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Juni/Juli 1334AyurvedaGunas (grosse Eigenschaften), Sattva (Licht), Rajas(Energie) und Tamas (Materie). Die vedische Philosophiebesagt, dass sich zu Anfang der Schöpfung diesedrei geistig-seelischen Prinzipien in Harmonie befanden.Durch ein zunehmendes Ungleichgewicht dieserKräfte und den Ausdruck der Urseele (Purusha) entstanddas Universum. Dieses zeigt die unendliche Vielfaltunserer Erde und des Kosmos.Die erste manifeste Form, die aus der Urnatur hervorgeht,ist Mahat, die kosmische Intelligenz. Sie enthältBeziehung zwischen Gunasund DoshasDie drei Gunas sind für die Samkhya-Philosophie universelle Qualitäten,die für die Erschaffung des Universums ebenso unverzichtbarsind wie die drei Bioenergien Vata, Pitta und Kapha.Zwischen der Manasa-Prakriti und der Deha-Prakriti gibt es keinedirekten Entsprechungen, aber eine wechselseitige Beziehung, die diefolgende Tabelle sehr gut nachvollziehbar werden lässt.VataPittaKaphaSattva Rajas TamasKlarheitKreativitätLeichtigkeitWissenEinsichtVerständnisvermögenErkennenLiebeMitgefühlBereitschaft zuvergebenHyperaktivitätNervositätAngstSorgeMangel anErdungAggressivitätKonkurrenzMachtPrestigeAnhaftungGierBesitzstrebenVerwirrungRichtungslosigkeitUnentschlossenheitTraurigkeitKummerWutHassNeidEifersuchttiefe VerwirrungUnbewusstheitKomaDepressiondie Gesetzmässigkeiten, die Dharmas, denen alle Manifestationenunterliegen, die durch Sattva, Rajas und Tamasentstehen. Die drei Gunas befinden sich in ständigerdynamischer Wechselwirkung. Sie sind miteinanderverwoben und beeinflussen einander. Sattva und Tamassind die beständigeren Komponenten, zwischen ihnenagiert Rajas. Rajas kann als Übergangsphase bezeichnetwerden, es steuert das Zusammenspiel der Gunas, esmuss zu Sattva oder Tamas werden.Sattva macht bewusst, während Tamas das Bewusstseintrübt. Im Ayurveda bedeutet Sattva der Zustand desGleichgewichtes, der Heilung bewirkt. Durch die Methodendes Yoga wird Sattva gefördert, dies ermöglichtzudem spirituelles Wachstum.Gunas und DoshasDie drei Gunas sind für die Samkhya-Philosophie universelleQualitäten, die für die Erschaffung des Universumsebenso unverzichtbar sind wie für den Ayurvedadie drei Doshas Vata, Pitta und Kapha.Die Doshas sind aus ayurvedischer Sicht für alle positivenund negativen Veränderungen im Körper verantwortlich.Sie übernehmen die Kommunikation zwischenKörper und Geist.Sie entstehen durch die Verbindung der fünf ElementeÄther, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Diese sind in allemund jedem vorhanden – in Mensch, Tier, Stein, Pflanzeund Kosmos. Nach dem jeweiligen Anteil ihrer spezifischenElementeeigenschaften ermittelt sich die Grundkonstitution.Vata, Pitta und Kapha wirken in jeder Zelle, jedemOrgan und jedem Gewebe. In jedem Menschen sind alledrei Doshas vorhanden, doch die unterschiedlichenKombinationen und Gewichtungen machen die Einzigartigkeitjedes Einzelnen aus. Die Balance der uns innewohnendenKräfte Vata, Pitta und Kapha bestimmt unserenGesundheitszustand.


Das Geschenk des Körpers35Durch die fünf Elemente Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde entstehen die Doshas.Die Doshas vermitteln über die Nadis und Chakraszwischen der körperlichen Konstitution und der geistigenKonstitution. Die geistige Konstitution, wird durchdie drei bereits erwähnten Maha-Gunas Sattva, Rajasund Tamas charakterisiert. Zwischen ihnen besteht immereine Wechselbeziehung. Das Vorherrschen eines derGunas entscheidet überdie psychische Konstitutioneines Menschen.Der Geist (Manas), eineweitere Manifestation derUrnatur, ist dasjenige, wasnachdenkt und erkennt. Erempfängt die Eindrückeder Umwelt, die durch diemenschliche Unterscheidungskraft,die Buddhi,verarbeitet und koordiniertwerden. Willensimpulsewerden durch die motorischenFähigkeiten inHandlung umgesetzt. Der Geist ist das Speicherorgan allunserer Wünsche. Werden diese gelöscht, ist die Seele frei.«‹Geh du vor›, sagte die Seele zumKörper, ‹auf mich hört er nicht,vielleicht hört er auf dich.› –‹Ich werde krank werden, dannwird er auf dich hören›, sagteder Körper zur Seele.»Ulrich SchafferMan kann den Geist auch mit Psyche oder besser Verstandübersetzen.Hin zur ursprünglichen NaturWas bedeutet im Ayurveda, den Menschen in Einklangmit seiner ursprünglichen Natur zu bringen? Wenn einKind geboren wird, besitztes seine einzigartigeGrundkonstitution, seinewahre Natur, deren Aufgabees ist, zum Licht hin zuwachsen. In seiner Seeleruht die Sehnsucht nachLiebe, dem Leben unddem Licht. Das Lebenführt nun jeden einzelnenauf seinem Lebenswegdurch Höhen und Tiefen.Die daraus entstehendenGedankenmuster entfernenuns von unserer wahrenNatur. Unpassende Lebensweise und Ernährung,Angst und Stress sowie einengende Erziehung können


