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Kurzbericht

Gesundheits- und Fitnessstudie NÖ SchülerInnen


Wir danken allen Direktorinnen und Direktoren, sowie allen

Lehrerinnen und Lehrern für ihr Interesse und ihre konstruktive Mitarbeit

und allen Schülerinnen und Schülern für ihre engagierte Teilnahme.


Logo und Druck: Mediadesign GmbH, A-3730 Burgschleinitz

Landesklinikum Krems

Institut für Präventiv- und angewandte Sportmedizin

Mitterweg 10, 3500 Krems

Mail: andrea.podolsky@krems.lknoe.at


VORWORT VORWORT

Gesundheit ist uns uns wichtig. wichtig. Besonders Besonders die Gesundheit die Gesundheit unserer Kinder liegt unserer uns am Herzen. Kinder Die liegt Initiative uns

am »Gesundes Herzen. Niederösterreich: Die Initiative Tut „Gesundes gut!« fördert viele Niederösterreich“ Projekte aus dem Bereich fördert Gesundheitsvorsorge

viele Projekte

aus und dem Prävention Bereich und Gesundheitsvorsorge führt gleichzeitig auch Programme und Prävention durch, die gezielt und den führt Gesundheitszustand

gleichzeitig

auch unserer Programme Landsleute durch, – und besonders die gezielt den von den Kindern Gesundheitszustand und Jugendlichen - verbessern unserer sollen. Landsleute Um die

– und Maßnahmen besonders noch den gezielter von einsetzen Kindern zu und können, Jugendlichen ist es notwendig, - verbessern kontinuierlich sollen. einen Überblick Um die

Maßnahmen über den Gesundheitszustand noch gezielter der einsetzen Bevölkerung zu zu können, haben. ist es notwendig, kontinuierlich

einen Überblick über den Gesundheitszustand der Bevölkerung zu haben.

Daher hat das Land NÖ eine Studie initiiert, deren Erkenntnisse die Grundlage für gesund-

Daher

heitspolitische

hat das Land

Entscheidungen

NÖ eine Studie

sein und

beauftragt,

gleichzeitig auch

deren

Hinweise

Erkenntnisse

auf gezielten

die

Handlungsbedarf

Grundlage

geben sollen. Dieses „Gesundheitsmonitoring“ von Schülerinnen und Schülern der 4. bis 13.

für gesundheitspolitische Entscheidungen sein und gleichzeitig auch Hinweise

Schulstufe soll in Zukunft laufend durchgeführt werden und so die Erfolge unserer Aktivitäten

auf gezielten Handlungsbedarf geben sollen. Dieses „Gesundheitsmonitoring“

messbar machen.

von Schülerinnen und Schülern der 4. bis 13. Schulstufe soll in Zukunft laufend

durchgeführt werden und so die Erfolge unserer Aktivitäten messbar machen.

Durch die vorliegenden wissenschaftlich fundierten Ergebnisse können wir heute die Handlungsfelder

identifizieren, in die wir in Zukunft besonders investieren müssen. Da heißt es für uns, Programme

Durch

zu etablieren,

die vorliegenden

um nachhaltige

wissenschaftlich

Verbesserungen des

fundierten

körperlichen

Ergebnisse

Zustandes zu

können

erreichen.

wir

Die

heute

Daten

die dieser Handlungsfelder Studie ermöglichen identifizieren, uns auch, in Zukunft in die noch wir besser in Zukunft auf die Bedürfnisse besonders und investieren

Erfordernisse

müssen. der Menschen Da heißt einzugehen. es für Gesundheitsförderung uns, Programme und Prävention zu etablieren, wollen wir zum um fixen nachhaltige

Bestandteil

Verbesserungen des täglichen Lebens des machen. körperlichen Denn unser Zustandes Ziel ist es, die Gesundheitserwartung zu erreichen. Die mit Daten der steigenden dieser

Studie Lebenserwartung ermöglichen gleichzusetzen. uns auch, Und in damit Zukunft kann man noch nicht besser früh genug auf beginnen. die Bedürfnisse und

Erfordernisse der Menschen einzugehen. Gesundheits-förderung und Prävention

wollen wir zum fixen Bestandteil des täglichen Lebens machen. Denn unser

Ziel ist es, die Gesundheitserwartung mit der steigenden Lebenserwartung

gleichzusetzen. Und damit kann man nicht früh genug beginnen.

