SG Flensburg-Handewitt - Fanclub Red Devils eV

fanclub.reddevils.de

SG Flensburg-Handewitt - Fanclub Red Devils eV

Saison 2010/2011 · Spiel-Nr.: 11

Layout / Produktion: twotypes.de Foto: Oliver Oliver Krato

SAMSTAG, SAMSTAG, 12. 12. FEB. FEB. 19.00 19.00 Uhr Uhr

SG SG Flensburg-Handewitt

Flensburg-Handewitt

Merkur Merkur Arena Arena Lübbecke Lübbecke


Geschäftsstelle:

TuS N-Lübbecke GmbH, Gerichtsstraße 1a, 32312 Lübbecke

Tel: 0 57 41 – 60 20 850, Fax: 0 57 41 – 60 20 851

E-Mail: gst@tus-n-luebbecke.de

Öffnungszeiten:

Mo. - Fr. 9.30 – 13.30 Uhr,

Di. + Do. 15.00 – 18.00 Uhr

Impressum:

TuS N-Lübbecke GmbH · Gerichtsstr. 1 a · 32312 Lübbecke

Telefon 05741/6020850 · Telefax 05741/6020851

E-Mail: gst@tus-n-luebbecke.de

Geschäftsführer: Uwe Kölling

Redaktion: Markus Ernst (MAE),

Andreas Brinkmann (BKM),

Helge-Olaf Käding (HOK)

Layout/Aufbau/Satz

Produktioning: TwoTypes. Werbeagentur. Lars Rohleff

Anzeigen/Pool2000: Geschäftsstelle

3

Inhalt

Blickpunkt 4

Nikola Blazicko 8

SG Flensburg-Handewitt 10

Chronik 2010 - Teil 3 12

Aufstellungen 22

Red Devils 26

„Ver-abschiedet, aber nicht „Ver-gessen“! 30

Am Intus-Telefon: Zita Newerla 32

„Rechts-Tipp der Woche“ 33


DHC Rheinland gibt auf

Der DHC Rheinland (ehemals Dormagen) gibt auf! Die Rheinländer

stellten am 8. Februar einen Insolvenzantrag und stehen

hen demnach demnach nach nach den den Statuten Statuten als als erster erster Absteiger Absteiger aus aus der der

TOYOTA TOYOTA Handball-Bundesliga Handball-Bundesliga fest. fest.

Bis Bis Redaktionsschluss Redaktionsschluss war war noch noch unklar, unklar, ob ob der der DHC DHC die die Saison Saison

zu Ende spielen wird. Die Anzeichen aus dem Umfeld und die

Aussagen der Verantwortlichen lassen darauf schließen, dass

das Tabellenschlusslicht spätestens Ende Februar den Spielbetrieb

einstellen wird. Träte dieser Falle ein, würden alle vom

DHC absolvierten Spiele aus der Wertung genommen, d.h. dem

TuS würde der Heimsieg gegen Dormagen aberkannt. Allerdings

würde auch die Niederlage am zweiten Weihnachtstag in

Dormagen annulliert.

„Profi teure“ wären dann Melsungen und Friesenheim,

die bislang nur ein Spiel gegen den

DHC ausgetragen und dieses verloren

haben. Deren Konto an Pluspunkten

bliebe unverändert.

- HOK -

Der TuS N-Lübbecke ist erfolgreich in die

zweite Saisonhälfte gestartet. Die Schützlinge

von Cheftrainer Markus Baur setzten

die taktischen Vorgaben ihres Trainers

bei der MT Melsungen sehr gut um und

fuhren so einen wichtigen 33:30 (15:13)

Erfolg ein. Die von Michael Roth trainierte

MT hatte die letzten sieben Spiele nicht

mehr verloren und ging trotz der WM-

Pause mit breiter Brust in das Duell gegen

den TuS N-Lübbecke.

Doch die „Rot-Schwarzen“ fanden an diesem

Abend zur Freude ihrer Anhänger

immer wieder die richtigen Mittel, um die

Nordhessen zu überraschen. Besonders die

Abwehr um den wieder einmal gewohnt

starken Nikola Blazicko im Tor gab den

Lübbeckern in der ersten Halbzeit die nötige

Sicherheit, um den ersten doppelten

Punktgewinn im Jahr 2011 zu bejubeln.

Nach dem Seitenwechsel setzten vor allem

Nicky Verjans und Arne Niemeyer die Akzente

für die „Rot-Schwarzen“.

Dabei war die Winter-Vorbereitung beim

TuS N-Lübbecke alles andere als optimal.

TuS-Coach Markus Baur standen teilweise

nur sieben Feldspieler zur Verfügung. Da

war an ein mannschaftstaktisches Trai-

4

ning natürlich nicht zu denken. „Wir haben

sehr viel im athletischen Bereich gearbeitet

und in der Kleingruppe etwas für die

Angriffstaktik gemacht“, berichtet Markus

Baur. Für den 40-Jährigen war es seit seinem

Amtsantritt bei den „Rot-Schwarzen“

die erste „echte“ Vorbereitung mit seiner

neuen Mannschaft. Trotz des zeitweise

sehr kleinen Kaders waren die Ergebnisse

der Testspiele recht ansehnlich. So konnten

Arne Niemeyer und Co. überraschend

das Turnier beim Post SV Schwerin gewinnen

und bezwangen im Finale keine

geringere Mannschaft als den SC Magdeburg.

Auch beim 34:34 Unentschieden im


letzten Härtetest (wieder mit den WM-

Fahrern) gegen den TBV Lemgo zeigten

die „Baur-Schützlinge“ gute Ansätze.

Für die WM-Teilnehmer verlief das Großereignis

in Schweden nicht allzu positiv.

Die im Vorfeld hoch gehandelten Polen

um Artur Siodmiak und Tomasz Tluczynski

enttäuschten wie auch die DHB-Auswahl

auf der ganzen Linie und verpassten

sogar die Teilnahme an der Qualifi kation

für die Olympischen Spiele 2012 in London.

Auch die Isländer mit TuS-Kapitän

Thorir Olafsson hatten sich mehr als den

sechsten Platz in der Endabrechnung

ausgerechnet. Nur TuS-Kreisläufer Mattias

Gustafsson wusste mit der schwedischen

Nationalmannschaft zu gefallen

und belegte am Ende den vierten Rang.

„Wenn man das Halbfi nale erreicht will

man als Sportler aber natürlich auch eine

Medaille gewinnen“, relativiert Cheftrainer

Markus Baur.

In der Winterpause verließ Bartosz Konitz

den TuS N-Lübbecke und schloss sich

dem DHC Rheinland an. Einen Ersatz für

den Rückraumspieler konnten die „Rot-

Schwarzen“ bislang nicht präsentieren.

Bis zum Ende der Transferperiode bleiben

5

den TuS-Verantwortlichen aber noch ein

paar Tage Zeit.

Im ersten Heimspiel in 2011 erwartet der

TuS die SG Flensburg-Handewitt. Die

Norddeutschen reisen mit sechs Silbermedaillengewinnern

an den Lübbecker

Wiehen. Trotzdem wird der TuS natürlich

alles daran setzen, um den Favoriten

in Schwierigkeiten zu bringen. Manch

einem TuS-Akteur wird mit Sicherheit

noch der 31:28 Erfolg in der Merkur Arena

aus der letzten Spielzeit im Gedächtnis

sein.

- MAE -


GAMPASA - Azkoyen Medios de Pago SA

ZN Deutschland - Österreich-Schweiz-Benelux

Turmstraße 15 - D-53721 Siegburg

Fon +49 (0) 2241 595 760 Fax +49 (0) 2241595790

ak@azkoyen.de www.ampasa.com

6


PLÜMAT Maschinenbau

Dr.-Max-Ilgner-Straße 19 • D-32339 Espelkamp

fon +49 (0)5772 9102-0 • fax + 49 (0) 5772 5281 • info@pluemat.de

HOLZBEARBEITUNG

www.pluemat.com

Thyssenstr. 5

32312 Lübbecke

7

Telefon 05741/2352-0

Telefax 05741/2352-52

Stadt Lübbecke

howetrans

eil- + kurierdienst

45356 Essen

immer aktuell, unser...

WEBBLOG

www. .de


Er ist

freund-

lich wie stets.

Und auskunfts-

freudig sowieso.

Interessant aber

auch: Nikola Blazicko

wirkt sehr ernst. „Trainieren, Arbeiten,

Kämpfen. Wir alle - immer wieder. Dann,

aber nur dann können und werden wir

wieder Erfolge einfahren!“ Für den sympathischen

Kroaten, seit dreieinhalb

Jahren bei unserem TuS N-Lübbecke

unter Vertrag, ist der Wiederbeginn der

Bundesliga-Spiele nach der WM-Pause

natürlich auch eine ganz

besondere Herausforde

8

rung. Denn kurz vor Weihnachten war

der 33-jährige Familienvater am Knie

operiert worden. Für die rasche Genesung

verzichtete Nikola sogar auf den

ansonsten für diese Jahreszeit fest eingeplanten

Heimaturlaub bei Eltern und

Verwandtschaft.

„Aber ich habe jetzt ein gutes Gefühl.

Ein wenig Probleme gibt’s noch mit

dem Sprunggelenk, jedoch beim Knie

ist alles in Ordnung!“ Nun, so führt

unser Torwart weiter aus, habe er

auch die ganze Vorbereitung auf die

zweite Saisonhälfte mitgemacht.

Erstmals in unserem Gespräch

huscht auch das erste Lächeln

über das Gesicht dieses vorbildlichen

Sportlers – und er verbindet

dies mit einem Lob an alle aus der

medizinischen Abteilung des TuS,

die mit ihm in der Verletzungszeit

toll zusammengearbeitet habe.


Nikola Blazicko

Das ein oder andere WM-Match hat Nikola

im Fernsehen verfolgt. „Vor allem

die Spiele von Kroatien und Deutschland

habe ich mir genauer angeschaut“,

sofern nicht eigene Testpartien mit

dem TuS dem terminlich im Wege gestanden

haben.

Schade sei es, dass Deutschland nicht so

gut aufgetreten sei, „wo sie doch gute

Einzelspieler haben“. Seine Kroaten hätten

ja mit Rang 5 ein ordentliches Resultat

geschafft. Er selbst hat dem 28-er-

Kader seines Heimatlandes im Vorfeld

der WM angehört, aber die Konzentration

ganz auf den TuS gelenkt. Und

das scheint sich nun auszuzahlen, denn

für diese Woche in Melsungen und zu

Hause gegen Flensburg war Nikola zum

Zeitpunkt unseres Interviews „sehr optimistisch“.

„Rufen wir unser Leistungsvermögen ab,

sind wir gut genug fürs Mittelfeld der

Tabelle“, ist Blazicko fest überzeugt. Andererseits

lasse der Blick auf die aktuelle

„Rangliste“ den untrüglichen Schluss

zu, „dass wir nicht gut dastehen und daher

rasch wieder mehr Punkte einfahren

müssen.“ Er wisse, dass es ein Phrase sei

oder zumindest wie eine solche klinge,

dennoch: „Wenn wir vom ersten Spiel

an jetzt Gas geben, ist mir nicht bange,

dass wir noch einen ordentlichen

Tabellenplatz erreichen.“ Und dabei sei

es völlig egal, ob eine Partie auswärts

oder zu Hause ausgetragen werden müsse.

Allerdings: „Natürlich macht

es in Heimspielen mehr

Spaß. Das Publikum

stärkt uns

den Rücken,

eine weite

Anreise

ent-

9

fällt.“ Und man sei mit den Gegebenheiten

in der Halle natürlich auch viel

besser vertraut.

Immerhin schon seit dem Sommer 2007

ist Nikola Blazicko bei uns unter Vertrag,

der aktuelle gilt noch bis Mitte 2012.

Was waren die positivsten Erlebnisse

bisher beim TuS? „Der Auswärtssieg in

Minden 2008, auch wenn wir eine Woche

später dann doch abgestiegen sind.

Der Aufstieg 2009 und die Heimsiege

in der vergangenen Saison gegen die

Rhein-Neckar-Löwen, Flensburg, Gummersbach

und Lemgo!“ Das Final Four

sei für ihn selbst dann doch eher „ein

schlechter Traum“ gewesen. Nachdem er

am Abend zuvor erkrankte – und seinen

Kameraden beim Saisonhöhepunkt nicht

helfen konnte…

Wir nannten bei Beginn dieses Artikels

den Umstand, dass Nikola so ernst geschaut

hat – bei diesem Interview. Ganz,

ganz anders wird’s, als es im Intus-Gespräch

um seine Ehefrau Afamia und

den gemeinsamen Sohn Patrik geht.

Unser Keeper lacht, schmunzelt, lächelt.

„Unser Patrik ist jetzt fünf Jahre alt. Jeden

Donnerstag ist er beim Sport in der

MerkurArena. Laufen und Bewegung

stehen im Mittelpunkt. Es tut ihm sehr

gut, er hat viel Freude daran, die beiden

Übungsleiterinnen leisten ganz tolle

Arbeit!“ Sport spielt eine große Rolle in

der Familie Blazicko, denn Afamia ist

Diplom-Sportlehrerin, Nikola Diplom-

Sportlehrer. Daher ist die Ehefrau auch

in Sachen Sport eine gute Ratgeberin für

unseren kroatischen Torwart. Während

der Ausbildungszeit auf der Universität

in Split haben sich Nikola und Afamia

kennengelernt. Sport verbindet: Das gilt

auch hier!

Interview: - BKM -


Unser Gegner:

SG Flensburg-Handewitt

Obere Reihe von links: Tamás Mocsai, Petar Djordjic, Tobias Karlsson, Jacob Heinl, Oscar Carlen, Viktor Szilágyi

Mittlere Reihe von links: Per Carlen (Ex-Trainer), Kay Bendixen (Betreuer), Patrik Fahlgren, Thomas Mogensen, Michael Knudsen,

Lasse Boesen, Andreas Mau (Physioterapeut und Osteopath)

Untere Reihe von links: Ljubomir Vranjes (Trainer), Lasse Svan Hansen, Dan Beutler, Sören Rasmussen, Anders Eggert,

Prof. Dr. Hauke Mommsen (Mannschaftsarzt)

Die SG Flensburg-Handewitt wird mit

Sicherheit mit reichlich Rückenwind in

die zweite Saisonhälfte starten. Die dänischen

WM-Teilnehmer der Norddeutschen

wussten bei der Weltmeisterschaft

in Schweden komplett zu überzeugen

und kehrten mit der Silbermedaille im

Gepäck zur SG zurück.

Mit Sören Rasmussen, Anders Eggert,

Michael Knudsen, Lasse Boesen, Lasse

Svan Hansen und Thomas Mogensen gehörten

gleich sechs Spieler zum erfolgreichen

dänischen Aufgebot. Aber auch

die meisten anderen WM-Fahrer der SG

hatten Grund zu jubeln. Die Schweden

Oscar Carlen, Dan Beutler und Tobias

Karlsson boten bei der Heim-WM eine

starke Vorstellung und auch der Ungar

Tamás Mocsai durfte sich mit seiner Nationalmannschaft

über die Teilnahme an

der Olympia-Qualifi kation freuen. Lediglich

Jacob Heinl (DHB-Auswahl) und

Viktor Szilágyi (Österreich) konnten ihre

Ziele nicht erreichen und mussten nach

ihrer Rückkehr von Cheftrainer Lubomir

Vranjes aufgebaut werden.

Vor dem Start in die zweite Saisonhälfte

herrscht bei der SG aber auch eine gewisse

Ungewissheit, denn an eine normale

Vorbereitung war wegen der zahlreichen

WM-Abstellungen natürlich nicht zu

denken. Ich habe durchaus Bedenken“,

10

gibt Lubomir Vranjes zu und ergänzt:

„Wir haben fünf Wochen lang nicht zusammengespielt.“

Die Spieler scheinen

mit den Gedanken aber schon wieder

voll bei der SG zu sein. „Die Weltmeisterschaft

ist abgehakt, nun steht wieder

die SG im Vordergrund“, sagt der dänische

Silbermedaillen-Gewinner Lasse

Boesen und beruhigt mit dieser Aussage

seinen Cheftrainer.

Obwohl die diesjährige Spielzeit gerade

einmal zur Hälfte gespielt ist, basteln

die Verantwortlichen der SG Flensburg-

Handewitt bereits fl eißig an der Zukunft.

Bereits in der Hinrunde übernahm

Lubomir Vranjes den Cheftrainerposten


ei den Norddeutschen von Per Carlen,

der sich in Verhandlungen mit dem HSV

Hamburg befinden soll. Sein Sohn Oscar

wird die SG im Sommer auf jeden Fall

in Richtung Hamburg verlassen. Auch

Keeper Dan Beutler werden Kontake in

die Hansestadt nachgesagt.

Auf die Abgänge haben die SG-Verantwortlichen

aber bereits reagiert. Mit

Lars Kaufmann (Frisch Auf! Göppingen),

Holger Glandorf (TBV Lemgo) und Mat-

tias Andersson konnten drei „Hochkaräter“

für die kommenden Jahre an die SG

Flensburg-Handewitt gebunden werden.

Mit den getätigten Verpflichtungen ver-

11

spricht sich der Verein auch weiterhin

im „Konzert der Großen“ in der TOYOTA

Handball-Bundesliga mitzumischen.

Zunächst gilt es für die Norddeutschen,

die noch in allen drei laufenden Wettbewerben

aussichtsreich im Rennen liegen,

die Ziele in dieser Saison zu erreichen.

Mit dem Rückenwind aus der Weltmeisterschaft

könnte dies durchaus gelingen.

-MAE-


Chronik 2010 - Teil 3:

Berg- und Talfahrt

Das Sportjahr 2010 des TuS N-Lübbecke

war geprägt von einer sportlichen Achterbahnfahrt.

Während für den TuS die

Saison 09/10 die erfolgreichste seit der

Umstrukturierung im Jahr 2001 wurde,

verlief die bisherige Spielzeit nicht optimal.

Lesen Sie hier den letzten Teil unserer

traditionellen Jahreschronik:

Juli

05.07. Die Saisonprognose ist optimistisch:

„Ich denke, wir haben unser Team

mit den Neuzugängen weiter verstärkt und

sollten uns daher in der Tabelle auch verbessern

können“, meint Zlatko Feric gegenüber

der Neuen Westfälischen.

13.07. Trainingsauftakt beim TuS. Patrick

Liljestrand bittet Nikola Blazicko, Milos

Putera, Tim Remer, Tomasz Tluczynski,

Arne Niemeyer, Michal Jurecki, Jens Wiese,

Mathias Gustafsson, Henrik Hansen,

Alexander Tesch, Artur Siodmiak, Stephan

Just, Kristian Svensson, Alexandros Alvanos,

Thorir Olafsson und Nicky Verjans

zur ersten Einheit der neuen Saison.

30.07. Beim „Sparkassen-Cup“ in Alten-

12

steig gewinnt der TuS das Auftaktspiel gegen

den Ausrichter mit 22:14.

31.07. Durch Siege gegen Bittenfeld

(24:15) und Friesenheim (25:15) zieht der

TuS ins Finale ein.

August

01.08. Der TuS gewinnt das Endspiel des


„Sparkassen-Cups“ in Altensteig mit 33:29 gegen Balingen-

Weilstetten.

03.08. Der TuS startet beim „Sparkassen-Handballcup“ in Rotenburg/Fulda.

Zweitligist Coburg wird im ersten Spiel mit 41:25

besiegt.

04.08. Das zweiten Gruppenspiel gewinnt der TuS mit 27:21 gegen

den Bergischen HC.

05.08. Eigentlich war er schon weg. Jetzt ist es doch gelungen,

den Vertrag mit ihm um zwei Jahre zu verlängern: Frank Løke

bleibt dem TuS treu. Mit der Verpfl ichtung des Norwegers ist der

Kader des TuS N-Lübbecke für die neue Serie endgültig komplett.

Der TuS gewinnt das dritte Vorrundenspiel. Ligakonkurrent DHC

Rheinland (ehemals Dormagen) wird mit 26:16 überrannt.