Juni/Juli 1336Ayurveda – Das Geschenk des Körpersder Selbstheilung, die ein Leben nach den Naturgesetzenempfiehlt. Wer den Geist meistern will, muss auchden Körper, die Sinne, die Lebensenergie Prana und dieRealität der Welt, in derwir leben, meistern. Ayurvedareinigt und heilt denKörper und den Geist. DieBewusstseinsentwicklungdurch Yoga wiederumhängt von einem reinenKörper und Geist ab.Dinacharya, die ayurvedischeTagesroutine, empfiehlt, besondere Rituale inden Tagesablauf zu integrieren, welche die Gesundheiterhalten und unterstützen, die Doshas wieder indie Balance bringen und den Körper entschlacken.Deshalb sollte der Körper alsWohnstätte mit Liebe genährt, gereinigtund gepflegt werden.Die Nahrung sollte entsprechendder Konsdieuns innewohnenden Kräfte aus dem Gleichgewichtbringen.Störungen auf der emotionalen Ebene oder der falscheUmgang mit den Sinnenwerden im Ayurveda inden meisten Fällen als dieUrsache für psychischeBeschwerden und körperlicheErkrankungen gesehen.Den Menschen wiederin Einklang mit seiner ursprünglichenNatur zu bringen, ist eines der wichtigstenZiele im Ayurveda. Also ist Ayurveda eine WissenschaftDie Nahrung sollte frisch,liebevoll zubereitet undleicht verdaulich sein.«Der Körper ist für die Seeledie Voraussetzung, um sichin der materiellen Welt zumanifestieren.»


Wissen | Produkte | VersandNadivigyan – die ayurvedische Kunst des PulslesensDie Puls-Diagnostik hat im Ayurveda einelange Tradition und ist eine der Hauptdiagnosemethodenim Maharishi Ayurveda.Sie gibt einen spontanen und umfassendenEindruck vom Gesamtzustand desOrganismus einer Person.Ein geübter Pulsdiagnostiker erfasst seinenPatienten sofort in seiner Ganzheit. Der Pulswird an der Radialisarterie am Handgelenkgefühlt, rechts bei Männern, links bei Frauen.Dabei werden Zeige-, Mittel- und Ringfingeretwa zwei Fingerbreit unter der Beugefaltedes Handgelenks aufgelegt. DieseArt des Pulsfühlens gibt einen Eindruck überden derzeitigen Zustand der Doshas, Subdoshas,Agni (Verdauungsfeuer) und Dhatus(Körpergewebe). Der Zeigefinger fühltden Vata-Puls, der Mittelfinger den Pittaundder Ringfinger den Kapha-Puls.Mit fortschreitender Praxis nimmt die Sensibilitätzu und die Fähigkeit, auch verschiedeneKrankheitsbilder oder eineAma-Belastung (Vorhandensein von Stoffwechseltoxinen)im Puls zu erkennen. Nadivigyansollte nicht mit der Art des Pulslesenswie sie in der Traditionellen ChinesischenMedizin durchgeführt wird, verwechseltwerden, die sich mitYin und Yang beschäftigtund nicht mit Vata,Pitta und Kapha.Der Ayurveda-Arztwendet ausser derPulsdiagnose auchandere Mittel zur Diagnosefindungan,z.B. Haut, Zunge,Augen, Fingernägel,Urin, Stuhl, etc., umdie Wahnrnehmungim Puls zu bestätigenund zu erweitern.Die ayurvedische Pulsdiagnoseist immernoch ein Lehrfach, das sich am bestendurch die persönliche Anleitung eines erfahrenenExperten in seiner Feinheit übermittelnlässt.Selbst-PulslesenNormalerweise fühlt der Ayurveda Arztoder -Therapeut den Puls eines Patienten,aber man kann auch den eigenen Puls fühlenund so Veränderungen in der Physiologiewahrnehmen.Das Maharishi Ayurveda Gesundheitszentrumbietet in Zusammenarbeit mit derAyurVeda AG einen Kurs im Selbst-Pulslesenan. Dieser Kurs soll Ihnen helfen, einGespür für Ihr eigenes Befinden zu entwickeln.Lernen Sie Ihr psycho/physiologischesUngleichgewicht zu erkennen unddurch geeignete Massnahmen wie Veränderungenin der Ernährung, der Tages- undJahreszeitenroutine unmittelbar auszugleichen.(Der Kurs ist nur für den Eigenbedarf)Kurs Selbst-PulslesenDatum11.-13. Oktober 2013 und15.-17. November 2013(jeweils von Freitagabend 19.45 Uhrbis Sonntagnachmittag, es müssenbeide Wochenenden besucht werden)Kursstruktur16 Lektionen à 2 StundenAnrechnung als Weiterbildung möglichKursortMAV Gesundheitszentrum SeelisbergKurskostenFr. 580.- bei Anmeldung bis 9.9.2012Fr. 630.- bei Anmeldung ab 10.9.2012Anmeldung unter 041 820 55 44,info@ayurvedashop.chAngebote für den allergiegeplagtenYogi (bis 31.7.2013)Nasya ÖlWohltuende Kräuter in Sesamöl bringenrasch Erleichterung bei Erkältung,trockener Nase und Heuschnupfen.Es stärkt die oberen Luftwege (Nase,Nebenhöhlen), lässt Sie befreit durchatmenund macht den Kopf klar.Art. 40016, 10 ml, Fr. 8.80 statt Fr. 11.-Neti NasenspülkännchenZur täglichen Pflege der Nasenschleimhaut.Zur Reinigung der Nase vonStaub, Schmutz und Allergenen (Pollen),löst Sekret und hilft bei trockenerSchleimhaut.Art. 4943, Inhalt: 140 ml, Fr. 23.20 statt Fr. 29.-Aktionscode 13YDM06AyurVeda AGDorfstrasse 716377 SeelisbergTelefon: 041 820 55 44Fax: 041 820 51 23E-Mail: info@ayurvedashop.chInternet: www.ayurvedashop.chBesuchen Sie auch unseren Laden:Montag bis Freitag 9.00-12.00 Uhr14.00-17.00 Uhr


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Ayurveda – Das Geschenk des Körpers39Die Bewusstseinsentwicklung im Yoga hängt von der Reinheit des Körpers ab.titution frisch, liebevoll zubereitet und leicht verdaulichsein. Die Verdauungskraft Agni, das Feuer im Körper,sollte immer unterstützt werden, damit die Gewebe optimalgenährt werden, der Geist klar und frisch und derKörper gesund bleibt. Atemübungen, das Einhalten derVerdauungszeiten, die angemessene Menge der Nahrungund eine sattvische Kost unterstützen die Verstoffwechselung.Der Körper als Wohnstätte und seine Transportkanälesollten reinlich gehalten, die AbfallprodukteStuhl, Urin und Schweiss nicht zurückgehalten werden.Eine angemessene Lebensweise, die die Sinne nährt unddie Psyche aufbaut, hilft mit, und das Bewusstsein fürden Körper zu schulen lohnt sich. Er trägt die Seeledurch dieses Leben und verleiht ihr Ausdruck.* Die Autorin ist Ayurveda-Spezialistin und Heilpraktikerin/Naturärztinmit eigener Praxis in Biel und leitet die Ausbildung REAA, Massageund Spezialisten. www.ayurvedabalance.chDie DoshasSattvaRajasTamasdas Prinzip der Reinheit, Harmonie und Ausgeglichenheit,Wahrheit, Freundlichkeit; Mitgefühl, Geduld, Toleranzund Zufriedenheit.das Prinzip der Unruhe, der intensiven Bewegung. Rajasverursacht Empfindungen, Gefühle und Emotionen. Esführt in die Höhen und Tiefen des Lebens, durch Rajasentstehen Sympathie und Antipathie, Ängste, Wünsche,Liebe und Hass.die Tendenz zur Trägheit, Dunkelheit, Unwissenheit undSchwere ist verantwortlich für all unsere Verwirrungen,aber auch für unseren Schlaf. Es verschleiert unsere Sinneund erzeugt einen Mangel an mentaler Aktivität.Vata Dosha Äther / Luft Prinzip der BewegungPitta Dosha Feuer / Wasser Prinzip der UmsetzungKapha Dosha Wasser / Erde Prinzip der Stabilität / Struktur

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