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Freier Wille 21.08.2013 - WissIOMed

Freier Wille 21.08.2013 - WissIOMed

Studium generale:

Studium generale: Projekt© Herausgeber: Prof. Dr. med. Bernd Fischer www.wissiomed.de e-mail:memory-liga@t-online.deDie Ausführungen sollen dazu beitragen, die der Hypothese - der freie Wille desMenschen ist nicht existent - zugrundeliegenden Fakten und die daraus abgeleitetenMeinungen noch einmal zu reflektieren.PS: Professor Winfried D’Avis (Kognitionswissenschaftler, Frankfurt) undProfessor Jürgen Ritsert (Soziologe, Frankfurt) haben zu dem Buch folgendeStellungnahme abgegeben:Professor Winfried D’Avis: „Freier Wille: Ich habe Ihren hervorragenden Texteinem emeritierten Kollegen, Prof. Ritsert (Sozialwissenschaftler,Wissenschaftstheoretiker), zu Lektüre empfohlen.“Professor Jürgen Ritsert: „…auch dieser sympathische Text, der mit Recht auf dieJahrtausende alte Geschichte des nämlichen Problems aufmerksam macht, hat michin vier elementaren Ansichten bestärkt:A: Die logischen Mittel, mit denen das Problem von Naturalisten bearbeitet wird,sind dürftig.B: Der monistisch-reduktionistische Hirnforscher hat z. B. keine Antwort auf dieFrage, welche Hirnschaltung ihn dazu bewegt hat, Hirnforscher zu werden.War das bei seiner Geburt schon so eingebaut?Wo ist dann das Hirnforschungs-Hirnforschungszentrum im Hirn?C: Wie recht haben doch die Dialektiker wie Hegel oder Adorno, wenn sie sichgegen das Denken entweder in groben Dichotomien, starren Dualismen oder ‚bloßverständigen’ (analytisch-reduktionistischen) Eindimensionalitäten wenden.D: Vertagungsargumente sind unwiderlegbar! Der Hirnforscher verspricht, dass dieReduktion irgendwann mal stattgefunden haben wird; wartet mal ab, bis wir soweitsind.Gegenüber unwiderlegbaren Vertagungsargumenten empfehle ich Habermas’‚Strategie des wechselseitigen Achselzuckens’.Trostlos ist die reduzierte philosophische Bildung, wenn vergessen wird, wie alt,uralt, der Streit über Willensfreiheit und Determinismus ist.“„Wir brauchen weiterhin die Philosophie, um zu verstehen, was das eigentliche‚Ich’ ausmacht.“ (Noe 2010)6

Studium generale: Projekt© Herausgeber: Prof. Dr. med. Bernd Fischer www.wissiomed.de e-mail:memory-liga@t-online.deVorab soll uns ein Experiment am Affen die Problematik des Übergangs zwischenpsychischen und physischen Ereignissen vor Augen führen.„Der bewegte Affe“„Affen können mittels Gedankenkraft einen Roboterarm steuern. Dazu werdenElektroden in das Gehirn des Tieres eingepflanzt, wo sie die elektrischen Signalevon Nervenzellen empfangen. Die Elektroden sind mit einem Computer verbunden,der die neuronalen Bewegungssignale in Computersprache (codiert) übersetzt.Die Impulse für die Bewegungsabläufe, die das Tier zuvor in einem Videospiel perJoystick gelernt hat, werden in die Bewegung des Roboterarms übersetzt.“(Krüger-Brand, 2004)Die Nervenzellen haben vor der Übertragung der Impulse auf die Elektrodenbereits ihre „Arbeit“, nämlich die Initiierung eines Bewegungsprogramms, daszuvor durch Training den Nervenzellen (neuronalen Schaltkreisen) antrainiertwurde, geleistet.Im Normalfall würden sie jetzt den Impuls an die Muskulatur weitergeben.In diesem speziellen Falle geben sie den Impuls an die Elektroden weiter.In diesem Experiment ist man nur räumlich näher an bzw. in die Nervenzelleherangerückt. Die Erklärungsgrenze, wie der neuronale Impuls mit demBewegungsprogramm genau zusammenhängt bzw. wie die neuronalen Impulse einBewegungsprogramm zimmern können (wahrscheinlich sind sogar die Gliazellendaran beteiligt) bzw. wo der Übergang zwischen neuronaler Erregung undBewegungsprogramm stattfindet, bleibt weiterhin offen.Experimente mit Menschen führen uns in ähnlicher Weise die Problematikdes Übergangs zwischen psychischen und physischen Ereignissen vor Augen.7

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vom freien Willen eines schwarzen Einhorns - Nargaroth
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