kompletten Tex - Freundeskreis des Edith-Stein-Gymnasiums in ...

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kompletten Tex - Freundeskreis des Edith-Stein-Gymnasiums in ...

Guten Abend,liebe Schulgemeinde,liebe Eltern, Lehrer und SchÄlerDer Freundeskreis des Edith-Stein-Gymnasiums gab sich Statuten, in denen unterdem Å 2, der den Zweck dieses Vereins umschreibt, zu lesen ist:…er unterstÅtzt die Schule in ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe... und weitersteht dann, ein Auszug, …sich fÅr die FÇrderung der Gemeinschaft zwischenSchÅlern, Lehrern, Eltern einsetzt… so-wie …fÅr die SchÅler persÇnlichkeitsbildendeund berufsvorbereitende MaÉnahmen initiiert und begleitet…Was die persÇnlichkeitsbildenden MaÉnahmen angeht, so haben wir es heute mitSchÄlern zu tun, die dies in ihrer „Schullaufbahn“ schon Äber alle MaÉe verinnerlichthaben. Es tut gut, zu sehen, wie vielfÜltig sich diese jungen Menschen „ehrenamtlich“engagieren.Das Ehrenamt, ein Engagement, dessen Wichtigkeit zunimmt und von der offiziellenPolitik noch viel zu wenig gewÄrdigt wird. Das bedingungslose „YES WE CAN“ hatzumindest zwei Seiten, klar, man kann argumentieren, der Staat zÇge sich malwieder aus der Verantwortung, aber mit wem machen wir Staat. Es sind dieMenschen, die nicht danach fragen ob sie zustÜndig sind und ob die Sache, die sieangehen, etwas bringt. Dies ist die andere Seite, dies sind die vielen ehrenamtlichenTrainer, die KirchengemeinderÜte, die Mitarbeiter in TafellÜden, in der Hospizarbeitund eben auch in einer lebedigen Schulgemeinde.Ich hatte dieses Wochenende die Gelegenheit einen „National Train Day“ in einerkleineren US-amerikanischen Stadt mitzuerleben. Dort haben Menschen erkannt,dass ein von einem Konzern, der AMTRAC, beschlossener Gedenktag eine wichtigeSache sein kÇnnte, mehr als nur Eisenbahnromantik zu bieten. Es wurde Kuchen,Kaffee, Barbecues und anderes geboten, um in einer Art Fundraising ProgrammDinge, die wir hier in Deutschland selbstverstÜndlich als Staatsaufgabe sehen, in dieHand zu nehmen. Dort gibt es zum Beispiel keinen KVV, der quasi „von Amts wegen“arbeitet, dort sind es Äber Jahre hinweg laufende Privatinitiativen, die HÜrtenmildern.Es hat mich beeindruckt, mit welcher SelbstverstÜndlichkeit in einem unermesslichreichen Land mit einer fÄr uns unvorstellbarer Armut umgegangen und wie gegendiese vorgegangen wird. Ich will dies hier nicht bewerten, es sind die zwei Seiten mitdenen wir es alle zu tun haben: Anspruch oder Anpacken...„YES WE CAN“ und „YES YOU DID“, damit sind wir bei Euch, liebe TuWasPreistrÜger. Junge Menschen, junge Erwachsene, nehmen Sie es mir nicht Äbel,wenn ich bei OberstufenschÄlerin das „Du“ verfalle, es soll den Respekt vor dem wasihr geleistet habt nicht mindern.Wir – das ist der Vorstand des Freundeskreises des Edith-Stein-Gymnasiums - habenuns dieses Jahr fÄr vier Preise entschieden. Wie immer ist diese Auswahl richtig,gerecht und ungerecht zu gleich.


Im ESG wird viel getan, von SchÄlern, Eltern und Lehren und stellvertretend fÄr allewollen wir dieses Jahr1. Die Klasse 8b2. Marina Stahuber3. Martin Hinrichs4. Benedict Neesmit dem symbolischen TuWas Preis auszeichnen und uns bei Euch fÄr euerEngagement in der Schulgemeinde und darÄber hinaus bedanken.No Ranks No Titles, der Reihe nach:Die Klasse 8bIm Jahr 2008 nahm ein Gruppe von SchÄlern um die Klassensprecherin Kontakt mitPlan International Deutschland e.V. auf. Um das Ende vorweg zu nehmen, es ist derKlasse gelungen sich in die Reihe von Prominenten, KÄnstlern und Journalisteneinzureihen und eine wichtige soziale Non Profit Organisation zu unterstÄtzen. Eine„Patenschaft fÅr LIZ“, ein vierjÜhriges Kind aus Paraguay zu Äbernehmen ist ansich schon eine Leistung. Ihr habt dies geschafft und optimiert indem ihr• behutsam die Auswahl fÄr eine Patenschaft realisier,• nachhaltige LÇsungen forciert,• eine vertragliche Form der Arbeitsteilung er-arbeitet und• eure Ressourcen in Form von Muttersprachlern optimal einsetzt habt.Ein Dank an euch, wir wÄnschen uns, dass dieses Projekt, ein Beispiel vonKlassengeist und Verantwortung, nicht nur euer Patenkind, sondern auch jeden voneuch weiter bringt.Danke Frau Kunz, fÄr Ihren Vorschlag.Marina StahuberMarina Stahuber wechselte nach dem 10. Schuljahr von Maulbronn an das ESG. Siewar als Klassensprecherin aktiv, war SchÄlersprecherin und in der UNESCO – GruppetÜtig. Die AktivitÜten von Dir, Marina, lesen sich fast wie ein kleines „who is who“jugendlicher AktivitÜten• 2007 / 2008 Leiterin des Unterstufenkomitees,• European Youth Network for Nuclear Disarmment (Ban all NukesGeneration), GrÄndung einer lokalen Gruppe in Bretten und Zusammenarbeitmit dem Brettener Arbeitskreis fÄr den Frieden,• Seminare zu sozialen und politischen Themen in Stuttgart, Genf, MÄnchenund Bad Urach.Frau Hiller hat mir in einer eMail geschrieben „Marina ist zu wÄrdigen als eine jungeFrau, die vielfÜltig interessiert ist und ihre gewonnenen Kenntnisse engagiert undnachhaltig - praktisch tÜtig - umsetzt. Sie tut dies mit Toleranz und Stetigkeit und im


BemÄhen, aus ihrem Lebenskreis heraus an der Gestaltung unserer Welt als einerlebensfreundlichen mitzuwirken.“Frau Hiller vielen Dank, dem kann ich nichts hinzufÄgen, Marina, wir, derFreundeskreis gratulieren Ihnen.Martin HinrichsFangen wir „hinten“ an: mutige Menschen mit Migrationshintergrund. Es gehÇrt Mutund Kompetenz dazu, solch eine Veranstaltung als Moderator, zusammen mit seinemLehrer, zu leiten. Martin, Sie haben das bravurÇs gemeistert. Diese Leistung ergibtsich fast zwangslÜufig aus dem, was uns Herr Fischer geschildert hat• GrÄndung einer Pfadfindergruppe im Jahr 2007 und, was viel wichtiger ist,• Hege und Pflege dieser Gruppe, mit heute 45 Kindern und 9 Mitarbeitern imVerband der christlichen Pfadfinder• Als Konsequenz aus der christlichen Jugendarbeit – ich meine so etwas ergibtsich fast zwangslÜufig – arbeitet Martin in der Brettener Friedensgruppe undnahm an UN-Sitzungen in Wien und Genf zur nicht Verbreitung vonAtomwaffen teil.• Er arbeitete intensiv an der Schulvereinbarung mit und• grÄndete 2008 die „online-SchÄlerzeitung“ am ESG www.esg-tellerrand.de.Herr Fischer schrieb unter anderem: „Martin hat den TuWas Preis wirklich verdient“ –stimmt, dieser Meinung waren wir auch und wir gratulieren.Benedikt NeesBenedikt Nees war von Anfang an, man nennt oder nannte diese Phase wohl daszarte „Setzling-Alter“ fÄr das ESG engagiert. Er hat vor allem AktivitÜten fÄr dieWeiterentwicklung der Schule, in ganz praktischer Form entwickelt. Wir sehen hierein wichtiges Beispiel, dass globales Denken und lokales Handeln sich ergeben undergÜnzen und das Leben der Schule befÇrdern.• Die Nachhaltigkeit, ein wichtiges Ziel im Leitbild einer Schule, wurde vonBenedikt Nees im Bereich der SOLAR AG gelebt. Schon in der sechstenKlasse war er aktiv und arbeitete daran, dem Projekt zu seinem verdientenErfolg zu verhelfen.• Er war zwei Jahre lang SchÄlersprecher und setzte sich fÄr die Belange derSchule ein. Benedikt und ich wohnen im gleichen Ort und ich kann mich aneine abendliche Heimfahrt nach irgendeiner Sitzung erinnern, es war langenach 21:00 Uhr und Benedikt, Sie kommentierten das damals als: „…schonwieder ein Tag, der mit der ersten Stunde angefangen hat und jetzt erstendet…“.• Im Bistro hat Benedikt Nees organisatorische und technische Kompetenzeneingebracht. Das Kassensystem und das Vorbestellsystem, ein nicht trivialesProgramm, wurden von ihm verwaltet. Mit Herrn Gettert als Mentor ist esihm hier gelungen, ein umfangreiches System installieren zu lassen und zubetreiben.• Die Fluktuation in einer Schule fÄhrt sehr schnell zu Eintagsfliegen. GuteProjekte gedeihen, blÄhen auf und verwelken. Dies gilt es zu vermeiden und


Sie, Benedikt, haben das erkannt. Sie arbeiten Nachfolger in IhrArbeitsgebiet ein.Benedikt, Herr Gettert hat Sie nachnominiert und ist fÄr Ihre Arbeit eingestanden,danke Herr Gettert, auch wir der Freundeskreis sind der Meinung, dass dies einTuWas Preis wert ist.Der TuWas Preis ist nur ein Teil…Es wÜren noch ein paar Worte zu verlieren, ehe wir uns wieder der vorzÄglichenMusik zuwenden, ich hoffe, die Fachschaft Musik hat VerstÜndnis.Sie haben gesehen, es gab Urkunden, diese mussten entworfen, ausgefÄllt undgedruckt werden. Es gab Entscheidungsprozesse, die mussten angestoÉen, moderiertund durchgestanden werden. Es gab kleine – aber feine – Preise, diese haben Geldgekostet.Hinter all diesem stecken Menschen, die konkrete Aufgaben sehen und wahrnehmen,Ilona und Michaela, danke, dass ihr das gemacht habt, wÜhrend ich auf Reisen war,hinter all dem steckt ein Verein, der sich zu finanzieren hat.Sie ahnen es schon, dazu brauchen wir Mitglieder. Ich kann es mir zwar nichtvorstellen, der eine oder die andere in diesem Raum kÇnnte vielleicht doch nochnicht Mitglied im Freundeskreis sein? Und derjenige will dies Ündern?Keine Sorge, Sie mÄssen sich hier nicht outen, eMail oder Anruf, wir erledigen allesweitere vÇllig diskret. Der Freundeskreis ist ein bunter StrauÉ von Engagierten. ObJurist, Naturwissenschaftler, Historiker, Ingenieur, Verwaltungsbeamte, Freiberufler…jeder tut was und so viel er kann.Alles weitere auf www.esg-freundeskreis.de.Und noch was, es stehen Vorstandswahlen an, es sind zwei vakante Positionen alsBeirÜte zu besetzen, eine Kandidatin haben wir schon, ich wÄrde mich freuen, wenndie MÜnnerfraktion gestÜrkt wÄrde. Also: VÜter des ESG vereinigt euch… Nein, daswar falsch, meldet euch…Danke fÄr Ihre Geduld, ich bin nun still, freuen wir uns auf die Musik…Falk-Oliver BischoffVorstand des Freundeskreisesdes Edith-Stein-Gymnasiums e.V.

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