06.08. Im Halbfi nale scheitert der TuS an der HSG Wetzlar. Das

24:26 nach Siebenmeterwerfen bedeutet das Turnieraus.

12.08. Ein Testspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf in

Kirchlengern endet 29:29. Neuzugang Kristian Svensson überzeugt

die Fans, die ihre Mannschaft erstmals in heimischer Region

beobachten können, mit neun Treffern.

WEBBLOG

::informativ

::aktuell

www.twotypes.de

13

GERRY WEBER STADION

© John Russell

HALLE / WESTFALEN

Warsteiner Champions Trophy

mit Steffi Graf

Vier Stars beim Mixed-Duell auf Rasen: Tennis-Königin

Steffi Graf mit GERRY WEBER OPEN-Sieger Henri Leconte

gegen den früheren Weltranglisten-Ersten Yevgeny

Kafelnikov und der deutschen Spitzenspielerin Julia Görges.

Sa., 4. Juni 2011 • Beginn: 17.00 Uhr • Karten ab € 19,00

19. GERRY WEBER OPEN 2011

Zu Gast: Roger Federer, Titelverteidiger Lleyton Hewitt,

Robin Söderling, Tomas Berdych, Mikhail Youzhny,

Wimbledonsieger Jürgen Melzer, Nikolay Davydenko sowie

das deutsche Davis Cup-Team um Philipp Kohlschreiber.

4. bis 12. Juni 2011 • Karten ab € 18,00 • Kinder- und Jugendermäßigung

Das Frühlingsfest der Volksmusik

TV-Moderator Florian Silbereisen und die Stars der

Volksmusik: Richard Clayderman, Wildecker Herzbuben,

Michael Hirte, Die Schäfer, Angela Wiedl und Christoff.

Sa., 26. Februar 2011 • Beginn: 18.00 Uhr • Karten ab € 38,50

Carolinen Volleyball DVV-Pokalfi nale

13.00 Uhr • Frauenfi nale

VfB Suhl vs. Smart Allianz Stuttgart

15.30 Uhr • Herrenfi nale

Generali Haching vs. VfB Friedrichshafen

So., 6. März 2011 • Beginn: 13.00 Uhr • Karten ab € 10,00

Handball-Länderspiel mit Deutschland

Gegen Island muss Deutschlands Handball-Nationalmannschaft

in der Europameisterschafts-Qualifi kation antreten

und hofft dabei auf Tore des Lemgoers Holger Glandorf.

So., 13. März 2011 • Karten ab € 10,00

TBV Lemgo vs. THW Kiel

Handball-Bundesliga im GERRY WEBER STADION: Der

aktuelle Europapokalsieger TBV Lemgo erwartet zum spannenden

Topspiel den Champions-League-Sieger THW Kiel.

Di., 12. April 2011 • Anwurf: 20.15 Uhr • Karten ab € 10,00

Best of Helene Fischer

Die ECHO-Preisträgerin live mit ihrer Band und

erstmals einem großen Orchester auf der Bühne der

ostwestfälischen Eventarena.

Fr., 6. Mai 2011 • Beginn: 19.30 Uhr • Karten ab € 39,00

Peter Maffay & Band - Zusatzkonzert

Auf dem Programm stehen die Meilensteine

seiner Karriere mit dem Philharmonic Volkswagen

Orchestra.

Fr., 17. Juni 2011 • Beginn: 19.00 Uhr • Karten ab € 51,40

Die Prinzen

Deutsche Erfolgsband mit einem „Best of“-Jubiläumskonzert

präsentiert vom evangelischen Kirchenkreis

Halle/Westfalen im Rahmen des Kreiskirchentags 2011.

Fr., 24. Juni 2011 • Beginn: 19.30 Uhr • Karten ab € 15,00

David Garrett

Der Geigenvirtuose mit Band & Orchester auf seiner

„Rock Symphonies“-Tournee: Rock, Pop und Klassik in

einer musikalischen Einzigartigkeit.

Di., 28. Juni 2011 • Beginn: 19.00 Uhr • Karten ab € 47,95

Nabucco

Giuseppe Verdis Meisterwerk dargeboten von großartigen

Solisten der Mailänder Scala und Arena di Verona

sowie dem Orchester der Staatsoper Prag.

Sa., 27. August 2011 • Beginn: 20.00 Uhr • Karten ab € 49,00

Ticket-Hotline: (05201) 81 80

www.gerryweber-world.de


14.08. Die Serie der durchwachsenen Vorbereitungsspiele

wird fortgesetzt: Der TuS

unterliegt beim Aufsteiger in Hamm mit

32:33. Erneut ist Svensoon (8) erfolgreichster

Torschütze auf Nettelstedter Seite.

17.08. Der TuS nimmt am „Pfalz-Cup“ in

Ludwigshafen teil. Ein 16:12 gegen Aufsteiger

Friesenheim und ein 13:13 gegen

den Weißrussischen Meister Brest bedeuten

den Einzug ins Finale.

18.08. Der Paukenschlag, dessen Auswirkungen

sich durch die gesamte Saison ziehen

sollen, ertönt. In einer kurzen Presseinfo

teilt der TuS mit, dass Michal Jurecki

den Verein ab sofort in Richtung Kielce

verlässt. Damit verliert der TuS kurz vor

Saisonauftakt seinen wichtigsten Spieler

in Abwehr und Angriff, der in der gesamten

Vorbereitung in der Rückraummitte

der Dreh- und Angelpunkt des Lübbecker

Spiels war. Der Wechsel zum polnischen

Meister zur Saison 11/12 stand bereits einige

Wochen vorher fest.

Im Finale des „Pfalz-Cups“ ist Jurecki

schon nicht mehr dabei. Angesichts der

Meldung des Tages ist die 24:26-Niederlage

gegen Moskau in Lübbecke nicht von

besonderem Interesse.

24.08. Die Pokalauslosung beschert dem

TuS in der zweiten Runde ein Freilos.

25.08. Der TuS zieht in einem Testspiel

gegen den TBV Lemgo in der Sporthalle

Nordhemmern mit 27:29 den Kürzeren.

28.08. Den letzten Test vor Beginn der

Serie gewinnt der TuS in Spenge gegen

den gastgebenden Drittligisten mit 36:20

(16:14).

September

01.09. Die Kampagne „Das stärkste ‚Dorf‘

im Land“ wird gestartet.

14

05.09. Saisonauftakt in Berlin. Der TuS

unterliegt den Füchsen denkbar knapp mit

22:25(12:12). „Es ist schade, dass wir trotz

einer starken Abwehrleistung und einem

guten Torhüter ohne Punkte nach Hause

fahren müssen. Im Angriffsspiel haben wir

zu viel verworfen“, kommentiert Patrik Liljestrand

den glücklichen Sieg der Hauptstädter,

die sich erst in den Schlussminuten

durchsetzen. Totti Olafsson ist mit 7/4

Treffern erfolgreichster Lübbecker Werfer.

11.09. Gelungene Heimpremiere! 30:26

(15:10) lautet das Ergebnis gegen die

MT Melsungen. Der TuS dominiert das

Spiel von der ersten bis zur letzten Minute

und verpasst vor 1881 Zuschauern

durch Nachlässigkeiten im Angriff einen

deutlicheren Sieg. Kristian Svensson trifft

sechsmal. Überragender Akteur an diesem

Abend ist jedoch Nikola Blazicko.

15.09. Der TuS N-Lübbecke ist nach dem

Abgang von Michal Jurecki auf der Suche


nach einer Alternative fündig geworden und nimmt Bartosz Konitz

von Kielce bis Saisonende unter Vertrag.

18.09. Keine Chance im hohen Norden. Bei der SG Flensburg-

Handewitt sieht der TuS kein Land und muss in eine deutliche

25:34-Niederlage einwilligen. Lediglich bis zum 10:12 bleibt der

TuS in Schlagweite. Kurze Zeit später steht es 11:20. Totti Olafsson

(6/2) führt die Lübbecker Torjägerliste an diesem Abend an.

25.09. Unglücklicher kann man ein Spiel nicht verlieren! 28:28

steht es zwischen dem TuS und dem TV Großwallstadt wenige

Sekunden vor dem Schlusspfiff. Arne Niemeyer findet eine Lücke

in der Abwehr, nimmt sich die gute Wurfchance und semmelt

das Leder an die Latte. Der Ball prallt vom Gebälk ab und landet

direkt in den Armen von Michael Spatz, der zum Gegenstoß angesetzt

hat („Ich habe spekuliert!“). Spatz verwandelt den Konter

mit der Schlusssirene zum 28:29. Zum wiederholten Male gewinnt

der TVG somit glücklich in der Kreissporthalle. Wiederum

ist Totti Olafsson (7/3) bester Nettelstedter Torschütze.

26.09. Erneutes Losglück! Der Gegner in der dritten Pokalrunde

heißt SG BBM Bietigheim.

29.09. Absolut chancenlos ist der TuS im Spiel beim HSV Hamburg.

Der Meisterschaftsanwärter siegt leicht und locker mit

40:27 (20:11). Bereits beim 9:3 in der Anfangsphase ist das Spiel

gelaufen. Entsprechend fällt auch der Kommentar von Patrik Liljesterand

aus: „Ich bin in meiner TuS-Zeit noch nie so überrannt

worden wie heute.“ Tomek Tluczynski trifft fünfmal (5/3).

Oktober

06.10. Trotz eines die 2097 Zuschauer faszinierenden TuS-Auftritts

nehmen die Rhein Neckar-Löwen um Welthandballer Kasa

Szmal beide Punkte aus Lübbecke mit. Der TuS startet wie die

Feuerwehr, führt schnell mit 9:4. Nach 30 Minuten steht es 18:16.

Ein leichtfertiger Umgang mit Riesenchancen verhindert eine höhere

Pausenführung. Nach einer Attacke von Oliver Roggisch

scheidet der bis dahin sehr stark aufspielende Henrik Hansen aus.

Dennoch liegt der TuS in der 51. Minute vorne (27:26), doch dann

entscheidet die größere Quantität der Gäste das Spiel. Neuzugang

Andy Schmid kommt und „erlegt“ den TuS mit seinen Schlagwürfen.

Am Ende heißt es 34:30 für den Champions-League-

Teilnehmer. Totti Olafsson (7/3) gewinnt erneut die TuS-interne

Torjägerkrone.

13.10. Die Analyse nach der 26:31-Niederlage in Gummersbach

fällt kurz aus: Der VfL war an diesem Mittwochabend einfach die

bessere Mannschaft. „Wir haben vier von fünf Überzahlspielen

verloren“, beschreibt Patrik Liljestrand dasjenige Manko, das sich

15


wie ein roter Faden durch das gesamte

Kalenderjahr zieht und ziehen wird. Trotz

einiger enger Spielstände entsteht nie der

Eindruck, dass der TuS etwas Zählbares

aus der Eugen-Haas-Halle wird mitnehmen

können. Der TuS bekommt den achtfachen

Torschützen Adrian Pfahl nicht

gestoppt. Sieben-Tluczynski-Tore (7/1)

ändern daran nichts.

19.10. Tiefes Durchatmen! Der TuS siegt

in der dritten Pokalrunde beim Zweitligisten

Bietigheim erst in der Verlängerung

mit 31:30 und kommt deshalb mit einem

dunkelblauen Auge davon. Beim 25:22

für die Gastgeber stehen alle Zeichen auf

Blamage für den Erstligisten, der sich

aber dank der Paraden von Milos Putera

und der Treffer von Arne Niemeyer in die

Verlängerung rettet. Als Arne Niemeyer

den Ball beim 31:30 nicht schnell genug

freigibt, wird er drei Sekunden vor dem

Ende disqualifiziert und ist damit (wegen

der neuen Regel in dieser Saison) für zwei

Wochen gesperrt.

23.10. Das 32:32 im Heimspiel gegen Frie-

senheim enttäuscht auf ganzer Linie. Ohne

den gesperrten Arne Niemeyer kommt der

TuS auch mit einem bärenstarken Henrik

Hansen (9) nicht über ein Remis gegen den

wackeren Aufsteiger hinaus. Am Ende ist

es gar der TuS, der den Ausgleich erzielt

(Tluczynski per Siebenmeter). Die Abwehrleistung

stimmt nicht, der bedingungslose

Einsatz fehlt. Die Gäste, die keine etablierten

Bundesligaspieler im Kader haben,

drücken dem Spiel über weite Strecken in

16

taktischer und spielerischer Hinsicht ihren

Stempel auf.

24.10. Kein Losglück mehr: Der TuS emp-

fängt im Achtelfinale des DHB-Pokals den

THW Kiel.

26.10. Der TuS N-Lübbecke und Patrik Lil-

jestrand beenden die Zusammenarbeit. Der

Verein und der 44-jährige Schwede treffen

diese Entscheidung gemeinsam nach

eingehender Analyse der sportlichen Lage.

Teammanager Zlatko Feric übernimmt

das Training, bis ein Nachfolger für Lilje–

strand gefunden ist.

In der laufenden Spielzeit hinkt der TuS

N-Lübbecke mit 3:13 Punkten den eigenen

Ansprüchen weit hinterher.

November

02.11. Neue Besen kehren gut! Der TuS

landet im ersten Spiel unter Interims-

Coach Zlatko Feric einen überraschenden

27:24-Auswärtssieg beim TBV Lemgo.


Eine sattelfeste Abwehr, ein gut aufgelegter

Nikola Blazicko sowie unbedingter

Einsatzwille der Lübbecker Mannschaft

ermöglichen den Coup in der Lipperlandhalle,

aus der der TuS erstmals seit 1996

wieder Punkte entführt. Henrik Hansen (7)

überzeugt erneut und ist bester Feldspieler.

06.11. Galavorstellung von Frank Løke!

Beim klaren und deutlichen 33:22-Erfolg

gegen den DHC Rheinland markiert der

Norweger vor 2362 Zuschauern zwölf

Tore aus zwölf Versuchen. Die Fans feiern,

die Stimmung in der Merkur-Arena ist

erstmals in dieser Saison auch nach dem

Schlusspfiff noch ausgezeichnet.

13.11. Auch Balingen hat keine Chance.

Mit einer Zehntore-Niederlage (22:32)

werden die Schwaben auf die Heimreise

geschickt. Der TuS knüpft an seine gute

Vorstellung aus dem Dormagen-Spiel

nahtlos an. Es ist der dritte Lübbecker Sieg

in Folge. Tluczynski (7/4), Olafsson und

Svensson (6) treffen am häufigsten für die

Gastgeber. 2377 Zuschauer gehen gut gelaunt

nach Hause.

17.11. Jens Wiese fällt mit einem Innen-

bandriss für mehrere Wochen aus.

Bei Frisch Auf Göppingen ist nichts zu holen.

Von Beginn der einseitigen Partie an,

läuft der TuS einem immer größer werdenden

Rückstand hinterher. Beim 15:8 (38.)

ist die Partie spätestens entschieden. Am

Ende heißt es 31:23 für den Europapokal-

Teilnehmer. Arne Niemeyer (8) hält die

Niederlage in einem noch akzeptablen

Rahmen.

27.11. Ausgerechnet an Zlatko Feric‘ Geburtstag

fällt die Mannschaft wieder in alt

bekannte Muster und vergeigt das Heimspiel

gegen Ahlen-Hamm lustlos wirkend

mit 32:34. Die Heimpunkte zwei und drei

gegen einen Aufsteiger gehen flöten. „Wir

haben keine richtige Einstellung gefunden.

Wenn wir 32 Tore im Angriff werfen,

18

muss das gegen eine Mannschaft wie die

HSG Ahlen-Hamm zum Sieg reichen. Unsere

Abwehrleistung war schlicht und einfach

schlecht“, resümiert das sichtlich gefrustete

Geburtstagskind nach dem Spiel,

in dem der Gäste-Angriff nach Belieben

agieren durfte. Beim 31:30 für den TuS

vergibt Bartosz Konitz halbherzig einen

Gegenstoß. Danach entscheidet der Aufsteiger

die Schlussphase für sich. Bester

TuS-Werfer ist Totti Olafsson (7/1). Nikola

Blazicko zieht sich ohne Fremdeinwirkung

eine Sprunggelenksverletzung zu und wird

mehrere Wochen ausfallen.

Dezember

02.12. Markus Baur heißt der neue Trainer

des TuS N-Lübbecke. Der Weltmeister von

2007 unterschreibt einen Vertrag bis zum

30.06.2012. Mit dieser Verpflichtung lässt

der TuS in der Handballwelt aufhorchen.

06.12. Valter Matosevic wird als Aushilfe für

den verletzten Nikola Blazicko reaktiviert.


07.12. Erneut zahlt sich der „Besenwechsel“ sofort aus: Der TuS

siegt in überlegener Manier mit 29:24 bei der HSG Wetzlar. Vor

allem die Deckung agiert hochkonzentriert und ist im Vergleich

zum Hamm-Spiel nicht wiederzuerkennen. Arne Niemeyer erwischt

einen Sahnetag und trifft achtmal.

11.12. 2711 Zuschauer verfolgen das Heimdebüt von Markus

Baur. Gegner ist der SC Magdeburg, der seiner Favoritenrolle

bis zum 24:28 in der 52. Minute auch gerecht wird. Doch

der TuS steckt nicht auf und erkämpft sich ein 29:29-Unentschieden.

Nach dem umjubelten 28:28-Ausgleich von Mathias

Gustafsson bringt SCM-Kapitän Fabian van Olphen die Gäste

noch einmal in Front. Tomasz Tluczynski gleicht per Strafwurf

aus. Arne Niemeyer toppt seine Leistung aus dem Wetzlar-Spiel

und trifft zehnmal.

15.12. Um Haaresbreite verpasst der TuS im Achtelfinale des

DHB-Pokals die Sensation und liefert dem haushohen Favoriten

aus Kiel einen heißen Kampf. Andreas Palicka, der für den entnervten

Thierry Omeyer in der Schlussphase zwischen die Kieler

Pfosten rückt, verhindert beim 28:26 und 28:27 (Überzahl

TuS) mit zwei gehaltenen Siebenmetern gegen Tluczynski und

Just das Ausschieden seiner Mannschaft. Jicha gleicht aus und

bringt den THW kurz darauf in Front. Tluczynski (8/5) schafft

19

Hauptlieferant der adp Gauselmann GmbH


per Strafwurf den 29:29-Gleichstand, die

Verlängerung liegt in der Luft. Doch sechs

Sekunden vor dem Abpfiff nutzt Aaron

Palmarsson eine Unaufmerksamkeit in

der TuS-Deckung und markiert den glücklichen

Siegtreffer für den amtierenden

Champions-League-Sieger.

18.12. Wieder ein Rückschlag! Der TuS

gibt bei der TSV Hannover-Burgdorf einen

möglichen Sieg leichtfertig aus der Hand

und unterliegt in der niedersächsischen

Landeshauptstadt nach 14:12-Halbzeitführung

mit 26:29. Bis zu diesem Zeitpunkt

hatte die TSV erst fünf Zähler auf

dem Konto und stand mit dem Rücken zur

Wand. Der TuS leistet im zweiten Spielabschnitt

„erfolgreich“ Aufbauhilfe und vergibt

im Angriff leichtfertig die Bälle. „Im

Angriff waren wir zu unkonzentriert. Und

dann war da noch Nenad Puljezevic, der

sich zwar kaum bewegt, aber irgendwie

die Bälle anzieht und uns heute zu viele

Würfe abgekauft hat“, erklärt Markus Baur

nach der ernüchternden Partie.

22.12. Eine Woche nach dem glücklichen

Erfolg im Pokal tritt der THW im Kampf

um Bundesligapunkte in der Merkur Arena

an. 3016 Zuschauer wollen sich dieses

letzte Spiel der Hinrunde nicht entgehen

lassen und sie werden nicht enttäuscht.

Erneut siegt der THW nur mit einem Tor

(28:27). Allerdings ist der Spielverlauf

ein anderer: Beim 14:21 in der 35. Minu-

te scheint das Spiel zugunsten des THW

entschieden, doch der TuS kämpft jetzt

völlig unbelastet von mentalem Druck

und kommt in der 50. Minute auf 23:24

heran. Ein Kieler Zwischenspurt bringt das

24:27. Nach zwei Putera-Paraden gegen

Sprenger gleicht Tim Remer zum 27:27

aus. Jerome Fernandez trifft vom Punkt

zum 27:28, zweimal vergibt der TuS die

Chance zum erneuten Ausgleich. In der

hektischen Schlussphase, gefördert von

völlig überforderten Schiedsrichtern, zeigt

Kiel die Cleverness eines Champions und

rettet sich über die Ziellinie. Bester Lübbecker

Werfer ist Frank Løke (6).

26.12. Nach der Heimpleite gegen Ahlen-

Hamm folgt am zweiten Weihnachtstag

die zweite Riesenpleite der Saison. Beim

bis dahin in eigener Halle sieglosen DHC

Rheinland verliert der TuS sang- und

klanglos mit 24:25. Der letzte Heimerfolg

der Dormagener rührte aus dem Februar.

Der Gegner hieß damals übrigens

TuS N-Lübbecke. „Wir sind offensichtlich

jederzeit in der Lage, uns dem jeweiligen

Gegner anzupassen. Gegen die Top-Teams

rufen die Spieler ihre Leistungen ab, gegen

die unteren Teams der Liga bei weitem

nicht“, kommentiert Markus Baur, der seinen

Gemütszustand gegenüber der Neuen

Westfälischen als „total enttäuscht über

diese Leistung“ beschreibt. Erneut wurden

machbare Punkte leichtfertig hergeschenkt,

sodass das Saisonziel „einstelliger

20

Tabellenplatz“ spätestens jetzt nicht mehr

zu erreichen ist, sondern vielmehr das Augenmerk

auf einen sicheren Abstand zum

Tabellenende zu richten ist. Dieser beträgt

allerdings nur noch drei Punkte.

29.12. Auch zum Jahresabschluss gibt es

keine Punkte. Mit 22:27 verliert der TuS

vor 3088 Zuschauern sein Heimspiel gegen

die Füchse Berlin. In der 45. Minute

führt der TuS gar mit drei Toren (18:15),

doch dann schleichen sich wieder die Fehler

im Angriff ein. Die Schlussviertelstunde

geht mit 4:12 verloren. „Wir hatten

unsere Möglichkeiten und hätten den Sack

vielleicht zumachen können, aber bei uns

ist es genau anders gelaufen als bei den

Füchsen, die immer an sich geglaubt haben.

Für uns ist die Situation zum Hemmschuh

geworden“, resümiert Markus Baur

nach der am Ende deutlichen Niederlage

gegen den Überraschungs-Zweiten aus der

Hauptstadt. Tomas Tluczynski ist im letzten

Spiel des Jahres (7/3) erfolgreichster

TuS-Torschütze.

31.12. Der TuS steht zum Jahreswechsel

mit 12:26 Punkten auf Rang 13 der Tabelle.

Der Abstand zum angestrebten neunten

Platz beträgt acht, der zum Relegationsplatz

drei Zähler.

-HOK-


MANNSCHAFTSAUFSTELLUNG

TuS N-Lübbecke SG Flensburg-Handewitt

1 Blazicko, Nikola

44 Putera, Milos

16 Matosevic, Valter

2 Verjans, Nicky

3 Gustafsson, Mattias

5 Løke, Frank

9 Siodmiak, Artur

10 Hansen, Henrik

11 Svensson, Kristian

17 Tesch, Alexander

18 Tluczynski, Tomasz

21 Wiese, Jens

24 Olafsson, Thorir

26 Just, Stephan

28 Niemeyer, Arne

29 Alvanos, Alexandros

85 Remer, Tim

DIRK SELLE METALLBAU GmbH

Ausführung sämtlicher Stahlbau-,

Bauschlosser- und Edelstahlarbeiten

Tore

Siebenm.

Baur, Markus Trainer

Borgmann, Hans-Georg Co-Trainer

Abt, Oliver Physiotherapeut

Fon 05741/3719000

info@selle-metallbau.de

www.selle-metallbau.de

HolsingVital GmbH

Brunnenallee 3

32361 Bad Holzhausen

Tel. 05741 275 0

Fax 05741 275 444

1 Beutler, Dan

16 Rasmussen, Søren

3 Karlsson, Tobias

6 Carlén, Oscar

7 Eggert, Anders

9 Fahlgren, Patrik

10 Mogensen, Thomas

11 Svan Hansen, Lasse

17 Dordjic, Petar

18 Mocsai, Tamás

21 Heinl, Jacob

23 Szilágyi, Viktor

33 Boesen, Lasse

77 Knudsen, Michael

Schiedsrichter: Fleisch / Rieber

· Fachklinik für Orthopädie

· Therapiezentrum

· Café & Restaurant

· Gesundheitshotel

www.holsingvital.de

Zeitstr. Tore

22

Vranjes, Ljubomir Trainer

Siebenm.

SMS-Ergebnis-Service: www.tus-n-luebbecke.de

www.tus-n-luebbecke.de

FAKTEN.NEWS.VIDEOS.FOTOS

Zeitstr.


KREUZTABELLE

HSV Hamburg

Füchse Berlin

THW Kiel

Rhein-Neckar Löwen

Frisch Auf Göppingen

SG Flensburg-Handewitt

SC Magdeburg

VfL Gummersbach

TBV Lemgo

TV Grosswallstadt

TuS N-Lübbecke

HBW Balingen-Weilstetten

HSG Wetzlar

MT Melsungen

TSV Hannover-Burgdorf

TSG Lu.-Friesenheim

HSG Ahlen-Hamm

DHC Rheinland

HSV Hamburg

21. SPIELTAG

12. Februar 2011 15:00 MaxiparkArena

HSG Ahlen Hamm – VfL Gummersbach

12. Februar 2011 19:00 Merkur Arena

TuS N-Lübbecke – SG Flensburg-Handewitt

12. Februar 2011 19:00 SparkassenArena

HBW Balingen-Weilstetten – TBV Lemgo

12. Februar 2011 20:15 EWS Arena

Frisch Auf Göppingen – TSG Ludwigshafen-Friesenheim

13. Februar 2011 15:00 SAP Arena

Rhein-Neckar Löwen – HSG Wetzlar

13. Februar 2011 15:45 Bördelandhalle

SC Magdeburg – HSV Hamburg

13. Februar 2011 17:30 HR Commitement Arena

DHC Rheinland – MT Melsungen

13. Februar 2011 17:30 AWD Hall

TSV Hannover-Burgdorf – TV Grosswallstadt

13. Februar 2011 17:30 Sparkassen-Arena

THW Kiel – Füchse Berlin

22. SPIELTAG

Füchse Berlin

THW Kiel

15. Februar 2011 20:15 SAP Arena

Rhein-Neckar Löwen – SC Magdeburg

16. Februar 2011 20:15 Campushalle

SG Flensburg-Handewitt – DHC Rheinland

16. Februar 2011 20:15 f.a.n. frankenstolz arena

TV Grosswallstadt – TuS N-Lübbecke

16. Februar 2011 20:15 o2 World

HSV Hamburg – TSV Hannover-Burgdorf

16. Februar 2011 20:15 Lipperlandhalle

TBV Lemgo – Frisch Auf Göppingen

16. Februar 2011 20:15 SparkassenArena

HBW Balingen-Weilstetten – THW Kiel

19. Februar 2011 20:15 Rothenbach Halle

MT Melsungen – Füchse Berlin

20. Februar 2011 17:30 Rittal Arena

HSG Wetzlar – VfL Gummersbach

20. Februar 2011 17:30 Friedrich-Ebert Halle

TSG Ludwigshafen-Friesenheim – HSG Ahlen Hamm

Rhein-Neckar Löwen

Frisch Auf Göppingen

SG Flensburg-Handewitt

SC Magdeburg

VfL Gummersbach

x 31:27 26:25 32:31 30:25 32:24 32:27 11.05. 01.06. 10.04. 40:27 35:28 35:27 23.03. 39:25 16.02. 36:21 16.03.

20.03. x 26:23 28:28 15.05. 27.02. 27:26 29.03. 24.04. 27:24 25:22 32:28 29.05. 29:23 36:32 36:28 31:28 33:28

20.04. 13.02. x 15.05. 39:24 20.03. 25:22 26:26 35:26 06.04. 04.06. 40:18 38:29 23.02. 37:19 37:26 34:23 33:23

04.05. 22.03. 29:26 x 28:26 09.04. 15.02. 36:34 31:31 31:23 11.05. 36:30 13.02. 40:25 28.05. 36:28 33:28 31:28

32:30 27:25 16.03. 35:31 x 25:21 29:17 37:26 25:25 04.06. 31:23 23.02. 23.03. 05.03. 12.02. 09.04. 31:27 30.04.

06.04. 25:26 31:37 32:31 28.05. x 29:33 20.04. 11.05. 34:27 34:25 38:25 42:22 15.03. 35:26 36:26 36:29 16.02.

13.02. 04.06. 30.04. 33:29 05.04. 34:29 x 23.02. 19.03. 34:25 21.05. 23:25 23.04. 28:21 41:32 28:21 34:26 34:24

29:33 32:34 01.06. 21.05. 29:23 28:29 31:28 x 23:28 26.04. 31:26 32:24 33:23 09.04. 28:25 05.03. 30:25 26.03.

27:29 24:26 12.04. 04.06. 16.02. 34:27 25:27 30:31 x 24.05. 24:27 32:27 05.03. 04.05. 31:26 23.03. 33:29 09.04.

25:32 06.03. 23:28 19.04. 27:31 22.03. 25:31 25:25 25:25 x 16.02. 27.05. 23:22 34:27 13.05. 31:28 26:24 29:18

22.02. 22:27 27:28 30:34 20.04. 12.02. 29:29 19.03. 06.04. 28:29 x 32:22 14.05. 30:26 32:32 28.05. 32:34 33:22

04.06. 01.05. 16.02. 30:31 31:31 21.05. 26.03. 29:28 12.02. 23:27 09.04. x 32:22 26:30 30:30 30:30 05.03. 32:31

22:27 19:28 09.04. 27:33 23:22 28:29 28:25 15.02. 24:24 24:18 24:29 18.03. x 04.06. 23:27 30.04. 02.04. 21.05.

26:30 19.02. 23:32 02.04. 29:30 20:31 29:29 24:25 27:26 20.03. 30:33 15.05. 26:24 x 23.04. 24:27 28.05. 24:28

21.05. 27.04. 29:39 26:30 22:24 30.04. 06.03. 04.06. 27:31 26:25 30.03. 35:31 26.02. 28:29 x 29:26 20.02. 28:29

28:39 18:26 22.05. 23.02. 22:25 24:30 15.05. 30:29 26:31 13.02. 29:26 03.04. 23:24 30:35 19.03. x 21.04. 04.06.

28:30 21.05. 23:36 25:28 19.03. 04.06. 09.04. 12.02. 02.03. 29:32 29.04. 29:30 27:30 33:33 23:23 30:27 x 26:24

22:32 19:24 25:32 20.03. 21:27 19:30 27.05. 33:38 19:26 23.02. 25:24 21.04. 25:26 13.02. 01.04. 23:27 13.05. x

Änderungen HEIMSPIELE ROT - AUSWÄRTSSPIELE GRÜN markiert!

23

TBV Lemgo

TV Grosswallstadt

TuS N-Lübbecke

HBW Balingen-Weilstetten

HSG Wetzlar

TuS SPIELE

MT Melsungen

1. 05.09.10 17:30 Füchse Berlin TuS N-Lübbecke 25:22

2. 11.09.10 19:00 TuS N-Lübbecke MT Melsungen 30:26

3. 18.09.10 19:00 SG Flensburg-H. TuS N-Lübbecke 34:25

4. 25.09.10 19:00 TuS N-Lübbecke TV Großwallstadt 28:29

5. 29.09.10 20:15 HSV Hamburg TuS N-Lübbecke 40:27

6. 06.10.10 20:15 TuS N-Lübbecke Rhein-Neckar Löwen 30:34

7. 13.10.10 20:15 VfL Gummersbach TuS N-Lübbecke 31:26

8. 23.10.10 19:00 TuS N-Lübbecke TSG Lu.-Friesenheim 32:32

9. 02.11.10 20:45 TBV Lemgo TuS N-Lübbecke 24:27

10. 06.11.10 19:00 TuS N-Lübbecke DHC Rheinland 33:22

11. 13.11.10 19:00 TuS N-Lübbecke HBW Balingen-W. 32:22

12. 17.11.10 20:15 FA Göppingen TuS N-Lübbecke 31:23

13. 27.11.10 15:00 TuS N-Lübbecke HSG Ahlen-Hamm 32:34

14. 07.12.10 20:15 HSG Wetzlar TuS N-Lübbecke 24:29

15. 11.12.10 19:00 TuS N-Lübbecke SC Magdeburg 29:29

16. 18.12.10 19:00 TSV Hannover-B. TuS N-Lübbecke 29:26

17. 22.12.10 19:00 TuS N-Lübbecke THW Kiel 27:28

18. 26.12.10 17:30 DHC Rheinland TuS N-Lübbecke 25:24

19. 29.12.10 20:15 TuS N-Lübbecke Füchse Berlin 22:27

20. 09.02.11 20:15 MT Melsungen TuS N-Lübbecke 30:33

21. 12.02.11 19:00 TuS N-Lübbecke SG Flensburg-H.

22. 16.02.11 20:15 TV Großwallstadt TuS N-Lübbecke

23. 22.02.11 20:15 TuS N-Lübbecke HSV Hamburg

25. 19.03.11 15:00 TuS N-Lübbecke VfL Gummersbach

26. 30.03.11 20:15 TSG Lu.-Friesenheim TuS N-Lübbecke

27. 06.04.11 20:15 TuS N-Lübbecke TBV Lemgo

28. 09.04.11 19:00 HBW Balingen-W. TuS N-Lübbecke

29. 20.04.11 20:15 TuS N-Lübbecke Frisch Auf Göppingen

30. 29.04.11 19:45 HSG Ahlen-Hamm TuS N-Lübbecke

24. 11.05.11 20:15 Rhein-Neckar Löwen TuS N-Lübbecke

31. 14.05.11 19:00 TuS N-Lübbecke HSG Wetzlar

32. 21.05.11 19:00 SC Magdeburg TuS N-Lübbecke

33. 28.05.11 19:00 TuS N-Lübbecke TSV Hannover-B.

34. 04.06.11 16:30 THW Kiel TuS N-Lübbecke

TSV Hannover-Burgdorf

TSG Lu.-Friesenheim

HSG Ahlen-Hamm

DHC Rheinland

UNSER NÄCHSTES HEIMSPIEL

22.02.2011 - 20.15 Uhr

TuS N-LÜBBECKE vs. HSV HAMBURG


com

Ihre Volksbanken im Altkreis

TOYOTA HANDBALL BUNDESLIGA

1 HSV Hamburg 20/34 19 0 1 650:526 124 38:2

2 Füchse Berlin 20/34 17 1 2 573:507 66 35:5

3 THW Kiel 20/34 16 1 3 650:498 152 33:7

4 Rhein-Neckar Löwen 20/34 14 2 4 637:577 60 30:10

5 Frisch Auf Göppingen 20/34 13 2 5 560:526 34 28:12

6 SG Flensburg-Handewitt 20/34 13 0 7 622:551 71 26:14

7 SC Magdeburg 20/34 11 2 7 583:541 42 24:16

8 VfL Gummersbach 20/34 10 2 8 588:568 20 22:18

9 TBV Lemgo 19/34 8 4 7 533:511 22 20:18

10 TV Grosswallstadt 20/34 8 2 10 523:547 -24 18:22

11 TuS N-Lübbecke 20/34 6 2 12 557:576 -19 14:26

12 HBW Balingen-Weilstetten 20/34 5 3 12 551:624 -73 13:27

13 HSG Wetzlar 20/34 6 1 13 491:566 -75 13:27

14 MT Melsungen 20/34 5 2 13 531:593 -62 12:28

15 TSG Lu.-Friesenheim 20/34 4 3 13 547:619 -72 11:29

16 TSV Hannover-Burgdorf 20/34 4 1 15 524:605 -81 9:31

17 HSG Ahlen-Hamm 21/34 3 2 16 567:649 -82 8:34

18 DHC Rheinland 20/34 3 0 17 486:589 -103 6:34

24

®


BECKMANN · MASSMANN

Rechtsanwälte, Fachanwälte und Notare

Herford · Lübbecke

Osnabrück

www.rechtsanwaelte-bmh.de

Brunnenallee 3 · 32361 Bad Holzhausen

Tel. 05741 275 0 · www.holsing-vital.de

Textilhaus

Hildebrand

Lübbecke

37434 Wollbrandshausen · 05528/982600

•Akustik •Brandschutz

•Innenausbau •Tischlerei

email: fahildebrand@aol.com

32609 Hüllhorst · 05744 890

MK Kunkel

Eugen-Gerstenmaier-Straße 11

32339 Espelkamp

Tel. 05772 / 9101-0 · Fax 05772 / 9101-91

www.ige-hennemann.de

Creditreform Herford & Minden Dorff KG

Krellstr. 68, 32584 Löhne

Tel: 05732-9025-150 • Fax: 05732-9025-190

www.creditreform-herford.de

DIRK SELLE METALLBAU GmbH

Ausführung sämtlicher Stahlbau-,

Bauschlosser- und Edelstahlarbeiten

Fon 05741/3719000

info@selle-metallbau.de

www.selle-metallbau.de


Hauptlieferant der adp Gauselmann GmbH

Fanclub

Red Devils

Moin, moin TuS-Fans, seid gegrüßt SG-Anhänger!

Nach der WM-Pause findet heute das 1. Heimspiel in der MerkurArena

statt. Doch zunächst noch eine erfreuliche Nachricht aus dem

letzten Jahr. Am 1. Weihnachtstag konnten sich Vorsitzender André

Retzlaff und Frau Sabine über die Geburt ihrer Tochter Sophia freuen.

Sophia ist natürlich auch schon ein kleiner roter Teufel und somit das

jüngste Fanclubmitglied.

Das Red Devils Jahr 2011 startete am 15.01. mit dem Winterfest im

Gestringer Hof. Mit rund 70 Teilnehmern geht es als größtes in die Vereinsgeschichte

ein. Neben den zahlreichen Red Devils ließ es sich die

Mannschaft mit Trainern und Teammanager nicht nehmen, kurz vorbeizuschauen.

Zur Begrüßung gab es einen himmlisch-süßen Sahneschluck

und einen höllisch-scharfen Bloody Mary. Das Motto „Zwischen Himmel

und Hölle“ setzte sich auch beim Essen fort, so dass der ein oder andere

Gast sich schnell ein Getränk holen musste, um die Schärfe zu mildern.

Die beliebte Tombola durfte natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen.

Die Lose wurden von Engel Lena und den beiden Teufeln Marcel und

Torben verkauft. Die Preisverleihung moderierten Feldi (ohne Mikro) und

Heinz (mit Mikro) gemeinsam. Ein großer Dank gilt den Sammlern der

Tombolapreise sowie den Stiftern dieser Preise.

Nach der Tombola hieß es dann „Tanzfläche frei“. Animateur Klaus ließ

den ganzen Saal zu „An der Nordseeküste“ im Takt mit klatschen. Mit

einer Polonäse durch den gesamten Gestringer Hof, bei der auch eine

Hochzeitsgesellschaft integriert wurde, „Ein-Fuß-Tänzen“ sowie Flugund

Ruderübungen feierte man bei guter Musik bis in die Morgenstunden.

26


Am 21.01. machten sich einige Red Devils auf

den Weg nach Bad Oeynhausen zum Testspiel

des TuS gegen die HSG Ahlen-Hamm. Nachdem

auch die letzten Red Devils nach einer

einstündigen Stadtrundfahrt die Halle gefunden

hatten, konnte das Spiel angepfiffen werden.

Wie die holprige Anfahrt gestaltete sich

auch das Spiel und ging mit 3 Toren verloren.

Während der Weltmeisterschaft in Schweden

bestand für die Red Devils wieder die Möglichkeit,

die Spiele gemeinsam im KIZ des

Wittekindshofs zu verfolgen. Die, wie immer,

nette Atmosphäre wurde auch nicht durch die

27

schlechte Leistung der deutschen Mannschaft

gemindert.

Bis bald!

Eure Red Devils! MH / JJ


Borsigstr. 4

32369 Rahden

Tel. 05771-91190

Fax 05771-5836

Meyer zum Büschenfelde GbR

Büschenfelder Weg 45

32609 Hüllhorst

Telefon 0 57 44 / 6 50

Telefax 0 57 44 / 50 95 66

Gasthaus Rose

HOTEL/RESTAURANT

28

www.dkv-sports.com

Ich vertrau der DKV


HAKENBUSCH 4 · 49078 OSNABRÜCK

TEL. 0541/48034 · FAX 0541/48037

www.balsmann-online.de

Berliner Tor 5

32312 Lübbecke

Tel. 05741/6713

Planung, Beratung

und Ausführung

Creditreform Bielefeld Riegel & Unger KG

Sunderweg 3 · 33649 Bielefeld

Telefon: 0521 93240-500 · Telefax: 0521 93240-222

www.creditreform-bielefeld.de

Scharrnstr. · 32312 Lübbecke

Tel. 05741/316011 · Fax 05741/316013

Gehlenbecker Str. 34a

32312 Lübbecke

www.stb-kottkamp.de

kottkamp@stb-kottkamp.de

Rahdener Str. 57 a · 32312 Lübbecke

Telefon 05741/7250 · Telefax 05741/298950

Raiffeisenstraße 12 | 32312 Lübbecke

Tel. 05741 60294-0 | Fax 05741 60294-11

29

Lange Straße 49 · 31603 Diepenau · Tel.: (0 57 75) 2 71 · Fax: (0 57 75) 14 83

Email: info@trik.de • Internet: www.trik.de

E-Mail info@betonwerk-schrewe.de

Internet www.betonwerk-schrewe.de

www.aubi-plus.de

Das Ausbildungsportal


„Ver-abschiedet, aber nicht Ver-gessen!“

Gute Freunde Bogdan und Zoran

Europacupsiege gegen Rostock, in Kolding

und gegen Skövde, Abstiege, Wiederaufstiege,

Mühlenkreis-Derbys, Nettelstedter

in Länderspielen, Schlagzeilen,

Fanbegeisterung, Bundesliga pur: Die

Sportgeschichte des TuS Nettelstedt-

Lübbecke ist reich an Ereignissen, aber

auch Gesichtern. Der Intus stellt seit Saisonbeginn

in jeder Ausgabe ein Gesicht

von einst im Interview vor. Wir blicken

gemeinsam zurück und fragen uns auch:

„Was machen die ehemaligen TuS-

Handball-Asse heute?

In Folge 9: Ewald Humenberger (43),

der vier Jahre lang – von 1996 bis 2000

- die unumstrittene Nummer 1 im Nettelstedter

Tor gewesen ist. Der damalige

österreichische Nationalkeeper ist inzwischen

mit großem Abstand Rekordnationalspieler

seines Heimatlandes und

hat als 1. Vizepräsident des Oberösterreichischen

Handballverbandes Verantwortung

übernommen. Größte Erfolge

von „Hummi“ im TuS-Dress waren die

Euro-City-Cup-Siege 1997 und 1998. Er

ist inzwischen wieder nach Linz zurückgekehrt,

wo er mit Ehefrau Margot und

Tochter Katrin lebt.

Intus: Wie kam es zum Wechsel nach Net-

telstedt im Sommer 1996?

Ewald Humenberger: Dr. Mariusz Czok hat

für mich den Kontakt zu Reinhard Heide-

mann hergestellt. Wir haben uns besprochen

und kamen recht rasch zur Einigung.

Es hat auch zwei andere interessierte Vereine

gegeben, mit denen aber Gespräche

nicht mehr stattzufi nden brauchten, da

mit dem TuS Nettelstedt dann schon alles

in trockenen Tüchern war.

Intus: Was sind Ihre positivsten Erinnerungen

an den TuS?

Ewald Humenberger: Die beiden Europapokalsieger

bleiben haften, das war große

Klasse. Aber es waren auch darüber hinaus

tolle vier Jahre, auch für meine Familie.

Wir fanden ein intaktes Umfeld vor. Es

war der richtige Schritt, eine Zeit lang im

Ausland zu spielen.

Intus: Gibt es aktuell noch Kontakte zu Ihren

damaligen Mitspielern?

Ewald Humenberger: Mit Bogdan Wenta

und mit Zoran Mikulic stehe ich noch häufi

g telefonisch in Kontakt. Und auch mit

meinem Landsmann Harald Beilschmied.

Intus: Was - neben den beiden Europapokalerfolgen

mit dem TuS – waren die Höhepunkte

Ihrer Karriere?

Ewald Humenberger: Die Qualifi kation für

die Weltmeisterschaft 1993 war eine super

Geschichte für uns Österreicher. Und das

EHF-Pokalfi nale 1994 mit dem HC Linz.

Wobei meine ganze Karriere immer mal

Ewald Humenberger

30

wieder Erfolgserlebnisse parat hatte, die

ich alle nicht missen möchte.

Intus: Wo steht der österreichische Handball

heute? Als Funktionär haben Sie inzwischen

Verantwortung übernommen…

Ewald Humenberger: Es ist wie überall auf

der Welt: Der Schlüssel zu Erfolgen ist eine

gute Nachwuchsarbeit. Das ist in Österreich

schwerer als in Deutschland. Bei uns

ist der Handball Randsportart, bei Euch

eine der Hauptsportarten. In Österreich

bleibt es schwieriger, junge Menschen für

Handball zu begeistern. Aber wir arbeiten

intensiv daran.

Intus: Apropos Arbeiten, im Hauptberuf

sind Sie weiterhin bei einer Linzer Pumpenfi

rma beschäftigt?

Ewald Humenberger: Ja, die ITT Austria ist

übrigens inzwischen ein amerikanischer


Konzern. Es gibt sogar eine Niederlassung

in Herford, bei Euch in Ostwestfalen.

Intus: Und? Sind Sie häufi ger in Herford?

Ewald Humenberger: Nein, das nicht.

Intus: Wie oft kommen Sie denn noch zu

Heimspielen unserer Mannschaft heute?

Ewald Humenberger: Seit meinem Weggang

im Jahr 2000 hat das leider erst

zweimal geklappt. Es ist doch recht weit

weg, von Linz nach Lübbecke sind es immerhin

800 Kilometer.

Intus: Wie geht es Frau und Kind?

Ewald Humenberger (strahlt): Sehr gut, alles

bestens!

Intus: Spielt die Tochter Handball?

Ewald Humenberger: Nein. Sie hat aber

sehr gut Volleyball gespielt, inzwischen ist

das jedoch zu zeitaufwändig. In zwei Jahren

steht für Katrin das Abitur an.

Intus: Grüßen Sie bitte die Beiden von mir!

Ewald Humenberger: Danke, das werd‘ ich

ausrichten! Und grüßen Sie mir den TuS,

besonders auch die tollen Fans!

Interview: - BKM -

Regelkunde:

DHB-Bundesgericht schafft Rechtssicherheit -

Disqualifi kation in Schlussminute bedeutet zweiwöchge Sperre

Lange Zeit herrschte in der Frage, welche Konsequenzen

im Bereich der HBL eine Disqualifi -

kation in der Schlussminute für den betroffenen

Spieler nach sich zieht, Rechtsunsicherheit.

Zum Beginn des Spieljahres hatte der DHB seine

Rechtsordnung geändert und eine zweiwöchige

Sperre für den fehlbaren Spieler festgeschrieben,

wenn die Unparteiischen einen entsprechenden

Bericht im Spielprotokoll abfassen.

Die HBL hatte vor Saisonbeginn per einstimmigen

Beschluss der Mitglieder diese Sperre

in ihrem Bereich auf ein Spiel reduziert. Dieser

Beschluss ist rechtswidrig. Dies stellte jetzt

das letztinstanzliche DHB-Bundesgericht unmissverständlich

(Urteil 5/10) fest, auch wenn

es dem Bergischen HC aufgrund einer Einzelfallentscheidung

die zuvor aberkannten sechs

Punkte zurück gab.

Der Bergische HC hatte nach Rücksprache und

mit Genehmigung der HBL einen Spieler eingesetzt,

der gemäß dem Beschluss nur ein Spiel

pausiert hatte. Darauf wurden dem aktuellen

Tabellenführer der Zweiten Liga Süd nach Einspruch

dreier Staffelkonkurrenten in erster Instanz

sechs Punkte aberkannt.

31

Das Bundesgericht sagte hierzu, der BHC habe

sich auf die Aussagen der HBL verlassen dürfen.

Für die Zukunft gilt dieser Vertrauensschutz

indes nicht mehr. Eine Disqualifi kation mit

Bericht zieht immer eine zweiwöchige Sperre

nach sich. Auch wenn der Spieler z.B. in der

Schlusssekunde beim Spielstand von 40:3 nur

versehentlich einen Anwurf verhindert hat und

seine Mannschaft innerhalb der Sperrfrist fünf

Spiele zu absolvieren hat.

Der DHB hatte die auf den Amateurbereich abgestimmte

Rechtsordnung den internationalen

Gepfl ogenheiten angepasst und die automatische

Sperre eingeführt. Obwohl die Internationale

Handballförderation (IHF) keine Dauer einer

Mindestsperre vorgegeben hatte, entschied

sich der DHB entgegen der Interessen der HBL

für einen zweiwöchigen Zeitraum.

-HOK-


Am Intus-Telefon: SG Flensburgs Pressereferentin Zita Newerla

Krankheit schützt vor Training nicht

Als Flensburg-Handewitt noch Weiche-

Handewitt hieß, setzte sich im Dezember

1989 der Zweitligist Nettelstedt im DHB-

Pokal gegen die SG (damals Erstligist)

durch. 1992 bei der einmalig stattgefundenen

Aufstiegsrunde zur 1. Liga vertraten

Flensburg und unser Verein die 2. Liga

Nord, die SG war Erster der Punktspielrunde

geworden, unser Klub Vize. Und

im Frühjahr 1999 waren es die Männer

von Flensburg-Handewitt, die den von

Nettel stedt anvisierten Titel-Hattrick im

City-Cup im Halbfi nale zerstörte. Oft haben

sich die Klingen gekreuzt. Aber auch

Gemeinsamkeiten gibt es viele: So haben

z.B. Bogdan Wenta, Markus Hochhaus,

Tobias Skerka und Jan Thomas Lauritzen

für Flensburg und für Nettelstedt gespielt.

Wer weiß aktuell besonders gut Bescheid

über den Deutschen Meister von 2004?

Den dreimaligen DHB-Pokalsieger, dreimaligen

Europapokalgewinner? Zita Newerla,

Pressereferentin, berichtet - auf

unsere Anfrage hin - an dieser Stelle ein

wenig über die gegenwärtige Entwicklung

der SG-Mannschaft. So wollten wir

zunächst einmal wissen, welche Ziele das

Team in der laufenden Saison noch im

Visier hat. „Unser Team wollte 2010/2011

am Final Four teilnehmen, das Viertelfi nale

ist ja auch schon erreicht. In der Bundesliga

möchten wir unter die ersten Vier

kommen und in der Champions League zu

den Top 8 gehören. Diese Ziele haben die

Jungs immer noch.“

Dann fragten wir nach, wie die Situation

der Mannschaft ansonsten so sei, wie lange

Thomas Mogensen noch ausfalle und

ob es weitere Verletzte gebe, zumal so kurz

nach dem Weltmeisterschaftsturnier…

Eine WM bedeute immer eine extreme

Belastung. „Insgesamt 13 unserer 14 Spie-

ler waren für Schweden 2011 nominiert

und 11 SG-Spieler liefen für ihre Nationalmannschaften

auf. Wir dürfen uns auf

der einen Seite über sechs Silbermedaillen

freuen, auf der anderen Seite starten wir

mit zwei Verletzungen in das Handballjahr

2011. Zehn Spiele in zwei Wochen fordern

auch Profi spieler. Thomas Mogensen wird

uns voraussichtlich wegen eines Kreuzbandanrisses

vier bis sechs Wochen fehlen.“

Wie lange Michael Knudsen ausfällt,

stand bei Drucklegung dieses Intus-Heftes

noch nicht fest.

Was sagt SG-Pressereferentin Zita Newerla

zum WM-Verlauf? „Unsere Mannschaft

hat die meisten Nationalspieler aus der

Bundesliga gestellt. SG-Spieler waren in

fünf Teams vertreten, das macht uns in

Flensburg sicherlich stolz. Über die deutsche

(Jacob Heinl) und das österreichische

(Viktor Szilágyi) Team wurde in den Medien

viel berichtet, da haben wir alle auf

eine andere Platzierung gehofft. Die Ungarn

(Tamás Mocsai) haben den 7. Platz

erreicht, ein großer Erfolg, da die Magyaren

jetzt von London träumen können.

Auch die Schweden (Oscar Carlén, Tobias

Karlsson) waren eine große Überraschung,

dieses junge Team hätte es ja mit Platz 4

beinah auf das Treppchen geschafft.“ Die

Dänen („alle unsere Dänen sind Nationalspieler“)

hätten einen Traum für sich bei

der WM wahr gemacht. „Sie haben kons-

32

tant als Team sehr gut gespielt, jeden Sieg

erarbeitet und sind während der ganzen

Meisterschaft in der regulären Spielzeit

ungeschlagen geblieben. Da kann man nur

gratulieren.“

Den TuS N-Lübbecke sieht Zita Newerla als

eine Mannschaft, „die auch die vermeintlich

Großen schlagen kann“. Schmunzelnd

ergänzt die Pressereferentin: „Diese bittere

Erfahrung musste auch unsere Mannschaft

schon machen…“ Und weiter: „Der

TuS ist eine Mannschaft, in der die Teamleistung

und nicht einzelne Stars im Mittelpunkt

stehen. Das ist eine Parallele zur

SG Flensburg-Handewitt!“

Krank sei SG-Coach Ljubomir Vranjes von

seinem WM-Besuch zurückgekommen,

war zu lesen gewesen. „Leitete zunächst

jemand anderes das Training? Und wann

ist Vranjes wieder fi t?“ So unsere Fragen

zu diesem Thema. „Ljubo hat während

der WM als Experte für das schwedische

Fernsehen gearbeitet. In einigen Tagen hat

er mehr als 40 Spiele gesehen und reiste

dabei auch viel in seiner schwedischen

Heimat herum. Er kam mit einer Erkältung

und Fieber nach Flensburg zurück,

dennoch leitet er das Training.“ Krankheit

schützt vor Training nicht? Die SG-Pressesprecherin

sagt’s noch drastischer: „Nur

die Harten komm‘ in den Garten…”

BKM / Zita Newerla


„Rechts-Tipp der Woche“

Heute: Achtung Wild!

präsentiert von Rechtsanwalt/Fachanwalt für Arbeitsrecht Paul-Werner Beckmann

Lübbecke ist nicht nur die Heimat unseres Handball-Bundeslegisten

TuS N-Lübbecke, sondern auch eine landschaftlich

sehr schöne Stadt am Rande des Wiehengebirges mit Naturschutzgebieten

wie z.B. der Rauhen Horst oder dem Moor in

Gehlenbeck/Eilhausen/Nettelstedt. Auch Wild gibt es reichlich,

vom Schwarzwild (Wildschweine) über Rehwild bis zu

Hasen und Fasanen.

Leider kommt es aufgrund dieses Wildreichtums auch immer

wieder zu Unfällen mit Wildtieren. Jährlich werden

über 220 000 Rehe, Hirsche und Wildschweine überfahren.

Bedauerlicherweise gibt es auch Todesfälle unter den beteiligten

Autofahrern.

Im eigenen Interesse heißt es deshalb: Vorsicht, vor allem bei

entsprechenden Warnschildern (Springender Bock). Wenn es

doch gekracht hat, gelten folgende Regeln:

1. Das Wild gehört dem zuständigen Jäger, der sich auch um

den Abtransport und bei verletztem und unter den Schmerzen

leidendem Wild um die Versorgung, nötigenfalls durch

Erlegen, kümmert. Mitnahme von überfahrenem Wild wird

als Wilddieberei bestraft.

Deshalb sollte der zuständige Jäger umgehend benachrichtigt

werden. Er stellt auch eine Wildunfallbescheinigung aus,

die man zur Vorlage bei der Teilkaskoversicherung braucht.

Kennt man den zuständigen Jäger nicht oder ist dieser nicht

erreichbar, sollte die Polizei angerufen werden. Sie verfügt

über eine Liste der für den Unfallort zuständigen Jäger und

unterrichtet diesen. Sie nimmt den Unfall auf und kann

ebenfalls eine Bescheinigung für die Versicherung ausstellen.

Die Informationspfl icht gilt auch, wenn das Tier nur angefahren

wurde und wieder im Feld oder Wald verschwunden

ist. Es hat sich in aller Regel bei dem Aufprall verletzt und

sollte deshalb vom Jäger und seinem Hund gesucht und nötigenfalls

von den Schmerzen erlöst werden.

2. Die Teilkaskoversicherung deckt Fahrzeugschäden ab,

die durch eine Kollision mit Haarwild (Wildschwein, Hirsch,

Reh, Fuchs oder Hase) entstehen. Deshalb ist es wichtig, dass

Polizei und/oder Jäger das beschädigte Fahrzeug ansehen

und überprüfen, ob - etwa bei entkommenem Wild - Haare

zu fi nden sind, die auf den Unfall schließen lassen. Die

Versicherung tritt auch ein, wenn es zwar nicht zu einem

Zusammenstoß gekommen ist, aber durch das Ausweichmanöver

vor dem Tier ein Unfall passiert ist. Allerdings muss

der Geschädigte hier nachweisen, dass er tatsächlich einem

Wildtier ausgewichen ist und deshalb z.B. vor einen Baum

gefahren ist. Falls keine Zeugen im Auto sitzen, sollte nach

anderen Passanten Ausschau gehalten werden. Bei Wildunfall-Schwerpunkten

sind die Versicherungen sicherlich großzügiger

als in Wohngegenden, wo es selten zu Wildunfällen

kommt.

Besteht eine Vollkaskoversicherung, kommt diese selbstverständlich

für jeden Schaden auf, sei er nun durch einen

Wildunfall oder durch andere Umstände veranlasst worden.

3. So traurig es ist: Befi ndet sich Wild auf der Straße, sollte

man nicht unbedingt aus Tierschutzgründen ein gefährliches

Ausweichmanöver versuchen, sondern das Lenkrad festhalten,

bremsen und in der Spur zu bleiben versuchen. Manchmal

ist es besser, die Kollision mit Tieren in Kauf zu nehmen

statt Menschenleben zu gefährden.

Das beste Mittel, eine Kollision zu vermeiden, ist eine vorausschauende

Fahrweise, vor allem in Waldgebieten und in

landwirtschaftlichen Gegenden.

Auch Wild ist ein Geschöpf Gottes und verdient unseren Respekt

und unsere Vorsicht.

Um so härter sollte unsere Mannschaft heute mit dem Gegner

aus Flensburg umgehen. Hart, aber fair sollte die Devise

sein. Unfair sind andere, z.B. wenn man an überraschende

Spielergebnisse zurückdenkt ...

33

Anzeige

BECKMANN · MASSMANN

Rechtsanwälte

Fachanwälte für:

· Arbeitsrecht

· Familienrecht

· Bau- und Architektenrecht

· Steuerrecht

· Medizinrecht

· Versicherungsrecht

Herford · Lübbecke

Osnabrück

www.rechtsanwaelte-bmh.de

Anzeige


Hauptlieferant der adp Gauselmann GmbH

Hauptlieferant der adp Gauselmann GmbH

34

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine