GLBAUEN – RENOVIEREN MODERNISIEREN

glkompakt

GLBAUEN – RENOVIEREN MODERNISIEREN

© glverlag.de

8. Ausgabe

GL

Bauen RenovieRen

ModeRnisieRen

SPECIAL rund um das Thema Bauen

Hier finden Sie Ihre Profis rund um das Thema BAUEN

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Vorwort

Otto Kentzler

Präsident des Zentralverbandes des Deutschen

Handwerks (ZDH)

Die Meister in unseren handwerklichen Bildungsstätten

haben viel Freude an der Arbeit

mit Schülerinnen und Schülern. Wenn

diese während des Praktikums für einige

Tage mit Holz oder Metall, mit Nadel und

Faden oder Kuchenteig arbeiten dürfen,

glänzen ihre Augen. Sie verstehen jetzt, was

der Satz „Deutschland ist handgemacht“

bedeutet, mit dem das Handwerk wirbt.

Als junge Erwachsene treten viele von ihnen

bei einem unserer Handwerksmeister

die Ausbildung an. Sie erhalten die weltweit

anerkannt beste berufliche Ausbildung. Ich

bewundere unsere jungen Leute, wie sie in

den handwerklichen Berufen den Sprung

Herausgeber

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81

51429 Bergisch Gladbach

Tel.: 02202.28 28 - 0

www.glverlag.de

Mitglied des VZVNRW

(Verband der Zeitschriftenverlage in NRW. e.V.)

Top-Qualifikation der Fachkräfte ist

für das Handwerk unverzichtbar

ins 21. Jahrhundert schaffen. Daheim nur

Playstation, erwarten sie nun oft computergesteuerte

Maschinen und der Einsatz modernster

Hard- und Software.

Ich wünsche mir, dass sich alle Schulen noch

früher und umfassender gegenüber der Berufswelt

öffnen. Und dass mehr Eltern ihre

Kinder bei Entdeckungsreisen in diese Welt

begleiten. Schließlich sollen diese jungen

Menschen in wenigen Jahren die Zukunft

mit gestalten.

Das Handwerk braucht bestens ausgebildete

Fachkräfte. Bei den Bergischen Bautagen

beweist es, dass es mit seinen Produkten

und Dienstleistungen bestehen kann. Damit

dies auch in Zukunft gelingt, muss heute

qualifiziert werden auf allen Ebenen. Wir

setzen auf unsere Spitzenqualifikation, den

Meisterbrief, als unverzichtbare Voraussetzung

für die Ausbildung des Nachwuchses

und die innovative Ausrichtung der Betriebe.

Dies gilt ganz besonders für alle Berufe, die

für die Energiewende unverzichtbar sind.

Denn nicht nur bei Einbau und Wartung moderner

Gebäudetechnik, sondern auch bei

Beratung und Planung von Energieeffizienz-

Geschäftsführer:

Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich)

f.kuckelberg@glverlag.de

Ansprechpartner:

Sabine Kuckelberg, s.kuckelberg@glverlag.de

maßnahmen ist handwerkliches Know-how

unverzichtbar. Rund 40 Prozent des gesamten

Energieverbrauchs entfallen auf den Gebäudebestand!

Die Menschen haben in der Finanzkrise erkannt,

dass es sich lohnt, in ihr Baueigentum

zu investieren. Wer Wohnung oder Haus von

Handwerkern verschönern lässt, kann jeden

Tag die Wohlfühl-Rendite seiner Investition

genießen. Wer energetische Sanierungsmaßnahmen

vornimmt, spart nicht nur Tag

für Tag teure Energie, sondern sorgt für den

Werterhalt seiner Immobilie. Der Weg zu

den Bergischen Bautagen 2011 kann sich

also gleich mehrfach auszahlen.

Das lokale Handwerk prägt Charakter und

Attraktivität einer Region. Handwerksunternehmer

sind sich ihrer gesellschaftlichen

Verantwortung bewusst. Sie bilden aus, sie

schaffen und sichern Arbeitsplätze und unterstützen

demokratische Institutionen und

gesellschaftliche Organisationen und Vereine.

Das Handwerk ist für Wirtschaft und

Gesellschaft, für unser Leben, unverzichtbar.

Es ist, wie es in unserer Imagekampagne so

griffig heißt: „Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“

Druckauflage: 37.500 Exemplare

Verteilung:

35.000 als Sonderbeihefter

in GLKOMPAKT Nr. 08/2011,

zusätzlich 2.500 Exemplare an denschen

Bautagen

Titelfotos: Fotolia, Regenerative Generation

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Kauf oft günstiger als zur Miete wohnen

Bauzinsen auf historisch niedrigem Niveau

Ob Eigentumswohnung oder Haus mit Garten für viele Menschen sind die „eigenen vier Wände“ auch

heute noch ein Lebenstraum. Hinzu kommt, dass der Erwerb oder Bau einer eigenen Immobilie oft günstiger

ist als zur Miete zu wohnen. Damit solch ein Vorhaben auch erfolgreich umgesetzt werden kann, sind

eine gute Planung und eine qualifizierte Beratung wichtige Voraussetzung.

Wir sprachen über dieses Thema mit Marianne Brochhaus, Regionaldirektorin der Kreissparkasse Köln.

Marianne Brochhaus, Regionaldirektorin

der Kreissparkasse Köln

Lohnt sich jetzt der Bau oder Kauf des

eigen genutzten Hauses oder der eigen

genutzten Wohnung?

Derzeit befinden sich die Bauzinsen auf

einem historisch niedrigen Niveau. Auch

ist der Baukostenindex für Eigentumswohnungen

und Einfamilienhäuser zum Vorjahr

nahezu konstant geblieben. Das heißt,

die Grundvoraussetzungen zum Erwerb

der „eigenen vier Wände“ sind also gut.

Entscheidend für den Kauf einer Immobilie

sollte jedoch die persönliche Lebensplanung

sein. Schließlich geht man mit der

Immobilie in der Regel eine langfristige

Finanzierung ein.

Was sollten Bau- oder Kaufinteressenten

beachten?

Wichtig ist, dass die Immobilie zu dem

Kunden passt! Nicht nur am Tag des Einzugs,

sondern auch in den weiteren Lebensphasen.

Zudem sollte die Lage der Immobilie

sorgfältig gewählt werden, um ein

Objekt mit bleibendem oder steigendem

Wert zu besitzen. Ist die passende Immobilie

gefunden, sollte die Finanzierung solide

geplant sein unter Berücksichtigung öffentlicher

Fördermittel und staatlicher Zuschüsse

wie beispielsweise Wohn-Riester.

Lohnt es sich, bei der Finanzierung die

Wohn-Riester-Förderung in Anspruch

zu nehmen?

Die Wirkung von Wohn-Riester wird häufig

unterschätzt! Die Finanzierung mit einem

Riesterdarlehen lohnt sich, denn die

Zulagen fließen unmittelbar in die Tilgung

des Darlehens. Dadurch verringern sich

Zinszahlungen und der Kreditnehmer wird

schneller schuldenfrei. Finanztest (6/2011)

hat errechnet, dass sich der Vorteil aus

der Förderung bis zum Rentenbeginn auf

49.000 Euro je nach Einkommen, Familienstand

und Finanzierung - summieren

kann.

An wen kann ich mich wenden, wenn

ich Fragen zum Kauf einer Immobilie

habe?

Bei allen Fragen rund um den Kauf und

die Finanzierung einer Immobilie sind die

29 Geschäftsstellen und ein BaufinanzierungsCenter

der Kreissparkasse Köln im

Rheinisch-Bergischen Kreis der richtige

Ansprechpartner. Diese arbeiten wiederum

eng zusammen mit unseren Immobilienexperten,

die den örtlichen Immobilienmarkt

kennen und beispielsweise große Erfahrungen

bei der Preisbeurteilung haben.

Unsere Berater unterstützen Interessierte

gerne bei der Suche nach

„ihrer“ Immobilie oder nach dem

gewünschten Grundstück. Daher

sprechen Sie uns an. Wir freuen

uns auf Ihren Besuch.

BaufinanzierungsCenter im

Rheinisch-Bergischen Kreis

BaufinanzierungsCenter Rhein-Berg

Siebenmorgen 23 • 51429 Bergisch Gladbach

Tel. 02204/2004-44

Weiterer Standort:

Hauptstraße 208-210 • 51465 Bergisch Gladbach

Aktuelle Angebote:

Doppelhaushälfte in Paffrath

Stadthaus in Heidkamp

Einfamilienhaus im Zentrum

Besuchen Sie uns am 8. und 9.

Oktober 2011 auf den Bergischen

Bautagen, Konrad-Adenauer-Platz im

Zentrum von Bergisch Gladbach


Mobil und barrierefrei

Die natürlichen Bedürfnisse jedes

Menschen sind vor allem dann

begrenzt, wenn Alter, Krankheit,

Verletzung oder Behinderung die

eigene Mobilität einschränken.

Barrierefreiheit ist daher das Top-Thema

der letzten Jahre. So ist bekannt, dass eine

barrierefrei zugangliche Umwelt für etwa

10 % der Bevölkerung zwingend erforderlich,

für etwa 30 bis 40 % notwendig und

für 100 % komfortabel ist.

Barrierefreiheit hat inzwischen nicht nur

Küche, Bad und WC erreicht, sondern betrifft

auch und gerade das Thema Treppen

im Innen- wie Aussenbereich. Sowohl in

den eigenen vier Wanden, im Mehrgenerationenhaus

oder in der Mietwohnung kommen

Treppenlifte, Plattformlift und Hubbühnen

zum Einsatz: Für die einen bedeuten

sie Komfort, für die anderen Bewegungs-

freiheit. Wer mobil bleiben und das Leben

geniessen will, muss Höhenunterschiede

sicher und leicht bewältigen können. Geeignet

sind Plattformlifte für Absatze, erhöhte

Eingänge, Terrassen, Balkone, Podien

und Bühnen. Mit Plattformliften lassen sich

im übrigen auch Lasten wie zum Beispiel

ein Wäschekorb transportieren.

Der Vermieter kann den behindertengerechten

Umbau seiner Wohnung nur dann

verweigern, wenn er „berechtigtes Interesse“

gegen den Umbau geltend machen

kann. Das wäre z. B. der Fall, wenn der Umbau

nicht den geltenden Vorschriften des

Baurechts entspricht.

