Subsegment als Ziel - Midrange Magazin

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inhaltMIDRANGE AKTUELLNews & Ticker 6Synergien nutzen 7discuss & discover: Plattform für individuelle Firmen-EventsKöpfe 8Friedbert Schuh, General Manager Central Europe, undDieter Roskoni, Director Marketing Central Europe vonLawson Software Deutschland: „Unser Ziel ist, Marktführerin den Subsegmenten zu werden. Dazu wollen wir diegroßen Industrieblöcke weiter herunterbrechen und nochspezifischer werden.“ Û Seite 12Finanzcontrolling: Essentiell oder „nice to have“? 10Kommentar zur Frage des MonatsDas Subsegment als Ziel 12Lawsons ERP-Kampagne bewegt die CouchpotatoesDie Visitenkarte der Branche 14Orbit: Die Schweizer Messe für IT & InternetGenerating Value in a Smarter World 1530. DNUG Konferenz im Zeichen von Web 2.0Die Zukunft der iSeries 16Mit der IBM im GesprächFiBu, KoRe,ControllingGerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kommt esim Unternehmen auf Transparenz und Effizienz an. Einemoderne Finanzsoftware hilft bei der Früherkennungfinanzieller Engpässe. Û Seite 18FIBU, kore, controllingOptimierungspotenzial nutzen 18Die Forderung, das unbekannte WesenPlanungssicherheit bieten 20Keine Sekunde bereut 22Humana verkauft Forderungen auf Basis von SAPVon Geckos und Zahlen 24Spezialpapier- und Printprodukthersteller setzt auf CSSWWS, Kassen,Barcode,RFID, EDIIn der Warenwirtschaft ist Flexibilität und Schnelligkeitgefragt. Mit entsprechenden Technologien gewinnenUnternehmen Resourcen und können sich wieder auf ihreKernkompetenzen konzentrieren. Û Seite 26DNUG Konferenzim Zeichenvon Web 2.0Im Mai organisiert die DNUG ihre 30. Konferenz. Unterdem Motto „The Innovative Enterprise – Generating Valuein a Smarter World“ sind Anwender von Lotus Softwareund alle Interessenten dieser zukunftsweisenden Technologienach Düsseldorf eingeladen. Û Seite 15Funktionen allein reichen nicht 25Schneller und produktiver arbeiten – denn Zeit ist GeldWWS, Kassen, Barcode, RFID, EDIEntlastung für die IT-Kapazität 26EDI/B2B-Outsourcing als ROI-Garant für die ZukunftTechnologisch flexibel kassieren 28An der Kasse muss es schnell und reibungslos gehenEffizienterer Warenausgang 29RFID bei Asia-Importeur Kreyenhop & KlugeFit für die ATLAS-Ausfuhr? 30Zollanmeldungen elektronisch erfassen und übermittelnTECHNIK & INTEGRATIONZweiter Server auf der iSeries? 32MySQL: Installation und automatischer StartEine zukunftsweisende Lösung 36Die IBM Rational Migration Extension for System i (RMEi)4MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


MIDRANGE AKTUELLTICKERAzlan stiftet IBM Power Server an BerufskollegÛ Azlan, der VAD-Geschäftsbereich vonTech Data, engagiert sich für die beruflicheAus- und Weiterbildung von Schülernund Studenten und hat einen IBM PowerServer an das Berufskolleg für Technikund Informatik (BTI) in Neuss gestiftet.Am 3. März übergab Martin Bichler,Product Sales Specialist iSeries/AS400 bei Azlan, in Anwesenheit von Dr.Wolfgang Rother, dem IBM-Bildungsbeauftragten,einen IBM Power Server imWert von 18.000 Euro an das Berufskollegfür Technik und Informatik in Neuss.Der Schulleiter Hans-Georg Torkel, derden Rechner in Empfang nahm, erklärte:„Wir freuen uns sehr über das Engage-CSS feiert 25-jähriges UnternehmensbestehenÛ Die CSS GmbH feiert im April ihr25-jähriges erfolgreiches Bestehen amMarkt. Zeit also für einen Rückblick, Zeitaber auch für einen Blick in die Zukunft.Seit der Gründung der CSS ComputerSoftware Studio GmbH im Jahre 1984haben sich Unternehmensprofil und Produktportfolioder CSS entscheidend verändert.Heute steht das integrierte Komplettsystemfür die Bereiche Controlling,Trost virtualisiert IT mit Citrix und IBMÛ Die Trost Auto Service Technik hatin einem großen VirtualisierungstestprojektWirtschaftlichkeitsvorteile undhohe Energieeffizienz durch den Einsatzvon Citrix XenServer und IBM Systemx-Systemen nachweisen können. DieVirtualisierungsstudie wurde vor kurzemdurchgeführt. Jetzt ist geplant, die neueLösung in Produktion zu übernehmen.Damit wird den gewachsenen IT-Herausforderungendes expandierenden Unter-ment von Azlan. Meine Kollegen und ichsind alle von dem System i begeistert.Der Power-Server gilt als beste universellePlattform für mittelständische Firmen,er wird weltweit in Unternehmeneingesetzt. Das macht ihn auch für dasBTI und seine Auszubildenden interessant.Die Schüler arbeiten im Unterrichtmit dem Server und haben somiteine hervorragende Vorbereitung auf diespätere Berufswelt.“ An der Übergabenahmen auch der Schuldezernent desRhein-Kreises Neuss, Tillmann Lonnesund die Dozentin Sercin Zorlu teil.www.azlan.deRechnungswesen & Personalwirtschaftmit enormen Synergie- und Optimierungseffektenim Vordergrund.www.css.denehmens Rechnung getragen. Kern derIT-Architektur des Unternehmens istdas von IBM betriebene Rechenzentrummit einer Citrix Terminal-Server-Farm,über die ca. 80 Applikationen (16- und32-Bit) für rund 1.200 Nutzer gehostetwerden.de.trostgroup.comwww.citrix.dewww.ibm.deDny59, iStockphoto.comÛ Neue Webseite von KUMAtronikonline. Mit einem RelaunchIhrer Webseite auf Basis der neuenVersion des eigenen up2date CMSpräsentiert sich die KUMAtronikSoftware seit dem 2. April. Ergänztwird die Firmenpräsentation durcheigenständige Produkt- und Branchenwebsites.www.kumasoft.deÛ EMC SourceOne. EMC stelltmit EMC SourceOne eine neue Produktfamiliefür Archivierung, Complianceund e‐Discovery vor. EMCSourceOne ist ein Software-Paket,das beliebige Inhalte über deren gesamtenLebenszyklus hinweg zentralverwaltet. www.emc2.de Û IBMstellt Finanzmanagement der UniBielefeld um. Die Universität Bielefeldhat IBM mit der Neuausrichtungihrer Finanzprozesse beauftragt. Mitder Einführung einer neuen Wirtschaftsführungreagiert die Universitätoffensiv auf das Hochschulfreiheitsgesetz.Das Gesetz sieht für dieHochschulen in Nordrhein-Westfalenstärkere Selbständigkeit in Finanzangelegenheitenund ein ganzheitlichesControlling vor. In dem gemeinsamenProjekt wird das Finanzmanagementbis Ende des Jahres miteiner integrierten SAP ERP-Lösungauf die kaufmännische Buchführungumgestellt. www.ibm.de Û Semiramisin der Hochschulausbildung.Den Leistungsumfang modernerERP-Systeme konnten im vergangenenWintersemester Studierendeder Universitäten Dresden, Koblenzund Münster kennenlernen, indemsie sich ein Semester lang intensiv inderen Funktionalitäten anhand einesfiktiven Unternehmens einarbeiteten.Das Beispielunternehmen warGrundlage einer Fallstudie, mit dersich die angehenden Wirtschaftsinformatikermit Semiramis und anderenERP-Systemen auseinandersetzenkonnten. www.softm.comwww.midrange.de6MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


MIDRANGE AKTUELLKöpfeMitarbeiter halten ihre Personalbetreuer für kompetent in Verwaltungsaufgaben, bemängelnaber, dass diese sich nicht um sie kümmerten. Viele Arbeitnehmer vermissen vor allem Innovationsfähigkeit.Das ergab eine Studie der FH Koblenz in Zusammenarbeit mit dem Markt- undMeinungsforschungsinstitut Psychonomics und der Zeitschrift Personalmagazin. www.personal-messe.deMartinaKoederitzVice PresidentGeneral Business,IBM DeutschlandGmbHIvo TotevVorstandsmitglied,Software AGUwe RipprichGeneral ManagerEurope, FreudenbergIT KGMartina Koederitz, bisher Vice PresidentSystems & Technology Group, IBMDeutschland GmbH, führt seit 1. April alsVice President General Business, IBMDeutschland GmbH das Geschäft derIBM mit mittelständischen Unternehmen.Nachfolger von Martina Koederitzist Marc Fischer. Er war bisher GeneralManager und Vice President innerhalbLenovo, verantwortlich für das Geschäftin Deutschland und Österreich. DorisAlbiez ist nach wie vor Vice PresidentBusiness Partner und Midmarket. Sieberichtet an Martina Koederitz.www.ibm.deDie Software AG hat Ivo Totev zum neuenVorstandsmitglied der Software AGmit weltweiter Verantwortung für denBereich Professional Services ernannt.Totev hat mehr als 15 Jahre Erfahrung inder IT-Branche. Nach Stationen bei ProgressSoftware, Sun Microsystems undSAP kam er 2005 zur Software AG, woer zunächst weltweit verantwortlich fürdie Umsetzung der Produktstrategie unddes Produktmarketings im Integrations-Umfeld war. Seit Mitte 2007 ist TotevChief Marketing Officer. Er löst HolgerFriedrich ab.www.softwareag.comFreudenberg IT verstärkt mit UweRipprich das Managementteam für dieRegion Europa. Er übernimmt die PositionGeneral Manager Europe. MitEkkehard Spieth leitet er das Europageschäft.Ripprich bringt über zwanzigJahre Erfahrung im SAP-Bereich mit. DerDiplom-Volkswirt studierte an der UniversitätHeidelberg.www.freudenberg-it.deHansjörg SüessMitglied dergeschäftsführung,adessoSchweiz AGZum 1. Februar 2009 hat Michael Flegel(47), Geschäftsführer der H&S Heiligund Schubert InformationsManagementGmbH, als Allein-Vorstand auch die Leitungaller Landesgesellschaften der H&SHeilig und Schubert Software AG übernommen.Unter H&S Europe werdendie Gesellschaften in Wien, Bratislava,Mailand und Schwabach zusammengeführt.Ralph Heilig und Thomas Schubert(Gründer der H&S Software AG) stehendem Unternehmen noch beratend bei.www.hs-soft.comMichael FlegelCEO, H&S Heiligund SchubertSoftware AGBis die Position neu besetzt wird, übernimmtMichael Hammerstein als Geschäftsführerder EMC DeutschlandGmbH übergangsweise die Partnerbetreuung.Dr. Rainer Brockhaus, DirectorRegional Partner and Channel Sales, hatdas Unternehmen verlassen. In seinerbisherigen Funktion war er seit 1. Juni2006 als Mitglied der Geschäftsleitungfür das Geschäft mit Resellern, ISVs undDistributoren in Deutschland verantwortlich.www.emc2.deMichaelHammersteinGeschäftsführer,EMC DeutschlandGmbHDie adesso Schweiz AG hat seit Anfang2009 eine neue Geschäftsführungsstruktur:Hansjörg Süess übernimmt die Verantwortungfür Marketing und Vertriebund unterstützt Geschäftsführer DanielWalther, der sich auf die Bereiche Verwaltungund Operations konzentriert. Süesskommt vom US-Unternehmen Cognizant,wo er als Sales Manager das Schweiz-Geschäftausgebaut hatte. Er ist seit mehrals zehn Jahren in verkaufs- und marketingorientiertenPositionen in der IT-Branche tätig. Weitere Stationen seinesBerufswegs waren das FlugsicherungsunternehmenSkyguide und der FinanzinformationsdienstleisterTelekurs. Seit 2005war Süess bei Cognizant beschäftigt.www.adesso.ch8MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


workshopskalenderOffice- und Datenintegration on iNatürlich haben die meisten von Ihnen vollwertigeWindowsarbeitsumgebungen in denFachabteilungen. Und oft genug arbeiten dieKollegen dort auch mit Daten aus ihrem Systemi in den MS Office-Anwendungen. ManuelleÜbertragungen sind jedoch fehleranfälligund dauern. Im Rahmen der MIDRANGEACADEMY bietet der ITP VERLAG jetzt echteLebenshilfe an.Der Workshop zeigt Datenintegrationswerkzeugefür den Dateitransfer sowie ExcelAdd-Ins und er informiert, wie der System iNavigator hierbei unterstützt. Mit dem IBMWebQuery können Sie neuerdings über einfachabteilungstaugliches Abfrage‐, AnalyseundPräsentationstool der Extraklasse verfügen.Der Workshop zeigt was drin stecktund wie es geht. Erleben Sie aber auch, wasin diesem Zusammenhang kostengünstigeOpen Source Tools wie JDBC, Jasper, iReportleisten.Hamburg 11. 5., Köln 12. 5.,Stuttgart 13. 5., München 14. 5.www.midrange-academy.comThemaGrundlagen der System i DB2 UDB 4. 5. – 5. 5.BremenSQL - Performance Analyse 4. 5. – 5. 5.RodgauFachkonferenz Innovate & Change IT 5. 5. Nürnberg6. 5. MünchenControl 2009 5. 5. – 8. 5.StuttgartSouverän und sicher von RPG nachJava7. 5.StuttgartSQL-Grundlagen 7. 5. – 8. 5.Bremen VegesackOffice und Datenintegration für Systemi11. 5. HH, 12. 5. K,13. 5. S, 14. 5. MModerne B2B-Infrastruktur Heute 12. 5.HamburgStrategieTage IT 2009 12. 5. – 13. 5.BensbergSAP Mittelstandsfrühstück 13. 5.LangenauWertschöpfung ohne Verschwendung 14. 5.NürnbergLiveDay auf der Online-MesseMIDRANGE WEBFAIR25. 5.onlineFirmaEPOS GmbH DV-Consult & Trainingwww.eposgmbh.comCSP GmbHwww.csp-gmbh.deREALTECH AGwww.realtech.deIBS AGwww.ibs-ag.dePKS Software GmbHwww.pks.deEPOS GmbH DV-Consult & Trainingwww.eposgmbh.comMIDRANGE ACADEMYwww.midrangemagazin.deSEEBURGER AGwww.seeburger.deREALTECH AGwww.realtech.deSOFT-CONSULT Häge GmbHwww.soft-consult.netMPDV Mikrolab GmbHwww.mpdv.deITP VERLAGwww.midrange-webfair.comIBM Breakfast Briefings 2009Sie erhalten beim IBM Breakfast Briefing dieneuesten Informationen von IBM, serviert imRahmen eines herzhaften Frühstücks.Power Systems (i)Die integrierte Lösung für mehr Vielseitigkeitund Flexibilität bietet alles in einem:Server, Speicher, Software und Sicherheit.Ein System, das Sie praktisch nur noch einzuschaltenbrauchen. Holen Sie sich einenfrischen Überblick und erleben Sie innovativeLösungen für wirtschaftliche IT mit IBMPower Systems und IBM i 6.1. Integration,Leistung, Verfügbarkeit und Sicherheit vomBlade bis zum Großsystem. Erleben Sie dieneuen Möglichkeiten der Storageintegrationund POWER6 im BladeCenter sowie Systems-Managementfür Ihre gesamte IT mitdem neuen IBM Systems Director 6.1.Power Systems (p)Die leistungsstarken, leicht zu verwaltendenSysteme für UNIX und Linux bieten vielRaum für Wachstum, hohe Flexibilität, Zuverlässigkeitund soliden Investitionsschutz.Holen Sie sich einen frischen Überblickund erleben Sie die Möglichkeiten von AIX6.1, aktuelle Neuigkeiten rund um POWER6Technologie vom Blade bis zum Großsystem,Virtualisierung und Energieeffizienz.Stuttgart 5. 5., 6. 5., 7. 5.,Berlin 26. 5., 27. 5., 28. 5.Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.deMai- Grundlagen der System i DB2 UDB- SQL Grundlagen- CL Programmierung- DB2 und SQL News V6R1Weitere Themen und Lernvideosauf unserer Homepage!www.ibm.com/de/events/breakfast05/2009 · MIDRANGE MAGAZIN9


MIDRANGE AKTUELLFRAGE DES MONATSFür ein Unternehmen kannes überlebenswichtig sein,stets über den aktuellen Finanzstatusinformiert zu sein.?DIE frageSetzen Sie dabei bereitsauf die Unterstützung einesintegrierten professionellenControllingtools?DAS ergebnis48 % ja859 Teilnehmerhaben abgestimmt52 % neinFinanzcontrolling: Essentielloder „nice to have“?Endet eine Umfrage wie in diesemFall mit einem Fotofinish, so ist genauesHinsehen notwendig. Diese Beratertugenderöffnet umgehend den Blickauf weiterführende Ideen zu diesemdurchaus komplexen Thema.Hätte die Umfrage auf die Sinnhaftigkeiteines Finanzstatus gezielt, wäredas Ergebnis selten eindeutig gewesen.Die Teilnehmer hätten vielleichtergänzt, dass der Status quo wichtig,die Planung und Prognose aber die tatsächlichüberlebenswichtige Kür dieserDisziplin ist.Die aktuelle Nachrichtenlage zurWeltwirtschaft bestätigt dies dramatischund zeigt deutlich, dass Teilaspektewie der Auftragseingang oderdas Zahlungsverhalten diese Prognosendeterminieren. Damit erklärt sichdie Intention der Fragestellung und dieErwartungshaltung an ein professionellesControllingtool: Sie sind genau dortmehrwertig, wo sie tatsächlich integrierend,flexibel und vorausschauendeingesetzt werden. Sie ermöglichen,Aussagen zu qualifizieren, die Korrelationz. B. zu Vertrieb und Produktionherzustellen und unternehmensweite(Plan-) Szenarien abzubilden. Erst dieIntegration ermöglicht durch einenganzheitlichen (Aus-) Blick eine fundierteEntscheidungsgrundlage.Trotz der Wichtigkeit dieser Informationenerstaunt der Anteil anFirmen, die ein solches System nochnicht im Einsatz haben. Die Gründedafür sind sicherlich so individuell wieder Mittelstand an sich. Wesentlich istdabei folgendes: Viele Anwender erwartenzu Recht bereits von den eingesetztenStandardlösungen im BereichFinance & Accounting ein hohes Maßan qualitativen Auswertungen undKennzahlen im unmittelbaren Kontextdes Finanzcontrolling. Die Notwendigkeit,diesen fachspezifischen Blick zuerweitern, haben 48 Prozent erkannt.Was machen die Übrigen? Sind diese inder glücklichen Lage, sich keine Sorgenmachen zu müssen? Oder haben sie dieNotwendigkeit noch gar nicht erkannt?Beide Szenarien implizieren für internewie externe Spezialisten, Chancenbewusstseinzu entwickeln und einenvitalen Mehrwert für die Entwicklungdes Unternehmens zu bieten. ó10MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


kommentarkommentator zum unternehmen ihre meinung, bitte!Emrah Turudu, iStockphoto.comDirk DautzenbergManager ConsultingVEDA GmbHdirk.dautzenberg@veda.netVEDA GmbHVEDA ist einer der führenden Lösungsanbieter fürStandardsoftware, Beratung und IT in den BereichenHuman Resources und Finance & Accounting.Die Optimierung und Transparenz unternehmerischerGeschäftsprozesse wird durch den Einsatzgeeigneter Lösungen gewährleistet und der Informationsbedarfaller Geschäfts- und Entscheidungsprozesseeines Unternehmens abgebildet.Das Leistungsspektrum umfasst effiziente undskalierbare Lösungen, die sowohl Inhouse als auchim Outsourcing betrieben werden können. Die vonVEDA entwickelten Lösungen sind speziell auf dieAnforderungen mittelständischer Unternehmen allerBranchen sowie öffentlicher Einrichtungen ausgerichtetund europaweit bei mehr als 900 Kundeninstalliert.Neben modernsten Anwendungen in 100 % Java füralle gängigen Betriebssysteme bietet VEDA auchSoftware und Professional Services im Umfeld IBMSystem i an. VEDA ist ein IBM Premier BusinessPartner.www.veda.netUnsere aktuelle Frage des Monats:Die ITK-Branche leidet unter starkem Fachkräftemangel.Bilden Sie Ihren IT-Nachwuchs selbst aus?In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wiraktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktesund fragen zum einen die Leser des +++ MondayMorning Tickers +++ und zum anderen aufunserer Homepage nach Ihrer Meinung:Û www.midrange.deBeteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. DieAbstimmung geschieht anonym und ohne jedeweitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfallsüber Kommentare zur aktuellen Frage desMonats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingebenkönnen. Für Ideen für kommende Fragenkontaktieren Sie uns einfach per eMail:Û redaktion@midrange.dewww.midrange.de05/2009 · MIDRANGE MAGAZIN11


