FLIR T335 für die Überwachung installierter Solarmodule

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FLIR T335 für die Überwachung installierter Solarmodule

AnwendungsberichtIkaros Solar setzt FLIR-Wärmebildkamerasfür die Überwachung installierterSolarmodule ein.Immer mehr Solarmodulprofis entdecken Wärmebildkameras als Inspektionswerkzeug für Solarmodule.Ein Unternehmen, das eine Wärmebildkamera zu diesem Zweck einsetzt, ist die Firma Ikaros Solar mit Sitzin Schoten, Belgien."Wärmebildkameras eignen sich hervorragend, um herauszufinden, ob ein Defekt an einemSolarmodul vorliegt, und um das Problem zu lokalisieren und zu erkennen", erklärt Danny Kerremans,Technologieingenieur bei Ikaros Solar. "Wir haben mehrere Wärmebildkamerahersteller zu einem Vergleicheingeladen. Dabei stellte sich heraus, dass FLIR um Längen vorne liegt."Das ergonomische Design und detaillierte Wärmebildermit hohem Kontrast machen die FLIR T335 zumperfekten Werkzeug für die Inspektion von Solarmodulen.Ikaros Solar bietet seinen Kunden einenumfassenden Service sowohl bei der Auswahlund Installation von Solarmodulen als auchbei der Wartung und Überwachung, wenn dieAnlagen in Betrieb gegangen sind. "Obwohlwir auch Privatkunden bedienen, konzentrierenwir uns im Wesentlichen auf größere Anlagen,meist im industriellen Umfeld", erläutert derTechnologieingenieur.Wie ist das möglich?Solarzellen wandeln Sonnenlicht in Elektrizitätum, aber dabei entsteht auch Wärme. IneffizienteZellen erzeugen viel mehr Wärme und sind daherauf einem Wärmebild deutlich als heiße Stellen zuerkennen.Schlechte Leistungen von Solarmodulen könnenviele unterschiedliche Ursachen haben, die vonUnreinheiten im Halbleitermaterial durch einenHerstellungsfehler über gebrochene Zellen,gebrochenes Glas, Wasserundichtigkeiten,gebrochene Lötkontakte, defekte Zellstränge,defekte Bypass-Dioden bis hin zur Ablösung desHalbleitermaterials oder defekten Steckverbindernreichen, um nur einige zu nennen.Welcher Grund auch immer vorliegen mag,mit einer Wärmebildkamera kann der Bedienerherausfinden, an welcher Stelle sich der Defektbefindet. Die Kamera spielt auch bei derEingrenzung der Ursache für den Defekt desSolarmoduls eine wichtige Rolle.Vergleich von LieferantenDer Einsatz einer Wärmebildkamera fürInspektionen von Solarmodulen ist neu für IkarosSolar. "Vor einiger Zeit las ich einen Artikel ineinem Magazin über Wärmebildtechnik, und dieInspektion von Solarmodulen wurde als eine derFehlerhafte Solarzellen produzieren überschüssigeWärme und lassen sich dadurch problemlos mit derWärmebildtechnik erkennen.www.flir.com


möglichen Anwendungen genannt. Ich habe michdann intensiver mit der Thematik beschäftigt unddie fünf größten Hersteller von Wärmebildkameraszu einer Vorführung eingeladen. FLIR ging alsGewinner daraus hervor."Die Kamera der Wahl war die WärmebildkameraFLIR T335. Sie besitzt einen ungekühltenMikrobolometer-Detektor, der klare Wärmebildermit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln liefert.Er kann Temperaturen exakt in einem Bereichvon -20 °C bis +650 °C bei einer thermischenEmpfindlichkeit von unter 50 mK messen. Wiealle Wärmebildkameras der T-Serie von FLIR ist dieT335 sehr praxisorientiert aufgebaut. Die mobilenWärmebildkameras der T-Serie von FLIR setzen neueMaßstäbe bei Ergonomie, Benutzerfreundlichkeitund Gewicht. Benutzerfreundlichkeit istentscheidend: Die Ingenieure von FLIR Systemshaben die Rückmeldungen der Anwender imHinblick auf Komfort und Deutlichkeit in eine Reiheumfassender und innovativer Leistungsmerkmaleeinfließen lassen.Vorzüge der FLIR T335"Mit der FLIR T335 ließen sich kleine Details deutlicheinfacher erkennen", erläutert Danny Kerremans."Und die T335 hatte auch das bessere Design, dennsie ist ergonomisch geformt. Vor allem die neigbareObjektiveinheit ist ein großer Vorteil. Mit ihr lässtsich das Solarmodul aus fast jedem möglichenWinkel beobachten. Das ist besonders vorteilhaft,wenn man ein Solarmodul von der Rückseite ausuntersuchen möchte. Bei den anderen Kamerasmusste man sich hinlegen, um auf dem Bildschirmerkennen zu können, was man gerade anvisiert. Beider FLIR T335 gibt es dieses Problem nicht, manerkennt mühelos, wohin man die Kamera geraderichtet."Laut Danny Kerremans ist die Untersuchung einesSolarmoduls von der Rückseite aus gelegentlichbesser, um Reflexionen zu vermeiden. "Das Glas aufder Frontseite reflektiert die Wärmestrahlung. Wennman nicht aufpasst, könnte die Spiegelung dereigenen Wärmestrahlung des Anwenders als heißeStelle auf dem Wärmebild interpretiert werden.Dies lässt sich umgehen, wenn der Winkel, mitdem die Kamera auf das Modul gerichtet wird,sorgfältig gewählt wird. Um Reflexionen generellzu vermeiden, kann man das Modul auch vonder Rückseite aus betrachten. Da auf dieser Seitenormalerweise kaum Spiegelungen auftreten,kann man davon ausgehen, dass die von derWärmebildkamera gemessene Temperatur dietatsächliche Temperatur dieses Teils des Moduls ist."Mit einer Wärmebildkamera kann man Defekte wie diese beschädigte Zelle schnell lokalisieren, folglich lässtsich auch das Problem in kürzester Zeit beheben.Durch die neigbare Objektiveinheit der Wärmebildkamera FLIR T335 kann Danny Kerremans Wärmebilder vonder Rückseite der Module aus aufnehmen und vermeidet damit falsche "heiße Stellen", die durch Spiegelungenentstehen.Schnell und effektivIn den ersten Monaten, in denen Danny Kerremansdie FLIR T335 einsetzte, wurde sie schnell zueinem unverzichtbaren Werkzeug. "Es ist wirklichein sehr schnelles und effektives Werkzeug. Mankann an einer ganzen Reihe von Solarmodulenentlang gehen und erkennt direkt, ob an einemder Module ein Defekt vorliegt. Wenn ich einethermische Anomalie sehe, schaue ich mir diebetreffende Stelle näher an."Ein Problem, auf das der Technologieingenieurhäufig trifft, sind Abschattungen. "Durchdie unterschiedliche Stromerzeugung vonbeschatteten und nicht beschatteten Zellen sinktdie Stromausbeute des ganzen Moduls. Dadurchkönnen sogar Schäden an dem Solarmodulentstehen. Aber da Schattenwurf einenTemperaturanstieg in der betreffenden Zelle zurFolge hat, kann man die Problemstelle mühelosmit einer Wärmebildkamera erkennen."Mehr als nur Inspektionen von SolarmodulenDie FLIR T335 kann jedoch noch viel mehr, alsnur Solarmodule zu überprüfen. "Sie unterstütztuns auch bei der Instandhaltung der übrigenStromkreise einer Anlage. Nur zur Verdeutlichung:Als die Kamera gerade angekommen war, testeteich sie bei den elektrischen Steckverbindern ineiner unserer Solaranlagen. Schon nach kurzer Zeitfand ich zwei heiße Kontakte, die ausgetauschtwerden mussten."Für die Berichterstellung setzt derTechnologieingenieur FLIR QuickReport ein."Eine total einfache und intuitiv zu bedienendeSoftware", bestätigt uns Danny Kerremans. MitFLIR QuickReport können Anwender die vonihren Wärmebildkameras aufgenommenenradiometrischen Bilder in nur drei einfachenSchritten organisieren, analysieren und in einemBericht darstellen.Bild-im-BildUm diese Berichte einfacher lesbar undaussagekräftiger zu gestalten, hat dieWärmebildkamera FLIR T335 auch die fantastischeBild-im-Bild-Funktion. Mittels dieser praktischenFunktion kann der Bediener das Wärmebild direkt überdas entsprechende Tageslichtbild legen, das mit derin die T335 integrierten 3,1 Megapixel Digitalkameraaufgenommen wurde. "Diese Funktion ist äußersthilfreich, denn in großen industriellen Anlagen ist esmanchmal schwierig nachzuvollziehen, an welcherStelle genau die Probleme entdeckt wurden. Mit derBild-im-Bild-Funktion lassen sich Problemstellen vieleinfacher zuordnen."Einige der in diesem Artikel gezeigten Defekte wurdenzu Demonstrationszwecken nachgebildet.Die Wärmebildkamera FLIR T335 kann auch zur Untersuchung der anderen Komponenten einer Solaranlageverwendet werden, wie etwa dieses defekten Steckverbinders.Weiterführende Informationen zuWärmebildkameras und zu dieserAnwendung erhalten Sie von:FLIR Commercial Systems B.V.Charles Petitweg 214847 NW Breda - NiederlandeTelefon : +31 (0) 765 79 41 94Fax : +31 (0) 765 79 41 99eMail : flir@flir.comwww.flir.comT820260 {DE_de}_A

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