Ausgabe April_final.indd - phpweb.tu-dresden.de

phpweb.tu.dresden.de
  • Keine Tags gefunden...

Ausgabe April_final.indd - phpweb.tu-dresden.de

Wer an die Sparkasse denkt,dem kommt vermutlich zuallererstein dickes rotes „S“mit Punkt obendrauf in denSinn. Das kann aber dochnicht alles sein, dachten wiruns. Wir wollten ein bisschenmehr über das Unternehmenan sich und auch über dieMöglichkeiten, die es für Studentenbereit hält, herausfinden.Und so machten wir unsauf den Weg in die zu diesemZweck wohl prädestinierteDresdner Filiale: Das Sparkassenhausam Güntzplatz, unübersehbardurch seine hervorstechendeArchitektur mitden goldenen Eingangstürenund natürlich den obligatorischroten Fahnen davor.Dort sprachen wir mit demPersonalleiter Martin Keeve,dem Ausbildungsleiter MarcZirm und der PersonalbetreuerinJana Teubel.Was uns zuerst auffiel, warendie bemerkenswert moderngestalteten Innenräume, dieUnternehmen – Wirtuns hinter der historischen Fassade erwarteten. Diessei, wie uns später erläutert wurde, eine Art Symbolfür die Symbiose zwischen einem fortschrittlichenUnternehmen und seiner langen Tradition. Und diehat es in der Tat: Gegründet wurde die StadtsparkasseDresden bereits 1821 und ist damit eine der ältestenFirmen in Dresden; Rechtsnachfolger war zunächstdie Stadtsparkasse Dresden. Diese und die SparkasseElbtal-Westlausitz fusionierten dann am 1.5.2004rückwirkend zum 1.1.2004; so entstand die OstsächsicheSparkasse Dresden. Nach der Wende wurdeviel saniert und neu gebaut, und so präsentiert siesich heute als durchaus modern und auf neuestemStand der Technik. Nicht weniger beeindruckend sinddie wirtschaftlichen Zahlen: Eine Bilanzsumme vonrund 10 Milliarden Euro und über 100 Zweigstellenim Geschäftsgebiet mit insgesamt 1780 Mitarbeitern(knapp 2200, wenn man die 100%igen Töchter dazuzählt)inklusive 150 Azubis machen sie zur größtenSparkasse in Ostdeutschland; in der Bundesrepublikbelegt sie einen nicht unbeachtlichen 9. Platz.Dabei werden fast 600000 Privat- und Firmenkundenbetreut mit einem daraus resultierenden Marktanteilvon 70 %. Eine kleine Gedankenspielerei am Rande:Eigentlich ist zwar jede Sparkasse eine rechtlich selbstständigeAnstalt, fasste man jedoch alle SparkassenDeutschlands, die zugehörigen Versicherungs- undFondgesellschaften sowie Landesbanken zusammen,wäre diese Rechtseinheit die größte Bank der Welt.4Martin KeeveHistorisch gewachsen galt die Sparkasse ja immer als„das Kreditinstitut des kleinen Mannes“, und so ist siebis heute vor allem stark bei Privatkunden und beimMittelstand vor Ort. Zielrichtung bleibt auch einebesonders gute Bedienung dieses Wirtschaftszweiges.Allerdings gehören auch Vermögensberatung und–verwaltung für Kunden mit hohem Einkommen zuihren Aufgaben. Hauptfunktionen sind natürlich dasgesamte Anlage- und Spargeschäft sowie die Kreditvergabe,inklusive des heutzutage fast unerlässlichenInternetangebots bzw. dem Homebanking. Danebenwerden eine Vielzahl von Verbundproduktenangeboten: Versicherungen, Fondgesellschaften undUnternehmensportrait

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine