3/2007 APRIL 2 0 0 9 1050 Wien - Nikolsdorfer Gasse 1

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3/2007 APRIL 2 0 0 9 1050 Wien - Nikolsdorfer Gasse 1

A P R I L 2 0 0 91050 Wien - Nikolsdorfer Gasse 1 - Telefon: 01/526 80 80P. b. b. Verlagspostamt: 1050 Wien - ZNr.: GZ 02Z032250Diplomatischer Pressedienst - 3/2007 1


CD SPLITTER / IMPRESSUMDiplomatische Veranstaltungen.Irland. Aus Anlass des Saint Patrick’s Day, des Nationalfeiertages von Irland luden der Botschafter, S.E.Frank Cogan und seine Gattin Pauline am 17. März 2009 zu einem Empfang in die Räumlichkeiten ihrer Residenz.Ob gute Laune und Fröhlichkeit ansteckend ist, sie müssen es wohl sein, denn immer bei dieser Einladung sind alleGäste plötzlich wie verwandelt. Man sah nur fröhliche Gesichter und über dem Empfang schwebte eine unsichtbareWolke von Lockerheit, die ihn von anderen derartigen Zusammenkünften wohltuend abhob. Dabei hat Irland derzeiteigentlich nicht viel zu laben ob der besonders ausgeprägten Wirtschaftskrise, aber mit echt irischem Humor undeinen Spritzer britischer Gelassenheit wird man alle Schwierigkeiten sicher besser überstehen wie so manch kontinentalerKonkurskandidat. Und da Heiterkeit auch hungrig und durstig macht wurde bei Köstlichkeiten aus Kücheund besonders dem Keller ausgiebig zugelangt und die Feier erreichte einen weiteren Höhepunkt als später dannauch die irische Community in Wien dazu stieß. Wohltuend-, in einem Meer von wirtschaftlichen Schwarzmalereienund dafür danken wir herzlichst. (edka) Tunesische Republik. Um den Nationalfeiertag festlich zu begehen luden der Botschafter, S.E.Mohamed Habib Haddad und seine Gattin am 23. März 2009 zu einem Empfang in das Souterrain des PalaisLiechtenstein. Vielen Gästen war die Verwunderung deutlich anzusehen als sich nach einiger Anwesenheit herausstellte,dass der Empfang in eben diesem Souterrain stattfinden sollte, nicht im darüber befindlichen Festsaal. Aberdies war noch nicht alles an Überraschungen. Das Catering des Palais entpuppte sich als völlig unfähig, sei es wasdie gebotenen Speisen anlangte oder was die Getränkeangebote betraf. Alle 15 Minuten erschien ein vereinsamterKellner mit eine Getränketableau, dass naturgemäß von den ersten zehn Personen, die ihm begegneten, aufgebrauchtward. Der Rest der unzähligen Gäste kam sich vor wie im Süden der tunesischen Wüste ohne Aussichtauf eine Oase. Der Berichterstatter kennt seit dreißig Jahren tunesische Einladungen und weiß daher, mit wie vielSorgfalt und Originalität diese Veranstaltungen immer ausgestattet waren; was diesmal passiert ist, ist daher umsounverständlicher. Vielen Gästen war die „Wüstensafari“ relativ bald zuviel und sie verließen vorzeitig die Party, dieeher eine touristische Werbeveranstaltung den einer Einladung zum Nationalfeiertag glich. (edka) www.diplomatic-press.netIMPRESSUM: Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz: Der Diplomatische Pressedienst ist unabhängig und zu 100 % im Eigentumder „Liga für internationalen Gedankenaustausch“. Die Summe der Meinungen seiner Mitarbeiter bestimmt den Inhalt. Der Mitgliedsbeitragbeträgt 5.000 Euro. Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Liga für internationalen Gedankenaustausch. Redaktion:A-1050 Wien, Nikolsdorfer Gasse 1, Telefon: 0043 1 526 80 80, Telefax: 0043 1 526 18 10, Email: diplomatischer.pressedienst@chello.at, Homepage: www.diplomatic-press.net.Herausgebervertreter: Dkfm. Mag. Eduard KnappChefredakteur: Adolf WurzerStv. Chefredakteur: Dr. Wolfgang BreitenthalerLeitende Redakteurin: Gerlinde PuchweinRed. Sekretär: Kurt LechnerMitarbeiter der Redaktion: Cordula Puchwein, Maria Sándor-Raffay, Markus Weissmann, Werner Zwiebler. - Freie Mitarbeiter:Dagmar Dickhaut, Mag. Robert Stelzl, Dr. Klaus Gellner. - Korrespondenten: Mag Sandor Bako (Budapest), Cobus Burgers (Pretoria),Craig Palmer M.A. (Boston/USA), Dr. Roman Fillistein (Bratislava/Prag), Kai von Rappard (Zürich), Andreas Lenzmann (Berlin),Oleg J. Raevitsch (Moskau), Samir W. Raafat (Kairo), Magdalena Laas (Dubai), Vasile Todoran (Bukarest), Vassil Vassilev (Sofia).Der Nachdruck unserer Berichte ist erwünscht und für alle Massenmedien honorarfrei. Um Zusendung von Belegexemplaren wirdhöflichst ersucht. Für unverlangt zugesandte Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen.2Diplomatischer Pressedienst - April 2009


CD SPLITTERRepublik Ungarn. Aus Anlass des10. Jahrestages des Beitritts zur NATO durch die RepublikUngarn lud der Botschafter, S.E. István Horváthzu einer Festveranstaltung in die Repräsentationsräumlichkeitender Botschaft. Der Festvortrag „Ungarn, 10Jahre in der NATO“ hielt der Staatssekretär für Verteidigungspolitikim Ministerium für Landesverteidigung,S.E. József Bali. Den gesamten Wortlaut seiner Redefindet man unter „Politische Streiflichter“ auf der Homepagedes Diplomatischen Pressedienstes. Im Anschlusswurden die vielen Gäste, vor allem Militärs aller Länderund Waffengattungen sowie sämtliche Honoratioren desÖsterreichischen Bundesheeres zu einem Empfang geladen,der, der ungarischen Mentalität entsprechend anOpulenz Veranstaltungen vergangener Jahre um nichtnachstand. Ungarns Würdigung durch diese Veranstaltungzeigt die Bedeutung, die es diesem Beitritt beimisst. (edka) doch der japanischen Knechtschaft von über 50 Jahrenein radikales Ende gesetzt.Diese Zeit der unendlichen Unterdrückung wurdebis jetzt weder vergessen noch überwunden, so dassKim Il Sun als Retter des Vaterlandes in die Geschichteeingegangen ist. Darauf wurde auch bei kurzen Statementsdes Botschafters und des Vorstandes der Freundschaftsgesellschafthingewiesen, bevor man sich zu denreich gedeckten Tischen des Empfanges begab wo dieDiskussion über die Verdienste des Geehrten seine Fortsetzungfand. (edka) Hellenische Republik. Anlässlichdes Nationalfeiertages, dem Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung1821, luden der Botschafter, S.E. PanayotisZografos und seine Gattin am 26. März 2009 zueinem Empfang in ihre Botschaftsresidenz. Der Besuchwar, wie alljährlich sehr stark, wobei die Mischung zwischenDiplomatie, Wirtschaft und Kultur ausgesprochenausgewogen schien. Auch gehört Griechenland zu jenenBotschaften, wo man wirklich gerne einen Besuch abstattet;ist es nun wegen der vielen, guten Erfahrungenaus den Sommerurlauben oder/und auch wegen derherzlichen Gastfreundschaft seiner Menschen. Besondersin dieser Wiener Botschaft fühlt man sich zwar auffremden Boden aber doch zuhause und dies ist vielleichtdie schönste Liebeserklärung, die man einem Land machenkann. Vielen Dank für diese Einladung! (edka) Demokratische VolksrepublikKorea (KDVR). Um des 97. Geburtstages desGründers und Ewigen Präsidenten Kim Il Sung ehrenvollzu gedenken lud am Vorabend des Festtages, am14. April 2009 der Botschafter, S.E. Kim Gwang Sop zueinem Empfang in die Räumlichkeiten der Botschaft. Dadieser Feiertag gleichzeitig einer der Nationalfeiertagedes Landes ist, waren auch die Mitglieder der Gesellschaft„Österreich-KDVR“ zu dieser Feier eingeladen,die mit einem kurzen Videofilm über das Leben diesesgroßen Gründervaters begann. Nicht unbegründet istKim Il Sung bis heute sowohl im Norden wie auch imSüden der koreanischen Halbinsel höchst beliebt, hat erDiplomatischer Pressedienst - April 2009 3


