250 - Midrange Magazin

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inhaltMIDRANGE AKTUELLNeue Server- und Speichersysteme von IBM 6Cloud-Einsatz führt zu intelligenterer IT-InfrastrukturBusiness Intelligence auf der COMMON 2011 7SAP aktuell 8250 Ausgaben Midrange Magazin 10Wolfgang M. Roser, Gründer und Inhaber der WolfgangM. Roser Software-Support GmbH: „Software-Lösungenmüssen sich den Arbeitsgewohnheiten und Bedürfnissendes Anwenders anpassen und nicht umgekehrt.“Û Seite 14Kernapplikationen auf AIX oder Linux? 12Kommentar zur Frage des MonatsEin Vierteljahrhundert AS/400 14Benutzer bestimmen, wohin die Reise gehtGute Richtung – falsches Pferd 16Das Ende für den elektronischen EntgeltnachweisSAP-BranchenlösungenSahnehäubchen vom Business Driver 18Software nach Art des Hauses 20Effiziente Prozesse garantieren süße ProdukteSAP-BranchenlösungenDie Anwendungen aus Walldorf gelten in vielen Fällenals schwerfällig und auch teuer. Dass das bei vielenBranchenlösungen nicht unbedingt zutrifft, lesen Sie ab:Û Seite 18Rücken frei für die interne IT 22Outsourcing von Branchenlösung und OfficeFlexibler Baukasten 23Zukunftssichere ProzesseQuo vadis Außendienst? 24Immer auf der richtigen KundenfährteUnified MessagingAlles im Zeichen höherer Agilität 26Leistungsumfang moderner UM-PlattformenKomplexität wird übersichtlich 28Effektivitätssteigerung beim Einsatz von UMIXI-UMS und IXI-Call bei VoIP 30Hamm setzt auf moderne Kommunikation mit BürgernUnifiedMessagingDas Fax ist noch lange nicht out, VoIP muss nicht für alleAnwendungen die erste Wahl sein und E‐Mail lässt sichin Anwendungen integrieren – außerdem informieren wir,wie man den Herausforderungen des mobilen Computingseffektiv begegnen kann. Û Seite 26Business Contact Routing 32Unified Communications für das persönliche GesprächTECHNIK & INTEGRATIONVon EGL-Programmierunter stützung bis SQL-Dynamik 34Konfigurationsassistent für Domino – Teil 1 384MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


SAP AKTUELLStarterpakete für SAP BO 4.0.Mit zwei Starterkits für SAP BusinessObjects4.0 will CamelotITLab Unternehmen den Einstiegin die neue Business-Intelligence-Strategie von SAP erleichtern.Zum Fixpreis werden Kunden beimAufbau der BusinessObjects-Entwicklungsumgebung,der Installationder zugehörigen Reportingtoolssowie der Anbindung des vorhandenenSAP Business Warehouse-Systems unterstützt. Sie profitierendamit von einer Lösung, mitderen Markteinführung SAP zuBeginn dieses Jahres ein neuesZeitalter der Datenanalyse eröffnete.SAP BusinessObjects 4.0 bietetmehr Funktionen, Echtzeit-Toolsund eine nahtlose Integration indie SAP-Welt. Da SAP sowohl fürSAP NetWeaver BW als auch fürandere Datenquellen auf BusinessObjects4.0 setze, empfehlesich eine kontrollierte schrittweiseMigration hin zu der neuen strategischenPlattform, führt Dr. ThiloSimon, der Leiter CoE (Center ofExcellence) BusinessObjects beiCamelot ITLab aus. In den beidenStarterpaketen bündelt dasIT-Beratungshaus Camelot ITLabdas Know-how aus zahlreichenProjekten rund um SAP BusinessIntelligence-Lösungen. Hinzu kommenvielschichtige Erfahrungenaus vielfältigen Produkttests mitder neuen SAP BusinessObjects4.0-Suite. Sie sollen den Kundenhelfen, innerhalb einer möglichstkurzen Zeit die neue SAP Business-Intelligence-Lösungsplattformund die zugehörigen Dashboardsnutzen zu können, mit denen sichKennzahlen aus den Daten vorhandenerIT-Systeme managementgerechtaufbereiten und den interessiertenAnwendern aktuell, webbasiertund interaktiv zur Verfügungstellen lassen.Û www.camelot-itlab.comDer Bug ist fix –schon vor dem TestIst SAP Software erst einmal im produktivenEinsatz, wird die professionelleWartung oft vernachlässigt– das Einspielen neuer Support PackageStacks (SPS) kann die IT-Abteilungschließlich wochenlang beanspruchen.Im Zuge der Aktualisierung sind zeitundressourcenintensive Tests nötig;viele Mittelständler verzichten deshalblieber. Für das Einspielen aller SupportPackages gibt es aber gute Gründe. MatiCohen, Chief Technology Officer beiPanaya, nennt die fünf wichtigsten. Mitexterner Hilfe lasse sich der Prozess beibis zu 80 Prozent geringeren Kostenzudem „extrem beschleunigen“.Support nur mit aktuellemSAP SystemWird SAP auf einen Fehler hingewiesen,liefert der Support einen Fix. Allerdings:SAP geht davon aus, dassdie aktuellen Support Packs installiertsind. Ist ein Unternehmen nichtauf dem neuesten Stand, hilft der Fixmeist nicht. Support Packs sind Bug-Fix-Sammlungen, die tausende Fehlerbeheben. Im Umkehrschluss bedeutetdas: Fehlt eine Aktualisierung, läuft einProduktiv-System mit eigentlich bereitsbehobenen Bugs.Bei Problemen empfiehlt der SAPSupport natürlich zuallererst, das Systemauf den neuesten Stand zu bringen.Erst wenn der Fehler weiterhin auftritt,wird er genauer analysiert.SAP Erweiterungennur mit Support Packs nutzbarFehlen aktuelle Support Packs, könnenkeine neuen Erweiterungspakete(Enhancement Packages) installiertund genutzt werden. Ein Beispiel: DerVertrieb möchte von unterwegs auf dasSAP System zugreifen. SAP bietet die-ses Feature auch an, die IT-Abteilungkann es aber nicht implementieren, dawichtige Aktualisierungen für das CRMfehlen.Übrigens: Alle SAP EnhancementPacks setzen ein bestimmtes SupportPackage Level voraus, bevor sie installiertwerden können. Wollen Anwendervon den neuen Funktionalitäten profitieren,müssen sie hinsichtlich SupportPackages up to date sein.Gesetzliche Vorgaben einhalten –mit AktualisierungenNeben reiner Fehlerbehebung enthaltenSupport Packs auch immer wiederAnpassungen an neue gesetzliche Vorschriften.SAP behandelt diese Änderungenals Fixes und nicht als Enhancements.Somit finden sie sich stets inden Support Packs. Um die Vorgabenzu erfüllen, braucht es folglich einUpdate.Schnittstellenprobleme undSystemfehler vermeidenFehlen wichtige Support Packages, laufenUnternehmen Gefahr, dass neueAnwendungen nicht richtig funktionieren.Beispiel: Ein Support Packageändert Sicherheitsrichtlinien und dieZuordnung von Berechtigungen. Wurdedieses Update nie installiert, dafüraber ein Business Intelligence-Enhancementfür besseres Reporting, kann eszu Komplikationen kommen: Beispielsweiseist es möglich, dass Anwendernicht auf bestimmte Reports zugreifenkönnen, auf die sie eigentlich Zugriffhaben sollten. Oder sie bekommen Einblickin Informationen, die nicht für ihreFreigabestufe vorgesehen sind.Eine der größten Gefahren ist, soweithinterherzuhinken, dass eineup-to-date-Aktualisierung kaum mehr8 MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


MIDRANGE AKTUELLFRAGE DES MONATSAuf der Hardwareplattform IBMPower Systems läuft neben i(OS/400) auch Linux und AIX.?DIE frageKönnen Sie sich vorstellen,Ihre Kernanwendungen aufdem System unter AIX oderLinux zu betreiben?DAS ergebnis22 % ja125 Teilnehmerhaben abgestimmt78 % neinTreue Seelen wechseln nichtDie Umfrage des Monats Oktoberhat ergeben, dass über 77 Prozentder MIDRANGE-Leser sich nichtvorstellen können, ihre Kernanwendungenauf AIX- oder Linux-Systemenzu betreiben. Wir bei Profi können ausErfahrung sagen, dass unsere Kundengrundsätzlich wissen, was sie zur Bewältigungihrer alltäglichen IT-Prozessebenötigen. Allerdings ist es angesichtsdes enormen Angebots an IT-Lösungenund Betriebssystemen oft schwer, denÜberblick zu behalten und prozessoptimierteLösungswege zu gehen.In Bezug auf das System IBM i musszunächst festgehalten werden, dass essich um eine sehr stabile und einfachzu administrierende Anwendung handelt.Als IBM Premier Business Partnerist Profi gut mit allen IBM-Systemenvertraut. Dank hoher Skalierbarkeiteneignen sich alle Systeme sowohl fürkleine Unternehmen als auch für Großkonzerne.Besonders in finanziellerHinsicht bietet IBM System i Vorteilegegenüber anderen Plattformen. Preisleistungstechnischsind die Installationenvon i-Systemen durchaus mitWindows-Systemen vergleichbar.Installationen mit Linux oder AIXstellen eine zusätzliche Unterstützungdar, die in das bestehende Betriebssystemeingefügt wird. Hierbei handelt essich jedoch lediglich um ergänzendeBausteine zur weiteren Optimierungvon Geschäftsprozessen. Dies habenwir bei Profi anhand unterschiedlicherProjekte bereits gezeigt.So setzen wir bei der ConstantiaHueck Folien GmbH & Co. KG zwei IBMPower 750 Express Server ein sowieIBM AIX, IBM POWER HA und IBMPowerVM Live Partition Mobility. Indieser Kombination erreichen wir einegesteigerte Performance bei gleichzeitigerErhöhung der Systemverfügbarkeit.Für den Flughafen Stuttgart GmbHimplementierten wir iSeries-Systemein Verbindung mit einer VIOS Speichervirtualisierungslösung.Bei VIOShandelt es sich um eine spezialisiertePartition, um Input- und Output-Ressourcenauf AIX und IBM i sowie Linux-Klientenpartitionen abzubilden.Wir bieten Experten Know-how undführen Kunden mit umfangreicher Betreuungan individuelle Projekte heran.Dabei berücksichtigen wir bestehendeInfrastrukturen und bauen darauf auf.Für ganzheitliche Prozesse müssenIT-Systeme so individuell gehandhabtwerden, wie die Unternehmen, die sienutzen. Als Fazit kann gesagt werden,dass Verbindungen aus IBM System imit Linux oder AIX zu Prozessoptimierungenbeitragen können.ó12MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


MIDRANGE AKTUELLBenutzer bestimmen, wohin die Reise gehtEin Vierteljahrhundert AS/400Die Wolfgang M. Roser Software-Support GmbH feiert in diesem Jahr ihr 25-jährigesBestehen. Zu diesem freudigen Anlass haben wir Gründer und Inhaber Wolfgang M. Roserzum Interview gebeten.MM: Herr Roser, Sie sind seit 25 JahrenIT-Dienstleister mit Spezialisierungauf IBM Hard- und Software und immernoch am Ball. Für ein Unternehmen inIhrer Branche keine Selbstverständlichkeit.Was ist Ihr Geheimnis?Wolfgang M. Roser: Das Geheimnisliegt in den Usern unsererSoftware. Sie bestimmen beiuns, wohin die Reise geht – sowohlwas die Benutzeroberflächebetrifft, als auch die Funktioneneiner Anwendung. Nur wer dasFeedback seiner Kunden ehrlichwertschätzt und seine Augen undOhren für die Bedürfnisse seinerAnwender offen hält, kann sichlangfristig am schnelllebigen IT-Sektor behaupten.MM: 25 Jahre sind dennoch einelange Zeit. Bestimmt hat sichauch vieles verändert.Wolfgang M. Roser: Natürlich. Inder heutigen, schnelllebigen Zeitwird man fast täglich mit Neuerungenkonfrontiert. Davor darf mansich nicht verschließen. Die Aufgabe istvielmehr, aus der Fülle an Innovationenjene herauszufiltern, die einen Nutzenfür den Kunden bringen und auch dannnoch sinnvoll sind, wenn der zugrundeliegendeTrend längst abgeflaut ist – eineInnovation ist in erster Linie nur neu,nicht auch automatisch gut.MM: Wie gehen Sie dann mit dem Fortschrittum?Wolfgang M. Roser: Natürlich nehmenwir jede Neuerung kritisch unter die Lupe.Wir befragen unsere Kunden, testenund springen auf den Zug auf, der dieBenutzer am ehesten ans Ziel bringt.Dennoch versuchen wir bei allen Innovationennie zu vergessen, dass unsere„ Nur wer das Feedback seiner Kundenehrlich wertschätzt und seine Augenund Ohren für die Bedürfnisse seinerAnwender offen hält, kann sich langfristigam schnelllebigen IT-Sektorbehaupten.“Wolfgang M. RoserKunden auch morgen noch immer eineswollen, nämlich ihre Aufgaben so raschund so einfach wie möglich erledigen.MM: Apropos Innovationen: Was kommtim nächsten Jahr an Neuem auf uns zu?Gibt es eine „Roadmap“ fürs nächsteJahr?Wolfgang M. Roser: Nun, das nächsteJahr hat bei uns schon jetzt mit OAR(Open Access RPG) begonnen, dem ApplicationProgramming Interface (API)von IBM, über das die Dialogschnittstellevon ILE RPG-Programmen an Handlervon Drittanbietern gebunden werdenkann. Diese Technik ermöglicht, die bewährtenAS/400-Vorzüge über Gerätezu nutzen, die von RPG traditionell bishernicht direkt unterstützt werden. Stichwort:Webbrowser – und damitnatürlich auch mobile Endgerätemit entsprechendem Browser.Die komplette Programmlogikbleibt dabei auf der AS/400.Damit lassen sich Benutzeroberflächennahezu beliebiggestalten z. B. mit Drop-Down-Auswahlfeldern. OAR ist somitideal für Benutzer, die an Stelleder typischen schwarz-grünenEingabemasken eine „PC-artige“Benutzeroberfläche bevorzugen– ganz ohne Java und doppelteDatenpflege.Auch die Benutzer unsererSoftware müssen nicht auf OARverzichten. Sämtliche WMR-Produkte können bereits überdie API „bedient“ werden. Essind nur minimale Änderungenerforderlich. Die Möglichkeiten,die OAR bietet, sind jedoch noch langenicht erschöpft und so werden wir auchim nächsten Jahr Zeit und Geld in dieseTechnik investieren.MM: Sie haben viele junge Mitarbeiter.Gibt es Konfliktpotenzial zwischen altbewährtenund neuen Technologien?Wolfgang M. Roser: Gegenstimmenzur AS/400 gibt es bei uns nicht. Auchunsere jungen Mitarbeiter wissen denWert des soliden System i zu schätzen.Besonderes Interesse zeigen unsereMitarbeiter aber auch an der Verknüpfungder AS/400-Stärken mit aktuellen14MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


