Sonnenschutz und Hautkrebsvorsorge

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Sonnenschutz und Hautkrebsvorsorge

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Was ist der UV-Index?

In den vergangenen Jahren hat der ultraviolette

(UV-)Anteil der Sonnenstrahlung

zugenommen (Ozonloch-Phänomen). Dadurch

können Sonnenbrand und Hautveränderungen

schneller entstehen.

Kennt man den aktuellen UV-Index, kann

man sich entsprechend gut schützen.

Der UV-Index ist ein Wert, der die Intensität

der UV-Strahlung wiedergibt. Er wird

u.a. vom Deutschen Wetterdienst (DWD)

für verschiedene Regionen Deutschlands

und Europas angegeben (siehe Adressangabe

zum DWD auf Seite 23).

Der UV-Index gilt gleichermaßen für alle

Hauttypen. Der Begriff „UV-Index“ und

seine Definition sind weltweit einheitlich.

Er wird auf einer nach oben offenen

Skala dargestellt und nimmt erfahrungsgemäß

in Deutschland Werte zwischen 0

und 8, in den Bergen auch bis 9, an. In

den Tropen können Werte bis 12 erreicht

werden.

Je höher der Wert, desto eher schädigen

Sie Ihre Haut beim ungeschützten Aufenthalt

in der Sonne. Ist der Wert niedrig,

können Sie die Sonne länger genießen.

Mit den täglichen Vorhersagen des UV-

Indexes beim DWD können Sie sich

rechtzeitig auf die Situation einstellen.

Vorsicht in den typischen Sonnenländern

– sie haben einen besonders hohen

UV-Wert.

Auch die Höhenlage des Ortes beeinflusst

den UV-Index: Im Hochgebirge

kann die UV-Einstrahlung bei gleichen

Wetterverhältnissen und mit gleicher

geographischer Breite erheblich höher

sein als an einem Ort im Flachland.

Deshalb bitte immer mit Kleidung, Kopfbedeckung

und Sonnenbrille in die Sonne,

am besten jedoch in der Mittagszeit den

Schatten aufsuchen. Denken Sie daran,

dass dies vor allem für Kinder wichtig ist.

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