Für die Kosten ist der Mieter selbst verantwortlich.

Je nach individuellem Anspruch

kann er Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen

erhalten.

Und wer baut den Lift ein? Ausschließlich

Leute vom Fach, weil Lifte ein sicherheitsrelevantes

Thema sind. ELKA Aufzugstechnik aus

Engelskirchen gilt dabei als ausgewiesener

Spezialist für qualitativ hochwertige Liftsysteme

im Innen- und Außenbereich.

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Energieeffizienz

und Wärme

BELKAW berät auf den Bergischen Bautagen

Umfassende Informationen, Tipps und Serviceangebote

zum sparsamen und effizienten Umgang

mit Energie erhalten die Besucher auf dem Messestand

der BELKAW bei den Bergischen Bautagen.

Außerdem präsentiert das Unternehmen am 8. Und 9.

Oktober im Bergischen Löwen sein umfangreiches Produktangebot.

Energieeffizienz und Wärme stehen dabei ganz

besonders im Fokus der Präsentation. Die BELKAW-Mitarbeiter

beantworten Fragen zur effizienten Energienutzung und stellen

innovative Angebote für Hausbesitzer vor. Verbrauche ich

zu viel Energie? Wo kann eingespart werden? Antworten

erhalten die Kunden am Info-Stand.

Außerdem präsentiert die BELKAW ihr Energieeffizienz-Servicescheckheft,

in dem zahlreiche Angebote gebündelt sind, die

dabei helfen, Sparpotenziale zu erkennen vom kostengünstigen

Gebäudethermografie-Angebot bis zum kostenlosen Verleih

von Strommessgeräten. In bis zu 16 Einzelschecks sind viele

Angebote gebündelt, die es den Kunden ermöglichen einem

zu hohen Energieverbrauch zu Leibe zu rücken.

Das Service-Paket enthält z. B. Tipps zum Energie- und Wassersparen

oder auch ein Angebot sich von den Energieberatern

telefonisch beraten zu lassen. Auf dem Stand können Energie

sparende Lampen ausgiebig getestet werden. Wer sich über

die BELKAW Heimvorteil-Option und das persönliche Gutscheinheft

mit vielen exklusiven Vergünstigungen informieren

möchte, erhält hier ebenfalls Auskunft.

ErdgasKomfort die clevere Art der Wärmeversorgung

Zu Beginn der Heizperiode stellt sich für viele Kunden die Frage

nach kostengünstigen Möglichkeiten der Wärmeversorgung.

Hierzu hält die BELKAW verschiedene Produktangebote bereit,

wie das Komplett-Paket „ErdgasKomfort“. Es beinhaltet die

Bereitstellung einer neuen Heizungsanlage ohne eigene Investition

durch den Hauseigentümer, sowie deren Wartung und

Instandhaltung während einer 15-jährigen Garantiezeit. Für

diesen Zeitraum sind alle Heizungsfragen vollständig geklärt.

Und das alles zu einer attraktiven monatlichen Pauschale.

Ein Publikumsrenner bei den Bautagen im Bergischen Löwen

dürfte der „Segway“-Parcours der BELKAW werden. Segways

sind selbstbalancierende Stehroller mit

zwei Rädern, die durch Gewichtsverlagerung

des Körpers gelenkt werden.

Die BELKAW lädt die Besucher im Rahmen

ihrer Information zum Themenkreis

E-Mobilität auch dazu ein, diese Art der

Fortbewegung auszuprobieren.

Nasse Wände?

Feuchte Keller?

ISOTEC ist spezialisiert auf die Beseitigung

von Feuchtigkeits- und Schimmelschäden

an Gebäuden und modernisiert

diese energetisch. Über 70

Betriebe in Deutschland, Österreich

und der Schweiz bilden insgesamt

die ISOTEC-Gruppe, die seit 1990

über 60.000 Gebäude saniert hat. Für

jede Art von Feuchtigkeitsschaden

bietet das ISOTEC-Konzept eine dauerhaft

sichere System-Lösung.

ISOTEC-Fachmann Klaus-Dieter Becker beantwortet

die häufigsten Fragen rund um dieses Thema

Kann ich als Laie Feuchtigkeitsschäden analysieren?

Nein. Ähnlich wie die Diagnose des Arztes sollte die Bewertung

eines Feuchtigkeitsschadens dem Fachmann überlassen bleiben.

Denn Feuchtigkeit im Baukörper ist eine hoch diffizile Angelegenheit.

Nicht selten sind mehrere Ursachen für den Feuchtigkeitsschaden

verantwortlich. Dann ist es zwingend geboten, sämtliche

Schadensquellen aufzufinden, um dauerhaft ein trockenes und

gesundes Wohnen zu ermöglichen.

Wie analysiert der Fachmann Feuchtigkeits- und Schimmelschäden

und was passiert nach der Analyse?

Bei der Schadensuntersuchung kommen Messgeräte zum Einsatz,

die z.B. den Feuchtigkeitsgrad der Wand messen. Die daraus

resultierenden Daten sind eine wichtige Grundlage. Der gute

Fachmann bringt die Daten in Zusammenhang mit den örtlichen

und bauphysikalischen Gegebenheiten sowie den Prioritäten und

Wünschen des Kunden. Auf dieser Grundlage sollte dann gemeinsam

mit Ihnen das Sanierungskonzept entwickelt werden. Darin

müssen die einzelnen Sanierungsmaßnahmen und auch der Kostenrahmen

verständlich enthalten sein.

