Samstag - Kultur-Portal Gilching

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Vorwort

Das Motto der 13. Gilchinger

Kunstwoche:

Wahlverwandtschaften der Kunst

Wahlverwandtschaften – welch

schönes, durch Goethes Romantitel

geadeltes und gefl ügeltes Wort!

Neuerdings bewährt es sich sogar

in aktuellen soziologischen Zusammenhängen:

„Willkommen bei Wahlverwandtschaften E.V.!

Ihre Community zum Finden von Wahlverwandten … Erleben

Sie Nähe und Geborgenheit außerhalb der leiblichen

Familie!“ Was hier im Internet angeboten wird, kommt dem

ziemlich nahe, was Goethe so formuliert: „… das Anziehen,

das Verwandtsein, dieses Verlassen, dieses Vereinigen gleichsam

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übers Kreuz … wo vier, bisher je zwei zu zwei verbundene Wesen

in Berührung gebracht, ihre bisherige

Vereinigung verlassen und sich aufs

Neue verbinden.“

Bei dem Motto für die Gilchinger

Kunstwoche 2012 dürfen wir Goethe

nicht so genau beim Wort nehmen.

Gemeint ist hier die Vielfalt der

Kunstformen, die mehrfach in einer

sozusagen musisch-erotisch anregenden

Atmosphäre sonst nicht so

geläufi ge Verbindungen eingehen

Grusswort

Liebe Besucherinnen,

liebe Besucher,

mit der 13. Gilchinger Kunstwoche vom

12. Oktober bis 21. Oktober 2012 haben

Sie an sieben Tagen die Möglichkeit

sich von Klavier, Zither, Fagott, Violine, Saxophon, Viola, Gitarre

und vielem mehr begeistern zu lassen.

„Die Kunst benötigt uns nicht, aber wir benötigen die Kunst …,

sie lässt uns staunen, innehalten und träumen“.

Ich wünsche Ihnen, liebe Besucherinnen und Besucher, dass

Sie innehalten und von unvergesslichen und musikalischen

Momenten von der Kunstwoche träumen können.

Als Schirmherr wünsche ich den Organisatoren der Gilchinger

Kunstwoche, dass diese Veranstaltung ein großer Erfolg

wird.

Ihr

Grusswort

Manfred Walter

1. Bürgermeister

und neue Reize entfalten, ohne

den in der Chemie stattfi ndenden

Verdrängungsprozess und die im

Roman wirkende Tragik.

Auch ist es weder notwendig noch gar beabsichtigt, Sie,

verehrtes Publikum, aus bisher stabilen menschlichen Verhältnissen

herauszulösen, wenn Sie sich für unser Angebot

entscheiden, aber als attraktiv, ja immer wieder begeisternd

mögen Sie all die Veranstaltungen schon erleben!

In dieser Hoffnung freut sich das Kunstforum Gilching auf Ihren

zahlreichen Besuch!

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Freitag

12. Okt. 2012

19.30 Uhr

Peter Weiß (oben),

Marlene Lichtenberg, Dora Novak-Wilmington (v. l. n. r.)

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Freitag

12. Okt. 2012

19.30 Uhr

Barbara Klarmann, Karin Neukam (oben),

Frieder Schuckall, Beate Seidel (unten v. l. n. r.)

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Die Ausstellung kann während der ganzen

Kunstwoche jeweils von ½ Stunde vor bis

zu ½ Stunde nach den Veranstaltungen besichtigt

werden.

Eröffnung

der 13. Gilchinger Kunstwoche und

Vernissage:

„Kontraste und Verbindungen“

mit Bildern von

Barbara Klarmann, Karin Neukam, Beate Seidel

und Frieder Schuckall

Johann Wolfgang von Goethe

Novelle

gelesen von Peter Weiß

Jan Novak

Carmina Sulamitis (Texte aus dem Hohen Lied Salomons)

Marlene Lichtenberg (Mezzosopran),

Dora Novak-Wilmington (Klavier)

Movet atque usque movebit iuvenum cordaque sensusque senum mirifi

cum carmen amoris, cecinit fi lia quod dulcis Hebraea.

Sonitus et numeros usque novos ignibus his deliciarum melici compositores

iterum consociabunt iterumque.

Et ego (ah nimis audax iuvenis) ludere fl amma volui carmen hoc olim

faciens. Aspice nunc: heu digitos ut mihi adussi! Jan Novak

Das Herz der Jungen wie die Sinne der Alten bewegt und wird immer

bewegen das wunderbare Lied der Liebe, das da sang die liebliche

Tochter aus hebräischem Stamm.

Immer wieder werden Komponisten stets neue Melodien und

Rhythmen mit dem Feuer dieser Wonnen verbinden.

Auch ich, jung, ha, und ziemlich frech, wollte, als ich einst dies Gedicht

vertonte, mit der Flamme spielen. Nun sieh: Wie hab ich, o je,

mir die Finger verbrannt!

Eröffnung (Fortsetzung)

„Kontraste und Verbindungen“

Das Motto unserer Ausstellung weist

darauf hin, dass sich in unserer kleinen

Künstler(innen)gruppe einige sehr unterschiedliche Personen zusammengefunden

haben, um gelegentlich gemeinsam zu malen

und sich gegenseitig künstlerisch anzuregen. Jede(r) hat einen eigenen

Zugang zur Malerei und einen unverwechselbaren gestalterischen

Blick. Diese Kontraste sehen wir als Grundlage für einen

kreativen Prozess, in dem wir uns gegenseitig anregen, fördern

und kritisieren. Diese Auseinandersetzung führt dazu, dass in der

Gruppe, neben den ganz unterschiedlichen Ausdrucksformen,

auch Verbindungslinien bestehen, … die ein Ergebnis des intensiven

Austauschs sind und sich weniger als thematische oder formale

Annäherung wahrnehmen lassen als vielmehr sozusagen in

der „Tiefenstruktur“ der Bilder … Sie sind sich nicht ähnlich, haben

aber dennoch etwas miteinander zu tun. Gemeinsamkeiten lassen

sich zum Beispiel darin erkennen, dass die Bilder nicht „hingeworfen“

sind, sondern fast immer das Ergebnis eines längeren Arbeitsprozesses

sind. Sie sind in doppelter Hinsicht vielschichtig. Das

Erreichen einer komplexen visuellen Spannung schwebt uns vor,

die sich – so hoffen wir – dem Betrachter mitteilt und sein Interesse

erregt.

Im Anschluss lädt das Kunstforum Gilching Sie zu einem

Buffet ein.

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Fahrradhaus

SILBERNAGL

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Am Römerstein 16 • 82205 Gilching/Argelsried • Tel. 81 05/50 36

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Samstag

13. Okt. 2012

17.30 Uhr

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Opernnacht

Die Katzenoper

Eine Liebeserklärung an die Oper

für Jung und Alt

gelesen von der Autorin

Muriel Morschewsky,

musikalisch moderiert von Patrick Henrichs

„Wie muss denn Opernmusik klingen, kleine Piratin?“

Als Hook das amüsierte Lächeln in Nonos Gesicht bemerkte, traute sie

sich, ihn wieder anzusehen, und antwortete: „Es muss nach großen Gefühlen

klingen!“ Nono überlegte: „Ja, du hast Recht! Oper ist Leidenschaft,

Liebe, Hingebung, Eifersucht, Hass und Intrige. Oper ist Leben

und Leben ist Oper!“

Als eines Tages zwei Musiker in das verschlafene Dorf ziehen, geschehen

plötzlich seltsame Dinge: Inspiriert von der Musik Giuseppe

Verdis beschließen die beiden musikalischen Katzenkinder

Hook und Noodles, eine eigene Oper zu schreiben.

Wie von Zauberhand werden auch andere außergewöhnlich musikbegeisterte

Tiere in den Bann der Opernmusik gezogen. Geheimnisvollerweise

breitet sich unter der menschlichen und nicht

weniger kuriosen Dorfgemeinschaft ebenfalls der Opernvirus aus.

Die Ereignisse überschlagen sich und wie durch eine höhere Macht

beginnen sich die Grenzen zwischen dem wirklichen Leben und

der Opernhandlung zu verwischen.

Kann das Zufall sein? – Oder ist es die Macht des Schicksals?

Die Katzenoper entzündet die Begeisterung für die Oper bei Jung

und Alt. Sie ist ein Lesegenuss fi ir Musik- und Katzenliebhaber gleichermaßen

– und für die, die es noch werden wollen.

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Samstag

13. Okt. 2012

ca. 19.30 Uhr

Zeitungskritiker bemerken: Bomben Stimmung! Ein Angriff

auf die Lachmuskulatur! Verzaubernde, bezaubernde

Opernparodien! Die Opernbayern brillieren! Unerreichte

Opernbayern! Bayern – Oberbayern – Opernbayern!

Die Opernbayern

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Samstag

13. Okt. 2012

ca. 22.00 Uhr

Lea-ann Dunbar-Bergius mit Donizetti, Verdi und Mozart

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Opernnacht (Fortsetzung)

Die Opernbayern

„Thannhäuser“ oder

„Liab und Liab san zwoaraloa!“

Eine Opernparodie in Wort und Musik

(Aber g´sunga werd net - nur a kloans bisserl!)

gelesen von Johanna Wolff von Schutter, Gerhard Jilka

und Peter Seitz

Gabriele Prediger (Sologitarre), Barbara Schmelzer (Begleitgitarre),

Barbara Gollwitzer (Harfe), Bernhard Mahne

(Kontrabass) und Herbert Schmelzer (Zither)

Alles, was Sie schon immer über „Thannhäuser“ wissen wollten!

Johanna Wolff von Schutter, die Autorin, hat sich über Wagners

„Thannhäuser“ bayerische Gedanken gemacht. Herbert Schmelzer

hat die Musik Wagners mit seiner Lieblingsbesetzung der bayerischen

Landschaft angepasst.

Er verwendet musikalische Zitate aus der Oper und mixt sie gekonnt

mit bayerischer Volksmusik, die aber an das hochkarätige

Ensemble höchste Anforderungen stellt!

Dabei gelingt hier etwas, was bisher nicht zu hören war: Die Verbindung

von großer Oper und bayerischer Volksmusik, von dramatischer

Opernhandlung in bayerischer Betrachtungsweise der Geschehnisse,

und das kann sehr amüsant sein! Klassische Oper aus

bayerischer Sicht! Dabei geht natürlich alles zu Bruch, was Oper

ausmacht. Es gibt weder Primadonna noch Startenor, weder Rezitativ

noch Arie. Die Oper verliert ihre Schrecken!

Opernnacht (Fortsetzung)

Opernarien

von Gaetano Donizetti (Lucia di

Lammermoor), Wolfgang Amadeus

Mozart (Figaros Hochzeit) bis zu

Giuseppe Verdi (La Traviata)

Lea-ann Dunbar-Bergius (Sopran), Mark Lawson (Klavier)

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde begriffl ich noch nicht zwischen

Arie und Lied unterschieden. Die Arie der Opera seria der

neapolitanischen Schule um 1720 bestand aus einer starren Abfolge

von groß angelegten orchesterbegleiteten Arien in erweiterter

fünfteiliger Da-Capo-Form und Rezitativen.

Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts verlor die Arie zunehmend, vor

allem durch Gluck, ihre Bedeutung als stereotype Affektträgerin.

Bei den ital. Opera-buffa-Komponisten und bei Mozart wurde das

strenge Da-capo-Schema modifi ziert oder ersetzt. Außer in einigen

italienischen Opern, wie z. B. von Bellini oder Donizetti, wurde im

19. Jh. das Koloraturwesen eingeschränkt und die Gliederung der

Gesangsmelodik dem nunmehr durchgehend nichtstrophischen

Text wieder angenähert. Im Musikdrama Wagners und im Spätwerk

Verdis ist die Unterscheidung von Rezitativ und Arie weitgehend

aufgehoben.

Lea-ann Dunbar, die für ihre Interpretation der Mimi in La Bohème

im Jahrbuch der Opernwelt als Nachwuchskünstlerin des Jahres

nominiert wurde, präsentiert mit bekannten und unbekannten

„Nacht“-Arien, u. a. von Mozart, Donizetti und Verdi, ihre persönlichen

Opern-Highlights.

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Fachgeschäft für Uhren, Gold- und Silberwaren

Trauringe

eigene Werkstätten für

Uhren- und Schmuckreparaturen

Sonntag

14. Okt. 2012

19.30 Uhr

20

Römerstraße 20 • 82205 Gilching

Tel.: (08105) 82 43

K. Reifarth • Sonnenstraße 53a

82205 Gilching • Tel. 08105/40 09

Am Römerstein 15 • 82205 Gilching-Argelsried

Tel. 08 105 / 27 59 - 30

Fax 08 105 / 27 59 - 39

Barocke Tafelfreuden

Georg Philipp Telemanns

Tafelmusik dargereicht von

Irene Draxinger (Oboe),

Kumiko Yamauchi (Violine),

Cornelius Rinderle (Fagott),

Franz Lichtenstern (Violoncello),

Sophie Lücke (Kontrabass),

Gerhard Abe-Graf (Cembalo),

Uta Sasgen (Querfl öte und Moderation)

Tafelmusik (oder Musique de table) ist eine 1733 veröffentlichte

Sammlung von Instrumentalwerken des Komponisten Georg Philipp

Telemann. Das Werk ist eine der bekanntesten Kompositionen

Telemanns; es ist Höhepunkt und gleichzeitig eines der letzten Beispiele

höfi scher Tafelmusik.

Die Kompositionen richteten sich vor allem an wohlhabende

Musikfreunde. Acht Reichstaler kostete der in Kupfer gestochene

Stimmensatz des umfangreichen Werks. Ein hoher Preis, wenn man

in Betracht zieht, dass Johann Sebastian Bach die gleiche Summe

erhielt, um damit ein ganzes Orchester zu entlohnen.

Georg Philipp Telemann, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung

Musikdirektor von Hamburg war, reimte über seine Veröffentlichung:

„Diß Werk wird mir einst zum Ruhm gedeien, Du aber wirst den Wert

zu keiner Zeit bereuen.“

An diesem Abend hören Sie Trios und Quartette aus der Tafelmusik

Telemanns.

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Mittwoch

17. Okt. 2012

19.30 Uhr

Lukas Maria Kuen (oben), Sabine Zaplin, Almuth Siegel (v. l. n. r.)

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Freitag

19. Okt. 2012

19.30 Uhr

Verena Richter, Dmitrij Romanov (v. o. n. u.)

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Lesung mit Musik

Aus Königskinder

(Kriminalroman, erschienen beim

Langen Müller Verlag)

gelesen von der Autorin

Sabine Zaplin

Ein mysteriöser Mord am Starnberger See führt zu einm Geheimbund

um den „Märchenkönig“ Ludwig II. Der Antiquar Hauke Herlyn

beginnt auf eigene Faust zu ermitteln – dabei gerät er in den Sog

dunkler Mächte und seiner eigenen, tragischen Vergangenheit.

„Nicht nur der Plot dieses Romans fesselt, es ist auch die akribische Beschreibung

der Handlungsorte. Wie eine topografi sche Karte breitet

Sabine Zaplin das Fünfseenland aus (...). Und mit jeder weiteren Seite

dringt der Leser tiefer ein in das heimliche Treiben der Guglmänner.”

Starnberger Neueste Nachrichten

César Franck

Sonate für Violine und Klavier A-Dur

Almuth Siegel (Violine),

Lukas Maria Kuen (Klavier)

César Franck komponierte seine einzige Sonate für Violine und Klavier

1886, im letzten Jahrzehnt seines Lebens, einer Periode intensiver

Kreativität, und widmete sie seinem Freund, dem belgischen

Geiger Eugène Ysaye. Die Sonate ist gefüllt mit Schönheit, Aufregung,

Fantasie, Schärfe und Dramatik und erfreut sich sowohl bei

Künstlern als auch beim Publikum großer Beliebtheit.

Den klassischen Aufbau der Sonate sucht Franck zu erneuern, indem

er alle Sätze des Werkes aus einem Grundthema entwickelt.

Saxophon & Klavier

Werke von Dmitrij Romanov,

Graham Fitkin, Erwin Schulhoff,

Edison Denison, Paul Creston,

Verena Richter und Astor Piazolla

Verena Richter (Saxophon)

Dmitrij Romanov (Klavier)

Seit 2009 spielen Verena Richter und Dmitrij Romanov als Duo

(Saxophon und Klavier) zusammen. Sie spielen hauptsächlich bei

Live-Music-Now-Konzerten, traten aber auch 2010 bei einem Festival

in Griechenland und u. a. 2012 beim Tonkünstlerverband auf,

wo ihnen ein spektakulärer Erfolg gelang.

Die klassische Literatur für Saxophon und Klavier ist mittlerweile

ziemlich umfangreich. Das Saxophon, ein Instrument, das sich vor

allem im Jazz, aber auch in der sinfonischen Musik durchgesetzt

hat, verführt durch seine Vielseitigkeit (z. B. durch den Streicherklang

imitierenden Charakter), so dass neue Musik entsteht. Die

beiden jungen Solisten tragen mit eigenen Beiträgen zu dieser Gattung

bei, wobei Verena Richter in ihrem Solostück mit erstaunlicher

Kantabilität besticht.

Im diesem Konzert spielen sie zeitgenössische Musik in verschiedenen

Silrichtungen – vom Jazz und Minimalismus bis zur Avantgarde.

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Samstag

20. Okt. 2012

19.30 Uhr

„Die Animando-Musikerinnen ziehen ihre Zuhörer hinein in eine Welt,

die musikalisch zeitlos erscheint. Die geballte Ladung Können der Musikerinnen

dürfte sich ihren Weg bahnen.“

Illertalbote

Animando Ensemble

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„Kreativität am Klavier“

erfinden, träumen und phantasieren in der Tonsprache

Klavierunterricht für Kinder ab 4 Jahre,

für Jugendliche und Erwachsene.

Fachbezogener Unterricht

für außerordentlich Begabte.

Kinder entwickeln die feinmotorische Koordination,

das Gehör, den Rhythmus und die musikalische

Vorstellungskraft. Fortgeschrittene verbessern die

technischen Grundlagen des

Klavierspiels und steigern ihre Fähigkeit des

musikalischen Ausdrucks

mit der Pianistin Dora Novak-Wilmington

Gründerin der PianoForte, Klavier Olympiade PLUS

Klavierpädagogin an der Hochschule

für Musik und Theater München

Tel: (08105) 26 500 - www.doranovak.de

Kammermusik

Joseph Haydn

Klaviertrio C-Dur Hob. XV:27

Dorothee Eberhardt

Klaviertrio Nr. 3

Dmitrij Schostakowitsch

Klaviertrio Nr. 2, e-moll, op. 67

Animando Ensemble

Ekaterine Amirchanashvili (Klavier)

Christina Gebhardt (Violine)

Gisela Auspurg (Violoncello)

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Im Jahr 2008 gründeten Absolventinnen der Musikhochschulen

München und Augsburg das Ensemble Animando. Die Musikerinnen

konzertieren in der Besetzung Klavierquartett, Klaviertrio und

Streichtrio.

Auf dem Programm stehen diesmal Klaviertrios von Joseph Haydn,

Dmitrij Schostakowitsch und der seit 1992 in Gilching lebenden

Dorothee Eberhardt.

Die Komponistin studierte nach dem Abitur zunächst Orientalistik,

Philosophie und Griechisch, schloss ihr Studium 1979 mit der Promotion

ab. 1980 ging sie nach London, um dort Klarinette am Trinity

College of Music und Musikwissenschaft und Komposition am

Goldsmiths College zu studieren. Komposition studierte sie außerdem

privat beim tschechischen Komponisten Antonín Tucapsky.

Seitdem arbeitet sie als Komponistin. Neben vielen Werken in unterschiedlichster

Besetzung entstand 2006 das Klaviertrio Nr. 3.

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Sonntag

21. Okt. 2012

11.00 Uhr

„… sie kommen mit so wildem, mitreißendem Überschwang daher, dass

einem als Vergleich alsbald die Flamenco-Neuerer Ojos de Brujo in den

Sinn kommen.“

Fachmagazin „Akustik Gitarre“

„… Ricardo Volkert singt mit einer Intensität, die unter die Haut geht und

der sich niemand entziehen kann. (…) Am Ende eines langen Flamencoabends

tobt das sachverständige Publikum vor Begeisterung.“

Münchner Merkur

Ensemble Shurano

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Bilder in diesem Heft:

Grusswort

und Deckel

12. Okt. 2012

Eröffnung

13. Okt. 2012

Opernnacht

14. Okt. 2012

Barockmusik

17. Okt. 2012

Lesung mit Musik

19. Okt. 2012

Saxophon & Klavier

20. Okt. 2012

Kammermusik

21. Okt. 2012

Flamenco

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Frieder Schuckall

Verbunden mit Allem

Barbara Klarmann

Flammendes Herz

Karin Neukam

Der Diamant

Beate Seidel

Landschaft

Barbara Klarmann

Stadtkulisse

Beate Seidel

Protuberanz

Beate Seidel

Iguacu

Barbara Klarmann

Feuer

Frieder Schuckall

Füllhorn

Barbara Klarmann

Die Kreide tanzt

Karin Neukam

Tulpe

Karin Neukam

Stadt

Beate Seidel

Cafe de Brazil

S. 4 oben

S. 4 unten

S. 5 oben

S. 5 unten

S. 7 u. 9

S. 13

S. 15

S. 17

S. 21

S. 23

S. 25

S. 29

S. 31

Flamenco

Eine impulsive Fusion aus

Flamenco, Poesie und Tanz!

Ensemble Shurano:

Ricardo Volkert

(Gitarre und Gesang),

Jost Hecker (Violoncello),

Jürgen Schneider (Percussion) und

Heike Wildegans „La Picarona“

(Flamencotanz, Gesang, Kastagnetten)

Mit ihrer Form der „FlamencoPoesía“ verbindet SHURANO Rhythmus,

Technik und Emotion des Flamenco mit der magischen Bilderwelt

spanischer und lateinamerikanischer Poesie. Die Musik

von SHURANO vereint andalusische Fiestastimmung, karibische

Melancholie und brasilianische Lebensfreude mit der spannenden

Dichtung dieser Länder. Die Musiker zaubern ein poetisches

Klanggemälde zwischen bittersüßer Sinnlichkeit und rasender Leidenschaft.

Die von SHURANO vertonten spanischen Poeten (Federico García

Lorca, Antonio Machado oder Rafael Alberti) haben sich in die

Herzen ihrer Landsleute geschrieben. Ihre Gedichte sind viel vertont

worden, gerade auch von Flamencokünstlern. Aus der „Neuen

Welt“ gießt SHURANO die Poesie eines Cesar Vallejo (Peru), Nicolás

Guillén (Kuba) oder Pablo Neruda (Chile) in Töne.

Die tänzerische Interpretation von „La Picarona“ untermalt mit großer

Ausdruckskraft das komplexe Wechselspiel von Gesang und

Rhythmus. Ricardo Volkert setzt in den spanisch/deutschen Moderationen

auf erzählerisches Talent und umfangreiches Wissen.

So bringt er dem Publikum kurzweilig, humorvoll und hintersinnig

Dichter, Texte und Lieder nahe.

Vorschau

Meisterklasse für junge Geiger

unter der Leitung von

Prof. Boris Kucharsky (Violine)

und

Elizabeth Hopkins (Klavier)

Fr, 12. Juli bis So, 14. Juli2013 und

Fr, 19. Juli bis So, 21. Juli 2013

Werke für Violine und Klavier werden einstudiert und im

festlichen Abschlusskonzert vorgetragen.

Weitere Informationen unter www.kunstforum-gilching.de

oder Tel. 08105/9208

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Sergej Prokofjew

Cinderella

Ballett in drei Akten

nach dem Märchen

„Aschenputtel“

der Gebrüder Grimm

Gretl Kautzsch

(Bühnenbild und Videodesign)

In den Hauptrollen

Nina Kemptner und

Nikolay Georgiew.

Es tanzt das Ballettensemble der

Musikschule Gilching e.V.

Hannelore Husemann-Sieber

(Choreographie und Einstudierung)

Sonntag, 28.10.2012, 18.00 Uhr

Stadthalle Germering, Orlandosaal, Landsberger Str. 39, 82110 Germering

Karten zum Preis von € 16.–, Schüler und Studenten € 9.– zzgl. Vorverkaufsgebühr

sind erhältlich über München Ticket (www.muenchenticket.de) oder telefonisch unter:

SW Kartenservice: 089-894 9015

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