2012 - Gerhard und Martina Haase

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2012 - Gerhard und Martina Haase

Das Bad ist angerichtetSaisonauftakt am Samstag.Mit einem Tag der offenen Tür startet das C.-H.-Jäger Freibad am kommenden Samstag in dieneue Schwimmbadsaison. Gemeinsam mit vielen Helfern und dem Schwimmbadfördervereinhat Betriebsleiter Edgar Koslowski ein Programm mit Musik, Information und Führungendurchs rundum sanierte Schwimmbad zusammengestellt.Musikalischer Auftakt ist um 10 Uhr mit dem Bläserquintett des Musikvereins Altdorf. Nachder Begrüßung durch Bürgermeisters Bruno Metz erläutern Hans-Jörg Meier vomPlanungsbüro Hunziker-Betatech (St. Blasien) und Udo Schneider vom Tiefbauamt der StadtEttenheim, was aus den mehr als eine Millionen Euro Investitionssumme für die Sanierungalles entstanden ist. Gegen 10.45 Uhr wird Ralf Glanzmann vom Förderverein Schwimmbadeine Spende in Höhe von 10 000 Euro an Bürgermeister Metz übergeben, damit sollen unteranderem die Kosten für die Massagedüsen am Mittelsteg im Schwimmerbecken gedecktwerden. Von 11 Uhr an werden Führungen durch das Freibad angeboten. Die Wasserwachtwirkt ebenfalls mit.WiedereröffnungDas Freibad erstrahlt in neuem GlanzPunktgenau, wie beim Spatenstich für den zweiten Bauabschnittangekündigt und auch festgelegt, ist am Samstag das Carl-Hermann-Jäger-Schwimmbad in Ettenheim in neuem Glanz wiedereröffnetworden.Zur besonderen Freude der Verantwortlichen ist auch eine Glückwunsch-E-Mail vomGesundheitsamt gekommen, das damit bestätigte, dass nunmehr alle Anforderungen derWasseraufbereitung und der Hygiene erfüllt seien, was Bürgermeister Bruno Metz in seinerBegrüßung mitteilte.Es war angekündigt, das "ungünstige" Wetter am Samstagmorgen. Total heruntergekühlt dieAußentemperatur und dazu Regen gaben nur Hoffnung auf Sonnenschein, der sich amNachmittag dann doch einstellte. Bruno Metz machte angesichts des Wetters in Optimismus.Lieber jetzt Regen und dann eine sonnenreiche Saison meinte er.Nach der musikalischen Eröffnung durch eine Abordnung der Musikkapelle Altdorf begrüßteder Bürgermeister die Vertreter der Verwaltung, des Gemeinderats, des Planungsbüros, derBaufirmen, des Schwimmbadfördervereins sowie das Schwimmbadteam und auch einigeBadegäste, die zu diesem Anlass gekommen waren.


1,25 Millionen Euro seien in zwei Bauabschnitten aufgewendet worden. Heute, so Metz,zeige sich das Carl-Hermann-Jäger-Bad in neuer, attraktiver Form. Es sei für die Bevölkerungein hervorragendes Angebot für Sport und Freizeit, habe eine große Bedeutung im Tourismus,aber auch für die Schulen, denen eine gute Möglichkeit für den Sportunterricht gegebenwerde. Dank sprach Metz allen am Werk Beteiligten aus, Dank auch demSchwimmbadförderverein mit Ralf Glanzmann an der Spitze, der sich erneut intensiv für deninneren Ausbau des Bads eingesetzt habe.Udo Schneider berichtete über die umfangreiche Planung für die Sanierung des Bades, die2008 begann. 2010 mit dem ersten Bauabschnitt und 2011 mit dem nun beendeten zweitenBauabschnitt sei eine erfolgreiche Sanierung verwirklicht worden. Er freue sich, eingrunderneuertes Bad übergeben zu können. Schneider dankte den Planern, den 24 Baufirmenwie auch dem Schwimmbadteam und seinem Mitarbeiterstab verbunden mit den bestenWünschen für eine hervorragende Saison 2012.Als verantwortlicher Planer zeigte sich Hans-Jürgen Maier vom Planungsbüro HunzikerBetatech aus St. Blasien stolz und zufrieden, trotz des Regens nun ein Bad in optimalerTechnik und Ausführung übergeben zu können.Beifall gab es für den Schwimmbadförderverein, der an der Ausgestaltung des neuenSchwimmbads mit dem Bau einer neuen Bruchsteinmauer beteiligt war und auch einenSpendenscheck über 10 000 Euro überreichte, mit dem der Wasserpilz, die Massagedüsen,Nackenschwaller und weitere Zusatzeinrichtungen finanziert werden konnten.Schwimmmeister Edgar Koslowski bezog in seine abschließenden Dankesworte insbesondereWendelin Beck mit ein, der von Anfang mit dem Schwimmbadförderverein mit dazubeigetragen habe, dass eine so tolle Anlage entstanden sei.Mit einem kleinen Umtrunk wurde der offizielle Teil der Eröffnung des sanierten Badsbeschlossen.SchwimmbadgebührenDer Haushaltsausschuss beschloss in seiner Sitzung am Samstag eine Reform derEintrittspreise für das Ettenheimer Freibad. Eine Anpassung wird es zur neuen Saison fürRentner und Ehepaare geben. Ehepaare ohne Kinder werden jetzt Familien mit Kinderngleichgeschaltet. Bei Familien sind bisher Kinder schon kostenlos. Die Rentner erhalten eineErmäßigung, in dem sie zu der Rubrik Familien mit beziehungsweise ohne Kinder zugeordnetwerden sowie bei der Abendkarte und der 10er Karte als Jugendliche gezählt werden(Beispiel: Jahreskarten): Kinder unter sechs Jahren: frei; Schüler, Studenten,Schwerbehinderte: 30 Euro. Erwachsene, Jugendliche ab 16 Jahre: 60 Euro; Familienkarte: 85Euro. Alleinerziehende mit Kinder: 70 Euro;


Bewegungsreicher SportaktionstagIm Zeichen der Gesundheit hatten sich vorigen Samstagmittag siebenVereine mit dem August-Ruf-Bildungszentrum zusammengetan, umden „Sportaktionstag“ durchzuführen. Dazu leistete auch die Stadtüber ihren Arbeitskreis „Fit und gesund“ eigene Beiträge.Ziel ist, Kindern und Jugendlichen, aber auch gerne Älteren verschiedenste Bewegungs- undSportarten spielerisch vorzustellen. Bei Erwachsenen kommt das wohl nicht so blendend an,jedenfalls wartete Ettenheims Bürgermeister Bruno Metz vergeblich auf Teilnehmer einer vonihm geführten, 20 Kilometer langen Mountainbike-Tour über den Kreuzstein, und radelteschließlich alleine los.Großartige Beteiligung der Vereine, Schulen und Jugend am zweitenSportaktionstagAuch ein Nordic-Walking-Angebot bot über den Brudergarten fiel mangels Beteiligung flach.Besser sah es allerdings bei einer entsprechenden einstündigen Tour für Kinder undJugendliche aus: Da hatten sich sogar 30 von ihnen eingefunden, vor dem Start mit großemSpaß auch noch dazugehörige Aufwärm-Gymnastikübungen absolviert.GeschicklichkeitsparcoursGleich nebenan auf dem Mühlenweg-Sportgelände nutzten vor allem die Kleineren einenGeschicklichkeitsparcours des ARB, übten sich mit Begeisterung etwa im Stelzenlauf, sogarein gerade mal zweijähriger Steppke ließ sich von einer Lauf-Wippe faszinieren. Um dienächste Ecke warteten Mitglieder des „Taekwondo Ates“ auf interessierten Kampfsport-Nachwuchs, da geht es nicht zuletzt um kraftvollbalancierte Beinarbeit.Boule, Leichtathletik, TT und TennisDer Boule-Club ließ auf seiner Bahn die Kugeln rollen, besonderer Andrang ließ sich beimLeichtathletik- Verein verzeichnen: Springen über Bananenkarton-Hürden undWeitsprung waren hier von Kindern ebenso gefragt wie Zielwürfe auf Dosen oder schlichtLaufen - alles ohne Stress und Druck. Auch Tischtennis zieht noch immer: Der TTC hattegleich zwei Platten aufgestellt, die blieben selten unbespielt. Wer eseine Nummer größer haben wollte, hatte beim Tennis-Club die Gelegenheit, Bälle gezieltweiter weg zu schmettern - vorausgesetzt, man trifft sie mit dem Schläger.Fußball und AbzeichenAuf dem neu hergerichteten Trainingsplatz hatte der Fußballverein besonderen Zulauf, es magauch den aktuellen Europameisterschaften geschuldet sein. Da konnten sich Kinder undJugendliche gleich ein Fußballabzeichen erarbeiten, nämlich als Kopfball- und Elferkönig,Dribbelkünstler, Kurzpass-Ass und Flankengeber - ganz wie bei den Profis, allerdings mit


mehreren Versuchen und hilfreichen Tipps. Das gab´s mehr als übliche Sportschau-Torwände, etwa ein großes mit Bändern abgeteiltes Tor, bei dem die schwerer zu treffendenlinken und rechten oberen kleinen Segmente die meisten Elfmeter-Pluspunkte einbrachten.Wer sich hier oder anderswo sportlich genügend verausgabt hatte, konnte sich dann bei derKlasse R 9c des ARB mit belegten Körnerbrötchen oder leckerem Obstsalat stärken.Aktionsfläche SchwimmbadAuch im Schwimmbad als zweiter sportlicher „Aktionsfläche“ fand sich zahlreicherNachwuchs ein, etwa zum Volleyball, Aqua-Jogging oder „Zumba“ mit „KonSanus“.Letzteres ist so eine Art Aerobic, da machten interessanterweise ausschließlich Mädchen mithoher Bewegungslust mit. Die Boote des Kanuclubs im Schwimmbecken wurden dagegenauch von Jungens gerne geentert, im Eifer des spaßigen Paddel-Gefechts kippte da schon maleiner kurz „Wasser unter“ (Mädchen zeigten sich da vorsichtiger). Andere blieben längerunter der Wasseroberfläche, nämlich beim Geräte-Schnuppertauchen des DRK Altdorf. Undwer trotz allem trocken geblieben war, konnte sich schließlich von der Freiwilligen Feuerwehrmit C-Schläuchen und Strahlrohren nass machen lassen.Hervorragender TagDas Ergebnis: In nur drei Stunden über die Mittagszeit unter strahlender Sommersonne mitHauch von Wind hatten hunderte Kinder und Jugendliche das Sportaktions-Angebot gernewahrgenommen. So zeigte sich auch Martin Oswald als Rathaus-Repräsentant im Arbeitskreis„Gesund und fit“ hoch zufrieden mit dem Zuspruch. Urkunden für ihre Teilnahme erhieltendie Kinder und Jugendlichen von Dr. Heide Weber zum Abschluss ihrer sportlichenAktivitäten.DankEin besonderer Dank des Arbeitskreises galt zum Abschluss allen Vereinen und Schulen fürdie tollen Angebote und allen beteiligten Lehrern und Schülern für die engagierte Teilnahme.So konnte ein wirklich gelungener Aktionstag durch geführt werden, der dazu noch viele neueKontakte zwischen Schule und Vereinen ermöglichte.Vereine machen auf ihre AngeboteaufmerksamEttenheimer Sportaktionstag mit einem vielseitigen Programm für Altund Jung / Viele Aktionen im Ettenheimer Schwimmbad / Für dieTeilnehmer gab es eine Urkunde.Während der Fußball Europameisterschaft schaut man beim Sport meist eher den Anderen zu.Am Samstag allerdings hatten die – vor allem jungen – Menschen beim Sportaktionstag selbstdie Chance, aktiv zu werden. Rund um den Mühlenweg in Ettenheim boten zahlreiche


Vereine und Schulen ein vielseitiges Sportprogramm für Jung und Alt an.Unter dem Motto "gesund Aufwachsen" konnten sich Kinder und Jugendliche bei denverschiedensten Sportarten ausprobieren. Von Fußball, über Leichtathletik bis Tischtennisdurfte unter fachkundiger Anleitung alles ausprobiert werden. Der LeichtathletikvereinEttenheim brachte den Besuchern mit kurzweiligen Spielen die verschiedenen Disziplinennäher. Auch der Tennisclub Ettenheim lud auf sein benachbartes Gelände ein und bot einSchnuppertraining an. Etwas ruhiger ging es beim Boule-Club Ettenheim zu. Wie vielGeschick der Sport mit den Metallkugeln verlangt, davon konnten die Besucher sich beieinem Übungsparcours überzeugen. Bei den sommerlichen Temperaturen erfreuten sich auchdie Aktionen im Schwimmbad besonders großer Beliebtheit. Der Kanu-Club Ettenheim gabeine umfangreiche Einweisung in seinen Sport und die Jugendfeuerwehr Ettenheim sorgte beiverschiedenen Animationen für eine willkommene Abkühlung. Der Trendsport Zumba, dermit Latinobeats und schnellem Tanzen ins Schwitzen bringt, wurde in Kooperation mitKonSanus im Wasser und zu Lande angeboten und erfreute sich großer Beliebtheit. Auch derArbeitskreis "Fit und Gesund" aus Ettenheim bot zahlreiche Aktionen an. Im Schwimmbadkonnten die Besucher sich unter der Leitung des Arbeitskreises an Aqua-Jogging versuchen,am Mühlenweg boten sie Sporttouren an. Der Ausflug mit dem Mountainbike stand unterprominenter Leitung. Bürgermeister Bruno Metz schwang sich mit den Interessenten aufs Radund unternahm eine gemeinsame Fahrradtour. Der Taekwondo-Ates-Verein Ettenheimpräsentierte eindrucksvoll den kraftvollen und schnellen Sport und lud interessierte Neulingezum Mittrainieren ein. Wer in der heißen Mittagssonne schnell ins Schwitzen kam, konnte beieinem kühlen Getränk auch einfach den Trubel aus dem Schatten heraus beobachten. Werallerdings die verschiedenen Sportarten mitgemacht und ausprobiert hat, durfte sich eineUrkunde für das sportliche Engagement abholen.Frühschwimmen bereits ab 7 UhrIm Schwimmbad in Ettenheim.Der frühe Vogel fängt den Wurm. Diese Redensart gilt auch für jene Schwimmerinnen undSchwimmer, die bereits frühmorgens ihre Bahnen im Wasser ziehen wollen. Für diese Gruppehat das C.-H.-Jäger-Bad in Ettenheim wieder ein besonderes Angebot.Ob Rentner oder Student, Manager oder junge Mutter – für alle Frühaufsteher öffnet dasFreibad von Juni an jeden Mittwoch bereits um 7 Uhr. An diesem Tag ist das Bad danndurchgängig bis 20 Uhr geöffnet. Insbesondere Berufstätige hätten so die Möglichkeit, vor derArbeit ein paar Bahnen zu schwimmen und so etwas für ihre Fitness zu tun, heißt es in derPressemitteilung der Stadtverwaltung.Am Pfingstmontag wurde im Übrigen die 1000er-Marke überschritten, berichtetSchwimmbadchef Edgar Koslowski. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen nutzten


viele Badegäste die willkommene Abkühlung. Auch in den Pfingstferien hofft Koslowski aufviele Besucher.Gemütlicher Hock am BeckenrandSommernachtfest übertraf alle Erwartungen / TrotzProgrammabstrichen genießen Hunderte das Schwimmbadfest desFördervereins / Klage über ungebetene Besucher.Das Sommernachtfest im Ettenheimer Schwimmbad hatte in der jüngeren Vergangenheit mitkleineren und größeren Problemen zu kämpfen. Mal spielte das Wetter nicht mit, mal gab esTerminkollisionen, mal musste das Programm gekürzt werden. Dennoch: Allen Widrigkeitenzum Trotz, das Fest fand statt, und übertraf alle Erwartungen.Rund 300 Festgäste hatte das ausnahmslos schöne Sommerabendwetter angelockt, wasbesonders dem Vorsitzenden Ralf Glanzmann gefiel: "Es ist ja schon fast eine Seltenheit, dassdas Wetter mitmacht. Aber bei dem vielen Pech, das wir zuletzt hatten – allein in diesem Jahrhaben wir das Fest schon dreimal wegen Terminkollisionen verschoben – haben wir unswenigstens das verdient." Doch der neuerlichen Verschiebung musste der Veranstalter, derSchwimmbadförderverein, Tribut zollen: Der Auftritt der Jungmusiker musste entfallen, weilderzeit zu viele Musiker in Urlaub waren.Dafür gab es Musik von Klaus Hummel, der viele Paare jeglichen Alters auf die Tanzflächelockte. Die Ettenheimer Jungkolpinger versorgten die Gäste an ihrem Cocktailstand derweilmit sommerlichen Getränken. Für das leibliche Wohl sorgten der Schwimmbad-Förderverein,sowie Kioskbetreiber Klaus Männer, der wie jedes Jahr die Pommes spendierte. Aber nichtnur auf dieses Trio konnte der Schwimmbad-Förderverein bauen. "Wir haben viele freiwilligeHelfer, ohne die wir hier beim Fest und besonders in den Auf- und Abbautagen nichtsg’schafft bekämen. Und wir freuen uns natürlich auch über unsere Firmensponsoren, dieheute Abend alle persönlich gekommen sind," erklärte Ralf Glanzmann.Derweil wurden am Festabend vom Förderverein und Schwimmbadchef Edgar Koslowskiauch besorgte Töne angestoßen. Schon dreimal war in dieser Saison das Schwimmbad desnachts von ungebetenen Besuchern besucht worden. Ein Einbruch im Kassenbereich, einEinbruch mit Sachschäden und erheblichen Verwüstungen sowie eine Zweckentfremdung derFahrradständer als Straßenbarrieren trübten die sonst angenehme Arbeit desSchwimmbadteams.Auch Sonnenschirme waren umgeknickt, Bademöbel im Pool versenkt oder Mülleimer aufdem gesamten Gelände entleert worden. Demnächst werden Videoüberwachungsanlageninstalliert, um die teilweise erheblichen Schäden einzudämmen und das Vandalentum in denGriff zu kriegen, kündigte Schwimmbadchef Koslowski an.Im Schwimmbereich selbst zeigte sich aber eine durchweg positive Bilanz: Die Bademeisterhatten bisher nur einmal ins Becken springen und Hilfe leisten müssen. Am Festabend war ein


Eingreifen bei den Abendschwimmern unnötig. Sie genossen den Pool bis halb elf und beiFlutlicht. Den Kindern sagte der neue Spielplatz zu, denn dort durften sie den ganzen Abendüber etwas, das man zu Hause nicht darf: nach Herzenslust rummatschen.Am Netz überzeugtDas Team "Chill on the Hill" gewinnt Beach-Fun-Cup 2012.Das Team "Chill on the Hill" (Norbert Kabas, Dominik Meyer und Leonie Neuenschwander)siegte in der Gesamtwertung des Beach-Fun-Cups 2012. Mit dem Turnier im EttenheimerSchwimmbad endete die vom LV Ettenheim und TV Oberachern organisierteBeachvolleyball-Serie für Hobbyspielerinnen und -spieler. 30 Freizeitmannschaften nahmenan der Serie mit Turnieren in acht Ortenaugemeinden teil.Das "Chill on the Hill"-Team verteidigte damit den Titel vom Vorjahr und durfte einPreisgeld von 111 Euro in Empfang nehmen. Außerdem darf das Team ein Auto an dreiWochenenden fahren, das ein Sponsor zur Verfügung stellt.Nach der Siegerehrung des Ettenheimer Turniers bedankte sich Mitorganisator Bernd Kunkelim Namen des gesamten Organisationsteams bei allen Sponsoren und Turnierausrichternsowie allen angetretenen Mannschaften für ihre Teilnahme und überreichte bei derGesamtsiegerehrung an die zehn Bestplatzierten noch das Beach-Fun-Cup T-Shirt.Hitze bringt RekordbesuchMehr als 52 000 Badegäste.Hoch Achim hat wahre Heerscharen von Besuchern ins städtische Freibad gebracht. DieVorjahresmarke mit 50 000 Besuchern wurde bereits am vergangenen Wochenende geknackt.Bademeister Edgar Koslowski freut sich über einen Stand von derzeit mehr als 52 000Besucher im Carl-Hermann-Jäger-Bad.Bewährt hat sich in der Kombination aus extrem warmem Wetter, hohen Wassertemperaturen(26 Grad Anfang der Woche) und starkem Besucherzustrom die neue Badewassertechnik, dienun im in diesem Frühjahr eröffneten neuen Becken auch mit einer idealenBeckendurchströmung kombiniert ist.


Ettenheimer Arschbombenwettbewerb mitTeilnehmerrekordDer Wettbewerb im Ettenheimer Schwimmbad verzeichnete mit 44Teilnehmern einen neuen Rekord.Neuer Teilnehmerrekord beim Ettenheimer Arschbombenwettbewerb: Exakt 44Wasserratten im Alter bis 18 Jahre haben in diesem Jahr daran teilgenommen. DerWettbewerb im Schwimmbad gehört zweifellos zu den beliebten Programmpunkten desEttenheimer Ferienprogramms für die daheimgebliebenen Kinder und Jugendlichen.Bademeister Edgar Koslowski freute sich über 39 Teilnehmer in der Gruppe der Sechs- bisZwölfjährigen; fünf Teilnehmer zählte die Gruppe der 13- bis 18-Jährigen. In der erstenGruppe waren Jungen und Mädchen in etwa gleich verteilt. Bei den Älteren zeigte sich mitvier männlichen und einer weiblichen Teilnehmerin ein deutlicher Trend. Neben derangestiegenen Teilnehmerzahl war in diesem Jahr noch etwas neu: Im Rahmen desSchwimmbadumbaus waren zwei Startblöcke installiert worden, die den Arschbombern denSprung erleichterten.Sprungort und -art waren den Jugendlichen überlassen. Bewertet wurden dieSprungausführung mit einer Stilnote und natürlich die Wasserspritzhöhe. Kreativität war alsoerlaubt und gefragt. Jeder Springer legte sie für sich anders aus. Und mit zwei Versuchen proArschbomber gab es doppelte Chancen, die Zuschauer nass zu machen. Manche sprangenklassisch zur Kugel zusammengerollt mit dem Hinterteil voran. Andere legten sich in der Luftquer, sprangen vorwärts und rückwärts sowie vom Rand oder vom Podest – und sogar einpaar Salti gab es zu sehen. Die Jury – bestehend aus Bademeister Edgar Koslowski,Fördervereinsmitglied Michaela Glanzmann und der Jugendreferentin der Stadt EttenheimIsabella Roth – hatte es nicht leicht mit der Vergabe der Punkte von 0 bis 10.Leicht war es dafür gewesen, das tiefe Schwimmbecken für den Wettbewerb von Schimmernzu befreien. "Wenn ein Gewitter aufzieht und man die Leute rausholen will, bewegen sie sichnicht. Aber wenn Edgar einen Arschbombenwettbewerb ankündigt, ist gleich das ganzeBecken bis zum Steg leer", scherzte Ralf Glanzmann, der Vorsitzende desSchwimmbadfördervereins, am Beckenrand. Dort sammelten sich viele Zuschauer, um jedenSprung zu beklatschen und fachmännisch zu kommentieren. Über Besuchermangel konntesich Bademeister Koslowski aber nicht nur anlässlich des Arschbombenwettbewerbs nichtbeschweren: "Bis jetzt sind wir in dieser Saison bei 46 000 Besuchern, und wir sindzuversichtlich, dass wir die 50 000-Marke mit diesem tollen Sommerwetter auch nochknacken können."In der Gruppe der Sechs- bis Zwölfjährigen belegte Kian Graefe den ersten, Joschka Mallakden zweiten und Robin Beck den dritten Platz. Bei den 13- bis 18-Jährigen wurde MaxBalschbach Erster und die Brüder Daniel und Julian Bösch Zweiter beziehungsweise Dritter.Jugendreferentin Roth verlieh den Siegern jeweils einen Pokal sowie einen Sachpreis, den dieStadt Ettenheim gestiftet hatte. "Im nächsten Jahr wird es außerdem für jeden Teilnehmernoch eine Urkunde geben", verriet Roth. Damit hat dann jeder auch noch etwas Handfesteszum Mitnehmen, neben schönen Erinnerungen und einem knallroten Po.


Spende für die weiterhin guteNachbarschaftDie gute Nachbarschaft zwischen Schwimmbad und Campingplatz Oase ist sprichwörtlich.Viele Gäste des Campingplatzes gehören zu den Besuchern des Schwimmbades. ZumAbschluss der Saison haben nun Daniel und Pascale Kuhnes vom Campingplatz deshalbdem Schwimmbad zwei Geräte zur Verfügung gestellt, die das gute Miteinander noch weiterfördern sollen. Ein Akku-Laubgebläse und ein Akku-Freischneider sollen dafür sorgen, dassdie erforderlichen Pflegearbeiten wesentlich leiser vorgenommen werden können. Gernenahmen Edgar Koslowski, Betriebsleiter des Schwimmbades, und Ralf Glanzmann alsVorsitzender des Schwimmbadfördervereins die gespendeten Geräte entgegen. Die Betreibervon Campingplatz wie von Schwimmbad freuen sich nach eigenen Worten nach dererfolgreichen Saison auf das Jahr 2013 eine weiterhin gute Nachbarschaft.Freibad schließt am 9. SeptemberEnde der Saison steht bevor.Die Freibadsaison im Carl-Hermann-Jäger-Bad endet am Sonntag, 9. September. Ab heute istdas Schwimmbad von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Bevor das Schwimmbad seine Pforten schließt,steigt am Samstag und Sonntag, 8. und 9. September, zum zweiten Mal ein Oktoberfest mitbayrischen Spezialitäten bei Live-Musik mit der Band Querbeet. Außerdem gibt es eineTrachten-Modeschau vom Trachtenshop Ettenheim. Der Eintritt ist mit Dirndl und Lederhosefrei.Schwimmbadchef Edgar Koslowski zieht trotz des durchwachsenen Wetters eine positiveBilanz der Saison: "Ebenso extrem wie die Witterungsunterschiede wichen auch dieBesucherzahlen voneinander ab. Anfang bis Mitte Juli herrschte ein durchwachsenesBadewetter, bis dann Ende Juli und im August hochsommerliche Tage für den willkommenenBesucheransturm sorgen." Besucherstärkster Tag war der 19. August mit 2229 Besuchern, dieGesamtbesucherzahl liegt bei knapp 56000. Das Schwimmbadteam weist darauf hin, dass biszum 7. September die Garderobenschränke geleert und die Liegestühle abgeholt werdensollten.Freibad wird zur "Oktoberfestwiesn"Weißwürste, Schweinshaxen, Brezeln und eine Dirndl-Modenschauziehen zum Abschluss der Badesaison viele Gäste an.


Eine zünftige Gaudi war das Oktoberfest am Wochenende im Carl-Hermann-JägerSchwimmbad. Zum Abschluss der Saison hatte die Stadtverwaltung zum zweiten Malins Festzelt auf der Wiese gleich neben dem großen Schwimmbecken eingeladen, und dieBesucher strömten am Samstagabend ins Zelt.Ihnen wurde ein buntes Programm mit Spielen, Modenschau und einer Verlosung nebstgroßem Finale geboten. Dazu waren die Tische mit blau-weiß karierten Tischdeckengeschmückt, auf der Speisekarte standen Weißwürste, Schweinshaxe und Laugenbrezeln.Serviert wurde vom Team der Kioskbetreiber Andrea und Klaus Männer in bayerischerTraditionskleidung, ebenso trug Bademeister Edgar Koslowski zum Hemd eine Krachlederne,genauso wie die Mitglieder vom Förderverein, die den Sekt ausschenkten.Dirndl- und Lederhosenträger waren am Abend besonders willkommen, wie es auf demPlakat des Oktoberfests hieß. Dementsprechend hatten sich Männer, Frauen und Kinderausstaffiert. Im schmucken Dirndl mit roter Schürze präsentierte sichBürgermeisterstellvertreterin Ulrike Schmidt, die zu Beginn des Abends zusammen mitBademeister Edgar Koslowski, seinem freiwilligem Helfer Frieder Wallbrecher und demFördervereinsvorsitzenden Ralf Glanzmann auf die Bühne zum Fassanstich gekommen war.Bevor sie den Zapfhahn mit wohl gezielten Schlägen ins Bierfass einschlug, lobte sie dasSchwimmbadteam und die Mitglieder des Fördervereins für ihren Einsatz. Als das erste GlasFreibier unfallfrei gefüllt war, gestand Ulrike Schmidt erleichtert ein, dass sie zum zweitenMal ein Bierfass angezapft hatte. Ganz stolz wies sie darauf hin, "dass schon wieder nichtsdaneben gegangen ist". Musikalisch umrahmt wurden Fassanstich wie auch der ganze Abendvon Markus Hummel und Timo Späth, besser bekannt als "Querbeet". Sie spieltenvolkstümliche Musik und später den einen oder anderen fetzigen Rock.Edgar Koslowski führte durch das Programm. Ein um das andere Mal bat er Besucher undVertreter von Sponsoren, "ohne die das Fest nicht möglich gewesen wäre", wie er sagte, aufdie Bühne zu Wettspielen. Zur Erheiterung der Besucher mussten sie nageln, Maßkrügestemmen und eine Halbe trinken; später wurden die Gewinner des AOK-Preisausschreibensermittelt. Kinder konnten sich derweil draußen noch auf der großen Hüpfburg austoben.Unumstrittener Höhepunkt des Abends war die Trachtenmodenschau im Landhausstil. Siehatte wieder Martina Rein organisiert, die in Ettenheim einen Laden für Second HandKleidung und Trachtenmode führt.Mehr als 20 Frauen, Männer und Kinder stellten die Trends vor, die Rein jedes Jahr auf derSalzburger Messe für Trachtenmode aufspürt. So war Karo in verschiedenen Farben zu sehen.Die Länge der Röcke variierte von zwei Handbreit überm Knie bis wadenlang. Vom Alltagsbiszum Festtagsdirndl war alles zu sehen. Vor allem jüngere Frauen dürfen laut Modenschaugetrost Sneakers zum Dirndl oder derbe Strümpfe zu hochhackigen Sandalen anziehen, undauch die Lederhose ist für das weibliche Geschlecht kein Tabu mehr.Männer führten verschiedene Varianten der Krachledernen vor. Die Twens zeigten, dassmitunter auch ein langärmeliges T-Shirt anstatt Hemd mit Hosenträger in T-Form zurLederhose kombiniert werden kann. Und statt derber Haferlschuhe tun's auch mal flotteBoots. Viel Applaus ernteten auch die Kinder in ihren entzückenden Trachten. EinenExtraapplaus gab es auch für Edgar Koslowski und Martina Rein, die die Modenschaugekonnt locker und flott moderierten.


57000 Badegäste kamen diesen Sommer ins Ettenheimer FreibadZwei Tage lang dauerte das Oktoberfest. Außer zum Besuch des Unterhaltungsabends amSamstag und eines zünftigen Frühschoppens am Sonntag gab es auch die Gelegenheit fürBadegäste, zum letzten Mal in diesem Jahr ihre Bahnen im Schwimmerbecken zu ziehen. Sonutzten einige die Gunst der Stunde zum Sprung ins kühle Nass. Grund zum Strahlen hatteauch Bademeister Koslowski, insgesamt besuchten in diesem Jahr 57 000 Menschen dasEttenheimer Schwimmbad. Zum Vergleich: 2011 waren es 50 000, 2010 waren es 60 000Besucher.

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