seit Eröffnung des

EcE-centers nicht

zu Geschäftsschließungen

in

dem befürchteten

Umfang. Zwei

Ladenlokale, die

aufgrund von

Geschäftsverlagerung

in die Rathaus-Galerie freigeworden

waren, konnten sofort neu

vermietet werden. Unter anderem

ist das Modeunternehmen TK Maxx,

das schon seit langem einen zentra-

Kontakt:

designbüro3

Am Kreispark 34

51379 Leverkusen

Tel. 0 21 71 / 39 48 84

www.designb3.de

auftritt bereithält und trotzdem durch

eine bessere Marktabgrenzung nachhaltigen

Erfolg bei den Kunden verspricht.

Der „corporate Design check“,

ein weiteres Angebot der Agentur,

erlaubt darüber hinaus eine unabhängige

Bewertung bestehender Unternehmensauftritte.

Dabei werden

unter anderem der Repräsentationsgrad

des Unternehmens, die Wahr-

iMPReSSuM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhoffstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel.: 0214 / 83 31-0

Fax: 0214 / 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

len Standort in Leverkusen gesucht

hatte, ins ehemalige H&M-Haus am

Wiesdorfer Platz eingezogen. Die WfL

erreichen zahlreiche Anfragen nach

Ladenlokalen am Wiesdorfer Platz.

Korrektur

In der letzten Ausgabe dieses

Magazins hat der Fehlerteufel

sein Unwesen getrieben. Beim

Bericht über die bevorstehende

Eröffnung des cafés von Arif

Zendeli am Schlebuscher Bahnhof

haben wir im Kontakt-Kasten

die falsche Telefonnummer

genannt. Hier die Richtige:

0173 / 2 61 61 89. Unter dieser

Nummer können sich Interessenten

melden, die die obere Etage

des Gebäudes mieten wollen.

Möglich sind unter anderem

die Nutzung als Veranstaltungsraum,

Bürofläche oder Praxis.

nehmung und Verständlichkeit in der

Zielgruppe und die Durchgängigkeit

des Designs anhand einer schriftlichen

Expertise inklusive begründeten

Empfehlungen herausgestellt.

Redaktion: M. Schmitz, B. Schulz

Tel.: 0214 / 83 31-55

schmitz@wfl-leverkusen.de

schulz@wfl-leverkusen.de


Leverkusener

Chemiekonzern

Lanxess mit der

Entwicklung

2009 zufrieden

Rund 2000 Aktionäre

waren in köln dabei als

Lanxess-unternehmens-

chef Dr. Axel C. Heitmann

auf der Hauptversammlung

Bilanz für 2009 zog und

den Anteilseignern mitteilte:

Die Dividende bleibt

unverändert. Lanxess hat

die Wirtschaftskrise bisher

gut bewältigt.

es ist noch nicht

lange her, da wurde

erst der Grundstein

für erweiterungsbauten

am Leverkusener

klinikum gelegt.

Schon kommen die

Bauarbeiten zügig

voran.

Der Spezialchemie-Konzern

LANXESS hat im ersten Quartal

2010 das operative Ergebnis (EBITDA

vor Sondereinflüssen) mit 233 Millionen

Euro mehr als verdreifacht. Das

Unternehmen profitierte dabei von

der weltweiten Erholung der Märkte,

LEVERKuSEN

insbesondere in Asien und Lateinamerika.

Vor allem stieg die Nachfrage

nach synthetischem Kautschuk

aus china und Brasilien.

Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich

volumengetrieben um 53

Prozent auf 1,61 Milliarden Euro.

GL&Lev LOKaL

Gestiegene Kosten für Rohstoffe wurden

vollständig an die Kunden weiter

gegeben. Der Konzerngewinn lag

im ersten Quartal bei 104 Millionen

Euro, nachdem ein Jahr zuvor noch

ein Verlust von 14 Millionen Euro angefallen

war. Eine weitere wichtige

Finanzkennziffer, die EBITDA-Marge

vor Sondereinflüssen, stieg um mehr

als das Doppelte auf 14,4 Prozent.

„Wir sind gut in das neue Jahr gestartet

und gehen von einer Fortsetzung

des positiven Wirtschaftstrends

aus. Deshalb erwarten wir für 2010

ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen

650 und 700 Millionen Euro“,

sagte Heitmann.

Der Vorstandsvorsitzende sieht

aber auch Risiken und verweist auf

volatile Rohstoffpreise, die finanzielle

Instabilität in der Euro-Zone und

das Auslaufen staatlicher Konjunkturpakete:

„Deshalb ist es weiter

notwendig, unsere Kostenstrukturen

zu optimieren und sorgfältig mit

unseren finanziellen Mitteln umzugehen.

Asien und Lateinamerika

haben bereits wieder Vorkrisenniveau

erreicht, aber es wird noch

einige Zeit dauern, bis die Erholung

in der westlichen Hemisphäre abgeschlossen

ist.“

Der Klinik-ausbau macht deutlich Fortschritte

Bereits acht Wochen nach dem feierlichen

Baubeginn steht der Rohbau

für die Erweiterung der Laboratoriumsmedizin

MVZ. Jetzt begann der

Innenausbau. Dadurch sieht es so

aus, als könne der ambitionierte Zeitplan

mit geplanter Fertigstellung Ende

2010 auch problemlos eingehalten

werden. Mit dem Neubau wird die

Fläche des Laborzentrums annähernd

verdoppelt. Auf gut 5.000 qm entstehen

in multifunktionalen Räumen

hoch technisierte Laborstraßen.

Mit der Entwicklung und Realisie-

Der Umzug nach

Köln steht fest

Unternehmenschef Dr. Axel c. Heitmann

hat auf der Hauptversammlung

noch einmal bekräftigt: Wir

verlegen unseren Sitz nach Köln.

Ende des Jahres sollen Entscheidungen

über Termin und Standort

fallen. Favorisiert ist ein Platz nahe

dem Bahnhof Köln-Deutz.

rung des Baus wurde die Vollack

GmbH & co. KG (Wesseling)

beauftragt, die ihr Geschäftsfeld

um Vollack Medical erwei-

tert hat und nun Kunden rund um

die Gesundheitsimmobilie betreuen

kann.

GL&Lev kontakt 04/10

29


Gesundheitspark

Leverkusen

Das Klinikum Leverkusen Mittelpunkt im Gesundheitspark

| Enge Zusammenarbeit

mit unseren Partnern im

Gesundheitspark

Seit Jahren geht das Klinikum gemeinsam mit 30 leistungsstarken

Partnern konsequent neue Wege im Gesundheitspark. Im Mittelpunkt

der Gesundheitsversorgung stehen Integration, Ganzheitlichkeit und

Netzwerke. Dies alles geschieht im Interesse der Menschen in Leverkusen

und Umgebung. Ihnen will sich das Klinikum mit voller Zuneigung und

Kompetenz von der Prävention über die gesamte Krankheitsphase bis

zur Rehabilitation anvertrauen.

| Abteilungen und Institute

• Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie | Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber

• Klinik für Gefäßchirurgie | Dr. Werner Päffgen

• Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand-und Wiederherstellungschirurgie

| Prof. Dr. Leonard Bastian

• Klinik für Urologie | Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé

• Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin | Prof. Dr. Gerd Molter

• Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe | Priv.-Doz. Dr. A. Kubilay Ertan

• Medizinische Klinik 1 (Kardiologie / Internistische Intensivtherapie)

| Prof. Dr. Peter Schwimmbeck

• Medizinische Klinik 2 (Gastroenterologie / Hepatologie / Diabetologie)

| Prof. Dr. Henning Adamek

• Medizinische Klinik 3 (Hämatologie / Onkologie / Palliativmedizin / Spezielle

Schmerztherapie) | Prof. Dr. Norbert Niederle

• Medizinische Klinik 4 (Allgemeine Innere Medizin / Osteologie / Rheumatologie)

| Prof. Dr. Johann Diederich Ringe

• Klinik für Neurologie | Priv.-Doz. Dr. Hans-Ludwig Lagrèze

• Klinik für Kinder und Jugendliche | Prof. Dr. Peter Groneck

• Zentralambulanz | Dr. Roland Geppert

• Institut für Klinische und Onkologische Pharmazie | Dr. Peter Kröschel

| Zentren und Schwerpunkte

• Beckenbodenzentrum Leverkusen

• Brustzentrum Leverkusen (zertifiziert, anerkannt durch das Land NRW)

• Darmzentrum Leverkusen-Rhein-Wupper

• daVinci -Operationssystem (minimal-invasive OP‘s in Urologie und Gynäkologie)

• Interdisziplinäre Bauchstation

• Mutter-Kind-Zentrum (Perinatalzentrum Level I)

• Onkologische Tagesklinik

• Onkologisches Zentrum (zertifiziert nach DGHO und DIN EN ISO 9001)

• Pränatalmedizin

• Prostatazentrum (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001)

• Stroke-Unit (Versorgung von Schlaganfallpatienten)

• Westdeutsches Osteoporose-Zentrum (WOZ)

• Zentrum für Ambulantes Operieren

• Zentrum für Metabolische Adipositias-Chirurgie

Y Geschäftsführer: Hans-Peter Zimmermann

Y Akademisches Lehr krankenhaus der Universität zu Köln

Klinikum Leverkusen gGmbH • Am Gesundheitspark 11 • 51375 Leverkusen • Telefon 0214 13-0 • www.klinikum-lev.de


| Erfolgreicher Klinikum Leverkusen Start zum erfolgreich zertifiziert

„Babyfreundlichen Medizinische Behandlung und Pflege sowie Servicedienstleistungen „Babyfreundlichen Krankenhaus“

besonders ausgezeichnet.

Krankenhaus“

Mutter-Kind-Zentrum bietet beste Voraussetzungen

Mit

Mutter-Kind-Zentrum

der Entscheidung im

bietet

Oktober

beste

2007

Voraussetzungen

ein zertifiziertes Qualitätsmanagement-System

aufzubauen hat das Klinikum Leverkusen für alle

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen verbindlichen Handlungsrahmen

Frauenklinik gesetzt,

und der

Kinderklinik dazu dient,

am qualitätsorientiert

Klinikum Leverkusen die

streben Unterneh-

als

eine mensziele der ersten im Klinikum Kliniken und in Deutschland in der Klinikum eine ge Leverkusen meinsame Service Zertifizierung GmbH

zum umzusetzen. „Babyfreundlichen Krankenhaus“ an.

Mit Gerade einer in interdisziplinären Zeiten verstärkten „kick Wettbewerbs off“ Veranstaltung müssen fand die Ende Anforde- Januar

der rungen Auftakt und zur Erwartungen Zertifizierung der Patienten als „Babyfreundliches und Kunden Krankenhaus“ noch enger in und den

damit Fokus der gerückt Startschuss werden. in Als eine erster neue wegweisender Ära im Klinikum Schritt Leverkusen wurde statt. gemein- Als

Gastdozent sam mit Mitarbeitern konnte Dr. aus med. allen Abou Berufsgruppen Dakn, Erster ein Vorsitzender Leitbild entwickelt, der Baby

Friendly in dem die Hospital Qualitätspolitik Initiative aus unter Berlin der gewonnen Prämisse „Der werden, Mensch der Ärzte im Mittel- und

Schwestern punkt unseres beider Handelns“ Kliniken verbindlich den geforderten festgeschrieben internationalen wurde. Qualitätsstandard

näher brachte.

Mammutaufgabe aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den

letzten Die Initiative Jahren war „Babyfreundliches es dann, die vielschichtigen Krankenhaus“ Prozesse ist ein in weltweites den Kli-

Programm niken und Abteilungen der Weltgesundheitsorganisation auf diesem Qualitätskriterium WHO und aufzubauen UNICEF. So bie- und

ten im Sinne die mit der der Patienten internationalen in einem Plakette einheitlichen ausgezeichneten System zu Kliniken integrieren. eine

umfas sende Betreuung rund um die Geburt, angefangen von der Schwangeren

Qualität vorsorge

und Zufriedenheit bis zu Beratungsangeboten

der Patienten nach

erheblich der Entlassung

gesteigert an, also

jene Betreuung, die zurzeit auch schon im Klinikum angeboten wird.

Verantwortlichkeiten, Entscheidungs- und Informationswege sind

nach

Bereits

dieser

unmittelbar

langen und

nach

anstrengenden

der Geburt werden

Arbeit

Grundlagen

in den beiden

für die

Unter-

Bereits unmittelbar nach der Geburt werden Grundlagen für die weiterenehmen

Gefühlsentwicklung

nunmehr für alle

eines

Mitarbeiter

Kindes gelegt.

transparent,

Das Stillen

wodurch

intensiviert

die Qualitere

Gefühlsentwicklung eines Kindes gelegt. Das Stillen intensiviert die

tät und Zufriedenheit der Patienten maßgeblich gesteigert wird. Nach

Mutter-Kind-Beziehung und wirkt sich positiv auf den Zusammenhalt

getaner Arbeit mussten sich dann alle Mitarbeiter abschließend der

der Familie aus. Aus diesem Grund wird die Problematik der „Eltern-Kind-

Überprüfung durch den TÜV NORD im Februar dieses Jahres intensiv

Bindung“ und die „Stillförderung“ in babyfreundlichen Geburts- und

stellen. Das Auditorenteam des TÜV schaute sich über mehrere Tage

Kinderkliniken ganz groß geschrieben. Nicht zuletzt geht es darum, trotz

kritisch in den Abteilungen und Kliniken um und prüfte durchgängig

medizinisch notwendiger Maßnahmen die Bindung zwischen Eltern und

eine Vielzahl

notwendiger

von Dokumentationen,

Maßnahmen die

Verfahrensanweisungen,

Bindung zwischen Eltern und

Ar-

Kind optimal zu fördern.

beitsanweisungen

optimal zu fördern.

und Abläufe bis in kleine Details.