Mag. Wolfgang Sobotka

Landeshauptmann-Stellvertreter

Vorsitzender NÖ Gesundheits- und Sozialfonds

Mag. Wolfgang Sobotka

Landeshauptmann-Stellvertreter

Vorsitzender NÖ Gesundheits- und Sozialfonds

7


GETFITKID – GESUNDHEITS- UND FITNESSSTUDIE NÖ SCHÜLER UND SCHÜLERINNEN

ENDBERICHT KURZVERSION

Unterstützt von:

Niederösterreichischer Gesundheits- und Sozialfonds

Niederösterreichische Gebietskrankenkasse

Verfasserin und Studienleiterin:

OA Dr. Andrea Podolsky

Leiterin des Institutes für Präventiv- und angewandte Sportmedizin, Landesklinikum Krems

Wissenschaftlicher Beirat:

Prim. Dr. Angelika Karner-Nechvile, MSc, MBA

FA für physikalische Medizin und allgemeine Rehabilitation, LK Wr.Neustadt

Dr. Wilhelm Frank, ARWIG

Statistische Beratung, Einsatzplan, statistische Datenverarbeitung

Dr. Oliver Ludwig

Universität des Saarlandes, Wiss. Leiter Aktion Kid-Check: Haltungsanalysen an Kindern und

Jugendlichen, Lehrbeauftragter für Haltungs- und Bewegungsstörungen an der Universität des

Saarlandes, Vizepräsident der Bundesarbeitsgemeinschaft Haltung und Bewegung (BAG)

Prim. Dr. Andrew Zaunschirm

FA für Kinder und Jugendheilkunde, LK Krems

Univ. Prof. Dr. Stefan Nehrer

FA für Orthopädische Chirurgie & Sportorthopädie, LK Krems; Leiter des Zentrums für

Regenerative Medizin im Department für Klinische Medizin der Donau-Universität Krems

Getfitkid Team

Mag. Bärbel Jungmeier , Projektkoordination

Mag. Markus Praschak, Sportwissenschafter

Madlin Minichbauer,

Medizinisch technische Fachkraft

Dr. Johannes Keil, Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. Michaela Klausner,

Ass Ärztin für Physikalische Medizin

Dr. Peter Schödl, Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. Wolfgang Zöch, Arzt für Allgemeinmedizin

IPAS Team

Johanna Bauer, Organisation und Verwaltung

Elisabeth Broidl,

Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin

Mag. Birgit Eischer, Sportwissenschafterin

Mag. Erik Fischer, Sportwissenschafter

Dr. Rafael Lück, FA für Innere Medizin,

Softwareprogrammierung

Anita Mayerhofer-Statnik,

Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin

Krems 2011


Getfitkid-Kurzbericht

___________________________________________________________________________________

FÜR DIE EILIGE LESERIN UND DEN EILIGEN LESER

Von Oktober 2008 bis März 2010 wurde Getfitkid, die Gesundheits- und Fitnessstudie NÖ

Schüler/innen, durchgeführt.

ZIEL

Schaffung einer Datenbasis für weitere gesundheitspolitische Interventionen.

ECKDATEN:

POPULATION

Niederösterreichische Schülerinnen und Schüler der 4.-13. Schulstufe

ERHEBUNGSINSTRUMENTE

Fragebogen mit anschließendem Interview, ärztliche Untersuchung, softwaregestützte

Haltungsanalyse, sportmotorische Tests, Ergometrie

STICHPROBE

Zufallsauswahl aus allen niederösterreichischen Schulklassen nach Schultypen stratifiziert

(Ausnahmen: Sonder- und Heilpädagogische Einrichtungen und Schulen mit weniger als 50

Schüler/innen). Verhältnis untersuchter zu tatsächlichen Schulklassen 1:100.

TEILNAHMEQUOTE

89 %, 956 Burschen, 934 Mädchen, (n=1.890)

ZENTRALE ERGEBNISSE

ZUSAMMENHÄNGE

• Der Zusammenhang zwischen Gesamtbewegungsumfang und Leistungsniveau ist für die

konditionell anspruchsvollen Übungen (Liegestütz, Sit-ups, Ergometrie) und die Beweglichkeit

statistisch hochsignifikant. Schüler/innen, die mehr Sport treiben, haben mehr

Kraftausdauer, mehr Ausdauer und sind beweglicher.

• Die vorhandenen Daten unterstützen die internationale Bewegungsempfehlung für bis

18Jährige, die eine Stunde Bewegung pro Tag (7 Stunden pro Woche) vorsieht. Die 25 % der

Schüler/innen, die die schwächsten Leistungen erbrachten, geben einen durchschnittlichen

Gesamtbewegungsumfang von 5,5 Stunden pro Woche an. Die 50 % der Schüler/innen mit

mittlerem Leistungsniveau bewegen sich im Durchschnitt 6,6 Stunden, die stärksten 25 % 7,8

Stunden pro Woche. Dieser Zusammenhang ist höchstsignifikant.

• Derselbe höchstsignifikante Zusammenhang gilt auch für das Schulpflichtfach „Bewegung und

Sport“: durchschnittlich 2,5 Stunden pro Woche Pflichtfach „Bewegung und Sport“ sind mit

schwacher Leistungsfähigkeit assoziiert im Vergleich zu durchschnittlich 3 Stunden pro

Woche, die von Schüler/innen mit mittlerem und höherem Leistungsniveau angegeben

werden.

• Vergleichbare Zusammenhänge bestehen auch für Vereinssport. Dieser ist zusätzlich

korreliert mit besseren Leistungen bei Koordination und Gleichgewicht.

• In PTS, LBS, HASCH, HAK und HLW koinzidiert ungesunder Lebensstil mit wenig Bewegung.

Dies hat zur Folge, dass der Anteil adipöser und übergewichtiger Schüler/innen höher ist, das

motorische Leistungsniveau schwächer ist und häufiger körperliche Beschwerden auftreten.

1


Getfitkid-Kurzbericht

___________________________________________________________________________________

2

Am anderen Ende des Spektrums stehen AHS, HTL und die Sportschulen, die in fast allen

angesprochenen Punkten positiv auffallen.

• Trotz höheren Anteils an Alltagsbewegung und körperlicher Arbeit weisen LBS, PTS und

HASCH Schüler/innen die schwächsten konditionellen Leistungen auf.

• Bei adipösen und übergewichtigen Schüler/innen ist der Anteil motorisch Schwacher

signifikant höher als bei Normalgewichtigen, wobei Adipöse nochmals deutlich schwächer

sind als Übergewichtige. Adipöse und übergewichtige Schüler/innen haben hochsignifikant

mehr orthopädische Auffälligkeiten.

• Schüler/innen der Unterschicht konsumieren häufiger Limonaden und aufputschende

Getränke, sehen am meisten fern, verbringen mehr Zeit mit Computerspielen und haben den

größten Anteil Adipöser und Übergewichtiger. Schüler/innen der Oberschicht essen häufiger

Obst/Gemüse, sind zu einem geringeren Anteil adipös oder übergewichtig und bringen

bessere konditionelle und koordinative Leistungen.

• Der höchste Anteil Übergewichtiger und Adipöser findet sich im Wald- (23 %) und Weinviertel

(22 %), der niedrigste im Industrieviertel und NÖ-Mitte (je 17 %). Der mit Abstand

höchste Anteil Adipöser (11%) lebt im Mostviertel, besonders die Mädchen haben dort ein

1,6fach erhöhtes Risiko, adipös zu sein.

• Im Weinviertel wird am wenigsten Sport betrieben; dementsprechend ist der Anteil derer, die

konditionell schwach und wenig beweglich sind, dort höher als in allen anderen Regionen

Niederösterreichs. Am anderen Ende steht hier das Industrieviertel, wo Schüler/innen auch

häufiger in Vereine gehen als in anderen Regionen.

• In ländlichen Gemeinden wird mehr Nikotin, Alkohol und Koffein konsumiert und am

wenigsten Bewegung gemacht.

EINZELERGEBNISSE

BEFRAGUNG

• 7 % aller 14Jährigen, 17 % aller 16Jährigen und 29 % aller 18Jährigen rauchen regelmäßig.

• 20 % der 17- und 18jährigen Burschen trinken mehrmals pro Woche Alkohol; Mädchen nur in

Einzelfällen.

• 40 % der Burschen und 25 % der Mädchen trinken Limonaden mehrmals pro Woche und

täglich.

• 47 % der Burschen und 35 % der Mädchen essen nur 1 Portion Obst/Gemüse pro Tag oder

weniger.

• Insbesondere Mädchen machen zu wenig Bewegung. Nur 29 % der bis 14Jährigen erreichen

den international empfohlenen Bewegungsumfang von durchschnittlich 1 Stunde pro Tag,

von den ab 15Jährigen sind es nur 14 %! Bei Burschen wird der empfohlene

Bewegungsumfang von 60 % der bis 14Jährigen erreicht, aber nur von 34 % der Älteren.

• Mädchen machen 50-60 % ihrer gesamten Bewegung im Rahmen des Schulpflichtfachs

„Bewegung und Sport“, Burschen im Durchschnitt ein Drittel.

• Nur jedes vierte Mädchen, aber jeder zweite Bursch besucht einen Sportverein.

• Burschen spielen häufiger am Computer und schauen mehr fern als Mädchen.


Getfitkid-Kurzbericht

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ÄRZTLICHE UNTERSUCHUNG

• 22 % der Burschen und 16 % der Mädchen sind übergewichtig oder adipös (Adipositas:

Burschen: 9 %, Mädchen: 7 %).

• 48 % der Mädchen und 35 % der Burschen geben häufige Beschwerden an (v.a. Kopf-, Regel-,

Bauch- und Rückenschmerzen).

• 68 % der Burschen und 73 % der Mädchen geben an, an keinen chronischen Erkrankungen zu

leiden. Von den genannten Erkrankungen sind Allergien am häufigsten (19 %).

• 18,5 % der Burschen und 15,5 % der Mädchen wurden wegen struktureller Auffälligkeiten des

Bewegungsapparates oder starker Haltungsschwäche eine fachärztlich orthopädische

Begutachtung oder Verlaufskontrolle empfohlen.

SPORTMOTORISCHE TESTS

• Bei den Kraftausdauertests (Liegestütz, Sit-ups) und der Beweglichkeitsmessung liegen die

Leistungen unter den Referenzwerten aus Deutschland.

• Bei den Kraftausdauerleistungen fehlt bei den Mädchen der altersgemäße Leistungszuwachs,

bei Burschen steigt die Leistung mit zunehmendem Alter linear an.

• Die Wattleistung bei der Ergometrie ist bis zum 10. Lebensjahr mit der der Referenzdaten

vergleichbar und liegt ab dem 11. Lebensjahr um 30-40 Watt darunter.

• Die maximale Wattleistung verbessert sich bei Mädchen bis zum 14. Lebensjahr und bildet

dann ein Plateau, bei Burschen steigt die Wattleistung mit zunehmendem Alter linear an.

• Die Beweglichkeit ist bei den Burschen deutlich eingeschränkt und verbessert sich ab dem 16.

Lebensjahr, bei den Mädchen bereits ab 12 Jahren. Sie ist bei allen höchstsignifikant geringer

als in den Referenzdaten.

• Die Koordination verbessert sich linear mit zunehmendem Alter. Das Gleichgewicht

entwickelt sich bis zum 12. Lebensjahr und ist bei Mädchen deutlich besser ausgebildet.

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Getfitkid-Kurzbericht

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Getfitkid-Kurzbericht

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EINLEITUNG:

Die vorliegende „Gesundheits- und Fitnessstudie NÖ Schüler/innen“ (Getfitkid) wurde vom Land

Niederösterreich initiiert. Aufgabe war die Erfassung des Gesundheitszustandes und der Fitness

niederösterreichischer Schülerinnen und Schüler, um Basisdaten für weitere interventionelle und

strukturelle Maßnahmen in Niederösterreich zu schaffen.

Die Planung und Durchführung der Untersuchung oblag dem Institut für Präventiv- und angewandte

Sportmedizin (IPAS) des Landesklinikums Krems, das als akkreditierte sportmedizinische

Untersuchungsstelle des Landes Niederösterreich langjährige Erfahrung in der Durchführung

sportmedizinischer Untersuchungen an Kindern und Jugendlichen hat.

METHODE:

Art der Untersuchung:

Querschnittuntersuchung einer repräsentativen Stichprobe aller niederösterreichischen Schülerinnen

und Schüler der 4. bis 13. Schulstufe. Untersucht wurden 98 Schulklassen, die aus allen 9.983

niederösterreichischen Schulklassen nach statistischen Kriterien so ausgewählt wurden, dass sie eine

zufällige Stichprobe der niederösterreichischen Schülerinnen und Schüler darstellen. Eine untersuchte

Schulklasse repräsentiert 100 NÖ Schulklassen. Dadurch, dass alle Schülerinnen und Schüler der

ausgewählten Klassen zur Untersuchung eingeladen wurden (Clusterverfahren) und über Gründe der

Nichtteilnahme separat Statistik geführt wurde, wurde versucht Freiwilligeneffekte auszuschalten.

Untersuchtes Kollektiv:

1.890 Schüler/innen (956 Burschen, 934 Mädchen) im Alter zwischen 9 und 22 Jahren nahmen teil

(Altersverteilung siehe Abb. 1). Das sind 89 % von allen 2.124 eingeladenen Schülerinnen und

Schülern. 118 Schülerinnen und 116 Schüler nahmen nicht teil (insgesamt 11 %), wobei 56 % (n = 65)

der nicht teilnehmenden Burschen und 69 % (n = 81) der nicht teilnehmenden Mädchen, oder deren

Eltern, der Teilnahme nicht zustimmten. Der Rest war am Tag der Untersuchung zufällig verhindert.

bis 9 Jahre

10 Jahre

11 Jahre

12 Jahre

13 Jahre

14 Jahre

15 Jahre

16 Jahre

17 Jahre

ab 18 Jahren

49

60

56

63

98

100

121

140

138

131

Abb.1: Altersverteilung

0 50 100 150 200 250 300

78

67

74

60

96

91

120

104

116

Burschen Mädchen

128

n = 1.890

1.503 (80 %) der untersuchten Schüler/innen waren Pflichtschüler/innen der Schulstufen 4 bis 9, 387

(20 %) Schüler/innen in weiterführenden Schulstufen 10 bis 13.