MIDRANGE AKTUELLLawsons ERP-Kampagne bewegt die CouchpotatoesDas Subsegment als ZielWas sich in der Automobilindustrie bewährt hat, scheint auch in der IT-Branche zu funktionieren.Im Gespräch mit Tanja Maršal erklären Friedbert Schuh und Dieter Roskoni vonLawson Software Deutschland, wie ihre ERP-Abwrackprämie im Markt ankommt und wassich das Softwareunternehmen sonst noch für die nächste Zeit vorgenommen hat.Tanja Maršal: Ihr CeBIT-Motto lautetein diesem Jahr: „Wir wollen ein Zeichenfür ERP setzen.“ Mit der Vorstellung einesspeziellen Angebotes in Form einerAbwrackprämie für ERP und eines biszu zwölfmonatigen zahlungsfreien Leasingangebotesfür den Mittelstand willLawson der Wirtschaftskrise trotzenund jetzt dazu animieren, Investmentsin ERP zu setzen. Inwiefern ist diese ungewisseZeit eine Chance für Ihr Unternehmenund Ihre Kunden?Friedbert Schuh: Zurzeit bietet sich unsein gemischtes Bild. Obwohl man dasWort Krise schon nicht mehr hören kann,stellen wir fest, dass diese Zeit für dieinhabergeführten Unternehmen tatsächlicheine Chance ist. Umsatzrückgängesind zwar da, aber diese Unternehmennutzen die Freiräume, um jetzt zu investieren,und kümmern sich um Dinge, diesie sonst eher liegen lassen.Andere verspüren zwar auch denstarken Druck, einen Software-Wechseldurchführen zumüssen, sagen jedoch„jetzt wartenwir noch ein halbesJahr“.Dieter Roskoni:Hier setzt auch unsere neue Abwrackkampagnean, mit der wir versuchen,den Anreiz zu finden, die Leute von derCouch hochzubekommen und zum aktivenHandeln zu bewegen. Wir bieten unserenKunden für Altsysteme 25 Prozentdes Einstiegspreises als Gutschrift beiAbnahme eines neuen Lawson-Systemsan. Außerdem haben Unternehmen bei„ Die Unternehmen, die jetztantizyklisch agieren, werdenam Ende gewinnen.“uns die Möglichkeit, ein freiesLeasing bis zu zwölf Monate inAnspruch zu nehmen. In einemTest haben wir an 700 UnternehmenMailings verschicktund festgestellt, dass dafür Interesseda ist.Tanja Maršal: Wie ist die Stimmungim Markt, haben Sie inden vergangenen Monateneine abwartende Haltung feststellenmüssen?Dieter Roskoni: Bei unserenKunden stellen wir eigentlichkeine abwartende Haltung fest. Diehaben ja ihre Entscheidung bereits fürLawson getroffen und nutzen nun dieZeit und Ressourcen, um ihre Systemezu optimieren. Im Neukundengeschäftist hingegen schon eine gewisse Zurückhaltungzu beobachten.Friedbert Schuh: Zurzeit werden vorallem überschaubare Projekte wie Addons,also keine kompletten ERP-Neueinführungen,in Angriffgenommen.Außerdem wird dieGrößenordnungvon Projekten angepasst,um dasFriedbert SchuhInvestitionsvolumen geringer zu halten.Projekte werden also nicht komplett verschoben,aber man fängt erstmal kleineran. Andere wiederum sagen „jetzt erstrecht“ und agieren antizyklisch. DieseUnternehmen werden am Ende auch gewinnen.Tanja Maršal: Wie stark ist der IT-Sektorüberhaupt vom Abschwung betroffen?Friedbert Schuh(links)General ManagerCentral Europefriedbert.schuh@de.lawson.comDieter RoskoniDirector MarketingCentral Europedieter.roskoni@de.lawson.comDieter Roskoni: Da musste man sichnur mal auf der CeBIT umschauen, diefür mich ein Querschnitt durch die IT-Branche ist. Allein das gute Durchkommenin den Gängen ist ein Indikator dafür,wie wenig sie besucht ist. Wir habendeshalb vor längerer Zeit entschieden,uns auf kleinere, branchenorientierteFachmessen zu konzentrieren.Tanja Maršal: Seinen Hauptsitz hatLawson in den Vereinigten Staaten (St.Paul, Minnesota). Zudem existierenweltweit Niederlassungen. Wie habensich die Zahlen im vergangenen Jahrentwickelt?Friedbert Schuh: Unser Geschäftsjahrdauert von 1. Juni bis 31. Mai - wir sindalso noch im Fiskaljahr 2009. Demzufolgekann ich noch keine abschließendenZahlen nennen. Was ich wohl sagenkann, ist, dass wir seit der Fusion mitder schwedischen Intentia Internationalim Mai 2006 stetig gewachsen sind. ImFiskaljahr 2008 haben wir gegenüber2007 ein Lizenzwachstum von 34 Pro-12MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


zent erreicht. Das Jahr zuvor waren es26 Prozent. Auch aus den USA hören wirkeine Hiobsbotschaften. Massiv betroffenist ja die Immobilien- und Automobilbranche.Wir bieten aber Produkte fürverschiedene Branchen. Deshalb spürenwir die Krise nicht so stark.Dieter Roskoni: In Amerika sind wirvor allem im Bereich Gesundheitswesenstark. Wenn es um Zulieferung, Verwaltung,Financials und Human Capital Managementgeht, sind wir mit 60 ProzentMarktführer. Da dieser Markt an sichantizyklisch ist – Leute werden immerkrank und müssen versorgt werden –, ister weniger krisenabhängig als beispielsweisedie Automobilbranche.Tanja Maršal: Lawson verspricht, fürjede Branche die richtige Lösung paratzu haben. Wie ist es möglich, all die speziellenAnforderungen zu erfüllen – sindIhre Produkte so konzipiert, dass sievon vornherein branchenübergreifendeinsetzbar sind oder ist ein stabilesGrundgerüst vorhanden, auf dem problemlosaufgebaut werden kann?Dieter Roskoni: Wir fokussieren unshauptsächlich auf Kernbranchen, wie Fashion,Nahrungs- und Genussmittel, produzierendeoder Handels-Unternehmenmit einem signifikanten Anteil ihres Umsatzesim Servicegeschäft. In Deutschlandsind in diesem Bereich etwa 6.000Unternehmen für uns interessant.Friedbert Schuh: Wir haben eine umfassendeERP-Plattform, auf der wir diebranchenspezifischen Besonderheitenentsprechend aus- und aufbauen. Daskönnen Add-ons sein, im Food-Umfeldbeispielsweise Trace Engine, die einekomplette Lieferkette nachverfolgenkann. Eine Chargenrückverfolgung istaber bereits im Kern unserer M3 Lösungenthalten.Dieter Roskoni: Die Anforderungenin den einzelnen Branchen ähneln sichund diese Gemeinsamkeiten wanderndann in den Standard. Teile der Attributeverwaltungim Modeumfeld wie Farbe,Form, Größe kommen beispielsweise inder Prozessindustrie wieder vor. Was unsvon den Mitbewerbern unterscheidet, istdie Internationalität unserer Lösungen.Andere bieten zwar auch Branchenlösungen,aber meistens über spezifischePartner, die jeweils nur in einem Landtätig sind. Die haben dann das Problem,dass ihr Partner in einem anderen Landbeispielsweise zu klein ist. Und wir bietenunsere Leistungen weltweit an.Tanja Maršal: Über welche Vertriebskanälebringen Sie Ihre Produkte auf denMarkt?Friedbert Schuh: Zum einen sind wir imDirektgeschäft sehr stark. Und in Ländern,in denen wir nicht direkt vertretensind, arbeiten wir über Partner, wie zumBeispiel im Nahen und Mittleren Osten,wo wir sehr erfolgreich im Gesundheitswesentätig sind. Wir entscheiden aberauch branchenabhängig und sagen beispielsweise:In den Bereich EnterpriseAsset Management – also Maintenance,Wartung, Instandhaltung – gehen wirnicht direkt hinein, sondern suchen unseinen Partner, der sich in dieser Brancheschon etabliert hat und das entsprechendeKnow-how hat. Das Ganze gehtso weit, dass wir für bestimmte Subsegmentenach Partnern Ausschau halten,die vielleicht ein altes System habenoder keine Nachfolgeregelung. Die bringendie Skills und das Expertenwissenmit, wir haben eine tolle Lösung und damitschon einen Partner unserer Wahl.Das Ganze hängt natürlich von weiterenunterschiedlichen Faktoren ab, wie demMarktpotenzial, dem bisherigen Erfolgdes Partners oder dessen Geschäftstrategie.Auch geographische Aspekte spielenhierbei eine Rolle.Tanja Maršal: Was erwarten Sie vonden nächsten Monaten, welche Zielewill Lawson erreichen?Friedbert Schuh: Definitiv im Vordergrundsteht für uns das Thema Vertikalisierung.Intern wollen wir das konsequentumsetzen, auch in der Organisation.Extern wollen wir die Vertikalisierungnatürlich an den Markt bringen und dortdie Erfolge haben. Hier möchten wir aufjeden Fall weiter wachsen. Das wollenwir mit branchenorientierten Lösungsweiterentwicklungenschaffen.Dieter Roskoni: Zur Branchenorientierungist noch hinzuzufügen, dass es jaimmer das Ziel ist, Marktführer zu werden.Sich das Ziel zu setzen, Erster imBereich Nahrungs- und Genussmittelzu werden, wäre unrealistisch. Deshalbmöchten wir Subsegmente bilden unduns im Bereich Food zum Beispiel aufFleisch, Geflügel und Fisch konzentrieren,die Branchenlösungen also nochfeiner aufgliedern. In der Fischverarbeitungsind wir heute vielleicht schonMarktführer, denn bereits jetzt werden80 Prozent des Lachsvorkommens weltweitmit Lawson verwaltet. Im BereichFashion fassen wir zum Beispiel dieSportmode oder Dessous, Unterwäscheins Auge. In der momentanen Situationkann man so etwas gut angehen.Wir wollen also die großen Industrieblöckeweiter herunterbrechen undda noch spezifischer werden mit demZiel der Marktführerschaft in diesenSubsegmenten.ózum unternehmenLawson liefert Software und Services an mehrals 4.500 Kunden aus den Branchen Produktion,Handel, Wartung und Service in über 40Ländern. Lösungen von Lawson umfassen allebetrieblichen Aspekte von produzierenden,handelnden und Service orientierten Unternehmen.Der ERP-Anbieter liefert Lösungenfür mittelständische und große internationaleUnternehmen als Standardsoftware und mitspezifischen Ausprägungen für bestimmteBranchen.Lawson M3 beinhaltet Softwarelösungen fürUnternehmen, die „Make – Move – Maintain“als ihre Kernprozesse begreifen – also Warenoder Ausstattung herstellen, vertreiben undwarten.Mit den Lösungen von Lawson können Unternehmenihre Geschäftsprozesse rationalisieren,Kosten reduzieren und die Leistungsfähigkeitverbessern. Lawson hat seinenHauptsitz in St. Paul, Minnesota (USA) sowie40 Niederlassungen weltweit.www.lawson.com05/2009 · MIDRANGE MAGAZIN13


MIDRANGE AKTUELLOrbit: Die Schweizer Messe und Konferenz für IT & InternetDie Visitenkarte der BrancheDer Veranstalter der Orbit 2009, die MCH Messe Schweiz (Basel) AG, setzt auch 2009auf die bereits im Vorjahr sehr gut angenommene Segmentierung in Business Software,Web, Internet & e‐Business, IT-Security, IT-Infrastructure & Networks, ISP & Telco, MobileCom puting, Hardware & Office Equipment und neu Green IT.Die einzelnen Segmente sind alseigenständige Fachmessen zu verstehenund werden gezielt mit spezifischenMedienpartnern beworben. DasKonzept der Orbit bietet die idealenVoraussetzungen, um der SchweizerICT-Branche ein Gesicht zu geben. DieBranche bestimmt jedoch die Schärfeder Konturen letztlich selbst – und zwardurch eine in den einzelnen Segmentenrepräsentative Teilnahmegröße. DieseErkenntnis ist nicht neu, wird nun aberwieder durch die Aussteller selbst inErinnerung gerufen.Urs Bühler, CEO Belsoft, sagt beispielsweise:„Die Orbit ist der FixpunktDaten & FaktenOrbit – Messe und Konferenzfür IT & InternetDienstag, 12. bis Freitag, 15. Mai 2009Messezentrum ZürichMesse: Hallen 3 bis 6Konferenz: Auditorium Halle 7 und inden Kongressräumen K6 und K7Themenbereicheó Business Softwareó Web, Internet & e‐Businessó IT-Securityó IT-Infrastructure & Networks, ISP & Telcoó Mobile Computingó Hardware & Office Equipmentó Green ITÖffnungszeitenDienstag bis Freitag von 9 bis 17 UhrEintrittspreise (inkl. Messekatalog)Tageskasse25,– CHFStudenten/AHV‐, IV-Bezüger 10,– CHFwww.orbit.chin unserer Marketingstrategieund zahlt sich immerwieder aus.“ JacquelineBadran, Partner/GeschäftsführerinZeix AG, erklärt:„Die Orbit ist für uns nach wie vor einePflichtveranstaltung, an der wir jedesJahr wertvolle neue Kontakte knüpfenund bestehende auffrischen.“ Ähnlichklingt auch die Einschätzung von MarcoQuinter, Vice President Business Markets,cablecom business: „Eine Messewie die Orbit ist der ideale Ort, um persönlicheKontakte zu knüpfen. SolcheKontakte schaffen das Vertrauen, aufdem alle guten Geschäfte basieren.“Neues Konferenzformat Zoom DaysDer bewährte, begleitende Kongresswird in tagesbestimmende, tragendeElemente der Orbit 2009 umgewandelt.An jedem Messetag wird unter dem TitelZoom Day ein Thema speziell hervorgehoben.Die vier bestimmendenThemen werden Business Software, IT-Security, Web-Technologies und GreenIT sein. Die Zoom Days werden vonden Ausstellern sehr begrüßt. Für RenéKrämer, CEO und Delegierter des VRder IFAS Info Nova AG steht fest, dassdie Zoom Days den KMU exakt jene Instrumentein die Hand geben, die siefür ihre Entscheidungen benötigen.Vor allem das Thema Green IT istmomentan an Aktualität kaum zu überbieten.Nicht zuletzt die steigendenEnergiepreise zwingen Unternehmendazu, sich mit dem Thema intensivauseinanderzusetzen. Die Orbit 2009liefert Antworten, wie Unternehmenmit Green IT Kosten sparen und damitzu einer lebenswerteren Umweltbeitragen. Höhepunkt des Green ITZoom Days wird die Vergabe des erstenSchweizer Green IT Awards sein.Last but not least heißt die größteund wichtigste ICT-Plattform derSchweiz nicht mehr Orbit-iEX, sondernnur noch Orbit. Damit einher geht einvisueller Wechsel, der die Stringenzund Dynamik des neuen Namens auchoptisch unterstreicht. Diese Klarheitund Frische steht stellvertretend fürdas Konzept 2009 und die folgendenJahre.Ergänzend kann die Orbit 2009erstmals auf die volle Unterstützungder Dachorganisation der wichtigstenVerbände und Organisationen desschweizerischen Informatik- und Telekomsektors,ICTSwitzerland, zählen.Präsident Stefan Arn fordert denn auchalle Anbieter der Branche klar unddeutlich auf, Flagge zu zeigen und sichauf der Orbit 2009 zu präsentieren.„Die Orbit ist die Visitenkarte unsererBranche. Nur gemeinsam bieten wir derSchweizer Wirtschaft die volle Paletteder technologischen Möglichkeiten, diesie – und somit unser Land – stark underfolgreich machen.“ó14MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


Die 30. DNUG Konferenz steht im Zeichen von Web 2.0Generating ValueAm 12. und 13. Mai 2009 organisiert die DNUG die 30. Konferenz. Unter dem Motto„The Innovative Enterprise – Generating Value in a Smarter World“ sind Anwender vonLotus Software und alle Interessenten dieser zukunftsweisenden Technologie nachDüsseldorf eingeladen.Mit dem erneut starken Engagementvon IBM Lotus als Kooperationspartnerder Tagung wird dieVeranstaltung zu dem Event für dieIBM Messaging und Collaboration Software2009. Zum fünften Mal setzt dieFrühjahrskonferenz der DNUG auf diebei den Teilnehmern stets geschätzteKombination von Neuigkeiten aus derLotus Brand mit Praxiserfahrungenund offen diskutierten aktuellen Fragestellungen.Neuigkeiten gibt es bei IBM Lotusin diesem Jahr reichlich: Alloy als erstesgemeinsames Produkt von IBM undSAP, LotusLive bzw. LotusLive Engageund Lotus Foundations, die aktuellenVersionen von Lotus Notes/Domino,Connections, Quickr und Sametime. Damitzeigt IBM, wie mit Lotus SoftwareWeb 2.0 und Unified Communicationund Collaboration definiert werden.Zu den Highlights des Tagungsprogrammesgehören die Keynotes vonBob Picciano, General Manager LotusSoftware, von Markus Bentele, CIO derRheinmetall AG, sowie der Lotus VicePresidents Kevin Cavanaugh und SeanPoulley. Erstmalig spricht Martin Jetter,Vorsitzender der Geschäftsführung vonIBM Deutschland, im Programm einerLotus Anwenderkonferenz. Auf derAnwenderseite ist die Agenda geprägtdurch Erfahrungsberichte aus den UnternehmenFIDUCIA IT AG, HelvetiaVersicherungen, Landkreis Lüneburg,Merck KGaA, Phoenix Contact GmbH& Co. KG und des VR Kreditwerk Ham-burg – Schwäbisch Hall AG. Hinter einerVielzahl von weiteren Best PracticesVorträgen steht gleichfalls die Expertisevon DNUG Mitgliedern.ANZEIGEAktenschrankgünstigabzugeben.Mit SpoolMaster 5.1 und seinem PDF/A Modularchivieren Sie Ihre Dokumente digital,gesetzeskonform und platzsparend. IhreSchriften, Formate und Grafiken bleiben dabeiimmer erhalten.Speichern Sie Ihre Spools wie Sie wollenund wo Sie wollen – mit Output AllrounderSpoolMaster 5.1.Mehr erfahren Sie unter www.SpoolMaster.deDNUG Projekt 2010 heißt inDüsseldorf konkret die EULUC Plattformzu präsentieren, die auf LotusConnections basierende Web 2.0 Plattformder DNUG, und das DNUG EnthusiastProgramm offiziell zu starten. DieDNUG Enthusiasten werden zukünftigwesentliche Themen innerhalb derDNUG als Experten voran treiben undsie ebenfalls nach außen vertreten. DieEnthusiasten sind sowohl im Vortragsprogrammals auch an zentraler Stellein der Ausstellung anzutreffen.Die parallelen Sessions und Workshopswerden ergänzt durch die begleitendeFachausstellung der IBMBusiness Partner und von IBM LotusThemen mit dem Experts’ Lab. SocialSoftware – Social Events: Auch dafür istgesorgt – mit der Welcome Receptionan Vortag und der Abendveranstaltungdes ersten Konferenztages.Alle Konferenzinformationen sindtagesaktuell verfügbar:Û www.dnug.de/conference óDNUG e.V. – Deutsche Notes User Group, Jenawww.dnug.de05/2009 · MIDRANGE MAGAZIN15


MIDRANGE AKTUELLMit der IBM im GesprächDie Zukunft der iSeriesChristian Keller, Vice President Systems and Technology Group, IBM Nordost-Europa,ist verantwortlich für das IBM Systems Technology Portfolio. Darin sind sämtlicheServer plattformen enthalten, angefangen von den Mainframes über Power, System x,das komplette Speicher/Storage-Portfolio sowie die Kassen-Systeme.Thomas Seibold: Durch das Zusammenführender Serverlinien i und p zuden neuen Power Systems ist im Markteinige Unruhe entstanden, vor allemwas die Zukunft der iSeries angeht. Wiestehen Sie dazu?Christian Keller: Ich habe von Kundenund Partnern sehr viel Feedback bekommen,dass durch das ZusammenführenBedenken gewachsen sind, IBM verabschiedesich komplett vom i-Markt.Ich kann dem nur widersprechen. DasGegenteil ist der Fall. Dass wir i und pvollständig zusammengeführt haben,ist eigentlich die beste Neuigkeit seitlangem aus demi-Lager. Dadurch,dass wir dieselbeHardware-Platformnutzen, gibtes viele Synergien.i/OS wirdjedoch weiterhinals eine eigeneBetriebssystem-Software weitergeführt.Wir haben nach wie vor die Vorteile, diesich ursprünglich mit der AS/400 überdie iSeries und das System i im Sinneeines vollständig integrierten ‚OperatingEnvironment‘ geboten haben. Bei anderenBetriebssystemen, wie AIX oder Linux,haben sie lediglich ein mehr oderweniger ‚nacktes‘ Betriebssystem, daserst durch verschiedene Tools zu einemeigentlichen ‚Operating Environment‘aufgebaut werden muss. Sie könnenzwar die Tools selbst auswählen, müssenjedoch die Abstimmung und Integrationselbst vornehmen. Beim i/OS ‚Stack‘Christian KellerVice PresidentSystems andTechnology Group,IBM Nordost-Europasind diese bereits integriert, optimiertund aufeinander abgestimmt, was dieHandhabung sehr stark vereinfacht.Thomas Seibold: Was unterscheidetdie Power Systems mit ihren jeweiligenBetriebssystemen voneinander?Christian Keller: Es gibt natürlich eineÜberlappung im Sinne von Performanceund von technischen Merkmalen. Es wäreungeschickt, wenn wir die Vorteile oderEntwicklung der einen Plattform nicht ineine andere einfließen lassen würden.Nichtsdestotrotz hat jede Server Plattformspezifische Charakteristika, dieje nach Anwendungs- und oder IndustriebereichzumTragen kommen.Wir glauben nachwie vor – obwohldas viele unsererMitbewerber demMarkt schmackhaftmachen wollen‐, nicht an den„One size fits all“-Ansatz. Wir sind überzeugt,dass es differenzierter Lösungenbedarf, um den spezifischen Kundenanforderungenoptimal gerecht zu werden– und da steht das jeweilige System oderdie Plattform erstmal nicht zur Debatte.Letztlich ist die zugrundeliegendeHardware-Infrastruktur für den Kundenirrelevant. Entscheidend ist, dass erseine Ansprüche kennt, daraus die entsprechendenVerfüg- und Skalierbarkeitenformulieren, sowie seine Ansprüchean Sicherheit und Kosten nennen kann.Daraus abgeleitet ergibt sich die Wahlder Plattform. Auch hier kann es zuÜberschneidungen kommen, wobei wirwieder bei der Power-Plattform wären:Es ist ja gerade deren großer Vorteil,dass darauf verschiedene Betriebssystemebzw. ‚Operating Environments‘laufen und damit ein Investitionsschutzweitestgehend garantiert ist. Das führtzu einer ganz anderen Auslastung derHardware bzw. der IT-Infrastruktur, insbesondere,wenn die vorhandenen Virtualisierungs-und Hochverfügbarkeitskonzeptevollumfänglich genutzt respektiveumgesetzt werden.Die Ankündigung der ‚Dynamic Infrastructure‘Initiativen im Rahmenunserer ‚Smarter Planet‘ Vision spieltgenau in die Hände der i-Kundschaft.Der ‚Cloud Computing‘-Ansatz spiegeltim Prinzip das Architektur-Konzept desi/OS wieder: Der Kunde soll sich aufseine eigentliche Geschäftstätigkeitkonzentrieren und die benötigten IT-Dienstleistungen nach Bedarf beziehen,ohne mit der gesamten IT-Komplexität,Skalierbarkeit, Verfügbarkeit, Sicherheitetc., konfrontiert zu werden. Vor allemfür den Mittelstand gibt es keine bessereNeuigkeit: Das Gedankengut und dieStärke des ursprünglichen ApplicationServers AS/400 kommt hier voll zumTragen. Diese Entwicklung aus Rochesterfindet nun eine Fortführung im Sinneder größeren IBM-Familie.Seitens IBM gibt es also überhauptkeinen Grund, die Entwicklungen imi/OS Bereich zurückzufahren. Es wirdweiter entwickelt und es werden weitereReleases kommen, für den i/OS-Stackwie auch für AIX.ó16MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


UML ExtrahierungExtractionData Datenmodell ModelingExtrahierungExtractionExtrahierung Business Rule derGeschäftsregelnExtractionDDS zu to SQLModernisierungModernizationSofortdokumentationInstantDocumentationStrukturdiagrammeStructure ChartsRPG/COBOLzu to J2EERPG/COBOLPseudo CodeNEW NEU IN RELEASE 8:DesignDerive Relationales Legacy Altsystem-Datenmodell Relational Data ModelableitenRecoveryBusiness Extrahierung Rules und Extraction Dokumentation & Documentationvon GeschäftsregelnDatabase Modernization - DDS to SQL& Datenbank Globalization Modernisierung —DDS zu SQL und GlobalisierungReengineer to UML and J2EENeuentwurf nach UML und J2EEDocument Java & VBDokumentation in Java und VBwith X-AnalysisTest Data Subsetting & Db2 Web QueryWizards Teilmengenbildung für Testdaten undDb2 Web Query WizardsThe Verstehen first step ist in jedem any project Projektstarts der erste with Schritt understandingTrial Testen X-Analysis Sie X-Analysis over your mit Ihrem own systemfor eigenen 30 days System and see für 30 for Tage yourself. undbeurteilen Sie selbst.www.databorough.cominfo@databorough.comNorth America: 705.458.8672Worldwide: 44 1932 848564


SCHWERPUNKTFiBu, KoRe, ControllingUrbancow, iStockphoto.comSUMMARYGerade in wirtschaftlich schwierigen Zeitenist es umso wichtiger, stets einen Überblicküber den aktuellen Finanz status zu haben.Investitionen in entsprechende Lösungenlohnen sich daher schnell.Die Forderung, das unbekannte WesenOptimierungspotenzial nutzenAufgrund der sinkenden Zahlungsmoral benötigen Unternehmen zunehmend Transparenzund Effizienz in der Forderungsbearbeitung – angefangen beim Rechnungs- und Mahnungsversand.Fehlende Zustelltransparenz kann zu unnötigen Zweitschriften, Ablauf vonZahlungszielen und Erhebung ungerechtfertigter Mahngebühren führen.In der Konsequenz kann dies zusätzlicheKosten und Unzufriedenheitbei allen Beteiligten mit sich bringen.Für die meisten Unternehmen stellt derVersandprozess jedoch eine regelrechte„Black Box“ dar. Zudem erschwerenfehlerhafte Kundendaten die Geltendmachungvon Forderungen. In derFolge werden offene Forderungen ingeringerer Höhe häufig nur aufgrundder drohenden Bearbeitungskosten abgeschrieben,auch wenn sie in ihrer Ge-samtheit ein hohes Zahlungspotenzialdarstellen.Effizienz schafft hier beispielsweiseein Dienstleister, der nicht nur denkompletten Versand per Post und elektronischübernimmt, sondern gleichzeitigauch Werkzeuge zur Optimierungder internen Prozesse mitliefern kann.Für die effiziente Verarbeitung vonAusgangsrechnungen und Mahnungenbieten sich moderne on demand-Lösungen aufgrund der direkt erzielbarenEinsparungen an. Ein ganzheitlichausgerichteter Dienstleister gewährtaber auch detaillierte Einblicke in diezugrunde liegenden Prozesse – allenvoran den gegenwärtigen Status der gedrucktenoder elektronisch versandtenDokumente.Der Dokumenten- und InformationslogistikerItella etwa verfolgt solcheinen vollständig transparenten Ansatzund dokumentiert den gesamteVersandprozess vollautomatisch IT-18MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


gestützt aus der laufenden Verarbeitungheraus: in Zusammenarbeit mitdem Distributionsexperten Mail toPrint vom Datensatz bis zum Briefträgeroder E‐Mail-Account. Versandstatusmeldungenje Dokument bis hin zuRückläufern stehen dem Versender alsEchtzeit-Reporting im Service OnlinePortal von Mail to Print zur Verfügungund können in das Forderungsmanagementeinfließen. So lassen sich Liquidität,Call Center-Kapazitäten und Mahnungsläufewesentlich exakter planen.Der Versender ist bei jeder Schuldner-Rückfrage auskunftsfähig darüber, welcheSendungen der Schuldner erhaltenhat oder noch erhalten wird. Über dasOnline-Portal, an das auch beauftragteBriefzusteller angeschlossen werden,kann überdies ein besonders schnellesRedressing erfolgen und direkt in dieStammdatenpflege und vollautomatischeAdressprüfung vor dem nächstenVersand einfließen.Die detaillierte Sendungsdokumentationzeigt, wann eine Rechnungbeim Empfänger eingegangen ist, bevorgemahnt wird oder sogar rechtlicheSchritte eingeleitet werden. Dies kannbeispielsweise verhindern, dass einteures telefonisches Nachfassen erfolgtoder ein Vollstreckungstitel erwirktwird, obwohl die Rechnung erst verspätetbeim Kunden einging und somitnoch nicht beglichen werden konnte.Erreichen Sendungen den Empfängerzu spät oder folgt auf eine verzögertzugestellte Rechnung zu schnell eineMahnung, wirkt sich dies negativ aufdie Kundenzufriedenheit aus. Besonderskritisch sind hier Mahnungen, dieinnerhalb weniger Tage standardmäßigzu einem Lieferstopp führen. Der Betroffenewird sich zumindest beschwerenund unnötigen Arbeitsaufwandverursachen – im schlimmsten Falledroht der Verlust des Kunden. UnterBerücksichtigung der Tatsache, dassalleine bei jedem Kundenanruf schnellBearbeitungskosten von über 5 Euroentstehen, ist es verwunderlich, dassOptimiertes Forderungsmanagement durch intelligente Informationslogistikviele Unternehmen im Rechnungsdruckund -versand um Kosteneinsparungenim Nachkommabereich ringen,statt hier erhebliche Prozesspotenzialeauszuschöpfen.Redressen managenEine vollautomatische Adressprüfunganhand stetig aktualisierter Datenbankenvor dem Versand erspart geradeim eng kalkulierten Bereich des Forderungsmanagementsunnötige Zusatzkosten,Zeitaufwand und Rückläufer.Über das Online Portal kann darüberhinaus besonders schnell und einfachein akkurates Redressing erfolgen unddirekt in den Forderungsmanagementprozesseinfließen. Lückenhafte Kundendatenund Wanderadressen werdenso minimiert bzw. identifiziert. DerDienstleister stellt dabei durch Partnerden Redressgrund fest und eruiertdie richtige Anschrift. Diese wird samtGrund für die zunächst nicht erfolgteZustellung über das Portal an den Auftraggeberzurückgespielt. Der Anteil anRedressen am allgemeinen Briefaufkommenin Deutschland liegt laut ASInteg bei rund drei Prozent und stelltauch in der Buchhaltung eine relevanteGröße dar. Neben der verbessertenTransparenz profitiert der Versender inder Zusammenarbeit mit einem Multichannel-Dienstleisterwie Itella vomEinsatz kombinierter Versandwege wieetwa E‐Mail-Reminder nach Postversandeiner Mahnung. Der Versenderwechselt mühelos mit nur einem Klickzwischen den verschiedenen Kanälen– ob Postweg, E‐Mail oder direkte Datenübertragung.Durch die fortlaufende,zentrale Dokumentation wird einepräzise Analyse etwa hinsichtlich desReaktions- und Zahlungsverhaltensmit fortschreitendem Lerneffekt unterstützt.„Wer nicht informiert ist, kannauch nichts einsparen“, so das Credoeiner Studie des Instituts für Qualitätsmanagementzum Thema e‐Billing unde‐Mahnwesen. Dies gilt umso mehr fürden noch intransparenteren Postversandund insbesondere bei kombiniertenKommunikationswegen.Christian Scherf ówww.itella.deChristian ScherfDirektor Produktmanagement,Itella InformationGmbHItella Information GmbH, Düsseldorf05/2009 · MIDRANGE MAGAZIN19


SCHWERPUNKTFiBu, KoRe, ControllingPlanungssicherheit bietenDie aktuelle Finanzlage zeigt einmal mehr, wie wichtig eine präzise Finanz- und Liquiditätsübersichtfür jedes Unternehmen ist. Eine moderne Finanzsoftware erweist sich dabei alsGarant für die Früherkennung finanzieller Engpässe.Eine moderne Finanzsoftware bietet,richtig „gefüttert“, alle Kennzahlen,die eine Geschäftsleitung für die erfolgreicheFührung des Unternehmens benötigt.Dabei ist es gerade in der heutigenZeit, in der sich die Rahmenbedingungendes Marktes ad hoc ändernkönnen, entscheidend, alle Kennzahlenstets aktualisiert und zeitnah zu erhalten.Ergänzend ist ein auf das Unternehmenzugeschnittenes Controlling derzweite wichtige Baustein, um nicht nurzu reagieren, sondern pro aktiv agierenzu können. „Pro aktiv“ bedeutet in diesemZusammenhang, vorausschauendePlanungen zu erarbeiten, um auf Veränderungenrechtzeitig Einfluss nehmenzu können.zu eins aus Lehrbüchern übernommenwerden können, da jedes Unternehmenindividuelle Problemstellungen hat unddie Anforderungen an ein Controllingsystemebenso individuell sind.ANZEIGEOutput Management SolutionCompleo 4:Komplette OutputManagement Software fürISeries, SAP Spoolfilesdownload unter www.symtrax.de- Verteilen per Email, Webservice- Archivieren in PDF, Excel...- Vollständig automatisiertFreecall 0800 / 183 38 38Email: jmoll@symtrax.deEnterprise Reporting SolutionsCompleo Suite2008es wichtig zu erkennen, dass sich dieVerschlechterung nur auf den ProduktbereichAutomotive bezieht und hierein enormer Einbruch des Deckungsbeitragesum 20 Prozent eingetretenist. Richtige und notwendige Weichenkönnen also nur durch die differenzierteBetrachtungsweise gestellt werden.Eine BI-Suite, wie beispielsweisevon OGS, stellt täglich aktuell eineÜbersicht der wichtigsten Kennzahlenfür die Unternehmenssteuerung zurVerfügung. Mit Hilfe dieser Übersicht,die Abweichungen in Form der Ampelfarbenrot-gelb-grün kennzeichnet,können die Berechtigten per Mausklickdie Ursache dieser Abweichungen erforschenund bis auf die unterste Ebeneverzweigen.Flut an Informationen meisternAls Herausforderung erweist sich hierbei,die Flut an Informationen so zu filternund aufzubereiten, dass die Kennzahlenals Entscheidungsgrundlagedienen können und Abweichungen klarerkennbar sind. Unternehmenskennzahlen,Balanced Scorecards, sind dafürwichtige Hilfsmittel, die aber nicht einsGE_Midrange_CPL.indd 1 12/03/2009 12:51:35Ein einfaches Beispiel zeigt dasdeutlich: Eine Firma bedient die Baubranchemit einem DB in Höhe von500.000 Euro. Als zweites Standbeinhat sich das Unternehmen in der Automotivbranchemit einem DB von 10.000Euro engagiert. Nun verschlechtert sichder gesamte Deckungsbeitrag um 0,4Prozent. Bei einfacherBetrachtungist nicht ersichtlich,auf welcheProduktionsbereichesich diese Abweichungenbeziehen.Auch wennScreenshotder Lösung„OGSid BI-Suite“0,4 Prozent kaumAuswirkungenauf das Gesamtergebnishaben, istKennzahlen individuell wählbarDie Zusammenstellung der Kennzahlenist individuell wählbar, beispielsweiseaus Cash Flow, Produktionskennzahlenwie Maschinenauslastung oderWareneinsatz sowie aus kundenbezogenenKennzahlen wie prozentualerUmsatzanteil, Deckungsbeitrag, Rentabilitätskennzahlenetc. Usern derOGSid-Software bietet sich damit dieChance, jede noch so kleine oder größereGefahr frühzeitig erkennen zu könnenund so auch schwierige Phasen zuüberstehen. Manfred Over óOGS GmbH, Koblenzwww.ogs.de20MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


PromotionProduktvorstellungLösungen für das Finanzmanagementanbieterin Krisenzeiten ist der Controllerbesonders gefragt – und gefordert!doch Weissagen können auch Controllernicht. Aber sie können dem managementverlässliche unternehmenszahlenals sichere entscheidungsgrundlageliefern. nicht nur unternehmensinternsind die Analysen und Berichte aus demControlling begehrt. Auch externe geldgeber,Banken und investoren blickenderzeit mit Argusaugen auf die unternehmenskennzahlen.Je gründlicher undprofessioneller diese vom unternehmengeliefert werden, umso besser ist seineverhandlungsposition, gerade in Zeitenknapper finanzieller mittel.die professionellen Controlling-lösungenvon Corporate Planning bietenden verantwortlichen für Controlling undFinanzwesen effiziente und schnelle unterstützungbei der Finanzplanung, beider datenanalyse und beim reporting:Liquiditätsplanungknappe finanzielle mittel und teure kredite– neben dem konsum- und investitionsrückgangtreffen sie die unternehmenam stärksten. die software CP-CAsHmAnAger zur kurzfristigen liquiditätsplanungzeigt Wege auf, die im unternehmenvorhandenen finanziellen mitteloptimal zu verwenden, liquiditätsengpässezu vermeiden und das Fremdfinanzierungsvolumenzu reduzieren.integrierte Finanz- und erfolgsplanungdie ergebnis- und Finanzplanung einesjeden unternehmens bildet die grundlagefür eine erfolgreiche unternehmenssteuerung.das in CorPorAte PlAnnerenthaltene modell der integriertenFinanz- und erfolgsplanung verknüpftalle teilbereiche des Finanzcontrollings(gewinn- und verlustrechnung, Finanz-plan und Planbilanz) dynamisch miteinanderund liefert transparente, konsistenteunternehmenszahlen.ratinglässt sich eine kreditaufnahme nichtumgehen, kann ein professionelles ratingtoolwie CP-rAting dabei helfen, dieBonität des unternehmens zu belegenund das benötigte kapital zu besserenkonditionen von Banken und kreditgebernzu erhalten. mit CP-rAting erstellenAnwender rating-Berichte nachinternationalem kapitalmarktstandard.das modul wurde entsprechend der vorgabenvon Basel ii entwickelt.Kreditmanagementeine weitere lösung für die Finanzierungspolitikeines unternehmens bietetdas kreditmanagement-modul in Cor-PorAte PlAnner. es ermöglicht demAnwender die gruppierung von krediteinträgennach standard-kategorien (gruppierungskriterien:kreditgeber (Banken),Fälligkeiten, Zinsen, tilgungsraten, laufzeiten,individuelle kategorien). der Anwendererhält einen optimalen Überblicküber das aktuelle oder zukünftige Fremdfinanzierungsvolumenund kann dadurchdie kredit- und Finanzierungspolitik inseinem unternehmen flexibel steuern.risikomanagementHäufig liegt die ursache einer schieflagedes unternehmens außerhalb desunternehmens. die klare identifizierungund Analyse von risikofaktoren hilftdabei, unternehmensrisiken zu steuernund zu kontrollieren. die vorlage einerausführlichen, mit risk mAnAger erstelltendokumentation in Form einesrisikohandbuchs bei Banken kann zudemdie verhandlungsposition des unternehmensverbessern.CP COrPOrate PLanninG aGgroße elbstraße 27d-22767 Hamburgtelefon +49 40 431333-0telefax +49 40 431333-33info@corporate-planning.comwww.corporate-planning.comihre Ansprechpartnerinnathalie többenzum unternehmendas auf Controlling spezialisiertesoftwarehaus CP CorPorAtePlAnning Ag bietet ein integriertesProdukt-Portfolio für Planung, Analyse,reporting und konsolidierung. unterdem leitspruch „Controlling kann soeinfach sein!“ entwickelt, vertreibt undimplementiert das softwarehaus seit1989 management-, Planungs- undinformationssysteme. sein leistungsstarkessoftware-Portfolio für unternehmenssteuerungzeichnet sich durchintegriertes betriebswirtschaftlichesknow-how, leichte Bedienung, höchsteFlexibilität und kurze implementierungszeitenaus.Kompetenzbereicheó Controlling-software für denmittelstandóPlanung, Analyse, reporting,konsolidierung, risikomanagement,Balanced scorecard, strategischeunternehmensführungóControlling, softwareentwicklung,schulungen und Workshops05/2009 · MIDRANGE MAGAZIN21


SCHWERPUNKTFiBu, KoRe, ControllingHumana verkauft Forderungen auf der Basis von SAP-SoftwareKeine Sekunde bereutIm April 2007 hat die Humana Milchunion, Deutschlands zweitgrößter Milchverarbeiter,im Forderungsverkauf (Asset Backed Securities) die bisherige Software durch das SAP-Add-On ABSsprint der cormeta ag ersetzt. „Wir verkaufen Forderungen, um unsere Bilanzstrukturzu verbessern und weil die Marge besser ist als beim klassischen Bankkredit“,erläutert Herbert Krüger, Leiter Finanzwesen.Inzwischen beträgt das Volumen 100Millionen Euro, eine nicht unerheblicheEntlastung für das Kontokorrent.Verkauft werden ausschließlich inländischeForderungen, wobei 70 Prozentauf Molkereiprodukte entfallen. DerRest verteilt sich auf Käse und Babynahrung.Der Abschlag beträgt 4,5 Prozent,darin sind Verlustrisiko und Wertminderungenthalten. In der Milchindustriewar Humana das erste Unternehmen,das Asset Backed Securitieseingeführt hat.Früher 1,5 Tage, heute 30 MinutenDer Grund für den Softwarewechselwar die ungenügende Unterstützungdurch das Altsystem. Die zu verkaufendenForderungen mussten extra ausgelesenund in Excel-Tabellen eingespieltwerden. Auch der Abgleich mit denZahlungseingängen erfolgte manuell.Allein für die Erstellung brauchte derMitarbeiter anderthalb Tage. Heute dagegendauert der gesamte Prozess maximaleine halbe Stunde.Das System gleicht automatischden Altbestand der verkauften Forderungenmit den Zahlungseingängenab und erstellt die aktuelle Übersicht.Anschließend erfolgt der Datentransferan die Zweckgesellschaft. Gemeldetwerden der alte Forderungsbestand,darauf entfallende Zahlungseingänge,der neue Bestand sowie das zugehörigeWKV-Limit monatlich. Beim Kreditinstitutsteht ein Stand-alone-Server extrafür Humana, der die Daten ausliest,zu einem so genannten Asset Reportzusammenstellt und zurücksendet. DieserReport zeigt das bisher in Anspruchgenommene Forderungsvolumen sowieÜberfälligkeitenan. Ein weiterer Vorteilist, dass HerbertKrüger und seineMitarbeiter bei derErstellung der ABSfähigenForderungenfeststellen können, obder eine oder andereKunde inzwischen gezahlthat.Die Automatisierungder Prozesse istder größte Vorteil vonABSsprint. Humana hat damit wesentlichmehr Sicherheit bei der Zusammenstellungund Übermittlung der Daten.Positiver Nebeneffekt: Die internenProzesse wurden verschlankt. Das Systemist leicht zu handhaben, auch fürIT-Laien.Auf cormeta aufmerksam wurdeman durch die Dresdner Bank, mit derHumana zusammenarbeitet. Die Entscheidungstand für Herbert Krügerschnell fest. „Bereits nach der erstenPräsentation war uns klar, dass ABSsprintdie richtige Lösung ist. Auchdeshalb, weil die Software die Datenaus verschiedenen Systemen extrahierenkann. Ein Teil der zu verbriefendenForderungen lief damals bereits unterSAP, der andere unter Novum. Insofernbestand die Herausforderung, diesebeiden unterschiedlichen Systeme zuvereinigen. Die Entscheidung habenwir keine Sekunde bereut.“Unternehmen, die ABS betreibenwollen, rät der LeiterFinanzwesen, die Forderungenüber eine Warenkreditversicherungabzusichern. Zudem solltensie eine gute Bonitätbesitzen. Denn gegebenenfallsmüssen sie dieForderungen zurückkaufen,wenn diese keinenAbnehmer auf dem Kapitalmarktfinden. Hinterden verkauften Forderungensteht in der Regelein Kredit in gleicher Höhe, den dasUnternehmen nicht bekommen würde,bestünden Zweifel an seiner Bonität.Zu beachten sind laut Krüger auch dieKosten für die Implementierung einesABS-Systems. Die liegen heute bei mindestens500.000 Euro, unabhängig vonder Höhe des Forderungsvolumens, dasman verbriefen will. Eine lohnende Investitionsei es auf jeden Fall. ócormeta ag, Ettlingenwww.cormeta.deCarsten LüdtgeFachredakteur,PRX Agentur fürPublic Relations GmbH,Stuttgart22MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


PromotionProduktvorstellungQuality CloseAccounting - Reporting - Controlling von IGSanbieterdas international mehrfach erprobteigsmt ® rechnungswesen wird für vieleunternehmen, bedingt durch die aktuellendynamischen umweltbedingungen,immer mehr von essentieller Bedeutung.schnelligkeit und effizienz im Zuge dermonatlichen und jährlichen Abschlussarbeitenwerdenunter diesen umständenimmer bedeutungsvoller.ebensosehen sich immermehr unternehmenmit der situationkonfrontiert, laufendein konsolidiertesergebnis vorlegenzu müssen, auch immerhäufiger nach internationalenrechnungslegungsstandards.efficient accountingdas neuartige, geschäftsfallorientierteBuchungsmodell der igs Finanzbuchhaltungermöglicht die definition vonregeln, auf deren Basis umbuchungenrechtsbereichsübergreifend durchgeführtwerden können. Hierdurch könnenauch durch die erfassung der originärbuchungen,ein großteil der konsolidierungsbuchungenabgeleitet werden. dieseFormen der Buchungsautomatismenbedeuten eine enorme effizienzsteigerungim Zuge von Abschlusstätigkeiten,da redundante Abläufe entfallen.das Anlagenmanagement von igs ermöglichteine Bewertungen des betrieblichenAnlagevermögens nach nationalenund internationalen standards. Beteiligungen,das Finanzanlagevermögenund die leasinggüter können in jedemerforderlichen gesetzlichen und unternehmensspezifischenPeriodenzeitraumberechnet und geführt werden. im Zugevon intercompany-Anlagenverkäufen,sorgen entsprechende konsolidierungslogikenfür die notwendige Zwischenergebniseliminierung.im rahmen der betrieblichenleistungserbringungwird derkosteneffizienteeinsatz der zur verfügungstehendenressourcen immerbedeutungsvoller.daher muss eine modernekostenrechnungso konzipiert sein, dasssteuerungsrelevante informationenden entscheidungsträgern permanent,strukturiert und weitestgehend automatischaufbereitet zur verfügung gestelltwerden.ebenso gewinnt ein permanentes CashundForderungsmanagement, welchesein integrierter Bestandteil des rechnungswesenvon igs ist, immer mehran Bedeutung. die gegenüberstellungvon ein- und Auszahlungen auf Basisvon Forderungen und verbindlichkeitenist ein wesentlicher Bestandteil des betrieblichentreasury und wird – bedingtdurch die permanente verarbeitung vonBuchungsdaten – laufend aktualisiert.das flexible und moderne Auswertungsmodellermittelt optimale entscheidungsgrundlagen,indem historischedaten mit simulationsdaten unter Berücksichtigungwirtschaftlicher und gesetzlicherelemente verknüpft werdenkönnen.iGS SystemmanagementGmbH & Co KGdorfplatz 5A-4533 PiberbachA telefon +43 7228 6451-0telefax +43 7228 6451-30D telefon +49 8341 994122telefax +49 8341 994123igs@igs.at oder kurt.schmied@igs.atwww.igs.atihre ansprechpartnerProduKtAmag. roland FürstDkurt schmiedóspezialist für eine branchenüber-greifende integrierte betriebswirtschaftlichegesamtlösung mit20jähriger erfahrungó softwareentwicklung und -beratungó organisationsberatung und Projekt-managementVerfügbare Sprachen:d, e, F, H, ro, CZ, sk, PlVerfügbar für folgende Plattformen:system ibranche:branchenunabhängig05/2009 · MIDRANGE MAGAZIN23


SCHWERPUNKTFiBu, KoRe, ControllingSpezialpapier- und Printprodukthersteller setzt auf CSSVon Geckos und ZahlenGerade in Krisenzeiten kommt es darauf an, flexibel zu sein. Wer seine IT-Landschaft rechtzeitigoptimiert hat, ist gewappnet. Dies gilt auch für einen der größten internationalenHersteller von Spezialpapier- und Printprodukten, der im Zuge der Einführung eines neuenERP-Systems auch die Anwendungen für das Finanzwesen modernisiert hat.Dabei setzt das Unternehmen aufBewährtes: Nach jahrelanger Zusammenarbeitmit dem Spezialistenfür kaufmännische Lösungen, der CSSGmbH, ist heute das Nachfolgeproduktder 1997 eingesetzten Vorgängerlösungim Echtbetrieb.Die Diagramm Halbach GmbH& Co. KG exportiert ihre Spezialpapier-und Printprodukte in über 70Länder. Um weiterhin flexibel aufdie Anforderungen des internationalenMarktes reagieren zu können,sollte im Zuge der Umstellungauf das neue ERP-System auch dasOptimierungspotenzial im kaufmännischenBereich genutzt werden.Hier stand die neue Wunschlösungsofort fest, denn durch eine jahrelangeZusammenarbeit war das Vertrauen inden bisherigen Anbieter groß.Schneller, erfolgreicher UmstiegBereits seit 1997 hatte Diagramm Halbachdie FIX-Anwendungen von CSS inden Bereichen Lohn & Gehalt, FinanzundAnlagenbuchhaltung im Einsatz.Aufgrund der großen Zufriedenheit mitdem Funktionsumfang der Software sowiemit dem Service und der Betreuungdurch den Anbieter war es nahe liegendsich die Nachfolgelösung eGECKO genauanzuschauen. Die Mittelstands-Lösungüberzeugte durch ihre Flexibilitätund Funktionalität sowie neueste Java-Technologie.Das bestätigt Detlef Mücke, LeiterPersonalwesen bei Diagramm Halbach.Er kennt bereits zahlreiche Abrech-nungssysteme aus seiner jahrelangenPraxis und berichtet: „Durch meineErfahrung im Bereich Personalabrechnungsowie die Einbindung in Entwicklungsarbeitenwar ich schnell vom Potenzialder eGECKO-Lösung überzeugt:Die Software besticht durch ihre Zukunftsfähigkeit,ihren Bedienkomfortsowie ihren Funktionsumfang, derunseren Bedürfnissen als mittelständischesUnternehmen voll entspricht.“Auch die schnelle und reibungsloseSystemumstellung überzeugte: Sovergingen lediglich rund sechs Monatevon der Bedarferkennung bis zum Echtbetrieb.Die Einbindung des Controllingserfolgt derzeit.Die intuitive Bedienung des Systemsermöglichte den reibungslosenÜbergang und sorgt bei den Mitarbeiternfür eine durchgängige Akzeptanz.Flexibles Verzweigen, nicht nur innerhalbder Personalanwendung, sondernanwendungsübergreifend bis hin zumUrsprungsbeleg, optimiert die täglichenArbeitsprozesse um ein Vielfaches.Auch die stringenten Plausibilitätsprüfungenwerden von den Mitarbeiternsehr geschätzt, da sie nicht nurder Fehlervermeidung dienen, sondernauch effizient beim Managen der rund400 abzurechnenden Mitarbeiter undBetriebsrentner von Diagramm Halbachunterstützen. „Dank der grundlegendenStruktur und Organisation derArbeitsabläufe arbeiten wir nochressourcen- und zeitsparender. Sokönnen wir uns nun wesentlich intensiverder eigentlichen Datenanalysewidmen und mir bleibt mehrZeit für die eigentlichen Aufgabeneines Personalleiters“, so DetlefMücke weiter.Zeitnah und flexibel reagierenDa die Lösung jederzeit sämtliche unternehmensrelevantenKennzahlen adhoc liefert, ist ein zeitnahes und flexiblesReagieren auf Unternehmens- undallgemeine Wirtschaftsentwicklungenmöglich. Eines der Tochterunternehmengreift gerade zeitweise auf dasModul Kurzarbeit zurück, um die Abrechnungvon Kurzarbeitern komfortabelund schnell durchzuführen, DiagrammHalbach selbst aber ist durchdie enorme Branchendiversität seinerProduktpalette gut aufgestellt und aussich heraus für die Krise gewappnet.Annette Schmidt óCSS Computer Software Studio GmbH, Künzellwww.css.de24MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


Schneller und produktiver arbeiten – denn Zeit ist GeldFunktionen allein reichen nichtAuch wenn man es nicht mehr hören kann, so ist sie doch allgegenwärtig: die Wirtschaftskrise.Kaum ein Unternehmen, das nicht auf stornierte Aufträge, steigende offene Postenoder Finanzierungsprobleme reagieren muss. Einfach abzuwarten kann nicht die Lösung sein– Schnelligkeit und Flexibilität sind gefragt. Neueste Softwarelösungen unterstützen dabei.Wichtig ist vor allem, die Handlungsfähigkeitdes eigenen Unternehmensdauerhaft zu gewährleisten.Wer nicht über ein sattes Auftragspolsterund solvente Kunden verfügt,der muss rechtzeitig wissen, welchegeschäftlichen Entwicklungen zu erwartensind, worauf besonders geachtetwerden muss und welche Konsequenzenwann zu ziehen sind. Softwarelösungenkönnen hier entscheidend unterstützen– sofern sie den aktuellenAnforderungen genügen. Software fürgeschäftskritische Prozesse wie ERP,Rechnungs- und Personalwesen oderControlling muss die Arbeit im Unternehmenheute mehr denn je mit neuen,prozessorientierten Methoden nachhaltigproduktiver gestalten.In den meisten Unternehmen werdenfür die jeweiligen Aufgaben verschiedeneProgramme, meist noch mitgetrennten Datenbanken, genutzt. Undwas ist die Konsequenz? Stammdatenmüssen mehrfach angelegt werden,Daten von einem Programm ins andereübergeben und unterschiedliche Updateseingespielt werden. So verlängertsich die Bearbeitungszeit, zusätzlicheKosten und Fehlerquellen entstehen.Neuere, integrierte Softwarelösungensorgen bereits für deutliche Verbesserungenin puncto Schnelligkeit undKomfort der Bearbeitung: Alle Programmefinden sich in einer Datenbank undwerden mit einem einzigen Mausklickgestartet. Das Navigieren zwischen denModulen wird so einfacher und bequemer.Doch angesichts der aktuellen Herausforderungengeht es insbesonderedarum, wie produktiv gearbeitet wird– wie schnell also die zunehmendeDatenflut zu verwertbaren und verständlichenInformationen verarbeitetwerden kann. Hier setzt die neuesteSoftwaregeneration, die vorgangsorientierteSoftware, an. Die Arbeitsweise istdabei an den Abläufen und Vorgängender Anwender orientiert. Und hier stehtdie Steigerung der Produktivität beigleichzeitig höchster Funktionalität imVordergrund. Bei Addison, einem führenderAnbieter von Software für Steuerberater,Wirtschaftsprüfer und mittelständischenUnternehmen,ist diesseit Jahren ein zentralerAspekt der Produktentwicklung.Arbeiten mit einervorgangsorientiertenSoftware, z. B.von Addison, ermöglichteine Steigerungder Produktivität umLiquiditätsvorschaumindestens 20 %. Dasbedeutet zum einen,dass erheblich weniger Zeit benötigtwird, um die jeweiligen Aufgaben zubewältigen. 20 % produktiver heißt fürviele Mitarbeiter, die gleiche Arbeitan einem Arbeitstag in ein bis zweiStunden weniger zu erledigen. Und esbedeutet zum anderen, ohne viel Zeitund Mühe die vielfältigen Möglichkeitender Software nutzen zu können.Die Controlling-Lösungen von Addisonbeispielsweise bieten auf Knopfdrucknicht nur einen aktuellen Überblicküber die Situation des Unternehmens,sondern zeigen auch dessen voraussichtlicheEntwicklung an. Alle Datenaus der laufenden Buchhaltung fließenautomatisch in die Berechnungen ein.Ob Planungsfunktionen, Prognoseszenarien,Auswertungen, Analysen oderAlternativpläne: Alle Funktionen lassensich mit wenigen Mausklicks aufrufen.Gleiches gilt für die dynamischeLiquiditätsvorschau, mit der bis zu 60Monate im Voraus die künftige Finanzkraftdes Unternehmens berechnetwerden kann.Vorgangsorientiertes Arbeiten hilftalso entscheidend, Freiräume zu schaffenund sie dorthin zu konzentrieren,wo sie momentan gebraucht werden:auf den Markt, auf die Kunden und aufdie Produkte.óADDISON Software und Service GmbH,Ludwigsburgwww.addison.de05/2009 · MIDRANGE MAGAZIN25


SCHWERPUNKTWWS, Kassen, Barcode, RFID, EDISUMMARYIn der Warenwirtschaft istFlexibilität und Schnelligkeitgefragt. Die reibungsloseKommunikation vonLieferant und Kunde mussstets gewährleistet sein.EDI/B2B-Outsourcing als ROI-Garant für die ZukunftEntlastung für die IT-KapazitätIn Zeiten der verstärkten Ressourcen planung und zunehmendem Kostendruck vertrauenimmer mehr Unternehmen bei nicht-strategische Tätigkeiten auf Outsourcing. Vor allemder Kostenfaktor ist dabei ein wichtiges Argument.Ob Insolvenzen oder staatliche Rettungspakete– die täglichen Wirtschafts-und Unternehmensmeldungenspiegeln die Schreckensszenarien wider,die sich aufgrund der weltweitenKrise abspielen. Die Unternehmenmüssen einen rigorosen Sparkurs einschlagenund können sich Fehler undunnötige Kosten nicht mehr erlauben.Immer mehr Unternehmen entdeckennun die Vorteile von Outsourcing,wobei der Kostenfaktor an erster Stellesteht. Viele Abteilungen werden der-zeit von Personalkürzungen bedroht.Gleichzeitig sollen aber Produktivitätund Effizienz gesteigert werden. DieTotal Cost Of Ownership (TCO) zumBeispiel im Bereich der B2B-Geschäftspartnerkommunikation(EDI) liegenbei einer Inhouse-Lösung deutlich überdenen einer Outsourcing-Alternative.Zusätzlich müssen die Personalressourcenin Betracht gezogen werden,wenn es um die Instandhaltung vonEDI-Inhouse-Lösungen oder neue Partneranbindungengeht. IT-Outsourcingist neben all den anderen Vorteilenauch zum Schlüsselbegriff für sichereSysteme geworden.Gerade mittelständische Unternehmenkönnen meist keine ausreichendgesicherte IT-Infrastruktur mit rechtskonformenArchiven u. ä. vorhalten,die Server eines Outsourcing-Anbietersstehen dagegen in Hochsicherheits-Rechenzentrenund genügen den rechtlichenAnforderungen in jeder Hinsicht.Neben der veränderten wirtschaftlichenSituation haben sich auch die26MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


Ansprüche und Anforderungen der Unternehmenan Outsourcing-Lösungenverändert: Im Bereich der B2B-Kommunikationhaben Unternehmen inden letzten 30 Jahren vor allem auf herkömmlicheEDI-Lösungen gesetzt, dieauf den Aufbau von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen basieren. Diese Einzelverbindungenzu jedem Geschäftspartnersind aber meist sehr zeit- und kostenintensiv.5.000 bis 10.000 Euro jeangebundenem Geschäftspartner sindkeine Seltenheit. Da die Zahl der Verbindungenmit dem Ausbau des jeweiligenPartnernetzwerks steigt, wachsendie Kosten für die Integration neuerPartner beachtlich. Hinzu kommt derZeitaufwand für die Pflege bzw. Anpassungder bestehenden Schnittstellen.Risiko Inhouse-EDI-SystemDamit bergen Inhouse-EDI-Systeme dasRisiko, zu einem unberechenbaren Kostenfaktorzu werden, vor allem wennviele Partner mit relativ geringem Geschäftsvolumenzu integrieren sind. Dasist ein Grund dafür, dass gerade mittelständischeUnternehmen beim Einsatzvon EDI sehr zurückhaltend waren.Vor diesem Hintergrund zeigt sich derTrend, dass immer mehr Unternehmenauf EDI-Services von Managed-Service-Dienstleistern zurückgreifen.Das Auslagern der elektronischenGeschäftspartnerkommunikation überdie Crossgate B2B 360° Services, einemnetzwerkorientierten SaaS-Ansatz,hilft nicht nur beim Kostensparen.Unternehmen brauchen lediglich eineSchnittstelle, um sich an das CrossgateB2B-Netzwerk (Business-ReadyNetwork) anzuschließen. Einmal angeschlossenkönnen sie quasi ad hocDaten und Dokumente mit über 40.000Netzwerkteilnehmern weltweit elektronischaustauschen. Durch den Netzwerkeffekt,bei dem jeder neue Geschäftspartnernur einmal an das Netzwerkangeschlossen werden muss, um allenTeilnehmern zur Verfügung zu stehen,fallen die Integrationskosten pro Partnerund der Datenaustausch insgesamt– gegenüber einer 1:1-Verbindung – 50bis 70 Prozent geringer aus.Das Managed-Service-Modell erstelltund verwaltet die Geschäftspartnerprofilein einem eigenen Meta-Format zentral auf der Plattform. ImPartner-Repository werden lauffähigeund wiederverwendbare Metadatenund die dazugehörigen Mappingregelnfür den elektronischen Datenaustausch(EDI) eines unternehmensspezifischenProzesses vorgehalten. Mapping-Änderungenmüssenalso nicht mehrInhouse umgesetztwerden unddie Aufwände für das Änderungsmanagementsinken signifikant. Sogewinnen Unternehmen Ressourcen,die sie für die Instandhaltung von EDI-Inhouse-Lösungen aufgewandt haben,und können sich auf ihre Kernkompetenzenkonzentrieren.Crossgate arbeitet eng mit SAP zusammenund war der erste B2B-ServiceProvider, der in das Business ProcessOutsourcing-Programm der SAP aufgenommenwurde. Durch die B2B 360°Services „powered by SAP“ erhaltenKunden aus ihrem SAP-System herauseinen direkten Anschluss an das Business-ReadyNetwork.Studien von Forrester, IDC und anderenMarktforschern belegen, dassEDI/B2B-Outsourcing-Projekte die IT-Kosten senken und die IT-Kapazitätenentlasten. Durch die Auslagerung desGeschäftsnetzwerkes eröffnen sich Einsparpotenzialein mehrerer Hinsicht:Die vereinfachte IT-Infrastruktur erspartWartungs- und Instandhaltungskosten,manuelle Prozesse können abgeschafftwerden und sorgen für einschnelleres und effizienteres Arbeiten.Beispiel: Ein amerikanisches Unternehmen,mit etwa 2 Milliarden US-DollarUmsatz im Jahr und Niederlassungenin Europa und Asien, würde durchB2B-Konsolidierung und Outsourcingrund 40 Prozent an Kosten für redundanteHardware und Softwarewartungeinsparen.Wer diese Zeit alsChance sieht und seineB2B-Strategie überdenkt,kann sein Unternehmen gestärkt durchdie Krise bringen. Denn durch Outsourcingder nicht-strategischen Geschäftsprozessereduzieren sich die IT-Kostenund die Prozesse werden effizienter.Durch den immens hohen Vernetzungsgradmit Geschäftspartnern weltweitist man flexibel und für die Zukunftgerüstet. Der ROI bei einem Crossgate-Outsourcing-Projekt liegt durchschnittlichbei sechs Monaten liegt. óCrossgate AG, Münchenwww.crossgate.deOliver P.van der LindenVice President Sales,Crossgate AG05/2009 · MIDRANGE MAGAZIN27


SCHWERPUNKTWWS, Kassen, Barcode, RFID, EDIAn der Kasse muss es schnell und reibungslos gehenTechnologisch flexibel kassierenEinzelhändler wissen, dass der letzte Eindruck für den Kunden zählt. Deshalb sind intuitiveBedienbarkeit, Ergonomie sowie einfache Kassierabwicklung wichtig bei der Auswahl derpassenden Kassenlösung. Zudem wünschen sich viele Händler Echzeit-Datentransfer undmehr Flexibilität an ihrem Point-of-Sale, als ihre bestehenden Kassensysteme es zulassen.Offenheit ist angesagt. NebenBackoffice-Funktionen müssenKassenlösungen auch immer mehrAnwendungen wie beispielsweise Kundenbindungssystemeintegrieren. Einwesentlicher Faktor dabei ist die einfacheBedienung und damit ein möglichstgeringer Komplexitätsgrad.Signature PadKlassische IT-Themen wie Skalierbarkeitund die Berücksichtigung vonStandards stehen bei den Händlernebenfalls im Mittelpunkt, schließlichsoll dem eigenen Wachstum nichtsim Wege stehen. Auch Touchscreenssind im Trend – insbesondere weil siedie Bedienung von individuellen Prozessanforderungenhervorragend abbilden.Als die ETHALON GmbH aus Hamburg2007 einen Auftrag von der LudwigGörtz GmbH – einer der führendenEinzelhändler im Schuh- und Fashionbereichin Deutschland ‐, erhielt, einneues Kassen- und Filialsystem nachmodernsten Maßstäben zu entwickeln,fiel die Entscheidung für die Technologie-Basisauf das IBM Retail IntegrationFramework (RIF). RIF ist ein Bündelvon IBM Middlewarekomponenten, diespeziell auf die Bedürfnisse von Einzelhandelsunternehmenzugeschnittenensind. Die RIF-Software umfasst denIBM WebSphere ApplicationServer, IBMWebSphere MQ, dieIBM DB2-Datenbankund die IBM TivoliMonitoring and Configuration-Software.Auf der Hardware-Ebene kommen IBMSurePOS (Point-of-Sale) und IBM Anyplace(Kiosk) Systemezum Einsatz.Offene ArchitekturDas ETHALON Kassen- und FilialsystemPRIAMOS ist inzwischen in allen GörtzFilialen in Deutschland, Österreich undPolen installiert. Die erprobte IBM Referenzlösungist auf einer offenen Architekturkonzipiert, damit sie angepasstund erweitert werden kann, ohne dassdie Kernanwendung für jede Kundenumgebunggeändert werden muss.„Die IBM WebSphere-Technologieauf Basis von Java/J2EE bietet bei weitemdie stabilste und offenste Basisfür die Integration unterschiedlicherAnwendungen und Prozesse“, sagt SebastianNeil Hölken, AbteilungsleiterVertrieb der ETHALON GmbH.PRIAMOS ist mehr als ein Kassensystem.Die browserbasierte Oberflächedes mitgelieferten Filialsystems integriertje nach Anforderung auch Funktionenaus anderen Anwendungen. Sokönnen z. B. neben Auswertungen undMaterialbestellungen auch zentraleERP-Module sowie E‐Mail- und Kalenderanwendungennahtlos eingebundenwerden. Zudem wird der Aufwand fürSchulungen durch integrierte e‐LearningWerkzeuge gesenkt.Der fehlerfreie elektronische Zahlvorgangist entscheidend für Händlerund Kunde zugleich. Damit die Effizienzund Kosteneinsparungen der neuestenTechnologie für seinen Kunden zur Geltungkommen können, hat ETHALON dieneue digitale Unterschriftlösung „easysignature“ des Payment-Dienstleisterseasycash in PRIAMOS integriert. Görtzist die erste „easy signature“-Referenzin Deutschland. Die Unterschrift wirdwährend des Kassiervorgangs digitalfestgehalten und mit dem elektronischenZahlungsbeleg im easycashRechenzentrum gespeichert. Daskomplette Beleghandling entfällt undder Bearbeitungsaufwand in Revisionsfällenwird auf ein Minimum reduziert– ein echter Kostenvorteil für denHändler.James Hill óETHALON GmbH, Hamburgwww.ethalon.de28MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


RFID bei Asia-Importeur Kreyenhop & KlugeEffizienterer WarenausgangMit RFID werden die Paletten von der Firma Kreyenhop & Kluge GmbH & Co. KG seit Herbst2008 beim Verladen mittels des QCP-Qualitätssteuerungspunktes gelesen. Aus diesen Informationenkann die automatische Erstellung der Lieferpapiere erfolgen. Das modular aufgebauteSystem der RFID Konsortium GmbH ist an die Anforderungen des Kunden angepasst.Seit Ende der 60er Jahre importiertKreyenhop & Kluge asiatische Spezialitätenund gehört inzwischen zu dengrößten europäischen Importeuren vonasiatischen Frucht- und Gemüsekonserven,Saucen, Gewürzen, Spirituosen,Nudeln, Reis sowie Fruchtsäften undTiefkühlspezialitäten. Das Unternehmenist Beschaffungspartner des Handels,u. a. auch der METRO Group, undimportiert neben Lebensmitteln auchArtikel aus dem Non-Food-Bereich.Im Herbst 2008 realisierte dasRFID Konsortium die Einführung desStarterKit B bei der Firma Kreyenhop& Kluge GmbH & Co. KG. Der RealisatorRFID Konsortium GmbH bietet logistischeLösungen für die Optimierungdes Materialflusses und der elektronischenDatenübertragung (EDI) entlangder gesamten Lieferkette. Das modularaufgebaute RFID Sprinter ComponentSystem, bestehend aus Hard- und Software,ist optimal an die Anforderungender Kunden angepasst.Mit Beginn des neuen Jahres lieferteK+K mit RFID-Etiketten versehenePaletten an die C+C Märkte der METROGroup. Dadurch wird nicht nur dieWarenvereinnahmung bei der METROGroup automatisiert, wenn die Palettenim Wareneingang automatisch mitRFID Leseeinrichtungen identifiziertund mit dem elektronischen Lieferschein(DESADV) abgeglichen werden.Auch der Warenausgang gestaltet sichmit RFID effizienter, denn die Palettenwerden beim Verladen mittels des QCP-Qualitätssteuerungspunktes gelesenund aus diesen Informationen kann dieautomatische Erstellung der Lieferpapiereerfolgen.Eingeführt wurde das StarterKit Bmit QCP, RFID-Drucker, Barcodescannerund der RFID Sprinter Software.Verantwortlich für die Umsetzung beiKreyenhop & Kluge ist der IT-LeiterHerbert Wendelken. Er stand der Einführungmit großem Optimismus, aberauch mit hohem Anspruch gegenüber.Nach Abschluss der Installationsarbeitensagte er: „Ich habe mich gefreut, mitwelcher Professionalität die Mitarbeiterdes RFID Konsortium die Technik installiertenund in Betrieb nahmen. DasGanze hat nicht einmal einen ganzenTag in Anspruch genommen.“ Die gestelltenAnforderungen wurden vomRFID Konsortium mit großer Zufriedenheiterfüllt. Sebastian Lang óRFID Konsortium GmbH, Paderbornwww.rfid-konsortium.de2905/2009 · MIDRANGE MAGAZIN29


SCHWERPUNKTWWS, Kassen, Barcode, RFID, EDIZollanmeldungen elektronisch erfassen und übermittelnFit für die ATLAS-Ausfuhr?Die komplette Einbindung von elektronischen EU-Zollverfahren in die ERP-Lösungbietet exportierenden Unternehmen optimale Bedingungen für eine vollständigpapierlose Kommunikation mit der Zollverwaltung.Ab 1. Juli 2009 ist für Unternehmenmit internationalem Warenverkehrdie Teilnahme an der ATLAS(Automatisiertes Tarif- und LokalesZollabwicklungssystem)-Ausfuhr verpflichtend.War seit der Einführung deselektronischen Ausfuhrverfahrens zumüber atlasMit dem IT-Verfahren ATLAS (AutomatisiertesTarif- und Lokales Zollabwicklungssystem)stellt das Bundesministerium für Finanzen dieVoraussetzungen fürdie weitgehend automatisierteAbfertigungund Überwachung desgrenzüberschreitendenWarenverkehrs zurVerfügung. SchriftlicheZollanmeldungenund Verwaltungsakte,einschließlich derBescheide über Einfuhrabgaben,werdenersetzt durch denelektronischen Datenaustausch.Die Abgabeder elektronischenAusfuhranmeldung ist seit dem 1. August 2006mit ATLAS-Ausfuhr möglich; in diesem Rahmenwerden die europäischen Verfahren ECS(Export Control System) und AES (AutomatedExport System) in Deutschland umgesetzt,die innerhalb der eCustoms-Initiative der Eu-1. August 2006 ein paralleles Arbeitenvon elektronischem und Papierverfahrenmöglich, so müssen exportierendeFirmen jetzt komplett auf ATLAS umstellen,um ihren Status als zugelasseneVersender zu behalten.Das ATLAS-Verfahren ermöglichtes exportierenden Unternehmen, Zollanmeldungenzur Überführung vonWaren elektronisch sowohl zu erfassenropäischen Kommission der Schaffung einesEU-weiten elektronischen Ausfuhrverfahrensdienen. Ab 1. Juli 2009 müssen alle Ausfuhr-Anmeldungen über das elektronische Zollverfahren„ATLAS-Ausfuhr“ abgegeben werden, abdiesem Termin ist eine Papieranmeldung nichtmehr möglich.www.zoll.deals auch der Zollstelle zu übermitteln;Informationen über die Entscheidungder Zollstelle sowie der Bescheid überEinfuhrabgaben bzw. die Festsetzung/Anerkennung von Bemessungsgrundlagenerfolgen anschließend ebenfalls aufelektronischem Weg. Diese Vorgehensweisebeschleunigt und verschlanktdas komplette Verfahren und reduziertgleichzeitig die Papiermengen. WeitereVorteile ergeben sich durch den Wegfallvon Wegezeiten zur bzw. von derZollstelle sowie die Möglichkeit, einevorzeitige Zollanmeldung bereits vorEintreffen der Ware abzugeben.Sinnvoll ist eine vollständige Integrationder Funktionalität für die papierloseZollabwicklung via ATLAS in eineleistungsstarke ERP-Lösung. SpezielleSystemvorgaben gewährleisten dabeiden Anwendern aus den unterschiedlichstenBranchen, sämtliche für denVersand benötigten Daten über dieentsprechenden Schnittstellen direktzu übernehmen und die Pflichtfelderkorrekt auszufüllen. Das manuelle Einpflegenund Verwalten der Stammdatenentfällt, die vollständig elektronischabgewickelte Kommunikation mit derZollverwaltung spart zudem Zeit undKosten und minimiert gleichzeitig dieGefahr fehlerhafter Angaben.„Mit dem Ende der bisherigenÜbergangslösung, die bei der Abwicklungdes Warenverkehrs noch eineWahl zwischen zwei Wegen ließ, demelektronischen und dem herkömmlichgenutzten Papierverfahren, profitierennatürlich diejenigen Unternehmen, dieschon dafür gesorgt haben, dass siein ihrer IT-Umgebung die ATLAS-Ausfuhr durchführen können. Daherhaben wir diese Funktionalität bereitsfrühzeitig in unser ERP-System sou.MatriXX integriert, so dass unsereAnwender dem Tag der vollständigenUmstellung gelassen entgegensehenkönnen – und selbstverständlich unterstützenwir auch gerne die Firmen,deren Software noch entsprechendumzurüsten ist“, kommentiert MarcoMancuso, kaufmännischer Geschäftsführerbei SOU.óSOU Systemhaus GmbH & Co. KG,Schwetzingenwww.sou.de30MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


PROMOTIONWorkflow verkürzt die LieferzeitenWie die Warenwirtschaft bei Planam mit BPM optimiert wurdeDer Bekleidungsgroßhändler Planam im Münsterland hat imMarkt für Arbeitsbekleidung äußerst erfolgreich eine Nischebesetzt. Dank optimaler Lieferkette mit Produktion in Chinabietet das Unternehmen Qualität zum günstigen Preis. Voraussetzungfür den Erfolg sind eine augeklügelte Dispositionund Logistik, mit der die Lieferung nach der Bestellung schonam Folgetag sichergestellt wird. Die Prozessoptimierung miteiner in das ERP-System SoftM Suite integrierten Lösung fürBusiness Process Management (BPM) sorgt heute für die kürzestenLieferzeiten der Branche.welchem Zeitpunkt im Umlauf ist“, sagt Christian Reckord,Geschäftsführer bei Planam. Mit dem BPM-Projekt konntegenau diese Zielsetzung erreicht werden.Die Planam Arbeitsschutz GmbH vertreibt seit 1987 Arbeitsbekleidungin ganz Europa, und das mit nachhaltigem Erfolg.Im Zeitraum von 2002 bis 2008 hat sich der Umsatz desTextilgroßhändlers verdreifacht. Planam lässt die Kleidung inChina fertigen und vertreibt die Waren über eine hocheffizienteLogistik vom Firmensitz in Herzebrock-Clarholz anüber 1300 Wiederverkäufer in ganz Europa. Seit 2002 istdie ERP-Lösung SoftM Suite bei Planam im Einsatz und hatdas Unternehmen dabei unterstützt, diese Umsatzpotentialezu erschließen. Seither arbeitet Planam kontinuierlich an derVerbesserung der Prozesse und hat sich für ein systematischesBusiness Process Management (BPM) entschieden. Gemeinsammit SoftM wurde 2008 ein BPM-Projekt durchgeführt.Bei Planam wurden in einem ersten Schritt drei Kernprozessein Angriff genommen.Liefertreue an entscheidender Stelle optimiert„Unser Ziel war ein definierter Workflow für den komplettenProzess der Kundenbestellungen. Dafür haben wir dieKernprozesse Auftragseingung, Kreditmanagement undKommissionierung optimiert“, sagt Projektleitern ClaudiaGroer von der SoftM-Niederlassung Münster. Das Geschäftvon Planam ist geprägt durch unterschiedliche Bestellwegewobei heute eine Vielzahl von Bestellungen per Fax eingehen.Grundsätzlich werden alle Bestelleingänge der Kundenarchiviert. Über das Archivsystem InfoStore wird dabei derWorkflow-Prozess aktiviert. Bei allen manuell gescanntenBelegen wird die jeweilige Sachbearbeiter-Nummer zusätzlichmit einem Barcode-Etikett versehen. „Wir haben daherschon recht bald unser Optimierungspotential durch aktiveProzessunterstützung mit Business Process Managementerkannt. Wir wollten genau wissen, welche Bestellung zuPlanam-Geschäftsführer Christian Reckord:„Transparente Bestellprozesse“Heute laufen die Bestellprozesse bei Planam sehr transparentab, da jede Bestellung im Umlauf sichtbar ist. Werden Bearbeitungszeitenüberschritten, so erhalten die zuständigenSachbearbeiter gemäß ihrer definierten Rolle automatischeine E-Mail. „Gleichzeitig wollten wir mit der Lösung einStück weg vom Papier, um die Abläufe zu beschleunigen“,sagt Geschäftsführer Reckord. Per Fax eingehende Orderswerden direkt im elektronischen Archiv dokumentiert. Durchdie automatische direkte Zuordnung des entsprechendenSachbearbeiters zu der jeweiligen Kundenbestellung ist derProzess ‚Auftragserfassung’ deutlich optimiert und beschleunigtworden.Integration durch Workflowmanagement„Durch die BPM-Lösung wird die Komplexität unserer Abläufeauf ein Minimum reduziert, ohne dabei unsere Flexibilitäteinzuschränken“, so Christian Reckord. Die Mitarbeiter beiPlanam werden heute genau dort unterstützt, wo die Effizienz-und Qualitätssteigerung auch für die Kunden spürbarwird und sind zufrieden mit den optimierten Abläufen.: „Wirliefern heute noch schneller und etablieren uns damit nochviel besser im Markt“, äußert Christian Reckord zufrieden.Die vollständige Nachvollziehbarkeit jedes Prozessschrittesist dabei ausschlaggebend.www.softm.com


TECHNIK & INTEGRATIONMySQL: Installation und automatischer StartZweiter Server auf der iSeries?Am 26. 4. 2007 kündigten MySQL AB und IBM in einer gemeinsamen Technologie- undReseller vereinbarung Open-Source-Datenbankunterstützung für die System i Plattform an.Dabei war in einem ersten Schritt geplant, den MySQL-Server für i5/OS verfügbar zumachen. In einem zweiten Schritt soll die DB2 für i5/OS als zertifizierte Speicherengineauf der System i-Plattform im MySQL Server eingesetzt werden.Ein zweiter Server auf der iSeries?Eine zusätzliche Datenbank auf unseremSystem?Eine Vision? Nein, bereits heutekönnen Sie den MySQL Server nativeauf der System i Plattform installieren– ohne Partitionierung Ihres Systemsund ohne zusätzliche Linux-Installationen.IBM führt hierdurch die Weiterentwicklungder System i-Plattform systematischin moderne, offene Lösungenfort. Durch die Integration des MySQLServers auf die System i Plattformstehen uns sofort alle Open-Source-MySQL- und PHP-Anwendungen zurfreien Verfügung.Später soll es eine DB2 Storage Enginefür den MySQL-Server geben. Dannwerden wir in der Lage sein, MySQL-Anwendungen zu erstellen und könnengleichzeitig unsere DB2 Datenbankenweiter nutzen. Die DB2 Engine wirdsich einfach in den MySQL-Server einklinkenund kann anschließend genauso wie jede andere Storage Engine innerhalbdes MySQL Datenbankserversverwaltet werden. Die DB2-Storage Enginewird Speicherverwaltung, Transaktionsunterstützungund Datenbankmanagementfür MySQL-Entwicklerauf einem sehr hohen Niveau anbietenund ermöglicht das Datensharing zwischenMySQL- und DB2-Anwendungen.Dadurch können Online- und Transaktions-MySQL-Anwendungenimplementiertwerden. Die gesamten Daten könnenhierbei in einer einzigen, einfachzu verwaltenden DB2-Datenbank untergebrachtwerden.Eine interessante Vorstellung wieich finde! Und Grund genug sich in einerBeitragsserie mit dem MySQL Serverzu beschäftigen.Lassen Sie uns in einem erstenSchritt klären, wer MySQL AB ist undwie wir den Server installieren können.Wer oder was ist MySQL?Wenn Sie im Internet nach dem BegriffMySQL suchen, werden Sie lesen,dass der MySQL Server das populärstequelloffene SQL-Datenbankmanagementsystemder Welt sei. Mehr alssechs Millionen Installationen undüber 35.000 Downloads pro Tag belegendiese Behauptung. Der MySQL Serverwird von der schwedischen FirmaMySQL AB entwickelt, vertrieben undsupportet. MySQL AB ist ein kommerzielles,von den MySQL-Entwicklern gegründetesUnternehmen, das heute dieWerte und Methodik von Open Sourcemit einem erfolgreichen Geschäftsmodellverbindet. Die MySQL Geschichtebegann 1994, als drei Studenten dertechnischen Universität Helsinki eineSpeicherengine entwickelten undschließlich 2001 die schwedische FirmaMySQL AB gründeten. Die Entwicklervon MySQL AB werden wie ganz normaleAngestellte geführt. Das ProduktMySQL ist also kein Werk von Freiwilligen,sondern von professionellen Programmierern.Die Mitarbeiter sind allerdingsüber die ganze Welt verstreutund kommunizieren per E‐Mail, IRC,Telefon und zuweilen auch persönlichauf Firmentreffen oder Konferenzen.MySQL AB ist in diesem Sinne zwareine virtuelle Firma, sie unterhält aberauch mehrere Standorte u. a. in Uppsala/Schweden,Cupertino/USA oder inMünchen.Im Mai 2003 übernahm MySQL ABdie Datenbankaktivitäten von SAP. DieDatenbank SAP DB wurde in MaxDBumbenannt und wird nun als zweitesProdukt von MySQL AB angeboten.MaxDB ist SAP/R3-zertifiziert. Im Oktober2003 übernahm MySQL AB dieFirma Alzato, eine Tochter des schwedischenTelekommunikationskonzernsEricsson. Mit ihr übernahm man nichtnur die Entwicklermannschaft, sondernauch die Rechte an deren Produkt NDBCluster. NDB Cluster hat MySQL ABmittlerweile in den MySQL Server alsMySQL Cluster integriert. Etwas Verunsicherungentstand im Oktober 2005als Oracle den Kauf von Innobase Oybekannt gab. Die von Innobase Oy entwickelteDatenbankengine InnoDB warund ist bis heute die wichtigste Speicherenginedes MySQL Servers, da sievon Beginn an Transaktionen erlaubte,die dem ACID Standard genügten. Allerdingskonnten die bestehenden Verträgemit Innobase Oy trotz der Firmenübernahmelangfristig verlängert werden.Dennoch begann MySQL AB mit der32MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


Für POWER-KönnerHolen Sie sich aktuelles Wissen zum Sonderpreis!Carmen RascheSQL-Abfragen tunenFür Datenbankadministratorenund Programmiererca. 350 Seiten€ 198,– Richard DolewskiSystem i DisasterRecovery PlanungTheo BärIBM WebQueryfür System iDas neue Tool für Abfragen,Auswertungen, Analysen undPräsentationenca. 350 Seiten€ 198,–Klaus-Peter LuttkusRational Developerfür IBM i (RDi)Klassische IBM-i-Programmierungmit RPG, Cobol, CL und DDSca. 500 Seiten€ 248,–So erstellen Sie einenwirkungs vollen, vollständigenund zuverlässigen Planca. 650 Seiten€ 248,–Ted Holt, Kevin Forsythe,Doug Pence, Ron HawkinsSystem iKonzepte und Technik fürAdministratoren, Programmiererund Systemoperatingca. 840 Seiten€ 248,–* zuzüglich Versand kosten anteil. Abonnenten von MIDRANGE MAGAZINoder TechKnowLetter erhalten automatisch 10 % Treuebonus.per FaxBestellung + 49 8191 70661Hiermit bestellen wir ein Exemplar des Fachbuchs:(bitte ankreuzen)SQL-Abfragen tunen € 198,–System i Disaster Recovery Planung € 248,–IBM WebQuery für System i € 198,–System i € 248,–Rational Developer für IBM i (RDi) € 248,–Preise verstehen sich inkl. Mehrwertsteuer zuzüglich Versand kosten anteil.Abonnenten von MIDRANGE MAGAZIN oder TechKnowLetter erhaltenautomatisch 10 % Treuebonus. Sie bestellen mit vollem Rücksenderechtbinnen 2 Wochen nach Erhalt.FirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatumim Webwww.midrange-shop.comUnterschriftE-Mail-AdresseFaxITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de


TECHNIK & INTEGRATION1Downloadmit der oben erwähnten Zielsetzung,den MySQL Server für System i verfügbarzu machen.Woher bekommen wir unsereDistribution?2345Verfügbare Distributionenverfügbare ibm aix downloadsgz-file entpackenInhalt des Verzeichnisses /USR/LOCAL00Entwicklung einer eigenen transaktionalenStorage-Engine mit dem Codenamen„Falcon“. Diese Engine wird unterder Federführung von Jim Starkey entwickelt,dessen Firma Netfrastructurevon MySQL AB übernommen wurde.Starkey ist u. a. durch die Entwicklungder Datenbank Interbase bekannt. Dieneue Datenbankengine „Falcon“ wurdegerade in einem Alpha-Release desMySQL Servers veröffentlicht. Gleichzeitigverstärkte MySQL AB die Suchenach weiteren Partnern und vereinbarteu. a. im April 2007 eine Partnerschaftmit IBM. IBM wird Mitglied des MySQLCertified Storage Engine-ProgrammsWenn Sie die Installation von MySQLvorbereiten, sollten Sie sich zunächstentscheiden, welche Version Sie benutzenwollen. Die Entwicklung von MySQLerfolgt in mehreren Release-Serien. Dieerste zu treffende Entscheidung ist die,ob Sie ein Produktions-Release oder einenEntwicklungs-Release verwendenwollen. Im MySQL-Entwicklungsprozessexistieren mehrere Release-Seriennebeneinander, die sich alle durch denGrad der Ausgereiftheit voneinanderunterscheiden:Das MySQL-Benennungsschemaverwendet Release-Namen, die aus dreiZahlen und einem Suffix bestehen. Dieskann etwa so aussehen: mysql-5.0.12-beta. Die Zahlen im Release-Namensind wie folgt zu interpretieren:Die erste Zahl (5) ist die Hauptversionund beschreibt das Dateiformat. AlleMySQL 5-Releases haben das gleicheDateiformat.Die zweite Zahl (0) ist der Release-Level. Zusammengefasst bilden Hauptversionund Release-Level die Nummerder Release-Serie.Die dritte Zahl (12) ist die Versionsnummerinnerhalb der Release-Serie.Diese wird bei jedem neuen Release umden Wert 1 erhöht. In der Regel solltenSie immer die neueste Version in dervon Ihnen gewählten Serie verwenden.Bei kleineren Updates wird jeweils dieletzte Zahl im Versions-String hoch gezählt.Liegen wesentliche Neuerungenbei den Merkmalen oder kleinere Inkompatibilitätenmit vorherigen Versionenvor, dann wird die zweite Zahl imVersions-String hoch gezählt. Ändertsich schließlich das Dateiformat, dannwird die erste Zahl erhöht.Release-Namen enthalten auch einSuffix, welches die Stabilitätsstufe fürdas Release angibt.34MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


ó Alpha zeigt an, dass das Release neueFunktionen enthält, die noch nichtumfassend getestet wurden. Die meistenAlpha-Releases implementierenneue Befehle und Erweiterungen. Dieaktive Entwicklung, die auch umfassendeÄnderungen am Code beinhaltenkann, erfolgt in der Alphaphase.ó Beta bedeutet, dass das Release funk-tionsseitig abgeschlossen ist und dergesamte neue Code getestet wurde.Es werden keine wesentlichen neuenFunktionen und Merkmale mehr hinzugefügt.Es sollten auch keine kritischenBugs mehr vorhanden sein.Eine Version wechselt vom Alpha- inden Betastatus, wenn mindestens einenMonat lang keine schweren Bugsmehr für die Alphaversion gemeldetwurden und nicht beabsichtigt ist,neue Merkmale hinzuzufügen, die dieZuverlässigkeit der zuvor implementiertenFunktionen beeinträchtigenkönnten.ó RC ist ein Release-Kandidat, d. h. eineBetaversion, die bereits seit einigerZeit verfügbar ist und offensichtlichstabil arbeitet. Es werden nur nochkleinere Fehlerkorrekturen vorgenommeóIst kein Suffix vorhanden, dann be-deutet dies, dass die Version bereitsseit einiger Zeit an vielen verschiedenenStandorten läuft, ohne dasskritische nachvollziehbare Fehlergemeldet wurden – mit Ausnahmeplattformspezifischer Fehler. Eine solcheVersion wird Produktions-Releaseoder auch „GA-Release“ (GeneralAvailability, allgemeine Verfügbarkeit)genannt.Derzeit ist MySQL 5.1 der aktuelleRelease Kandidat und MySQL 5.0 istdie aktuelle Release-Serie für Produktionsumgebungen.Wenn Sie sich für eine Version entschiedenhaben, müssen Sie ein Distributionsformatauswählen. Sie könnenzwischen fertig gepackten Distributionenmit binären (vorkompilierten) Programmenund dem Quellcode wählen.ANZEIGELösungsmodellefür Krisen findenSie nicht imTierreich.Sie wollen Druck- und Papierkosten sparenund gleichzeitig Ihr Output-Managementvereinfachen? Der SpoolMaster 5.1 schicktIhre iSeries Spools auf den, für Sie günstigstenDrucker und verarbeitet auch beidseitig wiespiegelverkehrt bedruckte Formulare gewohntzuverlässig. Dass der Output-Klassiker IhreRechnungen dabei noch rechtskonformdigitalisieren, per E-Mail verschicken undplatzsparend archivieren kann, versteht sichvon selbst.Mehr erfahren Sie unter www.SpoolMaster.deEntscheiden Sie sich im Zweifelsfallimmer für eine binäre Distribution.Jetzt können Sie auf der Webseitehttp://dev.mysql.com Ihre Distributiondownloaden (vgl. Abb. 1).Öffnen Sie den Eintrag Community.Jetzt können Sie sich für ein Releaseentscheiden. Das Release 6.0 ist eineAlpha-Version und kommt daher ehernicht in Frage. Sie können wählen zwischendem Release 5.0 (=Produktionsversion)und dem Release 5.1 (ReleaseKandidat). Ich entscheide mich zunächsteinmal für das Release 5.0 (vgl.Abb. 2).Auf der nun folgenden Seite müssenSie sich für IBM AIX als Betriebssystementscheiden, da der MySQL Serverin der PASE Umgebung Ihrer iSeriesinstalliert wird (vgl. Abb. 3). Anschließendöffnet sich der Downloadvorgang.Speichern Sie die Datei auf Ihrem PCin einem beliebigen Verzeichnis. Sieerhalten ein GZ-File, das wiederum eintar-File enthält. Das GZ- File müssen Sieanschließend entpacken. Aber Vorsicht,Sie dürfen noch nicht das tar-File entpacken.Ihr Ergebnis auf dem PC solltewie in Abb. 4 dargestellt ausschauen.Anschließend kopiere ich das tar-File in ein IFS-Verzeichnis. Ich verwendein meinem Beispiel das Verzeichnis/USR/LOCAL. Wenn Sie keine abweichendeInstallation durchführen müssen –wie ich, weil wir bereits einen MySQLServer produktiv im Einsatz haben– sollten Sie das Standardverzeichnis/ uSR/LOCAL beibehalten.Melden Sie sich anschließend aufder iSeries an. Sie sollten sich mit einemProfil anmelden, das über QSE-COFR Rechte verfügt. Danach rufenSie die Shell-Umgebung auf. Geben Siehierfür den i5/OS Befehl CALL QP2TERMauf der Kommandozeile ein. Anschließendgelangen Sie in die UNIX Shell-Umgebung.Wechseln Sie als erstes mit demBefehl cd /USR/LOCAL in das zuvor erstellteVerzeichnis. Falls Sie die Standardinstallationbeibehalten, solltenSie mit cd /USR/LOCAL ans Ziel kommen.Jetzt schauen Sie sich den Inhaltdes Verzeichnisses mit dem Befehl ls an(Abb. 5).In dem entsprechenden Verzeichnismüssen Sie Ihr kopiertes tar-File sehen.Vielleicht wundern Sie sich über dieBefehle? Die Shell Umgebung Ihrer iSeriesist eine UNIX Umgebung, folglichmüssen Sie in dieser Umgebung UNIXBefehle einsetzen. Aber keine Sorge,die Umgebung existiert bei Ihnen automatisch– UNIX muss dafür nicht installiertwerden! Carmen Rasche óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.05/2009 · MIDRANGE MAGAZIN35


TECHNIK & INTEGRATIONDie IBM Rational Migration Extension for System i (RMEi)Eine zukunftsweisende LösungDer Paradigmen-Bruch zwischen traditioneller prozeduraler Programmierung und objektorientierterWelt erregt auch im Krisenjahr 2009 die Gemüter der Entwickler und Software-Architekten. Die Kernfrage, um die es dabei geht: Wie können die Stärken beider Ansätze(schnell und produktiv entwickeln sowie modernste Technologie für den Anwender anbieten)sinnvoll kombiniert werden?Auf diese Frage gibt es genau eineAntwort: Umsteigen auf die IBMBusiness-Sprache EGL (Enterprise GenerationLanguage). EGL ist eine Programmierspracheder neuesten Generation,die sowohl den client- als auchden serverseitigen Bedarf bei der Entwicklungvon Geschäftsanwendungenberücksichtigt: Moderne Frontends, basierendauf JSF und Ajax-Technologie,lassen sich ebenso herstellen wie klassischeBatch-Programme mit Text-User-Interface à la 5250. Das Schöne daran:Aus EGL heraus kann man direkt Java-Programme erzeugen, aber weiterhinauch native i-Programme. Doch ganzbesonders wichtig: EGL ist keine objektorientierte,sondern eine prozeduraleProgrammiersprache, in der die modernenSOA-Aspekte implizit eingebundensind. Die bisher fehlende tragfähigeBrücke zwischen traditioneller und objektorientierterWelt ist somit gebaut.Die EGL Entwicklungsumgebung ist in1Verfolgung der Änderungen3RMEi-Ansicht25250-Ansicht4Bildschirmgestaltung in EGL36MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


folgenden Paketierungen erhältlich:ó IBM Rational Business Developer(RBD)ó IBM Rational Developer for System ifor SOA Construction (RDi for SOA)Soweit, so gut. Doch wie lassen sichbewährte RPG-Anwendungen sicherund effizient nach EGL migrieren, umnachhaltig auch deren Return of Investzu sichern?Hierfür bietet IBM die Lösung mitdem Produkt:ó IBM Rational Migration Extension forSystem i (RMEi)Mit dem RMEi können die vorhandenenRPG-Programme nach EGL migriertwerden. Dazu stellt der RMEi zweiOptionen zur Verfügung:ó RMEi Web-API: erzeugt aus den inter-aktiven Programmteilen ad hoc eineXML-basierte Browser-Oberflächeund ermöglicht so die nahtlose Integrationmit EGL-Neuentwicklungenó RMEi Konverter: transformiert RPG-Code in EGL-CodeDer große Vorteil beim Umstieg aufEGL ist: Kein Paradigmenbruch mehrzwischen prozeduraler und objektorientierterWelt. Dieser überforderte diemeisten Anwendungsentwickler undführte in der Praxis zu schwer wartbarenErgebnissen. Eine Modernisierungder Benutzeroberfläche, wie von zahlreichenKunden in den letzten Jahrendurchgeführt, ist zwar ein guter Anfang5EGL JSP Seite Mit WEB-Service– doch reines Screenscraping alleinerhöht nur die Komplexität, ohne dieFunktionalität nachhaltig zu verbessern!ANZEIGEWann ist eine Umstellung auf EGLsinnvoll?Wenn die Grundsatzdiskussion auf-kommt, ob man die Eigenentwicklungdurch Standardsoftware ablösen soll.– Häufig der Fall, wenn neue Managerin der IT oder in der Geschäftsleitungaktiv werden.Wenn neue Anforderungen nichtmehr in RPG realisiert werden, sondernunter Java oder .NET.óóHochverfügbarkeitist nicht teuer!Wir erklären Ihnen, warum nicht.Kontaktieren Sie uns noch heute!Wilsch bietet Ihnen:• Verfügbarkeitsberatungenfür System i und x86-Server• günstige Backup-Systeme• Hochverfügbarkeitskonzepte• Implementierung vonHochverfügbarkeits lösungenUlrich Wilsch GmbH & Co. KGKarl-Valentin-Straße 17D-82031 GrünwaldTel.: +49-89-64169-0Fax: +49-89-64169-25E-Mail: info@wilsch.deó Wenn es eine größere Zahl von An-wendern gibt, die ständig zwischenGUI und Green Screen Oberflächenverschiedener Anwendungen hinundherwechseln müssen.ó Wenn Programmanpassungen undErweiterungen nicht mehr zeitnahausgeführt werden können – und dieEntwicklung zum erfolgskritischenFlaschenhals wird.Im vorliegenden Beitrag wollen wiruns Schritt für Schritt in vereinfachterForm anschauen, wie eine solche sanfteMigration funktioniert.Betrachten wir also zunächst eintypisches RPG (RPG IV) Programm(Abb. 1). Die rote Markierung im Bilderleichtert später die Verfolgung derÄnderungen.Wenn wir das Programm kompilierenund dann wie gewohnt als 5250Anwendung starten erhalten wir denScreen aus Abb. 2.Nun nutzen wir die RMEi Web-APIund starten die gleiche Anwendung(vgl. Abb. 3).Wir erhalten eine moderne GUI,die alle Möglichkeiten der Integrationvon „neuer“ Technologie, z. B. EGL JSPSeiten, in die bestehende RPG Anwendungermöglicht. Technisch detailierterwird die RMEi Web-API an einer späterenStelle in diesem Artikel beschrieben.Soweit, so gut. Schauen wir unsnun die EGL Entwicklungsumgebungan, hier als Beispiel eine Bildschirmgestaltungin EGL einer Detail-Anzeige zuobiger Übersichts-Maske (diese basiertja noch auf unserem Ursprungs-RPG-Source).Markiert wird hier das Datum(11.03.2009), auf das wir später zurückkommenwerden (Abb. 4).Über das Kontext-Menü unsererÜbersichts-Maske können wir nun aufdie neu erstellte JSP Seite verzweigen.Innerhalb dieser EGL JSP Seite wird einWEB-Service aufgerufen, welcher dasaktuelle Wetter der angezeigten Stadtermittelt (vgl. Abb. 5).05/2009 · MIDRANGE MAGAZIN37


TECHNIK & INTEGRATION678Import WizardMigrationProblemansicht bei Fehlernalle verwendeten PF, LF, DSPF undPRTF Sourcen inklusive Referenzfiles.Über einen Import Wizard werdendie entsprechenden Sourcen aus denSystem i Members in eine geeigneteEGL Projektstruktur übertragen (vgl.Abb. 6).Alle Sourcen werden in eine standardisierteProjektstruktur übertragen.Hierbei wird für jede Library ein eigenesVerzeichnis angelegt und entsprechendeUnterverzeichnisse für Sourcefilesund Sourcemembers inklusive derverschiedenen Sourcearten.Nun erfolgt ein Wechsel der Perspektiveauf die „RPG – EGL Migration“.In dieser Perspektive finden sich allefür die Migration benötigten Werkzeuge.2. Die Migration kann nun gestartetwerden. Sie kann erfolgen Source fürSource oder als Gesamtmigration fürein komplettes Projekt- bzw. Teilprojekt.Während die Migration läuft, werdenauf der „Migration Tooling Console“alle ausgeführten Schritte angezeigt.Nach Abschluss der Migration erfolgtauf der Konsole eine Meldung über dieAnzahl der migrierten Programme.Hier wird nun die am Anfang desArtikel geänderte RPG Source nochmalsgeändert in „11 EGL native“ (Abb. 7).Um zu sehen, was passiert, wenn inder Migration der Programme ein Fehlerauftritt, simulieren wir ein Problemmit einem MOVE Befehl im Programm.Der Befehl MOVE XXXXX YYYYYY arbeitetmit nicht deklarierten FeldernXXXXX und YYYYYY (Abb. 8).Karlheinz Peter óSo leicht und flüssig können alsovorhandene RPG-Anwedungen mit derRMEi Web-API in ein Browser-Frontendüberführt und nahtlos mit Neu-Entwicklungenin JSP-Technologie eingebundenwerden.Doch nun zur zweiten wichtigenOption der RMEi: dem Konverter zurMigration von RPG nach EGL. Dazubeschreiben wir nachfolgend die einzelnenSchritte, die nötig sind, um existierendeRPG-Anwendungen nach EGLzu überführen:1. Zunächst werden die existierendenSourcen von der iSeries in die EGLRational Entwicklungsumgebung überführt.Hierbei werden nicht nur dieRPGLE Sourcen benötigt, sondern auchCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.38MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


ACADEMYWissen, neuester Stand!System i-Workshops in BaselOperating und SystemsteuerungIBM i V6.1 (V6R1)Damit Sie von Anfang an wissen, wie Sie dieneuen Möglichkeiten wirkungsvoll einsetzenMit dem neuen Betriebssystem hat IBM eineganze Reihe Zukunftsweichen mit Verbesserungenund Erweiterungen gestellt. Dieser Eintagesworkshopzeigt von neutraler Seite, wasdahinter steckt und wie es geht.Sie sollten diesen Workshop besuchen,falls Sie …◊ wirklich wissen möchten, was IBM V6.1für Sie bedeutet◊ wissen müssen, wie die neuen Möglichkeitenangewendet werden◊ sich strategisch mit IT-Konzeptionenauseinander setzen müssen◊ alle neuen Möglichkeiten von V6R1 undderen Funktion kennen lernen möchten◊ am Erfahrungsaustausch mit Kollegen unddem Referenten interessiert sindAus dem Inhaltk Überblick über die neuen Möglichkeitendes Systembetriebsk Power Systeme: Partitionierungk Power Systeme im Blade Centerk Mit Image Katalogen arbeitenk Werkzeuge: System i Navigatork Werkzeuge: IBM System DirectorNavigator for iReferent: Klaus-Peter Luttkus23. Juni 2009 WS-Nr. 5311906IBM WebQuery für System iDas „neue“ Query/400 mit mehr Funktionalität,Komfort, Sicherheit und PerformanceWebQuery ist der Nachfolger des nahezu beiallen System i Anwendern erfolgreich eingesetztenQuery/400. Dieses Tool ist jedochnicht nur Ersatz oder Ablösung, sondern es beinhaltetwesentlich mehr Funktionen, Komfort,Sicherheit und Performance.Sie sollten diesen Workshop besuchen,falls Sie …◊ auch Ihre bestehenden Query/400 Abfragenüber moderne Browseroberflächenbedienen möchten◊ Ihre Auswertungen mit einfachen Methodengrafisch darstellen möchten◊ Ihre Abfragen effektiver und performantererledigen wollen◊ sichere Verbindungen der Anwender zurDB2 und Informix wünschen◊ ein starkes Data-Management Werkzeugbrauchen◊ am Erfahrungsaustausch mit Kollegen unddem Referenten interessiert sindAus dem Inhaltk Übersicht über das Produkt Web Queryk Installation & Administration auf System ik Einstieg in die Bedienungk Der Report Assistantk Der Graph Assistantk Der Power PainterReferent: Klaus-Peter Luttkus24. Juni 2009 WS-Nr. 5401906Von der DDS- zur SQLbeschriebenenDatenbankFür schnellere Zugriffe und mehr Performancein der AnwendungDer Standardzugriff auf die DB2 Ihres System iist SQL. Schon seit Jahren wird von IBM keineandere Zugriffsmethode für Ihre Datenbankweiterentwickelt. SQL ist inzwischen erheblichschneller und flexibler als die nativen Zugriffe.Sie sollten diesen Workshop besuchen,falls Sie …◊ Ihre Anwendungen wirklich performanthaben möchten◊ die Flexibilität von SQL in der Programmierunglernen wollen◊ die neuen Möglichkeiten in der Datenbanknutzen möchten◊ in der Softwareentwicklung Zeit sparenmöchten◊ am Erfahrungsaustausch mit Kollegen unddem Referenten interessiert sindAus dem Inhaltk Implementation der Datenbankk SQL-Objekterstellungk Operationelle Datenbank vs. analytischeDatenbankk Abfrage von SQL-DatenbankenReferent: Klaus-Peter Luttkus25. Juni 2009 WS-Nr. 5421906per FaxAnmeldung + 49 8191 70661FirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatumUnterschriftE-Mail-AdresseFax1. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse2. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse3. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresseim Webwww.midrange-academy.comITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.deTeilnahmegebühr pro Person / WorkshopPersonen bzw. Grundpreis Frühbucher + AbonnentWorkshops(1 Monat vorher)1 549,— € 499,— € 474,05 €2 499,— € 449,— € 426,55 €3 449,— € 399,— € 379,05 €Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.Die Teilnahmegebühr enthält ausführliche Seminarunterlagen, Verpflegungtagsüber inkl. Mittagsessen und Pausener frischungen.Sie erhalten nach Eingang Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnungmit Angaben über Termin und Veranstaltungsort.Ausgabe der Unterlagen ab 8.30 Uhr, Beginn um 9.30 Uhr,Ende gegen 16.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.


marktübersichtLotus Notes und DominoSensay, iStockphoto.comSUMMARYDie Collaboration Software der IBM ist aktuellin der Version 8.5 erhältlich. Wir stellen Ihneneinige Anbieter und ihre Lösungen für dieseund die Vorgängerversionen vor.Wie man mit IBM Lotus Notes richtig produktiv wirdDas Teilen von InformationenMit IBM Lotus Notes können Mitarbeiter Informationen leichter teilen und verwalten,Geschäfts entscheidungen schneller treffen und die Arbeitsabläufe optimieren.Kollaboration beschleunigt Prozesse und Arbeitsabläufe in Unternehmen. IBM hat sichdiese Maxime in ihrer Lotus Brand auf die Fahnen geschrieben.Die Palette von Anwendungen ist inder Vergangenheit kontinuierlicherweitert und verbessert worden, umdie Zusammenarbeit von Mitarbeiternzu vereinfachen. Heute können Entscheidungenzeitnah und synchrongefällt und verbreitet werden. Die asynchroneKommunikation nimmt in einigenBereichen schon einen kleinerenTeil ein.In den aktuellen Releases von IBMLotus Notes und Domino wird derSchwerpunkt auf das Teilen von Informationengelegt. Kollaboration zeigtsich dabei auch in dem gemeinsamenNutzen von Dateien. Die Erhöhung derTransparenz von Geschäftsprozessensorgt darüber hinaus auch für einenoptimierten Ablauf. Sie identifiziertBottelnecks oder Schwachstellen im Arbeitsablauf,die eine Verzögerung derVorgänge bewirken. Informationen teilenheißt nicht, dass allen alles zugänglichgemacht wird. Verschiedene Artender Abstufung sind hier sinnvoll. Obnach Unternehmenshierarchie, Projekt,Gruppenzugehörigkeit oder Zuständigkeit,alle Formen von Zugriffsschutzsind möglich. Das Ziel ist die Optimierungder Prozesse und Projekte des Unternehmens.Businesspartner der IBM sorgendafür, dass diese oben erwähnten Fähigkeitenin Software für UnternehmenVerwendung finden, die ganz spezielleAnforderungen haben. Lotus Notes40MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


Anbieterübersichtbietet das Rüstzeug, um dem täglichenKampf um Marktanteile entgegenzutreten.Ein Businesspartner veredelt dieseAnwendungen mit seinem BranchenKnow-how. Gerade der Mittelstandbraucht und nutzt dieses Know-how,um seine Marktposition erfolgreichzu behaupten. Dabei ist es meist nichtnötig zusätzliche Software auf den Arbeitsplätzender Mitarbeiter zu installieren,da die Applikationen browserfähigsind. Durch Portale und andereTechnologien lassen sich die Applikationenzu echten Web 2.0 Anwendungenausbauen.Korrespondenz – aber wie?Lotus Symphony ist ein Programmpaket,welches auch im neuen Release 8.5mit ausgeliefert wird. Die Kombinationvon Textverarbeitung, Tabellenkalkulationund Präsentationsprogramm spartLizenzkosten, da es kostenlos zur Verfügunggestellt wird. Mit zusätzlichenWerkzeugen lassen sich die erstelltenDokumente in Lotus Notes Datenbankenablegen. Die Office Dokumentewerden integraler Bestandteil einesDMS-Systems und bieten die Vorteileeines gut formatierten Dokumentsverknüpft mit dem Sicherheitskonzepteiner kollaborativen Anwendung. Sowerden nicht noch weitere Daten fürdas Filesystem erzeugt.Mail ist inzwischen eine Schlüsselanwendungim Bereich Korrespondenzund Kommunikation geworden. Dashohe Aufkommen von Geschäftskorrespondenzmacht es nötig, über Ablageund Archivierungskonzepte nachzudenken.Eine Ordnerstruktur kann aufDauer keine Lösung sein, vor allen Dingendann, wenn man die gesamte Korrespondenzim Kundenbeziehungsprozessabbilden möchte. Sinnvollerweiselegt man Daten dort ab, wo sie tatsächlichgebraucht werden. Und im Zugedieser Vorgehensweise reduziert mandie Daten gleich durch Vermeidung vonMehrfachablage. Zudem kann man denDatenzugriff durch den Benutzerkreisoder über ein Zugriffskonzept steuern.So landen Informationen da, wo sie gebrauchtwerden. Wenn man die Informationenden Prozessen und Projektenzugeordnet hat, ergibt sich ein umfassendesProfil der Vorgänge.Eine stärkere Kontrolle über Besprechungenund eine verbesserte Benutzeroberflächesind Anforderungenan ein zeitgemäßes Kalendermanagement.Die Integration einer zentralenFeiertagsverwaltung und eines Urlaubsplanungstoolsmachen das Ganzenoch effektiver. Alle Termine im Unternehmen,dargestellt durch verschiedeneAnsichten, geben einen komplettenÜberblick.Geschäftsanwendungen sind zurAutomatisierung von Unternehmensprozessen,zur Erhöhung der Mitarbeiterproduktivitätsowie für Schulungszweckekonzipiert. Der Mehrwert istfür jedes Unternehmen individuell.Die Prinzipien auf denen sich dieserMehrwert erwirtschaften lässt, sindaber universell. IBM Businesspartnerfinden den individuellen Mehrwertdurch Analyse und Recherche in einzelnenUnternehmen und im Markt. Solässt sich ein Paket an Produkten undDienstleistungen schnüren, das maßgeschneidertfür die Anforderungen vonverschiedensten Branchen ist. ProduktiveProzesse sind branchenunabhängig.Das fachliche Know-how findet sichaber auch beim Businesspartner, dermit seiner Erfahrung den Unternehmenhelfen kann, die ihre Produktivitäterhöhen wollen. óPAVONE AG, Paderbornwww.pavone.deAndreas BannenbergMarketing,Pavone AGBCC GmbHTelefon +49 6196 64040-40InfoServ AGTelefon +49 7422 9549-0solvito GmbH Solutions & ConsultingTelefon +49 40 689495-60AHB ELECTRONIC GmbHTelefon +49 6201 4973-0AS/point GmbHTelefon +49 2451 4900-0Avira GmbHTelefon +49 7542 500-0Bechtle GmbH & Co. KG ITTelefon +49 7132 981-0BECHTLE IT-SYSTEMHAUS BERN AGTelefon +41 31 33501-11coni GmbHTelefon +49 2151 33637-0DREGER INFORMATION TECHNOLOGYTelefon +49 69 90479-0EASY SOFTWARE AGTelefon +49 208 45016-0edcom Software & Consulting GmbHTelefon +49 89 384085-0eks Informatik OGTelefon +43 5523 52234Ferrari electronic AGTelefon +49 3328 455-90FRITZ & MACZIOL GmbHTelefon +49 731 1551-0GEDYS IntraWare GmbHTelefon +49 531 123868-400Alle aktuellen Software-, Hardware- undDienstleistungsangebote finden Sie in unsererOnline-Datenbank. Wir haben für Siemehr als 4.600 Produkte von über 1.200Anbietern zusammengestellt, die von denAnbietern ständig aktuell gehalten werden.www.midrange-solution-finder.de05/2009 · MIDRANGE MAGAZIN41


marktübersichtLotus Notes und DominoAnbieterübersichtGräbert Software + Engineering GmbHTelefon +49 30 896903-33GroupWare AGTelefon +49 451 87211-0IBS GmbHTelefon +49 40 51451-0Imixs Software Solutions GmbHTelefon +49 89 452136-0Kendox Systems GmbHTelefon +41 71 76372-72Multi-Support Deutschland AGTelefon +49 40 650622-0NCT GmbHTelefon +49 6147 913-0PAVONE AGTelefon +49 5251 3102-0PROFI Engineering Systems AGTelefon +49 6151 8290-0QKom GmbHTelefon +49 2607 1012retarus GmbHTelefon +49 89 5528-0SCHLEICHER System AGTelefon +49 6145 9577-0SER Solutions Deutschland GmbHTelefon +49 2683 984-0serVonic GmbHTelefon +49 8142 4799-0SoftM Systemintegration GmbHTelefon +49 9571 9501-0Solitas Informatik AGTelefon +41 81 75555-00SystAG Systemhaus GmbHTelefon +49 7123 9202-0Team4 GmbHTelefon +49 2407 9582-0tolina GmbHTelefon +49 30 264745-0Toolmaker Software GmbHTelefon +49 8191 968-0Trend Micro Deutschland GmbHTelefon +49 89 3747970-0Trubiquity GmbHTelefon +49 621 39155-0UBL Informationssysteme GmbHTelefon +49 6102 303-3VEDA GmbHTelefon +49 2404 5507-0Wallak Informatics GmbHTelefon +43 512 33553-0CLICK towww.midrange.deEine Übersicht aller uns bekanntenAnbieter und deren Produkte mit ihrenvergleichbaren Merkmalen finden Siein der aktuellen Online-Ausgabe.NCT baut Hosting weiter ausSicher kommunizierenDie NCT GmbH erweitert ihr Portfolio mit Lotus NotesHosting & BlackBerry im Hochsicherheitsrechenzentrum.Die neue Hosting-Lösung gilt für alle Unternehmen, dieden BlackBerry als das Büro in der Jackentasche nutzen oderauf Lotus Domino als Kommunikationsplattform setzen.Die IT-Systeme, auf denen das Hostingbetrieben wird, sind in einemHochverfügbarkeitsrechenzentruminstalliert. Das Zentrum ist vor Bedrohungenvon innen und außen geschütztund mit einem präventiven Schutzder Stromversorgung, Klimatisierung,Brandschutz und Breitbandleitungenausgestattet.Software as a Service setzt sichimmer mehr durch und stellt eine kostengünstigeAlternative für alle Unternehmendar, die sich auf ihre Kernkompetenzenkonzentrieren und nichtin eigenes, zusätzliches Equipmentinvestieren möchten. Bei dem Hosting-Angebot überlassen Unternehmen dieIT von der Planung bis zum Betrieb einemExperten.Termine ortsunabhängig vewaltenUnternehmen, die Lotus Domino alsKommunikationsplattform nutzen, erwarten,dass Standardanwendungenin Notes wie die Mail-Datenbank sowieKalender und Aufgabenverwaltung,Termine und Notizen, ständig verfügbarsind. Kontakte mittels E‐Mails undTerminanfragen an Teammitgliederoder externe Gesprächspartner solltenortsunabhängig möglich sein.Für Anwender des NCT Hostingsbedeutet das auch, dass ein Team vonExperten für den Support und den Servicesorgt. Die Anwender sind auf dersicheren Seite, da von der Implementierungbis zur Administration von NCTfür einen problemlosen Ablauf gesorgtwird. Mit inbegriffen ist ein Firewall‐,Viruswall- und Spamkonzept.Für viele Unternehmen ist BlackBerryheute unverzichtbar als Instrumentder ortsunabhängigen Kommunikation.Der Leistungsumfang der NCT Hosting-Lösung umfasst, dass die Anwender,seien es Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten,über die BlackBerry-FunktionenAnfragen, Terminabstimmungen,Kalkulationen und Angebote per E‐Mailnutzen können. Und dies alle, ohne Investitionenin Server, Lizenzen, Serviceund Wartung – also ohne irgendwelcheVorlaufkosten.„Ein guter Kundenservice ist für dieAnwender von Hosting-Diensten wichtigerals der Preis hat das Ergebnis einerUntersuchung von über 700 deutschsprachigenMittelständlern ergeben.Mit unserem langjährigen Know-howauf dem Gebiet der Systemsicherheitund Hochverfügbarkeit können wirunseren Kunden darüber hinaus garantieren,dass bei uns die Sicherheit derKundendaten höchste Priorität hat“,sagt Eric Nuernberger, Geschäftsführerder NCT GmbH.óNCT GmbH, Treburwww.nctgmbh.de42MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


PROMOTIONAutomatisierter und server-basierter Druck aus Lotus NotesSL Print for NotesSL Print for Notes erweitert Lotus Notes um die Möglichkeit,aus unterschiedlichsten Datenbanken Dokumenteserverbasiert und automatisiert auszudrucken.Im Standard bietet Lotus Notes nur wenige Möglichkeiten,Dokumente zu Papier zu bringen. Dies wird fürden Anwender besonders dann zeitaufwändig, wenn esdarum geht, mehrere auch miteinander verknüpfte Dokumenteauszudrucken. Normalerweise muss der Anwenderdann die Dokumente einzeln öffnen, den Ausdruckaufrufen, eventuell mehrere Anhänge öffnen undhier dann ebenfalls den Druck aus der jeweiligen Standardapplikationenaktivieren. Da diese Funktionen aufdem Client ablaufen, müssen diese Applikationen hiernicht nur installiert, sondern auch lizenziert sein.Mit Hilfe von SL Print for Notes wird diese Arbeit nunauf ein Minimum reduziert. Dies soll an einem Beispielverdeutlicht werden: Ein Filialunternehmen sendet mehrfachtäglich Produktinformationen in die Maildatenbankender Filialen. Diese Dokumente müssen gedrucktund in verschiedenen Verkaufshandbüchern abgeheftetwerden.Mit SL Print for Notes werden nun die zu druckendenDokumente markiert. Beim Aufruf der Druckfunktionkann vom Anwender noch ein für ihn freigegebene Druckergewählt werden. Weitere Wahlmöglichkeiten bestehenfür den Druck der eigentlichen E-Mails und derenabschließender Löschung. Danach wird der Job an denDomino Server übergebenen. Dieser prüft nun die gewähltenDokumente auf Anhänge und druckt sie überdas Netzwerk aus.Sind in den Notes-Dokumenten auch Links auf andereDatenbanken und deren Dokumente enthalten, so werdendiese ebenfalls auf Anhänge geprüft und gedruckt.Die Standardapplikationen zum Druck der Anhängemüssen somit nur aufdem Server vorhandenund lizenziert sein.Der gesamte Vorgangkann auf weitere Verknüpfungsebenenerweitertwerden. Aucheine Vollautomatisierungist jederzeit möglich.Hierbei kann aufBenutzerberechtigungen,Zeitabläufe undFeldinhalte der jeweiligen Dokumente Rücksicht genommenwerden. Das Produkt ist einfach skalierbar, sodass auch große Organisationen mit mehreren tausendDruckern im Netzwerk unterstützt werden.SL Print for Notes ist branchenunabhängig und in mehrerenSprachen ab Lotus Notes Version 6.5 ver fügbar.Die Firma SCHLEICHER System AG ist überregional in der BRD, Österreich,der Schweiz und Benelux tätig und Mitglied im comTeam Systemhausverbund.Schwerpunkte des Unternehmens sind die Programmierung im Bereich Lotus Notes und Windows sowie die Erstellungvon Lösungen für Spezialaufgaben. Hardware-Plattformen sind Intel basierte Server und IBM System i. Ein breites Dienstleistungs-und Beratungsportfolio rundet das Angebot ab.Weitere Produkte des Unternehmens:| SL iCall | SL Export | SL S/H/K| SL iConnect | SL Makler | SL GH| SL iControll | SL WWS | SL Transport| SL Symbio4


marktübersichtLotus Notes und DominoEffizient und flexibel mit der Einführung eines CRM-SystemsEinfaches PartnergeschäftIn der ITK-Branche sind die vertrieblichen Kanäle in der Regel sehr gut organisiert.Hersteller verkaufen an Großhändler oder Distributoren, die die Produkte an denEinzel handel verteilen. Am Ende der Kette steht der Kunde. Dadurch ergibt sich fürdie Hersteller von ITK-Produkten eine komplexe Kundenstruktur.Reseller wie Distributoren, Fachhändlerund Systemhäuser – siealle sind wertvolle Partner, zu denen intensiveBeziehungen gepflegt werden.Deshalb entschied sich der Herstellerprofessioneller Netzwerklösungen inden Bereichen Network Connectivityund Wireless LAN – die LANCOMSystems GmbH aus Würselen – für einKundenmanagement (CRM) System,das solche komplexen Kunden- undPartnerstrukturen optimal abbildenkann.Die Wahl fiel auf das CRM-Systemder Team4 GmbH aus Herzogenrath.Dieses System kann nicht nur dievielschichtigen Kundenbeziehungenverwalten, sondern es integriert auchPartnerdaten ins CRM, die über dasWebportal eingegeben werden.Hohe Anforderungen an CRM„Das Partnergeschäft an sich stelltschon besondere Anforderungen anein CRM-System. Im Vergleich zumPrivatkundengeschäft sind die abzubildendenDatenstrukturen im B2B-Bereich um ein Vielfaches komplexer“,berichtet Paul Moll, verantwortlicherProjektleiter für die CRM-Einführungbei LANCOM. „Wir mussten das CRM-System also auf vorhandene Strukturenund Daten regelrecht aufpfropfen undhatten zudem noch Sonderwünsche.Hier die richtige Lösung zu finden warnicht einfach.“„Wir suchten ein echtes B2B-CRM,das auf unsere Groupware PlattformLotus Notes/Domino aufsetzt und indi-viduell an unsere Bedürfnisse anpassbarist“, so Paul Moll weiter. „Das Systemsoll die Projekte zwischen Systemhäusernund Endkunden steuerbar undverfolgbar machen, Kundenaktivitätenin einem einheitlichen Datensatz konsolidierenund die Daten der Webanmeldungenzum Partnerprogrammdirekt integrieren. Diese Bedingungenkonnte unser Partner, die Team4 GmbH,erfüllen. Mit Team4 beauftragten wirnicht nur einen der führenden Anbieterfür Lotus Notes basiertes B2B-CRM,sondern auch einen Partner quasi umdie Ecke. Ist die Team4 GmbH doch inHerzogenrath und somit nicht unweitunseres Firmensitzes angesiedelt.“Bei LANCOM vor Ort wurde bereitsmit dem Groupwaresystem LotusNotes/Domino gearbeitet, hier konntedas Team4 CRM-System auf die vorhandeneInfrastruktur aufgesetzt werden.Dabei galt es, die GrundsoftwareTeam4 CRM gemäß den vorgegebenenRahmenbedingungen zu konfigurieren.Betroffen waren alle Stammdaten wieAnsprechpartner, Firmendaten undProduktdaten, aber auch Bewegungsdatenwie Berichte, E‐Mails, Briefe undInformationen zu Verkaufschancen,bezeichnet als Opportunities. Dadurch,dass Team4 CRM ein flexibles „RelationFramework“ unterliegt, konntenauch tiefgreifende strukturelle Anpassungenrein durch Konfigurationerfolgen. Durch die passgenaue Modellierungder kompletten Strukturist eine Rundumsicht auf Kunden und44MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


Interessenten möglich. Verkaufschancenund Berichte, aber auch E‐Mailsund Briefe lassen sich aus dem vollenInformationskontext heraus einfacherund schneller erstellen. Allen Mitarbeiternmit Kundenkontakten wird eineinheitlicher, aktueller und kompletterInformationszugriff ermöglicht sowohlden Mitarbeitern im Büro, als auch denAußendienstlern bei ihren Besuchenvor Ort, denn die Replikationsfunktionvon Lotus Notes verteilt die Daten vonTeam4 CRM auch auf die Festplattender Notebooks.Eine Besonderheit der Lösung istdie Verknüpfung des CRM-Systems mitdem webbasierten Partner-Anmeldesystemvon LANCOM Systems. Auf derWebsite des Unternehmens können sichPartner und solche, die es noch werdenwollen, über eine entsprechende Maskezum Partnerprogramm anmelden.Die Daten kommen im Vertriebsinnendienstan und werden zur weiteren Bearbeitungund Betreuung automatischin das CRM-System überführt.Automatische Daten-ÜberführungIst ein Distributor, Händler oder Systemhauszum Partner geworden, musssich das Unternehmen als Partner vonLANCOM jedes Jahr neu qualifizieren.Dazu kann der LANCOM Mitarbeiterdirekt aus dem CRM-System die aktuellenPartnerdaten entnehmen und eineE‐Mail an den Partner schreiben, diediesen zur Re-Qualifikation auffordert.„Die automatische Überführung derDaten unserer Partner aus dem Webportaldirekt in das CRM und die Entnahmedieser Daten zur Versendungder E‐Mails zur Re-Qualifikation ist fürunser Unternehmen ein Gewinn. Liegendoch immer aktuelle Daten für denDialog mit dem Partner vor“, erklärtPaul Moll.Messeleadtool und EventabbildungAußerdem wurde eine Messeleadtoolintegriert, das es LANCOM Systemsermöglicht, Leads besonders schnellzu erfassen und nach einem Klärungsprozesslediglich die interessanten alsStammdaten in das CRM zu überführen.Auch eine Abbildung von Events,wie etwa „Round-Table“ oder „Road-Shows“ ist möglich.Wegen hoher Anforderungen bezüglichder Gestaltung und Versendungvon unterschiedlichen Newsletternan verschiedene Zielgruppen planteLANCOM schon zum Start des CRM-Projektes die zusätzliche Einführungeines eigenständigen, professionellenANZEIGESchön, wenn’sbesser läuft!Dokumenten-Managementschafft Platz.www.docuware.comSo senken Sie Ihre Kosten!www.nutzenkonfigurator.deNewsletter-Tools und dessen Kopplungmit dem CRM. Nach einer kurzenEvaluierungsphase entschieden sichdie beiden Projektpartner Team4 undLANCOM für die professionelle E‐MailMarketing-Lösung „Inxmail“.Der Vorteil dieses externen Programmsliegt beispielsweise in dermöglichen Erstellung unterschiedlichgestalteter Newsletter für unterschiedlichePartnergruppen. Dabei werdengruppenspezifische Inhalte und Textblöckesowie Personalisierungselementewie Anrede und Betreffzeile je nachEinsatzzweck miteinander kombiniert.All das basiert auf hochwertigen Vorlagen,die immer für einen CI-konformen,professionell aussehenden HTML-Newslettersorgen. Weiterhin bietet das „Inxmail-System“Feedback-Funktionen an,die die „Click-to-open-Raten“ sammelnoder eine An- und Abmeldestatistik derEmpfängerdaten liefern.Eine Integration des externen Newsletter-Toolsmit dem CRM-System durchTeam4 ist geplant. Diese Integrationermöglicht eine Übernahme der entsprechendenStammdaten direkt ausdem CRM in die Newsletter-Lösung, umdamit partnerspezifische Newsletter zuverschicken.„Die enge Verknüpfung des CRM-Systems mit dem Partnerprogramm istnicht nur eine Erleichterung für denVertrieb, seitdem kennen wir auch unserePartner besser“, so Paul Moll. DasCRM-System muss jede Änderung imPartnerprogramm sofort abbilden undunseren Vertrieb bei der Zusammenarbeitmit den vielen unterschiedlichenKunden unterstützen. Hier sehen LAN-COM Systems und Team4 ein ständigesOptimierungspotenzial.Folgeprojekte stehen anAber nicht nur die Anpassung desCRM an das Partnerprogramm gilt esin Zukunft umzusetzen, auch mehrereweitere Folgeprojekte stehen an. So istein Tool zur Kundenbewertung und zurWertanalyse geplant. Auch Schnittstellenvom CRM zum Support-Tool sollenrealisiert werden.Projektleiter Paul Moll resümiert:„Das CRM-System unterstützt unsereGeschäftsprozesse optimal. Team4 begleitetedie Einführung mit großer Flexibilitätund hat sich ganz an unserenWünschen orientiert. Wir werden auchin Zukunft auf Team4 setzen.“Michael Büning óTeam4 GmbH, Herzogenrathwww.team4.de05/2009 · MIDRANGE MAGAZIN45


marktübersichtLotus Notes und DominoStadt Bergisch Gladbach reduziert Aufwand um die HälfteZeitwirtschaft via Lotus NotesDie Verwaltung von 80 verschiedenen Arbeitszeitregelungen und den zeitweiligen Abwesenheitenvon 710 Beschäftigten, die an die Zeiterfassung angeschlossen sind, konfrontiertedie Stadt Bergisch Gladbach in der Vergangenheit mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand.Hinzu kam, dass die Übersicht für Beschäftigte und Vorgesetzte stark litt.Mit einer Zeiterfassung viaLotus Notes der AHB Electronicgelang es der Stadt, ihreZeitwirtschaft zu optimieren. Aufdiese Weise spart die Kommuneheute pro Jahr etwa 18.000 Euroein.Früher waren die Arbeitszeitenim öffentlichen Dienst übersichtlich.Man kam und gingmeist zu festen Zeiten. Sehr überschaubar,aber nicht unbedingtsinnvoll. Heutzutage gibt es flexibleArbeitszeiten mit Gleitzeit undArbeitszeitkonten, für Mitarbeiteraber auch für die Bürger im Ergebnisvorteilhaft. Bei so viel Flexibilitätbesteht für Personalplanerjedoch immer die Gefahr, dieÜbersicht zu verlieren. Für die StadtBergisch Gladbach ist die neue Lösungeiner Arbeitszeiterfassung via Notesdaher ein wichtiger Schritt, um auchfür kommende Entwicklungen gerüstetzu sein.„Mit unseren flexiblen Arbeitszeitmodellenentsprechen wir schonseit vielen Jahren den Anforderungen,die eine moderne Arbeitswelt mit sichbringt“, sagt Cornelia Thoben, LeiterinInformationstechnologie und Statistik.„Jetzt können wir dies auch mit derrichtigen IT-Lösung effizient unterstützen– und dabei die vorhandene Techniksinnvoll nutzen.“So war es mit entscheidend bei derWahl des neuen Systems, dass sichdieses an das Workflow-Programm LotusNotes anbinden ließ, mit dem dieStadt ohnehin arbeitete. Über eine vonAHB entwickelte Schnittstelle konntenso auch Standorte in die elektronischeZeitwirtschaft integriert werden, indenen keine Terminals installiert sind.Hier buchen die Beschäftigten am PC.Lotus Notes leitet die Daten an den Zeitwirtschaftsserverweiter.Urlaubsanträge am PCDie Bediensteten können am Monitorauch jederzeit ihr persönliches Arbeitszeitprotokolleinsehen. Anträgefür Urlaub, Dienstreise oder Seminarfüllen die Mitarbeiter per Mausklickaus und senden diese digital an ihreFührungskraft. Wenn ein Mitarbeitereine Zeitbuchung vergisst, sendetihm das System per E‐Mail eine Erinnerung.Über die Mail gelangt mandirekt in die Maske „Zeitkorrektur”,hier gibt man fehlende Buchungen fürzurückliegende Tage ein. Missbrauchoder Manipulation wird durch definierteFreigabewege über Vorgesetzte oderdie Personalabteilung Einhalt geboten.Vorgesetzte erhalten zusätzliche Übersichten.Als Unterstützung für ihr Personalmanagementkönnen sie verschiedeneAbteilungslisten und grafischeÜbersichten einsehen. Für die Zukunftlässt sich das AHB-System flexibelund relativ kostengünstig erweitern.Jens Witthus óAHB Electronic GmbH, Hemsbachwww.ahb-electronic.de46MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


ACADEMYPower System iRich InternetApplications (RIA)Office- undDaten integrationfür System iFür zeitgemäße Oberflächenkonzepte in der Anwendungsentwicklung.Moderne Benutzeroberflächen sind heute entscheidendfür den Erfolg von Anwendungen. Die Rolle des jeweiligen Sachbearbeitersund der Einsatzort bestimmen in zeitgemäßen Oberflächenkonzeptenden jeweiligen Funktionsumfang und die Nutzungsart.Für die Umsetzung dieser Einsichten brauchen Sie jedochneue, flexible und schnelle Werkzeuge. Der Workshop zeigt Ihnendie wichtigsten Tools und belastbare Trends.Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie …◊ wissen, dass sich Ihre Anwender moderne Oberflächenwünschen◊ schnelle und schlanke grafische Oberflächenkonzepte suchen◊ Anwendungen auch entfernt zur Verfügung stellen müssen◊ über moderne Softwarearchitekturen nachdenken◊ am Erfahrungsaustausch mit dem Referenten und Kollegeninteressiert sindAus dem InhaltRIA-Clients: Eclipse, EGL-Clients, Adobe FlexRIA-Backends: REST-Services, Architektur, Verfahren undMethoden, SOAP-Services, Verfahren und MethodenPower System i als Dienste und Datenbankserver:PHP für i5 als REST und SOAP Server, IBM i und i5/OS InternalApplication Server, Websphere Application ServerOrte & TermineHamburg 15. 6. 2009 WS-Nr. 5451901Köln 16. 6. 2009 WS-Nr. 5451902Stuttgart 17. 6. 2009 WS-Nr. 5451903München 18. 6. 2009 WS-Nr. 5451904per FaxAnmeldung + 49 8191 70661Werkzeuge und Methoden für Abfragen, Integration und Präsentation.Wie zeitgemäß sind eigentlich die Auswertungen für IhreFach abteilungen? Entsprechen die präsentierten Daten noch denoptischen Erwartungen und mit welchen Methoden werden siegeneriert? Der Workshop zeigt Ihnen moderne Werkzeuge undMethoden, mit denen Sie Abfragen rationalisieren und zeitgemäßpräsentieren und integrieren können.Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie …◊ Ihren Fachabteilungen aktuelle Auswertungen zur Verfügungstellen müssen◊ System i Daten auf anderen Plattformen weiterverarbeitenmöchten◊ endlich mit Ihren Listen aufhören und Daten modern präsentierenmöchten◊ einfache Möglichkeiten zur Datenbankabfrage suchen◊ am Erfahrungsaustausch mit dem Referenten und Kollegeninteressiert sindAus dem InhaltAccess für Windows – Datenintegrationswerkzeuge: Dateitransfer,Datenbanktreiber: ODBC, ADO.NET, Abfrageskripte mitSystem i Navigator generieren, Excel Add-InWebQuery: Abfragen erstellen, Report Assistant, DiagrammAssistant und Power Painter, Developer Workbench: OLAPAbfragen, Reports publizieren, Exportformate 1: HTML, PDF, CSV,etc., Exportformate 2: Active Reports, Power PointOpen Source Tools: JDBC, Jasper, iReport, Daten exportierenOrte & TermineHamburg 11. 5. 2009 WS-Nr. 5501901Köln 12. 5. 2009 WS-Nr. 5501902Stuttgart 13. 5. 2009 WS-Nr. 5501903München 14. 5. 2009 WS-Nr. 5501904im Webwww.midrange-academy.comFirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatumUnterschriftE-Mail-AdresseFax1. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse2. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse3. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-AdresseTeilnahmegebühr pro Person / WorkshopPersonen bzw. Grundpreis Frühbucher + AbonnentWorkshops(1 Monat vorher)1 549,— € 499,— € 474,05 €2 499,— € 449,— € 426,55 €3 449,— € 399,— € 379,05 €Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.Die Teilnahmegebühr enthält die Verpflegung tagsüber inkl. Mittagsessenund Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach EingangIhrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angabenüber Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen ab8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de


marktübersichtLotus Notes und DominoAlle Fäden in der Hand behaltenMehr als „einfach nur“ CRMKundenansprachen und -bindungennehmen einen hohen Stellenwertein, da die Neukundengewinnung biszu fünf Mal teurer sein kann als dieKundenbindung. Daher werden beivielen Unternehmen Kundendaten undabgewickelte Transaktionen in Datenbankengespeichert. Die Daten sollenso im Unternehmen an jeder Stelle inder passenden Zusammenstellung zurVerfügung stehen. CRM unterstützt dieKommunikation im Kundenprozess.Ziel ist es, dokumentierte Informationenjedem berechtigten Mitarbeiterschnell zugänglich zu machen.Die Ausgangssituation in vielenFirmen sieht heute noch so aus: DieFile-Server-Strukturen sind über Jahregewachsen, die E‐Mail-Ordner sind unübersichtlichund überfüllt. Dazu kommenchaotische Wiedervorlagen oderkaum nachvollziehbare Tätigkeitsdokumentation.Jeder erfindet das Rad neu: Serienbriefe,Vorlagen oder E‐Mails werdenindividuell gestaltet und nach eigenemErmessen und selbst ausgedachtemAblagesystem gespeichert. Das führtzu umständlichem Reporting aus zentralenAnwendungen. Mangels besserenWissens oder gut funktionierenderKommunikation muss man Kundenvertrösten, bis alle Daten da sind. DezentraleKalenderfunktionen erschwereneinfachste Terminabsprachen oderGruppenbesprechungen.Das CRM-Tool evo-one der AS/pointGmbH setzt auf Lotus Notes auf. OptimierteKontakt- und Adressverwaltungund die Integration von Microsoft Officebietet zahlreiche Office-Funktionenwie das problemlose Erstellen von Serienbriefen,-faxen und ‐mails. OffeneFax- und Telefonieschnittstellen rundendie Lösung ab. Das Tool greift aufdie Sicherheitsmechanismen von LotusNotes zurück. Alle Dokumente lassensich schnell und einfach auffinden.Marc van Heiss óAS/point Software und BeratungsgesellschaftmbH, Übach-Palenbergwww.aspoint.deACADEMYSQL SummerCamp Düsseldorf, 18. – 20. August 2009Aus dem Inhalt für alleTrack 1: Mit SQL arbeitenDB2 UDB für System i und SQLk Implementation DB2 UDB für System i(SQL Begriffswelt, Kataloge und Journale)k Datenbankdesign/Datenbankmodellierung(Entity Relationship Model, Normalisierung, Tools)k System i Navigator für Datenbankentwicklung nutzen(Database Navigator, Diagnosezentrale, etc.)In den Labs steht für jeden Teilnehmer ein Arbeitsplatz-Rechner mitWDSC zur Verfügung, mit dem auf einem System i unter IBM i V6.1 gearbeitetwerden kann.AblaufDienstag: bis 15.00 Uhr Eintreffen; bis 18.00 Uhr DB2 UDB für System iund SQL; Abend zur freien VerfügungMittwoch: 9.30 bis 16.30 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen/Mittagessen);18.00 Uhr gemeinsames Abendessen mit ErfahrungsaustauschDonnerstag: 9.30 bis 15.00 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen/Mittagessen);15.00 Uhr Ende und VerabschiedungEinfache Abfragenk Datenselektionen; Built-In FunctionsKomplexe Abfragenk Joins und Unions; Insert, Delete und Update; SubselectsDatenbanken erstellenk Create-, Alter- und Drop-Befehle; Daten in DB2 importierenTrack 2: SQL fortgeschrittene TechnikenMit Stored Procedures arbeitenk Syntax, Parameterübergaben, Resultsets; SQL Procedures;External ProceduresMit User Defined Functions arbeitenk Scalare Funktionen; Tabellenfunktionen; Abgeleitete Funktionen;Externe FunktionenSQL-Triggerk Externe Trigger (System-Trigger); SQL-Trigger; Instead of TriggerReferenten: Klaus-Peter Luttkus, Ronald BöhmerEntscheiden Sie sich für einen von zwei Tracks! Anmeldung: www.midrange-academy.com48 MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661 ı www.midrange.de


SERVICEAUTOREN dieser ausgabeAndreas Bannenberg . . . . . . . . . abannenberg@pavone.de . . . . . . . . . 40Michael Büning . . . . . . . . . . . . . . info@team4.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 44Dirk Dautzenberg . . . . . . . . . . . . . dirk.dautzenberg@veda.net . . . . . . . . 10Marc van Heiss . . . . . . . . . . . . . . info@aspoint.de . . . . . . . . . . . . . . . . 48James Hill . . . . . . . . . . . . . . . . . . . James.Hill@ethalon.de . . . . . . . . . . . . 28Sebastian Lang . . . . . . . . . . . . . . vertrieb@rfid-konsortium.com . . . . . . 29Oliver P. van der Linden . . . . . . . . info.de@crossgategroup.com . . . . . . . 26Carsten Lüdtge . . . . . . . . . . . . . . carsten.luedtge@pr-x.de . . . . . . . . . . 22Manfred Over . . . . . . . . . . . . . . . . manfred.over@ogs.de . . . . . . . . . . . . 20Karlheinz Peter . . . . . . . . . . . . . . peter@pks.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36Carmen Rasche . . . . . . . . . . . . . . carmen.rasche@eposgmbh.com . . . . 32Christian Scherf . . . . . . . . . . . . . . info@itella.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18Annette Schmidt . . . . . . . . . . . . . as@wordfinderpr.com . . . . . . . . . . . . 24Jens Witthus . . . . . . . . . . . . . . . . jens.witthus@ahb-electronic.de . . . . . 46Inserenten dieser AusgabeAXEL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.axel.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5BCC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.bcc.biz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41CP Corporate Planning . . . . . . . . . www.corporate-planning.com . . . . . . 21Databorough . . . . . . . . . . . . . . . . www.databorough.com . . . . . . . . . . . 17DocuWare . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.docuware.com . . . . . . . . . . . . . 45EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.eposgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . 9Help/Systems . . . . . . . . . . . . . . www.helpsystemsintl.com . . . . . . . . . . 2IGS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.igs.at . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.index.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11InfoServ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.infoserv.de . . . . . . . . . . . . . . . . 41Lawson . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.lawson.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 52oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.oxaion.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3Roha . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.roha.at . . . . . . . . . . . . . . . . 15, 35Schleicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.schleicher-systemag.de . . . . . . . 43SoftM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.softm.com . . . . . . . . . . . . . . . . 31Solvito . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.solvito.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 41Symtrax . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.symtrax.de . . . . . . . . . . . . . . . . 20Toolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.toolmaker.de . . . . . . . . . . . . . . 51UBL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ubl-is.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29Wilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.wilsch.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 37ITP VERLAG . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.midrange.de . . . . . . . . . . 7, 33, 47FIRMEN dieser ausgabeADDISON GmbH . . . . . . . . . . . . . . www.addison.de . . . . . . . . . . . . . . . . 25AHB Electronic GmbH . . . . . . . . . www.ahb-electronic.de . . . . . . . . . . . 46AS/point GmbH . . . . . . . . . . . . . www.aspoint.de . . . . . . . . . . . . . . . . 48Stadt Bergisch Gladbach . . . . . . www.bergischgladbach.de . . . . . . . . . 46cormeta ag . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.cormeta.de . . . . . . . . . . . . . . . . 22Crossgate AG . . . . . . . . . . . . . . . www.crossgate.de . . . . . . . . . . . . . . . 26CSS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . www.css.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24ETHALON GmbH . . . . . . . . . . . . . www.ethalon.de . . . . . . . . . . . . . . . . 28Diagramm GmbH & Co. KG . . . . . . www.halbach.com . . . . . . . . . . . . . . . 24Humana Milchunion eG . . . . . . . www.humana-milchunion.coop . . . . . 22Itella Information GmbH . . . . . . . www.itella.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18Kreyenhop & Kluge . . . . . . . . . . . www.kreyenhop.com . . . . . . . . . . . . . 29LANCOM Systems GmbH . . . . . . . www.lancom-systems.de . . . . . . . . . . 44Lawson Software GmbH . . . . . . . www.lawson.com . . . . . . . . . . . . . . . 12METRO Group . . . . . . . . . . . . . . . . www.metrogroup.de . . . . . . . . . . . . . 29NCT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . www.nctgmbh.de . . . . . . . . . . . . . . . 42OGS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ogs.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20PAVONE AG . . . . . . . . . . . . . . . . . www.pavone.de . . . . . . . . . . . . . . . . 40RFID Konsortium GmbH . . . . . . . . www.rfid-konsortium.de . . . . . . . . . . 29SOU GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . www.sou.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30Team4 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . www.team4.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 44VEDA GMBH . . . . . . . . . . . . . . . . www.veda.net . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1005/2009 · MIDRANGE MAGAZIN49


SERVICEGLOSSEVORSCHAUDie Ohnmacht des IstDie Finanzbuchhaltung wurde einst erfunden, um der Verpflichtungzur Ordnungsmäßigkeit, des Kaufmannsstandes formell zu genügenund dem Fiskus das Seine zu errechnen. Erst sehr viel später haben dieVerantwortlichen in den Unternehmen erkannt, dass das Erbsenzählenalleine nicht ausreichend war, um zutreffende Aussagen über ErfolgsoderMisserfolgskomponenten zu treffen. Die Kosten- und Leistungsrechungward geboren. Mit Controlling hat man später versucht, Kostenund Erlöse zu planen, Abweichungenzu ergründenund Chancenpotenziale zuoffenbaren. All diese Verfahrenhaben jedoch einengemeinsamen Nachteil. Siebasieren auf ihrer hartenSeite auf den oft grausamenIst-Daten. Zum Zeitpunktdes Reports liegt dasKind also bereits im Brunnen.Um diesem MangelHerr zu werden, wurdenBI- und Datawarehousing-Tools entwickelt. Ausgestattet mit intelligentenAlgorithmen, versuchen sie aus Vergangenheits‐, Erfahrungs- undErwartungswerten, Zahlen und Analysen so weit in die Zukunft zu projizieren,dass im Bedarfsfall noch ausreichend Zeit für Korrekturmaßnahmenbleibt. Ein hehres Unterfangen, welches natürlich nur bei korrekterDatenbasis und adäquaten Korrekturen konforme Vorhersagen liefernkann. Letzten Endes ist der Verantwortliche in seinem Unternehmen zumUltimo der Abrechnungsperiode wieder mit den Ist-Zahlen konfrontiert,auf die er jeglichen Einfluss verloren hat.kdj óIMPRESSUMMIDRANGE MAGAZIN 06/2009erscheint am 19. 5. 2009SCHWERPUNKTBranchenlösungen:Food, Beverage, PharmaSpezielle Branchen erfordern spezielleLösungen. Der entsprechende Software-Anbieter sollte die Besonderheiten kennenund über gutes Know-how in denSegmenten verfügen.BI, Datawarehouse,RisikomanagementUm Geschäftsabläufe zu optimieren undprofitabler zu gestalten, Kosten zu senkenund folglich die Effizienz zu steigern,benötigen gerade mittelständische Unternehmenpassende BI-Lösungen undintelligentes Risikomanagement.MARKTÜBERSICHTDokumentenmanagementSicheres und nachhaltiges Speichernvon unternehmensrelevanten Datengehört zum Alltag. Wir stellen Anbieterund Lösungen für Dokumenten- undOutputmanagement vor.Diosmic, iStockphoto.comMIDRANGE MAGAZINISSN 0946-2880Herausgeber: Klaus-Dieter JägleREDAKTIONTelefon +49 8191 9649-26E-Mail redaktion@midrange.deThomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.),Tanja Maršal (TM), Irina Hesselink (I.H.),Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-DieterJägle (kdj), Robert Engel (R.E.), Jörg Zeig (J.Z.)ANZEIGENPLZ 0 – 4 und Ausland: Michaela KollerTelefon +49 8191 9649-23E-Mail michaela.koller@midrange.dePLZ 5 – 9: Brigitte WildmannTelefon +49 8191 9649-24E-Mail brigitte.wildmann@midrange.deTECHNISCHE REDAKTIONRobert Engel, Telefon +49 9563 74060Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491LEKTORAT Text Lift, Thomas GaissmaierBezugspreis (Jahresabo):Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–Erscheinungsweise:12 Ausgaben pro JahrGültige Anzeigenpreisliste:Media-Daten Nr. 19/2009Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAGAZINerschienenen Beiträge sind urheberrechtlichgeschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcherArt, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassungin Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicherGenehmigung des Verlages. Hiervonausgeschlossen sind abgedruckte Programme,die dem Leser zum ausschließlich eigenenGebrauch zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichungkann nicht geschlossen werden,dass die beschriebene Lösung oder verwendeteBezeichnung frei von gewerblichen Schutzrechtenist.Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGEMAGAZIN unzutreffende Informationen oder inveröffentlichten Programmen oder SchaltungenFehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftungnur bei grober Fahrlässigkeit des Verlagesoder seiner Mitarbeiter in Betracht.Namentlich gezeichnete Beiträge geben nichtunbedingt die Meinung der Redaktion wieder.Für unaufgeforderte Einsendungen aller Artübernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferungim Fall höherer Gewalt, bei Störungdes Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegenden Verlag.VERLAGITP VERLAG GmbHKolpingstraße 26, D-86916 KauferingTelefon +49 8191 9649-0Fax +49 8191 70661E-Mail service@midrange.deInternet www.midrange.deGesellschafter: U. E. JäkelGeschäftsführer: Klaus-Dieter JägleMarketing: Klaus-Dieter JägleAbonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25Bankverbindungen Deutschland:Landsberg-Ammersee Bank eGKonto-Nr. 5137 500, BLZ 700 916 00Bankhaus Reuschel & Co.Konto-Nr. 1163 103, BLZ 700 303 00PRODUKTIONSatz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,Popp Media Service, AugsburgDruck: Joh. Walch GmbH, AugsburgCartoon: Baaske Cartoons, MüllheimMitglied der Informationsgemeinschaftzur Feststellungder Verbreitungvon Werbeträgern e.V.50MIDRANGE MAGAZIN · 05/2009


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