PersoNeN - Austrian Physical Society

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EditorialMedieninhaber:ImpressumÖsterreichische PhysikalischeGesellschafthttp://www.oepg.atInhaltEditorial 3Physik in ÖsterreichQuark-Confinement 4Erfolg bei IYPT 7Jahrestagung 2006 8Buchbesprechung 9PersonenLintner 90 10Thirring 80 14List 65 17Ehrungen 13Nachrufe 18AktuellesJahrestagung 2007 20Jahreshauptversammlung 21Herausgeber und für den Inhaltverantwortlich:Univ. Prof. Dr. Max E. LippitschKarl-Franzens-UniversitätInstitut für PhysikUniversitätsplatz 58010 GrazTel. +43 (316) 380-5192Fax +43 (316) 380-9816e-mail: office@oepg.atVerlags- und Herstellungsort: GrazZum Titelbid: Donau-UniversitätKrems. Hier findet die heurige ÖPG-Jahrestagung statt (s. S. 14)Sehr geehrte Leserin,sehr geehrter Leser!Wieder einmal ist es so weit: Die diesjährigeJahrestagung steht vor der Tür.Heuer hat sie mit einigen Besonderheitenaufzuwarten. Zum Einen findetsie erstmals nicht an einer Universität,an der Physik betrieben wird, sondernan der Donau-Universität Krems statt.Diese Institution bis heute die einzigestaatliche Universität in Europa, diesich auf postgraduale Weiterbildungspezialisiert hat. Dass im Studienangebotdie Naturwissenschaften nicht vertretensind, ist ausgesprochen schade,denn hier ließe es sich wohl auch fürPhysiker ebenso angenehm und effizientforschen und studieren wie an andereneliteträchtigen Standorten. Aberjedenfalls wird Krems wohl ein idealesAmbiente für die Jahrestagung bieten.Die zweite Besonderheit ist das programm:Mindestens zwei der Hauptvorträgegehören in den ausgesprocheninterdisziplinären Bereich.Gerade deshalb demonstrieren siebestens die Breite der heutigen Physik.Und die absoluten Highlights derTagung bilden zwei Podiumsdiskussionen,eine zur Exzellenzbildung in denNaturwissenschaften und die zweitezum hochaktuellen SpannungsfeldNaturwissenschaft - Theologie. DassKardinal Schönborn genauso wie BundesministerHahn zugesagt haben,sich der Diskussion mit Physikern zustellen, gibt der Veranstaltung die ganzbesondere Note. Attraktiver kann manein Tagungsprogramm wohl kaum gestalten.Es ist zu hoffen, dass die Physikerdas zu schätzen wissen und inentsprechend großer Anzahl an dieserTagung teilnehmen.Diese Nummer von istebenfalls eine Besonderheit: Die ÖPGernennt Personen, die sich ganz besondersum die Physik verdient gemachthaben, zu Ehrenmitgliedern.Sie geht mit diesem Titel sehr sparsamum. In den letzen 15 Jahren sind nurdrei Ehrenmitglieder ernannt worden.Aus gegebenem Anlass sind alle dreiin diesem Heft vertreten, der erste leidermit einem Nachruf: Am 15.7. istJulius Wess, seit 2005 jüngstes Ehrenmitgliedder ÖPG, im 72. Lebensjahrvöllig überraschen verstorben. Das istumso trauriger, als seine größte Leistung,die Theorie der Supersymmetrie,damit rechnen kann, inden nächsten Jahren ihreexperimentelle Überprüfungzu erfahren, wenndie neue Ausbaustufevon CERN, der LHC, denvollen Betrieb aufnehmenwird. Es wäre JuliusWess so sehr zu wünschengewesen, dass erdiesen großen Momentnoch erleben darf.Glücklicher Weise viel Erfreulicheresist über die beiden anderen Ehrenmitgliederzu berichten: Karl Lintnerfeiert seinen 90., Walter Thirring seinen80. Geburtstag. Es ist besonderserfreulich, dass dies beiden Jubilarenin bester Verfassung möglich ist. Beidehaben ihren wachen Blick immernoch auf die Physik gerichtet, WalterThirring ist sogar noch überaus aktivin der Forschung tätig. Beide Jubilarewerden natürlich auch die Jahrestagungin Krems besuchen. Ich hatte dieEhre und Freude, mit ihnen Interviewsführen zu dürfen, in denen sie ausführlichüber ihre langjährigen Erfahrungenund ihre Sicht der heutigen WissenschaftAuskunft gegeben haben, wofürich mich besonders herzlich bedankenmöchte.Ohne etwas Kritik mag ich dieses Editorialaber trotzdem nicht schließen:Der im vorigen Heft abgedruckte Aufrufzur Beteiligung an einer ArbeitsgruppePhysikalische Bildung ist gänzlichohne Widerhall geblieben. Ist darauszu schließen, das die österreichischenPhysiker der Heranbildung des Nachwuchseskeinerlei Interesse entgegenbringen? Hat es dann überhaupt Sinn,sich Gedanken über Exzellenzbildungzu machen, wenn schon die Grundbildungniemanden interessiert? Vielleichtsollte auch das ein Thema aufder Jahrestagung sein.Ich freue mich darauf, Sie in Krems zutreffen!Ihr Geschäftsführer Nr. 3/2007 3

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