Im Abschließend

Sinne einer Gesamtzertifzierung hat das Visitorenteam

geht dann

das Klinikum dem Klinikum

hier noch und

einen der

Schritt Unternehmenstochter,

weiter und bindet Klinikum

neben der Leverkusen

Frauenklinik und Service

Geburtshilfe GmbH,

auch eine

die hohe Kinderklinik Patientenorientierung in dieses Konzept und mit Professionalität ein. Denn schon der seit Abläufe Jahren besteht in den

hier Abteilungen auf hohem bescheinigt, Niveau eine die enge es medizinische gilt, stetig weiterzuentwickeln. und kollegiale Zusammen- Denn

arbeit auf Dauer der Ärzte möchte und sich Schwestern das Klinikum im Rahmen den hohen des etablierten Erwartungen Perinatal- der Pazentrumstienten

und mit Kunden der höchsten stellen, Versorgungsstufe um sich als führender Level regionaler 1. Dies bedeutet, Gesund-

dass heitsanbieter spezielle weiterhin Leistungen zu bei behaupten. der Betreuung von Frühgeborenen oder

kranken Neugeborenen ebenso mit eingebunden werden. Die vorhandene

So hochtechnisierte haben sich letztendlich Intensivmedizin die großen der Anstrengungen Neonatologie wird aller durch Mit-

das arbeiterinnen babyfreundliche und Mitarbeiter Betreuungskonzept ausgezahlt, sinnvoll denn ergänzt. der TÜV NORD hat

der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008, die neben der medi-

zinischen Behandlung und Pflege auch die Servicedienstleistungen

beinhaltet, sowohl für das Klinikum als auch für die Klinikum Leverkusen

Service GmbH zugestimmt.

So war denn auch der prominente Gast aus Berlin von der bisher geleisteten

Vor wenigen Vorarbeit Wochen und der haben seit Jahren die Mitarbeiterinnen praktizierten engen und Mitarbeiter

Zusammenarbeit

aller 18 beider Kliniken Kliniken und Abteilungen mehr als begeistert. aus der Hand von Geschäftsführer

Hans-Peter Zimmermann und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Ernst

Küchler ihre verdienten Zertifikate ausgehändigt bekommen.

Y Begrüßten gemeinsam den 1. Vorsitzenden der Baby Friendly Hospital Initiative aus Berlin,

Dr. Abou Dakn (Mitte) im Hörsaal des Klinikums. Priv.-Doz. Dr. Kubilay A. Ertan, Direktor der

Die Frauenheilkunde Mitarbeiterinnen und Geburtshilfe und Mitarbeiter (li.) und Prof. aller Dr. 18 Peter Kliniken Groneck, und Direktor Abteilungen der Klinik bekamen für Kinder

und Jugendliche.

als Lohn ihrer Arbeit die begehrten Zertifikate ausgehändigt.

Kontakt

Kontakt

Klinikum Leverkusen gGmbH

Klinikum Klinik für Frauenheilkunde Leverkusen gGmbH und Geburtshilfe

Am Am Gesundheitspark Gesundheitspark 11

51375 51375 Leverkusen

Telefon Telefon 0214 0214 13-2491 13-2159

Telefax Telefax 0214 0214 13-3502 13-2230

E-Mail E-Mail info@klinikum-lev.de

geburtshilfe@klinikum-lev.de


32

GL&Lev LOKaL auS DER NaChBaRSChaFt

Das Rathaus soll

Platz machen für

ein Shopping-

Center

GL&Lev kontakt 04/10

Es ist ja nun wirklich

nicht gerade eine archi-

tektonische Schönheit

dieses Rathaus in

Siegburg. Aber seit über

40 Jahren funktional.

Jetzt soll das sanierungs-

bedürftige Gebäude

einem Einkaufszentrum

Platz machen. Viele

Bürger sind dagegen.

im Auftrag des Rhein-

Sieg-kreises hat der Fachbereich

Tourismusmanagement

der internationalen Fach-

hochschule Bad Honnef •

Bonn ein konzept für die

zukünftige entwicklung

des Tourismus in der

Region Siebengebirge

vorgelegt.

Den fertigen „Masterplan Tourismus

& Naturerlebnis Siebengebirge“stellten

Landrat

F r i t h j o f

Kühn, Kreiswirtschaftsförderer

Dr.

Tengler und

Professor Dr.

Wachowiak

soeben im

Beisein der

Vertreter der

beteiligten

Kommunen

Königswinter,

Bad

Honnef, Unkel

und Bonn

vor.

Das aktuelle Highlight im Siebengebirge: Die in 16 Jahren rundum für

31,5 Mio. Euro restaurierte Drachenburg. Am 3. Juli gab es einen ersten

Tag der offenen Tür für die Bevölkerung. Das Mobiliar zeigt die Wohnkultur

des späten 19. Jahrhunderts.

Laut Masterplan für das

Siebengebirge winken

1.800 neue Arbeitsplätze

„ D e r

Masterplan

kommt zum

richtigen

Zeitpunkt und liefert eine sehr gute

Grundlage für die anstehenden inhaltlichen

und organisatorischen

Entscheidungen zur Zukunft des

Siebengebirges“, sagte Landrat

Frithjof Kühn.

Allen touristischen Akteuren in

der Region wurde ein Fragebogen

zugesandt, etwa 120 Betriebe in der

Region wurden vor Ort bewertet, mit

32 Tourismusexperten wurden Interviews

geführt, rund 1.400 Touristen

wurden befragt sowie alle Prospekte,

Internet-Auftritte und andere Medien

analysiert.

Untersuchungen der Fachhochschule

belegen: Die touristischen Umsätze

führen zu einem Einkommen

von 38 Millionen Euro im gesamten

Siebengebirge, dadurch werden mehr

als 1.800 Arbeitsplätze geschaffen.

„Der Tourismus ist der größte und

wichtigste Arbeitgeber im Siebengebirge“,

so Kreiswirtschaftsförderer

Dr. Hermann Tengler.

Die Bürger von

Siegburg sollen

entscheiden:

Rathaus oder

Shopping-Center

Drei neue Einkaufszentren sind

in den nächsten Jahren in der

Rhein-Sieg-Region geplant. Um

zumindest eines sind längst heftige

Diskussionen entbrannt. Sogar

eine Bürgerinitiative hat sich

gebildet. Thema: Das Rathaus

von Siegburg. Es soll abgerissen

werden, um einem EcE-Shopping-Center

mit etwa 60 Läden

ähnlich dem in Leverkusen Platz

zu machen. Die Befürworter verbinden

damit die Zukunft des

Wirtschaftsstandortes Siegburg.

Die Gegner des centers wollen

das Rathaus erhalten und haben

dafür ein Bürgerbegehren beantragt.

Das soll am 19.September

stattfinden. Weitere center sind

in Troisdorf und Sankt Augustin

geplant. Mancherorts wird von

„Wettrüsten“ gesprochen.


Kleine Kugel, große Wirkung Golf als Kommunikationsmaßnahme

für kleine und mittelständische Unternehmen

Sportsponsoring als wichtiger Bestandteil

der Kommunikation lässt sich

schon längst nicht mehr aus der stra-

erkannt und weiß es zu nutzen. Dabei muss

es nicht gleich ein Engagement bei den großen

Profi-Events wie der PGA European Tour

tegischen Unternehmensplanung wegden- sein. In Zusammenarbeit mit umliegenden

ken. Nicht nur die Präsentation des eigenen Golfplätzen profitieren gerade kleinere Un-

Unternehmens in einem nicht-werblichen, ternehmen oft viel wirkungsvoller, weil sie

sondern emotionalen Umfeld ist hierbei von sich exklusiv und in ihrem regionalen Ge-

Bedeutung, sondern auch die zielgruppenschäftskreis präsentieren können. Gunter

genaue Ansprache, die durch die Auswahl Archinger, Geschäftsführer der Golfanlage

einer geeigneten Sportart möglich wird. In- Clostermanns Hof in Niederkassel-Uckenternational

gehörte auch Golf schon früh zu dorf, kann diesen Trend nur bestätigen: „Wir

denjenigen Sportarten, die professionell ge- verzeichnen einen erheblichen Anstieg in

sponsert wurden.

der Nachfrage von Sponsoren-Turnieren auf

unserer Anlage“, berichtet er. „Immer mehr

In Deutschland hingegen lange misstrauisch Mittelstandsunternehmen nutzen Golfveran-

als elitäre Rand- und Rentersportart beäugt, staltungen erfolgreich als Forum, bestehende

entdeckt in den letzten Jahren auch hierzu- Geschäftsbeziehungen zu pflegen oder sich

lande eine immer größere und zunehmend damit bei besonderen Kunden zu bedanken“,

jüngere Spielergemeinde die Faszination und

sportliche Herausforderung des Golfspiels.

so Archinger weiter.

Das Potenzial dieser Entwicklung hat auch Neben den größeren Sponsoren-Turnieren

die kleinere und mittelständische Wirtschaft finden aber auch andere Arten von Golf-

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Events immer größeren Anklang. „Gerne

werden auch Tagungen in unserem Haus mit

einer Golfeinheit verknüpft“, weiß Archinger.

„Je nach Golf-Erfahrung der Teilnehmer geht

es nach getaner Arbeit auf die Runde oder

auf die Driving Range zum Schnupperkurs

für Golf-Einsteiger.“

Die Vorteile für die Firmen liegen hierbei

klar auf der Hand: Zum einen bietet Golf

als ästhetische und kultivierte Sportart das

ideale Ambiente zur Darstellung der eigenen

Produkte und Leistungen und zur positiven

Aufladung des eigenen Images. Zum anderen

entfalten sich die Geschäftsbeziehungen auf

der Runde unkomplizierter und entspannter

als im normalen Geschäftsalltag. Die Zeit

zwischen den Schlägen schafft Raum für

Gespräche und das gemeinsame Erlebnis erleichtert

das Knüpfen von Netzwerken. Denn

schon lange ist eines gewiss: Es spielt keine

Rolle wie du Golf spielst, aber mit wem.

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GL&Lev kontakt 04/10

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34

GL&Lev LOKaL auS DER NaChBaRSChaFt

In Köln wurde das

Netzwerk Innovative

Werkstoffe gegründet

Gäste aus

Wirtschaft,

Wissenschaft

und Politik

hatten sich

in Köln

eingefunden, um die Geburt

des Netzwerks „Innovative

Werkstoffe“ zu feiern. Damit will

sich das Rheinland als Kompetenzschwerpunkt

für dieses

Thema profilieren. „Wir wollen

synergistische Kooperationen

von Unternehmen fördern und

dazu beitragen, die Umsetzung

von Innovationen in marktfähige

Produkte zu beschleunigen“,

erläuterte Wolfgang Paczenski

(Bild), Sprecher des Netzwerks

und bisher Standortleiter Leverkusen

der polyMaterials AG.

cheMParK Leverkusen will den

Ton angeben im neuen Netzwerk

Der cHEMPARK Leverkusen war bei

der festlichen Gründungsfeier des

Netzwerkes in Köln mit seinen Standorten

in Leverkusen, Dormagen und

Krefeld-Uerdingen stark vertreten und

präsentierte sich mit einer Themeninsel

unter dem Titel „Rheinblick für Unternehmen

mit Weitblick“ an der Ausstellung

im Rahmen dieser Veranstaltung.

GL&Lev kontakt 04/10

Schmuck von

außen sah er

schon immer

aus, der Transit

von Ford. Jetzt

wurde er auch

innen nochmal

aufgepeppt.

Von Anfang an war der cHEMPARK

als Mitinitiator und Förderer an der

Entstehung dieser Initiative beteiligt,

und das aus gutem Grund: „Es ist unser

Ziel, als attraktivster chemiepark

Europas und als anerkanntes Zentrum

für innovative Werkstoffe für interessierte

Unternehmen aus aller Welt im

Fokus zu stehen“, führte Grigat aus.

Die Region rund

um den cHEMPARK

ist schon heute ein

Kompetenzschwerpunkt

im Bereich der

innovativen Werkstoffe.

Das sagte

cHEMPARK-Leiter

Dr. Ernst Grigat am

Rande des „materials

day“ in Köln. OB

Buchhorn und WfLchef

Brockmayer

(Bild oben) stimmten

da bedenkenlos zu.

Leistungsstarke Unternehmen, eine

attraktive Region mit einer Infrastruktur,

die keine Wünsche offen lässt

das sind beste Voraussetzungen für

den wirtschaftlichen Erfolg. Die Unternehmen

im cHEMPARK erreichen

deswegen viel, weil sie gemeinsam

die Herausforderungen der Zeit annehmen.

Der cHEMPARK bringt Men-

Ford beim Caravan-Salon

Ford präsentiert auf dem caravan

Salon in Düsseldorf (28. August bis

5. September 2010) eine Vielzahl

an Neuheiten im Detail. Allen voran

eine im Innenraum verjüngte, frische

Neuauflage des Ford-Freizeitklassikers

„Nugget“. Neu ist unter anderem:

Das gesamte Möbeldekor

des Transit in „creme“ und zum Teil

Aluminium gebürstet, der Fußboden

ist nun im Holzdesign, die bishe-

schen und Branchen zusammen zum

Expertendialog, zum Blick nach vorne

oder zum Aufbau gemeinsamer Geschäftsmodelle

und Marktaktivitäten.

Ein besonderes Augenmerk gilt dabei

aktuellen Zukunftsthemen, etwa der

Energie oder Umwelttechnik und nicht

zuletzt den innovativen Werkstoffen.

Innovative Werkstoffe sowie die Bio-,

Nano- und Mikrotechnologie stellen

dabei die Basis der zukünftigen

Entwicklung dar. Sie eröffnen neue

chancen und begründen so nachhaltiges

Wachstum. „Leverkusen ist eine

Keimzelle auf diesem Gebiet. Das neue

Netzwerk wird dazu beitragen, Kontakte

zwischen Unternehmen, Verbänden

und Hochschulen in der Region

weiter zu intensivieren“, sagte Grigat.

Diese enge Verzahnung erhöhe die

chancen, vielfältig einsetzbare Rohstoffe

zu entwickeln und damit verbesserte

Materialien und innovative

Produkte mit überlegenen Eigenschaften

herzustellen. Erste konkrete

Schritte auf dem Weg, die Industrie-

und Forschungsregion Rheinland

zum Vorreiter auf diesem Gebiet zu

machen, sind bereits getan. Dazu

gehört zum Beispiel eine Zusammenarbeit

des cHEMPARK mit dem

Bereich „Neue Materialien“ des Fachverbandes

für Mikrotechnik (IVAM).

Auf Landesebene nimmt der cluster

Nano-Mikro+Werkstoffe (NMW.

NRW) entsprechende Koordinationsaufgaben

wahr. In Zeiten knapper

werdender Rohstoffe, angesichts

weltweit steigenden Energiebedarfs

und zunehmender cO 2 -Emissionen

steigt die Bedeutung innovativer

Werkstoffe stetig.

rige Innenbeleuchtung wird durch

ein LED-Lichtsystem ersetzt, das

besonders hell und zugleich Strom

sparend ist. Zum Serienumfang des

„Nugget“ gehört jetzt auch eine

Außendusche. Auf Wunsch ist ein

großes Dachfenster sowie ein Fünf-

Liter-Warmwassergerät lieferbar. Die

Messe informiert umfangreich über

umweltschonendes Reisen mit caravan

und Reisemobil.


KOELNmESSE

GL&Lev SERVICE

Spielen, Spielen ohne Ende

Vom 18. bis 21. August stehen in den Hallen 4 und 5 der Koelnmesse

Business, Kontaktmanagement und Verkauf im Vordergrund:

In Köln ist die Welt der Online-Games zu Gast. Namhafte

Online- und Browser-Gamesanbieter aus dem In- und Ausland bis

hin zu den USA haben ihre Teilnahme an der gamescom bestätigt

und werden auf Europas größter Messe für interaktive Unterhaltung

ihre Produkte präsentieren. Ein Eldorado für junge Leute.

zeitgleich im September in Köln

die Gartenfachmesse und „spoga

horse“ für Pferdefreunde

In voller Blüte steht die Kölnmesse vom 5. bis 7. September.

Denn zur spoga+gafa trifft sich die wirtschaftliche High Society

der internationalen Garten- und Freizeitbranche in der Domstadt.

Über 2.000 Anbieter aus 53 Ländern präsentieren ihre Outdoor-

Lifestyle-Innovationen.

„Auf keiner anderen Veranstaltung wird der Gartenmarkt in

dieser Breite abgebildet wie auf der spoga+gafa“, sagt Oliver P.

Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse. Aktionsflächen im Grill-,

Gartenmöbel- und Wassersportbereich sowie neue Konzepte

für den Boulevard und den excellence-Bereich bieten viel Raum

für Kommunikation und Interaktion. Das „grüne Bild“ der Messe

rundet der Angebotsbereich Pflanze ab, der überall auf dem

Gelände Akzente setzt.

1.544 Unternehmen kommen aus dem Ausland, 473 aus

Deutschland. Europäische Nationen wie beispielsweise die Niederlande,

Italien und Großbritannien sind mit großen Kontingenten

vertreten. Teilnehmer aus fernen und exotischen Ländern

wie beispielsweise El Salvador oder Korea bereichern die bunte

Angebotsvielfalt.

Parallel zur Gartenmesse findet in Deutz die „spoga horse

Herbst“ statt. Namhafte Anbieter, davon rund zwei Drittel aus

dem Ausland, werden vom 5. bis 7. September in Köln Fachbesuchern

aus aller Welt ihre Neuheiten aus allen Bereichen des Pferdesports

vorstellen. Damit wird die spoga horse Herbst erneut

die größte Reitsport-Fachmesse Europas werden.

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GL&Lev kontakt 04/10

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GL&Lev SERVICE tOuRISmuS

Die Insel Sylt

ist unverändert

der große Hit

für Urlauber

GL&Lev kontakt 04/10

Sylt - Deutschlands

nördlichste Insel boomt.

Nachdem bei den Über-

nachtungen bereits 2008

der Rekord von 1993

gebrochen wurde,

stieg diese Zahl im

Jahr 2009 um 3,4 Prozent

auf fast 7 Millionen.

Deutlich über dem

Vorjahresniveau lag auch

die Anzahl der Gäste mit

867.955 (plus 6,1 Prozent).

Und Sylt ist auch in

diesem Jahr wieder

der Renner. Kein Wunder:

Air Berlin bietet inzwischen

Direktflüge aus Köln und

Düsseldorf sowie

sechs weiteren

Städten an.

Immer wieder eindrucksvoll: Sylt aus der Luft, hier am

Strand von Westerland. Deutlich erkennt man die

Silhouette, die so viele Urlauber stolz an ihrem Auto tragen.

Die größten Zuwächse verbuchte

Hörnum. Der südlichste Inselort

legte bei den Gästen um 26,7 Prozent

und bei den Übernachtungen sogar

um 30,6 Prozent zu. Ein deutliches Zeichen

für die Beliebtheit ...

Während diese Steigerung maßgeblich

auf die 2009 eröffneten Hotels Budersand

und Hapimag zurückzuführen ist, hat es in

anderen Inselorten ohne Kapazitätsausweitung

ebenfalls Zuwächse gegeben.

So dürfen sich Kampen (46.851) und List

(44.551) bei den Gästezahlen über ein Plus

Düsseldorf wird zum

Mekka für Caravan-

Fans und Wanderer

Beim Caravan-Salon vom 28. August bis

5. September 2010 werden für die Besucher

keine Wünsche offen bleiben. In

zehn Hallen erwartet sie die weltweit

größte Auswahl rund um den mobilen

Urlaub: Reisemobile und Caravans, Basisfahrzeuge,

Zubehör, Ausbauteile, Zelte,

Mobilheime und Reisedestinationen.

Insgesamt präsentieren rund 580 Aussteller

ihre Neuentwicklungen und bewährten

Modelle. 120 Caravan- und

Reisemobilmarken sind vertreten, außerdem

sind alle namhaften Zubehörfirmen

sowie alle Hersteller von Basisfahrzeugen

dabei

Fast 40 Millionen Wanderer

Parallel dazu findet die Wander- und

Trekkingmesse „TourNatur“ (3. bis 5.

September) statt, die mit 5.000 Reisezielen,

modernster Ausrüstung und Beratungsangeboten

von 275 Ausstellern ein

Komplettangebot für die liebste Freizeitbeschäftigung

der Deutschen aufweist.

39,8 Millionen aktive Wanderer gibt es

in Deutschland, die insgesamt jedes

Jahr 3,6 Milliarden Kilometer zurücklegen.

Dabei spielt die passende Ausrüs-

tung eine ebenso wichtige Rolle wie

eine attraktive Destination.

Bei der TourNatur, der einzigen Publikumsmesse

für Wandern und Trekking,

finden Wanderfans ein Angebot, das klar

in einen touristischen und einen Ausrüstungsbereich

gegliedert ist. Gleichzeitig

findet ein umfangreiches Fachprogramm

für Wandertouristiker statt.

von 1,9 bzw. 0,4 Prozent freuen, in Wenningstedt-Braderup

stieg die Zahl der Urlauber

um 6,1 Prozent auf 152.510.

Das Gros des touristischen Umsatzes

erwirtschaftete mit 65,3 Prozent der Übernachtungen

allerdings die nach der Fusion

von Rantum, Westerland und Sylt-Ost

(Archsum, Keitum, Morsum, Munkmarsch,

Tinnum) erstmals in der Statistik auftauchende

Gemeinde Sylt. Mit 3,1 Millionen

(44 Prozent) der auf Sylt registrierten Übernachtungen

ist Westerland nach wie vor die

touristische Hochburg der Insel.


Zur Zeit

kommen aus

Spanien fast

nur beunruhigendeMeldungen

über

die Situation

der Gesamtwirtschaft

und der

Finanzen. Wie

angenehm ist es

da, wenn sich

ein führendes

Unternehmen

seiner Verantwortungbewusst

ist und

seine Marktposition,

auch

zu Gunsten seiner Mitarbeiter,

ausweitet. Es handelt sich um die

Weinkellerei Felix Solis avantis.

Als einer der Topseller auf dem spanischen

Markt erobert die renommierte

Kellerei gegenwärtig den

deutschsprachigen Raum mit Ihren Weinen.

Aber beginnen wir von vorne.

Das Stammhaus steht seit 1952 im Stadtzentrum

von Valdepenas. Neben den Repräsentationsräumen

lagern heute, in der

ehemaligen Fassküferei, über 4000 Barriquefässer

mit den Weinen der Selektion Privada.

Am Anfang wurden Literweine und Sangria

produziert. Schon bald aber stellte sich

der Erfolg ein und ein Umzug ins Gewerbegebiet

von Valdepenas im Süden von

La Mancha wurde erforderlich. Dort entwickelte

sich in den letzten Jahren eine der

modernsten Kellereien der Welt. Felix Solis

führte neue Methoden ein.

Der Produktionsstandard des Unternehmens

ist auf Perfektion getrimmt. Strenge

Kontrolle bei der Traubenannahme, eine

computergesteuerte Vergärungsanlage,

kühlbare Edelstahlfässer, klimatisierte Fasslagerung

und Abfüllung.

Bei der Herstellung widmet sich die

Bodega hauptsächlich der Produktion von

gebietstypischen Weinen der Qualitätsklas-

GaStRONOmIE

„Rote Offensive“ aus einer der modernsten Weinkellereien der Welt

Die Weinkellerei Felix Solis

Ein positives Signal aus Spanien

sen Joven, Crianza,

Reserva und Gran

Reserva. All diese

Bemühungen wurden

mit den Zertifizierungen

nach ISO

9001:2000, BRC

Level A und IFS

High Level gekrönt.

Über 600 ha eigene

Weinberge

und eine jahrzehntelangeZusammenarbeit

mit

Winzerfamilien der

Region liefern für

die Bodegas das

Traubengut. Durch

den Erwerb von weiteren

renommierten

Weingütern in verschiedenWeinanbaugebieten

(Rueda, Rioja, Toro

und Ribera del Duero)

konnte die Marktposition

in Spanien deutlich

gefestigt werden. Mittlerweile

exportiert Felix

Solis in über 80 Länder

der Welt. Felix Solis hat in

sehr kurzer Zeit auch in

Deutschland Fuß gefasst. Weine aus Rueda

erzielten im letzten Jahr Goldmedallien bei

fast allen Wettbewerben. Der Albali Arium

Gran Reserva, aus Valdepenas, wurde sogar

von der Weinwirtschaft zum Besten spanischen

Tempranillo gewählt.

Durch solche Erfolge angespornt, wurden

der Vertrieb und der Service in Deutschland

ausgebaut. Arbeitsplätze wurden geschaffen.

Kultur und Sport gefördert. Ein Beispiel ist

die Albali Wine Trophy - Race to Spain. Diese

Golfturnierserie wird in Deutschland, Österreich

und der Schweiz ausgetragen. Gemäß

dem Motto Golf und Wein haben viel gemeinsam.

Beide brauchen Zeit und Qualität,

um zur Perfektion zu kommen. Dass man

da neben dem Spiel auch Weine probieren

kann, versteht sich fast von selbst. K.R.

FRAGeN AN DeN WeiN-exPeRTeN

klaus Rüsing

Im

Sommer

Rosé

Frage: Herr Rüsing, es ist Sommer. Die ideale

Zeit ein Glas Rosé auf der Terrasse zu genießen.

Was macht einen guten Rosé aus?

klaus Rüsing: Ein Glas Rosé eignet sich

wirklich besonders gut als unkomplizierter

Begleiter an warmen Sommertagen und lauen

Sommernächten. Gut ist immer der Roséwein

der schmeckt.

Frage: Klar. Aber wie finde ich diesen Wein

in der Vielfalt des Angebotes?

klaus Rüsing: Erste Frage sollte sein: trocken

oder halbtrocken. Die meisten Roséweine

werden halbtrocken ausgebaut. Wenn

man also „trocken“ trinken möchte, könnte

man z. B. auf Weine aus Spanien zurückgreifen.

Oder einen deutschen Rosé, wo auf dem

Etikett „trocken“ steht.

Frage: In Deutschland heißt der Roséwein

ja Weißherbst, oder?

klaus Rüsing: Die Bezeichnung Weißherbst

ist eine Qualitätsbezeichnung für einen Rosé

der aus nur einer Rebsorte hergestellt wurde.

Dann wird das Wort „Weißherbst“ der Rotweinrebsorte

nachgestellt, also `Portugieser

Weißherbst´ oder `Spätburgunder Weißherbst´.

Frage: Ich habe neulich einen Weißwein

gesehen der war lachsfarben. War das auch

ein Rosé?

klaus Rüsing: Das war wahrscheinlich ein

`Blanc de Noir´. Bei diesen Weinen werden

die farbstofftragenden Weintraubenschalen

sofort nach dem Keltern von dem Saft der

Trauben getrennt. Je vorsichtiger der Kellermeister

arbeitet, desto heller wird der Wein.

Frage: Ist das dann ein weißer Rotwein?

klaus Rüsing: Genau. Es entsteht ein sehr

heller Weißherbst, der auch als Weißwein

durchgehen könnte. Diese Weine haben aber

immer noch einige typische Geschmacksnuancen

der verwendeten Rotweinsorte.

WeiN-TiPP-kOMPAkT

GL&Lev SERVICE

achten Sie darauf wie „trocken“ der Roséwein

ausgebaut wurde.

Ein `Blanc de Noir´ ist eine interessante Variante

zwischen weißwein und Rosé.

GL&Lev kontakt 04/10

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38

GL&Lev SERVICE GOLF

GL&Lev kontakt 04/10

TURNIER-SIEGER

Lexus-Cup

Golf&Country Club Velderhofe.V.

Brutto Damen

1. Esther Remberg-Schimpf, G&cc Velderhof, 28 Pkt.

2. Gabriele Eckrodt, Düsseldorf Grafenberg, 24 Pkt.

3. N.N., Gc Gut Lärchenhof, 22 Pkt.

Brutto Herren

1. Andreas Pack, Lärchenhof, 29 Pkt.

2. Wolfgang Dresen, Ausland, 25 Pkt.

3. Christoph Treiss, Velderhof, 25 Pkt.

Albali-Wine-Trophy

Golf-Club Kürten e.V.

Netto A

1. Horst Hegemann, Kürten, 39 Pkt.

Netto B

1. Herbert Uedelhoven, Kürten, 37 Pkt.

Netto C

1. Timo Kuckelberg, Auel, 39 Pkt.

Wolf Rehm, Kürten, 39 Pkt.

Diese Netto-Sieger haben sich damit für das Finale

im Herbst auf Mallorca qualifiziert

Brutto Damen: 1. Nina Teitscheid, 28

Brutto Herren: 1. Peter Laudenberg, 26

alle Gc Kürten

Audi Quattro-Cup der Stein-Gruppe

Golfclub Clostermanns hof e.V.

Vierer-Auswahldrive

Brutto

1. Thomas Ley+Manfred Herwig

GC Burg Overbach, 27 Punkte

2. Torben Hartung+Franz P. Wittek

GC Clostermanns Hof, 26 Pkt.

Netto

1. Jens Sowa+Philipp chakraverty

GC Möhnesee, 42 Punkte

2. Nico Braumiller+Olivier Mismack

GC Clostermanns Hof, 41 Pkt.

BNI Cup

Golfclub Schloß auel e.V.

Brutto

1. Desphina Rößle, GC Schloß Auel, 27 Punkte

2. Ulrich Marenbach, Köln, 22 Pkt.

3. Dr. Hubertus Hüby, Köln, 20 Pkt.

Netto

1. Despina Rößle, Auel, 36 Punkte

2. Bartel Vogel, Am Katzberg, 35 P.

3. Ulrich Marenbach, Köln, 34 P.


DhPG-turnier

Golfclub Schloss Georghausen

Brutto Damen

1. Ulrike Dobrowolny, Bad Neuenahr,

35 Punkte

2. Evelyn Friedrichs, Clostermanns Hof,

35 Punkte

3. Ursula Scheid, Georghausen, 29 Pkt.

Brutto Herren

1. Klemens Mürtz, 25 Punkte

2. Uwe Braunschweig, 22 Pkt.

3. Franz-Josef Salewski, 21 Pkt.

alle GC Schloss Georghausen

Netto A

1. Ulrike Dobrowolny, 35 Punkte

2. Franz-Josef Salewski, 34 Pkt.

3. Klemens Mürtz, 31 Pkt.

Das Turnier verfolgte im übrigen wie schon

in der Vergangenheit einen guten Zweck.

Die DHPG konnte der Kölnischen Rundschau

einen Scheck über 5.490 Euro für die

Aktion „Die gute Tat“ übergeben.

GOLF

Rösrath in Waldbrunnen

Kölner Woche kurz vor dem Start

Die Kölner Golfwoche scheint einmal mehr ein großer Erfolg zu

werden. Zwar stehen rund 1100 Startplätze auf acht attraktiven

Golfanlagen zur Verfügung. Doch schon 30 Minuten nach Öffnung

der Anmeldefrist waren 600 Plätze vergeben. Inzwischen sind fast

1000 weg. Anmeldungen sind aber online Rhein-Sieg, Georghausen

und Römerhof noch möglich unter www.koelnergolfwoche.de.

Das Turnier beginnt am 31. Juli bei Burg Konradsheim. Sieger-

ehrung und Playersnight finden am 7. August im Klubhaus Clostermanns

Hof statt.

Der Lions Club Rösrath lädt ein zu einem

Benefiz-Turnier im Golfclub Waldbrunnen

am Rande des Siebengebirges am 22. August.

Anmeldungen bis 5. August unter

www.golfclub-waldbrunnen.de

Die Turnier-Termine

GL&Lev SERVICE

31. Juli, Golf BurgKonradsheim

1. August, G&C Club Velderhof

2. August, Golf Club Bad Neuenahr

3. August, GC Schloss Georghausen

4. August, Golf Club Römerhof

5. August, Golf Club Am Alten Fliess

6. August, Golf Club Rhein-Sieg

7. August, Golf Club Clostermanns Hof

Spielberechtigt ist jeder Spieler, der Mitglied

eines europäischen Clubs ist und mindestens

eine Stammvorgabe von 36 besitzt.

Und wer nur aus Spaß spielen will, kann

dies auf den genannten Anlagen in dieser

Woche zu einem ermäßigtem Greenfee-

Preis von 40 Euro tun.

GL&Lev kontakt 04/10

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GL&Lev SERVICE autO

Der neue Phaeton

Hergestellt in

der Gläsernen

Manufaktur

in Dresden

GL&Lev kontakt 04/10

Volkswagen fertigt in

der deutschen Gläsernen

Manufaktur (Dresden) eines

der hochwertigsten und

exklusivsten Automobile

der Welt: den Phaeton.

Jetzt wurde das Flaggschiff

noch weiter perfektioniert.

Weltpremiere

in Moskau

Großzügiges Raumangebot,

luxuriöse Ausstattung und

dynamisches Design kennzeichnen

den neuen Renault

Latitude, der auf der Moskau

Motor Show vom 25. August

bis 5. September Weltpremiere

feiert. In Westeuropa

ist das neue Spitzenmodell

einen Monat später auf dem

Pariser Autosalon zu sehen.

Volkswagen hat sein Flaggschiff weiter

perfektioniert und präsentiert es ganz

frisch am Markt mit einer neu gestalteten

Frontpartie und vielen technischen

Innovationen. Gefertigt in der Gläsernen Manufaktur

(Dresden) ist der neue Phaeton in

Deutschland ab 66.500 Euro sofort zu haben.

Wer es etwas exklusiver mag, vielleicht mit

5-Gang-Automatik (Triptonic) und 450 PS, der

muss allerdings schon mindestens 115.000

oder 121.200 Euro auf den Tisch legen

Der neue Phaeton wirkt optisch breiter

und kraftvoller denn je. Links und rechts vom

Grill mit neuen Chromelementen schließen

sich Bi-Xenonscheinwerfer mit integriertem

LED-Blinkern und LED-Kurvenfahrlicht an.

Angeboten wird der Phaeton mit zwei

Radständen sowie zwei Fond-Versionen

Bei aller Eleganz - Power und

Dynamik lassen sich in diesem

außergewöhnlichen Auto der

Oberklasse nicht verleugnen.

Bis zu 121.200 Euro und etwas

mehr lässt sich VW seinen neuen

Phaeton allerdings auch kosten.

(Dreier-Sitzbank oder zwei Einzelsitze),

serienmäßigem Allradantrieb, Luftfederung

und 4-Zonen-Klimaautomatik.

Das Interieur gilt als eines der elegantesten,

hochwertigsten und komfortabelsten

der gesamten Oberklasse, gradlinig

und zeitlos. Verschiedene Leder, Alcantara-

Verkleidungen und Holz-Applikationen stehen

zur Auswahl.

Antriebsseitig stehen vier Motoren zur

Verfügung (ein Turbodiesel, drei Benziner).

Die Sechs-, Acht- und Zwölfzylinder bilden

ein Leistungsspektrum von 176 kW / 240 PS

bis 331 kW / 450 PS ab. Im Dieselbereich

bietet Volkswagen einen sparsamen V6 TDI

(176 kW / 240 PS) mit einem auf 8,5 l/100

km (analog 224 g / km CO 2 ) reduzierten

Durchschnittsverbrauch an.


Public Relation

Seniorenresidenz Wohnpark Lerbacher Wald

Der Faktor Lebensqualität

Exzellente Lage, professionelle Betreuung,

herzliche Atmosphäre. So lässt sich die

neue Seniorenresidenz Wohnpark Lerbacher

Wald am Fuße des Schlossbergs in wenigen

Worten treffend beschreiben.

Freundliches Erscheinungsbild

Die Wohnanlage, direkt am Ortseingang der

Schlossstadt Bensberg gelegen, besticht durch

ihr helles, freundliches Erscheinungsbild. Bodentiefe

Fenster sorgen für lichtdurchflutete Wohnungen,

Wärme und Freundlichkeit vermitteln

die Echtholz-Parkettböden. Individualität wird

großgeschrieben: Bewohner können beim Bezug

im übrigen zwischen exklusiver Komplett-

Möblierung oder der Integration des eigenen

Mobiliars wählen.

Professionelle Betreuung

Rund 60 hoch qualifizierte Mitarbeiter darunter

Pfleger, Betreuer und Ergotherapeuten küm-

mern sich um die Wünsche und Bedürfnisse der

Senioren. Insgesamt gibt es 26 Wohnungen mit

Balkon oder Terrasse, die zwischen 56 und 94 m 2

groß sind, sowie 80 Einzelzimmer, die als Pflegeplätze

eingerichtet sind. Zwölf davon sind für

demente Bewohner reserviert. „Gerade die Einzelzimmer

werden sehr gut angenommen. Die meisten

Senioren genießen die Privatsphäre in den

eigenen vier Wänden ganz besonders“, so Heike

Arz, Leiterin des Pflegedienstes im Wohnpark Lerbacher

Wald.

Zentrale Ruhiglage

Die Seniorenresidenz ist sowohl ruhig als auch

zentral gelegen: Durch die Bushaltestelle direkt

vor der Haustür besteht eine optimale Anbindung

über öffentliche Verkehrsmittel nach Bergisch

Gladbach, Bensberg oder auch Köln. Bensberg-

Stadtmitte oder das Bensberger Schloss erreicht

man durch einen Spaziergang von etwa 1 km

Länge.

AUS LIEBE ZU

PFLANZEN!

Kontakt:

Wohnpark Lerbacher Wald

Ansprechpartner: Heike Arz

Helene Stöcker-Straße 1-12

51429 Bergisch Gladbach

Tel: 0 22 04 / 48 15-0

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die Themen Heim und Garten und lassen Sie sich von unseren Experten beraten.

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Da geht‘s Tier gut

GL&Lev kontakt 04/10

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42

GL&Lev SERVICE VERSIChERuNG

Eine Vertragsumstellung ist auf Wunsch möglich

Ein Zeckenbiss kann

neuerdings auch als Unfall

gewertet werden

GL&Lev kontakt 04/10

Um Unfälle beim Grillen

zu vermeiden, sollten nur

ungefährliche Anzünder,

auf keinen Fall Spiritus

oder Benzin genommen

werden.

Zumeist nicht zu erkennen: Eine

Zecke auf einem Grashalm.

Da kann ein Spiel auf der Wiese

plötzlich unangenehm enden.

Ein Zecken-Biss

etwa beim

Waldspaziergang

- gilt neuerdings

auch als Unfall,

wenn der privaten

Unfallversicherung

die neuesten Bedingungen

zugrunde

liegen. Darauf macht

der Bundesverband

Deutscher Versicherungskaufleute

(BVK)

aufmerksam.

Die Umstellung

alter

Verträge auf

neuere Bed

i n g u n g e n

erfolgt jedoch

nicht

automatisch.

Man muss

sie verlangen,

wenn

man finanziell besser

geschützt sein

will. Bislang war

ein „plötzlich und

unabwendbar von

außen kommendes

Ereignis“ Voraussetzung

für einen

anerkannten Unfall.

Als solcher gilt dann

zwar ein schmerzhafter

Wespenstich,

aber kein zunächst

unbemerkter Zeckenbiss.

Wer den finanziellen

Schutz für

wichtig hält, sollte

die Vertragsumstellung

auf neuere Bedingungen

fordern.

Mitunter hilft auch

ein Beitragszuschlag

in der privaten Unfallversicherung.

Tel.

0 22 02 / 4 42 41.

Im Fall eines Falles

Wenn beim Grillen

etwas schief geht

Durch Unachtsamkeiten und leichtfertigen

Umgang mit offenem Feuer

kommt es jährlich zu rund 4.000

schweren Grillunfällen in Deutschland,

mehr als 500 davon mit schwersten

Verbrennungen.

Die häufigste Ursache sind Brandbeschleuniger

wie Spiritus oder Benzin.

