Januar 2009/10 - Gornergrat Bahn

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Januar 2009/10 - Gornergrat Bahn

einfach retour · 3EditorialHand aufs Herz: Wie viele Weihnachtsgeschenke habenSie über Internet bestellt? Ich einige. Und selbstjene, die nicht mit dem Internet aufgewachsen sind,entdecken mehr und mehr die Vorzüge, die uns dasWorld Wide Web beim Shopping und beim Reisenbietet. So sind ab diesem Frühjahr auch Erlebnisse mitunseren Bahnen einfach und bequem über Internetbuchbar. Mehr über den Online-Shop der MatterhornGotthard Bahn, der Gornergrat Bahn und des GlacierExpress lesen Sie in diesem Magazin. Ausserdemerfahren Sie, was wir dafür tun, dass Sie im Winterzügig auf die Pisten kommen – sei es im Obergoms,in der Gotthard-Oberalp-Arena oder in Zermatt.Christoph KronigLeiter UnternehmenskommunikationImpressumHerausgeber:Matterhorn Gotthard Bahn, Gornergrat BahnAdresse:Bahnhofplatz 7, 3900 BrigRedaktionsteam:Christoph Kronig, Susanne PerrenFotos:Bernhard Lochmatter,Christoph Kronig, Archiv MGBahnErscheinungsweise: 2-mal jährlichAuflage: 30000 ExemplareGrafik, Layout und Druck: Mengis Druck undVerlag AG, Terbinerstrasse 2, 3930 Visp© Herausgeber; Nachdruck odersonstige Wiedergabe nur mitschriftlicher Bewilligung gestattet.Inhalt4Online buchenElektronische Tickets sindab Frühjahr 2010 erhältlich6AutomatischDie neuen Billettautomatendenken mit8Schnee von heuteFrühschicht mit der Schneeschleuder10Malik on MountainsDer Managementprofessorund die Monte-Rosa-Hütte12Wandel in AndermattDer Bahnhof wächst zur Réception13Pep im GomsEin Tag im Leben von Sibylle Bitterli15KreuzwortEin Bahnrätsel zum MitmachenSeite 4Seite 8Seite 10Seite 13


Ab dem Frühjahr 2010 können die Kunden der Matterhorn Gotthard Bahn die Billette online buchen.Das gilt auch für kombinierte Tickets «Bahn mit Skipass».


einfach retour · 5Online buchen –bequem einsteigenEinfach, schnell und bequem das eigene Billett am PC buchen,ausdrucken und einsteigen: Die Matterhorn Gotthard Bahnbietet ihren Kunden ab Frühjahr 2010 elektronische Tickets an.Ein Leitfaden entlang der wichtigsten Fragen.Was sind Online-Tickets?Anders als Billette, die am Schalter erworbenwerden, können die Benutzer Online-Tickets am eigenen PC via Internet ausstellen.Die Buchungen sind unabhängig vonden Schalteröffnungszeiten rund um dieUhr an jedem Tag im Jahr möglich. Bezahltwerden die Tickets per Kreditkarte.Mit wenigen Klicksbuchen die Bahngästeihre Fahrt.Gilt die Online-Buchung nur für Einzelfahrten?Die Auswahl an Online-Angeboten istgross. Sie reicht von der einzelnen Streckebis zum abgerundeten Erlebnistag. DieBVZ-Holding hat ein umfassendes Buchungsportalaufgebaut. Es führt alleBahnerlebnisse der Matterhorn GotthardBahn, des Glacier Express, der GornergratBahn, und sogar Extraleistungen wie Mahlzeitenim Zug. In einem weiteren Ausbauschrittsollen Skipässe für die Skigebieteentlang der Strecke inklusive Anreise mitdem Zug oder Autoverlade-Transportbuchbar sein.Wie buche ich eine Fahrt Zermatt–St. Moritz?Sie wählen die Strecke, das Datum, denZug und die Klasse aus, bezahlen dasTicket mit der Kreditkarte und drucken denBeleg aus. So buchen Sie Ihre Fahrt mitwenigen Klicks.Wie erhalte ich mein Online-Ticketnach der Buchung?Das Ticket wird nach Abschluss der Buchungals PDF per Mail zugestellt und mussnur noch ausgedruckt werden. Stammkundenkönnen ein Kundenkonto anlegen.Auf diesem Konto ist es jederzeit möglich,die gekauften Tickets abzurufen.Wie sicher sind die Kundendaten imNetz aufgehoben?Hohe technische Standards durch zertifizierteVerschlüsselung gewährleisten Qualität beiDatenschutz, Zahlung und Kundenservice.Gelten die Online-Tickets nur für dasNetz der Bahnen der BVZ Holding AG?Die Tickets können inklusive Anreise mitden SBB von einem beliebigen Bahnhof derSchweiz gekauft werden.Was passiert, wenn der Drucker spucktoder die Internetverbindung unterbrochenwird?Die BVZ Holding AG hat eigens dafür einenSupportservice eingerichtet. Er ist per Telefonoder E-Mail erreichbar.


