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Mobil in EuropaAUSBILDUNG – STUDIUM – ARBEITNiederlande


ImpressumHerausgeberBundesagentur für Arbeit (BA)Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV)Verlagdkf multimedia group gmbH,Taunusstraße 21, 65183 WiesbadenRedaktionArbeitsmarkt-Informationsservice (AMS)der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV)Gesamtherstellungdkf multimedia group gmbH,Taunusstraße 21, 65183 WiesbadenStandMärz 2005Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck - auch auszugsweise - nur mitEinverständnis des Herausgebers und nur mit Quellenangaben.EinzelversandBundesagentur für ArbeitBestell-Service*c/o IBRo Funk und Marketing GmbHKastanienweg 1, 18148 RoggentinTel: +49 (0) 180 / 500 38 65Fax: +49 (0) 180 / 500 38 66E-Mail: arbeitsagentur@ibro.de*Bei Bestellung von Printmedien wird eine Versandkostenpauschale von2,50 EUR in Rechnung gestellt.Download (kostenlos):www.ba-bestellservice.de


Land & LeuteDie amtliche Bezeichnung lautet "Königreichder Niederlande". Dazu gehörenauch die in der Karibik gelegenen NiederländischenAntillen und Aruba. Landeshauptstadtist Amsterdam, RegierungssitzDen Haag. Die Niederlandegrenzen im Norden und Westen an dieNordsee, im Osten an Deutschland undim Süden an Belgien. Das Land hat eineFläche von 41.526 Quadratkilometernund damit ein Neuntel der FlächeDeutschlands. Sehr stolz sind die Niederländerdarauf, dass sie ihr Land inden letzten 70 Jahren um 165.000 Hektarvergrößert haben, indem sie Flächedem Meer abtrotzten. Fast die Hälfteder Niederlande liegt unter dem Meeresspiegel- in der Nähe von Rotterdambefindet sich der tiefste Punkt des Landesmit -6,2 Metern.Mit rund 16.2 Millionen Einwohnern(rund 393 pro Quadratkilometer) sinddie Niederlande eines der dichtestbesiedelten Länder der Welt. Gut700.000 Bürger sind ausländischer Herkunft,davon etwa 210.000 aus EU-Mitgliedstaaten.Nach Angaben vonEUROSTAT haben die Niederlande eineerwerbstätige Bevölkerung von etwa 8,3Millionen. Das entspricht einer Quotevon durchschnittlich 73,5 Prozent derPersonen im erwerbsfähigen Alter. Über75 Prozent der Erwerbstätigen sind imDienstleistungssektor beschäftigt.Die Bevölkerung wächst um 0,5 Prozentpro Jahr. Die größte Bevölkerungsdichtehat die Randstadt Holland, der Städteringim Westen, zu dem Amsterdam,Haarlem, Leiden, Den Haag, Rotterdamund Utrecht gehören. Hier gibt es auchdie meisten Arbeitsplätze.Offizielle Landessprache ist Niederländisch.In der im Nordosten des Landesgelegenen Provinz Friesland wird nebendem Niederländischen auch Friesischgesprochen. Englisch und Deutsch sindals Fremdsprachen weit verbreitet.31 Prozent der Bevölkerung sindrömisch-katholisch. Etwa 21 Prozentgehören zu den wichtigsten reformiertenKirchen (Niederländische reformierteKirche, Calvinisten, Lutheraner, etc.), 5,3Prozent sind Muslime und 2,7 Prozentgehören anderen Religionen an. Rund40 Prozent sind konfessionslos.Blick in die WirtschaftDie Niederlande haben sich zu einemLand mit einer starken, internationalorientierten Wirtschaft entwickelt. Fürweltweit operierende Handelsunternehmensind sie inzwischen ein bedeutenderStandort. Über die Hälfte des Bruttosozialproduktswird durch IndustrieundDienstleistungsaktivitäten außerhalbder Landesgrenzen erwirtschaftet.Die Niederlande stehen gegenwärtig aufPlatz 9 der zehn größten Exportnationender Welt.Nach Jahren eines überproportionalenWirtschaftswachstums spürten in derletzten Zeit auch die Niederlande überdeutlichdie ausgeprägt schwache Weltkonjunktur:eine rezessive Wirtschaftbei relativ hoher Inflation; rasch zunehmendeArbeitslosigkeit mit weiter steigenderTendenz nach Jahren praktischerVollbeschäftigung sowie ein steigendesHaushaltsdefizit nahe der Drei-Prozent-Grenze des Europäischen Stabilitätspaktes– nach deutlichen Haushaltsüberschüssenin der zweiten Hälfte der 90erJahre. Zumindest die Wirtschaft scheint2004 langsam mit einem Wachstum vonetwa 1,4 Prozent wieder in Gang zukommen. Für 2005 wird ein Wachstumim ähnlichen Bereich erwartet.Die Niederlande sind eine Dienstleistungsgesellschaftmit den beiden tragendenSäulen Transport (Logistik) undFinanzdienstleistungen. Ein traditionellwichtiger Wirtschaftsbereich ist die starkinternational ausgerichtete niederländischeAgrar- und Ernährungswirtschaft.Weitere Informationen über das Landfinden Sie unter http://niederlande.ausgermanien.desowie unter www.auswaertigesamt.deAusbildungWer Lust hat, im Rahmen der AusbildungErfahrungen im Ausland zu sammeln,sollte zunächst seinen Ausbilderoder Berufsschullehrer nach AustauschundPraktikantenprogrammen fragen,die in der Regel von Bildungseinrichtun-Niederlande 2


