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Patientenbroschuere des CI-Zentrums.pdf - HNO Klinik TU-München ...

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InhaltEinleitung

InhaltEinleitung ................................................................................. 1Aufbau und Funktionsweise des Hörorgans ............................ 2Aufbau und Funktionsweise eines CI-Systems........................ 4CI-Technik im Detail................................................................. 6Indikation zur Cochlea-Implantation......................................... 7Ablauf der CI-Versorgung ........................................................ 9Die Voruntersuchungen ......................................................... 10Die Operation......................................................................... 12Sprachprozessoranpassung .................................................. 14Hören mit dem Cochlea-Implantat ......................................... 16Rehabilitation bei Erwachsenen............................................. 18Habiliation / Rehabilitation bei Kindern .................................. 20Leben mit dem Cochlea-Implantat ......................................... 21Bilaterale Cochlea-Implantation ............................................. 23Zum Schluss .......................................................................... 24EinleitungLiebe Patientin, lieber Patient, liebe Eltern.Sie halten diese Broschüre in der Hand, weil bei Ihnen oderIhrem Kind eine hochgradige Schwerhörigkeit vorliegt, die miteinem normalen Hörgerät nicht (oder nicht mehr) versorgtwerden kann. Vielleicht haben Sie bereits in den Medien odervon Ihrem HNO-Arzt davon gehört, dass in solchen Fällen einCochlea-Implantat (abgekürzt: CI) helfen kann, haben aberkeine konkrete Vorstellung davon, wie ein solches Gerätfunktioniert. Diese Broschüre soll Ihnen eine Einführung in dieThematik geben sowie eine Grundlage für spätere, individuelleBeratungsgespräche sein, indem sie kurz die Wirkungsweiseeines Cochlea-Implantat-Systems erklärt und den Ablauf einerCI-Versorgung in unserer Klinik beschreibt. Vorab jedoch wollenwir bereits einige Fehlinformationen richtig stellen, denen wirimmer wieder begegnen:Das CI ist kein implantierbares Hörgerät. Es ist keineAlternative zum Hörgerät, sondern kommt erst dann inFrage, wenn die Verstärkung eines konventionellenHörgerätes nicht mehr ausreicht.Das CI ist keine Therapie. Das Hörvermögen wird nichtwiederhergestellt. Bei ausgeschaltetem Gerät sind undbleiben die Patienten gehörlos.Das Hören und vor allem Verstehen mit dem CI wird in vielenSituationen deutlich eingeschränkt bleiben, vor allem ingeräuscherfüllter Umgebung, wenn mehrere Personengleichzeitig sprechen, am Telefon oder bei Musik.Das Verstehen mit dem CI kommt nicht einfach mit derImplantation, sondern muss über Monate neu erlernt werden.Dies erfordert Zeit, Training und vor allem Geduld.Das CI ermöglicht in der Regel eine problemlose Integrationdes Gehörlosen in sein hörendes Umfeld.

Aufbau und Funktionsweise des HörorgansDas menschliche Hörorgan wird in Außen-, Mittel- und Innenohrunterteilt.Diese Gehörknöchelchen sind innerhalb eines luftgefülltenHohlraumes im Knochen – der Paukenhöhle – frei schwingendan Sehnen aufgehängt. Trommelfell und Gehörknöchelchenbilden das Mittelohr und dienen der Schalleinkopplung in dasInnenohr.Den Eingang zum Innenohr bildet die Steigbügelfußplatte, einedünne, knöcherne Membran. Das Innenohr hat die Form einesSchneckenhauses und ist mit einer wässrigen Flüssigkeit gefüllt.Der lateinische Name der Gehörschnecke ist Cochlea.Im Innenohr findet eine Umwandlung der mechanischenSchwingungen in elektrische Nervenimpulse statt. DieserTransformationsmechanismus ist sehr komplex und wird von ca.25.000 Sinneszellen – den Haarzellen – vollzogen, an die dieeinzelnen Hörnervenfasern angekoppelt sind. Die von denHaarzellen erzeugten elektrischen Pulse werden dann über denHörnerv zum Gehirn weitergeleitet.Im Innenohr werden die grundlegenden Merkmale desSchallereignisses wie Frequenz (Tonhöhe) und Pegel(Lautstärke) codiert, d.h. die elektrischen Impulsmusterenthalten Informationen darüber, ob ein Ton hoch oder tief bzw.laut oder leise ist.Zum Außenohr gehören die Ohrmuschel und der Gehörgang. Esdient - ähnlich einem Trichter - der Schallaufnahme und derWeiterleitung an das Mittelohr.Der Gehörgang wird durch eine dünne, häutige Membran – dasTrommelfell – abgeschlossen. An der Rückseite desTrommelfells setzt die aus den drei winzigen GehörknöchelchenHammer, Amboss und Steigbügel bestehende Mittelohrkette an.

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