Ist eine Dränage so etwas wie ein Allheilmittel?

Viele Laien glauben das. Dabei ist die Dränage vor allem eines

nicht: eine Abdichtung. Ein Dränsystem reduziert lediglich temporär

am Gebäude anstehendes Wasser, aber die eigentliche Wasserbelastung

am Gebäude bleibt vorhanden. Wichtig ist es daher, die

Kelleraußenwände durch eine funktionsfähige Abdichtung dauerhaft

zu schützen. Im Übrigen: Eine Dränage muss regelmäßig gewartet

werden, da sie sich Laufe der Zeit mit Sedimenten zusetzt.


Erfahrungen eines Berghausener Solarfans

Solaristen: drum prüfet,

wen man auf sein Dach lässt

Seine Euphorie für die Solarenergie

ist ungebrochen. „Eine tolle

Energiequelle“, strahlt Mutzke.

Auf seinem Dach in Berghausen

produziert er Warmwasser für die

Bäder, sammelt Strom für Kühlschrank

und das Notstromaggregat

und speist Energie in das öffentliche

Netz ein.

Lage Lage Lage

Das ist insbesondere bei den

Solarmodulen ein wichtiger

Grundsatz. „Bei Herrn Mutzke

ist das Unglück gut zu beschreiben“,

macht Experte Markus

Klein deutlich. „Hier haben wir

eine mittlere Lage die oberen

Module bekommen noch

gut Licht, die unteren Module

werden bereits morgens durch

Schatten verdeckt. Solarzellen

werden in Reihe geschaltet. Die

Energieaufnahme bestimmt

sich immer aus dem schwächsten

Modul. Hier wären dies die

vom Giebelschatten betroffenen

Module. „Das Resultat ist,

dass nach Entfernen der vom

Schatten betroffenen Module

trotz geringerer Gesamtfläche

der Ertrag um ein Drittel gestiegen

ist“, freut sich Mutzke

über den Rat des Regenerative

Generation Experten.

Das war noch das kleinste Problem.

„Hätte Herr Mutzke uns

zu Beginn gefragt, hätte ich

ihm aus Amortisierungsgrün-

den von einer Anlage auf seinem Dach abgeraten“,

so Klein. Abgesehen von den Verschattungsproblemen

hat das aufgelöste

Unternehmen aber auch sonst katastrophal

gearbeitet. Verbaut wurden Dünnschichtmodule.

„Module, die nur auf Großflächen

genutzt werden, da sie erheblich weniger

effizient sind als die polykristalinen Module,

die bei gleicher Fläche rund doppelt so

viel leisten.

Dazu passt auch die fehlerhafte Quadratmeterberechnung.

„Die Dachflächen waren

schlicht falsch berechnet und so zahlte ich

für sieben Module an , Platz hatten aber nur

fünf„, erinnert sich Mutzke.

Schlechte Qualität - gepfefferte Preise

„Die Anlage ist neben allen Mängeln auch

noch deutlich zu teuer“, so Klein. Jeder

kann sich Solarist nennen und Anlagen ver-

kaufen - ohne Vorkenntnisse. „Mir ist aufgefallen,

dass Referenzbilder häufig auch

von anderen Lizenznehmern stammen“,

sagt Mutzke. „Neben Referenzobjekten, die

auch angeschaut werden können, rät der

Experte auch nachzufragen, welche Erfahrungen

der Planungsingenieur, die Dachdecker

und Elektriker aufzuweisen haben.

„Wir arbeiten mit eigenen Meisterbetrieben:

Natürlich sind die teurer als ungelernte

Kräfte, ersparen aber kostspielige Reparaturen

und Folgeschäden“, so Markus Klein.

Von denen kann Mutzke ein Lied singen:

„Die Ziegel waren beschädigt oder einfach

lose draufgelegt. Durch unsachgemäße

Montage kam es zu Feuchtigkeitsbrücken

und die Module selber wurden durch falsche

Klemmen beschädigt.“ Trotz eines

Elektrikers vor Ort spottet die Verkabelung

jeder Beschreibung. „Anstatt Klemmen und

Muffen zu verwenden, sind Kabelübergänge

selbst auf dem Dach lediglich „zusammengetüttelt“

worden und mit Isolierband

ummantelt. Bei einem Unglück hätte da

wohl keine Versicherung gezahlt und die

Gewährleistung für die Module wäre wegen

unsachgemäßer Montage entfallen.

„Bei Solarenergie handelt es

sich erst einmal um Gleichstrom;

unsachgemäße Stecksysteme

können hierbei zu

sogenannten Lichtbögen führen,

deren Zündenergie ohne

weiteres einen Brand auslösen

kann“, warnt Fachmann Klein.

Neben der abenteuerlichen Verkabelung

weist Klein aber auch

auf die unsachgemäß angeschlossenen

Wechselrichter hin.

In diesem wird der Gleichstrom

zu Wechselstrom gewandelt.

„Die Wechselrichter arbeiten

mit einem Spannungsfenster.

Um eine optimale Energieausbeute

zu erlangen, müssen unterschiedliche

Flächen jeweils

mit einem eigenen Wechselrichter

ausgestattet sein.“ Als einzigesPhotovoltaik-Unternehmen

im Bergischen mit einer

RAL Zertifizierung beriet Klein

Mutzke. „Die Regenerative

Generation haben mir wirklich

geholfen aus einem kompletten

Desaster zumindest eine sichere

und funktionierende Anlage

zu machen“, freut sich Solarfan

Mutzke.

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Konzept Leibnizpark:

Urbanes Leben und Arbeiten

Jahrelang war der Strukturwandel auf dem

Reuschgelände ins Stocken geraten. Jetzt

wird es neues Leben auf der Brache geben.

Zwei erfahrene Projektentwickler haben

jeweils einen Teil des Areals erworben und

ihre Pläne miteinander abgestimmt. Zum

einen die bereits auf dem Gelände ansässige

OSMAB Holding AG, zum anderen die

neue Leibnizpark Hoffnungsthal GmbH, an

der Hendrik van Elst und weitere Unternehmer

aus Bergisch Gladbach beteiligt sind.

Holger Kirchhof, Vorstand der

OSMAB Holding AG, und Hendrik

van Elst äußerten sich über die

Zukunft des ehemaligen Industriestandortes.

Auf dem Reuschgelände, einem Filetstück

von Hoffnungsthal, soll ein völlig

neues Quartier entstehen. Welche Pläne

haben Sie genau?

Holger Kirchhof: Hoffnungsthal liegt

nahe an Köln, aber im Grünen, mit einer

ausgezeichneten Verkehrsanbindung, bester

Infrastruktur und einem schönen Ortskern.

Hier bekommen Sie alle Dinge des

täglichen Bedarfs, können sich ins Café

setzen oder mal ein Bier trinken gehen. Ein

reines Gewerbegebiet passt nicht hierher.

Unser Grundkonzept ist deshalb »Urbanes

Leben und Arbeiten auf dem Land«.

Nördlich unseres Unternehmensgebäudes

(OSMAB) wird es eine Einfamilienhaussiedlung

mit großzügig geschnittenen

Grundstücken geben.

Hendrik van Elst: Auf dem Gelände südlich

des Aldi-Markts sind Büros, Praxen und

Mehrfamilienhäuser vorgesehen. Hier entwickelt

sich bereits ein Standort für Heilberufe,

also alles, was sich mit dem Thema

Gesundheit befasst. Daran soll angeknüpft

werden. Darüber hinaus wollen wir einen

zentralen Platz entwickeln, auf dem sich

die Menschen treffen können. Das alles in

aufgelockerter Bebauung.

Mancher macht sich Sorgen um die

Zukunft des Ortszentrums. Sind diese

Sorgen unbegründet?

Holger Kirchhof: Völlig unbegründet.

Für uns ist es wichtig, dass der schöne

Ortskern von Hoffnungsthal so erhalten

bleibt wie er ist. Wir wollen hier auf

keinen Fall ein konkurrierendes zweites

Zentrum errichten. Wir brauchen die

Attraktivität und Kraft der Hoffnungsthaler

Ortsmitte. Läden beispielsweise soll es hier

nicht geben.

Hendrik van Elst: Außerdem werden

wir die Interessengemeinschaft Hoffnungsthal

mit ihren Anregungen und

Ideen in unsere Planung einbinden.

In welchem Zeitraum, denken Sie,

wird die Entwicklung des Geländes

abgeschlossen sein?

Hendrik van Elst: Aktuell wird der

B-Plan geändert. Ist das Verfahren

im Januar/Februar 2012 abgeschlossen,

kann mit der

Bautätigkeit begonnen

werden. Wir haben einen

Zeithorizont von

circa fünf Jahren, bis alle

Gebäude erstellt sein

sollen.

Holger Kirchhof: Dann

werden wir hier ein wunderschönes

Wohngebiet

mit attraktiven Bebauungen

vorfinden. Am

See und an der Sülz

entlang werden urbane

Nutzungen in architektonisch hochwertigen

Gebäuden entstehen.

Hendrik van Elst: Ich sehe hier in fünf

Jahren zudem ein energieautarkes Gebiet,

das sich ökologisch orientiert. Denn wir

arbeiten hier mit zukunftsweisenden nachhaltigen

Heizsystemen. Auch das Thema

Photovoltaik wird dabei eine wichtige Rolle

spielen.

Ihre Ansprechpartner:

OSMAB 1. Projekt GmbH

Leibnizpark 4 • Rösrath

Holger Kirchhof, 02205/9494-194

Leibnizpark Hoffnungsthal GmbH

Kalmüntener Str. 73 • Bergisch Gladbach

Hendrik van Elst, 02202/982722

Mehr Informationen unter:

www.leibnizpark.de

Foto: Rösrath erleben

Hendrik van Elst und Holger Kirchhof


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In Nordrhein-Westfalen sind mehr als

80.000 Wärmepumpen in Betrieb. Mittlerweile

werden hier zwanzig Prozent der

Neubauten mit einer Wärmepumpe beheizt.

Rund 10.000 neue Wärmepumpen-

Heizungsanlagen sind 2010 in Nordrhein-

Westfalen installiert worden. Laut einer

Studie des Bundesverbandes Wärmepumpe

e.V. wird die Anzahl der installierten

Wärmepumpen in NRW bis zum Jahr 2030

auf 400.000 ansteigen. Gerade die Wärmepumpe

bietet in Neubauten, aber auch in

energetisch sanierten Altbauten, ein großes

Sparpotential, weil sie zu einem großen

Teil regenerative Umweltwärme wie Luft,

Wasser oder Erdwärme nutzt. Auf über 70

% der Fläche Nordrhein-Westfalens steht

Erdwärme in ausreichendem Maß zur Verfügung,

wie eine Studie des Geologischen

Dienstes NRW festgestellt hat.

Die ausgereifte Technik, die im Prinzip

schon seit knapp 150 Jahren bekannt ist

und in jedem Kühlschrank zum Einsatz

kommt, kann die Betriebs- und Energiekosten

im Vergleich zu Öl- und Gasheizungen

um mehr als die Hälfte senken. Die Kosten

für eine Wärmepumpen-Heizung für ein

Einfamilienhaus liegen bei ca. 12.000 bis

18.000 Euro. Niedrigere Kosten für den laufenden

Betrieb sorgen jedoch dafür, dass

sich eine Wärmepumpen-Heizung innerhalb

von acht bis zehn Jahren amortisiert.

Zusätzlich locken bei bestehenden Gebäuden

Fördermittel und zinsgünstige Kredite.

Die technische Entwicklung geht bei der

Wärmepumpentechnik rasant weiter. Mit

neuen Entwicklungen bei den Kompres-

Wärmepumpen in NRW weiter

auf dem Vormarsch!

soren, bei den Kältemitteln und in der

Regelung lässt sich die Effizienz der Wärmepumpe

weiter steigern. Auch in der Sondentechnik

zur Erschließung der Erdwärme

lassen neue Technologien wie Heat Pipes,

die mit CO2 betrieben werden, die Gesamteffizienz

von Wärmepumpensystemen

auf gemessene Jahresarbeitszahlen von 5

und besser steigen. Das bedeutet mit nur

einem Teil Antriebsenergie können 5 Teile

Wärme erzeugt werden. Weitere Technologien

wie die Gas-Wärmepumpe und die

Einbindung solarthermischer Anlagen in sogenannte

Hybridwärmepumpen erweitern

den Anwendungsbereich der Wärmepumpe.

Um die Menschen in Nordrhein-Westfalen

von dieser innovativen Energienutzung zu

überzeugen, wurde im Jahre 2000 in part-

nerschaftlicher Zusammenarbeit mit der

Wirtschaft der Wärmepumpen-Marktplatz

NRW der EnergieAgentur.NRW gegründet.

Derzeit engagieren sich 100 Marktplatz-

Teilnehmer aus den Bereichen Hersteller,

Fachunternehmen, Bohrunternehmen, Architekten

und Ingenieure, Institutionen und

Verbände darin.

Den aktuellen „Marktführer Wärmepumpen“,

Broschüren, Planungsleitfäden und

Informationen über die aktuellen Förderungen

gibt es beim Wärmepumpen-

Marktplatz NRW unter:

www.waermepumpen-marktplatz-nrw.de

oder unter 01803/19 00 00

(9 Ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für

Mobilfunknetze).


Die Bergischen Bautage 8. + 9. Oktober 2011

Hier finde ich meine

neue Heizung!

Profitieren Sie von unserer

Erfahrung bei Planung, Einbau

und Wartung der verschiedenen

Heiztechnologien

und vertrauen Sie auf unsere

kompetente und unabhängige

Beratung.

Das Team der Firma NOWAK

freut sich auf Ihren Besuch

und viele Fragen rund um:

• Heizungserneuerungen

• Wärmepumpen

• Pelletheizungen

• Solaranlagen

• Gas- und Öl-Brennwertheizungen

Achim Nowak

Fachmann für Heizungserneuerungen

Sie finden unseren Stand in dem

Zelt direkt vor dem Haupteingang

des Bergischen Löwen

Der Eintritt ist

für Sie kostenlos!

Nowak GmbH

Straßen 26 • 51429 Bergisch Gladbach

Telefon 02204 - 99 99 111 • www.haustechnik-nowak.de

BRANDSCHUTZ

Siebel

SICHERHEIT IN EINER HAND

Besuchen Sie uns auf den

BERGISCHEN BAUTAGEN

Neu: Defibrillatoren am Arbeitsplatz

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Brandschutzseminare

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Rheinisch-Bergischer Kreis und Stadt Bergisch Gladbach

Rund ums Eigenheim

Die Bergischen Bautage 2011 nutzen der Rheinisch-Bergische

Kreis und die Stadt Bergisch Gladbach, um ihr breites Dienstleistungsportfolio

zu präsentieren. Am 8. und 9. Oktober erwartet

die Besucher viel Wissenswertes rund um die Themen Bauen und

Wohnen. Mehrere Fachabteilungen der Messe-Partner informieren

beispielsweise über Grundstückspreise, Feuerschutz und Baugenehmigungsverfahren.

