Nr. 75: September - Oktober - November 2011 - Evangelische ...

trinitatiskirche

Nr. 75: September - Oktober - November 2011 - Evangelische ...

Gemeindebrief Nr. 75

der evangelischen

Trinitatiskirchengemeinde

in Wehrda

•Kinderkirchentage mit Zoobesuch

•Schwerpunkt

Diakonie

•Die

neuen Konfirmanden

•Spendentütenaktion

zu Erntedank

SeptemberOktoberNovember 2011


Spendentütchen

- 2 -


Liebe Leserin, lieber Leser,

was für ein Titelbild! Ein echter Hingucker! Warum

wir so eine Bildauswahl treffen? Nun, wir wollen weder

auf die Möglichkeit der Zahnregulierung aufmerksam

machen, noch geht es in dieser Ausgabe unseres

Gemeindebriefs um das Thema Übergewicht. Hinter

dem prächtigen Flusspferd sieht man die Kinder leider nicht mehr, auf

die aber mit diesem Bild aufmerksam gemacht werden soll.

Langer Rede tiefer Sinn: Vom 13. bis 17. September sind alle Wehrdaer

Kinder herzlich zu unseren 5. Kinderkirchentagen eingeladen.

Es geht ums Wasser, aber auch um Tiere, schließlich endet die Woche

mit einer Abschlussfahrt in den Opel-Zoo nach Kronberg.

Tja, und wenn Sie das Flusspferd auf der Titelseite so überrascht hat,

dass Sie deswegen den Gemeindebrief in die Hand genommen haben,

Sie meinem Editorial bis hierhin gefolgt sind, Ihr Kind bei den Kinderkirchentagen

mit dem Formular auf Seite 14 anmelden, es auf diese

Weise etwas über Gott, seine Geschöpfe und die Taufe erfahren kann,

dann hat sich die Frage nach dem Warum? geklärt

Abschließend möchte ich es nicht versäumen, auf den anderen Schwerpunkt

des Heftes, die Diakonie, hinzuweisen. Neben dem Hinweis auf

die herbstliche Sammelaktion finden Sie Aktuelles und Informatives

zum Thema.

IMPRESSUM

Redaktionskreis:

Pfarrerin Bettina Mohr (V.i.S.d.P.), Stefan

Aumann, Dr. Hans-Gerd-Lehmann, Heinz

Rau, Dr. Erich Seitz, Joachim Striepecke

Anschrift:

Pfarrerin Bettina Mohr,

Magdeburgerstr. 3, 35041 Marburg

E-Mail:

Nutzen Sie bitte das Kontaktformular auf

unserer Internetseite.

Internet: www.trinitatis-kirche.de

- 3 -

Joachim Striepecke

Bankverbindung:

Trinitatiskirche Wehrda (Kirchenkreisamt),

Sparkasse Marburg, Kto. 12467,

BLZ 53350000

Auflage:

2.200 Exemplare

Druck:

Gemeindebriefdruckerei, Groß Oesingen

Titelbild:

Flusspferd im Berliner Zoo

Redaktionsschluss (nächste Ausgabe):

10. November 2011


Namenswasser?

Pfarrerin Bettina Mohr

„Wenn jemand

nicht

getauft ist,

ist das ziemlichunpraktisch.

Dann

muss man ja

immer auf

den Menschen

zeigen und sagen: Du da!

Denn der hat ja dann gar keinen

Namen.“ So erklärte mir einmal

eine 5-Jährige, warum Kinder

getauft werden. Erst mit der

Taufe erhalten Kinder ihren

Namen, das war ihre Erklärung.

Natürlich hängen die Taufe und

die Namensgebung nicht miteinander

zusammen. Und doch

spielt der Name bei der Taufe

eine wichtige Rolle.

Vielleicht ist das Mädchen zu

dieser Deutung der Taufe gekommen,

weil es beobachtet

hat, dass bei der Taufe die Eltern

und Paten nach dem Namen

des Kindes gefragt werden:

„Nennt vor Gott und seiner

Gemeinde den Namen des Kindes.“

Und der Taufsegen, der

oft ein Bibelwort aus dem Buch

des Propheten Jesaja ist, betont

ebenfalls den Namen: „So

spricht Gott, der dich geschaf-

- 4 -

fen hat: Fürchte dich nicht,

denn ich habe dich erlöst; ich

habe dich bei deinem Namen

gerufen; du bist mein!“

Der Name des Täuflings wird

bei der Taufe betont, weil unser

Name uns unverwechselbar und

einmalig macht. Bei der Taufe

ruft Gott uns bei unserem Namen

und spricht uns zu: Du bist

mein Kind. Du gehörst zu mir.

Ganz anders ist es oft in unserem

Alltag, da spielt mein Name

keine so große Rolle. Bin ich bei

einer Behörde, dann muss ich

meist eine Nummer ziehen und

so lange warten, bis meine

Nummer aufgerufen wird. Rufe

ich irgendwo an, um etwas zu

bestellen, reparieren zu lassen

oder zu reklamieren, werde ich

in der Regel zuerst nach meiner

Kundennummer gefragt. Wenn

ich die nicht weiß, werde ich

gebeten, meine Postleitzahl zu

nennen. Oft habe ich dann das

Gefühl, für meine Ansprechpartner

nur eine anonyme

Nummer zu sein. Mein Name

interessiert sie nicht. Dabei kann

ich mir gar nicht vorstellen, dass

es so viele Bettina Mohrs aus

Marburg gibt – aber wer weiß?

Bei Gott bin ich keine Nummer.

Das wusste schon der Beter des

139. Psalms: „Deine Augen

sahen mich, als ich noch nicht

bereitet war. Ich danke dir da-


für, dass ich wunderbar gemacht

bin.“

Ich bin also „kein Zufall, keine

Laune der Natur“. Gott wollte,

dass ich bin und deshalb bin ich.

Und immer wieder spricht er

mir zu: „Fürchte dich nicht, ich

habe dich erlöst, ich habe dich

bei deinem Namen gerufen, du

bist mein.“

Dadurch, dass Gott mich in der

Taufe bei meinem Namen gerufen

hat, bin ich erlöst. Ich bin

frei, die zu werden, die Gott

gedacht hat.

Ich bin frei, mich zu entfalten,

zu sein, wer und was ich bin.

Und ich bin frei davon, etwas

Bestimmtes leisten zu müssen.

Bei Gott habe ich einen Namen;

er kennt und erkennt mich, wie

ich wirklich bin.

Das Jahr 2011 hat die Evangelische

Kirche in Deutschland

zum Jahr der Taufe ausgerufen.

In den vielen Kirchengemeinden

unseres Landes sollen die

Menschen daran erinnert werden,

dass sie getauft sind, und

was es bedeutet, getauft zu sein.

Deshalb werden sich auch die

diesjährigen Kinderkirchentage

vom 13.-17. September in unserer

Kirchengemeinde mit dem

Thema „Taufe“ befassen.

- 5 -

Wie schön wäre es, wenn wir

alle in das Lob des 139. Psalms

mit einstimmen könnten: „Ich

danke dir dafür, dass ich wunderbar

gemacht bin; wunderbar

sind deine Werke; das erkennt

meine Seele.“

Ihre Pfarrerin Bettina Mohr

Unsere neuen Konfirmanden

und Konfirmandinnen stellen

sich in diesem Gemeindebrief

kurz vor.

Angelina ist 14 Jahre alt, liest

gerne und verbringt ihre Zeit

am liebsten mit Freunden.


Spontanchor

Der Spontanchor wird am

2. Oktober im Erntedankgottesdienst

auftreten. Deshalb

möchten wir auf diesem Wege

wieder herzlich zum Mitsingen

einladen.

Die Proben finden jeweils nach

den Gottesdiensten am

11. September

18. September

25. September statt.

Da sich der Chor, wie der Name

schon andeutet, nur zu einzelnen

Projekten zusammen findet,

ist er nicht in unserer Wochenübersicht

aufgeführt.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte

an Judith oder Gerhard Rödiger,

Tel. 85646.

Erntedankfest am

2. Oktober 2011

Der diesjährige Erntedankgottesdienst

für Jung und Alt findet

in der Trinitatiskirche am 2.

Oktober um 10 Uhr statt. Es

wäre schön, wenn Kinder zum

Familiengottesdienst Erntegaben

mitbringen (Obst, Gemüse

Tipps und Termine

- 6 -

etc.) könnten. Nach dem Gottesdienst

sind alle Gottesdienstbesucher

zum Kirchenkaffee

eingeladen. Dazu werden Gemeindeglieder

gebeten, Kuchen

beizutragen, den wir für das

Hilfsprojekt „Straßenkinder in

Addis Abeba“ verkaufen wollen.

Christian, 13 Jahre alt, hat

bestimmt noch andere Hobbys

als Fernsehen.

Wer macht mit beim

Krippenspiel? (Teil 1)

Nachdem das Krippenspiel im

vergangenen Jahr ein großer

Erfolg war, suchen wir auch in

diesem Jahr wieder Erwachsene,

die Freude und Lust haben,

am 1. Adventssonntag im Familiengottesdienst

ein Krippenspiel

für Kinder aufzuführen.


Wer dabei mitmachen möchte,

der trage sich bitte folgenden

Termin in seinen Kalender ein:

Montag, den 24. Oktober, um

20 Uhr im Gemeindezentrum

der Trinitatiskirchengemeinde.

Jan-Marco ist 13 Jahre alt und

sportlich. Auf Basketball und

Fahrrad fahren möchte er

nicht verzichten.

Mini-Gottesdienste

Für die ganz Kleinen in unserer

Kirchengemeinde gibt es den

Minigottesdienst.� Wir laden

Kinder von 0-6 Jahren mit ihren

Eltern ganz herzlich dazu ein.

(Natürlich dürfen auch ältere

Kinder kommen.) Einmal im

Monat an einem Samstag findet

Tipps und Termine

- 7 -

dieser Gottesdienst um 16.30

Uhr in der Trinitatiskirche statt.

Folgende Termine sind für die

kommenden Monate geplant:

am 29. Oktober

am 12. November.

Im September findet wegen der

Kinderkirchentage kein Mini-

Gottesdienst statt.

Die Minigottesdienstkinder und

ihre Eltern sind ganz herzlich

eingeladen, an den Kinderkirchentagen

vom 13.-17. September

zum Thema „Taufe“ teilzunehmen.

„Bewahre mich, Gott“

Literaturgottesdienst

am 6. November

Wir laden ganz herzlich zum

Literaturgottesdienst am 6. November

um 10 Uhr ein, in dem

literarische Texte

von Daniel

Kehlmann (Foto)

mit biblischen

Texten ins Gespräch

gebracht

werden. Es ist

bereits der dritte

Gottesdienst

dieser Art.


Buß- und Bettag am

16. November

Am Buß- und

Bettag feiern wir

um 19 Uhr in unsererTrinitatiskirche

einen Abendmahlsgottesdienst.

Sie sind herzlich

eingeladen!

Seniorennachmittag

Das nächste Angebot für Senioren

ist eine große Reise! Aber

keine Sorge: Wir müssen nicht

selber fahren. Wir freuen uns

auf einen Lichtbildervortrag

unter dem Titel:

Auf der Seidenstraße

durch Turkmenistan und

Usbekistan

Darüber berichtet Herr Karl-

Heinz Görmar mit eigenen

Fotos. Herr Görmar ist uns in

bester Erinnerung von seinem

Beitrag „Musik zur Sammeltasse“.

Die Veranstaltung findet am

17. November ab 15:30 Uhr

im Gemeinderaum statt und

beginnt mit einer Andacht und

anschließender Kaffeetafel.

Herzliche Einladung!

Tipps und Termine

- 8 -

Wer macht mit beim

Krippenspiel? (Teil 2)

Auch mit Kindern und Jugendlichen

wollen wir wieder

ein Krippenspiel aufführen und

zwar in der Kinderkirche am

Heiligabend (24. Dezember)

in der Trinitatiskirche.

Wer mitmachen möchte, ist

herzlich eingeladen, am Dienstag,

dem 22. November um 17

Uhr in die Trinitatiskirche zu

kommen. Dort stellen wir Euch

das Krippenspiel vor und verteilen

die Rollen.

Jannik ist 14 Jahre und interessiert

sich für ganz viele

Dinge, die er hier nicht alle

aufschreiben kann. Genannt

sei lediglich Computerspielen.


Karen spielt Querflöte,

schreibt und zeichnet gerne

digital und hat weitere Hobbys,

wie beispielsweise Fansubben

oder Cosplayen.

Adventsandachten

am Mittwoch

In diesem Jahr finden nach dem

1. Adventssonntag jeweils mittwochs

um 19 Uhr halbstündige

Adventsandachten in der Trinitatiskirche

statt.

Gönnen Sie sich

in der doch oft

hektischen Vorweihnachtszeit

eine kurze Zeit

der Besinnung

und Ruhe, um

sich aus dieser

Ruhe heraus für

Tipps und Termine

- 9 -

die Weihnachtsfreude zu öffnen.

Herzlich eingeladen sind Sie am

30. November

7. Dezember

14. Dezember

21. Dezember.

Kathrin surft gerne. Sie ist 13

Jahre alt und trifft sich außerdem

gerne mit Freunden.

.


Buchvorstellung I

Dorle Wilke

„Mit einem Bleistift kannst du

immer verändern, was du geschrieben

hast. Du kannst korrigieren,

wenn du einen Fehler

gemacht hast. Und du kannst es

schöner schreiben, wenn es

nicht ganz gelungen ist. Es ist

ganz wichtig, dass du dich im-

Gelesen und für gut befunden

9. März

19 Uhr

mer bemühst, die Sachen richtig

und gut zu machen. Hast du

mich verstanden?“

Mit diesen Worten schenkte

Vater Ahmed seiner Tochter

Nadia zur Einschulung statt

eines Kugelschreibers einen

- 10 -

Bleistift. Und diese Anweisung

wurde ihr zum Lebensprinzip.

Nadia Qani führt uns mit ihrem

Buch nach Afghanistan. Wir

erleben mit ihr die Schönheit

dieses Landes, seine Sitten und

Gebräuche, das menschliche

Miteinander der großen Familien,

die sozialen Unterschiede,

die zunächst geduldig hingenommen

werden, dann aber in

plötzlichen Umbrüchen der

menschlichen und politischen

Lebensweisen sich entladen.

Ihr starker Wille und ihre Entschlossenheit

führten dann zu

großen Veränderungen im Leben

der jungen Frau in Afghanistan.

Ihr Glaube an ihren

Erfolg wurde grenzenlos. Doch

die politischen Schwierigkeiten,

die im Lande übermächtig wurden,

machten ihr das Leben dort

unmöglich. Mit einer grauenerregenden

Flucht gelang es ihr,

das Exil zu erreichen.

In Deutschland (Frankfurt)

angekommen, beginnt für Nadia

Qani ein neues Leben. Sie berichtet

von den Nöten der politischen

Asylanten aus Afghanistan,

die daran verzagen, ihrem

Land von außen nicht helfen zu

können, zumal sie, da sie in

Deutschland nicht arbeiten

dürfen, zum tatenlosen Abwarten

– worauf eigentlich? – verurteilt

leben, ihre Hoffnungs-


losigkeit im Alkoholkonsum

ertränken.

Der Leitspruch ihres Vaters

lässt Nadia sich nicht aufgeben.

Sie sucht alle möglichen Hilfsstellen

auf, beginnt, sobald sie

eine Aufenthaltsgenehmigung

erkämpft hat, für ihren Lebensunterhalt

zu sorgen. Pausenlos

und auf vielfältige Weise ist sie

auf der Suche nach Arbeit und

findet sie dann auch. Sie will

verändern – sie will Hilfe und

sie möchte dann auch selber

helfen. Sie spürt immer wieder

Mittel auf, mit denen sich Leben

verändern lässt, mit denen Nöte

Anzeige

Gelesen und für gut befunden

- 11 -

zur Ruhe kommen können.

Viel hat Nadia Qani aus ihrem

Leben zu erzählen – und sie

kann am Ende ihres Buches

dankbar feststellen: „Ich bin ein

glücklicher Mensch.“ Dies mitzuerleben,

zugleich für die geschilderten

Nöte der anderen

Verständnis zu gewinnen, dafür

lohnt sich die Lektüre diese

Buches.

Nadia Qani, Ich bin eine Deutsche

aus Afghanistan, Krüger-Verlag

19.95 Euro

Für Sie da in der Backscheune: Wehrdaer Straße 143


Kleidersammlung

- 12 -


Aufgefischt

Joachim Striepecke

In unserer Rubrik Aufgefischt

stellen wir interessante christliche

Seiten vor, die wir aus dem

weltweiten Netz (Internet) gefischt

haben. Heute geht es um

die Website mehrglauben.

Die Seite des Vereins ERF Medien

gliedert sich in drei Bereiche,

die den Leser im Glauben

stärken und weiterbringen

möchten.

So gibt die Seite Antworten auf

Fragen des christlichen Lebens.

www.mehrglauben.de

- 13 -

Es sind Antworten auf Fragen

fast aller Lebensbereiche, die

vielleicht auch umstritten sind.

Klare Standpunkte regen zum

Nachdenken an und bieten

Diskussionsstoff.

Letztlich geht es Autoren darum,

Interesse am Glauben zu

wecken, sich auf die Suche nach

der eigenen Beziehung zu Gott

zu machen und um die Ermutigung

den Glauben an Gott im

Alltag zu leben, sprich, das Gehörte

auch zu tun.

http://www.mehrglauben.de


für Kinder +++ neu +++ Angebote für Kinder +++ Angebote für K

�…………………………………………………………………….

Anmeldung einfach ausschneiden. – Danke!

Anmeldung für die Fahrt zum Opel-Zoo

nach Kronberg am 17. September 2011

Name: _____________________________________________

Adresse: ____________________________________________

Telefon: ___________________________________________

Anzahl der Kinder:

Anzahl der Erwachsenen:

Falls Kinder ab 8 Jahren ohne ihre Eltern mitfahren:

Hiermit erlaube ich meinem Kind/meinen Kindern, sich in Kleingruppen

ohne Aufsichtspersonen (aber niemals allein!) auf dem Zoogelände

zu bewegen.

_____________________________________

Unterschrift des/der Erziehungsberechtigten

Nähere Informationen stehen auf dem Merkblatt auf Seite 27!

- 14 -


Was geht mit wenig

Geld?

Pfarrer Maik-Dietrich Gibhardt

Die Anzahl der Menschen mit

geringem Einkommen nimmt

zu. In die Beratungsstellen des

Diakonischen Werkes Oberhessen

(DWO) in Marburg, Kirchhain

und Stadtallendorf kommen

immer wieder Menschen,

die nicht wissen, wie sie sich

und ihre Familien über die Runden

bringen sollen. In Kooperation

mit dem Diakonischen

Werk Biedenkopf-Gladenbach

und dem Marburger Kinderschutzbund

hat das DWO daher

eine Neuauflage der Broschüre

„Was geht mit wenig Geld?“

herausgegeben. Wo finde ich

gute Kleidung zu kleinen Preisen?

Wie beantrage ich Kinderzuschlag

oder Wohngeld? Bin

ich berechtigt, mich bei der

Krankenkasse von der Zuzahlung

zu meinen Medikamenten

befreien zu lassen? Welche

Möglichkeiten gibt es für mich,

preiswert am kulturellen Leben

meiner Gemeinde teilzunehmen?

An wen kann ich mich

wenden, wenn ich Probleme mit

den Finanzen habe? Das ist eine

kleine Auswahl der Fragen, auf

Diakonie aktuell

- 15 -

die der Wegweiser Antworten

gibt.

Die Broschüre liegt für Betroffene

kostenlos in den verschiedensten

Einrichtungen des

Landkreises Marburg-

Biedenkopf aus und ist außerdem

im DWO in der Haspelstraße

5, 35037 Marburg, erhältlich.

Diakonie-Sammelwochen

Dem Gemeindebrief liegt ein

Überweisungsträger bei. Lesen

Sie bitte auch das Interview

mit unserem Diakoniepfarrer

Maik Dietrich-Gibhardt auf

Seite 20. Vielen Dank für Ihre

Unterstützung!


Zeitraum

Kirchenjahr IV

In dem letzten von vier

Teilen über das Kirchenjahr

geht es um Erntedank,

Reformation und Ewigkeit.

Erntedank (grün):

Erntdank wird auf dem Lande

wie auch in der Stadt gefeiert,

denn es geht um mehr als das

Ernten auf Feldern, in Weinbergen

und Hausgärten.

Auch wenn der Altar zumeist

mit geernteten Früchten geschmückt

wird, zeigt das Erntedankfest

den Zusammenhang

menschlicher Arbeit und Anstrengung

mit dem empfangenen

Segen, über den nur Gott

verfügt. „Es geht durch unsere

Hände, kommt aber her von

Gott“ (Matthias Claudius).

Das wird im Blick auf die Nahrung,

die wir brauchen, und die

Natur, von der wir in hohem

Maße abhängig sind, besonders

deutlich.

Die zur Kirche gebrachten Gaben

anschließend bedürftigen

Menschen weiterzugeben, verbindet

Dankbarkeit und Teilen

als praktizierte Nächstenliebe.

„Gutes zu tun und mit anderen

zu teilen, vergesst nicht, denn

Das Kirchenjahr

- 16 -

solche Opfer gefallen Gott“

(Hebräer 13).

In den letzten Jahren ist auch

der Wunsch nach einem eigenen

„Tag der Schöpfung“ laut geworden;

nicht nur, um den Auftrag

zur Bewahrung der Schöpfung

zu unterstreichen, sondern

um eine Frömmigkeit zu entwickeln,

in der die staunende

Dankbarkeit über die Wunder

der Schöpfung deutlicher betont

wird. „Herr wie sind deine Werke

so groß und viel! Du hast sie

alle weise geordnet, und die

Erde ist voll deiner Güter“

(Psalm 104).

Reformation (rot):

Nicht nur ein Datum in der

Geschichte, sondern eine bleibende

Aufgabe ist nach dem


Selbstverständnis der evangelischen

Kirche die Reformation

der Kirche. Dazu wird beispielhaft

und hervorgehoben an den

Thesenanschlag Martin Luthers

am 31. Oktober 1517 an der

Schlosskirche in Wittenberg

erinnert.

Das Reformationsfest betont

Gnade und Glaube und die

Berufung auf das „Evangelium“

in der Bibel als Quelle und

Maßstab der Verkündigung.

Es zeigt so das „evangelische“

Profil, ohne die ökumenische

Verpflichtung zu

vergessen und den Schmerz

über die Trennungen der

Christenheit zu verdrängen.

Ewigkeit (grün):

„Ewigkeit in die Zeit leuchtet

hell hinein“ so singt ein

Lied am Ende des Kirchenjahres.

Das Ende lässt Christen

in zweifache Richtung

schauen: Hoffnungsvoll

hinaus auf eine Vollendung,

wo „weder Tod noch Leid

noch Geschrei noch

Schmerz mehr sein wird“

(Offenbarung 21), und zugleich

prüfend zurück auf

dies begrenzte Leben mit der

Frage Jesu: „Was habt ihr

getan?“ (Matthäus 25).

Das Kirchenjahr

- 17 -

Der Friedenssonntag (Volkstrauertag)

und der Buß- und

Bettag stellen nicht nur ethische

Fragen zur persönlichen

Lebensgestaltung, sondern auch

zum Auftrag der Weltverantwortung

des Glaubens. Erfahrungen

des Versagens, Scheiterns

und der Schuld begegnet

die Zusage von Vergebung und

Neuanfang.


Am letzten Sonntag im Kirchenjahr,

am Ewigkeitssonntag,

werden oft die Namen der

Verstorbenen im Gottesdienst

genannt. Die Hoffnung des

ewigen Lebens eröffnet einen

Horizont, vor dem Christen

Abschied nehmen können.

Selbst angesichts dunkler Zeiten

gibt es Zuversicht und Ermutigung.

Entsprechend steht in unserem

Gesangbuch die Vision: „Gloria

sei dir gesungen / mit Menschen-

und mit Engelszungen, /

mit Harfen und mit Zimbeln

schön. / Von zwölf Perlen sind

die Tore / an deiner Stadt, wir

stehn im Chore / der Engel

hoch um deinen Thron. / Kein

Aug hat je gespürt, / kein Ohr

hat mehr gehört / solche Freude.

/ Des jauchzen wir / und

singen dir / das Halleluja für

und für“ (Philipp Nicolai).

Hrsg. Ev. Medienhaus Stuttgart

Texte: R. Brandhorst/H. Lieb

Das Kirchenjahr

- 18 -

Malte fährt nicht einfach

Fahrrad. Wenn man 13 Jahre

alt ist, fährt man Mountainbike

oder einfach durch den

Dreck – Dirtbiken.

Sofia ist nicht verwandt mit

Malte, dafür aber auch 13

Jahre alt. Sie tanzt, liest und

trifft gerne Freunde. Außerdem

interessiert sie sich für

Fußball.


Anzeige

September

Jesus Christus

spricht: Wo zwei

oder drei in meinem

Namen versammelt

sind, da

bin ich mitten

unter ihnen.

Matthäus 18,20

Monatssprüche

Monatssprüche

Oktober

Wie kann ein

Mensch gerecht

sein vor Gott?

Hiob 4,7

Huteweg 4b

35041 Marburg

Tel. 06421 - 83 28 5

Montag bis Freitag 8-18 Uhr

Samstag 8-13 Uhr

Ihre Gesundheit ist uns

wichtig!

Wenn Sie Fragen haben

sprechen Sie uns an,

wir beraten Sie gerne!

Impfberatung

- 19 -

November

Der Herr ist gütig

und eine Feste zur

Zeit der Not und

kennt die, die auf

ihn trauen.

Nahum 1,7

Gemeinsam

für Sie

stark!

Am Kaufmarkt 1

35041 Marburg

Tel. 06421 – 98 25 98

Montag bis Samstag 8-20 Uhr


Interview mit Pfarrer Dietrich Gebhardt

Diakonie

Pfarrer Maik Dietrich-

Gibhardt im Interview mit

unserer Redaktion

Redaktion: Vom 12. – 21. September

2011 findet die Herbstsammlung

für die Einrichtungen

im Diakonischen Werk in

Kurhessen-Waldeck – und damit

immer auch vor unserer

Haustür – statt. Seit vielen Jahren

wird in der Trinitatiskirchengemeinde

um Spenden für

diese auch als Opferwochensammlung

bekannte Aktion

geworben. Für welche Bereiche

sind die Spendengelder in diesem

Jahr vorgesehen?

M. Dietrich-Gibhardt: Seit

einigen Jahren können durch die

Opferwochensammlung ganz konkrete

Projekte von Einrichtungen der Diakonie

gefördert werden, die oft ganz in

der Nähe stattfinden. Für das Gebiet

des Kirchenkreises Marburg-Land

steht in diesem Jahr ein Projekt der

Jugendhilfe an: Das Geld kommt dem

Ausbau des Freizeitgeländes zugute,

das der St. Elisabeth-Verein bereits

seit 30 Jahren in Kirchvers betreibt.

Dort können Jugendliche in schwierigen

Lebenssituationen betreute Freizeiten

oder ihre Sommerferien verleben.

Im Einzelnen soll das Versorgungshaus

renoviert und die Küchenausstattung

erneuert werden.

- 20 -

Redaktion: Die Diakonie ist

aber nicht nur im Bereich der

Landeskirche, sondern auch auf

regionaler Ebene – beispielsweise

in Gestalt des Diakonischen

Werks Oberhessen mit Sitz in

Marburg – aktiv. Welche Aufgaben

werden hier wahrgenommen,

welche Angebote gibt

es für Rat- und Hilfesuchende?

M. Dietrich-Gibhardt: Das

Diakonische Werk Oberhessen

(DWO) ist zuständig für übergemeindliche

diakonische Aufgaben im

Auftrag der evangelischen Kirchenkreise

Kirchhain, Marburg-Land und

des Stadtkirchenkreises Marburg.

Durch Angebote wie Sozialberatung,

Hilfevermittlung, Müttergenesung,

Flüchtlingsberatung und Wohnungslosenarbeit

kümmern sich fachlich

qualifizierte Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter um Menschen, die im

Gebiet der Kirchenkreise wohnen und

Rat und Hilfe brauchen. Unter dem

Dach des Diakonischen Werks

Oberhessen findet sich auch die Psychologische

Beratungsstelle für Ehe-,

Lebens- und Familienfragen, die

Schwangerenberatungsstelle und die

Sucht- und Drogenberatungsstelle.

Neben den Beratungsstellen in Marburg

betreiben wir noch den Kleiderladen

in der Gutenbergstraße 12, die

Tagesaufenthaltsstätte für Wohnungslose

in der Gisselberger Straße und die

Fachstelle für Suchtprävention in

Stadtallendorf. Auch in Kirchhain


Interview mit Pfarrer Dietrich Gebhardt

gibt es noch ein Sozialberatungsangebot

des DWO.

Redaktion: Und worin bestehen

die Aufgaben eines Diakoniepfarrers?

M. Dietrich-Gibhardt: Das

Diakoniepfarramt hier ist in besonderer

Weise auf das DWO bezogen: So

bin ich als Vorstandsvorsitzender

zugleich der Geschäftsführer für alle

Aufgabenbereiche des hiesigen Diakonischen

Werkes, zuständig für

Personal- und Wirtschaftsfragen, für

die Entwicklung der Angebote, Vereinbarungen

mit Kostenträgern, usw.