einfach retour · 6Weshalb setzt die BVZ Holding auf denelektronischen Verkauf?Alltagsdinge wie ein Ticket kaufen odersich über eine Reise informieren erledigendie Kunden zunehmend mithilfe des Internets.Beispielhaft belegen das die Zahlendes Online-Buchungssystems Deskline vonZermatt Tourismus: Vor fünf Jahren lagendie Online-Anfragen im einstelligen Prozentbereich.Mittlerweile buchen gut 50Prozent ihre Ferienwohnung direkt via Internet.Bei Flugreisen gilt die Online-Buchungspraxis für Reisen und Flüge schonseit Jahren. Online-Angebote sind nichtmehr ein Trend, sondern ein Muss.Was versprechen sich die Bahnen derBVZ Holding vom Online-Geschäft?Die BVZ Holding AG bietet ihren Kundenwahre Erlebnisbahnen. Mit dem Online-Verkauf sind diese Erlebnisse ortsunabhängigund spontan buchbar. Die Kunden sollenmehr als nur eine Bahnfahrt erleben,und das möglichst einfach und bequem.Kombinierte Tickets – die Bahnkarte giltauch als Skipass oder umgekehrt – sind gefragterdenn je.Ich habe keinen Internetzugang. Kannich weiterhin meine Billette am Schalterlösen?Fahrten mit der Matterhorn GotthardBahn, dem Glacier Express oder der GornergratBahn sind nach wie vor an allen bedientenBahnhöfen in der Schweiz buchbar.Auf 14 Stationen auf dem Streckennetzder MGBahn stehen seit Oktober2009 neue, einfach bedienbare Billettautomatenzur Verfügung. Sie sind identischmit den SBB-Billettautomaten und akzeptierenNoten, Münzen und alle gängigenKreditkarten als Zahlungsmittel.Ab wann kann ich die Billette via Internetbuchen?Tickets via Internet werden ab dem Frühjahr2010 erhältlich sein. Im Sommer 2010wird auch ein Online-Portal für Reisevermittleraufgeschaltet.Kann ich die Souvenirs der MatterhornGotthard Bahn auch online bestellen?Gleichzeitig mit dem elektronischen Ticketverkaufwerden auch die Fan- und Ge-brauchsartikel rund um die MatterhornGotthard Bahn im Internet bestellbar sein.Der neue Online-Shop ergänzt das bisherigeGlacier-Express-Sortiment, das bereitsunter www.glacierexpress.ch erhältlich ist.>


einfach retour · 7Mit Fingertippen schnell und einfach zum Billett: Der Bildschirm der neuen Automaten reagiert auf Berührungen.empfindlicher Bildschirm) wird mit demFinger bedient: Einfach das Einstiegsbildantippen und schon zeigt der Bildschirmdie ersten Auswahlmöglichkeiten.Alle klassischen Billette sind erhältlich(s. Kasten). Die Automaten bieten nochmehr: Sie laden bei Bedarf Handy-Guthabenfür praktisch alle Anbieter auf. AuchRailAway Kombi-Billette für Messeveranstaltungenund fürs Skifahren lassen sichleicht lösen.Der RatgeberDie Broschüre «So kommen Sie automatischzum Billett» erklärt mit grossen Abbildungenund einfachen Erläuterungen, wieman zum erfolgreichen Bahnbenutzerwird, der nicht mehr am Schalter anstehenmuss. Die Broschüre ist an jedem Bahnhofgratis erhältlich. >