CD SPLITTER / VIP CORNERRepublik Ungarn. Das die Republik Ungarn zwar wirtschaftlich angeschlagen, desto trotz aberumso aktiver in ihrer Wiener Botschaft Publicity betreibt, zeigte wieder einmal die Ordensverleihung am 16. April2009 durch den Botschafter, S.E. Dr. István Horváth. Zu den Ausgezeichneten gehörte der ehemalige BotschafterÖsterreichs in Budapest, Botschafter Mag. Martin Pammer und der Leiter des Ressorts Außenpolitik der Tageszeitung„Der Standard“ Josef Kirchengast. Beide Herren erhielten aus der Hand des Botschafters das ihnen vomStaatspräsidenten verliehene Ritterkreuz des Verdienstordens der Republik Ungarn. Botschafter Horvath betonte inseinem Eingangsstatement, das beide Geehrte sich auf unterschiedliche Weise um Ungarn verdient gemacht hätten,die Leistung Mag. Pammers aber, während seiner Tätigkeit in Budapest Ungarisch zu erlernen, eine besondere Liebeserklärungan Ungarn sei. Auch der ausgewogenen Berichterstattung von Josef Kirchengast zollte der Botschafterhöchstes Lob und meinte es sei nicht leicht so tief in die ungarische Mentalität vorzudringen bei einer Sprache, diewie eine Feuermauer andere Sprachgruppen von der eigenen trennt. Im Anschluss an die Feier fand ein Cocktail mit ebenjener ungarischen Gastfreundschaft statt, die dieses Land bei uns Österreicher so unvergleichlich macht. (edka) Highlights der Saison.Topsy Küppers. Anlässlich des 200.Todestages von Musikgenie Josef Haydn lud TopsyKüppers am 1. März 2009 zu einer künstlerischen Matineeins Palais Palffy. Sie portraitierte den interessantenLebensweg des weltbekannten Musikers und trug auchEiniges aus dem Repertoire Haydns vor. Diesen Kunstgenussließen sich auch der ehemalige Nationalbank-Gouverneur Klaus Liebscher, Kammersängerin BirgitSarata, Kammersänger Zednik und weitere Persönlichkeitenwie Societylady DDr. Friedl Tisseau nicht entgehen.(Gerlinde Puchwein) Projekt „Extra Europa“ gestartet.Im Rahmen von LINZ 09, die Europahauptstadtstellt sich vor, wurde obgenanntes Projekt am 19. März2009 im Foyer des Alten Rathauses eröffnet. Im Mittelpunktstanden die Nicht-EU-Länder Norwegen, Schweizund die Türkei. Der Intendant der Kulturhauptstadt,Martin Heller sowie der Landeshauptmann von Oberösterreich,Josef Pühringer hielten die einleitendenStatements, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer eröffnete.Im Anschluss daran präsentierten alle drei Ländereinen Querschnitt ihrer kulinarischen Köstlichkeiten undGetränke im Rahmen eines groß angelegten Buffetdinners,dass wirklich qualitativ wie quantitativ alles bot wasdas Herz begehrte. Während eines nachfolgenden zweiTage dauernden Symposiums wurden neben Fragen dereuropäischen Identität und Kultur auch Sicherheits- undWirtschaftsthemen diskutiert. (edka) Eine „Sonderbare Dame“ inden Kammerspielen. Sonderbar an dieserBoulvardkomödie von John Patrick ist vieles. Da wäreeinmal Elfriede Ott als schrullige, alte Milliardärin, dieihr geldgieriges Kindertrio mit Bravour austrickst, wobeidie Seitenhiebe auf Amerikas korrupte Senatoren hervorragendankommt. Sonderbar ist aber auch die Regie4Diplomatischer Pressedienst - April 2009


VIP CORNERvon Wolf-Dietrich Sprenger, der aus einer zweifelsohneguten Komödie eine halblustige Farce mit angegrautenIrrenhauswitzen braut. Das Ensemble blödelt zufriedenstellend,einig Mrs. Savage (Elfriede Ott) und der GrandseigneureDirektor der Anstalt (Kurt Sobotka) agierensouverän und retten so auf ihre Weise den Abend. DemPublikum scheint es trotz allem zu gefallen, es ist einfachdas richtige Thema für dieses Haus. Nach derPremiere am 19. März 2009 wurde Elfriede Ott zu rechtnach 50jähriger Mitgliedschaft als Ensemblemitglied zur„Doyenne der Josefstadt“ ernannt und übernimmt mitdiesem Titel auf Lebenszeit die Nachfolgerschaft derverstorbenen Susanne von Almassy. (edka) „The Ring“ der BÖG-Organisation beigetreten sind. AlsHöhepunkt der Veranstaltung wurde der Dramaturg derWiener Volksoper, Christoph Wagner-Trenkwitz zum„Kulinarischen Botschafter der BÖG 2009“ ernannt. Dieserrevanchierte sich mit einem Feuerwerk an Schnurrenaus dem täglichen Leben für diese hohe Ehre, wofür erStanding Ovations erhielt. Weniger begeistert waren dieFachleute und Gourmets danach von der Verkostungder kreativen Schmankerln aus der österreichischenKüche von Jaqueline Pfeiffer. Einzig der dargeboteneLeberkäse war erfreulich, alle anderen Verbalhornungenösterreichischer Küche waren schlichtweg ungenießbar;eine schöne Reklame für das Grand Hotel! (edka) Österreich bei der EXPO 2010.Zur Projektvorstellung und Vertragsunterzeichnung ludenam 30. März 2009 der Bundesminister für Wirtschaft,Familie und Jugend, Dr. Reinhold Mitterlehner in denGoblinsaal des Bundesministeriums. Als Gesprächspartnerstanden ihm der Präsident der WirtschaftskammerÖsterreich, Dr. Christoph Leitl, der Stv. Direktor desExekutivausschusses der EXPO 2010 in Shanghai,Prof. Zhou Hanmin und der dafür von Österreich ernannteRegierungskommissär, Dr. Hannes Androschzur Seite. Es wurde darüber referiert, wie wichtig esfür Österreich wäre an dieser Expo teilzunehmen unddas Siegerprojekt des Architekturwettbewerbes für denÖsterreichpavillon vorgestellt. China als Gasgeberlandder EXPO 2010 in Shanghai erwartet etwa 70 MillionenBesucher aus rund 200 teilnehmenden Nationen, wasdamit die größte bisher abgehaltene Weltausstellungergeben wird. Als Projektleiterin wird Frau Mag. BirgitMurr, ehemalige Handelsdelegierte in Shanghai denRegierungskommissär zur Seite stehen. Mit der Vertragsunterzeichnungdes Partizipationsvertrages wurde dann offizielldas gemeinsame Projekt besiegelt. (edka) Neuer BÖG-Guide 2009 erschienen.Anlässlich der Präsentation des neuen„BÖG-Guide 2009“ lud der Präsident des Bundes ÖsterreichischerGastlichkeit (BÖG), Toni Mörwald am 1. April2009 zur Matinee in den Festsaal des Grand Hotels Vienna.In Referaten des Präsidenten und des GeschäftsführersHarald Meyer wurde den vielen anwesendenHotel- und Restaurantbesitzern mitgeteilt wie sehr sichdiese Organisation verbessern und vergrößern konnteund dass der Grund der Veranstaltung im Grand Hoteljener sei, dass dieses Hotel und das neueröffnete HotelDiplomatischer Pressedienst - April 2009 5


VIP CORNERFrühlings-Erwachen auch im Ronacher. Nach dem nicht eben rasenden erfolgreichenSaisonstart ist im Ronacher das Frühlings-Erwachen eingezogen, ein modernes Rockmusical nach der Vorlage vonFrank Wedekinds „Kindertragödie“. Im Mittelpunkt der Dreiecksgeschichte stehen erste Liebe, erwachende Sexualitätund eine total verkorkste Erziehung. Am Broadway wurde die Produktion mit acht Tony Awards versehen und nunmehrhielt sie als österreichische Erstaufführung ihren Einzug im Ronacher. Julia Steinberger und Daniel Bergerspielen die bösen und guten Erwachsenen absolut überzeugend und wandelbar. Großartig das junge Ensemblewo vor allem die drei Hauptakteure Wolfgang Türk (Moritz), Rasmus Borkowski (Melchior) und Hanna Kastner(Wendla) stimmlich und darstellerisch glänzen. Passend auch Duncan Sheik’s Musik die manchmal sogar zum Träumenanregt. Eine perfekte Aufführung, die dem Publikum sehr gefiel und Standing Ovations aller Altersgruppen auslöste. Bis 30. Mai2009, täglich außer Mittwoch um 19.30 Uhr. Kartentelefon: 58885. – Man sollte es gesehen haben! (edka) Mestizisierung in Mexiko. Über dieses Thema referierte Frau Dr. Patricia Mar Velazco am 7.März 2009 im mexikanischen Kulturzentrum. Nach der Eröffnung durch den Botschafter, S.E. Alejandro Diaz führtedie im mexikanischen Bildungsministerium als Lehrerin und Forscherin tätige Fachfrau u.a. aus, dass wir Menschenüblicherweise unsere Identität als etwas Natürliches, Unveränderliches und Ewiges ansehen. Das ist sie jedoch keineswegs.Identität ist mit einem Prozess gleichzustellen. Während dieses Prozesses entwickelt sich unsere Identitätständig und ist erst mit unserer Grabinschrift vollendet. In diesem Vortrag wurde darüber reflektiert, inwiefern sich dieStrukturen persönlicher Identitäten auf weitere gefasste Zusammenhänge übertragen, die zwar entscheidend, abernicht definitiv sind, und wie diese Prozesse gleichzeitig regionale und nationale Identitäten schaffen. An das Themawurde über den Dominikaner Diego Durán (1537-1588), einem eindeutigen Vertreter der mexikanischen Mestizisierung,herangeführt. Die Forschungsschwerpunkte von Frau Dr. Patricia Mar Velazco liegen im Bereich Frauen,Geschlechter, Familie, sexuelle Erziehung, Menschenrechte sowie auf dem Gebiet der Probleme bei der Erziehungund der Ausbildung. Im Anschluss an den Vortrag blieb im Rahmen eines Empfanges den interessierten Gästen nochgenügend Gelegenheit Frau Dr. Velazco mit Fragen über Gegenwart und Zukunft zu überhäufen. (edka) 6Diplomatischer Pressedienst - April 2009