Werden sie unüberlegt in die Flammen

gegossen, können durch explosionsartige

Verpuffungen hohe Stichflammen

mit Temperaturen von bis zu 1.800

Grad Celsius entstehen.

Falls es trotz aller Sicherheitsmaßnahmen

zu unvorhergesehenen Schäden

kommt, helfen eine private Unfall- und

Haftpflichtversicherung, um finanziell

abgesichert zu sein. „Da Grillen ein

privates Freizeitvergnügen ist, kommt

die gesetzliche Unfallversicherung

nicht für

die finanziellen Folgen

eines Unfalls auf“, sagt

Martin Hardenacke

(Bild), Sprecher des

Bezirks Bergisch Gladbach

im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute

(BVK).

„Damit bei bleibenden Gesundheitsschäden

nach einem Unfall finanzielle

Hilfe sichergestellt ist, sollte eine private

Unfallversicherung vorhanden sein.“

Geeignete Vorsichtsmaßnahmen und

einen sachkundigen Umgang mit dem

Grill können aber die Versicherungen

ihren Kunden nicht abnehmen. „War bei

einem Grillunfall etwa Alkohol im Spiel,

kann die private Unfallversicherung auch

die Zahlungen verweigern bzw. der Versicherungskunde

muss beweisen, dass

der Unfall auch ohne Alkohol eingetreten

wäre, damit er seine vereinbarten

privaten Leistungen erhält.“

Neben dem eigenen Verletzungsrisiko

besteht beim Grillen auch die Gefahr,

umstehenden Personen Schaden zuzufügen.

In diesem Fall kann der Geschädigte

vom Verursacher Schmerzensgeld und

sogar Verdienstausfall sowie bei Dauerfolgen

eine lebenslange Rente verlangen.

Eine private Haftpflichtversicherung

schützt hierbei vor weiteren finanziellen

Überraschungen, betont Hardenacke.


Public Relation

Unternehmen HAG Dynamische Stühle

Bewegung und Frische

am Arbeitsplatz

„Wir bringen Bewegung und Frische

an den Arbeitsplatz.“ Mit dieser

Formel bringt Brian Boyd, Deutschland-Geschäftsführer

des Bürostuhl-

Herstellers HAG die Mission seines

Unternehmens auf den Punkt.

Gegründet 1943 in Norwegen, entwickelt

HAG hochwertige Stühle für

den Arbeitsbereich auf Basis ausgefeilter

ergonomischer Konzepte

Ziel ist es, dem Nutzer eine völlig neue

Dimension des Sitzens zu eröffnen.

HAG-Stühle sind so konzipiert, dass

sie Wohlbefinden und Gesundheit stärken

und zugleich Motivation, Kreativität und

Produktivität steigern.

HAG hat das längst überholte Prinzip des

„Stillsitzens“ am Schreibtisch konsequent

hinter sich gelassen. Grundlage ist die Erkenntnis,

dass Bewegungslosigkeit während

eines langen Arbeitstages zwangsläufig

zu körperlicher Erstarrung und geistiger

Ermüdung führt: Die Muskulatur erlahmt,

der Rücken versteift, die Durchblutung und

damit die Sauerstoffversorgung des Gehirns

lassen merklich nach.

Balance und Freiraum

für mehr Sitzgesundheit

Bürostühle von HAG vermeiden solche negativen

Effekte. Mehr noch: HAG-Stühle

bewirken exakt das Gegenteil, indem sie

dazu anregen, die Sitzhaltung ständig leicht

zu verändern und in einer natürlichen Bewegungsabfolge

zu bleiben ohne dass

der Sitzende bewusst darüber nachdenken

muss. Damit sorgen HAG-Stühle aufgrund

ihrer innovativen Konstruktion für dauerhafte

körperliche Aktivität, während man am

Schreibtisch sitzt und konzentriert arbeitet.

Ermöglicht wird dies durch die von HAG

entwickelten Konzepte des dynamischen

Sitzens, welches das richtige Gleichgewicht

und den nötigen Freiraum für Variation geben:

Sowohl die „BalancedMovement“- als

auch die ,,inBalance“- Mechanik bewirken,

dass die Fußgelenke immer in Bewegung

sind, um die Sitzhaltung zu steuern. So wer-

den der Rückfluss des Blutes

zum Herzen und die gesamte

Durchblutung unterstützt. Der

Sitzende fühlt sich körperlich

wohl und bleibt geistig fit. Studien

der Universitätsklinik Oslo

haben diese positiven Effekte

nachgewiesen.

Mit diesem Ansatz des dynamischen

Sitzens ist HAG in

ganz Skandinavien zum Marktführer

avanciert, weltweit zählt

das Unternehmen zu den fünf

führenden Herstellern von Bürostühlen.

Seit 1989 ist HAG

in Deutschland vertreten und

hat mit der Tochtergesellschaft

HAG GmbH ihren Sitz

in Neuss bei Düsseldorf. Mit

einem durchschnittlichen Jahresumsatz

von 15 Millionen Euro trägt sie

erheblich zum Gesamterfolg der weltweit

agierenden Muttergesellschaft Scandinavian

Business Seating bei.

Insgesamt beschäftigt HAG Deutschland

etwa 30 Mitarbeiter, der Mutterkonzern

Scandinavian Business Seating mit Sitz

in Oslo hat mehr als 500 Mitarbeiter. Der

größte Teil der SBS-Belegschaft arbeitet in

der Produktion im norwegischen Røros, wo

lange Winter und grandiose Landschaften

eine einzigartige Mentalität prägen. Beständigkeit,

Ideenreichtum und ein Sinn für

nützliche Ästhetik gehen in der alten Bergbau-Stadt,

die zum Weltkulturerbe der Unesco

zählt, eine besondere Verbindung ein.

Ein Faktor, der auch die HAG-Fertigung

in Røros maßgeblich beeinflusst und für die

hohe Qualität der HAG-Bürostühle mitverantwortlich

ist. 75 Prozent der in Røros produzierten

Stühle werden ausgeführt.

Unverwechselbar

skandinavisches Design

Die Marke HAG ist ein echter Exportschlager

und unverwechselbar auch aufgrund

des außergewöhnlichen Designs aller Modelle.

HAG setzt in Sachen Stil und Ästhetik

avantgarde-modell haG Capisco

GL&Lev SERVICE

immer wieder neue Maßstäbe. Paradebeispiel

ist das Avantgarde-Modell HAG Capisco:

Der Klassiker wurde vor zweieinhalb

Jahrzehnten eingeführt und gilt noch heute

als Design-Meisterwerk unter den Büro-

und Arbeitsstühlen.

Damit die gestalterischen und ergonomischen

Vorzüge der HAG-Produkte dauerhaft

zur Geltung kommen, haben Werte

wie Langlebigkeit und Verlässlichkeit bei

HAG absolute Priorität. Höchste Verarbeitungspräzision

und die Verwendung hochwertiger

Materialien sind der Schlüssel zu

der herausragenden Qualität der norwegischen

Stühle. Der hohe Standard des

HAG-Qualitätssystems ist in allen Bereichen

geprüft und zertifiziert.

HAG kann für alle Modelle eine 10-Jahres-Garantie

bieten. Auf die Gasfeder -den

elementaren Grundbaustein jeder Bürodrehstuhl-Konstruktion-

gewährt HAG sogar

eine lebenslange Garantie.

www.hag-gmbh.de

Ihr Ergonomie-Berater vor Ort

Lothar Jux Büro + Ergonomie

Bergisch Gladbach, Tel. 0 22 02 / 25 19 81

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GL&Lev kontakt 04/10

43


44

GL&Lev SERVICE LIFEStyLE

GL&Lev kontakt 04/10

Was heutzutage von Jung und Alt getragen wird

Bunte Sakkos für Herren

Boyfriend-Jeans für Damen

Jeans sind

unverändert

aktuell.

Allerdings

ist in diesem

Jahr an Denim

in allen

Variationen

kein Vorbeikommen;

ob

als Jeansjacke,

Rock

oder in Form

der guten

alten Hose in

einem trendigen

Schnitt,

egal ob Blau,

verwaschen,

Schwarz

oder aber

eingefärbt in

den Farben

der Saison.

Sie kommen - so scheint’s - überhaupt

nicht außer Mode: Die

Jeans. Ein wahrer Trend-Evergreen

wie es keinen Zweiten gibt.

Dennoch gibt es in diesem Jahr ein

paar Veränderungen allen voran

die angesagten Boyfriend-Jeans für

Damen. Die weit geschnittenen Jeans

wirken, als wären sie direkt aus dem

Kleiderschrank des Liebsten geklaut,

aber mit Pumps und sexy Top wirkt

der Look gelungen und schlichtweg

grandios. Vintage ist „in je älter und

benutzter das Modell, desto trendiger.

Löcher, Risse, extreme Waschungen,

aufgeschürfte oder geflickte Stellen

und das ruhig großflächig über die

ganze Jeans verteilt.- Das Gegenstück

zur Boyfriend ist die Jeggings. Hauteng,

sexy und nicht weniger im Trend.

Drei Fußball-Stars mit

dem besonderen Duft

Schmuck sehen sie aus unsere drei

Fußball-Helden, im aktuellen Business-

Anzug und Freizeit-Look. Nur die

Bowlingkugel (oder ist es ein Ball?) passt

nicht ganz. Die drei präsentieren Mode

und den guten Duft (von Boss Bottled)

dazu: Serdar Tasci, Mario Gomez und

Lukas Podolski. Lanciert im Jahr 2002,

ist die in Motion-Serie als Männerduft

bekannt für ihr kugelförmiges Design;

aha ... Als echter Klassiker belegt BOSS

Bottled regelmäßig den ersten Platz der

deutschen Duftcharts. Und nun gibt es

etwas Neues.

Nur Mut, die Herren ...

Erstaunlich farbaktiv sind die Sakkokombis

heute, die mit lässigen Baumwollhosen

(Chinos) oder farbigen Jeans (hellblau,

mint oder rot) kombiniert werden.

Aber auch die Sakkos selber zeigen in

puncto Farbe Flagge. Neben unzähligen

Blautönen rangieren Rot- und

Safrantöne ganz vorn. Und natürlich sommerlich

leicht aus Leinen.

Modische Todsünden:

„Presswurstlook“

und Motiv-Socken

Die aktuelle Umfrage des Shopping-

und Verbraucherportals ciao.de brachte

es soeben an den Tag: Das sind die

modischen Todsünden der Deutschen.

Bundesweit werden sowohl der

typische „Presswurst“-Look trotz

Speckröllchen als auch Kleidung aus

geschützten Tierarten und weiße Socken

in offenen Sandalen als abtörnend

bewertet.

Auch bei der Motivwahl für Accessoires

wie Krawatten oder Socken gilt: Weniger

ist oft mehr. Liebhaber von Mickey

Mouse-Krawatten oder Motiv-Socken

werden gerade noch in Norddeutschland

toleriert.

Und: Bekommen Ossis schneller kalte

Füße? Zumindest drücken Bundesbürger

der neuen Länder beim vermeintlichen

Stilbruch „Socken in Sandalen“

bei Ossis eher ein Auge zu. Bei knapp

jedem vierten Westdeutschen hingegen

gilt dieser Mode-Fauxpas als absolut

inakzeptabel und verpönt.


Im Blickpunkt

RECht: wenn unternehmer ihre Nachfolge

nicht rechtzeitig regeln können � Seite 46

kontakt

Steuern | Recht | Finanzen


StEuERN: wenn Belege für Gästebewirtung

nicht ganz korrekt ausgefüllt sind � Seite 48

StEuER: Das Bilanzmodernisierungsgesetz und seine auswirkungen � Seite 52

StEuERN: wie gemeinnützige Stiftungen

steuerlich behandelt werden � Seite 54

FINANZEN

Volksbanken

mit Bilanzen

sehr zufrieden

GL&Lev special 03/09

© shutterstock


46

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Recht

GL&Lev kontakt 04/10

Schnittpunkt zahlreicher Rechtsgebiete

Nachfolgeplanung

ist existenziell wichtig

Von DR. ANDREAS KÜNNE

Gehören Sie auch zu der großen

Gruppe der Verdränger? Dass viele

Selbstständige, erst recht wenn sie

ihre Firmen selbst gegründet und

Jahrzehnte lang geführt haben,

den Gedanken an eine Nachfolgeregelung

verdrängen, ist allzu

menschlich und verständlich, Gleichzeitig

ist es aber auch gefährlich.

Deshalb: Eine rechtzeitige Nachfolgeplanung

ist zwingend notwendig,

um im Falle eines plötzlichen

Ablebens die Erben nicht vor unlösbare Probleme

zu stellen und die Existenz der Firma

zu gefährden. Gut sorgt derjenige vor,

der erbrechtliche, gesellschaftsrechtliche

und schließlich erbschaftssteuerrechtliche

Fragen beizeiten angeht und beantwortet.

Ziel einer Nachfolgeregelung sollte daher

stets sein, eine rechtzeitige Übertragung

auf die Wunschnachfolgerin oder den

Wunschnachfolger sicher zu stellen sowie

alle notwendigen Regelungen für die Zeit

nach dem Ableben zu treffen.

In erbrechtlicher Hinsicht interessiert

zunächst einmal, wer als Erbe eingesetzt

worden ist. Sofern der Unternehmer nicht

in einer letztwilligen Verfügung wie einem

Testament oder einem Erbvertrag eine Regelung

getroffen hat, greifen die Regeln

des Bürgerlichen Gesetzbuches. Wenn beispielsweise

ein Unternehmer, der im gesetzlichen

Güterstand der Zugewinnschaft

verheiratet war und zwei Kinder hinterlässt,

die Erbfolge nicht geregelt hat, wird er nach

dem Gesetz von seiner Ehefrau zu 1/2 und

den beiden Kindern zu je 1/4 beerbt. Die

Ehefrau und die Kinder bilden eine sogenannte

Erbengemeinschaft und können

fortan grundsätzlich Entscheidungen nur

noch gemeinsam treffen.

Eine solche Situation gilt es im Sinne einer

klugen reibungslosen Unternehmensführung

unbedingt zu vermeiden. Die Lösung

sieht so aus: Es sollte rechtzeitig ein Nach-

Dr. andreas Künne

Fachanwalt für Familienrecht

in der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß

folger bestimmt und eine entsprechende

letztwillige Verfügung errichtet werden.

Allerdings kann häufig nicht nach Belieben

ein Nachfolger ausgewählt werden,

da vielfach so genannte Nachfolgeklauseln

in Gesellschaftsverträgen Regelungen zur

Nachfolge enthalten, die dann mit einer

aufgesetzten letztwilligen Verfügung kollidieren.

Gesellschaftsrecht bricht Erbrecht

Der Unternehmer kann zwar frei verfügen.

Sofern seine letztwillige Verfügung jedoch im

Widerspruch zu den gesellschaftsrechtlichen

Regelungen steht, wird diese Konfliktlage

letztlich zugunsten des Gesellschaftsrechts

bzw. der Gesellschafter gelöst Stichwort:

„Gesellschaftsrecht bricht Erbrecht“.

Die Gesellschafter sind hinsichtlich ihrer

Gestaltungsmöglichkeiten relativ frei. Sofern

keine Regelung getroffen wird, greifen die

gesetzlichen, nach Gesellschaftstyp variierenden

Fortführungs- und Nachfolgeregelungen.

Ansonsten kann bestimmt werden,

ob die Gesellschaft beim Tod eines Gesellschafters

überhaupt aufgeführt wird (Fortführungsklausel),

ob jeder beliebige Erbe in

die Gesellschafterstellung einrücken kann

(einfache Nachfolgeklausel) oder aber nur

bestimmte Personen Nachfolger werden

sollen (qualifizierte Nachfolgeklausel).

Mit einer letztwilligen Verfügung sollte

also unbedingt die Unternehmensnachfolge

geregelt und zugleich diese Regelung

mit dem jeweiligen Gesellschaftsvertrag abgestimmt

werden. Daher ist auch bei jeder

Veränderung eines Gesellschaftsvertrages

zu prüfen, ob und welche Auswirkungen

diese Änderung auf eine im Testament

oder Erbvertrag vorgesehene Unternehmensnachfolge

nach sich zieht.

Wenn der Pflichtteilanspruch

das Unternehmen gefährdet

Im Rahmen der entsprechenden Ausgestaltung

gilt es natürlich auch zu berücksichtigen,

dass die Einsetzung einer bestimmten

Person als Rechtsnachfolger und testamentarischem

Alleinerben unter Umständen

Pflichtteilsansprüche auslöst. Je nach dem

Wert des Unternehmens kann ein solcher

Pflichtteilsanspruch, bei dem es sich um einen

reinen Geldanspruch handelt, zu schwereren

wirtschaftlichen Verwerfungen führen. Aufgrund

dessen ist es notwendig, bereits zu

Lebzeiten durch entsprechende Konstruktionen

wie einem Pflichtteilsverzicht eine vorausschauende

Regelung zu schaffen.

In steuerrechtlicher Hinsicht gilt es zu

berücksichtigen, dass für die Berechnung

der Erbschaftssteuer die Art und Weise

der nachfolgenden Auseinandersetzung

irrelevant ist. Jedoch können im Einzelfall

sogenannte Verschonungsregeln greifen.

Insoweit sollten bereits zu Lebzeiten die

Voraussetzungen für eine entsprechende

Inanspruchnahme geschaffen werden.

Andernfalls drohen dem Betriebsnachfolger

immense Steuerbelastungen, weil

trotz Betriebsnachfolge ein so genannter

Verschonungsabschlag nicht gewährt und

der Betrieb zu 100 % der Erbschafts- und

Schenkungssteuer unterworfen wird.

Wenn Erben haften müssen

Ein Unternehmer sollte also wie jeder andere

potentielle Erblasser schon zu Lebzeiten

mittels einer letztwilligen Verfügung

die notwendige Klarheit für den Fall seines

Ablebens schaffen. Die Erben selbst dürfen

nicht zögern, nach Eintritt des Erbfalls und

etwaigen Unklarheiten sofort rechtlichen

Beistand zu suchen. Das gilt insbesondere

in den Fällen, in denen Anhaltspunkte für

eine Überschuldung bestehen. Ein Erbe haftet

für Nachlassverbindlichkeiten grundsätzlich

unbeschränkt und persönlich. Allerdings

sieht das Gesetz bestimmte Möglichkeiten

einer Haftungsbeschränkung vor, sofern

nicht ohnehin ausgeschlagen wird, was nur

innerhalb eines bestimmten, starren Zeitraums

erfolgen kann.


Bensberger Bank mit

einem gutem Ergebnis

mehr Zeit für

Anderes ...

Dedy + Heister

Steuerberatungsgesellschaft mbH

im D+H Beraterhaus

Ein gutes Ergebnis trotz

krisenhafter Zeiten präsen-

tierte der Vorstand der

Bensberger Bank (Bild)

seiner Vertreterversammlung

stilgerecht in Schloß Bensberg.

Die Bilanzsumme der Bank für 2009

erhöhte sich um 4,2% auf 368 Mio.

Euro. Der Überschuss der normalen

Geschäftstätigkeit stieg, gegenüber dem

Vorjahr, um 7,3% auf 2,23 Mio. Euro.

Mehr als jeder dritte Kunde ist gleichzeitig

auch Mitglied und damit Eigentümer der

Bank. Verständlicherweise kam die für 2009

beschlossene Dividende von 5,6 % bei den

Anteilseignern gut an.

„Durch den Anstieg der Kundengelder

um 5,2% oder 13,7 Mio. Euro auf 276,1

GL&Lev kontakt Finanzen

Mio. Euro haben wir mehr erreicht, als wir

angesichts der schweren Rezession erwarten

durften“, erklärte Vorstand Manfred Habrunner.

Dieser Anstieg war vor allem auf

eine Zunahme der täglich fälligen Einlagen

und der Spareinlagen zurückzuführen. „Die

große Sicherheitsorientierung unserer Kunden

und der Wunsch nach möglichst kurzfristiger

Verfügbarkeit ihrer Anlagen finden in

dieser Entwicklung ihren deutlichen Niederschlag“,

so Vorstands-Kollege Helmut

Krause. Dass man jetzt mit den Verursachern

der Finanzmarktkrise in einen Topf

geworfen und über die gesetzlich geplante

Bankenabgabe zur Kasse gebeten werden

soll, will der Vorstand in Bensberg nicht

hinnehmen. „Wir werden gegen diese Fehlentwicklung

angehen“, kündigt Manfred

Habrunner an.

Das Geschäftsjahr 2010 wird „verhalten

optimistisch“ eingeschätzt. Der Vorstand

selbstbewußt: „In unserem Geschäftsgebiet

wollen wir im Hinblick auf Kundennähe,

Service und Kundenorientierung die Nummer

1 sein und bleiben.“

BERGISCH GLADBACH

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Freiheit ist bezahlbar.

GL&Lev kontakt 04/10

47

Im Blickpunkt


48

GL&Lev kontakt Steuern

Bewirtungskosten können auch

bei fehlenden Rechnungsangaben

durchaus abzugsfähig sein

Im Blickpunkt Wenn der Gastgeber den Beleg mal nicht ganz korrekt ausgefüllt hat ...

GL&Lev kontakt 04/10

Von LOTHAR HeiSTeR

Bewirtungskosten aus geschäftlichem

Anlass sind zu 70%

als Betriebsausgaben abzugsfähig.

Zum Nachweis muss der

Steuerpflichtige folgende

schriftliche Angaben machen:

• Ort und Datum der Bewirtung,

• Höhe der Aufwendungen,

• Teilnehmer und

• Anlass der Bewirtung.

Wenn die Bewirtung in einer Gaststätte

stattgefunden hat, genügen

Angaben zum Bewirtungsanlass

und zu den Teilnehmern. Rechnungen über

150 EUR müssen zudem den Namen des

bewirtenden Steuerpflichtigen enthalten.

Nach einem aktuellen Urteil sind die Bewirtungsaufwendungen

auch dann steuermindernd

zu berücksichtigen, wenn auf

den ausgestellten Rechnungen lediglich der

Name des Bewirtenden fehlt. Ordnungsgemäße

Nachweise liegen nämlich auch dann

vor, wenn Eigenbelege mit den erforderlichen

Angaben erstellt werden. Dabei ist es

unschädlich, wenn die bewirtende Person

zum Teil nachgetragen wird, weil eine unterbliebene

Angabe des Bewirtenden nach

der Rechtsprechung im Bewirtungsvordruck

nachholbar ist.

Der Abzugsfähigkeit steht auch nicht

entgegen, dass die Rechnungen keine

Angaben zum Rechnungsadressaten enthalten.

Dies gilt zumindest dann, wenn die

wirtschaftliche Belastung durch entsprechende

Kreditkartenabrechnungen nachgewiesen

wird.

Regelmäßige Arbeitsstätte

bei Arbeitnehmern

Die Finanzverwaltung hat sich in einem

umfangreichen Schreiben zur regelmäßigen

Arbeitsstätte bei Arbeitnehmern

geäußert. Die wesentlichen Grundsätze im

Überblick:

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

im D+H Beraterhaus

1. Sucht ein Arbeitnehmer eine ortsfeste

dauerhafte betriebliche Einrichtung des

Arbeitsgebers mit einer gewissen Nachhaltigkeit,

d. h. durchschnittlich an einem

Arbeitstag je Arbeitswoche auf, liegt eine

regelmäßige Arbeitsstätte vor. Auf die Art,

den Inhalt und den Umfang der Tätigkeit

kommt es nicht an. Sofern die betriebliche

Einrichtung nicht an 46 Arbeitstagen im Jahr

aufgesucht wird, dies im Vorfeld jedoch geplant

war, handelt es sich dennoch um eine

reglmäßige Arbeitstätte des Arbeitnehmers.

2. Sofern der Arbeitnehmer in einer Einrichtung

eines Dritten eingesetzt wird, wird

diese grundsätzlich nicht zur regelmäßigen

Arbeitsstätte. Dies gilt auch dann, wenn der

Arbeitnehmer bei einem Kunden des Arbeitgebers

längerfristig eingesetzt ist.

3. Die Grundsätze für Auswärtstätigkeiten

gelten auch bei vorübergehender Abwesenheit

wegen einer Aus- oder Fortbildung.

Daher wird die Bildungseinrichtung selbst

dann nicht zur regelmäßigen Arbeitstätte,

wenn sie längerfristig über vier Jahre aufgesucht

wird.

In Zweifelsfällen lieber mit dem Steuerberater

abstimmen.

STEUERN KOMPAKT - kurzgefaßt

Abschiedsfeier führt zu

Werbungskosten

Aus Anlass des Abschieds in den Ruhestand

übernahm ein leitender Angestell-

ter die Aufwendungen für die Bewirtung

eines Teils der Belegschaft. Die Aufwendungen

für diese Feier sind als Werbungskosten

zu berücksichtigen. Hierbei handelt

es sich in ersten Linie um den letzten Akt

der Berufstätigkeit als Dank an die Kollegen

für geleistete Arbeit. Tritt der Arbeitnehmer

als Gastgeber auf, greifen weder

die Abzugsbeschränkungen für Betriebsausgaben

noch die besonderen Aufzeichnungspflichten.

Ausreichend sind Gästeliste

sowie Rechnung der Catering-Firma,

die alle angefallenen Kosten detailliert

aufführt.

Existenzgründungszuschuss ist

Sonderbetriebseinnahme

Erhalten Gesellschafter einer neu gegründeten

Anwaltssozietät anlässlich der

Aufnahme ihrer selbstständigen Tätigkeit

Zuschüsse aus Landesmitteln und über

den Europäischen Sozialfonds, sind diese

Beiträge als Sonderbetriebseinnahmen der

Gesellschafter im Rahmen ihrer Einkünfte

aus selbstständiger Arbeit zu berücksichtigen.

Solche Zuschüsse zur Förderung der

Existenzgründung sind nicht steuerfrei.

Vermögensübergabe als

Zugewinnausgleich ist entgeltlich

Die Übertragung eines Gewerbebetriebes

im Rahmen einer Scheidungsvereinbarung

auf den anderen Ehegatten zur Abgeltung

des Zugewinnausgleiches ist ein entgeltlicher

Vorgang. Für die Bewertung von Betriebsvermögen

und Ausgleichsanspruch

können die in der notariellen Scheidungsvereinbarung

genannten Beträge herangezogen

werden. Der Veräußerungserlös

bemisst sich nach der Höhe des Verzichts

auf die Ausgleichsforderung und ist nach

den Verkehrswerten auf die einzelnen Wirtschaftsgüter

aufzuteilen.

Grabpflege ist keine

haushaltsnahe Dienstleistung

Kosten der Grabpflege lassen sich deshalb

nicht als haushaltsnahe Dienstleistungen

geltend machen, weil lediglich die Tätigkeit

im Haushalt gefördert werden soll. Die

Grabpflege ist - anders als die Gartenpflege

- keine Leistung, die zum Berufsbild der

Hauswirtschaft gehört. Daher kommt es

auch nicht darauf an, ob das Grab unter sozialen

Aspekten dem Haushalt eines Angehörigen

zugerechnet werden kann.


Der Vorstand spricht von einem „hervorragenden Jahr 2009“

VR Bank zahlt 7% Dividende

„Trotz eines schwie-

rigen Umfeldes ist

das Geschäftsjahr

2009 sehr erfolgreich

verlaufen“, so Franz Hardy,

der Vorstandsvorsitzende

der VR Bank, vor der

Vertreterversammlung.

Das Geheimnis des

Erfolges sei einmal

mehr das eigene

Geschäftsmodell

gewesen.

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Suche nach Sicherheit, Verlässlichkeit

und Solidität treibt

Die

die Menschen bei uns in der

Region an“, sagte Hardy. Auch die VR Bank

verfolge diese Ziele schon seit vielen Jahren.

Eine Einschätzung, die ganz aktuell auch die

Ratingagentur Fitch mit ihrer Bestätigung

des Ratings A+ für den genossenschaftlichen

Finanzverbund unterstreicht.

Die Bilanzsumme der VR Bank stieg im

Jahr 2009 um 2,9% auf knapp 993 Millionen

Euro. Das Kundengesamtvolumen, also

alle Einlagen und Ausleihungen in der Bank-

Recht schaffend beraten.

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51503 Rösrath

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GL&Lev kontakt Finanzen

Winter Jansen Lamsfuß Rechtsanwälte

Unsere Qualitätssicherung:

Mit fachspezifi scher Kompetenz

vertreten wir makellos Ihre Interessen.

Unsere kompetenten Fachanwält/innen verstehen sich als

Ihre Partner, die Ihnen zuhören und auf Ihre Anliegen eingehen.

Wir verstehen die eigentümliche Sprache der Gesetze. Wir

haben wichtige Vergleichsfälle zur Hand und bieten Ihnen

umfassende und effi ziente Lösungsmöglichkeiten an.

Voll besetzt war der große Saal des Bergischen Löwen

in Bergisch Gladbach, als die VR Bank ihre Vertreterversammlung

abhielt und dabei mit einem äußerst positiven

Jahres-Ergebnis für 2009 aufwarten konnte.

bilanz und innerhalb des genossenschaftlichen

Finanzverbundes, wuchs um rund

8,6% auf 2,08 Mrd. Euro.

Der Mittelstand als Rückgrat und Herzstück

der deutschen Wirtschaft habe in der

Krise Schlimmeres verhindert, betonte Vorstand

Lothar Uedelhoven. Als Teil des Mittelstandes

habe die VR Bank dazu ihren Beitrag

geleistet. „Wir haben jeden vertretbaren Kredit

gewährt“. Von einer Kreditklemme könne

in Bergisch Gladbach, Overath und Rösrath

deshalb keine Rede sein. Insgesamt 827 Millionen

Euro hatte die Bank 2009 an Mitglieder

und Kunden ausgeliehen. Die Kundeneinlagen

konnten ebenfalls ausgebaut werden.

Neben Tagesgeldern war vor allem das gute

alte Sparbuch gefragt. „Das Bedürfnis nach

Sicherheit ist nach wie vor hoch“, so Hardy.

Im übrigen ist die VR Bank neben ihrem

sozialen Engagement vor Ort auch ein Spitzenzahler

von Gewerbesteuer an die drei

Städte Bergisch Gladbach, Overath und Rösrath.

Sie überwies den zuständigen Ämtern

insgesamt über 1,6 Millionen Euro. 650.000

Euro will sie demnächst in neue Bauvorhaben

investieren.

Das vielleicht Wichtigste: Die Bank hat

ihren langen Namen verbraucherfreundlich

auf „VR Bank eG Bergisch Gladbach“ gekürzt

und eine Dividende von insgesamt 7% angekündigt.

Auch Fachanwälte für:

❱ Miet- und Wohnungseigentumsrecht

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GL&Lev kontakt 04/10

49

Im Blickpunkt


Dipl.-Kfm. carl Erik Koehler

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,

certified Valuation Analyst (cVA)

Dipl.-Kfm. Horst Neumann

vereidigter Buchprüfer, Steuerberater

Dr. Jörg Luxem

Rechtsanwalt, Steuerberater,

Fachanwalt für Steuerrecht

Finanzw. Ingo Heuel

Rechtsanwalt, Steuerberater,

Fachanwalt für Steuerrecht

KONLUS,

member of

WORLDWIDE

An Association

of Independent Firms

nimmt fünf neue Partner auf und gründet eine

Jünger und stärker: Der Berater für

In Bensberg hat sich mit KONLUS in den

vergangenen 15 Jahren eine ambitionierte,

mittelständische und überregional

tätige Beratungsgesellschaft entwickelt, die

Unternehmen und Unternehmer auf hohem

Niveau in den Bereichen Wirtschaftsprüfung,

Steuerberatung, Wirtschaftsrecht

und Corporate Finance berät. Nach einer

Phase organischen Wachstums, die durch

eine gezielte Spezialisierung und Professionalisierung

der Partner und leitenden Mitarbeiter

begleitet wurde, war es nun Zeit für

einen mutigen Schritt nach vorn: KONLUS

hat gleich fünf neue Partner aufgenommen,

eine Niederlassung in der Bundeshauptstadt

Berlin gegründet und nebenbei die Rechtsform

auf die Partnerschaftsgesellschaft umgestellt.

Corporate Finance Aktivitäten,

Wirtschafts- und Steuerrecht

„Mit unseren neuen Partnern haben wir auf

unsere bestehenden Stärken aufgebaut und

uns in den für unsere weitere Entwicklung

ganz wesentlichen Bereichen verstärkt. Hier

sind vor allem internationale Prüfungs- und

Beratungsthemen zu nennen sowie die Unternehmensbewertung

als wesentlicher Teil unserer

Corporate Finance Aktivitäten. Daneben

sehen wir eine dynamische Entwicklung im

Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht. Insbesondere

im Spezialbereich Steuerstrafrecht haben

wir uns als eine der führenden Kanzleien etablieren

können. Letztlich ist unsere Strategie,

über eine zunehmende Spezialisierung unsere

Mandanten kompetent, verlässlich und kreativ

zu beraten, voll aufgegangen“, sagt Carl Erik

Koehler, Gründungspartner von KONLUS.

Der Weg des Erfolgs führt

nach Europa und in die Welt

Der Mittelstand vernetzt sich zunehmend

mit Geschäftspartnern auf der ganzen Welt,

so dass zunehmend internationale Fragen

an Wirtschaftsprüfer und Steuerberater gestellt

werden: Kann ich meine Produkte und

Dienstleistungen über das Ausland günstiger

anbieten und gleichzeitig die Steuerbelastung

meines Unternehmens reduzieren? Kann ich

mein Unternehmen ganz in den sonnigen Süden

verlagern und was folgt daraus? Welche

Unternehmensstruktur ist für meine zukünftige

internationale Entwicklung die günstigste?

Wie bilde ich diese Geschäftsaktivitäten in der

Bilanz ab? Tausend Fragen stellen sich dem

mobilen Unternehmer. KONLUS hat deshalb

seine Kompetenz in diesen Fragen gleich

doppelt verstärkt. Mit Ingeborg Hofer, die als

Steuerberaterin und Expertin für internationales

Steuerrecht bereits seit Jahren für KONLUS

tätig war, und mit Christoph Kneip, Wirtschaftsprüfer,

Steuerberater und CPA, wurden zwei

ausgewiesene Experten des internationalen

Steuerrechts zu Partnern ernannt. „Eine gute

internationale Steuerplanung verlangt viel

Fachkenntnis und muss das Wünschenswerte

mit dem langfristig Machbaren in Einklang

bringen“, so Ingeborg Hofer, die neben ihrer

Tätigkeit in Bensberg das neue Berliner Büro

von KONLUS leitet.

Unternehmensumstrukturierung

mit fachkundiger Beratung

Eine weitere in der Unternehmerschaft zu

beobachtende Entwicklung ist die erneute

Zunahme von Transaktionen und Umstrukturierungen,

sei es als Folge der unternehme-

Geänderte Mandantenbedürfnisse erfordern Flexibilität

„Für dieses in gewisser Weise erneuerte und noch stärker professionalisierte Beratungsunternehmen

war es fast zwangsläufig, dass wir in die Rechtsform der Partnerschaftsgesellschaft

gewechselt sind. Somit sind wir in der Lage, auch in der Zukunft auf neue Herausforderungen,

die sich durch die geänderten Bedürfnisse unserer Mandanten immer wieder

stellen, flexibel zu reagieren“, so Dr. Jörg Luxem, Partner im Rechtsbereich von KONLUS.

„Wir wollen auch künftig mit engagierten und hoch qualifizierten Mitarbeitern die Möglichkeit

bieten, unser Unternehmen als Partner aktiv mitzugestalten. Ich freue mich auf die

daraus resultierende Entwicklung, die sich schon heute abzeichnet.“


Niederlassung in Berlin

den Mittelstand stellt sich neu auf

rischen Wachstumsstrategie, eines Nachfolgekonzeptes

oder als Königsweg aus der Krise.

Derartige Maßnahmen erfordern stets einen

ganzheitlichen Beratungsansatz, der betriebswirtschaftliche,

steuerliche, wirtschaftsrechtliche

Aspekte gleichwertig berücksichtigt. Entsprechend

ist die kompetente Begleitung im

Bereich „Corporate Finance“ in der Regel eine

Teamleistung unter Einbindung der jeweils

spezialisierten Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte

und Steuerberater. Ein zentraler Bereich

ist die Wahl der richtigen Finanzierungsinstrumente

im Transaktionsprozess und die ihr zugrunde

liegende Unternehmensplanung und

-bewertung. Carl Erik Koehler, zertifizierter

Experte für Unternehmensbewertung (CVA),

und sein Team haben sich auf diesen Bereich

spezialisiert.

Das Bewährte pflegen und

konsequent weiter entwickeln

Mit Steuerberaterin Birgit Koehler sowie Wirtschaftsprüfer

und Steuerberater Alexander

Neu sind zwei junge und zugleich erfahrene

Mitarbeiter von KONLUS als Partner in die

Verantwortung genommen worden. Birgit

Koehler hat sich insbesondere der Betreuung

von mittelständischen Familienunternehmen

verschrieben. Da diese Unternehmen häufig

als Personengesellschaften aufgestellt sind,

ist neben einer erstklassigen Fachkenntnis

in der steuerlichen Betreuung dieser Rechtsform

zusätzlich besonderes Fingerspitzengefühl

im Umgang mit Familienstämmen,

Erben oder Firmengründern gefordert. „Wir

sind sehr zufrieden, dass wir Birgit Koehler

diesen Bereich anvertrauen können. Sie ist

genau die richtige Beraterin für unsere in-

KOehLer NeUmaNN LUxem heUeL & PartNer

Schlossstraße 20

51429 Bergisch Gladbach

Niederlassung Berlin

Kurfürstendamm 182

10707 Berlin

novativen Familienunternehmen“, sagt Horst

Neumann, einer der Gründungspartner von

KONLUS. „Und mit Alexander Neu haben

wir die perfekte Ergänzung für den Bereich

Wirtschaftsprüfung, der sich zudem auf die

Betreuung gemeinnütziger Unternehmen

und Institutionen spezialisiert hat. Besonders

freut uns, dass er als „digital native“, der die

digitale Technologie praktisch mit der Muttermilch

aufgesogen hat, der Finanzverwaltung

z. B. bei der digitalen Betriebsprüfung erfolgreich

Paroli bieten kann und zudem in der

digitalen Analyse von Massendatenstrukturen

seine Fachkenntnisse unter Beweis gestellt

hat.“

Wenn das Kind schon in

den Brunnen gefallen ist

Nicht immer läuft alles glatt, und in der Vergangenheit

hat sich so mancher Unternehmer in

Auslandsabenteuer locken lassen, die ihm nun

schlaflose Nächte bereiten. Roswitha Prowatke,

Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Wirtschaftsstrafrecht

und erfahrene Steuerstrafrechtlerin,

leitet nun als Partnerin zusammen mit Rechtsanwalt

und Steuerfachanwalt Ingo Heuel das

Steuerstrafrechtsteam in allen Fragen um

Selbstanzeige, Verteidigung, Auseinandersetzung

mit der Betriebsprüfung sowie Verfahren

vor den Finanzgerichten. KONLUS hat damit

seinen Beratungsschwerpunkt Steuerstrafrecht

weiter verstärkt. Ebenso hat das Team von

Rechtsanwalt und Steuerfachanwalt Dr. Jörg

Luxem im bewährten Bereich der wirtschafts-

und erbrechtlichen Beratung eine dynamische

Entwicklung genommen. Insgesamt sind acht

im Steuerrecht spezialisierte Rechtsanwälte für

die Mandanten von KONLUS im Einsatz.

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Dipl.-Kff. Birgit Koehler

Steuerberaterin

Dipl.-Vw. Ingeborg Hofer

Steuerberaterin

Roswitha Prowatke

Rechtsanwältin, Steuerberaterin, Fachanwältin

für Steuerrecht, LL.M Wirtschaftsstrafrecht

Dipl.-Kfm. Alexander Neu

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. christoph Kneip

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,

certified Public Accountant (cPA-USA)


52

GL&Lev kontakt 04/10

Neue Regeln für die

Steuerbilanz

Von THOMAS ROHLeR

Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

sollte unter

Wahrung der Steuerneutralität

die Aussagekraft der Jahresabschlüsse

verbessern.

Um dieses Ziel zu erreichen,

wurde der Einfluss von

Subventionsvorschriften

auf den Jahresabschluss

abgeschafft.

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Steuern

Bei der Neuregelung ist der Gesetzgeber

jedoch noch einen Schritt weiter

gegangen und eröffnet den Bilanzierenden

nun eine von der handelsrechtlichen

Bilanzierung unabhängige Ausübung

steuerrechtlicher Bewertungswahlrechte.

Dieser vermeintliche Vorteil wird mit einem

klaren Nachteil erkauft: Die im Mittelstand

verbreiteten Einheitsbilanzen für Finanzamt,

Banken und Gesellschafter gehören wohl

der Vergangenheit an.

Wie die Finanzverwaltung die neue Rechtslage

sieht, wird in einem BMF-Schreiben

aus dem März 2010 dargestellt. Im Einzelnen

ergibt sich Folgendes:

Allgemeine Grundsätze

Der im Einkommensteuergesetz verankerte

allgemeine Maßgeblichkeitsgrundsatz bleibt

erhalten. Nach diesem Grundsatz setzt die

steuerliche Gewinnermittlung auf dem

Ergebnis auf, das nach kaufmännischen

Grundsätzen (= handelsrechtliche Grundsätze

ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung,

GoB) ermittelt wurde. Das in den

GoB enthaltene Vorsichtsprinzip wird jedoch

durch steuerliche Ansatz- und Bewertungsvorbehalte

korrigiert, um dem Prinzip der

Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit zu

genügen.

Die Verknüpfung zwischen kaufmännischem

Jahresabschluss und steuerlicher Gewinnermittlung

wurde bis zur Änderung durch

das BilMoG durch steuerrechtliche Subventionsvorschriften

(Sonderabschreibungen,

steuerfreie Rücklagen) beeinflusst. Wollte

Dipl.-Bw. thomas Rohler

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater

Partner in der DHPG

DR. HARZEM &

PARTNER KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

· Steuerberatungsgesellschaft

der Kaufmann diese Steuervorteile nutzen,

musste er in seiner Handelsbilanz entsprechend

bilanzieren (so genannte umgekehrte

Maßgeblichkeit). Von Nachteil war das insbesondere

deshalb, weil es zu einem verfälschten

Einblick in die Vermögens- und

Ertragslage des Kaufmanns führte. Die umgekehrte

Maßgeblichkeit wurde durch das

BilMoG ab 2009 abgeschafft.

Wie die kaufmännische Bilanz zukünftig zu

modifizieren ist, beurteilt das BMF aus zwei

Blickrichtungen:

Was gehört in die Bilanz?

Handelsrechtliche Bilanzierungsgebote sind

auf der Aktiv- wie auf der Passivseite der

Steuerbilanz grundsätzlich zu beachten.

Abweichungen von diesem Grundsatz bedürfen

einer entsprechenden Regelung im

Steuerrecht. Für die Aktivseite gilt dies z.B.

im Hinblick auf selbst entwickelte immaterielle

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Auf der Passivseite finden sich

steuerliche Ansatzverbote z.B. zu Rückstellungen

für Patentrechtsverletzungen oder

Dienstjubiläen, die nur unter bestimmten

Voraussetzungen gebildet werden dürfen.

Insoweit bestätigt das BMF-Schreiben die

bisherige Sicht der Dinge. Ebenfalls klarstellend

wird erwähnt, dass für Pensionszusagen

ein Ansatz erfolgen muss.

Wie ist in der Bilanz zu bewerten?

Spannender sind die Standpunkte des BMF

zur Bewertung. Anders als bislang geht die

Verwaltung nun davon aus, dass bei der

Bilanzierung von unfertigen und fertigen

Erzeugnissen für die Steuerbilanz eine sehr

umfassende Definition der Herstellungskosten

gilt. Obwohl hier handelsrechtliche

Bewertungswahlrechte bestehen, sollen

nach BMF zukünftig (ab 2009) die allg.

Verwaltungskosten (inkl. Sozialbereich) in

die Herstellungskosten einzubeziehen sein.

Diese Abkehr von der bisherigen Sichtweise

wird heftig kritisiert, weil sie zu einer nicht

zu rechtfertigenden Erhöhung der Ansätze

auf der Aktivseite und damit letztendlich zu

einer höheren Besteuerung führt.

Positiv zu sehen ist dagegen die Einräumung

eines Wahlrechts zur Durchführung

von so genannten Teilwertabschreibungen.

Dabei geht es im Wesentlichen um die Abschreibung

von wertgeminderten Beteiligungen

oder Forderungen, die bei GmbHs

steuerlich ohnehin nicht berücksichtigt werden.

Wird dem Bilanzierenden nach neuem

Recht ein steuerliches Abschreibungswahlrecht

eröffnet, kann er negative Steuereffekte

aus Wertaufholungen oder Forderungsverkäufen

zukünftig vermeiden.

Was ist noch unklar?

Abgehandelt werden im BMF-Schreiben lediglich

Ansatz- und Bewertungswahlrechte.

Die handelsrechtlichen GoB sind aber deutlich

komplexer. Sie enthalten u.a. Regelungen

zum Realisationszeitpunkt, zur Periodenabgrenzung,

zur Wertaufhellung und

zur Stetigkeit, aber auch Vereinfachungsregelungen

wie z.B. die Durchschnitts- oder

die Festwertbewertung. Wie mit diesem

Regelungsgeflecht ab 2009 umzugehen ist,

wird in der Äußerung der Verwaltung nicht

deutlich.

Fazit: Das BilMoG führt nicht nur zu Änderungen

in der kaufmännischen Bilanzierung

sondern auch zu einem weiteren Auseinanderdriften

von kaufmännischem Jahresabschluss

und steuerlicher Gewinnermittlung.

Nach Ansicht des BMF können steuerliche

Ansatz- und Bewertungswahlrechte in der

Steuerbilanz ab 2009 autonom ausgeübt

werden. Eine formelle Maßgeblichkeit des

handelsrechtlichen Jahresabschlusses besteht

insoweit nicht mehr. Die Ausführungen

des BMF zu dieser neuen Sichtweise scheinen

zunächst eine gewisse Rechtssicherheit

zu bieten, sie zeichnen jedoch lediglich ein

unvollständiges Bild der bestehenden Situation

und lassen viele Fragen offen.


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GL&Lev kontakt 04/10

53


54

Steuerliche Aspekte bei

gemeinnützigen Stiftungen

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Steuern

GL&Lev kontakt 04/10

Von CLAuDiA ROTTLäNDeR

Seit einigen Jahren ist ein

regelrechter Stiftungsboom zu

beobachten. Stiftungen werden

von Körperschaften, der öffentlichen

Hand und natürlichen

Personen (66%) errichtet. Das

Gesamtvermögen wurde 2006

vom Bundesverband Deutscher

Stiftungen auf rd. 60 Mrd. EURO,

die jährlichen Ausgaben auf

15 Mrd. EURO geschätzt.

Diese Größenordnungen

belegen Ausmaß und

Bedeutung von Stiftungen.

Eine Stiftung ist eine juristische Person,

die keine Gesellschafter oder

Mitglieder hat. Sie wird zur Erfüllung

eines bestimmten, hier gemeinnützigen

Zwecks errichtet, mit Mitteln bzw. Vermögen

ausgestattet, wobei der Stifter hinsichtlich

Art und Umfang weitgehend frei ist. Allerdings

muss der Grundstock so bemessen

sein, dass die Erfüllung des Stiftungszwecks

gewährleistet ist (Mindestausstattung je

nach Bundesland zwischen T€ 50 und

T€125). Die gemeinnützige Stiftung entsteht

durch Stiftungsgeschäft bzw. letztwillige

Verfügung (verbindliche Erklärung des

Stifters, ein Vermögen zur Erfüllung eines

bestimmten gemeinnützigen Zwecks zu

widmen und Stiftungssatzung) sowie die

staatliche Anerkennung. Hier sollte eine

frühzeitige Abstimmung mit Stiftungsbehörde

und Finanzamt erfolgen, um eine

zügige und unproblematische Umsetzung

des Vorhabens zu erreichen. Die Leitung

der Stiftung obliegt den in der Satzung benannten

Organen, die die Verwirklichung

des Stiftungszwecks auch über den Tod

des Stifters hinaus sicherstellen.

Die Attraktivität von gemeinnützigen Stiftungen

ist nicht zuletzt auf die steuerlichen

Rahmenbedingungen für den Stifter bzw.

Zustifter sowie Spender zurückzuführen.

Spenden an Stiftungen können jährlich als

Sonderausgaben bis zur Höhe von 20% des

Gesamtbetrags der Einkünfte (natürliche

Person) oder 4 Promille der Summe von

Claudia Rottländer

vereidigte Buchprüferin

Steuerberaterin

in der

Dr. Dedy Michels Simon

Rottländer GmbH

Steuerberatungs-

gesellschaft

Bergisch Gladbach

Umsatz und Lohn- und Gehaltsaufwand als

Betriebsausgaben berücksichtigt werden.

Durch die Einführung der Abgeltungsteuer

können sich bei natürlichen Personen mitunter

niedrigere Gesamtbeträge der Einkünfte

und damit Auswirkungen auf die in einem

Jahr zu berücksichtigende Spendenhöhe ergeben.

Durch das Gesetz zur weiteren Stärkung

des bürgerschaftlichen Engagements

wurde der steuerliche Höchstbetrag von

Vermögensstockspenden und Zustiftungen

von € 307.000 auf € 1 Mio. erhöht, wobei

der Betrag einkommensteuerlich auf einen

Zeitraum von bis zu zehn Jahren verteilt

Persönlicher Spendenvortrag

ist nicht vererbbar

werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass

der persönliche Spendenvortrag nicht vererbbar

ist. Der Höchstbetrag von € 1 Mio.

kann pro Person nur einmal innerhalb von

zehn Jahren in Anspruch genommen werden.

Damit ist das Thema Stiftung sowohl

für die Optimierung der steuerlichen Situation

als auch im Hinblick auf „Erb-Ersatz“,

Nachfolgeregelung, ideelles Vermächtnis,

Publizität und bürgerschaftliche Verantwortung

von Bedeutung.

Bei Übertragungen aus dem Privatvermögen

kommt es auch bei Vorliegen

grundsätzlich steuerrelevanter Vorgänge

(wesentliche Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft,

private Veräußerungsgeschäfte)

wegen Unentgeltlichkeit des Vorgangs

nicht zu einkommen- und grunderwerbsteuerlichen

Konsequenzen. Sollten allerdings

mit dem übertragenen Vermögen

zusammenhängende Verbindlichkeiten von

der Stiftung zu übernehmen sein, gilt dies

als teilentgeltlicher Vorgang mit ggfs. steuerlichen

Folgen im Bereich der Ertrag- und

Grunderwerbsteuern. Zuwendungen an

Stiftungen unterliegen auch nach der Erbschaftsteuerreform

nicht der Erbschaft- und

Schenkungsteuer.

Sofern Vermögen/Mittel aus einem Betriebsvermögen

übertragen werden, kann

dies zu Buchwerten erfolgen. Der Spendenabzug

bleibt dann allerdings auch auf den

Buchwert beschränkt. Umsatzsteuerliche

Konsequenzen sind hier im Einzelfall zu

prüfen.

Die gemeinnützige Stiftung selbst ist

grundsätzlich von den Ertragsteuern befreit.

Man differenziert zwischen den sog. vier

Sphären: ideeller Bereich, Vermögensverwaltung,

Zweckbetrieb und wirtschaftlicher

Geschäftsbetrieb. Während der ideelle Bereich

steuerlich unbeachtet bleibt, können

in den drei übrigen Sphären umsatzsteuerliche,

bei wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb

und mitunter bei Zweckbetrieb auch

körperschaft- und gewerbesteuerliche

Belastungen erwachsen. Der Zuordnung

einzelner Tätigkeiten zu den vier Sphären

kommt damit auch in der Rechnungslegung

eine nicht unerhebliche Bedeutung

zu. Ferner gilt es Sonderregelungen z.B.

beim Thema Sponsoring zu berücksichtigen

bzw. strategisch zu nutzen, insbesondere

in Zeiten rückläufiger Spendenerträge. Ab

dem Zeitpunkt des Vorliegens der vorläufigen

Bescheinigung der Gemeinnützigkeit,

ist die Stiftung berechtigt, Spendenbescheinigungen

zu erteilen. Hier lassen sich immer

wieder unterschiedliche Auffassungen

zwischen persönlicher Wahrnehmung des

Zuwendenden und gesetzlichen Anforderungen

(Leistung ohne Gegenleistung) beobachten,

die seitens der Stiftung richtig zu

bewerten sind, nicht zuletzt vor dem Thema

Spendenhaftung.

Aus diesem kurzen Einblick in das Thema

ist schon ersichtlich, dass es sich um ein

sehr spezielles steuerliches Feld handelt, in

dem man viel gestalten, aber auch manches

falsch machen kann. Da die Finanzverwaltung

seit einiger Zeit ihr Augenmerk auf

dieses finanzkräftige, stark wachsende Segment

gerichtet hat, sollte man sich dessen

bei Gründung und laufender Geschäftstätigkeit

sehr bewusst sein und ggfs. fachlichen

Rat suchen.


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GL&Lev kontakt 04/10

55


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