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ETF-Awards 2011Der EXtra ETF-Award goes to …Am 13. Oktober war es wieder so weit – zum dritten Mal wurden die EXtra ETF-Awards verliehen. Diesewurden vom EXtra-Magazin, der Börse Stuttgart sowie erstmals auch vom Nachrichtensender n-tv vergeben.Gefolgt war der Einladung so auch das Who´s who der ETF-Branche.Die Spannung unter den Anwesendenwar groß. Denn nie zuvor war es soschwierig gewesen sich für einen ETF-Award zu qualifizieren. Zum einen erhöhtesich die Anzahl der zur Wahl stehendenETF-Anbieter, zum anderen bewerteteneine 40-köpfige Experten-Jury und die5.600 Teilnehmer einer Onlineumfragedie zur Wahl stehenden Anbieter.Bewertung in fünf KategorienDie ETF-Anbieter wurden aus den unterschiedlichstenBlickwinkeln beurteilt,denn in der Jury vertreten warenExperten aus den Bereichen Banken,Market Maker, Vermögensverwalter,Finanzjournalisten und Honorarberater.Und auch die Anzahl der Privatanleger,die zu gleichen Anteilen wieJury über die Vergabe der Awardsentschieden, war erheblich gewachsen.In diesem Jahr folgten über 5.600Anleger der Einladung zur Abstimmung.Neu waren zudem die beidenPublikumspreise „ETF-Direktbank desJahres“ sowie „ETF-Anlagelösung desJahres“, über die die Onlineteilnehmerallein entscheiden durften. „Mit den zusätzlichverliehenen Preisen wollen wiraktuellen Entwicklungen in der BrancheRechnung tragen“, sagt MarkusJordan, Herausgeber des EXtra-Magazins.Und so freute sich auch ChristophLammersdorf, Vorstandsvorsitzenderder Börse Stuttgart, über den Erfolg derVeranstaltung: „Der ETF-Award ist eintoller Treff der Branche geworden. Undgerade in der jetzigen Zeit, in der ETFsvermehrt in die Kritik geraten, ist diesesBranchentreffen wichtiger denn je.“Für ihn sei die Kritik an ETFs wie einDèjà-vu-Erlebnis, das an die Kritik beiZertifikaten erinnere. „Ich hoffe, dasswir dem Anleger klarmachen können,welche ETFs für ihn als Anleger passen,und dabei gleichzeitig die Vorzügeder ETFs hinsichtlich Liquidität, Flexibilität,der günstigen Kostenstrukturund Transparenz vermitteln können.“db x-trackers räumt abDen Award für den besten ETF-Anbietererhielt – wie in den beiden Vorjahren –db x-trackers, die ETF-Marke der DeutschenBank. In der Summe erzielte dbx-trackers die höchste Gesamtpunktzahlüber alle fünf Bewertungskategorienhinweg und gewann zudem in denEinzelkategorien „Website“ und „Innovationskraft“.In den Kategorien „Service“und „Produktpalette“ setzte sichiShares durch, während ComStage beider Kostenstruktur den Spitzenplatz belegte.Zum ETF des Jahres 2011 wurdeder ComStage SDAX gekürt. Zudemkürten die Anleger comdirect zur ETF-Direktbank des Jahres und den ARERO– Der Weltfonds der Prof. Weber GmbHzur ETF-Anlagelösung 2011.Renminbi wird WeltleitwährungMit Spannung wurde der Vortrag vonProf. Dr. Horst Löchel, Professor fürVWL an der Frankfurt School of Finance& Management, über China undden Aufstieg des Renminbi zur Weltleitwährungerwartet. Er hat acht Jahre inChina gelebt und war im Jahr 2003 alsChairman des Board of Directors undVice President des Shanghai InternationalBanking and Finance Institutetätig. Chinas Entschluss zum Ausbauder eigenen Währung als internationaleLeitwährung ist aus seiner Sicht längstgefallen. Zwar liebt die chinesische Regierungdie Kontrolle über die eigeneWährung, und dies ist mit der freienKonvertierbarkeit der Währung nichtSeite 4 ETF-Awards 2011


ETF-Awards 2011vereinbar, aber gleichzeitig ist Chinanicht mehr willens, das hohe Risiko zutragen, allein auf den US-Dollar oderden Euro zu setzen. Schrittweise wirddie Regierung daher den Weg der Internationalisierungdes Renminbi gehenund gleichzeitig Shanghai als internationalesWeltfinanzzentrum ausbauen.Was früher undenkbar war, könntesich nun verwirklichen. China verfügtmit rund 3 Billionen US-Dollar überdie weltweit größten Devisenreserven.Derzeit wird der Renminbi schrittweiseaufgewertet. Erst kürzlich hat Pekingdie Zugangsschranken zu seinem zuvorstreng kontrollierten Kapitalmarktgesenkt. Ausländer dürfen nun Investitionenin chinesische Unternehmensanleihentätigen oder eigene in der Fremdwährungemittieren. Der Einfluss vonChina in den großen Finanzentscheidungszentrender Welt steigt ebenfalls.So ist der Chinese Lin Yifu seit 2008 derChefvolkswirt der Weltbank. Der schrittweiseWeg zur Konvertierbarkeit desRenminbi wird laut Löchel in einem Zeitraumvon 5 bis 10 Jahren abgeschlossensein. Ein wirklich freier Kapitalmarktwird aus Sicht des Chinakenners jedochnoch länger auf sich warten lassen.Der Euro existiert noch 2025,ab 2044 wird es dagegen kritisch ...Wie auch im Jahr zuvor fand am Abendder ETF-Award-Verleihung ein Informationsabendfür Privatanleger statt. Rund400 Anleger nutzten dabei die Gelegenheit,sich an den Informationsständenoder auch bei den verschiedenenVorträgen über Anlagestrategien undETFs zu informieren. Große Beachtungfand daher auch der Eröffnungsvortragdes bekannten Volkswirts Dr. MartinHüfner zum Thema Euro. Die Ängsteeiner weltweiten Rezession. Doch dieseÄngste hält Hüfner für unbegründet:„Ich glaube, die Befürchtung einer Rezessionist bei weitem übertrieben“, soder Experte. Im Gegenteil: Er bewertetdiese Kurskonsolidierung als wichtigfür die Märkte, um so eine Überhitzungzu vermeiden. Jetzt ist eher einePhase langsameren Wachstums angesagt.Als Indikator dafür nennt Hüfnerden hohen ifo-Geschäftsklimaindex,der mit 108 Punkten immer noch überdem Durchschnitt liegt, den nach wievor hohen Rohölpreis, aber auch diePreise für Nahrungsmittel an denWeltmärkten. Für Probleme sorge jedochdie EU-Schuldenkrise. Trotz allerSchwierigkeiten ist der Euro aber ausHüfners Sicht eine gute Währung undnicht gefährdet. Er erfüllt alle Kriterieneines guten Geldes: als Zahlungsmittel,Recheneinheit und als Vermögensaufbewahrungsmittel;und er hat sich stetsin der Bandbreite der einstigen D-Markbewegt. Langfristig helfen aus seinerSicht jedoch weder Rettungsschirmenoch Stabilitätspakte, Euro-Bonds oderEuro-Plus-Pakete. Gebraucht wird einVerzicht auf nationale Souveränität,eine Verringerung der Schulden sowieeine strukturelle Stärkung des Wachstums.Ist man zu einer Aufgabe der nationalenSouveränität nicht bereit, muss manzur nationalen Währung zurückkehren.Hüfner ist jedoch zuversichtlich. „ImJahre 2025 wird es den Euro noch geben“,resümiert der Chefvolkswirt. ImJahre 2044 werde es jedoch kritisch,gibt Hüfner augenzwinkernd zu verstehen.Im Durchschnitt hätten übernationaleWährungssysteme zwischen 35und 45 Jahre gehalten.Seite 5 ETF-Awards 2011


Die GewinnerEXtra-ETF-Awards 2011Die Gewinner im DetailWas sagen die Gewinner über ihre Auszeichnungen und welche Kriterien wurden bei der Bewertungberücksichtigt? Diese Punkte möchten wir hier näher beleuchten.In diesem Jahr wurden zum ersten Malauch die zweit- und drittplatzierten Gewinnerin den fünf einzelnen Kategorienausgezeichnet. Dies gibt den EXtra-ETF-Awards mehr Tiefe, und Investoren könnensich nun noch leichter orientieren.Bewertung in fünf KategorienIm Kern der Awards wurden Preise in fünfEinzelkategorien verliehen. Die Awardsin den Einzelkategorien wurden verliehenfür: Service, Innovationskraft,Website, Produktpalette und Kostenstruktur.Der Emittent mit der höchstenWertung über alle fünf Einzelkategorienhinweg wurde zum Anbieter des Jahres2011 gewählt. Ferner wurde auch wiederder ETF des Jahres gewählt. Zudem gabes in diesem Jahr neu zwei Publikumspreise.Dabei wurden erstmals die ETF-Direktbank und die ETF-Anlagelösungdes Jahres ermittelt und ausgezeichnet.Die Sieger der ETF-Awards 2011 findenSie in der Tabelle auf der nächsten Seite.Kategorie Service:In der Kategorie Service wurden die ETF-Anbieter unter Berücksichtigung folgenderPunkte bewertet: Erreichbarkeit, Freundlichkeitund Kompetenz der Mitarbeiter,Verständlichkeit bei Informationsveranstaltungen,Aufbereitung und der Verständlichkeitvon Broschüren. Preisträger warenhier iShares, db x-trackers und ComStage.Alle Anbieter bieten hier einen erstklassigenService.Kategorie Produktpalette:In der Kategorie Produktpalette finden sichdie Marktführer im europäischen ETF-Geschäftwieder. Berücksichtigt wurden hierPunkte wie Anzahl der Produkte, Ausgewogenheitder Produktpalette, Marktabdeckung,Abdeckung von Sonderthemenund die Handelbarkeit der ETFs. Preisträgerwaren db x-trackers, iShares und Lyxor.Diese Anbieter verfügen über ein sehrbreites ETF-Angebot und können sich hierklar von der Konkurrenz unterscheiden.Kategorie Website:Die Website eines Anbieters ist oft dieerste Anlaufstelle für Investoren. Daherist sie als Visitienkarte, aber auch alsHandwerkszeug besonders wichtig. Zuberücksichtigen waren hier Punkte wiedas Handling, Benutzerfreundlichkeit, Informationsdichte,Aktualität der Informationen,Downloadmöglichkeiten, die Qualitätvon Reportings bzw. Dokumenten undnatürlich die Geschwindigkeit der Website.Die Preisträger sind hier db x-trackers,iShares und ETFlab. Vor allem ETFlabSven WürttembergerVertriebsleiter bei BlackRockAsset Management (iShares)Wir setzen auf das, was ETFs auszeichnet:Transparenz, Flexibilitätund Einfachheit. Dabei legen wirneben der Transparenz besonderenWert auf Beratung bzw. Service– beim Kauf, aber auch danach.Unser Anspruch in SachenTransparenz zeigt sich schon in derProduktstruktur. Wir sind bekanntfür ETFs mit voller Replizierung.Von unseren 160 Produkten sindnur drei nicht voll replizierend. DieTatsache, dass die Preise jeweilszur Hälfte von Anlegern und einerFachjury ausgewählt wurden zeigt,dass ETFs zunehmend im Privatkundensegmentwahrgenommenwerden. Es freut uns besonders,dass wir in diesem Kundenkreis alsAnbieter des Jahres Nummer zweiausgezeichnet wurden.Seite 6 ETF-Awards 2011


Die Gewinnerwww.extra-funds.deThorsten MichalikLeiter des ETF-Geschäfts der Deutschen Bank (db x-trackers)Die Preise sind der Lohn für harte Arbeit. Dabei muss ich ein Lob an unserTeam aussprechen. Wir haben unsere Website als zentrales Kommunikationstooloptimiert und als erster Anbieter unsere Sicherheiten veröffentlicht.Das findet Anklang. Die Awards sind für uns eine Verpflichtung – nicht nur, wasgute Produkte zu fairen Preisen angeht. Wir müssen verstärkt aufklären, offensein für Kritiken und auch selbst Kritik im Markt anbringen. Auf diesem Wegewerden ETFs den Standard für die komplette Fondsindustrie setzen.wird sich über die Auszeichnung freuen. Kategorie Innovationskraft:Der ETF-Anbieter hatte erst im Sommer In dieser Kategorie geht es um die Innovationsfreudigkeitder Emittenten. Dasdie Website komplett überarbeitet.bedeutet aber nicht nur die Anzahl derKategorie Kostenstruktur:Neuemissionen, Zugang zu neuen Assetklassenoder die Entwicklung neuerIn der Kategorie Kostenstruktur wurdenPunkte wie die