einfach retour · 8Schvon h


einfach retour · 9neeuteEin rotes Band hält die Skifahrer oben bei der BergstationGornergrat zurück. Ihre Spuren werden das erste Musterauf der Piste zeichnen.Viertel vor neun. Weiter unten, bei Riffelberg, wird die Schneeschleuder Typ Xrote 3932abgestellt. Das Trassee ist freigefegt. Der Skitag kann beginnen.In ihren bald 50 Verkehrsjahren hat die Xrote 3932 unzählige Meter Neuschnee weggepustet,so auch den halben Meter an jenem Morgen.Doch ohne helfende Hand kommt die 16 Tonnen schwere Schneeschleuder nicht aus. MitSchaufel und Besen legen die Schneeräumungsspezialisten auf dem Weg zum Berg31 Weichen frei. Ebenso gute Hände schaufeln auf den Stationen den Schnee von denWegen. Die Skifahrer vom ersten Zug fahren bald vorbei. Sie wissen nichts von den meterhohenSchneefontänen, die eben noch durch die Luft gestoben sind. Und sie wissennoch weniger davon, dass die Schneeräumungsspezialisten schon seit fünf Uhr früh unterwegssind. Täglich im Dienst des unbeschwerten Vergnügens. >


einfach retour · 10Sind Berge die besserenLehrmeister?Im September wurde die Monte-Rosa-Hütte neu eröffnet. Diespektakulär gebaute SAC-Hütteist ein Tourenziel von Prof. Dr.Fredmund Malik. Der Management-Beraterüber Parallelen amBerg und in der Unternehmensspitze.Sie bringen Management und Bergsteigenzusammen. Auf die Plackereiim Business folgt die am Berg: HabenManager nicht schon genug herausforderndeJobs?Fredmund Malik: Gerade weil die Anforderungenan den Beruf der Führungskrafthoch sind, betreiben immer mehr ManagerSport – zum Ausgleich und für die Fitness.Beliebt ist Golf, aber Bergwandernund Bergsteigen gehören ebenfalls zu denhäufigen Sportarten von Führungskräften.Immer öfter gehen sie auch auf Skitouren.Figurieren Berge als bessere Lehrmeisterfür Führungseigenschaften?Natürlich ist Bergsteigen keine Bedingung,um eine gute Führungskraft zu sein. Wedersind Bergsteiger generell bessere Führungskräftenoch umgekehrt. Aber es gibtlehrreiche Parallelen zwischen Managementund Bergsteigen. Dazu gehören hoheZiele, Ausdauer und Durchhaltevermögen,Risiko, Umgang mit unvorhergesehenen Situationen,Professionalität, Planung sowiegewissenhafte Vorbereitung physisch,mental und bezüglich Ausrüstung.Es ist wichtig, ständig zu üben und zu trainierensowie sich zu höchsten Leistungenzu motivieren. Man erfährt sich selbst unterschwierigen Bedingungen und erlebtdie Natur in allen Dimensionen – Wetter,Wind, Wärme, Kälte, Höhen- und Tiefenblick,Nah- und Fernblick. Ein Grenzerlebnis,bei dem sich alle den eigenen Schwierigkeitsgradaussuchen können.«Am Berg kann derMensch sein Bestesentwickeln.»Prof. Dr. Fredmund MalikWas hat Sie persönlich zum Bergsteigengebracht?Meine Mutter war eine ausgezeichneteSkifahrerin. Sie hat mich und meine jüngereSchwester schon im frühesten Alter zumSkifahren mitgenommen, auch in schwierigesGelände. Dabei habe ich Freude, Gefühlund Faszination für die Berge bekommen.Alsbald habe ich das Buch vonHeinrich Harrer über die Erstbesteigung derEigernordwand gelesen. Dieser Berg hatmich fasziniert. Auf die ersten leichtenFelstouren folgten Drei- und Viertausender.Das war nur der Anfang, oder?Das extremere Bergsteigen lockte mich immermehr. Ich besuchte Fels- und Eiskursein der Südtiroler Alpinschule von ReinholdMessner in den Dolomiten und im Ortlergebiet.Dort habe ich einige der besten Extrem-und Höhenalpinisten kennen gelernt,darunter Hans Kammerlander undHans Peter Eisendle, beide Südtiroler Höhenbergsteigerund Sportkletterer.Nach vielen Ski-Tourenwochen in den Alpenkenne ich praktisch alle Gebiete und –soweit es meine Zeit erlaubt – hohe Bergeauf anderen Kontinenten, den Aconcaguain Argentinien zum Beispiel.Die Monte-Rosa-Hütte gewinnt 90Prozent des Energiebedarfs selber. Inwieferninspirieren Berge zu Pionierleistungen?Für viele Menschen sind Berge eine Herausforderung.Daraus entstanden enormePionierleistungen bei der Erschliessung der


einfach retour · 11«Man erfährt sich unter schwierigstenBedingungen»: Prof. Dr. Fredmund Malik lerntam Berg fürs Büro.Energie-autarkDie neue Monte-Rosa-Hütte gilt als Pioniertat fürnachhaltiges Bauen in den Alpen. 90 Prozent desEnergiebedarfs werden selber gewonnen. Speziell istallein die Gebäudehülle: Einem Diamanten nachempfunden,strahlt die Hütte auf 2795 m ü. M. am Fussedes Monte Rosa. Die Matterhorn Gotthard Bahn isteiner der Sponsoren des grandiosen Bauwerks.Alpen. Dieser Pioniergeist war nötig fürdie Menschen in den Alpentälern, für dieBauern, Bergführer und Hüttenwarte, diefrühen Hoteliers in den berühmten undweniger berühmten Gebieten. Die Erstbegeher– man denke an die Tragödien amMatterhorn – nahmen grösste Strapazenund Risiken auf sich. Hinzu kamen dieenormen Leistungen im Wege-, Strassen-,Brücken- und Eisenbahnbau, bei Wasserleitungenund Alpbewirtschaftung, Bergrettungund schliesslich die grossen Tatender Seilbahn-Wirtschaft.Berge geben und fordern vom MenschenProf. Dr. Fredmund Malikalles. Er kann, wenn er will, sein Bestesentwickeln, Fantasie, Ehrgeiz, Leistung,aber auch Opferbereitschaft und Menschlichkeitund Ethik – das Rettungswesen istein Paradebeispiel hierfür. Obwohl viel gesündigtwird, ist in den Bergen das Bewusstseinfür eine intakte Natur und einnatürliches Leben im Einklang von Menschund Natur entstanden.Spazieren oder gärtnern wäre alsokaum so effektiv wie Bergsteigen?In vielen Aktivitäten und Sportarten kannman Erfüllung, Entspannung und ErholungDer 65-Jährige ist einer der gefragtesten Managementprofessoren im deutschsprachigenRaum. Als Titularprofessor lehrt er seit 1976 Unternehmensführung an der UniversitätSt. Gallen. Malik ist Autor von über 250 Publikationen, Büchern und Tonträgern.Der gebürtige Vorarlberger gründete und führt das Malik-Management-ZentrumSt. Gallen. Das Zentrum mit 300 Mitarbeitenden in St. Gallen, Zürich, London, Wien,Berlin, Toronto und Schanghai berät Manager und bildet sie aus.www.malik-mzsg.chfinden. Die Berge haben durch die Fülleder Erlebnismöglichkeiten einen aussergewöhnlichenStellenwert. Alle Sinne undEmpfindungen werden angesprochen.Selbst medizinisch ist der nachgewieseneErholungseffekt auf den mittleren Höhenlagenkaum zu übertreffen. In den Bergenkönnen Körper, Herz, Verstand und Seelein Einklang kommen.Warum gelingt es den wenigsten Managern,Freizeit zu haben und diese zugestalten?Heute sind es gar nicht wenige und eswerden immer mehr. Gutes Selbstmanagementführt zu mehr Freizeit. Führungskräftemachen die Erfahrung, dass sie mit vielweniger Stress viel mehr leisten können,wenn sie sich gesund und fit erhalten; dasnicht nur körperlich, sondern auch mentalund seelisch.Ihre nächste Bergtour?In diesem Winter würde ich gerne die Ostwanddes Monte Rosa mit den Skiern abfahren,wenn die Bedingungen gut genugsind. >


einfach retour · 12Reisen Ihre Gäste überhauptmit der Bahn an?Gérard Jenni, Geschäftsführer der Andermatt Alpine Development Company (AADC),über den Bahnhof Andermatt, der zur Drehscheibe wächst.Zürich–Mailand, Genf–Chur oder Zermatt–St. Moritz: Andermatt ist in allen Himmelsrichtungen mit Top-Stationen verbunden.Gérard Jenni, die künftigen Gäste desLuxusresorts tönen nach Privatjet stattMatterhorn Gotthard Bahn.Gérard Jenni: Sie sind gewiss einen hochwertigenReisekomfort gewöhnt. Das mussaber nicht partout ein Privatjet sein. Zudemkönnen diese in Andermatt ja nicht landen.«Die Gäste wollendereinst in Flüelenumsteigen.»Gérard JenniReisen die Gäste also mit der Bahn an?Die Bahn hat durchaus gute Chancen. Einhochwertiges Bahnangebot fährt sogar Luxuslimousinenden Rang ab. Die Gäste werdenin Zürich, Lenate (Italien), Buochs, Sittenund Altenrhein landen und ihre Reisemit dem öffentlichen Verkehr (öV) fortsetzen,vorausgesetzt, das Angebot stimmt.Sie strömen aus allen Himmelsrichtungennach Andermatt – da kann die Bahn anknüpfen.An was für ein Bahnangebot denken Sie?Minimale Anschlusszeiten werden zu einemMuss. Die Gäste wollen möglichst unterbruchsfreivon den SBB auf das Matterhorn-Gotthard-Bahn-Netz umsteigen – in Göschenen,noch besser wäre dereinst in Flüelen. Inden Randzeiten sollte der Fahrplan ausgebaut,tagsüber verdichtet werden. Auch dieVerbindung Andermatt – Luzern bekommteine neue Bedeutung: Luzern wird als weltbekannteStadt zu einem Ausflugsziel.Wie wird der Bahnhof Andermatt sichentwickeln?Er wird am jetzigen Standort bleiben. Wirstreben einen Mix von Wohnen mit Dienstleistungund stillem Gewerbe wie Büros an.Was heisst das in Bezug auf baulicheVeränderungen?Seine Funktionalität ist noch offen. Es sollein moderner, attraktiver Bahnhof werden,der Komfort im Luxussegment bietet. Wirplanen den Bahnhof mit den Verantwortlichender Matterhorn Gotthard Bahn. DieGemeinde wird dereinst einer der Nutzniessersein.Der Bahnhof als Drehscheibe für dasResort?Ein Bahnhof ist immer auch eine Visitenkarte.Es wird bestimmt einen direkten Zugangzum «Chedi» (Hotel in Andermatt, Anm.d. R.) geben.Wann liegen die Grobpläne vor?Noch im Dezember erteilten wir den Auftragfür die weitere Planung. Mitte 2010 solltenwir konkrete Pläne vorweisen können. DieOrascom verantwortet dabei das Städtebauliche,die Bahn das Betriebliche. >


Vom Palacein die GommerstubeSibylle Bitterli versteht sich auf das ehrliche, intakte Goms. Ein Tag im Leben der GeschäftsführerinGästecenter Obergoms.«Ach was! Es war keine Liebe auf zwei Beinen,die mich ins Goms geführt hat. DieLeute staunen immer wieder: Vom Luxushotel«Badrutt’s Palace» in St. Moritz nachUlrichen? Und wie gut das geht! Das Gomsist ehrlich, authentisch. Zudem eröffnet mirdiese wunderbare Natur- und Kulturlandschaftvariantenreiche Gestaltungsmöglichkeiten.Das ist nicht paradox: Ich habe zuvorin St. Moritz Polo-Turniere im Luxus-Segmentveranstaltet. Nun gewinnt meine beruflicheAufgabe einen völlig anderen Charakter.Im Goms ist der Tourismus nochjung. Hier kann man noch Neues aufbauenund umsetzen.Nach dem Abschluss meines Master-StudiumsTourismus und Freizeit in Salzburg wurdemir klar, dass ich touristisch etwas bewegenwill. Das ist zum Teil auch das Verdienstmeines etwas ungeduldigen Naturells.Sehen Sie sich das Goms an: Die grösste intakteLandschaft im Schweizer Alpenraummit den unverbauten Dörfern und einemCäsar Ritz, der in alle Welt ausstrahlt. DiesesPotenzial ist einzigartig. Die meistenLeute assoziieren das Goms primär mit derLoipe. Das greift zu kurz und da setzte ichan.«Meiner Philosophieder starken Partnerschaftenentsprichtauch das neue KombibillettLoipe Goms.»Sibylle BitterliIm Goms ist eigentlich alles da. Es geht lediglichdarum, das Bestehende zu vernetzenund zu inszenieren. Nächsten Sommer planenwir beispielsweise zusammen mit demMusikdorf Ernen einen Kulturevent inGletsch. Beim Gommerlauf bauen wir zusammenmit der Matterhorn Gotthard Bahndie fahrende Tribüne aus und richten dieEventorganisation mittelfristig nachhaltigaus. Erste Ideen sind bereits angedacht.Übrigens, das kulinarische Angebot imGoms hat mich am meisten überrascht: Esist hervorragend und bietet genussvolleStunden mit kulinarischen Gaumenfreudenund einem guten Tropfen Walliser Wein.Meiner Philosophie der starken Partner-schaften im Tourismus entspricht auch dasneue Kombiticket der Loipe Goms. Der Tagespassoder Talisman gilt zugleich alsBahnbillett zwischen Oberwald und Brig.Einen Abend pro Woche gehe ich zum Ausgleichfür Körper und Geist ins Yoga. Ähnlichwohltuend wirkt im Sommer eine kurzeAuszeit am Geschinersee oder auf demGolfplatz in Obergesteln. In den kommendenWochen werde ich von der künftigenLangläuferin zur praktizierenden. Auf diesepersönliche Premiere freue ich mich. >


einfach retour · 14Ein Traumvon BahnDie Fahrt im Führerstand war noch schöner als im Traum.Die Kinder der Kinderspitex und ihr Wunschtag.Was wünschen sich Kinder, die der Betreuung durch die Kinderspitex bedürfen,wenn sie einen Wunsch frei haben? Unter anderem einmal wieein richtiger Lokführer in einem Führerstand einer Matterhorn GotthardBahn zu fahren. Für Nelson Gomes wurde dieser Traum wahr. Er sass amTraumfängertag im September im Führerstand einer Matterhorn-Gotthard-Bahn-Lok.Seine strahlenden Augen am Abend erzählten vom purenGlück, das er auf dieser Fahrt erlebt hatte.Als Traumfänger agierten Mitglieder der Jungen WirtschaftskammerBrig. Sie hatten zusammen mit der Kinderspitex Oberwallis die Kindernach ihren Wünschen gefragt. Am Traumfängertag machten die Verantwortlichendie Führerstandsfahrt, einen Ausflug ins Legoland, einen Besuchbeim Clown und vieles mehr möglich.Nelson Gomes kann sein Glück kaum fassen: Er sitzt startklar im Führerstandder Matterhorn-Gotthard-Bahn-Lok.Mobilim TunnelFunk im Furkatunnel.Gleisfeld statt Eisfeld?Die Bahn macht ihr Eishockey-Sponsoring zum Erlebnis.Telefonieren im Furkatunnel undim Umfahrungstunnel bei Oberwaldist ab sofort möglich. DieMobilfunkbetreiber Swisscomund Orange haben das Netz ausgebaut.Seit Dezember 2009sind im Tunnel Handy-Telefonatemöglich.Dominic Forget und Cory Pecker,Spieler des EHC Visp. (FOTO EHC VISP)Da sehen zwei den Bahnpuck: CoryPecker und Dominic Forget tretenoffiziell als Botschafter für dieMatterhorn Gotthard Bahn auf.Die beiden Spieler des EHC Vispverkörpern mit ihrem schnellenSpiel, was die Bahn ist: ein Erlebnis.Die Matterhorn Gotthard Bahn unterstütztden EHC Visp seit überzehn Jahren als Sponsor. Das freutejene Bahnkunden, die ein Jahres-Streckenabo der Matterhorn GotthardBahn besitzen. Sie erhielten imNovember 2009 zwei Gratiseintrittefür ein Heimspiel gegen die GCKLions oder gegen Langenthal.Neuer HauptsitzSeit dem 11. Januar lenkt die Matterhorn Gotthard Bahnihre Geschäfte vom Bahnhofplatz aus.Rund 200 der insgesamt rund 530 Mitarbeitendenfinden sich im neuen Verwaltungsgebäudeder Matterhorn Gotthard Bahn untereinem Dach wieder. Der Architekt GuidoSprung gab mit dem eleganten, langgeschossigenBau eine zeitgemässe Antwortauf die lebendige Historie des Briger Bahnhofs.Das Innenleben prägen – neben denschaffigen Bahnangestellten – 30 Kunstwerkevon Walliser Kunstschaffenden.Bahnhofplatz 7, 3900Matterhorn Gotthard BahnBrigSki Zermatt extraDas Samstag-Kombiticket Bahn und Skifür 66 Franken gibt es erneut.66 Franken kostet ein Skisamstag in Zermatt. Inbegriffensind die Fahrt ab jedem Bahnhof der MatterhornGotthard Bahn im Oberwallis (Oberwald –Stalden) nach Zermatt und die SkitageskarteZermatt. Das Angebot ist nur an den Samstagenvom 28. November 2009 bis 24. April 2010 gültig.Kinder bis 16 Jahre fahren gratis Ski in Zermatt; dreiKinder auch gratis mit der Bahn.

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