250Wolfgang M. Roser (53) gründete das Unternehmen1986 und spezialisierte sich auf dieEntwicklung und Programmierung von kaufmännischenGeschäftsanwendungen für IBMSystem i. Neben einer breiten Produktpalettefindet man auch nützliche Serviceleistungenrund um das bewährte IBM System i. MaßgeschneiderteSoftware-Entwicklung, nahezugrenzenloser Hochverfügbarkeitsservice oderindividuelle Wartungsverträge, die für Stabilität,Sicherheit und Zuverlässigkeit sorgen.Der Anspruch des ganzheitlichen Ansatzes,sowohl bei der Entwicklung als auch bei derImplementierung und Anwenderbetreuung,ist seit jeher fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie.JubiläumsausgabeTechnologien wie dem Microsoft .netoder diversen Internetanwendungen. Ichdenke, das ist der natürliche Lauf der(Software-)Dinge. Altes und Neues wirdzu einer Synergie verschmolzen, aus derneue Möglichkeiten erwachsen – wieetwa die Excel-Ausgabe direkt aus derAS/400 oder das Erstellen von Serienbriefen.MM: WMR bietet eine Reihe von Standardlösungen.Dennoch scheint IhrHauptaugenmerk auf der Erstellung vonIndividuallösungen zu liegen. Warum?Wolfgang M. Roser: Aus der wirtschaftlichenSicht eines Software-Unternehmenserscheinen Standardlösungen zwarhäufig attraktiver als Individuallösungen.Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht,dass maßgeschneiderte Lösungen dengenerischen vorzuziehen sind, weil manso näher am Kunden arbeiten und seineAnforderungen besser verstehen kann.Aus unseren Beobachtungen gewinnenwir wiederum Erkenntnisse, von denenalle Kunden profitieren und nicht nurein einzelner. Die Software passt sichso ständig an die sich verändernden Arbeitsgewohnheitendes Anwenders anund nicht umgekehrt.MM: Das heißt, Sie integrieren auchkeine Standardlösungen von Drittanbietern?Wolfgang M. Roser: Im Sinne unsererKunden habe ich immer Wert darauf gelegt,alles selbst zu entwickeln, um vonDritten möglichst unabhängig zu sein.Ich glaube, dass unsere Kunden das besonderszu schätzen wissen.MM: Individuallösungen sind nicht seltengeschäftskritische Anwendungen.Die AS/400 wird manchmal als veraltetesSystem bezeichnet? Was sagen Sieden Skeptikern?Wolfgang M. Roser: Gerade was dieVerlässlichkeit und die Performance betrifft,steht für mich die AS/400 außerKonkurrenz. Denken Sie beispielsweisean die immer größer werdende Zahl vonHacker-Angriffen, Viren-Attacken undSicherheitslücken. Nahezu täglich wirdin den Medien darüber berichtet. Dakommt es doch gerade bei geschäftskritischenAnwendungen auf Ausfallsicherheitund Zuverlässigkeit an – meinen Sienicht?Und zu Aussagen, die AS/400 seiveraltet, kann ich nur sagen, dass dasIBM System i laufend weiterentwickeltwird und sich nach wie vor bei sehr vielengroßen Unternehmen erfolgreich imEinsatz befindet. Ich sehe daher keinenGrund, die Pferde auf halber Strecke zuwechseln.Vielmehr gibt mir die langjährige Beständigkeitder AS/400 das gute Gefühl,dass ich als IT-Dienstleister für meineKunden Software auf einem System entwickle,auf das sie sich verlassen können.MM: Sie sehen sich also als typischenIT-Dienstleister?Wolfgang M. Roser: Durchaus, ich habeselbst keinen bestimmten Zweck.Als IT-Dienstleister ist es meine Aufgabe,dafür zu sorgen, dass jeder das hat,was er gerade braucht. Man ist zu jederTages- und Nachtzeit erreichbar undkann sich nur durch eine noch bessere„Dienstleistung“ von seinem Mitbewerbabgrenzen. Ein Software-Unternehmenist kein „Zuckerlgeschäft“, an dem dieLaufkundschaft sowieso vorbeiströmt –man muss schon etwas (Dienst)leisten.MM: Bei so viel (Dienst)leisten, wielässt sich da ein glückliches Privatlebenmit Ihrem Job vereinen?Wolfgang M. Roser: Es war nicht immerganz leicht, aber mit der richtigen Partnerinist es durchaus machbar. Nein, imErnst, es hat nur funktioniert, weil mirFrau Roser den Rücken frei gehaltenund sich darüber hinaus auch noch umdas Rechnungswesen und die Personalagendengekümmert hat – und immernoch tut. Außerdem ist sie „quasi“ derBetriebsrat (lacht).MM: Wie sieht ein ganz normaler Arbeitstagbei Wolfgang M. Roser aus?Wolfgang M. Roser: Der Wecker läutetum 6:00 Uhr. Während der PC hochfährt,koche ich Kaffee. Zum Frühstück gibtes E‐Mails, Tages- und Fachzeitschrif-ten, die ich nach neuen potenziellenAS/400-Kunden durchforste – eine Angewohnheit,die mich seit 25 Jahren begleitet.Die ersten Telefonate werden vorund während der Fahrt ins Büro erledigt.Dann das gewöhnliche Tagesgeschäft,bestehend aus Terminen mit Kunden,Besprechungen mit Mitarbeitern undnoch vielem mehr. Zwischen 19:00 und20:00 Uhr ist für gewöhnlich Schluss.MM: Welche Ziele verfolgen Sie in dennächsten 25 Jahren?Wolfgang M. Roser: Ich habe meinganzes Leben nicht auf Ziele aufgebaut.Konkrete Pläne hatte ich nie. Die meistenDinge ergeben sich – zumeist aufgrundvon Kundenanforderungen. Eineskommt zum anderen. Wichtig ist, dassman offen für alles ist.MM: Das heißt, Sie haben auch keinePläne für den Ruhestand?Wolfgang M. Roser: Auch das hab ichmir noch nie überlegt. Ich mache das,was ich tue, gern und es macht mirSpaß. Jeden Tag neue Aufgaben – keinRuhestand in Sicht.MM: Was wünschen Sie Ihren Kundenund Partnern zu Weihnachten?Wolfgang M. Roser: Ein frohes Fest, einerfolgreiches Geschäftsjahr 2012 undnatürlich: Dass Sie noch einfacher undschneller ans Ziel kommen – mit Software-Lösungenvon WMR.ózum unternehmenwww.wmr.at12/2011 · MIDRANGE MAGAZIN15


250JubiläumsausgabePflicht zur digitalen Rechnungssignierung entfälltDatenschutz in der CloudÛ Nach einer juristischen Berg- und Talfahrt,bei der zuletzt das StVereinfG unddamit die Aufhebung der Signaturpflichtim Bundesrat gestoppt worden war, habensich Bundestag und Bundesrat imVermittlungsausschuss auf die neue Regelungzum Steuervereinfachungsgesetzgeeinigt. Neben vielen anderen Änderungen,die ab dem 1. Januar 2012 greifen,gilt rückwirkend zum 1. Juli 2011, dasseine qualifizierte Signatur für die Anerkennungder Umsatzsteuer bei elektronischenRechnungen nicht mehr zwingendvorgeschrieben ist. Damit ist nunklar, dass elektronische Rechnungen mitPapierrechnungen gleichgesetzt seinsollen. Qualifizierte Signaturen und EDI-Verfahren können jedoch weiterhin fürden elektronischen Rechnungsverkehrgenutzt werden. Sie gewährleisten die„Echtheit der Herkunft der Rechnung,die Unversehrtheit ihres Inhalts und ihreLesbarkeit“, die der Gesetzgeber nachwie vor vom Empfänger verlangt. DasSoftwarehaus Toolmaker empfiehlt sogar,Rechnungen weiterhin digital zu signieren.Außerdem gelte es zu beachten:Beim Verarbeiten elektronischer Rechnungensind Sender und Empfänger zurAufbewahrung der Rechnungen in elektronischerForm verpflichtet – und zwarzusammen mit der versandten E‐Mail.Dazu sei ein elektronisches Archiv nötig,wie die Kauferinger es mit directarchivanbieten. Es speichert elektronischeRechnungen revisionssicher.www.toolmaker.deÛ Gerade im Zusammenhang mitCloud-Services wird der Datenschutzin Deutschland und Europa derzeit vieldiskutiert. Blue Coat Systems, Herstellervon Lösungen für Websicherheit undWAN-Optimierung, hat jetzt einen neuenRechtsleitfaden zu der Thematik erstellt.Unter dem Titel „WebSecurity alsCloud-Service – die datenschutzrechtlichenRahmenbedingungen“ liefert erGefahrgut korrekt abwickelnÛ Es kommt häufig vor, dass ein Artikelmit Gefahrstoffanteil beim Packen nichtals Gefahrgut erkannt wird. Rhenaniaunterstützt die korrekte Abwicklung jetztmit einer Gefahrgutsoftware. Die Lösung„G10-Gefahrgutversand“ garantiert dieEinhaltung sämtlicher Vorschriften undschafft Rechtssicherheit. Sie ersetztden Gefahrgutexperten am Versandplatz,betont der Hersteller. Die Lösungberücksichtige sämtliche Transportwegewie Land‐, Luft- und Seetransporte, einGefahrgutarchiv mit Dialogauskunft seiebenfalls enthalten. Je nach Ausbaustufeerkennt „G10“ bereits anhand der Artikelnummer,wenn Sendungen Gefahrgutenthalten. Die Software prüft in diesenFällen – in Abhängigkeit von Versandart,Gefahrgut, Menge und Verpackung – dieZulässigkeit der Versandaufträge understellt die notwendigen Dokumente undEtiketten.www.rhenania.bizkompakte Antworten auf die aktuellendatenschutzrechtlichen Fragestellungenim Umfeld von Cloud-Services. DerLeitfaden steht kostenlos zum Downloadzur Verfügung www.bluecoat.de/resources/leitfaeden.php. Entwickelt wurde erin Zusammenarbeit mit dem auf IT-Rechtspezialisierten Anwalt Horst Speichert.www.bluecoat.deANZEIGE12/2011 · MIDRANGE MAGAZIN17


SCHWERPUNKTSAP-BranchenlösungenEffiziente Prozesse garantieren süße ProdukteSoftware nach Art des HausesInformationstechnologie ist in der Süßwarenindustrie die wichtigste Stütze. EffizienteProzesse, transparente Einhaltung der strengen Regeln und Dokumentationenunterstützen die Wettbewerbsfähigkeit. Der SAP Channel Partner Cormeta AG hat dazuein Lösungspaket speziell für die Süßwarenwirtschaft entwickelt.Eine Vielzahl von Prozessen unddie vielschichtigen gesetzlichenVorgaben sowie eine lange Lieferkettebescheren der Süßwarenindustrie hohenWettbewerbsdruck und dazu auchnoch enge Margen. Gleichzeitig sinddie Marktteilnehmer äußerst dynamischund ständig auf der Suche nachbesseren Vorgehensweisen und neuenProduktideen.zum ProduktFoodsprintInnovation findet in den Unternehmendaher auf allen Ebenen statt. Überalldort kann auch die IT ihre Wirkungentfalten, wo die richtigen Anwendungeneingesetzt werden. Geht es um allgemeineBereiche, wie Finanzbuchhaltung,Materialwirtschaft oder Produktionsplanung,ist das Angebot enorm.Aber wie jeder Industriezweig hat auchdie Süßwarenproduktion ihre eigenen,Integrierte Softwarelösungen für die Süßwarenbranche. Das Leistungsspektrum von Foodsprintumfasst u. a.ó durchgehende und integrierte Chargenrückverfolgung bis zum LieferantenóAbbildung der Kundenhierarchien und Abrechnungsebenen im LEH (Lebensmitteleinzelhandel)óvoreingestellte Preis- und Konditionsfindung für LEHóvoreingestellte Rechnungslisten für die Zentralen des LEHóautomatische Chargenfindung im Vertrieb, z. B. nach Restlaufzeit oder FIFOóDokumentation nach HACCP- und GMP-RichtlinienóVerwaltung von PrüfplänenóProben- und RückstellmusterverwaltungóVersionsverwaltung von Rezepturenóeinfache Verwaltung von Artikeln zweiter WahlóAbbildung von Verkaufsaktionen, PromotionóMöglichkeit zur Anbindung eines LIMS (Labor-Informations-Systems)óDarüber hinaus unterstützt Foodsprint durch:óeinfache Organisationsstrukturenóvereinfachte Stammdatenpflegeóvoreingestellte LieferantenbeurteilungóEinkaufsinformationssystemóUnterstützung der Presales-Phase u. a. durch Kontaktbearbeitung und Mailingódynamische KreditlimitprüfungóBestandsinformationssystem (Auswertung z. B. nach Chargen, Materialgruppen)ó Berichtswesen auf allen Ebenen der Kundenhierarchienó maschinelles Zahlwesenó Auftragsschnellerfassung via Internetó WKZ (Werbekostenzuschuss)ó Werbedamenabrechnungó Brokeró und weitereshoch speziellen Prozesse, beispielsweisezur Verwaltung von Rezepturen, zurChargenführung und zum Qualitätsmanagement.Diese passgenau und gleichzeitigin standardisierter Form anzubieten,ist seit vielen Jahren schon eine derStärken der Ettlinger Cormeta AG.Zahlreiche namhafte Kunden derBranche vertrauen auf die tiefe Branchenkenntnisund das SAP-Know-howdes Software- und Beratungshauses,die in der Lösung Foodsprint stecken.Dazu trägt nicht zuletzt auch die Kooperationmit Branchenverbänden undFortbildungsinstituten bei. So ist Cormetabeispielsweise Fördermitgliedvon SG – Sweets Global Network e.V.und Mitglied des Fördervereins derZDS, Zentralfachschule der DeutschenSüßwarenwirtschaft e. V.„Es ist von großer Bedeutung fürdie Weiterentwicklung unserer Lösungen,dass wir unmittelbar am Puls derBranche sind“, erläutert Vorstand HolgerBehrens. Nur so könne es gelingen,den mittelständischen Unternehmender Süßwarenwirtschaft auf lange Sichtstabile und innovationsfähige Lösungenanzubieten.Standards nutzen und setzenEine hohe Effizienz erzielen standardisierteLösungen durch Skaleneffekte.Bei hohem Datendurchsatz macht sichder Einsatz schnell bezahlt, denn dievorinstallierten Prozesse laufen hochautomatisiert ab. Wenn Systeme undAnforderungen des anwendenden Un-20MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


SCHWERPUNKTSAP-BranchenlösungenOutsourcing von Branchenlösung und Office-AnwendungenRücken frei für die interne ITDer Einsatz der SAP-Branchenlösung All for Metal und deren Outsourcing-Betrieb ausdem Rechenzentrum erfolgen bei der myonic GmbH Hand in Hand. Auch der Betrieb derOffice-Anwendungen ist darin enthalten. Alle Komponenten zusammen halten derinternen IT-Abteilung den Rücken frei.nser altes System unterstützte uns„ jahrelang U erfolgreich, trotzdemkristallisierte sich zusehends heraus,dass der vorhandene Funktionsumfangnicht mehr unseren Anforderungenentsprach“, beginnt BernhardBöck, Geschäftsführer myonic GmbHseinen Rückblick. Insbesondere diefehlende Internationalität machtedem Geschäftsführer des Herstellersschnelldrehender Präzisionswälzlagerzu schaffen. Denn nicht nur in Deutschlandsind die High-Performance-Systemevon myonic in der Medizin‐, Dentalund Raumfahrttechnik gefragt. Dahertraf Böck eine weitreichende Entscheidung.„Investiert wird nur dort, wo derMehrwert deutlich erkennbar ist. DerFunktionsumfang unseres Altsystemsund insbesondere die fehlende Internationalitätentsprachen nicht mehr unserenAnforderungen. Zu Beginn warenwir sehr neugierig, ob SAP für myonicnicht zu groß, zu teuer oder zu mächtigist. Schlussendlich ist unsere Entscheidungfür SAP aufgrund der SAP-Branchenlösung All for Metal gefallen.Die Komplettlösung ist standardisiertund gleichzeitig auf die spezifischenGeschäftsabläufe unserer Branche zugeschnitten“,bilanziert Böck. Mit derInvestition in die SAP-Branchenlösungfolgte gleichfalls der Schritt hin zueiner modernen und skalierbaren IT-Architektur und zum Outsourcing dergesamten Systemlandschaft.Immer mehr Unternehmen beauftragenexterne Dienstleister mit der Betreuungihrer IT. Was sich mittlerweileauch im Mittelstand durchzusetzen beginnt,ist für myonic längst Praxis. Mit„höherer Effizienz, mehr Sicherheit,größerer Flexibilität und niedrigerenKosten lassen sich die Beweggründefür diesen Outsourcing-Schritt auf denPunkt bringen“, resümiert Böck.Der Komplettdienstleister All forOne hatte seinerzeit das SAP-Systembei myonic eingeführt und das Unternehmenin vielerlei Hinsicht bei Anwendungsfragenunterstützt. In einemzweiten Schritt hat All for one auch dieVerantwortung für den IT-Betrieb beimyonic übernommen. Daher wurde imRechenzentrum des Komplettdienstleitersfür die rund 150 SAP-Anwendervon myonic die SAP-Branchenlösungim Rahmen eines exklusiven, dreistufigenSAP-Systems neu aufgesetzt.Wie Managed Services auch denPC-Anwendersupport vereinfachenPC-Lösungen wie Word, Excel oderOutlook sind in vielen Betrieben nochimmer auf der lokalen Festplatte einesjeden PC-Arbeitsplatzes installiert. Ingrößeren Organisationen wie myonicerschwert dies die Aufgaben des PC-Anwendersupports.Mit dem Betrieb einerCitrix MetaFrame-Plattform im Rechenzentrumdes externen Dienstleiterswerden die PC-Applikationen vom Clientzum Server verlagert. Das Anwendungsmanagementwird damit deutlicherleichtert. Verteilung, Administrationund Wartung der PC-Anwendungenerfolgen nur noch einmal zentral mitWirkung für alle User. Wer seinen Arbeitsplatzwechselt, nimmt sein Profileinfach mit. Unabhängig vom physischenArbeitsplatz sind die Profile dereinzelnen PC-User überall im gesamtenStandortverbund verfügbar. HinterCitrix Metaframe steht eine hocheffizienteComputertechnologie, die einanspruchsvolles Systemmanagementerfordert. Daten und Programme liegenauf speziellen Metaframe Servern, dieim Managed-Service-Center am bestenaufgehoben sind. Hier werden sie zudembesonders geschützt und gesichert.Definierte Service Level Agreementsliefern zudem messbare und gesicherteQualität. Die mehrjährige Vertragslaufzeitsorgt für entsprechende Planungssicherheit,das flexible Preismodellerlaubt die Skalierung der beanspruchtenLeistungen. Vor allem jedoch haltensolche Outsourcing Services der IT vonmyonic den Rücken frei. Sie kann sichstärker als zuvor auf eine verbesserteUnterstützung der Geschäftsprozesseund damit auf wertsteigernde Aufgabenkonzentrieren und somit Beiträgezur Steigerung des Geschäftserfolgsliefern. Dazu wurde u. a. eine SAP BusinessInformation Warehouse-Lösungzur verbesserten Analyse und Präsentationvon Geschäftsdaten für rund30 User eingeführt. Dirk Sonntag óAll for One Midmarket AGwww.all-for-one.com22MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