Performance der Produkte,der Tracking Error, der Spread börslich nen und innovative Ideen neue Kunden-Ideen. Es bedeutet auch, durch Kampag-oder außerbörslich und die Verwaltungsvergütungberücksichtigt. Wie bereits in x-trackers punkten – durch neue Fondsgruppenzu erschließen. Hier konnte dbden Jahren davor konnte ComStage dabeiden 1. Platz belegen. Dahinter folgen gen Direktbanken. Dahinter folgen diekonzepte oder Rabattaktionen mit eini-db x-trackers und iShares.ETF-Anbieter iShares und ComStage.GesamtsiegerUm aus der Wahl als Gesamtsiegerhervorzugehen, musste der ETF-Anbieterin allen Kategorien ausgezeichneteLeistungen bringen. Die Ergebnisseaus allen Einzelkategorien wurden addiertund der Anbieter mit der insgesamthöchsten Punktzahl wurde zum ETF-Anbieter des Jahres gekürt. Wie in denVorjahren konnte db x-trackers den Gesamtsiegmit nach Hause nehmen. dbx-trackers ist in allen Kategorien auf denPlätzen 1–3 ausgezeichnet worden. AufPlatz 2 folgt iShares, die zwei Kategoriengewinnen konnten. Auf Platz 3 folgtComStage die sich ein Kopf-an-KopfRennen mit dem ETF-Anbieter Lyxorgeliefert haben.In den vergangenen drei Jahren habensich die EXtra-ETF-Awards zu der führendenAuszeichnung im Bereich derETFs entwickelt. Die Kombination ausFachjury und Online-Umfrage sorgt fürein hochwertiges Ergebnis.Die Gewinner der EXtra-ETF-Awards 2011 im ÜberblickIndexKategorie ServiceKategorie ProduktpaletteKategorie WebseiteKategorie KostenstrukturKategorie InnovationskraftETF-Anbieter des JahresETF des JahresETF-Anlagelsöung des JahresETF-Direktbank des JahresQuelle: EXtra-Magazin, www.award.extra-funds.dePreisträger1. Platz: iShares2. Platz: db x-trackers3. Platz: ComStage1. Platz: iShares2. Platz: db x-trackers3. Platz: Lyxor1. Platz: db x-trackers2. Platz: iShares3. Platz: ETFlab1. Platz: ComStage2. Platz: db x-trackers3. Platz: iShares1. Platz: db x-trackers2. Platz: iShares3. Platz: Lyxor1. Platz: db x-trackers2. Platz: iShares3. Platz: ComStageComStage ETF SDAXARERO – Der Weltfonds1. Platz: comdirect2. Platz: DAB bank AG3. Platz: ING-DIBAThomas Meyer zu DrewerLeiter des ETF-Geschäftsder Commerzbank – ComStageDass wir gleich vier Preise bekommenhaben, freut uns sehr. Wir sindja noch recht neu am Markt. DerETF des Jahres jedoch ist eine besondereÜberraschung. Tatsächlichist unser ETF auf den SDAX-Indexeine Innovation. Der Nebenwerte-DAX war bislang vollkommen unbesetzt.Dabei haben Small-Capsgerade in steigenden Marktphasenklare Vorteile. Passend zu unsererKostenstruktur, bei der wir nunzum dritten Mal den ersten Platzbelegen, ist mit einer einzigen Pauschalgebühralles abgedeckt.Seite 7 ETF-Awards 2011


StatementsHeike Fürpaß-PeterLeiterin des ETF-Vertriebs bei LyxorDer Preis bestätigt unsere Arbeit als kleineres Team mit viel Innovationskraft.Unsere ETFs auf den Bund-Future sind aktuell sehr beliebt. Die haben eineneue Produkt-Kategorie eröffnet. Wir sind als Erster in einzelne EmergingMarkets gegangen und versuchen, auch mal ungewöhnliche Underlyings anzubieten.Es freut uns, dass wir bei diesem aufstrebenden Award dabei seinkönnen, und nächstes Jahr wollen wir uns auf Platz eins wiederfinden. EinigeSchritte haben wir bereits unternommen. Zum Beispiel Veränderungen in SachenTransparenz auf unserer Website. Bei den synthetischen Produkten istder Swap-Anteil minimiert und man sieht genau, welche Anleihen pro Aktienim Fonds enthalten sind.Prof. Dr. Adelheid WeberProf. Weber GmbH, MannheimMein Dank gilt den Mitarbeitern und auch den vielen Anlegern, die ja den Erfolgausmachen. Die Idee zum ARERO-Weltfonds wurde von meinem MannProfessor Martin Weber, der an der Universität Mannheim Finanzwirtschaftlehrt, gemeinsam mit seinen Mitarbeitern entwickelt. Nach dem großen Erfolgseines Ratgebers „Genial einfach Investieren“, in dem gezeigt wird, welcheFehler es für Anleger zu vermeiden gilt, wuchs die Erkenntnis, dass auf dieTheorie eine konkrete Anlagemöglichkeit in der Praxis folgen sollte. Daraufhinwurde im Rahmen eines Forschungsprojekts das Konzept für einen einfachenFonds erarbeitet, der die im Buch beschriebenen Aspekte berücksichtigt undden man als passiven Multi-Asset-Fonds bezeichnen könnte. Das Produkt isteinzigartig auf dem deutschen Markt.Daniel SchneiderLeiter Produktmanagement beider comdirect bank AGDass zum ersten Mal die Direktbankendirekt miteinbezogen werden,finde ich sehr gut. Es erstauntja schon, dass kaum eine andereBank die zunehmend nachgefragtenETFs bedient. Hier sehen wiruns als Vorreiter. Wir haben mitals Erste ETF-Sparpläne angebotenund den Kunden gezeigt,dass man mit ETFs auch börslichhandeln kann. Und das sehrgünstig. Aktuelles Beispiel: unsereFree-buy-Aktion mit drei namhaftenETF-Anbietern. Wir haben vielArbeit in die Verbesserung unseresLeistungsangebots gesteckt.Das Angebot an Sparplänen istsehr gut, und neuerdings gibt esunsere Informationsplattform ETF-Informer. Ich freue mich, weil dieAbstimmung zeigt, dass unsereAngebote genutzt und unsere Anstrengungenhonoriert werden.Seite 8 ETF-Awards 2011


PublikumspreiseAusgezeichnete ProdukteBei den diesjährigen ETF-Awards wurden ETFs und ETF-Anlagelösungen ausgezeichnet.Die Gewinner möchten wir hier kurz vorstellen und beleuchten.ETF des Jahres 2011: Comstage SDAX (ETF005)Mit dem Comstage SDAX wurde sowohlmit Mehrheit der Jury als auch derAnleger eine Produktinnovation geehrt.Denn durch diesen ETF können Anlegernun erstmals kostengünstig in die wichtigstendeutschen Small Caps investieren.Obwohl der ETF erst im Mai 2011aufgelegt wurde, sind inzwischen knapp40 Millionen Euro investiert.ETF-Investoren können nun erstmalsganz gezielt eine Size-Strategie aufdeutsche Aktien verfolgen und dasbesondere Kurspotenzial von kleinenWachstumsaktien insbesondere in Konjunktur-Aufschwungphasennutzen.Der ComStage SDAX thesauriert dieErträge. Die Abbildung des Index erfolgtwie bei der Commerzbank typisch überSwaps. Die Gesamtkostenquote beträgt0,70 Prozent.Im SDAX sind 50 kleine Unternehmen,sogenannte Small Caps, enthalten. Daruntersind klassische Industriebranchen,Medien, Chemie, Transport, Industrie undFinanzdienstleistungen, die den Wertenim Aktienindex MDAX hinsichtlich Orderbuchumsatzund Marktkapitalisierungnachfolgen. In den vergangenen dreiJahren erwirtschaftete der Index ein überdurchschnittlichesPlus von 58,43 Prozent.ETFdes JahresETF SDAX TRWKN ETF005ETF-Anlagelösung des Jahres: ARERO – Der Weltfonds (DWS0R4)Erstmalig wurde der Publikumspreis fürdie beste ETF-Anlagelösung 2011 vergeben.Sieger in dieser Kategorie wurdeder ARERO – Der Weltfonds (DWS0R4)der Prof. Weber GmbH aus Mannheim.Der passive Indexfonds konnte dieMehrheit der rund 5.600 Teilnehmer derOnlineumfrage auf sich vereinigen.Die Anlagestrategie wird hierbei passivüber repräsentative Indizes der AnlageklassenAktien, Renten und Rohstoffe(ARERO) abgebildet. Die Gewichtungbasiert auf einem Konzept der optimiertenVermögensanlage, das am Lehrstuhlfür Bankbetriebslehre der UniversitätMannheim auf Grundlage aktueller wissenschaftlicherErkenntnisse erarbeitetwurde. Nach diesen Erkenntnissen kannbei einer Aufteilung von Aktien, Rentenund Rohstoffen im Verhältnis 60 / 25 / 15ein besonders günstiges Rendite-Risiko-Profil erreicht werden. Die von AREROvertretene Devise heißt dabei: maximaleDiversifikation, minimale Kosten, passiveAnlagephilosophie. Die Umsetzungdes Fondskonzeptes erfolgt in Zusammenarbeitmit der FondsgesellschaftDWS. Der ARERO-Index wird mittelseines Swaps im Fondsvermögen umgesetzt.Die Kosten des Fonds liegen miteiner Gesamtkostenquote von 0,51 Prozentim unteren Bereich.Seit Auflage des Fonds vor etwa dreiJahren erzielte er eine Rendite von 23,80Prozent. Zwar konnte sich der AREROnicht dem Abwärtstrend entziehen. Mitgerade einmal -10,21 Prozent schneidetder Fonds in diesem Jahr aufgrundseiner breiten Streuung jedoch erheblichbesser ab als beispielsweise der DAX.ETF-Anlagelösungdes JahresWKN DWSOR4Seite 10 ETF-Awards 2011


TransparenziShares setzt auf TransparenzSeit mehreren Monaten stehen ETFs aufgrund der vermeintlich mangelnden Transparenz in der Kritik.Dabei werden vor allem die Wertpapierleihe und die Abbildung der Indizes durch Swaps bemängelt. SvenWürttemberger, Head of Wealth Sales Germany, erläuterte im Rahmen des Informationsabend, inwieweitder ETF-Anbieter iShares es ernst mit der Transparenz seiner eigenen Produkte meint.Kritiker sehen in dem derzeit starkenWachstum des ETF-Markts erhöhte Risiken.Hier werden derzeit vor allem dieRisiken bei Wertpapierleihegeschäftenund Swap-ETFs genannt. Aber auchdie zunehmende Komplexität einzelnerIndexfonds wird kritisiert.Dabei wird allerdings nicht beachtet,dass der ETF-Markt trotz des starkenWachstums der letzten Jahre geradeeinmal sechs Prozent des gesamtenFondsmarkt ausmacht. Und die Tendenzgeht derzeit steil nach oben.Zum Vergleich: vor knapp 3 Jahrenbetrug dieser ETF-Anteil gerade einmal2,50 Prozent. Aktuell gibt es etwa720 ETFs, die den Index mittels Swapsabbilden, und rund 410 ETFs, die aufeine vollständige Nachbildung des Indexsetzen. Betrachtet man allerdingsdas investierte Volumen, sieht das Bildganz anders aus. So werden derzeitetwa 181 Mrd. US-Dollar in ETFs mitvollständiger Indexnachbildung investiert,bei Swap-ETFs sind es dagegennur rund 147 Mrd. US-Dollar. Ein klaresZeichen, dass Anleger ETFs mit vollständigerIndexabbildung bevorzugen.Markt wird unübersichtlichMit zunehmender Anzahl an Anbietern,Indexfonds und deren artverwandtenProdukten konnte der hohe Qualitätsstandardder Branche nicht gehaltenwerden. Der ETF-Marktführer iSharesfordert daher eine Rückbesinnung derBranche auf die ursprünglichen Kerneigenschaftenvon ETFs: Transparenz,Kosteneffizienz, Diversifikation, Liquiditätund Flexibilität.Forderungskatalog für ETF-BrancheKürzlich stellte iShares dazu einen Forderungskatalogfür die gesamte ETF-Branche auf. An diesem Katalog wirdsich der Emittent künftig auch selbstorientieren. Die Forderungen lauten imWesentlichen: Eine klare Bezeichnungder Produktstruktur und der Anlagezieleeines ETFs, eine häufige und rechtzeitigeOffenlegung sämtlicher Positionenund den damit verbundenen Risiken,klare Standards für eine Diversifikationdes Kontrahentenrisikos und die Qualitätder Besicherung, die Offenlegungsämtlicher Kosten und Gebühren, einschließlichsolcher an Gegenparteien,sowie ein einheitliches Reporting derHandelsaktivität sämtlicher Aktientransaktioneneinschließlich ETFs.Mit diesen neuen Standards erhaltenInvestoren letztendlich bessere und vorallem sehr transparente Produkte. Damitdürfte dann einem weiteren Wachstumdes ETF-Markts nichts mehr imWege stehen.Seite 14 ETF-Awards 2011


