Informationen zur mündlichen Staatsexamensprüfung im Fach ...

vogt.daniel27

Informationen zur mündlichen Staatsexamensprüfung im Fach ...

Psychologisches InstitutPsychologie in den BildungswissenschaftenJanuar 2011Infoblatt „Mündliche Prüfung im Staatsexamen“Liebe Studierende,im Folgenden möchten wir Ihnen einige Informationen über die mündliche Teilprüfung in Psychologie im Rahmendes Staatsexamens geben.Die Dauer dieser mündlichen Prüfung beträgt 30 Minuten, davon entfallen 15 Minuten auf den pädagogischenTeil (für alle Studierenden verpflichtend) und 15 Minuten auf den optionalen Teil von entweder Psychologieoder Soziologie.Falls Sie sich für Psychologie entscheiden, ist das Vorgehen wie folgt: Sie informieren sich auf unseren Internetseiten über den Stoff und die Themengebiete von Modul 1 und 3und über die dort angegebene Literatur.Als Vorbereitung der Prüfung bereiten Sie zwei Themenbereiche unserer Vorschlagsliste vor, jeweils einenaus Modul 1 (hier ist ein Unterthema a oder b usw. zu wählen) und einen aus Modul 3.Für diese erstellen Sie jeweils einen Gesprächsleitfaden (im Sinne einer Gliederung), den sie uns vor derPrüfung zukommen lassen. Eine Vorlage hierzu finden Sie auf unserer Internetseite. Über diese beidenThemenbereiche werden Ihnen in der Prüfung Fragen gestellt.Achten Sie darauf, dass sich die Themen, die Sie aus Modul 1 und Modul 3 wählen, nicht überlappen, sondernunterschiedliche Bereiche abdecken.Beispiel für ungeeignete Kombinationen:„Unterschiede zwischen Personen “ (Modul 1) und z.B. „Professionelle Diagnostik im Schulkontext“ (Modul3) oder „Hochbegabung“.Für Rücksprachen stehen wir in unseren Sprechzeiten zur Verfügung. Die Abteilung Psychologie in den Bildungswissenschaftenbietet außerdem eine Prüfungsvorbesprechung an, die zu Beginn eines Semesters auf derInternetseite der Abteilung bekannt gegeben wird.Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei den Prüfungen.Ihre Abteilung Psychologie in den BildungswissenschaftenSeite | 1


Themenbereiche Modul 1:Entwicklungspsychologie:a. Entwicklung des Denkens und der Informationsverarbeitung im Kindes- und Jugendalter. Was bedeutet dasfür Lernen und Lehren?b. Die entwicklungspsychologische Theorie Jean Piagets und ihre Bedeutung für Lernen und Lehren.c. Entwicklungsaufgaben im Jugendalter: Was gehört dazu und welche Rolle spielen die Entwicklungsaufgabenfür Lernen und Lehren?Gedächtnis und Lernena. Gedächtnisstrukturen und Informationsverarbeitung und die Bedeutung für Lernen und Lehren; Lern- undGedächtnisstrategien: Welche gibt es? Wie effektiv sind sie? Wie kann man sie lernen und lehren?b. Lerntheorien: Behavioristische Lerntheorien: Klassisches Konditionieren und Operantes Konditionieren –Theoretische Grundlagen und praktische Anwendung; Lernen am Modell – Theoretische Grundlagen undpraktische AnwendungUnterschiede zwischen Personena. Intelligenz (Was versteht man unter Intelligenz und wie kann man diese erfassen? Beispiel für eine Intelligenztheoriemit Folgerungen für Lernen und Lehren; Intelligenz und Schulerfolg)b. Motivation (Was ist Motivation? Welchen Einfluss hat Motivation auf Schulerfolg?)c. Was ist ein psychologischer Test und welche Merkmale kennzeichnen eine psychologische Messung?Sozialpsychologische Beiträge zu Unterricht und Erziehunga. Wie beeinflusst die Anwesenheit anderer Menschen das Verhalten und Erleben von einzelnen? (BeispielSozialpsychologische Experimente)b. Lernen in kooperativen Kleingruppen: Auf welcher theoretischen Basis kann Lernen in kooperativen Kleingruppeneffektiv organisiert werden?Themenbereiche Modul 3 (wenn Sie das Modul 3 Seminar vor WS 0809 besucht haben)Lernstörungen und VerhaltensauffälligkeitenLegasthenieDefinition, Häufigkeit, Ursachen, Interventionsmöglichkeiten, Konsequenzen für den UnterrichtDyskalkulieDefinition, Häufigkeit, Ursachen, Interventionsmöglichkeiten, Konsequenzen für den UnterrichtMobbing/BullyingDefinition, Häufigkeit, Ursachen, Interventionsmöglichkeiten, Konsequenzen für den UnterrichtADHSDefinition, Häufigkeit, Ursachen, Interventionsmöglichkeiten, Konsequenzen für den UnterrichtSchulangst und EssstörungenSchulangstDefinition, Häufigkeit, Ursachen, Interventionsmöglichkeiten, Konsequenzen für den UnterrichtEssstörungenDefinition, Häufigkeit, Ursachen, Interventionsmöglichkeiten, Konsequenzen für den UnterrichtSeite | 2


Themenbereiche Modul 3 (AB WS 0809)Professionelle Diagnostik im SchulkontextWas ist Diagnostik? Schritte des diagnostischen Prozesses; Gütekriterien; Beurteilungsfehler und Möglichkeitenzu ihrer Vermeidung bzw. ReduzierungDiagnostische Instrumente zur Lern- und LeistungsbeurteilungVerhaltensbeobachtung: Kennzeichen und Ziele professioneller Verhaltensbeobachtung, Beobachtungssysteme(Verbal- vs. Nominalsystem, Index- vs. Kategoriensystem); Lernziele; Aufgabenentwicklung und -analyseVorbereitung von Lernerfolgskontrollen und ErgebnisrückmeldungKlausurvorbereitung: Möglichkeiten zur Reduzierung von Prüfungsangst, Transparenzpapier; Bezugsnormenund deren Auswirkungen auf Attributionen und Motivation; Förderung von günstigen Attributionen und Lernmotivationdurch LehrerhandelnAuffällige LernprozesseLegasthenieDefinition, Häufigkeit, Ursachen, Diagnose, Konsequenzen für den Unterricht, InterventionsmöglichkeitenDyskalkulieDefinition, Häufigkeit, Ursachen, Diagnose, Konsequenzen für den Unterricht, InterventionsmöglichkeitenADHSDefinition, Häufigkeit, Ursachen, Diagnose, Konsequenzen für den Unterricht, InterventionsmöglichkeitenHochbegabungDefinition, Häufigkeit, Diagnose, Konsequenzen für den Unterricht, HandlungsmöglichkeitenSeite | 3

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