Fulda Informiert Nr. 84 - in Fulda

fulda.de

Fulda Informiert Nr. 84 - in Fulda

Der Dom ist Herz und Mitte

Förderer des Dialogs

Neue Fulda-City-App

Archiv Hubert Weber mit

Gewinnspiel

FULDA

INFORMIERT

84/2012


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Aus dem Inhalt

Alles was zählt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Der Dom ist Herz und Mitte einer

Glaubensgemeinschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Förderer des Dialogs von Wissenschaft,

Politik und Religion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6

„Jetzt weiß ich, wer die Schönste in Hessen ist“ . . . . . . . . . . . . 8

Möller hat einen positiven Eindruck vom

künftigen Tegut-Chef aus der Schweiz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9

Touristisches Programm, Veranstaltungen

und Sehenswürdigkeiten in der neuen Fulda-App . . . . . . . . 10

Relaunch von www .fulda .de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11

Starkes Gemeinschaftsunternehmen als

Energiedienstleister der Region . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

ÜWAG Kraftwerk Fulda hat neue Motoren

und Generatoren erhaltenn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Entscheidung noch keine Sekunde bereut . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Botschafterin für ein weltgeschichtliches Ereignis . . . . . . . . 15

Gutes Bewahren – Neues Erproben –

Frauenklinik weiter verbessern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Neue Halle übergeben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Impressum

Über ein halbes Jahrhundert in 1,2 Millionen

Negativen dokumentiert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Fulda entdecken“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .20

Aus den Stadtteilen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Blick hinter die Kulissen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .24

Recht im Alltag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

Seniorenplan der Stadt Fulda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26

Aktiv im Alter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

Programm der Musikschule der Stadt Fulda . . . . . . . . . . . . . 27

Sonderausstellungen und

museumspädagogische Workshops im Museum . . . . . . . . .28

Programm des Planetariums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .30

Theaterspielplan Oktober bis Dezember 2012 . . . . . . . . . . . . . 31

Das Kulturamt der Stadt Fulda präsentiert . . . . . . . . . . . . . . .34

Irlands Mr . Charming . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .36

Herausgeber: Magistrat der Stadt Fulda

Redaktion: Magistrat der Stadt Fulda, Pressestelle, Michael Schwab (Chefredakteur/Magistratspressesprecher), Christine Pierk (cp)

Schlossstraße 1, 36037 Fulda, Telefon: 0661 102-1007, E-Mail: fdinformiert@fulda.de

Layout und Umsetzung: Greb & Friends GmbH, Fulda

Fotos: Andreas Alt, Archiv, Christine Pierk, fotolia, Harald Merz, Michael Schwab, privat

Druck: Druckerei Rindt GmbH & Co. KG, Daimler-Benz-Str. 30, 36039 Fulda

Auflage: 33.000 Stück

Erscheinungsdatum: Oktober 2012

Irrtümer, Druckfehler und Änderungen vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr.

Gedruckt auf 9lives – ökologisches Papier mit FSC-Gütesiegel (Forest Stewardship Council)

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Alles was zählt

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Leser unseres Stadtmagazins

Fulda informiert“,

als ich im Vorwort der letzten Ausgabe

unseres Stadtmagazins „Fulda informiert“

darüber nachdachte, wie

schnell das Jahr voranschreitet, muss

ich jetzt – fast schon mit Erschrecken

– feststellen: Das Jahr 2012 nähert sich

unaufhaltsam seinem Ende. Voller

Erwartung und mit viel Ansporn sind

wir hineingestartet. Nun können wir

Bilanz ziehen. Zu den herausragenden

und schönen Ereignissen der zurückliegenden

Monate dürfte für uns alle

das große Domjubiläum zählen.

Stilvoll, angemessen und unter großem

öffentlichem Interesse hat eines

unserer wunderbarsten Wahrzeichen

seinen 300. Geburtstag gefeiert. Geschichte

spielt sich eben in völlig anderen

Kategorien ab. Zeit, so scheint es,

spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Und dennoch beschäftigt uns das Zeitaktuelle

ganz besonders. Ich denke

beispielhaft an die zurückliegende

Diskussion über die „Fliehenden

Hunde“ auf dem Universitätsplatz.

Nicht zuletzt der vorausgegangene

„Medien-Hype“ hat uns einen Eintrag

im Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes

beschert bzw. in der Folge noch

zahlreiche weitere Presseanfragen, vor

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allem von Fernsehsendern. Während

dieses Randthema – über das sich unbestritten

kontrovers diskutieren lässt

– für viel öffentliche Aufmerksamkeit

sorgte, ist eine für uns wichtige Nachricht

nahezu unerwähnt geblieben:

Der Rechnungshof hat uns bei seiner

vergleichenden Untersuchung der

Haushalte hessischer Sonderstatusstädte

aufgrund unserer Haushaltsführung

ein absolut positives

Zeugnis ausgestellt. In fast allen Vergleichskategorien

schnitt Fulda außerordentlich

gut ab. Sollte man nicht

auch einmal darauf seinen Blick lenken?

Steht dieses Testat des Rechnungshofes

doch dafür, wie solide im

Kern und zukunftsorientiert unsere

Haushaltsführung war und ist.

Mit meinen Gedanken möchte ich Sie

aber nicht nur in die Welt der Zahlen

entführen. Viele andere Dinge werfen

ihre Schatten voraus. Das Zusammengehen

unserer beiden großen Energieversorger,

der ÜWAG sowie der GWV, in

Form einer Fusion ist dank erster

Grundsatzbeschlüsse in den

Gremien – nicht nur der städtischen

– auf den Weg gebracht.

Im kommenden Frühjahr

wollen wir soweit sein,

dass die Umsetzung unserer

Überlegungen vollzogen werden

kann. Das neue Gemeinschaftsunternehmen

soll

noch wettbewerbsfähiger am

Markt sein und die Wertschöpfung

in der Region sichern

und ausbauen – nicht

zuletzt auch die Energiewende

aktiv mit begleiten. Aber

auch in anderen Bereichen ist

vieles vorangebracht worden.

Ich denke an den Flächennutzungsplan,

der fortgeschrieben

und von Stadtbaurätin

Cornelia Zuschke auf einer

Bürgerversammlung in seinen

wichtigsten Zügen vorgestellt

worden ist. Ein wichti-

ges Thema ist der Klimaschutz. Mit

einem eigenen Klimaschutzkonzept

versuchen wir, Potentiale auszuloten,

die Diskussion über dieses so wichtige

Zukunftsthema anzustoßen und den

Rahmen unserer Möglichkeiten abzustecken.

Mit der aktuellen Ausgabe

von „Fulda informiert“ möchten wir Ihnen

eine Übersicht unserer Stadtthemen

geben, Wissenswertes dokumentieren

und Sie ermuntern,mit unserem

umfangreichen Serviceteil die Vielfalt

städtischer Aktivitäten und Angebote

zu erleben. Viel Freude beim Durchblättern

und der Lektüre unserer neuesten

Stadtmagazin-Ausgabe wünscht

Ihnen

Ihr

Gerhard Möller

Oberbürgermeister

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Der Dom ist Herz und Mitte einer

Glaubensgemeinschaft

Kirche und Stadt feierten auf vielfältige Weise das Jubiläum der Domweihe vor 300 Jahren

Für Tausende von Touristen

ist eines der

schönsten „Geburtstagskinder“

Fuldas Jahr

für Jahr ein geradezu

„magischer“ Anziehungsort.

Für Domdechant

Prof. Dr. Werner

Kathrein ist St. Salvator

jedoch „nicht nur ein

historisches, sondern

ein sakrales, lebendiges

Gebäude.“ Und Fuldas

V e r w a l t u n g s c h e f

schätzt das großartige

barocke Kirchenbauwerk,

weil es „das fuldische

Stadtbild auf unverwechselbare

Art

und Weise prägt.“ 300

Jahre „alt“ ist der Fuldaer

Dom als Bischofskirche.

Ein Anlass zu

feiern. Nicht mit Pomp

und großem Getöse.

Sondern angemessen,

würdig, fast schon bescheiden.

Sondermarke

Ein Pontifikalamt mit

dem Erzabt der ungarischenBenediktiner-Abtei

Pannonhalma, Bischof

Imre Asztrik,

Varszegi, krönte die Feierlichkeiten

um das

geniale Werk des Dombaumeisters

Johann

Dientzenhofer. Daran

schloss sich bei herrlichem Sonnenschein

– Petrus meinte es offensichtlich

gnädig mit dem „Geburtstagskind“ –

eine Begegnung für die Geburtstagsgäste

im Innenhof des Priesterseminars

an. Bei dieser Gelegenheit präsentierten

Bistum und Deutsche Post eine

hübsche Sondermarke mit Tagesstem-

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Barock, elegant und doch nicht übertrieben verspielt wirkt der Hochaltar

des Fuldaer Doms.

pel zum Tag des Jubiläums, die buchstäblich

„reißenden Absatz“ unter den

Besuchern fand.WenigeTage zuvor hatte

Kathrein mit weiteren „Referenten“

wie Generalvikar Gerhard Stanke im

Dom die Geschichte der Kathedralkirche

in den unterschiedlichen zeitlichen

Phasen facettenreich beleuchtet.

Neues Standardwerk

Das Bistum veröffentlichteaußerdem

gemeinsam mit

dem Michael Imhof

Verlag ein neues

„Standardwerk für

die nächsten Jahrzehnte“,

so Verleger

Dr. Michael Imhof

über sein neuestes

Druckerzeugnis

über den Dom mit

den inhaltlichen

Schwerpunkten Architektur,Ausstattung

und Geschichte.

Die Stadt

wiederum widmete

„ihrem“ „Barock-Juwel“

eine eigene

Ausstellung mit einem

spannenden

und lesenswerten

Begleitband, der insbesondere

den

Dom-Architekten

Dientzenhofer in

den Blick nahm.

Mit einem herzlichen

Willkommen

begrüßte Bischof

Heinz Josef Algermissen

die große

Festgemeinde im

Dom, der wie zu einem

hohen Kirchenfest

bis auf

den letzten Platz

gefüllt war – so sehr nahmen die Fuldaer

Anteil am besonderen Jubiläum. Papst

Benedikt XVI. hatte eine persönliche

Grußbotschaft übermittelt, die Fuldas

Diözesanbischof verlas, um gleichzeitig

den Mitfeiernden im Namen des

Papstes den Apostolischen Segen zu

übermitteln.


Lebendige Steine

Festprediger Asztrik erinnerte seine Zuhörer

an die klösterlichen Wurzeln des

heutigen Doms. Als Benediktiner könne

man sich hier zu Hause fühlen, jenem

Ort, an dem auch schon Bonifatius und

Sturmius gewirkt hätten. Der eigentliche

Dom, so machte der Benediktiner-

Bischof deutlich, sei jedoch nicht die

bauliche Hülle, sondern sind vielmehr

die Menschen selbst.

„Ihr seid der Hohe Dom zu Fulda, Ihr

seid die lebendigen Steine, aus denen

diese Kathedrale besteht.“ Angesichts

der Unvollkommenheit des Menschen,

auf den Gott dennoch setze – Bischof

Asztrik sprach von „wackligen Steinen“

und „Gottes Stärke“, die sich in eben

jener „Wackeligkeit“ offenbare – komme

es darauf an, Stabilität zu entwickeln,

indem der Gläubige die Nähe zu

Gott, dem Erlöser,

suche. Diese Nähe

zum Salvator könne

er durch die liturgische

Feier

und im Gebet im

Dom finden, der

dem Erlöser geweiht

ist.

Heil und Segen

Beim anschließenden

Empfang im

Refektorium des

Priesterseminars

hob Domdechant

Kathrein hervor,

dass der Dom seit

seiner Weihe „nie

so gute Jahre wie

in den letzten 50“

erlebt habe. Dafür

„müssen wir dem

Herrgott Dank sagen und feiern.“ Kathreins

Dank galt aber auch den vielen

Menschen, die ihre „Lebens- und Schaffenskraft“

für den Dom eingesetzt hätten.

Fuldas Oberbürgermeister Gerhard

Möller bezeichnete den Dom als

„wichtiges Stück der Stadt und der

Umgebung“. Symbolhaft strahle das

Gotteshaus in die Stadt hinein. „Der

Dom gehört zu Fulda und umgekehrt

Bischof Asztrik Varszegi hielt die Festpredigt

am Weihetag von St. Salvator.

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Generalvikar Gerhard Stanke wirft einen

Blick zurück in die Geschichte des Doms.

Fulda zum Dom“, bekräftigte

Möller, der

es als persönliches

Privileg ansieht, von

seinem Dienstzimmer

im Stadtschloss

aus tagtäglich auf St.

Salvator blicken zu

können. Mit Bezug

zum früheren Apostolischen

Nuntius Bischof

Erwin Josef Ender

betonte Bischof

Algermissen, 300

Jahre seien für eine

so große Kathedralkirche

wie den Dom

keine besonders große

Zeitspanne. Fulda

sei in größeren zeitlichen

Dimensionen

wie der 1250jährigen Geschichte zu sehen.

Dennoch müsse man sich angesichts

des Jubiläums das„Tiefere dieser

Domkirche vergegenwärtigen“. „Sie ist

das Herz und die Mitte einer Glaubensgemeinschaft“,

hob Bischof Algermissen

hervor. Der Dom sei gleichsam ein

„umgrenzter Ort aus der anderen

Wirklichkeit herausgenommen“, wo

der Einzelne Erfahrungen wie sonst

Malteser Präsident Constantin von Brandenstein

Zeppelin mit Gattin Ameli freuen sich gemeinsam

mit Bischof Heinz Josef Algermissen über das große

Domjubiläum.

Post Vertriebsleiter für Hessen Hagen Kraus (ganz

rechts) bereitet mit Dieter Josefiak Sonderbriefmarken

des Doms für Karten vor, die bei Philatelisten

reißenden Absatz fanden.

nirgendwo machen könne. In diesem

Raum „steht der Himmel offen.“ Hier

könnten die Gläubigen durch Gebet

Heil und Segen Gottes auf die Welt herabflehen.

An seine Gäste appellierte

der Fuldaer Bischof deshalb: „Öffnen

wir unsere Augen der göttlichen Sicht.“

Das sei das Entscheidende und nicht

die schönen Bilder und Skulpturen, die

„uns nicht von der Sicht auf oben ablenken

sollten.“

Michael Schwab

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Förderer des Dialogs von Wissenschaft,

Politik und Religion

Professor Dr. Hans Maier erhielt den Winfried-Preis der Stadt Fulda

Einmal im Jahr wird die völkerverbindende

Wirkung des Heiligen Bonifatius

in Fulda besonders deutlich, nämlich

bei der Verleihung des Winfried-Preises

im Stadtschloss. Mit besonderer Freude

konnte Oberbürgermeister Gerhard

Möller dieses Mal den von Dr.

Heinz Gustav Waider gestifteten

und durch ein

Kuratorium vergebenen

Preis an Prof. Dr.

Hans Maier überreichen.

Der Winfried-Preis

wird

OB Gerhard Möller überreichte den Winfried-

Preis an Prof. Dr. Hans Maier.

an Persönlichkeiten oder Institutionen

vergeben, die sich um die Völkerverständigung

in Beziehung auf das Vorbild

des Heiligen Bonifatius besonders

verdient gemacht haben. Als bayerischer

Kultusminister, Mitglied im Zentralkomitee

der Deutschen Katholiken

und als Mitherausgeber des Rheinischen

Merkurs habe Maier den Dialog

von Wissenschaft, Politik und Religion

besonders gefördert,erklärte Möller anerkennend.

Professor Dr. Maier sei ein

erfolgreicher Buchautor, geschätzter

Referent und Unterstützer der nachfolgendenGeneration,

die er

durch seine Vorträge

auf überzeugendeWeise

auch für den

g r e n z ü b e r -

schreitenden

Gedankenaustausch

im Sinne

des Namensgebers

des Winfried-Preises

zu

gewinnen verstehe.

„Ihre Jahre

haben Sie der

Republik geschenkt“,wür-

Der Preisträger trug sich nach der Verleihung

ins Ehrenbuch der Stadt ein.

digte der Fuldaer Verwaltungschef das

Wirken des Preisträgers, der zusammen

mit seiner Ehefrau Adelheid zum Empfang

im Marmorsaal erschienen war.

Als„beeindruckendes Zeichen derWertschätzung“

wertete Möller die hohe Anzahl

von Ehrengästen – neben denTöchtern

des Stifters Bettina Lange und

Stefanie Waider nahmen auch der ehemalige

Oberbürgermeister Dr. Wolfgang

Hamberger, Bischof Heinz Josef

Algermissen, Stadtbaurätin Cornelia

Zuschke, zahlreiche Vertreter der städtischen

Gremien,Repräsentanten der Kirchen,

der Schulen und der Hochschule

am Empfang teil.

Die Generation„Bundesrepublik“ nachhaltig

geprägt

„Hans Maier zu loben macht immer

und überall Freude und ehrt den Laudator

mehr als den Preisträger“, die

enge Verbundenheit von Ministerpräsident

a.D. Prof. Dr. Bernhard Vogel mit

dem Preisträger wurde bereits durch

diese Einführungsworte deutlich, die

zum Teil sicherlich auch der vielen parallelen

beruflichen Stationen beider

Männer geschuldet ist. In seiner herzlichen

Laudatio fasste Bernhard Vogel

den Werdegang und besonders auch

das Wesen des Preisträgers auf sympathische,

prägnante Weise

und mit einer Prise Humor

zusammen. So

spannte er gekonnt den

Bogen von der Jugendzeit

Hans Maiers – „er war der

erste seiner Familie, dem

sich der Weg zur Wissenschaft

erschloss“ – über

dessen Studienjahre –

„von einem Studienfreund

wurde er als allemannisches

Lamm mit

Schlitzohr bezeichnet“ –

bis hin zu seinen vielfältigen

Tätigkeiten in der


Prof. Dr. Bernhard Vogel hielt die Laudatio

auf den Preisträger.

Wissenschaft, Literatur

und Politik. Der

1931 in Freiburg geborene

Maier studierte

Geschichte, Romanistik,

Germanistik und

Philosophie in Freiburg,

München und

Paris und wurde nach

seiner Promotion und

Habilitation jüngster

Professor an der Ludwig-Maximilian-Universität

München.

„Hans Maier wollte

immer erkennen, wohin

die Zeit sich bewegt

und hat die Generation „Bundesrepublik“

nicht mit lauten Sprüchen,

aber umso nachhaltiger mitgeprägt“,

stellte Prof.Dr.Vogel,der den Preisträger

seit den frühen 1960er Jahren kennt,

heraus. Mit der Generation „Bundesrepublik“

bezeichnete er alle, die die

letzten Kriegsjahre erlebt und den Neuaufbau

des demokratischen Gemeinwesens

mit vorangetrieben haben.

Auch Stadtbaurätin Cornelia Zuschke

nahm am Empfang teil.

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Den Menschen immer freundlich die

Wahrheit gesagt

Von derWissenschaft habe es den Preisträger

in die Politik gezogen, weil ihn

„die Neugier auf das Nichterwartete

getrieben habe“, führte Prof. Dr. Vogel

weiter aus, und er Erfahrungen mit der

Praxis machen wollte. Dabei habe Maier

aber nicht nur nach den Möglichkeiten,

sondern auch nach den Grenzen

der Politik gefragt. Während Prof. Dr.

Hans Maier von 1970 bis 1986 Kultusminister

in Bayern war, saß er 1970/71 und

Preisträger und Ehrengäste zusammen mit den Töchtern von Heinz G. Waider.

1982 der Kultusministerkonferenz als

deren Präsident vor. Der Laudator, der

von 1967 bis 1976 Kultusminister von

Rheinland-Pfalz war, erinnerte sich

schmunzelnd daran, dass er Hans Maier

damals mit folgenden Worten in

dem Gremien begrüßt hatte:„Willkommen

im Kreis der Prügelknaben der Nation“.

Dabei erwies sich Hans Maier in

seiner Position als „Fels in der Brandung,

der nicht wankte, wenn es ums

Grundsätzliche ging“. Außerdem habe

Maier in seiner 12-jährigen Amtszeit als

Präsident des Zentralkomitees der

deutschen Katholiken viel bewirkt und

den Laien neues Selbstbewusstsein gegeben.

Insgesamt habe sich der Preisträger

nie vereinnahmen lassen, den

Menschen immer freundlich die Wahrheit

gesagt und den Geist der Zeit

durch Gegensteuern und Vorausdenken

mitgeprägt. Voll Anerkennung,

freundschaftlicher Zuneigung und Res-

pekt vor der Lebensleistung des Preisträgers

gratulierte der Laudator Prof. Dr.

Vogel herzlich zum Winfried-Preis und

beendete seine Ausführungen mit folgenden

Worten: „Hans Maier hat sich

um Politik, Wissenschaft und Kirche

verdient gemacht – sein Leben sollte

der heutigen Generation Mut machen

und ihnen ein Beispiel sein.“

Freimut

Den mit 10.000 Euro dotierten Preis

nahm Prof. Dr. Hans Maier dankend

und hoch erfreut

entgegen: „Neben

dem Preisstifter,

den Kuratoren und

dem Oberbürgermeister

gilt mein

Dank besonders

Bernhard Vogel für

die treffenden und

einfühlsamen Worte,

denn gerade im

Alter kann man viel

Lob vertragen – das

trägt einen über

die jahrzehntelange

Kritik hinweg.“

Der 81-Jährige kündigte

zudem an,

sein Preisgeld zur Hälfte der Winfriedschule

und verschiedenen Hilfsorganisationen

zu spenden. Anschließend

trug er den interessierten Zuhörerinnen

und Zuhörern einen Essay über

„Freimut“ vor. So legte er dar, dass der

freimütige Mensch durch seine Offenheit

verblüfft, sagt was er denkt und

sich dadurch Respekt verschafft. Während

Freimut aber am schwierigsten

vor den Freunden sei, vertrat er die Ansicht,

dass „das Vertrauen wächst,

wenn einem der andere nicht nach

dem Mund redet“. Der gläubige Katholik

bezeichnete Christus als Muster der

freimütigen Rede und plädierte dafür,

dass die Menschen in einer Demokratie

offen und ehrlich reden sollen.„Der Alltag

ist zwar meist banal, aber ihm tut

Freimut gut“, betonte der Winfried-

Preisträger Prof. Dr. Hans Maier und

trug sich anschließend ins Ehrenbuch

der Stadt ein. cp

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„Jetzt weissß ich, wer die

Schönste in Hessen ist“

„Hessens schönste Stadt“ wirbt jetzt auch an der

Ost umfahrung mit HR-Zuschauervotum

Hunderte von Zügen – darunter rund 120

ICEs – passieren täglich den Bahnhof Fulda

als wichtigen Bahnknotenpunkt.

Wer für Fulda als „Hessens schönste

Stadt“ werben will, sollte diesen Marketing-Aspekt

nicht außer Acht lassen. Das

dachte sich auch FuldasVerwaltungschef

Gerhard Möller. Über die Werbeagentur

Greb & Friends ließ Möller pfiffige Groß-

Transparente entwerfen, die seit kurzem

entlang der Spundmauer der Ostumfahrung

auf das hervorragende AbschneidenFuldasbeim„Online-Voting“desHessischenRundfunksaufmerksammachen.

Großtransparente

„Tausende Bahn-Reisende kommen täglich

an dieser Stelle vorbei. Ihnen möchten

wir zeigen, dass Fulda noch mehr zu

bieten hat, als das, was sie vielleicht nur

vom Zugfenster aus sehen und kennen“,

begründete Möller die jüngste städtische

Initiative, die von der heimischen Werbeagentur

gemeinsam mit der Magistratspressestelle

realisiert worden ist. Mit einem

Großtransparente-Motiv wirbt die

Stadt bereits an gleicher Stelle mit Wahrzeichen

wie der Flora für den besonderen

Reiz Fuldas. Nun sind zwei weitere dieser

großformatigen Werbeflächen mit den

Maßen 15 Meter mal 1,65 Meter hinzugekommen,

die auf sympathische Weise

und „unübersehbar“, wie Fuldas Oberbürgermeister

meint, „unsere Botschaft

transportieren:Fuldaist spitze–nicht nur

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in der Gunst der Zuschauer

des Hessischen Rundfunks.“

Während das eine Motiv fast

schon klassisch – unter anderem

mit einem farbenfrohen

Blick in den Domdechaneigarten

– für Fulda als „schönste Stadt

in Hessen“ wirbt, lässt die zweite Bildkomposition

eine junge hübsche Dame

kess in den Spiegel blicken. Ihren Blick erwidert

wiederum die Göttin der Gartenbaukunst

ebenso dominant wie kraftvoll,

so wie es die Flora seit über 200 Jahren in

gewohnter Pose vor der Orangerie tut.

Zum eleganten Arrangement haben die

Werbeexperten noch den eigängigen

Satz hinzu gefügt:„Jetzt weiß ich,wer die

Schönste in Hessen ist.“ Möller und sein

Persönlicher Referent Michael Schwab

sind sich einig,„mit diesen beiden aussagekräftigen

Motiv-Varianten werden wir

die Aufmerksamkeit der Bahnreisenden

auf sympathische Weise wecken können.

Aus Marketingsicht haben wir Entscheidendes

getan, um vom HR-Zuschauer-

Ranking zu profitieren.“

30 Mitbewerber

Unter dem Titel „Hessens schönste

Städte“ hatte der Sender vor einigen

Monaten das Publikum aufgerufen, im

Internet über seine Favoriten abzustimmen.

Unter 30 Mitbewerbern landete

die Domstadt auf Platz 1.„Ich freue mich

sehr über das außerordentlich gute

hr-Zuschauervotum

fulda

fuldahr-Zuschauervotum

schönste stadt in hessen

Wirtschaftsdezernent Gerhard Möller ist es ein besonderes

Anliegen, nach dem guten Abschneiden beim

HR-Zuschauervotum für Fulda als „Hessens schönster

Stadt“ mit entsprechenden Bannern zu werben.

Abschneiden Fuldas“, hatte OB Möller

das erfreuliche Abschneiden der

Osthessenmetropole kurz nach der

Sendung kommentiert.

Auf Platz 2 der hr-Aktion folgt das 1170

von Kaiser Friedrich Barbarossa gegründete

Gelnhausen im Kinzigtal. Den

dritten Rang belegte die Kurstadt Bad

Hersfeld. Auf Platz 4 landete die Universitätsstadt

Marburg mit der Grabeskirche

der heiligen Elisabeth.

Die Zuschauer-Entscheidung stelle eine

„Auszeichnung für die Stadt, die Bürger

sowie all diejenigen dar, die Fulda durch

ihre Aktivitäten prägen und durch ihren

Einsatz das schöne Stadtbild pflegen und

erhalten.“ Nach der hr-Sendung sei er bei

verschiedenen Gelegenheiten spontan

von Fuldaern angesprochen worden, die

den Beitrag gesehen hatten und sich mit

Fuldas Verwaltungschef über den Erfolg

freuten. Diese Reaktionen spornten Möller

zusätzlich an, den im aktuellen Haushalt

eingeschlagenen Kurs „Fuldas Erbe

nachhaltig zu mehren“ konsequent fortzuführen.

Punkten konnte Fulda mit seinem

gut erhaltenen Barockensemble,

den Adelspalais sowie seinen reizvollen

Grünanlagen. mb

„Jetzt weiß ich, wer die Schönste ist!“

FULDA – schönste Stadt Hessens


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Möller hat einen positiven Eindruck vom

künftigen Tegut-Chef aus der Schweiz

MIGROS-Chef Jörg Blunschi besuchte gemeinsam mit

Wolfgang und Thomas Gutberlet Fuldas OB Möller

Ab 1. Januar 2013 ist es amtlich: Die Tegut-Kette

mit 290 Läden in Hessen,

Thüringen und Nordbayern sowie rund

6.400 Beschäftigten wird dem schweizerischen

Lebensmittelriesen MIGROS

gehören. Nach fünfmonatiger Verhandlungsdauer

fiel zwischen den beiden

beteiligten Partnern die Entscheidung,

die in Zürich der Öffentlichkeit

bekannt gegeben wurde. Jörg Blunschi,

Geschäftsleiter der MIGROS Zürich sowie

Tegut-Inhaber Wolfgang Gutberlet

und dessen Sohn Thomas nutzten die

Gelegenheit des Aufenthalts Blunschis

in der Domstadt zu einer ersten Begegnung

des Schweizers mit Fuldas Oberbürgermeister

und Wirtschaftsdezernenten

Gerhard Möller.

Klar positioniert

Möllers Eindruck nach einem gut halbstündigen

Gespräch: „MIGROS-Chef

Blunschi hat auf mich gewinnend und

sympathisch gewirkt.“ Was für den

Chef im Stadtschloss allerdings am

meisten zählt. Jetzt ist die Zeit der Spekulationen

und Gerüchte endlich vorbei.

MIGROS habe sich auch gegenüber

dem OB klar positioniert, was bedeutet,

dass die Tegut Zentrale in Fulda

weiterhin ihre Funktion behalten wird.

Das Unternehmen soll in Zukunft noch

weiter wachsen. Das jedenfalls wünschen

sich die Schweizer, die kräftig

investieren wollen, und das ist selbstverständlich

auch eine „positive Botschaft“

für den Fuldaer Oberbürgermeister.

Denn die Existenz von Tegut

sei für die Region äußerst wichtig.

Im Zusammenhang mit dem Verkauf

an MIGROS spricht Möller von einer

„vernünftigen und sinnvollen Entscheidung.“

Die Philosophie beider Unternehmen

sei sehr ähnlich. Das habe

Blunschi auch gegenüber dem Oberbürgermeister

deutlich gemacht. Für

den Schweizer MIGROS-Chef waren die

Prinzipien der Regionalität, Kundenbindung,

Bio-Produkte und Eigenerzeugung

offensichtlich wichtige Kriterien,

sich für den Kauf von Tegut

zu entscheiden. Vor allem

aber auch der Ansatz,

den Kunden und die Mitarbeiter

sehr deutlich in

den Mittelpunkt der unternehmerischenBetrachtungen

zu stellen, wie dies

seit jeher Tegut tut.

Rundgang

Unabhängig davon freut

sich Möller über das große

Interesse Blunschis an

der Domstadt. Auch wenn

ihm während des Kurzbesuchs

keine Zeit für einen

Rundgang durch das

Stadtschloss blieb, sicherte

der schweizerische Unternehmer

Fuldas Wirtschaftsdezernenten

zu, baldmöglichst die

Einladung zu einem persönlichen

OB Gerhard Möller mit MIGROS-Chef Jörg Blunschi.

Rundgang durch das Schloss und die

Stadt anzunehmen.

Michael Schwab

Große Runde im OB-Büro mit dem bisherigen Tegut-Inhaber Wolfgang Gutberlet und

Sohn Thomas sowie MIGROS-Geschäftsleiter Jörg Blunschi mit einem weiteren Vorstandsmitglied

des Konzerns.

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Touristisches Programm, Veranstaltungen und

Sehenswürdigkeiten in der neuen Fulda-App

Die neue Fulda-City-App – ein idealer Begleiter für den Aufenthalt in Fulda

Die Stadt Fulda ist nun auch mit einer

Fulda-App in der Welt mit den Programmen

für Smartphones und Tablet-PCs

vertreten.

Die neue Fulda-City-App für das iPhone

und iPad kann im Apple-Store kostenlos

heruntergeladen werden und bietet

sowohl für Touristen und Besucher

wie auch für Bürgerinnen und Bürger

nützliche Informationen.

Neben der Präsentation der schönsten

Sehenswürdigkeiten gibt die App

durch ihre übersichtliche Navigation

auch einen schnellen und aktuellen

Überblick über angebotene Führungen

und Übernachtungsmöglichkeiten.

Alle im Internetauftritt unter

www.tourismus-fulda.de gelisteten

Unterkünfte und gastronomischen Betriebe

sind auch in der App zu finden.

Bei der Gestaltung wurde großen Wert

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auf eine benutzerfreundliche, klar

strukturierte Navigation gelegt.

Oberbürgermeister Gerhard Möller

sieht in diesem neuen Programm für

die mobilen Endgeräte einen weiteren

Baustein in der Online-Vermarktung

der Barockstadt. „Wir müssen in den

neuen Medien vertreten sein und unseren

vielen Besuchern auch einen digitalen

Mehrwert anbieten. Ich sehe

mit der Fulda-City-App eine Erweiterung

von www.fulda.de und

des gesamten Online-Angebots

der Stadt. Gerade die

Smartphones haben sich in

den letzten Jahren am

Markt durchgesetzt. Wir

müssen mit entsprechenden

Angeboten darauf reagieren“,

so der Fuldaer Verwaltungschef.

