Hochuli Holzbau Info - Hochuli Holzbau AG

hochuli.holzbau.ch
  • Keine Tags gefunden...

Hochuli Holzbau Info - Hochuli Holzbau AG

Nr. 4 September 2012Hochuli HolzbauInformationenNewsund TrendsInfoHochuli Holzbau AGHauptstrasse 1065044 SchlossruedTel. 062 739 00 20Fax 062 739 00 29mail@hochuli-holzbau.chwww.hochuli-holzbau.ch«Weshalb wir die Energiewendebrauchen»Den Vortrag von Dr. DanieleGanser jetzt aufwww.hochuli-holzbau.chanschauen oder DVDbestellen.Mehr WissenDachsanierungenEin neues Dach über dem KopfUnser Kunde hat das WortInterview mit Roger HofmannDer verlorenen Energie auf der SpurGebäudehüllen zum Wohlfühlen


MartinsEditorialLiebe LeserinnenLiebe LeserDas Schwerpunktthema dieserAusgabe sind «Dachsanierungen».Ein dichtes Dach überdem Kopf ist seit jeher einGrundbedürfnis der Menschen.Vor Urzeiten genügte bereits eine Höhle. Im Verlaufder Zeit sind die Anforderungen der Menschen an ihrZuhause beträchtlich gestiegen. Neben Komfort undAussehen steht heute insbesondere die Energieeffizienzim Mittelpunkt. Durch die Tatsache, dass derRaumbedarf pro Person steigt, drängt sich auch derAusbau von bisher ungenutzten Dachräumen auf.Über die letzten Jahre haben sich Dachsanierungenzu einem unserer Spezialgebiete entwickelt. Bei derBeratung setzen wir alles daran, die Bedürfnisse unsererKunden optimal abzudecken. Bei der Umsetzunghaben unsere Kunden den Vorteil, dass sie nureinen Ansprechpartner haben, der für sie alles koordiniert.Zögern Sie also nicht, sondern testen Sie uns. Wirbieten Ihnen eine unverbindliche Beratung an. NehmenSie dazu einfach mit uns Kontakt auf. Wir freuenuns auf Sie.Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen!Martin HochuliMehr WissenDachsanierungenGründe für eine DachsanierungDer wichtigste Grund für eine sofortige Dachsanierungist natürlich, wenn die Eindeckung nicht mehr dicht ist.Dabei können insbesondere bei älteren Gebäuden,welche noch nicht über ein wasserdichtes Unterdachverfügen, grosse Schäden an der gesamten Gebäudesubstanzentstehen. Deshalb sollte die Eindeckungjährlich einer Kontrolle unterzogen werden und kleinereSchäden sollten kontinuierlich repariert werden. DerHauptgrund für Dachsanierungen ist aber heute ofteine ungenügende oder fehlende Wärmedämmung.Vorbereitung für die neue WärmedämmungBauphysikalische GrundlagenDie gesetzlichen Vorschriften betreffend Wärmedämmwertder Gebäudehülle wurden in den letzten Jahrenstark verschärft. Denn der Energiebedarf der Gebäudemacht ca. die Hälfte des gesamten schweizerischenEnergieverbrauchs aus. Für eine zeitgemässe Dämmungdes Dachs sind rund 200 mm Wärmedämmungnotwendig. Für den Wohnkomfort ist zudem der sommerlicheWärmeschutz wichtig, welcher ein raschesund starkes Aufheizen des Dachraums bei Hitze verhindert.Dies wird mit der Verwendung bzw. Kombinationvon geeigneten Dämmmaterialien gewährleistet.Damit der gesamte Dachaufbau bauphysikalisch funktioniert,sind ein wasserdichtes Unterdach und eineLuftdichtigkeitsschicht notwendig. Das Unterdach verhindert,dass die Dämmung von aussen durch Meteorwasseroder Flugschnee durchfeuchtet wird und ihreDachaufbau1 Ziegel2 Ziegellattung3 Konterlattung/Hinterlüftung4 Wärmedämm-Unterdach5 KonstruktionundWärmedämmungLuftdichtigkeit/6 Dampfbremse7 Deckenverkleidung


Saniertes Dach mit neuen LukarnenWirkung verliert. Die Luftdichtigkeitsschicht verhindert,dass warme und feuchte Innenluft durch die Dämmungnach aussen strömen kann, was zu Kondenswasserund somit zu Bauschäden führen könnte.Damit die bauphysikalischen Anforderungen in derPraxis umgesetzt werden können, sind eine umfassendePlanung und Berechnung notwendig. Die Ausführungverlangt eine sorgfältige und überlegte Vorgehensweisedurch die Handwerker. Viele möglicheProbleme können durch eine sinnvolle Materialwahlentschärft werden.Dachfenster, Lukarnen, PhotovoltaikDer Einbau von Dachfenstern oder sogar Lukarnenbringt Licht in den Dachstock und ermöglicht zusätzlichenWohnraum. Auch wenn dieser vielleicht nicht sofortgenutzt wird, macht es Sinn, diese Varianten zuprüfen. Der nachträgliche Einbau vonDachfenstern und Lukarnen ist meist mitQualitätseinbussen und höheren Kostenverbunden. Ebenfalls prüfenswert ist derEinbau einer Photovoltaik-Anlage. Beigeeigneten Dachflächen kann damitStrom produziert und eine Rendite generiertwerden.RahmenbedingungenAls Anreiz für Eigentümer, ihr Dach möglichst rasch zusanieren, werden Förderbeiträge ausgerichtet. Diesebetragen 30.– CHF/m 2 gedämmte Dachfläche. Diesentspricht in der Regel knapp 10% der Investition. DasFördergesuch ist rechtzeitig vor Baubeginn einzureichen.Die Investitionen in eine verbesserte Wärmedämmungsind steuerlich voll abzugsfähig. Es macht Sinn,andere grössere Renovationsarbeiten (Fenster, Fassade,Kellerdämmung) so zu planen, dass die Abzüge inverschiedenen Steuerperioden anfallen.Als Anreiz für Eigentümer,ihr Dachmöglichst rasch zusanieren, werdenFörderbeiträgeausgerichtet.Da durch die zusätzliche Wärmedämmung häufig dasDach einige Zentimeter höher wird, verlangen viele Gemeindeneine Baueingabe. Werden Dachfenster oderLukarnen eingebaut, ist diese sowieso zwingend notwendig.ProjektablaufFür eine präzise und detaillierte Offerte ist eine Besichtigungvor Ort zwingend notwendig. Hilfreich sindvorhandene Planunterlagen und Angaben zum bestehendenDachaufbau. In einem persönlichen Gesprächwerden das Sanierungskonzept erklärt und allfälligeOptionen erläutert. Nach der Auftragserteilung wird derAusführungszeitpunkt festgelegt und mit den Vorbereitungsarbeiten(Fördergesuch, Baugesuch, Detailplanung)gestartet. Ist ein Baugesuch notwendig, werdenidealerweise 2 Monate von Auftragserteilung bis Arbeitsbeginnveranschlagt. Die Ausführung dauert beieinem EFH ca. 3–4 Wochen. Der Umfangist von den Arbeiten und von den Witterungseinflüssenabhängig.Den richtigen Partner suchenEine Dachsanierung ist eine grössere Investitionund die Lebensdauer des saniertenDachs beträgt ca. 50 Jahre. Eslohnt sich deshalb, den ausführendenPartner sorgfältig auszuwählen. Der Preismuss natürlich stimmen, aber für eine reibungslose undhochwertige Ausführung sind vor allem die Leistungsfähigkeitund die fachliche Kompetenz und Erfahrungmassgebend. Diese Punkte werden im Beratungsgesprächbesprochen. Zudem empfiehlt es sich, Referenzauskünfteehemaliger Kunden einzuholen.Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema «Dachsanierung»finden Sie auf www.hochuli-holzbau.ch unter«Leistungen/Dachsanierungen».


VermischtesEin neues Dach über dem KopfUnser Kunde hat das WortErich Auderset wohnt mit seiner Familie in Aarau.Das Einfamilienhaus der Familie stammt aus demJahr 1923. Mit einer Dachsanierung wollte die FamilieFolgendes erzielen: ein besseres Wohnklima undneuen Wohnraum für die Tochter.Erich Auderset, weshalb musste das Dach erneuertwerden?Das Dach war in die Jahre gekommen. Es gab kein Unterdachund eine Nutzung des Dachbodens war nichtmöglich. Bei starkem Wind wurden Blätter und Staub inden Estrich geblasen. Das neue Dach ist ein Minergie-Dach mit drei schönen Lukarnen.Verlief alles wie geplant?Ja, bis auf die Wand, die einstürzte. Ichwollte nämlich eine Wand im Dachgeschossstehen lassen. Beim Abtragen des Dachesstürzte diese ein. Das war nicht vorhersehbar. Die Wandbestand aus 6 cm dicken Steinen und war schlecht verankert.Ansonsten verlief alles problemlos. Wir wurdenvon Anfang an gut beraten und hatten immer ein gutesGefühl. Die Handwerker waren mit Freude an der Arbeit.Das merkte man sofort. Auch der Zeitplan wurdeeingehalten. Wir haben im März 2010 mit dem Abbaudes alten Dachs begonnen und nach ca. 5 Wochenwar das Dach wiedergeschlossen.Jetzt haben wirein ausgeglichenesWohnklima.Gab es ein Erlebnis,das Ihnen inErinnerung bleibt?Da gibt es tatsächlich etwas. Das Dach wird innen mitvier Stützbalken und Streben, die schräg in den Raumgerichtet sind, abgestützt. Im Rauminneren wurdendiese Stützbalken auf Holzbalken am Boden abgestützt.Aus Spass fragte ich Martin Hochuli, ob wir dieseHolzbalken wirklich brauchen. Er meinte, die wärennötig, aber es gäbe eine andere Lösung.Jetzt haben wir Metallplatten als Widerlager,die vom neuen Boden überdecktwerden. Das sieht super aus.Sind Ihre Erwartungen erfüllt worden?Ja. Wir sind sehr zufrieden. Jetzt haben wir ein ausgeglichenesWohnklima. Im Sommer ist es nicht heissund im Winter nicht kalt. Und das, obwohl noch keineRadiatoren angebracht sind. Zurzeit arbeiten wir nocham Innenausbau, teils als Eigenleistung; darum dauertes etwas länger. Sobald alles fertig ist, kann unsereTochter einziehen. Sie freut sich schon riesig auf ihr eigenesReich direkt unter dem neuen Dach.Interview mit Roger HofmannDer verlorenen Energie auf der SpurRoger Hofmann hat im Frühling2012 die anspruchsvolle Ausbildungzum «EnergieberaterGebäude mit eidgenössischemFachausweis» erfolgreich abgeschlossen.Herzliche Gratulation, Roger Hofmann. Das warsicher ein hartes Stück Arbeit?Es war anspruchsvoll. Das Lernen hat mir aber auchFreude bereitet. Ich habe viel über Energiesparen undEnergieeffizienz gelernt und bin diesbezüglich auf demneuesten Wissens-Stand. Am meisten freut es mich,dass ich mein Wissen in der Praxis anwenden kann undunsere Kunden davon profitieren können.In welchen Bereichen beraten Sie die Kunden?Ich kann Kunden gesamtheitlich zum Thema «Energiesparen» beraten. Das heisst von der Gebäudehülle biszur gesamten Haustechnik. Zuerst verschaffe ich mireinen Überblick über den IST-Zustand eines Gebäudesund danach erstelle ich ein entsprechendes Sanierungskonzept.Das heisst, Sie schauen sich ein Gebäude an undzeigen auf, wo Energie gespart werden kann?Genau. Kürzlich begutachtete ich ein 15-jähriges Hausmit einer Heizung, die ersetzt werden sollte. Nach derIST-Zustand-Analyse war klar, dass es sinnvoll ist, zuerstdie Gebäudehülle zu sanieren und erst danach dieHeizung zu ersetzen. So konnte anschliessend die Heizungdem neuen Energieverbrauch entsprechend dimensioniertwerden. Man konnte so ein viel kleineresModell wählen. Ich finde es spannend, aufzuspürenwo Energie verloren geht. Schliesslich ist die teuersteEnergie diejenige, die verpufft.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine