Vom Abfall zur wertvollen Ressource

glkompakt

Vom Abfall zur wertvollen Ressource

01

Januar / Februar 2012 · 3. Jahrgang · ISSN-2190-9202 · 4,50 E · www.glverlag.de

SU

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch & Stadt Bonn

LUDGERA DECKING MACHT DIE RSAG STARK FÜR DIE ZUKUNFT

Sieg

Rhein

SiegBurg

Weihnachtsmarkt hat

sich als Touristenmagnet

bewährt

TroiSdorf

Ansturm auf die

letzten Gewerbeflächen

am Junkersring

Hennef

Saturn baut attraktives

Geschäftsgebäude an

der Ladestraße

KönigSwinTer

Bürgersolargenossenschaft

Siebengebirge aus der

Taufe gehoben

ST. AuguSTin

Raiffeisenbank baut

neues Ärztehaus

in Niederpleis

LoHmAr

TOP-Azubi bei Jansen‘s

Landmarkt erhält Bonus

der Bürgerstiftung

neunKircHen SeeLScHeid

Bergisch-hoch-vier stellt

erste Gästebroschüre der

Region vor

ruPPicHTeroTH

Neues Logo und neues

Internetportal für Gewerbe

und Vereine

windecK

Unternehmerehepaar

Lierfeld will in Bahnhof

„Schladern“ investieren

Bonn

Weil Luft zu schlecht

war: Umweltzone wird

verschärft

Vom Abfall zur wertvollen Ressource


KEIN

ZUSATZBEITRAG

IN

2012.

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STATT

ZUSATZBEITRAG

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STATT

ZUSATZBEITRAG


SU •kontakt • Nr. 01 / 2012

inHALT

PROFIL

SERIE - Die Erfolgreichen im Rhein-Sieg-Kreis 4

Ludgera Decking - eine Frau macht die RSAG

fit für die Anforderungen der Zukunft

DAS GESPRÄCH - mit Detlef Eggert - 6

„Wir stehen auf gesunden Füßen“

REGIO

FHDW - Doing Business in India 7

13. Stiftung der Kreissparkasse 8

Holz-Richter expandiert in Lindlar 10

Nun doch ein Festspielhaus in Bonn 11

MIT Rhein-Sieg 13

Hochschule Bonn Rhein-Sieg 14

kooperiert mit Handwerkskammer

LOKAL

SIEGBURG - Bürgerstiftung gegründet 16

NIEDERKASSEL - Abriss von Neubau 17

TROISDORF - Gewerbeflächen am

Junkersring werden knapp

18

HENNEF - Saturn belebt Ladestraße 19

KÖNIGSWINTER - Bürger ernten

Sonnenstrom im Siebengebirge

20

SANKT AUGUSTIN - Raiffeisenbank

baut neues Ärztehaus für Niederpleis

21

LOHMAR - Stiftung ehrt Top-Azubi

und Top-Abiturientin

22

RUPPICHTEROTH - Gemeindehomepage

und neues Serviceportal sind online

23

WINDECK - Touristiker an einem Tisch 24

BONN - Braucht Bonn noch Kultur? 25

NACHBARSCHAFT - Beethoven in China 26

SERVICE

LIFESTyLE - Man trägt heute Bommel 28

TOURISMUS - Auto-Reisen 30

ENERGIE - Innovationen notwendig 32

GOLF - Fitting-Station am Lüderich 34

AUTO - Der neue BMW 3er 36

GASTRONOMIE - Bier-Mix-Getränke 38

HANDEL - Apotheke im Supermarkt 39

GESUNDHEIT - Erkältet im Flugzeug 40

StEuERN RECht FINANzEN

u. a. – Neu bei der Steuer ab 41

– Baufinanzierung

– Was sich bei VR-Banken ändert

– Controlling

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 · 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 · www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

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knippen media · Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Das Rheinland als Naherholungsgebiet für Radwanderer

Auch die Stadt Bonn ist nun Mitglied im Verein Rad-Region-Rheinland. Neu aufgenommen wurden

auch die Stadt Leverkusen sowie das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen. Neben den drei

Neuzugängen besteht der Verein aus den Gründungsmitgliedern Rhein-Erft Tourismus e.V., Köln-

Tourismus GmbH, den Kreisen Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Kreis Neuss,

Rhein-Sieg-Kreis sowie der Radstation in Düsseldorf. Ziel der im Juni 2011 gegründeten Vereinigung

ist es, den Rad-Tourismus im Rheinland zu fördern und die Region bei Radfahrern als Reiseziel und

Naherholungsregion bekannter zu machen.

ediToriAL

Alles Gute 2012

Wer in diesen Tagen im

Rhein-Sieg-Kreis Bilanz

zieht, kann eigentlich

nicht klagen, von individuellen

Ärgernissen abgesehen.

Doch das Bauaufsichtsamt

jubelt: Die Bauanträge haben

zugenommen; man spricht von „deutlichem

Anstieg“. Und die Wirtschaftsförderung

registriert erfolgreiche Gewerbeflächenvermarktung.

Das vor 20 Jahren in Kraft

getretene kreisweite Konzept scheint zu

stimmen. Spitzenreiter bei der Ansiedlung

sind Troisdorf mit 310 Betrieben, Bornheim

und Rheinbach. Das hat auch Arbeitsplätze

gebracht. Und wenn man die aktuellen

Arbeitslosenzahlen sieht, kann man auch

nicht meckern. Die Arbeitslosenquote sank

auf 5,9 Prozent. Der Wirtschaftsraum Bonn/

Rhein-Sieg hat den niedrigsten Stand seit

15 Jahren. So gesehen können wir positiv

nach vorne schauen. Das ist nicht überall so.

Alles Gute in 2012.

Frank Kuckelberg, Herausgeber

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Lokale Redaktion: Thomas Heinemann

Tel.: 0 22 41 - 8 66 29 89 · Mobil: 0163 - 8 46 65 69

E-Mail: th@thomas-heinemann.com

Layout: Christoph Dettmar Mediengestaltung

Druck: Köllen Druck, Bonn

SU·kontakt – 6x jährlich

im Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch und Bonn

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2012.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: März / April 2012

Anzeigenschluß: 24. Februar 2012

SU•kontakt 01/12

3

IMPRESSUM


4

PROFIL DIE ERFOLGREIChEN

RSAG-Geschäftsführerin Ludgera Decking machte das Unternehmen stark für neue Herausforderungen

Die Abfallwirtschaft zur Ressourcenwirtschaft

weiterentwickelt

Sie sammelt und verwertet Abfälle

von 250.000 Haushalten

sowie Gewerbebetrieben im

Rhein-Sieg-Kreis, zählt über 350

Mitarbeiter und machte zuletzt

über 70 Millionen Euro Umsatz.

Die Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft

mbH, kurz RSAG. Im

Gespräch mit SU.kontakt verrät Geschäftsführerin

Ludgera Decking,

die jüngst unter die Top25-Ingenieurinnen

in ganz Deutschland berufen

wurde, wie ihr Unternehmen

den Weg in eine moderne Ressourcenwirtschaft

bestreitet.

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wusste, worauf ich mich einlasse“

fasst Ludgera Decking die Ausgangs-

„Ich

situation zusammen. 2003 übernahm

die Diplom-Ingeneurin die Geschäftsführung

der RSAG – und damit ein schweres

Erbe: Die vorangegangene Geschäftsführung

hatte Gelder veruntreut und im

„Kölner Müllskandal“ mitgemischt. Heute,

knapp neun Jahre später, steht die RSAG

besser da denn je. Zu ihr gehören die ARS

AbfallLogistik Rhein-Sieg GmbH mit der

„klassischen Müllabfuhr“, die ERS EntsorgungsService

Rhein-Sieg GmbH für Gewerbeabfälle,

Containerservice, Transporte und

Aktenvernichtung, die KRS Kompostwerke

Rhein-Sieg GmbH & Co. KG sowie die

RSEB, Rhein-Sieg-

Erddeponienbetriebe

GmbH, an

der zu 49 Prozent

15 Tiefbaunternehmen

der Region

beteiligt sind.

Mehr als 310.000

Tonnen Abfall

verarbeiten die RSAG und ihre Töchter pro

Jahr.

Dabei ist Abfall eigentlich die falsche

Bezeichnung, denn in ihm schlummern

Wertstoffe. Wertstoffe, deren Rückgewinnung

sich die RSAG in ihrer nachhaltigen

Strategie seit 2007 zum Ziel gemacht hat,

erklärt die Geschäftsführerin: „Wir wollten

die Entsorgung und die einzelnen Betriebsschritte

wieder selbst in die Hand nehmen.“

Am 1. Januar 2007 wurde die „Müllabfuhr“

im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis übernommen,

seit wenigen Tagen, zum Jahresbeginn

2012, sogar im gesamten Kreisgebiet

links und rechts des Rheins. Dazu

wurde nun der neue Standort in Swistal-

Miel mit 60 zusätzlichen Mitarbeitern und

23 Fahrzeugen in Betrieb genommen. Bereits

2008 pachtete man eine Sperrmüllsortieranlage

in Neuwied, seit Jahresbeginn

geschieht die Verarbeitung im neuen Werk

in Troisdorf. Und seit Mitte 2010 entsorgt

die RSAG rund 75.000 Tonnen Altpapier

aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis in einer

gepachteten Sortieranlage in Bonn.


PROFIL

Zur zahlenmäßig größten Veränderung gehören die 180.000

neuen Wertstofftonnen, die den „Gelben Sack“ ersetzen und erweitern

– wir berichteten. Die Tonnen sind ein weiterer Baustein

auf dem Weg zu einem zukunftsorientierten Abfallwirtschaftsunternehmen,

erklärt Decking. Von allen Seiten, zuletzt vom Bundeskartellamt,

waren dem Siegeszug der Tonne Steine in den Weg

geworfen. Und auf Gewinne darf die RSAG zumindest in den ersten

Jahren ohnehin nicht hoffen. „Das war uns von vorne hinein

bekannt“ stellt Decking klar, „aber so war es mit der Einführung

der Altpapiertonne vor 20 Jahren auch. Schaut man aber auf den

weltweit steigenden Bedarf an Rohstoffen, wird klar, dass sich die

Tonne schon in wenigen Jahren rechnen wird.“ Neben den Verpackungen

des Dualen Systems erwartet das Unternehmen 20

bis 30 Prozent „stoffgleiche Nichtverpackungen“ wie Spielwaren,

Töpfe, Besteck, Schüsseln und Eimern. Dieses Plus darf das Unternehmen

als Mengenanteil behalten und verwerten. „Es wird sich

auf jeden Fall lohnen, die Frage ist nur wann.“

Und die Tonne ist nur eine von vielen Bausteinen für den Weg

in die Zukunft, ist Ludgera Decking überzeugt: „Der Kurs steht

fest, wir werden die Abfallwirtschaft zur Ressourcenwirtschaft

weiterentwickeln.“ Mit zwei geplanten Biogas-Anlagen zur

Strom- und Wärmegewinnung, den für Photovoltaik-Kraftwerke

verpachteten Dachflächen der RSAG-Betriebsgebäude und auch

der Altholzrückgewinnung aus Sperrmüll für Biomassekraftwerke

will das Unternehmen die Gebühren weiterhin konstant

halten. „Und das ist uns trotz erheblich gestiegener Unterhalts-

und Betriebskosten bereits jetzt schon im fünften Jahr in Folge

gelungen.“

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PROFIL DAS GESPRäCh

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tallkönigin“ in der Lux-Werft mit einem Aufzug

ausgestattet, um auch gehbehinderten

Menschen das Sonnendeck erreichbar zu

machen. Ein kleines Novum in der Ausflugsschifffahrt,

das nun auch für ein neues Schiff

auf dem Starnberger See in Planung ist. Auch

im neuen Möbelparadies „Müllerland“ in

Hennef und dem 24-Stunden-Kindergarten

in Troisdorf kommt das Aufzug-Knowhow

von Detlef Eggert zum Einsatz. Stolz ist

der Unternehmer auch auf die Lösung für

das neue Restaurant „Engel & Helden“ am

Siegburger Marktplatz: Für den Laien nicht

zu erkennen

versteckt sich

im hochwertig

ausstaffierten

Boden der Außengastronomie

ein Unterfluraufzug für Lieferanten.

Und wohin führt der Weg 2012? „Der

Weg geht nach oben“ sagt Detlef Eggert:

„Aufgrund unserer Leistungsstärke blicken

wir positiv in das Jahr 2012. Gespannt sind

wir, wie sich die Bauindustrie weiterentwickeln

wird, denn wir sind immer auf der

Suche nach neuen Herausforderungen.“

Vielleicht führt der Weg auch in die Rhein-

Main-Region, deren positive Entwicklung

man im Auge behalten werde. Ausbauen

will Detlef Eggert auch das Unternehmen

„ELKA“, das Aufzüge für Menschen mit

Gehbehinderungen baut: Die hochwertigen

Treppen- und Plattformlifte sowie

technisch ausgefeilte Hubbühnen machen

private wie öffentliche Gebäude auch unter

schwierigen Ausgangsbedingungen für

Gehbehinderte komfortabel und sicher erreichbar.

Gerade bei Wohnhäusern stellen

die Maßlösungen neben einer finanziellen

Wertsteigerung eine enorme Aufwertung

des Lebensraumes und der Wohnsituation

dar, erklärt Detlef Eggert.

Troisdorfer Aufzugtechnik-Unternehmer Detlef Eggert blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

„Der Weg geht nach oben“

Vor einem Jahr haben wir

den Troisdorfer Unternehmer

Detlef Eggert von der Eggert

Aufzüge GmbH vorgestellt.

Nun fragen wir nach: Haben

sich seine Wünsche und Ziele

für 2011 erfüllt? Was hat sich

verändert? Und wie geht es

2012 weiter?

Von Krise keine Spur: Detlef Eggert

ist mit dem Jahr 2011 durchweg

zufrieden. Dafür braucht der Geschäftsführer

des Familienunternehmens,

das zu den sieben größten Mittelständlern

ganz Deutschlands gehört, nicht erst in die

Bilanzen blicken. „Wir stehen fest auf gesunden

Füßen, unsere Fundamente sind seit

jeher solide“ erklärt Detlef Eggert. Dieser

Strategie und dem Fokus auf technisch ausgefeilte

und ästhetisch hochwertige Maßlösungen

nach Kundenwunsch ist es zu verdanken,

dass das Unternehmen 2011 sein

Personal auf 43 Mitarbeiter erweitern konnte.

„Auch unseren neuen Standort in Essen

haben wir erfolgreich aufgebaut“, sagt Detlef

Eggert. Mit seinen maßgeschneiderten Lösungen

„für alles, was senkrecht geht“ und

der Liebe zur Herausforderung hat sich der

Unternehmer einen deutschlandweiten Ruf

erarbeitet. Auf der neu gestalteten Homepage

www.eggert-aufzuege.de zeigt er,

was sein Unternehmen leistet. So wurde im

vergangenen Jahr das Ausflugsschiff „Kris-


Public Relation

Doing Business in India

Wie macht man Geschäfte mit indischen

Unternehmen? Auf welche

gesellschaftlichen Rituale sollte man

in der Geschäftsanbahnungsphase

besonderen Wert legen?

Für deutsche Unternehmen wird es immer

interessanter, mit indischen Unternehmen

Geschäfte zu machen. Indien

kann nicht mehr nur auf Kobras und Tadsch

Mahal reduziert werden. Es entwickelt sich

FAChhOChSChuLE DER WIRtSChAFt

zusehends zu einer prosperierenden Wirtschaftsmacht.

Dies erläuterte in eindrucksvoller

Weise Rangaswamy Krishnan, ehemals

Vice-President von Bosch in Indien, während

seines 90-min. Vortrages „Doing Business in

India“ interessierten FHDW-Studierenden im

Forum an der FHDW in Bergisch Gladbach.

Bei anschließendem indischen Fingerfood

hatten die Studierenden die Möglichkeit, mit

dem indischen Gast ins Gespräch zu kommen.

Werden Sie Aussteller auf dem FhDW Studien- und Karrieretag

Am 21. Januar 2012 öffnet die FHDW in Bergisch Gladbach ihre Pforten und erwartet zahlreiche

Studieninteressenten mit ihren Eltern und Familien aus der Region und darüber hinaus.

Im Rahmen des Studien- und Karrieretages bietet die FHDW erstmalig neben der Studienberatung

auch Kooperationspartnern die Möglichkeit, ihr Unternehmen mit einem

Infostand zu präsentieren. Das interessante Rahmenprogramm (Informationen zu Bachelor-

und Masterstudiengängen, Fachvorträge von FHDW-Professoren, Unternehmensmesse,

Schnuppervorlesungen, Campus-Führungen) findet von 11 bis 15 Uhr statt.

Neues Studienangebot an der FhDW in Bergisch Gladbach

Im Zuge der regelmäßigen Reakkreditierung

bietet die FHDW am Standort in Bergisch

Gladbach zum Studienstart Oktober

2012 ein erweitertes Studienprogramm an.

Erstmalig wird der Studiengang International

Business angeboten, der dem internationalen

Unternehmensumfeld und den Anforderungen

an junge Akademiker gerecht

wird. Die Lehrveranstaltungen finden zum

Teil in Englisch statt. Außerdem erlernen die

Studierenden eine weitere Fremdsprache.

Die Kosten betragen monatlich 650 Euro.

Im Fachbereich der Betriebswirtschaft wer-

den ab Oktober 2012 wie bisher folgende

Schwerpunkte angeboten: Mittelstandsökonomie,

Automotive Management, Steuer-

und Revisionswesen, Tourismus und

Eventmanagement. Hinzu kommt der neue

Schwerpunkt Business Management. Im

Fachbereich der Wirtschaftsinformatik werden

die beiden Schwerpunkte IT-Consulting

und Software Engineering angeboten.

Die Studiengebühren betragen in beiden

Studiengängen monatlich 600 Euro. Der

Bewerbungsprozess ist bereits in vollem

Gange.

Mit uns den ersten

Karriereschritt!

Die Fachhochschule der Wirtschaft ist eine der

ältesten privaten Hochschulen in Deutschland.

Mit ihren dualen und berufsbegleitenden Studiengängen

Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik

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Berufs- und Karrierechancen.

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Info-Termine:

19. Januar Mai und und 16. 09. Juni Februar 2011, 2012, 18 Uhr 18 Uhr

Hauptstraße 2, 51465 Bergisch Gladbach

02202 9527-02, info-bg@fhdw.de, www.fhdw.de

MBA-Info-Tag an der FHDW

in Mettmann

Nächster

Studienstart:

Oktober

REGIO

Am Freitag, 20. Januar 2012 findet zwischen

17 und 19 Uhr eine Informationsveranstaltung

zum berufsbegleitenden

MBA in General Management und Supply

Chain Management in der FHDW

in Mettmann statt (Marie-Curie-Str. 6,

40822 Mettmann).

Ansprechpartnerin für

Unternehmen

Seit Anfang des

Jahres ist Caroline

Faillard neue Anprechpartnerin

für

den Bereich Unternehmenskooperationen

an der FHDW

in Bergisch Gladbach.

2006 schloss sie die kaufmännische

Ausbildung zur staatlich geprüften

Fremdsprachenkorrespondentin mit IHK-

Zertifikaten in Englisch und Französisch

ab. Im Anschluss an das Studium in den

Niederlanden an der Maastricht University,

School of Business and Economics, International

Business (B.Sc.) und Management

of Learning (M.Sc.). Caroline Faillard

verbrachte Faillard einige Zeit im Ausland,

u.a. in Kanada, Montréal. Danach arbeitete

sie an der Internationalen Hochschule

Bad Honnef, Bonn im Bereich Marketing

und Kommunikation, ehe sie der Ruf der

Fachhochschule der Wirtschaft erreichte.

Für Fragen rund um Unternehmenskooperationen

mit der FHDW steht Frau

Faillard unter Telefon: 02202 9527-372

oder E-Mail: caroline.faillard@fhdw.de.

zur Verfügung.

SU•kontakt 01/12

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8

REGIO

Soziallasten erschweren

auch in Oberberg die

Haushaltsplanung für 2012

Der Oberbergischer Kreis rechnet in diesem Jahr mit Ausgaben in Höhe

von rund 296,4 Millionen Euro. Dem stehen Einnahmen in Höhe von rund

292,2 Millionen Euro gegenüber. Um das daraus resultierende Defizit in

Höhe von 4,2 Millionen Euro auszugleichen, entnimmt der Kreis wie im

Vorjahr die fehlenden Mittel der allgemeinen Rücklage.

Folglich schreitet der Eigenkapitalverzehr

beim Oberbergischen Kreis

weiter voran. Innerhalb von nur vier

Jahren wird der Kreis damit bedenkliche

35,9 Millionen Euro, dies entspricht 65,75

Prozent des Eigenkapitals, unwiderruflich

verbraucht haben.

Ursächlich für den für das Jahr 2012

geplanten Eigenkapitalverzehr ist die vorgesehene

Reduzierung des Kreisumlagehebesatzes.

Dieser wird nach den Plänen

der Kreisverwaltung 2012 von 45,38 %

auf 44,3 % gesenkt. Für die Folgejahre ist

eine kontinuierliche Senkung geplant.

Die Senkung des Hebesatzes auf 44,3

Prozent hat zur Folge, dass die Belastung

der kreisangehörigen Kommunen auf eine

Steigerung der Zahllast in Höhe von insgesamt

rd. 5,5 Mio. Euro begrenzt werden

kann. Diesen Betrag müssen die Kommunen

im kommenden Jahr folglich „mehr“

an den Oberbergischen Kreis abführen.

Allerdings stellt sich die Einnahmesituation

SU•kontakt 01/12

Präsentierte erste Haushaltsdaten:

Landrat Hagen Jobi.

der Kommunen

aufgrund

gestiegener

Steuereinnahmen

deutlich

besser dar als

in den Jahren

zuvor. Zu

den großen

Ausgabepositionen

zählen

auch im Jahr

2012 die Sozi-

allasten. Allein der Sozialetat des Kreises

weist einen reinen Zuschussbedarf in

Höhe von rd. 52 Millionen Euro auf. Der

Kreis wird sich voraussichtlich noch bis

einschließlich im Jahre 2013 im Haushaltssicherungskonzept

(HSK) befinden. Damit

unterwirft sich der Kreis freiwillig – und

anders als viele andere Kreise – den besonderen

Restriktionen des geltenden

Haushaltsrechts.

Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender

der Kreissparkasse

Köln (Bildmitte), gemeinsam

mit Sabine Uehlein, Geschäftsführerin

Stiftung Lesen (2.v.l.),

überreichen im Beisein von

Regierungspräsidentin Gisela

Walken (2.v.r.) und Christian

Brand, Geschäftsführer der

Stiftungen der Kreissparkasse

Köln (5.v.r.), die ersten Vorlesebibliotheken

an Vertreter der

Kindertagesstätten.

Die Kreissparkasse

Köln präsentierte

ihre jetzt 13. Stiftung

Die Kreissparkasse Köln hat ihre

Stiftungsfamilie um ein 13. Mitglied,

die „Bildungs-Stiftung der Kreissparkasse

Köln“, erweitert.

Die Stiftung wurde jüngst von Alexander

Wüerst, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse

Köln und Kuratoriumsvorsitzender

der neuen Bildungs-Stiftung im Beisein

von Regierungspräsidentin Gisela Walken

im Käthe Kollwitz Museum Köln offiziell

vorgestellt. Zweck der Stiftung ist die Bereitstellung

von Mitteln zur Förderung der

Bildung, Aus- und Fortbildung, insbesondere

von Kindern und Jugendlichen im Geschäftsgebiet

der Kreissparkasse Köln, das

den Rhein-Erft-Kreis, den Rhein-Sieg-Kreis,

den Rheinisch-Bergischen Kreis und den

Oberbergischen Kreis umfasst.

Dazu gehören vor allem Vorhaben und

Projekte für benachteiligte junge Menschen,

die beispielsweise außerschulische Bildung,

Wissen und soziale Kompetenz vermitteln,

zur Sprachentwicklung beitragen oder zu

einer Ausbildung führen. Des Weiteren werden

Bildungsangebote unterstützt, die helfen,

Jugendliche mit Migrationshintergrund

in unsere Gesellschaft zu integrieren.

Die Stiftung ist aktuell mit einem Dotationskapital

von 500.000 Euro ausgestattet.

Weitere Zustiftungen von Seiten der Kreissparkasse

Köln sind geplant.


7. EVK Gesundheitsmesse am 21. und 22. April 2012 –

Jetzt noch Messestand sichern

Direkter Kontakt

mit der gewünschten

Zielgruppe

Bevor Jogi Löws Zaubertruppe in Polen und der Ukraine um

die europäische Fußballkrone kämpft, steht auch in der Innenstadt

von Bergisch Gladbach das Thema Fitness, Bewegung

und Gesundheit auf dem Programm. Bereits zum 7. Mal lädt

das Evangelische Krankenhaus zu seiner Gesundheitsmesse in den

Bergischen Löwen ein.

Am Samstag, 21. und Sonntag 22. April 2012 werden wie in den

Vorjahren mehr als 10.000 Besucher erwartet. Die Ausstellungsfläche

beträgt allein im Bergischen Löwen 2.700 Quadratmeter, hinzu

kommt nochmals ein großes Messezelt, das davor aufgebaut wird.

Mit einer Fülle an Werbemaßnahmen wird auf die Messe aufmerksam

gemacht. Interessierte Firmen können sich jetzt noch ihre Ausstellungsfläche

sichern.

Auf 2.700 Quadratmetern im Bergischen Löwen und in einem

großen Messezelt präsentieren sich rund 100 Aussteller. Die Besucher

erwartet ein vielfältiges Vortragsprogramm mit über 60 Informations-

und Diskussionsveranstaltungen sowie ein buntes Bühnenprogramm.

Der Selbsthilfetag des Rheinisch-Bergischen Kreises

und die Seniorenmesse sind fester Bestandteil des Wochenendes.

Für die Besucher ist das Ganze völlig kostenfrei.

Die Werbemaßnahmen für die Messe sind perfekt geplant. Mit

Straßenplakaten und Transparenten werden Autofahrer, Radler

und Fußgänger im gesamten Einzugsbereich auf das Ereignis aufmerksam

gemacht. Zeitungsleser finden Annoncen und redaktionelle

Beiträge in Monatsmagazinen, Wochenblättern und Tageszeitungen.

Radiohörer werden mit Trailerwerbung informiert und wer

im Internet unterwegs ist, kommt an der 7. EVK Gesundheitsmesse

auch nicht vorbei.

Ergänzt werden die vielfältigen Maßnahmen durch ein umfangreiches

Programmheft zur Messe, das im April an die rund 38.000

Haushalte in der Region verschickt wird sowie eine Info-Brief-Kampagne

mit einer Auflage von deutlich über 70.000 Exemplaren.

Während der Messe können die Aussteller das Publikum mit eigenen

Vorträgen im Rahmen des Vortragsprogramms informieren.

Weitere Informationen gibt das Organisationsbüro:

Lothar Jux, 0 22 02-94 06 22

oder Edeltraud Kolter, 0 22 02-1 22 10 01

E+T 158/1139

Fordern Sie Ihre

Ausstellerinformationen an:

E-Mail: info@evk-gesundheitsmesse.de

Internet: www.evk-gesundheitsmesse.de

Seien Sie

dabei!

EVK Gesundheitsmesse

Sa. 21. und So. 22. April 2012

10.00 Uhr – 18.00 Uhr im Bergischen Löwen

in Bergisch Gladbach · www.evk.de

Wir unterstützen die

EVK Gesundheitsmesse 2012

als Kooperationspartner:

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10

REGIO

Dr. Markus Richter (Bild), der Geschäftsführer

von Holz Richter im

oberbergischen Lindlar, hat Großes

vor. Zu sehen, wenn man am Industriegebiet

Klause vorbeifährt. Denn

dort entsteht oberhalb der Halle 4

am Standort des Holzgroßhändlers

ein riesiger neuer Hallenkomplex.

42.000 Quadratmeter Grundfläche

und elf Meter Höhe lauten die Zahlen.

Das ist eine Fläche von gut zehn

Fußballfeldern. Es ist das größte Projekt in

der 52-jährigen Firmengeschichte. Im Frühjahr

2012 soll die Eröffnung sein.

Schon jetzt verfügt das renommierte

Fachunternehmen über riesige Ausstellungshallen,

um darin die beeindruckende

Auswahl an Parkett, Laminat, Massivholzdielen,

Kork, Linoleum und Vinyl präsentieren

zu können. Und das wird nun alles

noch gigantischer. Mitten in der Nacht und

per Schwertransport wurde der sogenannte

Satteldachbinder von Osnabrück nach

Lindlar geschafft. Dafür mussten sogar

Verkehrsschilder und Leitpfähle kurzzeitig

abgebaut werden. Fast 52 Meter lang und

über 23 Tonnen schwer ist das Tragwerk.

Damit kann eine Spannweite von 50 m

stützfrei überbrückt werden. Die neue Halle

soll das Platzproblem des sich ständig vergrößernden

Unternehmens lösen.

SU•kontakt 01/12

Holz-Richter in Lindlar

baut eine Halle so groß

wie zehn Fußballfelder

Starkes Rating der Kreissparkasse

Moody`s hat erneut die Ratingnote Aa2 der

Kreissparkasse Köln mit stabilem Ausblick

bestätigt. Moody`s begründet dies mit dem

soliden regionalen Geschäftsmodell und

dem konservativen Risiko- und Liquiditätsmanagement.

Die Kreissparkasse Köln besitzt

nach Einschätzung von Moody`s eine

starke geschäftliche Position in einer gut

diversifizierten und prosperierenden Region.

Sie verfügt über hohe Marktanteile im

Die IHK senkt die

Mitgliedsbeiträge

Im Rahmen ihrer Dezember-Sitzung hat

die Vollversammlung der IHK Köln eine

Senkung der Grundbeiträge beschlossen,

um alle Mitgliedsunternehmen zu

entlasten. Wie die IHK weiter mitteilte,

führt sie zusätzlich weitere Grundbeitragsstaffeln

ein, die an den Ertrag gekoppelt

sind und die Leistungskraft der

Unternehmen besser abbilden sollen.

„Durch diese Reform können wir strukturell

die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

der Unternehmen noch besser berücksichtigen

und so die Zuordnung der

Unternehmen an die jeweilige Grundbeitragsstaffel

feiner justieren“, sagt Paul

Bauwens-Adenauer, Präsident der IHK

Köln. Besonders deutlich wird die künftige

Beitragssenkung bei Unternehmen,

die im Handelsregister eingetragen sind.

Hier liegt der künftige Eingangssatz bei

160 Euro, statt des bisherigen Jahresbeitrags

von 230 Euro. „Dies sind spürbare

Entlastungen für die einzelnen Betriebe“,

so Bauwens-Adenauer.

„Wir planen bereits für 2012 mit einer

Entlastung von rund 2,7 Millionen Euro.

Dies zeigt, dass die Bedürfnisse und der

Erfolg unserer Mitgliedsunternehmen

bei allen unseren Entscheidungen an erster

Stelle stehen“, so Dr. Herbert Ferger,

Hauptgeschäftsführer der IHK Köln.

Rund um Köln soll in

Hückeswagen starten

Kaum ist Weihnachten vorbei, da hat Radsportveranstalter

Artur Tabat nur noch Ostern im Sinn. Am 9. April nämlich

(Ostermontag) sollen möglichst wieder 200 Radprofis

„Rund um Köln“ in Angriff nehmen. Der Start ist diesmal vor

dem Schloss in Hückeswagen, will man im Oberbergischen.

Doch nur, wenn auch der WDR live überträgt.

Und das ist fraglich.

Privatkundengeschäft, die zur guten Liquiditätsausstattung

des Instituts beitragen.

Zudem emittiert die Kreissparkasse Köln

seit 2003 Pfandbriefe. Die Hypothekenpfandbriefe

sind von Moody`s seit 2004

mit der bestmöglichen Ratingnote Aaa versehen.

Die Kreissparkasse Köln ist die drittgrößte

Sparkasse Deutschlands mit einer Bilanzsumme

von 24 Mrd. Euro.


Nun also doch noch ein Festspielhaus in Bonn

„Der Diamant“ – ein favorisierter

Entwurf für das neue Festspielhaus

Nun also doch! Mit einem klaren Votum

hat sich der Rat der Stadt Bonn zum Bau

eines Festspielhauses in der Beethovenstadt

bekannt.

Bonn soll damit als Ort der internationalen

Pflege des Erbes Ludwig van

Beethovens ausgebaut werden. Der

Komponist hatte 1770 in der Bonngasse

das Licht der Welt erblickt.

„Jetzt können wir mit Elan an die Realisierung

gehen“, freute sich Oberbürgermeister

Jürgen Nimptsch nach dem Beschluss.

„Wir haben den ehrgeizigen Plan, das privat

finanzierte Projekt so fertigzustellen, dass es

rechtzeitig vor Beethovens 250. Geburtstag

im Jahr 2020 in Betrieb ist.“

Ein neues Konzerthaus soll der strah-

lende Mittelpunkt des Musikgeschehens

in Bonn werden. Nimptsch dankte erneut

der Deutschen Post DHL, dass sie zu ihrer

Zusage steht, sich mit 30 Millionen Euro an

dem Neubau zu beteiligen. Die alte Beethovenhalle

soll als multifunktionaler Veranstaltungsort

weiter betrieben werden.

Der Haushalt dürfe durch den Neubau

allerdings nicht belastet werden. Für den

Betrieb des Hauses soll eine Betreiberstiftung

gegründet werden, an der sich der

Bund mit 39 Mio. Euro, die Sparkasse Köln/

Bonn mit 5 Mio. Euro, der Rhein-Sieg-Kreis

mit 3 Millionen Euro und die Stadt Bonn mit

50.000 Euro beteiligen würden.

Zudem hätten das Land NRW und die

Deutsche Telekom AG Gesprächsbereit-

Darf’s etwas mehr sein?

Container in allen Größen:

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schaft signalisiert, sich am Programm des

Festspielhauses finanziell zu beteiligen,

sagte der Bonner Kulturdezernent Martin

Schumacher.

Oberbürgermeister Nimptsch hofft, bis

Mitte des Jahres 2012 die Mittel für die

Realisierung zusammenzutragen.

Bonner Schwimmbäder

müssen Solarien abbauen

Solarien in Bonner Schwimmbädern dürfen

seit 1. Januar nur noch mit Hauttypberatung

genutzt werden. Ab November 2012 können

sie zudem nur noch unter ständiger

Aufsicht von Fachpersonal betrieben werden.

Deshalb stehen die Solarien in den städtischen

Hallenbädern ab sofort nicht mehr

zur Verfügung. Das Gesundheitsamt hatte

empfohlen, die Solarien abzubauen, weil

bekannt ist, dass Hautkrebs durch UV-

Strahlen gefördert wird.

Die Verordnung zum Schutz vor schädlichen

Wirkungen künstlicher ultravioletter

Strahlung ist bereits im Juli verkündet

worden. „Diese Vorgaben aber können mit

dem begrenzten Personal in den Bonner

Bädern nicht umgesetzt werden“, erklärte

Detlef Griesbach, der Abteilungsleiter für

den Bäderbetrieb.

Ein Unternehmen der RSAG.

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REGIO

Spende nach Haiti statt

frommer Grußkarten

Der Landrat macht es vor: Statt in Grußkarten

zur Weihnachtszeit investierte er sein

Budget von 400 Euro in eine Spende an die

Salesiana Don Bosco für den Wiederaufbau

in Haiti. Denn fast exakt vor zwei Jahren,

in der Nacht vom 12. auf den 13. Januar,

wurde die Karibikinsel durch ein Erdbeben

größtenteils zerstört. Noch bis zum 2. Februar

zeigt eine Fotoausstellung im Kreishaus,

wie der Wiederaufbau voran geht.

Bund gibt Geld:

Endlich kommt der

Geh- und Radweg

im Derenbachtal

Kurz vor Weihnachten kam der Zuwendungsbescheid:

Mit dem Bau des kombinierten

Geh- und Radweges entlang

der Kreisstraße 17 im Derenbachtal

kann nun begonnen werden. Das

teilte das Planungsamt des Rhein-Sieg-

Kreises mit, nachdem der Bund seinen

70-Prozent-Anteil der Baukosten von

3,21 Millionen Euro zugesichert hat.

Derzeit hat die stark und schnell befahrene

Landstraße, die zugleich Schulweg

etlicher Kinder ist, keinen Gehweg. Auf

7,15 Kilometern soll dieser nun geschaffen

werden. Bis Ende Februar wird dazu

am Straßenrand gerodet. Während des

Gehweg-Baus werden auch große

Teile der maroden Fahrbahn saniert

sowie mehrere „Amphibienschutzanlagen“,

zu Deutsch: Krötentunnel, unter

der Fahrbahn verbaut werden.

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Kreissparkasse Köln ehrte

Sportler mit 10.000 Euro

Zum nunmehr 15. Mal

in Folge verlieh die

Kreissparkassenstiftung

für den Rhein-Sieg-

Kreis ihren mit 10.000

Euro dotierten Rhein-

Sieg-Sportförderpreis.

Vizelandrat Rolf

Bausch und

Wolfang Schmitz,

Stiftungsvorstand und

Mitglied des Vorstandes

der Kreissparkasse Köln,

begrüßten die Preisträger im Siebengebirgsmuseum

Königswinter. Kreissportbundpräsident

Sebastian Schuster, Wolfgang

Schmitz und der ehemalige ARD-Hörfunk-

Sportchef Dietmar Schott ehrten die Preisträger.

Für herausragende sportliche Leistungen

erhielt der 14-jährige Lucas Wirths

Seit Neujahr: Polizei und Kreis

jagen nun verstärkt Raser

Zwar liegt der Rhein-Sieg-Kreis bei den

Unfallzahlen noch unter dem Landesdurchschnitt,

doch kann von Entspannung

keine Rede sein: Im Vergleichszeitraum

von Januar und bis Oktober 2011

wurden 195 Menschen bei Unfällen im

Kreisgebiet verletzt, neun Personen überlebten

ihren Unfall nicht. Besonders häufig

und schwer kracht es auf den Bundesstraßen

im Bröltal und im Jabachtal. Die mitunter

größte Gefahr herrscht für Fußgänger,

die bei Unfällen mit zu schnell fahrenden

Fahrzeugen ein vielfach höheres Todesrisiko

haben. Daher wollen Polizei, Kreis und

Straßenverkehrsamt nun durchgreifen und

mit 15 mobilen „Blitzampeln“ an rund 700

Messstellen rasende Autofahrer empfindlich

ausbremsen. Und dank Aufstockung

des Personals könnten nun die Messzeiten

seitens des Verkehrsamtes verdoppelt werden.

Dabei gehe es dem Kreis nicht darum,

mit der Aktion mehr Geld in die Kassen zu

vom Squashclub Bonn den mit 5.000 Euro

dotierten Einzelpreis. für „herausragende

sportliche Leistungen.“ Für „außergewöhnliches

soziales Engagement“ teilen sich

der TC Tomburg Wormersdorf e.V. und

die DLRG-Ortsgruppe Sankt Augustin den

Preis. Jeder Verein erhielt 2.500 Euro.

spülen, sondern die Sicherheit im Straßenverkehr

zu erhöhen , betonte Kreisdirektorin

Annerose Heinze: Auf der Homepage

des Rhein-Sieg-Kreises (www.rhein-siegkreis.de)

wird veröffentlicht, wo die mobilen

Messstellen eingerichtet werden.


Neues aus der MIT Rhein-Sieg:

Unternehmer

frühstückten bei

der RSAG

Einen interessanten Einblick in die Rhein-

Sieg Abfallwirtschaftsgesellschaft RSAG

boten die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigungen

(MIT) Siegburg und Sankt Augustin

ihren Mitgliedern. Trotz früher Stunde

begrüßten die Organisatoren über 60

Gäste zum MIT-Unternehmerfrühstück im

Verwaltungsgebäude der RSAG an der Pleiser

Hecke in Siegburg. Auch zahlreiche Vertreter

aus Politik und Wirtschaft, darunter

die Vizelandrätin Notburga Kunert und der

MIT-Kreisvorsitzende Norbert Nettekoven

nahmen die Einladung gerne an. Die Rolle

des „Abfalls als Rohstoff zur Energiegewinnung“

und die unternehmerischen Schritte

der RSAG erklärte die Geschäftsführerin

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Ludgera Decking den Gästen. Gerade bei

der Abfallentsorgung und der Energiegewinnung

vor Ort sei es wichtig, dass Politik

und Wirtschaft weiterhin im Interesse der

Bürger Hand in Hand gehen, damit auch in

Zukunft gemeinsam Lösungen gesucht und

umgesetzt werden, betonte der Vorsitzende

der MIT-Sankt Augustin Herbert Montexier,

der sich über die gelungene Veranstaltung

freute.

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Thorsten Schulze (Bild), Inhaber des

gleichnamigen Umzugsunternehmen

in

Sankt Augustin, hat

sich vom sozialen Engagement

der Mitarbeiter

im real,- Markt

anstecken lassen:

„Egal was ihr spendet, ich verdoppele es“

hatte Schulze bei der Aktion zugunsten der

Hospizes Haus Elisabeth zugesichert. Und

Schulze hielt Wort: Die 2.500 Euro der real,-

Markt-Mitarbeiter verdoppelte er kurz vor

Weihnachten auf 5.000 Euro.

Christian Patermann (Bild), wurde

für seine Verdienste

in der europäischen

Agrar- und Ernährungsforschung

die

Ehrendoktorwürde

der Universität Bonn

verliehen. Der frühere

langjährige Direktor der Europäischen Kommission

habe Schwerpunkte für die nachhaltige

Landnutzung und Sicherung der Lebensmittelversorgung

gesetzt. Auch nach seiner

Pensionierung ist Patermann als Berater in

Sachen „Bioökonomie“ in Politik und Institutionen

unterwegs.

Dr. Hans-Gert Pöttering (Bild),

Europaparlamentarier,

Europaparlaments-

Präsident a. D. und

Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung

plant, die Ausrichtung

der Konrad-Adenauer-

Stiftung „mittelfristig auf zwei Standorte konzentrieren

zu wollen.“ Neben der Zentrale in

Berlin steht ein rheinischer Standort im Raum.

Bei diesen Überlegungen sei Sankt Augustin

von besonderer Bedeutung.

Hans Peter Lindlar (Bild), Kölner

Regierungspräsident

a.D., ist neuer Botschafter

des Projektes

„chance7“. Das Projekt

verbindet Biotope und

Landschaftsräume

von sieben Kommunen

zwischen Windeck-Leuscheid und dem

Siebengebirge und will mit einem Plan diese

Räume stärken. „Die Chancen, die uns dieses

Projekt bietet, der Bevölkerung zu vermitteln,

darauf freue ich mich besonders.“

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NAMEN

Technologie- und Wissenstransfer

kommt allen Beteiligten zugute

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und

die Handwerkskammer Köln haben

einen Kooperationsvertrag für eine

gemeinsame Zukunft unterzeichnet. An

beiden Institutionen wird der demographische

Wandel nicht vorübergehen, sagten

Hochschulpräsident Prof. Harmut Ihne und

Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführer

der Handwerkskammer Köln. So steht

die Kooperation auf drei Säulen, die für

Hochschule und dem lokalen Handwerk

gleichermaßen zugute kommen soll: Zum

einen durch gemeinsame Wege in der

Ausbildung und auf dem Weg in den Arbeitsmarkt,

etwa durch duale oder triale

Studiengänge und noch nicht umgesetzten

Studienmodellen, des weiteren durch einen

Technologietransfer, der Hochschulstudenten

Praxiserfahrung und Unternehmen

in der Region geballtes Hochschulwissen

für Innovationen und Lösung kniffliger

Probleme bieten soll. Die dritte Säule, den

Wissenstransfer, betont Hochschulpräsident

Harmut Ihne mit einem deutlichen Augenzwinkern:

„Handwerker sind nicht immer die

besten Betriebswirte.“ So will die Hochschule

den Mitgliedern der Handwerkskammer

mit Fort- und Weiterbildungen im Bereich

der Betriebswirtschaft zur Seite stehen.

Denn selbst bei einer ordentlichen Betriebsführung

ergäben sich oftmals Probleme,

wenn ein Betrieb in die nächste Generation

übergeben oder verkauft werden solle.

Besonders beim Technologie-Transfer

sehen beide Beteiligte noch großes Potenzial.

Um auf dem internationalen Markt

bestehen zu können, sei es für Unternehmen

wichtig, professionelle und hochspezialisierte

Lösungen entwickeln und diese

auch schnell umsetzen zu können, betonte

Dr. Ortwin Weltrich. Oftmals unbekannt

sind die Innovationsgutscheine, die das

Land NRW für kleine und mittelständische

Unternehmen als „Eintrittskarte“ zu den Forschungslaboren

und besten europäischen

Hochschulen vergibt.

Kreistag beschloss: Entsorgung wird nicht teurer

Auch formal ist die Einführung der Wertstofftonne nun beschlossene Sache. Dazu wurden

der Entsorgungsvertrag zwischen Rhein-Sieg-Kreis und RSAG geändert und eine zum Jahresbeginn

in Kraft getretene Abfallsatzung aktualisiert. Trotz Einführung der neuen Tonne

bleiben die Abfallgebühren weiterhin konstant. Zum Gebührenausgleich wird der Bedarf

von insgesamt 2,856 Millionen Euro für die Wertstofftonne sowie 526.000 Euro für die Papiertonne

aus der Sonderrücklage des Rhein-Sieg-Kreises gedeckt, beschloss der Kreistag

Mitte Dezember.


Neue Chefärztin der Gefäßchirurgie wurde Dr. Ursula

Kempf. Neuer Ärztlicher Dirketor ist Dr. Peter Noetges

DRK Pflegedienste

Rhein-Sieg/Rhein-Berg gGmbH

Servicenummer: 0700-375 375 00

53797 Lohmar

Bachstraße 12

Telefon 02246 7888

53913 Swisttal

Bendenweg 2

Telefon 02255 953737

51688 Wipperfürth

Sonnenweg 4

Telefon 02267 659735

51491 Overath

Am Weidenbach 6

Telefon 02206 5668

REGIO

Klinikgeschäftsführerin Heidi Bäumgen besetzt zwei Führungspositionen neu

Neue Chefärztin und neuer

Ärztlicher Direktor für das Helios

Nicht nur bauliche Veränderungen sondern

auch personelle Verbesserungen

hatte die Heidi Bäumgen, Geschäftsführerin

des Helios Klinikum Siegburg, zu

ihrem Amtsantritt versprochen.

Während die Baumaßnahmen zur

Sanierung auf Hochtouren laufen,

meldete das Klinikum nun eine

weitere Erfolgsmeldung: Dr. Ursula Kempf

übernimmt die Leitung der Gefäßchirurgie.

Die an der RWTH Aachen studierte und in

Düsseldorf promovierte Medizinerin war

zuletzt in Krefeld für den Auf- und Ausbau

des Interdisziplinären Shuntzentrums verantwortlich.

„Shunts“ sind sensible Gefäßverbindungen,

die zum Anschluss von nierenkranken

Patienten an Dialysemaschinen

zur Blutwäsche wichtig sind. In diesem speziellen

Feld der Gefäßchirurgie hat sich die

gebürtige Kölnerin einen Namen gemacht.

Schwerpunkte will sie in Siegburg auch in

der interdisziplinären Zusammenarbeit mit

anderen Kliniken und anderen Fachrichtungen

setzen.

Zum neuen Ärztlichen Direktor des Klinikums

wurde Dr. Peter Noetges ernannt. Er

folgt auf Priv.-Doz. Dr. Dipl.-Phys. Christian

Hohl, der nach zweieinhalbjähriger Tätigkeit

den Staffelstab aus eigenem Wunsch

übergab. Bereits seit September 2010 ist

Dr. Peter Noetges Chefarzt der Klinik für

Anästhesiologie und operative Intensivmedizin

und konnte in dieser Zeit die Abteilung

erfolgreich neu aufstellen.

Sein Engagement will der neue Ärztliche

Direktor nun auf die gesamte Klinik ausdehnen:

„Ich freue mich darauf, in den nächsten

zwei Jahren gemeinsam mit der Geschäftsführung

das Klinikum weiter zu entwickeln

und bei allen medizinischen Aspekten zum

Wohl der uns anvertrauten Patienten zu unterstützen.“

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LOKALES

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Siegburg

Zunächst stieß das Vorhaben

auf wenig Gegenliebe, doch

nun ist die Nachfrage nach

Plätzen im zukünftigen Seniorenheim

an den Heinrichhöfen

groß.

Denn wie die Stadt nun mitteilte,

konnte André Kuchheuser, Chef

der für den Bau zuständigen Stadtbetriebe

Siegburg, bereits die ersten

Anmeldungen für Drei-Zimmer-

Wohnungen verbuchen. Die alte

Pestalozzischule und eine Turnhalle,

Investiert Hotelkette Hilton in Siegburg?

Eine gute Nachricht zum neuen Jahr:

Nach Medieninformationen hat

das Hotelunternehmen Hilton die

Kreisstadt Siegburg als möglichen

Standort eines neuen Hotels unter

die Lupe genommen. Genaue Pläne

Geplantes Seniorenzentrum an den heinrichhöfen

Erste Anmeldungen für das

Seniorenzentrum liegen vor

beides Gebäude der 1970er Jahre,

werden für den Neubau abgetragen.

Dann entsteht das rund 10 Millionen

Euro teure Seniorenheim. Die Pläne

hierfür liefert das Kölner Architektenbüro

Orend, dessen lichtdurchfluteter

Entwurf im ausgelobten Wettbewerb

den Verwaltungsrat der Stadtbetriebe

überzeugte. Die 80 Pflegeplätze in

Ein-Bett-Zimmern sowie zehn Wohnungen

für „Altersgerechtes Wohnen“

und eine Küche für 450 Essen sollen

im Herbst 2013 bezugsfertig sein.

gebe es derzeit noch nicht, doch die

Lage zwischen an der ICE-Strecke

zwischen Köln und Frankfurt sowie

als Tor zur Region Köln-Bonn sei attraktiv.

Das könnte Siegburg auch als

Kongress- und Messestadt fördern.

Kein Kleingeld?

Das Handy ersetzt

das Parkticket

Bargeldlos per Handy können Autofahrer

nun ihr Parkticket an ausgewählten

Parkplätzen in Siegburg bezahlen. Am

ICE-Bahnhof, am Haufeld, dem Mühlentorparkplatz

und am Neuenhof/

Kleiberg können Mobilfunkkunden von

O2, T-mobile, Vodafone und E-Plus

auch ohne vorherige Registrierung

ein Ticket per SMS oder Smartphone-

App lösen. Man muss dann aber keineswegs

etwa das Handy hinter die

Windschutzscheibe legen: Die Kontrolleure

erfahren automatisch, ob ein

gültiges Ticket gelöst wurde.

Siegwerk stiftet 100 Fahrräder und 6000 Euro für Kinder

Wie viele Kilometer die 100 Dienstfahrräder aus dem Siegwerk bereits zurückgelegt

haben, weiß niemand so recht. Mit den Rädern legten Mitarbeiter bislang

kurze Wege auf dem Werksgelände zurück. Weil dort aber immer mehr Verkehr

herrscht, wurden sie nun aus dem Werksverkehr gezogen. Doch statt die noch

völlig intakten Räder zum Alteisen zu geben, kommen sie nun einem guten Zweck

zu. Herbert Forker und der Aufsichtsratsvorsitzende Alfred Keller übergaben symbolisch

das erste Fahrrad an die 2003 gegründete Nikolausstiftung, die sich für

benachteiligte Kinder und Familien einsetzt. Die weiteren 99 Fahrräder werden,

sofern notwendig, wieder ertüchtigt. Bürgermeister Franz Huhn, Vorsitzender des Stiftungsrates, sicherte zu, die Räder einem

guten Zweck zukommen zu lassen. Zudem spendete das Siegwerk 6.000 Euro an die nach dem Firmengründer genannte

Hans-Alfred-Keller-Schule. Dort soll das Geld im kommenden Jahr für ein Sprachförderungsprojekt eingesetzt werden.

Drei

Unternehmer

gründen

Bürgerstiftung

Es war der „Man muss etwas

tun“-Gedanke, der die Siegburger

Geschäftsleute Rechtsanwalt

K. Machens, Steuerberater Uwe

Pouillon und Bahram Zamani,

Geschäftsführer des Modehauses

Zamani, dazu bewogen hatte,

die Bürgerstiftung Siegburg aus

der Taufe zu heben. Sinn und

Zweck der Stiftung ist es, Projekte

aus allen Bereichen des

städtischen Lebens zu fördern:

Von der Arbeit mit den Kindern,

Jugendlichen und Senioren über

Kunst und Kultur bis zur Brauchtums-

und Landschaftspflege,

dem Umweltschutz und der Völkerverständigung.

Die Gründungsstifter sind der

Überzeugung, „dass in anbetracht

der derzeitigen wirtschaftlichen

Schwierigkeiten wir

Bürgerinnen und Bürger selbst

– und nicht nur kommunale oder

staatliche Organe – mit dafür

sorgen müssen, dass der wirtschaftliche

Erfolg unserer Region

im Interesse ihrer Unternehmen,

ihrer Kommunen und vor allem

der Menschen, die hier zu Hause

sind, anhält.

Zum anderen wollen wir das Engagement

der vielen Siegburgerinnen

und Siegburger im ehrenamtlichen

Bereich deutlicher und

wirksamer stärken und stützen!“

Gefördert werden sollen Projekte,

die sich mittel- bis langfristig

selber tragen. Gefragt sind auch

Ideenreichtum und Engagement

von Menschen, die sich in der

Stiftungsarbeit einbringen wollen.

www.Buergerstiftung-Siegburg.de


niederkassel

Das 25 Meter lange Teilstück des erst

jüngst asphaltierten Weges wurde Ende

Dezember wieder weggebaggert.

Ein Gruß aus „Schilda“ zum Jahreswechsel

Frisch verlegter Radweg wurde abgerissen

Es ist ein Vorfall, über den

man Lachen sollte. Doch das

Lachen scheint den Beteiligten

in Niederkassel nun vergangen

zu sein. Ein asphaltierter Gehund

Radweg hat sich zu einem

kleinen Politikum gemausert –

und wurde nun von einem

Bagger abgerissen.

Aber von vorne: Im Rahmen

des regionale.2010-Projektes

„Grünes C“ wurde am südlichen

Ufer des Rheidter Werths ein 25

Meter langer Weg asphaltiert. Rund

15.000 Euro, weitestgehend vom

Land finanziert, kostete der asphaltierte

Abschnitt, der dem historischen

Treidelpfad entlang des Ufers folgte.

Doch die Freude von Spaziergängern

und Radfahrern währte nur kurz: Der

Unteren Landschaftsbehörde war der

Weg Medienberichten zufolge ein

Dorn im Auge, gab es für ihn doch

keine Genehmigung, die Idylle im

Landschaftsschutzgebiet zu stören.

Die Stadt Niederkassel hat anscheinend

durch einen Planungsfehler

mehr asphaltiert als zunächst geplant,

stellte die Bezirksregierung fest.

Nun, nach einigen Monaten, störte

dagegen ein Bagger die Ruhe am

Rheidther Werth.

Denn die Stadt Niederkassel durfte

weitere 4500 Euro in die Hand

nehmen, um den auch für Forstfahrzeuge

wichtigen asphaltierten Weg

wieder aus dem Boden zu reißen.

Der eigentliche Weg bleibt jedoch

erhalten: Statt auf ebenem Asphalt

müssen Spaziergänger und Radfahrer

nun mit einer Schotterpiste vorlieb

nehmen.

4.000 Befürworter

für L 269n

Über 4.000 Bürger unterzeichneten

die Forderung zum zügigen

Weiterbau der Umgehungsstraße

L269n. Die Liste

mit 4.085 Namen soll am 19.

Januar der Landesregierung in

Düsseldorf übergeben werden.

Betreiber eines

„Büdchens“ für

das Rheinufer

wird gesucht

LOKALES

Noch bis zum 20. Januar können sich

Gastronomen bei der Stadt Niederkassel

im Rahmen der Ausschreibung

für das umgestaltete Mondorfer

Rheinufer bewerben. Gesucht wird

eine kleine gastronomische Einheit,

ein Büdchen oder ein Kiosk, welches

Spaziergängern, Wanderern und Touristen

kleinere Speisen und Snacks

verkaufen soll.

Befristet auf zwei Jahre bietet die

Stadt dem jeweiligen Pächter einen

Erlass an Pacht. Wie aus dem Rathaus

zu hören war, könnte der Betreiber

bereits nach Pfingsten eröffnen.

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Troisdorf

Seminar für Führungskräfte von Morgen

Frühstück in den Rhein-Sieg-Werkstätten

Gewerbe am Junkersring:

Run auf die letzten Flächen

Auch Menschen mit Behinderungen

haben Spaß daran, mit

Arbeit Leistung zu erbringen.

Davon überzeugten sich die 95

Gäste des Unternehmerclubs

pro Troisdorf und der Troisdorfer

Wirtschaftsförderung TROWISTA bei

einem Unternehmerfrühstück in den

Rhein-Sieg-Werkstätten. Die Werkstätten,

eine gemeinnützige GmbH

unter Trägerschaft des Vereins Lebenshilfe

für geistig Behinderte im

rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis

e.V, beschäftigt rund 1.400 Menschen

mit den unterschiedlichsten

Behinderungen an insgesamt fünf

Standorten im Rhein-Sieg-Kreis. Damit

sind die Werkstätten einer der

größten Arbeitgeber der Region, mit

dem zahlreiche Unternehmen kooperieren,

wie Geschäftsführer Carl-

Wilhelm Schepers erklärte „Aus einer

Elterninitiative hat sich über die Jahre

ein Unternehmen der Sozialwirtschaft

entwickelt,“ sagte Schepers und gab

Am 09. und 10. März bietet die Troisdorfer Wirtschaftsförderung und den Unternehmen

in ihrer Stadt ein zweitägiges Vertriebsseminar für Führungskräfte und

Führungsnachwuchskräfte an. Tipps zum Umgang mit Mitarbeitern und Kunden

wie auch Strategien zur Kundenbindung und Kundenneugewinnung werden vermittelt.

Informationen und Anmeldung bei Sabine Rasche, 02241 - 80 65 66 oder

RascheS@TROWISTA.de

Einblicke in das umfangreiche Leistungsspektrum

der Werkstätten.

Das Frühstück nutzte auch Wirtschaftsförderer

Jürgen Sturm, um die

jüngsten Ereignisse zu berichten. So

bleibt das Gewerbegebiet am Junkersring

im Aufschwung: „Wir haben

nun sozusagen ein Luxusproblem und

müssen entscheiden, wer die letzten

freien Grundstücke bekommt.“ Auch

aus den bereits angesiedelten Unternehmen

berichtete Sturm nur Gutes:

Tolles Geschenk: Kindern Gruppenarbeit

am Computer ermöglicht

Carl-Wilhelm Schepers (oben) und seine

Mitarbeiter gaben Einblicke in die Arbeit der

Rhein-Sieg Werkstätten.

Mit der Expansion des DHL Innovation-Campus

könnten zahlreiche neue

Arbeitsplätze geschaffen werden.

Geplant sei zudem die Ansiedlung

eines Produzenten von „Naturmilchprodukten“,

etwa aus Sojamilch, im

Industriepark, freute sich auch Bürgermeister

Klaus-Werner Jablonski.

Lions-Club:

Kalender waren

rasch ausverkauft

Auch in diesem Jahr war der Adventskalender

des Lions-Club in Troisdorf

ein starker Erfolg: Wer Mitte November

noch einen der vom Künstler Josef

Hawle liebevoll gestalten Kalender erhaschen

wollte, musste sich beeilen.

Alle 3.000 Stück waren bereits nach

wenigen Wochen ausverkauft. Für

fünf Euro gab es die Chance auf einen

von 140 attraktiven Preisen im Gesamtwert

von über 10.000 Euro, die

von 63 Geschäftsleuten und Unternehmern

gespendet worden waren.

Mit dem Reinerlös von rund 10.000

Euro werden nun zwei Projekte unterstützt:

Ein Internat für Waisenkinder

in Namibia und ein Training gegen

Gewalt im Mehr-Generationen-Haus

Troisdorf.

Sonnige Dächer

werden gesucht

Wie die Stadtwerke Troisdorf mitteilen,

wird nach dem großen Erfolg der

Bürger-Solar-Genossenschaft „Stadt-

Solar Troisdorf eG.“ ein neues Solarprojekt

im Genossenschaftsmodell

geplant. Derzeit werden noch große

Dachflächen, Satteldächer ab 200m 2

und Flachdächer ab 1.000m 2 , auf privaten

und gewerblich genutzten Gebäuden

gesucht, die nach Süden ausgerichtet

und nicht verschattet sind

und für 20 Jahre gepachtet werden

können. Infos unter 02241 888 680

Einen Scheck in Höhe von 2000 Euro spendete das Modehaus

C&A auf der Kölnstraße an den Troisdorfer Verein

für Jugend- und Familienhilfe „SOFA“. SOFA-Geschäftsführerin

Maria Grabowski und Bürgermeister Klaus-Werner

Jablonski nahmen das Geld entgegen, dass verwendet

wird für Computergruppen mit Kindern, die zuhause keinen

Computer und keinen Internetanschluss haben. 18

Kinder und Jugendliche, die keinen PC haben und unter

familiären Problemen leiden, treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Arbeiten am PC und Surfen im Internet.


Hennef

Der bisherige Parkplatz sowie teile einer ungenutzten Bahnanlage sollen

zu einem Einkaufszentrum mit zahlreichen Parkplätzen ausgebaut werden.

Endlich Lückenschluss im herzen der Stadt

Saturn belebt die Ladestraße

Das auf Heim- und Unterhaltungselektronik

spezialisierte

Unternehmen Saturn plant

eine Aufwertung der Hennefer

Innenstadt. Auf der Ladestraße

wird neben einem Fachmarkt

auch ein neues Parkhaus

entstehen.

Damit schließt sich eine Lücke im

Einzelhandelsangebot Hennefs,

so Bürgermeister Klaus Pipke: „Die

Zusage Saturns ist eine wirklich gute

Nachricht für Hennef. Laut dem aktuellen

Einzelhandelsgutachten fehlt neben

einem großen Bekleidungshaus

ein großflächiger Elektrofachmarkt.

Anfang Dezember hat Saturn bereits

den Mietvertrag bei einem Investor

unterzeichnet. Sollten sich während

der Änderung und Offenlegung des

Bebauungsplans keine Verzögerungen

ergeben, könnte schon bald

mit der Erschließung der Ladestraße

begonnen werden. Unter anderem

ein neuer Kanal muss hierfür verlegt

werden. Baubeginn für das Verkaufsgebäude

und ein angegliedertes, 140

Meter langes und fünfgeschossiges

Parkhaus könnte im Sommer 2012

sein, war aus dem Rathaus zu hören.

Die derzeitigen Pläne sehen ein

Gebäude mit 4.000 Quadratmetern

Verkaufsfläche auf zwei Ebene vor.

Allein 2.000 Quadratmeter davon

will Saturn im Obergeschoss nutzen.

Zudem sollen Einzelhandelsgeschäfte

sowie 450 Quadratmeter Büro- und

Praxisfläche entstehen.

LOKALES

Systemhaus CONEt technologies AG:

10.000 Euro gespendet & top-Azubi

Die Holding der überaus erfolgreichen

CONET-Unternehmensgruppe, die

CONET Technologies AG, teilte nun

ihren Erfolg mit Kinder, Jugendlichen

und Erwachsenen in der Region. Eine

fünfköpfige Jury hatte sechs Vereine

und Institutionen ermittelt, denen

nun insgesamt 10.000 Euro an Spenden

zugekommen ist: Der Elektro-

Hockey-Club Sankt Augustin e.V., der

Verein Altenhilfe Hennef e.V., die Kinder-

und Jugendstiftung Hennef, der

Sozialdienst Katholischer Frauen e.V.,

die „Krabbelkäfer“-Turngruppe für behinderte

und entwicklungsverzögerte

Kinder des Kinderschutzbundes Siegburg

sowie der Verein der Freunde

und Förderer der Gemeinschaftsgrundschule

Hennef Gartenstraße

e.V. erhielten bei einem Besuch in

der Hennefer Unternehmenszentra-

Nun hat das Neubaugebiet

„Im Siegbogen“ auch einen haltepunkt

Die Arbeiten in Hennefs größtem

Neubaugebiet „Im Siegbogen“ gehen

zügig voran. Die ersten Wohnhäuser

sind längst bezogen, viele weitere

bereits fast fertig. Anfang Dezember

hat nun auch der neue Bahnhaltepunkt

„Im Siegbogen“ eröffnet. Damit

erfolgte

der Lückenschluss

zur

Verkehrsanbindung

an

die vielbefahrene

und

von tausenden

Berufspendlern genutzte Siegtalstrecke

der Deutschen Bahn. Mittlerweile

sind auch die zur Eröffnung

noch nicht errichteten Fahrkartenautomaten

im Betrieb, zwei geplante

Der Entwurf des Neubaus an der Ladestraße am Bahnhof.

le eine Zuwendung. Auch aus dem

Bereich der Mitarbeiter meldet das

Unternehmen eine Erfolgsbotschaft:

Agathe Schell, vormals Auszubilden-

de und seit August Projektassistentin

bei CONET, wurde im November von

der IHK NRW als eine der beiden landesbesten

Absolventen in der Ausbildung

zur Kauffrau für Bürokommunikation

ausgezeichnet. Die 22-Jährige

erhielt auch in ihrer Abschlussprüfung

die Note „sehr gut“.

Aufzüge fehlten zur Eröffnung ebenso

noch. An den Fahrplan der S-Bahn

Die ersten Häuser im Siegbogen

sind bezogen, auch

der neue Bahnhaltepunkt ist

in Betrieb.

angeschlossen ist die Buslinie 532,

die nun nach der Streckenänderung

direkt auf der Brücke der Bodenstraße

über der Bahnhaltestelle hält. Die

Planungen für den Haltepunkt hatten

bereits im Jahr 2000 begonnen; der

Bau kostete rund 8,7 Millionen Euro.

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LOKALES

Königswinter

Bad Honnef

Campingplatz Jillieshof

ist seine vier Sterne wert

Damit der Camping-Urlaub bei

der Ankunft am Zielort nicht

in einer bösen Überraschung

endet, prüft der Deutsche

Tourismusverband regelmäßig

die Qualität und den Service

der Plätze.

Mit dabei war in diesem Jahr der

Campingplatz „Jillieshof“ in

Bad Honnef-Aegidienberg. Und das

Ergebnis der Prüfung, durchgeführt

vom Deutschen Tourismusverband

(DTV), dem Fachverband der Freizeitund

Campingunternehmer in NRW

(FFC) und dem Bundesverband der

Campingwirtschaft (BVCD), kann sich

sehen lassen: Als einer von 18 Betrieben

in ganz Nordrhein-Westfalen

erreichte der Platz von Hans Peter

Efferoth in Aegidienberg vier Sterne.

Insgesamt hatten sich 41 Plätze zur

Klassifizierung beworben, so viele wie

noch nie, wie der FFC mitteilte: „Auf

vielen Campingplätzen wurde in den

vergangenen Jahren viel Zeit und Geld

investiert, um den gestiegenen Anforderungen

und den Wünschen der

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Camping-Gäste gerecht zu werden.

Wir freuen uns, dass diese Bemühungen

der Camping-Unternehmer

nun durch die Sterne honoriert werden,“

lobte FFC-Präsident Leo Ingenlath.

Ebenfalls vier Sterne erhielt der

Campingplatz von Gerti Vilshöver in

Krawinkel in Neunkirchen-Seelscheid.

UNESCO-

Auszeichnung für

Nachhaltigkeit

Die Deutsche Unesco-Kommission

hat erneut das Projekt „Prima

Klima in der Offenen Ganztagsschule“

als Projekt der UN-Dekade

„Bildung für Nachhaltige

Entwicklung“ ausgezeichnet.

Das Projekt entwickelt ein Lernmodul

zum Klimawandel und

Klimaschutz, das im Rahmen der

Kampagne „Schule der Zukunft-

Bildung für Nachhaltigkeit NRW“

landesweite Akteure aus Schule,

Ganztag und außerschulischer

Bildung zusammenführt. Die Urkunden

wurden Ende November

am Runden Tisch der UN-Dekade

feierlich übergeben. Deutschlandweit

wurden bislang 1.300

Projekte, Schülerfirmen, Schulen

und Kindergärten ausgezeichnet.

Drei Sterne erhielt der Campingplatz

Happach von Josef Halft in Eitorf-Bach.

Neues Projekt:

Sonnenstrom aus

dem Siebengebirge

N ach nur knapp vier Monaten

Vorbereitungen wurde nun die

erste Bürgergenossenschaft „Bürger-

Energie Siebengebirge“, kurz BES,

an den Start gebracht. Claudia Owczarczak,

Kreistagsabgeordnete und

Mitglied im Wirtschaftsförderungsausschuss

des Rhein-Sieg-Kreises,

gilt als Hauptinitiatorin und leitete die

Gründungsversammlung.

Dieser wohnten nicht nur die beiden

Bürgermeister aus Bad Honnef

und Königswinter, Wally Feiden und

Peter Wirtz, bei, auch Bundesumweltminister

Dr. Norbert Röttgen ließ

seine Beitrittserklärung mit guten

Wünschen übermitteln. Zur Aufsichtsratsvorsitzenden

wurde Claudia Owczarczak

gewählt, Michael Hamacher

wurde ihr Stellvertreter.

Auf dem Sonnenhügel – der Name

ist Programm – soll nun eine Hochleistungs-Photovoltaikanlage

auf fünf

Schuldächern mit einer Spitzenleistung

von 186 Kilowatt entstehen.

Umgesetzt wird das Projekt mit Firmen

aus der Region. Eine Mitgliedschaft

in der Genossenschaft ist ab

einer Einlage von 500 Euro möglich.

Infos unter:

www.buergerenergiesiebengebirge.de

Bad Honnefer Industriegespräche:

Dr. Alexander Kantner fragte: „Innovation – was ist das?“

Nach dem bekannten Berliner Vorbild hatte der Arbeitskreis Industrie und Wirtschaft der Deutschen Physikalischen

Gesellschaft DPG nun zum zweiten Mal zu den Bad Honnefer Industriegesprächen eingeladen. Unter dem Motto „Innovation

– was ist das?“ referierte Dr. Alexander

Kantner von der Deutschen Aktionsgemeinschaft

Bildung-Erfindung-Innovation, kurz DABEI e.V., wie

die Komplexizität von Innovationsarbeit erfasst werden

und die Innovationskräfte von Unternehmen und

Gesellschaft erhöht werden können. Fortgesetzt wird

die Gesprächsreihe am Mittwoch, dem 25. Januar,

im Physikzentrum Bad Honnef: Dr. Rainer Baumgart,

Vorstandsvorsitzender der secunet Security Networks

AG, über Datensicherheit und Verschlüsselungstechniken.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Infos unter www.dpg-physik.de/veranstaltungen


Sankt Augustin

Schornsteinfeger suchen Nachwuchs

Eine bundesweite Ausbildungskampagne hat der Bundesverband der Schornsteinfeger

mit Sitz in Sankt Augustin gestartet. Es lockt ein attraktiver Beruf in

einem Markt, der im Umbruch ist: Ab 2013 werden die Kehrbezirke nicht mehr

unbefristet, sondern auf sieben Jahre befristet vergeben. Jeder qualifizierte

Schornsteinfeger darf künftig seine Arbeiten anbieten, ohne selbst Bevollmächtigter

eines Kehrbezirks sein zu müssen.

Raiffeisenbank ersetzt Geschäftsstellenbungalow durch Neubau

Ein neues Ärztehaus für Niederpleis

Die Raiffeisenbank Sankt

Augustin eG ersetzt den

bisherigen Flachbau durch

einen modernen, mehrgeschossigen

Neubau. Damit entsteht

zugleich ein neues Ärztehaus

an der Schulstraße im Herzen

von Niederpleis.

Der heutige Flachbau hat bereits

30 Jahre auf dem Buckel. Mit

dem Neubau schafft die Raiffeisenbank

Sankt Augustin eG. nicht nur

neue Räume, sondern ein modernes

bauliches Entrée zur Schulstraße,

dass auch die Antonius-Apotheke

beherbergen soll, die derzeit in der

benachbarten Steinkreuzstraße sitzt.

Der zwei bis dreigeschossige Bau

soll barrierefrei sein, erhält ein zentrales

Treppenhaus und erhält neben

einem Arkadengang im Erdgeschoss

auch acht Mietwohneinheiten. Deren

Balkone und Terrassen werden zur

Abendsonne nach Westen Richtung

Schulstraße ausgerichtet sein.

Baubeginn für den von dem

Büro Girzalsky Dohmen Architekten

aus Köln geplanten Geschäfts- und

Wohnkomplex soll Mitte 2012 sein.

Die Fertigstellung ist für Ende

2013 geplant. Schon jetzt stehen

erste Mieter für Geschäftsräume im

EVG: Startschuss für eine

ganze Reihe an Projekten

Anfang Dezember haben die Stadt

Sankt Augustin und die Energieversorgungsgesellschaft

Sankt Augustin,

kurz EVG, ihre Kooperation

sichtbare Früchte tragen lassen. Auf

dem Dach der Evangelischen und Katholischen

Grundschule in Hangelar

wurde mit einer neuen Photovoltaikanlage

der Startschuss zu einer

Vielzahl geplanter Projekte gegeben,

wie der EVG-Geschäftsführer und

Beigeordnete der Stadt Marcus Lüb-

An der Schulstraße Ecke Freie Buschstraße wird das ärztehaus entstehen

ken erklärte. 160 Solarmodule sollen

im Jahr rund 33.000 Kilowattstunden

Strom erzeugen, was in etwa dem

Verbrauch von neun Haushalten a vier

Personen entspricht.

Finanziert wurde die Anlage durch

Fördermittel der Kreditanstalt für

Wiederaufbau kfw. Die 95.000 Euro

teure Investition soll sich bereits nach

zehn Jahren amortisiert haben.

Die Lebensdauer der von Albrecht

Solar aus Hennef montierten Anlage

Obergeschoss fest, die per Aufzug

selbst für sogenannte Liegendtransporte

erreichbar sein sollen: Ein Allgemeinmediziner,

ein Gynäkologe,

Zahnärzte sowie ein Kinderarzt. Derzeit

finden noch Gespräche mit weiteren

Interessenten statt.

wird auf 20 Jahre beziffert. Weitere

Photovoltaikanlagen auf privaten

und öffentlichen Gebäuden sollen in

diesem Jahr folgen.

Kanalbau:

Noch ganz

dicht?

LOKALES

Auch wenn aus der Debatte

um die Dichtigkeitsprüfung

für Kanalnetze im Dezember

nach einem Beschluss

im Landtag zunächst die

Anspannung genommen

wurde, muss auch die Stadt

ihre Netze überprüfen.

Und die Antwort auf die Frage,

ob noch alles dicht ist,

war nicht überall erfreulich: Allein

beim Hauptkanal unter der

Bonner Straße muss ein 380

Meter langes Teilstück zwischen

der „Hauptkreuzung“ zur Arnold-

Janssen- und der Sandstraße

saniert werden. Auch wenn der

Großteil der Sanierung unterirdisch

erfolgt, wird es durch die

offene Bauweise bei der Sanierung

der Hausanschlüsse zu Verkehrsbehinderungen

kommen.

Gleiches gilt für das Ortszentrum

von Hangelar. Nach ersten Arbeiten

im vergangenen Sommer

sollen die neuen Arbeiten in Hangelar

von Januar bis Ende Juni

2012 dauern und rund 850.000

Euro kosten.

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LOKALES

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Lohmar

Kaufland hat über 100

Arbeitsplätze geschaffen

Über 100 Arbeitsplätze hat der

neue Kaufland an der Walterscheid-

Müller-Straße in Lohmar geschaffen.

Der Markt eröffnete Mitte

November.

Top-Azubi und Top-Abiturientin

erhalten Förderung der Bürgerstiftung

Mit einem Stipendium und

einer Auszeichnung gibt die

Bürgerstiftung Lohmar zwei

jungen Menschen einen

Grundstock für

eine gute

Ausbildung

und einen

Auslandsaufenthalt

im

Studium.

Für Stefan Menge (Foto oben)

hatte die Erfolgsstory mit einer

abgebrochenen Ausbildung und

der Bitte um einen Aushilfsjob im

Lager von Jansen‘s Landmarkt angefangen.

Doch Geschäftsführer

Ralf Jansen erkannte schnell das

Potential des heute 20 Jahre jungen

Mannes und bot ihm einen Ausbildungsplatz

an. Menges überdurchschnittliches

Engagement für das

Unternehmen, seine Leistungsbereitschaft

und Ideen bewogen den

„Chef“ dazu, ihn bei der Bürgerstiftung

Lohmar für die Auszeichnung

zum Top-Azubi 2011 vorzuschlagen.

Auch die kritische Jury der Stiftung

war schnell von Stefan Menge überzeugt,

bestätigte Stiftungsgeschäftsführerin

Gabriele Willscheid bei einem

Besuch in Jansen‘s Landmarkt. Dort

erhielt Stefan Menge nun die mit

500 Euro dotierte Auszeichnung „Top

Azubi“.

Das nunmehr sechste Studienstipendium

der Bürgerstiftung erhielt

Für guten Zweck:

Mitarbeiter von

GKN-Walterscheid

spendeten Arbeit

Über 50.000 Euro für den guten

Zweck hat das Lohmarer Traditionsunternehmen

GKN Walterscheid kurz

vor Weihnachten ausgeschüttet. Die

große Spendensumme haben Mitarbeiter

mit der weltweiten GKN-Aktion

„Hearts of Gold“ zusammengetragen:

Mit freiwilligen Arbeitsstunden

für soziale Einrichtungen, die das

Unternehmen mit je 25 Euro vergütete,

mit Einnahmen beim großen

Familien-Grillfest, an dem die über

700 Mitarbeiter teilnahmen, sowie

mit einer Tombola wurde Geld gesammelt.

Zugleich engagierten sich

die Mitarbeiter mit tatkräftiger Arbeit

bei gemeinnützigen Projekten.

Margarita Schessler (Foto links). „Sie

spricht Russisch, Englisch, Spanisch,

Französisch und natürlich Deutsch –

da steht ihr die ganze Welt offen und

mit weniger gibt sie sich auch nicht

zufrieden“ freute sich Renate Krämer,

Vorsitzende der Bürgerstiftung.

Im Alter von neun Jahren war

die junge Frau mit ihrer Familie aus

Kasachstan nach Deutschland gekommen,

ohne nur ein Wort Deutsch

zu sprechen. Nun machte Margarita

Schessler ihr Abitur mit einem Durchschnitt

von 1,7, nachdem sie bereits

eine Klasse im Gymnasium Lohmar

übersprungen hatte. Nun will sie

Business Administration an der Hochschule

Bonn-Rhein-Sieg studieren.

Die Bürgerstiftung Lohmar unterstützt

die erfolgreiche Abiturientin

und jetzige Studentin mit einem

Studienstipendium in Höhe von bis

zu 4.000 Euro. Mit dem Geld will

Margarita Schessler einen Auslandsaufenthalt

mit einem Praktikum oder

sogar einem Praxissemester machen.

Frühstück in neuer

VR-Bank

Geschäftsstelle

Zu einem Unternehmerfrühstück

in ihre frisch renovierte

Geschäftsstelle an der Rathausstraße

Ecke Hauptstraße hatte

die VR-Bank Bonn Rhein-Sieg

eingeladen. Der Direktor der Firmenkundenbank,

Klaus Mäurer,

begrüßte neben 50 Gästen auch

die beiden Bankvorstände Dr.

Martin Schilling und Peter Biller.

Bürgermeister Wolfgang Röger

berichtete aus dem Rathaus,

dass die aktuelle Haushaltslage

nicht zu einer Erhöhung der Gewerbesteuer-

und Grundsteuersätze

führen werde. Im Anschluss

gab es neben einem Einblick in

die neuen Räumlichkeiten auch

ein reichhaltiges Frühstücksbuffet,

dass der Lohmarer Eventgastronom

Christoph Kappes vorbereitet

hatte.

Kein verspätetes

Weihnachtsgeschenk:

Erste Wertstofftonnen

in Lohmar verteilt

Auch wenn

sich so mancher

Lohmarer

über den Besuch

kurz nach

Weihnachten

gewundert hat, war es kein verspätetes

Weihnachtsgeschenk: Zwischen

den Tagen wurden nun, wie geplant,

auch in Lohmar die ersten der insgesamt

180.000 kreisweit verteilten

Wertstofftonnen aufgestellt.


neunkirchen

Seelscheid

much

ruppichteroth

Bürgermeister Mario Loskill empfing Hans-Ulrich Herbsthoff und

Georg Rothmann als Gastredner des 5. Unternehmerfrühstücks

LCKW-Altlasten im Boden von Huwil I

Keine akute Gefahr, aber auch keine gute Nachricht: Im Boden des Werkes Huwil

I in Ruppichteroth befinden sich größere Mengen „LCKW“. Die chlorierten

Kohlenwasserstoffe waren einst zum Entfetten und Reinigen von Metallen im

galvanischen Betrieb genutzt worden. Der zulässige Grenzwert im Boden soll

um das 500-fache überschritten worden sein. Im Falle einer Bebauung des

ungenutzten Areals müsste der kontaminierte Boden abgetragen werden.

Internetportale Ruppichteroth.info

und Ruppichteroth.de sind jetzt online

Den Startschuss für das neue

Präsentationsprotal für Unternehmen

und Portale gab es

beim Unternehmerfrühstück,

die neue Gemeinde-Homepage

und das neue Logo wurden

Mitte Dezember bekannt

gegeben.

Wie berichtet, hatte die Gemeinde

einen Wettbewerb

zur Gestaltung ihres neuen Logos

ausgelobt. Dieses wurde vom Rat am

7. Dezember beschlossen und kurz

vor Weihnachten der Öffentlichkeit

vorgestellt. Bereits Ende November

fand das nunmehr 5. Ruppichterother

Unternehmerfrühstück statt. Dieses

Mal hatte Bürgermeister Mario Loskill

nach Winterscheid ins Hotel-Restaurant

„Zur Krone“ eingeladen. Den

mehr als 40 Unternehmern präsentierte

Georg Rothmann, Geschäftsführer

der Lebensgemeinschaft Eichhof,

die vielfältigen Angebote und

Arbeitsmöglichkeiten für Menschen

mit Behinderungen in Ruppichteroth

und Umgebung. Neben einer florierenden

Kerzenwerkstatt, Landwirtschaft,

einer Schreinerei, Töpferei,

einer Kreativ- und Dienstleistungswerkstatt

sowie einer Metall- und

Universalwerkstatt betreibt die Lebensgemeinschaft

auch eine Bäckerei,

in der unter anderem Kleingebäck

zum Kaffee, für Büros und Meetings

gebacken wird. Im Anschluss präsentierte

der Heilpraktiker Hans-Ulrich

Herbsthoff sich, seinen Beruf und die

vielschichtigen Behandlungsmöglich-

Mit neuem Logo,

aufgeräumt und übersichtlich

kommen die

neuen Internetportale

der Gemeinde daher.

keiten. Ruth Kühn von der Agentur

Kühn Medienkonzept & Design erläuterte

danach das neue Dienstleistungs-

und Informationsportal Ruppichteroth.info.

Hier können Vereine und Ruppichterother

Unternehmen ihre Angebote,

Kontaktmöglichkeiten und

Veranstaltungen in eine umfangreiche

Datenbank eintragen. Entsprechende

Formulare sind auf der neuen Internet-

seite verlinkt. Nach Überprüfung der

Angaben werden die Einträge in der

Datenbank veröffentlicht.

LOKALES

Gemeinde Much

bekommt ihre

Rettungswache

Der Rhein-Sieg-Kreis hat in seinem

neuen Bedarfsplan für den

Rettungsdienst eine Rettungswache

in Much vorgesehen. Ermöglicht

wurde dies unter anderem

durch die Gemeinde Much, die

mit 12.000 Euro die jährlichen

Mietkosten für die Wachräume

übernimmt. Sämtliche anderen

Kosten wie Fahrzeug, Personal

und Verbrauchsmaterial übernimmt

der Träger des Rettungsdienstes,

der Rhein-Sieg-Kreis.

Die neue Wache wird rund um

die Uhr besetzt sein und ergänzt

die Bereitschaft der Wachen in

Ruppichteroth und Pohlhausen

sowie in Overath und Drabenderhöhe,

teilt Bürgermeister Alfred

Haas mit.

Antoniuskolleg

wagt Renaissance

des G9-Abiturs

Das 2005 eingeführte Turbo-Abitur

nach 8 gymnasialen Schuljahren

fand keine Freunde: Lehrer, Schüler

und Eltern beklagen auch Jahre nach

der Umstellung den viel zu großen

Leistungsdruck in zu knapper Zeit.

Nun gestattet die Landesregierung

in einem Modellversuch 13 Schulen

die Rückkehr zum „alten“ Abitur nach

der 13. Klasse. Das Antoniuskolleg

in Neunkirchen-Seelscheid gehört zu

einem der drei Gymnasien, die nun

wieder beide Bildungswege anbieten.

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LOKALES

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windeck

eitorf

Frisch erschienen sind die

28. Eitorfer Heimatblätter.

Das 116-Seiten starke Buch

gibt es für 7,50 Euro im

örtlichen Buchhandel sowie

direkt beim Heimatverein Eitorf.

Ohne Zweifel: Das Windecker

Ländchen lockt mit malerischer

Landschaft, attraktiven

Wander- und Freizeitwegen

und zahlreichen kulturellen

wie sportlichen Angeboten. All

dies will die Wirtschaftsförderung

nun besser Vernetzen.

Denn trotz hoher Attraktivität für

Naherholung und Freizeitsport

kann der Tourismus durch bessere

Vernetzung etwas mehr „Schwung“

vertragen. Diesen bringt nun der Verkehrsverein

ins Spiel, wie beim zweiten

„Windecker Touristiker Frühstück“

spürbar wurde. Windecks Beigeordnete

Andrea Thiel und Wirtschaftsförderer

Karsten Schäfer empfingen 40

Unternehmer aus den unterschiedlichsten

Branchen zum Netzwerktreffen

im „Kurparkcafe“ Herchen. Dort

präsentierte der Windecker IT-Dienstleister

„WikoSoft“ die Möglichkeiten

zur Unternehmenspräsentation im

Internet. Die Internetseite ist die Visitenkarte

eines Unternehmens.

Der Verkehrsverein setzt allerdings

auch auf facebook, weil man dort

problemlos aktuelle Informationen

einstellen kann“, erklärte Karsten

Schäfer, Stabstellenleiter Wirtschaftsförderung/Tourismus.

Eine erste Bilanz

des Verkehrsvereins zur Stärkung

des Tourismus kann sich durchaus

sehen lassen. Neben einigen Informationsveranstaltungen

zum Thema

Werbung, wurden der Gastronomie

auch Ideen für Team- und Businessevents

präsentiert. Auf eine erste Werbekampagne

wurde mit zahlreichen

Anfragen nach Übernachtungsverzeichnissen

reagiert.

Rückblick in Zeiten des

blühenden Eitorfer Tourismus

Ursprünglich als Geschäftsbericht

des Heimatvereins Eitorfs

geplant, haben sich die Eitorfer Heimatblätter

über die Jahre zu einer

eigenen und sehr gefragten Publikationsreihe

gemausert. Das Erfolgsrezept:

Viele kurze Ein- und Rückblicke

in längst vergangene Zeiten, gespickt

mit heiteren Anekdoten und zahlreichen

historischen und modernen

Windecker Touristiker an einem Tisch

Für die Beigeordnete Andrea Thiel

ist der Verkehrsverein auf dem richtigen

Weg: „Die Mitgliedschaft im

Verkehrsverein lohnt sich in jedem

Fall. Ich würde mir wünschen, dass

sich noch mehr Unterkunftsbetriebe

und andere Unterstützer dort anmelden

würden. Je mehr Mitglieder,

umso größer wird der Handlungsspielraum.“

Neues Gewerbe

in Leuscheid

Ein neues Gewerbegebiet soll in

Leuscheid entstehen. Entsprechende

Aufstellungsbeschlüsse hat der Rat

bereits gefasst. Grund dafür ist, dass

nur noch wenige Flächen in Mauel

zur Verfügung stehen.

Fotografien. Dabei hatte die Erfolgsgeschichte

der Heimatblätter vor 28

Jahren eher verhalten angefangen,

wie sich der Vorsitzende Engelbert

Krips erinnert: Man hatte prognostiziert,

dass den Autoren schon bald

die Themen ausgehen könnten.

Das Gegenteil geschah: Mittlerweile

ist man von der Heft- zur

Buchbindung übergegangen, weil die

Werke immer Umfangreicher werden.

Der neueste Band berichtet unter

anderem von der spannenden Spurensuche

eines abgestürzten Bombers

im Zweiten Weltkrieg, von der

Blütezeit des Eitorfer Tourismus, von

einer ganz besonderen Klais-Orgel,

Pott‘s Villa und den Zigarren „Made

in Eitorf.“

unternehmer

Lierfeld investiert

in Bahnhof

Schladern

Wieder macht ein positiver Baustein

Windeck ein Stück attraktiver:

Das Unternehmer-Ehepaar

Johanna und Peter Lierfeld, deren

Maler-, Putz- und Trockenbaubetrieb

erst vor kurzem von

der Kreishandwerkerschaft zum

„Handwerksbetrieb des Jahres“

in der Kategorie Existenzgründung/Betriebsübernahme

gekürt

worden ist, will gut eine halbe

Millionen Euro in den denkmalgeschützten

Bahnhof in Windeck-

Schladern investieren. Dort sollen

neben einem Medienbüro auch

neue Räume für die Windecker

Wirtschaftsförderung entstehen.

Auch ein Rechtsanwalt und ein

Steuerberater sollen zu den neuen

Mietern zählen. Entstehen soll

auch ein Gastronomiebetrieb

sowie eine Anlaufstelle für Tourismus.


Bonn

Wieviel Kultur braucht der

Mittelstand, wieviel die

Region? Dieser Frage widmete

sich das Bonner Mittelstandsnetzwerk

BonnSoir mit

einem Themenabend.

Dabei ging es weniger um einzelne

Projekte, wie etwa das Ende November

vom Rat wieder auf den Weg

gebrachte Festspielhaus. Mit einer

eigens für den Abend entworfenen

Ausstellung wurden die Gäste auf die

Kultur ihrer Region eingestimmt: Was

wäre Bonn ohne Beethoven, ohne

Karneval, die Museumsmeile oder das

Brauchtum, fragte eine Fotoinstallation.

„Wir wollten damit visualisieren,

wie relevant nach unserer Auffassung

Kultur für die Region, in der wir leben

und arbeiten, ist,“ erläutert Stephan

Schwan, Vorsitzender des Vereins

BonnSoir und Geschäftsführer der

PROJEKTSERVICE Schwan GmbH aus

Meckenheim die Intention der Veranstalter.

Auf großen kartonierten Würfeln

gaben die Gäste ihre Meinung und

Anregungen ab, mit Bonner Kulturtalern

stimmten sie ab, ob Brauchtum,

Kulturstätten oder Sport der größten

Förderung bedürfen. Ergebnis:

Bonner Experte empfiehlt:

Schon heute die eigene Rente von

Morgen überprüfen

Rechtzeitig die eigenen Rentenansprüche

überprüfen, das rät Alfons

Seyock aus Bonn. Der Rentenberater

Mittelstandsnetzwerk:

Wir brauchen Kultur

Auf einer Pyramide aus Kartonwürfeln

schrieben die Gäste ihre Anregungen und

Wünsche zum Thema „Kultur in Bonn“

Die Pflege und die Förderung von

Kulturstätten liegt den Unternehmern

besonders am Herzen und Bonn, seine

Bewohner und auch die Wirtschaft,

brauchen und wollen Kultur.

und Rechtsberater auf dem Gebiet

der gesetzlichen Rentenversicherungen

empfiehlt, bereits deutlich

vor dem Renteneintritt zu prüfen, ob

die eigene Rentenhistorie korrekt ist

oder Lücken in der Beitragszahlung

aufweist. So könnten fehlende Dokumente

und Bescheinigungen noch

rechtzeitig organisiert und eingereicht

werden. Seine Erfahrung hat gezeigt:

In der Regel werde die Rente von

der gesetzlichen Rentenversicherung

Mit oftmals

kleinem

Aufwand lässt

sich bei der

Rente viel

bewirken, sagt

Rentenberater

Alfons Seyock.

richtig berechnet, bei annähernd der

Hälfte der Fälle jedoch unter falschen

Voraussetzungen aufgrund fehlender

Informationen.

Wichtige Tipps und aktuelle Hinweise

zum Thema Rente gibt Seyock in

seinem monatlichen und kostenlosen

Newsletter. Anmeldung unter

www.rentenberatung-bonn.de

Bezirksregierung sieht Notwendigkeit:

Rote Plaketten sind bald tabu

Im Rahmen des „Luftreinhalteplan

Bonn“ hat die Bezirksregierung Köln

eine Änderung der Umweltzone geplant.

Das teilte die

Behörde kurz vor

Weihnachten mit.

Fahrzeuge mit roter

Plakette sollen künftig

aus der vergrößerten

Umweltzone

ausgesperrt werden.

Dies geschieht nicht

zuletzt, weil 2010 und 2011 die

Grenzwerte für Stickoxide überschritten

worden seien. Das hatten die

Messungen an der Reuterstraße und

Bornheimer Straße ergeben. Die Pro-

gnose des Plans hätte verdeutlicht,

dass eine grün-gelbe Zone zu einer

deutlichen Minderung und erst eine

grüne Umweltzone

erst zur Einhaltung

der Grenzwerte führen

werde. Schon

heute sind Fahrzeuge

ohne oder mit

roter Plakette ausgesperrt,Ausnahmeregelungen

für

Privatpersonen liefen Ende 2010 aus.

Das neue Vorhaben soll im Januar mit

Verbänden und Interessensgruppen

besprochen und dann öffentlich zur

Stellungnahme ausgelegt werden.

Bonner Netzwerkabend: Wie sicher ist Cloud-Computing?

Brauchen wir die „Datenwolke“?

Wie sicher ist Cloud-Computing?

Welche Chancen, welche Gefahren

bieten welche Dienstleister dem Mittelstand?

Diesen Fragen widmete

sich der 3. Bonner Netzwerkabend

im Post Tower. Heiko Oberlies von

der IHK Bonn/Rhein-Sieg begrüßte

dazu Bernd Becker, Vorsitzender von

Eurocloud Deutschland, Isabel Münch

vom Bundesamt für Sicherheit in der

Informationstechnik (BSI) in Bonn, Dr.

Patrick Lay, PT im DLR, BMWi Technologieprogramm

Trusted Cloud, sowie

Michael Rosbach,

Vorstand des

IT-Dienstleisters

Scopevisio AG,

und Dr. Johannes

Helbig, CEO des

Bereichs „Innovation“

der Deutschen

Post AG auf dem Podium. Auch

wenn die Meinungen über den Nutzen

auseinander gingen, stand fest: Viele

Aspekte wie Datenschutz und Zuverlässigkeit

der Dienste und Sicherheit

der Daten in der Cloud bedürfen

LOKALES

weiterer Entwicklungen und juristischer

Rahmen. Allgemeine Tipps zur

Nutzung von Cloud-Diensten gibt das

Bundesamt im Internet unter https:

//www.bsi.bund.de/DE/Themen/

CloudComputing

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LOKALES

Hinrich Alpers - er gewann den Beethoven-

Wettbewerb 2009 und durfte mit dem

Bonner Orchester auf China-Tournee gehen.

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AuS DER NAChBARSChAFt

Das Bonner Neujahrskonzert

fand diesmal in China statt

Für den jungen Chinesen

Jingge Yan waren die letzten

Wochen des vergangenen

Jahres sicher die eindrucksvollsten

seiner jungen Pianistenlaufbahn.

Er gewann

in Bonn die 4. Internationale

Telekom Beethoven Competition

und kann jetzt auf eine

große Karriere hoffen.

Diese Karriere hat für seinen

Vorgänger bereits begonnen.

Zusammen mit dem Beethoven-Orchester

Bonn hat er soeben eine

begeistert aufgenommene Tournee

durch China beendet: Hinrich Alpers,

1. Preisträger von 2009.

Der aktuelle Sieger darf sich

trösten: Aus dem Preisgeldtopf von

60.000 Euro erhielt er die Hälfte und

dazu einen Produktionsvertrag für

eine CD. Alles zusammen gesponsort

von der Telekom Bonn, die sich um

die Förderung junger Musiker seit

Jahren bereits verdient macht.

Die China-Tournee des Bonner

Beethoven-Orchesters wiederum

war nur möglich durch die Logistik-

Qualitäten und das Budget der Deut-

schen Post DHL. Sie ermöglichte ein

Bonner Neujahrskonzert im 9000

Kilometer entfernten Shenzhen. Weitere

fünf Konzerte außerdem u.a. in

Hongkong, Peking, Shanghai und der

Partnerstadt Bonns Chengdu.

Die Deutsche Post DHL übernahm

dabei in erster Linie Transportleistungen,

die bei einem Orchester und

deren zumeist sehr wertvollen Instrumenten

von großer Bedeutung sind.

Sämtliche Instrumente, vom Kontrabass

bis zur Piccoloflöte, sowie die

Fräcke, Pulte und vieles mehr mussten

zeitgenau zu jedem Konzert gebracht

werden.

„Orchestertransporte sind eine

Königsdisziplin im Logistikgeschäft.“,

so Dr. Christof Ehrhart, Leiter der Konzernkommunikation

Deutsche Post

DHL. „Die Herausforderung liegt darin,

hochsensible und oftmals unersetzliche

Instrumente in kurzer Zeit über

sehr weite Strecken zu transportieren.

Dabei muss der Transport temperaturreguliert

durchgeführt werden und die

Instrumente dürfen keinen größeren

Erschütterungen ausgesetzt sein, da

sie am nächsten Abend wieder rich-

Gerade bei Orchester-

Tourneen spielt die Logistik

eine herausragende Rolle.

Der Transport temperaturempfindlicher

Instrumente

verlangt viel Sachverstand.

tig gestimmt erklingen müssen.“ Hilfe

fand die Tournee dabei durch das

weltweite Netzwerk von DHL, das insbesondere

in der Boomregion Asien

stark ausgebaut ist. So konnten bereits

vorab Sondergenehmigungen für

Lastwagenfahrten an den Feiertagen

eingeholt, sowie die beschleunigte

Abfertigung an den Flughäfen und

beim Zoll vereinbart werden, was sich

simpel anhört, im asiatischen Raum

aber nicht so einfach ist.

Zu Hilfe kam dabei allerdings die

musikalische Begeisterung der Chinesen

selber. Denn kein Komponist

aus dem Abendland genießt so hohe

Verehrung in China wie Ludwig van

Beethoven. Seine Musik ist in China

sehr modern. Für Bonn war die Tournee

ein enormer Prestigegewinn.

Vielleicht hat der aktuelle Wettbewerbssieger

demnächst ebenfalls Gelegenheit

sein Talent vor heimischem

Publikum beweisen zu können.

Telekom-Finanzvorstand Timotheus

Höttges jedenfalls sieht in der Förderung

„einen wichtigen Bestandteil

des gesellschaftlichen Engagements

der Telekom.“ EG


Gutachter Norbert Becker (3.v.l.) und ein Teil seines Teams von Becker & Partner (v,l.n.r.): Sven Schilder (Diplomingenieur/Architekt),

Barbara Meyer und Helga Mandt (Verwaltung).

Die Ursachen sind vielfältig, die Folgen können richtig gefährlich

sein. Schimmel in Gebäuden ist ein Gesundheitsrisiko. Oft sind

die Gründe für das zu Grunde liegende Feuchtigkeitsproblem

schwer auszumachen. Da hilft nur ein Gutachten durch einen

spezialisierten Sachverständigen.

„Es gibt 250.000 Arten von Schimmelpilzen“, rechnet Norbert

Becker vor. „Und etwa 1.500 davon sind für Gebäudeinnenräume

relevant“, weiß der öffentlich bestellte und vereidigte

Gutachter von Becker & Partner, Institut für Feuchtigkeitsschäden

und Schimmelpilzbefall in Bergisch Gladbach. Gemeinsam

mit seiner Frau, Dr. Vera Becker, einem Architekten, einem

Bauingenieur und einem kleinen studentischen Team von der

Fachhochschule Münster erstellt das Institut Gutachten zur Belastung

von Gebäuden mit Wohngiften. „Das Feuchtigkeitsproblem

ist ja die Ursache für Schimmelbefall und häufig wird das

gar nicht erkannt“, berichtet Becker. Oft wird Schimmel überstrichen,

weggebürstet – die Feuchtigkeit bleibt da. Becker geht

aber der Ursache auf den Grund. Seine Gutachten für Gerichte

und Privatpersonen bringen die Sache auf den Punkt. Oft sind

auf Grundlage seiner genauen Ursachenanalyse nur geringe

Maßnahmen zu ergreifen, um das Problem zu beheben.

Mit modernster Messtechnik untersucht Becker dann den

Gebäudezustand. Ausgerüstet mit Wärmebildkamera und Luftfeuchtigkeitsmess-Apparaturen

untersucht Becker die Beschaffenheit

der Wände. „Wir haben alle Messtechniken, die auf dem

Diepeschrather Weg 3

51469 Bergisch Gladbach

Telefon 0 22 02 | 86 38 53

Telefax 0 22 02 | 86 38 54

info@beckerpartner.net

www.beckerpartner.net

Mit Langzeittestgeräten

schafft

das Institut für

Feuchtigkeitsschäden

und Schimmelpilzbefall

in

Bergisch Gladbach

gesicherte Daten,

um konkrete

Maßnahmen

durchzuführen.

GUTACHTER SORGT FüR GESUNDES GEBäUDEKLIMA

Markt sind“, so Becker. Eine Neutronensonde ermittelt den Grad

der Feuchtigkeit, manchmal setzt er sogar einen Spürhund ein,

um den Schimmelpilz auszumachen. Mit einer Genauigkeit im

Millimeterbereich nimmt er die Daten der Bausubstanz auf. Die

Beschaffenheit der Wände ist von höchster Bedeutung. Denn

hier stellt der studierte Bauingenieur fest, wie die Feuchtigkeit

den Bau von außen durchdringt. Oder eben nicht. Mit diesen

Bausubstanzdaten füttert er seinen mit Spezialsoftware ausgestatteten

Computer zur Analyse. Heraus kommt ein umfassendes

und rechtssicheres Gutachten, dass genau darstellt, wie

ein spezielles Haus auf die Feuchtigkeit reagiert. Eine Beschädigung

der Wände durch die Analysetechniken kann Becker meist

vermeiden. Nur selten muss er das Mauerwerk für die Entnahme

von Materialproben öffnen.

Seit Anfang des Jahres ist das Institut für Feuchtigkeitsschäden

und Schimmelpilzbefall am Diepeschrather Weg 3 in Bergisch

Gladbach tätig. Die vorher genutzten Räume wurden zu

klein. Die Auftragslage ist gut. „Das Problem an sich hat nur

leicht zugenommen, die Menschen sind aber sensibler geworden

und zum Beispiel Kellerräume werden heute hochwertiger

genutzt“, erklärt Becker, der auch regelmäßig Fachartikel zum

Thema schreibt und Sachverständige für den TÜV Rheinland

und den TÜV Nord ausbildet. In den neuen Räumen hat er auch

ein Labor einrichten lassen, in dem Studenten der FH Münster

forschen.

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SERVICE LIFEStyLE

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Noch nicht bemerkt?

Man trägt heute Bommel

Schön sein beginnt schon bei der Rasur. Eine repräsentative Studie von

TNS Emnid im Auftrag von Gillette zeigt: Rasierte Männer (im Gesicht

und Intimbereich) finden sich attraktiv. Sie benötigen für ihre Nassrasur

5,7 Minuten. Und sie wissen: Auch Frauen mögen‘s eher glatt.

Die Mütze ist zur Zeit das begehrteste aller

warmen Accessoires – auch an milden

Wintertagen. Spitzenreiter unter den Kopfbedeckungen

ist dabei, so die Stimmen aus

dem Modehandel, klar die Bommelmütze.

Das weiß die Fachzeitschrift TextilWirtschaft

(Frankfurt). Begehrt ist die Bommelmütze bei Frauen und Männer gleichermaßen. Ganz

oben auf der Beliebtheitsskala stehen dabei grobe Maschen, wie sie derzeit auch in der

Oberbekleidung im Trend liegen. Ist der Bommel dann noch aus Pelz – in der aktuellen

Saison ein Top-Seller – steht dem Kauf nichts mehr im Wege. Und dabei reichen die Preise

von 25 Euro bis über 120 Euro, je nach Material. Die beliebte Kopfbedeckung wird oftmals

noch vor Beanie und Schapka genannt. Der Bommel – auch Pompom – darf dabei gerne

aus Echtpelz sein, das Maschengeflecht grob. Es ist ein Look, der in diese Zeit passt, sagen

die Fachleute. Er sei leicht umsetzbar und casual, trotzdem erkennbar modern. Es sei der

informierte, modische Kunde, der zu den Mützen greife, oftmals auch der Businesskunde in

der Mittagspause. Also ist mit dieser Mode nicht nur die Jugend angesprochen.

Plastische Chirurgie –

wenn’s die Karriere verlangt

Manche Männer sind einfach

Gold wert: Sie geben in Job und

Privatleben alles - und sind dabei

so gutaussehend und sexy

wie David Beckham oder Tom

Cruise! Zumindest die Sache

mit der Schönheit ist aber kein

Geheimnis mehr: Inzwischen

machen Männer in Deutschland

rund 20 Prozent der Klientel

Plastischer Chirurgen aus.

Anlässlich des 12. Internationalen

Männertages rückte dabei

auch das Thema Plastische Chirurgie

in den Blickpunkt.

„Im Allgemeinen lässt sich sagen,

dass heutzutage jeder

fünfte Kunde männlich ist“, so

Elke Schwiegel, Dipl.-Betriebswirtin

und Geschäftsführerin

des renommierten Klinikverbunds

für Plastische Chirurgie

Clinic im Centrum (47 Standorte

europaweit, auch in Köln, Bonn

und Bergisch Gladbach).

Fettabsaugung, Oberlidstraffung,

Nasenkorrektur: Das sind

laut der Deutschen Gesellschaft

für Ästhetisch Plastische Chirurgie

(DGAEPC) die beliebtesten

drei Eingriffe im Zeichen der

Schönheit bei den Herren.

Der am häufigsten angegebene

Grund für einen schönheitschirurgischen

Eingriff ist dabei die

Karriere: In Zeiten von fehlender

Arbeitsplatzsicherheit und verschärfter

Konkurrenz müssen

Männer stets ausgeschlafen und

dynamisch wirken.


Ein neuer Computer in drei Sekunden

Keppel Data-Systems richtet erstes Fujitsu „Zero Clients“ Demo-Center in Bergisch Gladbach ein

Wer kennt es nicht: Das Hochfahren

des PCs dauert wieder ewig. Und

kaum ist man angemeldet, stehen

erst einmal Updates an. An die kleinen

Probleme haben wir uns längst

gewöhnt. Doch sie kosten Zeit, und

damit auch Geld. Und die Kosten für

Administration, Wartung und verloren

gegangene Arbeitszeit klettern

in Unternehmen mit vielen Computern

schnell in astronomische Höhen.

Die Lösung dieser und noch ganz

anderer Probleme hat Fujitsu vor

wenigen Wochen vorgestellt: „Zero

Clients“ heißt das System, das einen traditionellen

PC am Arbeitsplatz im Büro

komplett ersetzt. Nur ein formschöner Monitor,

eine Maus und eine Tastatur bleiben

übrig. „Virtuelle Desktop Infrastruktur, kurz

VDI, heißt die Technik, die dahintersteckt“

erklärt Heinz Keppel (Bild), Geschäftsführer

bei Keppel Data-Systems in Bergisch

Gladbach. Auf einem Server laufen dabei

„virtuelle Computer“ in der benötigten Anzahl.

Jeder davon ist exakt so komfortabel

COMPutER

und individualisierbar wie ein üblicher PC-

Arbeitsplatz.“

Was das in der Praxis bedeutet, erklärt

Heinz Keppel an einem Beispiel in Bonn: In

der Niederlassung des Instituts für angewandte

Logistik (IAL) hat Keppel Data-Systems

Schulungsräume mit dem neuen „Zero

Client“-System von Fujitsu ausgestattet. Waren

früher noch 20-30 Computer in einem

Raum, die alle administriert und gewartet

werden wollten, geschieht dies heute am

zentralen Server binnen weniger Sekunden.

„Man meldet sich nur noch mit seinem Nutzernamen

und Passwort an und sitzt sofort

vor dem eigenen Computer, egal an welchem

Platz im Raum oder Gebäude man

sitzt.“ Das IAL ist von der Technik derart begeistert,

dass es nun alle 1.750 Schulungs-

und Arbeitsplätze in Deutschland mit Zero

Client-Technologie von Fujitsu ausstatten

will. Riesige Einsparpotenziale dank Zero

Client sieht Heinz Keppel in Unternehmen

mit mehr als 20 Computerarbeitsplätzen.

„Verschiedene Studien zeigen, dass jedes

Unternehmen auf drei Jahre gerechnet rund

SERVICE

2.000 Dollar

an Zeit und

Geld für die

Wartung eines

einzelnen Arbeitscomputers

ausgibt. Das ist viel zu

viel,“ bringt es Heinz Keppel auf den Punkt.

„Denn die meisten Office-Computer sind

im Alltag auch noch unwirtschaftlich und

nicht einmal zu fünf Prozent ausgelastet.

Sie brauchen viel Strom, machen Lärm und

produzieren Wärme.“ Ganz anders hingegen

die Zero Client-Technologie: Die Geräte

verbrauchen nur noch 39 Watt pro Arbeitsplatz,

sind absolut geräuschlos, brauchen

gut 70 Prozent weniger Strom, haben vier

USB-Schnittstellen und ein Netzwerkkabel,

dass die Geräte auch mit Strom versorgen

kann. „Dabei ist es egal, an welchem Zero

Client man sich anmeldet, denn man arbeitet

immer auf seinem eigenen Computer.

Auch Laptops oder Tablet PCs lassen sich

über eine Schnittstelle sicher vor Ort oder

über das Internet integrieren.“

Weitere Infos unter www.keppel.de

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SERVICE tOuRISMuS

Für Auto-Touristen bleibt

Deutschland die Nummer 1

Auch Südtirol ist bei Auto-Touristen ein beliebtes Urlaubsziel. Unser Bild zeigt Schenna, oberhalb von Meran in Südtirol,

eingebettet in Weinbergen und Obstwiesen, 600 m über dem Meeresspiegel.

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Auch 2011 sind die Deutschen ihren Haupturlaubszielen bei der

Autoreise treu geblieben. Zu diesem Ergebnis kommt der ADAC,

der 1,7 Millionen Routenanfragen seiner Mitglieder für das

Sommerhalbjahr ausgewertet hat.

Platz eins verteidigte Deutschland

mit klarem Abstand gegen

Italien. Auffällig in diesem

Jahr: Deutschland hat sowohl bei

den Pkw-Fahrern, den Campern als

auch bei den Motorradfahrern Anteile

eingebüßt. Frankreich und Italien

legen in der Beliebtheitsskala

deutlich zu.

Während Deutschland im Länderranking

auf Platz eins mit 37,4 Prozenten

0,8 Punkte verliert, erreicht

Italien mit einem Plus von 1,3 Prozent

eine neue Höchstmarke (18,7

Prozent). Auf Platz drei rückt Kroatien

vor (+ 0,6 Prozent). Österreich

tritt als Vierter auf der Stelle. Frank-

reich rückt von Platz sechs auf Platz

fünf vor. Die Türkei muss als Sechster

deutliche Einbußen (-1,3 Prozent)

hinnehmen. Polen schafft es wieder

in die Top Ten und verdrängt Ungarn

auf Rang elf. In der Regionenauswertung

belegt Istrien wie im

Vorjahr Platz eins (+0,6 Prozent)

und baut seinen Vorsprung sogar

noch aus. Oberbayern legt auf Platz

zwei leicht zu (+0,1). Klare Gewinner

sind die Regionen Südtirol (+0,6 Prozent)

und Gardasee (+0,8 Prozent)

auf den Plätzen drei und vier. Sie

überholen Ostsee/Mecklenburg-

Vorpommern (-0,9 Prozent) und

Schleswig-Holstein (-0,8 Prozent).

Das Reisen mit Hund und Katze wird leichter

Seit 1. Januar ist das Reisen mit Haustieren in der EU einfacher. Jetzt können Hunde und

Katzen mit dem EU-Heimtierausweis, der Tollwut-Impfung und der Mikrochip-Kennzeichnung

auch nach Großbritannien, Irland und Malta einreisen. Der bisher noch vorgeschriebene

Tollwut-Antikörper-Nachweis und die Zeckenbehandlung fallen weg. Damit verkürzt

sich die Wartezeit vor der Einreise in diese Länder von bisher sieben Monaten auf nur

21 Tage vor der Tollwut-Erstimpfung. Auch Schweden verzichtet ab Januar 2012 auf den

Tollwut-Antikörpertest. Uneinheitlich sind derzeit in der EU aber noch die Vorschriften zur

Bandwurm-Behandlung.

In 2012: Neues aus

Flensburg und mehr

Rechte für Reisende

Autofahrer und Urlauber müssen

sich laut ADAC 2012 auf einige änderungen

rund um Reifen, Knöllchen

oder Einreisebestimmungen gefasst

machen.

Die Rückdatierung bei der

Hauptuntersuchung entfällt.

Einführung des Wechselkennzeichens

für mehrere Fahrzeuge.

Punktesystem und Verkehrszentralregister

sollen reformiert werden.

Durch die Umsetzung des Rahmenbeschlusses

in den noch fehlenden vier

EU-Ländern wird die EU-weite Vollstreckung

von Bußgeldern flächendeckend.

Der EU-weite Austausch von Halterdaten

geht an den Start.

Eine Schlichtungsstelle für Fluggastrechte

wird eingerichtet, um Streitigkeiten

außergerichtlich zu klären.

Rechte im Fährverkehr werden gestärkt:

z.B. umfangreiche Informations- und

Unterstützungspflicht der Beförderer

bei Verspätung oder Annullierung.

Durch den Beitritt Liechtensteins zum

Schengen-Raum fallen hier die Ausweiskontrollen

weg.

Das Visum für Sri Lanka wird gebührenpflichtig.

Österreich führt E10 ein und macht

die Rettungsgasse bei jedem Stau zur

Pflicht für Autofahrer.

Reifen, die ab dem 1. November 2012

hergestellt werden, müssen mit einem

Label ausgezeichnet sein, das Angaben

zu Rollwiderstand, Nasshaftung und

Rollgeräusch enthält.

Seit dem 1. Januar gilt die Euro 5a-

Abgasnorm für die Zulassung von

Nutzfahrzeugen (für Klasse N1

Gruppe II und III und Klasse N2,

sowie für Fahrzeuge für besondere

soziale Erfordernisse).

Alle neu typgeprüften Pkw müssen ab

1. November 2012 über ein Reifendruckkontrollsystem

verfügen.

Die Nachrüstung von Rußpartikelfiltern

für Diesel-Pkw und leichte Nutzfahrzeuge

bis 3,5 Tonnen wird 2012

wieder mit einem Barzuschuss von 330

Euro gefördert.


Alles für den effizienten und

intelligenten Workflow im Büro

cosmolink vereint cRM und Faktura zum individualisierbaren

Allround-Talent fürs Büro

Für Unternehmen sind aktuelle und

gepflegte Daten aus Buchhaltung,

Kundendatenbank und Warenwirtschaft

das A und O. Doch wie pflegt

man seine Daten richtig, ohne den

überblick zu verlieren?

Oftmals greift man auf Softwarelösungen

zurück – für jede Aufgabe,

von der Belegverwaltung über die

Kundendatenbank zur Versandetikettierung

landen schnell dutzende Programme

auf dem Bürocomputer. Und weil diese

meist nicht oder nur unzureichend miteinander

kommunizieren, ist das Chaos

schnell perfekt.

Soweit muss es erst gar nicht kommen,

sagt Dr. Frank Wietzel, Inhaber des Softwarespezialisten

cosmolink. Das Unternehmen

aus Illingen im Saarland hat den

deutschsprachigen Markt mit der Entwicklung

und Realisierung von IT-Projekten und

maßgeschneiderter Software von hinten

aufgerollt.

Erfahrungen aus der Praxis und aus den

Anforderungen der Kunden sind in der

neuesten Softwarelösung aus dem Hause

cosmolink eingeflossen: Hier lässt man das

gewohnte Customer Relationship Management

mit einer Factoring- und Warenwirtschafts-Lösung

verschmelzen. Herausgekommen

ist das vollintegrierte, intelligente

und für den effizienten Workflow wohl einmalige

Faktura-Modul für den combit Relationship

Manager, kurz cRM.

Warum die Integration Sinn macht und

für den Anwender so interessant ist, weiß

Dr. Frank Wietzel genau: „Der Kunde hat

wirklich alle Daten auf einem Blick, ohne

eine weitere Software nutzen zu müssen.“

Hinzu kommt, dass cosmolink seinen Kun-

den ein hohes Maß an Flexibilität bietet:

„Wenn ein Kunde zum Beispiel eine Eventplanung,

eine eigene Shop-Schnittstelle, ein

Kassensystem oder auch eine Warenwirtschaft

mit RFID-Technik in seine Software

integrieren will, können wir die Software

und eigene Module ganz individuell auf die

Kundenbedürfnisse anpassen.“

Das klingt kompliziert, ist es aber keineswegs,

erklärt der Softwareexperte: „Der

Kunde beschreibt uns, welche Anforderungen

er an die Software hat. Wir setzen dies

dann in Software um. Per Fernwartung lassen

sich diese Module integrieren und jederzeit

verändern und anpassen.“

Diesen wohl einmaligen Service nutzen

bereits die meisten der cRM und Faktura-

Kunden, sagt Dr. Frank Wietzel: „Auch

nachträgliche Änderungen sind kein Problem.

Dadurch ermöglichen wir das, was

man bei allen Standardsoftwarelösungen

für das Büro vermisst: Eine Software, die

genau das kann, was man braucht – eine

Art persönlicher Maßanzug, der sich an die

Anforderungen des Kunden anpasst und

nicht umgekehrt.“

Kontakt:

cosmolink e.K.

Neunkircher Straße 8

D-66557 Illingen / Saar

Telefon: +49 (0) 68 25 / 940 640

Telefax: +49 (0)911 / 308 44-966 99

info@cosmolink.de

www.cosmolink.de

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SERVICE ENERGIE

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HERBERT REUL

Innovationen

machen eine

bezahlbare

Energiewende

erst möglich

Seit nunmehr zweieinhalb

Jahren leitet der Europa-

Parlamentarier Herbert Reul

(Leichlingen) den Ausschuss

für Industrie, Forschung und

Energie. Unser Redakteur

Thomas Heinemann sprach

mit ihm in Straßburg über

die Chancen aus der „Europa-Krise“

für Industrie und

Wirtschaft im Rhein-Land.

Die Frage „Ist das Projekt Europa

gescheitert?“ stellt sich für Herbert

Reul nicht. „Die Frage“ sagt er, „ist

eher: Wo brauchen wir Europa und wo

nicht? Es gibt Dinge, da ist mehr Europa nötig,

als viele Menschen glauben, weil es um

Fragen geht, die man nicht mehr als Staat

alleine entscheiden kann.“

Immerhin habe die Krise der Europapolitik

frischen Wind und viel Aufmerksamkeit

gebracht. Nicht nur für die Finanzpolitik, die

längst kein europäisches,

sondern ein globales Geschäft

sei, sondern auch

für den Energiemarkt. Hier

habe Deutschland mit seiner

spontanen Energiewende

europaweit angeeckt

und Probleme geschaffen. „Strom wird

dadurch nicht billiger werden. Den mit

Abstand größten Stromverbrauch haben

Industrie und Wirtschaft, die Mehrkosten

über höhere Preise für Produkte reinholen

müssten.“

Ein Nachteil für den Wettbewerb sei dies

ebenso wie für den Geldbeutel des Endverbrauchers.

Erst mit Forschung und Innovationen

werde die Energiewende bezahlbar. Hier

seien Vernetzungen zwischen Hochschulen

und Industrie, wie es das Land NRW etwa

mit Innovationsgutscheinen und wie auch

die Hochschulen im Rheinland es bereits leisten,

wichtig und ausbaufähig, um auch in

Zukunft mit Innovationen aus dem Rheinland

auf dem Weltmarkt erfolgreich zu sein. TH

Die Bezirksregierung Köln

informierte Kommunen über

Windenergieerlass NRW

Regierungspräsidentin Gisela

Walsken hat die Vertreter

von Städten, Gemeinden und

Kreisen aus dem Regierungsbezirk

Köln in einer Informationsveranstaltung

über den

neuen Windenergieerlass

von NRW aufgeklärt. Denn

damit will die Landesregierung

den Anteil der Windenergie

bis zum Jahre 2020

von derzeit 3% auf 15% der

Stromerzeugung steigern.

Der neue Windenergierlass soll beispielsweise

durch die Aufhebung von Höhenbeschränkungen

ein effizienteres Repowering

ermöglichen. Dabei sollen Standards für

den Schutz der Anwohner und der Umwelt

erhalten bleiben. Deshalb kommt Städten

und Gemeinden eine Schlüsselrolle zu. Der

Ausbau der Stromerzeugung aus der Windenergie

ist in Nordrhein-Westfalen ohne die

Akzeptanz in der Gesellschaft nur schwer

umsetzbar. Deshalb seien Beratung, Dialog

und Bürgerbeteiligung bei den Verfahren

vor Ort unverzichtbar.


Bernhard Kürten

Geschäftsführer Kürten GmbH Notstromtechnik

Wer hat es nicht

schon erlebt? Man

sitzt am Computer,

ist in seine Arbeit

vertieft und dann das:

Stromausfall.

WIR MÖGEN ´S RICHTIG SCHARF!

Scharf beobachten, was sich auf dem Markt tut, scharf nachdenken, was Ihr

Alleinstellungsmerkmal und den entsprechenden Marketing-Mix betrifft und scharf

kalkulieren bei den Kosten.

Gemeinsam suchen wir passende Rezepte und kreieren nach Bedarf neue, um den

Kunden Ihr Unternehmen, Ihre Produkte und Leistungen schmackhaft zu machen.

Und jetzt sind wir ganz scharf darauf, Sie und Ihre Ziele kennen zu lernen!

HEISS AUF EIN DATE MIT UNS?

Dimensionen Querdenken GmbH

Biberweg 5 · 53842 Troisdorf · Lessingstr. 47 · 53844 Troisdorf · phone: 02241.2013301

info@dimensionen-querdenken.de · www.dimensionen-querdenken.de

ENERGIE

Der Bildschirm bleibt dunkel, das Arbeitsleben

bleibt stehen. Mal ist es

das bei Bauarbeiten durchtrennte

Stromkabel, mal die Folge eines Gewitters.

Dann heißt es: „Rien ne va plus – nichts

geht mehr“. Und wie beim Roulett bangt

man, ob und wann der Strom wieder zur

Verfügung steht. „Stromausfall? So oft

kommt das doch gar nicht vor, ist doch nur

ein paar Mal im Jahr“ hört Bernhard Kürten

öfters. Mit seinem Unternehmen, der

Kürten GmbH baut und vertreibt er Notstromaggregate.

Seine Palette reicht vom

tragbaren Kleingerät bis zum Aggregat so

groß wie ein Kleinbus, um ganze Unternehmen

oder Großveranstaltungen mit

Strom zu versorgen. Denn jederzeit verfügbarer

Strom bedeutet nicht nur Komfort,

sondern auch Sicherheit, erklärt Bernhard

Kürten: „Daher zählen wir Krankenhäuser,

Einkaufscenter und Justizvollzugsanstalten

SERVICE

Notstromtechnik aus dem Hause Kürten bringt Komfort und Sicherheit

Immer unter Strom?

ebenso zu unseren Kunden wie Privatleute

oder etwa auch Landwirte, die eine Versorgung

ihrer ihre Tiere mit Licht, Wärme und

Wasser sicherstellen wollen.“

Die meisten Menschen und auch viele

Unternehmen unterschätzen die Folgen

eines Stromausfalls, sagt der Fachmann.

Schnell drohe Unternehmen eine bedrohliche

Handlungsunfähigkeit, wenn Maschinen

und Kommunikation ausgefallen sind,

beispielsweise bei fast allen Dienstleistern,

Logistikern oder Taxi-Zentralen: „Hier kostet

jede Minute richtig viel Geld, weil Aufträge

nicht angenommen oder durchgeführt werden

können.“

Daher setzt Bernhard Kürten auf eine

genaue Beratung, bei der der persönliche

Bedarf analysiert und eine passende Lösung

gefunden wird. „Und in der Regel sind

diese Lösungen viel einfacher und günstiger,

als die meisten Menschen glauben.“

Kürten GmbH

Notstromtechnik

Schaltanlagen · Notstromsteuerungen

USV-Anlagen · Leihaggregate

Wartungen · Kundendienst

Hochstraße 28a • 51789 Lindlar (Schmitzhöhe)

Telefon: 0 22 07 - 20 88 • Telefax: 0 22 07 - 40 56

www.kuerten-lindlar.de

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SERVICE GOLF

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Weit und breit ist sie ohne Beispiel:

Die lichtdurchflutete Trainingshalle

am Lüderich. Speziell im Winter ein

konkurrenzloses Angebot, das auch

das Trainer-Team um Laszlo Tringer

(rechts) zu nutzen weiß. Unser Bild

zeigt ihn mit seinem Spezialkoffer

und den rund 50 verschiedenen

Schlägerköpfen, eine Spezialität

des Eisen-Produzenten Mizuno.

Laszlo macht damit ab sofort

Spieler und Schläger fit.

Der Golfclub am Lüderich rüstet auf

LASZLO macht ab sofort

Spieler und Schläger fit

Der Golfclub Am Lüderich

entwickelt sich. Nach

Verbesserungen an der

Platzanlage selber gibt es

jetzt auch einen neuen

Internet-Auftritt. Und es tut

sich etwas im Programm.

Der Club hat interessante

Partner gefunden.

Zwei wesentliche Dinge sind neu am

Lüderich: Eine Fitting-Schule mit Laszlo

Tringer, dem ungarischen Pro aus

dem Trainer-Team und exklusive Putting-

Kurse mit dem international bekannten

Putter-Produzenten Wieslaw Kramski (wir

berichteten über Kramski in Heft 6/11).

Laszlo Tringer (44) ist ein ungarischer

Spitzengolfer. Er spielt seit 33 Jahren Golf,

hat in seiner Heimat – wo Golfspielen lange

Zeit verboten war – den Golflehrerverband

gegründet, ist dessen Präsident in Budapest

auch heute noch und ist Trainer der unga-

Neu am Lüderich: Die Putter-Seminare des international

renommierten Putter- Herstellers Wiestaw Kramski.

rischen Nationalmannschaft. Zu Vorträgen,

Beratungen und Seminaren fliegt er immer

wieder in die ungarische Metropole. Seit Februar

2010 aber ist er als Golflehrter fest am

Lüderich engagiert. Mit dem

Hintergedanken, vielleicht

auch hier im Bergischen einmal

Golflehrer auszubilden.

Ein Mann also, der weiß wovon

er spricht.

Jetzt richtet er sich am

Lüderich einen Pro-Shop

mit Fitting-Station ein. Partner

ist der Hersteller Mizuno,

der seinen Kunden per

Computer auf die Schwünge

hilft. „Swing DNA“ ist das

Zauberwort. Eine speziell

entwickelte Software durchsucht unter Beachtung

des Handicaps alle verfügbaren

Schaft-Varianten und wählt auf Basis der

Swing DNA die beste Option für den Spieler

aus. Aufgezeichnet wird der Schwung

durch den Shaft Optimizer von Mizuno. Ein

einzigartiges System, das die Charakteristika

eines jeden Schwungs genau identifiziert

und in nur drei Schwüngen die beste

Schaftvariante ermittelt.

Laszlo Tringer bietet dem Spieler diese

Entwicklungsmöglichkeit ab sofort am Lüderich.

Mithilfe eines echten Golfschlägers,

der mit speziell entwickelten Dehnungssensoren

und Mikroprozessoren ausgestattet

ist, zeichnet er die individuelle Swing DNA

(Schwung, Biegsamkeit und Geschwindigkeit)

auf, zieht dann aus seinem Koffer

den richtigen Schaft, wählt aus einem erstaunlichen

Reservoir den passenden Schlägerkopf

und lässt den Spieler fortan zwei

Wochen lang mit einem sehr individuellen


Eisen üben. Eine geniale Trainingsmöglichkeit,

die im Winter auch im grandiosen

Glaspavillon am Lüderich genutzt werden

kann. Gegen ein hochgespanntes Netz sind

in der Halle auch lange Schläge möglich.

Das Putten sowieso. Und auch dafür bietet

sich am Lüderich neuerdings Besonderes:

Der Golfclub hat eine Kooperation mit der

Kramski Putter Akademie geschlossen. Diese

international namhafte Akademie bietet

im Bergischen Seminare an.

Hersteller Kramski kam persönlich nach

Steinenbrück (Overath) und war von der

bergischen Anlage beindruckt: „Eine ungewöhnliche

Konstellation, diese 18 Bahnen.

Diese Herausforderung und die tolle

Atmosphäre haben uns davon überzeugt,

2012 auf dem Golf Club Lüderich unsere

beliebten und im Jahr 2011 komplett ausverkauften

Putt Seminare abzuhalten“.

Die ersten Termine dafür stehen inzwischen

auch fest: Das Seminar „Perfektes

Putten Level 1“ wird am 24. April, am 22.

Mai, 14. Juni und am 17. Juli am Lüderich

stattfinden. Nur jeweils sechs Teilnehmer

sind möglich. EG

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Rheingolf-Messe wieder vom

2. bis 4. März in Köln-Deutz

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Die neue HanseMerkur Golf-Arena

war Anlaufstelle Nummer eins für

alle Golfer. Viel Zuspruch fand aber

auch das golf-touristische Event

„Chip on Mallorca“, präsentiert vom

mallorquinischen Fremdenverkehrsamt

Ibatur. Attraktive Golf-Reiseziele

bietet die Messe auch dieses

Jahr wieder an.

Eindrucksvoll bestätigte die Rheingolf-Messe im vergangenen Jahr mit 27.100 Besuchern

ihre Position als öffentliche Leitmesse für Golf in Deutschland.

Dabei nutzten die Besucher die Möglichkeiten, sich bei den insgesamt 198 Ausstellern aus

18 Ländern über das gesamte Angebotsspektrum zu informieren. Unisono zeigten sich die

Aussteller mit dem Verlauf der drei Messetagen extrem zufrieden

Auch diesmal wieder wird die Rheingolf die ganze Welt des Golfsports präsentieren. Sie

findet vom 2. bis 4. März in den Kölner Messehallen statt.

Öffnungszeiten Megastore:

Mo.–Fr.: 09.00–18.00 Uhr

Sa.: 10.00–16.00 Uhr

*9ct./Min. aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichende Mobilfunkpreise

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auch in der kalten

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SERVICE AutO

Brandneu auf dem Markt

Der BMW 3er

Mit mehr

Leistung,

weniger

Verbrauch

Vor wenigen Tagen erst hat BMW

seine neue 3er Limousine weltweit

auf den Markt gebracht.

„Das ist die jetzt sechste Generation

des BMW 3er, und sie bietet

als sportlichstes Fahrzeug in ihrem

Segment Freude am Fahren auf

höchstem Niveau“, sagte der Vorsitzende

des Vorstands der BMW

AG, Norbert Reithofer, bei der

Weltpremiere in München.

SU•kontakt 01/12

Seit dem Start der ersten Generation im

Jahr 1975 wurden bislang insgesamt

über 12 Mio. Fahrzeuge der Modellreihe

verkauft. „Der BMW 3er ist damit das

erfolgreichste Premiumfahrzeug weltweit“,

erklärte Reithofer weiter. Und: „Wir sind davon

überzeugt, dass der neue BMW 3er an

den großen Erfolg seiner Vorgänger anknüpfen

wird“. Zur Markteinführung werden als

Benziner der 328i und der 335i sowie als

Diesel-Varianten der 320d und der 320d EfficientDynamics

angeboten. Die Preise liegen

für die genannten Modelle zwischen 35.350

Euro (320d) und 43.600 Euro (335i).

Bei der neuen 3er Limousine stehen vier

verbrauchsgünstige Triebwerke zur Verfügung,

die mit der neuen BMW TwinPower

Turbo Technologie arbeiten. Im Frühjahr soll

die Modellpalette durch weitere Varianten

ergänzt werden. Und: Im Herbst 2012 wird

es vom neuen BMW 3er auch ein Vollhybrid-

Modell geben. Die neue BMW 3er Limousine

ist noch sparsamer im Verbrauch, bietet aber

zugleich mehr Fahrkomfort. Der neue 3er

ist größer geworden und hat spürbar mehr

Platz. Trotz des Wachstums ist das Fahrzeug

jedoch – je nach Motorisierung – um bis zu

45 Kilogramm leichter als sein Vorgänger.

Dies macht sich zusammen mit der Spritspartechnologie

EfficientDynamics auch

positiv beim Verbrauch bemerkbar: So benötigt

beispielsweise der 320d EfficientDynamics

Edition bei einer Leistung von 163 PS

im EU-Testzyklus nur noch 4,1 Liter auf 100

Kilometer, was einem CO 2 -Wert von 109 g/

km entspricht. Der BMW 335i mit Sechszylinder-Triebwerk

und 306 PS benötigt je nach

Ausstattung im EU-Testzyklus nur noch zwischen

7,2 und 7,9 Liter pro 100 Kilometer. Die

Auto Start Stop Funktion ist für alle Motor-

Getriebe-Versionen serienmäßig.

Das Fahrzeug verfügt zudem im Rahmen

von BMW ConnectedDrive über modernste

Infotainment-Angebote sowie zahlreiche

Assistenzsysteme, die das Fahrzeug nochmals

sicherer und komfortabler machen.

Dazu zählt beispielsweise aktive Geschwindigkeitsregelung

mit Stop&Go Funktion,

Spurwechsel- und Spurverlassenswarnung

mit Auffahrwarner oder auch Surround View.

Daneben übernimmt ein Parkassistent das

Manövrieren des Fahrzeugs in Parklücken.

Außerdem sind Verkehrsinformationen in

Echtzeit sowie spezielle Apps zur Nutzung

von sozialen Netzwerken verfügbar.

Der neue BMW 3er wird in den Werken

München, Regensburg und Rosslyn (Südafrika)

produziert. Auch dafür investiert das

Unternehmen weltweit über eine Mrd. Euro

in seine Werke. Hauptmärkte sind die USA

(24%), China (22%), Großbritannien (16%),

Deutschland (10%).


AutO

360 Milliarden Euro Umsatz -

2011 war ein starkes Autojahr

2011 war ein starkes Autojahr!

Die Deutsche Automobilindustrie

erwartet neue Rekordstände bei

Export, Produktion und Umsatz.

VDA-Präsident Matthias Wissmann

zog zum Jahreswechsel eine durchweg

positive Bilanz.

Der Präsident

des

Deutschen

Automobilverbandes

warnte

aber: Diese dynamischeEntwicklung

werde sich im

neuen Jahr nicht linear

fortschreiben

lassen: „Wir erwarten mehr Gegenwind.

2012 wird ein hartes Arbeitsjahr. Wir gehen

etwas vom Gas, aber halten das Tempo.“

Wissmann glaubt: Weltweit werde die

Nachfrage weiter wachsen.

Der Pkw-Inlandsmarkt erwartete zum

Jahreswechsel für das Gesamtjahr 2011

eine Steigerung um rund 8 Prozent auf

über 3,1 Mio. Einheiten. Damit hätten die

Neuzulassungen wieder das Niveau der

Jahre 2007 und 2008 erreicht. Wobei sich

vor allem der Absatz von Firmenwagen mit

einem Plus von knapp einem Fünftel erfreulich

entwickelte. Zugleich sind nach Anga-

ben des Statistischen Bundesamtes aber

auch die Kraftstoffkosten um 12 Prozent

gestiegen.

Der Pkw-Export blieb 2011 ein wesentlicher

Pfeiler der deutschen Automobilindustrie.

Für das Gesamtjahr wird ein Export-

Rekordniveau von 4,55 Millionen Einheiten

erwartet, ein Plus von 7 Prozent gegenüber

dem Vorjahr. Gegenüber dem Krisenjahr

2009 hätte sich damit die Pkw-Ausfuhr um

rund ein Drittel erhöht! Die Exportquote bei

Personenkraftwagen liegt bei 77 Prozent.

Drei von vier Autos, die in Deutschland produziert

werden, finden ihre Käufer im Ausland.

Matthias Wissmann lobt „Werthaltigkeit

und Premiumcharakter“ der deutschen

Fahrzeuge und sagte mit gewissem Stolz:

„Das hat vor allem den Umsatz gesteigert.

Wir erwarten ein Plus von 13 Prozent auf

358 Milliarden Euro und damit einen neuen

Höchstwert.“

Die Perspektiven für das Automobiljahr

2012 scheinen, weltweit betrachtet, durchaus

positiv. Wissmann: „Wir gehen davon

aus, dass das hohe Exportniveau von 2011

gehalten werden kann. Wir erwarten für

das neue Jahr ein Exportvolumen von mindestens

4,55 Millionen Einheiten. Beim Inlandsmarkt

rechnen wir für 2012 mit einem

stabilen Absatz-Volumen von über 3,1 Millionen

Pkw.“

Ab März steht der Citroen DS 5 beim Händler

Der neue Citroën DS5. Er wird ab März zum Einstiegspreis von 29.350 Euro bei den Citroën

Vertragspartnern in Deutschland erhältlich sein. Er wird mit zwei Benzinmotorisierungen

(THP 155 mit 115 kW und THP 200 mit 147 kW) sowie zwei Dieselmotorisierungen (HDi

165 mit 120 kW und e-HDi 110 Airdream mit 82 kW) angeboten.

Ein wahrer

Spitzensportler

von AUDI -

Der A1 quattro

SERVICE

Audi krönt seine erfolgreiche A1-Baureihe

mit einem exklusiven Topmodell:

Dem A1 quattro. Auf nur 333 Exemplare

limitiert kommt er Mitte des Jahres

und setzt sich mit seiner Dynamik

an die Spitze der Kompaktklasse. Sein

Zweiliter-Turbomotor gibt 188 kW (256

PS) ab, die auf alle vier Räder gelangen.

Der Audi A1 quattro sprintet in 5,7 Sekunden

von null auf 100 km/h und erreicht

245 km/h Topspeed. Der sportlich-sonor

klingende Vierventiler ist in

allen Details auf hohe Leistung und geringen

Verbrauch optimiert, Common

Rail-Einspritzung, Turbolader mit Ladeluftkühler

und geregelte Ölpumpe sind

nur einige Beispiele. Auf 100 Kilometer

verbraucht der Audi A1 quattro im Mittel

voraussichtlich 8,6 Liter Kraftstoff.

Der Audi A1 quattro gibt seine Sonderstellung

schon auf den ersten Blick

zu erkennen. Er ist ausschließlich in der

Farbe Gletscherweiß Metallic lieferbar,

seine Dachkuppel ist hochglänzend

schwarz lackiert. Der Stoßfänger ist

kraftvoll gezeichnet, der Rahmen und

das Gitter des Singleframe-Grills sind in

Schwarz Hochglanz gehalten. Die geschwungenen

Stege in den Scheinwerfern

– die „wings“ – sind Rot.

Der Audi A1 quattro ist ab dem zweiten

Halbjahr 2012 lieferbar und rollt

serien mäßig mit einer lückenlosen Vollausstattung

zu seinen Käufern. Sie umfasst

viele Features, die unmittelbar aus

der Oberklasse stammen. Stattlich ist

der Preis des „Spitzensportlers“. Er soll

deutlich bei über 40.000 Euro liegen.

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SERVICE GAStRONOMIE

Pizza-Service –

Geschäft mit

Millionen

Das Franchise-Unternehmen

Joey‘s Pizza Service

(Deutschland) GmbH hat

erstmals einen Jahresumsatz

von 100 Mio. Euro

überschritten. Schon 2010

konnte ein Umsatzwachstum

von fast 125 Prozent

über die letzten fünf Jahre

erzielt werden. Es wurden

fast 10 Millionen Pizzen

verkauft. Somit hat statistisch

im Durchschnitt jeder

achte Deutsche im Jahr

eine Joey‘s Pizza gegessen.

Das Unternehmen hat 130

Franchise-Partner und plant

flächendeckende Neueröffnungen.

Der Bierkonsum in Deutschland

steigt wieder. Im ersten Halbjahr

2011 setzten die Brauereien rund

41,4 Millionen Hektoliter Bier ab, 0,2

Prozent mehr als im Vorjahr, wie das

statistische Bundesamt mitteilt.

Das Oktoberfest 2011 leistete mit 7,5

Millionen verkauften Maß seinen

Beitrag zum Bierabsatz. Doch seit

mehr als drei

Jahrzenten

ist der Bierkonsum

in

Deutschland

rückläufig.

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Die Bier-Mix-Getränke

entwickeln sich zum Hit

Die Preise in dem umkämpften Markt

schwanken zwischen Discount und Premium.

Brauereien sind nun auf der Suche nach

neuen Preisstrategien und Geschäftsmodellen

wie Bier im Alu- Schlauchbeutel statt im

Fass, oder Biermix- Getränken mit Limonade.

Geschmacksfavorit der Deutschen ist

laut GfK das Radler mit einem Anteil von

gut 54 Prozent am Biermixmarkt. Cola-Bier

erreicht einen Anteil von 30 Prozent, die Mischung

mit „Lemon“ immerhin 13 Prozent.

Auf dem 14. Deutschen Bierkongress

(24. und 25. Januar in Düsseldorf) geht es

um die Herausforderungen und Exportchancen

des deutschen Biermarktes.

Das Dunkle ist das Neue

Die Krombacher Markenfamilie hat sich durch ein vollmundig-würziges

Krombacher Dunkel verstärkt. Noch vor dem

Jahreswechsel kam die dunkle Bierspezialität mit dem würzigen

Röstaroma exklusiv in die Gastronomie.

Nach den Erfolgen mit Pils, Radler und Weizen, wird das

Biersegment durch das Dunkel weiter ausgebaut. Mit dem

Angebot eines dunklen Bieres trage man der zunehmenden

Nachfrage der Gäste damit Rechnung, heißt es bei Krombach.

5 FRAGEN AN DEN WEIN-ExPERTEN

Klaus Rüsing

Thema heute

Wein

und Alkoholsucht

Frage: Herr Rüsing, in der Presse wird immer

wieder von erhöhtem Alkoholkonsum und

entsprechenden Suchgefahren berichtet. Trifft

dieses Phänomen auch auf Wein zu.

Klaus Rüsing: Fest steht, dass Wein zwischen

9-14 Vol% Alkohol enthält. Wer sich

also berauschen möchte, kann dies natürlich

auch mit Wein erreichen. Das berüchtigte

Komatrinken geschieht aber in der Regel mit

Spirituosen.

Frage: Welche Mengen Wein sind ratsam?

Klaus Rüsing: Maßvoller Weingenuss ist

für die Gesundheit von Nutzen. Die uralte Erfahrung

wurde durch viele wissenschaftliche

Untersuchungen bestätigt. 0,3l bei gesunden

Frauen und 0,4l bei gesunden Männern gilt

als maßvoller Genuss.

Frage: Das gilt für den ganzen Tag? Also

auch zum Essen?

Klaus Rüsing: Der Wein sollte generell zu

einer Mahlzeit genossen werden. So wird der

Alkohol nicht so schnell ins Blut aufgenommen,

das Genusserlebnis des Essens aber

wird erhöht.

Frage: Das leuchtet ein. Aber ich könnte mir

ein gutes Glas Wein auch ohne Essen vorstellen,

oder?

Klaus Rüsing: Klar. Wenn der Wein gut

schmeckt sind die 0,4l schnell erreicht. Der

Anlass, die Umgebung, die Gesellschaft beeinflussen

oft auch die Menge des getrunkenen

Weines.

Frage: Ja. Auch das Trinken von Wein will

offensichtlich gelernt sein. Kann man solche

Erfahrungen steuern?

Klaus Rüsing: Nach meiner Auffassung zuerst

einmal im Elternhaus. Wer das Weintrinken

als Genusserfahrung bei den Eltern vorgelebt

bekommt, wird auch später so handeln

und es nicht übertreiben.

WEIN-TIPP-KOMPAKT

Betrachten Sie das Weintrinken als

Geschmackserlebnis.

Ein Winzer sagte: „Wein ist gesellig.

trinken Sie ihn nicht allein“.

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Zwei bekannte Marken haben

eine deutschlandweite Kooperation

besiegelt: Europas größte Versandapotheke

DocMorris und das

Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen

REWE arbeiten zusammen.

In einer Information heißt es dazu: „Beide

Partner profitieren: DocMorris erschließt

sich neue Kundengruppen und steigert

DUB

hANDEL

SERVICE

Supermarkt-Riese baut aus –

REWE jetzt auch mit DocMorris

die Reichweite.“ REWE baut seine Angebotskompetenz

im Segment Gesundheit

damit in seinen 3.000 REWE Märkten bundesweit

weiter aus.

Seit Beginn des neuen Jahres werden

die REWE Kunden nun direkt vor Ort regelmäßig

über das umfassende Angebot der

Versandapotheke informiert. Das geschieht

an prominenter Stelle über Werbemittel

wie Handzettel und Broschüren. Außerdem

werden in den REWE Märkten dauerhaft

DocMorris-Kataloge und Angebotsflyer erhältlich

sein. Darüber hinaus wird es auch

auf der REWE Homepage www.rewe.de

Hinweise auf das Angebot der Apotheke

geben.

Rewe sagt (was anderen Apotheken

wenig gefallen wird): „Aufgrund der Zusammenarbeit

kommen die Verbraucher in

den Genuss besonderer Vorteile: Sie profitieren

zum Beispiel von Rabatten oder be-

DEUTSCHE

UNTERNEHMERBÖRSE

sonderen Aktionen nur für REWE Kunden“.

„Wir freuen uns, mit REWE den optimalen

Partner im Lebensmitteleinzelhandel an

unserer Seite zu haben“, sagt Olaf Heinrich,

DocMorris-Versandvorstand. „Das Unternehmen

steht seit mehr als 80 Jahren für

Qualität, attraktive Preise, Zuverlässigkeit

und ausgeprägten Kundenservice. Damit

lebt es dieselben Werte wie wir. Das ist eine

erfolgversprechende Basis für diese Kooperation.“

Die Versandapotheke selbst punktet mit

Arzneimitteln und anderen Apothekenprodukten

zu günstigen Preisen, pharmazeutischer

Kompetenz und vielfältigen Serviceleistungen.

Dazu gehören kostenlose

Medikationsprofile und kundenfreundliche

Hinweise auf Doppelverordnungen und

Wechselwirkungen. Mittlerweile gibt es in

Deutschland rund 160 DocMorris-Apotheken.

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SU•kontakt 01/12

Der Druckausgleich bereitet manchem Passagier Probleme

Wer erkältet und mit verstopfter

Nase im Flugzeug reisen muss ...

Flugzeuge sind aus Zeitgründen

oft das favorisierte

Verkehrsmittel – ob

für Geschäftsreisende

oder Urlauber. Das ist

nicht neu. Doch wenn

der Kopf brummt und die

Nase verstopft ist, kann

ein Flug vor allem bei der

Landung unangenehm

werden.

Erkältete klagen vor allem über Schnupfen

(knapp 71 Prozent) und eine verstopfte

Nase (65 Prozent). Besonders

unangenehm und problematisch ist dies

beim Fliegen. Der Grund: In der Luft ist der

Luftdruck niedrig, am Boden hoch – beim

Landeanflug steigt daher der Luftdruck

im Flugzeug innerhalb weniger Minuten,

wodurch ein Unterdruck im Mittelohr entsteht

– das Trommelfell dehnt sich nach

innen. Bei einer Erkältung sind die Nasenschleimhäute

angeschwollen, sodass die

Luft unzureichend oder gar nicht durchgelassen

wird. Der Druck lässt sich schlechter

ausgleichen. Die Folge: Das gedehnte

Trommelfell beginnt zu schmerzen und es

kommt zu einem dumpfen Gefühl im Ohr.

Im Extremfall kann das Trommelfell reißen

und das Hörvermögen wird beeinträchtigt.

Erkältete, die ihre Flugreise nicht absagen

können, sollten vor Reiseantritt die

Blockade in der Nase lösen, damit sie den

Druckausgleich machen können und erkältungsbedingte

Schmerzen behandeln.

Dabei hilft zum Beispiel Aspirin Complex.

Mit nur zwei Wirkstoffen befreit es von den

meist gleichzeitig auftretenden Symptomen

Schnupfen und Schmerzen, ohne müde zu

machen oder die Nasenschleimhaut auszutrocknen.

Bereits 30 Minuten nach der

Einnahme lassen die Beschwerden deutlich

nach. Bei einer eitrigen Sinusitis oder Fieber

ist es jedoch sinnvoller am Boden zu bleiben

und einen Arzt aufzusuchen

Ein Mythos hält sich im übrigen hartnäckig:

Klimaanlagen in Flugzeugen gelten als

wahre Virenschleudern. Angeblich wälzen

sie die Luft in der Kabine nur um und transportieren

so Viren, Bakterien und Keime

von Sitzplatz zu Sitzplatz. Nach Angaben

der Fluggesellschaften ist das Gegenteil

der Fall.

Ihre Messungen ergeben, dass dank

moderner Filtersysteme sogar die Grenzwerte

für Operationssäle unterschritten

werden, da selbst Bakterien, Keime und

Viren zurückgehalten werden. Und auch

Forscher haben keinen Hinweis, dass das

Ansteckungsrisiko an Bord besonders hoch

ist. Sie gehen ebenfalls davon aus, dass

moderne Klimaanlagen das Ansteckungsrisiko

reduzieren können und die Luft in

vielen Büros oder Wohnungen keimhaltiger

ist. Nicht verhindern kann die Technik allerdings,

dass die Erkältungsviren durch den

direkten Kontakt mit einer Schnupfnase

übertragen werden.

Zur Vorbeugung ist es deshalb ratsam,

ein paar einfache Hygiene-Regeln zu beachten:

Neben dem gründlichen Händewaschen

sollten sich Reisende möglichst

nicht ins Gesicht fassen. Rhino-, Entero-

und andere Erkältungsviren können sich

nämlich bis zu drei Stunden auf den Handflächen

halten und so leicht zu den Schleimhäuten

von Augen und Nase gelangen, wo

sie sich ausbreiten.


Im Blickpunkt

StEuERN: Neuerungen durch das

Vereinfachungsgesetz 2011 � S. 42

FINANzEN: Dem Gastgewerbe fehlt das

notwendige Eigenkapital � S. 44


SU •kontakt

CONtROLLING: So berechnen Sie den

Break-Even-Point � S. 46

FINANZEN

Was sich bei

Volksbanken

2012 ändert

� Seite 45

GL&Lev special 03/09

© shutterstock


42

Im Blickpunkt Steuern

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Neuerungen durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011

Steuerliche Hinweise

zum Jahresende

Von UWE HAPP

Der ursprünglich im Kalenderjahr

2012 vorgesehene Starttermin

für das neue Verfahren der

elektronischen Lohnsteuerab-

zugsmerkmale (elektronisches

Abrufverfahren) und den

erstmaligen Abruf der elektronischen

Lohnsteuerabzugs-

merkmale verzögert sich.

ELSTAM-Verfahren (Elektronische

Lohnsteuerkarte)

Ein Einsatz des elektronischen Abrufverfahrens

ist derzeit zum 1. Januar 2013

geplant. Bis dahin bleiben die Lohnsteuerkarte

2010 sowie die vom Finanzamt ausgestellte

Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug

2011 (Ersatzbescheinigung 2011)

und die darauf eingetragenen Lohnsteuerabzugsmerkmale

(Steuerklasse, Zahl der

Kinderfreibeträge, Freibetrag, Hinzurechnungsbetrag,

Religionsmerkmal, Faktor)

weiterhin gültig und sind dem Lohnsteuerabzug

in 2012 zugrunde zu legen. Ein erneuter

Antrag des Arbeitnehmers ist hierfür

nicht erforderlich.

Änderungen der eingetragenen Lohnsteuerabzugsmerkmale

muss der Arbeitnehmer

beim Finanzamt beantragen.

Weihnachtsgeschenke

Wer mit Geschenken seinen Geschäftspartnern

eine Freude bereiten will, darf

für den Ansatz als Betriebsausgaben oder

Werbungskosten die Grenze von 35 Euro

(netto) nicht überschreiten. Der Schenker

ist verpflichtet, Aufzeichnungen über das

Geschenk und seinen Empfänger zu führen.

Grundsätzlich muss der Beschenkte sein

Geschenk nach Erhalt als Einnahme versteuern,

es sei denn der Schenker versteuert

selbst das Geschenk pauschal mit 30%.

Das Wahlrecht zur Pauschalversteuerung

muss aber für alle Geschäftsfreunde einheitlich

ausgeübt werden.

uwe happ

Dipl.-Kfm., Steuerberater

und Partner in der

Schmitz+Partner

Steuerberatungs-

gesellschaft

Geschenke an Mitarbeiter sind grundsätzlich

als Betriebausgaben abziehbar.

Übersteigt der Wert des Geschenks den Betrag

von 40 Euro (brutto) oder die monatliche

Freigrenze für Sachzuwendungen von

44 Euro (brutto), so werden jedoch Lohnsteuer

und Sozialabgaben fällig.

Wird das Geschenk im Rahmen der

Weihnachtsfeier übergaben, dürfen die

Kosten für das Geschenk zusammen mit

den übrigen Kosten der Feier 110 Euro

(brutto) je Mitarbeiter nicht übersteigen.

Ein besonderer Geschenktipp in diesem

Jahr sind Gutscheine. Der Bundesfinanzhof

hat erst kürzlich entschieden, dass auch

Gutscheine unter die 44 Euro- Sachbezugsregelung

fallen können.

Krankheitskosten nur

noch mit Nachweis

Entgegen höchstrichterlicher Rechtsprechung

wurde nun eine Verwaltungsauffassung

gesetzlich zur Berücksichtigung von

Krankheitskosten als außergewöhnliche

Belastungen kodifiziert.

Danach muss vor Beginn der Heilmaßnahmen

oder vor dem Erwerb des medizinischen

Hilfsmittels ein amtsärztliches Gutachten

oder eine ärztliche Bescheinigung

eines Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung

in den folgenden Fällen ausgestellt

worden sein:

Bade- oder Heilkur

psychotherapeutische Behandlung

medizinisch erforderliche auswärtige

Unterbringung eines an Legasthenie

oder einer anderen Behinderung

leidenden Kindes des Steuerpflichtigen;

Notwendigkeit der Betreuung des Steuerpflichtigen

durch eine Begleitperson

Bezug medizinischer Hilfsmittel, die als

allgemeine Gebrauchsgegenstände des

täglichen Lebens anzusehen sind;

wissenschaftlich nicht anerkannte

Behandlungsmethoden

Kosten für die erstmalige

Berufsausbildung

Nachdem der Bundesfinanzhof im Sommer

diesen Jahres mehrfach entschieden hatte,

dass Kosten für die erstmalige Berufsausbildung

oder für ein Erststudium auch Werbungskosten

oder Betriebsausgaben sein

können, wurde der daraufhin angekündigte

Nichtanwendungserlass der Finanzverwaltung

nun in das Gesetz aufgenommen. Danach

können die Aufwendungen nur noch

im Rahmen der begrenzt abzugsfähigen

Sonderausgaben als Ausbildungskosten

angesetzt werden. Im Gegenzug wurde die

berücksichtigungsfähige Höchstgrenze auf

6.000 Euro angehoben.

Umsatzsteuerliche

Ist-Versteuerung

Die im Jahr 2009 erfolgte begrenzte Anhebung

der Umsatzsteuergrenze auf 500.000

Euro für die Anwendung der Ist-Versteuerung

zur Abmilderung der Folgen der Wirtschafts-

und Finanzkrise wird nicht mehr

wie geplant am 31.12.2011 auslaufen, sondern

dauerhaft fortbestehen.

Neuer Sperrtatbestand

bei der Selbstanzeige

Bereits mit dem Schwarzgeldbekämpfungsgesetz

im Frühsommer 2011 wurde

ein neuer verschärfender Sperrtatbestand

für die Selbstanzeige eingeführt. Nunmehr

ist eine wirksame Selbstanzeige und eine

damit verbundene Straffreiheit nicht mehr

möglich, sobald dem Täter oder seinem

Vertreter eine Prüfungsanordnung bekannt

gegeben wurde.

Senkung der

Rentenbeitragssätze

Der Rentenbeitragssatz der Deutschen Rentenversicherung

sinkt zum 01.01.2012 von

19,9% auf 19,6%. Damit werden Arbeitnehmer

wie Arbeitgeber entlastet.


Die Anschaffung einer Immo-

bilie gilt als die größte Investition

des Lebens. Die Baufinanzierung

sollte daher gut geplant sein.

Immerhin glaubt jeder dritte

Immobilienkäufer, dass er

zu schlechten Konditionen

abgeschlossen hat.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine

aktuelle Umfrage von Immobilien-

Scout24 unter 1.479 Immobilienkäufern,

die im letzten Jahr eine Baufinanzierung

über das Immobilienportal angefragt

haben.

Die gute Nachricht vorweg: Die Mehrheit

der befragten Eigentümer (83 Prozent)

gibt in der Studie an, gut informiert gewesen

zu sein und die Immobilienfinanzierung

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Finanzen

Immobilienkäufer sind oft sehr

unzufrieden mit der Finanzierung

richtig kalkuliert zu haben (91 Prozent). Die

meisten Käufer wissen, dass günstige Konditionen

bei der Bank das wichtigste Kriterium

bei der Immobilienfinanzierung sind.

Umso erstaunlicher ist es, dass trotz der

überlegten Handlungsweise 35 Prozent der

Immobilienkäufer meinen, sie hätten ihre

Finanzierung zu ungünstigen Konditionen

abgeschlossen.

Ralf Weitz, Geschäftsleiter für den Bereich

Baufinanzierung bei Immobilien-

Scout24, rät: „Bauherren sollten sich bei

den Angeboten nicht am Sollzins, sondern

immer am Effektivzins orientieren. Er enthält

zusätzlich die Bearbeitungs- und Vermittlungsgebühren

der Kreditinstitute. Darüber

hinaus ist es ratsam, eine hohe Anfangstilgung

mit der Bank zu vereinbaren. Dadurch

können die Schuldner ihren Kredit deutlich

schneller abbezahlen und Zinsen sparen.“

Eine der wichtigsten Regeln bei der

Baufinanzierung lautet, niemals das erste

Angebot von der Bank zu akzeptieren. Bauherren

sollten sich mehrere Offerten von

verschiedenen Bankinstituten einholen, um

Konditionen miteinander zu vergleichen.

Laut ImmobilienScout24-Studie haben diesen

Tipp drei Viertel der befragten Käufer

beherzigt. 73 Prozent der Umfrageteilnehmer

gaben an, zwischen zwei und fünf Angebote

eingeholt zu haben, bevor sie sich

letztendlich für eine Finanzierung entschieden

haben. 13 Prozent der Befragten haben

sogar mehr als sechs Angebote eingeholt.

Dieses Vorgehen kann bares Geld sparen,

denn schon ein Zinsunterschied von nur 0,5

Prozent verbilligt den Immobilienkredit um

einige tausend Euro.

Wer zudem mehrere Angebotsvorschläge

in der Tasche hat, kann bei Nachverhandlungen

die Konditionen der Bank zu

seinen Gunsten nachbessern.

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43

Im Blickpunkt


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Trotz steigender Umsätze im Gastgewerbe

Geringe Eigenkapitalbasis verhindert Investitionen

Im Blickpunkt Finanzen

SU•kontakt 01/12

Das Gastgewerbe in

Deutschland hat seine

Umsätze im Zeitraum

Januar bis September

2011 zwar um real 2,3

Prozent gesteigert.

Doch bleibt die Lage

angespannt. Der Sparkassen-

und Girover-

band (DSGV) mahnt:

Der Investitionsstau

muss aufgehoben

werden.

Nach den deutlichen Umsatzeinbußen

der letzten Jahre lässt die

Entwicklung auf einen spürbaren

Aufschwung schließen. Die Branche profitierte

von der guten Wirtschaftsentwicklung

sowie vom anhaltenden Trend im Deutschlandtourismus“,

so Karl-Peter Schackmann-

Fallis (Bild links), Geschäftsführendes Vorstandsmitglied

des Verbandes anlässlich der

Pressekonferenz zum Sparkassen-Tourismusbarometer

Deutschland 2011 in Berlin.

Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe,

die zusammen das Gastgewerbe

ausmachen, entwickelten sich jedoch unterschiedlich.

Laut der vorläufigen Branchenprognose

des DSGV konnte das Hotelgewerbe

seine Investitionsquote von 1,9

Prozent in 2009 auf 2,2 Prozent in 2010

leicht steigern. Gewinne wurden überwiegend

als Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen

verwendet oder zur Stärkung des

Eigenkapitals herangezogen. Die Quote

stieg von Null auf 2,8 Prozent.

„Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Im Durchschnitt liegen die Eigenkapitalquoten

über alle Unternehmensgrößen

und Branchen hinweg aber bei 18 Prozent.

Hier muss die Hotellerie dringend nachlegen,

um den anhaltenden Investitionsstau

aufzulösen“, sagte Schackmann-Fallis.

Die Lage des Gaststättengewerbes

bleibt aufgrund starker Umsatzrückgänge

in den Vorjahren weiterhin angespannt.

Wegen der gesunkenen Gewinne waren

die Gastronomen nicht in der Lage ihre

Eigenkapitalbasis zu verbessern. Sie liegt

nach wie vor bei Null. Gleichzeitig sind

wichtige Kostenblöcke wie Personal- und

Mietaufwendungen weiter gestiegen.

Verluste aufgrund von nicht absehbaren

Marktveränderungen aufzufangen, ist bei

vielen Unternehmen deshalb nicht möglich.

Das Ausfallrisiko liegt laut Creditreform-Risiko-Index

bei 4,91 Prozent und bewegt sich

damit weit über dem Insolvenzrisiko der

Gesamtwirtschaft (2,25 Prozent).

„Um sich aus dieser schwierigen Lage

zu befreien, müssen sich die Unternehmer

besser auf ihre Gründung und Führung

ihrer Betriebe vorbereiten“, sagte Schackmann-Fallis.

Als Erfolgsfaktoren gelten

persönliche und fachliche Qualifikationen

des Unternehmers, ein klares Profil des Betriebes

sowie maßgeschneiderte Angebote

für konkrete Zielgruppen.

Mit einem Marktanteil von knapp 50 %

– das entspricht einem Kreditbestand von

10,8 Mrd. Euro – sind Sparkassen und Landesbanken

der Finanzierungspartner Nr.

1 des Gastgewerbes. Sie unterstützen die

Tourismusbetriebe vor Ort und sind wichtiger

Beratungs- und Finanzierungspartner.

Kreditvergabe überschritt 100 Milliarden-Grenze

Die 429 Sparkassen in

Deutschland haben

ihre neuen Kreditver-

gaben 2011 weiter

ausgebaut und bereits

Ende Oktober die

Schwelle von 100

Millarden Euro

überschritten.

Von den neu zugesagten Finanzierungsmitteln

floss mit 54 Mrd. Euro

die Mehrheit in Investitionen mittelständischer

Unternehmen. Weitere 39 Mrd.

Euro wurden an private Kunden ausgereicht,

vorwiegend für den Bau, den Erwerb und

die Modernisierung von Immobilien aber

auch für Konsumausgaben. Der Bestand an

Kundenkrediten in den Büchern der Sparkassen

stieg seit Jahresbeginn um weitere

15,2 Mrd. Euro auf 675,5 Mrd. Euro an. Davon

entfallen 325,3 Mrd. Euro auf Kredite an

Unternehmen und Selbständige und 294,0

Mrd. Euro auf Kredite an Privatpersonen.

„Die Sparkassen sind durch hohe Kundeneinlagen

bei der Kreditfinanzierung von

den internationalen Finanzmärkten unab-

hängig. Das macht sie zu verlässlichen Partnern“,

sagte Heinrich Haasis (Bild), Präsident

des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes

(DSGV), in Berlin.

Mit Blick auf die große Bedeutung von

Krediten für die Finanzierung der Unternehmen

und des Gewerbes in Deutschland,

mahnte Haasis an, die Weichen bei Basel III

richtig zu stellen. „Nach den vorliegenden

Basel III Entwürfen wird das klassische Kreditgeschäft

mit zu hohen Kapitalanforderungen

belastet. Damit werden für Kreditinstitute

weitere Anreize geschaffen, sich

verstärkt in Handelsgeschäften zu engagieren

– also gerade dort, wo in der Finanzkrise

die größten Risiken aufgetreten sind.

„Das ist der falsche Weg“, so Haasis.


Was sich bei den Volks- und

Raiffeisenbanken 2012 ändert

Für die Kunden der Volksbanken

und Raiffeisenbanken gibt es im

neuen Jahr zahlreiche Veränderungen,

auf die man sich einstellen

sollte. Neben dem neuen Angebot

der freiwählbaren PIN gehören

auch gesetzliche änderungen dazu.

Der Bundesverband der Deutschen

Volksbanken und Raiffeisenbanken

gibt einen überblick.

Erfolg verbindet.

A

b Februar 2012 können die Kunden

der Volksbanken und Raiffeisenbanken

ihre persönliche Geheimzahl

(PIN) zu ihrer Bankkarte frei wählen

und jederzeit am Geldautomaten ihrer Bank

ändern. Dies wird sowohl für die genossenschaftliche

girocard (umgangssprachlich

„ec-Karte“) als auch für die genossenschaftliche

Kreditkarten gelten. Kunden, deren girocard

mindestens bis 2013 gültig ist, können

ab Februar sofort das neue Verfahren

nutzen. Ab Jahresende 2012 gilt das dann

für alle Girocard-Inhaber. Die genossenschaftlichen

Kreditkarten werden schrittweise

für die neue Funktion vorbereitet.

änderung der AGB

Alle Girokontoinhaber der Volksbanken

und Raiffeisenbanken, erhalten bis Anfang

Mai neue AGB. Die Institute müssen diese

ändern, damit die bestehenden Lastschriftmandate

der Kontoinhaber auch im einheitlichen

EURO-Zahlungsraum SEPA mit IBAN

und BIC weiter Bestand haben.

Der Hauptsitz des BVR am

Potsdamer Platz in Berlin.

Pfändungsschutz

Seit dem 1. Januar wird der Pfändungs-

AZ_Schmitz+Partner_SU-Kontakt 190x65:Layout 1 schutz 04.07.11 für 15:32 Kontoguthaben Seite 1 nur noch auf

Wir sind eine expandierende Kanzlei und bieten mittelständischen Unternehmen

aller Rechtsformen sowie Privatpersonen eine ganzheitliche Beratung.

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Klaus Schmitz

Steuerberater

Finanzen

dem sogenannten Pfändungsschutzkonto

gewährt. Die gesetzliche Übergangsregelung

ist ausgelaufen, gemäß der alternativ

auch Pfändungsschutz ohne ein Pfändungsschutzkonto

in Anspruch genommen

werden konnte. Von dieser Regelung betroffen

sind auch der gesetzliche Verrechnungsschutz

für Sozialleistungen wie beispielsweise

Rente oder Arbeitslosengeld II

und Kindergeld. Bisherige gerichtliche Freigabebeschlüsse

für Girokonten, die nicht

als Pfändungsschutzkonto geführt wurden,

verloren zum 1. Januar 2012 ihre Wirkung.

Der automatische Pfändungsschutz auf

dem Pfändungsschutzkonto beträgt pro

Monat 1.028,89 Euro. Eine Erhöhung des

Freibetrags ist je nach Lebenssituation möglich,

zum Beispiel bei einer Unterhaltspflicht

für Ehegatten oder Kinder.

Riester- und Rürup-Rente

Aufgrund der schrittweisen Anhebung des

Rentenalters ändert sich auch der Auszahlungsbeginn

für neu abgeschlossene staatlich

geförderte Rentenverträge. Ab 2012 werden

Riester- und Rürup-Renten erst 2 Jahre

später ab dem 62. Lebensjahr ausgezahlt.

Garantiezins bei Lebensversicherungen

Das Bundesfinanzministerium hat beschlossen,

dass der sogenannte Garantiezins für

Lebensversicherungen bei Neuverträgen

am 1. Januar 2012 von derzeit 2,25 Prozent

auf 1,75 Prozent abgesenkt wird.

Dipl.-Kfm. Klaus Martin Schmitz

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. Norbert Schmitz

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. Uwe Happ

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Alexander Panten

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Dipl.-Kfm. Bernhard Clemens

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

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Im Blickpunkt


46

Im Blickpunkt

Controlling

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Berechnen Sie Ihren Break-even

Kosten unter Kontrolle?

Von BERND BOSBACH

Die Erfahrung zeigt, dass viele

Unternehmer und Geschäfts-

führer dazu neigen, ihre aktuelle

Situation besser einzuschätzen,

als sie eigentlich ist. Denn nicht

allen ist klar: Auch wenn man

beispielsweise in den ersten

Monaten des Jahres überschüsse

verbucht, heißt das noch lange

nicht, dass am Ende des Jahres

Gewinne eingefahren werden.

Ein nicht zu unterschätzender

Faktor: zu hohe Fixkosten.

Kosten: Fix oder variabel?

Zu wenig Umsatz ist in aller Regel

der eine – zu hohe Fixkosten der

andere Hauptgrund für nicht erzielte Gewinne.

Eine exakte Analyse der einzelnen

Kosten nach Kostenarten macht deshalb

Sinn. Denn nur so ist es exakt möglich, den

so genannten Break-even-Punkt (oder auch

Gewinnschwelle) zu ermitteln, den Punkt,

an dem Ihr Unternehmen die Gewinnzone

erreicht. Aus diesem Grund ist eine Aufteilung

aller Kosten in fixe oder variable

Kosten nötig. Sehr gut geeignet hierfür ist

zum Beispiel Ihre Betriebswirtschaftliche

Auswertung (BWA).

Die BWA hilft

Nach der Systematik Ihrer BWA können

Sie zu den variablen Kosten zählen: Materialkosten,

Hilfs- und Betriebsstoffe sowie

Energiekosten, die der Produktion zuzurechnen

sind. Fixe Kosten sind zum Beispiel

Raumkosten, Abschreibungen und Zinsen,

Kosten für Verwaltung und Büro, Versicherungen

und Fahrzeuge. Personalkosten

nehmen eine Sonderstellung ein (u. a. wg.

unterschiedlichen Kündigungsfristen) und

werden daher, der Einfachheit halber, teils

zu den Fixkosten (Verwaltung) und teils zu

den variablen Kosten (Produktion) gerechnet.

Mehr proportionale Kosten

Unser Betrachtungszeitraum beträgt ein

Jahr. Die variablen Kosten (auch proportionale

Kosten genannt) sind, abhängig von

Situation und Auftragslage, jeden Monat

Bernd Bosbach

Diplom-Betriebswirt,

Bilanzbuchhalter und

Geschäftsführer der

Beratungsgesellschaft

MOVE 2 profit

GmbH & Co. KG

unterschiedlich hoch. Aber auch die Fixkosten

können von Monat zu Monat variieren.

Beispiel: Versicherungsbeiträge fallen fast

immer im ersten Monat des Jahres an,

Weihnachtsgeld für das Personal wird am

Ende des Jahres ausgezahlt. Der Unterschied

bei den Kostenarten ist aber: Die

Fixkosten entstehen immer – unabhängig

von Absatz und Umsatz. Die variablen Kosten

fallen nur dann hoch oder höher aus,

wenn auch die Auftragslage und damit die

Produktion und somit der Umsatz steigt.

Verständlich, dass ein Unternehmen lieber

proportionale Kosten hat als umsatzunabhängige

(fixe) Kosten.

Weniger fixe Kosten

Der zu erzielende Gewinn eines Unternehmens

errechnet sich aus den Einnahmen

(Umsatz) minus der Kosten. Ein Unternehmen

erreicht erst in dem Moment die

Gewinnschwelle, wenn der Umsatz höher

ist als der komplette Fixkostenblock des

gesamten Jahres plus die bis dato angefallenen

variablen Kosten. Das ist der so

genannte Break-even-Punkt. In aller Regel

wird er im letzten Quartal des Jahres erreicht.

Je besser der Umsatz oder je niedriger

die Fixkosten, umso eher wird also ein

Unternehmen diesen Punkt erreichen. Nehmen

wir den Umsatz als (markt-) gegeben

an, sind die Fixkosten das entscheidende

Rad, an dem die Unternehmer drehen können.

Tipps aus der Praxis

Folgende Vorgehensweise hat sich in der

Vergangenheit bewährt: Nach Zuordnung

in die jeweiligen Kostenarten werden die

Fixkosten gesondert betrachtet:

Die Vorgabe: Gibt es Möglichkeiten, diese

zu reduzieren? Dass es sich dabei nicht immer

nur auf Personalkosten reduziert zeigen

diese Beispiele:

Eine nur ungenügend genutzte Produktionshalle

wurde als Fixkostenfaktor eliminiert.

Umsetzung: Die intakten Maschinen

wurden in einer anderen Halle aufgestellt,

das „Lagermaterial“ entsorgt. Diese Maßnahmen

allein hätte schon eine Menge Energiekosten

gespart, zusätzlich konnte das

Unternehmen diese Halle aber noch weiter

vermieten – also Einnahmen generieren.

Perfekt.

Ein weiteres Beispiel: Ein Unternehmen hatte

einen Fuhrpark von rund 20 Fahrzeugen,

die den Mitarbeitern für Kundenbesuche

etc. bei Bedarf zur Verfügung standen.

Nach eingehender Betrachtung wurde der

Kfz-Pool um acht Fahrzeuge gekürzt, ein

Vertrag mit einem ortsansässigen Vermieter

ausgehandelt, der immer dann Fahrzeuge

zur Verfügung stellt, wenn sie benötigt

werden. Ergebnis: Reduktion der Fixkosten

um über 42.500 Euro pro Jahr.

Fazit:

Es lohnt, sich mit dem Thema Kosten und

insbesondere Fixkosten etwas intensiver

auseinander zu setzen. Als möglicher Start

in den Umgang mit diesem Thema wäre

z. B. eine Rückschau auf das vergangene

Jahr sinnvoll: Fügen Sie doch einmal alle

relevanten Zahlen wie beschrieben zusammen

und errechnen, wann Sie im vergangenen

Jahr Ihren Break-even-Punkt erreicht

haben. Vielleicht erkennen Sie ja auch

Möglichkeiten, Ihre Fixkosten zu reduzieren.

Ihrem Gewinn würde es gut tun.


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