Der Messestand befindet sich im Kellergeschoss

des Bergischen Löwen.

Karten bieten viele Informationen

Das Vermessungs- und Katasteramt des Kreises präsentiert in

Bergisch Gladbach die Liegenschaftskarte, die Deutsche Grundkarte,

Stadtpläne sowie Luftbilder des Kreisgebiets. Darin stecken

wichtige Informationen für Personen, die bauen oder sich über

bestimmte Lagen kundig machen wollen. Der Kreis stellt zudem

sein Geodatenportal vor. Dieses ermöglicht den Bürgern im Internet

Einsicht in die verschiedenen Kartenwerke. Premiere feiert der

neue Geodatenshop. Dort können Stadtpläne und Regionalkarten

leicht bestellt werden.

Die Geschäftsstellen der Gutachterausschüsse des Kreises und

der Stadt Bergisch Gladbach informieren und beraten über die

Bodenwerte von bebauten und unbebauten Grundstücken, über

durchschnittliche Preise von Eigentumswohnungen, Wohnhäusern

sowie land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Ebenfalls im

Fokus steht die allgemeine Entwicklung des Immobilienmarktes

oder das Beantragen von Verkehrswertgutachten. Außerdem präsentieren

die Partner das Bodenrichtwertinformationssystem des

Landes Nordrhein-Westfalen, das Daten über Durchschnittspreise

von Baugrundstücken enthält.

Architekten und Sachverständige finden

Was bei den Themen Bauen und Baugenehmigungsverfahren zu

beachten ist, erklären die Unteren Bauaufsichtsbehörden. Die Besucher

erhalten Tipps, wie sie Architekten und Sachverständige

in ihrer Nähe finden können. Am ersten Messetag informiert die

Brandschutzdienststelle des Kreises rund um das Thema Rauchmelder.

Die Wohnungsbauförderungsabteilung berät über Finanzierungsmöglichkeiten

durch Darlehen des Landes Nordrhein-

Westfalen sowohl für den Eigenheimbau oder -erwerb als auch

bei der Investition in Mietwohnungen. Das Land fördert ebenfalls

die energetische Nachrüstung bestehender Immobilien sowie

bauliche Änderungen zur Beseitigung von Barrieren innerhalb

von Wohnungen.

Zahlreiche Informationen im Internet

Ebenfalls präsent ist das Abwasserwerk der Stadt Bergisch Gladbach.

Im Mittelpunkt stehen zahlreiche Information rund um den

Ablauf der Dichtheitsprüfung und die sichere Hausentwässerung.

Viele weitere Informationen zum Thema Bauen sind auch im Behördenlotsen

auf der Homepage des Kreises zu finden.

www.rbk-direkt.de, Stichwort „Bauen“

Der unsichtbare

Wintergarten!

Die Firma InnWo stellt eine völlig neuartige Balkon-

Terrassen-Verglasung aus Finnland vor: Das Balkon-

Terrassen-Verglasungssystem NIKA zeichnet sich

durch ein helles und klares Erscheinungsbild aus. Wegen

seiner „losen“ rahmenfreien Bauweise eignet es

sich ganz besonders für Mehrfamilienhäuser, zur Altbausanierung

und für überdachte Terrassen in Einfamilien-,

Reihenhäusern und WEGs.

Die robuste Konstruktion ermöglicht den Einbau in Mietobjekten.

Dadurch wird die Vermietbarkeit der Wohnungen erhöht. Die

NIKA-Balkon-Terrassen-Verglasung ist fast überall nachrüstbar, da

für jede Montagesituation (hängende bzw. stehende Scheiben)

ein konformes Profil im Programm ist.

Hitzestau gibt es bei NIKA nicht, denn NIKA kann sich restlos dünne

machen. Bei Terrassenverglasung und Balkonen mit offenen

Geländern kann die Verglasung vom Boden bis zur Decke eingebaut

werden ohne das äußere Bild des Hauses zu verändern!

NIKA ist die günstige Alternative zu einem rahmenvollen

Wohnwintergarten mit eingebautem Hitzestau.

Die Nika- Vorteile:

1. Völlig rahmenlose Konstruktion!

2. Freie Rundumsicht, ob geschlossen,

teilweise oder ganz geöffnet!

3. Im geöffneten Zustand wie ausgebaut!

4. Keine Genehmigung erforderlich!

5. Keine Erhöhung des Einheitswertes wegen

Wohnraumerweiterung!

6. An jeder x-beliebigen Stelle zum Durchschreiten

keine separaten Türen oder Fenster erforderlich!

7. Der Problemlöser für Reihenhäuser und WEGs!

8. Entspricht der Energiesparverordnung für Glasanbauten

(Pufferzone).

www.balkon-terrassenverglasung.de


Die Alternative zur Massivdiele

Durch ein weiteres

hochwertiges Produkt

erweitert die

Firma Schneppensiefen

KG, Meisterbetrieb

für Parkett

und Bodenbeläge in

Bergisch Gladbach,

sein Portfolio. Der Vertrieb

des neuen Belags

ist einzigartig in

der Region.

Hierbei handelt

es sich

um eine

Mehrschichtdiele

Eiche, die in unterschiedlichen Oberflächenvarianten angeboten

wird. Das neue Produkt ist in formstabilen und verschiedenen

Breiten lieferbar und bildet hierbei eine erschwingliche Alternative

zur Massivdiele. Eine schöne und vor allem authentische Oberfläche,

wahlweise gebürstet, rundet das tolle Erscheinungsbild des

neuen Parketts wunderbar ab - übrigens auch mit gealterter Optik.

Durch den Einsatz entsprechender Transparentöle bleibt der natürliche

Charakter erhalten. Einsetzbar ist der neue Belag auch auf

Fußbodenheizung sowie im Küchenbereich.

www.schneppensiefen-kg.de

www.GLVerlag.de GL BAUEN - MODERNISIEREN - RENOVIEREN

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Dichtigkeitsprüfung der Abwasserleitung

Kosten und Risiken

Die Dichtigkeitsprüfung der Abwasserleitungen

und die damit

verbundenen Kosten schweben

wie ein Damoklesschwert über

allen Haus- und Grundbesitzern

- ob privater Hausanschluss

oder gewerbliche Entwässerung.

Mit Inkrafttreten des neuen

Wasserhaushaltsgesetztes vom

01.03.2010 (§§ 60, 61) existiert

eine Verpflichtung zur Selbstüberwachung

von Grundstücksentwässerungsanlagen

und

zwar bundesweit.

In NRW bedeutet Selbstüberwachung

beispielsweise: Der Eigentümer hat die

Dichtigkeitsprüfung der Abwasserleitungen

auf eigene Kosten von einem

Sachkundigen durchführen zu lassen

und einen entsprechenden Nachweis zu

erbringen. Fristen sollten bei der jeweiligen

Kommune erfragt werden. Eine Wiederholung

der Dichtigkeitsprüfung für

häusliche Abwasserleitungen steht laut

Gesetz alle 20 Jahre an; bei gewerblichen

Abflussleitungen alle 5-15 Jahre, je nach

den örtlichen Vorschriften.

Michael Münker, Prokurist der Laudon

GmbH & Co. KG rät zu folgender Vorgehensweise:

„Der Kunde sollte sich im

Vorfeld in jedem Fall von der Zulassung

des Unternehmens überzeugen, da bei

Nichterfüllung der gesetzlichen Anforderungen

die Maßnahmen mitunter

umsonst waren. Suchen Sie sich nicht

den vermeintlich billigeren Anbieter!

Lieber einen etwas höheren Preis für

eine gründliche und umfassende Dichtigkeitsprüfung

investieren, als später durch

„überraschende“ Erkenntnisse während

der Sanierungsarbeiten das Mehrfache

an Lehrgeld zu zahlen.“

Die Kosten für eine Dichtigkeitsprüfung

vom ausgewiesenen Fachunternehmen

liegen laut eigener Umfrage bei 350,- bis

600,- €. Dabei wird eine optische Inspektion

mittels einer Kamerauntersuchung

vorgenommen. Vorausgehend ist natürlich

eine Reinigung der Abwasserleit-

ungen, damit die Kamera ein gutes Bild

bekommt und eine seriöse Auswertung

erfolgen kann. Nach jeder Überprüfung

mit und ohne Dichtigkeitszertifikat hat

der Kunde Anspruch auf einen umfassenden

Prüfbericht, einen Untersuchungsplan

und die Daten der Kamerabefahrung

auf CD. Falls optisch alles o.k. ist, kann

je nach den örtlichen Vorschriften die

Dichtheit bereits bestätigt werden oder

erst nach erfolgter Druckprüfung mittels

Luft oder Wasser.

Also kein Grund für finanzielle Sorgenfalten?!

Doch was, wenn die Abwasserleitung

Schäden aufweist, und somit

Schmutzwasser unkontrolliert ins Erdreich

sickert und das Grundwasser belastet?

Welche Kosten kommen nach der

Dichtigkeitsprüfung dann im Falle einer

Sanierung auf die Eigentümer wirklich zu?

Die Kosten für die Sanierung variieren

schon deshalb, weil der Zugang über Revisionsschächte

oder -öffnungen einfach

sein kann, bzw. bei nicht vorhandenen

Öffnungen dementsprechend aufwendiger

ist Faustregel: die Kosten einer unproblematischen

Sanierung liegen bei

ca. 200,-- bis 280,-- € incl. MwSt pro

laufenden Meter Sanierung. Hierin sind

keine Sonderarbeiten wie z.B. neue Reinigungsöffnungen,

Bodeneinläufe oder

Stemmarbeiten enthalten. Nach erfolgter

Sanierung hat der Kunde abermals

Anspruch auf ein umfassendes Prüfprotokoll

und die Daten der Kamerabefahrung

auf CD.

Darüber hinaus ist eine Information über

die örtliche Rechtslage empfehlenswert.

In NRW gilt dabei das Landeswassergesetz

(LWG § 61a). Mehr Infos unter

www.lanuv.nrw.de. Die einzelnen Städte

und Gemeinden können unterschiedliche

Fristen und erweiterte Grenzen der

Dichtigkeitsprüfung selbst festlegen.

Weitere Informationen zum Thema

erhalten Sie unter www.laudon.de.

Kontakt:

Laudon GmbH & Co. KG

Tel. 02254-607-0

Fax 02254-607-809

info@laudon.de


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