WIRTSCHAFTSNACHRICHTENAllianz steuert sicher ins Jahr 2009.Sicherheit ist die Antwort der AllianzGruppe in Österreich aufdie herrschende Krise: „Wirverfügen über ein kerngesundesGeschäft, haben in Sachen Effizienzunsere Hausaufgaben gemachtund dürfen uns über eine signifikanteVerbesserung der CombinedRatio freuen“, betonte Dr. WolframLittich, Vorstandsvorsitzender derAllianz Gruppe in Österreich. Damitkönne die Allianz in allen wesentlichenBereichen eine erfreulicheBilanz des vergangenen Jahresziehen: als Versicherer, Veranlager,Arbeitgeber und Unternehmen, dasseiner Verantwortung nachhaltig gerechtwerde.Trotz Finanzmarktkrise istdie Allianz Österreichs Branchen-Champion in Sachen Profitabilität:Dies zeigt unter anderem das versicherungstechnischeErgebnis imKerngeschäftsfeld Schaden-Unfall,welches im Jahr 2008 um 73,4 Prozentauf 35,6 Millionen Euro anstieg.Die Combined Ratio wurde signifikantverbessert und konnte, wie geplant,von 95,8 auf 93,7 Prozent gedrücktwerden. Der Return on Equityerreichte einen beeindruckendenWert von 11,5 Prozent. Sensationellgestaltete sich der Bereich Leben:„Wir können von einer Sternstundein der Lebensversicherung berichten.Mit einem Prämienzuwachs von16,5 Prozent auf 461,2 MillionenEuro haben wir uns deutlich vomBranchentrend abgesetzt. UnserMarktanteil ist dadurch auf knapp 7Prozent gestiegen“, so Littich.Ausblick: Solider Expansionskursund Schaffung vonneuen Arbeitsplätzen: „Man kannals Versicherung aus dem österreichischenMarkt leben – und gutesGeld verdienen“, erklärt Littich angesichtseiner erfolgreichen Bilanzunter schwierigen Rahmenbedingungen.Auch für 2009 sieht derAllianz Vorstandsvorsitzende dieAmpel auf grün. Wachstumsprognosenseien seriöserweise im Momentfreilich nicht zu konkretisieren,aber: „Ich bin positiv für 2009. Wirwerden aus dem Kerngeschäft Gewinnmachen. Die Combined Ratiounter 94 Prozent ist der Beweis fürunser extrem gesundes Portfolio“,so Littich. Für die Zukunft wachsedie Bedeutung der Allianz als Unternehmen,das einen Schwerpunktauf Nachhaltigkeit lege. Die AllianzGruppe in Österreich habe diesesAnliegen mit dem Beitritt zur WWFClimate Group Austria bekräftigt undsich zur Einsparung von 20 Prozentihrer CO₂-Emissionen bis 2010 verpflichtet:„Nachhaltiges Wirtschaftenist in mehrfacher Hinsicht ein wesentlichesGrundprinzip für uns: alsRisikomanager und Risikoträger,als Investor am Kapitalmarkt, aberauch als Arbeitgeber, der zur volkswirtschaftlichenWertschöpfung beiträgt.“Littich legte einmal mehr einklares Bekenntnis zum StandortÖsterreich ab, was er mit dem steigendenBedarf an Mitarbeitern imVertrieb – rund 500 bis 2010 – unterstrich.– Weitere Informationenfinden Sie unter www.allianz.at. Allianz Studie: Jeder dritte Österreicher Opfer von Reiseschäden.Rund 34 Prozent aller Österreicher waren in ihrem letzten Urlaub mit Reiseschäden konfrontiert: „Diebstahl undKrankheitsfälle zählen laut den Ergebnissen der Studie zu den häufigsten Reiseschäden“, erklärt Mag. XaverWölfl, Service-Experte der Allianz. Um die Folgen der auftretenden Probleme zu mildern, empfiehlt es sich,vor Urlaubsantritt auch an die Reisevorsorge zu denken: „Die individuelle Reiseversicherung gehört mit ins Gepäck– so selbstverständlich wie der Reisepass!“Diplomatischer Pressedienst - April 2009 7


WIRTSCHAFTSNACHRICHTENKreditkarte allein ungeeignet: Die Gründe für ein mangelndes Risikobewusstsein – 29 Prozent aller Österreicherschließen nie oder fast nie eine Reiseversicherung ab – liegen in einem subjektiven Empfinden der Befragten,ohnedies nur in sichere Länder zu fahren oder durch Kreditkarte oder Mitgliedschaft in einem Autofahrerclub bereitsausreichend geschützt zu sein. Ein trügerisches Gefühl, wie Wölfl betont: „Auf die Kreditkarte allein sollte man sichnicht verlassen“. In vielen Fällen sei dadurch kein umfassender Schutz sichergestellt, da dieser an die Verwendungder Karte innerhalb eines bestimmten, je nach Karte unterschiedlichen, Zeitraumes gebunden ist. Wichtig wäre eshingegen, die Urlaubsversicherung möglichst individuell nach Reiseziel, Reisedauer und Reiseteilnehmern auszurichten.„Die passende Versicherung für unterwegs kann auch unmittelbar vor Abfahrt noch abgeschlossen werdenund ist sofort wirksam. Für den heurigen Urlaub ist es also noch nicht zu spät“, betont Wölfl.Vorsorge nach dem Baukastenprinzip: Damit aus Reiselust nicht Reisefrust wird, bietet die Allianz individuelle,nach dem „Baukastenprinzip“ abschließbare Vorsorgevarianten in Kooperation mit der Mondial Reiseversicherungan. Sie besteht aus Reiseunfall-, Reisekranken-, Reisehaftpflicht-, Reisegepäckversicherung und Reisekosten-Stornoversicherung. Entweder enthält sie Teile davon oder das gesamte Paket. – Weitere Informationen finden Sieunter www.allianz.at. Bank Austria trotz Finanzkrise: 1,1 Milliarden Euro Nettogewinn.Bank Austria Vorstandsvorsitzender Erich Hampel: „Die bereits eineinhalb Jahre anhaltende Finanzmarktkriseund der globale Konjunktureinbruch gegen Jahresende machten 2008 zu einem überausschwierigen Bankenjahr mit außergewöhnlichen Belastungen. In diesem Marktumfeld hat sich unserFokus auf das Kundengeschäft und unser Geschäftsmodell einer breit diversifizierten universalbank erneutbewährt.Besonders hervorzuheben ist, dass wir im operativen Kundengeschäft mit einem Betriebsergebnisvon 3,3 Milliarden Euro einen neuen rekordwert erreicht haben, zu dem sowohl das österreichische Kundengeshcäftwie unsere CEE-Tochterbanken beigetragen haben. Allerdings hat die Krise mittlerweile auchdie Realwirtschaft erreicht, was einerseits die Verdoppelung unserer Kreditrisikovorsorgen und aufgrund derdrastisch reduzierten Prognosen andererseits die Abwertung einiger unserer CEE-Beteiligungsansätze notwendigmachte.Trotz dieser außerordentlichen Belastungen von rund 1,5 Milliarden Euro haben wir im Krisenjahr 2008einen Nettogewinn von 1,1 Milliarden Euro erwirtschaftet. Damit bleiben wir nicht nur die ertragstärkste Bankdes Landes, sondern können auch im internationalen Vergleich bestens bestehen.“ – Weitere Informationenfinden Sie unter www.bankaustria.at. Baumax Zukunftsvisionen.Wenngleich ein Ausblick in das heurige Jahrdurch die globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungennoch nicht abschätzbar ist, wirdbauMax an seiner Vorwärtsstrategie festhalten. In denvergangenen Jahren wurden wichtige Neuerungen eingeführt,die es ermöglichen, dass sich bauMax, entgegendem allgemeinen Trend, auch in Zukunft besserentwickeln kann:Dazu zählt neben der Optimierung aller Geschäftsabläufeund der Erweiterung des Sortiments, die Einführungvon mobilen Energie- und Projektberatern und dieEinführung des Montageservice über die HausProfis. InBezug auf die Kundeninformation wurden ebenfalls einigeMaßnahmen gesetzt. So wurde der bauMax-Katalogerweitert und das Angebot der Heimwerkerkurse ausgedehnt.Außerdem wurde der Selfman wieder eingeführt.Darüber hinaus wird bauMax seine Verkaufsflächen umca. 100.000 m² ausweiten und die Anzahl seiner Standorteauf 146 erhöhen. Aufgrund der langen Vorlaufzeitbefinden sich die meisten Standorte bereits in Bau bzw.wurden die Genehmigungen bereits erteilt.8Diplomatischer Pressedienst - April 2009


WIRTSCHAFTSNACHRICHTENDie Prioritäten wurdenneu gesetzt. Die Expansionkonzentriert sich inerster Linie auf die Errichtungneuer Märkte, teilweisewerden Zu- und Umbautenzurückgestellt.Das Jahr 2010 wirdbei bauMax im Zeichen derExpansion in der Türkei stehen.Seit über zwei Jahrenentwickelt ein engagiertesTeam unter der Leitung vonJörg Bierlein ein auf dietürkischen Kundenwünscheausgerichtetes Konzept,das im Frühjahr 2010 erstmalsder Öffentlichkeit präsentiertwerden soll. In derFolge sollen jährlich fünfneue Märkte errichtet werden.Alle diese Maßnahmensollen dazu beitragen, dassbauMax auch in Zukunft seinenWachstumspfad fortsetzenkann und seine marktführendePosition in Zentral- und Südosteuropaweiter stärkenwird. – Weitere Informationenfinden Sie unter www.baumax.at. Carlson Wagonlit Travel Österreich gut vorbereitet.Die angespannte, wirtschaftliche Situation bemerkenwir sehr deutlich bei unseren langjährigennationalen und internationalen Bestandskunden“,sagt Hannes Schwarz, General Manager für Österreichund Slowenien. „Bei vielen unserer Kunden sinkentendenziell das Volumen, aber nicht die Transaktionen.D.h. in Summe wird mit günstigeren und restriktiveren Ticketsgereist. Dadurch bekommen die Beratung und dasService einen noch höheren Stellenwert. Wir haben denschwierigen Start 2008 gut gemeistert und das bishergute Neukundengeschäft in 2009 lässt uns hoffen, dasssich für Carlson Wagonlit Travel auch in schwierigenZeiten weiterhin Chancen eröffnen – und wir diese mitunseren exzellenten Mitarbeitern auch nutzen werden.“Carlson Wagonlit Travel (CWT), der führende Anbieterim Geschäftsreisemanagement, hat im Jahr 2008der beginnenden Wirtschaftsflaute erfolgreich getrotzt:Der vermittelte Umsatz stieg in Österreich um 18 Prozentauf 75 Millionen Euro. Die Zahl der Transaktionen stiegum 25 Prozent auf rund 166.000. Während der Flugumsatzzweistellig stieg, zeigen sich starke Verschiebungenvon der Business in Richtung Economy Class. Alles inallem zeigen die Buchungszahlen wie auch die Aussagenwichtiger internationaler Kunden drei deutliche Haupttrendsfür das Jahr 2009: Trends zu günstigeren Tickets,noch mehr Kosteneinsparungen in allen Bereichen undstärkere Kontrolle von Reiserichtlinien. – Weitere Informationenfinden Sie unter www.carlsonwagonlit.at . Diplomatischer Pressedienst - April 2009 9


WIRTSCHAFTSNACHRICHTENErste Bank: Kreditzinsen fallen, Sparzinsen bleiben vorerst gleich.Die europäische Zentralbank (EZB) hat heute eine weitere Zinssenkung des Leitzinses um 25 Basispunktebekannt gegeben. „Die Erste Bank gibt diesen Zinsschritt nach unten für Neukredite schon Anfang nächsterWoche an die Kunden weiter. Die Sparzinsen werden mit etwas zeitlicher Verzögerung angepasst“, so ManfredBartalszky, Leiter Produktmanagement Erste Bank Oesterreich. Deshalb empfiehlt die Erste Bank den Sparernrasch ein Kapitalsparbuch abzuschließen um das kommende Zinsental zu überbrücken. Beim s Kapital Sparen gibtes derzeit noch 3,00% auf 24 Monate, bindet man sich 36 Monate sind es noch 3,25% fix. Bei einer voraussichtlichenInflationsrate von unter 1,5% für das Jahr 2009 sollte sich dabei real noch ein klarer Wertzuwachs ergeben. „FürKunden die jetzt über eine Finanzierung nachdenken, ist ein Fixzinskredit sicher interessant“, so Bartalszky weiter.– Weitere Informationen finden Sie unter www.erstebank.com. Öl wird teurer - aber bleibt unverzichtbar.Die Ära von „Cheap Oil“ gehtzu Ende: langfristig steigendeÖlpreisnotierungen „Die Äravon „Cheap Oil“ dürfte in jedem Fallzu Ende gehen, nachdem die einfachund kostengünstig abzubauendenReserven langsam ausgebeutetsind“, sagt Ronald Stöferle, Ölanalystder Erste Group bei einer Pressekonferenzzu diesem Thema. „Diestark gestiegene Abhängigkeit vonstaatlichen Ölkonzernen und dermittlerweile extrem geringe Anteilder privaten Ölkonzerne an der Produktionund den Reserven, sprichtebenso für langfristig steigende Ölpreisnotierungen.Die strukturellenProbleme der Ölindustrie beruhenauf langfristigen Versäumnissen,deren Auswirkungen wir erst nunzunehmend zu spüren bekommenwerden. Das genaue Erreichen bzw.Überschreiten des weltweiten Fördermaximumskann nicht prognostiziertwerden. Die Abhängigkeit vonGiant Oil Fields, die rückläufige Produktionin zahlreichen größeren Fördernationenwie Mexiko, Norwegen,USA etc. scheint jedoch ein eindeutigesSignal zu geben. „Die Tatsache,dass die Förderleistungen derinternationalen Ölkonzerne innerhalbder letzten 10 Jahre - bei starkgestiegenen Preisen - insgesamtrückläufig waren, spricht Bände“ soStöferle weiter.Fossile Energieträger - trotzsteigender Bedeutung von Alternativenergien- vorerst noch bestimmendPositiv am Rekordlauf desÖlpreises im Vorjahr ist sicherlich,dass die öffentliche Diskussion rundum Themen wie Versorgungssicherheitund Wandel hin zu erneuerbarenEnergien entfacht wurde. Ein Wandelhin zu Alternativenergien hätteeine friedensstiftende Wirkung, dadie wachsende Gefahr von Ressour-10Diplomatischer Pressedienst - April 2009


WIRTSCHAFTSNACHRICHTENcen-Kriegen gebannt wäre, andererseitswürde es der Umwelt zugutekommen. Die öffentliche Diskussionist im Zuge des Preisverfalles jedochwieder in den Hintergrund gerückt.„Mittelfristig ist der vollständige Ersatzvon fossilen Energieträgerndurch Alternativenergien - trotz deraktuellen Investitionsvolumina undpolitischen Willensbekundungen -illusorisch. Derzeit scheint hier derWille - abgesehen von Europa - füreine langfristige Veränderung desEnergiemix‘ nicht gegeben zu sein“meint der Analyst der Erste Group.Je länger der Ölpreis im Bereich USD40 und darunter bleibt, desto höherund schneller wird sich das zukünftigeAngebot verknappen, da Investitions-und Explorationsprogrammeauf diesem Niveau aufgeschobenbzw. gestrichen werden. Derzeitbelaufen sich die Investitionen nichteinmal auf 20 % des empfohlenenVolumens um die Produktion vonaktuell 86 Mio. Barrels auf 125 Mio.Barrels bis 2030 anzukurbeln.Rückläufige Nachfrage in2009 und 2010 zu erwarten Summasumarum rechnet die Erste Bank miteiner rückläufigen Nachfrage vonca. 1 % für 2009 und 2010. Das Angebotausserhalb der OPEC sollteaufgrund rückläufiger Produktion inRussland, Mexiko und der Nordseeum knapp 0,6 % zurückgehen, dieOPEC wird die Fördermengen nachMeinung der Analysten zumindestum weitere 2 bis 3 Mio. Barrel/Tagsenken. Bei der nächsten Sitzungim März wird die OPEC vermutlichum zumindest 1 Mio Barrel/Tag senken.Damit hätte man insgesamtbereits 5,2 Mio. Barrel gesenkt, diesentspricht knapp 6 % der gesamtenNachfrage. In 2001 wurden in 4Schritten 5 Mio. Barrel gekürzt (19% der gesamten OPEC-Produktion),was einen sechsjährigen Aufwärtstrendzur Folge hatte.Aktuell belaufen sich dieKürzungen auf 14,5 % der gesamtenOPEC-Produktion, jedochscheinen die konjunkturellenVerwerfungen wesentlich dramatischerals 2001 zu sein.Baldige Flucht in „Real Assets“.Wenn sich die monetärenSchleusen öffnen und die Umlaufgeschwindigkeitdes Geldes wiederzunimmt, könnte in einem stark inflationärenUmfeld eine Flucht inSachwerte stattfinden. Die Korrelationzwischen Geldmengenwachstumund Ölpreis ist historisch betrachtetstark positiv, insofern spricht diesfür klar höhere Ölpreise. In einemsolchen Szenario würden Commodities,insbesondere aber Öl und Gold,am stärksten profitieren.Der Ölpreis wird langfristignicht mehr nach denGesetzen von Angebotund Nachfragefunktionieren, sondernvon monopolistischenGrundsätzen einigerweniger großer Fördernationenabhängen.Nachdem auch dieFörderung zunehmendkostenintensiver wird,die benötigten massivenInvestitionen nurzu einem Bruchteil getätigtwerden und zahlreicheÖlfelder aberauch Fördernationenihre Peak-Produktionbereits überschrittenhaben, sind langfristigwieder deutlich höhereÖlpreise zu erwarten.Insofern sind Ölpreisein Höhe von USD 200/Barrel auf Sicht von3-5 Jahren durchausmöglich. Stabilisierungund leichte Erholung in 2009 zuerwarten - hinsichtlich Chancen/Risikoverhältnisattraktiv „Da sich dieNachfrageseite aufgrund der aktuellenVerwerfungen, Auswirkungenund Dauer schwer einschätzen lässt,gehe ich von einer langsamerenAufwärtsbewegung aus, allerdingsbesteht beim aktuellem Preisniveauein äußerst attraktives Chancen/Risikoverhältnis.Einen Eintritt in eineneuerliche, starke Trendphase werdenwir jedoch erst sehen, sobaldeine merkliche Verbesserung derweltweiten Konjunkturausblicke zuerkennen ist. „2009 rechne ich deshalbmit einem durchschnittlichenPreis von USD 55/Barrel, sobaldeine nachhaltige konjunkturelle Erholungeinsetzt, ein baldiges Überschreitender USD 70“, so RonaldStöferle abschließend. – WeitereInformationen finden Sie unter www.erstebank.com. Diplomatischer Pressedienst - April 2009 11


WIRTSCHAFTSNACHRICHTENFlughafen Wien Gruppe: Anstieg des Konzernergebnisses nach Minderheitenfür das Geschäftsjahr 2008 um 4,0 Prozent auf € 91,1 Mio.Die Flughafen Wien Gruppeblickt auf ein erfolgreichesGeschäftsjahr 2008 zurück.Die Umsatzerlöse konnten 2008,trotz Tarifsenkungen, um 5,1 Prozentauf € 548,1 Mio. erhöht werden. DasErgebnis vor Zinsen, Steuern undAbschreibungen (EBITDA) ist mit€ 201,9 Mio. um 5,7 Prozent höherals im Vorjahr, die EBITDA-Marginstieg um 0,6 Prozentpunkte auf 36,8Prozent. Das Ergebnis vor Zinsenund Steuern (EBIT) kletterte um10,7 Prozent auf € 133,3 Mio., dieEBIT-Margin von 23,1 Prozent auf24,3 Prozent. Das Finanzergebnisveränderte sich von € -6,4 Mio. auf€ -14,3 Mio. Dennoch verbessertesich das Ergebnis vor Ertragsteuern(EBT) um 4,4 Prozent auf € 119,0Mio. Der Steueraufwand war im Vergleichzum Vorjahr um 5,0 Prozenthöher, womit sich in Summe einPeriodengewinn vor Minderheiten inHöhe von € 91,1 Mio. nach € 87,5Mio. im Vorjahr errechnet. Dies gabder Vorstand der Flughafen WienAG bekannt. „Wir konnten im Jahr2008 ein hervorragendes Ergebniserzielen. Das ist vor allem daraufzurückzuführen, dass wir bereits abdem 2. Halbjahr insbesondere aufder Kostenseite sehr vorausschauendagiert haben. Damit sind wir aufdie zu erwartenden wirtschaftlichenHerausforderungen des Jahres2009 gut eingestellt“, erläutert Mag.Herbert Kaufmann, Vorstandssprecherder Flughafen Wien AG.Raiffeisen InternationalRekordergebnis für 2008 trotz globaler FinanzkriseKonzern-Jahresüberschuss steigt um 16,7 Prozent auf 982 Millionen Euro - Kreditrisikovorsorgen mit 780 MillionenEuro gegenüber 2007 um 119 Prozent erhöht - Gesteigerte Effizienz verbessert Cost/Income Ratio um 3,6Prozentpunkte auf 54,0 Prozent - Return on Equity vor Steuern sinkt um 3,7 Prozentpunkte auf 22,0 Prozent- Gewinn je Aktie steigt um 10,2 Prozent auf 6,39 Euro, Dividendenvorschlag: 0,93 Euro je Aktie - Bilanzsummesteigt um 17,4 Prozent auf 85,4 Milliarden Euro. Kundeneinlagen legen um 9,3 Prozent auf 44,2 Milliarden Euro zu,Forderungen an Kunden erhöhen sich um 18,5 Prozent auf 57,9 Milliarden Euro - GUS leistet mit 40 Prozent größtenErgebnisbeitrag vor Steuern; Südosteuropa: 33 Prozent; Zentraleuropa: 27 Prozent - Kundenzahl steigt um rund 1Million auf 14,7 Millionen.Geschäftsbereich Corporate Customers mit starkem Ergebnisbeitrag: 884 Millionen Euro (plus 32 Prozent)- Geschäftsbereich Retail Customers vor allem wegen erhöhter Risikovorsorgen mit rückläufigem Ergebnisbeitrag(minus 11 Prozent auf 435 Millionen Euro) - Konzern-Periodenüberschuss im 4. Quartal 2008 mit 120,5 MillionenEuro um 44 Prozent unter dem Vergleichswert 2007 - Im Jahr 2009 Fokus auf Kundeneinlagen und Kostenoptimierung.- Weitere Informationen finden Sie unter www.ri.co.at. RZB-KonzernErgebnis 2008 - Stabile Entwicklung vor schwierigem HintergrundOperatives Geschäft lief hervorragend: Betriebsergebnis 2,8 Mrd. Euro, plus 39 Prozent - Finanzkrise dämpftErgebnis: Jahresüberschuss vor Steuer 597 Mio. Euro, minus 60 Prozent - Bilanzsumme rund 157 Mrd. Euro,plus 14 Prozent - Kundenzahl auf 14,7 Mio. gestiegen, plus 1 Mio. Informationen unter www.rzb.at. 12Diplomatischer Pressedienst - April 2009


WIRTSCHAFTSNACHRICHTENWachstum über europäischemDurchschnitt: Der FlughafenWien konnte sich zwar nichtgänzlich der gesamtwirtschaftlichenEntwicklung entziehen, aber miteinem Plus von 5,2 Prozent wiederholtein Passagierwachstum erzielen,das deutlich über dem gesamteuropäischenDurchschnitt liegt.Laut ACI – Major European Airports(Jänner bis Dezember 2008) beläuftsich der europäische Vergleichswertfür 2008 auf -0,7 Prozent.Erfolgreiche internationaleBeteiligungen: Das KonsortiumKSC Holding a.s. hält 66 Prozentam Košice Airport. Im Juni desBerichtsjahres unterzeichnete derFlughafen Wien den Kaufvertrag fürdie Anteile von Penta Investmentsan der KSC Holding a.s. Nach derÜbertragung der Anteile von PentaInvestments an den FlughafenWien hält der Flughafen Wien 81Prozent der Anteile am KonsortiumKSC Holding a.s., der Anteilder RZB beträgt 19 Prozent. DasPassagieraufkommen am KošiceAirport verzeichnete einen Anstiegum 33,3 Prozent auf 590.919 Passagiere.Am Flughafen Malta hältdas Konsortium MMLC, an demdie Flughafen Wien AG beteiligt ist,40 Prozent der Aktien, und etwasmehr als 10 Prozent werden vonder Flughafen-Wien-Gruppe direktgehalten. Im Berichtsjahr wurdenin Malta mit 3.109.643 Passagierenum 4,7 Prozent mehr als im Vorjahrgezählt. Nach einer Kapitalerhöhunghält der Flughafen Wien 25,15 Prozentan der Flughafen FriedrichshafenGmbH, die aufgrund des gesamtwirtschaftlichenAbschwungs einenPassagierrückgang von 0,9 Prozentverzeichnen musste.Ausblick: Die globale Finanz-und Wirtschaftskrise wirktsich auch negativ auf die Luftverkehrsbrancheaus und führte in derzweiten Jahreshälfte 2008 weltweitzu rückläufigen Passagier- undFrachtzahlen sowie Flugzeugstilllegungen.Für 2009 ist mit weiterenKonsolidierungs-schritten der Brancheund Streckenbereinigungen zurechnen. Vor diesem Hintergrundprognostizierte die Flughafen WienAG für das Gesamtjahr 2009 einenRückgang bei den Passagieren inHöhe von 5,0 Prozent sowie ein Minusvon 4,0 Prozent beim Höchstabfluggewicht(MTOW) und bei denFlugbewegungen. Diese Prognosewird im 2. Quartal 2009 evaluiert.Für das Jahr 2009 sind Gesamtinvestitionenin Höhe von maximal€ 443 Mio. (€ 398,3 Mio. exklusiveverschiebbarer Projekte) geplant.Den Schwerpunkt bilden die TerminalerweiterungVIE-Skylink sowieInvestitionen in Sicherheitssystemeund die Feuerwache.Die Ertragslage wird 2009vom Rückgang des Verkehrsvolumensbeeinflusst werden. – WeitereInformationen finden Sie unter www.viennaairport.com. Diplomatischer Pressedienst - April 2009 13


TOURISTISCHE ZIELE IN EUROPAFerienregion Kronplatz.Dolomiten Südtirol Italien.Das Kronplatzgebiet umfasst 14 Ortschaften, Bruneck,St.Vigil in Enneberg, Olang, St.Lorenzen,Kiens, Pfalzen, Rasen, das Antholzer – und dasGsieser Tal, Terenten, Welsberg, Taisten, Gais-Uttenheimund St. Martin in Thurn. Es zählt knapp 32.000Einwohner und erstreckt sich über eine Fläche von 800Quadratkilometern. Insgesamt bieten wir dem Feriengastnahezu 25.000 Gästebetten. Das weit gefächerteAngebot, welches vom 4-Sterne Hotel, dem gemütlichenGasthof, der Familienpension, dem Appartementhotelbis zum Privatzimmer, der Ferienwohnungund dem Urlaub am Bauernhofreicht, vermag fast allen Ansprüchen undBrieftaschen gerecht zu werden.Auch das kulturelle Umfeld spiegelt diese Vielfaltwieder. Das Zusammentreffen dreier Kulturen undSprachen, das Deutsche, das Italienische und das Ladinischegeben diesem Landstrich ein besonderes, multikulturellesGepräge. Dazu unzählige Kunstdenkmälerund Sehenswürdigkeiten, die der Gast besichtigen kann.Hier seien lediglich das Landesmuseum für Volkskundein Dietenheim bei Bruneck und das Musem Ladin in St.Martin in Thurn erwähnt, die man unbedingt besuchensollte. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Gastronomiewieder, die Dank der Kombination aus Bodenständigemund dem Einfluss der Wiener- wie der mediteranenKüche viele interessante Köstlichkeiten bietet undauch den kulinarisch verwöhnten Gast zu begeisternvermag. Es gibt kaum irgendwo so viele Hauben Lokalewie im Pustertal. Eine ganze Reihe jüngerer Köchinnenund Köche sind deren kreative Interpreten. Was aber besonderswichtig erscheint ist die Vielfalt und Qualität dergesamten Gastronomie. Ob im Bauerngasthof, der Pizzeria,der Schutzhütte oder im Gourmettempel, überallerfährt man dass man im Genussland Südtirol ist.Südtirols Slogan „die Magie der Vielfalt“trifft kaum auf ein Gebiet so zu wie aufdie Ferienregion Kronplatz. Da ist einmal derKontrast zwischen dem Urgestein der Rieserfernerim Norden und dem wohl „schönsten“Gebirge, den Dolomiten im Süden. UnserGebiet umfasst drei Naturparke. Im Nordenden Naturpark „Rieserferner Ahrn“ mit seinenGletschern, im Süden, im sagenumwobenenReich der Dolomiten, zum einen denNaturpark „Fanes,Sennes,Prags“ und zumanderen den Naturpark „Puez Geisler“. Hierfindet der Gast noch unberührte Plätzchen,und kann die interessante Fauna und Floraerkunden. Daneben nette Urlaubsdörfer oder wer es einwenig lebhafter will das lebendige Städtchen Bruneck,mit seiner Stadtgasse, die zu den schönsten EinkaufsstrassenSüdtirols zählt.Wer glaubt, Urlaub im Gebirge sei lediglich Wandernoder Bergsteigen, sieht sich getäuscht. Unser Angebotan Freizeitmöglichkeiten aller Art ist heute so großund vielfältig, dass auch für „Junge“, „Junggebliebene“,„Rastlose“ und „Aktive“ der Urlaub im Gebirge wieder „in“ist. In Reischach steht ein modernes öffentliches Hallenbadzur Verfügung, dazu kommen die Freischwimmbäderin Bruneck, Olang und Welsberg und die Badeseen vonIssing und Gais. Immer in Reischach steht den Gästenein 9-Loch-Golfplatz zur Verfügung, welcher auf 18-Locherweitert werden soll. as Kronplatzgebiet ist ein Eldoradofür Pferdesportfreunde, ob Anfänger oder geübte Reiter,wer das „Glück auf Erden“ im Sattel eines Pferdes sucht,ist bei uns richtig. Ob beim Trekking auf Islandponies inTerenten, bei einem Wanderritt auf einem Haflingerpferdam Tolderhof mit seiner modernen Reithalle in Olang, aufder Sitting Bull Ranch in St. Martin in Thurn, in Welsberg14Diplomatischer Pressedienst - April 2009


TOURISTISCHE ZIELE IN EUROPAoder in Pfalzen, überall betreuen Sie geprüfte Reitlehrer.Die Ferienregion Kronplatz ist ein idealer Treffpunkt fürall jene, die Ritte in freier Natur unternehmen möchten.Abenteuerlustige wiederum werden es sich nichtnehmen lassen, unsere Bergwelt mit dem Mountainbikezu erkunden oder vielleicht wie einst Ikarus mit demDrachenfluggerät unser grünes Tal aus der Vogelperspektivezu betrachten, oder im Schlauchboot schäumendeFlüsse zu befahren. Da „Nordic Walking“ immermehr Anhänger findet, wurde der „Nature.Fitness.Park.Dolomiti-Kronplatz“ im Juli 2005 eröffnet. Mit einem beschildertenWegnetz von ca. 275 km und aller Schwierigkeitsgrade,ist der „Nordic Walking Park“ in der FerienregionKronplatz, der größte Europas. Die Streckeverlaufen von Bruneck, Pfalzen über Olang nach Rasenins Antholzertal.Der Sommer ist reich an Veranstaltungen. Die Palettereicht dabei von den traditionellen kulturellen undfolkloristischen Veranstaltungen bis hin zu sportlichenGroßereignissen. Für die Freunde von Volkstum undFolklore bieten sich im Sommer auf Volksfesten undBrauchtumsveranstaltungen zahlreiche Gelegenheiten,Volkskultur und Brauchtum der Region kennen zulernen.Musikfreunde werden an den Brunecker Sommerkonzerten,einem Zyklus von anspruchsvollen Konzertveranstaltungenmit größtenteils jungen, viel versprechendenInterpreten ihre Freude haben oder sich von der besonderenAtmosphäre bei den Schlosskonzerten im Rahmender Konzertreihe „Musicastello“ auf Schloss Thurnoder Schloss Ehrenburg faszinieren lassen.Ein Wort schließlich noch zu unseren Preisen.Südtirol und auch die Ferienregion sind keine „Billig-Destinationen“, aber unsere Preise sind durchaus konkurrenzfähigund das Preis-Leistungsverhältnis äußerstgut. Dazu bieten wir für alle Jahreszeiten interessanteund preiswerte Sonderangebote. Ein erholsamer Urlaub,eine sinn-volle FreiZeit in einer Region wo die Uhrenmanches Mal noch etwas anderes gehen und wo Lebensartund Gastlichkeit im Vordergrund stehen, sollenden Unterschied machen.Tourismusverband Ferienregion Kronplatz,I-39031 Bruneck, Michael-Pacher-Str. 11/A, Tel. 00390474 555447 - Fax 0039 0474 530018, Internet: www.kronplatz.com - www.suedtirol.info Diplomatischer Pressedienst - April 2009 15


TOURISTISCHE ZIELE IN EUROPA„Samnaun aktiv“ – Wandernund Biken in gesunder HöhenluftSamnaun (1.800 m) ist das Wander- und Bikeparadiesim Dreiländereck Schweiz-Österreich-Italien. Mit der Pauschale „Samnaun Aktiv“wird den Gästen eine ideale Grundlage für einen Urlaub„per ped(al)es“ geboten: Vier Übernachtungen, einWillkommensgeschenk, die Wander- und Bikekartevon Samnaun, ein Wanderpass und mindestens einegeführte Wanderung aus dem Wochenprogramm sinddarin enthalten. 250 km markierte Wanderwege liegenAktiv- und Natururlaubern in Samnaun zu Füßen – indie verschiedenen Seitentäler, auf die Gipfelder Silvretta Arena und über die Grenze insbenachbarte Tirol. „Aussichtsreich aufsatteln“kann man in der Internationalen SilvrettaMountainbike Arena durch 80 km Bikewegealler Schwierigkeitsgrade. Ausführliche Streckenbeschreibungenmachen die Planungeinfach, selbst für schwierige Routen aufsteilen Wegvarianten. Zusätzlicher Vorteil:Der Transport der Bikes ist auf allen Anlagender Bergbahnen Samnaun/Ischgl kostenlos,etwa auch auf der weltersten Doppelstock-Luftseilbahn auf den Alp-Trider-Sattel, einenStartpunkt für unzählige schöne Routen. Egalob per pedes oder Bike, die einzigartige Floraund Fauna mit über 900 verschiedenen Pflanzenarten,Adlern, Steinböcken und Murmeltierenmacht das Hochtal im Unterengadin, ganzim östlichsten Eck der Schweiz, zu einem täglichneuen Naturerlebnis. Ein Unikum in der Alpenwelt istdas Rote Seeli, das eine seltene Algenart ab Juli blutrotfärbt. Nach der Muskelarbeit ist Entspannung angesagt– in den Wellness-einrichtungen der Hotels und Appartementsoder im Alpenquell Erlebnisbad. – Weitere Informationenfinden Sie unter www.samnaun.ch. „Ironbike“: Kleines Jubiläumbeim härtesten Alpen-Tagesrennen.Das „Ironbike“ zählt zu den Top-MTB-Ereignissen in derSilvretta Mountainbike Arena und zu den härtestenTagesrennen in den Alpen überhaupt. InternationaleTopstars ebenso wie ambitionierte Hobbybiker kämpfensich auf drei unterschiedlich anspruchsvollen Streckenüber insgesamt 107 km und 4.600 Höhenmeterdurch die Silvretta Mountainbike Arena. Mit insgesamt20.000 Euro Preisgeld ist das „Ironbike“ das höchstdotierteMountainbikerennen Europas. In diesem Sommergeht es bereits zum 15. Mal über die „Bühne“ der Bergezwischen Ischgl (A) und Samnaun (CH), die Teilnehmerüberschreiten also nicht nur physische Grenzen. DreiStreckenvarianten – von 27,5 über 48 bis 79 km – könnenvon den Bikern gefahren werden. Dabei muss mansich nicht im Vorhinein festlegen, auf der Fahrt kann mansich für die eine oder andere Route entscheiden. DieMarathonstrecke mit 3.820 Höhenmetern ist in weitenTeilen nur für Extremsportler, das heißt sowohl technischals auch konditionell äußerst anspruchsvoll. Sie führtvon Ischgl über den Greitspitz- und Saalasertrail bis Laretund Samnaun. Zurück nach Ischgl geht es über dasZeblasjoch, den Palinkopf und den Höllboden. ExtremeBergstrecken bis in über 2.800 m Höhe und forderndeDownhilltrails sorgen für ein spannendes Rennen bei derKönigsdisziplin. Von den Teilnehmern sind Topkonditionund Fahrtechnik gefordert, um auf der über vier Stundenlangen Fahrt mit Leistungen wie jenen der VorjahressiegerAlban Lakata (A) oder Anita Steiner (CH) mithaltenzu können. – Weitere Informationen finden Sie unterwww.samnaun.ch. - Termine & Infos Ironbike 2009,Termin: 08.08.09, Anmeldeschluss: 07.08.09, Nachnennungen:08.08.09, 06.30–07.30 Uhr. Verpflegung:6 Stationen, kostenlose Pasta Party am Abend. PreisgeldInsgesamt 20.000 Euro. 16Diplomatischer Pressedienst - April 2009


Die Weltwirtschaftskrise sorgt spätestens seit 2009für einen deutlich spürbaren Rückgang bei denÜbernachtungszahlen und einen massiveren Umbruchin der Hotellerie. Vor allem etablierte Häuser imoberen Preissegment haben Einbußen zu verzeichnen,punkten können sie in der aktuellen Situation vor allemmit Nischenprodukten und einem perfekt auf Zielgruppenzugeschnittenen Angebot. Der Gruppe der neu gegründeten„New Life Hotels“ gelingt es auf diese Weiseseit 2008, sich erfolgreich gegen den Wirtschaftstrendzu stellen – hat man doch einige handfeste Argumentezu bieten: In Österreich, Deutschland und der Schweizkommen jährlich zusammen etwa 800.000 Kinder aufdie Welt. Rechnet man zu jeder schwangeren Frau jeweilseinen mitreisenden Vater dazu, kommt man auf einGästepotential von stolzen 1,6 Millionen, das für einensolchen Urlaub gewonnen werden kann. Die Zielgruppeist praktisch allerorts „flächendeckend“ vorhanden und„erneuert“ sich jedes Jahr. Damit ist klar: Urlaub in derSchwangerschaft ist relativ krisensicher und vor allemsaisonunabhängig.Perfekter Urlaub für werdende Eltern und Familienmit Babys: Die Hotelkooperation der New LifeHotels umfasst derzeit bereits 35 Hotels der „ab 4-Stern-Kategorie“ in Österreich und Deutschland. Ihre hochwertigenArrangements richten sich speziell an werdendeMütter und Väter, aber auch anFamilien mit Babys. ZukünftigenEltern wird vom reinen ErholungsundWellnessprogramm über Informationenzum Thema Schwangerschaftbis hin zur individuellenGeburtsvorbereitung alles geboten.Den hohen Anforderungen,die Schwangere an ihr Urlaubsdomizilstellen, kommen die New LifeHotels mit durchdachten Packagesentgegen. Neben einer kurzen Anreisesind vor allem der gewohnteärztliche Versorgungsstandardund ein die Schwangerschaft unterstützendesWellnessprogrammvon zentraler Bedeutung. New LifeHotels gibt es deshalb ausschließlichin der 4- bis 5-Stern-KategorieTOURISTISCHE ZIELE IN EUROPANew Life Hotels: Neues Lebenfür die 4- und 5-Stern-Hotellerieab 50 Betten, mit einem fundierten Angebot im BereichWellness und Beauty. Ivonne Pompernigg, Gründerinder Hotelkooperation und Geschäftsführerin der FirmaTourismatik, ergänzt: „Ein ausgewogenes Gleichgewichtzwischen touristischem Angebot und der Nachfrage am Marktist integraler Bestandteil der New Life Hotels Philosophie.Alle New Life Hotels werden regelmäßig durchdas Österreichische Hebammen-Gremium anonymgetestet und offiziell empfohlen. Gerlinde Remsing,die Vize-Präsidentin des ÖHG erläutert dazu: „Nebender fachlichen und sozialen Kompetenz geht es uns umdie ausgesprochene Sorgfalt in der Durchführung allerangebotenen Packages und Programme. Wir möchtenSchwangeren garantieren können, dass sie auf der Suchenach einigen erholsamen und entspannten Tagen ineinem New Life Hotel genau an der richtigen Adressesind.“ Von Tourismatik wird übrigens auch Österreichsgrößtes Internetportal zum Thema Schwangerschaft betrieben(www.schwangerschaft.at). Die New Life HotelPartnerbetriebe müssen also einerseits den hohen Ansprücheneiner attraktiven Gästeschicht gerecht werden– können aber andererseits lukrative Pluspunkte für sichverzeichnen: Krisen-, Saison- und Standortunabhängigkeitsind in wirtschaftlich schwierigen Zeiten entscheidendeVorteile. – Weitere Informationen finden Sie unterwww.newlifehotels.com. Diplomatischer Pressedienst - April 2009 17


TOURISTISCHE ZIELE IN EUROPAChristian Matzku übernimmt dieDirektion im Hotel Schloss Weikersdorf.Mit Anfang des Jahres übernahm Christian Matzku die Positiondes Direktors im Hotel Schloss Weikersdorf. Nachdem daszu den Austria Hotels International gehörende Renaissanceschlossmit 100 Zimmern und Suiten in den letzen Jahren vollkommenneu ausgestattet und um einen erstklassigen Wellness-Bereicherweitert wurde, sieht Matzku dieser Herausforderung mit Freudeentgegen.Christian Matzku wird seine vielfältige Erfahrung in der Hotellerieund Gastronomie einsetzen, um eines der schönsten Häuserder Austria Hotels International entsprechend zu positionieren. Vorallem mit dem Spa im Hotel Schloss Weikersdorf will er nicht nur dieinternationale Klientel ansprechen, sondern das Haus auch für die Badenerund die Wiener zu einem attraktiven Aufenthaltsort machen.So modern dieses Hotel heute anmutet, seine Geschichteerstreckt sich über mehrere Jahrhunderte. Der erste Besitzer vonSchloss Weikersdorf war 1233 Hugo von Weiherburg aus dem Geschlechtder Türsen. Ab 1450 gehörte es Hans Hager, der aus einemuralten österreichischen Geschlecht stammt. Anschließend besaßMatthias Corvinus, König von Ungarn, das Schloss bis 1490. DasHaus wurde von den Türken belagert und beschädigt, was zu einerErneuerung des Schlosses durch italienische Baumeister unterdem neuen Besitzer Kottler führte. Im 17. Jahrhundert gelangte dasSchloss in den Besitz der Witwe Barbara Langeisen. Ihre Erben verkauften das neuerlich durch Türkenbelagerungenverwüstete Schloss an Franz Edlen von Quartent und Raal. 1741 erwarb die Familie Doblhoff das Schloss Weikersdorfund hielt es in ihrem Besitz bis es die Stadt Baden Anfang der 1960er Jahre kaufte. 1971 erwarb Wilhelm Papstdas Haus und gab ihm durch den Zubau des Hoteltraktes seine heutige Form. Seit 1992 gehört das historische Renaissanceschlosszu den Austria Hotels International, die es in den letzten Jahren auf den neuesten Stand brachten.– Weitere Informationen finden Sie unter www.austria-hotels.at oder www.hotelschlossweikersdorf.at. 18Diplomatischer Pressedienst - April 2009


Ausstellungen im Mai 2009.MUSEEN & AUSSTELLUNGENFahrstuhl zum Schafott. Der junge New Yorker Künstler Banks Violette greift in seinen skulpturalenund installativen Arbeiten einige Aspekte der Noir-Tradition auf – das namenlose Grauen, den Amoralismus,den Hang zur Gewalt als Antithese zur bürgerlichen Ausgewogenheit – aber er verschiebt sie ins Milieu schwarzromantischerJugendkulturen der letzten zwanzig Jahre wie Black Metal oder Neo Goth. Dabei interessiert sich derKünstler für die „Ästhetisierung des Bösen“ als Teil eines zutiefst amerikanischen und bis heute wirksamen kulturellenPhänomen. Mit ihren glänzenden Materialien erscheinen die Arbeiten von Bank Violette wie luxuriöse Objekteder Verführung. Die Ausstellung ist noch von 20. März bis 3. Mai 2009 zu besichtigen. Weitere Informationen findenSie unter www.kunsthallewien.at. Gerhard Richter – Retrospektive. Die Albertinapräsentiert bis 3. Mai 2009 die erste umfassende Gerhard-Richter-Retrospektive in Österreich seit über 20 Jahren. Über 150Werke – davon 63 Gemälde sowie erstmals ausgestellte Werkblöckevon fast 90 Zeichnungen und Aquarellen – aus privaten undöffentlichen Sammlungen machen das heterogene Werk eines der bedeutendstenund einflussreichsten Künstler der Gegenwart anschaulich.Weiter Informationen finden sie unter www.albertina.at. Jenny Watson in der KunstmeileKrems. Die australische Künstlerin zeigt noch bis 10. Mai 2009in der Kunstmeile Krems ihre Werke über weibliche Identitäten,Chauvinismus und familiäre Beziehungen. Weitere Informationenfinden Sie unter www.factory.kunsthalle.at. Die Macht des Ornaments. Die Ausstellungin der Orangerie des Belvedere – mit Künstlern von der Jahrhundertwendebis heute aus Österreich und Deutschland, den USA undGroßbritannien, Pakistan, dem Libanon und dem Iran – präsentiertdie Macht des Ornaments einst und jetzt, in einer Begegnung derKünstler des Jugendstils mit der zeitgenössischen Kunst. Ornamentebeinhalten Geschichte und Gegenwart, sind voller Symbolik undAndeutungen, sprechen von Schönheit und Verführung und erzählen immerauch von Gesellschaft und Geschlecht – von der Konstruktionvon Wirklichkeit. Die Ausstellung ist noch bis 17. Mai 2009 zu besuchen.Weitere Informationen finden Sie unter www.belvedere.at. Deutsches Silber nach dem Bauhaus. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mitdem Zilvermuseum Sterckshof/Antwerpen. Erstmals zeigt das Wagner:Werk Museum Postsparkasse bis 23. Mai2009 im Großen Kassensaal die Sammlung Vic Janssens „Deutsches Silber nach dem Bauhaus“. Zu sehen sind ca.100 ausgewählte Objekte – Tafelgeräte wie Kaffee- und Teeservices, Becher, Obstschalen, Kannen, Kerzenständerund Vasen -, die an frühe Entwürfe des Weimarer Bauhauses anknüpfen und den bis heute immensen Einfluss dieserKunstschule belegen. Weitere Informationen finden Sie unter www.ottowagner.com. Diplomatischer Pressedienst - April 2009 19


MUSEEN & AUSSTELLUNGENFotografie und das Unsichtbare.Die Fotografieausstellung 2009 in der Albertinageht dem Einsatz der Fotografie in der Wissenschaftdes 19. Jahrhunderts nach. Besonderes Interesse giltder Darstellung von Phänomenen, die sich dem bloßenAuge entziehen. Die Ausstellung zeigt bis 24. Mai 2009ca. 250 Fotografien und fotografisch illustrierte Bücher,die in ihrer großen Mehrzahl in Österreich noch nie ausgestelltwurden. Moderne Wissenschaft und Fotografieerlebten eine gleichzeitige Blüte im frühen 19. Jahrhundert,und die Fotografie wurde vom Augenblick ihrer Erfindungan im Jahr 1839 ein Werkzeug der Forschung.Die Schau wurde vom San Francisco Museum of ModernArt organisiert und von der George Frederick Jewett Stiftunggroßzügig unterstützt. Weitere Informationen findenSie unter www.albertina.at. Big City – New York StreetPhotography. Die Vertreter der amerikanischenStreet Photography dokumentierten im Laufe der Jahrzehntedie unglaubliche und sich ständig wandelndeVielfalt der „Big City“ New York. Die Ausstellung umfasstden Zeitraum von den 1940er bis in die frühen 1980erAusstellungen im Juni 2009.Jahre und bietet – erstmals in Österreich – einen breitenÜberblick mit Arbeiten der wichtigsten Vertreter der amerikanischenStreet Photography. Zu sehen sind rund 150Bilder. Als Ausstellungskurator konnte Gilles Mora gewonnenwerden, ein weltweit anerkannter Fachmann deramerikanischen Street Fotografie und Autor zahlreicherPublikationen. Die Ausstellung ist bis 24. Mai 2009 zubesuchen. Weitere Informationen finden Sie unter www.wienmuseum.at. Ernst Barlach und Käthe Kollwitzim Leopoldmuseum. Das Leopoldmuseumpräsentiert bis 25. Mai 2009 das Werk vonErnst Barlach (1870-1938) in der bisher umfangreichstenRetrospektive in Österreich. Prof. Rudolf Leopold suchtemehr als 40 Skulpturen und ca. 80 Zeichnungen für dieSchau aus. Die Werke aus dem Ernst Barlach HausHamburg, aus dem Leopold Museum und aus Privatbesitz,werden das Oeuvre eines der bedeutendsten deutschenKünstler des 20. Jahrhunderts dem Publikum inWien vorgestellt. Dem Schaffen von Ernst Barlach werdenzahlreiche Zeichnungen und Skulpturen von KätheKollwitz gegenübergestellt. Weitere Informationen findenSie unter www.leopoldmuseum.org. The Porn Identity. Porno sagt man, ist das, womit und wobei wir uns nicht erwischen lassen wollen.Und doch ist Porno überall. Pornografie erobert den Mainstream und boomt in den Nischen, findet sich im Alltag,im Pop und in der Kunst. Die „Pornetration“ durchflutet die Medien, die in ihrem voyeuristischen Charakter und ihrerGier nach körperlichen Zeichen von Erregung selbst latent pornographisch agieren – immer auf der Suche nachTabus, die es auszureizen, zu brechen und zugleich doch zu erhalten gilt. Die Ausstellung ist bis 1. Juni 2009 in derKunsthalle Wien zu besuchen. Weitere Informationen finden Sie unter www.kunsthallewien.at. Alfons Mucha. Das Belvedere präsentiert im Frühjahr 2009 die erste umfassende Alfons Mucha-Ausstellung in Österreich. Großformatige Gemälde, Pastelle, Zeichnungen, Plakate und Interieurs zeugen von derbeeindruckenden künstlerischen Bandbreite Muchas (1860-1939), der als Werbegrafiker und Dekormaler bekanntwurde. Von ersten illustratorischen Werken über den „Pavillon de l’Homme“ und seine Ausstattung des „Pavillons fürBosnien und Herzegowina“ für die Weltausstellung in Paris 1900 bis zu seinem großen Zyklus „Slawisches Epos“verfolgte der tschechische Künstler, der sein Handwerk in Wien, München und Paris erlernt hatte, die Übermittlungeiner universellen Botschaft: Seiner Vision von einer Versöhnung der Nationen und Religionen. Im Unteren Belvederewerden bis 1. Juni 2009 in thematisch gegliederten Sektionen über 200 Werke aus öffentlichen und privatenSammlungen gezeigt. Weitere Informationen finden Sie unter www.belvedere.at. Auf Rädern und Ketten. Zum zweiten Mal veranstaltet das Heeresgeschichtliche Museum am6. und 7. Juni 2009 ein Treffen historischer Militärfahrzeuge im Arsenal. Anmeldungen für Fahrzeuge bis Baujahr1969 und Informationen unter 0664 622 22 44 oder thomas.ilming@bmlv.gv.at. 20Diplomatischer Pressedienst - April 2009

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