o profit - Stadt Kaiserslautern

stadtentwaesserung.kaiserslautern.de

o profit - Stadt Kaiserslautern

ÖKOPROFIT ®

Kaiserslautern

2006


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Herausgeber

Stadt und Landkreis Kaiserslautern

Stadt Kaiserslautern Kreisverwaltung Kaiserslautern

Rathaus Nord / Lauterstraße 2 Lauterstraße 8

67657 Kaiserslautern 67657 Kaiserslautern

Telefon 0631 - 365 2320 Telefon 0631 - 7105 373

Fax 0631 - 365 1159 Fax 0631 - 7105 370

© Stadtverwaltung und Landkreis Kaiserslautern 2006

Bezugsquelle

Stadtverwaltung Kaiserslautern

Referat Umweltschutz, Agendabüro

Petra Gass

Telefon 0631 - 365 2740

Kreisverwaltung Kaiserslautern

Fachbereich Abfall- und Abwasserwirtschaft

Frau Lill

Telefon 0631 - 7105 505

Bearbeitung

Verantwortlich

Stadtverwaltung Kaiserslautern: Bettina Dech-Pschorn, Dr. Stefan Kremer

Kreisverwaltung Kaiserslautern: Karl-Ludwig Kusche

Konzeption

Arqum GmbH

Redaktion

Arqum GmbH

Stadt und Landkreis Kaiserslautern

Texte und Bilder

Die 12 ÖKOPROFIT Betriebe,

die Kooperationspartner von ÖKOPROFIT Kaiserslautern

Gestaltung, Grafik und Layout

mnDesign, Kaiserslautern

Druck

Print Plus Mediendienstleistungen GmbH, Kaiserslautern

Auflage

1.500

ÖKO


PROFIT

Vorwort

Im Rahmen des Projektes ÖKOPROFIT ® , einem Baustein der lokalen Agenda 21 in Kaiserslautern,

sind im Oktober 2006 die ersten 12 Betriebe in der Stadt und im Landkreis Kaiserslautern für ihr

Engagement im betrieblichen Umweltschutz ausgezeichnet worden. Mit Hilfe von ÖKOPROFIT ® sind

Verbesserungsmaßnahmen für den betrieblichen Umweltschutz entstanden, die die Unternehmen

finanziell entlasten, Ressourcen sparen und das Unternehmensprofil stärken.

Die Betriebe ALSCO Berufskleidungs-Service GmbH, 1. FC Kaiserslautern, LBD Norberger, Peschla &

Rochmes GmbH, Poly-Tech GmbH, Stadtentwässerung Kaiserslautern, Stadtsparkasse Kaiserslautern,

TWK Verkehr AG und WNS, Westpfalz-Klinikum GmbH, WVE Westpfälzische Ver- und Entsorgungs-

GmbH, Zimmermann Formtechnik GmbH und die Zoo Kaiserslautern GmbH konnten mit fachlicher

Unterstützung überprüfen, wie sie Ressourcen effizienter einsetzen können. Dass das Potential dazu

vorhanden ist, zeigt das Ergebnis der Überprüfung. Bereits mit lediglich einer Maßnahme pro Betrieb

sind Einsparungen in Höhe von 103.840 Kilowattstunden Strom, 8.000 Kubikmeter Erdgas, 50.000 Liter

Diesel, 7.500 Kubikmeter Wasser und damit Kosteneinsparungen in Höhe von 118.450 Euro zu erzielen.

Weitere Vorschläge befinden sich in der Planung oder bereits in der Umsetzung. Profit erzielt haben die

Beteiligten aber auch durch den intensiven Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern sowie die

Motivationsförderung für Umweltbelange in den Betrieben.

ÖKOPROFIT® ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stadt und dem Landkreis Kaiserslautern,

der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für die Stadt und den Landkreis Kaiserslautern und den

beteiligten Betrieben. Unser besonderer Dank geht an die Industrie- und Handelskammer Pfalz und

die Handwerkskammer der Pfalz für die Unterstützung bei der Zertifizierung, an das Rationalisierungs-

und Innovationszentrum der deutschen Wirtschaft RKW Rheinland-Pfalz für die finanzielle Förderung

der Betriebe sowie an das Beratungsunternehmen Arqum für die fachliche Begleitung des Projektes.

Weiter möchten wir uns beim Zweckverband Abfallwirtschaft Kaiserslautern, der Struktur- und

Genehmigungsdirektion Süd, der Firma Water & More Saar-Pfalz, der Freudenberg Vliesstoffe KG sowie

der Firma Eco-Consult für die fachliche Unterstützung in den Workshops bedanken.

Wir freuen uns, Ihnen mit der vorliegenden Broschüre das Projekt und die beteiligten Betriebe näher

vorstellen zu können. Beim Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz

bedanken wir uns für die finanzielle Unterstützung beim Druck dieser Broschüre.

Oberbürgermeister Landrat

Bernhard J. Deubig Rolf Künne

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Inhalt

Impressum 2

Vorwort 3

Lokale Agenda 21 in Kaiserslautern 5

ÖKOPROFIT – Ein Agenda 21-Projekt 5

Was ist ÖKOPROFIT? 6

Was wird konkret gemacht bei ÖKOPROFIT? 7

Wie geht es weiter nach ÖKOPROFIT Kaiserslautern? 7

ÖKOPROFIT Kaiserslautern – Die Ergebnisse 8

Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen 9

Einsparungen nach Betriebsgröße 9

Ergebnisse in den einzelnen Bereichen 10 - 11

Die Betriebe

Alsco GmbH 12 - 13

1. FC Kaiserslautern 14 - 15

LBD Norberger GmbH 16 - 17

Peschla + Rochmes GmbH 18 - 19

Poly//Tech 20 - 21

Stadtentwässerung Kaiserslautern 22 - 23

Stadtsparkasse Kaiserslautern 24 - 25

Technische Werke Kaiserslautern 26 - 27

Westpfalz Klinikum GmbH 28 - 29

WVE GmbH 30 - 31

Zimmermann Formtechnik GmbH 32 - 33

Zoo-Gesellschft-Kaiserslautern mbH 34 - 35

Die Kooperationspartner 36 - 39

ÖKO


PROFIT

Lokale Agenda 21 in

Kaiserslautern

Die wichtige Rolle der Kommunen bei der

Initiierung und Umsetzung nachhaltiger

Entwicklung ist unbestritten. Die Städte und

Gemeinden fungieren durch ihr Handeln auf der

örtlichen Ebene als entscheidender Faktor bei

Aktivitäten im Sinne der Agenda 21.

Die Stadt Kaiserslautern hat daher bereits am

8. Juli 1996 den Grundsatzbeschluss zur Lokalen

Agenda 21 gefasst und im Jahr 2000 als erste

Stadt in Rheinland-Pfalz das Leitbild mit ersten

Maßnahmen im Stadtrat beschlossen.

Das Bündeln und der Einsatz möglichst vieler

Kräfte für eine zukunftsfähige Entwicklung

der Stadt hat sich gelohnt. Zahlreiche Verantwortungsträger

aus allen gesellschaftlichen

Bereichen und viele engagierte Bürgerinnen und

Bürger haben an dem Leitbild für die Entwicklung

Kaiserslauterns im 21. Jahrhundert mitgewirkt

und in Arbeitsgruppen und Workshops ihre

Ideen und Meinungen eingebracht. Das Leitbild

beruht somit auf einem breiten Konsens und die

Vorstellungen zu einer nachhaltigen Entwicklung

sind im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit

verankert. Viele Projekte wurden mit Erfolg

umgesetzt. Besonders zu erwähnen sind die

barrierefreie Stadt, die „Glockestubb“ und die

Solarstadt Kaiserslautern. Als weiteres Projekt

wurde im Jahr 2005 ÖKOPROFIT Kaiserslautern

initiiert, um die Belange der Ökonomie mit denen

der Ökologie in Einklang zu bringen. Kosten im

Unternehmen senken und damit die Umwelt durch

geringeren Ressourcenverbrauch entlasten ist

unerlässlicher Bestandteil der zukunftsfähigen

Entwicklung unserer Stadt.

Damit in Kaiserslautern eine sozial- und umweltverträgliche

Lebens- und Wirtschaftsweise

weiterentwickelt und nachhaltig gesichert

werden kann, werden wir auch zukünftig auf

diesem Weg weitergehen und die Synergien

von Beteiligungsprozessen nutzen. Allen

Dienstleistern, Gewerbe- und Industriebetrieben,

die sich mit ihrem Engagement für die Zukunft

der Stadt Kaiserslautern eingesetzt haben und

einsetzen, gilt unser besonderer Dank.

ÖKOPROFIT –

Ein Agenda 21-Projekt

„Umweltschutz aus Eigennutz“, so lautet

der Untertitel des Projektes ÖKOPROFIT

(ÖKOlogisches PROjekt Für Integrierte Umwelt-

Technik), das sich als Agenda 21-Projekt weltweit

einen Namen gemacht hat. Fast zeitgleich zur

Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio

de Janeiro im Jahre 1992 bildete sich in Graz

(Österreich) ein Netzwerk aus engagierten

Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und

Verwaltung. Aus der Zusammenarbeit entstand

ÖKOPROFIT, ein Umweltberatungsprogramm

mit dem gemeinsamen Leitziel, das Prinzip

der Nachhaltigkeit in Wirtschaftsbetrieben

praxisorientiert umzusetzen.

In Deutschland wurde ÖKOPROFIT erstmals in

München durchgeführt. Mittlerweile gibt es

ÖKOPROFIT-Projekte nicht nur in ca. 70 weiteren

deutschen Städten und Landkreisen, sondern auch

in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien,

Slowenien, der Ukraine, Nicaragua, China und

Brasilien.

Mit der Zielsetzung, auch den Betrieben in

der Stadt und im Landkreis Kaiserslautern ein

geeignetes Beratungsprogramm zur sinnvollen

Kombination von Ökologie und Ökonomie

und zur Erarbeitung eines betrieblichen

Umweltmanagements zur Verfügung zu stellen,

5


6

initiierten Stadt und Landkreis Kaiserslautern

in Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft

für die Stadt und den Landkreis

Kaiserslautern im Rahmen der Lokalen Agenda 21

die Durchführung von ÖKOPROFIT.

Zur Realisierung des ÖKOPROFIT-Projektes im

Rahmen der Lokalen Agenda 21 stellten die Stadt

und der Landkreis Kaiserslautern Finanzmittel

bereit, darüber hinaus erhielten die Betriebe

vom Rationalisierungs- und Innovationszentrum

der deutschen Wirtschaft RKW Rheinland-Pfalz

finanzielle Förderung.

Mit der Durchführung wurde das Umweltberatungsunternehmen

Arqum beauftragt.

Was ist ÖKOPROFIT?

Mit kompetenter externer Unterstützung werden

von den Betrieben auf der Grundlage einer

umfassenden Bestandsaufnahme gemeinsam

praxisnahe Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt,

mit denen die beteiligten Unternehmen die Kosten

senken und die Umwelt entlasten. Bei dieser optimalen

Verbindung von Ökologie und Ökonomie

beteiligten sich eine Erfolg versprechende

Mischung aus größeren und kleineren Unternehmen

aus verschiedenen Branchen.

In der Stadt und dem Landkreis Kaiserslautern

startete das Projekt nach einer Vorlaufphase

im Oktober 2005. Neben der Stadt und dem

Landkreis Kaiserslautern unterstützen auch

die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für die

Stadt und den Landkreis Kaiserslautern, das

Rationalisierungs- und Innovationszentrum der

deutschen Wirtschaft RKW Rheinland-Pfalz sowie

die Industrie- und Handelskammer für die Pfalz

und die Handwerkskammer der Pfalz das Projekt.

In acht Workshops wurden den Unternehmen

umweltrelevante Inhalte zu den Themen Energie,

Wasser, Recht, etc. praxisnah vorgestellt, bei den

ÖKO

Terminen vor Ort wurden die Unternehmen bei der

praktischen Umsetzung im Betrieb unterstützt.

Was wird konkret gemacht

bei ÖKOPROFIT?

1. Durchführung gemeinsamer Workshops

In monatlichen Workshops werden über ein

Jahr hinweg alle umweltrelevanten Themen

bearbeitet, die für die Betriebe interessant sind.

Die Workshops finden abwechselnd bei den

beteiligten Unternehmen statt, sodass vor Ort in

den Betrieben ein konkreter Erfahrungsaustausch

stattfindet, auch über umweltrelevante Themen

hinaus.

Inhaltlich geht es bei den Workshops nicht

nur um Möglichkeiten zur Verbesserung der

Abfalltrennung und Senkung der Abfallkosten,

um Energieeinsparung im Betrieb und

Empfehlungen zum Wassersparen sowie den

Umgang mit Gefahrstoffen und Einhaltung

der umweltrechtlichen Vorschriften. Auch

Themen wie umweltfreundlicher Einkauf,

Umweltkosten und Umweltcontrolling oder die

Motivation und Einbindung von Mitarbeitern

sowie Arbeitsplatzevaluierung stehen auf der

Tagesordnung.

2. Individuelle Beratung

der einzelnen Betriebe vor Ort

Die Beratung vor Ort ist ein wesentlicher

Bestandteil von ÖKOPROFIT.

Hier hat der Betrieb die Gelegenheit betriebsspezifische

Verbesserungen und Ansätze

zur Umweltentlastung, Kostensenkung und

Rechtssicherheit zusammen mit dem Berater zu

entwickeln. Zielsetzung ist es, nach der Ermittlung

der umweltrelevanten Bereiche und


PROFIT

der Datenerhebung individuelle Maßnahmen in

einem Umweltprogramm zu formulieren und die

in den Workshops gewonnenen Informationen im

Betrieb umzusetzen.

3. Auszeichnung als ÖKOPROFIT-Betrieb

Die erfolgreiche Teilnahme an ÖKOPROFIT wird

von der Stadt und dem Landkreis Kaiserslautern

mit der Auszeichnung als „ÖKOPROFIT-Betrieb

Kaiserslautern“ im Rahmen einer offiziellen

Veranstaltung honoriert. Die Auszeichnung kann

von den Firmen als Werbemaßnahme an Kunden

und Lieferanten weitergegeben werden.

Wie geht es weiter nach

ÖKOPROFIT Kaiserslautern?

Die erzielten Einsparungen sind sicher nicht

allein ausschlaggebend für den Erfolg von

ÖKOPROFIT. Vielmehr zeigt das Interesse an den

weiterführenden Bausteinen „ÖKOPROFIT-Klub“

und „Vom ÖKOPROFIT zur EMAS/ISO 14.001“, dass

ÖKOPROFIT von allen Teilnehmern sehr positiv

bewertet wird.

ÖKOPROFIT-KLUB

In drei Workshops werden die Teilnehmer weiterhin

in Umweltthemen durch externe Berater geschult.

Dabei werden die im ÖKOPROFIT entwickelten

Instrumente fortgeschrieben und weiterentwickelt,

z. B. werden die Umweltprogramme ergänzt und

aktualisiert. Von besonderer Wichtigkeit ist ferner

der laufende Erfahrungsaustausch, der zu einer

ständigen Wissenserweiterung beiträgt.

Vom ÖKOPROFIT zur EMAS/ISO 14.001

In diesem Modul besteht die Möglichkeit, das

betriebsinterne Umweltmanagementsystem in der

Art zu erweitern, dass sich der Betrieb nach der

EMAS-Verordnung bzw. DIN ISO 14.001 validieren

bzw. zertifizieren lassen kann. Die Vorbereitung

dazu erfolgt wiederum gemeinsam mit den

anderen Betrieben mit externer Unterstützung.

Darüber hinaus...

... soll das Einsteigerprogramm ÖKOPROFIT im

Anschluss in eine neue Runde gehen. Interessierte

Betriebe sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

7


8

ÖKOPROFIT Kaiserslautern

– Die Ergebnisse

In den ÖKOPROFIT Betrieben der Stadt und des

Landkreises Kaiserslautern wurden umfassende

Umweltprogramme mit Einzelmaßnahmen zu

Energie/Emissionen, Rohstoffe/Abfälle, Wasser/

Abwasser und organisatorischen Maßnahmen zum

Thema „betrieblicher Umweltschutz“ aufgestellt.

In der folgenden Darstellung werden die fünf bis

sieben wichtigsten Maßnahmen jedes Betriebes

quantitativ und z.T. qualitativ ausgewertet.

Die Gesamtbilanz der 69 ausgewerteten

Maßnahmen ist beeindruckend.

Pro Jahr sparen alle 12 ÖKOPROFIT-Betriebe zusammen:

Energie/Emissionen

Strom 311.180 kWh

Wärme 1.640.735 kWh

Kraftstoff 644.704 kWh

CO2-Emissionen

Rohstoffe/Abfälle

522.603 kg

Rohstoffe (Papier) 1.762 kg

Restmüll

Wasser/Abwasser

202 m³

Wasser/Abwasser 34.649.000 l

Kosteneinsparung 404.167,- €

ÖKO

Alle Betriebe konnten Einsparungen erzielen.

Insgesamt sparen die 12 Betriebe pro Jahr mehr als

400.000 Euro ein. Der jährliche Energieverbrauch

verringerte sich um rund 2,6 Millionen kWh und der

damit verbundene Kohlendioxid (CO2) - Ausstoß

um mehr als 520.000 kg. Der größte Anteil der

Energieeinsparung stammt aus der Reduzierung

des Heizenergieverbrauchs – insgesamt

ca. 1,6 Millionen kWh. Das bedeutet eine

Verringerung der CO2-Emission um mehr als

150.000 kg im Jahr 1 . Der Stromverbrauch kann um

gut 310.000 kWh reduziert werden. Das entspricht

dem durchschnittlichen Verbrauch von knapp

70 Vier-Personen-Haushalten 2 im Jahr.

Weiterhin sparen die Betriebe 202 m³ Restmüll,

1.762 kg Papier (ca. 374.425 Blatt) und

ca. 35 Millionen Liter Wasser ein.

1 Es wurde nur die Reduzierung der CO2- Emissionen auf Basis der eingesparten Energieträger

ausgewertet. Für die Umrechnung von Strommengen in CO2-Emissionen wurde der Bundesmix

verwendet, für die Fernwärme die jeweiligen Angaben des Versorgers.

2 Zum Vergleich: durchschnittlicher Jahres-Strom-Verbrauch Vier-Personen-Haushalt: 4430 kWh


PROFIT

Wirtschaftlichkeit der

Maßnahmen

Wirtschaftlichkeit der 69 Maßnahmen

der 12 ÖKOPROFIT-Betriebe

Bei der Bewertung der Maßnahmen hinsichtlich

deren Wirtschaftlichkeit konnten ebenfalls

positive Ergebnisse vermerkt werden. Die

Investitionen zur Umsetzung der Maßnahmen

betragen insgesamt ca. 2 Millionen €.

� 38% der Maßnahmen waren ohne Investition

z.T. sofort umsetzbar. Oft ist nur eine Umstrukturierung

in der Organisation nötig oder

es werden Verbesserungen durch Aufklärung

der Mitarbeiter erreicht.

� Bei 16% der Maßnahmen lag die Amortisationszeit

unter 1 Jahr. Dies entspricht einer

Investitionssumme von 31.789,- €.

� 7% der Maßnahmen haben eine Amortisationszeit

von 1 bis 3 Jahren. Die Investitionen

betragen für diese Maßnahmen 177.200,- €.

� 19% der Maßnahmen haben eine Amortisationszeit

von mehr als 3 Jahren. Diese tragen mit

rund 1.839.050,- € in großem Umfang zur

Gesamtinvestitionssumme bei.

� Bei 16% der Maßnahmen konnte der ökonomische

Nutzen nicht genau bestimmt werden

und bei 4% entstanden Mehrkosten zu Gunsten

des Umweltschutzes.

Einsparungen

nach Betriebsgröße

Unabhängig von Größe und Branche konnten

alle Betriebe Einsparungen durch das ÖKOPROFIT

Projekt realisieren. Die Auswertung zeigt, dass die

Einsparungen neben der Betriebsgröße auch von

der Branche abhängen, wobei erwartungsgemäß

größere Unternehmen tendenziell höhere

Einsparungen erzielen. Kleinere Betriebe mit

bis zu 50 Mitarbeitern konnten ihre Kosten um

durchschnittlich 11.538,- € pro Jahr reduzieren.

Betriebe, die 51 bis 150 Personen beschäftigen,

sparen durch die umgesetzten Maßnahmen

im Durchschnitt 56.176,- € ein und Betriebe

mit mehr als 150 Mitarbeitern kamen auf eine

Kosteneinsparung von durchschnittlich 40.600,- €

pro Jahr. Die Bandbreite der Einsparungen aller

Betriebe reicht von 1.400,- € bis 170.800,- €.

Betriebsgröße

/Mitarbeiter

Einsparung pro Betrieb und Jahr

Durchschnitt

Kleinster

Wert

Größter

Wert

Bis 50 11.538,- € 1.400,- € 49.250,- €

51 bis 150 56.170,- € 8.915,- € 170.800,- €

Über 150 40.600,- € 15.100,- € 76.200,- €

9


10

Ergebnisse in den

einzelnen Bereichen

Energie und Emissionen

43 der ausgewerteten Maßnahmen zielen auf

die Verringerung des Energieverbrauchs und

die Reduzierung der dadurch entstehenden

Emissionen. Die Einsparung beträgt mehr als

300.000,- €. Schwerpunktmäßig wurden folgende

Maßnahmen umgesetzt:

� Bei der Energiegewinnung, Heizung bzw.

Warmwassererzeugung: z.B. Nutzung von

Abluft der USV (Unterbrechungsfreie

Stromversorgung) zur Erwärmung von

angrenzenden Räumen,

� Errichtung einer Photovoltaikanlage zur

Stromgewinnung aus regenerativen Quellen,

� Durchführung eines ökologischen Fahrertrainings

zum spritsparenden Busfahren,

� Einbau einer zentralen Heizungssteuerung

im Werkstattgebäude und Austausch des

Elektroboilers im Waschraum,

� Verbesserung der Gebäudeisolierung,

� Abschalten von nicht benötigten Geräten

und Maschinen bzw. Beleuchtung,

ÖKO

� Stromverbrauchsreduzierung: Einbau von

Bewegungsmeldern, Tageslichtsensoren,

Zeitschaltuhren und Kontaktschaltern,

Erneuerung der Leuchtmittel; Ausstattung

der PC-Arbeitsplätze mit Steckerleisten.

Rohstoffe und Abfälle

Mit einer Einsparung von mehr als 25.000,- €

trugen die 13 Maßnahmen in diesem Bereich

zur positiven Gesamtbilanz bei. Diese Einsparungen

ergeben sich hauptsächlich durch

Abfallvermeidung und eine verbesserte

Abfalltrennung, indem der Verwertungsanteil

erhöht wurde bzw. durch effizienteren Einsatz von

Rohstoffen. Beispielhaft ist die Verwendung von

Recyclingpapier, die Zentralisierung von Druckern,

doppelseitiges Kopieren und das Versenden von

E-mails statt Briefen, wodurch das Aufkommen an

Papiermüll in großem Maße reduziert wurde.

Anzahl Einsparung

Energie und Emmision 43 308.865,- €

Rohstoffe und Abfälle 13 25.252,- €

Wasser und Abwasser 7 61.800,- €

Sonstige 6 8.250,- €

Summe der Einsparungen und Anzahl der Maßnahmen der 12 ÖKOPROFIT Betriebe in der Stadt und dem

Landkreis Kaiserslautern aufgeschlüsselt nach den unterschiedlichen Bereichen.


PROFIT

Wasser und Abwasser

Mit 7 Maßnahmen im Bereich Wasser/Abwasser

wurden 61.800,- € gespart.

Im Vordergrund standen dabei insbesondere

Prozessoptimierungen in Produktionsabläufen

und Wiederverwendung von Prozesswasser sowie

die Reduzierung der Abwassergebühren. Auch

der Einbau von z.B. sensorgesteuerten Armaturen

hat zur Reduzierung des Wasserverbrauchs

beigetragen.

Durch Einbau neuer Materialien und Umstrukturierung

der bisherigen Abläufe konnten fast

35.000 m³ Frisch- und Abwasser gespart werden.

Sonstige

Mit 6 weiteren Maßnahmen konnten Einsparungen

in Höhe von 8.250,- € erzielt werden.

Kennzahlen für den Energie-, Papier- und

Wasserverbrauch wurden gebildet und

kontinuierlich kontrolliert. Diese Informationen

wurden dann an die Mitarbeiter weitergeleitet,

um deren Umweltbewusstsein zu stärken und ihr

Verhalten zu beeinflussen.

Darüber hinaus zählen Verbesserungen

im Arbeitsschutz, Optimierungen des

Materialhandlings und z.B. die Anschaffung

von umweltfreundlichen Multifunktionsgeräten

(z.B. kombinierte Druck- und Kopiergeräte

mit Duplexdruck-Funktion, PC-kompatible

Faxgeräte etc.) in der Verwaltung zu diesem

Maßnahmenblock.

11


First in

textile services

worldwide

12

First in textile services worldwide

Die Erfolgsgeschichte von ALSCO

begann 1889

in Lincoln/Nebraska:

Dort gründete George A. Steiner, gerade

15 Jahre alt, das rasch wachsende

Unternehmen „American Linen Supply

Company“, das unter dem Kürzel ALSCO

bald internationale Bedeutung erlangte.

Heute steht der Name ALSCO für

einen weltweit operierenden Konzern,

der sich die Verteilung und Pflege

von Berufskleidung und zahlreichen

weiteren Produkten rund um Sauberkeit

und Hygiene zur Aufgabe gemacht hat.

Ideenreichtum und Forschungsgeist der

Gründer prägen das Unternehmen. So

ist z.B. der Stoffhandtuch-Automat eine

ALSCO-Entwicklung.

Neben dem Schwerpunkt in den USA,

Kanada und Brasilien ist ALSCO heute

auch in Australien und Asien sowie in

vielen europäischen Ländern präsent.

Weltweit sind derzeit mehr als 13.000

Mitarbeiter in 125 Niederlassungen für

den internationalen Branchenführer

tätig und erzielen einen jährlichen

Umsatz von ca. 1 Mrd. USD.

Æ

Unsere beste Maßnahme:

Wärmerückgewinnungsanlage

ÖKO

Wärmerückgewinnung durch Wärmetausch zwischen Abwasser

(aus Vor- und Klarwäsche) und Kaltwasser.

Das Umweltteam (v.l.n.r.):

V. Leimann, F. Winter, M. Nohr, T. Hanewald, M. Scherer


PROFIT

Umweltleistung – Das haben wir schon getan:

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Umstellung der Abfallbehälter:

Austausch des Restmüllbehälters

möglich auf Grund Reduzierung der

Restmüllmenge

Wegen des geringen

Stromverbrauchs wird die

installierte Messeinrichtung

mit Leistungsmessung gegen

einen normalen Drehstromzähler

ausgetauscht

Nachrüstung der Waschmittellager

mit Auslaufsperren zum schnellen

Verschließen von Gebäudeöffnungen

im Stör- oder Brandfall

Umweltprogramm – Das haben wir vor:

keine 1.397,- € pro Jahr

Behältermiete

und 4,4 m³

Restmüll

keine 2.196,- € pro Jahr

bzw. 30.000 kWh

Strom/Jahr

3.746,- € verbesserter

Umweltschutz,

nicht bezifferbar

01/2006

05/2006

03/2006

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Wärmerückgewinnung durch

Wärmetausch zwischen Abwasser

(aus Vor- und Klarwäsche) und

Kaltwasser

Abwasservergütung für nicht in den

Kanal geleitetes Wasser

Ökoprofit – Pro Jahr sparen wir ein:

3.500,- € 7.000,- € pro Jahr

bzw. 8.000 m³

Gas/Jahr

74,- € 1.500,- € pro Jahr

bzw. 900 m³

Abwasser/Jahr

Energie 30.000 kWh Strom, 8.000 m³ Gas

Abfall 4,4 m³ Restmüll

Abwasser 900 m³ Abwasser

Kosteneinsparung 12.093,- €

In Planung

07/2006

ALSCO

Berufskleidungs-Service GmbH

Otto-Hahn-Straße 1

67661 Kaiserslautern

www.alsco.de

1956 in Lincoln/Nebraska gegründet

100 Mitarbeiter in Kaiserslautern

1.400 Mitarbeiter Bundesweit

Leasing-Unternehmen in Bereichen wie

Berufs,- und Schutzkleidung, Hotel- und

Gastronomiewäsche, Eingangsmatten,

Waschraumservice

Kontakt Valerij Leimann

(bis auf weiteres)

Telefon 06301 - 600 690

Fax 06301 - 600 800

eMail v.leimann@alsco.de

13


1. FCK Das Herz der Pfalz

Der FC 1900 Kaiserslautern wurde

am 02.06.1900 als Zusammenschluss

des FC Germana 1896 und der

Fußballgesellschaft 1899 gegründet.

Die Umbenennung in

1. FC Kaiserslautern erfolgte 1932.

Heute zählt der Verein über 11.000

Mitglieder und bietet neben Fußball

auch die Sportarten Basketball, Boxen,

Handball, Hockey, Leichtathletik,

Running und Triathlon an.

Investiert wurde v.a. in den

Fußball-Nachwuchsbereich.

Mit dem Sportpark „Rote Teufel“

besitzt der 1. FCK ein 27 Hektar großes

Trainingsgelände und vorbildliches

Nachwuchs- und Leistungszentrum für

15 Juniorenteams und das Amateurteam.

Die größten Erfolge feierte der

1. FC Kaiserslautern mit dem Erringen

der Deutschen Meisterschaft 1951,

1953, 1991, 1998 sowie dem Gewinn

des Deutschen Pokals 1990 und 1996.

Das Stadion trägt den Namen zu Ehren

der größten Persönlichkeit des 1. FCK.

Im Fritz-Walter-Stadion wurden 5 Spiele

der Fußball-Weltmeisterschaft 2006

ausgetragen.

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ÖKO

Unsere beste Maßnahme: Einbau eines Unterzählers

zur Ermittlung der real anfallenden Abwassermenge

Am Sportpark „Rote Teufel“ auf dem Fröhnerhof wird die Rasenfläche

(220x117 Meter) kostenintensiv bewässert. Der 1.FCK zahlt seit

dem Jahr 2000 für das gesamte abgenommene Trinkwasser auch

Abwassergebühren, obwohl das meiste Wasser nicht als Brauchwasser

genutzt wird und somit nicht in die Kanalisation gelangt. Deshalb

erfolgte der Einbau eines geeichten Unterzählers zur Ermittlung der real

anfallenden Abwassermenge.

Ergebnis: Kostenreduktion: ca. 25.000,- € pro Jahr

Das Umweltteam (v.l.n.r.):

U. Würtz, A. Kafitz, G. Gallert, W. Schanne, P. Miethe, E. Ebling.

Es fehlen Th. Fetzer, A. Weinsheimer


PROFIT

Umweltleistung – Das haben wir schon getan:

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Abwasserzähler Sportpark

„Rote Teufel“

Umrüsten alter PC Röhrenmonitore

auf Flachbildschirme. Geringerer

Stromverbrauch im Betrieb und

Standbymodus

Anbringen von Hinweisschildern

in den Kabinen, Büros und

Funktionsräumen das Licht

auszuschalten

keine 25.000,- € pro Jahr bzw.

15.593 m³ Abwasser

vernachlässigbar,

da Ersatzbeschaffung

nicht

bezifferbar

Umweltprogramm – Das haben wir vor:

2200,- € bzw. 11.000 kWh

(1 kWh pro Tag und PC bei

8 h Betriebszeit an 220

Arbeitstagen und 50 PCs; 20

ct pro kWh)

2005

2006

nicht bezifferbar 2006

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Abwasserzähler im Stadion und am

Amateurplatz

Flutlichtdauer im Sportpark

“Rote Teufel” optimieren.

Aushang der Stromkosten in den

Kabinen und Sensibilisieren der

Trainer und Betreuer

Aufstellen von Abfallbehältern

für Papier und Plastik an den

Imbisskiosken und Fanartikelständen,

Verpflichtung der Pächter

zur Mülltrennung

Ökoprofit – Pro Jahr sparen wir ein:

keine ähnliche Einsparung wie auf

dem Fröhnerhof ca.

20.000,- €/Jahr bzw. ca.

10.000 m³ Abwasser

keine 1.050 € bzw. 6.200 kWh/Jahr

bei 100 Tagen Flutlichttraining

im Jahr und nur 0,5 h/Tag

Optimierung (62 Leuchten

à 2 KW; kWh à 0,17 €)

keine Reduzierung des Restmülls um

40-50 m³ pro Jahr

Ersparnis ca. 1.000,- €/Jahr

Energie 17.200 kWh Strom

Abfall 50 m³ Restmüll

Abwasser 25.953 m³

Kosteneinsparung 49.250,- €

2006/2007

2006/2007

2006/2007

1. FC Kaiserslauern

Fritz-Walter-Straße 1

67663 Kaiserslautern

www.fck.de

1900 in Kaiserslautern gegründet

50 Mitarbeiter in Kaiserslautern

Unterhaltungsbranche/Profifußball

Kontakt Andreas Kafitz

Telefon 0631 - 31 88 227

Fax 0631 - 31 88 290

eMail Andreas.kafitz@fck.de

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Zukunftorientiertes Denken ist in

unserem Unternehmen seit je her

ein elementarer Bestandteil unseres

Wirkens.

Im Zentrum unserer Unternehmenskultur

steht das partnerschaftliche

Verhältnis zu unseren Kunden.

Diese schätzen unsere innovativen

Ideen bei der Umsetzung von

Projekten, die sich bei fast allen

Aufgabenstellungen um das Thema

Energieeinsparung drehen.

Aus diesem Grund ist der schonende

Umgang mit Umweltressourcen seit

jeher im Mittelpunkt unseres Wirkens.

Diese Tatsache hat uns dazu veranlasst

aktiv bei Ökoprofit mitzuarbeiten und

damit dem Anspruch unserer Kunden

gerecht zu werden nicht nur modernste

Produkte und Diensleistungen zu

liefern, sondern hierbei auch ein

Höchstmaß an Umweltverträglichkeit

und Schonung zu gewährleisten.

16

Der Umweltbeauftragte:

Michael Norberger

ÖKO

Unsere beste Maßnahme: Dämmung der Büroaußenwände

Im Zuge der Sanierung unserer Büroräume haben wir unsere

Außenwanddämmung ausgetauscht und auf den neusten Stand der

Technik gebracht. Hierbei konnten wir bereits nach kurzer Zeit erste

Einsparungen durch Reduktion unserer Heizkosten erzielen.


PROFIT

Umweltleistung – Das haben wir schon getan:

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Erneuerung der

Außenwanddämmung dreier Räume

Einsatz von abschaltbaren

Steckerleisten für unsere PCs

Reduzierte Leuchtdauer der

Außenleuchten

(vorher 8 Std. jetzt 4 Std.)

Umweltprogramm – Das haben wir vor:

400,- € 160,- € bzw.

63 m³ Gas/Jahr

(später für das

Gesamtgebäude:

905,- € bzw.

190 m³ Gas)

20,- € noch nicht

ermittelt

15,- € 63,- €/Jahr

kWh nicht

bezifferbar

April 2006

Juli 2006

Juni 2006

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Dämmung Hallendach noch nicht

bezifferbar

noch nicht bezifferbar ca. 2007

Ökologisches Fahrertraining ca. 700,- € Verringerung des

Kraftstoffverbrauchs um

5%, also ca. 2.100,- € bzw.

1.860 Liter Diesel / Jahr

Erneuerung der

Außenwanddämmung der

restlichen Räume

noch

unbekannt

Ökoprofit – Pro Jahr sparen wir ein:

Energie 190 m³ Gas

Abfall 1.860 Liter Diesel

Kosteneinsparung 3.068,- €

745,- € bzw. 127 m³ Gas/Jahr

2006

LBD Norberger GmbH

Merkurstraße 3

67663 Kaiserslautern

www.norberger.com

2000 in Kaiserslautern gegründet

9 Mitarbeiter in Kaiserslautern

Kälte-, Wärme-, Schall-

und Brandschutz, Luftkanalbau

Kontakt Michael Norberger

Telefon 0631 - 35 111 24

Fax 0631 - 35 111 11

eMail michael.norberger

@norberger.com

17


18

PESCHLA + ROCHMES GMBH

BERATENDE INGENIEURE UND GEOLOGEN

Die Peschla + Rochmes GmbH

ist ein unabhängiges Planungs-

und Beratungsunternehmen

mit mehr als 20 Jahren Erfahrung

im Umweltbereich und in der

Bautechnik.

30 Bearbeiter unterschiedlichster

Fachdisziplinen, vom Bauingenieur

und Geologen über den Energieexperten

bis hin zum IT-Spezialisten, beraten Sie

bundesweit mit Sitz an den Standorten

Kaiserslautern, Chemnitz, Lüneburg

und Dillingen zu allen Umwelt-, Bau-

und Energiefragen.

Darüber hinaus wickeln wir mit unseren

internationalen Partnerbüros Projekte

in ganz Europa ab.

Unsere langjährige Erfahrung und der

Einsatz modernster Technik sichert

ein hohes Maß an Qualität in unserer

auf den Kunden ausgerichteten

Dienstleistung. Dies bedeutet im

Einzelnen praktikable sowie speziell

zugeschnittene Lösungen unter dem

Aspekt der Kostenoptimierung.

Internationale Industrieunternehmen

und der Mittelstand vertrauen unserer

Dienstleistung genauso wie Kommunen,

Behörden und Privatleute.

ÖKO

Unsere beste Maßnahme:

Schulung und Sensibilisierung unserer Mitarbeiter für einen

effizienten Umgang mit den Ressourcen

Als Ingenieurbüro liegt unser Schwerpunkt auf einer optimalen

Kundeninformation und Beratung. Von daher lag es am nächsten

unsere Stärken intern für Schulungen zu nutzen und das Bewusstsein

unserer Mitarbeiter zu sensibilisieren. Somit konnten wir unser größtes

Einsparpotenzial durch ein energie-proaktives Nutzerverhalten

mobilisieren. Dafür wurden Schulungen zum richtigen Heizen und

Lüften im Winter und ebenso wichtig, das richtige Kühlen und Lüften

im Sommer durchgeführt. Mit den dargebotenen Infomationen konnten

nicht nur relevante Energiekosten eingespart sondern obendrein das

Komfortbefinden an den Arbeitsplätzen gesteigert werden.

Das Umweltteam (v.l.n.r.):

T. Biegel (SiB), M. Rochmes (Geschäftsführer),

M. Walter (Umweltbeauftragter)


PROFIT

Umweltleistung – Das haben wir schon getan:

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Schulung und Sensibilisierung unserer

Mitarbeiter für einen effizienten Umgang

mit den Ressourcen

Stilllegung eines nicht benötigten

Heißwasserboilers im Stand-by Betrieb

Papiereinsparung durch verstärkte Nutzung

des Duplexdrucks

Durch Überprüfung der Heizanlage konnte

ein defekter Vorlauf-Temperaturfühler der

Heizanlage vorzeitig entdeckt werden

Umweltprogramm – Das haben wir vor:

keine 1.240,- €/Jahr

Verbesserung des

Raumklimas

CO2-Einsparung:

6.111 kg/Jahr

keine 50,- €/Jahr

CO2-Einsparung:

188 kg/Jahr

keine 250,- €/Jahr und

Verringerung des

Platzbedarfs für

Archivierung

Papier-Einsparung:

125 kg/Jahr

laufend

10/2005

laufend

09/2005

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Fahrertraining für unsere Vielfahrer im

Außendienst

Anschaffung von energiesparenden

Fahrzeugen

Ökoprofit – Pro Jahr sparen wir ein:

Energie 5.529 kWh Strom, 1.358 m³ Gas

Kraftstoffe 870 l Diesel, 60 l Benzin

Emissionen 8.734 kg CO2

Abfall 125 kg Papier,

Kosteneinsparung 2.190,- €

1.000,- € 650,- €/Jahr

CO2-Einsparung:

2.435 kg bzw. ca.

930 Liter Kraftstoff/

Jahr

In Planung

ab 2007

Peschla + Rochmes GmbH

Hertelsbrunnenring 7

67657 Kaiserslautern

www.gpr.de

1985 in Kaiserslautern gegründet

30 Mitarbeiter

Ingenieurbüro für

Bauen – Umwelt – Energie

Kontakt Dipl.-Ing. Michael Walter

Telefon 0631 - 341 13 49

Fax 0631 - 341 13 99

eMail MWalter@gpr.de

19


Fertigungszentrum

für Präzisionsteile

Die Poly//Tech GmbH ist in den

Technologien zur Fertigung von Teilen

im Bereich Zuliefermarkt beheimatet.

Die Branchen sind: Textilmaschinen

(z.B. Barmag, PFAFF AG), Energietechnik

(z.B. ABB, Siemens), Automobil- und

Fahrzeugzulieferer (z.B. INA (Schäffler-

Gruppe), Druckmaschinen (z.B. HDM

(Heidelberger Druckmaschinen),

Getriebetechnik (z.B. Sauer-Danfoss

Neumünster), Waffentechnik (z.B.

SIG-Sauer Eckernförde), Sonstiger

Maschinenbau (z.B. Sirona, Siemens).

Die Technologien sind: Stanz- und

Umformtechnik, Feinschneiden,

Spanabhebende Bearbeitung,

Montage von Baugruppen, Fügen

(Schweißen, Löten, Nieten),

Konstruktion von Werkzeugen

und Fertigen (Laserschneiden,

Erodieren), Prototypenbau,

Oberflächenbeschichtung (wird z.Z.

zugekauft), Wärmebehandlung (wird

z.Z. zugekauft), Drehteile (wird z.Z.

zugekauft) und Feingussteile (wird z.Z.

zugekauft).

20

ÖKO

Unsere beste Maßnahme:

Neubau im IG-Nord, Standortsicherung mit Zukunft.

Durch den Neubau im IG-Nord Kaiserslautern werden die neuesten

Erkenntnisse im Industriebau berücksichtigt. Hierdurch können

Maßnahmen ergriffen werden, welche den Standort Kaiserslautern

zukunftsweisend sichern. Durch die Integration des gesamten

Gebäudes in das Konzept können nachhaltig Ressourcen geschont und

Emissionen verringert werden. Hierbei werden durch Berücksichtigung

einer Photovoltaikanlage von ca. 3.000 m², unter Verwendung von

nachwachsende Rohstoffen für Heizzwecke (Holzhackschnitzel-

Heizung) sowie einer optimalen Nutzung und Rückführung der Abwärme

(durch Einbau von Wärmetauschern) in die Zu- und Abluftkonzeption

moderne Erkenntnisse umgesetzt.

Das Umweltteam (v.l.n.r.):

Hr. S. Stauch (TGL), Hr. V. Pfeffer (PL), Hr. Winkler (QS/QMB)


PROFIT

Umweltprogramm – Das haben wir vor:

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

1. Bauabschnitt

Verbesserung der

10/2007

Neubau einer Produktionstätte

internen Abläufe unter

mit Verwaltung.

Berücksichtigung kürzerer

Produktionsfläche ca. 4.000 m²

Verwaltung ca. 900 m²

Produktionswege.

Holzhackschnitzelheizung ca. 160.000,- € Energieeinsparung von ca.

60.000,- €/Jahr gegenüber

heutiger Situation bzw.

1.270.000 kWh/Jahr

Abwärmenutzung ca. 18.000,- € Energieeinsparung von

ca. 5.000,- €/Jahr gegenüber

heutiger Situation bzw.

95.000 kWh/Jahr

2. Bauabschnitt

Neubau einer

Photovoltaikanlage

auf das Dach der

Produktionshalle.

Kreislaufwasserführung

für die Gleitschleifanlage

Ökoprofit – Pro Jahr sparen wir ein:

ca. 1.350.000,- € Stromerzeugung von

ca. 280.000 kWh/Jahr,

Vergütung: 0,48 € / kWh

Nutzen aus Stromerzeugung

- Stromeinkauf

= 103.600,- €/Jahr

ca. 14.000,- € Wasserersparnis

ca. 500 m³/Jahr bzw.

ca. 2.200 €/Jahr

Energie [ 1. Bauabschnitt ] 1.365.000 kWh

Kosteneinsparung 65.000,- €

Energie [ 2. Bauabschnitt ] 103.600,- €

Wasser 500 m³

Kosteneinsparung 105.800,- €

Kosteneinsparung [ 1. + 2. Bauabschnitt ] 170.800,- €

11/2007

11/2007

04/2008

11/2008

Poly//Tech GmbH

Königstraße 154

67655 Kaiserslautern

www.poly-tech-kl.de

Gegründet Juli 1998

(Ausgliederung seitens

der G.M. Pfaff AG)

65 Mitarbeiter

Präzisionsteileherstellung

im Zulieferbereich

Kontakt Stefan Stauch

Telefon 0631 - 200 2352

Fax 0631 - 200 3436

eMail s.stauch@poly-tech-kl.de

21


110 Jahre Kompetenz

im Umweltschutz

Ziel und Zweck der Stadtentwässerung

Kaiserslautern ist die umweltbewusste

Ableitung und Reinigung des

anfallenden Abwassers zu einem

kostengünstigen Preis für die Bürger

aus der Stadt und dem Landkreis.

Im Verlauf unserer mittlerweile

110 jährigen Geschichte entstand eine

Kläranlage mit einer Ausbaugröße von

210.000 EWG nach dem aktuellen

Stand der Technik.

Das anfallende Abwasser wird in drei

Reinigungsstufen, der mechanischen,

biologischen und in der weitergehenden

Abwasserreinigung

(N- und PO4-Elimination) gereinigt,

bevor es über die Schönungsteiche in

den Vorfluter gelangt. Alle Prozesse

werden über modernste Mess- und

Regeltechnik gesteuert und überwacht.

Unser Umweltschutzgedanke zeigt sich

u.a. in der Nutzung des anfallenden

Klärgases, das in zwei eigenen BHKWs

zur Gewinnung von elektrischer Energie

genutzt wird. Die entstehende Abwärme

wird für Betriebsprozesse sowie zur

Beheizung der Gebäude und Wasser

genutzt. Mittlerweile kann so ca. 45%

des eigenen Strom- und 100% des

Wärmeenergiebedarfs gedeckt werden,

was der Einsparung fossiler Brennstoffe

sowie der Reduktion der CO2 Emission

förderlich ist.

Durch die Teilnahme an ÖKOPROFIT

konnten wir weitere Einsparpotientiale

aufdecken und zusätzlich einen Beitrag

zum Umwelt- und Naturschutz leisten.

22

ÖKO

Unsere beste

Maßnahme:

Einsparung von

Trinkwasser durch

Nutzung des

Ablaufwassers

aus der Nachklärung

Im täglichen Ablauf der

Abwasserreinigung wird

für die unterschiedlichsten

Prozesse, wie bspw.

die Rechengutwäsche,

Sandwaschung, Reinigung

von Becken oder zur

Pumpenkühlung, sog.

Brauchwasser benötigt.

Brauchwasser ist Wasser,

das für technische

Anwendungen ideal, nicht

jedoch für den menschlichen

Genuss geeignet ist. Der

Bedarf von täglich etwa

342 m³/h (ca. 125.000 m³/a) wurde ursprünglich ausschließlich

durch Brunnen- und Trinkwasser gedeckt. Durch die Nutzung des

Ablaufwassers aus der Nachklärung können nun täglich über 21 m³

(ca. 7.700 m³/a) wertvolles Brunnen- und Trinkwasser eingespart

werden. Zusätzlich wird, aus ökonomischer Sicht und nach Abzug aller

Investitions- und Betriebskosten, jährlich eine Einsparung von ca.

8.600,- € erzielt.

Das Umweltteam (v.l.n.r.):

W. Schwichtenberg, J. Kotzerke, J. Steidel


PROFIT

Umweltleistung – Das haben wir schon getan:

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Nutzung des

Ablaufwassers aus der

Nachklärung

Anmietung eines

Sammelbehälters für die

Leuchtstoffröhren

Vermeidung der

Dauerbeleuchtung am

BHKW-Schaltschrank

(+GH1)

ca. 68.000,- € Einsparung von jährlich ca.

7.700 m³ Trinkwasser bei einer

Kosteneinsparung von

ca. 8.600,- €/Jahr

Jährliche

Mietkosten

von 60,- €

InstallationsundMaterialkosten

ca. 70,- €

Umweltprogramm – Das haben wir vor:

Der Nutzen liegt im organisatorischen

Bereich bzw. im Arbeits- und

Gesundheitsschutz, da Behälter von

Entsorgungsfachbetrieb abgeholt wird

und nicht selbst transportiert werden

muss

Die Stromeinsparung beträgt ca 3.022

kWh/Jahr bei ca. 270,- €/Jahr weniger

Stromkosten

05/2006

07/2006

08/2006

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Bewegungsmelder im

Eingangsbereich der

Zentralen Warte (+ZH1)

Abfalltrennung

optimieren

Anforderungsscheine

von Material und

Betriebsmittel per

E-Mail an Magaziner

versenden

Anschaffungskosten für

den Bewegungsmelder

und Installationskosten

belaufen sich auf

ca. 50,- €

Anschaffungskosten für

Biomülleimer

ca. 500,- €

Ökoprofit – Pro Jahr sparen wir ein:

Reduzierung des anfallenden

Strombedarfs um

ca. 200 kWh/Jahr und Kosten

von > 20,- €/Jahr

Verringerung des

Restmüllaufkommens um

ca. 10% = ca. 50 m³

Keine Es werden jährlich

> 5.000 Blatt Papier

(10 Pack Papier) und Kosten

in Höhe von

> 25,-€ eingespart

Energie 3.222 kWh Strom

Abfall 50 m³ Restmüll

Wasser 7.700 m³/Jahr

Rohstoffe 5000 Blatt / 23,5 kg Papier

Kosteneinsparung ca. 8.915,- €

11/2006

11/2006

03/2007

Stadtentwässerung Kaiserslautern

Blechhammerweg 50

67659 Kaiserslautern

www.stadtentwaesserungkaiserslautern.de

1984 in Kaiserslautern gegründet

ca. 100 Mitarbeiter

Ableitung und Klärung

des anfallenden Abwassers

Kontakt Jörg Kotzerke

Telefon 0631 - 37 23 -315

Fax 0631 - 37 23- 460 315

eMail J.Kotzerke@ste-kl.de

23


Ihr Partner

in Kaiserslautern

Die Stadtsparkasse Kaiserslautern ist

eine gemeinnützige, mündelsichere,

rechtsfähige Anstalt des öffentlichen

Rechts und wurde im Jahre 1836

gegründet. Verbundenheit mit der

Region ist eines der Grundprinzipien

der Stadtsparkasse. Die Sparkasse

ist eine Universalbank, die

neben Bank leistungen wie

Zahlungsverkehr, Geldanlagen

und Finanzierungsleistungen auch

weitere Finanzdienstleistungen

anbietet. Dazu gehören

beispielsweise Versicherungen,

Leasing- und Factoringleistungen,

Vermögensverwaltungen und

Immobilienvermittlungen.

Die Organe der Stadtsparkasse

sind zum einen der Verwaltungsrat

(=Aufsichtsrat) mit Oberbürgermeister

Bernhard J. Deubig als Vorsitzenden

und zum anderen der Vorstand, dem

der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz

Dielmann und Vorstandsmitglied

Werner Stumpf angehören.

Die Stadtsparkasse hat neben der

Hauptgeschäftsstelle am Stiftsplatz

zehn Geschäftsstellen in der Kernstadt

in Kaiserslautern sowie sieben

Filialen in den Stadtteilen. Zusätzlich

ergänzen sieben EC-Service-Center das

Geschäftsstellennetz.

24

Unsere beste Maßnahme:

Einführung einer Abfalltrennung

ÖKO

Im August 2005 wurde die Abfalltrennung in der Stadtsparkasse

Kaiserslautern eingeführt. Die früheren Büromülleimer wurden durch

beschriftete Büropapiereimer für nicht datenschutzrelevante Dokumente

ersetzt. Gleichzeitig wurde in jeder Etage und in den 4 Küchen-

und Sozialräumen getrennte Müllbehälter für wiederverwertbare

Kunststoffe, Bioabfall und Restmüll aufgestellt. Durch die Installation

von zentralen Getränkeautomaten für Heiß- und Kaltgetränke wurde der

Glasabfall stark eingeschränkt. Das Restglas wird vom Mitarbeiter in die

vor der Sparkasse befindlichen öffentlichen Glasbehälter entsorgt.


PROFIT

Umweltleistung – Das haben wir schon getan:

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Ersatz der Röhrenmonitore 69.750,- € Qualitätsverbesserung und Einsparung 06/2005

durch stromsparende

von 12.000,- €/Jahr bzw.

TFT-Displays

148.300 kWh Strom/Jahr

Einführung einer

Mülltrennung

Verminderung des

Papierverbrauchs

durch Duplexdrucker

1.600,- € Reduktion des Restmülls um

mehr als 50 %, entspricht

28,6 m³/Jahr

Umweltprogramm – Das haben wir vor:

keine Reduktion von Papierverbrauch um 30%

sowie Tonerverbrauch durch moderne

Drucksysteme:

1.500 €/Jahr bzw. 1.590 kg Papier/Jahr

(ca. 337.840 Blatt)

09/2005

09/2006

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Umstellung aller Faxgeräte auf

keine Direkte Ablage ohne 12/2006

Multifunktionsgeräte mit Normalpapier und

Ausdruck, Kostenersparnis

Dokumenten managementsystem-Anbindung

1.200 €/Jahr

Untersuchung des weitergehenden Einsatzes

von umweltfreundlichen Produkten

Optimierung der Fahrzeugflotte und des

Verbrauchs

Ökoprofit – Pro Jahr sparen wir ein:

keine Reduktion des Verbrauchs

um 5 % (300 Liter).

Kostenreduktion 400,- €

Energie 148.300 kWh Strom

Abfall 28,6 m³ Restmüll

Papier 1.590 kg

Kraftstoff 300 Liter

Kosteneinsparung 15.100,- €

03/2007

06/2007

Stadtsparkasse

Kaiserslautern

Stiftsplatz 10

67665 Kaiserslautern

www.stadtsparkasse-kaiserslautern.de

1863 gegründet

268 Mitarbeiter

Bankdienstleistungen

Kontakt Michael Valk

Telefon 0631 - 8406 461

Fax 0631 - 8406 444

eMail michael.valk@stadtsparkassekaiserslautern.de

25


Wir fahren für Sie!

Die Aufgabe der TWK-Verkehrs AG

ist der öffentliche Personennahverkehr.

Mit 60 modernen Stadtbussen,

27 davon sind Gelenkfahrzeuge,

werden auf einer Linienlänge von

152 Kilometern 450 Haltestellen

bedient.

Die jährliche Fahrleistung beträgt

insgesamt rund drei Millionen

Kilometer. Damit die Fahrzeuge stets

einsatzbereit sind, werden sie von der

WNS betreut. Von der Wartung und

Instandhaltung über die Reparatur bis

zur Reinigung der Fahrzeuge werden

hier alle gewünschten Arbeiten erledigt.

Im Vergleich zum Individualverkehr

trägt der öffentliche Personennahverkehr

entschieden zur Reduzierung

von schädlichen CO2-Emissionen bei.

Aber das ist nicht genug, ganz gemäß

unserer Leitlinie die Belastung von

Mensch und Umwelt zu minimieren.

In allen Arbeitsbereichen gibt es

Möglichkeiten, die man nur finden

muss, sei es durch Verbesserung der

bestehenden Verfahren oder durch

Einsatz neuer Technologien.

Die ständige Verbesserung ist der

rote Faden der sich durch unsere

Unternehmen zieht, deshalb war es für

uns eine Selbstverständlichkeit, uns an

ÖKOPROFIT zu beteiligen.

26

Unsere beste Maßnahme:

Fahrerschulung

ÖKO

Über 130 unserer Fahrdienstmitarbeiter haben ein intensives

„Eco-Training“ durchlaufen, bei dem ein wirtschaftliches Busfahren

geschult wird. Dabei wurden zu Schulungsbeginn und –ende

Vergleichsfahrten durchgeführt, bei denen von den Mitarbeitern

Verbrauchsreduzierungen von 4 bis 18% erreicht wurden. In der Praxis

gehen wir von einer Kraftstoffeinsparung von ca. 3 bis 4% aus, die

Aufgrund von Erfahrungen realistisch erscheint. Als Nebeneffekt erzielt

man eine materialschonendere und fahrgastfreundlichere Fahrweise.

Bei einem Jahresverbrauch von 1,3 Mio. Liter Dieselkraftstoff bedeutet

dies eine Einsparung von ca. 40.000 bis 50.000 Liter (entsprechen etwa

50.000,- €). Der CO2 Ausstoß der Busflotte wird mit dieser Maßnahme

um ca. 120 Tonnen pro Jahr verringert.

Das Umweltteam (v.l.n.r.):

Ralf Bonner, Clemens Strey, Uwe Reisel, Boris Habermann, Boris Flesch


PROFIT

Umweltleistung – Das haben wir schon getan:

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Durchführung eines

ökologischen Fahrertrainings

zum spritsparenden Busfahren

Einbau einer

Reifendrucküberwachung

bei 25 Bussen

Anschaffung von 7 Euro 4 Bussen

(5 Solo u. 2 Gelenkbusse)

Busse haben eine 4-5%

niedrigeren Kraftstoffverbrauch

gegenüber Euro 3 Bussen

Installation einer

neuer Beleuchtung im

Bremsenprüftstand

ca. 15.000 ,- €

durch

Arbeitsausfall

ca. 45.000 Liter Diesel

bzw. 50.000,- €/Jahr

25.000,- € Einsparung von

5.000 l Diesel/Jahr enspricht

ca. 5.000,- €/Jahr und

12 t CO2/Jahr, reduzierter

Reifenverschleiß, Erhöhung

der Verkerssicherheit

Mehrkosten

gegenüber

Euro 3:

35.000,- €

Umweltprogramm – Das haben wir vor:

Einsparung von 6.000 l

Diesel/Jahr entspricht

ca. 6.000,- €/Jahr

Rußpartikel Emissionen

zu 90 % reduziert

7.300,- € Einsparungen:

6.000 kWh/Jahr

entspricht ca. 900,- €/Jahr

Verbesserung der Ausleuchtung

und damit auch

der Sicherheit bei der Arbeit

2006

09/2006

06/2006

07/2006

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Einbau einer zentralen Heizungssteurung

im Werkstattgebäude und Austausch des

Elektroboilers im Waschraum

Austausch einer Fensterfront am

Werkstattgebäude

(Einfachverglasung, 13,5 x 4,5 m)

Versickerung von Regenwasser von den

Dachflächen der Betriebsgebäude

Ökoprofit – Pro Jahr sparen wir ein:

15.000€ 150.000 kWh/Jahr

entspricht

ca. 8.800,- €/Jahr

20.000 € 18.000 kWh/Jahr

entspricht

ca. 1000,- €/Jahr

noch

unbekannt

4.500,- €/Jahr

bei einer Fläche

von 9.000 m²

und 50 Cent/m²

10/2006

10/2006

Energie 174.000 kWh [168.000 kWh Fernwärme, 6.000 kWh Strom]

Rohstoffe 61.000 l Diesel

Abwasser von 9.000 m² Oberfl ächenwasser

Kosteneinsparung 76.200,- €

2007

Technische Werke

Kaiserslautern – Verkehrs AG

Stiftswaldstraße 4

67657 Kaiserslautern

www.twk-kl.de

1939 gegründet

155 Mitarbeiter

Verkehrsunternehmen

WNS - Westpfälzische

Nahverkehrs Service GmbH

Stiftswaldstraße 4

67657 Kaiserslautern

www.wns-kl.de

1996 gegründet

31 Mitarbeiter

KFZ-Werkstatt,

Fahrkarten-Abonnementverwaltung

Kontakt Boris Habermann

Telefon 0631 - 7107 -767

Fax 0631 - 7107 -767

eMail boris.habermann@twk-kl.de

27


Moderne Medizin

mit menschlichem

Gesicht

Das Krankenhaus wurde

am 09.05.1893 mit den Abteilungen

Chirurgie und Innere Medizin in

Kaiserslautern eröffnet.

Mit der Gründung der Westpfalz-

Klinikum GmbH am 01.01.1996

durch die Fusion mit dem

Kreiskrankenhaus Kusel sind die

Standorte I Kaiserslautern und II Kusel

als Haus der Maximalversorgung

anerkannt.

Zum 01.01.2002 verschmolz das

Westpfalz-Klinikum mit seinen

bisherigen Standorten Kaiserslautern

und Kusel mit der Donnersbergkreis-

Krankenhaus GmbH.

Die Standorte III Kirchheimbolanden

und IV Rockenhausen im

Donnersbergkreis sind als Haus der

Regelversorgung anerkannt.

Die Westpfalz-Klinikum GmbH ist mit

seinen vier Standorten das größte

nicht-universitäre Gesundheitszentrum

in Rheinland-Pfalz.

Mit der Fertigstellung und

Inbetriebnahme des Hubschrauberlandeplatzes

2006 ist die Anbindung

an überregionale Rettungsmittel

abgeschlossen.

Die Westpfalz-Klinikum GmbH

beschäftigt 3.116 Mitarbeiter in

30 Fachabteilungen und verfügt

über 1.343 Betten.

Ziel der Westpfalz-Klinikum GmbH

ist eine hervorragende medizinische

Versorgung der Bewohner der Westpfalz

durch ein Krankenhaus an vier

Standorten, die sich im Rahmen ihres

Spektrums gegenseitig ergänzen.

28

Unsere beste Maßnahme:

Einsatz von T5 Leuchtstofflampen

ÖKO

Durch den Eisatz von T5 Leuchtstofflampen bei der Neubauerweiterung,

Strukturverbesserung und Sanierung von Haus 6 und 7 konnten die

Energiekosten erheblich gesenkt werden.

Das Umweltteam (v.l.n.r.):

H. Schaaf, E. Buschmann


PROFIT

Umweltleistung – Das haben wir schon getan:

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Einsatz von T5 Leuchtstofflampen ca.

2.500,- €

Trennen von Klinikumsabfall und

Hausmüll

Beleuchtung in den Parkhäusern

mit EVGs ausrüsten

(ca. 200 Leuchten)

Medizinische Gase:

Neuorganisation des Flaschenhandlings

(EDV-unterstützes

Flaschenverfolgungs- und Standortbestimmungsprogramm)

ca.

5.000,- €

Umweltprogramm – Das haben wir vor:

ca. 5.400,- €/Jahr

bzw. 60.000 kWh/Jahr

10/2004

ca. 17.000,- €/Jahr 08/2006

ca. 2.100,- €

bzw. 25.000 kWh/Jahr

10/2004

keine ca. 6.000,- €/Jahr 12/2006

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Einführen eines Spitzenlastmanagements

für die Küche.

Regelung der Beleuchtung und Heizung der

Küche über ein zentrales Leitsystem

Einführung eines Tablettsystems mit

Komponentenbestellung

Ökoprofit – Pro Jahr sparen wir ein:

noch

unbekannt

noch

unbekannt

Energie ca. 85.000 kWh Strom

Abfall ca. 17.000,- €

Kosteneinsparung ca. 30.500,- €

noch

unbekannt

noch

unbekannt

12/2006

12/2006

Westpfalz-Klinikum GmbH

Hellmut-Hartert Straße 1

67655 Kaiserslautern

www.westpfalz-klinikum.de

1893 gegründet

2.256 Mitarbeiter in Kaiserslautern

Gesundheitswesen

Kontakt Herr Schaaf

Telefon 0631 - 203 1644

Fax 0631 - 203 1591

eMail

hschaaf@westpfalz-klinikum.de

29


WVE GmbH –

ein starker Partner

Wir, die WVE GmbH, sind ein

überregional tätiges Dienstleistungsunternehmen,

welches sich u.a.

in den Bereichen Abwasserableitung

und -beseitigung, Wasserversorgung,

Klärschlammlogisitik,

Baulandentwicklung /-erschließung,

Installation und Betrieb von

Photovoltaikanlagen, Kameraüberwachungssysteme

sowie Deponiesickerwasserbehandlung

und Arbeitssicherheitskonzepte

spezialisiert und am

Markt erfolgreich platziert hat.

Neben unserem wirtschaftlichen und

unternehmerischen Denken liegen

unsere Stärken vor allem in unserer

Flexibilität und bedarfsorientierten

Projektentwicklung und -steuerung.

Der hohe Anspruch an Wirtschaftlichkeit,

Qualität und Technik spiegelt

sich auch in unserem Streben nach

Umweltschutz wider. Dieser ist ein

wesentlicher Bestandteil unserer

Unternehmensphilosophie und in

unserem Handeln fest verankert.

Unsere Ansprüche zum schonenden

Umgang mit natürlichen Ressourcen

zeigt sich auch bei der Wahl unserer

Geschäftspartner, die ebenfalls

einen nachhaltigen Beitrag zum

Umweltschutz leisten sollen. Als

erfolgreicher Dienstleister sind wir uns

auch unserer sozialen Verantwortung

bewusst und bestrebt Arbeitsplätze in

der Region sowohl zu erhalten als auch

zu schaffen.

30

Das Umweltteam (v.l.n.r.):

Schwichtenberg, J. Steidel, J. Kotzerke

ÖKO

Unsere beste Maßnahme:

Nutzung der USV-Abwärme zur Beheizung des Stiefelraums

Die den Mitarbeitern zur Verfügung stehenden Stiefel sind oftmals nach

der Arbeit verschmutzt und müssen mit Wasser gereinigt werden. Für die

Trocknung der Stiefel steht ein eigens dafür eingerichteter Trockenraum

zur Verfügung. Dieser Trockenraum muss über das gesamte Jahr beheizt

werden und verbraucht dementsprechend Heizenergie. Direkt neben

dem Stiefelraum befindet sich der Raum für die Notstromversorgung

(USV-Raum), in dem durch Abstrahlung bei normalen Bedingungen

eine Temp. von + 30°C herrscht. Eine so hohe Temp. wirkt sich negativ

auf die Störanfälligkeit und Lebensdauer der im Raum befindlichen

Akkus aus. Die Idee ist nun die im USV-Raum entstehende Wärme in den

Stiefelraum abzuleiten und zugleich die Temperatur im USV-Raum zu

reduzieren.


PROFIT

Umweltleistung – Das haben wir schon getan:

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Herunterfahren der Rechner

am Abend und Ausschalten

der Monitore

Installation einer

40 kW Photovoltaikanlage

zur zusätzlichen

Stromversorgung

keine Verringerung der Stromkosten

um 4.131,-€ p.a. und 450 kWh

Stromenergie

Installationskosten

ca.

200.000,- €

Umweltprogramm – Das haben wir vor:

Ertrag von ca. 16.490 €/Jahr

sowie Stromerzeugung von

39.000 kWh/Jahr (Entspricht etwa

dem jährlichen Strombedarf von

10 Einfamilienhäusern)

08/2006

09/2006

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Nutzung der USV-Abwärme

(Unterbrechungsfreie

Stromversorgung) zur

Beheizung des Stiefelraums

Mülltrennverhalten der

Mitarbeiter verbessern

Optimierung des Paper

Output Management und

Umstellung der Systeme

auf umweltfreundliche

Multifunktionsgeräte

Installations- und

Wartungskosten

von ca.

2.500,-€/Jahr

Kosteneinsparung durch

Verringerung der Heizkosten

und längere Akku-Lebensdauer

ca. 10.000,-€/Jahr

Keine Verringerung des jährlichen

Restmüllaufkommens um ca.

10% (ca. 60 m³)

Anschaffung neuer

Geräte sowie

Installations- und

Wartungskosten

von ca. 2.000,- €

Ökoprofit – Pro Jahr sparen wir ein:

Verringerung der Tonermenge

und des Papieraufkommens

(5.000 Blatt bzw. 23,5 kg)

sowie Verbesserung organisatorischer

Strukturen.

Kosteneinsparung von

ca. 2.250,- €/Jahr

Energie 450 kWh Strom, 10.000,- € Wärme

Abfall 60 m³ Restmüll

Rohstoffe 5.000 Blatt bzw. 23,5 kg Papier

Kosteneinsparung 32.871,- €

06/2007

10/2006

01/2007

WVE GmbH

Blechhammerweg 50

67659 Kaiserslautern

www.wve-kl.de

1993 gegründet

ca. 100 Mitarbeiter

Bauerschließung, Photovoltaikanlagen,

Abwasserableitung und

-beseitigung, Klärschlammlogistik,

Wasserversorgung

Kontakt Jörg Kotzerke

Telefon 0631 - 3723 -315

Fax 0631 - 3723 -460 315

eMail J.Kotzerke@ste-kl.de

31


Ideen formen

Zukunft gestalten

Das in 1996 gegründete Unternehmen

„Zimmermann Formtechnik“ ist mit

derzeit 33 Mitarbeitern als Zulieferer für

den allgemeinen Maschinenbau, sowie

die Automobil- und Gießereiindustrie

tätig.

Für internationale Kunden werden

Problemlösungen in den Bereichen

„Prototypen-, Modell- und Formenbau“

erarbeitet.

Der Fachkräftezuwachs im Unternehmen

wird durch kontinuierliche

Ausbildung gesichert.

Prototypen- und Formwerkzeuge

werden mittels modernster CAD/CAM

Techniken auf CNC-gesteuerten Anlagen

hergestellt.

Durch die regelmäßige Teilnahme

an Forschungs- und Entwicklungsprojekten

sichert sich Zimmermann

Formtechnik das Wissen für moderne

Lösungen von morgen.

Das Qualitätsmanagement nach

DIN EN ISO 9001:2000 im Unternehmen

sichert nachhaltig die Qualität der

Unternehmensprozesse.

32

ÖKO

Unsere beste Maßnahme:

Einführung des Duales Abfallsystems zur Einsparung

von Abfallkosten

Im Unternehmen wurde ein duales System zur Abfalltrennung

verschiedenster Stoffe eingeführt. Hauptziel der Aktion war es,

die Mitarbeiter im Bereich Abfalltrennung zu sensibilisieren und

somit durch konsequente Eigenkontrolle die Restmüllmenge für die

Restmüllfraktion zu reduzieren.

Es konnten in den ersten beiden Monaten nach Einführung des Systems

bereits 1 ½ Müllbehälter (240 l) an Restmüll eingespart werden. Ziel ist

es den derzeitigen Bestand an Müllbehältnissen

um 1/3 zu reduzieren.

Das Umweltteam (v.l.n.r.):

U. Schmitt, R. Zimmermann, U. Martin, M. Willenbacher, A. Urbanczyk


PROFIT

Umweltleistung – Das haben wir schon getan:

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Einführung eines dualen Systems

zur Mülltrennung

Einbau Energiesparleuchten in

Büros und Werkstatt

Gasheizstrahler (Dunkelstrahler)

als Heizungsersatz in Werkstatt

installiert

Umweltprogramm – Das haben wir vor:

100,- € 780,- € bzw.

8,6 m³ Restmüll

14.500,- € 500,- € bzw.

6.666 kWh Strom

3.746,- € 500,- € bzw.

1.140 m³ Gas

12/2006

jährlich

jährlich

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Investitionskostenprüfung

zur Installation

von Wasserentnahmesensoren

an

Handwaschbecken

Stromkosten reduzieren

durch Einbau

Lastspitzenbegrenzer

Angebot ist in Arbeit

(ca. 700,- €)

Angebot ist in Arbeit

(ca. 500,- €)

Ökoprofit – Pro Jahr sparen wir ein:

10% pro Kopf bzw.

1.000 Liter

12/2006

10-20% 12/2006

Energie 6.666 kWh Strom, 1.140 m³ Gas

Abfall 3,3 m³ Restmüll

Abwasser 1.000 Liter

Kosteneinsparung 1.780,-€

Zimmermann Formtechnik GmbH

Auf dem Immel 9c

67685 Weilerbach

www.team-zimmermann.de

1996 gegründet

33 Mitarbeiter

Herstellung von Modelleinrichtungen

und Formen für den Maschinenbau,

Automobil- und Gießereiindustrie

Kontakt Rolf Zimmermann

info@zimmermannformtechnik.de

Uwe Martin

info@zimatec.de

Telefon 06374 - 91 3000

33


Park mit Tieren

Der Zoo Kaiserslautern beherbergt

auf einem 7 ha großen Areal

rund 330 Tiere aus mehr als

60 Tierarten. Zu sehen sind Exoten

sowie Wild und Haustiere aus

verschiedenen Ländern.

Der Zoo hat es sich zur Aufgabe

gemacht, durch artgerechte

Tierhaltung, die Darstellung und

Ausbau von naturnahen Lebensräumen,

Tierbeschäftigung, Zoopädagogik und

Jugendarbeit den Menschen Natur-

und Artenschutz nahe zu bringen.

Mit der Teilnahme an ÖKOPROFIT wird

der Zoo intensiv an der Entlastung der

Umwelt beitragen. Das Bestreben,

die Umwelt zu schützen, ist für unser

Unternehmen eine Verpflichtung

gegenüber unseren Besuchern,

Kunden, unseren Mitmenschen und

nachfolgenden Generationen.

Die Besonderheiten und der Service

dieses Zoos sind speziell für die

Kleinen ein Kinderparadies mit

Kinderspielplatz, Weidenspielplatz,

Zoorallye, Streichelzoo, Falknerei

und Fachführungen mit unseren

Tierpflegern. Mit diesen Bausteinen

lässt sich ein Kindergeburtstag im Zoo

ganz toll gestalten.

Unter solchen Voraussetzungen ist der

Zoo Kaiserslautern immer ein Erlebnis

für die ganze Familie.

34

ÖKO

Unsere beste Maßnahme:

Optimierte Erfassung der Energiedaten

zur effektiveren Maßnahmenermittlung

Mit der Bearbeitung der einzelnen Themen ist es für den Zoo von hohem

Stellenwert, dass ab dem Jahr 2006 alle Energiedaten und deren Kosten

fortgeschrieben werden können. Aufgrund dieser Datenbank kann eine

Kostenanalyse aufgestellt werden, so dass durch effektive Maßnahmen

und in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern eine Reduzierung bzw.

Optimierung der Energien und Kosten erreicht werden kann.

Auch ist es für den Zoo Kaiserslautern von großer Bedeutung, dass alle

Mitarbeiter für umweltschonenden Einsatz von Energien sensibilisiert

worden sind.

Alle Mitarbeiter bilden das Umwelt- und Zooteam.

Wir sind verantwortlich für den Arten- und Umweltschutz!


PROFIT

Umweltleistung – Das haben wir schon getan:

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Untersuchung der Tierarten die

unbedingt mit Wärmelampen

während der kalten Jahreszeit

versorgt werden müssen.

Verzicht auf zwei Wärmelampen

Kontrollleuchte für die Beleuchtung

im Kühlhaus aktiviert

Veraltete Elektroheizung im

Pumagehege entfernt

keine Einsparung von

350,- €/Jahr

bzw. 2.188 kWh

Strom/Jahr

keine Einsparung von

50,- €/Jahr bzw.

313 kWh

Strom/Jahr

keine, da es keine

Elektroheizung

mehr gibt

Umweltprogramm – Das haben wir vor:

01/2006

01/2006

01/2006

Maßnahme Kosten Nutzen Termin

Im Werkstattbereich werden die

vorhandenen Leuchtstoffröhren

durch Energiesparröhren

ausgetauscht

Alten E-Herd im Futterhaus durch

neuen E-Herd ersetzen

Verbesserung der Wärmeregelung

im Löwenhaus

Verbesserung der

Wärmeregulierung der

Wärmeplatten im Löwenhaus

noch

unbekannt

noch

unbekannt

Ökoprofit – Pro Jahr sparen wir ein:

Identischer Energieverbrauch

bei höherer Ausleuchtung,

Erfüllung der Anforderung an den

Arbeitsplatz „Werkstatt“

Es können Kosten von

500,- €/Jahr

bzw. 3.125 kWh Strom/Jahr

eingespart werden

keine Es können Kosten von

250,- €/Jahr

bzw. 1.563 kWh Strom/Jahr

eingespart werden

keine es können Kosten von

250,- €/Jahr bzw. 1.563 kWh

Strom/Jahr eingespart werden

Energie 8.752 kWh Strom

Kosteneinsparung 1.400,- €

2007

2007

2007

2007

Zoo-Gesellschaft-Kaiserslautern mbH

Zum Tierpark 10

67661 Kaiserslautern

1968 gegründet

17 Mitarbeiter

Dienstleistung „Zoo“

Kontakt Matthias Schmitt

Telefon 06031 - 71 69 21

Fax 06301 - 71 69 13

eMail Zoo-kaiserslautern

@t-online.de

35


Kooperationspartner

36

Die Aufgaben des Referates Umweltschutz

umfassen neben den rein ordnungsrechtlichen

Angelegenheiten vielfältige Themen im

Bereich des vorsorgenden Umweltschutzes. Im

Rahmen der Lokalen Agenda 21 hat das Referat

Umweltschutz daher das Projekt Ökoprofit für

Dienstleistungsbetriebe, Gewerbe und Industrie in

Kaiserslautern initiiert.

Aufgrund der Ressourcenverknappung und der

ständig steigenden Energiepreise ist die effiziente

Nutzung von Strom, Wärme und Wasser wie

auch die Abfallreduzierung und -verwertung

im Gewerbe- und Dienstleistungssektor ein

betriebswirtschaftlicher Faktor, der meist noch

optimiert werden kann. Positiver Nebeneffekt

dabei ist der nachhaltige Umgang mit den

Ressourcen und die Entlastung der Umwelt.

In der Kaiserslauterer Umweltberatung beraten

wir in Kooperation mit lokalen Partnern und dem

Effizienznetz Rheinland-Pfalz zu allen Themen

des Umweltschutzes. Schwerpunkte sind z.Zt. die

Energieeffizienz sowie regenerative Energien.

Kontakt Dr. Stefan Kremer

Direktor des Referates Umweltschutz

Telefon 0631 - 365 -1151

eMail Stefan.Kremer@Kaiserslautern.de

Kontakt Bettina Dech-Pschorn

Abteilungsleiterin Natur- und

Immissionsschutz, Umweltberatung

Telefon 0631 - 365 -2320

eMail B.Dech-Pschorn@Kaiserslautern.de

ÖKO

In der Abteilung Bauen und Umwelt sind alle

umweltbezogenen Belange gebündelt, die für die

gewerbliche Wirtschaft von Bedeutung sind –

Baurecht, Immissionschutzrecht, Abfallwirtschaft,

Wasserrecht und Naturschutzrecht.

In enger Zusammenarbeit mit der WFK Wirtschaftsförderung

können wir daher kurze Wege in allen

Genehmigungsfragen bieten.

Daneben betreuen wir Projekte im praktischen

Umweltschutz – so die Errichtung von

Photovoltaik-Anlagen auf kreiseigenen Gebäuden

und die Umrüstung von Heizungssystemen auf

den Einsatz nachwachsender Energieträger.

Darüber hinaus haben wir in Kooperation mit den

Verbandsgemeinden das Projekt „Energieeffizienz

in öffentlichen Gebäuden“ durchgeführt.

Dies wird mit der anstehenden Einführung des

Gebäudemanagements vertieft werden.

Als ÖKOPROFIT-Kooperationspartner haben

wir den Ablauf der ersten Projektrunde

mitgestaltet; die Abteilung Bauen und Umwelt

gehörte darüber hinaus zur Kommission für die

Abschlussbegutachtung der Teilnehmer.

Kontakt Herr Kusche

Abteilung Bauen und Umwelt

Telefon 0631 - 71 05 -373

eMail karl.kusche@kaiserslautern-kreis.de


PROFIT

Die WFK sieht eine wesentliche Aufgabe darin, die

von ihr betreuten Unternehmen fit für die Zukunft

zu machen. Zielmarken im Umweltschutz verstehen

wir offensiv als Chance, unsere Unternehmen

individuell zu stärken und die Attraktivität

unseres Wirtschafts-Standorts weiter zu erhöhen.

ÖKOPROFIT stärkt die Wettbewerbsfähigkeit im

Einzelnen und im Gesamtkontext nachhaltig.

Kaiserslautern geht auf dem Gebiet des

Umweltschutzes konsequent seinen Weg auf

höchstem Niveau: neue Technologien in der

Energie- und Gebäudewirtschaft werden hier,

auch als bundesweite Pilotprojekte, erprobt und

eingesetzt. Dank unserer Technischen Universität,

unserer Fachhochschule und Forschungsinstituten

von Weltrang sind Themen wie Materialeffizienz,

Energie-Effizienz, CO2-neutrale Energiegewinnung

und viele mehr in lückenloser Kette von

Forschung und Entwicklung bis hin zur

Anwendung in Unternehmen und Haushalten

vertreten. Nachhaltiges, Ressourcen schonendes

Wirtschaften ist als Umweltziel auf breiter Basis

verinnerlicht: Kaiserslautern ist ein idealer,

aufgeschlossener Standort für die Erprobung und

Einführung neuer Technologien.

Kontakt Dr. Philip Pongratz

Telefon 0631 - 37 124 -12

eMail philip-pongratz.wfk@kaiserslautern.de

Die IHK Pfalz agiert für ihre rund 70.000 Mitgliedsunternehmen

als kritischer Partner der Politik, als

Anwalt des Marktes und als kundenorientierter

Dienstleister der Wirtschaft.

Wir gehen Probleme und Aufgaben proaktiv an und

handeln zielorientiert im Sinne eines optimalen

Nutzens für unsere Kunden, die IHK-Mitglieder. Wir

verfolgen stets die Gemeinschaftsinteressen der

Wirtschaft.

Eine Vielzahl hoheitlicher Aufgaben sind der IHK

als Selbsverwaltungsorganisation der Wirtschaft

per Gesetz übertragen. Individueller und

allgemeiner Service, z.B. Informationen über neue

Gesetze und Entwicklungen im Umweltschutz,

ergänzen das Leistungsangebot Ihrer IHK.

Die IHK Pfalz hat bereits seit fast 20 Jahren ein

Referat Umweltschutz eingerichtet, das die

Mitgliedsunternehmen in Sachen Umweltschutz

informiert. Sowohl durch direkte Beratung

als auch durch unsere Kontakte zu Politik und

Verwaltung versuchen wir realisierbare Lösungen

im Umweltschutz zu ermöglichen.

Die IHK Pfalz unterstützt den Ansatz von

ÖKOPROFIT, in den Betrieben gezielt nach

Maßnahmen zu suchen, die die Umwelt entlasten

und gleichzeitig zu Einsparungen im Unternehmen

führen.

Kontakt Dr. Gabriele Brauch

Telefon 0621 - 59 04-1610

Fax 0621 - 59 04- 22 16 10

eMail gabriele.brauch@pfalz.ihk24.de

37


Kooperationspartner

38

Die Handwerkskammer der Pfalz ist eine

Körperschaft des öffentlichen Rechts und

vertritt die Interessen ihrer Mitgliedsbetriebe.

In dieser Eigenschaft übernimmt sie zum einen

staatliche Aufgaben (wie zum Beispiel: Führen von

Handwerks- und Lehrlingsrolle, Berufsausbildung,

Sachverständigen- und Prüfungswesen). Zum

anderen setzt sie sich engagiert für die politischen

und wirtschaftlichen Interessen ihrer ca. 16.000

Mitgliedsbetriebe ein. Darüber hinaus fördert die

Handwerkskammer der Pfalz mit einem breiten

Angebot von praxisgerechten und individuellen

Beratungen, Bildungsmaßnahmen und

Serviceleistungen die Wettbewerbsfähigkeit und

die Wirtschaftskraft des regionalen Handwerks.

Als eine von vielen Dienstleistungen bietet

die Handwerkskammer auch in den Bereichen

Umweltschutz und Energieeffizienz den Betrieben

Hilfestellung. Mit ÖKOPROFIT bekommen

Handwerksbetriebe die Chance, kostengünstig und

zielorientiert Umweltschutzmaßnahmen im Betrieb

umzusetzen, die sich auch auf der wirtschaftlichen

Seite schnell bezahlt machen. Die Ergebnisse

des teilnehmenden Handwerksunternehmens

Zimmermann Formtechnik GmbH zeigen dies.

Sind Umweltmanagementsysteme wie z. B. EMAS

oder ISO 14.001 geplant, so ist deren Einführung

problemlos möglich. Denn mit ÖKOPROFIT wurde

schon mehr als die Hälfte der Arbeitsschritte

erledigt.

Kontakt Doris Ritzer

Telefon 06341 - 96 64 -52

eMail dritzer@hwk-pfalz.de

ÖKO

Das RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum

der Deutschen Wirtschaft ist mit seinen

Landesinstitutionen ein bundesweites Netzwerk,

das sich für den Erfolg insbesondere der kleinen

und mittleren Unternehmen engagiert. Wir fördern

Rationalisierung und Innovation, um Wachstum

und sichere Arbeitsplätze zu erreichen.

Eine wichtige Säule bietet dabei der

RKW-Beratungsdienst, der Betriebsberatungen

zu betriebs wirtschaftlichen und organisatorischen

Problemstellungen bzw. technologischen

Fragestellungen für Unternehmen der

mittelständischen Wirtschaft sowie zur Existenzgründung

bzw. -sicherung organisiert und

vermittelt. Zur Konkretisierung der Aufgabenstellung

setzt die RKW Rheinland-Pfalz GmbH

unter Nutzung öffentlicher Förderprogramme

qualifizierte und seriöse Unternehmens berater

ein und betreut die problemspezifische

Auftragserfüllung.

Die RKW Rheinland-Pfalz GmbH unterstützt das

Projekt ÖKOPROFIT finanziell mit Mitteln aus dem

Mittelstandsprogramm der rheinland-pfälzischen

Landesregierung.

Kontakt Gisela Bruweleit

Telefon 06131 - 985 383

eMail gisela.bruweleit@rkw-rlp.de


PROFIT

Arqum, die Gesellschaft für Arbeitssicherheits-,

Qualitäts- und Umweltmanagement mbH

unterstützt Gemeinden und Betriebe auf dem

Weg zu einer zukunftsfähigen Wirtschaftsweise.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen dabei

die Sicherheit der Mitarbeiter, die Qualität der

Produkte und Dienstleistungen unserer Partner

sowie die Schonung der natürlichen Ressourcen.

Die Mitarbeiter von Arqum können auf Erfahrungen

aus der Durchführung von über 450 Projekten

mit gewerblichen und kommunalen Betrieben

zurückgreifen.

Viele Betriebe haben wir in Form von Gruppenberatungen

betreut. ÖKOPROFIT erschien uns

deshalb als ideales Instrument in das wir unsere

Erfahrungen einbringen können.

Bei ÖKOPROFIT Kaiserslautern sind wir als

Projektleiter verantwortlich für die Leitung und

Durchführung der Workshops sowie die Betreuung

der Unternehmen vor Ort. Neben dem aktuellen

Projekt führen wir ÖKOPROFIT mittlerweile in

zwanzig weiteren deutschen Kommunen, z.B.

in München, Hamburg, Wiesbaden, Bayrischer

Untermain und Mainz durch. Zu den Teilnehmern

unserer ÖKOPROFIT-Projekte gehören sowohl

kleine und mittlere Betriebe als auch große

Betriebe, die den unterschiedlichsten Branchen

angehören.

Kontakt Jörn Peter, Dr. Uwe Götz

Telefon 069 - 60 607 331

Fax 069 - 60 607 339

eMail arqum@arqum.de

Web www.arqum.de

39


Wenn Sie Interesse

an ÖKOPROFIT haben,

wenden Sie sich bitte an:

Stadt Kaiserslautern

Bettina Dech-Pschorn,

Dr. Stefan Kremer

Rathaus Nord / Lauterstr. 2

67657 Kaiserslautern

Tel. 0631 / 365 2320

Tel. 0631 / 365 1151

Fax 0631 / 365 1159

Kreisverwaltung

Kaiserslautern

Karl-Ludwig Kusche

Lauterstr.8

67657 Kaiserslautern

Tel. 0631 / 7105 373

Fax 0631 / 7105 370

Arqum GmbH

Jörn Peter, Dr. Uwe Götz

Tel.: 069 / 60607331

Fax: 069 / 60607339

arqum@arqum.de

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