Tipps und Informationen rund um die Weiterbildung ... - Fahrschulen

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Tipps und Informationen rund um die Weiterbildung ... - Fahrschulen

Tipps und Informationen rund um die Weiterbildung gemäßGrundqualifikations- und Weiterbildungsverordnung –Berufskraftfahrer GWBAlle beruflichen LenkerInnen von Lastkraftfahrzeugen der Klasse C und Omnibussen derKlasse D müssen unbeschadet der „echten“ Berufskraftfahrerausbildung innerhalb von fünfJahren mindestens 35 Stunden Weiterbildung nachweisen. Die nachfolgenden Inhalte undTipps stellen eine grundsätzliche Information dar und sollen Ihnen bei der Wahl des richtigenWeiterbildungspartners helfen.1. AusbildungsstättenDie gesetzlich vorgeschriebenen Weiterbildungen von Berufslenkern, dürfen nur vonInstituten durchgeführt werden, die von der Behörde eigens ermächtigt wurden.Tipp: Lassen Sie sich eine Kopie des behördlichen Ermächtigungsschreibens Ihresvoraussichtlichen Weiterbildungspartners vorlegen.2. AusbildnerAls Ausbildner für die Weiterbildung kommen nur Personen in Frage, die über eineausreichende Qualifikation in den einzelnen Themengebieten verfügen und ebenso wie dasAusbildungsinstitut von der Behörde zugelassen sind.Tipp: Lassen Sie sich eine Aufstellung des Trainerpersonals Ihres Weiterbildungspartnersvorlegen.3. Zeitlicher Ablauf und Dauer der WeiterbildungDer Gesetzgeber sieht vor, dass LenkerInnen die Ihre Lenkberechtigung weiterhin gewerblichnutzen wollen, innerhalb von fünf Jahren eine Weiterbildung im Umfang von 35 Stundenabsolvieren müssen. Diese können auch in Ausbildungseinheiten von mindestens siebenStunden pro Tag aufgeteilt werden, wobei eine Aufteilung der siebenstündigenAusbildungseinheiten auf mehrere Tage nicht gestattet ist.Für LenkerInnen die Ihre Lenkberechtigung der Klasse C vor dem 10.09.2009 erworbenhaben, beginnt die fünfjährige Frist ab dem 10.09.2009 und endet am 10.09.2014. Um dieLenkberechtigung nach diesem Termin weiter gewerblich nutzen zu dürfen, müssen bis zudiesem Zeitpunkt alle Teile der Weiterbildung absolviert worden und bei der zuständigenBehörde gemeldet worden sein. Sollten Teile der Weiterbildung schon vor dem 10.09.2009absolviert worden sein, beginnt die Fünfjahresfrist ab dem Datum der ersten Weiterbildung.


4. Teilnahmebescheinigung und FührerscheineintragNach jedem Weiterbildungsmodul erhalten die TeilnehmerInnen eine Bestätigung. Sobalddie gesamte Weiterbildung (35 Stunden) absolviert wurde, können die Bestätigungen beider zuständigen Führerscheinbehörde eingereicht werden. Als Nachweis für die erfolgteWeiterbildung wird auf der Rückseite des Führerscheines der Zahlencode C95 eingetragen.5. Inhalte der WeiterbildungIn der Anlage zur Grundqualifikations- und Weiterbildungsverordnung sind alle Themenaufgelistet, die im Rahmen der 35 Stunden behandelt werden müssen. In der Verordnung istdabei genau geregelt, das Teile der Weiterbildung auch in der Praxis durchzuführen sind.Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die vorgeschriebenen Inhalte: Verbesserung des Fahrverhaltens auf Grundlage der Sicherheitsregeln Fähigkeiten zur Optimierung des Kraftstoffverbrauchs Kenntnis der sozialrechtlichen Rahmenbedingungen und Vorschriften für denKraftverkehr Kenntnis der Vorschriften für den Güterkraftverkehr Kenntnis des wirtschaftlichen Umfelds des Güterkraftverkehrs und der Marktordnung Fähigkeiten zur Gewährleistung der Sicherheit der Ladung unter Anwendung derSicherheitsvorschriften und durch richtige Benutzung des Fahrzeuges Gesundheit, Verkehrs- und Umweltsicherheit, Dienstleistung, LogistikEs ist jedem Weiterbildungsinstitut überlassen, die einzelnen Inhalte in geeigneter Art undWeise zu Ausbildungseinheiten mit jeweils sieben Stunden zusammenzustellen. Da man alsKunde nicht daran gebunden ist, alle Weiterbildungsmodule bei ein und demselben Anbieterzu konsumieren ist es jedoch empfehlenswert, nur solche Weiterbildungspartner zu wählen,die Ihre Schulungsangebote nach der weit verbreiteten Modulaufteilung des Fachverbandesder österreichischen Fahrschulen eingeteilt haben.Tipp: Gerade bei wichtigen Themen wie Ladungssicherung oder Spritsparen, ist eine seriöseVermittlung der Inhalte ohne „Learning by doing“ kaum möglich! Fragen Sie daher bei WahlIhres Weiterbildungspartners auch nach der Praxisausbildung am Fahrzeug. Leider sind beimanchen Anbietern nämlich nicht nur die Preise billig, sondern auch die gebotene Leistung!Soweit es der gesetzliche Rahmen zulässt, ist es bei guten Weiterbildungspartnern sichermöglich die spezifischen Rahmenbedingungen Ihres Unternehmens in die Inhalte derWeiterbildung einfließen zu lassen. Bei einem Vorgespräch können nähere Umstände bzw.Möglichkeiten geklärt werden.

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