250Darauf baute die Feinkonzeption derHawe-Lösung auf. In den letzten beidenProjektphasen erfolgte die Implementierungbis zum erfolgreichen Go-Live. Dabeiwurde über die gewissenhafte Schulungaller betroffenen Mitarbeiter sowiedurch eine umfangreiche Testphase derspätere Projekterfolg sichergestellt.Zunächst erstellte das Itelligence-Teameine Prozesslandkarte des Unternehmens.Auch sämtliche Soll-Prozesse listetendie Berater auf, dabei wurde jederGeschäftsprozess des Unternehmens inFührungs‐, Kern- und Unterstützungsprozesseeingeteilt. Prozesssteckbriefebeschrieben alle Kernprozesse, die vonder SAP-Einführung betroffen waren.Zur Priorisierung half die Unterscheidungin unternehmenskritische undnicht-unternehmenskritische Prozesse.In einigen unternehmenskritischenProzessen hat sich Hawe HydraulikProzesse erarbeitet, die entscheidendeWettbewerbsvorteile bieten –dort wurde der SAP-Standard gezielterweitert.Neben der Zentrale wurden auch dieWerke in Freising, Kirchheim, Dorfenund Sachsenkam abgebildet: Fremdbeschaffung,Lagerfertigung, Kundeneinzelfertigung,Montageabwicklung,Fremdbearbeitung, Lohnbearbeitung,Endmontage mit Vorfertigung. Rund870 User arbeiten mit dem neuenSystem.Silvia Dicke óJubiläumsausgabeZukunftssichere ProzesseFlexibler BaukastenHawe Hydraulik SE ent wickelt hydraulische Komponentenund Systeme. Als Problemlöser für Hydrauliktechnologiebietet das Unternehmen Produkte in einer flexiblen Baukastenstrukturan.Parallel zum Unternehmenserfolgwuchs bei Hawe nicht nur die Belegschaft.Auch die IT-Landschaft mussteimmer wieder erweitert werden. Sosuchte das Unternehmen zunächst nacheiner geeigneten Software – und entschiedsich für SAP. Im zweiten Schritterfolgte die Evaluierung eines geeignetenImplementierungspartners.AlbertWeichmann, Projektleiter der Hawe HydraulikSE: „Wir haben uns für die aufSAP Business All-in-One basierendeBranchenlösung it.manufacturing entschieden,begleitet von einer prozessorientiertenEinführung.“Die Itelligence-Branchenlösung bietetbereits viele branchentypische Prozessevoreingestellt im Standard anund ermöglicht somit eine schnelleund effiziente Implementierung. Ausgehendvon den aktuellen Problemstellungen– der werksübergreifendenFertigungsplanung und Steuerung, derAbwicklung von Serviceprozessen undder Anbindung der ausländischen Vertriebsniederlassungen– galt es, sichan den zukünftigen Soll-Prozessen desUnternehmens zu orientieren. Diesewurden in ausführlichen Prozessgrafikenvisualisiert, eine begleitende Dokumentationhielt dabei die verschiedenenSchritte fest. Insgesamt realisiertenHawe und Itelligence das gemeinsameProjekt in vier Phasen: Nach der erstenVorbereitung wurde mit dem BusinessBlueprint begonnen, der sämtliche Geschäftsprozessanforderungendes Unternehmensdokumentierte.Itelligencewww.itelligence.de23CorporateOutputManagementGowith yourEinzigartige Funktionalität ...■ Globales Printer Management■ Geräteneutrale Druckausgabe■ Zentrales Monitoring und Administration■ Kostentransparenz■ Hochverfügbarkeit■ Geräteneutrales Secure&Pickup-Printing... und die Konsolidierung allerDruckprozesse im Unternehmen■ Zentrale Verwaltung dezentralerPrint-Infrastrukturen■ Zentrale Steuerung aller Druckprozesse■ Konsolidierung der Treibervielfalt fürSAP, Windows und UnixNoch Fragen?Hier erhalten Sie Antworten!www.sealsystems.de/com


SCHWERPUNKTSAP-BranchenlösungenImmer auf der richtigen KundenfährteQuo vadis Außendienst?Eine optimale und gezielte Routenplanung gilt als ein wichtiger Erfolgsfaktor im Außendienst.Die Add-On-Lösung zur Besuchstourenplanung des SAP-Dienstleisters ParCon UnternehmensberatungGmbH integriert Geo-Informationsservices in SAP Customer Relationship Management(SAP CRM). Damit ist der Außendienst ganz nah an seinen Kunden.Damit Kundenberater und Außendienstmitarbeiterihre Besuchtoureneffizient planen können, solltenschnell und übersichtlich alle wichtigenDaten und Informationen zur Verfügungstehen. Dazu zählen neben denaktuellen Kundendaten, der Kontakthistoriesowie Besuchszeiten beispielsweiseauch exakte Wegbeschreibungenund verlässliche Streckenberechnungen,die über aktuelles Kartenmaterialzur Verfügung gestellt werden. Letzterewerden im Idealfall über zusätzlicheLösungen durch sogenannte Geoinformationsservicesin SAP CRM integriert.Denn der Standard in SAP CRMsieht eine so nützliche Funktion wiedie Geolokalisierung nicht vor. Genaudiese benötigen Vertriebler jedoch, umihre Besuchstour kurzfristig und ohnegroßen Aufwand zu aktualisieren. Siewollen schließlich so wenig Zeit wiemöglich mit der Anfahrt zum neuenKundentermin verbringen und ihreZeit viel lieber in eine intensive Beratungund Kundenpflege investieren.Genau dieses Szenario deckt u. a.die SAP Add-On-Lösung für die Besuchstourenplanungin SAP CRM vonParCon ab. Die Lösung bietet zusätzlicheFunktionen, die den Standard inSAP CRM wirkungsvoll ergänzen. Eineganz zentrale und auf dem Markt einzigartigeFunktion stellt in diesem Kontextdie Integration und Visualisierungdigitaler Karten in SAP CRM dar. Aufdieser Grundlage lassen sich effizientzeit- und kostensparende Touren simulieren,berechnen und planen. Sowohlder Vertriebsinnendienst als auch dasAußendienstpersonal können aus dervertrauten SAP-Anwendung herausoptimierte Routen- und Besuchsreihenfolgenerstellen. Und zwar bequem vomDesktop im Büro oder unterwegs direktvom Smartphone aus. Dabei berücksichtigtdie Lösung automatisch räumlicheund zeitliche KundengruppierungenANZEIGEfür bestimmte Vertriebsregionen. EntsprechendeSituationskarten stellt dasSystem für Tages- und Wochenpläne zusammen.In der Wochenplanung lassensich die Besuchsrouten bis zu zwölf Wochenim Voraus planen. Zudem könnendie Außendienstmitarbeiter Planungszielefestlegen und mit den tatsächlicherreichten Ergebnissen abgleichen. Einerdezidierten Analyse des gesamtenKundenbeziehungsmanagements stehtdamit nichts mehr im Weg.Ergibt sich kurzfristig ein neuerTermin, lässt sich die individuelle Tagesplanungdirekt aus dem Kalenderseines Smartphones heraus ändernund mit dem nachgelagerten SAP-Systemsynchronisieren. Auf Knopfdruckgeneriert der Benutzer so eine neuemaßgeschneiderte Tagesplanung. Denauf die kommende Woche verschobenenTermin berücksichtigt das Systemebenfalls, indem der Kalender im SAP-System aktualisiert wird.Die Besuchtourenplanung zeichnetsich demnach insbesondere durchzahlreiche Funktionen aus – darunterdie Visualisierung von Kundendaten ingrafischen Karten. Vertriebsmitarbeiterhaben mit der nahtlos ins SAP-Systemintegrierten Lösung die ständige Kontrolleüber ihre Außendienstaktivitätenund Kundentermine. Und auch derVertriebsinnendienst erhält durch dieSynchronisation sämtlicher Vorgängemit dem Kalender im CRM-System denaktuellen Status aller Kundenvorgänge.Auch kurzfristige Änderungen könnenübersichtlich dargestellt und in dieNeuplanung miteinbezogen werden.Unterm Strich lassen sich durch dieintelligente Routenplanung auf dieseWeise Fahrtzeiten reduzieren, die Auslastungder zur Verfügung stehendenAußendienstmitarbeiter entscheidenderhöhen und damit die Vertriebskostendurchgängig senken. Jörg Zölzer óParCon Consulting GmbHwww.parcon-consulting.com24MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


Leontura, iStockphoto.comTech ForumDesktop-Virtualisierung /Thin ClientsMünchen,25. Januar 2012Virtual Desktops werden mobilSponsorenDer Trend geht immer stärker zur Nutzung mobiler Endgeräte. Dabei erwarten die Anwender, auchvon unterwegs aus jederzeit auf ihre Applikationen und Daten zugreifen zu können. Die IT-Abteilungwiederum versucht, der Standardisierung und Zentralisierung einem Wildwuchs auf der Client-Seite zubegegnen und Management-, Security- und Compliance-Vorgaben umzusetzen. Diese beiden divergierendenZiele unter einen Hut zu bringen, stellt die IT-Organisationen vor ganz neue Herausforderungen.Die eintägige Informationsveranstaltung der LANline diskutiert Ansätze, Technologien und Vorgehensweisen,wie sich dank Virtual Desktops und angrenzender Techniken wie Application Streaming, DesktopLayering oder auch Profi l-Management diese Probleme in den Griff bekommen lassen.Im Fokus steht zudem das damit verwandte Thema BYOD (Bring Your Own Device), also das Konzept,dass Mitarbeiter eigene private Endgeräte im Unternehmen verwenden können und sollen - ein umstrittenerAnsatz, der aber zumindest in den USA schon erste Erfolge verzeichnen kann. Auch hiererweist sich Desktop-Virtualisierung als nützliches Mittel zum Zweck.Zuguterletzt will die Veranstaltung auch einen Ausblick geben, wie das Client Computing in Zukunft vordem Hintergrund immer stärkerer Cloud-Orientierung aussehen kann.www.lanline-events.deDie Teilnahme am Tech Forum „Desktop-Virtualisierung/Thin Clients“ kostet regulär 190,– Eurozzgl. MwSt. bzw. 140,– Euro zzgl. MwSt. für Abonnenten der LANline. Im Preis enthalten sind: Kaffeepausen,Lunchbuffet, Veranstaltungsunterlagen sowie der Download der Vorträge aus dem Internet.Ihre Ansprechpartnerin: Kati Landauer, Telefon: +49 89 4520572-11, E-Mail: kati.landauer@lanline.deEine Veranstaltung vonLANline//Eventswww.lanline-events.de


SCHWERPUNKTUnified MessagingSpiderstock, iStockphoto.comSUMMARYDas Fax ist noch lange nicht out, VoIP mussnicht für alle Anwendungen die erste Wahlsein und E‐Mail lässt sich in Anwendungenintegrieren – außerdem informieren wir, wieman den Herausforderungen des mobilenComputings effektiv begegnen kann.Leistungsumfang moderner Unified Messaging-PlattformenAlles im Zeichen höherer AgilitätSysteme im Bereich Unified Messaging (UM) und Unified Communication (UC) unterstützenAnwender bei Routineprozessen, sorgen für Zeiteinsparungen und eine höhere Effizienz imUnternehmen. Eine Integration der Kontaktdaten führt zu einem aktuelleren und bessergepflegten Datenbestand. Doch UC-Funktionalitäten sind in eine Gesamtlösung einzubetten.Kommunikationsmittel sollen Unternehmenhelfen, auf dem Marktflexibler zu agieren. Dabei bietet es sichauch an, Mitarbeiter im Home Office indie Kommunikationsstruktur mit einzubindenund letztendlich auch denmobilen Mitarbeitern Zugriff auf wichtigeInfos zu ermöglichen. Das kontaktzentrierte,medienübergreifende Arbeitenrückt dabei in den Vordergrund.Der Einsatz von UC-Lösungen versprichtkurze Reaktionszeiten, optimaleErreichbarkeit und maximale Effizienzfür eine Verbesserung aller Geschäftsprozesse.Daraus kommen im Schlepptaunoch Kosteneinsparungspotenzialeins Spiel. Allerdings sollte ein heutigesUC-System bestimmte Funktionalitätenaufweisen, damit es sich für ein Unternehmenrechnet. Zwei Merkmale sinddabei besonders zu erwähnen:ó Integrationsfähigkeiten in die beste-hende Infrastruktur sowie in die Geschäftsprozessanwendungenundó umfassende Funktionalitäten undMehrwertdienste, die den Anwendernbei der täglichen Kommunikation unterstützen.Der Markt liefert derzeit ein breitesAngebot an UC-Lösungen. Bei den Anwendungendominieren jedoch bislangimmer noch die klassischen Medienwie Telefon und gut adaptierte neueMedien wie E‐Mail. Techniken wie Audiokonferenzen,VoIP-Telefonie oder InstantMessaging werden bisher kaumberücksichtigt. Eine zeitgemäße undzukunftsfähige UC-Lösung zeichnetsich aber genau dadurch aus, dass sie26MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


250óJubiläumsausgabeneben den Standards auch zukunftsorientierteTechnologien berücksichtigt,wie beispielsweise die Einbindung vonSmartphones. Viele etablierte Herstellervon Telekommunikationsanlagen(TK-Anlagen) bieten lediglich ihre proprietärenund nur im geringen Maßanpassungsfähigen UC-Erweiterungenan, die oft nicht einmal modellübergreifendoder nur mit bestimmter Hardwareeinsetzbar sind und bei Updates hoheFolgekosten nach sich ziehen.Demgegenüber stehen spezialisierteSoftwareanbieter, die in der Lage sind,ihre UC-Dienste einfach und ohne hoheHardware-Infrastrukturkosten in diebestehende IT- und Applikationslandschaftintegrieren zu können. Nebender Integration in die Hardwarestrukturist die Einbindung bestehenderGeschäftsanwendungen ein ausschlaggebendesKriterium für die Auswahlund den effektiven Einsatz von UC.Deswegen sollten UC-Lösungen in derLage sein, alle wichtigen Kontaktbeständeaus Datenbanken, dem CustomerRelationship Management-System(CRM-System) oder einer ERP-Software(Enterprise Resource Planning) einbindenzu können. Auch der Zugriffauf Daten aus Drittanwendungen undmit mobilen Endgeräten muss zumFunktionsumfang zählen. Doch hierist Vorsicht geboten, denn es bestehengroße Unterschiede bei den einzelnenHerstellern. Einen großen wirtschaftlichenVorteil bieten daher Lösungen, dieverschiedene Datenquellen gleichzeitigeinbinden und dabei mit den Besonderheitenintelligent umgehen können.Als ein wichtiges Merkmal einerzeitgemäßen UC-Lösung gilt auch, dasssie sich problemlos in die gewünschtenOberflächen integrieren lässt – wiezum Beispiel in Groupware-Lösungen,zu denen Microsoft Outlook, LotusNotes oder Tobit gehören. Der E‐Mail-Client dient dadurch als Kommunikationszentrale.Das Handy gehört für Berufstätigeheute zur Standardausrüstung. Festnetz-und Mobiltelefonie sind aus technischerSicht jedoch voneinander abgekoppelt.Das erhöht den Aufwand etwadurch getrennte Anrufjournale unddoppelte Kontaktpflege. ZukunftsweisendeUC-Systeme überwinden dieseInselanzeigen MidrangeMagazin 05-2011 24.05.11 16ANZEIGETrennung und integrieren Smartphonesvollständig in die Kommunikationsinfrastruktur.Bei Ansätzen wie beispielsweisedem Mobile UC-Konzept von C4Bkommuniziert das UC-System direktmit dem Mobiltelefon und ermöglichtdadurch UC-Funktionen inklusive CTI-Steuerung. Dabei verständigt sich derUC-Server über eine sichere Internetverbindung– ohne Umwege über dasTK-System mit dem Smartphone. Allevom Festnetztelefon gewohnten Funkti-óóóóóBietet die UC-Lösung alle für Sie wichtigen Dienste über eine Plattform an – zum BeispielCTI, Presence Management, Instant Messaging, Fax, Voicemail, SMS?Integriert sich die UC-Anwendung in Ihre E‐Mail-/Groupware-Plattform?Lassen sich alle Kontaktdatenquellen direkt und ohne Konvertierung anbinden?Ist die UC-Oberfläche für Anwender ergonomisch und verständlich?Gibt es Oberflächen für weitere Anwendungsszenarien?Sind weitere TK-Systeme zu integrieren, eventuell sogar mit abweichenden Versionsstän-den oder unterschiedlicher Hersteller? Falls ja, empfiehlt sich eine unabhängige Lösung.Lassen sich etwaige Anforderungen eines Betriebsrats umsetzen – wie etwa Datensicher-heit bei Journalführung oder Vertraulichkeit von Präsenzinformationen?Gibt es ein praxistaugliches Administrationskonzept sowie Konnektoren für eine automati-sierte Benutzerdatenübername?Bietet das UC-System ein integriertes Sicherheitskonzept?Bietet die UC-Lösung die Möglichkeit individueller Erweiterungen?Bieten UC-Hersteller kostenlose Teststellungen?óóóóóWir machenmehr…Checkliste für UC-Lösungenonen stehen damit auch für den Mobilanwenderzur Verfügung.Administration und Ersteinrichtungsind unter dem Kostenaspekt von großerBedeutung. Erprobte Verteilungsmechanismen– wie beispielsweiseMSI-Setup für die Softwareverteilung– erleichtern beispielsweise den Rolloutder Client-Software. Über einen Konnektoreines Verzeichnisdienstes könnenalle Benutzerdaten übernommenwerden, ohne dass eine Schema-Erweiterungnotwendig ist. Einmal angelegteKonfigurationsprofile, wie zum BeispielClient-Einstellungen, sollten beliebigauf andere Nutzer übertragbar sein, umdie Rechteverwaltung zu vereinfachenund um nachträgliche Anpassungenohne hohen Aufwand vornehmen zukönnen. Die Möglichkeit der individuellenRechtevergabe für einzelne Anwenderist Voraussetzung dafür, dass dieLösung individuellen Anforderungengerecht wird. Um den Aufwand geringzu halten, empfehlen sich Lösungen,die es dem Anwender erlauben, alleBenutzer, Lizenzen und Dienste zentralüber ein Web-Frontend zu verwalten. Sobleibt der Zeiteinsatz auch dann gering,wenn mehrere Standorte angebundenwerden. Michael Schreier óC4B AGwww.c4b.de12/2011 · MIDRANGE MAGAZIN27


