6. Kalzip Fassadensystem TF 37/800 R

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6. Kalzip Fassadensystem TF 37/800 R

Kalzip Fassadensysteme3.2 Kalzip Fassadensysteme auf Kassettenoben:WandkonstruktionKalzip FassadensystemeUnterkonstruktion KassetteDetail: Sektionaltorrechts:WandkonstruktionKalzip FassadensystemeUnterkonstruktion KassetteDetail: Fenster8 Kalzip GmbH


Kalzip Fassadensystemelinks:WandkonstruktionKalzip FassadensystemeUnterkonstruktion KassetteDetail: Attikaoben:WandkonstruktionKalzip FassadensystemeUnterkonstruktion KassetteDetail: Türlinks:WandkonstruktionKalzip FassadensystemeUnterkonstruktion KassetteDetail: Innenecke- und AußeneckeKalzip GmbH 9


Kalzip Fassadensysteme4. Allgemeine Angaben/Eigenschaften4.1 Werkstoff/KorrosionsbeständigkeitEin wesentlicher Vorteil bei der Ver wendung von KalzipProfiltafeln liegt im geringen Eigengewicht von Aluminium.Als Grundwerkstoffe werden see wasser festeLegierungen verwendet. Kalzip Aluminium-Profiltafelnsind durch die Ausbildung der natürlichen Oxydschichtbei üblicher Bewitterung in See-, Land- oder Industrieluftzuverlässig gegen Korrosion geschützt. Bei schutzplattiertem Material wird dieser Effekt noch verstärkt,weil die Plattierschicht den Kernwerkstoff durch ihreWirkung als Opferanode für viele Jahre gegen Kor rosionschützt. Erhöhte Korrosionsgefahr besteht in unmittelbarerNähe von Industriebetrieben, die größere Mengenaggressiver Chemikalien ausstoßen, etwa Kupferhütten.In diesen Fällen bieten geeignete Kunststoffbe schichtungen mit einer Mindestdicke von 25 µm dauerhaftenSchutz.KontaktkorrosionIn Verbindung mit anderen Metallen bildet Aluminiumbei gleichzeitiger Einwirkung von Feuchtigkeit ein Kon -taktelement. Dies kann unter Umständen zur Kor rosionführen. Durch Zwischenschalten von nichtleitendenWerkstoffen (z. B. Kunststoffbeschichtungen) lassensich dagegen zuverlässige Schutzvorkehrungen treffen.Die unten stehende Tabelle ist aufgrund sehr umfangreicherwissenschaftlicher Untersuchungen in Schwedenentstanden und belegt, dass im bauüblichen Einsatzdie Aluminiumlegierung von Kalzip korrosionssichermit den meisten gängigen Metallen kombiniert werdenkann.Verträglichkeit von Aluminium mit anderen WerkstoffenAtmosphäreWerkstoffpaarung Land Stadt/Industrie SeenäheZink unbedenklich unbedenklich unbedenklichnichtrostender Stahl unbedenklich unbedenklich unbedenklich*Blei unbedenklich unbedenklich bedenklichfeuerverzinkter Stahl unbedenklich unbedenklich unbedenklichungeschützter Stahl bedenklich bedenklich bedenklichKupfer bedenklich bedenklich bedenklich* Dies gilt nur für gewindeformende Schrauben und Blindnieten aus nicht rostendem Stahl, wenn eine Elektrolytbildung auszuschließen ist.Montage mit anderen WerkstoffenStahl:Direkter Kontakt der Aluminium profil tafeln mitungeschützten Stahlteilen der Unterkonstruktionist dauerhaft zu vermeiden. Hier bieten sich z. B.Kunststofffolien an sowie Zwischenlagen mit bitu -minösem oder anderen geeigneten Anstrichen, auchdas Verzinken der Stahlteile in den Kontaktzonen.Beton und Mörtel:Der direkte Kontakt mit Beton und Mörtel istzu verhindern, z. B. beim Einputzen von anderenBauteilen (Fenster o. ä.).10 Kalzip GmbH


