Musikkulturen bei WDR 3 März/ April 2011 (PDF-Download: 2,5 MB)

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Musikkulturen bei WDR 3 März/ April 2011 (PDF-Download: 2,5 MB)

creole open»Mutter des Erfolgs bei interkultureller Kommunikation iststets noch von Neugier, Respekt und Offenheit getragenesLernen, das Studium des »Anderen«. Eine Sendereihe am spätenAbend in wdr 3 heißt »open«, und sie wird im April zehn Jahre alt –Anlass für uns, ein wenig zu resumieren und zu räsonnieren: z.B.über »riskantes Hören«.Nicht alles, was aus dem Radio kommt, muss uns ja bestätigen,dass sich die Welt noch dreht, dass mit einem Wetter und mitStaus zu rechnen ist, dass ein Hörspiel als Krimi Verbrecher undals Wortkunst vielleicht Versbrecher, aber keine Versprecher enthältund dass eine Sinfonie nicht in der Subdominante endet. Gibtes Löcher in unserer tagtäglichen Wahrnehmungsfrischhaltefolie?wdr 3 open präsentiert dienstags die SoundWorld. Zu hörensind da – wie auch bei anderen Radio-Genres an anderen »open«-Wochentagen – »Klangwelten«, die auf stärker formatierten Programmplätzennur schwerlich oder gar nicht ihren Platz fänden.Musik, die besonderer Erklärung oder begleitender Erläuterungbedarf, so dass sie sich z.B. in einer konventionellen »Konzert«-Form im Radio kaum präsentieren ließe. Oder Klänge, die soviel Aufmerksamkeit und Zuwendung erheischen, wie sie sie zubetriebsameren Tageszeiten nur von den allerwenigsten Hörerinnenund Hörern bekommen könnten.wdr 3 Musikkulturen


Zwei schrillen chinesischen Drachenraunt Schreckliches aus den Rachen.Doch kannst Du Chinesischerkennst Du, dass eh sienur stillgelaunt schlecken und lachen.Zehn Jahre »open« also, und die SoundWorld liefert zu diesemAnlass am 12. April ein chinesisches Geburtstagsmenü:klassische Qin, eingelegt in Daoismus und getränkt von altemChina-Geist, Nanyin-Schmankerln mit Textbeilage zum ThemaZahnpflege bei ständigem Singen schmutziger Texte, schwachesFleisch in chinesischer Oper und fette Funeral Bands ausShanbei.Fünf Jahre »creole«: diese Staffel von Wettbewerben für Weltmusikaus Deutschland, die so viel wunderbare Neue Musik zuTage gefördert haben, begann für NRW 2006 in Dortmund. Dortqualifizierten sich auch im vergangenen Herbst unter 14 Endrunden-Teilnehmerndrei Bands, die im Mai unsere Region beim3. Creole-Bundeswettbewerb in Berlin vertreten werden. AlsWegzehrung geben wir ihnen mit: ein gemeinsames Festival mitsechs weiteren Ensembles aus der Dortmunder NRW-Runde,sechs Stunden Live-Programm im wdr Funkhaus am Kölner Wallrafplatzund im Radio – die nächste wdr 3 Creole-Nacht der Musikkulturenam 30. April ab 18 Uhr.Wann immer Sie unsere Konzerte besuchen, unsere Programmehören, auf unseren Musikkulturen-Genreseiten von wdr3.demultimedial unterwegs sind – seien Sie herzlich willkommen!wdr 3 Musikkulturen


dienstag1. März 2011 · 23:05 bis 24:00wdr 3 open: SoundWorldGlobalFluxMusikkulturen, StrömungenVon Antje Hollunder»GlobalFlux« – unter diesem Titel fand AnfangDezember 2010 in Köln die erste InternationaleKonferenz zur Zukunft Globaler Musik in NRW statt.Fast zweihundert Fachleute kamen auf der Tagungzusammen, um gemeinsam die aktuelle Lage vontraditioneller Musik, Folk und Weltmusik in Nordrhein-Westfalenzu erörtern und um nach Möglichkeitenzu suchen, diese Formen globaler Musikoptimal zu fördern. Zwei Tage lang wurde darüberdiskutiert, wie man Globale Musik in der Gesellschaftbesser verankern, wie man sie an die Hochschulenund in die Forschung bringen und wie sienachhaltig in Kulturpolitik und Kreativwirtschaftintegriert werden kann. wdr 3 open SoundWorldspiegelt Eindrücke und Ergebnisse der GlobalFlux-Konferenz wider und stellt solche Musik vor, diestärker in Fluss gebracht werden soll. Eine ganzeReihe von Künstlern aus NRW, Vertreter verschiedensterMusikkulturen, die sich am Tagungsort»Die Brücke – Kölnischer Kunstverein« bei Global-Flux zeigten, sind auch im akustischen Rückblickauf die Konferenz zu hören – zum Beispiel dieGuzheng-Spielerin Xu Fengxia, das deutsch-chinesischeDuo SeidenStrasse, die lateinamerikanischeBand Chupacabras oder das russisch-deutscheQuartett Taiga8.wdr 3 Musikkulturen


sonntag6. März 2011 · 15:05 bis 16:00wdr 3 MusikfeatureVom geschmähten Totengräberzum gefeierten ErneuererAstor Piazzolla und sein »Tango nuevo«Von Helena Rüegg»Ich kam 1921 in Mar del Plata zur Welt, wuchsin New York auf, fand meinen Weg in Paris. Aberimmer, wenn ich irgendwo in der Welt eine Bühnebetrete, wissen die Leute, dass ich argentinischeMusik spielen werde – die Musik von BuenosAires«. Aufbruch, kämpferische Unruhe und steteErneuerung prägen Piazzollas musikalischesLeben. Sein Vater schenkte dem Sechsjährigenein Bandoneón, das Instrument des Tango. Undals die Familie aus New York nach Argentinienzurückkehrt, beschließt der 17-jährige Astor,Bandoneonist zu werden. Ein Jahr später spielter bereits im Tango-Orchester des legendärenAníbal Troilo. 1954 reist er nach Paris, um bei NadiaBoulanger Komposition zu studieren. Sie lehrt ihnmehr als die Kunst der Fuge: sie überzeugt ihn, seinemusikalischen Wurzeln zu akzeptieren. Das istdie Geburtsstunde des modernen »Tango nuevo«.Von nun an versucht Piazzolla, den traditionellenTango mit Musikstilen zu verbinden, die ihn faszinieren:mit Jazz und klassischer Musik. In seinerHeimat wird er deshalb als »Totengräber desTango« gescholten, während er in Europa und inden USA als grandioser Erneuerer gefeiert wird.Eine weltweite Tango-Renaissance beginnt. AstorPiazzolla, der am 11. März 90 Jahre alt gewordenwäre, gilt als bedeutender Komponist des 20. Jahrhunderts,der auch klassische Interpreten inspirierte.1992 verstarb er nach einem Hirnschlag.wdr 3 Musikkulturen


dienstag8. März 2011 · 23:05 bis 24:00wdr 3 open: SoundWorldAlpenrosen, Zithern unddem Rhythmus sein BruderMusik bei Karl ValentinVon Ulrike ZöllerDer Münchner Linksdenker, Volkssänger undDadaist war nicht nur ein begnadeter Poet, dessenVorträge und Stücke wirkungsvollen rhythmischenRegeln unterworfen waren – er war auch Sängerund Musiker. Viele seiner Szenen spielen in musikalischerUmgebung: Die Orchesterprobe, DieZitherstunde oder Der Trompetenunterrichtthematisieren musikalische Situationen, Wo dieAlpenrosen blüh’n übt Kritik am Ausverkauf musikalischerWerte. Auch Textvorträge sind ständigunterbrochen von musikalischen Einlagen. Rhythmus,Gesang und Musik spielen eine zentraleRolle in seinen Aufführungen.Nicht nur Samuel Beckett orientierte sich anValentins Skurrilitäten, auch Bertolt Brecht nahmsie sich zum Vorbild: dass Volkssängerei, dassCouplets und Bänkellieder durchaus von echtemWitz und Niveau getragen sein können, lernte derjunge Brecht von Karl Valentin.wdr 3 Musikkulturen


sa mstag12. März 2011 · 20:05 bis 22:00wdr 3 KonzertCarlos Núñez: Galicia – BrasilKantabrisch-transatlantische KlangreiseMit Thomas DaunAufnahmen des Konzerts vom 1. Februaraus der Bonner HarmoniemitCarlos Núñez · Gaita, Blockflöten, Tin WhistlesXurxo Núñez · Drums & PercussionPancho Alvarez · Gitarre, BouzoukiNiamh Ni Charra · Concertina, Fiddle, VocalsGalizien: keltisches Kulturland im Norden deriberischen Halbinsel – seit Menschengedenkenhat dort die Seefahrt eine große Bedeutung. Unddas Meer klingt in der traditionellen Musik desLandes nach. Sie navigiert zwischen Irland und derBretagne im Norden bis nach Portugal, Spanienund Nordafrika im Süden, im Westen sogar bisjenseits des Atlantiks: Brasilien. Carlos Núñez hateinst am Konservatorium in Madrid mit AuszeichnungBlockflöte und Barockmusik studiert. Seinegroße Bedeutung für die Erneuerung der galizischenFolkmusik rührt von seinen musikalischenEntdeckungsreisen im Kielwasser seiner Landsleute.Außer von seinem Bruder, dem PerkussionistenXurxo Núñez, und dem Gitarristen PanchoAlvarez wurde Carlos Núñez auf seiner musikalisch-transatlantischenTour begleitet von deririschen Sängerin, Fiddlerin und Concerina-Spielerin Niamh Ní Charra aus Killarney.wdr 3 Musikkulturen


sonntag13. März 2011 · 16:05 bis 17:45wdr 3 MusikkulturenTi-Coca & Wanga-NègèsVoodoo-, Twobadou- und andere Klänge aus HaitiMit Barbara WrengerAufnahmen vom Konzert der ReiheKlangkosmos – Weltmusik in NRWvom 25. Februar aus DetmoldmitDavid Mettelus »Ti-Coca« · Gesang, MaracasAllen Juste · Akkordeon, GesangRichard Hector · Banjo, GesangWilfrid Bolane · Kontrabass, GesangMathieu Chertoute · Conga, GesangEinmal keine Katastrophen-News aus Haiti, sondernschöne sonntägliche karibische Musik. Hispaniola,die Insel auf der Haiti liegt, war die erste Kolonie inder Neuen Welt, und hier kam es auch zum erstenerfolgreichen Sklavenaufstand. Die Haitianerbewahren aber nicht nur die Trommeln des Voodoo,das schwarze Erbe, sondern auch die Rhythmenund Gesänge der lokalen Troubadoure. Und soschöpfen Ti-Coca und seine Wanga-Nègès (so heisstder Kolibri, der auf Haiti Symbol der Verführungist) aus einem reichen Schatz an Liedern, die vonuntreuen Geliebten, gierigen Priestern, schrecklichenChefinnen und guten Jägern handelt. Ti-Cocaist ein Twobadou, ein Troubadour der haitianischenKultur, mit einer Stimme, die an manche der großenalten Kubaner erinnert. Ti-Coca & Wanga-Nègèserwecken unterschiedliche alte musikalische Formenzum Leben: zum reichen Rhythmus-Repertoireder Band gehört z.B. Konpa, eine typisch kreolischeMusik aus Haiti. Zum Repertoire der Band –gespielt mit Akkordeon, Kontrabass, Banjo undTrommeln – gehören aber auch Boleros und sogarenglischer Contredanse.wdr 3 Musikkulturen


dienstag15. März 2011 · 23:05 bis 24:00wdr 3 open: SoundWorld»Wer jetzig Zeiten leben will«Folk-Urgestein – Tom Kannmacher im PorträtVon Birger GesthuisenIn Archiven grub Anfang der 1970er-Jahre TomKannmacher alte deutsche Lieder aus und befreitesie mit Banjo, Drehleier, Scheitholz vom Staubder Tümelei. Seine eigenen Songs kommentiertendas damalige Zeitgeschehen von Aufrüstung bisUmweltzerstörung.Dann verebbte das öffentliche Interesse amDeutsch-Folk, und Tom Kannmacher machte sichauf zu neuen Horizonten – gen Westen vor allem,in keltische Gefilde. Sein Hauptinstrument wurdennun die Uillean Pipes, der irische Dudelsack. Seit30 Jahren unterrichtet er an der Bonner Musikschule;seine »Young Folks« waren Preisträgerbeim »Folk-Worldmusic Wettbewerb NRW« desLandesmusikrats und der Musikschulen. Mit verschiedenstenProjekten beschreitet Tom Kannmacherauch den Grat zwischen klassischer undtraditioneller Volks-Musik; sein Ensemble »ReelBach« bringt Johann Sebastian augenzwinkerndauf den Tanzboden, und seine Adaptionen irischerTraditionals werden auch von Orgel, Cembalo oderKlavier begleitet.10 wdr 3 Musikkulturen


mit t woch16. März 2011 · 20:05 bis 22:00wdr 3 KonzertRocio BazánCante Flamenco aus MálagaMit Cecilia AguirreMittwochskonzerte der Musikkulturenlive aus Bielefeld: Übertragung aus demKammermusiksaal der Rudolf-Oetker-HallemitRocio Bazán · vozJuan Ramón Caro · guitarraMálaga gilt als andalusischer Hotspot des zeitgenössischenFlamenco. Gerade die junge Generationzeigt hier sängerisch, gitarristisch und tänzerischstarkes Profil. Zu den Stars zählt hier die 1977 inEstepona an der Costa del Sol geborene SängerinRocio Bazán, die schon mit fünfzehn ihre Karrierebegann und mit den bedeutendsten Flamenco-Meistern zusammengearbeitet hat. Frappierend:ihr »compás«, ihre traumwandlerisch sichererhythmische Präsenz und ihr Vermögen, sich injeden »cante« einzuleben, den sie interpretiert.wdr 3 Musikkulturen11


sonntag20. März 2011 · 16:05 bis 17:45wdr 3 MusikkulturenEndstationenParis, Buenos Aires, BerlinMit Cecilia AguirreOb tatsächlich am Rio de la Plata, an der Seineoder an der Spree: die argentinische MetropoleBuenos Aires hatte immer auch eine europäischeSeite. Sie begann mit den frühen Einwanderungenund funktioniert inzwischen wechselseitig. Als derTango ab 1910 nach Paris exportiert wurde, verfieldie französische Hauptstadt dem Fieber der Tango-Tees und der Tango-Champagner-Bälle. Nicht alleKünstler, die dann später auf den Ozean-Dampfernzwischen den Kontinenten hin- und her schipperten,besaßen ein Retourbillet. So wanderte derberühmteste Salongeiger der 20er- und 30er-Jahre,der Rumäne Georges Boulanger, 1948 nach Südamerikaaus und lebte bis zu seinem Tod 1958 inBuenos Aires. Umgekehrt machte sich der weltreisendeBandoneón-Spieler Luis Stazo, ehemalsMitglied des Sexteto Mayor, auf, um in Berlin zuleben. Oder der argentinische Gitarrist und KomponistTomás Gubitsch: er floh 1977 vor der Militärjuntaund fand in Paris eine feste Bleibe. Hier zuleben ist »unglaublich, schwierig, lächerlich, herrlich,kompliziert und erstaunlich«. Musikalisch bewegtsich Tomás Gubitsch zwischen europäischemJazz, argentinischem Tango und zeitgenössischerMusik. In der von ihm geführten Pariser Konzertreihe»Buenos-Aires-sur-Scène« stellt er regelmäßigjunge neue Künstler vor. Paris und andereStädte besitzen längst auch ein argentinischesGesicht …Außerdem werden wieder interessante Neuerscheinungenaus dem Bereich Folk und Weltmusikvorgestellt – und auf Konzerte hingewiesen,die im Sendegebiet stattfinden.12 wdr 3 Musikkulturen


dienstag29. März 2011 · 23:05 bis 24:00wdr 3 open: SoundWorldMacadi NahhasStimme des jungen JordanienVon Suleman Taufiq»Licht am Musikhimmel Jordaniens« wird die jungeSängerin Macadi Nahhas genannt. Geboren 1977in Amman, studierte sie Musik am Konservatoriumvon Beirut. Ihre musikalische Karriere begannbeim Jerash Festival 1997. Seitdem mischt sie diejordanische Musikszene auf. Als Sängerin profiliertsie sich mit einer eigenen Klangsprache, die vonEinflüssen des gesamten Nahen Ostens mit seinenvielfältigen Traditionen geprägt ist. Immer wiederpräsentiert sie in ihren Programmen auch längstvergessene Lieder. Ihr Debüt-Album 2004 war irakischerFolklore gewidmet. Danach folgte»khilkhal«, »Fußreif« – Tradition als Fessel, alsbelebendes, beschwingendes Element, als kostbarerBesitz und Schmuck.wdr 3 Musikkulturen17


sonntag3. April 2011 · 16:05 bis 17:45wdr 3 Musikkulturen»Und es war Abend und es war Morgen«Neue Klänge bei Klezmer & Co.Mit Cecilia AguirreKlezmer-Musik ist anpassungsfähig: sie ist alt undjung, traditionell und modern und passt zu Punk,Klassik und Jazz. Zum Beispiel der KlarinettistDavid Orlowsky: er hatte sein Schlüsselerlebnisbei einem Giora Feidman-Konzert. Heute verbindeter mit seinem Trio verschiedene musikalische Stilezu einer grenzüberschreitenden Musik zwischenKammermusik, Jazz und Klezmer. 2008 erhieltendie drei Musiker den Klassik ECHO-Preis in derKategorie »Klassik ohne Grenzen«. Das DavidOrlowsky Trio gehört mittlerweile zu den interessantestenheutigen deutschen Klezmer-Gruppen.Oder die Amsterdam Klezmerband, die sich gerneschlicht AKB nennt. Sie sind die holländischen Vertreterder neuen europäischen Klezmer-Bewegungund mischen osteuropäische Einflüsse, Musikder Sinti und Roma mit traditionellen Klezmer-Melodien und modernem Jazz.Obwohl heutige Klezmorin wenige Gemeinsamkeitenhaben mit den fahrenden Musikanten derjiddischen Stetls des 19. Jahrhunderts, können siedie alten Melodien wieder zu neuem Leben erweckenund in unsere Zeit hinein tragen. Die meistensind nach dem Klezmer-Revival der 1970er-Jahregeboren. Warum immer noch Klezmer- und auchBalkanmusik? »Es sind diese phantastischenMelodien, die einen gleichzeitig feiern und weinenmachen«, meint die Amsterdam Klezmerband –und spricht damit den seelenverwandten Musikernder verschwundenen Stetls aus den Herzen …Außerdem schauen wir auf die Bonner Klezmertageund auf weitere Konzerte, die im Sendegebietstattfinden, präsentieren Neuerscheinungen ausdem Bereich der Weltmusik.18 wdr 3 Musikkulturen


dienstag5. April 2011 · 23:05 bis 24:00wdr 3 open: SoundWorldMir Mukhtiyar AliMirasi-Sufi-Gesänge aus RajasthanVon Wolfgang HammAufnahmen eines Konzerts der Reihe»Klangkosmos – Weltmusik in NRW«vom 24. März aus RemscheidmitMir Mukhtiyar Ali · Solo-Gesang, HarmoniumFakru Deen · Harmonium, ChorJethuram Dholi · DholakAshok Kumar · TablaMir Mukhtiyar Ali, 1972 in einem kleinen Dorf imindisch-pakistanischen Grenzgebiet des BundesstaatsRajasthan geboren, gehört den Mirasi an,die ursprünglich aus der Thar-Wüste stammen. Errepräsentiert die 26. Generation dieser halbnomadischenmystischen Bruderschaft. Über Jahrhundertehaben die Mirasi das Erbe des Sufiana Qalambewahrt. Ähnlich wie Qawwali geht diese tief imSufismus verwurzelte Musik auf Dschalal ad-DinMuhammad Rumi zurück, den von rund 800 Jahrenim heutigen Afghanistan geborenen islamischenMystiker, der einer der bedeutendsten Dichter desMittelalters war. Das Instrumentarium ist seit dem18. Jahrhundert weitgehend gleich geblieben:rhythmisches Händeklatschen, polyphoner Gesang,Trommeln (Tabla und Dholak) – und als wichtigeErgänzung seit dem 19. Jahrhundert: das von englischenMissionaren mitgebrachte Harmonium. MirMukhtiyar Ali singt Texte von Sufi-Heiligen, ebensoaltehrwürdige wie leidenschaftliche Plädoyers fürGleichheit und Toleranz zwischen Kasten, Religionen,Nationen und Geschlechtern.wdr 3 Musikkulturen19


mit t woch6. April 2011 · 20:05 bis 22:00wdr 3 KonzertSubramaniam jr.Südindische GeigenkunstAufnahmen eines Konzerts vom 11. Märzaus der Süsterkirche BielefeldmitLakshminarayana »Ambi« Subramaniam · ViolineV. V. Ramanamurthy · MridangamGhantasala Satya Sai · MorsingHerbert Lang · PerkussionLakshminarayana »Ambi« Subramaniamist derSohn des legendären karnatischen (südindischen)Geigers Dr. L Subramaniam, der oft als »Paganinider indischen Violine« bezeichnet wird. Im Duettmit seinem Vater hat er bereits als Jugendlicherin vielen großen Konzertsälen weltweit – von NewYork bis Tokio, von London bis Sydney – musiziert.In seinem Geigenspiel verbindet »Ambi« SubramaniamImprovisationskunst und Spiritualitätindischer Raga-Melodien mit Spieltechnik undKlangfarben aus der europäischen Geigentradition.Unterstützt und begleitet wird »Ambi« Subramaniamvon V. V. Ramanamurthy – er ist heute einerder besten und wichtigsten Mridangam-Trommlerder karnatischen Musiktradition. Das Morsing-Spiel, das Musizieren auf der Maultrommel, wurdein der klassischen indischen Musik zu einer weltweiteinzigartigen Kunst entwickelt, und GhantasalaSatya Sai ist darin ein außergewöhnlicherVirtuose. Ergänzt wird das Ensemble durch HerbertLang, einen profunden Kenner und Vermittlerklasssischer indischer Musik in Europa und erfahrenenTrommler in der Begleitung vieler indischerMeister.20 wdr 3 Musikkulturen


sonntag10. April 2011 · 16:05 bis 17:45wdr 3 MusikkulturenGo EastVeteranen und junge PioniereMit Barbara WrengerAufnahmen von Jablkon und Docukuaus Tschechien, Macko Korba aus Polen sowieBayon und Rotfront, zwei »RUTH«-Preisträgern,beim TFF Rudolstadt 2010Letzten Sommer beim 20. TFF trafen im thüringischenRudolstadt altgediente Folk-Ensembles,manche von ihnen Protagonisten des ersten»Tanz&Folkfests« von 1991, auf junge, globalorientierte Bands. Und »Osteuropa« war beimJubiläumsfestival zwei Jahrzehnte nach dem Endedes Eisernen Vorhangs natürlich auch ein zwarnicht groß plakatiertes, aber dennoch selbstverständlichesBegleitthema. Maćko Korba heißtein Quartett um den polnischen DrehleierspielerMarcin Cierliński, 2007 Preisträger bei NowaTradycja, dem Festival »Neue Tradition« vonPolskie Radio. Seit mehr als 20 Jahren musikalischgrenzüberschreitend unterwegs: Jablkon aus Prag– neben den manchmal recht skurrilen Klangausflügendieses Quartetts (»zwischen Georg FriedrichHändel und den Urmenschen«) präsentierten sichrockig seine jüngeren Landsleute von Docuku.Ein ziemlich solitäres DDR-Weltmusik-Gewächsder 1970er-Jahre: Bayon, und eine junge »emigrantski-ragamuffin«-Bandaus der Berliner-Russendisco-Szenerie: Rotfront – beide wurdenbeim TFF als Preisträger des deutschen Weltmusikpreises»RUTH« gefeiert.wdr 3 Musikkulturen21


montag11. April 2011 · 20:05 bis 22:00wdr 3 KonzertNowa TradycijaNew Folk aus PolenMit Thomas DaunAufnahmen aus Konzerten des 13. PolnischenRadio-Folk-Musik-Wettbewerbs, aufgenommenim April 2010 im Witold-Lutosławski-Konzert-Studiovon Polskie Radio, WarschaumitPodhale, der Warsaw Village Band, den PreisträgernOtako sowie, außerdem Gästen aus Österreich,Finnland, Belarus und SpanienZum 13. Mal präsentierte im vergangenen Frühjahrder von Polskie Radio ins Leben gerufene Wettbewerb»Nowa Tradycija« (»Neue Tradition«)eine polnische Momentaufnahme kreativen Folk-Schaffens im Lande. Beim Abschlusskonzert imWarschauer Funkhaus standen auf der Bühnejunge Preisträger wie Wolosi i Lasoniowie undOtako neben der Warsaw Village Band (Preisträgerbei der ersten Ausschreibung 1998), Musikantenaus Gebirgsdörfern des Podhale, des Karpatenvorlandsund auch Gast-Musikern aus dem europäischenAusland: Nasta Niakrasava & FolkRoll(aus Belarus, Preisträger 2009), Matthias Loibner(Drehleier-Virtuose aus Österreich), Pekko Käppi(Pferdehaargeigen-Spieler aus Finnland) sowieaus Spanien die Sängerin Mara Aranda mitSolatge.22 wdr 3 Musikkulturen


dienstag12. April 2011 · 23:05 bis 24:00wdr 3 open: 10 Jahre Riskantes Hören. Täglichwdr 3 open: SoundWorldKlöße süß-sauerUnd was Sie sonst noch niean chinesischer Musik verdauen wolltenVon und mit Lao Luo(alias Robert Zollitsch, dem in China als»Alter Gong« bekannten bayerischen Komponisten)Chinesische Musik gilt den Deutschen im allgemeinen(noch) nicht als Ohrenschmaus, obwohldoch – oder vielleicht weil – ihre Erfahrungen mitChina wohl überwiegend aus Restaurants stammen.In dieser SoundWorld serviert Meister Lao Luonun ein exquisit-riskantes musikalisches Menü:klassische Qin-Klänge, eingelegt in Daoismus undgetränkt von altem China-Geist; Nanyin-Schmankerlnmit Textbeilage zum Thema Zahnpflege beiständigem Singen schmutziger Texte; schwachesFleisch in chinesischer Oper und fette FuneralBands aus Shanbei. Zum Dessert: keine Klößesüß-sauer, aber Lao Luos Lieblingslied.wdr 3 Musikkulturen 23


sonntag17. April 2011 · 16:05 bis 17:45wdr 3 MusikkulturenEl Espiritu de Al AndalusMusik und Mystik am MittelmeerVon Babette MichelPalmsonntag und die beginnende Karwoche inspirierenzu einer spirituellen mediterranen Reise.Sie führt u.a. nach Korsika, wo das EnsembleL’Alba (»Morgenröte«) weltliche und geistlichekorsische Polyphonie mit Einflüssen von anderenMittelmeerregionen kombiniert.Die Gruppe Rassegna, bestehend aus französischen,italienischen, algerischen und spanischenMusikern, vereint verschiedene Musikstile: vonder neapolitanischen Canzone über Flamenco zurarabo-andalusischen Musik. Das alte »Al-Andalus«– mit ihm verbindet sich die Sehnsucht nach einertoleranten mediterranen Mischkultur, dem Mythosvom friedlichen Zusammenleben von Juden, Christenund Moslems, so wie es sich einst zwischendem 8. und 15. Jahrhundert in Andalusien gestaltete.Dem Geist von Al Andalus folgen Künstlerinnenund Künstler wie die Spanierin Rosa Zaragoza,die derzeit in ca. 30 NRW-Städten Lieder der Sefardenvorstellt; jener spanischen Juden, die nebenden Muslimen im Rahmen der christlichen Reconquista1492 aus Spanien vertrieben wurden. Oderdie Kölner Sängerin Agnes Erkens: sie bringt inihren Liedern gern ihr überkonfessionelles Religionsverständniszum Ausdruck. Ihre besondereLiebe gilt alten hebräischen Bibelgesängen, sefardischenLiedern und galizischen Cantigas des frühenMittelalters. Als »Einladung zum Zusammenlebenin einer besseren, multikulturellen Welt«versteht der Musikologe Abd Ltfi Ben Brahim auchdas neue Album der Brüder Amine und HamzaMraihi aus Tunesien. Sie kombinieren alte arabischeInstrumente wie Oud und Kanun mit demwestlichen Klang des Boston String Quartet.Außerdem: weitere Konzerttipps für die Region,neue CDs und Aktuelles aus den Musikkulturen.24 wdr 3 Musikkulturen


dienstag19. April 2011 · 23:05 bis 24:00wdr 3 open: SoundWorldRapa NuiKlänge von der OsterinselVon Ramón GorigoitíaExtrem lokal und sehr global präsentiert sich heutedie Musik der Osterinsel. Weit weg von allem, imSüdpazifik, 3800 Kilometer vor der chilenischenKüste, liegt Rapa Nui. Das kleine Eiland mit einerFläche von etwa hundertsechzig Quadratkilometern,1722 von dem Niederländer Jakob Roggeveenentdeckt, wurde 1888 von der chilenischen Regierungannektiert. Da lebten nur noch ein paar Hundertder geschätzten ursprünglichen zehntausendUreinwohner. Sie waren durch Versklavung unddurch eingeschleppte Krankheiten dezimiertworden, aber die Überlebenden hielten an ihreTraditionen fest. Ganz anders als die Folklore deschilenischen Festlandes basiert die Musik derOsterinsel auf Rhythmen und Gesängen Polynesiens,von wo auch die Vorfahren von Rapa NuisBewohnern stammen sollen. Seit den 1960er-Jahrenerlebt die Musik der Osterinsel eine kontinuierlicheEntwicklung, die vor allem jüngere Bands denSprung zum Festland wagen lässt. Umgekehrt versuchenmanche klassisch ausgebildeten KomponistenChiles, sich den Musiktraditionen der Inselzu nähern. Hochkarätige Interpreten klassischerMusik, die auf der Osterinsel geboren wurden undz.T. in Europa ihre Karriere verfolgen, bilden einenweiteren interessanten Aspekt dieser von derUNESCO als Weltkulturerbe anerkannten Insel miteiner Bevölkerung von gerade einmal 4 000 Menschen.wdr 3 Musikkulturen 25


sonntag24. April 2011 · 15:05 bis 16:00wdr 3 MusikfeatureApolls Leier und der Aulos der AtheneMusik der Antike mit dem Ensemble MelpomenVon Thomas Daun»Es mangelte nicht des Saitengetöns von der lieblichenLeier Apolls« – in den Epen des Homer findensich zahlreiche solcher Hinweise auf die Musik dergriechischen Antike. Zum Klang des Aulos tanzendie Jünglinge ihren Reigen, der einsame Hirte lässtdie Syrinx ertönen, der Sänger begleitet sich aufder Lyra. Statuen von Musikern und Bilder auf antikenVasen zeigen detailliert, wie die Instrumenteder griechischen Klassik aussahen. Viele musiktheoretischeSchriften jener Epoche geben Auskunftüber Skalen und Metren. Was jedoch fehlt,sind Noten. Wie die Melodien der alten Griechenklangen, bleibt für immer ein Geheimnis. DasEnsemble Melpomen befasst sich seit langemmit Musik der Antike. Dank eines großzügigen Forschungsauftragesseitens der »Schola CantorumBasiliensis« gelang es den Musikern gemeinsammit dem Instrumentenbauer Paul J. Reichlin, antikeKlangwerkzeuge wie Aulos, Lyra oder Syrinx zurekonstruieren und zum Klingen zu bringen. Mitmusikarchäologischer Neugier, Phantasie undErfindungsgabe schafft Melpomen neue Melodienzu lyrischen Texten und Tänzen der griechischenAntike.26 wdr 3 Musikkulturen


oster sonntag24. April 2011 · 16:05 bis 17:45wdr 3 MusikkulturenHyperboreaFinnisch-franko-kanadische»Grande Rencontre«Mit Barbara WrengerAufnahmen eines Konzerts der Solinger Reihe»Weltmusik im Südpark« vom 26. FebruarmitPiia Kleemola · Geige, Kantele, GesangAntti Paalanen · AkkordeonPetri Prauda · Cister, Mandoline,Dudelsack, GesangPaula Susitaival · Geige, Nyckelharpa, GesangMerkwürdigerweise bei französischem und frankokanadischemFolk fand sich vor neun Jahren dasfinnische Quartett Hyperborea. Mittlerweile hatsich das junge Ensemble auf die traditionelleMusik des eigenen Landes eingeschworen undgehört zum Kernbestand der finnischen Folkszene.2006 war Hyperborea »Band des Jahres« beimrenommierten Kaustinen Festival. Vom kürzlichenGastspiel im Solinger Alten Hauptbahnhof präsentierendie wdr 3 Musikkulturen also nördlicheKlänge zu Ostern – neben den finnischen aber auchfranko-kanadische von einer »Grande Rencontre«in Quebec. Der Folk-Autor Mike Kamp hat sichin Kanadas »belle province« umgehört und präsentiertStimmen wie Meinungen zu diesem Folkfestival,dessen nächste Ausgabe, schon im Mai,vor der Türe steht.wdr 3 Musikkulturen27


dienstag26. April 2011 · 23:05 bis 24:00wdr 3 open: SoundWorldSüdafrikanisch-schwedische ElegienEin Schmetterlings-Porträt »Fjarill«Von Babette MichelMit Aufnahmen eines wdr 3 Funkhaus-Konzertsder Musikkulturen vom 1. AprilmitAino Löwenmark · Klavier, GesangHanmari Spiegel · ViolineElegisch sind die beiden bisweilen. Wie ihr Duo-Name nahelegt, haben sie aber auch Schmetterlingeim Bauch. Von Schweden und von Südafrikaher führten ihre musikalischen Lebenswege AinoLöwenmark und Hanmari Spiegel in Hamburgzueinander. Mit ihren klassischen HauptinstrumentenGeige und Klavier und ihren ganz ungewöhnlichen,anrührenden, gleichzeitig erdverbundenenwie popverwandten Klängen vertrat »Fjarill« dieRegion Hamburg/Schleswig-Holstein in Berlinbeim letzten Bundeswettbewerb »Creole – Weltmusikaus Deutschland«. In Schwedisch, Afrikaansund Xhosa, neuerdings auch in Deutsch singt undspielt Fjarill Soundtracks für ein gutes Leben.28 wdr 3 Musikkulturen


sa mstag30. April 2011 · 18:05 bis 24:00wdr 3 Creole-Nacht der MusikkulturenWeltmusik aus NRW live in ConcertMit Babette MichelLive-Übertragung aus beiden Sendesälendes wdr Funkhauses KölnmitBadeken di KallahKlezmer-Hoch-Zeit im RuhrgebietNorbert Labatzki · KlarinettePiotr Rango · AkkordeonChristian Hammer · GitarreMichael Ledig · KontrabassCissoko – GoetzeBergisch-senegalesische Trompeten-Kora-DialogeAblaye Cissoko · Kora, GesangVolker Goetze · TrompeteEnsemble DRAjJiddische Lieder lebenManuela Weichenrieder · GesangRalf Kaupenjohann · AkkordeonLudger Schmidt · CelloDuo SantoorIranische Zither-RhapsodienPoolad Torkamanrad & Rouzbeh Motia · SantoorGipsy PearlsHarmonika-Groove und Balkan-TräumeDragan Mitiović · AkkordeonRada Radojčić · Gesangwdr 3 Musikkulturen29


30 wdr 3 MusikkulturenKavpersazAnatolische KlangflügeYasin Boyraz · Kaval, ErbaneUmut Yılmaz · BaǧlamaFethi Ak · Darbuka u.a.Barıs Boyraz · klassische Gitarre, DavulLagashNeues Mesopotamien am RheinSaad Thamir · Gesang, PerkussionBassem Hawar · DjozeChristina Fuchs · Klarinette, BassklarinetteJarry Singla · KlavierUwaga!Vielharmonische EingreiftruppeMaurice Maurer & Christoph König · GeigeMiroslaw Tybora · AkkordeonMarkus Conrads · BassWhite Canvas QuartettGrenzenlose MusikweltenRena Meyer Wiel · GesangRolf Beydemüller · GitarrenChristoph Selbach · KeyboardsChristoph Schumacher · Schlagzeug, Perkussion


Musikalische Walpurgisnacht im wdr Funkhaus amKölner Wallrafplatz: wdr 3 lädt ein zu Klangflügendurch die Musikkulturen der Welt, ausgeführt vonden drei Preisträgern und – stellvertretend für alle– sechs weiteren Teilnehmer-Bands beim jüngsten»Creole«-Wettbewerb für Weltmusik aus NRW.Nach Basra und zum Balkan, nach Anatolien undWestafrika, nach Dortmund und Düsseldorf reichendie musikalischen Wurzeln der knapp 30 Musikerinnenund Musiker von Rhein und Ruhr, die beidiesem sechsstündigen Non-Stop-Live-Festival inbeiden Funkhaussälen wieder einmal zeigen, welcheVielfalt und welche Reichtümer an Neuer Musikganz besonderer Art als schöne Früchte von Migrationin unserem Einwanderungsland herangereiftsind.wdr 3 Musikkulturen31


MusikkulturenVeranstaltungen im März und AprilKonzerte, Co-Produktionen mitVeranstaltungspartnern sowie Mitschnitteim März und April 2011donner stag10. März 2011 · 20:00Mülheim, Theater an der RuhrKlanglandschaft AfrikaNy Malagasy OrkestraJustin Valis Valihakunst unddie Klangvielfalt Madagaskarswww.theater-an-der-ruhr.deSendung: wdr 3 Konzert21. März · 20:05 bis 22:00freitag11. März 2011 · 20:30Bielefeld, SüsterkircheAmbi SubramaniamSüdindische GeigenkunstSendung: wdr 3 Konzert6. April · 20:05 bis 22:00sa mstag12. März 2011 · 20:00Kerpen-Türnich, ErfthalleIrish Spring FestivalCaladh NuaJeana Leslie & Siobhan MillerAndrew Laking feat. Séan ReganAislinn Ryanwww.irishspring.deSendung: wdr 3 Konzert29. März · 20:05 bis 22:00mit t wo ch16. März 2011 · 20:00Bielefeld, Kammermusiksaal der Rudolf-Oetker-HalleMittwochskonzerte der MusikkulturenRocio BazánCante Flamenco aus Málagawww.kulturamt-bielefeld.deSendung: wdr 3 live32 wdr 3 Musikkulturen


donner stag24. März 2011 · 20:00Remscheid, Teo Otto TheaterKlangkosmos – Weltmusik in NRWMir Mukhtiyar AliMirasi-Sufi-Gesänge aus Rajasthanwww.klangkosmos-nrw.deSendung: wdr 3 open: SoundWorld5. April 2011 · 23:05 bis 24:00donner stag31. März 2011 · 19:00Gelsenkirchen, BleckkircheKlangkosmos – Weltmusik in NRWCantigas aus Sepharad und Al-AndalusRosa Zaragozawww.klangkosmos-nrw.deSendung: wdr 3 open: SoundWorld2. Juni 2011 · 23:05 bis 24:00freitag1. April 2011 · 18:00Köln, wdr Funkhaus, Kleiner Sendesaalwdr 3 Funkhauskonzerte der MusikkulturenSüdafrikanisch-schwedische ElegienFjarillwww.wdr3.deSendung: wdr 3 open: SoundWorld26. April 2011 · 23:05 bis 24:00dienstag12. April 2011 · 20:00Düsseldorf, Tanzhaus NRWEine Stimme IsraelsVictoria Hannawww.tanzhaus-nrw.deSendung: wdr 3 open: SoundWorld3. Mai 2011 · 23:05 bis 24:003|4.11


Veranstaltungen im März und Aprilsa mstag30. April 2011 · 18:00Köln, wdr Funkhaus,Klaus-von-Bismarck-Saal und Kleiner Sendesaalwdr 3 Creole-Nacht der MusikkulturenWeltmusik aus NRW live in ConcertBadeken di KallahCissoko – GoetzeEnsemble DRAjDuo SantoorGipsy PearlsKavpersazLagashUwaga!White Canvas Quartettwww.wdr3.deSendung: wdr 3 live18:05 bis 24:0034 wdr 3 MusikkulturenFotos Innenseiten: WBB, Imago/Steinach, Rencho Stefanov (3x),Michael Pohl (2x), Frank Szafinski (2x), dpa, Subramaniam, Interfoto/Friedrich,magnetic music, Michael Stewart, Kannmacher,dpa/Weißbrod, Oriente Musik, La Barraca (2x), dpa, Justin Vali (2x),Jeannie Wenham, music-contact, Nahhas, Uwe Arens, alba-kultur(2x), Herbert Lang, ZOO (4x), dpa/Ortega, Reichlin, Mike Kamp (2x),Fjarill, Christoph Giese (2x), Lagash, White CanvasProgrammänderungen vorbehalten.


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wdr 3 Musikkulturen sonn- und feiertags 16:0wdr 3 Konzert werktags 0:0wdr 3 open: SoundWorld dienstags 3:0wdr 3 Musikfeature sonntags 1:0Informationen zum Programm Ob Sie Radio hören oder ins Konzertgehen wollen: Gerne senden wir Ihnen unsere Informationen – perPost oder Mail, gratis und unverbindlich. Alle Publikationen vonwdr 3 können Sie bei uns (Kontaktangaben s. u.) abonnieren.Jede Woche aktuell –der wdr 3 Newsletter:Einfach kostenlos bestellenüber www.wdr3.deKeine Zeit?Mit dem wdr-Radiorecorderkönnen Sie Ihre Lieblingssendungenvon wdr 3mit schneiden (kostenloserDownload der Software unterwww.radiorecorder.wdr.de)Außerdem im Internet:Ausgewählte Beiträgevon wdr 3 als Podcastoder mp3-Files.Ihr Kontakt zu wdr 3:Hörertelefon: 01 6789 333Fax: 01 6789 330Mail: wdr3@wdr.dewww.wdr3.deHerausgeber:Westdeutscher Rundfunk KölnMarketingRedaktion wdr 3:Werner Fuhr, Dagmar TöpferProgrammleitung wdr 3:Prof. Karl KarstGestaltung: www.mohrdesign.deTitelfotos © La Barraca, Mauritius,P. ScheuvensFebruar 011Änderungen vorbehaltenEmpfang wdr 3Empfangsgebiete UKWMHzAachen/Euregio 9,9Eifel 96,3Monschau 98,Kölner Bucht 93,1Berg. Land9,1/98,1Rh.-Berg. Kreis 93,1Rhein/Ruhr 9,1Kleve 97,3Dortmund 9,1Münsterland 89,7Ibbenbüren 97,3Sauerland 98,1Arnsberg 97,Schmallenberg 97,8Siegerland/Wittgenst. Land 88,7Siegen 98,4Ostwestfalen 97,0Bad Oeynhausen 9,7Höxter9,Lübbecke 91,7Warburg 94,3Weitere Informationen zu denRadiofrequenzen sind in derFrequenzdatenbank im Internetunter www.wdr.de/unternehmenzu finden.Satellit digitalDVB-S RadioASTRA 1H, Transponder 93,1.66 MHz, Polarisationhorizontal, Fehlerschutz FEC 3/4,Symbolrate 7,00Zeitweise übertragen wir ausgewählteRadio-Sendungen –zeitgleich zu ihrer Ausstrahlungin Stereo – auch in Dolby DigitalSurroundsound. Infos unterwww.wdr.de/radioADR – Astra Digital RadioASTRA 1L, Transponder 39(wdr Fernsehen), 11.03 MHz,Polarisation horizontalKabelempfang analog und digitalInformationen zum analogenund digitalen Empfang könnenbeim örtlichen Kabelnetzbetreibererfragt werden.Internet Livestreamwww.wdr3.deTechnische Information01 6789 090Mo – Fr, 9:oo – 17:00RUNDFUNK-GEBÜHRENFÜR GUTESPROGRAMM.

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