SCHWERPUNKTUnified MessagingEffektivitätssteigerung beim Einsatz von Unified MessagingKomplexität wird übersichtlichRichten Sie sich auf einen längeren Abend ein, wenn ein Freund Ihnen Unified Messaging(UM) erklären will. Soviel vorab: Es geht um Kommunikation. Es ist komplex. Es istunübersichtlich. Wir sagen Ihnen hier, in aller Kürze, ob es funktioniert. Ob es nützt.Wem es nützt. Und was Sie tun können, wenn Sie ohne UM effektiver werden wollen.Was ist Unified Messaging? Vereinfacht:Ihr Chef versucht, Siedringend auf allen Kanälen zu erreichen,während Sie kurz weg sind. Siekommen zurück und haben – ohne UM– seine Nachricht auf der Sprachbox IhresArbeitsplatztelefons, seinen Anrufauf dem Handy, eine Handy-Voicemail,eine E‐Mail, eine Fax-Nachricht, eineSMS-Nachricht. Mit UM sehen Sie seinesechs Kontaktversuche an einem einzigenOrt: Ihrer UM-Eingangsbox, die alleIhre Kommunikationsdienste in einereinzigen Plattform zusammenführt undnetzübergreifend verwaltet. Praktisch!UM vereinfacht die hoch heterogeneWelt der Dienste und Netze auf derNutzerseite so weit, dass sämtlicheKommunikationsvorgänge – inboundund outbound – über eine einzige Plattformgenutzt und verwaltet werdenkönnen. Der Nutzen für Unternehmenliegt in der schnelleren Verfügbarkeitvon Informationen und in der Beschleunigungvon informationsgebundenenProzessen.Ein Angebot kann schneller amZiel sein, eine Entscheidung schnellergetroffen werden, ein Kunde wirdschneller beliefert – wichtige Ziele, dieden Unternehmenserfolg entscheidendbeeinflussen können.Technisch ist UM alles andere alstrivial. Um verschiedene Nachrichtenan einem Ort zusammenzuführen,müssen sie aus ihrem Ursprungsformatin eine einheitliche (unified) Formübertragen werden (Faxe digitalisieren,Voicemails in digitale Audio-Dateienoder Text umwandeln, Text-to-Speech-Konvertierung etc.). Der UM-Servermuss alle Nachrichtenformate und unterschiedlichsteProtokollstandards verarbeitenkönnen. Mit einfachen Mittelgelingt das nicht; es müssen intelligenteund entsprechend aufwendige Serverzur Verfügung stehen, betrieben entwedervom Unternehmen selbst oder vonexternen Anbietern.UC gilt als der große Brudervon UMThesuperph, iStockphoto.comFür Technologieschwärmer ist UM einwunderbarer, großer Spielplatz, dersich ins Unendliche ausdehnt, mit vielennoch denkbaren und vielen zumTeil bereits in Lösungen gegossenenKommunikations-Features. Die erweiterteVision von UM läuft unter dem(ebenfalls uneinheitlich) verwendetenBegriff Unified Communications (UC),mit Features wie Präsenzanzeige (derChef ruft gar nicht mehr an, denn ersieht, dass Sie auf „nicht erreichbar“geschaltet haben), Echtzeitkommunikation,integriertes Conferencing,alle denkbaren Formen der Live-Zusammenarbeit,Desktop Sharing, voll-28MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


250Jubiläumsausgabeständig integriertes Voicemail, VoIP.Einige Lösungen im Bereich des UnifiedCommunications funktionieren zusätzlichortsungebunden über mobileEnd geräte.Und was bringt dieSystem i/Power i-Welt?Wie überall wird der Begriff UM auchim Power i-Markt uneinheitlich verwendet.Als UM-Lösungen werden gebündelteFax‐, Mail- und SMS-Lösungenangeboten. Eine fertig entwickelte,„echte“ Out-of-the-Box UM-Lösung fürPower i gibt es nicht. Bei der technischenKomplexität verständlich:Je mehr Dienste/Features gebündeltwerden (je höher also der vermarktbareVorteil), desto höher sind die Entwicklungskostenund das Investitionsrisikoauf der Herstellerseite. Auf der Kundenseiteschlagen hohe Integrationsarbeit,hohe laufende Kosten für die Kommunikationüber Netzgrenzen hinweg,Plattform-Miete, Betriebskosten etc. zuBuche.Was nützen die neuenHyper-Kommunikationsräume?UM unterstützt dabei, die Kommunikationvon Mensch zu Mensch auf allenverfügbaren Kanälen zu beschleunigenund effektiver zu machen. Es kannUnternehmen unterstützen, die besondersviel und intensiv kommunizieren,andauernd im dynamischen Kundenkontaktstehen, einen hohen Grad anTeamarbeit brauchen, über viele unterschiedlicheKommunikationswegeverfügen.Ob das Unified Messaging in einemUnternehmen erfolgreich wird, wirdnicht durch die Vielzahl der UM-Featuresoder durch möglichst attraktiveArbeitsoberflächen entschieden. DennMenschen bestimmen den Rhythmusund die Geschwindigkeit ihrer Arbeitgerne selbst; sie lassen sich ungern etwasvon einem System aufzwingen. FürUM bedeutet das: Es funktioniert nur,wenn die meisten Mitarbeiter für dasneue Unified-Messaging-Tool ihre traditionellenKommunikationsgewohnheitenändern.Mehr herausholen –mit einfachen MittelnDie meisten Unternehmen haben alsMitarbeiter heute austrainierte Arbeitsathleten,die ihre Aufgaben aus demEffeff beherrschen. Doch durch guteSoftware und Tools sowie die Automatisierung/Optimierungvon Prozessenkann fast jeder Mitarbeiter, d. h. dasganze Unternehmen, mit geringem Einsatzdeutlich stärker werden.Inselanzeigen MidrangeMagazin 05-2011 24.05.11 16ANZEIGE…ausSAP ® -Lösungen!Durchdachte Tools – und ihre verknüpfteNutzung – ermöglichen höchsteEffizienz: Zum Beispiel verteilt diePower i-Lösung directmail (Toolmaker)eingehende Mails je nach Inhalt direktin die automatisierte/maschinelle Verarbeitungvon Bestellungen; Faxe werdenelektronisch direkt an die richtigeMailbox des verantwortlichen Usersgelegt – wie das UM-Tools tun. Wasnicht automatisch verarbeitet werdenkann, wird von den richtigen Mitarbeiternohne Zeitverlust weiterbearbeitet– konsequent elektronisch. DieVersandprozesse von Rechnungen, dieAuswertungen und andere Vorgängewerden vollständig automatisch ausgelöst,die Dokumente aufbereitet, versandtund danach im elektronischenArchiv archiviert.Moderne CTI-Lösungen, zum Beispieldirectdial (Toolmaker) bringennicht nur Telefonkomfort und höhereEffektivität an jeden Arbeitsplatz. Sieidentifizieren den Gesprächspartner beieingehenden Anrufen. In Abhängigkeitdavon, an welcher Nebenstelle er anruft,werden die für diese Kombinationzutreffenden Vorgänge automatisch aufden Bildschirm gebracht. IntelligenteIntegration: Das schafft keine noch somoderne Telefonanlage.Mit solchen Lösungen lassen sichmit überschaubarem Aufwand nichtnur hohe Einsparungen erzielen. Sieverbessern auch das Betriebsergebnis.Gut gemacht werden daraus Wow-Erlebnissebei den eigenen Mitarbeitern,bei Kunden und bei Lieferanten. Dasschafft Vertrauen und Lust an der weiterenZusammenarbeit. Das angestrebteErgebnis einer effizienten UM-Strategiesoll mehr Erfolg sein, nicht nur die Modernisierungvon Kommunikationswegen.Wo Sie heute noch automatisierenkönnen, sparen Sie am meisten – unddas sehr schnell.Kleines FazitGute Nachrichten: Bleiben Sie gelassen.UM ist eine Vision, für die Sie noch Zeithaben. In den kommenden zwei Jahrenpassiert – nichts. In den kommendenzehn Jahren – vielleicht etwas. BleibenSie am Ball bei diesem Thema. WartenSie, bis die Hersteller leicht integrierbarePaketlösungen anbieten, die in derLage sind, die individuelle KommunikationsstrukturIhres Unternehmenszu berücksichtigen.Das Tool soll dem Bedarf angepasstwerden, nicht umgekehrt. Bis dahin:Optimieren Sie Ihre Prozesse, setzenSie gute Tools ein, die Ihnen dabei helfen.Und glauben Sie nicht alles, wasSie über UC lesen.Johannes Förster óToolmaker Advanced Efficiency GmbHwww.toolmaker.de12/2011 · MIDRANGE MAGAZIN29


SCHWERPUNKTUnified MessagingStadt Hamm setzt auf moderne Kommunikation mit BürgernIXI-UMS und IXI-Call bei VoIPIm Zuge einer neuen Standortplanung wurde bei der Stadt Hamm die Umstellung vonklassischer Telefonie auf VoIP-Technologie beschlossen. „Der Zeitpunkt bot sich für dieMigration auf die neue Technologie an, da auch Verkabelung und Strukturen neu geplantwerden mussten,“ so Martin Knecht vom Netzwerkmanagement der Stadt Hamm.Bis zu diesem Zeitpunkt nutztendie rund 2.000 Mitarbeiter in deröffentlichen Verwaltung noch unterschiedlicheMedien wie PC, Faxgerätund Telefon mit Anrufbeantworter fürdie Kommunikation. Mit dem Einsatzvon Unified Messaging und CTI solltenden Mitarbeitern alle Kommunikationsmedienunter einer Oberfläche am PCbereitgestellt werden.UM mit IXI-UMS, CTI mit IXI-CallServonic IXI-UMS ist eine Unified MessagingSoftware, die bestehende Systemeum die Funktionen Fax, SMS, VoiceBox und mobilen Zugriff erweitert.Technisch gesehen sind IXI-UMS-Nachrichtennichts anderes als E‐Mails mitentsprechendem Anhang. EingehendeNachrichten werden über die UnifiedMessaging-Lösung aufbereitet und demBenutzer unter der gewohnten Oberflächein seinem Postfach zur Verfügunggestellt. Bei ausgehenden Nachrichtenverhält es sich umgekehrt: Möchte derBenutzer beispielsweise ein Fax verschicken,kann er das Dokument wiegewohnt erstellen. Dieses wird von derServonic-Lösung verarbeitet und anschließendals Fax versendet. Für dieKommunikation nach außen kann IXI-UMS sowohl mit herkömmlichen ISDN-TK-Anlagen als auch mit VoIP-basiertenTK-Anlagen zusammenarbeiten.Die NutzungIXI-UMS und IXI-Call wurden bei derStadt Hamm zunächst als Pilotprojektin einigen Fachbereichen implementiert.„Um erste Erfahrungen in Anwendungund Administration zu sammeln,haben wir uns bewusst für eine schrittweiseEinführung der UM- und CTI-Funktionalitäten entschieden,“ erklärtder Netzwerkmanager Martin Knecht.IXI-UMS steht den Mitarbeitern mitdem Diensten Fax, Voice und Mobile zurVerfügung. Musste früher der gesamteFaxverkehr über physikalische GeräteStadt Hamm kommuniziert modern.abgewickelt werden, stehen heute beider öffentlichen Verwaltung mit IXI-UMS die Faxfunktionalitäten direkt inMicrosoft Outlook zur Verfügung. Auchder manuelle Postversand konnte dankder neuen Lösung teilweise auf Faxversandumgestellt werden. Interne undexterne Standardfaxe können nun bequemvom Arbeitsplatz aus versendetund empfangen und direkt elektronischarchiviert werden. „Einzige Ausnahmestellen Faxe dar, die eine eigenhändigeUnterschrift benötigen. Diese werdennach wie vor auf dem klassischen Wegbearbeitet,“ so Martin Knecht.Mit dem IXI-UMS-Dienst Voice stehtden Mitarbeitern ein Anrufbeantworteram PC-Arbeitsplatz zur Verfügung. DieSprachnachrichten stehen als Sprachdateidirekt in Microsoft Outlook bereit.Dank IXI-Call können die Mitarbeiterder Stadt Hamm heute alle Telefoniefunktionenbequem von ihrem PC aussteuern. An speziell angepassten Blindenarbeitsplätzensteht IXI-Call auchals barrierefreie Telefonielösung zurVerfügung.FazitZusammenfassend lässt sich sagen,dass die Stadt Hamm ihren Mitarbeiternalle Kommunikationsmedien untereiner Oberfläche am PC bereitstellenkonnte. Die Servonic-Lösungen integrierensich dabei nahtlos in die vorhandeneIT- und TK-Strukturen und stellendie Funktionen ausfallsicher in einerCluster-Umgebung bereit. Auch dieKosteneinsparungen sind enorm, weißder Netzwerkmanager zu berichten:„Durch den Wegfall der meisten Faxgerätekonnten wir bereits den Stromverbrauchreduzieren. Zudem werden sichmit der schrittweisen Umstellung vonBrief- auf Faxversand die Kosten fürPorto und Arbeitszeit in den nächstenJahren um geschätzte 20.000 Euro jährlichreduzieren.“ Iris Walter óServonic GmbHwww.servonic.com30MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


SCHWERPUNKTUnified MessagingUnified Communications für das persönliche GesprächBusiness Contact RoutingWas passiert, wenn ein VIP-Kunde anruft, der eigentlich nur mit seinem persönlichenAnsprechpartner kommunizieren möchte? Helfen dann Call-Center, Contact-Center oderVermittlungsplätze? Nein. Der VIP-Kunde möchte ja nicht irgendwen sprechen, sondernwill und erwartet einen „direkten Draht“.Diesen direkten Draht schafft das„Business Contact Routing“ (BCR).Anders als beim Call- oder Contact-Centerkommt eine Kontaktanfrage nichtbei einem mehr oder weniger kompetentenMitarbeiter an, sondern BCRversucht eine direkte Verbindung zwischendem Kunden und einem persönlichverantwortlichen Ansprechpartnerherzustellen. Um dies zu realisieren,ist eine integrierte Unified-Communications-Landschaftnotwendig, in derKommunikationsdienste und Unternehmenslösungenwie Datenbankenoder CRM-System eng miteinander verknüpftsind. Auf welchen applikationsübergreifendenProzessen BCR basiert,zeigt folgendes Beispielszenario:Eine Kundenanfrage erreicht überein Kommunikationssystem das Unternehmen,z. B. über die Telefonanlage.Diese übergibt den Anruf an das BCR-System, das die nachfolgenden IT- undTK-Prozesse steuert. Das BCR-Systemfragt beim CRM-System nach, wer derAnrufer ist und welcher Ansprechpartnerzuständig ist. Die Identifikationfunktioniert via Rufnummernkennungoder über den Namen, wenn die Anfragevia E‐Mail gestellt wird.Die Angaben zum Status des Kunden– VIP oder nur „Mittel“-VIP – undzum Ansprechpartner werden vomCRM- an das BCR-System zurückgegeben.Dann besorgt sich die Routing-Lösungdie Informationen zu den Kontaktmöglichkeitenund Kontaktkoordinatendes Ansprechpartners. Je nachdem, wodiese Daten hinterlegt sind – in der TK-Anlage oder in einer eigenen Mitarbeiter-Datenbank–, ist dafür eine weitereIntegrationsverbindung notwendig.Darüber hinaus muss das BCR-Systemwissen, ob der Ansprechpartner zurzeitüberhaupt ansprechbar ist. Dazu müssenKalender, Präsenzanzeigen undähnliche Dienste abgefragt werden.Sind diese Dinge geklärt, was natürlichin Echtzeit passieren muss, umden Anrufer nicht in der Warteschleifezu verärgern, stellt das BCR-Systemeine direkte Verbindung mit dem Ansprechpartnerher – ganz gleich, wodieser sich gerade befindet, im Büro,beim Kunden, im Home-Office oder unterwegs.Und was passiert, wenn derAnsprechpartner nicht erreichbar ist?Wie lange dauert der oben dargestellteProzess? Ist das für den Kunden akzeptabel?Die letzten beiden Fragen sindnatürlich essenziell. Wenn dieser Prozessdes Suchens, Findens und Erreichensso viel Zeit beansprucht, dass derKunde entnervt den Kontakt abbricht,dann verfehlt BCR sein Ziel. Deshalbsollte ein BCR-System mindestens folgendeFunktionen aufweisen:Falls es zu Wartezeiten kommt,müssen diese mental verkürzt werden,etwa durch das Einspielen von Informationenüber den Status der Anfrage.Wird nach dem Ablauf einer definiertenProzesszeit kein Ansprechpartner erreicht,muss der Kunde eine eindeutigeInformation erhalten, warum seine Anfrageaktuell nicht beantwortet werdenkann, welche die nächsten Schritte sindund wer über seine Anfrage informiertwurde. Diese Informationen könnenautomatisch oder nach entsprechenderWeiterleitung durch einen speziellenMitarbeiter im Call-Center gegebenwerden.Schnelle Informationenentscheiden über ErfolgAnsprechpartner müssen die Information,dass eine Kundenanfrage erfolgt istund niemand erreicht wurde, so schnellwie möglich erhalten, um sich umgehendmit dem Kunden in Verbindungsetzen zu können. Das BCR-System versendetdazu eine Kontaktnachricht, dieautomatisch alle Kundenkontaktmöglichkeitenenthält.BCR-Systeme sind enorm leistungsstark,zuverlässig und echte UC-Kundeninteraktionslösungen.Ihre Implementierungerfordert breites Wissen überKommunikationstechnologien, Kundendatenbankenund PIM-Systeme. DerEinführungsaufwand ist groß, aber derBCR-Nutzen noch größer und die Investitionamortisiert sich schnell. SuchenSie sich deshalb den richtigen Partner,der über die notwendigen Kompetenzenund Erfahrungen verfügt, mit demSie BCR in einem überschaubaren undrisikolosen Projekt umsetzen können.Hartmut Giesen óMCA GmbH Gesellschaft fürKommunikationslösungenwww.mca-gmbh.de32MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


POWER i-Workshopsin Frankfurt am Main16. Januar 2012Power VM: Erstellung undNutzung virtueller i-SystemeWie Sie Ihre IBM Power System i noch wirtschaftlichernutzen könnenAus dem Inhalt:• Konfiguration des Host unter IBM i• Partitionskonfiguration für den i – Client• Erstellung des virtueller Ressourcen• Installation des i – Clients• Backup und Restore• Administration der i – Clients18. Januar 2012IBM Web Query: Anwendungder Developer WorkbenchLernen Sie den Nachfolger für den abgekündigtenQuery/400 anwendenAus dem Inhalt:• Die Arbeit mit Metadaten– Synonyme erstellen und bearbeiten– Business Views– Synonyme für OLAP-Abfragen (virtueller OLAP Datenwürfel)• Dashboards entwickeln– Basisabfragen erstellen– Abfragen parametrisieren– Mit dem HTML-Designer arbeiten– Info AssistReferent: Klaus-Peter Luttkus17. Januar 2012SQL: Rekursive LösungenWenn Sie wissen möchten, wie Sie noch schnellerzu Ergebnissen kommen könnenAus dem Inhalt:• Basiswissen– Common Table Expression (CTE) nutzen– Vertikale Verknüpfungen mit UNION– Join-Verbindungen insbesondere SELF-Join• Rekursive Abfragen erstellen• Rekursionstiefen und Sortierungen steuern• Wechselseitige Rekursionen unterbinden19. Januar 2012RPG Programme für grafischeClients entwickelnSo erweitern Sie Ihr Wissen für zeitgemäßeAnwendungsoberflächenAus dem Inhalt:• Ereignissteuerung vs. prozedurale Programme• Stateless und StatefulConversations• Transaktionssteuerung– Parameterübergaben und Error-Handling• RPG-Programme als SOAP-Service• RPG-Programme als HTTP-Service• RPG-Programme als CGI-Programme– Die HTTP-API vs. Anwendung von CGIDEV2Für jeden Teilnehmer steht ein Arbeitsplatz zur Verfügung,um den Lehrinhalt nachvollziehen zu können.Bestellung per Fax +49 8191 70661im Web: www.midrange-academy.comFirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatum1. UnterschriftE-Mail-AdresseFax1. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse2. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse3. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-AdresseTeilnahmegebühren– pro Teilnehmer: 599,– €– zwei Teilnehmer: je 549,– €– drei und mehr Teilnehmer: je 499,– €Frühbucherrabatt bei Anmeldungbis zu vier Wochen vor der Veranstaltung: 50,– €Abonnentenrabatt (MIDRANGE MAGAZINoder TechKnowLetter): 5 %Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen. Die Teilnahmegebührenthält die Verpflegung tagsüber inkl. Mittagsessen und Pausenerfrischungen.Sie erhalten nach Eingang Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnungmit Angaben über Termine und Veranstaltungsort. Ausgabeder Unterlagen ab 8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungenvorbehalten.ITP VERLAG GmbH ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661ı www.midrange.de ı service@midrange.de


TECHNIK & INTEGRATIONVon EGL-Programmierunterstützungbis SQL-DynamikMit der im vorangegangenen Artikel behandelten Generierung quasi standardisierter Zugriffeund deren Fehlerbehandlung erhält man höchsten EGL- und RBD-Programmierkomfort.In den ersten Artikeln der Serie wurde gezeigt, wie mit dem EGL-Sprachbefehl execute mitSQL-Anweisungen, die erst zur Ausführungszeit bekannt zu sein brauchten, die höchstmöglicheSQL-Dynamik erreicht wird.Doch EGL kennt auch Abstufungendes Programmierkomforts, dieunterschiedlichen Bedürfnissen beider Programmierung gerecht werden.Dieser Artikel analysiert und bewertetdiese Optionen und gibt Beispiele fürihren Einsatz.Programmierkomfortversus DynamikDie Goldene Regel der Mechanik besagt:„Was man an Kraft spart, mussman an Weg zusetzen“. Bei Geldanlagengilt Entsprechendes für Risikound Rendite. Und beim Programmierengilt allgemein, dass Komfort und Standardisierung,z. B. durch Nutzung vonFrameworks, mit einem Verzicht aufOptionen erkauft werden.EGL stellt gleich mehrere Frameworkszur Datenbankarbeit zur Verfügung,die man nutzen kann, wennman Komfort haben möchte und Wertauf Flexibilität legt, d. h., wenn manbei Datenänderungen möglichst nichtzum Ändern, sondern höchstens zumGenerieren veranlasst sein möchte.Reichen die Freiräume der Frameworkszur Lösung der anstehenden Aufgabennicht aus, kann man ohne das jeweiligeFramework arbeiten, womit man nurKomfort und evtl. Flexibilität verliert,d. h. die Programmierung und spätereÄnderungen aufwendiger werden.Ein schon behandeltes EGL Frameworkist das Verbindungsmanagement.Mit dem Konfigurieren einerVerbindung im Build-Deskriptor unddem Generieren der Records – beidesdurch Wizards gut unterstützt – bekommtman bereits funktionierendeRecord-Definitionen mit Verbindungzur konfigurierten Datenbank, so dassman wie bei RPG mit seinen externenDateibeschreibungen unter Nutzungder CRUD-Operationen sofort mit derProgrammierung einfacherer Datenbankaufgabenloslegen kann. Ein Umzugder Datenbank auf eine anderePlattform unter Beibehaltung oder auchmit gewissen Änderungen des SQL DDLerfordert dann auch meist nur die entsprechendenÄnderungen im Build-Deskriptor sowie eine Neugenerierungdes Projekts und evtl. vorher der Datenzugriffsanwendung.Ist das Verbindungsmanagement zueng, weil man gewisse JDBC Propertiesnicht angeben kann, man mit mehrerenVerbindungen arbeiten möchteoder man die Datenbank erst zur Ausführungszeitkennt, dann nutzt maneben das Framework nicht und programmierteine Stufe tiefer mit den Bibliotheksfunktionender SQLLib. Letztereshat dann allerdings gewisse harteAngaben im Code zur Folge, für derenspätere Änderung in die Software eingegriffenwerden muss.Das nächste Framework besteht ausden Datendefinitionen und Records derDatenzugriffsanwendung nebst zugehörigerInfrastruktur. Die Funktionender Datenzugriffsanwendung reichenfür Web- und Rich-User-Interface-Anwendungen meist aus und liefernschon einen großen Teil des Codes fürden Datenzugriffs-Layer von nicht allzukomplexen Anwendungen. AnspruchsvollereDaten-Layer oder Batch-Aufgaben,die naturgemäß intensiver mit derDatenbank arbeiten, greifen ein Leveltiefer über die Sprachbefehle auf dieDatenbank zu.Bei der Arbeit mit den Sprachbefehlen,die wieder ein Framework darstellen,gibt es verschiedene Komfortstufen,die von flexibelster Nutzung derBefehle bis hin zu harter Änderung deseinmal generierten Codes reichen. Dieswird Gegenstand des übernächsten Abschnittssein.Die JDBC-Subtechnologie der PreparedStatements, mit der sich der nächsteArtikel beschäftigen wird, kann manebenfalls als Framework betrachten. Siehilft u. a. dabei, negative Auswirkungenauf Performance und Flexibilität bei derNutzung von execute zu vermeiden.Ohne Beschränkung der Funktionalität,aber auch ohne EGL-Programmierunterstützung(die Unterstützungdurch die Datenperspektive liegt jaaußerhalb von EGL) programmiert manmit dem EGL-Sprachbefehl execute. Fürdiesen Befehl muss der auszuführendeSQL-Code oft hart in die EGL-Partsgeschrieben werden, und spätere Än-34MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


250Jubiläumsausgabederungen führen dann auch meist zuÄnderungen des Codes. Prepared Statementsund andere Programmiertechnikenmit EGL ermöglichen aber auchhier gute Lösungen.Die unterschiedlichen Programmier-Level sind gut auf einander abgestimmtund können miteinander kombiniertwerden, ohne dass die Anwendungdadurch inhomogen würde. Damit werdenbei EGL einfache Programmierung,Flexibilität, Dynamik und gute Performancebei der Arbeit mit der Datenbankmiteinander vereint.Mehr Komfort durch die generierteDatenzugriffsanwendung1Library DepartmentLibWie im letzten Artikel demonstriert,erhält man für auswählte Tabellen einerDatenbank quasi per Knopfdruckje eine Library bzw. einen Service mitZugriffsfunktionen sowie alle hierfürbenutzten Datendefinitionen. Bild 1zeigt die Übersicht der Funktionen fürdie Tabelle DEPARTMENT.Die in Bild 2 dargestellte FunktionaddDepartment() bildet einen Wrapperum den EGL-Befehl add, der nur ausgeführtwird, wenn der Satz inhaltlichrichtig ist und Erfolg und Misserfolgdes Schreibens behandelt. Darüber hinausbietet der Befehl add auch einengewissen Komfort, der später noch behandeltwird.Die Funktion addDepartmentList()bildet nur noch einmal eine Schleifeum addDepartment() um so ein übergebenesArray zu schreiben. Bei dieserFunktion sind allerdings in punctoPerformance noch nicht alle Optionenausgereizt, das gebündelte Schreibenin Batches wird vielleicht später nochein Thema werden.Für das Lesen stehen zwei Funktionenzur Verfügung. Zum einen dieFunktion getDepartmentListAll() zumLesen aller Sätze der Tabelle in ein Array.Zum anderen die Funktion getDepartmentList(),die das Ganze gefiltert,sortiert und überdies noch „häppchenweise“erledigt – auf Wunsch sogar mit23Funktion addDepartment()Function AddDepartment(newRecord Department, status StatusRec)if ( IsValid(newRecord) )tryadd newRecord;HandleSuccess(status);onException (exception SQLException)HandleException(status, exception);endelseHandleInvalidDBRecord(status);endendAufruf der Anzeige des implizit generierten SQL-Codes12/2011 · MIDRANGE MAGAZIN35


TECHNIK & INTEGRATION456Impliziter SQL-Code aus Bild 3Expliziter SQL-Code nach dem Hinzufügen ohne INTOget department with#sql{selectSAMPLE.DEPARTMENT.DEPTNO, SAMPLE.DEPARTMENT.DEPTNAME,SAMPLE.DEPARTMENT.MGRNO, SAMPLE.DEPARTMENT.ADMRDEPT,SAMPLE.DEPARTMENT.LOCATIONfrom SAMPLE.DEPARTMENTwhereSAMPLE.DEPARTMENT.DEPTNO = :Department.DEPTNO};Explizites SQL in komprimierter Darstellungzwischendurch aktualisierten Steuerinformationenund Daten. Das machtdiese Funktion nicht nur für das Ladenvon Tabellen auf der Benutzeroberflächeattraktiv. Ein zu übergebenderRecord zur Steuerung dient nicht nurder Filterung und Sortierung und zumBlättern im Result Set. Er enthält auchsonst noch für die Anwendung brauchbareInformationen.Doch auch der Komfort der beschriebenenLesefunktionen kann nichtalle Wünsche erfüllen, denn das Frameworkdiktiert einige Regeln, so z. B.diejenigen für die Durchführung derFehlerbehandlung, die z. B. in Batch-Programmen durchaus hinderlich seinkönnen. Deshalb macht es Sinn, auchdas Programmier-Level darunter bereitzustellen,die Sprachbefehle zur Datenbank.78Impliziter Code für das Lesen eines SatzesImpliziter Code für das Lesen aller Sätze einer TabelleEmbedded SQL –implizit und explizitDie Subtechnologie von SQL, die insbesonderebei den CRUD-Befehlen vonEGL zum Einsatz kommt, ist EmbeddedSQL. Die Einbettung in EGL, beidem durch das Generieren ja eine Vorkompilierungstattfindet, eröffnet dieeinzigartige Möglichkeit, die Vorkompilierungmit der von Embedded SQLzu verschmelzen, und zwar mit demEffekt, dass man die Einbettung kaumnoch bemerkt. Lediglich an einigen Defizitender Inhaltshilfe im SQL-Code –wenn man ihn benutzen möchte odermuss – sowie an gewissen Verfahrensweisenmit Hostvariablen ist es noch zuspüren.Benutzt man Sprachbefehle mitihren Standardannahmen, ist von derEinbettung eigentlich nichts zu sehenund zu spüren. Höchstens wenn dieVereinbarungen in den Befehlen andereErgebnisse zeitigen als die erwarteten,sollte man zumindest nachschauen,was hinter den Kulissen abläuft. Manerfährt es, wenn man sich das sogenannteimplizite SQL anschaut, wie esin Bild 3 zu sehen ist. Ein wenig nervig36MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


250Jubiläumsausgabe9Auszuführender Code mit der Option updatedabei ist, dass dies nur funktioniert,wenn vor dem Aufruf des Kontextmenüsin den Satz geklickt wurde.Das aus Bild 2 passende implizitgenerierte SQL (Bild 4) kann man mitoder ohne INTO-Klausel in den Codeeinfügen, womit es dann explizit wird– mit erheblichen Konsequenzen. DerCode wird dann nämlich hart eingefügt,d. h. er passt sich nicht mehr an, wennsich z. B. die Record-Definition ändert.Veranlasst man das explizite Hinzufügen,sieht die get-Anweisung dannwie in Bild 5 aus. Eine nicht explizithinzugefügte INTO-Klausel bleibt dabeinoch implizit.Die WHERE-Klausel wird gemäßSchlüsseldefinition im SQL Record generiert.Möchte man jedoch die WHE-RE-Klausel mit einem anderen Felddefinieren, so gibt es zwei Optionen.Die naheliegende, aber weniger guteist, den Code explizit zu machen unddanach zu editieren.Der generierte Code bläht leicht denEGL-Part auf, wozu bei 50 oder mehrSatzfeldern nicht viel Vorstellungskraftgehört. Alternativ kann man aber denCode komprimieren, wie das in Bild 6zu sehen ist, wobei am linken Rand einPlus-Zeichen die komprimierte Darstellunganzeigt.Nicht nur übersichtlicher, sondernauch flexibler und d. h. anpassungsfähigbei den meisten Änderungen derRecord-Definition, ist eine zweite Option,bei der der im Record verankertePrimärschlüssel (nur dieser sollte alsSchlüssel im SQL Record für eine Tabelleangegeben sein) beim get temporärüberschrieben wird wie auf den Zeilen11 und 12 in Bild 3, was zum implizitenCode in Bild 7 führt.In Bild 8 wird die SELECT-Anweisunggezeigt, die für das Lesen allerSätze der Tabelle in das dynamischeRecord-Array departments zuständigist. Bemerkenswert sind hier die generierteORDER BY- und die fehlendeWHERE-Klausel. Hieraus entsteht vermutlichoft ein Anlass zum Explizit-Machenund Editieren mit den genanntennegativen Nebenwirkungen. Andererseitswird wohl kaum anderer impliziterCode besser sein.Die am EGL get-Befehl demonstrierteVerwendung von implizitemund explizitem SQL funktioniert entsprechendauch für die EGL-Befehleadd, replace und delete. Als Alternativezu diesen Befehlen gibt es in Verbindungmit execute eine weitere guteMöglichkeit. Hierbei wird mit executesogar implizit und damit flexibel programmiert.Der Befehlexecute update for department;führt, wie Bild 9 zeigt, die Aktualisierungeines Satzes oder einer Satzmengemit gleichem Schlüsselwert in derTabelle aus, wobei die identifizierendenSchlüsselwerte (meist ist es nur einer)und die Aktualisierungsfeldwerteaus dem angegebenen Satz kommen.Analog arbeitet execute auch mit denOptionen insert und delete anstelle vonupdate.SchlussbemerkungenDie eigentlich nur wenigen Befehle zurDatenbank sind sehr mächtig, nichtnur hinsichtlich ihrer vielen Optionen,sondern auch durch die mit ihnen verbundenenunterschiedlichen Programmierweisen.Daher ist es eigentlichschon eine Herausforderung, sich dieZusammenhänge zur ohnehin schonrecht anspruchsvollen Datenbankprogrammierungzu erschließen.Die EGL-Handbücher Language Referenceund Programmers Guide sowiedas Tutorial „Access relational databaseswith EGL and SQL“ leisten alle aufihrem Gebiet ihren Anteil an diesemschwierigen Unterfangen. Die Artikeldieser Serie, insbesondere der vorliegende,nehmen sich etwas mehr derHintergründe und Zusammenhänge an.An dieser Stelle ist nach den mehr konzeptionellenBetrachtungen dringendetwas praktisches Entwickeln geboten,das das Tutorial in hervorragender Weisebietet. Deshalb empfehle ich an dieserStelle, falls noch nicht getan, seineDurchführung. Sie finden es unter Hilfep Inhalt der Hilfetexte p Navigationsfesterlinks p Lernprogramme p Ausführenund Lernen p Access relational databaseswith EGL and SQL.Günther Hartung óANZEIGEWilsch hostet Ihre AS/400Umgebung – und mehrWilsch Power HostingProduktion, Backup, ArchivWir haben die Maßlösung für Sie!Wollen Sie mehr erfahren?Karl-Valentin-Straße 17 · D-82031 GrünwaldTel.: +49-89-64169-0 · Fax: +49-89-64169-25E-Mail: info@wilsch.de · www.wilsch.de12/2011 · MIDRANGE MAGAZIN37


TECHNIK & INTEGRATIONKonfigurationsassistent fürDomino – Teil 1Komplexe Systeme verlangen Verantwortlichen und Administratoren einiges ab. NeueFunktionen, immer tiefer gehende Verzweigungen und Abhängigkeiten von anderenSystemen sind nur ein paar Gründe dafür, warum ein Administrator eine Umgebung – wieNotes oder Domino – ständig in Bezug auf notwendige Änderungen im Auge behalten muss.Da wünscht man sich die Vereinfachungder erforderlichen Tätigkeitenin Form eines Assistenten, der sinnvolleEinstellungen vorschlägt, die mannach einer kurzen Sichtung verwerfenoder als gültige Einstellungen für dasSystem übernehmen kann.Mit Erscheinen der Version 8.5 hatIBM ein weiteres Werkzeug in den Lieferumfangvon Domino eingebunden,mit dem die Domino-Installationen inLeistung und Konfiguration optimiertwerden können. „Domino ConfigurationTuner“ (DCT) soll die Domino-Administratorenunterstützen, wenn es darumgeht, das Leistungsverhalten unddie allgemeinen Konfigurationseinstellungeneiner Domino-Installation zuoptimieren.Wer kennt sie nicht – die vielfältigenMöglichkeiten der Konfigurationeiner Domino-Umgebung. Nichtimmer gelingt es da, an den richtigenStellschrauben zu drehen, um den gewünschtenEffekt zu erreichen.Beispiele für Informationen undEinstellungen, die DCT im Rahmen derPrüfung ermittelt, sind u. a. bekannteKonfigurationseinstellungen, die denmeisten Administratoren sicher bekanntsind. Aber aufgrund der Fülleder verfügbaren Anwendungen kanndoch immer mal wieder etwas vergessenwerden:ó Verwendung von Komprimierung inverschiedenen Bereichen (Designbereich,Anhänge, Dokumenteninhalte)ó Protokolleinstellungenó Transaktionsprotokollierungó Lastverteilungó Verwendete ODS-Versionenó Cache-Einstellungenó Webeinstellungenó Sicherheitseinstellungenó etc.DCT arbeitet mit verschiedenenEckdaten, die mit den gesammeltenInformationen der Domino-Umgebungabgeglichen werden. Auf Basis dieserVergleiche werden dann Optimierungsvorschlägeunterbreitet, mit denen derDomino-Betrieb verbessert werden soll.Voraussetzung für Installation und Betriebdes Domino Configuration Tunersist Notes/Domino ab Version 8.x. DaDCT von einem Notes Client (Administrator)ausgeführt wird, werden folgendeNotes Administrationsclient-8.x-Versionenbenötigt:ó Standard oderó BasisAußerdem muss mindestens eineJVM ab Version 1.5 installiert sein. Solltesie fehlen, dann kann die zusammenmit dem DCT Tool gelieferte Version aufdem Rechner installiert und genutztwerden.Insbesondere bei der Auswertungvon komplexen Domino-Umgebungenist ausreichend Arbeitsspeicher fürden PC sinnvoll. Per Standard arbeitetder Notes Client mit 64 MB für JVM-Ausführungen. Hier sollte man mehrHauptspeicher zuweisen.Anmerkung: Auch wenn IBM denDCT erst mit Version 8.5 von Domino(bzw. Notes) ausliefert, so sind wir dennochin der Lage, frühere Domino Server-Versionenmit dem DCT bearbeitenzu können. Offiziell unterstützt IBMdabei alle Domino 8- und 7-Server. Beiälteren Domino-Versionen kann DCTteilweise zwar eingesetzt werden, aberaufgrund von angepassten Konfigurationenund veränderten Grenzwertensind die Ergebnisse detailliert zu prüfen.Aus diesem Grund sollte man aufden Einsatz von DCT mit einer Versionälter als 7 verzichten.Die Basis für DCT bildet eine spezielleSchablone, die als DCT.NTF ausgeliefertwird. Bei Bedarf kann dieseSchablone (bzw. das gesamte Tool)auch von den Webseiten der IBM heruntergeladenwerden. Dieser Downloadkann außerhalb eines bestehendenWartungsvertrags erfolgen. Der dazunotwendige Link lautet:Û www-01.ibm.com/support/docview.wss?rs=463&uid=swg24019358Die Lizenzierung basiert auf demDomino Server bzw. den lizenziertenNotes Clients.Über die Schablone DCT.NTF wirdeine gleichnamige Datenbank DCT.NSFangelegt (Bild 1). Diese Datenbank istGrundlage für die Leistungsermittlungsowie den Vergleich mit internen Eckdaten.Die DCT-Funktionen basieren aufEckdaten und Einstellungen, die in38MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


250JubiläumsausgabeForm von Rollen implementiert wurden.Sie definieren die verschiedenenTeilbereiche mit Grenzwerten, die dasSystem auf den einzelnen Domino Servernprüft. Wenn Abweichungen enthaltensind, dann werden sie in denDCT-Ergebnisanzeigen dargestellt bzw.nach entsprechender Bestätigung aufdem Domino Server angepasst.Die Arbeitsweise desDomino Configuration TunerDer Domino Configuration Tuner wirdals „Funktion“ im Domino Administratorab Version 8.5 eingebunden.Auch wenn DCT Informationen aus derDomino-Domäne sammelt, so ist keineVeränderung der Konfiguration an derDomino- oder Notes-Umgebung erforderlich.Die notwendigen Schritte zumEinsatz des DCT sind denkbar einfach.In der Regel erfolgen Auslieferungund Installation mit dem Einspielendes Domino Administrators. Dieser beinhaltetab Version 8.5 auch den DCT.Dies muss bei der Konfiguration einfachausgewählt werden. Damit werdendie erforderlichen Aufgaben automatischausgeführt.Den eigentlichen Verwaltungsbereichhat IBM in den Domino Administratoreingebunden. Man findet ihn imBereich Server p Analyse, wie Sie inBild 2 sehen können.Unabhängig davon, ob wir den DCTdas erste Mal nutzen oder wiederholtaufrufen: es genügt ein Doppelklickauf den Eintrag „Domino ConfigurationTuner“.Anmerkung: Bevor Sie DCT verwenden,muss sichergestellt sein, dassder Domino Administrationsclient fürdie Verwendung von Java Script aktiviertist. Diese Einstellung kann in denClient-Eigenschaften unter „Vorgaben/Benutzervorgaben“ vorgenommenwerden. Im Teilabschnitt „Allgemein“befindet sich in der Auflistung der zusätzlichenOptionen auch die Auswahlmöglichkeitfür das „Aktivieren/Deaktivierenvon Java Script“ (Bild 3).123DCT.NSFDCT im Domino AdministratorBenutzervorgaben12/2011 · MIDRANGE MAGAZIN39


TECHNIK & INTEGRATION4 DCT-Willkommenseite5 Domino Configuration Tuner6Downloads sind verfügbar7Update abgeschlossen8Run New Scan9Auflistung der Domino Server10Run New Scan11DCT Scan wird ausgeführt40MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


250JubiläumsausgabeDie Option „JavaScript aktivieren“muss für den Einsatz von DCT ausgewähltwerden. Wenn das nicht der Fallist, dann erscheint beim DCT-Start eineFehlermeldung.Zusätzlicher Hauptspeichererhöht den DurchsatzBereits am Anfang dieses Beitragswurde auf die Möglichkeit von zusätzlichemHauptspeicher für JVM-Aktivitätenim Notes-Umfeld hingewiesen. PerStandard arbeitet der Notes Client mit64 MB Hauptspeicher. Wenn komplexeDomino-Umgebungen verarbeitet werdensollen, ist es sinnvoll, mehr Hauptspeicherzuzuweisen. Dazu passen Sieeinfach die NOTES.INI Variable „Java-MaxHeapSize“ an und weisen ihr einenhöheren Wert (z. B. 256 MB) zu.Beim ersten DCT-Start erscheint eineWillkommenseite mit wenigen Hinweisen(Bild 4). Hier findet man ersteInformationen zu Arbeitsweise undEinsatzgebieten des Domino ConfigurationTuner. Beachten Sie hier auch denHinweis, dass nach Installation undKonfiguration die Notes Clients neu gestartetwerden müssen. Erst nach Beendenund Neustart aller Notes Clients istdie eigentliche DCT-Grundinstallationabgeschlossen.Auf der Willkommenseite erhältman eine Statusmeldung mit dem Hinweis,dass alle Notes Clients in der Domino-Umgebungneu gestartet werdenmüssen, damit DCT genutzt werdenkann. Einer der automatisch ablaufendenTeilschritte bei der DCT-Konfigurationist die Suche nach erforderlichenUpdates. Diese wird im Hintergrundausgeführt und liefert als Ergebnis eineAnzeige, wie sie in Bild 5 zu sehen ist.Nach dem Schließen dieses Fensters,werden die Notes Clients beendet.Das muss nicht unmittelbar erfolgen,sondern kann auch durch das Beendender Notes-Anwendungen am Abend geschehen.Am nächsten Tag ist dann derDCT-Bereich für den weiteren Einsatzverfügbar.IBM bietet stetige Erweiterungenund Verbesserungen von DCT an. Umsie nutzen zu können, sollte DCT in gewissenZeitabständen auf vorhandeneUpdates geprüft werden. Dazu steht inder DCT-Maske eine Schaltfläche zurVerfügung. Mit einem Klick auf „UP-DATE“ werden neue Updates, sofern sieverfügbar sind, zum Download angezeigt(Bild 6).Zunächst müssen die Lizenzbestimmungengelesen und akzeptiertwerden. Mit einem Klick auf „AcceptLicense and Download“ wird das Herunterladenund Installieren der neuestenVersion gestartet.Anmerkung: In dieser Anzeige findensich zudem Informationen zu denaktuell installierten Regelbeschreibungenund zur DCT-Schablone. Das istdann wichtig, wenn es um Fehlerbehebungenoder Anfragen bei IBM bzw.Lotus geht.Nach dem Update, der unter Umständeneinige Minuten dauern kann,wobei die Anzeige „leer“ erscheint, erhältman eine Abschlussmeldung, dieim Idealfall wie in Bild 7 gezeigt aussieht.Sollte während des Updates einFehler aufgetreten sein, dann müssendie Anweisungen auf dem Bildschirmbefolgt werden.Bei einem erfolgreichen Updatesollte der DCT-Bereich oder noch besserder Administrationsclient neu gestartetwerden, damit die Änderungen wirksamwerden. Die Suche nach neuen Updatessollte in gewissen Zeitabständenerfolgen. Aber kommen wir nun zumeigentlichen Einsatz von DCT.Bevor alle Teilbereiche von DCTeinsetzbar sind, sollte die Domino Serverlisteaktualisiert werden. Dazu wirdin der Anzeige der Bereich „Run NewScan“ ausgewählt. Die ersten Tipps undInformationen auf der Anzeige werdenausgeblendet, woraufhin eine neueSchaltfläche mit der Beschriftung „InitializeServer List Now“ erscheint (Bild8), die wiederum mit einem Doppelklickausgewählt wird.Mit dieser Auswahl ermittelt DCTdie Liste der in der Domäne befindlichenDomino Server. Dabei ist es zunächstunwichtig, um welche Form des DominoServers es sich handelt. Wichtig ist hierlediglich die Mindest-Release- Version(ab Domino 8). Wahlweise können alleDomino Server zur DCT-Arbeit konfiguriertoder die gewünschten DominoServer selektiv durch einen Klick inder Auflistung markiert werden. Überdiverse Schaltflächen ist es möglich,erneut nach allen Domino Servern zusuchen oder die bereits vorgenommenenAuswahlen rückgängig zu machen(Bild 9).Der Domino Server wirdschnell gefundenSollte ein Domino Server nicht gefundenwerden, dann kann man ihn durchEingabe des Servernamens im unterenBereich der Anzeige direkt suchen.Nachdem die Domino-Domäne abgesuchtund die mit DCT zu verarbeitendenDomino Server selektiert wurden,kann nun die DCT-Erfassung durchgeführtwerden. Dazu genügt ein Klickauf die Schaltfläche „Run New Scan“(Bild 10). Durch diese Auswahl wird einAgent „DCT Scan“ gestartet. Der Statuswird auch in der Informationsleiste innerhalbdes Domino Administrators angezeigt(Bild 11).Anmerkung: In Abhängigkeit vonden Client-Einstellungen wird das Ergebnisder DCT-Ermittlung sofort angezeigt.In bestimmten Situationen kannauch ein Warnhinweis ausgegebenwerden. Wenn das der Fall sein sollte,dann müssen die Einstellungen des Clientsangepasst werden. Informationenbezüglich Fehleinstellungen findet manin den Hinweisen in der DCT-Anzeige.Mit diesen Schritten sind die erstenEinrichtungsaufgaben für den DCTbeendet. Nun ist es an der Zeit, die bestehendeDomino-Umgebung zu prüfenund ggf. Änderungen vorzunehmen.Mit diesem Thema werden wir uns imnächsten Beitrag beschäftigen. JZ ó12/2011 · MIDRANGE MAGAZIN41


marktübersichtAutomatisierung und DatenbankGchutka, iStockphoto.comSUMMARYNatürlich verfügt Ihr System i schon vonHaus aus über eine Reihe von bordeigenenWerkzeugen. In Case Studies zeigen wir,wo deren Grenzen sind und unter welchenVoraussetzungen Third Party Tools effektivunterstützen können.Warum Sie Ihre Daten gemeinsam nutzen solltenDaten-Sharing in der PraxisInformationen sind der Treibstoff der Wirtschaft. Die Art und Weise, Informationen zu nutzen,unterscheidet Ihre Organisation von allen Mitbewerbern. Organisationen, die Informationenauf innovative Weise nutzen, können mehr und schneller informationsbasierte Entscheidungentreffen. Diese schnellere Entscheidungsfindung stellt sicher einen Vorteil dar.In der Regel sind Anwendungen ausdem Bereich Supply Chain Management,Customer Relationship Management,Business Intelligence sowieandere Unternehmensanwendungennicht darauf ausgelegt, miteinandereffizient zu kommunizieren. Ohne diepassenden Daten-Sharing-Tools bleibenEntscheider isoliert und sind aufUnternehmensdaten angewiesen, diein abteilungseigenen Datenbanken gespeichertwerden.Für Initiativen zum Daten-Sharinggibt es verschiedene Auslöser. Einerdavon ist die Notwendigkeit, Anwendungenin Echtzeit zu integrieren, sodass verteilte Informationen synchronbleiben und Benutzer Zugriff auf dieaktuellen Informationen haben.Eine weitere Notwendigkeit bestehtdarin, auf unternehmenskritische Datenaus dem gesamten Unternehmenheraus zugreifen zu müssen, um einzentralisiertes Reporting oder BusinessIntelligence On Demand zu gewährleisten.Ein dritter Grund ist, Daten ausUnternehmensdatenbanken in Echtzeitfür kundenbezogene Anwendungenwie eCommerce oder Webportale zurVerfügung stellen zu können.Und nicht zuletzt entstanden ausMergern oder Übernahmen eine Reihevon Projekten zum Daten-Sharingmit der Notwendigkeit, Datenbankinformationenzu konsolidieren bzw. zumigrieren. Welcher dieser Faktoren der42MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


250Jubiläumsausgabewichtigste ist, ergibt sich dabei aus denspezifischen Anforderungen der jeweiligenOrganisation.Ist Daten-Sharing auf gleichartigenund auf unterschiedlichen Plattformenso einfach, wie es sich anhört? Ganzklar nein. Daten-Sharing zwischen Datenbankenauf unterschiedlichen Plattformenist tatsächlich recht schwierig.Die Herausforderungen für dasSharing von Dateien bestehen in denunterschiedlichen Datenformaten, Betriebs-und Dateisystemen sowie Hardwareplattformen.Speicherung eines Datumsals BeispielZum Beispiel kann die Form der Speicherungeines Datums in zwei Datenbankenauf verschiedenen Plattformenganz unterschiedlich sein. Sogar wennDaten zwischen Datenbanken der gleichenArt ausgetauscht werden sollen,können Tabellen unterschiedlich strukturiertsein, so dass die entsprechendenDaten aufbereitet und umformatiertwerden müssen. Diese Fälle tretenauch auf, wenn Datenbanken nach einemMerger oder einer Übernahme migriertund konsolidiert werden sollenund gehören zu den Gründen, aus denensich Migrationsprojekte sehr langehinziehen können.Versuche einiger Unternehmen,Daten-Sharing durch manuelle Prozesse,Scripts und hauseigene Tools zuermöglichen, haben sich als ineffizient,fehleranfällig und teuer erwiesen.Denn hauseigene Tools benötigen überdurchschnittlichviel Ressourcen, umProbleme zu lösen oder neue Funktionenhinzuzufügen, erfordern zusätzlicheDatenbanken bzw. Datenbankversionenund erhöhen letztendlich nur dieIT-Ausgaben.Ebenso erfordern große Datenextraktionenund Transfers manuelleEingriffe und belegen erhebliche Anteileder Serverressourcen und Bandbreitenim Netz. Werden aus diesemGrund die Prozesse zur Aktualisierunggemeinsam genutzter Daten periodischgeplant, führt das lediglich dazu, dassein Unternehmen bis zur nächsten geplantenAktualisierung mit zunehmendveraltenden Daten arbeitet.Als Alternative bieten sich Softwarelösungenmit einer GUI-Oberflächean, mit der Replikationen von Datendurch einfaches Klicken konfiguriertwerden können – einschließlich Mappingsund Transformationen. Sogarkundenspezifische Transformationenkönnen nach Bedarf ohne Programmierunghinzugefügt werden. Ist sieeinmal konfiguriert, erfolgt die Datenbankreplikationtransparent, da dieÄnderungen direkt von der Quelle zumZiel übertragen werden.Ihr Aufwand beschränkt sich aufdie gelegentliche Überwachung desSystems und die Konfiguration zusätzlicherRessourcen über die GUI-Konsole.Dazu zählen etwa neue Server, Datenbanken,Tabellen und so weiter.Die Einführung einer Replikationslösungbringt viele Vorteile mit sich. EineBank beispielsweise kann getrennteAnwendungen für Kundenkontakteund für Transaktionsverarbeitungen imBackend einsetzen. Die Anwendungenlaufen auf getrennten Plattformen undverwenden unterschiedliche Datenbanken.Solche Anwendungen könnendurch Daten-Sharing über Replikationintegriert werden.Transaktionen werdenins Backend übergebenTransaktionen, die von einem Kundenüber eine SQL-Anwendung im Frontendeingegeben werden können, werdenüber Replikation an eine DB2-Anwendungim Backend übergeben. Hierwird die Transaktion verarbeitet unddie daraus resultierende Information inEchtzeit zurück an den Benutzer übertragen.Bei diesem Beispiel integriertein Unternehmen mit Hilfe von Daten-Sharing seine Best-of-Breed-Systemeund erreicht damit eine ausgezeichneteKundenzufriedenheit.Somit können durch vereinfachtes,unternehmensweites On-DemandDaten-Sharing mit einer effizientenReplikationslösung drängende undpermanente Integrationsanforderungenzwischen kritischen Anwendungenschnell gelöst werden.Robert Gast óVision Solutionswww.visionsolutions.comDaten-Sharing-Tools vermeidenIsolation12/2011 · MIDRANGE MAGAZIN43


marktübersichtAutomatisierung und DatenbankVolles Aroma ohne Nebenwirkungen für Vögele mit SAPErfolgreiche DatenübernahmeDer Magic-Softwarepartner Innovabee hat beim Duftstoffhersteller Vögele seine auf SAPBusiness All-in-One basierende Branchenlösung Innovachem eingeführt. Um eine umfassendeDatenmigration von Navision nach SAP durchzuführen, nutzte Innovabee eine standardisierteLösung auf Basis der Integrationsplattform iBOLT von Magic Software.Der Name Joh. Vögele KG steht aufkeinem Etikett eines Parfums,Likörs oder Duschgels. Dennoch genießentäglich Millionen von Verbrauchernden Geschmack auf der Zungeoder den Duft auf der Haut. Denn derFamilienbetrieb verarbeitet Naturproduktewie Kräuter und Gewürze zuätherischen Ölen, Parfumölen und Aromen,mit denen Firmen aus den unterschiedlichstenBranchen ihre Produkteanreichern.Aufgrund der vielfältigenEinsatzgebiete muss die Firmaständig neue Richtlinien erfüllen,etwa des Parfumverbands IFRA,der Lebensmittelindustrie, derEU sowie natürlich Kundenanforderungen.Wertet beispielsweiseÖkotest einen Inhaltsstoff ab, setzenihn viele Hersteller sofort aufdie schwarze Liste. „Uns wuchsder Aufwand über den Kopf, unsere10.000 Rezepturen per Handauf die Inhaltsstoffe zu prüfen“, erklärtBertram Vögele, Geschäftsführer derJoh. Vögele KG.Der Familienbetrieb brauchte dahereine leistungsfähige IT-Lösung, umdie Rezepturen effizient zu verwalten.Das Rennen machte Innovachem, eineauf SAP Business All-in-One basierendeBranchenlösung des SAP-PartnersInnovabee. Für jede Rezeptur lassensich beliebig viele Merkmale anlegen.„Diese Flexibilität ist ein Riesenvorteil,weil wir regulatorische Kriterienund Kundenkriterien bedarfsgerechthinterlegen können“, freut sich Vögele.Im Schnitt kommen pro Rezeptur 500Merkmale zusammen, etwa „krebserregend“,„Bio-zertifiziert“ oder die Länderzulassung.Rezepturen auf KnopfdruckauswertenNach nur acht Monaten Projektlaufzeitging die Lösung an den Start. Mitder Integrationsplattform iBOLT vonMagic Software und der darauf basierendenStandardlösung von Innovabeefür die Datenmigration nach SAP ERPwurden die Daten bei der Übernahmevon Navision nach SAP Business All-in-One geprüft, neu strukturiert und mitHilfe eines grafischen Mappings automatisiertund regelbasiert überführt.Anstatt Excel-Listen zu durchforsten,wertet die Firma die Rezepturen jetztautomatisch aus. Die Mitarbeiter brauchennur die geforderten Kriterien indas System einzugeben. Will etwa einKunde ein Aftershave herstellen, daskeine Allergene enthält, dann wählt dieSoftware die geeigneten Duftblöcke aus– die sich nach Bedarf verfeinern lassen.„Wir erfüllen sämtliche Regularienund auch die ausgefallensten Kundenwünsche.Die automatische Auswahlspart eine Menge Kosten und erhöhtdie Verlässlichkeit“, berichtet Vögele.iBOLT und Innovabeebeschleunigen DatenmigrationDie kurze Projektlaufzeit wird u. a.durch die IntegrationsplattformiBOLT möglich, mit der die Datenin kürzester Zeit übernommenwerden können. Die iBOLT-Spezialversionensind konzipiert, um SAPmit Softwarelösungen jeglicherArt ohne Schnittstellenprogrammierungund komplexe Projektezu verbinden. Innovabee nutztiBOLT und die darauf basierendenStandardlösungen von Innovabeefür SAP-Einführungsprojekte, umDaten aus einem abgelösten Systemin die neue SAP-Implementierung zuübernehmen. Da die Integrationsplattformmit Standardadaptern arbeitet,erübrigen sich langwierige Schnittstellenprojekte.In iBOLT müssen nur dieRegeln der Datenübernahme festgelegtwerden. Um die Transformation derDaten in das SAP-Format kümmertsich iBOLT dann selbst.Hartmut Giesen ódiane555 iStockphoto.comMagic Softwarewww.magicsoftware.com44MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


ANZEIGE9 Gründe Ihr Papierarchivaufzulösen• Elektronische Archivierungist mit directarchiv auchfür kleine und mittlere Unternehmenerschwinglich.• Elektronische Archivierungist viel günstiger als herkömmlichesPapier archiv.• Mit Minimal­Aufwand inbestehende Anwendungenintegrierbar• Schnell installiert: Standard­Installation in der Regel ineinem Tag abgeschlossenund lauffähig.• Leicht zu administrieren:Adminis trator steuert alleVerwaltungs funktionenüber den Browser.• Von Beginn an Zeitgewinnbei der täglichen Arbeit:Effizientes, schnelles Auffindenvon gesuchtenDokumenten an jedemArbeitsplatz.• Sicherer Zugriff aufDokumente über Jahrzehnte:Speichert Dokumente, dielange verfügbar gehaltenwerden müssen, im revisionssicherenPDF/A­Format.• Besserer Kundenservice:Dokumente werden schnellergefunden, Fragen schnellerbeantwortet.• Anwenderfreundlich:Treffer listen mit Thumbnail­Dokumentvorschau machenleichte Auswahl möglich.Toolmaker SoftwareWestendstraße 34D-86916 KauferingTelefon +49 8191 968-0Telefax +49 8191 968-100www.toolmaker.deModern, schnell, flexibelPower-DMS für IBM Power iKleinere und mittlere Unternehmen haben vielfach kein elektronisches Archiv. Der Aufwandfür Implementierung und Administration zu hoch, Anschaffung und Unterhalt zu teuer.Mit directarchiv präsentiert Toolmaker ein modernes Voll-DMS, das mit außer gewöhnlicherFunktionalität brilliert und leicht zu implementieren ist, das aber wunderbar auch in kleineBudgets passt.Zugriff über den Browser – von überall!Modernste Web-Technologie macht directarchiv komfortabel und überall einsetzbar. Es funktionierteinfach über den Browser: aus der Filiale, dem Home-Office, dem Internet-Cafe. Im Unternehmengenügt eine Zentral-Installation. directarchiv funktioniert mit sparsamen Thin Clients.Allein Leistung zähltdirectarchiv arbeitet native auf IBM Power i (und Vorgängermodellen), ist rasant schnell und leistungsfähig.Obwohl es Funktionalität und Leistung großer und teurer DMS besitzt, ist es in Anschaffungund Betrieb kostengünstig: geringe laufendeKosten, keine Client-Installationen, inkürzester Zeit implementiert. Der WartungsundInstallationsaufwand tendiert gegen Null.Wirklich sichere Daten und DokumenteDas Herz von directarchiv ist die i-Plattform,ihrer Struktur wegen sicher gegen Malware.Wertvolle Daten und Dokumente sind hierbestens aufgehoben.Weitere einzigartige Sicherheits-Features:die integrierte digitale Signatur bietet denbestmöglichen Schutz vor Veränderung vonarchivierten Dokumenten. Die Unversehrtheiteines Dokuments lässt sich jederzeitelektronisch überprüfen. Zusätzlich werdenalle Zugriffe lückenlos über den gesamten Lebenszyklusdes Dokuments protokolliert. Dieexakt skalierbare Berechtigungssteuerungbis auf Indexebene schließt Datenmissbrauchfaktisch aus.directarchiv hat eine komfortable, Browser-basierteBedienoberflächeArchiviert alle Formate – auch über Jahrzehntedirectarchiv unterstützt alle Dokument-Formate (Mac-Dateien, CAD etc.) und speichert sie im Originalformatab. In seinen Datenbanken und Verzeichnissen kommt das DMS selbst ohne proprietäreFormate aus.Dokumente, die (z. B. aufgrund von Vorschriften, Steuergesetzen) lange verfügbar gehalten werdenmüssen, speichert directarchiv als PDF/A. So können sie noch Jahre später sicher gelesen werden,unabhängig von installierten Schriften oder extern eingebundenen Programmen.Geeignet für internationalen Einsatzdirectarchiv ist prädestiniert für die Anwendung in international agierenden Unternehmen: Es ist Unicode-fähignach dem UCS-Standard und dadurch geeignet für den Einsatz in Unternehmen(steilen)Osteuropas und Asiens. Das Tool hat mehrsprachige Anwendertexte (D, EN, F, IT, POL, nach Bedarferweiterbar) und eine Übersetzungs-Vorauswahl.


marktübersichtAutomatisierung und DatenbankAnbieterübersichtABAS Software AGwww.abas.deabateq it.solutions. gmbhwww.abateq.deAJE Consulting GmbH & Co. KGwww.aje.deAS-MIKA GmbHwww.asmika.deAS/point GmbHwww.aspoint.debaramundi software AGwww.baramundi.deBOARD Deutschland GmbHwww.board.comByteplant GmbHwww.byteplant.comCognosco AGwww.cognosco.chComarch Software und Beratung AGwww.comarch.deDataSoft GmbHwww.datasoft.deGÖRING iSeries Solutionswww.goering.deHelmut Knappe - HiT Softwarewww.hitsw.deHETEC Datensysteme GmbHwww.hetec.deindependIT Integrative Technologieswww.independit.deinitionswww.initions.comInspire Technologies GmbHwww.bpm-inspire.comK&P Computerwww.kpc.deKlaus Hammer & Partner GmbHwww.khup.deLawson Software Deutschland GmbHwww.lawson.comLibelle AGwww.libelle.comMATERNA GmbHwww.materna.deCLICK toÛ weiter auf Seite 48Über unsere Online-Datenbankwww.midrange-solution-finder.definden Sie alle Kontaktdaten zu den Unternehmen.Die Produktübersicht enthältumfassende Details zu den Lösungen.Investition in DatenbankqualitätAufwand rechnet sichTotal Quality Management (TQM) ist bei der Adresspflegedas beste Prinzip, um erfolgreich zu sein und unnötigeFolgekosten zu vermeiden. Aber wie können Unternehmenihre Firmendatenbanken auf dem neuesten Stand halten?Bis heute begreifen erfolgreiche Versandhändlerihre Kundenadressenals Teil des Anlagevermögens – wieWertpapiere oder Patente. In ihren Augenbildet jede Anschrift einen Wert fürdas Unternehmen und muss als Anlagegutentsprechend „bewirtschaftet“werden. Deshalb investieren sie in dieWerterhaltung, d. h. in die Pflege ihrerAdressen.Heute muss sich in Zeiten digitalerDatenhaltung niemand mehr Sorgenmachen, die Kundenkartei könne verbrennen.Doch ein natürlicher Feindjeder Adressdatenbank ist geblieben:die Zeit. Durchschnittlich veralten rund10 Prozent der Adressen pro Jahr. Werseine Kundenstammdaten nicht permanentaktuell hält, versinkt bald in wertlosemDatenmüll.Firmenadressen verdienenSonderbehandlungBei Firmenadressen haben schon kleineFehler weitreichende Folgen – mandenke nur an eine Verwechslung zwischen„KG“ und „AG“. Ganz abgesehenvon rechtlichen Problemen, die dadurchentstehen können: Rechnungenmit falscher Firmenbezeichnung sindnicht vorsteuerabzugsfähig und führenzu Zahlungsverzögerungen und Zinsverlusten,schlimmstenfalls zum Rechnungsausfall.Deshalb gilt es, solche Adressmängelvon vorneherein auszuschließen.Dieses Prinzip ist nicht nur im produzierendenGewerbe schon längerals Total Quality Management (TQM)bekannt. Viele Konzerne, aber auchmittelständische Unternehmen produzierennach strengen TQM-Regeln. DieIronie dabei: Ausgerechnet bei ihremwichtigsten Anlagegut, den Kundenadressen,schmeißen viele Unternehmendie Grundsätze der fortwährenden Qualitätsverbesserungüber Bord. Sie pflegenihre Adressen traditionell einmalim Jahr entweder vor dem Versand derWeihnachtsgrüße oder der Messeeinladungen.Dabei ist es erwiesenermaßenineffizient, Adressen in einer solch aktionsbezogenenHau-Ruck-Aktion zuaktualisieren. Für die Qualität seinerAdressen kann nur der garantieren, dersie immer wieder überprüft und permanentpflegt – z. B. durch einen Abgleichgegen Umzugsdateien.Stammdatenpflege spart GeldTQM in der Stammdatenpflege sichertdie Erreichbarkeit zum Kunden undspart Geld. Denn jeder Euro, der in dieAdresspflege investiert wird, verhindertwesentlich höhere Folgekostendurch Postrückläufer, Adressrecherche,Zahlungsverzögerungen, Kundenausfälleu. a.m. Möglichkeiten, die eigeneDatenbank aktuell zu halten, sind auchfür mittelständische Unternehmenlängst verfügbar – sie müssen sie nurnutzen.óDeutsche Post Adress GmbH & Co. KGwww.adress-research.de46MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


München,IT-POWER9./10. Mai 2012Konferenz & Expo für Anwendungen und Technologie im MittelstandVeranstaltungsüberblickDie zweitägige Konferenz informiert in Technologie- und Produktvorträgensehr praxisnah darüber, was zukunftsfähige Anwendungenfür den Businesseinsatz heute leisten sollten. Die Referenten gebenAntwort und Entscheidungshilfe zu allen wichtigen und aktuellenIT-Fragen (Cloud, Virtualisierung, Flexibilisierung, Kosten, Architekturen,Plattformen etc.). IBM informiert über aktuelle Produkte underlaubt einen zuverlässigen Ausblick in die Zukunft. MarktführendePartner für horizontale Anwendungen und Branchensoftware, BPM,Systemintegration, Entwicklungs-/Modernisierungs-/Changemanagement-Werkzeuge,Security, Hochverfügbarkeit und Dokumentenmanagementerläutern was heute Stand der Technik ist und wodie Reise hin gehen könnte. Sie stehen im Rahmen der Ausstellungdem Auditorium auch in Einzelgesprächen zur Verfügung. Währendder Abendveranstaltung und in den Vortragspausen gibt es reichlichGelegenheit zum intensiven Erfahrungsaustausch.Mit großer Ausstellung und Erfahrungsaustausch!ThemenschwerpunkteThemen der Veranstaltung sind Business- und lösungsorientiert:– Business Lösungen (ERP, Warenwirtschaft, Produktionsplanung,CRM, SCM – unternehmensübergreifende Lösungen, Finance &Controlling, Zahlungsverkehr, Business Performance-Lösungen,Risk Management)– Personalabrechnung und -Management– Business Prozess Management– Dokumentenmanagement (Output, Archiv, Contentmanagement)– Cloud Computing (Voraussetzung, Anwendungen)– Change Management, Anwendungsmodernisierung und-Entwicklung, Oberflächenkonzepte– Social Networking, Unternehmens-Portale– Virtualisierung, Green IT, Rechenzentrum, Systemintegration– IBM Keynote(s)Sie sollten an der Veranstaltung teilnehmen, weil Sie …… hautnah die Produktstrategie von IBM erfahren werden… nach Strategien suchen, die Ihre IT kostengünstiger machen… erleben, wie moderne und zukunftsfähige Anwendungssoftwareheute aussieht und funktioniert… mehr Transparenz und Entscheidungsgrundlagen aus IhrenDaten benötigen… internationale Ambitionen haben… Trends beurteilen müssen (Cloud Computing, SaaS,Virtualisierung)… nach Strategien und Produkten suchen, die Ihre bewährtenAnwendungen zukunftsfit machen… weil Sie ahnen, dass Ihre Daten sicherer und Ihre IT verfügbarersein sollten… Ihre Daten rechtssicher archivieren und Ihre Drucksachenperfekt layouten möchtenZielgruppe„IT-POWER – Die Konferenz für Anwendungen und Technologie imMittelstand“ richtet sich an mittelständische Unternehmen, die vorzugsweisein IBM ihren strategischen Hardwarepartner sehen. DieThemen der Konferenz sind stark businessorientiert. Deshalb sprechenwir EDV-Leiter und IT-Verantwortliche, Unternehmensführerund Abteilungsleiter an. Aber auch ambitionierte Fachleute bekommenwertvolle Anregungen.Weitere Informationen unterwww.midrange-events.deBestellung per Fax +49 8191 70661im Web: www.midrange-events.deFirmaNameStraßeE-Mail-Adresse1. Teilnehmer NameE-Mail-Adresse2. Teilnehmer NameHiermit melde ich verbindlich folgende Personen zurTeilnahme am MIDRANGE EVENT IT-POWER am 9. und10. Mai 2012 in München an. Sollte jemand der linksgenannten am Event nicht teilnehmen können und späterals 2 Wochen vor Beginn der Veranstaltung absagen,erhalte ich eine No-Show-Rechnung in Höhe von50 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.Die Teilnahme beinhaltet Kaffeepausen, Lunchbuffet,Tagungsgetränke, Veranstaltungsunterlagen und dieMöglichkeit, sämtliche Vorträge per Download ausdem Eventportal zu beziehen. Themen und Agendanicht verbindlich! Infos und Kontakt zur Hotelbuchung:www.midrange-event.dePLZ, OrtTelefonDatum1. UnterschriftFaxE-Mail-Adresse3. Teilnehmer NameE-Mail-AdresseITP VERLAG GmbH ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661ı www.midrange.de ı service@midrange.de


marktübersichtAutomatisierung und DatenbankAnbieterübersichtMatrix42 AGwww.matrix42.deMeinikat Informationssysteme GmbHwww.meinikat.deMicroStrategy Deutschland GmbHwww.microstrategy.deMP Orgawww.mporga.comNETFOX AGwww.netfox.deoxaion agwww.oxaion.depheron technologies group GmbHwww.pheron.comProratio Systeme und Beratung GmbHwww.proratio.dePSIPENTA Software Systems GmbHwww.psipenta.deQuest Software GmbHwww.questsoftware.deRaz-Lee Security GmbHwww.razlee.deRES Software Deutschland GmbHwww.ressoftware.deSage Software GmbHwww.sage.deStep Ahead AGwww.stepahead.deSuS Group GmbHwww.susservice.deToolmaker Advanced Efficiency GmbHwww.toolmaker.deUnivention GmbHwww.univention.deVAS Value Added Software GmbHwww.vasoft.deVeeam Softwarewww.veeam.deAlle aktuellen Software-, Hardware- undDienstleistungsangebote finden Sie in unsererOnline-Datenbank. Wir haben für Siemehr als 4.600 Produkte von über 1.200Anbietern zusammengestellt, die von denAnbietern ständig aktuell gehalten werden.www.midrange-solution-finder.deFako-M vertraut LagerführungssystemOptimierte LogistikDie Fako-M Getränke GmbH & Co. KG optimiert mit demLagerführungssystem LFS ihre logistischen Prozesse.Dazu gehören: minimierte Fehlerquote, erhöhte Pick- undStaplerleistungen sowie eine lückenlose Chargenverfolgung.Das Auftrags- und Liefervolumenbewältigten die Mitarbeiter vonFako-M bis Anfang 2010 noch mit Hilfevon Beleglisten. „Durch das weitereUnternehmenswachstum und die damitverbundenen gestiegenen Anforderungenstieß dieses System jedochan seine Grenzen“, erklärt Erwin Hotz,technischer Leiter bei der Fako-M, dieEntscheidung für die Einführung einesneuen Lagerverwaltungssystems. ImFrühjahr 2010 hat das Handelsunternehmendie Steuerung aller Warenbewegungenim Lager auf das LagerführungssystemLFS des Anbieters Ehrhardt+ Partner umgestellt.Die lückenlose Chargenrückverfolgbarkeitund das Warenhandlingnach dem FIFO-Prinzip (first in – firstout), Soft-FIFO sowie FEFO (first end– first out) zählten zu den wichtigstenZielen der Softwareumstellung. MitLFS können Auslagerstrategien wieFIFO definiert und den individuellenAnforderungen entsprechend modifiziertwerden. Die Chargenrückverfolgbarkeitwird vom System automatischgewährleistet. Alle für diese Prozessenotwendigen Daten – wie Mindesthaltbarkeitsdatum(MHD) und Chargennummer– werden bei jedem Wareneingangerfasst und in den Bestandsdatenweitergeführt und dokumentiert. Basisdieser durchgängigen Bestandsverwaltungbildet die NVE-Etikettierung. DieNVE (Nummer der Versandeinheit) isteine weltweit eindeutige Nummer zurIdentifizierung einer Versandeinheit.Sind die Original-Lademittel der Herstellerbeim Wareneingang bereits miteinem NVE-Etikett versehen, könnendiese Daten weiterverwendet werden.Ist dies nicht der Fall, erzeugt LFS eineeigene NVE-Nummer, die ebenfallsvom System archiviert und weitergeführtwird. So ist eine eindeutige Identifizierungund Rückverfolgung derWare transparent über alle Prozesse imLager hinweg möglich – beispielsweiseauch unter erschwerten Bedingungenwie im Blocklager. Auch für jede fertigkommissionierte Palette erzeugt LFSein NVE-Etikett. Über dessen Identcodekann auch später noch auf die gesamtenInfos für alle Artikel zurückgegriffenwerden, die mit dieser Palette ausgeliefertwurden. Durch die bisherigeAbwicklung mit Beleglisten mussten inder Vergangenheit die Warenbewegungenteilweise zeitversetzt nachgebuchtwerden. Mit LFS gewährleistet die Fako-Mheute Echtzeitbuchungen.Ein ebenfalls für Fako-M wesentlicherVorteil bildet das Transportleitsystem(TLS). Mit dem TLS werden dieStapler und Regalförderzeuge so koordiniert,dass Fahrzeuge und Personalbestmöglich ausgelastet sind. „LeerundStillstandzeiten der Staplerflottewerden so auf ein Minimum reduziertund Engpässe vermieden“, erläutertMarco Ehrhardt, geschäftsführenderGesellschafter von Ehrhardt + Partner.Im Ergebnis profitiert Fako-M von optimiertenTransportwegen und reduziertenDurchlaufzeiten.48MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


250JubiläumsausgabeDie LFS-Implementierung ermöglichtFako-M eine automatische Nachschubsteuerungim Kommissionierbereich.Ist dort ein Lagerplatz leer,erzeugt LFS automatisch einen Nachräumauftragund der Lagerplatz wirdwieder mit Ware aufgefüllt. Der sogenannte„Nachräumer“ generiert sichaus der Unterschreitung des Meldebestandseines Artikels mit einer festgelegtenNachfüllmenge für den jeweiligenLagerplatz.Darüber hinaus hat der GetränkegroßhändlerPick-by-Voice eingeführt.Das via Headset sprachgesteuerte Kommissionierverfahrensorgt für hohe Pickleistungen,da der Kommissioniererbeide Hände frei hat. Weder MDE-Gerätnoch Kommissionierliste stören ihn beider Arbeit. „In der Getränkelogistikist das besonders wichtig, denn Getränkekistenkönnen in der Regel nurmit beiden Händen aus dem Lagerfachentnommen werden. Das beidhändigeArbeiten führt hier u. a. zu wenigerBruchware und Verletzungen“, betontMarco Ehrhardt. Zudem steigt durchPick-by-Voice die Qualität: Das Systemführt den Kommissionierer sicher zuden richtigen Lagerorten und weist ihnan, welchen Artikel er in welcher Mengeentnehmen soll. Dank verschiedenerPrüf- und Kontrollstufen im Sprachdialogentfällt eine aufwendige Nachkontrolleder kommissionierten Ware.Zudem sorgt dieses Verfahren für einereduzierte Fehlerquote.Inzwischen arbeiten bei Fako-Mrund 70 Mitarbeiter mit LFS. „Mit derProjektabwicklung sind wir sehr zufrieden“,resümiert Erwin Hotz. „DieBeratung und auch die Schulungen fürdie Mitarbeiter haben die Softwareumstellungsehr erleichtert.“Mit dem neuen Lagerführungssystemhat das Handelsunternehmen seineLagerprozesse gleich an mehrerenStellen deutlich verbessert: Mit demSystem gewährleistet der Getränkehändlerzuverlässig eine lückenloseChargenrückverfolgbarkeit. Auch dasFIFO- und das FEFO-Prinzip könnenkonsequent umgesetzt werden.Fako-M hat wesentliche Prozessedurch die Softwareeinführungoptimiert und so z. B. ein effizientesHandling der Flurförderzeuge durchdas Transportleitsystem erreicht, außerdemeine verbesserte Kommissionierungmit Pick-by-Voice sowie eineautomatische Nachschubsteuerung imKommissionierbereich. Schäden undFehler konnten durch die Umstellungspürbar reduziert werden. Damit zusammenhängendsank auch die Anzahlder Reklamationen. Die Abwicklungmit Beleglisten wurde vollständig abgeschafft.Nachbuchungen von Warenbewegungenentfallen – LFS wickelt diesin Echtzeitbuchungen ab.Die Verladung, die erst abgeschlossenwerden kann, wenn alle Palettendurch das System bestätigt sind, konnteebenfalls optimiert werden. DurchScannen aller gelieferten Paletten wirddie Vollständigkeit im Wareneingangkontrolliert und sichergestellt.Juliane Kluge óEhrhardt + Partnerwww.ehrhardt-partner.comService 12/2011inserentenaruba . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21www.aruba-informatik.deEPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11www.eposgmbh.comHelp/Systems . . . . . . . . . . . . . . . . 52www.helpsystemsintl.comIBM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2www.ibm.deitelligence . . . . . . . . . . . . . . . . . 27+29www.itelligence.deITP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25, 33www.midrange.deK+H . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3www.kh-software.deLibelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24www.libelle.deMHP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17www.mhp-systemhaus.deSeal Systems . . . . . . . . . . . . . . . . . 23www.sealsystems.detangro . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9www.tangro.deToolmaker . . . . . 45, 51, Gesamtbeilagewww.toolmaker.deWilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37www.wilsch.deWMR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31www.wmr.atgenannte firmenAll for One Midmarket AG . . . . . . . . 22www.all-for-one.comC4B Com for Business . . . . . . . . . . 26www.c4b.deCormeta AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20www.cormeta.deDeutsche Post Adress GmbH . . . . . . 46www.adress-research.deEhrhardt + Partner GmbH & Co. KG . 48www.ehrhardt-partner.comHS – Hamburger Software . . . . . . . . 16www.hamburger-software.deIBM Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . 6www.ibm.deitelligence AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23www.itelligence.deMagic Software Enterprises . . . . . . 44www.magicsoftware.comMCA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32www.mca-gmbh.dePanaya . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8www.panayainc.comParCon Consulting GmbH . . . . . . . . 24www.parcon-consulting.comProfi AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12www.profi-ag.deServonic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 30www.servonic.comToolmaker GmbH . . . . . . . . . . . . . . 28www.toolmaker.deVision Solutions . . . . . . . . . . . . . . . . 42www.visionsolutions.comWMR GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14www.wmr.at12/2011 · MIDRANGE MAGAZIN49


SERVICEGLOSSEVORSCHAUTools für Automatisierungund DatenbankStellen Sie sich mal vor, es passiert was und keiner hat´s getan. Natürlichgibt es die adminfreie IT nicht und nach menschlichem Ermessenwird es auch niemals so weit kommen. Aber es gibt Helferlein,die dem Administrator das Leben deutlich erleichtern. Stellen Sie sichvor, was passieren würde, wenn Datensicherungsaufträge jedes Malvon Hand angeschubst werden müssten. Die mutmaßlichen Aussichtensind klar. Aber es gibt auchWerkzeuge, deren Auswirkungennicht so deutlichvor Augen sind. Oder wissenSie so genau, was automatisiertesPerformanceTuning für Ihre Anwendungenbedeutet? Großflächigim Dunkeln scheint mir dieAwareness zum Thema Daten-und Betriebssicherheitder IT zu liegen. Oder gibt esbei Ihnen schon Pläne, wasim Kata strophenfall zu passierenhat? Haben Sie Vorsorge getroffen, damit Daten verlustfrei undin angemessener Zeit wieder rekonstruiert werden können? Und danngibt es noch die kleinen Helferlein, die einfach nur nützlich sind: Datenbankwerkzeugebeispielsweise sind nämlich heute schlau und könnenDatenbestände nicht nur analysieren, sondern auch deduplizieren – denkenSie mal nur an Ihre vielen E‐Mail-Weiterleitungen samt Anhängen.Tools für Systemmanagement und Datenbank können also nicht nur vielZeit, Kosten und Ärger sparen, sie sind auch in der Lage, für ein gutesGewissen zu sorgen. Stellen Sie sich mal vor, es passiert nix und keinerhat’s getan.kdj óMIDRANGE MAGAZIN 01/2012erscheint am 20. 12. 2011SCHWERPUNKTHuman Resource und Financeaus der CloudDer Umstieg auf das Modell „Softwareas a Service“ (SaaS) bringt für vieleUnternehmen Freiräume: Die HR-Profiskönnen sich mehr den strategischenFührungsaufgaben widmen, und zudembleibt Raum für effizientere Workflows inder Personalabteilung. Und abgerechnetwird nach Verbrauch.Linux- und AIX-AnwendungenAuch wenn sich 75 Prozent der Anwendernicht vorstellen können, ihre Kernapplikationenauf AIX- oder auf Linux-Betriebssystemenzu betreiben, so bleiben doch25 Prozent übrig. Daher befasst sich derSchwerpunkt in der kommenden Ausgabemit diesen Applikations-Plattformen.MARKTÜBERSICHTSystemintegratorenIntegrationsaufgaben sind das Salz inder IT-Suppe – und viele Player schlagensich in diesem Bereich.Vychegzhanina, iStockphoto.comIMPRESSUMMIDRANGE MAGAZINISSN 0946-2880Herausgeber: Klaus-Dieter JägleREDAKTIONTelefon +49 8191 9649-26E-Mail redaktion@midrange.deRainer Huttenloher (rhh), Chefredakteur(V.i.S.d.P.), Klaus-Dieter Jägle (kdj), MartinaWeber (MW), Irina Hesselink (IH), Klaus-PeterLuttkus (KPL), Robert Engel (RE), Jörg Zeig (JZ)ANZEIGENVERWALTUNG/MEDIABERATUNGBrigitte Wildmann, Telefon +49 8191 9649-24E-Mail brigitte.wildmann@midrange.deANZEIGEN/MEDIABERATUNGMichaela Koller, Telefon +49 8191 9649-34E-Mail michaela.koller@midrange.deBezugspreis (Jahresabo):Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro JahrGültige Anzeigenpreisliste: Nr. 21/2011Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAGAZINerschienenen Beiträge sind urheberrechtlichgeschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcherArt, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassungin Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicherGenehmigung des Verlages. Hiervonausgeschlossen sind abgedruckte Programme,die dem Leser zum ausschließlich eigenen Gebrauchzur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichungkann nicht geschlossen werden, dass diebeschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnungfrei von gewerblichen Schutzrechten ist.Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGEMAGAZIN unzutreffende Informationen oder inveröffentlichten Programmen oder SchaltungenFehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftungnur bei grober Fahrlässigkeit des Verlagesoder seiner Mitarbeiter in Betracht.Namentlich gezeichnete Beiträge geben nichtunbedingt die Meinung der Redaktion wieder.Für unaufgeforderte Einsendungen aller Artübernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferungim Fall höherer Gewalt, bei Störungdes Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegenden Verlag.VERLAGITP VERLAG GmbHKolpingstraße 26, D-86916 KauferingTelefon +49 8191 9649-0Fax +49 8191 70661E-Mail service@midrange.deInternet www.midrange.deGesellschafter: U. E. JäkelGeschäftsführer: Klaus-Dieter JägleMarketing: Klaus-Dieter JägleAbonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25Bankverbindungen Deutschland:Landsberg-Ammersee Bank eGKonto-Nr. 5137 500, BLZ 700 916 00Bankhaus Reuschel & Co.Konto-Nr. 1163 103, BLZ 700 303 00PRODUKTIONSatz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,Popp Media Service, AugsburgDruck: Joh. Walch GmbH, AugsburgCartoon: Baaske Cartoons, MüllheimMitglied der Informationsgemeinschaftzur Feststellungder Verbreitungvon Werbeträgern e.V.50MIDRANGE MAGAZIN · 12/2011


Audit bestanden.PowerTechNEW VERSION!Tragfähige SicherheitsrichtlinienDie Berücksichtigung von Industriestandardsist heute Alltag in der IT. Die strikteSicherheit der Daten ist zu gewährleistenund den Prüfern regelmäßig nachzuweisen.Unser Compliance Monitor unterstützt Siebei der Definition Ihrer Sicherheitsrichtlinienund erstellt alle Reports, die für das IBM iempfohlen sind.Vereinfachte AuditsDer PowerTech Compliance Monitor ist auf IhreAnforderungen ausgelegt. Wir haben neben denReports zur Systemkonfiguration und Aktivitätder User auch die für SOX und PCI vordefiniert.Oder Sie können die Konfiguration der Systemenebeneinander darstellen um Vergleiche einfacherzu gestalten – und den Nachweis der Compliancezu erleichtern.Lernen Sie den neuen Compliance Monitor 3 kennen!Balsberg · CH-8058 Zürich Airportwww.powertech.com oder +41 (0)840 933 069© Die aufgeführten Marken und eingetragenen Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

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