Kalzip Fassadensysteme4.2 ÖkologieFür Aluminium gilt, wie für alle Werkstoffe, dass sienicht ohne Energieaufwand und Emissionen hergestelltwerden können. Mittlerweile ist es der Industrie ge lungen,in dieser Hinsicht beachtliche Reduktionen durchProzessentwick lungen und Umweltschutz investitionenzu erzielen. Heute beträgt die Energiemenge zur Er -zeugung von Aluminium in der Elektrolyse nur noch60% des Wertes, der vor 40 Jahren benötigt wurde.Während der oft mehrere Jahrzehnte dauerndenNutzungs zeit erfolgt so gut wie kein Abtrag derAlu miniumober fläche. Nach der Nutzung werdendie Bauteile bevorzugt zurückgenommen und demRecycling-Prozess zugeführt. Dazu ist Aluminiumgeradezu prädestiniert, denn es liegt in großenMengen und relativ sortenrein vor. Bis zu 95% derfür die Erzeugung aufgewendeten Energie werdenbeim Wiedereinschmelzen eingespart. Der Schmelzvorgangkann beliebig oft wiederholt werden, dieguten Materialeigen schaften bleiben in vollem Umfangerhalten. Aluminium-Konstruktionen bestehen daherzunehmend ganz oder teilweise aus Recycling-Aluminium. Aller anfallender Aluminium-Schrott ausdem Bauwesen wird heute dem Recycling zugeführt.In Verbindung mit der relativ hohen Festigkeit könnenmit Kalzip wichtige konstruktive Forderungen wie z. B.Raumabschluss, Wetterschutz und Wertbeständigkeitmit vergleichsweise geringem Materialaufwand erfülltwerden. Diese Ressourcenschonung entspricht invorbildlicher Weise einer der wichtigsten ökologischenForderungen.4.3 Statische NachweiseWeil die Verwendung der Kalzip Fassadensysteme alsWandbekleidung den Anforderungen des Bauordnungsrechtsunterliegt, sind in jedem Einzelfall die Nachweiseder Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit für dieProfiltafeln und ihre Verbindungen zu führen.Dafür soll die im Abschnitt 6 abgedruckte Tabellebe nutzt werden. Sie basiert auf der rechnerischenErmittlung der Tragfähigkeitswerte gemäß DIN 18807und ist als Typenstatik amtlich geprüft.Für die Verbindungen ist zusätzlich der Nachweis „Ausreißenaus der Unterkonstruktion“ z. B. nach ZulassungZ-14.1-4 „Verbindungselemente...“ oder DIN 18807zu führen. Ebenfalls sind etwaige Abminde rungen beiVerschraubungen in unsymmetrischen dünnwandigenUnterkonstruktionen zu berücksichtigen.4.4 Transport/Lagerung und MontageDer Transport der Profiltafeln erfolgt im allgemeinenvom Herstellerwerk direkt zur Baustelle als LKW- oderBahn transport. Während des Transports muss dasMaterial gegen Witterungseinflüsse, insbesonderegegen Regen, geschützt sein. Dazu können Zeltplanen,Ölpapiere oder Folien eingesetzt werden. Ein Scheuernder einzelnen Platten ist unbedingt zu vermeiden.Es ist darauf zu achten, dass Kalzip Fassadensystemetrocken und belüftet transportiert und gelagert werden.Offener Transport bei wechselhaften Wetter ist zuver meiden. Die Lagerung muss so erfolgen, dass eineBildung von Schwitzwasser innerhalb der Stapelver mie den wird. Lagerung in feuchten und warmenRäumen oder solchen, in denen öfter Temperaturwechselstatt finden, ist zu vermeiden. Baustellenlagermüssen durchlüftbar abgedeckt sein. Eine Begehungder Stapel ohne aus reichenden Schutz der Oberflächeist zu ver meiden. Die Schutzfolie ist erst unmittelbarnach dem Befestigen abzuziehen.Eine mechanische Verletzung der Oberfläche führt nichtzu Korrosionsvorgängen im Aluminium, sonden stelltlediglich eine optische Beeinträchtigung dar. Jederche mische Angriff auf die Oberfläche führt zu sichtbarenVeränderungen. Verschmutzungen dürfen nicht mitabrasiven oder ätzenden Mitteln behandelt werden.Die Entladung an der Baustelle ist mittels geeigneterHebehilfen durchzuführen.4.5 BlechdickenDie Blechdicken der Kalzip Fassadenprofiltafelnbetragen 1,0 und 1,2 mm. Die Tragfähigkeitswertewerden nach DIN 18807 ermittelt.Kalzip GmbH 11


Kalzip Fassadensysteme4.6 Wärmeschutz4.8 Luftdichtheit der GebäudehülleDie erforderlichen Nachweise für den Wärme- undFeuchteschutz sind unter Berücksichtigung desZusammenwirkens aller Baustoffe und Bauteile gemäßdem geltenden Regelwerk zu führen (DIN 4108,DIN 18807, DIN 18516, Energieeinsparverordnung).Entsprechend der Wärmeleitfähigkeit von Metallenleisten die Profiltafeln und ihre Verbindungen keinenBeitrag zur Wärmedämmwirkung der Wandkonstruktion.Diese richtet sich im Wesentlichen nach demSchichten aufbau und den eingesetzten Wärmedämmstoffen.Eventuell vorhandene Wärmebrücken sinddabei zu berücksichtigen.Wichtig ist eine Vermeidung von Wärmeverlusten durchströmende Luft. Hierfür ist eine Luftsperre anzuordnen,die schon bei der Planung berücksichtigt werden muss.„Gebäude ... sind so zu errichten, dass die wärme übertragendeUmfassungsfläche einschließlich der Fugendauerhaft luftundurchlässig entsprechend dem Standder Technik ist.“ (§ 5 (1) Energieeinsparverordnung)Eventuell vorhandene Fugen in Wänden aus Beton,Porenbeton oder Mauerwerk müssen abgedichtet sein,bevor die Unterkonstruktion für die Fassadenprofiltafelnmontiert wird.Nach DIN 18516 „dürfen nur solche Wärmedämmstoffeverwendet werden, die einer Feuchteeinwirkung aus -gesetzt sein dürfen, ohne dass ihre Raum bestän dig keitund Dämmfähigkeit wesentlich beeinträchtigt werden“.Sie sind dauerhaft, lückenlos und formstabil einzubauen.4.7 Feuchteschutz/HinterlüftungFür eine wirksame Hinterlüftung der Außenwandbekleidungsind folgende Voraussetzungen zu erfüllen(falls kein genauerer Nachweis geführt wird):- Der Belüftungsraum ist unmittelbar hinter denFassadenprofiltafeln anzuordnen.- Der Abstand der Rückseite von den Fassaden-Profiltafeln zur dahinter liegenden Außenwand oderzum Dämmstoff soll mindestens 20 mm betragen.- Der Gesamtquerschnitt des Belüftungsraumes mussmindestens 200 cm 2 /m betragen (d. h. bei einerStützweite des Fassadenprofils von 1 m muss derSpalt mindestens 2 cm breit sein).- Auch bei nicht vertikaler Anordnung der Unterkonstruktion muss der Gesamtquerschnitt desBelüftungsraumes eingehalten werden.- Die Be- und Entlüftungsöffnungen am Gebäudefußpunktund am Dachrand müssen Mindestquer -schnitte von jeweils 50 cm 2 /m aufweisen.- Werden Schutzgitter oder Lochbleche eingebaut,so beziehen sich die o. g. Anforderungen auf denfreien Querschnitt.Besteht die tragende Wand aus Trapezprofilen, so sindentweder deren Stöße abzudichten (Zwischenlegenvon Dichtungsbändern in den Längs- und Querstößenbzw. Abkleben bei stumpfen Querstößen) oder es isteine Dampfsperre aufzukleben, die als Luftsperre wirkt(Verkleben der Überlappungen auf den Gurten derTrapezprofile oder auf zwischengelegten Blechstreifen,dichte Anschlüsse an den Baukörper und andereKonstruktionsteile, besonders bei Durchdringungen,Fenstern, Türen etc.).Bei Verwendung von Kassetten als tragende Wand sindihre Längsstöße durch Zwischenlegen von Dichtungsbändernund ihre (stumpfen) Querstöße entweder durchAbkleben der Stoßfugen vom Kassetteninneren aus oderdurch Zwischenlegen von Dichtungsbändern zwischendem breitem Kassettengurt und den Auflager stützenabzudichten. Die Angaben der Hersteller von Dich tungsbändernsind zu beachten.Im Falle von Sanierungsmaßnahmen an bestehendenGebäuden muss die Anordnung der luftundurchlässigenEbene gesondert beurteilt werden.4.9 BrandschutzAnforderungen an den Brandschutz von Baustoffen,Bauteilen usw. werden in den Landesbauordnungengestellt. Aluminiumlegierungen sind nach DIN 4102-4ohne Nachweis Baustoffe der Klassifizierung A1(„nicht brennbar“).12 Kalzip GmbH


Kalzip Fassadensysteme4.10 BlitzschutzBlitzschutz ist eine notwendige Schutzmaßnahme zurVerhinderung von Schäden an Gebäuden und Personen.Entgegen landläufiger Meinung werden von Metall fassadendie Blitze nicht „angezogen“. Die leitende Fassadeaus Kalzip Fassadenprofilen kann für den Fall einesBlitzeinschlages gemäß DIN V EN V 61024-1 sowohl alsFangeinrichtung (falls Durchschmelzen zugelassen wird)als auch zur Ableitung dienen, sofern die Profiltafelnleitend durchverbunden (z. B. miteinander oder mit einerMetallunterkonstruktion verschraubt) und in einemAbstand von weniger als 10 m mit einem Erder verbundensind.Bei Gebäudehöhen bis 60 m sind die Stromstärken derBlitze, die in die Fassaden einschlagen können, zugering, um Beschädigungen in den Profiltafeln zu erzeugen.Selbst in einem Gebäude mit einem normgerechtausgeführten äußeren Blitzschutzsystem ist es möglich,dass durch das induzierte elektromagnetische Feld imInnern, infolge des außen abfließenden Blitzstromes,elektronische Anlagen (z. B. der Kommunikation oderder Prozesssteuerung) beschädigt oder zerstört werdenkönnen. Die zweckmäßigste und wirtschaftlichsteMaßnahme dagegen ist eine Schirmung, durch die derBlitzstrom auf möglichst viele Leitungswege aufgeteiltwird. Hierzu können die Profiltafeln bei entsprechenderkonstruktiver Auslegung herangezogen werden.Details sind mit einer Fachfirma der Blitzschutztechnikzu beraten.4.11 TemperaturbedingteLängenänderungTemperaturbedingte Längenänderungen sind zu be -rücksichtigen. Der thermische Ausdehnungs koeffi zientvon Aluminium beträgt im betrachteten Tempera turbereichca. 24 x 10-6/K. Bei einer angenommenenTemperatur von 20°C bei der Verlegung der Profiltafelnergibt sich daraus im Sommer (+ 80°C) eine Verlängerungvon ca. 1,5 mm/m Tafellänge und im Winter(- 20°C) eine Verkürzung von ca. 1 mm/m Tafellänge.Da jedoch auch die benachbarten Bauteile Temperaturschwankungenausgesetzt sind und die Unterkonstruktionenin der Regel Verformungen aufnehmen können,darf baupraktisch ein Bewegungsspiel von ± 0,5 mm/mTafellänge angesetzt werden. Sind diese Voraussetzungennicht erfüllt, muss mit den oben angegebenenMaximalwerten gerechnet werden.Zusätzlich sind konstruktiv auch die Längentoleranzenaus der Fertigung der Profiltafeln zu berücksichtigen.Aus diesen Gründen ist an Lisenen, Fensterlaibungen,Türzargen o. ä. bei der empfohlenen Tafellänge vonmaximal 6 m ein Mindestabstand der Profiltafelenden zuden anderen Konstruktionsteilen von 5 mm vorzusehen.4.12 ToleranzenFür die Profiltafeln sind in DIN 18807 die Toleranzenfest gelegt, die auch am fertigen Bauwerk einzuhaltensind. Werden höhere Ansprüche an die Bauausführunggestellt, können diese Werte zu groß sein, z. B. beideutlich sichtbaren Lisenen oder Schattenfugen.Eine 6 m lange Fassadenprofiltafel darf nach Norm20 mm länger oder 5 mm kürzer sein als das Nennmaß,dazu ist aus der erlaubten Abweichung von derRecht winkeligkeit noch ein Versatz von 4 mm zumNachbar blech („Dreikantzahnung“) möglich.Beide Erscheinungen können in Abhängigkeit von derEntfernung des Betrachtenden und der Helligkeit oderFarbe des Hintergrundes mehr oder minder deutlichsichtbar sein.Die Kalzip Fassadenprofiltafeln kommen in anspruchsvollenBauausführungen zum Einsatz. Hierfür ist esmöglich, die Profiltafeln auf Anfrage und nach Vereinbarungmit kleineren Toleranzen zu fertigen. DieseMaßnahmen erfordern jedoch einen höheren Aufwand inder Fertigung und bei der Kontrolle und damit höhereKosten. Deshalb sollen nachstehende Aspekte beachtetwerden:Es wird empfohlen, die Toleranzen zwischen Verarbeiterund Lieferant zu vereinbaren.Für den Verarbeiter ist besonders wichtig,- die Unterkonstruktion vor der Montage genau zukontrollieren,- Bedenken anzumelden, falls deren Abweichungen vonden Sollmaßen zu groß sind,- notwendige Ausgleichsmaßnahmen zur Korrekturder Unterkonstruktion vom Vorgewerk ausführen zulassen, bevor mit der Montage begonnen wird,- Zusatzkosten von vornherein geltend zu machen, fallser die Ausgleichsmaßnahmen selbst vornimmt oderjustierbare Unterkonstruktionen einbaut.Kalzip GmbH 13


Kalzip Fassadensystemerechts:CMT Zeiss OberkochenArchitekt:SIAT Bauplanung undIngenieurleistungen5. Entwurfshinweise5.1 Unterkonstruktion ausBeton, MauerwerkDas Kalzip Fassadensystem bietet vielseitigeGe staltungsmöglichkeiten für eine ästhetisch-technischeArchitektur. Gleichzeitig stellt es eine überzeugendwirtschaftliche Lösung dar, denn das geringe Eigengewichtder Profiltafeln führt zu erheblichen GewichtsundKosteneinsparungen an der Unterkonstruktion.Für die Unterkonstruktionen werden vor allem mehrteilige,justierbare Profile aus Stahl oder Aluminiumeingesetzt.Sie können aus kurzen und langen Schienen bestehenund haben den Zweck, die Ungenauigkeiten derAußen wandbaustoffe wie Beton oder Mauerwerk auszugleichen. Dieses Riegel- und Distanzprofilsystemmuss ent spre chen de geringe Toleranzen aufweisen,um eine spannungs- und beulenfreie Ausführung derAußen schale zuzulassen. Es ist darauf zu achten,dass die Anforderungen der DIN 18516 hinsichtlichder Werkstoffe und der Korrosionsfestigkeit erfülltwerden.14 Kalzip GmbH


Kalzip Fassadensystemerechts:Industriehalle Marxer FriedbergArchitekt: Dieter W. HoppstaedterSeite 16:Elektro Helfrich ViernheimArchitekt: Fischer ArchitektenSeite 17:Kalzip TF Systemkomponenten TF 37/800 R5.2 Unterkonstruktion aus Kassetten,Trapezprofiltafeln, Pfosten/RiegelnStahlkassettenDieser Raumabschluss wird häufig im Industriebaueingesetzt. Durch die Wahl der Kassettentiefe (= max.Dämmstoffdicke) und des geeigneten Dämmstoffsist es möglich, die erforderliche Dämmwirkung zuerreichen. In engen Abständen werden die Kassettendurch vertikal verlaufende Riegel (z. B. Kaltprofile)aus statischen Gegebenheiten ausgesteift.Anschließend erfolgt die Befestigung von mehrteiligen,justierbaren Profilen aus Stahl und Aluminium, mitdenen auch hier Ungenauigkeiten ausgeglichen werdenkönnen. Danach kann das Kalzip Fassadensystemspannungs- und beulenfrei montiert werden.TrapezprofileDie Montage auf Trapezprofilen ist ein typischesSanierungsbeispiel. Horizontal verlaufende Hutprofilewerden auf den vorhandenen Außenwandprofilenverschraubt. Darauf erfolgt dann die Befestigung einervertikalen mehrteiligen und justierbaren Riegel- undDistanzkonstruktion aus kaltgeformten Stahlprofilen.Pfosten- und RiegelsystemBei dieser Variante liegen z. B. zwischen den Hallenstützenquerlaufende U-Profile, an denen vertikalWandriegel mit Winkelprofilen montiert sind.Kalzip GmbH 15


Kalzip Fassadensysteme5.3 Zwischenkonstruktionbei KassettenZwischen den horizontal verlegten Kalzip Fassadenprofiltafelnund den ebenfalls horizontal verlaufendenKassetten als Unterkonstruktion sind senkrechtverlaufende Distanzprofile aus Stahl oder Aluminiumnotwendig. Sie dienen als Unterkonstruktion fürKalzip Fassadenprofile und als Aussteifung für dieschmalen Gurte und Stege der Kassetten. Deshalbrichten sich ihre Abstände nach beiden Kriterien.Sind die zulässigen Stützweiten von Kalzip Fassadenprofiltafeln größer als die zulässigen Abstände derKassettenaussteifungen, müssen trotzdem weitereDistanzprofile eingebaut werden, wenn die Stützweitender Kassetten ausgenutzt werden sollen. Die Dis tanzprofilesind mit anderen „Festpunkten“, z. B. Sockelschieneoder Traufriegel, zu verbinden. WerdenFlachstähle oder Blechstreifen als Distanzprofileverwendet, sind sie an beiden Enden an „Festpunkte“anzuschließen.


Kalzip Fassadensysteme6.4 Konstruktionsdetail LisenenL-Profil durchlaufendKonsoleWärmedämmungL-Profil durchlaufendKonsoleWärmedämmungThermostopKalzip Profiltafel TF 37/800 RLisenenprofil AußeneckeKastenformKalzip Profiltafel TF 37/800 RAußeneckprofil TFKalzip Fassadensysteme TF 37/800 RAußenecke mit Außeneckprofil TFKalzip Fassadensysteme TF 37/800 RAußenecke mit KantteilThermoschuhKonsoleL-Profil durchlaufendWärmedämmungThermoschuhKonsoleL-Profil durchlaufendWärmedämmungKalzip Profiltafel TF 37/800 RWinkel innenInneneckprofil TFKalzip Profiltafel TF 37/800 RKantteileckigKantteilschrägKalzip Fassadensysteme TF 37/800 RInnenecke mit Inneneckprofil TFKalzip Fassadensysteme TF 37/800 RInnenecke mit Kantteil18 Kalzip GmbH


Kalzip FassadensystemeThermostopKonsoleT-Profil durchlaufendWärmedämmungThermostopKonsoleT-Profil durchlaufendWärmedämmungKalzip Profiltafel TF 37/800 RLisene KantteilKalzip Profiltafel TF 37/800 RLisenenprofil TFHutprofil LisenenKalzip Fassadensysteme TF 37/800 RStoß mit Lisenenprofil TFKalzip Fassadensysteme TF 37/800 RStoß mit KantteilKalzip GmbH 19


Kalzip Fassadensysteme6.5 Konstruktionsdetail Fenster (oben, seitlich, Fensterbank)FensterbankHaltewinkelLochblech 1Abschlußblech WDEinfassung WDThermostopKonsoleWärmedämmungKompribandF-ProfilLaibungsblechLaibungsprofil TFAuflagerprofil durchlaufendKalzip Profiltafel TF 37/800 RThermostoppKonsoleWärmedämmungL-Profil durchlaufendVorderkante FensterbankKalzip Profiltafel TF 37/800 RKalzip Fassadensysteme TF 37/800 RFensterbankKalzip Fassadensysteme TF 37/800 RFensterlaibung mit Laibungsprofil TFEinfassung WDKonsoleThermostopWärmedämmungEinfassung WDKonsoleThermostopWärmedämmungKompribandF-ProfilLaibungsblechKompribandF-ProfilLaibungsblechVorderkante FensterbankVorderkante FensterbankKalzip Profiltafel TF 37/800 RT-Profil durchlaufendLisenenprofil TFL-Profil durchlaufendKalzip Profiltafel TF 37/800 RKalzip Fassadensysteme TF 37/800 RFensterlaibung mit Lisenenprofil TFKalzip Fassadensysteme TF 37/800 RFensterlaibung mit Kantteil20 Kalzip GmbH


Kalzip Fassadensysteme6.6 Konstruktionsdetail Tür (oben, seitlich)Kalzip Profiltafel TF 37/800 RAuflagerprofil durchlaufendKonsoleWärmedämmungKalzip Profiltafel TF 37/800 RAuflagerprofil durchlaufendKonsoleWärmedämmungThermostopLaibungsprofil TFLochblech 1Einfassung WDF-ProfilKompribandLaibungsprofilgeneigtLaibungsprofilLochblech 1Einfassung WDF-ProfilKompribandKalzip Fassadensysteme TF 37/800 RSturz mit Laibungsprofil TFKalzip Fassadensysteme TF 37/800 RSturz mit Kantteil6.7 Konstruktionsdetail Wandanschluss(oben, unten, Versteifungswinkel, Tropfblech)Kalzip Profiltafel TF 37/800 RAuflagerprofil durchlaufendKonsoleWärmedämmungThermostopKalzip Profiltafel TF 37/800 RAuflagerprofil durchlaufendKonsoleWärmedämmungThermostopLaibungsprofilLochblech 1Einfassung WDSockelblendeLaibungsprofilgeneigtLaibungsprofilLochblech 1Einfassung WDSockelblendeKalzip Fassadensysteme TF 37/800 RSockel mit Laibungsprofil TFKalzip Fassadensysteme TF 37/800 RSockel mit KantteilKalzip GmbH 21


Kalzip Fassadensysteme6.8 Belastungstützweiten Kalzip TF 37/800 R22 Kalzip GmbH


Kalzip FassadensystemeKalzip GmbH 23


Kalzip Fassadensysteme24 Kalzip GmbH


Kalzip FassadensystemeKalzip GmbH 25


Kalzip Fassadensysteme6.9 SchraubenanordnungRaster 6 m für Gebäudehöhe 8-20 mRaster 6 m für Gebäudehöhe 0-8 mRaster 5 m für Gebäudehöhe 8-20 mRaster 5 m für Gebäudehöhe 0-8 mM 1:100Stützweiten und Schraubenabstände nach statischen Erfordernissen (siehe Bemessungstafel)An den Profiltafelenden Befestigung in jedem schmalen Gurt (Abstand 267 mm)26 Kalzip GmbH


Kalzip FassadensystemeIndexAAbmessungen 5Abtrag 11Auflagerstützen 12Ausdehnungskoeffizient 13Außenecke 18Außeneckprofil 18BBauordnungsrecht 11Be- und Entlüftungsöffnungen 12Belastungstützweiten 22Bemessungstafeln 17, 25Beschichtungsverfahren 5Beton 10, 14Beulenfreie Ausführung 14Blechdicken 11Blindnieten 17Blitzschutz 13Brandschutz 12CChemikalien 10DDämmstoffdicke 15Dämmwirkung 15Dampfsperre 12Det Norske Veritas (DNV) 4Detail: Attika 7, 9Detail: Fenster 6, 8Detail: Innen- und Außenecke 7, 9Detail: Sektionaltor 6, 8Detail: Tür 7, 9Dichtungsbänder 12DIN 18516 14DIN 18807 11DIN 4102-4 12DIN EN ISO 14001 4DIN EN ISO 9001:2000 4DIN V EN V 61024-1 13Distanzprofile 16Dreikantzahnung 13EEigengewicht 11Einbauvorschriften 17Elektrolyse 11Elektromagnetisches Feld 13Energieeinsparverordnung 12FFarben 5Farbabweichungen 5Farbunterschiede 5Fenster 20Fensterbank 20Fensterlaibung 20Festpunkte 16Feuchteeinwirkung 12Feuchteschutz 12Flacheisen 15Folien 11GGebäudehöhe 26Gebrauchstauglichkeit 11Gurte 16HHinterlüftung 12Hutprofile 15IInnenecke 18Innenecken 17Inneneckprofil 18International Safety Rating System 4JJustierbare Profile 14KKaltgeformte Stahlprofile 15Kantteil 18, 19, 20, 21Kassetten 12, 15Kassettenaussteifungen 16Kassettengurt 12Kassettentiefe 15Konstruktionsdetail innen, außen 17Konstruktionsdetail Tür 21Kontaktkorrosion 10Kontaktzonen 10Korrosionsbeständigkeit 10Kunststofffolien 10LLaibungen 17Laibungsprofil 20, 21Längenänderung 13Längentoleranzen 13Leitungswege 13Lisenen 17, 18Lisenenprofil 19Lochbleche 12Luftdichtheit 12Luftsperre 12MMaterialeigenschaften 11Mauerwerk 12, 14Mindestquerschnitte 12Mörtel 10NNutzungszeit 11OÖkologie 11Ölpapiere 11PPfosten- und Riegelsystem 15Porenbeton 12QQualitäts-Managementsystem 4RRaster 26Raumabschluss 15Recycling 11Ressourcenschonung 11Riegel- und Distanzprofilsystem 14SSchirmung, 13Schrauben 17Schraubenanordnung 26Schutzgitter 12SFS intec 17Sicherheits-Management-System 4Sockel 21Sockelschiene 16Sollmaße 13Spannungs- und beulenfrei 15Stahl 10Stahlkassetten 15Standsicherheit 11Statische Nachweise 11Stege 16Stoß 19Sturz 21Stützweiten 16Systemkomponenten 17TTemperaturschwankungen 13Tiefenanschlag 17Titancolor 5Toleranzen 13Tragfähigkeitswerte 11Transport 11Trapezprofile 12, 15Traufriegel 16Typenstatik 11UUmfassungsfläche 12Umweltschutzinvestitionen 11Ungenauigkeiten 15Unterkonstruktion 14U-Profile 15V, WVerbindungen 17Vorgewerk 13Wärmebrücken 12Wärmedämmstoffe 12Wärmedämmwirkung 12Wärmeleitfähigkeit 12Wärmeschutz 12Wärmeverluste 12Werkstoffpaarung 10Winkelprofilen 15Witterungseinflüsse 11ZZeltplanen 11Zulassung 11Zwischenkonstruktion 16Kalzip GmbH 27


www.kalzip.comDie Angaben in dieser Publikation wurdennach bestem Wissen und Gewissen erstellt.Sie be rücksichtigen keinen konkreten An -wendungs fall. Ersatzansprüche könnendaraus nicht abgeleitet werden. Technischsinnvolle, unserem hohen Anspruch anQualität und Fortschritt dienende Konstruktions-und Programm änderungen behaltenwir uns vor. Aufgrund der Dynamik vonProduktentwicklungen und -verbesserungenerheben die Kalzip Druckerzeugnisse nichtimmer den Anspruch auf Aktualität. Die zurzeitgültige Fassung der jeweiligen Publikationist im Internet unter www.kalzip.com alsDownload verfügbar.Copyright 2011Kalzip GmbHEin Unternehmen derTata Steel Europe Ltd.Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen (Nord):Kalzip GmbHKönigsberger Straße 8 · 21244 BuchholzT 0 41 81 - 28 83 10F 0 41 81 - 28 83 28M 01 73 - 6 20 99 38E hamburg@kalzip.comBüro Berlin, Brandenburg,Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen,Sachsen und Sachsen-Anhalt:Kalzip GmbHUlmenstraße 7 · 16348 WandlitzT 03 33 97 - 27 33 10F 03 33 97 - 27 33 11M 01 70 - 8 06 96 14E berlin@kalzip.comNiedersachsen (West und Süd),Nordrhein-Westfalen (Nord),Sachsen-Anhalt (Nord):Kalzip GmbHMozartstraße 1 · 49504 LotteT 0 54 04 - 91 47 50F 0 54 04 - 91 47 51M 01 70 - 8 52 26 12E osnabrueck@kalzip.comNordrhein-Westfalen (Mitte),Hessen (Nord):Kalzip GmbHFrankenstraße 13 · 56626 AndernachT 0 26 32 - 4 76 73F 0 26 32 - 49 24 07M 01 71 - 9 90 50 39E andernach@kalzip.comHessen (Südost), Rheinland-Pfalz(Südost), Saarland:Kalzip GmbHAm Flügelsbach 29 · 55296 LörzweilerT 0 61 38 - 94 17 54F 0 61 38 - 94 17 55M 01 71 - 7 58 44 71E mainz@kalzip.comBaden-Württemberg, Nordbayern:Kalzip GmbHMollenbachstraße 33-3571229 LeonbergT 07 15 2 - 90 17 00F 07 15 2 - 9 01 70 10M 01 71 - 4 27 09 70E stuttgart@kalzip.comBayern:Kalzip GmbHWelserstraße 5 · 81373 MünchenT 0 89 - 8 54 50 14F 0 89 - 8 54 17 56M 01 72 - 8 90 84 06E muenchen@kalzip.comÖsterreich:Kalzip GmbHNikolsdorfer Gasse 7-11 · A-1050 WienT +43 (0) 1 - 5 45 13 52F +43 (0) 1 - 5 45 13 52 55E austria@kalzip.comSchweiz:Senteler & Co.Dach & WandKarlihofstraße 4 · CH-7208 MalansT +41 (0) 81 - 3 22 38 38F +41 (0) 81 - 3 22 38 39M +41 (0) 79 - 4 06 79 12E swiss@kalzip.comProduktbereich Welle undTrapezprofile aus AluminiumDeutschland, BeNeLuxBüro SaarbrückenBruchwiesenstraße 2566111 SaarbrückenT 06 81 - 8 30 87 68F 06 81 - 8 30 87 05M 01 60 - 3 63 39 48E saarbrücken@kalzip.comKalzip GmbHAugust-Horch-Str. 20-22D-56070 KoblenzPostfach 10 03 16D-56033 KoblenzT +49 (0) 2 61 - 98 34-0F +49 (0) 2 61 - 98 34-100E germany@kalzip.comDeutschNordrhein-Westfalen (Südwest),Rheinland-Pfalz (West):Kalzip GmbHAlexander-von-Humboldt-Straße 2553604 Bad HonnefT 0 22 24 - 9 01 50 61F 0 22 24 - 9 01 50 62M 01 60 - 8 97 21 82E koblenz@kalzip.comEine detaillierte Postleitzahlen-Zuordnungfinden Sie im Internet unter www.kalzip.comadhoc media gmbh:1202:D:01/2011

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