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Risiko unter KontrolleETF: Risiko unter Kontrolle?Worst-Case-Szenarien zu Ende gedacht.Durch ein ausgefeiltes Risikomanagement werden potenzielle Gefahren für Anleger auf ein denkbar geringesMaß reduziert. Mit fundierter Sachkenntnis zeigte Florian Schöps von ETFlab, dass es bei ETFskeinen Anlass zur Verunsicherung gibt.Warnungen vor Risiken bei ETFsmüssen stets im rechten Licht gesehenwerden. Schon der vergleichendeBlick auf aktiv gemanagte Fonds zeigt:Wenn diese Zertifikate, Optionsscheineoder Futures enthalten, liegt das Risikohier relativ hoch. Natürlich beinhaltetjedes Finanzinstrument grundsätzlicheRisiken. Allein schon wegen der Abhängigkeitvom Markt. Bei ETFs sorgtallerdings ein ausgeklügeltes Systemvon Absicherungen für ein Höchstmaßan Sicherheit.Begrifflich stellen Risiken abstrakte,potenzielle Gefahren dar, die sich unterbestimmten Umständen realisierenkönnen. Wichtig ist, dass Risiken transparentund kalkulierbar sind. Dass sienicht zwingend zum Schaden führenmüssen, zeigen die folgenden Worst-Case-Szenarien. Betrachten wir diewesentlichen Risiken im Einzelnen.Risiko des SondervermögensSollte der Mutterkonzern eines ETF-Anbietersausfallen, so ist die Depotbankverpflichtet, eine KAG zu finden, dieden Fonds weiterführt. Bei 16 Anbieternin Deutschland stehen die Chancensicherlich gut. Findet sich dennochkeine, wird das Sondervermögen abgewickelt,also am Markt veräußert. Damitist dann kein Schaden entstanden – essei denn, es würde unter extrem negativenMarkteinflüssen mit Teilverlustenverkauft. Von Totalverlust kann aber injedem Fall keine Rede sein.Risiken der WertpapierleiheHier sind die Vorgänge gesetzlich starkreglementiert. Es sind Sicherheiten erforderlich,die Mindeststandards bzgl.Rating und Bonität entsprechen. Erstenskommt nicht jeder als Kontrahentinfrage und zweitens wird nur zu einemgewissen Prozentsatz verliehen. Zusätzlichwerden Sicherheiten mit einemWertabschlag versehen, was zu einerÜbersicherung führt. Sollte der Entleiherausfallen, werden die Papiere rückübertragen.Kann er dies nicht, so werdendie dahinterliegenden Sicherheitenverwertet und damit die verliehenenWertpapiere wieder eingekauft. Solltendie Sicherheiten nicht ausreichen,garantiert ein Bankenkonsortium denAusgleich des Fehlbetrags.Risiken bei SwapsDiese sind gesetzlich auf 10 Prozentbeschränkt und bei den meisten ETF-Anbietern zu 130 Prozent besichert.In all den Fällen liegt die rechnerischeWahrscheinlichkeit für einen Schadenmindestens zwei Stellen hinter demKomma. Dabei handelt es sich um Risiken,die aus einem ETF selbst oder seinerrechtlichen Konstruktion herrühren.Seite 16 ETF-Awards 2011


gOLD & GoldminenGoldminenaktien profitieren vonsteigenden Margen der UnternehmenDie Finanz- und EU-Schuldenkrise treibt viele Anleger in die Ankerwährung Gold. Und so gab es nur eine Richtung,die nach oben. Mittlerweile hat Gold ein wenig korrigiert, doch Nigel Longley, Deutschland-Vertriebschefvon ETF Securities, sieht weiterhin Kurspotenzial für das Edelmetall. Besonders Aktien von Goldminen könnenin kommender Zeit aufgrund steigender Margen profitieren.Rohstoffe sind mit einer Durchschnittsrenditevon 13,3 Prozent p. a. die performancestärksteAnlageklasse der vergangenenzehn Jahre. Ihre Volatilität istvergleichbar mit der von Aktien aus denIndustriestaaten und die Korrelation zuanderen Anlageklassen ist niedrig. Ganzbesonders trifft dies auf Gold zu, das in derRegel in Krisenzeiten besonders steigt.298 Prozent in 10 JahrenGold ist in den letzten 10 Jahren um 298Prozent gestiegen. Nur Silber konntediese Entwicklung mit einer kumuliertenRendite von 395 Prozent toppen. WerGold im Portfolio eingesetzt hat, konntedie Portfoliorenditen erheblich steigern.Dies wird aus Sicht von Nigel Longleyvon ETF Securities auch in den kommendenJahren so sein, eine Goldblasewie in den Jahren zwischen 1972 bis1982 kann er nicht erkennen. Durch dasAnwerfen der Notenpresse durch dieZentralbanken sowie immer neue EU-Rettungspakete hat nach Meinung Longleysdie Besorgnis über den Wert derPapierwährungen und die Gefahr einerstarken Inflation eher zugenommen. Inder Vergangenheit hat das Drucken vonGeld in großem Stil stets zu einer Entwertungder Währungen geführt. Golddagegen ist wertbeständig. Zudem isteine besonders starke Korrelation desGoldpreises zu den Länderrisiken bzw.dem Risiko des Finanzsektors festzustellen.Das heißt, je höher die LänderundFinanzmarktrisiken, desto höherder Goldpreis. Für ein weiteres Ansteigendes Goldpreises spricht zudem dieWandlung der Zentralbanken vom Verkäufervon Gold zum Käufer. Besondersdie Notenbanken der Emerging Marketskauften zuletzt kräftig ein. Außerdemstagniert die Minenproduktion. Im GoldförderlandSüdafrika ist beispielsweisedas Angebot mittlerweile so gering wieseit 80 Jahren nicht mehr. Das treibt denGoldpreis und damit die Gewinne derGoldminengesellschaften.Goldminen = AktienkursrisikoNatürlich kauft sich der Anleger beiGoldminenaktien auch das Aktienrisikoein. Aufgrund der Marktturbulenzen leidendaher auch Goldminenaktien untereiner allgemeinen Schwäche. Bleibtder hohe Goldpreis jedoch längere Zeiterhalten, dürfte es auch mit Goldminenaktienbald wieder nach oben gehen.Und anders als bei Gold ist dannder Anleger nicht nur an den Kurssteigerungenbeteiligt, sondern streichtnebenbei auch noch die Dividende ein.Diese Punkte verdeutlichen, warumGoldminen-ETFs derzeit von Anlegernso stark nachgefragt werden.Seite 19 ETF-Awards 2011


Deutsche Bankdb X-trackersWerbemitteilungIhr Supermarkt für Exchange Traded FundsEinfach den Index kaufendb X-trackers – Einfach den Index kaufen—Nr. 1 in Europa mit dem größten ETF Angebot von über 190 ExchangeTraded Funds—Nr. 2 in Europa mit über 32 Mrd. Euro verwaltetem Vermögen—Mit 49 Produkten größtes Angebot an Emerging Markets ETFs in Europa—ETFs auf Aktien, Renten, Rohstoffe, Währungen, Geldmarkt, Hedge Funds—db X-trackers ETFs gelistet an 8 Börsen weltweit, verfügbar in 7 HandelswährungenErfahren Sie mehr unterInternet: www.dbxtrackers.comE-mail: info.dbx-trackers@db.comHotline: +49 (69) 910 30549Bloomberg: DBETF < GO >©Deutsche Bank AG 2011. Stand: 17.10.2011. Eine umfassende Beschreibung der Fondsbedingungen enthalten die Verkaufsprospekte der db x-trackers und db x-trackers II. Die ausführlichen und die vereinfachtenVerkaufsprospekte erhalten Sie kostenlos bei Ihrem Berater in den Investment & FinanzCentern der Deutschen Bank oder bei der Deutsche Bank AG, TSS/Global Equity Services, Taunusanlage 12,60325 Frankfurt am Main und bei der Zweigniederlassung Deutsche Bank AG Filiale Wien, Hohenstaufengasse 4, 1010 Wien sowie unter www.dbxtrackers.com. Der eingetragene Geschäftssitz vondb x-trackers (RCS Nr. B-119-899) und db x-trackers II (RCS Nr. B-124-284) ist 49, avenue J.F. Kennedy, L-1855 Luxemburg. Die Fonds bilden jeweils die Wertentwicklung des in ihrem Namen enthaltenenIndex ab. Die Indizes sind eingetragene Marken der jeweiligen Lizenzgeber. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Der Wert der Fondsanteilekann jederzeit unter den Preis fallen zu dem der Anleger die Fondsanteile erworben hat. Daraus können Verluste resultieren.

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