Entsprechend Ihrem Erscheinungsbild wurden die Schüler/innen in vier Reifekategorien geteilt.

Erwartungsgemäß waren zwischen Burschen und Mädchen statistisch höchstsignifikante

5


Getfitkid-Kurzbericht

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Reifeunterschiede insofern vorhanden, als Mädchen dieser Altersgruppe in ihrem Reifeprozess weiter

fortgeschritten sind als Burschen.

98 (5 %) Schüler/innen gaben ein anderes Geburtsland als Österreich an, 136 (7 %) Schüler/innen

gaben eine ausländische Staatsbürgerschaft an.

Untersuchte Schultypen waren Volksschule, 4. Klasse (VS), Hauptschule (HS), Sporthauptschule (SHS),

Polytechnische Schule (PTS), Landesberufsschule (LBS), Allgemeinbildende höhere Schule (AHS), Sport

AHS (SAHS), Höhere Technische Lehranstalt (HTL), Handelsschule (HASCH), Handelsakademie (HAK),

Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW). Der Anteil Burschen/Mädchen war in VS, HS,

AHS, SAHS und PTS relativ ausgeglichen, in SHS, LBS und HTL war der Anteil der Burschen deutlich

höher, während in HASCH, HAK und HLW der Anteil der Mädchen deutlich höher war.

Die Schüler/innen wurden nach der Postleitzahl der von ihnen besuchten Schule in die fünf

niederösterreichischen Versorgungsregionen aufgeteilt (Abb. 2).

6

Abb.2: Aufteilung der Teilnehmer/innen auf die NÖ Versorgungsregionen

279; 15%

198; 10%

596; 31%

410; 22%

Anzahl und Prozentanteil der Schüler/innen: n = 1.890

407; 22%

Weinviertel

Industrieviertel

NÖ-M itte

M ostviertel

Waldviertel

Zusätzlich wurden die Schüler/innen dem Stadtregionenkonzept (Statistik Austria 2009) zugeordnet.

Dementsprechend waren 41 % der Schüler/innen in Schulen in ländlichen Gemeinden, 36 % in

Umlandgemeinden und 23 % in Städten.

Zur Beschreibung der sozialen Schichtzugehörigkeit der Schüler/innen wurden, in Anlehnung an die

Berliner Kinderstudie (Bettge et al.2006), Angaben über Schulabschluss und Erwerbsstatus der Eltern

erfasst und nach Berliner Vorbild daraus ein Schichtindex errechnet. Nach diesem wurden 20 % der

Schüler/innen der oberen Schicht, 63 % der mittleren Schicht und 12 % der unteren Schicht

zugeordnet.

Erhebungsinstrumente:

Die Untersuchung enthielt folgende Punkte:

� Befragung mittels Fragebogen, ergänzt durch ein persönliches

Gespräch

� klinische Untersuchung

� standardisierte Untersuchung des Bewegungsapparates

� Corpus Concepts® Haltungsanalyse

� sportmotorische Tests aus DMT 6 - 18 (Kraftausdauer: Situps

(SU), Liegestütz (LS) / Beweglichkeit: Finger-Bodenabstand (FBA))

� Koordinations- und Gleichgewichtstests


Getfitkid-Kurzbericht

___________________________________________________________________________________

� Ruhe EKG

� symptomlimitierte Fahrradergometrie (Ausdauer: maximale

Wattleistung, relative Wattleistung pro Kilogramm

Körpergewicht und pro cm Körpergröße)

Die Untersuchungen wurden von einem mobilen Untersuchungsteam an den Schulen durchgeführt.

Eine Untersuchung dauerte etwa 60 Minuten pro Schüler/in, die in Dreiergruppen zu den Tests kamen.

Datenerfassung und –auswertung:

Alle Daten wurden vor Ort in eine eigens für die Untersuchungsanordnung und deren Inhalte

konzipierte Datenbank (Microsoft Access 2003) mit entsprechender Eingabemaske eingegeben und

danach mittels professioneller Statistiksoftware (SAS 9.2, SAS-Institute, Cary, USA) ausgewertet.

AUSWAHL DER WICHTIGSTEN ERGEBNISSE:

BEWEGUNGSVERHALTEN

Die NÖ Schüler/-innen bewegen sich zu wenig, dies gilt besonders für Mädchen.

Nur 29 % der bis 14Jährigen Mädchen erreichen den international empfohlenen Bewegungsumfang

von durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, von den ab 15Jährigen sind es nur 14 %! Bei Burschen wird der

empfohlene Bewegungsumfang von 60 % der bis 14Jährigen erreicht, aber nur von 34 % der Älteren.

(Abb. 3)

Abb. 3: Gesamter wöchentlicher Bewegungsumfang (Stunden pro Woche)

Stunden/Woche

16,0

14,0

12,0

10,0

8,0

6,0

4,0

2,0

0,0

Alter (Jahre)

Bewegungsempfehlung

bis 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18+

Burschen (n=944) 7,0 7,6 9,2 9,3 8,7 8,6 6,6 6,1 6,9 5,9

Mädchen(n=931) 5,5 6,0 6,2 6,8 5,0 5,1 4,2 4,5 4,1 3,8

Durchschnittlicher wöchentlicher Gesamtbewegungsumfang nach Geschlecht und Alter im Vergleich zur internat.

u. österr. Bewegungsempfehlung von 7 Stunden pro Woche; Geschlechtsunterschied: p


Getfitkid-Kurzbericht

___________________________________________________________________________________

Die Mädchen bewegen sich in den ländlichen Gemeinden im Durchschnitt 5,1 ± 2,7 Stunden pro

Woche, in den Umlandgemeinden 5,2 ± 2,6 Stunden pro Woche und im städtischen Bereich mit

durchschnittlich 5,5 ± 3,5 Stunden am meisten.

Im Weinviertel wird am wenigsten Sport betrieben.

Der Bewegungsumfang, den Schüler/innen in den einzelnen Versorgungsregionen haben,

unterscheidet sich statistisch höchstsignifikant. Die internationale Bewegungsempfehlung von 1

Stunde pro Tag wird von den Burschen in allen NÖ Versorgungsregionen erreicht, wenngleich im

Weinviertel mit 7,0 ± 4,0 Stunden pro Woche nur knapp. Die Schüler im Industrieviertel bewegen sich

mit durchschnittlich 9,5 ± 5,1 Stunden pro Woche am meisten.

Die Mädchen erreichen in keiner NÖ Versorgungsregion das empfohlene Ausmaß an Bewegung. In NÖ

Mitte und im Weinviertel bewegen sich die Mädchen am wenigsten mit 5,0 ± 2,5 bzw. 5,1 ± 2,7

Stunden pro Woche, im Industrieviertel mit 5,8 ± 4,0 Stunden am meisten (Abb. 4).

8

Abb.4: Gesamter wöchentlicher Bewegungsumfang (Std/Wo) in den NÖ Versorgungsregionen

Stunden pro Woche

16

14

12

10

8

6

4

2

0

Ind4 Most4 NÖ-Mitte Wald4 Wein4

Burschen (n=945) 9,49 7,65 7,63 8,04 7,03

Mädchen (n=931) 5,77 5,3 4,99 5,61 5,08

NÖ Versorgunsgregionen

Bewegungsempfehlung

Durchschnittlicher wöchentlicher Gesamtbewegungsumfang in den NÖ Versorgungsregionen im Vergleich zur

internat. u. österr. Bewegungsempfehlung von 7 Stunden pro Woche; Unterschied zwischen den NÖ

Versorgungsregionen: p


Getfitkid-Kurzbericht

___________________________________________________________________________________

Diese Beobachtung unterstützt auch die internationale und österreichische Bewegungsempfehlung für

bis 18Jährige, die eine Stunde Bewegung pro Tag (7 Stunden pro Woche) für diese Altersgruppe

vorsieht (Physical Activity Guidelines Advisory Committee 2008, CDC o.J., Europäische Kommission

2008, Tietze et al. 2010).

Gesamtsport (Stunden/Woche)

14

12

10

8

6

4

2

0

Abb.5: Zusammenhang zw. Gesamtsportausübung und Kraftausdauer- u. Ausdauerleistung

Gesamtsport und Kraftausdauerleistung (p


Getfitkid-Kurzbericht

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Übergewicht in der Jugend ist ein Risikofaktor für viele chronische Krankheiten im Erwachsenenalter

und zwar unabhängig vom Gewicht im Erwachsenenalter. Übergewicht im Jugendalter ist ein

stärkerer Risikoparameter für die Entstehung von chronischen Erkrankungen als Übergewicht im

Erwachsenenalter.

Ist Übergewicht einmal vorhanden, ist es kaum zu behandeln. Daher sind vorbeugende Maßnahmen

zur Verhinderung von Übergewicht für jeden und jede Einzelne/n und volksgesundheitlich von größter

Wichtigkeit.

Übergewichtige und adipöse Schüler/innen haben höchstsignifikant häufiger orthopädische

Abweichungen wie instabile Fußgewölbe (p


Getfitkid-Kurzbericht

___________________________________________________________________________________

werdenden Leistung nur bei den Burschen, nicht aber bei Mädchen vorhanden. Bei denen fallen nur

die Adipösen ab, die anderen Gruppen sind in etwa gleich.

Adipöse Kinder und Jugendliche machen am wenigsten Bewegung und besuchen am seltensten einen

Verein. Sie verbringen auch mehr Zeit vor dem Fernseher als die anderen Gruppen.

Diese Daten unterstützen die Beobachtung, dass adipöse Schülerinnen und Schüler wegen ihrer

motorischen Schwächen im normalen Turnunterricht oft überfordert sind, was die Bewegungsfreude

mindert.

Vermindertes Bewegungskönnen, verminderte Bewegungsfreude und vermehrte orthopädische

Probleme führen dazu, dass übergewichtige Menschen oft lebenslang wenig Bewegung machen,

wodurch eine Gewichtabnahme oder Gewichtstabilisierung nahezu unmöglich wird.

ROLLE DES SCHULPFLICHTFACHES „BEWEGUNG UND SPORT“

Die Studie zeigt weiters die besondere Wichtigkeit des „Schulturnens“: Ein Mindestumfang von 3

Wochenstunden Pflichtfach „Bewegung und Sport“ führt zu einer messbar besseren

Leistungsfähigkeit.

Zwischen Kraftausdauer- und Ausdauerleistungen und dem Schulpflichtfach „Bewegung und Sport“

zeigt sich ein hochsignifikanter Zusammenhang (Kraftausdauer, Wattmax und Watt/cm p


Getfitkid-Kurzbericht

___________________________________________________________________________________

Rahmen des Pflichtschulsportunterrichts machen. Dies bleibt auch so, wenn mit zunehmendem Alter

die Schulsportstunden weniger werden. (Abb. 8)

Bei den Burschen macht der Schulsport im Durchschnitt ein Drittel der Gesamtbewegung aus. Im

Gegensatz zu den Mädchen kompensieren sie die, mit dem Alter weniger werdenden,

Schulsportstunden mit vermehrtem Freizeitsport.

Der Anteil der Bewegung, die als Freizeitsport absolviert wird, liegt bei den Burschen zwischen 30 %

und 40 % und bei den Mädchen zwischen 20 % und 30 %.

In den Vereinen absolvieren Burschen zwischen 20 % und 40 % ihrer gesamten Bewegung, Mädchen

hingegen nur zwischen 5 % und 20 %.

12

100%

90%

80%

70%

60%

50%

40%

30%

20%

10%

0%

Abb. 8: Anteil der Sportorganisationsformen am Gesamtbewegungsumfang

Burschen

bis 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18+

Freizeitsport 2 2,4 3 2,7 3,6 2,9 1,5 2,1 2 2,3

Vereinssport 2 2,1 2,1 2,1 1,8 2,4 2,4 2,3 2,4 2,3

Freigegenstand 0,3 0,4 0,5 0,6 0,3 0,3 0 0,2 0,2 0,1

Schulsport 2,4 3,1 3,9 4,2 3,2 3 2,2 1,8 1,4 1,2

100%

90%

80%

70%

60%

50%

40%

30%

20%

10%

0%

Mädchen

bis 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18+

Freizeitsport 1,3 1,5 1,8 1,4 1 0,9 0,8 1,3 1,3 1,1

Vereinssport 1,1 1 0,3 1,1 0,5 1 0,4 0,9 0,7 0,6

Freigegenstand 0,2 0,3 0,4 0,6 0,2 0,3 0,1 0,1 0,1 0

Schulsport 2,5 2,9 3,3 3,6 3,1 2,7 2,1 1,8 1,9 1,6

Anteil der Sportorganisationsformen in Stunden pro Woche am Gesamtbewegungsumfang. Dargestellt sind

Burschen (n = 955) und Mädchen (n = 934) im Altersverlauf.

SCHLUSSFOLGERUNGEN aus den GETFITKID Daten

• Das Wissen, dass körperliche Aktivität mit mittlerer und höherer Intensität langfristige Vorteile

für Gesundheit und Lebensqualität bringt, sollte im Rahmen des Bewegungsunterrichts in

Theorie und Praxis vermittelt werden. Die gültigen internationalen und österreichischen

Bewegungsempfehlungen, die für diese Altersgruppe mindestens eine Stunde Bewegung pro

Tag empfehlen, sollten allgemein bekannt gemacht und regelmäßig beworben werden.

� Der verpflichtende Bewegungsunterricht in den Schulen hat einen signifikant positiven Einfluss

auf das Leistungsniveau der Jugend und kann durch den Vereinssport nicht ersetzt werden.

• Ein Mindestumfang von 3 Stunden pro Woche Schulpflichtfach „Bewegung und Sport“ hat die

höchste Effizienz hinsichtlich Leistungsverbesserung und sollte daher für Schüler/innen aller

Altersstufen, auch die älteren, angestrebt werden.

• Die Bewegungsinfrastruktur im Weinviertel sollte genauer erforscht und Bewegungsmaßnahmen

initiiert werden.

• Schüler/innen ländlicher Gemeinden würden von Bewegungsangeboten im Rahmen des

Schulunterrichts besonders profitieren.

• Schüler/innen in PTS, LBS, HASCH, HAK, HLW brauchen gezielte Interventionen zum Thema

Risikoverhalten (Ernährung, Bewegung), vor allem besondere Bewegungsförderung im

Rahmen eines umfangreicheren Schulpflichtfachs „Bewegung und Sport“.


Getfitkid-Kurzbericht

___________________________________________________________________________________

• Weibliche Jugendliche brauchen gezielte Bewegungsförderung und für sie attraktive Vereins-

und Sportangebote.

• Männliche Jugendliche brauchen gezielte Information zu gesunder Ernährung.

• Für motorisch besonders schwache Schüler/innen sollte eine gezielte Bewegungsförderung

angeboten werden, da solche Schüler/innen vom Regelunterricht überfordert sind, dadurch

eher Schäden erleiden oder die Bewegungsfreude verlieren.

• Übergewichtige und adipöse Schüler/innen sollten gezielten Förderprogrammen zugeführt

werden (Stärkung des Selbstwertgefühls, Ernährung, Bewegung, Lebensstil), die sie auch

unabhängig von der Förderung durch die Eltern in Anspruch nehmen können.

• Körperwahrnehmung und Haltungsschulung sollten ein fixer Bestandteil des Unterrichts sein.

Pädagogen und Pädagoginnen sollten gezielt dafür geschult werden, vor allem solche, die die

jüngsten Kinder unterrichten (Volksschulpädagogen und -pädagoginnen).

• Da starke Haltungsschwächen Risikofaktoren für später entstehende Beschwerden am

Bewegungsapparat darstellen, sollten Schüler/innen, bei denen auch in der Adoleszenz noch

deutliche Haltungsschwächen bestehen, einer gezielten, ärztlich kontrollierten

Trainingstherapie zugeführt werden.

• Maßnahmen zur Einschränkung des Nikotinkonsums sind weiterhin dringend erforderlich.

• Die Sorge, dass mehr Bewegungsunterricht die Unterrichtszeit für andere Fächer reduziert und

damit einen negativen Einfluss auf die schulische Ausbildung der Schülerinnen und Schüler

hat, wird durch umfangreiche wissenschaftliche Literatur zu diesem Thema entkräftet. Sie

überblickt mehrere tausend Schülerinnen und Schüler weltweit und zeigt, dass es keinen

negativen Effekt auf die Schulleistungen hat, wenn der Unterricht bis zu einer Stunde pro Tag

der Bewegung gewidmet wird, auch wenn die Zeit für die „Hauptfächer“ um dieses Ausmaß

reduziert wird (Trudeau et al, 2008).

LITERATUR

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Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz (Hrsg.).Zur gesundheitlichen und sozialen Lage von Kindern in Berlin.

Eigenverlag, Berlin.

Bös, K., Schlenker, L., Büsch, D., Lämmle, L., Müller, H., Oberger, J., Seidel, I., Tittlbach, S. (2009). Deutscher Motorik-Test 6-18

(DMT 6-18). Erarbeitet vom ad-hoc Ausschuss „Motorische Tests für Kinder und Jugendliche“ der Deutschen Vereinigung für

Sportwissenschaft (dvs). In: Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, Band 186. Feldhaus Verlag,

Hamburg.

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HealthyYouth/physicalactivity/guidelines.htm

Physical Activity Guidelines Advisory Committee (2008). Physical Activity Guidelines Advisory Committee Report, 2008,

Washington DC: U.S. Department of Health and Human Services. Zugriff am 1.10.2010 über

http://www.health.gov/paguidelines/committeereport.aspx

Statistik Austria (2009). Stadtregionenkonzept 2001, aktualisiert 2009.

Titze, S., Ring-Dimitriou, S., Schober, P.H., Halbwachs, C., Samitz, G., Miko, H.C., Lercher, P., Stein, K.V., Gäbler, C., Bauer, R.,

Gollner, E., Windhaber, J., Bachl, N., Dorner, T.E. (2010). Arbeitsgruppe Körperliche Aktivität/Bewegung/Sport der

Österreichischen Gesellschaft für Public Health. Bundesministerium für Gesundheit, Gesundheit Österreich GmbH,

Geschäftsbereich Fonds Gesundes Österreich (Hrsg.). Österreichische Empfehlungen für gesundheitswirksame Bewegung.

Eigenverlag, Wien.

Trudeau F, Shephard R.J., Physical Education, school physical activity, school sports and academic performance. Int J Behav

Nutrition and Physical Activity 2008, 5:10. doi:10.1186/1479 (http://www.ijbnpa.org/content/5/1/10).

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