Alle Angebote der App sind direkt mit

der Themen-Homepage www.tourismus-fulda.de

verlinkt, so dass der direkte

Weg zu weiteren Informationen

gewährleistet ist.

„Apps erleichtern den Alltag und bieten

fast unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten.

Wir freuen uns sehr, die Stadt

Fulda auf diesem Weg im Marketing

zu begleiten“, so Janina Wenig, Geschäftsführerin

der S/COMPANY, die

diese App im Auftrag der Stadt erstellt

hat. hm

Die Fulda-City-App kann im App-Store

unter dem Stichwort „Fulda“ und über

www.tourismus-fulda.de/app kostenfrei

herunterladen werden.

Gleich zwei Neuheiten konnte die Stadt bei einem Pressegespräch

mit Agenturvertretern präsentieren: die neue

Fulda App sowie die überarbeitete Version der städtischen

Internetseite.


Relaunch von www.fulda.de

Neuer „Look“ für die Internetpräsenz der Stadt

Der letzte Relaunch, also die

grundlegende Überarbeitung

des Webauftritts www.

fulda.de, liegt mittlerweile

fünf Jahre zurück. In der Zwischenzeit

hat sich im Onlinebereich

und Homepage-Design

viel getan“, mit diesen

Worten erläuterte Oberbürgermeister

Gerhard Möller die

Notwendigkeit der Überarbeitung

des städtischen Internetauftritts.

Der Internetauftritt WWW.FUL-

DA.DE ist ein wesentliches Aushängeschild

für die Barockstadt,

das nicht nur von den Bürgerinnen

und Bürgern der Stadt, sondern

auch von vielen Touristen

genutzt wird. Bilder, Podcasts (Video-

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botschaften) und Design

gewinnen in der Medienwelt

immer mehr an Bedeutung.

Das Online-Nutzungsverhalten

hat sich

verändert. Der neue Auftritt

soll diesem Rechnung tragen,

versprach Möller bei

der Präsentation.

Aktuelles noch präsenter

auf der Startseite

Gerade die aktuellen Informationen

der Stadt können

im neuen Internetauftritt

noch besser präsentiert

werden. Dank des sogenanntenZiehharmonikaeffekts

können nun 12 News

gleich direkt auf der Startseite

mit Bild angezeigt

werden. Die Stadt hat den

Auftritt schlanker und „aufgeräumter“

gestaltet. Dies

ermöglicht dem Nutzer

eine noch bessere Übersichtlichkeit

über die Angebote

der Stadt. Die neue

Navigation mit Dropdown-

Menüs – bei diesen klappen

die Unterpunkte einer Rubrik

schon beim Anfahren der Rubriküberschrift

mit dem Mauszeigen

aus – ermöglicht eine

noch schnellere Seitenauswahl

und bessere Handhabung

– das „Durchklicken“

konnte so minimiert werden.

Themenbereiche neu

gewichtet und sortiert

Gerade der Themenbereich

„Tourismus“ wird

von den Onlinebesuchern

der Stadt hervorragend

besucht. Aus diesem

Grunde wurde auch die

Hauptnavigation dahingehend

geändert, dass die Themenfelder

neu gewichtet und verändert wurden.

Neu ist z.B. die Rubrik „Familie“,

die früher nicht in der Hauptnavigation

zu finden war.

Weitere Inhalte, wie z.B. der Podcast

des Oberbürgermeisters oder die

Bildergalerien, finden im neuen Design

einen exponierten und ansprechenden

Raum auf der Startseite.

Oberbürgermeister Gerhard Möller

dankte allen am Relaunch beteiligten

Mitarbeitern und Firmen und würdigte

die gute Zusammenarbeit zwischen

der Magistratspressestelle der Stadt

Fulda, der Werbeagentur Greb&

Friends, die das Design entwickelte,

und der Webfirma add-com, die für die

Programmierung verantwortlich war.

„Unsere Internetpräsenz war schon

gut, nun ist sie noch ein großes Stück

besser geworden. Die zahlreichen User

werden dies zu schätzen wissen“, ist

sich Möller sicher. hm

www.fulda.de

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Starkes Gemeinschaftsunternehmen als

Energiedienstleister der Region

Fusion von ÜWAG und GWV wird angestrebt / Magistrat der Stadt Fulda nahm Zwischen bericht

über aktuellen Sachstand zustimmend zur Kenntnis

Strom, Gas und Service – für den

Kunden künftig alles aus einer

Hand. So jedenfalls sieht die gemeinsame

Zielvorstellung von

Stadt und Kreis aus,die im Frühjahr

2012 vorgestellt worden war. Aus

den damals noch ergebnisoffenen

Überlegungen,die von Kooperation

bis zur Fusion reichten, hat sich inzwischen

die Verschmelzung der

Gas- und Wasserversorgung (GWV)

(35.000 Gaskunden) mit dem

Stromversorger ÜWAG (140.000

Stromkunden) als „spartenintegriertes

neues Unternehmen“ herauskristallisiert.

„Am Ende unserer

Überlegungen wird ein Gemeinschaftsunternehmen

stehen“, bekräftigte

Fuldas Oberbürgermeister

und derzeitiger ÜWAG-Aufsichtsratsvorsitzender

Gerhard Möller

(CDU) bei der Erläuterung eines

Zwischenberichts, der die Mitglieder

des Fuldaer Magistrats über den

aktuellen Sachstand der Gespräche

zwischen den Beteiligten informierte.

Vorteil für den Verbraucher: Das

Zusammengehen von ÜWAG und

GWV soll sich kostendämpfend auf

die Preise auswirken.

Endgültige Beschlussfassung 2013

Die endgültige Entscheidung über

das Modell Fusion, das laut Möller

aus Sicht der Führungsgremien der

ÜWAG und GWV im Hinblick auf

die weitere Entwicklung des Energiemarktes

die „größten Synergie- und

Zukunftspotenziale“ bietet, soll im Laufe

des Jahres 2013 erfolgen. Neben der Stadt

werden vor allem der Landkreis Fulda sowie

dieThüga Partner im neuen Gemeinschaftsunternehmen

sein. Neben der

Verschmelzung der GWV mit der ÜWAG

ist es deshalb auch notwendig, dass der

bisherige Zweckverband in eine GmbH

umgewandelt wird und ebenfalls mit der

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Im Frühjahr soll die endgültige Entscheidung über die

geplante Fusion von ÜWAG und GWV fallen.

ÜWAG verschmilzt. Den gesamten Prozess

begleitet laut Möller die Münchner

Thüga-Gruppe unterstützend, die bereits

seit gut zehn Jahren mit 15,1 Prozent

an der GWV beteiligt ist. Bei der Thüga

handelt es sich um das „größte Netzwerk

in Deutschland“ mit 90 Beteiligungen

an kommunalen Energieversorgern.

Das 1867 in Gotha gegründete Unternehmen

versteht sich als Beratungs-

und Dienstleistungsanbieter. Neben

Fulda sind unter anderem

auch die Städte Frankfurt,Limburg

oder Bad Hersfeld Gesellschafter

der Thüga. Vermutungen, bei der

Thüga handele es sich um einen

„Hedgefonds“ verwies Möller vor

diesem Hintergrund als„reine Spekulation“.

Vielmehr habe sich der

frühere Mehrheitsgesellschafter

Eon aus kartellrechtlichen Gründen

von der Thüga trennen müssen,

deren Anteile nunmehr in

kommunalen Händen liege.

Projektgruppen

In den zurückliegenden Monaten

hatte eine Projektgruppe die unterschiedlichen

Aufgabenfelder der

beiden beteiligten Partner auf Synergien

und Vorteile einer Zusammenarbeit

hin gründlich untersucht

– mit dem nun vorliegenden

Ergebnis einer geplanten Fusion.

Der Zeitrahmen für die Überlegungen

war und ist eng gestrickt, wie

Fuldas Verwaltungschef betonte.

Beide Unternehmen verfügten allerdings

über eine starke Innovationskraft.

Sich gemeinsam den Herausforderungen

des Marktes zu

stellen, sei daher nurmehr folgerichtig.

Ohnehin seien Fragen nach

der Versorgung mit Strom und Gas

in Zukunft nicht mehr von einander

zu trennen. Deshalb müsse alles

aus einer Hand angeboten werden.

Gemeinsame Wartung, gemeinsame Bereitschaftsdienste,

gemeinsames Netzmanagement

und gemeinsamer Vertrieb

wären zudem für beide

Unternehmen,letztlich gerade aber auch

für den Kunden, von Vorteil. Wichtigste

Botschaft Möllers an die Mitarbeiter der

beteiligten Unternehmen: Im Zuge der

Fusion werde es zu keinen betriebsbedingten

Kündigungen kommen. mb


Mit zwei 500 PS starken so genannten„Heißdampflokomobilen“

(Dampfmaschinen)

hatte alles 1912 im neuen

ÜWAG Kraftwerk in der Frankfurter

Straße begonnen. Sie

waren als Grundstein für die

Stromversorgung der Region

Fulda in Betrieb genommen

worden. Zug um Zug hat seither

neueste Technik am bestehenden

Standort Einzug

gehalten. 2009 begann die

ÜWAG mit ihrem ehrgeizigen

Projekt „Ertüchtigung und

Modernisierung ÜWAG Kraftwerk

Fulda“. Mit dem Einbau

dreier neuer Aggregate ist der Umbau

einen entscheidenden Schritt vorangekommen.

Das ÜWAG Kraftwerk Fulda

verfügt numehr über mehr Leistung bei

verbessertem Umweltschutz. Landrat

Bernd Woide sowie ÜWAG Vorstand

Günter Bury nahmen die erneuerte Anlage

mit einem symbolischen Knopfdruck

offiziell in Betrieb.Knapp zehn Millionen

Euro sind für dieses Projekt in der

Region investiert worden, das Bury als

„Werk der Meisterklasse“ bezeichnete.

Mit der Anlage können Spitzenlasten,

Notstrombedarf und Regelenergie abgedeckt

werden.

Modernste Filtertechnik

Bei den jetzt installierten Kraftwerksmotoren

handelt es sich um zwei 20-Zylinder-Aggregate

des Herstellers MTU sowie

ein etwas kleineres, so genanntes

„Schwarzstart-Aggregat“. „Die leistungsfähigen

MTU-Module verfügen über die

derzeit beste Katalysator-Technik und arbeiten

besonders effizient und schadstoffarm“,

wie ÜWAG-Projektleiter Dipl.-

Ing. Sven Kunkel erläutert. Für die

aufwendigeKatalysator-Technikhattedie

ÜWAG vorab eigens eine stählerne Zwischendecke

im Kraftwerk eingezogen,

um so den notwendigen Platz zu schaf-

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ÜWAG Kraftwerk Fulda hat neue Motoren

und Generatoren erhaltenn

Offizielle Inbetriebnahme des Fuldaer ÜWAG-Kraftwerks / mehr Umweltschutz, verbesserte Leistung

Mit dem symbolischen Knopfdruck nahmen ÜWAG-

Vorstand Günter Bury und Landrat Bernd Woide die

neue Anlage in Betrieb.

fen. Die Filtertechnik, die in ähnlicher

Form auch bei den modernsten Fahrzeugmotoren

zum Einsatz kommt, sorgt

für besonders niedrige Emissionen der

neuen Maschinen. Mit dem kleineren

Schwarzstart-Modul kann das gesamte

Kraftwerk zukünftig auch völlig unabhängig

vom Stromnetz hochgefahren

werden und steht damit in Extremsituationen

für Aufgaben der Notstromversorgung

zur Verfügung. „Zusätzlich verbessert

das Aggregat im laufenden Betrieb

die Leistungsfähigkeit des Kraftwerks. Im

Vergleich zur abgebauten‚MaschineVier‘

bieten die drei neuen Aggregate bei insgesamt

gleichem Platzbedarf – mit rund

6.600 Kilowatt etwa 70 Prozent mehr

Leistung“,so Sven Kunkel.

Tonnengewichte zentimetergenau

bewegt

Bei der Anlieferung der neuen Aggregate

war von den Fachleuten vor Ort Fingerspitzengefühlgefragt.MiteinemSchwerlast-Gabelstapler

und auf speziellen

Gummirollen waren die Motoren und

Generatormodule mit einem Gesamtgewicht

von fast 60 Tonnen Zentimeter für

Zentimeter an ihren Bestimmungsort

bugsiert worden – und das,ohne dass der

Kraftwerksbetrieb unterbrochen werden

musste. Die neuen Maschinen

und Generatoren laufen inzwischen

im Regelbetrieb.Im Laufe

des kommenden Frühjahrs

wird dann auch die bisher noch

eingesetzte „Maschine Drei“

aus dem Jahr 1982 durch neue

Aggregate ersetzt. Dann wird

der Umbau und die Erneuerung

des ÜWAG Kraftwerks Fulda

abgeschlossen sein. Die

Projektleiter Sven Kunkel vor einem der

neuen Aggregate.

Auch neu und übersichtlich: die Kontrolltechnik.

ÜWAG verfügt dank der Aggregateerneuerung

und weiterer energetischer

Verbesserungen wie der Nutzung umweltfreundlicher

Erdwärme für die Vorwärmung

der Motoren über ein leistungsfähigeres

und emissionsärmeres

Kraftwerk, das die strengsten Umweltschutzauflagen

erfüllt. Alleine die Partikelemissionen

sinken dank der neuesten

Technik auf ein Sechstel pro

erzeugter kWH. Der durchschnittliche

Wirkungsgrad der Aggregate ist von 38,2

auf 42,4 Prozent gestiegen. mb

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Entscheidung noch keine Sekunde bereut

23 junge Leute haben am 1. August

dieses Jahres bei der Sparkasse Fulda

mit einer Ausbildung zur Bankkauffrau

bzw. zum Bankkaufmann begonnen.

Einer von ihnen ist Philipp Knorn.

Im Gespräch berichtet der 19-jährige

Haimbacher über erste Eindrücke und

Erfahrungen mit dem Einstieg ins Berufsleben.

Frage: Mit welchem Gefühl sind Sie

heute Morgen zur Sparkasse gefahren?

Knorn: Mit einem sehr guten! Bis jetzt

hab’ ich es keine Sekunde bereut, mich

für den Beruf des Bankkaufmanns entschieden

zu haben. Die Arbeitskollegen

in der Filiale Bimbach sind sehr nett. Sie

haben viel Geduld und erklären einem

wirklich alles.Wenn ich eine bestimmte

Aufgabe erst ein- oder zweimal erledigt

habe, gucken sie genau hin. War es in

Ordnung, darf ich danach alleine ran.

So wächst man Schritt für Schritt in

sein Aufgabengebiet hinein.

Frage: Gab es auch Erfahrungen, die

für Sie überraschend waren?

Knorn: Ja, natürlich. Hier in Bimbach

gibt es viele Leute, die Stammkunden

der Sparkasse sind. Ich hätte nie gedacht,

wie viele dieser Kunden noch an

der Kasse Bargeld abheben oder einzahlen.

Als Jugendlicher kennt man

heutzutage eigentlich nur noch Online

Banking und Geldautomat.

Frage: Sie haben an der Richard-Müller-Schule

Abitur mit Fachrichtung

„Wirtschaft“ gemacht. Warum haben

Sie nicht studiert?

Knorn: Das fragen tatsächlich viele. Sogar

die Lehrer gehen meistens davon

aus, dass es nach dem Abi erstmal ins

Studium geht. Bei mir war es allerdings

anders. Ich wollte nach 13 Jahren

Schule endlich mal etwas Praktisches

machen und eigenes Geld verdienen.

Wenn ich später wirklich noch studie-

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ren möchte, kann ich das nach der Ausbildung

immer noch tun.

Frage: Und die vielen Negativschlagzeilen

über Banken haben Sie nie irritiert?

Knorn: Nein, denn ich weiß, dass dieser

Beruf zu mir passt. Für Zahlen hab’ ich

mich schon immer interessiert; Mathe

und Rechnungswesen waren meine

Lieblingsfächer. Außerdem konnte ich

die Sparkasse im neunten Schuljahr

schon mal bei einem dreiwöchigen

Praktikum kennen lernen. Bei der Bewerbung

um einen Ausbildungsplatz

wusste ich also, was auf mich zukommen

würde.

Frage: Darum wird Sie so mancher beneidet

haben …

Knorn: Na ja, „beneidet“ ist vielleicht

übertrieben. Aber klar, ich hatte schon

im letzten Herbst eine feste Zusage

von der Sparkasse und wusste ab diesem

Tag, wie es nach dem Abi weitergeht.

Die meisten aus meiner Jahrgangsstufe

waren zu diesem Zeitpunkt

noch lange nicht so weit. Ein Mädchen

aus meiner Klasse, Elif Corumlu, hat

sich dann auch noch bei der Sparkasse

beworben und wurde ebenfalls genommen.

Frage: Schüler tragen Jeans und T-

Shirt, Bankkaufleute dagegen Anzug

und Krawatte. Ist Ihnen diese Veränderung

schwer gefallen?

Knorn: Nein überhaupt nicht. Das

weiß man, wenn man in diesen Beruf

geht. Außerdem bin ich Mitglied der

Freiwilligen Feuerwehr Fulda-Mitte

und war es von daher schon gewohnt,

zu bestimmten Anlässen Dienstkleidung

zu tragen. Für den Abiball musste

ich mir jedenfalls nicht mehr den

Kopf zerbrechen. Ich brauchte nur

noch zu überlegen, welchen der beiden

Anzüge ich nehme, die für die

Sparkasse ohnehin schon im Schrank

hingen.

Philipp Knorn hat gute Erfahrungen beim

Einstieg ins Berufsleben bei der Sparkasse

Fulda gemacht.

Frage: Karriere, gutes Einkommen, Zeit

für Familie, Freunde und Hobbys: Was

davon ist im Beruf entscheidend?

Knorn: Aufs Geld achtet man, aber es

ist nicht das Wichtigste. Mir kommt es

darauf an,dass die Arbeit Spaß macht …

Frage: … das hört man oft. Aber was

heißt das konkret:„Spaß machen“?

Knorn: Die Arbeit darf nicht eintönig

sein, sie muss abwechslungsreich sein

– immer wieder neue Situationen,neue

Aufgaben und viel Kundenkontakt.

rh

Nach der Ausbildung ist für junge

Bankkaufleute bei der Sparkasse noch

lange nicht Schluss. Wer weiterkommen

will, hat berufsbegleitend reichlich

Möglichkeiten. Viele Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter qualifizieren

sich zum Sparkassenfachwirt oder

zum Sparkassenbetriebswirt. Auf Managementaufgaben

bereiten das Lehrinstitut

der Deutschen Sparkassenakademie

oder ein Bachelor-Studium an

der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe

in Bonn vor.Weitere Informationen

finden Interessierte unter

www.sparkasse-fulda.de/karriere. Die

Online-Bewerbungsplattform für den

Ausbildungsstart zum 1. August 2013

ist dort schon jetzt freigeschaltet.


Das neue Sonderwertzeichen zum Jubiläum

50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil.

Schlicht und schön ist sie, die neue Sonderbriefmarke,diedieDeutschePost

zum

Jubiläum 50 Jahre Zweites Vatikanisches

Konzil in einer Auflage von fünf Millionen

Exemplaren herausgegeben hat. Seit 11.

Oktober ist sie in den Post-Filialen erhältlich.Hartmut

Koschyk,Parlamentarischer

Staatssekretär im Bundesministerium

der Finanzen, hatte das erste Exemplar

stellvertretend für Bundesfinanzminister

Wolfgang Schäuble während eines Festakts

in der ehemaligen Bibliothek des

Priesterseminars an den Vorsitzenden

der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof

Dr.Robert Zollitsch,übergeben.

Dialog

„Eine Briefmarke ist Botschafterin unseres

Landes und unserer Kultur“, betonte

Koschyk. Das Zweite Vatikanische Konzil

vor 50 Jahren sei nicht nur ein„rein kirchliches,

sondern auch ein weltgeschichtliches

Ereignis ersten Ranges.“ Das Konzil

habe den Dialog mit den Religionen und

Kulturen der Welt beschritten und entscheidende

Impulse für die Ökumene gegeben.

Somit sei es bis heute aktuell und

habe nicht nur der katholischen Kirche

eine bleibende Aufgabe hinterlassen,wie

der Berliner Regierungsvertreter erklärte.

Aus heutiger Sicht ließe sich sagen, dass

die Konzilsberatungen den Stellenwert

und das Selbstverständnis der katholischen

Kirche in einer beeindruckenden

Vielfalt und Offenheit dokumentieren. Es

sei nach wie vor eine Herausforderung,

sich den Bedingungen der Moderne zu

stellen,ohnemit deneigenenMaßstäben

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Botschafterin für ein

weltgeschichtliches Ereignis

Post hat Sonderbriefmarke im Wert von 45 Cent zum Jubiläum

50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil herausgegeben

Erzbischof Zollitsch erhält von Staatssekretär Koschyk eine Mappe zur Briefmarke.

zu brechen. Nach seiner Rede überreichte

Koschyk Vertretern der Deutschen

Bischofskonferenz, aber auch OB

Gerhard Möller, Alben mit den Erstdrucken

der 45 Cent-Sonderbriefmarke.

Schlüssel-Dokumente

Das Motiv der „vier Konstitutionen“, der

vier Schlüssel-Dokumente des Zweiten

Vatikanischen Konzils, die zu einem

Kreuz verschmelzen, entwarf der Grafiker

Andreas Ahrens aus Hannover. Die

Enden der Balken der Kreuze verbinden

Himmel und Erde, Kirche und Welt. Erzbischof

Dr. Robert Zollitsch wertete die

Herausgabe des Sonderpostwertzeichens

als „Zeichen der Wertschätzung

und der Anerkennung der Bedeutung

des Konzils,die weit über den kirchlichen

Bereich hinausgeht.“ „Die Deutsche Bischofskonferenz

misst dieser Briefmarke

zum Konzilsjubiläum einen hohen Stellenwert

zu“, so Erzbischof Zollitsch.

Prälat Dr. Karl Jüsten trug in Abwesenheit

des langjährigen Vorsitzenden der

Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal

Karl Lehmann, dessen Ausführungen

zum „wohl bedeutendsten Ereignis in

der Geschichte der katholischen Kirche

im 20. Jahrhundert“ vor. Zwischen 1962

und 1965 trafen sich ca. 2.400 Bischöfe

aus aller Welt, die nach intensiven Beratungen

mit vielen Entwurfsstadien der

Texte und Zehntausenden von Abänderungsvorschlägen

16 verbindliche Beschlüsse

zum grundsätzlichen Selbstverständnis

der Kirche, zum inneren

Leben der Kirche,zur Sendung der Kirche

nach außen verabschiedeten, nachdem

die Zahl der 72 vorgeschlagenen Beratungsthemen

radikal reduziert worden

war. Papst Paul VI. setzte das Konzil nach

dem Tod von Johannes XXIII. mit derselben

Grundintention im Jahr 1963 fort.

Unter den Gästen des Festakts befanden

sich neben Fuldas Verwaltungschef

Gerhard Möller auch der Apostolische

Nuntius Erzbischof Jean-Claude

Périsset, mehrere Mitglieder der Deutschen

Bischofskonferenz, Prälat Dr.

Wolfgang Pax als Leiter des Katholischen

Büros in Hessen, Prälat Dr. Bernhard

Felmberg, der Bevollmächtigte

des Rates der Evangelischen Kirche in

Deutschland, sowie Vertreter der Philatelistenverbände.

mb

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Gutes Bewahren – Neues Erproben –

Frauenklinik weiter verbessern

Privatdozent Dr. Thomas

Hawighorst ist neuer Direktor

der Frauenklinik am Klinikum

Fulda

Seit erstem August hat die Frauenklinik

des Klinikums Fulda mit Privatdozent

Dr. med. Thomas Hawighorst einen

neuen Direktor und Chefarzt. Klinikvorstand

Privatdozent Dr. Thomas Menzel

führte Hawighorst während einer Feier

im Hörsaal des Klinikums offiziell in

sein Amt ein. Mit dem neuen Direktor

sowie dem bisherigen Klinikchef, Professor

Dr.Ludwig Spätling,der 2014 ausscheiden

wird, verfügt die Frauenklinik

in den nächsten beiden Jahren über besondere

Kompetenz an der Spitze.„Froh

und glücklich“ zeigte sich der Aufsichtsratsvorsitzende

des Klinikums, Fuldas

Oberbürgermeister Gerhard Möller,

über die Entscheidung zugunsten Hawighorsts:

„Mit ihm haben wir einen

hochqualifizierten Mediziner für unser

Haus gefunden, der die Frauenklinik –

aufbauend auf dem Arbeitserfolg Professor

Spätlings – perspektivisch weiter

entwickeln wird.“

Veränderungen

Für die Frauenklinik und deren Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter kündigte

Klinikdirektor Hawighorst bei seiner

Amtseinführung Veränderungen an.

So will der neue Klinikchef als eines der

Hauptziele die Interdisziplinarität der

medizinischen Fachbereiche im Sinne

der Patienten pflegen und weiter ausbauen,

indem ein gynäkologisches

Krebszentrum neu etabliert werden

soll.

Hochkaräter

Den gedanklichen Faden der Neuorientierung

hatte bereits Klinik-Vorstand

Menzel in der Amtseinführung

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Gruppenbild mit dem neuen Chef der Frauenklinik am Klinikum Fulda (von links): Klinik-

Vorstand Dr. Thomas Menzel, der neue geschäftsführende Direktor der Frauenklinik, Privatdozent

Dr. med Thomas Hawighorst, Klinikdirektor Professor Dr. Ludwig Spätling sowie

Vorstand Dietmar Pawlik.

Hawighorst aufgegriffen. Wie Menzel

betonte, gelte es jetzt, das „Team der

Frauenklinik neu aufzustellen, Gutes

zu bewahren und Neues zu erproben.“

In Hawighorst habe das Haus einen

„Hochkaräter“, vor allem aber eine Per-

sönlichkeit gefunden, die überzeugt

und „der wir die Leitung unserer Frauenklinik

mit gutem Gewissen anvertrauen

können.“ Er bringe neben der

fachlichen auch die menschliche Qualifikation

durch Erfahrung, Einfüh-

Des neue Direktor der Frauenklinik Privat-Dozent Dr. Thomas Hawighorst

Priv.-Doz. Dr. Hawighorst ist gebürtig aus

Osnabrück. Er studierte Humanmedizin

an der Universität zu Köln sowie an der

Philipps-Universität Marburg und erhielt

1994 die Approbation. Bis 1996 arbeitete

er als wissenschaftlicher Mitarbeiter

im Medizinischen Zentrum für

Frauenheilkunde und Geburtshilfe an

der Philipps-Universität Marburg. 1995

promovierte Priv.-Doz. Dr. Hawighorst

und wechselte 1996 an die Universitätsfrauenklinik

Ulm.Seit 1998 ist er Facharzt

für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

1999 erhielt er ein Stipendium für ein

Krebsforschungsprojekt an der Harvard

Medical School in Boston (USA). Im Jahr

2002 wechselte er an die Klinik für Gynä-

kologie und Geburtshilfe der Georg-August-Universität

in Göttingen. Im Jahr

2004 habilitierte Priv.-Doz. Dr. Hawighorst

und wurde zum Oberarzt ernannt.

Seit 2005 war er als stellvertretender Klinikdirektor

und seit 2008 als Leitender

und Geschäftsführender Oberarzt tätig.

Im Jahr 2008 hat Priv.-Doz. Dr. Hawighorst

die Qualifikationen „Schwerpunkt

Gynäkologische Onkologie“ sowie„Spezielle

operative Gynäkologie“ und im Jahr

2011„Schwerpunkt „Spezielle Geburtshilfe

und Perinatalmedizin“ erworben. Von

2009 bis 2011 absolvierte er zudem ein

berufsbegleitendes Studium „Gesundheits-Ökonomie“

an der Verwaltungsund

Wirtschaftsakademie Göttingen.


lungsvermögen und Verantwortung in

seine neue Aufgabe mit ein. Nur so

könne Patienten das Gefühl der Geborgenheit

vermittelt werden, das „so

wichtig ist, wenn einen die Ausnahmesituation

eines Krankenhausaufenthaltes

trifft.“

Neu strukturieren

Professor Spätling warf die Frage auf,

„warum ein neuer Chef in die Frauenklinik

kommt, wenn der alte noch nicht

geht.“ 2008 sei diese Fragestellung

schon einmal diskutiert, aber nicht

umgesetzt worden. Spätling freute

sich, dass mit Hawighorst für ihn nun

ein ausgezeichneter Nachfolger gefunden

werden konnte. „Gemeinsam

werden wir in meinen letzten beiden

Berufsjahren die Frauenklinik neu

strukturieren (…) und sie zu größerer

Stärke als zuvor führen.“

Menschliche Stärke

Hawighorst verlieh seiner Hoffnung

Ausdruck, den Vorschusslorbeeren

auch gerecht werden zu können. Zügig

seien die Verhandlungen mit dem Vorstand

und die Abstimmung mit Professor

Spätling verlaufen, wie die Frauenklinik

künftig aufzustellen sei. Dass

Spätling auch in den kommenden beiden

Jahren für die Klinik zur Verfügung

stehe, dafür gebühre dem bisherigen

Klinikchef Respekt und

Anerkennung. In Anlehnung an eine

Rede des früheren Bundespräsidenten

Roman Herzog betonte Hawighorst,

der „Schwung zur Erneuerung, die Bereitschaft,

Risiken einzugehen, eingefahrene

Wege zu verlassen, Neues zu

wagen, ist unabdingbar für den zukünftigen

Erfolg – hier für den Erfolg

des Klinikums.“ mb

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Neue Halle übergeben

Partner stellten sich mit ihren Leistungen vor

Sie ist lichtdurchflutet, großzügig und

bietet mit den beteiligten Partnern,

der Bäckerei Happ, dem Sanitätshaus

Spiegel, dem Haarstudio X-Style sowie

dem Verlag Parzeller, Patienten wie Besuchern,

ein buntes Potpourri an

Dienstleistungen: die neue Eingangshalle

der Klinikums Fulda. Gemeinsam

mit Oberbürgermeister Gerhard Möller

eröffnete Priv. Doz. Dr.Thomas Menzel,

Vorstand Krankenversorgung, das

schicke Entrée des Hauses.

Voller Leben

Möller sparte bei seiner Rede nicht an

Lob.„Wir merken, dass die Halle mit ihren

Angeboten lebt“, betonte der Aufsichtsratsvorsitzende

des Klinikums.

Und tatsächlich nutzten nicht nur viele

Patienten oder deren Angehörige,

sondern zahlreiche Gäste die vielfältigen

Möglichkeiten der Information

während des „Familien- und Gesundheitstages“.

Medizinische Kurzvorträge

und ein buntes Unterhaltungsprogram,

das unter anderem von der

Kinder Akademie sowie dem Verein

Känguruh bestritten wurde, lockten

zur Eröffnung und zum Kennenlernen

der neuen Halle ins Klinikum.

Wohl fühlen

Auch Menzel hob die Bedeutung der

Halle hervor.„Sie ist modern, großzügig,

voller Leben.“ Gemeinsam mit den beteiligten

Partnern werde ein attraktives

Angebot geboten. Gerade das sei wichtig,damit

sich Patienten und Angehörige

im Haus wohl fühlen könnten. Denn so

ließen sich„Schwellenängste“ mindern.

Zum Stichwort Gesundheit merkte

Menzel an, dass das Klinikum Fulda ein

breites Spektrum an Leistungen und

eine hochwertige Versorgung anbiete.

Für rund 350.000 Menschen stelle das

Haus einen Versorgungsmittelpunkt

dar, sagte Fuldas Verwaltungschef. Da

komme es darauf an, wie man empfangen

werde. Jeder wolle „andere Luft“

schnuppern, sich in anderer Atmosphäre

treffen. Das sei mit der neuen Halle

gelungen, wie Möller meinte. Für den

erfolgreichen Abschluss des Projekts

dankte der Aufsichtsratsvorsitzende sowohl

dem Vorstand als auch der Mitarbeiterschaft.

FZ Abonennten-Leiter

Hans-Jürgen Hagen dankte stellvertretend

für die Partner für die „hervorragende

Gelegenheit“, sich mit den

unterschiedlichsten Leistungen im Klinikum

präsentieren zu können. mb

Ein buntes Programm lockte in die neue Eingangshalle des Klinikums.

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Über ein halbes Jahrhundert in 1,2 Millionen

Negativen dokumentiert

Das Stadtarchiv Fulda übernimmt das Archiv von FZ-Fotograf Hubert Weber / OB Möller dankte

Verlagsgeschäftsführer Lechner und Sparkassenvorstand Früchtl

Wer kennt ihn nicht, den legendären

„Mann von der FZ“ mit seiner großen

Fototasche und der Kamera in der

Hand. „Unser Original“, wie ihn Fuldas

OB und Kulturdezernent Gerhard Möller

liebevoll nennt. Jahrzehntelang hat

Hubert Weber das Fuldaer Zeitgeschehen

für die Tageszeitung in Hundertausenden

von

Schwarzweiß-Fotos

festgehalten.

Historische Momente

mit Kanzlern

wie Kiesinger

und Kohl,

Bundespräsident

Richard von Weizsäcker

oder Papst

Johannes Paul II

am Domplatz

und Astronaut

Neil Armstrong

auf der Wasserkuppe

sind dank

Webers „zielsicherem“

Blick atmosphärischper-

„Der Mann von der FZ“: Fotograf Hubert

Weber.

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fektfürdieNachweltaufFilmnegativen

konserviert worden. Einen „großartigen

Schatz“ sieht Fuldas Verwaltungschef

in diesen „einzigartigen Zeitdokumenten“.

Dank gemeinsamer

Anstrengungen des Verlags Parzeller

sowie der Kulturstiftung der Sparkasse

Fulda ist das Archiv Hubert Webers in

den Besitz des Fuldaer Stadtarchivs

übergegangen und somit für nachfolgende

Generationen gesichert, worüber

sich Möller, Verlagsgeschäftsführer Rudolf

Lechner und Sparkassenvorstand

Alois Früchtl freuten.

Freude bei allen Beteiligten über die gelungene Erweiterung der

Stadtarchivbestände um das Fotoarchiv von Hubert Weber (von

links): Sparkassendirektor Alois Früchtl, Parzeller Verlagsgeschäftsführer

Rudolf Lechner, Hubert Weber mit Gattin Doris , OB Gerhard

Möller sowie Kulturamts- und Stadtarchivleiter Dr. Thomas Heiler.

Über 30.000 Termine

Als geradezu „gigantischen Schatz“

aus fachlicher Sicht stufte Kulturamtsund

Stadtarchivleiter Dr. Thomas Heiler

den Weberschen Fundus aus über

50jähriger Schaffensphase als Fotograf

ein. 1,2 Millionen Negative aus

mehr als 30.000 Terminen sind zwischen

1953 bis zum Jahr 2000 entstanden,

die nun sukzessive in den Bestand

des Stadtarchivs überführt werden

sollen. Heiler schmunzelt, wenn er an

die gewaltige Aufgabe denkt, die noch

vor dem Team des Stadtarchivs liegt:

„Ein Mann wäre 80 bis 100 Jahre voll

damit beschäftigt, mit der Masse an

Fotos klarzukommen.“ So schlimm

wird es wohl nicht werden, denn zunächst

steht nur die Auswertung der


Terminkalender von Hubert Weber an,

die die Basis eines künftigen Datenund

Sichtwortfundus bilden sollen, auf

den Nutzer ab dem kommenden Jahr

im Stadtarchiv zurückgreifen können.

„Außerdem werden wir bei den Motiven

zu den einzelnen Anlässen eine

Auswahl treffen müssen – immer in

Anlehnung an die jeweilige FZ-Veröffentlichung

– um für uns den Aufwand

in überschaubarem Rahmen halten zu

können“, räumt Heiler ein.

Großzügige Unterstützung

Für die Geschichte Fuldas ist Hubert

Webers Archiv, das sich künftig in der

sicheren Obhut des Stadtarchivs befindet,

auf alle Fälle ein Gewinn. “Ich bin

den Sponsoren, dem Verlag Parzeller

sowie der Sparkasse Fulda,für die großzügige

Unterstützung dieses ehrgeizi-

Gewinnspiel

Für den Wanderer und Bergsteiger ist der letzte Schritt bergauf

immer der schönste. Sind die letzten Zentimeter geschafft,

steht er oben und genießt die Aussicht. Vielleicht

ging es dem prominenten Touristen auf dem Foto aus dem

Archiv Hubert Webers ähnlich, als er sich im Jah 1970 auf der

Wasserkuppe über das Rhön-Panorama freute. Dabei hatte

dieser Mann ein Jahr vorher noch einen viel berühmteren

Schritt getan. Er führte zwar bergab, machte aber einen uralten

Menschheitstraum wahr.

Wer war dieser Mann?

Sie kennen die richtige Antwort?

Dann schreiben Sie uns:

Magistrat der Stadt Fulda-

Magistratspressestelle

Stichwort:

„Archiv Hubert Weber –

Fulda informiert“

Schlossstraße 1 • 36037 Fulda

oder an folgende E-Mail-Adresse:

gewinnspiel@fulda.de

Einsendeschluss ist der

02. November 2012

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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gen Projekts sehr dankbar. Denn ohne

sie hätten wir es nicht so erfolgreich

auf den Weg bringen können“, freute

sich Fuldas OB. Aber auch Verlagsgeschäftsführer

Rudolf Lechner und Sparkassenvorstand

Alois Früchtl brachten

bei der offiziellen Übergabe des Fotoarchivs

von Hubert Weber im Beisein seiner

Frau Doris ihre Freude über das gelungene

Vorhaben zum Ausdruck.

Während Lechner davon sprach, dass

es „für uns eine Selbstverständlichkeit

war, dabei zu sein, um zum Erhalt der

Vergangenheit beizutragen“, hob

Früchtl den Auftrag der Sparkassenstiftung

hervor. „Für uns ist es wichtig,

durch den Erwerb des Archivs für die

Stadtgeschichte bedeutende Themen

dokumentiert und für die Nachwelt erhalten

zu sehen.“ Ergänzend fügte der

Geschäftsführer des Verlagshauses

Unter allen richtigen Antworten verlosen

die Stadt Fulda und die Sparkasse

Fulda einen Gutschein für ein romantisches

Abendessen zu zweit in einem

gemütlichen Fuldaer Lokal.

Viel Spaß beim Raten und viel Erfolg

wünscht Ihr

Michael Schwab / „Fulda informiert“

Redaktion

Parzeller hinzu, jedes Land, jede Kultur

fuße auf großer Vergangenheit. „Mit

dem Archiv von Hubert Weber ist uns

etwas anvertraut worden, wofür wir

Verantwortung tragen, es an folgende

Generationen weiterzugeben.“ Ein

schönes Beispiel für diesen Ansatz, sei

im Übrigen auch das erfolgreiche Verlagsprojekt

der „Fulda DVD“, wie Lechner

betonte.

Die Übergabefeier rundete der ehemalige

FZ-Fotograf mit einigen Anekdoten

aus seinem reichen Berufsleben ab. Die

heutige Fotografie sei nicht mehr mit

dem Fotojournalismus vergangener

Tage vergleichbar. „Da sind schnell mal

300 bis 400 Bilder mit der Digitalkamera

gemacht, aus denen man das

beste auswählt. Früher hätten wir uns

mit den Filmen glatt tot bezahlt“,

scherzt Hubert Weber. mb

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Fulda entdecken“

Winfriedschüler arbeiten am Kooperationsprojekt

„Welcher Fürstabt hat ganz schön auf den Putz gehauen?

Welcher Kontinent wurde im 18 . Jahrhundert mithilfe

eines Elefanten mit Bärentatzen dargestellt?

Woher kommt der Spruch „Halt die Klappe“?

Was verbirgt sich hinter dem Weißen Gold und

dem Chronogramm auf dem Wappen-Gemälde?“

Diese und viele andere

Fragen lassen

sich mit dem neuen

„Stadtführer für

Kinder“ beantworten,

den OberbürgermeisterGerhard

Möller vor

vergnügten Einladungsgästen

vorstellte. Sein

Dank und lobende Anerkennung

zugleich gingen als erstes an die

strahlenden Schülerinnen der Winfriedschule,

die im Rahmen des Wahlunterrichts

die beiden Schulhalbjahre 2010/11

wöchentlich zwei Schulstunden an dem

Kooperationsprojekt gearbeitet haben. Er

betonte, dass es ein außerordentliches

MaßanInitiativebedürfe,einsolchesProjekt

zu einem gelungenen Ergebnis zu

führen.

In diesem Projekt haben die Schülerinnen

Maria Klug, Kristina Dente, Freia

Goldbach, Juliane Axt, Franziska

Schaub, Alexandra Lehmann, Michelle

Hofmann, Michelle Stöhr, Hanna Krupa,

Fasahat Dogar und Schüler Leon Waßmund

die Stadt aus einem neuen Blickwinkel

kennengelernt. Gemeinsam mit

ihrem Lehrer Matthias Hansen sowie

den beiden Museumspädagoginnen Carolin

Ferres von der Kinder-Akademie

Fulda und KorneliaWagner vomVonderau

Museum haben sie die Sehenswürdigkeiten

ausgekundschaftet,zahlreiche

Fakten zur fuldischen Geschichte zusammengetragen

und spannende Informationsmaterialien

ausgewertet. Mi-

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chelle Hofmann war außerdem

als Fotografin und Alexandra Lehmann

als Zeichnerin der Comicfiguren

im Einsatz. Der Dank des

Oberbürgermeisters ging ebenso

an Geschäftsführer Rainer Klitsch

und Gestalter Peter Link von parzellers

BUCHVERLAG, die dankenswerterweise

die Gestaltung

und die verlagstechnische Bearbeitung

dieses Stadtführers übernommen

und ausgeführt haben.

Oberbürgermeister Möller freute

sich, das Ergebnis dieser intensiven

Beschäftigung gleichermaßen

als Sachbuch mit vielen interessanten

Informationen und als

Mitmachbuch mit einem Ideenschatz

für eine aktive Erkundung der

Stadt Fulda präsentieren zu können.

Jetzt können die 10 bis 14 Jährigen mit

Gleichaltrigen oder mit den Geschwistern

und Eltern in Fulda Spannendes,

Kornelia Wagner vom Vonderau Museum und Renate

Vetter sowie Helen Bonzel von der Kinder-Akademie

freuen sich über den 2. Stadtführer für Kinder.

Signierstunde mit OB Möller.

Alle Beteiligten waren rundum stolz und zufrieden

mit dem Ergebnis.

Unterhaltsames und Lehrreiches eigenständig

entdecken! Oberbürgermeister

Möller führte vor den jungen

geladenen Gästen aus,dass„Fulda voller

Geschichte(n) steckt,die viele Spuren hin-


terlassen hat. Dank eurer Arbeit können

unsere jungen Besucher nun diesen

Spuren auf ihren Streifzügen durch die

Stadt folgen. Mit Hilfe des Stadtführerbüchleins

können bei den Entdeckungstouren

die Sehenswürdigkeiten und

Museen selbstständig kennengelernt

und die Stadt mit Rallyes ausgekundschaftet

werden. Gemeinsam können

knifflige Aufgabenstellungen gelöst und

abwechslungsreiche Ziele im Grünen

ausfindig gemacht werden“.

Die beiden Schülerinnen Franziska

Schaub und Alexandra Lehmann ließen

dann das Gesamtprojekt auf unterhaltsame

Weise noch einmal Revue passieren.

„Anfangs sind wir noch davon ausgegangen,

dass es eine witzige Idee ist,

einen Kinderstadtführer zu gestalten.

Dann stellten wir fest,wie anspruchsvoll

und zeitaufwändig dieser Wahlunterricht

war“.Spannend fanden sie,dass sie

bei ihren Recherchen ihre Schul- und

Heimatstadt selbst noch einmal ganz

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Immer genau + mit offenen

Augen kucken

neu entdeckt haben. Man müsse immer

nur mit offenen Augen durch die Stadt

laufen, um Geschichte(n) beispielsweise

über „Augenbadmaschinen, die Gebäckspezialität

des Fürstabts und das Papiermännchen“

zu erfahren.Stolz wiesen sie

darauf hin,dass dieser Stadtführer keine

Lektüre für den Nachttisch ist, sondern

Barocke Dame mit

Augenbadmaschine.

ein Begleiter auf der Entdeckungstour

durch die Stadt. Musikalisch umrahmt

wurde die Buch-Präsentation von den

Zehntklässlern. kw

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Aus den Stadtteilen

Bernhards

16. November 2012

Preisskat

22. November 2012

Vorständeversammlung

02. Dezember 2012

Gemeindenachmittag

06. Dezember 2012

Nikolausfeier

15. Dezember 2012

Weihnachtsbaumverkauf

Bronnzell

27.–28. Oktober 2012

Lokalschau des Kleintierzuchtvereins

K 64,

Bürgerhaus Bronnzell

08.–09. Dezember 2012

Theaterabend der Freiwilligen

Feuerwehr Bronzell

Bürgerhaus Bronnzell

15. Dezember 2012

Weihnachtsbaumverkauf des

Carnevalvereins Bronnzell

Hof Schneider

30. Dezember 2012

Weihnachtskonzert des gemischten

Chores „musica viva“,

Kirche St. Petrus

Edelzell

21. Oktober 2012

Kirchweihfest

27. Oktober 2012

Altpapiersammlung, SGE

04. November 2012

Gräbersegnung

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16. November 2012

Theateraufführung

Rhönklub Z.V. Florenberg

17. November 2012

Kampagneeröffnung, FFCK

18. November 2012

Theateraufführung

Rhönklub Z.V. Florenberg

23. und 24. November 2012

Theateraufführung

Rhönklub Z.V. Florenberg

01. Dezember 2012

Weihnachtsmarkt EWF mit lebendigem

Adventsfenster

Ortsvorsteherin

08. Dezember 2012

Altpapiersammlung

09. Dezember 2012

Nikolausfeier

Rhönklub Z.V. Florenberg

16. Dezember 2012

Weihnachtsfeier, FFCK

25. Dezember 2012

Weihnachtssingen

Gesangverein Rhönklang

Gläserzell

27. Oktober 2012

Weltgebetstag, Kolpingfamilie

04. November 2012

Gräbersegnung

09. November 2012

St. Martin

25. November 2012

Patronatsfest, St. Katharina

25. November 2012

Adventsbasar

27. November 2012

Gesprächsabend

Kolpingfamilie

01. Dezember 2012

Vorweihnachtliches Markttreiben

Feuerwehr

07. Dezember 2012

Vorweihnachtliche Feier, BdV

08. Dezember 2012

Kolpinggedenktag,

Kolpingfamilie

16. Dezember 2012

Vorweihnachtliche Feier

Seniorengemeinschaft

29. Dezember 2012

Winterwanderung, Feuerwehr

Haimbach

28. Oktober 2012, 10:00 Uhr

Firmung in Maberzell, St. Markus

31. Oktober 2012

Hl. Messe mit anschliessendem

Frühstück, kfd St. Markus

04. November 2012, 14:00 Uhr

Gräbersegnung Friedhof in Haimbach

St. Markus

09. November 2012

St. Martin

Kindertagesstätte Ahornbaum

28. November 2012

Hl. Messe mit anschliessendem

Frühstück, kfd St. Markus

11. Dezember 2012

Adventsfeier im Markushaus

kfd St. Markus

31. Dezember 2012, ab 14:30 Uhr

Jahresausklang,

RKH Dorftreffpunkt


Harmerz

21. Oktober 2012

Liedernachmittag

Liederkranz Harmerz

21. Oktober 2012, ab 19:00 Uhr

Lichterprozession zur Lourdesgrotte

Harmerz

Beginn Pfarrkirche in Johannesberg

23. November 2012

Fastnachtseröffnung HCC, ab 20:11 Uhr

Vereinszentrum in Johannesberg

02. Dezember 2012

Wolf und Bleuel im VZ Johannesberg

HCC

15. Dezember 2012, 19:00 Uhr

Glühweinabend – Am Backhaus

Ortsbeirat Harmerz

Istergiesel

11. November 2012

Martinszug des Ortsbeirates

02. Dezember 2012

Adventlicher Seniorennachmittag

Musikverein

16. Dezember 2012

Krippenschau

Jugendfeuerwehr Istergiesel/Zell

16. Dezember 2012

Jahresabschlusskonzert

Musikverein

Johannesberg, Zirkenbach, Zell

03. November 2012

Willi-Dittmar-Pokal

Schützenverein Johannesberg

03.–18. November 2012

Gemeindemission

24.–25. November 2012

Basar der Strickfrauen

02. Dezember 2012

Seniorennachmittag

Ortsbeirat Zell

08. Dezember 2012

Weihnachtsfeier

FFW Johannesberg/Zirkenbach

07.–09. Dezember 2012

10 Jahre Sporthalle

SG Johannesberg

08.–09. Dezember 2012

Nikolausmarkt in Zell

09. Dezember 2012

Seniorennachmittag

KAB Johannesberg

12. Dezember 2012

Adventsfeier, KfD

14.–16. Dezember 2012

10 Jahre Sporthalle

SG Johannesberg

16. Dezember 2012

Seniorennachmittag

Ortsbeirat Zirkenbach

Kämmerzell

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21. Oktober 2012

Mattekirmes

Kirmesgesellschaft Kämmerzell

06. November 2012

Besichtigung der Kerzenfabrik

Schreiber Frauengemeinschaft

27. November 2012

Vortrag „Richtiger Umgang mit

Haushaltsgeräten“ Frauengemeinschaft

09. Dezember 2012

Vorweihnachtliche Seniorenfeier

Ortsbeirat

Lehnerz

12. November 2012, 13:30–18:30 Uhr

10. Dezember 2012, 13:30–18:30 Uhr

Kinderkino in der Grillenburg

24. und 25.November 2012

Advents-Basar der kfd

Pfarrzentrum

06. Dezember 2012, 14:00 Uhr

Adventsfeier der kfd

Pfarrzentrum

09. Dezember 2012, 14:30 Uhr

Adventsfeier der KAB,

Pfarrzentrum

11. Dezember 2012, 19:00 Uhr

Öffentliche Sitzung des Ortsbeirats

Grillenburg-Turmzimmer

16. Dezember 2012, 14:30 Uhr

Senioren-Adventsfeier

Grillenburg

Niesig

21. Oktober 2012 und 28. Oktober 2012

Tageswanderung

Rhönklub Zweigverein Niesig e.V.

27. Oktober 2012

Kinderwanderung zum ZV Petersberg

zum Runkelrübenfest

11. November 2012

Messfeier für die Mitglieder des

Rhönklub Zweigvereins Niesig e.V.

Kirche zu Niesig

02. Dezember 2012

„Stille Stunde im Advent“, Waldheim

09. Dezember 2012

Nikolausfeier, Waldheim

16. Dezember 2012

Weihnachtsbaumverkauf, Waldheim

31. Dezember 2012

Silvesterwanderung/Jahresabschluss

Waldheim

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Blick hinter

die Kulissen

Das komplette Programm der Volkshochschule

der Stadt Fulda ist in der

Volkshochschule Unterm Heilig Kreuz

oder im Bürgerbüro erhältlich.

Im Rahmen der Veranstaltungs-Reihe

„Blick hinter die Kulissen“ stehen bekannte

und weniger bekannte Fuldaer

Institutionen und Einrichtungen, die

normalerweise nicht so einfach zugänglich

sind, auf dem Programm.

Eine frühzeitige Anmeldung in der

Volkshochschule, Unterm Hl. Kreuz,

Telefon 0661 102-1477, ist erforderlich.

Bibliothek des Bischöflichen

Priesterseminars

Termin: Freitag,7.Dezember,um

15:00 Uhr

Treffpunkt: Eingang Bibliothek,

Domdechanei 4

Gebühr: 3,50 Euro

Turm der Stadtpfarrkirche

Termin: Samstag,3.November

10:00 – 11:30 Uhr

Bei Bedarf werden weitereTermine

vereinbart.

Treffpunkt: Hauptportal der Stadtpfarrkirche

Gebühr: 5,00 Euro Spende für die

Orgel

Hospiz St. Elisabeth zu Fulda

Termin: Jeden 1.Mittwoch im Monat

um 16:00 Uhr

(7. November, 5. Dezember)

Sie erreichen das Hospiz über den

alten Eingang des Herz-Jesu-Krankenhauses

in der Buttlarstraße 74.

Zur Einrichtung fährt die Buslinie 1,

Richtung Aschenberg.

Gebühr: Spende für das Hospiz

Anmeldung:Tel.: 86 97 66-0 oder

E-mail: info@hospiz-fulda.de

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Stadtpfarrkirche

Termin: Dienstag, 30. Oktober,

14:30 Uhr

Treffpunkt: Eingang der Stadtpfarrkirche

Richtung Nonnengasse

Gebühr: 3,50 Euro Spende für die

Orgel

Hochschule Fulda

Termin: Mittwoch, 31. Oktober,

10:00 – 11:30 Uhr

Treffpunkt: Gebäude B,

Ecke Marquardstrasse

Gebühr: 3,50 Euro

Ambulanter Hospiz- und Palliativ

beratungsdienst DA-SEIN

Termin: Montag, 5. November,

10:00 – 11:30 Uhr

Treffpunkt: Zentrum Vital, Gerloser

Weg

Gebühr: Spende für den ambulanten

Hospizdienst

Fuldaer Tafel – Brücke zwischen

Überfluss und Armut

Termin: Donnerstag, 6. November,

14:30 – 15:30 Uhr

Treffpunkt: Eingang Fuldaer Tafel

Die Fuldaer Tafel erreichen Sie mit der

Stadtbuslinie 4, Richtung Edelzell und

dann ca. 5 Minuten Fußweg.

Gebühr: Spende für die Einrichtung

Fuldaer Stadtarchiv

Termin: Mittwoch, 7. November,

16:00 – 17:30 Uhr

Treffpunkt: Eingang Archiv Palais

Buttlar, Erdgeschoss

Bonifatiusplatz

Gebühr: 3,50 Euro

Wasserwerk

Termin: Mittwoch, 14. November,

10:00 – 11:30 Uhr

Treffpunkt: Eingang Wasserwerk GWV,

Frankfurter Str. 92–96

gegenüber der Mercedes-

Benz

Das Wasserwerk erreichen Sie mit der

Stadtbuslinie 6 Richtung Bronnzell,

Haltestelle Weserstraße und dann ca.

10 Min. Fußweg stadtauswärts

Gebühr: 3,50 Euro

Stadtgärtnerei

Termin: Dienstag, 27. November

Treffpunkt: 10:00 Uhr Stadtschloss

Buslinie 5 B Richtung

Fulda Galerie, 10:30 Uhr

Eingang Stadtgärtnerei

Ernst-Barlach-Straße 8

Die Stadtgärtnerei ist von der Innenstadt

aus mit der Buslinie 5 B, Haltestelle

Werner-Schmid-Straße nach ca. 5

Minuten Fußweg Richtung Tower zu

erreichen.

Gebühr: 3,50 Euro


Polizeipräsidium Osthessen

Termin: Mittwoch, 28. November,

10:00 – 11:30 Uhr

Treffpunkt: Eingang Polizeipräsidium

Severingstraße

Das Polizeipräsidium Osthessen ist

von der Innenstadt aus sehr gut mit

der Buslinie 4, Richtung Haimbach,

Haltestelle Washingtonallee, zu

erreichen.

Gebühr: 3,50 Euro

Franziskanerkloster auf dem

Frauenberg

Termin: Mittwoch, 5. Dezember,

15:00 Uhr

Treffpunkt: Eingang Klosterkirche

Gebühr: 5,00 Euro

Klinikum Fulda

Termin: Mittwoch, 12. Dezember,

10:00 – 11:30 Uhr

Treffpunkt: Eingang (Anmeldung)

Klinikum

Das Klinikum ist von der Innenstadt

aus mit verschiedenen Buslinien zu

erreichen

Gebühr: 3,50 Euro

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Recht im Alltag

Wir bieten Ausflüge mit Bus und Bahn

an. Bei einem kleinen Spaziergang lernen

Sie einiges Wissenswertes aus unserer

Heimat. Zur Planung ist eine

frühzeitige Anmeldung bei der Volkshochschule

im Helene-Weber-Haus in

der Goethestraße oder unter Telefon

102-1477 sinnvoll.

Vortrag: Patientenverfügung

Mit einer Patientenverfügung können

Sie bestimmen, was medizinisch unternommen

werden soll, wenn Sie äußerungsunfähig

sind. Zu den neuesten

gesetzlichen Bestimmungen und zur

Thematik insgesamt informiert

Rechtsanwalt Dr. Norbert Rücker.

Termin: Freitag,2.November 2012,

10:00 – 11:30 Uhr

Treffpunkt: VHS-Vortragssaal im

Vonderau Museum,

Eingang Innenhof

Gebühr: 3,50 Euro

Anmeldung:nicht erforderlich

Vortrag: Behindertenrecht

Diese Veranstaltung informiert ausführlich

über die Rechte und Nachteilsausgleiche,

die Schwerbehinderten

zustehen und über den Weg zur

Feststellung einer Schwerbehinderung

von der Antragstellung bis zur

Bescheiderteilung und anschließenden

Ausstellung des Ausweises.

Termin: Freitag,9.November 2011,

10:00 – 11:30 Uhr

Treffpunkt: VHS-Vortragssaal im

Vonderau Museum,

Eingang Innenhof

Gebühr: gebührenfrei

Anmeldung:nicht erforderlich

Vortrag: Geldanlage im Ruhestand

Das Angebot an Anlagemöglichkeiten

ist vielfältig. Gut vorbereitet und informiert

lassen sich anstehende Entscheidungen

leichter treffen.

Termin: Freitag,16.November 2012,

10:00 – 11:30 Uhr

Treffpunkt: VHS-Vortragssaal im

Vonderau Museum,

Eingang Innenhof

Gebühr: 3,50 Euro

Anmeldung:nicht erforderlich

Vortrag: Besteuerung von Renten

und Pensionen

Die zum Teil erhobene Behauptung, jeder

Rentenbezieher müsse seit 2005

eine Steuererklärung abgeben, trifft

nicht zu. Doch wer muss nun worauf

Steuern zahlen und wie verhält es sich

mit der Abgeltungssteuer für Kapitalerträge?

Im Anschluss an den Vortrag

besteht die Möglichkeit, an den Referenten

Dipl.-Kfm. Franz Mader vom

Lohnsteuerhilfeverein e. V., Beratungsstelle

Fulda Fragen zu stellen.

Termin: Freitag,23.November 2012,

10:00 – 11:30 Uhr

Treffpunkt: VHS-Vortragssaal im

Vonderau Museum,

Eingang Innenhof

Gebühr: 3,50 Euro

Anmeldung:nicht erforderlich

Vortrag: Erbrecht: Die 7 häufigsten

Rechtsirrtümer

Erben und vererben, hiervon sind die

meisten von uns irgendwann einmal

selbst betroffen. Anhand von sieben

Fällen wird das Erbrecht von Rechtsanwalt

Dr. Norbert Rücker in Grundzügen

erläutert.

Termin: Freitag,30.November 2012,

10:00 – 11:30 Uhr

Treffpunkt: VHS-Vortragssaal im

Vonderau Museum,

Eingang Innenhof

Gebühr: 3,50 Euro

Anmeldung:nicht erforderlich

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Seniorenplan der Stadt Fulda

Führung Vonderau Museum

Das Vonderau Museum beherbergt

drei große Abteilungen zur Kulturgeschichte,

Naturkunde sowie zur Malerei

und Skulptur. Mit einer Führung

erleben Sie hier, wie Stadtgeschichte

lebendig und greifbar wird.

Termin: Dienstag, 23. Oktober,

14:30 Uhr

Treffpunkt: Eingang Vonderau

Museum

Gebühr: 1,00 Euro

Kartenausgabe im Bürgerbüro: ab

Donnerstag, 18. Oktober

Spielnachmittag Ziehers-Süd

Wir haben Spaß und Freude beim

„Mensch ärgere Dich nicht“ / Halma /

Mühle und mehr. Extra große Spiele

sind für Sie da.

Termin: jeden letzten Montag im

Monat (29. Oktober, 26.

November) 15:00 Uhr

Treffpunkt: Seniorenbüro Ziehers-Süd,

Dr.-Höfling-Str. 2

Gebühr: frei

Anmeldung: 0661-607423

Unterhaltsamer Nachmittag

„Wien, Wien nur du allein

Gestaltet von der Musikschule

Ebert aus Hainzell

Wien,Wien, du allein – ein Nachmittag

voller mitreißender Musik von und um

Wien, gewürzt mit etwas Poesie, wunderschönen

Tanzeinlagen und einem

Augenschmaus schöner Kostüme.

Termin: Mittwoch, 7. November

14:00 Uhr,

Treffpunkt: Kapelle im Vonderau

Museum

Gebühr: 3,00 Euro

Kartenausgabe im Bürgerbüro: ab

Donnerstag, 1. November

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Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach

Michelstadt

Ein besonderes Besuchserlebnis in der

Adventszeit ist jährlich der Odenwälder

Weihnachtsmarkt Michelstadt. Es

sind über 100 Verkaufshäuschen in besonders

schöner Holzbauweise, die in

den Straßen und Gassen um das weltbekannte

historische Fachwerk-Rathaus

aus dem Jahre 1484 stehen.

Termin: Mittwoch, 5., Donnerstag, 6.

u. Mittwoch, 12. Dezember

Treffpunkt: Schlosstheater

8:30 – 18:00 Uhr

Gebühr: 15,00 Euro

Kartenausgabe im Bürgerbüro ab

Donnerstag, 22. November

Adventlicher Nachmittag

Im festlich geschmückten Festsaal der

Orangerie findet ein adventlicher

Nachmittag für ältere Mitbürgerinnen

und Mitbürger der Stadt Fulda statt.

Der Nachmittag wird von verschiedenen

Gruppen der Rabanus-Maurus-

Schule (Domgymnasium) gestaltet.

Termin: Sonntag, 9. Dezember,

14:00 Uhr

Treffpunkt: Festsaal der Orangerie

Gebühr: 3,00 Euro

Kartenausgabe im Bürgerbüro: ab

Donnerstag, 29. November

Adventlicher Nachmittag

Ziehers-Süd

Der Arbeitskreis Ziehers-Süd lädt zu einem

besinnlichen Nachmittag ein. Bei

Kaffee und Kuchen wollen wir die vorweihnachtliche

Stimmung genießen.

Termin: Dienstag, 11. Dezember,

15:00 Uhr

Treffpunkt: Pfarrsaal St. Pius

Anmeldung:bis zum 04.12.2012

0661-607423

An den Veranstaltungen können alle

Fuldaer Bürgerinnen und Bürger, die

über 65 Jahre alt sind (mit jüngeren

Ehepartnerinnen oder Ehepartnern)

teilnehmen. Karten für die Veranstaltungen

erhalten Sie im Bürgerbüro im

Stadtschloss.


Aktiv im Alter

Informationen über weitere Veranstaltungen

für Senioren erhalten Sie vom

Amt für Jugend und Familie der Stadt

Fulda, Senioren und bürgerschaftliches

Engagement bei Gisela Wehr-Tiemeier,

Bonifatiusplatz 1+3,Telefon 0661 102-1972.

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Volksliedersingen

Wir möchten alle Interessierten, die

Freude am Gesang und am heimischen

Liedgut haben, dazu animieren,

aktiv zu werden. Die Begleitung der

Lieder durch steirische Harmonikas erleichtert

den Gesang und Liedtexte

werden verteilt.

Termin: jeden 1. Donnerstag im

Monat (1. November, 6. Dezember)

15:00 – 16:30 Uhr

Treffpunkt: Vortragssaal im Vonderau

Museum (Eingang Innenhof)

Gebühr: 1,00 Euro proTermin

Führung für Seniorinnen/Senioren

Bei einer ca. einstündigen Führung haben

Sie die Möglichkeit, die Hochschul-

Landes- und Stadtbibliothek inklusive

des neuen Anbaus kennenzulernen

und sich über den Ausleihmodus zu

informieren.

Termin: Donnerstag, 15. November

und Donnerstag, 22. November,

10:00 – 11:00 Uhr

Treffpunkt: Hochschul- und Landesbibliothek,

Heinrich-von-

Bibra-Platz 12

Gebühr: frei

Anmeldung:0661-9640-970 oder

E-Mail:hlb@hlb.hs-fulda.de

Programm der Musikschule der Stadt Fulda

Oktober 2012

Mittwoch, 31.10., 19:15 Uhr

Monatsvorspiel

Gewölbekeller der Musikschule

November 2012

Samstag, 03.11., ab 09:00 Uhr

Leistungsprüfungen

D1/D2 sowie E1/E2/E3

Musikschule

Samstag, 10.11., 19:00 Uhr

Herbstkonzert

Aula der Alten Universität

Samstag, 17.11., 11:00 Uhr

Konzert der Violinklasse Natalya

Oldenburg

Gewölbekeller der Musikschule

Samstag, 24.11., 17:00 Uhr

Venezianische mehrchörige Musik der

Renaissance

Konzert mit Moderation und Projektionen

Aula der Alten Universität

Donnerstag, 29.11., 19:00 Uhr

Monatsvorspiel

Gewölbekeller der Musikschule

Samstag, 30.11., 16:00 Uhr

Konzert der Klavierklasse Sigrid

Naumann

Gewölbekeller der Musikschule

Dezember 2012

Samstag, 01.12., 11:00 Uhr

Kindermatinée

Aula der Alten Universität

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Sonderausstellungen und

Sonderausstellungen

artist 2012

12. Oktober bis 11. November 2012

Die „artist“–Ausstellung bietet den im

Fuldaer Raum lebenden Künstlerinnen

und Künstlern eine neue Möglichkeit,

ihr Werk im Vonderau Museum einer

breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Sie stellt den Versuch dar, diesen

Künstlerinnen und Künstlern einen

gemeinsamen Raum im Museum für

individuelle Selbstdarstellungen zur

Verfügung zu stellen. Die Künstler sollen

dabei aufeinander reagieren und

gleichzeitig vom Austausch und Dialog

unterschiedlicher künstlerischer

Positionen profitieren. Dieses neue

Projekt verlangt von allen Beteiligten

ein großes Maß an Spontanität, Flexibilität

und Kompromissbereitschaft,

sich aufeinander einzulassen und

auch verlassen zu können.

