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Freier Wille 21.08.2013 - WissIOMed

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Studium generale:

Studium generale: Projekt© Herausgeber: Prof. Dr. med. Bernd Fischer www.wissiomed.de e-mail:memory-liga@t-online.de2. Der Mensch ist frei. Wegen dieser beiden Prinzipien bezeichnen dieMu’taziliten sich selbst als ‚Verteidiger der Gerechtigkeit und Einheit‘.3. Alles für die Erlösung notwendige Wissen geht aus seiner Vernunft hervor;sowohl vor als auch nach der islamischen Offenbarung konnten dieMenschen durch das Licht der Vernunft Wissen erwerben. Dies machtWissen verbindlich für alle Menschen, überall und zu jeder Zeit.“(http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Philiosophie)Itschtihad (Findung von eigenen Normen durch eigene Urteilsbemühung) „Derägyptische Gelehrte Dschalal ad-Din as-Suyuti (1445- 1505)…erklärte in seinenSchriften, dass der Ischtihad in jedem Zeitalter eine kollektive Pflicht der Muslimesei, so dass die Umma, solange nicht einzelne Gelehrte dieser Aufgabenachkommen, insgesamt irregehe…Im Verständnis moderner Reform-Muslime...bedeutet Idschtihad eine undogmatische, vernunftgeleitete Denkweise, die esjedem Muslim erlaube, seine religiöse Praxis im Lichte zeitgenössischer Umständeauf den neuesten Stand zu bringen: ‚Um Idschtihad zu praktizieren...müssen wirnur offen unsere Fragen an den Islam stellen‘.“ http://de.wikipedia.org/wiki/IdschtihadBahaiEigenständige Universalreligion (Nachislamische Weltreligion), die aus demIslam hervorgegangen ist.Glaube an den freien Willen des Menschen, der mit Vernunft ausgestattet ist.94

Studium generale: Projekt© Herausgeber: Prof. Dr. med. Bernd Fischer www.wissiomed.de e-mail:memory-liga@t-online.deProfessor Dietrich Dietrich (2006) beschreibt in einem Leserbrief an Gehirn & Geistden Spannungsbogen zwischen Religiosität und Hirnforschung folgendermaßen:„In meiner Religiosität finde ich mich durch die Aussagen der modernenHirnforschung weder verunsichert noch widerlegt, sondern vielmehr bestätigt.Mein Gottesbegriff ist zwar transzendent, aber nicht jenseitig. Religion bedeutet fürmich tiefes Vertrauen in den Lebensgrund.Ich bin sicher, dass die Ergebnisse der Hirnforschung zu einer wünschenswerten„Entrümpelung“ der Religionen von unnötigem Ballast führen werden, ebenso wiedies die kopernikanische Wende, die Evolutionstheorie und die Psychoanalysebewirkt haben.Umgekehrt wird aber vielleicht dann auch deutlich, dass Religion angesichts derSelbstbeschränkung von Wissenschaft für das Wohl und Heilsein der Menscheneine gute, wenn nicht notwendige Ergänzung sein kann. Hierfür ist freilich eineForm von Einsicht vonnöten, die nicht gelehrt werden kann. Wissenschaften sindgewiss unersetzlich, aber sie „sättigen den Menschen nicht.“95

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