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Patientenbroschuere des CI-Zentrums.pdf - HNO Klinik TU-München ...

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Die VoruntersuchungenIn

Die VoruntersuchungenIn den Voruntersuchungen müssen drei Punkte geklärt werden:1. Hört der Patient tatsächlich so schlecht, dass ein CI mehrhelfen wird als ein Hörgerät?2. Liegt die Ursache der Hörstörung primär im Innenohr undfunktionieren Hörnerv und Weiterverarbeitung desReizes?3. Ist es von der Anatomie her möglich, die Elektrode in dieCochlea einzuführen? MRT (Kernspinuntersuchung) (3.)Bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Struktur undFunktion von Gewebe z.B. dem Hörnerven.Zusätzlich werden eine Gleichgewichts- und Geschmacksprüfungdurchgeführt.Bei kleinen Kindern müssen diese Untersuchungen in Narkosedurchgeführt werden, da sie während der gesamten Untersuchungsdauerstill liegen müssen.Im Rahmen der Voruntersuchungen finden ausführlicheBeratungsgespräche mit den Mitgliedern des CI-Teams statt.Voruntersuchungen: Ton- und Sprachaudiometrie mit und ohne Hörgerät (1.) BERA (Brainstem Evoked Response Audiometry) (2.)Computerhörtest, bei dem mittels Klebeelektroden aufder Schädeloberfläche die elektrischen Antworten vonHörnerv und Hirnstamm auf einen akustischen Reizaufgezeichnet werden. Promontorialtest (2.)Elektrische Stimulation des Hörnervs. Dieser Test wirdnur notwendig, wenn auf dem zu implantierenden Ohraudiometrisch kein Resthörvermögen mehr nachweisbarist. CT (Computertomografie) (3.)Röntgenschichtaufnahme zur Darstellung der Anatomiedes Ohres und des Schädelknochens in diesem Bereich.

Die OperationDas Implantat wird in einer 1- bis 2-stündigen Operation unterVollnarkose in den Schädelknochen eingesetzt.Direkt nach der Operation kann es vor allem bei Erwachsenenzu Schwindel kommen, ansonsten ist der Eingriff verhältnismäßigwenig belastend und wenig schmerzhaft. UnserePatienten werden in der Regel innerhalb einer Woche wiederentlassen.Zuerst wird die Haut direkt hinter der Ohrmuschel eröffnet (dieNarbe wird man unter den Haaren später nicht mehr sehen). Indem Knochen hinter dem Ohr wird eine Mulde für dasImplantatgehäuse geschaffen, so dass es später nicht verrutschtund sich nicht als Beule unter der Kopfhaut abzeichnet.Danach bahnt sich der Operateur seinen Weg ca. 2 – 3 cm tiefdurch den Knochen bis zum Mittelohr. Hier wird besondersvorsichtig und schonend operiert, um den Gesichtsnerv nicht zubeschädigen. Die Cochlea wird mit einem etwas mehr als 1 mmgroßen Loch eröffnet, durch das die Stimulationselektrode etwa30 mm weit eingeführt wird.Zu Problemen kann es kommen, wenn eine Verknöcherung dernormalerweise flüssigkeitsgefüllten Hörschnecke vorliegt. Dieskann z.B. nach einer Hirnhautentzündung der Fall sein, ist aberin der während der Voruntersuchungen durchgeführtenComputertomografie (CT) meistens zu sehen.Des Weiteren können durch das Einführen der Elektroden in dieCochlea die filigranen Strukturen innerhalb der Cochleabeschädigt werden oder es kann zum Flüssigkeitsaustritt ausder Cochlea kommen, wodurch es zum Verlust eines evtl. nochvorhandenen Restgehörs kommen kann. Nachdem Elektrodeund Implantatgehäuse fixiert wurden, wird noch imOperationssaal ein Funktionstest des Implantats durchgeführt.Die Überprüfung der genauen Lage der Elektrode durch eineRöntgenaufnahme ist in manchen Fällen sinnvoll.

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