In der 3. „artist“-Ausstellung sind vertreten:

Claus Weber, Freiensteinau, Michael

Mohr, Frankfurt/Main, Klaus Ziegert,

Dipperz und Bernd Baldus,

Poppenhausen. Den Austausch und

Dialog mit interessierten Besuchern

werden die ausstellenden Künstler an

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folgenden Sonntagen jeweils um 15:00

Uhr suchen:

21.10.2012 Künstlergespräch mit

Claus Weber

28.10.2012 Einführung in das

Thema des Schattens

mit Klaus Ziegert

04.11.2012 Bernd Baldus live:

Lieder & Lyrik

Studioausstellung – Bronze- und eisenzeitliches

Gräberfeld bei Trätzhof

21. November 2012 bis 3. Februar 2013

Eröffnung: Dienstag, 20. November 2012,

19:00 Uhr

Die 2009 durchgeführten archäologischen

Ausgrabungen bei Trätzhof wurden

2011 fortgesetzt. Dabei konnten

nach den 2009 gefundenen mittelbronzezeitlichen

Hügelgräbern nun

Bestattungen der späten Bronze- und

frühen Eisenzeit freigelegt werden. In

der Studioausstellung werden die Funde

beider Grabungskampagnen gezeigt,

die einen Zeitraum von etwa

1000 Jahren von circa 1500 bis 500 v.

Chr. abdecken. Zu den Ausstellungsstücken

gehören Schmuckstücke und

Geräte aus Bronze und Eisen sowie

tönerne Gefäßfragmente. Zusammen

mit Aufnahmen des Grabungsbefundes

vermitteln sie einen anschaulichen

Eindruck vom Bestattungsbrauch

der Bronze- und Eisenzeit in Osthessen.

Weitere Informationen finden Sie

unter: www.museum-fulda.de oder

unter www.verenz.de.

museumspädagogische Workshops im Museum

Oktober bis Dezember 2012

Aloys Klar – Deutscher Philanthrop

und Pädagoge aus Leitmeritz

Laufzeit: 29. November 2012 bis

6. Januar 2013

Ausstellungseröffnung:

28. November 2012, 19:00 Uhr

Die bereits in Prag gezeigte Ausstellung

präsentiert die interessante und

wegen der Arbeit mit blinden Menschen

verdiente Leitmeritzer Persönlichkeit

Aloys Klar (1763 – 1833) als Vorbild

für soziales Engagement. Nach

dem Beispiel der Wiener Anstalt gründete

Aloys Klar zusammen mit dem

Freiherrn von Platzer die zukunftsweisende

Prager Blinden-Erziehungs-Anstalt.

Museumspädagogische Workshops

Für Malanfänger, Fortgeschrittene und

kreative Leute werden wieder in Zusammenarbeit

mit der Kunstmalerin

Verena Kühnlein die folgenden museumspädagogischen

Kunst-Workshops

angeboten:

Spachteln – eine spannende

Maltechnik

Das Arbeiten mit einem Malerspachtel

unterscheidet sich erheblich vom Malen

mit dem Pinsel. Die einzigartigen


Effekte, die Lebendigkeit und Tiefe, die

man mit diesem Malwerkzeug erzielen

kann, sind beeindruckend, wie die

Teilnehmer anhand einiger Spachtelwerke

der Museumssammlung kennen

lernen werden.

Do. 25. Oktober 2012, 17.00 – 20.00 Uhr

Malen wie Miró

Beim Betrachten der Lithographie des

Malers, Grafikers und Bildhauers Joan

Miró (1893–1983) aus der Sammlung

des Vonderau Museums können wir

diesen Künstler von ganz Nahem erleben.

Mit den eigenen Eindrücken und

aktiver Unterstützung machen sich

die Teilnehmer/innen dann selbst an

ihr Werk à la Miro.

Do. 08. November 2012,

17.00 – 20.00 Uhr

Wir gratulieren

Jeweils zwei Karten für das Chris de Burgh

Konzert im Schlosshof hatten

Gottfriede Gaube aus Fulda

und Josef Kimmel aus Fulda

gewonnen.

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ActionPainting

Action Painting bezeichnet eine dynamische

Maltechnik, mit der man sich

in einer Mischung aus losgelöster Aktion

und Sensibilität ganz spontan und

unvermittelt ausdrücken kann. Die Acrylfarben

werden dabei mit dicken Pinseln,

Spachteln u.a. Werkzeugen auf

den Malgrund aufgetragen, die weitere

Bildgestaltung bleibt der Intuition

überlassen.

Do. 15. November 2012,

17.00 – 20.00 Uhr

Lieblingskochrezept als Kunstwerk

Ihr Lieblingskochrezept können Sie in

diesem Workshop als einzigartiges

Kunstwerk gestalten. Der Workshop

startet mit einem kleinen kulturhistorischen

Exkurs in die Sammlung der

fuldischen Kochrezepte aus dem 18.

Jahrhundert. Bereits 2008 entstand

eine Serie von „Rezeptgemälden“, die

in einem Kunstkalender veröffentlicht

wurden. Alle Teilnehmer des aktuellen

Workshops haben die Chance, in einer

Neuauflage des Rezeptgemälde-Kalenders

zu erscheinen. Mitmachen kön-

nen Koch- und Malfreunde mit Grundkenntnissen

in der Malerei.

Mitzubringen sind ein handgeschriebenes

Kochrezept mit Zutaten und

Kochanleitung (max. eine A4 Seite) sowie

zwei attraktive Rezeptzutaten als

Malvorlage. Alle Malutensilien werden

gestellt.

Do. 29. November 2012,

17.00 – 21.00 Uhr

Mein Engel

Engel sind nicht nur in der Weihnachtszeit

allgegenwärtig. Durch alle

Kulturen, Jahrhunderte und Museumssammlungen

hindurch hat sich

ihre Funktion kaum verändert: Sie sind

Vermittler zwischen Mensch und Gott,

bieten Schutz, geben Halt. In dem

Workshop können Sie mit Unterstützung

Ihre ganz persönliche Vorstellung

eines Engelwesens großformatig

auf Leinwand ausführen.

Sa. 01. Dez. 2012,

14.00 – ca. 20.00 Uhr

Infos und Anmeldungen zu den museumspädagogischen

Kunst-Workshops

bei K. Wagner, Museumspädagogin,

Tel. 9283518, www.museum-fulda.de

oder bei V. Kühnlein, Kunstmalerin,

Tel. 4800178, www.verenz.de.

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Programm des Planetariums

Programm Oktober bis Dezember 2012

Astromärchen für Kinder

ab 4 Jahren

Sternenfee Mira

So 21.10. 14:00

So 18.11. 14:00

Die Maus im Mond

So 28.10. 14:00

Traurige Sonne

So 04.11. 14:00

Wer hat den Mars rot angemalt?

So 11.11. 14:00

Lisa und 1, 2, 3 Sterne

So 25.11. 14:00

Die drei Weihnachtssternchen

Sa 01.12. 14:00

So 02.12. 14:00

Sa 08.12. 14:00

So 09.12. 14:00

Sa 15.12. 14:00

So 16.12. 14:00

Sa 22.12. 14:00

So 23.12. 14:00

Mi 26.12. 14:00

Sa 29.12. 14:00

So 30.12. 14:00

Für Jugendliche und Kinder

ab 6 Jahren

Planetenschnuppertour

Di 23.10. 15:00

Sa 17.11. 15:00

So 02.12. 15:00

So 09.12. 15:00

So 16.12. 15:00

So 23.12. 15:00

So 26.12. 15:00

So 30.12. 15:00

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Himmelswegweiser

Sa 27.10. 15:00

Sa 03.11. 15:00

Sa 24.11. 15:00

Schnitzeljagd durch das Universum

Sa 10.11. 15:00

Testflug XAC001

So 25.11. 15:00

Für Erwachsene, Jugendliche

und Kinder ab 10 Jahren

Vom Leben der Sterne

Sa 17.11. 16:00

Einmal Mond und zurück

So 21.10. 15:00

Mi 24.10. 15:00

So 28.10. 15:00

So 18.11. 15:00

Sternhimmel heute Nacht

So 21.10. 16:00

Fr 02.11. 19:00

Fr 16.11. 19:00

So 25.11. 16:00

Fr 30.11. 19:00

Fr 14.12. 19:00

Space Discovery

Do 25.10. 15:00

So 28.10. 16:00

Sa 03.11. 16:00

So 11.11. 15:00

Sa 24.11. 16:00

Die Welt der Galaxien

Fr 26.10. 19:00

So 04.11. 15:00

So 11.11. 16:00

Sa 01.12. 16:00

Sa 08.12 16:00

Sa 15.12 16:00

Sa 22.12. 16:00

Sa 29.12. 16:00

Informationen unter Tel. 0661-92835-12;

Di. bis So. von 10:00–17:00 Uhr

Eine telefonische Platzreservierung

wird empfohlen.

www.museum-fulda.de

Kosmische Horizonte

Sa 10.11. 16:00

Der Stern der Weisen

Sa 01.12. 15:00

So 02.12. 16:00

Sa 08.12. 15:00

So 09.12. 16:00

Sa 15.12. 15:00

So 16.12. 16:00

Sa 22.12. 15:00

So 23.12. 16.00

Di 25.12. 16:00

Sa 29.12. 15:00

So 30.12. 16:00

Der Sternhimmel an Weihnachten

Di 25.12. 15:00

Für Erwachsene und

interessierte Jugendliche

Die Raumfahrer

Sa 27.10. 16:00

So 04.11. 16:00

So 18.11. 16:00

Mit Apollo zum Mond

Fr 09.11. 19:00

Fr 23.11 19:00

Fr 07.11. 19:00

Fr 21.12. 19:00

Kometenjäger

Fr 28.12. 19:00

Eintrittspreise:

Erwachsene: 4,00 Euro

Kinder ab 6 Jahren, Schüler,

Studenten: 2,30 Euro

Das Planetarium im Vonderau Museum

bietet auf Anfrage Sondervorführungen

für geschlossene Gruppen,

Kindergärten und Schulklassen an.


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Das Schlosstheater der Stadt Fulda präsentiert:

Spielplan Oktober bis Dezember 2012

Oktober 2012

Dienstag, 30.10.2012 – 20:00 Uhr

St. Petersburger Ballett-Theater

Boris Eifman

Eugen Onegin

November 2012

Dienstag, 06.11.2012 – 20:00 Uhr

Hair

Musical von G. MacDermot, G. Ragni,

J. Rado

Donnerstag, 08.11.2012 – 20:00 Uhr

Der alte Mann und das Meer

nach der gleichnamigen Erzählung

von Ernest Hemingway

Sonntag, 11.11.2012 – 19:30 Uhr

Festliche Operngala

Compagnia d‘Opera Italiana di Milano

Arien aus italienischen Opern

Mittwoch, 14.11.2012 – 20:00 Uhr

Veronika Eberle (Violine), Danjulo

Ishizaka (Violoncello) und Shai

Wosner (Klavier)

Werke von Haydn, Beethoven, Schubert

Donnerstag, 15.11.2012 – 20:00 Uhr

Halpern & Johnson

Schauspiel von Lionel Goldstein

Samstag, 17.11.2012 – 19:30 Uhr

Wenn Träume (beinah) wahr werden

Trude träumt von Afrika

Dienstag, 20.11.2012 –

9:00 Uhr und 10:30 Uhr

Felix und Fanny auf Reisen

Musiktheaterstück für Kinder ab

6 Jahren

Donnerstag, 22.11.2012 – 20:00 Uhr

Jenseits von Eden

Schauspiel nach dem Roman von John

Steinbeck

Dienstag, 27.11.2012 –

9:00 Uhr und 10:30 Uhr

Felix und Fanny auf Reisen

Musiktheaterstück für Kinder ab 6

Jahren

Mittwoch, 28.11.2012 – 20:00 Uhr

ATOS Trio

Werke von Haydn, Francaix, Beethoven,

Aula der Alten Universität

Donnerstag, 29.11.2012 – 20:00 Uhr

An allen Fronten

Lili Marleen & Lale Andersen

Dezember 2012

Sonntag, 02.12.2012 – 19:30 Uhr

Die Socken Opus 12

Komödie von Daniel Colas

Dienstag, 04.12.2012 –

9:00 Uhr und 11:00 Uhr

Die Bremer Stadtmusikanten

Ein Märchenballett für Kinder ab 5

Jahren

Dienstag, 04.12.2012 – 20:00 Uhr

Stefan Temmingh (Blockf löte) und

Ensemble

Werke von Händel, Finger, Anonymus

Mittwoch, 05.12.2012 – 15:00 Uhr

A Christmas Carol

Von Charles Dickens (in englischer

Sprache)

Donnerstag, 06.12.2012 – 20:00 Uhr

A Christmas Carol – Eine Weihnachtsgeschichte

Musical von Péter Müller

Nach der Erzählung von Charles

Dickens

Montag, 10.12.2012 –

9:00 Uhr und 11:00 Uhr

Das Weihnachtselixier

Theaterstück von Anne Maar und

Christian Schidlowsky

für Kinder ab 6 Jahren

Dienstag, 11.12.2012 – 20:00 Uhr

Früher war mehr Lametta

Heitere, skurrile und nachdenkliche

Geschichten zur Vorweihnachtszeit

Donnerstag, 13.12.2012 – 20:00 Uhr

Frankenstein

Von Felix Bärwald und Sven Hasselberg

nach dem Roman von Mary W. Shelley

Sonntag, 16.12.2012 – 19:30 Uhr

Moby Dick

Nach dem Roman von Herman

Melville

Mittwoch, 19.12.2012 –

9:00 Uhr u. 11:00 Uhr

Des Kaisers neue Kleider

Von Hans Christian

Andersen

für Kinder ab 5 Jahren

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November

Halpern & Johnson

Schauspiel von Lionel Goldstein

Donnerstag,15.November 2012 – 20 Uhr

Das Schauspiel beginnt ungewöhnlich.

Am Grab seiner vor kurzem verstorbenen

Frau lernt Halpern unerwartet Johnson

kennen und erfährt, dass dieser der Liebhaber

seiner Frau war – wenn auch vor

ihrerEhe.Halpernist überdenBlickindas

Vorleben seiner Frau wenig erfreut, nicht

ahnend, dass dies lediglich die Spitze des

Eisbergs ist, denn – und das entsetzt ihn

noch mehr – sie hat sich während ihrer

50-jährigen Ehe weiter regelmäßig mit

Johnson getroffen und mit ihm über kleinere

und größere Eheprobleme bis hin zu

den kulinarischen Vorlieben ihres Mannes

gesprochen. Ob da vielleicht sonst

noch etwas gewesen sein könnte, will

Halpern sich lieber gar nicht vorstellen.

AufdiesemDrahtseilderEmotionenüber

das Doppelleben einer Frau balancierten

zuerst Laurence Olivier und Jackie Gleason,

die die dankbaren Paraderollen 1983

in einem TV-Film spielten. Das Stück für

Samstag,17.November 2012 – 19.30 Uhr

Mit Percussion und Comedy vom Feinstenmacht„Trude“ihrenTraumvonAfrika

lebendig. Wer sie kennt, ist wahrscheinlich

schon süchtig, wer sie noch nicht

kennt, sollte das dringend ändern! Diese

einzigartigen Hanseatinnen haben ihre

Kochtöpfe gegen Trommeln ausgetauscht

und ihre Blockflöten gegen Kalebassen

und schwelgen nun bis zum Siedepunkt

in westafrikanischen Rhythmen,

bis die falschenPerlen fliegen.Ausgefeilte

Rhythmik, mehrstimmige Gesänge,

spannende Arrangements – und immer

für eine Überraschung gut.

Seit 2008 ist „Trude“ mit dem aktuellen

Programm„Wenn Träume (beinah) wahr

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zwei schauspielerische Hochkaräter wurde

auch als Theaterfassung,

die der

Autor nach seinem

preisgekrönten

Drehbuch schrieb,

weltweit aufgeführt,

u. a. in Israel,

den USA, in Australien,

Argentinien,

Brasilien, Europa

und Kanada. Im

deutschsprachigen

Raum wurde „Halpern

& Johnson“ erst spät entdeckt: Otto

Schenk und Helmuth Lohner trauerten

2008 imWienerTheater in der Josefstadt

um dieselbe Frau.

Auch ohne die Kniffe des Autors durchschauen

zu können, mit denen er den

klug komponierten Spannungsbogen

aufbaut, ist nach wenigen Minuten klar:

Das wird ein herrlich amüsanter „Gute-

Wenn Träume (beinah) wahr werden –

Trude träumt von Afrika

Eleganz ab 40 – Comedy und Percussion

werden“ unterwegs. Der

Traum ist nicht ausgeträumt

– und wenn „Trude“

träumt, dann wird offenbar:

Auf dem weiten

Weg in den Schwarzen

Kontinent musste mancher

Wunschtraum eine

geheime Sehnsucht bleiben,

nun aber geben sie

preis, was jede Einzelne in

ihrer Fantasie beschäftigt. Seit nunmehr

20 (!) Jahren rührt „Trude“ die Trommel

zwischen Innsbruck und Sylt, zwischen

Görlitz und Koblenz – tanzt, kreischt,

groovt, jubiliert und bezaubert. Stillsitzen

undenkbar!

Laune-Abend“. Die – wenn auch zeitlich

versetzten – Liebhaber derselben Frau,

der aufbrausende Halpern und der distinguierte

Buchhalter Johnson, sind Charaktere,die

jeder schnell ins Herz schließt,

weshalb man dem Treffen der neuen

Freunde am liebsten auch noch nach

dem Ende der Vorstellung zuschauen

möchte.

Instrumente:

Djemben, Basstrommeln, voluminöse

Stimmen, Snaredrum, Blockflöte, Gitarre,Waschbrett,

Glocken, Kalebassen,

Triangel, Knackfrosch, Schuhsohlen,

Plastikflaschen und vieles mehr!


Dezember

Frankenstein

von Felix Bärwald und Sven Hasselberg

nach dem Roman von Mary W. Shelley

Donnerstag,13.Dezember 2012 – 20 Uhr

Mary und Percy Shelley besuchen 1816 gemeinsam

mit Marys Stiefschwester

Claire Clairmont Lord Byron am Genfer

See. Dieser lebt dort im Exil, nachdem diverse

Skandale ihn gezwungen haben,

England zu verlassen; u. a. soll er ein inzestuöses

Verhältnis mit seiner Schwester

Augusta gehabt haben.Mary und Percy

Shelley haben gerade ein Kind verloren,

Marys Schwester Claire Clairmont ist unglücklich

in Lord Byron verliebt und von

diesem schwanger. Das Jahr 1816 geht als

„Jahr ohne Sommer“ in die Geschichte

ein. 1815 war in Indonesien ein Vulkan

ausgebrochen. Die Eruption gilt als eine

der vier heftigsten der letzten 10000 Jahre.

Asche und Gestein wurden kilometerweit

in die Atmosphäre geschleudert

und verdunkelten den Himmel.In Europa

wüten das ganze Jahr über schwere Unwetter

und im August kommt Frost hin-

Moby Dick

nach dem Roman von Herman Melville

Sonntag,16.Dezember 2012 – 19.30 Uhr

Der junge Abenteurer Ismael heuert

auf einem Walfänger an. Die Mannschaft

ist ein zusammengewürfelter

Haufen rauer Männer, die aus verschiedensten

Ländern und Schichten

stammen und somit einen Mikrokosmos

der Welt bilden. Das Kommando

führt der mysteriöse Kapitän Ahab.

Der Harpunier Queequeg, ein Südseeinsulaner,

wird Ismaels bester Freund.

Schon bald stellt sich heraus, dass die

Jagd nur einem Einzigen gilt: Ahabs

Todfeind – Moby Dick, dem weißen

Wal. Auf der Jagd nach ihm hatte Ahab

einst ein Bein verloren. Durch sein

Charisma und die Aussicht auf Belohnung

gelingt es dem Kapitän, die

Mannschaft für seine Ziele zu gewin-

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zu. Das Wetter

ist permanent

trüb und regnerisch.

Die Gesellschaft

am Genfer

See langweilt

sich so sehr,dass

Lord Byron einenWettbewerb

vorschlägt:

Jeder soll eine

Gespenstergeschichte schreiben. So

entsteht während einer stürmischen

Gewitternacht auch Marys Idee zum

Frankenstein-Roman, angeregt durch

Diskussionen über Naturphilosophie,

Physik und Medizin.

Der junge Wissenschaftler Victor Frankenstein

will den Tod besiegen und beschwört

ihn dadurch herauf: „Fast zwei

Jahre lang habe ich hart gearbeitet – mit

dem einzigen Ziel, Leben zu erwecken.

nen. Nun beginnt er einen Kampf auf

Leben und Tod.

„Ich würde die Sonne angreifen, wenn

sie mich beleidigte!“, schreit Kapitän

Ahab. Er nagelt eine Golddublone an

den Mast und verspricht sie demjenigen,

der Moby Dick als Erster erspäht.

„Trinkt und schwört Moby Dick den

Tod!“ Unter dem Gejohle der Mannschaft

zischt der Feuertrank durch die

Kehlen der Harpuniere. Starbuck, der

Erste Steuermann, erschrickt: „Rache

an einem Tier, das sich verteidigt hat!

Wahnsinn! Zu wüten gegen die Natur!

Kapitän Ahab, das ist Frevel!“ Doch der

Kapitän mit seiner weißen Prothese

aus dem Kieferknochen eines Pottwals

kennt kein Einsehen, jagt mit seiner

multinationalen Mannschaft fana-

Aber jetzt, da ich fertig bin,

erfüllen nur noch blanke Abscheu

und Ekel mein Herz.

Ich kann den Anblick des

Wesens, das ich schuf, nicht

ertragen.“ Victor flieht vor

seinem furchteinflößenden

Werk. Seine Kreatur versucht,

sich in der Welt der Menschen

zurechtzufinden. Sie sucht verzweifelt

nach sich selbst – und verfolgt dabei

grausam ihren Schöpfer.

160 Jahre nach ihrem eigenen Tod

schickt Mary Shelley den Wissenschaftler

und seine furchterregende

Kreatur erneut in die Welt und entführt

die Theaterzuschauer auf eine

Reise in die Tiefen der menschlichen

Seele.

tisch „den Feind“: mit dem Matrosen

Ismael, dem Polynesier Queequeg,

dem Indianer Tashtego, dem Schwarzen

Daggoo. Alle Rassen und Charaktere

sind auf dem Schiff. So auch Elias,

ein Wahrsager. Seine Prophezeiung

wird sich am Ende des Dramas erfüllen.

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Oktober 2012

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Das Kulturamt der Stadt Fulda präsentiert

27.10.2012 – 20:00 Uhr

Salto Vocale

Konzert, Aula Alte Universität

Kulturamt Fulda

Tel.: 06 61 1 02-14 45 & 14 44

Karten im Vorverkauf gibt es für alle

Veranstaltungen im Bürgerbüro der

Stadt Fulda und bei der Fuldaer

Zeitung (Peterstor).

Telefonischer Kartenservice:

06 61 28 06 44

Dezember 2012

The Golden

Voices of Gospel

Fulda in der Orangerie

Gospel – das ist mehr als nur Musik,

Gospel ist Verkündigung und eine Reise

durch die Kultur der Schwarzen

Amerikas. „The Golden Voices of Gospel“

unter der Leitung von Reverend

Dwight Robson lässt den Geist des

Gospels am Samstag, 8. Dezember, um

20:00 Uhr in der Orangerie in Fulda

lebendig werden.

„Klatscht in die Hände …“,„stampft mit

den Füßen …“, „ruft Halleluja ….“, wird

es heißen, wenn die Zuhörer zum Mitmachen

und Miterleben aufgefordert

werden. In New York sagt man „Let´s

have church tonight“ (lasst uns heute

Abend Kirche machen). Die teils

melancholischen, teils mitreißend

temperamentvollen Gospels unterstützt

durch die fantastische Rhythmusgruppe

gehen unter die Haut wie

wohl kaum eine andere Musik. Und

doch sind es Kirchenlieder wie sie in

den Gottesdiensten der „Black Churches“

in den USA und der Karibik gesungen

werden.

F • U • L • D • A I • N • F • O • R • M • I • E • R • T

November 2012

03.11.2012 – 20:00 Uhr

Ubuntu Chor e.V.

Kapelle Vonderau Museum

20.11.2012 – 20: 00 Uhr

Hannes Wader

Konzert, Orangerie

25.11.2012 – 18:00 Uhr

Neue Kammermusik – StrungOut Trio

Konzert, Aula Alte Universität

Die „Voices of Gospel“ vermitteln in ihrem

Programm all das, was Gospel so

einzigartig macht: Emotionalität, Religiosität

und pure Lebensfreude. Wenn

die Sängerinnen und Sänger sowohl

am Anfang als auch zum Ausklang des

Konzertes ihre glasklaren Stimmen bis

in die höchsten Register erheben, geht

regelmäßig ein Schauer durch das Publikum.

Unter der Leitung von Rev.

Dwight Robson zieht das Ensemble die

Zuschauer in seinen Bann. Ihr Repertoire

umfasst sowohl traditionelle wie

Dezember 2012

08.12.2012 – 20:00 Uhr

The Golden Voices of Gospel

Konzert, Orangerie

13.12.2012 – 19:30 Uhr

Weihnachtsgrüsse aus Tirol

Konzert, Orangerie

14.12.2012 – 20:00 Uhr

The Original Cuban Circus

Show, Orangerie

auch zeitgenössische Gospels.

Sie wissen genau, was sie wollen:

die Menschen durch die

Musik einander näher bringen

und einen Einblick in ihre afrikanisch-amerikanische

Kultur

geben. Lieder wie „Go down,

Moses“,„Oh happy day“ oder„Glory Glory

Halleluja“ dürfen natürlich nicht fehlen,

um für Stimmung zu sorgen. Gospel-Klassik

und moderne Soulballaden

– Gefühl und Temperament vereinen

sich hier zu einem faszinierenden Erlebnis.

Ein wichtiger Bestandteil ihrer Konzerte

ist die aktive Teilnahme des Publikums,

die jedes Gospelkonzert erst zu

einem aufregenden Gemeinschaftserlebnis

macht.


The Original Cuban Circus präsentiert

erstmals die besten kubanischen Zirkusnummern

– vereint in einer exzellenten

Show – und entführt die Zuschauer

in die faszinierende kubanische

Zirkuswelt. Am Freitag, 14. Dezember,

ist die Show des Original Cuban Circus

um 20:00 Uhr auch in Fulda in der

Orangerie zu erleben.

Mit atemberaubenden Luftnummern,

gewitzten Clowns, anmutigen Einradund

Akrobatikdarbietungen, Feuer-,

Schwert- & Tanzshows sowie vielen

weiteren Attraktionen reißt der Original

Cuban Circus das Publikum mit.

Eines der Highlights ist das „Trio de

Contorción“ – drei zauberhaft exotische

Schlangenfrauen, deren Körper so

biegsam sind, dass man meinen könnte,

sie seien elastisch. Dank ihrer einmaligen

Kontorsionsnummer wurde

das Trio zum Sieger des internationalen

Zirkusfestivals in Havanna im Jahr

S • Z • E • N • E • P • R • O • G • R • A • M • M 2 • 0 • 1 • 2

The Original Cuban Circus

Fulda in der Orangerie

2011 gekürt. Das „Duo

Rodyal“ verbindet

hochklassige Bodenakrobatik

mit athletischen

Balanceakten

auf einem riesigen Metalloktagon.

Nichts für

ängstliche Gemüter ist

die Darbietung von Suyinka,

dem Feuer- und

Schwertschlucker.

Lassen Sie sich von der

Magie und dem einzigartigem

kubanischem

Charme und Humor inspirieren!

Dies ist es,

was den „Original Cuban

Circus“ zu einem

unvergesslichen Familienerlebnis

macht.

F • U • L • D • A I • N • F • O • R • M • I • E • R • T

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Irlands Mr. Charming

Chris de Burgh begeisterte das Fuldaer Publikum mit Auszügen seiner neuesten CD „Home“

Weder braucht er schrille Outfits noch

großartige Tanz-Performances oder gewagte

Bühnen-Inszenierungen. Auch

ohne glamouröses Drumherum schafft

es „Mr. Charming“ Chris de Burgh, mit

unverwechselbarem Schmelz in der

Stimme sein Publikum – vor allem das

weibliche, doch nicht nur das – im

Sturm zu erobern. Evergreens wie „I‘ ve

been missing you“ wirken programmatisch.

Einfach ehrlich. Mit dem „Vermissen“

meint der charmante Barde von

der immer grünen irischen Insel jedoch

nicht nur seine Fans.

Auch die Domstadt, de Burghs osthessischen

Tourneestandort, in dem er inzwischen

zum dritten Mal fast wie in einem

„Heimspiel“gastiert.FuldaunddieFuldaer

scheinen es dem charmanten, allürenlosen

Sänger offensichtlich angetan zu

haben. Ob mit dem guten „Hockstift“-

Bier, das er schätzt, wie er auf der Bühne

liebenswert auf Deutsch bekennt. Oder

den „great restaurants“, zu dessen bestem

Chris de Burgh lächelnd das Hotelrestaurant

„Goldener Karpfen“ zählt. Geradezu

ins Schwärmen gerät der irische

Barde bei Michaelskirche und Schloss Fasanerie:„I

wish I was one of the Landgraf

people“, sagt er verschmitzt lächelnd ins

Mikro. Er, der selbst im Familienschloss

Bargy Castle im Wexford

County im Südwesten

Irlands aufgewachsen

ist.

Gewinnspiel

Wie heißt der Titel der neuesten CD des irischen Sängers Chris de Burgh?

Sie kennen die richtige Antwort?

Dann schreiben Sie uns:

Magistrat der Stadt Fulda

Magistratspressestelle

Stichwort:

„Chris De Burgh“ –

Fulda informiert“

Schlossstraße 1 • 36037 Fulda

oder an folgende E-Mail-Adresse:

gewinnspiel@fulda.de

Einsendeschluss ist der

09. November 2012

Home

Fast fürstlich fühlen kann sich Chris de

Burgh im intimen Rahmen des Schlossinnenhofs,

wo er seinen begeisterten

Zuhörern Kostproben aus seinem neuesten

Album „Home“ präsentiert. Aktuell

im Oktober kommt die CD mit Titeln

wie „Waiting For The Hurricane“, einem

temporeichen Pop-Song, in den Handel.

„Waiting For The Hurricane“ spiegelt,

wie er selbst sagt, das typische irische

Wetter wieder, das aus einem Mix aus

Sonne, Regen und Sturm besteht. Die

Liebe und das Leben sind schließlich die

Megathemen, mit denen sich Chris de

Zu gewinnen gibt es 2 x 2 Karten für

das Schauspiel „Jenseits von Eden“

am Donnerstag, 22. November 2012

um 20:00 Uhr im Schlosstheater.

Viel Spaß beim Raten und viel Erfolg

wünscht Ihr

Michael Schwab /

Fulda informiert“ Redaktion

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Burgh auf seiner neuesten CD beschäftigt.

Titel wie „Love and Time“, „Tender

Hands“ oder „Living On The Islands“ tragen

die unverkennbare Handschrift des

Sängers, Musikers und charmanten Entertainers,

der seit 1975 weltweit erfolgreich

auf der Bühne steht. 18 Studio-Alben

sind als Ergebnis dieser langen

künstlerischen Schaffensphase entstanden,deren

Ende noch lange nicht absehbar

ist. Denn das Publikum – auch das

Fuldaer – verlangt nach dem beliebten

Star und dessen Show , die keine großen

Orchester, Acts oder Begleitung braucht.

Nur eines:Chris de Burgh selbst. mb

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