gen organisiert werden. Keine Sorge –eine Teilnahme ist nicht so kompliziertwie es zunächst scheinen mag.Besonders attraktiv sind natürlich spezielleAngebote in den Grenzregionen. Inder deutsch-niederländischen Grenzregionbei Ahaus wird beispielsweise einedreijährige Vollzeitausbildung Altenpfleger/in(www.europapflege.de) nach derdeutschen "Ausbildungs- und Prüfungsordnungfür die Altenpflege" und derniederländischen "Wet Educatie enBeroepsonderwijs (WEB)" angeboten.Ziel der Ausbildung ist ein anerkannterAbschluss in Deutschland und in denNiederlanden.Wer eine berufliche Erstausbildung komplettim Ausland absolvieren will,benötigt exakte Informationen über dasjeweilige Ausbildungssystem und dieAusbildungswege, aber auch über denStellenwert und das Niveau dieser Ausbildungsowie über die Anerkennungdieser Ausbildung in Deutschland. Diefolgenden Informationen bieten einenersten Überblick und Hinweise auf weiterführendeInformationsquellen.Die Berufsausbildung in den Niederlandenwird in zwei unterschiedlichenUnterrichtsformen angeboten, der schulischenAusbildung mit Praxisanteilen(BOL) und der betrieblichen Ausbildungmit begleitendem Theorieanteil anBerufsschulen (BBL). Der Unterricht derBerufsschulen findet in den RegionalenOpleidings-Centra (ROC), www.roc.nl,und im Agrarsektor durch AgrarischeOpleidings-Centra (AOC), www.aoc.nl,statt. Hierbei handelt es sich um sehrgroße Einrichtungen mit teilweise über20.000 Schülern und 1.000 Lehrern.Die Berufsausbildungen sind in vierQualifikationsstufen unterteilt. Die 1.und zugleich niedrigste Qualifikationsstufebefähigt als Assistent zur Ausführungeinfachster Tätigkeiten ohnebesondere Ausbildung. Die Dauer derMaßnahme beträgt zwischen sechsMonaten und einem Jahr.Die berufliche Grundausbildung des2. Qualifikationsniveaus dauert zwei bisdrei Jahre und befähigt als Basisberufstätigerzur Ausführung von Facharbeitenunter Aufsicht. Die 3. Qualifikationsstufebildet zu selbstständigen Berufstätigenund Fachfunktionären aus. Sie sind inder Lage, selbstständig zu arbeiten undandere anzuleiten.Das 4. Qualifikationsniveau vermitteltSpezialistenwissen und bildet zu Funktionärendes mittleren Dienstes sowiezu Spezialisten aus. Je nach Beruf gibtes Weiterbildungsmöglichkeiten vonStufe 1 bis Stufe 4 und darüber hinausbis zu einem Studium an der Fachhochschule.Wer die Berufsschule erfolgreich abgeschlossenhat, kann sich bis zum Fachhochschulabschluss(HBO-Niveau) weiterbilden.Schulabbrechern werden Teilqualifikationenbescheinigt.Der Schulbesuch ist kostenpflichtig.Gebühren werden je nach Alter des Teilnehmers,Art der Schule, Ausbildungund Qualifikationsniveau erhoben. Esgibt Förderungsmöglichkeiten (Studiefinanciering),die auch von Deutschen inAnspruch genommen werden können.Auszubildende im BBL bekommen, wiein Deutschland, eine Ausbildungsvergütung.Eine Ausbildungsstellenvermittlung wiein Deutschland gibt es in den Niederlandennicht. Hier ist Eigeninitiativegefragt. Die Berufsschulen verfügenjedoch über Dekane, die bei der Ausbildungsstellensuchehelfen. Eine Möglichkeitzur Suche bieten die LandelijkeOrgaanen Beroepsonderwijs (LOB).Diese Stellen kann man in etwa mit denIndustrie- und Handelskammern undden Handwerkskammern vergleichen.Sie bieten Listen mit Ausbildungsbetriebenan, die Sie im Internet unterwww.colo.nl (leden van colo) finden.Weitere Möglichkeiten, Ausbildungsbetriebezu suchen, bietet das Internetportalwww.edugate.nl und www.schoolweb.nl.Weitere Informationen zur Berufsausbildungin den Niederlanden bietet dasPortal www.internationalekooperation.deund der Deutsche Bildungsserverauf der Internetseitehttp://bildungssystemeinternational.dipf.de.3


StudiumHochschullandschaftFür deutsche Studieninteressierte nehmendie Niederlande nach Großbritannienund den USA den dritten Platz in derRangliste ein. Das niederländischeHochschulsystem ist dem deutschenähnlich. Es gibt drei Hochschularten, dieUniversitäten (Universiteiten), die Hochschulen(Hogescholen) und die Institutefür Internationale Studien (Institutenvoor Internationaal Onderwijs).UniversitätenWie in Deutschland bilden die niederländischenUniversitäten (Universiteiten)den wissenschaftlichen Nachwuchs aus.Es gibt 14 Universitäten, einschließlichder Open University mit ihrem Fernstudienprogramm.Rund 180.000 Studentensind an den Universitäten eingeschrieben.Mehr Informationen:www.niederlandeweb.de.Hochschulen(Hogeschoolen voor HogereBeroepsonderwijs)Die HBO-Hochschulen bieten praxisorientierteStudiengänge an, die ähnlichstrukturiert sind wie die deutschenFachhochschulen. Es gibt rund 60 HBO-Hochschulen mit rund 330.000 Studierenden.Einige von ihnen zählen bis zu25.000 Studierende, die meisten sindjedoch wesentlich kleiner (www.niederlandeweb.de).Institute fürInternationale StudienDie Internationalen Studien nehmeneine zunehmend prominente Rolle ein.Die Unterrichtssprache der Studiengängeist Englisch. Die Studiengänge werdensowohl an speziellen Instituten fürInternationale Studien (Instituten voorInternationaal Onderwijs) als auch anUniversitäten und HBO-Hochschulenangeboten. Es sind in erster Linie postgradualeStudiengänge. Gegenwärtiggibt es 15 dieser Einrichtungen in denNiederlanden (www.studyin.nl).FernuniversitätDie Open Universiteit Nederland ist einestaatliche Lehreinrichtung auf Universitätsniveau.Sie wurde 1984 in Heerlengegründet und hat heute rund 21.000Studierende. Die OU bietet nebenBachelor- und Master-Studiengängenauch Kurzzeitstudiengänge an, die inKooperation mit den HBO-Hochschulenkonzipiert wurden (www.ou.nl).Informationen zum StudiumIn den Niederlanden wird das akademischeJahr, das am 1. September beginntund am 31. August endet, in Semesteroder Trimester eingeteilt. Ein Studiumkann nur zu Beginn des Studienjahresaufgenommen werden. Das Studiumwird in Studienpunkten (studiepunten)gemessen. Ein Studienjahr entspricht 42Studienpunkten.Die Studienabsolventen können sichzwischen den internationalen Graden"Bachelor" bzw. "Master" und den traditionellenTiteln entscheiden. Traditionellführen die Absolventen der Fachhochschulenden Titel "ingenieur" (ing.)oder "Baccalaureus" (B.), die Absolventender Universitäten erwerben den Titel"ingenieur" (ir.), "doctorandus" (drs.)oder bei Abschluss eines Jurastudiums"meester in de rechten" (mr.). Wer promoviert,erwirbt den Doktorgrad (dr.).Die deutsch-niederländischen Hochschulbeziehungensind gut entwickelt.Es gibt allein mit dem BundeslandNordrhein-Westfalen 14 binationale Studiengänge.Eine umfassende Listedeutsch-niederländischer Hochschulkooperationenfindet sich auf der Internetseiteder Hochschulrektorenkonferenz(www.hochschulkompass.de).Die niederländischen Universitäten undHBO-Hochschulen bieten einige Studi-Niederlande 4


engänge an, die es in Deutschland nichtgibt:– Berufsorientierte Studiengänge wiePhysiotherapie, Ergotherapie oderLogopädie an den HBO-Hochschulen.Deutsche fragen diese Studiengängehäufig nach.– Einen Studiengang Betriebswirtschaft(Bedrijfseconomie) in deutscher Sprachebietet die HBO-Hochschule Venlo an(www.fontys.nl). Dieser vierjährige Studiengangschließt mit dem niederländischenDiplom ab, das dem deutschenDiplom-Betriebswirt (FH) gleichkommtund als solcher anerkannt ist. Voraussetzungfür dieses Studium ist die Fachhochschulreife.– Einen vergleichbaren Studiengang bietetdie Hanzehogeschool in Groningen(www.hanze.nl).– Ein Berufsbegleitendes Studium Sozialpädagogikin deutscher Sprache ist ander Saxion Hogeschool Enschede möglich(www.saxion.de). Das Studium dauertvier Jahre und beinhaltet einen Studientagpro Woche. Parallel dazu gehenStudierende einer Berufstätigkeit imBereich Sozialwesen (z.B. als Erzieher)nach oder absolvieren ein Praktikum.– Der Studiengang Psychologie wird vonmehreren niederländischen Universitätenangeboten. Im Gegensatz zuDeutschland gibt es für diesen Studiengangkeinen Numerus fixus (Äquivalentzum deutschen Numerus clausus).– Ein Aufbaustudium in deutscher Sprachefür staatlich anerkannte deutscheErgotherapeuten mit dem Abschluss"Diplom-Ergotherapeut".jährliche Studiengebühren von586,40 EUR zu zahlen. Mehr Informationen:www.ib-groep.nl.Zulassung und BewerbungDie Zugangsvoraussetzungen für einStudium in den Niederlanden sind wiein Deutschland die allgemeine Hochschulreifefür ein Studium an einer Universitätund die Fachhochschulreife fürein Studium an der HBO.Zulassungsbeschränkungen sind in denNiederlanden äußerst selten. Ein Numerusfixus besteht nur für die StudiengängeHuman-, Zahn- und Tiermedizin(2% der Studienplätze sind für Ausländervorgesehen) und einige Wirtschaftsstudiengänge.Anders als in Deutschlandwird in den Niederlanden ausArbeitsmarktgründen die Zahl der Studienanfängerin einigen Studiengängenbegrenzt. Falls die Nachfrage das Angebotübersteigt, werden die Studienplätzein einem gewichteten Losverfahrenvergeben.Es gibt eine zentrale Studienplatzvergabedurch das Centraal Bureau Aanmeldingen Plaatsing der Informatie BeheerGroep (www.ib-groep.nl) in Groningen -quasi die niederländische "ZVS" – unddas dezentrale Auswahlverfahren durchdie einzelne Hochschule (decentrale selectie).Deutsche Studienbewerber sollten sichdirekt an die Hochschule ihrer Wahlwenden. Hat die Hochschule eine Zusageerteilt, ist noch eine Anmeldungbeim IBG (Informatie Beheer Groep)erforderlich.Unterrichtssprache ist in der Regel Niederländisch.Die Universitäten erwartenfür die Studiengänge Sprachkenntnisseauf dem Niveau "NT2". Die HBO sindmeist lockerer. Ihnen reicht oft derNachweis von niederländischen Grundkenntnissen.Im ersten Studienjahr könnendie Prüfungen und Klausuren anden HBO noch auf Deutsch abgelegtStudiengebührenEin Studium ist in den Niederlandengebührenpflichtig. Es fallen jährlicheStudiengebühren von 1445 EUR an. EinTeil der Studiengebühren (858,40 EUR)werden an ausländische Studierendeauf Antrag zurück erstattet, wenn siebestimmte Voraussetzungen erfüllen(Staatsbürger der EU, Bankkonto in denNiederlanden, nicht über 30 Jahre alt).Trotz Rückerstattung sind immer noch5


werden. Danach wird jedoch auf mangelndeNiederländischkenntnisse keineRücksicht mehr genommen.FinanzierungDeutsche können für ein Teilstudium imAusland BAföG beantragen. Ein Vollstudiumkann grundsätzlich nicht nachBAföG gefördert werden. Es gibt jedochAusnahmen, z.B. für Grenzpendler undAuslandsdeutsche , siehe dazu(www.bafoeg.bmbf.de). Auch ein Verzeichnisder zuständigen Ämter für Ausbildungsförderung,nach Ländern gegliedert,ist auf dieser Website zu finden(www.bafoeg.bmbf.de). Das europäischeBildungsprogramm "Sokrates/Erasmus"fördert Studienaufenthalte im europäischenAusland. Im Rahmen dieses Bildungsprogrammskönnen Studierendefür die Dauer von drei Monaten bis zueinem vollen Studienjahr ins Auslandstudieren (http://europa.eu.int). Ein Stipendiumist eine weitere Möglichkeitzur Finanzierung eines Auslandsstudiums.Hier ist der DAAD die erste Adresse(www.daad.de).Auslandsstudiums lassen Sie sich vorzugsweisebeurlauben. Es besteht zwarauch die Möglichkeit der Exmatrikulationfür diesen Zeitraum, doch ist diesnicht ratsam. Eine zeitweilige Exmatrikulationkönnte Ihren Studienplatz gefährden.Die Zugehörigkeit zur Krankenversicherungkönnte verloren gehen. Injedem Fall empfiehlt es sich, vorabbeim Studentensekretariat und bei derKrankenversicherung genaue Informationeneinzuholen. Das Akademische AuslandsamtIhrer Heimatuniversität hilftbei allen Fragen rund um das Auslandsstudium.Die Adressenliste aller Auslandsämterfinden Sie auf der Internetseiteder Hochschulrektorenkonferenz(www.hochschulkompass.de). Zum Studiumin den Niederlanden liefern dieLänderinformationen des DAAD(www.daad.de) oder das niederländischeBildungsportal "Study in theNetherlands" (www.studyin.nl) wertvolleHinweise.Teil- oder Vollstudium?Wenn Sie ein oder zwei Semester inden Niederlanden studieren möchten,sollten Sie dies am besten erst nachdem Grundstudium tun. Für die Zeit desEin Vollstudium in den Niederlanden istnur dann empfehlenswert, wenn Sietatsächlich Ihr Studium dort abschließen.Die Niederlande und Deutschlandhaben parallele Hochschulstrukturen, sodass es nur in Ausnahmefällen zu Anerkennungsproblemeneinzelner Hochschulabschlüssekommt. Dies ist meistdann der Fall, wenn es in Deutschlandkein Pendant zu einem niederländischenHochschulabschluss gibt. Auskunfterteilen Hochschullehrer, die fachlicheKontakte zu niederländischenHochschulen unterhalten. Informationenzu niederländisch-deutschen Kooperationenfinden Sie auf der Homepage derNiederlande 6


Hochschulrektorenkonferenz (www.hochschulkompass.de).Das datenbankgestützteInformationssystem "anabin"informiert über die Gleichwertigkeit ausländischerHochschulabschlüsse im Vergleichzu deutschen Hochschulabschlüssen(www.anabin.de).Nach dem StudiumPostgraduale internationale Studiengängebieten Universitäten, HBO-Schulenund die Institute für Internationale Studienan. Einen guten Ruf haben vorallem die Studiengänge Management,Agrarwissenschaften, Medizin und Ingenieurwissenschaften.ForschungDas Bundesministerium für Bildung undForschung informiert auf seinem Portalwww.internationale-kooperation.de überForschungsprogramme und -initiativenmit den Niederlanden. Zu den wichtigstenzählen hierbei das Nato-Wissenschaftsprogramm"Security ThroughScience" (www.nato.int/), die europäischeForschungsinitiative "EUREKA"(www.eureka.be) und das Genforschungsprojekt"COGENE"(http://forum.europa.int/).Das Projekt ForschungskooperationenNRW-Benelux (www.forschungskooperationen-nrw-benelux.de)vermittelt eineÜbersicht über die vielfältigen Formengrenzüberschreitender wissenschaftlicherZusammenarbeit zwischen nordrhein-westfälischenForschungseinrichtungenund entsprechenden Institutionenin den Benelux-Staaten.Das europäische Mobilitätszentrum fürWissenschaftler (www.europa.eu.int/eracareers)informiert und berät Wissenschaftlerüber Arbeits- und Forschungsmöglichkeitenin ganz Europa.Der EU-Dienst "Cordis" (www.cordis.lu)bietet Hunderte von freien Doktoranden-und Postdoktorandenstellen vielerFachrichtungen in Europa an.7


Jobs und PraktikaAuslandserfahrung, Fremdsprachenkenntnisse,Wissen über andere Länder,aber auch Sensibilität im Umgang mitanderen Kulturen und Mentalitäten werdenfür eine erfolgreiche Jobsuche imzusammenwachsenden Europa zunehmendwichtiger. Besonders in der Zeitzwischen Schulausbildung und Einstiegin die Berufstätigkeit bieten sich fürjunge Leute vielfältige Möglichkeiten, ineinem Praktikum oder beim Jobbenberufspraktische Erfahrungen im Auslandzu sammeln und die Fremdsprachenkenntnisseweiter zu entwickeln.Wer ein Praktikum in den Niederlandenplant oder dort einen Job sucht, sollteFolgendes berücksichtigen:In den Niederlanden kennt man keinePraktika vor Beginn des Studiums. AllePraktika finden im Verlauf des Studiumsstatt. Wer selbst aktiv nach Praktikumsstellenim Vorfeld oder im Rahmen vonAusbildung bzw. Studium suchen will,muss viel Zeit, Ausdauer und Eigeninitiativemitbringen. Einen guten Einstiegbietet die EURES-Praktikumsdatenbankwww.euregio.org/stage, die nebenwichtigen Informationen auch über 400Kontaktadressen bietet. Weiterhin solltenSie sich auch einmal in der Stellenbörseder Bundesagentur für Arbeitumsehen, die Sie unter www.arbeitsagentur.definden. Für die Suche nachJobs oder Praktikumsplätzen müssenSie bei "Art der Nachfrage" und "Land"passende Einträge auswählen.Nutzen Sie auch die Angebote von Austausch-,Studien- und EU-Programmenwie z.B. "Leonardo da Vinci". Kontaktstellefür Auszubildende und jungeArbeitnehmer ist die Internationale Weiterbildungund Entwicklung gGmbHunter www.inwent.org (E-Mail: leonardo@inwent.org).Studenten erfahrenNäheres beim Deutschen AkademischenAustauschdienst unter www.daad.de(E-Mail: leonardo@daad.de). JungeArbeitnehmer, die Interesse an einemberufsbezogenen Praktikum in den Niederlandenhaben, können sich direktum einen Praktikumsplatz in einem Leonardo-Projektder ZAV bewerben, unterE-Mail bonn-zav.leonardo@arbeitsagentur.de.Wer Fragen zum Thema "Jobs und Praktika"hat oder noch genauere Informationenbenötigt, sollte sich direkt an dieEuropa-Hotline der Bundesagentur fürArbeit wenden. Sie erreichen die Hotlinedes Europaservice aus dem deutschenFestnetz über die Telefonnummer 0180 -522 20 23 (12 Cent / Minute). Das Teamist Mo.-Fr. von 8:00 - 18:00 Uhr für Sieda und sendet Ihnen gerne Informationsmaterialzu oder nennt Ihnen beiBedarf einen persönlichen Ansprechpartnerzur weitergehenden Beratung. Fragenper E-Mail senden Sie bitte an:InfoHotline-Ausland@arbeitsagentur.de.Einen guten Überblick über weitereMöglichkeiten für Jugendliche, daszusammenwachsende Europa zu erlebenund kennen zu lernen, bietet die Web-Seite www.rausvonzuhaus.de.Niederlande 8


Arbeiten in den NiederlandenArbeitsmarkttrendsDie wirtschaftliche Situation in den Niederlandenist nicht mehr so günstig wienoch vor einiger Zeit. Nach Jahren derVollbeschäftigung erleben die Niederländereine rasch zunehmende Arbeitslosigkeit.Die niederländische Arbeitsverwaltungmeldete für 2004 eine Arbeitslosenquotevon über 6 Prozent. Derniedrigste Wert wurde mit 5,1 Prozent inder Region Rijn-Gouwe gemessen,während mit 13,3 Prozent der Arbeitsmarktin der Region Rijnmond die höchsteQuote an Arbeitslosen aufweist. DieZahl der staatlich geförderten Arbeitsplätzeim Rahmen eines Gesetzes überdie Beschäftigung Arbeitsloser wurdevon 32.000 im Jahr 2001 auf durchschnittlich27.000 im Jahr 2003 verringert.Ging in den meisten Branchen konjunkturbedingtdie Nachfrage nach Arbeitskräftenzurück, verzeichnete die Landwirtschaftsaisonal bedingt von Januarbis September den größten Zuwachs anStellenangeboten. Die meisten Stellenangebotegibt es jedoch bei unternehmensnahenDienstleistungen. Darüberhinaus verzeichnen auch das Bank- undVersicherungswesen sowie der Gesundheits-und Pflegesektor einen Zuwachsan Stellenangeboten. Deutlich wenigeroffene Stellen meldet in Zeiten leererKassen der öffentliche Sektor. ImBereich Erziehung und Unterricht undden Verwaltungen ist ein deutlicherRückgang an Stellen zu beobachten.Selbst in den stärksten Wirtschaftszweigenwie Handel, die Gastronomie undReparaturwesen - gehen nach und nachArbeitsplätze verloren. Dass die Zahlder Arbeitnehmer in den Niederlandentrotzdem steigt, liegt vor allem an dervermehrten Teilzeitbeschäftigung.Löhne undLebenshaltungskostenSofern keine tariflichen Regelungen vorliegen,ist die Frage des Gehaltes Verhandlungssachezwischen Arbeitnehmerund Arbeitgeber. Der zukünftige Arbeitgeberorientiert sich dabei häufig amzuletzt erreichten Gehalt, ein Aufschlagvon maximal zehn Prozent ist bei einemArbeitsplatzwechsel üblich. Die durchschnittlichenBruttomonatsverdienstevon vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmernin den Niederlanden liegen derzeit(2003) bei 2175 EUR. ÜberdurchschnittlicheLöhne zahlen die Energie- undWasserversorgungsbetriebe. Hier liegtder Durchschnitt bei zirka 3400 EUR.Die Durchschnittsgehälter im öffentlichenDienst liegen bei 2700 EUR. Mitetwa 1600 EUR verdient man dagegenim Pflegebereich und in sonstigenDienstleistungen relativ wenig. Inbestimmten Branchen ist ein 13.Monatsgehalt üblich. Urlaubsgeld wirdin der Regel im Juni gezahlt und ist inallen Berufsbereichen üblich. Es beträgtdurchschnittlich acht Prozent des Jahresgehaltes/-lohnes.In den Niederlanden sind die Lebenshaltungskostenetwa so hoch wie inDeutschland, wobei diese zwischenGroßstädten wie Den Haag oder Amsterdamund den ländlichen Gegenden bisweilenstark variieren.StellensucheWenn Sie eine Beschäftigung imeuropäischen Ausland suchen, könnenSie bereits von Deutschland aus mit derSuche nach Stellenangeboten beginnen.Ein regelmäßiger Blick in unsere ZeitungMARKT+CHANCE unter www.arbeitsagentur.delohnt sich. Die Zeitung enthältu.a. auch aktuelle Stellenangebote ausdem Ausland. Sie liegt in den Agenturenfür Arbeit aus und kann über das Internetkostenlos abonniert werden. Darüberhinaus haben Sie auf dem Internetportalwww.arbeitsagentur.de Zugangzur Stellenbörse der Bundesagentur fürArbeit. Auch hier finden Sie aktuelleAuslandsstellenangebote.Wer Fragen zum Thema "Leben undArbeiten in Europa" hat oder ersteInformationen zur Aufnahme einerErwerbstätigkeit im Ausland benötigt,sollte sich direkt an die Europa-Hotlineder Bundesagentur für Arbeit wenden.Sie erreichen die Hotline des Europaserviceaus dem deutschen Festnetz überdie Telefonnummer 0180 - 522 20 23(12 Cent / Minute). Das Team ist Mo.-Fr.von 8:00 - 18:00 Uhr für Sie da undsendet Ihnen gerne Informationsmaterialzu oder nennt Ihnen bei Bedarf einen9


persönlichen Ansprechpartner zur weitergehendenBeratung. Fragen per E-Mail senden Sie bitte an: InfoHotline-Ausland@arbeitsagentur.de.Wer lieber vor Ort nach einer Beschäftigungsuchen will, kann das Dienstleistungsangebotder lokalen Agenturender "Centra voor Werk en Inkomen"nutzen. Daneben gibt es zwei Arten vonprivaten Vermittlungsagenturen, die"Uitzendbureaus" und die "Bemiddelingsbureaus".nicht mit, erwähnt aber, dass sie aufWunsch zur Verfügung stehen. Es istsinnvoll, die Zeugnisse übersetzen undumschreiben zu lassen, weil die deutschenund niederländischen Notensystemenicht identisch sind. Eine Bewerbungvia E-Mail bietet sich vor alleman, wenn in der Adresse des Arbeitgebersdie E-Mail-Anschrift enthalten undeine Bewerbung via Post nicht ausdrücklichgefordert ist. Lassen Sie sichjedoch nicht zu einem lockeren "E-Mail-BewerbungPersönliche und fachliche Eignungsowie das berühmte Quäntchen Glücksind ausschlaggebende Faktoren füreine erfolgreiche Arbeitsplatzsuche. Alserste Visitenkarte Ihres Könnens hältein Arbeitgeber allerdings Ihre Bewerbungsunterlagenin der Hand. Form undGestaltung sind also keine Nebensache.Um eine passgenaue Bewerbung zuerstellen, lohnt der Blick auf die Internetdarstellungder Unternehmen, beidenen Sie sich bewerben. Die Bewerbungverläuft in den Niederlanden weitausweniger formell als in Deutschland.Telefonische Anfragen als Reaktion aufStellenangeboten sind nicht nur sehrerwünscht, sondern stellen auch einegute Möglichkeit dar, das Interesse fürdie eigene Person beim Arbeitgeber zuwecken.Bewerbungen bestehen in der Regel ausdem Bewerbungsbrief (sollicitatiebrief),dem Lebenslauf und Anlagen (bijlagen)wie Referenzadressen/Empfehlungen,Kopien von Ausbildungs- und Arbeitszeugnissen.Referenzen schickt manTon" hinreißen. Für eine Bewerbung viaE-Mail gelten die gleichen Regeln wiefür Bewerbungen auf dem Postweg.Beim Vorstellungsgespräch geht es vorallem um Motivation, Ausbildung undFreizeitaktivitäten. Für den Ausgang desVorstellungsgespräches ist entscheidend,ob Sie zum Unternehmen und zurBelegschaft passen. Oft werden Standardfragengestellt: "Warum möchtenAußerdem können Sie das Online-Angebotder niederländischen Arbeitsverwaltungunter www.werk.nl nutzen. EineVielzahl von Stellenangeboten bietenOnline-Jobbörsen. Außerdem könnenBewerber auf den Webseiten von Unternehmen,für die sie sich interessieren,nach Stellenangeboten suchen.In der Presse werden in den Stellenmärktender großen Tageszeitungen wie"Algemeen Dagblad", "De Telegraaf"und "De Volkskrant", "Technisch-Weekblad"und "Trouw" regelmäßig Stellenangeboteveröffentlicht. Freie Stellen,vor allem für Hoch- und Fachhochschulabsolventen,sind in der Wochenzeitschrift"Intermediair" zu finden. Aberauch eine Initiativbewerbung kann zumZiel führen. Um Adressen in Frage kommenderBetriebe zu finden, erweisensich die "Gouden Gids", die Gelben Seiten,als nützlich.Sie gerade in den Niederlanden arbeiten?","Erzählen Sie etwas von sich","Warum möchten Sie gerade bei unsarbeiten?", "Warum sollen wir ausgerechnetSie anstellen und nicht einenanderen Bewerber?", "Was sind IhreNiederlande 10


Stärken und was sind IhreSchwächen?". Das Thema Lohn solltenSie nicht selbst ansprechen. Verhandlungenüber Lohn- und Arbeitsbedingungenfinden meistens in einem zweitenGespräch statt. Sie können nichtDer Arbeitsvertrag sollte folgende Punkteenthalten: Name und Anschrift derVertragspartner, Art der Tätigkeit, Bezügeund Zulagen, Stellenbeschreibungund Arbeitszeit, Beginn des Arbeitsverhältnissesund Laufzeit des Vertrages,Kündigungsfristen und Termine, Jahresurlaubund sonstige Sondervereinbarungen.Die Probezeit beläuft sich in derRegel auf zwei Monate. Häufig werdenJahresverträge mit automatischer Verlängerungabgeschlossen, in diesem Fallbeträgt die Probezeit generell dreiMonate. Während der Probezeit kannder Vertrag von beiden Seiten jederzeitgekündigt werden.die Nationale Referenzstelle beim Bundesinstitutfür Berufsbildung unterwww.bibb.de an.davon ausgehen, dass Reisekosten zuVorstellungsgesprächen von den Arbeitgeberngezahlt werden.ArbeitsvertragAnerkennung von AusbildungsundStudienabschlüssenFür die meisten Tätigkeiten ist es unerheblich,ob Ihr Ausbildungs- oder Studienabschlussin den Niederlanden anerkanntist. Nur bei Berufen, die einestaatliche Anerkennung voraussetzen– wie beispielsweise Arzt oder Lehrer –sollte die Anerkennung definitiv geklärtsein, bevor Sie sich bewerben. DieEuropäische Union hat für diese BerufeRichtlinien entwickelt, mit deren Hilfedie gegenseitige Anerkennung vonAbschlüssen geregelt wird.In den meisten Fällen entscheidet derArbeitgeber jedoch auf der Basis IhrerBewerbungsunterlagen, ob Ihre Ausbildungund Qualifikation seinen Anforderungenentspricht. Sie sollten allerdingsdavon ausgehen, dass der Arbeitgeber,bei dem Sie sich bewerben, in derRegel nicht weiß, was sich hinter Ihrerdeutschen Berufsausbildung und-bezeichnung genau verbirgt. Zeugniserklärungen,aber auch die Anerkennungvon Abschlüssen, können unter diesemGesichtspunkt sinnvoll sein.Offizielle Übersetzungen für Ausbildungsprofilevon Ausbildungsberufenins Englische und Französische bietetAdressen, Kontaktpersonen und weitereInformationen, die im Zusammenhangmit der Anerkennung akademischerBerufe wichtig sein können, finden Sieunter www.enic-naric.net im Gateway torecognition of academic and professionalqualifications.Bei Problemen mit der AnerkennungIhres Diploms hilft die gebührenfreieEU-Hotline 00 800 67 89 10 11 weiter.Die Experten des Wegweiserdiensteskönnen Sie über den Internet-Dienst"Dialog mit Bürgern" unter http://europa.eu.int/citizensrights/erreichen.Details zu den Anerkennungsmodalitätenfür "reglementierte" Berufe findenSie auch hier.11


WeiterbildungIn Zeiten schneller und tief greifenderVeränderungen, die sich überall in unsererArbeits- und Lebenswelt bemerkbarmachen, erweitert lebenslanges Lernendie individuellen Selbstbestimmungsmöglichkeiten.Arbeitnehmer sichern soihre Chancen auf dem Arbeitmarkt. Weiterbildungwird zu einer Daueraufgabe.Zu den vielfältigen Möglichkeiten, dieder Weiterbildungsmarkt in Deutschlandbereithält, kommen die Angebote imeuropäischen Ausland, die wir Ihnenhiermit zugänglich machen wollen.Neuere Entwicklungen in den Niederlandendeuten darauf hin, dass die Bedeutungweiterführender Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmenzunehmend anerkanntwird. Weiterbildung in den Niederlandenist, wie die berufliche Bildungregional gegliedert; es gibt sogenannte ROCs (regionale Lernzentren),aber auch nationale Angebote. AlleErwachsenen über 18 Jahre – niederländischoder nicht-niederländisch – habendas Recht auf Weiterbildung. EntsprechendeSuchmaschinen sind unterwww.roc.nl, www.opleiding.net/ oderunter www.opleidingnet.com/ zu finden.Andere nützliche Datenbanken:www.colo.nl und www.cinop.nl.Das Programm LEONARDO DA VINCI bietetdreimonatige Einzel- oder Gruppenmaßnahmenin Arnheim und Hengeloan, zu denen eine sprachliche und kulturelleVorbereitung und als Schwerpunktein berufsbezogenes Betriebspraktikumgehört:www.arbeitsagentur.de, Suchwort: LEO-NARDO.In Deutschland informiert die InWEntInternationale Weiterbildung und EntwicklunggGmbH, finanziert durch dasBundesministerium für Bildung und Forschung(BMBF), durch seine Informations-und Beratungsstelle (IBS) überMöglichkeiten der beruflichen Qualifizierungim Ausland. Mit Hilfe der Programmdatenbank"Weiterbildung ohneGrenzen" www.cdg.de/ibs können Interessiertegezielt nach Angeboten vondeutschen und internationalen Veranstalternsuchen.Weiterbildungsangebote im europäischenAusland finden Sie auch in derAus- und WeiterbildungsdatenbankKURS der Bundesagentur für Arbeit,wenn Sie unter www.arbeitsagentur.de-> KURS den Veranstaltungsort als Suchbegriffeingeben.Mit dem EUROPASS-Berufsbildung hatdie Europäische Union ein europaweiteinheitliches Dokument für Menschen inder Aus- und berufsbezogenen Weiterbildunggeschaffen. So kann jederBerufsbildungsabschnitt, der imeuropäischen Ausland absolviert wird,offiziell bescheinigt werden. Im EURO-PASS-Berufsbildung wird vom jeweiligenArbeitgeber bzw. von der jeweiligen Bildungseinrichtunggenau eingetragen,welche beruflichen Inhalte während desAufenthaltes vermittelt wurden. Dadurchgibt dieses europaweit geltende Dokumenteinen genauen Überblick über dieDauer der internationalen Erfahrungsowie über die dabei erlernten Fachinhalte:www.europass-berufsbildung.de.Niederlande 12


FormalitätenEU-Bürger können mit einem gültigenPersonalausweis oder Reisepass in dieNiederlande einreisen. Als Tourist kannsich jeder EU-Bürger drei Monate langohne Aufenthaltsgenehmigung in denNiederlanden aufhalten.StudierendeEU-Bürger, deren Studienaufenthalt inden Niederlanden über drei Monate hinausgeht,müssen für die Dauer des Studienaufenthaltsbei der örtlichen Polizeidienststelleoder bei der Ausländerbehördeeine Aufenthaltsgenehmigungmelden. Falls Sie Arbeit suchen undnoch keinen Arbeitsvertrag haben, brauchenSie nur Ihren Pass in derGeschäftsstelle der Ausländerpolizei vorzulegen.Bei der Arbeitssuche gelten fürSie die gleichen Rechte wie für Bürgerder Niederlande. Sie haben drei MonateZeit (gerechnet nach Jahr ab dem Zeitpunktder Registrierung), um in denNiederlanden eine Arbeit zu finden.PraktikantenBezahlte Praktika oder der Freiwilligendienstin einem anderen EU-Land werdenals Erwerbstätigkeit angesehen.Soziale AbsicherungDie Staaten der Europäischen Unionund des Europäischen Wirtschaftsraumeshaben sich auf die Einhaltungbestimmter Regeln verständigt, mitdenen die Beibehaltung und Übertragungvon Rechten im Bereich der sozialenSicherheit garantiert wird. Sie beziehensich auf Leistungen der Krankenversicherung,der Rentenversicherung, derArbeitslosenversicherung, der Unfallversicherungund Familienleistungen. DieVerordnungen stellen sicher, dass keinArbeitnehmer Nachteile erleidet, weil erim Laufe seines Erwerbslebens in mehrerenMitgliedstaaten erwerbstätig war:Kein Sozialversicherungsbeitrag soll verlorengehen, erworbene Rechte sollengeschützt werden, und jedes Land solldie Rente zahlen, die den dort verbrachtenVersicherungszeiten entspricht.beantragen. Für den Erhalt der Aufenthaltsgenehmigungmüssen Studierendeaus den EU-Mitgliedsstaaten drei Voraussetzungenerfüllen: Sie müssen aneiner anerkannten niederländischenHochschule eingeschrieben sein, übereine Krankenversicherung verfügen undden Nachweis über ausreichende finanzielleMittel erbringen. Studierende ausEU-Ländern benötigen keine Arbeitserlaubnis.Mehr Informationen:www.dutchembassy.de.ArbeitnehmerSie können sofort nach Ihrer Ankunft inden Niederlanden eine Beschäftigungaufnehmen. Bürger eines EU- bzw. EWR-Mitgliedstaates (mit Ausnahme Belgiensund Luxemburgs) benötigen keine Aufenthaltsgenehmigung,sind jedoch verpflichtet,sich innerhalb von acht Tagenbei der örtlichen Ausländerpolizei zuWer dagegen – etwa nach demStudium – ein unbezahltes Praktikumim EU-Ausland absolviert, gilt als "nichterwerbstätig". Er muss nicht (wie Studenten)nur glaubhaft erklären, sondernkonkret belegen können, dass das Einkommenzum Leben im jeweiligen Landreicht.Weitere Informationsquellen:Detaillierte Informationen zu Aufenthaltsrechtund Vorgehensweise bietetdie Europäische Kommission unter "Dialogmit Bürgern",http://europa.eu.int/citizensrights.Auch wenn Sie Grenzgänger sind odervon ihrem Arbeitgeber entsendet werden,werden Sie hier informiert. Außerdemkönnen Sie die gebührenfreie Hotlineder Europäischen Kommission nutzen:Tel. 00 80067891011.Wenn Sie einreisen …Die "European Health Insurance Card(EHIC)" wird seit dem 1. Juli 2004 nachund nach eingeführt und ist in allen EU-Staaten sowie in Norwegen, Island undin der Schweiz gültig. Sie ersetzt unteranderem den Auslandskrankenschein(E 111).Von den deutschen Krankenkassen wirddie Einführung der neuen EHIC-Karteunterschiedlich gehandhabt. Vielegeben die Karten schon an ihre Versichertenaus, andere nutzen Übergangsmöglichkeiten.Bis zum Stichtag 1. Januar2006 können die Krankenkassen provisorischeÜbergangsbescheinigungenausstellen.Generell gilt: In allen EU-Ländern, indenen es wie in Deutschland bereitseine Krankenversichertenkarte gibt, wirddie Karte bis spätestens 2006 eingeführt.Ein gesetzlich Krankenversichertermuss dann nicht mehr für jeden Auslandsaufenthalteinen neuen Papiervordruckbeantragen.Die EU-Gemeinschaftsbestimmungengelten nur für gesetzlich Krankenversicherte.Privat Versicherte sollten mitIhrer Krankenkasse vor Reiseantritt eineprivate Auslands-Krankenversicherung13


abschließen, die dann in der Regelzwölf Monate gültig ist und mit einemEinmalbetrag abgegolten wird.Wenn Sie arbeiten …Sobald Sie jedoch einen Arbeitsvertragunterschreiben und in den Niederlandenarbeiten wollen, unterliegen Sie demniederländischen Sozialversicherungssystemund den dazugehörigen Rechtsvorschriften.Für die Versicherung gilt ,dass man immer in dem Land sozialversichertist, in dem man eine Beschäftigungoder Erwerbstätigkeit ausübt. Vomso genannten Beschäftigungs- bzw.Tätigkeitslandprinzip gibt es allerdingsauch Ausnahmen. Wird ein Arbeitnehmervon seinem Arbeitgeber für einen befristetenZeitraum in einen anderen Mitgliedstaatentsandt, um dort für dasUnternehmen zu arbeiten, bleibt dieserArbeitnehmer zunächst in seinem Heimatlandversicherungspflichtig. Darüberhinaus sind weitere Ausnahmegenehmigungenmöglich.Das Thema "Sozialversicherung" isteine Sache für Experten. Für rechtsverbindlicheAuskünfte sollten Sie sichdaher an Ihre Krankenkasse und den fürSie zuständigen Rentenversicherungsträgerwenden. Informationen im Internetgibt es bei der Bundesversicherungsanstaltfür Angestellte: www.bfa.de . Aufder Web-Seite der Arbeiterrentenversicherungfinden Sie darüber hinaus dieKontaktadressen von Länderexperten:www.lva.de.Beamte, Selbständige und Personen,deren Einkommen über einem bestimmtenHöchstbetrag liegt.Diese sind verpflichtet, eine privateKrankenversicherung (privéverzekering)abzuschließen. Die ärztliche Behandlungim Rahmen der staatlichen Krankenkasse(Ziekenfonds) ist kostenlos. Auch derAufenthalt in Krankenhäusern sowie diefachärztliche Behandlung und Arzneimittelsind grundsätzlich kostenlos. Fürzahnärztliche Behandlung ist eine eigeneVersicherung erforderlich.Touristen und Arbeitssuchende werdenin Notfällen kostenlos behandelt. Sozialversicherungsbeiträgewerden direktvon Ihrem Arbeitgeber einbehalten undan das zuständige Finanzamt (Belastingsdienst)abgeführt.Wenn die Kinder mitkommenKindergeld erhält jedes Kind bis 17Jahre. Die Höhe ist abhängig vom Alterund von der Anzahl der Kinder in einerFamilie. Kinder müssen ab dem erstenSchultag des Monats, der auf ihren fünftenGeburtstag folgt, ganztags die Schulebesuchen. Die meisten Kinder jedochgehen mit vier Jahren schon zur Schule.Kurzer Blick auf dasSozialversicherungssystemDie Sozialversicherung umfasst Leistungenin den Bereichen Alter, Behinderung,Mutterschaft, Krankheit, Gesundheitsvorsorgeund Arbeitslosigkeit. AlsArbeitnehmer sind Sie und Ihre Familienangehörigenin der staatlichen Krankenkassepflichtversichert (verplicht Ziekenfondsverzekerd).Von der staatlichenKrankenversicherung wird auch eineZusatzversicherung (a anvullende verzekering)für bestimmte ärztliche Leistungenangeboten. Ausgenommen von derstaatlichen Krankenversicherung sindDie Schulpflicht endet mit dem Schuljahr,in dem das 16. Lebensjahr vollendetwird. Ob bzw. welche deutscheSchulen es vor Ort gibt, erfahren Sie beider Zentralstelle für das Auslandsschulwesenunter www.bva.bund.de.Niederlande 14


Info-MaterialFolgende Informationen zu den Themen Arbeits- und Bildungmarktsind als PDF-Datei verfügbar unter www.europaserviceba.de:Informationen zu denNiederlandenBewerben & Vorstellen in denNiederlandenQuelle: ZAV Arbeitsmarkt-InformationsserviceLinks für ArbeitnehmerQuelle: ZAV Arbeitsmarkt-InformationsserviceArbeiten in den NiederlandenQuelle: Arbeitsmarktservice ÖsterreichLeben und Arbeiten in den Niederlanden(Stand 2002)Quelle: Bundesamt für Ausländerfragen,Auswanderung und Stagiaires, SchweizArbeiten in den NiederlandenQuelle: AA Nordhorn / EURESArbeiten im NachbarlandQuelle: EUREGIOArbeiten in den NiederlandenQuelle: EUREGIOStellensuche undBewerbung in den NiederlandenQuelle: EUREGIOInformation bei Arbeitsaufnahmein den NiederlandenQuelle: EUREGIOEURES ebnet die Wege: Leben undArbeiten in der Euregio Maas-RheinQuelle: EUREGIOGrenzüberschreitendeArbeitsmobilitätQuelle: EUREGIOArbeiten, studierenin der Euregio Maas-RheinQuelle: EUREGIOStudienfinanzierung in denNiederlanden für DeutscheQuelle: EUREGIODie Berufsausbildungin den NiederlandenQuelle: EUREGIOLänderübergreifendeInformationen und AngeboteFür ArbeitnehmerAllgemeine BewerbungsstrategienInformationen zur Bewerbung imAuslandKarrieremöglichkeiten bei internationalenOrganisationenQuelle: „Büro Führungskräfte zu InternationalenOrganisationen“ (BFIO) der Zentralstellefür ArbeitsvermittlungPraktika beiinternationalen OrganisationenQuelle: „Büro Führungskräfte zu InternationalenOrganisationen“ (BFIO) der Zentralstellefür ArbeitsvermittlungZIHOGA -Arbeit und Leben InterNationalArbeiten im Hotel- und GaststättenbereichQuelle: ZIHOGA - Zentrale und InternationaleManagement- und Fachvermittlung fürHotel- und Gaststättenpersonal: Partner derHotellerie und Gastronomie.Informationsschriften der Bundesversicherungsanstaltfür Angestellte(BfA):Kostenlose PDF-Dokumente zur VersicherungAuslandstätigerDie freiwilligeVersicherung im AuslandBfA-Information Nr. 20Rente bei Aufenthalt im AuslandBfA-Information Nr. 22Die Versicherungspflicht beiBeschäftigung im AuslandBfA-Information Nr. 24EU-Programm Leonardo da Vinci -Mobilitätsprojekte für ArbeitnehmerGruppenmaßnahmen der Zentralstellefür Arbeitsvermittlung 2004Europa: Greifen Sie zu !Leben, lernen und arbeiten in anderenEU-Ländern. Broschüre derEuropäischen KommissionBerufliche Mobilität - Ihre ZukunftFaltblatt der Europäischen Kommissionzum EURES-Portal zur beruflichenMobilitätFür Studenten,Auszubildende und PraktikantenJobs und Praktika im Ausland 2005ZAV-Programme: Angebote für NachwuchskräfteLesen Sie hierzu auch:Informationen zu denZAV-ProgrammenWege ins AuslandEin Überblick für Jugendliche undStudenten über verschiedene Möglichkeitendes Auslandsaufenthaltes,mit speziellen Informationen zu Jobsund Praktika, Studium, Sprachkursen,Workcamps, Aupair und Freiwilligendiensten.Quelle: Agentur für Arbeit Nürnbergwww.wege-ins-ausland.de(Faltblatt zum gleichnamigen Informationsportalsowie zu den Portalenvon DAAD, IJAB, InWEnt und ZAV)Ein europäischer Mobilitätspass:Anders lernen - sich anderswo bildenBroschüre der EuropäischenKommission zu den europäischenProgrammen zur Berufsbildung15


Information undBeratungEuropa Hotline 0180 - 52 22 02 3Erste Anlaufstelle für Fragen zum Thema"Arbeiten und Lernen in Europa" ist dieEuropa-Hotline der Bundesagentur fürArbeit. Sie erreichen die Hotline desalle Grenzregionen der Niederlande aufführtund detailliert weiterführendeInformationen sowie die jeweiligen Kontaktadresseliefert.Diesen Service gibt es für deutscheArbeitnehmer aus Teilen Niedersachsensund Nordrhein-Westfalens (Münsterland)Europaservice aus dem deutschen Festnetzüber die Telefonnummer 0180 –522 20 23 (12 Cent / Minute). Das Teamist Mo.-Fr. 8:00 - 18:00 Uhr für Sie daund sendet Ihnen gerne Informationsmaterialzu oder nennt Ihnen bei Bedarfeinen persönlichen Ansprechpartner zurweitergehenden Beratung. Fragen per E-Mail senden Sie bitte an: InfoHotline-Ausland@arbeitsagentur.deunter www.eures.euregio.de, der RegionAachen mit den Kreisen Düren, Euskirchenund Blankenheim unterwww.eures-emr.org, den Kreisen Wesel,Kleve, Viersen, Neuss, den StädtenDuisburg, Krefeld und Mönchengladbachunter www.euregio.org/eures/index.cfm,sowie Ostfriesland, Emsland und einigenangrenzenden Regionen der Ems-Dollart-Region unter www.edr-eures.org.Europa-Assistenten in denBerufsinformationszentren (BIZ)Erste Informationen erhalten Sie auchbei den Europa-Assistenten in denBerufsinformationszentren, die es inallen Agenturen für Arbeit gibt. Wo sichIhr nächstes BIZ befindet, erfahren sieauf der Informationsplattformwww.arbeitsagentur.de.InformationsveranstaltungenBesonderer Service in derdeutsch-niederländischenGrenzregionenIn den niederländisch-deutschen Grenzregionengibt es besondere Informations-und Beratungsdienste für Arbeitnehmer,die in den Niederlanden arbeitenwollen. Näheres dazu unterhttp://europa.eu.int/eures, wo eine KarteDer Europaservice der Bundesagenturfür Arbeit führt eine Vielzahl von Veranstaltungenzum Thema Arbeiten, Lernenund Leben in Europa durch. Ob undwelche Veranstaltungen es in Ihrer Nähegibt, erfahren Sie über unsere Veranstaltungsdatenbankunter www.arbeitsagentur.de.Die Datenbank erlaubt auch dieVolltextrecherche nach Stichworten (z.B.Europa, Praktika, Studium im Auslandetc).Niederlande 16


Der Europaservice der Bundesagentur für Arbeit (ES-BA)In 15 regionalen Zentren bietet der Europaservice der Bundesagentur für Arbeit weitergehende Dienstleistungenan. Die Teams in den Europaservice-Zentren informieren zu den Themen Ausbildung, Studiumund Arbeiten im europäischen Ausland und vermitteln in Beschäftigung - auch in Jobs und Praktika.HamburgRostockES-BA Zentrale in der ZAV, Bonn15 regionale ES-BA Zentren, bundesweit(Saarbrücken und Trier bilden ein Zentrum)BremenBerlinWeitere Unterstützung durch:DortmundMagdeburgEURES-Berater in den GrenzregionenEuropa-Assistenten in den lokalenAgenturen für ArbeitKölnBonnErfurtPirnaFrankfurtTrierNürnbergSaarbrückenRastattStuttgartMünchenTelefon-Nummer:Berlin 0 30 / 55 55 99 - 67 00Bremen 04 21 / 1 78 - 13 65Dortmund 02 31 / 42 78 19 - 24Erfurt 03 61 / 3 02 - 10 41Frankfurt 0 69 / 66 70 - 549Hamburg 0 40 / 24 85 - 35 57Köln 02 21 / 5 54 03 - 430Magdeburg 03 91 / 2 57 - 17 66München 0 89 / 51 54 - 80 42Nürnberg 09 11 / 5 29 - 44 10Pirna 0 35 01 / 7 91 - 575Rastatt 0 72 22 / 9 30 - 234Rostock 03 81 / 8 04 - 10 40Saarbrücken 06 81 / 9 44 - 78 00Stuttgart 07 11 / 9 41 - 22 23Trier 06 51 / 2 05 - 78 00


Europaservice der Bundesagentur für ArbeitMobil in EuropaAusbildung – Studium – ArbeitHotline: 0180/5 22 20 23www.europaserviceba.de

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