Planet Hannover - RegJo Hannover

hannover.regjo.de

Planet Hannover - RegJo Hannover

Das Magazin für die Region Hannover Ausgabe Nr. 5 III/2010 4,50 €

www.hannover.regjo.de

Planet Hannover


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Partnerschaftlich

Die richtigen Partner, Berater und Wegbegleiter

sind nicht nur in Sachen Erfolg ausschlaggebend.

Vor 21 Jahren hat die Friedliche Revolution im Osten Deutschlands

ein neues Kapitel europäischer Geschichte aufgeschlagen. Für Hannovers

damaligen Oberbürgermeister, Herbert Schmalstieg, ging es

damals darum, Partner und Wegbegleiter zu sein und die Freunde

in Leipzig und den anderen ostdeutschen Städten zu unterstützen.

Bis heute halten diese deutsch-deutschen Freundschaften, die ein

Stück Zeitgeschichte dokumentieren, weshalb wir ihnen eine ganze

Strecke in dieser Ausgabe gewidmet haben. Nicht nur die Galions-

„figur“ Leipzig spielt in diesen Partnerschaften eine gewichtige

Rolle, auch kleinere und kleinste Gemeinden in der Region Hannover

pflegen Freundschaften zu ostdeutschen Partnergemeinden.

Partner und Berater sind ebenso gefragt, wenn es um die

Logis tikbranche der Region geht. Ministerpräsident David McAllister

spricht in unserem Interview, das wir mit ihm im Gästehaus

des Landes Niedersachsen führen konnten, davon, dass dem Norden

der größte infrastrukturelle Ausbau seit 50 Jahren bevorstehe.

Nur gemeinsam kann ein solcher Weg beschritten werden – daran

gibt es keinen Zweifel. Anlass genug, den aktuellen Stand der Dinge

im Logistiknetzwerk der Region einmal genauer zu betrachten.

Hier ist bereits viel passiert in den vergangenen Jahren. Dennoch

sind die strukturellen „Musts“, die der Ministerpräsident auf die

Agenda setzt, gelinde gesagt enorm. Zielorientiert muss und wird

es hier Schritt für Schritt weiter vorangehen.

So wie die großen Baustellen bedürfen auch die kleinen des

alltäglichen Geschäftslebens der richtigen Partner und Berater. Wo

diese zu finden sind, haben wir uns für die Steuerbranche angeschaut

und stellen im Portrait einige der renommiertesten Berater

aus der Region Hannover vor. Wir wünschen Ihnen eine informative

Lektüre der neuen Ausgabe des RegJo Hannover. Mit herzlichen

Grüßen…

Stefanie Stüting

Chefredaktion

Cover © Christian Haase

REgJo HAnnoVER editoRial 3

QR Code RegJo

Der QR Code („quick response“) kann von allen Smart-Phones

gelesen werden und verlinkt Sie direkt mit der Internet seite

des RegJo Magazins und des Polygo Verlages. Apps für den

QR Code sind in den bekannten App-Stores erhältlich. Der

QR-Code (QR steht für englisch: quick response = schnelle

Antwort) ist ein zweidimensionaler Code (2D-Code), der von

der japanischen Firma Denso Wave im Jahr 1994 entwickelt

wurde. Ursprünglich wurde der QR-Code zur Markierung von

Baugruppen und Komponenten für die Logistik in der Automobilproduktion

eingesetzt.


4 inhalt REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER inhalt 5

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08 David McAllister

Der niedersächsische Ministerpräsident im RegJo-Interview über

die ersten Monate im neuen Amt, die künftigen Herausforderungen

in niedersachsen und seine Lektüre des RegJo Magazins.

Wirtschaft

Flexible Logistik: Kurze Wege, schnelle

Abstimmungen, persönliche Betreuung: die

Gemeinde Wedemark bietet flexible Gewerbeflächenlösungen

für Logistiker.

Logistische Zukunftsmusik: Hannover und

die Region sind heute erste Adressen in

Sachen Logistik. Rund 4.500 sozialversicherungspflichtige

Arbeitsplätze sind in den vergangenen

Jahren entstanden.

Ausbau einer guten Idee: Die Wirtschaftsförderung

Göttingen eröffnet ihr neues Gewerbegebiet

GVZ Siekanger.

m3team: Deutschlands Marktführer beim

Thema Personalgutachten ist die m3team AG.

Mittelständler und DAX-Unternehmen vertrauen

den hochspezialisierten Beratern.

b2d Dialogmesse: Jubiläum der Mittelstandsmesse

b2d – Business to Dialog in Hannover.

Hier ist man offen für Gespräche. Hier wird

festgestellt, ob Produkte, Kompetenzen und

„die Chemie“ stimmen.

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Politik & Soziales

4 Köpfe – Vier Meinungen: Wie wird die

Region Hannover von außen eigentlich

wahrgenommen?

David McAllister: Der Nachfolger von Bundespräsident

Christian Wulff hat sich für die

Zukunft Niedersachsens viel vorgenommen.

Im RegJo-Interview erläutert er die Details.

Personelle Engpässe: Strategischer Partner

für Personalfragen in Hannover: Nach zehn

Jahren ist die AutoVision GmbH mit

18 Niederlassungen in Deutschland vertreten.

Landschulheim am Solling: Dr. Nicolas Fontaine,

einer der Top Ten Wirtschaftsanwälte

Niedersachsens, erinnert sich gern an seine

„zweite Heimat“.

Steuerberater: Mehr als 75.000 Steuerberater

gibt es heute in Deutschland, knapp

7.000 von ihnen in Niedersachsen. Einige der

gefragtesten Berater der Region Hannover

im RegJo-Portait.

Pro Hannover Region: Gratulation für das

erfolgreiche Unternehmer-Netzwerk, das sich

für den Standort stark macht.

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16 Logistik

In der Region Hannover wurden in den vergangenen

Jahren über 450 Millionen Euro in den

Bereich Logistik investiert.

Technik & Wissenschaft

Leben retten: Wer weiß, wie er sich im

entscheidenden Moment richtig verhält,

kann Leben retten. Das erste Erste-Hilfe-

Spiel stammt von einem Journalisten aus

Hannover.

100 goldene Jahre: Feinste Goldschmiedekunst

und einzigartige Kreationen – seit 100

Jahren sind Christian Lange, sein Vater und

sein Großvater deutschlandweit bekannte

Goldschmiedemeister.

Qualmfrei: Das schwedische Unternehmen

Smoke Free Systems eliminiert unerwünschte

„Begleiterscheinungen“ des Rauchens.

Das beste Netz der Republik: Rund 29 Millionen

Menschen im Jahr – etwa 80.000

Fahrgäs te täglich – nutzen die S-Bahn in

Hannover.

Fettreduktion durch Ultraschall: Mit dem

Ultraschallverfahren von Your Body Design

werden Fettzellen erfolgreich zum Schmelzen

gebracht.

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13

36

36 Partnerstädte der Region

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der deutschen

Wiedervereinigung stellt RegJo einige der ostdeutschen

Partnerstädte der Region Hannover vor.

Land & Umwelt

Die Weltentdecker: Wissenschaft zum

Anfassen – am 20. November feiert die

Expermentierlandschaft phæno in Wolfsburg

ihren 5. Geburtstag.

Energieexperten: Die RWE Vertrieb AG ist

ab sofort auch in Hannover vor Ort. Kürzlich

eröffnete der Energiedienstleister hier

ein neues Servicebüro.

Ideale Zeiten: Ein Partner, der soviel kann

wie 100 Banken zusammen. Interhyp ist der

größte Anbieter von privaten Baufinanzierungen

in Deutschland.

Mehr als Büro: Reaktion auf wachsende

Ansprüche – die Office 360 GmbH organisiert

die erste Potenzialkonferenz „open

office 360“.

Unentdecktes Land: Anlässlich des 20-jährigen

Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung

stellt RegJo einige der ostdeutschen

Partnerstädte der Region Hannover vor.

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82

Kultur

GOP-Varietè: Das Varieté RED kommt nach

Hannover – eine rasante und kurzweilige

Hommage an die Farbe der Liebe.

Expo Hannover – 10 Jahre danach: Regionspräsident

Hauke Jagau über die Initialwirkung

der Weltausstellung 2000 für die

gesamte Region Hannover.

Wissenswertes aus der Region: Am Reichstagsgebäude

in Berlin wurde Deis ter-

Sandstein verbaut. Seit dem Mittelalter

wurde aus dem Deister Sandstein gewonnen.

Partnerregionen der Region: Bereits seit

1981 existiert ein Austausch mit der Region

Unter-Galiläa in Israel, seit 2000 auch mit

dem Landkreis Posen in Polen.

Bundesgartenschau: Von April bis Oktober

1951 fand in Hannover die erste deutsche

Bundesgartenschau statt.

Lasersuche 2018: Wenn sich der Mars-Rover

„ExoMars“ auf die Suche nach Spuren von

Leben auf dem Mars begeben wird, ist ein

vom Laser Zentrum Hannover entwickeltes

Lasersystem mit an Bord.

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13

62

80

62 Sternehotels

Die Spitzenhotels in Hannover haben einiges

an Vielfalt und Luxus zu bieten. Die

neuesten Adressen und besten Hotels.

Freizeit & Sport

German Classics: Zum mittlerweile 10. Mal

fanden Ende Oktober die German Classics

in Hannover statt. Springreiterlegende

Paul Schockemöhle hat mit dem Turnier ein

Highlight im internationalen Pferdesport

geschaffen.

Der neue Bullerjahn: Ein Unikat. Leistung

wie Design auf den Punkt gebracht. Das ist

der neue Bullerjan dot.

Cup der Region: Gegründet wurde die Region

Hannover zwar erst im Jahr 2001, fußballerisch

wird sie jedoch bereits seit August 1993

gelebt und torgefährlich in die Tat umgesetzt.

Sterne der Leinestadt: Alte und ganz neue

Sterne-Adressen in der Landeshauptstadt: Ob

in modernem Design oder unter den strengsten

Denkmalschutz-Auflagen.

Kulturkalender: Die kulturellen und sportlichen

Höhepunkte des nächsten Vierteljahres

in der Region Hannover.

Bilder: Marco Bühl, Deutsche Bahn Ag, Stadtmarketing Leipzig,

Kastens Hotel Luisenhof


4 Köpfe – Vier Meinungen

REgJo HAnnoVER meinunG 7

Wie wird die Region Hannover von außen eigentlich wahrgenommen? RegJo hat bei den Bürgermeistern

der Partnerstädte von Hannover, Springe, Laatzen und garbsen einmal näher nachgefragt.

Burkhard Jung, Leipzig/Sachsen: „Nach der Friedlichen Revolution

1989 stand uns Hannover sofort unterstützend zur Seite: Vom

Hannover-Büro“ über die Lieferung moderner Ausrüstungen für

Medizin, Versorgung und Verwaltung ermöglichten enge Kooperationen

den zügigen Neuaufbau wichtiger Strukturen. Hannovers

ehemaliger Stadtdirektor, Hinrich Lehmann-Grube, wurde

zum ersten frei gewählten Oberbürgermeister Leipzigs und heutigen

Ehrenbürger. Auch heute, im 20. Jahr der Wiedervereinigung,

arbeiten beide Städte in Gremien zusammen und es existieren zahlreiche

aktive Kontakte zwischen Bürgern, Einrichtungen und

Institutionen. Ein herzlicher Gruß von Messe- zu Messe-Stadt!“

Günter Rhein, Waren (Müritz)/Mecklenburg-Vorpommern: „Von

der Region Hannover habe ich noch nicht allzuviel gesehen. Ausgenommen

natürlich unsere Partnerstadt Springe, aber Urlaub habe

ich dort noch nicht gemacht. Die Herzlichkeit der Springer und

die Schönheit des Deis ters mit seinen Buchen- und Tannenwäldern

kenne ich allerdings seit meinen ersten Besuchen Anfang der

90er Jahre. Schon damals ist mir die gute überregionale Vermarktung

der touristischen Angebote aufgefallen. Auch die verkehr liche

Anbindung ist beispielhaft. Hannover selbst kenne ich leider nur

in Teilbereichen als Messe- und Kulturstadt. Außerdem war ich

schon in Hameln, Bad Pyrmont und am Steinhuder Meer.“

Klaus-dieter hübner, Guben/Brandenburg: „Die Stadt Guben

pflegt seit 20 Jahren eine gute Verbindung zu ihrer Partnerstadt

Laatzen. In all den Jahren ist mir aufgefallen, dass die Region sich

durch klare Strukturen auszeichnet und eine imposante Entwicklung

rund um Hannover zu spüren ist. Für die Zukunft sehe ich ein

weiteres großes Entwicklungspotenzial – vor allem, was die Infrastruktur

betrifft. Es ist beispielgebend, wie kompakt in der Region

die Wirtschaftsentwicklung und -förderung betrieben wird. Zu finden

ist eine gut gemischte Wirtschaftsstruktur aus Mittelstand und

Indus trie, die auch wirtschaftlichen Belastungen standhält. Ich

wünsche der Region weiterhin viel Erfolg in ihrer Entwicklung.“

hans-Jürgen haase, Schönebeck (Elbe)/Sachsen-Anhalt: „Hannover

ist für mich zunächst einmal ein Vorort unserer Partnerstadt

Garbsen. Es mag attraktivere Städte als Hannover geben, wenn ich

etwa an Dresden, Bremen oder Erfurt denke. Aber die Wissenschafts-,

Medien- und Messestadt Hannover genießt dennoch einen

ausgezeichneten Ruf und entfaltet ihre Schönheit oft erst auf den

zweiten Blick. Es gibt vielleicht einige Hannoveraner, denen die

nasale Aussprache zur Naseweisheit gerät, aber das sind nur wenige.

Denn die Menschen dieser Region sind lebendig, aufgeschlossen,

engagiert und hilfsbereit. Schönebeck hat diese Hilfsbereitschaft

seitens Garbsens erfahren dürfen, wofür ich sehr dankbar bin.“


8 inteRview REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER inteRview 9

David McAllister

Er ist mit 39 Jahren der jüngste deutsche Ministerpräsident aller Zeiten. Als nachfolger von Christian Wulff ist

David McAllister sowohl Hoffnungsträger und Erneuerer, steht aber auch für eine kontinuierliche Politik.

Interview: Stefanie Stüting Fotografie: Marco Bühl

Wie überraschend waren die Ereignisse Anfang Juni dieses Jahres

für Sie und wie haben Sie den Amtswechsel erlebt?

McAllister: Wenn mir vor einem halben Jahr jemand gesagt hätte,

ich werde Ministerpräsident, hätte ich das wohl für absurd gehalten.

Der Wechsel kam doch für alle überraschend. Die Weichen wurden

sofort gestellt und ich habe von Christian Wulff ein gut bestelltes

Haus übernommen. Dass alles so reibungslos und effektiv verlaufen

ist, ist auch das Ergebnis meiner jahrelangen engen und vertrauensvollen

Zusammenarbeit mit Christian Wulff.

Wie lange haben Sie vorher bereits zusammengearbeitet?

McAllister: 1994 war ich studentische Hilfskraft in Christian Wulffs

Wahlkampfteam. Vier Jahre später wurde ich Mitglied der Landtagsfraktion,

2002 Generalsekretär und ein Jahr später übernahm ich

den Fraktionsvorsitz von Christian Wulff. 2008 wurde ich dann sein

Nachfolger als Landesvorsitzender der CDU Niedersachsen.

Was unterscheidet das Amt des Ministerpräsidenten von Ihren vorhergehenden

Aufgaben?

McAllister: Ein Regierungschef muss das gesamte Bundesland nach

innen und außen repräsentieren. Heute habe ich mehr Post, mehr

Termine und mehr Spaß an der Politik. Es macht unglaublich viel

Freude, mit Menschen zusammenzutreffen. Niedersachsen ist das

faszinierendste Bundesland.

Haben Sie viele vertraute Mitarbeiter ins neue Amt mitnehmen

können?

McAllister: Einige ganz wenige Kollegen sind mitgekommen. Das

ist die Chefin der Staatskanzlei, der Regierungssprecher und mein

Büroleiter – alles ganz hervorragende Leute.

Wie haben Sie die ersten 100 Tage im Amt des Ministerpräsidenten

von niedersachsen erlebt?

McAllister: Zwei – ursprünglich für Christian Wulff – vorbereitete

Delegationsreisen nach Indien und China habe ich mit sehr guten

Ergebnissen für die niedersächsische Wirtschaft gemacht. Parallel

bin ich in die Landesthemen eingestiegen. In meinen ersten 100

Tagen haben wir den Haushalt 2011 auf den Weg gebracht und eine

Fülle von Gesetzgebungsverfahren angeschoben. Aktuell arbeiten

wir an den großen Themen Verkehrsinfrastruktur, Haushaltskonsolidierung,

Energie- und Bildungspolitik.

Welches war in diesen 100 Tagen Ihr schönster Termin?

McAllister: Ganz klar die Einweihung des CFK-Forschungszentrums

in Stade – ein einzigartiges Projekt in Europa.

Was wollen Sie für die niedersachsen sein? Wofür stehen Sie?

McAllister: Ein bodenständiger Landesvater zum Anfassen, der Niedersachsen

im Wettbewerb der 16 Bundesländer gut aufstellt und

weiter an die Spitze bringt. Die Niedersächsische Landesregierung

steht für Zuverlässigkeit, Sicherheit und Kontinuität; für eine Politik,

die sich weit über den nächsten Wahltermin hinaus mit den

Fragen von morgen beschäftigt. Unsere Gesellschaft verändert sich.

Wir werden älter, weniger und bunter. Darauf müssen wir uns heute

vorbereiten.

Wie ist David McAllister als Privatperson?

McAllister: Vor allem bin ich Familienmensch. Familie ist das Wichtigste

im Leben. Wenn Politik das Wichtigste ist, hat man etwas

falsch gemacht. Für ausgiebige Hobbies lässt mir meine Arbeit leider

keine Zeit. Freie Momente verbringe ich mit meiner Familie und

Freunden. Gerne sitze ich auf dem Sofa und lese entspannt Zeitung.

Seit Studententagen bin ich auch ein Fan von Hannover 96. Ein bis

zwei Mal im Jahr gehe ich ins Stadion.

Welches Verhältnis haben Sie zum politischen Berlin Mitte?

McAllister: Es ist dort sehr schwierig, eine politische Debatte zu

führen, ohne zu personalisieren. Wichtig ist mir, die niedersächsischen

Interessen in Berlin durchzusetzen. Dies geschieht effektiv

und geräuschlos, ohne großes Geschrei.

Leben Sie in Hannover?

McAllister: Seit 1991 bin ich in Hannover zu Hause und habe hier

auch eine Wohnung. Meine Heimat ist in Bad Bederkesa bei Cuxhaven.

Man nannte diesen Ort früher gerne die „Perle Nordhannovers“

(lacht).

Der Ausbau der Infrastruktur ist eins der ganz großen Themen und

wird die nächsten Jahre bestimmen. Wie beurteilen Sie aus dieser

Perspektive heraus die Proteste um Stuttgart 21?

McAllister: Unser aktuelles Wohlstandsniveau werden wir in

Zukunft nicht halten können, wenn die Infrastruktur auf dem heutigen

Level stehen bleibt. Den Status quo zu halten und auf dem

jetzigen Niveau weiterzuleben, funktioniert leider nicht. Mit einer

Dagegenrepublik ist in Zukunft kein Staat zu machen. Im Norden

stehen wir in den nächsten Jahren vor dem größten infrastrukturellen

Ausbau seit 50 Jahren. Da müssen wir die Debatte führen, ob

wir das wollen oder nicht. Ich bin entschieden dafür.

Sind Sie selbst auch Leser der RegJo Magazine?

McAllister: Ja, ich lese jede Ausgabe und finde die Themenmischung

und -aufbereitung sehr ansprechend und informativ. Für die Region

Hannover ist RegJo eine positive Errungenschaft, die ich auch in

Zukunft unterstützen werde. Vor allem in Plenarsitzungen ist das

eine angenehme Lektüre (lacht)…

ministerpräsident david mcallister, verwurzelt in niedersachsen,

zweisprachig aufgewachsen, schottischer Vater, leidenschaftlicher

Zeitungsleser und Familienmensch: „Politiker müssen den Mut haben,

den Menschen die Wahrheit zu sagen.“


10 maGazin REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER maGazin 11

michael Kiesewetter

ist der neue Vorstands-

vorsitzende der niedersächsischenInvestitions-

und Förderbank

nBank in Hannover. Der ehemalige

Leiter Konzernentwicklung der noRD/

LB tritt die nachfolge von Erk Westermann-Lammers

an, der zur Investitionsbank

Schleswig-Holstein wechselt.

dr. mechthild Groß hat

an der Medizinischen

Hochschule Hannover

(MHH) habilitiert und ist

damit die erste Hebamme

in Deutschland, die in der geburtshilfe

eine universitäre Habilitation

ablegt hat. An der MHH leitet Dr. groß

den Europäischen Masterstudiengang

für Hebammenwissenschaft.

Sven-Christian Kindler

ist der jüngste grüne

Bundestagsabgeordnete.

Der aus Hannover

stammende Jungpolitiker

sitzt im Haushaltsausschuss

des Bundestages. Außerdem ist der

25-Jährige Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss

und stellvertretendes

Mitglied im Finanzausschuss.

matthias Schütt,

32-jähriger Juniorprofessor

an der Leibniz

Universität, wurde für

seine Leistungen auf

dem gebiet der Mathematik und seine

hochschulübergreifenden Forschungskooperationen

mit dem Wissenschaftspreis

niedersachsen in der Kategorie

„nachwuchswissenschaftler“ geehrt.

matthias Bodenstedt

ist einer der sieben

Preisträger des Wissenschaftspreisesniedersachsen

in der gruppe

der Studierenden. Der Jungakademiker

studiert Wirtschaftsingenieurwesen

an der Leibniz Uni und wurde bereits

mehrfach für seine überdurchschnittlichen

Leistungen ausgezeichnet.

J U B I L ä U M

Welt-Entdecker GOP Varieté

Am 20. november feiert phæno in Wolfsburg

seinen 5. geburtstag.

phæno ist Wissenschaft zum Anfassen und

Experimentierlandschaft in Wolfsburg. Seit

fünf Jahren lädt die ebenso außergewöhnliche

wie inspirierende Adresse Menschen

aller Altersstufen zu spannenden Entdeckungsreisen

in die Welt der physikalischen

Wunder und Geheimnisse unserer Erde ein.

Zahlreiche Jubiläumsaktionen ergänzen jetzt

das Jubiläum im November.

In der Vortragsreihe „Wissenschaft mit

Witz“ engagieren sich besondere Persönlichkeiten,

Naturwissenschaftler und Kabarettisten

für spannende und unterhaltsame Wege

der Wissensvermittlung (Termine am 04.,

11., 18. und 25. November 2010, jeweils um

20 Uhr). Das Tanzende Theater Wolfsburg

gratuliert mit der Veranstaltungsreihe „Der

Raum s(ch)wingt“. Im Mittelpunkt stehen

die 40er Jahre mit Musik der Hannoveraner

Big Band Swing-O-Matic (Termine am 05.,

06. und 07. November, jeweils 20 Uhr). Am

20. November ist im phæno Tag der offenen

Tür. Der neue Ausstellungsbereich „SpiegelBilder

– verdreht, verkehrt, verzerrt“, die

Best-of-Shows und die Einweihung des neu

gestalteten Vorplatzes stehen an. HK

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.phaeno.de

Bilder: Daniel george/cc-by-3.0, phaeno, goP Varieté

K U LT U R

Varieté RED kommt nach Hannover

eine Hommage an die Farbe der Liebe.

Feuergleich rockig, treibend und humorvoll

heben auch beim diesjährigen Wintervarieté

wieder international herausragende

Artisten mit RED eine bildgewaltige

moderne Varieté-Show auf die Bühne in

der Orangerie der Herrenhäuser Gärten

in Hannover. RED widersetzt sich jedem

Schubladendenken und entführt das Publikum

auf eine Reise, die witzig, komisch,

intelligent und optisch überwältigend ist.

„Rot steht als Farbe für die Liebe und sie ist

zweifellos die wunderbarste und geheimnisvollste

Sache der Welt. Ihr verdanken

wir unser Leben und sie begleitet uns in all

ihren vielfältigen Facetten von Geburt an,

bis zum Tod. Kaum eine Kunst ist treffender

in der Lage dieses Wunderwerk bodenständig

und luftgleich, kraftvoll und körperlich

darzustellen als die Varieté- Kunst,

die Tanz, Akrobatik, Musik und Humor auf

der Bühne vereint“, so die GOP-Macher.

In RED wird jeder Aspekt der Liebe durch

einen artistischen Act aufgegriffen. „Liebe,

Eifersucht und Leidenschaft werden durch

verschiedene Charaktere vertreten und als

opulentes Märchen erzählt.“ HK

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.variete.de

E n E R g I E

Die Energieexperten sind da

Die RWE Vertrieb Ag ist ab sofort auch in Hannover vor ort. Kürzlich eröffnete der Energiedienstleister

ein neues Servicebüro für geschäftskunden in der Landeshauptstadt.

Jan-Peter Hagge, Leiter Firmenkunden Niederlassungen

Nord der RWE Vertrieb AG,

spricht über die aktuellen Themen von RWE

und verrät, warum ihm Kundennähe so

wichtig ist: „Das neue Vertriebsbüro wurde

im August 2010 eröffnet und bietet seitdem

Geschäftskunden aus Hannover und Umgebung

individuelle Beratung und passgenaue

Energielösungen. Sicher könnte man das

auch aus der Zentrale in Dortmund heraus

leisten, wir setzen aber – gegen den allgemeinen

Trend – auf die Nähe zum Kunden.

Ich möchte, dass sich die Kunden mit RWE

und den RWE-Energieangeboten identifizieren

können. Darum bieten wir eine nah

gelegene Anlaufstelle und kurze Wege für

das direkte, persönliche Gespräch.“

Zusammen mit vier Kolleginnen betreut

Jan-Peter Hagge Großkunden und mittelständische

Betriebe aus Hannover. „Natürlich

beraten wir aber auch kleine Unternehmungen

serviceorientiert, individuell und

gerne. Dabei bieten wir Beratung rund um

alle energierelevanten Themen.“ Vom 8. bis

zum 11. November stellt RWE sich und die

neue Niederlassung den Hannoveraner Unter-

Weitere Informationen zu den Energiethemen der RWE finden Sie im Internet unter

www.rwe.de oder direkt in der neuen niederlassung in Hannover.

Bilder: RWE, Hans-Jürgen Köhler/Bap-Spiele

nehmen im Rahmen einer sogenannten Energiewoche

offiziell vor. Was die Besucher dort

erwartet, fasst Niederlassungsleiter Hagge so

zusammen: „Die Besucher erwartet an den

vier Tagen von 16.00 bis 21.00 Uhr ein buntes

Programm rund um die Innovationsthemen

Elektromobilität, erneuerbare Energien,

Thermografie und intelligente Hausautomatisierung

mit Smart Home.“

Interessierte Besucher können sich zu

diesen Themen informieren, Fachvorträge

besuchen und die Themenfelder hautnah

selbst erleben. Und das im wahrsten Sinne

des Wortes. Zum Beispiel bei einer Tesla-Testfahrt:

Der Sportwagen zeigt, dass man auch

mit einem elektrischen Antrieb in 3,9 Sekunden

von 0 auf 100 km/h beschleunigen kann.

Oder im Rahmen eines Thermografie-

Checks: „Mit einer Wärmebildkamera zeigen

wir den Besuchern, wo sich in ihren Unternehmensräumen

Energieschwachstellen verbergen.

Wir laden alle Interessierten ganz

herzlich ein, während der Eröffnungswoche

in unseren neuen Räumen der Podbielskistr.

344 , Telefon 0511 519637-0) vorbeizuschauen.“

SST

P o R T R A I T

Leben retten?

Das erste Erste-Hilfe-Spiel stammt von

einem Journalisten aus Hannover.

Fast 30 Jahre sind jene schrecklichen Minuten

her, die Hans-Jürgen Köhler (73) bis

heute nicht vergessen kann: Ein schwerer

Verkehrsunfall auf der Autobahn, Metall

und Glas gehen zu Bruch, Menschen werden

lebensgefährlich verletzt. Köhler hatte Erste

Hilfe leis ten wollen, wusste aber nicht wie.

„Ich hatte nie einen Kurs absolviert – und

so starb dieser Mann vor meinen Augen und

ich konnte nichts für ihn tun. 28 Jahre lang

habe ich mich mit diesen Gedanken herumgequält.

Jetzt habe ich die Zeit gehabt, diesen

Erste-Hilfe-Kurs zu entwickeln, weil ich will,

dass die Menschen für dieses Thema sensibilisiert

werden, dass vom Kind bis zum Greis

zur Not Erste Hilfe geleistet werden kann. Ich

will, dass in der ganzen Familie dieses Thema

oben angesetzt wird, aber auch am Arbeitsplatz

oder auf dem Sportplatz.“

Das Spiel ist nicht nur für Anfänger

gedacht. Alle, die irgendwann einmal einen

Erste-Hilfe-Kurs gemacht haben, können ihr

Wissen mit dem Quiz aus 65 Karten auffrischen.

„Und vielleicht animiert das Spiel dazu,

doch nochmal einen lebensrettenden Kurs zu

besuchen.“ HK

Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage

unter der Mailadresse info@bap-spiele.de


12 maGazin REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER maGazin 13

P o R T R A I T

Ideale Zeiten

Interhyp ist der größte Anbieter von privaten

Baufinanzierungen in Deutschland.

Ein Partner, der soviel kann wie 100 Banken

zusammen – in allen Dingen rund um

die Baufinanzierung. Die Interhyp AG ist

der größte Anbieter für Baufinanzierungen

in Deutschland. Sebastian Heidmann

(Foto), Leiter der Interhyp-Niederlassung

Hannover, erklärt das Geschäftsmodell:

„Anders als bei Banken, die nur ihr hauseigenes

Produkt anbieten, haben wir Zugriff

auf die Produkte von mehr als 250 Finanzierungsinstituten

und können so anbieterunabhängig

die für den Kunden beste

Lösung auswählen. Durch diese persönlich

auf ihn zugeschnittene Finanzierung spart

der Kunde nicht nur viel Zeit und Mühe,

sondern vor allem auch viel Geld.“ Besonders

in der jetzigen Phase historisch niedriger

Baugeldzinsen kann sich so mancher

Hannoveraner den Traum vom eigenen

Heim erfüllen: „Viele Mieter unterschätzen,

wie viel Immobilie sie sich leisten können

und verpassen so die Gelegenheit, über

Wohneigentum für das Alter vorzusorgen.

Unser Tipp: Unverbindlich mit einem Spezialisten

reden und alle Möglichkeiten ausloten.“

SST

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.interhyp.de

H A n D W E R K

100 goldene Jahre

Christian Lange: Feinste goldschmiedekunst

und einzigartige Kreationen.

Seit 100 Jahren sind sie deutschlandweit

bekannte Goldschmiedemeister. Großvater,

Vater und seit 1999 Christian Lange

selbst, der sein Wolfsburger Atelier heute

in handwerklicher Familientradition führt.

1984 begann er die Goldschmiedelehre und

wurde mit seinem Gesellenstück im Gold-

und Silberschmiedehandwerk 2. Bundessieger.

1996 absolvierte Christian Lange seine

Meisterprüfung in Frankfurt/Main und

übernahm 1999 den väterlichen Betrieb.

Alle Stücke, die im Atelier des Goldschmieds

entstehen, sind eigene, selbstentworfene

Kreationen aus reiner Handarbeit.

„Auftragsarbeiten und konkrete Kundenbestellungen

machen mindestens 90 Prozent

meiner Arbeit aus.“ Von der Idee, über

die Umsetzung bis zum fertigen Schmuckstück

begleitet Christian Lange seine Kunden.

Seit Frühjahr 2010 entwirft der passionierte

Reiter und Polofan auch eine eigene

Poloschmuck-Kollektion in einem Umfang

und in einer Qualität, die einzigartig sein

dürften in Europa. Ende November wird das

100-jährige Jubiläum im Goldschmiedeatelier

Lange gefeiert. SST

Weitere Informationen, Kollektionen und

Preise im Internet unter www.cl-design.net

L o g I S T I K

Flexible Logistik

Die gemeinde Wedemark bietet flexible

gewerbeflächenlösungen für Logistiker.

„Als wir vor 13 Jahren auf der Suche

nach einem neuen Standort in Autobahnnähe

waren, hat die Gemeinde Wedemark

extra für uns ein Gewerbegebiet direkt an

der A7 entwickelt“ – was Geschäftsführer

Georg Ebeling erzählt, ist Alltag. Kurze

Wege, schnelle Abstimmungen, persönliche

Betreuung, Probleme direkt angehen,

Mehrwert für die Gemeinde und Bürger

schaffen – das ist das Geheimnis der Wirtschaftsförderung

in der Gemeinde. Carsten

Niemann: „Es interessiert uns nicht, was

nicht geht, sondern: Wie können wir das

angehen? In der Wedemark wird gestaltet,

nicht verwaltet.“ Hinzu kommen die Nähe

zur Autobahn, eine gute Infrastruktur nach

Hannover sowie bezahlbare Gewerbeflächen.

So konnten Traditionsunternehmen

wie Ebeling und Sennheiser in der Region

gehalten und neue Kunden wie Gieseke hinzugewonnen

werden.

Ebeling ist bereits seit über 80 Jahren

in der Wedemark ansässig. Das internationale

Transport- und Logistikunternehmen

mit acht Standorten in vier EU-Ländern hat

sich neben dem Verkehr auf der Straße auf

Transport und Lagerung hochempfindlicher

Güter wie Sprengstoffe und fragile medizinische

Produkte spezialisiert. KL

German Classics Mehr als Büro

Wenn Paul Schockemöhle ruft, kommt

die ganze Pferdewelt nach Hannover.

Bilder: Interhyp Ag, Christian Lange, georg Ebeling Spedition gmbH Bilder: Karl-Heinz Frieler/german Classics, office 360 gmbH, Bullerjahn, nFV

S P o R T

Zum mittlerweile zehnten Mal fanden Ende

Oktober die German Classics in Hannover

statt. Springreiterlegende Paul Schockemöhle

hat mit dem Turnier ein Highlight

im internationalen Pferdesport geschaffen.

Das Hallen-Reitturnier bietet ein Gesamtpreisgeld

von brutto 260.000 Euro in 25

internationalen und nationalen Prüfungen

und allein vier Springprüfungen zählen

für die Weltrangliste der Springreiter.

Schon Wochen vor dem offiziellen Nennungsschluss

trafen Anfragen aus ganz Europa

und Übersee bei den Veranstaltern ein:

aus den USA, Australien, Südafrika, Mexiko

und Neuseeland, aus der Schweiz, Russland,

Luxemburg, Italien, Österreich, Großbritannien

und Schweden. Die German Classics

sind ebenfalls die fünfte Station der DKB-

Riders Tour und der Auftakt der Weltcup-

Saison für die Vierspännerfahrer. Begleitet

wird das Turnier von der gleichnamigen

Messe in den Messehalle 2 in Hannover.

Rund 42.000 Pferdesportfans besuchten die

German Classics im vergangenen Jahr – zur

zehnten Auflage erwarten die Veranstalter

ein ähnliches Ergebnis. HK

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.german-classics.com

K o n F E R E n Z

office 360 gmbH organisiert die erste

Potenzialkonferenz „open office 360“.

Mit den wachsenden Anforderungen an das

Büro von heute steigt der Professionalisierungsdruck.

Doch allzu oft bleiben Potenziale

ungenutzt. Genau diese zu mobilisieren,

war Ziel der 1. Potenzialkonferenz

„open office360“ am 1. Oktober, die das

Hannoveraner Fachhandelsunternehmen

Office 360 GmbH organisiert hat. Rund

250 Gäste hörten Vorträge zu den Büro-

Themen Kommunikation, IT-Sicherheit,

Nachhaltigkeit, Gesundheit, Exzellenzinitiativen

und Informationen. Ganz bewusst

hatte sich die Office 360 GmbH gegen eine

klassische Produktausstellung entschieden,

vielmehr verstehen sich die Büroexperten

als Dienstleister und Mitdenker rund um

das Büro – und darüber hinaus. Geschäftsführer

Stefan Blahak: „Wir möchten Denkanstöße

und Anregungen geben.“ Das Konzept

scheint aufzugehen. Blahak: „Der Tag

war ein großer Erfolg. Wir sind überwältigt

von der Resonanz. Jedes neue Veranstaltungsformat

ist ein Risiko. Uns war aber

schon durch die vielen Anmeldungen klar,

dass wir die richtigen Themen ausgesucht

haben. Wir möchten die Diskussion über

zukunftsweisende Büro-Themen mit unseren

Kunden weiterführen – die 2. Potenzialkonferenz

kommt bestimmt.“ KL

der neue

Bullerjan

Ein Unikat. Leistung

wie Design

auf den Punkt

gebracht. Das ist der neue Bullerjan dot.

Ihm können die Kunden einen ganz persönlichen

Look verleihen. So lässt sich

nicht nur die ofenfront von november

2010 an in verschiedenen Farbtönen

individuell gestalten, sondern auch der

ofen-Unterbau. Hier bietet die Energetec

gmbH aus Isernhagen bei Hannover

unterschiedliche Sockellösungen an. Einmal

Bullerjan, immer Bullerjan. Bullerjan-

Besitzer in der ganzen Welt schwören

auf „ihren ofen“. neben dem klassischen

Bullerjan bietet das Unternehmen nun

auch das Redesign und hat damit sein

ofen-Programm auf eine äußerst attraktive

Weise erweitert. Mit einer Höhe von

rund 90 cm tritt der Bullerjan dot unaufdringlich

und doch äußerst wirkungsvoll

in Erscheinung: Beim Redesign wurde

nicht auf die runde Form, die bereits

den allerersten Bullerjan international

zum äußerst beliebten ofen machte,

verzichtet. In den technischen Details ist

der Bullerjan dot seiner Zeit weit voraus.

www.bullerjan.de/dot

Cup der Region

gegründet wurde

die Region Hannover

zwar erst

im Jahr 2001,

fußballerisch wird sie jedoch bereits

seit August 1993 gelebt und torgefährlich

in die Tat umgesetzt. Der „Cup der

Region“ ist seit 17 Jahren niedersachsens

prestigeträchtigster Wettbewerb in

der Altersklasse der A-Junioren. „Junge

Menschen, gleich ob sie in Hannover,

Uetze oder gehrden wohnen, können

durch diesen Wettbewerb die Region

als ihre gemeinsame Sache erkennen“,

hieß es in der Begründung zur namensgebung

bei der Premierenveranstaltung.

Ein wesentlicher grund, der den „Cup

der Region“ zu einem der wichtigs ten

Termine im Hannoveraner Juniorenfußball

macht, ist der Austragungsort. Was

Berlin für den DFB-Pokal bedeutet, ist

das August-Wenzel-Stadion mit seinen

vier Plätzen in 1A-Qualität in Barsinghausen

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Alljährliches Ereignis im LSH: die mehrtägige „große Wanderung“. Einmal ging es mit zwei Schlauchbooten die Werra und Weser

hinunter (Foto, nicolas Fontaine stehend) einschließlich des Wehrs bei Hann. Münden („was unser isländischer Lehrer – entgegen

den Wünschen der Wasserschutzpolizei – zu Recht für überwindbar hielt“). Bild oben rechts: In der Autowerkstatt desLSH selbstgebautes

VW-Auto-Chassis (nicolas Fontaine am Steuer). Heute gehört Dr. Fontaine zu den führenden Anwälten in niedersachsen.

Prägend für das ganze Leben

Das Internat Stiftung Landschulheim am Solling (LSH) war prägend für sein Leben. Dr. nicolas Fontaine,

einer der Top Ten Wirtschaftsanwälte niedersachsens, erinnert sich gern an seine „zweite Heimat“.

Text: Hannah Kroft Fotografie: Dr. nicolas Fontaine

Mit 14 Jahren – im idealen Alter – kam Nicolas Fontaine im

Jahre 1969 auf das internationale Landschulheim am Solling.

Aufgewachsen am Rande der Stadt Hannover in einer

Großfamilie mit drei Generationen und vielen Kindern,

war es der ausdrückliche Wunsch des jungen Nicolas, ein

Internat zu besuchen. „Nachdem meine Eltern in die Stadt

gezogen waren, meine Schwester schon Abitur gemacht

hatte und mein Bruder kurz vor seinem Abschluss stand,

wollte ich sehr gern wie bis dahin gewohnt in einer großen

Gemeinschaft mit weiteren Kindern und Jugendlichen

zusammenleben.“ In den folgenden Wochen besuchten die

Eltern mit ihrem Sohn eine ganze Reihe von Internaten.

„Ich erinnere mich noch, dass in Salem die Jungen der Mittelstufe

kurze Hosen tragen mussten, was ich schon damals

als sehr altertümlich empfand. In Holzminden führte uns

eine hübsche, lebhafte, entfernte Cousine von mir durch

das Gelände, was mir – als Schüler des Kaiser-Wilhelm- und

Ratsgymnasiums, damals eine reine Jungenschule – deutlich

besser gefiel. Vom ersten Moment an vermittelte sich

mir die familiäre, kameradschaftliche Atmosphäre, in der

ich mich bis zum Abitur sehr wohl fühlte.“ Das LSH wurde

zur zweiten Heimat von Dr. Nicolas Fontaine, der heute

als Notar, Fachanwalt für Erbrecht und Experte für Wirtschaftsrecht

und Grundstücksangelegenheiten zu den zehn

führenden Anwälten in Niedersachsen zählt und in Hannover

lebt und arbeitet. Noch heute hat er gute Freunde aus

REgJo HAnnoVER PoRtRait 15

jener Zeit im Landschulheim. Dort lebt man zusammen, isst

zusammen und nutzt die vielfältigen Freizeitangebote. Hier

bildeten sich schnell Freundschaften, die zum Teil bis heute

– über mehr als 40 Jahre – halten und die Ehefrauen und

Kinder, teils gegenseitige Patenkinder, mit einschließen.

„Bevor ich auf das LSH kam, war ich kein besonders

guter Schüler. In Holzminden gab es am Nachmittag eine

zweistündige Arbeitsstunde, die für alle Schüler verpflichtend

war. Die lag so ungünstig, dass viele Freizeitaktivitäten

– insbesondere Ausritte in den Solling – nicht möglich

waren. Wenn jedoch ein Schüler in jedem Fach gute

Leistungen brachte, wurde er von der nachmittäglichen

Arbeitsstunde befreit. Die Folge war, dass ich mit Erfolg

dafür sorgte, dass ich durchgängig von der lästigen Arbeitsstunde

befreit war. Ich halte dies für ein ausgesprochen

pfiffiges Mittel, die eigenen Kräfte eines Schülers zu mobilisieren.“

Neben den idealen Reitmöglichkeiten im Solling

gab es eine Fülle weiterer sportlicher, musischer und handwerklicher

Aktivitäten vom Tennis und Theaterspielen über

Tischlerei, Töpferei und Schmiede bis zur Autowerkstatt,

die Nicolas ebenfalls ausprobierte. Heute ist er sicher: „Diese

wichtigen Erfahrungen in jungen Jahren sind das Fundament

für meinen späteren Erfolg. Um meinen drei Kindern

die wichtige Internatserfahrung mitzugeben, waren sie alle

für ein Jahr auf einem ähnlichen Internat in England – und

waren begeistert.“


16 loGiStiK REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER loGiStiK 17

Logistik an der

Leine führen?

In der Region Hannover wurden in den letzten Jahren über

450 Millionen Euro in den Bereich der Logistik investiert. Rund

4.500 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze sind entstanden.


18 loGiStiK REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER loGiStiK 19

Vom Wasser auf die Schiene: Hannover profitiert von der relativen nähe zu den Seehäfen Hamburg und Bremen.


20 loGiStiK REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER loGiStiK 21

Von der Schiene auf die Straße: Seit Ende 2010 wird das neue Autobahnkreuz Hannover-ost

mit der Autobahn 2 sowieauch der Autobahn 7 durchgängig sechsstreifig ausgebaut.


22 loGiStiK REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER loGiStiK 23

Text: Brigitte Freitag Fotografie: Deutsche Bahn Ag, Flughafen Hannover

Vom Wasser in die Luft: Der Hannover

Airport sichert mit seiner 24-Stunden-

Betriebsmöglichkeit die Anbindung an

das internationale Luftverkehrsnetz.

Niedersachsen rückte nach der Wiedervereinigung vom nördlichen

Bundesland in die Mitte von Deutschland. Auch wenn man

die Ausdehnung des Bundeslandes gerne knackig als vom Harz bis

ans Meer beschreibt, kommt der Landeshauptstadt Hannover und

der Region Hannover eine logistische Schlüsselposition als Drehkreuz

in alle Himmelsrichtungen zu. Die Logistikbranche gilt als

Motor der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und gehört damit

zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen. Im europäischen Vergleich

führen Deutschland und Frankreich gefolgt von Großbritannien

und Italien die Hitliste an. In Deutschland sind bis heute 2,7 Millionen

Arbeitsplätze im Bereich Logistik entstanden, womit dieser

Wirtschaftszweig, gemessen an den Beschäftigten in Deutschland,

auf Platz eins liegt. Durch die EU-Osterweiterung haben sich

in den letzten fünf bis zehn Jahren die Organisationen der Lieferketten

in die neuen EU-Partnerländer entwickelt, womit Deutschland

zu einem strategischen Mittelpunkt wurde. In Niedersachsen

sorgt die Logistikbranche in über 9.000 Unternehmen mit mehr als

250.000 Beschäftigten für sichere Arbeitsplätze.

Auch wenn die Zahlen für diesen bedeutenden Wirtschaftsbereich

sprechen, in der Wahrnehmung wird er häufig auf „Transport,

Umschlag oder Lagerung“ reduziert. Gewerbeflächenentwickler

nennen sich manchmal gerne Logistikstandort, ziehen aber

angesichts des enormen Flächenverbrauchs im Verhältnis zu den

geschaffenen Arbeitsplätzen, andere Branchen vor. Logistik heißt

heute (fast) überall: 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag. Aber

nicht in allen logistischen Vorgängen ist auch Logistik drin. Im

angelsächsischen Sprachgebrauch hat man die elegante Lösung in

Form der wohlklingenden Bezeichnung „Supply Chain Management“

gefunden, was frei übersetzt bedeutet: „Intelligente Planung

und Steuerung von Wertschöpfungsketten“. Die Bundesvereini-

gung Logistik e.V. (BVL) spricht von Logistik als einem System, das

zunächst im Unternehmen, aber auch unternehmensübergreifend

mit Lieferanten und Kunden eine optimale Versorgung mit Materialien,

Teilen und Modulen für die Produktion und die Märkte

bedeutet. Erweitert man den Begriff auf branchenübergreifend,

so versteht sich Logistik als Schnittstellen-Disziplin par excellence

und dafür braucht man nun mal Platz.

Nachdem Hannover in den letzten Jahren seine geografischen

Trümpfe ausgespielt hat, zog die Stadt in diesem Jahr weitere Asse

aus dem Ärmel. Von hier stammt der neue Bundespräsident, Lena

zog von Hannover aus, um Deutschland auf der internationalen

Musikbühne wieder ein sympathisches Gesicht zu geben und mit

David McAllister hat die Landesregierung in Hannover erstmals

in Deutschland einen Chef mit doppelter Staatsbürgerschaft. Der

konnte auch gleich verkünden: „Die Zahl der Arbeitslosen liegt auf

dem niedrigsten Auguststand seit 18 Jahren und ist damit niedriger

als vor Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise.“ Er empfindet

dies als „gutes Signal für die Menschen in unserem Land.“ Hannover

findet sich plötzlich im allgemeinen Bewusstsein wieder, wo

es die Logistikbranche schon längst hingerückt hat: an exponierter

Stelle in Deutschland.

Die Stadt liegt im Kreuzungspunkt der wichtigsten europäischen

Ost/West und Nord/Süd Verbindungen. Die relative Nähe

zu den Seehäfen Hamburg, Bremen und zukünftig auch dem Jade-

Weser-Port mit max. zwei Fahrstunden unterstreichen die multifunktionalen

Möglichkeiten des Standortes. Dass Hannover an der

Leine liegt, ist bekannt, dass die im Binnenland gelegene Stadt aber

auch einen Hafen mit gleich vier verschiedenen Standorten besitzt,

kann man in München oder Stuttgart kaum glauben. Niedersachsens

Landeshauptstadt profitiert von ihrer Lage an der längsten

Von der Luft auf die Schiene: Innerhalb von wenigen Fahrstunden rückt ein Viertel der EU-Bevölkerung in Hannovers nähe.

künstlichen Wasserstraße Deutschlands, dem Mittellandkanal.

Und in der Luft? Eine 24-Stunden-Betriebsgenehmigung und das

Interkont-Parallelbahn-System erlauben 60 Flugbewegungen pro

Stunde auf dem Hannover Airport und ergänzen mit der vorhandenen

Straßen- und Schieneninfrastruktur damit die logistische

Vielfalt, die die Herzen der Disponenten höher schlagen lässt. In der

Praxis bedeutet ihr Arbeitsalltag Global Sourcing und Just-in-time-

Lieferungen, den sie nur mit gut ausgebauten und unterschiedlichsten

Transportwegen sowie ausreichend Gewerbeflächen bewältigen

können. Davon kann die Region Hannover eine Menge bieten.

Im Westen Richtung Barsinghausen und um Wuns torf mit Anbindung

an die BAB 2. Im Norden Richtung Burgwedel, Garbsen, Langenhagen

oder Wedemark direkt an der BAB 7 und im Osten unter

anderem mit Laatzen, Lehrte und Anderten in der Nähe zum Messegelände,

Kreuz Hannover Ost und den BAB 2 und 7.

Hört man sich in der Wirtschaft um, so hört man immer

nur ein „vor“ oder ein „nach“ der Krise. Ein „mittendrin“ scheint

es nicht gegeben zu haben. Für den Hannover Airport gilt dies

nicht, hier tickten die betriebswirtschaftlichen Uhren weiter. Trotz

Finanzkrise gingen dort die Planungen für die Zeit „danach“ weiter.

Die Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH investiert in ein

ehrgeiziges Ausbauprogramm mit dem Schwerpunkt Erweiterung

des Fracht- und Logistikbereiches 110 Millionen Euro aus eigenen

Mitteln. Zentraler Punkt ist dabei der Anschluss des gesamten

westlichen Areals via Straßentunnel an die übrigen Bereiche

des Flughafens, um damit den erforderlichen Raum für zusätzliche

Cargo- und Logistikeinrichtungen zu schaffen. Ohnehin stehen die

Frachtkapazitäten derzeit vor einer substantiellen Erweiterung. Die

Garbe Logistik AG investiert im Airport Business Park West in ein

neues, rund 20.000 m² großes World Cargo Center. Baubeginn des

Projektes wird im nächsten Jahr sein. Der Neubau wird als Flugvorfeldgebäude

errichtet und ermöglicht einen direkten Zugang zu den

Flugzeug-Parkpositionen. Er erfüllt höchs te sicherheitstechnische

Anforderungen und ist auf die besonderen Belange der Luftfracht

abgestimmt. Eine europaweite Standortstudie zeigt, dass die Wirtschaftskraft

von Flughafenregionen deutlich über dem entsprechenden

regionalen Durchschnitt liegt. Neben der Synergiewirkung

für ansiedlungswillige Unternehmen ist es das beträchtliche

ökonomische Potenzial eines Flughafens selbst. Jeder am Airport

erwirtschaftete Euro multipliziert sich in der Gesamtwirtschaft

als zusätzliche Wertschöpfung. Alle Unternehmen am Campus des

Hannover Airport zusammen haben im Jahr 2007 über 310 Millionen

Euro investiert. Bundesweit beträgt die Wertschöpfung des

Standortes Flughafen Hannover bereits 1,3 Milliarden Euro. Bei der

Beschäftigungsquote sichert der Airport direkt circa 8.800 Arbeitsplätze,

weitere 12.000 in Niedersachsen sowie rund 22.000 Arbeitsplätze

im Rest der Republik.

Hannover und die Region Hannover sind heute erste Adressen

in Sachen Logistik. Im Marktsegment der Kurier-, Express- und

Paketdienste sind die aufkommensstärksten Unternehmen (insgesamt

28) mit Niederlassungen vertreten. Alle größeren Systemverbünde

(z.B. Systemalliance, IDS, 24plus, Cargoline) nutzen

Hannover als zentralen Distributionsknoten und als Drehscheibe

ihrer norddeutschen Güterströme. Die industrielle Exportorientierung

der Unternehmen in der Region Hannover sorgt für logistischen

Nachschub. DaimlerChrysler stellt vom Standort Hannover

die Ersatzteilversorgung für Norddeutschland und Skandinavien

sicher. Bosch-Rexroth, Wabco und die Continental AG dispositionieren

von Hannover aus global Systemkomponenten. Volkswagen

Nutzfahrzeuge produziert in Hannover den Caddy und Trans-


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erfolgreich aus der Region Hannover. International führende

Handelsunternehmen wie Rossmann oder das Textilunternehmen

Charles Vögele verteilen von Hannover aus ihre Waren in Richtung

Nord- und Ostdeutschland.

Die lokale Nähe zum Kunden nimmt im Dienstleistungssektor

weiter an Bedeutung zu. Kurze Wege und persönlicher Kontakt

sind wichtige Erfolgsfaktoren für Handel und Logistik. Diesem

Umstand trägt die Garbe Logistic AG, Hamburg Rechnung

und errichtet derzeit für die syncrean Deutschland GmbH, einem

weltweiten Anbieter von integrierten Logistikdienstleistungen, ein

rund 20.000 m² großes Logistikzentrum in Wunstorf bei Hannover.

Mit der Fertigstellung der rund Elf-Millionen-Euro-Investition

im Gewerbegebiet Süd Ende 2010, entstehen 200 neue Arbeitsplätze.

Ausgestattet wird die Immobilie mit 22 Toren für die Lkw-

Anlieferung. Syncreon Deutschland wird in Wunstorf eingehende

Zulieferkomponenten für die Audi-Modelle A4, A6 und Q7 lagern,

als voll- oder teilzerlegte Einheiten verpacken und nach Indien und

China versenden. In der Anlage kann jährlich Material im Volumen

von 400.000 m³ umgeschlagen werden. Die Garbe Logistic AG

hat sich die Option auf weitere 47.000 m² Grundstück eingeräumt,

um eine zweite Logistikhalle in gleicher Größe errichten zu können.

Folgt man den logistischen Güterströmen, erkennt man, dass

sich in und um Hannover logistische Knoten gebildet haben, die

einen schnellen und reibungslosen Umschlag erlauben. Häufig in

REgJo HAnnoVER loGiStiK 25

Verbindung

mit ergänzenden

Dienstleistungen wie Verpackung

oder Kommissionierung entstehen

so effiziente Transportketten. Die Transportmittel

Binnenschiffe, Flugzeuge, Schiene und Straße verknüpfen

sich mit den Logistikimmobilien entlang der Verkehrswege, dem

Paket- und Brieffrachtzentrum, den Großterminals und logistischen

Systemdienstleistern zu einer nachhaltigen Wertschöpfungskette

für die unterschiedlichsten Frachtgüter.

Die Region Hannover ist durch den Mittellandkanal an das

deutsche und europäische Binnenwasserstraßennetz angebunden.

Mit dem Nordhafen, dem Lindener Hafen, dem Brinker und dem

Misburger Hafen besitzt Hannover vier Standorte an der Wasserstraße

zwischen Elbe und Rhein. Die rund 90 Mitarbeiter erbringen

in den Häfen eine jährliche Umschlagsleistung von über drei

Millionen Tonnen, von denen 60 Prozent auf Bahnverkehr und 40

Prozent auf Wasserumschlagsleistungen entfallen. In der modernen

Logistik sind die Binnenhäfen nicht mehr nur rein für den

Schiffsgüterumschlag zuständig, sondern übernehmen mehr und

mehr die Rolle von Dienstleistungszentren im Hinblick auf eine

Kombination verschiedener Verkehrsträger. Im Bereich der vier

Binnenhäfen von Hannover haben sich rund 160 Unternehmen


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Von der Straße auf die Schiene: Zu den wichtigsten

logistischen Knotenpunkten in Hannover zählt einer der größten

Rangierbahnhöfe in Seelze und die Trimodal-Umschlaganlage

(LKW, Bahn, Binnenschiff) am nordhafen.

angesiedelt, die Arbeitsplätze für circa 30.000 Beschäftigte

bereithalten. Im vergangenen Jahr passierten die Schleuse

Anderten im Mittellandkanal 16.774 Schiffe. Hauptgütermenge

war Getreide, Steine und Erde einschließlich Baustoffe.

Mit Verkehrspunkten der Ost-Westverbindungen ins

Ruhrgebiet und nach Berlin sowie der Nord-Süd-Strecke

zwischen Hamburg und München ist Hannover und sein

Umland ausgezeichnet in das nationale Schienennetz eingebunden.

Eine Untersuchung des Niedersächsischen Landesamtes

für Statistik errechnete, dass Hannover die zentral

gelegenste Stadt in Deutschland ist. Auf dem Prüfstand

standen 40 Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern plus

die beiden Landeshauptstädte Mainz und Saarbrücken.

Von jedem Ort aus wurde die Fahrdauer auf der Schiene

in die übrigen 41 Städte gemessen. Mit durchschnittlich

109,1 Stunden für die Bahnfahrten in die übrigen Städte

lag Hannover an der Spitze.

Aktuell in den Blickpunkt der Schienenausbaupolitik

gerückt ist wieder die Y-Trasse. Die geplante Eisenbahn-

Neubau-/Ausbaustrecke im Bereich zwischen Hamburg

und Hannover stieß beim Umweltbundesamt aufgrund

zu hoher Kosten bei geringem Nutzen und der veralteten

Planung auf Ablehnung. Niedersachsens Verkehrsminister

Jörg Bode sieht nach wie vor Bedarf für die Y-Trasse,

befürchtet aber durch eine mögliche Kostenexplosion beim

umstrittenen Bahnprojekt „Stuttgart 21“ negative Folgen

für Norddeutschland. Einsparpotenzial könnte die Deutsche

Bahn bei der Hinterlandanbindung der Häfen sehen,

so Verkehrsminister Jörg Bode. Im letzten Quartal des Jahres

angekommen, kann das Bundesamt für Güterverkehr

(BAG) die relativ sichere Prognose der Transportleistungen

für 2010 wagen. Sie berechnet sich aus transportier-

REgJo HAnnoVER loGiStiK 27

tem Gewicht mal Entfernung und wird zum Jahresende

rund 654 Milliarden Tonnenkilometer betragen. Mit 72

Prozent wird der größte Teil über die Straße abgewickelt

und zu 16 Prozent auf der Schiene. Laut BAG hat sie sich

seit 1991 bundesweit um 93 Prozent erhöht. Michael Frömming,

Vorsitzender vom Verkehrsclub Deutschland, fordert

ein Handeln von der Politik und die Verlagerung von

Schwertransporten auf die Schiene. Dem hält die Fachvereinigung

Güterkraftverkehr und Entsorgung entgegen,

dass nur so viele Lkws unterwegs sind, wie gebraucht werden.

Geschäftsführer Gerhard Ibrügger: „Was auf den Straßen

los ist, ist politisch gewollt und wirtschaftlich nötig.“

Die niedersächsische Verkehrspolitik zielt deshalb

bereits heute darauf ab, alle Verkehrsträger optimal zu nutzen

und miteinander zu vernetzen. Ein Baustein wird der

geplante „Megahub Hannover-Lehrte“ sein. Mit innovativer

Umschlagtechnologie sollen hier Züge im direkten

Schiene-Schiene-Umschlag verknüpft werden. Nachdem

die bisherigen Planungen der DB AG einen Baubeginn für

Mitte dieses Jahres vorsahen und eine Inbetriebnahme für

2012 geplant war, gab Verkehrsminister Bode im August

– nachdem die ursprünglich vorgesehene Finanzierung

aus dem Bundeshaushalt und auch eine Alternativfinanzierung

aus dem Konjunkturprogramm nicht mehr zum

Tragen kam – auf Anfrage im niedersächsischen Landtag

bekannt: „Das Bundesverkehrsministerium strebt nunmehr

an, die Finanzierung im Rahmen der Haushaltsaufstellung

für das nächste Jahr zu sichern.“

Es bleibt also spannend in der Logistikbranche, die

letztendlich nicht nur den internationalen Güterverkehr

organisiert, sondern auch für frischen Orangensaft zum

Sonntagsfrühstück sorgt.


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L o g I S T I K

Erweiterung einer guten Idee

Die Wirtschaftsförderung göttingen eröffnet ihr neues gewerbegebiet gVZ Siekanger,

mit dem der Logistikstandort göttingen ausgebaut werden soll.

Seit etwa zehn Jahren boomt die Logistikbranche,

das Rückgrat der Globalisierung.

Ein Wirtschaftstrend, der die nächsten

Jahre noch beherrschen wird; doch dann

dürfte die Organisation der Branche abgeschlossen,

der Kuchen zwischen den Logistikzentren

aufgeteilt sein. So schätzt es

Klaus Hoffmann ein, Geschäftsführer der

Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und

Stadtentwicklung Göttingen mbH (GWG).

Die Stadt Göttingen kann dabei schon

auf vielfältige Erfolge im nationalen Positionierungswettbewerb

zurückblicken. Als

vor drei Jahren das erste stadtnahe Güterverkehrszentrum

(GVZ) eröffnet wurde,

waren sehr schnell Nutzer gefunden, sodass

für große Ansiedlungen bald kein Platz

mehr war. Das war der Startschuss für die

Planungen zum zweiten Logistikstandort

am Siekanger im Westen der Stadt. „2011

beginnen wir mit der Erschließung, dann

können wir geeignete Logistikflächen zur

Verfügung stellen“, sagt Klaus Hoffmann.

Auf 35 Hektar beläuft sich das Areal, das

man als logistisches Filetstück bezeichnen

kann: „Das Gebiet ist direkt an der ICE-

Bahntrasse gelegen, ein Gleisanschluss

ist möglich, die A7 ist in direkter Nähe“,

beschreibt Hoffmann die Gegebenheiten.

Bildnachweis: Theodoro da Silva, Smoke Free Systems

„Wir haben zudem ein Gelände, das nahezu

eben ist und das man fast beliebig parzellieren

kann. Wir haben entsprechende Schallschutzausweisungen,

sodass ein Betrieb Tag

und Nacht sowie sieben Tage die Woche

garantiert werden kann. Außerdem ist der

Siekanger mit stadtnah gelegenen und allen

benötigten Infrastrukturangeboten gut

erreichbar. Kurz: ein integrierter Standort.“

Mit der Inbetriebnahme der brandneuen

Verladeanlage im Kern-GVZ wird

ein direkter Anschluss an den Autobahnzubringer

im Norden erforderlich. So können

die gestiegenen Kapazitäten bewältigt werden.

Am Siekanger steht diese Infrastruktur

schon zur Verfügung: Die A7 ist praktisch

nebenan und die KV-Anlage ist durch

das Hauptgleis angeschlossen.

Als Logistikstandort kommt Göttingen

seine ideale Lage zugute. Er ist an der

wichtigsten Nord-Süd-Autobahn gelegen

und mit den entsprechenden Bahnverbindungen

vernetzt. Der Westen ist über das

Kasseler Kreuz gut zu erreichen, während

in Richtung Osten die A38 führt. Gemeinsam

mit dem Standort Kassel kann Göttingen

die ideale Lage inmitten Deutschlands

nutzen, um sich als Logistikregion zu profilieren.

VS

W I R T S C H A F T

REgJo HAnnoVER maGazin 29

Problemlöser

Wenn das „Qualmen“ am Arbeitsplatz

mal wieder zum Problem wird.

Ein Kollege ist mal wieder rauchen und

nicht erreichbar; eine rauchende Menschentraube

im Eingangsbereich – ähnliche

Situationen kennt man. Das „Vertreiben“

der rauchenden Kollegen vor die

Tür stellt in der Regel jedoch die teuerste

Lösung dar. Lange Abwesenheit stört die

Arbeitsprozesse, hinzu kommt die Fragestellung,

wie respektvoll man mit zwar rauchenden,

aber dennoch leistungsfähigen

Mitarbeitern umgehen möchte.

Eine Lösung, die zudem den Zigarettenkonsum

im Betrieb insgesamt verringert,

bietet das schwedische Unternehmen Smoke

Free Systems. Arbeitsplatznah, sauber und

kosten- sowie energieeffizient werden negative

Begleiterscheinungen des Rauchens eliminiert:

keinerlei Belastung mehr durch

schädlichen Passivrauch, Brandrisiken sind

ebenfalls ausgeschlossen.

Der Clou steckt in der Technik der Raucherkabinen:

Ein Filtersystem nimmt den

Rauch quellennah auf, das Asche-Entsorgungssystem

reduziert Reinigungskosten und

macht zudem Aschenbecher andernorts überflüssig.

Sg

näheres zum Thema im Internet unter

www.smokefreesystems.de


„Kleines Fest” und das GOP Varieté-Theater

präsentieren die Wintervarieté-Sensation in

der Orangerie Hannover-Herrenhausen

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Bild links: Mitarbeiter der AutoVision GmbH. Die Niederlassung Hannover befi ndet sich ganz zentral im Rosenquartier.

Bild rechts: Niederlassungsleiter Oliver Woschny im Gespräch.

Personelle Engpässe?

Strategischer Partner für Personalfragen in Hannover: Nach zehn Jahren ist die AutoVision GmbH mit

18 Niederlassungen in Deutschland vertreten. In Hannover liegt das Domizil ganz zentral im Rosenquartier.

Die Suche nach geeigneten Fachkräften

bedeutet bereits heute für viele

Unternehmen eine enorme Herausforderung.

Das Rekrutieren von qualifizierten

Mitarbeitern wird immer

mehr zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor.

Als Full-Service-Anbieter

und einer der fünf größten Personaldienstleister

in Deutschland

(Lünendonk-Studie) ist die AutoVision

GmbH auch in der Region Hannover

für viele Unternehmen der strategische

Partner bei der Rekrutierung

der gesuchten Mitarbeiter. Mit dem

Umzug in die Innenstadt ist die hannoversche

Niederlassung für Bewerber

und Unternehmen gut erreichbar.

Damit ist ein Schritt in Richtung der

Übernahme einer regionalen Drehscheibenfunktion

gelungen.

Oliver Woschny, Niederlassungsleiter

in Hannover: „Die AutoVision

kombiniert qualifiziertes Personal,

Prozess-Know-how und innovative

Software, um ihre Kunden schnell

und erfolgreich zu unterstützen –

entlang der gesamten Wertschöpfungskette:

Das Spektrum reicht

vom Bewerbungsmanagement über

Arbeitnehmerüberlassung bis hin zu

Ingenieurs- und IT-Dienstleistungen.

Dabei setzen wir Qualitätsstandards.“

Die unabhängige Zertifizie-

rungsgesellschaft DNV (Det Norske

Veritas) hat der AutoVision GmbH

2009 ein Qualitätsmanagement nach

internationalem Standard bescheinigt

und das Zertifikat nach DIN ISO

9001:2008 ausgestellt. „Standards

setzen wir auch mit unserem Tarifsystem:

Gute Arbeitsbedingungen

in der Zeitarbeitssparte sind für die

AutoVision selbstverständlich. Mit

der IG Metall ist ein stabiles Tarifgerüst

entwickelt worden, das in der

Branche heraussticht. Als kompetenter

Partner ermöglichen wir unseren

Kunden im Zeitalter des Fachkräftemangels

die notwendige Flexibilität

im Bereich Personal. Aus unserem

großen Pool an Bewerbern können

wir auch zahlenmäßig hohe Personalanfragen

innerhalb kürzester Zeit

abdecken.“

Wie im Namen bereits anklingt,

hat das Unternehmen seinen Ur -

sprung in der Automobilindustrie.

Als Tochter des Volkswagen Konzerns

gehörten zunächst überwiegend klassische

Personaldienstleistungen wie

Zeitarbeit und Personalvermittlung

für Volkswagen zum Kerngeschäft

der AutoVision. Aufgrund des großen

Erfolges wurden diese Dienstleistungen

schon bald von anderen

Unternehmen genutzt, was zu

REGJO HANNOVER PORTRAIT 31

einem schnellen Wachstum führte.

„Um die große Nachfrage nach qualifiziertem

Personal möglichst effizient

bedienen zu können, war es notwendig,

die eigenen Prozesse und das

Bewerbungsmanagement zu optimieren.“

Die Entwicklung einer eigenen

E-Recruiting-Plattform folgte. Hierfür

erhielt die AutoVision im Februar

2009 den IT Strategy Award des Handelsblatts.

Heute ist die AutoVision

nach fast zehnjährigem Bestehen mit

18 Niederlassungen in ganz Deutschland

vertreten und zählt große und

mittelständische Unternehmen aus

den Bereichen Automotive, Maschinenbau,

Informations- und Telekommunikationstechnik

sowie Erneuerbare

Energien zu ihren Kunden. In

der Region Hannover vertrauen auch

vermehrt Dienstleistungsunternehmen

auf die Zusammenarbeit mit der

AutoVision GmbH für die schnelle

und qualitätsvolle Lösung personeller

Engpässe. Die Niederlassung Hannover

ist im Sommer dieses Jahres

umgezogen. Inzwischen befindet sie

sich im Rosenquartier im Zentrum

von Hannover.

Weitere Informationen im Internet unter

www.autovision-gmbh.com

Bilder © AutoVision GmbH


32 veRKehR REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER veRKehR 33

Das beste Netz der Republik

Rund 29 Millionen Menschen im Jahr – etwa 80.000 Fahrgäste täglich – nutzen die S-Bahn in Hannover.

Betriebsleiter Ascan Egerer erklärt, warum es sich hier um eins der besten Verkehrsnetze in Deutschland handelt.

Fotografie: DB Ag/Carsten Tönnies, DB Ag/gerhard Fuest

Die S-Bahn Hannover hat sich in den vergangenen zehn Jahren

zu einem der besten Verkehrsnetze in Deutschland entwickelt. Die

Zahlen sprechen für sich: „Im Jahr 1999 haben wir auf den vergleichbaren

Linien 11.070.000 Fahrgäste gehabt. Bis vor drei Jahren,

also 2007, hat sich diese Zahl verdoppelt – ein Plus von 100

Prozent. Heute, nach der Erweiterung nach Hildesheim, nutzen

29 Millionen Menschen im Jahr die S-Bahn Hannover. Im Schnitt

sind 97 Prozent aller Züge pünktlich – bundesweit ein Spitzenwert“,

erklärt Ascan Egerer, Betriebsleiter der S-Bahn Hannover.

Auf einer Netzlänge von 385 Kilometern, von denen 63 ausschließlich

von der S-Bahn genutzt werden, ist man in der Region Hannover

mobil. 394 Zugfahrten sind an einem normalen Werktag

unterwegs und bedienen 74 Verkehrsstationen zwischen vier Uhr

morgens und halb eins in der Nacht. An den Wochenenden und

in den Nächten zu Wochenfeiertagen gibt es einen zusätzlichen

Nachtsternverkehr in der Region Hannover. Insgesamt absolvieren

die sieben Linien 8,5 Millionen Zugkilometer im Jahr.

Eine Besonderheit der S-Bahn Hannover ist das speziell für

die Region entwickelte Fahrzeug der Baureihe „ET 424“. Zusammen

mit den Stationen ermöglichen diese Fahrzeuge mobilitätseingeschränkten

Verkehrsteilnehmern eine barrierefreie Nutzung.

Trotz einer Höchstgeschwindigkeit von 140 Stundenkilometern

gelten sie zudem als ausgesprochen leise. Die Züge verfügen

über Klimaanlagen im Fahrgast- und Führerraum und haben

ein behindertengerechtes, geschlossenes Toilettensystem. Inzwischen

ist dieses auch in anderen Zügen zum Standard geworden.

Alle Züge haben eine Spaltüberbrückung (Trittstufe) an den Ein-

stiegen zum Bahnsteig sowie einfach bedienbare Türen und Notrufsprechstellen.

Die Fahrradmitnahme ist problemlos möglich.

Die S-Bahn Hannover verfügt über ein Fahrgastinformationssystem

mit automatischer Ansage und automatischen Zugzielanzeigern

in den Zügen. Zugankündiger sowie Informations- und Notrufsäulen

auf den Bahnsteigen ergänzen dieses System. Ab 21 Uhr

sind alle S-Bahn-Züge mit einem Servicemitarbeiter der S-Bahn

besetzt. Zusätzlich werden die Züge regelmäßig durch Mitarbeiter

der DB Sicherheit inspiziert und kontrolliert.

Spätestens seit ihrer Anbindung nach Hildesheim gilt die

S-Bahn Hannover als eine der besten in ganz Deutschland. Ascan

Egerer: „Die S-Bahn Hannover ist integriert in den überregionalen

und regionalen Bahnverkehr und als Netz auch mit dem weite-

ren Öffentlichen Personennahverkehr eng verknüpft. An fast jeder

S-Bahn-Station haben wir eine weiterführende Anbindung mit

dem Bus, im Stadtgebiet Hannover auch mehrfach mit der Stadt-

bahn (U-Bahn) der üstra. So trägt die S-Bahn zur hervorragenden

Anbindung der Stadt und Region Hannover an das Umland

und die benachbarten Städte bei.“

Dass die Expo 2000 eine Initialwirkung auf den Ausbau und

die Zukunft der S-Bahn hatte, gilt heute als unbestreitbare Tatsache.

Der Weltausstellung haben die Menschen in Hannover ihr

ausgezeichnetes Mobilitätsnetz zu verdanken. Die Entscheidung,

dass in Hannover die EXPO 2000 stattfinden soll, fiel am 14. Juni

1990. Sie führte zu dem Beschluss, eine S-Bahn für die Region

zu bauen. Planungsphase und Bauzeit begannen 1993 und dauerten

sieben Jahre bei einem Investitionsvolumen von 1,5 Mil-

liarden DM. Finanziert wurde das Ganze durch das Land Niedersachsen,

den Bund und die Deutsche Bahn. Zunächst gab es

einige Startschwierigkeiten: So war das ursprünglich vorgesehene

Fahrzeug der Baureihe ET 424 wegen technischer Schwierigkeiten

zum Beginn der EXPO nicht einsatzbereit. Die Bahn musste

schnell reagieren und Ersatz finden, deshalb wurden Fahrzeuge

der Baureihe 423, die für das S-Bahn-Netz München vorgesehen

waren, für Hannover ausgeliehen. Erst ab Januar 2001 konnte das

ursprünglich vorgesehene Fahrzeug eingesetzt werden. „Häufige

Werkstattaufenthalte der Fahrzeuge gehörten für uns in dieser Zeit

zum Alltag“, erinnert sich Egerer.

Nach dem Ende der Expo wurde am 5. November 2000

zunächst der reguläre Betrieb aufgenommen und Hannover-

Messe/Laatzen bis auf weiteres nicht mehr als Bahnhof im regulären

S-Bahn-Verkehr angefahren. Im Normalverkehr wurden

danach fünf Linien bedient. Bei Großmessen kam noch eine Linie

hinzu, die den Flughafen mit Hannover-Messe/Laatzen verbunden

hat. Schnell zeigte sich dann, dass die S-Bahn ein Erfolgsmodell

wird. Im Dezember 2008 folgte die Erweiterung des Netzes bis

nach Hildesheim. Auf diesen neuen Linien verzeichnet die S-Bahn

seitdem Fahrgastzuwächse bis zu 70 Prozent. 13 neue Fahrzeuge

der Baureihe ET 425 wurden beschafft und acht weitere Bahnhöfe

auf S-Bahn-Standard ausgebaut. Heute bedient die S-Bahn

7 Linien, 59 Elektrotriebzeuge sind dafür im Einsatz. Neben der

Quantität und Netzdichte steht auch das Thema Sicherheit ganz

oben auf der Prioritätenliste. Bis spätestens Dezember 2013 sollen

alle Züge mit einer Videoüberwachung ausgestattet werden. Ege-

Ascan Egerer (41) ist Leiter des Betriebes S-Bahn

Hannover bei der DB Regio Ag. nach seinem Bauingenieurstudium

an der TU Braunschweig war er bereits in

Frankfurt, Aachen und Köln für die Deutsche Bahn Ag

tätig. nach der Erweiterung der S-Bahn Hannover nach

Hildesheim und der erfolgreichen Bewerbung auf den

neuen Verkehrsvertrag bis 2020 sieht er die weitere Entwicklung

der S-Bahn nach zehn erfolgreichen Jahren aber

noch nicht am Ende: „Ab Januar 2011 wollen wir als „Verkehrsbetrieb

S-Bahn Hannover“ unsere Kundennähe weiter

ausbauen und übernehmen weitere Funktionsbereiche

in unsere direkte Verantwortung. Wir wollen auch in

Zukunft mit einem schnellen, attraktiven Verkehrsmittel

zu einem umweltgerechten Mobilitätsangebot für die

Bewohner und Besucher der Region Hannover beitragen.“

rer: „Ein weiteres Ziel ist es, von 20 Uhr bis Betriebsschluss und

morgens von Betriebsbeginn bis um 6 Uhr alle Züge mit Servicemitarbeitern

zu besetzen. Das wird ab Ende 2012 durchgehend

Standard sein. Ebenfalls ab Dezember übernächsten Jahres wird

es nachts eine durchgängige S-Bahn-Anbindung zwischen Hannover

Hauptbahnhof und dem Flughafen Hannover geben. Diese

Verbesserungen setzen wir in enger Zusammenarbeit mit unseren

Aufgabenträgern um.“

Das 10-jährige Jubiläum der S-Bahn Hannover wurde am

12. September auch entsprechend gefeiert. Über 6.000 Besucher

kamen zum „Entdeckertag“ unter dem Motto „Mobilität

für die Zukunft – 10 Jahre S-Bahn in der Region Hannover

in die S-Bahn-Werkstatt. Der Betriebsleiter: „Als S-Bahn waren

wir neben einer Ausstellung mit einem Tag der Offenen Tür der

S-Bahn-Fahrzeuginstandhaltungswerkstatt dabei. Die Veranstaltung

war ein voller Erfolg.“

Weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet, wo die

S-Bahn Hannover neuerdings mit einer eigenen regionalen Internetseite

vertreten ist. „Dort bieten wir auch eine bundesweit einzigartige

Geschichte an: Nach Schweizer Vorbild können sich die

Fahrgäste dort ihr sogenanntes „Kärtli“ ausdrucken – ein Kurzfahrplan

für Pendler, der alle Verbindungen auf einen Blick im

Taschenformat anzeigt.“

Unter www.s-bahn-hannover.de gibt es eine eigene regionale

Seite, die alles Wissenswerte über die S-Bahn Hannover enthält.


Region mit Anschluss:

10 Jahre S-Bahn Hannover.

Erfolg durch Pünktlichkeit, Sicherheit, Barrierefreiheit und Qualität.

1. Erfolgsfaktor Pünktlichkeit: Die halbjährlich durchgeführten Infas-Befragungen belegen es: Die

S-Bahn Hannover steht in der Gunst der Kunden ganz weit oben. Die Kunden schätzen die hohe

Pünktlichkeit der S-Bahn Hannover, die bei 97 Prozent liegt.

2. Erfolgsfaktor Sicherheit: Sicherheit wird bei der S-Bahn Hannover großgeschrieben. In der S-Bahn

Hannover fährt ab 21 Uhr in jedem Zug ein Zugbegleiter mit. Zusätzlich befi ndet sich in jedem

Einstiegsbereich der Fahrzeuge eine Notrufanlage, mit der Fahrgäste im Notfall Kontakt zum Fahrer

aufnehmen können.

3. Erfolgsfaktor Barrierefreiheit: In Sachen Barrierefreiheit weit vorn: Die S-Bahn Hannover hat auf

vielen Bahnsteigen und bei zahlreichen Zügen barrierefreie Zugänge sichergestellt. Die Fahrzeuge

sind behindertengerecht ausgestattet und verfügen über ausfahrbare Klapptritte für den Ein- und

Ausstieg. In der Regel können Menschen mit Handicap diese ohne fremde Hilfe nutzen.

4. Erfolgsfaktor Qualität: Auf den Strecken der S-Bahn Hannover fahren ausschließlich moderne und

klimatisierte Fahrzeuge. Die Züge verbinden die Region schnell und bequem. In nur 30 Minuten

bringt die S-Bahn Hannover Fahrgäste von Hannover nach Hildesheim und Springe, nur fünf Minuten

länger fährt die S-Bahn nach Celle.

www.s-bahn-hannover.de

Die Bahn macht mobil.

Fotografie: m3team

Welche Art von Mitarbeiter macht ein

Unternehmen eigentlich erfolgreich

– und welche nicht? Wohin entwickelt

sich die Wirtschaft und mit ihr

die Anforderungen an die Führungskräfte?

Aber vor allem: Wie findet

man überhaupt heraus, welche Potenziale

in welchem Bewerber schlummern?

Diese zentralen Fragen stellen

sich Personalchefs und Geschäftsführer

häufig. Die Antworten darauf gibt

das m3team, dessen Beratungskompetenz

mittelständische Unternehmen

genauso nutzen wie derzeit 20 Prozent

der im DAX vertretenen Firmen. Die

m3team AG ist Deutschlands Marktführer

in der Auswahl, Beurteilung

und Entwicklung von Personal sowie

im Bereich Management-Audit. Dr.

Axel Görs, Vorstandsvorsitzender der

m3team AG, erklärt die Hintergründe:

„Eine unserer wichtigsten Aufgaben

besteht darin, Talente zu sichten,

ihre Motive für die zukünftige

Tätigkeit und die Bindungsgründe an

ein Unternehmen zu erkennen. Zum

Thema Recruiting gehört jedoch auch,

systematisch Unternehmens profile zu

erheben, die die Vorzüge oder Limitierungen

der Firmenseite – zum Beispiel

Standort, Produkt, Stellenprofil,

Karrierechancen – aus Bewerbersicht

abbilden. Denn ein frustrierter Mitarbeiter

verlässt bald das Unternehmen

und es entstehen direkte und

indirekte Nachbesetzungskosten in

beträchtlicher Höhe. Mittels unserer

Personalgutachten werden solche

Fehlbesetzungen vermieden.“ Die

Management-Audits zielen auf einen

anderen Abgleich: einerseits die stetig

steigenden Anforderungen für Führungskräfte

als Benchmark zu nehmen

und andererseits die Potenziale

der Mitarbeiter zu entwickeln, um

am Markt erfolgreich konkurrieren

zu können.

Aus über 1.000 verschiedenen

Potenzialanalysen, die allein auf dem

deutschen Markt existieren, hat die

m3team AG ein hocheffizientes Portfolio

zur Einschätzung von Mitarbeitern,

Unternehmen und Anforderungsprofilen

zusammengestellt.

Zielgruppenspezifisch wurden da raus

sechs qualitativ und quantitativ abge-

Dipl.-Wirtschaftspsychologin Susanne Schaub

und Dr. Axel görs zielen mit den Personalgutachten

auf den Erfolgsfaktor Mensch.

Weil es auf jeden ankommt

REgJo HAnnoVER PoRtRait 35

Deutschlands Marktführer beim Thema Personalgutachten ist die m3team Ag. Mittelständler und DAX-

Unternehmen vertrauen den göttingern – denn heute kommt es in jeder Firma auf den einzelnen Mitarbeiter an.

stufte Personalgutachten entwi ckelt,

die schließlich aus dem Unternehmensprofil

und den Antworten zu

Fragebögen, die die Bewerber oder

Mitarbeiter per Internet beantworten,

entstehen. Die Beantwortung

der Fragen nimmt zwischen 20 und

40 Minuten in Anspruch. Hinsichtlich

des Aussagewertes sind Personalgutachten

höher als Assessment-Center

einzuschätzen, wie

wissenschaftliche Studien bewiesen

haben. Dazu Susanne Schaub, Leiterin

der Diagnos tik in der m3team AG:

„Die Ergebnisse werden den Beteiligten

durch unsere Berater persönlich

zurück gemeldet. Interessant ist,

dass sich über 95 Prozent der getesteten

Personen im Ergebnis absolut wiederfinden.“

Über die anschließenden

weiteren Maßnahmen (zum Beispiel

Einstellung, Karriereentwicklung,

Coaching) wird dann mit Mitarbeitern

und Unternehmensvertretung

gemeinsam entschieden.

Weitere Informationen im Internet unter

www.m3team.de


Unentdecktes Land

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung stellt

RegJo einige der ostdeutschen Partnerstädte der Region Hannover vor.

Text: Katrin Langemann

Bild © Stadtmarketing Leipzig

REgJo HAnnoVER PaRtneRStädte 37


Bild © LTM/Andreas Schmidt

38 PaRtneRStädte REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER PaRtneRStädte 39

Die Friedensgebete in der Leipziger nikolaikirche waren im Herbst 1989 Ausgangspunkt für die Montagsdemonstrationen

und läuteten so die Friedliche Revolution ein. Alljährlich gedenkt Leipzig mit einem Lichtfest der geschehnisse.

Wasserstadt Leipzig. nach und nach holen die Leipziger ihre Flüsse, die in den 50er Jahren in den Untergrund verbannt

wurden, wieder zurück ans Tageslicht. Auf dem Bild: der Pleißemühlgraben vor dem ehemaligen Reichsgericht (rechts).

Bild © LTM/Andreas Schmidt


Bild © LTM/Andreas Schmidt, auf dem Bild: Barthels Hof – eine der vielen Passagen in der Innenstadt

40 PaRtneRStädte REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER PaRtneRStädte 41

Klein Paris

Mit Eisenhüttenstadt (Brandenburg) und Saarlouis (Saarland) fing es an. Im April 1986 wurde die

erste innerdeutsche Städtepartnerschaft geschlossen. Ein bedeutender Schritt für beide Staaten. Bis zum

Fall der Mauer sollten es 57 deutsch-deutsche Freundschaften werden, immer unter der argwöhnischen

Beobachtung des SED-Regimes.

Der Beauftragte für die Neuen Bundesländer, Bundesminister Thomas de Maizière, anlässlich der

Ausstellungseröffnung „Blick/Wechsel: Deutsch-Deutsche Städtepartnerschaft 1986 bis heute“, die Anfang

Oktober in Bremen zu Ende gegangen ist: „Im Osten rang man um Anerkennung, im Westen um eine Verbesserung

der Begegnungen zwischen den Menschen über die Grenzen hinweg. Dabei stand im Westen das

langfristige Ziel der deutschen Einheit stets im Vordergrund.“

Nach dem Fall der Mauer stieg die Zahl der deutsch-deutschen Städtepartnerschaften rasant an.

Viele westdeutsche Städte, Gemeinden und Kommunen gingen in dieser Zeit auf ihre ostdeutschen „Kollegen“

zu, Kontakte wurden geknüpft, Freundschaften geschlossen, Kooperationen initiiert, Unterstützung

geleistet – „The Wind of Change“ wehte durch Deutschland.

Mittendrin hat auch die Region Hannover neue Freunde in Ostdeutschland gefunden. Bereits seit

1987 verbindet Hannover und Leipzig eine Städtefreundschaft, viele weitere kamen in den Umbruchjahren

89/90 hinzu. So haben sich zum Beispiel auch Waren (Müritz) und Springe sowie Schönebeck und

Garbsen gesucht und gefunden. Doch auch 20 Jahre nach der Deutschen Einheit ist der Osten Deutschlands

für viele noch unentdecktes Land. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung

stellt RegJo daher einige der ostdeutschen Partnerstädte der Region Hannover einmal genauer vor.

„Mein Leipzig lob ich mir. Es ist ein klein Paris und bildet seine

Leute.“ – mit diesen Worten, die noch bis vor dreieinhalb Jahren

als große Leuchtreklame auf einem Hochhaus am Leipziger Brühl

prangten, verewigte bereits Goethe sein Leipzig in seinem berühmtesten

Werk Faust. Damals wie heute zieht die Sachsenmetropole

seine Besucher in ihren Bann. Erst kürzlich wählte die New York

Times in ihrer jährlich erscheinenden Liste der „31 Places to Go“

Leipzig auf den zehnten Platz, noch vor Los Angeles und Shanghai.

Leipzig liegt im Trend – und Leipzig boomt. Die Sachsenmetropole

ist Dreh- und Angelpunkt der Wirtschaft in Mitteldeutschland,

pulsierende Kunst-, Musik- und Kulturmetropole, lebendige Universitätsstadt,

weltoffene Messestadt. Durch die Messe sind auch die

ersten Kontakte zwischen Hannover und Leipzig entstanden, denn

man war regelmäßig auf den internationalen Warenschauen in der

jeweils anderen Stadt vor Ort. Doch bis im November 1987 die Städtepartnerschaft

vertraglich besiegelt werden konnte, lag ein weiter

Weg hinter allen Beteiligten. Großen Anteil am Zustandekommen

der Partnerschaft hatte Hannovers damaliger Oberbürgermeister

Herbert Schmalstieg, der sich besonders engagiert für das Projekt

einsetzte. Eine besondere Ehre wurde Schmalstieg dann später bei

den Montagsdemonstrationen zuteil: Als einer der ersten Politiker

aus dem Westen durfte er vor den tausenden Demonstrierenden

öffentlich reden. Keine andere Stadt ist so eng mit der Friedlichen

Revolution verbunden wie die Sachsenmetropole Leipzig. Die Montagsdemonstrationen

auf dem Ring rund um die Innenstadt und die

Friedensgebete in der Nikolaikirche waren die entscheidenden Auslöser

für den Sturz des DDR-Regimes. Seit 2007 gedenkt die Stadt

Leipzig am 9. Oktober mit einem Lichtfest, an dem sich regelmäßig

zehntausende Bürger und Gäste aktiv beteiligen, der Friedlichen

Revolution und der Deutschen Einheit. Gerade in den Umbruchjahren

hat Leipzig in punkto Neuorganisation der Verwaltung große

Unterstützung durch ihre niedersächsische Partnerstadt erfahren.

Erster frei gewählter Bürgermeister wurde dann auch ein „Import“

aus Hannover: Hannovers ehemaliger Oberstadtdirektor Dr. Hinrich

Lehmann-Grube trat im Juni 1990 sein Amt an.

Seitdem hat sich das Stadtbild stark gewandelt. Wo sich

einst Häuser ihrem Ruin und Zerfall hingeben mussten, erstrahlen

Jugendstil- und Gründerzeitbauten wieder im alten Glanz.

Das Waldstraßenviertel nordwestlich der Innenstadt ist eines der

größten geschlossenen Gründerzeitviertel in Europa. Liebevoll

saniert wurden auch die typischen Passagen in der Innenstadt,

die ursprünglich angelegt worden sind, um den Kutschen in den

engen Innenhöfen das Wenden zu ersparen. In einer der schönsten,

der Mädlerpassage, befindet sich Leipzigs bekannteste Gaststätte:

Auerbachs Keller – laut einer amerikanischen Studie gar


Creative City

Leipzig ist das bessere Berlin, sagen die Medien. Großstadt – das muss

nicht heißen: jeden Morgen Stau auf der Stadtautobahn oder eine

Stunde U-Bahn bis zum Arbeitsplatz, sagen wir. Großstadt – das heißt:

eine Stadt, in der Ideen groß werden können. Ideen zu wirtschaftlichen

Erfolgen. Eine Stadt mit kurzen Wegen, vielen Möglichkeiten und einem

besonders lebenswerten Umfeld.

Egal ob Schriftsteller oder Journalist, Verlagsmitarbeiter oder Grafiker,

Maler, Architekt, Designer, Filmschaffender oder Musiker – Sie sind

nicht allein: Etwa 30.000 Leipziger arbeiten heute in der Kultur- und

Kreativwirtschaft und machen die Branche damit zu einer der lebendigsten

in der Stadt.

Wir haben nicht nur Raum zum Leben und Arbeiten, wir haben auch die

richtige Atmosphäre dazu. Dass am Ende zum Beispiel der Preis der

Leipziger Buchmesse steht oder wie für Neo Rauch eine Einzelausstellung

im New Yorker Metropolitan Museum of Art, das können wir

natürlich nicht versprechen. Aber dass Leipzig und seine einzigartige

Lebensqualität Sie inspirieren werden, das können wir versprechen.

Denn das ist Leipziger Freiheit.

www.leipziger-freiheit.de

Das Alte Rathaus am Markt wurde 1556 erbaut und war das erste Renaissance-Rathaus in Deutschland. Bis zum Jahr

1905 war das Alte Rathaus Sitz der Stadtverwaltung und beherbergt seit 1909 das Stadtgeschichtliche Museum.

das fünftbekannteste Restaurant der Welt. Im Faust setzte

Goethe mit der Szene in Auerbachs Keller (die eingangs

erwähntes Zitat enthält) seinem Studentenlokal ein literarisches

Denkmal.

Tief im Binnenland gelegen, entwickelt sich Leipzig

derzeit zur Wasserstadt. Schon seit Jahren laufen die Wasserpumpen

im Leipziger Süden Tag und Nacht und füllen

so die alten Braunkohletagebaulöcher mit dem kühlen

Nass. Bis aus einem ehemaligen Tagebau allerdings ein

See entsteht, dauert es seine Zeit. Acht neue Seen sind

auf diese Weise bereits entstanden, die bei den Leipzigern

und Gästen auf große Begeisterung stoßen. 50 sollen es bis

2050/60 werden. Neuseenland heißt das ambitionierte und

vielbeachtete Projekt. Ein anderes „Pleiße ans Licht“: In

den 50er Jahren wurden Leipzigs Flüsse aufgrund zunehmender

Verschmutzung der Gewässer und städtebaulicher

Veränderungen in den Untergrund verdrängt. Jetzt holen

die Leipziger ihre Flüsse wieder zurück an die Oberfläche.

Weiterhin auf der Agenda „Wasserstadt Leipzig“: der Bau

des Stadthafens nahe der Innenstadt – erst kürzlich wurde

der erste Bauabschnitt in Betrieb genommen, der Ausbau

des Lindenauer Hafens sowie die Anbindung an das europäische

Wasserstraßennetz.

Auch in der Innenstadt arbeiten die Bagger fleißig und

sind gerade dabei, der Universität Leipzig (eine der ältesten

REgJo HAnnoVER PaRtneRStädte 43

in Deutschland, erst im vergangenen Jahr feierte die Alma

Mater ihren 600. Geburtstag) ein neues Gesicht zu geben.

Dort, wo sich bis vor ein paar Jahren noch das Hauptgebäude

am Augustusplatz erstreckte, stand nach dem Zweiten

Weltkrieg die Paulinerkirche. Ihr zu Gedenken wird

die Front des Universitätsneubaus der Paulinerkirche nachempfunden.

Zahlreiche berühmte Studenten absolvierten

an der Universität Leipzig ihr Studium bzw. einen Teil. Darunter:

Johann Wolfgang von Goethe, Gottfried Wilhelm

Leibniz, Georg Philipp Telemann, Erich Kästner, Hans-

Dietrich Genscher, Friedrich Nietzsche, Novalis, Richard

Wagner und unsere Kanzlerin Angela Merkel. Überhaupt

zog Leipzig seit jeher Dichter, Denker, Künstler und Musiker

in seinen Bann. Johann Sebastian Bach hatte hier fast

30 Jahre die Stelle des Thomaskantors inne – und damit

auch die Leitung des weltbekannten Thomanerchores.

Robert Schumann wirkte mehrere Jahre in der Pleißestadt.

Felix Mendelssohn Bartholdy verbrachte einen Großteil

seines Lebens in Leipzig, war Kapellmeister am Gewandhaus

und gründete das erste Konservatorium Deutschlands,

die heutige Hochschule für Musik und Theater „Felix

Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Am Gewandhaus arbeitete

auch Gustav Mahler. Als Zweiter Kapellmeister verbrachte

er zwar nur zwei Jahre in der Sachsenmetropole,

diese prägten Mahler jedoch maßgeblich und bildeten die

Bild © LTM/Andreas Schmidt


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Die oper Leipzig ist der einzige Theaterneubau der DDR und feiert dieses Jahr 50-jähriges Jubiläum. Bereits 1693 wurde

das erste Leipziger opernhaus gegründet und ist damit das drittälteste öffentliche opernhaus in Europa.

Grundlage für sein musikalisches Schaffen als Symphoniker.

Anlässlich seines 100. Todestages im Mai 2011 ehrt das

Gewandhaus Leipzig mit einem der international renommiertesten

Orchester seinen berühmten „Angestellten“

zwei Wochen lang mit dem Internationalen Mahler-Festival.

Anlass zum Feiern hat auch die Oper Leipzig direkt

gegenüber auf der anderen Seite des Augustusplatzes. Der

einzige Theaterneubau in der DDR feierte mit einer Neuinszenierung

von Wagners „Meistersinger von Nürnberg“

– das Stück, das bereits zur Einweihung der Oper im Jahre

1960 aufgeführt wurde – seinen 50. Geburtstag.

Bekanntester heutiger Künstler der Stadt ist der

Maler Neo Rauch, der Leipzig nach Künstlern wie Wolfgang

Mattheuer und Bernhard Heisig wieder auf die internationale

Kunstlandkarte gesetzt hat. Sein Arbeitsplatz,

die Baumwollspinnerei, wurde zum Synonym des kreativen

Schaffens in Leipzig. Weltweit große Beachtung, wenn

auch von den Leipzigern selbst eher skeptisch gesehen, findet

auch der 2004 eröffnete Neubau des Bildermuseums,

das erst kürzlich zusammen mit der Neuen Pinakothek in

München in einer großen Retrospektive seinen berühmtesten

Maler und Begründer der Neuen Leipziger Schule

geehrt hat. Kunst der etwas anderen Art findet sich im

Panometer, ein altes Gaswerk mit dem größten Panorama

der Welt: Im Maßstab 1:1 mit rund 106 Metern Länge, 30

REgJo HAnnoVER PaRtneRStädte 45

Metern Höhe und in 360 Grad bietet sich den Besuchern

ein einmaliges Erlebnis. Aktuell können die Gäste in die

Welt des Amazonas eintauchen.

Doch Leipzig ist nicht nur Stadt der schönen Künste,

sondern auch wirtschaftliches Zentrum der Region und

hat sich dank der zentralen Lage zu einem Verkehrs- und

Logistikzentrum entwickelt. BMW und Porsche produzieren

hier seit einigen Jahren erfolgreich Autos, Amazon

eröffnete 2006 sein zweites und größtes deutsches Logistikzentrum

und am Flughafen Leipzig/Halle betreibt DHL

seit 2008 neben Wilmington (Ohio/USA) und Hong Kong

eines von weltweit drei DHL-Drehkreuzen. Der sogenannte

DHL Hub ist Europas modernster Umschlagplatz für Luftfracht

und soll bis 2012 weiter ausgebaut werden. Standort

von Flughafen und DHL Hub ist Schkeuditz – Partnerstadt

von Seelze. Mit dem Schkeuditzer Kreuz befindet sich

dort auch das erste Autobahnkreuz Deutschlands. Ebenfalls

vor den Toren Leipzigs liegt die Partnerstadt von Hemmingen:

Die 25.000-Einwohnerstadt Markkleeberg liegt im

Leipziger Süden in unmittelbarer Nähe von Neuseenland.

Außerdem in Sachsen: die Partnerstadt von Barsinghausen

– die Ringelnatz-Stadt Wurzen (der Schriftsteller

Joachim Ringelnatz erblickte dort Ende des 19. Jahrhunderts

das Licht der Welt) – sowie die Kleinstadt Frohburg,

die Partnergemeinde von Uetze.

Bild © LTM/Andreas Schmidt


Bilder (Doppelseite) © Ringfoto Steindorf-Sabath

46 PaRtneRStädte REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER PaRtneRStädte 47

Direkt an der Müritz, dem größten Binnensee Deutschlands, liegt der Luftkurort Waren (Müritz). Die Müritz ist Teil der Mecklenburgischen Seenplatte,

dem größten zusammenhängenden Seengebiet Mitteleuropas. Der name Müritz kommt aus dem Slawischen und bedeutet „Kleines Meer“.

„Kleines Meer“

Woran Leipzig derzeit noch mit Hochdruck arbeitet, steht Waren

(Müritz) bereits von Natur aus zur Verfügung: die Anbindung an

das europäische Wasserstraßennetz. Im Zentrum der Mecklenburgischen

Seenplatte und des Müritz-Nationalparks gelegen, ist

Waren (Müritz) über unzählige Seen, Flüsse und Kanäle an alle

Weltmeere angeschlossen. Der größte der Mecklenburger Seen und

gleichzeitig auch Deutschlands größer Binnensee ist die Müritz,

das „Kleine Meer“. Wer den 117 Quadratmeter großen See einmal

in seiner Gänze umrunden möchte, der muss beachtliche 87 Kilometer

zurücklegen. Schneller geht es da natürlich mit dem Kajak

oder Kanu quer über das Wasser. Doch Achtung: Bei rauem Wetter

kann es durchaus auch mal richtig stürmisch werden. Seekranke

sollten sich daher lieber auf festen Boden begeben. Den bietet –

zumindest teilweise – eine Wanderung durch den Müritz-Nationalpark

am Ostufer des „Kleines Meeres“. Mehr als 700 Farn- und

Blütenpflanzenarten, über 800 Schmetterlings- und 43 Libellenarten

sind in den weiten Wäldern, den geheimnisvollen Mooren und

den zahlreichen Seen zuhause. Nirgendwo sonst in Deutschland

brüten mehr See- und Fischadler sowie Kraniche – ein einzigartiges

Landschaftsparadies mit noch weitgehend unberührter Natur.

Tor zum Müritz-Nationalpark ist Waren (Müritz) am Nordufer

des „Kleinen Meeres“. Die 21.000-Einwohnerstadt mit

maritimen Flair, historischer Altstadt, liebevoll sanierten Fachwerkhäusern,

Uferpromenaden und verwinkelten Gassen ist

touristisches und wirtschaftliches Zentrum der Region. „Baden,

wandern, Wasser fahren – nirgends schöner als in Waren“ –

mit diesem Slogan warb die Müritzstadt bereits in den 1920er

und 1930er Jahren. Den damaligen Erfolg als Kurbad verdankt

Waren (Müritz) nicht zuletzt auch Theodor Fontane, der nach

seinem Aufenthalt 1896 in seinem Berliner Bekanntenkreis kräftig

die Werbetrommel rührte. Und auch heute bringt die alte

Reklame noch immer auf den Punkt, was die Region ausmacht.

Davon war im Jahre 1990 auch die Stadt Springe begeistert, mit

der Waren (Müritz) seitdem eine angeregte Städtepartnerschaft

pflegt. Bürgermeister Günter Rhein: „In Springe stand man vor

der Wahl, mit welcher ostdeutschen Stadt man zusammenarbeiten

wollte. Die Entscheidung fiel auf Waren (Müritz). Sicher

gab das damals schon zu erkennende Potenzial der Müritzstadt

den Ausschlag für diese Entscheidung.“ Anlässlich des Müritzfestes,

das sich 2011 bereits zum 58. Mal jährt, wurden die damals

noch jungen Beziehungen mit Tinte und Siegel schriftlich festgelegt.

In den folgenden Jahren griff Springe seiner ostdeutschen

Partnerstadt Waren (Müritz) insbesondere bei der Entwicklung

demokratischer Strukturen unter die Arme. Auch heute, nach

20 Jahren Freundschaft, ist das Müritzfest Treffpunkt für Springer

und Warener zugleich. Eines der beliebtesten Ausflugsziele

auch bei den niedersächsischen Gästen ist das Müritzeum – das

Das 2007 in Waren (Müritz) eröffnete Müritzeum ist ein Informations- und naturerlebniszentrum für den Müritz-nationalpark und die Mecklenburgische

Seenplatte. Highlight im Haus der 1.000 Seen ist das mit 100.000 Litern größte Aquarium Deutschlands für einheimische Süßwasserfische.

Haus der 1.000 Seen – am Rand der Altstadt, ein Informations-

und Naturerlebniszentrum für den Müritz-Nationalpark und die

Mecklenburgische Seenplatte. Zu den Highlights des interaktiven

Erlebnismuseums gehören das mit 100.000 Litern größte Aquarium

Deutschlands für einheimische Süßwasserfische und das

Fenster in den Herrensee, durch das man die heimische Fischwelt

in freier Wildbahn beobachten kann.

Neben kleinen und mittelständischen Unternehmen (unter

anderem Käsehersteller, Fischerei, Backwaren, Wildlachs-Verarbeitung,

Teigwaren und einer der weltweit größten Schiffspropellerhersteller)

ist der Tourismus Hauptwirtschaftszweig in der

Region. Seit 1999 ist Waren (Müritz) „staatlich anerkannter

Luft kur ort“. Damit nicht genug, die Müritzstadt hat noch Großes

vor. Angestrebtes Ziel ist der Titel „Soleheilbad“. Die Warener

Thermalsole, gefördert aus einer Tiefe von 1.550 Metern, ist

bereits als staatliche Heilquelle anerkannt. Was noch fehlt und

woran Waren (Müritz) gerade arbeitet, ist die Anerkennung als

ortsgebundenes Heilmittel und der weitere Ausbau der bereits

bestehenden Einrichtungen für die medizinisch-therapeutische

Anwendung der heilenden Sole.

Drei Autostunden Richtung Südosten an Berlin vorbei liegt

an der polnischen Grenze eine weitere Partnerstadt der Region

Hannover: das brandenburgische Guben mit seinem polnischen

„Zwilling“ Gubin steht seit 20 Jahren mit Laatzen in freundschaftlichem

Kontakt und Austausch.

Weißes gold

Anders als Waren (Müritz) kann Schönebeck an der Elbe längst

den Titel „Soleheilbad“ im Namen führen. Vielmehr noch: Die

Elbestadt ist das Ur-Soleheilbad. Der Geruch von Salz liegt in der

Luft, leise rinnt das Wasser über die Reisigzweige – das 320 Meter

lange Schönebecker Gradierwerk ist Zeugnis der fast 800-jährigen

salzigen Geschichte der Elbestadt. Das weiße Gold hat Schönebeck

wohlhabend und weit über die Stadtgrenzen bekannt gemacht.

Maßgeblichen Anteil daran hatte auch der Arzt Dr. Johann Tolberg.

Als einer der Ersten entdeckte er, dass das in der Saline geförderte

Mineralwasser mit seinem hohen Salzgehalt bei erkrankten

Arbeitern des Salzbergwerkes wahre Wunder bewirkte und

gründete 1802 das erste Soleheilbad Deutschlands. Schnell sprach

sich die heilende Wirkung der Sole herum und weitere Kurbäder

nach Schönebecker Vorbild wurden ins Leben gerufen. Dreh- und

Angelpunkt des Salzabbaus und -handels war der heutige Stadtteil

Bad Salzelmen, historischer Kern Schönebecks und seit 2005

staatlich anerkannter Kurort. Verwinkelte Gassen, Fachwerkhäuser,

prachtvolle barocke Kirchen – in Bad Salzelmen ist der Geist

der alten Salzstadt an jeder Häuserecke wahrnehmbar. Wer das Salz

dagegen direkt auf der Haut spüren will, der findet im „Solepark“

Erholung und Entspannung. Immer wieder trifft man dort auch

auf Garbsener Bürger. Nur rund 200 Kilometer liegen zwischen


Bilder © Stadt Schönebeck (Elbe)

48 PaRtneRStädte REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER PaRtneRStädte 49

Das Salz hat die geschichte von Schönebeck an der Elbe maßgeblich bestimmt. Hier entdeckte der Arzt Dr. Johann Tolberg als einer der Ersten

die heilende Wirkung der Sole und gründete im heutigen Stadtteil Bad Salzelmen das erste Soleheilbad Deutschlands.

den beiden Städten, die seit 1990 eine abwechslungsreiche Partnerschaft

verbindet. Bewegt durch die Montagsdemonstrationen

in der Elbestadt und durch Bürger angeregt, nahm der Garbsener

Bürgermeister Kontakt mit Hans-Jürgen Haase, dem OB von Schönebeck,

auf. Aus dem ersten Treffen wurden rasch mehrere und

im Juni 1990 die Freundschaft der Städte vertraglich festgehalten.

Hans-Peter Wannewitz (Stadt Schönebeck) über die Zusammenarbeit:

„Die Partnerschaft gestaltete sich im Laufe der Jahre wechselhaft,

aber durchaus erfolgreich. Besonders dankbar sind wir für

die große Unterstützung von Garbsen. Zum Beispiel griff die Stadtverwaltung

Garbsen ihrer Schönebecker „Schwester“ beim Aufbau

der kommunalen Selbstverwaltung spürbar unter die Arme.

Auch bei der Bewältigung des großen ostdeutschen Elbe-Hochwassers

im Jahre 2002 war die Garbsener Feuerwehr mit tatkräftiger

Hilfe zur Stelle.“

Wie Schönebeck liegt auch die Partnerstadt von Burgdorf –

die Rolandstadt Calbe/Saale – im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt.

Die Rolandstatue gilt als Sinnbild des Stadtrechts und ist eine

Symbolfigur für städtische Freiheiten, für Marktrecht und eine

eigene Gerichtsbarkeit. Von den vor allem in nord- und ostdeutschen

Städten oftmals aufgestellten Standbildern sind nur noch

knapp drei Dutzend erhalten. Seit Jahrhunderten ist die Kleinstadt

an der Saale für ihren Zwiebelanbau bekannt, was ihr auch den

Namen „Bollecalbe“ (Bolle = Zwiebel) eingebracht hat. Mitte der

50er Jahre wurde in Calbe eine Weltneuheit in Betrieb genommen:

das erste und einzige Niederschachtofenwerk der Welt. Der Niederschachtofen

ermöglichte es, die einheimischen Eisenerze zu verarbeiten,

die aufgrund ihres geringen Eisengehalts nicht in normalen

Hochöfen verhüttet werden können. Doch der Verbrauch an Brennmaterial

war so hoch, dass die Industrieanlage knapp 20 Jahre später

wegen Unrentabilität wieder eingestellt wurde. Noch immer

gehört die metallverarbeitende Industrie zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen

der Stadt. Mit dem leistungsstärksten deutschen

Pflanzenölkraftwerk (produziert Biokraftstoff für Dieselmotoren)

macht Calbe aber auch in Sachen erneuerbare Energien von sich

reden. Doch besonders sehenswert macht die Saalestadt vor allem

ihre einzigartige Lage am Saalebogen, ihre historische Innenstadt

mit dem wunderschön gestalteten Marktplatz, der Rolandstatue

und dem Rathaus sowie der Wartenbergs mit Wotanstor und Bismarckturm.

In Sachsen-Anhalt liegen auch das 1.000-jährige Wolmirstedt,

die ostdeutsche Partnerstadt von Wunstorf, sowie Elbingerode

im Harz, Städtepartner von Garbsen. Die alte Bergbaustadt

Elbingerode liegt rund zehn Kilometer südlich von Wernigerode

und eignet sich aufgrund seiner zentralen Lage bestens für ausgedehnte

Erkundungstouren in den Harz. Mit seinem Halt an der

Rübelandbahn, die als älteste Harzbahn seit mehr als 100 Jahren

die Städte Blankenburg und Tanne verbindet, lässt der staatlich

anerkannte Erholungsort Eisenbahnerherzen höher schlagen.

Die Eisenbahn sollte wohl am besten auch derjenige als Transportmittel

verwenden, der allen Partnerstädten des niedersächsi-

NORDSEE

Bergneustadt

Neustadt (Wied)

Neustadt an

der Weinstraße

Neustadt/

Westerwald

Breuberg-

Neustadt

Titisee-Neustadt

Neustadt

(Hessen)

Neustadt

in Holstein

Neustadt am Rübenberge

DEUTSCHLAND

Bad Neustadt

an der Saale

Neuenstadt

am Kocher

Neustadt

(Neustadt (Eichsfeld))

Neustadt am

Rennsteig

Neustadt

am Main

Neustadt

an der Aisch

Neustadt

(Neustadt an der Rems)

Neustadt-Harz

Neustadt-Glewe

Neustadt

an der Orla

Neustadt im

Vogtland

Neustadt

bei Coburg

Neustadt

am Kulm

Neustadt an

der Waldnaab

Neustadt

an der Donau

Neustadt (Dosse)

Neustadt

(Neustadt (Spree))

Neustadt

in Sachsen

OSTSEE

Nové Město pad Smrkem

(Neustadt an der Tafelchte)

TSCHECHIEN

ÖSTERREICH

Neustadtl

an der Donau

Wiener Neustadt

Nowe Miasto Lubawski

(Neumark in Westpreußen)

Allerweltsname? nein. Markenzeichen! Unter diesem Motto haben sich 36 neustadts in Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen, der Slowakei

und Ungarn zur „Arbeitsgemeinschaft neustadt in Europa“, der größten Städtepartnerschaft Europas, zusammengeschlossen.

schen Neustadt am Rübenberge einen Besuch abzustatten möchte.

Denn es gibt große Strecken zurückzulegen: 36 europäische Neustadts

haben sich zur größten Städtefreundpartnerschaft Europas

zusammengeschlossen.

Allerweltsname?

Newtown, Villeneuve, Villa Nova, Citanova, Nowgorod, Nystadt,

Nieuwstad, Newscherhir, Nové Mésto, Neapel, Neustadt – mehr als

600 Orte weltweit tragen diesen Namen. Allerweltsname? Nein.

Markenzeichen! Unter diesem Motto haben sich 36 von ihnen zur

„Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa“, der größten Städtepartnerschaft

Europas, zusammengeschlossen. Entstanden ist die Idee

in Bad Neustadt an der Saale (Bayern). Im Jahr 1979 lud der damalige

Bürgermeister Vertreter seiner städtischen Namensvettern aus

Deutschland und Österreich in seinen Ort zu einem Stadtfest. Die

Idee wurde begeistert aufgenommen, bald trafen sich die Neustadts

regelmäßig und es wurden immer mehr. Insbesondere nach der

Deutschen Einheit erfuhr die Städtepartnerschaft einen enormen

Zuwachs. Volker Petri, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft

Neustadt in Europa: „Die Arbeitsgemeinschaft hat immer wieder

versucht, Kontakte zu den Neustadts in der DDR herzustellen. Einladungen

wurden jedoch nie beantwortet, offizielle Anfragen über

Nové Město nad Metují

(Neustadt an der Mettau)

Nové Město na Moravě

(Neustadtl in Mähren)

POLEN

Nové Mésto na Váhom

(Neustadt an der Waag)

Nowe Miasto nad Pilica

(Neumark an der Pilica)

SLOWAKEI

UNGARN

Dunaújváros

(Neustadt an der Donau)

die politische Schiene der ständigen Vertretung der DDR in Bonn

abgeschmettert.“ 1990 trat dann als erstes „Ost-Neustadt“ Neustadt

am Rennsteig (Thüringen) bei, weitere folgten. Ab 1994 wurde die

Partnerschaft auch um Städte und Gemeinden aus Tschechien,

Ungarn, der Slowakei und Polen erweitert. Volker Petri: „Noch

keine Reaktion kam bisher von den Neustädten aus Frankreich,

Holland und der Schweiz. Interesse wurde jetzt von je einem Neustadt

in Kroatien und Rumänien bekundet. Man kann also davon

ausgehen, dass in Zukunft eine weitere Ausdehnung der großen

‚Neustadt-Bewegung’ nicht ausgeschlossen ist.“

Jedes Neustadt ist einzigartig: In Neustadt (Hessen) steht der

größte Fachwerkrundbau der Welt, Neustadt an der Weinstraße

(Rheinland-Pfalz) ist eines der Zentren der deutschen Weinindustrie

und kürt jährlich auf dem Deutschen Weinlesefest die Deutsche

Weinkönigin, Neustadt an der Waldnaab (Bayern) gilt als Zentrum

des Bleikristalls. Für alle Neustadt-Begeisterten gibt es den Neustadt-Pass.

In diesem kann man sich den Besuch in den Neustädten

bestätigen lassen. Wer zehn Einträge vorweisen kann, erhält

ein Diplom als Neustadt-Botschafter und bei Einsendung des Passes

die Chance auf den Gewinn eines Wochenendes in einem Neustadt

seiner Wahl. Zu beziehen ist der Pass über die Arbeitsgemeinschaft

Neustadt in Europa.

Informationen zum Thema innerdeutsche Städtepartnerschaften gibt

es im Internet unter www.deutsch-deutsche-partnerschaften.de

grafik: PoLYgo Verlag


Die fünf Partner von Seinige & Partner (von links nach rechts): Dr. Marco Scheuchzer (seit 2002), Achim Heyer (seit 1997), Dr. Peter Wicke

(seit 2010), Katrin Engelke (seit 2010) und Armin Engelke (seit 1980). Viele Schultern und ein qualifizierter Austausch.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Anders Seefeldt

1951 gründete Johannes Seinige in Göttingen seine Wirtschaftsprüferkanzlei.

Damals gab es bundesweit unter

1.000 Wirtschaftsprüfer. Heute, ein halbes Jahrhundert

später, besteht die Kanzlei Seinige & Partner als die mittlerweile

älteste am Platze weiter. Inzwischen gibt es über

12.000 Wirtschaftsprüfer, „der Markt ist weitgehend unter

den Wirtschaftsprüfern aufgeteilt, die Branche wächst nicht

mehr“, bewertet Armin Engelke, seit 1980 als Partner in

der Kanzlei und damit dienstältester Mitarbeiter, die Lage.

Und dennoch lässt sich für Seinige & Partner ein kontinuierliches

Wachstum verzeichnen – der beste Beleg für die

fachliche Qualität. Rund 50 Mitarbeiter zählt die Kanzlei:

Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, ein vereidigter Buchprüfer,

Steuerberater, Bilanzbuchhalter, Diplom-Kaufleute und

Steuerfachangestellte. Stolz ist man bei Seinige & Partner

auf die hohe personelle Kontinuität in der Mandantenbetreuung,

erkennbar an der geringen Fluktuation der Mitarbeiter:

Die Hälfte von ihnen ist seit über zehn Jahren da.

Entsprechend eng und langjährig ist auch die Mandantenbindung:

„Viele Mandanten sind bereits zehn, 20, manche

auch schon 50 Jahre bei uns“, sagt Achim Heyer. Darunter

insbesondere auch große mittelständische Unternehmen.

Zwar liegt der Schwerpunkt der eigenen Arbeit in

Südniedersachsen, aber überregional ist man durchaus

präsent: von Sylt bis München, von Dresden bis ins Saarland.

Und auch internationale Kontakte über Tochtergesellschaften

deutscher Unternehmen bestehen, unter anderem

in den USA, Spanien oder Russland. Entsprechend

branchenübergreifend ist man tätig, Mandanten kommen

aus Handel, Produktion, dem öffentlichen Bereich.

REgJo HAnnoVER wiRtSChaft 51

Austausch auf hohem Niveau

Die Wirtschaftsprüferkanzlei Seinige & Partner ist eine der größten und ältesten in göttingen. Zum

Jahresanfang traten zwei neue Partner in die Kanzlei ein; Zeichen des kontinuierlichen Wachstums.

Darin liegt für Katrin Engelke auch der große Reiz ihrer

Tätigkeit. „Das Schöne ist, dass man immer mit vielen

Branchen und unterschiedlichen Menschen zu tun hat.

Es gibt immer andere Themen, andere Herausforderungen.“

Hinzu kommt eine enorme Zunahme und die hohe

Änderungsgeschwindigkeit rechtlicher Regelungen, die

eine interdisziplinäre Arbeit im Team erforderlich machen.

„Es ist unsere große Stärke, dass bei uns Wirtschaftsprüfung,

Förderberatung, Steuerberatung und betriebswirtschaftliches

Know-how aus einer Hand kommen“, meint

Peter Wicke. Basierend auf den individuellen Mandantenbedürfnissen

werden die Kanzlei-Kompetenzen in Expertengruppen

gebündelt – ganzheitliche Betreuung durch

maximale Kompetenz.

Und Marco Scheuchzer hebt hervor: „Was uns auszeichnet,

sind diese Expertengruppen und der daraus resultierende

fachliche Gedankenaustausch auf hohem Niveau.“

Den hat man bei Seinige & Partner institutionalisiert. Alle

zwei Wochen findet regelmäßig freitags vormittags ein

Vortrag zu unterschiedlichen Themen statt, die Referenten

kommen aus den eigenen Reihen. Die Mitarbeiter berichten

von interessanten Praxisfällen, neuen Erkenntnissen

aus Seminarbesuchen und aktuellen Entwicklungen in dem

Rechtsgebiet, für das sie zuständig sind. So profitieren alle

von dem im Team vorhandenen Wissen. Die breite, unterschiedliche

Qualifikation der Mitarbeiter findet schließlich

auch in der internen Qualitätskontrolle Anwendung. Dort

herrscht das Vier-Augen-Prinzip: „Die Steuererklärungen

werden immer auch noch von einer zweiten Person durchgesehen“,

so Armin Engelke.


§ = ¤

Optimal steuern!

52 SteueRBeRateR REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER SteueRBeRateR 53

Bild © Roberto Hegeler

Die Kanzlei Friedrichs & Partner: Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung sowie Unternehmensberatung gehören hier untrennbar

zusammen. neben klassischem Mittelstand konzentriert man sich auf non-Profit-organisationen.

Das Thema Steuern ist fast so alt wie die Menschheit. Je komplizierter die Rechtsgrundlagen, umso größer der Bedarf

an Unterstützung. gut, dass es kompetente Lotsen durch die gesetzesfluten der Finanzwelt gibt: die Steuerberater.

Text: Angela Andresen-Schneehage

Ganz egal, ob als Tribut, Zoll oder Zehnt: Ihre obligatorischen

Abgaben Text: Angela müssen Andresen-Schneehage die Menschen Fotografie: schon Marco seit Brühl, der Roberto Antike Hegeler leisten. Eine

Erntesteuer und der Nilzoll in Ägypten sind bereits für das dritte

Jahrtausend v. Chr. belegt und die bemerkenswerte Kreativität bei

der Einführung neuer Steuern haben unsere Staatswesen seitdem

nicht verloren. Jüngst hat Hamburgs neuer Bürgermeister mit seinem

Senat die „Bettensteuer“ für Hotelgäste ersonnen und wenn

es auf den Straßen der Hansestadt mal kracht, wird für den Polizeieinsatz

eine „Blaulichtsteuer“ fällig. Der Essener Stadtrat ist kaum

weniger einfallsreich: Eine „Bräunungssteuer“ wirft in der Ruhrmetropole

ihre Schatten auf alle Sonnenstudios. „Jede neue Steuer

hat etwas erstaunlich Ungemütliches für denjenigen, der sie zahlen

soll“, das sah schon Otto von Bismarck vor mehr als hundert

Jahren so. Und kommen die heutigen Zahlungen an den Fiskus auf

Umwegen auch dem Volk zugute – leisten tut sie niemand gerne.

So ist es kaum verwunderlich, dass der Beruf des Steuerberaters

genau so alt ist wie die Steuer selbst und deren Eintreiber.

Mehr als 75.000 Steuerberater gibt es heute in Deutschland,

knapp 7.000 von ihnen in Niedersachsen; so besagt es die letzte

Statistik der Bundessteuerberaterkammer zum Stichtag 1.1.2010.

Und für die Zahl der Kammermitglieder gilt: Tendenz steigend. Nie

scheint der Beratungsbedarf so groß gewesen zu sein wie heute.

Die Berufsausbildung zum Steuerberater gehört zu den

höchstqualifizierten in Deutschland. Diesen geschützten Berufstitel

darf nur tragen, wer über umfassende theoretische und

praktische Grundlagen verfügt und die anspruchsvolle staatliche

Steuerberaterprüfung erfolgreich abgelegt hat. „Der hohe

Schwierigkeitsgrad der Prüfung entspricht den täglichen beruflichen

Herausforderungen“, heißt es in einer Veröffentlichung

des Berufsverbandes. Darüber hinaus sind Steuerberater gesetzlich

zur Fortbildung verpflichtet. Schließlich bewegen sie sich auf

einem Terrain, das sich permanent wandelt; müssen im Dschungel

aus Steuerreformen, sich laufend ändernder Gesetze und Verordnungen,

komplizierter Rechtssprechung und vielschichtiger

Verwaltungspraxis den Durchblick behalten. Steuerberater erwerben

sich dabei Kompetenzen, die über reine Steuerfragen hinausgehen.

Neben der klassischen Beratung in den Bereichen Rechnungswesen,

Lohnabrechnung oder Jahresabschlüsse umfasst ihr

Leistungsspektrum deshalb eine Vielzahl anderer Aufgaben: Beratung

bei Existenzgründungen, Geschäftsübertragungen oder Vermögensangelegenheiten;

Sanierungsplanungen; Treuhandtätigkeiten

und wichtige Hilfe in diversen betriebswirtschaftlichen Fragen.

Steuerberater sind heute qualifizierte Unternehmensberater.

Viele Kanzleien entwickeln dabei individuelle Tätigkeitsschwerpunkte

oder spezialisieren sich zu einem kompetenten Partner

für ausgewählte Branchen. Ein gutes Beispiel für die Konzentration

auf ein solches Fachgebiet ist die Kanzlei Kaden in Hannover:

„Wir bieten unseren Service natürlich allen Freiberuflern,

Gewerbetreibenden und Privatleuten, doch das Gros unserer Klienten

besteht aus den Angehörigen der Heilberufe“, erklärt Axel

Kaden. „Dazu zählen Ärzte nahezu aller Fachrichtungen, verstärkt

Praxen für Radiologie, aber auch Physio- und Ergotherapeuten

sowie Osteopathen. In Zeiten knapper Kassen und wiederholter

Gesundheitsreformen sehen Mediziner sich mit immer komplexeren

unternehmerischen Fragestellungen konfrontiert. Eine kompetente

Steuerberatung erschöpft sich da längst nicht mehr im

Erstellen von Buchhaltung und Steuererklärung, hier ist eine tiefgreifende

Branchenkenntnis vonnöten.“ Einen wichtigen Hintergrund

bei der Beratung der sogenannten „weißen Berufen“ stellen

neben dem Steuerrecht auch Arzt- und Medizinrecht sowie

Arbeits- und Gesellschaftsrecht dar. Profunde Kenntnisse in diesen

Bereichen zählen für die Steuerberater der Kanzlei Kaden zu den


54 SteueRBeRateR REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER SteueRBeRateR 55

Die Qualität anspruchsvoller Steuerberatung liegt in der zielorientierten und

aktiven Ausgestaltung der finanziellen Zukunft jedes einzelnen Mandanten –

so sehen es Carsten Schulz und seine Partner der mit dem Innovationspreis

ausgezeichneten Steuerberatungsgesellschaft HSP Hannover.

Kernkompetenzen; eine enge Vernetzung mit entsprechend ausgebildeten

Fachanwälten hilft bei der Lösung juristischer Problemstellungen.

„Darüber hinaus verfügt unser Team über eine weitreichende

Expertise in Sachen Existenzgründungen. Hilfreich ist hier

insbesondere eine Einbindung in die Bankenwelt. Alles zusammen

ermöglicht uns die ganzheitliche und umfassende Beratung

unserer Klientel.“ Doch bei aller Kenntnis um Zahlen und Paragraphen,

Gesetzesänderungen und Finanzierungsmodelle: Im Mittelpunkt

der Kanzlei Kaden steht der Mensch. „Dass die Mandanten

sich von uns gut betreut fühlen, sehen wir nicht zuletzt an der

ganz geringen Fluktuation innerhalb unserer Mandantschaft. Viele

Unternehmer haben wir schon in der Phase der Existenzgründung

unterstützt und begleiten deren geschäftliche Entwicklung kontinuierlich

bis heute.“ Die ebenfalls langjährige Zugehörigkeit der

Kanzleimitarbeiter bietet beste Voraussetzungen für solch eine vertrauensvolle

Zusammenarbeit.

Die Kanzlei Kaden wurde 1995 gegründet, hat ihren Sitz

heute in Hannovers Zooviertel. Das historische Ambiente der stilvoll

modernisierten Stadtvilla in der Seelhorststraße könnte fast

darüber hinwegtäuschen, dass hinter den mehr als 100 Jahre alten

Fassaden modernste EDV zum Einsatz kommt. „Wir kooperieren

eng mit der DATEV und halten alle verfügbaren relevanten Daten-

verarbeitungsprogramme vor. Die Unterlagen unserer Mandanten

werden digitalisiert und dauerhaft sicher archiviert“, erläutert Axel

Kaden. „Dank moderner Kommunikationstechnik sind wir nicht

nur in der Region Hannover tätig, sondern betreuen Praxen und

Betriebe fast im gesamten Bundesgebiet.“

Bei der HSP STEUER Henniges, Schulz & Partner Steuerberatungsgesellschaft

handelt es sich um wahrhaft ausgezeichnete

Steuerberater – und zwar im wortwörtlichen Sinne: Für die Entwicklung

ihres Qualitätssicherungsmodells für Steuerberater erhielt

die Kanzlei im Jahr 2007 den für das gesamte Bundesgebiet ausgeschriebenen

Kanzlei-Innovationspreis des Steuerberaterverbandes

Westfalen/Lippe als Gesamtsieger. Dank einer zukunftsorientierten

Kooperationskonzeption der HSP-Steuerberater aus Hannover

kann nun der gesamte Berufsstand von dieser innovativen Entwicklung

und weiteren Vorteilen profitieren: „Die Grundidee unseres

Kooperationsmodells ist es, in den beteiligten Kanzleien Zeit

und Ressourcen zu sparen“, erklärt Carsten Schulz, geschäftsführender

Partner bei HSP Steuer Hannover. „Die Anforderungen des

Marktes sind auch für die Steuerberater gestiegen. Im Vordergrund

steht natürlich nach wie vor, die hohen Erwartungen unserer Mandanten

zu erfüllen; aber auch im Branchenwettbewerb gilt es, dauerhaft

bestehen zu können. Deshalb müssen immer wieder aktu-

Bild © Marco Bühl

Die Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thorsten Cordes und Partner in osterode und Hamburg

ist auch in der Unternehmensberatung aktiv. Dazu zählen:

zukunftsorientierte Konzepte bei innerbetrieblichen Umstrukturierungen

oder Unternehmensverschmelzungen sowie die

Unterstützung bei Existenzgründungen.

§

elle Lösungen gefunden und optimiert werden. Das muss doch aber

nicht zwangsläufig heißen, dass das Rad in jeder einzelnen deutschen

Steuerberaterkanzlei ständig neu erfunden wird, damit der

Arbeitsalltag rund laufen kann.“

Mit hohem persönlichem Engagement haben Silke Henniges,

Carsten Schulz und Partner in den vergangen Jahren daran gearbeitet,

ihren eigenen Kanzleibetrieb zu optimieren: Arbeitsprozesse

wurden perfektioniert, erfolgversprechende Marketinginstrumente

ausgefeilt und die IT-Infrastruktur den aktuellen Branchenbedürfnissen

angepasst und auf den neuesten Stand der Technik

gebracht. „Dies alles zu bewerkstelligen, war nur mit extrem viel

Energie und hohem finanziellen wie zeitlichen Aufwand möglich.

Aber das Ergebnis hat sich in der Praxis bewährt und vereinfacht

heute unsere tägliche Arbeit“, betont Carsten Schulz. „Damit auch

unsere Berufskollegen einen Gewinn durch derartige Erleichterungen

erzielen können, bieten wir die Möglichkeit zur Kooperation

an. Im Rahmen eines Beitritts zur HSP Gruppe agieren die

Kanzleien weiterhin eigenständig, nutzen aber zentrale Dienste.

Sie schlüpfen quasi in ein fertiges Gewand.“ Konkret bedeutet dies,

dass die assoziierten Kanzleien auf einer gemeinsamen Server-

Farm der DATEV arbeiten, ein zentrales Internetsystem für ihr

Marketing nutzen und die Verfahren zur Qualitätssicherung unter-

einander synchronisieren. Daneben erfolgt ein fachlicher Austausch

bis hin zur Urlaubs- und Krankheitsvertretung. Beratung

vom Berater für Berater – klingt nach einem in sich geschlossenen

Zirkel. Doch zentrales Glied innerhalb dieser Kette bleibt der Mandant.

„Wenn er nicht akzeptiert, was wir tun, ist sowieso alles für

die Katz“, weiß Steuerberater Carsten Schulz. „Doch bei der Kanzleikooperation

sind die Vorteile für die Mandanten ähnlich wie für

die Berater. Je höher die Prozessqualität in einer Kanzlei ist, umso

effektiver werden die Mandanten in ihren Bedürfnissen bedient.“

Zu einer ganzheitlichen Betreuung der Mandanten gehören

für die Kanzlei Friedrichs & Partner in Göttingen die vier Themenbereiche

Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung sowie

Unternehmensberatung untrennbar zusammen. „Neben Privatpersonen,

Freiberuflern und dem klassischen Mittelstand betreuen

wir verstärkt Non-Profit-Organisationen, die für ihre steuerlichen,

juristischen und betriebswirtschaftlichen Fragen Lösungen

suchen“, so Partner und Wirtschaftsprüfer Christian Müller.

„Dabei haben wir uns spezialisiert auf die ganzheitliche Beratung

von Vereinen, Stiftungen und gemeinnützigen Gesellschaften,

die in der Forschung, Bildung sowie im Pflege- und Gesundheitswesen

aktiv sind. Gerade hier ist ein hohes Maß an Fachwissen

gefragt.“ Einen weiteren Schwerpunkt legt die Kanzlei auf die

Bild © Roberto Hegeler


Und wer hält Ihnen den Rücken frei?

Rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns im Internet unter: www.ebnerstolz.de

Ebner Stolz Mönning Bachem

Wirtschaftsprüfer I Steuerberater I Rechtsanwälte I Partnerschaft

Karl-Wiechert-Allee 1 d I 30625 Hannover I Tel.: + 49 511 936227-0

Fax: + 49 511 936227-30 I E-Mail: mail-hannover@ebnerstolz.de

Berlin I Bonn I Düsseldorf I Frankfurt I Hamburg I Hannover I Kiel I Köln I Leipzig I München I Reutlingen I Solingen I Stuttgart

Bild © Steuerbüro Kaden

Beratung öffentlicher Verwaltungen und

kommunaler Betriebe. „Hier gibt es besonders

im Rahmen von Privatisierungen und

ÖPP Projekten, d.h. der Zusammenarbeit

von Privaten Investoren und der öffentlichen

Hand, einen erhöhten Beratungsbedarf,

hauptsächlich in Fragen der bilanziellen

und steuerlichen Auswirkungen. Wir

beraten und prüfen unter anderem Versorgungsunternehmen,Wohnungsbaugesellschaften,

Pflegeheime und Krankenhäuser

in den verschiedensten Rechtsformen, wie

beispielsweise Eigengesellschaften, Regiebetriebe,

Sondervermögen, und Anstalten

des öffentlichen Rechts.“ Dank umfassender

Kooperationen mit Steuerberatern,

Rechtsanwälten und Unternehmensberatern

bietet die Kanzlei Friedrichs & Partner

ihre Dienstleistungen nicht nur im

lokalen Umfeld an. Das 45-köpfige Team

am Standort Göttingen arbeitet im überregionalen

Verbund zusammen mit den

REgJo HAnnoVER SteueRBeRateR 57

§

In seiner inhabergeführten Steuerberatungskanzlei in Hannover

beraten und betreuen Axel Kaden und sein Team Existenzgründer,

Unternehmen und Arztpraxen verschiedenster größe und

Rechtsform sowie Privatpersonen.

1.500 Mitarbeitern der ECOVIS-Gruppe.

„Unsere Mandanten nutzen die Synergien

einer umfassenden Beratung, die ganzheitliche

und zukunftsorientierte Leistungspakete

anbietet.“

Auch für die Steuerberatungs- und

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Thorsten

Cordes und Partner besteht der Arbeitsalltag

längst nicht nur aus monatlicher Buchführung

und jährlichen Steuererklärungen.

Die Kanzlei in Osterode leistet ihren Man-


10 Jahre

• Größtes Wirtschaftsnetzwerk der Region Hannover

• Interessenvertretung für den Mittelstand und selbstständige Berufe

• Partner für Konzepte zur Profilierung des Wirtschaftsstandorts Hannover

• Kontaktplattform zu Institutionen und Personen aus Politik,

Wissenschaft und Medien

Goseriede 15 • 30159 Hannover • Tel. 0511/ 1238460 • Fax 0511/ 12384610 • www.p-h-r.de

Die Treuhand ist bundesweit an über 30 Standorten vertreten. Steuerberaterin

gertrudis Wiemeler leitet die niederlassung Hannover. Sie und ihr

Team von rund 90 Fachkräften arbeiten als direkte Ansprechpartner für

steuer- und betriebswirtschaftliche Fragen der Mandanten aus der Region.

danten umfangreiche Unternehmensberatung. Dazu zählen das

Erstellen zukunftsorientierter Konzepte im Falle innerbetrieblicher

Umstrukturierungen oder bei Unternehmensverschmelzungen

sowie die Unterstützung bei Existenzgründungen. Doch gerade

auch jene Firmen, die mit existenziellen wirtschaftlichen Problemen

zu kämpfen haben, bekommen von Thorsten Cordes und

seinen Kollegen Claudia Will und Wolfgang Korm Beratung mit

Expertenwissen: Die drei Steuerberater haben sich als Fachberater

für Sanierung und Insolvenzverwaltung qualifiziert und spezialisiert.

„Wir erstellen für krisengefährdete Unternehmen Problemanalysen

und Konzeptionen zur Sanierung der Finanz- und

Ertragslage, insbesondere auch zur Vorbereitung eines Insolvenzplanverfahrens“,

erklärt Thorsten Cordes, „und übernehmen dabei

Verhandlungen mit Kreditinstituten, Insolvenzverwaltern sowie

mit öffentlichen Stellen zum Beispiel zur Erlangung von Landesbürgschaften.“

Zum Leistungsspektrum von Cordes und Partner

zählt auch der Bereich des Interim-Managements. „Unsere Kanzleimitarbeiter

unterstützen renommierte Großunternehmen bei

REgJo HAnnoVER SteueRBeRateR 59

der Durchführung von Projekten direkt vor Ort“, so Steuerberater

und Wirtschaftsprüfer Wolfgang Korm. „Das Anforderungsprofil

in diesem Bereich ist vielfältig und reicht von der Gestellung des

Rechnungswesenleiters einer Universität bis zum Leiter der Kreditabteilung

bei einem großen Mineralölkonzern.“

Betriebswirtschaftliche Risiken und steuerliche Nebenwirkungen

sind auch das Metier der Treuhand Hannover GmbH. Die

bundesweit für alle Freiberufler und Gewerbebetriebe tätige Gesellschaft

behauptet von sich selbst, sie sei anders als „normale“ Steuerberatungsunternehmen.

Dieses Anderssein begründet der Sprecher

der Geschäftsführung Dr. Klaus-Martin Prang: „Unsere Wurzeln

finden sich bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Die heutige Treuhand Hannover begann damals als Selbsthilfeverein

von Apothekern, die endlich Steuerberatung mit einer ganz

besonderen Branchenkompetenz verlangten. Wegweisend wurden

schon zu jener Zeit apothekenspezifische Betriebsvergleiche sowie

Kennzahlen ent wickelt und den Mandanten zur Verfügung gestellt.

Heute richten wir unseren Fokus auf die freien Heilberufler Ärzte

Bild © Marco Bühl


Wein- & Genussmesse

20.-21. November 2010

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Fax +49 (0) 5031 9544-20

mit unserer Leistung

und Apotheker.“ Das ist das zentrale Alleinstellungsmerkmal und

Markenzeichen der Treuhand Hannover. Neben diesem heilberuflichen

Schwerpunkt werden inzwischen etliche mittelständische

Ullrich Ullrich Reifert Ullrich Reifert Reifert

Unternehmen, Vereine sowie Stiftungen von der Treuhand Han-

Ullrich Reifert Ullrich Reifert

Steuerberater Steuerberater Steuerberater

nover steuerlich und wirtschaftlich beraten.

Steuerberater Steuerberater

An über 30 bundesdeutschen Standorten ist das Unterneh-

u.reifert@stb-reifert.de

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men mit rund 850 Mitarbeitern vertreten; etwa ein Viertel der

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Wunstorf

Belegschaft hat seinen Arbeitsplatz in Hannover, wo nicht nur die

Kanzlei Hannover Kanzlei Hannover

Kanzlei Wunstorf Kanzlei Wunstorf

Kanzlei Marienstraße Marienstraße Hannover Kanzlei Marienstraße 43 Hannover 43 43

Kanzlei Lange Lange Wunstorf Straße Kanzlei Lange Straße 48 Wunstorf Straße 48 48

Unternehmenszentrale ihren Sitz hat, sondern auch die für die

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Region zuständige Niederlassung. Fast hundert Experten stehen

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den Mandanten aus dem Raum Niedersachsen hier als persönli-

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che Ansprechpartner zur Verfügung. In Bezug auf die Kernkompe-

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tenz Apothekenberatung sagt die Niederlassungsleiterin Gertrudis

Wiemeler: „Unser Ziel ist es, die Arbeit von Apothekern erfolgreich

INH-AZF-010 Regio Hannover 105x140_- 21.09.10 11:06 Seite 1

zu machen und die Existenz der selbständigen inhabergeführten

Apotheken langfristig zu sichern. Unsere Berater kennen die Branche

genau und können ihr steuerliches Wissen mit den betriebs-

Anna Schogin,

eine von 313 Interhyp-Beratern.

wirtschaftlichen Anforderungen von Apotheken optimal kombinieren.“

Eine anspruchsvolle Aufgabe. Denn auch der Gesetzgeber

greift regelmäßig in den Apothekenmarkt ein; allein in den vergangenen

Jahren gab es 15 Reformgesetze. Ab 2011 ändern sich mit

dem – Achtung! Schönes Wort: – Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz

die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Apotheken

erneut. Dank der kontinuierlichen Weiterbildungsmaßnahmen für

die Treuhand-Mitarbeiter und gezielten internen Förderprogrammen

für die Nachwuchskräfte wird das hohe Maß an Kompetenz,

Erfahrung und mandantennaher Präsenz gehalten. Davon profitieren

heute etwa 16 Prozent aller deutschen Apotheken.

Die Steuerexperten der Treuhand kennen sich aus mit Rezeptabrechnungen

und der Warenwirtschaft von Pharmazeuten. Sie

kontrollieren die Einkaufsvorteile des Großhandels und beraten die

Apotheker in Fragen der erfolgreichen Personalführung. Mittels

der Auswertung von Fragebögen zur Kundenzufriedenheit können

die Treuhand-Berater ihren Mandanten Empfehlungen zu

Verkaufsstrategien und Marketingmaßnahmen geben. Die steuerlichen

und wirtschaftlichen Beratungsleistungen erstrecken sich

auf den gesamten „Lebenszyklus“ eines Betriebes. Sie beginnen bei

der Existenzgründung und setzen sich mit Gehaltsabrechnungen,

Jahresabschlüssen und Steuererklärungen im laufenden Betrieb

fort. „Von besonderer Bedeutung ist unser spezielles Insiderwissen

aber auch dann, wenn es vor einer Veräußerung um die Fir-

Als Interhyp-Beraterin vergleiche ich für Sie die Angebote von über 100 Banken und Sparkassen.

menwertermittlung geht“, erklärt Steuerberaterin Gertrudis Wie-

Und das Beste ist: Ich berate Sie anbieterunabhängig. Für eine Baufinanzierung, die optimal

meler. „Um fundiert planen zu können, ist die Kenntnis aller den

passt und Geld spart.

Wert beeinflussenden Faktoren notwendig. Solche Gutachten zu

Interhyp Hannover: Aegidientorplatz 2b, 0 800 - 200 15 15 34, www.interhyp.de

einer realistischen Werteinschätzung sind auch im Rahmen von

Erbschaftsangelegenheiten oder Ehescheidungen relevant.“ Pillen

und Pulver können Betriebsergebnisse nicht verbessern; doch

mit der optimal dosierten Unternehmensberatung bleibt auch Ihr

Unternehmen gesund.

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Bild © Kastens Hotel Luisenhof

62 PoRtRait REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER PoRtRait 63

Sterne der Leinestadt

Alte und ganz neue Sterne-Adressen in der Landeshauptstadt: ob in modernem Design oder unter den

strengsten Denkmalschutz-Auflagen. RegJo portraitiert die besten Herbergen Hannovers.


Bilder © Dormero Hotel Hannover

Erst vor einem Monat hat das Dormero seine Pforten geöffnet.

„Die Bar“ des Hotels soll künftig eine tonangebende Rolle

im nachtleben der Landeshauptstadt spielen – und ist jetzt

bereits auf dem besten Weg dorthin.

Dormero

Am 30. September 2010 eröffnete das Dormero Hotel Hannover. Es ist das größte Hotel im Herzen der Landeshauptstadt.

Die gerade eingeweihte „Die Bar“ im Dormero soll zum Hotspot in Hannovers nachtleben werden.

„Klare Linien treffen auf edle Oberflächen, individuelle Details eingebettet

in Ruhe mit dem Sinn für das Wesentliche.“ – So beschreibt

sich das erst seit knapp einem Monat geöffnete Dormero. 293 Zimmer

und Suiten stehen den Gästen hier zur Verfügung und bestimmen

mit modernem Interieur in einem entspannten Umfeld die

Atmosphäre des Hauses. Innovativ und elegant präsentiert sich das

Dormero, das auch in Leipzig, Nürnberg und Plauen vertreten ist.

„Reduziert und trotzdem voller Optionen“, das ist für die

Macher des Dormero-Konzeptes kein Widerspruch. Entspannung

ohne Kompromisse. Geradlinige Flächen in glänzendem Weiß bilden

die Kulisse, Naturstein in den Bädern und das eigens entwickelte

Dormero-Bett liefern Wärme. Mehr als ein Style, ein Lebensstil.

Kostenloses Video on Demand, WLAN und Big Screen Internet

sowie kostenlose Minibar gehören standardmäßig ins Programm.

Dazu iPod Soundsystem und individualisierbare Lichtstimmungen.

Auch in kulinarischer Hinsicht haben die Gäste die Wahl:

französische Brasserie-Klassiker, modern interpretiert, leichte italienische

Küche oder internationale Snacks rund um die Uhr. Auch

REgJo HAnnoVER PoRtRait 65

hier werden Vielfalt und Qualität höchste Priorität eingeräumt.

Alle Speisen werden frisch zubereitet, mit hochwertigen Zutaten

aus der Region. Ganz nach dem Grundsatz des Hauses: „Einfach.

Gut. Viel Freiraum, um Ideen zu ent wickeln und Entscheidungen

zu treffen.“ Auch für Tagungen und Konferenzen bietet das Dormero

die entsprechenden Rahmenbedingungen. Moderne Präsentationstechnologie

und hervorragender Service gehören selbstverständlich

dazu. Ob glanzvolles Gala Dinner, Geschäftspräsentation,

Vortrag oder konzentriertes Meeting – die Veranstaltungsbereiche

des Dormero (ein Ballsaal für ca. 550 Personen und fünf weitere

Konferenz- und Tagungsräume) sind flexibel wandelbar und bieten

für den entsprechenden Anlass die passende Bühne.

Zusammen mit seinen Gästen ent wickelt das Dormero-Team

den optimalen Rahmen für die jeweilige Veranstaltung. Der Spa-

Bereich mit Sauna, Dampfbad und Fitnessraum verspricht Fitness

und Entspannung auf höchstem Niveau. Ab November können

sich die Gäste des Dormero Hannover auch iPads in der Lobby

ausborgen.


Mercure

Komfort und Qualität auf höchstem

niveau – auch in Hannovers City.

In der niedersächsischen Landeshauptstadt

liegt das Mercure Hotel Hannover Mitte –

wie der Name schon sagt – in zentraler und

ruhiger Citylage, nahe der Fußgängerzone

und dem Hauptbahnhof. Längst gehört es

zu den begehrtesten Adressen, wenn es um

Veranstaltungen, Tagungen und Konferenzen

geht.

Der ganze sechste Stock und die Dachterrasse

mit Blick über die Dächer von Hannover

sind dem Thema Veranstaltungen

gewidmet. Sieben klimatisierte, moderne,

multifunktionale und mit neuester Technik

ausgestattete Tagungsräume stehen hier zur

Verfügung. Außerdem können Konferenz-

und Besprechungsräume für bis zu 150

Personen mit WLAN und DSL-Anschluss

gebucht werden. Mit seinem VDR-zertifizierten

Tagungsservice garantiert das Mercure

seinen Gästen und Kunden Veranstaltungen

auf internationalem Topniveau. Für

Übernachtungn stehen 171 moderne, klimatisierte

Zimmer mit Dusche/WC, Telefon,

DSL-Anschluss, WLAN und Safe zur

Verfügung.

Die Weinkarte der Grands Vins Mercure

gehört seit 1983 zum festen Repertoire

der Marke. Mercure ist damit die einzige

Hotelkette, die eine markenspezifische

Weinkarte anbietet. Das Konzept: Spitzenweine

zu attraktiven Preisen. Nicht nur die

hohe Qualität und die angemessenen Preise

sind dabei die ausschlaggebenden Erfolgskriterien

der Grands Vins Mercure.

Auch die originelle und intuitive

Klassifizierung der Weine in die vier großen

Geschmacksfamilien trifft auf hohe

Anerkennung und vermittelt einen leichten

Einstieg in die erlebnisreiche Welt der

Weine. Die „Echansons“, die sogenannten

Mundschenke, verfügen über ein fundiertes

Know-how und beraten die Gäste bei

der Wahl ihrer Weine.

Mercure-Direktor Ulrich Heim: „Wir sind stolz darauf, das Partnerhotel des goP Varietés zu sein. Künstler und gäste des goP übernachten bei

uns. Seit unserer Eröffnung im Jahre 2004 ist unser gesamtes Hotel mit Varietébildern des Fotokünstlers Marc Theis thematisiert. Seither verbindet

uns eine enge freundschaftliche Kooperation, sowie die Leidenschaft, unseren gästen Freude zu bereiten und das Leben zu genießen.“ Am

19. november lädt das Mercure ein zum VInALIA-Degustationsmenü.

Bilder © Marc Theis

Luisenhof

Die Spitzenhotels in Hannover haben einiges

an Vielfalt und Luxus zu bieten. Das

Kastens Hotel Luisenhof gehört zu den

ältesten und besten Hotels in der gesamten

Region Hannover. Im April 1856 erwarb

Heinrich Kasten aus Kolenfeld bei Wunstorf

in unmittelbarer Nähe zum königlichen

Hoftheater, Theaterstraße 9, ein Haus,

das er elegant und exquisit einrichtete: Das

Kastens Hotel Luisenhof war gegründet.

Um die Jahrhundertwende war das Haus

absoluter Mittelpunkt des hannoverschen

gesellschaftlichen Lebens, das in dieser Zeit

durch die Bedeutung als Reiterstadt geprägt

wurde. Neben dem Hochadel und dem

Offizierskorps war auch Kaiser Wilhelm

II. häufig Gast des Hotels. Seit 1997 leitet

Michaely Rupp das Hotel als geschäfts-

führender Direktor. Mit seiner langjährigen

und internationalen Erfahrung sorgt

er für die Balance zwischen den traditionellen

Werten des Hauses und den Anforderungen

eines modernen, zielorientierten

Geschäftsbetriebes. Seit Mai 2008 ist das

Kastens Hotel Luisenhof offiziell das einzige

5-Sterne-Haus in Hannover.

Küchenchef Klaus Dieckerhoff trägt

zu diesem Ausnahmeprädikat maßgeblich

bei: Hingabe, Experimentierfreude, Details,

Spaß, Neugierde und das Gespür für den

Anspruch der Gäste sind als seine Markenzeichen

bekannt. Das Restaurant Luise

gehörte schon immer zu den guten Adressen

in Hannover. Marketing-Chefin Tina Loch:

„Durch die Veränderung der Küche konnten

wir nun auch neue Gäste gewinnen. Bei

REgJo HAnnoVER PoRtRait 67

Das Kastens Hotel Luisenhof gehört zu den ältesten und besten Hotels in der gesamten Region Hannover. Seit Mai

2008 ist das Kastens Hotel Luisenhof offiziell das einzige 5-Sterne-Haus in Hannover.

uns ist jeder richtig, der Wert auf eine frische

und saisonale Küche legt und im schönen

Ambiente genießen möchte. Die neuen

Angebote wie zum Beispiel das Menü des

Monats oder der Champagnerbrunch haben

einen guten Zulauf und zeigen, dass die

Änderungen von unseren Gästen sehr positiv

aufgenommen wurden. Unsere Chronik,

die 2006 anlässlich des 150-jährigen Jubiläums

veröffentlicht wurde, hat als Leitsatz

„Zeitgeist aus Tradition“.

Neben anderen Werten wie Respekt,

Freude am Beruf und 365 Tage im Jahr ein

exzellenter Gastgeber zu sein, hat auch das

Personal einen sehr hohen Anteil am Erfolg

des Hauses. Bei uns gibt es praktisch kaum

Personalwechsel, was unsere Gäste sehr

schätzen.“

Bilder © Kastens Hotel Luisenhof


LAV Regjo AZ 215x140mm _RZZW 19.10.2010 11:55 Uhr Seite 1

Probedruck

Karibische Nacht

Lassen Sie sich Silvester entführen und trotzen Sie mit uns dem Winter.

Wir verzaubern Sie mit karibischem Flair. Erleben Sie eine unterhaltsame

Nacht mit zahlreichen Künstlern und unserer Live-Band. Genießen Sie

ein abwechslungsreiches Silvestermenü sowie zahlreiche Köstlichkeiten

im besonderen Ambiente.

Flanieren und tanzen Sie durch festlich geschmückte Räumlichkeiten wie

unsere Karibik-Bar, die Kamin-Lounge, den Smokers-Salon, den festlich

dekorierten Georgssaal sowie unser Restaurant Luise und genießen Sie

diesen besonderen Jahresabschluss.

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KASTENS HOTEL LUISENHOF

Luisenstraße 1-3 · 30159 Hannover · Telefon 0511 / 3044 814 · www.kastens-luisenhof.de

Direkt am Tiergarten gelegen und dennoch city- und messenah. Das Queens Hotel Hannover

bietet eine gelungene Mischung aus Entspannung und geschäftsleben.

Queens Hotel Hannover

In einem der 250 besten Tagungshotels in ganz Deutschland, mitten in einem 110 Hektar großen Tiergarten

gelegen, sind die gäste willkommen in einer herzlichen und familiären Atmosphäre.

Der Blick aus den großen Fenstern auf die

Terrasse in einen scheinbar endlos grünen

Park lässt kaum erahnen, dass man

sich gerade direkt im Herzen der Landeshauptstadt

Hannover im exklusiven Stadtteil

Kirchrode befindet. Entspannte Spaziergänge

in der Natur des Tiergartens sind nur

einen Schritt weit entfernt. Aber dennoch:

Das Queens Hotel Hannover, das die Einheimischen

nur „unser Queens“ nennen,

gehört seit Jahren deutschlandweit zu den

großen Namen, wenn es um Conventions,

Tagungen und Meetings geht. Viele große

Firmen aus der Region und Niedersachsen

sind Stammkunden. Getagt wird in separater,

konzentrierter Atmosphäre. Das Hotel

ist mit einem hervorragenden Restaurant

und acht multifunktionalen Tagungsräumen

von 43 bis 242 qm für bis zu 350 Personen

ausgestattet. Von hier eröffnet sich ein

einzigartiger Blick in den Tiergarten. Neben

den großen Businessmeetings und Firmentagungen

sind auch viele Charity-Events

im Queens Hotel Hannover zu Hause. Es

ist nicht zuletzt das persönliche Credo von

Hoteldirektor Dirk Knappert, das der Gast

im Queens Hotel Hannover jeden Moment

zu spüren bekommt und das die einzigartige

Atmosphäre des Hotels ausmacht. „Für uns

ist Persönlichkeit das Wichtigste. Menschlichkeit

wird bei uns großgeschrieben. Wie

man es auch zu Hause täte, begrüßen wir

jeden Gast mit der Herzlichkeit, mit der man

einen guten Freund begrüßt.“ Wie sich vor

REgJo HAnnoVER PoRtRait 69

Ort zeigt, lebt das ganze Team diesen Gedanken.

Jeder fühlt sich gleichermaßen verantwortlich

und den Gästen verpflichtet – hat

eben nur unterschiedliche Aufgaben. Das

Queens Hotel in Hannover – ein Ausnahmehaus

in Deutschland.

Bilder © Queens Hotel Hannover


28.-31. Oktober 2010

Hannover

Messehalle 2

Tickets: 0700 / 44 77 63 28

www.german-classics.com

Hotline 12,4ct pro Minute · Mobilfunk abweichend

After

Show

Party

Samstag

30. Oktober

2010

Open Doors

23:30 Uhr

Messehalle 2

Eintritt 7 EUR

Tickets an der

Tageskasse ab

Mittwoch, 27. Okt.

© PST GmbH 06/2010

Bilder © oliver Vosshage

Grand Palace

Unter strengsten Denkmalschutzauflagen entsteht im Herzen der Landeshauptstadt die neue Vier-Sterne-Adresse

grand Palace. Das altehrwürdige, 1895 erbaute Haus diente lange als Direktionsgebäude der Reichsbahn.

4 Sterne Superior werden die 94 Zimmer

und Suiten des Grand Palace den Gästen

liefern, wenn das denkmalgeschützte

Gebäude Ende des Jahres seine Pforten

öffnen wird. Jetzt schon liegen die ersten

Reservierungen vor und Hannover fiebert

der Eröffnung der erstklassigen neuen

Hotellocation bereits begeistert entgegen.

Noch ist da, wo demnächst auf Sterneniveau

genächtigt wird, eine turbulente

Baustelle, die jedoch bereits erahnen

lässt, wie schmuck das ehemalige Gebäude

der Reichsbahndirektion in neuem Glanz

erstrahlen wird. In der hochherrschaftlichen

Lobby sind bereits zwei alte Wand-

gemälde aus den 40er Jahren freigelegt

worden, zwei Treppen führen hinauf zur

Rezeption, von wo die Gäste zu den Zimmern

in den fünf Stockwerken gelangen.

Das Dach des Gebäudes war im Krieg vollständig

zerstört worden. Heute sorgt der

Dachstuhl dafür, dass jedes der Zimmer im

oberen Stockwerk einen ganz individuellen

Schnitt und unverwechselbaren Charakter

hat.

Vor rund fünf Wochen sind die ersten

Möbel eingetroffen. Überall wird gebaut,

gebohrt, gehämmert, im Souterrain entstehen

gerade Bar und Restaurant. Auch

drei Konferenzräume und einen Fitness-

REgJo HAnnoVER PoRtRait 71

Die letzten Vorbereitungen vor der Eröffnung des

neuen 4-Sterne-Superior-Hauses in der Lavesstraße

laufen auf Hochtouren. Die ersten Möbel (Bild)

haben bereits ihren Platz gefunden.

und Spa-Bereich wird das Grand Palace

beherbergen. Neben der einzigartigen

Atmosphäre und -historie, die das Grand

Palace im Innern zu bieten hat, ist ein weiterer

Aspekt an dem neuen Spitzenhotel

unschlagbar: seine Lage in der Lavesstraße

77. Nur 300 m vom Hauptbahnhof

entfernt, 10 km von der Messe und 15 km

vom Flughafen entfernt, ist das Grand

Palace der cityzentrale Ausgangspunkt für

die Landeshauptstadt. Und wenn 2011 die

Gäste durch die großzügigen Flure mit den

Gewölbedecken flanieren, erwacht ein traditionsreiches

Stück hannoverscher Historie

wieder zu neuem Leben.


72 wiRtSChaft REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER wiRtSChaft 73

Größtes Unternehmer-Netzwerk

10 Jahre Pro Hannover Region (PHR): Auch Ministerpräsident David McAllister und Arbeits- und Sozialministerin

Ursula von der Leyen gratulierten dem erfolgreichen Unternehmer-netzwerk, das sich für den Standort stark macht.

Text: Harald Jacke Fotografie: Sabina

Was vor zehn Jahren im Rahmen der Expo

mit 16 Gründungsmitgliedern als Förderverein

zur Entwicklung der Region Hannover

begann, hat sich heute mit 400

Betrieben und rund 50.000 Arbeitsplätzen

zum größten Unternehmernetzwerk

der Region entwickelt. Dieses Jubiläum

feierten 240 Unternehmer am 7. September

im Maharadscha-Saal des Zoo Hannover

mit viel Prominenz, illustren Künstlern

und einem leckeren indischen Büffet.

Durch das Programm führte PHR-Mitglied

Andreas Kuhnt in gewohnt lockerer Form.

„Pro Hannover Region hat sich in den zehn

Jahren von einem bloßen Gesellschafter der

Hannover Marketing Gesellschaft in eine

aktive Gemeinschaft von Unternehmern

verwandelt, die an Lösungen für aktuelle

Herausforderungen arbeiten“, betonte der

PHR-Vorstandsvorsitzende Dr. Heinrich

Ganseforth in seinem Grußwort. Dabei

nannte er die Themen demografischer Wandel,

Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs,

Übernahme sozialer Verantwortung als

Bestandteil geschäftlicher Erfolge, Aktivierung

von Exportchancen und den richtigen

Umgang mit IT-Anwendungen.

Anschließend lobte die Chefin der niedersächsischen

Staatskanzlei alle Anwesenden:

„Es sind Menschen wie Sie, die Nie-

dersachsen voranbringen. Sie alle wirken

in diesem engagierten Netzwerk mit und

setzen sich für eine erfolgreiche Zukunft

der Region Hannover ein. Dafür danke ich

Ihnen herzlich auch im Namen von Ministerpräsident

David McAllister, der sich über

dieses aktive Netzwerk freut“, sagte Dr.

Christine Hawighorst in ihrem Grußwort.

Die Landesregierung fühle sich dem Mittelstand

besonders verbunden und verpflichtet.

„Wir helfen Ihnen daher gerne, wenn

Sie neue Märkte im Ausland erschließen

wollen – wie bei der Informationsbörse am

17. September zu internationalen Aktivitäten.“

Hintergrund: Auch die Landesgesell-

Links: Hannovers Wirtschaftsdezernent Hans Mönninghoff bei seiner Begrüßungsrede. Rechts oben: 240 Unternehmer von Pro Hannover

Region genossen die gelungene Jubiläumsfeier im Maharadscha-Palast des Zoo Hannover. Rechts unten: Sie ließen es sich am

Dessertbuffet schmecken (von links): PHR-geschäftsführerin Bärbel Jacob, Dr. Christine Hawighorst, Leiterin der niedersächsischen

Staatskanzlei, Dr. Heinrich ganseforth, Vorstandsvorsitzender Pro Hannover Region und Zoo-Chef Klaus Michael Machens.

schaften NGlobal und NBank beteiligten

sich an der Veranstaltung „Go for Glory“, die

das PHR-Kompetenzteam International als

Begegnung zwischen Spitzensportlern und

Unternehmern organisiert hat.

Zoodirektor Klaus Michael Machens

sah in seinem Redebeitrag Parallelen zwischen

der Entwicklung seines Hauses und

Pro Hannover Region: „Die Expo hat uns

genauso inspiriert wie den Wirtschaftsförderverein.

Ohne die Weltausstellung hätte

es keine Unterstützung für unser Zookonzept

gegeben.“ In dieselbe Kerbe schlug auch

Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernent

Hans Mönninghoff: „Ihr Verein ist

ein hervorragendes Netzwerk der regionalen

Wirtschaft und wichtiger Baustein der

Wirtschaftsförderung in der Region Hannover.

Sie tragen dazu bei, dass Aufträge in

der Region bleiben – auch das ist ein Anliegen

der kommunalen Wirtschaftsförderung.“

Nun nennt sich der Zoo Erlebniszoo

– und getreu diesem Namen bekamen die

Unternehmer noch so einiges geboten: Emile

Moise und seine Tänzerinnen von Salsa del

Alma, ebenfalls Mitglied bei PHR. Markus

Matschkowski und seine gelungenen

Interpretationen von Frank-Sinatra-Songs.

Den Musikverein Marienhagen mit seinem

Orchester. Und – last but not least – ein

le ckeres indisches Buffet stilecht im Maharadscha-Saal,

das Augen und Gaumen gleichermaßen

entzückte. Bei einer Tombola in

Verbindung mit den Eintrittskarten gab es

attraktive Preise zu gewinnen: eine Flugreise

nach Istanbul mit Turkish Airlines, eine

Zoo-Jahreskarte sowie vier Tanzkurse à zwei

Personen bei Salsa del Alma. „Wir sehen uns

demnächst wieder am 2. November beim

Frühstücks-Talk in der AWD Arena“, verabschiedete

PHR-Geschäftsführerin Bärbel

Jacob die Mitglieder nach einem gelungenen

Abend. Zuvor hatte sie sich für die vielen

Gratulationen zum zehnten Geburtstag

des Wirtschaftsnetzwerks bedankt.


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Bereits zum fünften Mal

fand die regionale Dialogmesse

b2d in den Messehallen

Hannover statt. Insgesamt

17 regionale Messen

dieser Art werden deutschlandweit

zum Treffpunkt des

Mittelstandes einer Region.

Der regionale Messetreffpunkt für Macher, Manager und

Visionäre gastierte in diesem Jahr bereits zum 5. Mal im

CCH in Hannover. „b2d“ setzt auf die vertrauensvollen

Beziehungen und kurzen Wege in der Region Hannover,

denn die Welt besteht nicht nur aus Global Playern. Die

Messe richtet sich an mittelständische Unternehmen aus

der gesamten Metropolregion Hannover. Die branchenübergreifende

Dialogmesse für Unternehmen, Unternehmer

und Entscheider aus Industrie, Zulieferern, Handel,

Produktion, Dienstleistern und Handwerk ist auch in ihrem

Jubiläumsjahr auf positive Resonanz bei Ausstellern und

Publikum gestoßen. Rund 1.400 Fachbesucher trafen sich

an beiden Messetagen mit 120 Ausstellern zum geschäftlichen

Dialog. Die meisten Aussteller bestätigten, nennenswerte

Kontakte geknüpft zu haben – rund 80 Prozent von

ihnen zeigten sich mit dem Verlauf der diesjährigen b2d

REgJo HAnnoVER meSSe 75

Hannover zufrieden. Kooperationspartner der b2d Region

Hannover 2010 waren neben der Wirtschaftsförderung der

Landeshauptstadt Hannover auch akkar media Ltd., BTEU

– Bund Türkisch-Europäischer Unternehmer, business-on.

de, CITIPOST GmbH, Gelbe Seiten / Schlütersche Verlagsgesellschaft

mbH & Co. KG, Marketing-Club Hannover e.V.,

PRALLE LOGISTIK GmbH sowie Verlagsgesellschaft Madsack

GmbH & Co. KG. Deutschlandweit findet die b2d in

17 Regionen mit mehr als 2.000 Ausstellern, über 15.000

Fachbesuchern und in Kooperation mit mehr als 100

Wirtschaftsförderungen, Kammern und Verbänden statt.

2011 ist die Regionalmesse auf den 31. August und 1. Sep-

tember im Hannover Congress Centrum terminiert.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter

www.dialogmesse.de


76 PoRtRait REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER PoRtRait 77

Seit rund einem Jahr verhilft das Your Body Design Institut

für Fettreduktion in Hannover zu einer perfekten Silhouette,

indem es die Fettzellen durch die sogenannte „Kavitation“

zum Schmelzen bringt. Sowohl Frauen als auch Männer leiden

unter speziellen Problemzonen. Bei den Frauen sind es

meist Bauch, Hüften, Oberschenkel, Po, Oberarme, der Rücken,

die Taille oder Cellulite, die als störend empfunden werden.

Männer möchten meist ihren „Bierbauch“ oder ihre „Rettungsringe“

loswerden. Aber auch Doppelkinn und Gesicht können

mit dieser Methode erfolgreich behandelt werden. Schlaffes

Gewebe, Schwangerschaftsstreifen und Narben werden ebenfalls

stark gemindert.

Während der Behandlung werden die unerwünschten

Fettpolster zum Schmelzen gebracht. Die freigesetzten Fette

werden dann über das Lymphsystem vom Körper schrittweise

abgebaut und abtransportiert. Genau deshalb wird nach jeder

Behandlung der Stoffwechsel mit einer speziellen Methode

angeregt. „Wir sind stolz darauf, mit einer hochentwickelten

Methode zu arbeiten, bei der Fettzellen und unerwünschte

Fettpölsterchen schonend, absolut schmerzfrei, aber dennoch

hocheffizient bekämpft werden. Damit bieten wir eine günstige

und risikolose Alternative zur Fettabsaugung an. Vor allem

die schnellen und sichtbaren Ergebnisse nach jeder Behandlung

sind überzeugend. Einige Kunden sind zunächst skeptisch,

spätes tens nach der Behandlung sind sie jedoch begeistert und

voller Vorfreude auf die nächsten Termine.

Fettreduktion

durch Ultraschall

Mit dem Ultraschallverfahren von Your Body Design werden

Fettzellen erfolgreich zum Schmelzen gebracht.

Wer seinen Körper ohne Diäten, mühsamen Sport oder eine

riskante Fettabsaugung formen möchte, für den ist unsere

Behandlungsmethode das Richtige“, so die Geschäftsführerin.

Nebenwirkungen sind nicht bekannt, die Haut wird gestrafft

und das Gewebe verbessert. Vorteil der Behandlung ist auch,

dass danach der ganz normale Tagesablauf weitergehen kann.

Je nachdem, wie viel Fett vorhanden ist, werden zwischen

fünf bis zwölf Behandlungen benötigt, um den gewünschten

Effekt zu erzielen. Das Einzige, was der Kunde spürt, ist ein

leichtes Kribbeln auf der Haut. Um die Ergebnisse der Behandlungen

ganz genau nachvollziehen zu können, werden die Körperpartien

vor und nach jeder Behandlung fotografiert. So kann

der Effekt zusätzlich sehr genau kontrolliert werden.

Nicht geeignet ist die Behandlung für schwangere Frauen,

für Menschen mit Leber- und Nierenproblemen, für Thrombosepatienten,

für Träger von Herzschrittmachern sowie Metallprothesen

und Menschen mit extremem Übergewicht. „Vor

einer Behandlung führen wir ausführliche Beratungsgespräche

mit unseren Kunden, um die Konstitution und die persönliche

Zielsetzung abzustimmen. In unserem Institut wird die

Behandlung ausschließlich von qualifiziertem und erfahrenem

Personal durchgeführt“. Die Behandlung sollte dann alle ein bis

zwei Wochen durchgeführt werden, damit der Körper genügend

Zeit hat, das gelöste Fett abzutransportieren. Nach der Behandlung

sollte 48 Stunden lang auf Zucker und Alkohol verzichtet

werden. Eine Sitzung kostet 190 Euro. „Sehr beliebt sind unsere

5er und 10er Karten, in denen Gratisbehandlungen für unsere

Kunden enthalten sind. Um auch zunächst skeptische Klienten

von der Effizienz unserer Behandlungsmethode zu überzeugen,

gibt es eine Geld-zurück-Garantie bei Nichterfolg“.

Ausführliche Informationen unter: www.yourbodydesign.de oder

telefonisch unter: 0511 35 39 64 69, osterstr. 30, 30159 Hannover

Bild © Principal - Fotolia.com


78 inteRview REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER inteRview 79

10 Jahre später:

Die Expo lebt weiter

Regionspräsident Hauke Jagau im RegJo-Interview über die Langzeitfolgen und -erfolge der Weltausstellung

Hannover von 2000, die sowohl inhaltlich als auch politisch von ihrer Aktualität seither nichts eingebüßt hat.

Interview: Stefanie Stüting Fotografie: Frank ossenbrink

Was für Spuren hat die Weltausstellung

vor zehn Jahren in der Region Hannover

ganz konkret hinterlassen?

Jagau: Viel mehr als sich die meisten Menschen

bewusst sind. Sehr viele Einrichtungen,

die wir heute selbstverständlich nutzen

und die zu einer hohen Lebensqualität

in der Region Hannover beitragen, existieren

nur dank der Expo. Das beginnt mit

der Infrastruktur: Wir feiern in diesem Jahr

das zehnjährige Bestehen der S-Bahn – das

Netz wurde anlässlich der Weltausstellung

geschaffen. Heute fahren an jedem Tag

rund 80.000 Menschen mit diesem Transportmittel.

Aber auch die sogenannten

weltweiten Projekte – damals ein Novum

in der Geschichte der Weltausstellungen –

tragen bis heute zur Attraktivität unseres

Lebensraums bei. In Steinhude ist damals

zum Beispiel das historische Scheunenviertel

saniert worden – ein riesiger Gewinn

bis heute und ein Anziehungspunkt auch

für Touristen. Aus dem Expo-Projekt „Stadt

und Region als Garten“ ist unsere Gartenregion

gewachsen, ein Projekt mit einem

enormen Identifikationspotenzial. Und

auch unsere Ausrichtung als Klimaschutzregion

hängt unmittelbar mit der Weltaus-

stellung 2000 zusammen: Damals gab es

das „Klimaschutzprogramm Expo-Region

Hannover“, kurz KLEX genannt. Daraus

ist die Klimaschutzagentur mit ihren heute

zwölf Gesellschaftern entstanden. Sie hat

viel dazu beigetragen und tut es weiterhin,

dass das Thema bei uns in der Region

einen hohen Stellenwert genießt und im

Bewusstsein der Menschen verankert ist.

Hat die Expo 2000 die Menschen in der

Region Hannover verändert und geprägt?

Jagau: Ich denke ja. Dank der CeBIT und

anderer großer Messen gab es hier immer

schon eine gewisse Geübtheit im Umgang

mit internationalem Publikum. Ich glaube

aber, dass die Expo 2000 noch einmal

stark dazu beigetragen hat, dass die Menschen

in der Region Hannover sehr weltoffen

sind. Das ist nicht verwunderlich.

Wer die Weltausstellung miterlebt hat,

verbindet damit viel Positives und die

Freude, die uns unsere ausländischen

Gäste gemacht haben. Diese Erfahrung,

dass das friedliche Miteinander verschiedener

Kulturen eine Bereicherung ist,

prägt die Menschen. Darüber hinaus bin

ich sicher, dass die Weltausstellung dazu

beigetragen hat, dass die Bewohnerinnen

und Bewohner stolz sind auf ihre Region

Hannover. Wertschätzung ist das Stichwort.

Im vergangenen Jahr hat die Hannover

Holding eine Studie zum Image der

Region Hannover in Auftrag gegeben. Das

Ergebnis war eine schöne Bestätigung. Die

Wenigsten hatten vermutet, dass die Identifikation

so hoch ist und die Menschen

die Region so positiv beurteilen.

Welche persönlichen Erinnerungen haben

Sie an die Expo?

Jagau: Ich hatte das Glück, dass ich seinerzeit

als Bürgermeis ter von Laatzen im

Prinzip dichter dran war als jeder andere.

Das Laatzener Rathaus ist vielleicht 500

Meter vom damaligen Expo-Gelände

entfernt. Was nicht heißt, dass ich fünf

Monate lang nur die Weltausstellung

besucht habe. Aber ich habe doch relativ

häufig die Gelegenheit genutzt und das

Kulturprogramm genossen. Ich erinnere

mich zum Beispiel an die Faustinszenierung

von Peter Stein – ein echtes Highlight.

Weil ich Südamerika sehr mag, habe

ich auch den brasilianischen Stand mehrfach

besucht.

Sie waren auch auf der Expo in Shanghai – kann man das mit der

Expo 2000 in Hannover vergleichen?

Jagau: Eigentlich nicht. Der Charakter ist vollkommen anders.

In Shanghai präsentiert sich die Welt einer staunenden chinesischen

Bevölkerung, die in weiten Teilen auf diese Weise erstmals

Kontakt zu anderen Ländern hat. Es handelt sich mehr um

eine Produktvorstellung – gerade beim deutschen Pavillon habe

ich das so empfunden. Das ist für meinen Geschmack zu wenig.

Das Kulturangebot auf der Bühne vor dem deutschen Pavillon hat

mir allerdings gut gefallen. Insgesamt fühle ich mich nicht wohl,

wenn es sehr eng und gedrängt ist. Ich hatte das Glück, bei meinem

Besuch in Shanghai wenig warten zu müssen. Wenn ich mir

aber vorstelle, ich müsste vor jedem Pavillon stundenlang in der

Schlange stehen – das würde ich nicht mitmachen.

Sie haben selbst auch einen Vortrag in Shanghai gehalten im

Rahmen der niedersachsen-Woche – was haben Sie denn den

Chinesen berichtet?

Jagau: Meine Themen waren der moderne öffentliche Nahverkehr

in Ballungsräumen und die Abwicklung von Großveranstaltungen.

Die Region Hannover ist Trägerin des ÖPNV, plant

den öffentlichen Nahverkehr und bestellt Busse und Bahnen für

die Kunden. Das computergestützte System, mit dem wir den

ÖPNV planen, und das Kombiticket bei Großveranstaltungen sind

dort auf großes Interesse gestoßen. Dieses Konzept gehört zu den

Erfolgsrezepten der Region Hannover als Messe- und Event-Standort.

Ich wäre nicht erstaunt, wenn sich die Idee auch andernorts

durchsetzt.

Hauke Jagau ist seit 2006 Regionspräsident

der Region Hannover. Vorher war der

1961 geborene Volljurist hauptamtlicher

Bürgermeister der Stadt Laatzen.

Das frühere Expo-gelände in Hannover ist nicht wirklich ein

Schmuckstück – was ist da denn schief gelaufen?

Jagau: Ich weiß nicht, ob man sagen kann, dass etwas schief gelaufen

ist. Vielleicht waren die Erwartungen von Anfang an zu hoch

gesteckt. Nicht jedes spannende Bauwerk eignet sich auch wirklich

für eine dauerhafte Nutzung. Andererseits braucht man Zeit

und Geduld, um einen Standort hochwertig zu entwickeln. Das

fehlt manchmal. Ich denke, dass die Grundidee richtig ist, dort

nicht jedes x-beliebige Gewerbe anzusiedeln. Mit der Fachhochschule

und der Multimedia-BBS haben wir auf dem Expo-Gelände

ja auch den Grundstein für einen spannenden Bildungs- und Kreativstandort

gelegt. Der Musiker und Produzent Mousse T. hat dort

seine Peppermint-Studios. Es wäre schön, wenn sich das Gelände

in der Richtung weiter entwickelt.

Inwieweit spielt das Motto Mensch-natur-Technik heute noch

eine Rolle in der Region Hannover?

Jagau: Dieses Motto beschreibt nicht nur das Thema der Expo, sondern

ist zentral für jeden, der sich mit dem Thema Nachhaltigkeit

auseinandersetzt. Zukunftsperspektiven lassen sich nur entwickeln,

wenn man diese drei Faktoren unter einen Hut bringt. Für die

Region Hannover und die Arbeit der Regionsverwaltung haben wir

in diesem Jahr strategische Ziele definiert. Da ist zum Beispiel auch

unser Wille zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit festgeschrieben

– das funktioniert nur, wenn wir moderne Technik nutzen,

um auf Dauer die natürlichen Ressourcen, die wir haben und als

Menschen zum Überleben brauchen, zu erhalten. Wir leben und

entwickeln das Motto der Expo weiter.


80 KalendeR REgJo HAnnoVER REgJo HAnnoVER KalendeR 81

Entführung aus dem Serail

Die Staatsoper Hannover zeigt am 11. november 2010

eine der bekanntesten opern von Wolfgang Amadeus

Mozart in einer Inszenierung von Ingo Kerkhof.

Klassik, Ballett Theater, Kabarett, Musical

07. november 2010

london Philharmonic orchestra – mit

orchesterbegleitung spielt Leif ove Andsnes

Werke von Brahms und Beethoven

20.00 Uhr, Kuppelssal HCC

11. november 2010

die entführung aus dem Serail – Singspiel

in drei Aufzügen (1782) von Wolfgang

Amadeus Mozart in einer Inszenierung von

Ingo Kerkhof

19.30 Uhr, Staatsoper Hannover

28. november 2010

the Beggar‘s opera – oper von J.C.

Pepusch / B. Britten / A. Holtsch,

Musiktheater für alle ab 14 Jahren

19.30 Uhr, Ballhof Eins

04. Dezember 2010

Premiere: die liebe zu den drei orangen

– oper in vier Akten und einem Prolog (1921),

von Sergei Prokofjew

19.30 Uhr, Staatsoper Hannover

30. Dezember 2010

der nussknacker – Ballett von Peter I.

Tschaikowsky mit dem St. Petersburger

Staatsballett

19.00 Uhr, Theater am Aegi

04. november 2010

die welt ohne uns (iii): wachsen oder weichen

– drei Jahre nach ende der menschheit

– Botanisches Langzeittheater von

lunatiks produktion

19.00 Uhr, Schauspielhaus Hannover

17. november 2010

der graue engel – Marlene Dietrich – eine

ergreifende Hommage an eine großartige

Künstlerin, dargestellt von Sibylle Brunner

20.00 Uhr, Theater in der List

25. november 2010 bis 16. Januar 2011

„Red“ – hommage an die farbe der liebe

– Varieté-Show

orangerie Hannover-Herrenhausen

27. november 2010

eckart von hirschhausen – Liebesbeweise“

– ein Aufklärungsabend für Abgeklärte, für

Romantiker und für alle, die dachten,

sie wüss ten schon, was Liebe ist

20.00 Uhr, AWD Hall

26. Dezember 2010

Best of andrew lloyd webber – Musical

gala mit den schönsten Songs der

Webber-Musicals

19.00 Uhr, Theater am Aegi

Liebesbeweise

Dr. Eckhard von Hirschhausen verarztet am

27. november 2010 in der AWD Hall angeknackste

und gebrochene Herzen.

Ausstellungen Jazz, Rock, Pop, Schlager Messetermine

Sonstiges

25. november 2010 bis 27. Februar 2011

die entdeckung der Kunst der etrusker –

über die Entdeckung und Erforschung der oft

rätselhaften Kunst der Etrusker

Museum August Kestner

26. november 2010 bis 06. Februar 2011

michael Sailstorfer „forst“ – der Bildhauer

gehört zu den Shooting Stars der jungen

deutschen Kunstszene

kestnergeselleschaft

bis 30. Januar 2011

„what? already?!“ – zum 90. geburtstag

des englischen Künstlers Ronald Searle

Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst

– Wilhelm Busch

bis 30. Januar 2011

vom firmenerben zum „glücklichen fotografen“:

das archiv tet arnold von Borsig

– Arbeiten des heute nahezu vergessenen

Tet Arnold von Borsig aus einer der einflussreichs

ten Industriellenfamilien seiner Zeit

Sprengel Museum Hannover

bis 28. Februar 2011

Bernstein, Blitz und Batterie – Sonderausstellung

zur „Entdeckung der Elektrizität“

Museum für Energiegeschichte(n)

Fotos von Tet Arnold von Borsig

Fotografie-Ausstellung im Sprengel Museum Hannover:

bedeutsame dokumentarische Zeugnisse von Kulturlandschaften

und historischen gebäuden.

13. november 2010

Peter maffay und Band tour 2010 – Peter

Maffay feiert sein 40-jähriges Bühnenjubiläum

gemeinsam mit dem Philharmonic Volkswagen

orchestra auf einer großen Tour

20.00 Uhr, TUI Arena

16. november 2010

david Garrett – der erst 28-jährige geigenvirtuose

und ECHo-Klassik-gewinner auf seiner

bisher größten Deutschlandtournee

20.00 Uhr, TUI Arena

24. november 2010

Joe Cocker – die Blues-Legende auf seiner

aktuellen Hard Knocks Tour

20.00 Uhr, AWD Hall

09. Dezember 2010

Selig – eine der wichtigsten deutschsprachigen

Rockbands der 90-er feierten im vergangenen

Jahr ihr Comeback in originalbesetzung

und kommen 2010 erneut auf Tour

20.00 Uhr, Capitol Hannover

16. Dezember 2010

Gentleman & the evolution – Diversity Tour

2010: der unermüdliche Botschafter des Reggae

stellt sein neues Album vor

20.00 Uhr, Capitol Hannover

16. bis 19. november 2010

eurotier – internationale DLg-Fachausstellung

für Tierhaltung und Tiermanagement

09.00-18.00 Uhr, Messegelände Hannover

30. november bis 02. Dezember 2010

sosocon – 1. European Software Solutions

Conference ist eine neue Konferenz für

geschäftsverantwortliche und IT-Entscheider

Messegelände Hannover

02. bis 05. Dezember 2010

Pferd&Jagd – Europas größte Ausstellung für

Reiten, Jagen und Angeln

10.00-18.00 Uhr, Messegelände Hannover

02. bis 05. Dezember 2010

Country – Ausstellung für Country Living,

Jagdambiente und Reitkultur

10.00-18.00 Uhr, Messegelände Hannover

15. bis 18. Januar 2011

domotex – die Welt der Bodenbeläge: aktuelle

Trends, Produkte und Innovationen

09.00-18.00 Uhr, Messegelände Hannover

28. bis 30. Januar 2011

heimtiermesse – Schwerpunkte: Hund, Katze,

Aquaristik und Tierkommunikation

Messegelände Hannover

Fotografie: Jörg Landsberg, Frank Eidel, Archiv Tet Arnold von Borsig: Arnold Harmsen / Sprengel Museum Hannover, Hannover Concerts

David Garrett

Der „schnellste geiger der Welt“ ist mit seinem

neuen Album „Classic Romance“ am 16.

november 2010 zu gast in der TUI Arena.

19. oktober bis 21. november 2010

2. november der wissenschaft 2010 – 70

Einrichtungen zeigen mit über 150 Veranstaltungen,

wie spannend und aufregend das

Erforschen der Welt ist

diverse orte

06. november 2010

nacht der Bäder – elf Hallenbäder in der

Region Hannover öffnen zu später Stunde

Hallenbäder in der Region Hannover

18. november 2010

„auf Stippvisite mit...“ Ben Becker – der

Schauspieler und Sänger liest deutsche Lyrik

und Balladen aus 400 Jahren

19.00 Uhr, MHH

03. bis 04. Dezember 2010

Gala-nacht der Pferde – die Pferde-gala

des Jahres mit den schönsten Showelementen

aus den vergangenen zehn Jahren

19.00 Uhr, Messegelände Hannover

bis 16. Dezember 2010

mimuse Kleinkunstfestival – seit 30 Jahren

veranstaltet der Verein Klangbüchse in

Langenhagen das größte Kleinkunst-Festival

norddeutschlands

diverse orte: www.mimuse.de


82 LAnD & uMwELt REGJO HANNOVER

Wussten Sie, dass ...

Wissenswertes aus der Region – vom Deister-Sandstein am Berliner Reichstag, der

ersten Bundesgartenschau und einer hannoverschen Erfindung auf dem Mars.

Bilder: Jürgen Matern, adamchemik, Uwe H. Friese, NASA/ESA/the Hubble Heritage

Team (STScI/AURA)/J. Bell (Cornell University)/M. Wolff (Space Science Institute, Boulder)

... am Reichstagsgebäude in Berlin Deister­Sandstein

verbaut wurde?

Bereits im Mittelalter wurde im Deister in

der Umgebung von Völksen bei Springe

Sandstein abgebaut. Dieser wurde hauptsächlich

in der Region Hannover verwendet

– unter anderem am Welfenschloss,

Opernhaus und Neuen Rathaus, fand aber

auch deutschlandweit Abnehmer. So wurde

auch am Reichstagsgebäude in Berlin Deister­Sandstein

verbaut. Seit den 50er Jahren

ist kein Steinbruch mehr in Betrieb.

... die Region Hannover auch zwei Partnerregionen

hat?

Nicht nur die Städte und Gemeinden pflegen

Kontakte zu Partnerstädten, auch die

Region Hannover unterhält zu zwei Partnerregionen

freundschaftliche Beziehungen.

Bereits seit 1981 existiert ein Austausch

mit der Region Unter­Galiläa in

Israel, seit 2000 auch mit dem Landkreis

Posen in Polen (poln.: Poznan). Auf dem

Bild: Kaufmannshäuser aus dem 16. Jahrhundert

in der Altstadt von Posen.

... in Hannover die erste Bundesgartenschau

(BUGA) ihre Pforten öffnete?

Von April bis Oktober 1951 fand in Hannover

die erste deutsche Bundesgartenschau

statt – und bis heute die einzige in Niedersachsen.

Die Ausstellungsfläche im Stadtpark

Hannover war damals noch sehr viel

kleiner als bei BUGAs der späteren Jahren,

insgesamt kamen 1,6 Millionen Besucher.

Seitdem findet die Bundesgartenschau alle

zwei Jahre in einer anderen Stadt statt.

Austragungsort 2011 ist Koblenz.

... ein Laser aus Hannover im Jahr 2018

nach Leben auf dem Mars suchen wird?

Wenn sich der Mars­Rover „ExoMars“

auf die Suche nach Spuren von Leben auf

dem Mars begeben wird, wird auch ein

vom Laser Zentrum Hannover entwickeltes

Lasersystem an Bord sein. Mithilfe des

Lasers können nicht verdampfbare organische

Moleküle nachgewiesen werden, die

Hinweise auf mögliches Leben geben könnten.

Der Prototyp ist fertig, jetzt muss der

Laser noch weltraumlich gemacht werden.

Impressum

2. Jahrgang, 5. Ausgabe

Herausgeber

Polygo Verlag GmbH

Verlag

Polygo Verlag GmbH

Haus der Wirtschaftsförderung

Prinzenstraße 12

30159 Hannover

Tel.: 0511 16 99 69-0

Fax: 0511 16 99 69-21

Internet und E-Mail

www.hannover.regjo.de, hallo@regjo.de

Herausgeber

Thomas Wirth (wirth@polygo.de)

Chefredaktion

Stefanie Stüting (stueting@polygo.de)

Redaktion

Katrin Langemann, Tim Mittelstaedt, Hannah Kroft

Autoren

Angela Andresen-Schneehage, Brigitte Freitag,

Sven Grünewald, Harald Jacke, Volker Schönfeldt

Fotografie

adamchemik, Archiv Tet Arnold von Borsig: Arnold

Harmsen / Sprengel Museum Hannover, AutoVision

GmbH, Marco Bühl, Bullerjahn, DB AG/Carsten

Tönnies, DB AG/Gerhard Fuest, Deutsche Bahn AG,

Dormero Hotel Hannover, Frank Eidel, Flughafen

Hannover, Dr. Nicolas Fontaine, Karl-Heinz Frieler/

German Classics, Uwe H. Friese, Georg Ebeling

Spedition GmbH, Daniel George/cc-by-3.0, GOP

Varieté, Christian Haase, Hannover Concerts,

Roberto Hegeler, Interhyp AG, Kastens Hotel

Luisenhof, Hans-Jürgen Köhler/Bap-Spiele, Jörg

Landsberg, Christian Lange, LTM/Andreas Schmidt,

m3team, Jürgen Matern, Tim Mittelstaedt, NASA/

ESA/the Hubble Heritage Team (STScI/AURA)/J.

Bell (Cornell University)/M. Wolff (Space Science

Institute, Boulder), NFV, Office 360 GmbH, Frank

Ossenbrink, phaeno, Principal – Fotolia.com,

Queens Hotel Hannover, Ringfoto Steindorf-Sabath,

RWE, Sabina, Anders Seefeldt, Theodoro da Silva,

Smoke Free Systems, Stadt Schönebeck (Elbe),

Stadtmarketing Leipzig, Steuerbüro Kaden, Marc

Theiss, Oliver Vosshage

Art Direktion

Iris Becker

Layout & Illustration

Lars Weber, Sebastian Lenartz

Lektorat

Mirjam Schröder

Marketingleitung

John D. Swenson (swenson@regjo.de)

Verlagskoordination Region Hannover

Tim Mittelstaedt (mittelstaedt@regjo.de)

Anzeigen

Michael Mohné (hannover@regjo.de)

Jörn Jacobsen (jacobsen@regjo.de)

Dennis Aschoff (marketing@regjo.de)

Maurice Henin (henin@polygo.de)

Leni Speidel (speidel@polygo.de)

Britta Blosat (blosat@polygo.de)

Lara Dörner (doerner@polygo.de)

Versand & Aboservice

Anne Nathe (nathe@regjo.de)

Melanie Brito Ferreira (info@polygo.de)

Katharina Schloh (schloh@polygo.de)

Geschäftsführung

Thomas Wirth (wirth@polygo.de)

Assistenz der Geschäftsführung

Jennifer Röstel (roestel@regjo.de)

Caroline Bergeest (bergeest@polygo.de)

Erscheinungsweise

viermal im Jahr

Bezugsbedingungen

Abonnement EUR 20,- inkl. Mehrwertsteuer und

Zustellgebühr für vier Ausgaben. Einzelpreis EUR

4,50. Das Abonnement verlängert sich automatisch,

wenn es nicht zum Ablauf gekündigt wird.

RegJo ist eine eingetragene Marke (Nr. 39867052)

der Polygo Verlag GmbH

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages.

Kooperationspartner des RegJo

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