Dabei werde ich insbesondere durch

das Evangelische Stadtkirchenamt in

Marburg sowie die Leiterin und die

Leiter der Beratungsstellen unterstützt.

Daneben will das Diakoniepfarramt

eine Verbindungsstelle

sein: zwischen der Diakonie der

Kirchenkreise und den Kirchengemeinden

vor Ort, aber auch zwischen

den verschiedenen selbständigen diakonischen

Einrichtungen in der Region.

So biete ich Diakoniegottesdienste

und thematische Veranstaltungen in

Kirchengemeinden an, begleite die

Kreisdiakonieausschüsse in ihrer

Arbeit, bin der Vorsitzende der

„Arbeitsgemeinschaft für diakonische

Dienste im Landkreis Marburg-

Biedenkopf“ und vertrete die Positionen

der Diakonie in der „Liga der

Freien Wohlfahrtspflege“ hier im

Landkreis. Die meisten Kreisdiakoniepfarrerinnen

und Kreisdiako-

- 21 -

niepfarrer in unserer Landeskirche

haben übrigens ähnliche Aufgaben.

Redaktion: Die Opferwochensammlung

im Herbst führt jedem

einzelnen von uns immer

wieder die Bedeutung der Diakonie

als Dienst am Nächsten

vor Augen. Woher bezieht sie

ihren Auftrag, wo liegen die

biblischen Grundlagen diakonischen

Handelns?

M. Dietrich-Gibhardt: Christlicher

Glaube ohne tätige Nächstenliebe,

das ist undenkbar. Die Bibel

erzählt immer wieder von Gott, wie er

sich uns Menschen rettend, befreiend

und Heil bringend zuwendet. In Jesus

Christus wird das in einzigartiger

Weise sichtbar. Im Gleichnis vom


Interview mit Pfarrer Dietrich Gebhardt

barmherzigen Samariter ist bis heute

gültig zusammengefasst, was zu einem

gelingenden Leben gehört. Entsprechend

heißt es in unserer Satzung

ganz zu Beginn, dass wir unseren

Auftrag darin sehen, „durch diakonische

Arbeit und Beratung das Evangelium

in Wort und Tat zu bezeugen.“

Die Basis dafür ist das biblische

Menschenbild: Alle Menschen,

ob jung oder alt, ob arm, krank oder

in seelischer Bedrängnis, sind gottgewollt.

Sie haben das Recht, in ihrer

persönlichen Lebenssituation von uns

Unterstützung zu erfahren, um sich

nach ihren Möglichkeiten entfalten

und miteinander leben zu können.

Entsprechend zielt unser diakonisches

Handeln darauf, jedem Menschen

Wertschätzung und Achtung entgegen

zu bringen und ihm mit Wort und

Tat zu helfen, seinen eigenen Weg zu

finden und seine guten Gaben zu

verwirklichen.

Redaktion: Im Leitbild Diakonie

ist auch von der Verantwortung

für die Eine Welt, für das Wirken

dort, wo Not herrscht, von

Gerechtigkeit für die Armen die

Rede. Kann die Diakonie auch

auf akute Notlagen wie aktuell

in Ostafrika reagieren?

M. Dietrich-Gibhardt: Die

Diakonie muss sogar darauf reagieren,

sonst würde sie ihren Auftrag

verfehlen. Aber dazu benötigt man

natürlich eine entsprechende Organisationsform

mit weltweiten Beziehungen

- 22 -

und Partnern. Gottseidank gibt es die

seit über 50 Jahren mit der „Diakonie

Katastrophenhilfe“, die früher

einmal „Hilfswerk der Evangelischen

Kirchen in Deutschland“ hieß. Die

„Diakonie Katastrophenhilfe“ leistet

weltweit dort Hilfe, wo die Not am

größten ist, unabhängig von Religion,

Hautfarbe und Nationalität - aktuell

auch in Ostafrika. Mehr als 3,5

Millionen Euro wurden bisher für die

Opfer der Dürre bereitgestellt, und

weitere Spenden werden gebraucht.

Die Schwesterorganisation der „Diakonie

Katastrophenhilfe“ ist übrigens

„Brot für die Welt" und setzt sich

weltweit unter anderem für gerechtere

Lebensbedingungen ein.

Redaktion: Vielen Dank für

das Gespräch!

Samira ist 13 Jahre alt. Reiten,

Basketball und Lesen

zählen zu ihren Lieblingsbeschäftigungen.


Spendentütchen für die Straßenkinder in Addis Abeba

Ein Lagebericht

Pfarrerin Bettina Mohr

Die Anfänge des Projektes

„Straßenkinder in Addis Abeba“

liegen im Jahr 1973.

Aufgrund einer Dürre in Äthiopien

und einer sich anschließenden

großen Hungersnot konnten

viele äthiopische Familien

ihre Kinder nicht mehr ernähren.

Viele sahen sich gezwungen,

ihre Kinder auf die Straße

zu schicken, wo sie als Straßenkinder

leben mussten. Das Projekt

„Straßenkinder in Addis

Abeba“ machte es sich damals

zur Aufgabe, Kinder und Jugendliche

finanziell zu unterstützen,

so dass sie in ihren

eigenen Familien leben und eine

Schule besuchen konnten.

Heute hilft das Straßenkinderprojekt

mehr als 1000 Kindern

und Jugendlichen in Addis Abeba

und Umgebung und ermöglicht

ihnen ein Aufwachsen in

Würde.

- 23 -

In diesem Jahr, also fast 40

Jahre später, hat schon wieder

eine schreckliche Dürre Äthiopien

und seine Nachbarländer

heimgesucht. Wegen des ausbleibenden

Regens sind die

letzten beiden Ernten ausgefallen.

Die Grundnahrungsmittel

sind knapp und die Lebensmittelpreise

in den vergangenen

Wochen um das 3-fache gestiegen.

Die Kinder aus dem Straßenkinderprojekt

und ihre Familien

gehören zu den äußerst Bedürftigen

in Äthiopien. Die finanziellen

Zuweisungen, mit denen

das Projekt die Kinder zurzeit

unterstützt, reichen in der aktuellen

Situation nicht mehr aus.

Deshalb haben die Verantwortlichen

des Straßenkinderprojektes

beschlossen, vorerst für

einen Zeitraum von 6 Monaten,

Sonderzahlungen an die Kinder

zu leisten, damit sie und ihre

Familien genügend Geld für

Lebensmittel haben, um nicht

hungern zu müssen. Diese Sonderzahlungen

konnten aus einer

Schwankungsreserve (Rücklage)

entnommen werden, ohne die

ein Hilfswerk von der Größenordnung

des Straßenkinderprojektes

nicht zuverlässig und

nachhaltig durchgeführt werden

kann. Diese Rücklage gilt es


Spendentütchen für die Straßenkinder in Addis Abeba

daher unbedingt wieder aufzufüllen.

Viele Gemeinden des Kirchenkreises

Marburg unterstützen

das Hilfsprojekt „Straßenkinder

in Addis Abeba“ mit ihrer Kollekte

am Erntedankfest. In diesem

Jahr wollen wir erstmalig

auch Spendentütchen, die für

das Straßenkinderprojekt bestimmt

sind, in den Kirchengemeinden

unseres Kirchenkreises

auslegen.

(siehe Umschlaginnenseite)

Die gefüllten Spendentütchen

können Sie dann auch noch

nach dem Erntedanksonntag

entweder in die Kollekte unserer

Kirchengemeinde geben oder

- 24 -

bei mir, im Evangelischen

Pfarramt, abgeben.

Bitte unterstützen Sie mit Ihrer

Spende diese segensreiche Arbeit.

Mehr Informationen über das

Projekt und über Spendenmöglichkeiten

finden Sie im Internet

unter:

www.strassenkinder-in-addisabeba.de

Nele ist 13 Jahre alt, liest gerne

und nennt Musikhören als

ihr weiteres Hobby.


Liebe Kinder,

es gibt Situationen, in denen Ihr

Euch bestimmt auch schon so

gefühlt habt, als säßet Ihr in der

Falle. Ein beklemmendes Gefühl.

Man wird panisch oder will

am liebsten den Kopf in den

Sand stecken. Wie gut ist es da

Kinderseite

- 25 -

zu wissen, dass wenigstens einer

auf meiner Seite ist – Jesus.

Geschichten von Jesus gibt es

an den Kinderkirchentagen vom

13.-17. September in der Trinitatiskirche.

Kommst Du?

Wenn ja, prima! Nun führ aber

erst mal die Maus in die Freiheit!

Infoseite für Kinder

Alle Gottesdienste für Minis, Kinder und

Teenys auf der nächsten Seite zum Herausnehmen

für Ihre Pinnwand!


für Kinder +++ neu +++ Angebote für Kinder +++ Angebote für K

Liebe Eltern, liebe Kinder,

ab September findet der Kindergottesdienst nicht mehr jeden Sonntag,

sondern nur noch einmal im Monat statt. Zur besseren Übersicht

haben wir daher diese Seite zum Herausnehmen gestaltet.

Datum

Minigottesdienst

- 26 -

Kindergottesdienst

Teeny-

Gottesdienst

04.09. So X

11.09. So

13.-17.09. So Kinderkirchentage für alle

18.09. So

25.09. So X

02.10. So Erntedank – Familiengottesdienst für alle

09.10. So

In den Herbstferien ist Pause

16.10. So

23.10. So X

29.10. Sa X

30.10. So X

06.11. So X

12.11. Sa X

13.11. So

20.11. So X

27.11 So 1. Advent – Familiengottesdienst für alle

03.12. Sa X

04.12. So

11.12. So X

18.12. So X

***

Bitte vormerken: Am 15. Januar 2012 ist Sternsingertag!!!


für Kinder +++ neu +++ Angebote für Kinder +++ Angebote für K

„Vom Tropfen zum Mee(h)r! – Taufgeschichten“

-

so lautet das Thema der 5. Kinderkirchentage, die vom

13.-17. September in der Trinitatiskirchengemeinde

stattfinden werden.

Herzlich eingeladen sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6-12

Jahren und jüngere Kinder in Begleitung Erwachsener.

Wie Ihr es von den vergangenen Kinderkirchentagen kennt, haben wir

auch diesmal wieder ein buntes Programm für Euch vorbereitet.

Von Dienstag bis Freitag treffen wir uns jeweils um 17 Uhr in der

Trinitatiskirche und singen, basteln, spielen und hören Geschichten

zum Thema Taufe.

Am Samstag, dem 17. September, enden die Kinderkirchentage mit

einer Fahrt für Kinder und ihre Eltern zum Opel-Zoo nach Kronberg.

Bei dieser Fahrt müssen Kinder unter 8 Jahren von einem Erwachsenen

begleitet werden.

Morgens um

10.30 Uhr wird

der Bus von der

Trinitatiskirche

Richtung Kronberg

abfahren und

um ca. 17 Uhr

werden wir wieder

zurück in Wehrda

sein. Die Fahrtkosten

für den

Bus übernimmt die Kirchengemeinde. Der Eintritt für den Zoobesuch

beträgt für Kinder 6,50 € und für Erwachsene 10,50 €.

Da die Anzahl der Busplätze begrenzt ist, sollten sich alle, die mitfahren

wollen, möglichst bald anmelden. Ihr könnt Euch mit dem Anmeldungsformular

(Seite 14) anmelden, das ihr dann beim Kinder- oder

Teeny-Gottesdienst – Team abgeben oder in den Briefkasten der Kirche

werfen könnt. Oder Ihr meldet Euch telefonisch an: entweder bei

Frau Henkel im Gemeindebüro (Tel. 81886) oder bei Pfarrerin Bettina

Mohr (Tel. 84985).

- 27 -


Taufen

Aus den Kirchenbüchern

Name Tauftag Taufspruch

Levin * 2. Mose 23,20

Hurra 10 Jahre

Name Geburtstag

Neele *

Karina *

Merle *

Trauungen

Name Hochzeitstag

Christina und Sven Dreke

Katharina und Alexander

Graef

25.06.2011 1. Johannes 3,18

30.07.2011 1. Johannes 4,12

Beerdigungen

Name Trauerfeier Spruch

Anna Günther 08.06.2011 Psalm 31,6

August Georg Waldemar

Muster

15.07.2011 Sirach 43,27

Anna Elisabeth Adler 27.07.2011 Psalm 31,6

- 28 -


Kirchenvorstand der Trinitatiskirche

Kirchenälteste

Stefan Aumann

Magdeburger Straße 46

� 982061

Beate Clasani

Magdeburger Straße 5

� 6970085

Erwin Henkel

Freiherr v. Stein Str. 73

� 84122

Stellv. Vorsitzender

Dr. Hans-Gerd Lehmann

Waldweg 5a

� 84126

Dorothee Mattern

Freiherr v. Stein Str. 31

� 86683

Dr. Erich Seitz

Mecklenburgerstr. 3

� 82522

Gemeindebüro

Gertrud Henkel

Trinitatiskirche

� 81886

Hausmeisterin

Zeljka Heuser

� 85348

- 29 -

Heinz Rau

In der Görtzbach 2

� 81824

Irmi Rauff

Am Kornacker 43

� 81308

Ute Schwarz

Am Weißenstein 2

� 81838

Joachim Striepecke

Unter d. Gedankenspiel 22

� 871004

Pfarrerin Bettina Mohr

Magdeburger Straße 3

� 84985

Dorle Wilke

Grüner Weg 20

� 81997

Öffnungszeiten des Gemeindebüros:

MO DI MI DO FR

17-18 10-11 --- 10-11 17-18


Gottesdienste in Trinitatis

September 2011

04. 10:00 Uhr

Lektor Dr. H.-G. Lehmann

Teeny-Gottesdienst T

11. 10:00 Uhr Pfarrerin B. Mohr

16. 17:00 Uhr Abschlussgottesdienst der Kinderkirchentage

18. 10:00 Uhr Pfarrerin B. Mohr

25. 10:00 Uhr

Oktober 2011

02. 10:00 Uhr

Pfarrerin B. Mohr

Kindergottesdienst

Pfarrerin B. Mohr und Spontanchor,

Erntedankgottesdienst

mit anschl. Kirchenkaffee

09. 10:00 Uhr Lektor Dr. H.-G. Lehmann

16. 10:00 Uhr Pfarrerin B. Mohr

23. 10:00 Uhr

Pfarrerin B. Mohr

Kindergottesdienst

29. 16:30 Uhr Pfarrerin B. Mohr und Team, Minigottesdienst �

30. 10:00 Uhr

Lektor Dr. H.-G. Lehmann und Kantorei,

Thema: Reformationstag

- 30 -


K

K


Teenygottesdienst T


Gottesdienste in Trinitatis

November 2011

Pfarrerin B. Mohr, Literaturgottesdienst, Seite 7

06. 10:00 Uhr

Kindergottesdienst

K

12. 16:30 Uhr Pfarrerin B. Mohr und Team, Minigottesdienst �

13. 10:00 Uhr Pfarrerin B. Mohr

16. 19:00 Uhr Pfarrerin B. Mohr, Buß- und Bettag

20. 10:00 Uhr Pfarrerin B. Mohr und Kantorei, Ewigkeitssonntag Teeny-Gottesdienst


T

27. 10:00 Uhr

Pfarrerin B. Mohr,

Krippenspiel mit Erwachsenen für Kinder

30. 19:00 Uhr Pfarrerin B. Mohr, 1. Adventsandacht

Dezember 2011

03. 16:30 Uhr Pfarrerin B. Mohr und Team, Minigottesdienst �

Erläuterungen zu den Gottesdiensten


Gottesdienst mit besonderemMusikbeitrag

Gottesdienst für Jung und Alt

- 31 -

Gottesdienst mit anschl.Kirchenkaffee

Abendmahlsgottesdienst

Literaturgottesdienst � Gottesdienst für Kinder im Alter

von 0-6 Jahren mit ihren Eltern

K Kindergottesdienst (6-10) T Teeny-Gottesdienst (ab 11)


SO MO DI MI DO FR SA

10:00 Uhr Gottesdienst

10:00 Uhr Kindergottesdienst, Dorothee Mattern, � 86683

10:00 Uhr Teeny-Gottesdienst, Dorothee Mattern, � 86683

20:15 Uhr Hauskreis „Rödiger“, Fam. Rödiger, � 85646

SO MO DI MI DO FR SA

SO MO DI MI DO FR SA

16:00 Uhr Konfirmandengruppe

20:00 Uhr Posaunenchor, Marc Multhaupt, � 06420-821475

SO MO DI MI DO FR SA

16:30 Uhr Mittwochsandacht im Haus Käte (1 x im Monat)

Termine:

28. September, 28. Oktober,

23. November mit Abendmahl

19:30 Uhr Kirchenvorstandssitzungen, monatlich

SO MO DI MI DO FR SA

15:30 Uhr Seniorennachmittag,

Dr. Hans-Gerd Lehmann, �84126,

Termin: 17. November

18:40 Uhr Bibelgesprächskreis (14-täglich),

Erich Seitz, � 82522

20:00 Uhr Kantorei,

Leitung: Dr. B. Orlich, � 81311

SO MO DI MI DO FR SA

18:00 Uhr Jungbläserchor (Brass-Kids),

Stefan Aumann, � 982061

20:00 Uhr Web-und Gemeindebriefredaktion nach Absprache

Stefan Aumann, � 982061

SO MO DI MI DO FR SA

16:30 Uhr Minigottesdienst, Pfarrerin Bettina Mohr, � 84985

Termine:

29. Oktober, 12. November, 3. Dezember

- 32 -

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine