Junger Löwe - Hachenburger Filmfest

hachenburger.filmfest.de

Junger Löwe - Hachenburger Filmfest

Junger Löwe

der Stadt Hachenburg

Jugendkritikerpreis

12+

SCHULKINOPROGRAMM

für

Schülerinnen und Schüler ab 12

www.hachenburger-filmfest.de

www.cinexx.de/lernortkino

Liebe Lehrerin, lieber Lehrer,

Filme spielen in unserer Gesellschaft eine überragende

Rolle. Und Kinder mögen Filme. Umso wichtiger ist es,

Kindern schon früh Kompetenzen im Umgang mit diesem

Medium zu vermitteln, ihnen zu zeigen, dass der Film nicht

nur Konsum-, sondern auch wichtiges Kulturgut ist, und

dass der Kinobesuch nicht nur ein Vergnügen, sondern

auch ein spannendes Bildungserlebnis sein kann.

Aber dazu müssen jungen Zuschauern anregende

Begegnungen mit dem Kino ermöglicht werden. Genau das

möchte das 2. Hachenburger Filmfest mit seinem

anspruchsvollen Kinderfilmprogramm tun. Gezeigt werden neue

deutsche preisgekrönte und besonders wertvolle Kinderfilme vor

Bundesstart, die nicht nur unterhalten, sondern auf behutsame

Weise für Kinder wichtige Themen wie Freundschaft, Familie und

Erwachsenwerden behandeln.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

WETTBEWERBSFILME

(Festivalleitung)

LEROY (Bundesstart: 22.08.2007)

Regie: Armin Völckers 89Min.FSK12

Mit Alain Morel, Anna Hausburg, Constantin von Jascheroff u.a.

Montag bis Freitag 10:15

FBW Prädikat Besonders wertvoll

Leroy ist ein schüchterner 17-jähriger Berliner, der nicht nur mit

den üblichen Pubertätsproblemen zu kämpfen hat, sondern sich

auch zunehmend Gedanken über seine

besondere Situation als Deutscher mit

dunkler Hautfarbe macht. Mit seinem Kumpel

Dimi, einem Halbgriechen, streift er durch

Schöneberg und sinniert über Mädchen und

übers Deutschsein. Als ihn sein blonder

Schwarm eines Tages auf dem Schulhof

anspricht, ist es um ihn geschehen. Leroy ist

verliebt. Das Mädchen heißt Eva Braun, und

schnell wird deutlich, dass diese

Namenswahl kein Zufall war. Ihr Vater ist

deutsch-nationaler Politfunktionär und ihre fünf Brüder

gewaltbereite Rassisten. Die Situation eskaliert schließlich auf

dramatische Weise, aber Leroy und seine Freunde sind bereit

zurückzuschlagen. Durch militante Lesben verstärkt ziehen sie

zum Quartier der Neonazis...

Altersgruppe: ab 12 bzw. 6. Klasse

Themen: Rassismus, Außenseiter, erste Liebe, Familie, Gewalt

Unterrichtsfächer: Deutsch, Religion/Ethik

Weiterführende Informationen unter:

www.leroylize.it

WAS AM ENDE ZÄHLT (Bundesstart: 01.05.2008)

Regie: Julia von Heinz 104 Min. FSK 12

Mit Paula Kalenberg, Marie-Luise Schramm, Benjamin

Kramme

Montag bis Freitag 10:15

Beim 11. Internationalen Filmfestival Brooklyn, New

York, gewinnt Marie-Luise Schramm für ihre Rolle den

Preis für die

beste weibliche Hauptdarstellerin

Carla hat ihrem Vater 3.000 Euro

gestohlen und ist von Zuhause

abgehauen. Sie will nach Lyon, um dort

an einer Privatschule Mode zu

studieren. Doch schon am Bahnhof

findet die Reise ein jähes Ende. Carla

werden das Portemonnaie und ihre

Tasche geklaut. Mittellos steht die

Ausreißerin nun auf der Straße. An einer Imbissbude

begegnet sie dem Draufgänger Rico. Nach einer

gemeinsamen Nacht verschafft Rico ihr Arbeit auf einem

abgetakelten Kahn, den er gerade zu einem Clubschiff

umbaut. Hier lernt Carla das Straßenmädchen Lucie kennen.

Die beiden ungleichen Frauen freunden sich an. Einige

Monate vergehen, bis Carla merkt, dass die Liebesnacht mit

Rico Früchte getragen hat. Für eine Abtreibung ist es

allerdings zu spät. Lucie schlägt vor, dass Carla sich für sie

ausgeben und mit ihrer Krankenkassenkarte zum Arzt gehen

solle. So würde Lucie das Baby nach der Geburt als ihr

eigenes aufziehen, während Carla ihren Traum von der

Modeschule in Frankreich weiter verfolgen könnte…

Altersgruppe: ab 12 bzw. 6. Klasse

Themen: jung Schwanger werden, Familie, Liebe,

Freundschaft, Identität, Erwachsenwerden

Unterrichtsfächer: Religion/Ethik, Sozialkunde, Deutsch

Weiterführende Informationen unter:

www.missingfilms.info/sonstige_infos.htm

www.credofilm.de/filme/was_am_ende_zaehlt.html

Onlinetipp Materialen zur Filmpädagogik:

www.kinofenster.de

Buchtipp Filmerziehung:

Alain Bergala: Kino als Kunst. Filmvermittlung an der

Schule und anderswo. (Zu beziehen über die

Bundeszentrale für politische Bildung)

Jury:

Marie-Curie-Realschule Bad Marienberg

Realschule Altenkirchen

Duale Oberschule Hachenburg


MEINE MUTTER, MEIN BRUDER UND ICH!

(Bundesstart: 01.05.2008)

Regie: Nuran David Calis 102 Min. FSK 6

Mit Erhan Emre, Lida Zakaryan, Kurt Onur Ipekkaya u.a.

Montag bis Freitag 10:15

Dienstag auch 15:00 und 17:15

Donnerstag 22:15

FBW: Prädikat Besonders wertvoll!

Areg ist 23. Geboren ist er in Armenien. Seit

über zehn Jahren lebt er mit seiner

verwitweten Mutter Maria und seinem kleinen

Bruder Garnik im bayrischen Regensburg, wo

sie seitdem auf ihre Einbürgerung warten. Für

Areg ist Deutschland seine Heimat: er spricht

perfekt deutsch, identifiziert sich mit

Deutschland und hat große Ziele; er will Filme

machen. Mit amtlicher Sondergenehmigung

studiert er in München.

Doch seine Mutter sieht alles anders: sie

spricht nur armenisch, versucht Areg mit armenischen Frauen zu

verheiraten und will nichts lieber, als zurück in Ihre Heimat

Armenien...

Altersgruppe: ab 10 bzw. 5 Klasse

Themen: Integration, Familie, Selbstverwirklichung

Unterrichtsfächer: Deutsch, Religion/Ethik

Weiterführende Informationen unter:

www.meinemuttermeinbruderundich-derfilm.de

www.movienetfilm.de/meine_mutter/index.php

MEER IS NICH (Bundesstart: 27.03.2008)

Regie: Hagen Keller 103 Min. FSK o. A.

Mit Elinor Lüdde, Luise Kehm, Sandra Zänker u.a.

Montag bis Freitag 10:15, Dienstag auch 17:15

FBW: Prädikat Besonders wertvoll

Die 17-jährige Lena steht an einem

Scheideweg in ihrem Leben. Demnächst wird

sie die Schule abschließen, sofern sie die

Prüfungen besteht. Eine Lehrstelle ist nicht in

Sicht und sowohl ihrem Berufsberater als

auch ihren Eltern tritt sie mit rebellischer

Sturköpfigkeit entgegen. Die einzige Situation,

in der sie sich wirklich sicher und als sie selbst

fühlt, ist, wenn sie an ihrem Schlagzeug sitzt –

ihre Band gibt ihr das Gefühl, sich selbst

verwirklichen zu können. Über die Musik kann

sie ihre ganze Wut rauslassen und zugleich eine stärkende Kraft

spüren. Zugleich weiß Lena, dass schon bald der Tag kommen

wird, an dem sie eine Entscheidung treffen muss.

Altersgruppe: ab 10 bzw. 5. Klasse

Themen: Musik, Entscheidungen, Ostdeutschland,

Erwachsenwerden, Familie

Unterrichtsfächer: Deutsch, Religion/Ethik

Weiterführende Informationen unter:

www.meer-is-nich.de

DOK-Filme

FOOTBALL UNDERCOVER

(Bundesstart: 24.04.2008)

Regie: Ayat Najafi, David Assmann

Vor mehr als eintausend jubelnden Frauen findet das erste

offizielle Freundschaftsspiel zwischen der

Frauennationalmannschaft des Iran und einer Berliner

Mädchenbezirksmannschaft statt

84 Min.

Donnerstag 8:15/15:00/21:30

Freitag 15:00

LENIN KAM NUR BIS LÜDENSCHEID

(Bundesstart: 5. Juni 2008)

André Schäfers sehr persönliche, von souveräner Selbstironie

bestimmte Doku über die 68er, die kaum pauschale Urteile über

eine ganze Generation zulässt.

Regie: André Schäfer

Mit Richard David Precht

90 Min.

Montag, Donnerstag und Freitag 15:00

Mittwoch 8:15

ÜBER WASSER

Gelungene Dokumentation, die sich anhand dreier Kapitel mit der

wechselhaften Beziehung zwischen Mensch und Wasser

beschäftigt.

Regie: Udo Maurer

82 Min.

Montag, Mittwoch und Donnerstag 15:00

Dienstag 8:15

EISENFRESSER

(Bundesstart: 12. Juni 2008)

Bei der Resteverwertung der Zivilisation - der Tankerdemontage

in Bangladesch etwa - sind Menschenleben nicht viel wert, wenn

arme Tagelöhner gefährlichen Frondienst verrichten.

Regie: Shaheen Dill-Riaz

89 Min. - FSK: 6

FBW: Prädikat wertvoll!

Montag bis Freitag15:00

Montag auch 19:30

DER ROTE ELVIS

Doku über das widersprüchliche Leben von Dean Reed, der als

Entertainer und Jugendschwarm, Friedenskämpfer und roter

Rebell in die Kulturgeschichte einging.

Regie: Leopold Grün

94min.

Dienstag, Mittwoch und Freitag 15:00

>>>kurzfristige Änderungen vorbehalten

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