Zugangsvoraussetzungen zur Schulfremdenprüfung

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Zugangsvoraussetzungen zur Schulfremdenprüfung

Koordinationsstelle “Männer in Kitas”QUEREINSTIEG IN BADEN-WÜRTTEMBERGAnsprechpartner für übergeordnete Fragestellungen:Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergReferat 44Königstr. 44 (Neue Kanzlei) | 70173 StuttgartEmail: poststelle@km.kv.bwl.deAuskunft zu einzelnen Ausbildungs- und Fortbildungsangebotenerteilen die zuständigen Bildungsinstitutionen.VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE ZULASSUNG ZUR SCHULFREMDENPRÜFUNG IN BADEN-WÜRTTEMBERGZur Prüfung wird nur zugelassen, wer1. die Voraussetzungen für die Aufnahme in die Fachschule für Sozialpädagogik(Berufskolleg) oder die Fachschule für Sozialpädagogik (Berufskolleg) in Teilzeitform inihrer jeweils geltenden Fassung erfüllt,2. die praktische Tätigkeit oder sozialpädagogische Praxis (eine zusätzliche mindestensdreimonatige einschlägige praktische Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtungunter Aufsicht einer sozialpädagogischen Fachkraft oder einer dem Bildungs- undLehrplan der öffentlichen Fachschule für Sozialpädagogik entsprechendensozialpädagogischen Praxis) nachweist,3. die Prüfung an einer Fachschule für Sozialpädagogik noch nicht wiederholt alsordentlicher oder außerordentlicher Teilnehmer abgelegt hat.Zur Prüfung wird in der Regel nur zugelassen, wer in Baden-Württemberg seinen ständigenWohnsitz hat oder in Baden-Württemberg an einer staatlich genehmigten Schule oder einersonstigen Unterrichtseinrichtung auf die Schulfremdenprüfung vorbereitet wurde.MeldungDie Meldung zur Prüfung ist bis zum 1. Dezember für die Prüfung im darauf folgenden Jahran die Fachschule für Sozialpädagogik zu richten, an der die Prüfung abgelegt werden soll.Der Meldung sind beizufügen:1. ein Lebenslauf in tabellarischer Form mit Angaben über den bisherigen Bildungsweg undgegebenenfalls über die ausgeübte Berufstätigkeit,2. die Geburtsurkunde sowie ein Lichtbild,↗ www.koordination­maennerinkitas.de


Koordinationsstelle “Männer in Kitas”3. der Nachweis der Voraussetzungen für die Aufnahme in die Fachschule durchentsprechende Zeugnisse (beglaubigte Abschriften oder Ablichtungen) sowie einerzusätzlichen mindestens dreimonatigen einschlägigen praktischen Tätigkeit in einersozialpädagogischen Einrichtung unter Aufsicht einer sozialpädagogischen Fachkraft odereiner dem Bildungs- und Lehrplan der öffentlichen Fachschule für Sozialpädagogikentsprechenden sozialpädagogischen Praxis,4. eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls mit welchem Ergebnis der Bewerberbereits an Prüfungen einer Fachschule für Sozialpädagogik teilgenommen hat,5. eine Erklärung darüber, in welchem der Handlungsfelder jeweils schriftliche geprüftwerden soll,6. eine Erklärung darüber, ob sich die Prüfung auch auf die Zusatzprüfung zum Erwerb derFachhochschulreife erstrecken soll,7. Angaben über die schulische Vorbereitung auf die Prüfung oder über den Selbstunterrichtsowie des in allen Prüfungsfächern durchgearbeiteten Lehrstoffes und der benutztenLiteratur.Voraussetzungen für die Aufnahme in die Fachschule für Sozialpädagogik sind1. Die Fachschulreife oder der Realschulabschluss oder das Versetzungszeugnis in dieKlasse 11 eines 9-jährigen Gymnasiums oder die Klasse 10 eines 8-jährigenGymnasiums oder der Nachweis eines gleichwertigen Bildungsstandes,2. a) der erfolgreiche Abschluss des Berufskollegs für Praktikantinnen undPraktikanten, wobei im Handlungsfeld Sozialpädagogisches Handeln mindestens dieNote 'befriedigend' erreicht sein muss, oderb) der erfolgreiche Abschluss einer dem Berufskolleg für Praktikantinnen undPraktikanten vergleichbaren, auf die Erzieherausbildung gezielt ausgerichtetenschulischen Vorbereitung eines anderen Bundeslandes, sofern diese mit einerbenoteten fachpraktischen Ausbildung verbunden ist und diese mindestens mit derNote "befriedigend" bewertet wurde,c) ein Berufsabschluss als Kinderpflegerin oder Kinderpfleger oder einegleichwertige im Hinblick auf die Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogikeinschlägige berufliche Qualifizierung.↗ www.koordination­maennerinkitas.de


Koordinationsstelle “Männer in Kitas”Sofern nach Aufnahme aller Bewerberinnen und Bewerber, die die Voraussetzungendes Absatzes 1 erfüllen, noch nicht alle Plätze an der Schule besetzt sind, kann derSchulleiter oder die Schulleiterin (im Folgenden: Schulleiter) zusätzlichBewerberinnen und Bewerber in die Fachschule für Sozialpädagogik aufnehmen,wenn sie die Voraussetzung des Absatzes 1 Nr. 1 erfüllen und1. den erfolgreichen Abschluss einer dem Berufskolleg für Praktikantinnen undPraktikanten vergleichbaren, auf die Erzieherausbildung gezielt ausgerichtetenschulischen Vorbereitung eines anderen Bundeslandes, soweit in diese einefachpraktische Ausbildung einbezogen ist, die jedoch nicht benotet wird, oder2. den erfolgreichen Abschluss einer mindestens zweijährigen schulischen Ausbildungmit sozialpädagogischer Ausrichtung mit einer im Rahmen dieser Ausbildungdurchgeführten fachpraktischen Ausbildung in einer Kindertageseinrichtung oder3. die Fachhochschulreife, die fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife oder denschulischen Teil der Fachhochschulreife eines beruflichen Gymnasiums derFachrichtung Sozialpädagogik oder Sozialwissenschaft sowie jeweils eine praktischeTätigkeit von mindestens sechs Wochen, die zur Vorbereitung auf die nachfolgendeBerufsausbildung geeignet ist,nachweisen.Zusätzlich sind bei ausländischen Bildungsnachweisen ausreichende deutscheSprachkenntnisse nachzuweisen.Voraussetzungen für die Aufnahme in die Fachschule für Sozialpädagogik in Teilzeitformsind:• die Vollendung des 21. Lebensjahres,• die Fachschulreife oder der Realschulabschluss oder das Versetzungszeugnis in dieKlasse 11 eines Gymnasiums oder der Nachweis eines gleichwertigenBildungsstand und• der Nachweis der Aufnahmevoraussetzungen für die Fachschule für Sozialpädagogikoder↗ www.koordination­maennerinkitas.de


Koordinationsstelle “Männer in Kitas”ooooeine mindestens einjährige abgeschlossene Berufsausbildung imsozialpädagogischen oder pflegerischen Bereich odereine der Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik förderlichemindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung odereine mindestens dreijährige Tätigkeit mit Kindern in einersozialpädagogischen Einrichtung oderdie Führung eines Familienhaushalts mit mindestens einem Kind für dieDauer von mindestens 3 Jahren. Der Führung eines Familienhaushalts ist dievollzeitliche Tätigkeit als Tagesmutter gleichgestellt. Wird eine Tätigkeit alsTagesmutter lediglich in Teilzeitform nachgewiesen, verlängert sich dieMindestfrist, ab der die Berechtigung zum Besuch der Fachschule fürSozialpädagogik in Teilzeitform eintritt, entsprechend.• Der Nachweis für den Besuch der Fachschule ausreichender Deutschkenntnisse.↗ www.koordination­maennerinkitas.de

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